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Alle afleveringen

2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. An der Grenze des Wachstums

    21 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Vergangene Woche hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck den Zustand
    der deutschen Wirtschaft als "wirklich dramatisch schlecht" bezeichnet.
    Die Bundesregierung hat das erwartete wirtschaftliche Wachstum für 2024
    auf nur noch 0,2 Prozent geschätzt. Am Mittwoch will sie in ihrem
    Jahreswirtschaftsbericht zeigen, wo die Schwächen des
    Wirtschaftsstandorts Deutschland liegen. Was inhaltlich von dem
    Jahreswirtschaftsbericht zu erwarten ist und wie es um das
    vielversprechende Wachstumschancengesetz steht, berichtet Mark
    Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik bei der
    ZEIT.
    Lees meer

    Für einen Arztbesuch müssen Patientinnen und Patienten oft wochen-,
    manchmal sogar monatelang auf einen freien Termin warten. Eine
    Bundestagspetition, die mittlerweile von mehr als einer halben Million
    Menschen unterschrieben wurde, fordert bessere Rahmenbedingungen für
    ambulante Versorgung. Ingo Arzt aus dem Gesundheitsressort von ZEIT
    ONLINE ordnet im Podcast die Forderungen der Petition ein und
    analysiert, wieso die Probleme des Gesundheitssystems nicht durch mehr
    Geld für Fachärztinnen und Ärzte gelöst werden können.

    Und sonst so? Eine Studie aus der Zeitschrift Physical Review Research
    zeigt, Johann Sebastian Bachs Musik enthält mathematische Muster, die
    helfen, Informationen zu vermitteln.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Wirtschaftswachstum: EU-Kommission senkt Wachstumsprognose deutlich

    Entlastungen für Unternehmen: 100 ganz legale Steuertricks

    Ambulante Versorgung: Natürlich unterschreibt man so was

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    …

  2. Update: Stoppen die USA den Angriff auf Rafah?

    20 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Seit der Staatsgründung im Jahr 1948 gelten die USA als wichtigster
    Verbündeter Israels. Jetzt hat sich die US-Regierung mit einem
    Resolutionsentwurf im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gegen die
    Kriegsführung Israels im Gazastreifen gestellt. Die USA fordern in dem
    Entwurf eine sofortige humanitäre Waffenruhe und warnen vor den Folgen
    einer Offensive auf die Stadt Rafah. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT
    ONLINE aus Tel Aviv und ordnet im Podcast ein, welchen Einfluss der
    Resolutionsentwurf der USA auf die israelische Regierung haben könnte.
    Lees meer

    Am Dienstag und Mittwoch verhandelt das oberste britische Gericht über
    die Zukunft des WikiLeaks-Gründers Julian Assange: Sollte das Gericht
    entscheiden, dass Assange seine Rechtsmittel vor britischen Gerichten
    ausgeschöpft hat, könnte der Australier in die USA ausgeliefert werden.
    In den Vereinigten Staaten drohen dem Journalisten bis zu 175 Jahre
    Haft, weil er auf WikiLeaks geheimes Material von US-Militäreinsätzen im
    Irak und in Afghanistan veröffentlicht hatte.

    Medienberichten zufolge fordern die Ampel-Fraktionen im Bundestag in
    einem Antrag die Lieferung weitreichender Waffensysteme für die Ukraine.
    Damit erhöhen die Abgeordneten den Druck auf Bundeskanzler Olaf Scholz,
    der bislang gegen eine Lieferung sogenannter Taurus-Marschflugkörper
    ist, die die Ukraine seit geraumer Zeit fordert. Die Marschflugkörper
    werden im Antrag aber nicht namentlich erwähnt.

    Was noch? 1990 schoss er Deutschland zur Fußball-Weltmeisterschaft,
    jetzt ist Fußballheld Andi Brehme mit nur 63 Jahren an einem Herzinfarkt
    gestorben.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg im Nahen Osten: USA legen UN-Resolution für Waffenruhe im
    Gazastreifen vor

    Israelische Soldaten: "Ich weiß gar nicht, ob ich auf der richtigen
    Seite stehe"

    WikiLeaks-Grün…

  3. 10 Jahre Maidan: Danach war alles anders

    20 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Vor zehn Jahren erlebte die ukrainische Gesellschaft eine Zeitenwende.
    In den Tagen um den 20. Februar 2014 eskalierte die
    Euromaidan-Revolution auf dem Maidan, dem Unabhängigkeitsplatz in der
    Hauptstadt Kiew. Nur wenig später annektierte Russland die Krim und
    begann den Krieg in der Ostukraine. Politikredakteurin Alice Bota hat
    die Ereignisse damals für die ZEIT verfolgt. Im Podcast analysiert sie,
    wie die Euromaidan-Revolution bis heute nachwirkt.
    Lees meer

    Seit Wochen belegt der Podcast Hoss & Hopf von den Finanzinfluencern
    Philip Hopf und Kiarash Hossainpour obere Plätze der Podcastcharts. Auch
    auf TikTok hatten die Podcaster eine hohe Reichweite – bis TikTok
    vergangene Woche zahlreiche Clips zum Podcast von seiner Plattform
    entfernte: "wegen gefährlicher Falschinformationen und gefährlicher
    Verschwörungstheorien". Was steckt hinter den Vorwürfen? Linda Friese
    ist Redakteurin im Hochkantressort von ZEIT ONLINE und hat die
    Geschehnisse auf TikTok im Blick. Im Podcast berichtet sie über die
    umstrittenen Inhalte des Podcastduos und ordnet ein, wie Hoss & Hopf
    TikTok als Sprachrohr nutzen.

    Und sonst so? Der Münzwurf als fairer Zufallsgenerator? Denkste!

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Ukraine-Krieg: Die offene Wunde des Maidan

    Thema: Krieg in der Ukraine

    Maidan-Proteste: Culture of Confrontation

    TikTok: Eine Kurzvideoplattform erobert die Welt

    Rechtslibertärer Podcast: TikTok entfernt Podcastkanal "Hoss & Hopf"

    Digital Services Act: EU ermittelt wegen mangelndem Jugendschutz gegen
    TikTok

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  4. Update: Von der Leyen - zweiter Akt

    19 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    "Die Welt heute ist eine gänzlich andere als 2019" sagte
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), als sie am Montag
    in Berlin ankündigte, erneut für das Amt der Kommissionspräsidentin
    kandidieren zu wollen. 2019 hatte sie sich das erste Mal für den Posten
    zur Wahl gestellt, im Dezember des gleichen Jahres wurde sie vereidigt.
    Ihre Leidenschaft für Europa sei in der Zeit gewachsen, sagt sie. Der
    CDU-Bundesvorstand hat von der Leyen für die Europawahl einstimmig als
    Spitzenkandidatin nominiert. Ulrich Ladurner ist Auslandskorrespondent
    in Brüssel für DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, wie wahrscheinlich es
    ist, dass von der Leyen nochmals EU-Kommissionspräsidentin wird.
    Lees meer

    In Brüssel wurde heute beim Treffen der EU-Außenminister eine
    Marinemission im Roten Meer final beschlossen. Damit sollen vor allem
    Handelsschiffe vor Angriffen der Huthi-Miliz geschützt werden.
    Europäische Kriegsschiffe sollen diese künftig begleiten und im
    Ernstfall verteidigen. Seit Beginn des Nahostkrieges im vergangenen
    Jahr, greift die militant-islamistische Miliz immer wieder
    Handelsschiffe im Roten Meer an. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock
    sagte in Brüssel, dass mit den Angriffen die ganze Weltwirtschaft
    getroffen werde. Für die Europäische Union sei es deshalb wichtig, einen
    Beitrag zum Schutz der zivilen Schiffahrt zu leisten, so Baerbock.

    Außerdem im Update:

    Der Anschlag von Hanau jährt sich am Montag zum vierten Mal. Aus diesem
    Anlass fanden zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt. Die Stadt Hanau
    selbst erinnerte mit einem stillen Gedenken auf dem Hauptfriedhof an die
    Opfer des Attentats. Am 19.02.2024 hatte ein Mann aus rassistischen
    Motiven neun Menschen ermordet und weitere verletzt.

    Was noch? Zügelpinguine wissen, wie ein Powernap gelingt.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Europäische Union: Von der Leyen stre…

  5. Offene Fragen, vier Jahre nach Hanau

    19 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Vor genau vier Jahren, am 19. Februar 2020, hat ein Mann im hessischen
    Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven getötet, weitere verletzt
    und im Anschluss seine Mutter und sich selbst erschossen. Auf den
    Anschlag, so die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung
    Ferda Ataman, folgte ein Staatsversagen. Christian Vooren, Experte für
    Extremismus und Konflikte bei ZEIT ONLINE, ordnet die politischen
    Versäumnisse nach dem Anschlag in Hanau und die Forderungen der
    hinterbliebenen Familien ein.
    Lees meer

    Internationale Filmstars, rote Teppiche und volle Kinosäle – in der
    Hauptstadt ist die 74. Berlinale in vollem Gange. Vom 15. bis zum 25.
    Februar werden mehr als 230 Filme aus insgesamt 80 Ländern gezeigt, das
    Filmfestival gehört zu den wichtigsten weltweit. Dieses Jahr will die
    Festivalleitung ein starkes Zeichen für die Demokratie setzen und sich
    gegen Diskriminierung und Rassismus wenden. Über die politischen
    Schwerpunkte der 74. Berlinale und das deutsche Kino bei den
    Filmfestspielen berichtet Katja Nicodemus, Redakteurin im Ressort
    Feuilleton für DIE ZEIT.

    Und sonst so? Rote Netze für junges Gemüse

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Hanau: "Ich habe gehofft, dass sein Name nicht fallen würde"

    Anschlag in Hanau: Der Sumpf trocknet nicht aus, weil man ihm sagt, er
    ist ein Sumpf

    Hanau: Gedenken an die Opfer des Rassismus

    Deutsche Filmförderung: Her mit der Reformschere!

    Filmfestival: Berlinale startet mit Botschaften gegen Hass und
    Rechtsextremismus

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    find…

  6. Ein Abkommen gegen Wahlmanipulation

    18 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Künstliche Intelligenz als Waffe im Superwahljahr – Techkonzerne wie
    Amazon, Google, Meta, Microsoft und OpenAI wollen das verhindern. Auf
    der Münchner Sicherheitskonferenz unterzeichneten 20 der führenden
    Digitalunternehmen am Freitag eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit, um
    durch KI manipulierte Audio-, Video- und Bilddateien künftig besser
    erkennen und bekämpfen zu können. Wie die beteiligten Unternehmen
    dagegen vorgehen wollen, dass ihre Anwendungen in Wahlkämpfen
    missbraucht werden, beantwortet Pauline Schinkels, Redakteurin im
    Digitalressort von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die Grünen suchen nach Antworten, nachdem ihre Mitglieder in letzter
    Zeit immer aggressiveren Protesten ausgesetzt waren. Diese Woche mussten
    die Grünen ihre Veranstaltung zum politischen Aschermittwoch in Biberach
    absagen – zu groß waren die Sicherheitsbedenken angesichts der
    gewalttätigen Ausschreitungen bei einer Demonstration vor Ort. In
    Schorndorf wurde außerdem Grünenchefin Ricarda Lang auf dem Weg zu ihrem
    Auto von einer wütenden Menge verfolgt. Wie die Partei damit umgeht,
    dass sich aktuell so viel Wut gegen sie richtet, analysiert Ferdinand
    Otto aus dem Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft von ZEIT ONLINE.

    Alles außer Putzen: Kleine Wohnungen zelebrieren mit den Videos von
    Never too small.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Künstliche Intelligenz: Techkonzerne wollen Wahlmanipulationen durch KI
    verhindern

    Münchner Sicherheitskonferenz: Internationale Sicherheitspolitik

    Bündnis 90/Die Grünen: So langsam nimmt der Frust überhand

    Die Grünen: Ricarda Lang nach politischem Aschermittwoch ausgebuht und
    beschimpft

    Die Grünen: Proteste gegen die Partei

    KI im Wahlkampf: Mr. President, sind Sie es wirklich?

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    Und falls Sie uns nicht nur…

  7. Spezial: Die vielen Gesichter des Julian Assange

    17 februari 2024 · 39 min

    Afspelen
    Die Unterstützer von Julian Assange, dem Mitbegründer der
    Enthüllungsplattform Wikileaks, schauen am Dienstag und Mittwoch nach
    London. Vor dem höchsten britischen Gericht findet dann eine Anhörung
    statt, bei der sich Assanges Schicksal entscheiden dürfte. Lehnen die
    Richter Assanges Einspruch ab, könnte Assange direkt in die USA
    ausgeliefert werden, wo ihm wegen Spionagevorwürfen bis zu 175 Jahre
    Haft drohen. 2010 und 2011 veröffentlichten Wikileaks und Assange
    Hunderttausende Geheimdokumente der US-Armee und des
    US-Außenministeriums und wies so Kriegsverbrechen der westlichen
    Militärallianz nach.
    Lees meer

    Durch seinen langen Kampf ist er zu einer globalen Galionsfigur des
    Widerstands und der Informations- und Pressefreiheit geworden. Aber
    immer wieder steht Assange auch in der Kritik: wegen seines radikalen
    Verständnisses von Informationsfreiheit, seiner vermeintlichen Nähe zu
    Wladimir Putin und Donald Trump oder seinem Verhalten gegenüber Frauen.

    In diesem Spezial von Was jetzt? sprechen Jannis Carmesin und Holger
    Stark, der stellvertretende Chefredakteur der ZEIT, über Assanges Kampf
    und seine ambivalente Persönlichkeit. Stark hat eng mit Assange
    zusammengearbeitet, ihn über Jahre immer wieder getroffen und sagt: “Das
    Signal, das von einer Auslieferung von Assange ausginge, wäre ein
    fatales.”

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Sounddesign: Joscha Grunewald

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    Weiterführende Links zur Folge:

    Themenseite: Julian Assange und Wikileaks

    Julian Assange: In Demokratien nennt man das Journalismus

    Julian Assange: 175 Jahre Knast

    Nils Melzer: Plötzlich Troublemaker

    Chelsea Manning: "Ich war naiv, sehr naiv"

    Julian Assanges Auslieferung: Verhöhnung unserer Werte

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  8. Was von der Opposition gegen Putin übrig ist

    17 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny soll in einem
    Straflager etwa 40 Meilen nördlich des Polarkreises in Haft gestorben
    sein. Das gaben russische Medien mit Berufung auf Informationen der
    Gefängnisverwaltung am Freitag bekannt. Der 47-Jährige galt als größter
    Widersacher und prominenter Kritiker Wladimir Putins. Nun teilt er
    offenbar das Schicksal vieler russischer Oppositionspolitiker vor ihm.
    Welche Folgen Alexej Nawalnys Tod für die Oppositionsbewegung in
    Russland haben könnte, berichtet Michael Thumann, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Vor genau 16 Jahren, am 17. Februar 2008, erklärte Kosovo seine
    einseitige Unabhängigkeit von Serbien. Insgesamt 117 Länder, darunter
    auch Deutschland und die meisten EU-Mitglieder, erkennen das Land heute
    als eigenen Staat an. Doch immer wieder kommt es zu Spannungen mit
    Serbien. Der regierende Präsident Aleksandar Vučić behauptet seit
    Monaten unsachgemäß, die Kosovo-Serben seien ethnischer Säuberung und
    Hetze ausgeliefert und stellte sogar einen Dringlichkeitsantrag für eine
    Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates wegen "Verbrechen gegen die
    Menschlichkeit". Franziska Tschinderle, Autorin für DIE ZEIT, ordnet im
    Podcast die Haltung des serbischen Präsidenten und seine Auswirkungen im
    Kosovo ein.

    Alles außer Putzen: Kunst anschauen macht gute Laune.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Alexej Nawalny: Putins größter Widersacher offenbar in Haft gestorben

    Russland: Oppositioneller Alexej Nawalny ist nach russischen Angaben tot

    Kosovo: Der Kosovo vereint die große Geopolitik wie unter einem
    Brennglas

    Serbien: Mit Aleksandar Vučić siegt ein Unruhestifter

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    Und falls Sie uns nicht nur …

  9. Update: In der Strafkolonie zu Grunde gerichtet

    16 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Der Putin-Kritiker Alexey Nawalny ist laut russischen Angaben in Haft
    gestorben. Das melden russische Medien unter Berufung auf die
    Gefängnisverwaltung. Der 47-Jährige gilt als prominentester
    Oppositioneller Russlands und hat eine jahrelange Haft in einer
    Strafkolonie nördlich des Polarkreises verbüßt, in der die
    Haftbedingungen als besonders hart gelten. Mehrere Staatschefs haben
    Putins Regime für den Tod von Nawalny verantwortlich gemacht. Wieso war
    Alexey Nawalny für Putin eine so große Gefahr? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT.
    Lees meer

    Deutschland und die Ukraine haben ein gemeinsames Sicherheitsabkommen
    unterzeichnet. Demnach sichert Deutschland der Ukraine seine
    langfristige Unterstützung zu, auch über ein mögliches Ende des Krieges
    hinweg. Die Ukraine bekennt sich wiederum dazu, die notwendigen Reformen
    für einen EU-Beitritt umzusetzen.

    Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, warnt
    davor, dass die ostukrainische Stadt Awdijiwka in die Hände Russlands
    fallen könnte. Das geschehe vor allem, weil den ukrainischen
    Streitkräften vor Ort die Artilleriemunition ausgehe, sagte Kirby am
    Donnerstag in Washington. Das Problem: der Nachschub aus dem Westen kann
    den Verschleiß an der Front nicht ausgleichen, die
    Produktionskapazitäten der europäischen Rüstungsindustrie reichen nicht
    aus. Was benötigen die ukrainischen Streitkräfte gerade am dringendsten?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE.

    Was noch? Griechenland legalisiert als erstes orthodoxes Land die Ehe
    für alle.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflueger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Russland: Oppositioneller Alexej Nawalny ist nach russischen Angaben tot

    Alexej Nawalny: "Putin ist ein Mörder"

    Aus dem Podcast Ostcast vom August: Alexej Nawalny: Der berühmteste
    …

  10. Wolodymyr Selenskyj hofft auf ein positives Signal in München

    16 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    In München startet heute die 60. Münchner Sicherheitskonferenz. Auf dem
    internationalen Treffen von Sicherheitspolitikern und Staatschefs wird
    dieses Jahr unter anderem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
    erwartet, der am Freitag zusätzlich von Bundeskanzler Olaf Scholz in
    Berlin empfangen wird. Ein Streitpunkt ist, wie Europa im Hinblick auf
    Russland verteidigungspolitisch auf eine mögliche Wiederwahl von Donald
    Trump zum US-Präsidenten reagieren sollte. Welche Rolle der Konflikt mit
    Russland im Vergleich zum Krieg im Gazastreifen gerade spielt und
    welches Signal die Sicherheitskonferenz an die Ukraine senden könnte,
    beantwortet Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT.
    Lees meer

    Die AfD könnte ihren Einfluss auf kommunale Stadtsparkassen und Betriebe
    in diesem Jahr vergrößern, denn mit bundesweiten Umfragen von rund 20
    Prozent stehen ihre Chancen nicht schlecht, ihre Ergebnisse in den
    anstehenden Kommunalwahlen zu verbessern. Wenn im Mai und Juni in neun
    von 16 Bundesländern neue Stadtparlamente und Gemeinderäte gewählt
    werden, stehen der rechtsextremen Partei auch Positionen in Aufsichts-
    und Verwaltungsräten von kommunalen Unternehmen, wie etwa
    Verkehrsverbünden, Stadtwerken und Sparkassen, zu. Die
    AfD-Politikerinnen und -Politiker erhalten dort Zugriff auf interne
    Informationen, zum Beispiel zur kritischen Infrastruktur bei der
    Energieversorgung. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur von ZEIT
    ONLINE, erklärt, welche Macht AfD-Politiker in den Gremien ausüben
    können und womit die Partei dort bisher vor allem aufgefallen ist.

    Und sonst so? Internationale Missverständnisse bei Emojis.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Alternative für Deutschland: Mein rechter, rechter Platz ist leer

    Junge Menschen und Rechtsextremismus: …

  11. Update: Wie die Grünen zum Feindbild wurden

    15 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Wegen Sicherheitsbedenken mussten die Grünen ihr jährliches Treffen zum
    politischen Aschermittwoch in Biberach absagen. Verschiedene Gruppen,
    darunter auch Landwirte, hatten dort am Mittwochmorgen gegen die Grünen
    protestiert. Straßen wurden blockiert, ein Misthaufen vor die Stadthalle
    gekippt und die Scheiben eines Autos eingeschlagen. In Schorndorf wurde
    außerdem Grünenchefin Ricarda Lang an der Abreise gehindert wurde. Die
    Vorfälle vom Aschermittwoch reihen sich ein in eine Serie von teils
    aggressiven Protesten gegen die Grünen. Erst im Januar war
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck durch eine Blockadeaktion am
    Verlassen einer Fähre gehindert worden. Katharina Schuler ist
    Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im
    Podcast analysiert sie, warum sich derzeit so viel Unmut gegen die
    Grünen richtet.
    Lees meer

    Die Bundesregierung geht von einem deutlich geringeren
    Wirtschaftswachstum in diesem Jahr aus als ursprünglich angenommen.
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat am Mittwoch bekannt gegeben,
    dass die Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 1,3 auf 0,2 Prozent
    gesenkt wurde. Die EU-Kommission sieht Deutschland mit 0,3 Prozent als
    Schlusslicht in der Eurozone. Wie kann das Wachstum der deutschen
    Wirtschaft wieder angekurbelt werden? Darüber spricht Mark Schieritz,
    stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, im Podcast.

    Außerdem im Update: Israelische Truppen haben ein Krankenhaus in der
    Stadt Chan Junis im Süden des Gazastreifens gestürmt. Laut israelischem
    Militär gebe es "glaubwürdige Geheimdienstinformationen", dass die Hamas
    dort Geiseln festgehalten habe.

    Was noch? Das Hizir-Fasten geht zu Ende.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Politischer Aschermittwoch: Bundesinnenministerin verurteilt "Gepöbel
    und Gewalt" in Biberach

    Die Grünen: Ricarda Lang nach po…

  12. Baerbock wird deutlich

    15 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ist zum fünften Mal seit dem
    Großangriff der Hamas nach Israel gereist – diesmal mit einem so
    deutlichen Appell für eine Waffenruhe wie nie zuvor. Baerbock hatte in
    den vergangenen Tagen mehrfach die von Israel geplante Bodenoffensive in
    Rafah kritisiert und zum Schutz der Zivilbevölkerung aufgerufen. Ihre
    Forderung nach sicheren Korridoren und humanitärer Hilfe wolle sie auch
    während ihres Israel-Besuchs bekräftigen, teilte Baerbock am Mittwoch
    vor ihrer Reise mit. Zudem wolle sie für den Weg eines “nachhaltigen
    Waffenstillstands” und die Zukunft einer Zweistaatenlösung werben. Am
    Mittwochabend hat Baerbock bereits mit dem israelischen
    Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Außenminister Israel Katz
    gesprochen. Für Donnerstag ist ein Treffen mit Angehörigen der Geiseln
    vorgesehen. Tina Hildebrandt leitet das Politikressort der ZEIT und
    begleitet Baerbock bei ihrer Reise. Im Podcast analysiert sie, was
    Baerbock in Israel bewirken kann.
    Lees meer

    Schon Monate vor der Europawahl fürchten Beobachter einen Rechtsruck im
    europäischen Parlament. Rechtspopulisten haben in jüngster Zeit in fast
    allen Ländern der Europäischen Union an Einfluss gewonnen – ihr Zuspruch
    hat sich seit 2015 europaweit nahezu verdoppelt. Doch es gibt auch
    Länder in Europa, in denen ein Gegentrend zu beobachten ist: In Spanien,
    Litauen, Griechenland, Dänemark und Irland zum Beispiel konnten sich
    rechtspopulistische Parteien nicht durchsetzen. In manchen dieser
    Staaten haben es die Rechtspopulisten zu weit getrieben, in anderen
    waren ihre Positionen bereits besetzt. ZEIT ONLINE hat die fünf
    Beispiele näher betrachtet. Steffen Richter, Redakteur für
    internationale Politik, analysiert im Podcast, was die unterschiedlichen
    Gründe sind.

    Und sonst so? Die Berlinale startet – Taxifahrer protestieren

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasj…

  13. Update: Pfefferspray und Blockaden statt politischer Spitzen am Aschermittwoch

    14 februari 2024 · 8 min

    Afspelen
    Der politische Aschermittwoch ist traditionell für rhetorische,
    ungehaltene Reden großer Politiker bekannt. Doch im
    baden-württembergischen Biberach musste die diesjährige Kundgebung der
    Grünen wegen Straßenblockaden und aufgeheizter Stimmung bei massiven
    Bauernprotesten abgesagt werden. Dutzende Traktoren standen auf den
    Zufahrtsstraßen zur Stadthalle, Misthaufen blockierten die Wege, mehrere
    Polizeibeamte sollen verletzt worden sein. In Passau hat Bayerns
    Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beim politischen Aschermittwoch der
    CSU seine Forderung nach einer Neuwahl bekräftigt.
    Lees meer

    Die Mitgliedstaaten der Nato haben sich 2014 dazu verpflichtet, zwei
    Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben. Zum
    ersten Mal seit drei Jahrzehnten erfüllt auch Deutschland die
    Zwei-Prozent-Anforderung, nachdem die Bundesregierung für die nächsten
    Jahre ein Sondervermögen verabschiedet hat, um die Bundeswehr wieder
    einsatzfähig zu machen. Jörg Lau ist außenpolitischer Korrespondent der
    ZEIT und ordnet im Podcast die Hintergründe der Wehretat-Erhöhung ein.

    Was noch? Heute vor 20 Jahren starb der italienische Radprofi Marco
    Pantani – sein Mythos lebt weiter. ZEITmagazin-Autor Matthias Kirsch
    über den Sportler.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel
    Redaktion: Constanze Kainz
    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Politischer Aschermittwoch: "Wir sind die ampel- und wokenessfreie Zone"

    Bauernproteste: Grüne sagen politischen Aschermittwoch in Biberach wegen
    Protesten ab

    Friedhelm Taube: "Die Ungleichheit innerhalb der Landwirtschaft
    verstärkt sich extrem"

    Nato: Zwei Drittel der Nato-Mitgliedsstaaten erfüllen Zwei-Prozent-Ziel

    Bundeswehr: Boris Pistorius fordert dauerhafte Erhöhung des Wehretats

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  14. Atommacht Europa?

    14 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Wenn es nach dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ginge, würde er
    säumige Nato-Partner nicht verteidigen, auch nicht gegen Russland.
    Bundeskanzler Olaf Scholz hält es für "unverantwortlich und gefährlich",
    die Nato-Beistandspflicht zu relativieren. Die Abgeordnete des
    EU-Parlaments Katarina Barley (SPD) zweifelt nach den Aussagen Trumps,
    dass auf den Schutz der USA Verlass sei, und schließt nicht aus, dass
    Europa eigene Atombomben brauche. Mit der Frage, ob Europa Atomwaffen
    braucht, um sich vor Ländern wie Russland zu schützen, hat sich Matthias
    Krupa ausführlich befasst. Er ist Frankreichkorrespondent für DIE ZEIT.
    Im Podcast erklärt er, wie es momentan um die atomare Bewaffnung Europas
    steht.
    Lees meer

    Ist ein sogenannter Klima-Kipppunkt erreicht, bedeutet das, dass ein
    ökologisches System irreversiblen Schaden nimmt. Das könnte bei mehreren
    Klima-Kipppunkten bald bevorstehen. Eine Studie aus den Niederlanden hat
    gezeigt, dass die Atlantische Umwälzströmung Amoc, die zum Golfstrom
    gehört, durch den Klimawandel droht, zusammenzubrechen. Fast
    gleichzeitig stellt ein Forscherteam alarmierende Ergebnisse zum
    Eisschild in der Westantarktis vor. Welche konkreten Folgen das haben
    könnte, wenn diese Kipppunkte tatsächlich erreicht werden, weiß
    Alexandra Endres. Sie berichtet für ZEIT ONLINE unter anderem über
    Klima- und Umweltthemen. Im Podcast erklärt sie, warum die Forschung zu
    Kipppunkten aber auch umstritten ist.

    Und sonst so: Von der Ost- bis zur Westküste – die Anzahl der
    Gewaltverbrechen in den USA sinkt.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel
    Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie
    erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:

    Nato: Katarina Barley schließt europäische Atombombe nicht aus

    Nato: Scholz kritisiert Trumps Relativierung der Nato-Beistandsgarantie

    Klima-Kipppunkt: Wo ist der Point of no Return?

    University of Cambridge: Studie belegt rasanten Eisschwund in der
    Antarktis vor 8…

  15. Update: Wo sollen die Menschen aus Rafah jetzt noch hin?

    13 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat das israelische
    Militär aufgefordert, die palästinensische Zivilbevölkerung zu schützen.
    Hintergrund ist die geplante Bodenoffensive auf die Stadt Rafah im Süden
    des Gazastreifens. Dort, an der geschlossenen Grenze nach Ägypten,
    halten sich bis zu anderthalb Millionen Menschen auf. Vor Kriegsbeginn
    hatte Rafah gerade einmal 170.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Welche
    Lösungen für die Menschen in Rafah im Gespräch sind, erläutert Stella
    Männer. Sie berichtet als freie Korrespondentin für ZEIT ONLINE aus und
    über den Nahen Osten. Im Nachrichtenpodcast erklärt sie, warum Ägypten
    nicht einfach die Grenze für die vor dem Krieg geflohenen Palästinenser
    öffnen kann. Und fasst zusammen, was die Betroffenen sich selbst
    wünschen.
    Lees meer

    "Der Rechtsextremismus bleibt nach wie vor die größte Bedrohung für
    unsere demokratische Grundordnung." Mit dieser Feststellung hat
    Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Dienstag die Ziele ihres
    neuen Maßnahmenpakets gegen Rechtsextremismus umrissen: die Demokratie
    zu schützen und den Rechtsstaat wehrhafter zu machen. Faeser kündigte
    unter anderem an, Finanzströme in der rechten Szene künftig schärfer zu
    kontrollieren und gegen Desinformation vorzugehen. Außerdem will sie das
    Bundesverfassungsgericht besser schützen und empfiehlt dem Bundestag,
    das von der Ampel zwar geplante, in der Koalition aber noch immer
    umstrittene Demokratiefördergesetz zügig zu beschließen.

    Außerdem im Update:

    Viele Menschen beteiligen sich aus Angst seltener an Diskussionen im
    Internet. Das hat eine neue Studie des Kompetenznetzwerks gegen Hass im
    Netz ergeben.

    Was noch? Heute ist Welttag des Radios.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Moses Fendel
    Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
    unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge:

    Gaza-Krieg: Annalena Baerbock warnt Israel vor Vertreibung von
    Palästinensern

    Rafah: Die Katastrophe mit Ansage

    Bundesinnenminister…

  16. Israels Militär fokussiert sich auf Rafah

    13 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Nach 130 Tagen Krieg zwischen Israel und der Hamas ist es längst
    Gewissheit: Im Gazastreifen ist kein Ort mehr sicher. Die israelische
    Armee rückt immer weiter in den Süden vor, der bis vor Kurzem noch als
    letzter Zufluchtsort für die palästinensische Bevölkerung galt.
    Insgesamt sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen 1,7 Millionen
    Menschen im Gazastreifen auf der Flucht. Hanna Israel ist
    Projektleiterin der internationalen Plattform "My Country Talks" von
    ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert sie, was Daten zu 130 Tagen Krieg im
    Gazastreifen über das Schicksal der palästinensischen Bevölkerung
    verraten.
    Lees meer

    Er sei ein "gesunder, vitaler 80-Jähriger" – das hat sich US-Präsident
    Joe Biden in diesem Sommer von seinem Arzt bescheinigen lassen. Dennoch
    wächst bei der Wählerschaft der US-Demokraten die Sorge, dass Joe Biden
    mit 81 Jahren zu alt für eine zweite Amtszeit sein könnte. Zuletzt fiel
    Biden damit auf, Politiker zu verwechseln. Johanna Roth berichtet für
    ZEIT ONLINE aus Washington. Im Podcast analysiert sie, was hinter dieser
    gewachsenen Sorge steckt.

    Und sonst so? Ein nasser Kopf kann auch gut sein – zumindest wenn der
    Blitz einschlägt.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Pia Rauschenberger,
    Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann Fragen,
    Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Israel-Gaza-Krieg: Fast zwei Drittel der Gebäude in Gaza sind zerstört

    Joe Biden: Der ältere Herr und der Wahlkampf

    Joe Biden: Präsident der USA

    US-Präsident: Joe Biden wehrt sich gegen Zweifel an seinem Gedächtnis

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    Und falls Sie u…

  17. Update: Warum die Nato Trumps Drohungen ernst nimmt

    12 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Der ehemalige Präsident und aktuell mutmaßliche Kandidat der
    Republikaner Donald Trump mischt mal wieder die Nato-Partner auf. Dieses
    Mal wettert er gegen Nato-Partner, die im Zahlungsrückstand sind. Er
    würde sie nicht verteidigen, auch nicht, wenn sie von Russland
    angegriffen werden. Im Gegenteil würde er Russland sogar ermutigen zu
    tun, "was immer sie wollen", so Trump. EU-Außenbeauftragter Josep
    Borrell bezeichnete Trumps Aussagen als erschreckend und gefährlich und
    betonte, dass die Nato nicht nach der Laune des US-Präsidenten
    funktioniere. Wie ernst man Trumps Äußerungen nehmen sollte, weiß Jörg
    Lau. Er ist außenpolitischer Korrespondent bei DIE ZEIT. Im Podcast
    erklärt er, welche geopolitischen Folgen solche Aussagen haben könnten.
    Lees meer

    Am vergangenen Sonntag wurde in Berlin teilweise die Bundestagswahl 2021
    nachgeholt. Die Parteien der Ampelkoalition haben Stimmen verloren,
    wobei die SPD und FDP die meisten Einbußen verzeichnen mussten. CDU und
    AfD legen hingegen zu. An den Machtverhältnissen im Bundestag hat sich
    damit aber kaum etwas verändert. Lediglich die FDP verliert ein Mandat.
    Lenz Jacobsen hat sich mit den Wahlergebnissen genau befasst. Er ist
    Politikredakteur bei ZEIT ONLINE und erklärt im Podcast, welche
    Rückschlüsse sich aus dem Wahlergebnis ziehen lassen.

    Außerdem im Update: "Wer Frieden will, der muss mögliche Aggressoren
    erfolgreich abschrecken", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz heute bei der
    Grundsteinlegung einer neuen Munitionsfabrik in Niedersachsen. Im
    kommenden Jahr soll der Betrieb der neuen Fabrik bereits starten. Rund
    200.000 Granaten im Jahr sollen dann in Unterlüß produziert werden. Der
    Rüstungskonzern Rheinmetall wolle rund 300 Millionen Euro investieren.
    Es sei wichtig, die Rüstungsproduktion weltweit zu erhöhen, so Scholz.
    Auch angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Russland.

    Was noch? Wie groß sind eigentlich fünf Fußballfelder? Oder das
    Saarland? Dafür gibt es jetzt einen anschaulichen
    Größenvergleichsrechner.

    Moderation und …

  18. Neue Vorwürfe gegen UN-Palästinenserhilfswerk

    12 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Ausgerechnet unter dem Hauptquartier des UN-Palästinenserhilfswerks
    UNRWA in Gaza-Stadt hat das israelische Militär Tunnelräume entdeckt,
    ​​die der Hamas als Datenzentrale gedient haben könnten. Das israelische
    Militär geht davon aus, dass all dies nicht ohne das Wissen der
    UNRWA-Mitarbeiter möglich gewesen sein kann. Der Fund wirft ein
    Schlaglicht auf die aktuellen Vorwürfe gegen das UN-Hilfswerk, es
    arbeite mit der Hamas zusammen. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT
    ONLINE über den Krieg zwischen Israel und der Hamas. Im Podcast
    analysiert sie, welche Folgen der Fund für das Hilfswerk haben könnte.
    Lees meer

    Tennisbälle und Münzen fliegen aufs Spielfeld, in den Fankurven sieht
    man Protestbanner und Pyrotechnik: Fußballfans in ganz Deutschland
    protestieren gegen den geplanten Einstieg von Investoren bei der
    Deutschen Fußball Liga (DFL). Am Wochenende mussten erneut mehrere
    Bundesligaspiele für längere Zeit unterbrochen werden. Können die Fans
    mit lautstarken Protesten etwas gegen den geplanten Investoren-Deal
    ausrichten? Oliver Fritsch ist Sportredakteur bei ZEIT ONLINE. Im
    Podcast ordnet er die Proteste ein und erklärt die Gründe für den Unmut
    der Fans.

    Und sonst so? Das Jahr des Drachen hat begonnen – nicht nur in China,
    sondern auch in Vietnam und anderen Ländern Südostasiens.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike
    Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
    wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Der Podcast für vietdeutsche Perspektiven: Rice and Shine

    Gaza-Stadt: Israel entdeckt Hamas-Datenzentrum in Tunnel unter
    UNRWA-Zentrale

    UNRWA: Was über die Vorwürfe gegen das UN-Palästinenserhilfswerk bekannt
    ist

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    DFL: Der deutsche Fußball und die Milliardensuche

    Deutsche Fußball Liga: Fußballfans protestieren erneut gegen
    Investor-Einstieg in DFL

    DFL: Fußballclubs stimmen für Einstieg von Investoren

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  19. Putinismus in der Schule

    11 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    "Wir müssen uns wappnen für eine möglicherweise jahrzehntelange
    Konfrontation", sagte der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg kürzlich
    und mahnte, dass Präsident Wladimir Putin die gesamte Wirtschaft auf
    einen langen Krieg einstelle. Putin sorgt aktuell dafür, dass ihm die
    Unterstützung im eigenen Land erhalten bleibt und seine Ideologie auch
    an die junge Generation weitergegeben wird. Dafür greift er auch in den
    Schulunterricht ein und gestaltet ihn zunehmend um. Was an russischen
    Schulen gerade passiert, weiß Michael Thumann. Er ist außenpolitischer
    Korrespondent für DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, mit welchen Mitteln
    Putins Ideologie in der jüngeren Generation verbreitet wird.
    Lees meer

    In Berlin wird am Sonntag die Bundestagswahl 2021 wiederholt. Zumindest
    teilweise. Das entschied das Bundesverfassungsgericht Ende letzten
    Jahres, weil es zu erheblichen Pannen in den Wahllokalen kam. Die
    Mehrheitsverhältnisse im Bundestag wird die Wiederholungswahl kaum
    beeinflussen, doch einzelne Mandate könnten sich ändern. Und um genau
    die kämpfen einige Berliner Kandidaten. Einer von ihnen ist Torsten
    Einstmann von der SPD. Viktoria Reich aus dem Politikressort bei ZEIT
    ONLINE hat ihn im Wahlkampf begleitet. Im Podcast erklärt sie, was er
    sich von der Wiederholungswahl erhofft.

    Alles außer Putzen: Dana Vowinckels "Gewässer im Ziplock" ist schwer aus
    der Hand legen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer und Lea
    Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
    wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:

    Nato: Jens Stoltenberg warnt vor jahrzehntelanger Konfrontation mit
    Russland

    Schulunterricht in Russland: Geschichte als Waffe

    Der Ostcast mit Michael Thumann.

    Wahl in Berlin: So könnte die Berliner Wiederholungswahl den Bundestag
    verändern

    Bundesverfassungsgericht: Bundestagswahl muss in Berlin teilweise
    wiederholt werden

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  20. Spezial: Das Ende der 40-Stunden-Woche?

    10 februari 2024 · 36 min

    Afspelen
    Weniger Arbeitszeit bei gleichem Lohn – laut einer Erhebung des
    Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) wünschen sich
    81 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten eine Viertagewoche. Immer mehr
    Firmen bieten ihren Mitarbeitenden die Flexibilität, vier statt fünf
    Tage zu arbeiten. Seit Anfang Februar läuft in Deutschland ein
    entsprechendes Pilotprojekt. 45 Unternehmen und Organisationen testen
    die Viertagewoche nun für ein halbes Jahr und werden dabei von der
    Universität Münster wissenschaftlich begleitet.
    Lees meer

    Eine der teilnehmenden Firmen: das Bauunternehmen Finnholz. Die Gründe
    dafür, die Viertagewoche testweise einzuführen, seien vor allem
    pragmatische gewesen, sagt Geschäftsführer Sven Kirchner. Einerseits
    hätten seine Angestellten sich Entlastung hinsichtlich ihrer
    Arbeitszeiten gewünscht, andererseits habe er Anreize schaffen wollen,
    um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Im Podcast berichtet sein
    Kollege Stefan Rumphorst, der die Umstellung auf die Viertagewoche im
    Unternehmen koordiniert, von den großen Herausforderungen der
    Umstrukturierung. Kirchner erzählt, welche positiven Effekte sich schon
    jetzt zeigen.

    Auch wenn es bei einzelnen Unternehmen möglicherweise gut laufen kann,
    mit Blick auf den Wirtschaftsstandort Deutschland hält Dr. Andrea
    Hammermann vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft in
    Köln nichts. "Wir brauchen die Handwerker, wir brauchen die Pflegekräfte
    und viele andere Berufe eben auch. Und wir merken, dass es zunehmend
    schwieriger wird, weil die jüngere Generation die Älteren nicht ersetzen
    kann." Auch wenn Erhebungen ergeben haben, dass sich viele
    Arbeitnehmerinnen eine verkürzte Arbeitszeit wünschen, umsetzbar sei das
    angesichts des Fachkräftemangels nicht.

    Bei der Diskussion über die Viertagewoche geht es vor allem um eine
    Debatte über Generations- und Geschlechtergerechtigkeit, findet David
    Gutensohn. Er ist stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts bei ZEIT
    ONLINE und Autor des Buches "Generation Anspruch…

  21. Wen die FDP nervt – und wen nicht

    10 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Ob EU-Lieferkettengesetz, das Heizungsgesetz oder die
    Kindergrundsicherung. Immer wieder stellt sich die FDP gegen ihre
    Koalitionspartner und blockiert gemeinsame Vorhaben. Auch 2017 konnte
    die FDP ihre politischen Ziele bei den Sondierungsgesprächen nicht mit
    denen der potenziellen Koalitionspartner vereinen und stieg aus den
    Verhandlungen aus. Was verspricht sich die FDP heute von ihrer ständigen
    Oppositionshaltung in der Regierung? Und könnte sie nach einem Grund
    suchen, um aus der Ampelregierung auszusteigen? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Paul Middelhoff aus der ZEIT-Politikredaktion.
    Lees meer

    Für seinen privaten Zoo ließ der Drogenbaron Pablo Escobar in den
    1980er-Jahren vier Nilpferde vom afrikanischen Kontinent nach Kolumbien
    einfliegen. Doch seit der Kartellführer vor dreißig Jahren erschossen
    wurde, konnten sich die Tiere bis heute unkontrolliert vermehren. Fritz
    Habekuß aus dem Ressort Wissen der ZEIT berichtet im Podcast von neuen
    wissenschaftlichen Erkenntnissen zu invasiven Arten und ordnet ein, wie
    gefährlich die sogenannten Kokain-Hippos wirklich für das Ökosystem in
    Kolumbien sind.

    Alles außer Putzen: Niksen – die niederländische Kunst des Nichtstuns.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Elise Landschek,
    Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt und Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    FDP: Christian Lindner will deutsches Lieferkettengesetz lockern

    Torsten Safarik: "Menschenrechte sind kein Papierkram"

    Invasive Arten: Kokain-Nilpferde sind halb so schlimm

    Invasive Arten: Gekommen, um zu bleiben

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  22. Update: Ein Amerikaner in Moskau

    9 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der US-amerikanische Fernsehmoderator Tucker Carlson hat das erste
    Interview eines westlichen Journalisten mit Russlands Präsident Wladimir
    Putin seit der Invasion in der Ukraine geführt. Carlson, der bis
    vergangenes Jahr beim rechten TV-Sender FOX News eine Talkshow
    moderierte, ist für die Verbreitung von Verschwörungstheorien bekannt.
    Mit dem unkritischen Interview habe Carlson Putin den Zugang zum
    US-amerikanischen Publikum ermöglicht, analysiert Michael Thumann,,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Die Inflation hat sich im Januar auf den niedrigsten Wert seit
    zweieinhalb Jahren abgeschwächt. Wie das Statistische Bundesamt in
    Wiesbaden mitteilte, lag sie deutschlandweit bei durchschnittlich 2,9
    Prozent. Wieso die Inflation relativ schnell gesunken ist und warum sich
    die Entwicklung im Supermarkt noch nicht abbildet, erklärt Kolja Rudzio,
    Wirtschaftsredakteur der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die Abstimmung zum Lieferkettengesetz der
    Europäischen Union ist verschoben worden. Deutschland hatte seine
    Zustimmung auf Druck der FDP kurzfristig zurückgezogen.

    Und sonst so? China begrüßt das Jahr des Drachen.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek und Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Wladimir Putin und Tucker Carlson: Putins vergiftete Friedensbotschaft

    Interview mit Tucker Carlson: Putin schließt Angriff auf Polen oder
    Lettland aus

    Statistisches Bundesamt: Inflation im Januar deutlich gesunken

    EZB-Vizechef: "Ich wäre nicht so pessimistisch"

    EU-Lieferkettengesetz: Ein Zeugnis seiner Schwäche

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  23. Lieferkettengesetze und ihre Lücken

    9 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wollen am Freitag darüber
    abstimmen, ob Unternehmen, die ihre Produkte außerhalb der EU herstellen
    lassen, fortan auf Verstöße gegen Umwelt- und Menschenrechte in ihren
    Lieferketten achten müssen. Doch für europäische Unternehmen ist es gar
    nicht so einfach, diese Standards bei ihren Zulieferern in fernen
    Ländern zu überprüfen. Über die Fabrikprüfungen, sogenannte
    Sozialaudits, und ihre Verlässlichkeit, berichtet Dr. Kolja Rudzio,
    Redakteur im Ressort Wirtschaft bei der ZEIT.
    Lees meer

    An einigen deutschen Hochschulen kam es seit dem 7. Oktober zu
    propalästinensischen Demonstrationen und Protesten, bei denen teilweise
    antisemitische Parolen und Inhalte verbreitet wurden. Haben die
    deutschen Hochschulen ein Antisemitismusproblem? Und wie verhalten sich
    die Universitäten zu den Veranstaltungen? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Alisa Schellenberg, Redakteurin bei ze.tt und ZEIT Campus
    ONLINE.

    Und sonst so? Es braucht kein Geld, um glücklich zu sein. Das zeigen die
    Ergebnisse einer Studie der Universitat Autònoma de Barcelona.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Elise Landschek
    Mitarbeit: Susanne Hehr, Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    Globale Produktion: "Keiner kennt seine ganze Lieferkette"

    Podcast: Ist das eine Blase? "Unser Wohlstand darf nicht auf Ausbeutung
    aufbauen"

    Antisemitismus an Hochschulen: Studenten der FU Berlin melden
    propalästinensische Kundgebung an

    Antisemitismus an Universitäten: "Unerträglich und nicht hinnehmbar"

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    Und falls Sie u…

  24. Update: Mission im Roten Meer

    8 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    An diesem Donnerstag ist die deutsche Fregatte “Hessen” in Richtung
    Rotes Meer aufgebrochen, um sich auf eine geplante EU-Militäroperation
    gegen die Angriffe der islamistischen Huthi-Miliz vorzubereiten. Seit
    Monaten bedroht die Huthi-Miliz eine der wichtigsten globalen
    Schiffsrouten. Es könnte der “ernsthafteste Einsatz einer deutschen
    Marineeinheit seit vielen Jahrzehnten" werden, sagte der Inspekteur der
    Deutschen Marine, Jan Christian Kaack. Andrea Böhm ist Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie der Einsatz
    aussehen könnte – und wie aussichtsreich er sein könnte.
    Lees meer

    Nachdem sich 2023 den Titel als wärmstes Jahr seit Beginn der
    Aufzeichnungen holte, beginnt das neue Jahr mit einem weiteren negativen
    Hitzerekord: Der Januar war so warm wie nie zuvor, wie der
    EU-Klimadienst Copernicus berichtet. Demnach betrug die globale
    Durchschnittstemperatur im Januar 13,1 Grad Celsius. Damit liegt die
    Erderwärmung erstmals zwölf Monate in Folge über 1,5 Grad im Vergleich
    zur vorindustriellen Zeit. Linda Fischer, stellvertretende
    Ressortleiterin Wissen bei ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, wie kritisch
    diese Schwelle ist.

    Außerdem im Update: Der Russische Oppositioneller Boris Nadeschdin darf
    nicht zur Präsidentschaftswahl in Russland im kommenden März antreten.

    Was noch? Nach welcher Rita das ADHS-Medikament Ritalin benannt ist

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Nahost: Deutsche Marine erwartet im Roten Meer gefährlichen
    Einsatz

    Huthi-Angriffe: Was wollen die Huthis erreichen?

    Huthi-Miliz: Warum die EU einen Militäreinsatz im Roten Meer plant

    Wetterrückblick 2023: Das heißeste Jahr aller Zeiten

    Klimawandel: EU meldet erste Zwölfmonatsperiode mit mehr als 1,5 Grad
    Erderwärmung

    Russland: Boris Nadeschdin nicht zur russischen Präsidentenwahl
    zugelassen

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  25. Scholz und Biden – ein Treffen unter Druck

    8 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    An diesem Donnerstag fliegt Bundeskanzler Olaf Scholz nach Washington.
    Innerhalb von rund 24 Stunden Aufenthalt stehen für Scholz eine Reihe
    von offiziellen Terminen auf dem Programm. Der wohl wichtigste: ein
    Vieraugengespräch mit US-Präsident Joe Biden am Freitag. Biden und
    Scholz wollen über die Lage im Nahen Osten und die Militärhilfe für die
    Ukraine beraten, teilte das US-Präsidialamt mit. Davor trifft sich
    Scholz am Donnerstagabend mit republikanischen und demokratischen
    US-Kongressabgeordneten. Heinrich Wefing leitet das Ressort Politik bei
    der ZEIT und begleitet Olaf Scholz auf seiner Reise. Im Podcast
    analysiert er, welche Rolle eine mögliche Rückkehr Trumps ins Weiße Haus
    bei dem Treffen mit Biden spielt.
    Lees meer

    Pakistan wählt am Donnerstag ein neues Parlament, noch erschüttert von
    zwei tödlichen Anschlägen am Vortag. Einen Tag vor der Parlamentswahl
    sind bei Bombenanschlägen auf Wahlkampfbüros mindestens 24 Menschen
    getötet worden. Mehr als 25 weitere seien bei den Explosionen im
    Südwesten des Landes verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden
    mit. Um weitere Gewalt zu verhindern, sind derzeit Zehntausende
    Polizisten und paramilitärische Kräfte im ganzen Land im Einsatz. Sarah
    Kohler vom ZEIT-ONLINE-Newsdesk hat sich mit den Hintergründen der Wahl
    beschäftigt. Im Podcast beantwortet sie, in welchem Kontext die Wahl
    steht und welche Kandidaten zur Wahl stehen.

    Und sonst so? Einfach mal schreien

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel
    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen?
    Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Reise in die USA: Scholz in Washington: Trump als unsichtbarer Begleiter

    USA: Olaf Scholz reist im Februar nach Washington

    Ukraine-Hilfen: US-Senat legt Gesetzentwurf zu Ukraine-Hilfen und
    Grenzsicherung vor

    Pakistan: Mehr als 20 Tote bei Explosionen am Tag vor Wahl in Pakistan

    Thema: Pakistan

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  26. Update: Der Rückhalt für die Kriegsziele bröckelt

    7 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die USA, Israel, Ägypten und Katar haben eine Einigung vorgeschlagen,
    die eine längere Feuerpause zwischen der Hamas und Israel vorsieht, wenn
    im Gegenzug weitere Hamas-Geiseln freigelassen werden. Jetzt ist klar:
    31 der Geiseln sind bereits tot. Das teilte der Sprecher der
    israelischen Armee, Daniel Hagari, mit. Wie die israelische
    Öffentlichkeit darauf reagiert, beschreibt Steffi Hentschke. Sie
    berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv. Im Podcast erklärt sie, wie
    wahrscheinlich eine erneute Feuerpause momentan ist.
    Lees meer

    Im September 2022 wurden mehrere Lecks an den Gaspipelines Nord Stream 1
    und Nord Stream 2 festgestellt, nachdem mehrere Explosionen nahe der
    Ostseeinsel Bornholm registriert worden waren. Der Verdacht: Sabotage.
    Schweden, Dänemark und Deutschland ermitteln seitdem. Jetzt stellt die
    schwedische Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen ein. Welche
    Auswirkungen das auf die deutschen Ermittlungen haben könnte, erklärt
    Holger Stark. Er leitet das Ressort Investigative Recherche von ZEIT und
    ZEIT ONLINE. Im Podcast sagt er auch, warum der Rückzug Schwedens für
    die Untersuchungen insgesamt sogar hilfreich sein könnte.

    Beim Flugzeugbauer Boeing wurden erneut Qualitätsmängel festgestellt.
    Anfang des Jahres musste eine Boeing-Maschine notlanden, weil während
    des Fluges ein Teil der Kabinenwand herausgefallen war. Eine
    Untersuchung ergab jetzt, dass vier Bolzen fehlten. Was bei Boeing
    gerade schiefläuft, sagt Heike Buchter. Sie ist US-Korrespondentin für
    DIE ZEIT. Im Podcast erklärt sie, was hinter den neuerlichen Problemen
    steckt und welche Folgen sie für die US-Wirtschaft insgesamt haben
    können.

    Was noch? Kostenlos wohnen gegen Nachhilfe, und der Stadtteil hat auch
    noch was davon.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    *Weitere Links zur Folge:

    Nahost: Angebliche Beweise für Geldflüsse aus Iran, 31 israelische
    Geiseln tot

    Krieg in Nahost: Isr…

  27. Machtkampf in Kiew

    7 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    "Ein Neustart ist notwendig", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr
    Selenskyj vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem italienischen
    Fernsehsender Rai. Damit gilt als sicher, worüber schon seit Längerem in
    den Medien und der Bevölkerung spekuliert wird: Selenskyj wird
    voraussichtlich seinen Armeechef Walerij Saluschnyj austauschen – und
    möglicherweise noch weitere zentrale Figuren der Staats- und
    Militärführung. Wen das noch betreffen könnte und warum Selenskyj den
    Schritt erwägt, weiß Denis Trubetskoy. Er berichtet für ZEIT ONLINE aus
    Kiew.
    Lees meer

    In den kommenden Jahrzehnten soll die Stromerzeugung in Deutschland
    vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Damit das auch
    gelingt, wenn Wolken die Sonne verdecken und kein Wind weht, braucht das
    Stromsystem flexible Reservekapazitäten. Für deren Ausbau hat die
    Bundesregierung am Montag eine neue Kraftwerksstrategie vorgestellt.
    Warum diese einen Kurswechsel in der Energiepolitik darstellt, erklärt
    Marc Widmann, Wirtschaftsredakteur bei DIE ZEIT.

    Und sonst so: Der Internetkonzern Meta warnt seine Investoren vor den
    Hobbys von Mark Zuckerberg.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Lage in der Ukraine: General Saluschnyjs ungewisse Zukunft, EU sichert
    ukrainische Finanzen

    Wolodymyr Selenskyj: Ukrainischer Präsident stellt Neuordnung der
    Staatsspitze in Aussicht

    Kraftwerksstrategie: Endlich wieder Marktwirtschaft

    Energie: Ampel will Stromsystem der Zukunft bauen

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  28. Update: Gesichert "gesichert rechtsextremistisch"

    6 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die Nachwuchsorganisation der AfD, die Junge Alternative (JA), darf vom
    Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische
    Bestrebung eingestuft werden. Das hat das Verwaltungsgericht Köln am
    Montag entschieden. Christian Parth ist Redakteur im Ressort Politik,
    Wirtschaft, Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er die
    möglichen Folgen des Urteils für die AfD und ihre Jugendorganisation.
    Lees meer

    Das israelische Militär hat seine Angriffe im Süden des Gazastreifens
    nun auch mit Luftangriffen auf die Stadt Rafah ausgeweitet. Doch ein
    Großteil der Menschen im Gazastreifen war auf der Suche nach Schutz in
    den Süden geflüchtet. Über das Ausmaß der Zerstörung und die Folgen der
    Angriffe für die Menschen im Süden Gazas berichtet Stella Männer,
    Autorin für ZEIT ONLINE und Korrespondentin im Libanon.

    Die EU-Kommission will die Treibhausgasemissionen in Europa bis 2040 um
    90 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. Erneuerbare Energien sollen
    weiter wachsen und feste fossile Brennstoffe schrittweise abgebaut
    werden. Elena Erdmann ist Autorin im Ressort Wissen bei ZEIT ONLINE und
    ordnet im Podcast das neue Klimaziel der Kommission ein.

    Was noch? Das "scarf bombing" hat sich vor zehn Jahren in Kanada
    verbreitet, um Wohnungslose im Winter vor den eisigen Temperaturen zu
    schützen.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger
    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Israel-Gaza-Krieg: Fast zwei Drittel der Gebäude in Gaza sind zerstört

    Israel: Krieg im Nahen Osten

    Junge Alternative: Verfassungsschutz darf AfD-Nachwuchs als rechtsextrem
    einstufen

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  29. Wiederaufbau à la Erdoğan

    6 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Am 6. Februar 2023 erschütterten zwei schwere Erdbeben den Südosten der
    Türkei und den Norden Syriens. Nach offiziellen Angaben starben 60.000
    Menschen in den Trümmern von mehreren Hunderttausend eingestürzten
    Gebäuden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan versprach
    anschließend Milliardenhilfen für die Überlebenden und einen raschen
    Wiederaufbau. Marion Sendker berichtet für ZEIT ONLINE aus Istanbul. Im
    Podcast analysiert sie, wie weit der Wiederaufbau ein Jahr nach dem
    Erdbeben tatsächlich fortgeschritten ist.
    Lees meer

    Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat am Montag weitere
    Eckpunkte zur geplanten Verantwortungsgemeinschaft vorgestellt. Mit der
    Reform will die Bundesregierung Menschen ermöglichen, auch außerhalb der
    klassischen Familienstruktur rechtlich füreinander Verantwortung zu
    tragen. Im Herbst will Buschmann einen Gesetzentwurf ins Kabinett
    einbringen. Das Gesetz könnte dann 2025 in Kraft treten. Lisa Caspari
    ist Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT
    ONLINE. Sie kennt die Details zur Verantwortungsgemeinschaft und
    beantwortet im Podcast, was die Reform konkret erleichtern soll.

    Und sonst so? Graupapageien im Lincolnshire Wildlife Park sollen lernen,
    weniger zu fluchen.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin
    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen?
    Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Erdbeben in der Türkei und in Syrien: Katastrophe im Grenzgebiet

    Türkei und Syrien: Eine ganze Region hat sich verschoben

    Türkei: Knapp ein Jahr nach Beben: Erdoğan besucht Provinz Hatay

    Familienrecht: Alleinstehende sollen Verantwortungsgemeinschaft bilden
    können

    Verantwortungsgemeinschaft: Union befürchtet die Anerkennung von
    Vielehen

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  30. Update: Soli-Ende oder Sondervermögen?

    5 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    In einem sind sich die FDP und die Grünen einig: Unternehmen sollen
    finanziell entlastet werden. Weniger Einigkeit herrscht allerdings bei
    der möglichen Umsetzung. Wie ein Kompromiss aussehen könnte, weiß Ruth
    Fend. Sie ist Wirtschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt
    sie außerdem, wie dieser Kompromiss finanziert werden könnte.
    Lees meer

    Seitdem Anne Hidalgo Bürgermeisterin von Paris ist, hat sich die
    Verkehrspolitik der französischen Hauptstadt deutlich verändert –
    zugunsten von Fußgängern und Radfahrerinnen. In einem Referendum hat
    sich eine Mehrheit jetzt außerdem dafür ausgesprochen, die Parkgebühren
    für SUVs zu verdreifachen. Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE aus
    Frankreich und erklärt im Podcast die wahrscheinlichen Folgen der
    Entscheidung, warum nur so wenige Menschen mit abgestimmt haben – und ob
    das Gesetz als Vorbild für Deutschland dient.

    Außerdem im Update: wieder Streiks. Diesmal an Flughäfen.

    Was noch? Taylor Swift bricht einen Grammy-Rekord.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter_ Redaktion: Jannis Carmesin und
    Hannah Grünewald Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie
    erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge:

    Wirtschaftspolitik: Robert Habeck plädiert für Steuererleichterungen für
    Unternehmen

    Ampelkoalition: Lindner kritisiert Habecks Vorschlag zu Sondervermögen
    für Firmen

    SUVs in Paris: "Oui" zum Kampf gegen große Autos

    Autoverkehr: Mehrheit der Pariser stimmt für Verdreifachung der
    SUV-Parkgebühren

    Lufthansa: Ver.di ruft Lufthansa-Bodenpersonal zu Warnstreiks am
    Mittwoch auf

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  31. Wie kann das Bundesverfassungsgericht geschützt werden?

    5 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Seit Wochen protestieren Menschen gegen Rechtsextremismus, Hetze und die
    AfD. Bundesjustizminister Marco Buschmann hat jetzt eine
    parteiübergreifende Initiative gefordert, um das
    Bundesverfassungsgericht besser zu schützen. Dabei steht auch im Raum,
    die wesentlichen Strukturen im Grundgesetz zu verankern. Doch das könnte
    die Arbeit des Gerichtes nicht nur schützen, sondern auch blockieren.
    Julian Sadeghi ist Volontär bei ZEIT und ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt
    er, wie man die Demokratie rechtlich besser schützen kann und wo dabei
    die Grenzen liegen.
    Lees meer

    2023 lag der Anteil aus erneuerbaren Energien bei 55 % des erzeugten
    Stroms, 25 Windräder wurden allein dieses Jahr gebaut. Die Energiewende
    scheint in vollem Gange zu sein. Im Januar wurde jedoch klar, dass sie
    noch kostspieliger wird als bisher angenommen. Rund 7,8 Milliarden Euro
    fordern die Betreiber der Stromübertragungsnetze von der
    Bundesregierung. Warum die Energiebranche mit so hohen Kosten rechnet,
    weiß Petra Pinzler. Sie ist Korrespondentin der Hauptstadtredaktion bei
    DIE ZEIT. Im Podcast erklärt sie außerdem, wo Deutschland bei der
    Energiewende gerade steht.

    Und sonst so: Wegen Verdachts auf Spionage wurde eine Taube in Indien
    acht Monate gefangen gehalten. Jetzt ist sie wieder frei.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Sophia
    Boddenberg und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
    unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:

    Demonstrationen gegen rechts: "Alle zusammen gegen den Faschismus"

    Bundesjustizminister: Buschmann für gemeinsamen Vorschlag zum Schutz des
    Verfassungsgerichts

    Bundesverfassungsgericht: Mehr Schutz für die Wächter der Demokratie

    Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
    aktualisiert

    Erneuerbare Energien: Da klafft schon das nächste Finanzloch

    Podcast: Auch das noch?

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  32. Hitze und Dürre mitten im spanischen Winter

    4 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Wegen anhaltender Wasserknappheit in Katalonien hat die spanische
    Regionalregierung den Notstand ausgerufen. Rund sechs Millionen
    Menschen, Einwohnerinnen und Einwohner sowie Touristen, sind seit
    Freitag von den Einschränkungen beim Wasserverbrauch betroffen. Wo der
    Wassermangel besonders bemerkbar ist und warum es mitten im Winter zu
    einem Notstand kommt, berichtet Julia Macher, Autorin für ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Seit mehreren Wochen vermitteln die USA, Katar und Ägypten zwischen
    Israel und der Hamas-Führung um ein Geiselabkommen, ein vorläufiger
    Entwurf soll in Paris ausgehandelt worden sein. Für Israels Regierung
    wäre dieses Abkommen ein erhebliches Zugeständnis an die
    Terrororganisation – und könnte über die Zukunft von Ministerpräsident
    Benjamin Netanjahu entscheiden. Steffi Hentschke, freie
    Nahostkorrespondentin und Autorin für ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast
    die Stufen des Deals.

    Alles außer Putzen: Mal wieder kegeln gehen.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg,
    Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Wassermangel in Spanien: Eine Stadt sitzt auf dem Trockenen

    Klimakrise: Katalonien ruft wegen Wassermangels Notstand aus

    Benjamin Netanjahu: Wer hat Angst vor diesem Deal

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

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  33. Spezial: Aber bei uns doch nicht!

    3 februari 2024 · 48 min

    Afspelen
    Eine neue Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der
    Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat schwerwiegenden sexuellen
    Missbrauch aufgedeckt. Die Täter: Pfarrer, Religionslehrer, Küster und
    mächtige Menschen, die im Umfeld der Kirche wirkten und wirken. Die
    Opfer: häufig noch nicht mal in der Pubertät. Das Durchschnittsalter der
    Betroffenen ist laut der Studie elf Jahre.
    Lees meer

    Insgesamt identifizierten die Forschenden für den Zeitraum von 1946 bis
    2020 2.225 Opfer und 1.259 Beschuldigte – das ist jedoch nur die Zahl
    der aktenkundigen Fälle, zu denen die Forschenden Zugang hatten. 19 von
    20 Landeskirchen haben ihre Akten jedoch gar nicht systematisch
    durchsucht, sodass bereits von den gemeldeten Fällen der Großteil fehlt.
    Dazu kommt das Dunkelfeld, also die Taten, die bisher nicht angezeigt
    oder gemeldet wurden. Gäbe es eine Dunkelfelderfassung, so müsste man
    von weit mehr als 100.000 Betroffenen ausgehen, schätzen Expertinnen und
    Experten.

    Das Forscherteam kam außerdem zu dem Schluss, dass die evangelische
    Kirche Täterschutz statt Aufklärung betrieben hat. Raoul Löbbert von
    ZEIT Christ und Welt und Karsten Polke-Majewski aus dem
    Investigativ-Team von ZEIT und ZEIT ONLINE haben monatelang zu
    Missbrauch in der evangelischen Kirche recherchiert. Sie haben
    Betroffene besucht, mit Forscherinnen und Forschern gesprochen und
    Zeitzeugen befragt. Im Podcast sprechen wir über die Recherchen der
    beiden.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Ole Pflüger
    Sprecherinnen und Sprecher: Nancy Mattstedt, Stefan Lehnen, Moses Fendel

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Wenn Sie sich anonym an die Redaktion wenden möchten, geht das über
    unseren anonymen Briefkasten.

    Das Hilfetelefon sexueller Missbrauch erreichen Sie unter 0800 22 55
    530.

    Weitere Links zur Folge:

    Missbrauch in der evangelischen Kirche: Die Sünden der Anderen

    Missbrauch in der evangelischen Kirche: Das protestantische Beben

    Studie zu sexuellen Übergriffen: …

  34. Biden ohne Gegner

    3 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Welche Kandidatinnen und Kandidaten bei den US-Präsidentschaftswahlen im
    kommenden September gegeneinander antreten werden, steht noch nicht
    fest. Im Vergleich zu den Republikanern scheinen die Demokraten ihre
    Kandidaten-Frage vergleichsweise einvernehmlich entschieden zu haben.
    Der 81-jährige Amtsinhaber Joe Biden wird mit hoher Wahrscheinlichkeit
    erneut als Präsidentschaftskandidat der Demokraten bei den Wahlen
    antreten. Rieke Havertz ist internationale Korrespondentin bei ZEIT
    ONLINE und analysiert im Podcast die demokratische Konkurrenz bei den
    Vorwahlen und Bidens Rückhalt innerhalb der eigenen Partei.
    Lees meer

    Wenn Kühlschränke, Waschmaschinen oder Handys den Geist aufgeben, kann
    das für Verbraucherinnen und Verbraucher kompliziert und teuer werden.
    Um Elektroschrott zu reduzieren, hat sich die EU in der Nacht auf
    Freitag auf ein "Recht auf Reparatur" geeinigt. Wie das neue Gesetz
    aussieht und was die EU sonst noch für Technik- und
    Technologieunternehmen plant, berichtet Jakob von Lindern aus dem
    Digital-Ressort von ZEIT ONLINE.

    Alles außer Putzen: Kommt dämlich von Dame und herrlich von Herr? Das
    erklärt der Fußballlinguist auf TikTok.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger
    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Vorwahlen 2024: Wer wird Präsidentschaftskandidat?

    Migration: Diese Grenze könnte Joe Biden die Wahl kosten

    Ok, America? Vorwahlen in den USA: Trumps Macht

    "Right to Repair": Apple schraubt an der Nachhaltigkeit

    Nokia G22: Heiles Display in 20 Minuten

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  35. Update: Der AfD-Umfrageknick

    2 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die AfD verliert laut mehreren Umfragen an Beliebtheit. Sowohl das
    ZDF-Politbarometer als auch der ARD-Deutschlandtrend melden drei
    Prozentpunkte weniger Zustimmung für die Partei als noch vor einer
    Woche. Trotzdem bleibt die AfD mit rund 19 Prozent in beiden Umfragen
    weiterhin zweitstärkste Kraft hinter der Union. Ob es sich bei den
    Umfragen lediglich um eine Delle oder doch schon um eine Trendumkehr
    handelt, analysiert Michael Schlieben, politischer Korrespondent für
    ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die Konferenz der Kultusminister von Bund und Ländern hat sich auf ein
    milliardenschweres Programm für mehr Bildungsgerechtigkeit geeinigt. Mit
    dem sogenannten Startchancen-Programm, das sich die Bundesregierung in
    ihrem Koalitionsvertrag vorgenommen hatte, sollen Kinder und Jugendliche
    unabhängig von der sozialen Lage ihres Elternhauses die gleichen Chancen
    auf Bildung erhalten. Warum sich die Kultusminister bei dem Programm vom
    System Gießkanne verabschieden und ob das Programm tatsächlich
    Bildungsgerechtigkeit schafft, weiß Eser Aktay, Redakteur im Ressort
    Gesellschaft bei ZEIT ONLINE.

    Außerdem im Update: Der Bundestag hat den Bundeshaushalt für das Jahr
    2024 beschlossen.

    Was noch? Ein Tesla versinkt im Fjord und eine Sauna kommt zur Rettung

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Isabelle Daniel und Benjamin Probst

    Weitere Links zur Folge:

    Wahlumfragen: Blauer Knick nach unten

    Protest gegen rechts: Mehr als 300 Demonstrationen in einer Woche

    Schulen in sozialen Brennpunkten: Förderprogramm soll Chancen für eine
    Million Schüler verbessern

    Hans-Peter Blossfeld : "Gleiche Bildungschancen für alle sind eine
    Illusion"

    Bundeshaushalt: Bundestag beschließt Haushalt 2024

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  36. "Gerrymandering" im Wahlkreis Augsburg-Stadt?

    2 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am Donnerstag hat der Bundestag mit den Stimmen der Ampelkoalition eine
    Änderung des Bundeswahlgesetzes verabschiedet. Durch sie werde der
    Demokratie des Landes "wieder einmal schwerer Schaden zugefügt", sagte
    CDU-Vorsitzender Friedrich Merz und verglich den Vorgang mit dem
    sogenannten Gerrymandering aus den USA. Was steckt hinter den Vorwürfen?
    Und inwieweit sind sie gerechtfertigt? Christian Endt, stellvertretender
    Ressortleiter für Daten und Visualisierung bei ZEIT ONLINE, hat sich den
    Fall angeschaut.
    Lees meer

    Der Bundesrat stimmt heute über ein Gesetz zur elektronischen
    Patientenakte ab. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, soll die Akte
    ab Januar 2025 flächendeckend alle gesetzlich Versicherten eingeführt
    werden, die nicht aktiv widersprechen. Rechtfertigen die Vorteile der
    elektronischen Akte ihre Risiken? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Olga Herschel aus dem Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Ein folgenschweres Missverständnis auf Kosten von über
    1000 Bäumen

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

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    Links zur Folge:

    Wahlrecht: Jetzt beginnt in Deutschland der Kampf um Wahlkreisgrenzen

    E-Patientenakte: Wo alles zusammenkommt

    Elektronische Patientenakte: Wenn alle erfahren, was einem fehlt

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  37. Update: Orbán gibt nach – nach sechs Minuten

    1 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Nach monatelangem Streit mit Ungarn haben sich die Staats- und
    Regierungschefs der Europäischen Union auf die Finanzhilfen für die
    Ukraine geeinigt: Bis 2027 sollen 50 Milliarden Euro in die Ukraine
    fließen. Über das Hilfspaket hätte eigentlich bereits bei einem
    regulären EU-Gipfel im vergangenen Dezember entschieden werden sollen.
    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hatte den Beschluss aber
    verhindert – und damit den Sondergipfel erzwungen. Doch nur sechs
    Minuten nach Beginn des Sondergipfels hieß es: "Deal." Ulrich Ladurner
    ist Politikredakteur der ZEIT und hat den Gipfel beobachtet. Im Podcast
    spricht er darüber, was es die EU gekostet hat, Ungarn umzustimmen.
    Lees meer

    Außerdem im Update:

    - Scheitert ein EU-weites Lieferkettengesetz zum Kampf gegen Kinder-
    und Zwangsarbeit am Widerstand der FDP?
    - Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wird offenbar von seiner
    eigenen früheren Behörde beobachtet.

    Was noch? Taylor Swifts große Fanbase und der US-Wahlkampf

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Isabelle Daniel, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Ex-Verfassungsschutzpräsident: Verfassungsschutz soll Hans-Georg Maaßen
    als Rechtsextremisten führen

    Hans-Georg Maaßen: Parteigründung der WerteUnion

    Sondergipfel: EU-Länder einigen sich auf 50 Milliarden Euro Finanzhilfe
    für die Ukraine

    EU-Gipfel in Brüssel: Ungarn blockiert weitere EU-Hilfen für die Ukraine

    Menschenrechte: Lindner und Buschmann bremsen EU-Lieferkettengesetz aus

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  38. Orbán blockiert Ukraine-Hilfen – die EU hält dagegen

    1 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Europa steht auch zwei Jahre nach der russischen Invasion an der Seite
    der Ukraine – diese Haltung wollen 26 der 27 EU-Staaten am Donnerstag
    mit einem Hilfspaket für die Ukraine untermauern. Vorgesehen sind
    EU-Finanzhilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro für die vier Jahre von
    2024 bis 2027. Allerdings blockiert ein einzelner EU-Staat das Paket
    seit Monaten: Ungarn. Um den Streit beizulegen, wurde für Donnerstag ein
    Sondergipfel in Brüssel angesetzt. Ulrich Ladurner ist Politikredakteur
    der ZEIT und beobachtet den Gipfel. Im Podcast analysiert er, wie das
    Hilfspaket für die Ukraine doch noch auf den Weg gebracht werden kann.
    Lees meer

    "Das Kapitel des Klebens und der Straßenblockaden endet" – Anfang dieser
    Woche hat die Letzte Generation einen Wechsel in ihrer
    Aktivismusstrategie angekündigt. Statt weiterer Straßenblockaden plant
    die Gruppe nach eigenen Angaben ab März "ungehorsame Versammlungen" und
    direkte Konfrontationen mit den "Verantwortlichen der Klimazerstörung".
    Anna Mayr ist Redakteurin im Hauptstadtbüro der ZEIT. Im Podcast
    analysiert sie, warum sich die Letzte Generation vom Sekundenkleber
    lösen will und wie neue Protestformen aussehen könnten.

    Und sonst so? Harry Styles wird 30.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz
    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen?
    Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Thema: Krieg in der Ukraine

    Europäische Union: Zusammen stärker

    EU-Sondergipfel: Orban pocht vor Sondergipfel auf Zugeständnisse

    EU-Gipfel in Brüssel: Ungarn blockiert weitere EU-Hilfen für die Ukraine

    Letzte Generation: Ziviler Ungehorsam im Klimaaktivismus

    Klimaaktivismus: Letzte Generation will keine Straßen mehr blockieren

    Letzte Generation: Uhu and out

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  39. Update: Was bringt die Bezahlkarte für Asylbewerber?

    31 januari 2024 · 12 min

    Afspelen
    14 von 16 Bundesländern sind sich einig: Die Bezahlkarte für
    Asylbewerber soll im Sommer bundesweit eingeführt werden. Konkret soll
    ein Teil der staatlichen Leistungen für Asylbewerber in Deutschland
    künftig als Guthaben auf einer Karte bereitgestellt und nicht mehr als
    Bargeld ausgezahlt werden. Wie genau die Karte funktioniert, weiß
    Katharina Schuler. Sie ist Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im
    Podcast erklärt sie, was die Länder damit genau bezwecken und welche
    Kritik es daran gibt.
    Lees meer

    "Die Shoah begann nicht mit Auschwitz, sie begann mit dem Schweigen und
    dem Wegschauen der Gesellschaft", mahnte die Holocaust-Überlebende Eva
    Szepesi am Mittwoch während der Holocaust-Gedenkstunde im Bundestag. Die
    Bundestagspräsidentin Bärbel Bas verwies in ihrer Rede darauf, dass
    Antisemitismus kein Problem der Vergangenheit sei und rief auf,
    Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten.
    Der Sportjournalist Marcel Reif sprach als Sohn eines Shoah-Überlebenden
    und teilte die Mahnung seines Vaters: "Sei ein Mensch!"

    Außerdem im Update:

    In der Generaldebatte in der Haushaltswoche lieferten sich Regierung und
    Opposition heute einen Schlagabtausch. Oppositionsführer Friedrich Merz
    hat einer Zusammenarbeit mit der Ampel-Regierung eine Absage erteilt.
    Kanzler Olaf Scholz warf Merz vor, keine zukunftsgerichtete Politik zu
    betreiben. Michael Schlieben hat die Generaldebatte genau beobachtet. Er
    ist Politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE und erklärt im Podcast,
    wie die Absage von Merz an die Ampel-Regierung einzuordnen ist.

    Was noch? In den USA wurde "the fish bandit" festgenommen. Und ging
    vorher auf Instagram viral.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger und
    Constanze Kainz Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie
    erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge:

    Asylpolitik: Bezahlkarte für Asylbewerber wird bundesweit eingeführt

    Holocaust-Gedenktag: Bundestag gedenkt der Opfer des Nationalsoz…

  40. Israel: Eine Mehrheit für den Krieg?

    31 januari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Seit fast vier Monaten sind die aus Israel verschleppten Geiseln in der
    Gewalt der Hamas. Immer wieder demonstrieren Israelis für die
    Freilassung aller Geiseln. 60 Prozent der jüdischen Bevölkerung Israels
    würde einem erneuten Deal mit der Hamas jedoch nicht zustimmen, wenn im
    Gegenzug alle in Israel palästinensischen Gefangenen freigelassen und
    eine völlige Einstellung des Krieges in Gaza erfolgen würde. Das geht
    aus einer neuen Umfrage des Israel Democracy Institutes hervor. Steffi
    Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv. Im Podcast erklärt
    sie, welche Szenarien für die Zukunft Gazas momentan in Israel
    diskutiert werden.
    Lees meer

    Politiker unterschiedlicher Parteien zeigen sich besorgt über die
    angekündigte Gründung der Dava-Partei. Dava steht für Demokratische
    Allianz für Vielfalt und Aufbruch. Kritiker vermuten eine Nähe zu dem
    türkischen Präsident Recep Tayyip Erdoğan und seiner Partei AKP. Am 09.
    Juni wird Dava zur Europawahl antreten. Allerdings noch nicht als
    Partei, sondern vorerst als politische Vereinigung. Die Partei streitet
    eine Nähe zu Erdoğan ab und spricht von einer Hetzkampagne. Wofür sie
    tatsächlich steht, weiß Christian Parth. Er ist Politikredakteur bei
    ZEIT ONLINE und spricht im Podcast darüber, wie die Partei politisch
    einzuordnen ist.

    Und sonst so: Der kleine Hund Efruz liebt das Meer und besurft die
    Strände Perus.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Simone Gaul
    Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie
    erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Israel: Angehörige von Hamas-Geiseln protestieren vor Netanjahus Haus

    Dava: CDU warnt vor Erdoğans neuer Partei in Deutschland

    Der surfende Jack Russel Terrier Efru

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    Si…

  41. Update: US-Stützpunkte unter Beschuss

    30 januari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Nach den Drohnenangriffen auf einen US-Stützpunkt in Jordanien, bei dem
    drei Soldaten getötet und mehr als 40 verletzt wurden, muss US-Präsident
    Joe Biden eine Reaktion zeigen. Denn der Anschlag am Sonntag war nicht
    der erste Angriff auf einen US-Militärstützpunkt im Nahen Osten. Rieke
    Havertz ist internationale Korrespondentin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast
    erörtert sie Bidens Optionen für einen Gegenschlag ein und analysiert,
    wie sie sich auf den Wahlkampf auswirken könnten.
    Lees meer

    Die Aktivistinnen und Aktivisten der Letzten Generation haben
    angekündigt, sich bei zukünftigen Protestaktionen nicht mehr auf Straßen
    kleben zu wollen. Was hinter dem Kurswechsel der Klimaaktivisten steckt,
    erklärt Lea Schönborn, Autorin im Ressort Politik, Wirtschaft,
    Gesellschaft bei ZEIT ONLINE.

    Um das Bundesverfassungsgericht widerstandsfähiger zu machen, zeigen
    sich Politiker der Ampel- und Unionsparteien einer Änderung des
    Grundgesetzes gegenüber offen. Aktuell kann das
    Bundesverfassungsgerichtsgesetz mit einer einfachen Mehrheit geändert
    werden. Um die zentrale Kontrollinstanz Deutschlands vor "Feinden der
    Demokratie" zu schützen, könnte für Änderungen künftig eine
    Zweidrittelmehrheit erforderlich sein.

    Für den 1. Februar hat die Gewerkschaft Ver.di zu einem bundesweiten
    Warnstreik der Luftsicherheitskräfte aufgerufen. Flugpassagiere müssen
    sich in weiten Teilen Deutschlands auf Flugausfälle und Verspätungen
    gefasst machen.

    Was noch? Comedyvideos von Tahsim.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Simone Gaul
    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Was noch? Comedyvideos von Tahsim.

    Weitere Links zur Folge:

    Joe Biden: Plötzlich ist der Krieg ganz nah

    US-Vorwahlen 2024: Wer wird Präsidentschaftskandidat?

    Klimaaktivismus: Letzte Generation will keine Straßen mehr blockieren

    Bundesverfassungsgericht: Ampelpolitiker wollen Verfassungsgericht
    besser schützen

    Streiks i…

  42. Warum sich Le Pen von der AfD distanziert

    30 januari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Wieso kann ausgerechnet in einem Land mit nationalsozialistischer
    Historie eine Partei wie die AfD so viel Zuspruch erhalten? Diese Frage
    beschäftigt Beobachter auch über die deutschen Grenzen hinaus, nachdem
    die Enthüllung des Treffens von AfD und anderen Rechtsextremen
    international Schlagzeilen gemacht hat. Annika Joeres berichtet für ZEIT
    ONLINE aus Frankreich. Wie viel Vertrauen Frankreich noch in die
    Wehrhaftigkeit der deutschen Demokratie hat, analysiert sie im Podcast.
    Lees meer

    Kürzere Betreuungszeiten, um allen Kindern einen Zugang zur Kita zu
    ermöglichen – so könnte laut dem Kita-Bericht der Bertelsmann Stiftung
    die Notsituation im deutschen Betreuungssystem behoben werden. Demnach
    fehlen in den Kitas derzeit rund 100.000 Erzieherinnen und Erzieher,
    430.000 Kinder bekommen keinen Platz. Johanna Schoener ist Redakteurin
    im Wissen-Ressort der ZEIT. Im Podcast analysiert sie, was es für voll
    berufstätige Eltern bedeuten würde, wenn die Idee auf breiter Basis
    umgesetzt würde.

    Und sonst so? Mit der Hand schreiben ist besser fürs Hirn als tippen

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Simone Gaul
    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen?
    Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Rechtsextremismus: Was wir über das rechtsextreme Treffen in Brandenburg
    wissen

    Correctiv: Geheimplan gegen Deutschland

    Rechtsextremismus: Demonstrationen gegen rechts

    Kitas: Weniger Stunden für alle!

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  43. Update: Was wird aus den Hilfsgeldern für die Palästinenser?

    29 januari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Laut der israelischen Regierung waren zwölf Mitarbeiter des
    UN-Hilfswerks für die Palästinenser (UNRWA) an dem Terrorangriff auf
    Israel am 7. Oktober beteiligt gewesen. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe
    kündigten mehrere Länder einen vorläufigen Stopp von Hilfsgeldern an.
    Darunter Frankreich, die USA, Österreich und auch Deutschland. Der
    UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich angesichts der Vorwürfe
    entsetzt, appellierte aber an die Regierungen, das UN-Hilfswerk, das die
    Entwicklungshilfe im Gazastreifen koordiniert, weiter zu unterstützen.
    Alice Bota ist Politikredakteurin bei DIE ZEIT. Im Podcast erklärt sie,
    was die Vorwürfe für die Situation der Zivilistinnen und Zivilisten im
    Gazastreifen bedeutet.
    Lees meer

    In Frankreich hatten Bauern für Montag eine "Belagerung" der Stadt Paris
    angekündigt. Alle wichtigen Zufahrtsstraßen in die französische
    Hauptstadt, sowie zum südlich von Paris gelegenen Großmarkt Rungis,
    sollten blockiert werden. Rund 15.000 Polizisten sind im Einsatz,
    gepanzerte Fahrzeuge und Hubschrauber wurden mobilisiert. Wofür die
    Bauern protestieren, weiß Annika Joeres. Sie berichtet für ZEIT ONLINE
    als Frankreich-Korrespondentin.

    Außerdem im Update: Am vergangenen Wochenende wurde ein
    US-Militärstützpunkt in Jordanien, nahe der syrischen Grenze,
    angegriffen. Dabei wurden drei Soldaten getötet, mindestens 34 wurden
    verletzt. Die Bundesregierung verurteilte den Drohnenangriff scharf und
    sprach ihre Solidarität mit den USA und Jordanien aus. US-Präsident Joe
    Biden kündigte Vergeltung an.

    Was noch? Obacht vor Falschgeld, davon ist wieder mehr im Umlauf.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Simone Gaul
    Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
    unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge:

    UNRWA: Was über die Vorwürfe gegen das UN-Palästinenserhilfswerk bekannt
    ist

    UNRWA: Deutschland stoppt Zahlungen für Palästinenserhilfswerk

    Bauernproteste: Bauern in Frankreich kündigen "Belagerung" von Paris an

    Jordani…

  44. 130.000 Raketen, die jeden Winkel Israels erreichen können

    29 januari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Seit dem Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 kommt es auch im
    Norden des Landes, an der Grenze zum Libanon, immer wieder zu Gefechten
    zwischen Israels Armee und der islamistischen Hisbollah. Ob Israel im
    Libanon einmarschieren wird, wie wahrscheinlich das ist und was es für
    die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten bedeuten würde, erklärt Paul
    Middelhoff. Er ist Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT. Er hat in der
    Grenzregion recherchiert.
    Lees meer

    Der Streik der GDL endet frühzeitig. Eigentlich sollte er bis
    Montagabend andauern, doch seit den frühen Morgenstunden am Montag
    fahren die Bahnen im Personen- und Güterverkehr wieder regulär. Die
    Gewerkschaft und die Bahn haben sich bereit erklärt, die Verhandlungen
    wieder aufzunehmen. Ob das auch bedeutet, dass es vorerst keine weiteren
    Streiks gibt, berichtet Sören Götz. Er ist Mobilitätsredakteur bei ZEIT
    ONLINE und erklärt, worüber jetzt konkret verhandelt wird.

    Und sonst so: In seiner neuen Kolumne Küchenatlas geht Mohamed Amjahid
    heute den abenteuerlichen Wegen der Aubergine nach.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr und Lea
    Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
    wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:

    Hisbollah im Libanon: Will die "Partei Gottes" den großen Krieg?

    Krieg in Nahost: Ein Schwelbrand

    GDL-Streik: Streik bei der Deutschen Bahn endet vorzeitig

    Koch-Podcast: Wochenmarkt

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  45. Womit die SPD im Europawahlkampf punkten will

    28 januari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Europawahl am 9. Juni rückt näher. Am Sonntag trifft sich die SPD in
    Berlin, um die strategischen Weichen für den Wahlkampf zu stellen. Auf
    ihrer Europadelegiertenkonferenz will die SPD ihr Wahlprogramm
    beschließen und die bisherige Vizepräsidentin des Europäischen
    Parlaments, Katarina Barley, erneut zur Spitzenkandidatin wählen. Peter
    Dausend aus der Hauptstadtredaktion der ZEIT analysiert im Podcast, wo
    die SPD gerade steht und was von ihrem Parteitag zu erwarten ist.
    Lees meer

    In Deutschland wurden im Jahr 2023 mehr als 86.000 Sportvereine mit mehr
    als 27 Millionen gemeldeten Mitgliedern gezählt. Das geht aus der
    aktuellen Bestandserhebung des Deutschen Olympischen Sportbundes hervor.
    Oliver Fritsch ist Redakteur im Sportressort von ZEIT ONLINE. Er
    plädiert dafür, sich auf den demokratischen Wert der Sportvereine zu
    besinnen. Im Podcast spricht er darüber, was man in einem Sportverein
    über das gesellschaftliche Miteinander lernen kann.

    Alles außer putzen: Podcasttipp “Steppenkinder”

    Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike
    Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
    wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Europawahl: 2024 wählt Europa wieder

    SPD: Die Sozialdemokraten

    Katarina Barley: "Es wäre das Ende von allem, wofür die EU steht"

    Olaf Scholz: "Der Geist ist aus der Flasche"

    Deutscher Olympischer Sportbund: Bestandserhebung 2023

    Sportvereine: Tretet in die Sportvereine ein!

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  46. Spezial: Kann Sahra Wagenknecht die AfD stoppen?

    27 januari 2024 · 40 min

    Afspelen
    Die neue Partei war noch gar nicht gegründet, da konnte sich laut
    "Deutschlandtrend" schon fast jeder dritte Wähler grundsätzlich
    vorstellen, sie zu wählen: Sahra Wagenknecht versteht es offenbar, den
    Menschen das Gefühl zu geben, ihre wahren Sorgen und Nöte zu kennen.
    Lees meer

    An diesem Wochenende findet in einem Berliner Kino der offizielle
    Gründungsparteitag für das Bündnis Sahra Wagenknecht für Vernunft und
    Gerechtigkeit statt.

    Welche Chancen hat die neue Partei im Superwahljahr 2024? Welche
    Positionen vertritt sie überhaupt, wo kann man sie im
    Rechts-links-Spektrum verorten – und könnte sie den Aufwärtstrend der
    AfD aufhalten? Darüber spricht ZEIT-Politikredakteur Robert Pausch, der
    Sahra Wagenknecht schon seit Jahren beobachtet, im "Was jetzt?"-Spezial.
    Er nennt sie eine "Ressentiment-Unternehmerin" und verrät, was die
    klassischen Parteien hinter vorgehaltener Hand von der neuen Partei
    erwarten.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Moses Fendel

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  47. Wie gefährdet ist die deutsche Erinnerungskultur?

    27 januari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Bis zu seiner Befreiung durch die Rote Armee am 27. Januar 1945, vor
    genau 79 Jahren, wurden im Konzentrations- und Vernichtungslager
    Auschwitz-Birkenau mehr als eine Million Menschen ermordet. Weltweit
    wird an diesem Tag der Befreiung an die Opfer der Nationalsozialisten
    erinnert, doch die deutsche Erinnerungskultur ist bedroht. Christian
    Staas leitet das Ressort Geschichte für DIE ZEIT und erklärt im Podcast,
    warum der Antisemitismus nicht nur von rechts kommt und wie eine
    lebendige Erinnerungskultur aussehen kann.
    Lees meer

    Ob im Möbelgeschäft, in Modeketten oder dem Supermarkt der Wahl –
    Selbstbedienungskassen werden in deutschen Handelsunternehmen immer
    beliebter. Laut einer Studie des Kölner EHI Retail Institutes hat sich
    die Zahl der Geschäfte mit sogenannten SB-Kassen in den vergangenen drei
    Jahren mehr als verdoppelt. Lohnen sich Selbstbedienungskassen für
    Unternehmen? Und wie hoch sind die Diebstahlraten? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort von
    ZEIT ONLINE.

    Alles außer putzen: spazieren gehen.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Moses Fendel und
    Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt und Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Holocaustgedenktag: Sie zermürben, was sich nicht beiseiteschieben lässt

    Jüdische Identität: Alles, was vor dem Holocaust war

    Selbstbedienungskassen: Piep. Piep. Piep. Wir haben die Kasse lieb

    EHI-Studie: Self-Checkout- und Self-Scanning-Systemen im Handel

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  48. Update: Wenn Demonstrationen Wahlen beeinflussen

    26 januari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Am vergangenen Wochenende haben um die 1,4 Millionen Menschen
    deutschlandweit gegen Rechtsextremismus protestiert. Die Umfragewerte
    der AfD scheint das bisher nur geringfügig zu beeinflussen. Die Partei
    hat nach den aktuellen Erhebungen lediglich ein bis zwei Prozentpunkte
    an Zustimmung verloren. Ein Blick in das europäische Ausland zeigt:
    Rechtsextreme Parteien verlieren tatsächlich zwischen ein und vier
    Prozentpunkte, wenn die Zivilgesellschaft ähnlich wie in Deutschland
    gegen sie demonstriert. Lenz Jacobsen, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE,
    hat sich durch die wissenschaftliche Studienlage gelesen und erklärt im
    Podcast, unter welchen Umständen die Proteste die Wahlen beeinflussen
    werden.
    Lees meer

    Im Gerichtsprozess gegen Israel, dem Südafrika ein Völkermord an den
    Palästinensern im Gazastreifen vorwirft, hat der Internationale
    Gerichtshof eine erste Entscheidung gefällt. Obwohl das Gericht die
    Gefahr eines Genozids im Gazastreifen festgestellt hat, ordnete das
    Gericht kein Ende des israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen an.
    Israel müsse aber alle in seiner Macht stehenden Maßnahmen ergreifen, um
    ein Genozid zu verhindern. Der Richterspruch ist noch kein Urteil
    darüber, ob Israel tatsächlich einen Völkermord verübt, die Klage
    Südafrikas gegen Israel wird also weiterhin behandelt.

    Außerdem im Update: Die deutsche Handballmannschaft tritt im
    EM-Halbfinale gegen Dänemark an. Welche Chancen hat das Team?

    Was noch? Besserer Tee durch eine Prise Salz.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Moses Fendel und Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Proteste gegen AfD: Wie Demos auf Wahlergebnisse wirken

    Rechtsextremismus: Könnte das Geheimtreffen in Potsdam der AfD sogar
    nutzen?

    Rechtsextremismus: Nein, es droht kein neues 1933

    Krieg in Nahost: UN-Gericht: Gefahr von Völkermord in Gaza

    Den Haag: IGH fordert Israel zu besserem Schutz von Palästine…

  49. Der juristische Blick auf den Krieg in Gaza

    26 januari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Der Internationale Gerichtshof fällt im Laufe des Freitags eine erste
    Entscheidung im Genozid-Prozess gegen Israel. Im ersten Urteil wird noch
    keine Entscheidung darüber fallen, ob Israel tatsächlich Genozid an den
    Palästinenser begeht, das Gericht könnte aber einen sofortigen Stopp des
    israelischen Militäreinsatzes oder mehr humanitäre Hilfe verlangen. Wie
    wahrscheinlich eine Entscheidung zugunsten der Palästinenser ist und ob
    die jüngsten Bombenangriffe gegen palästinensische Flüchtlingslager bei
    dem Urteil eine Rolle spielen, weiß Martin Klingst, der den Prozess für
    ZEIT ONLINE beobachtet.
    Lees meer

    Im Iran ist in dieser Woche erneut ein junger Mann hingerichtet worden.
    Er soll an den Protesten für mehr Menschen- und Frauenrechte
    teilgenommen haben, die als Reaktion auf die Ermordung von Jina Mahsa
    Amini im September 2022 in dem Land aufgekommen waren. Während die
    Menschenrechtsbewegung innerhalb des Iran vom Regime mit starken
    Repressionen konfrontiert ist, kommt auch die iranische Diaspora immer
    wieder unter Druck. So etwa auch Farhad Payar, der das Online-Magazin
    "Iran Journal" herausgibt. Seine Nichte wurde zu drei Jahren Haft
    verurteilt. Im Podcast spricht er über die Lage im Iran.

    Und sonst so? Das Kaugummi der Steinzeit.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Völkermord-Vorwurf: Unter Rechtfertigungszwang

    Klage gegen Israel: Der Vorwurf aller Vorwürfe

    Internationaler Gerichtshof: Israel weist Südafrikas Genozidvorwurf vor
    Gericht zurück

    Jina Mahsa Amini: Ich sah Freiheit, Mut und Einigkeit

    Menschenrechte: Weiterer Demonstrant im Iran hingerichtet

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    Sie wollen…

  50. Update: Das rechte Treffen von Potsdam war kein Einzelfall

    25 januari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Nachdem die Rechercheplattform Correctiv die Details des Treffens von
    AfD-Politikern, Neonazis und Unternehmern öffentlich gemacht hat, folgte
    ein öffentlicher Aufschrei. Seit Bekanntwerden des Termins, bei dem über
    rassistische Massenabschiebungen diskutiert wurde, sind Hunderttausende
    Menschen in Deutschland gegen den Rechtsruck auf die Straße gegangen.
    Führende Politiker verschiedener Parteien haben sich auch auf den
    Demonstrationen gezeigt. Viele Menschen waren überrascht, wie vernetzt
    Rechtsextremisten in Deutschland agieren. Dabei ist das aufgedeckte
    Treffen im November wohl kein Einzelfall. Recherchen von ZEIT ONLINE
    zeigen, dass sich Vertreter von AfD und WerteUnion bereits zuvor am
    selben Ort, im Potsdamer Landhaus Adlon, getroffen haben. Christian
    Fuchs aus dem Investigativ-Ressort der ZEIT kennt die Details. Im
    Podcast beantwortet er, worum es bei diesem Treffen ging und was
    WerteUnion-Chef Hans-Georg Maaßen dazu sagt.
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    Ein von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beauftragtes
    Forscherteam hat am Donnerstag eine Studie zu sexuellem Missbrauch in
    der evangelischen Kirche sowie der Diakonie in Deutschland vorgestellt.
    In der Studie sind die Zahlen von mindestens 2.225 Opfern von sexuellem
    Missbrauch und 1.259 mutmaßlichen Tätern dokumentiert. Das sei jedoch
    nur "die Spitze der Spitze des Eisbergs", sagte Studienleiter Martin
    Wazlawik.

    Außerdem im Update:

    - Das israelische Militär untersucht nach eigenen Angaben den Beschuss
    eines UN-Flüchtlingslagers im Süden des Gazastreifens. Nach Angaben
    des Direktors des UN-Lagers, Thomas White, löste der Beschuss einen
    Brand aus, bei dem mindestens 12 Menschen getötet und 75 weitere
    verletzt wurden.
    - Seit dem Großangriff auf Israel am 7. Oktober wurden in Deutschland
    2.249 antisemitisch motivierte Straftaten registriert. Diese Zahlen
    des Bundeskriminalamtes (BKA) stellte der Beauftragte der
    Bundesregierung für den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein, am
    Donnerstag auf einer Pressekonferenz vor.

    Was no…