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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Update: Fleisch und Äpfel statt eines Friedensversprechens

    16 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am letzten Tag seiner China-Reise hat Bundeskanzler Olaf Scholz in
    Peking den chinesischen Präsidenten Xi Jinping getroffen. Während Xi für
    eine stabile Zusammenarbeit mit Deutschland warb und die "Prinzipien des
    gegenseitigen Respekts" und die "Suche nach Gemeinsamkeiten trotz
    Differenzen" beschwor, wurde Scholz direkter: Er forderte den
    chinesischen Präsidenten auf, zu einem "gerechten Frieden in der
    Ukraine" beizutragen und sprach von der Gefahr einer nuklearen
    Eskalation. Anna Sauerbrey ist außenpolitische Koordinatorin der ZEIT
    und hat Scholz auf seiner Reise begleitet. Im Podcast erzählt sie,
    welchen Eindruck sie von der Reise mitnehmen konnte.
    Lees meer

    Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten sitzt mit
    Donald Trump ein ehemaliger Präsident in einem Strafprozess auf der
    Anklagebank: Am Montag startete in New York das Verfahren, insgesamt
    geht es um 34 Anklagepunkte. 2016, mitten im Präsidentschaftswahlkampf,
    habe Trump Schweigegeldzahlungen an eine ehemalige Pornodarstellerin
    fälschlicherweise als Anwaltskosten angegeben – obwohl diese laut
    Anklage als Wahlkampfausgaben zu werten sind. Rieke Havertz berichtet
    für ZEIT ONLINE regelmäßig über die US-Politik. Im Podcast ordnet sie
    ein, wie nun die nächsten Wochen für den Angeklagten Trump aussehen
    könnten.

    Außerdem im Update:

    Israel wird auf die iranischen Raketen- und Drohnenangriffe vom Samstag
    reagieren. Das hat der israelische Generalstabschef Herzi Halewi nach
    einer Sitzung des Kriegskabinetts angekündigt.

    In der historischen Börse Kopenhagen, einem der bekanntesten Gebäude der
    Stadt, ist am Dienstagmorgen ein riesiges Feuer ausgebrochen.

    Was noch? Fußballweltmeister Bernd Hölzenbein ist tot.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Jannis Carmesin, Constanze Kainz

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    China: Scholz fordert von Xi Beitrag zu "gerechtem Frieden" in der
    Ukraine

    Olaf Scholz: Und p…

  2. Nach den iranischen Luftangriffen: Wo Israels Nachbarn stehen

    16 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Mit mehr als 300 Drohnen und Raketen griff der Iran in der Nacht zum
    Sonntag Israel an und machte damit seine Drohung wahr, den Anschlag auf
    die iranische Botschaft in Syrien vergelten zu wollen. Ein Großteil der
    Raketen und Drohnen konnten von Israel, den USA, Großbritannien und
    Jordanien abgefangen werden. Jordanien beteiligte sich an der Abwehr,
    obwohl der Iran vor einer Einmischung gewarnt hatte. Jordanien könnte
    sonst selbst zum Ziel von Angriffen werden. Warum sich das Land dennoch
    hinter Israel stellt, weiß Jörg Lau. Er ist außenpolitischer Koordinator
    im Politikressort bei DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, welche
    Verbündeten der Iran und Israel in der Region momentan haben.
    Lees meer

    Lange wurde TikTok als soziales Netzwerk von Gen Z belächelt. Doch
    rechtspopulistische Inhalte und Verschwörungstheorien verbreiten sich
    rasant über die Plattform. Die AfD beispielsweise, weiß das für sich zu
    nutzen. Andere Parteien hielten sich lange fern, ziehen jetzt aber
    langsam nach. Seit letzter Woche ist auch Bundeskanzler Olaf Scholz
    (SPD) auf TikTok. Dafür gibt es Beifall, aber auch ziemlich viel Kritik.
    Linda Friese ist Hochkantredakteurin bei ZEIT ONLINE und erklärt im
    Podcast, was sich Politiker von der Plattform erhoffen und welche
    Bedenken es gibt.

    Und sonst so: Ludwigshafen will nicht mehr die hässlichste Stadt sein.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Iranischer Angriff auf Israel: Mehrere Staaten rufen Iran und Israel zur
    Deeskalation auf

    Politiker auf TikTok: Olaf muss nicht tanzen

    AfD auf TikTok: Jung, schnell, witzig, rechts

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  3. Update: Schwangerschaftsabbrüche: Legal statt nur straflos?

    15 april 2024 · 9 min

    Afspelen
    Schwangerschaftsabbrüche sollten in Deutschland künftig nicht mehr
    grundsätzlich strafbar sein. So jedenfalls lautet die zentrale
    Empfehlung der Kommission zur Liberalisierung von
    Schwangerschaftsabbrüchen, die von der Bundesregierung vor rund einem
    Jahr eingesetzt wurde. Wie die Ampel mit den Empfehlungen umgeht und ob
    der Paragraf 218 des Strafgesetzbuches nun abgeschafft wird, beantwortet
    Lisa Caspari, Redakteurin für Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, im Podcast.
    Lees meer

    Am Montagmittag ist das israelische Kriegskabinett zusammengekommen, um
    darüber zu beraten, wie es nach dem iranischen Angriff weitergeht. Eine
    Entscheidung fiel dabei nicht, die Sitzung wurde vertagt. In der Nacht
    zum Sonntag hatte das iranische Militär mehr als 300 Drohnen und Raketen
    auf Israel abgefeuert. Der Angriff konnte erfolgreich abgewehrt werden.
    Sowohl US-Präsident Joe Biden als auch Bundesaußenministerin Annalena
    Baerbock fordern Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nun zur
    Deeskalation auf. Warum der es gerade schwer hat, eine gemeinsame
    Position in seiner Regierung zu bilden, weiß Nahostkorrespondentin
    Steffi Hentschke.

    Die Bundestagsfraktionen von SPD, Grüne und FDP haben sich auf ein neues
    Klimaschutzgesetz geeinigt. Das Gesetz sei nun flexibler, unter anderem
    sollen die starren Sektorziele abgeschafft werden.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Julian Sadeghi und Clara Löffler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Schwangerschaftsabbruch: Wird § 218 abgeschafft?

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Volker Perthes: "Die Gefahr einer Ausweitung des Konflikts ist real und
    groß"

    Iranischer Drohnenangriff: Israel hat den Ernstfall durchgespielt

    CO₂-Ausstoß: Ampel einigt sich auf Reform des Klimaschutzgesetzes

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    Und falls …

  4. Kanzler Scholz betreibt Krisendiplomatie von China aus

    15 april 2024 · 13 min

    Afspelen
    Als am späten Samstagabend der iranische Luftangriff auf Israel begann,
    saß Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Flugzeug nach China. Seinen lang
    geplanten Staatsbesuch wollte er nicht absagen, den Angriff hat er
    jedoch in einem Statement verurteilt und den Iran vor weiteren Angriffen
    auf Israel gewarnt. Wie es im Nahen Osten weitergeht und ob sich der
    Krieg ausweiten könnte, hängt jetzt davon ab, wie Israel auf den Angriff
    reagiert. Wie sich die deutsche Regierung positioniert, erklärt Anna
    Sauerbrey, sie ist außenpolitische Koordinatorin der ZEIT und hat Scholz
    auf der Reise nach China begleitet. Da China ein wichtiger
    Handelspartner des Iran ist, werden die bilateralen Gespräche sich auch
    darum drehen, wie eine weitere Eskalation verhindert werden kann.
    Lees meer

    Seit genau einem Jahr herrscht im Sudan Krieg. Berichten zufolge wurden
    dabei bereits mehr als 15.000 Menschen getötet, rund zehn Millionen
    Menschen befinden sich seit Beginn der Kämpfe auf der Flucht. 25
    Millionen Menschen sind auf lebensrettende Hilfe angewiesen, Millionen
    von Menschen droht der Hungertod. Am heutigen Montag findet in Paris
    eine internationale Geberkonferenz statt. Marie-Sophie Schwarzer
    arbeitet für die Hilfsorganisation Save the Children und war kürzlich im
    Südsudan. Sie erzählt im Podcast von ihren Begegnungen mit Geflüchteten
    und erklärt, was sie gerade am dringendsten benötigen.

    Und sonst so? Warum kolumbianische Paare zu zweit duschen sollen.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Iranischer Großangriff: Israel erwägt militärischen Gegenangriff, Iran
    droht mit Konsequenzen

    Iranischer Drohnenangriff: Israel hat den Ernstfall durchgespielt

    Angriff auf Israel: Eine Simulation von Stärke

    Iranische Außenpolitik: Das Terrornetzwerk des Ali Chamenei

    Sudan: "Jeder Krieg hört irgendwann auf …"

    Hilfslieferungen: Vereinte Nationen verlangen ungehinde…

  5. Der Iran hat Israel angegriffen

    14 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Der Iran hat am Samstagabend begonnen Israel mit Drohnen anzugreifen.
    Die USA und Israel selbst hatten seit Tagen mit einem Vergeltungsschlag
    gerechnet. Das Regime im Iran reagiert offenbar auf einen mutmaßlichen
    Angriff der Israelis vor zwei Wochen auf die iranische Botschaft in
    Syrien. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE aus Israel. Sie
    erklärt, wie sich die Lage seit dem Beginn des Angriffs entwickelt hat
    und wie Israel und seine Verbündeten darauf reagieren.
    Lees meer

    Im Angriffskrieg gegen die Ukraine wird im Frühsommer eine Offensive
    Russlands erwartet. Die ukrainischen Streitkräfte sind allerdings
    bereits jetzt am Rande ihrer Kräfte, weil die Munition nur noch dazu
    ausreicht, um die eigenen Frontlinien gerade so zu verteidigen. Die
    Situation könnte sich bei einer Offensive Russlands verschärfen. Wie
    schätzen die ukrainischen Soldaten an der Front die Lage ein? Und was
    braucht die Ukraine am dringendsten? Olivia Kortas, Korrespondentin in
    Kiew für DIE ZEIT, hat die Brigaden an der Front besucht.

    Und sonst so? Tschetschenien verbietet zu schnelle und zu langsame
    Musik.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in der Ukraine: Die Erde brennt

    Krieg in der Ukraine: Kaffee, Frühling und Raketen

    Krieg in Nahost: Fehler, die Israels Feinde zu nutzen wissen

    Palästina-Kongress: Sie wollen nur das eigene Echo hören

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  6. Spezial: Klagen for Future?

    13 april 2024 · 21 min

    Afspelen
    Ein solches Urteil gab es noch nie: Der Europäische Gerichtshof für
    Menschenrechte (EGMR) hat in dieser Woche erstmals entschieden, dass
    mangelnder Klimaschutz Menschenrechte verletzt. Mit der Entscheidung hat
    das Gericht einer Gruppe von mehr als 2.000 Schweizer Seniorinnen recht
    gegeben. Sie hatten ihrer Regierung vorgeworfen, nicht genug gegen den
    Klimawandel zu tun. Dass die Klage erfolgreich war, wird als
    historischer Moment gefeiert. Könnte dieses Urteil viele ähnliche nach
    sich ziehen? Und verlagert sich der Kampf für mehr Klimaschutz damit von
    der Straße in den Gerichtssaal?
    Lees meer

    Um vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit einer Klage
    Erfolg zu haben, muss vorher der nationale Rechtsweg ausgeschöpft worden
    sein. Auch das hat eine Entscheidung des Gerichts diese Woche bestätigt.
    Denn die Schweizerinnen waren nicht die Einzigen, die ein Land für ihr
    Versagen im Klimaschutz verklagt haben. Eine Gruppe Jugendlicher aus
    Portugal hat gleich 32 europäischen Staaten vorgeworfen, ihre
    Treibhausgasemissionen nicht stark genug zu reduzieren. Dadurch sehen
    sich die jungen Erwachsenen unmittelbar in ihrem Leben bedroht.
    Eingereicht hatten sie ihre Klage im September 2020, drei Jahre nach den
    verheerenden Waldbränden in Portugal, bei denen zahlreiche Menschen ums
    Leben gekommen sind. Der EGMR hat die Klage abgewiesen. Als Begründung
    gab die Richterin an, dass die Jugendlichen erst den Weg über die
    portugiesischen Gerichte hätten gehen müssen.

    ZEIT ONLINE-Redakteurin Viola Kiel war zur Urteilsverkündung in
    Straßburg, in diesem Was jetzt?-Spezial teilt sie ihre Eindrücke. Die
    Europa- und Völkerrechtlerin Birgit Peters spricht im Podcast über
    Klimaklagen als juristisches Instrument im Kampf gegen den Klimawandel.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz

    Recherche: Julian Sadeghi und Paulina Kraft

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  7. Wo Scholz Hoffnungen auf China setzt

    13 april 2024 · 12 min

    Afspelen
    Zum zweiten Mal seit Amtsantritt reist Bundeskanzler Olaf Scholz, in
    Begleitung einer Wirtschaftsdelegation, nach China. Bei seinem
    viertägigen Besuch soll es vor allem um wirtschaftspolitische Themen
    gehen, doch auch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine soll bei
    seinem Treffen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping thematisiert
    werden. Was sich Kanzler Scholz von dem Treffen erhofft und wie sich die
    China-Strategie des Bundeskanzlers von der seiner Vorgängerin
    unterscheidet, berichtet Michael Schlieben aus dem Politikressort von
    ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Das Olivenöl gehört mittlerweile zu den Grundnahrungsmitteln der
    Deutschen. Doch laut Statistischem Bundesamt ist der Preis für Olivenöl
    im vergangenen Jahr um 50 Prozent gestiegen. Auch die Qualität der Öle,
    die in deutschen Supermärkten erhältlich sind, ist einem Qualitätstest
    der Stiftung Warentest zufolge gesunken. Weltweit beeinträchtigt der
    Klimawandel den Anbau der Olivenbäume und die Herstellung des Öls.
    Andrea Affaticati ist Autorin für ZEIT ONLINE in Italien und hat in der
    Toskana und Sizilien zur Olivenölkrise recherchiert. Im Podcast ordnet
    sie die Sorgen der Olivenbauern ein und erklärt, wie sich der
    Klimawandel negativ auf den Geschmack von Olivenöl auswirkt.

    Alles außer Putzen: der Film "Ich Capitano".

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Olga Ellinghaus

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Taiwan: Grüne und Union fordern Scholz zu Kritik an Chinas Drohungen auf

    China: Wo sind denn alle?

    Handel mit China: China, eine toxische Beziehung

    Klimawandel: Ist das gute Olivenöl irgendwann aus?

    Olivenöl: So erkennt man Qualität, Folge 6: Olivenöl

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  8. Update: 2.500 Polizisten für den "Palästina-Kongress"

    12 april 2024 · 10 min

    Afspelen
    In Berlin hat am Freitag der umstrittene Palästina-Kongress begonnen.
    Die Veranstalter werfen Israel unter anderem Apartheid, Kolonialismus
    und Völkermord vor, die Massaker am 7. Oktober durch die Hamas erwähnten
    sie in einer Ankündigung nicht. Die Tagung findet bis Sonntag statt.
    Berlins Bürgermeister Kai Wegner sagte, es sei „unerträglich“, dass der
    Kongress in Berlin stattfinde. ZEIT ONLINE Politikreporter Christian
    Vooren berichtet von der Veranstaltung.
    Lees meer

    Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat vor Fahrverboten an Samstagen
    und Sonntagen gewarnt. In einem Brief an die Ampelfraktionen im
    Bundestag rief er dazu auf, dem reformierten Klimaschutzgesetz
    zuzustimmen, ansonsten drohten drastische CO₂-Einsparmaßnahmen im
    Verkehrssektor. Die Behauptung des Ministers sei schlichtweg falsch,
    kritisierte die stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Julia
    Verlinden den Minister. Die Ampelregierung hat das Klimaschutzgesetz
    bereits reformiert. Demnach genügt es künftig, wenn die Sektoren
    insgesamt die notwendigen Einsparungen erzielen. Bisher hat der
    Bundestag das Gesetz aber noch nicht verabschiedet.

    Außerdem im Podcast: Der Bundestag hat eine Reform des Namensrechts und
    das Selbstbestimmungsgesetz beschlossen. Auch die Bezahlkarte für
    Asylsuchende wurde verabschiedet.

    Was noch? Der Bundespresseball in Berlin

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Nahost: Aufgeheizte Stimmung vor "Palästina-Kongress" in Berlin

    Robi Friedmann: „Weil ich mit Arabern rede, bin ich für viele ein
    Verräter“

    Klimaschutzgesetz: Wissing verteidigt Warnung vor Fahrverboten am
    Wochenende

    Klimaschutzgesetz: Klimaschutz? Macht die nächste Regierung

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    Und fa…

  9. Zwei Gesellschaftsreformen auf einen Streich

    12 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Der Bundestag will am Freitag über zwei gesellschaftliche Reformen
    abstimmen: das Selbstbestimmungsgesetz und eine Änderung des
    Namensrechts. Damit will die Ampelkoalition – zumindest teilweise – ihr
    Antrittsversprechen einlösen, Deutschlands Gesellschaft- und
    Familienrecht zu modernisieren. Welche Vorhaben dagegen auf der Strecke
    geblieben sind, darüber spricht Lisa Caspari, Redakteurin für
    Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, im Podcast.
    Lees meer

    Das oberste Gericht des US-Bundesstaats Arizona hat ein 160 Jahre altes
    Gesetz gegen Schwangerschaftsabbrüche wieder für gültig erklärt. Dieses
    sieht unter anderem eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren für
    Ärztinnen und Ärzte vor, die einen Abbruch vornehmen. Wie es zu dem
    Urteil in Arizona kam und welche Rolle das Thema bei den kommenden
    Präsidentschaftswahlen in den USA spielen könnte, berichtet
    Korrespondentin Johanna Roth aus Washington, D. C.

    Und sonst so? Umarmungen können wie Medizin wirken.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Transidentität: Queerbeauftragter wirbt für Zustimmung zu
    Selbstbestimmungsgesetz

    Reform des Namensrechts: Im Worst Case heißt man dann Marie-Agnes
    Strack-Zimmermann

    Arizona: US-Gericht reaktiviert Gesetz gegen Schwangerschaftsabbrüche
    von 1864

    Schwangerschaftsabbruch: Was das Urteil des Supreme Court bedeutet

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  10. Update: Verfassungsschutz und AfD streiten über Extremismusverdacht

    11 april 2024 · 10 min

    Afspelen
    2021 wurde die AfD vom Bundesverfassungsschutz als rechtsextremistischer
    Verdachtsfall eingestuft. Dagegen klagte die Partei. Im März 2022 wurde
    die Einstufung dann vom Verwaltungsgericht in Köln bestätigt. In einem
    Berufungsverfahren am Oberverwaltungsgericht Münster wird der
    Sachverhalt nun erneut überprüft. Die ersten Verhandlungstage fanden
    bereits im März statt, doch wegen zahlreicher Befangenheits- und
    Beweisanträge der AfD konnte das Gericht das geplante Programm nicht
    fortführen. Bisher reichte die AfD 457 Beweisanträge ein. Was die AfD
    damit bezwecken will, weiß Christian Parth. Er ist Politikredakteur bei
    ZEIT ONLINE und in Münster. Im Podcast erklärt er, was der
    Verfassungsschutz der Partei konkret vorwirft.
    Lees meer

    Die SPD und die FDP haben sich am Mittwoch auf eine Verlängerung der
    Mietpreisbremse bis 2029 geeinigt. Wo die Mietpreisbremse gilt, darf
    also auch weiterhin bei Abschluss eines neuen Mietvertrags die Miete
    nicht mehr als zehn Prozent über dem ortsüblichen Durchschnitt liegen.
    Der Eigentümerverband Haus & Grund will dagegen juristisch vorgehen.

    Seit Beginn der Woche wird vor dem Internationalen Gerichtshof ein
    Prozess gegen Deutschland verhandelt. Der Vorwurf: Beihilfe zum
    Völkermord. Eingereicht wurde die Klage von Nicaragua Anfang März.
    Deutschland unterstütze durch Waffenlieferungen an Israel einen Genozid
    im Gazastreifen. Jetzt hat Nicaragua seine Botschaft in Berlin
    geschlossen. Die Dienstgeschäfte werden von der diplomatischen
    Vertretung in Wien weitergeführt.

    Was noch? Ein Hund, der zu freundlich für die Polizeischule war, wird
    jetzt als Rettungshund zum Star.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    AfD: Maximilian Krah soll den Volksbegriff der AfD erklären

    OVG Münster: Verfassungsschutz und AfD streiten vor Gericht um
    Volksbegriff

    Wohnungsnot: Eigentümerverband will gegen Verlängerung der
    …

  11. Warum sich die CDU ein TV-Duell mit der AfD liefert

    11 april 2024 · 13 min

    Afspelen
    Der CDU-Spitzenkandidat für Thüringen, Mario Voigt, diskutiert am
    heutigen Donnerstag in einem TV-Duell mit Björn Höcke, seinem
    Konkurrenten von der AfD. Das Rededuell, das das erste dieser Art ist,
    wird live bei Welt TV übertragen. Voigt und Höcke wollen unter anderem
    über den von AfD-Chefin Alice Weidel geforderten Austritt Deutschlands
    aus der EU debattieren. Ob Voigt es schafft, die AfD inhaltlich zu
    entlarven, und ob seine Strategie Schule machen könnte, analysiert
    ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau.
    Lees meer

    Die chinesische Regierung hat im vergangenen Jahr Exportkontrollen auf
    den Rohstoff Gallium eingeführt. Wer das Mineral kaufen will, muss
    seitdem eine Genehmigung bei den chinesischen Behörden beantragen. Auch
    Unternehmen aus Deutschland sind auf den Rohstoff angewiesen, etwa für
    die Herstellung von Halbleitersubstraten. Laut der China-Strategie, die
    die Bundesregierung letztes Jahr verabschiedet hat, sollen die Risiken
    dieser Abhängigkeiten reduziert werden. Wie gut das momentan gelingt,
    erklärt Xifan Yang, ehemalige China-Korrespondentin der ZEIT.

    Und sonst so? Beyoncé ist die Nummer eins.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Mario Voigt gegen Björn Höcke: Die CDU will jetzt ersticken, was sie
    nicht mehr ignorieren kann

    "Boxring der Demokratie": Sender verteidigt TV-Duell Höcke/Voigt

    Alternative für Deutschland: News und Infos

    Landtagswahl: News und Infos

    Handel mit China: China, eine toxische Beziehung

    China: News zur Volksrepublik

    Wirtschaftsbeziehungen: Ganz bei uns

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  12. Update: In der EU-Asylpolitik lösen sich die politischen Lager auf

    10 april 2024 · 9 min

    Afspelen
    Seit 2015 wird in der EU über eine neue Asylrechtsreform gestritten, die
    Verhandlungen dauern seit Jahren an. Am Mittwochnachmittag wird im
    EU-Parlament nun endgültig über das Gesetzespaket abgestimmt. "Europa
    muss hier seine Handlungsfähigkeit zeigen. Niemand darf dieses Thema den
    Rechtspopulisten überlassen", sagte Nancy Faeser vorab dem RND. Sollte
    die Reform beschlossen werden, würden Asylverfahren künftig bereits an
    den EU-Außengrenzen durchgeführt werden. Was sich sonst noch ändern
    würde, weiß Ulrich Ladurner. Für DIE ZEIT berichtet er als Korrespondent
    aus Brüssel. Im Podcast erklärt er, warum die Reform so umstritten ist.
    Lees meer

    Außerdem im Podcast:

    - 21,2 Prozent der Bevölkerung in Deutschland waren im vergangenen Jahr
    von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht – rund 17,7 Millionen
    Menschen. Das geht aus einer neuen Studie des Statistischen Bundesamtes
    hervor.

    - Nachdem Russland die Ukraine überfallen hatte, wurde ein
    Sondervermögen für die Bundeswehr eingerichtet. Das Sondervermögen
    sei „die richtige Antwort auf die Zeitenwende“, sagte Bundeskanzler Olaf
    Scholz damals. Jetzt zeigt sich, dass der Etat nahezu ausgeschöpft ist.

    Was noch? Das soziale Netzwerk, das eigentlich gar keins ist.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    Europäische Asylpolitik: Faeser bezeichnet Asylreform als Schlüssel zur
    Steuerung der Migration

    EU-Parlament: Was sich durch die EU-Asylreform ändert

    Statistisches Bundesamt: Jeder Fünfte von Armut oder sozialer
    Ausgrenzung bedroht

    Verteidigung: Bundeswehrverband will von Scholz Klarheit über
    Verteidigungsausgaben

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  13. Schwangerschaftsabbruch: über 40 Minuten Fahrt bis zur nächsten Praxis

    10 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Ergebnisse der neuen ELSA-Studie, der bisher umfassendsten
    Untersuchung zu Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland, zeigen
    Missstände bei der medizinischen Versorgung. Die Anzahl der Praxen, die
    den Eingriff anbieten, hat sich in den vergangenen 20 Jahren fast
    halbiert und der Zugang zu medizinischer Versorgung für ungewollt
    Schwangere ist je nach Region unterschiedlich. Auch eine
    Expertenkommission, die im Auftrag der Ampelkoalition das geltende Recht
    auf Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland geprüft hat, empfiehlt, das
    Recht auf Schwangerschaftsabbrüche innerhalb der ersten zwölf Wochen zu
    erlauben. Über die genaueren Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie
    und die Empfehlungen der Expertinnenkommission berichtet Nina Monecke,
    Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT
    ONLINE.
    Lees meer

    Bei mehreren Raketenangriffen hat Russland in den vergangenen Tagen
    erneut die Infrastruktur und Energieversorgung im Süden der Ukraine
    angegriffen. Mehrere Umspannwerke, Stromnetze und 14 Gebäude wurden in
    der Region um die südukrainische Großstadt Saporischschja beschädigt.
    Russland wiederum beschuldigt die Ukraine, das von Russland
    kontrollierte Atomkraftwerk Saporischschja angegriffen zu haben, und
    gibt an, eine Dringlichkeitssitzung des Rates der Internationalen
    Atomenergie-Organisation (IAEA) einberufen zu haben. ZEIT-ONLINE-Autor
    Denis Trubetskoy ordnet im Podcast die aktuelle Lage an der Front ein.

    Und sonst so? Katzen dürfen für immer am mexikanischen Präsidentenpalast
    bleiben.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Schwangerschaftsabbruch: Ja, Frauen dürfen das

    Schwangerschaftsabbruch: "Uns wird signalisiert: Ihr tut da etwas, das
    nicht gewollt ist"

    Liveblog: Ukraine-Krieg

    Ukraine-Karte aktuell: Russland dringt an mehreren Fr…

  14. Update: Klimaschutz ist Menschenrecht

    9 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg hat
    am Dienstag gleich über drei Klimaklagen geurteilt. Rund 2.000
    Seniorinnen aus der Schweiz, ein ehemaliger französischer Bürgermeister
    und sechs portugiesische Jugendliche hatten getrennt voneinander
    Beschwerde gegen diverse europäische Länder eingereicht. Alle
    argumentierten, dass fehlender Klimaschutz eine Gefahr für die
    Menschenrechte sei. Die Schweizer Seniorinnen bekamen jetzt teilweise
    recht. Die Wissensredakteurin Viola Kiel von ZEIT ONLINE erläutert im
    Podcast die Begründungen der Urteile.
    Lees meer

    "Es gibt eine gestiegene Gewaltkriminalität, es gibt mehr Jugend- und es
    gibt mehr Ausländerkriminalität", konstatierte Bundesinnenministerin
    Nancy Faeser am Dienstag, als sie offiziell die Polizeiliche
    Kriminalstatistik für 2023 vorstellte. Das Bundeskriminalamt sieht
    verschiedene Ursachen für den scheinbaren Anstieg: wirtschaftliche und
    soziale Belastungen, erhöhte Mobilität nach der Pandemie und eine hohe
    Zuwanderungsrate. Bereits im Vorhinein hatten erste Zahlen zu einer
    erneuten Migrationsdebatte geführt. Doch die Auslegung der Zahlen wird
    auch kritisiert. Welche Rückschlüsse die Statistik wirklich hergibt,
    weiß Christian Endt. Er ist Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung
    bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet der die aktuellen Zahlen ein.

    Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Urteil die Position leiblicher
    Väter gestärkt. Wenn ein anderer Mann die rechtliche Vaterschaft für ein
    Kind hat, dürfen leibliche Väter das künftig anfechten. Spätestens bis
    Ende Juni 2025 muss es nun eine Neuregelung geben, bis dahin bleibt das
    aktuelle Gesetz längstens in Kraft. Wie die aussehen könnte, weiß
    Heinrich Wefing. Er ist Leiter des Politikressorts bei DIE ZEIT und
    erklärt im Podcast, was das Urteil für Familien künftig ändern könnte.

    Und sonst so? Experiment an baden-württembergischer Schule: nicht mehr
    zu müde für die erste Stunde sein.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Constanz…

  15. Wie mit der Kriminalitätsstatistik Politik gemacht wird

    9 april 2024 · 13 min

    Afspelen
    Diesen Dienstag stellt Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD)
    offiziell die bundesweite Kriminalstatistik für das Jahr 2023 vor. Die
    "Welt am Sonntag" hat bereits einzelne Zahlen veröffentlicht, Auszüge
    aus dem Bericht liegen auch ZEIT ONLINE vor. Demnach steigt die Zahl der
    gemeldeten Straftaten in Deutschland im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent
    auf knapp sechs Millionen. Die Gesamtzahl der Tatverdächtigen steigt um
    7,6 Prozent auf knapp 2,25 Millionen. Darunter: mehr jugendliche und
    nicht deutsche Tatverdächtige. Doch bildet die Statistik die
    tatsächliche Kriminalität überhaupt ab? Und welche Schlussfolgerungen
    sind angemessen? Christian Vooren hat sich die Kriminalstatistik für
    ZEIT ONLINE genauer angeschaut und ordnet sie im Podcast ein.
    Lees meer

    Angst im ganzen Land, höchste Alarmbereitschaft im Militär: Israel
    bereitet sich aktuell auf einen iranischen Vergeltungsschlag vor. Bei
    einem Luftangriff Anfang April auf das iranische Konsulat in Syriens
    Hauptstadt Damaskus wurden mindestens 13 Menschen getötet, darunter
    sieben Mitglieder der iranischen Revolutionsgarde. Der Iran und seine
    Verbündeten machen Israel für den Angriff verantwortlich und haben nun
    wiederholt mit Vergeltung gedroht. "Die Botschaften des zionistischen
    Regimes sind nicht mehr sicher", sagte Jahja Rahim Safawi, ein
    hochrangiger Militärberater des geistlichen Oberhaupts Ali Chamenei. Wie
    ernst muss man die Drohungen aus Teheran nehmen? Michael Backfisch hat
    sich für ZEIT ONLINE mit den Szenarien eines iranischen Gegenschlags
    beschäftigt.

    Und sonst so? Vorübergehend umziehen in der Pollensaison?

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Rheinische Post: Faeser dringt auf härtere Konsequenzen für ausländische
    Straftäter

    Polizeiliche Kriminalstatistik 2023: Ist Deutschland krimineller
    geworden?

    Kriminalitätsstatistik 2023: Gewa…

  16. Update: Israels Abzug aus Khan Younis

    8 april 2024 · 9 min

    Afspelen
    Die israelische Armee hat am Sonntag große Teile ihrer Truppen aus der
    Gegend um Chan Junis, einer Stadt im Süden des Gazastreifens, abgezogen.
    Laut Verteidigungsminister Joaw Gallant geht es bei dem Rückzug nicht um
    ein Ende der Offensive, sondern um die Erholung der Soldaten und die
    Vorbereitung auf zukünftige Operationen. Über die Pläne der israelischen
    Regierung und den wachsenden Druck auf Ministerpräsident Benjamin
    Netanjahu berichtet ZEIT-ONLINE-Autorin Steffi Hentschke.
    Lees meer

    Die erste deutsche Brigade außerhalb Deutschlands soll bis 2027 in
    Litauen stationiert werden. Die deutsche Einheit soll beim Schutz der
    östlichen Außengrenze der Nato vor der potenziellen Bedrohung Russlands
    unterstützen. Etwa 4.800 Soldaten sowie rund 200 zivile
    Bundeswehrangehörige sollen bis 2027 einsatzfähig sein.
    ZEIT-ONLINE-Redakteur Maxim Kireev ordnet diesen Schritt ein.

    Nach der parteiinternen Befragung des AfD-Bundestagsabgeordneten Petr
    Bystron am Montagmorgen hat der Bundesvorstand der Partei dem Politiker
    in einer Stellungnahme ihre Unterstützung zugesichert. Vor knapp zwei
    Wochen hat die tschechische Regierung dem russlandfreundlichen
    AfD-Europakandidaten vorgeworfen, dass er illegal Geld von der
    prorussischen Plattform Voice of Europe entgegengenommen habe. Bystron,
    der auf Platz zwei der Kandidatenliste der AfD für die Europawahl am 9.
    Juni steht, bestreitet die Vorwürfe. Zum “jetzigen Zeitpunkt” gehe der
    Bundesvorstand von seiner Unschuld aus.

    Was noch? Bundeskanzler Olaf Scholz ist auf TikTok.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg im Gazastreifen: Israel begründet Teilrückzug mit Vorbereitung auf
    Offensive in Rafah

    Sechs Monate Krieg in Gaza: Israel hat kaum ein Kriegsziel erreicht

    Bundeswehr: Vorkommando für Bundeswehrbrigade in Litauen bricht auf

    Bundeswehr: …

  17. Nicaragua verklagt Deutschland wegen Beihilfe zum Völkermord

    8 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Nicaragua wirft Deutschland vor, durch die politische, finanzielle und
    militärische Unterstützung Israels Beihilfe zu einem Völkermord zu
    leisten. Deshalb hat Nicaragua die Bundesrepublik vor dem
    Internationalen Gerichtshof (IGH) angeklagt. Am heutigen Montag beginnt
    in Den Haag die zweitägige Anhörung. ZEIT-ONLINE-Autor Martin Klingst
    erklärt im Podcast, warum Nicaraguas Klage scheitern könnte.
    Lees meer

    In den USA werden Fake-News immer häufiger über Pink-Slime-Seiten
    verbreitet. So werden Websites genannt, die seriöse Nachrichtenseiten
    imitieren, um gezielt Desinformation in die Öffentlichkeit zu tragen.
    Betrieben werden Pink-Slime-Seiten häufig von Lobbygruppen, geheimen
    Geldgebern oder radikalen politischen Akteurinnen und Akteuren. Lenz
    Jacobsen, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat zu den
    pseudojournalistischen Websites recherchiert. Er ordnet ein, ob sie auch
    in Deutschland zu einem Problem werden könnten.

    Und sonst so? "Lady of the Rings" spuckt Rauch in die Luft.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Gazastreifen: Nicaragua wirft Deutschland Beihilfe zu Genozid vor

    Israels Besatzungspolitik: Kein anderer Völkerrechtsverstoß ist so gut
    belegt

    Israel: Krieg im Nahen Osten

    Pink-Slime-Journalismus: Der große Schleimangriff

    Zeitungssterben: Der gefährliche Niedergang der Zeitungen in den USA

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  18. Israel: Ein Land in Lähmung, Erschöpfung, Angst

    7 april 2024 · 13 min

    Afspelen
    Genau ein halbes Jahr ist seit dem bisher größten Terroranschlag in
    Israels Geschichte vergangen. Am 7. Oktober vergangenen Jahres ermordete
    die Hamas in einem großangelegten Angriff auf Israel 1.200 Menschen und
    verschleppte mehrere Hundert Geiseln in den Gazastreifen. Wie geht es
    den Menschen in Israel, die dort seit sechs Monaten im Krieg leben?
    ZEIT-ONLINE-Korrespondentin Steffie Hentschke berichtet im Podcast von
    einer angespannten und erschöpften Bevölkerung, die zwischen der Kritik
    an der eigenen Regierung und der notwendigen Einheit des Landes
    zerrissen ist.
    Lees meer

    Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder feiert heute seinen 80. Geburtstag.
    Seine Freundschaft mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin
    belastet die Beziehung des Altkanzlers zur SPD. Die Partei verlangt von
    ihm eine klare Distanzierung, Schröder hofft hingegen, seine Beziehung
    zu Putin für einen Frieden in der Ukraine einsetzen zu können. Hat die
    SPD ihn inzwischen abgeschrieben? Wie sieht sein politisches Erbe aus?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Schlieben, politischer
    Korrespondent von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Jede und jeder soll die mögliche neue Artenvielfalt am
    Nordsee-Strand dokumentieren

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Israel: Den Terror überlebt, die Hoffnung verloren

    Hamas-Angriff am 7. Oktober: Der Tag, der nicht enden will

    Israel: USA rechnen laut Berichten mit iranischer Racheaktion noch im
    Ramadan

    Gerhard Schröder wird 80: "Von der SPD würde ich mehr Souveränität
    erwarten"

    Doku über Gerhard Schröder: Er zieht durch

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  19. Javier Milei: Ein Staatsfeind als Staatsoberhaupt

    6 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Vor knapp einem halben Jahr wurde Javier Milei zum argentinischen
    Präsidenten gewählt. Mit einem radikalen Sparprogramm will der Ökonom
    die Wirtschaftskrise in Argentinien lösen. Um die Staatsausgaben zu
    senken, hat seine Regierung unter anderem rund 15.000 Staatsbedienstete
    entlassen und viele Ausgaben zurückgefahren. Doch Mileis Reformen sorgen
    für Widerstand in der Bevölkerung. Immer wieder gibt es Proteste und
    Streiks, während Arbeitslosigkeit und Armut zunehmen. Im Podcast zieht
    ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher eine Zwischenbilanz zu Mileis
    bisheriger Amtszeit.
    Lees meer

    Dieses Wochenende wird es warm in Deutschland. Bis zu 30 Grad soll es
    mancherorts geben. Die hohen Temperaturen lassen sich darauf
    zurückführen, dass warme Luft aus Nordafrika nach Europa strömt. Das
    bringt nicht nur Wärme, sondern auch Staub aus der Sahara nach
    Deutschland. Wie sich der Wüstenstaub auf das Wetter auswirkt und wieso
    wir gerade ein Extremwetterereignis erleben, erklärt Özden Terli,
    ZEIT-ONLINE-Kolumnist und Meteorologe beim ZDF.

    Alles außer Putzen: Per Klage zur Sonnenfinsternis.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Javier Milei: Der Feind seines Staates

    Javier Milei: "El Loco": Javier Milei und das verzweifelte Argentinien

    Javier Milei: "Milei glaubt nicht an die Demokratie. Er hasst den Staat"

    Javier Milei: Argentinische Regierung entlässt 15.000 Staatsbedienstete

    Özden Terli: "Diese Wüstenluft gehört hier nicht her"

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  20. Spezial: Schiebt Deutschland die Falschen ab?

    6 april 2024 · 32 min

    Afspelen
    Bis Anfang der 2030er-Jahre brauche Deutschland sechs Millionen Frauen
    und Männer, die Jobs annehmen, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz im
    vergangenen Jahr. Überall im Land suchen Bäckerinnen, Spediteure und
    Kitas nach neuem Personal. Die Bundesregierung wirbt im Ausland um sie,
    zum Beispiel mit Jobcentern in Ghana.
    Lees meer

    Doch im vergangenen Jahr ließ sich Scholz auch auf dem Spiegel-Cover mit
    dem Satz zitieren: "Wir müssen endlich im großen Stil diejenigen
    abschieben, die kein Recht haben, in Deutschland zu bleiben."

    Den Iraker Omar Ramadhan betreffen beide Sätze des Bundeskanzlers. Er
    ist seit Herbst 2021 in Deutschland, spricht Deutsch und ein Bamberger
    Zahnarzt hat ihm einen Ausbildungsplatz angeboten. "Deutschland braucht
    das. Ich weiß es", sagt er. "Und Deutschland braucht mich auch." Doch
    statt Speichel abzusaugen und Behandlungstermine auszumachen, erwartet
    Ramadhan die Abschiebung.

    Um seine Geschichte geht es in diesem Was Jetzt?-Spezial: um
    Asylmigration, Erwerbsmigration und den sogenannten Spurwechsel vom
    einen ins andere – und um die Frage, ob in Deutschland die Falschen
    abgeschoben werden. Denn es gibt ein Dilemma. Je besser jemand
    integriert ist, desto einfacher kann man sie oder ihn abschieben. Zu
    Gast ist ZEIT-Politikredakteur Simon Langemann. Er hat Omar Ramadhans
    Geschichte und weitere ähnliche Fälle recherchiert. Im Podcast spricht
    er über die deutsche Migrationspolitik und wie die Ampelregierung die
    Hürden für Asylbewerber zwar gesenkt hat, Menschen wie Ramadhan aber
    trotzdem durchs Raster fallen. Zu Wort kommen auch Omar Ramadhans
    potenzieller Arbeitgeber, der Zahnarzt Yazan Ranjous, und Karl Straub,
    CSU-Landtagsabgeordneter und Integrationsbeauftragter der Bayerischen
    Staatsregierung.

    Moderation: Fabian Scheler

    Redaktion: Jannis Carmesin
    Recherche: Simon Langemann, Fabian Scheler

    Sounddesign: Joscha Grunewald

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  21. Update: Benjamin Netanjahu gibt nach

    5 april 2024 · 10 min

    Afspelen
    Seit Wochen weisen Hilfsorganisationen auf die humanitäre Katastrophe im
    Gazastreifen hin. Am Freitagmorgen hat der israelische Ministerpräsident
    Benjamin Netanjahu nach einem Telefonat mit US-Präsident Joe Biden dem
    Druck nachgegeben und angekündigt, vorübergehend mehr Hilfslieferungen
    in das Gebiet zu ermöglichen. Dafür sollen der Hafen von Aschdod und der
    an Israel grenzende Übergang Eres geöffnet werden. Wann genau, ist
    allerdings noch nicht klar. Vanessa Vu, Autorin im Ressort X, hat in den
    letzten Wochen mit Menschen im Gazastreifen Kontakt gehalten. Sie
    berichtet, wie der Hunger den Menschen in Gaza zusetzt und ob die
    angekündigten Hilfen die Lage verbessern könnten.
    Lees meer

    Mehr als 1.000 Rechtsextremisten und 400 Reichsbürger haben im Jahr 2022
    legal eine Waffe besessen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung
    auf eine kleine Anfrage der Linkenabgeordneten Martina Renner hervor. Ob
    diese Zahl überraschend ist und warum es so lange dauert, solche
    Personen zu entwaffnen, weiß Astrid Geisler aus dem Investigativressort
    von ZEIT und ZEIT ONLINE.

    Was noch? Der Was jetzt?-Hit: Wenn KI einen Song komponiert.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Helena Schmidt und Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Gaza: Brot aus Tierfutter und Wasser aus der Toilette

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Extremismus: Regierung: Gut 1000 Rechtsextremisten mit Waffen-Erlaubnis

    Rechtsextremismus: Kleine Anfrage Martina Renner

    KI-Musik: So klingen KI-Lieder

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  22. Entscheidet eine KI, wo in Gaza Bomben fallen?

    5 april 2024 · 12 min

    Afspelen
    Israel soll eine künstliche Intelligenz namens Lavender nutzen, um über
    Bombenangriffe im Gazastreifen zu entscheiden. Dabei sollen viele zivile
    Opfer in Kauf genommen worden seien. Das berichten der Guardian und das
    +972 Magazine mit Berufung auf israelische Geheimdienstoffiziere. Die
    Empfehlungen der KI seien leichtfertig angenommen und zu viele zivile
    Opfer in Kauf genommen worden seien, heißt es in den Berichten. Die
    israelische Armee widerspricht teilweise. Wird KI tatsächlich genutzt,
    um Terroristen zu identifizieren? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Ulrike Franke. Sie arbeitet beim Council on Foreign Relations und ist
    Expertin für Militärtechnologien.
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    Der Wald hat die deutsche Identität in Liedern, Kunst und Kultur
    mitgeprägt. Aber der Klimawandel gefährdet die Wälder Deutschlands.
    Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München haben nun
    erstmals Daten gesammelt, die zeigen, wie sich die Erderhitzung
    hierzulande auf die Bäume auswirken wird. Generell dürften besonders
    Nadelbäume aus den Wäldern verdrängt werden, Laubbäume kommen hingegen
    besser mit Trockenheit zurecht. Welche Baumarten Alternativen sein
    könnten, weiß Claudia Vallentin, Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? 30. Todestag der Rock-Legende Kurt Cobain

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Helena Schmidt und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Israel: Dein Nachbar, dein Feind

    Krieg in Gaza: Die "Zielfabrik" der israelischen Armee

    Künstliche Intelligenz: Von Maschinenstürmern lernen

    Wald und Klima: Wo Deutschlands Bäume verschwinden

    Klimawandel: Neue deutsche Wälder

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  23. Update: Wie Boris Pistorius die Bundeswehr umbauen will

    4 april 2024 · 9 min

    Afspelen
    Verteidigungsminister Boris Pistorius hat am Donnerstag die
    Strukturreform der Bundeswehr vorgestellt. Sie soll unter anderem
    mithilfe eines einheitlichen Einsatzführungskommandos militärisch
    handlungsfähiger werden. Damit will Pistorius Doppelstrukturen abbauen,
    die sich gegenseitig behindern. Für die Umsetzung hat er sechs Monate
    Zeit gegeben. Ob das realistisch ist und was die Strukturreform sonst
    noch beinhaltet, darüber spricht Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE, im Podcast.
    Lees meer

    Der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron steht im Verdacht, Geld von
    der prorussischen Internetplattform Voice of Europe erhalten zu haben.
    Der tschechische Inlandsgeheimdienst BIS soll über Tonaufnahmen
    verfügen, die den Vorwurf bestätigen. Er will sie aber nicht
    veröffentlichen. Es liege nun an der deutschen Regierung und dem
    Bundesnachrichtendienst, den Fall aufzuklären, so ein BIS-Sprecher.
    Bystron selbst weist die Vorwürfe zurück.

    400 Polizeibeamte in Deutschland stehen unter Extremismusverdacht. Das
    heißt, gegen sie laufen derzeit Disziplinarverfahren oder Ermittlungen
    wegen des Verdachts, rechtsextremistische Ansichten oder
    Verschwörungsideologien zu vertreten. Das berichten Stern und RTL unter
    Berufung auf eine Abfrage bei den 16 Innenministerien der Bundesländer.
    Frida Thurm, Teamleiterin des Gesellschaftsressorts bei ZEIT ONLINE,
    ordnet diese Zahl bei Was jetzt? ein.

    Was noch? Gestohlener Affe zurück im Leizpiger Zoo.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Militärreform: Boris Pistorius stellt neue Bundeswehrstruktur vor

    Bundeswehr: Pistorius' Kehrtwende

    "Voice of Europe": Petr Bystron dementiert Annahme von Zahlungen aus
    Russland

    Extremismus: "Stern": 400 Polizisten der Länder unter
    Extremismusverdacht

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  24. Wie die NATO sich auf das Szenario Trump vorbereitet

    4 april 2024 · 10 min

    Afspelen
    Am 04. April 1949 wurde in Washington D.C. die Nato gegründet. Zwölf
    Staaten unterzeichneten den Nordatlantikvertrag ursprünglich, 1955 trat
    dann die BRD bei. 75 Jahre später sind 32 europäische und
    nordamerikanische Staaten Mitglied. Anlässlich des Jubiläums kommen die
    Nato-Außenminister in dieser Woche zwei Tage zusammen und beraten unter
    anderem über das weitere Vorgehen in der Ukraine. Nato-Generalsekretär
    Jens Stoltenberg schlägt Maßnahmen vor, um die Ukraine stärker zu
    unterstützen. Welche Themen sonst noch bei dem Treffen relevant werden,
    weiß Anna Sauerbrey. Sie ist außenpolitische Koordinatorin bei DIE ZEIT.
    Im Podcast erklärt sie, vor welchen Herausforderungen die Nato konkret
    steht.
    Lees meer

    Nein, es war kein verspäteter Aprilscherz: Das Angebot von Mokgweetsi
    Masisi, der Präsident von Botswana, Deutschland 20.000 Elefanten zu
    schenken, ist ernst gemeint. Zumindest so halb. Damit soll vor allem ein
    Vorhaben der Bundesumweltministerin Steffi Lemke kritisiert werden.
    Diese will die Einfuhr von Jagdtrophäen weitgehend verbieten. Das würde
    Armut und Wilderei fördern, so Masisi. Fritz Habekuß ist
    Wissensredakteur bei DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, was der
    botswanische Präsident politisch mit seiner Schenkung erreichen möchte.

    Und sonst so: Zur koordinierten Weltzeit könnte sich bald eine Mondzeit
    gesellen, denn NASA hat eine neue Zeitrechnung für das Weltall in
    Auftrag gegeben.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Constanze Kainz und Helena Schmidt

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    Russischer Angriffskrieg: Stoltenberg schlägt 100-Milliarden-Euro-Paket
    für Ukraine vor

    Nato: 75. Jubiläum

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  25. Update: DIe Kindergrundsicherung ist beschlossen, aber …

    3 april 2024 · 9 min

    Afspelen
    Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) und Bundesfinanzminister
    Christian Lindner (FDP) waren sich von Anfang an uneinig, welchen
    Beitrag der Staat zur Bekämpfung von Kinderarmut leisten soll.
    Monatelang musste Paus im vergangenen Jahr um die Kindergrundsicherung
    ringen, bis im September ein Gesetzentwurf stand: Dieser sieht vor,
    verschiedene staatliche Leistungen für Kinder ab 2025 zu bündeln. Sechs
    Monate später forderte Paus nun, 5.000 neue Arbeitsstellen in der
    Verwaltung für die Auszahlung der Kindergrundsicherung zu schaffen. Das
    Vorhaben begründete sie in der Rheinischen Post mit einer "Bringschuld
    des Staates". Doch der FDP gefallen diese Pläne der
    Bundesfamilienministerin gar nicht. Lisa Caspari, Redakteurin im
    ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, ordnet den Streit
    im Podcast ein.
    Lees meer

    Beim schwersten Beben in Taiwan seit 25 Jahren sind mindestens neun
    Menschen gestorben, mehr als 900 wurden verletzt. Nach Angaben der
    US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben eine Stärke von 7,4, das
    Epizentrum befand sich demnach 18 Kilometer südlich der Stadt Hualien.
    Im Umkreis der Stadt waren zeitweise 70 Menschen in Tunneln
    eingeschlossen, darunter zwei deutsche Staatsbürger. Alle wurden
    mittlerweile in Sicherheit gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte.

    Außerdem im Update: Der scheidende Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg
    will die Nato bei der Unterstützung der Ukraine autonomer machen.

    Was noch? "Im Bundesrat zwinkern wir uns zu"

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

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    Weitere Links:

    Kindergrundsicherung: Wer morgen Fachkräfte will, braucht heute die
    Kindergrundsicherung

    Kindergrundsicherung: Bundesregierung billigt Gesetz zur
    Kindergrundsicherung

    Ampelkoalition: FDP beklagt "illusorische Forderungen" bei
    Kindergrundsicherung

    Taiwan: Behörden melden nach Erdbeben weitere Tote und Verletzte…

  26. Wenn Helfer zu Opfern werden

    3 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Sie kamen, um den hungernden Menschen in Gaza zu helfen. Dann traf sie
    ein Luftangriff: Sieben Mitarbeitende der Hilfsorganisation World
    Central Kitchen (WCK) sind durch israelischen Beschuss getötet worden.
    Nun will die Organisation ihre Arbeit in der Region vorerst einstellen.
    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Dienstag in einer
    Videobotschaft, es habe sich um einen "unbeabsichtigten Angriff" der
    Streitkräfte gehandelt. Quynh Trần berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel
    Aviv. Im Podcast analysiert sie, was der Angriff jetzt für die Menschen
    im Gazastreifen bedeutet.
    Lees meer

    Seit dem 1. April dürfen Erwachsene legal Cannabis besitzen, konsumieren
    und anbauen – wenn auch mit Einschränkungen: Über 18-Jährige dürfen
    jetzt in der Öffentlichkeit 25 Gramm Cannabis mit sich führen, 50 Gramm
    zu Hause lagern und bis zu drei Pflanzen anbauen. Dass das alles erlaubt
    ist, bedeutet natürlich nicht, dass der Konsum völlig unbedenklich ist.
    Welche Auswirkungen hat die Legalisierung auf Menschen, die einfach
    nicht von der Droge loskommen? Poliana Baumgarten, Videoredakteurin bei
    ZEIT ONLINE, hat mit mehreren Suchterkrankten über das Kiffen gesprochen
    und erzählt darüber im Podcast.

    Und sonst so? Wie viel Eierlikör verträgt ein Igel?

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Krieg im Gazastreifen: Netanjahu räumt Verantwortung für Angriff auf
    Hilfskonvoi ein

    Gazastreifen: Hilfsorganisation meldet Tod mehrerer Helfer bei
    israelischem Angriff

    Benjamin Netanjahu: Der israelische Ministerpräsident

    Cannabiskonsum: "Ich renne morgen mit dem Joint ins Büro"

    Cannabisgesetz: Ganz so easy ist das nicht

    Cannabis: Elf Mythen über Cannabis

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  27. Update: Droht eine Eskalation zwischen Israel und dem Iran?

    2 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Ein Angriff auf das iranische Konsulat in der syrischen Hauptstadt
    Damaskus schürt die Sorge vor einer Eskalation des Schattenkriegs
    zwischen den verfeindeten Ländern Israel und Iran. Das Konsulat in der
    syrischen Hauptstadt Damaskus war bei dem Angriff am Montag zerstört
    worden. Nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden wurden bei dem
    Angriff mehrere ihrer Mitglieder getötet. Dazu sollen auch zwei ranghohe
    Vertreter der Al-Kuds-Brigaden, einer Eliteeinheit der
    Revolutionsgarden, gehören. Der Iran macht Israel verantwortlich und
    droht mit Vergeltung. "Israel wird bestraft werden", sagte
    Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei. Der UN-Sicherheitsrat kommt zu
    einer öffentlichen Sitzung über den Angriff zusammen. Was bisher über
    den Vorfall bekannt ist, erklärt Stella Männer im Podcast. Sie berichtet
    für ZEIT ONLINE aus der Region. Außerdem ordnet sie ein, wie
    wahrscheinlich eine weitere Eskalation zwischen dem Iran und Israel ist.
    Lees meer

    An dieser Niederlage redet der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan
    nicht vorbei: "Leider haben wir nicht die Ergebnisse erzielt, die wir
    uns gewünscht haben", sagte er am Sonntag nach den Kommunalwahlen in
    seinem Land. Denn die konnte die oppositionelle CHP für sich
    entscheiden. Die Partei holte 35 der 81 Bürgermeisterposten. Die AKP
    gewann nur 24. Das erste Mal seit ihrer Gründung 2002 wurde sie nur
    zweitstärkste Kraft. Eines der erklärten Wahlziele der AKP war es, das
    Bürgermeisteramt in Istanbul zu gewinnen. Das holte aber erneut der
    amtierende Bürgermeister Ekrem İmamoğlu mit deutlichem Vorsprung. Der
    Journalist Can Külahcigil berichtet aus Istanbul und berichtet im
    Podcast, wie die Menschen in der Türkei auf das Wahlergebnis reagieren.

    Außerdem im Update:

    Trotz der angespannten Haushaltslage – dem Bund fehlen nach dem
    Verfassungsgerichtsurteil vom November 60 Milliarden Euro – hat
    Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) Steuersenkungen für das
    laufende Jahr in Aussicht gestellt. Wie das funktionieren soll, erklärt
    Mark …

  28. Was von Butscha bleibt

    2 april 2024 · 12 min

    Afspelen
    Nur wenige Wochen nachdem Russland die Ukraine angegriffen hatte, wurde
    Butscha zum Sinnbild für die Brutalität dieses Krieges. Russische
    Soldaten hatten den Vorort von Kiew besetzt und töteten mehr als 400
    Menschen. Sie folterten, erschossen und vergewaltigten Zivilisten. Der
    ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erinnerte in einer Rede an die
    Toten und rief zum Durchhalten auf. "Das Leben kann siegen", sagte
    Selenskyj. Christian Schweppe war kürzlich in Butscha und hat mit den
    Menschen vor Ort gesprochen. Er ist Autor für ZEIT ONLINE und berichtet
    im Podcast, wie die Bewohner Butschas ihr Leben wieder aufbauen.
    Lees meer

    Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf die Crocus City Hall bei
    Moskau wurden unter anderem vier Tatverdächtige festgenommen, die aus
    Tadschikistan stammen. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hatte
    sich zu dem Attentat bekannt. In der öffentlichen Wahrnehmung ist das
    wenig präsent, doch der "IS" rekrutiert vermehrt in Ländern
    Zentralasiens. Warum das so ist und wie die Perspektivlosigkeit junger
    Männer zur Radikalisierung beiträgt, weiß Marta Ahmedov, Autorin für
    ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, wie zentralasiatische Länder selbst
    mit der Radikalisierung umgehen.

    Und sonst so: Campino, Frontmann bei Die Toten Hosen, hält am Dienstag
    seine Antrittsvorlesung an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    Ukraine-Krieg: Brutal hoffnungslos

    Krieg in der Ukraine

    Islamismus: Gesucht: Junge Männer für Terror

    Anschlag in Moskau: Neun Menschen in Tadschikistan festgenommen

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  29. Bulgarien: Grenzpatrouille im Auftrag der EU

    1 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Bulgarien und Rumänien sind seit Sonntag offiziell Teil des
    Schengenraums. Innerhalb des Schengenraums entfallen normalerweise die
    Grenzkontrollen, für Bulgarien und Rumänien gilt dies jedoch vorerst nur
    an den Flug- und Seehäfen. Vor allem Österreich sperrt sich bislang
    gegen eine vollständige Aufhebung der Kontrollen – wegen der hohen Zahl
    irregulärer Einreisen über die Balkanroute, so die Begründung. An den
    Landgrenzen werden also weiterhin Ausweispapiere kontrolliert. Und mehr
    noch: Bereits im März 2023 startete die EU-Kommission gemeinsam mit der
    EU-Grenzschutzbehörde Frontex ein Pilotprojekt in Bulgarien, um das
    "Grenzmanagement" zu verbessern und schnellere Asyl- und
    Rückkehrverfahren sicherzustellen. Franziska Grillmeier war für ZEIT
    ONLINE in Charmanli, einer Stadt in Südbulgarien mit dem größten
    Flüchtlingslager des Landes. Im Podcast erzählt sie, was sie dort über
    die Arbeit der Grenzschützer erfahren hat.
    Lees meer

    In den vergangenen Tagen hat Russland verstärkt die Energieinfrastruktur
    im Zentrum und Osten der Ukraine bombardiert. In mehreren Regionen
    wurden Stromnetze, Heiz- und Wasserkraftwerke beschädigt, darunter auch
    fünf der sechs Kraftwerke des größten privaten Stromversorgers DTEK.
    Präsident Wolodymyr Selenskyj rief die internationalen Verbündeten
    angesichts der jüngsten Angriffe zu mehr Unterstützung bei der
    Flugabwehr auf: "Das Hauptziel des Feindes bei diesem Raketenterror ist
    unser Energiesektor." Olivia Kortas berichtet für ZEIT ONLINE aus der
    Ukraine. Im Podcast analysiert sie, was die Angriffe für Folgen haben
    für die Menschen in den betroffenen Gebieten.

    Und sonst so? Südkorea: schnellere Bahn, höhere Geburtenrate

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bulgarien: Hier läuft Europas Abschreckung

    Schengen: Kontrollen an See- und Luftgrenzen in Bulgarien und Rumänien
    entfallen

    EU-Komission: Commission rep…

  30. Kommunalwahlen in der Türkei: Der Stimmungstest für Erdoğan

    31 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die Bürger der Türkei wählen bei den Kommunalwahlen am Sonntag neue
    Bürgermeister, Stadträte und Ortsvorsteher. Die Wahl gilt unter anderem
    als Stimmungstest für den Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Besonderen
    symbolischen Wert hat die Bürgermeisterwahl in der Hauptstadt Istanbul.
    Für Erdoğan selbst könnten es die letzten Wahlen sein, so hat er es
    zumindest angedeutet. Will sich Erdoğan wirklich aus der Politik
    zurückziehen? Und welche Chancen hat die Opposition in der Metropole
    Istanbul? Diese und weitere Fragen beantwortet Marion Sendker, sie
    berichtet für ZEIT ONLINE aus der Türkei.
    Lees meer

    Papst Franziskus wird am Ostersonntag die Stadt Rom und den Erdkreis mit
    den Worten urbi et orbi segnen. Damit erreichen die katholischen
    Osterfeierlichkeiten ihren Höhepunkt, und Christen weltweit feiern die
    Auferstehung von Jesus Christus. Zusätzlich zum Ostersegen wird auch
    eine Predigt von Franziskus erwartet, die vermutlich eine politische
    Botschaft beinhalten wird. Weil er gegen eine Krankheit ankämpft, musste
    der Papst am Karfreitag den traditionellen Kreuzweg am Kolosseum in Rom
    absagen. Wie es um die Gesundheit von Franziskus steht und welche
    Botschaft er an die Welt senden könnte, schätzt Almut Siefert ein. Sie
    ist für ZEIT ONLINE in Rom vor Ort.

    Und sonst so? Count Binface – der Mülltonnenlord – will in London zum
    Bürgermeister gewählt werden.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Türkische Kommunalwahlen: Mehr als nur ein Stimmungstest für Erdoğan?

    Recep Tayyip Erdoğan: Seine letzte Wahl

    Ostern und Kirche: Trost und Trotz

    Papst Franziskus: Das weiße Käppchen allein macht keinen guten
    Diplomaten

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  31. Spezial: Die vielen Gesichter des Julian Assange (Wiederholung vom 17.02.2024)

    30 maart 2024 · 41 min

    Afspelen
    Das höchste britische Gericht hat entschieden: Der WikiLeaks-Gründer
    Julian Assange darf vorerst nicht an die USA ausgeliefert werden. Die
    Richter haben den Fall bis zum 20. Mai aufgeschoben. Bis dahin müsse die
    US-Regierung "auf zufriedenstellende Weise" garantieren, dass Assange in
    den USA ein Prozess unter Berücksichtigung der Meinungs- und
    Pressefreiheit erwartet, und ihm kein Todesurteil droht.
    Lees meer

    Bereits Mitte Februar 2024 hatte das Londoner High Court die Argumente
    der Anwälte von Assange gehört. Anlässlich dieser Anhörung ist diese
    Spezialfolge von Was jetzt? entstanden. Nun, Ende März, hat Assange
    einen Teilerfolg vor Gericht erzielt. Wir wiederholen deshalb diese
    Folge.

    WikiLeaks und Assange waren 2010 und 2011 durch eine Reihe von
    Veröffentlichungen weltberühmt. Damals veröffentlichte die Plattform
    gemeinsam mit Medienpartnern mehrere Hunderttausend Geheimdokumente der
    US-Armee aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak sowie eine
    Viertelmillion vertrauliche Depeschen des US-Außenministeriums –
    zugespielt durch die Whistleblowerin Chelsea Manning. Dadurch wurden
    Kriegsverbrechen der westlichen Militärallianz publik. In den USA wurde
    Assange zum Staatsfeind erklärt, seine Plattform WikiLeaks zum
    "feindlichen Geheimdienst" (Ex-CIA-Chef Mike Pompeo).

    Seit fast zwölf Jahren lebt Assange nun in Gefangenschaft: erst im
    beengten Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London, seit 2019
    dann isoliert im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh. Sein Zustand gilt
    als kritisch.

    Durch seinen langen Kampf ist Assange zu einer globalen Galionsfigur des
    Widerstands und der Informations- und Pressefreiheit geworden. Aber
    immer wieder steht Assange auch in der Kritik: wegen seines radikalen
    Verständnisses von Informationsfreiheit, seiner vermeintlichen Nähe zu
    Wladimir Putin und Donald Trump oder seinem Verhalten gegenüber Frauen.
    In Schweden war nach belastenden Aussagen von zwei Frauen wegen
    Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen den gebürtigen Australier
    ermittelt w…

  32. AfD-naher Pfarrer ohne Gemeinde

    30 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Wegen seiner Nähe zur AfD verliert ein Pfarrer der Evangelischen Kirche
    in Mitteldeutschland (EKM) jetzt seine Pfarrstelle. Martin Michaelis,
    Pfarrer aus Quedlinburg in Sachsen-Anhalt, hatte zuvor angekündigt, bei
    der Kommunalwahl als Parteiloser für die AfD anzutreten. Die EKM sieht
    darin einen Loyalitätsverstoß und hat Michaelis deshalb nun aus dem
    Pfarramt der Gemeinde Gatersleben entlassen. "Es ist zwar im Interesse
    der Kirche, dass sich Pfarrerinnen und Pfarrer auch politisch
    engagieren, dies gilt jedoch nicht für das Engagement in Parteien, die
    verfassungsrechtlich fragwürdige Positionen einnehmen", teilte
    Dezernatsleiter Michael Lehmann mit. Michaelis kritisierte die
    Entscheidung der Kirchenleitung: Es handele sich um freie Wahlen, die
    Kandidatur dürfe ihm nicht zum Nachteil ausgelegt werden. Hannes
    Leitlein ist Redakteur im Sinn-Ressort von ZEIT ONLINE. Wie die
    evangelische Kirche mit rechtsextremen Positionen in den eigenen Reihen
    umgeht, analysiert er im Podcast.
    Lees meer

    Zu wenig Geld für Nahrung, Kleidung und Schuhe, teilweise nicht einmal
    für notwendige Hygieneartikel oder ein Dach über dem Kopf: Mehr als drei
    Millionen Kinder in Großbritannien sind von sogenannter absoluter Armut
    betroffen. Das Realeinkommen ihres Elternhaushalts liegt bei weniger als
    60 Prozent des mittleren Einkommens. Wie kommt es, dass in einem der
    reichsten westlichen Länder so viele Menschen von Armut betroffen sind?
    Bettina Schulz berichtet für ZEIT ONLINE aus Großbritannien und ordnet
    im Podcast ein, warum es sich bei der wachsenden Armut in Großbritannien
    um ein politisches Problem handelt.

    Und sonst so? Hündin Famke wird nach zwölf Tagen gerettet.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Martin Michaelis: Einer wie er geht nicht ins stille Kämmerlein

    Evangelische Kirche in Mitteldeutschland: Landeskirche entbindet Pfarrer
    wegen AfD-Kandida…

  33. SPD-Historiker kritisieren SPD-Politik im Ukraine-Krieg

    29 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    In einem offenen Brief kritisieren fünf bekannte Historiker die SPD für
    ihre Politik im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die
    Unterzeichner des Schreibens sind selbst SPD-Mitglieder und werfen der
    Partei unter anderem fehlende Solidarität und einen kurzsichtigen
    Friedensbegriff vor. Auch der renommierte Historiker Heinrich August
    Winkler zählt zu den Unterzeichnern. Der offene Brief ist ein weiteres
    Kapitel der inneren Auseinandersetzung der SPD mit ihrem Verhältnis zu
    Russland. Kann der Brandbrief die SPD-Haltung verändern? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT
    ONLINE.
    Lees meer

    Das Bundesverfassungsgericht kann aktuell mit einer einfachen
    Gesetzesänderung manipuliert werden. Es ist damit für Demokratiefeinde
    leicht angreifbar. Die Ampelkoalition will den Aufbau des Gerichts daher
    zusammen mit der Union im Grundgesetz festschreiben. Dann bräuchte es
    künftig eine Dreiviertelmehrheit, um das Gericht zu verändern. Aktuell
    befinden sich die Parteien noch in Verhandlungen, wie die
    Grundgesetzänderung genau aussehen soll. Wie angreifbar das
    Bundesverfassungsgericht tatsächlich ist und worüber die Ampel mit der
    Union verhandelt, weiß Martin Klingst. Er ist Jurist und Autor für ZEIT
    ONLINE.

    Und sonst so? Jill Biden veröffentlicht ein Kinderbuch über ihre Katze
    Willow

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

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    Weitere Links zur Folge:

    SPD: Sozialdemokratische Historiker kritisieren Russland-Politik der SPD

    SPD: Gereizt

    Schutz des Verfassungsgerichts: Union und SPD dementieren Einigung auf
    Grundgesetzänderung

    Schutz des Bundesverfassungsgerichts: Das verflixte Drittel

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  34. Update: Russisches Propaganda-Netzwerk aufgedeckt

    28 maart 2024 · 9 min

    Afspelen
    Der tschechische Geheimdienst hat nach eigenen Angaben ein russisches
    Propaganda-Netzwerk aufgedeckt. Die russische Regierung soll die in Prag
    ansässige Nachrichtenseite Voice of Europe genutzt haben, um vor der
    Europawahl Fehlinformationen gegen die Unterstützung der Ukraine zu
    verbreiten. Maxim Kireev, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat zu den
    Enthüllungen recherchiert. Er erklärt im Podcast, was die AfD damit zu
    tun hat.
    Lees meer

    Trotz internationaler Kritik bereitet sich die israelische Regierung auf
    die Bodenoffensive in Rafah im Süden des Gazastreifens vor. Dort halten
    sich zurzeit mehr als eine Million Palästinenserinnen und Palästinenser
    auf, die vor den Kämpfen in anderen Teilen des Gazastreifens geflohen
    sind. Die Bedenken, dass eine Bodenoffensive zahlreiche zivile Opfer
    fordern könnte, hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am
    gestrigen Mittwoch zurückgewiesen. Die Menschen in Rafah könnten in
    andere Teile des Gazastreifens ausweichen, so Netanjahu.

    Der saudische Botschafter Abdulasis Alwasil hat für ein Jahr den Vorsitz
    der UN-Frauenrechtskommission inne. Das haben die 45 Mitgliedsländer der
    Kommission entschieden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty
    International kritisiert die Entscheidung, da Frauen in Saudi-Arabien
    unterdrückt werden und das Land bei der Gleichstellung der Geschlechter
    weltweit hinten liegt.

    Was noch? Plan D – das neue Verzeichnis für Probleme und Lösungen.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Europawahl: Tschechien meldet Enthüllung von russischem
    Propaganda-Netzwerk

    Europawahl: News und Infos

    Gazastreifen: Netanjahu plant Offensive in Rafah notfalls auch ohne
    US-Unterstützung

    Feuerpause im Gazastreifen: Wie es mit den Verhandlungen über eine
    Feuerpause weitergehen könnte

    Vereinte Nationen: Saudi-Arabien übernimmt Vorsitz der UN-Kommission zur
    Frauenförderung

    Sie w…

  35. Was wir aus der Corona-Pandemie lernen können

    28 maart 2024 · 11 min

    Afspelen
    Ziemlich genau vier Jahre ist es her, dass die Coronavirus-Pandemie auch
    in Deutschland erstmals zu massiven Einschränkungen für die gesamte
    Bevölkerung führte. Am 22. März 2020 trat der erste Lockdown in Kraft.
    Schon damals wurde über die Verhältnismäßigkeit diskutiert. Jetzt geht
    es erneut darum, ob Gesellschaft und Politik anders hätten reagieren
    können. Anlass ist die Veröffentlichung interner Protokolle des Robert
    Koch-Instituts. Diese ermöglichen, das Pandemiegeschehen genauer
    nachzuvollziehen und aufzuarbeiten. Warum die Aufarbeitung der Pandemie
    noch immer wichtig ist, erklärt Jan Schweitzer im Podcast. Er ist
    Redakteur im Wissensressort bei ZEIT ONLINE und hat sich die Protokolle
    genau angesehen.
    Lees meer

    Durch einen ukrainischen Drohnenangriff geriet am Samstag eine
    Ölraffinerie nahe der russischen Millionenstadt Samara in Brand. In den
    letzten Wochen griff die Ukraine vermehrt die Ölbranche in Russland mit
    Drohnen an. Zwischen dem 21. Januar und 17. März wurden insgesamt 15
    solcher Angriffe verzeichnet. Wie die Drohnenangriffe den Krieg momentan
    beeinflussen, weiß Maxim Kireev. Er berichtet für ZEIT ONLINE unter
    anderem über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Im Podcast
    erklärt er, warum sich die Ukraine gerade auf die Ölindustrie Russlands
    konzentriert.

    Und sonst so: Die Tür, auf der sich Rose im Film Titanic retten konnte
    (und auf der absolut noch Platz für Jack gewesen wäre), wurde jetzt für
    rund 718.000 Dollar versteigert.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    RKI-Protokolle: Wer wann was entschieden hat

    RKI-Protokolle: Das soll ein Skandal sein?

    Ukrainische Drohnen: Gefährliche Nadelstiche gegen Putins Regime

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  36. Update: Wie es mit den Verhandlungen über eine Feuerpause weitergehen könnte

    27 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen der
    Terrororganisation Hamas und Israel sind abgebrochen worden. Israels
    Regierung beorderte seine Delegation zurück nach Israel. Der israelische
    Regierungschef Benjamin Netanjahu machte auch die am Dienstag
    verabschiedete Resolution des UN-Sicherheitsrates für das Scheitern
    verantwortlich. Das UN-Gremium hat gestern eine Resolution für einen
    Waffenstillstand verabschiedet. Sieht sich die Hamas durch die
    Resolution gestärkt? Diese und weitere Fragen beantwortet Steffi
    Hentschke, Nahostkorrespondentin für ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die deutsche Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um lediglich 0,1 Prozent
    wachsen. Diese Prognose gaben Experten der fünf führenden deutschen
    Wirtschaftsinstitute am Mittwoch bekannt. "Die deutsche Wirtschaft ist
    angeschlagen", sagte Stefan Kooths, Professor am Kieler Institut für
    Weltwirtschaft. Ob trotz der düsteren Aussichten Optimismus angebracht
    ist und ob die Schuldenbremse Teil des Wachstumsproblems ist, weiß Mark
    Schieritz, stellvertretender Politikressortleiter bei der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    - Der Klimawandel bringt weltweit die Uhren aus dem Takt. Weil die
    Polkappen abschmelzen, verlagert sich das Wasser und somit das
    Gewicht der Erde hin zum Äquator – der Planet dreht sich dadurch
    langsamer. Langfristig könnte daher eine Schaltsekunde notwendig
    werden, um die Uhrzeiten wieder an die verlängerte Tageszeit
    anzupassen. Claudia Vallentin, Redakteurin im Wissensressort von
    ZEIT ONLINE, erklärt, wie die Zeit aktuell gemessen wird und wieso
    die Schaltsekunde vielleicht sogar abgeschafft wird.
    - Polen hat den Eurokorps-Kommandeur Jarosław Gromadziński wegen
    Spionage-Ermittlungen abberufen. Nach Angaben des
    Verteidigungsministeriums in Warschau wurde "nach neuen
    Informationen über den Offizier" eine "Kontrolluntersuchung"
    eingeleitet. Untersucht wird demnach der Zugang des Generals zu
    geheimen Informationen.

    Und sonst so? Meisen mit Manieren – wie die Vögel ihre Höflichkeit
    zeigen.

    Moderatio…

  37. Wie Russland mit dem Terror umgeht

    27 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Seit dem Terroranschlag bei Moskau am vergangenen Freitag diskutieren
    russische Politiker darüber, die Todesstrafe wieder anzuwenden. Schon
    wenige Stunden nach dem Anschlag bekannte sich die Terrororganisation
    "Islamischer Staat" dazu. Verschiedene Sicherheitsbehörden halten das
    Bekenntnis für glaubhaft. Auch der russische Präsident Wladimir Putin
    wähnt hinter dem Anschlag mittlerweile "radikale Islamisten", verweist
    aber weiterhin auf angebliche Spuren in die Ukraine. Warum Putin darauf
    besteht, erklärt Jörg Lau. Er ist außenpolitischer Koordinator im
    Politikressort bei DIE ZEIT. Im Podcast spricht er außerdem darüber, wie
    die russische Gesellschaft mit dem Terror umgeht.
    Lees meer

    Hinter fast allem, was wir im Internet machen, steckt Kryptografie. Vor
    allem für die Verschlüsselung von Kommunikation spielt sie eine wichtige
    Rolle. Zum Beispiel, wenn wir über Messengerdienste Nachrichten
    schreiben oder per Videocall kommunizieren. Die
    Verschlüsselungsverfahren, die dafür benutzt werden, basieren auf hoch
    komplizierter Mathematik und gelten bisher als sicher. Doch künftig
    könnten sie von Quantencomputern leicht entschlüsselt werden. Elena
    Erdmann hat sich damit befasst, wie wahrscheinlich es ist, dass solche
    Quantencomputer tatsächlich bald existieren. Sie ist Wissenschafts- und
    Datenjournalistin für ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, wie man seine
    private Kommunikation am besten schützen kann.

    Und sonst so: Unsicher, welches Fahrrad zu Ihnen passt? Der Bike-O-Mat
    weiß Rat.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Terrorismus des IS: Sieg der Gewalt

    Anschlag in Russland: Russische Politiker diskutieren Wiederanwendung
    der Todesstrafe

    Russland: Was über den Anschlag bei Moskau bekannt ist

    Kryptografie: "Geheimdienste speichern quasi alles, um es später zu
    entschlüsseln"

    iMessage: Apples Quantensprung

    S…

  38. Update: UN-Bericht wirft Israel Völkermord vor

    26 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    Laut einem Bericht der UN-Sonderberichterstatterin für die
    palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, gibt es "vernünftige
    Gründe", davon auszugehen, dass Israel im Gazastreifen einen Völkermord
    begeht. Israel hat Albaneses Bewertung, die bislang noch nicht im
    Original veröffentlicht wurde, als "Umkehrung der Realität" bezeichnet.
    ZEIT-Autor Martin Klingst ordnet im Podcast ein, wie aussagekräftig der
    Bericht ist.
    Lees meer

    Die Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn haben sich nach
    monatelangem Streit im Tarifkonflikt geeinigt. Damit wurden weitere
    Streiks abgewendet; bis Februar 2026 soll eine Friedenspflicht gelten.
    Die GDL konnte viele ihrer Forderungen durchsetzen: die schrittweise
    Lohnerhöhung um 420 Euro, eine Inflationsausgleichprämie von 2.850 Euro
    sowie die schrittweise Einführung der 35-Stunden-Woche bei gleichem Lohn
    bis 2029.

    Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange darf von Großbritannien nicht
    unmittelbar an die USA ausgeliefert werden. Das hat der britische High
    Court entschieden. Die US-Regierung müsse innerhalb von drei Wochen
    garantieren, dass Assange in den USA ein Prozess unter Berücksichtigung
    der Meinungs- und Pressefreiheit und keine Todesstrafe erwartet. Welche
    Chancen Assanges Antrag auf Berufung hat, erklärt Holger Stark,
    stellvertretender Chefredakteur der ZEIT.

    In Baltimore im US-Bundesstaat Maryland hat ein Frachter eine
    Autobahnbrücke gerammt und diese zum Einsturz gebracht. Wie viele
    Fahrzeuge sich zu dem Zeitpunkt auf der rund drei Kilometer langen
    Brücke befanden, war zunächst unklar. Laut Feuerwehr wird nach
    mindestens sieben Menschen im Wasser gesucht.

    Was noch? Im Schlafanzug zur Arbeit.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nahostkonflikt: UN-Sonderberichterstatterin sieht Anzeichen für
    Völkermord in Gaza

    UN-Sicherheitsrat: Die ersten Zeichen eines offenen Bruchs

    Tarif…

  39. UN fordert sofortige Waffenruhe in Gaza

    26 maart 2024 · 11 min

    Afspelen
    "Das Sterben, das Hungern, es muss ein Ende haben", sagte
    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) letzte Woche im
    Bundestag, in einer Rede zur Lage in Israel und den palästinensischen
    Gebieten. Am Sonntag ist sie jetzt erneut in die Region gereist. Zuerst
    nach Ägypten, dann weiter nach Israel. Dort trifft sie sich am
    Dienstagmorgen mit ihrem Amtskollegen Israel Katz. Was sich Baerbock von
    der erneuten Reise nach Nahost verspricht, weiß Alice Bota. Sie ist
    Politikredakteurin bei der ZEIT und begleitet die Außenministerin bei
    ihrer Reise. Im Podcast erklärt sie, wie wahrscheinlich eine erneute
    Waffenruhe ist.
    Lees meer

    Nach langen Spekulationen um den Zustand von Prinzessin Kate, hat sie in
    der vergangenen Woche ihre Krebserkrankung öffentlich gemacht. Die
    Nachricht hat viele schockiert, auch weil sie noch recht jung ist. Sie
    ist 42 Jahre alt. Studien deuten darauf hin, dass es bei Menschen unter
    50 tatsächlich immer häufiger zu Krebserkrankungen kommt. Die Ursachen
    und Erklärungsansätze sind vielfältig. Tom Kattwinkel hat sich mit der
    Aussagekraft verschiedener Studien zu dem Thema auseinandergesetzt. Er
    ist Gesundheitsredakteur bei ZEIT ONLINE und erklärt im Podcast, wie die
    Studien zu bewerten sind und wie die Situation in Deutschland ist.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Nahost: Annalena Baerbock fordert sofortige Grenzöffnung für
    Hilfsgüter

    Nahostreise: Annalena Baerbock mahnt Israel zu Schutz der
    Zivilbevölkerung

    Krieg in Nahost: UN-Sicherheitsrat fordert erstmals Waffenruhe im
    Gazastreifen

    Britisches Königshaus: Prinzessin Kate spricht erstmals über eigene
    Krebsdiagnose

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  40. Update: "Akute" Terrorgefahr auch in Deutschland

    25 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    Nach dem Terroranschlag auf eine Konzerthalle nahe Moskau mit mehr als
    130 Toten hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) davor gewarnt,
    dass die Gefahr durch islamistischen Terrorismus auch in Deutschland
    akut hoch ist. Insbesondere die Terrorgruppe Islamischer Staat Provinz
    Chorassan (ISPK), die laut Faeser für den Anschlag in Moskau
    verantwortlich sein soll, stellt eine Bedrohung dar. Was das für
    anstehende Großveranstaltungen wie die Fußball-EM in Deutschland und die
    Olympischen Spiele in Paris bedeutet, erklärt ZEIT
    ONLINE-Terrorismusexperte Yassin Musharbash.
    Lees meer

    Das Robert-Koch-Institut hat auf gerichtliche Anordnung hin Protokolle
    des Corona-Krisenstabs veröffentlicht. Das Online-Magazin Multipolar,
    das als rechtspopulistisch und verschwörungstheoretisch gilt, hatte
    darauf geklagt, die Dokumente herauszugeben. Auch wenn viele Teile
    geschwärzt sind, geben nun mehr als 1000 Seiten an Protokollen,
    Teilnehmerlisten und Tagesordnungen Einblick in die Arbeit des
    Krisenstabs. Jan Schweitzer, Wissensredakteur der ZEIT, ordnet die
    Corona-Protokolle im Podcast ein.

    Zum ersten Mal seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der
    Terrororganisation Hamas hat der UN-Sicherheitsrat eine "sofortige
    Waffenruhe" gefordert. Möglich war das, weil die USA, der mächtigste
    Verbündete Israels, diesmal kein Veto gegen diese Forderung einlegten,
    sondern sich der Stimme enthielten.

    Was noch? Nach 28 Jahren wird eine Prophezeihung der Simpsons wahr.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    "Islamischer Staat": Nancy Faeser nennt Terrorgefahr auch in Deutschland
    "akut"

    Russland: Was über den Anschlag bei Moskau bekannt ist

    Terroranschlag in Moskau: Putin setzt auf eine bewährte Taktik

    "Islamischer Staat": Wer steckt hinter dem Anschlag in Moskau?

    Pandemie: RKI-Protokolle zu Corona-Krisenberatungen veröffentlicht

    Digital Markets …

  41. Steht bei Trump bald der Gerichtsvollzieher vor der Tür?

    25 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    454 Millionen Dollar muss der frühere und vielleicht auch zukünftige
    US-Präsident Donald Trump bis Montag aufbringen. Mitte Februar war er
    wegen Betrugs zu einer Zahlung von 354,9 Milliarden Dollar plus Zinsen
    verurteilt worden. Zahlt er eine Kaution oder kann Sicherheiten in der
    Höhe vorweisen, könnte er gegen das Urteil in Berufung gehen. Doch das
    scheint ihm nicht zu gelingen. Laut Forbes könnte sich das Vermögen
    Trumps auf rund 2,6 Milliarden Dollar belaufen. Wo also ist das Problem?
    Das weiß Julian Heißler. Er ist Korrespondent für die WirtschaftsWoche.
    Im Podcast erklärt er, was es für Trump und seinen Wahlkampf bedeutet,
    falls er nicht zahlen kann.
    Lees meer

    Seit 2021 erkranken weltweit immer mehr Menschen an Cholera. 2022 wurden
    473.000 Fälle an die Weltgesundheitsorganisation gemeldet. Im Jahr
    darauf waren es laut vorläufigen Daten schon 700.000. In den meisten
    Fällen verläuft die akute Darminfektion mild, doch unbehandelt kann sie
    schnell zum Tod führen. Allein 2023 starben schätzungsweise 4.000
    Menschen an den Folgen einer Choleraerkrankung. Dabei gibt es Impfstoffe
    und gute Behandlungsmöglichkeiten. Doch die globalen Impfvorräte könnten
    bald erschöpft sein. Welche Gründe es außerdem für den rapiden Anstieg
    gibt, weiß Claudia Wüstenhagen. Sie ist Leiterin des Gesundheitsressorts
    bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, was es braucht, um Cholera zu
    besiegen.

    Und sonst so: Noch bis Anfang April lässt sich mit ein bisschen Glück
    der Komet 12P/Pons-Brooks bestaunen.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Krankheitswelle: Die Welt scheitert an einem Tütchen Elektrolyte

    Cholera: Mehr als 35 Millionen Choleraimpfdosen fehlten im Jahr 2023

    Betrugsprozess: Donald Trump kann Kaution offenbar nicht aufbringen

    US-Wahlkampf: Prozesse kosten Trumps Wahlkampforganisation im Februar
    mehr denn je

    Anklagen: Was Donald Trump vor Gericht d…

  42. Putins Taktik nach dem Anschlag in Moskau

    24 maart 2024 · 13 min

    Afspelen
    Nach dem Angriff auf die Moskauer Konzerthalle Crocus City Hall am
    Freitagabend ist weiterhin vieles unklar – dem ersten Schock folgen
    Fragen, der UN-Sicherheitsrat ruft nach Aufklärung. Nach bisherigen
    Erkenntnissen drangen am Freitagabend bewaffnete Angreifer in das
    Gebäude im Nordwesten der russischen Hauptstadt ein. Sie feuerten
    Schüsse ab und zündeten Sprengsätze, wie Medien und der russische
    Inlandsgeheimdienst FSB berichten. Mehr als 150 Menschen sollen getötet
    worden sein. Unmittelbar nach dem Anschlag bekannte sich die
    Terrororganisation IS zu der Tat, doch die russische Regierung ist
    skeptisch. Laut FSB wurden elf Personen festgenommen, darunter vier, die
    "Kontakte auf der ukrainischen Seite" gehabt haben sollen. Yassin
    Musharbash aus dem Investigativ-Ressort von ZEIT ONLINE hat genauer auf
    das IS-Bekennerschreiben geschaut, und Jens Siegert berichtet aus
    Moskau, wie die russische Regierung auf den Anschlag blickt.
    Lees meer

    Bis 2030 will die UN 30 Prozent der Erde unter Naturschutz stellen. Ein
    ambitioniertes Vorhaben, das rund 700 Milliarden Dollar pro Jahr kosten
    könnte. Helfen könnten sogenannte Biodiversity Credits. Tin Fischer
    erklärt ihr Potenzial und analysiert im Podcast, wie sichergestellt
    werden kann, dass sich die Versäumnisse auf dem Markt mit den
    CO₂-Zertifikaten nicht wiederholen.

    Alles außer Putzen: Ricotta-Pancakes zum Sonntagsbrunch

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Terror in Konzerthalle: Krieg in Moskau

    Reaktionen auf Anschlag in Moskau: Olaf Scholz verurteilt "schrecklichen
    Terrorangriff"

    Russland: Was über den Anschlag bei Moskau bekannt ist

    Anschlag in Moskau: Inlandsgeheimdienst FSB meldet Festnahme mehrerer
    Verdächtiger

    COP15: UN-Weltnaturgipfel einigt sich auf Abkommen zum Naturschutz

    UN-Weltnaturgipfel: Der Tag, als die Menschheit beschloss, sich selbst
    zu retten

    Biodiversität: Mill…

  43. Spezial: Ist der Irak für immer auf die USA angewiesen?

    23 maart 2024 · 29 min

    Afspelen
    Am 19. März 2003 fielen die ersten US-amerikanischen Bomben auf die
    irakische Hauptstadt Bagdad. Hunderttausende Menschen starben infolge
    der US-Invasion. Mittlerweile lebt im Irak eine ganze Generation, die
    stabile politische Verhältnisse in ihrem Heimatland nie kennengelernt
    hat. Die Geschehnisse von damals haben ihre Spuren hinterlassen, und
    auch wenn die US-Truppen nicht mehr in Kampfhandlungen involviert sind
    und seit 2019 nur noch in beratender Funktion tätig sind, sind sie noch
    immer allgegenwärtig.
    Lees meer

    Nach einem tödlichen Vergeltungsschlag der USA gegen einen proiranischen
    Milizenführer im Irak und vor dem Hintergrund des Krieges im
    Gazastreifen, forderte der irakische Präsident Mohammed Schia al-Sudani
    Anfang des Jahres den vollständigen Abzug der letzten US-Truppen aus dem
    Land.

    Doch was würde ein solcher Rückzug aus dem Land bedeuten? Für diese
    Sonderfolge war Azadê Peşmen im Irak unterwegs und hat mit jungen
    Menschen über die aktuelle Lage des Landes und über eine mögliche
    Zukunft ohne die USA gesprochen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ole Pflüger und Moses Fendel

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  44. Geht die Slowakei den Weg Ungarns?

    23 maart 2024 · 13 min

    Afspelen
    In der Slowakei wird ab heute ein neuer Präsident gewählt. Die
    aussichtsreichsten Kandidaten sind laut Umfragen Peter Pellegrini, ein
    Verbündeter des nationalpopulistischen Ministerpräsidenten Robert Fico,
    und der liberale Bürgerkandidat, Ex-Außenminister Ivan Korčok. Die
    bisherige Präsidentin Zuzana Čaputová tritt nicht erneut zur Wahl an.
    Denn die Stimmung in der Slowakei hat sich in den vergangenen Jahren
    verändert; sie ist zunehmend prorussisch und illiberal. ZEIT-Redakteur
    Martin Nejezchleba ist in die Slowakei gereist und ordnet im Podcast
    ein, warum das Präsidentenamt ein Korrektiv der autoritären Tendenzen
    sein könnte.
    Lees meer

    Die medizinische Behandlung von trans Jugendlichen ist umstritten: Auf
    der einen Seite muss das Recht auf Selbstbestimmung geachtet werden. Auf
    der anderen Seite sollen junge Menschen vor fehlerhaften Entscheidungen
    geschützt werden. Eine neue medizinische Leitlinie zu
    Geschlechtsinkongruenz und -dysphorie soll in diesen Fragen Orientierung
    bieten und die Versorgung von trans Jugendlichen verbessern. Nina
    Monecke aus dem Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE hat sie sich
    genauer angeschaut und erklärt, warum auch das Nichtbehandeln von trans
    Jugendlichen fatal sein kann.

    Alles außer Putzen: Reiseplanung mit ChatGPT?

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Zuzana Čaputová: Sie wollte dem Bösen entgegentreten

    Zuzana Čaputová: Quereinsteigerin auf dem Weg zur Präsidentschaft

    Slowakei: News und Infos

    Behandlung von trans Jugendlichen: Abwarten kann auch schaden

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  45. Update: Ab Ostern darf gekifft werden

    22 maart 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der Konsum und Anbau von Cannabis sind ab 1. April teilweise legal. Der
    Bundesrat hat am Freitag dem entsprechenden Gesetz von
    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zugestimmt. Damit dürfen
    Personen über 18 Jahren zukünftig mit bis zu 25 Gramm Cannabis
    herumlaufen, ohne eine Kontrolle fürchten zu müssen. Die von CDU und CSU
    geführten Bundesländer kritisieren die Legalisierung vehement – sie
    befürchten einen hohen Aufwand für die Verwaltung, und dass sich der
    Cannabiskonsum ausbreitet. Genug Stimmen, um den Vermittlungsausschuss
    anzurufen, fanden sich aber nicht. Ob die Legalisierung für die
    Ampelregierung ein Erfolg ist, weiß Tilmann Steffen. Er ist
    Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Der Bundesrat hat am Freitagvormittag dem Wachstumschancengesetz
    zugestimmt. Mit steuerlichen Investitionsanreizen in Höhe von 3,2
    Milliarden Euro und Bürokratieabbau soll das Gesetz die deutsche
    Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen.

    Russland bezeichnet den Krieg gegen die Ukraine erstmals auch offiziell
    als Krieg.

    Was noch? Wieso der Adidas-Wechsel des DFB kein Landesverrat ist
    (Meinung)

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Cannabislegalisierung: Gut gemeint, schlecht gemacht

    Cannabislegalisierung: So wird der Cannabiskonsum künftig geregelt

    Wachstumschancengesetz: Es reicht nicht

    EU-Gipfel: Kriegswirtschaftsmodus für Anfänger

    Russische Invasion: Kreml: Militärische Operation wegen Westen jetzt
    "Krieg"

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  46. Propagandagefechte auf russischem Boden

    22 maart 2024 · 12 min

    Afspelen
    Aus dem russischen Grenzgebiet kommen seit Tagen Bilder der Zerstörung.
    Darauf zu sehen: Bombenkrater und verbrannte Autos. Mit diesen Bildern
    aus der russischen Grenzregion Region versuchen proukrainische
    Einheiten den Eindruck zu erwecken, dass sie in Russland harte Kämpfe
    führen. Unabhängige Analysten zweifeln daran. Maxim Kireev, Redakteur
    für internationale Politik bei ZEIT ONLINE, ordnet diese
    "Propagandaschlacht" ein.
    Lees meer

    Die ZEIT und ZEIT ONLINE haben aufwendig Umfragewerte analysiert, um die
    Wähler der AfD besser zu verstehen. Es zeigt sich: Die Partei befindet
    sich auf dem Weg zur Volkspartei – sie spricht ganz verschiedene
    Personengruppen an. Gibt es überhaupt den klassischen AfD-Wähler? Diese
    und weitere Fragen beantwortet Christian Endt, stellvertretender Leiter
    des Datenressorts bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Der erste Spielplatz gegen Cannabis in Deutschland

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Belgorod: Tödliche Propagandaschlacht

    Ukraine-Krieg: Wladimir Putin erwägt neuen Angriff in der Ostukraine

    Rechte Wähler: Das sind die Millionen, die AfD wählen wollen

    AfD: "Eine zunehmende Radikalisierung"

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  47. Update: Wo Kernkraft noch für Zukunft steht

    21 maart 2024 · 11 min

    Afspelen
    "Wir verpflichten uns dazu, das Potenzial der Nuklearenergie voll
    auszuschöpfen." So steht es in dem Abkommen, das ein breites Bündnis aus
    Staaten an diesem Donnerstag auf dem Atomenergie-Gipfel in Brüssel
    beschlossen hat. Unter den Teilnehmern waren mehr als 30 Staats- und
    Regierungschefs.
    Lees meer

    Zwei Jahre ist es her, dass der E-Auto-Bauer Tesla in Grünheide seine
    Gigafactory eröffnete. Jetzt haben die Beschäftigten einen neuen
    Betriebsrat gewählt. Mit 16 Mitgliedern wird IG Metall die größte Gruppe
    im künftigen Betriebsrat stellen – und damit voraussichtlich auch den
    Vorsitz übernehmen. Was bedeutet der Erfolg der IG Metall für die
    Beschäftigten? Das analysiert Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur
    bei ZEIT ONLINE.

    Außerdem im Update: Vorläufige Zahlen aus den Kriminalstatistiken zeigen
    eine Zunahme der Gewalt durch Jugendliche und durch nicht deutsche
    Tatverdächtige und Täter. Christian Parth aus dem ZEIT ONLINE-Ressort
    Politik, Wirtschaft, Gesellschaft erklärt, wie Präventionsmaßnahmen
    aussehen könnten.

    Was noch? Frühere Hochwasserwarnungen dank KI?

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Atomenergie-Gipfel: Das Abkommen

    IAEA: Nuclear Energy Summit 2024

    Thema: IAEA

    Kernkraft: Staaten kündigen beschleunigten Ausbau von Atomkraft an

    Tesla in Grünheide: "Die Produktionsbedingungen sind unzumutbar"

    Gigafactory in Brandenburg: Und was haben wir davon?

    Gigafactory Grünheide: Tesla-Beschäftigte haben Betriebsrat gewählt

    Elon Musk: I disagree with the idea of unions

    Rheinische Post: Faeser dringt auf härtere Konsequenzen für ausländische
    Straftäter

    Google Research: Flood Forecasting

    Google: Flood Hub

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  48. Die SPD zwischen Zurückhaltung und Solidarität

    21 maart 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die SPD ist sich bei der Unterstützung der Ukraine gegen Russland nicht
    einig. Die Positionen schwanken zwischen Zurückhaltung und intensiver
    Unterstützung. In der internen Auseinandersetzung spielt die
    pazifistische Geschichte der Regierungspartei genauso eine Rolle wie die
    Stimmung der Parteibasis. Welche Haltung die Mehrheit der SPD vertritt
    und wie sich die Partei vor den Europa- und Landtagswahlen positionieren
    könnte, weiß Peter Dausend, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT.
    Lees meer

    Kinder mit Behinderung in den alltäglichen Schulunterricht zu setzen,
    ist in Deutschland noch immer kein Alltag. Noch immer geht die Mehrheit
    der Kinder mit Behinderung auf sogenannte Förderschulen – obwohl
    Deutschland seit 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet
    hat, die gemeinsames Lernen vorschreibt. Wie sieht die deutsche Bilanz
    nach 15 Jahren UN-Konvention in Sachen Inklusion aus? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Jeannette Otto, Redakteurin im Ressort Wissen der
    ZEIT.

    Und sonst so? Facebook will seine Anstupsen-Funktion wiederbeleben.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    SPD zum Ukraine-Krieg: Mehr Willy Brandt wagen

    Taurus-Debatte: Scholz will sich in Ukraine-Politik weiter nicht drängen
    lassen

    Bildung mit Behinderung: Inklusion

    Menschen mit Behinderung: Wie inklusiv sind Start-ups?

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  49. Update: Scholz beschwört den Zusammenhalt mit der Ukraine

    20 maart 2024 · 9 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich in einer Regierungserklärung im
    Bundestag am heutigen Mittwoch für mehr europäische Zusammenarbeit in
    der Verteidigungs- und Rüstungswirtschaft ausgesprochen. Außerdem
    betonte er, dass Deutschland und Europa die Ukraine im Kampf gegen
    Russland so lange wie nötig unterstützen werden. Oppositionsführer
    Friedrich Merz (CDU) kritisierte Scholz' Rede, weil der Kanzler neben
    den Gipfelthemen auch auf innenpolitische Themen wie der Zukunft des
    Rentensystems zu sprechen kam. ZEIT-ONLINE-Redakteur Michael Schlieben
    hat Scholz' Rede verfolgt und analysiert sie im Podcast.
    Lees meer

    Außerdem hat das Bundeskabinett am Mittwoch eine nationale
    Hafenstrategie beschlossen. Demnach sollen Häfen teils als kritische
    Infrastruktur eingestuft werden. Der Einstieg ausländischer Investoren
    in Häfen soll künftig kritischer geprüft werden. Die Hafenstrategie
    erkennt außerdem die enorme wirtschaftliche und strategische Bedeutung
    der See- und Binnenhäfen in Deutschland an.

    Der irische Ministerpräsident und Chef der Regierungspartei Leo Varadkar
    hat überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Zuletzt hatte seine
    Regierung bei zwei Volksabstimmungen deutliche Niederlagen erlitten.

    Was noch? Niemand ist so zufrieden wie die Finnen.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Russland: Olaf Scholz warnt davor, Russlands Stärke zu überschätzen

    Olaf Scholz: News zum Bundeskanzler

    Wirtschaft: Wie die deutschen Häfen gestärkt werden sollen

    Chinesische Reederei: Cosco-Einstieg im Hamburger Hafen besiegelt

    Irland: Irischer Regierungschef kündigt Rücktritt an

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  50. Großbritannien streitet um Abschiebeflüge nach Ruanda

    20 maart 2024 · 11 min

    Afspelen
    Um die sogenannte irreguläre Migration einzudämmen, wird im britischen
    Oberhaus am Mittwoch erneut über ein umstrittenes Abschiebegesetz
    abgestimmt. Das sieht vor, Asylbewerber, die ohne die notwendigen
    Papiere einreisen, direkt nach Ruanda abzuschieben. Ungeachtet ihrer
    Herkunft. Dafür hat Großbritannien eigens einen Asylvertrag mit Ruanda
    geschlossen. Was der beinhaltet, weiß Bettina Schulz. Sie berichtet für
    ZEIT ONLINE über Großbritannien. Im Podcast erklärt sie, warum das
    Gesetz umstritten ist und welche Konsequenzen das letztlich für
    Geflüchtete hätte.
    Lees meer

    Die Literaturbegeisterten der Republik dürften in besonderer Vorfreude
    auf ein langes Wochenende schauen. Am Donnerstag beginnt nämlich die
    Leipziger Buchmesse, die bis Sonntag dauert. Eröffnet wird die Messe
    aber bereits am Mittwochabend. Den Leipziger Buchpreis zur Europäischen
    Verständigung bekommt dieses Jahr der deutsch-israelische Philosoph Omri
    Boehm. In Radikaler Universalismus. Jenseits von Identität verteidigt
    Boehm das Bekenntnis zur Gleichheit aller Menschen "gegen jede
    Relativierung", so die Jury. Warum das preiswürdig ist, weiß Maja
    Beckers. Sie ist Redakteurin im Kulturressort und erklärt im Podcast,
    welche Highlights die Buchmesse sonst noch bereithält.

    Und sonst so: Kündigungen gehen gerade auf TikTok viral.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    Großbritannien: Umstrittener Asylpakt

    Großbritannien: Ab nach Ruanda, um jeden Preis

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