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{ungeskriptet} - Der Meinungsfreiheit verpflichtet.

Ben Berndt

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Der Meinungsfreiheit verpflichtet.

Ich bin Ben. Ich habe mich aus der Geschäftsführung meines Unternehmens zurückgezogen, um das zu tun, was mir wirklich Freude macht: Tiefe Gespräche mit besonderen Menschen zu führen.

Dabei geht es mir primär darum, zu verstehen, was ich noch nicht weiß. Die unterschiedlichen Gäste bei mir am Tisch ermöglichen mir, meinen Horizont zu erweitern. Mir ist egal, ob jemand links oder rechts steht, grün, weiß oder braun ist. Ich möchte verstehen, was ich von diesem Menschen lernen kann.

Besonders reizen mich kontroverse Gäste: Was kann ich von einem Menschen lernen, der nicht der Norm entspricht? Da ich meine Podcasts nicht schneide, brauchen meine Gäste sich nicht sorgen, aus dem Zusammenhang geschnitten zu werden. Du erlebst Menschen bei mir also viel wahrhaftiger, als z.B. im TV.

So entstehen Gespräche, die nicht nur mich, sondern (hoffentlich) auch dich weiterbringen.

Bist du dabei?

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  1. #345 - Wir dürfen seinen Film nicht sehen (Filmemacher)

    24 oktober 2026 · 3 uur 25 min

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    Gast: Uwe Boll Lees meer

    Er ist Regisseur, hat über Fernsehserien promoviert und ist Doktor der Literaturwissenschaft. Sein neuer Film erzählt von einem Mann, der migrantische Vergewaltiger tötet, und bekam in Deutschland keine Freigabe fürs Heimkino. Die Begründung der FSK fasst er so zusammen: Der Film „könnte zur Gewalt anregen gegen Migranten“.

    Uwe Boll hat in Hollywood mit Christian Slater und Ben Kingsley gedreht und zählt sich zu den kommerziell erfolgreichsten deutschen Regisseuren. Mit „Citizen Vigilante“ sorgt er nun für Wirbel wie nie: Fürs Kino ist der Film ab 18 freigegeben, im Handel fehlt er. Dann stellte Elon Musk ihn für 48 Stunden gratis auf X, danach stand er an der Spitze der US-Kaufcharts. Bolls trockener Kommentar: „Muss man schon fast sagen, dank der FSK in Deutschland.“

    Sein Protagonist korrigiert „die Fehler der Regierung, der Politik“, „aber eben leider mit Gewalt“. Boll selbst sagt: „Ich will schon, dass der Rechtsstaat gewinnt, aber ich glaube, so wie wir es jetzt machen, wird der Rechtsstaat verlieren.“ Soziale Marktwirtschaft und Demokratie müsse man erhalten, „aber wir machen alles, um es zu zerstören gerade“. Migration will er „moderat“ stoppen, und wer gewalttätig wird, soll abgeschoben werden.

    Über drei Stunden haben wir gesprochen: über die FSK-Entscheidung, die er „wie politische Zensur“ empfindet, über ein Faxgerät, das eine ganze Nacht lang Anlegergeld für seine Filme ausspuckte, über Kevin Costner, der laut Boll fürs Mittagessen seinen Privatjet bezahlt haben wollte, und über den Krieg in der Ukraine: „Wie kann man gegen Frieden sein, nur um zu zeigen, ja, wir haben die dickeren Eier.“

    Uwes Film „Citizen Vigilante“:

    Amazon: https://www.amazon.com/Citizen-Vigilante-Uwe-Boll/dp/B0H3KTS4GM (US)

    Apple TV: https://tv.apple.com/de/movie/citizen-vigilante/umc.cmc.ov88j6hsw2gr8p9u0xedkb7c

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  2. #344 - Hier geht etwas vor sich – keiner weiß, was (UFO-Experte)

    21 oktober 2026 · 2 uur 59 min

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    Gast: Robert Fleischer Lees meer

    Er hat mit Whistleblowern, Kampfjetpiloten und Militärzeugen gesprochen und nahm an einer UFO-Konferenz in der französischen Nationalversammlung teil. Seit 19 Jahren recherchiert er nach eigener Aussage zu nichts anderem. Sein Fazit: „Die Realität ist, da gibt es ein echtes Phänomen. Das kannst du messen.“

    Angefangen hat alles mit 16: Robert Fleischer quatschte Erich von Däniken in einer Hotellobby eine Stunde lang voll und fragte ihn, warum man das alles nicht in der Tagesschau sieht. Dänikens Rat: Werd doch selbst Journalist. Robert tat genau das, arbeitete für den MDR und versuchte immer wieder, über UFOs zu berichten. Es gelang ihm nie. „Und wenn das beim Fernsehen nicht möglich ist, dann mache ich das selber.“

    2007 gründete er Exopolitik Deutschland und ist heute mit ExoMagazin TV die reichweitenstärkste deutschsprachige Stimme zum Thema. Als ihm klar wurde, „dass das mit den UFOs real ist“, war das für ihn „wie ein ontologischer Schock“.

    Ich habe ihn gefragt, was wir wirklich sicher wissen. Vor allem eines, sagt er: „dass die Militärs viel mehr wissen, als sie sagen“. Laut ihm haben 29 Länder Militärakten zu UFOs angelegt. Neun haben sogar staatliche UFO-Forschungsbehörden. Zur Herkunft der Phänomene gibt es unterschiedliche Ansichten.

    Fast drei Stunden haben wir gesprochen: über den Tic-Tac-Vorfall vor der US-Westküste, über einen US-Gesetzentwurf, der laut Robert Rüstungsfirmen mit „Technologien unbekannter Herkunft“ enteignen wollte, und über sechs Elitesoldaten, die dasselbe Licht beobachteten und danach sechs verschiedene Dinge beschrieben. Nach 19 Jahren hält er „nichts mehr für ausgeschlossen“.

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    KAPITEL:

    (00:00:00) - Intro

    (00:02:01) - Was wir sicher wiss…

  3. #343 - Was verboten wird, wird erst richtig groß (Ballermann-Star)

    19 oktober 2026 · 2 uur 29 min

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    Gast: Isi Glück Lees meer

    Schlager muss unpolitisch sein – so lässt sich die Haltung einer der bekanntesten Partyschlager-Sängerinnen Deutschlands zusammenfassen. Isi Glück hat Carolin Kebekus’ Anfrage für einen Anti-AfD-Song abgelehnt, und die Debatte um ein Verbot von „Layla“ hält sie für überzogen.

    Nach eigener Aussage war ihre Antwort auf die Mail fünf Minuten später raus: „Nein, bitte absagen.“ Ihre Begründung: „Ich stehe für Party, gute Laune und ein Delfin in der Bauchtasche, und wenn ich dann plötzlich mit irgendeinem Anti-AfD-Song komme, dann passt das einfach nicht zu meiner DNA auf der Bühne.“

    Ich habe dagegengehalten: Macht man sich nicht gerade dadurch politisch, dass man sagt, man sei es nicht? Ihre Antwort: „Wenn ich politische Statements setzen wollen würde […], dann wäre ich Politikerin geworden und nicht Ballermannsängerin.“

    Die Aufregung um „Layla“ fand sie rückblickend „wirklich super für die Szene“: „Die wollen das verbieten, dann höre ich das erst recht und dann höre ich es noch lauter und dann hören wir es alle.“ Ihre eigene Grenze zieht sie bei Rassismus und Diskriminierung.

    Miss Germany 2012, Platz-1-Album, Goldene Schallplatte für „Delfin in der Bauchtasche“, 2026 in der DSDS-Jury: Fast zweieinhalb Stunden haben wir über ihren Weg gesprochen, vom Mädchen, das in der Schule gemobbt wurde und mit zehn beschloss, prominent zu werden, bis zur Sängerin, die offen sagt, dass sie nicht singen kann. Und darüber, warum sie keine Kinder will: „Das finde ich sehr egoistisch, Kinder zu bekommen, weil man dann Angst hat, im Alter sonst alleine zu sein.“

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    KAPITEL:

    (00:00:00) - Intro

    (00:01:52) - Zickenkrieg, Mia Julia und die Kunst der PR-Strategie

    (00:10:34) - Vom Versicherungskaufrau zur Miss Germany: Werdegang und Mobbing in der Schulzeit

    (00:32:52) - Die Geburt von Isi Glück: Erste Songs und holprige Büh…

  4. #342 - Das Ende von Deutschland steht bevor (Markus Krall)

    17 oktober 2026 · 3 uur 26 min

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    Gast: Dr. Markus Krall Lees meer

    Er kennt das System, denn er hat es als Banken-Berater und Risikomanager mit aufgebaut. 80% der Finanzinstitute in Deutschland arbeiten nach eigener Aussage mit seiner Mathematik. Wenn er „Follow the money“ sagt, dann meint er das genau so.

    Dr. Markus Krall ist vieles. Nur nicht zimperlich, wenn es um sein Urteil zum Zustand unseres Landes geht. Er war unter anderem in der Global Leadership Group von McKinsey, hat in 40 Ländern gearbeitet und Banken, Versicherungen, Aufsichtsbehörden und Regierungen im Risikomanagement beraten, um Vermögen zu sichern und zu vermehren. Darunter auch die Syriza-Administration 2015 in Griechenland.

    „Das System kriegst du nicht reformiert. Das System ist krank von ganz innen raus.“

    Korruption hält er für tief verwurzelt in den Strukturen der deutschen Politik und wirtschaftliche Interessen für den Haupttreiber hinter den kriegerischen Auseinandersetzungen unserer Zeit:

    „Glaubt da draußen irgendjemand bei Verstand, […] dass dieser Krieg nicht schon längst zu Ende wäre, wenn es nicht ökonomische Profiteure […] gäbe, […] die in der Lage sind, […] Politiker zu kaufen, zu bestechen, zu beeinflussen […]? […] Dieser Krieg wäre längst zu Ende, wenn es nicht darum ginge, Geld umzuverteilen in riesigem Umfang.“

    Für Markus steht fest: Hinter großen Krisen steckt nur zu oft das Ziel der Umverteilung von Geld in großem Umfang. Und er sagt das nicht nur daher, er begründet das ausführlich. Am Ende ist es der kleine Mann, der durch die Inflation für all das zahlen muss, ist sich der promovierte Volkswirt sicher.

    In diesem unglaublich spannenden Gespräch sprechen wir über Dinge, die – so interessant sie auch sind – einem den Tag ganz schön vermiesen können. Doch nach über drei Stunden zeichnet Markus noch einen hoffnungsvollen Silberstreif an den düsteren Horizont:

    „Die menschliche Geschichte ist eine von Krise, Katharsis und Erneuerung. […] Die Auferstehung aus dieser Krise, der Phönix aus der Asche, wird noch viel größ…

  5. #341 - Er verrät mir, wer Nord Stream gesprengt hat (Journalist)

    14 oktober 2026 · 3 uur 22 min

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    Gast: Oliver Schröm Lees meer

    Sein Buch „Die Krebsmafia“ wurde gerichtlich verboten. Der Apotheker, der das erwirkt hatte, wurde später zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. „[…] Das zeigt auch manchmal die Absurdität.“

    Oliver Schröm zählt zu den renommiertesten Investigativjournalisten Deutschlands und war maßgeblich an der Aufdeckung des Cum-Ex-Skandals mit über 50 Milliarden Euro Schaden beteiligt.

    Seit rund 40 Jahren ist der ehemalige CORRECTIV-Chefredakteur im Geschäft und lässt sich bei seinen Recherchen auch von den Reichen und Mächtigen nicht einschüchtern: „In Deutschland verschwinden keine Journalisten. […] Man versucht, Dich in Deutschland eher ökonomisch irgendwie kaputt zu machen oder auszuhungern.“

    Am Tag, an dem diese Folge erscheint, beginnt am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg das Verfahren gegen einen der mutmaßlichen Attentäter der Nord-Stream-Sprengung. Oliver sprach mit einem der mutmaßlichen Drahtzieher des Anschlags: „Es ist für mich unstrittig, dass es Ukrainer waren.“

    Oliver zuzuhören ist wie einen Thriller zu schauen. Drei Stunden lang wusste er spannende Geschichten zu erzählen und interessante Fragen zu diskutieren. Wir sprachen darüber, welche Rolle Selenskyj bei der Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines möglicherweise spielte, und er schilderte, wie er mit einem Kollegen als vermeintlicher Milliardär in einer Londoner Hotelsuite saß, um an Informationen zum größten Steuerskandal der Nachkriegsgeschichte zu gelangen.

    Sein Job brachte ihm über die Jahrzehnte ungeahnte Einblicke in Machenschaften und Verstrickungen von Politikern, Unternehmern und Banken, aber auch Demut gegenüber seiner Arbeit: „Viele Kollegen wollen das nicht hören, aber wir Journalisten sind selten im Besitz der absoluten Wahrheit. […] Sondern unser Job ist, uns der Wahrheit so weit als möglich zu nähern.“

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  6. #340 - Die Pressefreiheit ist bedroht - wir sind der Beweis

    10 oktober 2026 · 3 uur 17 min

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    Gast: Max Mannhart Lees meer

    Er hat das Büro seiner Redaktion bewusst mitten nach Kreuzberg gelegt, „im Geist von Axel Springer“, der sein Hochhaus einst direkt an die Mauer gebaut hat. „Wir gehen dahin, wo es ungemütlich wird.“ Kurz darauf hingen im ganzen Viertel Plakate: „Apollo-Nazikader raus aus Kreuzberg“.

    Max Mannhart ist 24 und Chefredakteur von Apollo News. Mit 16 hat er angefangen, Artikel zu schreiben. Gegründet hat er Apollo News mit sieben, acht Leuten, die anfangs ohne Gehalt gearbeitet haben. „Eigentlich gründet man sowas ja in der Garage, nur in der Großstadt hast du keine Garage, deswegen mussten wir ein Wohnzimmer nehmen.“ Heute schreibt die Redaktion nach seinen Angaben schwarze Zahlen, ganz ohne Paywall.

    Der Gegenwind ist enorm. Bei einer Demo in Erfurt wurden zwei seiner Reporter angegriffen, einer wurde am Boden liegend gegen den Kopf getreten. Die Polizei riet ihm, sich auf dem Weg zum Auto immer umzuschauen. Für Max ist das „der Versuch, […] dich mürbe zu machen“.

    Ich wollte von ihm wissen, ob seine Mitarbeiter da nicht irgendwann sagen: Das ist mir zu heiß. Und ich wollte wissen, wo er selbst steht. Max sagt offen, dass er die westliche Gesellschaft für „etwas total Überlegenes“ hält. Da habe ich nachgehakt.

    Wir sprechen über seine Anfänge bei Tichys Einblick und Julian Reichelt, über die Recherche zu Aiwanger, mit der Apollo News groß wurde, über Anwaltspost und Litigation-PR und über Werbeboykotte. Ohne die hätte er nach eigener Aussage „doppelt so viele Mitarbeiter“. Und es geht um die Frage, wie viel Gegenwind Journalismus aushalten muss.

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    (00:00:00) - Intro

    (00:02:40) - Apollo in Kreuzberg: Proteste, Drohung…

  7. #339 - Unsichtbare Kräfte wirken in dir (Wunder sind möglich)

    7 oktober 2026 · 2 uur 54 min

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    Gast: Annette Müller (Heilerin) Lees meer

    Nach einem Autounfall wachte Annette Müller zwei Jahre lang fast täglich mit unerträglichen Schmerzen auf. Was die Ärzte zunächst als „leichtes Schleudertrauma“ abtaten, stellte sich später als eine lebensbedrohliche Verletzung der Halswirbelsäule heraus. „Sehen Sie zu, dass Sie eine Wohnung im Erdgeschoss […] bekommen, rollstuhlgerecht“, lautete der Rat ihres Arztes.

    Auf Drängen ihrer Mutter überwand Annette ihre Skepsis und besuchte einen Heiler. Diese Erfahrung veränderte alles, auch wenn die Linderung anfangs nur geringfügig war: „[…] Dieses ein Prozent, das hat für mich die Welt bedeutet, weil nichts hatte geholfen.“

    Über 20 Jahre nach ihrem schicksalhaften Unfall hat Annette nach eigener Aussage mehr als 1.000 Heiler ausgebildet und unzähligen Menschen in Bayern, Indien, Mexiko und Sri Lanka die Hände aufgelegt. „[…] Ich bin Heiler, aber ich darf nicht behaupten, ich würde heilen.“

    Heute ist sie – ohne die dringend angeratene OP – beschwerdefrei und betreibt mit San Esprit eine Heilerschule. Wie energetisches Heilen genau funktioniert, kann Annette nicht erklären. Dass es funktioniert, steht für sie und ihre vielen Esperenten (Hoffende) aber außer Frage: „Ergebnisse, Ergebnisse, Ergebnisse. Nur das Ergebnis zählt.“

    Ich wollte von ihr wissen, wie Schulmediziner auf ihre Arbeit reagieren, wie sich ihr Leben seit dem Unfall entwickelt hat und ob man sich unter Freunden nicht doch ab und zu gegenseitig in die Tasche lügt.

    Dabei habe ich erfahren, dass nach ihrer Aussage sogar Ärzte bei ihr gelernt haben. Fast drei Stunden bin ich mit Annette in die spannende Welt der Spiritualität und des Geistheilens eingetaucht und habe mal wieder gelernt, dass es Dinge zu geben scheint, die nicht so einfach zu erklären sind.

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  8. #338 - AfD-Verbot: Ich diskutiere mit einem linken Journalisten

    5 oktober 2026 · 3 uur 55 min

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    Gast: Ronen Steinke Lees meer

    Er fordert ein Verbot der größten Oppositionspartei Deutschlands und sieht in diesem drastischen Mittel eine Notwendigkeit zum Schutz der Demokratie. Weil die AfD aus seiner Sicht die freiheitlich-demokratische Grundordnung bedroht, wünscht er sich ein höchstrichterliches Urteil und daher ein Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht.

    Ronen Steinke ist promovierter Jurist, leitender Politikredakteur der Süddeutschen Zeitung und einer der profiliertesten Befürworter eines AfD-Verbotsverfahrens. Für ihn hat die als Verdachtsfall eingestufte Partei längst die rote Linie überschritten: „Wenn eine Partei […] sagt, wählt uns, dann sperren wir unsere politischen Gegner ein. […] Das können wir nicht machen.“ Fast vier Stunden lang diskutieren wir das Für und Wider eines derart tiefen Eingriffs in den Wählerwillen.

    Es war eines meiner forderndsten Gespräche bei {ungeskriptet}, in dem wir sehr unterschiedliche Sichtweisen und Argumente ausführlich miteinander diskutiert haben. Wie diese aufeinandertreffen und welche Fragen am Ende offenbleiben, erfährst Du in unserer ersten Montagsfolge am 05.10.2026.

    Darin sprechen wir über Migration und die Frage, wer zu Deutschland gehört, darüber, wie sicher Deutschland heute im Vergleich zu früher ist, was uns die Kriminalitätsstatistiken über Messerangriffe und Gruppenvergewaltigungen verraten und was die AfD in den Augen ihrer Kritiker zu einer antidemokratischen Bedrohung macht.

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    KAPITEL:

    (00:00:00) - Intro

    (00:02:53) - Gewalt und Drohungen: Die Kernargumente für ein AfD-Verbot

    (00:23:04) - Warum Demokratie langsamer, aber sicherer ist

    (00:30:25) - Verfassungsschutz vs. Verfassungsgericht: Der Fall AfD-Verdachtsfall 2019

    (00:35:45) - Zwischen den Zeilen: Warum kein Parteiprogramm offen die Demokratie abschafft

    (00:48:12) - Gegenbeispiele von links: Esken, Antifa und die Frage der Gleichbehandlung

    (01:04:38) - Was ein AfD-Verbot konkret …

  9. #337 - Sie haben meinen Mann ins Koma geimpft - Aline Jost

    3 oktober 2026 · 3 uur 13 min

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    Gast: Aline Jost Lees meer

    Als Aline Jost bei mir im Studio saß, war es auf den Tag genau vier Jahre her, dass ihr Mann nach der Schicht auf dem Sofa lag und plötzlich doppelt sah. Nur wenig später kämpft der durchtrainierte Feuerwehrmann um sein Leben. Am Abend nach unserer Aufnahme wollten die beiden essen gehen. Aline nennt diesen Tag seinen „zweiten Geburtstag“.

    „Wir waren eine fröhliche, kunterbunte Familie“, sagt sie. Dann kam der Verdacht auf Schlaganfall, dann das Krankenhaus, 40 Grad Fieber. Wegen der Corona-Regeln durfte Aline nur eine Stunde bleiben. Dann erfuhr die Schauspielerin und Sängerin, dass ihr Mann bewusstlos in seinem Bett gefunden worden war. Es folgten elf Tage künstliches Koma. Bis heute fragt sie sich: „Was ist in diesen zwölf Stunden mit meinem Mann eigentlich passiert?“

    Er überlebte. Danach musste er schlucken, sprechen und laufen lernen, „wie bei einem Neugeborenen“. Und Aline sagt ehrlich: „Es ist einfach eine Wesensveränderung da.“

    Eine gesicherte Antwort auf das Warum gibt es bis heute nicht. Aline hat einen Verdacht, der sie nicht loslässt, und spricht ihn in dieser Folge zum ersten Mal öffentlich aus: die Corona-Impfung ihres Mannes.

    Aus der Frau, die mit Social Media nichts zu tun haben wollte, wurde in dieser Krise eine Creatorin mit riesiger Reichweite. Heute spielt sie Hauptrollen im Fernsehen und steht mit Almklausi und Markus Becker auf der Bühne im Bierkönig.

    Dass sie mir diese Geschichte ausgerechnet am Jahrestag erzählt hat, ist mir nahegegangen. Wir reden über die Wochen am Krankenbett, über Beten, Manifestieren und geklautes Weihwasser, über Content aus der Krise, ihren Weg vom Komparsen-Casting zur TV-Serie, über Lampenfieber am Ballermann und darüber, warum eine betrunkene Frau anders bewertet wird als ein betrunkener Mann.

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    (00:00:00) - Intro

    (00:02:22) - Die fröhliche Familie und der plötzliche Zusammenbruch

    (00:06:01) - Koma, Diagnose und die…

  10. #336 - “Migranten lachen über unsere Justiz” - Shayan Garcia

    30 september 2026 · 3 uur 54 min

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    Gast: Shayan Garcia Lees meer

    Seine Straßeninterviews haben ihn bekannt gemacht, mit dem Podcast “Die Deutschen” wurde er richtig erfolgreich. Am Ende hat ihn beides nicht vor Depressionen geschützt. Ein vermeintlich “falscher” Witz brachte ihm einen gehörigen Shitstorm ein.

    Shayan Garcia nennt sich selbst einen “Daywalker”: er ist zu deutsch für den Iran und wollte eigentlich gerne dazugehören. Er bekennt sich zwar zu seiner Herkunft, hat aber keine Ahnung, was persisch überhaupt ist.

    “Ich schaue ja nicht morgens in den Spiegel und sage, wo komme ich eigentlich her? Wenn du mich wirklich fragst, bin ich deutsch.“

    Der YouTuber und Comedian spricht aus, was man in der öffentlichen Debatte nur ungern hört und stellt die Frage, welche Rolle die Herkunft eines Migranten für die Deutschen spielt:

    „[…]Oder sagt man, ey, der Asiate nebendran, den würde ich hier lassen. Der iranische Arzt, den würde ich hier lassen. Aber hier, den Afghanen, den Syrer, den will ich nicht haben.“

    Er erzählt mir von seinen Erfahrungen als Kameramann fürs ZDF, von manipulierten Geschichten und künstlichem Drama. Davon, wie er fast 800.000 € in Bekannte und Freunde investierte und am Ende beides verlor.

    Shayans Vater ist Akademiker aus dem Iran und lehrte ihn: „Die Welt ist nur so groß wie die Vorstellungskraft seiner Gedanken. Urteile nicht über Menschen, die nicht die gleiche Welt wie du haben.”

    Ich rede in diesem Gespräch mit einem Menschen, dessen Heimat nicht seine Herkunft ist, der als Iraner der Deutsche unter den Migranten war und dessen Vater ihm Verständnis entgegen brachte, während seine Freunde Schläge kassierten.

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Maatschappij , Cultuur , Onderwijs , Zelfontwikkeling
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Lengte
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Eerste aflevering
8 mei 2022
Taal
Duits