Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Hubert Aiwanger: Seine Stärke war Nähe (Update)
5 november 2026 · 11 min
Nach dem plötzlichen Tod von Bayerns stellvertretendem
Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger zeigen sich Politiker aus ganz
Deutschland betroffen. Der 55-jährige Bundesvorsitzende der Freien
Wähler wurde am frühen Mittwochabend tot in einem Hotelzimmer in
Berlin-Mitte aufgefunden, Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht.
Er sei ein »starker Bayer«, ein guter Wirtschaftsminister und ein
warmherziger Mensch gewesen, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder
in einem Statement. Auch in den eigenen Reihen trauert man um »einen
echten Freigeist«. Wie er mit seinem Auftritt als nahbarer
Anti-Establishment-Politiker eine Marktlücke besetzt hat, erklärt Martin
Machowecz, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Er blickt zurück
auf Aiwangers politisches Erbe. Lees meerWer in Deutschland einen Führerschein machen möchte, muss dafür viel
Geld bezahlen – im Schnitt 3.500 Euro kostet die Fahrerlaubnis
mittlerweile. Das will die Bundesregierung jetzt günstiger machen und
plant dafür ein Reformpaket. Vonseiten der Fahrlehrerverbände kommt
Kritik an den Reformplänen: Diese gingen zulasten der
Verkehrssicherheit. Und es gibt Zweifel, ob der Führerschein dadurch
tatsächlich weniger kostet. Der ADAC hingegen sieht die Reform als
Chance – solange bestimmte Kriterien eingehalten werden. Wie realistisch
es ist, dass der Führerschein günstiger wird, und wie es um die
Sicherheit auf den Straßen steht, erklärt Zacharias Zacharakis aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT.Und sonst so? Die moralischen Grenzen einer Fernsehshow.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Anneke Rietkerken
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Links zur Folge
Hubert Aiwanger: Politiker reagieren schockiert auf den Tod von Hubert
AiwangerHubert Aiwanger: Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ist tot
Zum Tod von Hubert Aiwanger: Hubert, der Freie
Hubert Aiwanger: Freie Wähler wollen Bundesparteitag na…
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Generalstreik in Frankreich: Liberté, Égalité, Protesté
5 november 2026 · 13 min
In Frankreich haben die Gewerkschaften zu landesweiten Streiks und
Demonstrationen aufgerufen. Betroffen sein könnten der Bahn- und
Flugverkehr sowie Schulen und Universitäten. Hintergrund sind steigende
Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und schlechte Bedingungen an
Schulen und Universitäten. Bereits am Wochenende kam es zu
Ausschreitungen mit fast 800 Festnahmen, rund 500 Bränden und mehr als
150 verletzten Sicherheitskräften. Die Chefin der Gewerkschaft CGT,
Sophie Binet, kritisiert Präsident Emmanuel Macron und wirft seiner
Regierung vor, die Gewerkschaften zu schwächen und soziale Probleme zu
verschärfen. Was sich die Demonstranten vom scheidenden Präsidenten
Emmanuel Macron, der keine eigene Mehrheit hat, noch erhoffen können,
ordnet Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, ein. Lees meerBei den US-Zwischenwahlen 2026 haben die Demokraten die Mehrheit im
Senat und im Repräsentantenhaus gewonnen. Damit können sie
Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren, die Besetzung wichtiger
Ämter beeinflussen und die Arbeit der Regierung stärker kontrollieren.
Aber können sie auch die Wirtschaftspolitik der Trump-Administration
beeinflussen? Und wird der Mehrheitswechsel im Kongress etwas an den
hohen Lebenshaltungskosten in den USA ändern? Das erklärt Heike Buchter,
ZEIT-Korrespondentin in New York.Und sonst so? Wohnungs-Makeover mit Büchern
Moderation und Produktion: Rita Lauter und Constanze Kainz
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder
legen«Proteste in Frankreich: Die Wut schwelt schon so lange
Proteste in Frankreich: Stürmt dieser Junge die Bastille?
Ausschreitungen in Frankreich: Wer plünderte französische Geschäfte?
Proteste in Frankreich: Frankreichs Regierung hält wegen Protesten an
Ausgangssperren… -
Die US-Demokraten jubeln. Der Rest der Welt auch? (Update)
4 november 2026 · 11 min
Die Demokraten haben bei den Midterms die Mehrheit in beiden Kammern des
US-Kongresses gewonnen. US-Medien sprechen von einem »blauen Tsunami«.
Doch die Außenpolitik wird in den Händen von Donald Trump bleiben.
»Amerika kommt zurück, diesen Fehler gab es schon einmal«, sagt Jörg
Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Er erklärt, welche Folgen
der Wahlsieg für Trumps Außenpolitik und das Verhältnis zu Europa hat. Lees meerDie Renten sollen 2027 um gut vier Prozent steigen – das würde rund 15,6
Milliarden Euro kosten. Doch ist das gerecht gegenüber den jüngeren
Generationen, die dafür aufkommen müssen? Das analysiert Tina Groll aus
dem Wirtschaftsressort der ZEIT.Außerdem im Update: Die Eishockey-WM in Deutschland steht auf der Kippe.
Mehrere Länder drohen mit einem Boykott, sollte Russland teilnehmen. Der
Deutsche Eishockey-Bund erwägt, das Turnier abzugeben.Und sonst so? Der Schrifsteller und Illustrator Janosch ist verstorben.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live
Liveblog: Midterms
Midterm-Wahlen: Verluste quer durch alle Wählergruppen
Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy!
Donald Trump: Ist das der Anfang vom Ende?
Donald Trump und Benjamin Netanjahu: Zwei geschwächte Männer, die jetzt
den Sieg brauchenAlterssicherung: Renten steigen 2027 voraussichtlich um vier Prozent
Eishockey-WM 2027: Fünf Länder wollen bei Eishockey-WM Partien gegen
Russland verweigernSchöpfer der »Tigerente«: Schriftsteller und Künstler Janosch ist tot
Janosch: Herr Janosch, was machen Sie denn da?
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Kommentar zu den Midterms: Das Ende des Trumpismus? (Wahlkreis-Spezial)
4 november 2026 · 11 min
Zwei Jahre nach Donald Trumps Wiederwahl haben die USA bei den Midterms
am Dienstag vor allem über die Politik des Präsidenten abgestimmt. Die
Niederlage der Republikaner ist eindeutig. Was bedeutet das für den
Vibe-Shift, den der Historiker Niall Ferguson im Winter 2024 ausrief,
als alles nach rechts zu rücken schien? Tech-Chefs wie Mark Zuckerberg
machten plötzlich auf maskulin, Unternehmen strichen
Diversitätsprogramme, Eltern überlegten sich zweimal, ob sie ihre Kinder
auf linke Unis wie Harvard oder Yale schicken sollten. Trumps Wiederwahl
galt als Beginn einer neuen Ära. Lees meerZwei Jahre später aber ist davon kaum etwas übrig. Im Zentrum stehen
jetzt steigende Lebenshaltungskosten, der Krieg im Iran und die
Epstein-Files – kaum einer glaubt mehr daran, dass Trump es mit »America
First« wirklich ernst meint.Die Demokraten haben die Wahl gewonnen und können Trump deshalb künftig
ausbremsen. Möglich ist, dass mit dieser Niederlage sein politisches
Ende beginnt. Doch ein Nachruf ist dieser Kommentar nicht, denn Trump
hat noch nie eine Niederlage akzeptiert.Moderation: Paul Middelhoff
Redaktion: Constanze Kainz
Produktion: Markus Gläser
Mitarbeit: Anneke Rietkerken
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US-Midterms: Die blaue Welle
4 november 2026 · 12 min
In den USA wird weiter ausgezählt, doch schon jetzt ist klar: Die
Demokraten haben bei diesen Wahlen gewonnen. Noch mal zum Hintergrund:
Bei den Zwischenwahlen wurden die Abgeordneten des Repräsentantenhauses
und etwa ein Drittel des Senats gewählt. Beide zusammen bilden den
Kongress. Neben dem Kongress wurden in 36 Bundesstaaten ebenfalls neue
Gouverneure gewählt. Den Wahlkampf haben Themen wie die hohen
Lebenshaltungs- und Energiekosten oder das Vorgehen der
Einwanderungsbehörde ICE geprägt. Lees meerUmfragen prognostizierten den Demokraten vorab eine Mehrheit bei den
Midterms im Repräsentantenhaus. Für den Senat zeigten die Umfragen vor
der Wahl kein eindeutiges Ergebnis. Nun sind die Ergebnisse früher klar
als gedacht. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT in
Washington, ordnet sie im Interview ein.Was der Sieg der Demokraten für Trumps Regierung bedeuten und welche
Folgen er aus internationaler Sicht haben könnte, darüber sprechen wir
mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin und Co-Host des Podcasts »OK,
America?«.Und sonst so? US-Amerikaner wetten fast zwei Milliarden Dollar auf
Midterms.Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Midterms live
Midterms in den USA: Kongresswahlen in den USA haben begonnen
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Vor Gesprächen in Abu Dhabi – Selenskyj besucht Merz (Update)
3 november 2026 · 9 min
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist von Bundeskanzler
Friedrich Merz im Kanzleramt empfangen worden. Bei den Gesprächen
standen vor allem die Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr und der
Schutz der Energieversorgung im Mittelpunkt. Dafür forderte Selenskyj
mehr internationale Unterstützung. Hintergrund sind verstärkte Angriffe
Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Der Ukraine droht
damit angesichts fehlender Abwehrsysteme ein besonders schwieriger
Winter. Außerdem sprachen Merz und Selenskyj über die geplanten neuen
Friedensverhandlungen. Am 10. und 11. November sollen Vertreter der USA,
Russlands und der Ukraine nach US-Angaben in Abu Dhabi über eine
mögliche Beendigung des Krieges beraten. Mariam Lau, Redakteurin im
Politikressort der ZEIT, beschreibt die schwierige Lage von Selenskyj
und Merz. Lees meerIn den USA haben die Zwischenwahlen, die sogenannten Midterms, begonnen.
Dabei werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der
Sitze im Senat neu vergeben. Die Wahl gilt als wichtiger Stimmungstest
für die Regierung. Die ersten Ergebnisse werden nach mitteleuropäischer
Zeit in der Nacht zum Mittwoch erwartet. Constanze Kainz, Leiterin des
ZEIT-Podcastressorts, berichtet über die Stimmung vor Ort.Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass
er für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine
Frau vorschlagen möchte. Die Kandidatin soll aus der politischen Mitte
kommen, einen Namen nannte er bisher nicht. CSU-Chef Markus Söder hat
bereits die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner ins Gespräch
gebracht, die auch Unterstützung aus SPD und Grünen erhält. Am kommenden
Montag möchte Merz mit den Landesvorsitzenden der CDU sowie mit der CSU
über eine gemeinsame Kandidatin beraten. Anschließend sollen auch
Gespräche mit anderen Parteien folgen, um eine möglichst breite
Unterstützung für den Vorschlag zu erreichen. Die Wahl des neuen
Bundespräsidenten findet am 30. Januar statt. Es … -
Warum dieses Mal alle auf die Midterms schauen
3 november 2026 · 14 min
Bei den Midterm-Wahlen in den USA werden das Repräsentantenhaus und ein
Teil des Senats neu gewählt. Die Demokraten hoffen, die Mehrheit in
beiden Kammern des Kongresses zurückzugewinnen und damit die Macht von
US-Präsident Donald Trump stärker kontrollieren zu können. Denn der
Kongress spielt im politischen System der USA eine wichtige Rolle: Er
soll die Macht des Präsidenten begrenzen. Wenn er das will. Noch
regieren Republikaner in beiden Kammern des Kongresses, doch sie werden
bei dieser Wahl wohl die politischen Folgen von Donald Trumps Regierung
zu spüren bekommen. Im Wahlkampf standen vor allem der Irankrieg, hohe
Benzinpreise und steigende Lebenshaltungskosten, aber auch
Korruptionsvorwürfe und die Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE im
Mittelpunkt. Warum die Midterms international dieses Mal von
überragender Bedeutung sind und wie die Demokraten Trumps Macht nach der
Wahl einschränken könnten, das erklärt Paul Middelhoff,
US-Korrespondentin der ZEIT. Lees meerIn Polen hat sich am vergangenen Wochenende der Streit um das
Verfassungsgericht weiter zugespitzt. Präsident Karol Nawrocki brach
eine Auslandsreise ab und verschaffte sich mitten in der Nacht Zugang
zum Gerichtsgebäude in Warschau. Dabei drängte er eine Richterin zur
Seite und sprach ihr die Berechtigung ab, ihr Amt auszuüben.
Ministerpräsident Donald Tusk warf Nawrocki daraufhin vor, die
Demokratie und den Rechtsstaat zu gefährden. Hintergrund ist ein seit
Jahren andauernder Streit über die Besetzung und Unabhängigkeit des
Verfassungsgerichts. Tusks Regierung will die Justizreformen der
früheren nationalkonservativen PiS-Regierung rückgängig machen.
Nawrocki, der der PiS nahesteht, blockiert jedoch die Vereidigung neuer
Richter. Worum es bei dem Machtkampf eigentlich geht und ob sich der
Konflikt überhaupt lösen lässt, das erklärt Alice Bota, Redakteurin im
Politikressort der ZEIT.Und sonst so? Ihre Worte für die KI-Scham
Moderation und Produktion: Fabian Scheler, Constanze Kainz
Redaktion: Philip-Jo…
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CDU-Basis in Berlin: Wird sie Merz gefährlich? (Update)
2 november 2026 · 11 min
In der CDU wächst die Unzufriedenheit mit Kanzler und Parteichef
Friedrich Merz. Zwei Tage lang trifft die Parteispitze in Berlin die
CDU-Kreisvorsitzenden. Nach Wahlniederlagen, schlechten Umfragewerten
und anhaltender Kritik an der Koalition ist die Stimmung an der Basis
angespannt. Wie groß der Druck auf Merz inzwischen ist, analysiert
Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerNach den Protesten von Gen Z regelt ist es am Wochenende in mehreren
deutschen Städten zu Ausschreitungen gekommen. Bundesinnenminister
Alexander Dobrindt machte linke Gruppen und Jugendliche mit
Migrationshintergrund dafür verantwortlich. Verteidigungsminister Boris
Pistorius hält es dagegen für falsch, die mutmaßlichen Täter pauschal
nach ihrer Herkunft einzuordnen.Außerdem im Update: In Berlin findet ein zweitägiger Digitalgipfel der
Bundesregierung statt. Dabei geht es auch darum, wie Deutschland den
Rückstand auf führende KI-Nationen aufholen kann. Wie das gelingen soll,
erklärt ZEIT-Volontär David Will.In mehreren europäischen Ländern sind erneut Kühlsysteme in Supermärkten
ausgefallen. Mindestens ein betroffenes Unternehmen geht von einem
Cyberangriff aus.Und sonst so? Wer am Steuer tippt, wird geblitzt!
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
ZEIT auf Whatsapp.Weitere Links zur Folge:
Thomas Biebricher: »Das Dilemma kann die CDU zerreißen«
Friedrich Merz: So müsste sich der Kanzler im Regierungsalltag häufiger
zeigenCDU-Konferenz: CDU-Politikerin Serap Güler fordert mehr Mitsprache für
ParteibasisNachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler
bis nach Asien verfolgtHendrik Wüst: Auch im Westen schwinden Gewissheiten
Friedrich Merz: »Der Friedrich hat uns ein bisschen aufgemisch…
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Kalifornien: Kommt die weltweit erste Milliardärssteuer?
2 november 2026 · 11 min
Nachdem es bei Jugendprotesten in Frankreich vermehrt zu Krawallen und
Plünderungen gekommen war, prognostizierten Teile der Politik und Medien
einer Apokalypse gleichende Zustände für die
Gen-Z-regelt-Demonstrationen in Deutschland. Selbst die
Bundesschülerkonferenz distanzierte sich vorab von den Demonstrationen.
Nach den Protesten ist nun klar: Bis auf wenige Ausschreitungen, etwa in
Frankfurt und Köln, sind die Demonstrationen weitestgehend friedlich
verlaufen. Nils Markwardt, ZEIT-Redakteur im Ressort Politisches
Feuilleton, erklärt uns im Interview, wieso die Form des Protests viel
mehr Aufmerksamkeit erhält als seine Inhalte. Wie lassen sich die
Demonstrationen im Kontext der Proteste in Frankreich und Serbien
einordnen? Lees meerNeben den amerikanischen Kongresswahlen können Wähler im Bundesstaat
Kalifornien noch eine weitere wichtige Entscheidung treffen. Bei der
Abstimmung über Proposition 40 können sie mit ihrer Stimme entscheiden,
ob Milliardäre eine fünfprozentige Steuer auf ihr Vermögen zahlen
sollen. Einen Verwendungszweck für die möglichen Einnahmen hat der
Bundesstaat bereits: Nachdem US-Präsident Donald Trump Sozialkürzungen
beschlossen hat, könnte das Geld die finanziellen Lücken im
Gesundheitssystem Medicaid füllen. Obwohl Kalifornien die zweithöchste
Armutsrate der USA aufweist, wird keine klare Mehrheit beim
Volksentscheid erwartet. Wir sprechen mit ZEIT-US-Korrespondentin Heike
Buchter darüber, wie vor Ort über diese Frage diskutiert wird und wen
die Steuer überhaupt treffen würde.Und sonst so? Bluetooth-Messenger-App Bitchat boomt dank Protesten in
Frankreich.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich
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Proteste der Gen Z: Das Protest-Missverständnis
Demonstration in Berlin: Bundesschülerkonferenz plant für 20. Nove…
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Hat Gen Z geregelt?
1 november 2026 · 13 min
Die Gruppierung Gen Z regelt hat, ganz nach französischem Vorbild, in
mehr als 30 Städten junge Menschen zu Demonstrationen aufgerufen. Die
Organisatoren gingen von rund 180.000 Teilnehmenden aus. Im Fokus
standen Klimaschutz, Bildung, Wehrpflicht, Wohnungsknappheit und
steigende Lebenshaltungskosten. Während es bei ähnlichen Protesten in
Frankreich zu Krawallen gekommen ist, hat Gen Z regelt vorab
ausdrücklich Gewalt abgelehnt. Wie sind die Proteste verlaufen? Und
können Jugendproteste überhaupt politischen Wandel bewirken? Das
erfahren wir von Stella Schalamon, Redakteurin beim ZEITmagazin. Lees meerIn Atlanta hat das G20-Außenministertreffen unter Vorsitz von
US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. Das Treffen dient der
Vorbereitung des G20-Gipfels, den US-Präsident Donald Trump im Dezember
in Miami ausrichten wird. Für gewöhnlich gehört zu solchen Treffen auch
ein »Familienfoto« aller Teilnehmenden. Doch zu diesem Schnappschuss kam
es in Atlanta nicht, denn nicht nur der deutsche Außenminister Johann
Wadephul (CDU), sondern auch weitere europäische Außenminister haben
nach vorheriger Absprache auf diese Geste verzichtet. Grund dafür: die
Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow am
Außenministertreffen. Dabei haben Wadephul und Lawrow erst kürzlich
erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor
mehr als viereinhalb Jahren miteinander gesprochen. Wieso verweigerte
Wadephul nun das Foto? Rieke Havertz aus dem Außenpolitikressort der
ZEIT ist in Atlanta und erklärt, was das alles mit Diplomatie zu tun
hat.Und sonst so? Selbst anpacken bei Wohnungsnot
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Christina Felschen, Emilia Portwich
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Weitere Links zur Folge:
Jugendproteste: »Das läuft alles komplett in die falsche Richtung« und
Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem ProtestG20-Außenministertreffen: Kein Gruppenfoto bei G20-Außenministertre…
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Lange Schatten in Texas: Das Ende der Ära Trump? (Spezial zu den US-Midterms)
31 oktober 2026 · 30 min
Erstmals seit Jahrzehnten könnte in Texas ein Demokrat in den US-Senat
gewählt werden. Der Staat, der bisher fast sicher an die Republikaner
ging, ist vor diesen Midterms besonders umkämpft. Warum hat der
Ex-Lehrer und fromme Demokrat James Talarico plötzlich Chancen, gegen
den Maga-Kandidaten Ken Paxton zu gewinnen? Was bewegt die Menschen vor
Ort? Lees meerEin Stiefelmacher, der Trump bedingungslos unterstützt, Farmer mit
deutschen Wurzeln, die an ihm zweifeln, und Menschen an einer
Kulttankstelle sprechen über das, was sie umtreibt: hohe Preise für
Benzin, Miete und Lebensmittel. Manche von ihnen werden bei diesen
Wahlen zum ersten Mal demokratisch wählen.Auch wenn Donald Trump bei diesen Midterms nicht auf dem Wahlzettel
steht, sie werden zeigen, wie die Menschen in den USA über ihren
Präsidenten und seine Politik denken.Recherche, Skript und Moderation: Constanze Kainz
Redaktion: Elise Landschek
Produktion: Joscha Grunewald
Weitere Links:
Amrai Coen und Paul Middelhoff zu James Talarico: Er könnte der Anfang
vom Ende Trumps seinDas Politikteil zu den Midterms: Der Mann, den Trump fürchtet
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Was Gen Z an diesem Wochenende in Deutschland regeln will
31 oktober 2026 · 12 min
Bereits seit Wochen geht die Generation Z in europäischen Hauptstädten
massenhaft auf die Straße – unter anderem für Bildung und soziale
Gerechtigkeit. Teilweise ist dieser Protest in Gewalt umgeschlagen.
Jetzt hat das Bündnis Gen Z regelt für dieses Wochenende auch in
Deutschland zu Protesten aufgerufen. Sowohl die Bundesschülerkonferenz
als auch Sicherheitsbehörden fürchten, dass extremistische Gruppen die
Demonstrationen unterwandern könnten, und erwarten gewaltvolle
Ausschreitungen. Wer hinter der Bewegung steckt und was von den
Protesten zu erwarten ist, ordnet Mariya Martiyenko aus dem
Politikressort ein. Lees meerDie Berliner Linke kommt an diesem Wochenende zu einem Parteitag
zusammen. Eigentlich sollte debattiert werden, ob die Partei den
Koalitionsgesprächen mit SPD und Grünen zustimmt. Nach dem Ereignis
dieser Woche drängt sich ein anderes Thema auf: In einem Interview soll
die Linkenpolitikerin Elif Eralp Angst vor radikalen
Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben. Die Debatte darum, ob sie trotz
ihrer Vorsicht vor Terrorunterstützern als Bürgermeisterkandidatin
geeignet ist, reiht sich ein in die Probleme, mit denen die Linke in den
letzten Wochen zu tun hatte. Wie es nach dieser Woche für die Partei
weitergeht und was von der Abstimmung über die Koalitionsverhandlungen
zu erwarten ist, klärt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT.Und sonst so? Risikominimiertes »Trick or Treat«
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken
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Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren
Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in
FrankreichProteste am 31. Oktober: Organisatoren der Bildungsproteste rechnen mit
friedlichem AblaufJugendbewegung Gen Z regelt: Sie fürchten sich vor Gewalt. Auf die
Straße wollen si… -
Gen Z gegen Giorgia Meloni (Update)
30 oktober 2026 · 9 min
In Italien demonstrieren seit dem Freitagmorgen landesweit Menschen
gegen steigende Lebenshaltungskosten und Aufrüstung. Zu den Protesten
aufgerufen hatte die Gewerkschaft USB in etwa 50 Städten. Konkret
richten sie sich gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin
Giorgia Meloni. Warum die Aufrüstung und steigende Lebenshaltungskosten
für die Demonstranten zusammenhängen und ob der Protest in Gewalt
umschlagen könnte, ordnet Ulrich Ladurner ein. Er beobachtet die
Proteste für die ZEIT aus Rom. Lees meerHacker haben mutmaßlich 6,3 Milliarden Dollar von der weltweit größten
Kryptowährungsbörse Binance gestohlen. Das Unternehmen meldete den
Angriff am Freitagmorgen und teilte mit, dass es sämtliche Ein- und
Auszahlungen vorerst aussetzt. Experten sprechen davon, dass es sich
hier um den größten Krypto-Diebstahl in der Geschichte handeln könnte.
Wie es zu dem Angriff kommen konnte und was der Angriff für die Nutzer
und ihr Geld bedeutet, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des
Digitalressorts bei der ZEIT.Außerdem im Update: Die unabhängige, russische Zeitung »Nowaja Gaseta«
muss ihren Betrieb einstellen – weil der Druck der Behörden zu groß
wurde. »Wir wurden vernichtet«, schrieb die Zeitung und erklärte, man
habe der Redaktion alle Ressourcen entzogen. Seit Beginn des
Ukrainekriegs unterliegt die Presse einer deutlich schärferen Zensur als
davor.Und sonst so? In der Kunsthalle Bremen gibt’s eine Ausstellung über und
für Dackel.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren
Italien: Mehr als 100.000 Menschen protestieren in Italien gegen Giorgia
MeloniKryptowährungen: Weltgrößte Kryptobörse Binance meldet mutmaßlichen
Hackerangriff
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Bundespräsidentenamt: Wie kann die Kandidatensuche mehr Spaß machen?
30 oktober 2026 · 13 min
Im kommenden Jahr läuft die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als
Bundespräsident ab. Ende Januar wählt die Bundesversammlung den nächsten
Bundespräsidenten. Bis dahin soll die CDU als stärkste Partei einen
geeigneten Nachfolger vorschlagen – oder diesmal wahrscheinlich eine
Nachfolgerin. Schließlich gibt es parteiübergreifende Forderungen nach
einer weiblichen Besetzung. Spätestens seit ihrem Parteitag stellt sich
die CSU hinter Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags.
Wäre sie eine geeignete Kandidatin für das Amt? Aber Bundeskanzler und
CDU-Chef Friedrich Merz scheint skeptisch. Wen würde der Kanzler gerne
im Amt sehen – und wie könnte die Debatte darüber Spaß machen? Darüber
sprechen wir mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt, Co-Host des
Podcasts »Das Politikteil«. Lees meerEs ist die größte gemeinsame Hilfsaktion für die Zivilbevölkerung seit
Kriegsbeginn: Die Ukraine und Russland konnten sich auf eine lokale
Waffenruhe in der ukrainischen Frontstadt Oleschky einigen. Russland
hatte Oleschky bereits 2022 erobert. Seit Monaten ist die Stadt schon
von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Zudem ist das Gebiet rund um
Oleschky stark vermint. Die beschlossene Waffenruhe soll die Lieferung
von Hilfsgütern und die Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen.
Nach US-Angaben sollen die Einwohner von Oleschky selbst entscheiden, ob
sie nach Russland oder in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht
werden möchten. Warum zögern manche, die Stadt zu verlassen? Und wieso
hat sich Russland auf die Waffenruhe eingelassen? ZEIT-Redakteur Maxim
Kireev hat mit den Menschen vor Ort gesprochen.Und sonst so? Lernen, ohne KI zu lernen.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Fabian Scheler, Elise Landschek
Mitarbeit: Lisa Pausch, Emilia Portwich
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Weitere Links zur Folge:
Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler
bis nach Asien verfolgtNachfolge des …
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EU-Kanada-Gipfel: Vertane Chance in Montreal? (Update)
29 oktober 2026 · 10 min
In Montreal treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen,
Ratspräsident António Costa und Kanadas Premierminister Mark Carney zu
einem Gipfel. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie,
Rohstoffen, Klima und digitalem Handel ausbauen. Darüber hinaus wirbt
Carney für ein Bündnis demokratischer Mittelmächte. Von der Leyen hatte
Kanada zuvor eine »assoziierte Mitgliedschaft« in der EU angeboten. Auf
Drängen mehrerer Mitgliedsstaaten wurde der Begriff jedoch aus dem
Entwurf der Abschlusserklärung gestrichen. Wie sich ihre Partnerschaft
künftig entwickeln könnte, ordnet Petra Pinzler, Politikredakteurin der
ZEIT, ein. Lees meerDie Berliner Linkenpolitikerin Elif Eralp will Regierende
Bürgermeisterin werden. Nun berichtet der »Spiegel« über interne
Kommentare der Politikerin, die ihr Team bei der Autorisierung eines
Interviews versehentlich an die Redaktion geschickt hatte. Darin äußerte
Eralp die Sorge, einen radikalen propalästinensischen Aktivisten
öffentlich beim Namen zu nennen. Inzwischen hat Eralp erklärt, sich
nicht einschüchtern zu lassen. Politiker anderer Parteien äußerten
Zweifel an ihrer Regierungsfähigkeit. Welche Auswirkungen die
Berichterstattung auf die Regierungsbildung in Berlin haben könnte,
erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.Außerdem im Update: Der Volkswagen-Konzern steckt weiter in der Krise.
Der Konzern plant deshalb einen weiteren Stellenabbau, auch
Werksschließungen stehen zur Diskussion. Warum die bisherigen
Rettungsversuche kaum Wirkung zeigen, erläutert
ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler.EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angekündigt, ihr Amt im Februar
2027 vorzeitig niederzulegen. Eine offizielle Begründung nannte sie
nicht. Bereits seit Monaten gab es Spekulationen, dass ihre Nachfolge
noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 geregelt
werden soll.Und sonst so? Wie aus alten Windeln neue Rohstoffe werden
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Fabian Sc…
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Geleakte Mails: Der Meinungsforscher und die AfD
29 oktober 2026 · 13 min
Der Gründer des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, hat
die AfD stärker unterstützt als bisher angenommen. Das zeigt eine
Recherche der ZEIT in geleakten E-Mails der AfD. Das Insa-Institut steht
schon länger in der Kritik, Nähe zur AfD zu pflegen. Insa-Chef Binkert
widerspricht diesem Vorwurf. Christian Fuchs aus dem Investigativressort
der ZEIT gibt im Podcast einen Einblick in die Recherche, die zu
angesehenen Juristen und zur Identitären Bewegung führt. Und er
beobachtet einen Wandel, an wen die Partei Aufträge vergibt. Lees meerDie Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt schnell weiter. Mitte Mai ist
der Ausbruch mit einer neuen Virus-Variante bekannt geworden. Die
Variante ist bislang schwer zu bekämpfen, weil ein spezifischer
Impfstoff fehlt. Wie ein Impfstoff jetzt für Hoffnung sorgt und welche
Schwierigkeiten bleiben, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter für
Gesundheit bei der ZEIT.Und sonst so? Sie sind gefragt: Wie nennt man es, wenn man es nicht
bemerkt, dass man es mit einer KI zu tun hat?Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch
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AfD-Daten: Ziemlich rechte Freunde
Hackerangriff auf die AfD: »Korruption geht alle etwas an, egal, wo man
politisch steht«Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Der Fluss und der Tod
Ebola in Zentralafrika: Mehr als 10.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo
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Israel: Gelingt Gadi Eisenkot der Machtwechsel? (Update)
28 oktober 2026 · 12 min
Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel zeigt sich: Es gab eine
historisch hohe Wahlbeteiligung – doch das Ergebnis ist maximal
unentschieden. Nach Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen liegt der
rechtsreligiöse Block von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
zwar eindeutig vorn, hat aber keine Mehrheit. Auch das Lager um den
Ex-Armeechef Gadi Eisenkot kommt laut den Prognosen nicht auf eine
Mehrheit. Den Regierungsauftrag für sich beansprucht haben aber bereits
beide. Entscheidend für die Regierungsbildung könnten jetzt die
arabischen Parteien sein, die auf einen Machtwechsel hinarbeiten wollen.
Steffi Hentschke berichtet für die ZEIT aus Israel, ordnet die
Entwicklungen ein und gibt eine Prognose für Netanjahus Zukunft. Lees meerEr hat die Präsidentschaftswahl verloren, dann sein Land verlassen. Nach
seiner Wahlniederlage gegen den Amtsinhaber Lula da Silva hat Flávio
Bolsonaro sich jetzt offenbar in die USA abgesetzt. Trotz richterlichen
Ausreiseverbots. Gegen den Sohn des früheren rechtsextremen
brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird unter anderem wegen
Korruptions- und Geldwäscheverdachts ermittelt. Damit wäre er der zweite
Bolsonaro, der nach einer Wahlniederlage in die USA ausreist: Jair
Bolsonaro tat 2022 dasselbe. Wie die Flucht von Flávio Bolsonaro in
Brasilien aufgenommen wird, berichtet Alexander Kauschanski aus dem
Politikressort der ZEIT, der vor Ort die Wahl und ihre Folgen
beobachtet.Außerdem im Podcast: In Spanien sind heute Morgen in der Provinz Toledo
zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen. Mindestens 64 Menschen
sind dabei gestorben.Außerdem: Das Bundesfamilienministerium macht eine Kehrtwende beim
Elterngeld. Und: Im Prozess um die Vergewaltigungsserie an betäubten
Frauen ist der 69-jährige Angeklagte vom Landgericht Berlin zu zwölf
Jahren Haft verurteilt worden.Und sonst so? Mbappé und das Mao-Meme
Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Israel: Israel verzeichnet historisch hohe
Wahlbeteiligung bei Parlamen… -
Netanjahu verliert die Mehrheit – aber auch die Macht?
28 oktober 2026 · 13 min
Bei der Parlamentswahl in Israel kann weder der Oppositionsblock um den
Mitte-Rechts-Politiker Gadi Eisenkot noch die Regierungskoalition von
Benjamin Netanjahu eine Mehrheit erreichen. Damit ist offen, welche
Parteien künftig die Regierung bilden werden. Zu den zentralen Themen
des Wahlkampfs gehörten die geplanten Justizreformen, die Wehrpflicht
für ultraorthodoxe Juden und die Sicherheitspolitik. Nach der Wahl
stehen nun Gespräche über mögliche Regierungskoalitionen an. Sollte sich
keine Mehrheit finden, etwa mit Unterstützung arabischer Parteien,
könnten Neuwahlen erforderlich werden. Welche Möglichkeiten es für eine
Regierungskoalition gibt, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse. Lees meerVor dem Berliner Landgericht wird das Urteil gegen einen 68-jährigen
Mann erwartet. Frank S. ist angeklagt, 14 Frauen betäubt, anschließend
vergewaltigt und die Taten gefilmt zu haben. Insgesamt geht es um 22
Taten, die der Angeklagte bereits gestanden hat. Der Fall erinnert an
den Missbrauchsfall der Französin Gisèle Pelicot. Die Ermittlungen gegen
Frank S. dauern in weiteren möglichen Fällen an. Viele Betroffene sollen
erst durch die Polizei von den Taten erfahren haben. Was die
Ermittlungen in solchen Fällen so schwer macht, erklärt ZEIT-Redakteurin
Nina Monecke, die den Prozess begleitet hat.Und sonst so? Auch Wissenschaftler haben Lieblingstiere.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Israel: Als gäbe es zwei Israels
Parlamentswahl in Israel: Wahllokale in Israel haben geöffnet
Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in
IsraelParlamentswahl in Israel: Angehörige fordern vor Wahl in Israel
Untersuchung zum 7. OktoberWas jetzt? / Wahl in Israel: Israel wählt: Ein Ex-General gegen
NetanjahuRa’am-Partei in Isr…
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Wie Anthropic mit dem Börsengang die Konkurrenz abhängen will (Update)
27 oktober 2026 · 11 min
Als erstes der großen KI-Unternehmen hat Anthropic seinen Börsengang
angekündigt. Es könnte der größte Börsengang in der Geschichte werden.
Laut der Financial Times erwarte man eine Bewertung zwischen 1,5 und
1,75 Billionen Dollar. Dabei ist das Unternehmen erst vor fünf Jahren
gegründet worden. Innerhalb des letzten Jahres hat Anthropic seinen
Umsatz enorm gesteigert. Allerdings bleibt der Umsatz unterhalb der
Erwartungen von Analysten. Nicht zuletzt hatten Sicherheitsrisiken von
KI für Bedenken gesorgt. Anthropics Konkurrent OpenAI hatte als
Konsequenz seinen Börsengang im September aufs kommende Jahr verschoben.
Wieso plant Anthropic ausgerechnet jetzt den Schritt an die Börse? Das
erklärt Jan Guldner, Leiter des Geldressorts der ZEIT. Lees meerWo soll der deutsche Atommüll endgelagert werden? Es gilt, einen Ort mit
optimalen geologischen Bedingungen zu finden. Laut neuester Ergebnisse
der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) kommen dafür nur weniger
als fünf Prozent der Fläche in Deutschland infrage. Potenzielle
Standorte wären demnach denkbar in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und
Brandenburg. Dort werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Bis Ende
nächsten Jahres sollen die möglichen Flächen weiter eingegrenzt werden,
damit bis spätestens 2050 ein Endlager feststeht.Außerdem im Update: Die EU-Kommission stellt ihre Pläne für den Umbau
der Grenzschutzagentur Frontex vor.Und sonst so? Flauschige Auszeit in Finnland
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger
Mitarbeit: Emilia Portwich
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Anthropic: Die wichtigsten Lehren aus dem Börsenprospekt von Anthropic
Künstliche Intelligenz: OpenAI sagt Börsengang vorerst ab
Atommüll-Endlagersuche: Weniger als fünf Prozent von Deutschlands Fläche
für Atommüll geeignetEmpfehlung zum Thema Frontex: In unserer Was jetzt?-Podcastserie
"Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum" geht es … -
Israel wählt: Ein Ex-General gegen Netanjahu
27 oktober 2026 · 13 min
In Israel wird heute ein neues Parlament, die Knesset, gewählt. Zum
ersten Mal seit 1988 findet die Wahl zum regulären Ende einer
Legislaturperiode statt. Sie gilt nicht nur als Abstimmung über den
Langzeitpräsidenten Netanjahu, es geht auch um die Teilhabe der
arabischen Minderheit, die Wehrpflicht der Ultraorthodoxen und den
Rechtsstaat an sich. Netanjahus wichtigster Herausforderer heißt Gadi
Eisenkot und ist sein ehemaliger Generalstabschef. Was der
Anti-Netanjahu politisch fordert, weiß Jan Roß aus dem Politikressort
der ZEIT. Er begleitet die Wahl heute in Jerusalem. Lees meerMit einem neuen Investitionsschutzgesetz will die Bundesregierung die in
Berlin geplante Vergesellschaftung von großen privaten Wohnungsbeständen
erschweren. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem
»Vergesellschaftungsfetisch«, dem man mit diesen Regelungen
entgegenwirken wolle: Entschädigungen sollen ausschließlich zum vollen
Verkehrswert möglich sein, der durch ein Wertgutachten zu ermitteln ist.
Die Entschädigungen sollen unmittelbar in Geld erfolgen und die
»zwingende Notwendigkeit« der Vergesellschaftung soll explizit
nachgewiesen werden. Wie Vergesellschaftungen in unserem Grundgesetz
verankert sind und ob Dobrindt mit seinem Vorschlag Erfolg haben wird,
weiß Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.Und sonst so? Stundenlang anstehen für einen… Teppich?
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in
IsraelWahlen in Israel: Das ist Netanjahus Konkurrenz
Gadi Eisenkot: Kann er Netanjahu besiegen?
Benjamin Netanjahu: Wählen Sie ihn trotzdem?
Ultraorthodoxe Juden in Israel: Kulturkampf um Israels Identität
Joav Segalovitz: Ein bisschen Licht
Investitionsschutzgesetz: Dob…
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Serbiens Studentenliste: Von der Straße ins Parlament (Update)
26 oktober 2026 · 11 min
Die sogenannte Studentenliste hat die vorgezogene Parlamentswahl in
Serbien am Wochenende überraschend klar gewonnen. Wofür die Liste steht
und wie sie den Protest von der Straße in Regierungsarbeit überführen
möchte, erklärt Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner im
Nachrichtenpodcast. Lees meerBei der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat sich dagegen der
Amtsinhaber durchgesetzt. Der linksgerichtete Luiz Inácio Lula da Silva
bekam bei der Stichwahl am Sonntag 51,8 Prozent der Stimmen und setzte
sich somit gegen den rechten Kandidaten Flávio Bolsonaro durch. Der Sohn
des ultrarechten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro forderte im Anschluss,
das Wahlergebnis zu annullieren. Ob ein Gericht das Ergebnis noch kippen
könnte und ob Brasilien ähnliche Unruhe droht wie nach der
Wahlniederlage von Bolsonaro gegen Lula im Jahr 2022, ordnet Azadê
Peşmen ein.Außerdem im Podcast: Bundeskanzler Friedrich Merz ist zur bislang
längsten Auslandsreise seiner Amtszeit nach Ostasien aufgebrochen.Und sonst so? Gemüse auf Rezept.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weiterführende Links:
Parlamentswahl in Serbien: Dieser Sieg gehört der serbischen Jugend
Stichwahl in Brasilien: Lula triumphiert. Doch der Bolsonaro-Clan gibt
nicht aufFriedrich Merz: Merz bricht zu mehrtägiger Reise nach Asien auf
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Wie Marine Le Pen versucht, die Proteste für sich zu nutzen
26 oktober 2026 · 14 min
In Frankreich war an diesem Wochenende viel los. In der Nähe von Paris
kam es am Freitag zu einem mutmaßlich rechtsextremen Anschlag. Im rund
100 Kilometer südlich von Paris gelegenen Orléans hat die
rechtsnationale Partei Rassemblement National ihren Parteitag mit
Auftakt zum Präsidentschaftswahlkampf abgehalten. Parallel sind im
gesamten Land – trotz teilweise erteilten Protestverbots – Demonstranten
auf die Straße gegangen. Bei hunderttausenden Demonstranten kam es am
Samstag landesweit zu mehr als 1.300 Festnahmen. Das Wochenende vor Ort
beobachtet hat der ZEIT-Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Er weiß
auch, wie Marine Le Pen die andauernden Proteste für sich nutzt. Lees meerDer Audi-Vorstandschef Gernot Döllner auf der Bühne einer
Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. Dieses Bild hat sich am
Wochenende in Perry, Georgia gezeigt. Gemeinsam mit Trump hat Döllner
verkündet, dass Audi dort in Georgia ab Anfang 2027 sein erstes Werk in
den USA bauen will. Umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro Investition
sollen laut Audi in den Standort fließen und dann ab Anfang der 2030er
Jahre jährlich 200.000 Premium-SUVs gebaut werden. Die Verkündung kommt
in einer Zeit, in der Trump vor den anstehenden Midterms unter Druck
steht, die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Audi wiederum steht unter
dem Druck amerikanischer Zölle und liebäugelt schon seit einigen Jahren
mit einem Werk in den USA. Wie es dazu kommt, dass eine solche
Verkündung auf Trumps Wahlkampfbühne stattfindet und ob die Produktion
in den USA Audi aus der Krise hilft, weiß Max Hägler aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT.Und sonst so? Pilze suchen als Bildungsurlaub
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Anneke Rietkerken, Susanne Hehr
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Frankreich: Drei weitere Festnahmen nach tödlichen Schüssen nahe Paris
RN-Parteitag in Orléans: Proteste bei Parteitag de…
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Hilft Meta Bolsonaro 2.0 an die Macht?
25 oktober 2026 · 13 min
Am Sonntag treten Lula da Silva und Flávio Bolsonaro in Brasilien zur
Stichwahl an. Obwohl Bolsonaro im ersten Wahlgang vorn lag, könnte es
knapp werden. Für das »Was jetzt?«-Team berichtet Azadê Peşmen aus
Brasilien, wie Lulas Anhänger online mobilisieren und warum der
Facebook-Konzern Meta in der Kritik steht. Lees meerIn mehreren türkischen Städten haben zahlreiche Menschen für
Pressefreiheit demonstriert. Zuvor wurde das Nachrichtenportal T24
gesperrt und der Fernsehsender Halk TV unter staatliche Zwangsverwaltung
gestellt. Warum geht die Regierung gerade jetzt gegen kritische Medien
vor? Hannah Grünewald berichtet für »Was jetzt?« aus der Türkei.Und sonst so? Hitlers »Teehaus« am Obersalzberg durch Feuer weitgehend
zerstörtModeration und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Stichwahl in Brasilien: Kommt jetzt der nächste Bolsonaro an die Macht?
Halk TV: Türkische Regierung übernimmt Kontrolle eines oppositionsnahen
SendersSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Spezial »Der Wahlkreis«: Ist das Establishment am Ende – oder kommt da noch was?
24 oktober 2026 · 1 uur 4 min
Derzeit ist jede Wahl eine Anti-Establishment-Wahl: gegen die da oben,
die immer schon an der Macht sind, die uns den ganzen Schlamassel
überhaupt erst eingebrockt haben. Von rechts gibt es diese Kritik seit
Jahren. Nun gibt es sie auch von links. Keine gute Zeit für Parteien der
Mitte – weder in Deutschland noch sonst wo im Westen. Lees meerIn der aktuellen Folge des Wahlkreis-Podcasts gehen unsere Hosts Lisa
Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch der Frage nach, wer das
Establishment eigentlich ist, warum man sich dort in bestimmten Dingen
lange so einig war und wie es dazu kommen konnte, dass plötzlich alle
dagegen sind. Aber es gibt auch Hoffnung für die Gescholtenen:
Mitte-Politiker in den USA und im Vereinigten Königreich gehen neue
Wege.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Wann wird’s mal wieder richtig pünktlich?
24 oktober 2026 · 13 min
Wer mit dem Zug von Berlin über Hannover nach Nordrhein-Westfalen reisen
will, muss in den nächsten 14 Monaten deutlich mehr Zeit einplanen. Denn
im Rahmen der sogenannten Generalsanierung erneuert die Deutsche Bahn
die ICE-Strecke zwischen Hannover und Berlin. Die Idee dahinter: Während
der Vollsperrung erledigt die Bahn alle notwendigen Bauarbeiten auf
einmal. Dafür haben die Reisenden zumindest auf dieser Strecke danach
für ein paar Jahre Ruhe. Ist das marode Schienennetz erst mal saniert,
verbessern sich auch die Pünktlichkeitswerte, so das Kalkül der Bahn.
Doch auch auf den Strecken, die bereits generalsaniert sind, gibt es
Kritik an weiterhin unpünktlichen Zügen. Und auch der Zeitplan des
Gesamtprojekts hat sich als zu ehrgeizig erwiesen, weshalb die Bahn
ihn anpassen musste. Statt bis 2031 wird sich die Generalsanierung bis
in die Mitte der Dreißigerjahre hinziehen. Warum es auch nach der
Sanierung noch nicht überall pünktlich läuft und was Hoffnung für die
Zukunft macht, erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der
ZEIT. Lees meerEndet in Serbien an diesem Wochenende die Ära Vučić? Oder sichert sich
der autokratische Ex-Präsident ein weiteres Mal die Macht? Bei der
Parlamentswahl am Sonntag fordert ausgerechnet eine studentische Liste
die sogenannte Fortschrittspartei von Vučić, die Serbien seit 14 Jahren
regiert, erstmals ernsthaft heraus. Schon seit zwei Jahren protestiert
die oppositionelle Studentenbewegung gegen Korruption und
Machtmissbrauch der serbischen Regierung. Auslöser war der Einsturz
eines Bahnhofsvordachs in der Stadt Novi Sad im November 2024. Die
Katastrophe, bei der 16 Menschen getötet wurden, ist bis heute nicht
aufgeklärt und hat in Serbien zu den größten Protesten seit dem Zerfall
Jugoslawiens geführt. Wie die Protestbewegung die Wahl gewinnen und wie
sie ihr Land verändern will, erklärt die freie Journalistin Lucia
Steinwender. Sie beobachtet die Proteste und die Wahl in der serbischen
Hauptstadt.Und sonst so? Das Schönste am H…
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Netanjahu lässt die Tore schließen (Update)
23 oktober 2026 · 12 min
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will das
Westjordanland vollständig abriegeln. Dazu sollen Kontrollpunkte rund um
die Stadt Hebron und im restlichen Westjordanland geschlossen werden.
Die Ankündigung folgt auf einen Schusswaffenangriff mit fünf Verletzten
in der Nähe von Hebron. ZEIT-Auslandsredakteurin Lea Frehse berichtet in
dieser Folge aus dem Westjordanland. Lees meerAußenminister Johann Wadephul will bei einem diplomatischen Treffen in
Istanbul über die Huthi-Miliz und die Lage in der Straße von Hormus
beraten. Ab Freitag treffen sich die Außenminister der beiden Länder
gemeinsam mit Amtskollegen aus Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten,
Frankreich, Großbritannien und Italien. Was das Treffen bewirken kann
und ob das Format langfristig bleibt, ordnet Alice Bota,
Politikredakteurin der ZEIT, ein.Außerdem im Update: Beim CSU-Parteitag in München wird diskutiert, ob
Ilse Aigner ihren Posten als bayerische Landtagspräsidentin aufgibt und
Kandidatin für das Bundespräsidentenamt werden soll. Benedikt Becker,
Politikredakteur der ZEIT, berichtet, worüber die CSU noch sprechen
wird.Und sonst so? Der Giftnotruf rettet Leben – und Urlaube
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
ZEIT auf WhatsApp.Weitere Links:
Außenministertreffen in Istanbul: Wadephul will bei Außenministertreffen
über freie Schifffahrt beratenHäfen der Emirate: Sie bauen die Umgehungsstraße von Hormus
Huthi-Angriff auf Riad: Mit Geschossen gegen eine Idee
Saudi-Arabien: Warum Saudi-Arabien so wehrlos wirkt
Heidi Levine: »Ich habe jeden Tritt gespürt«
Combatants for Peace: »Wenn wir das nicht schaffen, wird es uns am Ende
umbringen«Westjordanland: Netanjahu kündigt »vollständige Abriegelung« des
Westjordanlands anSie wollen mehr exklusive …
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Was treibt die jungen Menschen auf die Straße?
23 oktober 2026 · 12 min
Gebäude stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert und die Polizei
versprüht Tränengas: Seit Wochen gehen Bilder und Videos der Proteste in
Frankreich um die Welt. Die französische Jugend protestiert für massive
Veränderungen im Schulsystem. Doch auch in anderen europäischen Ländern
gehen junge Leute vermehrt auf die Straße, um ihrem Frust über
Lehrermangel, Wohnungsnot, Wehrpflicht und Co. Gehör zu verschaffen.
Wieso ist der Protestdrang unter jungen Menschen momentan so stark? Und
wie unterscheidet sich die Protestkultur der verschiedenen Länder?
Darüber sprechen wir mit Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop. Lees meerIn Fällen von sehr schwerer Krankheit, besteht für Menschen in
Deutschland die Möglichkeit, den assistierten Suizid in Anspruch
zunehmen. Dafür können sich Betroffene an Sterbehilfeorganisationen
wenden. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Anfragen stetig
gestiegen. Aufseiten der Ärzte und des medizinischen Fachpersonals gab
es bislang Unsicherheiten im Umgang mit Betroffenen. Nun haben sich mehr
als 30 medizinische Fachgesellschaften zusammengeschlossen und gemeinsam
Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Leitlinien sind gestern
vorgestellt worden. Was steht darin? Anaïs Kaluza, aus dem
Gesundheitsressort der ZEIT, gibt uns einen Überblick über den aktuellen
Stand.Und sonst so? Unternehmer gründen KI-Literaturpreis
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Constanze Kainz, Philip-Johann Moser, Fabian Scheler
Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich
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Proteste in Europa: Diesen jungen Menschen reicht’s
Generationenkonflikt in Europa: Wenn die Geduld zu Ende geht
Proteste in Frankreich: Frankreichs Premier verurteilt »entsetzliches
Ausmaß an Gewalt«Assistierter Suizid: Ist das der freie Wille?
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PHP: Was genau ist passiert und wie schwer wiegt das Problem? (Update)
22 oktober 2026 · 11 min
Die Webseite der Berliner Charité, die der Polizei in Thüringen oder der
S-Bahn in der Hauptstadt – nur ein paar Beispiele von Internetseiten,
die gestern vorsorglich vom Netz genommen wurden. Hintergrund ist die
Sicherheitslücke in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP, die als
technisches Fundament für einen Großteil aller weltweiten Webseiten
dient. Ganze Volkswirtschaften hängen davon ab, dass PHP läuft. Im
Podcast erklärt Lisa Hegemann – sie leitet das Digitalressort bei der
ZEIT –, wie es zu der Schwachstelle kam, die am gestrigen Mittwoch
öffentlich gemacht wurde, und welche Rolle KI in dem Fall gespielt hat. Lees meerDer bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Regierungen mit
Beteiligung der AfD oder der Linken kein Geld über den
Länderfinanzausgleich geben. In seinen Worten: Die von ihm ins Spiel
gebrachte sogenannte Extremismusklausel würde »besagen, dass Länder, die
extremistisch regiert werden, nicht von den Geberländern unterstützt
werden«. Während andere Ministerpräsidenten ihm klar widersprechen,
beantwortet der Politik-Ressortleiter Heinrich Wefing im Podcast die
Frage, ob eine solche Klausel rechtlich überhaupt möglich ist.Außerdem im Update: Ermittler haben einen Ukrainer festgenommen, der
militärische Informationen für Russland gesammelt haben soll. Er soll
Kontakte in die Rüstungsindustrie gehabt haben.Und sonst so? Achtung, Rote Bete!
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Fabian Scheler, Philip Moser
Mitarbeit: Constanze Kainz
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Was bei den Midterms für Trump auf dem Spiel steht
22 oktober 2026 · 13 min
Knapp zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen geraten die Republikaner von
Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck, denn die Demokraten
könnten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zurückerobern.
Grund dafür sind vor allem Trumps schlechte Zustimmungswerte sowie die
Unzufriedenheit vieler Amerikaner mit den gestiegenen
Lebenshaltungskosten und den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs.
Obwohl Trump selbst nicht zur Wahl steht, könnte eine Niederlage Folgen
für seine weitere Amtszeit haben. Warum die Zwischenwahlen für Trump so
entscheidend sind, erklärt ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble. Lees meerIn Deutschland fehlen Schätzungen zufolge etwa 1,35 Millionen Wohnungen.
Gleichzeitig wird seit Jahren zu wenig gebaut. Dabei gibt es zahlreiche
unbebaute Grundstücke und Brachflächen, die für den Wohnungsbau genutzt
werden könnten. Um diese Flächen zu mobilisieren, können Städte
Grundstückseigentümer mit einem sogenannten Baugebot dazu verpflichten,
ihre Grundstücke zu bebauen. Die Stadt Nürnberg nutzt das Baugebot
bereits. Ob das Nürnberger Modell auch für andere Städte ein Vorbild
sein könnte, ordnet Jurik Casper Iser, Redakteur im Wirtschaftsressort
der ZEIT, ein.Und sonst so? »The Diplomat« ist zurück.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an
unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast.Weitere Links zur Folge:
US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein?
OK, America? / UN-Vollversammlung: Donald Trumps Stärke wirkt immer
schwächerMidterm Elections: US-Demokraten planen für Fall eines Wahlsiegs
100-Tage-ProgrammMidterms 2026: In diesen US-Bundesstaaten wird es knapp bei der
SenatswahlUS-Kongress: Kann der US-Kongress Trump gefährlich werden?
Midterm-Wahlen: Trump meldet Ausgabe…
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Warum bald Regionalzüge in ganz Deutschland wegfallen könnten (Update)
21 oktober 2026 · 10 min
Die Verkehrsminister von Bund und Ländern verhandeln am Mittwoch und
Donnerstag auf einer Konferenz darüber, wie in Zukunft der regionale
Nahverkehr finanziert werden soll. Verkehrsverbünde im ganzen Land
wissen nicht, wie sie ihr Angebot in den kommenden Jahren finanzieren
sollen. Finden die Minister keine Lösung, könnten viele Verbindungen in
den kommenden Jahren eingestellt werden. Die Hintergründe erklärt Jonas
Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT im Podcast. Lees meerDie Erde steuert den Vereinten Nationen zufolge bei Beibehaltung der
momentanen Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad
Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Das ergibt eine neue
Berechnung aus dem Emissionsbericht des UN‑Umweltprogramms Unep. Ist das
1,5-Grad-Ziel von Paris damit endgültig gescheitert? Und gibt es
trotzdem positive Entwicklungen beim Klimaschutz? Das beantwortet Petra
Pinzler aus der Politikredaktion der ZEIT.Und sonst so? Alice Schwarzers Zeitschrift »Emma« wird 50 – und jetzt
eingestellt.Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lena Herrmann
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
ZEIT auf WhatsApp.Weitere Links:
Klimaziel der UN: 1,5-Grad-Ziel war gestern. Jetzt gilt der Overshoot
Klimawandel: Erde steuert laut UN-Bericht auf 2,8 Grad Erwärmung zu
Verbrenner-Aus: Vorwärts in die Vergangenheit mit Merz und Macron
Regionalverkehr: Deshalb müssen Sie um Ihre Regionalzüge fürchten
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Was die Hunderttausenden gehackten AfD-Mails offenbaren
21 oktober 2026 · 13 min
Nach einem Hackerangriff sind rund 420.000 interne E-Mails von
AfD-Politikern im Netz veröffentlicht worden. Aktivisten hatten sich im
September Zugang zu Mailpostfächern der Partei verschafft und einen
Datensatz von 280 Gigabyte erbeutet. Insgesamt sollen demnach zehn
AfD-Konten betroffen sein, darunter die von Ex-Parteichef Alexander
Gauland, der jetzigen Co-Parteichefin Alice Weidel und Leif-Erik Holm,
Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern. Die Nachrichten reichen
demnach teilweise bis 2014, der Gründungszeit der Partei, zurück. Die
AfD hat den Angriff bestätigt und Untersuchungen angekündigt. Ein Team
der ZEIT wertet den Datensatz seitdem aus. Wie schwerwiegend ist der
Datendiebstahl für die AfD, die manche gerne verbieten würden und die in
Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Das ordnet Tilman Steffen
ein, ZEIT-Politikredakteur und langjähriger AfD-Beobachter. Lees meerAm kommenden Dienstag wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Ob der
amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein Bündnis Likud
weiterhin regieren werden, ist unklar. In den neuesten Umfragen liegen
Netanjahu und Gadi Eisenkot, der frühere Generalstabschef, mit seiner
Partei Jaschar gleichauf. Allerdings erzielen beide Lager aktuell keine
Mehrheit. Umso wichtiger wird die Rolle von möglichen
Koalitionspartnern. Etwa arabische Parteien, die bisher keine große
Rolle spielen. Die arabische Partei Ra’am gilt dabei als möglicher
Königsmacher. Die freie Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke stellt
sie und ihre besondere Führungsspitze vor.Und sonst so? Wir nehmen teil an der Verlosung des vielleicht ekligsten
Chutneys der Welt.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Imre Balzer, Mounia Meiborg, Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Emilia Portwich
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
AfD-Datenleak: Das ist das AfD-Datenleak
Cyberattacke auf Partei: Hacker greifen E-Mail-Konten der AfD an
AfD…
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Will Donald Trump die Ukraine zur Kapitulation zwingen? (Update)
20 oktober 2026 · 11 min
Nach US-Medienberichten soll die Regierung von Präsident Donald Trump
die Lieferung wichtiger Patriot-Abfangraketen an die Ukraine
zurückhalten. Zugleich beklagt die Ukraine ausbleibende Warnungen der
US-Geheimdienste vor russischen Angriffen und Einschränkungen bei
Satellitenverbindungen. Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
Selenskyj zuletzt wiederholt kritisiert. Russlands Präsident Wladimir
Putin hat zudem ein mögliches Treffen mit Trump und Chinas Präsident Xi
Jinping ohne Beteiligung Selenskyjs vorgeschlagen. Welche Ziele die
US-Regierung mit ihrem Kurs verfolgt, erklärt Jörg Lau, internationaler
Korrespondent der ZEIT. Lees meerDie Bundesregierung will Deutschland als Wirtschaftsstandort stärken und
mehr private Investitionen anziehen. Beim Investitionsgipfel in Berlin
warben Bundeskanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil
vor rund 200 internationalen und deutschen Unternehmenschefs für den
Standort Deutschland. Im Mittelpunkt standen künstliche Intelligenz,
technologische Innovationen und der Ausbau der Infrastruktur.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche verkündete Investitionszusagen
von mehr als 225 Milliarden Euro. Kritik kommt vom Institut der
deutschen Wirtschaft. Direktor Michael Hüther warnt vor zu hohen
Erwartungen an den Gipfel.Außerdem im Update: Die Deutsche Post plant, das Porto für einen
Standardbrief ab Januar 2027 um 20 Cent auf 1,15 Euro anzuheben. Die
neuen Preise sollen für zwei Jahre gelten, müssen aber noch von der
Bundesnetzagentur genehmigt werden. Die Post begründet die geplanten
Preiserhöhungen mit sinkenden Briefmengen und steigenden Kosten.Und sonst so? Apu ist mit neuer Stimme zurück!
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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ZEIT auf WhatsApp.Weitere Lin…
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Jung, europäisch, wütend
20 oktober 2026 · 13 min
In mehreren europäischen Ländern sind am Wochenende Hunderttausende
Menschen auf die Straße gegangen. In Frankreich, Italien, Belgien,
Portugal und Albanien demonstrierten sie unter anderem gegen steigende
Lebenshaltungskosten, hohe Studiengebühren und Sparmaßnahmen im
Bildungsbereich. Auch die Wohnungskrise in europäischen Metropolen war
eines der Themen. Dabei kam es teilweise zu gewaltsamen
Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. In
Frankreich und Italien wurden Geschäfte geplündert und Gebäude
beschädigt. Was eint die Proteste in den verschiedenen Ländern und worin
unterscheiden sie sich? Und welche politischen Folgen könnte die
Protestwelle für Europa haben, die von mehreren Politikern wie Donald
Trump und Alexander Dobrindt mit der Migrationspolitik in Verbindung
gebracht wurde? Das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der
ZEIT in Brüssel. Lees meerIm Pazifik entwickelt sich derzeit ein besonders starker El Niño. In
diesem Jahr ist das Wasser vor Südamerika außergewöhnlich warm, ein
Rekord-El-Niño baut sich auf. Die Folgen sind bereits in verschiedenen
Teilen der Welt spürbar: In Indonesien haben Waldbrände zugenommen. In
Teilen Afrikas und Asiens könnte das Phänomen Ernteausfälle und
Hungerkrisen verschärfen. Seinen Höhepunkt dürfte El Niño rund um den
Jahreswechsel erreichen. Welche Auswirkungen das Klimaphänomen haben
könnte und wie sich die Menschen in einer der stark betroffenen
Regionen, in Ostafrika, darauf vorbereiten, erklärt Fritz Habekuß,
Umweltkorrespondent der ZEIT.Und sonst so? In Germany, we say »Berufsorientierungspraktikum«, in New
York gibt es den 16-jährigen Avi.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Europaweite Demonstrationen: Tausende bei Protesten in Italien,
Portugal, Belgien und AlbanienJugendproteste: Proteste auf Euro…
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Wer schürt die Gewalt in Frankreich? (Update)
19 oktober 2026 · 12 min
Bei landesweiten Protesten in Frankreich haben Gewalttäter am Wochenende
Geschäfte geplündert, Fahrzeuge angezündet und öffentliche Gebäude
beschädigt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt
in einer Fernsehansprache und räumte Fehler bei der Planung der
Polizeieinsätze ein. Wie ist die Lage in Frankreich nach dem Wochenende
und warum hat Macron bislang keine konkreten politischen Reformen
angekündigt? Das erklärt Matthias Krupa, Frankreichkorrespondent der
ZEIT. Lees meerIn Berlin entscheiden SPD und Grüne am Montagabend, ob sie mit der
Linken Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Grünen werden
voraussichtlich zustimmen, doch 20 SPD-Bundestagsabgeordnete haben sich
in einer gemeinsamen Erklärung gegen Koalitionsverhandlungen mit der
Linken in Berlin ausgesprochen. Alisa Schellenberg aus dem
Politikressort der ZEIT erklärt, wie groß der Widerstand in der SPD ist
und ob Rot-Grün-Rot daran noch scheitern könnte.Außerdem im Update:
In Armeniens Hauptstadt Jerewan beginnt die UN‑Biodiversitätskonferenz.
Vertreter aus fast 200 Staaten beraten dort über die Umsetzung eines
internationalen Abkommens zum Schutz der Artenvielfalt. Warum der
weltweite Artenschutz nur schleppend vorankommt, erklärt Fritz Habekuß,
Umweltkorrespondent der ZEIT.Und sonst so? Vier Wochen ohne Smartphone – das ZEIT-Experiment
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
Ausschreitungen in Frankreich: Während der Präsident spricht, brennen
die BarrikadenMassenproteste in Frankreich: Macron lehnt Rücktrittsangebot von
Innenminister Nuñez abSondierungspapier für Berlin: Was Rot-Grün-Rot in Berlin umsetzen möchte
Regierungsbildung in Berlin: 20 SPD-Bundestagsabgeordnete lehnen
Koalition mit Linken in Berlin abUN-Biodiversitätskonferenz: Bundesumweltminister spricht von
unzureichendem Natur- und ArtenschutzSie …
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Berliner Sondierungen: Die Union sieht Rot-Grün-Rot
19 oktober 2026 · 13 min
Linke, Grüne und SPD in Berlin haben am Wochenende ihre
Sondierungsgespräche abgeschlossen. Den Parteigremien werde nun die
Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen, teilten die
Verhandlungsführer der Parteien auf einer gemeinsamen Pressekonferenz
mit. Doch die mögliche rot-grün-rote Regierung in der Hauptstadt stößt
bei der Union auf scharfe Kritik. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
warnt SPD und Grüne vor einer Zusammenarbeit mit der Linken. CSU-Chef
Markus Söder fordert sogar eine Brandmauer nach links. Die Junge Union
(JU) verlangt, eine mögliche Berliner Landesregierung von Informationen
des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes auszuschließen.
Warum sorgt das geplante Bündnis bundesweit für so viel Kritik? Und
welche Schlüsse könnte die Union aus einer rot-grün-roten Regierung
ziehen? Das erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des
Politikressorts der ZEIT. Lees meerViele Unternehmen in Deutschland schränken das Homeoffice ein und
fordern von ihren Beschäftigten wieder mehr Präsenzzeit. Zuletzt hat
sich der Autohersteller Mercedes-Benz darauf geeinigt, dass Angestellte
ab dem kommenden Jahr bis zu vier Tage pro Woche im Büro arbeiten
sollen. Auch Konzerne wie SAP, Amazon und die Deutsche Bahn haben
strengere Homeofficeregeln durchgesetzt. Dabei arbeitet laut
Statistischem Bundesamt knapp ein Viertel der Erwerbstätigen in
Deutschland zumindest gelegentlich von zu Hause aus. 24 Prozent davon
sind sogar vollständig zu Hause im Dienst und fahren gar nicht mehr ins
Büro. Warum immer mehr Unternehmen ihre Angestellten zurück ins Büro
holen, ordnet David Gutensohn, stellvertretender Leiter des
Arbeitsressorts der ZEIT, ein.Und sonst so? Kippen, Kaffee und Gott im Nonnen-Späti
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Sophia Boddenberg
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Weitere Links zur Folge:
Berlin: Linke, Grüne und SPD einigen sich bei Sondierungen in Berlin
Jung…
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Was die Junge Union von Friedrich Merz verlangt
18 oktober 2026 · 14 min
Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Treffen der Jungen Union in Bonn
Reformen bei der Arbeit, der Rente und der sozialen Absicherung
gefordert. Rund 300 Delegierte der CDU- und CSU-Nachwuchsorganisation
kommen dort seit Freitag zusammen. Zwischen Merz und der Jungen Union
gibt es insbesondere bei der Rentenpolitik unterschiedliche Positionen.
Der wiedergewählte JU-Vorsitzende Johannes Winkel wirft der CDU vor,
ihre Politik nicht ausreichend an aktuellen Herausforderungen
auszurichten. Welche Forderungen die Junge Union stellt, berichtet
Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerBei der Krisenübung Red Storm Charlie haben Bundeswehr, Behörden und
Kliniken Ende September in Hamburg erprobt, wie Verletzte im Kriegs-
oder Katastrophenfall medizinisch versorgt werden könnten. Drei Tage
lang trainierten die Beteiligten verschiedene Szenarien, darunter die
Versorgung zahlreicher Verwundeter und den Aufbau einer provisorischen
Notaufnahme in einer Tiefgarage. Im Fall eines Krieges rechnen
Bundeswehr und Nato damit, dass täglich bis zu 1.000 verwundete Soldaten
nach Deutschland gebracht werden müssten. Wie die Notversorgung
funktionieren soll, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
Korrespondent der ZEIT.Und sonst so? Nicht an den Eisbären denken!
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Deutschlandtag der Jungen Union: Friedrich Merz fordert »Freiheit statt
Extremismus«Jugendorganisation der Union: Junge Union beginnt dreitägigen
»Deutschlandtag« in BonnRentenreform: Junge Union fordert schnellere Umsetzung der
ReformvorschlägeFriedrich Merz: Sie vermissen Stärke. »Er agiert wie ein Reh«, sagt
einerGesundheitsversorgung im Krieg: Die Verletzten kommen in die Tiefgarage
Bundeswehr: Zu geheim für den Ernstfall
Russland: Bundeswehr plant mit 1.000 verw…
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Hörtipp: Tatort Ostsee – Wer sprengte die Nord Stream Pipelines? (Staffel 2)
17 oktober 2026 · 34 min
Die Spur eines mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteurs führt in der zweiten
Staffel von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines
in der Ostsee? Die Recherche von ARD, ZEIT und Süddeutscher Zeitung
beginnt in dieser Folge in Pruszków, eine Vorstadt von Warschau. Hier
soll Wolodymyr Z. mit seiner Familie gelebt haben – einer der Männer,
die nach Einschätzung der deutschen Ermittler die Pipelines in 80 Metern
Tiefe sabotiert haben sollen. Lees meerAuf der Segelyacht »Andromeda« hatten die Ermittler Sprengstoffspuren,
Haare und Fingerabdrücke gefunden. Ein Blitzerfoto führt zu einer Gruppe
ukrainischer Taucher. Gegen Wolodymyr Z wird ein Haftbefehl erlassen.
Doch bevor die polnischen Behörden ihn festnehmen können, ist er wieder
verschwunden.
Die nächste Folge von Tatort Ostsee erscheint am Mittwoch, 21.10.2026.
Alle Folgen finden Sie hier.Host: Luisa Hommerich
Skript: Fritz Zimmermann
Recherche: Manuel Bewarder, Jörg Diehl, Florian Flade, Michael
Götschenberg, Georg Heil, Luisa Hommerich, Roman Lehberger, Holger
Stark, Holger Schmidt, Jörg Schmitt, Lina Verschwele, Fritz Zimmermann
Fact-Checking: Sascha Venor
Produktion: Sabine Korbmann, Mandy Tintner, Pune Djalilevand, Konrad
Winkler
Musik: Michael Dommes
Redaktion NDR: Lena Gürtler
Redaktion DIE ZEIT: Constanze Kainz
Juristische Beratung: Philipp Steinhübl (NDR) und Jörg Nabert (SZ)
Distribution: Nils Kinkel (NDR)
Der Podcast ist eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2026.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Nvidia-Deal: Wer soll bei KI in Deutschland mitmischen?
17 oktober 2026 · 13 min
Die Bundesregierung will mit dem US-Chipkonzern Nvidia im Bereich
künstliche Intelligenz kooperieren. Am Montag wollen Bundeskanzler
Friedrich Merz (CDU) und Nvidia-Chef Jensen Huang die Kooperation
vorstellen, wie die ZEIT aus Regierungskreisen erfuhr. Was verspricht
sich die Bundesregierung von dem Deal? Diese Frage beantwortet Jakob von
Lindern, Ressortleiter Digital der ZEIT. Lees meerIn Indien sind die Proteste der sogenannten Kakerlaken-Bewegung wieder
aufgeflammt. Sie protestieren gegen eine Maßnahme der indischen
Regierung, die die Wählerverzeichnisse überprüfen will. Ob die
Protestbewegung mit dem neuen Thema größer geworden ist, berichtet
Pradnya Bivalkar. Sie ist Medienwissenschaftlerin und Indien-Expertin
für die Robert-Bosch-Stiftung.Und sonst so? Japan spielt »Wer am besten schläft, gewinnt«
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lena Herrmann und Christina Felschen
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Künstliche Intelligenz: Bundesregierung vereinbart KI-Kooperation mit
NvidiaShashi Tharoor: »Es ist ein Angriff auf das Fundament unserer
Demokratie«Proteste in Indien: Mehrere Anführer indischer
»Kakerlaken«-Protestbewegung festgenommenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Verbrenner aus, Verbrenner an (Update)
16 oktober 2026 · 10 min
Deutschland und Frankreich haben sich im Streit über das geplante
Verbrenner-Aus ab 2035 auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach sollen
Autohersteller den Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen ab 2035 nur noch
um 90 statt um 100 Prozent senken müssen. Damit könnten auch nach 2035
weiterhin Neuwagen mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Befürworter
sehen in dem Vorstoß eine Entlastung für die angeschlagene
Autoindustrie. Kritiker warnen hingegen, dass die Hersteller dadurch den
Umstieg auf Elektroautos weiter verzögern könnten. Nach der Einigung
kann die EU weiter in Brüssel verhandeln. Wie wahrscheinlich ist es,
dass sich der deutsch-französische Vorschlag in der EU durchsetzt? Und
hilft die Lockerung der deutschen Autoindustrie langfristig oder
verschiebt sie deren Probleme nur? Darüber sprechen wir mit Petra
Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT. Lees meerZehn Euro pro Monat vom Staat für jedes Kind ab sechs Jahren, die am
Aktienmarkt angelegt werden können: Das ist die Idee hinter der
sogenannten Frühstartrente, die der Bundestag an diesem Freitag
beschlossen hat. Vonseiten der Opposition wird diese Maßnahme zur
Altersvorsorge mit Blick auf Chancengleichheit kritisiert. Denn: Je nach
finanzieller Aufstellung der Familie können Eltern das Depot zusätzlich
anfüttern. Wie viel dabei am Ende rauskommen könnte, zeigt ein Rechner,
den die ZEIT entwickelt hat. Wer am Ende von der Frühstartrente
profitiert und ob das Ganze einen spürbaren Unterschied machen kann,
erklärt Tina Groll, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT.Außerdem im Update:
Die EU hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei ihrem
Gipfel in Brüssel weitere Unterstützung zugesichert. Zudem arbeitet die
EU an einem weiteren Sanktionspaket gegen Russland. US-Präsident Donald
Trump hatte zuvor seine Kritik an Selenskyj verschärft.Und sonst so? Warum unsere Uhren eine Sekunde verlieren werden.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Anneke Rietk…
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Wie Friedrich Merz die deutschen Unternehmer verloren hat
16 oktober 2026 · 13 min
Als Friedrich Merz vor anderthalb Jahren Bundeskanzler wurde, setzten
viele deutsche Unternehmen Hoffnungen in den CDU-Chef. Die Wirtschaft
entfesseln und eine »Wirtschaftswende« einleiten, das wollte er gleich
zu Beginn seiner Kanzlerschaft. Man vermutete bei ihm
Wirtschaftskompetenz. Inzwischen ist das Verhältnis zwischen Kanzler und
Unternehmen abgekühlt – unter anderem aus Enttäuschung, dass die
angekündigten Sozialreformen nicht im versprochenen Tempo umgesetzt
werden. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sind mehr als 90 Prozent der
Arbeitgeber wenig bis gar nicht zufrieden mit der Wirtschafts- und
Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung. Beim Arbeitgebertag diese Woche
forderte Verbandspräsident Rainer Dulger den Kanzler auf, die geplanten
Reformen endlich umzusetzen. Nur ein Indiz dafür, wie angespannt das
Verhältnis zueinander ist. Wie kam es zu der Entfremdung zwischen
Wirtschaft und Kanzler – und wie ließe es sich wieder kitten? Jens
Tönnesmann, Chefredakteur von ZEIT für Unternehmer und
Wirtschaftsredakteur, hat mit vielen Unternehmern im Land gesprochen und
skizziert im Podcast, was sie Merz vorwerfen. Lees meerBisher standen bei der geplanten Gesundheitsreform der Bundesregierung
vor allem Einsparungen im Vordergrund. Denn die Kassenbeiträge sollen
2027 stabil bleiben. Doch eine Verbesserung für gesetzlich versicherte
Frauen ist ebenfalls vorgesehen. Sie können jetzt bereits ab 45 Jahren
alle zwei Jahre eine Mammografie zur Brustkrebs-Früherkennung in
Anspruch nehmen. Was Frauen jetzt wissen müssen, erklärt Nora
Burgard-Arp, Autorin im Gesundheitsressort der ZEIT.Und sonst so? War früher wirklich alles günstiger?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Ole Pflüger, Rita Lauter
Mitarbeit: Emilia Portwich, Christina Felschen
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Friedrich Merz: Und der Saal schweigt zurück
Deutscher Arbeitgebertag: Die Wut …
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Gedrosselte Drohnen – Streit um Starlink (Update)
15 oktober 2026 · 11 min
Moderne Kriegsführung ist längst auch vom Internet abhängig. Gerade die
Ukraine ist bei der Verteidigung gegen Russland auf das
Satelliteninternet von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX
angewiesen. Doch zuletzt soll die Verbindung zu ukrainischen Drohnen
zeitweise abgebrochen sein. Gleichzeitig berichtet die Ukraine, dass
wichtige Geheimdienstinformationen von den USA bei russischen Angriffen
ausgeblieben seien. US-Präsident Donald Trump bestreitet, dass sich an
der Zusammenarbeit etwas geändert habe. Was bedeuten die jüngsten
Entwicklungen für die ohnehin angespannte Allianz zwischen beiden
Ländern? Und setzt Trump die Ukraine etwa gezielt unter Druck? Das
ordnet ZEIT-Korrespondent Jörg Lau ein. Lees meerPersonalausweis, Führerschein oder Zeugnisse direkt auf dem Smartphone:
Das soll ab Anfang kommenden Jahres mit der sogenannten EUDI-Wallet
möglich sein. Die digitale Brieftasche soll europaweit funktionieren und
es ermöglichen, sich online auszuweisen, Verträge abzuschließen oder ein
Bankkonto zu eröffnen. Auch Behördengänge könnten dadurch künftig
einfacher werden oder ganz wegfallen. Der Bundestag hat heute das Gesetz
beschlossen, das die rechtlichen Grundlagen für die Einführung in
Deutschland schafft. Allerdings gibt es auch Kritik, vor allem beim
Datenschutz und der IT‑Sicherheit. Zudem werden zum Start
voraussichtlich noch nicht alle Funktionen verfügbar sein. Welche
Probleme es noch gibt und wie sicher die digitale Brieftasche ist,
erklärt Eva Wolfanger aus dem Digitalressort der ZEIT.Außerdem: Der Bundestag hat die Immunität des niedersächsischen
SPD-Abgeordneten Adis Ahmetovic aufgehoben. Im Zusammenhang mit
Ermittlungen rund um den Verkauf eines Klinikgeländes bei Hannover
wurden sein Bundestagsbüro und drei Wohnungen durchsucht. Ahmetovic wird
unter anderem Beihilfe zu wettbewerbsbeschränkenden Absprachen
vorgeworfen. Er weist die Vorwürfe zurück.Und sonst so: Alkoholverbot an den Bahnhöfen
Moderation und Produktion: Philipp Moser
Redaktion: Ole Pflüg… -
Die »Höllenwoche« – und was die Union daraus lernen kann
15 oktober 2026 · 13 min
Anfang 2025 hat der damalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz für eine
verschärfte Migrationspolitik eine Mehrheit mit der AfD in Kauf
genommen. Merz bedauerte im Nachgang, wie diese Mehrheit zustande
gekommen war. Was passiert mit der demokratischen Mitte, wenn sich eine
konservative Partei nach rechts außen öffnet? Diese Frage drängt sich
aktuell wieder auf. Mittlerweile kann die Politikwissenschaft ableiten:
Merz’ Abstimmung mit der AfD hat nicht nur der Union geschadet. Wer
dagegen profitiert und was die Parteien der demokratischen Mitte aus
Studien lernen können, erklärt Benedikt Becker aus dem Politikressort
der ZEIT. Lees meerDie Staats- und Regierungschefs der EU beraten in Brüssel über den
Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034. Ursula von der Leyen schlägt ein
Budget von 1,98 Billionen Euro vor. Das Geld will von der Leyen durch
höhere Mitgliedsbeiträge der EU‑Staaten sowie Steuern und Abgaben von
den Ländern auftreiben. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt eine Erhöhung
ab und fordert gemeinsam mit fünf weiteren Ländern Einsparungen sowie
andere Prioritäten bei den Ausgaben. Wer sich am Ende durchsetzen
könnte, ordnet Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
ein.Und sonst so? Täglich Kuchen – ohne schlechtes Gewissen
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Abstimmung im Bundestag: Friedrich Merz bedauert Mehrheit mit Stimmen
der AfDAfD in Sachsen-Anhalt: Die Wahrheit, der wir uns stellen müssen
Verschärfung der Migrationspolitik: Warum Merz’ Abstimmung mit der AfD
nicht nur der Union schadeteMigrationspolitik: Das große Asylchaos
Messerattacke in Aschaffenburg: Er hörte Stimmen im Kopf
EU-Haushalt: Nützt das was – oder kann das weg?
Ursula von der Leyen: Ursula von der Leyen fordert von Europa, sich
völlig neu aufzustellen
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Der erste AfD-Beschluss – mit Hilfe des BSW (Update)
14 oktober 2026 · 11 min
Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben BSW und AfD gemeinsam gefordert, die
deutsche Unterstützung der Ukraine in Form von Waffenlieferungen und
Geld zu beenden. Die Kompetenzen dafür liegen allerdings beim Bund und
der EU. Was AfD und BSW tatsächlich mit ihrem Antrag erreichen wollten,
analysiert Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT. Lees meerDie Berliner Grünen wollen mit der Linken nur dann weiter über eine
Koalition beraten, wenn die Partei ihre umstrittene Abgeordnete Vanessa
Emde aus der Fraktion ausschließt. Kritiker werfen Emde vor, nicht zum
Existenzrecht Israels zu stehen. Ob die Sondierung in Berlin damit nun
gescheitert ist oder wie es weitergehen könnte, ordnet Fritz Zimmermann
aus dem Politikressort der ZEIT ein.Außerdem im Update: Die Bundesregierung hat sich auf eine Zuckersteuer
geeinigt – in abgeschwächter Form. Um die Höhe der Steuer auf
zuckerhaltige Getränke hatte man sich in der Koalition gestritten. Der
Bundestag muss das Gesetz noch beschließen.Und sonst so? Den Gender-Pay-Gap gibt’s auch bei KI-Assistenten
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
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AfD: So stellt sich die AfD eine neue Russlandpolitik vor
Landtag in Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts Landtag beschließt
AfD-BSW-Antrag zur UkraineRot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei
Regierungsbildung in Berlin: Emdes Fraktionsausschluss war laut Banaszak
Grundlage für SondierungenLinke in Berlin: Grüne und SPD unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei
in BerlinZuckersteuer: Bundesregierung bringt abgeschwächte Zuckersteuer auf den
WegSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
unser unser Podcastabo kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören,…
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Nord Stream: Hat die Ukraine ein Kriegsverbrechen in Auftrag gegeben?
14 oktober 2026 · 13 min
Vor dem Oberlandesgericht Hamburg beginnt der Prozess gegen den Ukrainer
Serhii K. Er soll die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im
September 2022 koordiniert haben. Damals wurden drei der vier
Gasleitungen zwischen Russland und Deutschland durch Explosionen
zerstört. Unklar ist bislang, ob die ukrainische Regierung von der
Aktion wusste oder sie sogar in Auftrag gegeben hat. Der ukrainische
Präsident Wolodymyr Selenskyj bestreitet eine offizielle Beteiligung
seines Landes. Welche Folgen der Fall für die Beziehungen zwischen
Deutschland und der Ukraine haben könnte, erklärt Christoph Heinemann,
Redakteur im Politikressort der ZEIT. Lees meerWegen der zunehmenden Trockenheit könnte die Trinkwasserversorgung in
Deutschland in Zukunft schwieriger werden. Deshalb sollen Kläranlagen
künftig das Abwasser gründlicher reinigen. Die EU will darum viele
Kläranlagen zum Nachrüsten verpflichten. Allerdings ist umstritten, wer
dafür bezahlen soll. Nach den EU-Plänen sollen vor allem Hersteller von
Medikamenten und Kosmetikprodukten die Kosten übernehmen. Die
betroffenen Unternehmen halten das für eine zu große finanzielle
Belastung. Auch Polen hat Klage beim Europäischen Gerichtshof
eingereicht. Wann dort mit einer Entscheidung zu rechnen ist, ordnet
ZEIT-Investigativreporter Uwe Ritzer im Podcast ein.Und sonst so? Hacker legen Kühlregale lahm.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Nord-Stream-Anschlag: Sie nannten ihn »James Bond«
Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Und jetzt?
Seymour Hersh: Sprengsätze aus Überzeugung
Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj bezeichnet russische
Kriegsführung als »Wahnsinn«Trinkwasserversorgung: Die Verschmutzer wollen nicht zahlen
Kläranlage Dortmund-Deusen: So wird Abwasser nicht nur sauber, sondern
reinWeltwetterorganisation: Wass…
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Darf die Justiz journalistische Interviews beschlagnahmen? (Update)
13 oktober 2026 · 11 min
Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg haben am Montag die
Geschäftsräume der ZEIT aufgesucht und mit einer Durchsuchung der
Redaktion gedroht. Hintergrund sind Interviewaufnahmen für den Podcast
»House of Block«, in dem es um den Sorgerechtsstreit der Familie Block
geht. Das Landgericht Hamburg sieht die Aufnahmen als mögliche
Beweismittel im Prozess gegen Christina Block. DIE ZEIT musste die
Aufnahmen herausgeben, übergab sie aber versiegelt, damit sie vor einer
rechtlichen Prüfung nicht verwendet werden. DIE ZEIT sieht in dem
Vorgehen einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Pressefreiheit und
hat Beschwerde eingereicht. Was das jetzt bedeutet, erklärt Anne Kunze,
Chefredakteurin von ZEIT Verbrechen. Lees meerDer SPD-Politiker Alexander Schweitzer wird zum neuen Bundesminister für
Arbeit und Soziales ernannt. Der frühere Ministerpräsident von
Rheinland-Pfalz folgt auf Bärbel Bas, die am Montag ihren Rücktritt als
Ministerin und SPD-Vorsitzende erklärt hatte. In der Vergangenheit hatte
er die Reformpläne der Bundesregierung kritisiert und gefordert, dass
die Regierung die Menschen stärker entlastet. Gleichzeitig glaubt er,
dass die SPD mit der Union Kompromisse finden kann, und spricht sich
gegen einen Bruch der Koalition aus. Ob Schweizer seinem neuen Amt
gewachsen ist, ordnet Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort
der ZEIT, ein.Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschen
Arbeitgebertag in Berlin seine geplanten Reformen verteidigt. Was sonst
noch Thema war – und was nicht, erläutert Ileana Grabitz,
Ressortleiterin im Wirtschaftsressort der ZEIT.Und sonst so? Ein Wassi zum Gassi
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle
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Warum Frankreich so hart auf die Schülerproteste reagiert
13 oktober 2026 · 13 min
Bei den Schülerprotesten in Frankreich stehen Schülerinnen und Schüler
bei einem erneuten Protesttag einem Großaufgebot der Polizei gegenüber.
Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich zuletzt besorgt gezeigt über die
Gewalt sowohl vonseiten der Demonstranten als auch der
Sicherheitskräfte. Was sagt die französische Regierung zum rigorosen
Einsatz der Staatsgewalt? Diese Frage beantwortet Matthias Krupa,
Frankreich-Korrespondent der ZEIT. Lees meerDie vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat ihre Attacken auf Flughäfen in
Saudi-Arabien ausgeweitet. Gleichzeitig scheint es nach langer
Funkstille wieder diplomatischen Kontakt zwischen dem Iran und
Saudi-Arabien zu geben. Was das Ziel der Angriffe ist und warum sich der
Konflikt nur schwer eindämmen lässt, ordnet Lea Frehse ein. Sie
berichtet für die ZEIT über die Region.Und sonst so? Ein Museum in Münster sammelt zerbrochene Beziehungen
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt
Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr
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Schülerproteste in Frankreich: »Finger weg von unseren Kindern«
Schülerproteste in Frankreich: UN-Menschenrechtsbüro besorgt über Gewalt
bei SchülerprotestenSchülerproteste in Frankreich: Wer ist schuld an der Gewalt?
Krieg im Nahen Osten: Huthi-Rebellen weiten Angriffe auf Flughäfen in
Saudi-Arabien ausHuthi-Miliz: Warum Saudi-Arabien jetzt die Huthis angreift
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Bärbel Bas: Abschied mit Ansage (Update)
12 oktober 2026 · 12 min
Bärbel Bas tritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin zurück. Als
Grund nannte sie den Tod ihrer Stieftochter. Gleichzeitig erwähnte sie
auch öffentliche Angriffe, auch aus den Reihen des Koalitionspartners,
der Union, während sie sich um ihre Stieftochter kümmerte. Politiker aus
der Union hatten Bas zuletzt vorgeworfen, geplante Reformen, etwa bei
der Rente, zu verschleppen und zu blockieren. SPD-Chef Lars Klingbeil
bezeichnete die Angriffe als unanständig. Bas sagte, sie brauche nun
Zeit, um ihre Trauer zu verarbeiten. Der rheinland-pfälzische
SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister
werden. Um den Jahreswechsel herum will die SPD dann eine neue
Parteispitze wählen. Welche Bilanz lässt sich aus Bas' Amtszeit ziehen?
Und welche politische Lücke hinterlässt sie in der SPD? Darüber spricht
Anna Mayr, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Lees meerNach mehreren schweren Wahlniederlagen hat die CDU-Führung um
Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer zweitägigen Klausurtagung in
Berlin über die Zukunft der Partei beraten. Anlass war unter anderem das
Ausscheiden der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie die
deutlichen Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Auf
Bundesebene liegt die Partei zudem in mehreren Umfragen unter 20
Prozent. Bei dem Treffen ging es deshalb um die Frage, wie die CDU
verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und auf die Unzufriedenheit mit der
schwarz-roten Bundesregierung reagieren kann. Zudem beriet die
Parteiführung über die geplanten Sozialreformen und den weiteren Kurs
der Regierung. Welche Konsequenzen Merz aus der Krise seiner Partei
ziehen will, berichtet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
ZEIT.Außerdem Thema:
- Die Ukraine ist überrascht, Russland ignoriert sie:
Die »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und der Ukraine von Donald
Trump
- Und der Wirtschaftsnobelpreis wurde vergeben.Und sonst so? Wie Moses einst das Meer, so teilt man jetzt die
Taco-Füllung.Moder…
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Wie sozial gerecht ist Erben in Deutschland?
12 oktober 2026 · 12 min
In gleich zwei Verfahren am Bundesverfassungsgericht geht es in dieser
Woche um die Erbschaftsteuer – unter anderem um die Sonderbehandlung von
Unternehmenserbschaften. Viele Erben von Unternehmen zahlen nämlich
deutlich weniger Steuern, wenn sie das Unternehmen unter bestimmten
Regeln weiterführen. Muss die Erbschaftssteuer politisch neu verhandelt
werden und wie sähe eine faire Lösung aus? Antworten auf diese Fragen
hat Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. Lees meerUS-Präsident Donald Trump hat am Wochenende den ukrainischen Präsidenten
Wolodymyr Selenskyj attackiert und einen Führungswechsel in der Ukraine
gefordert. Damit reagierte er auf Kritik Selenskyjs an Trumps Dieseldeal
mit Russland. Am Sonntagabend kündigte Trump dann eine
»Energiewaffenruhe« zwischen der Ukraine und Russland an. Die beiden
beteiligten Kriegsparteien bestätigten die Meldung zunächst nicht. Die
Ereignisse der letzten Tage ordnet Heike Buchter, US-Korrespondentin der
ZEIT in New York City, ein.Und sonst so? Stadtbäume sind hitzeresistenter als ihre Artgenossen auf
dem Land.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
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Vermögensverteilung in Deutschland: Das kratzt am sozialen Frieden
Erbschaften und Schenkungen: So erbt Deutschland
Erbschaftsteuer: Ökonomen fordern Ende von Erbschaftsteuerprivilegien
für UnternehmerDieselpreise in den USA: Warum Trump den Dieseldeal mit Putin braucht
Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der
UkraineUrbane Vegetation: Bäume mögen es urban
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Der mysteriöse Pestfall in Sibirien
11 oktober 2026 · 13 min
In Sibirien ist eine Mitarbeiterin eines russischen Forschungslabors
unter ungeklärten Umständen gestorben. Die russischen Behörden
bestreiten eine Pestinfektion und geben eine nicht näher bestimmte
Lungenentzündung als Todesursache an. Experten halten wegen der von
Russland angeordneten Quarantänemaßnahmen eine Pestinfektion aber für
möglich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die USA fordern
Russland zu mehr Transparenz auf. Außerdem hat Russland im Kalten Krieg
genau wie die USA an biochemischen Pestwaffen geforscht. Ob es einen
Zusammenhang damit gibt und was bislang über den Fall und das Labor
bekannt ist, das erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort. Lees meerDie Vereinigten Arabischen Emirate bauen mit großem Tempo ihre Verkehrs-
und Handelsinfrastruktur aus, um eine Alternative zur Straße von Hormus
zu bieten. Neue Straßen, Bahnverbindungen, Logistikzentren und eine
zusätzliche Ölpipeline verbinden wiederum die Ostküstenhäfen mit denen
am Persischen Golf. Ob die Emirate die Straße von Hormus damit ersetzen
können, das erklärt Thomas Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort
der ZEIT, ein. Er hat vor Ort in den Häfen recherchiert.Und sonst so? Wie drei Monate ohne Smartphone gelingen und was das mit
dem Gehirn macht.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an
unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcastWeitere Links zur Folge:
Häfen der Emirate: Dann eben durch die Wüste
Straße von Hormus: Zurück ins 16. Jahrhundert
Straße von Hormus: „Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller
Zeiten“Ist das eine Blase? / Wirtschaftspodcast »Ist das eine Blase? «:Wann
endet diese verdammte Ölkrise?Todesfall in Forschungslabor: Vertuscht Russland einen Laborunfall mit
dem Pest-Erreger?Pest im Mittelalter: "Keiner, der Blut spuckt, ü…
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Vom Wunderkind zur Selbstverzwergung: Wo steht VW in 10 Jahren?
10 oktober 2026 · 12 min
Für den VW-Konzern geht es aktuell vor allem: bergab. Der führende
Ökonom Moritz Schularick hat bei einer Veranstaltung der ZEIT gesagt,
dass er sich über eine Insolvenz von VW in den nächsten zwei Jahren
nicht wundern würde. Wie wahrscheinlich eine Insolvenz ist, hat sich Max
Hägler aus dem Wirtschaftsressort angeschaut. Lees meerUm etwa ein Kilogramm Lachs in Kulturen zu züchten, müssen bis zu 6
Kilogramm Fisch aus dem Meer zu Fischfutter verarbeitet werden. Dass
Aquakulturen eine nachhaltige Alternative zum Fischfang sind, widerlegt
eine Recherche, an der auch die ZEIT beteiligt war. Von den drastischen
Folgen der Industrie berichtet Tom Fischermann, der für die ZEIT an der
Recherchekooperation beteiligt war.Und sonst so? Wie gelungen ist der Wachs-Kebap bei Madame Tussauds?
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch
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Volkswagen: So schlimm ist die Lage bei VW
Tarifverträge bei Volkswagen: IG Metall wirft VW-Führung Respekt- und
Verantwortungslosigkeit vorChinas Industriepolitik: Genug ist genug
Fischmehl: Die verstörende Wahrheit über unseren Lachs
Sanktionen gegen Russland: Bei Fischstäbchen ist Schluss
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