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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Update: Wie die CDU das Bürgergeld umbauen will

    19 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der CDU-Parteivorstand hat sich auf Pläne zum Umbau des Bürgergeldes
    geeinigt. Sollte die Partei in der nächsten Amtszeit wieder regieren,
    will sie eine "neue Grundsicherung" einführen, die das erst 2023 in
    Kraft getretene Bürgergeld ersetzt. Die Pläne der CDU sehen unter
    anderem vor, Sanktionen schneller, einfacher und unbürokratischer
    umzusetzen. In aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl ist die CDU
    stärkste Kraft, deshalb hat sich Mark Schieritz aus dem
    ZEIT-Politikressort das Vorhaben genauer angeschaut. Im Podcast erklärt
    er, warum die CDU damit vor allem Symbolpolitik betreibt.
    Lees meer

    Auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz trifft sich
    heute die Ukraine-Kontaktgruppe, um die militärische Unterstützung für
    die Ukraine zu koordinieren. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius
    (SPD) hat ein weiteres Hilfspaket in Höhe von rund einer halben
    Milliarde Euro und Munitionslieferungen angekündigt.
    US-Verteidigungsminister Lloyd Austin versprach, die Ukraine nicht im
    Stich zu lassen.

    Der Österreicher Martin Sellner, früherer Chef der rechtsextremen
    Identitären Bewegung, darf nicht mehr nach Deutschland einreisen. Das
    hat die Ausländerbehörde der Stadt Potsdam entschieden.

    Was noch? Versteh einer die Katzen.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bürgergeld: CDU will Bürgergeld radikal umbauen

    Bürgergeld: Ein bestrafender Sozialstaat schadet sich selbst

    Militär: Ramstein-Konferenz sagt Ukraine Hilfe über Krieg hinaus zu

    Liveblog: Ukraine-Krieg

    Rechtsextremismus: Extremist Martin Sellner darf nicht mehr nach
    Deutschland einreisen

    Martin Sellner: Der rechtsextreme Stratege

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  2. 191 Milliarden eingefrorene Euro

    19 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Im Brüsseler Hauptquartier des Finanzdienstleisters Euroclear liegen
    russische Staatsreserven im Wert von 191 Milliarden Euro. Diese Gelder
    wurden nach Russlands Angriff auf die Ukraine eingefroren, sodass die
    russische Zentralbank zurzeit keinen Zugriff darauf hat. Dennoch sind
    sie aktuell noch Eigentum Moskaus. Die amerikanische Regierung hat
    vorgeschlagen, das Geld als vorgezogene Reparationsleistungen der
    Ukraine zur Verfügung zu stellen. ZEIT-Politikredakteur Mark Schieritz
    erklärt im Podcast, warum das kompliziert ist und ob sich dennoch Wege
    finden lassen, die Ukraine mit dem russischen Geld zu unterstützen.
    Lees meer

    Seit 2019 schießt Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX
    Starlink-Satelliten in den Erdorbit, um einen weltweiten Internetzugang
    aufzubauen. Nun baut das Unternehmen für das US-Militär ein neues
    Satellitennetzwerk auf. Das Ziel diesmal: Starshield soll eine
    allgegenwärtige Überwachung der Erde ermöglichen. ZEIT ONLINE Autor Eike
    Kühl spricht im Podcast über die Idee.

    Und sonst so? Ein lebensrettender Puffer für Lkws.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Paulina Kraft und Hannah Grünewald

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Russland-Vermögen: 191 Milliarden Euro

    Russische Währungsreserven: Das Geld ist da, aber keiner darf ran

    G20-Treffen: Die Weltgemeinschaft gibt es nicht mehr

    Starshield: Starlinks Schwester soll alle überwachen

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  3. Update: Ägypten schützt Grenzen, EU bietet Wirtschaftshilfe

    18 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die Europäische Union hat am Sonntag ein Migrationsabkommen mit Ägypten
    geschlossen. Demnach soll das Land unter anderem seine Grenzen zu Sudan
    und Libyen sichern, um Migranten an ihrer Reise nach Europa zu hindern.
    Im Gegenzug will die EU ihre politische und wirtschaftliche
    Zusammenarbeit mit dem Land verstärken. Ob die Kritik von Grünen und
    Menschenrechtsaktivisten berechtigt ist, weiß Lenz Jacobsen,
    Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die israelische Armee ist erneut in das Al-Schifa-Krankenhaus im
    Gazastreifen vorgedrungen. Dabei ist es nach israelischen Angaben zu
    Feuergefechten mit Terroristen der Hamas gekommen – es gebe Tote und
    Verletzte, teilten Israel und die von der Hamas kontrollierte
    Gesundheitsbehörde mit. Inzwischen ruft die Armee dazu auf, das
    Krankenhaus sowie die umliegenden Viertel zu räumen.

    Das Internetregister für Organspenden ist gestartet. Seit heute können
    sich Menschen in Deutschland ab 16 Jahren auf dem neuen Onlineportal der
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung registrieren. Und angeben,
    ob sie einer Organspende nach dem eigenen Tod zustimmen oder
    widersprechen.

    Was noch? Studierende schenken ihrem Wachmann Flugtickets zu seiner
    Familie.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Migration: EU und Ägypten unterzeichnen Partnerschaftsabkommen

    Schifa-Krankenhaus: Das Kerndilemma des Krieges

    Nahostkrieg: Tote und Verletzte bei Kämpfen in Krankenhaus in Gaza-Stadt

    Organspenderegister: So werden Sie online zum Organspender

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  4. Wie in der Sowjetunion

    18 maart 2024 · 13 min

    Afspelen
    Der Gewinner der Präsidentschaftswahl in Russland stand bereits fest,
    bevor die 112 Millionen Wahlberechtigten drei Tage lang Zeit hatten,
    ihre Stimme abzugeben. Denn Wladimir Putins Wiederwahl wurde von langer
    Hand orchestriert. In Berlin hatten Proteste gegen die Wahl am gestrigen
    Sonntag prominenten Besuch von Julia Nawalnaja, der Witwe des
    verstorbenen Oppositionellen Alexej Nawalny, erhalten. Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie
    Putin die Wahl nutzen und welche Rolle Nawalnaja künftig spielen wird.
    Lees meer

    Bauteile, die während des Flugs abfallen, eine Maschine, die auf dem Weg
    nach Neuseeland plötzlich absackt, und ein toter Whistleblower – der
    US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing steht vor großen
    Schwierigkeiten. Immer wieder treten gravierende Mängel auf. Nun wurde
    der ehemalige Boeing-Manager John Barnett, der seit Jahren auf die
    Missstände aufmerksam gemacht hat, tot aufgefunden – kurz bevor er in
    einem Prozess gegen Boeing als Zeuge aussagen sollte. Heike Buchter,
    US-Korrespondentin der ZEIT, ist von den Problemen bei Boeing wenig
    überrascht. Im Podcast erklärt sie, dass die Ursachen dafür im
    Management liegen.

    Und sonst so? Prank-Alarm bei Tucker Carlson.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Wahl in Russland: Der Wahl-Schein

    Russland: News und Infos

    Wahl in Russland: "Ich sehe ein Regime, das sich in großer Gefahr wähnt"

    Russland: Machtwechsel in Moskau

    Demonstrationen: Nawalnaja bei Demo gegen Putin: Tausende wollen wählen

    Boeing: Hauptsache, die Aktionäre verdienen gut

    Boeing 737 Max 9: "Wenn der Druckabfall vorbei ist, sitzt man wie in
    einem Cabrio"

    Boeing: Boeing-Whistleblower John Barnett tot aufgefunden

    Luftfahrt: Weitere Boeing verliert Rumpfteil im Flug

    Boeing: 50 Verletzte nach technischen Problemen bei Boeing-Flugzeug

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  5. Wie deutlich wird der Kanzler?

    17 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Zum zweiten Mal seit den Terrorattacken der Hamas auf Israel am 7.
    Oktober reist Bundeskanzler Olaf Scholz nach Israel. Er trifft den
    israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Staatspräsident
    Izchak Herzog. Es wird erwartet, dass Scholz für eine Feuerpause werben
    und sich für eine bessere Versorgung der Zivilbevölkerung in Gaza
    einsetzen wird. In den USA, dem mächtigsten Verbündeten Israels, wird
    die Kritik an Israels Vorgehen im Gazastreifen beim Krieg gegen die
    Hamas immer unüberhörbarer. In einem Interview mit MSNBC hat
    US-Präsident Joe Biden kürzlich gesagt, dass Netanjahu Israel mehr
    schade als nütze. Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der
    ZEIT, begleitet den Bundeskanzler auf seiner Nahostreise und ordnet im
    Podcast ein, welches Gewicht seine Worte in Israel haben.
    Lees meer

    Die Bundeswehr hat ein Personalproblem. Die Truppenstärke soll laut
    Verteidigungsministerium bis 2031 von 181.000 auf 203.000 wachsen, doch
    es gibt immer weniger Rekrutinnen und Rekruten. Denn nach dem Überfall
    Russlands auf die Ukraine soll Deutschland "kriegstüchtig" werden, wie
    es Verteidigungsminister Boris Pistorius ausgedrückt hat. In der Debatte
    auch: die Wehrpflicht. ZEIT-Politikredakteur Peter Dausend hat sich die
    verschiedenen Vorschläge genauer angeschaut.

    Alles außer Putzen: Der Frühling kommt – Zeit, zu pflanzen! Das geht
    auch auf dem Balkon.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Joe Biden und Benjamin Netanjahu: Ein Streifen Elend

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Wehrpflicht: Bundesleer

    Die Balkon- und Gartenkolumne Krokuspokus

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  6. Gefährliches Exil

    16 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Vor wenigen Tagen wurde Leonid Wolkow, russischer Oppositioneller und
    langjähriger Mitstreiter von Alexej Nawalny, im litauischen Vilnius von
    einem Unbekannten angegriffen und verletzt. Der Fall zeigt erneut, dass
    Putin-Gegner auch im Exil nicht sicher sind. Nicht immer lassen sich die
    Spuren der vielen Angriffe eindeutig nach Russland zurückführen, doch
    allein die Anzahl lässt vermuten, dass russische Geheimdienste Gegner
    des Regimes auch in Europa verfolgen. Wie westliche Regierungen sie
    schützen können, erklärt ZEIT-ONLINE-Redakteur Maxim Kireev.
    Lees meer

    Seit genau vier Jahren gilt in den Niederlanden auf Autobahnen ein
    allgemeines Tempolimit von 100 Kilometern pro Stunde. Die Regierung des
    rechtsliberalen Ministerpräsidenten Mark Rutte war zwar dagegen, eine
    solche Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen, ein Gerichtsurteil von
    2020 zwang sie aber dennoch zur Umsetzung. Auch in Deutschland wird seit
    Jahrzehnten darüber diskutiert, ob auf Autobahnen ein Tempolimit gelten
    sollte. ZEIT-ONLINE-Autorin Kerstin Schweighöfer berichtet aus den
    Niederlanden und zieht im Podcast Bilanz, was sich dort seit dem
    Tempolimit insbesondere bei den Unfallzahlen verändert hat.

    Alles außer Putzen: Sächsisches Bergsteigen ist jetzt Kulturerbe.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Leonid Wolkow: "Grüße zurück an Wladimir Putin"

    Russland: News und Infos

    Maxim Kusminow: Desertiert. Untergetaucht. Getötet

    Selimchan Changoschwili: Befahl der Kreml einen Mord mitten in Berlin?

    Faktencheck: So viel Sprit spart ein Tempolimit auf der Autobahn

    Tempolimit: News und Infos

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  7. Spezial: Ein geraubtes Leben in Argentinien

    16 maart 2024 · 42 min

    Afspelen
    Mitte der Siebzigerjahre versinkt Argentinien im Chaos: Generalstreiks,
    Hyperinflation, rechte und linke Gruppen, die sich bekämpfen. Am 24.
    März 1976 putscht sich das Militär an die Macht. Der Putsch weckt bei
    vielen Argentinierinnen und Argentiniern zunächst Hoffnung. Jetzt geht
    es aufwärts, glauben viele. Doch die Junta beginnt eine Jagd auf
    politische Aktivistinnen, Journalisten und Gewerkschafter.
    Lees meer

    Miguel Santucho Navajas ist damals noch nicht einmal ein Jahr alt. Viel
    zu jung, um zu verstehen, was im Land vor sich geht – und dass das
    Regime seine Eltern im Visier hat. Im Sommer 1976 dringen Soldaten in
    die Wohnung ein und verhaften Miguels Mutter Cristina. Den neun Monate
    alten Miguel lassen sie zurück.

    Daniel wächst im Süden von Buenos Aires auf, unter ganz anderen
    Umständen als Miguel. Seine Eltern sind Anhänger der Diktatur. Daniels
    Vater ist Polizist in einer Spezialeinheit. Daniel vermutet, dass auch
    sein Vater Menschen entführt, vielleicht sogar ermordet hat.

    1983 endete die Militärherrschaft. 40 Jahre später begegnen sich Miguel
    und Daniel zum ersten Mal. Ihre Vergangenheit ist grundverschieden –
    aber es gibt etwas, das die beiden Männer verbindet. In diesem
    "Was-Jetzt?"-Spezial erzählen wir die Geschichte von Miguel und Daniel,
    deren Leben ohne das Regime wohl ganz anders verlaufen wäre.

    Moderation: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Constanze Kainz

    Recherche: Pia Rauschenberger, Stella Schalomon

    Sounddesign: Joscha Grunewald

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  8. Update: Das Weimarer Dreieck und die Ukraine

    15 maart 2024 · 9 min

    Afspelen
    In den letzten Wochen war das deutsch-französische Verhältnis eher
    angespannt. Vor allem wegen Differenzen in der Ukraine-Unterstützung.
    Bundeskanzler Olaf Scholz lehnt die Lieferung von
    Taurus-Marschflugkörpern aus Sorge vor einer Kriegsbeteiligung vehement
    ab. Der französische Präsident Emmanuel Macron will den Einsatz von
    westlichen Bodentruppen nicht ausschließen. Am Freitag sind sie jetzt zu
    einem gemeinsamen Treffen mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald
    Tusk zusammengekommen, um über die weitere Unterstützung für die Ukraine
    zu beraten. Welche Rolle Tusk dabei einnimmt, weiß Michael Schlieben. Er
    ist politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er,
    welche Bedeutung das Treffen hat.
    Lees meer

    "Die Klimaziele 2030 sind in Sicht." Das teilte der Präsident des
    Umweltbundesamtes (UBA) Dirk Messner mit. Er verwies auf neue
    Projektionen des Amtes, laut denen die Treibhausgasemissionen bis 2030
    stärker sinken als bisher angenommen. Nämlich um 64 Prozent im Vergleich
    zu 1990. Das gesetzte Ziel ist ein Rückgang um 65 Prozent.
    Bundesklimaschutzminister Robert Habeck zeigt sich optimistisch, mahnt
    aber, dass bereits beschlossene Maßnahmen auch noch umgesetzt werden
    müssen, um die Ziele wirklich einzuhalten. Dann sei es aber durchaus
    realistisch. Mark Schieritz ist Leiter des Politikressorts bei DIE ZEIT.
    Im Podcast erklärt er, ob Habecks Optimismus gerechtfertigt ist.

    Außerdem im Update:

    Nach langem Ringen haben sich die EU-Staaten auf ein Lieferkettengesetz
    geeinigt. Deutschland hatte sich auf Drängen der FDP enthalten. Warum,
    erklärt ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Zacharias Zacharakis.

    Was noch? Podcast hören und Englisch lernen? Das geht jetzt mit dem
    neuen Podcast "English, please" von ZEIT ONLINE und ZEIT SPRACHEN. Alle
    14 Tage gibt's hier eine neue Folge.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    W…

  9. 112 Millionen Russen haben keine Wahl

    15 maart 2024 · 13 min

    Afspelen
    In Russland wird ab heute und bis Sonntag ein neuer Präsident gewählt.
    Der Sieger steht auch schon fest: der amtierende Präsident Wladimir
    Putin. Um erneut kandidieren zu können, hatte Putin die Verfassung
    ändern lassen. Oppositionelle wie Boris Nadeschdin oder Jekaterina
    Dunzowa wurden gar nicht erst zur Wahl zugelassen. Also worum geht es
    bei einer Wahl, deren Ausgang schon vorher gewiss ist? Das weiß Michael
    Thumann. Er ist außenpolitischer Korrespondent und berichtet für DIE
    ZEIT aus Moskau. Im Podcast erklärt er, mit welcher Erzählung Putin in
    seine dann fünfte Amtszeit gehen wird.
    Lees meer

    Der sonst so zerstrittene US-Kongress war sich am Mittwoch ungewohnt
    einig, als er für ein Gesetz gestimmt hat, das die Videoplattform TikTok
    zum Eigentümerwechsel zwingen soll. 352 Abgeordnete stimmten dafür, 65
    dagegen. Der CEO von TikTok, Shou Chew, sagte, dass das Gesetz dazu
    führen werde, dass TikTok in den USA verboten wird, und kündigte an,
    sich dagegen mit rechtlichen Mitteln zu wehren, und hat alle TikTok-User
    aufgerufen, in den USA dagegen zu protestieren. Bevor das Gesetz in
    Kraft treten kann, muss es noch durch den Senat. Joe Biden wiederum hat
    bereits angekündigt, es zu unterzeichnen, sollte auch der Senat dafür
    sein. Johanna Roth berichtet für ZEIT ONLINE aus Washington, D. C. Im
    Podcast erklärt sie, welche konkreten Bedenken US-Politiker gegen TikTok
    haben.

    Und sonst so: Eine dänische Stadt will zu vielen Möwen mit einem
    ungewöhnlichen Manöver beikommen: sie erschießen.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    Russland: Machtwechsel in Moskau

    Wahl in Russland: Der Wahl-Schein

    Jekaterina Dunzowa: "Ich mache doch nichts Illegales"

    "Der Ostcast" / Wahl in Russland: Die Qual der Wahl

    Soziale Medien: TikTok kündigt Widerstand gegen US-Gesetz zu
    Eigentümerwechsel an

    TikTok: US-Kongress stimmt für Ge…

  10. Update: Kritik am Kanzler-Basta

    14 maart 2024 · 8 min

    Afspelen
    Eine deutliche Mehrheit im Bundestag will nicht, dass Deutschland der
    Ukraine sofort Taurus-Marschflugkörper liefert. Auf Antrag der
    Unionsfraktion hat das Parlament am Donnerstag erneut darüber
    abgestimmt. Bei 690 abgegebenen Stimmen sprachen sich 495 Abgeordnete
    gegen den Antrag aus, 190 dafür und fünf enthielten sich. Zwar stimmten
    die Abgeordneten von Grünen, FDP und SPD mehrheitlich gegen den Antrag
    der Opposition – dennoch bleiben die Ampelparteien in der Taurus-Frage
    gespalten. Führende Grünen- und FDP-Politiker kritisierten Bundeskanzler
    Olaf Scholz, der erst am Tag zuvor im Bundestag erneut klargestellt
    hatte, dass er die Taurus-Lieferung kategorisch ablehnt. Ferdinand Otto
    aus dem ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft
    analysiert, wie er diesen harten Ton der Ampelkoalitionäre untereinander
    einschätzt.
    Lees meer

    Nach den wiederholten Streiks im Bahnverkehr, an den Flughäfen und
    Unikliniken wächst die öffentliche Kritik an den Gewerkschaften. Auch
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat sich nun kritisch über die
    vielen Streiks in Deutschland geäußert. Es werde "zu viel für immer
    weniger Arbeit gestreikt beziehungsweise geworben", sagte er beim
    Zukunftstag Mittelstand in Berlin. Weniger Arbeit könne sich Deutschland
    nicht leisten, sagte Habeck. Seine Begründung: Deutschlands Wirtschaft
    stagniere – und es gebe mindestens 700.000 offene Stellen.

    Außerdem im Update:

    Das Europäische Parlament klagt gegen die Entscheidung der
    EU-Kommission, eingefrorene EU-Mittel in Höhe von rund zehn Milliarden
    Euro für Ungarn freizugeben.

    Was noch? Berliner Techno wird deutsches Kulturerbe.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Konstantin Zimmermann und Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Ukraine-Krieg: Bundestag stimmt gegen Taurus-Lieferung an die Ukraine

    Liveblog: Krieg in der Ukraine

    Olaf Scholz und der Taurus-Streit: Die Legende vom Frieden…

  11. Olaf Scholz und das kategorische Nein

    14 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    An diesem Donnerstag stimmt der Bundestag auf Antrag der Union erneut
    über eine Lieferung des Marschflugkörpers Taurus an die Ukraine ab.
    Bundeskanzler Olaf Scholz lehnt diese weiter ab, während Grüne, FDP und
    Union sich dafür einsetzen. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter
    des Politikressorts der ZEIT. Im Podcast analysiert er, wie berechtigt
    die Bedenken des Kanzlers sind.
    Lees meer

    366 Tage lang, seit zwölf Monaten, sind die Weltmeere an jedem einzelnen
    Tag wärmer als zum jeweiligen Datum in der Vergangenheit. Teile der
    Wissenschaft sehen das als Zeichen, dass der Klimawandel noch schneller
    voranschreitet als erwartet. Elena Erdmann aus dem Wissensressort von
    ZEIT ONLINE ordnet ein, woher die hohen Temperaturen kommen und welche
    Folgen sie für Ökosysteme haben werden.

    Und sonst so? Warnung: Giftiges Kätzchen entwischt!

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Konstantin Zimmermann, Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

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    Liveblog: Krieg in der Ukraine

    Bundeskanzler: Abgeordnete befragen Olaf Scholz in Taurus-Streit

    Taurus-Lieferungen an Ukraine: "Besonnenheit ist das, worauf die Bürger
    einen Anspruch haben"

    Klimawandel: 366 Hitzerekorde

    Korallensterben: Wie die Regenwälder der Meere noch zu retten sind

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  12. Update: Eine Luftbrücke für den Gazastreifen

    13 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    "Den Menschen in Gaza fehlt es am Nötigsten": So hat
    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) die Lage beschrieben.
    Er beauftragte die Luftwaffe, eine Luftbrücke nach Gaza zu unterstützen,
    die von Jordanien initiiert wurde. Darüber soll die Zivilbevölkerung des
    Gazastreifens mit Hilfsgütern versorgt werden.
    Lees meer

    Das weltweit erste KI-Gesetz: So beschreibt das Europaparlament die
    Verabschiedung eines umfassenden Gesetzes zur Regulierung künstlicher
    Intelligenz. Künftig sollen KI-Systeme stärker kontrolliert werden – und
    ihr Einsatz in bestimmten Fällen auch verboten werden. Zum Beispiel wenn
    Betroffene durch die Nutzung diskriminiert werden. Wie und wann die neue
    Regelung umgesetzt werden soll, erklärt Jakob von Lindern. Er ist Leiter
    des Digitalressorts bei ZEIT ONLINE und geht auch auf die Kritik an dem
    Gesetz ein.

    Außerdem im Update:
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bekräftigt bei einer Regierungsbefragung
    im Bundestag sein Nein zu Taurus-Lieferungen an die Ukraine. Der
    CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen warf Scholz vor, widersprüchliche
    Antworten in der Taurus-Frage zu geben.

    Was noch? In der Ukraine gibt es jetzt den ersten Fußballverein für
    Veteranen mit Amputationen.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Constanze Kainz und Rita Lauter

    Mitarbeit: Lea Schüler und Konstantin Zimmermann

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    Hungersnot in Gaza: Pistorius genehmigt Abwurf von Hilfsgütern über dem
    Gazastreifen

    Hilfsgüter für den Gazastreifen: Was die Hilfswege in den Gazastreifen
    versperrt

    EU-Parlament stimmt KI-Gesetz zu

    Bundestag: Heftiger Schlagabtausch bei Scholz-Befragung zu Taurus

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  13. Warum die USA Interesse an Haitis Schicksal haben

    13 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    "Kriminelle haben das Land übernommen. Es gibt keine Regierung", so
    fasste der Vizepräsident Guyanas, Bharrat Jagdeo, bereits am Sonntag die
    Situation in Haiti zusammen. Der haitianische Regierungschef Ariel Henry
    hatte sich Ende Februar eigentlich mit der Opposition darauf geeinigt,
    bis zu den nächsten Neuwahlen gemeinsam zu regieren. Jetzt ist er
    zurückgetreten. Wie es nach dem Rückzug Henrys weitergehen kann, was das
    für die Einwohner des Inselstaates bedeutet und welche Rolle dabei den
    USA zukommt, erklärt Günther Maihold. Er ist Professor der
    Politikwissenschaft am Lateinamerika-Institut der FU Berlin.
    Lees meer

    Die Debatte um die Gefahr KI-generierter Bilder und ihren Einfluss auf
    politische Meinungsbildung ist nicht neu. Doch dass ein vom Buckingham
    Palace veröffentlichtes Bild in diese Diskussion hineinspielt,
    überrascht. Seit Prinzessin Kate im Januar operiert wurde, ist sie nicht
    mehr öffentlich aufgetreten. Über ihre Abwesenheit wurde viel
    spekuliert. Am Sonntag postete der Palast dann ein offizielles Foto von
    ihr und ihren Kindern auf X, das zu sagen schien: Alles okay, Kate
    geht's super. Doch das Foto war an einigen Stellen retuschiert. Wie
    gefährlich ist es, wenn Institutionen wie das britische Königshaus
    bearbeitete Bilder veröffentlichen? Wie kann man unterscheiden, was
    echt ist und was nicht und welche Folgen hat das auf das globale
    Superwahljahr? Das erklärt Lisa Hegemann im Podcast. Sie ist Leiterin
    des Digitalressorts bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so: Nürnberger Bratwürste aus Niederbayern? Kann es gar nicht
    geben.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Prinzessin Kate: Vertrauen wegretuschiert

    Kate Middleton: Krank? Ich doch nicht, niemals

    Krisenstaat: Haitis Premierminister Ariel Henry tritt zurück

    Karibikstaat: Haiti verlängert Ausnahmezustand wegen Bandengewalt

    Sie wollen mehr…

  14. Update: Viele Mängel bei der Bundeswehr

    12 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    Angesichts der eskalierenden Bandengewalt in Haiti hat Premierminister
    Ariel Henry angekündigt, sein Amt niederzulegen. Bis eine neue Regierung
    ernannt wird, soll ein siebenköpfiger Präsidialrat eingesetzt werden.
    Mächtige kriminelle Banden, die bereits große Teile Haitis und fast die
    gesamte Hauptstadt Port-au-Prince kontrollieren, hatten zuvor Henrys
    Rücktritt gefordert.
    Lees meer

    Die AfD ist zum Auftakt des Berufungsprozesses gegen die Einstufung der
    gesamten Partei als rechtsextremistischer Verdachtsfall mit mehreren
    Anträgen gescheitert. Seit dem heutigen Dienstag wird am
    Oberverwaltungsgericht Münster über die Klage der Partei gegen den
    Verfassungsschutz verhandelt. Das Urteil des Münster Gerichts gilt als
    richtungsweisend für die Zukunft der AfD. Wie es angesichts dessen im
    Gerichtssaal zugeht, schildert ZEIT-Redakteur Paul Middelhoff, der den
    Prozess vor Ort verfolgt.

    Laut Eva Högl (SPD), der Wehrbeauftragten des Bundestags, hat sich die
    Situation der Bundeswehr in den Bereichen Personal, Material und
    Infrastruktur im vergangenen Jahr kaum verbessert. Es seien aber
    wichtige Weichen gestellt worden und die Bundeswehr sei auf dem Weg,
    vollständig einsatzbereit zu sein, so Högl.

    Was noch? Vorlesungen bei Prof. Campino

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krisenstaat: Haitis Premierminister Ariel Henry tritt zurück

    Haiti: News und Infos

    OVG Münster: AfD scheitert in Berufungsprozess mit Antrag auf Vertagung

    AfD und Junge Alternative: Die AfD gegen die Bundesrepublik Deutschland

    Bundesamt für Verfassungsschutz: Falsche Freunde

    Bundeswehr: Wehrbeauftragte fordert "substanzielle Verbesserungen" bei
    der Truppe

    Verteidigung: Bundeswehrverband berichtet von "massiven Problemen" bei
    der Truppe

    Bundeswehr: News und Infos

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  15. Richtungsweisende Tage für die AfD

    12 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    In einem Berufungsverfahren am Oberverwaltungsgericht Münster klagen die
    AfD und ihre Jugendorganisation, die Junge Alternative (JA), dagegen,
    dass das Bundesamt für Verfassungsschutz sie als rechtsextremistische
    Verdachtsfälle eingestuft hat. Bereits vor zwei Jahren hatte die AfD
    deswegen erfolglos gegen den Verfassungsschutz geklagt. Was das Urteil
    in Münster für die Zukunft der AfD und ein mögliches
    Parteiverbotsverfahren bedeutet, erklärt ZEIT-ONLINE-Politikredakteur
    Christian Parth im Podcast.
    Lees meer

    Im Tarifstreit zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen
    Bahn ist weiter keine Einigung in Sicht. Für den heutigen Dienstag hatte
    die GDL bereits den sechsten Streik im aktuellen Tarifkonflikt
    angekündigt. Eine formale Schlichtung könnte zu einem Kompromiss führen,
    doch GDL-Chef Claus Weselsky lehnt ein solches Verfahren bisher ab.
    David Gutensohn, stellvertretender Leiter des
    ZEIT-ONLINE-Arbeitsressorts, ordnet ein, wie es im Tarifstreit
    weitergeht und ob es am Ende trotz Weselskys Widerstand zu einer
    Schlichtung kommen könnte.

    Und sonst so? Nach Äpfeln, Nüssen und Curry soll der Wein im Alten Rom
    geschmeckt haben.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Rechtsextremismus: Verfassungsschutz bereitet offenbar neues
    AfD-Gutachten vor

    Verfassung: Wichtige Entscheidung im Streit AfD gegen Verfassungsschutz

    AfD und Junge Alternative: Die AfD gegen die Bundesrepublik Deutschland

    Tarifstreit bei der Deutschen Bahn: Ohne Druck wird das nichts

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  16. Update: Päpste und die Politik

    11 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    Das Wort des Papstes hat moralisches Gewicht, und deshalb fällt die
    Kritik an seinen neuesten Äußerungen zum Krieg gegen die Ukraine derzeit
    umso deutlicher aus. In einem vorab veröffentlichten Auszug aus einem
    Interview mit dem Schweizer Sender RSI sagte Franziskus: "Wenn man
    sieht, dass man besiegt ist, dass es nicht gut läuft, muss man den Mut
    haben, zu verhandeln." Weiter appellierte er, dass man den Mut haben
    müsse, die "weiße Fahne" zu hissen. Obwohl er weder die Ukraine noch
    Russland beim Namen nannte, wurden seine Worte von vielen als
    Aufforderung an die Ukraine verstanden, zu kapitulieren. Der Vatikan
    versucht seitdem, die umstrittenen Äußerungen des Papstes
    zurechtzurücken. Päpste haben sich immer wieder zu Kriegen und
    Konflikten geäußert, meistens in einer vermittelnden Absicht. Warum das
    bei Franziskus anders wirkt, erklärt Raoul Löbbert, Chefkorrespondent
    von Christ & Welt bei der ZEIT.
    Lees meer

    Nachdem die Verhandlungen über eine neue Waffenruhe zwischen Israel und
    der Hamas ins Stocken geraten sind, wachsen mit Beginn des muslimischen
    Fastenmonats Ramadan die Sicherheitsbedenken in Israel. Nach
    Einschätzung des israelischen Auslandsgeheimdiensts Mossad sei die Hamas
    bestrebt, die Region während des Fastenmonats "in Brand zu setzen". Im
    Westjordanland hat Israel deshalb das Militär verstärkt. In Jerusalem
    dürfen Muslime offiziell zwar auf dem Tempelberg beten, aber auch dort
    patrouillieren Tausende Polizisten. Die Sicherheitslage soll wöchentlich
    neu bewertet werden. Und in Gaza wird der Ramadan komplett anders
    gefeiert werden als in den vergangenen Jahren, weil es an Lebensmitteln,
    Häusern und Ruhe fehlt.

    Außerdem im Update:

    - An diesem Montag berät der Verteidigungsausschuss des Bundestags in
    einer Sondersitzung über das abgehörte Gespräch von Luftwaffenoffizieren
    zu einer möglichen Taurus-Lieferung.

    - Die Lokführergewerkschaft GDL hat zum Dienstag erneute Streiks
    angekündigt. Jetzt will die Bahn den Streik per Eilantrag beim
    Arbeitsgericht Frankfurt sto…

  17. Sudan: 25 Millionen Hungernde und kein Ende in Sicht

    11 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Laut dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen droht im Sudan
    die weltweit größte Hungerkrise. Hintergrund ist der Machtkampf zwischen
    dem sudanesischen Militär und den Paramilitärs der Rapid Support Forces
    (RSF). Wie aus dem Krieg eine akute Hungerkrise werden konnte, erklärt
    Andrea Böhm aus dem ZEIT-Politikressort – und berichtet von der
    bemerkenswerten Resilienz der Bevölkerung.
    Lees meer

    Die mutmaßlichen Komplizen der kürzlich festgenommenen RAF-Terroristin
    Daniela Klette befinden sich noch immer auf der Flucht. Burkhard Garweg
    soll jahrelang auf einem Bauwagenplatz in Berlin untergetaucht sein.
    Dort durfte sich Hannah Knuth als erste Reporterin umsehen.

    Und sonst so? 2.500 Begriffe aus der Corona-Pandemie hat die Linguistin
    Annette Klosa-Kückelhaus in einem Online-Wörterbuch festgehalten. Das
    ZEIT-Interview zum Wörterbuch finden Sie hier.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Sudan: Zwei Männer zerstören ihr Land

    Sudan: Zahl der Vertriebenen im Sudan übersteigt zehn Millionen

    Ehemalige RAF-Terroristen: 30 Jahre auf der Flucht

    RAF: Hunderte solidarisieren sich bei Demo in Berlin mit Daniela Klette

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  18. Kein Abkommen zu Ramadan?

    10 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Ein Abkommen zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen vor Beginn
    des muslimischen Fastenmonats Ramadan am 10. März scheint immer
    unwahrscheinlicher. US-Präsident Joe Biden hält ein Abkommen vor dem
    Fastenmonat für dringend notwendig, um Eskalationen in Ostjerusalem zu
    verhindern. Über die Folgen ergebnisloser Verhandlungen für die Lage in
    Gaza und für Israel, spricht Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin und
    Autorin für ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Zwei Frauen, die ein Schicksal teilen: Die russische Julija Nawalnaja
    und die Belarussin Swetlana Tichanowskaja sind die Ehefrauen der
    Oppositionspolitiker Alexej Nawalny und Sergej Tichanowski. Beide Männer
    haben für ihren politischen Kampf einen hohen Preis gezahlt, nun führen
    ihre Frauen den politischen Kampf gegen Diktaturen, gegen autoritäre
    Regime und das Unrecht, das sie verüben, aus dem Exil fort. Über das
    Treffen zwischen Julija Nawalnaja und Swetlana Tichanowskaja in München
    und was die beiden Frauen politisch bewegen könnten, berichtet Alice
    Bota, Redakteurin im Ressort Politik, DIE ZEIT.

    Alles außer Putzen: Pollenallergie? Dafür gibt es eine App!

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Luft- und Seebrücke: Wie Hilfe den Gazastreifen erreichen soll

    Gazastreifen: Joe Biden sieht Hamas für Geiseldeal verantwortlich

    Julija Nawalnaja und Swetlana Tichanowskaja: "Weil ich es kann"

    Alexej Nawalny: Sie trotzen der Angst

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  19. Spezial: Zwei Jahresgehälter für ein Menschenleben

    9 maart 2024 · 34 min

    Afspelen
    Im Februar lädt Ziad (Name geändert) ein Foto ins Internet. Es zeigt
    eine glückliche Familie: Vater, Mutter und drei Kinder am Strand, der
    Himmel strahlend blau. Darüber steht ein Appell: "Helfen Sie meiner
    Familie in Gaza zu überleben."
    Lees meer

    Ziad, ein junger Palästinenser aus Gaza, der in Deutschland studiert,
    hat das Hilfsgesuch auf einer Spendenplattform eingestellt. Er braucht
    Zehntausende Euro, um seiner Familie, die im Süden des Gazastreifens um
    ihr Leben bangt, die Flucht nach Ägypten zu ermöglichen.

    Denn: Der einzige Weg aus dem isolierten Kriegsgebiet im Mittelmeer
    führt für sie über eine skrupellose Agentur, die jenen, die es sich
    leisten können, die Ausreise über die eigentlich geschlossene Grenze
    verspricht. Bis zu 8.000 Euro kostet das für einen Erwachsenen und ist
    längst keine Garantie für eine schnelle Flucht über die Grenze, sondern
    vor allem ein vages Versprechen.

    Wenn dieses Versprechen aufgeht, könnte Ziads Familie noch vor Beginn
    des Ramadan raus aus dem Gazastreifen – und damit vor dem 10. März, an
    dem Israel möglicherweise seine Offensive auf die Stadt beginnen
    will. Es könnte ihren letzten Weg raus aus Rafah bedeuten.

    Anna-Theresa Bachmann vom Journalismus-Kollektiv Selbstlaut und Laila
    Sieber haben zu der Agentur recherchiert und mit Ziad und seinem Vater
    in Gaza gesprochen. In diesem "Was jetzt?"-Spezial erzählen wir die
    Geschichte der Familie: vom verzweifelten Versuch, dem Hunger und der
    Zerstörung in Gaza zu entkommen, und der Hilflosigkeit derer, die in der
    Ferne um ihre Angehörigen und Freunde bangen.

    Moderation: Constanze Kainz

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Recherche: Anna-Theresa Bachmann und Laila Sieber

    Sounddesign und Produktion: Joscha Grunewald

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  20. Wehrpflicht und Zivilschutz: Deutschland schaut nach Skandinavien

    9 maart 2024 · 13 min

    Afspelen
    Vier Tage war Verteidigungsminister Boris Pistorius diese Woche auf
    Skandinavien-Reise. Im Podcast erklärt Jörg Lau, außenpolitischer
    Koordinator im Politikressort der ZEIT, warum diese Reise von einer
    Gewichtsverschiebung in Europa zeugt. Und erklärt, wie das schwedische
    Modell der Wehrpflicht – dort werden alle 18-Jährigen vom Militär
    erfasst, wobei nur fünf bis zehn Prozent dann tatsächlichen Wehrdienst,
    auf Freiwilligenbasis, leisten – funktioniert.
    Lees meer

    700 Millionen Menschen auf der Welt gelten als extrem arm. Jeder von
    ihnen erhielt im Jahr 2022 durchschnittlich 79 Cent pro Tag aus
    Hilfsprogrammen zur Armuts- und Hungerbekämpfung. Zum Überleben braucht
    ein Mensch 2,15 Dollar laut Weltbank. Dennoch gelingt es Menschen immer
    wieder, sich aus dieser extremen Armut zu befreien. Einer von ihnen ist
    Jean Pierre Kawaya aus dem Kongo. Er lebt in einer der ärmsten Regionen
    der Welt. Judith Raupp hat ihn besucht.

    Alles außer Putzen: In der Worcester Public Library werden Nutzern den
    gesamten März fällige Gebühren erlassen, wenn sie ein Katzenfoto zeigen.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    Wehrpflicht: "Ich könnte eingezogen werden. Ohne Chance, mich darauf
    vorzubereiten"

    Wehrpflicht: Warum Schwedens Wehrpflicht-Modell in Deutschland nicht
    funktioniert

    Armut in Entwicklungsländern: Der Wohlstand des Papa Jean Pierre

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  21. Wo die globale Geschlechtergerechtigkeit steht

    8 maart 2024 · 11 min

    Afspelen
    1911 fand der erste internationale Frauentag statt. Die zentrale
    Forderung war damals das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Seit
    1918 dürfen Frauen in Deutschland wählen. Mehr als hundert Jahre später
    ist noch immer keine völlige Gleichberechtigung erreicht. In keinem Land
    der Welt. Die UN schrieb dieses Jahr in ihrem jüngsten Bericht zur
    Geschlechtergerechtigkeit von einem "organisiertem Backlash" der
    Frauenrechte. Was das genau bedeutet, weiß Andrea Böhm. Sie ist
    Politikredakteurin bei DIE ZEIT. Im Podcast berichtet sie, wofür Frauen
    global kämpfen und welche Fortschritte es trotz allem gibt.
    Lees meer

    Im Jahr 2022 kam es in Burkina Faso zu zwei Militärputschen. Im Januar
    wurde die Regierung gestürzt und ein Übergangsparlament gebildet. Acht
    Monate später wurde erneut geputscht. Die Bundesentwicklungsministerin
    Svenja Schulze hat das Land jetzt besucht. Sie ist damit die erste
    europäische Ministerin, die seitdem dort war. Im Anschluss besuchte
    Schulze Benin. Was die Ministerin dort verfolgte, weiß Issio Ehrich. Er
    hat sie nach Westafrika begleitet und berichtet für ZEIT ONLINE. Im
    Podcast erklärt er, warum die Reise ein politischer Balanceakt war.

    Und sonst so: Türkisches Café verbietet Gespräche über Politik, die
    Gäste freuen sich.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    Feministischer Aktivismus: Nicht einen Schritt zurück

    Der Internationale Frauentag 2024

    Westafrika: Mali, Burkina Faso und Niger verlassen die Ecowas

    Podcast: Ehrlich jetzt? / Svenja Schulze: "Wir müssen uns mit der
    kolonialen Vergangenheit auseinandersetzen"

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  22. Update: Das Tesla-Werk steht still – und die Bahn auch

    7 maart 2024 · 9 min

    Afspelen
    Zwei Jahre ist es her, dass in Grünheide die große Tesla-Fabrik eröffnet
    wurde, die Gigafactory. Protest gab es von Anfang an, doch zuletzt hat
    sich dieser zugespitzt: Unbekannte hatten am Dienstag wenige Kilometer
    vom Werk entfernt einen Hochspannungsmast in Brand gesetzt. Die Fabrik
    wurde evakuiert, die Produktion gestoppt. Zu dem Anschlag bekannt hat
    sich mittlerweile die linksextreme Vulkangruppe. Laut Bekennerschreiben
    gehe es der Gruppe um die "komplette Zerstörung der Gigafactory”. Tesla
    selbst plant seit geraumer Zeit, die Gigafactory zu vergrößern, dafür
    müssten rund 100 Hektar Kiefernforst weichen. Außerdem besetzen seit
    vergangener Woche Umweltaktivistinnen und Umweltaktivisten das
    Waldstück. Maike Rademaker war dort für ZEIT ONLINE unterwegs. Im
    Podcast analysiert sie, wie die Menschen im besetzten Wald auf den
    Brandanschlag reagiert haben.
    Lees meer

    Die Europäische Volkspartei (EVP) zieht mit der CDU-Politikerin Ursula
    von der Leyen als Spitzenkandidatin in die Europawahlen. Beim Kongress
    der konservativen europäischen Parteienfamilie EVP in Bukarest stimmten
    400 Delegierte für von der Leyen, 89 gegen sie. Als Spitzenkandidatin
    der EVP bewirbt sich von der Leyen gleichzeitig um eine zweite Amtszeit
    als Präsidentin der EU-Kommission.

    Außerdem im Update: Die Lokführergewerkschaft GDL bestreikt seit dem
    frühen Donnerstagmorgen erneut den Bahnverkehr. Im Personenverkehr
    dauert der Bahnstreik bis Freitagmittag an.

    Was noch? Weniger Vandalismus im Bahnhof – dank Büchern.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Tesla in Grünheide: "Jetzt reicht es!"

    Anschlag: Tesla-Produktion in Grünheide bis Ende nächster Woche
    unterbrochen

    Grünheide: Anwohner stimmen gegen Erweiterung von Tesla-Fabrik

    Aktivisten in Grünheide: Gekommen, um zu campen

    Europawahl: EVP kürt Ursula von der Leyen zur Spitzenkandidatin

    Europawahl…

  23. Ein Landkreis im Zentrum der Asyldebatte

    7 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    Am Mittwoch haben die Länderchefs mit Bundeskanzler Olaf Scholz über das
    künftige Vorgehen in der Asylpolitik diskutiert. Dass der Umgang mit
    Geflüchteten in Deutschland gerade neu verhandelt wird, zeichnete sich
    schon im Vorfeld des Gipfels ab. Vergangene Woche war eine Debatte
    darüber entbrannt, ob man Asylbewerber deutschlandweit zum Arbeiten
    verpflichten soll. Das Asylbewerberleistungsgesetz erlaubt es Kommunen
    bereits jetzt, Asylbewerber zu gemeinnütziger Arbeit zu verpflichten.
    Umgesetzt wird das Gesetz neuerdings im ostthüringischen
    Saale-Orla-Kreis. Der dortige neue Landrat Christian Herrgott (CDU)
    findet: Die Asylbewerber sollten der Gesellschaft etwas zurückgeben.
    Kolja Rudzio ist Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Im Podcast analysiert
    er, ob das Vorhaben des Saale-Orla-Kreises auch etwas mit dem
    Umfragehoch der AfD in Thüringen zu tun hat.
    Lees meer

    Erst fünf Monate nach dem Großangriff der Hamas auf Israel halten es die
    Vereinten Nationen nun für "wahrscheinlich", dass es am 7. Oktober zu
    systematischer sexualisierter Gewalt gekommen ist. Laut Bericht der
    zuständigen UN-Sonderbeauftragten für sexualisierte Gewalt in
    Konflikten, Pramila Patten, gebe es "berechtigten Grund zur Annahme",
    dass es an mindestens drei Orten zu Vergewaltigungen und
    Gruppenvergewaltigungen gekommen sei. Steffi Hentschke berichtet für
    ZEIT ONLINE aus Israel. Im Podcast ordnet sie den UN-Bericht ein und
    beantwortet, wie dieser in Israel aufgenommen wird.

    Und sonst so? "Bibi Blocksberg"-Fans können die 150. Hörspiel-Folge
    selbst mitgestalten.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Asylgipfel: Was die Regierung bei der Migration tut – und was nicht

    Asylbewerber: Städte- und Gemeindebund lehnt Arbeitspflicht für
    Asylsuchende ab

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Sexualverbrechen der Hamas: Die UN bestätigt, was längst bele…

  24. Update: Was der Super Tuesday über die Kandidaten und ihre Wähler verrät

    6 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der Super Tuesday gilt als der wichtigste Termin der Vorwahlen in den
    USA. Dabei konnten sich am Dienstag wenig überraschend der aktuelle
    Präsident Joe Biden und der ehemalige Präsident Donald Trump
    durchsetzen. Offiziell ernennen beide Parteien ihre Kandidaten für die
    Präsidentschaftswahl erst im August. Doch schon jetzt zeichnet sich ein
    erneutes Duell von Trump gegen Biden im November ab. In aktuellen
    Umfragen würden aktuell mehr Menschen für Trump stimmen. Wie
    aussagekräftig diese Umfragen sind, weiß Christian Endt. Er leitet
    stellvertretend das Ressort Daten und Visualisierung bei ZEIT ONLINE. Im
    Podcast erklärt er, warum sich die Wählerschaft erneut für die beiden
    entscheidet und welche Themen die Wahl bestimmen.
    Lees meer

    In der Nacht auf Mittwoch hat die Ukraine laut eigenen Angaben einen
    russischen Drohnenangriff abgewehrt. 42 Drohnen wurden demnach vom
    russischen Militär abgefeuert. 38 davon konnte das ukrainische Militär
    aufhalten und zerstören. Warum zunehmend auch der Luftraum in diesem
    Krieg umkämpft ist, weiß Maxim Kireev. Für ZEIT ONLINE berichtet er über
    internationale Politik, Russland und Osteuropa. Im Podcast erklärt er,
    wie die Ukraine sich momentan verteidigt.

    Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine neue Bafög-Reform beschlossen.
    Die sieht unter anderem eine Studienstarthilfe für Studienanfänger aus
    finanziell schwachen Familien vor. Die Regelung zur Rückzahlung wird
    strenger, weil sie an die "aktuelle Einkommens- und Preisentwicklung
    angepasst" wird. Eine Erhöhung der Regelsätze ist hingegen nicht
    vorgesehen. Zum Wintersemester 2024/25 sollen die neuen Regelungen in
    Kraft treten.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    US-Präsidentschaftswahl: Würde heute gewählt, würde Trump gewinnen

    Super Tuesday: Der große Vorwahl-Tag

    Super Tuesday 2024: Trump feiert schon, auch Biden liegt vorn

    Liveblog: Ukr…

  25. Asylreform auf halber Strecke

    6 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Im November haben sich Bund und Länder auf ein neues Maßnahmenpaket zur
    Regelung der Asyl- und Migrationspolitik geeinigt. Dazu gehörten unter
    anderem die Beschleunigung der Asylverfahren von Menschen aus Staaten
    mit geringer Anerkennungsquote, die Bezahlkarte für Geflüchtete oder die
    Prüfung, ob Asylverfahren außerhalb Europas möglich wären. Am Mittwoch
    wollen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten nun
    über den Fortschritt der Umsetzung diskutieren. Über den aktuellen Stand
    spricht Politikredakteurin Katharina Schuler im Podcast.
    Lees meer

    Basierend auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand der Forschung hat
    die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ihre Richtlinien aus dem
    Jahr 2017 neu überarbeitet und diese am Dienstag in Kassel vorgestellt.
    Eine wichtige Neuerung: Nach der letzten Aktualisierung vor sieben
    Jahren galten noch 600 Gramm Fleisch als wöchentliche Obergrenze, nun
    empfiehlt die Gesellschaft eine noch stärker pflanzlich geprägte
    Ernährung. Über die Entstehung der Empfehlungen und die Schwächen der
    Methodik berichtet Elena Erdmann, Redakteurin im Ressort Wissen bei ZEIT
    ONLINE.

    Und sonst so? Wie Taylor Swift einen Streit zwischen Singapur und seinen
    Nachbarn entfachte.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    Asylverfahren in Drittstaaten: Das Modell Ruanda scheidet aus

    Bund-Länder-Treffen: Union-Länderchefs fordern konkrete Ergebnisse bei
    Migrationstreffen

    Migration: Was ändert sich durch die Bezahlkarte für Asylbewerber?

    Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Ein Ei pro Woche sollte Ihnen
    reichen

    Übergewicht: Adipositas hat sich unter Jugendlichen vervierfacht

    Gesunde Ernährung: Was krank macht, muss mehr kosten!

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  26. Update: Ampelpaket für stabile Renten

    5 maart 2024 · 9 min

    Afspelen
    "Es wird keine Rentenkürzung geben und auch keine weitere Erhöhung des
    Renteneintrittsalters geben", versicherte Bundesarbeitsminister Hubertus
    Heil (SPD) am Dienstag in Berlin. Dort stellte er gemeinsam mit
    Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) das Rentenpaket II vor. Das
    erklärte Ziel des neuen Konzepts ist es, bis 2039 ein Rentenniveau von
    48 Prozent eines Durchschnittslohns zu garantieren und das
    Beitragswachstum abzubremsen. Neben den Beiträgen der Bürger und der
    Unterstützung aus dem Bundeshaushalt soll künftig eine dritte Säule für
    die gesetzliche Rente geschaffen werden: ein sogenanntes
    Generationenkapital. Wie das genau funktionieren soll, weiß Tina Groll.
    Sie ist Politik- und Gesellschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im
    Podcast erklärt sie, was die Kernpunkte der Reform sind.
    Lees meer

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat am Dienstag erste
    Ergebnisse zu den Umständen der Taurus-Abhöraffäre präsentiert. "Unsere
    Kommunikationssysteme sind nicht und wurden nicht kompromittiert",
    betonte Pistorius. Dass das Treffen zwischen hochrangigen
    Luftwaffenoffizieren mitgeschnitten werden konnte, gehe auf einen
    individuellen Anwendungsfehler zurück.

    Seit Dienstagmorgen steht die Tesla-Fabrik in Brandenburg still. Grund
    ist ein mutmaßlicher Brandanschlag, der zu einem weitreichenden
    Stromausfall führte. Die als linksextremistisch eingestufte Vulkangruppe
    hat sich nun zu dem Anschlag bekannt. Die Echtheit des Dokuments wird
    derzeit geprüft. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

    Was noch? Versuchter Schmuggel: Goldarmband in Baguette

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Rentenpaket II: Heil und Lindner planen Generationenkapital für die
    Rentenfinanzierung

    Alterssicherung: Sahra Wagenknecht fordert Volksabstimmung über die
    Rente

    Taurus-Abhöraffäre: Pistorius spricht von "individuellem
    Anwendungsfehl…

  27. Ein entscheidender Wahltag für Trump

    5 maart 2024 · 11 min

    Afspelen
    Der wichtigste Termin der Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur in
    den USA ist der Super Tuesday, an dem in 15 US-Staaten gleichzeitig
    gewählt wird. Aktuell liegen Trump und US-Präsident Joe Biden im Rennen
    ihrer jeweiligen Parteien vorn. Welche Chancen die Republikanerin Nikki
    Haley noch hat und warum die Wahlergebnisse vom Super Tuesday auch für
    den konkurrenzlosen Joe Biden bedeutsam sind, berichtet Rieke Havertz,
    US-Korrespondentin für ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Einmal im Jahr trifft sich das chinesische Parlament zum Nationalen
    Volkskongress in Peking, um Gesetze zu beschließen, einen neuen
    Präsidenten zu wählen oder die Verfassung zu ändern. Doch in Wahrheit
    sollen die knapp 3.000 Delegierten beim jährlichen Volkskongress die
    bereits beschlossenen Pläne von Staats- und Parteichef Xi Jinping
    absegnen. Mit welchen Themen sich der Nationale Volkskongress in Peking
    die kommende Woche beschäftigt, berichtet Jens Mühling, Autor für ZEIT
    ONLINE in China.

    Und sonst so? Eine Brennerei in Stuttgart macht aus altem Brot Alkohol.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: Er hat einen Kult geschaffen

    US-Präsidentschaftswahlkampf: Nikki Haley gewinnt erstmals Vorwahl gegen
    Donald Trump

    US Vorwahlen 2024: Wer wird Präsidentschaftskandidat?

    China: Wächst da noch was?

    Chinas Wirtschaft 2023: Alle sollen auf Xi hören

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  28. 35 Stunden streiken für die 35-Stunden-Woche

    4 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft
    Deutscher Lokführer (GDL) sind erneut gescheitert. Die GDL hat nun
    weitere Streiks angekündigt. Ab Mittwochabend wird erst der Güterverkehr
    bestreikt, ab Donnerstag dann auch der Personenverkehr. 35 Stunden soll
    der Streik andauern. "35 Stunden deshalb, damit jeder in der Republik
    merkt, worum es uns geht: nämlich um die 35-Stunden-Woche", so GDL-Chef
    Claus Weselsky.
    Lees meer

    "Putin geht es um Spaltung", mahnte Bundesaußenminister Boris Pistorius
    (SPD) am Sonntag in Reaktion auf die Taurus-Abhöraffäre. Pistorius
    kündigte an, den Vorfall lückenlos aufklären zu lassen und dann
    entsprechende Konsequenzen zu ziehen. In der Zwischenzeit rief er zur
    Geschlossenheit auf. In der vergangenen Woche war ein Gespräch zwischen
    hochrangigen Luftwaffenoffizieren geleakt worden. Darin ging es um
    mögliche Lieferungen des Marschflugkörpers Taurus an die Ukraine. Damit
    wird erneut auch die Position von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dazu
    infrage gestellt. Warum das ein Dilemma für die Ampelkoalition bedeutet,
    weiß Ferdinand Otto. Er ist Politik-Redakteur und erklärt im Podcast,
    wie die Regierung mit der Abhöraffäre umgeht.

    Außerdem im Update:

    Bei Bauernprotesten wurden am Sonntag fünf Menschen verletzt. Auf der
    Fahrbahn der B 5 befanden sich große Haufen Gülle und Mist, die aus
    Protest dort ausgekippt worden sind. Dadurch kam es zu Unfällen. Mehrere
    Fahrzeuge fuhren ungehindert in die Hindernisse. Die Polizei ermittelt
    nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
    Was noch? Italien kämpft ums Risotto.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Deutsche Bahn: Lokführer streiken ab Mittwoch für 35 Stunden

    Taurus-Raketen: "Ich bin der Kanzler, und deshalb gilt das"

    Taurus-Abhöraffäre: Verteidigungsminister Pistorius wirft Russland
    "Informati…

  29. Frankreich will ungewollt Schwangere auf höchster Ebene schützen

    4 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Der französische Senat und die Nationalversammlung haben bereits
    zugestimmt, nun muss als letzte Instanz noch der Kongress entscheiden,
    ob die Freiheit, eine Schwangerschaft zu beenden, tatsächlich in der
    französischen Verfassung verbrieft wird. Die nötige Dreifünftelmehrheit
    gilt als sicher. Frankreich wäre damit weltweit das erste Land, das die
    Entscheidungsfreiheit einer ungewollt Schwangeren, ob sie ihr Kind
    austragen möchte oder nicht, auf höchster Ebene schützt. Der
    französische Präsident Emmanuel Macron sagte, diese Änderung sei ein
    wichtiges Zeichen vor dem Hintergrund, dass Frauen in vielen anderen
    Ländern nicht frei über ihren Körper bestimmen dürfen, beispielsweise in
    den USA oder in Polen. Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE und DIE
    ZEIT aus Frankreich und ordnet diese Verfassungsänderung für uns ein.
    Lees meer

    2006, Deutschland, ein Sommermärchen. Neun Jahre später dann, 2015, der
    Skandal. Die Fußballweltmeisterschaft der Männer soll nach Recherchen
    des Spiegels nur wegen Bestechungszahlungen nach Deutschland gekommen
    sein. Noch immer sind nicht alle Umstände der damaligen WM-Vergabe
    geklärt. Vor dem Landgericht Frankfurt müssen sich jetzt drei ehemalige
    Funktionäre des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verantworten, Horst R.
    Schmidt, Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger sind wegen
    Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit den Ereignissen im Jahr 2006
    angeklagt. Was ihnen vorgeworfen wird und welche Erkenntnisse der
    Prozess bringen könnte, weiß Oliver Fritsch. Er ist Sportredakteur bei
    ZEIT ONLINE.

    Und sonst so: Igel erwachen wegen milder Temperaturen zu früh aus dem
    Winterschlaf. Wir Menschen können ihnen helfen.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Frankreich: Senat stimmt für Aufnahme von Schwangerschaftsabbrüchen in
    Verfassung

    Fußball-WM 2006 in Deutschland: Kein Deal im Sommermärchen-Prozess

    Kicken kann er/Franz B…

  30. Spezial: Biden gegen Trump, die Zweite?

    3 maart 2024 · 33 min

    Afspelen
    Am Dienstag ist Super Tuesday, der Tag an dem in den meisten
    Bundesstaaten in den USA die Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur
    stattfinden. Wer bei den Demokraten und Republikanern gut abschneidet,
    wird als Kandidat für die Wahl im November aufgestellt und es ist sehr
    wahrscheinlich, dass Joe Biden und Donald Trump jeweils von ihren
    Parteien nominiert werden. Die innerparteiliche Konkurrenz ist auf
    beiden Seiten so gut wie unbedeutend. Für die Republikaner hat die
    ehemalige Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley trotz bisheriger
    Verluste noch nicht aufgegeben, bei den Demokraten versucht es die
    Autorin Marianne Williamson. Auch ihr werden keine Chancen zugerechnet.
    Lees meer

    Donald Trump hat derzeit kein politisches Amt inne und steht vor
    Gericht. Insgesamt laufen vier Verfahren gegen Trump. Doch selbst wenn
    er in einem dieser Verfahren verurteilt wird, könnte er immer noch
    Präsident der USA werden, denn laut US-amerikanischer Verfassung ist
    eine Verurteilung kein Ausschlusskriterium, um das höchste politische
    Amt zu bekleiden. Johanna Roth, USA-Korrespondentin der ZEIT und ZEIT
    ONLINE erklärt die Voraussetzungen einer Kandidatur und spricht über die
    innerparteilichen Diskussionen bei den Demokraten und Republikaner.
    Außerdem beantwortet sie in dieser Sonderfolge zur US-Wahl die Fragen
    der Was Jetzt-Hörer und Hörerinnen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Simone Gaul

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  31. Abgehört beim Taurus-Gespräch

    3 maart 2024 · 11 min

    Afspelen
    In Russland haben Staatsmedien über ein Gespräch hochrangiger
    Bundeswehroffiziere berichtet. Bei dem Treffen sprach Luftwaffen-Chef
    General Ingo Gerhartz mit drei weiteren Offizieren über sensible
    Informationen, unter anderem den Einsatz von Taurus-Raketen zur
    Zerstörung der Krim-Brücke. Das Bundesverteidigungsministerium hat
    bestätigt, dass die Aufnahme echt ist und prüft nun, wie die
    Kommunikation abgehört werden konnte. Hauke Friederichs ist
    Sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT und berichtet im Podcast,
    was die Bundeswehroffiziere besprochen haben und wie russische
    Staatsmedien das Gespräch abhören konnten.
    Lees meer

    Beim Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Europas (PES) in Rom
    wurde der Luxemburger Nicolas Schmit zum Spitzenkandidaten für den
    EU-Wahlkampf nominiert. Schmit ist seit 2019 EU-Kommissar für Arbeit und
    Soziales. Zwar hat der 70-Jährige bei der Wahl zum Spitzenkandidaten
    keine parteiinternen Herausforderer, gegen eine zweite Amtszeit der
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollte er jedoch trotzdem
    keine Chance haben. Wer ist Nicolas Schmit? Und was erhoffen sich die
    Sozialdemokraten von ihrem Spitzenkandidaten? Diese Fragen beantwortet
    Almut Siefert, Autorin für ZEIT ONLINE in Italien.

    Alles außer Putzen: Krokusse bestaunen.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Lisa Pausch

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    Weitere Links zur Folge:

    Bundeswehr: Für Deutschland peinlich, für die Luftwaffe eine Katastrophe

    Bundeswehr: Olaf Scholz verspricht schnelle Aufklärung von
    Taurus-Abhöraffäre

    Ursula von der Leyen: Sie ist die Richtige, aber

    Europawahl: 2024 wählt Europa wieder

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    …

  32. RAF-Terroristin: Solidaritätsbekundungen und Voyeurismus

    2 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Nach 30 Jahren Fahndung wurde die ehemalige RAF-Terroristin Daniela
    Klette am vergangenen Montag in einem Mietshaus in Berlin-Kreuzberg
    festgenommen. Jahrzehntelang war Klette untergetaucht. Die teilweise
    milden Reaktionen auf ihre Festnahme zeigen, dass die linke
    Terrororganisation RAF im kollektiven Gedächtnis verankert sind, doch
    die Gewalttaten der Gruppe geraten in Vergessenheit, findet Lenz
    Jacobsen. Er ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE und ordnet im Podcast
    die Solidaritätsbekenntnisse und Reaktionen nach die Festnahme der
    RAF-Terroristin Daniela Klette ein.
    Lees meer

    Wenn Gewerkschaften zum Streik aufrufen, gehört das Streiken in
    Deutschland zu den Grundrechten der Arbeitnehmer – und seit Monaten wird
    dieses Recht in Deutschland von den unterschiedlichsten Berufsgruppen
    ausgeübt. Briefträgerinnen, Lokführer, Ärztinnen, Bäcker, Landwirtinnen.
    Arbeitskämpfe sind wichtig, denn sie bringen gerechtere Löhne, bessere
    Arbeitsbedingungen und halten die Demokratie am Leben. Maximilian
    Münster aus dem Arbeitsressort von ZEIT ONLINE findet trotzdem, es muss
    sich etwas ändern und fordert neue Regeln für den Streik.

    Alles außer Putzen: Die Mexikanerin Elena Reygadas wurde von einer Jury
    der "World's 50 Best Restaurants" zur besten Köchin der Welt gewählt.
    Feiern Sie mit diesem Frühstücksrezept die mexikanische Küche.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    RAF: Die Kalaschnikow haben sie übersehen

    Michael Colborne über Daniela Klette: "Ich empfehle euch dringend, diese
    Spur zu verfolgen"

    Ehemalige RAF-Terroristen: 30 Jahre auf der Flucht

    Streik: Streikt! Aber nicht so viel

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  33. Update: Eine tödliche Hilfslieferung

    1 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    Bei der Verteilung von Hilfsgütern im Gazastreifen sollen am Donnerstag
    nach Angaben der von der militant-islamistischen Hamas kontrollierten
    Gesundheitsbehörde rund 100 Zivilisten von israelischen Soldaten getötet
    worden sein. Nach palästinensischer Darstellung sollen die Soldaten auf
    die Palästinenser geschossen haben. Das israelische Militär machte
    hingegen das Gedränge und Chaos in erster Linie verantwortlich. Die
    Angaben beider Seiten ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
    Wieso der Vorfall im Gazastreifen zu einem Wendepunkt werden könnte und
    was die Videoaufnahmen der israelischen Armee zeigen, berichtet Steffi
    Hentschke, Nahostkorrespondentin und Autorin für ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Zwei Wochen nach der Bestätigung von Alexej Nawalnys Tod in einem
    Straflager im Norden Russlands wurde der Oppositionspolitiker am Freitag
    in Moskau beigesetzt. Tausende Menschen versammelten sich, um dem
    Kremlkritiker die letzte Ehre zu erweisen. Maxim Kireev, Redakteur für
    internationale Politik und Russland-Experte, analysiert im Podcast,
    welches Zeichen von der Anteilnahme ausgeht.

    Der Anteil stark übergewichtiger Menschen in der Weltbevölkerung hat
    sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Überdurchschnittlich stark sind laut
    einer Studie der Fachzeitschrift "The Lancet" Jugendliche betroffen.

    Was noch? Japanische Restaurants versichern sich gegen "Food-Terrorism".

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Lisa Pausch

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Gaza-Stadt: Getötet beim Versuch zu überleben

    Israel und Palästina: Wer klug ist, will jetzt die Zweistaatenlösung

    Russland: Trauernde versammeln sich am Sarg von Alexej Nawalny

    Übergewicht: Adipositas hat sich unter Jugendlichen vervierfacht

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    Und …

  34. Boykott, Hungerstreik und niedrige Wahlbeteiligung

    1 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die innenpolitische Situation im Iran hat sich seit den massenhaften
    Protesten Ende 2022 kaum verändert. Protestierende wurden damals
    teilweise verhaftet und hingerichtet und noch immer wird gegen
    Regimegegner hart vorgegangen. Am Freitag wird nun ein neues Parlament
    und ein neuer Expertenrat gewählt. Das geistliche Oberhaupt Ajatollah
    Ali Chamenei schrieb auf X, dass Wahlen die wichtigste Säule der
    Islamischen Republik seien. Welche Bedeutung die Wahlen tatsächlich
    haben, weiß Journalistin Gilda Sahebi. Im Podcast erklärt sie, wie die
    Stimmung im Land ist.
    Lees meer

    "Wir müssen uns wappnen für eine möglicherweise jahrzehntelange
    Konfrontation." Das sagte der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg
    Anfang Februar vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs. Für
    Deutschland scheint es klar zu sein, dass es langfristig mehr in seine
    Verteidigung investieren will. Kurz nach Beginn des Angriffskriegs auf
    die Ukraine hatte die Bundesregierung ein Sondervermögen für die
    Bundeswehr in Höhe von 100 Milliarden Euro beschlossen. Wie höhere
    Verteidigungsausgaben jedoch langfristig finanziert werden sollen, ist
    bislang unklar. Mark Schieritz ist stellvertretender Politikchef bei DIE
    ZEIT. Im Podcast erklärt er, warum es bei Aufrüstung nicht nur ums Geld
    geht.

    Und sonst so: Eine Uni in der Bronx ist für Studierende, dank einer
    großzügigen Spende von einer Milliarde Dollar, jetzt komplett
    gebührenfrei.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Vor der Parlamentswahl: Irans Ex-Parlamentspräsident warnt vor
    Diktaturgefahr

    Verteidigungsausgaben in Deutschland: Mit Sicherheit teuer

    EU-Atombomben: Braucht Europa die Bombe?

    Ukraine-Krieg: Nato-Chef: Konfrontation mit Moskau könnte Jahrzehnte
    dauern

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    Und fal…

  35. Update: Putin droht dem Westen

    29 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat seine Rede zur Lage der Nation
    gehalten. In Rede Nummer 19 bedankte er sich bei der angeblichen
    "absoluten Mehrheit" der Bevölkerung, die die "spezielle
    Militäroperation" in der Ukraine unterstützt und kündigte an, weiter
    aufrüsten zu wollen. Mehrfach richtete Putin in seiner Rede außerdem
    direkte Drohungen an den Westen. "Sie sollten verstehen, dass wir auch
    Waffen haben, die Ziele auf ihren Gebieten treffen können”, warnte
    Putin. Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT
    ONLINE, hat sich die ganze Rede angehört und ordnet sie im Podcast ein.
    Lees meer

    Vier Stunden am Tag, 80 Cent die Stunde: Unter diesen Bedingungen
    verpflichtet der ostthüringische Saale-Orla-Kreis Asylbewerber zu
    gemeinnütziger Arbeit. Bisher wird das Gesetz nur in wenigen Kommunen
    umgesetzt. Ginge es nach dem Deutschen Landkreistag, wäre das anders.
    Verbandspräsident Reinhard Sager fordert eine flächendeckende
    Arbeitspflicht für Asylbewerber – nicht nur für gemeinnützige
    Tätigkeiten, sondern auch in Unternehmen. Christian Parth, Redakteur im
    Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft von ZEIT ONLINE, hat sich im
    Saale-Orla-Kreis in Thüringen umgehört, wo Asylbewerber jetzt für
    gemeinnützige Arbeit eingesetzt werden sollen.

    Außerdem im Update:

    Ein Hauch von Hambacher Forst: Um die geplante Werkserweiterung des
    US-Konzerns Tesla in Brandenburg zu stoppen, haben etwa 80
    Klimaaktivisten ein Waldstück in der Gemeinde Grünheide besetzt.

    Was noch? Am Schalttag kommen selbst Tanksäulen mal durcheinander.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Russland: Wladimir Putin kündigt weitere Aufrüstung an

    Liveblog: Ukraine-Krieg

    80 Cent pro Stunde: Landrat will Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten

    Asylbewerber: Landkreistag will alle Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten

    Migration: Heil hält Arbeitspflicht f…

  36. Die lange Fahndung nach der dritten RAF-Generation

    29 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Als "Meilenstein der deutschen Kriminalgeschichte" hat Niedersachsens
    Innenministerin Daniela Behrens (SPD) einen Fahndungserfolg bezeichnet,
    der rund 30 Jahre auf sich warten ließ: Am Montagabend wurde die
    ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette in einer Wohnung in
    Berlin-Kreuzberg festgenommen. Seit Anfang der Neunzigerjahre wurde nach
    Klette und ihren mutmaßlichen Komplizen Ernst-Volker Staub und Burkhard
    Garweg gefahndet. Sie werden der dritten Generation der RAF zugerechnet,
    die bis 1998 aktiv war. Anne Kunze, Kriminalreporterin der ZEIT,
    analysiert, was die dritte Generation der RAF auszeichnete und warum es
    so lange gedauert hat, bis Klette gefunden wurde.
    Lees meer

    Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine haben Beobachter immer wieder
    befürchtet, dass der Krieg auf die benachbarte Republik Moldau
    übergreifen könnte. Nun könnte der Einfluss Russlands in der abtrünnigen
    moldauischen Region Transnistrien weiter zunehmen – und damit auch die
    Bedrohung für die Ukraine an ihrer Südwestgrenze: Die in Transnistrien
    regierenden prorussischen Separatisten haben Russland um Schutz vor
    Moldau gebeten. Das berichten staatliche russische Nachrichtenagenturen.
    Erica Zingher berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über Demokratie und
    Zivilgesellschaft in Osteuropa. Im Podcast ordnet sie ein, um was für
    eine Art von "Schutz" es in der transnistrischen Resolution gehen
    könnte.

    Und sonst so? Tag der seltenen Erkrankungen

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Ehemalige RAF-Terroristen: 30 Jahre auf der Flucht

    Linksterroristin: Ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette in U-Haft

    RAF: Die Rote Armee Fraktion

    Liveblog: Krieg in der Ukraine

    Thema: Transnistrien

    Republik Moldau: Separatisten in Transnistrien bitten Russland laut
    Medien um "Schutz"

    Republik Moldau: Prorussischer Anführer Transnistriens beruft seltenen
    Kong…

  37. Update: Deutsch-französische Verstimmungen

    28 februari 2024 · 9 min

    Afspelen
    Das deutsch-französische Verhältnis ist derzeit ziemlich angespannt. Der
    Grünenpolitiker Anton Hofreiter hat es gerade sogar "zutiefst
    zerrüttet" genannt. Grund ist vor allem die Uneinigkeit darüber, in
    welchem Umfang die Ukraine militärisch unterstützt werden sollte. Der
    französische Präsident Emmanuel Macron hatte am Montag gesagt: "Wir
    werden alles tun, was nötig ist, damit Russland diesen Krieg nicht
    gewinnen kann." Dazu gehöre für ihn auch, einen Einsatz von Bodentruppen
    nicht auszuschließen. Bundeskanzler Olaf Scholz versicherte hingegen,
    dass es keine Soldaten auf Befehl der Nato in der Ukraine geben werde.
    Wer von der momentanen Uneinigkeit profitiert, erklärt Jörg Lau. Er
    berichtet für ZEIT ONLINE über Außenpolitik. Im Podcast ordnet er auch
    ein, wie sich das Verhältnis wieder kitten ließe.
    Lees meer

    "Wenn Sie Putin bezwingen wollen, müssen Sie erfinderisch sein." Das hat
    Julija Nawalnaja, die Witwe des verstorbenen russischen Oppositionellen
    Alexej Nawalny, im EU-Parlament gesagt. Sie forderte die Abgeordneten
    auf, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit anderen Strategien zu
    begegnen. Er könne nicht mit Sanktionen und Diplomatie besiegt werden.
    Nawalny starb Mitte Februar in Sibirien in einem Straflager. Die
    Todesumstände sind weiterhin ungeklärt. Er soll am Freitag in Moskau
    beigesetzt werden. Nawalnaja sagte allerdings, dass sie fürchte, dass es
    bei der Beerdigung zu Festnahmen kommen könnte. Vorausgesetzt, dass das
    Begräbnis überhaupt stattfinden dürfe.

    Das Lieferkettengesetz hat keine Mehrheit im EU-Rat bekommen. Das Gesetz
    soll vor allem verhindern, dass europäische Unternehmen von Kinder- und
    Zwangsarbeit profitieren, wenn sie außerhalb der EU produzieren.
    Außerdem soll es den Umweltschutz stärken. Auf deutscher Seite wird das
    Gesetz vor allem von der FDP blockiert, Deutschlands Vertreter hatte
    sich bei der Abstimmung daher enthalten. Bundesjustizminister Marco
    Buschmann (FDP) hält das Gesetz für "unzumutbar für kleine und
    mittelständische Unternehme…

  38. Das Epizentrum der Bauernproteste

    28 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die Bauern in Europa sind wütend. Und das lassen sie die Politik gerade
    deutlich spüren. Die Gründe, wegen denen die Landwirte protestieren,
    sind dabei vielfältig. Polnische Landwirte lehnen sich gerade vor allem
    gegen günstige Getreideimporte aus der Ukraine auf, aus Sorge vor
    sinkenden Preisen. In Warschau blockierten sie deswegen am Dienstag die
    komplette Innenstadt. Was die Bauern fordern, weiß Dominik Kalus. Er
    schreibt für ZEIT ONLINE über Politik und berichtet aus Warschau. Im
    Podcast erklärt er, wie die Proteste in Deutschland und Polen
    zusammenhängen.
    Lees meer

    Das Leben in der Stadt bietet mitunter viel. Viel Kunst, viel Kultur,
    aber auch: viel Lärm. Und der kann krank machen. Bei einer dauerhaften
    Belastung über 55 Dezibel kann das die Gesundheit beeinträchtigen. Die
    größte Lärmquelle ist der Straßenverkehr. Doch wo sind die Menschen
    besonders durch Lärm belastet? Das Daten-Team von ZEIT ONLINE hat 55
    Orte miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeigt eine interaktive
    Karte. Fabian Franke aus der Wirtschaftsredaktion war bei dem Projekt
    dabei. Im Podcast verrät er, welche Stadt die lauteste ist und was gegen
    Lärm hilft.

    Und sonst so: Ein niederländisches Start-up will das Eis in der Arktis
    reparieren.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Bauernproteste in Brüssel: Ein hölzernes Angebot für Europas wütende
    Bauern

    Bauernprotest: Landwirte bedrängen Emmanuel Macron mit heftigem Protest

    Landwirtschaft: Bauernproteste in Europa

    Lärm in deutschen Städten: Wo Lärm krank macht

    Lärm und Gesundheit: "Man kann die Folgen des Lärms im Gehirn und an den
    Gefäßen ablesen"

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  39. Update: Kämpfen bald Franzosen in der Ukraine?

    27 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    "Die russische Niederlage ist wichtig für die Sicherheit Europas", darin
    waren sich laut Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei der
    internationalen Ukraine-Konferenz alle einig. Am Montag sind auf
    Einladung Macrons rund 20 Staats- und Regierungschefs in Paris
    zusammengekommen, um über eine schnellere und umfassendere Hilfe für die
    Ukraine zu beraten. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte eine Lieferung
    deutscher Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine schon zum Auftakt der
    Konferenz abgelehnt. Macron zeigte weniger Zurückhaltung. Er sagte, er
    schließe die Entsendung westlicher Bodentruppen in die Ukraine nicht
    aus, auch wenn es dafür noch keinen Konsens gebe. Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, analysiert im Podcast, ob
    Macrons Vorstoß für Frankreich überhaupt umsetzbar wäre.
    Lees meer

    Zum 4. März könnte es eine Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der
    Hamas geben – zumindest US-Präsident Joe Biden zeigt sich optimistisch.
    Derzeit verhandeln Israel und die Hamas mit Vermittlern aus den USA,
    Ägypten und Katar über eine erneute Waffenruhe und die Freilassung
    weiterer Geiseln. Konkret geht es um einen Zeitraum von sechs Wochen
    während des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Biden sieht die aktuell
    laufenden Verhandlungen über eine Waffenruhe kurz vor dem Durchbruch.
    Zugleich sagte er, dass es bislang noch keine Einigung gebe.

    Außerdem im Update:

    - Die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette ist nach mehr als 30
    Jahren Fahndung in Berlin verhaftet worden. Wenig später haben die
    Fahnder einen Mann festgenommen, dessen Identität noch unklar ist. Das
    sagte der Präsident des LKA Niedersachsen.

    - Der Intendant der Berliner Volksbühne, René Pollesch, ist am
    Montagmorgen verstorben. Er wurde 61 Jahre alt.

    Was noch? Die jahrelange extreme Trockenheit in Deutschland ist vorbei.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere…

  40. Israels Wirtschaft im Krieg

    27 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Krieg ist ein kostspieliges Unterfangen – die Militärausgaben für
    Soldaten, Panzer, Munition und den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur
    sind hoch. Auch für die israelische Wirtschaft ist der andauernde Krieg
    im Gazastreifen eine enorme Belastung. Wie lange kann sich das Land den
    Krieg noch leisten? Diese und weitere Fragen beantwortet Paul
    Middelhoff, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT.
    Lees meer

    Eine aktuelle Recherche des amerikanischen Investigativ-Netzwerks Outlaw
    Ocean Project bestätigt die Annahme, dass noch immer viele
    nordkoreanische Arbeiterinnen und Arbeiter in China Zwangsarbeit leisten
    müssen, vor allem in den Fabriken chinesischer
    Fischverarbeitungsunternehmen. Arbeiterinnen beschreiben dort
    sklavereiähnliche Zustände, wie Gefangenschaft, Überwachung, Gewalt und
    sexuelle Belästigung. Thomas Fischermann koordiniert die internationale
    Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT. Im Podcast berichtet er über den
    Verlauf und die Ergebnisse der Recherche.

    Und sonst so? Arschbomben-Weltmeisterschaft in Neuseeland.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Manuel Trajtenberg: Wie lange kann sich Israel den Krieg leisten?

    Krieg gegen die Hamas: Wirtschaft im Kriegsmodus

    Ian Urbina über chinesische Fischerei: "China ist einfach die
    Seafood-Supermacht der Welt"

    Das Recherchenetzwerk: The Outlaw Ocean Project

    China: UN-Experte spricht von Zwangsarbeit in Uiguren-Region Xinjiang

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  41. Update: Ist die AfD bald ganz offiziell rechtsextrem?

    26 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der Verfassungsschutz bereitet offenbar eine neue Einstufung der AfD als
    "gesichert extremistische Bestrebung" vor. Das ergaben Recherchen der
    Süddeutschen Zeitung. Die Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und
    Thüringen sind bereits als "gesichert rechtsextrem" eingestuft. In sechs
    weiteren Bundesländern werden die Landesverbände immerhin als
    Verdachtsfall geführt. Bisher gilt das auch auf Bundesebene. Den
    Informationen der SZ zufolge ist das "AfD-Folgegutachten 2023" schon
    seit einem Jahr in Planung. Der Verfassungsschutz warte aber noch eine
    Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster ab, wo die AfD momentan
    gegen ihre Beobachtung klagt.
    Lees meer

    Um den CO₂-Ausstoß zu vermindern, setzen Länder wie Norwegen oder
    Dänemark die Technologie Carbon Capture and Storage, kurz CCS, ein.
    Dabei wird CO₂ aufgefangen, tief in die Erde gepresst und dort
    gespeichert. So wird verhindert, dass es in die Atmosphäre gelangt. In
    Deutschland war das bisher verboten, doch das könnte sich bald ändern.
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stellte am Montag einen
    Gesetzesentwurf vor, der die eingeschränkte Nutzung der Technologie
    künftig auch in Deutschland ermöglichen soll. Umweltverbände kritisieren
    das unter anderem aus Sorge darüber, dass das CO₂ entweichen könnte.
    Claudia Vallentin ist Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE und erläutert
    im Podcast Habecks Pläne.

    Außerdem im Update:

    Der kürzlich in russischer Haft verstorbene Alexej Nawalny soll kurz vor
    seiner Freilassung gestanden haben. Laut Vertrauten des Oppositionellen
    sei ein Gefangenenaustausch geplant gewesen. Deutschland hätte sich
    demnach bereit erklärt, ihn gegen den sogenannten "Tiergartenmörder"
    auszutauschen. Bestätigt wurde das bislang weder von russischen, noch
    von deutschen Behörden.

    Was noch? Wegen der hohen Mieten in Vancouver pendelt ein Student mit
    dem Flugzeug zur Uni.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Lea Schüler

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  42. Mit Lasertherapie gegen Kriegstraumata

    26 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Ein zeitnahes Ende des Krieges in der Ukraine ist nicht in Sicht. Neben
    den Kämpfen an der Front macht auch der hohe Bedarf an psychologischer
    Versorgung der Ukraine zu schaffen. Laut Schätzungen benötigen Millionen
    Soldaten, Angehörige und Zivilisten in der Ukraine eine
    psychotherapeutische Behandlung, um die Schrecken des Krieges zu
    verarbeiten. Christian Vooren ist Reporter für Politik und Gesellschaft
    bei ZEIT ONLINE. Im Podcast berichtet er von seinem Besuch in einem
    Sanatorium am Stadtrand von Charkiw, in dem Soldaten ihren Kriegseinsatz
    verarbeiten sollen – und spricht über die langfristigen
    Herausforderungen einer vom Krieg gebeutelten Gesellschaft.
    Lees meer

    In den vergangenen Jahren haben sich in Deutschland synthetisch
    hergestellte Opioide wie Fentanyl laut einem aktuellen Bericht des
    Bundesdrogenbeauftragten verbreitet. Die Mittel machen stark abhängig
    und wirken um ein Vielfaches stärker als Heroin, dem Fentanyl vermehrt
    beigemischt wird. Marlene Heiser, Autorin für ZEIT und ZEIT ONLINE,
    spricht im Podcast über die Gründe und Folgen – und erklärt, was die
    Machtübernahme der Taliban mit der neuen Gefahr zu tun hat.

    Und sonst so? 1708 sank die mit Gold und Silber beladene "San José" vor
    der Küste des heutigen Kolumbien. Jetzt soll das Schiff geborgen werden
    – und hat eine postkoloniale Debatte entfacht.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in der Ukraine: Das traumatisierte Land

    Krieg in der Ukraine: Der Angriff

    Fentanyl: Wie Deutschland in eine Opioidkrise rutschen könnte

    Fentanyl: Wie Xi Jinping Amerikas Opioidkrise bekämpfen kann

    Bundesmodellprojekt RaFT: Ergebnisse (PDF)

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  43. Zweckoptimismus und Europawahlkampf

    25 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Dass sich weite Teile der FDP von der Ampelregierung entfremdet fühlen,
    tritt immer offener zutage: Gerade erst hat Marie-Agnes
    Strack-Zimmermann im Bundestag einem Oppositionsantrag zu möglichen
    Taurus-Lieferungen zugestimmt – obwohl sie einer Regierungsfraktion
    angehört. Wenige Tage zuvor hatte sich FDP-Generalsekretär Bijan
    Djir-Sarai noch deutlicher von der Ampel distanziert. Eine schwarz-gelbe
    Regierungskoalition sei besser in der Lage, die Probleme des Landes
    "richtig zu analysieren und auch gemeinsam Lösungen zu finden", sagte er
    der Bild am Sonntag. Doch es gibt sie noch, die Verteidiger der in der
    Bevölkerung eigentlich nicht mehr mehrheitsfähigen Ampelkoalition – auch
    in der FDP. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto berichtet, wie
    Parteivize Johannes Vogel weiter für die Ampel wirbt – und wo er auch
    selbstkritisch ist.
    Lees meer

    Rostock hat, was bald alle Kommunen brauchen: einen Wärmeplan. Um die
    Wärmewende in Deutschland voranzutreiben, müssen die Kommunen in den
    nächsten Jahren Konzepte vorlegen, wie die Energieversorgung der
    einzelnen Gebäude in ihrem Gebiet aussehen soll. Großstädte haben dafür
    bis Ende Juni 2026 Zeit, kleinere Städte und Gemeinden bis Ende Juni
    2028. Das Gesetz dazu ist Anfang des Jahres in Kraft getreten und
    ergänzt das lange umstrittene Heizungsgesetz der Bundesregierung: Erst
    wenn eine Kommune einen Wärmeplan hat, müssen Hausbesitzer beim Einbau
    einer neuen Heizung darauf achten, dass diese zu mindestens 65 Prozent
    mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Maike Rademaker hat für ZEIT
    ONLINE recherchiert, von welchen Erfahrungen aus Rostock die Kommunen
    lernen können.

    Alles außer Putzen: Lauftraining mit High Heels

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Die Risikokandidatin

    FDP: Die Liberalen

    Ampelkoalition: FDP-Generalsekretär wirbt für Koalition mit der Unio…

  44. Spezial: Die vielleicht wichtigste Schlacht des Krieges

    24 februari 2024 · 30 min

    Afspelen
    Zwei Jahre sind vergangen, seit Russland die gesamte Ukraine angegriffen
    hat. Ursprünglich wollten die Angreifer das Nachbarland in drei bis vier
    Tagen besiegen und in Kiew eine russlandfreundliche Marionettenregierung
    einsetzen. Es wäre das Ende der Ukraine als unabhängiger Staat gewesen.
    Herzstück dieses Plans: die schnelle Eroberung des Flughafens von
    Hostomel, einem Vorort von Kiew.
    Lees meer

    Dass daraus nichts wurde, verdankt die Ukraine einer relativ kleinen
    Gruppe von Menschen, die den Flughafen gegen die personell und materiell
    überlegenen Angreifer verteidigten. Zwei der Kämpfer erinnern sich in
    dieser Sonderfolge von "Was jetzt?" an die ersten Stunden des Krieges.

    Zu Gast ist außerdem Olivia Kortas. Die Ukraine-Korrespondentin von ZEIT
    und ZEIT ONLINE hat die Schlacht um den Flughafen rekonstruiert. Im
    Podcast erklärt sie, warum die Verteidigung von Hostomel für die Ukraine
    überlebenswichtig war und was sich anhand dieser ersten 24 Stunden des
    Krieges über dessen Gesamtverlauf lernen lässt. Außerdem blickt sie auf
    die aktuelle Lage an der Front und erzählt, wie das Leben in der Ukraine
    zwei Jahre nach dem russischen Überfall aussieht.

    Moderation: Moses Fendel

    Redaktion: Constanze Kainz

    Sounddesign: Joscha Grunewald

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  45. Aufwachsen im Krieg

    24 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Vor genau zwei Jahren, am 24. Februar 2022, hat die russische Armee die
    Ukraine überfallen. Neben den politischen Auswirkungen wurde das
    Schicksal von Millionen Ukrainerinnen und Ukrainern, vor allem von
    Kindern, schlagartig verändert. Dem UN-Kinderhilfswerk Unicef zufolge
    wurden vier Millionen Kinder wegen des russischen Angriffskrieges in der
    Ukraine vertrieben, viele von ihnen innerhalb des Landes. Bis heute soll
    sich die Situation nicht verbessert haben. In den letzten zwei Jahren
    sollen Kinder in Frontregionen der Ukraine zwischen 3.000 und 5.000
    Stunden in Schutzkellern verbracht haben, viele Kinder wohnen in
    vorübergehenden Unterkünften, können nicht richtig zur Schule gehen und
    Eltern haben kaum Geld. Florian Westphal, Geschäftsführer der
    Kinderhilfsorganisation Save the Children, ist gerade in der
    Westukraine. Im Podcast berichtet er über die Lage der Kinder und ihre
    Familien vor Ort.
    Lees meer

    Die 74. Berlinale neigt sich dem Ende zu. Katja Nicodemus aus dem
    Kulturressort der ZEIT hat die zehntägigen internationalen
    Filmfestspiele in Berlin seit ihrer Eröffnung begleitet und beobachtet:
    Viele Filme drehten sich dieses Jahr um Mütter.

    Alles außer Putzen: Fahrrad schick machen für den Frühling

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    Was jetzt-Spezial zu zwei Jahren Ukraine-Krieg: Die vielleicht
    wichtigste Schlacht des Krieges

    Liveblog: Ukraine-Krieg

    Krieg in der Ukraine: Der Angriff

    Schulen in der Ukraine: Schule, das ist jetzt die U-Bahn-Station

    Berlinale: Ein Universum aus grünem Klee

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  46. Update: Netanjahus Plan für den Gazastreifen

    23 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Seit dem Beginn der israelischen Bodenoffensive betonte der israelische
    Präsident Benjamin Netanjahu, die Hamas in Gaza, die am 7. Oktober mit
    ihren Angriffen auf Israel den andauernden Krieg ausgelöst hatte,
    vollkommen zerstören zu wollen. Medienberichten zufolge soll er seinem
    Sicherheitskabinett nun einen schriftlichen Plan vorgelegt haben, in dem
    die Zukunft des Gazastreifens in fünf Punkten ausgelegt ist. Jan Roß aus
    dem Politikressort der ZEIT ordnet im Podcast den Plan Benjamin
    Netanjahus für den Gazastreifen ein und analysiert die möglichen Folgen
    für die israelisch-amerikanischen Beziehungen.
    Lees meer

    Zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat die
    Europäische Union eine Geldwäschebehörde, kurz Amla, gegründet, die in
    Frankfurt am Main angesiedelt werden soll. Bundesfinanzminister
    Christian Lindner (FDP) warb monatelang um die Errichtung der Behörde in
    Deutschland. Warum der Amla-Standort so begehrt war, berichtet Mark
    Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik bei der
    ZEIT.

    Der Bundestag hat am Freitag für eine Teillegalisierung von Cannabis in
    Deutschland gestimmt. Ab dem 1. April will die Ampelregierung den Anbau
    und Besitz bestimmter Mengen von Cannabis für den Eigenkonsum erlauben.
    Ab dem 1. Juli sollen Cannabisclubs zum nicht kommerziellen Anbau öffnen
    dürfen.

    Was noch? Commander, der Schäferhund von Joe Biden, soll die
    Geheimdienstmitarbeiter des US-Präsidenten mindestens 24-mal gebissen
    haben.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Rafah: Die letzte Stadt unter Kontrolle der Hamas

    Nahost-Überblick: Netanjahu legt Plan für Zukunft Gazas vor,
    Unterhändler zuversichtlich

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Amla: Neue EU-Behörde gegen Geldwäsche wird in Frankfurt angesiedelt

    Geldwäsche: Bundesregierung will EU-Geldwäschebeh…

  47. Die geschrumpfte Cannabis-Revolution

    23 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Als "Legalisierung light" könnte man das Cannabisgesetz bezeichnen, das
    der Bundestag am heutigen Freitag verabschieden will. Eine Säule des
    ursprünglich von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD)
    angedachten Vorhabens ist wegen Konflikten mit dem EU-Recht vorerst
    gestrichen worden. So sollen Konsumierende zukünftig zwar
    entkriminalisiert und die Ausgabe in Cannabisclubs möglich sein, das
    Rauschmittel aber nicht wie ursprünglich geplant in lizenzierten
    Geschäften verkauft werden. Gleichzeitig liegen die künftig im
    Privatbesitz erlaubten Mengen deutlich höher als einst angedacht. Im
    Podcast erklärt Politikredakteur Tilman Steffen, was sich im Vergleich
    zur Ursprungsidee verändert hat – und warum er davon ausgeht, dass das
    Gesetz frühestens im Herbst in Kraft treten dürfte.
    Lees meer

    Ausgerechnet ein Mechanismus, der das Internet sicherer machen sollte,
    hatte über Jahrzehnte eine massive Sicherheitslücke – und dieser wurde
    erst jetzt, nach 25 Jahren, entdeckt. Das Nationale Forschungszentrum
    für angewandte Cybersicherheit Athene hat die Sicherheitslücke nun
    öffentlich gemacht. Sie sei so groß gewesen, dass Hacker sogar ganze
    Institutionen hätten lahmlegen können. Das Beispiel zeigt: Es ist eine
    Illusion, dass das Internet sicher gemacht werden könne, analysiert Eva
    Wolfnagel, Redakteurin im Digital-Ressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast
    beantwortet sie auch, was die Lücke für normale Internetnutzerinnen und
    -nutzer bedeutet.

    Und sonst so? Hilfe, der Camembert ist vom Aussterben bedroht.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Cannbislegalisierung: Geschrumpft und geschreddert

    Cannabislegalisierung: Bubatz legal – und dann?

    Sicherheitslücke im DNS: Ihr Computer ist angreifbar. Und zwar seit 25
    Jahren

    KeyTrap: Kritische Sicherheitslücke in der Internet-Infrastruktur

    Sie wollen mehr exklusive Audi…

  48. Update: Triumph mit Tennisbällen

    22 februari 2024 · 10 min

    Afspelen
    Offenbar hat sich ihr immer lauterer Protest ausgezahlt: Monatelang
    wehrten sich Teile der organisierten Fußballfanszene gegen den geplanten
    Einstieg von Investoren bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) – nun hat
    die DFL die Suche nach einem Investor abgebrochen. "Eine erfolgreiche
    Fortführung des Prozesses scheint in Anbetracht der aktuellen
    Entwicklungen nicht mehr möglich", sagte Hans-Joachim Watzke, der
    Sprecher der DFL, der Dachorganisation des deutschen Profifußballs.
    Tammo Blomberg berichtet regelmäßig für das Sportressort von ZEIT ONLINE
    und kennt den Hintergrund des geplatzten Deals. Im Podcast analysiert
    er, warum der DFL offenbar so abhängig von der Gunst der Fans ist.
    Lees meer

    Wirtschaftsminister Robert Habeck hat im Bundestag ein Ende der
    Unionsblockade beim Wachstumschancengesetz gefordert. Bereits im
    November hatte der Bundestag das entsprechende Gesetzespaket
    verabschiedet, das Entlastungen für Unternehmen in Höhe von drei
    Milliarden Euro pro Jahr vorsieht. Im Bundesrat wird das Gesetz bislang
    von der Union blockiert. Auch der Vermittlungsausschuss konnte den
    Streit nicht beilegen. Habeck kritisierte, dass die Vorschläge der Union
    für mehr Wachstum zu Steuerausfällen von 45 bis 50 Milliarden Euro im
    Haushalt führten, es aber kein Konzept der Union zur Gegenfinanzierung
    gebe.

    Außerdem im Update:

    Die Zahl politisch motivierter Angriffe auf Geflüchtete ist in
    Deutschland im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Die
    Sicherheitsbehörden registrierten insgesamt 2.378 Straftaten – und damit
    fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

    Kurz nach Gründung der WerteUnion-Partei um den früheren
    Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen sind zwei prominente
    Mitglieder schon aus der Partei ausgetreten: der frühere
    Bundesvorsitzende des WerteUnion-Vereins, Max Otte, und der
    Unternehmensberater und Autor Markus Krall. Beiden ist die
    WerteUnion-Partei offenbar nicht radikal genug.

    Was noch? Benjamin Blümchen bekommt eine neue Stimme

    Moderation und Produktion: Hannah Grüne…

  49. Debatte im Zeichen des Taurus

    22 februari 2024 · 12 min

    Afspelen
    Zwei Jahre nach der russischen Invasion zeichnet sich zunehmend ab, dass
    die Zukunft der Ukraine an weiterer militärischer Unterstützung hängen
    könnte. Der Bundestag will deshalb an diesem Donnerstag über die
    Lieferung von "zusätzlich erforderlichen weitreichenden Waffensystemen
    und Munition" diskutieren – ein Vorstoß der Koalitionsfraktionen.
    Theoretisch bringen sie damit Bewegung in die seit Monaten anhaltende
    Debatte über mögliche Taurus-Lieferungen an die Ukraine. Doch die
    umstrittenen Taurus-Marschflugkörper werden in dem betreffenden
    Entschließungsantrag namentlich nicht erwähnt. Darum hat die Opposition
    einen zweiten Antrag eingereicht, mit Hervorhebung ebendieser
    Taurus-Waffensysteme. Jörg Lau ist außenpolitischer Koordinator im
    Politikressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er, warum im Antrag der
    Ampelfraktionen von den Taurus keine Rede ist.
    Lees meer

    Vereint als Initiative Strike Germany rufen aktuell Kunstschaffende
    weltweit dazu auf, deutsche Kultureinrichtungen zu bestreiken. Der
    Vorwurf: Deutsche Kulturinstitutionen seien wie das ganze Land zu
    israelfreundlich und duldeten zu wenig Israelkritik. Inzwischen haben
    international weit über 1.000 Personen aus Kunst, Kultur, Literatur und
    Wissenschaft den Streikaufruf gegen Deutschland unterzeichnet. Im
    Berliner Club Berghain führte der Boykott bereits zu mehreren Absagen
    von DJs. Tobias Timm aus dem Feuilleton der ZEIT hat recherchiert, wer
    hinter Strike Germany steckt und welche Ziele mit dem Streik verfolgt
    werden.

    Und sonst so? Das Fossil, das selbst Fachleute täuschte – bis jetzt

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Koalitionsantrag: Ampelfraktionen wollen weitere Waffenlieferungen an
    Ukraine

    Ampelantrag zu Taurus-Lieferung: Sie sind mutiger als der Kanzler

    Marschflugkörper für die Ukraine: Strack-Zimmermann will mit der Union
    für Tau…

  50. Update: Sanktionspaket Nummer 13

    21 februari 2024 · 11 min

    Afspelen
    Kurz vor dem zweiten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die
    Ukraine beschließt die EU ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Die
    Maßnahmen sollen mehr als 200 Personen, Unternehmen und Organisationen
    treffen. Ziel des 13. Sanktionspakets gegen Russland sei es, so die
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die "Kriegsmaschinerie
    von Präsident Wladimir Putin" weiter zu degradieren.
    Lees meer

    Die abschließenden Gesetzespläne für eine Teillegalisierung von Cannabis
    wurden am Mittwoch vom Gesundheitsausschuss beschlossen. Sollte der
    Gesetzentwurf bei der Abstimmung am Freitag eine Mehrheit im Bundestag
    bekommen, könnte die Reform ab April 2024 greifen. Über die Debatte zur
    Cannabislegalisierung und die Folgen von Cannabiskonsum für Jugendliche
    berichtet Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.

    Die aktuelle Spielsaison läuft ungewöhnlich schlecht für den FC Bayern.
    Nun hat der Verein bekannt gegeben, dass Trainer Thomas Tuchel nur noch
    bis zum Saisonende bleiben wird. Oliver Fritsch aus dem ZEIT ONLINE
    Sportressort und Host des Podcasts Kicken kann er, berichtet.

    Was noch? Sam Mendes soll bei vier Filmbiografien über die Beatles Regie
    führen.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Ukraine-Krieg

    Russland: Was über den Tod von Alexej Nawalny bekannt ist

    Gesetzentwurf: Gesundheitsausschuss des Bundestages billigt
    Cannabislegalisierung

    Cannabis: Experten plädieren in offenem Brief für Teillegalisierung

    Thomas Tuchel: Der FC Bayern kriegt den nächsten Trainer klein

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