Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Update: Fleisch und Äpfel statt eines Friedensversprechens
16 april 2024 · 11 min
Am letzten Tag seiner China-Reise hat Bundeskanzler Olaf Scholz in
Peking den chinesischen Präsidenten Xi Jinping getroffen. Während Xi für
eine stabile Zusammenarbeit mit Deutschland warb und die "Prinzipien des
gegenseitigen Respekts" und die "Suche nach Gemeinsamkeiten trotz
Differenzen" beschwor, wurde Scholz direkter: Er forderte den
chinesischen Präsidenten auf, zu einem "gerechten Frieden in der
Ukraine" beizutragen und sprach von der Gefahr einer nuklearen
Eskalation. Anna Sauerbrey ist außenpolitische Koordinatorin der ZEIT
und hat Scholz auf seiner Reise begleitet. Im Podcast erzählt sie,
welchen Eindruck sie von der Reise mitnehmen konnte. Lees meerZum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten sitzt mit
Donald Trump ein ehemaliger Präsident in einem Strafprozess auf der
Anklagebank: Am Montag startete in New York das Verfahren, insgesamt
geht es um 34 Anklagepunkte. 2016, mitten im Präsidentschaftswahlkampf,
habe Trump Schweigegeldzahlungen an eine ehemalige Pornodarstellerin
fälschlicherweise als Anwaltskosten angegeben – obwohl diese laut
Anklage als Wahlkampfausgaben zu werten sind. Rieke Havertz berichtet
für ZEIT ONLINE regelmäßig über die US-Politik. Im Podcast ordnet sie
ein, wie nun die nächsten Wochen für den Angeklagten Trump aussehen
könnten.Außerdem im Update:
Israel wird auf die iranischen Raketen- und Drohnenangriffe vom Samstag
reagieren. Das hat der israelische Generalstabschef Herzi Halewi nach
einer Sitzung des Kriegskabinetts angekündigt.In der historischen Börse Kopenhagen, einem der bekanntesten Gebäude der
Stadt, ist am Dienstagmorgen ein riesiges Feuer ausgebrochen.Was noch? Fußballweltmeister Bernd Hölzenbein ist tot.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Jannis Carmesin, Constanze Kainz
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
China: Scholz fordert von Xi Beitrag zu "gerechtem Frieden" in der
UkraineOlaf Scholz: Und p…
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Nach den iranischen Luftangriffen: Wo Israels Nachbarn stehen
16 april 2024 · 11 min
Mit mehr als 300 Drohnen und Raketen griff der Iran in der Nacht zum
Sonntag Israel an und machte damit seine Drohung wahr, den Anschlag auf
die iranische Botschaft in Syrien vergelten zu wollen. Ein Großteil der
Raketen und Drohnen konnten von Israel, den USA, Großbritannien und
Jordanien abgefangen werden. Jordanien beteiligte sich an der Abwehr,
obwohl der Iran vor einer Einmischung gewarnt hatte. Jordanien könnte
sonst selbst zum Ziel von Angriffen werden. Warum sich das Land dennoch
hinter Israel stellt, weiß Jörg Lau. Er ist außenpolitischer Koordinator
im Politikressort bei DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, welche
Verbündeten der Iran und Israel in der Region momentan haben. Lees meerLange wurde TikTok als soziales Netzwerk von Gen Z belächelt. Doch
rechtspopulistische Inhalte und Verschwörungstheorien verbreiten sich
rasant über die Plattform. Die AfD beispielsweise, weiß das für sich zu
nutzen. Andere Parteien hielten sich lange fern, ziehen jetzt aber
langsam nach. Seit letzter Woche ist auch Bundeskanzler Olaf Scholz
(SPD) auf TikTok. Dafür gibt es Beifall, aber auch ziemlich viel Kritik.
Linda Friese ist Hochkantredakteurin bei ZEIT ONLINE und erklärt im
Podcast, was sich Politiker von der Plattform erhoffen und welche
Bedenken es gibt.Und sonst so: Ludwigshafen will nicht mehr die hässlichste Stadt sein.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Iranischer Angriff auf Israel: Mehrere Staaten rufen Iran und Israel zur
Deeskalation aufPolitiker auf TikTok: Olaf muss nicht tanzen
AfD auf TikTok: Jung, schnell, witzig, rechts
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Update: Schwangerschaftsabbrüche: Legal statt nur straflos?
15 april 2024 · 9 min
Schwangerschaftsabbrüche sollten in Deutschland künftig nicht mehr
grundsätzlich strafbar sein. So jedenfalls lautet die zentrale
Empfehlung der Kommission zur Liberalisierung von
Schwangerschaftsabbrüchen, die von der Bundesregierung vor rund einem
Jahr eingesetzt wurde. Wie die Ampel mit den Empfehlungen umgeht und ob
der Paragraf 218 des Strafgesetzbuches nun abgeschafft wird, beantwortet
Lisa Caspari, Redakteurin für Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, im Podcast. Lees meerAm Montagmittag ist das israelische Kriegskabinett zusammengekommen, um
darüber zu beraten, wie es nach dem iranischen Angriff weitergeht. Eine
Entscheidung fiel dabei nicht, die Sitzung wurde vertagt. In der Nacht
zum Sonntag hatte das iranische Militär mehr als 300 Drohnen und Raketen
auf Israel abgefeuert. Der Angriff konnte erfolgreich abgewehrt werden.
Sowohl US-Präsident Joe Biden als auch Bundesaußenministerin Annalena
Baerbock fordern Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nun zur
Deeskalation auf. Warum der es gerade schwer hat, eine gemeinsame
Position in seiner Regierung zu bilden, weiß Nahostkorrespondentin
Steffi Hentschke.Die Bundestagsfraktionen von SPD, Grüne und FDP haben sich auf ein neues
Klimaschutzgesetz geeinigt. Das Gesetz sei nun flexibler, unter anderem
sollen die starren Sektorziele abgeschafft werden.Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Julian Sadeghi und Clara Löffler
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Schwangerschaftsabbruch: Wird § 218 abgeschafft?
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Volker Perthes: "Die Gefahr einer Ausweitung des Konflikts ist real und
groß"Iranischer Drohnenangriff: Israel hat den Ernstfall durchgespielt
CO₂-Ausstoß: Ampel einigt sich auf Reform des Klimaschutzgesetzes
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Kanzler Scholz betreibt Krisendiplomatie von China aus
15 april 2024 · 13 min
Als am späten Samstagabend der iranische Luftangriff auf Israel begann,
saß Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Flugzeug nach China. Seinen lang
geplanten Staatsbesuch wollte er nicht absagen, den Angriff hat er
jedoch in einem Statement verurteilt und den Iran vor weiteren Angriffen
auf Israel gewarnt. Wie es im Nahen Osten weitergeht und ob sich der
Krieg ausweiten könnte, hängt jetzt davon ab, wie Israel auf den Angriff
reagiert. Wie sich die deutsche Regierung positioniert, erklärt Anna
Sauerbrey, sie ist außenpolitische Koordinatorin der ZEIT und hat Scholz
auf der Reise nach China begleitet. Da China ein wichtiger
Handelspartner des Iran ist, werden die bilateralen Gespräche sich auch
darum drehen, wie eine weitere Eskalation verhindert werden kann. Lees meerSeit genau einem Jahr herrscht im Sudan Krieg. Berichten zufolge wurden
dabei bereits mehr als 15.000 Menschen getötet, rund zehn Millionen
Menschen befinden sich seit Beginn der Kämpfe auf der Flucht. 25
Millionen Menschen sind auf lebensrettende Hilfe angewiesen, Millionen
von Menschen droht der Hungertod. Am heutigen Montag findet in Paris
eine internationale Geberkonferenz statt. Marie-Sophie Schwarzer
arbeitet für die Hilfsorganisation Save the Children und war kürzlich im
Südsudan. Sie erzählt im Podcast von ihren Begegnungen mit Geflüchteten
und erklärt, was sie gerade am dringendsten benötigen.Und sonst so? Warum kolumbianische Paare zu zweit duschen sollen.
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Iranischer Großangriff: Israel erwägt militärischen Gegenangriff, Iran
droht mit KonsequenzenIranischer Drohnenangriff: Israel hat den Ernstfall durchgespielt
Angriff auf Israel: Eine Simulation von Stärke
Iranische Außenpolitik: Das Terrornetzwerk des Ali Chamenei
Sudan: "Jeder Krieg hört irgendwann auf …"
Hilfslieferungen: Vereinte Nationen verlangen ungehinde…
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Der Iran hat Israel angegriffen
14 april 2024 · 11 min
Der Iran hat am Samstagabend begonnen Israel mit Drohnen anzugreifen.
Die USA und Israel selbst hatten seit Tagen mit einem Vergeltungsschlag
gerechnet. Das Regime im Iran reagiert offenbar auf einen mutmaßlichen
Angriff der Israelis vor zwei Wochen auf die iranische Botschaft in
Syrien. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE aus Israel. Sie
erklärt, wie sich die Lage seit dem Beginn des Angriffs entwickelt hat
und wie Israel und seine Verbündeten darauf reagieren. Lees meerIm Angriffskrieg gegen die Ukraine wird im Frühsommer eine Offensive
Russlands erwartet. Die ukrainischen Streitkräfte sind allerdings
bereits jetzt am Rande ihrer Kräfte, weil die Munition nur noch dazu
ausreicht, um die eigenen Frontlinien gerade so zu verteidigen. Die
Situation könnte sich bei einer Offensive Russlands verschärfen. Wie
schätzen die ukrainischen Soldaten an der Front die Lage ein? Und was
braucht die Ukraine am dringendsten? Olivia Kortas, Korrespondentin in
Kiew für DIE ZEIT, hat die Brigaden an der Front besucht.Und sonst so? Tschetschenien verbietet zu schnelle und zu langsame
Musik.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Krieg in der Ukraine: Die Erde brennt
Krieg in der Ukraine: Kaffee, Frühling und Raketen
Krieg in Nahost: Fehler, die Israels Feinde zu nutzen wissen
Palästina-Kongress: Sie wollen nur das eigene Echo hören
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Spezial: Klagen for Future?
13 april 2024 · 21 min
Ein solches Urteil gab es noch nie: Der Europäische Gerichtshof für
Menschenrechte (EGMR) hat in dieser Woche erstmals entschieden, dass
mangelnder Klimaschutz Menschenrechte verletzt. Mit der Entscheidung hat
das Gericht einer Gruppe von mehr als 2.000 Schweizer Seniorinnen recht
gegeben. Sie hatten ihrer Regierung vorgeworfen, nicht genug gegen den
Klimawandel zu tun. Dass die Klage erfolgreich war, wird als
historischer Moment gefeiert. Könnte dieses Urteil viele ähnliche nach
sich ziehen? Und verlagert sich der Kampf für mehr Klimaschutz damit von
der Straße in den Gerichtssaal? Lees meerUm vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit einer Klage
Erfolg zu haben, muss vorher der nationale Rechtsweg ausgeschöpft worden
sein. Auch das hat eine Entscheidung des Gerichts diese Woche bestätigt.
Denn die Schweizerinnen waren nicht die Einzigen, die ein Land für ihr
Versagen im Klimaschutz verklagt haben. Eine Gruppe Jugendlicher aus
Portugal hat gleich 32 europäischen Staaten vorgeworfen, ihre
Treibhausgasemissionen nicht stark genug zu reduzieren. Dadurch sehen
sich die jungen Erwachsenen unmittelbar in ihrem Leben bedroht.
Eingereicht hatten sie ihre Klage im September 2020, drei Jahre nach den
verheerenden Waldbränden in Portugal, bei denen zahlreiche Menschen ums
Leben gekommen sind. Der EGMR hat die Klage abgewiesen. Als Begründung
gab die Richterin an, dass die Jugendlichen erst den Weg über die
portugiesischen Gerichte hätten gehen müssen.ZEIT ONLINE-Redakteurin Viola Kiel war zur Urteilsverkündung in
Straßburg, in diesem Was jetzt?-Spezial teilt sie ihre Eindrücke. Die
Europa- und Völkerrechtlerin Birgit Peters spricht im Podcast über
Klimaklagen als juristisches Instrument im Kampf gegen den Klimawandel.Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Constanze Kainz
Recherche: Julian Sadeghi und Paulina Kraft
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Wo Scholz Hoffnungen auf China setzt
13 april 2024 · 12 min
Zum zweiten Mal seit Amtsantritt reist Bundeskanzler Olaf Scholz, in
Begleitung einer Wirtschaftsdelegation, nach China. Bei seinem
viertägigen Besuch soll es vor allem um wirtschaftspolitische Themen
gehen, doch auch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine soll bei
seinem Treffen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping thematisiert
werden. Was sich Kanzler Scholz von dem Treffen erhofft und wie sich die
China-Strategie des Bundeskanzlers von der seiner Vorgängerin
unterscheidet, berichtet Michael Schlieben aus dem Politikressort von
ZEIT ONLINE. Lees meerDas Olivenöl gehört mittlerweile zu den Grundnahrungsmitteln der
Deutschen. Doch laut Statistischem Bundesamt ist der Preis für Olivenöl
im vergangenen Jahr um 50 Prozent gestiegen. Auch die Qualität der Öle,
die in deutschen Supermärkten erhältlich sind, ist einem Qualitätstest
der Stiftung Warentest zufolge gesunken. Weltweit beeinträchtigt der
Klimawandel den Anbau der Olivenbäume und die Herstellung des Öls.
Andrea Affaticati ist Autorin für ZEIT ONLINE in Italien und hat in der
Toskana und Sizilien zur Olivenölkrise recherchiert. Im Podcast ordnet
sie die Sorgen der Olivenbauern ein und erklärt, wie sich der
Klimawandel negativ auf den Geschmack von Olivenöl auswirkt.Alles außer Putzen: der Film "Ich Capitano".
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr, Olga Ellinghaus
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Taiwan: Grüne und Union fordern Scholz zu Kritik an Chinas Drohungen auf
China: Wo sind denn alle?
Handel mit China: China, eine toxische Beziehung
Klimawandel: Ist das gute Olivenöl irgendwann aus?
Olivenöl: So erkennt man Qualität, Folge 6: Olivenöl
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Update: 2.500 Polizisten für den "Palästina-Kongress"
12 april 2024 · 10 min
In Berlin hat am Freitag der umstrittene Palästina-Kongress begonnen.
Die Veranstalter werfen Israel unter anderem Apartheid, Kolonialismus
und Völkermord vor, die Massaker am 7. Oktober durch die Hamas erwähnten
sie in einer Ankündigung nicht. Die Tagung findet bis Sonntag statt.
Berlins Bürgermeister Kai Wegner sagte, es sei „unerträglich“, dass der
Kongress in Berlin stattfinde. ZEIT ONLINE Politikreporter Christian
Vooren berichtet von der Veranstaltung. Lees meerBundesverkehrsminister Volker Wissing hat vor Fahrverboten an Samstagen
und Sonntagen gewarnt. In einem Brief an die Ampelfraktionen im
Bundestag rief er dazu auf, dem reformierten Klimaschutzgesetz
zuzustimmen, ansonsten drohten drastische CO₂-Einsparmaßnahmen im
Verkehrssektor. Die Behauptung des Ministers sei schlichtweg falsch,
kritisierte die stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Julia
Verlinden den Minister. Die Ampelregierung hat das Klimaschutzgesetz
bereits reformiert. Demnach genügt es künftig, wenn die Sektoren
insgesamt die notwendigen Einsparungen erzielen. Bisher hat der
Bundestag das Gesetz aber noch nicht verabschiedet.Außerdem im Podcast: Der Bundestag hat eine Reform des Namensrechts und
das Selbstbestimmungsgesetz beschlossen. Auch die Bezahlkarte für
Asylsuchende wurde verabschiedet.Was noch? Der Bundespresseball in Berlin
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Krieg in Nahost: Aufgeheizte Stimmung vor "Palästina-Kongress" in Berlin
Robi Friedmann: „Weil ich mit Arabern rede, bin ich für viele ein
Verräter“Klimaschutzgesetz: Wissing verteidigt Warnung vor Fahrverboten am
WochenendeKlimaschutzgesetz: Klimaschutz? Macht die nächste Regierung
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Zwei Gesellschaftsreformen auf einen Streich
12 april 2024 · 11 min
Der Bundestag will am Freitag über zwei gesellschaftliche Reformen
abstimmen: das Selbstbestimmungsgesetz und eine Änderung des
Namensrechts. Damit will die Ampelkoalition – zumindest teilweise – ihr
Antrittsversprechen einlösen, Deutschlands Gesellschaft- und
Familienrecht zu modernisieren. Welche Vorhaben dagegen auf der Strecke
geblieben sind, darüber spricht Lisa Caspari, Redakteurin für
Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, im Podcast. Lees meerDas oberste Gericht des US-Bundesstaats Arizona hat ein 160 Jahre altes
Gesetz gegen Schwangerschaftsabbrüche wieder für gültig erklärt. Dieses
sieht unter anderem eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren für
Ärztinnen und Ärzte vor, die einen Abbruch vornehmen. Wie es zu dem
Urteil in Arizona kam und welche Rolle das Thema bei den kommenden
Präsidentschaftswahlen in den USA spielen könnte, berichtet
Korrespondentin Johanna Roth aus Washington, D. C.Und sonst so? Umarmungen können wie Medizin wirken.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr und Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Transidentität: Queerbeauftragter wirbt für Zustimmung zu
SelbstbestimmungsgesetzReform des Namensrechts: Im Worst Case heißt man dann Marie-Agnes
Strack-ZimmermannArizona: US-Gericht reaktiviert Gesetz gegen Schwangerschaftsabbrüche
von 1864Schwangerschaftsabbruch: Was das Urteil des Supreme Court bedeutet
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Update: Verfassungsschutz und AfD streiten über Extremismusverdacht
11 april 2024 · 10 min
2021 wurde die AfD vom Bundesverfassungsschutz als rechtsextremistischer
Verdachtsfall eingestuft. Dagegen klagte die Partei. Im März 2022 wurde
die Einstufung dann vom Verwaltungsgericht in Köln bestätigt. In einem
Berufungsverfahren am Oberverwaltungsgericht Münster wird der
Sachverhalt nun erneut überprüft. Die ersten Verhandlungstage fanden
bereits im März statt, doch wegen zahlreicher Befangenheits- und
Beweisanträge der AfD konnte das Gericht das geplante Programm nicht
fortführen. Bisher reichte die AfD 457 Beweisanträge ein. Was die AfD
damit bezwecken will, weiß Christian Parth. Er ist Politikredakteur bei
ZEIT ONLINE und in Münster. Im Podcast erklärt er, was der
Verfassungsschutz der Partei konkret vorwirft. Lees meerDie SPD und die FDP haben sich am Mittwoch auf eine Verlängerung der
Mietpreisbremse bis 2029 geeinigt. Wo die Mietpreisbremse gilt, darf
also auch weiterhin bei Abschluss eines neuen Mietvertrags die Miete
nicht mehr als zehn Prozent über dem ortsüblichen Durchschnitt liegen.
Der Eigentümerverband Haus & Grund will dagegen juristisch vorgehen.Seit Beginn der Woche wird vor dem Internationalen Gerichtshof ein
Prozess gegen Deutschland verhandelt. Der Vorwurf: Beihilfe zum
Völkermord. Eingereicht wurde die Klage von Nicaragua Anfang März.
Deutschland unterstütze durch Waffenlieferungen an Israel einen Genozid
im Gazastreifen. Jetzt hat Nicaragua seine Botschaft in Berlin
geschlossen. Die Dienstgeschäfte werden von der diplomatischen
Vertretung in Wien weitergeführt.Was noch? Ein Hund, der zu freundlich für die Polizeischule war, wird
jetzt als Rettungshund zum Star.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lea Schüler
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Weitere Links zur Folge:
AfD: Maximilian Krah soll den Volksbegriff der AfD erklären
OVG Münster: Verfassungsschutz und AfD streiten vor Gericht um
VolksbegriffWohnungsnot: Eigentümerverband will gegen Verlängerung der
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Warum sich die CDU ein TV-Duell mit der AfD liefert
11 april 2024 · 13 min
Der CDU-Spitzenkandidat für Thüringen, Mario Voigt, diskutiert am
heutigen Donnerstag in einem TV-Duell mit Björn Höcke, seinem
Konkurrenten von der AfD. Das Rededuell, das das erste dieser Art ist,
wird live bei Welt TV übertragen. Voigt und Höcke wollen unter anderem
über den von AfD-Chefin Alice Weidel geforderten Austritt Deutschlands
aus der EU debattieren. Ob Voigt es schafft, die AfD inhaltlich zu
entlarven, und ob seine Strategie Schule machen könnte, analysiert
ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau. Lees meerDie chinesische Regierung hat im vergangenen Jahr Exportkontrollen auf
den Rohstoff Gallium eingeführt. Wer das Mineral kaufen will, muss
seitdem eine Genehmigung bei den chinesischen Behörden beantragen. Auch
Unternehmen aus Deutschland sind auf den Rohstoff angewiesen, etwa für
die Herstellung von Halbleitersubstraten. Laut der China-Strategie, die
die Bundesregierung letztes Jahr verabschiedet hat, sollen die Risiken
dieser Abhängigkeiten reduziert werden. Wie gut das momentan gelingt,
erklärt Xifan Yang, ehemalige China-Korrespondentin der ZEIT.Und sonst so? Beyoncé ist die Nummer eins.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Mario Voigt gegen Björn Höcke: Die CDU will jetzt ersticken, was sie
nicht mehr ignorieren kann"Boxring der Demokratie": Sender verteidigt TV-Duell Höcke/Voigt
Alternative für Deutschland: News und Infos
Landtagswahl: News und Infos
Handel mit China: China, eine toxische Beziehung
China: News zur Volksrepublik
Wirtschaftsbeziehungen: Ganz bei uns
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Update: In der EU-Asylpolitik lösen sich die politischen Lager auf
10 april 2024 · 9 min
Seit 2015 wird in der EU über eine neue Asylrechtsreform gestritten, die
Verhandlungen dauern seit Jahren an. Am Mittwochnachmittag wird im
EU-Parlament nun endgültig über das Gesetzespaket abgestimmt. "Europa
muss hier seine Handlungsfähigkeit zeigen. Niemand darf dieses Thema den
Rechtspopulisten überlassen", sagte Nancy Faeser vorab dem RND. Sollte
die Reform beschlossen werden, würden Asylverfahren künftig bereits an
den EU-Außengrenzen durchgeführt werden. Was sich sonst noch ändern
würde, weiß Ulrich Ladurner. Für DIE ZEIT berichtet er als Korrespondent
aus Brüssel. Im Podcast erklärt er, warum die Reform so umstritten ist. Lees meerAußerdem im Podcast:
- 21,2 Prozent der Bevölkerung in Deutschland waren im vergangenen Jahr
von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht – rund 17,7 Millionen
Menschen. Das geht aus einer neuen Studie des Statistischen Bundesamtes
hervor.- Nachdem Russland die Ukraine überfallen hatte, wurde ein
Sondervermögen für die Bundeswehr eingerichtet. Das Sondervermögen
sei „die richtige Antwort auf die Zeitenwende“, sagte Bundeskanzler Olaf
Scholz damals. Jetzt zeigt sich, dass der Etat nahezu ausgeschöpft ist.Was noch? Das soziale Netzwerk, das eigentlich gar keins ist.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lea Schüler
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Europäische Asylpolitik: Faeser bezeichnet Asylreform als Schlüssel zur
Steuerung der MigrationEU-Parlament: Was sich durch die EU-Asylreform ändert
Statistisches Bundesamt: Jeder Fünfte von Armut oder sozialer
Ausgrenzung bedrohtVerteidigung: Bundeswehrverband will von Scholz Klarheit über
VerteidigungsausgabenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Schwangerschaftsabbruch: über 40 Minuten Fahrt bis zur nächsten Praxis
10 april 2024 · 11 min
Die Ergebnisse der neuen ELSA-Studie, der bisher umfassendsten
Untersuchung zu Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland, zeigen
Missstände bei der medizinischen Versorgung. Die Anzahl der Praxen, die
den Eingriff anbieten, hat sich in den vergangenen 20 Jahren fast
halbiert und der Zugang zu medizinischer Versorgung für ungewollt
Schwangere ist je nach Region unterschiedlich. Auch eine
Expertenkommission, die im Auftrag der Ampelkoalition das geltende Recht
auf Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland geprüft hat, empfiehlt, das
Recht auf Schwangerschaftsabbrüche innerhalb der ersten zwölf Wochen zu
erlauben. Über die genaueren Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie
und die Empfehlungen der Expertinnenkommission berichtet Nina Monecke,
Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT
ONLINE. Lees meerBei mehreren Raketenangriffen hat Russland in den vergangenen Tagen
erneut die Infrastruktur und Energieversorgung im Süden der Ukraine
angegriffen. Mehrere Umspannwerke, Stromnetze und 14 Gebäude wurden in
der Region um die südukrainische Großstadt Saporischschja beschädigt.
Russland wiederum beschuldigt die Ukraine, das von Russland
kontrollierte Atomkraftwerk Saporischschja angegriffen zu haben, und
gibt an, eine Dringlichkeitssitzung des Rates der Internationalen
Atomenergie-Organisation (IAEA) einberufen zu haben. ZEIT-ONLINE-Autor
Denis Trubetskoy ordnet im Podcast die aktuelle Lage an der Front ein.Und sonst so? Katzen dürfen für immer am mexikanischen Präsidentenpalast
bleiben.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Olga Ellinghaus
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Schwangerschaftsabbruch: Ja, Frauen dürfen das
Schwangerschaftsabbruch: "Uns wird signalisiert: Ihr tut da etwas, das
nicht gewollt ist"Liveblog: Ukraine-Krieg
Ukraine-Karte aktuell: Russland dringt an mehreren Fr…
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Update: Klimaschutz ist Menschenrecht
9 april 2024 · 11 min
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg hat
am Dienstag gleich über drei Klimaklagen geurteilt. Rund 2.000
Seniorinnen aus der Schweiz, ein ehemaliger französischer Bürgermeister
und sechs portugiesische Jugendliche hatten getrennt voneinander
Beschwerde gegen diverse europäische Länder eingereicht. Alle
argumentierten, dass fehlender Klimaschutz eine Gefahr für die
Menschenrechte sei. Die Schweizer Seniorinnen bekamen jetzt teilweise
recht. Die Wissensredakteurin Viola Kiel von ZEIT ONLINE erläutert im
Podcast die Begründungen der Urteile. Lees meer"Es gibt eine gestiegene Gewaltkriminalität, es gibt mehr Jugend- und es
gibt mehr Ausländerkriminalität", konstatierte Bundesinnenministerin
Nancy Faeser am Dienstag, als sie offiziell die Polizeiliche
Kriminalstatistik für 2023 vorstellte. Das Bundeskriminalamt sieht
verschiedene Ursachen für den scheinbaren Anstieg: wirtschaftliche und
soziale Belastungen, erhöhte Mobilität nach der Pandemie und eine hohe
Zuwanderungsrate. Bereits im Vorhinein hatten erste Zahlen zu einer
erneuten Migrationsdebatte geführt. Doch die Auslegung der Zahlen wird
auch kritisiert. Welche Rückschlüsse die Statistik wirklich hergibt,
weiß Christian Endt. Er ist Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung
bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet der die aktuellen Zahlen ein.Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Urteil die Position leiblicher
Väter gestärkt. Wenn ein anderer Mann die rechtliche Vaterschaft für ein
Kind hat, dürfen leibliche Väter das künftig anfechten. Spätestens bis
Ende Juni 2025 muss es nun eine Neuregelung geben, bis dahin bleibt das
aktuelle Gesetz längstens in Kraft. Wie die aussehen könnte, weiß
Heinrich Wefing. Er ist Leiter des Politikressorts bei DIE ZEIT und
erklärt im Podcast, was das Urteil für Familien künftig ändern könnte.Und sonst so? Experiment an baden-württembergischer Schule: nicht mehr
zu müde für die erste Stunde sein.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Constanz…
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Wie mit der Kriminalitätsstatistik Politik gemacht wird
9 april 2024 · 13 min
Diesen Dienstag stellt Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD)
offiziell die bundesweite Kriminalstatistik für das Jahr 2023 vor. Die
"Welt am Sonntag" hat bereits einzelne Zahlen veröffentlicht, Auszüge
aus dem Bericht liegen auch ZEIT ONLINE vor. Demnach steigt die Zahl der
gemeldeten Straftaten in Deutschland im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent
auf knapp sechs Millionen. Die Gesamtzahl der Tatverdächtigen steigt um
7,6 Prozent auf knapp 2,25 Millionen. Darunter: mehr jugendliche und
nicht deutsche Tatverdächtige. Doch bildet die Statistik die
tatsächliche Kriminalität überhaupt ab? Und welche Schlussfolgerungen
sind angemessen? Christian Vooren hat sich die Kriminalstatistik für
ZEIT ONLINE genauer angeschaut und ordnet sie im Podcast ein. Lees meerAngst im ganzen Land, höchste Alarmbereitschaft im Militär: Israel
bereitet sich aktuell auf einen iranischen Vergeltungsschlag vor. Bei
einem Luftangriff Anfang April auf das iranische Konsulat in Syriens
Hauptstadt Damaskus wurden mindestens 13 Menschen getötet, darunter
sieben Mitglieder der iranischen Revolutionsgarde. Der Iran und seine
Verbündeten machen Israel für den Angriff verantwortlich und haben nun
wiederholt mit Vergeltung gedroht. "Die Botschaften des zionistischen
Regimes sind nicht mehr sicher", sagte Jahja Rahim Safawi, ein
hochrangiger Militärberater des geistlichen Oberhaupts Ali Chamenei. Wie
ernst muss man die Drohungen aus Teheran nehmen? Michael Backfisch hat
sich für ZEIT ONLINE mit den Szenarien eines iranischen Gegenschlags
beschäftigt.Und sonst so? Vorübergehend umziehen in der Pollensaison?
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Rheinische Post: Faeser dringt auf härtere Konsequenzen für ausländische
StraftäterPolizeiliche Kriminalstatistik 2023: Ist Deutschland krimineller
geworden?Kriminalitätsstatistik 2023: Gewa…
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Update: Israels Abzug aus Khan Younis
8 april 2024 · 9 min
Die israelische Armee hat am Sonntag große Teile ihrer Truppen aus der
Gegend um Chan Junis, einer Stadt im Süden des Gazastreifens, abgezogen.
Laut Verteidigungsminister Joaw Gallant geht es bei dem Rückzug nicht um
ein Ende der Offensive, sondern um die Erholung der Soldaten und die
Vorbereitung auf zukünftige Operationen. Über die Pläne der israelischen
Regierung und den wachsenden Druck auf Ministerpräsident Benjamin
Netanjahu berichtet ZEIT-ONLINE-Autorin Steffi Hentschke. Lees meerDie erste deutsche Brigade außerhalb Deutschlands soll bis 2027 in
Litauen stationiert werden. Die deutsche Einheit soll beim Schutz der
östlichen Außengrenze der Nato vor der potenziellen Bedrohung Russlands
unterstützen. Etwa 4.800 Soldaten sowie rund 200 zivile
Bundeswehrangehörige sollen bis 2027 einsatzfähig sein.
ZEIT-ONLINE-Redakteur Maxim Kireev ordnet diesen Schritt ein.Nach der parteiinternen Befragung des AfD-Bundestagsabgeordneten Petr
Bystron am Montagmorgen hat der Bundesvorstand der Partei dem Politiker
in einer Stellungnahme ihre Unterstützung zugesichert. Vor knapp zwei
Wochen hat die tschechische Regierung dem russlandfreundlichen
AfD-Europakandidaten vorgeworfen, dass er illegal Geld von der
prorussischen Plattform Voice of Europe entgegengenommen habe. Bystron,
der auf Platz zwei der Kandidatenliste der AfD für die Europawahl am 9.
Juni steht, bestreitet die Vorwürfe. Zum “jetzigen Zeitpunkt” gehe der
Bundesvorstand von seiner Unschuld aus.Was noch? Bundeskanzler Olaf Scholz ist auf TikTok.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Krieg im Gazastreifen: Israel begründet Teilrückzug mit Vorbereitung auf
Offensive in RafahSechs Monate Krieg in Gaza: Israel hat kaum ein Kriegsziel erreicht
Bundeswehr: Vorkommando für Bundeswehrbrigade in Litauen bricht auf
Bundeswehr: …
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Nicaragua verklagt Deutschland wegen Beihilfe zum Völkermord
8 april 2024 · 11 min
Nicaragua wirft Deutschland vor, durch die politische, finanzielle und
militärische Unterstützung Israels Beihilfe zu einem Völkermord zu
leisten. Deshalb hat Nicaragua die Bundesrepublik vor dem
Internationalen Gerichtshof (IGH) angeklagt. Am heutigen Montag beginnt
in Den Haag die zweitägige Anhörung. ZEIT-ONLINE-Autor Martin Klingst
erklärt im Podcast, warum Nicaraguas Klage scheitern könnte. Lees meerIn den USA werden Fake-News immer häufiger über Pink-Slime-Seiten
verbreitet. So werden Websites genannt, die seriöse Nachrichtenseiten
imitieren, um gezielt Desinformation in die Öffentlichkeit zu tragen.
Betrieben werden Pink-Slime-Seiten häufig von Lobbygruppen, geheimen
Geldgebern oder radikalen politischen Akteurinnen und Akteuren. Lenz
Jacobsen, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat zu den
pseudojournalistischen Websites recherchiert. Er ordnet ein, ob sie auch
in Deutschland zu einem Problem werden könnten.Und sonst so? "Lady of the Rings" spuckt Rauch in die Luft.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Gazastreifen: Nicaragua wirft Deutschland Beihilfe zu Genozid vor
Israels Besatzungspolitik: Kein anderer Völkerrechtsverstoß ist so gut
belegtIsrael: Krieg im Nahen Osten
Pink-Slime-Journalismus: Der große Schleimangriff
Zeitungssterben: Der gefährliche Niedergang der Zeitungen in den USA
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Israel: Ein Land in Lähmung, Erschöpfung, Angst
7 april 2024 · 13 min
Genau ein halbes Jahr ist seit dem bisher größten Terroranschlag in
Israels Geschichte vergangen. Am 7. Oktober vergangenen Jahres ermordete
die Hamas in einem großangelegten Angriff auf Israel 1.200 Menschen und
verschleppte mehrere Hundert Geiseln in den Gazastreifen. Wie geht es
den Menschen in Israel, die dort seit sechs Monaten im Krieg leben?
ZEIT-ONLINE-Korrespondentin Steffie Hentschke berichtet im Podcast von
einer angespannten und erschöpften Bevölkerung, die zwischen der Kritik
an der eigenen Regierung und der notwendigen Einheit des Landes
zerrissen ist. Lees meerEx-Bundeskanzler Gerhard Schröder feiert heute seinen 80. Geburtstag.
Seine Freundschaft mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin
belastet die Beziehung des Altkanzlers zur SPD. Die Partei verlangt von
ihm eine klare Distanzierung, Schröder hofft hingegen, seine Beziehung
zu Putin für einen Frieden in der Ukraine einsetzen zu können. Hat die
SPD ihn inzwischen abgeschrieben? Wie sieht sein politisches Erbe aus?
Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Schlieben, politischer
Korrespondent von ZEIT ONLINE.Und sonst so? Jede und jeder soll die mögliche neue Artenvielfalt am
Nordsee-Strand dokumentierenModeration und Produktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Anne Schwedt und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Israel: Den Terror überlebt, die Hoffnung verloren
Hamas-Angriff am 7. Oktober: Der Tag, der nicht enden will
Israel: USA rechnen laut Berichten mit iranischer Racheaktion noch im
RamadanGerhard Schröder wird 80: "Von der SPD würde ich mehr Souveränität
erwarten"Doku über Gerhard Schröder: Er zieht durch
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Javier Milei: Ein Staatsfeind als Staatsoberhaupt
6 april 2024 · 11 min
Vor knapp einem halben Jahr wurde Javier Milei zum argentinischen
Präsidenten gewählt. Mit einem radikalen Sparprogramm will der Ökonom
die Wirtschaftskrise in Argentinien lösen. Um die Staatsausgaben zu
senken, hat seine Regierung unter anderem rund 15.000 Staatsbedienstete
entlassen und viele Ausgaben zurückgefahren. Doch Mileis Reformen sorgen
für Widerstand in der Bevölkerung. Immer wieder gibt es Proteste und
Streiks, während Arbeitslosigkeit und Armut zunehmen. Im Podcast zieht
ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher eine Zwischenbilanz zu Mileis
bisheriger Amtszeit. Lees meerDieses Wochenende wird es warm in Deutschland. Bis zu 30 Grad soll es
mancherorts geben. Die hohen Temperaturen lassen sich darauf
zurückführen, dass warme Luft aus Nordafrika nach Europa strömt. Das
bringt nicht nur Wärme, sondern auch Staub aus der Sahara nach
Deutschland. Wie sich der Wüstenstaub auf das Wetter auswirkt und wieso
wir gerade ein Extremwetterereignis erleben, erklärt Özden Terli,
ZEIT-ONLINE-Kolumnist und Meteorologe beim ZDF.Alles außer Putzen: Per Klage zur Sonnenfinsternis.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Javier Milei: Der Feind seines Staates
Javier Milei: "El Loco": Javier Milei und das verzweifelte Argentinien
Javier Milei: "Milei glaubt nicht an die Demokratie. Er hasst den Staat"
Javier Milei: Argentinische Regierung entlässt 15.000 Staatsbedienstete
Özden Terli: "Diese Wüstenluft gehört hier nicht her"
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Spezial: Schiebt Deutschland die Falschen ab?
6 april 2024 · 32 min
Bis Anfang der 2030er-Jahre brauche Deutschland sechs Millionen Frauen
und Männer, die Jobs annehmen, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz im
vergangenen Jahr. Überall im Land suchen Bäckerinnen, Spediteure und
Kitas nach neuem Personal. Die Bundesregierung wirbt im Ausland um sie,
zum Beispiel mit Jobcentern in Ghana. Lees meerDoch im vergangenen Jahr ließ sich Scholz auch auf dem Spiegel-Cover mit
dem Satz zitieren: "Wir müssen endlich im großen Stil diejenigen
abschieben, die kein Recht haben, in Deutschland zu bleiben."Den Iraker Omar Ramadhan betreffen beide Sätze des Bundeskanzlers. Er
ist seit Herbst 2021 in Deutschland, spricht Deutsch und ein Bamberger
Zahnarzt hat ihm einen Ausbildungsplatz angeboten. "Deutschland braucht
das. Ich weiß es", sagt er. "Und Deutschland braucht mich auch." Doch
statt Speichel abzusaugen und Behandlungstermine auszumachen, erwartet
Ramadhan die Abschiebung.Um seine Geschichte geht es in diesem Was Jetzt?-Spezial: um
Asylmigration, Erwerbsmigration und den sogenannten Spurwechsel vom
einen ins andere – und um die Frage, ob in Deutschland die Falschen
abgeschoben werden. Denn es gibt ein Dilemma. Je besser jemand
integriert ist, desto einfacher kann man sie oder ihn abschieben. Zu
Gast ist ZEIT-Politikredakteur Simon Langemann. Er hat Omar Ramadhans
Geschichte und weitere ähnliche Fälle recherchiert. Im Podcast spricht
er über die deutsche Migrationspolitik und wie die Ampelregierung die
Hürden für Asylbewerber zwar gesenkt hat, Menschen wie Ramadhan aber
trotzdem durchs Raster fallen. Zu Wort kommen auch Omar Ramadhans
potenzieller Arbeitgeber, der Zahnarzt Yazan Ranjous, und Karl Straub,
CSU-Landtagsabgeordneter und Integrationsbeauftragter der Bayerischen
Staatsregierung.Moderation: Fabian Scheler
Redaktion: Jannis Carmesin
Recherche: Simon Langemann, Fabian SchelerSounddesign: Joscha Grunewald
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Sie wollen mehr exk…
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Update: Benjamin Netanjahu gibt nach
5 april 2024 · 10 min
Seit Wochen weisen Hilfsorganisationen auf die humanitäre Katastrophe im
Gazastreifen hin. Am Freitagmorgen hat der israelische Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu nach einem Telefonat mit US-Präsident Joe Biden dem
Druck nachgegeben und angekündigt, vorübergehend mehr Hilfslieferungen
in das Gebiet zu ermöglichen. Dafür sollen der Hafen von Aschdod und der
an Israel grenzende Übergang Eres geöffnet werden. Wann genau, ist
allerdings noch nicht klar. Vanessa Vu, Autorin im Ressort X, hat in den
letzten Wochen mit Menschen im Gazastreifen Kontakt gehalten. Sie
berichtet, wie der Hunger den Menschen in Gaza zusetzt und ob die
angekündigten Hilfen die Lage verbessern könnten. Lees meerMehr als 1.000 Rechtsextremisten und 400 Reichsbürger haben im Jahr 2022
legal eine Waffe besessen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung
auf eine kleine Anfrage der Linkenabgeordneten Martina Renner hervor. Ob
diese Zahl überraschend ist und warum es so lange dauert, solche
Personen zu entwaffnen, weiß Astrid Geisler aus dem Investigativressort
von ZEIT und ZEIT ONLINE.Was noch? Der Was jetzt?-Hit: Wenn KI einen Song komponiert.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Helena Schmidt und Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Krieg in Gaza: Brot aus Tierfutter und Wasser aus der Toilette
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Extremismus: Regierung: Gut 1000 Rechtsextremisten mit Waffen-Erlaubnis
Rechtsextremismus: Kleine Anfrage Martina Renner
KI-Musik: So klingen KI-Lieder
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Entscheidet eine KI, wo in Gaza Bomben fallen?
5 april 2024 · 12 min
Israel soll eine künstliche Intelligenz namens Lavender nutzen, um über
Bombenangriffe im Gazastreifen zu entscheiden. Dabei sollen viele zivile
Opfer in Kauf genommen worden seien. Das berichten der Guardian und das
+972 Magazine mit Berufung auf israelische Geheimdienstoffiziere. Die
Empfehlungen der KI seien leichtfertig angenommen und zu viele zivile
Opfer in Kauf genommen worden seien, heißt es in den Berichten. Die
israelische Armee widerspricht teilweise. Wird KI tatsächlich genutzt,
um Terroristen zu identifizieren? Diese und weitere Fragen beantwortet
Ulrike Franke. Sie arbeitet beim Council on Foreign Relations und ist
Expertin für Militärtechnologien. Lees meerDer Wald hat die deutsche Identität in Liedern, Kunst und Kultur
mitgeprägt. Aber der Klimawandel gefährdet die Wälder Deutschlands.
Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München haben nun
erstmals Daten gesammelt, die zeigen, wie sich die Erderhitzung
hierzulande auf die Bäume auswirken wird. Generell dürften besonders
Nadelbäume aus den Wäldern verdrängt werden, Laubbäume kommen hingegen
besser mit Trockenheit zurecht. Welche Baumarten Alternativen sein
könnten, weiß Claudia Vallentin, Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? 30. Todestag der Rock-Legende Kurt Cobain
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Anne Schwedt, Helena Schmidt und Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Israel: Dein Nachbar, dein Feind
Krieg in Gaza: Die "Zielfabrik" der israelischen Armee
Künstliche Intelligenz: Von Maschinenstürmern lernen
Wald und Klima: Wo Deutschlands Bäume verschwinden
Klimawandel: Neue deutsche Wälder
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Update: Wie Boris Pistorius die Bundeswehr umbauen will
4 april 2024 · 9 min
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat am Donnerstag die
Strukturreform der Bundeswehr vorgestellt. Sie soll unter anderem
mithilfe eines einheitlichen Einsatzführungskommandos militärisch
handlungsfähiger werden. Damit will Pistorius Doppelstrukturen abbauen,
die sich gegenseitig behindern. Für die Umsetzung hat er sechs Monate
Zeit gegeben. Ob das realistisch ist und was die Strukturreform sonst
noch beinhaltet, darüber spricht Hauke Friederichs,
sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE, im Podcast. Lees meerDer AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron steht im Verdacht, Geld von
der prorussischen Internetplattform Voice of Europe erhalten zu haben.
Der tschechische Inlandsgeheimdienst BIS soll über Tonaufnahmen
verfügen, die den Vorwurf bestätigen. Er will sie aber nicht
veröffentlichen. Es liege nun an der deutschen Regierung und dem
Bundesnachrichtendienst, den Fall aufzuklären, so ein BIS-Sprecher.
Bystron selbst weist die Vorwürfe zurück.400 Polizeibeamte in Deutschland stehen unter Extremismusverdacht. Das
heißt, gegen sie laufen derzeit Disziplinarverfahren oder Ermittlungen
wegen des Verdachts, rechtsextremistische Ansichten oder
Verschwörungsideologien zu vertreten. Das berichten Stern und RTL unter
Berufung auf eine Abfrage bei den 16 Innenministerien der Bundesländer.
Frida Thurm, Teamleiterin des Gesellschaftsressorts bei ZEIT ONLINE,
ordnet diese Zahl bei Was jetzt? ein.Was noch? Gestohlener Affe zurück im Leizpiger Zoo.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Militärreform: Boris Pistorius stellt neue Bundeswehrstruktur vor
Bundeswehr: Pistorius' Kehrtwende
"Voice of Europe": Petr Bystron dementiert Annahme von Zahlungen aus
RusslandExtremismus: "Stern": 400 Polizisten der Länder unter
ExtremismusverdachtSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Wie die NATO sich auf das Szenario Trump vorbereitet
4 april 2024 · 10 min
Am 04. April 1949 wurde in Washington D.C. die Nato gegründet. Zwölf
Staaten unterzeichneten den Nordatlantikvertrag ursprünglich, 1955 trat
dann die BRD bei. 75 Jahre später sind 32 europäische und
nordamerikanische Staaten Mitglied. Anlässlich des Jubiläums kommen die
Nato-Außenminister in dieser Woche zwei Tage zusammen und beraten unter
anderem über das weitere Vorgehen in der Ukraine. Nato-Generalsekretär
Jens Stoltenberg schlägt Maßnahmen vor, um die Ukraine stärker zu
unterstützen. Welche Themen sonst noch bei dem Treffen relevant werden,
weiß Anna Sauerbrey. Sie ist außenpolitische Koordinatorin bei DIE ZEIT.
Im Podcast erklärt sie, vor welchen Herausforderungen die Nato konkret
steht. Lees meerNein, es war kein verspäteter Aprilscherz: Das Angebot von Mokgweetsi
Masisi, der Präsident von Botswana, Deutschland 20.000 Elefanten zu
schenken, ist ernst gemeint. Zumindest so halb. Damit soll vor allem ein
Vorhaben der Bundesumweltministerin Steffi Lemke kritisiert werden.
Diese will die Einfuhr von Jagdtrophäen weitgehend verbieten. Das würde
Armut und Wilderei fördern, so Masisi. Fritz Habekuß ist
Wissensredakteur bei DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, was der
botswanische Präsident politisch mit seiner Schenkung erreichen möchte.Und sonst so: Zur koordinierten Weltzeit könnte sich bald eine Mondzeit
gesellen, denn NASA hat eine neue Zeitrechnung für das Weltall in
Auftrag gegeben.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Constanze Kainz und Helena Schmidt
Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler
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Weitere Links zur Folge:
Russischer Angriffskrieg: Stoltenberg schlägt 100-Milliarden-Euro-Paket
für Ukraine vorNato: 75. Jubiläum
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Update: DIe Kindergrundsicherung ist beschlossen, aber …
3 april 2024 · 9 min
Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) und Bundesfinanzminister
Christian Lindner (FDP) waren sich von Anfang an uneinig, welchen
Beitrag der Staat zur Bekämpfung von Kinderarmut leisten soll.
Monatelang musste Paus im vergangenen Jahr um die Kindergrundsicherung
ringen, bis im September ein Gesetzentwurf stand: Dieser sieht vor,
verschiedene staatliche Leistungen für Kinder ab 2025 zu bündeln. Sechs
Monate später forderte Paus nun, 5.000 neue Arbeitsstellen in der
Verwaltung für die Auszahlung der Kindergrundsicherung zu schaffen. Das
Vorhaben begründete sie in der Rheinischen Post mit einer "Bringschuld
des Staates". Doch der FDP gefallen diese Pläne der
Bundesfamilienministerin gar nicht. Lisa Caspari, Redakteurin im
ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, ordnet den Streit
im Podcast ein. Lees meerBeim schwersten Beben in Taiwan seit 25 Jahren sind mindestens neun
Menschen gestorben, mehr als 900 wurden verletzt. Nach Angaben der
US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben eine Stärke von 7,4, das
Epizentrum befand sich demnach 18 Kilometer südlich der Stadt Hualien.
Im Umkreis der Stadt waren zeitweise 70 Menschen in Tunneln
eingeschlossen, darunter zwei deutsche Staatsbürger. Alle wurden
mittlerweile in Sicherheit gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte.Außerdem im Update: Der scheidende Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg
will die Nato bei der Unterstützung der Ukraine autonomer machen.Was noch? "Im Bundesrat zwinkern wir uns zu"
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Constanze Kainz, Helena Schmidt
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
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Weitere Links:
Kindergrundsicherung: Wer morgen Fachkräfte will, braucht heute die
KindergrundsicherungKindergrundsicherung: Bundesregierung billigt Gesetz zur
KindergrundsicherungAmpelkoalition: FDP beklagt "illusorische Forderungen" bei
KindergrundsicherungTaiwan: Behörden melden nach Erdbeben weitere Tote und Verletzte…
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Wenn Helfer zu Opfern werden
3 april 2024 · 11 min
Sie kamen, um den hungernden Menschen in Gaza zu helfen. Dann traf sie
ein Luftangriff: Sieben Mitarbeitende der Hilfsorganisation World
Central Kitchen (WCK) sind durch israelischen Beschuss getötet worden.
Nun will die Organisation ihre Arbeit in der Region vorerst einstellen.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Dienstag in einer
Videobotschaft, es habe sich um einen "unbeabsichtigten Angriff" der
Streitkräfte gehandelt. Quynh Trần berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel
Aviv. Im Podcast analysiert sie, was der Angriff jetzt für die Menschen
im Gazastreifen bedeutet. Lees meerSeit dem 1. April dürfen Erwachsene legal Cannabis besitzen, konsumieren
und anbauen – wenn auch mit Einschränkungen: Über 18-Jährige dürfen
jetzt in der Öffentlichkeit 25 Gramm Cannabis mit sich führen, 50 Gramm
zu Hause lagern und bis zu drei Pflanzen anbauen. Dass das alles erlaubt
ist, bedeutet natürlich nicht, dass der Konsum völlig unbedenklich ist.
Welche Auswirkungen hat die Legalisierung auf Menschen, die einfach
nicht von der Droge loskommen? Poliana Baumgarten, Videoredakteurin bei
ZEIT ONLINE, hat mit mehreren Suchterkrankten über das Kiffen gesprochen
und erzählt darüber im Podcast.Und sonst so? Wie viel Eierlikör verträgt ein Igel?
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Krieg im Gazastreifen: Netanjahu räumt Verantwortung für Angriff auf
Hilfskonvoi einGazastreifen: Hilfsorganisation meldet Tod mehrerer Helfer bei
israelischem AngriffBenjamin Netanjahu: Der israelische Ministerpräsident
Cannabiskonsum: "Ich renne morgen mit dem Joint ins Büro"
Cannabisgesetz: Ganz so easy ist das nicht
Cannabis: Elf Mythen über Cannabis
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Update: Droht eine Eskalation zwischen Israel und dem Iran?
2 april 2024 · 11 min
Ein Angriff auf das iranische Konsulat in der syrischen Hauptstadt
Damaskus schürt die Sorge vor einer Eskalation des Schattenkriegs
zwischen den verfeindeten Ländern Israel und Iran. Das Konsulat in der
syrischen Hauptstadt Damaskus war bei dem Angriff am Montag zerstört
worden. Nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden wurden bei dem
Angriff mehrere ihrer Mitglieder getötet. Dazu sollen auch zwei ranghohe
Vertreter der Al-Kuds-Brigaden, einer Eliteeinheit der
Revolutionsgarden, gehören. Der Iran macht Israel verantwortlich und
droht mit Vergeltung. "Israel wird bestraft werden", sagte
Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei. Der UN-Sicherheitsrat kommt zu
einer öffentlichen Sitzung über den Angriff zusammen. Was bisher über
den Vorfall bekannt ist, erklärt Stella Männer im Podcast. Sie berichtet
für ZEIT ONLINE aus der Region. Außerdem ordnet sie ein, wie
wahrscheinlich eine weitere Eskalation zwischen dem Iran und Israel ist. Lees meerAn dieser Niederlage redet der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan
nicht vorbei: "Leider haben wir nicht die Ergebnisse erzielt, die wir
uns gewünscht haben", sagte er am Sonntag nach den Kommunalwahlen in
seinem Land. Denn die konnte die oppositionelle CHP für sich
entscheiden. Die Partei holte 35 der 81 Bürgermeisterposten. Die AKP
gewann nur 24. Das erste Mal seit ihrer Gründung 2002 wurde sie nur
zweitstärkste Kraft. Eines der erklärten Wahlziele der AKP war es, das
Bürgermeisteramt in Istanbul zu gewinnen. Das holte aber erneut der
amtierende Bürgermeister Ekrem İmamoğlu mit deutlichem Vorsprung. Der
Journalist Can Külahcigil berichtet aus Istanbul und berichtet im
Podcast, wie die Menschen in der Türkei auf das Wahlergebnis reagieren.Außerdem im Update:
Trotz der angespannten Haushaltslage – dem Bund fehlen nach dem
Verfassungsgerichtsurteil vom November 60 Milliarden Euro – hat
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) Steuersenkungen für das
laufende Jahr in Aussicht gestellt. Wie das funktionieren soll, erklärt
Mark … -
Was von Butscha bleibt
2 april 2024 · 12 min
Nur wenige Wochen nachdem Russland die Ukraine angegriffen hatte, wurde
Butscha zum Sinnbild für die Brutalität dieses Krieges. Russische
Soldaten hatten den Vorort von Kiew besetzt und töteten mehr als 400
Menschen. Sie folterten, erschossen und vergewaltigten Zivilisten. Der
ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erinnerte in einer Rede an die
Toten und rief zum Durchhalten auf. "Das Leben kann siegen", sagte
Selenskyj. Christian Schweppe war kürzlich in Butscha und hat mit den
Menschen vor Ort gesprochen. Er ist Autor für ZEIT ONLINE und berichtet
im Podcast, wie die Bewohner Butschas ihr Leben wieder aufbauen. Lees meerIm Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf die Crocus City Hall bei
Moskau wurden unter anderem vier Tatverdächtige festgenommen, die aus
Tadschikistan stammen. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hatte
sich zu dem Attentat bekannt. In der öffentlichen Wahrnehmung ist das
wenig präsent, doch der "IS" rekrutiert vermehrt in Ländern
Zentralasiens. Warum das so ist und wie die Perspektivlosigkeit junger
Männer zur Radikalisierung beiträgt, weiß Marta Ahmedov, Autorin für
ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, wie zentralasiatische Länder selbst
mit der Radikalisierung umgehen.Und sonst so: Campino, Frontmann bei Die Toten Hosen, hält am Dienstag
seine Antrittsvorlesung an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler
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Ukraine-Krieg: Brutal hoffnungslos
Krieg in der Ukraine
Islamismus: Gesucht: Junge Männer für Terror
Anschlag in Moskau: Neun Menschen in Tadschikistan festgenommen
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Bulgarien: Grenzpatrouille im Auftrag der EU
1 april 2024 · 11 min
Bulgarien und Rumänien sind seit Sonntag offiziell Teil des
Schengenraums. Innerhalb des Schengenraums entfallen normalerweise die
Grenzkontrollen, für Bulgarien und Rumänien gilt dies jedoch vorerst nur
an den Flug- und Seehäfen. Vor allem Österreich sperrt sich bislang
gegen eine vollständige Aufhebung der Kontrollen – wegen der hohen Zahl
irregulärer Einreisen über die Balkanroute, so die Begründung. An den
Landgrenzen werden also weiterhin Ausweispapiere kontrolliert. Und mehr
noch: Bereits im März 2023 startete die EU-Kommission gemeinsam mit der
EU-Grenzschutzbehörde Frontex ein Pilotprojekt in Bulgarien, um das
"Grenzmanagement" zu verbessern und schnellere Asyl- und
Rückkehrverfahren sicherzustellen. Franziska Grillmeier war für ZEIT
ONLINE in Charmanli, einer Stadt in Südbulgarien mit dem größten
Flüchtlingslager des Landes. Im Podcast erzählt sie, was sie dort über
die Arbeit der Grenzschützer erfahren hat. Lees meerIn den vergangenen Tagen hat Russland verstärkt die Energieinfrastruktur
im Zentrum und Osten der Ukraine bombardiert. In mehreren Regionen
wurden Stromnetze, Heiz- und Wasserkraftwerke beschädigt, darunter auch
fünf der sechs Kraftwerke des größten privaten Stromversorgers DTEK.
Präsident Wolodymyr Selenskyj rief die internationalen Verbündeten
angesichts der jüngsten Angriffe zu mehr Unterstützung bei der
Flugabwehr auf: "Das Hauptziel des Feindes bei diesem Raketenterror ist
unser Energiesektor." Olivia Kortas berichtet für ZEIT ONLINE aus der
Ukraine. Im Podcast analysiert sie, was die Angriffe für Folgen haben
für die Menschen in den betroffenen Gebieten.Und sonst so? Südkorea: schnellere Bahn, höhere Geburtenrate
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
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Bulgarien: Hier läuft Europas Abschreckung
Schengen: Kontrollen an See- und Luftgrenzen in Bulgarien und Rumänien
entfallenEU-Komission: Commission rep…
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Kommunalwahlen in der Türkei: Der Stimmungstest für Erdoğan
31 maart 2024 · 12 min
Die Bürger der Türkei wählen bei den Kommunalwahlen am Sonntag neue
Bürgermeister, Stadträte und Ortsvorsteher. Die Wahl gilt unter anderem
als Stimmungstest für den Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Besonderen
symbolischen Wert hat die Bürgermeisterwahl in der Hauptstadt Istanbul.
Für Erdoğan selbst könnten es die letzten Wahlen sein, so hat er es
zumindest angedeutet. Will sich Erdoğan wirklich aus der Politik
zurückziehen? Und welche Chancen hat die Opposition in der Metropole
Istanbul? Diese und weitere Fragen beantwortet Marion Sendker, sie
berichtet für ZEIT ONLINE aus der Türkei. Lees meerPapst Franziskus wird am Ostersonntag die Stadt Rom und den Erdkreis mit
den Worten urbi et orbi segnen. Damit erreichen die katholischen
Osterfeierlichkeiten ihren Höhepunkt, und Christen weltweit feiern die
Auferstehung von Jesus Christus. Zusätzlich zum Ostersegen wird auch
eine Predigt von Franziskus erwartet, die vermutlich eine politische
Botschaft beinhalten wird. Weil er gegen eine Krankheit ankämpft, musste
der Papst am Karfreitag den traditionellen Kreuzweg am Kolosseum in Rom
absagen. Wie es um die Gesundheit von Franziskus steht und welche
Botschaft er an die Welt senden könnte, schätzt Almut Siefert ein. Sie
ist für ZEIT ONLINE in Rom vor Ort.Und sonst so? Count Binface – der Mülltonnenlord – will in London zum
Bürgermeister gewählt werden.Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
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Türkische Kommunalwahlen: Mehr als nur ein Stimmungstest für Erdoğan?
Recep Tayyip Erdoğan: Seine letzte Wahl
Ostern und Kirche: Trost und Trotz
Papst Franziskus: Das weiße Käppchen allein macht keinen guten
DiplomatenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Spezial: Die vielen Gesichter des Julian Assange (Wiederholung vom 17.02.2024)
30 maart 2024 · 41 min
Das höchste britische Gericht hat entschieden: Der WikiLeaks-Gründer
Julian Assange darf vorerst nicht an die USA ausgeliefert werden. Die
Richter haben den Fall bis zum 20. Mai aufgeschoben. Bis dahin müsse die
US-Regierung "auf zufriedenstellende Weise" garantieren, dass Assange in
den USA ein Prozess unter Berücksichtigung der Meinungs- und
Pressefreiheit erwartet, und ihm kein Todesurteil droht. Lees meerBereits Mitte Februar 2024 hatte das Londoner High Court die Argumente
der Anwälte von Assange gehört. Anlässlich dieser Anhörung ist diese
Spezialfolge von Was jetzt? entstanden. Nun, Ende März, hat Assange
einen Teilerfolg vor Gericht erzielt. Wir wiederholen deshalb diese
Folge.WikiLeaks und Assange waren 2010 und 2011 durch eine Reihe von
Veröffentlichungen weltberühmt. Damals veröffentlichte die Plattform
gemeinsam mit Medienpartnern mehrere Hunderttausend Geheimdokumente der
US-Armee aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak sowie eine
Viertelmillion vertrauliche Depeschen des US-Außenministeriums –
zugespielt durch die Whistleblowerin Chelsea Manning. Dadurch wurden
Kriegsverbrechen der westlichen Militärallianz publik. In den USA wurde
Assange zum Staatsfeind erklärt, seine Plattform WikiLeaks zum
"feindlichen Geheimdienst" (Ex-CIA-Chef Mike Pompeo).Seit fast zwölf Jahren lebt Assange nun in Gefangenschaft: erst im
beengten Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London, seit 2019
dann isoliert im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh. Sein Zustand gilt
als kritisch.Durch seinen langen Kampf ist Assange zu einer globalen Galionsfigur des
Widerstands und der Informations- und Pressefreiheit geworden. Aber
immer wieder steht Assange auch in der Kritik: wegen seines radikalen
Verständnisses von Informationsfreiheit, seiner vermeintlichen Nähe zu
Wladimir Putin und Donald Trump oder seinem Verhalten gegenüber Frauen.
In Schweden war nach belastenden Aussagen von zwei Frauen wegen
Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen den gebürtigen Australier
ermittelt w… -
AfD-naher Pfarrer ohne Gemeinde
30 maart 2024 · 12 min
Wegen seiner Nähe zur AfD verliert ein Pfarrer der Evangelischen Kirche
in Mitteldeutschland (EKM) jetzt seine Pfarrstelle. Martin Michaelis,
Pfarrer aus Quedlinburg in Sachsen-Anhalt, hatte zuvor angekündigt, bei
der Kommunalwahl als Parteiloser für die AfD anzutreten. Die EKM sieht
darin einen Loyalitätsverstoß und hat Michaelis deshalb nun aus dem
Pfarramt der Gemeinde Gatersleben entlassen. "Es ist zwar im Interesse
der Kirche, dass sich Pfarrerinnen und Pfarrer auch politisch
engagieren, dies gilt jedoch nicht für das Engagement in Parteien, die
verfassungsrechtlich fragwürdige Positionen einnehmen", teilte
Dezernatsleiter Michael Lehmann mit. Michaelis kritisierte die
Entscheidung der Kirchenleitung: Es handele sich um freie Wahlen, die
Kandidatur dürfe ihm nicht zum Nachteil ausgelegt werden. Hannes
Leitlein ist Redakteur im Sinn-Ressort von ZEIT ONLINE. Wie die
evangelische Kirche mit rechtsextremen Positionen in den eigenen Reihen
umgeht, analysiert er im Podcast. Lees meerZu wenig Geld für Nahrung, Kleidung und Schuhe, teilweise nicht einmal
für notwendige Hygieneartikel oder ein Dach über dem Kopf: Mehr als drei
Millionen Kinder in Großbritannien sind von sogenannter absoluter Armut
betroffen. Das Realeinkommen ihres Elternhaushalts liegt bei weniger als
60 Prozent des mittleren Einkommens. Wie kommt es, dass in einem der
reichsten westlichen Länder so viele Menschen von Armut betroffen sind?
Bettina Schulz berichtet für ZEIT ONLINE aus Großbritannien und ordnet
im Podcast ein, warum es sich bei der wachsenden Armut in Großbritannien
um ein politisches Problem handelt.Und sonst so? Hündin Famke wird nach zwölf Tagen gerettet.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Martin Michaelis: Einer wie er geht nicht ins stille Kämmerlein
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland: Landeskirche entbindet Pfarrer
wegen AfD-Kandida… -
SPD-Historiker kritisieren SPD-Politik im Ukraine-Krieg
29 maart 2024 · 12 min
In einem offenen Brief kritisieren fünf bekannte Historiker die SPD für
ihre Politik im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die
Unterzeichner des Schreibens sind selbst SPD-Mitglieder und werfen der
Partei unter anderem fehlende Solidarität und einen kurzsichtigen
Friedensbegriff vor. Auch der renommierte Historiker Heinrich August
Winkler zählt zu den Unterzeichnern. Der offene Brief ist ein weiteres
Kapitel der inneren Auseinandersetzung der SPD mit ihrem Verhältnis zu
Russland. Kann der Brandbrief die SPD-Haltung verändern? Diese und
weitere Fragen beantwortet Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT
ONLINE. Lees meerDas Bundesverfassungsgericht kann aktuell mit einer einfachen
Gesetzesänderung manipuliert werden. Es ist damit für Demokratiefeinde
leicht angreifbar. Die Ampelkoalition will den Aufbau des Gerichts daher
zusammen mit der Union im Grundgesetz festschreiben. Dann bräuchte es
künftig eine Dreiviertelmehrheit, um das Gericht zu verändern. Aktuell
befinden sich die Parteien noch in Verhandlungen, wie die
Grundgesetzänderung genau aussehen soll. Wie angreifbar das
Bundesverfassungsgericht tatsächlich ist und worüber die Ampel mit der
Union verhandelt, weiß Martin Klingst. Er ist Jurist und Autor für ZEIT
ONLINE.Und sonst so? Jill Biden veröffentlicht ein Kinderbuch über ihre Katze
WillowModeration und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
SPD: Sozialdemokratische Historiker kritisieren Russland-Politik der SPD
SPD: Gereizt
Schutz des Verfassungsgerichts: Union und SPD dementieren Einigung auf
GrundgesetzänderungSchutz des Bundesverfassungsgerichts: Das verflixte Drittel
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Russisches Propaganda-Netzwerk aufgedeckt
28 maart 2024 · 9 min
Der tschechische Geheimdienst hat nach eigenen Angaben ein russisches
Propaganda-Netzwerk aufgedeckt. Die russische Regierung soll die in Prag
ansässige Nachrichtenseite Voice of Europe genutzt haben, um vor der
Europawahl Fehlinformationen gegen die Unterstützung der Ukraine zu
verbreiten. Maxim Kireev, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat zu den
Enthüllungen recherchiert. Er erklärt im Podcast, was die AfD damit zu
tun hat. Lees meerTrotz internationaler Kritik bereitet sich die israelische Regierung auf
die Bodenoffensive in Rafah im Süden des Gazastreifens vor. Dort halten
sich zurzeit mehr als eine Million Palästinenserinnen und Palästinenser
auf, die vor den Kämpfen in anderen Teilen des Gazastreifens geflohen
sind. Die Bedenken, dass eine Bodenoffensive zahlreiche zivile Opfer
fordern könnte, hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am
gestrigen Mittwoch zurückgewiesen. Die Menschen in Rafah könnten in
andere Teile des Gazastreifens ausweichen, so Netanjahu.Der saudische Botschafter Abdulasis Alwasil hat für ein Jahr den Vorsitz
der UN-Frauenrechtskommission inne. Das haben die 45 Mitgliedsländer der
Kommission entschieden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty
International kritisiert die Entscheidung, da Frauen in Saudi-Arabien
unterdrückt werden und das Land bei der Gleichstellung der Geschlechter
weltweit hinten liegt.Was noch? Plan D – das neue Verzeichnis für Probleme und Lösungen.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Europawahl: Tschechien meldet Enthüllung von russischem
Propaganda-NetzwerkEuropawahl: News und Infos
Gazastreifen: Netanjahu plant Offensive in Rafah notfalls auch ohne
US-UnterstützungFeuerpause im Gazastreifen: Wie es mit den Verhandlungen über eine
Feuerpause weitergehen könnteVereinte Nationen: Saudi-Arabien übernimmt Vorsitz der UN-Kommission zur
FrauenförderungSie w…
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Was wir aus der Corona-Pandemie lernen können
28 maart 2024 · 11 min
Ziemlich genau vier Jahre ist es her, dass die Coronavirus-Pandemie auch
in Deutschland erstmals zu massiven Einschränkungen für die gesamte
Bevölkerung führte. Am 22. März 2020 trat der erste Lockdown in Kraft.
Schon damals wurde über die Verhältnismäßigkeit diskutiert. Jetzt geht
es erneut darum, ob Gesellschaft und Politik anders hätten reagieren
können. Anlass ist die Veröffentlichung interner Protokolle des Robert
Koch-Instituts. Diese ermöglichen, das Pandemiegeschehen genauer
nachzuvollziehen und aufzuarbeiten. Warum die Aufarbeitung der Pandemie
noch immer wichtig ist, erklärt Jan Schweitzer im Podcast. Er ist
Redakteur im Wissensressort bei ZEIT ONLINE und hat sich die Protokolle
genau angesehen. Lees meerDurch einen ukrainischen Drohnenangriff geriet am Samstag eine
Ölraffinerie nahe der russischen Millionenstadt Samara in Brand. In den
letzten Wochen griff die Ukraine vermehrt die Ölbranche in Russland mit
Drohnen an. Zwischen dem 21. Januar und 17. März wurden insgesamt 15
solcher Angriffe verzeichnet. Wie die Drohnenangriffe den Krieg momentan
beeinflussen, weiß Maxim Kireev. Er berichtet für ZEIT ONLINE unter
anderem über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Im Podcast
erklärt er, warum sich die Ukraine gerade auf die Ölindustrie Russlands
konzentriert.Und sonst so: Die Tür, auf der sich Rose im Film Titanic retten konnte
(und auf der absolut noch Platz für Jack gewesen wäre), wurde jetzt für
rund 718.000 Dollar versteigert.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
RKI-Protokolle: Wer wann was entschieden hat
RKI-Protokolle: Das soll ein Skandal sein?
Ukrainische Drohnen: Gefährliche Nadelstiche gegen Putins Regime
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Wie es mit den Verhandlungen über eine Feuerpause weitergehen könnte
27 maart 2024 · 12 min
Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen der
Terrororganisation Hamas und Israel sind abgebrochen worden. Israels
Regierung beorderte seine Delegation zurück nach Israel. Der israelische
Regierungschef Benjamin Netanjahu machte auch die am Dienstag
verabschiedete Resolution des UN-Sicherheitsrates für das Scheitern
verantwortlich. Das UN-Gremium hat gestern eine Resolution für einen
Waffenstillstand verabschiedet. Sieht sich die Hamas durch die
Resolution gestärkt? Diese und weitere Fragen beantwortet Steffi
Hentschke, Nahostkorrespondentin für ZEIT ONLINE. Lees meerDie deutsche Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um lediglich 0,1 Prozent
wachsen. Diese Prognose gaben Experten der fünf führenden deutschen
Wirtschaftsinstitute am Mittwoch bekannt. "Die deutsche Wirtschaft ist
angeschlagen", sagte Stefan Kooths, Professor am Kieler Institut für
Weltwirtschaft. Ob trotz der düsteren Aussichten Optimismus angebracht
ist und ob die Schuldenbremse Teil des Wachstumsproblems ist, weiß Mark
Schieritz, stellvertretender Politikressortleiter bei der ZEIT.Außerdem im Update:
- Der Klimawandel bringt weltweit die Uhren aus dem Takt. Weil die
Polkappen abschmelzen, verlagert sich das Wasser und somit das
Gewicht der Erde hin zum Äquator – der Planet dreht sich dadurch
langsamer. Langfristig könnte daher eine Schaltsekunde notwendig
werden, um die Uhrzeiten wieder an die verlängerte Tageszeit
anzupassen. Claudia Vallentin, Redakteurin im Wissensressort von
ZEIT ONLINE, erklärt, wie die Zeit aktuell gemessen wird und wieso
die Schaltsekunde vielleicht sogar abgeschafft wird.
- Polen hat den Eurokorps-Kommandeur Jarosław Gromadziński wegen
Spionage-Ermittlungen abberufen. Nach Angaben des
Verteidigungsministeriums in Warschau wurde "nach neuen
Informationen über den Offizier" eine "Kontrolluntersuchung"
eingeleitet. Untersucht wird demnach der Zugang des Generals zu
geheimen Informationen.Und sonst so? Meisen mit Manieren – wie die Vögel ihre Höflichkeit
zeigen.Moderatio…
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Wie Russland mit dem Terror umgeht
27 maart 2024 · 12 min
Seit dem Terroranschlag bei Moskau am vergangenen Freitag diskutieren
russische Politiker darüber, die Todesstrafe wieder anzuwenden. Schon
wenige Stunden nach dem Anschlag bekannte sich die Terrororganisation
"Islamischer Staat" dazu. Verschiedene Sicherheitsbehörden halten das
Bekenntnis für glaubhaft. Auch der russische Präsident Wladimir Putin
wähnt hinter dem Anschlag mittlerweile "radikale Islamisten", verweist
aber weiterhin auf angebliche Spuren in die Ukraine. Warum Putin darauf
besteht, erklärt Jörg Lau. Er ist außenpolitischer Koordinator im
Politikressort bei DIE ZEIT. Im Podcast spricht er außerdem darüber, wie
die russische Gesellschaft mit dem Terror umgeht. Lees meerHinter fast allem, was wir im Internet machen, steckt Kryptografie. Vor
allem für die Verschlüsselung von Kommunikation spielt sie eine wichtige
Rolle. Zum Beispiel, wenn wir über Messengerdienste Nachrichten
schreiben oder per Videocall kommunizieren. Die
Verschlüsselungsverfahren, die dafür benutzt werden, basieren auf hoch
komplizierter Mathematik und gelten bisher als sicher. Doch künftig
könnten sie von Quantencomputern leicht entschlüsselt werden. Elena
Erdmann hat sich damit befasst, wie wahrscheinlich es ist, dass solche
Quantencomputer tatsächlich bald existieren. Sie ist Wissenschafts- und
Datenjournalistin für ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, wie man seine
private Kommunikation am besten schützen kann.Und sonst so: Unsicher, welches Fahrrad zu Ihnen passt? Der Bike-O-Mat
weiß Rat.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Terrorismus des IS: Sieg der Gewalt
Anschlag in Russland: Russische Politiker diskutieren Wiederanwendung
der TodesstrafeRussland: Was über den Anschlag bei Moskau bekannt ist
Kryptografie: "Geheimdienste speichern quasi alles, um es später zu
entschlüsseln"iMessage: Apples Quantensprung
S…
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Update: UN-Bericht wirft Israel Völkermord vor
26 maart 2024 · 10 min
Laut einem Bericht der UN-Sonderberichterstatterin für die
palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, gibt es "vernünftige
Gründe", davon auszugehen, dass Israel im Gazastreifen einen Völkermord
begeht. Israel hat Albaneses Bewertung, die bislang noch nicht im
Original veröffentlicht wurde, als "Umkehrung der Realität" bezeichnet.
ZEIT-Autor Martin Klingst ordnet im Podcast ein, wie aussagekräftig der
Bericht ist. Lees meerDie Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn haben sich nach
monatelangem Streit im Tarifkonflikt geeinigt. Damit wurden weitere
Streiks abgewendet; bis Februar 2026 soll eine Friedenspflicht gelten.
Die GDL konnte viele ihrer Forderungen durchsetzen: die schrittweise
Lohnerhöhung um 420 Euro, eine Inflationsausgleichprämie von 2.850 Euro
sowie die schrittweise Einführung der 35-Stunden-Woche bei gleichem Lohn
bis 2029.Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange darf von Großbritannien nicht
unmittelbar an die USA ausgeliefert werden. Das hat der britische High
Court entschieden. Die US-Regierung müsse innerhalb von drei Wochen
garantieren, dass Assange in den USA ein Prozess unter Berücksichtigung
der Meinungs- und Pressefreiheit und keine Todesstrafe erwartet. Welche
Chancen Assanges Antrag auf Berufung hat, erklärt Holger Stark,
stellvertretender Chefredakteur der ZEIT.In Baltimore im US-Bundesstaat Maryland hat ein Frachter eine
Autobahnbrücke gerammt und diese zum Einsturz gebracht. Wie viele
Fahrzeuge sich zu dem Zeitpunkt auf der rund drei Kilometer langen
Brücke befanden, war zunächst unklar. Laut Feuerwehr wird nach
mindestens sieben Menschen im Wasser gesucht.Was noch? Im Schlafanzug zur Arbeit.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Nahostkonflikt: UN-Sonderberichterstatterin sieht Anzeichen für
Völkermord in GazaUN-Sicherheitsrat: Die ersten Zeichen eines offenen Bruchs
Tarif…
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UN fordert sofortige Waffenruhe in Gaza
26 maart 2024 · 11 min
"Das Sterben, das Hungern, es muss ein Ende haben", sagte
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) letzte Woche im
Bundestag, in einer Rede zur Lage in Israel und den palästinensischen
Gebieten. Am Sonntag ist sie jetzt erneut in die Region gereist. Zuerst
nach Ägypten, dann weiter nach Israel. Dort trifft sie sich am
Dienstagmorgen mit ihrem Amtskollegen Israel Katz. Was sich Baerbock von
der erneuten Reise nach Nahost verspricht, weiß Alice Bota. Sie ist
Politikredakteurin bei der ZEIT und begleitet die Außenministerin bei
ihrer Reise. Im Podcast erklärt sie, wie wahrscheinlich eine erneute
Waffenruhe ist. Lees meerNach langen Spekulationen um den Zustand von Prinzessin Kate, hat sie in
der vergangenen Woche ihre Krebserkrankung öffentlich gemacht. Die
Nachricht hat viele schockiert, auch weil sie noch recht jung ist. Sie
ist 42 Jahre alt. Studien deuten darauf hin, dass es bei Menschen unter
50 tatsächlich immer häufiger zu Krebserkrankungen kommt. Die Ursachen
und Erklärungsansätze sind vielfältig. Tom Kattwinkel hat sich mit der
Aussagekraft verschiedener Studien zu dem Thema auseinandergesetzt. Er
ist Gesundheitsredakteur bei ZEIT ONLINE und erklärt im Podcast, wie die
Studien zu bewerten sind und wie die Situation in Deutschland ist.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Krieg in Nahost: Annalena Baerbock fordert sofortige Grenzöffnung für
HilfsgüterNahostreise: Annalena Baerbock mahnt Israel zu Schutz der
ZivilbevölkerungKrieg in Nahost: UN-Sicherheitsrat fordert erstmals Waffenruhe im
GazastreifenBritisches Königshaus: Prinzessin Kate spricht erstmals über eigene
KrebsdiagnoseSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: "Akute" Terrorgefahr auch in Deutschland
25 maart 2024 · 10 min
Nach dem Terroranschlag auf eine Konzerthalle nahe Moskau mit mehr als
130 Toten hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) davor gewarnt,
dass die Gefahr durch islamistischen Terrorismus auch in Deutschland
akut hoch ist. Insbesondere die Terrorgruppe Islamischer Staat Provinz
Chorassan (ISPK), die laut Faeser für den Anschlag in Moskau
verantwortlich sein soll, stellt eine Bedrohung dar. Was das für
anstehende Großveranstaltungen wie die Fußball-EM in Deutschland und die
Olympischen Spiele in Paris bedeutet, erklärt ZEIT
ONLINE-Terrorismusexperte Yassin Musharbash. Lees meerDas Robert-Koch-Institut hat auf gerichtliche Anordnung hin Protokolle
des Corona-Krisenstabs veröffentlicht. Das Online-Magazin Multipolar,
das als rechtspopulistisch und verschwörungstheoretisch gilt, hatte
darauf geklagt, die Dokumente herauszugeben. Auch wenn viele Teile
geschwärzt sind, geben nun mehr als 1000 Seiten an Protokollen,
Teilnehmerlisten und Tagesordnungen Einblick in die Arbeit des
Krisenstabs. Jan Schweitzer, Wissensredakteur der ZEIT, ordnet die
Corona-Protokolle im Podcast ein.Zum ersten Mal seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der
Terrororganisation Hamas hat der UN-Sicherheitsrat eine "sofortige
Waffenruhe" gefordert. Möglich war das, weil die USA, der mächtigste
Verbündete Israels, diesmal kein Veto gegen diese Forderung einlegten,
sondern sich der Stimme enthielten.Was noch? Nach 28 Jahren wird eine Prophezeihung der Simpsons wahr.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
"Islamischer Staat": Nancy Faeser nennt Terrorgefahr auch in Deutschland
"akut"Russland: Was über den Anschlag bei Moskau bekannt ist
Terroranschlag in Moskau: Putin setzt auf eine bewährte Taktik
"Islamischer Staat": Wer steckt hinter dem Anschlag in Moskau?
Pandemie: RKI-Protokolle zu Corona-Krisenberatungen veröffentlicht
Digital Markets …
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Steht bei Trump bald der Gerichtsvollzieher vor der Tür?
25 maart 2024 · 12 min
454 Millionen Dollar muss der frühere und vielleicht auch zukünftige
US-Präsident Donald Trump bis Montag aufbringen. Mitte Februar war er
wegen Betrugs zu einer Zahlung von 354,9 Milliarden Dollar plus Zinsen
verurteilt worden. Zahlt er eine Kaution oder kann Sicherheiten in der
Höhe vorweisen, könnte er gegen das Urteil in Berufung gehen. Doch das
scheint ihm nicht zu gelingen. Laut Forbes könnte sich das Vermögen
Trumps auf rund 2,6 Milliarden Dollar belaufen. Wo also ist das Problem?
Das weiß Julian Heißler. Er ist Korrespondent für die WirtschaftsWoche.
Im Podcast erklärt er, was es für Trump und seinen Wahlkampf bedeutet,
falls er nicht zahlen kann. Lees meerSeit 2021 erkranken weltweit immer mehr Menschen an Cholera. 2022 wurden
473.000 Fälle an die Weltgesundheitsorganisation gemeldet. Im Jahr
darauf waren es laut vorläufigen Daten schon 700.000. In den meisten
Fällen verläuft die akute Darminfektion mild, doch unbehandelt kann sie
schnell zum Tod führen. Allein 2023 starben schätzungsweise 4.000
Menschen an den Folgen einer Choleraerkrankung. Dabei gibt es Impfstoffe
und gute Behandlungsmöglichkeiten. Doch die globalen Impfvorräte könnten
bald erschöpft sein. Welche Gründe es außerdem für den rapiden Anstieg
gibt, weiß Claudia Wüstenhagen. Sie ist Leiterin des Gesundheitsressorts
bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, was es braucht, um Cholera zu
besiegen.Und sonst so: Noch bis Anfang April lässt sich mit ein bisschen Glück
der Komet 12P/Pons-Brooks bestaunen.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler
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Weitere Links zur Folge:
Krankheitswelle: Die Welt scheitert an einem Tütchen Elektrolyte
Cholera: Mehr als 35 Millionen Choleraimpfdosen fehlten im Jahr 2023
Betrugsprozess: Donald Trump kann Kaution offenbar nicht aufbringen
US-Wahlkampf: Prozesse kosten Trumps Wahlkampforganisation im Februar
mehr denn jeAnklagen: Was Donald Trump vor Gericht d…
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Putins Taktik nach dem Anschlag in Moskau
24 maart 2024 · 13 min
Nach dem Angriff auf die Moskauer Konzerthalle Crocus City Hall am
Freitagabend ist weiterhin vieles unklar – dem ersten Schock folgen
Fragen, der UN-Sicherheitsrat ruft nach Aufklärung. Nach bisherigen
Erkenntnissen drangen am Freitagabend bewaffnete Angreifer in das
Gebäude im Nordwesten der russischen Hauptstadt ein. Sie feuerten
Schüsse ab und zündeten Sprengsätze, wie Medien und der russische
Inlandsgeheimdienst FSB berichten. Mehr als 150 Menschen sollen getötet
worden sein. Unmittelbar nach dem Anschlag bekannte sich die
Terrororganisation IS zu der Tat, doch die russische Regierung ist
skeptisch. Laut FSB wurden elf Personen festgenommen, darunter vier, die
"Kontakte auf der ukrainischen Seite" gehabt haben sollen. Yassin
Musharbash aus dem Investigativ-Ressort von ZEIT ONLINE hat genauer auf
das IS-Bekennerschreiben geschaut, und Jens Siegert berichtet aus
Moskau, wie die russische Regierung auf den Anschlag blickt. Lees meerBis 2030 will die UN 30 Prozent der Erde unter Naturschutz stellen. Ein
ambitioniertes Vorhaben, das rund 700 Milliarden Dollar pro Jahr kosten
könnte. Helfen könnten sogenannte Biodiversity Credits. Tin Fischer
erklärt ihr Potenzial und analysiert im Podcast, wie sichergestellt
werden kann, dass sich die Versäumnisse auf dem Markt mit den
CO₂-Zertifikaten nicht wiederholen.Alles außer Putzen: Ricotta-Pancakes zum Sonntagsbrunch
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Terror in Konzerthalle: Krieg in Moskau
Reaktionen auf Anschlag in Moskau: Olaf Scholz verurteilt "schrecklichen
Terrorangriff"Russland: Was über den Anschlag bei Moskau bekannt ist
Anschlag in Moskau: Inlandsgeheimdienst FSB meldet Festnahme mehrerer
VerdächtigerCOP15: UN-Weltnaturgipfel einigt sich auf Abkommen zum Naturschutz
UN-Weltnaturgipfel: Der Tag, als die Menschheit beschloss, sich selbst
zu rettenBiodiversität: Mill…
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Spezial: Ist der Irak für immer auf die USA angewiesen?
23 maart 2024 · 29 min
Am 19. März 2003 fielen die ersten US-amerikanischen Bomben auf die
irakische Hauptstadt Bagdad. Hunderttausende Menschen starben infolge
der US-Invasion. Mittlerweile lebt im Irak eine ganze Generation, die
stabile politische Verhältnisse in ihrem Heimatland nie kennengelernt
hat. Die Geschehnisse von damals haben ihre Spuren hinterlassen, und
auch wenn die US-Truppen nicht mehr in Kampfhandlungen involviert sind
und seit 2019 nur noch in beratender Funktion tätig sind, sind sie noch
immer allgegenwärtig. Lees meerNach einem tödlichen Vergeltungsschlag der USA gegen einen proiranischen
Milizenführer im Irak und vor dem Hintergrund des Krieges im
Gazastreifen, forderte der irakische Präsident Mohammed Schia al-Sudani
Anfang des Jahres den vollständigen Abzug der letzten US-Truppen aus dem
Land.Doch was würde ein solcher Rückzug aus dem Land bedeuten? Für diese
Sonderfolge war Azadê Peşmen im Irak unterwegs und hat mit jungen
Menschen über die aktuelle Lage des Landes und über eine mögliche
Zukunft ohne die USA gesprochen.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Ole Pflüger und Moses Fendel
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Geht die Slowakei den Weg Ungarns?
23 maart 2024 · 13 min
In der Slowakei wird ab heute ein neuer Präsident gewählt. Die
aussichtsreichsten Kandidaten sind laut Umfragen Peter Pellegrini, ein
Verbündeter des nationalpopulistischen Ministerpräsidenten Robert Fico,
und der liberale Bürgerkandidat, Ex-Außenminister Ivan Korčok. Die
bisherige Präsidentin Zuzana Čaputová tritt nicht erneut zur Wahl an.
Denn die Stimmung in der Slowakei hat sich in den vergangenen Jahren
verändert; sie ist zunehmend prorussisch und illiberal. ZEIT-Redakteur
Martin Nejezchleba ist in die Slowakei gereist und ordnet im Podcast
ein, warum das Präsidentenamt ein Korrektiv der autoritären Tendenzen
sein könnte. Lees meerDie medizinische Behandlung von trans Jugendlichen ist umstritten: Auf
der einen Seite muss das Recht auf Selbstbestimmung geachtet werden. Auf
der anderen Seite sollen junge Menschen vor fehlerhaften Entscheidungen
geschützt werden. Eine neue medizinische Leitlinie zu
Geschlechtsinkongruenz und -dysphorie soll in diesen Fragen Orientierung
bieten und die Versorgung von trans Jugendlichen verbessern. Nina
Monecke aus dem Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE hat sie sich
genauer angeschaut und erklärt, warum auch das Nichtbehandeln von trans
Jugendlichen fatal sein kann.Alles außer Putzen: Reiseplanung mit ChatGPT?
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Zuzana Čaputová: Sie wollte dem Bösen entgegentreten
Zuzana Čaputová: Quereinsteigerin auf dem Weg zur Präsidentschaft
Slowakei: News und Infos
Behandlung von trans Jugendlichen: Abwarten kann auch schaden
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Update: Ab Ostern darf gekifft werden
22 maart 2024 · 10 min
Der Konsum und Anbau von Cannabis sind ab 1. April teilweise legal. Der
Bundesrat hat am Freitag dem entsprechenden Gesetz von
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zugestimmt. Damit dürfen
Personen über 18 Jahren zukünftig mit bis zu 25 Gramm Cannabis
herumlaufen, ohne eine Kontrolle fürchten zu müssen. Die von CDU und CSU
geführten Bundesländer kritisieren die Legalisierung vehement – sie
befürchten einen hohen Aufwand für die Verwaltung, und dass sich der
Cannabiskonsum ausbreitet. Genug Stimmen, um den Vermittlungsausschuss
anzurufen, fanden sich aber nicht. Ob die Legalisierung für die
Ampelregierung ein Erfolg ist, weiß Tilmann Steffen. Er ist
Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Lees meerDer Bundesrat hat am Freitagvormittag dem Wachstumschancengesetz
zugestimmt. Mit steuerlichen Investitionsanreizen in Höhe von 3,2
Milliarden Euro und Bürokratieabbau soll das Gesetz die deutsche
Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen.Russland bezeichnet den Krieg gegen die Ukraine erstmals auch offiziell
als Krieg.Was noch? Wieso der Adidas-Wechsel des DFB kein Landesverrat ist
(Meinung)Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Cannabislegalisierung: Gut gemeint, schlecht gemacht
Cannabislegalisierung: So wird der Cannabiskonsum künftig geregelt
Wachstumschancengesetz: Es reicht nicht
EU-Gipfel: Kriegswirtschaftsmodus für Anfänger
Russische Invasion: Kreml: Militärische Operation wegen Westen jetzt
"Krieg"Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Propagandagefechte auf russischem Boden
22 maart 2024 · 12 min
Aus dem russischen Grenzgebiet kommen seit Tagen Bilder der Zerstörung.
Darauf zu sehen: Bombenkrater und verbrannte Autos. Mit diesen Bildern
aus der russischen Grenzregion Region versuchen proukrainische
Einheiten den Eindruck zu erwecken, dass sie in Russland harte Kämpfe
führen. Unabhängige Analysten zweifeln daran. Maxim Kireev, Redakteur
für internationale Politik bei ZEIT ONLINE, ordnet diese
"Propagandaschlacht" ein. Lees meerDie ZEIT und ZEIT ONLINE haben aufwendig Umfragewerte analysiert, um die
Wähler der AfD besser zu verstehen. Es zeigt sich: Die Partei befindet
sich auf dem Weg zur Volkspartei – sie spricht ganz verschiedene
Personengruppen an. Gibt es überhaupt den klassischen AfD-Wähler? Diese
und weitere Fragen beantwortet Christian Endt, stellvertretender Leiter
des Datenressorts bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? Der erste Spielplatz gegen Cannabis in Deutschland
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Belgorod: Tödliche Propagandaschlacht
Ukraine-Krieg: Wladimir Putin erwägt neuen Angriff in der Ostukraine
Rechte Wähler: Das sind die Millionen, die AfD wählen wollen
AfD: "Eine zunehmende Radikalisierung"
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Update: Wo Kernkraft noch für Zukunft steht
21 maart 2024 · 11 min
"Wir verpflichten uns dazu, das Potenzial der Nuklearenergie voll
auszuschöpfen." So steht es in dem Abkommen, das ein breites Bündnis aus
Staaten an diesem Donnerstag auf dem Atomenergie-Gipfel in Brüssel
beschlossen hat. Unter den Teilnehmern waren mehr als 30 Staats- und
Regierungschefs. Lees meerZwei Jahre ist es her, dass der E-Auto-Bauer Tesla in Grünheide seine
Gigafactory eröffnete. Jetzt haben die Beschäftigten einen neuen
Betriebsrat gewählt. Mit 16 Mitgliedern wird IG Metall die größte Gruppe
im künftigen Betriebsrat stellen – und damit voraussichtlich auch den
Vorsitz übernehmen. Was bedeutet der Erfolg der IG Metall für die
Beschäftigten? Das analysiert Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur
bei ZEIT ONLINE.Außerdem im Update: Vorläufige Zahlen aus den Kriminalstatistiken zeigen
eine Zunahme der Gewalt durch Jugendliche und durch nicht deutsche
Tatverdächtige und Täter. Christian Parth aus dem ZEIT ONLINE-Ressort
Politik, Wirtschaft, Gesellschaft erklärt, wie Präventionsmaßnahmen
aussehen könnten.Was noch? Frühere Hochwasserwarnungen dank KI?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Atomenergie-Gipfel: Das Abkommen
IAEA: Nuclear Energy Summit 2024
Thema: IAEA
Kernkraft: Staaten kündigen beschleunigten Ausbau von Atomkraft an
Tesla in Grünheide: "Die Produktionsbedingungen sind unzumutbar"
Gigafactory in Brandenburg: Und was haben wir davon?
Gigafactory Grünheide: Tesla-Beschäftigte haben Betriebsrat gewählt
Elon Musk: I disagree with the idea of unions
Rheinische Post: Faeser dringt auf härtere Konsequenzen für ausländische
StraftäterGoogle Research: Flood Forecasting
Google: Flood Hub
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Die SPD zwischen Zurückhaltung und Solidarität
21 maart 2024 · 11 min
Die SPD ist sich bei der Unterstützung der Ukraine gegen Russland nicht
einig. Die Positionen schwanken zwischen Zurückhaltung und intensiver
Unterstützung. In der internen Auseinandersetzung spielt die
pazifistische Geschichte der Regierungspartei genauso eine Rolle wie die
Stimmung der Parteibasis. Welche Haltung die Mehrheit der SPD vertritt
und wie sich die Partei vor den Europa- und Landtagswahlen positionieren
könnte, weiß Peter Dausend, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT. Lees meerKinder mit Behinderung in den alltäglichen Schulunterricht zu setzen,
ist in Deutschland noch immer kein Alltag. Noch immer geht die Mehrheit
der Kinder mit Behinderung auf sogenannte Förderschulen – obwohl
Deutschland seit 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet
hat, die gemeinsames Lernen vorschreibt. Wie sieht die deutsche Bilanz
nach 15 Jahren UN-Konvention in Sachen Inklusion aus? Diese und weitere
Fragen beantwortet Jeannette Otto, Redakteurin im Ressort Wissen der
ZEIT.Und sonst so? Facebook will seine Anstupsen-Funktion wiederbeleben.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
SPD zum Ukraine-Krieg: Mehr Willy Brandt wagen
Taurus-Debatte: Scholz will sich in Ukraine-Politik weiter nicht drängen
lassenBildung mit Behinderung: Inklusion
Menschen mit Behinderung: Wie inklusiv sind Start-ups?
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Update: Scholz beschwört den Zusammenhalt mit der Ukraine
20 maart 2024 · 9 min
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich in einer Regierungserklärung im
Bundestag am heutigen Mittwoch für mehr europäische Zusammenarbeit in
der Verteidigungs- und Rüstungswirtschaft ausgesprochen. Außerdem
betonte er, dass Deutschland und Europa die Ukraine im Kampf gegen
Russland so lange wie nötig unterstützen werden. Oppositionsführer
Friedrich Merz (CDU) kritisierte Scholz' Rede, weil der Kanzler neben
den Gipfelthemen auch auf innenpolitische Themen wie der Zukunft des
Rentensystems zu sprechen kam. ZEIT-ONLINE-Redakteur Michael Schlieben
hat Scholz' Rede verfolgt und analysiert sie im Podcast. Lees meerAußerdem hat das Bundeskabinett am Mittwoch eine nationale
Hafenstrategie beschlossen. Demnach sollen Häfen teils als kritische
Infrastruktur eingestuft werden. Der Einstieg ausländischer Investoren
in Häfen soll künftig kritischer geprüft werden. Die Hafenstrategie
erkennt außerdem die enorme wirtschaftliche und strategische Bedeutung
der See- und Binnenhäfen in Deutschland an.Der irische Ministerpräsident und Chef der Regierungspartei Leo Varadkar
hat überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Zuletzt hatte seine
Regierung bei zwei Volksabstimmungen deutliche Niederlagen erlitten.Was noch? Niemand ist so zufrieden wie die Finnen.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Russland: Olaf Scholz warnt davor, Russlands Stärke zu überschätzen
Olaf Scholz: News zum Bundeskanzler
Wirtschaft: Wie die deutschen Häfen gestärkt werden sollen
Chinesische Reederei: Cosco-Einstieg im Hamburger Hafen besiegelt
Irland: Irischer Regierungschef kündigt Rücktritt an
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Großbritannien streitet um Abschiebeflüge nach Ruanda
20 maart 2024 · 11 min
Um die sogenannte irreguläre Migration einzudämmen, wird im britischen
Oberhaus am Mittwoch erneut über ein umstrittenes Abschiebegesetz
abgestimmt. Das sieht vor, Asylbewerber, die ohne die notwendigen
Papiere einreisen, direkt nach Ruanda abzuschieben. Ungeachtet ihrer
Herkunft. Dafür hat Großbritannien eigens einen Asylvertrag mit Ruanda
geschlossen. Was der beinhaltet, weiß Bettina Schulz. Sie berichtet für
ZEIT ONLINE über Großbritannien. Im Podcast erklärt sie, warum das
Gesetz umstritten ist und welche Konsequenzen das letztlich für
Geflüchtete hätte. Lees meerDie Literaturbegeisterten der Republik dürften in besonderer Vorfreude
auf ein langes Wochenende schauen. Am Donnerstag beginnt nämlich die
Leipziger Buchmesse, die bis Sonntag dauert. Eröffnet wird die Messe
aber bereits am Mittwochabend. Den Leipziger Buchpreis zur Europäischen
Verständigung bekommt dieses Jahr der deutsch-israelische Philosoph Omri
Boehm. In Radikaler Universalismus. Jenseits von Identität verteidigt
Boehm das Bekenntnis zur Gleichheit aller Menschen "gegen jede
Relativierung", so die Jury. Warum das preiswürdig ist, weiß Maja
Beckers. Sie ist Redakteurin im Kulturressort und erklärt im Podcast,
welche Highlights die Buchmesse sonst noch bereithält.Und sonst so: Kündigungen gehen gerade auf TikTok viral.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Großbritannien: Umstrittener Asylpakt
Großbritannien: Ab nach Ruanda, um jeden Preis
Leipziger Buchmesse 2024: Frühjahrstreff der Buchbranche
Buchpodcast: Was liest du gerade?
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