Was jetzt?

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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Spezial Europawahl: Die AfD hat ihren Erfolg manifestiert

    9 juni 2024 · 12 min

    Afspelen
    Letzte Woche waren 360 Millionen Wähler in 27 EU-Mitgliedstaaten
    aufgerufen, ein neues Europäisches Parlament zu wählen. 720 Abgeordnete
    (statt bisher 705) werden demnächst in Brüssel sitzen und die Interessen
    der Bürgerinnen und Bürger zu Hause vertreten. 96 von ihnen, und damit
    die meisten, kommen aus Deutschland. In der Bundesrepublik fand die
    Wahl, wie in den meisten anderen Ländern auch, am Sonntag statt.
    Lees meer

    Insgesamt erhalten die Regierungsparteien SPD, Grüne und FDP bei den
    Europawahlen wenig Unterstützung. Die Oppositionsparteien CDU/CSU und
    AfD konnten dagegen zulegen. Ist das ein Zeichen dafür, dass die meisten
    Bürger mit der Arbeit der Regierungskoalition unzufrieden sind? Fabian
    Reinbold, Leiter der Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, analysiert in einer
    Spezialfolge von Was jetzt? die Ergebnisse. Und er wirft einen Blick in
    die Zukunft: Was bedeuten diese Zahlen für die anstehenden Wahlen, etwa
    die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg im September
    oder die Bundestagswahl im Herbst 2025?

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Clara Löffler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Europawahl

    Wahlumfragen: Der Abstieg der AfD

    EU-Wahl 2024: Oha, die Ampel brennt!

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  2. Die Europawahl könnte Brüssel schwächen

    9 juni 2024 · 12 min

    Afspelen
    Zwischen dem 6. und 9. Juni wird von den Bürgern der Europäischen Union
    ein neues Europaparlament gewählt. Am Sonntag ist unter anderem
    Deutschland an der Reihe. Hier wie in anderen Ländern, allen voran
    Frankreich, Italien und den Niederlanden, rechnen die Wahlprognosen den
    rechten Parteien starke Zugewinne aus. Wie könnten sich die
    Mehrheitsverhältnisse im Europäischen Parlament nach Sonntag verändern?
    Und: Was würde das Erstarken rechter Parteien für die EU-Politik
    bedeuten? Darüber spricht Helena Schmidt bei Was jetzt? mit Ulrich
    Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel.
    Lees meer

    Anwohner dürfen in bestimmten Fällen gegen zugeparkte Gehwege vorgehen.
    Das hat am Donnerstag das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig
    entschieden. Allerdings müssen die parkenden Autos den Gehweg "erheblich
    einschränken". Was genau damit gemeint ist, führten die Richter nicht
    weiter aus. Außerdem gilt der Anspruch auf eine Prüfung durch Städte und
    Kommunen nur vor der eigenen Haustür. Hanno Rauterberg aus dem
    Feuilleton der ZEIT hat sich mit diesem Urteil ausführlicher beschäftigt
    und stellt die These auf: Wer die Großstadt regulieren will, hat die
    Bedingungen des Großstadtlebens nicht verstanden. Welche Bedingungen das
    sind und wie man besser mit ihnen umzugehen lernt, erklärt er im
    Podcast.

    Und sonst so? Mit dem Bild Earthrise hat er unsere Sicht auf die Welt
    verändert, nun starb der Astronaut William Anders bei einem
    Flugzeugabsturz.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Europawahl: Süß oder salzig?

    Großstadtleben: Was für eine reizende Zumutung

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  3. Spezial: "Ich find schön, dass wir so ein bunter Haufen sind"

    8 juni 2024 · 24 min

    Afspelen
    Für viele Menschen in den ärmeren Stadtteilen im Ruhrgebiet fühle sich
    die EU weit weg an, sagt Milad Tabesch. Europa, das sei was, bei dem sie
    sowieso nicht mitmachen könnten. "Viele Jugendliche sagen: Wir werden
    doch gar nicht gehört." Tabesch ist 27 Jahre alt und selbst in Bochum
    geboren und aufgewachsen, als Kind afghanischer Geflüchteter.
    Lees meer

    "Es läuft nicht alles perfekt in der EU", sagt er. Aber die Idee,
    Nationalstaaten zu überwinden und frei und in Frieden zusammenzuleben –
    die begeistert ihn. Und diese Begeisterung möchte er an junge Menschen
    in seiner Heimat weitergeben. Er hat eine Initiative gegründet,
    "Ruhrpott für Europa" und tourt seit vergangenem Sommer durch die
    Klassenzimmer. Er kommt mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch,
    spricht mit ihnen über die EU und will von ihnen wissen, was ihnen
    wichtig ist, was sie bewegt, sorgt und was sie sich für die Zukunft
    wünschen.

    Wenige Tage vor der Europawahl haben wir Milad Tabesch für unseren
    Podcast bei einem Workshop an der Willy-Brandt-Gesamtschule in
    Bochum-Werne begleitet.

    Werne ist ein Arbeiterviertel. Der Anteil an Menschen mit
    Migrationshintergrund ist etwas höher als im Bochumer Durchschnitt,
    genau wie die Arbeitslosenquote. Das Einkommen der Menschen und die
    Mieten sind etwas geringer. Milad Tabesch kennt die Gegend gut, hier ist
    er selbst aufgewachsen, bevor er zum Studium nach Osnabrück, Berlin und
    schließlich New York ging. Dort, in New York, merkte er, dass er zurück
    will nach Bochum. Und dass er sich für die Menschen in seiner Heimat
    einsetzen will.

    Was denken die Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule
    über die EU? Wie europäisch fühlen sie sich? Welche Aspekte von Europa
    sind ihnen wichtig? Und gehen sie überhaupt wählen? Das erzählen sie
    Milad Tabesch bei seinem Workshop.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Pia Rauschenberger

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  4. Eine Million Menschen unter Beschuss

    8 juni 2024 · 12 min

    Afspelen
    Nur 40 Sekunden nach ihrem Start im russischen Belgorod erreichen die
    Raketen ihr Ziel – die ostukrainische Stadt Charkiw. Seit einigen Wochen
    greift Russland dort verstärkt die zivile Infrastruktur an, bombardiert
    Häuser oder schießt Raketen auf Supermärkte ab. Jede Woche werden
    Menschen verletzt oder getötet, denn wegen der kurzen Entfernung können
    die Geschosse nicht abgefangen werden, die Front verläuft nur 25
    Kilometer von der Metropole entfernt. Olivia Kortas,
    Ukraine-Korrespondentin für die ZEIT und ZEIT ONLINE, hat die Stadt im
    äußersten Osten der Ukraine besucht. Sie berichtet, wie die Menschen mit
    der Gefahr umgehen und was der Einsatz westlicher Waffen auf russischem
    Gebiet an der Situation ändern könnte.
    Lees meer

    Am Sonntag wählen die EU-Bürger ein neues EU-Parlament. Schon vor Beginn
    des Wahlkampfes hat die Bundesregierung vor Desinformation bei der Wahl
    gewarnt. Besonders Russland versucht demnach immer wieder, die
    öffentliche Meinung in Europa zu beeinflussen – über die sozialen
    Medien, aber auch über Fernseh- und Onlinemedien wie dem Sender RT. Auch
    China und Parteien, die Falschinformation verbreiten, sind aktiv. Wie
    geht Russland vor der Wahl vor? Und welche Rolle spielt künstliche
    Intelligenz bei Desinformationskampagnen? Diese und weiter Fragen
    beantwortet Tim Neumann, Autor bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Albanischer Junge präsentiert Wetterbericht für das Jahr
    2050 – und wird berühmt

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Charkiw: Der Tod kann in Sekunden kommen

    Lage in der Ukraine: Souverän ist, wer Raketen hat

    Desinformation vor der Europawahl: "Viele sind empfänglicher, als sie es
    sich selbst eingestehen"

    Russische Propaganda: So wollte der Kreml-Sender RT die deutschen
    Debatten beeinflussen

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  5. Update: Tatort Zuhause – häusliche Gewalt nimmt zu

    7 juni 2024 · 9 min

    Afspelen
    Die Zahl der Opfer von häuslicher Gewalt in Deutschland ist im
    vergangenen Jahr erneut gestiegen. Das zeigt das Bundeslagebild
    Häusliche Gewalt 2023, das das Bundeskriminalamt auf Grundlage von
    Zahlen der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) erstellt hat. Laut
    dem Bericht für 2023 waren 256.276 Personen, der Großteil davon
    weiblich, von häuslicher Gewalt betroffen. Bundesfamilienministerin Lisa
    Paus (Grüne) hat ein neues Gesetz angekündigt, das Frauen stärker
    schützen soll.
    Lees meer

    Die russische Wirtschaft könnte dieses Jahr um rund 2,8 Prozent wachsen
    – trotz oder gerade wegen des Angriffskrieges auf die Ukraine. Denn für
    das Wirtschaftswachstum ist auch der Ausbau der Rüstungsindustrie
    verantwortlich. Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Rahmen des St.
    Petersburger Wirtschaftsforums den Ausbau einer jahrzehntelangen
    Kriegswirtschaft angekündigt. Michael Thumann, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum Putin bald auch mit
    den Taliban zusammenarbeiten könnte.

    Rund 2.000 Menschen haben auf dem Mannheimer Marktplatz am heutigen
    Freitag des getöteten Polizisten Rouven L. gedacht. L. ist am
    vergangenen Sonntag an den Verletzungen gestorben, die ihm ein
    25-jähriger Täter mit einem Messer zugefügt hatte. Bundespräsident
    Frank-Walter Steinmeier hat sich bei der Gedenkfeier besorgt über die
    zunehmende Gewalt in Deutschland geäußert.

    Was noch? Metalle mit Gedächtnis

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Polizeiliche Kriminalitätsstatistik: Häusliche Gewalt in Partnerschaften
    und Familien nimmt zu

    Gewalt in der Beziehung: "Irgendwann kippt es"

    Wirtschaftsforum: Russland rüstet sich für jahrzehntelange
    Kriegswirtschaft

    Russland: Zum ewigen Krieg

    Mannheimer Messerattacke: Über 1.000 Teilnehmer bei Gedenken an
    getöteten Polizisten

    Mannheim: Bundespräsident Steinmeier besorgt über…

  6. Mehr Sicherheit durch Waffenverbotszonen?

    7 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Nach dem tödlichen Messerangriff in Mannheim vergangene Woche fordert
    Bundeskanzler Olaf Scholz die Ausweitung von Messerverbotszonen, um
    Kriminalität zu bekämpfen. An Orten mit zunehmender Gewaltintensität,
    wie dem Hamburger Hauptbahnhof, wird ein Verstoß gegen das Verbot mit
    einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro bestraft. Wie die Waffenverbotszonen
    funktionieren und ob sie wirklich für mehr Sicherheit sorgen können,
    berichtet Christoph Heinemann aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT.
    Lees meer

    Im Kampf gegen Plastikmüll tritt ab Juli die sogenannte
    EU-Einwegkunststoffrichtlinie in Kraft. In der gesamten Europäischen
    Union müssen PET-Einwegflaschen und Getränkekartons ab dem 4. Juli einen
    festsitzenden Deckel haben. Die Richtlinie zielt darauf ab, die Meere
    besser vor Verschmutzung zu schützen und für mehr Recycling zu sorgen,
    denn laut der Initiative Plastic Oceans landet jede Minute ungefähr eine
    Lkw-Ladung Plastik in den Weltmeeren. Ricarda Richter, Redakteurin im
    Ressort Green der ZEIT, ordnet im Podcast Einwegkunststoffrichtlinie und
    weitere Maßnahmen der EU gegen Plastikmüll ein.

    Und sonst so? Gratis-Sonnencreme für Fußballfans! Zur
    Fußball-Europameisterschaft 2024 will das Bundesamt für Strahlenschutz
    an den Stadien und in den Fan-Zonen kostenlose Sonnencremespender mit
    Lichtschutzfaktor 30 aufstellen.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Messerattacke in Mannheim: Politiker fordern mehr Messerverbotszonen

    Irene Mihalic: "Über die Ursachen gibt die Kriminalstatistik keinerlei
    Auskunft"

    Ruud Koopmans: "Das ist in mehrfacher Hinsicht kein Einzelfall"

    Weltmeere: Mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll liegen auf dem
    Meeresgrund

    Abkommen gegen Plastikmüll: Was vom Plastik in die Luft geht

    Marine Beach Litter in Europe: Top Items

    Sie wollen mehr exklusive Audi…

  7. Update: Der "Null-Toleranz"-Kanzler

    6 juni 2024 · 10 min

    Afspelen
    In einer Regierungserklärung hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)
    angekündigt, schwerstkriminelle Straftäter und terroristische Gefährder
    künftig auch nach Afghanistan und Syrien abschieben zu wollen. Damit
    reagierte er auf den Messerangriff in Mannheim von vergangener Woche.
    Die Hochwasserkatastrophe in Süddeutschland hat Scholz als "Ergebnis des
    Klimawandels" bezeichnet. Insgesamt ging es viel um Sicherheit. Wieso
    sich Scholz gerade dieses Thema Sicherheit vorgenommen hat, ordnet
    Michael Schlieben ein, politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Anlässlich des 80. Jahrestags der Landung der Alliierten in der
    Normandie haben der französische Präsident Emmanuel Macron, US-Präsident
    Joe Biden, Bundeskanzler Olaf Scholz und der ukrainische Präsident
    Wolodymyr Selenskyj an der zentralen Gedenkfeier am Omaha Beach
    teilgenommen.

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erstmals seit fünf Jahren den
    Leitzins gesenkt. Er wurde von 4,5 Prozent um 0,25 Prozentpunkte
    herabgesetzt. Die EZB begründete den Schritt mit der abgeschwächten
    Inflation.

    Was noch? Ein Spieleklassiker wird 40.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Regierungserklärung im Bundestag: Sheriff Scholz

    Olaf Scholz: Scholz unterstützt Abschiebung Schwerstkrimineller nach
    Afghanistan

    Klimakrise: Klimaaktivisten unterbrechen ihren Hungerstreik

    Klimaziele: So wird das nichts!

    Landung der Alliierten in der Normandie: Olaf Scholz sieht
    D-Day-Gedenktag als Mahnung für mehr Verteidigung

    80 Jahre D-Day: Ein Grab für Uncle Nathan

    Europäische Zentralbank: EZB senkt erstmals seit 2019 Leitzinsen

    Zinswende: Eine Hürde weniger

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  8. Im Hungerstreik gegen die Klimakrise

    6 juni 2024 · 13 min

    Afspelen
    Seit mehr als 90 Tagen befindet sich der Aktivist Wolfgang Metzeler-Kick
    im Hungerstreik. Der 49-jährige Umweltingenieur aus Bayern ist Teil der
    Kampagne "Hungern bis ihr ehrlich seid", neben ihm verweigern aktuell
    drei weitere Aktivisten jegliche Nahrungsaufnahme. Ihr Ziel: eine
    Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu erzwingen.
    Konkret fordern die Aktivisten von Scholz das Eingeständnis, dass kein
    "CO₂-Budget" mehr zur Verfügung steht. Olaf Scholz selbst hat mehrfach
    an die Teilnehmer des Hungerstreiks appelliert, ihre Aktion abzubrechen.
    Nicht nur Scholz hält den Hungerstreik für die falsche Form des
    Protests. Zweifel gibt es auch innerhalb der Klimabewegung. Welche das
    sind, weiß Nina Monecke, Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik. Im
    Podcast analysiert sie, wie gespalten die Klimabewegung beim Thema
    Hungerstreik ist.
    Lees meer

    2,9 Millionen Personen unter 25 Jahren waren in der EU zuletzt
    arbeitslos – die Jugendarbeitslosenquote der EU lag im Januar bei 14,9
    Prozent. Das Problem ist nicht neu. Die Mitgliedstaaten der Europäischen
    Union haben seit Jahren Schwierigkeiten, junge Menschen zwischen 15 und
    24 Jahren in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Und das, obwohl die
    EU-Kommission und die nationalen Regierungen bereits ein Bündel von
    Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit auf den Weg gebracht haben.
    Ulrich Ladurner berichtet für ZEIT ONLINE aus Brüssel. Im Podcast
    analysiert er, welche Bedeutung das Thema für die anstehende Europawahl
    hat.

    Und sonst so? Die Zeitzeugen des D-Day

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Hungerstreik: Wie weit wird er gehen?

    Hungerstreik: Zwangsernährung wäre eine Straftat

    Hungerstreik in Berlin: Hungern gegen den Bundeskanzler

    Hungerstreik fürs Klima: Sie fordern die Macht heraus

    Olaf Scholz: Der Bundeskanzler

    Berlin: Klimaaktivist im Hung…

  9. Update: Messerangriff auf AfD-Politiker in Mannheim

    5 juni 2024 · 8 min

    Afspelen
    In Mannheim hat gestern Abend ein mutmaßlich psychisch kranker Mann
    einen AfD-Politiker angegriffen. Das bestätigten Polizei und
    Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Der 25-jährige Tatverdächtige soll
    zunächst Wahlplakate gestohlen haben. Als der AfD-Politiker ihn stellte,
    soll er dem Politiker mit einem Teppichmesser mehrere nicht
    lebensgefährliche Schnittwunden zugefügt haben. Die AfD spricht von
    einer Attacke von Linksextremisten. Was über den Angriff in Mannheim
    sonst noch bekannt ist und wie Politiker bisher auf die Attacke reagiert
    haben, weiß Anna-Lena Schlitt. Sie schreibt für das Nachrichtenteam von
    ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, dass Vermieter bei
    günstigen Mieten künftig Steuererleichterungen erhalten können. Das
    betrifft soziale Unternehmen, Vereine und gemeinnützige Stiftungen, die
    langfristig unter Marktwert vermieten. Die Bundesregierung schätzt, dass
    etwa 100 Unternehmen die sogenannte Wohngemeinnützigkeit in Anspruch
    nehmen könnten, mit positiven Folgen für 105.000 Mieter. Die Regelung
    war 1990 abgeschafft worden, im Koalitionsvertrag hatten sich FDP, SPD
    und Grüne darauf verständigt, sie wieder einzuführen. Mehr Wohnungen
    würden dadurch aber nicht gebaut, kritisiert der Mieterbund.

    Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) plant für die kommenden
    Jahre Steuererleichterungen von um die 23 Milliarden Euro. Demnach ist
    eine Anpassung der Lohn- und Einkommenssteuer in drei Schritten bis 2026
    geplant, mit der Lindner die kalte Progression ausgleichen möchte. So
    soll auch der Grundfreibetrag in drei Schritten ansteigen. Innerhalb der
    Ampel stößt Lindners Vorschlag auf Kritik.

    Was noch? König Charles ersetzt Queen Elizabeth auf den britischen
    Banknoten.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr

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    Messerattacke: AfD-K…

  10. Mehr Abschiebungen, weniger Islamismus?

    5 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die tödliche Messerattacke von Mannheim hat eine bundesweite Debatte
    über die Migrationspolitik in Deutschland in Gang gesetzt. Bei einer
    islamfeindlichen Kundgebung auf dem Mannheimer Marktplatz ist am Freitag
    ein 25-jähriger Afghane mit einem Messer auf die Teilnehmenden
    losgegangen. Er verletzte sechs Männer, ein Polizist starb später an
    seinen Verletzungen. Politiker verschiedener Parteien fordern nun
    strengere Abschiebungen von Straftätern, die als Flüchtlinge nach
    Deutschland gekommen sind. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock warnt
    unterdessen davor, die Tat von Mannheim für eine Debatte über eine
    verschärfte Migrationspolitik zu instrumentalisieren. Ruud Koopmans ist
    Professor an der Humboldt-Universität Berlin und Direktor der Abteilung
    „Migration, Integration, Transnationalisierung“ am Wissenschaftszentrum
    Berlin. Im Podcast analysiert er, wie ein erfolgreicher Kampf gegen
    Islamismus aussehen müsste.
    Lees meer

    Der Buffalowurm, die Hausgrille, die europäische Wanderheuschrecke und
    der gelbe Mehlwurm: Diese Insekten wurden in den vergangenen Jahren in
    der EU als Lebensmittel zugelassen. Damit ist es überall in der EU
    erlaubt, sie gefroren, getrocknet, gemahlen oder als Zutat in Backwaren,
    Teigwaren oder Fleischersatzprodukten anzubieten. Längst gelten Insekten
    auch in Europa als alternative Proteinquelle. Bislang stuft die EU sie
    jedoch als “neuartige Lebensmittel” ein – bei jeder Insektenart
    entscheidet die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
    neu über eine Zulassung. Geregelt ist das in der Novel-Food-Verordnung,
    die die EU im Jahr 1997 verabschiedet hat. Warum sind Insekten in
    Lebensmitteln als Thema für die EU-Wahl relevant? Elisabeth Raether ist
    Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie
    die EU den Verzehr von Insekten regelt.

    Und sonst so? Fabian Grischkat sichert sich das Label “Stolzmonat”

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

    Fragen, K…

  11. Wie sich Regensburg auf das Hochwasser vorbereitet hat

    4 juni 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der Deutsche Wetterdienst hat alle Unwetterwarnungen aufgehoben. Und
    auch die Hochwasserlage entspannt sich an manchen Orten. Doch vor allem
    in Donaunähe bleibt der Pegelstand hoch oder steigt weiter an, so wie in
    Passau und Regensburg. Dort wurde der Katastrophenfall ausgerufen.
    Johannes Laubmeier ist gerade als Reporter in Regensburg unterwegs. Im
    Podcast berichtet er über die aktuelle Situation in der Stadt. Welche
    Vorkehrungen gab es und wie effektiv waren sie?
    Lees meer

    Die größte demokratische Wahl der Welt ist zu Ende. Bis zum 1. Juni
    haben rund 650 Millionen Menschen in Indien ihre Stimme für ein neues
    Parlament abgegeben. Nachdem ein Viertel der Stimmen ausgezählt wurde,
    geht die hindu-nationalistische BJP mit 39,9 Prozent in Führung. Das
    heißt, der amtierende Premierminister Narendra Modi wird aller
    Voraussicht nach in einer dritten Amtszeit weiterregieren dürfen. Doch
    die Opposition schneidet besser ab als erwartet und kommt aktuell auf
    200 der 543 Sitze im Unterhaus. Erwartet worden sind 120. Woran könnte
    das liegen? Bei Was jetzt? analysiert Südasien-Journalistin Natalie
    Mayroth die vorläufigen Ergebnisse.

    US-Präsident Joe Biden plant Medienberichten zufolge strengere Regeln
    für Migranten an der Grenze zu Mexiko. Eine Exekutivverordnung soll es
    Behörden ermöglichen, illegal eingereiste Migranten abzuschieben, ohne
    dass ihre Asylanträge zuvor bearbeitet werden müssen.

    Was noch? Der Traumfund eines jeden Magnetfischers.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Hochwasser in Süddeutschland

    Katastrophenfall ausgerufen: Evakuierung in der Innenstadt von
    Regensburg

    Hochwasser: Passau ruft Katastrophenfall aus: Weiterer Anstieg der Donau

    Wahlen in Indien: Narendra Modi und die größte Wahl der Welt

    Indien: Partei von Premier Narendra Modi bei Parlamentswahl in Führung

    US-Einwanderungspolitik: Biden so…

  12. Hat der Friedensplan für Gaza eine Chance?

    4 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Bisher sind alle Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gazastreifen
    erfolglos gewesen. Am vergangenen Freitag hat US-Präsident Joe Biden
    einen neuen Vorschlag Israels vorgestellt. Der Plan sehe laut Biden
    mehrere Phasen vor: Zunächst soll es eine sechswöchige Waffenruhe geben
    und Geiseln freigelassen werden. Daraufhin sollen die Kämpfe dauerhaft
    eingestellt werden und der Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen.
    Warum es unrealistisch ist, dass Israel und die Hamas sich auf diesen
    Vorschlag einigen, analysiert ZEIT-ONLINE-Autor Martin Klingst.
    Lees meer

    Im April hat das EU-Parlament einer Richtlinie über das Recht auf
    Reparatur zugestimmt. Die soll dafür sorgen, dass kaputte
    Haushaltsgeräte und Alltagsprodukte wie Waschmaschinen, Staubsauger oder
    Handys künftig häufiger repariert statt neu gekauft werden. Solange ein
    defektes Produkt noch reparierbar ist, sind die Hersteller etwa
    verpflichtet, Reparaturoptionen anzubieten – und zwar auch über die
    gesetzliche Garantiezeit hinaus. Ruth Fend, Wirtschaftsredakteurin bei
    ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, welche Vorteile die neue EU-Regel
    bringt.

    Und sonst so? Namenswettbewerb für Windräder

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald, Pia Rauschenberger und Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Nahost: Biden: "An der Zeit, diesen Krieg zu beenden"

    Krieg in Nahost: Trotz US-Vorstoß bleiben hohe Hürden für Gaza-Deal

    Krieg im Nahen Osten: Israel ist bereit. Ist die Hamas es auch?

    Recht auf Reparatur: Und schon wieder kaputt

    Fragen & Antworten: Reparieren statt Wegwerfen: Neue Rechte für
    EU-Verbraucher

    Recht auf Reparatur: Macht es doch selbst

    Europäische Union: Was sich durch das neue Recht auf Reparatur ändert

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  13. Update: Mit Trauerflor am Streifenwagen

    3 juni 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der Tod eines Polizisten durch eine Messerattacke in Mannheim am Freitag
    hat eine neue Debatte über Messerverbotszonen, Asylpolitik und
    Islamismus ausgelöst. Bei einer Versammlung der islamkritischen
    Bürgerbewegung Pax Europa hatte ein 25-Jähriger mehrere Teilnehmer mit
    einem Messer angegriffen und einen Polizisten getötet. Der mutmaßliche
    Täter stammt aus Afghanistan und lebt seit 2014 in Deutschland, sein
    Motiv ist noch unklar. Mariam Lau aus dem Politikressort der ZEIT ordnet
    die politischen Reaktionen im Podcast ein.
    Lees meer

    Die Hochwasserlage im Süden Deutschlands bleibt weiterhin kritisch.
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Bundesinnenministerin Nancy Faeser
    (SPD) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) waren am
    Montagmorgen im oberbayerischen Reichertshofen zu Besuch, um sich ein
    Bild von der Lage zu machen. Dabei hat Scholz den Betroffenen schnelle
    Hilfe zugesichert und an die Hochwasserkatastrophen der vergangenen
    Jahre erinnert. Die "Aufgabe, den menschengemachten Klimawandel
    aufzuhalten", dürfe nicht vernachlässigt werden, sagte der
    Bundeskanzler.

    Und: Europas drittgrößter Reiseanbieter, das Münchner Unternehmen FTI,
    hat Insolvenz angemeldet.

    Was noch? Frank Kafkas 100. Todestag und die rhetorische Funktion von
    Füllwörtern

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin, Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Messerattacke in Mannheim: Politiker fordern mehr Messerverbotszonen

    Messerangriff in Mannheim: Olaf Scholz verspricht hartes Vorgehen gegen
    extremistische Gewalt

    Hochwasser: Überschwemmungen in Süddeutschland

    Überflutungen im Süden: So ist die Hochwasserlage in Deutschland

    Unwetter: Justizministerium blockt bei Pflichtversicherung für
    Elementarschaden

    FTI Touristik GmbH: Reiseveranstalter FTI meldet Insolvenz an

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  14. Was hilft gegen die "Hochwasserdemenz"?

    3 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am Wochenende kämpften weite Teile Süddeutschlands mit den Folgen von
    schweren Gewittern und Dauerregen: Mehrere Kommunen haben den Notstand
    ausgerufen. Besonders betroffen von den Überschwemmungen sind die
    Donauzuflüsse Günz, Mindel, Zusam, Schmutter, Paar, Abens, Ilm und
    Amper. Wie gut hat das Risikomanagement funktioniert? Und wie steht es
    um den Hochwasserschutz in Deutschland insgesamt, drei Jahre nach der
    Katastrophe im Ahrtal? Antwort auf diese Fragen weiß der
    Hochwasserexperte Daniel Bachmann, Professor für Hydromechanik und
    hydrodynamische Modellierung an der Hochschule Magdeburg-Stendal.
    Lees meer

    Was geht mich die EU an? Diese Frage stellen wir uns bei Was jetzt? in
    den kommenden fünf Tagen jeden Morgen. Denn vom 6. bis 9. Juni findet
    die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Und was dort entschieden
    wird, hat Auswirkungen auf unseren Alltag. Zum Beispiel, wenn es um die
    Urlaubsplanung geht. Dafür landen viele regelmäßig auf Europas größtem
    Buchungsportal: Booking.com. Die Europäische Union hat das Portal mit 70
    Prozent Marktanteil kürzlich zum "Gatekeeper" im Sinne des Digital
    Market Acts (DMA) erklärt. Was es mit dieser Verordnung auf sich hat und
    welche Auswirkungen sie auf Urlauber, iPhone-Nutzer und Co. hat, erklärt
    Henrik Oerding aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Im US-Bundesstaat Vermont haben Überschwemmungen zu einem
    historischen Klimaschutzgesetz geführt.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mathias Peer und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Hochwasser

    Digital Markets Act: EU verhängt strengere Regeln für Booking.com

    Digital Markets Act: Wollen Sie wirklich mit diesem Browser surfen?

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  15. Mexikos erste presidenta

    2 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Bei den Wahlen in Mexiko könnte am Sonntag das erste Mal in der
    Geschichte des Landes eine Frau zur Präsidentin gewählt werden. Die
    ehemalige Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, Claudia Sheinbaum, liegt
    aktuellen Umfragen zufolge deutlich vorn. Was sich die Wählerinnen in
    Mexiko von einer Frau als Präsidentin erhoffen und welche Rolle das
    Thema Sicherheit im Wahlkampf gespielt hat, berichtet Diana Luna,
    Lateinamerika-Referentin bei der Friedrich-Naumann-Stiftung.
    Lees meer

    Kurz nach der Verurteilung Donald Trumps im New Yorker
    Schweigegeldprozess veröffentlichte sein Wahlkampfteam eine
    Spendenaufforderung. Knapp 39 Millionen US-Dollar kamen innerhalb der
    ersten zehn Stunden zusammen. Geld spielt in US-Wahlkämpfen eine
    ausschlaggebende Rolle, denn es fließt unter anderem in TV-Werbung,
    Personalkosten, Flüge oder prominente Auftritte bei Veranstaltungen.
    Heike Buchter ist US-Korrespondentin der ZEIT und ordnet im Podcast ein,
    wie das Wahlkampfteam von Donald Trump mit dem Urteil umgegangen ist und
    wofür die Spenden der Wählerinnen und Wähler genutzt werden.

    Und sonst so? Geheimes Wu-Tang-Clan-Album wird erstmals vor einer
    Öffentlichkeit gespielt.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Mathias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    Wahlen in Mexiko: Zahl der Politikermorde vor Wahl in Mexiko so hoch wie
    nie

    Präsidentschaftswahlen in Mexiko: Las presidentas

    Strafprozess in New York: Jury spricht Donald Trump in
    Schweigegeldprozess schuldig

    Donald Trump: Die Show muss ja weitergehen

    Ex-Präsident Donald Trump: Trump meldet Rekord an Wahlkampfspenden nach
    Schuldspruch

    Schuldspruch gegen Donald Trump: Das Volk ist die Jury

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  16. Spezial: Narendra Modi und die größte Wahl der Welt

    1 juni 2024 · 34 min

    Afspelen
    Die größte Wahl der Welt geht zu Ende: Sechs Wochen lang, bis zum 1.
    Juni, konnten 970 Millionen Menschen in Indien ihre Stimme zur Wahl des
    Unterhauses abgeben, am 4. Juni werden die Ergebnisse verkündet. Dabei
    geht es auch um die Frage, wer der nächste indische Premierminister
    wird. Narendra Modi, der aktuelle Amtsinhaber, gilt als klarer Favorit.
    In der Bevölkerung erzielt er enorme Zustimmungswerte. Seine Anhänger
    feiern Modi wie einen Popstar und verehren ihn wie einen Heiligen. Seine
    Kritiker hingegen sehen in dem Premier einen Hassprediger, der gegen
    Muslime hetzt und die säkulare Verfassung missachtet.
    Lees meer

    In dieser Spezialfolge von "Was jetzt?" wirft Julian Sadeghi einen Blick
    zurück auf die vergangenen zwei Amtszeiten von Modi: Wie hat es der Mann
    aus ärmlichen Verhältnissen geschafft, zum Premier aufzusteigen? Und was
    hat er politisch erreicht? Antworten auf diese Fragen gibt Anant
    Agarwala aus dem ZEIT-Wissensressort, der in den vergangenen Wochen in
    Indien auf den Spuren Modis unterwegs war.

    Außerdem geht es im Podcast um die jungen Wählerinnen und Wähler. Denn
    ein Fünftel der Wahlberechtigten Indiens sind unter 29 Jahren. Sie sind
    besonders stark von der Arbeitslosigkeit betroffen. Doch viele haben
    Berührungsängste mit der Politik und den Wahlen. Südasien-Journalistin
    Natalie Mayroth erzählt, wie unter anderem eine junge Gewerkschaftlerin
    und ein junger Anwalt versuchen, das zu ändern.

    Moderation und Produktion: Julian Sadeghi

    Redaktion: Pia Rauschenberger und Helena Schmidt

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus und Clara Löffler

    Sounddesign: Joscha Grunewald

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    Weitere Links zur Folge:

    Narendra Modi: "Unser Gott"

    Wahlen in Indien: Der Kampf um das säkulare Indien

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  17. Die Ukraine darf auf russischen Boden schießen

    1 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Aus dem klaren Jein ist ein Ja geworden: Olaf Scholz (SPD) erlaubt der
    Ukraine, deutsche Waffen unter bestimmten Umständen auch gegen Ziele in
    Russland einzusetzen. Der Bundeskanzler folgt damit den USA, die bereits
    am Donnerstag den Einsatz von US-Waffen auf russisches Gebiet
    freigegeben haben. Allerdings beschränkt sich der Einsatz auf
    Gegenschläge zur Verteidigung der ukrainischen Stadt Charkiw. Warum hat
    Scholz seine Position geändert? Darüber spricht Roland Jodin mit Michael
    Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Auch für dieses Wochenende hat der Deutsche Wetterdienst heftige
    Regenfälle angekündigt, diesmal vor allem für Baden-Württemberg und
    Bayern. Aber auch Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sollen betroffen
    sein. Warum regnet es gerade so viel? Diese Frage beantwortet Claudia
    Vallentin aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Wissenschaftler aus Japan wollen einen Satelliten aus Holz
    ins All schicken.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Hannah Grünewald und Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Olaf Scholz: Plötzlich sind Schüsse auf russischen Boden okay

    Unwetter: Starkregen und Gewitter ziehen über Süddeutschland

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  18. Update: 34 Mal schuldig

    31 mei 2024 · 9 min

    Afspelen
    Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist im Schweigegeldprozess in
    New York in allen 34 Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Das
    Strafmaß für die Verschleierung von Schweigegeldzahlungen wird der
    Richter am 11. Juli verkünden. Trumps Anwalt hat bereits angekündigt,
    Berufung einzulegen. Deshalb dürfte sich das Verfahren noch über Monate
    hinziehen. Was das für den Wahlkampf und eine mögliche Wiederwahl Trumps
    bedeutet, analysiert Rieke Havertz, internationale Korrespondentin bei
    ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die Ukraine darf von Deutschland gelieferte Waffen künftig gegen
    grenznahe militärische Ziele in Russland einsetzen. Die Bundesregierung
    begründete die Entscheidung mit der russischen Offensive auf die
    nordostukrainische Region Charkiw. Zuvor hatten bereits die Vereinigten
    Staaten der Ukraine erlaubt, dort US-Waffen einzusetzen.

    Im Jahr 2022 ist bei rund 100 Millionen Euro an Parteispenden in
    Deutschland unklar geblieben, woher sie stammen. Das entspricht 77
    Prozent aller Zuwendungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale
    Recherche, an der unter anderem das ZDF und die
    Nichtregierungsorganisation (NGO) LobbyControl beteiligt waren.
    Europaweit ist das die höchste Summe an nicht öffentlich einsehbaren
    Zuwendungen an die Parteien.

    Auf dem Mannheimer Marktplatz hat ein Mann mehrere Personen mit einem
    Messer angegriffen und verletzt. Unter ihnen ist ein Polizeibeamter, der
    sich in Lebensgefahr befindet. Ein weiterer Polizist hat den
    Verdächtigen niedergeschossen. Ob der Angriff einen politischen
    Hintergrund hatte, ist laut Polizei noch unklar.

    Was noch? Ohrwürmer loswerden leicht gemacht.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: Immer noch eine billige Nummer

    Schweigegeldprozess: Was das Urteil für Donald Trump bedeutet

    Schuldspruch gegen Donald Trump: Der Rechtsstaat lässt sich nicht
    einschüchtern

    …

  19. Risse im Atommülllager

    31 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    1967 erklärte die damalige Bundesregierung den ehemaligen Salzbergwerk
    Asse in Niedersachsen zum “Versuchslager”, um knapp 126.000 Fässer mit
    schwach- und mittelradioaktiven Abfällen unter der Erde einzulagern.
    Doch der Berg, über dem Atommülllager bewegt, sich und bildet Risse im
    Felsen und im Salz, durch die Wasser in das Bergwerk eindringt. Was in
    dem unterirdischen Atommülllager gegen das einsickernde Wasser getan
    wird und was passieren könnte, wenn es doch in die Kammern mit dem
    Atommüll eindringt, berichtet Anja Stehle, Redakteurin im Ressort
    Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Deutschlands größtes Rüstungsunternehmen, Rheinmetall, wird in den
    kommenden drei Jahren "Champion Partner" der Borussia Dortmund. "Mit der
    neuen Partnerschaft bekennt sich der Verein zur gesellschaftlichen
    Bedeutung des Themas Sicherheit und Verteidigung", schreibt der BVB in
    seinem Pressestatement am Mittwoch. Die Partnerschaft ist für den BVB
    trotzdem untypisch, denn verglichen mit anderen Fußballklubs galt
    Borussia Dortmund bisher als wählerisch bei der Sponsorensuche. Auch bei
    den Fans ist die Zusammenarbeit mit Rheinmetall umstritten. Nico Horn
    ordnet im Podcast ein, was genau die Fans ihrem Fußballklub vorwerfen
    und wieso gerade der Fußball so ein interessantes Umfeld für streitbare
    Unternehmen ist.

    Und sonst so? Aktionen am Tag der Nachbarn.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    Atommülllager Asse: Zu Besuch beim Strahlenmüll

    Asse: Sorgen um marodes Atommülllager in Niedersachsen

    Gesetzentwurf: Suche nach Atommüll-Endlager soll "ergebnisoffen" sein

    BVB und Rheinmetall: Zeitenwende in Schwarz-Gelb

    Deutsche Rüstungsindustrie: Die fetten Geschäfte kommen erst noch

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  20. Update: Eine verbale Attacke zu viel

    30 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Sie ist für ihre markigen Sprüche bekannt, die
    FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Jetzt hat
    sie allerdings der Neuen Osnabrücker Zeitung heftig gegen den Chef ihrer
    eigenen Koalitionsregierung ausgeteilt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)
    sei ein "krasser Rechthaber" und habe "geradezu autistische Züge".
    Strack-Zimmermann hat sich mittlerweile bei Menschen mit Autismus
    entschuldigt – bei Scholz jedoch nicht. Ferdinand Otto, Politikredakteur
    bei ZEIT ONLINE, ordnet im Podcast ein, ob der Vorfall der FDP im
    Europawahlkampf schadet.
    Lees meer

    Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat heute das
    Einsamkeitsbarometer vorgestellt. Der Bericht zeigt, dass seit der
    Corona-Pandemie immer mehr junge Menschen von Einsamkeit betroffen sind.
    Die Bundesregierung hat zum Ende des letzten Jahres bereits eine
    Strategie gegen Einsamkeit beschlossen.

    Vor der Neuwahl am 4. Juli ist heute das britische Parlament aufgelöst
    worden. Damit verfallen alle Gesetzesvorhaben, die das Parlament noch
    nicht verabschiedet hat. Dazu gehört ein schrittweises Tabakverbot für
    junge Menschen. Vergangene Woche hatte Premierminister Rishi Sunak
    angekündigt, die Parlamentswahlen vorzuziehen.

    Was noch? So spart es sich an der Supermarktkasse.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    FDP-Politikerin: Strack-Zimmermann entschuldigt sich für
    Autismus-Äußerung

    Kanzlerkritik: SPD fordert Entschuldigung von Marie-Agnes
    Strack-Zimmermann

    Gender Loneliness Gap: Frauen sind laut Studie häufiger einsam als
    Männer

    Einsamkeit nach der Pandemie: Diese Spätfolge ist unsichtbar

    Großbritannien: Rishi Sunak kündigt Neuwahl für den 4. Juli an

    Großbritannien: Auf in den Crash!

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  21. Eine Million Vertriebene in Gaza in 20 Tagen

    30 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Rund eine Million Menschen sind in den vergangenen 20 Tagen im
    Gazastreifen vertrieben worden. Besonders der Luftangriff der
    israelischen Armee nahe Rafah am Sonntag hat die Situation dort noch
    einmal verschärft. Dabei wurde ein Zeltlager für Geflüchtete getroffen,
    mindestens 45 Menschen kamen nach Angaben der Hamas ums Leben. Die
    humanitäre Lage sei so katastrophal wie noch nie seit Beginn des
    Krieges, sagt Ahmed Bayram. Er arbeitet für das Norwegian Refugee
    Council und sitzt in Jordanien. Mit den rund 50 Mitarbeitenden der NGO
    in Gaza steht er in regelmäßigem Austausch. Im Podcast spricht Bayram
    darüber, wie es der zivilen Bevölkerung vor Ort geht und warum der
    Sommeranfang ihre Probleme weiter verschlimmern könnte.
    Lees meer

    Im vergangenen Jahr sind 2.227 Menschen in Deutschland an Drogen
    gestorben – 12 Prozent mehr als 2022 und so viele wie noch nie seit
    Beginn der Messung. Das geht aus dem Jahresbericht des Drogenbeauftragen
    der Bundesregierung, Burkhard Blienert (SPD), hervor. Für die meisten
    Todesfälle war demnach Mischkonsum verantwortlich. Welche Gründe es
    gibt, dass Menschen drogenabhängig werden, und was dagegen getan werden
    kann, beantwortet Manuel Bogner aus dem Gesellschaftsressort von ZEIT
    ONLINE.

    Und sonst so? Nacktschnecken – Was des Gärtners Leid, ist des
    Hundehalters Freud.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Jannis Carmesin und Elise Landschek

    Mitarbeit: Anna-Theresa Bachmann, Sophia Boddenberg und Clara Löffler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Interview mit Ahmed Bayram: "Es gibt in Gaza keine Überlebensgarantie,
    auch nicht für Helfer"

    Angriff auf Rafah: Was über den Luftangriff auf Rafah bekannt ist

    Drogenmissbrauch: Zahl der Drogentoten steigt auf höchsten je gemessenen
    Wert

    Drogenmissbrauch: Politik von gestern hilft nicht gegen die
    Drogenprobleme von heute

    Sie wollen mehr exklusiv…

  22. Ein klares Jein für die Ukraine

    29 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Der französische Präsident Emmanuel Macron will der Ukraine erlauben,
    auch mit westlichen Waffen russisches Territorium anzugreifen.
    Bundeskanzler Olaf Scholz reagierte bei der Pressekonferenz uneindeutig:
    "Die Ukraine hat völkerrechtlich alle Möglichkeiten für das, was sie
    tut. Sie ist angegriffen und darf sich verteidigen." Polen erlaubt der
    Ukraine bereits, polnische Waffen frei einzusetzen, die USA lehnen das
    hingegen weiterhin ab. Was könnte die unklare Antwort von Scholz
    bedeuten? Diese und weitere Fragen beantwortet Jörg Lau,
    außenpolitischer Koordinator der ZEIT.
    Lees meer

    Die aktuelle Regierungspartei Südafrikas, der Afrikanische
    Nationalkongress, könnte bei den Parlamentswahlen eine schwere
    Niederlage einstecken. Zum ersten Mal seit 30 Jahren könnte die Partei
    auf einen Koalitionspartner angewiesen sein. Die schwächelnden
    Wirtschaft, die hohe Arbeitslosigkeit und Kriminalität sowie Korruption
    sorgen für Unmut. Wie eine Regierungskoalition die Politik des Landes
    verändern würde und welche Rolle die 1994 abgeschaffte Apartheid bei der
    Wahl bis heute spielt, weiß Andrea Böhm. Sie ist Politikredakteurin bei
    der ZEIT und hat das Land besucht.

    Außerdem im Update:

    Die Bundesregierung hat das Rentenpaket II im Kabinett beschlossen. Es
    soll das Rentenniveau bei 48 Prozent des Durchschnittslohns
    festschreiben und ein sogenanntes Generationenkapital einführen.

    Was noch? Leichenfotos aus TV-Krimi lösen Polizeieinsatz aus

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek und Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in der Ukraine: Macron will ukrainische Angriffe auf Stützpunkte
    in Russland erlauben

    Waffen für die Ukraine: Keine Wunderwaffen aus dem Westen

    African National Congress: Am Ende des Regenbogens

    Südafrika: Kaum noch guter Hoffnung

    Rentenpaket II: Kabinett beschließt Rentenreform

    Sie wollen …

  23. Lauterbachs Pflegerechnung geht nicht auf

    29 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Mit so vielen Pflegefällen hatte Bundesgesundheitsminister Karl
    Lauterbach nicht gerechnet: 5,6 Millionen Menschen waren bis Ende 2023
    pflegebedürftig. Statt um 50.000 Fälle, wie ursprünglich geschätzt, hat
    die Zahl der Pflegefälle im vergangenen Jahr um 360.000 zu­genommen. Die
    Folge: Dieses Jahr dürften den Pflegekassen eine Milliarde Euro feh­len.
    Dabei gab es erst Anfang des Jahres eine Pflegereform – und die sollte
    die Pflege eigentlich bis 2025 finanziell absichern. Carla Neuhaus ist
    Redakteurin im Ressort Wirtschaft der ZEIT. Im Podcast analysiert sie,
    wie eine neue Reform aussehen müsste.
    Lees meer

    Großbritannien schiebt neuerdings abgelehnte Asylbewerber nach Ruanda
    ab. Möglich ist das durch ein neues Gesetz, das Ruanda als "sicheren"
    Staat betrachtet. Auch Deutschland arbeitet eng mit Ruanda zusammen.
    Präsident Paul Kagame regiert Ruanda seit 24 Jahren – mit autokratischen
    Mitteln. "Immer wieder werden politische Gegner des Präsidenten illegal
    verschleppt und inhaftiert", stellt das Bundesministerium für
    wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fest. Aufmerksamkeit
    erregte im vergangenen Jahr der Tod des Investigativjournalisten John
    Williams Ntwali. Wer war dieser Mann, und was verrät sein Tod über die
    Lage in Ruanda? Christina Schmidt ist Teil des Rechercheprojekts des
    Projekts von "Rwanda classified" von Forbidden Stories und schildert im
    Podcast die Ergebnisse ihrer Recherche.

    Und sonst so? "Stress-Angeber" sind unbeliebt.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Pflegeversicherung: Karl Lauterbach warnt vor "explosionsartigem"
    Anstieg von Pflegefällen

    Pflege: Krankenkassen erwarten Anstieg des Pflegebeitrags im kommenden
    Jahr

    RND: Interview zur Finanzierung der Pflege

    Pflege: Pflegereform für Deutschland

    Pflege: Bundestag beschließt umstrittene Pflegereform

    John Williams Ntwali: "Si…

  24. Update: Mehr als nur Symbolpolitik – der UN-Sicherheitsrat tagt zu Rafah

    28 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Bei einem Luftangriff des israelischen Militärs nahe Rafah am
    Sonntagabend ist ein Flüchtlingslager in Brand geraten. Nach Angaben der
    von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde starben mindestens 45
    Menschen. Die israelische Regierung hat erklärt, der Angriff habe zwei
    ranghohen Hamas-Mitgliedern gegolten und nicht auf eine humanitäre
    Schutzzone gezielt. Premier Benjamin Netanjahu sprach von einem
    "tragischen Vorfall". Für den Abend hat der UN-Sicherheitsrat eine
    Dringlichkeitssitzung einberufen. Welche Positionen werden bei dieser
    Sitzung verhandelt? Wie wird sich die Vetomacht USA verhalten, Israels
    mächtigster Verbündeter, aber auch immer schärferer Kritiker des
    israelischen Vorgehens im Gazastreifen? Und: Kann der UN-Sicherheitsrat
    damit konkret etwas bewirken? Das erklärt ZEIT-Autor Martin Klingst.
    Lees meer

    Das schwedische Modell ist nicht mehr en vogue:
    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist von seinen Plänen
    abgerückt, die Wehrpflicht einzuführen. Stattdessen will er Anreize wie
    einen kostenlosen Führerschein setzen, um wieder mehr junge Leute zur
    Bundeswehr zu locken. Laut Bundesregierung soll die Truppe bis 2031 um
    20.000 Soldatinnen und Soldaten wachsen – von rund 183.000 auf 203.000.
    Aktuell ist die Zahl rückläufig. Was hinter Pistorius' Kehrtwende steckt
    und wie effektiv das Prinzip der Freiwilligkeit ist, analysiert Peter
    Dausend aus der Hauptstadtredaktion der ZEIT.

    Im vergangenen Jahr haben etwa 200.000 Menschen die deutsche
    Staatsbürgerschaft erhalten – so viele wie nie zuvor. Nach Angaben des
    Statistischen Bundesamts kommen die meisten Eingebürgerten (75.000) aus
    Syrien.

    Was noch? Tanzen wie in den 1980er-Jahren.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Gaza-Krieg: UN-Sicherheitsrat beruft Dringlichkeitssitzung zu
    Rafah-Angriff ein

    Thema: Boris Pistorius

    Einbürgerung: Zahl der Einbür…

  25. Spezial: Zwei neue Leben (Plan D)

    28 mei 2024 · 38 min

    Afspelen
    Vor etwa sechs Jahren begegnen sich an einer Straßenecke in
    Berlin-Moabit, zwischen Späti und Bäckerei, zwei Männer.
    Lees meer

    Der eine ist Jerome: einsam, Workaholic, Anzugträger.

    Der andere ist Andi: obdachlos, drogensüchtig, eine klaffende Wunde am
    Bein.

    Die Leben der beiden sind nicht dazu bestimmt, miteinander in Kontakt zu
    kommen, und tun es doch. Denn Jerome macht Andi ein Angebot, das Andis
    Leben verändern wird – und sein eigenes.

    In diesem Spezial von Was jetzt? erzählt Jannis Carmesin die Geschichte
    von Andi und Jerome, die zeigt: Manchmal reicht eine einzige Person, um
    ein Leben in völlig neue Bahnen zu lenken.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Die Folge ist Teil des ZEIT-ONLINE-Projekts Plan D. Dafür sammeln wir
    Probleme, Ärgernisse und Sorgen aus Ihrem Alltag in Deutschland – und
    zeigen in einem interaktiven Verzeichnis, wie Menschen und Initiativen
    etwas gegen diese Probleme tun. Über ausgewählte Einreichungen berichten
    wir in aller Tiefe.

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  26. Deutsche Diplomatie in Zeiten des Gaza-Kriegs

    28 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    Immer wieder wird deutlich, vor welchem Dilemma die Bundesregierung
    steht, wenn es darum geht, zur aktuellen Situation im Gaza-Krieg
    Position zu beziehen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne)
    äußerte am Samstag ungewöhnlich deutliche Kritik am Vorgehen der
    israelischen Armee: "Selbstverständlich muss Israel sich an das
    Völkerrecht halten. Und die Hungersnot, das Leid der palästinensischen
    Bevölkerung, die Angriffe im Gazastreifen sind – wie wir jetzt auch ja
    gerichtlich sehen – mit dem Völkerrecht nicht vereinbar." Gleich darauf
    hagelte es Kritik. CSU-Generalsekretär Martin Huber nannte Habecks
    Aussagen "unfassbar und beschämend". Auch Außenministerin Annalena
    Baerbock ringt regelmäßig um die richtigen Worte zum Krieg in Gaza – und
    sieht sich dabei ständig dem Vorwurf der Doppelmoral ausgesetzt. Alice
    Bota ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast analysiert
    sie die Kommunikation der Bundesregierung zum Krieg zwischen Israel und
    der Hamas.
    Lees meer

    Das Land ist kaputt, sagen die einen. Wir packen selbst mit an, sagen
    die anderen. In Deutschland gibt es viele Probleme: Schulgebäude
    schimmeln, Fahrradwege reißen auf, es mangelt an Wohnungen, schnellem
    Internet, Pflegekräften. An welchen Stellen hakt es in Deutschland? Und
    wie geht es besser? Das wollte ein Projektteam bei ZEIT ONLINE
    herausfinden und hat deshalb Plan D gestartet, ein Verzeichnis für
    Probleme und ihre Lösungen. Jannis Carmesin ist Teil des Projektteams
    bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erzählt er, worüber sich die Leute in
    Deutschland aufregen und welche Projekte Hoffnung machen.

    Und sonst so? Verlieben wir uns bald alle in künstliche Intelligenz?

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Annalena Baerbock: Eine Wand der Antipathie

    Gaza-Krieg: Robert Habeck wirft Israel Völkerrechtsbruch …

  27. Update: Nicht durchmarschiert, aber dazugewonnen

    27 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Bei den Thüringer Kommunalwahlen wurden am Sonntag Landräte,
    Oberbürgermeister und Bürgermeister sowie Kreistage, Stadt- und
    Gemeinderäte gewählt. 80 Prozent der Stimmen sind mittlerweile
    ausgezählt, in den Städten ist die CDU nach bisherigem Stand die
    stärkste Kraft. Die AfD, die in Thüringen als gesichert rechtsextrem
    eingestuft wird, kam bisher auf weniger Stimmen als erwartet. Die
    Ergebnisse der Kommunalwahlen in Thüringen gelten als Stimmungstest für
    die Landtagswahlen im kommenden September. Tilman Steffen aus dem
    Politikressort von ZEIT ONLINE ordnet im Podcast die Wahlergebnisse ein.
    Lees meer

    Bei Luftangriffen auf die Stadt Rafah im Gazastreifen sollen israelische
    Raketen in der Nacht auf Montag Zelte in einem Flüchtlingslager
    getroffen haben. Die Organisation Roter Halbmond berichtet von
    zahlreichen Toten, nach palästinensischen Angaben sollen mindestens 35
    Zivilisten bei dem Angriff gestorben sein. Politiker, unter anderem
    Außenministerin Annalena Baerbock, haben den Angriff Israels verurteilt
    und fordern von der Regierung, sich an das Urteil des Internationalen
    Gerichtshofs zu halten.

    Zum ersten Mal seit 24 Jahren ist ein französischer Präsident zum
    offiziellen Staatsbesuch nach Deutschland gereist. Vom 26. bis zum 28.
    Mai ist Emmanuel Macron zu Besuch, um die deutsch-französische Beziehung
    zu stärken und sich mit anderen Politikerinnen und Politikern über die
    Zukunft Europas auszutauschen. Über den Staatsbesuch und die
    bevorstehende europapolitische Rede in Dresden berichtet Matthias Krupa,
    Korrespondent der ZEIT in Frankreich.

    Was noch? Nach mehr als 28 Jahren wird der Messengerdienst ICQ
    abgeschaltet.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Thüringen: Blaue Delle

    Thüringen: Bekannter Neonazi schafft es in Stichwahl um Landratsposten

    Krieg in Israel und Gaz…

  28. Die zwei Seiten der Giorgia Meloni

    27 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gilt als Postfaschistin. Im
    Wahlkampf hetzte sie gegen die EU, die Medien und Migrantinnen. Sie
    versprach, die illegale Einwanderung zu stoppen – mit Seeblockaden und
    Schützengräben, wenn es nötig sei. Doch kurz vor den Europawahlen im
    Juni zeigt sie sich gemäßigt und anschlussfähig. Bundeskanzler Olaf
    Scholz, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident
    Joe Biden, Staats- und Regierungschefs, die mit Melonis politischer
    Linie eigentlich nicht übereinstimmen, arbeiten offenbar gerne mit ihr
    zusammen. Hat sich Giorgia Meloni wirklich von einer Postfaschistin zur
    gemäßigten Rechten gewandelt? Oder tut sie nur so? Und welchen Einfluss
    könnte sie zukünftig auf Europa nehmen? Darüber sprechen wir mit Moritz
    Aisslinger, Redakteur im Dossier der ZEIT.
    Lees meer

    Seit Anfang dieses Jahres verbreitet sich in Europa der Keuchhusten.
    Zwischen Januar und März zählte die europäische Seuchenschutzbehörde
    ECDC mehr als 32.000 Fälle der Krankheit, das sind mehr, als
    normalerweise in einem ganzen Jahr gemeldet werden. Besonders stark
    betroffen ist Großbritannien, aber auch in Deutschland steigen die
    Infektionszahlen. Das Robert Koch-Institut meldet für dieses Jahr
    bereits über 5.300 Fälle, im Vorjahreszeitraum waren es nur etwa 1.600.
    Besonders gefährlich ist Keuchhusten für Säuglinge, in Großbritannien
    sind fünf Babys daran gestorben. Wieso sich der Keuchhusten auf einmal
    so stark verbreitet und wie Kinder vor der Erkrankung geschützt werden
    können, berichtet Florian Schuhmann aus dem Gesundheitsressort von ZEIT
    ONLINE.

    Und sonst so? Auf der Seite "Conservation Gardening" können Sie
    herausfinden, welche Balkon- und Gartenpflanzen in Ihrem Bundesland
    besonders viel zum Artenschutz beitragen können.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Anne Schwedt

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Giorgia …

  29. Wo die AfD bald mitentscheiden könnte

    26 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Thüringen finden am heutigen Sonntag die Kommunalwahlen statt.
    Wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger können dabei je nach Wohnort die
    Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte, Landräte, Bürgermeisterinnen und
    Oberbürgermeister wählen. In vielen Landkreisen könnte die AfD stärkste
    Kraft werden und künftig ihre Vorstellungen durchsetzen. Lenz Jacobsen,
    Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat gemeinsam mit dem Datenteam an
    einer Modellrechnung gearbeitet, um herauszufinden, in welchen
    Landkreisen die AfD gewinnen könnte. Im Podcast ordnet er ein, was ein
    Erfolg der AfD auf der Kommunalebene bedeuten würde.
    Lees meer

    Lachgas wird als Partydroge bei Jugendlichen immer beliebter. Deshalb
    will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schnell für
    strengere Regeln sorgen. Das Gas, das in der Medizin und der Industrie
    verwendet wird, führt nach dem Einatmen zu einem kurzen Rausch. Es fällt
    nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Deshalb ist es zurzeit am Kiosk
    und sogar an manchen Automaten ohne Altersbeschränkung frei verkäuflich.
    Der Konsum von Lachgas kann zu Ohnmacht und Atemnot führen. Manuel
    Bogner, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat zu dem Thema recherchiert
    und erklärt, ob der Verkauf von Lachgas bald stärker reguliert werden
    könnte.

    Und sonst so? Keine Angst vor Ablehnung!

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Kommunalwahlen in Ostdeutschland: Wo die AfD stärkste Kraft werden
    könnte

    Kommunalpolitik: Vollzeitjob nach Feierabend

    Thüringen: Das müssen Sie zur Kommunalwahl in Thüringen wissen

    Lachgas: Schmeckt nach Kokos und macht auf Dauer dumm

    Bundesgesundheitsminister: Lauterbach will gegen Lachgas als Partydroge
    vorgehen

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  30. Droht der SPD ein neuer Machtkampf?

    25 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    Knapp 16 Monate nach seinem Amtsantritt ist Bundesverteidigungsminister
    Boris Pistorius (SPD) laut Umfragen der beliebteste Politiker
    Deutschlands – während Olaf Scholz der unbeliebteste Bundeskanzler seit
    Langem ist. In einem Interview mit dem "Spiegel" hat der ehemalige
    SPD-Vorsitzende Franz Müntefering nun gesagt, wer bei der Bundestagswahl
    2025 als Spitzenkandidat für die Sozialdemokraten antreten soll, sei
    noch eine offene Frage. Peter Dausend ist Politikredakteur der ZEIT und
    ordnet die Aussage des ehemaligen SPD-Chefs im Podcast ein.
    Lees meer

    Etwa 80 Prozent des deutschen Lebensmittelhandels werden mittlerweile
    von vier Discounter-Supermärkten, Lidl, Aldi, Penny und Netto,
    dominiert. Von Brot über Eis bis hin zu Fleischwaren – Lidl, das
    Tochterunternehmen der milliardenschweren Schwarz Gruppe, zählt
    inzwischen auch zu den größten Lebensmittelproduzenten Deutschlands.
    Welche Auswirkungen die Discounterprodukte auf kleinere
    Lebensmittelhersteller und -lieferanten haben und wie es bei Lidl, Aldi
    und Co. um die Tierhaltung steht, berichtet Zacharias Zacharakis,
    Redakteur für Wirtschaft bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Unterhalten sich zwei KIs …

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    Boris Pistorius: In Deckung!

    Boris Pistorius: Wird er dem Kanzler gefährlich?

    Rede in den USA: Pistorius spricht aus, was Scholz seit Langem nicht
    mehr sagt

    Discounter: Im Reich der Unersättlichen

    Naturland: "Bio geht nicht billig!"

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    Und hier g…

  31. Spezial: Kommunalpolitik – Vollzeitjob nach Feierabend

    25 mei 2024 · 40 min

    Afspelen
    In weiten Teilen Deutschlands werden dieses Jahr Bürgermeisterinnen und
    Bürgermeister, Landrätinnen und Landräte, Stadt- und Gemeinderäte neu
    gewählt. Am 26. Mai finden die Kommunalwahlen in Thüringen statt, zwei
    Wochen später, am 9. Juni, in acht weiteren Bundesländern: Brandenburg,
    Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen,
    Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg.
    Lees meer

    Insgesamt gibt es rund 11.000 Kommunen in Deutschland. Die
    Politikerinnen und Politiker in den Städten und Gemeinden suchen
    Lösungen für überfüllte Kitas, kümmern sich um den Bau neuer Radwege und
    schlagen sich die Abende mit Diskussionen über Industriegebiete und
    Umgehungsstraßen um die Ohren. Kommunalpolitik gilt als Keimzelle der
    Demokratie – doch sie steckt inzwischen vielerorts in Deutschland in der
    Krise.

    Gerade auf dem Land berichten viele Parteien, dass es ihnen schwerfällt,
    noch Kandidierende zu finden. In manchen Gemeinden stellt sich die
    Frage: Was, wenn man keinen Nachfolger mehr findet, wenn die bisherigen
    Bürgermeister oder Gemeinderäte aus Altersgründen aufhören?

    Über 200.000 Menschen machen laut Städte- und Gemeindebund ehrenamtlich
    Kommunalpolitik in Deutschland, oft nur gegen eine knappe
    Aufwandsentschädigung. Und gespart werden muss in vielen Gemeinden nicht
    nur am Personal. Es herrscht Geldnot – und Umfragen zufolge haben
    deshalb immer mehr Bürgermeisterinnen und Bürgermeister das Gefühl, kaum
    noch etwas gestalten zu können.

    Auch das politische Klima hat sich verändert. Polemik von
    AfD-Politikern, heruntergerissene Wahlplakate, Hass und Hetze gehören
    längst zum Alltag in der Kommunalpolitik. Nun häufen sich die Fälle, in
    denen Lokalpolitiker körperlicher Gewalt und Bedrohungen ausgesetzt
    sind. Einer Untersuchung des Städte- und Gemeindebundes zufolge hat fast
    jeder zweite befragte Lokalpolitiker schon Anfeindungen erlebt, wurde
    beleidigt, bedroht oder sogar angegriffen.

    Wir haben in einem User-Aufruf ehrenamtliche Lokalpolitikerinnen und
    -politiker gefragt…

  32. Update: Menschenrechte von Anfang bis Ende

    24 mei 2024 · 9 min

    Afspelen
    Die EU-Staaten haben am heutigen Freitag das Lieferkettengesetz
    beschlossen. Unternehmen sollen künftig vor europäischen Gerichten zur
    Verantwortung gezogen werden können, wenn sie von
    Menschenrechtsverstößen in ihren Lieferketten profitieren. Dass das
    beschlossene Gesetz im Verhandlungsprozess abgeschwächt wurde, lag unter
    anderem am Widerstand der FDP. Zacharias Zacharakis,
    Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, worin sich das
    europäische vom deutschen Lieferkettengesetz unterscheidet.
    Lees meer

    In einem Lokal auf Sylt hat eine Gruppe junger Menschen am
    Pfingstwochenende zu rassistischen Parolen gefeiert. Das zeigt eine
    Videoaufnahme, die seit dem gestrigen Donnerstag in den sozialen Medien
    verbreitet wird. Die Gruppe singt zur Melodie des Lieds L'Amour Toujours
    von Gigi D'Agostino Parolen wie "Ausländer raus" und "Deutschland den
    Deutschen". Christian Vooren, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, ordnet
    ein, wieso die Empörung über das Video scheinheilig ist.

    Der Internationale Gerichtshof (IGH) hat gefordert, dass Israel die
    Offensive in Rafah im Gazastreifen stoppt. Damit entschied das Gericht
    zugunsten einer Klage Südafrikas. Trotz internationaler Warnungen
    aufgrund der humanitären Lage rückt die israelische Armee seit Mitte Mai
    in Rafah vor.

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat einen
    Hitzeschutzplan für Kliniken und Pflegeeinrichtungen vorgelegt. Damit
    sollen Patientinnen und Patienten besser vor hohen Temperaturen
    geschützt werden. Jedes Jahr sterben in Deutschland Tausende Menschen an
    den Folgen von Hitze. Während Hitzewellen zunehmen, will Lauterbach die
    Zahl der dadurch verursachten Todesfälle verringern.

    Was noch? So klingt der Klimawandel.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Europäische Union: EU-Länder beschließen Lieferkettengesetz

    EU-Lieferkettengesetz: Deutschland: n…

  33. Die Macht der Bilder in Israel

    24 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    Israel möchte die Gespräche über die Freilassung der Geiseln im
    Gazastreifen wieder aufnehmen. Das Kriegskabinett habe das
    Verhandlungsteam angewiesen, die Bemühungen fortzusetzen, hieß es
    Mittwochabend. Parallel protestierten Tausende Menschen in Tel Aviv und
    Jerusalem wiederholt dafür, an den Verhandlungstisch für einen möglichen
    Geiseldeal zurückzukehren. Hintergrund sind auch neu veröffentlichte
    Videoaufnahmen, die die brutale Entführung von fünf jungen israelischen
    Soldatinnen am siebten Oktober zeigen. Die israelische Gesellschaft
    erlebe den siebten Oktober durch die Bilder jedes Mal auf Neue, schreibt
    Sarah Levy. Sie wohnt in Tel Aviv und beschreibt im Podcast, was die
    Videos und Bilder in der israelischen Öffentlichkeit bewirken.
    Lees meer

    An dem gescheiterten Putschversuch in der Republik Kongo sollen mehrere
    Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft beteiligt gewesen sein.
    Laut dem Sprecher der Armee, Sylvain Ekenge, sollen sich mehrere
    Amerikaner und ein Brite unter den Bewaffneten befunden haben. Der
    Anführer der Putschisten, Christian Malanga, sei zudem eingebürgerter
    US-Amerikaner gewesen – er wurde bei der Aktion getötet. Was sagt der
    amateurhafte Putschversuch über die Stabilität des Landes aus? Und
    welche Rolle spielt die Staatsbürgerschaft der Putschisten wirklich?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Judith Raupp, sie berichtet direkt
    aus dem Ostkongo.

    Und sonst so? Französische Briefmarke verströmt Baguetteduft.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Nahost: Israel will Geisel-Verhandlungen fortsetzen

    Kriegsverbrechen: Eine höchst problematische Gleichsetzung

    Demokratische Republik Kongo: US-Amerikaner und Briten laut Armee an
    Putschversuch beteiligt

    Wahl in der Demokratischen Republik Kongo: Präsident des reichen, arm…

  34. Update: Zu rechts für die Rechten

    23 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die rechte Fraktion Identität und Demokratie (ID) im Europaparlament hat
    entschieden, die AfD auszuschließen. Damit reagiert sie auf die Kritik
    an AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah, der kürzlich die SS verharmlost
    hat. Die AfD hatte bis zuletzt versucht, dem drohenden Ausschluss aus
    der ID zuvorzukommen. Sie beantragte, lediglich Krah aus der Fraktion
    auszuschließen.
    Lees meer

    In genau sechs Wochen, am 4. Juli, wählt Großbritannien ein neues
    Parlament. Das hat Premierminister Rishi Sunak gestern bekannt gegeben.
    In den Umfragen liegen Sunaks konservative Tories rund 20 Prozentpunkte
    hinter der oppositionellen Labourpartei. Ob bald Labour-Chef Keir
    Starmer in die Londoner Downing Street einzieht und warum Sunak die
    Parlamentswahlen vorgezogen hat, analysiert Jochen Bittner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in London.

    Der Flugverkehr könnte aufgrund des Klimawandels immer unsicherer
    werden. Denn unvorhersehbare Wetterereignisse begünstigen Turbulenzen.
    Anfang der Woche ist auf einem Flug von London nach Singapur ein Mensch
    gestorben, 53 weitere Passagiere wurden verletzt. Die Boeing-Maschine
    war in starke Turbulenzen geraten und plötzlich knapp 2.000 Meter
    abgesackt. Elena Erdmann, Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE, hat zu der
    Gefahr im Flugverkehr recherchiert.

    Was noch? Wie ein Baseball-Fan zu ihrer eigenen Sammelkarte kam.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Fraktion Identität und Demokratie: Rechtsaußen-Fraktion ID im
    Europaparlament schließt AfD aus

    Europaparlament: AfD-Delegation beantragt Ausschluss Krahs aus rechter
    EU-Fraktion

    Großbritannien: Rishi Sunak kündigt Neuwahl für den 4. Juli an

    Großbritannien: Auf in den Crash!

    Wahlen: Labour-Partei profitiert vom konservativen Chaos

    Britische Kommunalwahl: Eine Watsche für den Premier

    Keir Starmer: Als ob er schon Premier wäre

    Flugunglück: Ein Toter u…

  35. Das Grundgesetz: eine Bestandsaufnahme nach 75 Jahren

    23 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    Das Grundgesetz feiert 75. Geburtstag: Am 23. Mai 1949 ist das deutsche
    Grundgesetz in Kraft getreten – in einem Land, das in Trümmern lag und
    gezeichnet war vom Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus. Die
    Mütter und Väter des Grundgesetzes im Parlamentarischen Rat wollten mit
    dem Grundgesetz das Fundament legen für ein neues, demokratisches
    Deutschland, für ein "Nie wieder". Sie waren sich einig, dass diese
    Demokratie wehrhaft sein müsse. Doch wie widerstandsfähig ist das
    deutsche Grundgesetz gegen den zunehmenden Rechtsruck in Deutschland und
    in Europa? Heinrich Wefing leitet das Politikressort der ZEIT. Im
    Podcast analysiert er, ob sich das Grundgesetz auch nach 75 Jahren noch
    bewährt.
    Lees meer

    Mit Blick auf die Europawahlen vom 6. bis 9. Juni befürchten Beobachter
    einen weiteren Rechtsruck auf dem Kontinent. Schon jetzt stellen rechte
    Kräfte etwa ein Viertel aller Abgeordneten im Europäischen Parlament.
    Laut einer Umfrage der unabhängigen Plattform Europe Elects vom Dezember
    könnten rechte Parteien wie die deutsche AfD oder der französische
    Rassemblement National bei der Wahl enorm an Stimmen zulegen. Mehr noch:
    Denkbar wäre es, dass eine der rechten Fraktionen wie die Europäischen
    Konservativen und Reformer (EKR) oder die noch radikalere Identität und
    Demokratie (ID) zur drittstärksten Kraft wird. Matthias Krupa hat für
    die ZEIT lange als Europakorrespondent gearbeitet. Im Podcast ordnet er
    ein, was die Folgen eines weiteren Rechtsrucks im Europäischen Parlament
    wären.

    Und sonst so? Deutschland erreicht sein Ziel für Solarausbau ganze
    sieben Monate früher.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    75 Jahre Grundgesetz: Herzlichen Glückwunsch, Bundesrepublik!

    Einführung des Grundgesetzes: "Der erste frohe Tag seit 1933"

    Grundgesetz: Unser Recht

    Radikalisierung in der Politik: "Radikale ha…

  36. Update: Dreimal Ja für Palästina

    22 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Norwegen, Spanien und Irland wollen einen palästinensischen Staat
    anerkennen. Das haben die drei Staaten am Mittwoch angekündigt. Der
    israelische Außenminister Israel Katz hat als Reaktion die Botschafter
    aus Irland und Norwegen zurückgerufen. Was für Folgen die heutige
    Anerkennung hat und ob die Entscheidung zu Konflikten innerhalb der EU
    führen könnte, weiß Jörg Lau, außenpolitischer Koordinator bei der ZEIT.
    Lees meer

    Der Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte Micael Bydén hat vor
    den Machtambitionen Russlands in der Ostsee gewarnt. „Putins Ziel ist
    es, die Kontrolle über die Ostsee zu erlangen“, sagte er dem
    RedaktionsNetzwerk Deutschland. Besonders die Insel Gotland, im Zentrum
    der Ostsee, sei strategisch wichtig. Sollte Russland über sie die
    Kontrolle übernehmen, könne es die Ostsee abriegeln, das dürfe nicht
    zugelassen werden, sagte Bydén. Sind die Bedenken berechtigt? Und wie
    agiert Russland bisher in der Ostsee? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Maximilian Krah, der AfD-Spitzenkandidat für die EU-Wahl, wird auf
    weitere Auftritte im Europawahlkampf verzichten. Die Parteispitze hat
    ihm am Mittwoch ein Auftrittsverbot erteilt.

    Was noch? Bär lässt sich von Black Sabbath-Musik nicht abschrecken

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links für die Folge:

    Zweistaatenlösung: Eine Republik für alle

    Nahostkonflikt: Spanien, Irland und Norwegen werden Palästina als Staat
    anerkennen

    Konflikt mit Russland: Schwedens Armeechef warnt vor Russlands
    Machtambitionen in der Ostsee

    Baltikum: Russlands Nachbarländer warnen vor Verschiebung von Seegrenzen

    Europawahl: AfD-Spitzenkandidat Krah verzichtet auf Auftritte im
    EU-Wahlkampf

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? …

  37. Was die Haftbefehle gegen Netanjahu und Hamas-Führer bedeuten

    22 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die Anklagebehörde des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) hat am
    Montag Haftbefehle gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu
    und Verteidigungsminister Joaw Galant sowie drei Hamas-Führer beantragt.
    Der Chefankläger des IStGH, Karim Khan, wirft ihnen Kriegsverbrechen und
    Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Der israelische Außenminister
    Israel Katz sprach von einer "skandalösen Entscheidung". Er wolle mit
    den Außenministern führender Staaten sprechen, um eine Anklage
    abzuwenden. Nun müssen drei Richterinnen des IStGH in Den Haag
    entscheiden, ob tatsächlich Haftbefehle erlassen werden. Heinrich Wefing
    leitet das Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, wie es
    nach dem Antrag weitergehen könnte und nach welchen Kriterien das
    Gericht entscheidet.
    Lees meer

    "Das Atomdesaster in der Asse schreibt ein neues Kapitel" – so äußerte
    sich kürzlich der niedersächsische Umweltminister Christian Meyer
    (Grüne) zum maroden Zustand des Atommülllagers Asse im Landkreis
    Wolfenbüttel. Denn das Atommülllager, tief unter der Erde in einem
    ehemaligen Salzbergwerk, droht mit Wasser vollzulaufen. Schon seit
    Jahrzehnten sickert Salzwasser in das Lager ein, doch zuletzt konnte es
    laut Bericht des Spiegel nicht mehr aufgefangen werden. In der Anlage
    liegen rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen.
    Welche Gefahren drohen angesichts der Veränderungen im Atommülllager
    Asse? Sibylle Anderl, Leiterin des Ressorts Wissen der ZEIT, analysiert
    im Podcast, wie die Situation nun gelöst werden könnte.

    Und sonst so? Der Carearbeitsrechner von ZEIT ONLINE

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Constanze Kainz, Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Internationaler Strafgerichtshof: Chefankläger beantragt Haftbefehle
    gegen Netanjahu und Hamas-Führer

    Hamas-Angriff auf Supernova-Festival: "Sie haben auf uns geschossen wie
    auf…

  38. Update: Politisch motivierte Kriminalität - das Frühwarnsystem für Demokratiefeindlichkeit

    21 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die Zahl der politisch motivierten Straftaten ist im vergangenen Jahr
    gestiegen. Das geht aus einem neuen Bericht des Bundesinnenministeriums
    und Bundeskriminalamts hervor. Manuel Bogner aus dem
    Gesellschaftsressort hat sich die Zahlen genauer angeschaut und ordnet
    sie bei "Was jetzt?" ein.
    Lees meer

    In Frankfurt am Main hat der zweite von drei großen Prozessen gegen die
    Reichsbürger-Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß begonnen. Ihr wird
    vorgeworfen, ab August 2021 einen gewaltsamen Umsturz vorbereitet zu
    haben. Im Podcast berichtet Martín Steinhagen aus dem
    Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE vom Prozessauftakt.

    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist am Dienstag erneut
    in die Ukraine gereist. Es ist ihr achter Besuch seit Beginn des
    russischen Angriffskriegs im Februar 2022. In Kiew appellierte Baerbock
    an die internationalen Partnerländer, die Ukraine stärker zu
    unterstützen.

    Und sonst so? Die wandelnde Jukebox.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Mounia Meiborg und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Politisch motivierte Kriminalität: Das steckt hinter dem Anstieg
    politisch motivierter Kriminalität

    Reichsbürger: Was die Gruppe um Prinz Reuß so gefährlich machte

    Ukraine: Baerbock in Kiew – Appell für Unterstützung bei Luftabwehr

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  39. Ein Absturz mit Folgen

    21 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der iranische Präsident Ebrahim Raissi ist tot. Er starb am Sonntag bei
    einem Hubschrauberabsturz im gebirgigen Nordwesten Irans auf dem Rückweg
    von einem Treffen mit dem Präsidenten Aserbaidschans. Wie es zu dem
    Absturz kam, ist noch unklar.Raissi galt als erzkonservativer Hardliner.
    Als der Tod von Mahsa Amini im Jahr 2022 eine große Protestwelle
    auslöste, schlug er diese blutig nieder. Könnte das Land nun in eine
    neue innenpolitische Krise stürzen? Und wie geht es mit den
    außenpolitischen Beziehungen des Irans weiter? Jörg Lau,
    außenpolitischer Koordinator der ZEIT, hat die Antworten.
    Lees meer

    WikiLeaks-Gründer Julian Assange darf gegen seine drohende Auslieferung
    an die USA Berufung einlegen. Das hat der Oberste Gerichtshof in
    Großbritannien am Montag nach einer Anhörung entschieden. Die
    US-Regierung will Assange wegen Spionagevorwürfen den Prozess machen.
    Sollte Assange ausgeliefert werden, drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft.
    Lisa Hegemann aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE berichtet, wie das
    Gericht seine Entscheidung begründet und was sie für Assange bedeutet.
    Sie hat den Prozess am Ort des Geschehens begleitet.

    Und sonst so? Wer am besten schläft, gewinnt.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Iran: Was über den Helikopterabsturz des iranischen Präsidenten bekannt
    ist

    WikiLeaks: Julian Assange darf gegen Auslieferung an die USA in Berufung
    gehen

    WikiLeaks-Gründer: Die vielen Gesichter des Julian Assange

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  40. Krieg in Gaza: Was ist der Plan für den Tag danach?

    20 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Der israelische Verteidigungsminister Joaw Galant hat seinen
    Premierminister Benjamin Netanjahu aufgefordert, einen Nachkriegsplan
    für den Gazastreifen auszuarbeiten. Und auch in der israelischen
    Bevölkerung wächst der Druck: Zehntausende haben in den vergangenen
    Tagen erneut gegen die Regierung demonstriert. Wie Netanjahu auf die
    Forderungen reagiert und welche Nachkriegsszenarien es gibt, berichtet
    Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke.
    Lees meer

    Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst in Armut auf. Besonders
    dramatisch ist die Lage in Gelsenkirchen. Woran scheitern die
    zahlreichen Initiativen? Christian Parth hat für ZEIT ONLINE mit
    Sozialarbeitern, Pädagogen und Verantwortlichen in der Politik
    gesprochen. Im Podcast berichtet er von seinen Erkenntnissen.

    Und sonst so? Was jede Person gegen das Bienensterben tun kann.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Clara Löffler

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  41. Sahra Wagenknechts Pläne für Sachsen

    19 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Das sächsische Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat sich am gestrigen
    Samstag in Dresden zu seinem ersten Landesparteitag zusammengefunden.
    Sachsen wählt am 1. September ein neues Landesparlament. Sahra
    Wagenknecht erhofft sich für ihre noch junge Partei eine
    Regierungsbeteiligung. Wie sie das erreichen könnte, erklärt Lisa
    Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Sie war beim sächsischen
    Landesparteitag des BSW dabei.
    Lees meer

    Noch immer demonstrieren in Georgien täglich Zehntausende Menschen gegen
    ein umstrittenes Gesetz. Das neue Gesetz, das am Dienstag vom
    georgischen Parlament verabschiedet wurde und sich gegen angebliche
    Einflussnahme aus dem Ausland richtet, wird von den Protestierenden als
    prorussisch kritisiert. Sie befürchten, dass dadurch kritische NGOs und
    Medien stumm gestellt werden sollen. Ein ähnliches Gesetz gibt es in
    Russland seit 2012. Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der
    ZEIT, war kürzlich in der georgischen Hauptstadt Tbilissi und berichtet,
    dass Russland nicht nur in Georgien versucht, seinen Einfluss
    auszuweiten.

    Alles außer Putzen: Strengere Kriterien für mögliche Wunder

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bündnis Sahra Wagenknecht: Wird Sahra Wagenknecht der FDP gefährlich?

    Bündnis Sahra Wagenknecht: Die neue Partei

    Bündnis Sahra Wagenknecht: Sahra Wagenknechts vermeintlich unbequeme
    Wahrheiten

    Georgien: Wladimir Putin ist auf kolonialer Mission

    Proteste in Georgien: Ins Gefängnis für Europa

    Georgien: Zehntausende protestieren erneut gegen Agentengesetz

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  42. Spezial: Das geheime Leben der Pilze (Wiederholung vom 11.11.2023)

    18 mei 2024 · 33 min

    Afspelen
    Der Pilz gibt sich geheimnisvoll. Tarnt sich meistens als
    konventionelles Waldgewächs, mit buntem Hut und strammem Stiel. Sein
    wahres Wesen ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Das eigentliche
    Reich der Pilze reicht bis tief unter der Erde. Ihr unterirdisches
    Netzwerk, das Myzel, kann über tausend Quadratkilometer groß werden. Es
    gibt auch Pilze im Wasser, in der Luft, sogar auf und unter unserer
    Haut.
    Lees meer

    Pilze sind die größten und ältesten Lebewesen der Welt und fast
    unendlich einsetzbar: Sie helfen gegen den weltweiten Hunger oder gegen
    tödliche Krankheiten. Sie können als nachhaltiges Baumaterial,
    Plastikersatz, Biokraftstoff, als Lederersatz oder im Waschpulver
    genutzt werden. Pilze zersetzen Mikroplastik, Ölteppiche und sogar
    Radioaktivität im Boden. Sie überstehen eine Atomkatastrophe und passen
    sich an ihre Umgebung an, egal, wie lebensfeindlich die Bedingungen
    sind.

    Doch Pilze sind Wunderwaffe und Gefahr zugleich. Wenn sie sich in
    Organismen ausbreiten, können sie ganze Arten ausrotten. Viele Bäume
    sind von Pilzkrankheiten betroffen. Auch wir Menschen sind davor nicht
    sicher. Was macht Pilze so gefährlich und zur gleichen Zeit so
    nützlich?

    In dieser Was-Jetzt-Sonderfolge ist Host Elise Landschek den
    Geheimnissen der Pilze auf der Spur.

    Moderation: Elise Landschek

    Produktion: Elise Landschek, Joscha Grünewald

    Redaktion: Hannah Grünewald und Ole Pflüger

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  43. Charkiw unter Beschuss

    18 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Seit vergangener Woche attackieren russische Truppen Ziele rund um
    Charkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine. Sie haben mehrere Dörfer
    besetzt, Tausende Zivilisten mussten fliehen. Wie ernst die Lage vor Ort
    ist, beantwortet Olivia Kortas, ZEIT-Korrespondentin in Kiew, im
    Podcast. Und es geht um die Frage: Wie konnte Russland so schnell in die
    Ostukraine vorstoßen – trotz der riesigen Waffenlieferung aus den USA?
    Lees meer

    80 Prozent der Bevölkerung im südostafrikanischen Malawi leben von
    kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Doch wegen der Klimakrise leidet das
    Land inzwischen fast jährlich unter Zyklonen – tropischen Stürmen, die
    früher nur alle 50 Jahre auftraten. Zusätzlich belasten immer häufiger
    Starkregen, Dürren und Trockenperioden die Ernte. 661 Millionen
    US-Dollar haben die Länder des Globalen Nordens bei der Klimakonferenz
    in Ägypten 2022 im Kampf gegen Klimaschäden zugesagt. Malawi ist eines
    der ersten Länder, das Geldes für Klimafolgeschäden bekommen hat. Wie es
    dazu kam und wo das Geld eingesetzt wird, weiß Fritz Habekuß aus dem
    Wissensressort der ZEIT, der dort zu Besuch war.

    Und sonst so? Ein Berliner Start-up bietet Infusionen gegen den Kater.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Waffenlieferungen: Russland auch in Russland treffen?

    Klimaschäden: Viel versprochen, und dann?

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  44. Update: AfD-Politiker wenden sich gegen Björn Höcke

    17 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Mehrere Kommunalpolitiker der AfD in Thüringen fordern den Rücktritt des
    Landesvorsitzenden Björn Höcke. Der Grund ist, dass Höcke eine
    alternative AfD-Liste für die Thüringer Kommunalwahlen am 26. Mai
    unterstützt. Warum er das tut, darüber spricht Tilman Steffen im
    Podcast. Außerdem geht es um die Frage, ob die internen Konflikte der
    AfD tatsächlich die Position von Höcke gefährden.
    Lees meer

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat am Freitag den
    Bundes-Klinik-Atlas des Gesundheitsministeriums vorgestellt. Das
    Verzeichnis vergleicht Krankenhäuser hinsichtlich ihrer
    Behandlungsqualität und kann ab sofort online abgerufen werden. Welche
    Vorteile bietet es Patienten? Antwort darauf weiß Ingo Arzt aus dem
    Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.

    Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine haben China
    und Russland ihre Beziehungen ausgebaut. Weil demokratische Staaten
    nicht mehr an Russland liefern, ist das Land vor allem beim Handel auf
    China angewiesen. Um dieses Thema ging es auch während des Besuchs von
    Russlands Präsident Wladimir Putin bei Chinas Staats- und Parteichef Xi
    Jinping in Peking. Was genau die beiden besprochen haben, weiß Michael
    Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

    Außerdem im Podcast: Zum ersten Mal sind Hilfslieferungen über einen
    schwimmenden Hafen in den Gazastreifen gelangt.

    Was noch? Ex-Junioren-Nationalspieler Marcus Urban ruft zu einem
    gemeinsamen Coming-out im männlichen Profifußball auf.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft und Clara Löffler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Kommunalwahl: AfD-Politiker in Thüringen fordern Parteiausschluss von
    Björn Höcke

    AfD: Risse im Höcke-Land

    Gesundheit: Neuer Qualitäts-Atlas für Kliniken

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Staatsbesuch in China: Wladimir Putin will mehr Energie nach China
    liefern

    Sie wollen meh…

  45. Europas Rechtsaußen

    17 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    In den Niederlanden hat der Rechtspopulist Geert Wilders eine rechte
    Regierungskoalition geschmiedet. Das gab Wilders am Mittwoch bekannt.
    Die Partner streben ein loses Bündnis an. Unklar ist noch, wer neuer
    Regierungschef wird. Welches Signal sendet dieser Erfolg der politischen
    Rechte für die Europawahl? Und was bedeutet die Koalition für die
    Niederlande? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich Ladurner,
    Auslandskorrespondent in Brüssel für die ZEIT.
    Lees meer

    Fünf Schüsse wurden am Mittwoch auf den slowakischen Premierminister
    Robert Fico abgegeben. Das politisch motivierte Attentat zeigt:
    Menschen, die sich politisch engagieren, sind in vielen Ländern Europas
    von Gewalt bedroht. Die ZEIT-Korrespondenten Bettina Schulz, Almut
    Siefert und Julia Macher berichten aus Großbritannien, Italien und
    Spanien, welche Bedrohungen und Aggressionen Politikerinnen und
    Politiker dort jeweils erleben.

    Und sonst so? Billie Eilishs neues Album – Kulturredakteur Daniel
    Gerhard hat schon reingehört.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Niederlande: Rechte Experimente

    Geert Wilders: Drauf und dran, Europa zu verspielen

    Angriffe auf Politiker in Europa: Die Gehassten

    Angriffe auf Politiker: Eine Chronik der bekannt gewordenen Übergriffe

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  46. Update: Ein Schock, der das Land beruhigen könnte

    16 mei 2024 · 9 min

    Afspelen
    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico befindet sich nach dem
    Schussattentat weiter in Lebensgefahr. Er war heute jedoch kurz
    ansprechbar. Nach einer Kabinettssitzung in der zentralslowakischen
    Stadt Handlová hatte ein Mann gestern mehrere Schüsse auf Fico
    abgefeuert. Das gesellschaftliche Klima in der Slowakei ist seit Jahren
    aufgeheizt. Dem prorussischen, nationalistischen Lager von Ficos
    Regierungskoalition steht ein liberales, proeuropäisches Lager
    gegenüber. ZEIT ONLINE-Autor Kilian Kirchgeßner analysiert im Podcast,
    was das Attentat für die Slowakei bedeutet.
    Lees meer

    Bundestrainer Julian Nagelsmann hat heute verkündet, welche Fußballer
    bei der Europameisterschaft im Sommer für Deutschland spielen werden.
    Viele der nominierten Spieler hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB)
    bereits seit Sonntag in einer PR-Aktion bekannt gegeben. Oliver
    Fritsch, Sportredakteur bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, welche
    Überraschungen es gab und ob das deutsche Team gut aufgestellt ist.

    Der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron steht schon länger im
    Verdacht, Gelder aus Russland angenommen zu haben. Jetzt hat der
    Bundestag seine Immunität aufgehoben. Polizisten und Ermittlungsbeamte
    durchsuchen Bystrons Abgeordnetenbüro in Berlin sowie weitere Objekte in
    Deutschland und auf Mallorca.

    Was noch? König Charles sieht rot.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Slowakei: "Hier fängt der politische Krieg an"

    Attentat in der Slowakei: Was über den Angriff auf Robert Fico bekannt
    ist

    Robert Fico: Er kam zum Händeschütteln, dann fielen Schüsse

    Nationalmannschaft für die EM 2024: Diese Männer wollen Europameister
    werden

    Fußball-EM 2024: Europameisterschaft in Deutschland

    Fußballeuropameisterschaft 2024: Hummels und Goretzka nicht im EM-Kader
    – Anton und Henrichs dabei

    Korruptionsvorwürfe: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AfD-Politiker
    P…

  47. Beziehung zwischen USA und Israel: Es ist kompliziert

    16 mei 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die USA gelten als die wichtigsten Verbündeten Israels. Doch seit
    Ankündigung der Großoffensive in Rafah kriselt es zwischen US-Präsident
    Joe Biden und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Weil Biden
    das Vorhaben nicht unterstützen will, hat er vergangene Woche
    angekündigt, keine schweren Bomben mehr an den Verbündeten zu liefern.
    Nun aber ist aus Abgeordnetenkreisen zu vernehmen, dass ein neues
    Waffenpaket für Israel in Milliardenhöhe auf den Weg gebracht werden
    soll. Wie lässt sich das erklären? Antwort darauf gibt Amrai Coen,
    US-Korrespondentin der ZEIT.
    Lees meer

    Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke wurde am Dienstag zu einer Geldstrafe
    verurteilt. 13.000 Euro muss er zahlen, weil er während einer
    öffentlichen Veranstaltung eine Losung der paramilitärischen
    Sturmabteilung (SA) der NSDAP verwendete – und gilt damit offiziell als
    vorbestraft – sobald das Urteil rechtskräftig ist. Außerdem entschied
    das Oberverwaltungsgericht in Münster am Montag, dass der
    Verfassungsschutz die AfD weiterhin als rechtsextremen Verdachtsfall
    führen darf. Schreckt das Wähler ab? Oder zieht es sie eher an? Mit
    dieser Frage hat sich ein Team von ZEIT und ZEIT ONLINE beschäftigt,
    darunter Tilman Steffen.

    Und sonst so? Typisch München? Rentnerin vergisst Gold- und Platinbarren
    im Wert von 100.000 Euro im Bus.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Israel und Gaza: USA planen offenbar milliardenschwere
    Waffenlieferung an Israel

    AfD-Politiker Björn Höcke: Bestraft

    AfD-Urteil: Ein Urteil mit gravierenden Folgen

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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  48. Update: Weniger Krankenhäuser, bessere Versorgung?

    15 mei 2024 · 9 min

    Afspelen
    Die Bundesregierung hat die umstrittene Krankenhausreform von
    Gesundheitsminister Karl Lauterbach im Kabinett beschlossen. Ziel der
    Reform ist es, den ökonomischen Druck auf die Kliniken zu verringern und
    für mehr Spezialisierung zu sorgen. Die Bundesländer kritisieren
    Lauterbachs Entwurf. Sie befürchten, dass im ländlichen Raum zu viele
    Krankenhäuser schließen müssten. Kann die Reform noch am Widerstand der
    Länder scheitern? Diese und weitere Fragen beantwortet Tom Kattwinkel,
    er ist Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Das Parlament in Georgien hat am Dienstag ein umstrittenes Gesetz für
    "ausländische Agenten" nach dem Vorbild Russlands verabschiedet. Nach
    dem Beschluss müssen sich NGOs und Medien, die zu mehr als 20 Prozent
    aus dem Ausland finanziert werden, als "Vertreter von Interessen
    ausländischer Kräfte" registrieren. Kritiker sehen Ähnlichkeiten zu
    einem russischen Gesetz, mit dem das Putin-Regime NGOs und die
    Zivilgesellschaft diskreditiert hat. Georgien ist seit 2022
    Beitrittskandidat der EU. Mit dem Gesetz ist dieser Prozess aber
    gefährdet. Wie die Europäische Union auf diese Veränderung reagieren
    könnte, weiß Michael Thumann. Er ist außenpolitischer Korrespondent für
    ZEIT ONLINE und war in Tbilissi vor Ort.

    Außerdem im Update:

    Der Premierminister der Slowakei, Robert Fico, ist angeschossen worden.
    Das berichten mehrere Medien. Er befindet sich im Krankenhaus.

    Was noch? Orcas versenken Boote und schmücken sich mit Fischen – alles
    Teil eines Trends?

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links für die Folge:
    Krankenhausreform: Regierung bringt Krankenhausreform auf den Weg

    Krankenhausreform: Der verworrene Streit um das
    Such-dir-deine-Klinik-Gesetz

    "Russisches Gesetz" in Georgien: Verbaut sich Georgien den Weg in die
    EU?

    Proteste in Georgien: Ins Gef…

  49. Unbemerkt die SPD belauscht

    15 mei 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die Teilnahme an Onlinekonferenzen der SPD war bis vor wenigen Tagen
    heimlich auch ohne Einladung über das Internet möglich. Das haben
    Recherchen von ZEIT ONLINE ergeben. Unsere Kollegin Eva Wolfangel aus
    dem Digitalressort von ZEIT ONLINE konnte über Links, die offen im
    Internet zu finden waren, ohne Passwort den Meetings der Partei
    beitreten. Verantwortlich dafür war eine Sicherheitslücke der Software.
    Die SPD nutzt das Konferenzprogramm Webex der amerikanischen Firma
    Cisco. Ähnliche Sicherheitslücken hatte ZEIT ONLINE bereits Anfang Mai
    bei Webex-Meetings der Bundeswehr aufgedeckt, die zu Tausenden im
    Internet zu finden waren. Darüber spricht Eva Wolfangel im Podcast.
    Lees meer

    Ein kleines albanisches Dorf soll die Lösung für eine große
    Herausforderung Italiens sein. Die italienische Regierung lässt
    in Gjadër im Norden Albaniens ein Lager für Geflüchtete bauen. Menschen,
    die nach Italien einreisen wollen, sollen zunächst dorthin gebracht
    werden. Die Idee: Das Lager wird komplett von Italien verwaltet, es gilt
    italienisches Recht, die Menschen betreten offiziell keinen albanischen
    Boden. Sie stellen dann dort in dem Lager ihre Asylanträge und dürfen,
    wenn sie genehmigt werden, nach Italien reisen. Wenn nicht, werden sie
    abgeschoben. Aus Gjadër wandern seit Jahren selbst viele Menschen aus –
    vor allem nach Italien. Wieso haben Albanien und Italien dieses Abkommen
    geschlossen? Franziska Tschinderle ist freie Balkan-Korrespondentin und
    berichtet aus Tirana. Sie hat Gjadër für ZEIT ONLINE besucht und erzählt
    im Podcast davon.

    Und sonst so? Eine NGO hat Wein in ihren AGB versteckt

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links für die Folge:

    Webex: SPD-Meetings, offen auch für Spione

    Bundeswehr: Jeder konnte sie finden

    Abwanderung aus Albanien: Deutscher Kaffee schmeckt wie …

  50. Update: Europa schottet sich weiter ab

    14 mei 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der Rat der Europäischen Union hat die letzte Hürde für die Verschärfung
    des europäischen Asylrechts genommen. Nach jahrelangem Streit haben sich
    die EU-Staaten Anfang Dezember grundsätzlich auf die Reform des
    Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) geeinigt, Anfang April
    stimmte das Europäische Parlament zu. Am Dienstagmittag wurde die Reform
    dann endgültig beschlossen. Durch einheitliche Verfahren an den
    Außengrenzen wollen die EU-Staaten künftig irreguläre Migration
    eindämmen. Personen mit geringer Bleibeperspektive sollen an den
    Außengrenzen bis zu 3 Monate in Auffanglagern festgehalten werden können
    – und von dort möglicherweise direkt zurückgeführt werden. Ulrich
    Ladurner ist Europakorrespondent der ZEIT in Brüssel. Im Podcast
    berichtet er, welche Kritik es an der Reform gibt.
    Lees meer

    Wegen einer Wahlkampfrede in Merseburg vor drei Jahren musste sich
    Thüringens AfD-Chef Björn Höcke in den vergangenen Wochen vor dem
    Landgericht Halle verantworten. Er soll in seiner Rede wissentlich eine
    verbotene Parole der paramilitärischen NSDAP-Kampforganisation SA
    verwendet haben. Ursprünglich hatte das Gericht die Verkündung des
    Urteils für Dienstag in Aussicht gestellt. Doch noch am letzten
    geplanten Verhandlungstag mussten weitere Beweise gegen Björn Höcke
    aufgenommen werden. Tilman Steffen hat den Prozess für ZEIT ONLINE
    beobachtet. Im Podcast ordnet er ein, wie das ganze für Höcke ausgehen
    könnte.

    Außerdem im Update:

    - Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich für eine schrittweise Erhöhung
    des Mindestlohns auf 15 Euro ausgesprochen.
    - Die USA haben eine deutliche Erhöhung der Zölle auf eine Vielzahl
    von chinesischen Produkten angekündigt.

    Was noch? Coming-of-Age-Geschichte aus dem alten Ägypten

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Asylreform: Schärfere EU-Asylregeln nach jahrelangem Streit endgülti…