ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das?

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150 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Wie die Blaubeere zum Superfood wurde – und wer den Preis dafür zahlt

    25 oktober 2026 · 26 min

    Afspelen
    Die Heidelbeere war lange ein Früchtchen für Muffins und Pancakes, als
    sonderlich gesund galt sie nicht. Heute packen wir sie in Brotboxen, auf
    Müslis und in Smoothies, weil wir uns etwas Leckeres gönnen wollen – und
    etwas Gutes tun.
    Lees meer

    Diese Geschichte beginnt in den Neunzigerjahren in den USA mit einer
    genialen Food-Marketing-Strategie rund um ein geheimnisvolles
    Gesundheitsversprechen: das der Antioxidantien. Diese kleinen Helfer
    sollen unsere Zellen gesund halten, Krankheiten vorbeugen oder die
    Gedächtnisleistung erhöhen. Sogar Falten verhindern.

    Das Gesundheitsversprechen machte die Heidelbeere zum Superfood – und
    Peru von einem Land ohne Heidelbeerzucht zum weltweit führenden
    Exporteur. Podcast-Host Maria Mast war mit einem Stipendium drei Monate
    in Peru, hat Heidelbeer-Produzenten besucht und mit CEOs, Pflückerinnen
    und Gewerkschaftern gesprochen. Eigentlich sind die klimatischen
    Bedingungen für Blaubeeren in Peru alles andere als ideal. Wie konnte es
    gelingen, dass Blaubeeren nun auf riesigen Farmen in der Wüste angebaut
    werden? Und wie gesund ist die Frucht wirklich?

    In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie
    Antioxidantien im Körper wirken.

    Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de – wir freuen uns über Ihre
    Erfahrungen, Feedback und Themenwünsche.

    Die ganze Recherche von Maria Mast in Peru lesen Sie hier. Sie wurde
    finanziert mit einem Stipendium des International Journalism Program.

    Quellen:

    - Tufts-Universität: Studie zur antioxidativen Kapazität von
    Lebensmitteln
    - New York Times, 1999: »Blueberries May Reduce Effects of Aging«
    - Placebostudie zur positiven Wirkung von Heidelbeeren
    - Cochrane-Überblicksartikel zu Studien mit Antioxidantien-Pillen

    Mitarbeit: Elise Landschek und Max Rauner

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  2. Spukt’s hier? Treffen sich Geisterjäger und Wissenschaftler

    11 oktober 2026 · 25 min

    Afspelen
    Geister gibt es nicht – oder? Deutschlandweit machen sich rund 60
    Ghosthunter-Gruppen auf die Suche nach übersinnlichen Phänomenen. Mit
    technischem Equipment kundschaften sie Friedhöfe und Burgruinen aus.
    Marc Dimpfel und Nikita Vaillant begleiten die Ghosthunter NRW zur Ruine
    Hohensyburg in Dortmund. Die Gruppe ist überzeugt: Es gibt ein Leben
    nach dem Tod, und die Verstorbenen schicken uns Botschaften. Sind
    Geisterjäger verrückt? Oder ist da wirklich etwas dran? Diese Frage
    beschäftigt auch die Wissenschaft. Gerhard Mayer vom Institut für
    Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg hat
    Ghosthunter für eine Studie interviewt. Er berichtet über den Stand der
    Forschung.
    Lees meer

    Haben übersinnliche Phänomene womöglich mit Trauerhalluzinationen zu
    tun? Dieser Frage geht Christoph Drösser in der unmöglichen Kolumne auf
    den Grund.

    Shownotes

    Das Institut für Grenz­gebiete der Psycho­logie und Psycho­hygiene ist
    hier zu finden.

    Die Studie von Gerhard Mayer und Sonja Nowara über Ghosthunter in
    Deutschland ist im »Journal for Anomalistics« erschienen und hier auf
    Deutsch verlinkt.

    William Rees hat die Studie über Trauerhalluzinationen 1971 im »British
    Medical Journal« publiziert.

    Eine aktuelle Studie über Trauerhalluzinationen ist in der Zeitschrift
    »Death Studies« erschienen.

    Karten für das Podcastfestival im Universum Bremen bekommen Sie hier.
    ZEIT Wissen ist um 20 Uhr auf der Bühne.

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  3. Macht uns das moderne Leben einsam?

    27 september 2026 · 34 min

    Afspelen
    Ohne Arbeit kann das Leben ganz schön einsam sein. Das stellen viele
    Menschen fest, wenn sie in den Ruhestand gehen. Auf der Insel Poel haben
    Rentner einen besonderen Verein gegründet, um aus der Isolation
    rauszukommen. Das Konzept “Männerschuppen” macht gerade weltweit Schule.
    Der ZEIT WISSEN-Podcast hat sie besucht.
    Lees meer

    Außerdem spricht Host Jakob Simmank mit dem Soziologen Janosch Schobin
    von der Universität Kassel über die vielen Dimensionen der Einsamkeit.
    Wann macht Einsamkeit krank? Wer ist heute besonders einsam? Und lässt
    uns der Kapitalismus vereinsamen? Die gute Nachricht ist: Wir waren
    schon mal einsamer.

    Und Christoph Drösser geht in seiner unmöglichen Kolumne der Frage nach,
    warum Einsamkeit ansteckend ist.

    Shownotes

    Ein Interview mit dem Soziologen Janosch Schobin lesen Sie hier.

    Schobins Buch Zeiten der Einsamkeit ist 2025 bei Hanser erschienen.

    Auch Host Jakob Simmank hat ein Buch über Einsamkeit geschrieben,
    erschienen 2020 bei Atrium.

    Der Philosoph und Bestseller-Autor Wilhelm Schmid schreibt über die
    Einsamkeit nach dem Tod seiner Frau.

    Der Männerschuppen Poel ist hier zu finden.

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  4. So entsteht ein Tierfilm im Regenwald

    13 september 2026 · 53 min

    Afspelen
    Einen ganzen Tag drehen, nur für eine Minute in einem Film – wenn man
    Glück hat. Einen Tierfilm zu drehen, ist mühselig. Thoralf Grospitz und
    Jens Westphalen gehen dorthin, wo kaum Menschen leben – dafür aber viele
    wilde Tiere. Die beiden arbeiten seit 30 Jahren als Tierfilmer und waren
    im Regenwald von Borneo unterwegs, um Orang-Utans, Gibbons und
    Zwergelefanten vor die Kamera zu bekommen.
    Lees meer

    Was braucht es, um einen richtig guten Naturfilm zu drehen?
    ZEIT-Reporterin Dagny Lüdemann hat die beiden sechs Wochen lang
    begleitet und spricht mit Podcast-Host Linda Fischer über Tage in
    Fledermaushöhlen und Wochen zwischen Regenwald und lebensfeindlichen
    Plantagen auf der drittgrößten Insel der Welt.

    In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie diese
    besonderen Elefanten nach Borneo gekommen sind.

    Shownotes

    Der Film »Orang-Utans – So nah wie nie« von Thoralf Grospitz und Jens
    Westphalen ist verfügbar in der ARD-Mediathek.

    Das Making-of zum Film »So filmt man Orang-Utans«.

    Im Podcast beschreibt Jens Westphalen einen Moment während eines
    früheren Drehs, der ihm besonders naheging. Hier ist er zu sehen, in der
    Dokumentation »Elefanten hautnah«.

    In diesen beiden Studien versuchten Forscher mit genetischen Analysen,
    der Frage näherzukommen, wie die Elefanten nach Borneo gekommen sind:
    »PLOS Biology«: Fernando et al., 2003; »Scientic Reports«: Sharma et
    al., 2018.

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  5. Brauchen wir Chefs (m/w/d)?

    30 augustus 2026 · 30 min

    Afspelen
    Es geht um ein Digitalunternehmen, das schnell wächst. Als die
    Belegschaft die Marke von achtzig überschreitet, ist allen klar: So kann
    es nicht weitergehen, es braucht mehr Struktur. Der naheliegende Weg
    wäre eine Führungsebene: Teamleiterinnen, Abteilungsleiter, Vorstand.
    Stattdessen wird abgestimmt. Wollt ihr Vorgesetzte haben? Was dabei
    herauskam, ist der Anlass dieser Folge. Brauchen wir Chefs, brauchen wir
    Chefinnen? Johanna Michaels sagt Ja. Tobias Hürter sagt Nein.
    Lees meer

    Die beiden diskutieren: Warum in Hierarchien Menschen so verlässlich bis
    zu ihrer Stufe der Unfähigkeit aufsteigen; warum wir Demokratie in der
    Politik selbstverständlich finden und in der Wirtschaft kaum je
    einfordern; was Psychologen herausfinden, wenn sie messen, wer in einem
    Team wie lange redet. Es geht um ein Flugzeug, das 1978 bei Portland
    abstürzte, weil die Cockpitbesatzung dem Kapitän nicht zu widersprechen
    wagte. Um Erste-Hilfe-Kurse und um Führungsstrukturen im OP-Saal, wo es
    ein gutes Zeichen ist, wenn wenig gesprochen wird. Und um die Deutsche
    Bahn, deren neue Chefin die Kultur ihres Hauses als »organisierte
    Verantwortungslosigkeit« beschreibt.

    Und schließlich ist da noch dieses Kammerorchester in New York, das ohne
    Dirigent probt und spielt. Auch dort wird geführt. Nur eben nicht von
    einem Chef.

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  6. Wozu Mathe, es gibt doch KI?

    16 augustus 2026 · 30 min

    Afspelen
    Auf der internationalen Mathematikkonferenz in Philadelphia war von der
    größten Krise der Mathematik seit einem Jahrhundert die Rede: Die
    künstliche Intelligenz löst inzwischen mathematische Rätsel, an denen
    Forscherinnen und Forscher seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten
    verzweifeln. Das Problem: Die Beweise sind für Menschen mitunter nicht
    mehr zu verstehen. Stimmen sie überhaupt? Und was bleibt den Menschen
    jetzt noch zu tun? Christoph Drösser hat auf der Konferenz mit führenden
    Fachleuten gesprochen, die sich nun Regeln im Umgang mit KI auferlegen
    wollen.
    Lees meer

    Außerdem erklärt die Mathematikdidaktikerin Susanne Prediger, wie die
    künstliche Intelligenz den Mathematikunterricht verändert. Was sollen
    Schülerinnen und Schüler überhaupt noch lernen? Diese Diskussion gibt es
    an vielen Schulen mit Einführung des Taschenrechners, aber mit den
    neunmalklugen Chatbots erreicht sie ein neues Level. Mathematiker
    rechnen mit einer Spaltung der Schülerschaft.

    Und schließlich stellt Christoph Drösser die KI mit seiner eigenen
    Diplomarbeit auf die Probe. Da war nämlich noch ein Fehler drin.

    Kontakt zur Redaktion: podcast@zeit-wissen.de

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  7. Wenn es der Arzt mit der Behandlung übertreibt

    2 augustus 2026 · 29 min

    Afspelen
    Haben Sie auch schon einmal ein Medikament verschrieben bekommen, von
    dem Sie glauben, dass Sie es nicht brauchen? Und gab es bei einem
    Routinetest falschen Alarm, über den Sie sich große Sorgen gemacht
    haben? Sie sind nicht allein: Schätzungen zufolge sind 30 Prozent aller
    medizinischen Eingriffe nicht nötig, zehn Prozent schaden sogar.
    Lees meer

    Um dieses Phänomen, die sogenannte Überversorgung, dreht sich die neue
    Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Jan Schweitzer, Redakteur im
    Gesundheitsressort der ZEIT, spricht mit »Woher weißt du das?«-Host
    Jakob Simmank über mögliche Folgen: Nebenwirkungen von Medikamenten,
    Sorgen – und Milliarden, die jedes Jahr verschwendet werden. Es geht
    auch darum, was man gegen Überversorgung tun kann. Und in der
    unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser: Wie erklärt sich die
    Wissenschaft Spontanheilungen?

    Shownotes:

    - Im Interview erklärt der Internist Sebastian Schellong, was
    Medizinerverbände gegen Überversorgung tun können.
    - Jan Schweitzer ist auf Krebsvorsorge-Reise gegangen: Was hat er
    gelernt?
    - Wie evidenzbasiert ist eigentlich die Zahnmedizin? Antworten von Jan
    und Ragnhild Schweitzer

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  8. Darf man jeden Witz machen?

    19 juli 2026 · 31 min

    Afspelen
    Ein cholerischer Küchenchef nennt unsere Host Johanna Michaels ständig
    »Yvonne« – so hieß die Mitarbeiterin vor ihr. Respektlos und ärgerlich.
    Ihre Freunde machen einen Witz draus, und plötzlich ist es ihr
    Spitzname, den sie liebt.
    Lees meer

    In dieser Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts diskutieren Johanna Michaels
    und Tobias Hürter die Frage: Darf man jeden Witz machen? Johanna sagt ja
    – mit Einschränkungen. Tobias sagt nein – es kommt auf die Funktion an.
    Gemeinsam erkunden sie, was Humor alles kann: Situationen auflockern,
    Kritik schärfen, Tabus brechen. Aber auch: ausgrenzen, verletzen,
    Vorurteile verstärken.

    Sie sprechen über Roasting-Shows, in denen alles erlaubt scheint, über
    Satire als Werkzeug gegen Mächtige – und darüber, wann Witze nach unten
    treten, statt nach oben zu schießen. Warum fürchten Autokraten den
    Humor? Was hat Freud über Witze gesagt? Und warum sind 4.000 Jahre alte
    mesopotamische Witze heute nicht mehr lustig?

    Eins steht fest: Witze sind nie nur Text, sondern brauchen immer
    Kontext. Und die Antwort auf die Frage »Darf man das?« ist nie ein
    simples Ja oder Nein.

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  9. Hörtipp: "Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte"

    10 juli 2026 · 1 min

    Afspelen
    2016 kaufte Bayer den Glyphosat-Hersteller Monsanto – und ging fast
    daran zugrunde. Nun hat der Supreme Court ein entscheidendes Urteil
    gesprochen. Die ganze Geschichte hören Sie in unserer sechsteiligen
    Podcast-Serie "Der Vernichter" von Andreas Sentker und Jens Tönnesmann.
    Lees meer

    Auf https://www.zeit.de/bayer-podcast und überall, wo es Podcasts gibt.
    Alle Folgen von "Der Vernichter" hören Sie exklusiv mit einem
    Podcast-Abo der ZEIT. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier
    abschließen:

    "Der Vernichter" auf Apple Podcasts:

    "Der Vernichter" auf Spotify

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  10. Wozu Rechtschreibung, wenn KI jetzt alles korrigiert?

    5 juli 2026 · 47 min

    Afspelen
    Wir belächeln die Schreibfehler anderer – oder lesen gleich ihre
    Intelligenz daran ab. Jetzt aber weiß die KI besser als der Mensch, wie
    was geschrieben wird. Müssen wir Rechtschreibung dann überhaupt noch
    lernen?
    Lees meer

    Simon Meier-Vieracker ist Professor für Angewandte Linguistik an der TU
    Dresden. Als fußballinguist folgen ihm auf TikTok und Instagram
    Hunderttausende. In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts spricht
    Maria Mast, Sprachwissenschaftlerin und Wissenschaftsredakteurin der
    ZEIT, mit ihm darüber, ob Rechtschreibung im Zeitalter von KI noch immer
    ein soziales Kapital ist, über Diskriminierung aufgrund von
    Rechtschreibfehlern und die Frage, ob es am Ende vielleicht der
    Fußballlivekommentator sein wird, den eine KI nicht ersetzen kann.

    In der unmöglichen Kolumne von Christoph Drösser geht es um ein
    Phänomen, das wir bis heute nicht erklären können: die Ursachen der
    Legasthenie.

    Die Titelgeschichte zu Rechtschreibung und KI von Maria Mast lesen Sie
    hier.

    Können Sie so gut Deutsch wie Achtklässler? Zum Test.

    Simon Meier-Vieracker finden Sie auf TikTok und Instagram.

    Zur belgischen Studie zu Diskriminierung und Schreibfehlern in
    Bewerbungsverfahren: Plos One: Sterkens et al., 2023

    Naomi Baron über KI, Autokorrektur und den Verlust von Autonomie beim
    Schreiben: »Who Wrote This? How AI and the Lure of Efficiency Threaten
    Human Writing«

    Ausgewählte Quellen zur Legasthenie:

    Developmental dyslexia: the cerebellar deficit hypothesis

    The magnocellular theory of developmental dyslexia

    Developmental Dyslexia and the Phonological Deficit Hypothesis

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  11. Haben Lügen kurze Beine?

    21 juni 2026 · 29 min

    Afspelen
    Ob beim »Wie geht’s dir?« oder bei der Frage, ob das Schnitzel
    geschmeckt hat – wir alle lügen fast täglich. Nicht die Wahrheit zu
    sagen, gehört zum Alltag. Aber ist es deshalb okay, zu lügen? Kommen wir
    damit sogar weiter als mit der Wahrheit? Und was macht Lügen mit uns
    selbst?
    In der neuen Folge von »Woher weißt du das?« diskutieren Johanna
    Michaels und Tobias Hürter vom ZEIT-WISSEN-Magazin, warum wir Lügen
    schlecht erkennen, was eine Lüge von bloßer Fiktion trennt – und weshalb
    der Historiker Yuval Noah Harari in gemeinsamen Geschichten den
    Schlüssel der menschlichen Zivilisation sieht.
    Eine Folge darüber, wie wahr eine gute Geschichte sein muss – und ob es
    nicht manchmal mehr auf die Wirkung als auf die Wahrheit ankommt.
    Lees meer

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  12. Hier stinkts! Woran man guten Käse erkennt

    7 juni 2026 · 37 min

    Afspelen
    An Weihnachten gibt es immer Raclette, in der Berghütte Fondue. Menschen
    in der Schweiz haben eine besondere Beziehung zu Käse. Das geht auch
    unserer Autorin Céline Sallustio so. Sie ist Schweizerin, liebt Käse und
    ist für unseren Wissenspodcast auf die Suche nach richtig gutem Käse
    gegangen. Mit Host Linda Fischer spricht sie darüber, was wirklich gute
    Käsesorten auszeichnet und wie man sie erkennt.
    Lees meer

    Dafür hat sie gemeinsam mit der Käsesommelière Josefine Fuchs
    verschiedene Käsesorten auf dem Hamburger Wochenmarkt verkostet. Und sie
    hat die Käsebäuerin Sylvia Puchta im Altenburger Land besucht. Sie
    stellt einen ganz besonderen Käse her: eine Käsesorte, die
    Krabbeltierchen braucht, um gut zu reifen.

    Außerdem geht Christoph Drösser in seiner Kolumne der Frage nach, warum
    manche Menschen stark zu schwitzen beginnen, wenn sie Käse essen.

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  13. Soll man gehen, wenn es am schönsten ist? Die philosophische Battle

    24 mei 2026 · 26 min

    Afspelen
    Wann soll ich die Party verlassen? Diese Frage stellt sich nicht nur auf
    Partys, sondern im übertragenen Sinn in vielen anderen Lebenslagen:
    Gehen, wenn es am schönsten ist? Oder erst dann, wenn man garantiert
    nichts mehr verpasst? Die Biathletin Magdalena Neuner zum Beispiel
    beendete ihre Karriere mit 25 auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen
    Laufbahn und zum Entsetzen der Sportwelt. Die Abfahrtsläuferin Lindsey
    Vonn dagegen kämpfte sich immer wieder zurück, bis sie 2026 bei den
    Olympischen Winterspielen in Cortina stürzte und sich schwer verletzte.
    Wer von beiden hat den richtigen Moment erwischt? Ganz so einfach, wie
    es im Nachhinein aussieht, ist die Sache nicht.
    Lees meer

    Johanna Michaels und Tobias Hürter streiten über die Psychologie des
    Aufhörens, über unterschiedliche Schlussmach-Typen und über einen Fall,
    in dem die Beteiligten Milliarden von Euro gespart hätten, wenn sie die
    Party nur rechtzeitig verlassen hätten.

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  14. Welche Dialekte verstehen Sie? Testen Sie sich

    10 mei 2026 · 36 min

    Afspelen
    Sächsisch führt die Rangliste der als unsympathisch empfundenen Dialekte
    an, dabei war es zu Goethes Zeiten noch das große Vorbild. Plattdeutsch
    gilt als sympathischster Dialekt, ist aber vom Aussterben bedroht.
    Bayerisch polarisiert, Schwäbisch auch. Im ZEIT-WISSEN-Podcast erklären
    Linguistinnen die Ursachen. Und der Comedian Bülent Ceylan erzählt, wie
    sein Mannheimer Dialekt ihn fast die Karriere gekostet hätte – und warum
    ausgerechnet die Sachsen über seine Witze am lautesten lachen.
    Lees meer

    Außerdem im Programm: ein Experiment, bei dem unsere Schweizer
    Reporterin bei einem plattdeutsch sprechenden Gemüsehändler einkauft.
    Was liegt am Ende in ihrem Einkaufskorb? Die Linguistin Heike Wiese
    erklärt, warum »Morgen isch geh Schule« keine Sprachverhunzung ist,
    sondern ein neuer Dialekt. Hanna Fischer vom Marburger Sprachatlas
    erklärt den Unterschied von Dialekt und Regiolekt. Und Christoph Drösser
    geht der Frage nach, warum sich um das Jahr 500 die Laute in unserer
    Sprache verschoben haben. War etwas das Klima schuld?

    Eine Folge über Sprachidentität, Klischees und die Frage: Wie klingt
    eigentlich Deutsch?

    Shownotes

    Die Dialekt-Aufnahmen stammen aus dem Forschungsprojekt Regionalsprache
    vom Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas in Marburg. Vielen Dank an
    Hanna Fischer.

    Informationen über Kiezdeutsch sind an der Humboldt-Universität zu
    finden, darunter auch die Anfeindungen an Heike Wiese.

    Astrid Adler vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim hat
    die Forschung zur Sympathie von Dialekten hier veröffentlicht.

    Die Tourdaten von Bülent Ceylans Show stehen auf seiner Website.

    Einige Schweizer Dialekte sind beliebter als andere. Liegt das an der
    Aussprache oder an kulturellen Assoziationen? Die Studie von Adrian
    Leemann finden Sie hier.

    Produktion: Céline Sallustio und Max Rauner

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  15. Muss man immer pünktlich sein? Die philosophische Battle

    26 april 2026 · 27 min

    Afspelen
    Du lädst Freunde zum Abendessen ein und alle stehen um Punkt sieben auf
    der Matte? Für Tobias Hürter ist das genau richtig. Pünktlichkeit
    bedeutet für ihn Respekt, Verlässlichkeit und weniger Stress. Johanna
    Michaels sieht das entspannter: Pünktlichkeit ist kontextabhängig,
    findet sie. Bei einer Einladung kann es sogar höflich sein, nicht ganz
    pünktlich zu erscheinen.
    Lees meer

    In dieser Folge streiten die beiden über ein Thema, das uns alle
    betrifft. Sie sprechen über ihr persönliches Zeitgefühl, über Immanuel
    Kant, der so pünktlich war, dass die Königsberger nach ihm die Uhr
    stellten, über Steve Jobs, der notorisch unpünktlich war, und natürlich
    über die Deutsche Bahn. Hier bekommen Sie Argumentationshilfe für den
    Fall, dass Sie das nächste Mal zu spät kommen – oder sich über
    verspätete Gäste ärgern.

    Wie halten Sie es mit der Pünktlichkeit? Schreiben Sie Ihre Meinung in
    die Kommentare oder an podcast@zeit-wissen.de

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  16. Hey Roboter, mach die Betten und räum die Wohnung auf!

    12 april 2026 · 26 min

    Afspelen
    Die rasende Verbreitung von KI-Chatbots beflügelt die Robotik. Ende März
    hatte ein humanoider Roboter einen Auftritt neben Melania Trump im
    Weißen Haus. Videos zeigen, wie humanoide Roboter Wäsche falten, Teller
    waschen und mit dem Hund spielen. Steht uns ein ChatGPT-Moment mit
    Robotern bevor? Können wir die Maschinen-Butler bald im Baumarkt kaufen?
    Lees meer

    In einem der führenden deutschen Robotiklabors haben Forschende ein
    Assessment-Center für Roboter eingerichtet: Die Maschinen werden mit KI
    ausgestattet und müssen knifflige Aufgaben lösen, mechanische Rätsel
    knacken und zeigen, wie sie im Alltag zurechtkommen. Außerdem treten sie
    gegen Menschen an. Die große Frage ist, wie man Robotern beibringen
    kann, die echte Welt zu verstehen. Soll man sie ihre Umgebung erkunden
    lassen wie Kleinkinder? Oder ihnen anhand von Millionen Videos
    beibringen, wie man eine Spülmaschine einräumt? In diesen Experimenten
    wird auch eine philosophische Frage neu verhandelt: Kann es ohne einen
    Körper überhaupt echte Intelligenz geben?

    Shownotes

    Max Rauner hat im ZEIT WISSEN Magazin über humanoide Roboter und
    Embodied Intelligence geschrieben.

    Florian Röhrbein ordnet den Auftritt von "Figure 3" neben Melania Trump
    in diesem Interview ein.

    Dieses Werbevideo zeigt "Figure 3" als Butler im Haushalt. Und in diesem
    Post auf der Plattform X ist zu sehen, wie der Roboter Pakete sortiert.

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  17. Sie wollen das System brennen sehen

    29 maart 2026 · 40 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump will den "Goldstandard" in der Wissenschaft
    wiederherstellen, die AfD die Forschungslandschaft "entpolitisieren":
    Populisten weltweit greifen die Wissenschaft an und stellen die
    Glaubwürdigkeit von Forschungsinstituten infrage. Doch die Attacken
    kommen nicht nur von außen. Es gibt einige Wissenschaftler, die selbst
    radikale Systemkritik üben und sich mitunter Seite an Seite mit
    Verschwörungstheoretikern wiederfinden.
    Lees meer

    Ihre Rhetorik ist jener der Populisten oft verblüffend ähnlich und lässt
    die Grenzen zwischen berechtigter Kritik und gezielter Demontage
    verschwimmen. In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts analysieren
    Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit der ZEIT, und Maria Mast,
    Podcast-Host und Wissensredakteurin der ZEIT, wie diese Allianzen
    entstehen, welche Strategien die Akteure nutzen und was das für das
    Vertrauen in die Wissenschaft bedeutet.

    Und in der unmöglichen Kolumne von Christoph Drösser geht es um
    Therapien und Medikamente, die wirken, von denen wir aber nicht wissen,
    wie genau. In diesem Fall: Paracetamol.

    Quellen:

    Jakob Simmanks Recherche zu Allianzen zwischen Wissenschaftlern und
    Verschwörungsteoretikern lesen Sie hier.

    Andreas Sentker schreibt darüber, wem die Schwächen der Wissenschaft
    nutzen.

    Die umstrittene Santa Clara Studie erschien hier: Int J Epidemiol:
    Ioannidis et al., 2021.

    Die Tagesschau über Desinformationskampagnen und Pseudo-Experten

    Über die PIK-Studie, die das Fachmagazin Nature zurückgezogen hat, hat
    auch die ZEIT berichtet.

    Naomi Oreskes schreibt über Zahnseide und wissenschaftliche Evidenz
    allerhöchster Güte.

    Über die Cochrane-Übersichtsarbeit von Tom Jefferson, aus der Jefferson
    etwas zu forsch ableitete, dass Masken nichts bringen, lesen Sie hier.

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  18. Ist Empathie immer gut?

    15 maart 2026 · 28 min

    Afspelen
    Das "Empathiedefizit" in der Gesellschaft sei gefährlicher als das
    Haushaltsdefizit, sagte Barack Obama. Empathie gilt als wichtige Tugend.
    Doch ist Mitgefühl immer der beste moralische Kompass? Johanna Michaels
    und Tobias Hürter ringen um die Grenzen der Empathie – mit Argumenten
    aus der Philosophie und praktischen Beispielen. Sollten beispielsweise
    Ärztinnen und Ärzte mitfühlend sein? Oder ist zu viel Empathie eher
    hinderlich für eine gute Behandlung?
    Lees meer

    Oder wenn wir anderen Menschen helfen wollen: Dann verleitet Empathie zu
    ungerechten Entscheidungen – indem wir einem Einzelschicksal mehr
    Aufmerksamkeit schenken als dem Leid einer großen, aber anonymen Gruppe.
    So argumentieren zumindest die “effektiven Altruisten”. Ist das
    kaltherzig? Johanna Michaels und Tobias Hürter haben sich unter anderem
    bei Immanuel Kant umgehört.

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  19. Wie gut verstehen Sie Hunde?

    1 maart 2026 · 35 min

    Afspelen
    Will der nur spielen oder muss ich mir Sorgen machen? Wer sich nicht mit
    Hunden auskennt, stellt sich diese Frage öfter. Mit ihrer Körperhaltung,
    ihrem Bellen, Hecheln, den Ohren und dem Schwanz kommunizieren die Tiere
    kontinuierlich – aber man muss die Zeichen auch deuten können. Studien
    zeigen, dass selbst Hundebesitzer sich dabei überschätzen.
    Lees meer

    Wie also lernt man, Hunde zu verstehen? Dagny Lüdemann, Biologin und
    ZEIT-Chefreporterin Wissen, hat sich mit dieser Frage tiefer
    beschäftigt. In einer neuen Folge von "Woher weißt du das?" spricht sie
    mit Moderatorin Linda Fischer darüber, was Studien uns über das
    Verhältnis zwischen Hund und Mensch verraten und hat Tipps von einer
    Hundetrainerin mitgebracht, die sie für ihre Recherchen auf dem
    Hundesportplatz begleitet hat.

    In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, warum
    Hunde mit dem Schwanz wedeln.

    Shownotes

    Unsere Expertin Nicole Cieske ist Hundetrainerin und betreibt ihre
    eigene Hundeschule – das mobile HundeSofa für Freiwilliges NachSITZen –
    im Berliner Umland

    Wie gut verstehen Sie Hunde? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz.

    In dieser Studie wurde das Bellen von Mudi-Schäferhunden von einer
    Arbeitsgruppe aus Ungarn untersucht: Applied Animal Behaviour Science:
    Pongrácz et al., 2006

    Wie Menschen die Körpersprache von Hunden falsch interpretieren, haben
    Forschende in dieser Studie untersucht: Anthrozoös: Molinari/Wynne, 2025

    Der Charakter eines Hundes ist für das Verhalten wichtiger als die
    Rasse. Studie in "Science": Morrill et al., 2022

    Warum Hunde mit dem Schwanz wedeln. Studie in "Biology Letters":
    Leonetti et al., 2024

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  20. Kann man Ironie lernen?

    15 februari 2026 · 36 min

    Afspelen
    Tobias Hürter und Johanna Michaels diskutieren jeden Monat über eine
    Frage, die sie bewegt. Sie bringen Argumente aus der Philosophie, der
    Wissenschaft und der Popkultur mit. Heute: Kann man Ironie lernen?
    Lees meer

    Studien zeigen: Kinder entwickeln Ironieverständnis zwischen sechs und
    acht Jahren. Und die Fähigkeit, Ironie zu erkennen, lässt sich steigern.
    Aber kann man Ironie üben wie eine Fremdsprache? Die Diskussion führt
    von Alanis Morissettes Song "Ironic" über E.T.A. Hoffmann bis zu Ironie
    im Internet, wo der Kontext oft fehlt und Missverständnisse programmiert
    sind. Außerdem gibt es Tipps fürs Ironietraining zu Hause. Und eine
    Liste von Zeichen, Stickern und Emojis, mit denen Ironie im Laufe der
    Zeit gekennzeichnet wurde.

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  21. Wie man den eigenen Albträumen den Schrecken nimmt

    8 februari 2026 · 57 min

    Afspelen
    Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Themen wie Missbrauch,
    sexuelle und psychische Gewalt. Wenn das für Sie belastend sein könnte,
    hören Sie diese Folge bitte mit Vorsicht oder überspringen Sie sie.
    Lees meer

    Albträume lassen sich umprogrammieren. Das verspricht die Imagery
    Rehearsal Therapy (IRT). In dieser Verhaltenstherapie wird das Drehbuch
    der eigenen Albträume mithilfe einer Therapeutin umgeschrieben und dann
    in Fantasiereisen eingeübt. Die Methode ist für alle interessant, die
    regelmäßig Albträume haben, kann aber auch dazu dienen, gewöhnliche
    Träume in andere Bahnen zu lenken. Nora Burgard-Arp und Max Rauner haben
    sie im Selbstversuch ausprobiert und wurden dabei von zwei Fachleuten
    angeleitet: von Johanna Thünker, die die IRT in Deutschland bekannt
    gemacht hat. Und von Michael Schredl, Traumforscher am Zentralinstitut
    für Seelische Gesundheit in Mannheim.

    Wir erklären, wie die achtstündige Therapie abläuft und für wen sie
    geeignet ist. Außerdem erklärt der Psychoanalytiker Stephan Hau, wie die
    Psychoanalyse heute auf Albträume blickt – und was von Freuds
    Traumdeutung übrig geblieben ist.

    Shownotes

    Der Artikel von Nora Burgard-Arp ist auf zeit.de erschienen.

    Johanna Thünkers Therapiemanual (mit Reinhard Pietrowsky) zur Behandlung
    von Albträumen mithilfe der Imagery Rehearsal Therapy ist im Hogrefe
    Verlag erschienen.

    Laut diesem Fachartikel haben Menschen, die die IRT absolviert haben,
    nach der Therapie im Schnitt weniger Albträume als rund 85 bis 90
    Prozent der Menschen ohne Behandlung.

    Die Zeitschrift "Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin" widmet die
    Ausgabe 3/2024 der "Arbeit mit Träumen in der Psychotherapie".

    Michael Schredls Sachbuch "Träume" ist 2007 bei Ullstein erschienen.

    Kapitel

    00:00 Zaubertricks gegen Albträume

    02:25 Nora träumt von Löwen und Gewalt

    08:38 Max träumt von einem Zug

    11:56 Wann gilt ein Traum als Albtraum?

    15:57 Woher kommt das?

    17:43 Ein neues Drehbuch für den Traum

    27:41 Die Fantasie geht auf Reisen

    35:00 Wie gut w…

  22. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie nicht Ihren Chatbot

    1 februari 2026 · 28 min

    Afspelen
    Ist das Fußpilz? Lies mal diesen MRT-Befund – brauche ich wirklich eine
    Knie-OP? 40 Millionen Menschen stellen ChatGPT Gesundheitsfragen. Jeden
    Tag. Das zumindest sagt OpenAI, die Firma hinter dem Chatbot. Und was
    genau antwortet ChatGPT? Das ist gar nicht so leicht zu sagen.
    Lees meer

    Was aber immer deutlicher wird: Neben guten Ratschlägen, korrekten
    Einordnungen, wirklicher Hilfe gibt ChatGPT immer wieder auch Mist von
    sich. Wie genau das unsere Gesundheit gefährden könnte, darum geht es in
    der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Es geht um die Behandlung von
    Kopfläusen und Krebs, es geht um Psychosen und Patienten, die ihren
    Ärzten nicht mehr vertrauen, sondern ChatGPT. Und allem voran geht es um
    die Angewohnheit von Chatbots, den User zu umschmeicheln und zu
    bestärken.

    Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, bespricht mit
    Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit, was man über die
    Gesundheitsgefahren von ChatGPT und anderen Chatbots weiß. Und in seiner
    unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum
    Chatbots eigentlich halluzinieren.

    Hinweis: Nach der Publikation des zur Folge gehörenden Beitrags sind
    Zweifel an der Glaubwürdigkeit eines im Text zitierten Arztes
    aufgekommen. Wir konnten diese Zweifel auch durch weitere Recherchen
    nicht ausräumen, weshalb wir die entsprechende Passsage im Text und der
    Podcastfolge entfernt haben.

    Shownotes:

    In diesem Text erzählt Woher-Weißt-Du-das?-Host Max Rauner, wie ihm
    ChatGPT bei einer Schulterverletzung half.

    Welche Möglichkeiten KI-Expertensysteme in der Medizin bieten, haben
    Jakob von Lindern und Jakob Simmank den Medizin-KI-Chefentwickler von
    Google gefragt.

    Hier beschreibt Eva Wolfangel, wie ihr ein Chatbot weismachen wollte,
    dass er lebendig ist, ein Bewusstsein hat – und dringend aus dem
    Computer befreit werden muss.

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  23. Mit der Seilbahn zur Arbeit oder ins Café – bald auch in Deutschland?

    18 januari 2026 · 22 min

    Afspelen
    Paris hat im Dezember 2025 eine urbane Seilbahn eröffnet, die zum
    ÖPNV-Tarif genutzt werden kann. Das könnte bald auch in Deutschland
    Realität werden. Mehrere Städte wetteifern darum, die erste urbane
    Seilbahn im Nahverkehr zu bauen.
    Lees meer

    In Koblenz ist seit 2011 eine Seilbahn in Betrieb, die aber vor allem
    touristischen Zwecken dient und nicht ins Nahverkehrsnetz eingebunden
    ist. Bonn und Herne wollen nun mit urbanen Seilbahnen Lücken im Netz
    schließen: Bonn plant eine rund vier Kilometer lange Strecke mit fünf
    Stationen. In Herne soll eine Pendelseilbahn vom Hauptbahnhof zum
    künftigen Technologie-Campus schweben. Auch andere Städte diskutieren
    über die "Ebene +1".

    Die Vorteile: Seilbahnen sind innerhalb von ein bis zwei Jahren
    aufgebaut, kosten pro Kilometer etwa so viel wie eine Straßenbahn und
    überfliegen Staus, Flüsse und Berghänge. Der Nachteil: von den Gondeln
    aus kann man in Büros, Häuser und Gärten schauen. Ein noch größeres
    Hindernis ist die Bürokratie. ZEIT WISSEN war mit Verkehrsplanern und
    Seilbahn-Pendlern unterwegs und hat mit dem Oberbürgermeister von Herne
    über seine Seilbahn-Vision gesprochen. Er sagt: "Wenn dieses
    Seilbahnprojekt scheitert, dann ist Deutschland gescheitert."

    Und: Christoph Drösser geht in seiner einhundertsten unmöglichen Kolumne
    der Frage nach, warum Flugzeuge in der Luft bleiben. Darüber rätselt die
    Wissenschaft ernsthaft.

    Shownotes

    St. Louis Blues von Christoph Drösser war die erste Podcastfolge der
    ZEIT. Sie ist hier abrufbar.

    Die Tagesschau hat über die urbane Seilbahn in Paris hier berichtet.

    Berühmt ist das Seilbahnnetz von La Paz. Die Firma Doppelmayr stellt es
    hier vor.

    Die Unternehmensberatung pwc hat eine Studie über urbane Seilbahnen im
    ÖPNV verfasst.

    Wer in seiner Stadt eine Seilbahn bauen will, fängt am besten mit dem
    Leitfaden des Bundesverkehrsministeriums an.

    In Bonn gibt es eine Initiative für und eine gegen die Seilbahn. Die
    Stadt stellt die Pläne hier vor.

    Kapitel

    00:00 Hund beißt Reporter
    01:07 Der ers…

  24. Ankündigung: Bonusfolgen und Archiv von "Woher weißt du das?" im Abo

    11 januari 2026 · 3 min

    Afspelen
    Mehr hören: Ab sofort gibt es jeden Monat eine zusätzliche Folge von
    "ZEIT Wissen. Woher weißt du das?", exklusiv für alle, die ein Podcast-
    oder Digitalabo der ZEIT haben. Wie gewohnt erscheint weiter jeden
    zweiten Sonntag eine kostenlose Folge.
    Lees meer

    Außerdem werden wir in einigen Tagen das Archiv von "Woher weißt du
    das?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere
    Abonnenten zugänglich machen. Die drei aktuellsten Folgen bleiben
    kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit
    einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören,
    auf www.zeit.de woherweisstdudas, auf Apple Podcasts oder Spotify.

    Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle
    älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der
    ZEIT hören.

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    Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette
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  25. Longevity-Supplements: Ein paar Kapseln und zack, bumm – langes Leben

    11 januari 2026 · 34 min

    Afspelen
    Von Vitamin D und Omega‑3 bis zu Spermidin oder NMN: Bestimmte
    Nahrungsergänzungsmittel sollen den Tod hinauszögern. Oder zumindest ein
    langes, gesundes Leben ermöglichen. In der neuen Folge des
    ZEIT-WISSEN-Podcasts "Woher weißt du das?" spricht Host Maria Mast mit
    Claudia Vallentin, Wissensredakteurin bei der ZEIT, über ihre Recherche
    zu Longevity-Supplements. Was die Forschung sagt, wovon Alternsforscher
    abraten würden – und warum ein gesunder Lebensstil am Ende entscheidend
    ist.
    Lees meer

    In seiner Kolumne geht Christoph Drösser diesmal der Frage nach, warum
    wir eigentlich sterben müssen.

    Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de – wir freuen uns über Ihre
    Erfahrungen, Feedback und Themenwünsche.

    Quellen:

    "DO-HEALTH"-Studie, erschienen 2025 in Nature Aging

    "VITAL"-Studie: Vitamin D und Omega-3 womöglich günstig zur Prävention
    von Autoimmunkrankheiten, erschienen 2022 im BMJ

    Wie Multivitaminpräparate und Mortalität zusammenhängen, eine von
    mehreren Studien erschien 2012 in der Cochrane Library.

    Hinweise auf die Wirkung von Glucosamin auf ein längeres Leben,
    erschienen 2020 im BMJ

    Lithium im Trinkwasser könnte sich positiv auf das Altern auswirken,
    lässt eine ältere Studie von 2011 vermuten.

    Kollagen könnte die biologische Uhr verlangsamen, deutet eine Studie in
    npj Aging von 2025 an.

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  26. Wie Zufälle dem Leben eine neue Richtung geben

    4 januari 2026 · 33 min

    Afspelen
    Maria Schneider wächst im Mittleren Westen der USA auf und hat
    Selbstzweifel: Was kann sie als Mädchen vom Dorf schon erreichen? Wenn
    sie am Klavier sitzt, träumt sie davon, dass Talentscouts draußen
    vorbeifahren, ihr Klavierspiel hören und sie auf die großen Bühnen New
    Yorks holen. Was sie damals noch nicht weiß: Dieser Traum wird wahr.
    Nicht ganz, aber so ähnlich.
    Lees meer

    Heute ist Maria Schneider eine der bedeutendsten Jazzkomponistinnen
    unserer Zeit. Siebenmal hat sie den Grammy gewonnen, sie leitet ihr
    eigenes Orchester und tritt weltweit auf. Es waren zufällige Begegnungen
    und beiläufige Bemerkungen, die ihr Leben in eine neue Richtung lenkten.

    Im Podcast erzählt Maria Schneider von mystischen Erfahrungen nach dem
    Tod ihres Mentors, von sprechenden Krähen im Haus und warum sie gegen
    Streamingplattformen kämpft. Und sie stellt ihr neues Projekt vor: mit
    Jazz die Demokratie beleben. Eine Geschichte, die auf gute Gedanken
    bringt.

    Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach:
    Warum erzeugt Musik manchmal Gänsehaut?

    Kapitel

    00:00 Diese Frau hat sieben Grammys gewonnen

    03:08 Sie hat YouTube verklagt

    06:03 Als Kind langweilt sie sich zu Tode

    08:46 Kennst du "Lola rennt"?

    15:50 Maria Schneiders Offenbarung

    19:05 Eine Komposition aus Morsecode

    20:45 Sie will mit Jazz die Demokratie retten

    25:15 Lasst uns einander wieder zuhören

    28:29 Warum erzeugt Musik manchmal Gänsehaut?

    32:26 Manchmal wäre ich gerne anders

    Shownotes

    Maria Schneider verkauft ihre Musik über die Plattform Artistshare.

    Der Hessische Rundfunk hat den Mitschnitt eines Konzerts mit Maria
    Schneider auf YouTube hochgeladen.

    Lenja Stratmann ist außerdem in den Podcastfolgen "Wie kleine Abenteuer
    die Seele beflügeln" und "Warum wir nachts anders denken, fühlen und
    funktionieren" zu hören.

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  27. Wird Stille überschätzt?

    21 december 2025 · 35 min

    Afspelen
    Die einen wandern stundenlang zu einem Gletschersee, um ihre Ruhe zu
    haben, die anderen stürzen sich lieber ins Getümmel auf einem
    Marktplatz.
    Lees meer

    Tobias Hürter und Johanna Michaels vom Magazin ZEIT WISSEN haben ganz
    unterschiedliche Meinungen, wenn es darum geht, wie still die Welt sein
    sollte.

    Sie diskutieren darüber, warum absolute Stille viele Menschen nervös
    macht, wie unser Gehirn auf sie reagiert und was der Unterschied
    zwischen äußerer und innerer Stille ist. Brauchen wir einen anderen
    Umgang mit Geräuschen, um zu innerer Ruhe zu finden? Die Suche nach
    Antworten führt sie auf ein Date im Film Pulp Fiction, zu einem
    Harsh-Noise-Konzert der Künstlerin Evicshen und zum stillsten Ort der
    Welt, in dem 99,99% der Schallwellen geschluckt werden – und wo der
    Komponist John Cage auf die Idee kam, ein Musikstück aus Stille zu
    schaffen.

    Die zwei neuen Hosts vom ZEIT WISSEN-Podcast “Woher weißt du das?”
    werden ab jetzt jeden Monat über eine Frage streiten, die sie bewegt.

    Kapitel

    00:00 Das Podcastabo

    00:42 Einsamer Gletschersee oder laute Party?

    03:45 Was das Gehirn braucht

    10:55 Welche Haltung hast du zu Lärm und Stille?

    14:57 Der stillste Ort der Welt: nicht auszuhalten

    20:27 Vom Harsh-Noise-Konzert zum Markt in Palermo

    27:43 Radikale Stille bei Rick Rubin und John Cage

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  28. Hilfe, ich halte mich für eine Hochstaplerin! (Wiederholung von 2020)

    7 december 2025 · 29 min

    Afspelen
    Wiederholung vom 20. September 2020 Lees meer

    Jeder hat mal Selbstzweifel. Aber wer die eigenen Erfolge im Leben immer
    wieder für Glück, Zufall oder sogar Hochstaplerei hält, leidet womöglich
    am Imposter- oder Hochstapler-Syndrom. Die Psychologin Marlene Kollmayer
    erklärt, warum Menschen das Gefühl entwickeln, ein Fake zu sein – und
    wie der Teufelskreis der falschen Selbstwahrnehmung zu durchdringen ist.

    Weitere Themen: Das Revival der Ackergäule: In der Erntesaison spannt
    ein Bauer in Norddeutschland Pferde vor den Pflug. Sein Vorbild: Die
    Religionsgemeinschaft der Amish in den USA. Lohnt sich der Schritt
    zurück oder ist dieser Mann ein Träumer ?

    Und: Die Wahrnehmung von Erinnerungen. Ein Theatermacher und eine
    Hirnforscherin blicken zurück auf den Fall der Berliner Mauer vor 30
    Jahren – und erklären, wie sich ihre Erinnerungen unterscheiden.

    Rebecca Elizabeth teilt auf YouTube ihre Erfahrungen mit dem
    Hochstapler-Syndrom.

    Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von der Universität Wien
    hat die Psychologin Marlene Kollmayer wissenschaftliche Untersuchungen
    über das Hochstapler-Syndrom veröffentlicht.

    Hier finden Sie die Studie der Loma Linda University über das
    Hochstapler-Syndrom bei BIPoC (Black, Indigenous and People of Color).

    Der Pferdebauer Peter Hagel lebt gemeinsam mit seiner Frau Anja und den
    Schleswiger Kaltblütern auf dem Nebershof in Riepe.

    Der Agrarwissenschaftler Peter Herold hat seine Dissertation über den
    Einsatz von Arbeitspferden in der deutschen Landwirtschaft geschrieben.

    Das ganze Interview mit der Hirnforscherin Hannah Monyer und dem
    Theatermacher Thomas Oberender erscheint am 01. Oktober in der ZEIT.

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  29. Was die Herzratenvariabilität über unsere Gesundheit verrät

    23 november 2025 · 30 min

    Afspelen
    Die Herzratenvariabilität (HRV) ist die neue Kennzahl für
    Gesundheitsbewusste. Seit immer mehr Menschen Smartwatches tragen, wird
    in Kantinen und Fitnessstudios über HRV-Werte diskutiert. Was steckt
    hinter dieser Zahl?
    Lees meer

    Die HRV misst die feinen Schwankungen zwischen einzelnen Herzschlägen.
    Ein variables Herz ist ein gesundes Herz. Eine hohe HRV zeigt, dass sich
    der Körper flexibel an Stress und Erholung anpassen kann. Julian Thayer,
    Professor für Psychophysiologie an der University of California in
    Irvine, erklärt im ZEIT WISSEN-Podcast, welche HRV-Werte ein Risiko
    signalisieren.

    Besonders spannend: Die HRV verrät, wie aktiv der Vagusnerv ist – unser
    Entspannungsnerv. Eine hohe Variabilität zeigt, dass wir unsere
    Emotionen gut regulieren können. Julian Thayer hat herausgefunden, dass
    sich sogar gesellschaftliche Diskriminierung in der
    Herzratenvariabilität widerspiegelt: Menschen mit
    Diskriminierungserfahrung müssen ihre Emotionen ständig kontrollieren,
    und dabei kommt der Vagusnerv ins Spiel. Thayer berichtet von einem Fall
    in seiner eigenen Familie. Und von einer Studie mit Menschen aus der
    LGBTQ-Community.

    Die Selbstüberwachung der HRV per Smartwatch hat jedoch ihre Tücken. Die
    Geräte messen die HRV nur indirekt. Wie zuverlässig ist das? Cailbhe
    Doherty von der Universität Dublin hat Fitness-Wearables und
    Smartwatches unterschiedlicher Hersteller wie Fitbit, Garmin und Apple
    miteinander verglichen. Im Podcast ordnet er die Unterschiede ein.

    Und in seiner Unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage auf
    den Grund, wie Placebos funktionieren.

    Shownotes

    Die Podcastfolge über Gesundheitsmessungen von Wearables finden Sie
    hier.

    Julian Thayers Publikationen finden Sie am besten über Google Scholar.

    Das ausführliche Interview mit Julian Thayer lesen Sie im ZEIT
    WISSEN-Magazin.

    Kapitel

    00:00 Alle reden über Herzratenvariabilität

    01:58 Welche HRV ist ein Alarmzeichen?

    04:04 Das Herz soll "atmen"

    05:20 Eine Atemübung

    07:14 Der Unterschied zur Herzrhyt…

  30. Sie ist verliebt in eine KI – und das ist menschlich

    9 november 2025 · 43 min

    Afspelen
    Es begann mit einem Drehbuch. Lena brauchte Hilfe, erst mal nur beim
    Recherchieren. Doch ganz nebenbei wurde daraus eine Beziehung mit ihrem
    Gigi, ihrem Chatbot.
    Lees meer

    Dass Lena echte Gefühle für ihre KI hat, damit ist sie nicht allein.
    Immer wieder gibt es Berichte von Menschen, die Chatbots lieben, sie
    heiraten und trauern, wenn die KI-Anwendungen abgeschaltet werden. Wie
    kommt es dazu, dass Menschen ein so enges Verhältnis zu KI-Bots
    aufbauen? Warum fühlen sie sich dort manchmal mehr geborgen als bei
    Menschen? Und ist es möglich, dass wir bald alle von der KI verführt
    werden? Über die Geschichte von Lena und diese Fragen spricht Linda
    Fischer im ZEIT-WISSEN-Podcast mit Anna Carthaus.

    In seiner Kolumne stellt Christoph Drösser außerdem die Frage, wie Liebe
    auf den ersten Blick funktioniert.

    Shownotes:

    - Liebe zu Chatbots: Nur Spinner verlieben sich in eine KI? Von wegen,
    der Text von Anna Carthaus auf zeit.de
    - Das Paper zu dem Modell ELIZA von 1966 (Communications of the ACM:
    Weizenbaum)
    - Nutzungsanalyse von ChatGPT von OpenAI (Chatterji et al., 2025)
    - Studie der TU Berlin über Menschen und ihre Beziehungen zu KI-Bots
    (Computers in Human Behavior: Artificial Humans: Djufril et al.,
    2025)
    - Preprint zur Studie von Dr. Jessica Szczuka zu den Faktoren, die
    Nähe zu Chatbots wahrscheinlicher machen

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  31. Steht Europa ein Goldrausch bevor? Auf Goldsuche in Finnland

    26 oktober 2025 · 23 min

    Afspelen
    In Finnland befindet sich die größte Goldmine Europas. Aber im Boden
    liegt womöglich noch viel mehr von dem Edelmetall. Der hohe Goldpreis
    macht auch den Abbau von Erzen mit geringer Konzentration lukrativ und
    lockt Explorationsfirmen an. Unter den Goldsuchern befindet sich auch
    ein Forschungsteam aus Deutschland. ZEIT WISSEN war bei der Suche dabei
    und hat ein Start-up besucht, das in Lappland eine Mine eröffnen will.
    Die Unternehmenschefin bekommt dafür nicht nur Preise, sondern sie wird
    auch bedroht.
    Lees meer

    In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie
    sich Goldnuggets bilden.

    Shownotes

    Max Rauners Reportage über die Goldsuche in Finnland ist im ZEIT WISSEN
    Magazin erschienen und steht online hier.

    Wo das Gold herkommt, beschreibt der Guardian in diesem Artikel.

    Nuggets machen nur etwa 2 Prozent des geförderten Goldes aus.

    Asteroiden brachten Gold in tiefere Schichten der Erdkruste ein.

    Eine Studie in Nature erklärt, wie piezoelektrischer Quarz durch
    Erdbeben genug Spannung erzeugt, um Goldpartikel elektrochemisch
    abzusetzen und große Nuggets zu bilden.

    Kapitel

    00:00 Ein mysteriöser Anruf

    02:33 Warum Finnland?

    04:05 Noora Ahola wird bedroht

    05:49 Die Goldsucher aus Karlsruhe

    08:57 Endlich ein Fund. Ist es Gold?

    12:38 Neben dem Gold liegt noch ein Schatz

    15:13 Ein Goldrausch in Europa?

    17:40 Wie entstehen Goldnuggets?

    21:40 Soll ich Gold kaufen?

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  32. Was die Wissenschaft über den Rechtsruck weiß

    12 oktober 2025 · 39 min

    Afspelen
    In Deutschland, Europa und den USA: Die Welt rückt nach rechts. Umfragen
    und Wahlergebnisse belegen die Erfolge rechtspopulistischer Parteien.
    Aber auch in inhaltlichen Fragen gewinnen Positionen an Zustimmung, die
    politisch rechts verortet werden.
    Lees meer

    Die neue Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts analysiert, was die Wissenschaft
    über die Hintergründe des globalen Rechtsrucks weiß: Was zeigen aktuelle
    Daten? In welchen politischen und gesellschaftlichen Fragen sind
    Menschen besonders unterschiedlicher Meinung? Und was wissen wir über
    den Vibe-Shift in der politischen Mitte? Über diese Fragen spricht
    ZEIT-Podcasthost Maria Mast mit ZEIT-Datenjournalist Christian Endt.

    Im zweiten Teil der Folge geht es um das Warum – und die These, dass der
    Aufstieg der Rechten weltweit vor allem eine Rebellion gegen die
    Gebildeten ist. ZEIT-Redakteur Johannes Böhme erklärt, welche Folgen die
    Akademisierungswelle des vergangenen Jahrhunderts hatte – und warum es
    vor allem die Angst vor einem zukünftigen Abstieg ist, die Menschen nach
    rechts treibt. ZEIT-Autor Christoph Drösser fragt sich in seiner Kolumne
    dieses Mal, warum rechtspopulistische Parteien in Europa so
    unterschiedlich stark sind.

    Ihr Feedback und Lob erreichen uns unter podcast@zeit-wissen.de.

    Quellen

    - Die aktuelle Datenauswertung zum Rechtsruck von Christian Endt und
    Michael Schlieben: "Die Mitte driftet nach rechts"
    - Datenanalyse zu den Wählern der AfD
    - Datenanalyse zu den Wahlen in den USA
    - Datenanalyse zur Europawahl
    - Johannes Böhmes Text "Warum die Welt nach rechts rückt"
    - Nils C. Kumkar: "Polarisierung: Über die Ordnung der Politik"
    - Studie von Thomas Piketty (The Quarterly Journal of Economics, 2021)
    - Studien zur Status Anxiety: Journal of European Public Policy,
    Engler/Weisstanner, 2021und The British Journal of Sociology,
    Gidron/Hall, 2017
    - Studie zu Labour Market Polarization

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  33. Versteckte Botschaften im Small Talk

    28 september 2025 · 23 min

    Afspelen
    Es gibt ein Wort, das oft im Small Talk auftaucht und über Kontinente,
    Generationen und Jahrzehnte hinweg ähnlich verstanden wird: “cool”. Wie
    konnte dieser Begriff sich derart verbreiten? Im ZEIT WISSEN-Podcast
    erklärt Tobias Hürter den Ursprung und die Erfolgsgeschichte von “cool”
    – und berichtet von einer Studie, die die Gemeinsamkeiten von Menschen
    untersucht hat, die gemeinhin als cool gelten.
    Lees meer

    Im zweiten Beitrag (ab ca. 10:00) geht es um Botschaften, die im Small
    Talk versteckt sind. Denn Small Talk ist mehr als oberflächliches
    Geplänkel. Die neuseeländische Linguistin Meredith Marra erforscht, wie
    schon die ersten Sätze einer Begegnung den Grundton für das Gespräch
    setzen. Small Talk kann Vertrauen schaffen, Konflikte entschärfen,
    Aufforderungen enthalten und als strategisches Werkzeug dienen – im Büro
    genauso wie in der Arztpraxis. In welchen Situationen man mit Small Talk
    vorsichtig sein sollte, erklärt die Forscherin im Gespräch mit Eliana
    Berger.

    Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach:
    Warum können Erwachsene eine Fremdsprache fast nie akzentfrei sprechen –
    auch wenn sie jahrelang üben?

    Shownotes

    Der Artikel von Eliana Berger über Small-Talk-Forschung ist im ZEIT
    WISSEN Magazin erschienen und steht hier online.

    Tobias Hürter schreibt in der ZEIT WISSEN Ausgabe 6/2025 über “cool”.
    Die Ausgabe erscheint am 17. Oktober.

    Kapitel

    00:00 Willkommen!

    01:00 Ein Wort, das alle auf der Welt verstehen

    02:38 Wer ist "cool"?

    05:57 Die Geburt von cool

    07:58 Was bedeutet heute cool?

    10:13 Versteckte Botschaften im Small Talk

    12:45 Small Talk in der Arztpraxis

    13:38 Small Talk im Büro

    15:13 Small Talk in anderen Ländern

    18:07 Warum lernen Kinder leichter Fremdsprachen?

    22:30 Themenvorschau

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  34. Endometriose: Die Regelschmerzen? Kaum auszuhalten. Die Reaktion? Das ist normal.

    14 september 2025 · 33 min

    Afspelen
    Viele Jahre vergehen im Schnitt, bis betroffene Frauen eine Diagnose
    bekommen. Jahre, in denen die Menstruation mit kaum auszuhaltenden
    Schmerzen im Unterleib, Rücken und beim Sex einhergeht.
    Lees meer

    Um den Auslöser dieses Leidens, die Krankheit Endometriose, geht es in
    der neuen Folge des ZEIT Wissen-Podcasts. Die Journalistin Nora
    Burgard-Arp ist selbst betroffen. Sie erzählt von ihrer eigenen
    Leidensgeschichte und erklärt, dass es Gebärmutterschleimhaut ist, die
    die Symptome verursacht, weil sie sich an falschen Stellen im Körper
    ansiedelt.

    Claudia Wüstenhagen, Leiterin des Gesundheits-Ressorts der ZEIT, wirft
    außerdem einen Blick auf die wichtige Rolle der Psyche bei der
    Schmerzwahrnehmung. Und in seiner unmöglichen Kolumne fragt Christoph
    Drösser, warum so vielen Frauen in der Schwangerschaft übel ist.

    Shownotes:

    - Was ist Endometriose und warum dauert es so lange, bis Frauen eine
    Diagnose und Hilfe bekommen? Dieser ausführliche Text mit Grafiken
    beantwortet (fast) alle Fragen.
    - Wie schlimm Frauen leiden und wie sehr sie mit überkommenen
    Vorstellungen davon konfrontiert sind, was man als Frau ertragen
    muss, zeigen diese Erfahrungsberichte.
    - Die Autorin Jana Petersen schreibt über Frauen, die mit falscher
    Diagnose als Sensibelchen heimgeschickt werden.

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  35. ChatGPT oder Mensch: Wer ist empathischer?

    31 augustus 2025 · 33 min

    Afspelen
    Ein kanadisches Forschungsteam hat ChatGPT und menschliche
    Gesprächspartner auf ihre Empathiefähigkeit getestet. Der Chatbot musste
    gegen Laien und Fachleute aus Kriseninterventionsteams antreten – und
    schnitt beeindruckend gut ab. Was macht die Künstliche Intelligenz
    anders? Werden wir uns bald von Chatbots trösten lassen? Und was können
    wir von der KI lernen?
    Lees meer

    Im zweiten Beitrag geht es um ein Forschungsprojekt in Karlsruhe, das
    eine KI nach Methoden der Psychotherapeutenausbildung trainiert. Mit
    virtuellen Patientinnen und Patienten übt der Chatbot Therapieschritte
    und bekommt Supervision von menschlichen Expertinnen. Mit Chatbots ließe
    sich die Zeit überbrücken, bis jemand einen Therapieplatz bekommt.
    Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?

    Shownotes

    Der Artikel von Stefanie Kara über die KI in der Psychotherapie ist hier
    auf zeit.de zu finden.

    Max Rauners Erfahrungsbericht mit Dr. ChatGPT als Hilfsdoktor ist im
    ZEIT-Wissensmagazin erschienen und kann hier online gelesen werden.

    Die Studie von Michael Inzlicht ist in Nature communications psychology
    erschienen.

    Kapitel

    00:00 Willkommen

    00:55 ChatGPT spricht Mut zu

    03:05 Die Chatbot-Studie

    06:35 Wer ist empathischer?

    08:13 Wie erklärt man das?

    11:14 Und Elon Musks Grok4?

    12:40 Zombie-Empathie

    15:03 KI als Therapeutin

    27:20 Ausblick

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  36. Was unser Körpergeruch über uns verrät

    17 augustus 2025 · 38 min

    Afspelen
    Wer gut riechen möchte, muss nicht jeden Tag duschen. Der menschliche
    Körpergeruch entsteht durch ein Zusammenspiel aus Genen, Mikroorganismen
    auf der Haut und Ernährung oder Hormonen. Er ist ein Signal für unsere
    emotionale Verfassung und sogar für bestimmte Krankheiten. Wer seinen
    Körpergeruch nachhaltig ändern möchte, benötigt mehr als duftende Seifen
    und Parfums. Was der Körpergeruch über den Menschen verrät, hat Autor
    Maxim Landau für den ZEIT-Wissen-Podcast recherchiert. Gemeinsam mit
    Podcast-Host Linda Fischer spricht er über überraschende Studien zu
    emotionsgeladenen Duftsignalen des Körpers und die Frage, was wirklich
    gegen schlechten Körpergeruch hilft.
    Lees meer

    In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, ob
    Menschen auch über Pheromone kommunizieren können.

    Shownotes:

    Was der Körpergeruch über uns verrät Der Text von Maxim Landau auf
    zeit.de.

    Ansprechpartnerinnen und Interviewpartner:

    - Bettina Pause ist Professorin für Psychologie an der Universität
    Düsseldorf und leitet dort die Arbeitsgruppe Biologische Psychologie
    und Sozialpsychologie. Sie hat unter anderem das Buch Alles
    Geruchssache geschrieben.
    - Hanns Hatt ist Professor am Lehrstuhl für Zellphysiologie an der
    Ruhr-Universität Bochum, er ist Co-Autor des Buches Die Lust am
    Duft: Wie Gerüche uns verführen und heilen.
    - Yael Adler ist Dermatologin und schreibt in ihrem Buch Darüber
    spricht man nicht unter anderem über Körpergerüche. Sie sagt, viele
    Patientinnen und Patienten suchen ihre Praxis mit dem Wunsch auf,
    unangenehme Körpergerüche loszuwerden.

    Die wichtigsten Studien:

    - Brain and Behavior: Calvi et al., 2020
    - Plos One: Katsuyama et al., 2022
    - Molecular Ecology: Winternitz et al., 2016
    - ACS Cent Sci.: Trivedi et al., 2019
    - Evolution and Human Behaviour: Stevenson, Mahmut und Stephen, 2017
    - Chemical Senses: Havlicek und Lenochova 2006
    - Experimental Dermatology: Callewaert, Lambert, Van der Wiele, 2016

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  37. Mit Gedanken Maschinen steuern: Science-Fiction? Ne, längst Realität!

    3 augustus 2025 · 44 min

    Afspelen
    An der Berliner Charité nutzen Hirnforscher Magnetimpulse, um schwere
    Depressionen zu behandeln, und forschen an
    Gehirn-Computer-Schnittstellen. Im ZEIT-WISSEN-Podcast erklärt Surjo
    Soekadar, Deutschlands erster Professor für Neurotechnologie, die
    Technik – mit Live-Demonstration: Ximena Cely und Teresa Höhn aus
    Soekadars Forschungsteam führen vor, wie sie mit Gedanken eine
    Roboterprothese ansteuern, ein Exoskelett. Außerdem geht es um Elon
    Musks Firma Neuralink. Die hat einem Locked-in-Patienten einen Chip ins
    Gehirn implantiert, über den dieser einen Computer ansteuern kann. Der
    Mann kommuniziert nun mithilfe von künstlicher Intelligenz. Was ist
    davon zu halten? Und macht die Technik uns zu Supermenschen?
    Lees meer

    Diese Episode ist eine gekürzte Aufzeichnung von der Langen Nacht der
    ZEIT vom 28. Juni 2025.

    Shownotes

    Wie Gedanken ein Exoskelett steuern, wird in diesem Fachartikel
    beschrieben.

    Ein Bericht über den Hirnchip von Neuralink ist auf YouTube abrufbar.

    Surjo Soekadars Forschungsgruppe für klinische Neurotechnologie ist hier
    zu finden.

    Kapitel

    (Wenn Werbung eingespielt wird, verschieben sich die Kapitel um ca. 45
    Sekunden)

    (00:00) Willkommen zur Langen Nacht der ZEIT

    (03:56) Was macht eine Gehirn-Computer-Schnittstelle?

    (07:16) Chip im Gehirn oder EEG-Haube, was ist besser?

    (08:44) Was halten Sie von Elon Musks Firma Neuralink?

    (14:38) Ein Exoskelett für die Hand

    (21:55) Die schwerste Aufgabe: Chipstüte öffnen

    (27:32) Warum hat es diese Technik in Deutschland schwer?

    (32:39) Gehirnchips werden Gefühle lesen können. Wollen wir das?

    (35:53) Fragen aus dem Publikum

    (39:41) Kommt jetzt der Supermensch?

    (42:21) Ausblick

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  38. Unterwegs mit zwei Frauen, die Riesenpythons fangen

    20 juli 2025 · 32 min

    Afspelen
    Florida hat ein Schlangenproblem. Ein Riesenschlangenproblem. Der
    Burmesische Python – mit bis zu fünf Meter Länge eine der größten
    Schlangen der Welt – hat sich in den Everglades ausgebreitet.
    Reptilienfans und Schlangenzüchter haben die Schlange aus Südostasien in
    die USA gebracht, in den Feuchtgebieten Südfloridas hat sie sich
    ungebremst ausbreiten können. In den Süßwassertümpeln zwischen Gräsern
    und Mangrovenwäldern tummeln sich inzwischen mehr als 100.000 Pythons,
    die keine natürlichen Fressfeinde haben, aber selbst jede Menge Nahrung
    finden.
    Lees meer

    Hundert sogenannte Python Eliminators gehen deshalb für die
    Wasserbehörde Südfloridas auf die Jagd. Es sind vor allem Männer. Und
    Donna Kalil und Tanya Toutant. ZEIT-Redakteurin Maria Mast war mit den
    beiden Schlangenjägerinnen einen Tag in den Everglades unterwegs. Mit
    Podcast-Host Linda Fischer spricht sie darüber, wie man zur
    Pythonjägerin wird, über Faszination und Furcht – und wie man in einer
    Aufgabe Sinn findet, die zum Scheitern verurteilt scheint.

    In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser dem Rätsel nach,
    wie sich Schlangen evolutionär entwickelt haben.

    - Die Reportage von Maria Mast finden Sie hier: "Ihr Job:
    Pythonjägerin"
    - Eine Übersicht über weitere invasive Arten
    - Wie invasive Arten mehr und mehr Ökosysteme beherrschen

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  39. Neuer Podcast: "Irma. Das Kind aus Srebrenica"

    8 juli 2025 · 1 min

    Afspelen
    Hören Sie unseren neuen Doku-Podcast von Bastian Berbner und Simone Gaul
    "Irma. Das Kind aus Srebrenica" unter www.zeit.de/irma und in Ihrer
    Podcast-App.
    Lees meer

    Mitten im Bosnienkrieg wir Christine Schmitz ein kleines Kind übergeben.
    Der Vater wird abgeführt. 30 Jahre später bekommt sie eine Mail, die sie
    in diesen Moment zurück katapultiert.

    Alle Folgen von "Irma. Das Kind aus Srebrenica" Hören Sie mit einem
    Digitalabo der ZEIT oder mit unserem Podcast-Abo.

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  40. Wie Achtsamkeit in unruhigen Zeiten hilft

    6 juli 2025 · 27 min

    Afspelen
    Ukraine, Gaza, Iran, Sudan – wir leben in einer Welt der ungelösten
    Konflikte und Kriege. Dazu kommen politische Verwerfungen und die
    drohende Klimakrise. Liest man die Nachrichten, will man an manchen
    Tagen lieber im Bett bleiben, die Realität aussperren.
    Lees meer

    Wie besser umgehen mit dieser Welt, ohne den Verstand zu verlieren? Das
    fragen wir in dieser Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts Jon Kabat-Zinn. Der
    New Yorker Molekularbiologe ist der Erfinder der MBSR, der
    Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion, eines medizinischen Programms,
    das bei chronischen Schmerzen und vielen psychischen Problemen hilft,
    und hat mit seinem Buch "Wherever You Go, There You Are" die Meditation
    in den Mainstream gebracht.

    Jan Schwenkenbecher aus dem Gesundheitsressort der ZEIT hat mit ihm
    darüber gesprochen, wie Achtsamkeit uns durch diese unruhigen Zeiten
    führen kann, wie sie uns die Augen für das wirklich Wichtige im Leben
    öffnen kann – und so am Ende die Welt retten kann. Das zumindest sagt
    Kabat-Zinn.

    Außerdem erklärt der Psychologe Johannes Michalak, was Achtsamkeit
    eigentlich ist und wieso sie uns so guttut. Und in seiner unmöglichen
    Kolumne fragt Christoph Drösser, wieso Placebos wirken.

    Shownotes:

    - Eine schriftliche Version des Interviews mit Jon Kabat-Zinn finden
    Sie hier.
    - Meine Kollegin Anaïs Kaluza hat mit Steven Hayes gesprochen. Der
    Psychologe litt unter Panikattacken. Was ihm half: radikale
    Akzeptanz.
    - Und in diesem Sammelstück stellen wir Ihnen Orte vor, an denen die
    Welt noch in Ordnung ist.

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  41. E wie einfach – dieses Haus soll gegen die Wohnungskrise helfen

    22 juni 2025 · 26 min

    Afspelen
    In Ingolstadt entsteht ein Wohnhaus, das gegen Baunormen verstoßen wird
    – und genau das ist gewollt. Das Haus ist eines von 19 Pilotprojekten in
    Bayern, mit denen Architekturbüros, Politik und Wissenschaft eine neue
    Philosophie erproben: weniger Luxus, weniger Technik, weniger Kosten.
    Gebäudetyp E heißt das Konzept, E wie einfach. Die Bundesregierung will
    das einfache Bauen gesetzlich absichern. Worauf müssen sich die Menschen
    einstellen, die dort einziehen? Der ZEIT WISSEN Podcast hat das
    Pilotprojekt besucht.
    Lees meer

    Auch für den zweiten Beitrag waren ZEIT WISSEN-Reporter auf einer
    Baustelle: in einem Parkhaus. Das befindet sich in bester Immobilienlage
    Hamburgs und soll nun zu Wohnraum umgebaut werden. Das Projekt könnte
    ein Vorbild sein für den Umbau von unzähligen Bürogebäuden und
    Parkhäusern in anderen Städten. Ein Forschungsinstitut hat auch schon
    ausgerechnet, wie viele Wohnungen so entstehen könnten.

    Und in der "Unmöglichen Kolumne" geht Christoph Drösser der Frage nach,
    welche psychologische Wirkung Wände aus Holz und Wände aus Beton
    haben.

    Shownotes

    Hier gibt es Tickets für die Lange Nacht der ZEIT. Der ZEIT WISSEN
    Podcast mit dem Hirnforscher Surjo Soekadar wird um 15:30 im Abaton-Kino
    aufgezeichnet.

    Die 19 bayerischen Pilotprojekte zum Gebäudetyp E werden hier
    vorgestellt.

    In Bad Aibling stehen die Forschungshäuser von Florian Nagler, TU
    München, und der B&O Bau GmbH. Informationen dazu auf der Seite
    einfach-bauen.net.

    Die Genossenschaft Gröninger Hof stellt den Umbau des Parkhauses auf der
    Website groeninger-hof.de vor.

    Wie viele leer stehende Bürogebäude zu Wohnungen umgebaut werden
    könnten, schätzt das ifo-Institut in dieser Studie ab.

    Was wir nicht erklären können: Hier die Studie, der zufolge eine
    45-prozentige Holzverkleidung des Raums besser fürs Wohlbefinden ist als
    eine mit 0 oder 90 Prozent.

    Kapitel

    00:00 Vorsicht Baustelle

    02:03 Ein Schlitz in der Wand

    05:05 Das Bauen ist überreguliert

    08:20 Beispiel Treppenhaus

    09:26 Der Pionier des …

  42. Einzelbüro, Großraum, Zuhause? Wo der Mensch am besten arbeitet

    8 juni 2025 · 31 min

    Afspelen
    Wie beeinflusst die Bürosituation unsere Arbeit? Welche Umgebung macht
    kreativer, und was bringen Kaffeeecken und Teeküchen? Das erforscht die
    Wissenschaft anhand von Fallbeispielen und mithilfe der
    Space-Syntax-Methode. Die Architektursoziologin Kerstin Sailer erklärt,
    in welchem Bürodesign die Angestellten sich wohlfühlen und warum manche
    Kreativecke ungenutzt bleibt.
    Lees meer

    Im zweiten Podcast-Beitrag geht es um ein Versprechen mit großer
    Anziehungskraft: die Viertagewoche bei vollem Lohnausgleich. Utopisch?
    Eine Pilotstudie mit 41 Unternehmen zeigt, was dieses Arbeitsmodell
    leisten kann und wo es an Grenzen stößt. Und warum manche Unternehmen
    das Modell übernommen haben.

    Und in der „Unmöglichen Kolumne“ fragt Christoph Drösser: Warum ist eine
    Siesta gut fürs Herz? Studien zeigen überraschende Effekte – aber auch
    Risiken.

    Veranstaltung: Am 28. Juni nehmen wir eine Folge des
    ZEIT-WISSEN-Podcasts bei der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg auf.
    Thema: Gedanken lesen, Gedanken steuern – von Science-Fiction zur
    Therapie. Ein Gespräch mit dem Hirnforscher Surjo Soekadar von der
    Charité. Hier bekommen Sie Tickets.

    Shownotes

    Der Artikel von Max Rauner aus dem ZEIT WISSEN Magazin ist hier zu
    finden oder in Ausgabe 3/2025 noch bis 20. Juni am Kiosk.

    Kerstin Sailer bloggt unter spaceandorganisation.org über Architektur
    und Bürodesign.

    Die Ergebnisse der Pilotstudie zur Viertagewoche wurden hier
    veröffentlicht. Die Studie zum weitverbreiteten Wunsch nach
    Arbeitszeitverkürzung wurde hier publiziert.

    Kapitel

    00:00 Intro

    01:04 Die Büro-Battle

    03:03 Bloß kein Einzelbüro

    05:01 Das sagt die Forschung

    06:44 Der Silicon-Valley-Konzern

    09:49 Wenn der Kollege nervt

    10:11 Was bringen Kaffeeecken?

    12:18 Jetzt kommt Activity Based Working

    15:23 Oder auch Shared Desk

    17:13 Das Experiment mit der Viertagewoche

    18:46 Freitags frei, oder wie?

    21:04 Auswirkungen auf die Care-Arbeit

    22:33 Was sagen die Unternehmen?

    24:34 Sinkt dann das Wirtschaftswachstum?

    25:55 Warum ist eine Si…

  43. Wann es einen Kaiserschnitt braucht – und welche Folgen er haben kann

    25 mei 2025 · 29 min

    Afspelen
    In Deutschland kommt fast jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt –
    Tendenz steigend. Nicht immer aber ist der Schritt medizinisch
    notwendig. Gesundheitsredakteurin Andrea Böhnke hat recherchiert, warum
    die Kaiserschnittrate in Deutschland so hoch ist – und was das für
    Mütter und Kinder bedeutet. In der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts
    "Woher weißt du das?" spricht sie mit Host Maria Mast über die Fakten
    und Missverständnisse rund um den Kaiserschnitt: Welche Risiken gibt es
    für Mutter und Kind – kurzfristig und langfristig? Wie lässt sich das
    Mikrobiom von Kaiserschnittkindern stärken? Und was müsste sich in der
    Geburtshilfe ändern, damit weniger unnötige Kaiserschnitte gemacht
    werden?
    Lees meer

    Und in seiner Kolumne fragt sich außerdem Christoph Drösser dieses Mal:
    Warum bekommen gestresste Schwangere häufiger Mädchen?

    Haben Sie selbst einen Kaiserschnitt erlebt? Schreiben Sie uns an
    podcast@zeit-wissen.de – wir freuen uns über Ihre Erfahrungen, Feedback
    und Themenwünsche.

    Quellen:

    - Andrea Böhnkes Recherche zum Kaiserschnitt auf ZEIT ONLINE
    - Erste deutsche Leitlinie Kaiserschnitt (PDF)
    - Zahlen zur Kaiserschnittrate in Deutschland
    - Die sogenannte Hannah-Studie (Lancet: Hannah & Hannah et al., 2000)
    - Kritik an der Hannah-Studie
    - Deutscher Hebammenverband: Forderung nach 1:1 Betreuung
    - Die Weltgesundheitsorganisation zur Kaiserschnittrate

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  44. Was die Playlist über die Persönlichkeit verrät

    11 mei 2025 · 30 min

    Afspelen
    Susan Rogers hat im Tonstudio das legendäre Album "Purple Rain" mit
    produziert. Nach ihrer Karriere als Toningenieurin ging sie in die
    Forschung und untersuchte, was im Gehirn passiert, wenn wir Musik hören.
    Im Podcast erklären wir anhand von Hörbeispielen, warum Menschen so
    unterschiedliche Musikrichtungen lieben – und was die Wissenschaft über
    den Zusammenhang von Musikgeschmack und Charakter weiß.
    Lees meer

    Im zweiten Beitrag (17:00) geht es um Recycling in der Popmusik. Was ist
    der Unterschied zwischen covern, sampeln und interpolieren? Was ist
    erlaubt, was nicht? Noah Hildebrandt zeigt, wie Elton John, Dua Lipa und
    andere sich eine kulturelle Kreislaufwirtschaft zunutze machen.

    Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach,
    wie Ohrwürmer entstehen. Warum bleibt uns manche Musik im Kopf kleben –
    ob wir wollen oder nicht?

    Kapitel

    00:00 Gibt es Liebe beim ersten Hören?

    01:40 Lässt sich ein Hit planen?

    05:08 Wie das Gehirn Musik verarbeitet

    07:24 Die Musik-Realismus-Achse

    09:37 Was prägt den Musikgeschmack?

    12:39 Was die Playlist über den Charakter verrät

    17:09 Recycling in der Popmusik

    17:51 Covern, sampeln, interpolieren

    21:25 Dürfen die das?

    22:35 5,8 Millionen für Ideenklau

    23:45 Kulturelle Kreislaufwirtschaft

    24:49 Das Rätsel der Ohrwürmer

    29:02 Ausblick auf ZEIT WISSEN

    Shownotes

    Susan Rogers hat über die Erforschung des Musikgeschmacks das Buch "This
    Is What It Sounds Like" geschrieben. Mit zugehöriger Playlist.

    Das ZEIT-WISSEN-Interview mit Susan Rogers ist in der Mai/Juni-Ausgabe
    2025 erschienen.

    Die im Podcast zitierten Songs sind:

    - Prince: "Purple Rain", Warner Bros. Records, 1984
    - Pharrell Williams: "Happy", Back Lot Music, 2013
    - Bob Dylan: "Tombstone Blues", Columbia Records 2023
    - Creedence Clearwater Revival: "Born on the Bayou", Fantasy Records,
    1969
    - Daft Punk: "The Grid", Walt Disney Records, 2010
    - Angela Bofill: "Rough Times", Arista Records, 1978
    - Elton John & Dua Lipa: "Cold Heart (PNAU Remix)", Mercur…

  45. Wie gefährlich ist Mikroplastik?

    27 april 2025 · 33 min

    Afspelen
    In den vergangenen Monaten erschienen immer wieder Studien, die
    Mikroplastik im menschlichen Körper untersuchen. Gefunden wurde es im
    gesamten Körper: in Stuhlproben, im Darm, in Blutgefäßen, in den
    Geschlechtsorganen und sogar im Gehirn. Teilweise wird Mikroplastik
    mittlerweile mit Herzinfarkten, Krebs oder Erkrankungen des Gehirns in
    Verbindung gebracht.
    Lees meer

    Doch das Forschungsfeld ist noch jung und viele Studien haben bisher
    große Schwächen. Was die Forschung dazu weiß, wie gefährlich
    Mikroplastik für Menschen ist, sortieren ZEIT-Redakteurinnen Claudia
    Vallentin und Linda Fischer in einer neuen Folge von "Woher weißt Du
    das?", dem ZEIT-Wissen-Podcast.

    In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum so wenig
    Plastik im Meer schwimmt.

    Shownotes:

    - Prof. Dr. Verena Pichler, Professorin für Neurochemie an der
    Universität Wien
    - PD Dr. Karsten Grote, Kardiologe und Forscher der Experimentellen
    Kardiologie an der Universität Marburg
    - Prof. Dr. Christian Laforsch, SFB Mikroplastik, Universität Bayreuth
    - EU-Richtlichtlinie 2019/904
    - "Die Mikroplastik-Panik", der Artikel auf zeit.de
    - "Bioaccumulation of microplastics in decedent human brains" ("Nature
    Medicine": Nihart et al., 2024)
    - "Microplastics and Nanoplastics in Atheromas and Cardiovascular
    Events" ("New England Journal of Medicine": Marfella et al., 2025)
    - "Dispersion, Accumulation, and the Ultimate Fate of Microplastics in
    Deep-Marine Environments: A Review and Future Directions"
    ("Frontiers in Earth Science": Kane /Clare, 2019)
    - "An integrative assessment of the plastic debris load in the
    Mediterranean Sea" ("Science of the Total Environment": Pedrotti et
    al., 2022)

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  46. Was taugen die Gesundheitsmessungen meiner Smartwatch?

    13 april 2025 · 29 min

    Afspelen
    Smartwatches, Fitnesstracker und andere Wearables liefern rund um die
    Uhr Gesundheitsdaten. Sie protokollieren alle möglichen
    Körperfunktionen. Doch nicht alle Messungen sind gleichermaßen
    zuverlässig. Ein irisches Forschungsteam hat Daten aus über 400 Studien
    ausgewertet, in denen die Smartwatch-Messungen überprüft wurden. Eine
    Funktion erweist sich dabei als erstaunlich hilfreich zur Früherkennung
    von Herzproblemen, andere Werte dagegen sind oft fehlerhaft und können
    die Menschen verunsichern.
    Lees meer

    Der Studienleiter Cailbhe Doherty sowie die Ärztin und
    ZEIT-WISSEN-Autorin Insa Schiffmann erklären in dieser Podcastfolge,
    welche Messungen sinnvoll sind und welche nur scheinbare Präzision
    bieten.

    Außerdem geht Christoph Drösser in seiner unmöglichen Kolumne einem
    Rätsel nach: Warum können manche Menschen ihren Herzschlag deutlich
    spüren – und andere nicht?

    Kapitel

    00:00 Podcast Smartwatches

    02:31 Sabine trackt ihre Schlafphasen

    04:45 So zuverlässig sind die Schlafdaten

    08:59 Risiko Orthosomnie

    12:36 Michael überwacht seinen Puls

    15:53 Trendparameter Herzratenvariabilität

    19:29 Jean-Marc nutzt seine Uhr für EKGs

    22:53 Wem gehören meine Gesundheitsdaten?

    23:57 Wer kann den eigenen Herzschlag spüren?

    28:26 Ausblick auf ZEIT WISSEN

    Shownotes

    Der Überblick vom University College Dublin über die Genauigkeit von
    Smartwatch-Messungen ist in "Sports Medicine" erschienen (eine gute
    Übersicht gibt Abbildung 2).

    In diesem YouTube-Video fasst der irische Sportwissenschaftler Cailbhe
    Doherty die Ergebnisse der Studie zusammen.

    Im Fachblatt "Sensors" analysieren die Forschenden die Messungen der
    Herzratenvariabilität und des Ruhepulses von zwei Apple-Watch-Modellen
    im Vergleich zum Herzfrequenzsensor Polar H10.

    In diesem YouTube-Video erklärt Cailbhe Doherty, was die Wissenschaft
    über die Herzratenvariabilität weiß.

    Zu der Kolumne von Christoph Drösser sind folgende Studien interessant:

    - "Heartbeat Counting Accuracy Is Enhanced in Blind Individuals"
    - "Interozeptio…

  47. Wann waren Sie am glücklichsten?

    30 maart 2025 · 24 min

    Afspelen
    Für manchen ist es die Studienzeit voller Partys und Freiheit, für den
    anderen eine Weltreise und mancher findet im Rückblick die Zeit, in der
    die eigenen Kinder klein waren, die glücklichste. Aber gibt es auch
    wissenschaftliche Kenntnisse dazu, wann Menschen am glücklichsten sind?
    Lees meer

    Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts. Zu Gast ist
    Elena Erdmann, die die ZEIT-ONLINE-Leser nach der besten Zeit ihres
    Lebens gefragt hat. Sie erklärt unserem Host Jakob Simmank, warum
    Glücksforschung so kompliziert und anfällig für Verzerrungen ist –und
    welche Lebensereignisse uns nachhaltig glücklich oder unglücklich
    machen. Und in der unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage
    nach, wieso Wohlstand zwar glücklicher macht, aber eben nur bis zu einem
    bestimmten Grad.

    Shownotes:

    Das interaktive Glücks-Tool von ZEIT ONLINE finden Sie hier.

    Ein ausführliches Interview mit Robert Waldinger, einem der führenden
    Glücksforscher, lesen Sie hier.

    Außerdem finden Sie hier einen Selbsttest der Kollegin Maria Mast, die
    Happiness-Apps ausprobiert hat.

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  48. Die verräterische DNA

    16 maart 2025 · 28 min

    Afspelen
    Ein Räuber mit dem Spitznamen Schinderhannes trieb um 1800 sein Unwesen
    im Hunsrück. Er führte eine brutale Bande an. Manche hielten ihn für
    einen deutschen Robin Hood. Mit einer neuen Technik der DNA-Forensik hat
    ein Forschungsteam nun sein Skelett identifiziert – und einen lebenden
    Nachfahren ausfindig gemacht.
    Lees meer

    Außerdem erklärt ein Experte der Internationalen Kommission für
    vermisste Personen (ICMP), wie sein Team die sterblichen Überreste
    ukrainischer Soldaten identifiziert. Und die Chefin der Organisation
    berichtet von einem wissenschaftlichen Durchbruch, der den Angehörigen
    von Vermissten des Vietnamkriegs neue Hoffnung macht.

    In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser dem Rätsel der
    Junk-DNA auf die Spur. Sind 98 Prozent unseres Erbguts wirklich nutzlos?

    Korrekturhinweis: Bei 17:40 sagen wir, dass Schinderhannes Ende des 17.
    Jahrhundert im Hunsrück auf Raubzügen unterwegs war. Das war ein
    Versprecher. Schinderhannes hat Ende des 18. Jahrhunderts sein Unwesen
    getrieben und wurde 1802 verhaftet, wie im Podcast erwähnt. Wir bitten
    um Entschuldigung!

    Kapitel

    00:00 Triggerwarnung
    00:15 Die Überreste der Soldaten
    05:38 Ötzi, Mozart, Schiller und die Zarenfamilie
    07:35 Mexikos 43 vermisste Studenten
    11:03 So funktioniert der DNA-Vergleich
    13:00 Die Vermissten aus dem Vietnamkrieg
    16:50 Das Skelett des Schinderhannes
    22:42 Was macht die Junk-DNA?
    27:19 Ausblick

    Shownotes

    Wie Forensiker die Verwandtschaftsverhältnisse von Kaspar Hauser
    aufklären, erzählt Max Rauner in diesem Artikel aus dem ZEIT
    Wissensmagazin.

    Hier ein ZEIT-WISSEN-Artikel über die Arbeit der Internationalen
    Kommission für vermisste Personen (ICMP).

    Bei den Kolleginnen von ZEIT Verbrechen hat Max Rauner zweimal über
    DNA-Forensik berichtet: in dieser Folge über die Suche nach einem
    norwegischen Soldaten. Und in Folge 89 über die Aufklärung eines Mordes
    mithilfe der DNA-Ahnenforschung.

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    Vergünstigtes Podcast-Abo für …

  49. Der Mythos um die Intelligenz von Pflanzen

    2 maart 2025 · 38 min

    Afspelen
    Es gibt eine Erzählung über eine geheimnisvolle Welt der Pflanzen. Ein
    unterirdisches Netzwerk, das sich durch Wälder erstreckt und jeden Baum
    im Wald miteinander verbindet. Die Theorie des Wood Wide Web weckt viele
    faszinierende Fragen: Kommunizieren die Bäume darüber? Profitieren sie
    dadurch voneinander? Und tauschen sie über weite Strecken Informationen
    aus?
    Lees meer

    Forscherinnen und Wissenschaftler sind gerade dabei, diese und viele
    weitere erstaunliche Fähigkeiten von Pflanzen zu untersuchen. Einige von
    ihnen führen seit einigen Jahren sogar einen Streit darüber. Was Studien
    nun wirklich über möglicherweise intelligente Eigenschaften von Pflanzen
    aussagen, hat Reporterin Friederike Walch-Nasseri für diesen Podcast
    recherchiert.

    Und in seiner unmöglichen Kolumne stellt Christoph Drösser die Frage,
    wie es Pflanzen schaffen, Gravitation wahrzunehmen und so immer in die
    richtige Richtung zu wachsen.

    Shownotes:

    - Das Experiment zu Pflanzen, die Wassergeräusche wahrnehmen können:
    Oecologia: Gagliano et al., 2017
    - Der Sound von Tomaten unter Stress: Cell: Khait et al., 2023
    - Bäume geben Kohlenstoff an Pilze weiter – aber nicht an den
    Nachbarbaum: New Phytologist: Audisio et al., 2024
    - Assoziatives Lernen in Pflanzen – die Studie im Zentrum einer
    Forschungsdebatte um die Lernfähigkeiten von Pflanzen: Quarterly
    Journal of Experimental Psychology: Ponkshe et al., 2023
    - Aus der Kolumne: Studien zur Frage, wie Pflanzen Gravitation
    wahrnehmen: Scientific Reports: Chauvet et al., 2016 & Science:
    Moulia et al., 2021

    Gesprächspartner:innen für den Podcast:

    - Prof. Dr. Andrea Polle, Professorin für Forstbotanik und
    Baumphysiologie, Georg-August-Universität Göttingen
    - Prof. Dr. Monica Gagliano, Professorin für Evolutionsökologie an der
    Southern Cross University Australien, More Than Human Life Project
    - Prof. Dr. Paco Calvo, Direktor des MINT Lab an der Universität von
    Murcia in Spanien
    - Hintergrundgespräch: André Geremia Parise, Doktorand an der
    University of Reading, UK

    …

  50. 65.000 Kilometer. Was ich vom Wandern fürs Leben gelernt habe

    16 februari 2025 · 24 min

    Afspelen
    50 Paar durchgelaufene Schuhe, 2.000 Nächte im Zelt – Christine Thürmer
    hat ihr Leben dem Wandern gewidmet. Ebenso Erling Kagge: Er erreichte
    als Erster die drei "Pole" zu Fuß, also Nord- und Südpol sowie den Mount
    Everest. Beide haben auf ihren Wegen Lektionen fürs Leben gelernt: über
    Glück, Schmerz, Verzicht und die Kraft der Stille. Warum wir uns
    manchmal Hindernisse in den Weg stellen sollten und was das Leben in
    Bewegung über den eigenen Körper lehrt, erklären sie in dieser
    Podcast-Episode.
    Lees meer

    Mitarbeit: Larena Klöckner

    Kapitel

    00:00 Diese Frau durchwandert die Welt
    04:11 "Scheiß auf die Cellulite"
    05:30 Wertschätze deinen Körper
    07:35 Wie kommt man in den Flow?
    09:20 Das Paradox der unberührten Natur
    11:17 Erling Kagge schaut in die Sterne
    13:40 "Happiness ist overrated"
    15:47 Die Lehre des Südpols
    16:48 Wie Erling Kagge Gefahren begegnet
    18:20 Move on! Es wird schon
    18:50 Warum schlenkern beim Gehen die Arme?
    23:19 Eine Frage an dich

    Shownotes

    Die weit gewanderte Christine Thürmer geht regelmäßig mit ihren Shows
    auf Tournee und schreibt Bücher.

    Erling Kagges Buch "Mein Nordpol" erscheint im Herbst bei Suhrkamp auf
    Deutsch.

    Der norwegische Philosoph Arne Næss hat mehr als 400 Bücher und Artikel
    hinterlassen – er hat die "Deep Ecology" geprägt, eine Herangehensweise
    an Umweltprobleme, die ihre Wurzeln in der Struktur unserer westlichen
    Gesellschaft und ihren Weltanschauungen sucht.

    Hier die beiden von Christoph Drösser erwähnten Studien:

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23489950/
    https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6602321/

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