Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Spezial Europawahl: Die AfD hat ihren Erfolg manifestiert
9 juni 2024 · 12 min
Letzte Woche waren 360 Millionen Wähler in 27 EU-Mitgliedstaaten
aufgerufen, ein neues Europäisches Parlament zu wählen. 720 Abgeordnete
(statt bisher 705) werden demnächst in Brüssel sitzen und die Interessen
der Bürgerinnen und Bürger zu Hause vertreten. 96 von ihnen, und damit
die meisten, kommen aus Deutschland. In der Bundesrepublik fand die
Wahl, wie in den meisten anderen Ländern auch, am Sonntag statt. Lees meerInsgesamt erhalten die Regierungsparteien SPD, Grüne und FDP bei den
Europawahlen wenig Unterstützung. Die Oppositionsparteien CDU/CSU und
AfD konnten dagegen zulegen. Ist das ein Zeichen dafür, dass die meisten
Bürger mit der Arbeit der Regierungskoalition unzufrieden sind? Fabian
Reinbold, Leiter der Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, analysiert in einer
Spezialfolge von Was jetzt? die Ergebnisse. Und er wirft einen Blick in
die Zukunft: Was bedeuten diese Zahlen für die anstehenden Wahlen, etwa
die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg im September
oder die Bundestagswahl im Herbst 2025?Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Clara Löffler
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Europawahl
Wahlumfragen: Der Abstieg der AfD
EU-Wahl 2024: Oha, die Ampel brennt!
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Die Europawahl könnte Brüssel schwächen
9 juni 2024 · 12 min
Zwischen dem 6. und 9. Juni wird von den Bürgern der Europäischen Union
ein neues Europaparlament gewählt. Am Sonntag ist unter anderem
Deutschland an der Reihe. Hier wie in anderen Ländern, allen voran
Frankreich, Italien und den Niederlanden, rechnen die Wahlprognosen den
rechten Parteien starke Zugewinne aus. Wie könnten sich die
Mehrheitsverhältnisse im Europäischen Parlament nach Sonntag verändern?
Und: Was würde das Erstarken rechter Parteien für die EU-Politik
bedeuten? Darüber spricht Helena Schmidt bei Was jetzt? mit Ulrich
Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Lees meerAnwohner dürfen in bestimmten Fällen gegen zugeparkte Gehwege vorgehen.
Das hat am Donnerstag das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig
entschieden. Allerdings müssen die parkenden Autos den Gehweg "erheblich
einschränken". Was genau damit gemeint ist, führten die Richter nicht
weiter aus. Außerdem gilt der Anspruch auf eine Prüfung durch Städte und
Kommunen nur vor der eigenen Haustür. Hanno Rauterberg aus dem
Feuilleton der ZEIT hat sich mit diesem Urteil ausführlicher beschäftigt
und stellt die These auf: Wer die Großstadt regulieren will, hat die
Bedingungen des Großstadtlebens nicht verstanden. Welche Bedingungen das
sind und wie man besser mit ihnen umzugehen lernt, erklärt er im
Podcast.Und sonst so? Mit dem Bild Earthrise hat er unsere Sicht auf die Welt
verändert, nun starb der Astronaut William Anders bei einem
Flugzeugabsturz.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr und Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Europawahl: Süß oder salzig?
Großstadtleben: Was für eine reizende Zumutung
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Spezial: "Ich find schön, dass wir so ein bunter Haufen sind"
8 juni 2024 · 24 min
Für viele Menschen in den ärmeren Stadtteilen im Ruhrgebiet fühle sich
die EU weit weg an, sagt Milad Tabesch. Europa, das sei was, bei dem sie
sowieso nicht mitmachen könnten. "Viele Jugendliche sagen: Wir werden
doch gar nicht gehört." Tabesch ist 27 Jahre alt und selbst in Bochum
geboren und aufgewachsen, als Kind afghanischer Geflüchteter. Lees meer"Es läuft nicht alles perfekt in der EU", sagt er. Aber die Idee,
Nationalstaaten zu überwinden und frei und in Frieden zusammenzuleben –
die begeistert ihn. Und diese Begeisterung möchte er an junge Menschen
in seiner Heimat weitergeben. Er hat eine Initiative gegründet,
"Ruhrpott für Europa" und tourt seit vergangenem Sommer durch die
Klassenzimmer. Er kommt mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch,
spricht mit ihnen über die EU und will von ihnen wissen, was ihnen
wichtig ist, was sie bewegt, sorgt und was sie sich für die Zukunft
wünschen.Wenige Tage vor der Europawahl haben wir Milad Tabesch für unseren
Podcast bei einem Workshop an der Willy-Brandt-Gesamtschule in
Bochum-Werne begleitet.Werne ist ein Arbeiterviertel. Der Anteil an Menschen mit
Migrationshintergrund ist etwas höher als im Bochumer Durchschnitt,
genau wie die Arbeitslosenquote. Das Einkommen der Menschen und die
Mieten sind etwas geringer. Milad Tabesch kennt die Gegend gut, hier ist
er selbst aufgewachsen, bevor er zum Studium nach Osnabrück, Berlin und
schließlich New York ging. Dort, in New York, merkte er, dass er zurück
will nach Bochum. Und dass er sich für die Menschen in seiner Heimat
einsetzen will.Was denken die Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule
über die EU? Wie europäisch fühlen sie sich? Welche Aspekte von Europa
sind ihnen wichtig? Und gehen sie überhaupt wählen? Das erzählen sie
Milad Tabesch bei seinem Workshop.Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Pia Rauschenberger
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Links zur Fol…
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Eine Million Menschen unter Beschuss
8 juni 2024 · 12 min
Nur 40 Sekunden nach ihrem Start im russischen Belgorod erreichen die
Raketen ihr Ziel – die ostukrainische Stadt Charkiw. Seit einigen Wochen
greift Russland dort verstärkt die zivile Infrastruktur an, bombardiert
Häuser oder schießt Raketen auf Supermärkte ab. Jede Woche werden
Menschen verletzt oder getötet, denn wegen der kurzen Entfernung können
die Geschosse nicht abgefangen werden, die Front verläuft nur 25
Kilometer von der Metropole entfernt. Olivia Kortas,
Ukraine-Korrespondentin für die ZEIT und ZEIT ONLINE, hat die Stadt im
äußersten Osten der Ukraine besucht. Sie berichtet, wie die Menschen mit
der Gefahr umgehen und was der Einsatz westlicher Waffen auf russischem
Gebiet an der Situation ändern könnte. Lees meerAm Sonntag wählen die EU-Bürger ein neues EU-Parlament. Schon vor Beginn
des Wahlkampfes hat die Bundesregierung vor Desinformation bei der Wahl
gewarnt. Besonders Russland versucht demnach immer wieder, die
öffentliche Meinung in Europa zu beeinflussen – über die sozialen
Medien, aber auch über Fernseh- und Onlinemedien wie dem Sender RT. Auch
China und Parteien, die Falschinformation verbreiten, sind aktiv. Wie
geht Russland vor der Wahl vor? Und welche Rolle spielt künstliche
Intelligenz bei Desinformationskampagnen? Diese und weiter Fragen
beantwortet Tim Neumann, Autor bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? Albanischer Junge präsentiert Wetterbericht für das Jahr
2050 – und wird berühmtModeration und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Charkiw: Der Tod kann in Sekunden kommen
Lage in der Ukraine: Souverän ist, wer Raketen hat
Desinformation vor der Europawahl: "Viele sind empfänglicher, als sie es
sich selbst eingestehen"Russische Propaganda: So wollte der Kreml-Sender RT die deutschen
Debatten beeinflussenSie wollen mehr exklusive Audi…
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Update: Tatort Zuhause – häusliche Gewalt nimmt zu
7 juni 2024 · 9 min
Die Zahl der Opfer von häuslicher Gewalt in Deutschland ist im
vergangenen Jahr erneut gestiegen. Das zeigt das Bundeslagebild
Häusliche Gewalt 2023, das das Bundeskriminalamt auf Grundlage von
Zahlen der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) erstellt hat. Laut
dem Bericht für 2023 waren 256.276 Personen, der Großteil davon
weiblich, von häuslicher Gewalt betroffen. Bundesfamilienministerin Lisa
Paus (Grüne) hat ein neues Gesetz angekündigt, das Frauen stärker
schützen soll. Lees meerDie russische Wirtschaft könnte dieses Jahr um rund 2,8 Prozent wachsen
– trotz oder gerade wegen des Angriffskrieges auf die Ukraine. Denn für
das Wirtschaftswachstum ist auch der Ausbau der Rüstungsindustrie
verantwortlich. Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Rahmen des St.
Petersburger Wirtschaftsforums den Ausbau einer jahrzehntelangen
Kriegswirtschaft angekündigt. Michael Thumann, außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum Putin bald auch mit
den Taliban zusammenarbeiten könnte.Rund 2.000 Menschen haben auf dem Mannheimer Marktplatz am heutigen
Freitag des getöteten Polizisten Rouven L. gedacht. L. ist am
vergangenen Sonntag an den Verletzungen gestorben, die ihm ein
25-jähriger Täter mit einem Messer zugefügt hatte. Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier hat sich bei der Gedenkfeier besorgt über die
zunehmende Gewalt in Deutschland geäußert.Was noch? Metalle mit Gedächtnis
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Polizeiliche Kriminalitätsstatistik: Häusliche Gewalt in Partnerschaften
und Familien nimmt zuGewalt in der Beziehung: "Irgendwann kippt es"
Wirtschaftsforum: Russland rüstet sich für jahrzehntelange
KriegswirtschaftRussland: Zum ewigen Krieg
Mannheimer Messerattacke: Über 1.000 Teilnehmer bei Gedenken an
getöteten PolizistenMannheim: Bundespräsident Steinmeier besorgt über…
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Mehr Sicherheit durch Waffenverbotszonen?
7 juni 2024 · 11 min
Nach dem tödlichen Messerangriff in Mannheim vergangene Woche fordert
Bundeskanzler Olaf Scholz die Ausweitung von Messerverbotszonen, um
Kriminalität zu bekämpfen. An Orten mit zunehmender Gewaltintensität,
wie dem Hamburger Hauptbahnhof, wird ein Verstoß gegen das Verbot mit
einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro bestraft. Wie die Waffenverbotszonen
funktionieren und ob sie wirklich für mehr Sicherheit sorgen können,
berichtet Christoph Heinemann aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT. Lees meerIm Kampf gegen Plastikmüll tritt ab Juli die sogenannte
EU-Einwegkunststoffrichtlinie in Kraft. In der gesamten Europäischen
Union müssen PET-Einwegflaschen und Getränkekartons ab dem 4. Juli einen
festsitzenden Deckel haben. Die Richtlinie zielt darauf ab, die Meere
besser vor Verschmutzung zu schützen und für mehr Recycling zu sorgen,
denn laut der Initiative Plastic Oceans landet jede Minute ungefähr eine
Lkw-Ladung Plastik in den Weltmeeren. Ricarda Richter, Redakteurin im
Ressort Green der ZEIT, ordnet im Podcast Einwegkunststoffrichtlinie und
weitere Maßnahmen der EU gegen Plastikmüll ein.Und sonst so? Gratis-Sonnencreme für Fußballfans! Zur
Fußball-Europameisterschaft 2024 will das Bundesamt für Strahlenschutz
an den Stadien und in den Fan-Zonen kostenlose Sonnencremespender mit
Lichtschutzfaktor 30 aufstellen.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Messerattacke in Mannheim: Politiker fordern mehr Messerverbotszonen
Irene Mihalic: "Über die Ursachen gibt die Kriminalstatistik keinerlei
Auskunft"Ruud Koopmans: "Das ist in mehrfacher Hinsicht kein Einzelfall"
Weltmeere: Mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll liegen auf dem
MeeresgrundAbkommen gegen Plastikmüll: Was vom Plastik in die Luft geht
Marine Beach Litter in Europe: Top Items
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Update: Der "Null-Toleranz"-Kanzler
6 juni 2024 · 10 min
In einer Regierungserklärung hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)
angekündigt, schwerstkriminelle Straftäter und terroristische Gefährder
künftig auch nach Afghanistan und Syrien abschieben zu wollen. Damit
reagierte er auf den Messerangriff in Mannheim von vergangener Woche.
Die Hochwasserkatastrophe in Süddeutschland hat Scholz als "Ergebnis des
Klimawandels" bezeichnet. Insgesamt ging es viel um Sicherheit. Wieso
sich Scholz gerade dieses Thema Sicherheit vorgenommen hat, ordnet
Michael Schlieben ein, politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Lees meerAnlässlich des 80. Jahrestags der Landung der Alliierten in der
Normandie haben der französische Präsident Emmanuel Macron, US-Präsident
Joe Biden, Bundeskanzler Olaf Scholz und der ukrainische Präsident
Wolodymyr Selenskyj an der zentralen Gedenkfeier am Omaha Beach
teilgenommen.Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erstmals seit fünf Jahren den
Leitzins gesenkt. Er wurde von 4,5 Prozent um 0,25 Prozentpunkte
herabgesetzt. Die EZB begründete den Schritt mit der abgeschwächten
Inflation.Was noch? Ein Spieleklassiker wird 40.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Regierungserklärung im Bundestag: Sheriff Scholz
Olaf Scholz: Scholz unterstützt Abschiebung Schwerstkrimineller nach
AfghanistanKlimakrise: Klimaaktivisten unterbrechen ihren Hungerstreik
Klimaziele: So wird das nichts!
Landung der Alliierten in der Normandie: Olaf Scholz sieht
D-Day-Gedenktag als Mahnung für mehr Verteidigung80 Jahre D-Day: Ein Grab für Uncle Nathan
Europäische Zentralbank: EZB senkt erstmals seit 2019 Leitzinsen
Zinswende: Eine Hürde weniger
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Im Hungerstreik gegen die Klimakrise
6 juni 2024 · 13 min
Seit mehr als 90 Tagen befindet sich der Aktivist Wolfgang Metzeler-Kick
im Hungerstreik. Der 49-jährige Umweltingenieur aus Bayern ist Teil der
Kampagne "Hungern bis ihr ehrlich seid", neben ihm verweigern aktuell
drei weitere Aktivisten jegliche Nahrungsaufnahme. Ihr Ziel: eine
Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu erzwingen.
Konkret fordern die Aktivisten von Scholz das Eingeständnis, dass kein
"CO₂-Budget" mehr zur Verfügung steht. Olaf Scholz selbst hat mehrfach
an die Teilnehmer des Hungerstreiks appelliert, ihre Aktion abzubrechen.
Nicht nur Scholz hält den Hungerstreik für die falsche Form des
Protests. Zweifel gibt es auch innerhalb der Klimabewegung. Welche das
sind, weiß Nina Monecke, Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik. Im
Podcast analysiert sie, wie gespalten die Klimabewegung beim Thema
Hungerstreik ist. Lees meer2,9 Millionen Personen unter 25 Jahren waren in der EU zuletzt
arbeitslos – die Jugendarbeitslosenquote der EU lag im Januar bei 14,9
Prozent. Das Problem ist nicht neu. Die Mitgliedstaaten der Europäischen
Union haben seit Jahren Schwierigkeiten, junge Menschen zwischen 15 und
24 Jahren in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Und das, obwohl die
EU-Kommission und die nationalen Regierungen bereits ein Bündel von
Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit auf den Weg gebracht haben.
Ulrich Ladurner berichtet für ZEIT ONLINE aus Brüssel. Im Podcast
analysiert er, welche Bedeutung das Thema für die anstehende Europawahl
hat.Und sonst so? Die Zeitzeugen des D-Day
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Hungerstreik: Wie weit wird er gehen?
Hungerstreik: Zwangsernährung wäre eine Straftat
Hungerstreik in Berlin: Hungern gegen den Bundeskanzler
Hungerstreik fürs Klima: Sie fordern die Macht heraus
Olaf Scholz: Der Bundeskanzler
Berlin: Klimaaktivist im Hung…
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Update: Messerangriff auf AfD-Politiker in Mannheim
5 juni 2024 · 8 min
In Mannheim hat gestern Abend ein mutmaßlich psychisch kranker Mann
einen AfD-Politiker angegriffen. Das bestätigten Polizei und
Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Der 25-jährige Tatverdächtige soll
zunächst Wahlplakate gestohlen haben. Als der AfD-Politiker ihn stellte,
soll er dem Politiker mit einem Teppichmesser mehrere nicht
lebensgefährliche Schnittwunden zugefügt haben. Die AfD spricht von
einer Attacke von Linksextremisten. Was über den Angriff in Mannheim
sonst noch bekannt ist und wie Politiker bisher auf die Attacke reagiert
haben, weiß Anna-Lena Schlitt. Sie schreibt für das Nachrichtenteam von
ZEIT ONLINE. Lees meerDie Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, dass Vermieter bei
günstigen Mieten künftig Steuererleichterungen erhalten können. Das
betrifft soziale Unternehmen, Vereine und gemeinnützige Stiftungen, die
langfristig unter Marktwert vermieten. Die Bundesregierung schätzt, dass
etwa 100 Unternehmen die sogenannte Wohngemeinnützigkeit in Anspruch
nehmen könnten, mit positiven Folgen für 105.000 Mieter. Die Regelung
war 1990 abgeschafft worden, im Koalitionsvertrag hatten sich FDP, SPD
und Grüne darauf verständigt, sie wieder einzuführen. Mehr Wohnungen
würden dadurch aber nicht gebaut, kritisiert der Mieterbund.Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) plant für die kommenden
Jahre Steuererleichterungen von um die 23 Milliarden Euro. Demnach ist
eine Anpassung der Lohn- und Einkommenssteuer in drei Schritten bis 2026
geplant, mit der Lindner die kalte Progression ausgleichen möchte. So
soll auch der Grundfreibetrag in drei Schritten ansteigen. Innerhalb der
Ampel stößt Lindners Vorschlag auf Kritik.Was noch? König Charles ersetzt Queen Elizabeth auf den britischen
Banknoten.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr
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Messerattacke: AfD-K…
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Mehr Abschiebungen, weniger Islamismus?
5 juni 2024 · 11 min
Die tödliche Messerattacke von Mannheim hat eine bundesweite Debatte
über die Migrationspolitik in Deutschland in Gang gesetzt. Bei einer
islamfeindlichen Kundgebung auf dem Mannheimer Marktplatz ist am Freitag
ein 25-jähriger Afghane mit einem Messer auf die Teilnehmenden
losgegangen. Er verletzte sechs Männer, ein Polizist starb später an
seinen Verletzungen. Politiker verschiedener Parteien fordern nun
strengere Abschiebungen von Straftätern, die als Flüchtlinge nach
Deutschland gekommen sind. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock warnt
unterdessen davor, die Tat von Mannheim für eine Debatte über eine
verschärfte Migrationspolitik zu instrumentalisieren. Ruud Koopmans ist
Professor an der Humboldt-Universität Berlin und Direktor der Abteilung
„Migration, Integration, Transnationalisierung“ am Wissenschaftszentrum
Berlin. Im Podcast analysiert er, wie ein erfolgreicher Kampf gegen
Islamismus aussehen müsste. Lees meerDer Buffalowurm, die Hausgrille, die europäische Wanderheuschrecke und
der gelbe Mehlwurm: Diese Insekten wurden in den vergangenen Jahren in
der EU als Lebensmittel zugelassen. Damit ist es überall in der EU
erlaubt, sie gefroren, getrocknet, gemahlen oder als Zutat in Backwaren,
Teigwaren oder Fleischersatzprodukten anzubieten. Längst gelten Insekten
auch in Europa als alternative Proteinquelle. Bislang stuft die EU sie
jedoch als “neuartige Lebensmittel” ein – bei jeder Insektenart
entscheidet die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
neu über eine Zulassung. Geregelt ist das in der Novel-Food-Verordnung,
die die EU im Jahr 1997 verabschiedet hat. Warum sind Insekten in
Lebensmitteln als Thema für die EU-Wahl relevant? Elisabeth Raether ist
Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie
die EU den Verzehr von Insekten regelt.Und sonst so? Fabian Grischkat sichert sich das Label “Stolzmonat”
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
Fragen, K…
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Wie sich Regensburg auf das Hochwasser vorbereitet hat
4 juni 2024 · 10 min
Der Deutsche Wetterdienst hat alle Unwetterwarnungen aufgehoben. Und
auch die Hochwasserlage entspannt sich an manchen Orten. Doch vor allem
in Donaunähe bleibt der Pegelstand hoch oder steigt weiter an, so wie in
Passau und Regensburg. Dort wurde der Katastrophenfall ausgerufen.
Johannes Laubmeier ist gerade als Reporter in Regensburg unterwegs. Im
Podcast berichtet er über die aktuelle Situation in der Stadt. Welche
Vorkehrungen gab es und wie effektiv waren sie? Lees meerDie größte demokratische Wahl der Welt ist zu Ende. Bis zum 1. Juni
haben rund 650 Millionen Menschen in Indien ihre Stimme für ein neues
Parlament abgegeben. Nachdem ein Viertel der Stimmen ausgezählt wurde,
geht die hindu-nationalistische BJP mit 39,9 Prozent in Führung. Das
heißt, der amtierende Premierminister Narendra Modi wird aller
Voraussicht nach in einer dritten Amtszeit weiterregieren dürfen. Doch
die Opposition schneidet besser ab als erwartet und kommt aktuell auf
200 der 543 Sitze im Unterhaus. Erwartet worden sind 120. Woran könnte
das liegen? Bei Was jetzt? analysiert Südasien-Journalistin Natalie
Mayroth die vorläufigen Ergebnisse.US-Präsident Joe Biden plant Medienberichten zufolge strengere Regeln
für Migranten an der Grenze zu Mexiko. Eine Exekutivverordnung soll es
Behörden ermöglichen, illegal eingereiste Migranten abzuschieben, ohne
dass ihre Asylanträge zuvor bearbeitet werden müssen.Was noch? Der Traumfund eines jeden Magnetfischers.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Clara Löffler
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Liveblog: Hochwasser in Süddeutschland
Katastrophenfall ausgerufen: Evakuierung in der Innenstadt von
RegensburgHochwasser: Passau ruft Katastrophenfall aus: Weiterer Anstieg der Donau
Wahlen in Indien: Narendra Modi und die größte Wahl der Welt
Indien: Partei von Premier Narendra Modi bei Parlamentswahl in Führung
US-Einwanderungspolitik: Biden so…
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Hat der Friedensplan für Gaza eine Chance?
4 juni 2024 · 11 min
Bisher sind alle Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gazastreifen
erfolglos gewesen. Am vergangenen Freitag hat US-Präsident Joe Biden
einen neuen Vorschlag Israels vorgestellt. Der Plan sehe laut Biden
mehrere Phasen vor: Zunächst soll es eine sechswöchige Waffenruhe geben
und Geiseln freigelassen werden. Daraufhin sollen die Kämpfe dauerhaft
eingestellt werden und der Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen.
Warum es unrealistisch ist, dass Israel und die Hamas sich auf diesen
Vorschlag einigen, analysiert ZEIT-ONLINE-Autor Martin Klingst. Lees meerIm April hat das EU-Parlament einer Richtlinie über das Recht auf
Reparatur zugestimmt. Die soll dafür sorgen, dass kaputte
Haushaltsgeräte und Alltagsprodukte wie Waschmaschinen, Staubsauger oder
Handys künftig häufiger repariert statt neu gekauft werden. Solange ein
defektes Produkt noch reparierbar ist, sind die Hersteller etwa
verpflichtet, Reparaturoptionen anzubieten – und zwar auch über die
gesetzliche Garantiezeit hinaus. Ruth Fend, Wirtschaftsredakteurin bei
ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, welche Vorteile die neue EU-Regel
bringt.Und sonst so? Namenswettbewerb für Windräder
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Hannah Grünewald, Pia Rauschenberger und Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
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Krieg in Nahost: Biden: "An der Zeit, diesen Krieg zu beenden"
Krieg in Nahost: Trotz US-Vorstoß bleiben hohe Hürden für Gaza-Deal
Krieg im Nahen Osten: Israel ist bereit. Ist die Hamas es auch?
Recht auf Reparatur: Und schon wieder kaputt
Fragen & Antworten: Reparieren statt Wegwerfen: Neue Rechte für
EU-VerbraucherRecht auf Reparatur: Macht es doch selbst
Europäische Union: Was sich durch das neue Recht auf Reparatur ändert
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Update: Mit Trauerflor am Streifenwagen
3 juni 2024 · 10 min
Der Tod eines Polizisten durch eine Messerattacke in Mannheim am Freitag
hat eine neue Debatte über Messerverbotszonen, Asylpolitik und
Islamismus ausgelöst. Bei einer Versammlung der islamkritischen
Bürgerbewegung Pax Europa hatte ein 25-Jähriger mehrere Teilnehmer mit
einem Messer angegriffen und einen Polizisten getötet. Der mutmaßliche
Täter stammt aus Afghanistan und lebt seit 2014 in Deutschland, sein
Motiv ist noch unklar. Mariam Lau aus dem Politikressort der ZEIT ordnet
die politischen Reaktionen im Podcast ein. Lees meerDie Hochwasserlage im Süden Deutschlands bleibt weiterhin kritisch.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Bundesinnenministerin Nancy Faeser
(SPD) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) waren am
Montagmorgen im oberbayerischen Reichertshofen zu Besuch, um sich ein
Bild von der Lage zu machen. Dabei hat Scholz den Betroffenen schnelle
Hilfe zugesichert und an die Hochwasserkatastrophen der vergangenen
Jahre erinnert. Die "Aufgabe, den menschengemachten Klimawandel
aufzuhalten", dürfe nicht vernachlässigt werden, sagte der
Bundeskanzler.Und: Europas drittgrößter Reiseanbieter, das Münchner Unternehmen FTI,
hat Insolvenz angemeldet.Was noch? Frank Kafkas 100. Todestag und die rhetorische Funktion von
FüllwörternModeration und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin, Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
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Messerattacke in Mannheim: Politiker fordern mehr Messerverbotszonen
Messerangriff in Mannheim: Olaf Scholz verspricht hartes Vorgehen gegen
extremistische GewaltHochwasser: Überschwemmungen in Süddeutschland
Überflutungen im Süden: So ist die Hochwasserlage in Deutschland
Unwetter: Justizministerium blockt bei Pflichtversicherung für
ElementarschadenFTI Touristik GmbH: Reiseveranstalter FTI meldet Insolvenz an
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Was hilft gegen die "Hochwasserdemenz"?
3 juni 2024 · 11 min
Am Wochenende kämpften weite Teile Süddeutschlands mit den Folgen von
schweren Gewittern und Dauerregen: Mehrere Kommunen haben den Notstand
ausgerufen. Besonders betroffen von den Überschwemmungen sind die
Donauzuflüsse Günz, Mindel, Zusam, Schmutter, Paar, Abens, Ilm und
Amper. Wie gut hat das Risikomanagement funktioniert? Und wie steht es
um den Hochwasserschutz in Deutschland insgesamt, drei Jahre nach der
Katastrophe im Ahrtal? Antwort auf diese Fragen weiß der
Hochwasserexperte Daniel Bachmann, Professor für Hydromechanik und
hydrodynamische Modellierung an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Lees meerWas geht mich die EU an? Diese Frage stellen wir uns bei Was jetzt? in
den kommenden fünf Tagen jeden Morgen. Denn vom 6. bis 9. Juni findet
die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Und was dort entschieden
wird, hat Auswirkungen auf unseren Alltag. Zum Beispiel, wenn es um die
Urlaubsplanung geht. Dafür landen viele regelmäßig auf Europas größtem
Buchungsportal: Booking.com. Die Europäische Union hat das Portal mit 70
Prozent Marktanteil kürzlich zum "Gatekeeper" im Sinne des Digital
Market Acts (DMA) erklärt. Was es mit dieser Verordnung auf sich hat und
welche Auswirkungen sie auf Urlauber, iPhone-Nutzer und Co. hat, erklärt
Henrik Oerding aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE.Und sonst so? Im US-Bundesstaat Vermont haben Überschwemmungen zu einem
historischen Klimaschutzgesetz geführt.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer und Clara Löffler
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Liveblog: Hochwasser
Digital Markets Act: EU verhängt strengere Regeln für Booking.com
Digital Markets Act: Wollen Sie wirklich mit diesem Browser surfen?
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Mexikos erste presidenta
2 juni 2024 · 11 min
Bei den Wahlen in Mexiko könnte am Sonntag das erste Mal in der
Geschichte des Landes eine Frau zur Präsidentin gewählt werden. Die
ehemalige Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, Claudia Sheinbaum, liegt
aktuellen Umfragen zufolge deutlich vorn. Was sich die Wählerinnen in
Mexiko von einer Frau als Präsidentin erhoffen und welche Rolle das
Thema Sicherheit im Wahlkampf gespielt hat, berichtet Diana Luna,
Lateinamerika-Referentin bei der Friedrich-Naumann-Stiftung. Lees meerKurz nach der Verurteilung Donald Trumps im New Yorker
Schweigegeldprozess veröffentlichte sein Wahlkampfteam eine
Spendenaufforderung. Knapp 39 Millionen US-Dollar kamen innerhalb der
ersten zehn Stunden zusammen. Geld spielt in US-Wahlkämpfen eine
ausschlaggebende Rolle, denn es fließt unter anderem in TV-Werbung,
Personalkosten, Flüge oder prominente Auftritte bei Veranstaltungen.
Heike Buchter ist US-Korrespondentin der ZEIT und ordnet im Podcast ein,
wie das Wahlkampfteam von Donald Trump mit dem Urteil umgegangen ist und
wofür die Spenden der Wählerinnen und Wähler genutzt werden.Und sonst so? Geheimes Wu-Tang-Clan-Album wird erstmals vor einer
Öffentlichkeit gespielt.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Mathias Peer
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Wahlen in Mexiko: Zahl der Politikermorde vor Wahl in Mexiko so hoch wie
niePräsidentschaftswahlen in Mexiko: Las presidentas
Strafprozess in New York: Jury spricht Donald Trump in
Schweigegeldprozess schuldigDonald Trump: Die Show muss ja weitergehen
Ex-Präsident Donald Trump: Trump meldet Rekord an Wahlkampfspenden nach
SchuldspruchSchuldspruch gegen Donald Trump: Das Volk ist die Jury
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Spezial: Narendra Modi und die größte Wahl der Welt
1 juni 2024 · 34 min
Die größte Wahl der Welt geht zu Ende: Sechs Wochen lang, bis zum 1.
Juni, konnten 970 Millionen Menschen in Indien ihre Stimme zur Wahl des
Unterhauses abgeben, am 4. Juni werden die Ergebnisse verkündet. Dabei
geht es auch um die Frage, wer der nächste indische Premierminister
wird. Narendra Modi, der aktuelle Amtsinhaber, gilt als klarer Favorit.
In der Bevölkerung erzielt er enorme Zustimmungswerte. Seine Anhänger
feiern Modi wie einen Popstar und verehren ihn wie einen Heiligen. Seine
Kritiker hingegen sehen in dem Premier einen Hassprediger, der gegen
Muslime hetzt und die säkulare Verfassung missachtet. Lees meerIn dieser Spezialfolge von "Was jetzt?" wirft Julian Sadeghi einen Blick
zurück auf die vergangenen zwei Amtszeiten von Modi: Wie hat es der Mann
aus ärmlichen Verhältnissen geschafft, zum Premier aufzusteigen? Und was
hat er politisch erreicht? Antworten auf diese Fragen gibt Anant
Agarwala aus dem ZEIT-Wissensressort, der in den vergangenen Wochen in
Indien auf den Spuren Modis unterwegs war.Außerdem geht es im Podcast um die jungen Wählerinnen und Wähler. Denn
ein Fünftel der Wahlberechtigten Indiens sind unter 29 Jahren. Sie sind
besonders stark von der Arbeitslosigkeit betroffen. Doch viele haben
Berührungsängste mit der Politik und den Wahlen. Südasien-Journalistin
Natalie Mayroth erzählt, wie unter anderem eine junge Gewerkschaftlerin
und ein junger Anwalt versuchen, das zu ändern.Moderation und Produktion: Julian Sadeghi
Redaktion: Pia Rauschenberger und Helena Schmidt
Mitarbeit: Olga Ellinghaus und Clara Löffler
Sounddesign: Joscha Grunewald
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Narendra Modi: "Unser Gott"
Wahlen in Indien: Der Kampf um das säkulare Indien
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Die Ukraine darf auf russischen Boden schießen
1 juni 2024 · 11 min
Aus dem klaren Jein ist ein Ja geworden: Olaf Scholz (SPD) erlaubt der
Ukraine, deutsche Waffen unter bestimmten Umständen auch gegen Ziele in
Russland einzusetzen. Der Bundeskanzler folgt damit den USA, die bereits
am Donnerstag den Einsatz von US-Waffen auf russisches Gebiet
freigegeben haben. Allerdings beschränkt sich der Einsatz auf
Gegenschläge zur Verteidigung der ukrainischen Stadt Charkiw. Warum hat
Scholz seine Position geändert? Darüber spricht Roland Jodin mit Michael
Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Lees meerAuch für dieses Wochenende hat der Deutsche Wetterdienst heftige
Regenfälle angekündigt, diesmal vor allem für Baden-Württemberg und
Bayern. Aber auch Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sollen betroffen
sein. Warum regnet es gerade so viel? Diese Frage beantwortet Claudia
Vallentin aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE.Und sonst so? Wissenschaftler aus Japan wollen einen Satelliten aus Holz
ins All schicken.Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Hannah Grünewald und Elise Landschek
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Olaf Scholz: Plötzlich sind Schüsse auf russischen Boden okay
Unwetter: Starkregen und Gewitter ziehen über Süddeutschland
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Update: 34 Mal schuldig
31 mei 2024 · 9 min
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist im Schweigegeldprozess in
New York in allen 34 Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Das
Strafmaß für die Verschleierung von Schweigegeldzahlungen wird der
Richter am 11. Juli verkünden. Trumps Anwalt hat bereits angekündigt,
Berufung einzulegen. Deshalb dürfte sich das Verfahren noch über Monate
hinziehen. Was das für den Wahlkampf und eine mögliche Wiederwahl Trumps
bedeutet, analysiert Rieke Havertz, internationale Korrespondentin bei
ZEIT ONLINE. Lees meerDie Ukraine darf von Deutschland gelieferte Waffen künftig gegen
grenznahe militärische Ziele in Russland einsetzen. Die Bundesregierung
begründete die Entscheidung mit der russischen Offensive auf die
nordostukrainische Region Charkiw. Zuvor hatten bereits die Vereinigten
Staaten der Ukraine erlaubt, dort US-Waffen einzusetzen.Im Jahr 2022 ist bei rund 100 Millionen Euro an Parteispenden in
Deutschland unklar geblieben, woher sie stammen. Das entspricht 77
Prozent aller Zuwendungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale
Recherche, an der unter anderem das ZDF und die
Nichtregierungsorganisation (NGO) LobbyControl beteiligt waren.
Europaweit ist das die höchste Summe an nicht öffentlich einsehbaren
Zuwendungen an die Parteien.Auf dem Mannheimer Marktplatz hat ein Mann mehrere Personen mit einem
Messer angegriffen und verletzt. Unter ihnen ist ein Polizeibeamter, der
sich in Lebensgefahr befindet. Ein weiterer Polizist hat den
Verdächtigen niedergeschossen. Ob der Angriff einen politischen
Hintergrund hatte, ist laut Polizei noch unklar.Was noch? Ohrwürmer loswerden leicht gemacht.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Donald Trump: Immer noch eine billige Nummer
Schweigegeldprozess: Was das Urteil für Donald Trump bedeutet
Schuldspruch gegen Donald Trump: Der Rechtsstaat lässt sich nicht
einschüchtern…
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Risse im Atommülllager
31 mei 2024 · 11 min
1967 erklärte die damalige Bundesregierung den ehemaligen Salzbergwerk
Asse in Niedersachsen zum “Versuchslager”, um knapp 126.000 Fässer mit
schwach- und mittelradioaktiven Abfällen unter der Erde einzulagern.
Doch der Berg, über dem Atommülllager bewegt, sich und bildet Risse im
Felsen und im Salz, durch die Wasser in das Bergwerk eindringt. Was in
dem unterirdischen Atommülllager gegen das einsickernde Wasser getan
wird und was passieren könnte, wenn es doch in die Kammern mit dem
Atommüll eindringt, berichtet Anja Stehle, Redakteurin im Ressort
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT ONLINE. Lees meerDeutschlands größtes Rüstungsunternehmen, Rheinmetall, wird in den
kommenden drei Jahren "Champion Partner" der Borussia Dortmund. "Mit der
neuen Partnerschaft bekennt sich der Verein zur gesellschaftlichen
Bedeutung des Themas Sicherheit und Verteidigung", schreibt der BVB in
seinem Pressestatement am Mittwoch. Die Partnerschaft ist für den BVB
trotzdem untypisch, denn verglichen mit anderen Fußballklubs galt
Borussia Dortmund bisher als wählerisch bei der Sponsorensuche. Auch bei
den Fans ist die Zusammenarbeit mit Rheinmetall umstritten. Nico Horn
ordnet im Podcast ein, was genau die Fans ihrem Fußballklub vorwerfen
und wieso gerade der Fußball so ein interessantes Umfeld für streitbare
Unternehmen ist.Und sonst so? Aktionen am Tag der Nachbarn.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Atommülllager Asse: Zu Besuch beim Strahlenmüll
Asse: Sorgen um marodes Atommülllager in Niedersachsen
Gesetzentwurf: Suche nach Atommüll-Endlager soll "ergebnisoffen" sein
BVB und Rheinmetall: Zeitenwende in Schwarz-Gelb
Deutsche Rüstungsindustrie: Die fetten Geschäfte kommen erst noch
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Update: Eine verbale Attacke zu viel
30 mei 2024 · 10 min
Sie ist für ihre markigen Sprüche bekannt, die
FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Jetzt hat
sie allerdings der Neuen Osnabrücker Zeitung heftig gegen den Chef ihrer
eigenen Koalitionsregierung ausgeteilt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)
sei ein "krasser Rechthaber" und habe "geradezu autistische Züge".
Strack-Zimmermann hat sich mittlerweile bei Menschen mit Autismus
entschuldigt – bei Scholz jedoch nicht. Ferdinand Otto, Politikredakteur
bei ZEIT ONLINE, ordnet im Podcast ein, ob der Vorfall der FDP im
Europawahlkampf schadet. Lees meerBundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat heute das
Einsamkeitsbarometer vorgestellt. Der Bericht zeigt, dass seit der
Corona-Pandemie immer mehr junge Menschen von Einsamkeit betroffen sind.
Die Bundesregierung hat zum Ende des letzten Jahres bereits eine
Strategie gegen Einsamkeit beschlossen.Vor der Neuwahl am 4. Juli ist heute das britische Parlament aufgelöst
worden. Damit verfallen alle Gesetzesvorhaben, die das Parlament noch
nicht verabschiedet hat. Dazu gehört ein schrittweises Tabakverbot für
junge Menschen. Vergangene Woche hatte Premierminister Rishi Sunak
angekündigt, die Parlamentswahlen vorzuziehen.Was noch? So spart es sich an der Supermarktkasse.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
FDP-Politikerin: Strack-Zimmermann entschuldigt sich für
Autismus-ÄußerungKanzlerkritik: SPD fordert Entschuldigung von Marie-Agnes
Strack-ZimmermannGender Loneliness Gap: Frauen sind laut Studie häufiger einsam als
MännerEinsamkeit nach der Pandemie: Diese Spätfolge ist unsichtbar
Großbritannien: Rishi Sunak kündigt Neuwahl für den 4. Juli an
Großbritannien: Auf in den Crash!
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Eine Million Vertriebene in Gaza in 20 Tagen
30 mei 2024 · 10 min
Rund eine Million Menschen sind in den vergangenen 20 Tagen im
Gazastreifen vertrieben worden. Besonders der Luftangriff der
israelischen Armee nahe Rafah am Sonntag hat die Situation dort noch
einmal verschärft. Dabei wurde ein Zeltlager für Geflüchtete getroffen,
mindestens 45 Menschen kamen nach Angaben der Hamas ums Leben. Die
humanitäre Lage sei so katastrophal wie noch nie seit Beginn des
Krieges, sagt Ahmed Bayram. Er arbeitet für das Norwegian Refugee
Council und sitzt in Jordanien. Mit den rund 50 Mitarbeitenden der NGO
in Gaza steht er in regelmäßigem Austausch. Im Podcast spricht Bayram
darüber, wie es der zivilen Bevölkerung vor Ort geht und warum der
Sommeranfang ihre Probleme weiter verschlimmern könnte. Lees meerIm vergangenen Jahr sind 2.227 Menschen in Deutschland an Drogen
gestorben – 12 Prozent mehr als 2022 und so viele wie noch nie seit
Beginn der Messung. Das geht aus dem Jahresbericht des Drogenbeauftragen
der Bundesregierung, Burkhard Blienert (SPD), hervor. Für die meisten
Todesfälle war demnach Mischkonsum verantwortlich. Welche Gründe es
gibt, dass Menschen drogenabhängig werden, und was dagegen getan werden
kann, beantwortet Manuel Bogner aus dem Gesellschaftsressort von ZEIT
ONLINE.Und sonst so? Nacktschnecken – Was des Gärtners Leid, ist des
Hundehalters Freud.Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Jannis Carmesin und Elise Landschek
Mitarbeit: Anna-Theresa Bachmann, Sophia Boddenberg und Clara Löffler
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Interview mit Ahmed Bayram: "Es gibt in Gaza keine Überlebensgarantie,
auch nicht für Helfer"Angriff auf Rafah: Was über den Luftangriff auf Rafah bekannt ist
Drogenmissbrauch: Zahl der Drogentoten steigt auf höchsten je gemessenen
WertDrogenmissbrauch: Politik von gestern hilft nicht gegen die
Drogenprobleme von heuteSie wollen mehr exklusiv…
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Ein klares Jein für die Ukraine
29 mei 2024 · 11 min
Der französische Präsident Emmanuel Macron will der Ukraine erlauben,
auch mit westlichen Waffen russisches Territorium anzugreifen.
Bundeskanzler Olaf Scholz reagierte bei der Pressekonferenz uneindeutig:
"Die Ukraine hat völkerrechtlich alle Möglichkeiten für das, was sie
tut. Sie ist angegriffen und darf sich verteidigen." Polen erlaubt der
Ukraine bereits, polnische Waffen frei einzusetzen, die USA lehnen das
hingegen weiterhin ab. Was könnte die unklare Antwort von Scholz
bedeuten? Diese und weitere Fragen beantwortet Jörg Lau,
außenpolitischer Koordinator der ZEIT. Lees meerDie aktuelle Regierungspartei Südafrikas, der Afrikanische
Nationalkongress, könnte bei den Parlamentswahlen eine schwere
Niederlage einstecken. Zum ersten Mal seit 30 Jahren könnte die Partei
auf einen Koalitionspartner angewiesen sein. Die schwächelnden
Wirtschaft, die hohe Arbeitslosigkeit und Kriminalität sowie Korruption
sorgen für Unmut. Wie eine Regierungskoalition die Politik des Landes
verändern würde und welche Rolle die 1994 abgeschaffte Apartheid bei der
Wahl bis heute spielt, weiß Andrea Böhm. Sie ist Politikredakteurin bei
der ZEIT und hat das Land besucht.Außerdem im Update:
Die Bundesregierung hat das Rentenpaket II im Kabinett beschlossen. Es
soll das Rentenniveau bei 48 Prozent des Durchschnittslohns
festschreiben und ein sogenanntes Generationenkapital einführen.Was noch? Leichenfotos aus TV-Krimi lösen Polizeieinsatz aus
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Elise Landschek und Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Krieg in der Ukraine: Macron will ukrainische Angriffe auf Stützpunkte
in Russland erlaubenWaffen für die Ukraine: Keine Wunderwaffen aus dem Westen
African National Congress: Am Ende des Regenbogens
Südafrika: Kaum noch guter Hoffnung
Rentenpaket II: Kabinett beschließt Rentenreform
Sie wollen …
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Lauterbachs Pflegerechnung geht nicht auf
29 mei 2024 · 11 min
Mit so vielen Pflegefällen hatte Bundesgesundheitsminister Karl
Lauterbach nicht gerechnet: 5,6 Millionen Menschen waren bis Ende 2023
pflegebedürftig. Statt um 50.000 Fälle, wie ursprünglich geschätzt, hat
die Zahl der Pflegefälle im vergangenen Jahr um 360.000 zugenommen. Die
Folge: Dieses Jahr dürften den Pflegekassen eine Milliarde Euro fehlen.
Dabei gab es erst Anfang des Jahres eine Pflegereform – und die sollte
die Pflege eigentlich bis 2025 finanziell absichern. Carla Neuhaus ist
Redakteurin im Ressort Wirtschaft der ZEIT. Im Podcast analysiert sie,
wie eine neue Reform aussehen müsste. Lees meerGroßbritannien schiebt neuerdings abgelehnte Asylbewerber nach Ruanda
ab. Möglich ist das durch ein neues Gesetz, das Ruanda als "sicheren"
Staat betrachtet. Auch Deutschland arbeitet eng mit Ruanda zusammen.
Präsident Paul Kagame regiert Ruanda seit 24 Jahren – mit autokratischen
Mitteln. "Immer wieder werden politische Gegner des Präsidenten illegal
verschleppt und inhaftiert", stellt das Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fest. Aufmerksamkeit
erregte im vergangenen Jahr der Tod des Investigativjournalisten John
Williams Ntwali. Wer war dieser Mann, und was verrät sein Tod über die
Lage in Ruanda? Christina Schmidt ist Teil des Rechercheprojekts des
Projekts von "Rwanda classified" von Forbidden Stories und schildert im
Podcast die Ergebnisse ihrer Recherche.Und sonst so? "Stress-Angeber" sind unbeliebt.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Pflegeversicherung: Karl Lauterbach warnt vor "explosionsartigem"
Anstieg von PflegefällenPflege: Krankenkassen erwarten Anstieg des Pflegebeitrags im kommenden
JahrRND: Interview zur Finanzierung der Pflege
Pflege: Pflegereform für Deutschland
Pflege: Bundestag beschließt umstrittene Pflegereform
John Williams Ntwali: "Si…
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Update: Mehr als nur Symbolpolitik – der UN-Sicherheitsrat tagt zu Rafah
28 mei 2024 · 10 min
Bei einem Luftangriff des israelischen Militärs nahe Rafah am
Sonntagabend ist ein Flüchtlingslager in Brand geraten. Nach Angaben der
von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde starben mindestens 45
Menschen. Die israelische Regierung hat erklärt, der Angriff habe zwei
ranghohen Hamas-Mitgliedern gegolten und nicht auf eine humanitäre
Schutzzone gezielt. Premier Benjamin Netanjahu sprach von einem
"tragischen Vorfall". Für den Abend hat der UN-Sicherheitsrat eine
Dringlichkeitssitzung einberufen. Welche Positionen werden bei dieser
Sitzung verhandelt? Wie wird sich die Vetomacht USA verhalten, Israels
mächtigster Verbündeter, aber auch immer schärferer Kritiker des
israelischen Vorgehens im Gazastreifen? Und: Kann der UN-Sicherheitsrat
damit konkret etwas bewirken? Das erklärt ZEIT-Autor Martin Klingst. Lees meerDas schwedische Modell ist nicht mehr en vogue:
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist von seinen Plänen
abgerückt, die Wehrpflicht einzuführen. Stattdessen will er Anreize wie
einen kostenlosen Führerschein setzen, um wieder mehr junge Leute zur
Bundeswehr zu locken. Laut Bundesregierung soll die Truppe bis 2031 um
20.000 Soldatinnen und Soldaten wachsen – von rund 183.000 auf 203.000.
Aktuell ist die Zahl rückläufig. Was hinter Pistorius' Kehrtwende steckt
und wie effektiv das Prinzip der Freiwilligkeit ist, analysiert Peter
Dausend aus der Hauptstadtredaktion der ZEIT.Im vergangenen Jahr haben etwa 200.000 Menschen die deutsche
Staatsbürgerschaft erhalten – so viele wie nie zuvor. Nach Angaben des
Statistischen Bundesamts kommen die meisten Eingebürgerten (75.000) aus
Syrien.Was noch? Tanzen wie in den 1980er-Jahren.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Gaza-Krieg: UN-Sicherheitsrat beruft Dringlichkeitssitzung zu
Rafah-Angriff einThema: Boris Pistorius
Einbürgerung: Zahl der Einbür…
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Spezial: Zwei neue Leben (Plan D)
28 mei 2024 · 38 min
Vor etwa sechs Jahren begegnen sich an einer Straßenecke in
Berlin-Moabit, zwischen Späti und Bäckerei, zwei Männer. Lees meerDer eine ist Jerome: einsam, Workaholic, Anzugträger.
Der andere ist Andi: obdachlos, drogensüchtig, eine klaffende Wunde am
Bein.Die Leben der beiden sind nicht dazu bestimmt, miteinander in Kontakt zu
kommen, und tun es doch. Denn Jerome macht Andi ein Angebot, das Andis
Leben verändern wird – und sein eigenes.In diesem Spezial von Was jetzt? erzählt Jannis Carmesin die Geschichte
von Andi und Jerome, die zeigt: Manchmal reicht eine einzige Person, um
ein Leben in völlig neue Bahnen zu lenken.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Die Folge ist Teil des ZEIT-ONLINE-Projekts Plan D. Dafür sammeln wir
Probleme, Ärgernisse und Sorgen aus Ihrem Alltag in Deutschland – und
zeigen in einem interaktiven Verzeichnis, wie Menschen und Initiativen
etwas gegen diese Probleme tun. Über ausgewählte Einreichungen berichten
wir in aller Tiefe.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Deutsche Diplomatie in Zeiten des Gaza-Kriegs
28 mei 2024 · 12 min
Immer wieder wird deutlich, vor welchem Dilemma die Bundesregierung
steht, wenn es darum geht, zur aktuellen Situation im Gaza-Krieg
Position zu beziehen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne)
äußerte am Samstag ungewöhnlich deutliche Kritik am Vorgehen der
israelischen Armee: "Selbstverständlich muss Israel sich an das
Völkerrecht halten. Und die Hungersnot, das Leid der palästinensischen
Bevölkerung, die Angriffe im Gazastreifen sind – wie wir jetzt auch ja
gerichtlich sehen – mit dem Völkerrecht nicht vereinbar." Gleich darauf
hagelte es Kritik. CSU-Generalsekretär Martin Huber nannte Habecks
Aussagen "unfassbar und beschämend". Auch Außenministerin Annalena
Baerbock ringt regelmäßig um die richtigen Worte zum Krieg in Gaza – und
sieht sich dabei ständig dem Vorwurf der Doppelmoral ausgesetzt. Alice
Bota ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast analysiert
sie die Kommunikation der Bundesregierung zum Krieg zwischen Israel und
der Hamas. Lees meerDas Land ist kaputt, sagen die einen. Wir packen selbst mit an, sagen
die anderen. In Deutschland gibt es viele Probleme: Schulgebäude
schimmeln, Fahrradwege reißen auf, es mangelt an Wohnungen, schnellem
Internet, Pflegekräften. An welchen Stellen hakt es in Deutschland? Und
wie geht es besser? Das wollte ein Projektteam bei ZEIT ONLINE
herausfinden und hat deshalb Plan D gestartet, ein Verzeichnis für
Probleme und ihre Lösungen. Jannis Carmesin ist Teil des Projektteams
bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erzählt er, worüber sich die Leute in
Deutschland aufregen und welche Projekte Hoffnung machen.Und sonst so? Verlieben wir uns bald alle in künstliche Intelligenz?
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Annalena Baerbock: Eine Wand der Antipathie
Gaza-Krieg: Robert Habeck wirft Israel Völkerrechtsbruch …
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Update: Nicht durchmarschiert, aber dazugewonnen
27 mei 2024 · 10 min
Bei den Thüringer Kommunalwahlen wurden am Sonntag Landräte,
Oberbürgermeister und Bürgermeister sowie Kreistage, Stadt- und
Gemeinderäte gewählt. 80 Prozent der Stimmen sind mittlerweile
ausgezählt, in den Städten ist die CDU nach bisherigem Stand die
stärkste Kraft. Die AfD, die in Thüringen als gesichert rechtsextrem
eingestuft wird, kam bisher auf weniger Stimmen als erwartet. Die
Ergebnisse der Kommunalwahlen in Thüringen gelten als Stimmungstest für
die Landtagswahlen im kommenden September. Tilman Steffen aus dem
Politikressort von ZEIT ONLINE ordnet im Podcast die Wahlergebnisse ein. Lees meerBei Luftangriffen auf die Stadt Rafah im Gazastreifen sollen israelische
Raketen in der Nacht auf Montag Zelte in einem Flüchtlingslager
getroffen haben. Die Organisation Roter Halbmond berichtet von
zahlreichen Toten, nach palästinensischen Angaben sollen mindestens 35
Zivilisten bei dem Angriff gestorben sein. Politiker, unter anderem
Außenministerin Annalena Baerbock, haben den Angriff Israels verurteilt
und fordern von der Regierung, sich an das Urteil des Internationalen
Gerichtshofs zu halten.Zum ersten Mal seit 24 Jahren ist ein französischer Präsident zum
offiziellen Staatsbesuch nach Deutschland gereist. Vom 26. bis zum 28.
Mai ist Emmanuel Macron zu Besuch, um die deutsch-französische Beziehung
zu stärken und sich mit anderen Politikerinnen und Politikern über die
Zukunft Europas auszutauschen. Über den Staatsbesuch und die
bevorstehende europapolitische Rede in Dresden berichtet Matthias Krupa,
Korrespondent der ZEIT in Frankreich.Was noch? Nach mehr als 28 Jahren wird der Messengerdienst ICQ
abgeschaltet.Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Thüringen: Blaue Delle
Thüringen: Bekannter Neonazi schafft es in Stichwahl um Landratsposten
Krieg in Israel und Gaz…
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Die zwei Seiten der Giorgia Meloni
27 mei 2024 · 11 min
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gilt als Postfaschistin. Im
Wahlkampf hetzte sie gegen die EU, die Medien und Migrantinnen. Sie
versprach, die illegale Einwanderung zu stoppen – mit Seeblockaden und
Schützengräben, wenn es nötig sei. Doch kurz vor den Europawahlen im
Juni zeigt sie sich gemäßigt und anschlussfähig. Bundeskanzler Olaf
Scholz, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident
Joe Biden, Staats- und Regierungschefs, die mit Melonis politischer
Linie eigentlich nicht übereinstimmen, arbeiten offenbar gerne mit ihr
zusammen. Hat sich Giorgia Meloni wirklich von einer Postfaschistin zur
gemäßigten Rechten gewandelt? Oder tut sie nur so? Und welchen Einfluss
könnte sie zukünftig auf Europa nehmen? Darüber sprechen wir mit Moritz
Aisslinger, Redakteur im Dossier der ZEIT. Lees meerSeit Anfang dieses Jahres verbreitet sich in Europa der Keuchhusten.
Zwischen Januar und März zählte die europäische Seuchenschutzbehörde
ECDC mehr als 32.000 Fälle der Krankheit, das sind mehr, als
normalerweise in einem ganzen Jahr gemeldet werden. Besonders stark
betroffen ist Großbritannien, aber auch in Deutschland steigen die
Infektionszahlen. Das Robert Koch-Institut meldet für dieses Jahr
bereits über 5.300 Fälle, im Vorjahreszeitraum waren es nur etwa 1.600.
Besonders gefährlich ist Keuchhusten für Säuglinge, in Großbritannien
sind fünf Babys daran gestorben. Wieso sich der Keuchhusten auf einmal
so stark verbreitet und wie Kinder vor der Erkrankung geschützt werden
können, berichtet Florian Schuhmann aus dem Gesundheitsressort von ZEIT
ONLINE.Und sonst so? Auf der Seite "Conservation Gardening" können Sie
herausfinden, welche Balkon- und Gartenpflanzen in Ihrem Bundesland
besonders viel zum Artenschutz beitragen können.Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Anne Schwedt
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Giorgia …
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Wo die AfD bald mitentscheiden könnte
26 mei 2024 · 12 min
In Thüringen finden am heutigen Sonntag die Kommunalwahlen statt.
Wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger können dabei je nach Wohnort die
Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte, Landräte, Bürgermeisterinnen und
Oberbürgermeister wählen. In vielen Landkreisen könnte die AfD stärkste
Kraft werden und künftig ihre Vorstellungen durchsetzen. Lenz Jacobsen,
Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat gemeinsam mit dem Datenteam an
einer Modellrechnung gearbeitet, um herauszufinden, in welchen
Landkreisen die AfD gewinnen könnte. Im Podcast ordnet er ein, was ein
Erfolg der AfD auf der Kommunalebene bedeuten würde. Lees meerLachgas wird als Partydroge bei Jugendlichen immer beliebter. Deshalb
will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schnell für
strengere Regeln sorgen. Das Gas, das in der Medizin und der Industrie
verwendet wird, führt nach dem Einatmen zu einem kurzen Rausch. Es fällt
nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Deshalb ist es zurzeit am Kiosk
und sogar an manchen Automaten ohne Altersbeschränkung frei verkäuflich.
Der Konsum von Lachgas kann zu Ohnmacht und Atemnot führen. Manuel
Bogner, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat zu dem Thema recherchiert
und erklärt, ob der Verkauf von Lachgas bald stärker reguliert werden
könnte.Und sonst so? Keine Angst vor Ablehnung!
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Kommunalwahlen in Ostdeutschland: Wo die AfD stärkste Kraft werden
könnteKommunalpolitik: Vollzeitjob nach Feierabend
Thüringen: Das müssen Sie zur Kommunalwahl in Thüringen wissen
Lachgas: Schmeckt nach Kokos und macht auf Dauer dumm
Bundesgesundheitsminister: Lauterbach will gegen Lachgas als Partydroge
vorgehenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Droht der SPD ein neuer Machtkampf?
25 mei 2024 · 12 min
Knapp 16 Monate nach seinem Amtsantritt ist Bundesverteidigungsminister
Boris Pistorius (SPD) laut Umfragen der beliebteste Politiker
Deutschlands – während Olaf Scholz der unbeliebteste Bundeskanzler seit
Langem ist. In einem Interview mit dem "Spiegel" hat der ehemalige
SPD-Vorsitzende Franz Müntefering nun gesagt, wer bei der Bundestagswahl
2025 als Spitzenkandidat für die Sozialdemokraten antreten soll, sei
noch eine offene Frage. Peter Dausend ist Politikredakteur der ZEIT und
ordnet die Aussage des ehemaligen SPD-Chefs im Podcast ein. Lees meerEtwa 80 Prozent des deutschen Lebensmittelhandels werden mittlerweile
von vier Discounter-Supermärkten, Lidl, Aldi, Penny und Netto,
dominiert. Von Brot über Eis bis hin zu Fleischwaren – Lidl, das
Tochterunternehmen der milliardenschweren Schwarz Gruppe, zählt
inzwischen auch zu den größten Lebensmittelproduzenten Deutschlands.
Welche Auswirkungen die Discounterprodukte auf kleinere
Lebensmittelhersteller und -lieferanten haben und wie es bei Lidl, Aldi
und Co. um die Tierhaltung steht, berichtet Zacharias Zacharakis,
Redakteur für Wirtschaft bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? Unterhalten sich zwei KIs …
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
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Boris Pistorius: In Deckung!
Boris Pistorius: Wird er dem Kanzler gefährlich?
Rede in den USA: Pistorius spricht aus, was Scholz seit Langem nicht
mehr sagtDiscounter: Im Reich der Unersättlichen
Naturland: "Bio geht nicht billig!"
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Spezial: Kommunalpolitik – Vollzeitjob nach Feierabend
25 mei 2024 · 40 min
In weiten Teilen Deutschlands werden dieses Jahr Bürgermeisterinnen und
Bürgermeister, Landrätinnen und Landräte, Stadt- und Gemeinderäte neu
gewählt. Am 26. Mai finden die Kommunalwahlen in Thüringen statt, zwei
Wochen später, am 9. Juni, in acht weiteren Bundesländern: Brandenburg,
Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen,
Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Lees meerInsgesamt gibt es rund 11.000 Kommunen in Deutschland. Die
Politikerinnen und Politiker in den Städten und Gemeinden suchen
Lösungen für überfüllte Kitas, kümmern sich um den Bau neuer Radwege und
schlagen sich die Abende mit Diskussionen über Industriegebiete und
Umgehungsstraßen um die Ohren. Kommunalpolitik gilt als Keimzelle der
Demokratie – doch sie steckt inzwischen vielerorts in Deutschland in der
Krise.Gerade auf dem Land berichten viele Parteien, dass es ihnen schwerfällt,
noch Kandidierende zu finden. In manchen Gemeinden stellt sich die
Frage: Was, wenn man keinen Nachfolger mehr findet, wenn die bisherigen
Bürgermeister oder Gemeinderäte aus Altersgründen aufhören?Über 200.000 Menschen machen laut Städte- und Gemeindebund ehrenamtlich
Kommunalpolitik in Deutschland, oft nur gegen eine knappe
Aufwandsentschädigung. Und gespart werden muss in vielen Gemeinden nicht
nur am Personal. Es herrscht Geldnot – und Umfragen zufolge haben
deshalb immer mehr Bürgermeisterinnen und Bürgermeister das Gefühl, kaum
noch etwas gestalten zu können.Auch das politische Klima hat sich verändert. Polemik von
AfD-Politikern, heruntergerissene Wahlplakate, Hass und Hetze gehören
längst zum Alltag in der Kommunalpolitik. Nun häufen sich die Fälle, in
denen Lokalpolitiker körperlicher Gewalt und Bedrohungen ausgesetzt
sind. Einer Untersuchung des Städte- und Gemeindebundes zufolge hat fast
jeder zweite befragte Lokalpolitiker schon Anfeindungen erlebt, wurde
beleidigt, bedroht oder sogar angegriffen.Wir haben in einem User-Aufruf ehrenamtliche Lokalpolitikerinnen und
-politiker gefragt… -
Update: Menschenrechte von Anfang bis Ende
24 mei 2024 · 9 min
Die EU-Staaten haben am heutigen Freitag das Lieferkettengesetz
beschlossen. Unternehmen sollen künftig vor europäischen Gerichten zur
Verantwortung gezogen werden können, wenn sie von
Menschenrechtsverstößen in ihren Lieferketten profitieren. Dass das
beschlossene Gesetz im Verhandlungsprozess abgeschwächt wurde, lag unter
anderem am Widerstand der FDP. Zacharias Zacharakis,
Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, worin sich das
europäische vom deutschen Lieferkettengesetz unterscheidet. Lees meerIn einem Lokal auf Sylt hat eine Gruppe junger Menschen am
Pfingstwochenende zu rassistischen Parolen gefeiert. Das zeigt eine
Videoaufnahme, die seit dem gestrigen Donnerstag in den sozialen Medien
verbreitet wird. Die Gruppe singt zur Melodie des Lieds L'Amour Toujours
von Gigi D'Agostino Parolen wie "Ausländer raus" und "Deutschland den
Deutschen". Christian Vooren, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, ordnet
ein, wieso die Empörung über das Video scheinheilig ist.Der Internationale Gerichtshof (IGH) hat gefordert, dass Israel die
Offensive in Rafah im Gazastreifen stoppt. Damit entschied das Gericht
zugunsten einer Klage Südafrikas. Trotz internationaler Warnungen
aufgrund der humanitären Lage rückt die israelische Armee seit Mitte Mai
in Rafah vor.Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat einen
Hitzeschutzplan für Kliniken und Pflegeeinrichtungen vorgelegt. Damit
sollen Patientinnen und Patienten besser vor hohen Temperaturen
geschützt werden. Jedes Jahr sterben in Deutschland Tausende Menschen an
den Folgen von Hitze. Während Hitzewellen zunehmen, will Lauterbach die
Zahl der dadurch verursachten Todesfälle verringern.Was noch? So klingt der Klimawandel.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Europäische Union: EU-Länder beschließen Lieferkettengesetz
EU-Lieferkettengesetz: Deutschland: n…
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Die Macht der Bilder in Israel
24 mei 2024 · 12 min
Israel möchte die Gespräche über die Freilassung der Geiseln im
Gazastreifen wieder aufnehmen. Das Kriegskabinett habe das
Verhandlungsteam angewiesen, die Bemühungen fortzusetzen, hieß es
Mittwochabend. Parallel protestierten Tausende Menschen in Tel Aviv und
Jerusalem wiederholt dafür, an den Verhandlungstisch für einen möglichen
Geiseldeal zurückzukehren. Hintergrund sind auch neu veröffentlichte
Videoaufnahmen, die die brutale Entführung von fünf jungen israelischen
Soldatinnen am siebten Oktober zeigen. Die israelische Gesellschaft
erlebe den siebten Oktober durch die Bilder jedes Mal auf Neue, schreibt
Sarah Levy. Sie wohnt in Tel Aviv und beschreibt im Podcast, was die
Videos und Bilder in der israelischen Öffentlichkeit bewirken. Lees meerAn dem gescheiterten Putschversuch in der Republik Kongo sollen mehrere
Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft beteiligt gewesen sein.
Laut dem Sprecher der Armee, Sylvain Ekenge, sollen sich mehrere
Amerikaner und ein Brite unter den Bewaffneten befunden haben. Der
Anführer der Putschisten, Christian Malanga, sei zudem eingebürgerter
US-Amerikaner gewesen – er wurde bei der Aktion getötet. Was sagt der
amateurhafte Putschversuch über die Stabilität des Landes aus? Und
welche Rolle spielt die Staatsbürgerschaft der Putschisten wirklich?
Diese und weitere Fragen beantwortet Judith Raupp, sie berichtet direkt
aus dem Ostkongo.Und sonst so? Französische Briefmarke verströmt Baguetteduft.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Anne Schwedt und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Krieg in Nahost: Israel will Geisel-Verhandlungen fortsetzen
Kriegsverbrechen: Eine höchst problematische Gleichsetzung
Demokratische Republik Kongo: US-Amerikaner und Briten laut Armee an
Putschversuch beteiligtWahl in der Demokratischen Republik Kongo: Präsident des reichen, arm…
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Update: Zu rechts für die Rechten
23 mei 2024 · 10 min
Die rechte Fraktion Identität und Demokratie (ID) im Europaparlament hat
entschieden, die AfD auszuschließen. Damit reagiert sie auf die Kritik
an AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah, der kürzlich die SS verharmlost
hat. Die AfD hatte bis zuletzt versucht, dem drohenden Ausschluss aus
der ID zuvorzukommen. Sie beantragte, lediglich Krah aus der Fraktion
auszuschließen. Lees meerIn genau sechs Wochen, am 4. Juli, wählt Großbritannien ein neues
Parlament. Das hat Premierminister Rishi Sunak gestern bekannt gegeben.
In den Umfragen liegen Sunaks konservative Tories rund 20 Prozentpunkte
hinter der oppositionellen Labourpartei. Ob bald Labour-Chef Keir
Starmer in die Londoner Downing Street einzieht und warum Sunak die
Parlamentswahlen vorgezogen hat, analysiert Jochen Bittner,
Auslandskorrespondent der ZEIT in London.Der Flugverkehr könnte aufgrund des Klimawandels immer unsicherer
werden. Denn unvorhersehbare Wetterereignisse begünstigen Turbulenzen.
Anfang der Woche ist auf einem Flug von London nach Singapur ein Mensch
gestorben, 53 weitere Passagiere wurden verletzt. Die Boeing-Maschine
war in starke Turbulenzen geraten und plötzlich knapp 2.000 Meter
abgesackt. Elena Erdmann, Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE, hat zu der
Gefahr im Flugverkehr recherchiert.Was noch? Wie ein Baseball-Fan zu ihrer eigenen Sammelkarte kam.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Fraktion Identität und Demokratie: Rechtsaußen-Fraktion ID im
Europaparlament schließt AfD ausEuropaparlament: AfD-Delegation beantragt Ausschluss Krahs aus rechter
EU-FraktionGroßbritannien: Rishi Sunak kündigt Neuwahl für den 4. Juli an
Großbritannien: Auf in den Crash!
Wahlen: Labour-Partei profitiert vom konservativen Chaos
Britische Kommunalwahl: Eine Watsche für den Premier
Keir Starmer: Als ob er schon Premier wäre
Flugunglück: Ein Toter u…
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Das Grundgesetz: eine Bestandsaufnahme nach 75 Jahren
23 mei 2024 · 12 min
Das Grundgesetz feiert 75. Geburtstag: Am 23. Mai 1949 ist das deutsche
Grundgesetz in Kraft getreten – in einem Land, das in Trümmern lag und
gezeichnet war vom Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus. Die
Mütter und Väter des Grundgesetzes im Parlamentarischen Rat wollten mit
dem Grundgesetz das Fundament legen für ein neues, demokratisches
Deutschland, für ein "Nie wieder". Sie waren sich einig, dass diese
Demokratie wehrhaft sein müsse. Doch wie widerstandsfähig ist das
deutsche Grundgesetz gegen den zunehmenden Rechtsruck in Deutschland und
in Europa? Heinrich Wefing leitet das Politikressort der ZEIT. Im
Podcast analysiert er, ob sich das Grundgesetz auch nach 75 Jahren noch
bewährt. Lees meerMit Blick auf die Europawahlen vom 6. bis 9. Juni befürchten Beobachter
einen weiteren Rechtsruck auf dem Kontinent. Schon jetzt stellen rechte
Kräfte etwa ein Viertel aller Abgeordneten im Europäischen Parlament.
Laut einer Umfrage der unabhängigen Plattform Europe Elects vom Dezember
könnten rechte Parteien wie die deutsche AfD oder der französische
Rassemblement National bei der Wahl enorm an Stimmen zulegen. Mehr noch:
Denkbar wäre es, dass eine der rechten Fraktionen wie die Europäischen
Konservativen und Reformer (EKR) oder die noch radikalere Identität und
Demokratie (ID) zur drittstärksten Kraft wird. Matthias Krupa hat für
die ZEIT lange als Europakorrespondent gearbeitet. Im Podcast ordnet er
ein, was die Folgen eines weiteren Rechtsrucks im Europäischen Parlament
wären.Und sonst so? Deutschland erreicht sein Ziel für Solarausbau ganze
sieben Monate früher.Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
75 Jahre Grundgesetz: Herzlichen Glückwunsch, Bundesrepublik!
Einführung des Grundgesetzes: "Der erste frohe Tag seit 1933"
Grundgesetz: Unser Recht
Radikalisierung in der Politik: "Radikale ha…
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Update: Dreimal Ja für Palästina
22 mei 2024 · 10 min
Norwegen, Spanien und Irland wollen einen palästinensischen Staat
anerkennen. Das haben die drei Staaten am Mittwoch angekündigt. Der
israelische Außenminister Israel Katz hat als Reaktion die Botschafter
aus Irland und Norwegen zurückgerufen. Was für Folgen die heutige
Anerkennung hat und ob die Entscheidung zu Konflikten innerhalb der EU
führen könnte, weiß Jörg Lau, außenpolitischer Koordinator bei der ZEIT. Lees meerDer Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte Micael Bydén hat vor
den Machtambitionen Russlands in der Ostsee gewarnt. „Putins Ziel ist
es, die Kontrolle über die Ostsee zu erlangen“, sagte er dem
RedaktionsNetzwerk Deutschland. Besonders die Insel Gotland, im Zentrum
der Ostsee, sei strategisch wichtig. Sollte Russland über sie die
Kontrolle übernehmen, könne es die Ostsee abriegeln, das dürfe nicht
zugelassen werden, sagte Bydén. Sind die Bedenken berechtigt? Und wie
agiert Russland bisher in der Ostsee? Diese und weitere Fragen
beantwortet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.Außerdem im Update:
Maximilian Krah, der AfD-Spitzenkandidat für die EU-Wahl, wird auf
weitere Auftritte im Europawahlkampf verzichten. Die Parteispitze hat
ihm am Mittwoch ein Auftrittsverbot erteilt.Was noch? Bär lässt sich von Black Sabbath-Musik nicht abschrecken
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.deWeitere Links für die Folge:
Zweistaatenlösung: Eine Republik für alle
Nahostkonflikt: Spanien, Irland und Norwegen werden Palästina als Staat
anerkennenKonflikt mit Russland: Schwedens Armeechef warnt vor Russlands
Machtambitionen in der OstseeBaltikum: Russlands Nachbarländer warnen vor Verschiebung von Seegrenzen
Europawahl: AfD-Spitzenkandidat Krah verzichtet auf Auftritte im
EU-WahlkampfSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? …
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Was die Haftbefehle gegen Netanjahu und Hamas-Führer bedeuten
22 mei 2024 · 12 min
Die Anklagebehörde des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) hat am
Montag Haftbefehle gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu
und Verteidigungsminister Joaw Galant sowie drei Hamas-Führer beantragt.
Der Chefankläger des IStGH, Karim Khan, wirft ihnen Kriegsverbrechen und
Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Der israelische Außenminister
Israel Katz sprach von einer "skandalösen Entscheidung". Er wolle mit
den Außenministern führender Staaten sprechen, um eine Anklage
abzuwenden. Nun müssen drei Richterinnen des IStGH in Den Haag
entscheiden, ob tatsächlich Haftbefehle erlassen werden. Heinrich Wefing
leitet das Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, wie es
nach dem Antrag weitergehen könnte und nach welchen Kriterien das
Gericht entscheidet. Lees meer"Das Atomdesaster in der Asse schreibt ein neues Kapitel" – so äußerte
sich kürzlich der niedersächsische Umweltminister Christian Meyer
(Grüne) zum maroden Zustand des Atommülllagers Asse im Landkreis
Wolfenbüttel. Denn das Atommülllager, tief unter der Erde in einem
ehemaligen Salzbergwerk, droht mit Wasser vollzulaufen. Schon seit
Jahrzehnten sickert Salzwasser in das Lager ein, doch zuletzt konnte es
laut Bericht des Spiegel nicht mehr aufgefangen werden. In der Anlage
liegen rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen.
Welche Gefahren drohen angesichts der Veränderungen im Atommülllager
Asse? Sibylle Anderl, Leiterin des Ressorts Wissen der ZEIT, analysiert
im Podcast, wie die Situation nun gelöst werden könnte.Und sonst so? Der Carearbeitsrechner von ZEIT ONLINE
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Constanze Kainz, Mounia Meiborg
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Internationaler Strafgerichtshof: Chefankläger beantragt Haftbefehle
gegen Netanjahu und Hamas-FührerHamas-Angriff auf Supernova-Festival: "Sie haben auf uns geschossen wie
auf… -
Update: Politisch motivierte Kriminalität - das Frühwarnsystem für Demokratiefeindlichkeit
21 mei 2024 · 10 min
Die Zahl der politisch motivierten Straftaten ist im vergangenen Jahr
gestiegen. Das geht aus einem neuen Bericht des Bundesinnenministeriums
und Bundeskriminalamts hervor. Manuel Bogner aus dem
Gesellschaftsressort hat sich die Zahlen genauer angeschaut und ordnet
sie bei "Was jetzt?" ein. Lees meerIn Frankfurt am Main hat der zweite von drei großen Prozessen gegen die
Reichsbürger-Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß begonnen. Ihr wird
vorgeworfen, ab August 2021 einen gewaltsamen Umsturz vorbereitet zu
haben. Im Podcast berichtet Martín Steinhagen aus dem
Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE vom Prozessauftakt.Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist am Dienstag erneut
in die Ukraine gereist. Es ist ihr achter Besuch seit Beginn des
russischen Angriffskriegs im Februar 2022. In Kiew appellierte Baerbock
an die internationalen Partnerländer, die Ukraine stärker zu
unterstützen.Und sonst so? Die wandelnde Jukebox.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Mounia Meiborg und Constanze Kainz
Mitarbeit: Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Politisch motivierte Kriminalität: Das steckt hinter dem Anstieg
politisch motivierter KriminalitätReichsbürger: Was die Gruppe um Prinz Reuß so gefährlich machte
Ukraine: Baerbock in Kiew – Appell für Unterstützung bei Luftabwehr
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Ein Absturz mit Folgen
21 mei 2024 · 10 min
Der iranische Präsident Ebrahim Raissi ist tot. Er starb am Sonntag bei
einem Hubschrauberabsturz im gebirgigen Nordwesten Irans auf dem Rückweg
von einem Treffen mit dem Präsidenten Aserbaidschans. Wie es zu dem
Absturz kam, ist noch unklar.Raissi galt als erzkonservativer Hardliner.
Als der Tod von Mahsa Amini im Jahr 2022 eine große Protestwelle
auslöste, schlug er diese blutig nieder. Könnte das Land nun in eine
neue innenpolitische Krise stürzen? Und wie geht es mit den
außenpolitischen Beziehungen des Irans weiter? Jörg Lau,
außenpolitischer Koordinator der ZEIT, hat die Antworten. Lees meerWikiLeaks-Gründer Julian Assange darf gegen seine drohende Auslieferung
an die USA Berufung einlegen. Das hat der Oberste Gerichtshof in
Großbritannien am Montag nach einer Anhörung entschieden. Die
US-Regierung will Assange wegen Spionagevorwürfen den Prozess machen.
Sollte Assange ausgeliefert werden, drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft.
Lisa Hegemann aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE berichtet, wie das
Gericht seine Entscheidung begründet und was sie für Assange bedeutet.
Sie hat den Prozess am Ort des Geschehens begleitet.Und sonst so? Wer am besten schläft, gewinnt.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Anne Schwedt und Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Iran: Was über den Helikopterabsturz des iranischen Präsidenten bekannt
istWikiLeaks: Julian Assange darf gegen Auslieferung an die USA in Berufung
gehenWikiLeaks-Gründer: Die vielen Gesichter des Julian Assange
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Krieg in Gaza: Was ist der Plan für den Tag danach?
20 mei 2024 · 11 min
Der israelische Verteidigungsminister Joaw Galant hat seinen
Premierminister Benjamin Netanjahu aufgefordert, einen Nachkriegsplan
für den Gazastreifen auszuarbeiten. Und auch in der israelischen
Bevölkerung wächst der Druck: Zehntausende haben in den vergangenen
Tagen erneut gegen die Regierung demonstriert. Wie Netanjahu auf die
Forderungen reagiert und welche Nachkriegsszenarien es gibt, berichtet
Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke. Lees meerJedes fünfte Kind in Deutschland wächst in Armut auf. Besonders
dramatisch ist die Lage in Gelsenkirchen. Woran scheitern die
zahlreichen Initiativen? Christian Parth hat für ZEIT ONLINE mit
Sozialarbeitern, Pädagogen und Verantwortlichen in der Politik
gesprochen. Im Podcast berichtet er von seinen Erkenntnissen.Und sonst so? Was jede Person gegen das Bienensterben tun kann.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lisa Pausch und Clara Löffler
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Sahra Wagenknechts Pläne für Sachsen
19 mei 2024 · 11 min
Das sächsische Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat sich am gestrigen
Samstag in Dresden zu seinem ersten Landesparteitag zusammengefunden.
Sachsen wählt am 1. September ein neues Landesparlament. Sahra
Wagenknecht erhofft sich für ihre noch junge Partei eine
Regierungsbeteiligung. Wie sie das erreichen könnte, erklärt Lisa
Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Sie war beim sächsischen
Landesparteitag des BSW dabei. Lees meerNoch immer demonstrieren in Georgien täglich Zehntausende Menschen gegen
ein umstrittenes Gesetz. Das neue Gesetz, das am Dienstag vom
georgischen Parlament verabschiedet wurde und sich gegen angebliche
Einflussnahme aus dem Ausland richtet, wird von den Protestierenden als
prorussisch kritisiert. Sie befürchten, dass dadurch kritische NGOs und
Medien stumm gestellt werden sollen. Ein ähnliches Gesetz gibt es in
Russland seit 2012. Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der
ZEIT, war kürzlich in der georgischen Hauptstadt Tbilissi und berichtet,
dass Russland nicht nur in Georgien versucht, seinen Einfluss
auszuweiten.Alles außer Putzen: Strengere Kriterien für mögliche Wunder
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Bündnis Sahra Wagenknecht: Wird Sahra Wagenknecht der FDP gefährlich?
Bündnis Sahra Wagenknecht: Die neue Partei
Bündnis Sahra Wagenknecht: Sahra Wagenknechts vermeintlich unbequeme
WahrheitenGeorgien: Wladimir Putin ist auf kolonialer Mission
Proteste in Georgien: Ins Gefängnis für Europa
Georgien: Zehntausende protestieren erneut gegen Agentengesetz
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Spezial: Das geheime Leben der Pilze (Wiederholung vom 11.11.2023)
18 mei 2024 · 33 min
Der Pilz gibt sich geheimnisvoll. Tarnt sich meistens als
konventionelles Waldgewächs, mit buntem Hut und strammem Stiel. Sein
wahres Wesen ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Das eigentliche
Reich der Pilze reicht bis tief unter der Erde. Ihr unterirdisches
Netzwerk, das Myzel, kann über tausend Quadratkilometer groß werden. Es
gibt auch Pilze im Wasser, in der Luft, sogar auf und unter unserer
Haut. Lees meerPilze sind die größten und ältesten Lebewesen der Welt und fast
unendlich einsetzbar: Sie helfen gegen den weltweiten Hunger oder gegen
tödliche Krankheiten. Sie können als nachhaltiges Baumaterial,
Plastikersatz, Biokraftstoff, als Lederersatz oder im Waschpulver
genutzt werden. Pilze zersetzen Mikroplastik, Ölteppiche und sogar
Radioaktivität im Boden. Sie überstehen eine Atomkatastrophe und passen
sich an ihre Umgebung an, egal, wie lebensfeindlich die Bedingungen
sind.Doch Pilze sind Wunderwaffe und Gefahr zugleich. Wenn sie sich in
Organismen ausbreiten, können sie ganze Arten ausrotten. Viele Bäume
sind von Pilzkrankheiten betroffen. Auch wir Menschen sind davor nicht
sicher. Was macht Pilze so gefährlich und zur gleichen Zeit so
nützlich?In dieser Was-Jetzt-Sonderfolge ist Host Elise Landschek den
Geheimnissen der Pilze auf der Spur.Moderation: Elise Landschek
Produktion: Elise Landschek, Joscha Grünewald
Redaktion: Hannah Grünewald und Ole Pflüger
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Charkiw unter Beschuss
18 mei 2024 · 11 min
Seit vergangener Woche attackieren russische Truppen Ziele rund um
Charkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine. Sie haben mehrere Dörfer
besetzt, Tausende Zivilisten mussten fliehen. Wie ernst die Lage vor Ort
ist, beantwortet Olivia Kortas, ZEIT-Korrespondentin in Kiew, im
Podcast. Und es geht um die Frage: Wie konnte Russland so schnell in die
Ostukraine vorstoßen – trotz der riesigen Waffenlieferung aus den USA? Lees meer80 Prozent der Bevölkerung im südostafrikanischen Malawi leben von
kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Doch wegen der Klimakrise leidet das
Land inzwischen fast jährlich unter Zyklonen – tropischen Stürmen, die
früher nur alle 50 Jahre auftraten. Zusätzlich belasten immer häufiger
Starkregen, Dürren und Trockenperioden die Ernte. 661 Millionen
US-Dollar haben die Länder des Globalen Nordens bei der Klimakonferenz
in Ägypten 2022 im Kampf gegen Klimaschäden zugesagt. Malawi ist eines
der ersten Länder, das Geldes für Klimafolgeschäden bekommen hat. Wie es
dazu kam und wo das Geld eingesetzt wird, weiß Fritz Habekuß aus dem
Wissensressort der ZEIT, der dort zu Besuch war.Und sonst so? Ein Berliner Start-up bietet Infusionen gegen den Kater.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch und Clara Löffler
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Waffenlieferungen: Russland auch in Russland treffen?
Klimaschäden: Viel versprochen, und dann?
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Update: AfD-Politiker wenden sich gegen Björn Höcke
17 mei 2024 · 10 min
Mehrere Kommunalpolitiker der AfD in Thüringen fordern den Rücktritt des
Landesvorsitzenden Björn Höcke. Der Grund ist, dass Höcke eine
alternative AfD-Liste für die Thüringer Kommunalwahlen am 26. Mai
unterstützt. Warum er das tut, darüber spricht Tilman Steffen im
Podcast. Außerdem geht es um die Frage, ob die internen Konflikte der
AfD tatsächlich die Position von Höcke gefährden. Lees meerBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat am Freitag den
Bundes-Klinik-Atlas des Gesundheitsministeriums vorgestellt. Das
Verzeichnis vergleicht Krankenhäuser hinsichtlich ihrer
Behandlungsqualität und kann ab sofort online abgerufen werden. Welche
Vorteile bietet es Patienten? Antwort darauf weiß Ingo Arzt aus dem
Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine haben China
und Russland ihre Beziehungen ausgebaut. Weil demokratische Staaten
nicht mehr an Russland liefern, ist das Land vor allem beim Handel auf
China angewiesen. Um dieses Thema ging es auch während des Besuchs von
Russlands Präsident Wladimir Putin bei Chinas Staats- und Parteichef Xi
Jinping in Peking. Was genau die beiden besprochen haben, weiß Michael
Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.Außerdem im Podcast: Zum ersten Mal sind Hilfslieferungen über einen
schwimmenden Hafen in den Gazastreifen gelangt.Was noch? Ex-Junioren-Nationalspieler Marcus Urban ruft zu einem
gemeinsamen Coming-out im männlichen Profifußball auf.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Paulina Kraft und Clara Löffler
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Kommunalwahl: AfD-Politiker in Thüringen fordern Parteiausschluss von
Björn HöckeAfD: Risse im Höcke-Land
Gesundheit: Neuer Qualitäts-Atlas für Kliniken
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Staatsbesuch in China: Wladimir Putin will mehr Energie nach China
liefernSie wollen meh…
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Europas Rechtsaußen
17 mei 2024 · 12 min
In den Niederlanden hat der Rechtspopulist Geert Wilders eine rechte
Regierungskoalition geschmiedet. Das gab Wilders am Mittwoch bekannt.
Die Partner streben ein loses Bündnis an. Unklar ist noch, wer neuer
Regierungschef wird. Welches Signal sendet dieser Erfolg der politischen
Rechte für die Europawahl? Und was bedeutet die Koalition für die
Niederlande? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich Ladurner,
Auslandskorrespondent in Brüssel für die ZEIT. Lees meerFünf Schüsse wurden am Mittwoch auf den slowakischen Premierminister
Robert Fico abgegeben. Das politisch motivierte Attentat zeigt:
Menschen, die sich politisch engagieren, sind in vielen Ländern Europas
von Gewalt bedroht. Die ZEIT-Korrespondenten Bettina Schulz, Almut
Siefert und Julia Macher berichten aus Großbritannien, Italien und
Spanien, welche Bedrohungen und Aggressionen Politikerinnen und
Politiker dort jeweils erleben.Und sonst so? Billie Eilishs neues Album – Kulturredakteur Daniel
Gerhard hat schon reingehört.Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
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Niederlande: Rechte Experimente
Geert Wilders: Drauf und dran, Europa zu verspielen
Angriffe auf Politiker in Europa: Die Gehassten
Angriffe auf Politiker: Eine Chronik der bekannt gewordenen Übergriffe
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Update: Ein Schock, der das Land beruhigen könnte
16 mei 2024 · 9 min
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico befindet sich nach dem
Schussattentat weiter in Lebensgefahr. Er war heute jedoch kurz
ansprechbar. Nach einer Kabinettssitzung in der zentralslowakischen
Stadt Handlová hatte ein Mann gestern mehrere Schüsse auf Fico
abgefeuert. Das gesellschaftliche Klima in der Slowakei ist seit Jahren
aufgeheizt. Dem prorussischen, nationalistischen Lager von Ficos
Regierungskoalition steht ein liberales, proeuropäisches Lager
gegenüber. ZEIT ONLINE-Autor Kilian Kirchgeßner analysiert im Podcast,
was das Attentat für die Slowakei bedeutet. Lees meerBundestrainer Julian Nagelsmann hat heute verkündet, welche Fußballer
bei der Europameisterschaft im Sommer für Deutschland spielen werden.
Viele der nominierten Spieler hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB)
bereits seit Sonntag in einer PR-Aktion bekannt gegeben. Oliver
Fritsch, Sportredakteur bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, welche
Überraschungen es gab und ob das deutsche Team gut aufgestellt ist.Der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron steht schon länger im
Verdacht, Gelder aus Russland angenommen zu haben. Jetzt hat der
Bundestag seine Immunität aufgehoben. Polizisten und Ermittlungsbeamte
durchsuchen Bystrons Abgeordnetenbüro in Berlin sowie weitere Objekte in
Deutschland und auf Mallorca.Was noch? König Charles sieht rot.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Slowakei: "Hier fängt der politische Krieg an"
Attentat in der Slowakei: Was über den Angriff auf Robert Fico bekannt
istRobert Fico: Er kam zum Händeschütteln, dann fielen Schüsse
Nationalmannschaft für die EM 2024: Diese Männer wollen Europameister
werdenFußball-EM 2024: Europameisterschaft in Deutschland
Fußballeuropameisterschaft 2024: Hummels und Goretzka nicht im EM-Kader
– Anton und Henrichs dabeiKorruptionsvorwürfe: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AfD-Politiker
P… -
Beziehung zwischen USA und Israel: Es ist kompliziert
16 mei 2024 · 11 min
Die USA gelten als die wichtigsten Verbündeten Israels. Doch seit
Ankündigung der Großoffensive in Rafah kriselt es zwischen US-Präsident
Joe Biden und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Weil Biden
das Vorhaben nicht unterstützen will, hat er vergangene Woche
angekündigt, keine schweren Bomben mehr an den Verbündeten zu liefern.
Nun aber ist aus Abgeordnetenkreisen zu vernehmen, dass ein neues
Waffenpaket für Israel in Milliardenhöhe auf den Weg gebracht werden
soll. Wie lässt sich das erklären? Antwort darauf gibt Amrai Coen,
US-Korrespondentin der ZEIT. Lees meerDer Thüringer AfD-Chef Björn Höcke wurde am Dienstag zu einer Geldstrafe
verurteilt. 13.000 Euro muss er zahlen, weil er während einer
öffentlichen Veranstaltung eine Losung der paramilitärischen
Sturmabteilung (SA) der NSDAP verwendete – und gilt damit offiziell als
vorbestraft – sobald das Urteil rechtskräftig ist. Außerdem entschied
das Oberverwaltungsgericht in Münster am Montag, dass der
Verfassungsschutz die AfD weiterhin als rechtsextremen Verdachtsfall
führen darf. Schreckt das Wähler ab? Oder zieht es sie eher an? Mit
dieser Frage hat sich ein Team von ZEIT und ZEIT ONLINE beschäftigt,
darunter Tilman Steffen.Und sonst so? Typisch München? Rentnerin vergisst Gold- und Platinbarren
im Wert von 100.000 Euro im Bus.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Lisa Pausch und Clara Löffler
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Krieg in Israel und Gaza: USA planen offenbar milliardenschwere
Waffenlieferung an IsraelAfD-Politiker Björn Höcke: Bestraft
AfD-Urteil: Ein Urteil mit gravierenden Folgen
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Update: Weniger Krankenhäuser, bessere Versorgung?
15 mei 2024 · 9 min
Die Bundesregierung hat die umstrittene Krankenhausreform von
Gesundheitsminister Karl Lauterbach im Kabinett beschlossen. Ziel der
Reform ist es, den ökonomischen Druck auf die Kliniken zu verringern und
für mehr Spezialisierung zu sorgen. Die Bundesländer kritisieren
Lauterbachs Entwurf. Sie befürchten, dass im ländlichen Raum zu viele
Krankenhäuser schließen müssten. Kann die Reform noch am Widerstand der
Länder scheitern? Diese und weitere Fragen beantwortet Tom Kattwinkel,
er ist Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE. Lees meerDas Parlament in Georgien hat am Dienstag ein umstrittenes Gesetz für
"ausländische Agenten" nach dem Vorbild Russlands verabschiedet. Nach
dem Beschluss müssen sich NGOs und Medien, die zu mehr als 20 Prozent
aus dem Ausland finanziert werden, als "Vertreter von Interessen
ausländischer Kräfte" registrieren. Kritiker sehen Ähnlichkeiten zu
einem russischen Gesetz, mit dem das Putin-Regime NGOs und die
Zivilgesellschaft diskreditiert hat. Georgien ist seit 2022
Beitrittskandidat der EU. Mit dem Gesetz ist dieser Prozess aber
gefährdet. Wie die Europäische Union auf diese Veränderung reagieren
könnte, weiß Michael Thumann. Er ist außenpolitischer Korrespondent für
ZEIT ONLINE und war in Tbilissi vor Ort.Außerdem im Update:
Der Premierminister der Slowakei, Robert Fico, ist angeschossen worden.
Das berichten mehrere Medien. Er befindet sich im Krankenhaus.Was noch? Orcas versenken Boote und schmücken sich mit Fischen – alles
Teil eines Trends?Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links für die Folge:
Krankenhausreform: Regierung bringt Krankenhausreform auf den WegKrankenhausreform: Der verworrene Streit um das
Such-dir-deine-Klinik-Gesetz"Russisches Gesetz" in Georgien: Verbaut sich Georgien den Weg in die
EU?Proteste in Georgien: Ins Gef…
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Unbemerkt die SPD belauscht
15 mei 2024 · 12 min
Die Teilnahme an Onlinekonferenzen der SPD war bis vor wenigen Tagen
heimlich auch ohne Einladung über das Internet möglich. Das haben
Recherchen von ZEIT ONLINE ergeben. Unsere Kollegin Eva Wolfangel aus
dem Digitalressort von ZEIT ONLINE konnte über Links, die offen im
Internet zu finden waren, ohne Passwort den Meetings der Partei
beitreten. Verantwortlich dafür war eine Sicherheitslücke der Software.
Die SPD nutzt das Konferenzprogramm Webex der amerikanischen Firma
Cisco. Ähnliche Sicherheitslücken hatte ZEIT ONLINE bereits Anfang Mai
bei Webex-Meetings der Bundeswehr aufgedeckt, die zu Tausenden im
Internet zu finden waren. Darüber spricht Eva Wolfangel im Podcast. Lees meerEin kleines albanisches Dorf soll die Lösung für eine große
Herausforderung Italiens sein. Die italienische Regierung lässt
in Gjadër im Norden Albaniens ein Lager für Geflüchtete bauen. Menschen,
die nach Italien einreisen wollen, sollen zunächst dorthin gebracht
werden. Die Idee: Das Lager wird komplett von Italien verwaltet, es gilt
italienisches Recht, die Menschen betreten offiziell keinen albanischen
Boden. Sie stellen dann dort in dem Lager ihre Asylanträge und dürfen,
wenn sie genehmigt werden, nach Italien reisen. Wenn nicht, werden sie
abgeschoben. Aus Gjadër wandern seit Jahren selbst viele Menschen aus –
vor allem nach Italien. Wieso haben Albanien und Italien dieses Abkommen
geschlossen? Franziska Tschinderle ist freie Balkan-Korrespondentin und
berichtet aus Tirana. Sie hat Gjadër für ZEIT ONLINE besucht und erzählt
im Podcast davon.Und sonst so? Eine NGO hat Wein in ihren AGB versteckt
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links für die Folge:
Webex: SPD-Meetings, offen auch für Spione
Bundeswehr: Jeder konnte sie finden
Abwanderung aus Albanien: Deutscher Kaffee schmeckt wie …
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Update: Europa schottet sich weiter ab
14 mei 2024 · 10 min
Der Rat der Europäischen Union hat die letzte Hürde für die Verschärfung
des europäischen Asylrechts genommen. Nach jahrelangem Streit haben sich
die EU-Staaten Anfang Dezember grundsätzlich auf die Reform des
Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) geeinigt, Anfang April
stimmte das Europäische Parlament zu. Am Dienstagmittag wurde die Reform
dann endgültig beschlossen. Durch einheitliche Verfahren an den
Außengrenzen wollen die EU-Staaten künftig irreguläre Migration
eindämmen. Personen mit geringer Bleibeperspektive sollen an den
Außengrenzen bis zu 3 Monate in Auffanglagern festgehalten werden können
– und von dort möglicherweise direkt zurückgeführt werden. Ulrich
Ladurner ist Europakorrespondent der ZEIT in Brüssel. Im Podcast
berichtet er, welche Kritik es an der Reform gibt. Lees meerWegen einer Wahlkampfrede in Merseburg vor drei Jahren musste sich
Thüringens AfD-Chef Björn Höcke in den vergangenen Wochen vor dem
Landgericht Halle verantworten. Er soll in seiner Rede wissentlich eine
verbotene Parole der paramilitärischen NSDAP-Kampforganisation SA
verwendet haben. Ursprünglich hatte das Gericht die Verkündung des
Urteils für Dienstag in Aussicht gestellt. Doch noch am letzten
geplanten Verhandlungstag mussten weitere Beweise gegen Björn Höcke
aufgenommen werden. Tilman Steffen hat den Prozess für ZEIT ONLINE
beobachtet. Im Podcast ordnet er ein, wie das ganze für Höcke ausgehen
könnte.Außerdem im Update:
- Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich für eine schrittweise Erhöhung
des Mindestlohns auf 15 Euro ausgesprochen.
- Die USA haben eine deutliche Erhöhung der Zölle auf eine Vielzahl
von chinesischen Produkten angekündigt.Was noch? Coming-of-Age-Geschichte aus dem alten Ägypten
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
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Asylreform: Schärfere EU-Asylregeln nach jahrelangem Streit endgülti…