Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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So will die FDP an der Rente sparen
14 mei 2024 · 12 min
Die Rente mit 63 entziehe dem Arbeitsmarkt wertvolle Fachkräfte, sei zu
teuer und belaste den Haushalt – so hört man es aktuell aus den Reihen
der FDP. Nach dem Zwölf-Punkte-Papier für mehr Wirtschaftswachstum
spricht sich das FDP-Präsidium nun auch im neuen Fünf-Punkte-Papier für
eine "generationengerechte Haushaltspolitik" gegen die Rente mit 63 aus.
Erst vergangene Woche verhinderte die FDP den Beschluss des geplanten
Rentenpakets II. Jetzt stellt sich die FDP nicht nur gegen die neue
Reform – sondern will gleich ein ganzes Statut abschaffen: die
abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Was stört die FDP an der
Rente mit 63? Tina Groll ist Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik,
Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast analysiert sie, wie stichhaltig die
Argumente der FDP sind. Lees meerEin Jahrzehnt lang stand Michael Cohen dem Ex-US-Präsidenten Donald
Trump als dessen Anwalt treu zur Seite. Nun soll Cohen ab Montag im New
Yorker Schweigegeld-Prozess gegen seinen alten Mandanten aussagen. Es
ist der erste Strafprozess gegen Trump und ausgerechnet hier spielt
Michael Cohen selbst eine zentrale Rolle: Mitten im
Präsidentschaftswahlkampf 2016 zahlte Cohen 130.000 Dollar an die
Ex-Pornodarstellerin Stormy Daniels, um sie über ihren One-Night-Stand
mit Trump zum Schweigen zu bringen. Trump erstattete Cohen diesen
Betrag, deklarierte sie in seinen Geschäftsbüchern jedoch
fälschlicherweise als Anwaltskosten – und nicht als Wahlkampfausgaben.
Dafür drohen ihm nun bis zu vier Jahre Haft. Johanna Roth beobachtet
den Prozess für ZEIT ONLINE und ordnet ein, warum Michael Cohen für den
Prozess so entscheidend ist.Und sonst so? Barrierefreies Wählen
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Rente: Nach 45 Beitragsjahren darf Schluss sein
Rentenpaket: FDP fordert Einschränkung der Rente mit 63
Fünf-Punkte-Plan:…
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Update: Was das Verfassungsschutzurteil für die AfD bedeutet
13 mei 2024 · 10 min
Der Verfassungsschutz darf die AfD bundesweit als rechtsextremen
Verdachtsfall einstufen und beobachten. Das hat das
nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster
entschieden. Das OVG sehe genügend Anhaltspunkte, die auf
demokratiefeindliche Bestrebungen und Missachtung der Menschenwürde
bestimmter Gruppen hinweisen. Christian Parth aus dem
Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE ordnet im Podcast ein, was das
Urteil für die AfD und ein mögliches Verbotsverfahren gegen die Partei
bedeutet. Lees meerZum Auftakt seiner fünften Amtszeit als russischer Präsident hat
Wladimir Putin die neue Zusammensetzung seiner Regierung vorgelegt.
Verteidigungsminister Sergej Schoigu, ein enger Vertrauter des
Kremlchefs, soll durch den Vize-Regierungschef und ehemaligen
Wirtschaftsminister Andrej Beloussow ersetzt werden. Warum
Ex-Verteidigungsminister Sergej Schoigu gehen musste und was der
Personalwechsel für den russischen Angriffskrieg in der Ukraine bedeuten
könnte, berichtet Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik bei
ZEIT ONLINE.Die Wälder können sich nicht von den Folgen der Klimakrise, wie Hitze,
Trockenheit oder der Ausbreitung von Borkenkäfern erholen. Das zeigen
die Ergebnisse der neuen Waldzustandserhebung 2023. Nur jeder fünfte
Baum in Deutschlands Wäldern ist gesund. Fichten, Buchen und Eichen sind
am stärksten betroffen.Cyberangriffe aus dem Ausland haben laut einem aktuellen Bericht des
Bundeskriminalamtes stark zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die
Zahl sogenannter Auslandstaten um 28 Prozent. Cyberstraftaten innerhalb
Deutschlands sind um 1,8 Prozent zurückgegangen. Die Angriffe sollen im
vergangenen Jahr einen wirtschaftlichen Schaden von über 200 Milliarden
Euro verursacht haben.Was noch? Angela Merkel tritt mal wieder auf. Ausgerechnet bei der
Verabschiedung von Jürgen Trittin.Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kriti…
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Hunderttausende im Gazastreifen wissen nicht mehr wohin
13 mei 2024 · 12 min
Laut Medienberichten seien rund 300.000 Menschen der Aufforderung der
israelischen Armee gefolgt, Gebiete im Osten und im Zentrum von Rafah zu
verlassen. Die Stadt im südlichen Gazastreifen galt lange Zeit als
sicheres Gebiet, über eine Million Menschen fanden dort Zuflucht. Doch
nun geht Israel auch in Rafah gegen die radikalislamische Hamas vor, und
viele Zivilisten wissen nicht mehr wohin. Über die humanitäre Lage vor
Ort spricht Nahostkorrespondentin Stella Männer im Podcast. Sie war bis
vor Kurzem in Ägypten im Grenzgebiet zu Gaza. Lees meerHunderte Menschen, überwiegend Männer, haben sich am Samstag erneut zu
einer Kundgebung von Muslim Interaktiv in Hamburg versammelt. In
Reaktion auf die Demonstration am 27. April hatte die Hamburger Polizei
den Teilnehmenden untersagt, öffentlich ein Kalifat zu fordern. Daran
hielten sie sich. Wer hinter Muslim Interaktiv steckt und warum gerade
diese Gruppierung zu einem bundesweiten Politikum geworden ist, weiß
ZEIT-Autor Tom Kroll.Und sonst so? Das langweiligste Video aller Zeiten.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Susanne Hehr und Clara Löffler
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Krieg im Gazastreifen: Hunderttausende fliehen vor Vorrücken
israelischer TruppenGazastreifen: Humanitäre Notlage in Gaza
Islamismus in Hamburg: Warum ist das erlaubt?
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"Es ist, als würde ich einen Teil meines Selbst verlieren"
12 mei 2024 · 12 min
Das eigene Immunsystem scheint im Dauerkrieg mit sich selbst, es bildet
Antikörper gegen körpereigenes Gewebe, was zu Fehlsteuerungen im ganzen
Körper führt: Ein Leben mit ME/CFS (Myalgische
Encephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom) bedeutet schwere
Einschränkungen. Die Krankheit ist chronisch, wird oft durch
Virusinfektionen ausgelöst und gilt bisher als nicht heilbar. Am 12. Mai
ist internationaler ME/CFS-Tag. Jana Petersen ist seit einer
Covidinfektion im April 2022 an ME/CFS erkrankt und hat für ZEIT ONLINE
einen Text darüber geschrieben, wie sich ihr Leben dadurch verändert
hat. Im Podcast erzählt sie, wie sie mit der Krankheit lebt und was sich
für die Betroffenen ändern müsste. Lees meerAuf europäischen Druck hin stellte Niger 2015 den Transport und andere
Hilfeleistungen für Migranten unter Strafe. Mehr als eine Milliarde Euro
an EU-Hilfe floss dafür nach Niger. So viel war es der EU wert, eine der
wichtigsten Flucht- und Migrationsrouten durch Afrika zu schließen. Doch
das Migrationsabkommen hielt nicht lange: Nach dem Militärputsch im
Niger im Juli 2023 beendete der neue Machthaber Abdourahmane Tchiani den
Deal mit der EU und öffnete die illegalen Transportwege. Jetzt läuft das
Geschäft mit der Migration wieder, viele Schleuser bauen ihre Transporte
sogar noch weiter aus – und der Grenzverkehr zwischen Niger und Libyen
boomt. Patrick Witte war für ZEIT ONLINE in Niger unterwegs und hat dort
mit Schleusern und Geflüchteten gesprochen. Im Podcast erzählt er, wie
Flucht wieder zum lukrativen Business geworden ist.Und sonst so? Frau lebt in Werbeschild
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
ME/CFS: Die Krankheit ist brutal. Das Leben bleibt zart und schrecklich
schönChronische Fatigue: "Mir wird es besser gehen. Daran muss ich glauben,
um zu überleben"ME/CFS Research Foundation: Was ist ME/CFS?
Coronavirus: News …
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Spezial: Tausende Fake-Shops und eine Spur nach China
11 mei 2024 · 26 min
Zehntausende Onlineshops locken mit billigen Markenartikeln. Doch oft
kommen die bestellten Produkte nie an. Und das Geld ist weg. Nun zeigt
eine Recherche, an der die ZEIT und ZEIT ONLINE beteiligt waren:
Dahinter steckt oft eine kriminelle Organisation aus China, die das wohl
größte bisher bekannt gewordene Netzwerk solcher Betrugsseiten betreibt.
Über 76.000 Domains haben irgendwann einmal dazugehört. Gesteuert von
einer einzelnen Gruppe am Rande der chinesischen Stadt Fuzhou. Das
konnte das Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE gemeinsam mit
dem britischen Guardian und der französischen Le Monde aufdecken.
Ausgangspunkt ihrer Recherche war ein mehrere Gigabyte umfassendes
Datenleck, auf das die Berliner IT-Sicherheitsfirma SR Labs gestoßen
ist. Lees meerDarunter auch: die Kontaktdaten von Katharina. Sie ist eines der Opfer
dieser Fake-Shops und berichtet in einer neuen Was-jetzt?-Spezialfolge
mit Helena Schmidt von ihren Erfahrungen. Außerdem spricht Kai Biermann
aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE darüber, wie sich
das Netzwerk organisiert und was deutsche Ermittlungsbehörden dagegen
unternehmen. Und Matthias Marx von SR Labs berichtet von dem Datenfund.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Gefälschte Onlineshops: Fake-Shops von der Stange
Fake-Shop-Finder der Verbraucherzentrale
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Wie politisch der ESC ist
11 mei 2024 · 11 min
Am Samstag findet im schwedischen Malmö das Finale des 68. Eurovision
Song Contests statt. Mit dabei: die israelische Sängerin Eden Golan mit
dem Song Hurricane. Sie konnte sich beim zweiten Halbfinale am
Donnerstagabend per Zuschauervoting ein Ticket sichern. Zeitgleich
forderten draußen vor der Arena Tausende den Ausschluss Israels vom ESC
– unter ihnen auch Klimaaktivistin Greta Thunberg. Bereits im Vorfeld
hatte die Rundfunkunion zwei Songs von Golan abgelehnt, weil diese klare
Bezüge zum Massaker der Hamas am 7. Oktober enthielten und damit zu
politisch seien. Doch wie neutral ist der Musikwettbewerb tatsächlich?
Darüber spricht Erica Zingher im Podcast mit Judith Liere aus dem
Kulturressort von ZEIT ONLINE. Lees meerGleich mehrmals wurden in der vergangenen Woche Politiker und
Wahlkampfhelfer angegriffen, darunter Matthias Ecke, sächsischer
SPD-Spitzenkandidat für die Europawahl und Franziska Giffey,
Wirtschaftssenatorin in Berlin. Warum erschüttert uns gerade politische
Gewalt? Mehr als andere Formen von Gewalt, die sich alltäglich
beobachten lassen? Mit dieser Frage hat sich Nils Markwardt aus dem
Kulturressort von ZEIT ONLINE beschäftigt. Er sagt: Politische Gewalt
rüttelt an den Grundpfeilern der Demokratie. Welche das sind, erklärt er
bei Was jetzt?.Und sonst so? Italien verbietet Yoga mit Welpen.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Constanze Kainz und Simone Gaul
Mitarbeit: Lisa Pausch und Clara Löffler
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Eurovision Song Contest 2024: Was beim ESC in diesem Jahr anders ist
Eurovision Song Contest: Israelische Sängerin steht trotz
Boykottaufrufen im ESC-FinaleAngriffe auf Politiker: Die Wahlkampf-Angst
Angriff auf SPD-Politiker: Was über den Angriff auf Matthias Ecke
bekannt istAngriffe auf Politiker: Eine Chronik der bekannt gewordenen Übergriffe
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Update: Warum muss Selenskyjs Chefbodyguard gehen?
10 mei 2024 · 9 min
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat den Chef seiner
Leibgarde entlassen. Das geht aus einem Erlass hervor, den das
Präsidentenbüro am späten Donnerstagabend veröffentlicht hat.
Hintergrund dürfte die Verhaftung von zwei hochrangigen Offizieren des
von Serhij Rud geleiteten Sicherheitsdiensts sein. Wieso gibt es selbst
in den höchsten ukrainischen Ämtern noch russlandfreundliche Akteure?
Diese und weitere Fragen beantwortet Denis Trubetskoy, er berichtet für
ZEIT ONLINE aus der Ukraine. Lees meerNach einer öffentlichen Lesung an der Universität Hamburg zu
Judenfeindlichkeit und Antisemitismus ist ein Streit gewaltsam
eskaliert. Schon während der Vorlesung soll es am Mittwoch zu
Zwischenrufen gekommen sein. Die Polizei hat gegen zwei Frauen
Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.Aktivisten haben versucht, auf das Gelände der Teslafabrik in Grünheide
nahe Berlin vorzudringen. Die Polizei verhinderte das jedoch mit einem
Großeinsatz. Seit Mittwoch haben die Protestierenden zu Aktionstagen
gegen den Elektroautohersteller aus den USA aufgerufen. Sie protestieren
gegen die geplante Erweiterung der Fabrik. Nachdem mehrere kleine
Gruppen daran gescheitert waren, das Fabrikgelände zu betreten, kehrten
die Protestierenden am Nachmittag in ihr Camp zurück.Was noch? Gute Ernährung hilft Gefängnisinsassen offenbar bei der
RehabilitationModeration und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Simone Gaul und Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Ukraine-Krieg: Ukrainischer Geheimdienst will Anschlag auf Selenskyj
verhindert habenUkraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj entlässt den Chef seiner Leibgarde
Antisemitismus: Schlägerei nach Lesung zu Antisemitismus an der
Universität HamburgGaza-Proteste: Was auszuhalten ist
Tesla-Proteste: Vereint im Hass aufs E-Auto
Demonstrationen: Großeinsatz: Proteste am Tesla-Werks…
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Israels Antwort auf den möglichen US-Waffenstopp
10 mei 2024 · 11 min
US-Präsident Joe Biden hat angekündigt, die Waffenlieferungen an Israel
weiter einzuschränken, sollte das israelische Militär in die dicht
besiedelten Gebiete der Stadt Rafah im Gazastreifen eindringen. Zuvor
hatten die USA bereits eine Bombenlieferung ausgesetzt, nachdem
israelische Soldaten am Dienstag in Teile Rafahs vorgerückt waren.
Bidens Androhung, Waffenlieferungen zurückzuhalten, ist in Israel auf
scharfe Kritik gestoßen. Steffi Hentschke, die für ZEIT ONLINE aus
Israel berichtet, analysiert im Podcast die Reaktionen aus Israel. Lees meerDie 194 Mitgliedsländer der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verhandeln
seit Monaten über ein internationales Pandemieabkommen. Damit wollen sie
in der Zukunft besser für mögliche Pandemien gewappnet sein. Am heutigen
Freitag läuft eine Frist ab, bis der sich die Mitglieder auf ein
Abkommen verständigen wollen. Zuletzt verliefen die Verhandlungen zäh.
Claudia Wüstenhagen, Leiterin des Gesundheitsressorts bei ZEIT ONLINE,
hat sich genauer angeschaut, was die verschiedenen Mitgliedsländer der
WHO fordern und wo es Konflikte gibt. Sie ordnet ein, ob heute mit einer
Einigung zu rechnen ist.Was noch? Harry Potter-Fans aufgepasst!
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Joe Biden: Er kann auch anders
Feuerpause: Schießen und verhandeln
Gaza-Krieg: USA setzen Waffenlieferung wegen Bedenken gegen
Rafah-Offensive ausKrieg in Nahost: Netanjahus riskanter Rafah-Plan
Konflikte: Biden droht Israel mit Beschränkung von Waffenlieferungen
Internationales Pandemieabkommen: So ringt die Welt um den
PandemievertragGesundheit: Geplantes Pandemieabkommen: Was es regelt und wo es hakt
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Angriffe auf Politiker: die Grenzen des Strafrahmens
9 mei 2024 · 11 min
Die Fälle von Gewalt gegen Politikerinnen und Politiker häufen sich:
Allein in dieser Woche wurden Matthias Ecke, sächsischer
SPD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Franziska Giffey (ebenfalls
SPD), Bürgermeisterin von Berlin, und mehrere Wahlkampfteams der Grünen
angegriffen. Die Innenminister von Bund und Ländern sprachen sich
deshalb nach einer Sondersitzung am Mittwoch für eine härtere Bestrafung
aus. Wird das mögliche Nachahmer abschrecken? Antwort auf diese Frage
gibt Maria Mast aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE. Lees meerDas israelische Militär ist in der Nacht zum Dienstag in Rafah
eingerückt. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen haben dort bis zu
1,4 Millionen der 2,3 Millionen Einwohner des Gazastreifens Zuflucht
gefunden. Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat deshalb
erneut vor einer Großoffensive gewarnt. Und auch die USA haben den Druck
auf Israel erhöht. Reuters berichtet, dass die US-Regierung seit zwei
Wochen Waffenlieferungen zurückhält. Welche Auswirkungen das hat und ob
Israel derzeit seine engsten Verbündeten verprellt, darüber spricht
ZEIT-ONLINE-Autorin Quynh Trần im Podcast. Außerdem geht darum, was über
die Versorgung der Zivilbevölkerung in Rafah bekannt ist.Und sonst so? Mexiko sanktioniert sogenannte “Konversionstherapien”.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Clara Löffler und Mathias Peer
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Angriffe auf Politiker: Verprügelt, beworfen, bespuckt
Krieg in Nahost: Netanjahus riskanter Rafah-Plan
Gaza-Krieg: USA setzen Waffenlieferung wegen Bedenken gegen
Rafah-Offensive ausSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Angegriffen, beworfen und bespuckt
8 mei 2024 · 9 min
In den vergangenen Tagen sind mehrere deutsche Politikerinnen und
Politiker angegriffen worden. Letzte Woche der SPD-Europapolitiker
Matthias Ecke, gestern Abend eine Politikerin der Grünen in Dresden und
auch die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) wurde in
einer Berliner Bibliothek attackiert. Aber die Gewalt gegen
Politikerinnen und Politiker häuft sich schon länger: In den vergangenen
vier Jahren hat sich die Zahl der Angriffe fast verdoppelt, allein im
vergangenen Jahr zählten die Behörden 2.790 Angriffe auf Mandatsträger
aller politischer Ebenen. Was die Gründe für die Angriffe sein könnten
und wie eine offene Gesellschaft darauf reagieren sollte, ordnet
ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Lenz Jacobsen ein. Lees meerDrei Tage lang hat die CDU in Berlin ihren Parteitag abgehalten. Im
Podcast ordnet Ferdinand Otto ein, was von diesem CDU-Parteitag bleibt.
Außerdem analysiert der Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, was der
Kanzlerkandidatur von CDU-Chef Friedrich Merz noch im Weg stehen könnte.Was noch? Dönerpreise stabilisieren!
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Paulina Kraft
Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Angriff auf SPD-Politiker: Was über den Angriff auf Matthias Ecke
bekannt istAngriffe auf Politiker: Tatverdächtiger nach Angriff auf Franziska
Giffey festgenommenAngriffe auf Politiker: Gewalt gegen die Demokratie
CDU-Parteitag: Besuch vom Quälgeist
Friedrich Merz: Danke, Merz!
Parteitag in Berlin: CDU beschließt neues Grundsatzprogramm
CDU-Parteitag in Berlin: Friedrich Merz als Parteivorsitzender bestätigt
CDU-Parteitag: CDU will Wehrpflicht schrittweise wieder einführen
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Putins Versuch, den Westen einzuschüchtern
8 mei 2024 · 11 min
Regelmäßige Drohgebärden sind inzwischen fester Bestandteil von
Russlands hybrider Kriegsführung gegen den Westen – nun setzt der
russische Präsident Wladimir Putin noch einen drauf. Am Montag ordnete
Putin Atomwaffenübungen nahe der Ukraine an. Kurz darauf hat das
russische Außenministerium den britischen Botschafter Nigel Casey
einbestellt und mit Angriffen auf britische Militärziele in der Ukraine
"und darüber hinaus" gedroht. Ein solcher Vergeltungsschlag sei zu
erwarten, falls die Ukraine britische Waffen bei Attacken auf Ziele in
Russland nutzen sollte. Neben Nigel Casey wurde auch der französische
Botschafter einbestellt. Michael Thumann ist außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT. Im Podcast analysiert er, womit man nach den
neuen Drohungen aus dem Kreml realistischerweise rechnen muss. Lees meerBis zum Jahr 2030 könnten in Deutschland nach Schätzungen der
Kultusministerkonferenz 31.000 Lehrkräfte fehlen. In einer kleinen
Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zeigte ein
Viertel der angehenden Lehrerinnen und Lehrer Burn-out-Symptome. Fast
ein Drittel verließ die Schule bereits in den ersten fünf Jahren wieder.
Die psychische Belastung fängt offenbar schon in der Ausbildung an:
Viele Referendarinnen und Referendare berichten von zu hohem
Arbeitsdruck, ungerechter Benotung und Mobbing durch Fachleiter. Pia
Stendera hat für ZEIT ONLINE zu den psychischen Belastungen im
Referendariat recherchiert und einen Betroffenen begleitet, der sein
Referendariat inzwischen abgebrochen hat. Im Podcast erzählt sie von
seinen Erfahrungen.Und sonst so? Telefonauskunft wird eingestellt
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Constanze Kainz, Mounia Meiborg
Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Russland: Atomübung nahe der Ukraine
Thema: Krieg in der Ukraine
Wladimir Putin: Russlands Machthaber
Krieg in der Ukraine: Olaf Scholz warnt eindringlic…
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Update: Ein (un-)sicherer Hafen für Drogenschmuggler
7 mei 2024 · 10 min
Die europäischen Staaten wollen ihren Kampf gegen Drogenhandel und
Drogenschmuggel besser koordinieren. Dazu haben sich heute die
Innenministerinnen und Innenminister aus Belgien, Frankreich, Italien,
Spanien und den Niederlanden in Hamburg getroffen. Besonders Europas
internationale Seehäfen sollen demnach besser gegen die
Drogenkriminalität gestärkt werden. Der Hamburger Hafen selbst gilt als
ein Umschlagplatz für Drogen. In dem drittgrößten Seehafen der EU hat
sich das sichergestellte Kokain in den letzte fünf Jahren verdreifacht.
Welche Ergebnisse das Treffen gebracht hat und welche Maßnahmen gegen
den Drogenhandel helfen könnten, weiß Christoph Heinemann. Er ist
Redakteur im Hamburg-Ressort der ZEIT. Lees meerDie Generalbundesanwaltschaft hat am Morgen die Büroräume des
AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, durchsuchen
lassen. Grund dafür sind die Ermittlungen gegen Krahs Mitarbeiter Jian
G., der im Verdacht steht, für den chinesischen Geheimdienst spioniert
zu haben. Krah bestreitet, etwas mit dem Fall zu tun zu haben, gilt aber
als Zeuge in dem Verfahren. Als Europaabgeordneter genießt er
parlamentarische Immunität. Daher fand die Durchsuchung nur in den von
Krah und G. gemeinsam genutzten Büroräumen statt. Was hat die
Bundesanwaltschaft in den Räumen gesucht? Diese und weitere Fragen
beantwortet Astrid Geisler aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT
ONLINE.Außerdem im Update: Die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag beschlossen,
die Wehrpflicht schrittweise wieder einführen zu wollen.Was noch? Hacker haben Tickets für Taylor Swifts „Eras“-Tour gestohlen.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Kokain in Hamburg: Stadt auf Koks
Hamburg: Ministertreffen zu organisierter Drogenkriminalität
Kokainschmuggel: Die Tricks von Hamburgs Drogenmaf…
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Sind das die neuen "Baseballschlägerjahre"?
7 mei 2024 · 11 min
In Brandenburg, in Nordrhein-Westfalen und in mehreren Orten Sachsens
wurden am Wochenende Parteivertreter bedrängt, bedroht und brutal
attackiert. Die Gewalt fand ihren Höhepunkt am späten Freitagabend in
Dresden: Der sächsische SPD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Matthias
Ecke, wurde beim Plakatieren von vier Unbekannten angegriffen – so
schwer, dass er ins Krankenhaus eingeliefert und operiert werden musste.
"Wenn wieder Sturmtrupps durch Sachsen ziehen", müsse es "ein klares
Stoppzeichen" geben, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig
(SPD) dem "Spiegel". Erleben wir derzeit eine neue Dimension rechter
Gewalt, die Ausmaße wie in den Neunzigerjahren annehmen könnte?
Christian Bangel aus dem Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft bei
ZEIT ONLINE hat sich viel mit dieser Zeit auseinandergesetzt. Im Podcast
analysiert er, welche Parallelen und Unterschiede es zwischen damals und
heute gibt. Lees meerErstmals seit fünf Jahren ist der chinesische Staatspräsident Xi Jinping
wieder auf Staatsbesuch in Europa, diesmal in den drei Ländern
Frankreich, Serbien und Ungarn. Seit seinem letzten Besuch im Jahr 2019
hat sich die Lage auf dem Kontinent – und die geopolitische Lage
insgesamt – grundlegend verändert. Da ist der Krieg in der Ukraine, den
China mit Waffen und Munition unterstützt. Und an einen "Wandel durch
Handel" im Verhältnis zu China will in Europa auch niemand mehr so recht
glauben. "Die Zukunft unseres Kontinents hängt auch von unserer
Fähigkeit ab, ausgeglichene Beziehungen zu China zu entwickeln", sagte
der französische Präsident Emmanuel Macron nach seinem Treffen mit Xi
und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag. Steffen
Richter, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE, ordnet im
Podcast ein, was sich der chinesische Präsident von seiner Europatour
erhofft.Und sonst so? Wer hat das längste Baguette?
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Constanze Kainz, Mounia Meiborg
Mitarbeit: Mathias Peer, Henri…
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Update: Hunderttausend Menschen müssen Rafah verlassen
6 mei 2024 · 9 min
Die israelische Armee hat etwa 100.000 palästinensische Zivilistinnen
und Zivilisten in Rafah dazu aufgefordert, Teile der Stadt im Süden des
Gazastreifens zu verlassen. Die Armee verschickt seit Montagmorgen
Flugblätter und Kurznachrichten, in denen die Betroffenen dazu
aufgerufen werden, sich aus den östlichen Sektoren Rafahs in ein Gebiet
nahe der Küste zu begeben. Steffi Hentschke, Autorin für ZEIT ONLINE in
Israel, ordnet im Podcast die Pläne der israelischen Armee und den
aktuellen Stand der Waffenstillstandsverhandlungen ein. Lees meerCDU-Parteichef Friedrich Merz hat den dreitägigen Parteitag in Berlin
mit einer umfassenden Rede eröffnet. Im Mittelpunkt des Parteitages
stehen auch die Wahlen für Bundesvorstand und Präsidium der CDU –
darunter auch Merz' geplante Wiederwahl als Parteichef. Das Ergebnis
wird im Hinblick auf eine mögliche Kanzlerkandidatur mit Spannung
erwartet. In den folgenden zwei Tagen soll das neue Grundsatzprogramm
diskutiert und verabschiedet werden.Nach dem Angriff auf den sächsischen SPD-Politiker Matthias Ecke und
einen Wahlhelfer der Grünen am vergangenen Freitagabend in Dresden
konnten vier Tatverdächtige ermittelt werden. Ein 17-Jähriger hat sich
am Sonntag der Polizei gestellt, bis Montagmorgen wurden drei weitere
junge Männer, die mutmaßlich an der Tat beteiligt waren, festgenommen.
Beim Aufhängen von Wahlplakaten wurde der SPD-Spitzenkandidat für die
Europawahl im Dresdner Stadtteil Striesen von vier jungen Männern
attackiert und schwer verletzt. August Modersohn, stellvertretender
Leiter des Leipziger ZEIT-Büros, war in Dresden und berichtet über die
Stimmung vor Ort.Was noch? Blauwale in der Antarktis.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
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CDU-Parteitag: Geschlossen hinter Merz
6 mei 2024 · 11 min
Unter dem Motto "Zukunft gemeinsam gewinnen" beginnt am Montag der 36.
Parteitag der CDU. In drei Tagen wollen die Parteimitglieder ihre
Parteispitze wählen und das neue Grundsatzprogramm verabschieden. Über
die Stimmung vor dem CDU-Parteitag und wie sich seine Partei zu CDU-Chef
Merz positioniert, spricht Ferdinand Otto, Unionsexperte und Redakteur
im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Lees meerIm zentralafrikanischen Tschad stehen nach drei Jahren einer
Übergangsregierung Präsidentschaftswahlen an. 2021 wurde Präsident
Idriss Déby mutmaßlich im Kampf gegen Rebellen getötet und sein Sohn
General Mahamat Déby übernahm die Macht. Im Tschad soll es laut Experten
noch nie freie und faire Wahlen gegeben haben. Der führende
Oppositionspolitiker Yaya Dillo wurde kurz nach der Ankündigung des
Wahltermins im Februar von Sicherheitskräften erschossen, zwei weitere
wichtige Oppositionspolitiker wurden von den Wahlen ausgeschlossen.
Issio Ehrich, Autor für ZEIT ONLINE, ordnet die Wahlen im Tschad und
ihre Bedeutung für den Westen im Podcast ein.Und sonst so? Trendduft Lavendel
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Mathias Peer
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CDU-Wähler: Günther fordert Kurs der Mitte von Angela Merkel für CDU
Grundsatzprogramm: Wie die CDU das C neu entdecken könnte
Friedrich Merz: Zackig, aber profillos
N'Djamena: Tschads Übergangspräsident Déby verkündet erneute Kandidatur
Putschisten in Afrika: Putschisten, aber populär
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Universitäten in Aufruhr
5 mei 2024 · 13 min
Mit Blick auf die Stimmung an der Columbia University in New York und an
vielen anderen Universitäten weltweit wächst die Sorge vor einer
Eskalation antiisraelischer Aktionen auch an deutschen Hochschulen. Der
Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sagte der
"Rheinischen Post", er beobachte "mit großer Sorge an den deutschen
Hochschulen eine aggressive antiisraelische Stimmung, die auch
antisemitisch motiviert ist". Erst am Freitag kam es bei einer
propalästinensischen Demonstration an der Berliner Humboldt-Universität
zu einem Polizeieinsatz. Bei einer nicht angemeldeten Sitzblockade im
Innenhof des Campus Mitte soll es laut Polizei zu "volksverhetzenden
Äußerungen" gekommen sein. Anna-Lena Scholz aus dem Ressort Wissen der
ZEIT analysiert im Podcast, wer hinter den Protesten an der
Humboldt-Universität steht. Lees meerSeit mehr als einem Jahr herrscht Krieg im Sudan, und die humanitäre
Situation für die mehr als 40 Millionen Sudanesinnen und Sudanesen
verschärft sich zusehends. Die sudanesischen Streitkräfte des
Machthabers Abdel Fattah Burhan liefern sich seit vergangenem Jahr einen
Machtkampf mit den paramilitärischen Rapid Support Forces von Mohammed
Hamdan Daglo, dem ehemaligen Stellvertreter Burhans. Der Krieg greift
immer weiter um sich – ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Anfang
dieser Woche warnte Linda Thomas-Greenfield, US-Botschafterin der
Vereinten Nationen, vor einem neuen Völkermord in Al-Faschir, der
Hauptstadt der Provinz Norddarfur. Andrea Böhm, Redakteurin im
Politikressort der ZEIT, ist Expertin für die Region. Im Podcast ordnet
sie ein, wo sich der Krieg aktuell verschärft.Und sonst so? Eine erste Bilanz der Eintrittsgebühr in Venedig
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Columbia University: "Dieser Tag ist eine Schande für die Universität"
Uniproteste: Antisemitismusbeauftragt…
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Spezial: Eine deutsche Verschwörung, Teil 2 – 48 Stunden bis zum Umsturz (Wiederholung vom 28.05.2023)
4 mei 2024 · 37 min
Als am 8. September 2022 die Nachricht über den Tod von Queen Elizabeth
II um die Welt geht, steigt im Umfeld des Frankfurter Unternehmers
Heinrich XIII. Prinz Reuß die Nervosität. Ist der Tod der Königin das
Signal, auf das seine mutmaßlichen Mitstreiter so gespannt gewartet
haben? Lees meerIn den Monaten zuvor – davon sind die Ermittlungsbehörden heute
überzeugt – sollen dutzende Menschen in Deutschland unter Reuß' Führung
dessen Putschpläne vorangetrieben oder unterstützt haben. Ihre
Überzeugung: Eine ominöse Allianz ausländischer Militärs werde ihnen
bald das Signal zum Umsturz geben.Im zweiten Teil des Podcast-Spezials zu den mutmaßlichen Putschplänen
der Gruppe um Prinz Reuß berichtet Astrid Geisler, stellvertretende
Leiterin des Investigativressorts von ZEIT und ZEIT ONLINE, wie sich im
Laufe des vergangenen Jahres mehr und mehr Menschen um den Unternehmer
Prinz Reuß versammelt haben sollen.Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Moderation und Skript: Jannis Carmesin und Astrid Geisler
Recherche: Martín Steinhagen, Christina Schmidt, Thomas Fischermann,
Yassin Musharbash, Christian Fuchs und Johannes GrunertRedaktion: Constanze Kainz
Produktion: Maria Svidryk und Militsa Tekelieva (Pool Artists)
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Spezial: Eine deutsche Verschwörung, Teil 1 – Waffen und Wahn (Wiederholung vom 27.05.2023)
4 mei 2024 · 29 min
Im Dezember 2022 durchsuchen rund 3.000 Polizisten und Polizistinnen
über 160 Häuser, Wohnungen und Büros im ganzen Land. 25 Menschen werden
festgenommen. Sie sollen geplant haben, den Bundestag zu stürmen und die
Bundesregierung abzusetzen. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, hätten
die Verdächtigen eines der größten Terrornetzwerke in der Geschichte der
Bundesrepublik gebildet. Lees meerIn den vergangenen Monaten haben Reporterinnen und Reporter von ZEIT und
ZEIT ONLINE recherchiert, wie die Gruppe entstanden ist und was sie
ideologisch zusammengehalten hat. Die Recherche führt quer durch
Deutschland und bis nach Brasilien. Mithilfe von teils
unveröffentlichtem Audiomaterial zeigt sie zum ersten Mal, wie stark die
mutmaßlichen Putschisten von Verschwörungsmythen getrieben waren – und
wie konkret sie sich wirklich auf den Umsturz vorbereitet hatten.Im Nachrichtenpodcast "Was jetzt?" berichtet Astrid Geisler,
stellvertretende Leiterin des Investigativressorts, von den Ergebnissen
der Recherche. In der ersten von zwei Folgen spricht sie mit
Podcast-Host Jannis Carmesin über eine frühe Ankündigung der
Umsturzpläne auf dem YouTube-Kanal eines bayerischen Survivaltrainers,
die schleichende Radikalisierung von Heinrich XIII. Prinz Reuß – und
darüber, wie bizarre Verschwörungserzählungen zum Kleb- und Treibstoff
der Gruppe wurden.Der zweite Teil der Recherche erscheint am Sonntag, dem 28. Mai, bei Was
jetzt?.Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Moderation und Skript: Jannis Carmesin und Astrid Geisler
Recherche: Martín Steinhagen, Christina Schmidt, Thomas Fischermann,
Yassin Musharbash, Christian Fuchs und Johannes GrunertRedaktion: Constanze Kainz
Produktion: Maria Svidryk und Militsa Tekelieva (Pool Artists)
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Szenarien für ein Abkommen im Gazastreifen
4 mei 2024 · 12 min
Bei den Verhandlungen um eine Feuerpause zwischen der palästinensischen
Terrororganisation Hamas und Israel könnte es bald zu einer Entscheidung
kommen. Dem Wall Street Journal zufolge sehen israelische Beamte den
jüngsten Vorschlag als "letzte Chance" für ein Abkommen. Dabei könnte
der Ausgang dieser Verhandlungen ausschlaggebend für die geplante
Bodenoffensive in Rafah sein, wo mehr als eine Million
Palästinenserinnen und Palästinenser Schutz suchen. Über mögliche
Szenarien im Fall einer Feuerpause berichtet Steffi Hentschke, Autorin
für ZEIT ONLINE. Lees meerUm junge Nutzerinnen zu erreichen, nutzen immer mehr deutsche
Politikerinnen und Politiker das soziale Netzwerk TikTok. Doch über die
App lässt sich streiten. Chinesische Behörden stehen unter Verdacht, die
Kurzvideoplattform für politische Einflussnahme, zur Verbreitung von
Falschinformationen zu missbrauchen und weltweit millionenfache
Nutzerdaten zu sammeln. Einige Länder haben die Nutzung von TikTok zum
Schutz der nationalen Sicherheit bereits eingeschränkt. Über die
deutsche TikTok-Strategie und das neue EU-Gesetz zu digitalen Diensten
spricht Katharina Schuler, ZEIT-ONLINE-Redakteurin im Ressort Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft.Und sonst so: Weltfischbrötchentag.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Constanze Kainz, Jannis Carmesin
Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Susanne Hehr
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Verhandlungen um Geiseldeal: Israel rechnet offenbar mit Nein der Hamas
zu Vorschlag für WaffenruheLiveblog: Krieg in Israel und Gaza
Gaza-Krieg: Israel droht die politische Handlungsunfähigkeit
Politiker und TikTok: Olaf, schau mal in die Kamera
Marcus Bösch: "Man überschätzt die Möglichkeiten von Propaganda"
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Update: Deutschlands Antwort auf den russischen Cyberangriff
3 mei 2024 · 11 min
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat Russland für einen
Cyberangriff auf die SPD und mehrere deutsche Unternehmen im Januar 2023
verantwortlich gemacht. Sie teilte mit, dass die Ermittlungen der
Bundesregierung zu dem Vorfall abgeschlossen seien und der Hackerangriff
eindeutig der Gruppe APT28 zugeordnet werden könne, die vom russischen
Geheimdienst GRU kontrolliert wird. Holger Stark, stellvertretender
Chefredakteur der ZEIT, erklärt im Podcast, wie die Bundesregierung auf
solche Cyberangriffe reagieren kann und warum Bundesinnenministerin
Nancy Faeser (SPD) dafür sogar das Grundgesetz ändern will. Lees meerIn der Haushaltsplanung für 2025 halten sich mehrere Bundesministerien
nicht an die Sparvorgaben von Bundesfinanzminister Christian Lindner
(FDP). Dabei fehlen im Bundesetat laut Berechnungen bis zu 25 Milliarden
Euro. Gleichzeitig muss nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts
von November 2023 die Schuldenbremse genau eingehalten werden. Worüber
in der Ampel-Koalition deshalb jetzt gestritten werden könnte und was
passiert, wenn sich die Regierungspartner nicht auf einen Haushalt
einigen, analysiert Mark Schieritz, Haushaltsexperte der ZEIT.Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat die Zoll-Jahresbilanz
2023 vorgestellt und betont, wie wichtig die Behörde für die Bekämpfung
von Schwarzarbeit und organisierter Kriminalität sei. Im vergangenen
Jahr hat der Zoll unter anderem rund 55 Tonnen Rauschgift, 52.000
illegale Waffen und 3,3 Millionen Fälschungen aus dem Verkehr gezogen.
Künftige Herausforderungen für die Behörde sind unter anderem die vielen
Lieferungen chinesischer Onlinehändler.Was noch? Warum Sachsen, liebe Stammtischgäste?
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Hackerangriff auf die SPD: Auswärtiges Amt bestellt nach Cyberangriff
russischen Diplomaten einHackerangriffe: Industrie …
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Georgien zwischen Russland und der EU
3 mei 2024 · 12 min
In Georgien drohen die Massenproteste der vergangenen Wochen zu
eskalieren, nachdem das Parlament in der Hauptstadt Tbilissi am Mittwoch
das umstrittene Gesetz über “ausländische Einflussnahme” verabschiedet
hat. Es sieht vor, dass sich unabhängige Organisationen und Medien, die
zu mindestens 20 Prozent aus dem Ausland finanziert werden, als
"Vertreter ausländischer Interessen" registrieren lassen müssen. Seit
Wochen protestieren Menschen im Land gegen das Vorhaben der Regierung.
Sie befürchten, dass die zunehmend autoritär auftretende
Regierungspartei Georgischer Traum das Gesetz missbrauchen könnte – etwa
um prowestliche Kräfte zu verfolgen und die Arbeit kritischer
Organisationen zu verbieten. Maxim Kireev beobachtet für ZEIT ONLINE
die Lage in Georgien. Im Podcast analysiert er, ob die Kritik vonseiten
der EU etwas bewirken könnte. Lees meerErstmals seit Kriegsausbruch zwischen Israel und der terroristischen
Hamas hat Israel den Grenzübergang Eres im Norden des Gazastreifens
wieder für Hilfslieferungen geöffnet. Zuletzt ist der internationale
Druck auf Israel gewachsen, mehr Hilfslieferungen in den abgeriegelten
Gazastreifen zu lassen. Denn weiter ist die humanitäre Lage im
Gazastreifen katastrophal. Bereits Mitte März hatte das internationale
Expertenkomitee der Integrated Food Security Phase Classification (IPC)
gewarnt, dass im Norden des Gazastreifens eine Hungersnot unmittelbar
bevorstehe. Seitdem haben die Warnungen nicht nachgelassen. Luisa
Hommerich hat mit einem Team der ZEIT wochenlang über die Hungerlage im
Gazastreifen recherchiert. Im Podcast ordnet sie ein, welche Probleme es
nach wie vor bei den Hilfslieferungen gibt.Und sonst so? Ein etwas anderes Monster im Kinderzimmer
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Thema: Georgien
Georgien: Georgiens Parlament billigt trotz Protesten …
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Update: Stimmungstest für britische Konservative
2 mei 2024 · 10 min
Der konservativen Torypartei drohen bei den Kommunalwahlen in
Großbritannien starke Verluste. Besonders die Wahl in der Hauptstadt
London ist wichtig. Dort gilt Amtsinhaber Sadiq Khan von der
sozialdemokratischen Labourpartei als klarer Favorit. Dessen Partei
führt auch in vielen anderen Landesteilen die Umfragen an. Die Wahl gilt
als Stimmungstest für die Parlamentswahl, die spätestens 2025 in
Großbritannien ansteht. Was hat der konservative Premierminister Rishi
Sunak bei einer Wahlniederlage zu befürchten? Diese und weitere Fragen
beantwortet Bettina Schulz, sie berichtet für ZEIT ONLINE aus
Großbritannien. Lees meerDie islamistische Terrororganisation Hamas scheint ein
Verhandlungsangebot Israels für einen Geiseldeal nicht annehmen zu
wollen. Das berichten verschiedene Medien. Die Terrororganisation lehnt
das Angebot ab, weil es keine Garantie für ein Ende des Krieges im
Gazastreifen enthält. Bei den Vermittlungsversuchen in der ägyptischen
Hauptstadt Kairo soll stattdessen lediglich eine Feuerpause im Gegenzug
für die Freilassung von Geiseln angeboten worden sein. Wieso die Hamas
zögert, das Angebot anzunehmen, weiß Steffi Hentschke, sie berichtet für
ZEIT ONLINE aus dem Nahen Osten.Die Bundesministerien müssen bis heute dem Finanzministerium vorlegen,
wie viel Geld sie für das kommende Jahr benötigen. Dabei dürfte der
große Spardruck für Konflikte in der Regierungskoalition sorgen. Etwa 30
Milliarden Euro müssen die Ministerien im Vergleich zu diesem Jahr
einsparen, denn Finanzminister Christian Lindner will die Schuldenbremse
einhalten. Lediglich das Verteidigungsministerium muss nicht sparen.Was noch? Tickets für die Fußball-EM werden vergeben – wer schnell ist,
hat Erfolg!Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Benjamin Probst und Pia Rauschenberg
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Kommunalwahlen in Großbritannien: Die Parteirebellen laue…
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Kann der Libanon syrische Geflüchtete aufhalten?
2 mei 2024 · 11 min
Die Europäische Union führt mit dem Libanon Gespräche über ein mögliches
Abkommen, das Geflüchtete davon abhalten soll, in die EU zu gelangen.
Insbesondere Zyperns Präsident Nikos Christodoulidis wirbt für eine
solche Vereinbarung. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
reist am Donnerstag mit Christodoulidis in den Libanon, um ein
Finanzpaket vorzustellen, mit dessen Hilfe Flüchtlinge im Libanon
bleiben sollen, statt in die EU zu reisen. Kann das Finanzpaket etwas
bewirken? Diese und weitere Fragen beantwortet Stella Männer, sie
berichtet für ZEIT ONLINE aus dem Libanon. Lees meerFlugzeuge können die estnische Stadt Tartu wegen Störungen im GPS-System
nicht mehr anfliegen. Laut den EU-Mitgliedsstaaten Estland und Litauen
soll Russland mit Störsendern für die Ausfälle verantwortlich sein. Seit
dem russischen Angriff auf die Ukraine gibt es immer wieder Beschwerden
über GPS-Störungen im Ostseeraum. Besonders Teile der baltischen
Staaten, Polens, Südschwedens, aber auch Nordostdeutschlands sind immer
wieder betroffen. Wie GPS-Systeme gestört werden können und wie die
deutsche Bundeswehr auf solche Störangriffe vorbereitet ist, weiß Eva
Wolfangel. Sie ist Redakteurin im Digitalressort von ZEIT ONLINE.Und sonst so? Achtklässler rettet Schulbuspassagiere.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Migration: Zyperns Präsident kündigt EU-Flüchtlingsabkommen mit Libanon
anMigrationsabkommen mit Tunesien: Partner unter Schmerzen
GPS-Satellitennavigation: Estland und Litauen werfen Russland gezielte
GPS-Störmanöver vorSanktionen gegen Russland: 500 Flugzeuge – einfach beschlagnahmt
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Die EU brachte das Glück – und neue Probleme
1 mei 2024 · 12 min
Am 1. Mai 2004 traten Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen,
Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern der EU bei. Die
Osterweiterung um die zehn ost- und mitteleuropäischen Länder war die
größte in der Geschichte des Bündnisses. Seitdem der Beitritt vollzogen
ist, hat sich für die Einwohnerinnen und Einwohner der neuen EU-Länder
vieles verändert. Warum aber nicht alles besser geworden ist, erklärt
Michael Thumann, Osteuropa-Experte und außenpolitischer Korrespondent
der ZEIT. Lees meerTraditionell gehen heute am Tag der Arbeit in ganz Deutschland
Hunderttausende Menschen auf die Straße, um für bessere
Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Organisiert werden die
Demonstrationen meist von Sozialdemokraten und Gewerkschaften. Bei den
Demonstrationen von linksradikalen Gruppen kommt es immer wieder zu
Ausschreitungen und Polizeigewalt. In diesem Jahr spaltet sich ihr
Protest an der Haltung zum Nahostkonflikt. ZEIT- und ZEIT ONLINE-Autor
Tom Kroll ordnet die Demonstrationen im Podcast ein und analysiert die
Herausforderungen für die Polizei.Und sonst so? Wessen Gesicht suchen Sie am 1. Mai?
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion:Rita Lauter
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Linksextremismus in Hamburg: Radikal anders
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Update: Neue Eskalationsstufe im Columbia-Protest
30 april 2024 · 11 min
Propalästinensische Studierende haben ein Gebäude der Columbia
University in New York besetzt. Die Demonstrierenden fordern, dass die
Universität ihre wirtschaftlichen Verbindungen nach Israel beendet. Eine
Frist der Universitätsleitung, das Protestcamp zu räumen, ließen die
Beteiligten verstreichen. Daraufhin hat die Universität gestern
begonnen, Studierende, die am Protest teilnehmen, zu suspendieren. Lees meerNachdem am Wochenende in Hamburg mehr als 1.000 Menschen an einer von
Islamisten organisierten Demonstration teilgenommen haben, hat
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) mitgeteilt, Islamisten und
Antisemiten konsequenter abzuschieben. Die Demonstration vom Wochenende
hatten Anhänger der Gruppe Muslim Interaktiv organisiert. Christoph
Heinemann aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT erklärt im Podcast, warum die
Demonstration trotz verfassungsfeindlicher Propaganda nicht verboten
wurde.Die EU-Kommission hat wegen mutmaßlicher Verstöße gegen EU-Recht ein
Verfahren gegen Meta eröffnet. Sie wirft dem US-Konzern, zu dem auch
Facebook und Instagram gehören, unter anderem vor, die Verbreitung von
irreführender Werbung und Desinformationskampagnen in der EU nicht
ausreichend zu bekämpfen.Der Internationale Strafgerichtshof (IGH) hat den Eilantrag Nicaraguas,
der Deutschland Beihilfe zum Völkermord vorwirft, zurückgewiesen.
Deutschland müsse die Rüstungsexporte nach Israel nicht stoppen,
entschieden die höchsten UN-Richter in Den Haag.Was noch? Ein Reinheitsgebot für den Döner.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Gaza-Proteste: Demonstranten besetzen Gebäude der Columbia University in
New YorkUS-Universitäten: Dieser Protest zerstört sich selbst
Studentenproteste in den USA: Zweierlei Maß
Propalästinensische Demonstrationen in den USA: Ein neues 68?
Islamismus in Hamburg: Seid wachsamer!
Islamismus: Polizei…
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AfD: Geschlossene Reihen trotz steigender Nervosität
30 april 2024 · 12 min
Offenbar soll sich die russische Regierung vor eineinhalb Jahren in
einem Strategietreffen mit der Zukunft der AfD beschäftigt haben. Dabei
sollen Regierungsvertreter Russlands ein "Manifest" für die Partei
entworfen haben, berichtet der Spiegel. In einer Rede von Björn Höcke,
die er Anfang Oktober 2022 in Gera gehalten hat, finden sich dem Bericht
zufolge zentrale Inhalte des Manifests fast wortgleich wieder. Mariam
Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie
nervös die Partei angesichts der aktuellen Vorwürfe ist. Lees meerDie Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben sich zum Ziel gesetzt,
bis Ende des Jahres ein globales Abkommen gegen Plastikmüll auf den Weg
zu bringen. Die Verhandlungen für den Vertrag laufen bereits seit 2022,
in den vergangenen Tagen gingen sie in der kanadischen Hauptstadt Ottawa
in die nächste – und vorletzte – Runde. Fritz Habekuß aus dem Ressort
Wissen der ZEIT analysiert im Podcast, welche Auswirkungen Plastik fürs
Klima hat.Und sonst so? Lego-Suche vor der Küste Cornwalls
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Alternative für Deutschland: Die AfD vor Gericht
Spiegel-Recherche: Alternative gegen Deutschland
Geheimdienste: Bericht: Moskau soll AfD-Strategie geplant haben
Abkommen gegen Plastikmüll: Was vom Plastik in die Luft geht
Plastikmüll: Grüne Diplomatie
Studie des kalifornischen Lawrence Berkeley National Laboratory: Climate
Impact of Primary Plastic ProductionPlastik: Der gefährliche Müll
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Update: Israel und die Hamas verhandeln über Feuerpause und Geisel-Deal
29 april 2024 · 9 min
Eine Hamas-Delegation ist heute nach Kairo gereist, um über eine
Feuerpause und einen von Israel vorgeschlagenen Geisel-Deal zu
verhandeln. Sollte die Hamas dem Vorschlag zustimmen, könnte Israel von
der geplanten Bodenoffensive in Rafah absehen. In der saudi-arabischen
Hauptstadt Riad treffen sich im Rahmen des Weltwirtschaftsforums zudem
die Außenminister mehrerer westlicher und arabischer Staaten, um
zwischen den Konfliktparteien im Gaza-Krieg zu vermitteln.
Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke ordnet im Podcast ein, was die
Gespräche bringen könnten und warum Benjamin Netanjahu in seiner
Regierung unter Druck steht. Lees meerDer schottische Regierungschef Humza Yousaf hat angekündigt, von seinem
Amt zurückzutreten. Damit kommt er einem Misstrauensvotum der Opposition
gegen ihn und die Regierung zuvor. Vergangene Woche hatte Yousaf die
Koalition seiner Partei SNP mit den schottischen Grünen nach einem
Streit über die Klimaziele der Regierung für gescheitert erklärt. Jochen
Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, erklärt im Podcast,
wie es in Schottland jetzt weitergeht.Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat nach fünftägiger Bedenkzeit
angekündigt, weiter im Amt zu bleiben. Nachdem die rechte Gruppe Manos
Limpias seiner Frau Begoña Gómez Korruption vorgeworfen hatte,
verkündete Sánchez vergangene Woche überraschend, seinen Rücktritt in
Erwägung zu ziehen. Die Korruptionsvorwürfe bezeichnete er als gezielte
Kampagne, um ihn und seine Frau zu diskreditieren. ZEIT-ONLINE-Autorin
Julia Macher analysiert, warum Sánchez ein Meister der Überraschungen
ist.Was noch? 18-Jährige aufgepasst! Hier gibt's eine Entdeckungsreise durch
Europa.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Krieg in Israel und Gaza: Generalstabschef billigt Pläne zur Fortsetzung
des KriegesIsrael: Minister drohen Netanjahu für den Fal…
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Neun Reichsbürger hatten Putschpläne, jetzt stehen sie vor Gericht
29 april 2024 · 12 min
Am Oberlandesgericht in Stuttgart beginnt der erste von drei Prozessen
gegen Mitglieder eines mutmaßlichen Reichsbürgernetzwerkes um Heinrich
XIII. Prinz Reuß, die im Dezember 2022 bei mehreren Razzien festgenommen
wurden. Die Gruppe soll laut den Ermittlungen einen gewaltsamen Umsturz,
die Beseitigung der Demokratie und die Wiedererrichtung des Deutschen
Reiches von 1871 geplant haben. Was genau wird den Mitgliedern des
Reichsbürgernetzwerkes vorgeworfen? Und wie gefährlich sind die
Reichsbürger noch für Deutschland? Diese und weitere Fragen beantwortet
Martín Steinhagen, Autor im Ressort Investigative Recherche und Daten
von ZEIT und ZEIT ONLINE. Lees meerUS-Medienberichten zufolge könnte Russlands Präsident Wladimir Putin den
Tod des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny im Februar nicht selbst
angeordnet haben. Das hat das Wall Street Journal am Samstag mit
Berufung auf US-Geheimdienstinformationen in einer Recherche
veröffentlicht. Am 16. Februar ist der Putinkritiker Alexej Nawalny in
einem Straflager in Sibirien gestorben, die Umstände seines Todes sind
bislang ungeklärt. Familienangehörige und Anhänger werfen der russischen
Regierung unter Wladimir Putin Mord vor. Im Podcast ordnet Nils
Markwardt, Redakteur im Ressort Kultur bei ZEIT ONLINE, die
Informationen der US-Geheimdienste zum Tod des Oppositionspolitikers
ein.Und sonst so? Steine als Haustiere.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Reichsbürger: Was die Gruppe um Prinz Reuß so gefährlich machte
Reichsbürger: Rechter Traum vom Kaiserreich
Reichsbürgernetzwerk: Prinz Reuß soll Kontakt zu russischen Nachtwölfen
gehabt habenAlexej Nawalny: Ein Mord aus vorauseilendem Gehorsam ist denkbar
Opposition in Russland: "Das andere Russland, es existiert"
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Wie Lindner die FDP aus der Krise führen will
28 april 2024 · 10 min
Zum Auftakt des FDP-Parteitags in Berlin hat Christian Lindner seine
Rede ganz und gar einem Schlagwort gewidmet, der "Wirtschaftswende".
Dahinter steht Lindners Zwölf-Punkte-Plan für mehr Wirtschaftswachstum,
den der Parteitag per Leitantrag beschließen soll. Im Zwölf-Punkte-Plan
vorgesehen sind unter anderem eine Reform des Bürgergelds, die
Abschaffung der Rente mit 63 und des Solidaritätszuschlags sowie
steuerliche Vorteile für Überstunden. Die Koalitionspartner übten in den
vergangenen Tagen deutliche Kritik an dem Vorstoß. Beobachter
spekulieren seitdem erneut über einen bevorstehenden Bruch der Ampel.
Könnte es nach diesem Parteitag so weit kommen? Ferdinand Otto berichtet
für ZEIT ONLINE vom FDP-Parteitag in Berlin. Im Podcast analysiert er,
wie weit Christian Lindner für die Wirtschaftswende gehen will. Lees meerSeit zwei Wochen protestieren Menschen in Tbilissi gegen die georgische
Regierung. Ihre Forderung: "Nein zu Russland, nein zum russischen
Gesetz." Gemeint ist das umstrittene "Agenten-Gesetz", das die
Regierungspartei Georgischer Traum bereits in einer ersten Lesung durchs
Parlament gebracht hat. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass
sich unabhängige Organisationen und Medien, die zu mindestens 20 Prozent
aus dem Ausland finanziert werden, als "Vertreter ausländischer
Interessen" registrieren lassen müssen. Was steht für Georgiens
Demokratie gerade auf dem Spiel? Maxim Kireev beobachtet die Proteste
für ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, ob die Angst vor russischen
Verhältnissen in Georgien berechtigt ist.Und sonst so? Die konservierte Bibliothek des Lucius Calpurnius Piso
CaesoniusModeration und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Henrike Hartmann und Sophia Boddenberg
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
FDP-Parteitag: Ja, nein, vielleicht
FDP-Parteitag: Christian Lindner fordert Abschaffung des
SolidaritätszuschlagsAmpelkoalition: FDP-Präsidium beschließt 12-Punkte-Plan für
Wirtschafts… -
Wie China in Deutschland spioniert
27 april 2024 · 13 min
Die AfD hält an ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian
Krah, trotz Spionagevorwürfen fest. Krahs Mitarbeiter aus dem
EU-Parlament, Jian G., sitzt wegen des Verdachts, für den chinesischen
Geheimdienst spioniert zu haben, in Untersuchungshaft. Krah kündigte am
Mittwoch an, seinen Mitarbeiter zu kündigen, wies ein persönliches
Fehlverhalten aber von sich. Am Samstag startet die AfD mit einer
Auftaktveranstaltung in ihren Europawahlkampf. Spitzenkandidat Krah wird
an der Veranstaltung aufgrund der Vorwürfe aber nicht teilnehmen.
Inzwischen gibt es auch Vorermittlungen gegen Krah selbst. Auch gegen
Petr Bystron, Platz zwei auf der AfD-Liste für das EU-Parlament, gibt es
Vorwürfe. Laut Medienberichten hat der tschechische Geheimdienst
Informationen darüber, dass Bystron mit dem prorussischen Netzwerk
"Voice of Europe" in Verbindung stehen und darüber auch Zahlungen aus
Russland erhalten haben soll. Wie nehmen andere Staaten, wie China, in
Deutschland Einfluss? Und wie kann sich Deutschland davor schützen?
Diese und weitere Fragen beantwortet Mareike Ohlberg. Sie ist
China-Expertin beim German Marshall Fund. Lees meerIn den USA ist das Vogelrippe-Virus in mehreren Kuhherden nachgewiesen
worden. Seit März sind mehrere Farmen in Texas, Kansas und New Mexico
betroffen. US-Behörden haben inzwischen auch in pasteurisierter Milch
Genspuren des Erregers gefunden, was darauf schließen lässt, dass der
Ausbruch weit größer sein dürfte als bisher angenommen. Die Funde
alarmieren Wissenschaftler, da das ursprünglich auf Vögel spezialisierte
Virus damit auf einen weiteren Wirt übergesprungen ist, der zudem eng
mit dem Menschen zusammenlebt. Bisher hatten sich vor allem Säugetiere
in der Wildnis wie Seeelefanten immer wieder mit dem Virus infiziert.
Ein Mitarbeiter einer Kuhfarm soll sich bereits angesteckt haben,
dennoch stuft die US-amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC das Risiko
für menschliche Infektionen weiterhin als niedrig ein. Ob die
Vogelgrippe damit ein Stück nähe… -
Spezial: Overtourism in Venedig – Das Paradies hat seinen Preis
27 april 2024 · 28 min
Zehntausende Touristen strömen jeden Tag nach Venedig. Sie tummeln sich
auf den kleinen Brücken und zwängen sich durch die engen Gassen. Im
Durchschnitt bleiben die Besucher zwei Nächte in der Lagunenstadt, wobei
die meisten noch am selben Tag auf die Kreuzfahrtschiffe zurückkehren.
Die Venezianer protestieren schon seit Jahren gegen den so genannten
"Overtourism". Und endlich scheinen sie vom Rathaus erhört worden zu
sein. Seit dem 25. April müssen Tagestouristen 5 Euro zahlen, um das
Centro Storico, die Altstadt von Venedig, zu betreten. Zunächst nur an
29 ausgewählten Tagen, dann generell ab 2025. Man sollte meinen, dass
ein kollektiver Seufzer der Erleichterung von Dorsoduro bis Castello zu
hören wäre. Das Gegenteil ist der Fall: Die überwiegende Mehrheit der
Einwohner ist entschieden gegen die Maßnahme. Denn es ist unklar, was
mit den Einnahmen geschehen soll. Und weil der geringe Betrag kaum
jemanden von einem Besuch abhalten dürfte. Lees meerSo wie in Venedig, ist Massentourismus auch in anderen Städten ein
Problem. Doch wie kann ihm begegnet werden? Und wie lebt es sich
eigentlich in einer Stadt, in der es mehr Gästebetten als Einheimische
gibt? Um diese Fragen in einer neuen Podcast-Spezialfolge von "Was
jetzt?" zu beantworten, war Elise Landschek vor Ort unterwegs. Sie hat
mit Venezianern wie dem 78-jährigen Franco Migliori gesprochen, der fast
sein ganzes Leben hier verbracht hat und sich in seiner Heimat manchmal
wie ein "Lachs, der gegen den Strom schwimmt" fühlt. Mit Stadtrat
Michele Zuin, der an dem neuen Ticketsystem festhält, "weil Venedig den
Tourismus braucht". Und sie hat Jan van der Borg von der Universität
Ca'Foscari getroffen, der sich in seiner Forschung mit dem Übertourismus
beschäftigt. Er sagt: Die Stadt weiß nicht, was sie sein will.Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Fabian Scheler, Helena Schmidt und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Almut Siefert, Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@ze…
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Update: Ist der Atom-Skandal nach der Sondersitzung verpufft?
26 april 2024 · 10 min
In einer Sondersitzung des Bundestagsausschusses für Klimaschutz und
Energie wurde heute über die Manipulationsvorwürfe gegen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) beraten. Laut einem Bericht
des Magazins Cicero sollen im Frühjahr 2022 in beiden Ministerien
interne Bedenken zu dem für Jahresende geplanten Atomausstieg
zurückgehalten worden sein. Habeck hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Wie
es in der Sache weitergeht, ordnet Michael Schlieben, politischer
Korrespondent von ZEIT ONLINE, ein. Lees meerDer Bundesrat hat einer Regelung zugestimmt, um eine bundesweite
Bezahlkarte für Asylbewerberinnen und Asylbewerber einzuführen. Die
rechtliche Grundlage hatte der Bundestag vor knapp zwei Wochen
beschlossen. Länder und Kommunen können nun selbst entscheiden, ob sie
die Bezahlkarte nutzen wollen. Mit der Bezahlkarte soll verhindert
werden, dass Geld ins Ausland, etwa an Schleuser, gelangt.
Sozialverbände kritisieren, dass Asylbewerberinnen und Asylbewerber
durch die Bezahlkarte gegängelt und diskriminiert werden könnten.Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein französischer
Amtskollege Sébastien Lecornu haben sich darauf geeinigt, bis 2040
gemeinsam einen hochmodernen Panzer zu bauen. Das neue Landkampfsystem
soll mit künstlicher Intelligenz ausgestattet werden.Was noch? Wer ist der Tübinger Blumenkavalier?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Atomausstieg: Robert Habeck weist Vorwürfe zu verschobenem Atomausstieg
zurückUnionsfraktion: CDU-Politiker halten Angaben zum Atomausstieg für
unzureichendAtomausstieg: News und Infos
Asylbewerber: Bundesrat stimmt Einführung von Bezahlkarte zu
Bezahlkarte für Geflüchtete: Bundestag schafft Grundlage für die
Bezahlkarte für AsylbewerberMain Ground Combat System: Deutschland und Frankreich wollen geme…
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Klimagesetz: Eilantrag gescheitert, Abstimmen erlaubt
26 april 2024 · 11 min
Am Freitag soll im Bundestag über die Reform des Klimaschutzgesetzes
abgestimmt werden. Doch der Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann (CDU)
hat das Bundesverfassungsgericht eingeschaltet, um die Abstimmung zu
stoppen. Der Vorwurf Heilmanns: Die Ampel weiche Klimaziele auf.
Außerdem sei das Verfahren zu schnell, die Abgeordneten bräuchten mehr
Zeit, alles zu prüfen. Er hat eine Entscheidung bis Freitag, neun Uhr,
beantragt. Am Donnerstagabend wies das Bundesverfassungsgericht den
Eilantrag jedoch ab. Damit kann wie geplant über das Gesetz abgestimmt
werden. Elena Erdmann ist Wissenschafts- und Datenjournalistin bei ZEIT
ONLINE. Im Podcast erklärt sie, was das Gesetz genau beinhaltet und
warum es Umweltverbände kritisieren. Lees meerNachdem letzte Woche das US-Repräsentantenhaus der USA Hilfen für die
Ukraine gebilligt hatte, hat Anfang dieser Woche nun auch der Senat
zugestimmt. 61 Milliarden US-Dollar umfassen die Hilfen. Präsident Joe
Biden hat das Gesetzespaket am Mittwoch unterzeichnet und schnelle
Lieferungen versprochen. Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj bedankte
sich auf X für die "lebenswichtige Hilfe". Olivia Kortas berichtet für
ZEIT und ZEIT ONLINE aus der Ukraine. Im Podcast erklärt sie, was die
aktuellen Hilfen konkret für den Kampf der Ukraine bedeuten.Und sonst so: Dank seiner empathischen Mitelefanten kann Long'uro auch
rüssellos überleben.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Thomas Heilmann: CDU-Politiker will Klimaschutzreform vor
Verfassungsgericht stoppenKrieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj bedankt sich für
"lebensrettende" US-MilitärhilfeUkraine: US-Kongress billigt Milliardenhilfen für die Ukraine
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Ist Sánchez Rücktrittsankündigung Kalkül?
25 april 2024 · 11 min
Wegen einer Korruptionsanzeige gegen seine Ehefrau erwägt der spanische
Ministerpräsident Pedro Sánchez einen Rücktritt von seinem Amt. Der
Sozialdemokrat sieht sich von der politischen Rechten schikaniert, denn
die Anklage stammt von einer Organisation, die rechtsextremen Kreisen
nahe stehen soll. Julia Macher, Autorin für ZEIT ONLINE in Spanien,
berichtet über die Reaktionen der Opposition auf die Ankündigung des
Ministerpräsidenten und die Ziele der rechten Gruppe Manos Limpias. Lees meerIn den USA entscheidet das Oberste Gericht an diesem Donnerstag, ob ein
US-Präsident Immunität gegen Strafverfolgung für sein Handeln während
der Amtszeit genießt. In der US-Verfassung ist die Frage noch ungeklärt,
denn vor Donald Trump war kein ehemaliger US-Präsident bisher
strafrechtlich angeklagt worden. Was bei der Entscheidung des Supreme
Courts auf dem Spiel steht, ordnet Jurist und ZEIT-ONLINE-Autor Martin
Klingst im Podcast ein.Am 7. Oktober hat die palästinensische Terrororganisation Hamas bei
ihrem Angriff auf Israel mehr als 240 Menschen entführt, auch den
24-jährigen Hersh Goldberg-Polin. 201 Tage nach dem Überfall hat die
Hamas eine Videobotschaft des jungen Mannes veröffentlicht. Wann und
unter welchen Umständen das Video entstanden ist, bleibt unklar. Die
Videobotschaft hat in Israel erneut Proteste für die Freilassung der
Geiseln ausgelöst.Was noch? Trendige Crookies oder traditionelle Babkas
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Nach Anzeige gegen Ehefrau: Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez lässt
Amtsgeschäfte ruhenRechtsruck in der EU: Rechtsruck? Welcher Rechtsruck?
Laurence Tribe: "Wenn Trump davonkommt, ist unser System nicht mehr
rechtsstaatlich"Anklagen: Was Donald Trump vor Gericht droht
Prozess gegen Donald Trump: In diesem Raum bestimmt der Rechtss…
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Deutschland und die Türkei nähern sich an
25 april 2024 · 12 min
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine Reise in die Türkei
abgeschlossen. Steinmeier betonte auf seiner Reise immer wieder die
Verbundenheit zwischen Deutschland und der Türkei. Zudem sprach
Steinmeier mit türkischen Oppositionspolitikern, wie dem Bürgermeister
Istanbuls, Ekrem Imamoğlu. Präsident Recep Tayyip Erdoğan besuchte
Steinmeier erst am Mittwoch – seinem letzten Reisetag. Was hat
Steinmeier in der Türkei erreicht? Diese und weitere Fragen beantwortet
Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent für ZEIT ONLINE. Lees meerAn den Universitäten in den USA haben sich die propalästinensischen
Demonstrationen ausgeweitet. Dabei ist es nach antisemitischen
Straftaten zu rund 100 Verhaftungen gekommen. Besonders die
Universitäten der Ostküste sind betroffen. Die Studierenden protestieren
gegen das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen und werfen
Israel teilweise einen Genozid an den Palästinensern vor. Dabei fallen
immer wieder antisemitische Parolen. Wie aufgeheizt ist die Stimmung an
den Hochschulen? Und wie gehen die Universitäten selbst damit um? Diese
und weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale
Korrespondentin bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? Venedig verlangt von Tagestouristen künftig Eintritt.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Frank-Walter Steinmeier: Den Spieß umgedreht
Türkei-Besuch des Bundespräsidenten: Erdoğan zuletzt
Nahostkonflikt: US-Unis wegen Gaza-Krieg im Ausnahmezustand
Antisemitismus in den USA: Angst auf dem Campus
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Update: Wahlkampf ohne Spitzenkandidat
24 april 2024 · 10 min
"Ich bin und bleibe Spitzenkandidat": Der AfD-Europaabgeordnete
Maximilian Krah bleibt trotz der schweren Vorwürfe gegen seinen
langjährigen Mitarbeiter Nummer eins auf der AfD-Liste für die
Europawahl im Juni. Sein Mitarbeiter sitzt inzwischen in
Untersuchungshaft. Der Verdacht, der zu seiner Verhaftung in der Nacht
zum Dienstag führte: Spionage für chinesische Geheimdienste – und zwar
direkt aus dem Europäischen Parlament. Nach einem Krisengespräch mit den
Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla sagte Krah: Um den Wahlkampf
und das Ansehen der AfD nicht zu belasten, habe er mit der Parteispitze
vereinbart, nicht am bevorstehenden Wahlkampfauftakt in Donaueschingen
teilzunehmen. Tilman Steffen berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über
die AfD. Im Podcast ordnet er ein, wie glaubwürdig diese Art der
Schadensbegrenzung sein kann. Lees meerBundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die
Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft für das laufende Jahr auf
0,3 Prozent angehoben. Bei der Vorstellung der Frühjahrsprojektion der
Bundesregierung zeigte er sich zuversichtlich: Die Anzeichen für eine
konjunkturelle Aufhellung hätten sich vor allem in den vergangenen
Wochen deutlich verstärkt, eine "allmähliche Erholung der Wirtschaft"
sei erkennbar. Das alles sei aber "kein Grund, nicht weiter hart an der
Wettbewerbsfähigkeit zu arbeiten", sagte Habeck.Außerdem im Update: Ab dem 1. Juli erhalten Rentnerinnen und Rentner in
Deutschland 4,57 Prozent mehr Geld.Was noch? Milliardenbusiness: Sandwich ohne Kruste
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Maximilian Krah: Schampus-Max und die Chinesen
Spionageverdacht gegen Mitarbeiter: Maximilian Krah bleibt
AfD-Spitzenkandidat für die EuropawahlEuropawahl: 2024 wählt Europa wieder
Spionageverdacht: Mitarbeiter von AfD-Spitzenkandidat Krah laut
Berichten in U-HaftM…
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Deutschlands mühsamer Kampf gegen Finanzbetrug
24 april 2024 · 11 min
Zehn Jahre lang spielte Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker eine zentrale
Rolle bei den Ermittlungen zu Cum-Ex-Geschäften – also jenen
Steuertricks, mit denen der deutsche Staat um eine zweistellige
Milliardensumme betrogen wurde. Jetzt ist sie überraschend
zurückgetreten. Die 50-Jährige verlässt die Justiz, um die
Geschäftsführung der Nichtregierungsorganisation Finanzwende zu
übernehmen. Zum Abschied sagte sie in einem ARD-Interview, das deutsche
Justizsystem gehe nicht entschieden genug gegen Finanzkriminalität vor.
Was ist dran an der Kritik? Und warum ist der Kampf gegen Finanzbetrug
für Staaten so schwierig? Darüber spricht Jannis Carmesin im Podcast mit
Ingo Malcher aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Lees meerDas linkskonservative Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) wird bei der
Europawahl im Juni zum ersten Mal bei einer Wahl antreten. Am Mittwoch
stellt die Partei ihre Wahlkampagne vor, bei der sie vom
Ex-Linkenpolitiker Fabio De Masi und dem ehemaligen
SPD-Oberbürgermeister von Düsseldorf, Thomas Geisel, angeführt werden
wird. Im Podcast zieht Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT
ONLINE eine Zwischenbilanz: Wo steht die BSW dreieinhalb Monate nach
ihrer Gründung, organisatorisch und in den Umfragen. Und mit welchen
Themen will sie bei der EU-Wahl punkten?Und sonst so? Ein Mann wird zweimal betrunken am Steuer erwischt – ohne
einen Tropfen Alkohol zu sich genommen zu haben.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Mathias Peer und Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Thema: Bündnis Sahra Wagenknecht
Thema: Cum-Ex
Anne Brorhilker: Chefermittlerin im Cum-Ex-Skandal kündigt
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Update: AfD-Assistent – und offenbar nebenbei China-Agent
23 april 2024 · 9 min
Erneut geraten die Spitzenkandidaten der AfD für die Europawahl und ihr
Umfeld in den Verdacht dubioser Netzwerke. Ein enger Vertrauter und
langjähriger Mitarbeiter des AfD-Europaabgeordneten Maximilian Krah ist
in der Nacht zum Dienstag wegen Spionageverdachts verhaftet worden. Nach
Informationen der ZEIT soll dieser Mitarbeiter jahrelang für China
spioniert haben – und zwar direkt aus dem Europäischen Parlament. Der
Vorgesetzte des Beschuldigten, Maximilian Krah, sagt, er habe erst durch
die Medien von der Festnahme erfahren und sei überrascht. Christian
Fuchs ist Autor im Ressort Investigative Recherche und Daten von ZEIT
und ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, welche Folgen die Festnahme
für den Europawahlkampf der AfD haben könnte. Lees meerWäre kommenden Sonntag Bundestagswahl, würden sehr viele junge Menschen
in Deutschland offenbar die AfD wählen. Das ist das Ergebnis der
diesjährigen Studie "Jugend in Deutschland". Die Ergebnisse basieren auf
einer repräsentativen Onlinebefragung von 2.042 Personen zwischen 14 und
29 Jahren. Von den Befragten, die wählen wollen, würden demnach 22
Prozent für die AfD stimmen. Vor zwei Jahren gaben nur neun Prozent an,
diese Partei wählen zu wollen. Die Autoren der Studie sprechen von einem
"deutlichen Rechtsruck" bei der jungen Generation in Deutschland. Wie
kommen diese aktuellen Partei-Präferenzen unter jungen Menschen
zustande? Martin Hogger aus dem Ressort junge Angebote bei ZEIT ONLINE
ordnet die Zahlen im Podcast ein.Außerdem im Update: Bei der Überquerung des Ärmelkanals sind laut
französischen Medienberichten fünf Geflüchtete ums Leben gekommen.Was noch? Beliebte Zweitkarriere für Ex-NBA Spieler: Winzer
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Maximilian Krah: Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten Maximilian Krah
festgenommenPetr Bystron: Neue Indizien belasten…
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Kleinerer Bundestag, großer Streit
23 april 2024 · 14 min
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt seit diesem Dienstag über das
neue Wahlrecht, das die Ampelkoalition im vergangenen Jahr gegen den
Widerstand von Union und Linkspartei beschlossen hat. Durch die Reform
würde sich der Bundestag nach der nächsten Wahl verkleinern – auf
maximal 630 Abgeordnete. Überhangs- und Ausgleichsmandate sowie die
Grundmandatsklausel fallen dafür weg. Vor allem die CSU und die Linke
sehen sich durch die Reform im Nachteil. Mit ihren Fraktionen, der
bayerischen Staatsregierung, einzelnen Bundestagsabgeordneten der Linken
und mehr als 4.000 Privatpersonen sind beide Parteien vor das
Bundesverfassungsgericht gezogen. Um welche Kritikpunkte es dabei geht,
weiß Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT. Im Podcast
ordnet er ein, wie wahrscheinlich es ist, dass die Reform jetzt noch
gekippt wird. Lees meerDie USA planen offenbar erstmals Sanktionen gegen eine Einheit des
israelischen Militärs – und zwar wegen des Verdachts auf
Menschenrechtsverletzungen. Laut Informationen des US-Nachrichtenportals
Axios handelt es sich um die ultraorthodoxe Militäreinheit Netzah
Jehuda, die über längere Zeit im Westjordanland stationiert war. Der
Gruppe wird vorgeworfen, bereits vor Ausbruch des Krieges im vergangenen
Oktober Menschenrechtsverletzungen an der palästinensischen Bevölkerung
begangen zu haben. Martin Klingst berichtet für ZEIT ONLINE über die
Lage in Nahost. Im Podcast analysiert er, welche Bedeutung dieser
Schritt der USA haben würde.Und sonst so? Wie kreativ können Zeitkapseln sein?
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wahlrecht: Wahlrechtsreform in Deutschland
Wahlrecht: Bundestag beschließt umstrittene Wahlrechtsreform
Parteien: Söder: Wahlrecht verfassungswidrig
Änderung des Bundestagswahlrechts: Unionsfraktion klagt in Karslruhe
gegen WahlrechtsänderungNa…
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Update: Ein israelischer Militär zieht Konsequenzen für den 7. Oktober
22 april 2024 · 10 min
Im Dezember 2023 wurde klar, dass das israelische Militär von den
Angriffsplänen der Hamas wusste, sie aber nicht ernst nahm. Die New York
Times berichtete damals von einem Papier mit dem Decknamen
"Jericho-Mauer", was den israelischen Sicherheitsbehörden vorlag und
Hinweise auf den Anschlag enthielt. Das hat jetzt erste personelle
Konsequenzen. Aharon Haliva, der Direktor des israelischen
Militärgeheimdienstes, tritt zurück. Um die Fehler aufzuklären, fordert
er selbst einen staatlichen Untersuchungsausschuss. Holger Stark ist
stellvertretender Chefredakteur und leitet das Ressort investigative
Recherche und Daten bei ZEIT und ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein,
was der Rücktritt von Haliva bedeutet. Lees meer"Deutschland braucht eine Wirtschaftswende", heißt es auf der
FDP-Website zum Beschluss eines umstrittenen 12-Punkte-Plans, den das
Parteipräsidium verabschiedet hat. Der Plan sieht unter anderem eine
Reform des Bürgergelds und die Abschaffung der Rente mit 63 vor. Die SPD
ist wenig begeistert. Warum der Plan so kontrovers ist, weiß Lisa
Caspari. Sie ist Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE und erklärt, ob es
sich bei dem Plan der FDP womöglich um ein politisches Déjà-vu handelt.Außerdem im Update:
In Düsseldorf und Bad Homburg wurden insgesamt drei deutsche
Staatsbürger wegen Spionageverdachts festgenommen. Sie seien verdächtig,
für einen chinesischen Geheimdienst tätig zu sein.Im Cum-Ex-Steuerskandal hat die führende Ermittlerin Anne Brorhilker
gekündigt. Das bestätigte auch die Generalstaatsanwaltschaft. Sie leitet
die Hauptabteilung der Cum-Ex-Ermittlungen.Was noch? In dem Videoformat "Boy Room" zeigt Rachel Coster, wie Männer
in ihren Mittzwanzigern in New York hausen.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Lea Schüler
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Weitere Links zur Folge:
Hamas-Angriff vom 7. Oktober: Direktor des israelischen
Militärgeheimdienstes tritt zurückLiveb…
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Waffen, Munition – und ein Signal an die Nato
22 april 2024 · 11 min
Seit einem halben Jahr haben die USA als wichtigster Verbündeter der
Ukraine keine Militärhilfe mehr an das angegriffene Land freigegeben.
Teile der Republikaner im US-Repräsentantenhaus hatten die Unterstützung
blockiert. Am Samstag billigte die Mehrheit der Abgeordneten schließlich
ein Hilfspaket in Höhe von 61 Milliarden US-Dollar für Waffensysteme und
Munition. Doch wie schnell wird die Hilfe dort ankommen? Und hat es das
Potenzial, die Dynamik des Krieges zu verändern? Antworten auf diese
Fragen weiß Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent von
ZEIT ONLINE. Lees meerDonald Trump steht seit vergangener Woche im Schweigegeldprozess vor
einem New Yorker Gericht, für den heutigen Montag werden die
Eröffnungsplädoyers erwartet. Im Zuge des Präsidentschaftswahlkampfes
2016 hatte Trump über seinen damaligen Rechtsberater Michael Cohen
130.000 US-Dollar Schweigegeld an die Pornodarstellerin Stormy Daniels
gezahlt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Fälschung von
Geschäftsunterlagen vor. Er habe die Zahlungen als Anwaltskosten
deklarieren lassen, obwohl sie de facto Wahlkampfausgaben waren. Im
Podcast spricht ZEIT-Redakteurin Kerstin Kohlenberg über die Strategie
der Verteidigung und Trumps Chancen, aus dem Prozess als Sieger
hervorzugehen. Außerdem geht es um die Frage, wie sich der Prozess auf
Trumps erneute Präsidentschaftskandidatur im kommenden US-Wahlkampf
auswirken könnte.Und sonst so? Frank-Walter Steinmeier besucht die Türkei - mit
Dönerspieß im Gepäck.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Clara Löffler und Mathias Peer
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Ukraine-Hilfe: Welcher Nachschub jetzt kommt
Prozess gegen Trump: Politik als Porno
Schweigegeldprozess: Dieser Prozess wird für Trump unangenehm
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Habecks Ukraine-Versprechen
21 april 2024 · 12 min
Wirtschaftsminister Robert Habeck ist das zweite Mal in seiner Funktion
als Minister und Vizekanzler in die Ukraine gereist. Im Rahmen seiner
Reise forderte er die Verbündeten der Ukraine auf, mehr Waffen zu
liefern. Jana Hensel ist Wirtschaftsredakteurin für ZEIT ONLINE und hat
den Minister in die Ukraine begleitet. Sie hat einen unverbrüchlich an
der Seite der Ukraine stehenden Habeck erlebt. Wie viel Rückhalt Habeck
mit seinen Forderungen in der Ampelkoalition hat und wieso er der
Ukraine keine neuen konkreten Hilfen zugesagt hat, ordnet sie im Podcast
ein. Lees meerGelsenkirchen ist die erste Kommune Deutschlands, in der E-Scooter
verboten sind. Weil es immer wieder zu Unfällen mit den elektrischen
Tretrollern kommt, verlangt die Stadt von den Anbietern, dass sich
Nutzer mit ihrem Führerschein oder Personalausweis auf den Apps
eindeutig identifizieren. Im Zweifelsfall sollen dann Ermittlungen gegen
die Fahrer möglich sein. Die Anbieter Bolt und Tier reichten gegen die
Maßnahme Eilanträge ein. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gab der
Stadt in einem Eilverfahren jedoch recht. Wie sinnvoll so ein
E-Scooter-Verbot ist, weiß Sören Götz. Er ist Redakteur für Mobilität
bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? Was beim Uber-Fahren alles verloren wird.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
E-Scooter: Warum nicht gleich auch Autos verbieten?
Tier und Bolt: Gelsenkirchen verbietet als erste Stadt E-Scooter
Robert Habeck in der Ukraine: Er bleibt ihr treu
Besuch in Kiew: Habeck verspricht Ukraine weitere Unterstützung
DeutschlandsSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Spezial: Ein Jahr Krieg im Sudan
20 april 2024 · 27 min
Der Krieg im Sudan hat sich diese Woche zum ersten Mal gejährt. Seit dem
15. April 2023 kämpfen die sudanesischen Streitkräfte (SAF) gegen die
paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF). Die Generäle der beiden
Gruppen konkurrieren um die Macht im Land. De-facto-Staatschef Abdel
Fattah Burhan führt die SAF an, sein bisheriger Stellvertreter Mohammed
Hamdan Daglo kommandiert die RSF. Sie bekämpfen sich ohne jegliche
Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. 25 Millionen Menschen brauchen laut
Angaben der UN Nothilfe. 18 Millionen Menschen leiden akut Hunger, über
ein Viertel von ihnen lebensbedrohlich. Das Welternährungsprogramm
spricht von der größten Hungerkrise der Welt. Mehr als zehn Millionen
Menschen befinden sich außerdem innerhalb des Sudan und in den
Nachbarländern auf der Flucht. Lees meerAnders als die Kriege in der Ukraine oder in Nahost hat der Krieg im
Sudan in den vergangenen Monaten kaum Beachtung der internationalen
Gemeinschaft gefunden. Eine Geberkonferenz, die diese Woche am Jahrestag
des Kriegsbeginns in Paris stattgefunden hat, sollte das ändern. Zwei
Milliarden Euro an Hilfen haben die Geberländer bei der Konferenz
zugesichert. Reicht das aus, um die Situation der Sudanesinnen und
Sudanesen zu verbessern? Und wie gelangt die Hilfe zu den Menschen in
Not, in einem Land, das von Gruppen beherrscht wird, die Versorgungswege
blockieren und Hunger als Waffe einsetzen?Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Constanze Kainz und Elise Landschek
Recherche und Mitarbeit: Julian Sadeghi und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Was wir über die mutmaßlichen russischen Spione wissen
20 april 2024 · 12 min
Im bayerischen Bayreuth sind am Mittwoch zwei mutmaßliche Spione
festgenommen worden. Sie sollen im Auftrag des russischen Geheimdienstes
mögliche Ziele für Sprengstoffanschläge ausgekundschaftet haben. Ihr
Plan sei es gewesen, so die Bundesanwaltschaft, “die aus Deutschland der
Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg geleistete militärische
Unterstützung zu unterminieren”. Was sonst noch über den Fall bekannt
ist, erzählt Karsten Polke-Majewski aus dem Investigativressort von ZEIT
und ZEIT ONLINE im Podcast. Lees meerIm Sommer 2017 beschlagnahmten italienische Behörden das
Seenotrettungsschiff "Iuventa" im Hafen von Lampedusa. Die
Staatsanwaltschaft warf den Besatzungsmitgliedern vor, mit Schmugglern
zusammengearbeitet zu haben, um Geflüchtete von Libyen nach Italien zu
bringen. Nach sechs Jahren ist der Prozess am Freitag zu Ende gegangen.
Wie das Gericht entschieden hat und welche Bedeutung das Urteil für die
Seenotrettung insgesamt hat, weiß Almut Siefert. Sie hat den Prozess aus
Italien für ZEIT ONLINE verfolgt.Und sonst so? Ein neuer Propagandasong feiert den nordkoreanischen
Diktator Kim Jong Un als “freundlichen Vater”. Musikvideo inklusive.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Pia Rauschenberger und Constanze Kainz
Mitarbeit: Mathias Peer und Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Festnahmen in Bayern: Was über die mutmaßlichen russischen Spione
bekannt istSeenotrettung: Italien stellt Verfahren gegen "Iuventa"-Seenotretter ein
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Update: War das der Gegenschlag?
19 april 2024 · 11 min
In der Nähe der iranischen Großstadt Isfahan hat es in der Nacht auf
Freitag Explosionen gegeben. US-amerikanische Sender berichteten, Israel
habe mit Raketen Ziele innerhalb des Irans angegriffen. Iranische
Regierungsvertreter widersprachen jedoch: Einen Raketenangriff habe es
nicht gegeben. Die iranische Flugabwehr habe über der Großstadt
lediglich drei Drohnen abgeschossen, die aus dem Inneren des Iran
gestartet worden seien. Ob es sich bei dem Vorfall schon um die Reaktion
Israels auf den jüngsten Raketenangriff des Irans handelt, weiß Michael
Thumann. Er ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerDer Nato-Ukraine-Rat berät heute darüber, wie die Ukraine besser vor
Luftangriffen Russlands geschützt werden kann. Der ukrainische Präsident
Selenskyj hatte nach einem weiteren heftigen Luftangriff am Mittwoch ein
stärkeres Engagement der Verbündeten gefordert. Deutschland plant
bereits, ein weiteres Patriot-Flugabwehrsystem an die Ukraine zu
liefern. Wichtig ist vor allem die Unterstützung aus den USA. Dort
scheint sich die Blockade der Republikaner bei den Ukrainehilfen gerade
zu lockern.Außerdem im Update: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat seinen Vertrag
mit dem DFB verlängert – er bleibt bis 2026 Trainer der
Nationalmannschaft.Was noch? Meghan Markle macht ihre eigene Marmelade.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Explosionen nahe Isfahan: Iran dementiert Berichte über israelischen
RaketenangriffNahostkonflikt: Trotz alledem
Ukraine: Annalena Baerbock will Flugabwehrsysteme für Ukraine
"zusammenkratzen"Charkiw: Russlands zerstörerische Taktik
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Die größte Wahl der Welt
19 april 2024 · 12 min
In Indien wählen ab heute über 900 Millionen Wahlberechtigte ein neues
Parlament. Die aktuell regierende Partei Bharatiya Janata von
Premierminister Narendra Modi hat gute Chancen, erneut stärkste Kraft zu
werden; Modi würde dann seine dritte Amtszeit antreten. Der
Regierungspartei wird immer wieder nationalistische und muslimfeindliche
Politik vorgeworfen. Sie wird von einer breiten Allianz aus
Oppositionsparteien herausgefordert. Das Ergebnis der Wahl wird erst am
4. Juni erwartet. Wieso dauert die Wahl so lange? Diese und weitere
Fragen beantwortet Natalie Mayroth. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus
Indien. Lees meerDas Unterhaus in Großbritannien hat ein Rauchverbot für die kommenden
Generationen beschlossen. Demnach sollen Menschen, die nach dem 1.
Januar 2009 geboren sind, keinen Tabak mehr kaufen können. Erwachsene,
die bereits rauchen, können weiterhin Zigaretten kaufen. Premierminister
Rishi Sunak war bei der Abstimmung auf die oppositionelle Labour-Partei
angewiesen. Warum gut 70 Prozent der Briten das Verbot für ihre Jugend
unterstützen, weiß Bettina Schulz. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus
Großbritannien.Und sonst so? Aufgewärmte Nudeln sind gesünder als frische.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
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Wahl in Indien: Eine Wahl für 968 Millionen Menschen
Indien: Eine weitere Amtszeit für Narendra Modi?
Gesundheit: Britische Regierung geht Tabakverbot an
Rauchstopp: Mit 30 höre ich auf
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Update: Offenbar Anschlagspläne im Auftrag russischer Geheimdienste
18 april 2024 · 8 min
In Bayreuth hat die Polizei am Mittwoch zwei Männer festgenommen, die im
Verdacht stehen, für russische Geheimdienste spioniert zu haben. Bei den
Verdächtigen handelt es sich nach Angaben der Bundesanwaltschaft um zwei
deutsch-russische Staatsangehörige. Einer der beiden soll sich den
Ermittlungen zufolge bereit erklärt haben, in Deutschland Sprengstoff-
und Brandanschläge durchzuführen. Offenbar hatten die Männer bereits
potenzielle Anschlagsziele im Visier, darunter auch Einrichtungen der
US-Streitkräfte in Deutschland. Die Aktionen sollten insbesondere dazu
dienen, die aus Deutschland der Ukraine gegen den russischen
Angriffskrieg geleistete militärische Unterstützung zu unterminieren,
teilte der Generalbundesanwalt in einer Pressemitteilung mit. Lees meerWegen einer Wahlkampfrede in Merseburg vor drei Jahren muss sich
Thüringens AfD-Chef Björn Höcke seit Donnerstag vor dem Landgericht
Halle verantworten. Der Vorwurf: Er soll in seiner Rede wissentlich eine
verbotene Parole der paramilitärischen NSDAP-Kampforganisation SA
verwendet haben. August Modersohn beobachtet den Prozess für ZEIT
ONLINE. Im Podcast erzählt er, wie der erste Verhandlungstag verlaufen
ist.Außerdem im Update: Fast drei Jahre nach der verheerenden
Flutkatastrophe im Ahrtal in Rheinland-Pfalz mit 135 Toten hat die
Staatsanwaltschaft Koblenz ihre Ermittlungen eingestellt.Was noch? Immer mehr Menschen lernen schwimmen.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
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Generalbundesanwalt: Mutmaßliche Agenten mit Verbindung zu Russland in
Bayern verhaftetRussland-Krieg: Deutschland fordert von Verbündeten mehr Hilfe für
Ukraine-LuftabwehrBundesinnenministerin: Faeser: Lassen uns von Putins Agenten nicht
einschüchternAfD: Prozess gegen Björn Höcke wegen NS-Vokabulars beginnt
AfD: Gericht ändert Umfang der Anklage gegen Björn Höcke
Flutkatastrophe im A…
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Kein Licht als Kriegsziel
18 april 2024 · 11 min
Seit Mitte März greift Russland verstärkt Energiekraftwerke in der
gesamten Ukraine an. Allein in der vergangenen Woche wurde ein
Umspannwerk in Dnipropetrowsk stark beschädigt und das
Trypillja-Wärmekraftwerk südlich von Kiew komplett zerstört. Laut
Energieminister Herman Haluschtschenko wurden mittlerweile bis zu 80
Prozent der Wärmekraftwerke angegriffen und mehr als die Hälfte der
Wasserkraftwerke. Welche perfide Strategie Russland mit den Angriffen
konkret verfolgt, weiß Maxim Kireev. Für ZEIT ONLINE berichtet er vor
allem über Russland und den russischen Angriffskrieg und erklärt im
Podcast, warum die Ukraine sich derzeit kaum dagegen wehren kann. Lees meerEine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht
wurde, zeigt eindrücklich, wie hoch die finanziellen Schäden durch den
Klimawandel ausfallen könnten. In den nächsten 25 Jahren muss die
Weltwirtschaft mit einem mittleren Einkommensverlust von 19 Prozent
rechnen. Das sind 38 Billionen US-Dollar pro Jahr. Nicht alle Regionen
sind gleich stark betroffen. Während Saudi-Arabien bis 2050 knapp 33
Prozent Einkommensverluste drohen, könnten Länder wie Russland oder
Kanada sogar von der Klimakrise profitieren. Woran das liegt, weiß
Philip-Johann Moser. Er ist Redaktionsvolontär bei ZEIT ONLINE und
erläutert im Podcast die Studienergebnisse und welche Maßnahmen
empfohlen werden.Und sonst so: Wie erklären Sie einer Britin "Du lieber Herr
Gesangsverein"? Bei Untranslatable werden Redewendungen von Userinnen
und Usern erklärt. Aus allen Sprachen.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
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Markus Reisner: "Wir haben uns die Lage in der Ukraine schöngeredet"
Russische Invasion: Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage
Krieg in der Ukraine
Klimawandel: So viel kostet die Klimakrise
Das Dossier zur Asylpolitik: Soll er ble…
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Update: Was neue Sanktionen gegen den Iran bewirken könnten
17 april 2024 · 10 min
Sowohl die USA als auch die EU haben angekündigt, als Reaktion auf die
iranischen Angriffe auf Israel neue Sanktionen gegen das Regime in
Teheran zu verhängen. Zuvor hatte der israelische Außenminister Israel
Katz eine "diplomatische Offensive" gestartet und Dutzende Regierungen
zu neuen Sanktionspaketen gegen den Iran gedrängt. Nach einer
Videoschalte der EU-Außenminister teilte EU-Außenbeauftragter Josep
Borrell am Dienstagabend mit, er werde sein Team um Vorbereitungen für
weitere Strafmaßnahmen bitten: "Wir werden das Sanktionsregime (…)
ausweiten und verschärfen." Welche Maßnahmen die EU ergreifen wird,
könnte sich auf dem EU-Gipfel entscheiden, der diesen Mittwoch beginnt.
Ulrich Ladurner ist für ZEIT ONLINE in Brüssel. Im Podcast erklärt er,
was die Sanktionen gegen den Iran über die rein symbolische Wirkung
hinaus bewirken könnten. Lees meerSeit dem iranischen Angriff auf Israel am Wochenende wächst
international die Sorge vor einer weiteren Eskalation in Nahost.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist deshalb zu
Krisengesprächen nach Israel gereist. Am Mittag traf sie den
israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Zuvor hatte
Netanjahu laut israelischen Medienberichten angekündigt, dass Israel auf
die iranischen Drohnenangriffe reagieren werde.Außerdem im Update: Die Verkehrsministerinnen und -minister beraten über
die Finanzierung des 49-Euro-Tickets. Und Berlin führt ein
29-Euro-Ticket ein – das kommt nicht bei allen gut an.Was noch? Ein etwas anderer Drogendeal im italienischen Restaurant
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger, Julian Sadeghi
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Krieg in Nahost: USA und EU kündigen Sanktionen gegen Iran an
Nahostkonflikt: USA kündigen neue Sanktionen gegen den Iran an
Iranischer Angriff auf Israel: Noch nie war ein großer Krieg …
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Israel unter Zugzwang
17 april 2024 · 12 min
Wie reagiert Israel? Die Frage stellt sich seit dem direkten Angriff des
Irans am Wochenende. Hunderte Raketen und Drohnen schoss der Iran ab,
ein Großteil davon konnte abgewehrt werden. Der Generalstabschef der
israelischen Armee, Herzi Halevi, versicherte: "Wir werden auf diesen
Angriff reagieren." Welche Handlungsoptionen Israel jetzt hat, weiß Jan
Roß. Er ist Politikredakteur bei der ZEIT und erklärt im Podcast, welche
Szenarien jetzt möglich sind. Lees meerDie nächste Bundestagswahl ist erst im September 2025. Dennoch wird
bereits jetzt darüber spekuliert, wer das Zeug zum Kanzlerkandidaten
hat. Intern wird bei den Grünen Robert Habeck als bisher
wahrscheinlichster Kandidat gehandelt. Habeck selbst weist das zurück.
Der Funke Mediengruppe sagte er zu einer möglichen Kanzlerkandidatur:
"Wir werden alles zur rechten Zeit entscheiden, jetzt steht diese
Debatte nicht an." Warum die Partei die Kandidatenfrage eigentlich noch
offenhalten will und wie viel Zündstoff die K-Frage beinhaltet, weiß
Jana Hensel. Im Podcast erklärt die ZEIT-Autorin, was für und gegen
Habeck als Kandidat spricht.Und sonst so: Studien belegen jetzt, dass Songtexte sprachlich immer
simpler werden.Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
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Iran: Im Staatsfernsehen feiert der Iran den Sieg
Israel: Wie ein Gegenschlag Israels aussehen könnte
Wahlen: Habeck, Baerbock oder keine(r)?
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