Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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An der Grenze des Wachstums
21 februari 2024 · 11 min
Vergangene Woche hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck den Zustand
der deutschen Wirtschaft als "wirklich dramatisch schlecht" bezeichnet.
Die Bundesregierung hat das erwartete wirtschaftliche Wachstum für 2024
auf nur noch 0,2 Prozent geschätzt. Am Mittwoch will sie in ihrem
Jahreswirtschaftsbericht zeigen, wo die Schwächen des
Wirtschaftsstandorts Deutschland liegen. Was inhaltlich von dem
Jahreswirtschaftsbericht zu erwarten ist und wie es um das
vielversprechende Wachstumschancengesetz steht, berichtet Mark
Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik bei der
ZEIT. Lees meerFür einen Arztbesuch müssen Patientinnen und Patienten oft wochen-,
manchmal sogar monatelang auf einen freien Termin warten. Eine
Bundestagspetition, die mittlerweile von mehr als einer halben Million
Menschen unterschrieben wurde, fordert bessere Rahmenbedingungen für
ambulante Versorgung. Ingo Arzt aus dem Gesundheitsressort von ZEIT
ONLINE ordnet im Podcast die Forderungen der Petition ein und
analysiert, wieso die Probleme des Gesundheitssystems nicht durch mehr
Geld für Fachärztinnen und Ärzte gelöst werden können.Und sonst so? Eine Studie aus der Zeitschrift Physical Review Research
zeigt, Johann Sebastian Bachs Musik enthält mathematische Muster, die
helfen, Informationen zu vermitteln.Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Wirtschaftswachstum: EU-Kommission senkt Wachstumsprognose deutlich
Entlastungen für Unternehmen: 100 ganz legale Steuertricks
Ambulante Versorgung: Natürlich unterschreibt man so was
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Update: Stoppen die USA den Angriff auf Rafah?
20 februari 2024 · 11 min
Seit der Staatsgründung im Jahr 1948 gelten die USA als wichtigster
Verbündeter Israels. Jetzt hat sich die US-Regierung mit einem
Resolutionsentwurf im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gegen die
Kriegsführung Israels im Gazastreifen gestellt. Die USA fordern in dem
Entwurf eine sofortige humanitäre Waffenruhe und warnen vor den Folgen
einer Offensive auf die Stadt Rafah. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT
ONLINE aus Tel Aviv und ordnet im Podcast ein, welchen Einfluss der
Resolutionsentwurf der USA auf die israelische Regierung haben könnte. Lees meerAm Dienstag und Mittwoch verhandelt das oberste britische Gericht über
die Zukunft des WikiLeaks-Gründers Julian Assange: Sollte das Gericht
entscheiden, dass Assange seine Rechtsmittel vor britischen Gerichten
ausgeschöpft hat, könnte der Australier in die USA ausgeliefert werden.
In den Vereinigten Staaten drohen dem Journalisten bis zu 175 Jahre
Haft, weil er auf WikiLeaks geheimes Material von US-Militäreinsätzen im
Irak und in Afghanistan veröffentlicht hatte.Medienberichten zufolge fordern die Ampel-Fraktionen im Bundestag in
einem Antrag die Lieferung weitreichender Waffensysteme für die Ukraine.
Damit erhöhen die Abgeordneten den Druck auf Bundeskanzler Olaf Scholz,
der bislang gegen eine Lieferung sogenannter Taurus-Marschflugkörper
ist, die die Ukraine seit geraumer Zeit fordert. Die Marschflugkörper
werden im Antrag aber nicht namentlich erwähnt.Was noch? 1990 schoss er Deutschland zur Fußball-Weltmeisterschaft,
jetzt ist Fußballheld Andi Brehme mit nur 63 Jahren an einem Herzinfarkt
gestorben.Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Krieg im Nahen Osten: USA legen UN-Resolution für Waffenruhe im
Gazastreifen vorIsraelische Soldaten: "Ich weiß gar nicht, ob ich auf der richtigen
Seite stehe"WikiLeaks-Grün…
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10 Jahre Maidan: Danach war alles anders
20 februari 2024 · 11 min
Vor zehn Jahren erlebte die ukrainische Gesellschaft eine Zeitenwende.
In den Tagen um den 20. Februar 2014 eskalierte die
Euromaidan-Revolution auf dem Maidan, dem Unabhängigkeitsplatz in der
Hauptstadt Kiew. Nur wenig später annektierte Russland die Krim und
begann den Krieg in der Ostukraine. Politikredakteurin Alice Bota hat
die Ereignisse damals für die ZEIT verfolgt. Im Podcast analysiert sie,
wie die Euromaidan-Revolution bis heute nachwirkt. Lees meerSeit Wochen belegt der Podcast Hoss & Hopf von den Finanzinfluencern
Philip Hopf und Kiarash Hossainpour obere Plätze der Podcastcharts. Auch
auf TikTok hatten die Podcaster eine hohe Reichweite – bis TikTok
vergangene Woche zahlreiche Clips zum Podcast von seiner Plattform
entfernte: "wegen gefährlicher Falschinformationen und gefährlicher
Verschwörungstheorien". Was steckt hinter den Vorwürfen? Linda Friese
ist Redakteurin im Hochkantressort von ZEIT ONLINE und hat die
Geschehnisse auf TikTok im Blick. Im Podcast berichtet sie über die
umstrittenen Inhalte des Podcastduos und ordnet ein, wie Hoss & Hopf
TikTok als Sprachrohr nutzen.Und sonst so? Der Münzwurf als fairer Zufallsgenerator? Denkste!
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Ukraine-Krieg: Die offene Wunde des Maidan
Thema: Krieg in der Ukraine
Maidan-Proteste: Culture of Confrontation
TikTok: Eine Kurzvideoplattform erobert die Welt
Rechtslibertärer Podcast: TikTok entfernt Podcastkanal "Hoss & Hopf"
Digital Services Act: EU ermittelt wegen mangelndem Jugendschutz gegen
TikTokSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Von der Leyen - zweiter Akt
19 februari 2024 · 10 min
"Die Welt heute ist eine gänzlich andere als 2019" sagte
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), als sie am Montag
in Berlin ankündigte, erneut für das Amt der Kommissionspräsidentin
kandidieren zu wollen. 2019 hatte sie sich das erste Mal für den Posten
zur Wahl gestellt, im Dezember des gleichen Jahres wurde sie vereidigt.
Ihre Leidenschaft für Europa sei in der Zeit gewachsen, sagt sie. Der
CDU-Bundesvorstand hat von der Leyen für die Europawahl einstimmig als
Spitzenkandidatin nominiert. Ulrich Ladurner ist Auslandskorrespondent
in Brüssel für DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, wie wahrscheinlich es
ist, dass von der Leyen nochmals EU-Kommissionspräsidentin wird. Lees meerIn Brüssel wurde heute beim Treffen der EU-Außenminister eine
Marinemission im Roten Meer final beschlossen. Damit sollen vor allem
Handelsschiffe vor Angriffen der Huthi-Miliz geschützt werden.
Europäische Kriegsschiffe sollen diese künftig begleiten und im
Ernstfall verteidigen. Seit Beginn des Nahostkrieges im vergangenen
Jahr, greift die militant-islamistische Miliz immer wieder
Handelsschiffe im Roten Meer an. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock
sagte in Brüssel, dass mit den Angriffen die ganze Weltwirtschaft
getroffen werde. Für die Europäische Union sei es deshalb wichtig, einen
Beitrag zum Schutz der zivilen Schiffahrt zu leisten, so Baerbock.Außerdem im Update:
Der Anschlag von Hanau jährt sich am Montag zum vierten Mal. Aus diesem
Anlass fanden zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt. Die Stadt Hanau
selbst erinnerte mit einem stillen Gedenken auf dem Hauptfriedhof an die
Opfer des Attentats. Am 19.02.2024 hatte ein Mann aus rassistischen
Motiven neun Menschen ermordet und weitere verletzt.Was noch? Zügelpinguine wissen, wie ein Powernap gelingt.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Europäische Union: Von der Leyen stre…
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Offene Fragen, vier Jahre nach Hanau
19 februari 2024 · 12 min
Vor genau vier Jahren, am 19. Februar 2020, hat ein Mann im hessischen
Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven getötet, weitere verletzt
und im Anschluss seine Mutter und sich selbst erschossen. Auf den
Anschlag, so die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung
Ferda Ataman, folgte ein Staatsversagen. Christian Vooren, Experte für
Extremismus und Konflikte bei ZEIT ONLINE, ordnet die politischen
Versäumnisse nach dem Anschlag in Hanau und die Forderungen der
hinterbliebenen Familien ein. Lees meerInternationale Filmstars, rote Teppiche und volle Kinosäle – in der
Hauptstadt ist die 74. Berlinale in vollem Gange. Vom 15. bis zum 25.
Februar werden mehr als 230 Filme aus insgesamt 80 Ländern gezeigt, das
Filmfestival gehört zu den wichtigsten weltweit. Dieses Jahr will die
Festivalleitung ein starkes Zeichen für die Demokratie setzen und sich
gegen Diskriminierung und Rassismus wenden. Über die politischen
Schwerpunkte der 74. Berlinale und das deutsche Kino bei den
Filmfestspielen berichtet Katja Nicodemus, Redakteurin im Ressort
Feuilleton für DIE ZEIT.Und sonst so? Rote Netze für junges Gemüse
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Hanau: "Ich habe gehofft, dass sein Name nicht fallen würde"
Anschlag in Hanau: Der Sumpf trocknet nicht aus, weil man ihm sagt, er
ist ein SumpfHanau: Gedenken an die Opfer des Rassismus
Deutsche Filmförderung: Her mit der Reformschere!
Filmfestival: Berlinale startet mit Botschaften gegen Hass und
RechtsextremismusSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Ein Abkommen gegen Wahlmanipulation
18 februari 2024 · 12 min
Künstliche Intelligenz als Waffe im Superwahljahr – Techkonzerne wie
Amazon, Google, Meta, Microsoft und OpenAI wollen das verhindern. Auf
der Münchner Sicherheitskonferenz unterzeichneten 20 der führenden
Digitalunternehmen am Freitag eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit, um
durch KI manipulierte Audio-, Video- und Bilddateien künftig besser
erkennen und bekämpfen zu können. Wie die beteiligten Unternehmen
dagegen vorgehen wollen, dass ihre Anwendungen in Wahlkämpfen
missbraucht werden, beantwortet Pauline Schinkels, Redakteurin im
Digitalressort von ZEIT ONLINE. Lees meerDie Grünen suchen nach Antworten, nachdem ihre Mitglieder in letzter
Zeit immer aggressiveren Protesten ausgesetzt waren. Diese Woche mussten
die Grünen ihre Veranstaltung zum politischen Aschermittwoch in Biberach
absagen – zu groß waren die Sicherheitsbedenken angesichts der
gewalttätigen Ausschreitungen bei einer Demonstration vor Ort. In
Schorndorf wurde außerdem Grünenchefin Ricarda Lang auf dem Weg zu ihrem
Auto von einer wütenden Menge verfolgt. Wie die Partei damit umgeht,
dass sich aktuell so viel Wut gegen sie richtet, analysiert Ferdinand
Otto aus dem Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft von ZEIT ONLINE.Alles außer Putzen: Kleine Wohnungen zelebrieren mit den Videos von
Never too small.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Künstliche Intelligenz: Techkonzerne wollen Wahlmanipulationen durch KI
verhindernMünchner Sicherheitskonferenz: Internationale Sicherheitspolitik
Bündnis 90/Die Grünen: So langsam nimmt der Frust überhand
Die Grünen: Ricarda Lang nach politischem Aschermittwoch ausgebuht und
beschimpftDie Grünen: Proteste gegen die Partei
KI im Wahlkampf: Mr. President, sind Sie es wirklich?
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Spezial: Die vielen Gesichter des Julian Assange
17 februari 2024 · 39 min
Die Unterstützer von Julian Assange, dem Mitbegründer der
Enthüllungsplattform Wikileaks, schauen am Dienstag und Mittwoch nach
London. Vor dem höchsten britischen Gericht findet dann eine Anhörung
statt, bei der sich Assanges Schicksal entscheiden dürfte. Lehnen die
Richter Assanges Einspruch ab, könnte Assange direkt in die USA
ausgeliefert werden, wo ihm wegen Spionagevorwürfen bis zu 175 Jahre
Haft drohen. 2010 und 2011 veröffentlichten Wikileaks und Assange
Hunderttausende Geheimdokumente der US-Armee und des
US-Außenministeriums und wies so Kriegsverbrechen der westlichen
Militärallianz nach. Lees meerDurch seinen langen Kampf ist er zu einer globalen Galionsfigur des
Widerstands und der Informations- und Pressefreiheit geworden. Aber
immer wieder steht Assange auch in der Kritik: wegen seines radikalen
Verständnisses von Informationsfreiheit, seiner vermeintlichen Nähe zu
Wladimir Putin und Donald Trump oder seinem Verhalten gegenüber Frauen.In diesem Spezial von Was jetzt? sprechen Jannis Carmesin und Holger
Stark, der stellvertretende Chefredakteur der ZEIT, über Assanges Kampf
und seine ambivalente Persönlichkeit. Stark hat eng mit Assange
zusammengearbeitet, ihn über Jahre immer wieder getroffen und sagt: “Das
Signal, das von einer Auslieferung von Assange ausginge, wäre ein
fatales.”Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Sounddesign: Joscha Grunewald
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Weiterführende Links zur Folge:
Themenseite: Julian Assange und Wikileaks
Julian Assange: In Demokratien nennt man das Journalismus
Julian Assange: 175 Jahre Knast
Nils Melzer: Plötzlich Troublemaker
Chelsea Manning: "Ich war naiv, sehr naiv"
Julian Assanges Auslieferung: Verhöhnung unserer Werte
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Was von der Opposition gegen Putin übrig ist
17 februari 2024 · 12 min
Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny soll in einem
Straflager etwa 40 Meilen nördlich des Polarkreises in Haft gestorben
sein. Das gaben russische Medien mit Berufung auf Informationen der
Gefängnisverwaltung am Freitag bekannt. Der 47-Jährige galt als größter
Widersacher und prominenter Kritiker Wladimir Putins. Nun teilt er
offenbar das Schicksal vieler russischer Oppositionspolitiker vor ihm.
Welche Folgen Alexej Nawalnys Tod für die Oppositionsbewegung in
Russland haben könnte, berichtet Michael Thumann, außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT. Lees meerVor genau 16 Jahren, am 17. Februar 2008, erklärte Kosovo seine
einseitige Unabhängigkeit von Serbien. Insgesamt 117 Länder, darunter
auch Deutschland und die meisten EU-Mitglieder, erkennen das Land heute
als eigenen Staat an. Doch immer wieder kommt es zu Spannungen mit
Serbien. Der regierende Präsident Aleksandar Vučić behauptet seit
Monaten unsachgemäß, die Kosovo-Serben seien ethnischer Säuberung und
Hetze ausgeliefert und stellte sogar einen Dringlichkeitsantrag für eine
Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates wegen "Verbrechen gegen die
Menschlichkeit". Franziska Tschinderle, Autorin für DIE ZEIT, ordnet im
Podcast die Haltung des serbischen Präsidenten und seine Auswirkungen im
Kosovo ein.Alles außer Putzen: Kunst anschauen macht gute Laune.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
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Alexej Nawalny: Putins größter Widersacher offenbar in Haft gestorben
Russland: Oppositioneller Alexej Nawalny ist nach russischen Angaben tot
Kosovo: Der Kosovo vereint die große Geopolitik wie unter einem
BrennglasSerbien: Mit Aleksandar Vučić siegt ein Unruhestifter
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Update: In der Strafkolonie zu Grunde gerichtet
16 februari 2024 · 12 min
Der Putin-Kritiker Alexey Nawalny ist laut russischen Angaben in Haft
gestorben. Das melden russische Medien unter Berufung auf die
Gefängnisverwaltung. Der 47-Jährige gilt als prominentester
Oppositioneller Russlands und hat eine jahrelange Haft in einer
Strafkolonie nördlich des Polarkreises verbüßt, in der die
Haftbedingungen als besonders hart gelten. Mehrere Staatschefs haben
Putins Regime für den Tod von Nawalny verantwortlich gemacht. Wieso war
Alexey Nawalny für Putin eine so große Gefahr? Diese und weitere Fragen
beantwortet Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT. Lees meerDeutschland und die Ukraine haben ein gemeinsames Sicherheitsabkommen
unterzeichnet. Demnach sichert Deutschland der Ukraine seine
langfristige Unterstützung zu, auch über ein mögliches Ende des Krieges
hinweg. Die Ukraine bekennt sich wiederum dazu, die notwendigen Reformen
für einen EU-Beitritt umzusetzen.Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, warnt
davor, dass die ostukrainische Stadt Awdijiwka in die Hände Russlands
fallen könnte. Das geschehe vor allem, weil den ukrainischen
Streitkräften vor Ort die Artilleriemunition ausgehe, sagte Kirby am
Donnerstag in Washington. Das Problem: der Nachschub aus dem Westen kann
den Verschleiß an der Front nicht ausgleichen, die
Produktionskapazitäten der europäischen Rüstungsindustrie reichen nicht
aus. Was benötigen die ukrainischen Streitkräfte gerade am dringendsten?
Diese und weitere Fragen beantwortet Hauke Friederichs,
sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE.Was noch? Griechenland legalisiert als erstes orthodoxes Land die Ehe
für alle.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflueger
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Russland: Oppositioneller Alexej Nawalny ist nach russischen Angaben tot
Alexej Nawalny: "Putin ist ein Mörder"
Aus dem Podcast Ostcast vom August: Alexej Nawalny: Der berühmteste
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Wolodymyr Selenskyj hofft auf ein positives Signal in München
16 februari 2024 · 11 min
In München startet heute die 60. Münchner Sicherheitskonferenz. Auf dem
internationalen Treffen von Sicherheitspolitikern und Staatschefs wird
dieses Jahr unter anderem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
erwartet, der am Freitag zusätzlich von Bundeskanzler Olaf Scholz in
Berlin empfangen wird. Ein Streitpunkt ist, wie Europa im Hinblick auf
Russland verteidigungspolitisch auf eine mögliche Wiederwahl von Donald
Trump zum US-Präsidenten reagieren sollte. Welche Rolle der Konflikt mit
Russland im Vergleich zum Krieg im Gazastreifen gerade spielt und
welches Signal die Sicherheitskonferenz an die Ukraine senden könnte,
beantwortet Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Lees meerDie AfD könnte ihren Einfluss auf kommunale Stadtsparkassen und Betriebe
in diesem Jahr vergrößern, denn mit bundesweiten Umfragen von rund 20
Prozent stehen ihre Chancen nicht schlecht, ihre Ergebnisse in den
anstehenden Kommunalwahlen zu verbessern. Wenn im Mai und Juni in neun
von 16 Bundesländern neue Stadtparlamente und Gemeinderäte gewählt
werden, stehen der rechtsextremen Partei auch Positionen in Aufsichts-
und Verwaltungsräten von kommunalen Unternehmen, wie etwa
Verkehrsverbünden, Stadtwerken und Sparkassen, zu. Die
AfD-Politikerinnen und -Politiker erhalten dort Zugriff auf interne
Informationen, zum Beispiel zur kritischen Infrastruktur bei der
Energieversorgung. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur von ZEIT
ONLINE, erklärt, welche Macht AfD-Politiker in den Gremien ausüben
können und womit die Partei dort bisher vor allem aufgefallen ist.Und sonst so? Internationale Missverständnisse bei Emojis.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer
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Alternative für Deutschland: Mein rechter, rechter Platz ist leer
Junge Menschen und Rechtsextremismus: …
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Update: Wie die Grünen zum Feindbild wurden
15 februari 2024 · 10 min
Wegen Sicherheitsbedenken mussten die Grünen ihr jährliches Treffen zum
politischen Aschermittwoch in Biberach absagen. Verschiedene Gruppen,
darunter auch Landwirte, hatten dort am Mittwochmorgen gegen die Grünen
protestiert. Straßen wurden blockiert, ein Misthaufen vor die Stadthalle
gekippt und die Scheiben eines Autos eingeschlagen. In Schorndorf wurde
außerdem Grünenchefin Ricarda Lang an der Abreise gehindert wurde. Die
Vorfälle vom Aschermittwoch reihen sich ein in eine Serie von teils
aggressiven Protesten gegen die Grünen. Erst im Januar war
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck durch eine Blockadeaktion am
Verlassen einer Fähre gehindert worden. Katharina Schuler ist
Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im
Podcast analysiert sie, warum sich derzeit so viel Unmut gegen die
Grünen richtet. Lees meerDie Bundesregierung geht von einem deutlich geringeren
Wirtschaftswachstum in diesem Jahr aus als ursprünglich angenommen.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat am Mittwoch bekannt gegeben,
dass die Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 1,3 auf 0,2 Prozent
gesenkt wurde. Die EU-Kommission sieht Deutschland mit 0,3 Prozent als
Schlusslicht in der Eurozone. Wie kann das Wachstum der deutschen
Wirtschaft wieder angekurbelt werden? Darüber spricht Mark Schieritz,
stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, im Podcast.Außerdem im Update: Israelische Truppen haben ein Krankenhaus in der
Stadt Chan Junis im Süden des Gazastreifens gestürmt. Laut israelischem
Militär gebe es "glaubwürdige Geheimdienstinformationen", dass die Hamas
dort Geiseln festgehalten habe.Was noch? Das Hizir-Fasten geht zu Ende.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Politischer Aschermittwoch: Bundesinnenministerin verurteilt "Gepöbel
und Gewalt" in BiberachDie Grünen: Ricarda Lang nach po…
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Baerbock wird deutlich
15 februari 2024 · 12 min
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ist zum fünften Mal seit dem
Großangriff der Hamas nach Israel gereist – diesmal mit einem so
deutlichen Appell für eine Waffenruhe wie nie zuvor. Baerbock hatte in
den vergangenen Tagen mehrfach die von Israel geplante Bodenoffensive in
Rafah kritisiert und zum Schutz der Zivilbevölkerung aufgerufen. Ihre
Forderung nach sicheren Korridoren und humanitärer Hilfe wolle sie auch
während ihres Israel-Besuchs bekräftigen, teilte Baerbock am Mittwoch
vor ihrer Reise mit. Zudem wolle sie für den Weg eines “nachhaltigen
Waffenstillstands” und die Zukunft einer Zweistaatenlösung werben. Am
Mittwochabend hat Baerbock bereits mit dem israelischen
Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Außenminister Israel Katz
gesprochen. Für Donnerstag ist ein Treffen mit Angehörigen der Geiseln
vorgesehen. Tina Hildebrandt leitet das Politikressort der ZEIT und
begleitet Baerbock bei ihrer Reise. Im Podcast analysiert sie, was
Baerbock in Israel bewirken kann. Lees meerSchon Monate vor der Europawahl fürchten Beobachter einen Rechtsruck im
europäischen Parlament. Rechtspopulisten haben in jüngster Zeit in fast
allen Ländern der Europäischen Union an Einfluss gewonnen – ihr Zuspruch
hat sich seit 2015 europaweit nahezu verdoppelt. Doch es gibt auch
Länder in Europa, in denen ein Gegentrend zu beobachten ist: In Spanien,
Litauen, Griechenland, Dänemark und Irland zum Beispiel konnten sich
rechtspopulistische Parteien nicht durchsetzen. In manchen dieser
Staaten haben es die Rechtspopulisten zu weit getrieben, in anderen
waren ihre Positionen bereits besetzt. ZEIT ONLINE hat die fünf
Beispiele näher betrachtet. Steffen Richter, Redakteur für
internationale Politik, analysiert im Podcast, was die unterschiedlichen
Gründe sind.Und sonst so? Die Berlinale startet – Taxifahrer protestieren
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann
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Update: Pfefferspray und Blockaden statt politischer Spitzen am Aschermittwoch
14 februari 2024 · 8 min
Der politische Aschermittwoch ist traditionell für rhetorische,
ungehaltene Reden großer Politiker bekannt. Doch im
baden-württembergischen Biberach musste die diesjährige Kundgebung der
Grünen wegen Straßenblockaden und aufgeheizter Stimmung bei massiven
Bauernprotesten abgesagt werden. Dutzende Traktoren standen auf den
Zufahrtsstraßen zur Stadthalle, Misthaufen blockierten die Wege, mehrere
Polizeibeamte sollen verletzt worden sein. In Passau hat Bayerns
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beim politischen Aschermittwoch der
CSU seine Forderung nach einer Neuwahl bekräftigt. Lees meerDie Mitgliedstaaten der Nato haben sich 2014 dazu verpflichtet, zwei
Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben. Zum
ersten Mal seit drei Jahrzehnten erfüllt auch Deutschland die
Zwei-Prozent-Anforderung, nachdem die Bundesregierung für die nächsten
Jahre ein Sondervermögen verabschiedet hat, um die Bundeswehr wieder
einsatzfähig zu machen. Jörg Lau ist außenpolitischer Korrespondent der
ZEIT und ordnet im Podcast die Hintergründe der Wehretat-Erhöhung ein.Was noch? Heute vor 20 Jahren starb der italienische Radprofi Marco
Pantani – sein Mythos lebt weiter. ZEITmagazin-Autor Matthias Kirsch
über den Sportler.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Olga EllinghausAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.deWeitere Links zur Folge:
Politischer Aschermittwoch: "Wir sind die ampel- und wokenessfreie Zone"
Bauernproteste: Grüne sagen politischen Aschermittwoch in Biberach wegen
Protesten abFriedhelm Taube: "Die Ungleichheit innerhalb der Landwirtschaft
verstärkt sich extrem"Nato: Zwei Drittel der Nato-Mitgliedsstaaten erfüllen Zwei-Prozent-Ziel
Bundeswehr: Boris Pistorius fordert dauerhafte Erhöhung des Wehretats
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Atommacht Europa?
14 februari 2024 · 11 min
Wenn es nach dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ginge, würde er
säumige Nato-Partner nicht verteidigen, auch nicht gegen Russland.
Bundeskanzler Olaf Scholz hält es für "unverantwortlich und gefährlich",
die Nato-Beistandspflicht zu relativieren. Die Abgeordnete des
EU-Parlaments Katarina Barley (SPD) zweifelt nach den Aussagen Trumps,
dass auf den Schutz der USA Verlass sei, und schließt nicht aus, dass
Europa eigene Atombomben brauche. Mit der Frage, ob Europa Atomwaffen
braucht, um sich vor Ländern wie Russland zu schützen, hat sich Matthias
Krupa ausführlich befasst. Er ist Frankreichkorrespondent für DIE ZEIT.
Im Podcast erklärt er, wie es momentan um die atomare Bewaffnung Europas
steht. Lees meerIst ein sogenannter Klima-Kipppunkt erreicht, bedeutet das, dass ein
ökologisches System irreversiblen Schaden nimmt. Das könnte bei mehreren
Klima-Kipppunkten bald bevorstehen. Eine Studie aus den Niederlanden hat
gezeigt, dass die Atlantische Umwälzströmung Amoc, die zum Golfstrom
gehört, durch den Klimawandel droht, zusammenzubrechen. Fast
gleichzeitig stellt ein Forscherteam alarmierende Ergebnisse zum
Eisschild in der Westantarktis vor. Welche konkreten Folgen das haben
könnte, wenn diese Kipppunkte tatsächlich erreicht werden, weiß
Alexandra Endres. Sie berichtet für ZEIT ONLINE unter anderem über
Klima- und Umweltthemen. Im Podcast erklärt sie, warum die Forschung zu
Kipppunkten aber auch umstritten ist.Und sonst so: Von der Ost- bis zur Westküste – die Anzahl der
Gewaltverbrechen in den USA sinkt.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie
erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:Nato: Katarina Barley schließt europäische Atombombe nicht aus
Nato: Scholz kritisiert Trumps Relativierung der Nato-Beistandsgarantie
Klima-Kipppunkt: Wo ist der Point of no Return?
University of Cambridge: Studie belegt rasanten Eisschwund in der
Antarktis vor 8… -
Update: Wo sollen die Menschen aus Rafah jetzt noch hin?
13 februari 2024 · 11 min
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat das israelische
Militär aufgefordert, die palästinensische Zivilbevölkerung zu schützen.
Hintergrund ist die geplante Bodenoffensive auf die Stadt Rafah im Süden
des Gazastreifens. Dort, an der geschlossenen Grenze nach Ägypten,
halten sich bis zu anderthalb Millionen Menschen auf. Vor Kriegsbeginn
hatte Rafah gerade einmal 170.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Welche
Lösungen für die Menschen in Rafah im Gespräch sind, erläutert Stella
Männer. Sie berichtet als freie Korrespondentin für ZEIT ONLINE aus und
über den Nahen Osten. Im Nachrichtenpodcast erklärt sie, warum Ägypten
nicht einfach die Grenze für die vor dem Krieg geflohenen Palästinenser
öffnen kann. Und fasst zusammen, was die Betroffenen sich selbst
wünschen. Lees meer"Der Rechtsextremismus bleibt nach wie vor die größte Bedrohung für
unsere demokratische Grundordnung." Mit dieser Feststellung hat
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Dienstag die Ziele ihres
neuen Maßnahmenpakets gegen Rechtsextremismus umrissen: die Demokratie
zu schützen und den Rechtsstaat wehrhafter zu machen. Faeser kündigte
unter anderem an, Finanzströme in der rechten Szene künftig schärfer zu
kontrollieren und gegen Desinformation vorzugehen. Außerdem will sie das
Bundesverfassungsgericht besser schützen und empfiehlt dem Bundestag,
das von der Ampel zwar geplante, in der Koalition aber noch immer
umstrittene Demokratiefördergesetz zügig zu beschließen.Außerdem im Update:
Viele Menschen beteiligen sich aus Angst seltener an Diskussionen im
Internet. Das hat eine neue Studie des Kompetenznetzwerks gegen Hass im
Netz ergeben.Was noch? Heute ist Welttag des Radios.
Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge:Gaza-Krieg: Annalena Baerbock warnt Israel vor Vertreibung von
PalästinensernRafah: Die Katastrophe mit Ansage
Bundesinnenminister…
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Israels Militär fokussiert sich auf Rafah
13 februari 2024 · 11 min
Nach 130 Tagen Krieg zwischen Israel und der Hamas ist es längst
Gewissheit: Im Gazastreifen ist kein Ort mehr sicher. Die israelische
Armee rückt immer weiter in den Süden vor, der bis vor Kurzem noch als
letzter Zufluchtsort für die palästinensische Bevölkerung galt.
Insgesamt sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen 1,7 Millionen
Menschen im Gazastreifen auf der Flucht. Hanna Israel ist
Projektleiterin der internationalen Plattform "My Country Talks" von
ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert sie, was Daten zu 130 Tagen Krieg im
Gazastreifen über das Schicksal der palästinensischen Bevölkerung
verraten. Lees meerEr sei ein "gesunder, vitaler 80-Jähriger" – das hat sich US-Präsident
Joe Biden in diesem Sommer von seinem Arzt bescheinigen lassen. Dennoch
wächst bei der Wählerschaft der US-Demokraten die Sorge, dass Joe Biden
mit 81 Jahren zu alt für eine zweite Amtszeit sein könnte. Zuletzt fiel
Biden damit auf, Politiker zu verwechseln. Johanna Roth berichtet für
ZEIT ONLINE aus Washington. Im Podcast analysiert sie, was hinter dieser
gewachsenen Sorge steckt.Und sonst so? Ein nasser Kopf kann auch gut sein – zumindest wenn der
Blitz einschlägt.Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Pia Rauschenberger,
Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann Fragen,
Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.deWeitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Israel-Gaza-Krieg: Fast zwei Drittel der Gebäude in Gaza sind zerstört
Joe Biden: Der ältere Herr und der Wahlkampf
Joe Biden: Präsident der USA
US-Präsident: Joe Biden wehrt sich gegen Zweifel an seinem Gedächtnis
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Update: Warum die Nato Trumps Drohungen ernst nimmt
12 februari 2024 · 11 min
Der ehemalige Präsident und aktuell mutmaßliche Kandidat der
Republikaner Donald Trump mischt mal wieder die Nato-Partner auf. Dieses
Mal wettert er gegen Nato-Partner, die im Zahlungsrückstand sind. Er
würde sie nicht verteidigen, auch nicht, wenn sie von Russland
angegriffen werden. Im Gegenteil würde er Russland sogar ermutigen zu
tun, "was immer sie wollen", so Trump. EU-Außenbeauftragter Josep
Borrell bezeichnete Trumps Aussagen als erschreckend und gefährlich und
betonte, dass die Nato nicht nach der Laune des US-Präsidenten
funktioniere. Wie ernst man Trumps Äußerungen nehmen sollte, weiß Jörg
Lau. Er ist außenpolitischer Korrespondent bei DIE ZEIT. Im Podcast
erklärt er, welche geopolitischen Folgen solche Aussagen haben könnten. Lees meerAm vergangenen Sonntag wurde in Berlin teilweise die Bundestagswahl 2021
nachgeholt. Die Parteien der Ampelkoalition haben Stimmen verloren,
wobei die SPD und FDP die meisten Einbußen verzeichnen mussten. CDU und
AfD legen hingegen zu. An den Machtverhältnissen im Bundestag hat sich
damit aber kaum etwas verändert. Lediglich die FDP verliert ein Mandat.
Lenz Jacobsen hat sich mit den Wahlergebnissen genau befasst. Er ist
Politikredakteur bei ZEIT ONLINE und erklärt im Podcast, welche
Rückschlüsse sich aus dem Wahlergebnis ziehen lassen.Außerdem im Update: "Wer Frieden will, der muss mögliche Aggressoren
erfolgreich abschrecken", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz heute bei der
Grundsteinlegung einer neuen Munitionsfabrik in Niedersachsen. Im
kommenden Jahr soll der Betrieb der neuen Fabrik bereits starten. Rund
200.000 Granaten im Jahr sollen dann in Unterlüß produziert werden. Der
Rüstungskonzern Rheinmetall wolle rund 300 Millionen Euro investieren.
Es sei wichtig, die Rüstungsproduktion weltweit zu erhöhen, so Scholz.
Auch angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Russland.Was noch? Wie groß sind eigentlich fünf Fußballfelder? Oder das
Saarland? Dafür gibt es jetzt einen anschaulichen
Größenvergleichsrechner.Moderation und …
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Neue Vorwürfe gegen UN-Palästinenserhilfswerk
12 februari 2024 · 11 min
Ausgerechnet unter dem Hauptquartier des UN-Palästinenserhilfswerks
UNRWA in Gaza-Stadt hat das israelische Militär Tunnelräume entdeckt,
die der Hamas als Datenzentrale gedient haben könnten. Das israelische
Militär geht davon aus, dass all dies nicht ohne das Wissen der
UNRWA-Mitarbeiter möglich gewesen sein kann. Der Fund wirft ein
Schlaglicht auf die aktuellen Vorwürfe gegen das UN-Hilfswerk, es
arbeite mit der Hamas zusammen. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT
ONLINE über den Krieg zwischen Israel und der Hamas. Im Podcast
analysiert sie, welche Folgen der Fund für das Hilfswerk haben könnte. Lees meerTennisbälle und Münzen fliegen aufs Spielfeld, in den Fankurven sieht
man Protestbanner und Pyrotechnik: Fußballfans in ganz Deutschland
protestieren gegen den geplanten Einstieg von Investoren bei der
Deutschen Fußball Liga (DFL). Am Wochenende mussten erneut mehrere
Bundesligaspiele für längere Zeit unterbrochen werden. Können die Fans
mit lautstarken Protesten etwas gegen den geplanten Investoren-Deal
ausrichten? Oliver Fritsch ist Sportredakteur bei ZEIT ONLINE. Im
Podcast ordnet er die Proteste ein und erklärt die Gründe für den Unmut
der Fans.Und sonst so? Das Jahr des Drachen hat begonnen – nicht nur in China,
sondern auch in Vietnam und anderen Ländern Südostasiens.Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike
Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.deWeitere Links zur Folge:
Der Podcast für vietdeutsche Perspektiven: Rice and Shine
Gaza-Stadt: Israel entdeckt Hamas-Datenzentrum in Tunnel unter
UNRWA-ZentraleUNRWA: Was über die Vorwürfe gegen das UN-Palästinenserhilfswerk bekannt
istLiveblog: Krieg in Israel und Gaza
DFL: Der deutsche Fußball und die Milliardensuche
Deutsche Fußball Liga: Fußballfans protestieren erneut gegen
Investor-Einstieg in DFLDFL: Fußballclubs stimmen für Einstieg von Investoren
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finden Si… -
Putinismus in der Schule
11 februari 2024 · 11 min
"Wir müssen uns wappnen für eine möglicherweise jahrzehntelange
Konfrontation", sagte der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg kürzlich
und mahnte, dass Präsident Wladimir Putin die gesamte Wirtschaft auf
einen langen Krieg einstelle. Putin sorgt aktuell dafür, dass ihm die
Unterstützung im eigenen Land erhalten bleibt und seine Ideologie auch
an die junge Generation weitergegeben wird. Dafür greift er auch in den
Schulunterricht ein und gestaltet ihn zunehmend um. Was an russischen
Schulen gerade passiert, weiß Michael Thumann. Er ist außenpolitischer
Korrespondent für DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, mit welchen Mitteln
Putins Ideologie in der jüngeren Generation verbreitet wird. Lees meerIn Berlin wird am Sonntag die Bundestagswahl 2021 wiederholt. Zumindest
teilweise. Das entschied das Bundesverfassungsgericht Ende letzten
Jahres, weil es zu erheblichen Pannen in den Wahllokalen kam. Die
Mehrheitsverhältnisse im Bundestag wird die Wiederholungswahl kaum
beeinflussen, doch einzelne Mandate könnten sich ändern. Und um genau
die kämpfen einige Berliner Kandidaten. Einer von ihnen ist Torsten
Einstmann von der SPD. Viktoria Reich aus dem Politikressort bei ZEIT
ONLINE hat ihn im Wahlkampf begleitet. Im Podcast erklärt sie, was er
sich von der Wiederholungswahl erhofft.Alles außer Putzen: Dana Vowinckels "Gewässer im Ziplock" ist schwer aus
der Hand legen.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer und Lea
Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:Nato: Jens Stoltenberg warnt vor jahrzehntelanger Konfrontation mit
RusslandSchulunterricht in Russland: Geschichte als Waffe
Der Ostcast mit Michael Thumann.
Wahl in Berlin: So könnte die Berliner Wiederholungswahl den Bundestag
verändernBundesverfassungsgericht: Bundestagswahl muss in Berlin teilweise
wiederholt werden[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
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Spezial: Das Ende der 40-Stunden-Woche?
10 februari 2024 · 36 min
Weniger Arbeitszeit bei gleichem Lohn – laut einer Erhebung des
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) wünschen sich
81 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten eine Viertagewoche. Immer mehr
Firmen bieten ihren Mitarbeitenden die Flexibilität, vier statt fünf
Tage zu arbeiten. Seit Anfang Februar läuft in Deutschland ein
entsprechendes Pilotprojekt. 45 Unternehmen und Organisationen testen
die Viertagewoche nun für ein halbes Jahr und werden dabei von der
Universität Münster wissenschaftlich begleitet. Lees meerEine der teilnehmenden Firmen: das Bauunternehmen Finnholz. Die Gründe
dafür, die Viertagewoche testweise einzuführen, seien vor allem
pragmatische gewesen, sagt Geschäftsführer Sven Kirchner. Einerseits
hätten seine Angestellten sich Entlastung hinsichtlich ihrer
Arbeitszeiten gewünscht, andererseits habe er Anreize schaffen wollen,
um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Im Podcast berichtet sein
Kollege Stefan Rumphorst, der die Umstellung auf die Viertagewoche im
Unternehmen koordiniert, von den großen Herausforderungen der
Umstrukturierung. Kirchner erzählt, welche positiven Effekte sich schon
jetzt zeigen.Auch wenn es bei einzelnen Unternehmen möglicherweise gut laufen kann,
mit Blick auf den Wirtschaftsstandort Deutschland hält Dr. Andrea
Hammermann vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft in
Köln nichts. "Wir brauchen die Handwerker, wir brauchen die Pflegekräfte
und viele andere Berufe eben auch. Und wir merken, dass es zunehmend
schwieriger wird, weil die jüngere Generation die Älteren nicht ersetzen
kann." Auch wenn Erhebungen ergeben haben, dass sich viele
Arbeitnehmerinnen eine verkürzte Arbeitszeit wünschen, umsetzbar sei das
angesichts des Fachkräftemangels nicht.Bei der Diskussion über die Viertagewoche geht es vor allem um eine
Debatte über Generations- und Geschlechtergerechtigkeit, findet David
Gutensohn. Er ist stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts bei ZEIT
ONLINE und Autor des Buches "Generation Anspruch… -
Wen die FDP nervt – und wen nicht
10 februari 2024 · 12 min
Ob EU-Lieferkettengesetz, das Heizungsgesetz oder die
Kindergrundsicherung. Immer wieder stellt sich die FDP gegen ihre
Koalitionspartner und blockiert gemeinsame Vorhaben. Auch 2017 konnte
die FDP ihre politischen Ziele bei den Sondierungsgesprächen nicht mit
denen der potenziellen Koalitionspartner vereinen und stieg aus den
Verhandlungen aus. Was verspricht sich die FDP heute von ihrer ständigen
Oppositionshaltung in der Regierung? Und könnte sie nach einem Grund
suchen, um aus der Ampelregierung auszusteigen? Diese und weitere Fragen
beantwortet Paul Middelhoff aus der ZEIT-Politikredaktion. Lees meerFür seinen privaten Zoo ließ der Drogenbaron Pablo Escobar in den
1980er-Jahren vier Nilpferde vom afrikanischen Kontinent nach Kolumbien
einfliegen. Doch seit der Kartellführer vor dreißig Jahren erschossen
wurde, konnten sich die Tiere bis heute unkontrolliert vermehren. Fritz
Habekuß aus dem Ressort Wissen der ZEIT berichtet im Podcast von neuen
wissenschaftlichen Erkenntnissen zu invasiven Arten und ordnet ein, wie
gefährlich die sogenannten Kokain-Hippos wirklich für das Ökosystem in
Kolumbien sind.Alles außer Putzen: Niksen – die niederländische Kunst des Nichtstuns.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Elise Landschek,
Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt und Olga EllinghausAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
FDP: Christian Lindner will deutsches Lieferkettengesetz lockern
Torsten Safarik: "Menschenrechte sind kein Papierkram"
Invasive Arten: Kokain-Nilpferde sind halb so schlimm
Invasive Arten: Gekommen, um zu bleiben
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Update: Ein Amerikaner in Moskau
9 februari 2024 · 10 min
Der US-amerikanische Fernsehmoderator Tucker Carlson hat das erste
Interview eines westlichen Journalisten mit Russlands Präsident Wladimir
Putin seit der Invasion in der Ukraine geführt. Carlson, der bis
vergangenes Jahr beim rechten TV-Sender FOX News eine Talkshow
moderierte, ist für die Verbreitung von Verschwörungstheorien bekannt.
Mit dem unkritischen Interview habe Carlson Putin den Zugang zum
US-amerikanischen Publikum ermöglicht, analysiert Michael Thumann,,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerDie Inflation hat sich im Januar auf den niedrigsten Wert seit
zweieinhalb Jahren abgeschwächt. Wie das Statistische Bundesamt in
Wiesbaden mitteilte, lag sie deutschlandweit bei durchschnittlich 2,9
Prozent. Wieso die Inflation relativ schnell gesunken ist und warum sich
die Entwicklung im Supermarkt noch nicht abbildet, erklärt Kolja Rudzio,
Wirtschaftsredakteur der ZEIT.Außerdem im Update: Die Abstimmung zum Lieferkettengesetz der
Europäischen Union ist verschoben worden. Deutschland hatte seine
Zustimmung auf Druck der FDP kurzfristig zurückgezogen.Und sonst so? China begrüßt das Jahr des Drachen.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Elise Landschek und Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wladimir Putin und Tucker Carlson: Putins vergiftete Friedensbotschaft
Interview mit Tucker Carlson: Putin schließt Angriff auf Polen oder
Lettland ausStatistisches Bundesamt: Inflation im Januar deutlich gesunken
EZB-Vizechef: "Ich wäre nicht so pessimistisch"
EU-Lieferkettengesetz: Ein Zeugnis seiner Schwäche
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Lieferkettengesetze und ihre Lücken
9 februari 2024 · 11 min
Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wollen am Freitag darüber
abstimmen, ob Unternehmen, die ihre Produkte außerhalb der EU herstellen
lassen, fortan auf Verstöße gegen Umwelt- und Menschenrechte in ihren
Lieferketten achten müssen. Doch für europäische Unternehmen ist es gar
nicht so einfach, diese Standards bei ihren Zulieferern in fernen
Ländern zu überprüfen. Über die Fabrikprüfungen, sogenannte
Sozialaudits, und ihre Verlässlichkeit, berichtet Dr. Kolja Rudzio,
Redakteur im Ressort Wirtschaft bei der ZEIT. Lees meerAn einigen deutschen Hochschulen kam es seit dem 7. Oktober zu
propalästinensischen Demonstrationen und Protesten, bei denen teilweise
antisemitische Parolen und Inhalte verbreitet wurden. Haben die
deutschen Hochschulen ein Antisemitismusproblem? Und wie verhalten sich
die Universitäten zu den Veranstaltungen? Diese und weitere Fragen
beantwortet Alisa Schellenberg, Redakteurin bei ze.tt und ZEIT Campus
ONLINE.Und sonst so? Es braucht kein Geld, um glücklich zu sein. Das zeigen die
Ergebnisse einer Studie der Universitat Autònoma de Barcelona.Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Susanne Hehr, Olga EllinghausAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Globale Produktion: "Keiner kennt seine ganze Lieferkette"
Podcast: Ist das eine Blase? "Unser Wohlstand darf nicht auf Ausbeutung
aufbauen"Antisemitismus an Hochschulen: Studenten der FU Berlin melden
propalästinensische Kundgebung anAntisemitismus an Universitäten: "Unerträglich und nicht hinnehmbar"
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Update: Mission im Roten Meer
8 februari 2024 · 10 min
An diesem Donnerstag ist die deutsche Fregatte “Hessen” in Richtung
Rotes Meer aufgebrochen, um sich auf eine geplante EU-Militäroperation
gegen die Angriffe der islamistischen Huthi-Miliz vorzubereiten. Seit
Monaten bedroht die Huthi-Miliz eine der wichtigsten globalen
Schiffsrouten. Es könnte der “ernsthafteste Einsatz einer deutschen
Marineeinheit seit vielen Jahrzehnten" werden, sagte der Inspekteur der
Deutschen Marine, Jan Christian Kaack. Andrea Böhm ist Redakteurin im
Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie der Einsatz
aussehen könnte – und wie aussichtsreich er sein könnte. Lees meerNachdem sich 2023 den Titel als wärmstes Jahr seit Beginn der
Aufzeichnungen holte, beginnt das neue Jahr mit einem weiteren negativen
Hitzerekord: Der Januar war so warm wie nie zuvor, wie der
EU-Klimadienst Copernicus berichtet. Demnach betrug die globale
Durchschnittstemperatur im Januar 13,1 Grad Celsius. Damit liegt die
Erderwärmung erstmals zwölf Monate in Folge über 1,5 Grad im Vergleich
zur vorindustriellen Zeit. Linda Fischer, stellvertretende
Ressortleiterin Wissen bei ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, wie kritisch
diese Schwelle ist.Außerdem im Update: Der Russische Oppositioneller Boris Nadeschdin darf
nicht zur Präsidentschaftswahl in Russland im kommenden März antreten.Was noch? Nach welcher Rita das ADHS-Medikament Ritalin benannt ist
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Krieg in Nahost: Deutsche Marine erwartet im Roten Meer gefährlichen
EinsatzHuthi-Angriffe: Was wollen die Huthis erreichen?
Huthi-Miliz: Warum die EU einen Militäreinsatz im Roten Meer plant
Wetterrückblick 2023: Das heißeste Jahr aller Zeiten
Klimawandel: EU meldet erste Zwölfmonatsperiode mit mehr als 1,5 Grad
ErderwärmungRussland: Boris Nadeschdin nicht zur russischen Präsidentenwahl
zugelassen[ANZEIGE] Mehr über die A…
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Scholz und Biden – ein Treffen unter Druck
8 februari 2024 · 10 min
An diesem Donnerstag fliegt Bundeskanzler Olaf Scholz nach Washington.
Innerhalb von rund 24 Stunden Aufenthalt stehen für Scholz eine Reihe
von offiziellen Terminen auf dem Programm. Der wohl wichtigste: ein
Vieraugengespräch mit US-Präsident Joe Biden am Freitag. Biden und
Scholz wollen über die Lage im Nahen Osten und die Militärhilfe für die
Ukraine beraten, teilte das US-Präsidialamt mit. Davor trifft sich
Scholz am Donnerstagabend mit republikanischen und demokratischen
US-Kongressabgeordneten. Heinrich Wefing leitet das Ressort Politik bei
der ZEIT und begleitet Olaf Scholz auf seiner Reise. Im Podcast
analysiert er, welche Rolle eine mögliche Rückkehr Trumps ins Weiße Haus
bei dem Treffen mit Biden spielt. Lees meerPakistan wählt am Donnerstag ein neues Parlament, noch erschüttert von
zwei tödlichen Anschlägen am Vortag. Einen Tag vor der Parlamentswahl
sind bei Bombenanschlägen auf Wahlkampfbüros mindestens 24 Menschen
getötet worden. Mehr als 25 weitere seien bei den Explosionen im
Südwesten des Landes verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden
mit. Um weitere Gewalt zu verhindern, sind derzeit Zehntausende
Polizisten und paramilitärische Kräfte im ganzen Land im Einsatz. Sarah
Kohler vom ZEIT-ONLINE-Newsdesk hat sich mit den Hintergründen der Wahl
beschäftigt. Im Podcast beantwortet sie, in welchem Kontext die Wahl
steht und welche Kandidaten zur Wahl stehen.Und sonst so? Einfach mal schreien
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen?
Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.deWeitere Links zur Folge:
Reise in die USA: Scholz in Washington: Trump als unsichtbarer Begleiter
USA: Olaf Scholz reist im Februar nach Washington
Ukraine-Hilfen: US-Senat legt Gesetzentwurf zu Ukraine-Hilfen und
Grenzsicherung vorPakistan: Mehr als 20 Tote bei Explosionen am Tag vor Wahl in Pakistan
Thema: Pakistan
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Update: Der Rückhalt für die Kriegsziele bröckelt
7 februari 2024 · 11 min
Die USA, Israel, Ägypten und Katar haben eine Einigung vorgeschlagen,
die eine längere Feuerpause zwischen der Hamas und Israel vorsieht, wenn
im Gegenzug weitere Hamas-Geiseln freigelassen werden. Jetzt ist klar:
31 der Geiseln sind bereits tot. Das teilte der Sprecher der
israelischen Armee, Daniel Hagari, mit. Wie die israelische
Öffentlichkeit darauf reagiert, beschreibt Steffi Hentschke. Sie
berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv. Im Podcast erklärt sie, wie
wahrscheinlich eine erneute Feuerpause momentan ist. Lees meerIm September 2022 wurden mehrere Lecks an den Gaspipelines Nord Stream 1
und Nord Stream 2 festgestellt, nachdem mehrere Explosionen nahe der
Ostseeinsel Bornholm registriert worden waren. Der Verdacht: Sabotage.
Schweden, Dänemark und Deutschland ermitteln seitdem. Jetzt stellt die
schwedische Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen ein. Welche
Auswirkungen das auf die deutschen Ermittlungen haben könnte, erklärt
Holger Stark. Er leitet das Ressort Investigative Recherche von ZEIT und
ZEIT ONLINE. Im Podcast sagt er auch, warum der Rückzug Schwedens für
die Untersuchungen insgesamt sogar hilfreich sein könnte.Beim Flugzeugbauer Boeing wurden erneut Qualitätsmängel festgestellt.
Anfang des Jahres musste eine Boeing-Maschine notlanden, weil während
des Fluges ein Teil der Kabinenwand herausgefallen war. Eine
Untersuchung ergab jetzt, dass vier Bolzen fehlten. Was bei Boeing
gerade schiefläuft, sagt Heike Buchter. Sie ist US-Korrespondentin für
DIE ZEIT. Im Podcast erklärt sie, was hinter den neuerlichen Problemen
steckt und welche Folgen sie für die US-Wirtschaft insgesamt haben
können.Was noch? Kostenlos wohnen gegen Nachhilfe, und der Stadtteil hat auch
noch was davon.Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
*Weitere Links zur Folge:Nahost: Angebliche Beweise für Geldflüsse aus Iran, 31 israelische
Geiseln totKrieg in Nahost: Isr…
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Machtkampf in Kiew
7 februari 2024 · 11 min
"Ein Neustart ist notwendig", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr
Selenskyj vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem italienischen
Fernsehsender Rai. Damit gilt als sicher, worüber schon seit Längerem in
den Medien und der Bevölkerung spekuliert wird: Selenskyj wird
voraussichtlich seinen Armeechef Walerij Saluschnyj austauschen – und
möglicherweise noch weitere zentrale Figuren der Staats- und
Militärführung. Wen das noch betreffen könnte und warum Selenskyj den
Schritt erwägt, weiß Denis Trubetskoy. Er berichtet für ZEIT ONLINE aus
Kiew. Lees meerIn den kommenden Jahrzehnten soll die Stromerzeugung in Deutschland
vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Damit das auch
gelingt, wenn Wolken die Sonne verdecken und kein Wind weht, braucht das
Stromsystem flexible Reservekapazitäten. Für deren Ausbau hat die
Bundesregierung am Montag eine neue Kraftwerksstrategie vorgestellt.
Warum diese einen Kurswechsel in der Energiepolitik darstellt, erklärt
Marc Widmann, Wirtschaftsredakteur bei DIE ZEIT.Und sonst so: Der Internetkonzern Meta warnt seine Investoren vor den
Hobbys von Mark Zuckerberg.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Lage in der Ukraine: General Saluschnyjs ungewisse Zukunft, EU sichert
ukrainische FinanzenWolodymyr Selenskyj: Ukrainischer Präsident stellt Neuordnung der
Staatsspitze in AussichtKraftwerksstrategie: Endlich wieder Marktwirtschaft
Energie: Ampel will Stromsystem der Zukunft bauen
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Update: Gesichert "gesichert rechtsextremistisch"
6 februari 2024 · 10 min
Die Nachwuchsorganisation der AfD, die Junge Alternative (JA), darf vom
Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische
Bestrebung eingestuft werden. Das hat das Verwaltungsgericht Köln am
Montag entschieden. Christian Parth ist Redakteur im Ressort Politik,
Wirtschaft, Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er die
möglichen Folgen des Urteils für die AfD und ihre Jugendorganisation. Lees meerDas israelische Militär hat seine Angriffe im Süden des Gazastreifens
nun auch mit Luftangriffen auf die Stadt Rafah ausgeweitet. Doch ein
Großteil der Menschen im Gazastreifen war auf der Suche nach Schutz in
den Süden geflüchtet. Über das Ausmaß der Zerstörung und die Folgen der
Angriffe für die Menschen im Süden Gazas berichtet Stella Männer,
Autorin für ZEIT ONLINE und Korrespondentin im Libanon.Die EU-Kommission will die Treibhausgasemissionen in Europa bis 2040 um
90 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. Erneuerbare Energien sollen
weiter wachsen und feste fossile Brennstoffe schrittweise abgebaut
werden. Elena Erdmann ist Autorin im Ressort Wissen bei ZEIT ONLINE und
ordnet im Podcast das neue Klimaziel der Kommission ein.Was noch? Das "scarf bombing" hat sich vor zehn Jahren in Kanada
verbreitet, um Wohnungslose im Winter vor den eisigen Temperaturen zu
schützen.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Olga EllinghausAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Israel-Gaza-Krieg: Fast zwei Drittel der Gebäude in Gaza sind zerstört
Israel: Krieg im Nahen Osten
Junge Alternative: Verfassungsschutz darf AfD-Nachwuchs als rechtsextrem
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Wiederaufbau à la Erdoğan
6 februari 2024 · 12 min
Am 6. Februar 2023 erschütterten zwei schwere Erdbeben den Südosten der
Türkei und den Norden Syriens. Nach offiziellen Angaben starben 60.000
Menschen in den Trümmern von mehreren Hunderttausend eingestürzten
Gebäuden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan versprach
anschließend Milliardenhilfen für die Überlebenden und einen raschen
Wiederaufbau. Marion Sendker berichtet für ZEIT ONLINE aus Istanbul. Im
Podcast analysiert sie, wie weit der Wiederaufbau ein Jahr nach dem
Erdbeben tatsächlich fortgeschritten ist. Lees meerBundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat am Montag weitere
Eckpunkte zur geplanten Verantwortungsgemeinschaft vorgestellt. Mit der
Reform will die Bundesregierung Menschen ermöglichen, auch außerhalb der
klassischen Familienstruktur rechtlich füreinander Verantwortung zu
tragen. Im Herbst will Buschmann einen Gesetzentwurf ins Kabinett
einbringen. Das Gesetz könnte dann 2025 in Kraft treten. Lisa Caspari
ist Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT
ONLINE. Sie kennt die Details zur Verantwortungsgemeinschaft und
beantwortet im Podcast, was die Reform konkret erleichtern soll.Und sonst so? Graupapageien im Lincolnshire Wildlife Park sollen lernen,
weniger zu fluchen.Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen?
Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Erdbeben in der Türkei und in Syrien: Katastrophe im Grenzgebiet
Türkei und Syrien: Eine ganze Region hat sich verschoben
Türkei: Knapp ein Jahr nach Beben: Erdoğan besucht Provinz Hatay
Familienrecht: Alleinstehende sollen Verantwortungsgemeinschaft bilden
könnenVerantwortungsgemeinschaft: Union befürchtet die Anerkennung von
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Update: Soli-Ende oder Sondervermögen?
5 februari 2024 · 11 min
In einem sind sich die FDP und die Grünen einig: Unternehmen sollen
finanziell entlastet werden. Weniger Einigkeit herrscht allerdings bei
der möglichen Umsetzung. Wie ein Kompromiss aussehen könnte, weiß Ruth
Fend. Sie ist Wirtschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt
sie außerdem, wie dieser Kompromiss finanziert werden könnte. Lees meerSeitdem Anne Hidalgo Bürgermeisterin von Paris ist, hat sich die
Verkehrspolitik der französischen Hauptstadt deutlich verändert –
zugunsten von Fußgängern und Radfahrerinnen. In einem Referendum hat
sich eine Mehrheit jetzt außerdem dafür ausgesprochen, die Parkgebühren
für SUVs zu verdreifachen. Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE aus
Frankreich und erklärt im Podcast die wahrscheinlichen Folgen der
Entscheidung, warum nur so wenige Menschen mit abgestimmt haben – und ob
das Gesetz als Vorbild für Deutschland dient.Außerdem im Update: wieder Streiks. Diesmal an Flughäfen.
Was noch? Taylor Swift bricht einen Grammy-Rekord.
Moderation und Produktion: Rita Lauter_ Redaktion: Jannis Carmesin und
Hannah Grünewald Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie
erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge:Wirtschaftspolitik: Robert Habeck plädiert für Steuererleichterungen für
UnternehmenAmpelkoalition: Lindner kritisiert Habecks Vorschlag zu Sondervermögen
für FirmenSUVs in Paris: "Oui" zum Kampf gegen große Autos
Autoverkehr: Mehrheit der Pariser stimmt für Verdreifachung der
SUV-ParkgebührenLufthansa: Ver.di ruft Lufthansa-Bodenpersonal zu Warnstreiks am
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Wie kann das Bundesverfassungsgericht geschützt werden?
5 februari 2024 · 12 min
Seit Wochen protestieren Menschen gegen Rechtsextremismus, Hetze und die
AfD. Bundesjustizminister Marco Buschmann hat jetzt eine
parteiübergreifende Initiative gefordert, um das
Bundesverfassungsgericht besser zu schützen. Dabei steht auch im Raum,
die wesentlichen Strukturen im Grundgesetz zu verankern. Doch das könnte
die Arbeit des Gerichtes nicht nur schützen, sondern auch blockieren.
Julian Sadeghi ist Volontär bei ZEIT und ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt
er, wie man die Demokratie rechtlich besser schützen kann und wo dabei
die Grenzen liegen. Lees meer2023 lag der Anteil aus erneuerbaren Energien bei 55 % des erzeugten
Stroms, 25 Windräder wurden allein dieses Jahr gebaut. Die Energiewende
scheint in vollem Gange zu sein. Im Januar wurde jedoch klar, dass sie
noch kostspieliger wird als bisher angenommen. Rund 7,8 Milliarden Euro
fordern die Betreiber der Stromübertragungsnetze von der
Bundesregierung. Warum die Energiebranche mit so hohen Kosten rechnet,
weiß Petra Pinzler. Sie ist Korrespondentin der Hauptstadtredaktion bei
DIE ZEIT. Im Podcast erklärt sie außerdem, wo Deutschland bei der
Energiewende gerade steht.Und sonst so: Wegen Verdachts auf Spionage wurde eine Taube in Indien
acht Monate gefangen gehalten. Jetzt ist sie wieder frei.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Sophia
Boddenberg und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:Demonstrationen gegen rechts: "Alle zusammen gegen den Faschismus"
Bundesjustizminister: Buschmann für gemeinsamen Vorschlag zum Schutz des
VerfassungsgerichtsBundesverfassungsgericht: Mehr Schutz für die Wächter der Demokratie
Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
aktualisiertErneuerbare Energien: Da klafft schon das nächste Finanzloch
Podcast: Auch das noch?
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Hitze und Dürre mitten im spanischen Winter
4 februari 2024 · 11 min
Wegen anhaltender Wasserknappheit in Katalonien hat die spanische
Regionalregierung den Notstand ausgerufen. Rund sechs Millionen
Menschen, Einwohnerinnen und Einwohner sowie Touristen, sind seit
Freitag von den Einschränkungen beim Wasserverbrauch betroffen. Wo der
Wassermangel besonders bemerkbar ist und warum es mitten im Winter zu
einem Notstand kommt, berichtet Julia Macher, Autorin für ZEIT ONLINE. Lees meerSeit mehreren Wochen vermitteln die USA, Katar und Ägypten zwischen
Israel und der Hamas-Führung um ein Geiselabkommen, ein vorläufiger
Entwurf soll in Paris ausgehandelt worden sein. Für Israels Regierung
wäre dieses Abkommen ein erhebliches Zugeständnis an die
Terrororganisation – und könnte über die Zukunft von Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu entscheiden. Steffi Hentschke, freie
Nahostkorrespondentin und Autorin für ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast
die Stufen des Deals.Alles außer Putzen: Mal wieder kegeln gehen.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg,
Olga EllinghausAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Wassermangel in Spanien: Eine Stadt sitzt auf dem Trockenen
Klimakrise: Katalonien ruft wegen Wassermangels Notstand aus
Benjamin Netanjahu: Wer hat Angst vor diesem Deal
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
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Spezial: Aber bei uns doch nicht!
3 februari 2024 · 48 min
Eine neue Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der
Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat schwerwiegenden sexuellen
Missbrauch aufgedeckt. Die Täter: Pfarrer, Religionslehrer, Küster und
mächtige Menschen, die im Umfeld der Kirche wirkten und wirken. Die
Opfer: häufig noch nicht mal in der Pubertät. Das Durchschnittsalter der
Betroffenen ist laut der Studie elf Jahre. Lees meerInsgesamt identifizierten die Forschenden für den Zeitraum von 1946 bis
2020 2.225 Opfer und 1.259 Beschuldigte – das ist jedoch nur die Zahl
der aktenkundigen Fälle, zu denen die Forschenden Zugang hatten. 19 von
20 Landeskirchen haben ihre Akten jedoch gar nicht systematisch
durchsucht, sodass bereits von den gemeldeten Fällen der Großteil fehlt.
Dazu kommt das Dunkelfeld, also die Taten, die bisher nicht angezeigt
oder gemeldet wurden. Gäbe es eine Dunkelfelderfassung, so müsste man
von weit mehr als 100.000 Betroffenen ausgehen, schätzen Expertinnen und
Experten.Das Forscherteam kam außerdem zu dem Schluss, dass die evangelische
Kirche Täterschutz statt Aufklärung betrieben hat. Raoul Löbbert von
ZEIT Christ und Welt und Karsten Polke-Majewski aus dem
Investigativ-Team von ZEIT und ZEIT ONLINE haben monatelang zu
Missbrauch in der evangelischen Kirche recherchiert. Sie haben
Betroffene besucht, mit Forscherinnen und Forschern gesprochen und
Zeitzeugen befragt. Im Podcast sprechen wir über die Recherchen der
beiden.Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Ole Pflüger
Sprecherinnen und Sprecher: Nancy Mattstedt, Stefan Lehnen, Moses FendelFragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Wenn Sie sich anonym an die Redaktion wenden möchten, geht das über
unseren anonymen Briefkasten.Das Hilfetelefon sexueller Missbrauch erreichen Sie unter 0800 22 55
530.Weitere Links zur Folge:
Missbrauch in der evangelischen Kirche: Die Sünden der Anderen
Missbrauch in der evangelischen Kirche: Das protestantische Beben
Studie zu sexuellen Übergriffen: …
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Biden ohne Gegner
3 februari 2024 · 11 min
Welche Kandidatinnen und Kandidaten bei den US-Präsidentschaftswahlen im
kommenden September gegeneinander antreten werden, steht noch nicht
fest. Im Vergleich zu den Republikanern scheinen die Demokraten ihre
Kandidaten-Frage vergleichsweise einvernehmlich entschieden zu haben.
Der 81-jährige Amtsinhaber Joe Biden wird mit hoher Wahrscheinlichkeit
erneut als Präsidentschaftskandidat der Demokraten bei den Wahlen
antreten. Rieke Havertz ist internationale Korrespondentin bei ZEIT
ONLINE und analysiert im Podcast die demokratische Konkurrenz bei den
Vorwahlen und Bidens Rückhalt innerhalb der eigenen Partei. Lees meerWenn Kühlschränke, Waschmaschinen oder Handys den Geist aufgeben, kann
das für Verbraucherinnen und Verbraucher kompliziert und teuer werden.
Um Elektroschrott zu reduzieren, hat sich die EU in der Nacht auf
Freitag auf ein "Recht auf Reparatur" geeinigt. Wie das neue Gesetz
aussieht und was die EU sonst noch für Technik- und
Technologieunternehmen plant, berichtet Jakob von Lindern aus dem
Digital-Ressort von ZEIT ONLINE.Alles außer Putzen: Kommt dämlich von Dame und herrlich von Herr? Das
erklärt der Fußballlinguist auf TikTok.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Olga EllinghausAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
US-Vorwahlen 2024: Wer wird Präsidentschaftskandidat?
Migration: Diese Grenze könnte Joe Biden die Wahl kosten
Ok, America? Vorwahlen in den USA: Trumps Macht
"Right to Repair": Apple schraubt an der Nachhaltigkeit
Nokia G22: Heiles Display in 20 Minuten
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Update: Der AfD-Umfrageknick
2 februari 2024 · 11 min
Die AfD verliert laut mehreren Umfragen an Beliebtheit. Sowohl das
ZDF-Politbarometer als auch der ARD-Deutschlandtrend melden drei
Prozentpunkte weniger Zustimmung für die Partei als noch vor einer
Woche. Trotzdem bleibt die AfD mit rund 19 Prozent in beiden Umfragen
weiterhin zweitstärkste Kraft hinter der Union. Ob es sich bei den
Umfragen lediglich um eine Delle oder doch schon um eine Trendumkehr
handelt, analysiert Michael Schlieben, politischer Korrespondent für
ZEIT ONLINE. Lees meerDie Konferenz der Kultusminister von Bund und Ländern hat sich auf ein
milliardenschweres Programm für mehr Bildungsgerechtigkeit geeinigt. Mit
dem sogenannten Startchancen-Programm, das sich die Bundesregierung in
ihrem Koalitionsvertrag vorgenommen hatte, sollen Kinder und Jugendliche
unabhängig von der sozialen Lage ihres Elternhauses die gleichen Chancen
auf Bildung erhalten. Warum sich die Kultusminister bei dem Programm vom
System Gießkanne verabschieden und ob das Programm tatsächlich
Bildungsgerechtigkeit schafft, weiß Eser Aktay, Redakteur im Ressort
Gesellschaft bei ZEIT ONLINE.Außerdem im Update: Der Bundestag hat den Bundeshaushalt für das Jahr
2024 beschlossen.Was noch? Ein Tesla versinkt im Fjord und eine Sauna kommt zur Rettung
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Isabelle Daniel und Benjamin Probst
Weitere Links zur Folge:
Wahlumfragen: Blauer Knick nach unten
Protest gegen rechts: Mehr als 300 Demonstrationen in einer Woche
Schulen in sozialen Brennpunkten: Förderprogramm soll Chancen für eine
Million Schüler verbessernHans-Peter Blossfeld : "Gleiche Bildungschancen für alle sind eine
Illusion"Bundeshaushalt: Bundestag beschließt Haushalt 2024
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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"Gerrymandering" im Wahlkreis Augsburg-Stadt?
2 februari 2024 · 11 min
Am Donnerstag hat der Bundestag mit den Stimmen der Ampelkoalition eine
Änderung des Bundeswahlgesetzes verabschiedet. Durch sie werde der
Demokratie des Landes "wieder einmal schwerer Schaden zugefügt", sagte
CDU-Vorsitzender Friedrich Merz und verglich den Vorgang mit dem
sogenannten Gerrymandering aus den USA. Was steckt hinter den Vorwürfen?
Und inwieweit sind sie gerechtfertigt? Christian Endt, stellvertretender
Ressortleiter für Daten und Visualisierung bei ZEIT ONLINE, hat sich den
Fall angeschaut. Lees meerDer Bundesrat stimmt heute über ein Gesetz zur elektronischen
Patientenakte ab. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, soll die Akte
ab Januar 2025 flächendeckend alle gesetzlich Versicherten eingeführt
werden, die nicht aktiv widersprechen. Rechtfertigen die Vorteile der
elektronischen Akte ihre Risiken? Diese und weitere Fragen beantwortet
Olga Herschel aus dem Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.Und sonst so? Ein folgenschweres Missverständnis auf Kosten von über
1000 BäumenModeration und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Links zur Folge:
Wahlrecht: Jetzt beginnt in Deutschland der Kampf um Wahlkreisgrenzen
E-Patientenakte: Wo alles zusammenkommt
Elektronische Patientenakte: Wenn alle erfahren, was einem fehlt
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Update: Orbán gibt nach – nach sechs Minuten
1 februari 2024 · 10 min
Nach monatelangem Streit mit Ungarn haben sich die Staats- und
Regierungschefs der Europäischen Union auf die Finanzhilfen für die
Ukraine geeinigt: Bis 2027 sollen 50 Milliarden Euro in die Ukraine
fließen. Über das Hilfspaket hätte eigentlich bereits bei einem
regulären EU-Gipfel im vergangenen Dezember entschieden werden sollen.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hatte den Beschluss aber
verhindert – und damit den Sondergipfel erzwungen. Doch nur sechs
Minuten nach Beginn des Sondergipfels hieß es: "Deal." Ulrich Ladurner
ist Politikredakteur der ZEIT und hat den Gipfel beobachtet. Im Podcast
spricht er darüber, was es die EU gekostet hat, Ungarn umzustimmen. Lees meerAußerdem im Update:
- Scheitert ein EU-weites Lieferkettengesetz zum Kampf gegen Kinder-
und Zwangsarbeit am Widerstand der FDP?
- Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wird offenbar von seiner
eigenen früheren Behörde beobachtet.Was noch? Taylor Swifts große Fanbase und der US-Wahlkampf
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Isabelle Daniel, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ex-Verfassungsschutzpräsident: Verfassungsschutz soll Hans-Georg Maaßen
als Rechtsextremisten führenHans-Georg Maaßen: Parteigründung der WerteUnion
Sondergipfel: EU-Länder einigen sich auf 50 Milliarden Euro Finanzhilfe
für die UkraineEU-Gipfel in Brüssel: Ungarn blockiert weitere EU-Hilfen für die Ukraine
Menschenrechte: Lindner und Buschmann bremsen EU-Lieferkettengesetz aus
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Sie je… -
Orbán blockiert Ukraine-Hilfen – die EU hält dagegen
1 februari 2024 · 12 min
Europa steht auch zwei Jahre nach der russischen Invasion an der Seite
der Ukraine – diese Haltung wollen 26 der 27 EU-Staaten am Donnerstag
mit einem Hilfspaket für die Ukraine untermauern. Vorgesehen sind
EU-Finanzhilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro für die vier Jahre von
2024 bis 2027. Allerdings blockiert ein einzelner EU-Staat das Paket
seit Monaten: Ungarn. Um den Streit beizulegen, wurde für Donnerstag ein
Sondergipfel in Brüssel angesetzt. Ulrich Ladurner ist Politikredakteur
der ZEIT und beobachtet den Gipfel. Im Podcast analysiert er, wie das
Hilfspaket für die Ukraine doch noch auf den Weg gebracht werden kann. Lees meer"Das Kapitel des Klebens und der Straßenblockaden endet" – Anfang dieser
Woche hat die Letzte Generation einen Wechsel in ihrer
Aktivismusstrategie angekündigt. Statt weiterer Straßenblockaden plant
die Gruppe nach eigenen Angaben ab März "ungehorsame Versammlungen" und
direkte Konfrontationen mit den "Verantwortlichen der Klimazerstörung".
Anna Mayr ist Redakteurin im Hauptstadtbüro der ZEIT. Im Podcast
analysiert sie, warum sich die Letzte Generation vom Sekundenkleber
lösen will und wie neue Protestformen aussehen könnten.Und sonst so? Harry Styles wird 30.
Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen?
Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Thema: Krieg in der Ukraine
Europäische Union: Zusammen stärker
EU-Sondergipfel: Orban pocht vor Sondergipfel auf Zugeständnisse
EU-Gipfel in Brüssel: Ungarn blockiert weitere EU-Hilfen für die Ukraine
Letzte Generation: Ziviler Ungehorsam im Klimaaktivismus
Klimaaktivismus: Letzte Generation will keine Straßen mehr blockieren
Letzte Generation: Uhu and out
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Update: Was bringt die Bezahlkarte für Asylbewerber?
31 januari 2024 · 12 min
14 von 16 Bundesländern sind sich einig: Die Bezahlkarte für
Asylbewerber soll im Sommer bundesweit eingeführt werden. Konkret soll
ein Teil der staatlichen Leistungen für Asylbewerber in Deutschland
künftig als Guthaben auf einer Karte bereitgestellt und nicht mehr als
Bargeld ausgezahlt werden. Wie genau die Karte funktioniert, weiß
Katharina Schuler. Sie ist Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im
Podcast erklärt sie, was die Länder damit genau bezwecken und welche
Kritik es daran gibt. Lees meer"Die Shoah begann nicht mit Auschwitz, sie begann mit dem Schweigen und
dem Wegschauen der Gesellschaft", mahnte die Holocaust-Überlebende Eva
Szepesi am Mittwoch während der Holocaust-Gedenkstunde im Bundestag. Die
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas verwies in ihrer Rede darauf, dass
Antisemitismus kein Problem der Vergangenheit sei und rief auf,
Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten.
Der Sportjournalist Marcel Reif sprach als Sohn eines Shoah-Überlebenden
und teilte die Mahnung seines Vaters: "Sei ein Mensch!"Außerdem im Update:
In der Generaldebatte in der Haushaltswoche lieferten sich Regierung und
Opposition heute einen Schlagabtausch. Oppositionsführer Friedrich Merz
hat einer Zusammenarbeit mit der Ampel-Regierung eine Absage erteilt.
Kanzler Olaf Scholz warf Merz vor, keine zukunftsgerichtete Politik zu
betreiben. Michael Schlieben hat die Generaldebatte genau beobachtet. Er
ist Politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE und erklärt im Podcast,
wie die Absage von Merz an die Ampel-Regierung einzuordnen ist.Was noch? In den USA wurde "the fish bandit" festgenommen. Und ging
vorher auf Instagram viral.Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger und
Constanze Kainz Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie
erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge:Asylpolitik: Bezahlkarte für Asylbewerber wird bundesweit eingeführt
Holocaust-Gedenktag: Bundestag gedenkt der Opfer des Nationalsoz…
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Israel: Eine Mehrheit für den Krieg?
31 januari 2024 · 11 min
Seit fast vier Monaten sind die aus Israel verschleppten Geiseln in der
Gewalt der Hamas. Immer wieder demonstrieren Israelis für die
Freilassung aller Geiseln. 60 Prozent der jüdischen Bevölkerung Israels
würde einem erneuten Deal mit der Hamas jedoch nicht zustimmen, wenn im
Gegenzug alle in Israel palästinensischen Gefangenen freigelassen und
eine völlige Einstellung des Krieges in Gaza erfolgen würde. Das geht
aus einer neuen Umfrage des Israel Democracy Institutes hervor. Steffi
Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv. Im Podcast erklärt
sie, welche Szenarien für die Zukunft Gazas momentan in Israel
diskutiert werden. Lees meerPolitiker unterschiedlicher Parteien zeigen sich besorgt über die
angekündigte Gründung der Dava-Partei. Dava steht für Demokratische
Allianz für Vielfalt und Aufbruch. Kritiker vermuten eine Nähe zu dem
türkischen Präsident Recep Tayyip Erdoğan und seiner Partei AKP. Am 09.
Juni wird Dava zur Europawahl antreten. Allerdings noch nicht als
Partei, sondern vorerst als politische Vereinigung. Die Partei streitet
eine Nähe zu Erdoğan ab und spricht von einer Hetzkampagne. Wofür sie
tatsächlich steht, weiß Christian Parth. Er ist Politikredakteur bei
ZEIT ONLINE und spricht im Podcast darüber, wie die Partei politisch
einzuordnen ist.Und sonst so: Der kleine Hund Efruz liebt das Meer und besurft die
Strände Perus.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie
erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Israel: Angehörige von Hamas-Geiseln protestieren vor Netanjahus Haus
Dava: CDU warnt vor Erdoğans neuer Partei in Deutschland
Der surfende Jack Russel Terrier Efru
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Update: US-Stützpunkte unter Beschuss
30 januari 2024 · 10 min
Nach den Drohnenangriffen auf einen US-Stützpunkt in Jordanien, bei dem
drei Soldaten getötet und mehr als 40 verletzt wurden, muss US-Präsident
Joe Biden eine Reaktion zeigen. Denn der Anschlag am Sonntag war nicht
der erste Angriff auf einen US-Militärstützpunkt im Nahen Osten. Rieke
Havertz ist internationale Korrespondentin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast
erörtert sie Bidens Optionen für einen Gegenschlag ein und analysiert,
wie sie sich auf den Wahlkampf auswirken könnten. Lees meerDie Aktivistinnen und Aktivisten der Letzten Generation haben
angekündigt, sich bei zukünftigen Protestaktionen nicht mehr auf Straßen
kleben zu wollen. Was hinter dem Kurswechsel der Klimaaktivisten steckt,
erklärt Lea Schönborn, Autorin im Ressort Politik, Wirtschaft,
Gesellschaft bei ZEIT ONLINE.Um das Bundesverfassungsgericht widerstandsfähiger zu machen, zeigen
sich Politiker der Ampel- und Unionsparteien einer Änderung des
Grundgesetzes gegenüber offen. Aktuell kann das
Bundesverfassungsgerichtsgesetz mit einer einfachen Mehrheit geändert
werden. Um die zentrale Kontrollinstanz Deutschlands vor "Feinden der
Demokratie" zu schützen, könnte für Änderungen künftig eine
Zweidrittelmehrheit erforderlich sein.Für den 1. Februar hat die Gewerkschaft Ver.di zu einem bundesweiten
Warnstreik der Luftsicherheitskräfte aufgerufen. Flugpassagiere müssen
sich in weiten Teilen Deutschlands auf Flugausfälle und Verspätungen
gefasst machen.Was noch? Comedyvideos von Tahsim.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Olga EllinghausAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Was noch? Comedyvideos von Tahsim.
Weitere Links zur Folge:
Joe Biden: Plötzlich ist der Krieg ganz nah
US-Vorwahlen 2024: Wer wird Präsidentschaftskandidat?
Klimaaktivismus: Letzte Generation will keine Straßen mehr blockieren
Bundesverfassungsgericht: Ampelpolitiker wollen Verfassungsgericht
besser schützenStreiks i…
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Warum sich Le Pen von der AfD distanziert
30 januari 2024 · 11 min
Wieso kann ausgerechnet in einem Land mit nationalsozialistischer
Historie eine Partei wie die AfD so viel Zuspruch erhalten? Diese Frage
beschäftigt Beobachter auch über die deutschen Grenzen hinaus, nachdem
die Enthüllung des Treffens von AfD und anderen Rechtsextremen
international Schlagzeilen gemacht hat. Annika Joeres berichtet für ZEIT
ONLINE aus Frankreich. Wie viel Vertrauen Frankreich noch in die
Wehrhaftigkeit der deutschen Demokratie hat, analysiert sie im Podcast. Lees meerKürzere Betreuungszeiten, um allen Kindern einen Zugang zur Kita zu
ermöglichen – so könnte laut dem Kita-Bericht der Bertelsmann Stiftung
die Notsituation im deutschen Betreuungssystem behoben werden. Demnach
fehlen in den Kitas derzeit rund 100.000 Erzieherinnen und Erzieher,
430.000 Kinder bekommen keinen Platz. Johanna Schoener ist Redakteurin
im Wissen-Ressort der ZEIT. Im Podcast analysiert sie, was es für voll
berufstätige Eltern bedeuten würde, wenn die Idee auf breiter Basis
umgesetzt würde.Und sonst so? Mit der Hand schreiben ist besser fürs Hirn als tippen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen?
Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Rechtsextremismus: Was wir über das rechtsextreme Treffen in Brandenburg
wissenCorrectiv: Geheimplan gegen Deutschland
Rechtsextremismus: Demonstrationen gegen rechts
Kitas: Weniger Stunden für alle!
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Update: Was wird aus den Hilfsgeldern für die Palästinenser?
29 januari 2024 · 10 min
Laut der israelischen Regierung waren zwölf Mitarbeiter des
UN-Hilfswerks für die Palästinenser (UNRWA) an dem Terrorangriff auf
Israel am 7. Oktober beteiligt gewesen. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe
kündigten mehrere Länder einen vorläufigen Stopp von Hilfsgeldern an.
Darunter Frankreich, die USA, Österreich und auch Deutschland. Der
UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich angesichts der Vorwürfe
entsetzt, appellierte aber an die Regierungen, das UN-Hilfswerk, das die
Entwicklungshilfe im Gazastreifen koordiniert, weiter zu unterstützen.
Alice Bota ist Politikredakteurin bei DIE ZEIT. Im Podcast erklärt sie,
was die Vorwürfe für die Situation der Zivilistinnen und Zivilisten im
Gazastreifen bedeutet. Lees meerIn Frankreich hatten Bauern für Montag eine "Belagerung" der Stadt Paris
angekündigt. Alle wichtigen Zufahrtsstraßen in die französische
Hauptstadt, sowie zum südlich von Paris gelegenen Großmarkt Rungis,
sollten blockiert werden. Rund 15.000 Polizisten sind im Einsatz,
gepanzerte Fahrzeuge und Hubschrauber wurden mobilisiert. Wofür die
Bauern protestieren, weiß Annika Joeres. Sie berichtet für ZEIT ONLINE
als Frankreich-Korrespondentin.Außerdem im Update: Am vergangenen Wochenende wurde ein
US-Militärstützpunkt in Jordanien, nahe der syrischen Grenze,
angegriffen. Dabei wurden drei Soldaten getötet, mindestens 34 wurden
verletzt. Die Bundesregierung verurteilte den Drohnenangriff scharf und
sprach ihre Solidarität mit den USA und Jordanien aus. US-Präsident Joe
Biden kündigte Vergeltung an.Was noch? Obacht vor Falschgeld, davon ist wieder mehr im Umlauf.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge:UNRWA: Was über die Vorwürfe gegen das UN-Palästinenserhilfswerk bekannt
istUNRWA: Deutschland stoppt Zahlungen für Palästinenserhilfswerk
Bauernproteste: Bauern in Frankreich kündigen "Belagerung" von Paris an
Jordani…
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130.000 Raketen, die jeden Winkel Israels erreichen können
29 januari 2024 · 11 min
Seit dem Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 kommt es auch im
Norden des Landes, an der Grenze zum Libanon, immer wieder zu Gefechten
zwischen Israels Armee und der islamistischen Hisbollah. Ob Israel im
Libanon einmarschieren wird, wie wahrscheinlich das ist und was es für
die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten bedeuten würde, erklärt Paul
Middelhoff. Er ist Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT. Er hat in der
Grenzregion recherchiert. Lees meerDer Streik der GDL endet frühzeitig. Eigentlich sollte er bis
Montagabend andauern, doch seit den frühen Morgenstunden am Montag
fahren die Bahnen im Personen- und Güterverkehr wieder regulär. Die
Gewerkschaft und die Bahn haben sich bereit erklärt, die Verhandlungen
wieder aufzunehmen. Ob das auch bedeutet, dass es vorerst keine weiteren
Streiks gibt, berichtet Sören Götz. Er ist Mobilitätsredakteur bei ZEIT
ONLINE und erklärt, worüber jetzt konkret verhandelt wird.Und sonst so: In seiner neuen Kolumne Küchenatlas geht Mohamed Amjahid
heute den abenteuerlichen Wegen der Aubergine nach.Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr und Lea
Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:Hisbollah im Libanon: Will die "Partei Gottes" den großen Krieg?
Krieg in Nahost: Ein Schwelbrand
GDL-Streik: Streik bei der Deutschen Bahn endet vorzeitig
Koch-Podcast: Wochenmarkt
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Womit die SPD im Europawahlkampf punkten will
28 januari 2024 · 11 min
Die Europawahl am 9. Juni rückt näher. Am Sonntag trifft sich die SPD in
Berlin, um die strategischen Weichen für den Wahlkampf zu stellen. Auf
ihrer Europadelegiertenkonferenz will die SPD ihr Wahlprogramm
beschließen und die bisherige Vizepräsidentin des Europäischen
Parlaments, Katarina Barley, erneut zur Spitzenkandidatin wählen. Peter
Dausend aus der Hauptstadtredaktion der ZEIT analysiert im Podcast, wo
die SPD gerade steht und was von ihrem Parteitag zu erwarten ist. Lees meerIn Deutschland wurden im Jahr 2023 mehr als 86.000 Sportvereine mit mehr
als 27 Millionen gemeldeten Mitgliedern gezählt. Das geht aus der
aktuellen Bestandserhebung des Deutschen Olympischen Sportbundes hervor.
Oliver Fritsch ist Redakteur im Sportressort von ZEIT ONLINE. Er
plädiert dafür, sich auf den demokratischen Wert der Sportvereine zu
besinnen. Im Podcast spricht er darüber, was man in einem Sportverein
über das gesellschaftliche Miteinander lernen kann.Alles außer putzen: Podcasttipp “Steppenkinder”
Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike
Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
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Europawahl: 2024 wählt Europa wieder
SPD: Die Sozialdemokraten
Katarina Barley: "Es wäre das Ende von allem, wofür die EU steht"
Olaf Scholz: "Der Geist ist aus der Flasche"
Deutscher Olympischer Sportbund: Bestandserhebung 2023
Sportvereine: Tretet in die Sportvereine ein!
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Spezial: Kann Sahra Wagenknecht die AfD stoppen?
27 januari 2024 · 40 min
Die neue Partei war noch gar nicht gegründet, da konnte sich laut
"Deutschlandtrend" schon fast jeder dritte Wähler grundsätzlich
vorstellen, sie zu wählen: Sahra Wagenknecht versteht es offenbar, den
Menschen das Gefühl zu geben, ihre wahren Sorgen und Nöte zu kennen. Lees meerAn diesem Wochenende findet in einem Berliner Kino der offizielle
Gründungsparteitag für das Bündnis Sahra Wagenknecht für Vernunft und
Gerechtigkeit statt.Welche Chancen hat die neue Partei im Superwahljahr 2024? Welche
Positionen vertritt sie überhaupt, wo kann man sie im
Rechts-links-Spektrum verorten – und könnte sie den Aufwärtstrend der
AfD aufhalten? Darüber spricht ZEIT-Politikredakteur Robert Pausch, der
Sahra Wagenknecht schon seit Jahren beobachtet, im "Was jetzt?"-Spezial.
Er nennt sie eine "Ressentiment-Unternehmerin" und verrät, was die
klassischen Parteien hinter vorgehaltener Hand von der neuen Partei
erwarten.Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Moses Fendel
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Wie gefährdet ist die deutsche Erinnerungskultur?
27 januari 2024 · 10 min
Bis zu seiner Befreiung durch die Rote Armee am 27. Januar 1945, vor
genau 79 Jahren, wurden im Konzentrations- und Vernichtungslager
Auschwitz-Birkenau mehr als eine Million Menschen ermordet. Weltweit
wird an diesem Tag der Befreiung an die Opfer der Nationalsozialisten
erinnert, doch die deutsche Erinnerungskultur ist bedroht. Christian
Staas leitet das Ressort Geschichte für DIE ZEIT und erklärt im Podcast,
warum der Antisemitismus nicht nur von rechts kommt und wie eine
lebendige Erinnerungskultur aussehen kann. Lees meerOb im Möbelgeschäft, in Modeketten oder dem Supermarkt der Wahl –
Selbstbedienungskassen werden in deutschen Handelsunternehmen immer
beliebter. Laut einer Studie des Kölner EHI Retail Institutes hat sich
die Zahl der Geschäfte mit sogenannten SB-Kassen in den vergangenen drei
Jahren mehr als verdoppelt. Lohnen sich Selbstbedienungskassen für
Unternehmen? Und wie hoch sind die Diebstahlraten? Diese und weitere
Fragen beantwortet Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort von
ZEIT ONLINE.Alles außer putzen: spazieren gehen.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Moses Fendel und
Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt und Olga EllinghausAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Holocaustgedenktag: Sie zermürben, was sich nicht beiseiteschieben lässt
Jüdische Identität: Alles, was vor dem Holocaust war
Selbstbedienungskassen: Piep. Piep. Piep. Wir haben die Kasse lieb
EHI-Studie: Self-Checkout- und Self-Scanning-Systemen im Handel
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Update: Wenn Demonstrationen Wahlen beeinflussen
26 januari 2024 · 10 min
Am vergangenen Wochenende haben um die 1,4 Millionen Menschen
deutschlandweit gegen Rechtsextremismus protestiert. Die Umfragewerte
der AfD scheint das bisher nur geringfügig zu beeinflussen. Die Partei
hat nach den aktuellen Erhebungen lediglich ein bis zwei Prozentpunkte
an Zustimmung verloren. Ein Blick in das europäische Ausland zeigt:
Rechtsextreme Parteien verlieren tatsächlich zwischen ein und vier
Prozentpunkte, wenn die Zivilgesellschaft ähnlich wie in Deutschland
gegen sie demonstriert. Lenz Jacobsen, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE,
hat sich durch die wissenschaftliche Studienlage gelesen und erklärt im
Podcast, unter welchen Umständen die Proteste die Wahlen beeinflussen
werden. Lees meerIm Gerichtsprozess gegen Israel, dem Südafrika ein Völkermord an den
Palästinensern im Gazastreifen vorwirft, hat der Internationale
Gerichtshof eine erste Entscheidung gefällt. Obwohl das Gericht die
Gefahr eines Genozids im Gazastreifen festgestellt hat, ordnete das
Gericht kein Ende des israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen an.
Israel müsse aber alle in seiner Macht stehenden Maßnahmen ergreifen, um
ein Genozid zu verhindern. Der Richterspruch ist noch kein Urteil
darüber, ob Israel tatsächlich einen Völkermord verübt, die Klage
Südafrikas gegen Israel wird also weiterhin behandelt.Außerdem im Update: Die deutsche Handballmannschaft tritt im
EM-Halbfinale gegen Dänemark an. Welche Chancen hat das Team?Was noch? Besserer Tee durch eine Prise Salz.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Moses Fendel und Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Proteste gegen AfD: Wie Demos auf Wahlergebnisse wirken
Rechtsextremismus: Könnte das Geheimtreffen in Potsdam der AfD sogar
nutzen?Rechtsextremismus: Nein, es droht kein neues 1933
Krieg in Nahost: UN-Gericht: Gefahr von Völkermord in Gaza
Den Haag: IGH fordert Israel zu besserem Schutz von Palästine…
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Der juristische Blick auf den Krieg in Gaza
26 januari 2024 · 12 min
Der Internationale Gerichtshof fällt im Laufe des Freitags eine erste
Entscheidung im Genozid-Prozess gegen Israel. Im ersten Urteil wird noch
keine Entscheidung darüber fallen, ob Israel tatsächlich Genozid an den
Palästinenser begeht, das Gericht könnte aber einen sofortigen Stopp des
israelischen Militäreinsatzes oder mehr humanitäre Hilfe verlangen. Wie
wahrscheinlich eine Entscheidung zugunsten der Palästinenser ist und ob
die jüngsten Bombenangriffe gegen palästinensische Flüchtlingslager bei
dem Urteil eine Rolle spielen, weiß Martin Klingst, der den Prozess für
ZEIT ONLINE beobachtet. Lees meerIm Iran ist in dieser Woche erneut ein junger Mann hingerichtet worden.
Er soll an den Protesten für mehr Menschen- und Frauenrechte
teilgenommen haben, die als Reaktion auf die Ermordung von Jina Mahsa
Amini im September 2022 in dem Land aufgekommen waren. Während die
Menschenrechtsbewegung innerhalb des Iran vom Regime mit starken
Repressionen konfrontiert ist, kommt auch die iranische Diaspora immer
wieder unter Druck. So etwa auch Farhad Payar, der das Online-Magazin
"Iran Journal" herausgibt. Seine Nichte wurde zu drei Jahren Haft
verurteilt. Im Podcast spricht er über die Lage im Iran.Und sonst so? Das Kaugummi der Steinzeit.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Völkermord-Vorwurf: Unter Rechtfertigungszwang
Klage gegen Israel: Der Vorwurf aller Vorwürfe
Internationaler Gerichtshof: Israel weist Südafrikas Genozidvorwurf vor
Gericht zurückJina Mahsa Amini: Ich sah Freiheit, Mut und Einigkeit
Menschenrechte: Weiterer Demonstrant im Iran hingerichtet
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Update: Das rechte Treffen von Potsdam war kein Einzelfall
25 januari 2024 · 10 min
Nachdem die Rechercheplattform Correctiv die Details des Treffens von
AfD-Politikern, Neonazis und Unternehmern öffentlich gemacht hat, folgte
ein öffentlicher Aufschrei. Seit Bekanntwerden des Termins, bei dem über
rassistische Massenabschiebungen diskutiert wurde, sind Hunderttausende
Menschen in Deutschland gegen den Rechtsruck auf die Straße gegangen.
Führende Politiker verschiedener Parteien haben sich auch auf den
Demonstrationen gezeigt. Viele Menschen waren überrascht, wie vernetzt
Rechtsextremisten in Deutschland agieren. Dabei ist das aufgedeckte
Treffen im November wohl kein Einzelfall. Recherchen von ZEIT ONLINE
zeigen, dass sich Vertreter von AfD und WerteUnion bereits zuvor am
selben Ort, im Potsdamer Landhaus Adlon, getroffen haben. Christian
Fuchs aus dem Investigativ-Ressort der ZEIT kennt die Details. Im
Podcast beantwortet er, worum es bei diesem Treffen ging und was
WerteUnion-Chef Hans-Georg Maaßen dazu sagt. Lees meerEin von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beauftragtes
Forscherteam hat am Donnerstag eine Studie zu sexuellem Missbrauch in
der evangelischen Kirche sowie der Diakonie in Deutschland vorgestellt.
In der Studie sind die Zahlen von mindestens 2.225 Opfern von sexuellem
Missbrauch und 1.259 mutmaßlichen Tätern dokumentiert. Das sei jedoch
nur "die Spitze der Spitze des Eisbergs", sagte Studienleiter Martin
Wazlawik.Außerdem im Update:
- Das israelische Militär untersucht nach eigenen Angaben den Beschuss
eines UN-Flüchtlingslagers im Süden des Gazastreifens. Nach Angaben
des Direktors des UN-Lagers, Thomas White, löste der Beschuss einen
Brand aus, bei dem mindestens 12 Menschen getötet und 75 weitere
verletzt wurden.
- Seit dem Großangriff auf Israel am 7. Oktober wurden in Deutschland
2.249 antisemitisch motivierte Straftaten registriert. Diese Zahlen
des Bundeskriminalamtes (BKA) stellte der Beauftragte der
Bundesregierung für den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein, am
Donnerstag auf einer Pressekonferenz vor.Was no…