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  1. Wie Biden und Macron den Westen gefährden

    6 juli 2024 · 17 min

    Afspelen
    Man sieht es in diesen Tagen in den USA, man sieht es in Frankreich:
    Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sind in Gefahr. Die
    Präsidenten beider Länder kämpfen ums politische Überleben, während die
    radikale Rechte an Auftrieb gewinnt. US-Präsident Joe Biden hält trotz
    offensichtlicher Schwächen an seiner Kandidatur fest. Und Frankreichs
    Präsident Emmanuel Macron ist mit seiner Entscheidung, Neuwahlen
    auszurufen, eine riskante Wette eingegangen, die sein Land ins Chaos zu
    stürzen droht. Heinrich Wefing leitet das Politikressort der ZEIT. Im
    Podcast analysiert er, inwieweit die Krisen beider Länder mit ihren
    Präsidenten zusammenhängen.
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    Sie putzen das EU-Parlament und klagen über Stress, Schikane und
    niedrige Löhne: Die Arbeitsbedingungen der etwa 200 Reinigungskräfte im
    Europäischen Parlament sind offenbar alles andere als sauber. Das
    belegen Aussagen von mehr als 20 Menschen, die im Parlament arbeiten,
    sowie interne Dokumente, die ZEIT ONLINE vorliegen. Christian Schweppe
    hat gemeinsam mit anderen europäischen Medienpartnern aufgedeckt, wie
    schlecht Subunternehmen die Reinigungskräfte im EU-Parlament behandeln.
    Im Podcast spricht er darüber, warum diese Menschen nicht besser
    geschützt werden.

    Und sonst so? In München steht das erste stellare Sonnenstudio der Welt.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg, Constanze Kainz, Elise
    Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Joe Biden und Emmanuel Macron: Größe und Wahn

    Das Politikteil / Joe Biden: "Ein Himmelfahrtskommando!"

    Frankreich: Macrons gefährliches Spiel

    Emmanuel Macron: Frankreichs Präsident

    Joe Biden: Präsident der USA

    Thema: Europäisches Parlament

    Reinigungskräfte: Alles andere als sauber

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  2. Update: Ein Haushalt, mit dem die ganze Ampel leben kann

    5 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die Spitzen der Ampelkoalition konnten sich auf einen Entwurf für den
    Bundeshaushalt für das kommende Jahr einigen. Der Entwurf sieht für das
    Jahr 2025 Gesamtausgaben in Höhe von 481 Milliarden Euro vor. Läuft
    alles wie geplant, hält die Bundesregierung die Schuldenbremse ein.
    Darüber hinaus haben sich die Koalitionäre zum Ziel gesetzt, die
    deutsche Wirtschaft mit einem Wachstumspaket wieder in Schwung zu
    bringen und eine zusätzliche Wirtschaftsleistung von 26 Milliarden Euro
    zu generieren. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter des
    Politikressorts der ZEIT. Im Podcast analysiert er, wofür die geplanten
    Einnahmen verwendet werden sollen.
    Lees meer

    In der Islamischen Republik Iran entscheidet sich diesen Freitag, wer
    der Nachfolger des verunglückten Präsidenten Ebrahim Raissi wird. In
    einer Stichwahl treten der Reformkandidat Massud Peseschkian und der
    Hardliner Said Dschalili gegeneinander an. Im ersten Wahlgang am
    vergangenen Freitag erhielt Peseschkian nach offiziellen Angaben 42,4
    Prozent der Stimmen, Dschalili landete mit 38,6 Prozent auf Platz zwei.
    Beide Kandidaten erreichten nicht die erforderliche Mehrheit von 50
    Prozent der Stimmen. Christian Vooren aus dem ZEIT-ONLINE-Ressort
    Politik, Wirtschaft, Gesellschaft analysiert, ob einer der beiden
    Kandidaten tatsächlich für eine weniger konservative Politik steht.

    Außerdem im Update:

    - Die Labourpartei von Keir Starmer kann nach der Neuwahl zum
    Unterhaus künftig mit absoluter Mehrheit regieren. Premier Rishi
    Sunak kündigte seinen Rücktritt als Parteichef an.
    - Nach einem Besuch in Kiew ist Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán
    überraschend nach Russland gereist. Dort will Orbán Wladimir Putin
    treffen.

    Was noch? Wie sich die EM-Teams fortbewegen.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg, Constanze Kainz, Elise
    Landschek

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Bundeshaushalt 2025: …

  3. Die historische Niederlage der Torys

    5 juli 2024 · 13 min

    Afspelen
    Die sozialdemokratische Labourpartei hat die Parlamentswahlen in
    Großbritannien haushoch gewonnen, während die konservativen Torys um den
    bisherigen Premierminister Rishi Sunak abstürzten. Nach 14 Jahren an der
    Regierung muss die Partei nun in die Opposition. Dass Labour als Sieger
    aus der Wahl hervorgeht, hat vor allem damit zu tun, dass die Wähler
    gegen die Konservativen stimmen wollten, sagt Jochen Bittner. Er ist
    Korrespondent in London für die ZEIT und analysiert das Wahlergebnis im
    Podcast.
    Lees meer

    Die AfD findet trotz ihrer völkisch-nationalistischen Positionen auch
    bei Menschen mit Migrationshintergrund Zustimmung. Im Vergleich zu
    anderen Parteien umwirbt sie die rund neun Millionen migrantischen
    Wählerinnen und Wähler sogar besonders aktiv. Was zieht Menschen mit
    Migrationshintergrund zur AfD? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Anastasia Tikhomirova, Volontärin bei ZEIT ONLINE, die mit mehreren
    migrantischen AfD-Wählern gesprochen hat.

    Und sonst so? Kater Larry wartet in der Downing Street 10 auf den neuen
    britischen Premierminister – und auf seinen Hamster.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:
    Wahl in Großbritannien: Große Mehrheit, kleiner Vertrauensvorschuss

    Großbritannien-Wahl: Das Königreich der Krisen

    Wahlen in Großbritannien: Wie die Torys sich selbst zerlegt haben

    AfD-Wähler mit Migrationshintergrund: "Mich wird niemand abschieben"

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  4. Update: Habeck und die drei Atommeiler

    4 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der Bundestag befasst sich ab heute in einem Untersuchungsausschuss mit
    dem Atomausstieg und der Frage, welche Rolle Bundeswirtschaftsminister
    Robert Habeck (Grüne) und Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne)
    dabei gespielt haben. Die CDU wirft Habeck vor, die Laufzeitverlängerung
    der Atomkraftwerke über Ende 2022 hinaus angesichts der Energiekrise
    nicht ergebnisoffen geprüft zu haben. Ob an dem Vorwurf etwas dran ist,
    ordnet Anja Stehle im Podcast ein. Sie ist Wirtschaftsredakteurin bei
    ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Nachdem der türkische Fußballnationalspieler Merih Demiral am Wochenende
    beim Torjubel den Wolfsgruß gezeigt hat, nehmen die politischen
    Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei zu. Für welche Ideologie
    der Gruß der Grauen Wölfe steht und warum die rechtsextreme Gruppe in
    Deutschland nicht verboten ist, erklärt Ismail Küpeli, der an der Uni
    Bochum zu Nationalismus forscht.

    Am heutigen Wahltag in Großbritannien wird sich entscheiden, ob das Land
    tatsächlich vor einem Regierungswechsel steht. Die oppositionelle
    Labourpartei steht Umfragen zufolge vor den regierenden Torys. Fiona
    Weber-Steinhaus, Auslandsredakteurin bei ZEIT ONLINE, hat im Nordosten
    Englands nachgefragt, warum viele Britinnen und Briten von den
    Konservativen enttäuscht sind.

    Was noch? Pakettransport per Förderband.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Atomausstieg: News und Infos

    Atom-Laufzeitverlängerung: Unionsfraktionsspitze dringt auf
    Untersuchungsausschuss

    Debatte um Wolfsgruß: Recep Tayyip Erdoğan will zum Viertelfinale nach
    Berlin reisen

    Fußballeuropameisterschaft: Uefa startet Untersuchungsverfahren nach
    Wolfsgruß von Merih Demiral

    Fußballeuropameisterschaft: Türkei bestellt nach Kritik an Wolfsgruß
    deutschen Botschafter ein

    Steigende Preise in Großbritannien: Die fetten Jahre sind vorbei

    Großbritannien-Wahl: Das Königrei…

  5. Labour stellt den Sekt schon kalt

    4 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Großbritannien wird heute ein neues Unterhaus gewählt. Dabei könnte
    erstmals seit 2010 die Labourpartei gewinnen. Auch die von
    Brexit-Hardliner Nigel Farage angeführte Partei Reform UK macht den
    regierenden Torys bei der Wahl Konkurrenz. Die Unterhauswahlen hat
    Premierminister Rishi Sunak im Mai überraschend vorgezogen. Warum die
    Konservativen so viele Stimmen verloren haben und wie die Labourpartei
    zum Favoriten wurde, erklärt Bettina Schulz im Podcast. Sie berichtet
    für ZEIT ONLINE aus Großbritannien.
    Lees meer

    Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), ist heute als
    Zeuge im Afghanistan-Untersuchungsausschuss geladen. Der im Juli 2022
    eingesetzte Untersuchungsausschuss des Bundestags befasst sich mit dem
    chaotischen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan im August 2021 sowie
    mit der Evakuierung des deutschen Personals und der Ortskräfte. Welche
    Verantwortung der BND für das Debakel trägt, analysiert ZEIT-Autor
    Christian Schweppe. Er hat vor Kahls Zeugenaussage interne Akten des BND
    einsehen können und kritisiert die sicherheitspolitische Fahrlässigkeit
    der Behörde.

    Und sonst so? Warum spucken Fußballer eigentlich andauernd auf das
    Spielfeld?

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Wahlen in Großbritannien: Torys droht ein herber Absturz

    Wahl in Großbritannien: Mr. Brexit und der Todesstoß

    Nigel Farage: Der Zerstörer

    Großbritannien: Neuwahl am 4. Juli

    Wahl in Großbritannien: Wie Nigel Farage die Torys zerlegt

    Wahl in Großbritannien: Labour kommt – der Brexit bleibt

    Afghanistan: Leben unter dem Talibanregime

    Afghanistan-Abzug: Die verschollenen Handys von Merkel und ihren
    Ministern

    Bundeswehreinsatz in Afghanistan: "Wahnsinn. Eine Riesenscheiße"

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    Und falls Sie u…

  6. Update: Angriff von der Hinterbank

    3 juli 2024 · 11 min

    Afspelen
    Auch in der eigenen Partei schwindet nach der verpatzten TV-Debatte der
    Rückhalt für Joe Biden: Der erste Abgeordnete der Demokraten, Lloyd
    Doggett aus Texas, hat Biden nun dazu aufgefordert, seine Kandidatur
    zurückzuziehen. Könnten prominentere Demokraten folgen? Und: Wird der
    Präsident sich davon beirren lassen? Darüber spricht Rita Lauter mit
    Rieke Havertz vom ZEIT-ONLINE-Podcast Ok, America?.
    Lees meer

    Die Bundesregierung hat den ersten Gleichwertigkeitsbericht vorgestellt.
    Demnach unterscheiden sich die Lebensverhältnisse je nach Region stark,
    nehmen aber grundsätzlich ab. Die subjektive Wahrnehmung sei jedoch eine
    andere, sagt Anja Stehle aus dem Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE. Sie
    ordnet die Ergebnisse im Podcast ein.

    Der Haushaltsstreit in der Regierungskoalition bleibt ungelöst.
    Eigentlich sollte der Haushalt 2025 bis zum heutigen Mittwoch vom
    Kabinett verabschiedet werden. Stattdessen ringen Bundeskanzler Olaf
    Scholz, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesfinanzminister
    Christian Lindner noch immer um die Frage, wie das Milliardenloch
    gestopft werden kann – und die Abgeordneten werden ungeduldig, wie die
    Befragung des Kanzlers im Bundestag am Mittwoch zeigte.

    Was noch? 50 Tonnen Erdbeeren und 102.000 Scones für Wimbledeon

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    US-Präsidentschaftswahl: Bidens Debatten-Desaster

    Gleichwertigkeitsbericht: So unterschiedlich sind die Lebensverhältnisse
    in Deutschland

    Haushaltsstreit: Wird Deutschland unregierbar?

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  7. Die neue Friedensstrategie der Ukraine

    3 juli 2024 · 18 min

    Afspelen
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bedingungen für
    einen Frieden mit Russland verändert. Statt auf eine Rückkehr zu den
    offiziellen Grenzen von 1991 zu bestehen, stellte Selenskyj in einem
    Interview drei neue Bedingungen für einen Frieden auf und reduzierte die
    Anforderungen. Er folgt damit einer neuen Kommunikationslinie seiner
    Regierung in Bezug auf einen möglichen Frieden mit Russland. Wieso hat
    die Ukraine ihre rhetorische Strategie verändert? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Maxim Kireev, er berichtet für ZEIT ONLINE über
    Osteuropa.
    Lees meer

    Die internationale Schifffahrt bewegt einen Großteil des weltweiten
    Handels – fast 80 Prozent der Handelswaren werden so transportiert.
    Allerdings sind die Routen der Schiffe immer wieder in Gefahr. Moderne
    Piraten lauern Schiffen auf, kapern sie und verlangen Lösegeld.
    Besonders die See um den Jemen wird aktuell gemieden. Aber selbst
    Staaten gefährden internationale Seewege. Für Reedereien bedeuten diese
    Konflikte Kosten. Wie die Gefahren für die Schiffe genau aussehen, weiß
    Thomas Fischermann. Er ist Auslandskoordinator im Wirtschaftsressort der
    ZEIT.

    Und sonst so? Wie man die Tricks der Restaurants durchschaut und Geld
    spart.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Unterstützung der Ukraine: Russland ist nicht allmächtig, die Ukraine
    nicht verloren

    Charkiw: Der erste Rückschlag für Russland seit Langem

    Konflikte in Meeresregionen: In schwerer See

    Seefahrt: "Das ist asymmetrische Kriegsführung"

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  8. Stichwahl in Frankreich: Wer verbündet sich mit wem?

    2 juli 2024 · 16 min

    Afspelen
    Der rechtsextreme Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen hat die
    erste Runde der Neuwahlen in Frankreich mit rund 33 Prozent der Stimmen
    klar gewonnen. Damit liegen sie deutlich vor der Neuen Volksfront, einem
    Zusammenschluss des linksgrünen Lagers (28 Prozent). Das liberale
    Bündnis von Präsident Emmanuel Macron landete mit 20 Prozent der Stimmen
    nur auf dem dritten Platz. Nun soll die Stichwahl am kommenden Sonntag
    entscheiden, wer Frankreich in Zukunft regieren wird. Laut ersten
    Projektionen könnte der RN tatsächlich in die Nähe einer absoluten
    Parlamentsmehrheit kommen. Doch auch auf der anderen Seite wird über
    mögliche Allianzen nachgedacht, um eine rechtsextreme Regierung zu
    verhindern. Kann das überhaupt noch gelingen? Annika Joeres berichtet
    für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast analysiert sie, welche
    Bündnisse denkbar wären.
    Lees meer

    Katastrophale Winde, lebensbedrohliche Sturmfluten und zerstörerische
    Wellen – all das könnte schon bald auf einige Inseln in der Karibik
    zukommen, darunter St. Vincent, die Grenadinen sowie Grenada. Der erste
    Hurrikan der Saison über dem Atlantik heißt Beryl und entwickelt sich
    offenbar zu einem "extrem gefährlichen Hurrikan" mit
    Windgeschwindigkeiten von derzeit 215 Kilometern pro Stunde, teilte die
    US-Wetterbehörde NOAA mit. Und mehr noch: Die Behörde warnt davor, dass
    dieses Jahr eines der bisher heftigsten Hurrikanjahre werden könnte.
    Elena Erdmann ist Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE. Im
    Podcast ordnet sie ein, warum es ausgerechnet in diesem Jahr zu mehr
    Hurrikanen kommen soll.

    Und sonst so? Flaschenetiketten, die das Getränk kühl halten

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Parlamentswahl in Frankreich: Wo die Rechtsradikalen punkten

    Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich

    Neuwahlen in Frankreich: Die französische Seele …

  9. Update: Ein Urteil, das den US-Präsidenten fast allmächtig macht

    2 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Donald Trump wollte "absolute präsidentielle Immunität" – und ist damit
    nun zumindest teilweise durchgekommen: Für seine Amtshandlungen als
    US-Präsident bleibt der frühere US-Präsident vor Strafverfolgung
    geschützt, für private Handlungen könnte er zur Rechenschaft gezogen
    werden. Das entschied am Montag der US-Supreme Court in Washington. Was
    das Urteil bedeutet, auch mit Blick auf den Wahlbetrugsprozess gegen
    Donald Trump, analysiert Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin
    von ZEIT ONLINE.
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    Zum ersten Mal seit sechs Jahren haben sich Polen und Deutschland wieder
    zu gemeinsamen Regierungskonsultationen getroffen. Was hat sich in den
    vergangenen sechs Jahren verändert? Heinrich Wefing leitet das
    Politikressort der ZEIT und ist gemeinsam mit Olaf Scholz nach Polen
    gereist. Im Podcast ordnet er die Vorhaben aus dem neuen Aktionsplan
    ein.

    Außerdem im Update: Mehr als sieben Monate nach der Parlamentswahl in
    den Niederlanden hat die neue rechtsgerichtete Regierung ihre Arbeit
    aufgenommen. König Willem-Alexander vereidigte den ehemaligen
    Geheimdienstchef Dick Schoof als Ministerpräsidenten.

    Was noch? Ein US-Start-up ist kurz davor, den Kirschkern abzuschaffen.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Henrike Hartmann, Constanze Kainz

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    Weitere Links zur Folge:

    Supreme Court: Ein Geschenk für Donald Trump

    Immunitätsurteil: Trump-Anwälte fordern Aufhebung des Urteils in
    Schweigegeldprozess

    Sturm aufs Kapitol: Trump erzielt mit Immunitätsklage Teil-Erfolg vor
    Supreme Court

    Oberstes US-Gericht: Joe Biden kritisiert Richterspruch zu Donald Trumps
    Immunität

    Regierungskonsultationen: Polen und Deutschland wollen Zusammenarbeit
    stärken

    Scholz-Besuch in Polen: Deutschland und Polen vereinbaren engere
    Zusammenarbeit

    Warschau: "Die Sicherheit Polens ist auch Deutschlands Sicherheit"

    Bundestag: Grünenabgeordnete Melis Sekmen wechselt zu Unionsfraktion

    Bundestag: Grüne fordern von Ab…

  10. Update: Auf wen Joe Biden jetzt noch hört

    1 juli 2024 · 11 min

    Afspelen
    US-Präsident Joe Biden hat sich am gestrigen Sonntag mit seiner Familie
    in Camp David getroffen, um über seine Kandidatur für die US-Wahl im
    November zu beraten. Nach dem TV-Duell zwischen ihm und Donald Trump
    wurdel Zweifel lauter, ob Biden trotz seines Alters für eine zweite
    Amtszeit geeignet ist. Welche Rolle der First Lady Jill Biden bei den
    Beratungen zukommt, erklärt ZEIT ONLINE-Korrespondentin Rieke Havertz im
    Podcast.
    Lees meer

    Der Rassemblement National (RN) hat die erste Runde der vorgezogenen
    Parlamentswahlen in Frankreich gewonnen und liegt vor dem linken
    Wahlbündnis Neue Volksfront und dem liberalen Mittelager von Präsident
    Emmanuel Macron. Was es bedeutet, wenn die Partei von Marine Le Pen
    regiert, zeigt sich in der Mittelmeerstadt Fréjus, wo seit zehn Jahren
    ein RN-Bürgermeister im Amt ist. ZEIT ONLINE-Autorin Annika Joeres hat
    Fréjus besucht.

    In Jerusalem haben am Sonntagabend Tausende ultraorthodoxe Juden dagegen
    protestiert, dass sie künftig zum Wehrdienst in der israelischen Armee
    verpflichtet werden. Dabei kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der
    Polizei. Vergangene Woche hat der Oberste Gerichtshof geurteilt, dass es
    keine Rechtsgrundlage gibt, Ultraorthodoxe vom Militärdienst
    auszunehmen. Ob ein Kompromiss noch möglich ist, erklärt Jan Roß. Er ist
    Nahostkorrespondent der ZEIT.

    Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke ist erneut schuldig gesprochen
    worden, weil er bei einer Veranstaltung eine verbotene Nazi-Parole
    angestimmt hat. Das Landgericht Halle hat ihn zu einer Geldstrafe von
    130 Tagessätzen zu je 130 Euro verurteilt. Wegen desselben Spruchs war
    Höcke im Mai schon einmal zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

    Was noch? Care-Arbeit war bei Neandertalern wohl Gemeinschaftsarbeit.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Pia Rauschenberger und Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Jill Biden: Sagt sie's ihm?

    US-Präsidentschaftswahl: …

  11. Frankreich wählt rechts

    1 juli 2024 · 16 min

    Afspelen
    In Frankreich hat am Sonntag die erste Runde der vorgezogenen
    Parlamentswahlen stattgefunden. Marine Le Pens rechtsextremer
    Rassemblement National liegt nach aktuellen Hochrechnungen mit rund 33
    Prozent der Stimmen vorn, gefolgt von der linken Neuen Volksfront mit 28
    Prozent. Sollte der Rassemblement National die Stichwahl am 7. Juli
    gewinnen, müsste Macron den französischen Premierminister und die
    Minister durch Kandidaten der rechtsextremen Partei ersetzen. Matthias
    Krupa ist Frankreich-Korrespondent der ZEIT. Im Podcast ordnet er die
    Folgen einer rechtsextremen Regierung in Frankreich ein.
    Lees meer

    Make Europe Great Again – unter diesem Slogan übernimmt Ungarn in
    Anlehnung an Donald Trump ab Juli für sechs Monate die
    Ratspräsidentschaft der Europäischen Union. Die Regierung unter
    Ministerpräsident Viktor Orbán ist für ihre EU-kritische Haltung
    bekannt, mehrfach hat Ungarn in den vergangenen Monaten Entscheidungen
    bei Abstimmungen blockiert, die EU erpresst und die Umsetzung
    politischer Maßnahmen verzögert. Welches Programm Viktor Orbán für die
    ungarische Ratspräsidentschaft vorgelegt hat und wie man sich in Brüssel
    darauf vorbereitet hat, berichtet Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent
    der ZEIT in Brüssel.

    Und sonst so? Spanierin soll Wein im Millionenwert verschüttet haben –
    aus Rache.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    Frankreich: Neuwahlen nach der Europawahl

    Parlamentswahl: Was Sie zu den Neuwahlen in Frankreich wissen sollten

    Rassemblement National: Wo Rechtsextreme die wichtigen Positionen
    besetzen

    Ratspräsidentschaft: EU-Vorsitz: Ungarn will Europa wieder "great"
    machen

    Viktor Orbán: Einer gegen alles

    Viktor Orbán: Mehr als nur ein Spieler

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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    Und falls Sie u…

  12. Macrons Machtpoker

    30 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    In Frankreich beginnt der erste Wahlgang der vorgezogenen Neuwahlen.
    Ganz Europa schaut an diesem Tag nach Frankreich, denn diese Wahlen
    haben das Potenzial für ein politisches Erdbeben: Erstmals seit dem
    Zweiten Weltkrieg sieht es so aus, als könnten Rechtspopulisten an die
    Regierung kommen. Der Rassemblement National von Marine Le Pen liegt mit
    ihren Verbündeten in den Umfragen derzeit mit rund 36 Prozent vorn. Weit
    abgeschlagen mit rund 21 Prozent: das liberale Parteienbündnis um die
    Partei Renaissance von Präsident Emmanuel Macron. Nach einer
    historischen Niederlage bei der Europawahl am 9. Juni hatte Macron noch
    am selben Abend das Parlament aufgelöst und Neuwahlen angekündigt. Wird
    Macrons Machtpoker aufgehen? Oder ist Frankreich gerade dabei, in eine
    noch viel tiefere Krise zu stürzen? Matthias Krupa berichtet für die
    ZEIT aus Frankreich. Im Podcast erklärt er, warum Macron so unbeliebt
    ist und was es bedeuten würde, wenn das Rechtsbündnis eine Mehrheit im
    Parlament bekommt.
    Lees meer

    Teurere Ticketpreise – und womöglich könnten sogar ganze
    Fernverkehrsverbindungen gestrichen werden: Die Deutsche Bahn hat
    offenbar massive Geldprobleme. Das zumindest geht aus einem Bericht des
    Spiegels hervor, der sich dabei auf ein vertrauliches Schreiben der
    Deutschen Bahn an die Bundesnetzagentur beruft. In zahlreichen Städten
    sollen demnach im kommenden Jahr keine Fernverkehrszüge mehr halten. Vor
    allem Orte in Sachsen, Thüringen sowie Mecklenburg-Vorpommern seien
    betroffen. Grund für die Streichungen sind laut Informationen des
    Spiegels gestiegene Trassenpreise, also eine Art Schienennutzungsmaut.
    Die betroffenen Strecken würden so wenig genutzt, dass es sich für die
    Bahn nicht mehr lohne, sie zu befahren. Die Deutsche Bahn hat den
    Bericht zurückgewiesen – räumt aber ein, dass sich das Unternehmen in
    einer "derzeit herausfordernden wirtschaftlichen Lage" befinde. Paul
    Meerkamp berichtet für ZEIT ONLINE über Mobilität. Im Podcast sagt er,
    was an den Gerüchten dran ist – und ob der…

  13. Spezial: Ein geraubtes Leben in Argentinien (Wiederholung vom 16.03.24)

    29 juni 2024 · 42 min

    Afspelen
    Mitte der Siebzigerjahre versinkt Argentinien im Chaos: Generalstreiks,
    Hyperinflation, rechte und linke Gruppen, die sich bekämpfen. Am 24.
    März 1976 putscht sich das Militär an die Macht. Der Putsch weckt bei
    vielen Argentinierinnen und Argentiniern zunächst Hoffnung. Jetzt geht
    es aufwärts, glauben viele. Doch die Junta beginnt eine Jagd auf
    politische Aktivistinnen, Journalisten und Gewerkschafter.
    Lees meer

    Miguel Santucho Navajas ist damals noch nicht einmal ein Jahr alt. Viel
    zu jung, um zu verstehen, was im Land vor sich geht – und dass das
    Regime seine Eltern im Visier hat. Im Sommer 1976 dringen Soldaten in
    die Wohnung ein und verhaften Miguels Mutter Cristina. Den neun Monate
    alten Miguel lassen sie zurück.

    Daniel wächst im Süden von Buenos Aires auf, unter ganz anderen
    Umständen als Miguel. Seine Eltern sind Anhänger der Diktatur. Daniels
    Vater ist Polizist in einer Spezialeinheit. Daniel vermutet, dass auch
    sein Vater Menschen entführt, vielleicht sogar ermordet hat.

    1983 endete die Militärherrschaft. 40 Jahre später begegnen sich Miguel
    und Daniel zum ersten Mal. Ihre Vergangenheit ist grundverschieden –
    aber es gibt etwas, das die beiden Männer verbindet. In diesem
    "Was-Jetzt?"-Spezial erzählen wir die Geschichte von Miguel und Daniel,
    deren Leben ohne das Regime wohl ganz anders verlaufen wäre.

    Moderation: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Constanze Kainz

    Recherche: Pia Rauschenberger, Stella Schalomon

    Sounddesign: Joscha Grunewald

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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  14. Die AfD wählt ihre neue Parteispitze

    29 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am Wochenende findet in der Essener Grugahalle der Bundesparteitag der
    AfD statt – trotz aller Versuche der Stadt Essen, dies zu verhindern.
    Nun bereitet sich die Polizei in Essen auf einen Großeinsatz vor. Im
    Laufe des Wochenendes rechne man mit rund 80.000 Gegendemonstranten,
    sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) dem RedaktionsNetzwerk
    Deutschland. Aus der AfD reisen rund 600 Delegierte an. Tilman Steffen
    aus dem Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft berichtet für ZEIT
    ONLINE aus Essen über den AfD-Parteitag. Im Podcast ordnet er ein,
    welche inhaltlichen und personellen Entscheidungen vom Parteitag zu
    erwarten sind.
    Lees meer

    Um ihre Produkte als "klimaneutral" bewerben zu können, müssen die
    Hersteller in Zukunft noch einen Schritt weitergehen: Sie müssen in der
    Werbung selbst erklären, was ihr Produkt klimaneutral macht. Das hat
    diese Woche der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Zuvor
    hatten sich der Fruchtgummi- und Lakritzhersteller Katjes und die
    Wettbewerbszentrale darüber einen Rechtsstreit geliefert. Was für
    Schlüsse zog der Bundesgerichtshof aus diesem konkreten Fall? Hannah
    Knuth ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast analysiert
    sie, welche Bedeutung das Urteil aus Karlsruhe hat – und welche Folgen
    es für die Branche haben könnte.

    Und sonst so? Keine Lebensmittelwarnung mehr verpassen

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    TV-Duell: Der Biden-Schock

    US-Wahl: Biden strauchelt, Trump lügt

    OK, America? / US-Präsidentschaftswahl: Bidens Debatten-Desaster

    US-Wahlkampf: Joe Biden ist 81 Jahre alt. Und ja: Das merkt man ihm an

    Thema: Gesundheitswesen

    Gesundheitsversorgung: Experten halten Gesundheitswesen für "brutal
    umständlich organisiert"

    Umwelt: Erstmals CO₂-neutrales Kerosin für kommerzielle Nutzung
    produziert

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der Z…

  15. Update: Joe Biden – die Demokraten zweifeln nach dem TV-Duell an ihrem Kandidaten

    28 juni 2024 · 10 min

    Afspelen
    Das erste TV-Duell im Präsidentschaftswahlkampf zwischen US-Präsident
    Joe Biden und Herausforderer Donald Trump verlief wohl nicht so, wie es
    sich die Demokraten erhofft hatten. Joe Biden wirkte alt, seine Stimme
    heiser und seine Konter kraftlos, teilweise stammelte er nur noch Sätze
    vor sich hin. Noch ist Biden nicht offiziell als Kandidat der Demokraten
    nominiert, das galt eigentlich nur als Formsache – bis heute. Bräuchten
    die Demokraten einen neuen Kandidaten, um gegen Trump zu gewinnen? Rieke
    Havertz berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über die US-Politik. Im
    Podcast analysiert sie, welche Alternativen den Demokraten bleiben.
    Lees meer

    Monatelang gibt es keine Termine, die Wartezimmer sind überfüllt – und
    die Hausärztinnen und Hausärzte überlastet. Bundesgesundheitsminister
    Karl Lauterbach hat in den vergangenen Monaten ein Gesetz auf den Weg
    gebracht, das die Situation im Gesundheitswesen verbessern soll: Das
    Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG). Diesen Freitag hat der
    Bundestag in einer ersten Lesung über den Gesetzentwurf beraten. Was
    könnte sich durch das Gesetz im Gesundheitswesen ändern? Hanna Grabbe
    ist Redakteurin im Wissenressort der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, ob
    das Gesetz auch die Versorgung der Patienten verbessert.

    Außerdem im Update: Das Unternehmen Atmosfair hat nach eigenen Angaben
    erstmals CO₂-neutrales Kerosin für die kommerzielle Nutzung hergestellt.

    Was noch? In welchen Städten lebt es sich am besten?

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    TV-Duell: Der Biden-Schock

    US-Wahl: Biden strauchelt, Trump lügt

    OK, America? / US-Präsidentschaftswahl: Bidens Debatten-Desaster

    US-Wahlkampf: Joe Biden ist 81 Jahre alt. Und ja: Das merkt man ihm an

    Thema: Gesundheitswesen

    Gesundheitsversorgung: Experten halten Gesundheitswesen für "brutal
    umständlich organisiert"

    Umwelt: Erstmals CO₂-neu…

  16. Iran: Eine Wahl, die nichts verändern soll

    28 juni 2024 · 13 min

    Afspelen
    In der Islamischen Republik Iran wird an diesem Freitag ein neuer
    Präsident gewählt. Gesucht wird ein Nachfolger für Ebrahim Raissi, der
    am 19. Mai bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war. Von den
    83,5 Millionen Einwohnern des Iran sind 61 Millionen wahlberechtigt –
    wirkliche oppositionelle Alternativen haben sie dabei nicht. Der
    Wächterrat des Iran hatte für die Wahl nur sechs Kandidaten zugelassen.
    Aktuell sind davon noch vier Kandidaten im Rennen. Laut aktuellen
    Umfragen wollen mehr als 30 Millionen der Wahlberechtigten nicht zur
    Wahl gehen. Gilda Sahebi, deutsch-iranische Journalistin und Autorin,
    ordnet im Podcast ein, für was die Kandidaten stehen.
    Lees meer

    Deutschland hat weniger Einwohnerinnen und Einwohner als bisher
    geschätzt, und zwar 82,7 Millionen. Das geht aus den neuen Daten des
    Zensus hervor, basierend auf einer Erhebung vom 15. Mai 2022. Und die
    Daten des Zensus geben nicht nur Aufschluss über die Größe der
    Bevölkerung – sondern auch über die Lebensverhältnisse der Menschen in
    den 10.786 Gemeinden Deutschlands, sowie den dortigen Gebäude- und
    Wohnungsbestand. Laut Zensus gibt es in Deutschland insgesamt mehr als
    43 Millionen Wohnungen und Wohnhäuser. Wem gehören die? Tina Groll ist
    Redakteurin im ZEIT ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im
    Podcast analysiert sie, wie sich die Eigentümerquote je nach Wohnort
    unterscheidet.

    Und sonst so? ZEIT ONLINE sucht neue Volontärinnen und Volontäre.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Iran: Präsidentenwahl am 28. Juni

    Iran: Sechs Kandidaten zu iranischer Präsidentschaftswahl zugelassen

    Präsidentschaftswahl im Iran: Zwei Hardliner ziehen Kandidatur vor der
    Wahl im Iran zurück

    Wahl im Iran: Zwischen Hoffnung, Misstrauen und Machtkampf

    Zensus 2022: In Deutschland leben 1,4 Millionen Menschen weniger als
    gedacht

    Zen…

  17. Update: Was war da los in Bolivien?

    27 juni 2024 · 10 min

    Afspelen
    In Bolivien ist ein Putschversuch abgewendet worden. Die militärischen
    Einheiten, die gestern den zentralen Platz in der Stadt La Paz stürmten,
    haben sich wieder zurückgezogen. Dort befinden sich sowohl der
    Präsidentenpalast als auch das Kongressgebäude des Landes. Aufnahmen im
    bolivianischen Fernsehen zeigten uniformierte und bewaffnete Soldaten,
    die den Platz einnahmen und ein Militärfahrzeug, das versuchte, die
    Türen des Präsidentschaftspalastes zu durchbrechen. Der Anführer der
    Putschisten, Ex-Armeechef Juan José Zúñiga Macías, und Präsident Luis
    Arce sollen sich im Präsidentenpalast gegenübergestanden haben, als der
    Präsident den Rückzug der Truppen befohlen haben soll. Macías ist
    inzwischen festgenommen. In einem Fernsehstatement deutete er an, dass
    der Putsch mit dem Präsidenten abgestimmt gewesen sei. Wie viel
    Inszenierung steckt in dem Putsch? Und welche Rolle spielt der Präsident
    selbst? Das ordnet Thomas Fischermann ein, Auslandskoordinator der ZEIT
    und Lateinamerikaexperte.
    Lees meer

    Neues Spitzenpersonal und neues Sicherheitsabkommen: Nach den
    Europawahlen werden auf dem EU-Gipfel in Brüssel die Posten der neuen
    EU-Kommission verteilt. Es gilt bereits als sicher, dass Ursula von der
    Leyen eine zweite Amtszeit als Kommissionspräsidentin antreten kann.
    Außerdem soll die liberale estnische Regierungschefin Kaja Kallas
    EU-Außenbeauftragte werden, während der portugiesische Ex-Regierungschef
    António Costa Ratspräsident werden dürfte. Sämtliche
    Personalentscheidungen der Regierungschefs müssen allerdings noch vom
    EU-Parlament bestätigt werden. Woran die Wahl von der Leyens noch
    scheitern könnte, erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent in
    Brüssel. Er spricht auch darüber, was die neuen Sicherheitszusagen für
    die Ukraine praktisch bedeuten. Denn der ukrainische Präsident Wolodymyr
    Selenskyj war auch nach Brüssel gereist und unterzeichnete ein
    Sicherheitsabkommen mit der EU.

    Außerdem im Update: Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir will die
    Mehrwertsteuer au…

  18. Das Alter von Joe Biden schwingt immer mit

    27 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    Am Donnerstag findet in den USA das erste TV-Duell zwischen Joe Biden
    und Donald Trump statt. Während des Duells dürfte Trump erneut
    versuchen, Biden aufgrund seines Alters als senil bloßzustellen. Der
    US-Präsident ist 81 und wäre am Ende einer zweiten Amtszeit 86 Jahre
    alt. Je nach Umfrage glauben daher 70 bis 80 Prozent der Amerikaner,
    dass er dem Amt nicht mehr gewachsen ist. Überschattet die Altersdebatte
    wirklich alles in diesem Wahlkampf? Antworten auf diese Fragen gibt
    Heinrich Wefing aus dem Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Es sind die größten Jugendproteste in der Geschichte Kenias: Tausende
    Menschen demonstrieren seit Tagen auf den Straßen von Nairobi. Der
    Grund: Die kenianische Regierung plant, die Steuern auf Brot, Speiseöl,
    Damenbinden und andere Produkte des täglichen Bedarfs zu erhöhen.
    Zunächst verliefen die Proteste friedlich. Inzwischen geht die Polizei
    aber mit Gewalt gegen sie vor, mindestens 23 Menschen sollen bereits ums
    Leben gekommen sein. Was es mit der Steuererhöhung auf sich hat und
    warum vor allem junge Menschen dagegen auf die Straße gehen, weiß Birte
    Mensing. Sie lebt und arbeitet als Journalistin in Nairobi.

    Und sonst so? Ein Gehirnimplantat gegen epileptische Anfälle

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Clara Löffler und Sophia Boddenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    Thema: US-Wahl

    Nairobi: Demonstranten stürmen Parlament in Kenia.

    Demonstrationen in Nairobi: Kenias Regierung will nach Sturm auf
    Parlament Militär einsetzen.

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  19. Update: Wie der Kanzler Zuversicht verbreiten will

    26 juni 2024 · 9 min

    Afspelen
    Im Vorfeld der Nato- und EU-Gipfel hat Bundeskanzler Olaf Scholz am
    Mittwoch im Bundestag eine Regierungserklärung gehalten. Dabei begrüßte
    er die neuen Personalentscheidungen für die EU und Nato. Mit Bezug auf
    die Wahlergebnisse bei der Europawahl sagte Scholz, dass ständige Krisen
    das Vertrauen der Menschen erschüttert hätten. Für die
    Haushaltsverhandlungen kündigte er an, den Haushaltsentwurf noch im Juli
    vorzulegen. Hat Scholz es geschafft, Zuversicht zu verbreiten? Und hat
    Scholz seine Koalition bei der Haushaltsfrage geeint? Ferdinand Otto,
    Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat die Rede verfolgt und gibt
    Antworten.
    Lees meer

    Der Whistleblower und WikiLeaks-Gründer Julian Assange ist im
    australischen Canberra gelandet. Dort wurde er neben Anhängern und
    Unterstützern auch von seiner Ehefrau Stella Assange, seinem Vater sowie
    dem australischen Premierminister Anthony Albanese empfangen. Damit
    enden für Assange 14 Jahre Rechtsstreit, Haft und politisches Asyl. In
    Rahmen eines Deals zwischen Assange und dem amerikanischen
    Justizministerium konnte er nun nach Australien zurückkehren.

    Außerdem im Update:

    Menschen, die terroristische Straftaten verherrlichen oder
    Hasskommentare verbreiten, sollen künftig aus Deutschland ausgewiesen
    werden können. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Wer
    etwa terroristische Videos, Posts oder Texte im Internet verbreitet oder
    diese zum Beispiel mit einem Like unterstützt, soll dann abgeschoben
    werden können.

    Was noch? Schmetterlinge überqueren laut Wissenschaftlern Ozean

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unterwasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Regierungserklärung von Olaf Scholz: Der Kanzler und die Zuversicht

    Bundeshaushalt: So weit, so verfahren

    Die australische Regierung und Julian Assange: Die Rückkehr des
    verlorenen Bürgers

    Daniel Domscheit-Berg übe…

  20. Baerbock findet deutliche Worte in Israel

    26 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    Bereits zum zehnten Mal seit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am
    7. Oktober ist Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in den
    Nahen Osten gereist. Ziel der Reise waren Friedensgespräche mit
    Vertretern verschiedener Konfliktparteien. In Ramallah im Westjordanland
    traf Baerbock den palästinensischen Ministerpräsidenten Mohammed
    Mustafa, in Jerusalem ihren israelischen Amtskollegen, Außenminister
    Israel Katz, und anschließend reiste sie zu weiteren Gesprächen in den
    Libanon. Baerbock sagte in Israel, Sicherheit für die Israelis könne es
    nur geben, wenn es auch Sicherheit für die Palästinenser gebe.
    Sicherheit für die Palästinenser bedeutet für Deutschland und auch für
    die USA noch immer: eine Zweistaatenlösung. Dafür setzen sie auf die
    Palästinensische Autonomiebehörde (PA), die sich im Frühjahr neu
    aufgestellt hat. Doch seit die israelische Regierung ihre Zahlungen
    eingestellt hat, geht der PA das Geld aus. Alice Bota, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT, hat Annalena Baerbock auf ihrer Reise begleitet
    und berichtet darüber im Podcast.
    Lees meer

    Die Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) gehört zu den häufigsten
    angeborenen Behinderungen in Deutschland, wird aber selten
    diagnostiziert. FASD fasst eine Reihe von Störungen zusammen, die bei
    Kindern auftreten, deren Mütter während der Schwangerschaft Alkohol
    getrunken haben. Schätzungsweise leben in Deutschland 800.000 bis eine
    Million Menschen mit FASD. Von den jährlich 10.000 Babys, die mit
    Alkoholschädigung geboren werden, bleiben in der Regel bis zu 80 Prozent
    undiagnostiziert. Zu den Symptomen gehören unter anderem
    Wachstumsauffälligkeiten, emotional-soziale oder auch kognitive
    Schwierigkeiten. Durch eine frühzeitige Diagnose können Patientinnen und
    Patienten gefördert werden. Warum es immer noch so wenig Informationen
    über die Fetale Alkoholspektrumstörung gibt und wie sich die öffentliche
    Wahrnehmung der Krankheit verändert, berichtet Amonte Schröder-Jürss,
    Autorin für ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Mit der …

  21. Update: Julian Assange ist schuldig, aber frei

    25 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Julian Assange und die US-Justiz haben überraschend eine Einigung
    erzielt. Der Wikileaks-Gründer muss sich der Spionage schuldig bekennen,
    wird aber von einer weiteren Gefängnisstrafe verschont. Die USA hatten
    jahrelang Assanges Auslieferung aus Großbritannien gefordert, weil er
    geheime US-Militärdokumente über die Einsätze im Irak und in Afghanistan
    veröffentlicht hatte. Nun darf er stattdessen in sein Heimatland
    Australien zurückkehren. Ist das nach langem Kampf ein Sieg für die
    Pressefreiheit? Darüber spricht Rita Lauter mit Holger Stark, dem
    stellvertretenden Chefredakteur der ZEIT. Außerdem diskutieren sie,
    warum sich die westlichen Länder in diesem Fall so lange bedeckt
    gehalten haben.
    Lees meer

    Die israelische Wehrpflicht gilt auch für ultraorthodoxe Juden. Das hat
    der Oberste Gerichtshof am Dienstag entschieden. Damit stimmte er zwei
    Petitionen zu, die die sofortige Einberufung wehrpflichtiger
    ultraorthodoxer Männer gefordert hatten. Wie viele der 63.000
    Betroffenen nun eingezogen werden sollen, führte das Gericht nicht aus.
    Israel-Korrespondentin Steffi Hentschke ordnet ein.

    Laut übereinstimmenden Medienberichten wird EU-Kommissionspräsidentin
    Ursula von der Leyen eine zweite Amtszeit bekommen. Darauf sollen sich
    Unterhändler der großen europäischen Parteienfamilien geeinigt haben.
    Die Einigung sieht auch vor, dass die estnische Regierungschefin Kaja
    Kallas EU-Außenbeauftragte und der frühere portugiesische
    Ministerpräsident António Costa EU-Ratspräsident werden sollen.

    Was noch? Pünktlich zur Ferienzeit: Wie gut ist Ihre Rechtschreibung?

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Julian Assange: Ein beunruhigender Deal

    Gerichtsentscheid: Ultraorthodoxe Juden müssen in Israel künftig
    Wehrdienst leisten

    Europäische Union: EU-Spitzenpolitiker einigen sich auf zweite Amtszeit
    für von der Leyen

    Sie…

  22. Aufarbeitung der Coronazeit soll Vertrauen zurückbringen

    25 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich im ARD-Sommerinterview dafür
    ausgesprochen, die Coronapandemie durch Bürgerräte aufzuarbeiten. In der
    FDP wird hingegen seit Längerem gefordert, eine Enquetekommission aus
    Abgeordneten und Sachverständigen zur Aufarbeitung der Pandemie
    einzusetzen. Warum das politische Interesse, die Pandemie aufzuarbeiten,
    gerade jetzt wieder zunimmt, analysiert Andreas Sentker,
    Wissensredakteur der ZEIT.
    Lees meer

    Am Wochenende haben bewaffnete Angreifer in der russischen Teilrepublik
    Dagestan im Kaukasus mehr als 20 Polizisten, Priester und Zivilisten
    getötet. Unbekannte hatten in den Städten Derbent und Machatschkala zwei
    orthodoxe Kirchen, eine Synagoge und Kontrollpunkte der Polizei
    angegriffen. Es gibt Vermutungen, dass es sich um islamistische
    Terrorakte handelt. Denn islamistische Angriffe hat es in Russland in
    den vergangenen Monaten häufiger gegeben. Woran das liegt, erklärt
    Michael Thumann im Podcast. Er ist Russland-Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Roboter Navel unterhält Krankenhauspatientinnen.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Pandemie: Scholz für Bürgerrat zur Corona-Aufarbeitung

    Coronapandemie: Was hat der Staat da angerichtet?

    Parteien: BSW will Untersuchungsausschuss zur Corona-Pandemie

    Russland: Zahlreiche Tote nach Angriffen in russischer Teilrepublik
    Dagestan

    Anschlag auf die Crocus City Hall: Weitere Verdächtige nach Moskauer
    Anschlag in Dagestan festgenommen

    Antisemitische Angriffe in Russland: Mit Antisemitismus gegen Putin

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    Un…

  23. Update: Netanjahu will Truppen von Gaza Richtung Libanon verlagern

    24 juni 2024 · 10 min

    Afspelen
    In einem Interview mit dem israelischen Sender Channel 14 sagte
    Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntag, dass die intensivste
    Phase der Kämpfe gegen die Hamas im Gazastreifen bald vorbei sei. Ein
    Ende des Krieges sei damit aber nicht in Sicht, so Netanjahu,
    stattdessen sollen weitere israelische Truppen an die Grenze zum Libanon
    geschickt werden. Über die die aktuelle Lage an der Grenze zwischen
    Israel und dem Libanon berichtet Steffi Hentschke, Autorin für ZEIT
    ONLINE aus Tel Aviv.
    Lees meer

    Bei der muslimischen Pilgerfahrt Hadsch in Saudi-Arabien sind in diesem
    Jahr über 1.300 Menschen an den Folgen extremer Hitze gestorben. Das
    teilte der saudische Gesundheitsminister Fahad bin Abdurrahman
    al-Dschaladschel im staatlichen Fernsehen mit. Ein Großteil der Toten
    hatte keine offizielle Genehmigung für die Wallfahrt nach Mekka und
    somit auch keine Unterkunft, um sich vor der Hitze zu schützen.

    Ob in Griechenland, der Türkei, Kanada oder Russland - in vielen
    Regionen der Erde brannten in den vergangenen Jahren die Wälder. Laut
    Messdaten hat die abgebrannte Fläche insgesamt aber abgenommen. Im
    Podcast ordnet Claudia Vallentin aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE
    die Ergebnisse einer neuen Studie ein, die diese Dissonanz ein Stückweit
    auflöst.

    Was noch? Der Rasenmäher als Tarnung.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Simone Gaul
    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    Nahost: Provozieren bis zum Krieg

    Nahostkonflikt: Aktuelle Karten und Grafiken zum Krieg in Israel

    Israelisches Kriegskabinett: Netanjahu und die "namentlich nicht
    genannten Offiziellen"

    Hadsch: Mehr als 1.300 Tote durch Hitze in Mekka

    Hitze: Alles, was Sie über Hitze wissen sollten

    Waldbrände: Waldbrände, die sich der Mensch selbst gelegt hat

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  24. Die Frankreichwahl könnte ein Wendepunkt für die EU werden

    24 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    Frankreich steht vor Neuwahlen – und erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg
    sieht es so aus, als könnten Rechtspopulisten an die Regierung kommen.
    Knapp eine Woche vor der ersten Runde der französischen Parlamentswahlen
    am 30. Juni liegt die rechtspopulistische Partei Rassemblement National
    (RN) von Marine Le Pen laut einer Umfrage deutlich in Führung. Schon bei
    der Europawahl holte die Partei über 30 Prozent der Stimmen, mehr als
    doppelt so viel wie die Partei des französischen Präsidenten Emmanuel
    Macron. Eine große Niederlage, er rief daraufhin Neuwahlen aus. Die 577
    Sitze der Nationalversammlung werden in zwei Runden gewählt, am 30. Juni
    und 7. Juli. Rund 49 Millionen Menschen in Frankreich können ihre Stimme
    abgeben. Matthias Krupa berichtet für die ZEIT aus Frankreich. Im
    Podcast erklärt er, was ein Sieg der Rechten für Frankreich bedeuten
    würde – und warum diese Wahl für die EU gravierendere Auswirkungen haben
    könnte als die EU-Wahl selbst.
    Lees meer

    Wirtschaftsminister Robert Habeck war in China und hat dort dann auch
    gleich noch im aufkommenden Handelsstreit vermittelt. Nach intensiven
    Gesprächen mit Habeck und anschließend mit dem zuständigen EU-Kommissar
    hat der chinesische Handelsminister angekündigt, dass China nun doch mit
    der EU-Kommission verhandeln wolle. Nach neun Monaten ohne Gespräche sei
    dies ein "erster guter Schritt auf einem langen Weg", sagte Habeck im
    Gespräch mit den Tagesthemen. Wenige Tage zuvor hatte China Strafzölle
    auf Verbrennerfahrzeuge aus Europa angekündigt – eine Reaktion auf die
    von der EU-Kommission geplanten Zölle auf chinesische Elektroautos.
    China dürfe diese Maßnahme nicht als Strafzölle verstehen, so lautete
    Habecks Botschaft an Peking. Vielmehr gehe es darum,
    Wettbewerbsverzerrungen entgegenzuwirken. Roman Pletter leitet das
    Wirtschaftsressort der ZEIT und hat Habeck auf seiner Reise begleitet.
    Im Podcast erklärt er, worum es eigentlich geht und was Habeck nun für
    eine Rolle gespielt hat.

    Und sonst so? Olivenöl ist teuer geworden. …

  25. Warum Javier Milei in Deutschland Fans hat

    23 juni 2024 · 15 min

    Afspelen
    In seiner Heimat stoßen seine Reformpläne auf Widerstand, in Deutschland
    erhält er dafür Lob: Argentiniens Präsident Javier Milei, an diesem
    Wochenende zu Gast in Deutschland, wurde am Samstag mit der Medaille der
    wirtschaftsliberalen Hayek-Gesellschaft ausgezeichnet. Die Begründung:
    Seine angeblich "klare Sicht auf die Kraft einer marktwirtschaftlichen
    Ordnung" und sein "unerschrockenes Eintreten für individuelle
    Selbstbestimmung und freie Märkte". Zum Abschluss seines
    Deutschlandbesuchs trifft sich Milei am Sonntag noch mit Bundeskanzler
    Olaf Scholz. Ingo Malcher ist Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
    Im Podcast ordnet er ein, was sich Milei von dem Treffen mit Scholz
    verspricht.
    Lees meer

    Weiterhin streitet die Ampelregierung über den Bundeshaushalt für das
    kommende Jahr. Mal wieder muss an allen Ecken und Enden gespart werden.
    Nach den vorliegenden Zahlen fehlen im Haushalt etwa 40 Milliarden Euro.
    Der linke Flügel der SPD versucht nun, die geplanten Einsparungen zu
    verhindern und hat ein Mitgliederbegehren auf den Weg gebracht. Unter
    dem Titel Unsere Demokratie nicht wegkürzen, in unsere Zukunft
    investieren! sprechen sich die Initiatorinnen und Initiatoren gegen
    Kürzungen in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie,
    Bildung, Demokratie und Entwicklungszusammenarbeit aus. Lisa Caspari ist
    Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im
    Podcast analysiert sie, welche Folgen das Mitgliederbegehren für
    Bundeskanzler Olaf Scholz haben könnte.

    Und sonst so? Namibia kippt Anti-Homosexuellen-Gesetz

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Javier Milei: Er will Geschichte schreiben

    Javier Milei: Der Feind seines Staates

    Javier Milei: Argentiniens Präsident wird in Deutschland ausgezeichnet

    Argentinien: Javier Milei als Präsident Argentiniens vereidigt

    SPD-Linke: Mit ein paar Milliarden is…

  26. Spezial: WHITE – Geständnis eines Neonazis (Folge 1/9)

    22 juni 2024 · 35 min

    Afspelen
    Das ist die erste Folge von "WHITE – Geständnis eines Neonazis". Ein
    Doku-Podcast der ZEIT, in dem wir die Geschichte von Mike Kent erzählen.
    Einem Ex-Neonazi aus Arizona, der unserem Reporter mitten im Interview
    einen Mord gestanden hat. "Was ich dir gerade erzählt habe, weiß
    niemand", sagte er. So ging alles los: Zwei Reporter, drei Jahre, neun
    Folgen. Die ganze Geschichte gibt es unter www.zeit.de/white
    Lees meer

    Die nächste Folge von WHITE, Folge 2: "Was ich dir gerade erzählt habe,
    weiß niemand", gibt es hier. Und hier finden Sie alle neun Folgen des
    Podcasts.

    Schreiben Sie der Redaktion an podcast@zeit.de.

    Moderation und Skript: Bastian Berbner und Amrai Coen

    Produktion: Pia Rauschenberger, Ole Pflüger

    Redaktion: Pia Rauschenberger, Ole Pflüger und Constanze Kainz

    Sounddesign: Alexander Krause, Bony Stoev

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  27. Putins Asien-Bündnis gegen den Westen

    22 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    Der ehemalige Regierungschef der Niederlande, Mark Rutte, soll
    voraussichtlich neuer Nato-Generalsekretär werden. Der Personalwechsel
    dürfte auch in Russland beobachtet werden. Der russische Präsident Putin
    schließt derzeit zahlreiche Abkommen mit asiatischen Staaten wie
    Nordkorea, Vietnam und China ab. Wie intensiv will Putin seine
    Beziehungen mit Staaten wie Nordkorea ausbauen? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Bei der Parlamentswahl in Großbritannien in zwei Wochen sehen Umfragen
    die Labourpartei weit vorn. Sie könnte die Wahl haushoch gewinnen.
    Sollte Labour die Wahl gewinnen, könnte die EU wieder auf bessere
    Beziehungen zu dem Land hoffen, da besonders die Konservativen den
    Austritt aus der EU vorangetrieben haben. Wie weit sich die Beziehungen
    zwischen der EU und Großbritannien überhaupt verbessern können und ob
    die Union dafür auch auf die Briten zugeht, weiß Bettina Schulz. Sie
    berichtet für die ZEIT und ZEIT ONLINE aus Großbritannien.

    Und sonst so? Eine halbe Stunde am Tag Spazierengehen hilft gegen
    Rückenschmerzen

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Helena Schmidt und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nato: Mark Rutte kann Nato-Generalsekretär werden

    Wladimir Putin in Nordkorea: Zwei Diktatoren, ganz ungeniert

    Keir Starmer: Radikaler der Mitte

    Wahl in Großbritannien: Wie Nigel Farage die Torys zerlegt

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  28. Update: Warum die USA Kaspersky-Software verbieten

    21 juni 2024 · 10 min

    Afspelen
    Am Mittwoch wurden in Frankfurt drei mutmaßliche Agenten festgenommen.
    Das teilte die Bundesanwaltschaft mit. Die drei Männer aus der Ukraine,
    Armenien und Russland sollen für einen ausländischen Geheimdienst
    Informationen über eine ukrainische Person gesammelt haben, die in
    Deutschland lebt.
    Lees meer

    Die US-Regierung verbietet die russische Antivirensoftware Kaspersky.
    Die Software sei in der Lage, Informationen von US-Unternehmen und
    Bürgern zu sammeln. Diese könnten dann wiederum von der russischen
    Regierung missbraucht werden, warnte eine Unterbehörde des
    US-Handelsministeriums. Der Verkauf wird ab dem 20. Juli untersagt. Das
    Unternehmen weist die Vorwürfe zurück. Was ist dran? Eva Wolfangel aus
    dem Digitalressort von ZEIT ONLINE hat sich mit dieser Frage genauer
    beschäftigt.

    In Frankreich wurde ein zwölfjähriges jüdisches Mädchen antisemitisch
    beschimpft und vergewaltigt. Die zwei älteren der drei zwölf- und
    13-jährigen mutmaßlichen Täter sitzen in Haft. Der Fall löste landesweit
    Entsetzen aus. In Paris demonstrierten am Donnerstag mehrere Hundert
    Menschen gegen den zunehmenden Antisemitismus. Marine Le Pen,
    Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National (RN),
    machte die Linkspartei La France insoumise (LFI) mitverantwortlich. Ende
    Juni wird in Frankreich ein neues Parlament gewählt, Le Pens RN liegt
    bei aktuellen Umfragen vorn.

    Im kurdischen Südosten der Türkei sind fünf Menschen bei Waldbränden ums
    Leben gekommen. 44 weitere Personen wurden verletzt. Im Nordwesten des
    Landes kämpfte die Feuerwehr ebenfalls gegen einen Waldbrand. In der
    Türkei herrscht derzeit eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Hitze.

    Was noch? 377.000 Bäume für australische Koalas.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Constanze Kainz und Helena Schmidt

    Mitarbeit: Clara Löffler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Kaspersky-Software: Warum die USA Kas…

  29. Robert Habecks China-Strategie

    21 juni 2024 · 14 min

    Afspelen
    China zählt zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands, doch seit
    die EU-Kommission Strafzölle auf chinesische Elektroautos angekündigt
    hat, droht ein Handelskrieg die Beziehungen zu überschatten. Zum ersten
    Mal seit Amtsantritt reist Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck
    (Grüne) am Freitag mit einer Delegation nach Peking, um über die
    Wirtschaftsbeziehungen der Länder zu verhandeln. Roman Pletter leitet
    das Wirtschaftsressort der ZEIT und ordnet im Podcast ein, welche Rolle
    China für die deutsche Wirtschaft spielt und wie Habeck zu den
    EU-Strafzöllen auf chinesische E-Auto-Importe steht.
    Lees meer

    Mehr als zwanzig Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001
    in den USA zeigen Studien weitere tödliche Spätfolgen des Attentats.
    Denn Menschen, die damals in den Trümmern versucht haben, andere zu
    retten, waren toxischem Staub ausgesetzt und erkranken häufiger an Krebs
    und Demenz. Was genau die Studie untersucht hat und welche Bedeutung die
    Ergebnisse für die Kriege in Gaza und der Ukraine haben, berichtet Ingo
    Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Im brasilianischen Senat wird ein sterbender Fötus
    performt.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek, Pia Rauschenberger, Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Robert Habeck in China: "Es geht und ging nie darum, sich von China
    abzukoppeln"

    China: Wem die EU-Zölle wirklich schaden

    Robert Habeck: "Ich sage mit Konrad Adenauer: Keine Experimente"

    Frühdemenz: "Manche Patienten sind erst Mitte 30"

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Liveblog: Ukraine-Krieg

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  30. Update: 120 Millionen Menschen auf der Flucht

    20 juni 2024 · 9 min

    Afspelen
    Am Weltflüchtlingstag hat Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze
    (SPD) angemahnt, dass alle Geflüchteten Schutz und Solidarität
    verdienen. Weltweit waren Ende 2023 rund 120 Millionen Menschen auf der
    Flucht vor Verfolgung, Krieg und Gewalt – ein Höchstwert. Das zeigt ein
    neuer Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR)
    für 2023. Für Geflüchtete, die nach Europa kommen, hat sich die
    Situation an den EU-Grenzen in den vergangenen Jahren verschärft. Das
    erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Franziska Grillmeier im Podcast.
    Lees meer

    Beim Bund-Länder-Treffen haben Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die
    Regierungschefs und -chefinnen der Länder über Migrationspolitik
    beraten. CDU und CSU hatten sich bereits im Vorfeld dafür ausgesprochen,
    Asylverfahren in Drittstaaten auszulagern. Ein weiteres Thema des
    Treffens waren mögliche Abschiebungen von Schwerstkriminellen und
    Gefährdern nach Afghanistan und Syrien, die Scholz bereits in seiner
    Regierungserklärung vor zwei Wochen in Erwägung gezogen hatte.

    Die EU-Staaten haben sich auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt.
    Sie sollen verhindern, dass bereits bestehende Sanktionen von Russland
    umgangen werden können, etwa um mit westlichen Technologien Waffen für
    den Krieg gegen die Ukraine herzustellen. Zudem sieht das neue
    Sanktionspaket erstmals vor, gegen Russlands milliardenschwere Geschäfte
    mit Flüssigerdgas (LNG) vorzugehen.

    Nachdem Rumänien seine Blockade aufgegeben hat, kann der Niederländer
    Mark Rutte zum 1. Oktober das Amt des NATO-Generalsekretärs von Jens
    Stoltenberg übernehmen.

    Was noch? Magische 45.000 Pfund, etwa 53.200 Euro, ist eine Erstausgabe
    von Harry Potter wert.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Pia Rauschenberger und Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Bulgarien: Hier läuft Europas Abschreckung

    Geflüchtete in Niger: Tod bei 45 Grad

    Ministerpräsidentenkonferenz: CDU-M…

  31. Union will Ruanda-Modell auch für Deutschland

    20 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    Die CDU fordert, Asylverfahren nicht mehr in Deutschland, sondern
    künftig in Drittstaaten durchzuführen. Diese sogenannte
    Drittstaatenlösung dürfte auch auf der am Donnerstag stattfindenden
    Ministerpräsidentenkonferenz für Diskussion sorgen. Befürworter erhoffen
    sich davon, Geflüchtete abzuschrecken, die in Deutschland Asyl
    beantragen wollen. Ob die Drittstaatenlösung in Deutschland rechtlich
    möglich ist und wie die Bundesregierung auf die Forderung der CDU
    reagieren dürfte, weiß Simon Langemann, Redakteur im Politikressort der
    ZEIT.
    Lees meer

    Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger steht wegen einer
    Affäre um einen möglichen Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit in der
    Kritik. Die jüngsten Probleme der Ministerin könnten auch das Ergebnis
    schlechter Führung sein. ZEIT ONLINE hat mit Personen aus der Umgebung
    des Bildungsministeriums gesprochen. Einige werfen der FDP-Ministerin
    vor, eine "Bunkermentalität" geschaffen zu haben. Was ist dran an den
    Vorwürfen gegen die Ministerin? Und hat sie von der Prüfung tatsächlich
    nichts gewusst? Diese und weitere Fragen beantwortet Martin Spiewak,
    Wissensredakteur bei der ZEIT.

    Und sonst so? Der längste Tag des Jahres

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Bettina Stark-Watzinger: Gefährdet diese Ministerin die Freiheit der
    Wissenschaft?

    Bettina Stark-Watzinger: Die Ministerin will von nichts gewusst haben

    Asylpolitik: Setzt Scholz auf Ruanda?

    Migrationspolitik: Sollen wir Flüchtlinge nach Ruanda schicken?

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  32. Update: Israel droht mit Offensive im Libanon

    19 juni 2024 · 8 min

    Afspelen
    Die israelische Armee hat Einsatzpläne für eine Offensive im Libanon
    genehmigt. Außenminister Israel Katz hat der Hisbollah auf der Plattform
    X außerdem mit einem "umfassenden Krieg" gedroht. Zuvor hatte die
    libanesische Hisbollah Drohnenaufnahmen veröffentlicht, die nach eigenen
    den Hafen von Haifa und andere wichtige strategische Orte in der Gegend
    zeigen. ZEIT-ONLINE-Autorin Stella Männer berichtet aus der
    libanesischen Hauptstadt Beirut. Sie ordnet im Podcast ein, ob es zu
    einem Krieg zwischen der Hisbollah und Israel kommen könnte und was das
    für die Region bedeuten würde.
    Lees meer

    Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer (SPD) hat
    angekündigt, zum 10. Juli von ihrem Amt zurückzutreten. Ihr fehlten die
    Kraft und Energie, ihre Aufgaben wie bisher zu erfüllen, sagte Dreyer
    auf einer Pressekonferenz. Die SPD-Politikerin ist seit Januar 2013
    Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Ihre Nachfolge tritt der
    rheinland-pfälzische Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) an.

    Wegen zu hoher Neuverschuldung leitet die EU-Kommission Defizitverfahren
    gegen Frankreich, Italien und fünf weitere EU-Länder ein. Laut dem
    Budgetbericht der Kommission verstoßen die Staaten gegen die
    europäischen Schuldenregeln. Die EU-Finanzminister müssen der
    Einschätzung der EU-Kommission noch zustimmen, dann könnten den
    verwarnten Ländern im äußersten Fall hohe Geldbußen drohen. Insbesondere
    für Frankreich kommt das Defizitverfahren aufgrund der bevorstehenden
    Neuwahlen zu einem schlechten Zeitpunkt.

    Was noch? WHITE, der neue Dokupodcast von ZEIT ONLINE.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Nahost: Israels Armee beschließt Einsatzplan gegen Hisbollah im Libanon

    Hisbollah: Eskaliert der Krieg in Nahost?

    Nahost: Provozieren bis zum Krieg

    Rheinland-Pfalz: Ministerpräsidentin Malu Dreyer tritt zurück

    Malu Dreyer: "Ich muss festst…

  33. Von der Küstenwache über Bord geworfen

    19 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    Nach Recherche der BBC ist die griechische Küstenwache für den Tod von
    mehr als 40 Migrantinnen und Migranten verantwortlich. Die britische
    Rundfunkanstalt untersuchte nach eigenen Angaben 15 Vorfälle zwischen
    2020 und 2023, bei denen Menschen starben, weil sie aus griechischen
    Gewässern herausgedrängt oder nach Erreichen der griechischen Inseln
    wieder ins Wasser zurückgebracht wurden. In fünf dieser Vorfälle sollen
    Migranten von der Küstenwache ins Meer geworfen worden sein. So
    schildern Überlebende es in der zu den Recherchen veröffentlichen
    Dokumentation. Die griechische Regierung weist alle Anschuldigungen von
    sich. Wie glaubwürdig sind sie? Darüber spricht Pia Rauschenberger mit
    Felix Keßler, der aus Athen berichtet.
    Lees meer

    Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, haben in Deutschland
    einen besonderen Schutzstatus. Das bedeutet unter anderem, dass sie,
    anders als andere Geflüchtete, Bürgergeld beziehen können. Doch nun
    fordern Politiker aus der Union und der FDP, dieses Geld zu streichen.
    Stattdessen sollen die ukrainischen Geflüchteten ebenfalls unter das
    Asylbewerberleistungsgesetz fallen, wie FDP-Generalsekretär Bijan
    Djir-Sarai gegenüber der Bild sagte. Ob diese Forderung realistisch
    umsetzbar ist, analysiert Tina Groll von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Ein Bürgerrat verteilt 25 Millionen aus dem Erbe von
    Marlene Engelhorn.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Seenotrettung: Griechische Küstenwache warf laut Bericht Migranten über
    Bord

    BBC: Greek coastguard threw migrants overboard to their deaths,
    witnesses say

    Ukraine: Kritik an Bürgergeld für Flüchtlinge sorgt für Empörung

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  34. Update: Russisch-nordkoreanische Tauschgeschäfte

    18 juni 2024 · 10 min

    Afspelen
    Erstmals seit 24 Jahren besucht der russische Präsident Wladimir Putin
    Nordkorea. Der Kreml spricht von einem "freundschaftlichen Staatsbesuch"
    auf persönliche Einladung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un.
    Beobachter vermuten, dass es bei dem Treffen vor allem um strategische
    Interessen geht. In einem Schreiben, das nordkoreanische Staatsmedien am
    Dienstag veröffentlicht haben, kündigt Putin die Entwicklung
    "alternativer Handelsmechanismen" an, die "nicht vom Westen kontrolliert
    werden". Kim Jong Un wiederum sprach schon zuvor von einem "neuen Kalten
    Krieg" – und darin sieht er Russland als seinen treuesten Verbündeten.
    Was ist das für eine Allianz, die sich da formt? Maxim Kireev ist
    ZEIT-ONLINE-Redakteur für internationale Politik. Im Podcast ordnet er
    ein, was Nordkorea von Russland will und was es mit den sogenannten
    alternativen Handelsmechanismen auf sich hat.
    Lees meer

    Die Klimaschutzgruppe Ende Gelände – erkennbar an weißen Maleranzügen
    und bekannt für Großaktionen in deutschen Braunkohlerevieren – wird vom
    Bundesverfassungsschutz nun als extremistischer Verdachtsfall
    eingestuft. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2023
    hervor, den Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Verfassungsschutzchef
    Thomas Haldenwang an diesem Dienstag vorgestellt haben. Damit darf der
    Verfassungsschutz die Gruppe künftig strenger überwachen, zum Beispiel
    mithilfe von V-Leuten. Der Verfassungsschutz sieht bei Ende Gelände eine
    "Verschärfung von Aktionsformen bis hin zur Sabotage". Christian Parth
    aus dem ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft berichtet
    im Podcast, was Mitglieder der Gruppe dazu sagen.

    Außerdem im Update: Vor dem Oberlandesgericht in München beginnt der
    dritte große Prozess gegen das mutmaßliche Reichsbürgernetzwerk um
    Heinrich XIII. Prinz Reuß.

    Was noch? Die Menschen in Deutschland schlafen überraschend lange.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregu…

  35. Der Haushalt, und wie der Streit um ihn enden könnte

    18 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    Bis zum 3. Juli soll sich die Bundesregierung auf den Haushalt 2025,
    also die Etats der einzelnen Ministerien für das kommende Jahr einigen.
    Doch die Verhandlungen gestalten sich als schwierig. Während das
    Verteidigungsministerium schon jetzt mehr Geld als vorgesehen benötigt,
    soll im Vergleich zum Vorjahr ein zweistelliger Milliardenbetrag
    eingespart werden. Über eine mögliche Einigung auf den Bundeshaushalt
    2025 berichtet Ferdinand Otto, Redakteur für Innenpolitik bei ZEIT
    ONLINE.
    Lees meer

    Abgeholzte Wälder, entwässerte Moorgebiete, begradigte Flüsse – 80
    Prozent der Lebensräume in der Europäischen Union sind nach offiziellen
    Angaben in einem schlechten Zustand. Um gegen das Sterben der Natur
    vorzugehen, haben die Umweltministerinnen und Umweltminister der
    EU-Mitgliedsländer am Montagmorgen das Renaturierungsgesetz beschlossen.
    Fritz Habekuß aus dem Wissensressort der ZEIT ordnet im Podcast das
    umstrittene EU-Gesetz und seine Ziele ein.

    Und sonst so? Vandalismus, Dreck und mangelnde Hygiene. Beim ersten
    Deutschen Schultoilettengipfel geht es um die bundesweite Verbesserung
    der Situation auf den Schulklos.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    Ampelkoalition: Lindner bestreitet Abbau von Sozialleistungen

    Bundeshaushalt 2025: Christian Lindner warnt SPD vor Koalitionsbruch im
    Haushaltsstreit

    SPD: Linke SPD-Mitglieder fordern Konsequenzen aus Wahlniederlage

    EU-Renaturierungsgesetz: Wird das wieder gut?

    Naturschutz: EU-Umweltminister beschließen umstrittenes
    Renaturierungsgesetz

    Karl Nehammer: Umweltschutzgesetz löst Koalitionskrise in Österreich aus

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  36. Update: Verwirrung über Israels Militärstrategie

    17 juni 2024 · 10 min

    Afspelen
    Über das weitere Vorgehen im Gazastreifen herrscht offenbar zunehmend
    Uneinigkeit zwischen dem israelischen Militär und der israelischen
    Regierung. Am Wochenende verkündete das Militär, mit täglich
    mehrstündigen Feuerpausen im südlichen Teil des Gazastreifens mehr
    Hilfslieferungen ermöglichen zu wollen. Nur kurze Zeit später stellten
    Regierungsvertreter klar: Die Entscheidung sei nicht mit der Regierung
    abgestimmt. Aus dem Umfeld von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hieß
    es, dass dieser solche Pausen für "inakzeptabel" halte. Ebenfalls am
    Wochenende: Zehntausende Menschen haben in Tel Aviv und anderen
    israelischen Städten wieder einmal gegen Ministerpräsident Netanjahu und
    seine Gaza-Politik protestiert. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT
    ONLINE aus Tel Aviv. Im Podcast ordnet sie ein, wie viel Rückhalt
    Netanjahu und die harte Linie seiner Regierung noch haben.
    Lees meer

    Deutlich mehr Kinder als noch vor zehn Jahren streben in Deutschland das
    Abitur an, und auch nach einer Berufsausbildung entscheiden sich immer
    mehr Menschen für ein Studium. Das sind die positiven Befunde des neuen
    Nationalen Bildungsberichts. Trotzdem bleibt das deutsche Bildungssystem
    in allen Altersgruppen ungerecht. Woran liegt das? Parvin Sadigh ist
    Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und
    hat sich den Bericht genauer angeschaut. Im Podcast analysiert sie die
    Erkenntnisse aus dem neuen Nationalen Bildungsbericht.

    Außerdem im Update:

    - Nach langen Diskussionen haben die EU-Staaten das
    Renaturierungsgesetz verabschiedet. Es verpflichtet die EU-Länder,
    bis 2030 mindestens je 20 Prozent ihrer geschädigten Flächen und
    Meeresgebiete wiederherzustellen und bis 2050 alle bedrohten
    Ökosysteme.
    - In Grevesmühlen wurden am Freitag zwei Mädchen aus Ghana attackiert
    und rassistisch beleidigt. Jetzt ermittelt der Staatsschutz wegen
    gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung.

    Was noch? Gedenken an den 17. Juni 1953

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Hel…

  37. Das Verhandlungspoker um die EU-Spitzenämter beginnt

    17 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union kommen heute zu
    einem informellen Treffen in Brüssel zusammen. Sie wollen über die
    Neubesetzung der EU-Spitzenpositionen nach der Europawahl beraten. Unter
    anderem soll der Spanier Josep Borrell als EU-Außenbeauftragter und der
    Belgier Charles Michel als EU-Ratspräsident abgelöst werden. Wer das
    Rennen machen könnte, darüber spricht Roland Jodin mit Ulrich Ladurner,
    EU-Korrespondent der ZEIT, im Podcast. Und es geht um die Frage: Muss
    Ursula von der Leyen um ihre Wiederwahl als Kommissionspräsidentin
    bangen?
    Lees meer

    Am 4. Juli wird in Großbritannien ein neues Parlament gewählt. Die
    konservativen Tories sind dort seit 2010 an der Macht. In aktuellen
    Umfragen liegt die Partei jedoch nur auf dem dritten Platz – hinter der
    sozialdemokratischen Labourpartei auf dem ersten und der
    rechtspopulistischen Reform UK. Letztere wurde erst vor fünf Jahren als
    Abspaltung der Brexit-Partei UKIP gegründet. Ihr Spitzenkandidat ist der
    führende Brexit-Befürworter Nigel Farage. Warum die Partei so beliebt
    ist und wie die Tories auf die Konkurrenz von Rechtsaußen reagieren,
    weiß Bettina Schulz, die für ZEIT und ZEIT ONLINE aus Großbritannien
    berichtet.

    Und sonst so? Dänemarks Fußballmänner unterstützen das Frauenteam und
    verzichten auf eine Gehaltserhöhung.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Mathias Peer, Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Wahlen: Nach der Europawahl: Poker um Spitzenposten beginnt

    Nigel Farage: Der Zerstörer

    TV-Duell in Großbritannien: Der eine maßlos, der andere hilflos, das
    Publikum ratlos

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    …

  38. Die EU droht China mit Strafzöllen

    16 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    Die EU-Kommission will ab Anfang Juli höhere Zölle auf chinesische
    E-Autos erheben. Sie wirft der chinesischen Regierung vor, durch hohe
    staatliche Subventionen für chinesische Autobauer die Preise für E-Autos
    zu drücken. Weil China dadurch den Markt verzerre, plant die
    EU-Kommission Strafzölle von bis zu 38,1 Prozent. Doch das Vorhaben ist
    umstritten: Kritiker befürchten einen Handelskrieg mit China,
    Befürworter die Vernichtung der heimischen Produktion. Ob die
    Entscheidung der EU-Kommission richtig ist, ordnet Max Hägler ein. Er
    ist Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT.
    Lees meer

    In der Oder sterben auch diesen Sommer wieder Fische und andere
    Flusstiere. An beiden Seiten des Flusses, am deutschen und am polnischen
    Ufer, sind bereits große Mengen toter Fische gefunden worden. Was die
    genaue Ursache für das Fischsterben ist, ist noch unklar. Im Sommer
    2022, als in der Oder Hunderte Tonnen toter Fische angespült wurden, war
    unter anderem die Blüte der Goldalge für die Umweltkatastrophe
    verantwortlich. Ob die Fische auch dieses Jahr deshalb sterben oder ob
    es einen anderen Grund gibt, erklärt Dagny Lüdemann, Wissensredakteurin
    bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so: Waren Sie schon mal Boofen?

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    China: Wem die EU-Zölle wirklich schaden

    EU-Zölle: Genau die richtige Art, China Widerstand zu leisten

    Europäische Union: EU-Kommission setzt China Frist bei Strafzöllen auf
    E-Autos

    Strafzölle auf E-Autos: Bundesminister und Konzerne warnen vor
    Handelskrieg mit China

    Fischsterben in der Oder: Die Giftalge ist zurück – aber tötet sie auch?

    Fischsterben: Wiederholt sich die Umweltkatastrophe?

    Fischsterben: Polnische Behörden bergen kiloweise tote Fische aus der
    Oder

    Fischsterben in der Oder: Warum stoppt niemand das Sterben?

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  39. Der schwere Weg zum Frieden

    15 juni 2024 · 16 min

    Afspelen
    An diesem Wochenende treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus rund
    90 Staaten auf dem Schweizer Bürgenstock, um über Frieden in der Ukraine
    zu beraten. Initiiert hat die Konferenz die Ukraine selbst. Der
    russische Präsident Wladimir Putin ist nicht dabei, und auch China hat
    seine Teilnahme abgesagt. Ob das Treffen auch ohne die beiden mächtigen
    Akteure ein Erfolg werden kann, analysiert ZEIT-Korrespondent Michael
    Thumann im Podcast.
    Lees meer

    Am 4. Juli wählt Großbritannien ein neues Parlament. Dabei könnte nach
    14 Jahren konservativer Regierungen erstmals wieder die Labourpartei
    gewinnen. Seit Monaten liegt die Arbeiterpartei von Chef Keir Starmer
    rund 20 Prozentpunkte vor den konservativen Torys. Vor drei Wochen hat
    Premierminister Rishi Sunak die Parlamentswahl überraschend angekündigt.
    Was die Britinnen und Briten von Starmer als seinem möglichen Nachfolger
    erwarten können, ordnet Jochen Bittner ein. Er ist ZEIT-Korrespondent in
    London.

    Und sonst so? Welches EM-Team sind Sie?

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukraine-Friedenskonferenz: Warum sich Putin nicht auf die Konferenz in
    der Schweiz einlässt

    Ukraine: Krieg in der Ukraine

    Großbritannien: Rishi Sunak kündigt Neuwahl für den 4. Juli an

    Keir Starmer: Radikaler der Mitte

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  40. Update: Wie Meloni die Politik der G7 prägt

    14 juni 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die Staats- und Regierungschefs der G7 haben ihr Gipfeltreffen am
    heutigen Freitag mit Beratungen zum Thema Migration fortgesetzt. Die
    Gastgeberin des diesjährigen G7-Gipfels und italienische
    Ministerpräsidentin Giorgia Meloni vertritt eine restriktive
    Migrationspolitik. Außerdem ist sie gegen das Recht auf Abtreibung und
    hat verhindert, dass die G7 ein klares Bekenntnis zu diesem Recht
    erneuern. ZEIT-Redakteur Peter Dausend analysiert im Podcast, wie Meloni
    es geschafft hat, ihre Macht innerhalb der G7 auszubauen.
    Lees meer

    Bisher kommen als Organspender nur Menschen infrage, die zu Lebzeiten
    einer Spende ihrer Organe aktiv zugestimmt haben. Jetzt haben auf
    Initiative Nordrhein-Westfalens acht Bundesländer einen neuen Anlauf
    gestartet, die Regelungen zur Organspende zu reformieren. Sie fordern
    eine sogenannte Widerspruchslösung. Über den entsprechenden Vorschlag
    hat der Bundesrat am heutigen Freitag erstmals beraten.

    In München hat heute der vierte Prozess gegen den Fußballspieler Jérôme
    Boateng begonnen. Boateng wies den Vorwurf der häuslichen Gewalt in
    einem Karibikurlaub 2018 entschieden zurück. Eva Lautsch war beim
    Prozessauftakt dabei.

    Was noch? Creditpoints fürs Grasanbauen

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    G7-Gipfel in Italien: Italien verhindert Recht auf
    Schwangerschaftsabbruch in G7-Erklärung

    G7-Gipfel: News und Infos

    Organspende: Bundesrat debattiert Initiative für Widerspruchslösung bei
    Organspende

    Prozess gegen Jérôme Boateng: Gleicher Prozess, dritte Auflage

    Ex-Nationalspieler: Jérôme Boateng bestreitet vor Gericht Vorwürfe
    häuslicher Gewalt

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  41. Drei entscheidende Wochen für die Ampel

    14 juni 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die Bundesregierung plant den Haushalt für das kommende Jahr. Nachdem
    alle Parteien der regierenden Ampelkoalition bei der Europawahl schlecht
    abgeschnitten haben, stehen sie unter Druck, sich bis zur Sommerpause am
    3. Juli auf den Haushalt zu einigen. Bundesfinanzminister Christian
    Lindner (FDP) bereitet für das laufende Jahr außerdem einen
    Nachtragshaushalt von bis zu elf Milliarden Euro vor. Mark Schieritz ist
    stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik der ZEIT und ordnet
    im Podcast den Druck auf die Ampelregierung und die Pläne von
    Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) ein.
    Lees meer

    Mit dem Auftakt der Fußballeuropameisterschaft 2024 am Freitag, wächst
    in Deutschland die Hoffnung auf ein Fußballwunder. Beim Eröffnungsspiel
    in der Münchner Allianz-Arena spielt die DFB-Elf gegen Schottland. Bis
    zum Finale im Berliner Olympiastadion am 14. Juli werden die 24
    teilnehmenden Mannschaften auf zehn Städte verteilt gegeneinander
    antreten. Über die Stimmung vor der Fußball-EM und die Parallelen zum
    Zustand der Ampelregierung berichtet Fabian Scheler aus dem Sportressort
    von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Tier-Orakel zur EM: In Leipzig sagt eine Seelöwin die
    Ergebnisse voraus.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ampelregierung: So wenig Zeit. So viel Druck

    Politbarometer: Unzufriedenheit mit Ampelregierung auf Rekordniveau

    Fußball-EM 2024: Die Welt zu Gast bei Feinden

    Was jetzt? – Spezial / Fußball-EM 2024: Sommermärchen 2.0 – wird es
    wieder so, wie es nie war?

    Fußballeuropameisterschaft 2024: Spielorte, Modus, Favoriten – alles
    Wissenswerte zur Heim-EM

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  42. Update: Mit russischem Vermögen die ukrainische Verteidigung finanzieren

    13 juni 2024 · 10 min

    Afspelen
    In einem Luxusresort im italienischen Apulien hat heute der G7-Gipfel
    begonnen. Im Fokus steht dabei die finanzielle Unterstützung der
    Ukraine. Die G7-Länder haben sich darauf geeinigt, mithilfe von Zinsen
    aus eingefrorenem russischen Staatsvermögen ein Kreditpaket im Umfang
    von rund 50 Milliarden US-Dollar zu finanzieren. Ein weiteres Thema des
    Treffens ist das Verhältnis zu China. ZEIT-Redakteur Peter Dausend hat
    den ersten Tag des G7-Gipfels beobachtet. Er ordnet im Podcast ein, wie
    riskant es ist, die russischen Zinsen der Ukraine zur Verfügung zu
    stellen.
    Lees meer

    In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires kam es am gestrigen
    Mittwoch vor dem Kongressgebäude zu heftigen Auseinandersetzungen
    zwischen Protestierenden und der Polizei. Der Protest richtete sich
    gegen ein geplantes Reformpaket der ultraliberalen Regierung von
    Präsident Javier Milei, über das zeitgleich im Senat beraten wurde. Am
    Abend hat der Senat den Reformen mit knapper Mehrheit zugestimmt. Wer
    gegen die Sparreform protestiert hat, erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Lisa
    Pausch. Mehr zu der hohen Inflation in Argentinien – die aktuell bei 290
    Prozent liegt – hören Sie in dieser Spezialfolge von Was jetzt?.

    Berechtigte Schüler und Studierende erhalten ab dem neuen Schuljahr und
    dem kommenden Wintersemester mehr Bafög. Der Bundestag hat mit den
    Stimmen von SPD, Grünen und FDP eine entsprechende Reform der
    Ampelkoalition angenommen. Die Opposition und das Deutsche
    Studierendenwerk kritisieren die Reform: Angesichts steigender Preise
    und Mieten reiche die Erhöhung der Förderungen nicht aus.

    Was noch? Frauen kommen im All anscheinend besser klar.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    G7-Gipfel: News und Infos

    Krieg in der Ukraine: G7 plant Milliardenhilfe für Ukraine aus
    russischem Vermögen

    Ukraine: Krieg in der Ukraine

    Argentinien: News und Infos
    …

  43. Die Brandmauer in Frankreich steht vor dem Einsturz

    13 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Éric Ciotti, Parteichef der konservativen Républicains, hat angekündigt,
    mit der extrem rechten Partei Rassemblement National (RN) ein Bündnis
    eingehen zu wollen. In Frankreich wird am 30. Juni und 6. Juli eine neue
    Nationalversammlung gewählt. Präsident Emmanuel Macron hatte das
    Parlament nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei den
    Europawahlen am Sonntag aufgelöst. Der RN von Marine Le Pen ging mit
    über 31 Prozent der Stimmen als klarer Sieger aus dem Wahlabend hervor.
    Warum Ciotti mit Le Pen kooperieren möchte, wie seine Partei darauf
    reagiert und welche Allianzen sich gerade auf der gegenüberliegenden
    Seite des politischen Spektrums bilden, darüber spricht Roland Jodin mit
    Frankreichkorrespondentin Annika Joeres bei “Was jetzt?”.
    Lees meer

    Hunter Biden, Sohn von US-Präsident Joe Biden, ist wegen Verstößen gegen
    das Waffenrecht schuldig gesprochen worden. Weil er bei einem Waffenkauf
    2018 seine damalige Drogensucht verschwieg, drohen ihm nun eine
    Geldstrafe über 750.000 US-Dollar oder bis zu 25 Jahre Gefängnis. Wie
    wirkt sich das Urteil auf den Präsidentschaftswahlkampf von Joe Biden
    aus? Und welche Rolle spielt Familie allgemein im US-Wahlkampf? Antwort
    darauf gibt US-Korrespondentin Johanna Roth.

    Und sonst so? In LA haben es Diebe auf Hydranten abgesehen.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Éric Ciotti: Der Verräter

    USA: US-Präsidentensohn Hunter Biden im Waffenprozess schuldig
    gesprochen

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  44. Update: Wenig Vertrauen bei der Jugend

    12 juni 2024 · 9 min

    Afspelen
    Junge Menschen sind weniger stark politisiert als noch vor vier Jahren.
    Das ist das Ergebnis der Sinus-Jugendstudie, bei der sich alle vier
    Jahre Forscherinnen und Forscher intensiv mit der Lebenswelt von 14- bis
    17-Jährigen auseinandersetzen. Hauptgründe für das fehlende Interesse an
    Politik sind demnach fehlendes Wissen und das Gefühl keinen Einfluss zu
    haben. Kann mehr politische Bildung das Interesse der Jugendlichen an
    Politik wecken? Diese und weitere Fragen beantwortet Martin Spiewak,
    Bildungsexperte bei der ZEIT.
    Lees meer

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat seine Pläne für eine
    neue Wehrpflicht im Verteidigungsausschuss des Bundestages und in einer
    Pressekonferenz vorgestellt. Nach den neuen Plänen sollen künftig alle
    18-jährigen Männer mit einem verpflichtenden Fragebogen ihre
    Bereitschaft zur Bundeswehr zu gehen ausdrücken. Von denjenigen, die
    Interesse für die Bundeswehr bekunden, sollen dann 40 bis 50.000 zu
    einer verpflichtenden Musterung eingeladen werden, von denen wiederum
    zunächst etwa 5.000 zum Dienst eingezogen werden sollen.

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat bei einer Pressekonferenz die
    gemäßigten Parteien des Landes zur Zusammenarbeit aufgerufen. Alle, die
    das „extreme Fieber“ ablehnten müssten sich zusammenschließen, sagte er
    am Mittwoch. Es handelt sich um Macrons erste Rede, nachdem er am
    Sonntagabend überraschend Neuwahlen ausgerufen hatte.

    Und sonst so? Rekordhalter im Hot-Dog-Wettessen darf nicht mehr antreten
    – weil er Werbung für vegane Würstchen macht

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Jungwähler: Der Politik trauen sie wenig zu

    Junge Wähler: Sie wissen sehr wohl, warum sie rechts wählen

    Wahlen in Frankreich: Macron ruft gemäßigte Parteien zur Zusammenarbeit
    auf

    Französische Konservative: Der Verräter

    Wehrpflicht:…

  45. Spezial: Sommermärchen 2.0 – wird es wieder so, wie es nie war?

    12 juni 2024 · 44 min

    Afspelen
    Die WM 2006 in Deutschland ging als Sommermärchen in die Geschichte ein.
    Die Deutschen überraschten die Welt: Sie spielten ganz anderen Fußball
    als zuvor. Sie waren herzlich und gastfreundlich. Und: Sie waren
    plötzlich ganz offen stolz auf sich und ihr Land. Schwarz-Rot-Gold
    prägte die Fanmeilen, Balkone und Häuserfassaden. "Die Welt zu Gast bei
    Freunden" lautete das offizielle Motto des Turniers – und die Deutschen
    füllten es mit Leben. Der unverkrampfte Patriotismus, oft
    "Partypatriotismus" genannt, gilt als großes Erbe der Weltmeisterschaft
    2006. "Ich habe mich wirklich sehr gefreut, nicht nur für die Ergebnisse
    der Mannschaft, sondern auch für das Land", sagt die französische
    Journalistin Cécile Calla in dieser Folge von Was Jetzt. Sie berichtete
    zu der Zeit aus Deutschland für französische Medien. Sogar der damalige
    UN-Generalsekretär Kofi Annan sagte: "Die Welt hat keine Angst mehr vor
    übertriebenem Patriotismus in Deutschland."
    Lees meer

    Doch spätestens mit der Niederlage im Halbfinale gegen Italien kippte
    mancherorts die Stimmung. So erinnert sich der Politologe Richard
    Gebhardt an das Turnier. "Das ist die klassische Kritik am Patriotismus,
    die stimmt", sagt er, "dass die Liebe zum Eigenen ganz schnell im Falle
    der Erfolglosigkeit auch umschlagen kann in den Hass auf andere." Und
    der Sozialwissenschaftler und Ex-Fußballer Özgür Özvatan erinnert sich
    trotz aller "entspannten Begegnungen" auf der Berliner Fanmeile auch an
    die Schattenseite jener Zeit: "Wir haben ja trotzdem den strukturellen
    Rassismus gesehen."

    Unmittelbar vor der WM hatten in Kassel nach dem Mord an Halit Yozgat
    Migrantinnen wegen der Mordserie an migrantischen Menschen demonstriert.
    Heute weiß man: Es war der Nationalsozialistische Untergrund (NSU).
    Gehör fanden die Angehörigen der Opfer so kurz vor dem Sommermärchen
    kaum. Die Deutschland-Party ging los. Ebenfalls vor der WM hatte es
    Warnungen vor sogenannten No-go-Areas für Schwarze Menschen gegeben, die
    sich auch in Übergriffen während der WM be…

  46. Freiwillige Wehrpflicht

    12 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wird im Laufe des Mittwochs
    seine Pläne für eine Dienstpflicht bei der Bundeswehr vorstellen. Auch
    der Verteidigungsausschuss des Bundestags soll dann über Pistorius'
    Pläne informiert werden. Der SPD-Politiker setzt sich bereits seit
    Längerem für eine Wiedereinführung eines wehrpflichtähnlichen Dienstes
    für die Bundeswehr ein. Künftig soll Freiwilligkeit eine größere Rolle
    beim Einzug der jungen Männer und Frauen spielen. Ganz ohne Pflicht
    werde es aber nicht gehen, sagte Pistorius. Was er im Laufe des Tages
    genau vorstellen wird und wer künftig zum Dienst an der Waffe
    verpflichtet werden könnte, weiß Peter Dausend. Er berichtet für die
    ZEIT aus Berlin.
    Lees meer

    Neben den Erfolgen der AfD bei der Europawahl, hat die Partei auch bei
    den parallel stattgefundenen Kommunalwahlen hohe Ergebnisse erzielt.
    Besonders in den ostdeutschen Bundesländern ist sie fast flächendeckend
    stärkste Kraft geworden. Gerade bei der Versorgung Geflüchteter dort und
    der Demokratieförderung könnte der Einfluss der AfD künftig spürbar
    werden, sagt Christian Bangel, Redakteur im Politik- und
    Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE. Er beantwortet, was spezifisch
    ostdeutsch an den Ergebnissen ist und ob die Brandmauer gegen Rechts in
    den ostdeutschen Bundesländern noch gehalten werden kann.

    Und sonst so? Rechenzentrum wird so warm, es heizt Schwimmbad direkt mit

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Boris Pistorius: Wehrdienst wird doch nicht komplett freiwillig

    Bundeswehr: Ohne Reservisten geht es nicht

    Kommunalwahlen: Wo die AfD überall Kommunalwahlen gewonnen hat

    Kommunalwahlen im Osten: Die Brandmauer muss halten

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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    Und falls Sie…

  47. Update: Wiederaufbau mitten im Krieg

    11 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Ein Ende des russischen Angriffskrieges in der Ukraine scheint in weiter
    Ferne. Gleichzeitig beraten am Dienstag und Mittwoch in Berlin rund
    2.000 Vertreterinnen und Vertreter aus 60 Ländern den Wiederaufbau der
    Ukraine. "Wir bauen die Ukraine wieder auf. Freier, stärker und
    wohlhabender als zuvor", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz in seiner
    Eröffnungsrede. Bei der Konferenz geht es um die Vernetzung von Akteuren
    aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und internationalen
    Organisationen – mit dem Ziel, Initiativen zur Unternehmensförderung
    oder Fachkräfteausbildung auf den Weg zu bringen. Mit dabei ist auch der
    ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Alice Bota ist Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT. Sie analysiert, warum es wichtig ist, mitten im
    Krieg über den Wiederaufbau zu sprechen.
    Lees meer

    “Heute haben wir für den Frieden gestimmt", verkündete die
    US-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield diesen Montag in New York. Zum
    ersten Mal hat der UN-Sicherheitsrat am Montag eine Resolution
    verabschiedet, die konkrete Pläne für eine Waffenruhe im Gazastreifen
    vorsieht. Den Plan dafür hatte US-Präsident Joe Biden Anfang Juni
    vorgestellt. In der Resolution betont der UN-Sicherheitsrat auch die
    langfristige Vision einer Zweistaatenlösung. Wichtigste Voraussetzung
    auf dem Weg dorthin: das Westjordanland und den Gazastreifen wieder
    unter der Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde zu vereinen.
    Aktuell lehnt Israels Regierung das jedoch ab. Könnte der
    Drei-Punkte-Plan an dieser Hürde scheitern? Und wie stehen generell die
    Chancen, dass sich Israel und die Hamas auf den gesamten Prozess
    einlassen? Martin Klingst berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über den
    Krieg im Gazastreifen. Im Podcast bespricht er mit Moderatorin Mounia
    Meiborg, ob die UN-Resolution den weiteren Verlauf des Krieges überhaupt
    beeinflussen kann.

    Was noch? Elefanten nennen sich beim Namen.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, K…

  48. Putins Hoffnung: ein Europa im Chaos

    11 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Freude, Jubel, Applaus – und das im Lager zweier Parteien, die dem
    russischen Präsidenten Wladimir Putin wohlgesonnen sind: Bei der
    Europawahl erreichte das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) aus dem Stand
    über 6 Prozent, die AfD wurde mit fast 16 Prozent sogar zweitstärkste
    Kraft in Deutschland. Beide Parteien verteidigen regelmäßig die
    russische Invasion in der Ukraine und setzen sich für freundschaftliche
    Beziehungen zu Russland ein. In der AfD gerieten zuletzt mehrere
    Politiker in den Verdacht russischer Einflussnahme. Wie groß war die
    Freude über die Wahlergebnisse im Kreml? Maxim Kireev, ZEIT
    ONLINE-Redakteur für internationale Politik, ordnet im Podcast ein, was
    der Wahlausgang für die Unterstützung der Ukraine bedeutet.
    Lees meer

    Bereits Mitte Mai hatte er dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin
    Netanjahu ein Ultimatum gestellt – jetzt zieht Ex-Verteidigungsminister
    und -Armeechef Benny Gantz Konsequenzen: Weil Netanjahu immer noch
    keinen Nachkriegsplan für den Gazastreifen vorgelegt hat, verlässt Gantz
    Israels Kriegskabinett. Zugleich forderte er vorgezogene Neuwahlen. Es
    müsse eine Regierung etabliert werden, "die das Vertrauen der Menschen
    gewinnt und sich den Herausforderungen stellen kann", sagte Gantz. Was
    wird aus dem Kriegskabinett? Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE
    aus Tel Aviv. Im Podcast analysiert sie, wie es in Israel innenpolitisch
    weitergehen könnte.

    Und sonst so? Südkorea will das Regime nebenan mit K-Pop beschallen.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Wahl zum Europäischen Parlament: Alle Ergebnisse der Europawahl 2024 in
    Deutschland

    BSW: Das steht in Wagenknechts EU-Wahlprogramm

    Russland: Freundschaft gegen Cash

    Spiegel-Recherche: Alternative gegen Deutschland

    Russland: Russische Regierung soll Strategiepapier für die AfD entworfen
    haben

    Israelische Regierung: Mi…

  49. Update: Was spricht jetzt für Neuwahlen?

    10 juni 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Union hat bei der Europawahl 2024 klar gewonnen. In Deutschland
    kommen CDU und CSU laut vorläufigem amtlichen Ergebnis auf 30 Prozent
    der Stimmen. Die AfD ist mit 16,9 Prozent die zweitstärkste Kraft,
    darauf folgen die SPD mit 13,9 Prozent und Grüne mit 11,9 Prozent. Die
    Parteien der Ampelkoalition haben zusammen in keinem einzigen Wahlkreis
    eine Mehrheit erreicht. In acht Bundesländern fanden am Sonntag neben
    der Europawahl auch Kommunalwahlen statt. Bisher sind die Ergebnisse der
    Ampelparteien dort ähnlich schlecht ausgefallen wie die Europawahl. In
    den ostdeutschen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,
    Sachsen und Sachsen-Anhalt wird die AfD nach aktuellen Auszählungen
    stärkste Kraft. Unionspolitiker haben darum schon gefordert, die für den
    Herbst 2025 geplanten Bundestagswahlen vorzuziehen. Bundeskanzler Olaf
    Scholz (SPD) solle die Vertrauensfrage stellen. Martin Machowecz ist
    stellvertretender Chefredakteur der ZEIT und ordnet das im Podcast für
    uns ein.
    Lees meer

    Was noch? Namensvetter bleiben Bürgermeister in ihren Gemeinden.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    EU-Wahlergebnisse: Diese Zahlen erklären, warum die Ampelparteien
    verloren haben

    Wahl zum Europäischen Parlament: Alle Ergebnisse der Europawahl 2024 in
    Deutschland

    Liveblog: Kommunalwahlen

    Was jetzt? / Kommunalpolitik: Vollzeitjob nach Feierabend

    Was jetzt? / Deutschland bei der EU-Wahl: Die AfD hat ihren Erfolg
    manifestiert

    AfD: Maximilian Krah nicht Teil der neuen AfD-Delegation im
    Europaparlament

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  50. Der rechte Rand ist kein Rand mehr

    10 juni 2024 · 15 min

    Afspelen
    Die Bürger der Europäischen Union haben ein neues Parlament gewählt. Und
    das wird mehr rechte Abgeordnete haben als bisher. Zwar bleibt das
    Mitte-Rechts-Bündnis EVP mit 181 Sitzen stärkste Kraft, doch die rechten
    Parteien konnten in vielen Mitgliedsstaaten deutliche Zugewinne
    verbuchen. Über die Gründe dafür spricht Pia Rauschenberger bei “Was
    jetzt?” mit Ulrich Ladurner, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT in
    Brüssel. Außerdem geht es um die Frage: Wird sich nun der politische
    Kurs der EU ändern und wenn ja, in welche Richtung?
    Lees meer

    Renaissance, die Partei der französischen Präsidenten Emmanuel Macron,
    erhält bei der Europawahl rund 15 Prozent der Stimmen – und damit nicht
    einmal halb so viele wie der rechtspopulistische RN unter
    Spitzenkandidat Jordan Bardella. Er könne nicht so tun, als sei nichts
    geschehen, meinte Macron nach dieser Niederlage und löste die
    Nationalversammlung auf. Bereits am 30. Juni und 7. Juli sollen in
    Frankreich Neuwahlen stattfinden. Aber wie weit rechts steht der RN
    eigentlich? Und könnte er 2027 mit Marine Le Pen sogar die nächste
    Präsidentin stellen? Antwort darauf weiß Annika Joeres, die das
    Geschehen vor Ort verfolgt.

    Und sonst so? Es ist nie zu spät zum Heiraten.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Europawahl

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    Frankreich: Emmanuel Macron kündigt Neuwahl für das Parlament an

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