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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. So will die FDP an der Rente sparen

    14 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die Rente mit 63 entziehe dem Arbeitsmarkt wertvolle Fachkräfte, sei zu
    teuer und belaste den Haushalt – so hört man es aktuell aus den Reihen
    der FDP. Nach dem Zwölf-Punkte-Papier für mehr Wirtschaftswachstum
    spricht sich das FDP-Präsidium nun auch im neuen Fünf-Punkte-Papier für
    eine "generationengerechte Haushaltspolitik" gegen die Rente mit 63 aus.
    Erst vergangene Woche verhinderte die FDP den Beschluss des geplanten
    Rentenpakets II. Jetzt stellt sich die FDP nicht nur gegen die neue
    Reform – sondern will gleich ein ganzes Statut abschaffen: die
    abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Was stört die FDP an der
    Rente mit 63? Tina Groll ist Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik,
    Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast analysiert sie, wie stichhaltig die
    Argumente der FDP sind.
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    Ein Jahrzehnt lang stand Michael Cohen dem Ex-US-Präsidenten Donald
    Trump als dessen Anwalt treu zur Seite. Nun soll Cohen ab Montag im New
    Yorker Schweigegeld-Prozess gegen seinen alten Mandanten aussagen. Es
    ist der erste Strafprozess gegen Trump und ausgerechnet hier spielt
    Michael Cohen selbst eine zentrale Rolle: Mitten im
    Präsidentschaftswahlkampf 2016 zahlte Cohen 130.000 Dollar an die
    Ex-Pornodarstellerin Stormy Daniels, um sie über ihren One-Night-Stand
    mit Trump zum Schweigen zu bringen. Trump erstattete Cohen diesen
    Betrag, deklarierte sie in seinen Geschäftsbüchern jedoch
    fälschlicherweise als Anwaltskosten – und nicht als Wahlkampfausgaben.
    Dafür drohen ihm nun bis zu vier Jahre Haft. Johanna Roth beobachtet
    den Prozess für ZEIT ONLINE und ordnet ein, warum Michael Cohen für den
    Prozess so entscheidend ist.

    Und sonst so? Barrierefreies Wählen

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Rente: Nach 45 Beitragsjahren darf Schluss sein

    Rentenpaket: FDP fordert Einschränkung der Rente mit 63

    Fünf-Punkte-Plan:…

  2. Update: Was das Verfassungsschutzurteil für die AfD bedeutet

    13 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der Verfassungsschutz darf die AfD bundesweit als rechtsextremen
    Verdachtsfall einstufen und beobachten. Das hat das
    nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster
    entschieden. Das OVG sehe genügend Anhaltspunkte, die auf
    demokratiefeindliche Bestrebungen und Missachtung der Menschenwürde
    bestimmter Gruppen hinweisen. Christian Parth aus dem
    Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE ordnet im Podcast ein, was das
    Urteil für die AfD und ein mögliches Verbotsverfahren gegen die Partei
    bedeutet.
    Lees meer

    Zum Auftakt seiner fünften Amtszeit als russischer Präsident hat
    Wladimir Putin die neue Zusammensetzung seiner Regierung vorgelegt.
    Verteidigungsminister Sergej Schoigu, ein enger Vertrauter des
    Kremlchefs, soll durch den Vize-Regierungschef und ehemaligen
    Wirtschaftsminister Andrej Beloussow ersetzt werden. Warum
    Ex-Verteidigungsminister Sergej Schoigu gehen musste und was der
    Personalwechsel für den russischen Angriffskrieg in der Ukraine bedeuten
    könnte, berichtet Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik bei
    ZEIT ONLINE.

    Die Wälder können sich nicht von den Folgen der Klimakrise, wie Hitze,
    Trockenheit oder der Ausbreitung von Borkenkäfern erholen. Das zeigen
    die Ergebnisse der neuen Waldzustandserhebung 2023. Nur jeder fünfte
    Baum in Deutschlands Wäldern ist gesund. Fichten, Buchen und Eichen sind
    am stärksten betroffen.

    Cyberangriffe aus dem Ausland haben laut einem aktuellen Bericht des
    Bundeskriminalamtes stark zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die
    Zahl sogenannter Auslandstaten um 28 Prozent. Cyberstraftaten innerhalb
    Deutschlands sind um 1,8 Prozent zurückgegangen. Die Angriffe sollen im
    vergangenen Jahr einen wirtschaftlichen Schaden von über 200 Milliarden
    Euro verursacht haben.

    Was noch? Angela Merkel tritt mal wieder auf. Ausgerechnet bei der
    Verabschiedung von Jürgen Trittin.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kriti…

  3. Hunderttausende im Gazastreifen wissen nicht mehr wohin

    13 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    Laut Medienberichten seien rund 300.000 Menschen der Aufforderung der
    israelischen Armee gefolgt, Gebiete im Osten und im Zentrum von Rafah zu
    verlassen. Die Stadt im südlichen Gazastreifen galt lange Zeit als
    sicheres Gebiet, über eine Million Menschen fanden dort Zuflucht. Doch
    nun geht Israel auch in Rafah gegen die radikalislamische Hamas vor, und
    viele Zivilisten wissen nicht mehr wohin. Über die humanitäre Lage vor
    Ort spricht Nahostkorrespondentin Stella Männer im Podcast. Sie war bis
    vor Kurzem in Ägypten im Grenzgebiet zu Gaza.
    Lees meer

    Hunderte Menschen, überwiegend Männer, haben sich am Samstag erneut zu
    einer Kundgebung von Muslim Interaktiv in Hamburg versammelt. In
    Reaktion auf die Demonstration am 27. April hatte die Hamburger Polizei
    den Teilnehmenden untersagt, öffentlich ein Kalifat zu fordern. Daran
    hielten sie sich. Wer hinter Muslim Interaktiv steckt und warum gerade
    diese Gruppierung zu einem bundesweiten Politikum geworden ist, weiß
    ZEIT-Autor Tom Kroll.

    Und sonst so? Das langweiligste Video aller Zeiten.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Clara Löffler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg im Gazastreifen: Hunderttausende fliehen vor Vorrücken
    israelischer Truppen

    Gazastreifen: Humanitäre Notlage in Gaza

    Islamismus in Hamburg: Warum ist das erlaubt?

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  4. "Es ist, als würde ich einen Teil meines Selbst verlieren"

    12 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    Das eigene Immunsystem scheint im Dauerkrieg mit sich selbst, es bildet
    Antikörper gegen körpereigenes Gewebe, was zu Fehlsteuerungen im ganzen
    Körper führt: Ein Leben mit ME/CFS (Myalgische
    Encephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom) bedeutet schwere
    Einschränkungen. Die Krankheit ist chronisch, wird oft durch
    Virusinfektionen ausgelöst und gilt bisher als nicht heilbar. Am 12. Mai
    ist internationaler ME/CFS-Tag. Jana Petersen ist seit einer
    Covidinfektion im April 2022 an ME/CFS erkrankt und hat für ZEIT ONLINE
    einen Text darüber geschrieben, wie sich ihr Leben dadurch verändert
    hat. Im Podcast erzählt sie, wie sie mit der Krankheit lebt und was sich
    für die Betroffenen ändern müsste.
    Lees meer

    Auf europäischen Druck hin stellte Niger 2015 den Transport und andere
    Hilfeleistungen für Migranten unter Strafe. Mehr als eine Milliarde Euro
    an EU-Hilfe floss dafür nach Niger. So viel war es der EU wert, eine der
    wichtigsten Flucht- und Migrationsrouten durch Afrika zu schließen. Doch
    das Migrationsabkommen hielt nicht lange: Nach dem Militärputsch im
    Niger im Juli 2023 beendete der neue Machthaber Abdourahmane Tchiani den
    Deal mit der EU und öffnete die illegalen Transportwege. Jetzt läuft das
    Geschäft mit der Migration wieder, viele Schleuser bauen ihre Transporte
    sogar noch weiter aus – und der Grenzverkehr zwischen Niger und Libyen
    boomt. Patrick Witte war für ZEIT ONLINE in Niger unterwegs und hat dort
    mit Schleusern und Geflüchteten gesprochen. Im Podcast erzählt er, wie
    Flucht wieder zum lukrativen Business geworden ist.

    Und sonst so? Frau lebt in Werbeschild

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    ME/CFS: Die Krankheit ist brutal. Das Leben bleibt zart und schrecklich
    schön

    Chronische Fatigue: "Mir wird es besser gehen. Daran muss ich glauben,
    um zu überleben"

    ME/CFS Research Foundation: Was ist ME/CFS?

    Coronavirus: News …

  5. Spezial: Tausende Fake-Shops und eine Spur nach China

    11 mei 2024 · 26 min

    Afspelen
    Zehntausende Onlineshops locken mit billigen Markenartikeln. Doch oft
    kommen die bestellten Produkte nie an. Und das Geld ist weg. Nun zeigt
    eine Recherche, an der die ZEIT und ZEIT ONLINE beteiligt waren:
    Dahinter steckt oft eine kriminelle Organisation aus China, die das wohl
    größte bisher bekannt gewordene Netzwerk solcher Betrugsseiten betreibt.
    Über 76.000 Domains haben irgendwann einmal dazugehört. Gesteuert von
    einer einzelnen Gruppe am Rande der chinesischen Stadt Fuzhou. Das
    konnte das Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE gemeinsam mit
    dem britischen Guardian und der französischen Le Monde aufdecken.
    Ausgangspunkt ihrer Recherche war ein mehrere Gigabyte umfassendes
    Datenleck, auf das die Berliner IT-Sicherheitsfirma SR Labs gestoßen
    ist.
    Lees meer

    Darunter auch: die Kontaktdaten von Katharina. Sie ist eines der Opfer
    dieser Fake-Shops und berichtet in einer neuen Was-jetzt?-Spezialfolge
    mit Helena Schmidt von ihren Erfahrungen. Außerdem spricht Kai Biermann
    aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE darüber, wie sich
    das Netzwerk organisiert und was deutsche Ermittlungsbehörden dagegen
    unternehmen. Und Matthias Marx von SR Labs berichtet von dem Datenfund.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Gefälschte Onlineshops: Fake-Shops von der Stange

    Fake-Shop-Finder der Verbraucherzentrale

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  6. Wie politisch der ESC ist

    11 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am Samstag findet im schwedischen Malmö das Finale des 68. Eurovision
    Song Contests statt. Mit dabei: die israelische Sängerin Eden Golan mit
    dem Song Hurricane. Sie konnte sich beim zweiten Halbfinale am
    Donnerstagabend per Zuschauervoting ein Ticket sichern. Zeitgleich
    forderten draußen vor der Arena Tausende den Ausschluss Israels vom ESC
    – unter ihnen auch Klimaaktivistin Greta Thunberg. Bereits im Vorfeld
    hatte die Rundfunkunion zwei Songs von Golan abgelehnt, weil diese klare
    Bezüge zum Massaker der Hamas am 7. Oktober enthielten und damit zu
    politisch seien. Doch wie neutral ist der Musikwettbewerb tatsächlich?
    Darüber spricht Erica Zingher im Podcast mit Judith Liere aus dem
    Kulturressort von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Gleich mehrmals wurden in der vergangenen Woche Politiker und
    Wahlkampfhelfer angegriffen, darunter Matthias Ecke, sächsischer
    SPD-Spitzenkandidat für die Europawahl und Franziska Giffey,
    Wirtschaftssenatorin in Berlin. Warum erschüttert uns gerade politische
    Gewalt? Mehr als andere Formen von Gewalt, die sich alltäglich
    beobachten lassen? Mit dieser Frage hat sich Nils Markwardt aus dem
    Kulturressort von ZEIT ONLINE beschäftigt. Er sagt: Politische Gewalt
    rüttelt an den Grundpfeilern der Demokratie. Welche das sind, erklärt er
    bei Was jetzt?.

    Und sonst so? Italien verbietet Yoga mit Welpen.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Constanze Kainz und Simone Gaul

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Clara Löffler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Eurovision Song Contest 2024: Was beim ESC in diesem Jahr anders ist

    Eurovision Song Contest: Israelische Sängerin steht trotz
    Boykottaufrufen im ESC-Finale

    Angriffe auf Politiker: Die Wahlkampf-Angst

    Angriff auf SPD-Politiker: Was über den Angriff auf Matthias Ecke
    bekannt ist

    Angriffe auf Politiker: Eine Chronik der bekannt gewordenen Übergriffe

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  7. Update: Warum muss Selenskyjs Chefbodyguard gehen?

    10 mei 2024 · 9 min

    Afspelen
    Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat den Chef seiner
    Leibgarde entlassen. Das geht aus einem Erlass hervor, den das
    Präsidentenbüro am späten Donnerstagabend veröffentlicht hat.
    Hintergrund dürfte die Verhaftung von zwei hochrangigen Offizieren des
    von Serhij Rud geleiteten Sicherheitsdiensts sein. Wieso gibt es selbst
    in den höchsten ukrainischen Ämtern noch russlandfreundliche Akteure?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Denis Trubetskoy, er berichtet für
    ZEIT ONLINE aus der Ukraine.
    Lees meer

    Nach einer öffentlichen Lesung an der Universität Hamburg zu
    Judenfeindlichkeit und Antisemitismus ist ein Streit gewaltsam
    eskaliert. Schon während der Vorlesung soll es am Mittwoch zu
    Zwischenrufen gekommen sein. Die Polizei hat gegen zwei Frauen
    Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.

    Aktivisten haben versucht, auf das Gelände der Teslafabrik in Grünheide
    nahe Berlin vorzudringen. Die Polizei verhinderte das jedoch mit einem
    Großeinsatz. Seit Mittwoch haben die Protestierenden zu Aktionstagen
    gegen den Elektroautohersteller aus den USA aufgerufen. Sie protestieren
    gegen die geplante Erweiterung der Fabrik. Nachdem mehrere kleine
    Gruppen daran gescheitert waren, das Fabrikgelände zu betreten, kehrten
    die Protestierenden am Nachmittag in ihr Camp zurück.

    Was noch? Gute Ernährung hilft Gefängnisinsassen offenbar bei der
    Rehabilitation

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Simone Gaul und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukraine-Krieg: Ukrainischer Geheimdienst will Anschlag auf Selenskyj
    verhindert haben

    Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj entlässt den Chef seiner Leibgarde

    Antisemitismus: Schlägerei nach Lesung zu Antisemitismus an der
    Universität Hamburg

    Gaza-Proteste: Was auszuhalten ist

    Tesla-Proteste: Vereint im Hass aufs E-Auto

    Demonstrationen: Großeinsatz: Proteste am Tesla-Werks…

  8. Israels Antwort auf den möglichen US-Waffenstopp

    10 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    US-Präsident Joe Biden hat angekündigt, die Waffenlieferungen an Israel
    weiter einzuschränken, sollte das israelische Militär in die dicht
    besiedelten Gebiete der Stadt Rafah im Gazastreifen eindringen. Zuvor
    hatten die USA bereits eine Bombenlieferung ausgesetzt, nachdem
    israelische Soldaten am Dienstag in Teile Rafahs vorgerückt waren.
    Bidens Androhung, Waffenlieferungen zurückzuhalten, ist in Israel auf
    scharfe Kritik gestoßen. Steffi Hentschke, die für ZEIT ONLINE aus
    Israel berichtet, analysiert im Podcast die Reaktionen aus Israel.
    Lees meer

    Die 194 Mitgliedsländer der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verhandeln
    seit Monaten über ein internationales Pandemieabkommen. Damit wollen sie
    in der Zukunft besser für mögliche Pandemien gewappnet sein. Am heutigen
    Freitag läuft eine Frist ab, bis der sich die Mitglieder auf ein
    Abkommen verständigen wollen. Zuletzt verliefen die Verhandlungen zäh.
    Claudia Wüstenhagen, Leiterin des Gesundheitsressorts bei ZEIT ONLINE,
    hat sich genauer angeschaut, was die verschiedenen Mitgliedsländer der
    WHO fordern und wo es Konflikte gibt. Sie ordnet ein, ob heute mit einer
    Einigung zu rechnen ist.

    Was noch? Harry Potter-Fans aufgepasst!

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Joe Biden: Er kann auch anders

    Feuerpause: Schießen und verhandeln

    Gaza-Krieg: USA setzen Waffenlieferung wegen Bedenken gegen
    Rafah-Offensive aus

    Krieg in Nahost: Netanjahus riskanter Rafah-Plan

    Konflikte: Biden droht Israel mit Beschränkung von Waffenlieferungen

    Internationales Pandemieabkommen: So ringt die Welt um den
    Pandemievertrag

    Gesundheit: Geplantes Pandemieabkommen: Was es regelt und wo es hakt

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  9. Angriffe auf Politiker: die Grenzen des Strafrahmens

    9 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Fälle von Gewalt gegen Politikerinnen und Politiker häufen sich:
    Allein in dieser Woche wurden Matthias Ecke, sächsischer
    SPD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Franziska Giffey (ebenfalls
    SPD), Bürgermeisterin von Berlin, und mehrere Wahlkampfteams der Grünen
    angegriffen. Die Innenminister von Bund und Ländern sprachen sich
    deshalb nach einer Sondersitzung am Mittwoch für eine härtere Bestrafung
    aus. Wird das mögliche Nachahmer abschrecken? Antwort auf diese Frage
    gibt Maria Mast aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Das israelische Militär ist in der Nacht zum Dienstag in Rafah
    eingerückt. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen haben dort bis zu
    1,4 Millionen der 2,3 Millionen Einwohner des Gazastreifens Zuflucht
    gefunden. Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat deshalb
    erneut vor einer Großoffensive gewarnt. Und auch die USA haben den Druck
    auf Israel erhöht. Reuters berichtet, dass die US-Regierung seit zwei
    Wochen Waffenlieferungen zurückhält. Welche Auswirkungen das hat und ob
    Israel derzeit seine engsten Verbündeten verprellt, darüber spricht
    ZEIT-ONLINE-Autorin Quynh Trần im Podcast. Außerdem geht darum, was über
    die Versorgung der Zivilbevölkerung in Rafah bekannt ist.

    Und sonst so? Mexiko sanktioniert sogenannte “Konversionstherapien”.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Clara Löffler und Mathias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    Angriffe auf Politiker: Verprügelt, beworfen, bespuckt

    Krieg in Nahost: Netanjahus riskanter Rafah-Plan

    Gaza-Krieg: USA setzen Waffenlieferung wegen Bedenken gegen
    Rafah-Offensive aus

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  10. Update: Angegriffen, beworfen und bespuckt

    8 mei 2024 · 9 min

    Afspelen
    In den vergangenen Tagen sind mehrere deutsche Politikerinnen und
    Politiker angegriffen worden. Letzte Woche der SPD-Europapolitiker
    Matthias Ecke, gestern Abend eine Politikerin der Grünen in Dresden und
    auch die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) wurde in
    einer Berliner Bibliothek attackiert. Aber die Gewalt gegen
    Politikerinnen und Politiker häuft sich schon länger: In den vergangenen
    vier Jahren hat sich die Zahl der Angriffe fast verdoppelt, allein im
    vergangenen Jahr zählten die Behörden 2.790 Angriffe auf Mandatsträger
    aller politischer Ebenen. Was die Gründe für die Angriffe sein könnten
    und wie eine offene Gesellschaft darauf reagieren sollte, ordnet
    ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Lenz Jacobsen ein.
    Lees meer

    Drei Tage lang hat die CDU in Berlin ihren Parteitag abgehalten. Im
    Podcast ordnet Ferdinand Otto ein, was von diesem CDU-Parteitag bleibt.
    Außerdem analysiert der Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, was der
    Kanzlerkandidatur von CDU-Chef Friedrich Merz noch im Weg stehen könnte.

    Was noch? Dönerpreise stabilisieren!

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Angriff auf SPD-Politiker: Was über den Angriff auf Matthias Ecke
    bekannt ist

    Angriffe auf Politiker: Tatverdächtiger nach Angriff auf Franziska
    Giffey festgenommen

    Angriffe auf Politiker: Gewalt gegen die Demokratie

    CDU-Parteitag: Besuch vom Quälgeist

    Friedrich Merz: Danke, Merz!

    Parteitag in Berlin: CDU beschließt neues Grundsatzprogramm

    CDU-Parteitag in Berlin: Friedrich Merz als Parteivorsitzender bestätigt

    CDU-Parteitag: CDU will Wehrpflicht schrittweise wieder einführen

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  11. Putins Versuch, den Westen einzuschüchtern

    8 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Regelmäßige Drohgebärden sind inzwischen fester Bestandteil von
    Russlands hybrider Kriegsführung gegen den Westen – nun setzt der
    russische Präsident Wladimir Putin noch einen drauf. Am Montag ordnete
    Putin Atomwaffenübungen nahe der Ukraine an. Kurz darauf hat das
    russische Außenministerium den britischen Botschafter Nigel Casey
    einbestellt und mit Angriffen auf britische Militärziele in der Ukraine
    "und darüber hinaus" gedroht. Ein solcher Vergeltungsschlag sei zu
    erwarten, falls die Ukraine britische Waffen bei Attacken auf Ziele in
    Russland nutzen sollte. Neben Nigel Casey wurde auch der französische
    Botschafter einbestellt. Michael Thumann ist außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT. Im Podcast analysiert er, womit man nach den
    neuen Drohungen aus dem Kreml realistischerweise rechnen muss.
    Lees meer

    Bis zum Jahr 2030 könnten in Deutschland nach Schätzungen der
    Kultusministerkonferenz 31.000 Lehrkräfte fehlen. In einer kleinen
    Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zeigte ein
    Viertel der angehenden Lehrerinnen und Lehrer Burn-out-Symptome. Fast
    ein Drittel verließ die Schule bereits in den ersten fünf Jahren wieder.
    Die psychische Belastung fängt offenbar schon in der Ausbildung an:
    Viele Referendarinnen und Referendare berichten von zu hohem
    Arbeitsdruck, ungerechter Benotung und Mobbing durch Fachleiter. Pia
    Stendera hat für ZEIT ONLINE zu den psychischen Belastungen im
    Referendariat recherchiert und einen Betroffenen begleitet, der sein
    Referendariat inzwischen abgebrochen hat. Im Podcast erzählt sie von
    seinen Erfahrungen.

    Und sonst so? Telefonauskunft wird eingestellt

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Constanze Kainz, Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Russland: Atomübung nahe der Ukraine

    Thema: Krieg in der Ukraine

    Wladimir Putin: Russlands Machthaber

    Krieg in der Ukraine: Olaf Scholz warnt eindringlic…

  12. Update: Ein (un-)sicherer Hafen für Drogenschmuggler

    7 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die europäischen Staaten wollen ihren Kampf gegen Drogenhandel und
    Drogenschmuggel besser koordinieren. Dazu haben sich heute die
    Innenministerinnen und Innenminister aus Belgien, Frankreich, Italien,
    Spanien und den Niederlanden in Hamburg getroffen. Besonders Europas
    internationale Seehäfen sollen demnach besser gegen die
    Drogenkriminalität gestärkt werden. Der Hamburger Hafen selbst gilt als
    ein Umschlagplatz für Drogen. In dem drittgrößten Seehafen der EU hat
    sich das sichergestellte Kokain in den letzte fünf Jahren verdreifacht.
    Welche Ergebnisse das Treffen gebracht hat und welche Maßnahmen gegen
    den Drogenhandel helfen könnten, weiß Christoph Heinemann. Er ist
    Redakteur im Hamburg-Ressort der ZEIT.
    Lees meer

    Die Generalbundesanwaltschaft hat am Morgen die Büroräume des
    AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, durchsuchen
    lassen. Grund dafür sind die Ermittlungen gegen Krahs Mitarbeiter Jian
    G., der im Verdacht steht, für den chinesischen Geheimdienst spioniert
    zu haben. Krah bestreitet, etwas mit dem Fall zu tun zu haben, gilt aber
    als Zeuge in dem Verfahren. Als Europaabgeordneter genießt er
    parlamentarische Immunität. Daher fand die Durchsuchung nur in den von
    Krah und G. gemeinsam genutzten Büroräumen statt. Was hat die
    Bundesanwaltschaft in den Räumen gesucht? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Astrid Geisler aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT
    ONLINE.

    Außerdem im Update: Die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag beschlossen,
    die Wehrpflicht schrittweise wieder einführen zu wollen.

    Was noch? Hacker haben Tickets für Taylor Swifts „Eras“-Tour gestohlen.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Kokain in Hamburg: Stadt auf Koks

    Hamburg: Ministertreffen zu organisierter Drogenkriminalität

    Kokainschmuggel: Die Tricks von Hamburgs Drogenmaf…

  13. Sind das die neuen "Baseballschlägerjahre"?

    7 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    In Brandenburg, in Nordrhein-Westfalen und in mehreren Orten Sachsens
    wurden am Wochenende Parteivertreter bedrängt, bedroht und brutal
    attackiert. Die Gewalt fand ihren Höhepunkt am späten Freitagabend in
    Dresden: Der sächsische SPD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Matthias
    Ecke, wurde beim Plakatieren von vier Unbekannten angegriffen – so
    schwer, dass er ins Krankenhaus eingeliefert und operiert werden musste.
    "Wenn wieder Sturmtrupps durch Sachsen ziehen", müsse es "ein klares
    Stoppzeichen" geben, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig
    (SPD) dem "Spiegel". Erleben wir derzeit eine neue Dimension rechter
    Gewalt, die Ausmaße wie in den Neunzigerjahren annehmen könnte?
    Christian Bangel aus dem Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft bei
    ZEIT ONLINE hat sich viel mit dieser Zeit auseinandergesetzt. Im Podcast
    analysiert er, welche Parallelen und Unterschiede es zwischen damals und
    heute gibt.
    Lees meer

    Erstmals seit fünf Jahren ist der chinesische Staatspräsident Xi Jinping
    wieder auf Staatsbesuch in Europa, diesmal in den drei Ländern
    Frankreich, Serbien und Ungarn. Seit seinem letzten Besuch im Jahr 2019
    hat sich die Lage auf dem Kontinent – und die geopolitische Lage
    insgesamt – grundlegend verändert. Da ist der Krieg in der Ukraine, den
    China mit Waffen und Munition unterstützt. Und an einen "Wandel durch
    Handel" im Verhältnis zu China will in Europa auch niemand mehr so recht
    glauben. "Die Zukunft unseres Kontinents hängt auch von unserer
    Fähigkeit ab, ausgeglichene Beziehungen zu China zu entwickeln", sagte
    der französische Präsident Emmanuel Macron nach seinem Treffen mit Xi
    und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag. Steffen
    Richter, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE, ordnet im
    Podcast ein, was sich der chinesische Präsident von seiner Europatour
    erhofft.

    Und sonst so? Wer hat das längste Baguette?

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Constanze Kainz, Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henri…

  14. Update: Hunderttausend Menschen müssen Rafah verlassen

    6 mei 2024 · 9 min

    Afspelen
    Die israelische Armee hat etwa 100.000 palästinensische Zivilistinnen
    und Zivilisten in Rafah dazu aufgefordert, Teile der Stadt im Süden des
    Gazastreifens zu verlassen. Die Armee verschickt seit Montagmorgen
    Flugblätter und Kurznachrichten, in denen die Betroffenen dazu
    aufgerufen werden, sich aus den östlichen Sektoren Rafahs in ein Gebiet
    nahe der Küste zu begeben. Steffi Hentschke, Autorin für ZEIT ONLINE in
    Israel, ordnet im Podcast die Pläne der israelischen Armee und den
    aktuellen Stand der Waffenstillstandsverhandlungen ein.
    Lees meer

    CDU-Parteichef Friedrich Merz hat den dreitägigen Parteitag in Berlin
    mit einer umfassenden Rede eröffnet. Im Mittelpunkt des Parteitages
    stehen auch die Wahlen für Bundesvorstand und Präsidium der CDU –
    darunter auch Merz' geplante Wiederwahl als Parteichef. Das Ergebnis
    wird im Hinblick auf eine mögliche Kanzlerkandidatur mit Spannung
    erwartet. In den folgenden zwei Tagen soll das neue Grundsatzprogramm
    diskutiert und verabschiedet werden.

    Nach dem Angriff auf den sächsischen SPD-Politiker Matthias Ecke und
    einen Wahlhelfer der Grünen am vergangenen Freitagabend in Dresden
    konnten vier Tatverdächtige ermittelt werden. Ein 17-Jähriger hat sich
    am Sonntag der Polizei gestellt, bis Montagmorgen wurden drei weitere
    junge Männer, die mutmaßlich an der Tat beteiligt waren, festgenommen.
    Beim Aufhängen von Wahlplakaten wurde der SPD-Spitzenkandidat für die
    Europawahl im Dresdner Stadtteil Striesen von vier jungen Männern
    attackiert und schwer verletzt. August Modersohn, stellvertretender
    Leiter des Leipziger ZEIT-Büros, war in Dresden und berichtet über die
    Stimmung vor Ort.

    Was noch? Blauwale in der Antarktis.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    …

  15. CDU-Parteitag: Geschlossen hinter Merz

    6 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Unter dem Motto "Zukunft gemeinsam gewinnen" beginnt am Montag der 36.
    Parteitag der CDU. In drei Tagen wollen die Parteimitglieder ihre
    Parteispitze wählen und das neue Grundsatzprogramm verabschieden. Über
    die Stimmung vor dem CDU-Parteitag und wie sich seine Partei zu CDU-Chef
    Merz positioniert, spricht Ferdinand Otto, Unionsexperte und Redakteur
    im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Im zentralafrikanischen Tschad stehen nach drei Jahren einer
    Übergangsregierung Präsidentschaftswahlen an. 2021 wurde Präsident
    Idriss Déby mutmaßlich im Kampf gegen Rebellen getötet und sein Sohn
    General Mahamat Déby übernahm die Macht. Im Tschad soll es laut Experten
    noch nie freie und faire Wahlen gegeben haben. Der führende
    Oppositionspolitiker Yaya Dillo wurde kurz nach der Ankündigung des
    Wahltermins im Februar von Sicherheitskräften erschossen, zwei weitere
    wichtige Oppositionspolitiker wurden von den Wahlen ausgeschlossen.
    Issio Ehrich, Autor für ZEIT ONLINE, ordnet die Wahlen im Tschad und
    ihre Bedeutung für den Westen im Podcast ein.

    Und sonst so? Trendduft Lavendel

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Mathias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    CDU-Wähler: Günther fordert Kurs der Mitte von Angela Merkel für CDU

    Grundsatzprogramm: Wie die CDU das C neu entdecken könnte

    Friedrich Merz: Zackig, aber profillos

    N'Djamena: Tschads Übergangspräsident Déby verkündet erneute Kandidatur

    Putschisten in Afrika: Putschisten, aber populär

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  16. Universitäten in Aufruhr

    5 mei 2024 · 13 min

    Afspelen
    Mit Blick auf die Stimmung an der Columbia University in New York und an
    vielen anderen Universitäten weltweit wächst die Sorge vor einer
    Eskalation antiisraelischer Aktionen auch an deutschen Hochschulen. Der
    Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sagte der
    "Rheinischen Post", er beobachte "mit großer Sorge an den deutschen
    Hochschulen eine aggressive antiisraelische Stimmung, die auch
    antisemitisch motiviert ist". Erst am Freitag kam es bei einer
    propalästinensischen Demonstration an der Berliner Humboldt-Universität
    zu einem Polizeieinsatz. Bei einer nicht angemeldeten Sitzblockade im
    Innenhof des Campus Mitte soll es laut Polizei zu "volksverhetzenden
    Äußerungen" gekommen sein. Anna-Lena Scholz aus dem Ressort Wissen der
    ZEIT analysiert im Podcast, wer hinter den Protesten an der
    Humboldt-Universität steht.
    Lees meer

    Seit mehr als einem Jahr herrscht Krieg im Sudan, und die humanitäre
    Situation für die mehr als 40 Millionen Sudanesinnen und Sudanesen
    verschärft sich zusehends. Die sudanesischen Streitkräfte des
    Machthabers Abdel Fattah Burhan liefern sich seit vergangenem Jahr einen
    Machtkampf mit den paramilitärischen Rapid Support Forces von Mohammed
    Hamdan Daglo, dem ehemaligen Stellvertreter Burhans. Der Krieg greift
    immer weiter um sich – ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Anfang
    dieser Woche warnte Linda Thomas-Greenfield, US-Botschafterin der
    Vereinten Nationen, vor einem neuen Völkermord in Al-Faschir, der
    Hauptstadt der Provinz Norddarfur. Andrea Böhm, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT, ist Expertin für die Region. Im Podcast ordnet
    sie ein, wo sich der Krieg aktuell verschärft.

    Und sonst so? Eine erste Bilanz der Eintrittsgebühr in Venedig

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Columbia University: "Dieser Tag ist eine Schande für die Universität"

    Uniproteste: Antisemitismusbeauftragt…

  17. Spezial: Eine deutsche Verschwörung, Teil 2 – 48 Stunden bis zum Umsturz (Wiederholung vom 28.05.2023)

    4 mei 2024 · 37 min

    Afspelen
    Als am 8. September 2022 die Nachricht über den Tod von Queen Elizabeth
    II um die Welt geht, steigt im Umfeld des Frankfurter Unternehmers
    Heinrich XIII. Prinz Reuß die Nervosität. Ist der Tod der Königin das
    Signal, auf das seine mutmaßlichen Mitstreiter so gespannt gewartet
    haben?
    Lees meer

    In den Monaten zuvor – davon sind die Ermittlungsbehörden heute
    überzeugt – sollen dutzende Menschen in Deutschland unter Reuß' Führung
    dessen Putschpläne vorangetrieben oder unterstützt haben. Ihre
    Überzeugung: Eine ominöse Allianz ausländischer Militärs werde ihnen
    bald das Signal zum Umsturz geben.

    Im zweiten Teil des Podcast-Spezials zu den mutmaßlichen Putschplänen
    der Gruppe um Prinz Reuß berichtet Astrid Geisler, stellvertretende
    Leiterin des Investigativressorts von ZEIT und ZEIT ONLINE, wie sich im
    Laufe des vergangenen Jahres mehr und mehr Menschen um den Unternehmer
    Prinz Reuß versammelt haben sollen.

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Moderation und Skript: Jannis Carmesin und Astrid Geisler

    Recherche: Martín Steinhagen, Christina Schmidt, Thomas Fischermann,
    Yassin Musharbash, Christian Fuchs und Johannes Grunert

    Redaktion: Constanze Kainz

    Produktion: Maria Svidryk und Militsa Tekelieva (Pool Artists)

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  18. Spezial: Eine deutsche Verschwörung, Teil 1 – Waffen und Wahn (Wiederholung vom 27.05.2023)

    4 mei 2024 · 29 min

    Afspelen
    Im Dezember 2022 durchsuchen rund 3.000 Polizisten und Polizistinnen
    über 160 Häuser, Wohnungen und Büros im ganzen Land. 25 Menschen werden
    festgenommen. Sie sollen geplant haben, den Bundestag zu stürmen und die
    Bundesregierung abzusetzen. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, hätten
    die Verdächtigen eines der größten Terrornetzwerke in der Geschichte der
    Bundesrepublik gebildet.
    Lees meer

    In den vergangenen Monaten haben Reporterinnen und Reporter von ZEIT und
    ZEIT ONLINE recherchiert, wie die Gruppe entstanden ist und was sie
    ideologisch zusammengehalten hat. Die Recherche führt quer durch
    Deutschland und bis nach Brasilien. Mithilfe von teils
    unveröffentlichtem Audiomaterial zeigt sie zum ersten Mal, wie stark die
    mutmaßlichen Putschisten von Verschwörungsmythen getrieben waren – und
    wie konkret sie sich wirklich auf den Umsturz vorbereitet hatten.

    Im Nachrichtenpodcast "Was jetzt?" berichtet Astrid Geisler,
    stellvertretende Leiterin des Investigativressorts, von den Ergebnissen
    der Recherche. In der ersten von zwei Folgen spricht sie mit
    Podcast-Host Jannis Carmesin über eine frühe Ankündigung der
    Umsturzpläne auf dem YouTube-Kanal eines bayerischen Survivaltrainers,
    die schleichende Radikalisierung von Heinrich XIII. Prinz Reuß – und
    darüber, wie bizarre Verschwörungserzählungen zum Kleb- und Treibstoff
    der Gruppe wurden.

    Der zweite Teil der Recherche erscheint am Sonntag, dem 28. Mai, bei Was
    jetzt?.

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    Moderation und Skript: Jannis Carmesin und Astrid Geisler

    Recherche: Martín Steinhagen, Christina Schmidt, Thomas Fischermann,
    Yassin Musharbash, Christian Fuchs und Johannes Grunert

    Redaktion: Constanze Kainz

    Produktion: Maria Svidryk und Militsa Tekelieva (Pool Artists)

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  19. Szenarien für ein Abkommen im Gazastreifen

    4 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    Bei den Verhandlungen um eine Feuerpause zwischen der palästinensischen
    Terrororganisation Hamas und Israel könnte es bald zu einer Entscheidung
    kommen. Dem Wall Street Journal zufolge sehen israelische Beamte den
    jüngsten Vorschlag als "letzte Chance" für ein Abkommen. Dabei könnte
    der Ausgang dieser Verhandlungen ausschlaggebend für die geplante
    Bodenoffensive in Rafah sein, wo mehr als eine Million
    Palästinenserinnen und Palästinenser Schutz suchen. Über mögliche
    Szenarien im Fall einer Feuerpause berichtet Steffi Hentschke, Autorin
    für ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Um junge Nutzerinnen zu erreichen, nutzen immer mehr deutsche
    Politikerinnen und Politiker das soziale Netzwerk TikTok. Doch über die
    App lässt sich streiten. Chinesische Behörden stehen unter Verdacht, die
    Kurzvideoplattform für politische Einflussnahme, zur Verbreitung von
    Falschinformationen zu missbrauchen und weltweit millionenfache
    Nutzerdaten zu sammeln. Einige Länder haben die Nutzung von TikTok zum
    Schutz der nationalen Sicherheit bereits eingeschränkt. Über die
    deutsche TikTok-Strategie und das neue EU-Gesetz zu digitalen Diensten
    spricht Katharina Schuler, ZEIT-ONLINE-Redakteurin im Ressort Politik,
    Wirtschaft und Gesellschaft.

    Und sonst so: Weltfischbrötchentag.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Constanze Kainz, Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Susanne Hehr

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Verhandlungen um Geiseldeal: Israel rechnet offenbar mit Nein der Hamas
    zu Vorschlag für Waffenruhe

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Gaza-Krieg: Israel droht die politische Handlungsunfähigkeit

    Politiker und TikTok: Olaf, schau mal in die Kamera

    Marcus Bösch: "Man überschätzt die Möglichkeiten von Propaganda"

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  20. Update: Deutschlands Antwort auf den russischen Cyberangriff

    3 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat Russland für einen
    Cyberangriff auf die SPD und mehrere deutsche Unternehmen im Januar 2023
    verantwortlich gemacht. Sie teilte mit, dass die Ermittlungen der
    Bundesregierung zu dem Vorfall abgeschlossen seien und der Hackerangriff
    eindeutig der Gruppe APT28 zugeordnet werden könne, die vom russischen
    Geheimdienst GRU kontrolliert wird. Holger Stark, stellvertretender
    Chefredakteur der ZEIT, erklärt im Podcast, wie die Bundesregierung auf
    solche Cyberangriffe reagieren kann und warum Bundesinnenministerin
    Nancy Faeser (SPD) dafür sogar das Grundgesetz ändern will.
    Lees meer

    In der Haushaltsplanung für 2025 halten sich mehrere Bundesministerien
    nicht an die Sparvorgaben von Bundesfinanzminister Christian Lindner
    (FDP). Dabei fehlen im Bundesetat laut Berechnungen bis zu 25 Milliarden
    Euro. Gleichzeitig muss nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts
    von November 2023 die Schuldenbremse genau eingehalten werden. Worüber
    in der Ampel-Koalition deshalb jetzt gestritten werden könnte und was
    passiert, wenn sich die Regierungspartner nicht auf einen Haushalt
    einigen, analysiert Mark Schieritz, Haushaltsexperte der ZEIT.

    Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat die Zoll-Jahresbilanz
    2023 vorgestellt und betont, wie wichtig die Behörde für die Bekämpfung
    von Schwarzarbeit und organisierter Kriminalität sei. Im vergangenen
    Jahr hat der Zoll unter anderem rund 55 Tonnen Rauschgift, 52.000
    illegale Waffen und 3,3 Millionen Fälschungen aus dem Verkehr gezogen.
    Künftige Herausforderungen für die Behörde sind unter anderem die vielen
    Lieferungen chinesischer Onlinehändler.

    Was noch? Warum Sachsen, liebe Stammtischgäste?

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Hackerangriff auf die SPD: Auswärtiges Amt bestellt nach Cyberangriff
    russischen Diplomaten ein

    Hackerangriffe: Industrie …

  21. Georgien zwischen Russland und der EU

    3 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Georgien drohen die Massenproteste der vergangenen Wochen zu
    eskalieren, nachdem das Parlament in der Hauptstadt Tbilissi am Mittwoch
    das umstrittene Gesetz über “ausländische Einflussnahme” verabschiedet
    hat. Es sieht vor, dass sich unabhängige Organisationen und Medien, die
    zu mindestens 20 Prozent aus dem Ausland finanziert werden, als
    "Vertreter ausländischer Interessen" registrieren lassen müssen. Seit
    Wochen protestieren Menschen im Land gegen das Vorhaben der Regierung.
    Sie befürchten, dass die zunehmend autoritär auftretende
    Regierungspartei Georgischer Traum das Gesetz missbrauchen könnte – etwa
    um prowestliche Kräfte zu verfolgen und die Arbeit kritischer
    Organisationen zu verbieten. Maxim Kireev beobachtet für ZEIT ONLINE
    die Lage in Georgien. Im Podcast analysiert er, ob die Kritik vonseiten
    der EU etwas bewirken könnte.
    Lees meer

    Erstmals seit Kriegsausbruch zwischen Israel und der terroristischen
    Hamas hat Israel den Grenzübergang Eres im Norden des Gazastreifens
    wieder für Hilfslieferungen geöffnet. Zuletzt ist der internationale
    Druck auf Israel gewachsen, mehr Hilfslieferungen in den abgeriegelten
    Gazastreifen zu lassen. Denn weiter ist die humanitäre Lage im
    Gazastreifen katastrophal. Bereits Mitte März hatte das internationale
    Expertenkomitee der Integrated Food Security Phase Classification (IPC)
    gewarnt, dass im Norden des Gazastreifens eine Hungersnot unmittelbar
    bevorstehe. Seitdem haben die Warnungen nicht nachgelassen. Luisa
    Hommerich hat mit einem Team der ZEIT wochenlang über die Hungerlage im
    Gazastreifen recherchiert. Im Podcast ordnet sie ein, welche Probleme es
    nach wie vor bei den Hilfslieferungen gibt.

    Und sonst so? Ein etwas anderes Monster im Kinderzimmer

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Thema: Georgien

    Georgien: Georgiens Parlament billigt trotz Protesten …

  22. Update: Stimmungstest für britische Konservative

    2 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der konservativen Torypartei drohen bei den Kommunalwahlen in
    Großbritannien starke Verluste. Besonders die Wahl in der Hauptstadt
    London ist wichtig. Dort gilt Amtsinhaber Sadiq Khan von der
    sozialdemokratischen Labourpartei als klarer Favorit. Dessen Partei
    führt auch in vielen anderen Landesteilen die Umfragen an. Die Wahl gilt
    als Stimmungstest für die Parlamentswahl, die spätestens 2025 in
    Großbritannien ansteht. Was hat der konservative Premierminister Rishi
    Sunak bei einer Wahlniederlage zu befürchten? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Bettina Schulz, sie berichtet für ZEIT ONLINE aus
    Großbritannien.
    Lees meer

    Die islamistische Terrororganisation Hamas scheint ein
    Verhandlungsangebot Israels für einen Geiseldeal nicht annehmen zu
    wollen. Das berichten verschiedene Medien. Die Terrororganisation lehnt
    das Angebot ab, weil es keine Garantie für ein Ende des Krieges im
    Gazastreifen enthält. Bei den Vermittlungsversuchen in der ägyptischen
    Hauptstadt Kairo soll stattdessen lediglich eine Feuerpause im Gegenzug
    für die Freilassung von Geiseln angeboten worden sein. Wieso die Hamas
    zögert, das Angebot anzunehmen, weiß Steffi Hentschke, sie berichtet für
    ZEIT ONLINE aus dem Nahen Osten.

    Die Bundesministerien müssen bis heute dem Finanzministerium vorlegen,
    wie viel Geld sie für das kommende Jahr benötigen. Dabei dürfte der
    große Spardruck für Konflikte in der Regierungskoalition sorgen. Etwa 30
    Milliarden Euro müssen die Ministerien im Vergleich zu diesem Jahr
    einsparen, denn Finanzminister Christian Lindner will die Schuldenbremse
    einhalten. Lediglich das Verteidigungsministerium muss nicht sparen.

    Was noch? Tickets für die Fußball-EM werden vergeben – wer schnell ist,
    hat Erfolg!

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Pia Rauschenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    Kommunalwahlen in Großbritannien: Die Parteirebellen laue…

  23. Kann der Libanon syrische Geflüchtete aufhalten?

    2 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Europäische Union führt mit dem Libanon Gespräche über ein mögliches
    Abkommen, das Geflüchtete davon abhalten soll, in die EU zu gelangen.
    Insbesondere Zyperns Präsident Nikos Christodoulidis wirbt für eine
    solche Vereinbarung. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
    reist am Donnerstag mit Christodoulidis in den Libanon, um ein
    Finanzpaket vorzustellen, mit dessen Hilfe Flüchtlinge im Libanon
    bleiben sollen, statt in die EU zu reisen. Kann das Finanzpaket etwas
    bewirken? Diese und weitere Fragen beantwortet Stella Männer, sie
    berichtet für ZEIT ONLINE aus dem Libanon.
    Lees meer

    Flugzeuge können die estnische Stadt Tartu wegen Störungen im GPS-System
    nicht mehr anfliegen. Laut den EU-Mitgliedsstaaten Estland und Litauen
    soll Russland mit Störsendern für die Ausfälle verantwortlich sein. Seit
    dem russischen Angriff auf die Ukraine gibt es immer wieder Beschwerden
    über GPS-Störungen im Ostseeraum. Besonders Teile der baltischen
    Staaten, Polens, Südschwedens, aber auch Nordostdeutschlands sind immer
    wieder betroffen. Wie GPS-Systeme gestört werden können und wie die
    deutsche Bundeswehr auf solche Störangriffe vorbereitet ist, weiß Eva
    Wolfangel. Sie ist Redakteurin im Digitalressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Achtklässler rettet Schulbuspassagiere.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

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    Weitere Links zur Folge:

    Migration: Zyperns Präsident kündigt EU-Flüchtlingsabkommen mit Libanon
    an

    Migrationsabkommen mit Tunesien: Partner unter Schmerzen

    GPS-Satellitennavigation: Estland und Litauen werfen Russland gezielte
    GPS-Störmanöver vor

    Sanktionen gegen Russland: 500 Flugzeuge – einfach beschlagnahmt

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  24. Die EU brachte das Glück – und neue Probleme

    1 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    Am 1. Mai 2004 traten Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen,
    Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern der EU bei. Die
    Osterweiterung um die zehn ost- und mitteleuropäischen Länder war die
    größte in der Geschichte des Bündnisses. Seitdem der Beitritt vollzogen
    ist, hat sich für die Einwohnerinnen und Einwohner der neuen EU-Länder
    vieles verändert. Warum aber nicht alles besser geworden ist, erklärt
    Michael Thumann, Osteuropa-Experte und außenpolitischer Korrespondent
    der ZEIT.
    Lees meer

    Traditionell gehen heute am Tag der Arbeit in ganz Deutschland
    Hunderttausende Menschen auf die Straße, um für bessere
    Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Organisiert werden die
    Demonstrationen meist von Sozialdemokraten und Gewerkschaften. Bei den
    Demonstrationen von linksradikalen Gruppen kommt es immer wieder zu
    Ausschreitungen und Polizeigewalt. In diesem Jahr spaltet sich ihr
    Protest an der Haltung zum Nahostkonflikt. ZEIT- und ZEIT ONLINE-Autor
    Tom Kroll ordnet die Demonstrationen im Podcast ein und analysiert die
    Herausforderungen für die Polizei.

    Und sonst so? Wessen Gesicht suchen Sie am 1. Mai?

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion:Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Linksextremismus in Hamburg: Radikal anders

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  25. Update: Neue Eskalationsstufe im Columbia-Protest

    30 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Propalästinensische Studierende haben ein Gebäude der Columbia
    University in New York besetzt. Die Demonstrierenden fordern, dass die
    Universität ihre wirtschaftlichen Verbindungen nach Israel beendet. Eine
    Frist der Universitätsleitung, das Protestcamp zu räumen, ließen die
    Beteiligten verstreichen. Daraufhin hat die Universität gestern
    begonnen, Studierende, die am Protest teilnehmen, zu suspendieren.
    Lees meer

    Nachdem am Wochenende in Hamburg mehr als 1.000 Menschen an einer von
    Islamisten organisierten Demonstration teilgenommen haben, hat
    Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) mitgeteilt, Islamisten und
    Antisemiten konsequenter abzuschieben. Die Demonstration vom Wochenende
    hatten Anhänger der Gruppe Muslim Interaktiv organisiert. Christoph
    Heinemann aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT erklärt im Podcast, warum die
    Demonstration trotz verfassungsfeindlicher Propaganda nicht verboten
    wurde.

    Die EU-Kommission hat wegen mutmaßlicher Verstöße gegen EU-Recht ein
    Verfahren gegen Meta eröffnet. Sie wirft dem US-Konzern, zu dem auch
    Facebook und Instagram gehören, unter anderem vor, die Verbreitung von
    irreführender Werbung und Desinformationskampagnen in der EU nicht
    ausreichend zu bekämpfen.

    Der Internationale Strafgerichtshof (IGH) hat den Eilantrag Nicaraguas,
    der Deutschland Beihilfe zum Völkermord vorwirft, zurückgewiesen.
    Deutschland müsse die Rüstungsexporte nach Israel nicht stoppen,
    entschieden die höchsten UN-Richter in Den Haag.

    Was noch? Ein Reinheitsgebot für den Döner.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Gaza-Proteste: Demonstranten besetzen Gebäude der Columbia University in
    New York

    US-Universitäten: Dieser Protest zerstört sich selbst

    Studentenproteste in den USA: Zweierlei Maß

    Propalästinensische Demonstrationen in den USA: Ein neues 68?

    Islamismus in Hamburg: Seid wachsamer!

    Islamismus: Polizei…

  26. AfD: Geschlossene Reihen trotz steigender Nervosität

    30 april 2024 · 12 min

    Afspelen
    Offenbar soll sich die russische Regierung vor eineinhalb Jahren in
    einem Strategietreffen mit der Zukunft der AfD beschäftigt haben. Dabei
    sollen Regierungsvertreter Russlands ein "Manifest" für die Partei
    entworfen haben, berichtet der Spiegel. In einer Rede von Björn Höcke,
    die er Anfang Oktober 2022 in Gera gehalten hat, finden sich dem Bericht
    zufolge zentrale Inhalte des Manifests fast wortgleich wieder. Mariam
    Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie
    nervös die Partei angesichts der aktuellen Vorwürfe ist.
    Lees meer

    Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben sich zum Ziel gesetzt,
    bis Ende des Jahres ein globales Abkommen gegen Plastikmüll auf den Weg
    zu bringen. Die Verhandlungen für den Vertrag laufen bereits seit 2022,
    in den vergangenen Tagen gingen sie in der kanadischen Hauptstadt Ottawa
    in die nächste – und vorletzte – Runde. Fritz Habekuß aus dem Ressort
    Wissen der ZEIT analysiert im Podcast, welche Auswirkungen Plastik fürs
    Klima hat.

    Und sonst so? Lego-Suche vor der Küste Cornwalls

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Alternative für Deutschland: Die AfD vor Gericht

    Spiegel-Recherche: Alternative gegen Deutschland

    Geheimdienste: Bericht: Moskau soll AfD-Strategie geplant haben

    Abkommen gegen Plastikmüll: Was vom Plastik in die Luft geht

    Plastikmüll: Grüne Diplomatie

    Studie des kalifornischen Lawrence Berkeley National Laboratory: Climate
    Impact of Primary Plastic Production

    Plastik: Der gefährliche Müll

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    Und h…

  27. Update: Israel und die Hamas verhandeln über Feuerpause und Geisel-Deal

    29 april 2024 · 9 min

    Afspelen
    Eine Hamas-Delegation ist heute nach Kairo gereist, um über eine
    Feuerpause und einen von Israel vorgeschlagenen Geisel-Deal zu
    verhandeln. Sollte die Hamas dem Vorschlag zustimmen, könnte Israel von
    der geplanten Bodenoffensive in Rafah absehen. In der saudi-arabischen
    Hauptstadt Riad treffen sich im Rahmen des Weltwirtschaftsforums zudem
    die Außenminister mehrerer westlicher und arabischer Staaten, um
    zwischen den Konfliktparteien im Gaza-Krieg zu vermitteln.
    Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke ordnet im Podcast ein, was die
    Gespräche bringen könnten und warum Benjamin Netanjahu in seiner
    Regierung unter Druck steht.
    Lees meer

    Der schottische Regierungschef Humza Yousaf hat angekündigt, von seinem
    Amt zurückzutreten. Damit kommt er einem Misstrauensvotum der Opposition
    gegen ihn und die Regierung zuvor. Vergangene Woche hatte Yousaf die
    Koalition seiner Partei SNP mit den schottischen Grünen nach einem
    Streit über die Klimaziele der Regierung für gescheitert erklärt. Jochen
    Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, erklärt im Podcast,
    wie es in Schottland jetzt weitergeht.

    Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat nach fünftägiger Bedenkzeit
    angekündigt, weiter im Amt zu bleiben. Nachdem die rechte Gruppe Manos
    Limpias seiner Frau Begoña Gómez Korruption vorgeworfen hatte,
    verkündete Sánchez vergangene Woche überraschend, seinen Rücktritt in
    Erwägung zu ziehen. Die Korruptionsvorwürfe bezeichnete er als gezielte
    Kampagne, um ihn und seine Frau zu diskreditieren. ZEIT-ONLINE-Autorin
    Julia Macher analysiert, warum Sánchez ein Meister der Überraschungen
    ist.

    Was noch? 18-Jährige aufgepasst! Hier gibt's eine Entdeckungsreise durch
    Europa.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Israel und Gaza: Generalstabschef billigt Pläne zur Fortsetzung
    des Krieges

    Israel: Minister drohen Netanjahu für den Fal…

  28. Neun Reichsbürger hatten Putschpläne, jetzt stehen sie vor Gericht

    29 april 2024 · 12 min

    Afspelen
    Am Oberlandesgericht in Stuttgart beginnt der erste von drei Prozessen
    gegen Mitglieder eines mutmaßlichen Reichsbürgernetzwerkes um Heinrich
    XIII. Prinz Reuß, die im Dezember 2022 bei mehreren Razzien festgenommen
    wurden. Die Gruppe soll laut den Ermittlungen einen gewaltsamen Umsturz,
    die Beseitigung der Demokratie und die Wiedererrichtung des Deutschen
    Reiches von 1871 geplant haben. Was genau wird den Mitgliedern des
    Reichsbürgernetzwerkes vorgeworfen? Und wie gefährlich sind die
    Reichsbürger noch für Deutschland? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Martín Steinhagen, Autor im Ressort Investigative Recherche und Daten
    von ZEIT und ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    US-Medienberichten zufolge könnte Russlands Präsident Wladimir Putin den
    Tod des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny im Februar nicht selbst
    angeordnet haben. Das hat das Wall Street Journal am Samstag mit
    Berufung auf US-Geheimdienstinformationen in einer Recherche
    veröffentlicht. Am 16. Februar ist der Putinkritiker Alexej Nawalny in
    einem Straflager in Sibirien gestorben, die Umstände seines Todes sind
    bislang ungeklärt. Familienangehörige und Anhänger werfen der russischen
    Regierung unter Wladimir Putin Mord vor. Im Podcast ordnet Nils
    Markwardt, Redakteur im Ressort Kultur bei ZEIT ONLINE, die
    Informationen der US-Geheimdienste zum Tod des Oppositionspolitikers
    ein.

    Und sonst so? Steine als Haustiere.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Reichsbürger: Was die Gruppe um Prinz Reuß so gefährlich machte

    Reichsbürger: Rechter Traum vom Kaiserreich

    Reichsbürgernetzwerk: Prinz Reuß soll Kontakt zu russischen Nachtwölfen
    gehabt haben

    Alexej Nawalny: Ein Mord aus vorauseilendem Gehorsam ist denkbar

    Opposition in Russland: "Das andere Russland, es existiert"

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können S…

  29. Wie Lindner die FDP aus der Krise führen will

    28 april 2024 · 10 min

    Afspelen
    Zum Auftakt des FDP-Parteitags in Berlin hat Christian Lindner seine
    Rede ganz und gar einem Schlagwort gewidmet, der "Wirtschaftswende".
    Dahinter steht Lindners Zwölf-Punkte-Plan für mehr Wirtschaftswachstum,
    den der Parteitag per Leitantrag beschließen soll. Im Zwölf-Punkte-Plan
    vorgesehen sind unter anderem eine Reform des Bürgergelds, die
    Abschaffung der Rente mit 63 und des Solidaritätszuschlags sowie
    steuerliche Vorteile für Überstunden. Die Koalitionspartner übten in den
    vergangenen Tagen deutliche Kritik an dem Vorstoß. Beobachter
    spekulieren seitdem erneut über einen bevorstehenden Bruch der Ampel.
    Könnte es nach diesem Parteitag so weit kommen? Ferdinand Otto berichtet
    für ZEIT ONLINE vom FDP-Parteitag in Berlin. Im Podcast analysiert er,
    wie weit Christian Lindner für die Wirtschaftswende gehen will.
    Lees meer

    Seit zwei Wochen protestieren Menschen in Tbilissi gegen die georgische
    Regierung. Ihre Forderung: "Nein zu Russland, nein zum russischen
    Gesetz." Gemeint ist das umstrittene "Agenten-Gesetz", das die
    Regierungspartei Georgischer Traum bereits in einer ersten Lesung durchs
    Parlament gebracht hat. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass
    sich unabhängige Organisationen und Medien, die zu mindestens 20 Prozent
    aus dem Ausland finanziert werden, als "Vertreter ausländischer
    Interessen" registrieren lassen müssen. Was steht für Georgiens
    Demokratie gerade auf dem Spiel? Maxim Kireev beobachtet die Proteste
    für ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, ob die Angst vor russischen
    Verhältnissen in Georgien berechtigt ist.

    Und sonst so? Die konservierte Bibliothek des Lucius Calpurnius Piso
    Caesonius

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Henrike Hartmann und Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    FDP-Parteitag: Ja, nein, vielleicht

    FDP-Parteitag: Christian Lindner fordert Abschaffung des
    Solidaritätszuschlags

    Ampelkoalition: FDP-Präsidium beschließt 12-Punkte-Plan für
    Wirtschafts…

  30. Wie China in Deutschland spioniert

    27 april 2024 · 13 min

    Afspelen
    Die AfD hält an ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian
    Krah, trotz Spionagevorwürfen fest. Krahs Mitarbeiter aus dem
    EU-Parlament, Jian G., sitzt wegen des Verdachts, für den chinesischen
    Geheimdienst spioniert zu haben, in Untersuchungshaft. Krah kündigte am
    Mittwoch an, seinen Mitarbeiter zu kündigen, wies ein persönliches
    Fehlverhalten aber von sich. Am Samstag startet die AfD mit einer
    Auftaktveranstaltung in ihren Europawahlkampf. Spitzenkandidat Krah wird
    an der Veranstaltung aufgrund der Vorwürfe aber nicht teilnehmen.
    Inzwischen gibt es auch Vorermittlungen gegen Krah selbst. Auch gegen
    Petr Bystron, Platz zwei auf der AfD-Liste für das EU-Parlament, gibt es
    Vorwürfe. Laut Medienberichten hat der tschechische Geheimdienst
    Informationen darüber, dass Bystron mit dem prorussischen Netzwerk
    "Voice of Europe" in Verbindung stehen und darüber auch Zahlungen aus
    Russland erhalten haben soll. Wie nehmen andere Staaten, wie China, in
    Deutschland Einfluss? Und wie kann sich Deutschland davor schützen?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Mareike Ohlberg. Sie ist
    China-Expertin beim German Marshall Fund.
    Lees meer

    In den USA ist das Vogelrippe-Virus in mehreren Kuhherden nachgewiesen
    worden. Seit März sind mehrere Farmen in Texas, Kansas und New Mexico
    betroffen. US-Behörden haben inzwischen auch in pasteurisierter Milch
    Genspuren des Erregers gefunden, was darauf schließen lässt, dass der
    Ausbruch weit größer sein dürfte als bisher angenommen. Die Funde
    alarmieren Wissenschaftler, da das ursprünglich auf Vögel spezialisierte
    Virus damit auf einen weiteren Wirt übergesprungen ist, der zudem eng
    mit dem Menschen zusammenlebt. Bisher hatten sich vor allem Säugetiere
    in der Wildnis wie Seeelefanten immer wieder mit dem Virus infiziert.
    Ein Mitarbeiter einer Kuhfarm soll sich bereits angesteckt haben,
    dennoch stuft die US-amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC das Risiko
    für menschliche Infektionen weiterhin als niedrig ein. Ob die
    Vogelgrippe damit ein Stück nähe…

  31. Spezial: Overtourism in Venedig – Das Paradies hat seinen Preis

    27 april 2024 · 28 min

    Afspelen
    Zehntausende Touristen strömen jeden Tag nach Venedig. Sie tummeln sich
    auf den kleinen Brücken und zwängen sich durch die engen Gassen. Im
    Durchschnitt bleiben die Besucher zwei Nächte in der Lagunenstadt, wobei
    die meisten noch am selben Tag auf die Kreuzfahrtschiffe zurückkehren.
    Die Venezianer protestieren schon seit Jahren gegen den so genannten
    "Overtourism". Und endlich scheinen sie vom Rathaus erhört worden zu
    sein. Seit dem 25. April müssen Tagestouristen 5 Euro zahlen, um das
    Centro Storico, die Altstadt von Venedig, zu betreten. Zunächst nur an
    29 ausgewählten Tagen, dann generell ab 2025. Man sollte meinen, dass
    ein kollektiver Seufzer der Erleichterung von Dorsoduro bis Castello zu
    hören wäre. Das Gegenteil ist der Fall: Die überwiegende Mehrheit der
    Einwohner ist entschieden gegen die Maßnahme. Denn es ist unklar, was
    mit den Einnahmen geschehen soll. Und weil der geringe Betrag kaum
    jemanden von einem Besuch abhalten dürfte.
    Lees meer

    So wie in Venedig, ist Massentourismus auch in anderen Städten ein
    Problem. Doch wie kann ihm begegnet werden? Und wie lebt es sich
    eigentlich in einer Stadt, in der es mehr Gästebetten als Einheimische
    gibt? Um diese Fragen in einer neuen Podcast-Spezialfolge von "Was
    jetzt?" zu beantworten, war Elise Landschek vor Ort unterwegs. Sie hat
    mit Venezianern wie dem 78-jährigen Franco Migliori gesprochen, der fast
    sein ganzes Leben hier verbracht hat und sich in seiner Heimat manchmal
    wie ein "Lachs, der gegen den Strom schwimmt" fühlt. Mit Stadtrat
    Michele Zuin, der an dem neuen Ticketsystem festhält, "weil Venedig den
    Tourismus braucht". Und sie hat Jan van der Borg von der Universität
    Ca'Foscari getroffen, der sich in seiner Forschung mit dem Übertourismus
    beschäftigt. Er sagt: Die Stadt weiß nicht, was sie sein will.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Fabian Scheler, Helena Schmidt und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Almut Siefert, Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@ze…

  32. Update: Ist der Atom-Skandal nach der Sondersitzung verpufft?

    26 april 2024 · 10 min

    Afspelen
    In einer Sondersitzung des Bundestagsausschusses für Klimaschutz und
    Energie wurde heute über die Manipulationsvorwürfe gegen
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und
    Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) beraten. Laut einem Bericht
    des Magazins Cicero sollen im Frühjahr 2022 in beiden Ministerien
    interne Bedenken zu dem für Jahresende geplanten Atomausstieg
    zurückgehalten worden sein. Habeck hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Wie
    es in der Sache weitergeht, ordnet Michael Schlieben, politischer
    Korrespondent von ZEIT ONLINE, ein.
    Lees meer

    Der Bundesrat hat einer Regelung zugestimmt, um eine bundesweite
    Bezahlkarte für Asylbewerberinnen und Asylbewerber einzuführen. Die
    rechtliche Grundlage hatte der Bundestag vor knapp zwei Wochen
    beschlossen. Länder und Kommunen können nun selbst entscheiden, ob sie
    die Bezahlkarte nutzen wollen. Mit der Bezahlkarte soll verhindert
    werden, dass Geld ins Ausland, etwa an Schleuser, gelangt.
    Sozialverbände kritisieren, dass Asylbewerberinnen und Asylbewerber
    durch die Bezahlkarte gegängelt und diskriminiert werden könnten.

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein französischer
    Amtskollege Sébastien Lecornu haben sich darauf geeinigt, bis 2040
    gemeinsam einen hochmodernen Panzer zu bauen. Das neue Landkampfsystem
    soll mit künstlicher Intelligenz ausgestattet werden.

    Was noch? Wer ist der Tübinger Blumenkavalier?

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Atomausstieg: Robert Habeck weist Vorwürfe zu verschobenem Atomausstieg
    zurück

    Unionsfraktion: CDU-Politiker halten Angaben zum Atomausstieg für
    unzureichend

    Atomausstieg: News und Infos

    Asylbewerber: Bundesrat stimmt Einführung von Bezahlkarte zu

    Bezahlkarte für Geflüchtete: Bundestag schafft Grundlage für die
    Bezahlkarte für Asylbewerber

    Main Ground Combat System: Deutschland und Frankreich wollen geme…

  33. Klimagesetz: Eilantrag gescheitert, Abstimmen erlaubt

    26 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am Freitag soll im Bundestag über die Reform des Klimaschutzgesetzes
    abgestimmt werden. Doch der Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann (CDU)
    hat das Bundesverfassungsgericht eingeschaltet, um die Abstimmung zu
    stoppen. Der Vorwurf Heilmanns: Die Ampel weiche Klimaziele auf.
    Außerdem sei das Verfahren zu schnell, die Abgeordneten bräuchten mehr
    Zeit, alles zu prüfen. Er hat eine Entscheidung bis Freitag, neun Uhr,
    beantragt. Am Donnerstagabend wies das Bundesverfassungsgericht den
    Eilantrag jedoch ab. Damit kann wie geplant über das Gesetz abgestimmt
    werden. Elena Erdmann ist Wissenschafts- und Datenjournalistin bei ZEIT
    ONLINE. Im Podcast erklärt sie, was das Gesetz genau beinhaltet und
    warum es Umweltverbände kritisieren.
    Lees meer

    Nachdem letzte Woche das US-Repräsentantenhaus der USA Hilfen für die
    Ukraine gebilligt hatte, hat Anfang dieser Woche nun auch der Senat
    zugestimmt. 61 Milliarden US-Dollar umfassen die Hilfen. Präsident Joe
    Biden hat das Gesetzespaket am Mittwoch unterzeichnet und schnelle
    Lieferungen versprochen. Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj bedankte
    sich auf X für die "lebenswichtige Hilfe". Olivia Kortas berichtet für
    ZEIT und ZEIT ONLINE aus der Ukraine. Im Podcast erklärt sie, was die
    aktuellen Hilfen konkret für den Kampf der Ukraine bedeuten.

    Und sonst so: Dank seiner empathischen Mitelefanten kann Long'uro auch
    rüssellos überleben.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Thomas Heilmann: CDU-Politiker will Klimaschutzreform vor
    Verfassungsgericht stoppen

    Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj bedankt sich für
    "lebensrettende" US-Militärhilfe

    Ukraine: US-Kongress billigt Milliardenhilfen für die Ukraine

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  34. Update: Ist Sánchez Rücktrittsankündigung Kalkül?

    25 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Wegen einer Korruptionsanzeige gegen seine Ehefrau erwägt der spanische
    Ministerpräsident Pedro Sánchez einen Rücktritt von seinem Amt. Der
    Sozialdemokrat sieht sich von der politischen Rechten schikaniert, denn
    die Anklage stammt von einer Organisation, die rechtsextremen Kreisen
    nahe stehen soll. Julia Macher, Autorin für ZEIT ONLINE in Spanien,
    berichtet über die Reaktionen der Opposition auf die Ankündigung des
    Ministerpräsidenten und die Ziele der rechten Gruppe Manos Limpias.
    Lees meer

    In den USA entscheidet das Oberste Gericht an diesem Donnerstag, ob ein
    US-Präsident Immunität gegen Strafverfolgung für sein Handeln während
    der Amtszeit genießt. In der US-Verfassung ist die Frage noch ungeklärt,
    denn vor Donald Trump war kein ehemaliger US-Präsident bisher
    strafrechtlich angeklagt worden. Was bei der Entscheidung des Supreme
    Courts auf dem Spiel steht, ordnet Jurist und ZEIT-ONLINE-Autor Martin
    Klingst im Podcast ein.

    Am 7. Oktober hat die palästinensische Terrororganisation Hamas bei
    ihrem Angriff auf Israel mehr als 240 Menschen entführt, auch den
    24-jährigen Hersh Goldberg-Polin. 201 Tage nach dem Überfall hat die
    Hamas eine Videobotschaft des jungen Mannes veröffentlicht. Wann und
    unter welchen Umständen das Video entstanden ist, bleibt unklar. Die
    Videobotschaft hat in Israel erneut Proteste für die Freilassung der
    Geiseln ausgelöst.

    Was noch? Trendige Crookies oder traditionelle Babkas

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nach Anzeige gegen Ehefrau: Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez lässt
    Amtsgeschäfte ruhen

    Rechtsruck in der EU: Rechtsruck? Welcher Rechtsruck?

    Laurence Tribe: "Wenn Trump davonkommt, ist unser System nicht mehr
    rechtsstaatlich"

    Anklagen: Was Donald Trump vor Gericht droht

    Prozess gegen Donald Trump: In diesem Raum bestimmt der Rechtss…

  35. Deutschland und die Türkei nähern sich an

    25 april 2024 · 12 min

    Afspelen
    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine Reise in die Türkei
    abgeschlossen. Steinmeier betonte auf seiner Reise immer wieder die
    Verbundenheit zwischen Deutschland und der Türkei. Zudem sprach
    Steinmeier mit türkischen Oppositionspolitikern, wie dem Bürgermeister
    Istanbuls, Ekrem Imamoğlu. Präsident Recep Tayyip Erdoğan besuchte
    Steinmeier erst am Mittwoch – seinem letzten Reisetag. Was hat
    Steinmeier in der Türkei erreicht? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent für ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    An den Universitäten in den USA haben sich die propalästinensischen
    Demonstrationen ausgeweitet. Dabei ist es nach antisemitischen
    Straftaten zu rund 100 Verhaftungen gekommen. Besonders die
    Universitäten der Ostküste sind betroffen. Die Studierenden protestieren
    gegen das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen und werfen
    Israel teilweise einen Genozid an den Palästinensern vor. Dabei fallen
    immer wieder antisemitische Parolen. Wie aufgeheizt ist die Stimmung an
    den Hochschulen? Und wie gehen die Universitäten selbst damit um? Diese
    und weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Venedig verlangt von Tagestouristen künftig Eintritt.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Frank-Walter Steinmeier: Den Spieß umgedreht

    Türkei-Besuch des Bundespräsidenten: Erdoğan zuletzt

    Nahostkonflikt: US-Unis wegen Gaza-Krieg im Ausnahmezustand

    Antisemitismus in den USA: Angst auf dem Campus

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  36. Update: Wahlkampf ohne Spitzenkandidat

    24 april 2024 · 10 min

    Afspelen
    "Ich bin und bleibe Spitzenkandidat": Der AfD-Europaabgeordnete
    Maximilian Krah bleibt trotz der schweren Vorwürfe gegen seinen
    langjährigen Mitarbeiter Nummer eins auf der AfD-Liste für die
    Europawahl im Juni. Sein Mitarbeiter sitzt inzwischen in
    Untersuchungshaft. Der Verdacht, der zu seiner Verhaftung in der Nacht
    zum Dienstag führte: Spionage für chinesische Geheimdienste – und zwar
    direkt aus dem Europäischen Parlament. Nach einem Krisengespräch mit den
    Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla sagte Krah: Um den Wahlkampf
    und das Ansehen der AfD nicht zu belasten, habe er mit der Parteispitze
    vereinbart, nicht am bevorstehenden Wahlkampfauftakt in Donaueschingen
    teilzunehmen. Tilman Steffen berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über
    die AfD. Im Podcast ordnet er ein, wie glaubwürdig diese Art der
    Schadensbegrenzung sein kann.
    Lees meer

    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die
    Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft für das laufende Jahr auf
    0,3 Prozent angehoben. Bei der Vorstellung der Frühjahrsprojektion der
    Bundesregierung zeigte er sich zuversichtlich: Die Anzeichen für eine
    konjunkturelle Aufhellung hätten sich vor allem in den vergangenen
    Wochen deutlich verstärkt, eine "allmähliche Erholung der Wirtschaft"
    sei erkennbar. Das alles sei aber "kein Grund, nicht weiter hart an der
    Wettbewerbsfähigkeit zu arbeiten", sagte Habeck.

    Außerdem im Update: Ab dem 1. Juli erhalten Rentnerinnen und Rentner in
    Deutschland 4,57 Prozent mehr Geld.

    Was noch? Milliardenbusiness: Sandwich ohne Kruste

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Maximilian Krah: Schampus-Max und die Chinesen

    Spionageverdacht gegen Mitarbeiter: Maximilian Krah bleibt
    AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl

    Europawahl: 2024 wählt Europa wieder

    Spionageverdacht: Mitarbeiter von AfD-Spitzenkandidat Krah laut
    Berichten in U-Haft

    M…

  37. Deutschlands mühsamer Kampf gegen Finanzbetrug

    24 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Zehn Jahre lang spielte Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker eine zentrale
    Rolle bei den Ermittlungen zu Cum-Ex-Geschäften – also jenen
    Steuertricks, mit denen der deutsche Staat um eine zweistellige
    Milliardensumme betrogen wurde. Jetzt ist sie überraschend
    zurückgetreten. Die 50-Jährige verlässt die Justiz, um die
    Geschäftsführung der Nichtregierungsorganisation Finanzwende zu
    übernehmen. Zum Abschied sagte sie in einem ARD-Interview, das deutsche
    Justizsystem gehe nicht entschieden genug gegen Finanzkriminalität vor.
    Was ist dran an der Kritik? Und warum ist der Kampf gegen Finanzbetrug
    für Staaten so schwierig? Darüber spricht Jannis Carmesin im Podcast mit
    Ingo Malcher aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
    Lees meer

    Das linkskonservative Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) wird bei der
    Europawahl im Juni zum ersten Mal bei einer Wahl antreten. Am Mittwoch
    stellt die Partei ihre Wahlkampagne vor, bei der sie vom
    Ex-Linkenpolitiker Fabio De Masi und dem ehemaligen
    SPD-Oberbürgermeister von Düsseldorf, Thomas Geisel, angeführt werden
    wird. Im Podcast zieht Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT
    ONLINE eine Zwischenbilanz: Wo steht die BSW dreieinhalb Monate nach
    ihrer Gründung, organisatorisch und in den Umfragen. Und mit welchen
    Themen will sie bei der EU-Wahl punkten?

    Und sonst so? Ein Mann wird zweimal betrunken am Steuer erwischt – ohne
    einen Tropfen Alkohol zu sich genommen zu haben.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Mathias Peer und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Thema: Bündnis Sahra Wagenknecht

    Thema: Cum-Ex

    Anne Brorhilker: Chefermittlerin im Cum-Ex-Skandal kündigt

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  38. Update: AfD-Assistent – und offenbar nebenbei China-Agent

    23 april 2024 · 9 min

    Afspelen
    Erneut geraten die Spitzenkandidaten der AfD für die Europawahl und ihr
    Umfeld in den Verdacht dubioser Netzwerke. Ein enger Vertrauter und
    langjähriger Mitarbeiter des AfD-Europaabgeordneten Maximilian Krah ist
    in der Nacht zum Dienstag wegen Spionageverdachts verhaftet worden. Nach
    Informationen der ZEIT soll dieser Mitarbeiter jahrelang für China
    spioniert haben – und zwar direkt aus dem Europäischen Parlament. Der
    Vorgesetzte des Beschuldigten, Maximilian Krah, sagt, er habe erst durch
    die Medien von der Festnahme erfahren und sei überrascht. Christian
    Fuchs ist Autor im Ressort Investigative Recherche und Daten von ZEIT
    und ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, welche Folgen die Festnahme
    für den Europawahlkampf der AfD haben könnte.
    Lees meer

    Wäre kommenden Sonntag Bundestagswahl, würden sehr viele junge Menschen
    in Deutschland offenbar die AfD wählen. Das ist das Ergebnis der
    diesjährigen Studie "Jugend in Deutschland". Die Ergebnisse basieren auf
    einer repräsentativen Onlinebefragung von 2.042 Personen zwischen 14 und
    29 Jahren. Von den Befragten, die wählen wollen, würden demnach 22
    Prozent für die AfD stimmen. Vor zwei Jahren gaben nur neun Prozent an,
    diese Partei wählen zu wollen. Die Autoren der Studie sprechen von einem
    "deutlichen Rechtsruck" bei der jungen Generation in Deutschland. Wie
    kommen diese aktuellen Partei-Präferenzen unter jungen Menschen
    zustande? Martin Hogger aus dem Ressort junge Angebote bei ZEIT ONLINE
    ordnet die Zahlen im Podcast ein.

    Außerdem im Update: Bei der Überquerung des Ärmelkanals sind laut
    französischen Medienberichten fünf Geflüchtete ums Leben gekommen.

    Was noch? Beliebte Zweitkarriere für Ex-NBA Spieler: Winzer

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Maximilian Krah: Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten Maximilian Krah
    festgenommen

    Petr Bystron: Neue Indizien belasten…

  39. Kleinerer Bundestag, großer Streit

    23 april 2024 · 14 min

    Afspelen
    Das Bundesverfassungsgericht verhandelt seit diesem Dienstag über das
    neue Wahlrecht, das die Ampelkoalition im vergangenen Jahr gegen den
    Widerstand von Union und Linkspartei beschlossen hat. Durch die Reform
    würde sich der Bundestag nach der nächsten Wahl verkleinern – auf
    maximal 630 Abgeordnete. Überhangs- und Ausgleichsmandate sowie die
    Grundmandatsklausel fallen dafür weg. Vor allem die CSU und die Linke
    sehen sich durch die Reform im Nachteil. Mit ihren Fraktionen, der
    bayerischen Staatsregierung, einzelnen Bundestagsabgeordneten der Linken
    und mehr als 4.000 Privatpersonen sind beide Parteien vor das
    Bundesverfassungsgericht gezogen. Um welche Kritikpunkte es dabei geht,
    weiß Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT. Im Podcast
    ordnet er ein, wie wahrscheinlich es ist, dass die Reform jetzt noch
    gekippt wird.
    Lees meer

    Die USA planen offenbar erstmals Sanktionen gegen eine Einheit des
    israelischen Militärs – und zwar wegen des Verdachts auf
    Menschenrechtsverletzungen. Laut Informationen des US-Nachrichtenportals
    Axios handelt es sich um die ultraorthodoxe Militäreinheit Netzah
    Jehuda, die über längere Zeit im Westjordanland stationiert war. Der
    Gruppe wird vorgeworfen, bereits vor Ausbruch des Krieges im vergangenen
    Oktober Menschenrechtsverletzungen an der palästinensischen Bevölkerung
    begangen zu haben. Martin Klingst berichtet für ZEIT ONLINE über die
    Lage in Nahost. Im Podcast analysiert er, welche Bedeutung dieser
    Schritt der USA haben würde.

    Und sonst so? Wie kreativ können Zeitkapseln sein?

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Wahlrecht: Wahlrechtsreform in Deutschland

    Wahlrecht: Bundestag beschließt umstrittene Wahlrechtsreform

    Parteien: Söder: Wahlrecht verfassungswidrig

    Änderung des Bundestagswahlrechts: Unionsfraktion klagt in Karslruhe
    gegen Wahlrechtsänderung

    Na…

  40. Update: Ein israelischer Militär zieht Konsequenzen für den 7. Oktober

    22 april 2024 · 10 min

    Afspelen
    Im Dezember 2023 wurde klar, dass das israelische Militär von den
    Angriffsplänen der Hamas wusste, sie aber nicht ernst nahm. Die New York
    Times berichtete damals von einem Papier mit dem Decknamen
    "Jericho-Mauer", was den israelischen Sicherheitsbehörden vorlag und
    Hinweise auf den Anschlag enthielt. Das hat jetzt erste personelle
    Konsequenzen. Aharon Haliva, der Direktor des israelischen
    Militärgeheimdienstes, tritt zurück. Um die Fehler aufzuklären, fordert
    er selbst einen staatlichen Untersuchungsausschuss. Holger Stark ist
    stellvertretender Chefredakteur und leitet das Ressort investigative
    Recherche und Daten bei ZEIT und ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein,
    was der Rücktritt von Haliva bedeutet.
    Lees meer

    "Deutschland braucht eine Wirtschaftswende", heißt es auf der
    FDP-Website zum Beschluss eines umstrittenen 12-Punkte-Plans, den das
    Parteipräsidium verabschiedet hat. Der Plan sieht unter anderem eine
    Reform des Bürgergelds und die Abschaffung der Rente mit 63 vor. Die SPD
    ist wenig begeistert. Warum der Plan so kontrovers ist, weiß Lisa
    Caspari. Sie ist Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE und erklärt, ob es
    sich bei dem Plan der FDP womöglich um ein politisches Déjà-vu handelt.

    Außerdem im Update:

    In Düsseldorf und Bad Homburg wurden insgesamt drei deutsche
    Staatsbürger wegen Spionageverdachts festgenommen. Sie seien verdächtig,
    für einen chinesischen Geheimdienst tätig zu sein.

    Im Cum-Ex-Steuerskandal hat die führende Ermittlerin Anne Brorhilker
    gekündigt. Das bestätigte auch die Generalstaatsanwaltschaft. Sie leitet
    die Hauptabteilung der Cum-Ex-Ermittlungen.

    Was noch? In dem Videoformat "Boy Room" zeigt Rachel Coster, wie Männer
    in ihren Mittzwanzigern in New York hausen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Hamas-Angriff vom 7. Oktober: Direktor des israelischen
    Militärgeheimdienstes tritt zurück

    Liveb…

  41. Waffen, Munition – und ein Signal an die Nato

    22 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Seit einem halben Jahr haben die USA als wichtigster Verbündeter der
    Ukraine keine Militärhilfe mehr an das angegriffene Land freigegeben.
    Teile der Republikaner im US-Repräsentantenhaus hatten die Unterstützung
    blockiert. Am Samstag billigte die Mehrheit der Abgeordneten schließlich
    ein Hilfspaket in Höhe von 61 Milliarden US-Dollar für Waffensysteme und
    Munition. Doch wie schnell wird die Hilfe dort ankommen? Und hat es das
    Potenzial, die Dynamik des Krieges zu verändern? Antworten auf diese
    Fragen weiß Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent von
    ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Donald Trump steht seit vergangener Woche im Schweigegeldprozess vor
    einem New Yorker Gericht, für den heutigen Montag werden die
    Eröffnungsplädoyers erwartet. Im Zuge des Präsidentschaftswahlkampfes
    2016 hatte Trump über seinen damaligen Rechtsberater Michael Cohen
    130.000 US-Dollar Schweigegeld an die Pornodarstellerin Stormy Daniels
    gezahlt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Fälschung von
    Geschäftsunterlagen vor. Er habe die Zahlungen als Anwaltskosten
    deklarieren lassen, obwohl sie de facto Wahlkampfausgaben waren. Im
    Podcast spricht ZEIT-Redakteurin Kerstin Kohlenberg über die Strategie
    der Verteidigung und Trumps Chancen, aus dem Prozess als Sieger
    hervorzugehen. Außerdem geht es um die Frage, wie sich der Prozess auf
    Trumps erneute Präsidentschaftskandidatur im kommenden US-Wahlkampf
    auswirken könnte.

    Und sonst so? Frank-Walter Steinmeier besucht die Türkei - mit
    Dönerspieß im Gepäck.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Clara Löffler und Mathias Peer

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukraine-Hilfe: Welcher Nachschub jetzt kommt

    Prozess gegen Trump: Politik als Porno

    Schweigegeldprozess: Dieser Prozess wird für Trump unangenehm

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    Und falls Si…

  42. Habecks Ukraine-Versprechen

    21 april 2024 · 12 min

    Afspelen
    Wirtschaftsminister Robert Habeck ist das zweite Mal in seiner Funktion
    als Minister und Vizekanzler in die Ukraine gereist. Im Rahmen seiner
    Reise forderte er die Verbündeten der Ukraine auf, mehr Waffen zu
    liefern. Jana Hensel ist Wirtschaftsredakteurin für ZEIT ONLINE und hat
    den Minister in die Ukraine begleitet. Sie hat einen unverbrüchlich an
    der Seite der Ukraine stehenden Habeck erlebt. Wie viel Rückhalt Habeck
    mit seinen Forderungen in der Ampelkoalition hat und wieso er der
    Ukraine keine neuen konkreten Hilfen zugesagt hat, ordnet sie im Podcast
    ein.
    Lees meer

    Gelsenkirchen ist die erste Kommune Deutschlands, in der E-Scooter
    verboten sind. Weil es immer wieder zu Unfällen mit den elektrischen
    Tretrollern kommt, verlangt die Stadt von den Anbietern, dass sich
    Nutzer mit ihrem Führerschein oder Personalausweis auf den Apps
    eindeutig identifizieren. Im Zweifelsfall sollen dann Ermittlungen gegen
    die Fahrer möglich sein. Die Anbieter Bolt und Tier reichten gegen die
    Maßnahme Eilanträge ein. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gab der
    Stadt in einem Eilverfahren jedoch recht. Wie sinnvoll so ein
    E-Scooter-Verbot ist, weiß Sören Götz. Er ist Redakteur für Mobilität
    bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Was beim Uber-Fahren alles verloren wird.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    E-Scooter: Warum nicht gleich auch Autos verbieten?

    Tier und Bolt: Gelsenkirchen verbietet als erste Stadt E-Scooter

    Robert Habeck in der Ukraine: Er bleibt ihr treu

    Besuch in Kiew: Habeck verspricht Ukraine weitere Unterstützung
    Deutschlands

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  43. Spezial: Ein Jahr Krieg im Sudan

    20 april 2024 · 27 min

    Afspelen
    Der Krieg im Sudan hat sich diese Woche zum ersten Mal gejährt. Seit dem
    15. April 2023 kämpfen die sudanesischen Streitkräfte (SAF) gegen die
    paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF). Die Generäle der beiden
    Gruppen konkurrieren um die Macht im Land. De-facto-Staatschef Abdel
    Fattah Burhan führt die SAF an, sein bisheriger Stellvertreter Mohammed
    Hamdan Daglo kommandiert die RSF. Sie bekämpfen sich ohne jegliche
    Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. 25 Millionen Menschen brauchen laut
    Angaben der UN Nothilfe. 18 Millionen Menschen leiden akut Hunger, über
    ein Viertel von ihnen lebensbedrohlich. Das Welternährungsprogramm
    spricht von der größten Hungerkrise der Welt. Mehr als zehn Millionen
    Menschen befinden sich außerdem innerhalb des Sudan und in den
    Nachbarländern auf der Flucht.
    Lees meer

    Anders als die Kriege in der Ukraine oder in Nahost hat der Krieg im
    Sudan in den vergangenen Monaten kaum Beachtung der internationalen
    Gemeinschaft gefunden. Eine Geberkonferenz, die diese Woche am Jahrestag
    des Kriegsbeginns in Paris stattgefunden hat, sollte das ändern. Zwei
    Milliarden Euro an Hilfen haben die Geberländer bei der Konferenz
    zugesichert. Reicht das aus, um die Situation der Sudanesinnen und
    Sudanesen zu verbessern? Und wie gelangt die Hilfe zu den Menschen in
    Not, in einem Land, das von Gruppen beherrscht wird, die Versorgungswege
    blockieren und Hunger als Waffe einsetzen?

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Constanze Kainz und Elise Landschek

    Recherche und Mitarbeit: Julian Sadeghi und Paulina Kraft

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  44. Was wir über die mutmaßlichen russischen Spione wissen

    20 april 2024 · 12 min

    Afspelen
    Im bayerischen Bayreuth sind am Mittwoch zwei mutmaßliche Spione
    festgenommen worden. Sie sollen im Auftrag des russischen Geheimdienstes
    mögliche Ziele für Sprengstoffanschläge ausgekundschaftet haben. Ihr
    Plan sei es gewesen, so die Bundesanwaltschaft, “die aus Deutschland der
    Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg geleistete militärische
    Unterstützung zu unterminieren”. Was sonst noch über den Fall bekannt
    ist, erzählt Karsten Polke-Majewski aus dem Investigativressort von ZEIT
    und ZEIT ONLINE im Podcast.
    Lees meer

    Im Sommer 2017 beschlagnahmten italienische Behörden das
    Seenotrettungsschiff "Iuventa" im Hafen von Lampedusa. Die
    Staatsanwaltschaft warf den Besatzungsmitgliedern vor, mit Schmugglern
    zusammengearbeitet zu haben, um Geflüchtete von Libyen nach Italien zu
    bringen. Nach sechs Jahren ist der Prozess am Freitag zu Ende gegangen.
    Wie das Gericht entschieden hat und welche Bedeutung das Urteil für die
    Seenotrettung insgesamt hat, weiß Almut Siefert. Sie hat den Prozess aus
    Italien für ZEIT ONLINE verfolgt.

    Und sonst so? Ein neuer Propagandasong feiert den nordkoreanischen
    Diktator Kim Jong Un als “freundlichen Vater”. Musikvideo inklusive.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Pia Rauschenberger und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mathias Peer und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Festnahmen in Bayern: Was über die mutmaßlichen russischen Spione
    bekannt ist

    Seenotrettung: Italien stellt Verfahren gegen "Iuventa"-Seenotretter ein

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  45. Update: War das der Gegenschlag?

    19 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    In der Nähe der iranischen Großstadt Isfahan hat es in der Nacht auf
    Freitag Explosionen gegeben. US-amerikanische Sender berichteten, Israel
    habe mit Raketen Ziele innerhalb des Irans angegriffen. Iranische
    Regierungsvertreter widersprachen jedoch: Einen Raketenangriff habe es
    nicht gegeben. Die iranische Flugabwehr habe über der Großstadt
    lediglich drei Drohnen abgeschossen, die aus dem Inneren des Iran
    gestartet worden seien. Ob es sich bei dem Vorfall schon um die Reaktion
    Israels auf den jüngsten Raketenangriff des Irans handelt, weiß Michael
    Thumann. Er ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Der Nato-Ukraine-Rat berät heute darüber, wie die Ukraine besser vor
    Luftangriffen Russlands geschützt werden kann. Der ukrainische Präsident
    Selenskyj hatte nach einem weiteren heftigen Luftangriff am Mittwoch ein
    stärkeres Engagement der Verbündeten gefordert. Deutschland plant
    bereits, ein weiteres Patriot-Flugabwehrsystem an die Ukraine zu
    liefern. Wichtig ist vor allem die Unterstützung aus den USA. Dort
    scheint sich die Blockade der Republikaner bei den Ukrainehilfen gerade
    zu lockern.

    Außerdem im Update: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat seinen Vertrag
    mit dem DFB verlängert – er bleibt bis 2026 Trainer der
    Nationalmannschaft.

    Was noch? Meghan Markle macht ihre eigene Marmelade.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Explosionen nahe Isfahan: Iran dementiert Berichte über israelischen
    Raketenangriff

    Nahostkonflikt: Trotz alledem

    Ukraine: Annalena Baerbock will Flugabwehrsysteme für Ukraine
    "zusammenkratzen"

    Charkiw: Russlands zerstörerische Taktik

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  46. Die größte Wahl der Welt

    19 april 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Indien wählen ab heute über 900 Millionen Wahlberechtigte ein neues
    Parlament. Die aktuell regierende Partei Bharatiya Janata von
    Premierminister Narendra Modi hat gute Chancen, erneut stärkste Kraft zu
    werden; Modi würde dann seine dritte Amtszeit antreten. Der
    Regierungspartei wird immer wieder nationalistische und muslimfeindliche
    Politik vorgeworfen. Sie wird von einer breiten Allianz aus
    Oppositionsparteien herausgefordert. Das Ergebnis der Wahl wird erst am
    4. Juni erwartet. Wieso dauert die Wahl so lange? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Natalie Mayroth. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus
    Indien.
    Lees meer

    Das Unterhaus in Großbritannien hat ein Rauchverbot für die kommenden
    Generationen beschlossen. Demnach sollen Menschen, die nach dem 1.
    Januar 2009 geboren sind, keinen Tabak mehr kaufen können. Erwachsene,
    die bereits rauchen, können weiterhin Zigaretten kaufen. Premierminister
    Rishi Sunak war bei der Abstimmung auf die oppositionelle Labour-Partei
    angewiesen. Warum gut 70 Prozent der Briten das Verbot für ihre Jugend
    unterstützen, weiß Bettina Schulz. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus
    Großbritannien.

    Und sonst so? Aufgewärmte Nudeln sind gesünder als frische.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Wahl in Indien: Eine Wahl für 968 Millionen Menschen

    Indien: Eine weitere Amtszeit für Narendra Modi?

    Gesundheit: Britische Regierung geht Tabakverbot an

    Rauchstopp: Mit 30 höre ich auf

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  47. Update: Offenbar Anschlagspläne im Auftrag russischer Geheimdienste

    18 april 2024 · 8 min

    Afspelen
    In Bayreuth hat die Polizei am Mittwoch zwei Männer festgenommen, die im
    Verdacht stehen, für russische Geheimdienste spioniert zu haben. Bei den
    Verdächtigen handelt es sich nach Angaben der Bundesanwaltschaft um zwei
    deutsch-russische Staatsangehörige. Einer der beiden soll sich den
    Ermittlungen zufolge bereit erklärt haben, in Deutschland Sprengstoff-
    und Brandanschläge durchzuführen. Offenbar hatten die Männer bereits
    potenzielle Anschlagsziele im Visier, darunter auch Einrichtungen der
    US-Streitkräfte in Deutschland. Die Aktionen sollten insbesondere dazu
    dienen, die aus Deutschland der Ukraine gegen den russischen
    Angriffskrieg geleistete militärische Unterstützung zu unterminieren,
    teilte der Generalbundesanwalt in einer Pressemitteilung mit.
    Lees meer

    Wegen einer Wahlkampfrede in Merseburg vor drei Jahren muss sich
    Thüringens AfD-Chef Björn Höcke seit Donnerstag vor dem Landgericht
    Halle verantworten. Der Vorwurf: Er soll in seiner Rede wissentlich eine
    verbotene Parole der paramilitärischen NSDAP-Kampforganisation SA
    verwendet haben. August Modersohn beobachtet den Prozess für ZEIT
    ONLINE. Im Podcast erzählt er, wie der erste Verhandlungstag verlaufen
    ist.

    Außerdem im Update: Fast drei Jahre nach der verheerenden
    Flutkatastrophe im Ahrtal in Rheinland-Pfalz mit 135 Toten hat die
    Staatsanwaltschaft Koblenz ihre Ermittlungen eingestellt.

    Was noch? Immer mehr Menschen lernen schwimmen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Generalbundesanwalt: Mutmaßliche Agenten mit Verbindung zu Russland in
    Bayern verhaftet

    Russland-Krieg: Deutschland fordert von Verbündeten mehr Hilfe für
    Ukraine-Luftabwehr

    Bundesinnenministerin: Faeser: Lassen uns von Putins Agenten nicht
    einschüchtern

    AfD: Prozess gegen Björn Höcke wegen NS-Vokabulars beginnt

    AfD: Gericht ändert Umfang der Anklage gegen Björn Höcke

    Flutkatastrophe im A…

  48. Kein Licht als Kriegsziel

    18 april 2024 · 11 min

    Afspelen
    Seit Mitte März greift Russland verstärkt Energiekraftwerke in der
    gesamten Ukraine an. Allein in der vergangenen Woche wurde ein
    Umspannwerk in Dnipropetrowsk stark beschädigt und das
    Trypillja-Wärmekraftwerk südlich von Kiew komplett zerstört. Laut
    Energieminister Herman Haluschtschenko wurden mittlerweile bis zu 80
    Prozent der Wärmekraftwerke angegriffen und mehr als die Hälfte der
    Wasserkraftwerke. Welche perfide Strategie Russland mit den Angriffen
    konkret verfolgt, weiß Maxim Kireev. Für ZEIT ONLINE berichtet er vor
    allem über Russland und den russischen Angriffskrieg und erklärt im
    Podcast, warum die Ukraine sich derzeit kaum dagegen wehren kann.
    Lees meer

    Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht
    wurde, zeigt eindrücklich, wie hoch die finanziellen Schäden durch den
    Klimawandel ausfallen könnten. In den nächsten 25 Jahren muss die
    Weltwirtschaft mit einem mittleren Einkommensverlust von 19 Prozent
    rechnen. Das sind 38 Billionen US-Dollar pro Jahr. Nicht alle Regionen
    sind gleich stark betroffen. Während Saudi-Arabien bis 2050 knapp 33
    Prozent Einkommensverluste drohen, könnten Länder wie Russland oder
    Kanada sogar von der Klimakrise profitieren. Woran das liegt, weiß
    Philip-Johann Moser. Er ist Redaktionsvolontär bei ZEIT ONLINE und
    erläutert im Podcast die Studienergebnisse und welche Maßnahmen
    empfohlen werden.

    Und sonst so: Wie erklären Sie einer Britin "Du lieber Herr
    Gesangsverein"? Bei Untranslatable werden Redewendungen von Userinnen
    und Usern erklärt. Aus allen Sprachen.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Markus Reisner: "Wir haben uns die Lage in der Ukraine schöngeredet"

    Russische Invasion: Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

    Krieg in der Ukraine

    Klimawandel: So viel kostet die Klimakrise

    Das Dossier zur Asylpolitik: Soll er ble…

  49. Update: Was neue Sanktionen gegen den Iran bewirken könnten

    17 april 2024 · 10 min

    Afspelen
    Sowohl die USA als auch die EU haben angekündigt, als Reaktion auf die
    iranischen Angriffe auf Israel neue Sanktionen gegen das Regime in
    Teheran zu verhängen. Zuvor hatte der israelische Außenminister Israel
    Katz eine "diplomatische Offensive" gestartet und Dutzende Regierungen
    zu neuen Sanktionspaketen gegen den Iran gedrängt. Nach einer
    Videoschalte der EU-Außenminister teilte EU-Außenbeauftragter Josep
    Borrell am Dienstagabend mit, er werde sein Team um Vorbereitungen für
    weitere Strafmaßnahmen bitten: "Wir werden das Sanktionsregime (…)
    ausweiten und verschärfen." Welche Maßnahmen die EU ergreifen wird,
    könnte sich auf dem EU-Gipfel entscheiden, der diesen Mittwoch beginnt.
    Ulrich Ladurner ist für ZEIT ONLINE in Brüssel. Im Podcast erklärt er,
    was die Sanktionen gegen den Iran über die rein symbolische Wirkung
    hinaus bewirken könnten.
    Lees meer

    Seit dem iranischen Angriff auf Israel am Wochenende wächst
    international die Sorge vor einer weiteren Eskalation in Nahost.
    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist deshalb zu
    Krisengesprächen nach Israel gereist. Am Mittag traf sie den
    israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Zuvor hatte
    Netanjahu laut israelischen Medienberichten angekündigt, dass Israel auf
    die iranischen Drohnenangriffe reagieren werde.

    Außerdem im Update: Die Verkehrsministerinnen und -minister beraten über
    die Finanzierung des 49-Euro-Tickets. Und Berlin führt ein
    29-Euro-Ticket ein – das kommt nicht bei allen gut an.

    Was noch? Ein etwas anderer Drogendeal im italienischen Restaurant

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger, Julian Sadeghi

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Krieg in Nahost: USA und EU kündigen Sanktionen gegen Iran an

    Nahostkonflikt: USA kündigen neue Sanktionen gegen den Iran an

    Iranischer Angriff auf Israel: Noch nie war ein großer Krieg …

  50. Israel unter Zugzwang

    17 april 2024 · 12 min

    Afspelen
    Wie reagiert Israel? Die Frage stellt sich seit dem direkten Angriff des
    Irans am Wochenende. Hunderte Raketen und Drohnen schoss der Iran ab,
    ein Großteil davon konnte abgewehrt werden. Der Generalstabschef der
    israelischen Armee, Herzi Halevi, versicherte: "Wir werden auf diesen
    Angriff reagieren." Welche Handlungsoptionen Israel jetzt hat, weiß Jan
    Roß. Er ist Politikredakteur bei der ZEIT und erklärt im Podcast, welche
    Szenarien jetzt möglich sind.
    Lees meer

    Die nächste Bundestagswahl ist erst im September 2025. Dennoch wird
    bereits jetzt darüber spekuliert, wer das Zeug zum Kanzlerkandidaten
    hat. Intern wird bei den Grünen Robert Habeck als bisher
    wahrscheinlichster Kandidat gehandelt. Habeck selbst weist das zurück.
    Der Funke Mediengruppe sagte er zu einer möglichen Kanzlerkandidatur:
    "Wir werden alles zur rechten Zeit entscheiden, jetzt steht diese
    Debatte nicht an." Warum die Partei die Kandidatenfrage eigentlich noch
    offenhalten will und wie viel Zündstoff die K-Frage beinhaltet, weiß
    Jana Hensel. Im Podcast erklärt die ZEIT-Autorin, was für und gegen
    Habeck als Kandidat spricht.

    Und sonst so: Studien belegen jetzt, dass Songtexte sprachlich immer
    simpler werden.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Iran: Im Staatsfernsehen feiert der Iran den Sieg

    Israel: Wie ein Gegenschlag Israels aussehen könnte

    Wahlen: Habeck, Baerbock oder keine(r)?

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