Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Update: Wie die CDU das Bürgergeld umbauen will
19 maart 2024 · 10 min
Der CDU-Parteivorstand hat sich auf Pläne zum Umbau des Bürgergeldes
geeinigt. Sollte die Partei in der nächsten Amtszeit wieder regieren,
will sie eine "neue Grundsicherung" einführen, die das erst 2023 in
Kraft getretene Bürgergeld ersetzt. Die Pläne der CDU sehen unter
anderem vor, Sanktionen schneller, einfacher und unbürokratischer
umzusetzen. In aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl ist die CDU
stärkste Kraft, deshalb hat sich Mark Schieritz aus dem
ZEIT-Politikressort das Vorhaben genauer angeschaut. Im Podcast erklärt
er, warum die CDU damit vor allem Symbolpolitik betreibt. Lees meerAuf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz trifft sich
heute die Ukraine-Kontaktgruppe, um die militärische Unterstützung für
die Ukraine zu koordinieren. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius
(SPD) hat ein weiteres Hilfspaket in Höhe von rund einer halben
Milliarde Euro und Munitionslieferungen angekündigt.
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin versprach, die Ukraine nicht im
Stich zu lassen.Der Österreicher Martin Sellner, früherer Chef der rechtsextremen
Identitären Bewegung, darf nicht mehr nach Deutschland einreisen. Das
hat die Ausländerbehörde der Stadt Potsdam entschieden.Was noch? Versteh einer die Katzen.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Bürgergeld: CDU will Bürgergeld radikal umbauen
Bürgergeld: Ein bestrafender Sozialstaat schadet sich selbst
Militär: Ramstein-Konferenz sagt Ukraine Hilfe über Krieg hinaus zu
Liveblog: Ukraine-Krieg
Rechtsextremismus: Extremist Martin Sellner darf nicht mehr nach
Deutschland einreisenMartin Sellner: Der rechtsextreme Stratege
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191 Milliarden eingefrorene Euro
19 maart 2024 · 12 min
Im Brüsseler Hauptquartier des Finanzdienstleisters Euroclear liegen
russische Staatsreserven im Wert von 191 Milliarden Euro. Diese Gelder
wurden nach Russlands Angriff auf die Ukraine eingefroren, sodass die
russische Zentralbank zurzeit keinen Zugriff darauf hat. Dennoch sind
sie aktuell noch Eigentum Moskaus. Die amerikanische Regierung hat
vorgeschlagen, das Geld als vorgezogene Reparationsleistungen der
Ukraine zur Verfügung zu stellen. ZEIT-Politikredakteur Mark Schieritz
erklärt im Podcast, warum das kompliziert ist und ob sich dennoch Wege
finden lassen, die Ukraine mit dem russischen Geld zu unterstützen. Lees meerSeit 2019 schießt Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX
Starlink-Satelliten in den Erdorbit, um einen weltweiten Internetzugang
aufzubauen. Nun baut das Unternehmen für das US-Militär ein neues
Satellitennetzwerk auf. Das Ziel diesmal: Starshield soll eine
allgegenwärtige Überwachung der Erde ermöglichen. ZEIT ONLINE Autor Eike
Kühl spricht im Podcast über die Idee.Und sonst so? Ein lebensrettender Puffer für Lkws.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Anne Schwedt, Paulina Kraft und Hannah Grünewald
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Russland-Vermögen: 191 Milliarden Euro
Russische Währungsreserven: Das Geld ist da, aber keiner darf ran
G20-Treffen: Die Weltgemeinschaft gibt es nicht mehr
Starshield: Starlinks Schwester soll alle überwachen
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Update: Ägypten schützt Grenzen, EU bietet Wirtschaftshilfe
18 maart 2024 · 10 min
Die Europäische Union hat am Sonntag ein Migrationsabkommen mit Ägypten
geschlossen. Demnach soll das Land unter anderem seine Grenzen zu Sudan
und Libyen sichern, um Migranten an ihrer Reise nach Europa zu hindern.
Im Gegenzug will die EU ihre politische und wirtschaftliche
Zusammenarbeit mit dem Land verstärken. Ob die Kritik von Grünen und
Menschenrechtsaktivisten berechtigt ist, weiß Lenz Jacobsen,
Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Lees meerDie israelische Armee ist erneut in das Al-Schifa-Krankenhaus im
Gazastreifen vorgedrungen. Dabei ist es nach israelischen Angaben zu
Feuergefechten mit Terroristen der Hamas gekommen – es gebe Tote und
Verletzte, teilten Israel und die von der Hamas kontrollierte
Gesundheitsbehörde mit. Inzwischen ruft die Armee dazu auf, das
Krankenhaus sowie die umliegenden Viertel zu räumen.Das Internetregister für Organspenden ist gestartet. Seit heute können
sich Menschen in Deutschland ab 16 Jahren auf dem neuen Onlineportal der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung registrieren. Und angeben,
ob sie einer Organspende nach dem eigenen Tod zustimmen oder
widersprechen.Was noch? Studierende schenken ihrem Wachmann Flugtickets zu seiner
Familie.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Migration: EU und Ägypten unterzeichnen Partnerschaftsabkommen
Schifa-Krankenhaus: Das Kerndilemma des Krieges
Nahostkrieg: Tote und Verletzte bei Kämpfen in Krankenhaus in Gaza-Stadt
Organspenderegister: So werden Sie online zum Organspender
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Wie in der Sowjetunion
18 maart 2024 · 13 min
Der Gewinner der Präsidentschaftswahl in Russland stand bereits fest,
bevor die 112 Millionen Wahlberechtigten drei Tage lang Zeit hatten,
ihre Stimme abzugeben. Denn Wladimir Putins Wiederwahl wurde von langer
Hand orchestriert. In Berlin hatten Proteste gegen die Wahl am gestrigen
Sonntag prominenten Besuch von Julia Nawalnaja, der Witwe des
verstorbenen Oppositionellen Alexej Nawalny, erhalten. Michael Thumann,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie
Putin die Wahl nutzen und welche Rolle Nawalnaja künftig spielen wird. Lees meerBauteile, die während des Flugs abfallen, eine Maschine, die auf dem Weg
nach Neuseeland plötzlich absackt, und ein toter Whistleblower – der
US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing steht vor großen
Schwierigkeiten. Immer wieder treten gravierende Mängel auf. Nun wurde
der ehemalige Boeing-Manager John Barnett, der seit Jahren auf die
Missstände aufmerksam gemacht hat, tot aufgefunden – kurz bevor er in
einem Prozess gegen Boeing als Zeuge aussagen sollte. Heike Buchter,
US-Korrespondentin der ZEIT, ist von den Problemen bei Boeing wenig
überrascht. Im Podcast erklärt sie, dass die Ursachen dafür im
Management liegen.Und sonst so? Prank-Alarm bei Tucker Carlson.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wahl in Russland: Der Wahl-Schein
Russland: News und Infos
Wahl in Russland: "Ich sehe ein Regime, das sich in großer Gefahr wähnt"
Russland: Machtwechsel in Moskau
Demonstrationen: Nawalnaja bei Demo gegen Putin: Tausende wollen wählen
Boeing: Hauptsache, die Aktionäre verdienen gut
Boeing 737 Max 9: "Wenn der Druckabfall vorbei ist, sitzt man wie in
einem Cabrio"Boeing: Boeing-Whistleblower John Barnett tot aufgefunden
Luftfahrt: Weitere Boeing verliert Rumpfteil im Flug
Boeing: 50 Verletzte nach technischen Problemen bei Boeing-Flugzeug
Sie wollen mehr exklusiv…
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Wie deutlich wird der Kanzler?
17 maart 2024 · 12 min
Zum zweiten Mal seit den Terrorattacken der Hamas auf Israel am 7.
Oktober reist Bundeskanzler Olaf Scholz nach Israel. Er trifft den
israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Staatspräsident
Izchak Herzog. Es wird erwartet, dass Scholz für eine Feuerpause werben
und sich für eine bessere Versorgung der Zivilbevölkerung in Gaza
einsetzen wird. In den USA, dem mächtigsten Verbündeten Israels, wird
die Kritik an Israels Vorgehen im Gazastreifen beim Krieg gegen die
Hamas immer unüberhörbarer. In einem Interview mit MSNBC hat
US-Präsident Joe Biden kürzlich gesagt, dass Netanjahu Israel mehr
schade als nütze. Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der
ZEIT, begleitet den Bundeskanzler auf seiner Nahostreise und ordnet im
Podcast ein, welches Gewicht seine Worte in Israel haben. Lees meerDie Bundeswehr hat ein Personalproblem. Die Truppenstärke soll laut
Verteidigungsministerium bis 2031 von 181.000 auf 203.000 wachsen, doch
es gibt immer weniger Rekrutinnen und Rekruten. Denn nach dem Überfall
Russlands auf die Ukraine soll Deutschland "kriegstüchtig" werden, wie
es Verteidigungsminister Boris Pistorius ausgedrückt hat. In der Debatte
auch: die Wehrpflicht. ZEIT-Politikredakteur Peter Dausend hat sich die
verschiedenen Vorschläge genauer angeschaut.Alles außer Putzen: Der Frühling kommt – Zeit, zu pflanzen! Das geht
auch auf dem Balkon.Moderation und Produktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Joe Biden und Benjamin Netanjahu: Ein Streifen Elend
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Wehrpflicht: Bundesleer
Die Balkon- und Gartenkolumne Krokuspokus
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Gefährliches Exil
16 maart 2024 · 12 min
Vor wenigen Tagen wurde Leonid Wolkow, russischer Oppositioneller und
langjähriger Mitstreiter von Alexej Nawalny, im litauischen Vilnius von
einem Unbekannten angegriffen und verletzt. Der Fall zeigt erneut, dass
Putin-Gegner auch im Exil nicht sicher sind. Nicht immer lassen sich die
Spuren der vielen Angriffe eindeutig nach Russland zurückführen, doch
allein die Anzahl lässt vermuten, dass russische Geheimdienste Gegner
des Regimes auch in Europa verfolgen. Wie westliche Regierungen sie
schützen können, erklärt ZEIT-ONLINE-Redakteur Maxim Kireev. Lees meerSeit genau vier Jahren gilt in den Niederlanden auf Autobahnen ein
allgemeines Tempolimit von 100 Kilometern pro Stunde. Die Regierung des
rechtsliberalen Ministerpräsidenten Mark Rutte war zwar dagegen, eine
solche Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen, ein Gerichtsurteil von
2020 zwang sie aber dennoch zur Umsetzung. Auch in Deutschland wird seit
Jahrzehnten darüber diskutiert, ob auf Autobahnen ein Tempolimit gelten
sollte. ZEIT-ONLINE-Autorin Kerstin Schweighöfer berichtet aus den
Niederlanden und zieht im Podcast Bilanz, was sich dort seit dem
Tempolimit insbesondere bei den Unfallzahlen verändert hat.Alles außer Putzen: Sächsisches Bergsteigen ist jetzt Kulturerbe.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Leonid Wolkow: "Grüße zurück an Wladimir Putin"
Russland: News und Infos
Maxim Kusminow: Desertiert. Untergetaucht. Getötet
Selimchan Changoschwili: Befahl der Kreml einen Mord mitten in Berlin?
Faktencheck: So viel Sprit spart ein Tempolimit auf der Autobahn
Tempolimit: News und Infos
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Spezial: Ein geraubtes Leben in Argentinien
16 maart 2024 · 42 min
Mitte der Siebzigerjahre versinkt Argentinien im Chaos: Generalstreiks,
Hyperinflation, rechte und linke Gruppen, die sich bekämpfen. Am 24.
März 1976 putscht sich das Militär an die Macht. Der Putsch weckt bei
vielen Argentinierinnen und Argentiniern zunächst Hoffnung. Jetzt geht
es aufwärts, glauben viele. Doch die Junta beginnt eine Jagd auf
politische Aktivistinnen, Journalisten und Gewerkschafter. Lees meerMiguel Santucho Navajas ist damals noch nicht einmal ein Jahr alt. Viel
zu jung, um zu verstehen, was im Land vor sich geht – und dass das
Regime seine Eltern im Visier hat. Im Sommer 1976 dringen Soldaten in
die Wohnung ein und verhaften Miguels Mutter Cristina. Den neun Monate
alten Miguel lassen sie zurück.Daniel wächst im Süden von Buenos Aires auf, unter ganz anderen
Umständen als Miguel. Seine Eltern sind Anhänger der Diktatur. Daniels
Vater ist Polizist in einer Spezialeinheit. Daniel vermutet, dass auch
sein Vater Menschen entführt, vielleicht sogar ermordet hat.1983 endete die Militärherrschaft. 40 Jahre später begegnen sich Miguel
und Daniel zum ersten Mal. Ihre Vergangenheit ist grundverschieden –
aber es gibt etwas, das die beiden Männer verbindet. In diesem
"Was-Jetzt?"-Spezial erzählen wir die Geschichte von Miguel und Daniel,
deren Leben ohne das Regime wohl ganz anders verlaufen wäre.Moderation: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Recherche: Pia Rauschenberger, Stella Schalomon
Sounddesign: Joscha Grunewald
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Update: Das Weimarer Dreieck und die Ukraine
15 maart 2024 · 9 min
In den letzten Wochen war das deutsch-französische Verhältnis eher
angespannt. Vor allem wegen Differenzen in der Ukraine-Unterstützung.
Bundeskanzler Olaf Scholz lehnt die Lieferung von
Taurus-Marschflugkörpern aus Sorge vor einer Kriegsbeteiligung vehement
ab. Der französische Präsident Emmanuel Macron will den Einsatz von
westlichen Bodentruppen nicht ausschließen. Am Freitag sind sie jetzt zu
einem gemeinsamen Treffen mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald
Tusk zusammengekommen, um über die weitere Unterstützung für die Ukraine
zu beraten. Welche Rolle Tusk dabei einnimmt, weiß Michael Schlieben. Er
ist politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er,
welche Bedeutung das Treffen hat. Lees meer"Die Klimaziele 2030 sind in Sicht." Das teilte der Präsident des
Umweltbundesamtes (UBA) Dirk Messner mit. Er verwies auf neue
Projektionen des Amtes, laut denen die Treibhausgasemissionen bis 2030
stärker sinken als bisher angenommen. Nämlich um 64 Prozent im Vergleich
zu 1990. Das gesetzte Ziel ist ein Rückgang um 65 Prozent.
Bundesklimaschutzminister Robert Habeck zeigt sich optimistisch, mahnt
aber, dass bereits beschlossene Maßnahmen auch noch umgesetzt werden
müssen, um die Ziele wirklich einzuhalten. Dann sei es aber durchaus
realistisch. Mark Schieritz ist Leiter des Politikressorts bei DIE ZEIT.
Im Podcast erklärt er, ob Habecks Optimismus gerechtfertigt ist.Außerdem im Update:
Nach langem Ringen haben sich die EU-Staaten auf ein Lieferkettengesetz
geeinigt. Deutschland hatte sich auf Drängen der FDP enthalten. Warum,
erklärt ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Zacharias Zacharakis.Was noch? Podcast hören und Englisch lernen? Das geht jetzt mit dem
neuen Podcast "English, please" von ZEIT ONLINE und ZEIT SPRACHEN. Alle
14 Tage gibt's hier eine neue Folge.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lea Schüler
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Weitere Links zur Folge:
W…
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112 Millionen Russen haben keine Wahl
15 maart 2024 · 13 min
In Russland wird ab heute und bis Sonntag ein neuer Präsident gewählt.
Der Sieger steht auch schon fest: der amtierende Präsident Wladimir
Putin. Um erneut kandidieren zu können, hatte Putin die Verfassung
ändern lassen. Oppositionelle wie Boris Nadeschdin oder Jekaterina
Dunzowa wurden gar nicht erst zur Wahl zugelassen. Also worum geht es
bei einer Wahl, deren Ausgang schon vorher gewiss ist? Das weiß Michael
Thumann. Er ist außenpolitischer Korrespondent und berichtet für DIE
ZEIT aus Moskau. Im Podcast erklärt er, mit welcher Erzählung Putin in
seine dann fünfte Amtszeit gehen wird. Lees meerDer sonst so zerstrittene US-Kongress war sich am Mittwoch ungewohnt
einig, als er für ein Gesetz gestimmt hat, das die Videoplattform TikTok
zum Eigentümerwechsel zwingen soll. 352 Abgeordnete stimmten dafür, 65
dagegen. Der CEO von TikTok, Shou Chew, sagte, dass das Gesetz dazu
führen werde, dass TikTok in den USA verboten wird, und kündigte an,
sich dagegen mit rechtlichen Mitteln zu wehren, und hat alle TikTok-User
aufgerufen, in den USA dagegen zu protestieren. Bevor das Gesetz in
Kraft treten kann, muss es noch durch den Senat. Joe Biden wiederum hat
bereits angekündigt, es zu unterzeichnen, sollte auch der Senat dafür
sein. Johanna Roth berichtet für ZEIT ONLINE aus Washington, D. C. Im
Podcast erklärt sie, welche konkreten Bedenken US-Politiker gegen TikTok
haben.Und sonst so: Eine dänische Stadt will zu vielen Möwen mit einem
ungewöhnlichen Manöver beikommen: sie erschießen.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler
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Weitere Links zur Folge:
Russland: Machtwechsel in Moskau
Wahl in Russland: Der Wahl-Schein
Jekaterina Dunzowa: "Ich mache doch nichts Illegales"
"Der Ostcast" / Wahl in Russland: Die Qual der Wahl
Soziale Medien: TikTok kündigt Widerstand gegen US-Gesetz zu
Eigentümerwechsel anTikTok: US-Kongress stimmt für Ge…
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Update: Kritik am Kanzler-Basta
14 maart 2024 · 8 min
Eine deutliche Mehrheit im Bundestag will nicht, dass Deutschland der
Ukraine sofort Taurus-Marschflugkörper liefert. Auf Antrag der
Unionsfraktion hat das Parlament am Donnerstag erneut darüber
abgestimmt. Bei 690 abgegebenen Stimmen sprachen sich 495 Abgeordnete
gegen den Antrag aus, 190 dafür und fünf enthielten sich. Zwar stimmten
die Abgeordneten von Grünen, FDP und SPD mehrheitlich gegen den Antrag
der Opposition – dennoch bleiben die Ampelparteien in der Taurus-Frage
gespalten. Führende Grünen- und FDP-Politiker kritisierten Bundeskanzler
Olaf Scholz, der erst am Tag zuvor im Bundestag erneut klargestellt
hatte, dass er die Taurus-Lieferung kategorisch ablehnt. Ferdinand Otto
aus dem ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft
analysiert, wie er diesen harten Ton der Ampelkoalitionäre untereinander
einschätzt. Lees meerNach den wiederholten Streiks im Bahnverkehr, an den Flughäfen und
Unikliniken wächst die öffentliche Kritik an den Gewerkschaften. Auch
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat sich nun kritisch über die
vielen Streiks in Deutschland geäußert. Es werde "zu viel für immer
weniger Arbeit gestreikt beziehungsweise geworben", sagte er beim
Zukunftstag Mittelstand in Berlin. Weniger Arbeit könne sich Deutschland
nicht leisten, sagte Habeck. Seine Begründung: Deutschlands Wirtschaft
stagniere – und es gebe mindestens 700.000 offene Stellen.Außerdem im Update:
Das Europäische Parlament klagt gegen die Entscheidung der
EU-Kommission, eingefrorene EU-Mittel in Höhe von rund zehn Milliarden
Euro für Ungarn freizugeben.Was noch? Berliner Techno wird deutsches Kulturerbe.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Konstantin Zimmermann und Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Ukraine-Krieg: Bundestag stimmt gegen Taurus-Lieferung an die Ukraine
Liveblog: Krieg in der Ukraine
Olaf Scholz und der Taurus-Streit: Die Legende vom Frieden…
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Olaf Scholz und das kategorische Nein
14 maart 2024 · 12 min
An diesem Donnerstag stimmt der Bundestag auf Antrag der Union erneut
über eine Lieferung des Marschflugkörpers Taurus an die Ukraine ab.
Bundeskanzler Olaf Scholz lehnt diese weiter ab, während Grüne, FDP und
Union sich dafür einsetzen. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter
des Politikressorts der ZEIT. Im Podcast analysiert er, wie berechtigt
die Bedenken des Kanzlers sind. Lees meer366 Tage lang, seit zwölf Monaten, sind die Weltmeere an jedem einzelnen
Tag wärmer als zum jeweiligen Datum in der Vergangenheit. Teile der
Wissenschaft sehen das als Zeichen, dass der Klimawandel noch schneller
voranschreitet als erwartet. Elena Erdmann aus dem Wissensressort von
ZEIT ONLINE ordnet ein, woher die hohen Temperaturen kommen und welche
Folgen sie für Ökosysteme haben werden.Und sonst so? Warnung: Giftiges Kätzchen entwischt!
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Konstantin Zimmermann, Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg in der Ukraine
Bundeskanzler: Abgeordnete befragen Olaf Scholz in Taurus-Streit
Taurus-Lieferungen an Ukraine: "Besonnenheit ist das, worauf die Bürger
einen Anspruch haben"Klimawandel: 366 Hitzerekorde
Korallensterben: Wie die Regenwälder der Meere noch zu retten sind
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Update: Eine Luftbrücke für den Gazastreifen
13 maart 2024 · 10 min
"Den Menschen in Gaza fehlt es am Nötigsten": So hat
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) die Lage beschrieben.
Er beauftragte die Luftwaffe, eine Luftbrücke nach Gaza zu unterstützen,
die von Jordanien initiiert wurde. Darüber soll die Zivilbevölkerung des
Gazastreifens mit Hilfsgütern versorgt werden. Lees meerDas weltweit erste KI-Gesetz: So beschreibt das Europaparlament die
Verabschiedung eines umfassenden Gesetzes zur Regulierung künstlicher
Intelligenz. Künftig sollen KI-Systeme stärker kontrolliert werden – und
ihr Einsatz in bestimmten Fällen auch verboten werden. Zum Beispiel wenn
Betroffene durch die Nutzung diskriminiert werden. Wie und wann die neue
Regelung umgesetzt werden soll, erklärt Jakob von Lindern. Er ist Leiter
des Digitalressorts bei ZEIT ONLINE und geht auch auf die Kritik an dem
Gesetz ein.Außerdem im Update:
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bekräftigt bei einer Regierungsbefragung
im Bundestag sein Nein zu Taurus-Lieferungen an die Ukraine. Der
CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen warf Scholz vor, widersprüchliche
Antworten in der Taurus-Frage zu geben.Was noch? In der Ukraine gibt es jetzt den ersten Fußballverein für
Veteranen mit Amputationen.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Constanze Kainz und Rita Lauter
Mitarbeit: Lea Schüler und Konstantin Zimmermann
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Weitere Links zur Folge:
Hungersnot in Gaza: Pistorius genehmigt Abwurf von Hilfsgütern über dem
GazastreifenHilfsgüter für den Gazastreifen: Was die Hilfswege in den Gazastreifen
versperrtEU-Parlament stimmt KI-Gesetz zu
Bundestag: Heftiger Schlagabtausch bei Scholz-Befragung zu Taurus
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Warum die USA Interesse an Haitis Schicksal haben
13 maart 2024 · 12 min
"Kriminelle haben das Land übernommen. Es gibt keine Regierung", so
fasste der Vizepräsident Guyanas, Bharrat Jagdeo, bereits am Sonntag die
Situation in Haiti zusammen. Der haitianische Regierungschef Ariel Henry
hatte sich Ende Februar eigentlich mit der Opposition darauf geeinigt,
bis zu den nächsten Neuwahlen gemeinsam zu regieren. Jetzt ist er
zurückgetreten. Wie es nach dem Rückzug Henrys weitergehen kann, was das
für die Einwohner des Inselstaates bedeutet und welche Rolle dabei den
USA zukommt, erklärt Günther Maihold. Er ist Professor der
Politikwissenschaft am Lateinamerika-Institut der FU Berlin. Lees meerDie Debatte um die Gefahr KI-generierter Bilder und ihren Einfluss auf
politische Meinungsbildung ist nicht neu. Doch dass ein vom Buckingham
Palace veröffentlichtes Bild in diese Diskussion hineinspielt,
überrascht. Seit Prinzessin Kate im Januar operiert wurde, ist sie nicht
mehr öffentlich aufgetreten. Über ihre Abwesenheit wurde viel
spekuliert. Am Sonntag postete der Palast dann ein offizielles Foto von
ihr und ihren Kindern auf X, das zu sagen schien: Alles okay, Kate
geht's super. Doch das Foto war an einigen Stellen retuschiert. Wie
gefährlich ist es, wenn Institutionen wie das britische Königshaus
bearbeitete Bilder veröffentlichen? Wie kann man unterscheiden, was
echt ist und was nicht und welche Folgen hat das auf das globale
Superwahljahr? Das erklärt Lisa Hegemann im Podcast. Sie ist Leiterin
des Digitalressorts bei ZEIT ONLINE.Und sonst so: Nürnberger Bratwürste aus Niederbayern? Kann es gar nicht
geben.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler
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Weitere Links zur Folge:
Prinzessin Kate: Vertrauen wegretuschiert
Kate Middleton: Krank? Ich doch nicht, niemals
Krisenstaat: Haitis Premierminister Ariel Henry tritt zurück
Karibikstaat: Haiti verlängert Ausnahmezustand wegen Bandengewalt
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Update: Viele Mängel bei der Bundeswehr
12 maart 2024 · 10 min
Angesichts der eskalierenden Bandengewalt in Haiti hat Premierminister
Ariel Henry angekündigt, sein Amt niederzulegen. Bis eine neue Regierung
ernannt wird, soll ein siebenköpfiger Präsidialrat eingesetzt werden.
Mächtige kriminelle Banden, die bereits große Teile Haitis und fast die
gesamte Hauptstadt Port-au-Prince kontrollieren, hatten zuvor Henrys
Rücktritt gefordert. Lees meerDie AfD ist zum Auftakt des Berufungsprozesses gegen die Einstufung der
gesamten Partei als rechtsextremistischer Verdachtsfall mit mehreren
Anträgen gescheitert. Seit dem heutigen Dienstag wird am
Oberverwaltungsgericht Münster über die Klage der Partei gegen den
Verfassungsschutz verhandelt. Das Urteil des Münster Gerichts gilt als
richtungsweisend für die Zukunft der AfD. Wie es angesichts dessen im
Gerichtssaal zugeht, schildert ZEIT-Redakteur Paul Middelhoff, der den
Prozess vor Ort verfolgt.Laut Eva Högl (SPD), der Wehrbeauftragten des Bundestags, hat sich die
Situation der Bundeswehr in den Bereichen Personal, Material und
Infrastruktur im vergangenen Jahr kaum verbessert. Es seien aber
wichtige Weichen gestellt worden und die Bundeswehr sei auf dem Weg,
vollständig einsatzbereit zu sein, so Högl.Was noch? Vorlesungen bei Prof. Campino
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Krisenstaat: Haitis Premierminister Ariel Henry tritt zurück
Haiti: News und Infos
OVG Münster: AfD scheitert in Berufungsprozess mit Antrag auf Vertagung
AfD und Junge Alternative: Die AfD gegen die Bundesrepublik Deutschland
Bundesamt für Verfassungsschutz: Falsche Freunde
Bundeswehr: Wehrbeauftragte fordert "substanzielle Verbesserungen" bei
der TruppeVerteidigung: Bundeswehrverband berichtet von "massiven Problemen" bei
der TruppeBundeswehr: News und Infos
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Richtungsweisende Tage für die AfD
12 maart 2024 · 12 min
In einem Berufungsverfahren am Oberverwaltungsgericht Münster klagen die
AfD und ihre Jugendorganisation, die Junge Alternative (JA), dagegen,
dass das Bundesamt für Verfassungsschutz sie als rechtsextremistische
Verdachtsfälle eingestuft hat. Bereits vor zwei Jahren hatte die AfD
deswegen erfolglos gegen den Verfassungsschutz geklagt. Was das Urteil
in Münster für die Zukunft der AfD und ein mögliches
Parteiverbotsverfahren bedeutet, erklärt ZEIT-ONLINE-Politikredakteur
Christian Parth im Podcast. Lees meerIm Tarifstreit zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen
Bahn ist weiter keine Einigung in Sicht. Für den heutigen Dienstag hatte
die GDL bereits den sechsten Streik im aktuellen Tarifkonflikt
angekündigt. Eine formale Schlichtung könnte zu einem Kompromiss führen,
doch GDL-Chef Claus Weselsky lehnt ein solches Verfahren bisher ab.
David Gutensohn, stellvertretender Leiter des
ZEIT-ONLINE-Arbeitsressorts, ordnet ein, wie es im Tarifstreit
weitergeht und ob es am Ende trotz Weselskys Widerstand zu einer
Schlichtung kommen könnte.Und sonst so? Nach Äpfeln, Nüssen und Curry soll der Wein im Alten Rom
geschmeckt haben.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Rechtsextremismus: Verfassungsschutz bereitet offenbar neues
AfD-Gutachten vorVerfassung: Wichtige Entscheidung im Streit AfD gegen Verfassungsschutz
AfD und Junge Alternative: Die AfD gegen die Bundesrepublik Deutschland
Tarifstreit bei der Deutschen Bahn: Ohne Druck wird das nichts
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Update: Päpste und die Politik
11 maart 2024 · 10 min
Das Wort des Papstes hat moralisches Gewicht, und deshalb fällt die
Kritik an seinen neuesten Äußerungen zum Krieg gegen die Ukraine derzeit
umso deutlicher aus. In einem vorab veröffentlichten Auszug aus einem
Interview mit dem Schweizer Sender RSI sagte Franziskus: "Wenn man
sieht, dass man besiegt ist, dass es nicht gut läuft, muss man den Mut
haben, zu verhandeln." Weiter appellierte er, dass man den Mut haben
müsse, die "weiße Fahne" zu hissen. Obwohl er weder die Ukraine noch
Russland beim Namen nannte, wurden seine Worte von vielen als
Aufforderung an die Ukraine verstanden, zu kapitulieren. Der Vatikan
versucht seitdem, die umstrittenen Äußerungen des Papstes
zurechtzurücken. Päpste haben sich immer wieder zu Kriegen und
Konflikten geäußert, meistens in einer vermittelnden Absicht. Warum das
bei Franziskus anders wirkt, erklärt Raoul Löbbert, Chefkorrespondent
von Christ & Welt bei der ZEIT. Lees meerNachdem die Verhandlungen über eine neue Waffenruhe zwischen Israel und
der Hamas ins Stocken geraten sind, wachsen mit Beginn des muslimischen
Fastenmonats Ramadan die Sicherheitsbedenken in Israel. Nach
Einschätzung des israelischen Auslandsgeheimdiensts Mossad sei die Hamas
bestrebt, die Region während des Fastenmonats "in Brand zu setzen". Im
Westjordanland hat Israel deshalb das Militär verstärkt. In Jerusalem
dürfen Muslime offiziell zwar auf dem Tempelberg beten, aber auch dort
patrouillieren Tausende Polizisten. Die Sicherheitslage soll wöchentlich
neu bewertet werden. Und in Gaza wird der Ramadan komplett anders
gefeiert werden als in den vergangenen Jahren, weil es an Lebensmitteln,
Häusern und Ruhe fehlt.Außerdem im Update:
- An diesem Montag berät der Verteidigungsausschuss des Bundestags in
einer Sondersitzung über das abgehörte Gespräch von Luftwaffenoffizieren
zu einer möglichen Taurus-Lieferung.- Die Lokführergewerkschaft GDL hat zum Dienstag erneute Streiks
angekündigt. Jetzt will die Bahn den Streik per Eilantrag beim
Arbeitsgericht Frankfurt sto… -
Sudan: 25 Millionen Hungernde und kein Ende in Sicht
11 maart 2024 · 12 min
Laut dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen droht im Sudan
die weltweit größte Hungerkrise. Hintergrund ist der Machtkampf zwischen
dem sudanesischen Militär und den Paramilitärs der Rapid Support Forces
(RSF). Wie aus dem Krieg eine akute Hungerkrise werden konnte, erklärt
Andrea Böhm aus dem ZEIT-Politikressort – und berichtet von der
bemerkenswerten Resilienz der Bevölkerung. Lees meerDie mutmaßlichen Komplizen der kürzlich festgenommenen RAF-Terroristin
Daniela Klette befinden sich noch immer auf der Flucht. Burkhard Garweg
soll jahrelang auf einem Bauwagenplatz in Berlin untergetaucht sein.
Dort durfte sich Hannah Knuth als erste Reporterin umsehen.Und sonst so? 2.500 Begriffe aus der Corona-Pandemie hat die Linguistin
Annette Klosa-Kückelhaus in einem Online-Wörterbuch festgehalten. Das
ZEIT-Interview zum Wörterbuch finden Sie hier.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Sudan: Zwei Männer zerstören ihr Land
Sudan: Zahl der Vertriebenen im Sudan übersteigt zehn Millionen
Ehemalige RAF-Terroristen: 30 Jahre auf der Flucht
RAF: Hunderte solidarisieren sich bei Demo in Berlin mit Daniela Klette
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Kein Abkommen zu Ramadan?
10 maart 2024 · 12 min
Ein Abkommen zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen vor Beginn
des muslimischen Fastenmonats Ramadan am 10. März scheint immer
unwahrscheinlicher. US-Präsident Joe Biden hält ein Abkommen vor dem
Fastenmonat für dringend notwendig, um Eskalationen in Ostjerusalem zu
verhindern. Über die Folgen ergebnisloser Verhandlungen für die Lage in
Gaza und für Israel, spricht Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin und
Autorin für ZEIT ONLINE. Lees meerZwei Frauen, die ein Schicksal teilen: Die russische Julija Nawalnaja
und die Belarussin Swetlana Tichanowskaja sind die Ehefrauen der
Oppositionspolitiker Alexej Nawalny und Sergej Tichanowski. Beide Männer
haben für ihren politischen Kampf einen hohen Preis gezahlt, nun führen
ihre Frauen den politischen Kampf gegen Diktaturen, gegen autoritäre
Regime und das Unrecht, das sie verüben, aus dem Exil fort. Über das
Treffen zwischen Julija Nawalnaja und Swetlana Tichanowskaja in München
und was die beiden Frauen politisch bewegen könnten, berichtet Alice
Bota, Redakteurin im Ressort Politik, DIE ZEIT.Alles außer Putzen: Pollenallergie? Dafür gibt es eine App!
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Luft- und Seebrücke: Wie Hilfe den Gazastreifen erreichen soll
Gazastreifen: Joe Biden sieht Hamas für Geiseldeal verantwortlich
Julija Nawalnaja und Swetlana Tichanowskaja: "Weil ich es kann"
Alexej Nawalny: Sie trotzen der Angst
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Spezial: Zwei Jahresgehälter für ein Menschenleben
9 maart 2024 · 34 min
Im Februar lädt Ziad (Name geändert) ein Foto ins Internet. Es zeigt
eine glückliche Familie: Vater, Mutter und drei Kinder am Strand, der
Himmel strahlend blau. Darüber steht ein Appell: "Helfen Sie meiner
Familie in Gaza zu überleben." Lees meerZiad, ein junger Palästinenser aus Gaza, der in Deutschland studiert,
hat das Hilfsgesuch auf einer Spendenplattform eingestellt. Er braucht
Zehntausende Euro, um seiner Familie, die im Süden des Gazastreifens um
ihr Leben bangt, die Flucht nach Ägypten zu ermöglichen.Denn: Der einzige Weg aus dem isolierten Kriegsgebiet im Mittelmeer
führt für sie über eine skrupellose Agentur, die jenen, die es sich
leisten können, die Ausreise über die eigentlich geschlossene Grenze
verspricht. Bis zu 8.000 Euro kostet das für einen Erwachsenen und ist
längst keine Garantie für eine schnelle Flucht über die Grenze, sondern
vor allem ein vages Versprechen.Wenn dieses Versprechen aufgeht, könnte Ziads Familie noch vor Beginn
des Ramadan raus aus dem Gazastreifen – und damit vor dem 10. März, an
dem Israel möglicherweise seine Offensive auf die Stadt beginnen
will. Es könnte ihren letzten Weg raus aus Rafah bedeuten.Anna-Theresa Bachmann vom Journalismus-Kollektiv Selbstlaut und Laila
Sieber haben zu der Agentur recherchiert und mit Ziad und seinem Vater
in Gaza gesprochen. In diesem "Was jetzt?"-Spezial erzählen wir die
Geschichte der Familie: vom verzweifelten Versuch, dem Hunger und der
Zerstörung in Gaza zu entkommen, und der Hilflosigkeit derer, die in der
Ferne um ihre Angehörigen und Freunde bangen.Moderation: Constanze Kainz
Redaktion: Jannis Carmesin
Recherche: Anna-Theresa Bachmann und Laila Sieber
Sounddesign und Produktion: Joscha Grunewald
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Wehrpflicht und Zivilschutz: Deutschland schaut nach Skandinavien
9 maart 2024 · 13 min
Vier Tage war Verteidigungsminister Boris Pistorius diese Woche auf
Skandinavien-Reise. Im Podcast erklärt Jörg Lau, außenpolitischer
Koordinator im Politikressort der ZEIT, warum diese Reise von einer
Gewichtsverschiebung in Europa zeugt. Und erklärt, wie das schwedische
Modell der Wehrpflicht – dort werden alle 18-Jährigen vom Militär
erfasst, wobei nur fünf bis zehn Prozent dann tatsächlichen Wehrdienst,
auf Freiwilligenbasis, leisten – funktioniert. Lees meer700 Millionen Menschen auf der Welt gelten als extrem arm. Jeder von
ihnen erhielt im Jahr 2022 durchschnittlich 79 Cent pro Tag aus
Hilfsprogrammen zur Armuts- und Hungerbekämpfung. Zum Überleben braucht
ein Mensch 2,15 Dollar laut Weltbank. Dennoch gelingt es Menschen immer
wieder, sich aus dieser extremen Armut zu befreien. Einer von ihnen ist
Jean Pierre Kawaya aus dem Kongo. Er lebt in einer der ärmsten Regionen
der Welt. Judith Raupp hat ihn besucht.Alles außer Putzen: In der Worcester Public Library werden Nutzern den
gesamten März fällige Gebühren erlassen, wenn sie ein Katzenfoto zeigen.Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wehrpflicht: "Ich könnte eingezogen werden. Ohne Chance, mich darauf
vorzubereiten"Wehrpflicht: Warum Schwedens Wehrpflicht-Modell in Deutschland nicht
funktioniertArmut in Entwicklungsländern: Der Wohlstand des Papa Jean Pierre
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Wo die globale Geschlechtergerechtigkeit steht
8 maart 2024 · 11 min
1911 fand der erste internationale Frauentag statt. Die zentrale
Forderung war damals das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Seit
1918 dürfen Frauen in Deutschland wählen. Mehr als hundert Jahre später
ist noch immer keine völlige Gleichberechtigung erreicht. In keinem Land
der Welt. Die UN schrieb dieses Jahr in ihrem jüngsten Bericht zur
Geschlechtergerechtigkeit von einem "organisiertem Backlash" der
Frauenrechte. Was das genau bedeutet, weiß Andrea Böhm. Sie ist
Politikredakteurin bei DIE ZEIT. Im Podcast berichtet sie, wofür Frauen
global kämpfen und welche Fortschritte es trotz allem gibt. Lees meerIm Jahr 2022 kam es in Burkina Faso zu zwei Militärputschen. Im Januar
wurde die Regierung gestürzt und ein Übergangsparlament gebildet. Acht
Monate später wurde erneut geputscht. Die Bundesentwicklungsministerin
Svenja Schulze hat das Land jetzt besucht. Sie ist damit die erste
europäische Ministerin, die seitdem dort war. Im Anschluss besuchte
Schulze Benin. Was die Ministerin dort verfolgte, weiß Issio Ehrich. Er
hat sie nach Westafrika begleitet und berichtet für ZEIT ONLINE. Im
Podcast erklärt er, warum die Reise ein politischer Balanceakt war.Und sonst so: Türkisches Café verbietet Gespräche über Politik, die
Gäste freuen sich.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Feministischer Aktivismus: Nicht einen Schritt zurück
Der Internationale Frauentag 2024
Westafrika: Mali, Burkina Faso und Niger verlassen die Ecowas
Podcast: Ehrlich jetzt? / Svenja Schulze: "Wir müssen uns mit der
kolonialen Vergangenheit auseinandersetzen"Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Das Tesla-Werk steht still – und die Bahn auch
7 maart 2024 · 9 min
Zwei Jahre ist es her, dass in Grünheide die große Tesla-Fabrik eröffnet
wurde, die Gigafactory. Protest gab es von Anfang an, doch zuletzt hat
sich dieser zugespitzt: Unbekannte hatten am Dienstag wenige Kilometer
vom Werk entfernt einen Hochspannungsmast in Brand gesetzt. Die Fabrik
wurde evakuiert, die Produktion gestoppt. Zu dem Anschlag bekannt hat
sich mittlerweile die linksextreme Vulkangruppe. Laut Bekennerschreiben
gehe es der Gruppe um die "komplette Zerstörung der Gigafactory”. Tesla
selbst plant seit geraumer Zeit, die Gigafactory zu vergrößern, dafür
müssten rund 100 Hektar Kiefernforst weichen. Außerdem besetzen seit
vergangener Woche Umweltaktivistinnen und Umweltaktivisten das
Waldstück. Maike Rademaker war dort für ZEIT ONLINE unterwegs. Im
Podcast analysiert sie, wie die Menschen im besetzten Wald auf den
Brandanschlag reagiert haben. Lees meerDie Europäische Volkspartei (EVP) zieht mit der CDU-Politikerin Ursula
von der Leyen als Spitzenkandidatin in die Europawahlen. Beim Kongress
der konservativen europäischen Parteienfamilie EVP in Bukarest stimmten
400 Delegierte für von der Leyen, 89 gegen sie. Als Spitzenkandidatin
der EVP bewirbt sich von der Leyen gleichzeitig um eine zweite Amtszeit
als Präsidentin der EU-Kommission.Außerdem im Update: Die Lokführergewerkschaft GDL bestreikt seit dem
frühen Donnerstagmorgen erneut den Bahnverkehr. Im Personenverkehr
dauert der Bahnstreik bis Freitagmittag an.Was noch? Weniger Vandalismus im Bahnhof – dank Büchern.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Tesla in Grünheide: "Jetzt reicht es!"
Anschlag: Tesla-Produktion in Grünheide bis Ende nächster Woche
unterbrochenGrünheide: Anwohner stimmen gegen Erweiterung von Tesla-Fabrik
Aktivisten in Grünheide: Gekommen, um zu campen
Europawahl: EVP kürt Ursula von der Leyen zur Spitzenkandidatin
Europawahl…
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Ein Landkreis im Zentrum der Asyldebatte
7 maart 2024 · 10 min
Am Mittwoch haben die Länderchefs mit Bundeskanzler Olaf Scholz über das
künftige Vorgehen in der Asylpolitik diskutiert. Dass der Umgang mit
Geflüchteten in Deutschland gerade neu verhandelt wird, zeichnete sich
schon im Vorfeld des Gipfels ab. Vergangene Woche war eine Debatte
darüber entbrannt, ob man Asylbewerber deutschlandweit zum Arbeiten
verpflichten soll. Das Asylbewerberleistungsgesetz erlaubt es Kommunen
bereits jetzt, Asylbewerber zu gemeinnütziger Arbeit zu verpflichten.
Umgesetzt wird das Gesetz neuerdings im ostthüringischen
Saale-Orla-Kreis. Der dortige neue Landrat Christian Herrgott (CDU)
findet: Die Asylbewerber sollten der Gesellschaft etwas zurückgeben.
Kolja Rudzio ist Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Im Podcast analysiert
er, ob das Vorhaben des Saale-Orla-Kreises auch etwas mit dem
Umfragehoch der AfD in Thüringen zu tun hat. Lees meerErst fünf Monate nach dem Großangriff der Hamas auf Israel halten es die
Vereinten Nationen nun für "wahrscheinlich", dass es am 7. Oktober zu
systematischer sexualisierter Gewalt gekommen ist. Laut Bericht der
zuständigen UN-Sonderbeauftragten für sexualisierte Gewalt in
Konflikten, Pramila Patten, gebe es "berechtigten Grund zur Annahme",
dass es an mindestens drei Orten zu Vergewaltigungen und
Gruppenvergewaltigungen gekommen sei. Steffi Hentschke berichtet für
ZEIT ONLINE aus Israel. Im Podcast ordnet sie den UN-Bericht ein und
beantwortet, wie dieser in Israel aufgenommen wird.Und sonst so? "Bibi Blocksberg"-Fans können die 150. Hörspiel-Folge
selbst mitgestalten.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Asylgipfel: Was die Regierung bei der Migration tut – und was nicht
Asylbewerber: Städte- und Gemeindebund lehnt Arbeitspflicht für
Asylsuchende abLiveblog: Krieg in Israel und Gaza
Sexualverbrechen der Hamas: Die UN bestätigt, was längst bele…
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Update: Was der Super Tuesday über die Kandidaten und ihre Wähler verrät
6 maart 2024 · 10 min
Der Super Tuesday gilt als der wichtigste Termin der Vorwahlen in den
USA. Dabei konnten sich am Dienstag wenig überraschend der aktuelle
Präsident Joe Biden und der ehemalige Präsident Donald Trump
durchsetzen. Offiziell ernennen beide Parteien ihre Kandidaten für die
Präsidentschaftswahl erst im August. Doch schon jetzt zeichnet sich ein
erneutes Duell von Trump gegen Biden im November ab. In aktuellen
Umfragen würden aktuell mehr Menschen für Trump stimmen. Wie
aussagekräftig diese Umfragen sind, weiß Christian Endt. Er leitet
stellvertretend das Ressort Daten und Visualisierung bei ZEIT ONLINE. Im
Podcast erklärt er, warum sich die Wählerschaft erneut für die beiden
entscheidet und welche Themen die Wahl bestimmen. Lees meerIn der Nacht auf Mittwoch hat die Ukraine laut eigenen Angaben einen
russischen Drohnenangriff abgewehrt. 42 Drohnen wurden demnach vom
russischen Militär abgefeuert. 38 davon konnte das ukrainische Militär
aufhalten und zerstören. Warum zunehmend auch der Luftraum in diesem
Krieg umkämpft ist, weiß Maxim Kireev. Für ZEIT ONLINE berichtet er über
internationale Politik, Russland und Osteuropa. Im Podcast erklärt er,
wie die Ukraine sich momentan verteidigt.Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine neue Bafög-Reform beschlossen.
Die sieht unter anderem eine Studienstarthilfe für Studienanfänger aus
finanziell schwachen Familien vor. Die Regelung zur Rückzahlung wird
strenger, weil sie an die "aktuelle Einkommens- und Preisentwicklung
angepasst" wird. Eine Erhöhung der Regelsätze ist hingegen nicht
vorgesehen. Zum Wintersemester 2024/25 sollen die neuen Regelungen in
Kraft treten.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lea Schüler
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Weitere Links zur Folge:
US-Präsidentschaftswahl: Würde heute gewählt, würde Trump gewinnen
Super Tuesday: Der große Vorwahl-Tag
Super Tuesday 2024: Trump feiert schon, auch Biden liegt vorn
Liveblog: Ukr…
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Asylreform auf halber Strecke
6 maart 2024 · 12 min
Im November haben sich Bund und Länder auf ein neues Maßnahmenpaket zur
Regelung der Asyl- und Migrationspolitik geeinigt. Dazu gehörten unter
anderem die Beschleunigung der Asylverfahren von Menschen aus Staaten
mit geringer Anerkennungsquote, die Bezahlkarte für Geflüchtete oder die
Prüfung, ob Asylverfahren außerhalb Europas möglich wären. Am Mittwoch
wollen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten nun
über den Fortschritt der Umsetzung diskutieren. Über den aktuellen Stand
spricht Politikredakteurin Katharina Schuler im Podcast. Lees meerBasierend auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand der Forschung hat
die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ihre Richtlinien aus dem
Jahr 2017 neu überarbeitet und diese am Dienstag in Kassel vorgestellt.
Eine wichtige Neuerung: Nach der letzten Aktualisierung vor sieben
Jahren galten noch 600 Gramm Fleisch als wöchentliche Obergrenze, nun
empfiehlt die Gesellschaft eine noch stärker pflanzlich geprägte
Ernährung. Über die Entstehung der Empfehlungen und die Schwächen der
Methodik berichtet Elena Erdmann, Redakteurin im Ressort Wissen bei ZEIT
ONLINE.Und sonst so? Wie Taylor Swift einen Streit zwischen Singapur und seinen
Nachbarn entfachte.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus
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Weitere Links zur Folge:
Asylverfahren in Drittstaaten: Das Modell Ruanda scheidet aus
Bund-Länder-Treffen: Union-Länderchefs fordern konkrete Ergebnisse bei
MigrationstreffenMigration: Was ändert sich durch die Bezahlkarte für Asylbewerber?
Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Ein Ei pro Woche sollte Ihnen
reichenÜbergewicht: Adipositas hat sich unter Jugendlichen vervierfacht
Gesunde Ernährung: Was krank macht, muss mehr kosten!
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Update: Ampelpaket für stabile Renten
5 maart 2024 · 9 min
"Es wird keine Rentenkürzung geben und auch keine weitere Erhöhung des
Renteneintrittsalters geben", versicherte Bundesarbeitsminister Hubertus
Heil (SPD) am Dienstag in Berlin. Dort stellte er gemeinsam mit
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) das Rentenpaket II vor. Das
erklärte Ziel des neuen Konzepts ist es, bis 2039 ein Rentenniveau von
48 Prozent eines Durchschnittslohns zu garantieren und das
Beitragswachstum abzubremsen. Neben den Beiträgen der Bürger und der
Unterstützung aus dem Bundeshaushalt soll künftig eine dritte Säule für
die gesetzliche Rente geschaffen werden: ein sogenanntes
Generationenkapital. Wie das genau funktionieren soll, weiß Tina Groll.
Sie ist Politik- und Gesellschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im
Podcast erklärt sie, was die Kernpunkte der Reform sind. Lees meerBundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat am Dienstag erste
Ergebnisse zu den Umständen der Taurus-Abhöraffäre präsentiert. "Unsere
Kommunikationssysteme sind nicht und wurden nicht kompromittiert",
betonte Pistorius. Dass das Treffen zwischen hochrangigen
Luftwaffenoffizieren mitgeschnitten werden konnte, gehe auf einen
individuellen Anwendungsfehler zurück.Seit Dienstagmorgen steht die Tesla-Fabrik in Brandenburg still. Grund
ist ein mutmaßlicher Brandanschlag, der zu einem weitreichenden
Stromausfall führte. Die als linksextremistisch eingestufte Vulkangruppe
hat sich nun zu dem Anschlag bekannt. Die Echtheit des Dokuments wird
derzeit geprüft. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.Was noch? Versuchter Schmuggel: Goldarmband in Baguette
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Lea Schüler
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Weitere Links zur Folge:
Rentenpaket II: Heil und Lindner planen Generationenkapital für die
RentenfinanzierungAlterssicherung: Sahra Wagenknecht fordert Volksabstimmung über die
RenteTaurus-Abhöraffäre: Pistorius spricht von "individuellem
Anwendungsfehl… -
Ein entscheidender Wahltag für Trump
5 maart 2024 · 11 min
Der wichtigste Termin der Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur in
den USA ist der Super Tuesday, an dem in 15 US-Staaten gleichzeitig
gewählt wird. Aktuell liegen Trump und US-Präsident Joe Biden im Rennen
ihrer jeweiligen Parteien vorn. Welche Chancen die Republikanerin Nikki
Haley noch hat und warum die Wahlergebnisse vom Super Tuesday auch für
den konkurrenzlosen Joe Biden bedeutsam sind, berichtet Rieke Havertz,
US-Korrespondentin für ZEIT ONLINE. Lees meerEinmal im Jahr trifft sich das chinesische Parlament zum Nationalen
Volkskongress in Peking, um Gesetze zu beschließen, einen neuen
Präsidenten zu wählen oder die Verfassung zu ändern. Doch in Wahrheit
sollen die knapp 3.000 Delegierten beim jährlichen Volkskongress die
bereits beschlossenen Pläne von Staats- und Parteichef Xi Jinping
absegnen. Mit welchen Themen sich der Nationale Volkskongress in Peking
die kommende Woche beschäftigt, berichtet Jens Mühling, Autor für ZEIT
ONLINE in China.Und sonst so? Eine Brennerei in Stuttgart macht aus altem Brot Alkohol.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Donald Trump: Er hat einen Kult geschaffen
US-Präsidentschaftswahlkampf: Nikki Haley gewinnt erstmals Vorwahl gegen
Donald TrumpUS Vorwahlen 2024: Wer wird Präsidentschaftskandidat?
China: Wächst da noch was?
Chinas Wirtschaft 2023: Alle sollen auf Xi hören
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35 Stunden streiken für die 35-Stunden-Woche
4 maart 2024 · 10 min
Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft
Deutscher Lokführer (GDL) sind erneut gescheitert. Die GDL hat nun
weitere Streiks angekündigt. Ab Mittwochabend wird erst der Güterverkehr
bestreikt, ab Donnerstag dann auch der Personenverkehr. 35 Stunden soll
der Streik andauern. "35 Stunden deshalb, damit jeder in der Republik
merkt, worum es uns geht: nämlich um die 35-Stunden-Woche", so GDL-Chef
Claus Weselsky. Lees meer"Putin geht es um Spaltung", mahnte Bundesaußenminister Boris Pistorius
(SPD) am Sonntag in Reaktion auf die Taurus-Abhöraffäre. Pistorius
kündigte an, den Vorfall lückenlos aufklären zu lassen und dann
entsprechende Konsequenzen zu ziehen. In der Zwischenzeit rief er zur
Geschlossenheit auf. In der vergangenen Woche war ein Gespräch zwischen
hochrangigen Luftwaffenoffizieren geleakt worden. Darin ging es um
mögliche Lieferungen des Marschflugkörpers Taurus an die Ukraine. Damit
wird erneut auch die Position von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dazu
infrage gestellt. Warum das ein Dilemma für die Ampelkoalition bedeutet,
weiß Ferdinand Otto. Er ist Politik-Redakteur und erklärt im Podcast,
wie die Regierung mit der Abhöraffäre umgeht.Außerdem im Update:
Bei Bauernprotesten wurden am Sonntag fünf Menschen verletzt. Auf der
Fahrbahn der B 5 befanden sich große Haufen Gülle und Mist, die aus
Protest dort ausgekippt worden sind. Dadurch kam es zu Unfällen. Mehrere
Fahrzeuge fuhren ungehindert in die Hindernisse. Die Polizei ermittelt
nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Was noch? Italien kämpft ums Risotto.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Lea Schüler
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Weitere Links zur Folge:
Deutsche Bahn: Lokführer streiken ab Mittwoch für 35 Stunden
Taurus-Raketen: "Ich bin der Kanzler, und deshalb gilt das"
Taurus-Abhöraffäre: Verteidigungsminister Pistorius wirft Russland
"Informati… -
Frankreich will ungewollt Schwangere auf höchster Ebene schützen
4 maart 2024 · 12 min
Der französische Senat und die Nationalversammlung haben bereits
zugestimmt, nun muss als letzte Instanz noch der Kongress entscheiden,
ob die Freiheit, eine Schwangerschaft zu beenden, tatsächlich in der
französischen Verfassung verbrieft wird. Die nötige Dreifünftelmehrheit
gilt als sicher. Frankreich wäre damit weltweit das erste Land, das die
Entscheidungsfreiheit einer ungewollt Schwangeren, ob sie ihr Kind
austragen möchte oder nicht, auf höchster Ebene schützt. Der
französische Präsident Emmanuel Macron sagte, diese Änderung sei ein
wichtiges Zeichen vor dem Hintergrund, dass Frauen in vielen anderen
Ländern nicht frei über ihren Körper bestimmen dürfen, beispielsweise in
den USA oder in Polen. Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE und DIE
ZEIT aus Frankreich und ordnet diese Verfassungsänderung für uns ein. Lees meer2006, Deutschland, ein Sommermärchen. Neun Jahre später dann, 2015, der
Skandal. Die Fußballweltmeisterschaft der Männer soll nach Recherchen
des Spiegels nur wegen Bestechungszahlungen nach Deutschland gekommen
sein. Noch immer sind nicht alle Umstände der damaligen WM-Vergabe
geklärt. Vor dem Landgericht Frankfurt müssen sich jetzt drei ehemalige
Funktionäre des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verantworten, Horst R.
Schmidt, Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger sind wegen
Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit den Ereignissen im Jahr 2006
angeklagt. Was ihnen vorgeworfen wird und welche Erkenntnisse der
Prozess bringen könnte, weiß Oliver Fritsch. Er ist Sportredakteur bei
ZEIT ONLINE.Und sonst so: Igel erwachen wegen milder Temperaturen zu früh aus dem
Winterschlaf. Wir Menschen können ihnen helfen.Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler
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Frankreich: Senat stimmt für Aufnahme von Schwangerschaftsabbrüchen in
VerfassungFußball-WM 2006 in Deutschland: Kein Deal im Sommermärchen-Prozess
Kicken kann er/Franz B…
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Spezial: Biden gegen Trump, die Zweite?
3 maart 2024 · 33 min
Am Dienstag ist Super Tuesday, der Tag an dem in den meisten
Bundesstaaten in den USA die Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur
stattfinden. Wer bei den Demokraten und Republikanern gut abschneidet,
wird als Kandidat für die Wahl im November aufgestellt und es ist sehr
wahrscheinlich, dass Joe Biden und Donald Trump jeweils von ihren
Parteien nominiert werden. Die innerparteiliche Konkurrenz ist auf
beiden Seiten so gut wie unbedeutend. Für die Republikaner hat die
ehemalige Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley trotz bisheriger
Verluste noch nicht aufgegeben, bei den Demokraten versucht es die
Autorin Marianne Williamson. Auch ihr werden keine Chancen zugerechnet. Lees meerDonald Trump hat derzeit kein politisches Amt inne und steht vor
Gericht. Insgesamt laufen vier Verfahren gegen Trump. Doch selbst wenn
er in einem dieser Verfahren verurteilt wird, könnte er immer noch
Präsident der USA werden, denn laut US-amerikanischer Verfassung ist
eine Verurteilung kein Ausschlusskriterium, um das höchste politische
Amt zu bekleiden. Johanna Roth, USA-Korrespondentin der ZEIT und ZEIT
ONLINE erklärt die Voraussetzungen einer Kandidatur und spricht über die
innerparteilichen Diskussionen bei den Demokraten und Republikaner.
Außerdem beantwortet sie in dieser Sonderfolge zur US-Wahl die Fragen
der Was Jetzt-Hörer und Hörerinnen.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Simone Gaul
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Abgehört beim Taurus-Gespräch
3 maart 2024 · 11 min
In Russland haben Staatsmedien über ein Gespräch hochrangiger
Bundeswehroffiziere berichtet. Bei dem Treffen sprach Luftwaffen-Chef
General Ingo Gerhartz mit drei weiteren Offizieren über sensible
Informationen, unter anderem den Einsatz von Taurus-Raketen zur
Zerstörung der Krim-Brücke. Das Bundesverteidigungsministerium hat
bestätigt, dass die Aufnahme echt ist und prüft nun, wie die
Kommunikation abgehört werden konnte. Hauke Friederichs ist
Sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT und berichtet im Podcast,
was die Bundeswehroffiziere besprochen haben und wie russische
Staatsmedien das Gespräch abhören konnten. Lees meerBeim Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Europas (PES) in Rom
wurde der Luxemburger Nicolas Schmit zum Spitzenkandidaten für den
EU-Wahlkampf nominiert. Schmit ist seit 2019 EU-Kommissar für Arbeit und
Soziales. Zwar hat der 70-Jährige bei der Wahl zum Spitzenkandidaten
keine parteiinternen Herausforderer, gegen eine zweite Amtszeit der
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollte er jedoch trotzdem
keine Chance haben. Wer ist Nicolas Schmit? Und was erhoffen sich die
Sozialdemokraten von ihrem Spitzenkandidaten? Diese Fragen beantwortet
Almut Siefert, Autorin für ZEIT ONLINE in Italien.Alles außer Putzen: Krokusse bestaunen.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Lisa Pausch
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Bundeswehr: Für Deutschland peinlich, für die Luftwaffe eine Katastrophe
Bundeswehr: Olaf Scholz verspricht schnelle Aufklärung von
Taurus-AbhöraffäreUrsula von der Leyen: Sie ist die Richtige, aber
Europawahl: 2024 wählt Europa wieder
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RAF-Terroristin: Solidaritätsbekundungen und Voyeurismus
2 maart 2024 · 12 min
Nach 30 Jahren Fahndung wurde die ehemalige RAF-Terroristin Daniela
Klette am vergangenen Montag in einem Mietshaus in Berlin-Kreuzberg
festgenommen. Jahrzehntelang war Klette untergetaucht. Die teilweise
milden Reaktionen auf ihre Festnahme zeigen, dass die linke
Terrororganisation RAF im kollektiven Gedächtnis verankert sind, doch
die Gewalttaten der Gruppe geraten in Vergessenheit, findet Lenz
Jacobsen. Er ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE und ordnet im Podcast
die Solidaritätsbekenntnisse und Reaktionen nach die Festnahme der
RAF-Terroristin Daniela Klette ein. Lees meerWenn Gewerkschaften zum Streik aufrufen, gehört das Streiken in
Deutschland zu den Grundrechten der Arbeitnehmer – und seit Monaten wird
dieses Recht in Deutschland von den unterschiedlichsten Berufsgruppen
ausgeübt. Briefträgerinnen, Lokführer, Ärztinnen, Bäcker, Landwirtinnen.
Arbeitskämpfe sind wichtig, denn sie bringen gerechtere Löhne, bessere
Arbeitsbedingungen und halten die Demokratie am Leben. Maximilian
Münster aus dem Arbeitsressort von ZEIT ONLINE findet trotzdem, es muss
sich etwas ändern und fordert neue Regeln für den Streik.Alles außer Putzen: Die Mexikanerin Elena Reygadas wurde von einer Jury
der "World's 50 Best Restaurants" zur besten Köchin der Welt gewählt.
Feiern Sie mit diesem Frühstücksrezept die mexikanische Küche.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.deWeitere Links zur Folge:
RAF: Die Kalaschnikow haben sie übersehen
Michael Colborne über Daniela Klette: "Ich empfehle euch dringend, diese
Spur zu verfolgen"Ehemalige RAF-Terroristen: 30 Jahre auf der Flucht
Streik: Streikt! Aber nicht so viel
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Update: Eine tödliche Hilfslieferung
1 maart 2024 · 10 min
Bei der Verteilung von Hilfsgütern im Gazastreifen sollen am Donnerstag
nach Angaben der von der militant-islamistischen Hamas kontrollierten
Gesundheitsbehörde rund 100 Zivilisten von israelischen Soldaten getötet
worden sein. Nach palästinensischer Darstellung sollen die Soldaten auf
die Palästinenser geschossen haben. Das israelische Militär machte
hingegen das Gedränge und Chaos in erster Linie verantwortlich. Die
Angaben beider Seiten ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Wieso der Vorfall im Gazastreifen zu einem Wendepunkt werden könnte und
was die Videoaufnahmen der israelischen Armee zeigen, berichtet Steffi
Hentschke, Nahostkorrespondentin und Autorin für ZEIT ONLINE. Lees meerZwei Wochen nach der Bestätigung von Alexej Nawalnys Tod in einem
Straflager im Norden Russlands wurde der Oppositionspolitiker am Freitag
in Moskau beigesetzt. Tausende Menschen versammelten sich, um dem
Kremlkritiker die letzte Ehre zu erweisen. Maxim Kireev, Redakteur für
internationale Politik und Russland-Experte, analysiert im Podcast,
welches Zeichen von der Anteilnahme ausgeht.Der Anteil stark übergewichtiger Menschen in der Weltbevölkerung hat
sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Überdurchschnittlich stark sind laut
einer Studie der Fachzeitschrift "The Lancet" Jugendliche betroffen.Was noch? Japanische Restaurants versichern sich gegen "Food-Terrorism".
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Gaza-Stadt: Getötet beim Versuch zu überleben
Israel und Palästina: Wer klug ist, will jetzt die Zweistaatenlösung
Russland: Trauernde versammeln sich am Sarg von Alexej Nawalny
Übergewicht: Adipositas hat sich unter Jugendlichen vervierfacht
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Boykott, Hungerstreik und niedrige Wahlbeteiligung
1 maart 2024 · 12 min
Die innenpolitische Situation im Iran hat sich seit den massenhaften
Protesten Ende 2022 kaum verändert. Protestierende wurden damals
teilweise verhaftet und hingerichtet und noch immer wird gegen
Regimegegner hart vorgegangen. Am Freitag wird nun ein neues Parlament
und ein neuer Expertenrat gewählt. Das geistliche Oberhaupt Ajatollah
Ali Chamenei schrieb auf X, dass Wahlen die wichtigste Säule der
Islamischen Republik seien. Welche Bedeutung die Wahlen tatsächlich
haben, weiß Journalistin Gilda Sahebi. Im Podcast erklärt sie, wie die
Stimmung im Land ist. Lees meer"Wir müssen uns wappnen für eine möglicherweise jahrzehntelange
Konfrontation." Das sagte der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg
Anfang Februar vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs. Für
Deutschland scheint es klar zu sein, dass es langfristig mehr in seine
Verteidigung investieren will. Kurz nach Beginn des Angriffskriegs auf
die Ukraine hatte die Bundesregierung ein Sondervermögen für die
Bundeswehr in Höhe von 100 Milliarden Euro beschlossen. Wie höhere
Verteidigungsausgaben jedoch langfristig finanziert werden sollen, ist
bislang unklar. Mark Schieritz ist stellvertretender Politikchef bei DIE
ZEIT. Im Podcast erklärt er, warum es bei Aufrüstung nicht nur ums Geld
geht.Und sonst so: Eine Uni in der Bronx ist für Studierende, dank einer
großzügigen Spende von einer Milliarde Dollar, jetzt komplett
gebührenfrei.Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Vor der Parlamentswahl: Irans Ex-Parlamentspräsident warnt vor
DiktaturgefahrVerteidigungsausgaben in Deutschland: Mit Sicherheit teuer
EU-Atombomben: Braucht Europa die Bombe?
Ukraine-Krieg: Nato-Chef: Konfrontation mit Moskau könnte Jahrzehnte
dauernSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Putin droht dem Westen
29 februari 2024 · 10 min
Russlands Präsident Wladimir Putin hat seine Rede zur Lage der Nation
gehalten. In Rede Nummer 19 bedankte er sich bei der angeblichen
"absoluten Mehrheit" der Bevölkerung, die die "spezielle
Militäroperation" in der Ukraine unterstützt und kündigte an, weiter
aufrüsten zu wollen. Mehrfach richtete Putin in seiner Rede außerdem
direkte Drohungen an den Westen. "Sie sollten verstehen, dass wir auch
Waffen haben, die Ziele auf ihren Gebieten treffen können”, warnte
Putin. Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT
ONLINE, hat sich die ganze Rede angehört und ordnet sie im Podcast ein. Lees meerVier Stunden am Tag, 80 Cent die Stunde: Unter diesen Bedingungen
verpflichtet der ostthüringische Saale-Orla-Kreis Asylbewerber zu
gemeinnütziger Arbeit. Bisher wird das Gesetz nur in wenigen Kommunen
umgesetzt. Ginge es nach dem Deutschen Landkreistag, wäre das anders.
Verbandspräsident Reinhard Sager fordert eine flächendeckende
Arbeitspflicht für Asylbewerber – nicht nur für gemeinnützige
Tätigkeiten, sondern auch in Unternehmen. Christian Parth, Redakteur im
Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft von ZEIT ONLINE, hat sich im
Saale-Orla-Kreis in Thüringen umgehört, wo Asylbewerber jetzt für
gemeinnützige Arbeit eingesetzt werden sollen.Außerdem im Update:
Ein Hauch von Hambacher Forst: Um die geplante Werkserweiterung des
US-Konzerns Tesla in Brandenburg zu stoppen, haben etwa 80
Klimaaktivisten ein Waldstück in der Gemeinde Grünheide besetzt.Was noch? Am Schalttag kommen selbst Tanksäulen mal durcheinander.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Russland: Wladimir Putin kündigt weitere Aufrüstung an
Liveblog: Ukraine-Krieg
80 Cent pro Stunde: Landrat will Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten
Asylbewerber: Landkreistag will alle Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten
Migration: Heil hält Arbeitspflicht f…
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Die lange Fahndung nach der dritten RAF-Generation
29 februari 2024 · 11 min
Als "Meilenstein der deutschen Kriminalgeschichte" hat Niedersachsens
Innenministerin Daniela Behrens (SPD) einen Fahndungserfolg bezeichnet,
der rund 30 Jahre auf sich warten ließ: Am Montagabend wurde die
ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette in einer Wohnung in
Berlin-Kreuzberg festgenommen. Seit Anfang der Neunzigerjahre wurde nach
Klette und ihren mutmaßlichen Komplizen Ernst-Volker Staub und Burkhard
Garweg gefahndet. Sie werden der dritten Generation der RAF zugerechnet,
die bis 1998 aktiv war. Anne Kunze, Kriminalreporterin der ZEIT,
analysiert, was die dritte Generation der RAF auszeichnete und warum es
so lange gedauert hat, bis Klette gefunden wurde. Lees meerSeit dem Angriff Russlands auf die Ukraine haben Beobachter immer wieder
befürchtet, dass der Krieg auf die benachbarte Republik Moldau
übergreifen könnte. Nun könnte der Einfluss Russlands in der abtrünnigen
moldauischen Region Transnistrien weiter zunehmen – und damit auch die
Bedrohung für die Ukraine an ihrer Südwestgrenze: Die in Transnistrien
regierenden prorussischen Separatisten haben Russland um Schutz vor
Moldau gebeten. Das berichten staatliche russische Nachrichtenagenturen.
Erica Zingher berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über Demokratie und
Zivilgesellschaft in Osteuropa. Im Podcast ordnet sie ein, um was für
eine Art von "Schutz" es in der transnistrischen Resolution gehen
könnte.Und sonst so? Tag der seltenen Erkrankungen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Ehemalige RAF-Terroristen: 30 Jahre auf der Flucht
Linksterroristin: Ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette in U-Haft
RAF: Die Rote Armee Fraktion
Liveblog: Krieg in der Ukraine
Thema: Transnistrien
Republik Moldau: Separatisten in Transnistrien bitten Russland laut
Medien um "Schutz"Republik Moldau: Prorussischer Anführer Transnistriens beruft seltenen
Kong… -
Update: Deutsch-französische Verstimmungen
28 februari 2024 · 9 min
Das deutsch-französische Verhältnis ist derzeit ziemlich angespannt. Der
Grünenpolitiker Anton Hofreiter hat es gerade sogar "zutiefst
zerrüttet" genannt. Grund ist vor allem die Uneinigkeit darüber, in
welchem Umfang die Ukraine militärisch unterstützt werden sollte. Der
französische Präsident Emmanuel Macron hatte am Montag gesagt: "Wir
werden alles tun, was nötig ist, damit Russland diesen Krieg nicht
gewinnen kann." Dazu gehöre für ihn auch, einen Einsatz von Bodentruppen
nicht auszuschließen. Bundeskanzler Olaf Scholz versicherte hingegen,
dass es keine Soldaten auf Befehl der Nato in der Ukraine geben werde.
Wer von der momentanen Uneinigkeit profitiert, erklärt Jörg Lau. Er
berichtet für ZEIT ONLINE über Außenpolitik. Im Podcast ordnet er auch
ein, wie sich das Verhältnis wieder kitten ließe. Lees meer"Wenn Sie Putin bezwingen wollen, müssen Sie erfinderisch sein." Das hat
Julija Nawalnaja, die Witwe des verstorbenen russischen Oppositionellen
Alexej Nawalny, im EU-Parlament gesagt. Sie forderte die Abgeordneten
auf, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit anderen Strategien zu
begegnen. Er könne nicht mit Sanktionen und Diplomatie besiegt werden.
Nawalny starb Mitte Februar in Sibirien in einem Straflager. Die
Todesumstände sind weiterhin ungeklärt. Er soll am Freitag in Moskau
beigesetzt werden. Nawalnaja sagte allerdings, dass sie fürchte, dass es
bei der Beerdigung zu Festnahmen kommen könnte. Vorausgesetzt, dass das
Begräbnis überhaupt stattfinden dürfe.Das Lieferkettengesetz hat keine Mehrheit im EU-Rat bekommen. Das Gesetz
soll vor allem verhindern, dass europäische Unternehmen von Kinder- und
Zwangsarbeit profitieren, wenn sie außerhalb der EU produzieren.
Außerdem soll es den Umweltschutz stärken. Auf deutscher Seite wird das
Gesetz vor allem von der FDP blockiert, Deutschlands Vertreter hatte
sich bei der Abstimmung daher enthalten. Bundesjustizminister Marco
Buschmann (FDP) hält das Gesetz für "unzumutbar für kleine und
mittelständische Unternehme… -
Das Epizentrum der Bauernproteste
28 februari 2024 · 12 min
Die Bauern in Europa sind wütend. Und das lassen sie die Politik gerade
deutlich spüren. Die Gründe, wegen denen die Landwirte protestieren,
sind dabei vielfältig. Polnische Landwirte lehnen sich gerade vor allem
gegen günstige Getreideimporte aus der Ukraine auf, aus Sorge vor
sinkenden Preisen. In Warschau blockierten sie deswegen am Dienstag die
komplette Innenstadt. Was die Bauern fordern, weiß Dominik Kalus. Er
schreibt für ZEIT ONLINE über Politik und berichtet aus Warschau. Im
Podcast erklärt er, wie die Proteste in Deutschland und Polen
zusammenhängen. Lees meerDas Leben in der Stadt bietet mitunter viel. Viel Kunst, viel Kultur,
aber auch: viel Lärm. Und der kann krank machen. Bei einer dauerhaften
Belastung über 55 Dezibel kann das die Gesundheit beeinträchtigen. Die
größte Lärmquelle ist der Straßenverkehr. Doch wo sind die Menschen
besonders durch Lärm belastet? Das Daten-Team von ZEIT ONLINE hat 55
Orte miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeigt eine interaktive
Karte. Fabian Franke aus der Wirtschaftsredaktion war bei dem Projekt
dabei. Im Podcast verrät er, welche Stadt die lauteste ist und was gegen
Lärm hilft.Und sonst so: Ein niederländisches Start-up will das Eis in der Arktis
reparieren.Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Bauernproteste in Brüssel: Ein hölzernes Angebot für Europas wütende
BauernBauernprotest: Landwirte bedrängen Emmanuel Macron mit heftigem Protest
Landwirtschaft: Bauernproteste in Europa
Lärm in deutschen Städten: Wo Lärm krank macht
Lärm und Gesundheit: "Man kann die Folgen des Lärms im Gehirn und an den
Gefäßen ablesen"Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Kämpfen bald Franzosen in der Ukraine?
27 februari 2024 · 10 min
"Die russische Niederlage ist wichtig für die Sicherheit Europas", darin
waren sich laut Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei der
internationalen Ukraine-Konferenz alle einig. Am Montag sind auf
Einladung Macrons rund 20 Staats- und Regierungschefs in Paris
zusammengekommen, um über eine schnellere und umfassendere Hilfe für die
Ukraine zu beraten. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte eine Lieferung
deutscher Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine schon zum Auftakt der
Konferenz abgelehnt. Macron zeigte weniger Zurückhaltung. Er sagte, er
schließe die Entsendung westlicher Bodentruppen in die Ukraine nicht
aus, auch wenn es dafür noch keinen Konsens gebe. Hauke Friederichs,
sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, analysiert im Podcast, ob
Macrons Vorstoß für Frankreich überhaupt umsetzbar wäre. Lees meerZum 4. März könnte es eine Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der
Hamas geben – zumindest US-Präsident Joe Biden zeigt sich optimistisch.
Derzeit verhandeln Israel und die Hamas mit Vermittlern aus den USA,
Ägypten und Katar über eine erneute Waffenruhe und die Freilassung
weiterer Geiseln. Konkret geht es um einen Zeitraum von sechs Wochen
während des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Biden sieht die aktuell
laufenden Verhandlungen über eine Waffenruhe kurz vor dem Durchbruch.
Zugleich sagte er, dass es bislang noch keine Einigung gebe.Außerdem im Update:
- Die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette ist nach mehr als 30
Jahren Fahndung in Berlin verhaftet worden. Wenig später haben die
Fahnder einen Mann festgenommen, dessen Identität noch unklar ist. Das
sagte der Präsident des LKA Niedersachsen.- Der Intendant der Berliner Volksbühne, René Pollesch, ist am
Montagmorgen verstorben. Er wurde 61 Jahre alt.Was noch? Die jahrelange extreme Trockenheit in Deutschland ist vorbei.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Weitere…
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Israels Wirtschaft im Krieg
27 februari 2024 · 11 min
Krieg ist ein kostspieliges Unterfangen – die Militärausgaben für
Soldaten, Panzer, Munition und den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur
sind hoch. Auch für die israelische Wirtschaft ist der andauernde Krieg
im Gazastreifen eine enorme Belastung. Wie lange kann sich das Land den
Krieg noch leisten? Diese und weitere Fragen beantwortet Paul
Middelhoff, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT. Lees meerEine aktuelle Recherche des amerikanischen Investigativ-Netzwerks Outlaw
Ocean Project bestätigt die Annahme, dass noch immer viele
nordkoreanische Arbeiterinnen und Arbeiter in China Zwangsarbeit leisten
müssen, vor allem in den Fabriken chinesischer
Fischverarbeitungsunternehmen. Arbeiterinnen beschreiben dort
sklavereiähnliche Zustände, wie Gefangenschaft, Überwachung, Gewalt und
sexuelle Belästigung. Thomas Fischermann koordiniert die internationale
Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT. Im Podcast berichtet er über den
Verlauf und die Ergebnisse der Recherche.Und sonst so? Arschbomben-Weltmeisterschaft in Neuseeland.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Manuel Trajtenberg: Wie lange kann sich Israel den Krieg leisten?
Krieg gegen die Hamas: Wirtschaft im Kriegsmodus
Ian Urbina über chinesische Fischerei: "China ist einfach die
Seafood-Supermacht der Welt"Das Recherchenetzwerk: The Outlaw Ocean Project
China: UN-Experte spricht von Zwangsarbeit in Uiguren-Region Xinjiang
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Update: Ist die AfD bald ganz offiziell rechtsextrem?
26 februari 2024 · 10 min
Der Verfassungsschutz bereitet offenbar eine neue Einstufung der AfD als
"gesichert extremistische Bestrebung" vor. Das ergaben Recherchen der
Süddeutschen Zeitung. Die Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und
Thüringen sind bereits als "gesichert rechtsextrem" eingestuft. In sechs
weiteren Bundesländern werden die Landesverbände immerhin als
Verdachtsfall geführt. Bisher gilt das auch auf Bundesebene. Den
Informationen der SZ zufolge ist das "AfD-Folgegutachten 2023" schon
seit einem Jahr in Planung. Der Verfassungsschutz warte aber noch eine
Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster ab, wo die AfD momentan
gegen ihre Beobachtung klagt. Lees meerUm den CO₂-Ausstoß zu vermindern, setzen Länder wie Norwegen oder
Dänemark die Technologie Carbon Capture and Storage, kurz CCS, ein.
Dabei wird CO₂ aufgefangen, tief in die Erde gepresst und dort
gespeichert. So wird verhindert, dass es in die Atmosphäre gelangt. In
Deutschland war das bisher verboten, doch das könnte sich bald ändern.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stellte am Montag einen
Gesetzesentwurf vor, der die eingeschränkte Nutzung der Technologie
künftig auch in Deutschland ermöglichen soll. Umweltverbände kritisieren
das unter anderem aus Sorge darüber, dass das CO₂ entweichen könnte.
Claudia Vallentin ist Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE und erläutert
im Podcast Habecks Pläne.Außerdem im Update:
Der kürzlich in russischer Haft verstorbene Alexej Nawalny soll kurz vor
seiner Freilassung gestanden haben. Laut Vertrauten des Oppositionellen
sei ein Gefangenenaustausch geplant gewesen. Deutschland hätte sich
demnach bereit erklärt, ihn gegen den sogenannten "Tiergartenmörder"
auszutauschen. Bestätigt wurde das bislang weder von russischen, noch
von deutschen Behörden.Was noch? Wegen der hohen Mieten in Vancouver pendelt ein Student mit
dem Flugzeug zur Uni.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns …
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Mit Lasertherapie gegen Kriegstraumata
26 februari 2024 · 11 min
Ein zeitnahes Ende des Krieges in der Ukraine ist nicht in Sicht. Neben
den Kämpfen an der Front macht auch der hohe Bedarf an psychologischer
Versorgung der Ukraine zu schaffen. Laut Schätzungen benötigen Millionen
Soldaten, Angehörige und Zivilisten in der Ukraine eine
psychotherapeutische Behandlung, um die Schrecken des Krieges zu
verarbeiten. Christian Vooren ist Reporter für Politik und Gesellschaft
bei ZEIT ONLINE. Im Podcast berichtet er von seinem Besuch in einem
Sanatorium am Stadtrand von Charkiw, in dem Soldaten ihren Kriegseinsatz
verarbeiten sollen – und spricht über die langfristigen
Herausforderungen einer vom Krieg gebeutelten Gesellschaft. Lees meerIn den vergangenen Jahren haben sich in Deutschland synthetisch
hergestellte Opioide wie Fentanyl laut einem aktuellen Bericht des
Bundesdrogenbeauftragten verbreitet. Die Mittel machen stark abhängig
und wirken um ein Vielfaches stärker als Heroin, dem Fentanyl vermehrt
beigemischt wird. Marlene Heiser, Autorin für ZEIT und ZEIT ONLINE,
spricht im Podcast über die Gründe und Folgen – und erklärt, was die
Machtübernahme der Taliban mit der neuen Gefahr zu tun hat.Und sonst so? 1708 sank die mit Gold und Silber beladene "San José" vor
der Küste des heutigen Kolumbien. Jetzt soll das Schiff geborgen werden
– und hat eine postkoloniale Debatte entfacht.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Krieg in der Ukraine: Das traumatisierte Land
Krieg in der Ukraine: Der Angriff
Fentanyl: Wie Deutschland in eine Opioidkrise rutschen könnte
Fentanyl: Wie Xi Jinping Amerikas Opioidkrise bekämpfen kann
Bundesmodellprojekt RaFT: Ergebnisse (PDF)
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Zweckoptimismus und Europawahlkampf
25 februari 2024 · 11 min
Dass sich weite Teile der FDP von der Ampelregierung entfremdet fühlen,
tritt immer offener zutage: Gerade erst hat Marie-Agnes
Strack-Zimmermann im Bundestag einem Oppositionsantrag zu möglichen
Taurus-Lieferungen zugestimmt – obwohl sie einer Regierungsfraktion
angehört. Wenige Tage zuvor hatte sich FDP-Generalsekretär Bijan
Djir-Sarai noch deutlicher von der Ampel distanziert. Eine schwarz-gelbe
Regierungskoalition sei besser in der Lage, die Probleme des Landes
"richtig zu analysieren und auch gemeinsam Lösungen zu finden", sagte er
der Bild am Sonntag. Doch es gibt sie noch, die Verteidiger der in der
Bevölkerung eigentlich nicht mehr mehrheitsfähigen Ampelkoalition – auch
in der FDP. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto berichtet, wie
Parteivize Johannes Vogel weiter für die Ampel wirbt – und wo er auch
selbstkritisch ist. Lees meerRostock hat, was bald alle Kommunen brauchen: einen Wärmeplan. Um die
Wärmewende in Deutschland voranzutreiben, müssen die Kommunen in den
nächsten Jahren Konzepte vorlegen, wie die Energieversorgung der
einzelnen Gebäude in ihrem Gebiet aussehen soll. Großstädte haben dafür
bis Ende Juni 2026 Zeit, kleinere Städte und Gemeinden bis Ende Juni
2028. Das Gesetz dazu ist Anfang des Jahres in Kraft getreten und
ergänzt das lange umstrittene Heizungsgesetz der Bundesregierung: Erst
wenn eine Kommune einen Wärmeplan hat, müssen Hausbesitzer beim Einbau
einer neuen Heizung darauf achten, dass diese zu mindestens 65 Prozent
mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Maike Rademaker hat für ZEIT
ONLINE recherchiert, von welchen Erfahrungen aus Rostock die Kommunen
lernen können.Alles außer Putzen: Lauftraining mit High Heels
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Die Risikokandidatin
FDP: Die Liberalen
Ampelkoalition: FDP-Generalsekretär wirbt für Koalition mit der Unio…
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Spezial: Die vielleicht wichtigste Schlacht des Krieges
24 februari 2024 · 30 min
Zwei Jahre sind vergangen, seit Russland die gesamte Ukraine angegriffen
hat. Ursprünglich wollten die Angreifer das Nachbarland in drei bis vier
Tagen besiegen und in Kiew eine russlandfreundliche Marionettenregierung
einsetzen. Es wäre das Ende der Ukraine als unabhängiger Staat gewesen.
Herzstück dieses Plans: die schnelle Eroberung des Flughafens von
Hostomel, einem Vorort von Kiew. Lees meerDass daraus nichts wurde, verdankt die Ukraine einer relativ kleinen
Gruppe von Menschen, die den Flughafen gegen die personell und materiell
überlegenen Angreifer verteidigten. Zwei der Kämpfer erinnern sich in
dieser Sonderfolge von "Was jetzt?" an die ersten Stunden des Krieges.Zu Gast ist außerdem Olivia Kortas. Die Ukraine-Korrespondentin von ZEIT
und ZEIT ONLINE hat die Schlacht um den Flughafen rekonstruiert. Im
Podcast erklärt sie, warum die Verteidigung von Hostomel für die Ukraine
überlebenswichtig war und was sich anhand dieser ersten 24 Stunden des
Krieges über dessen Gesamtverlauf lernen lässt. Außerdem blickt sie auf
die aktuelle Lage an der Front und erzählt, wie das Leben in der Ukraine
zwei Jahre nach dem russischen Überfall aussieht.Moderation: Moses Fendel
Redaktion: Constanze Kainz
Sounddesign: Joscha Grunewald
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Aufwachsen im Krieg
24 februari 2024 · 12 min
Vor genau zwei Jahren, am 24. Februar 2022, hat die russische Armee die
Ukraine überfallen. Neben den politischen Auswirkungen wurde das
Schicksal von Millionen Ukrainerinnen und Ukrainern, vor allem von
Kindern, schlagartig verändert. Dem UN-Kinderhilfswerk Unicef zufolge
wurden vier Millionen Kinder wegen des russischen Angriffskrieges in der
Ukraine vertrieben, viele von ihnen innerhalb des Landes. Bis heute soll
sich die Situation nicht verbessert haben. In den letzten zwei Jahren
sollen Kinder in Frontregionen der Ukraine zwischen 3.000 und 5.000
Stunden in Schutzkellern verbracht haben, viele Kinder wohnen in
vorübergehenden Unterkünften, können nicht richtig zur Schule gehen und
Eltern haben kaum Geld. Florian Westphal, Geschäftsführer der
Kinderhilfsorganisation Save the Children, ist gerade in der
Westukraine. Im Podcast berichtet er über die Lage der Kinder und ihre
Familien vor Ort. Lees meerDie 74. Berlinale neigt sich dem Ende zu. Katja Nicodemus aus dem
Kulturressort der ZEIT hat die zehntägigen internationalen
Filmfestspiele in Berlin seit ihrer Eröffnung begleitet und beobachtet:
Viele Filme drehten sich dieses Jahr um Mütter.Alles außer Putzen: Fahrrad schick machen für den Frühling
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lisa Pausch und Olga Ellinghaus
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Was jetzt-Spezial zu zwei Jahren Ukraine-Krieg: Die vielleicht
wichtigste Schlacht des KriegesLiveblog: Ukraine-Krieg
Krieg in der Ukraine: Der Angriff
Schulen in der Ukraine: Schule, das ist jetzt die U-Bahn-Station
Berlinale: Ein Universum aus grünem Klee
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Update: Netanjahus Plan für den Gazastreifen
23 februari 2024 · 10 min
Seit dem Beginn der israelischen Bodenoffensive betonte der israelische
Präsident Benjamin Netanjahu, die Hamas in Gaza, die am 7. Oktober mit
ihren Angriffen auf Israel den andauernden Krieg ausgelöst hatte,
vollkommen zerstören zu wollen. Medienberichten zufolge soll er seinem
Sicherheitskabinett nun einen schriftlichen Plan vorgelegt haben, in dem
die Zukunft des Gazastreifens in fünf Punkten ausgelegt ist. Jan Roß aus
dem Politikressort der ZEIT ordnet im Podcast den Plan Benjamin
Netanjahus für den Gazastreifen ein und analysiert die möglichen Folgen
für die israelisch-amerikanischen Beziehungen. Lees meerZur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat die
Europäische Union eine Geldwäschebehörde, kurz Amla, gegründet, die in
Frankfurt am Main angesiedelt werden soll. Bundesfinanzminister
Christian Lindner (FDP) warb monatelang um die Errichtung der Behörde in
Deutschland. Warum der Amla-Standort so begehrt war, berichtet Mark
Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik bei der
ZEIT.Der Bundestag hat am Freitag für eine Teillegalisierung von Cannabis in
Deutschland gestimmt. Ab dem 1. April will die Ampelregierung den Anbau
und Besitz bestimmter Mengen von Cannabis für den Eigenkonsum erlauben.
Ab dem 1. Juli sollen Cannabisclubs zum nicht kommerziellen Anbau öffnen
dürfen.Was noch? Commander, der Schäferhund von Joe Biden, soll die
Geheimdienstmitarbeiter des US-Präsidenten mindestens 24-mal gebissen
haben.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
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Rafah: Die letzte Stadt unter Kontrolle der Hamas
Nahost-Überblick: Netanjahu legt Plan für Zukunft Gazas vor,
Unterhändler zuversichtlichLiveblog: Krieg in Israel und Gaza
Amla: Neue EU-Behörde gegen Geldwäsche wird in Frankfurt angesiedelt
Geldwäsche: Bundesregierung will EU-Geldwäschebeh…
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Die geschrumpfte Cannabis-Revolution
23 februari 2024 · 12 min
Als "Legalisierung light" könnte man das Cannabisgesetz bezeichnen, das
der Bundestag am heutigen Freitag verabschieden will. Eine Säule des
ursprünglich von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD)
angedachten Vorhabens ist wegen Konflikten mit dem EU-Recht vorerst
gestrichen worden. So sollen Konsumierende zukünftig zwar
entkriminalisiert und die Ausgabe in Cannabisclubs möglich sein, das
Rauschmittel aber nicht wie ursprünglich geplant in lizenzierten
Geschäften verkauft werden. Gleichzeitig liegen die künftig im
Privatbesitz erlaubten Mengen deutlich höher als einst angedacht. Im
Podcast erklärt Politikredakteur Tilman Steffen, was sich im Vergleich
zur Ursprungsidee verändert hat – und warum er davon ausgeht, dass das
Gesetz frühestens im Herbst in Kraft treten dürfte. Lees meerAusgerechnet ein Mechanismus, der das Internet sicherer machen sollte,
hatte über Jahrzehnte eine massive Sicherheitslücke – und dieser wurde
erst jetzt, nach 25 Jahren, entdeckt. Das Nationale Forschungszentrum
für angewandte Cybersicherheit Athene hat die Sicherheitslücke nun
öffentlich gemacht. Sie sei so groß gewesen, dass Hacker sogar ganze
Institutionen hätten lahmlegen können. Das Beispiel zeigt: Es ist eine
Illusion, dass das Internet sicher gemacht werden könne, analysiert Eva
Wolfnagel, Redakteurin im Digital-Ressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast
beantwortet sie auch, was die Lücke für normale Internetnutzerinnen und
-nutzer bedeutet.Und sonst so? Hilfe, der Camembert ist vom Aussterben bedroht.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Cannbislegalisierung: Geschrumpft und geschreddert
Cannabislegalisierung: Bubatz legal – und dann?
Sicherheitslücke im DNS: Ihr Computer ist angreifbar. Und zwar seit 25
JahrenKeyTrap: Kritische Sicherheitslücke in der Internet-Infrastruktur
Sie wollen mehr exklusive Audi…
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Update: Triumph mit Tennisbällen
22 februari 2024 · 10 min
Offenbar hat sich ihr immer lauterer Protest ausgezahlt: Monatelang
wehrten sich Teile der organisierten Fußballfanszene gegen den geplanten
Einstieg von Investoren bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) – nun hat
die DFL die Suche nach einem Investor abgebrochen. "Eine erfolgreiche
Fortführung des Prozesses scheint in Anbetracht der aktuellen
Entwicklungen nicht mehr möglich", sagte Hans-Joachim Watzke, der
Sprecher der DFL, der Dachorganisation des deutschen Profifußballs.
Tammo Blomberg berichtet regelmäßig für das Sportressort von ZEIT ONLINE
und kennt den Hintergrund des geplatzten Deals. Im Podcast analysiert
er, warum der DFL offenbar so abhängig von der Gunst der Fans ist. Lees meerWirtschaftsminister Robert Habeck hat im Bundestag ein Ende der
Unionsblockade beim Wachstumschancengesetz gefordert. Bereits im
November hatte der Bundestag das entsprechende Gesetzespaket
verabschiedet, das Entlastungen für Unternehmen in Höhe von drei
Milliarden Euro pro Jahr vorsieht. Im Bundesrat wird das Gesetz bislang
von der Union blockiert. Auch der Vermittlungsausschuss konnte den
Streit nicht beilegen. Habeck kritisierte, dass die Vorschläge der Union
für mehr Wachstum zu Steuerausfällen von 45 bis 50 Milliarden Euro im
Haushalt führten, es aber kein Konzept der Union zur Gegenfinanzierung
gebe.Außerdem im Update:
Die Zahl politisch motivierter Angriffe auf Geflüchtete ist in
Deutschland im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Die
Sicherheitsbehörden registrierten insgesamt 2.378 Straftaten – und damit
fast doppelt so viele wie im Vorjahr.Kurz nach Gründung der WerteUnion-Partei um den früheren
Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen sind zwei prominente
Mitglieder schon aus der Partei ausgetreten: der frühere
Bundesvorsitzende des WerteUnion-Vereins, Max Otte, und der
Unternehmensberater und Autor Markus Krall. Beiden ist die
WerteUnion-Partei offenbar nicht radikal genug.Was noch? Benjamin Blümchen bekommt eine neue Stimme
Moderation und Produktion: Hannah Grüne…
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Debatte im Zeichen des Taurus
22 februari 2024 · 12 min
Zwei Jahre nach der russischen Invasion zeichnet sich zunehmend ab, dass
die Zukunft der Ukraine an weiterer militärischer Unterstützung hängen
könnte. Der Bundestag will deshalb an diesem Donnerstag über die
Lieferung von "zusätzlich erforderlichen weitreichenden Waffensystemen
und Munition" diskutieren – ein Vorstoß der Koalitionsfraktionen.
Theoretisch bringen sie damit Bewegung in die seit Monaten anhaltende
Debatte über mögliche Taurus-Lieferungen an die Ukraine. Doch die
umstrittenen Taurus-Marschflugkörper werden in dem betreffenden
Entschließungsantrag namentlich nicht erwähnt. Darum hat die Opposition
einen zweiten Antrag eingereicht, mit Hervorhebung ebendieser
Taurus-Waffensysteme. Jörg Lau ist außenpolitischer Koordinator im
Politikressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er, warum im Antrag der
Ampelfraktionen von den Taurus keine Rede ist. Lees meerVereint als Initiative Strike Germany rufen aktuell Kunstschaffende
weltweit dazu auf, deutsche Kultureinrichtungen zu bestreiken. Der
Vorwurf: Deutsche Kulturinstitutionen seien wie das ganze Land zu
israelfreundlich und duldeten zu wenig Israelkritik. Inzwischen haben
international weit über 1.000 Personen aus Kunst, Kultur, Literatur und
Wissenschaft den Streikaufruf gegen Deutschland unterzeichnet. Im
Berliner Club Berghain führte der Boykott bereits zu mehreren Absagen
von DJs. Tobias Timm aus dem Feuilleton der ZEIT hat recherchiert, wer
hinter Strike Germany steckt und welche Ziele mit dem Streik verfolgt
werden.Und sonst so? Das Fossil, das selbst Fachleute täuschte – bis jetzt
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Koalitionsantrag: Ampelfraktionen wollen weitere Waffenlieferungen an
UkraineAmpelantrag zu Taurus-Lieferung: Sie sind mutiger als der Kanzler
Marschflugkörper für die Ukraine: Strack-Zimmermann will mit der Union
für Tau… -
Update: Sanktionspaket Nummer 13
21 februari 2024 · 11 min
Kurz vor dem zweiten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die
Ukraine beschließt die EU ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Die
Maßnahmen sollen mehr als 200 Personen, Unternehmen und Organisationen
treffen. Ziel des 13. Sanktionspakets gegen Russland sei es, so die
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die "Kriegsmaschinerie
von Präsident Wladimir Putin" weiter zu degradieren. Lees meerDie abschließenden Gesetzespläne für eine Teillegalisierung von Cannabis
wurden am Mittwoch vom Gesundheitsausschuss beschlossen. Sollte der
Gesetzentwurf bei der Abstimmung am Freitag eine Mehrheit im Bundestag
bekommen, könnte die Reform ab April 2024 greifen. Über die Debatte zur
Cannabislegalisierung und die Folgen von Cannabiskonsum für Jugendliche
berichtet Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.Die aktuelle Spielsaison läuft ungewöhnlich schlecht für den FC Bayern.
Nun hat der Verein bekannt gegeben, dass Trainer Thomas Tuchel nur noch
bis zum Saisonende bleiben wird. Oliver Fritsch aus dem ZEIT ONLINE
Sportressort und Host des Podcasts Kicken kann er, berichtet.Was noch? Sam Mendes soll bei vier Filmbiografien über die Beatles Regie
führen.Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Ukraine-Krieg
Russland: Was über den Tod von Alexej Nawalny bekannt ist
Gesetzentwurf: Gesundheitsausschuss des Bundestages billigt
CannabislegalisierungCannabis: Experten plädieren in offenem Brief für Teillegalisierung
Thomas Tuchel: Der FC Bayern kriegt den nächsten Trainer klein
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