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  1. Hubert Aiwanger: Seine Stärke war Nähe (Update)

    5 november 2026 · 11 min

    Afspelen
    Nach dem plötzlichen Tod von Bayerns stellvertretendem
    Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger zeigen sich Politiker aus ganz
    Deutschland betroffen. Der 55-jährige Bundesvorsitzende der Freien
    Wähler wurde am frühen Mittwochabend tot in einem Hotelzimmer in
    Berlin-Mitte aufgefunden, Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht.
    Er sei ein »starker Bayer«, ein guter Wirtschaftsminister und ein
    warmherziger Mensch gewesen, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder
    in einem Statement. Auch in den eigenen Reihen trauert man um »einen
    echten Freigeist«. Wie er mit seinem Auftritt als nahbarer
    Anti-Establishment-Politiker eine Marktlücke besetzt hat, erklärt Martin
    Machowecz, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Er blickt zurück
    auf Aiwangers politisches Erbe.
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    Wer in Deutschland einen Führerschein machen möchte, muss dafür viel
    Geld bezahlen – im Schnitt 3.500 Euro kostet die Fahrerlaubnis
    mittlerweile. Das will die Bundesregierung jetzt günstiger machen und
    plant dafür ein Reformpaket. Vonseiten der Fahrlehrerverbände kommt
    Kritik an den Reformplänen: Diese gingen zulasten der
    Verkehrssicherheit. Und es gibt Zweifel, ob der Führerschein dadurch
    tatsächlich weniger kostet. Der ADAC hingegen sieht die Reform als
    Chance – solange bestimmte Kriterien eingehalten werden. Wie realistisch
    es ist, dass der Führerschein günstiger wird, und wie es um die
    Sicherheit auf den Straßen steht, erklärt Zacharias Zacharakis aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Die moralischen Grenzen einer Fernsehshow.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Anneke Rietkerken

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Links zur Folge

    Hubert Aiwanger: Politiker reagieren schockiert auf den Tod von Hubert
    Aiwanger

    Hubert Aiwanger: Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ist tot

    Zum Tod von Hubert Aiwanger: Hubert, der Freie

    Hubert Aiwanger: Freie Wähler wollen Bundesparteitag na…

  2. Generalstreik in Frankreich: Liberté, Égalité, Protesté

    5 november 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Frankreich haben die Gewerkschaften zu landesweiten Streiks und
    Demonstrationen aufgerufen. Betroffen sein könnten der Bahn- und
    Flugverkehr sowie Schulen und Universitäten. Hintergrund sind steigende
    Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und schlechte Bedingungen an
    Schulen und Universitäten. Bereits am Wochenende kam es zu
    Ausschreitungen mit fast 800 Festnahmen, rund 500 Bränden und mehr als
    150 verletzten Sicherheitskräften. Die Chefin der Gewerkschaft CGT,
    Sophie Binet, kritisiert Präsident Emmanuel Macron und wirft seiner
    Regierung vor, die Gewerkschaften zu schwächen und soziale Probleme zu
    verschärfen. Was sich die Demonstranten vom scheidenden Präsidenten
    Emmanuel Macron, der keine eigene Mehrheit hat, noch erhoffen können,
    ordnet Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, ein.
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    Bei den US-Zwischenwahlen 2026 haben die Demokraten die Mehrheit im
    Senat und im Repräsentantenhaus gewonnen. Damit können sie
    Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren, die Besetzung wichtiger
    Ämter beeinflussen und die Arbeit der Regierung stärker kontrollieren.
    Aber können sie auch die Wirtschaftspolitik der Trump-Administration
    beeinflussen? Und wird der Mehrheitswechsel im Kongress etwas an den
    hohen Lebenshaltungskosten in den USA ändern? Das erklärt Heike Buchter,
    ZEIT-Korrespondentin in New York.

    Und sonst so? Wohnungs-Makeover mit Büchern

    Moderation und Produktion: Rita Lauter und Constanze Kainz

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder
    legen«

    Proteste in Frankreich: Die Wut schwelt schon so lange

    Proteste in Frankreich: Stürmt dieser Junge die Bastille?

    Ausschreitungen in Frankreich: Wer plünderte französische Geschäfte?

    Proteste in Frankreich: Frankreichs Regierung hält wegen Protesten an
    Ausgangssperren…

  3. Die US-Demokraten jubeln. Der Rest der Welt auch? (Update)

    4 november 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die Demokraten haben bei den Midterms die Mehrheit in beiden Kammern des
    US-Kongresses gewonnen. US-Medien sprechen von einem »blauen Tsunami«.
    Doch die Außenpolitik wird in den Händen von Donald Trump bleiben.
    »Amerika kommt zurück, diesen Fehler gab es schon einmal«, sagt Jörg
    Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Er erklärt, welche Folgen
    der Wahlsieg für Trumps Außenpolitik und das Verhältnis zu Europa hat.
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    Die Renten sollen 2027 um gut vier Prozent steigen – das würde rund 15,6
    Milliarden Euro kosten. Doch ist das gerecht gegenüber den jüngeren
    Generationen, die dafür aufkommen müssen? Das analysiert Tina Groll aus
    dem Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die Eishockey-WM in Deutschland steht auf der Kippe.
    Mehrere Länder drohen mit einem Boykott, sollte Russland teilnehmen. Der
    Deutsche Eishockey-Bund erwägt, das Turnier abzugeben.

    Und sonst so? Der Schrifsteller und Illustrator Janosch ist verstorben.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

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    US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live

    Liveblog: Midterms

    Midterm-Wahlen: Verluste quer durch alle Wählergruppen

    Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy!

    Donald Trump: Ist das der Anfang vom Ende?

    Donald Trump und Benjamin Netanjahu: Zwei geschwächte Männer, die jetzt
    den Sieg brauchen

    Alterssicherung: Renten steigen 2027 voraussichtlich um vier Prozent

    Eishockey-WM 2027: Fünf Länder wollen bei Eishockey-WM Partien gegen
    Russland verweigern

    Schöpfer der »Tigerente«: Schriftsteller und Künstler Janosch ist tot

    Janosch: Herr Janosch, was machen Sie denn da?

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  4. Kommentar zu den Midterms: Das Ende des Trumpismus? (Wahlkreis-Spezial)

    4 november 2026 · 11 min

    Afspelen
    Zwei Jahre nach Donald Trumps Wiederwahl haben die USA bei den Midterms
    am Dienstag vor allem über die Politik des Präsidenten abgestimmt. Die
    Niederlage der Republikaner ist eindeutig. Was bedeutet das für den
    Vibe-Shift, den der Historiker Niall Ferguson im Winter 2024 ausrief,
    als alles nach rechts zu rücken schien? Tech-Chefs wie Mark Zuckerberg
    machten plötzlich auf maskulin, Unternehmen strichen
    Diversitätsprogramme, Eltern überlegten sich zweimal, ob sie ihre Kinder
    auf linke Unis wie Harvard oder Yale schicken sollten. Trumps Wiederwahl
    galt als Beginn einer neuen Ära.
    Lees meer

    Zwei Jahre später aber ist davon kaum etwas übrig. Im Zentrum stehen
    jetzt steigende Lebenshaltungskosten, der Krieg im Iran und die
    Epstein-Files – kaum einer glaubt mehr daran, dass Trump es mit »America
    First« wirklich ernst meint.

    Die Demokraten haben die Wahl gewonnen und können Trump deshalb künftig
    ausbremsen. Möglich ist, dass mit dieser Niederlage sein politisches
    Ende beginnt. Doch ein Nachruf ist dieser Kommentar nicht, denn Trump
    hat noch nie eine Niederlage akzeptiert.

    Moderation: Paul Middelhoff

    Redaktion: Constanze Kainz

    Produktion: Markus Gläser

    Mitarbeit: Anneke Rietkerken

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  5. US-Midterms: Die blaue Welle

    4 november 2026 · 12 min

    Afspelen
    In den USA wird weiter ausgezählt, doch schon jetzt ist klar: Die
    Demokraten haben bei diesen Wahlen gewonnen. Noch mal zum Hintergrund:
    Bei den Zwischenwahlen wurden die Abgeordneten des Repräsentantenhauses
    und etwa ein Drittel des Senats gewählt. Beide zusammen bilden den
    Kongress. Neben dem Kongress wurden in 36 Bundesstaaten ebenfalls neue
    Gouverneure gewählt. Den Wahlkampf haben Themen wie die hohen
    Lebenshaltungs- und Energiekosten oder das Vorgehen der
    Einwanderungsbehörde ICE geprägt.
    Lees meer

    Umfragen prognostizierten den Demokraten vorab eine Mehrheit bei den
    Midterms im Repräsentantenhaus. Für den Senat zeigten die Umfragen vor
    der Wahl kein eindeutiges Ergebnis. Nun sind die Ergebnisse früher klar
    als gedacht. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT in
    Washington, ordnet sie im Interview ein.

    Was der Sieg der Demokraten für Trumps Regierung bedeuten und welche
    Folgen er aus internationaler Sicht haben könnte, darüber sprechen wir
    mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin und Co-Host des Podcasts »OK,
    America?«.

    Und sonst so? US-Amerikaner wetten fast zwei Milliarden Dollar auf
    Midterms.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich

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    Liveblog: Midterms live

    Midterms in den USA: Kongresswahlen in den USA haben begonnen

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  6. Vor Gesprächen in Abu Dhabi – Selenskyj besucht Merz (Update)

    3 november 2026 · 9 min

    Afspelen
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist von Bundeskanzler
    Friedrich Merz im Kanzleramt empfangen worden. Bei den Gesprächen
    standen vor allem die Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr und der
    Schutz der Energieversorgung im Mittelpunkt. Dafür forderte Selenskyj
    mehr internationale Unterstützung. Hintergrund sind verstärkte Angriffe
    Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Der Ukraine droht
    damit angesichts fehlender Abwehrsysteme ein besonders schwieriger
    Winter. Außerdem sprachen Merz und Selenskyj über die geplanten neuen
    Friedensverhandlungen. Am 10. und 11. November sollen Vertreter der USA,
    Russlands und der Ukraine nach US-Angaben in Abu Dhabi über eine
    mögliche Beendigung des Krieges beraten. Mariam Lau, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT, beschreibt die schwierige Lage von Selenskyj
    und Merz.
    Lees meer

    In den USA haben die Zwischenwahlen, die sogenannten Midterms, begonnen.
    Dabei werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der
    Sitze im Senat neu vergeben. Die Wahl gilt als wichtiger Stimmungstest
    für die Regierung. Die ersten Ergebnisse werden nach mitteleuropäischer
    Zeit in der Nacht zum Mittwoch erwartet. Constanze Kainz, Leiterin des
    ZEIT-Podcastressorts, berichtet über die Stimmung vor Ort.

    Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass
    er für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine
    Frau vorschlagen möchte. Die Kandidatin soll aus der politischen Mitte
    kommen, einen Namen nannte er bisher nicht. CSU-Chef Markus Söder hat
    bereits die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner ins Gespräch
    gebracht, die auch Unterstützung aus SPD und Grünen erhält. Am kommenden
    Montag möchte Merz mit den Landesvorsitzenden der CDU sowie mit der CSU
    über eine gemeinsame Kandidatin beraten. Anschließend sollen auch
    Gespräche mit anderen Parteien folgen, um eine möglichst breite
    Unterstützung für den Vorschlag zu erreichen. Die Wahl des neuen
    Bundespräsidenten findet am 30. Januar statt. Es …

  7. Warum dieses Mal alle auf die Midterms schauen

    3 november 2026 · 14 min

    Afspelen
    Bei den Midterm-Wahlen in den USA werden das Repräsentantenhaus und ein
    Teil des Senats neu gewählt. Die Demokraten hoffen, die Mehrheit in
    beiden Kammern des Kongresses zurückzugewinnen und damit die Macht von
    US-Präsident Donald Trump stärker kontrollieren zu können. Denn der
    Kongress spielt im politischen System der USA eine wichtige Rolle: Er
    soll die Macht des Präsidenten begrenzen. Wenn er das will. Noch
    regieren Republikaner in beiden Kammern des Kongresses, doch sie werden
    bei dieser Wahl wohl die politischen Folgen von Donald Trumps Regierung
    zu spüren bekommen. Im Wahlkampf standen vor allem der Irankrieg, hohe
    Benzinpreise und steigende Lebenshaltungskosten, aber auch
    Korruptionsvorwürfe und die Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE im
    Mittelpunkt. Warum die Midterms international dieses Mal von
    überragender Bedeutung sind und wie die Demokraten Trumps Macht nach der
    Wahl einschränken könnten, das erklärt Paul Middelhoff,
    US-Korrespondentin der ZEIT.
    Lees meer

    In Polen hat sich am vergangenen Wochenende der Streit um das
    Verfassungsgericht weiter zugespitzt. Präsident Karol Nawrocki brach
    eine Auslandsreise ab und verschaffte sich mitten in der Nacht Zugang
    zum Gerichtsgebäude in Warschau. Dabei drängte er eine Richterin zur
    Seite und sprach ihr die Berechtigung ab, ihr Amt auszuüben.
    Ministerpräsident Donald Tusk warf Nawrocki daraufhin vor, die
    Demokratie und den Rechtsstaat zu gefährden. Hintergrund ist ein seit
    Jahren andauernder Streit über die Besetzung und Unabhängigkeit des
    Verfassungsgerichts. Tusks Regierung will die Justizreformen der
    früheren nationalkonservativen PiS-Regierung rückgängig machen.
    Nawrocki, der der PiS nahesteht, blockiert jedoch die Vereidigung neuer
    Richter. Worum es bei dem Machtkampf eigentlich geht und ob sich der
    Konflikt überhaupt lösen lässt, das erklärt Alice Bota, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so? Ihre Worte für die KI-Scham

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler, Constanze Kainz

    Redaktion: Philip-Jo…

  8. CDU-Basis in Berlin: Wird sie Merz gefährlich? (Update)

    2 november 2026 · 11 min

    Afspelen
    In der CDU wächst die Unzufriedenheit mit Kanzler und Parteichef
    Friedrich Merz. Zwei Tage lang trifft die Parteispitze in Berlin die
    CDU-Kreisvorsitzenden. Nach Wahlniederlagen, schlechten Umfragewerten
    und anhaltender Kritik an der Koalition ist die Stimmung an der Basis
    angespannt. Wie groß der Druck auf Merz inzwischen ist, analysiert
    Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.
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    Nach den Protesten von Gen Z regelt ist es am Wochenende in mehreren
    deutschen Städten zu Ausschreitungen gekommen. Bundesinnenminister
    Alexander Dobrindt machte linke Gruppen und Jugendliche mit
    Migrationshintergrund dafür verantwortlich. Verteidigungsminister Boris
    Pistorius hält es dagegen für falsch, die mutmaßlichen Täter pauschal
    nach ihrer Herkunft einzuordnen.

    Außerdem im Update: In Berlin findet ein zweitägiger Digitalgipfel der
    Bundesregierung statt. Dabei geht es auch darum, wie Deutschland den
    Rückstand auf führende KI-Nationen aufholen kann. Wie das gelingen soll,
    erklärt ZEIT-Volontär David Will.

    In mehreren europäischen Ländern sind erneut Kühlsysteme in Supermärkten
    ausgefallen. Mindestens ein betroffenes Unternehmen geht von einem
    Cyberangriff aus.

    Und sonst so? Wer am Steuer tippt, wird geblitzt!

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Thomas Biebricher: »Das Dilemma kann die CDU zerreißen«

    Friedrich Merz: So müsste sich der Kanzler im Regierungsalltag häufiger
    zeigen

    CDU-Konferenz: CDU-Politikerin Serap Güler fordert mehr Mitsprache für
    Parteibasis

    Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler
    bis nach Asien verfolgt

    Hendrik Wüst: Auch im Westen schwinden Gewissheiten

    Friedrich Merz: »Der Friedrich hat uns ein bisschen aufgemisch…

  9. Kalifornien: Kommt die weltweit erste Milliardärssteuer?

    2 november 2026 · 11 min

    Afspelen
    Nachdem es bei Jugendprotesten in Frankreich vermehrt zu Krawallen und
    Plünderungen gekommen war, prognostizierten Teile der Politik und Medien
    einer Apokalypse gleichende Zustände für die
    Gen-Z-regelt-Demonstrationen in Deutschland. Selbst die
    Bundesschülerkonferenz distanzierte sich vorab von den Demonstrationen.
    Nach den Protesten ist nun klar: Bis auf wenige Ausschreitungen, etwa in
    Frankfurt und Köln, sind die Demonstrationen weitestgehend friedlich
    verlaufen. Nils Markwardt, ZEIT-Redakteur im Ressort Politisches
    Feuilleton, erklärt uns im Interview, wieso die Form des Protests viel
    mehr Aufmerksamkeit erhält als seine Inhalte. Wie lassen sich die
    Demonstrationen im Kontext der Proteste in Frankreich und Serbien
    einordnen?
    Lees meer

    Neben den amerikanischen Kongresswahlen können Wähler im Bundesstaat
    Kalifornien noch eine weitere wichtige Entscheidung treffen. Bei der
    Abstimmung über Proposition 40 können sie mit ihrer Stimme entscheiden,
    ob Milliardäre eine fünfprozentige Steuer auf ihr Vermögen zahlen
    sollen. Einen Verwendungszweck für die möglichen Einnahmen hat der
    Bundesstaat bereits: Nachdem US-Präsident Donald Trump Sozialkürzungen
    beschlossen hat, könnte das Geld die finanziellen Lücken im
    Gesundheitssystem Medicaid füllen. Obwohl Kalifornien die zweithöchste
    Armutsrate der USA aufweist, wird keine klare Mehrheit beim
    Volksentscheid erwartet. Wir sprechen mit ZEIT-US-Korrespondentin Heike
    Buchter darüber, wie vor Ort über diese Frage diskutiert wird und wen
    die Steuer überhaupt treffen würde.

    Und sonst so? Bluetooth-Messenger-App Bitchat boomt dank Protesten in
    Frankreich.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich

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    Weitere Links zum Thema:

    Proteste der Gen Z: Das Protest-Missverständnis

    Demonstration in Berlin: Bundesschülerkonferenz plant für 20. Nove…

  10. Hat Gen Z geregelt?

    1 november 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die Gruppierung Gen Z regelt hat, ganz nach französischem Vorbild, in
    mehr als 30 Städten junge Menschen zu Demonstrationen aufgerufen. Die
    Organisatoren gingen von rund 180.000 Teilnehmenden aus. Im Fokus
    standen Klimaschutz, Bildung, Wehrpflicht, Wohnungsknappheit und
    steigende Lebenshaltungskosten. Während es bei ähnlichen Protesten in
    Frankreich zu Krawallen gekommen ist, hat Gen Z regelt vorab
    ausdrücklich Gewalt abgelehnt. Wie sind die Proteste verlaufen? Und
    können Jugendproteste überhaupt politischen Wandel bewirken? Das
    erfahren wir von Stella Schalamon, Redakteurin beim ZEITmagazin.
    Lees meer

    In Atlanta hat das G20-Außenministertreffen unter Vorsitz von
    US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. Das Treffen dient der
    Vorbereitung des G20-Gipfels, den US-Präsident Donald Trump im Dezember
    in Miami ausrichten wird. Für gewöhnlich gehört zu solchen Treffen auch
    ein »Familienfoto« aller Teilnehmenden. Doch zu diesem Schnappschuss kam
    es in Atlanta nicht, denn nicht nur der deutsche Außenminister Johann
    Wadephul (CDU), sondern auch weitere europäische Außenminister haben
    nach vorheriger Absprache auf diese Geste verzichtet. Grund dafür: die
    Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow am
    Außenministertreffen. Dabei haben Wadephul und Lawrow erst kürzlich
    erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor
    mehr als viereinhalb Jahren miteinander gesprochen. Wieso verweigerte
    Wadephul nun das Foto? Rieke Havertz aus dem Außenpolitikressort der
    ZEIT ist in Atlanta und erklärt, was das alles mit Diplomatie zu tun
    hat.

    Und sonst so? Selbst anpacken bei Wohnungsnot

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Mitarbeit: Christina Felschen, Emilia Portwich

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    Weitere Links zur Folge:

    Jugendproteste: »Das läuft alles komplett in die falsche Richtung« und
    Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest

    G20-Außenministertreffen: Kein Gruppenfoto bei G20-Außenministertre…

  11. Lange Schatten in Texas: Das Ende der Ära Trump? (Spezial zu den US-Midterms)

    31 oktober 2026 · 30 min

    Afspelen
    Erstmals seit Jahrzehnten könnte in Texas ein Demokrat in den US-Senat
    gewählt werden. Der Staat, der bisher fast sicher an die Republikaner
    ging, ist vor diesen Midterms besonders umkämpft. Warum hat der
    Ex-Lehrer und fromme Demokrat James Talarico plötzlich Chancen, gegen
    den Maga-Kandidaten Ken Paxton zu gewinnen? Was bewegt die Menschen vor
    Ort?
    Lees meer

    Ein Stiefelmacher, der Trump bedingungslos unterstützt, Farmer mit
    deutschen Wurzeln, die an ihm zweifeln, und Menschen an einer
    Kulttankstelle sprechen über das, was sie umtreibt: hohe Preise für
    Benzin, Miete und Lebensmittel. Manche von ihnen werden bei diesen
    Wahlen zum ersten Mal demokratisch wählen.

    Auch wenn Donald Trump bei diesen Midterms nicht auf dem Wahlzettel
    steht, sie werden zeigen, wie die Menschen in den USA über ihren
    Präsidenten und seine Politik denken.

    Recherche, Skript und Moderation: Constanze Kainz

    Redaktion: Elise Landschek

    Produktion: Joscha Grunewald

    Weitere Links:

    Amrai Coen und Paul Middelhoff zu James Talarico: Er könnte der Anfang
    vom Ende Trumps sein

    Das Politikteil zu den Midterms: Der Mann, den Trump fürchtet

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  12. Was Gen Z an diesem Wochenende in Deutschland regeln will

    31 oktober 2026 · 12 min

    Afspelen
    Bereits seit Wochen geht die Generation Z in europäischen Hauptstädten
    massenhaft auf die Straße – unter anderem für Bildung und soziale
    Gerechtigkeit. Teilweise ist dieser Protest in Gewalt umgeschlagen.
    Jetzt hat das Bündnis Gen Z regelt für dieses Wochenende auch in
    Deutschland zu Protesten aufgerufen. Sowohl die Bundesschülerkonferenz
    als auch Sicherheitsbehörden fürchten, dass extremistische Gruppen die
    Demonstrationen unterwandern könnten, und erwarten gewaltvolle
    Ausschreitungen. Wer hinter der Bewegung steckt und was von den
    Protesten zu erwarten ist, ordnet Mariya Martiyenko aus dem
    Politikressort ein.
    Lees meer

    Die Berliner Linke kommt an diesem Wochenende zu einem Parteitag
    zusammen. Eigentlich sollte debattiert werden, ob die Partei den
    Koalitionsgesprächen mit SPD und Grünen zustimmt. Nach dem Ereignis
    dieser Woche drängt sich ein anderes Thema auf: In einem Interview soll
    die Linkenpolitikerin Elif Eralp Angst vor radikalen
    Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben. Die Debatte darum, ob sie trotz
    ihrer Vorsicht vor Terrorunterstützern als Bürgermeisterkandidatin
    geeignet ist, reiht sich ein in die Probleme, mit denen die Linke in den
    letzten Wochen zu tun hatte. Wie es nach dieser Woche für die Partei
    weitergeht und was von der Abstimmung über die Koalitionsverhandlungen
    zu erwarten ist, klärt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so? Risikominimiertes »Trick or Treat«

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken

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    Weitere Links zur Folge:

    Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren

    Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in
    Frankreich

    Proteste am 31. Oktober: Organisatoren der Bildungsproteste rechnen mit
    friedlichem Ablauf

    Jugendbewegung Gen Z regelt: Sie fürchten sich vor Gewalt. Auf die
    Straße wollen si…

  13. Gen Z gegen Giorgia Meloni (Update)

    30 oktober 2026 · 9 min

    Afspelen
    In Italien demonstrieren seit dem Freitagmorgen landesweit Menschen
    gegen steigende Lebenshaltungskosten und Aufrüstung. Zu den Protesten
    aufgerufen hatte die Gewerkschaft USB in etwa 50 Städten. Konkret
    richten sie sich gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin
    Giorgia Meloni. Warum die Aufrüstung und steigende Lebenshaltungskosten
    für die Demonstranten zusammenhängen und ob der Protest in Gewalt
    umschlagen könnte, ordnet Ulrich Ladurner ein. Er beobachtet die
    Proteste für die ZEIT aus Rom.
    Lees meer

    Hacker haben mutmaßlich 6,3 Milliarden Dollar von der weltweit größten
    Kryptowährungsbörse Binance gestohlen. Das Unternehmen meldete den
    Angriff am Freitagmorgen und teilte mit, dass es sämtliche Ein- und
    Auszahlungen vorerst aussetzt. Experten sprechen davon, dass es sich
    hier um den größten Krypto-Diebstahl in der Geschichte handeln könnte.
    Wie es zu dem Angriff kommen konnte und was der Angriff für die Nutzer
    und ihr Geld bedeutet, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des
    Digitalressorts bei der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die unabhängige, russische Zeitung »Nowaja Gaseta«
    muss ihren Betrieb einstellen – weil der Druck der Behörden zu groß
    wurde. »Wir wurden vernichtet«, schrieb die Zeitung und erklärte, man
    habe der Redaktion alle Ressourcen entzogen. Seit Beginn des
    Ukrainekriegs unterliegt die Presse einer deutlich schärferen Zensur als
    davor.

    Und sonst so? In der Kunsthalle Bremen gibt’s eine Ausstellung über und
    für Dackel.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren

    Italien: Mehr als 100.000 Menschen protestieren in Italien gegen Giorgia
    Meloni

    Kryptowährungen: Weltgrößte Kryptobörse Binance meldet mutmaßlichen
    Hackerangriff
    …

  14. Bundespräsidentenamt: Wie kann die Kandidatensuche mehr Spaß machen?

    30 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Im kommenden Jahr läuft die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als
    Bundespräsident ab. Ende Januar wählt die Bundesversammlung den nächsten
    Bundespräsidenten. Bis dahin soll die CDU als stärkste Partei einen
    geeigneten Nachfolger vorschlagen – oder diesmal wahrscheinlich eine
    Nachfolgerin. Schließlich gibt es parteiübergreifende Forderungen nach
    einer weiblichen Besetzung. Spätestens seit ihrem Parteitag stellt sich
    die CSU hinter Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags.
    Wäre sie eine geeignete Kandidatin für das Amt? Aber Bundeskanzler und
    CDU-Chef Friedrich Merz scheint skeptisch. Wen würde der Kanzler gerne
    im Amt sehen – und wie könnte die Debatte darüber Spaß machen? Darüber
    sprechen wir mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt, Co-Host des
    Podcasts »Das Politikteil«.
    Lees meer

    Es ist die größte gemeinsame Hilfsaktion für die Zivilbevölkerung seit
    Kriegsbeginn: Die Ukraine und Russland konnten sich auf eine lokale
    Waffenruhe in der ukrainischen Frontstadt Oleschky einigen. Russland
    hatte Oleschky bereits 2022 erobert. Seit Monaten ist die Stadt schon
    von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Zudem ist das Gebiet rund um
    Oleschky stark vermint. Die beschlossene Waffenruhe soll die Lieferung
    von Hilfsgütern und die Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen.
    Nach US-Angaben sollen die Einwohner von Oleschky selbst entscheiden, ob
    sie nach Russland oder in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht
    werden möchten. Warum zögern manche, die Stadt zu verlassen? Und wieso
    hat sich Russland auf die Waffenruhe eingelassen? ZEIT-Redakteur Maxim
    Kireev hat mit den Menschen vor Ort gesprochen.

    Und sonst so? Lernen, ohne KI zu lernen.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Fabian Scheler, Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Emilia Portwich

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler
    bis nach Asien verfolgt

    Nachfolge des …

  15. EU-Kanada-Gipfel: Vertane Chance in Montreal? (Update)

    29 oktober 2026 · 10 min

    Afspelen
    In Montreal treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen,
    Ratspräsident António Costa und Kanadas Premierminister Mark Carney zu
    einem Gipfel. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie,
    Rohstoffen, Klima und digitalem Handel ausbauen. Darüber hinaus wirbt
    Carney für ein Bündnis demokratischer Mittelmächte. Von der Leyen hatte
    Kanada zuvor eine »assoziierte Mitgliedschaft« in der EU angeboten. Auf
    Drängen mehrerer Mitgliedsstaaten wurde der Begriff jedoch aus dem
    Entwurf der Abschlusserklärung gestrichen. Wie sich ihre Partnerschaft
    künftig entwickeln könnte, ordnet Petra Pinzler, Politikredakteurin der
    ZEIT, ein.
    Lees meer

    Die Berliner Linkenpolitikerin Elif Eralp will Regierende
    Bürgermeisterin werden. Nun berichtet der »Spiegel« über interne
    Kommentare der Politikerin, die ihr Team bei der Autorisierung eines
    Interviews versehentlich an die Redaktion geschickt hatte. Darin äußerte
    Eralp die Sorge, einen radikalen propalästinensischen Aktivisten
    öffentlich beim Namen zu nennen. Inzwischen hat Eralp erklärt, sich
    nicht einschüchtern zu lassen. Politiker anderer Parteien äußerten
    Zweifel an ihrer Regierungsfähigkeit. Welche Auswirkungen die
    Berichterstattung auf die Regierungsbildung in Berlin haben könnte,
    erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Der Volkswagen-Konzern steckt weiter in der Krise.
    Der Konzern plant deshalb einen weiteren Stellenabbau, auch
    Werksschließungen stehen zur Diskussion. Warum die bisherigen
    Rettungsversuche kaum Wirkung zeigen, erläutert
    ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler.

    EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angekündigt, ihr Amt im Februar
    2027 vorzeitig niederzulegen. Eine offizielle Begründung nannte sie
    nicht. Bereits seit Monaten gab es Spekulationen, dass ihre Nachfolge
    noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 geregelt
    werden soll.

    Und sonst so? Wie aus alten Windeln neue Rohstoffe werden

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Fabian Sc…

  16. Geleakte Mails: Der Meinungsforscher und die AfD

    29 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Der Gründer des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, hat
    die AfD stärker unterstützt als bisher angenommen. Das zeigt eine
    Recherche der ZEIT in geleakten E-Mails der AfD. Das Insa-Institut steht
    schon länger in der Kritik, Nähe zur AfD zu pflegen. Insa-Chef Binkert
    widerspricht diesem Vorwurf. Christian Fuchs aus dem Investigativressort
    der ZEIT gibt im Podcast einen Einblick in die Recherche, die zu
    angesehenen Juristen und zur Identitären Bewegung führt. Und er
    beobachtet einen Wandel, an wen die Partei Aufträge vergibt.
    Lees meer

    Die Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt schnell weiter. Mitte Mai ist
    der Ausbruch mit einer neuen Virus-Variante bekannt geworden. Die
    Variante ist bislang schwer zu bekämpfen, weil ein spezifischer
    Impfstoff fehlt. Wie ein Impfstoff jetzt für Hoffnung sorgt und welche
    Schwierigkeiten bleiben, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter für
    Gesundheit bei der ZEIT.

    Und sonst so? Sie sind gefragt: Wie nennt man es, wenn man es nicht
    bemerkt, dass man es mit einer KI zu tun hat?

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch

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    Weitere Links:

    AfD-Daten: Ziemlich rechte Freunde

    Hackerangriff auf die AfD: »Korruption geht alle etwas an, egal, wo man
    politisch steht«

    Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Der Fluss und der Tod

    Ebola in Zentralafrika: Mehr als 10.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo
    registriert

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  17. Israel: Gelingt Gadi Eisenkot der Machtwechsel? (Update)

    28 oktober 2026 · 12 min

    Afspelen
    Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel zeigt sich: Es gab eine
    historisch hohe Wahlbeteiligung – doch das Ergebnis ist maximal
    unentschieden. Nach Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen liegt der
    rechtsreligiöse Block von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
    zwar eindeutig vorn, hat aber keine Mehrheit. Auch das Lager um den
    Ex-Armeechef Gadi Eisenkot kommt laut den Prognosen nicht auf eine
    Mehrheit. Den Regierungsauftrag für sich beansprucht haben aber bereits
    beide. Entscheidend für die Regierungsbildung könnten jetzt die
    arabischen Parteien sein, die auf einen Machtwechsel hinarbeiten wollen.
    Steffi Hentschke berichtet für die ZEIT aus Israel, ordnet die
    Entwicklungen ein und gibt eine Prognose für Netanjahus Zukunft.
    Lees meer

    Er hat die Präsidentschaftswahl verloren, dann sein Land verlassen. Nach
    seiner Wahlniederlage gegen den Amtsinhaber Lula da Silva hat Flávio
    Bolsonaro sich jetzt offenbar in die USA abgesetzt. Trotz richterlichen
    Ausreiseverbots. Gegen den Sohn des früheren rechtsextremen
    brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird unter anderem wegen
    Korruptions- und Geldwäscheverdachts ermittelt. Damit wäre er der zweite
    Bolsonaro, der nach einer Wahlniederlage in die USA ausreist: Jair
    Bolsonaro tat 2022 dasselbe. Wie die Flucht von Flávio Bolsonaro in
    Brasilien aufgenommen wird, berichtet Alexander Kauschanski aus dem
    Politikressort der ZEIT, der vor Ort die Wahl und ihre Folgen
    beobachtet.

    Außerdem im Podcast: In Spanien sind heute Morgen in der Provinz Toledo
    zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen. Mindestens 64 Menschen
    sind dabei gestorben.

    Außerdem: Das Bundesfamilienministerium macht eine Kehrtwende beim
    Elterngeld. Und: Im Prozess um die Vergewaltigungsserie an betäubten
    Frauen ist der 69-jährige Angeklagte vom Landgericht Berlin zu zwölf
    Jahren Haft verurteilt worden.

    Und sonst so? Mbappé und das Mao-Meme

    Weitere Links zur Folge:

    Parlamentswahl in Israel: Israel verzeichnet historisch hohe
    Wahlbeteiligung bei Parlamen…

  18. Netanjahu verliert die Mehrheit – aber auch die Macht?

    28 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Bei der Parlamentswahl in Israel kann weder der Oppositionsblock um den
    Mitte-Rechts-Politiker Gadi Eisenkot noch die Regierungskoalition von
    Benjamin Netanjahu eine Mehrheit erreichen. Damit ist offen, welche
    Parteien künftig die Regierung bilden werden. Zu den zentralen Themen
    des Wahlkampfs gehörten die geplanten Justizreformen, die Wehrpflicht
    für ultraorthodoxe Juden und die Sicherheitspolitik. Nach der Wahl
    stehen nun Gespräche über mögliche Regierungskoalitionen an. Sollte sich
    keine Mehrheit finden, etwa mit Unterstützung arabischer Parteien,
    könnten Neuwahlen erforderlich werden. Welche Möglichkeiten es für eine
    Regierungskoalition gibt, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse.
    Lees meer

    Vor dem Berliner Landgericht wird das Urteil gegen einen 68-jährigen
    Mann erwartet. Frank S. ist angeklagt, 14 Frauen betäubt, anschließend
    vergewaltigt und die Taten gefilmt zu haben. Insgesamt geht es um 22
    Taten, die der Angeklagte bereits gestanden hat. Der Fall erinnert an
    den Missbrauchsfall der Französin Gisèle Pelicot. Die Ermittlungen gegen
    Frank S. dauern in weiteren möglichen Fällen an. Viele Betroffene sollen
    erst durch die Polizei von den Taten erfahren haben. Was die
    Ermittlungen in solchen Fällen so schwer macht, erklärt ZEIT-Redakteurin
    Nina Monecke, die den Prozess begleitet hat.

    Und sonst so? Auch Wissenschaftler haben Lieblingstiere.

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Parlamentswahl in Israel: Als gäbe es zwei Israels

    Parlamentswahl in Israel: Wahllokale in Israel haben geöffnet

    Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in
    Israel

    Parlamentswahl in Israel: Angehörige fordern vor Wahl in Israel
    Untersuchung zum 7. Oktober

    Was jetzt? / Wahl in Israel: Israel wählt: Ein Ex-General gegen
    Netanjahu

    Ra’am-Partei in Isr…

  19. Wie Anthropic mit dem Börsengang die Konkurrenz abhängen will (Update)

    27 oktober 2026 · 11 min

    Afspelen
    Als erstes der großen KI-Unternehmen hat Anthropic seinen Börsengang
    angekündigt. Es könnte der größte Börsengang in der Geschichte werden.
    Laut der Financial Times erwarte man eine Bewertung zwischen 1,5 und
    1,75 Billionen Dollar. Dabei ist das Unternehmen erst vor fünf Jahren
    gegründet worden. Innerhalb des letzten Jahres hat Anthropic seinen
    Umsatz enorm gesteigert. Allerdings bleibt der Umsatz unterhalb der
    Erwartungen von Analysten. Nicht zuletzt hatten Sicherheitsrisiken von
    KI für Bedenken gesorgt. Anthropics Konkurrent OpenAI hatte als
    Konsequenz seinen Börsengang im September aufs kommende Jahr verschoben.
    Wieso plant Anthropic ausgerechnet jetzt den Schritt an die Börse? Das
    erklärt Jan Guldner, Leiter des Geldressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Wo soll der deutsche Atommüll endgelagert werden? Es gilt, einen Ort mit
    optimalen geologischen Bedingungen zu finden. Laut neuester Ergebnisse
    der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) kommen dafür nur weniger
    als fünf Prozent der Fläche in Deutschland infrage. Potenzielle
    Standorte wären demnach denkbar in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und
    Brandenburg. Dort werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Bis Ende
    nächsten Jahres sollen die möglichen Flächen weiter eingegrenzt werden,
    damit bis spätestens 2050 ein Endlager feststeht.

    Außerdem im Update: Die EU-Kommission stellt ihre Pläne für den Umbau
    der Grenzschutzagentur Frontex vor.

    Und sonst so? Flauschige Auszeit in Finnland

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Emilia Portwich

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Anthropic: Die wichtigsten Lehren aus dem Börsenprospekt von Anthropic

    Künstliche Intelligenz: OpenAI sagt Börsengang vorerst ab

    Atommüll-Endlagersuche: Weniger als fünf Prozent von Deutschlands Fläche
    für Atommüll geeignet

    Empfehlung zum Thema Frontex: In unserer Was jetzt?-Podcastserie
    "Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum" geht es …

  20. Israel wählt: Ein Ex-General gegen Netanjahu

    27 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Israel wird heute ein neues Parlament, die Knesset, gewählt. Zum
    ersten Mal seit 1988 findet die Wahl zum regulären Ende einer
    Legislaturperiode statt. Sie gilt nicht nur als Abstimmung über den
    Langzeitpräsidenten Netanjahu, es geht auch um die Teilhabe der
    arabischen Minderheit, die Wehrpflicht der Ultraorthodoxen und den
    Rechtsstaat an sich. Netanjahus wichtigster Herausforderer heißt Gadi
    Eisenkot und ist sein ehemaliger Generalstabschef. Was der
    Anti-Netanjahu politisch fordert, weiß Jan Roß aus dem Politikressort
    der ZEIT. Er begleitet die Wahl heute in Jerusalem.
    Lees meer

    Mit einem neuen Investitionsschutzgesetz will die Bundesregierung die in
    Berlin geplante Vergesellschaftung von großen privaten Wohnungsbeständen
    erschweren. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem
    »Vergesellschaftungsfetisch«, dem man mit diesen Regelungen
    entgegenwirken wolle: Entschädigungen sollen ausschließlich zum vollen
    Verkehrswert möglich sein, der durch ein Wertgutachten zu ermitteln ist.
    Die Entschädigungen sollen unmittelbar in Geld erfolgen und die
    »zwingende Notwendigkeit« der Vergesellschaftung soll explizit
    nachgewiesen werden. Wie Vergesellschaftungen in unserem Grundgesetz
    verankert sind und ob Dobrindt mit seinem Vorschlag Erfolg haben wird,
    weiß Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Stundenlang anstehen für einen… Teppich?

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in
    Israel

    Wahlen in Israel: Das ist Netanjahus Konkurrenz

    Gadi Eisenkot: Kann er Netanjahu besiegen?

    Benjamin Netanjahu: Wählen Sie ihn trotzdem?

    Ultraorthodoxe Juden in Israel: Kulturkampf um Israels Identität

    Joav Segalovitz: Ein bisschen Licht

    Investitionsschutzgesetz: Dob…

  21. Serbiens Studentenliste: Von der Straße ins Parlament (Update)

    26 oktober 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die sogenannte Studentenliste hat die vorgezogene Parlamentswahl in
    Serbien am Wochenende überraschend klar gewonnen. Wofür die Liste steht
    und wie sie den Protest von der Straße in Regierungsarbeit überführen
    möchte, erklärt Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner im
    Nachrichtenpodcast.
    Lees meer

    Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat sich dagegen der
    Amtsinhaber durchgesetzt. Der linksgerichtete Luiz Inácio Lula da Silva
    bekam bei der Stichwahl am Sonntag 51,8 Prozent der Stimmen und setzte
    sich somit gegen den rechten Kandidaten Flávio Bolsonaro durch. Der Sohn
    des ultrarechten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro forderte im Anschluss,
    das Wahlergebnis zu annullieren. Ob ein Gericht das Ergebnis noch kippen
    könnte und ob Brasilien ähnliche Unruhe droht wie nach der
    Wahlniederlage von Bolsonaro gegen Lula im Jahr 2022, ordnet Azadê
    Peşmen ein.

    Außerdem im Podcast: Bundeskanzler Friedrich Merz ist zur bislang
    längsten Auslandsreise seiner Amtszeit nach Ostasien aufgebrochen.

    Und sonst so? Gemüse auf Rezept.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin

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    Weiterführende Links:

    Parlamentswahl in Serbien: Dieser Sieg gehört der serbischen Jugend

    Stichwahl in Brasilien: Lula triumphiert. Doch der Bolsonaro-Clan gibt
    nicht auf

    Friedrich Merz: Merz bricht zu mehrtägiger Reise nach Asien auf

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  22. Wie Marine Le Pen versucht, die Proteste für sich zu nutzen

    26 oktober 2026 · 14 min

    Afspelen
    In Frankreich war an diesem Wochenende viel los. In der Nähe von Paris
    kam es am Freitag zu einem mutmaßlich rechtsextremen Anschlag. Im rund
    100 Kilometer südlich von Paris gelegenen Orléans hat die
    rechtsnationale Partei Rassemblement National ihren Parteitag mit
    Auftakt zum Präsidentschaftswahlkampf abgehalten. Parallel sind im
    gesamten Land – trotz teilweise erteilten Protestverbots – Demonstranten
    auf die Straße gegangen. Bei hunderttausenden Demonstranten kam es am
    Samstag landesweit zu mehr als 1.300 Festnahmen. Das Wochenende vor Ort
    beobachtet hat der ZEIT-Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Er weiß
    auch, wie Marine Le Pen die andauernden Proteste für sich nutzt.
    Lees meer

    Der Audi-Vorstandschef Gernot Döllner auf der Bühne einer
    Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. Dieses Bild hat sich am
    Wochenende in Perry, Georgia gezeigt. Gemeinsam mit Trump hat Döllner
    verkündet, dass Audi dort in Georgia ab Anfang 2027 sein erstes Werk in
    den USA bauen will. Umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro Investition
    sollen laut Audi in den Standort fließen und dann ab Anfang der 2030er
    Jahre jährlich 200.000 Premium-SUVs gebaut werden. Die Verkündung kommt
    in einer Zeit, in der Trump vor den anstehenden Midterms unter Druck
    steht, die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Audi wiederum steht unter
    dem Druck amerikanischer Zölle und liebäugelt schon seit einigen Jahren
    mit einem Werk in den USA. Wie es dazu kommt, dass eine solche
    Verkündung auf Trumps Wahlkampfbühne stattfindet und ob die Produktion
    in den USA Audi aus der Krise hilft, weiß Max Hägler aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Pilze suchen als Bildungsurlaub

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Anneke Rietkerken, Susanne Hehr

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    Weitere Links zur Folge:

    Frankreich: Drei weitere Festnahmen nach tödlichen Schüssen nahe Paris

    RN-Parteitag in Orléans: Proteste bei Parteitag de…

  23. Hilft Meta Bolsonaro 2.0 an die Macht?

    25 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Am Sonntag treten Lula da Silva und Flávio Bolsonaro in Brasilien zur
    Stichwahl an. Obwohl Bolsonaro im ersten Wahlgang vorn lag, könnte es
    knapp werden. Für das »Was jetzt?«-Team berichtet Azadê Peşmen aus
    Brasilien, wie Lulas Anhänger online mobilisieren und warum der
    Facebook-Konzern Meta in der Kritik steht.
    Lees meer

    In mehreren türkischen Städten haben zahlreiche Menschen für
    Pressefreiheit demonstriert. Zuvor wurde das Nachrichtenportal T24
    gesperrt und der Fernsehsender Halk TV unter staatliche Zwangsverwaltung
    gestellt. Warum geht die Regierung gerade jetzt gegen kritische Medien
    vor? Hannah Grünewald berichtet für »Was jetzt?« aus der Türkei.

    Und sonst so? Hitlers »Teehaus« am Obersalzberg durch Feuer weitgehend
    zerstört

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich

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    Weitere Links zur Folge:

    Stichwahl in Brasilien: Kommt jetzt der nächste Bolsonaro an die Macht?

    Halk TV: Türkische Regierung übernimmt Kontrolle eines oppositionsnahen
    Senders

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  24. Spezial »Der Wahlkreis«: Ist das Establishment am Ende – oder kommt da noch was?

    24 oktober 2026 · 1 uur 4 min

    Afspelen
    Derzeit ist jede Wahl eine Anti-Establishment-Wahl: gegen die da oben,
    die immer schon an der Macht sind, die uns den ganzen Schlamassel
    überhaupt erst eingebrockt haben. Von rechts gibt es diese Kritik seit
    Jahren. Nun gibt es sie auch von links. Keine gute Zeit für Parteien der
    Mitte – weder in Deutschland noch sonst wo im Westen.
    Lees meer

    In der aktuellen Folge des Wahlkreis-Podcasts gehen unsere Hosts Lisa
    Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch der Frage nach, wer das
    Establishment eigentlich ist, warum man sich dort in bestimmten Dingen
    lange so einig war und wie es dazu kommen konnte, dass plötzlich alle
    dagegen sind. Aber es gibt auch Hoffnung für die Gescholtenen:
    Mitte-Politiker in den USA und im Vereinigten Königreich gehen neue
    Wege.

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  25. Wann wird’s mal wieder richtig pünktlich?

    24 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Wer mit dem Zug von Berlin über Hannover nach Nordrhein-Westfalen reisen
    will, muss in den nächsten 14 Monaten deutlich mehr Zeit einplanen. Denn
    im Rahmen der sogenannten Generalsanierung erneuert die Deutsche Bahn
    die ICE-Strecke zwischen Hannover und Berlin. Die Idee dahinter: Während
    der Vollsperrung erledigt die Bahn alle notwendigen Bauarbeiten auf
    einmal. Dafür haben die Reisenden zumindest auf dieser Strecke danach
    für ein paar Jahre Ruhe. Ist das marode Schienennetz erst mal saniert,
    verbessern sich auch die Pünktlichkeitswerte, so das Kalkül der Bahn.
    Doch auch auf den Strecken, die bereits generalsaniert sind, gibt es
    Kritik an weiterhin unpünktlichen Zügen. Und auch der Zeitplan des
    Gesamtprojekts hat sich als zu ehrgeizig erwiesen, weshalb die Bahn
    ihn anpassen musste. Statt bis 2031 wird sich die Generalsanierung bis
    in die Mitte der Dreißigerjahre hinziehen. Warum es auch nach der
    Sanierung noch nicht überall pünktlich läuft und was Hoffnung für die
    Zukunft macht, erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der
    ZEIT.
    Lees meer

    Endet in Serbien an diesem Wochenende die Ära Vučić? Oder sichert sich
    der autokratische Ex-Präsident ein weiteres Mal die Macht? Bei der
    Parlamentswahl am Sonntag fordert ausgerechnet eine studentische Liste
    die sogenannte Fortschrittspartei von Vučić, die Serbien seit 14 Jahren
    regiert, erstmals ernsthaft heraus. Schon seit zwei Jahren protestiert
    die oppositionelle Studentenbewegung gegen Korruption und
    Machtmissbrauch der serbischen Regierung. Auslöser war der Einsturz
    eines Bahnhofsvordachs in der Stadt Novi Sad im November 2024. Die
    Katastrophe, bei der 16 Menschen getötet wurden, ist bis heute nicht
    aufgeklärt und hat in Serbien zu den größten Protesten seit dem Zerfall
    Jugoslawiens geführt. Wie die Protestbewegung die Wahl gewinnen und wie
    sie ihr Land verändern will, erklärt die freie Journalistin Lucia
    Steinwender. Sie beobachtet die Proteste und die Wahl in der serbischen
    Hauptstadt.

    Und sonst so? Das Schönste am H…

  26. Netanjahu lässt die Tore schließen (Update)

    23 oktober 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will das
    Westjordanland vollständig abriegeln. Dazu sollen Kontrollpunkte rund um
    die Stadt Hebron und im restlichen Westjordanland geschlossen werden.
    Die Ankündigung folgt auf einen Schusswaffenangriff mit fünf Verletzten
    in der Nähe von Hebron. ZEIT-Auslandsredakteurin Lea Frehse berichtet in
    dieser Folge aus dem Westjordanland.
    Lees meer

    Außenminister Johann Wadephul will bei einem diplomatischen Treffen in
    Istanbul über die Huthi-Miliz und die Lage in der Straße von Hormus
    beraten. Ab Freitag treffen sich die Außenminister der beiden Länder
    gemeinsam mit Amtskollegen aus Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten,
    Frankreich, Großbritannien und Italien. Was das Treffen bewirken kann
    und ob das Format langfristig bleibt, ordnet Alice Bota,
    Politikredakteurin der ZEIT, ein.

    Außerdem im Update: Beim CSU-Parteitag in München wird diskutiert, ob
    Ilse Aigner ihren Posten als bayerische Landtagspräsidentin aufgibt und
    Kandidatin für das Bundespräsidentenamt werden soll. Benedikt Becker,
    Politikredakteur der ZEIT, berichtet, worüber die CSU noch sprechen
    wird.

    Und sonst so? Der Giftnotruf rettet Leben – und Urlaube

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    Außenministertreffen in Istanbul: Wadephul will bei Außenministertreffen
    über freie Schifffahrt beraten

    Häfen der Emirate: Sie bauen die Umgehungsstraße von Hormus

    Huthi-Angriff auf Riad: Mit Geschossen gegen eine Idee

    Saudi-Arabien: Warum Saudi-Arabien so wehrlos wirkt

    Heidi Levine: »Ich habe jeden Tritt gespürt«

    Combatants for Peace: »Wenn wir das nicht schaffen, wird es uns am Ende
    umbringen«

    Westjordanland: Netanjahu kündigt »vollständige Abriegelung« des
    Westjordanlands an

    Sie wollen mehr exklusive …

  27. Was treibt die jungen Menschen auf die Straße?

    23 oktober 2026 · 12 min

    Afspelen
    Gebäude stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert und die Polizei
    versprüht Tränengas: Seit Wochen gehen Bilder und Videos der Proteste in
    Frankreich um die Welt. Die französische Jugend protestiert für massive
    Veränderungen im Schulsystem. Doch auch in anderen europäischen Ländern
    gehen junge Leute vermehrt auf die Straße, um ihrem Frust über
    Lehrermangel, Wohnungsnot, Wehrpflicht und Co. Gehör zu verschaffen.
    Wieso ist der Protestdrang unter jungen Menschen momentan so stark? Und
    wie unterscheidet sich die Protestkultur der verschiedenen Länder?
    Darüber sprechen wir mit Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop.
    Lees meer

    In Fällen von sehr schwerer Krankheit, besteht für Menschen in
    Deutschland die Möglichkeit, den assistierten Suizid in Anspruch
    zunehmen. Dafür können sich Betroffene an Sterbehilfeorganisationen
    wenden. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Anfragen stetig
    gestiegen. Aufseiten der Ärzte und des medizinischen Fachpersonals gab
    es bislang Unsicherheiten im Umgang mit Betroffenen. Nun haben sich mehr
    als 30 medizinische Fachgesellschaften zusammengeschlossen und gemeinsam
    Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Leitlinien sind gestern
    vorgestellt worden. Was steht darin? Anaïs Kaluza, aus dem
    Gesundheitsressort der ZEIT, gibt uns einen Überblick über den aktuellen
    Stand.

    Und sonst so? Unternehmer gründen KI-Literaturpreis

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Constanze Kainz, Philip-Johann Moser, Fabian Scheler

    Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge:

    Proteste in Europa: Diesen jungen Menschen reicht’s

    Generationenkonflikt in Europa: Wenn die Geduld zu Ende geht

    Proteste in Frankreich: Frankreichs Premier verurteilt »entsetzliches
    Ausmaß an Gewalt«

    Assistierter Suizid: Ist das der freie Wille?

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  28. PHP: Was genau ist passiert und wie schwer wiegt das Problem? (Update)

    22 oktober 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die Webseite der Berliner Charité, die der Polizei in Thüringen oder der
    S-Bahn in der Hauptstadt – nur ein paar Beispiele von Internetseiten,
    die gestern vorsorglich vom Netz genommen wurden. Hintergrund ist die
    Sicherheitslücke in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP, die als
    technisches Fundament für einen Großteil aller weltweiten Webseiten
    dient. Ganze Volkswirtschaften hängen davon ab, dass PHP läuft. Im
    Podcast erklärt Lisa Hegemann – sie leitet das Digitalressort bei der
    ZEIT –, wie es zu der Schwachstelle kam, die am gestrigen Mittwoch
    öffentlich gemacht wurde, und welche Rolle KI in dem Fall gespielt hat.
    Lees meer

    Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Regierungen mit
    Beteiligung der AfD oder der Linken kein Geld über den
    Länderfinanzausgleich geben. In seinen Worten: Die von ihm ins Spiel
    gebrachte sogenannte Extremismusklausel würde »besagen, dass Länder, die
    extremistisch regiert werden, nicht von den Geberländern unterstützt
    werden«. Während andere Ministerpräsidenten ihm klar widersprechen,
    beantwortet der Politik-Ressortleiter Heinrich Wefing im Podcast die
    Frage, ob eine solche Klausel rechtlich überhaupt möglich ist.

    Außerdem im Update: Ermittler haben einen Ukrainer festgenommen, der
    militärische Informationen für Russland gesammelt haben soll. Er soll
    Kontakte in die Rüstungsindustrie gehabt haben.

    Und sonst so? Achtung, Rote Bete!

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Fabian Scheler, Philip Moser

    Mitarbeit: Constanze Kainz

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  29. Was bei den Midterms für Trump auf dem Spiel steht

    22 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Knapp zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen geraten die Republikaner von
    Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck, denn die Demokraten
    könnten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zurückerobern.
    Grund dafür sind vor allem Trumps schlechte Zustimmungswerte sowie die
    Unzufriedenheit vieler Amerikaner mit den gestiegenen
    Lebenshaltungskosten und den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs.
    Obwohl Trump selbst nicht zur Wahl steht, könnte eine Niederlage Folgen
    für seine weitere Amtszeit haben. Warum die Zwischenwahlen für Trump so
    entscheidend sind, erklärt ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble.
    Lees meer

    In Deutschland fehlen Schätzungen zufolge etwa 1,35 Millionen Wohnungen.
    Gleichzeitig wird seit Jahren zu wenig gebaut. Dabei gibt es zahlreiche
    unbebaute Grundstücke und Brachflächen, die für den Wohnungsbau genutzt
    werden könnten. Um diese Flächen zu mobilisieren, können Städte
    Grundstückseigentümer mit einem sogenannten Baugebot dazu verpflichten,
    ihre Grundstücke zu bebauen. Die Stadt Nürnberg nutzt das Baugebot
    bereits. Ob das Nürnberger Modell auch für andere Städte ein Vorbild
    sein könnte, ordnet Jurik Casper Iser, Redakteur im Wirtschaftsressort
    der ZEIT, ein.

    Und sonst so? »The Diplomat« ist zurück.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an
    unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein?

    OK, America? / UN-Vollversammlung: Donald Trumps Stärke wirkt immer
    schwächer

    Midterm Elections: US-Demokraten planen für Fall eines Wahlsiegs
    100-Tage-Programm

    Midterms 2026: In diesen US-Bundesstaaten wird es knapp bei der
    Senatswahl

    US-Kongress: Kann der US-Kongress Trump gefährlich werden?

    Midterm-Wahlen: Trump meldet Ausgabe…

  30. Warum bald Regionalzüge in ganz Deutschland wegfallen könnten (Update)

    21 oktober 2026 · 10 min

    Afspelen
    Die Verkehrsminister von Bund und Ländern verhandeln am Mittwoch und
    Donnerstag auf einer Konferenz darüber, wie in Zukunft der regionale
    Nahverkehr finanziert werden soll. Verkehrsverbünde im ganzen Land
    wissen nicht, wie sie ihr Angebot in den kommenden Jahren finanzieren
    sollen. Finden die Minister keine Lösung, könnten viele Verbindungen in
    den kommenden Jahren eingestellt werden. Die Hintergründe erklärt Jonas
    Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT im Podcast.
    Lees meer

    Die Erde steuert den Vereinten Nationen zufolge bei Beibehaltung der
    momentanen Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad
    Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Das ergibt eine neue
    Berechnung aus dem Emissionsbericht des UN‑Umweltprogramms Unep. Ist das
    1,5-Grad-Ziel von Paris damit endgültig gescheitert? Und gibt es
    trotzdem positive Entwicklungen beim Klimaschutz? Das beantwortet Petra
    Pinzler aus der Politikredaktion der ZEIT.

    Und sonst so? Alice Schwarzers Zeitschrift »Emma« wird 50 – und jetzt
    eingestellt.

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    Klimaziel der UN: 1,5-Grad-Ziel war gestern. Jetzt gilt der Overshoot

    Klimawandel: Erde steuert laut UN-Bericht auf 2,8 Grad Erwärmung zu

    Verbrenner-Aus: Vorwärts in die Vergangenheit mit Merz und Macron

    Regionalverkehr: Deshalb müssen Sie um Ihre Regionalzüge fürchten

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  31. Was die Hunderttausenden gehackten AfD-Mails offenbaren

    21 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Nach einem Hackerangriff sind rund 420.000 interne E-Mails von
    AfD-Politikern im Netz veröffentlicht worden. Aktivisten hatten sich im
    September Zugang zu Mailpostfächern der Partei verschafft und einen
    Datensatz von 280 Gigabyte erbeutet. Insgesamt sollen demnach zehn
    AfD-Konten betroffen sein, darunter die von Ex-Parteichef Alexander
    Gauland, der jetzigen Co-Parteichefin Alice Weidel und Leif-Erik Holm,
    Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern. Die Nachrichten reichen
    demnach teilweise bis 2014, der Gründungszeit der Partei, zurück. Die
    AfD hat den Angriff bestätigt und Untersuchungen angekündigt. Ein Team
    der ZEIT wertet den Datensatz seitdem aus. Wie schwerwiegend ist der
    Datendiebstahl für die AfD, die manche gerne verbieten würden und die in
    Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Das ordnet Tilman Steffen
    ein, ZEIT-Politikredakteur und langjähriger AfD-Beobachter.
    Lees meer

    Am kommenden Dienstag wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Ob der
    amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein Bündnis Likud
    weiterhin regieren werden, ist unklar. In den neuesten Umfragen liegen
    Netanjahu und Gadi Eisenkot, der frühere Generalstabschef, mit seiner
    Partei Jaschar gleichauf. Allerdings erzielen beide Lager aktuell keine
    Mehrheit. Umso wichtiger wird die Rolle von möglichen
    Koalitionspartnern. Etwa arabische Parteien, die bisher keine große
    Rolle spielen. Die arabische Partei Ra’am gilt dabei als möglicher
    Königsmacher. Die freie Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke stellt
    sie und ihre besondere Führungsspitze vor.

    Und sonst so? Wir nehmen teil an der Verlosung des vielleicht ekligsten
    Chutneys der Welt.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Imre Balzer, Mounia Meiborg, Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Emilia Portwich

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    AfD-Datenleak: Das ist das AfD-Datenleak

    Cyberattacke auf Partei: Hacker greifen E-Mail-Konten der AfD an

    AfD…

  32. Will Donald Trump die Ukraine zur Kapitulation zwingen? (Update)

    20 oktober 2026 · 11 min

    Afspelen
    Nach US-Medienberichten soll die Regierung von Präsident Donald Trump
    die Lieferung wichtiger Patriot-Abfangraketen an die Ukraine
    zurückhalten. Zugleich beklagt die Ukraine ausbleibende Warnungen der
    US-Geheimdienste vor russischen Angriffen und Einschränkungen bei
    Satellitenverbindungen. Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
    Selenskyj zuletzt wiederholt kritisiert. Russlands Präsident Wladimir
    Putin hat zudem ein mögliches Treffen mit Trump und Chinas Präsident Xi
    Jinping ohne Beteiligung Selenskyjs vorgeschlagen. Welche Ziele die
    US-Regierung mit ihrem Kurs verfolgt, erklärt Jörg Lau, internationaler
    Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Die Bundesregierung will Deutschland als Wirtschaftsstandort stärken und
    mehr private Investitionen anziehen. Beim Investitionsgipfel in Berlin
    warben Bundeskanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil
    vor rund 200 internationalen und deutschen Unternehmenschefs für den
    Standort Deutschland. Im Mittelpunkt standen künstliche Intelligenz,
    technologische Innovationen und der Ausbau der Infrastruktur.
    Wirtschaftsministerin Katherina Reiche verkündete Investitionszusagen
    von mehr als 225 Milliarden Euro. Kritik kommt vom Institut der
    deutschen Wirtschaft. Direktor Michael Hüther warnt vor zu hohen
    Erwartungen an den Gipfel.

    Außerdem im Update: Die Deutsche Post plant, das Porto für einen
    Standardbrief ab Januar 2027 um 20 Cent auf 1,15 Euro anzuheben. Die
    neuen Preise sollen für zwei Jahre gelten, müssen aber noch von der
    Bundesnetzagentur genehmigt werden. Die Post begründet die geplanten
    Preiserhöhungen mit sinkenden Briefmengen und steigenden Kosten.

    Und sonst so? Apu ist mit neuer Stimme zurück!

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Lin…

  33. Jung, europäisch, wütend

    20 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    In mehreren europäischen Ländern sind am Wochenende Hunderttausende
    Menschen auf die Straße gegangen. In Frankreich, Italien, Belgien,
    Portugal und Albanien demonstrierten sie unter anderem gegen steigende
    Lebenshaltungskosten, hohe Studiengebühren und Sparmaßnahmen im
    Bildungsbereich. Auch die Wohnungskrise in europäischen Metropolen war
    eines der Themen. Dabei kam es teilweise zu gewaltsamen
    Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. In
    Frankreich und Italien wurden Geschäfte geplündert und Gebäude
    beschädigt. Was eint die Proteste in den verschiedenen Ländern und worin
    unterscheiden sie sich? Und welche politischen Folgen könnte die
    Protestwelle für Europa haben, die von mehreren Politikern wie Donald
    Trump und Alexander Dobrindt mit der Migrationspolitik in Verbindung
    gebracht wurde? Das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der
    ZEIT in Brüssel.
    Lees meer

    Im Pazifik entwickelt sich derzeit ein besonders starker El Niño. In
    diesem Jahr ist das Wasser vor Südamerika außergewöhnlich warm, ein
    Rekord-El-Niño baut sich auf. Die Folgen sind bereits in verschiedenen
    Teilen der Welt spürbar: In Indonesien haben Waldbrände zugenommen. In
    Teilen Afrikas und Asiens könnte das Phänomen Ernteausfälle und
    Hungerkrisen verschärfen. Seinen Höhepunkt dürfte El Niño rund um den
    Jahreswechsel erreichen. Welche Auswirkungen das Klimaphänomen haben
    könnte und wie sich die Menschen in einer der stark betroffenen
    Regionen, in Ostafrika, darauf vorbereiten, erklärt Fritz Habekuß,
    Umweltkorrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? In Germany, we say »Berufsorientierungspraktikum«, in New
    York gibt es den 16-jährigen Avi.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Europaweite Demonstrationen: Tausende bei Protesten in Italien,
    Portugal, Belgien und Albanien

    Jugendproteste: Proteste auf Euro…

  34. Wer schürt die Gewalt in Frankreich? (Update)

    19 oktober 2026 · 12 min

    Afspelen
    Bei landesweiten Protesten in Frankreich haben Gewalttäter am Wochenende
    Geschäfte geplündert, Fahrzeuge angezündet und öffentliche Gebäude
    beschädigt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt
    in einer Fernsehansprache und räumte Fehler bei der Planung der
    Polizeieinsätze ein. Wie ist die Lage in Frankreich nach dem Wochenende
    und warum hat Macron bislang keine konkreten politischen Reformen
    angekündigt? Das erklärt Matthias Krupa, Frankreichkorrespondent der
    ZEIT.
    Lees meer

    In Berlin entscheiden SPD und Grüne am Montagabend, ob sie mit der
    Linken Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Grünen werden
    voraussichtlich zustimmen, doch 20 SPD-Bundestagsabgeordnete haben sich
    in einer gemeinsamen Erklärung gegen Koalitionsverhandlungen mit der
    Linken in Berlin ausgesprochen. Alisa Schellenberg aus dem
    Politikressort der ZEIT erklärt, wie groß der Widerstand in der SPD ist
    und ob Rot-Grün-Rot daran noch scheitern könnte.

    Außerdem im Update:

    In Armeniens Hauptstadt Jerewan beginnt die UN‑Biodiversitätskonferenz.
    Vertreter aus fast 200 Staaten beraten dort über die Umsetzung eines
    internationalen Abkommens zum Schutz der Artenvielfalt. Warum der
    weltweite Artenschutz nur schleppend vorankommt, erklärt Fritz Habekuß,
    Umweltkorrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Vier Wochen ohne Smartphone – das ZEIT-Experiment

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ausschreitungen in Frankreich: Während der Präsident spricht, brennen
    die Barrikaden

    Massenproteste in Frankreich: Macron lehnt Rücktrittsangebot von
    Innenminister Nuñez ab

    Sondierungspapier für Berlin: Was Rot-Grün-Rot in Berlin umsetzen möchte

    Regierungsbildung in Berlin: 20 SPD-Bundestagsabgeordnete lehnen
    Koalition mit Linken in Berlin ab

    UN-Biodiversitätskonferenz: Bundesumweltminister spricht von
    unzureichendem Natur- und Artenschutz

    Sie …

  35. Berliner Sondierungen: Die Union sieht Rot-Grün-Rot

    19 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Linke, Grüne und SPD in Berlin haben am Wochenende ihre
    Sondierungsgespräche abgeschlossen. Den Parteigremien werde nun die
    Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen, teilten die
    Verhandlungsführer der Parteien auf einer gemeinsamen Pressekonferenz
    mit. Doch die mögliche rot-grün-rote Regierung in der Hauptstadt stößt
    bei der Union auf scharfe Kritik. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
    warnt SPD und Grüne vor einer Zusammenarbeit mit der Linken. CSU-Chef
    Markus Söder fordert sogar eine Brandmauer nach links. Die Junge Union
    (JU) verlangt, eine mögliche Berliner Landesregierung von Informationen
    des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes auszuschließen.
    Warum sorgt das geplante Bündnis bundesweit für so viel Kritik? Und
    welche Schlüsse könnte die Union aus einer rot-grün-roten Regierung
    ziehen? Das erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des
    Politikressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Viele Unternehmen in Deutschland schränken das Homeoffice ein und
    fordern von ihren Beschäftigten wieder mehr Präsenzzeit. Zuletzt hat
    sich der Autohersteller Mercedes-Benz darauf geeinigt, dass Angestellte
    ab dem kommenden Jahr bis zu vier Tage pro Woche im Büro arbeiten
    sollen. Auch Konzerne wie SAP, Amazon und die Deutsche Bahn haben
    strengere Homeofficeregeln durchgesetzt. Dabei arbeitet laut
    Statistischem Bundesamt knapp ein Viertel der Erwerbstätigen in
    Deutschland zumindest gelegentlich von zu Hause aus. 24 Prozent davon
    sind sogar vollständig zu Hause im Dienst und fahren gar nicht mehr ins
    Büro. Warum immer mehr Unternehmen ihre Angestellten zurück ins Büro
    holen, ordnet David Gutensohn, stellvertretender Leiter des
    Arbeitsressorts der ZEIT, ein.

    Und sonst so? Kippen, Kaffee und Gott im Nonnen-Späti

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Berlin: Linke, Grüne und SPD einigen sich bei Sondierungen in Berlin

    Jung…

  36. Was die Junge Union von Friedrich Merz verlangt

    18 oktober 2026 · 14 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Treffen der Jungen Union in Bonn
    Reformen bei der Arbeit, der Rente und der sozialen Absicherung
    gefordert. Rund 300 Delegierte der CDU- und CSU-Nachwuchsorganisation
    kommen dort seit Freitag zusammen. Zwischen Merz und der Jungen Union
    gibt es insbesondere bei der Rentenpolitik unterschiedliche Positionen.
    Der wiedergewählte JU-Vorsitzende Johannes Winkel wirft der CDU vor,
    ihre Politik nicht ausreichend an aktuellen Herausforderungen
    auszurichten. Welche Forderungen die Junge Union stellt, berichtet
    Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Bei der Krisenübung Red Storm Charlie haben Bundeswehr, Behörden und
    Kliniken Ende September in Hamburg erprobt, wie Verletzte im Kriegs-
    oder Katastrophenfall medizinisch versorgt werden könnten. Drei Tage
    lang trainierten die Beteiligten verschiedene Szenarien, darunter die
    Versorgung zahlreicher Verwundeter und den Aufbau einer provisorischen
    Notaufnahme in einer Tiefgarage. Im Fall eines Krieges rechnen
    Bundeswehr und Nato damit, dass täglich bis zu 1.000 verwundete Soldaten
    nach Deutschland gebracht werden müssten. Wie die Notversorgung
    funktionieren soll, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Nicht an den Eisbären denken!

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Deutschlandtag der Jungen Union: Friedrich Merz fordert »Freiheit statt
    Extremismus«

    Jugendorganisation der Union: Junge Union beginnt dreitägigen
    »Deutschlandtag« in Bonn

    Rentenreform: Junge Union fordert schnellere Umsetzung der
    Reformvorschläge

    Friedrich Merz: Sie vermissen Stärke. »Er agiert wie ein Reh«, sagt
    einer

    Gesundheitsversorgung im Krieg: Die Verletzten kommen in die Tiefgarage

    Bundeswehr: Zu geheim für den Ernstfall

    Russland: Bundeswehr plant mit 1.000 verw…

  37. Hörtipp: Tatort Ostsee – Wer sprengte die Nord Stream Pipelines? (Staffel 2)

    17 oktober 2026 · 34 min

    Afspelen
    Die Spur eines mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteurs führt in der zweiten
    Staffel von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines
    in der Ostsee? Die Recherche von ARD, ZEIT und Süddeutscher Zeitung
    beginnt in dieser Folge in Pruszków, eine Vorstadt von Warschau. Hier
    soll Wolodymyr Z. mit seiner Familie gelebt haben – einer der Männer,
    die nach Einschätzung der deutschen Ermittler die Pipelines in 80 Metern
    Tiefe sabotiert haben sollen.
    Lees meer

    Auf der Segelyacht »Andromeda« hatten die Ermittler Sprengstoffspuren,
    Haare und Fingerabdrücke gefunden. Ein Blitzerfoto führt zu einer Gruppe
    ukrainischer Taucher. Gegen Wolodymyr Z wird ein Haftbefehl erlassen.
    Doch bevor die polnischen Behörden ihn festnehmen können, ist er wieder
    verschwunden.
    Die nächste Folge von Tatort Ostsee erscheint am Mittwoch, 21.10.2026.
    Alle Folgen finden Sie hier.

    Host: Luisa Hommerich
    Skript: Fritz Zimmermann
    Recherche: Manuel Bewarder, Jörg Diehl, Florian Flade, Michael
    Götschenberg, Georg Heil, Luisa Hommerich, Roman Lehberger, Holger
    Stark, Holger Schmidt, Jörg Schmitt, Lina Verschwele, Fritz Zimmermann
    Fact-Checking: Sascha Venor
    Produktion: Sabine Korbmann, Mandy Tintner, Pune Djalilevand, Konrad
    Winkler
    Musik: Michael Dommes
    Redaktion NDR: Lena Gürtler
    Redaktion DIE ZEIT: Constanze Kainz
    Juristische Beratung: Philipp Steinhübl (NDR) und Jörg Nabert (SZ)
    Distribution: Nils Kinkel (NDR)
    Der Podcast ist eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2026.

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  38. Nvidia-Deal: Wer soll bei KI in Deutschland mitmischen?

    17 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die Bundesregierung will mit dem US-Chipkonzern Nvidia im Bereich
    künstliche Intelligenz kooperieren. Am Montag wollen Bundeskanzler
    Friedrich Merz (CDU) und Nvidia-Chef Jensen Huang die Kooperation
    vorstellen, wie die ZEIT aus Regierungskreisen erfuhr. Was verspricht
    sich die Bundesregierung von dem Deal? Diese Frage beantwortet Jakob von
    Lindern, Ressortleiter Digital der ZEIT.
    Lees meer

    In Indien sind die Proteste der sogenannten Kakerlaken-Bewegung wieder
    aufgeflammt. Sie protestieren gegen eine Maßnahme der indischen
    Regierung, die die Wählerverzeichnisse überprüfen will. Ob die
    Protestbewegung mit dem neuen Thema größer geworden ist, berichtet
    Pradnya Bivalkar. Sie ist Medienwissenschaftlerin und Indien-Expertin
    für die Robert-Bosch-Stiftung.

    Und sonst so? Japan spielt »Wer am besten schläft, gewinnt«

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Christina Felschen

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    Weitere Links:

    Künstliche Intelligenz: Bundesregierung vereinbart KI-Kooperation mit
    Nvidia

    Shashi Tharoor: »Es ist ein Angriff auf das Fundament unserer
    Demokratie«

    Proteste in Indien: Mehrere Anführer indischer
    »Kakerlaken«-Protestbewegung festgenommen

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  39. Verbrenner aus, Verbrenner an (Update)

    16 oktober 2026 · 10 min

    Afspelen
    Deutschland und Frankreich haben sich im Streit über das geplante
    Verbrenner-Aus ab 2035 auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach sollen
    Autohersteller den Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen ab 2035 nur noch
    um 90 statt um 100 Prozent senken müssen. Damit könnten auch nach 2035
    weiterhin Neuwagen mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Befürworter
    sehen in dem Vorstoß eine Entlastung für die angeschlagene
    Autoindustrie. Kritiker warnen hingegen, dass die Hersteller dadurch den
    Umstieg auf Elektroautos weiter verzögern könnten. Nach der Einigung
    kann die EU weiter in Brüssel verhandeln. Wie wahrscheinlich ist es,
    dass sich der deutsch-französische Vorschlag in der EU durchsetzt? Und
    hilft die Lockerung der deutschen Autoindustrie langfristig oder
    verschiebt sie deren Probleme nur? Darüber sprechen wir mit Petra
    Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT.
    Lees meer

    Zehn Euro pro Monat vom Staat für jedes Kind ab sechs Jahren, die am
    Aktienmarkt angelegt werden können: Das ist die Idee hinter der
    sogenannten Frühstartrente, die der Bundestag an diesem Freitag
    beschlossen hat. Vonseiten der Opposition wird diese Maßnahme zur
    Altersvorsorge mit Blick auf Chancengleichheit kritisiert. Denn: Je nach
    finanzieller Aufstellung der Familie können Eltern das Depot zusätzlich
    anfüttern. Wie viel dabei am Ende rauskommen könnte, zeigt ein Rechner,
    den die ZEIT entwickelt hat. Wer am Ende von der Frühstartrente
    profitiert und ob das Ganze einen spürbaren Unterschied machen kann,
    erklärt Tina Groll, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Die EU hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei ihrem
    Gipfel in Brüssel weitere Unterstützung zugesichert. Zudem arbeitet die
    EU an einem weiteren Sanktionspaket gegen Russland. US-Präsident Donald
    Trump hatte zuvor seine Kritik an Selenskyj verschärft.

    Und sonst so? Warum unsere Uhren eine Sekunde verlieren werden.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Anneke Rietk…

  40. Wie Friedrich Merz die deutschen Unternehmer verloren hat

    16 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Als Friedrich Merz vor anderthalb Jahren Bundeskanzler wurde, setzten
    viele deutsche Unternehmen Hoffnungen in den CDU-Chef. Die Wirtschaft
    entfesseln und eine »Wirtschaftswende« einleiten, das wollte er gleich
    zu Beginn seiner Kanzlerschaft. Man vermutete bei ihm
    Wirtschaftskompetenz. Inzwischen ist das Verhältnis zwischen Kanzler und
    Unternehmen abgekühlt – unter anderem aus Enttäuschung, dass die
    angekündigten Sozialreformen nicht im versprochenen Tempo umgesetzt
    werden. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sind mehr als 90 Prozent der
    Arbeitgeber wenig bis gar nicht zufrieden mit der Wirtschafts- und
    Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung. Beim Arbeitgebertag diese Woche
    forderte Verbandspräsident Rainer Dulger den Kanzler auf, die geplanten
    Reformen endlich umzusetzen. Nur ein Indiz dafür, wie angespannt das
    Verhältnis zueinander ist. Wie kam es zu der Entfremdung zwischen
    Wirtschaft und Kanzler – und wie ließe es sich wieder kitten? Jens
    Tönnesmann, Chefredakteur von ZEIT für Unternehmer und
    Wirtschaftsredakteur, hat mit vielen Unternehmern im Land gesprochen und
    skizziert im Podcast, was sie Merz vorwerfen.
    Lees meer

    Bisher standen bei der geplanten Gesundheitsreform der Bundesregierung
    vor allem Einsparungen im Vordergrund. Denn die Kassenbeiträge sollen
    2027 stabil bleiben. Doch eine Verbesserung für gesetzlich versicherte
    Frauen ist ebenfalls vorgesehen. Sie können jetzt bereits ab 45 Jahren
    alle zwei Jahre eine Mammografie zur Brustkrebs-Früherkennung in
    Anspruch nehmen. Was Frauen jetzt wissen müssen, erklärt Nora
    Burgard-Arp, Autorin im Gesundheitsressort der ZEIT.

    Und sonst so? War früher wirklich alles günstiger?

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Ole Pflüger, Rita Lauter

    Mitarbeit: Emilia Portwich, Christina Felschen

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz: Und der Saal schweigt zurück

    Deutscher Arbeitgebertag: Die Wut …

  41. Gedrosselte Drohnen – Streit um Starlink (Update)

    15 oktober 2026 · 11 min

    Afspelen
    Moderne Kriegsführung ist längst auch vom Internet abhängig. Gerade die
    Ukraine ist bei der Verteidigung gegen Russland auf das
    Satelliteninternet von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX
    angewiesen. Doch zuletzt soll die Verbindung zu ukrainischen Drohnen
    zeitweise abgebrochen sein. Gleichzeitig berichtet die Ukraine, dass
    wichtige Geheimdienstinformationen von den USA bei russischen Angriffen
    ausgeblieben seien. US-Präsident Donald Trump bestreitet, dass sich an
    der Zusammenarbeit etwas geändert habe. Was bedeuten die jüngsten
    Entwicklungen für die ohnehin angespannte Allianz zwischen beiden
    Ländern? Und setzt Trump die Ukraine etwa gezielt unter Druck? Das
    ordnet ZEIT-Korrespondent Jörg Lau ein.
    Lees meer

    Personalausweis, Führerschein oder Zeugnisse direkt auf dem Smartphone:
    Das soll ab Anfang kommenden Jahres mit der sogenannten EUDI-Wallet
    möglich sein. Die digitale Brieftasche soll europaweit funktionieren und
    es ermöglichen, sich online auszuweisen, Verträge abzuschließen oder ein
    Bankkonto zu eröffnen. Auch Behördengänge könnten dadurch künftig
    einfacher werden oder ganz wegfallen. Der Bundestag hat heute das Gesetz
    beschlossen, das die rechtlichen Grundlagen für die Einführung in
    Deutschland schafft. Allerdings gibt es auch Kritik, vor allem beim
    Datenschutz und der IT‑Sicherheit. Zudem werden zum Start
    voraussichtlich noch nicht alle Funktionen verfügbar sein. Welche
    Probleme es noch gibt und wie sicher die digitale Brieftasche ist,
    erklärt Eva Wolfanger aus dem Digitalressort der ZEIT.

    Außerdem: Der Bundestag hat die Immunität des niedersächsischen
    SPD-Abgeordneten Adis Ahmetovic aufgehoben. Im Zusammenhang mit
    Ermittlungen rund um den Verkauf eines Klinikgeländes bei Hannover
    wurden sein Bundestagsbüro und drei Wohnungen durchsucht. Ahmetovic wird
    unter anderem Beihilfe zu wettbewerbsbeschränkenden Absprachen
    vorgeworfen. Er weist die Vorwürfe zurück.

    Und sonst so: Alkoholverbot an den Bahnhöfen

    Moderation und Produktion: Philipp Moser
    Redaktion: Ole Pflüg…

  42. Die »Höllenwoche« – und was die Union daraus lernen kann

    15 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Anfang 2025 hat der damalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz für eine
    verschärfte Migrationspolitik eine Mehrheit mit der AfD in Kauf
    genommen. Merz bedauerte im Nachgang, wie diese Mehrheit zustande
    gekommen war. Was passiert mit der demokratischen Mitte, wenn sich eine
    konservative Partei nach rechts außen öffnet? Diese Frage drängt sich
    aktuell wieder auf. Mittlerweile kann die Politikwissenschaft ableiten:
    Merz’ Abstimmung mit der AfD hat nicht nur der Union geschadet. Wer
    dagegen profitiert und was die Parteien der demokratischen Mitte aus
    Studien lernen können, erklärt Benedikt Becker aus dem Politikressort
    der ZEIT.
    Lees meer

    Die Staats- und Regierungschefs der EU beraten in Brüssel über den
    Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034. Ursula von der Leyen schlägt ein
    Budget von 1,98 Billionen Euro vor. Das Geld will von der Leyen durch
    höhere Mitgliedsbeiträge der EU‑Staaten sowie Steuern und Abgaben von
    den Ländern auftreiben. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt eine Erhöhung
    ab und fordert gemeinsam mit fünf weiteren Ländern Einsparungen sowie
    andere Prioritäten bei den Ausgaben. Wer sich am Ende durchsetzen
    könnte, ordnet Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
    ein.

    Und sonst so? Täglich Kuchen – ohne schlechtes Gewissen

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Abstimmung im Bundestag: Friedrich Merz bedauert Mehrheit mit Stimmen
    der AfD

    AfD in Sachsen-Anhalt: Die Wahrheit, der wir uns stellen müssen

    Verschärfung der Migrationspolitik: Warum Merz’ Abstimmung mit der AfD
    nicht nur der Union schadete

    Migrationspolitik: Das große Asylchaos

    Messerattacke in Aschaffenburg: Er hörte Stimmen im Kopf

    EU-Haushalt: Nützt das was – oder kann das weg?

    Ursula von der Leyen: Ursula von der Leyen fordert von Europa, sich
    völlig neu aufzustellen
    …

  43. Der erste AfD-Beschluss – mit Hilfe des BSW (Update)

    14 oktober 2026 · 11 min

    Afspelen
    Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben BSW und AfD gemeinsam gefordert, die
    deutsche Unterstützung der Ukraine in Form von Waffenlieferungen und
    Geld zu beenden. Die Kompetenzen dafür liegen allerdings beim Bund und
    der EU. Was AfD und BSW tatsächlich mit ihrem Antrag erreichen wollten,
    analysiert Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Die Berliner Grünen wollen mit der Linken nur dann weiter über eine
    Koalition beraten, wenn die Partei ihre umstrittene Abgeordnete Vanessa
    Emde aus der Fraktion ausschließt. Kritiker werfen Emde vor, nicht zum
    Existenzrecht Israels zu stehen. Ob die Sondierung in Berlin damit nun
    gescheitert ist oder wie es weitergehen könnte, ordnet Fritz Zimmermann
    aus dem Politikressort der ZEIT ein.

    Außerdem im Update: Die Bundesregierung hat sich auf eine Zuckersteuer
    geeinigt – in abgeschwächter Form. Um die Höhe der Steuer auf
    zuckerhaltige Getränke hatte man sich in der Koalition gestritten. Der
    Bundestag muss das Gesetz noch beschließen.

    Und sonst so? Den Gender-Pay-Gap gibt’s auch bei KI-Assistenten

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    AfD: So stellt sich die AfD eine neue Russlandpolitik vor

    Landtag in Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts Landtag beschließt
    AfD-BSW-Antrag zur Ukraine

    Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei

    Regierungsbildung in Berlin: Emdes Fraktionsausschluss war laut Banaszak
    Grundlage für Sondierungen

    Linke in Berlin: Grüne und SPD unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei
    in Berlin

    Zuckersteuer: Bundesregierung bringt abgeschwächte Zuckersteuer auf den
    Weg

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    Und falls Sie uns nicht nur hören,…

  44. Nord Stream: Hat die Ukraine ein Kriegsverbrechen in Auftrag gegeben?

    14 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Vor dem Oberlandesgericht Hamburg beginnt der Prozess gegen den Ukrainer
    Serhii K. Er soll die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im
    September 2022 koordiniert haben. Damals wurden drei der vier
    Gasleitungen zwischen Russland und Deutschland durch Explosionen
    zerstört. Unklar ist bislang, ob die ukrainische Regierung von der
    Aktion wusste oder sie sogar in Auftrag gegeben hat. Der ukrainische
    Präsident Wolodymyr Selenskyj bestreitet eine offizielle Beteiligung
    seines Landes. Welche Folgen der Fall für die Beziehungen zwischen
    Deutschland und der Ukraine haben könnte, erklärt Christoph Heinemann,
    Redakteur im Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Wegen der zunehmenden Trockenheit könnte die Trinkwasserversorgung in
    Deutschland in Zukunft schwieriger werden. Deshalb sollen Kläranlagen
    künftig das Abwasser gründlicher reinigen. Die EU will darum viele
    Kläranlagen zum Nachrüsten verpflichten. Allerdings ist umstritten, wer
    dafür bezahlen soll. Nach den EU-Plänen sollen vor allem Hersteller von
    Medikamenten und Kosmetikprodukten die Kosten übernehmen. Die
    betroffenen Unternehmen halten das für eine zu große finanzielle
    Belastung. Auch Polen hat Klage beim Europäischen Gerichtshof
    eingereicht. Wann dort mit einer Entscheidung zu rechnen ist, ordnet
    ZEIT-Investigativreporter Uwe Ritzer im Podcast ein.

    Und sonst so? Hacker legen Kühlregale lahm.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Nord-Stream-Anschlag: Sie nannten ihn »James Bond«

    Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Und jetzt?

    Seymour Hersh: Sprengsätze aus Überzeugung

    Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj bezeichnet russische
    Kriegsführung als »Wahnsinn«

    Trinkwasserversorgung: Die Verschmutzer wollen nicht zahlen

    Kläranlage Dortmund-Deusen: So wird Abwasser nicht nur sauber, sondern
    rein

    Weltwetterorganisation: Wass…

  45. Darf die Justiz journalistische Interviews beschlagnahmen? (Update)

    13 oktober 2026 · 11 min

    Afspelen
    Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg haben am Montag die
    Geschäftsräume der ZEIT aufgesucht und mit einer Durchsuchung der
    Redaktion gedroht. Hintergrund sind Interviewaufnahmen für den Podcast
    »House of Block«, in dem es um den Sorgerechtsstreit der Familie Block
    geht. Das Landgericht Hamburg sieht die Aufnahmen als mögliche
    Beweismittel im Prozess gegen Christina Block. DIE ZEIT musste die
    Aufnahmen herausgeben, übergab sie aber versiegelt, damit sie vor einer
    rechtlichen Prüfung nicht verwendet werden. DIE ZEIT sieht in dem
    Vorgehen einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Pressefreiheit und
    hat Beschwerde eingereicht. Was das jetzt bedeutet, erklärt Anne Kunze,
    Chefredakteurin von ZEIT Verbrechen.
    Lees meer

    Der SPD-Politiker Alexander Schweitzer wird zum neuen Bundesminister für
    Arbeit und Soziales ernannt. Der frühere Ministerpräsident von
    Rheinland-Pfalz folgt auf Bärbel Bas, die am Montag ihren Rücktritt als
    Ministerin und SPD-Vorsitzende erklärt hatte. In der Vergangenheit hatte
    er die Reformpläne der Bundesregierung kritisiert und gefordert, dass
    die Regierung die Menschen stärker entlastet. Gleichzeitig glaubt er,
    dass die SPD mit der Union Kompromisse finden kann, und spricht sich
    gegen einen Bruch der Koalition aus. Ob Schweizer seinem neuen Amt
    gewachsen ist, ordnet Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort
    der ZEIT, ein.

    Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschen
    Arbeitgebertag in Berlin seine geplanten Reformen verteidigt. Was sonst
    noch Thema war – und was nicht, erläutert Ileana Grabitz,
    Ressortleiterin im Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Ein Wassi zum Gassi

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folg…

  46. Warum Frankreich so hart auf die Schülerproteste reagiert

    13 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    Bei den Schülerprotesten in Frankreich stehen Schülerinnen und Schüler
    bei einem erneuten Protesttag einem Großaufgebot der Polizei gegenüber.
    Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich zuletzt besorgt gezeigt über die
    Gewalt sowohl vonseiten der Demonstranten als auch der
    Sicherheitskräfte. Was sagt die französische Regierung zum rigorosen
    Einsatz der Staatsgewalt? Diese Frage beantwortet Matthias Krupa,
    Frankreich-Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat ihre Attacken auf Flughäfen in
    Saudi-Arabien ausgeweitet. Gleichzeitig scheint es nach langer
    Funkstille wieder diplomatischen Kontakt zwischen dem Iran und
    Saudi-Arabien zu geben. Was das Ziel der Angriffe ist und warum sich der
    Konflikt nur schwer eindämmen lässt, ordnet Lea Frehse ein. Sie
    berichtet für die ZEIT über die Region.

    Und sonst so? Ein Museum in Münster sammelt zerbrochene Beziehungen

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr

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    Weitere Links:

    Schülerproteste in Frankreich: »Finger weg von unseren Kindern«

    Schülerproteste in Frankreich: UN-Menschenrechtsbüro besorgt über Gewalt
    bei Schülerprotesten

    Schülerproteste in Frankreich: Wer ist schuld an der Gewalt?

    Krieg im Nahen Osten: Huthi-Rebellen weiten Angriffe auf Flughäfen in
    Saudi-Arabien aus

    Huthi-Miliz: Warum Saudi-Arabien jetzt die Huthis angreift

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    Und hier gibt es unser A…

  47. Bärbel Bas: Abschied mit Ansage (Update)

    12 oktober 2026 · 12 min

    Afspelen
    Bärbel Bas tritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin zurück. Als
    Grund nannte sie den Tod ihrer Stieftochter. Gleichzeitig erwähnte sie
    auch öffentliche Angriffe, auch aus den Reihen des Koalitionspartners,
    der Union, während sie sich um ihre Stieftochter kümmerte. Politiker aus
    der Union hatten Bas zuletzt vorgeworfen, geplante Reformen, etwa bei
    der Rente, zu verschleppen und zu blockieren. SPD-Chef Lars Klingbeil
    bezeichnete die Angriffe als unanständig. Bas sagte, sie brauche nun
    Zeit, um ihre Trauer zu verarbeiten. Der rheinland-pfälzische
    SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister
    werden. Um den Jahreswechsel herum will die SPD dann eine neue
    Parteispitze wählen. Welche Bilanz lässt sich aus Bas' Amtszeit ziehen?
    Und welche politische Lücke hinterlässt sie in der SPD? Darüber spricht
    Anna Mayr, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Nach mehreren schweren Wahlniederlagen hat die CDU-Führung um
    Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer zweitägigen Klausurtagung in
    Berlin über die Zukunft der Partei beraten. Anlass war unter anderem das
    Ausscheiden der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie die
    deutlichen Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Auf
    Bundesebene liegt die Partei zudem in mehreren Umfragen unter 20
    Prozent. Bei dem Treffen ging es deshalb um die Frage, wie die CDU
    verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und auf die Unzufriedenheit mit der
    schwarz-roten Bundesregierung reagieren kann. Zudem beriet die
    Parteiführung über die geplanten Sozialreformen und den weiteren Kurs
    der Regierung. Welche Konsequenzen Merz aus der Krise seiner Partei
    ziehen will, berichtet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
    ZEIT.

    Außerdem Thema:

    - Die Ukraine ist überrascht, Russland ignoriert sie:
    Die »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und der Ukraine von Donald
    Trump
    - Und der Wirtschaftsnobelpreis wurde vergeben.

    Und sonst so? Wie Moses einst das Meer, so teilt man jetzt die
    Taco-Füllung.

    Moder…

  48. Wie sozial gerecht ist Erben in Deutschland?

    12 oktober 2026 · 12 min

    Afspelen
    In gleich zwei Verfahren am Bundesverfassungsgericht geht es in dieser
    Woche um die Erbschaftsteuer – unter anderem um die Sonderbehandlung von
    Unternehmenserbschaften. Viele Erben von Unternehmen zahlen nämlich
    deutlich weniger Steuern, wenn sie das Unternehmen unter bestimmten
    Regeln weiterführen. Muss die Erbschaftssteuer politisch neu verhandelt
    werden und wie sähe eine faire Lösung aus? Antworten auf diese Fragen
    hat Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende den ukrainischen Präsidenten
    Wolodymyr Selenskyj attackiert und einen Führungswechsel in der Ukraine
    gefordert. Damit reagierte er auf Kritik Selenskyjs an Trumps Dieseldeal
    mit Russland. Am Sonntagabend kündigte Trump dann eine
    »Energiewaffenruhe« zwischen der Ukraine und Russland an. Die beiden
    beteiligten Kriegsparteien bestätigten die Meldung zunächst nicht. Die
    Ereignisse der letzten Tage ordnet Heike Buchter, US-Korrespondentin der
    ZEIT in New York City, ein.

    Und sonst so? Stadtbäume sind hitzeresistenter als ihre Artgenossen auf
    dem Land.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch

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    Weitere Links:

    Vermögensverteilung in Deutschland: Das kratzt am sozialen Frieden

    Erbschaften und Schenkungen: So erbt Deutschland

    Erbschaftsteuer: Ökonomen fordern Ende von Erbschaftsteuerprivilegien
    für Unternehmer

    Dieselpreise in den USA: Warum Trump den Dieseldeal mit Putin braucht

    Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der
    Ukraine

    Urbane Vegetation: Bäume mögen es urban

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  49. Der mysteriöse Pestfall in Sibirien

    11 oktober 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Sibirien ist eine Mitarbeiterin eines russischen Forschungslabors
    unter ungeklärten Umständen gestorben. Die russischen Behörden
    bestreiten eine Pestinfektion und geben eine nicht näher bestimmte
    Lungenentzündung als Todesursache an. Experten halten wegen der von
    Russland angeordneten Quarantänemaßnahmen eine Pestinfektion aber für
    möglich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die USA fordern
    Russland zu mehr Transparenz auf. Außerdem hat Russland im Kalten Krieg
    genau wie die USA an biochemischen Pestwaffen geforscht. Ob es einen
    Zusammenhang damit gibt und was bislang über den Fall und das Labor
    bekannt ist, das erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort.
    Lees meer

    Die Vereinigten Arabischen Emirate bauen mit großem Tempo ihre Verkehrs-
    und Handelsinfrastruktur aus, um eine Alternative zur Straße von Hormus
    zu bieten. Neue Straßen, Bahnverbindungen, Logistikzentren und eine
    zusätzliche Ölpipeline verbinden wiederum die Ostküstenhäfen mit denen
    am Persischen Golf. Ob die Emirate die Straße von Hormus damit ersetzen
    können, das erklärt Thomas Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort
    der ZEIT, ein. Er hat vor Ort in den Häfen recherchiert.

    Und sonst so? Wie drei Monate ohne Smartphone gelingen und was das mit
    dem Gehirn macht.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast

    Weitere Links zur Folge:

    Häfen der Emirate: Dann eben durch die Wüste

    Straße von Hormus: Zurück ins 16. Jahrhundert

    Straße von Hormus: „Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller
    Zeiten“

    Ist das eine Blase? / Wirtschaftspodcast »Ist das eine Blase? «:Wann
    endet diese verdammte Ölkrise?

    Todesfall in Forschungslabor: Vertuscht Russland einen Laborunfall mit
    dem Pest-Erreger?

    Pest im Mittelalter: "Keiner, der Blut spuckt, ü…

  50. Vom Wunderkind zur Selbstverzwergung: Wo steht VW in 10 Jahren?

    10 oktober 2026 · 12 min

    Afspelen
    Für den VW-Konzern geht es aktuell vor allem: bergab. Der führende
    Ökonom Moritz Schularick hat bei einer Veranstaltung der ZEIT gesagt,
    dass er sich über eine Insolvenz von VW in den nächsten zwei Jahren
    nicht wundern würde. Wie wahrscheinlich eine Insolvenz ist, hat sich Max
    Hägler aus dem Wirtschaftsressort angeschaut.
    Lees meer

    Um etwa ein Kilogramm Lachs in Kulturen zu züchten, müssen bis zu 6
    Kilogramm Fisch aus dem Meer zu Fischfutter verarbeitet werden. Dass
    Aquakulturen eine nachhaltige Alternative zum Fischfang sind, widerlegt
    eine Recherche, an der auch die ZEIT beteiligt war. Von den drastischen
    Folgen der Industrie berichtet Tom Fischermann, der für die ZEIT an der
    Recherchekooperation beteiligt war.

    Und sonst so? Wie gelungen ist der Wachs-Kebap bei Madame Tussauds?

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch

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    Weitere Links:

    Volkswagen: So schlimm ist die Lage bei VW

    Tarifverträge bei Volkswagen: IG Metall wirft VW-Führung Respekt- und
    Verantwortungslosigkeit vor

    Chinas Industriepolitik: Genug ist genug

    Fischmehl: Die verstörende Wahrheit über unseren Lachs

    Sanktionen gegen Russland: Bei Fischstäbchen ist Schluss

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