Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast

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  1. Garten in hohen und kühlen Lagen: Was wächst wo am besten?

    25 juli 2025 · 22 min

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    Starke Winde, schnelle Wetterwechsel, eine kurze Vegetationsperiode und karge Böden - wer in hohen Lagen lebt und dort gärtnern will, hat es nicht leicht. Es müssen Pflanzen gepflanzt werden, die über Jahrhunderte von Menschen ausgelesen wurden und sich in der Höhe bewährt haben. Worauf es ankommt, um erfolgreich im Gebirge zu gärtnern, das hat sich Garten-Podcasterin Nadine Witt von Expertin Cornelia Pacalaj vom Lehr- und Versuchszentrum Gartenbau in Erfurt erklären lassen. Wo welche alpinen Pflanzen gut wachsen, ist in einer Datenbank aufgelistet. Lees meer

    Mehr Wissen und irre Fakten gibt's auch im SWR-Podcast Fakt ab!

  2. Wespen im Garten: Was hilft?

    11 juli 2025 · 23 min

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    Zehn verschiedene Wespen-Arten gibt es in Deutschland, aber nur vier davon kommen häufig vor: die Feldwespe, die Sächsische Wespe, die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Welche Arten harmlos sind, was gegen lästige Wespen im Garten hilft und warum Gelassenheit wichtig ist, erklärt Wespen- und Hornissenberaterin Jana Wunderlich in dieser Folge. Kleingärtnerin und Podcasterin Nadine Witt hat mit ihr über die spannenden Insekten gesprochen.
    Vor allem Deutsche und Gemeine Wespe lieben Kaffeetafel und Grillteller. Sie brauchen Zucker und Eiweiß. Gefährlich werden sie dann, wenn man nach ihnen schlägt oder pustet - und sie sich bedroht fühlen. Deshalb heißt es beim Anblick einer Wespe: Ruhe bewahren! Keine hektischen Bewegungen, nicht pusten oder schlagen. Töten solltest du sie auch nicht, da Wespen als Wildtiere geschützt sind.
    Haben sich Wespen im Gartenhaus oder Schuppen eingenistet, sollte man einen Wespenberater kontaktieren. Die gibt es in fast jedem Landkreis. Du kannst auch bei der Unteren Naturschutzbehörde anrufen oder beim NABU auf die Seite schauen. Die ehrenamtlichen Berater kommen im Bedarfsfall. Oft kann schon im Vorfeld geklärt werden, ob die Wespen bleiben können - oder ob eine andere Lösung gefunden werden muss.
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  3. Superfood Ingwer selbst anbauen

    27 juni 2025 · 13 min

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    Ingwer gilt als Superfood und verleiht vielen Gerichten ein besonderes Aroma. Er wärmt als Tee im Winter und erfrischt als Limonade im Sommer. Schade, dass Ingwer meist lange Transportwege zurücklegt. Doch das muss nicht sein. Denn Ingwer gedeiht auch bei uns in Deutschland.
    Sebastian Martins Niedermaier baut Ingwer schon viele Jahre in seiner Biogärtnerei in Bamberg an. Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich von ihm erklären lassen, wie das funktioniert und wie aus 20 Gramm Ingwer ganze 200 Gramm werden.
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  4. Eichhörnchen: Wie wir den Wildtieren im Garten helfen

    13 juni 2025 · 20 min

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    Eichhörnchen leben in Parks, in der Stadt und auch in vielen Gärten. Ob mit rotem oder dunklem Fell: Beide Varianten sind bei uns heimisch. Wie ein sicherer Garten für Eichhörnchen aussieht, in dem sie sich gut beobachten lassen, klärt Kleingärtnerin Nadine Witt in dieser Podcast-Folge. Sie spricht mit Biologin Juliane Balmer, die selbst kleine Eichhörnchen-Findelkinder aufpäppelt. Denn jetzt im Juni laufen die Telefone beim Eichhörnchen-Notruf heiß: Manchmal findet sich ein Eichhörnchenbaby im Garten, das in Not geraten ist. Was dann zu tun ist, ist ebenfalls Thema in dieser Podcast-Folge.
    Falls Sie ein hilfebedürftiges Eichhörnchen finden, können Sie sich an den Eichhörnchennotruf wenden: 0700 - 200 200 12.
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  5. Zucchini: Tipps für eine reiche Ernte

    30 mei 2025 · 15 min

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    Zucchini eignen sich sehr gut für Gemüse-Anfänger. Doch welche Sorten sind die besten? Wie viele Pflanzen brauche ich zur Selbstversorgung, wie pflege ich die Zucchini richtig und wie gehe ich mit einer Zucchinischwemme um? Und was ist zu tun, wenn die Pflanzen Mehltau oder andere Krankheiten bekommen?
    Diese und andere Fragen klärt Kleingärtnerin und Podcast-Host Nadine Witt mit Gemüsegärtnerin Elise Marwitz von der Gärtnerei "Gemüsebande" in Weimar-Schöndorf. Dort baut Elise zusammen mit ihrem Partner Ferenc Benke auf circa 2.800 Quadratmetern Gemüse, Blumen und Kräuter an. Das Gemüse wird dann nach dem Prinzip der sogenannten SoLaWi - Solidarischen Landwirtschaft - verkauft. Zucchini dürfen dabei nicht fehlen. Worauf es bei dem Einsteiger-Gemüse ankommt, ist Thema in dieser Podcast-Folge.
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  6. Brennnessel: Darum sollte sie in jedem Garten wachsen

    16 mei 2025 · 19 min

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    Brennnesseln im Garten gelten als lästiges Unkraut. Sie wirken eher schlicht, schmerzen beim Anfassen und verbreiten sich gern. Aber die Brennnessel ist eine wichtige Pflanze für viele Schmetterlinge und andere Insekten. Sie ist ein Superfood mit vielen gesunden Inhaltsstoffen, eine traditionelle Faserpflanze und liefert guten Dünger für unser Gemüse im Garten.
    Nadine Witt ist mit Sebastian König, Landesgeschäftsführer des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Thüringen, durch ihren Kleingarten gegangen. Dabei hat sie viel Wissenswertes über die Brennnessel erfahren.
    Welche Wildkräuter im Garten du noch essen kannst, statt dich darüber zu ärgern, erfährst du in dieser Podcast-Folge.
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  7. Wer durchlöchert mein Gemüse? Drahtwürmer loswerden

    2 mei 2025 · 19 min

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    Löcher in Kartoffeln, Möhren und Roter Bete, abgefressene Wurzeln bei Salat, Mais, Erbsen, Fenchel und Lauch: Solche Spuren hinterlassen Drahtwürmer. Diese "Würmer" sind eigentlich die Larven des Schnellkäfers. Im Podcast unterhält sich Kleingärtnerin und Gartenredakteurin Nadine Witt mit Gärtnerin und Gartenbautechnikerin Brigitte Goss über die Schädlinge im Gemüsebeet.
    Denn die Fraßstellen des Drahtwurms sind nicht nur unschön, sondern auch eine Eintrittspforte für Krankheiten. Daher rät Brigitte Goss zu einer "Lockenwickler-Falle", um den Drahtwurm einzufangen. Wie das geht, was Drahtwürmer genau sind und wie lang die Larven schlimmstenfalls im Boden ihr Unwesen treiben, das gibt's in unserem Podcast zu hören.
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  8. Rasen: Welches Grün für welche Fläche?

    18 april 2025 · 34 min

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    Wer eine Grünfläche im Garten möchte, sollte sich zuerst fragen: Was will ich? Top gepflegten Rasen, der neidvoll von den Nachbarn betrachtet wird? Oder eine Rasenfläche, die ich nutzen, auf der ich herumlaufen und spielen kann? Es gibt Zierrasen, Golfrasen, Gebrauchsrasen, Strapazierrasen und Landschaftsrasen. Je nachdem, welchen Anspruch ich an den Rasen habe, kann er eben extrem kurz gemäht sein, intensiv gepflegt werden oder hochwachsen.
    In dieser Folge unterhält sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit Dr. Harald Nonn, dem Vorsitzenden der Deutschen Rasengesellschaft. Er ist Diplom-Agraringenieur und beschäftigt sich schon sein ganzes Berufsleben mit dem Thema Rasen. Hier erfährt du Wissenswertes zum Rasen und auch wie man eine bestehende Rasenfläche aufwerten, verbessern oder umbauen kann. Und auch um Rollrasen geht es in dieser Folge.
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  9. Mietbeete: Eine Saison Gemüse anbauen

    4 april 2025 · 24 min

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    Kein Platz für den Gemüseanbau? Mietbeete sind eine Möglichkeit, sich trotzdem mit Gemüse selbst zu versorgen. In ganz Deutschland kann man Beete mieten, auf denen schon Gemüse gesät und gepflanzt ist. Wer so ein Saisonbeet mietet, muss es nur noch pflegen, gießen und später das Gemüse ernten.
    In dieser Folge unterhält sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit Natalie Kirchbaumer von der Firma "Meine Ernte" über das Prinzip Mietbeet. "Meine Ernte" ist einer von vielen Anbietern von Mietbeeten in Deutschland. Das Prinzip ist überall ähnlich: Mietbeete oder Mietgärten werden saisonal an garteninteressierte Menschen vermietet. In dieser Podcast-Folge hörst du, wie genau das funktioniert, wie viel ein Mietbeet kostet und für wen das Angebot geeignet ist.
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  10. Stauden teilen: Warum, wie und wann?

    21 maart 2025 · 27 min

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    Viele Gartenpflanzen kannst du teilen, um sie zu vermehren oder einzutopfen. Was du beim Teilen deiner Stauden beachten solltest, hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Gartenbautechnikerin Sabrina Nitsche besprochen. Sabrina ist Expertin und Moderatorin der Gartensendung Querbeet des BR.
    Grundsätzlich gilt: Stauden, die im Frühjahr blühen, werden im Herbst geteilt, und alle Stauden, die im Herbst blühen, teilst du am besten im Frühjahr. Aber es gibt auch Ausnahmen. Du solltest Stauden nur alle paar Jahre teilen, wenn es nötig wird. Frisch gepflanzte Stauden werden frühestens nach drei bis vier Jahren geteilt.
    Stauden werden zum Beispiel geteilt, wenn es zu eng im Beet geworden ist, die Blühfreudigkeit nachlässt oder die Stauden vergreisen (in der Mitte kahl werden).
    Am besten teilt man Stauden mit der Grabegabel. Nutze dafür einen trockenen Tag, damit die Erde nicht so sehr an den Wurzeln klebt.
    Du hast Lust auf weitere spannende Podcasts? Dann hör' doch mal bei Kemferts Klima-Podcast rein. Die Energie- und Klimaökonomin Claudia Kemfert spricht konstruktiv, ehrlich und lebensnah über die Herausforderungen der Klimakrise.
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  11. Pfingstrosen - so bekommst du tolle Blüten

    7 maart 2025 · 19 min

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    Pfingstrosen blühen erst im April, Mai und Juni. Aber wer sich diese Blütenpracht gern in den Garten holen möchte, kann jetzt noch pflanzen. MDR Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt ist dazu in die Erfurter Staudengärtnerei Klenart gefahren und hat sich über Pfingstrosen-Sorten, Standort und Pflege informiert.
    In den Gärtnereien gibt es Pfingstrosen im Topf. Sie können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Die Auswahl fällt schwer und sollte gut überlegt sein. Es gibt Staudenpfingstrosen, Strauchpfingstrosen und Hybriden.
    Staudenpfingstrosen blühen im Mai und Juni, mögen es sonnig und ziehen im Winter ihre Blätter komplett ein. Strauchpfingstrosen werden bis zu zwei Meter hoch und verholzen. Sie blühen bereits im April. An einem halbschattigen Platz können sie 50 Jahre alt werden.
    Wie man seine persönliche Lieblingspfingstrose findet, diese richtig pflegt und was man tun kann, wenn die Pfingstrose nicht blüht, erklärt Staudengärtner Pascal Klenart.
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  12. Maulwürfe - nützliche Helfer im Garten

    22 februari 2025 · 21 min

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    Im Podcast spricht Nadine Witt mit Anne Berger vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung über die Grabekünstler. Sie sagt: Gärtnerinnen und Gärtner, freut euch über Maulwürfe! Denn die Tiere zeigen, dass der Boden gesund ist. Dank zahlreicher Kleinlebewesen bietet gesunder Boden dem Maulwurf eine Nahrungsgrundlage. Der unterirdische Gartenbewohner lebt von Regenwürmern und Raupen. Er frisst außerdem Schädlinge wie Schnecken, Engerlinge und Larven, aber auch Spinnen und Mäuse. Wurzeln oder Gemüsepflanzen interessieren den Maulwurf nicht - also ein ausgesprochener Helfer im Garten.
    Maulwürfe sind per Gesetz geschützt. Mit seinen typischen Erdhügeln macht sich der nur etwa 16 Zentimeter große Grabekünstler allerdings unbeliebt. Die auffälligen kleinen Erdhäufchen sind das Aushubmaterial: Beim Bau seiner Gänge, Schlaf-, Nest- und Vorratskammern schiebt der Maulwurf die Erde mit dem Kopf aus dem Untergrund nach oben.
    Maulwurfshügel helfen somit die Gänge zu belüften - und den Boden gleich mit. Deshalb die Hügel nicht festklopfen, sonst erstickt der Maulwurf. Die Erde können Sie hingegen vorsichtig abtragen: sie ist unkrautfrei und geeignet als Blumenerde im Kübel. Besonders für Gärtner haben die unterirdischen Röhren einen positiven Nebeneffekt: Sie lockern den Boden auf und wirken wie ein Drainagesystem, über das Wasser besser abfließen kann.
    Du hast selbst einen Maulwurf oder dessen Revier gesichtet? Dann kannst du die Meldung über diesen Link beim bürgerwissenschaftlichen Projekt des Naturschutzbundes (Nabu) einreichen.
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  13. #105: Heckenschnitt - was ist erlaubt?

    8 februari 2025 · 17 min

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    Wer Hecken und Bäume im Garten hat und noch schneiden möchte, muss sich ran halten. Denn zwischen dem 01. März und 30. September gilt ein Heckenschnittverbot. Das sagt Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes. Denn viele Singvögel brüten in Hecken und damit sie dabei nicht gestört werden, ist ein radikaler Rückschnitt einer Hecke oder komplette Entfernen nur in der Zeit von Oktober bis Februar erlaubt.
    Bäume in Haus- oder Kleingärten sind vom Schnittverbot ausgenommen und können grundsätzlich das ganze Jahr über gefällt oder zurückgeschnitten werden. Allerdings nicht uneingeschränkt: Paragraph 44 des Bundesnaturschutzgesetzes sagt, dass man sich vorher vergewissern muss, ob nicht in dem Baum ein Nest ist und gebrütet wird. Hecken dürfen grundsätzlich nicht innerhalb der Nist- und Brutzeit geschnitten werden.
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  14. #104: Paprika und Chili anbauen

    24 januari 2025 · 17 min

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    Ob gelb, grün oder rot, Paprika und Chili sind aus unseren Küchen und Gärten nicht mehr wegzudenken. Sie müssen schon Ende Januar, Anfang Februar vorgezogen werden, denn sie brauchen vier bis sechs Monate von der Aussaat bis zur ersten Ernte. Was es beim Anbau zu beachten gibt, welche Sorten gut im Freiland und welche besser im Gewächshaus gedeihen, das hat sich Podcasthost und Kleingärtnerin Nadine Witt von Kerstin Scharf-Goldammer vom Biohof Scharf in Ollendorf erklären lassen.
    Aussaat - die Kurzanleitung
    Bevor ausgesät werden kann, haben Gärtner die Qual der Wahl. Die Auswahl ist bei Paprikasorten groß, bei Chilis riesig.
    Die Samen kommen in Anzucht-Töpfe mit nährstoffarmer Anzuchterde und werden leicht mit Erde bedeckt. Die Erde gleichmäßig feucht halten. An einem warmen, hellen Ort keimen die Samen nach 10 bis 14 Tagen. Sie wachsen dann im Haus, bis sie groß genug und die Eisheiligen vorbei sind.
    Bevor sie ins Freie dürfen, müssen die Jungpflanzen abgehärtet werden. Sie dürfen erstmal nur ein paar Stunden ins Freie, bevor sie entgültig in den Garten umziehen.
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  15. #103: Schädlinge im Winterquartier

    10 januari 2025 · 18 min

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    Unsere Kübelpflanzen stehen vor Frost geschützt im Winterquartier. Doch vor Schädlingen sind sie beim Überwintern leider nicht sicher. Warum Oleander, Zitrone, Physalis und andere Kübelpflanzen im Winterquartier von Schädlingen überfallen werden, wie man diese erkennt, bekämpft und was man vorbeugend tun kann, darüber spricht Kleingärtnerin Nadine Witt mit MDR Garten-Expertin Brigitte Goss in dieser Folge.
    In erster Linie fehlt den Pflanzen Licht. Wenn sie im Dunklen wachsen, haben sie viel zu weiche Blätter und Triebe. Zudem fehlen gerade bei Kübelpflanzen einfach die Gegenspieler der Schädlinge. Diese hat man sich meist im Herbst mit ins Haus geholt.
    Woll- und Schmierläuse sowie Schildläuse fallen erst nicht auf und sind dann schwer wieder loszuwerden. Blattläuse saugen gern am zarten neuen Pflanzengewebe. Spinnmilben, obwohl sie so klein sind und Engerlinge, die man sich im Topf mit eingeschleppt hat, können eine Pflanze sogar töten. Thripse befallen vorwiegend Zimmerpflanzen.
    Betroffene Pflanzen sollten unbedingt behandelt werden. Ob ein Rückschnitt neuer Triebe, Abbrausen oder Behandeln mit verschiedenen Hausmitteln oder gekauften Präparaten mit Raps- oder Orangenöl - Gartenprofi Brigitte Goss erklärt im Podcast, wann welche Maßnahmen notwendig sind. Vorbeugend gilt: Beikräuter aus den Töpfen entfernen, Pflanzenhygiene beachten - und regelmäßig kontrollieren.
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  16. #102: Superfood direkt aus dem Garten

    28 december 2024 · 20 min

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    Ob Chiasamen, Quinoa, Açai- oder Goji-Beeren: Superfood sind Pflanzen, die besonders viele Mineralien, Vitamine oder sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe enthalten und als sehr gesund gelten. Doch viele exotische Superfoods haben eine lange Reise hinter sich, bis sie bei uns auf dem Tisch landen. Teilweise sind sie zudem mit Schadstoffen belastet. Zum Glück wachsen viele Nüsse, Gemüse und Früchte in unseren Gärten, die den Vergleich mit weit gereisten Superfoods nicht scheuen müssen. Kohl enhält viel Vitamin C, Folsäure und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Brennnesselsamen stecken voller Antioxidantien. Nüsse enthalten wertvolle Fette. Johannisbeeren und Blaubeeren bringen viele Vitamine mit.
    Was in Superfood steckt und welche heimischen Alternativen es gibt, darüber hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit Laura Müller unterhalten, Fachberaterin Lebensmittel und Ernährung von der Verbraucherzentrale Thüringen.
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  17. #101: Kleine Gärten planen und gestalten

    14 december 2024 · 24 min

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    Wie lässt sich ein kleiner Garten oder ein sehr schmales Grundstück am besten gestalten? Und wie schafft man es, einen kleinen Garten größer wirken zu lassen?
    Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich darüber mit Tanja Minardo unterhalten, Garten- und Landschaftsarchitektin aus Steinhagen bei Bielefeld. Ganz wichtig: Räume gestalten und den Blick des Betrachters durch den Garten lenken, zum Beispiel durch Sitzgruppen, blühende Sträucher und Hecken, geschwungene Wege und Beete sowie Sichtschutzelemente.
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  18. #100: Was ist ein Garten wert?

    29 november 2024 · 18 min

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    Wir feiern die 100. Folge MDR Gartenpodcast!!! Was für ein schöner Grund zu feiern. Der Garten selbst steht in der neuen Podcastfolge im Mittelpunkt. In Deutschland gibt es laut Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands knapp 900.000 Kleingärten. Und die sind richtig wertvoll - für die Gärtner selber, aber auch für die Gesellschaft, für Tiere, fürs Klima.
    Dr. Malte Welling hat den Wert von Kleingärten im Rahmen des Projekts "Gartenleistungen" untersucht. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und hat die verschiedenen Aspekte und Gartenfunktion genauer betrachtet. Auch den finanziellen Wert von Gärten hat er berechnet und der ist erstaunlich hoch.
    Podcasterin und Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich mit ihm über den Wert des Gartens unterhalten.
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  19. #99: Verbrennen und Lagerfeuer im Garten

    11 november 2024 · 21 min

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    Im Herbst fällt viel Laub und Schnittgut von Sträuchern, Bäumen und Hecken an. Man könnte diese Gartenabfälle in einer Benjeshecke verarbeiten, sie schredden und auf dem Kompost entsorgen oder zum Grüncontainer bringen.
    Aber wie sieht es mit dem Verbrennen aus? Was erlaubt ist und was nicht, darüber hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Ute Dauert gesprochen. Sie ist Fachgebietsleiterin für die Beurteilung der Luftqualität im Umweltbundesamt und kennt sich mit den Risiken des Verbrennens aus.
    Grundsätzlich gilt: Das Verbrennen von Laub und Gartenabfällen ist gesetzlich verboten und nur in Ausnahmefällen erlaubt, weil dadurch sehr viele Schadstoffe und Feinstaub freigesetzt werden - genau wie beim Lagerfeuer. Was erlaubt ist und was nicht und wie wir es uns trotzdem an der Feuerschale im Garten gemütlich machen können, das ist Thema in dieser Folge.
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  20. #98: Eine Benjeshecke aus Totholz anlegen

    1 november 2024 · 20 min

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    Im Herbst fällt viel Schnittgut im Kleingarten an: Äste von Obst- und anderen Bäumen, Zweige, Sträucher. Dieses Holz muss nicht gehäckselt oder weggebracht werden. Wir bauen daraus lieber einer Totholzhecke, auch Benjeshecke genannt. Woher der Begriff kommt, wie so eine Totholzhecke angelegt wird und wem sie alles Lebensraum bietet, darüber hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Julian Heiermann gesprochen. Er ist Teamleiter Naturschutz- und Umweltinformationen beim Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU).
    Der Ursprung der Benjeshecke geht zurück auf Feldhecken, wie sie früher in der Landwirtschaft üblich waren. Bauern stapelten ihr Schnittgut als Grenzmarkierung an den Rändern von Weide- und Ackerland. Die Brüder, Landschaftsgärtner und Naturschützer Hermann und Heinrich Benjes haben das Prinzip der Feldhecke in den 1980er-Jahren wiederentdeckt und publik gemacht.
    Vorteile der Benjeshecke:
    - Lebensraum für Tiere: Vögel, Igel, Frösche und andere Lebewesen
    - Zaunersatz
    - ökologischer Sicht- und Windschutz
    - nachhaltige Entsorgung von Schnittmaterial
    - kostengünstig
    - geringer Pflegeaufwand
    Eine Benjeshecke sollte mindestens eine Tiefe von einem halben bis einem Meter und eine Höhe von ein bis anderthalb Meter haben. Die Länge ist beliebig und richtet sich nach der Größe des Gartens.
    Wichtig: grobe Äste mit dünneren Zweigen gut vermischen. Dicke und schwere Äste nach unten legen, damit die Hecke nicht kopflastig wird und umfällt. Schnittgut von Brombeeren, Brennnesseln oder Kanadischer Goldrute sollte nicht in die Benjeshecke, weil sie sich zu stark ausbreiten.
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  21. #97: Igel im Garten

    18 oktober 2024 · 17 min

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    Der Igel ist das Wildtier des Jahres 2024. Diese Auszeichnung sollte Grund zur Freude sein. Aber dem Igel geht es nicht gut, der Bestand sinkt stetig. Das liegt zum einen daran, dass Igel immer weniger Nahrung finden und zum anderen an den vielen lebensbedrohlichen Gefahren, etwa durch Mähroboter und Rasentrimmer.
    Wer einen verletzten Igel findet, kann sich an Igelvereine wenden. Sie wissen, wie man einem Igel in Not helfen kann. Wichtig: Keine verletzten Tiere einfach vor die Tür stellen! Es braucht genaue Angaben zum Fundort und Zustand des Tieres. Ziel der Vereine ist es, die Tiere gesund zu pflegen und dann wieder auszuwildern.
    Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt hat mit Sandra Reichmann vom Verein Igelherzen Nordthüringen über die stacheligen Tiere gesprochen. Sie kümmert sich mit ihrem Verein ehrenamtlich um verletzte Igel und weiß, wie den Tieren im Garten geholfen kann.
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  22. #96: Kürbis anbauen, ernten und lagern

    4 oktober 2024 · 20 min

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    Herbstzeit ist Kürbiszeit! Weltweit gibt es hunderte Kürbisarten und -sorten - rund 200 davon sind essbar, so wie der beliebte Hokkaido, die restlichen sind leider nur ungenießbare Zierfrüchte. Botanisch gesehen sind Kürbisse kein Gemüse, sondern Beerenfrüchte. Die Spanier haben sie im 16. Jahrhundert aus Lateinamerika nach Europa gebracht. Wie man Kürbisse im Garten anbaut, erntet und lagert, hat sich Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt von Kürbisbauer Günther Linzer erklären lassen.
    Kleine Früchte haben festeres Fruchtfleisch und weniger Fasern sowie einen intensiveren Geschmack als große Früchte. Ein reifer Kürbis klingt beim Klopfen leicht hohl und hat einen verholzten Stiel. Die Erntezeit hängt von der Sorte und den Witterungsbedingungen ab.
    Nicht ausgereifte Kürbisse schmecken fad und welken, weil sich die Schale nicht vollständig ausgebildet hat. Früchte ohne Stiel können schneller faulen oder austrocknen und sind nicht lagerfähig. Kürbis sollte keine weichen Stellen oder Druckstellen haben. Sie sollten bei Temperaturen über 15 Grad Celsius gelagert werden. Minustemperaturen vertragen auch Dekokürbisse nicht.
    Kürbisse sind ein ertragreiches Gemüse mit den größten Früchten. Sie sind recht einfach im Anbau, man kann sie vielseitig zubereiten und gut lagern. Wer keinen Platz mehr im Beet frei hat, kann den Kürbis auf dem Kompost anbauen und sich das Düngen sparen. Kürbisse wachsen am besten an einem sonnigen, etwas geschützten Standort. Weil über die großen Blätter viel Wasser verdunstet und auch die Früchte einen hohen Wasserbedarf haben, sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden. Kürbisse wachsen auf humusreichen, gleichmäßig feuchten Böden und gehören zu den Starkzehrern und brauchen viele Nährstoffe. Sie sollten erst drei Wochen vor den Eisheiligen vorgezogen werden und dann ausgepflanzt werden, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. Der Boden sollte im Frühjahr mit Kompost vorbereitet werden.
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  23. #95: Gründüngung

    20 september 2024 · 11 min

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    Jetzt im Herbst kann man mit Pflanzen den Boden pflegen und verbessern. Und zwar mit Gründüngung. Viele Pflanzen sind in der Lage, auch schwierige Böden, die sandig oder sehr lehmig sind, langfristig ertragreicher zu machen. Gründüngung ist in vielen landwirtschaftlichen Betrieben ein fester Bestandteil der Kulturfolge und eine wichtige Stickstoffquelle. Auch im Haus oder Kleingarten kann man die wertvolle Bodenpflege durch Gründüngung anwenden. Was sie bewirkt und wieso sie auch im eigenen Garten eingesetzt werden sollte, das hört ihr in dieser Folge. Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt unterhält sich mit Isolde Keil-Vierheilig von der Bayerischen Gartenakademie über die Bodenverbesserung mit Pflanzen.
    Bei der Gründüngung werden spezielle Pflanzen ausgesät, um eine Bodenverbesserung zu erreichen. Genaugenommen handelt es sich nicht um Dünger, sondern eher um einen Bodenpfleger. Zum Dünger wird das Ganze erst dann, wenn die Pflanzen später in den Boden eingearbeitet werden. Das fördert das Bodenleben und den Humusaufbau und macht den Gartenboden fruchtbarer.
    Vorteile der Gründüngung:
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    - Verbesserung des Bodens

    - Bodenbedecker: lebendige Alternative zum Mulch

    - Schützt vor Verschlämmung

    - Wurzelmasse der Pflanzen lockert und belüftet den Boden

    - Schwere, tonige Böden werden durch tiefwurzelnde Pflanzen aufgebrochen

    - Bei schnell wachsenden Gründüngern, wie Senf oder Phacelia, wird auch das Aufgehen von Unkräutern unterdrückt

    - Schützt in Hanglagen gegen Erosion und Nährstoffauswaschung

    - Leguminosen, wie Klee oder Wicken reichern Stickstoff im Boden an

    Wirkung von Gründüngungspflanzen:

    - Sonnenblume, Lupine oder Ölrettich lockern und durchlüften den Boden

    - Tagetes und Ringelblumen können Fadenwürmer vertreiben

    - Leguminosen wie Klee, Wicken oder Lupinen, liefern Stickstoff

    - Mehrfachnutzen: aus Ringelblume, Malve oder Sonnenblume kann man Tee machen, Senf, Kresse, Feldsalat, Spinat oder Erbsen kann man essen. Sonnenblumen, Malven, Phacelia,…

  24. #94: Efeu

    6 september 2024 · 16 min

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    In jedem Garten sollte Efeu wachsen! Dafür plädiert der berühmte Kriminalbiologe und Insektenexperte Dr. Mark Benecke. Mit ihm hat Kleingärtnerin Nadine Witt über diese Superpflanze gesprochen. Zum Teil verschrien als Grabpflanze, bietet Efeu Nahrung und Wohnung für viele Insekten und Vögel. Efeu ist eine wertvolle Pflanze und wegen seiner Langlebigkeit ein Symbol der Liebe. Wo Efeu her kommt und noch mehr Wissenswertes, das hört ihr in dieser Folge. Lees meer
  25. #93: Waschbär-Alarm

    23 augustus 2024 · 26 min

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    Was mache ich, wenn ich einen Waschbären im Garten habe? Diese Frage beschäftigt aktuell Kleingärtnerin Nadine Witt.
    In ihrem Garten treibt ein Waschbär sein Unwesen und jetzt stellt sich die Frage: Was tun? Waschbären gelten in der EU als invasive Art. Sie übertragen Krankheiten, haben bei uns keine natürlichen Feinde und bedrohen als Allesfresser unser Ökosystem.
    Waschbären sind zudem nicht ungefährlich. Soll man mit ihnen in wilder Wohngemeinschaft leben oder sie bekämpfen? Darüber spricht Nadine Witt mit Jagdberater Thomas Werneburg in dieser Podcastfolge.
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  26. #92: Pool im Kleingarten

    9 augustus 2024 · 25 min

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    Es ist Sommer, es ist warm, da möchte sich jeder gern mal abkühlen. Viele haben einen Pool im Garten stehen. Aber geht das so ohne weiteres? Wie groß darf der Pool im Kleingarten sein, was passiert mit dem Wasser, wenn es nicht mehr so schön ist und darf der Pool über den Winter stehen bleiben? Diese und noch viel mehr Fragen hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Sven Wachtmann besprochen, er ist Diplom Ingenieur für Gartenbau und Landesgartenfachberater vom Landesverband Berlin der Gartenfreunde.
    Pools in Kleingartenanlagen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen, schließlich werden sie relativ günstig angeboten. Laut Kleingartengesetz darf ein Pool nicht größer als 3,60 Meter im Durchmesser und maximal 90 Zentimeter hoch sein und darf nur aufgestellt, nicht eingegraben werden.
    Bevor ein Pool aufgestellt wird, sollte man den Gartenvorstand fragen und im Unterpachtvertrag bezeihungsweise der Gartenordnung nachschauen. Die Regelungen können unterschiedlich von Kleingartenverein zu Kleingartenverein sein.
    Ein großer Pool fasst bis zu 9.000 Liter Wasser. Das ist Trinkwasser, das bei Wasserknappheit nicht den Pflanzen zur Verfügung steht. In besonders trockenen Sommern können Wasserentnahmesperren angeordnet werden.
    Gebrauchtest Poolwasser ist Abwasser und muss laut §54 Wasserhaushaltsgesetz entsorgt werden, sprich abgepumpt und abtransportiert werden. Das Wasser darf nicht einfach abgelassen werden, weil Chlor und andere Rückstände (unter anderem von Sonnencreme) im Wasser sind.
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  27. #91: Laufenten im Garten

    23 juli 2024 · 24 min

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    Der feuchtwarme Sommer ist ein Paradies für Nacktschnecken. Sie sind zu einer richtigen Plage geworden. Kleingärtnerin Nadine Witt sammelt sie jeden Abend eimerweise aus dem Garten. Wer die Schnecken nicht mit kochendem Wasser übergießen will und auf Schneckenkorn verzichten möchte, für den sind Laufenten vielleicht eine Alternative. Was bei der Haltung der Schneckenfresser alles zu beachten ist und warum das Konzept "Mietente" nicht zu empfehlen ist, das erklärt Markus Kollhoff, Vorsitzender des Sondervereins der Laufentenzüchter Deutschlands e.V. in dieser Folge.
    Laufenten sind in Privatgärten erlaubt. In Kleingartenanlagen braucht es aber eine Genehmigung, da es sich um Tierhaltung handelt. Die Enten müssen zudem beim Veterinäramt gemeldet werden. Von Mietenten ist dringend abzuraten! Die Tiere brauchen eine gewisse Zeit, um sich einzuleben. Der Erfolg der Schneckenbekämpfung stellt sich meist erst nach einem Jahr ein.
    Fazit: Laufenten sind nützliche Helfer bei der Bekämpfung von Nachtschnecken, aber sie sind wie Haustiere. Deshalb: Prüfen, ob die Haltung im Garten machbar ist, Stall und Wasserstelle bereit stellen, Garten einfrieden, täglich vor Ort sein und beim Züchter beraten lassen.
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  28. #90: Schlüssellochbeet

    10 juli 2024 · 14 min

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    Schlüssellochbeete werden seit einigen Jahren in Trockengebieten Afrikas verwendet. Diese Hochbeetform schützt vor Tierfraß, führt den angebauten Pflanzen Nährstoffe zu und reduziert die Wassermenge.
    Als Basis unter der Erde werden Lagen aus Stroh und Kompost eingearbeitet, die das Wasser besser halten. Im Zentrum des Beetes befindet sich eine Art Korb, in dem die Küchenabfälle und das Brauchwasser der Familie entleert werden können. Somit werden die Pflanzen von unten bewässert. Gerade in Trockenzeiten spart dies viel Wasser.
    Diese Beetform eignet sich für Permakultur. In Gebieten mit großer Sommerhitze und wochenlanger Trockenheit ist der Schlüssellochgarten hervorragend geeignet.
    Bauanleitung:
    Größe: Kreisrunde Fläche – nicht größer als 2 m Durchmesser!
    Höhe: ein Meter empfehlenswert.
    Die Außenwand kann aus Steinen, Metall oder anderen Materialien bestehen, die den Druck der nassen Erde Stand halten.
    Als innerer Korb kann ein Weidengeflecht dienen, aber auch ein festes Gitter oder Hasendraht.
    Der Korb soll immer höher sein als die Außenwand - Die Innenseite der Außenwand und die Außenseite der „Kompostkorbes“ mit Wellpappe oder Kartonagen auskleiden.
    Unterboden lockern, darauf kommen dünne Zweige, Kompost, zerkleinerte Kartonagen oder Papier.
    Die letzten 15 cm werden mit guter Erde aufgefüllt. Z.B. mit Gartenerde oder eine Mischung aus Gartenerde, Kompost und gekaufter Erde
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  29. #89: Rosenpflege

    28 juni 2024 · 12 min

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    Rosen richtig schneiden
    Der erste Schnitt erfolgt im März/April, während der Kirschblüte oder wenn die Forsythie blüht. Alle abgestorbenen, kranken oder schwachen Rosen- und Wildtriebe abschneiden. Im Sommer kommen regelmäßig verblühte Blüten herunter. Verwelkte Rosenblüten werden bis kurz vor dem ersten voll ausgebildetem Blatt abgeschnitten.
    Rosen düngen
    Im Frühling brauchen Rosen Dünger. Dann wachsen sie besser und bilden mehr und schönere Blüten. Als Starkzehrer haben sie einen erhöhten Nährstoffbedarf. Im Februar und März ist organischer Dünger aus Kompost, Hornspänen oder Humus die richtige Wahl. Im Sommer dann mineralischer Rosendünger. Vorsicht bei Stickstoff – der fördert das Wachstum der Rosen, aber eine Überdosis macht die Rosen anfälliger für Mehltau und Pilzbefall. Magnesium fördert das Blattgrün, Phosphor sorgt für schöne Blüten. Bei übersäuerten Böden hilft Algenkalk, den pH-Wert wieder in Balance zu bringen.
    Als Dünger eignet sich auch Kochwasser von Gemüsegerichten, wie zum Beispiel Broccoli, Blumenkohl oder Spargel. Nach dem Abkühlen einfach zum Gießen der Rosen verwenden.
    Rosen richtig gießen
    Rosen brauchen regelmäßig Wasser. Am besten aus der Regentonne. Vorsicht bei Staunässe! Lieber durchdringend wässern, dafür aber seltener. Am besten in den frühen Morgenstunden oder später am Abend gießen und nicht auf die Blätter, das fördert Pilzbildung. Die Blätter können so auch verbennen.
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    Winterschutz
    Rosen werden zum Winterschutz am besten mit Erde angehäufelt. Stroh und Laub sind auch gut. Wichtig ist, dass die Veredelungsstelle vor Frost geschützt wird. Sobald es frostfrei ist, wird wieder abgehäufelt.

  30. #88 Hecken und Zäune

    11 juni 2024 · 19 min

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    Die Vorgaben im Kleingarten sind eindeutig. Die Außeneinfriedung der Kleingartenanlage sowie Sichtschutzblenden und Sichtschutzpflanzungen innerhalb der Kleingärten an Sitzflächen dürfen eine Höhe von 1,80 Meter nicht überschreiten. Einfriedungen zu den Gemeinschaftsflächen und zu den angrenzenden Kleingärten dürfen nicht höher als 1,20 Meter sein. Wenn die Hecke einen Außenbereich abgrenzt, wie z.B. eine Straße, einen Parkplatz oder das Ende der Gartenanlage, darf die Hecke bis zu zwei Meter hoch wachsen. Je nach Gartensatzung darf der Zaun zwischen den Gärten nicht höher als 80 oder 120 Zentimeter sein. Klingt ganz schön kompliziert. Doch damit ist es nicht getan. Denn auch der Abstand der Hecke zum Zaun ist geregelt, ob sie durch den Zaun wachsen dürfen und viele weitere Dinge.
    Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich von Sven Wachtmann, Landesgartenfachberater vom Landesverband Berlin der Gartenfreunde, erklären lassen, welche Regeln es gibt und wie sich trotz der Vorschriften ein netter Sichtschutz gestalten lässt. So können beispielsweise Kübelpflanzen als saisonaler Sichtschutz dienen.
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  31. #87: Mehrjähriges Gemüse anbauen

    31 mei 2024 · 18 min

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    Einmal anbauen und immer wieder ernten - das gelingt mit mehrjährigem Gemüse. Gartenexpertin Isolde Keil-Vierheilig von der Bayerische Gartenakademie stellt im Podcast mit Kleingärtnerin Nadine Witt einige Arten vor und gibt Tipps zum Anbau von mehrjährigem Gemüse. Dazu gehören: Lees meer

    Rhabarber

    Meerrettich

    Grüner Spargel

    Artischocke

    Bärlauch

    Topinambur

    Weitere tolle Gemüsepflanzen findest du in unseren Bildergalerien zu mehrjährigem Blattgemüse und mehrjährigem Wurzelgemüse.

  32. #86: Wasser sammeln im Frühjahr

    14 mei 2024 · 20 min

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    Wasser ist kostbar und in heißen Sommern braucht der Garten besonders viel Wasser. Damit wir unseren Geldbeutel schonen und kein wertvolles Leitungswasser verschwenden, können wir einfach Regenwasser sammeln. Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich ein paar Tipps von Florian und Deborah Hucht geholt. Die beiden sind Hobbygärtner, Gartenbuchautoren und Gartenblogger aus Hamburg.
    Sie sammeln Regenwasser über die Dachflächen von Laube, Schuppen oder Gewächshaus in Regentonnen und einem großen IBC-Container. Der kann mit Holz oder Kletterpflanzen verkleidet werden. So sieht er im Garten gleich schöner aus.
    Damit das Wasser an die Pflanzen gelangt, muss es aus der Tonne geschöpft werden. Alternativ kann die Regentonne erhöht stehen, sodass das Wasser aus einem Hahn gezapft werden kann. Wer Strom im Garten hat, kann auch eine Wasserpumpe nutzen.
    Ein Überlauf oder ein einfacher Gartenschlauch in der Tonne sorgen dafür, dass überschüssiges Wasser direkt an die richtigen Stellen im Garten geleitet wird. Wichtig ist nur: Die Regentonne sollte zu sein, damit Tiere nicht hineinfallen oder ertrinken können. Ist das nicht möglich, kann eine Ausstiegshilfe hineingestellt werden.
    Damit das Wasser langsam in die Erde sickert und die Wurzeln genug Zeit haben, es aufzunehmen, können folgende Tipps helfen:
    Damit das wertvolle Wasser nicht einfach verdunstet und den Pflanzen stetig zur Verfügung steht, helfen ein paar Tricks:
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    Mulchen: So verdunstet weniger Wasser im Boden und er bleibt immer leicht feucht

    Ollas eingraben: 5 bis 6 Liter reichen etwa für eine Woche

    Bevor der Winter anbricht sollten die Ollas unbedingt ausgegraben und geleert werden. Auch die Regentonne muss geleert werden. Sonst würde das Wasser gefrieren. Dabei dehnt es sich aus und die Tonne platzt.

  33. #85: Mähfreier Mai - Darum ist er so wichtig

    3 mei 2024 · 15 min

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    Ihr habt bestimmt schon von der Aktion "Mähfreier Mai" gehört - die gibt es in England seit 2009 und seit 2021 auch bei uns in Deutschland. Dank der Deutsche Gartenbau-Gesellschaft (DGG) 1822 e. V. und der Gartenakademie Rheinland-Pfalz, die jedes Jahr zum mähfreien Mai aufrufen, um einen Beitrag für den Naturschutz zu leisten.
    Das heißt, einen Monat den Rasenmäher stehen und den Rasen wachsen und sich entwickeln zu lassen. Es ist erstaunlich, wie viele Wildkräuter im Rasen sind und wie schön der nach kurzer Zeit blüht. Warum gerade im Mai nicht gemäht werden soll, welche Insekten davon profitieren und wie praktikabel das Nichtmähen im Kleingarten ist, darüber hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Bettina de la Chevallerie gesprochen, der Geschäftsführerin der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.
    Der Mai ist der Monat, in dem die meisten Wildpflanzen blühen, Insekten auf Nahrungssuche sind und nach Nistplätzen Ausschau halten. Jeder kann den eigenen Garten in einen Ort der Vielfalt verwandeln - durch Nichtstun.
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  34. #84: Milpa-Beet

    19 april 2024 · 18 min

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    Das Milpa-Beet ist eine Mischkultur aus Mais, Bohnen und Kürbis. Sie ist überliefert von einigen Ureinwohner-Völkern Lateinamerikas. Milpa bedeutet so viel wie "das nahe Feld". Denn unter anderem die Maya bauten Mais, Bohnen und Kürbis in der Nähe ihrer Wohnstätten zusammen auf demselben Feld an.
    Die drei Gemüsearten profitieren voneinander. Der Mais dient den Bohnen als Rankhilfe. Die Bohnen binden Stickstoff aus der Luft und reichern den Nährstoff im Boden an. Der Kürbis beschattet den Boden und schützt ihn vor Austrocknung. Ein perfektes Trio, das mit wenig Arbeit auf kleiner Fläche einen hohen Ertrag ermöglicht.
    Wie die Milpa-Kultur im eigenen Garten funktioniert, erklärt Tomas Kilousek in dieser Folge. Er arbeitet bei der Deutschen Schreberjugend in Berlin und hat jahrelange Erfahrung mit dem Anbau dieser besonderen Form der Mischkultur.
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  35. #83: Rosensorten

    5 april 2024 · 21 min

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    Die Rose gilt als Zeichen der Liebe. Ihre Schönheit und ihr Duft berühren die Sinne. Rosen gehören einfach in jeden Garten. Das findet auch Kleingärtnerin Nadine Witt und hat sich bei Thomas Kühr in der Erfurter Rosenschule Kühr erklären lassen, welche verschiedenen Rosensorten es gibt, welche sich für welchen Standort eignen und welche Rosensorte in welchen Garten passt. Im Topf als Containerware können Rosen das ganze Jahr gepflanzt werden, jetzt im April können auch noch günstigere sogenannte Wurzelnackte Rosen gekauft werden. Was beim Pflanzen zu beachten ist, auch das hört ihr in dieser Folge.
    Rosensorten nach Wuchshöhen
    Bodendeckerrosen: 40 bis 50 cm hoch, viele kleine Blüten an einem Trieb, für Bienen geeignet
    Beetrosen: 40 bis 60 cm hoch, viele Blüten, RigoRosen stehen für Blattgesundheit, Rose reinigt sich selbst, verblühte Rosen fallen ab, neue wachsen nach
    Edelrosen: 60 bis 120 cm hoch, stark duftend, meist nur eine Blüte an einem Trieb, muss ausgeputzt werden
    Strauchrosen: 120 bis 150 cm hoch, dazu zählen auch Englische Rosen, stark duftendviele, meist gefüllte Blüten
    Kletterrosen bis 3,50m hoch, braucht Gerüst, Rundbogen oder an Hauswand
    Ramblerrosen bis 10m hoch, wächst an Gerüst oder an alten Bäumen hoch
    Der Standort für alle Rosen ist gleich: sonnig. Im Schatten trocknen Blätter nicht richtig ab, das Risiko für Blattkrankheiten und Pilze steigt, die Pflanzen werden anfälliger. Begleitpflanzen für Rosen sind etwa Lavendel und Stauden wie Salbei. Die Pflanzzeiten sind das Frühjahr bis Herbst. Wurzelnackte Rosen (ohne Erde) sind bis April erhältlich und günstiger. Containerware (Rosen im Topf) kann das ganze Jahr über gepflanzt werden. Beim Pflanzen in lockere Erde, bis kurz über die Veredelungsstelle einpflanzen und angießen. Wenn Rosen angewachsen sind, ist gießen nicht mehr nötig. Beim Kauf auf ADR Prädikat achten (Allgemeine Deutsche Rosenqualitätsprüfung). Es steht für gute Sorten und hohe Blattgesundheit oder im Fachhandel beraten lassen, es gibt…
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  36. #82: Wie funktioniert die Obstbaumveredelung?

    22 maart 2024 · 15 min

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    Dank der Obstbaumveredelung können zum Beispiel gewünschte Apfel- oder andere Obstsorten im eigenen Garten angebaut und erhalten werden. Selbst einen Obstbaum zu veredeln, ist mit ein bisschen Übung ganz leicht. Das richtige Werkzeug zum Veredeln: Lees meer

    Astsäge

    Hippe und Okuliermesser

    Lappen zum Reinigen

    Edelreiser

    Veredelungsband aus Latex (löst sich mit der Zeit auf)

    Baum-Wundverschluss in der Tube

    Etiketten zum Beschriften

    Auch das Grundprinzip der Veredelung ist einfach: Auf einer sogenannten Unterlage, die den Wuchs des Baumes bestimmt, soll eine gewünschte Obstbaumsorte wachsen und reichlich Früchte tragen. Dafür muss die Unterlage mit einem jungen Trieb einer anderen Sorte verbunden werden. Diesen jungen, einjährigen Trieb nennt man Edelreiser. Edelreiser werden am besten im Januar oder Februar geschnitten. Je nach Jahreszeit gibt es für die Veredelung zwei unterschiedliche Techniken. Im Spätwinter wird die Kopulationstechnik angewendet, im Frühjahr und Sommer die Okulation. Gärtnerin Antje Lobenstein veredelt ihre Bäume meist im März oder April. An ihrem Apfelbaum sind nun 14 Sorten veredelt.
    Doch mit der Veredelung können nicht nur Sorten erhalten und vermehrt, sondern auch ältere Bäume unterstützt werden. Fehlt zum Beispiel die Krone oder der Bewuchs auf einer bestimmten Seite, kann der Edelreis dort neue Triebe bilden.
    Im Sommer kann dann kontrolliert werden, ob der Reis angewachsen ist. Das erkennt man an den Blatt- und Blütenknospen. Nach fünf bis sechs Jahren sind dann die ersten Äpfel zu erwarten.

  37. #81: Was hilft gegen Trauermücken?

    8 maart 2024 · 18 min

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    Jetzt geht die Zeit los, zu Hause auf der Fensterbank Tomaten oder Paprika auszusäen und vorzuziehen. Aber spätestens dann sind sie wieder da, diese lästigen kleinen schwarzen Fliegen. Wie eine kleine Invasion bewohnen sie gefühlt jeden Pflanztopf. Die Mücken legen ihre Eier am liebsten in feuchte, etwas nach "Zersetzung" duftenden Erde. Die Larven entwickeln sich in dieser Erde, indem sie sich von den jungen Wurzeln ernähren. Die Sämlinge sterben daraufhin ab. Verringern oder sogar ganz verhindern lässt sich das Problem, indem man die Erdoberfläche mit Streumaterialien abdeckt: Dies hält die Mückenweibchen davon ab, ihre Eier abzulegen. Lees meer

    Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich von Gartenfachberaterin Brigitte Goss ein paar Tipps geben lassen, was man gegen diese lästigen Tiere machen kann. Profis nutzen für die Anzucht von Jungpflanzen Mineralien wie Vermiculit und Perlit, aber auch Sand und Tongranulat schützen vor Trauermücken.

    Minimieren kannst du den Befall übrigens, indem du keine Gartenerde kaufst, sondern selbst Anzuchterde herstellst. Dafür mischst du Kompost, Sand und Gartenerde - hier zeigen wir dir, wie es geht. So gärtnerst du obendrein nachhaltig.

  38. #80: Biodiversität - Artenvielfalt im Kleingarten

    23 februari 2024 · 16 min

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    Was genau bedeutet Biodiversität? Einfach gesagt: Es ist die Vielfalt der Lebewesen und Lebensräume, in denen die unterschiedlichsten Arten von Tiere und Pflanzen leben. Diese Vielfalt nimmt weltweit immer weiter ab. Doch die gute Nachricht ist: Wer einen Kleingarten oder einen Garten am Haus hat, kann eine Menge dafür tun, zur Artenvielfalt beizutragen und für naturnahe Lebensräume zu sorgen.
    Diese und weitere Themen hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Thomas Kleinworth diskutiert. Er ist Gärtnermeister und Bundesgartenfachberater beim Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands - und zuständig für die "grüne" Bildung. Er sagt, jeder kann aktiv etwas tun und das ist auch gar nicht schwer.
    Tipps für Garten-Neulinge haben wir hier zusammengetragen. Du willst im Garten Plastikmüll vermeiden, Kunststoff einsparen oder komplett plastikfrei gärtnern? Eine Übersicht mit Tipps dazu findest du hier.
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  39. #79: Das Prinzip Waldgarten im Kleingarten

    9 februari 2024 · 28 min

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    Habt ihr schon mal was vom Waldgarten gehört? Das ist kein Garten im Wald, sondern eine Form der Gartengestaltung nach dem Vorbild der Struktur eines Waldes.
    Im Unterschied zum klassischen Garten ist der Anteil an Bäumen und Sträuchern sehr hoch. Während der klassische Gemüsegarten überwiegend aus einjährigen Kulturen besteht, die oft viel Sonne brauchen, stehen im Waldgarten Bäume, Sträucher und mehrjährige Arten im Mittelpunkt, die auch im Schatten wachsen. Also eine naturnahe Mischkultur. Wie das Prinzip Waldgarten im Kleingarten funktioniert, das hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt von Alexandra Maria Müller erklären lassen. Sie ist Permakulturistin und Gartenfachberaterin und praktiziert den Waldgarten in ihrem Kleingarten in Bremen.
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  40. #78: Im Winter das Frühjahr im Garten vorbereiten

    26 januari 2024 · 9 min

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    Langeweile im Winter? Diese Gartenarbeiten stehen im Januar und Februar an: Lees meer

    Vögel füttern und tränken, denn neben Futter brauchen Gartenvögel auch im Winter Wasser. Im Podcast hat Nadine Witt gibt's einen Tipp, wie du die Wasserschalen einfach frostfrei halten kann.

    Bei frostfreiem Wetter können im Januar sogenannte Edelreiser geschnitten werden. Das sind junge Zweige von Obstbäumen, die dann später im März auf einen anderen Baum veredelt werden. Sie müssen kühl und frostfrei gelagert werden, damit sie nicht austrocknen.

    Dünger für die Gemüsebeete besorgen: Pferdemist zum Beispiel muss einige Monate ablagern, bevor er aufs Beet darf.

    Was es im zeitigen Frühjahr noch zu tun gibt:

    Die Erde im Staudenbeet vorsichtig lockern und mit Kompost oder Gesteinsmehl düngen. Außerdem können Staudenstengel jetzt bodennah zurückgeschnitten werden. Ziergräser hingegen schneidet man eine Hand breit über dem Boden ab, damit die frischen, jungen Triebe nicht verletzt werden.

    Saatgut durchschauen und besorgen, aber noch Geduld bei der Aussaat! Für die meisten Gemüsesorten ist der März ein guter Zeitpunkt zum Vorziehen. Gemüsesorten mit langer Keimdaue wie Paprika und Chili können schon ab Ende Februar/Anfang März ausgesät werden. Tomaten, Gurken und Zucchini sollten hingegen nicht zu früh gesät werden.

    Auch Sonnenblumen und Kapuzinerkresse lassen sich besser auf der Fensterbank vorziehen.

    Manche Gemüse und auch viele einjährige Sommerblumen werden besser direkt ins Beet gesät: Möhren, Pastinaken, Rote Bete, Radieschen, Stangenbohnen oder Erbsen genau wie Ringelblumen, Jungfer im Grünen, Kornblumen und Schleierkraut.

    Obstbäume schneiden, aber nur, wenn Sie zum Wachsen angeregt werden sollen. Beim Schnitt gilt generell: Weniger ist mehr.

    Rasenpflege: Im Februar/März reicht es mit dem Rechen Laub und Moos zu entfernen. Danach kann der Rasen gedüngt werden. Mähen Sie den Rasen erst nach dem letzten Frost, frühestens im März.

    Balkon- und Kübelpflanzen, die im Haus überwintert ha…

  41. #77: Besondere Beetformen für Gemüse und Blumen

    12 januari 2024 · 17 min

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    Wir stecken mitten in der Planung für die neue Gartensaison. Wollt Ihr vielleicht auch mehr Beete haben? Da gibt es viele Möglichkeiten: Beete auf dem Boden, Kastenbeete oder Hochbeete. Falls Ihr mal etwas Neues ausprobieren wollt, dann lasst Euch inspirieren!
    Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich mit Gärtnerin und MDR-Gartenexpertin Brigitte Goss über besondere Beetformen unterhalten. Es geht um No-Dig-Beete, aber auch um Hügelbeet, Krater- und Lasagnebeet. Welches Beet welche Vorteile hat, wie die Bedingungen für die verschiedenen Beete aussehen sollten und für welchen Garten sie geeignet sind, das hört Ihr in dieser Podcast-Folge.
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  42. #76: Mein Gartenjahr 2023

    29 december 2023 · 3 min

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    Herzlich willkommen zur letzten Folge in diesem Jahr - das ist schon Folge 76. Wahnsinn! Vielen Dank an alle, die meinen Gartenpodcast hören und abonniert haben. Und für alle, die zum ersten Mal reinhören, stell' ich mich noch mal vor: Ich bin Nadine, habe einen Kleingarten in Erfurt, bin Gartenredakteurin und Radiomoderatorin bei MDR Thüringen und mache seit drei Jahren diesen MDR Gartenpodcast. Alle 14 Tage nehme ich euch mit in den Garten.
    Dieses Jahr habe ich gelernt, wie man Obstbäume richtig schneidet und rückenschonend gärtnert. Ich bin jetzt Fan von Bokashi, habe gelernt wie man richtig düngt und mir im Labor meinen Gartenboden analysieren lassen. Ich weiß jetzt, dass Permakultur auch im Kleingarten funktioniert, wie man torffrei gärtnert, welche Vorteile Dachbegrünung hat und wie man Bienen im Kleingarten halten kann. Und ich weiß jetzt, dass ich kein Unkraut im Garten habe, sondern unzählig viele Wildkräuter, die man essen kann. So gärtnert es sich auf jeden Fall deutlich entspannter.
    Natürlich habe ich schon Pläne für nächstes Jahr: Ich würde zum Beispiel gern wissen, wie man Obstbäume veredelt, ob das Prinzip Waldgarten auch im Kleingarten funktioniert und wie ich noch mehr Biodiversität im Kleingarten hinbekomme.
    Und was interessiert euch? Zu welchem Thema wünscht ihr euch mal eine Podcastfolge? Schreibt mir gern eine Mail an gartenpodcast@mdr.de
    Die erste Folge fürs neue Jahr ist schon fertig: In zwei Wochen geht‘s um Beetformen - Hügelbeet, Lasagnebeet oder Kraterbeet. Welches Beet welche Vorteile hat und was am besten in den eigenen Garten passt, das hört ihr in 14 Tagen kostenfrei und werbefrei in der ARD Audiothek oder wo ihr sonst so Podcasts hört. Und falls Ihr es nicht schon längst getan habt, abonniert gern diesen Podcast.
    Ich wünsche euch einen guten Rutsch und einen guten Start in die neue Garten-Saison 2024!
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  43. #75: Gärtnern ohne Auto

    15 december 2023 · 17 min

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    Wenn man einen Schrebergarten hat, muss man häufig Dinge von A nach B bringen: vorgezogene Jungpflanzen, geerntetes Obst und Gemüse oder Blumensträuße, aber auch Erde, Mulchmaterial oder Grünschnitt. Die meisten nutzen dafür ein Auto.
    Doch es gibt verschiedene Gründe, das Auto stehen zu lassen oder sogar abzuschaffen. Auch Kleingärtnerin Nadine Witt hat seit einem halben Jahr kein eigenes Auto mehr und fährt mit dem Fahrrad in den Garten oder leiht sich mal ein Auto. Denn so ganz ohne geht es noch nicht. Oder doch?
    Gartenbloggerin und Gartenbuchautorin Carolin Engwert gärtnert bereits seit zehn Jahren ohne Auto. Wie ihr das gelingt und welche Tipps sie hat, hört ihr in dieser Folge.
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  44. #74: Terra Preta

    1 december 2023 · 22 min

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    Schwarze Erde, das bedeutet Terra Preta auf Portugiesisch, verbessert den Boden und erhöht die Fruchtbarkeit. Verschiedene Stämme von Ureinwohnern im Amazonas-Gebiet in Südamerika stellen schon seit Jahrhunderten Terra Preta her. Inzwischen wird die nährstoffreiche Erde mit Pflanzenkohlenanteil auch industriell hergestellt. Die Vor- und Nachteile von Terra Preta hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt vom Geoökologen Dr. Robert Wagner von der Freien Universität Berlin erklären lassen. Er hat mit seinen Kollegen untersucht, was die schwarze Erde bewirkt und wie sich Pflanzenkohle im Garten einsetzen lässt. Lees meer
  45. #73: Nüsse im Garten anbauen

    17 november 2023 · 17 min

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    Herbstzeit ist Nusszeit - Und Nüsse sind gesund. Sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Die meisten Nüsse, die es in Supermärkten zu kaufen gibt, stammen von großen Plantagen in Kalifornien, China, der Türkei und Frankreich.
    Aber Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln und Esskastanien wachsen auch bei uns. Wie der Nussanbau im Garten gelingt, hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt von Dr. Martin Penzel - Referent für Obstanbau im Lehr- und Versuchszentrum Gartenbau in Erfurt erklären lassen.
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  46. #72: Wühlmäuse im Garten

    13 november 2023 · 21 min

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    Wühlmäuse sind unerwünschte Gäste im Garten. Sie graben Gänge, werfen Erdhügel auf, fressen Gemüsepflanzen und knabbern Baumwurzeln an. Aber Wühlmaus ist nicht gleich Wühlmaus. Es gibt viele Arten. Schaden richtet vor allem die Schermaus an.
    Um die Schermaus aus dem Garten zu vertreiben, gibt es viele verschiedene Hausmittel. Die meisten helfen allerdings nur für kurze Zeit. Besser sind Drahtgitter, mit denen sich die Wurzeln neuer Pflanzen oder gleich das ganze Hochbeet schützen lassen. Wer ganz viel Glück hat, schafft es in seinem Garten ein Mauswiesel oder ein Hermelin anzusiedeln. Die kleinen Marder jagen Wühlmäuse und fressen sie.
    Welche verschiedenen Mäusearten es gibt, welche im Garten Schaden anrichten und was man dagegen tun kann, hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt ganz genau von Thomas Mölich von BUND erklären lassen.
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  47. #71: Pilze im Garten anbauen

    20 oktober 2023 · 24 min

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    Herbstzeit ist Pilzzeit. Wenn man sich nicht so gut auskennt, sammelt man am besten nur das, was man kennt. Oder baut selber Pilze im Garten an. Wie das geht, hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt von Pilz-Expertin Anja Kolbe-Nelde erklären lassen und sie auf ihrer Thüringer Freilandpilzfarm in Schönewerda besucht. Welche Pilzarten im Garten angebaut werden können und wie man sie pflegt, das hört ihr in dieser Folge. Lees meer
  48. #70: No-Dig-Methode: Beete ohne Umgraben anlegen

    6 oktober 2023 · 20 min

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    Umgraben im Herbst ist ein Streitthema unter Gärtnern. Ist das noch zeitgemäß? Früher hieß es, Frostgare würde den Boden lockern, aber heute weiß man, dass Umgraben das Bodenleben stört.
    Aber es geht auch anders - mit der No-Dig-Methode. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt "Nicht-umgraben-Methode". Dahinter steht die Idee, Beete anzulegen, ohne den Boden tief und großflächig umzugraben. Das hat einige Vorteile, aber auch Nachteile. Wie die Methode funktioniert, hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt von Gartenbauingenieur Martin Breidbach erklären lassen. Er ist Bundesgartenberater im Verband Wohneigentum und hat schon mehrere Jahre Erfahrung mit der No-Dig-Methode.
    Ein solches Beet wird jährlich aufgefüllt, weil die Bestandteile nach und nach von Mikroorganismen umgesetzt werden. Dabei werden Nährstoffe freigesetzt und es entsteht fruchtbarer Humus. Durch die Kompostierung wird außerdem Wärme erzeugt, die das Wachstum der Pflanzen unterstützt.
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  49. #69: Bodenanalyse

    22 september 2023 · 29 min

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    Habt ihr euch schon mal gefragt, was ihr für Boden im Garten habt? Sand, Lehm, Ton oder Schluff? Und wie viele Nährstoffe der hat und ob möglicherweise auch Schadstoffe drin sind?
    Kleingärtnerin Nadine Witt hat ihren Gartenboden im Labor der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena von Prof. Dr. Christoph Koch untersuchen lassen. Was bei der Bodenanalyse rausgekommen ist und wie guter Gartenboden sein sollte, das hört ihr in dieser Folge.
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  50. #68: Bokashi

    8 september 2023 · 15 min

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    Dünger ganz einfach selber machen. Wie das geht, hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt von MDR Garten-Expertin und Gärtnerin Brigitte Goss erklären lassen. Das Zauberwort heißt Bokashi. Das ist der Kompost für zu Hause. Mit Hilfe von sogenannten Ems – also Effektiven Mikroorganismen kann man aus seinen Küchenabfällen im Handumdrehen Dünger herstellen. Uns zwar durch Fermentation. Wie das genau funktioniert und was man alles dazu braucht, hört ihr in dieser Folge. Lees meer