Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Wie Biden und Macron den Westen gefährden
6 juli 2024 · 17 min
Man sieht es in diesen Tagen in den USA, man sieht es in Frankreich:
Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sind in Gefahr. Die
Präsidenten beider Länder kämpfen ums politische Überleben, während die
radikale Rechte an Auftrieb gewinnt. US-Präsident Joe Biden hält trotz
offensichtlicher Schwächen an seiner Kandidatur fest. Und Frankreichs
Präsident Emmanuel Macron ist mit seiner Entscheidung, Neuwahlen
auszurufen, eine riskante Wette eingegangen, die sein Land ins Chaos zu
stürzen droht. Heinrich Wefing leitet das Politikressort der ZEIT. Im
Podcast analysiert er, inwieweit die Krisen beider Länder mit ihren
Präsidenten zusammenhängen. Lees meerSie putzen das EU-Parlament und klagen über Stress, Schikane und
niedrige Löhne: Die Arbeitsbedingungen der etwa 200 Reinigungskräfte im
Europäischen Parlament sind offenbar alles andere als sauber. Das
belegen Aussagen von mehr als 20 Menschen, die im Parlament arbeiten,
sowie interne Dokumente, die ZEIT ONLINE vorliegen. Christian Schweppe
hat gemeinsam mit anderen europäischen Medienpartnern aufgedeckt, wie
schlecht Subunternehmen die Reinigungskräfte im EU-Parlament behandeln.
Im Podcast spricht er darüber, warum diese Menschen nicht besser
geschützt werden.Und sonst so? In München steht das erste stellare Sonnenstudio der Welt.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg, Constanze Kainz, Elise
LandschekMitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Joe Biden und Emmanuel Macron: Größe und Wahn
Das Politikteil / Joe Biden: "Ein Himmelfahrtskommando!"
Frankreich: Macrons gefährliches Spiel
Emmanuel Macron: Frankreichs Präsident
Joe Biden: Präsident der USA
Thema: Europäisches Parlament
Reinigungskräfte: Alles andere als sauber
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Update: Ein Haushalt, mit dem die ganze Ampel leben kann
5 juli 2024 · 10 min
Die Spitzen der Ampelkoalition konnten sich auf einen Entwurf für den
Bundeshaushalt für das kommende Jahr einigen. Der Entwurf sieht für das
Jahr 2025 Gesamtausgaben in Höhe von 481 Milliarden Euro vor. Läuft
alles wie geplant, hält die Bundesregierung die Schuldenbremse ein.
Darüber hinaus haben sich die Koalitionäre zum Ziel gesetzt, die
deutsche Wirtschaft mit einem Wachstumspaket wieder in Schwung zu
bringen und eine zusätzliche Wirtschaftsleistung von 26 Milliarden Euro
zu generieren. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter des
Politikressorts der ZEIT. Im Podcast analysiert er, wofür die geplanten
Einnahmen verwendet werden sollen. Lees meerIn der Islamischen Republik Iran entscheidet sich diesen Freitag, wer
der Nachfolger des verunglückten Präsidenten Ebrahim Raissi wird. In
einer Stichwahl treten der Reformkandidat Massud Peseschkian und der
Hardliner Said Dschalili gegeneinander an. Im ersten Wahlgang am
vergangenen Freitag erhielt Peseschkian nach offiziellen Angaben 42,4
Prozent der Stimmen, Dschalili landete mit 38,6 Prozent auf Platz zwei.
Beide Kandidaten erreichten nicht die erforderliche Mehrheit von 50
Prozent der Stimmen. Christian Vooren aus dem ZEIT-ONLINE-Ressort
Politik, Wirtschaft, Gesellschaft analysiert, ob einer der beiden
Kandidaten tatsächlich für eine weniger konservative Politik steht.Außerdem im Update:
- Die Labourpartei von Keir Starmer kann nach der Neuwahl zum
Unterhaus künftig mit absoluter Mehrheit regieren. Premier Rishi
Sunak kündigte seinen Rücktritt als Parteichef an.
- Nach einem Besuch in Kiew ist Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán
überraschend nach Russland gereist. Dort will Orbán Wladimir Putin
treffen.Was noch? Wie sich die EM-Teams fortbewegen.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg, Constanze Kainz, Elise
LandschekMitarbeit: Henrike Hartmann
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Bundeshaushalt 2025: …
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Die historische Niederlage der Torys
5 juli 2024 · 13 min
Die sozialdemokratische Labourpartei hat die Parlamentswahlen in
Großbritannien haushoch gewonnen, während die konservativen Torys um den
bisherigen Premierminister Rishi Sunak abstürzten. Nach 14 Jahren an der
Regierung muss die Partei nun in die Opposition. Dass Labour als Sieger
aus der Wahl hervorgeht, hat vor allem damit zu tun, dass die Wähler
gegen die Konservativen stimmen wollten, sagt Jochen Bittner. Er ist
Korrespondent in London für die ZEIT und analysiert das Wahlergebnis im
Podcast. Lees meerDie AfD findet trotz ihrer völkisch-nationalistischen Positionen auch
bei Menschen mit Migrationshintergrund Zustimmung. Im Vergleich zu
anderen Parteien umwirbt sie die rund neun Millionen migrantischen
Wählerinnen und Wähler sogar besonders aktiv. Was zieht Menschen mit
Migrationshintergrund zur AfD? Diese und weitere Fragen beantwortet
Anastasia Tikhomirova, Volontärin bei ZEIT ONLINE, die mit mehreren
migrantischen AfD-Wählern gesprochen hat.Und sonst so? Kater Larry wartet in der Downing Street 10 auf den neuen
britischen Premierminister – und auf seinen Hamster.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Wahl in Großbritannien: Große Mehrheit, kleiner VertrauensvorschussGroßbritannien-Wahl: Das Königreich der Krisen
Wahlen in Großbritannien: Wie die Torys sich selbst zerlegt haben
AfD-Wähler mit Migrationshintergrund: "Mich wird niemand abschieben"
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Update: Habeck und die drei Atommeiler
4 juli 2024 · 10 min
Der Bundestag befasst sich ab heute in einem Untersuchungsausschuss mit
dem Atomausstieg und der Frage, welche Rolle Bundeswirtschaftsminister
Robert Habeck (Grüne) und Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne)
dabei gespielt haben. Die CDU wirft Habeck vor, die Laufzeitverlängerung
der Atomkraftwerke über Ende 2022 hinaus angesichts der Energiekrise
nicht ergebnisoffen geprüft zu haben. Ob an dem Vorwurf etwas dran ist,
ordnet Anja Stehle im Podcast ein. Sie ist Wirtschaftsredakteurin bei
ZEIT ONLINE. Lees meerNachdem der türkische Fußballnationalspieler Merih Demiral am Wochenende
beim Torjubel den Wolfsgruß gezeigt hat, nehmen die politischen
Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei zu. Für welche Ideologie
der Gruß der Grauen Wölfe steht und warum die rechtsextreme Gruppe in
Deutschland nicht verboten ist, erklärt Ismail Küpeli, der an der Uni
Bochum zu Nationalismus forscht.Am heutigen Wahltag in Großbritannien wird sich entscheiden, ob das Land
tatsächlich vor einem Regierungswechsel steht. Die oppositionelle
Labourpartei steht Umfragen zufolge vor den regierenden Torys. Fiona
Weber-Steinhaus, Auslandsredakteurin bei ZEIT ONLINE, hat im Nordosten
Englands nachgefragt, warum viele Britinnen und Briten von den
Konservativen enttäuscht sind.Was noch? Pakettransport per Förderband.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Atomausstieg: News und Infos
Atom-Laufzeitverlängerung: Unionsfraktionsspitze dringt auf
UntersuchungsausschussDebatte um Wolfsgruß: Recep Tayyip Erdoğan will zum Viertelfinale nach
Berlin reisenFußballeuropameisterschaft: Uefa startet Untersuchungsverfahren nach
Wolfsgruß von Merih DemiralFußballeuropameisterschaft: Türkei bestellt nach Kritik an Wolfsgruß
deutschen Botschafter einSteigende Preise in Großbritannien: Die fetten Jahre sind vorbei
Großbritannien-Wahl: Das Königrei…
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Labour stellt den Sekt schon kalt
4 juli 2024 · 12 min
In Großbritannien wird heute ein neues Unterhaus gewählt. Dabei könnte
erstmals seit 2010 die Labourpartei gewinnen. Auch die von
Brexit-Hardliner Nigel Farage angeführte Partei Reform UK macht den
regierenden Torys bei der Wahl Konkurrenz. Die Unterhauswahlen hat
Premierminister Rishi Sunak im Mai überraschend vorgezogen. Warum die
Konservativen so viele Stimmen verloren haben und wie die Labourpartei
zum Favoriten wurde, erklärt Bettina Schulz im Podcast. Sie berichtet
für ZEIT ONLINE aus Großbritannien. Lees meerBruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), ist heute als
Zeuge im Afghanistan-Untersuchungsausschuss geladen. Der im Juli 2022
eingesetzte Untersuchungsausschuss des Bundestags befasst sich mit dem
chaotischen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan im August 2021 sowie
mit der Evakuierung des deutschen Personals und der Ortskräfte. Welche
Verantwortung der BND für das Debakel trägt, analysiert ZEIT-Autor
Christian Schweppe. Er hat vor Kahls Zeugenaussage interne Akten des BND
einsehen können und kritisiert die sicherheitspolitische Fahrlässigkeit
der Behörde.Und sonst so? Warum spucken Fußballer eigentlich andauernd auf das
Spielfeld?Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Wahlen in Großbritannien: Torys droht ein herber Absturz
Wahl in Großbritannien: Mr. Brexit und der Todesstoß
Nigel Farage: Der Zerstörer
Großbritannien: Neuwahl am 4. Juli
Wahl in Großbritannien: Wie Nigel Farage die Torys zerlegt
Wahl in Großbritannien: Labour kommt – der Brexit bleibt
Afghanistan: Leben unter dem Talibanregime
Afghanistan-Abzug: Die verschollenen Handys von Merkel und ihren
MinisternBundeswehreinsatz in Afghanistan: "Wahnsinn. Eine Riesenscheiße"
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Update: Angriff von der Hinterbank
3 juli 2024 · 11 min
Auch in der eigenen Partei schwindet nach der verpatzten TV-Debatte der
Rückhalt für Joe Biden: Der erste Abgeordnete der Demokraten, Lloyd
Doggett aus Texas, hat Biden nun dazu aufgefordert, seine Kandidatur
zurückzuziehen. Könnten prominentere Demokraten folgen? Und: Wird der
Präsident sich davon beirren lassen? Darüber spricht Rita Lauter mit
Rieke Havertz vom ZEIT-ONLINE-Podcast Ok, America?. Lees meerDie Bundesregierung hat den ersten Gleichwertigkeitsbericht vorgestellt.
Demnach unterscheiden sich die Lebensverhältnisse je nach Region stark,
nehmen aber grundsätzlich ab. Die subjektive Wahrnehmung sei jedoch eine
andere, sagt Anja Stehle aus dem Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE. Sie
ordnet die Ergebnisse im Podcast ein.Der Haushaltsstreit in der Regierungskoalition bleibt ungelöst.
Eigentlich sollte der Haushalt 2025 bis zum heutigen Mittwoch vom
Kabinett verabschiedet werden. Stattdessen ringen Bundeskanzler Olaf
Scholz, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesfinanzminister
Christian Lindner noch immer um die Frage, wie das Milliardenloch
gestopft werden kann – und die Abgeordneten werden ungeduldig, wie die
Befragung des Kanzlers im Bundestag am Mittwoch zeigte.Was noch? 50 Tonnen Erdbeeren und 102.000 Scones für Wimbledeon
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Clara Löffler
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US-Präsidentschaftswahl: Bidens Debatten-Desaster
Gleichwertigkeitsbericht: So unterschiedlich sind die Lebensverhältnisse
in DeutschlandHaushaltsstreit: Wird Deutschland unregierbar?
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Die neue Friedensstrategie der Ukraine
3 juli 2024 · 18 min
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bedingungen für
einen Frieden mit Russland verändert. Statt auf eine Rückkehr zu den
offiziellen Grenzen von 1991 zu bestehen, stellte Selenskyj in einem
Interview drei neue Bedingungen für einen Frieden auf und reduzierte die
Anforderungen. Er folgt damit einer neuen Kommunikationslinie seiner
Regierung in Bezug auf einen möglichen Frieden mit Russland. Wieso hat
die Ukraine ihre rhetorische Strategie verändert? Diese und weitere
Fragen beantwortet Maxim Kireev, er berichtet für ZEIT ONLINE über
Osteuropa. Lees meerDie internationale Schifffahrt bewegt einen Großteil des weltweiten
Handels – fast 80 Prozent der Handelswaren werden so transportiert.
Allerdings sind die Routen der Schiffe immer wieder in Gefahr. Moderne
Piraten lauern Schiffen auf, kapern sie und verlangen Lösegeld.
Besonders die See um den Jemen wird aktuell gemieden. Aber selbst
Staaten gefährden internationale Seewege. Für Reedereien bedeuten diese
Konflikte Kosten. Wie die Gefahren für die Schiffe genau aussehen, weiß
Thomas Fischermann. Er ist Auslandskoordinator im Wirtschaftsressort der
ZEIT.Und sonst so? Wie man die Tricks der Restaurants durchschaut und Geld
spart.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Unterstützung der Ukraine: Russland ist nicht allmächtig, die Ukraine
nicht verlorenCharkiw: Der erste Rückschlag für Russland seit Langem
Konflikte in Meeresregionen: In schwerer See
Seefahrt: "Das ist asymmetrische Kriegsführung"
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Stichwahl in Frankreich: Wer verbündet sich mit wem?
2 juli 2024 · 16 min
Der rechtsextreme Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen hat die
erste Runde der Neuwahlen in Frankreich mit rund 33 Prozent der Stimmen
klar gewonnen. Damit liegen sie deutlich vor der Neuen Volksfront, einem
Zusammenschluss des linksgrünen Lagers (28 Prozent). Das liberale
Bündnis von Präsident Emmanuel Macron landete mit 20 Prozent der Stimmen
nur auf dem dritten Platz. Nun soll die Stichwahl am kommenden Sonntag
entscheiden, wer Frankreich in Zukunft regieren wird. Laut ersten
Projektionen könnte der RN tatsächlich in die Nähe einer absoluten
Parlamentsmehrheit kommen. Doch auch auf der anderen Seite wird über
mögliche Allianzen nachgedacht, um eine rechtsextreme Regierung zu
verhindern. Kann das überhaupt noch gelingen? Annika Joeres berichtet
für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast analysiert sie, welche
Bündnisse denkbar wären. Lees meerKatastrophale Winde, lebensbedrohliche Sturmfluten und zerstörerische
Wellen – all das könnte schon bald auf einige Inseln in der Karibik
zukommen, darunter St. Vincent, die Grenadinen sowie Grenada. Der erste
Hurrikan der Saison über dem Atlantik heißt Beryl und entwickelt sich
offenbar zu einem "extrem gefährlichen Hurrikan" mit
Windgeschwindigkeiten von derzeit 215 Kilometern pro Stunde, teilte die
US-Wetterbehörde NOAA mit. Und mehr noch: Die Behörde warnt davor, dass
dieses Jahr eines der bisher heftigsten Hurrikanjahre werden könnte.
Elena Erdmann ist Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE. Im
Podcast ordnet sie ein, warum es ausgerechnet in diesem Jahr zu mehr
Hurrikanen kommen soll.Und sonst so? Flaschenetiketten, die das Getränk kühl halten
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
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Parlamentswahl in Frankreich: Wo die Rechtsradikalen punkten
Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich
Neuwahlen in Frankreich: Die französische Seele …
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Update: Ein Urteil, das den US-Präsidenten fast allmächtig macht
2 juli 2024 · 10 min
Donald Trump wollte "absolute präsidentielle Immunität" – und ist damit
nun zumindest teilweise durchgekommen: Für seine Amtshandlungen als
US-Präsident bleibt der frühere US-Präsident vor Strafverfolgung
geschützt, für private Handlungen könnte er zur Rechenschaft gezogen
werden. Das entschied am Montag der US-Supreme Court in Washington. Was
das Urteil bedeutet, auch mit Blick auf den Wahlbetrugsprozess gegen
Donald Trump, analysiert Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin
von ZEIT ONLINE. Lees meerZum ersten Mal seit sechs Jahren haben sich Polen und Deutschland wieder
zu gemeinsamen Regierungskonsultationen getroffen. Was hat sich in den
vergangenen sechs Jahren verändert? Heinrich Wefing leitet das
Politikressort der ZEIT und ist gemeinsam mit Olaf Scholz nach Polen
gereist. Im Podcast ordnet er die Vorhaben aus dem neuen Aktionsplan
ein.Außerdem im Update: Mehr als sieben Monate nach der Parlamentswahl in
den Niederlanden hat die neue rechtsgerichtete Regierung ihre Arbeit
aufgenommen. König Willem-Alexander vereidigte den ehemaligen
Geheimdienstchef Dick Schoof als Ministerpräsidenten.Was noch? Ein US-Start-up ist kurz davor, den Kirschkern abzuschaffen.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Henrike Hartmann, Constanze Kainz
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Supreme Court: Ein Geschenk für Donald Trump
Immunitätsurteil: Trump-Anwälte fordern Aufhebung des Urteils in
SchweigegeldprozessSturm aufs Kapitol: Trump erzielt mit Immunitätsklage Teil-Erfolg vor
Supreme CourtOberstes US-Gericht: Joe Biden kritisiert Richterspruch zu Donald Trumps
ImmunitätRegierungskonsultationen: Polen und Deutschland wollen Zusammenarbeit
stärkenScholz-Besuch in Polen: Deutschland und Polen vereinbaren engere
ZusammenarbeitWarschau: "Die Sicherheit Polens ist auch Deutschlands Sicherheit"
Bundestag: Grünenabgeordnete Melis Sekmen wechselt zu Unionsfraktion
Bundestag: Grüne fordern von Ab…
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Update: Auf wen Joe Biden jetzt noch hört
1 juli 2024 · 11 min
US-Präsident Joe Biden hat sich am gestrigen Sonntag mit seiner Familie
in Camp David getroffen, um über seine Kandidatur für die US-Wahl im
November zu beraten. Nach dem TV-Duell zwischen ihm und Donald Trump
wurdel Zweifel lauter, ob Biden trotz seines Alters für eine zweite
Amtszeit geeignet ist. Welche Rolle der First Lady Jill Biden bei den
Beratungen zukommt, erklärt ZEIT ONLINE-Korrespondentin Rieke Havertz im
Podcast. Lees meerDer Rassemblement National (RN) hat die erste Runde der vorgezogenen
Parlamentswahlen in Frankreich gewonnen und liegt vor dem linken
Wahlbündnis Neue Volksfront und dem liberalen Mittelager von Präsident
Emmanuel Macron. Was es bedeutet, wenn die Partei von Marine Le Pen
regiert, zeigt sich in der Mittelmeerstadt Fréjus, wo seit zehn Jahren
ein RN-Bürgermeister im Amt ist. ZEIT ONLINE-Autorin Annika Joeres hat
Fréjus besucht.In Jerusalem haben am Sonntagabend Tausende ultraorthodoxe Juden dagegen
protestiert, dass sie künftig zum Wehrdienst in der israelischen Armee
verpflichtet werden. Dabei kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der
Polizei. Vergangene Woche hat der Oberste Gerichtshof geurteilt, dass es
keine Rechtsgrundlage gibt, Ultraorthodoxe vom Militärdienst
auszunehmen. Ob ein Kompromiss noch möglich ist, erklärt Jan Roß. Er ist
Nahostkorrespondent der ZEIT.Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke ist erneut schuldig gesprochen
worden, weil er bei einer Veranstaltung eine verbotene Nazi-Parole
angestimmt hat. Das Landgericht Halle hat ihn zu einer Geldstrafe von
130 Tagessätzen zu je 130 Euro verurteilt. Wegen desselben Spruchs war
Höcke im Mai schon einmal zu einer Geldstrafe verurteilt worden.Was noch? Care-Arbeit war bei Neandertalern wohl Gemeinschaftsarbeit.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Pia Rauschenberger und Mounia Meiborg
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Jill Biden: Sagt sie's ihm?
US-Präsidentschaftswahl: …
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Frankreich wählt rechts
1 juli 2024 · 16 min
In Frankreich hat am Sonntag die erste Runde der vorgezogenen
Parlamentswahlen stattgefunden. Marine Le Pens rechtsextremer
Rassemblement National liegt nach aktuellen Hochrechnungen mit rund 33
Prozent der Stimmen vorn, gefolgt von der linken Neuen Volksfront mit 28
Prozent. Sollte der Rassemblement National die Stichwahl am 7. Juli
gewinnen, müsste Macron den französischen Premierminister und die
Minister durch Kandidaten der rechtsextremen Partei ersetzen. Matthias
Krupa ist Frankreich-Korrespondent der ZEIT. Im Podcast ordnet er die
Folgen einer rechtsextremen Regierung in Frankreich ein. Lees meerMake Europe Great Again – unter diesem Slogan übernimmt Ungarn in
Anlehnung an Donald Trump ab Juli für sechs Monate die
Ratspräsidentschaft der Europäischen Union. Die Regierung unter
Ministerpräsident Viktor Orbán ist für ihre EU-kritische Haltung
bekannt, mehrfach hat Ungarn in den vergangenen Monaten Entscheidungen
bei Abstimmungen blockiert, die EU erpresst und die Umsetzung
politischer Maßnahmen verzögert. Welches Programm Viktor Orbán für die
ungarische Ratspräsidentschaft vorgelegt hat und wie man sich in Brüssel
darauf vorbereitet hat, berichtet Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent
der ZEIT in Brüssel.Und sonst so? Spanierin soll Wein im Millionenwert verschüttet haben –
aus Rache.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Frankreich: Neuwahlen nach der Europawahl
Parlamentswahl: Was Sie zu den Neuwahlen in Frankreich wissen sollten
Rassemblement National: Wo Rechtsextreme die wichtigen Positionen
besetzenRatspräsidentschaft: EU-Vorsitz: Ungarn will Europa wieder "great"
machenViktor Orbán: Einer gegen alles
Viktor Orbán: Mehr als nur ein Spieler
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Macrons Machtpoker
30 juni 2024 · 16 min
In Frankreich beginnt der erste Wahlgang der vorgezogenen Neuwahlen.
Ganz Europa schaut an diesem Tag nach Frankreich, denn diese Wahlen
haben das Potenzial für ein politisches Erdbeben: Erstmals seit dem
Zweiten Weltkrieg sieht es so aus, als könnten Rechtspopulisten an die
Regierung kommen. Der Rassemblement National von Marine Le Pen liegt mit
ihren Verbündeten in den Umfragen derzeit mit rund 36 Prozent vorn. Weit
abgeschlagen mit rund 21 Prozent: das liberale Parteienbündnis um die
Partei Renaissance von Präsident Emmanuel Macron. Nach einer
historischen Niederlage bei der Europawahl am 9. Juni hatte Macron noch
am selben Abend das Parlament aufgelöst und Neuwahlen angekündigt. Wird
Macrons Machtpoker aufgehen? Oder ist Frankreich gerade dabei, in eine
noch viel tiefere Krise zu stürzen? Matthias Krupa berichtet für die
ZEIT aus Frankreich. Im Podcast erklärt er, warum Macron so unbeliebt
ist und was es bedeuten würde, wenn das Rechtsbündnis eine Mehrheit im
Parlament bekommt. Lees meerTeurere Ticketpreise – und womöglich könnten sogar ganze
Fernverkehrsverbindungen gestrichen werden: Die Deutsche Bahn hat
offenbar massive Geldprobleme. Das zumindest geht aus einem Bericht des
Spiegels hervor, der sich dabei auf ein vertrauliches Schreiben der
Deutschen Bahn an die Bundesnetzagentur beruft. In zahlreichen Städten
sollen demnach im kommenden Jahr keine Fernverkehrszüge mehr halten. Vor
allem Orte in Sachsen, Thüringen sowie Mecklenburg-Vorpommern seien
betroffen. Grund für die Streichungen sind laut Informationen des
Spiegels gestiegene Trassenpreise, also eine Art Schienennutzungsmaut.
Die betroffenen Strecken würden so wenig genutzt, dass es sich für die
Bahn nicht mehr lohne, sie zu befahren. Die Deutsche Bahn hat den
Bericht zurückgewiesen – räumt aber ein, dass sich das Unternehmen in
einer "derzeit herausfordernden wirtschaftlichen Lage" befinde. Paul
Meerkamp berichtet für ZEIT ONLINE über Mobilität. Im Podcast sagt er,
was an den Gerüchten dran ist – und ob der… -
Spezial: Ein geraubtes Leben in Argentinien (Wiederholung vom 16.03.24)
29 juni 2024 · 42 min
Mitte der Siebzigerjahre versinkt Argentinien im Chaos: Generalstreiks,
Hyperinflation, rechte und linke Gruppen, die sich bekämpfen. Am 24.
März 1976 putscht sich das Militär an die Macht. Der Putsch weckt bei
vielen Argentinierinnen und Argentiniern zunächst Hoffnung. Jetzt geht
es aufwärts, glauben viele. Doch die Junta beginnt eine Jagd auf
politische Aktivistinnen, Journalisten und Gewerkschafter. Lees meerMiguel Santucho Navajas ist damals noch nicht einmal ein Jahr alt. Viel
zu jung, um zu verstehen, was im Land vor sich geht – und dass das
Regime seine Eltern im Visier hat. Im Sommer 1976 dringen Soldaten in
die Wohnung ein und verhaften Miguels Mutter Cristina. Den neun Monate
alten Miguel lassen sie zurück.Daniel wächst im Süden von Buenos Aires auf, unter ganz anderen
Umständen als Miguel. Seine Eltern sind Anhänger der Diktatur. Daniels
Vater ist Polizist in einer Spezialeinheit. Daniel vermutet, dass auch
sein Vater Menschen entführt, vielleicht sogar ermordet hat.1983 endete die Militärherrschaft. 40 Jahre später begegnen sich Miguel
und Daniel zum ersten Mal. Ihre Vergangenheit ist grundverschieden –
aber es gibt etwas, das die beiden Männer verbindet. In diesem
"Was-Jetzt?"-Spezial erzählen wir die Geschichte von Miguel und Daniel,
deren Leben ohne das Regime wohl ganz anders verlaufen wäre.Moderation: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Recherche: Pia Rauschenberger, Stella Schalomon
Sounddesign: Joscha Grunewald
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Die AfD wählt ihre neue Parteispitze
29 juni 2024 · 11 min
Am Wochenende findet in der Essener Grugahalle der Bundesparteitag der
AfD statt – trotz aller Versuche der Stadt Essen, dies zu verhindern.
Nun bereitet sich die Polizei in Essen auf einen Großeinsatz vor. Im
Laufe des Wochenendes rechne man mit rund 80.000 Gegendemonstranten,
sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) dem RedaktionsNetzwerk
Deutschland. Aus der AfD reisen rund 600 Delegierte an. Tilman Steffen
aus dem Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft berichtet für ZEIT
ONLINE aus Essen über den AfD-Parteitag. Im Podcast ordnet er ein,
welche inhaltlichen und personellen Entscheidungen vom Parteitag zu
erwarten sind. Lees meerUm ihre Produkte als "klimaneutral" bewerben zu können, müssen die
Hersteller in Zukunft noch einen Schritt weitergehen: Sie müssen in der
Werbung selbst erklären, was ihr Produkt klimaneutral macht. Das hat
diese Woche der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Zuvor
hatten sich der Fruchtgummi- und Lakritzhersteller Katjes und die
Wettbewerbszentrale darüber einen Rechtsstreit geliefert. Was für
Schlüsse zog der Bundesgerichtshof aus diesem konkreten Fall? Hannah
Knuth ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast analysiert
sie, welche Bedeutung das Urteil aus Karlsruhe hat – und welche Folgen
es für die Branche haben könnte.Und sonst so? Keine Lebensmittelwarnung mehr verpassen
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
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TV-Duell: Der Biden-Schock
US-Wahl: Biden strauchelt, Trump lügt
OK, America? / US-Präsidentschaftswahl: Bidens Debatten-Desaster
US-Wahlkampf: Joe Biden ist 81 Jahre alt. Und ja: Das merkt man ihm an
Thema: Gesundheitswesen
Gesundheitsversorgung: Experten halten Gesundheitswesen für "brutal
umständlich organisiert"Umwelt: Erstmals CO₂-neutrales Kerosin für kommerzielle Nutzung
produziertSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der Z…
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Update: Joe Biden – die Demokraten zweifeln nach dem TV-Duell an ihrem Kandidaten
28 juni 2024 · 10 min
Das erste TV-Duell im Präsidentschaftswahlkampf zwischen US-Präsident
Joe Biden und Herausforderer Donald Trump verlief wohl nicht so, wie es
sich die Demokraten erhofft hatten. Joe Biden wirkte alt, seine Stimme
heiser und seine Konter kraftlos, teilweise stammelte er nur noch Sätze
vor sich hin. Noch ist Biden nicht offiziell als Kandidat der Demokraten
nominiert, das galt eigentlich nur als Formsache – bis heute. Bräuchten
die Demokraten einen neuen Kandidaten, um gegen Trump zu gewinnen? Rieke
Havertz berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über die US-Politik. Im
Podcast analysiert sie, welche Alternativen den Demokraten bleiben. Lees meerMonatelang gibt es keine Termine, die Wartezimmer sind überfüllt – und
die Hausärztinnen und Hausärzte überlastet. Bundesgesundheitsminister
Karl Lauterbach hat in den vergangenen Monaten ein Gesetz auf den Weg
gebracht, das die Situation im Gesundheitswesen verbessern soll: Das
Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG). Diesen Freitag hat der
Bundestag in einer ersten Lesung über den Gesetzentwurf beraten. Was
könnte sich durch das Gesetz im Gesundheitswesen ändern? Hanna Grabbe
ist Redakteurin im Wissenressort der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, ob
das Gesetz auch die Versorgung der Patienten verbessert.Außerdem im Update: Das Unternehmen Atmosfair hat nach eigenen Angaben
erstmals CO₂-neutrales Kerosin für die kommerzielle Nutzung hergestellt.Was noch? In welchen Städten lebt es sich am besten?
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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TV-Duell: Der Biden-Schock
US-Wahl: Biden strauchelt, Trump lügt
OK, America? / US-Präsidentschaftswahl: Bidens Debatten-Desaster
US-Wahlkampf: Joe Biden ist 81 Jahre alt. Und ja: Das merkt man ihm an
Thema: Gesundheitswesen
Gesundheitsversorgung: Experten halten Gesundheitswesen für "brutal
umständlich organisiert"Umwelt: Erstmals CO₂-neu…
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Iran: Eine Wahl, die nichts verändern soll
28 juni 2024 · 13 min
In der Islamischen Republik Iran wird an diesem Freitag ein neuer
Präsident gewählt. Gesucht wird ein Nachfolger für Ebrahim Raissi, der
am 19. Mai bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war. Von den
83,5 Millionen Einwohnern des Iran sind 61 Millionen wahlberechtigt –
wirkliche oppositionelle Alternativen haben sie dabei nicht. Der
Wächterrat des Iran hatte für die Wahl nur sechs Kandidaten zugelassen.
Aktuell sind davon noch vier Kandidaten im Rennen. Laut aktuellen
Umfragen wollen mehr als 30 Millionen der Wahlberechtigten nicht zur
Wahl gehen. Gilda Sahebi, deutsch-iranische Journalistin und Autorin,
ordnet im Podcast ein, für was die Kandidaten stehen. Lees meerDeutschland hat weniger Einwohnerinnen und Einwohner als bisher
geschätzt, und zwar 82,7 Millionen. Das geht aus den neuen Daten des
Zensus hervor, basierend auf einer Erhebung vom 15. Mai 2022. Und die
Daten des Zensus geben nicht nur Aufschluss über die Größe der
Bevölkerung – sondern auch über die Lebensverhältnisse der Menschen in
den 10.786 Gemeinden Deutschlands, sowie den dortigen Gebäude- und
Wohnungsbestand. Laut Zensus gibt es in Deutschland insgesamt mehr als
43 Millionen Wohnungen und Wohnhäuser. Wem gehören die? Tina Groll ist
Redakteurin im ZEIT ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im
Podcast analysiert sie, wie sich die Eigentümerquote je nach Wohnort
unterscheidet.Und sonst so? ZEIT ONLINE sucht neue Volontärinnen und Volontäre.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Iran: Präsidentenwahl am 28. Juni
Iran: Sechs Kandidaten zu iranischer Präsidentschaftswahl zugelassen
Präsidentschaftswahl im Iran: Zwei Hardliner ziehen Kandidatur vor der
Wahl im Iran zurückWahl im Iran: Zwischen Hoffnung, Misstrauen und Machtkampf
Zensus 2022: In Deutschland leben 1,4 Millionen Menschen weniger als
gedachtZen…
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Update: Was war da los in Bolivien?
27 juni 2024 · 10 min
In Bolivien ist ein Putschversuch abgewendet worden. Die militärischen
Einheiten, die gestern den zentralen Platz in der Stadt La Paz stürmten,
haben sich wieder zurückgezogen. Dort befinden sich sowohl der
Präsidentenpalast als auch das Kongressgebäude des Landes. Aufnahmen im
bolivianischen Fernsehen zeigten uniformierte und bewaffnete Soldaten,
die den Platz einnahmen und ein Militärfahrzeug, das versuchte, die
Türen des Präsidentschaftspalastes zu durchbrechen. Der Anführer der
Putschisten, Ex-Armeechef Juan José Zúñiga Macías, und Präsident Luis
Arce sollen sich im Präsidentenpalast gegenübergestanden haben, als der
Präsident den Rückzug der Truppen befohlen haben soll. Macías ist
inzwischen festgenommen. In einem Fernsehstatement deutete er an, dass
der Putsch mit dem Präsidenten abgestimmt gewesen sei. Wie viel
Inszenierung steckt in dem Putsch? Und welche Rolle spielt der Präsident
selbst? Das ordnet Thomas Fischermann ein, Auslandskoordinator der ZEIT
und Lateinamerikaexperte. Lees meerNeues Spitzenpersonal und neues Sicherheitsabkommen: Nach den
Europawahlen werden auf dem EU-Gipfel in Brüssel die Posten der neuen
EU-Kommission verteilt. Es gilt bereits als sicher, dass Ursula von der
Leyen eine zweite Amtszeit als Kommissionspräsidentin antreten kann.
Außerdem soll die liberale estnische Regierungschefin Kaja Kallas
EU-Außenbeauftragte werden, während der portugiesische Ex-Regierungschef
António Costa Ratspräsident werden dürfte. Sämtliche
Personalentscheidungen der Regierungschefs müssen allerdings noch vom
EU-Parlament bestätigt werden. Woran die Wahl von der Leyens noch
scheitern könnte, erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent in
Brüssel. Er spricht auch darüber, was die neuen Sicherheitszusagen für
die Ukraine praktisch bedeuten. Denn der ukrainische Präsident Wolodymyr
Selenskyj war auch nach Brüssel gereist und unterzeichnete ein
Sicherheitsabkommen mit der EU.Außerdem im Update: Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir will die
Mehrwertsteuer au… -
Das Alter von Joe Biden schwingt immer mit
27 juni 2024 · 16 min
Am Donnerstag findet in den USA das erste TV-Duell zwischen Joe Biden
und Donald Trump statt. Während des Duells dürfte Trump erneut
versuchen, Biden aufgrund seines Alters als senil bloßzustellen. Der
US-Präsident ist 81 und wäre am Ende einer zweiten Amtszeit 86 Jahre
alt. Je nach Umfrage glauben daher 70 bis 80 Prozent der Amerikaner,
dass er dem Amt nicht mehr gewachsen ist. Überschattet die Altersdebatte
wirklich alles in diesem Wahlkampf? Antworten auf diese Fragen gibt
Heinrich Wefing aus dem Politikressort der ZEIT. Lees meerEs sind die größten Jugendproteste in der Geschichte Kenias: Tausende
Menschen demonstrieren seit Tagen auf den Straßen von Nairobi. Der
Grund: Die kenianische Regierung plant, die Steuern auf Brot, Speiseöl,
Damenbinden und andere Produkte des täglichen Bedarfs zu erhöhen.
Zunächst verliefen die Proteste friedlich. Inzwischen geht die Polizei
aber mit Gewalt gegen sie vor, mindestens 23 Menschen sollen bereits ums
Leben gekommen sein. Was es mit der Steuererhöhung auf sich hat und
warum vor allem junge Menschen dagegen auf die Straße gehen, weiß Birte
Mensing. Sie lebt und arbeitet als Journalistin in Nairobi.Und sonst so? Ein Gehirnimplantat gegen epileptische Anfälle
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Clara Löffler und Sophia Boddenberg
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Thema: US-Wahl
Nairobi: Demonstranten stürmen Parlament in Kenia.
Demonstrationen in Nairobi: Kenias Regierung will nach Sturm auf
Parlament Militär einsetzen.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Wie der Kanzler Zuversicht verbreiten will
26 juni 2024 · 9 min
Im Vorfeld der Nato- und EU-Gipfel hat Bundeskanzler Olaf Scholz am
Mittwoch im Bundestag eine Regierungserklärung gehalten. Dabei begrüßte
er die neuen Personalentscheidungen für die EU und Nato. Mit Bezug auf
die Wahlergebnisse bei der Europawahl sagte Scholz, dass ständige Krisen
das Vertrauen der Menschen erschüttert hätten. Für die
Haushaltsverhandlungen kündigte er an, den Haushaltsentwurf noch im Juli
vorzulegen. Hat Scholz es geschafft, Zuversicht zu verbreiten? Und hat
Scholz seine Koalition bei der Haushaltsfrage geeint? Ferdinand Otto,
Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat die Rede verfolgt und gibt
Antworten. Lees meerDer Whistleblower und WikiLeaks-Gründer Julian Assange ist im
australischen Canberra gelandet. Dort wurde er neben Anhängern und
Unterstützern auch von seiner Ehefrau Stella Assange, seinem Vater sowie
dem australischen Premierminister Anthony Albanese empfangen. Damit
enden für Assange 14 Jahre Rechtsstreit, Haft und politisches Asyl. In
Rahmen eines Deals zwischen Assange und dem amerikanischen
Justizministerium konnte er nun nach Australien zurückkehren.Außerdem im Update:
Menschen, die terroristische Straftaten verherrlichen oder
Hasskommentare verbreiten, sollen künftig aus Deutschland ausgewiesen
werden können. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Wer
etwa terroristische Videos, Posts oder Texte im Internet verbreitet oder
diese zum Beispiel mit einem Like unterstützt, soll dann abgeschoben
werden können.Was noch? Schmetterlinge überqueren laut Wissenschaftlern Ozean
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unterwasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Regierungserklärung von Olaf Scholz: Der Kanzler und die Zuversicht
Bundeshaushalt: So weit, so verfahren
Die australische Regierung und Julian Assange: Die Rückkehr des
verlorenen BürgersDaniel Domscheit-Berg übe…
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Baerbock findet deutliche Worte in Israel
26 juni 2024 · 16 min
Bereits zum zehnten Mal seit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am
7. Oktober ist Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in den
Nahen Osten gereist. Ziel der Reise waren Friedensgespräche mit
Vertretern verschiedener Konfliktparteien. In Ramallah im Westjordanland
traf Baerbock den palästinensischen Ministerpräsidenten Mohammed
Mustafa, in Jerusalem ihren israelischen Amtskollegen, Außenminister
Israel Katz, und anschließend reiste sie zu weiteren Gesprächen in den
Libanon. Baerbock sagte in Israel, Sicherheit für die Israelis könne es
nur geben, wenn es auch Sicherheit für die Palästinenser gebe.
Sicherheit für die Palästinenser bedeutet für Deutschland und auch für
die USA noch immer: eine Zweistaatenlösung. Dafür setzen sie auf die
Palästinensische Autonomiebehörde (PA), die sich im Frühjahr neu
aufgestellt hat. Doch seit die israelische Regierung ihre Zahlungen
eingestellt hat, geht der PA das Geld aus. Alice Bota, Redakteurin im
Politikressort der ZEIT, hat Annalena Baerbock auf ihrer Reise begleitet
und berichtet darüber im Podcast. Lees meerDie Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) gehört zu den häufigsten
angeborenen Behinderungen in Deutschland, wird aber selten
diagnostiziert. FASD fasst eine Reihe von Störungen zusammen, die bei
Kindern auftreten, deren Mütter während der Schwangerschaft Alkohol
getrunken haben. Schätzungsweise leben in Deutschland 800.000 bis eine
Million Menschen mit FASD. Von den jährlich 10.000 Babys, die mit
Alkoholschädigung geboren werden, bleiben in der Regel bis zu 80 Prozent
undiagnostiziert. Zu den Symptomen gehören unter anderem
Wachstumsauffälligkeiten, emotional-soziale oder auch kognitive
Schwierigkeiten. Durch eine frühzeitige Diagnose können Patientinnen und
Patienten gefördert werden. Warum es immer noch so wenig Informationen
über die Fetale Alkoholspektrumstörung gibt und wie sich die öffentliche
Wahrnehmung der Krankheit verändert, berichtet Amonte Schröder-Jürss,
Autorin für ZEIT ONLINE.Und sonst so? Mit der …
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Update: Julian Assange ist schuldig, aber frei
25 juni 2024 · 11 min
Julian Assange und die US-Justiz haben überraschend eine Einigung
erzielt. Der Wikileaks-Gründer muss sich der Spionage schuldig bekennen,
wird aber von einer weiteren Gefängnisstrafe verschont. Die USA hatten
jahrelang Assanges Auslieferung aus Großbritannien gefordert, weil er
geheime US-Militärdokumente über die Einsätze im Irak und in Afghanistan
veröffentlicht hatte. Nun darf er stattdessen in sein Heimatland
Australien zurückkehren. Ist das nach langem Kampf ein Sieg für die
Pressefreiheit? Darüber spricht Rita Lauter mit Holger Stark, dem
stellvertretenden Chefredakteur der ZEIT. Außerdem diskutieren sie,
warum sich die westlichen Länder in diesem Fall so lange bedeckt
gehalten haben. Lees meerDie israelische Wehrpflicht gilt auch für ultraorthodoxe Juden. Das hat
der Oberste Gerichtshof am Dienstag entschieden. Damit stimmte er zwei
Petitionen zu, die die sofortige Einberufung wehrpflichtiger
ultraorthodoxer Männer gefordert hatten. Wie viele der 63.000
Betroffenen nun eingezogen werden sollen, führte das Gericht nicht aus.
Israel-Korrespondentin Steffi Hentschke ordnet ein.Laut übereinstimmenden Medienberichten wird EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen eine zweite Amtszeit bekommen. Darauf sollen sich
Unterhändler der großen europäischen Parteienfamilien geeinigt haben.
Die Einigung sieht auch vor, dass die estnische Regierungschefin Kaja
Kallas EU-Außenbeauftragte und der frühere portugiesische
Ministerpräsident António Costa EU-Ratspräsident werden sollen.Was noch? Pünktlich zur Ferienzeit: Wie gut ist Ihre Rechtschreibung?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz
Mitarbeit: Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Julian Assange: Ein beunruhigender Deal
Gerichtsentscheid: Ultraorthodoxe Juden müssen in Israel künftig
Wehrdienst leistenEuropäische Union: EU-Spitzenpolitiker einigen sich auf zweite Amtszeit
für von der LeyenSie…
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Aufarbeitung der Coronazeit soll Vertrauen zurückbringen
25 juni 2024 · 16 min
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich im ARD-Sommerinterview dafür
ausgesprochen, die Coronapandemie durch Bürgerräte aufzuarbeiten. In der
FDP wird hingegen seit Längerem gefordert, eine Enquetekommission aus
Abgeordneten und Sachverständigen zur Aufarbeitung der Pandemie
einzusetzen. Warum das politische Interesse, die Pandemie aufzuarbeiten,
gerade jetzt wieder zunimmt, analysiert Andreas Sentker,
Wissensredakteur der ZEIT. Lees meerAm Wochenende haben bewaffnete Angreifer in der russischen Teilrepublik
Dagestan im Kaukasus mehr als 20 Polizisten, Priester und Zivilisten
getötet. Unbekannte hatten in den Städten Derbent und Machatschkala zwei
orthodoxe Kirchen, eine Synagoge und Kontrollpunkte der Polizei
angegriffen. Es gibt Vermutungen, dass es sich um islamistische
Terrorakte handelt. Denn islamistische Angriffe hat es in Russland in
den vergangenen Monaten häufiger gegeben. Woran das liegt, erklärt
Michael Thumann im Podcast. Er ist Russland-Korrespondent der ZEIT.Und sonst so? Roboter Navel unterhält Krankenhauspatientinnen.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Pandemie: Scholz für Bürgerrat zur Corona-Aufarbeitung
Coronapandemie: Was hat der Staat da angerichtet?
Parteien: BSW will Untersuchungsausschuss zur Corona-Pandemie
Russland: Zahlreiche Tote nach Angriffen in russischer Teilrepublik
DagestanAnschlag auf die Crocus City Hall: Weitere Verdächtige nach Moskauer
Anschlag in Dagestan festgenommenAntisemitische Angriffe in Russland: Mit Antisemitismus gegen Putin
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Update: Netanjahu will Truppen von Gaza Richtung Libanon verlagern
24 juni 2024 · 10 min
In einem Interview mit dem israelischen Sender Channel 14 sagte
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntag, dass die intensivste
Phase der Kämpfe gegen die Hamas im Gazastreifen bald vorbei sei. Ein
Ende des Krieges sei damit aber nicht in Sicht, so Netanjahu,
stattdessen sollen weitere israelische Truppen an die Grenze zum Libanon
geschickt werden. Über die die aktuelle Lage an der Grenze zwischen
Israel und dem Libanon berichtet Steffi Hentschke, Autorin für ZEIT
ONLINE aus Tel Aviv. Lees meerBei der muslimischen Pilgerfahrt Hadsch in Saudi-Arabien sind in diesem
Jahr über 1.300 Menschen an den Folgen extremer Hitze gestorben. Das
teilte der saudische Gesundheitsminister Fahad bin Abdurrahman
al-Dschaladschel im staatlichen Fernsehen mit. Ein Großteil der Toten
hatte keine offizielle Genehmigung für die Wallfahrt nach Mekka und
somit auch keine Unterkunft, um sich vor der Hitze zu schützen.Ob in Griechenland, der Türkei, Kanada oder Russland - in vielen
Regionen der Erde brannten in den vergangenen Jahren die Wälder. Laut
Messdaten hat die abgebrannte Fläche insgesamt aber abgenommen. Im
Podcast ordnet Claudia Vallentin aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE
die Ergebnisse einer neuen Studie ein, die diese Dissonanz ein Stückweit
auflöst.Was noch? Der Rasenmäher als Tarnung.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Olga EllinghausAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Nahost: Provozieren bis zum Krieg
Nahostkonflikt: Aktuelle Karten und Grafiken zum Krieg in Israel
Israelisches Kriegskabinett: Netanjahu und die "namentlich nicht
genannten Offiziellen"Hadsch: Mehr als 1.300 Tote durch Hitze in Mekka
Hitze: Alles, was Sie über Hitze wissen sollten
Waldbrände: Waldbrände, die sich der Mensch selbst gelegt hat
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Die Frankreichwahl könnte ein Wendepunkt für die EU werden
24 juni 2024 · 16 min
Frankreich steht vor Neuwahlen – und erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg
sieht es so aus, als könnten Rechtspopulisten an die Regierung kommen.
Knapp eine Woche vor der ersten Runde der französischen Parlamentswahlen
am 30. Juni liegt die rechtspopulistische Partei Rassemblement National
(RN) von Marine Le Pen laut einer Umfrage deutlich in Führung. Schon bei
der Europawahl holte die Partei über 30 Prozent der Stimmen, mehr als
doppelt so viel wie die Partei des französischen Präsidenten Emmanuel
Macron. Eine große Niederlage, er rief daraufhin Neuwahlen aus. Die 577
Sitze der Nationalversammlung werden in zwei Runden gewählt, am 30. Juni
und 7. Juli. Rund 49 Millionen Menschen in Frankreich können ihre Stimme
abgeben. Matthias Krupa berichtet für die ZEIT aus Frankreich. Im
Podcast erklärt er, was ein Sieg der Rechten für Frankreich bedeuten
würde – und warum diese Wahl für die EU gravierendere Auswirkungen haben
könnte als die EU-Wahl selbst. Lees meerWirtschaftsminister Robert Habeck war in China und hat dort dann auch
gleich noch im aufkommenden Handelsstreit vermittelt. Nach intensiven
Gesprächen mit Habeck und anschließend mit dem zuständigen EU-Kommissar
hat der chinesische Handelsminister angekündigt, dass China nun doch mit
der EU-Kommission verhandeln wolle. Nach neun Monaten ohne Gespräche sei
dies ein "erster guter Schritt auf einem langen Weg", sagte Habeck im
Gespräch mit den Tagesthemen. Wenige Tage zuvor hatte China Strafzölle
auf Verbrennerfahrzeuge aus Europa angekündigt – eine Reaktion auf die
von der EU-Kommission geplanten Zölle auf chinesische Elektroautos.
China dürfe diese Maßnahme nicht als Strafzölle verstehen, so lautete
Habecks Botschaft an Peking. Vielmehr gehe es darum,
Wettbewerbsverzerrungen entgegenzuwirken. Roman Pletter leitet das
Wirtschaftsressort der ZEIT und hat Habeck auf seiner Reise begleitet.
Im Podcast erklärt er, worum es eigentlich geht und was Habeck nun für
eine Rolle gespielt hat.Und sonst so? Olivenöl ist teuer geworden. …
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Warum Javier Milei in Deutschland Fans hat
23 juni 2024 · 15 min
In seiner Heimat stoßen seine Reformpläne auf Widerstand, in Deutschland
erhält er dafür Lob: Argentiniens Präsident Javier Milei, an diesem
Wochenende zu Gast in Deutschland, wurde am Samstag mit der Medaille der
wirtschaftsliberalen Hayek-Gesellschaft ausgezeichnet. Die Begründung:
Seine angeblich "klare Sicht auf die Kraft einer marktwirtschaftlichen
Ordnung" und sein "unerschrockenes Eintreten für individuelle
Selbstbestimmung und freie Märkte". Zum Abschluss seines
Deutschlandbesuchs trifft sich Milei am Sonntag noch mit Bundeskanzler
Olaf Scholz. Ingo Malcher ist Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Im Podcast ordnet er ein, was sich Milei von dem Treffen mit Scholz
verspricht. Lees meerWeiterhin streitet die Ampelregierung über den Bundeshaushalt für das
kommende Jahr. Mal wieder muss an allen Ecken und Enden gespart werden.
Nach den vorliegenden Zahlen fehlen im Haushalt etwa 40 Milliarden Euro.
Der linke Flügel der SPD versucht nun, die geplanten Einsparungen zu
verhindern und hat ein Mitgliederbegehren auf den Weg gebracht. Unter
dem Titel Unsere Demokratie nicht wegkürzen, in unsere Zukunft
investieren! sprechen sich die Initiatorinnen und Initiatoren gegen
Kürzungen in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie,
Bildung, Demokratie und Entwicklungszusammenarbeit aus. Lisa Caspari ist
Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im
Podcast analysiert sie, welche Folgen das Mitgliederbegehren für
Bundeskanzler Olaf Scholz haben könnte.Und sonst so? Namibia kippt Anti-Homosexuellen-Gesetz
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Javier Milei: Er will Geschichte schreiben
Javier Milei: Der Feind seines Staates
Javier Milei: Argentiniens Präsident wird in Deutschland ausgezeichnet
Argentinien: Javier Milei als Präsident Argentiniens vereidigt
SPD-Linke: Mit ein paar Milliarden is…
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Spezial: WHITE – Geständnis eines Neonazis (Folge 1/9)
22 juni 2024 · 35 min
Das ist die erste Folge von "WHITE – Geständnis eines Neonazis". Ein
Doku-Podcast der ZEIT, in dem wir die Geschichte von Mike Kent erzählen.
Einem Ex-Neonazi aus Arizona, der unserem Reporter mitten im Interview
einen Mord gestanden hat. "Was ich dir gerade erzählt habe, weiß
niemand", sagte er. So ging alles los: Zwei Reporter, drei Jahre, neun
Folgen. Die ganze Geschichte gibt es unter www.zeit.de/white Lees meerDie nächste Folge von WHITE, Folge 2: "Was ich dir gerade erzählt habe,
weiß niemand", gibt es hier. Und hier finden Sie alle neun Folgen des
Podcasts.Schreiben Sie der Redaktion an podcast@zeit.de.
Moderation und Skript: Bastian Berbner und Amrai Coen
Produktion: Pia Rauschenberger, Ole Pflüger
Redaktion: Pia Rauschenberger, Ole Pflüger und Constanze Kainz
Sounddesign: Alexander Krause, Bony Stoev
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Putins Asien-Bündnis gegen den Westen
22 juni 2024 · 16 min
Der ehemalige Regierungschef der Niederlande, Mark Rutte, soll
voraussichtlich neuer Nato-Generalsekretär werden. Der Personalwechsel
dürfte auch in Russland beobachtet werden. Der russische Präsident Putin
schließt derzeit zahlreiche Abkommen mit asiatischen Staaten wie
Nordkorea, Vietnam und China ab. Wie intensiv will Putin seine
Beziehungen mit Staaten wie Nordkorea ausbauen? Diese und weitere Fragen
beantwortet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerBei der Parlamentswahl in Großbritannien in zwei Wochen sehen Umfragen
die Labourpartei weit vorn. Sie könnte die Wahl haushoch gewinnen.
Sollte Labour die Wahl gewinnen, könnte die EU wieder auf bessere
Beziehungen zu dem Land hoffen, da besonders die Konservativen den
Austritt aus der EU vorangetrieben haben. Wie weit sich die Beziehungen
zwischen der EU und Großbritannien überhaupt verbessern können und ob
die Union dafür auch auf die Briten zugeht, weiß Bettina Schulz. Sie
berichtet für die ZEIT und ZEIT ONLINE aus Großbritannien.Und sonst so? Eine halbe Stunde am Tag Spazierengehen hilft gegen
RückenschmerzenModeration und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Helena Schmidt und Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Nato: Mark Rutte kann Nato-Generalsekretär werden
Wladimir Putin in Nordkorea: Zwei Diktatoren, ganz ungeniert
Keir Starmer: Radikaler der Mitte
Wahl in Großbritannien: Wie Nigel Farage die Torys zerlegt
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Update: Warum die USA Kaspersky-Software verbieten
21 juni 2024 · 10 min
Am Mittwoch wurden in Frankfurt drei mutmaßliche Agenten festgenommen.
Das teilte die Bundesanwaltschaft mit. Die drei Männer aus der Ukraine,
Armenien und Russland sollen für einen ausländischen Geheimdienst
Informationen über eine ukrainische Person gesammelt haben, die in
Deutschland lebt. Lees meerDie US-Regierung verbietet die russische Antivirensoftware Kaspersky.
Die Software sei in der Lage, Informationen von US-Unternehmen und
Bürgern zu sammeln. Diese könnten dann wiederum von der russischen
Regierung missbraucht werden, warnte eine Unterbehörde des
US-Handelsministeriums. Der Verkauf wird ab dem 20. Juli untersagt. Das
Unternehmen weist die Vorwürfe zurück. Was ist dran? Eva Wolfangel aus
dem Digitalressort von ZEIT ONLINE hat sich mit dieser Frage genauer
beschäftigt.In Frankreich wurde ein zwölfjähriges jüdisches Mädchen antisemitisch
beschimpft und vergewaltigt. Die zwei älteren der drei zwölf- und
13-jährigen mutmaßlichen Täter sitzen in Haft. Der Fall löste landesweit
Entsetzen aus. In Paris demonstrierten am Donnerstag mehrere Hundert
Menschen gegen den zunehmenden Antisemitismus. Marine Le Pen,
Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National (RN),
machte die Linkspartei La France insoumise (LFI) mitverantwortlich. Ende
Juni wird in Frankreich ein neues Parlament gewählt, Le Pens RN liegt
bei aktuellen Umfragen vorn.Im kurdischen Südosten der Türkei sind fünf Menschen bei Waldbränden ums
Leben gekommen. 44 weitere Personen wurden verletzt. Im Nordwesten des
Landes kämpfte die Feuerwehr ebenfalls gegen einen Waldbrand. In der
Türkei herrscht derzeit eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Hitze.Was noch? 377.000 Bäume für australische Koalas.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Constanze Kainz und Helena Schmidt
Mitarbeit: Clara Löffler
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Kaspersky-Software: Warum die USA Kas…
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Robert Habecks China-Strategie
21 juni 2024 · 14 min
China zählt zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands, doch seit
die EU-Kommission Strafzölle auf chinesische Elektroautos angekündigt
hat, droht ein Handelskrieg die Beziehungen zu überschatten. Zum ersten
Mal seit Amtsantritt reist Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck
(Grüne) am Freitag mit einer Delegation nach Peking, um über die
Wirtschaftsbeziehungen der Länder zu verhandeln. Roman Pletter leitet
das Wirtschaftsressort der ZEIT und ordnet im Podcast ein, welche Rolle
China für die deutsche Wirtschaft spielt und wie Habeck zu den
EU-Strafzöllen auf chinesische E-Auto-Importe steht. Lees meerMehr als zwanzig Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001
in den USA zeigen Studien weitere tödliche Spätfolgen des Attentats.
Denn Menschen, die damals in den Trümmern versucht haben, andere zu
retten, waren toxischem Staub ausgesetzt und erkranken häufiger an Krebs
und Demenz. Was genau die Studie untersucht hat und welche Bedeutung die
Ergebnisse für die Kriege in Gaza und der Ukraine haben, berichtet Ingo
Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.Und sonst so? Im brasilianischen Senat wird ein sterbender Fötus
performt.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Elise Landschek, Pia Rauschenberger, Hannah Grünewald
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
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Robert Habeck in China: "Es geht und ging nie darum, sich von China
abzukoppeln"China: Wem die EU-Zölle wirklich schaden
Robert Habeck: "Ich sage mit Konrad Adenauer: Keine Experimente"
Frühdemenz: "Manche Patienten sind erst Mitte 30"
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Liveblog: Ukraine-Krieg
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Update: 120 Millionen Menschen auf der Flucht
20 juni 2024 · 9 min
Am Weltflüchtlingstag hat Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze
(SPD) angemahnt, dass alle Geflüchteten Schutz und Solidarität
verdienen. Weltweit waren Ende 2023 rund 120 Millionen Menschen auf der
Flucht vor Verfolgung, Krieg und Gewalt – ein Höchstwert. Das zeigt ein
neuer Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR)
für 2023. Für Geflüchtete, die nach Europa kommen, hat sich die
Situation an den EU-Grenzen in den vergangenen Jahren verschärft. Das
erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Franziska Grillmeier im Podcast. Lees meerBeim Bund-Länder-Treffen haben Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die
Regierungschefs und -chefinnen der Länder über Migrationspolitik
beraten. CDU und CSU hatten sich bereits im Vorfeld dafür ausgesprochen,
Asylverfahren in Drittstaaten auszulagern. Ein weiteres Thema des
Treffens waren mögliche Abschiebungen von Schwerstkriminellen und
Gefährdern nach Afghanistan und Syrien, die Scholz bereits in seiner
Regierungserklärung vor zwei Wochen in Erwägung gezogen hatte.Die EU-Staaten haben sich auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt.
Sie sollen verhindern, dass bereits bestehende Sanktionen von Russland
umgangen werden können, etwa um mit westlichen Technologien Waffen für
den Krieg gegen die Ukraine herzustellen. Zudem sieht das neue
Sanktionspaket erstmals vor, gegen Russlands milliardenschwere Geschäfte
mit Flüssigerdgas (LNG) vorzugehen.Nachdem Rumänien seine Blockade aufgegeben hat, kann der Niederländer
Mark Rutte zum 1. Oktober das Amt des NATO-Generalsekretärs von Jens
Stoltenberg übernehmen.Was noch? Magische 45.000 Pfund, etwa 53.200 Euro, ist eine Erstausgabe
von Harry Potter wert.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Pia Rauschenberger und Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Bulgarien: Hier läuft Europas Abschreckung
Geflüchtete in Niger: Tod bei 45 Grad
Ministerpräsidentenkonferenz: CDU-M…
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Union will Ruanda-Modell auch für Deutschland
20 juni 2024 · 16 min
Die CDU fordert, Asylverfahren nicht mehr in Deutschland, sondern
künftig in Drittstaaten durchzuführen. Diese sogenannte
Drittstaatenlösung dürfte auch auf der am Donnerstag stattfindenden
Ministerpräsidentenkonferenz für Diskussion sorgen. Befürworter erhoffen
sich davon, Geflüchtete abzuschrecken, die in Deutschland Asyl
beantragen wollen. Ob die Drittstaatenlösung in Deutschland rechtlich
möglich ist und wie die Bundesregierung auf die Forderung der CDU
reagieren dürfte, weiß Simon Langemann, Redakteur im Politikressort der
ZEIT. Lees meerBundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger steht wegen einer
Affäre um einen möglichen Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit in der
Kritik. Die jüngsten Probleme der Ministerin könnten auch das Ergebnis
schlechter Führung sein. ZEIT ONLINE hat mit Personen aus der Umgebung
des Bildungsministeriums gesprochen. Einige werfen der FDP-Ministerin
vor, eine "Bunkermentalität" geschaffen zu haben. Was ist dran an den
Vorwürfen gegen die Ministerin? Und hat sie von der Prüfung tatsächlich
nichts gewusst? Diese und weitere Fragen beantwortet Martin Spiewak,
Wissensredakteur bei der ZEIT.Und sonst so? Der längste Tag des Jahres
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
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Bettina Stark-Watzinger: Gefährdet diese Ministerin die Freiheit der
Wissenschaft?Bettina Stark-Watzinger: Die Ministerin will von nichts gewusst haben
Asylpolitik: Setzt Scholz auf Ruanda?
Migrationspolitik: Sollen wir Flüchtlinge nach Ruanda schicken?
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Update: Israel droht mit Offensive im Libanon
19 juni 2024 · 8 min
Die israelische Armee hat Einsatzpläne für eine Offensive im Libanon
genehmigt. Außenminister Israel Katz hat der Hisbollah auf der Plattform
X außerdem mit einem "umfassenden Krieg" gedroht. Zuvor hatte die
libanesische Hisbollah Drohnenaufnahmen veröffentlicht, die nach eigenen
den Hafen von Haifa und andere wichtige strategische Orte in der Gegend
zeigen. ZEIT-ONLINE-Autorin Stella Männer berichtet aus der
libanesischen Hauptstadt Beirut. Sie ordnet im Podcast ein, ob es zu
einem Krieg zwischen der Hisbollah und Israel kommen könnte und was das
für die Region bedeuten würde. Lees meerDie Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer (SPD) hat
angekündigt, zum 10. Juli von ihrem Amt zurückzutreten. Ihr fehlten die
Kraft und Energie, ihre Aufgaben wie bisher zu erfüllen, sagte Dreyer
auf einer Pressekonferenz. Die SPD-Politikerin ist seit Januar 2013
Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Ihre Nachfolge tritt der
rheinland-pfälzische Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) an.Wegen zu hoher Neuverschuldung leitet die EU-Kommission Defizitverfahren
gegen Frankreich, Italien und fünf weitere EU-Länder ein. Laut dem
Budgetbericht der Kommission verstoßen die Staaten gegen die
europäischen Schuldenregeln. Die EU-Finanzminister müssen der
Einschätzung der EU-Kommission noch zustimmen, dann könnten den
verwarnten Ländern im äußersten Fall hohe Geldbußen drohen. Insbesondere
für Frankreich kommt das Defizitverfahren aufgrund der bevorstehenden
Neuwahlen zu einem schlechten Zeitpunkt.Was noch? WHITE, der neue Dokupodcast von ZEIT ONLINE.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Nahost: Israels Armee beschließt Einsatzplan gegen Hisbollah im Libanon
Hisbollah: Eskaliert der Krieg in Nahost?
Nahost: Provozieren bis zum Krieg
Rheinland-Pfalz: Ministerpräsidentin Malu Dreyer tritt zurück
Malu Dreyer: "Ich muss festst…
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Von der Küstenwache über Bord geworfen
19 juni 2024 · 16 min
Nach Recherche der BBC ist die griechische Küstenwache für den Tod von
mehr als 40 Migrantinnen und Migranten verantwortlich. Die britische
Rundfunkanstalt untersuchte nach eigenen Angaben 15 Vorfälle zwischen
2020 und 2023, bei denen Menschen starben, weil sie aus griechischen
Gewässern herausgedrängt oder nach Erreichen der griechischen Inseln
wieder ins Wasser zurückgebracht wurden. In fünf dieser Vorfälle sollen
Migranten von der Küstenwache ins Meer geworfen worden sein. So
schildern Überlebende es in der zu den Recherchen veröffentlichen
Dokumentation. Die griechische Regierung weist alle Anschuldigungen von
sich. Wie glaubwürdig sind sie? Darüber spricht Pia Rauschenberger mit
Felix Keßler, der aus Athen berichtet. Lees meerMenschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, haben in Deutschland
einen besonderen Schutzstatus. Das bedeutet unter anderem, dass sie,
anders als andere Geflüchtete, Bürgergeld beziehen können. Doch nun
fordern Politiker aus der Union und der FDP, dieses Geld zu streichen.
Stattdessen sollen die ukrainischen Geflüchteten ebenfalls unter das
Asylbewerberleistungsgesetz fallen, wie FDP-Generalsekretär Bijan
Djir-Sarai gegenüber der Bild sagte. Ob diese Forderung realistisch
umsetzbar ist, analysiert Tina Groll von ZEIT ONLINE.Und sonst so? Ein Bürgerrat verteilt 25 Millionen aus dem Erbe von
Marlene Engelhorn.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Seenotrettung: Griechische Küstenwache warf laut Bericht Migranten über
BordBBC: Greek coastguard threw migrants overboard to their deaths,
witnesses sayUkraine: Kritik an Bürgergeld für Flüchtlinge sorgt für Empörung
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Update: Russisch-nordkoreanische Tauschgeschäfte
18 juni 2024 · 10 min
Erstmals seit 24 Jahren besucht der russische Präsident Wladimir Putin
Nordkorea. Der Kreml spricht von einem "freundschaftlichen Staatsbesuch"
auf persönliche Einladung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un.
Beobachter vermuten, dass es bei dem Treffen vor allem um strategische
Interessen geht. In einem Schreiben, das nordkoreanische Staatsmedien am
Dienstag veröffentlicht haben, kündigt Putin die Entwicklung
"alternativer Handelsmechanismen" an, die "nicht vom Westen kontrolliert
werden". Kim Jong Un wiederum sprach schon zuvor von einem "neuen Kalten
Krieg" – und darin sieht er Russland als seinen treuesten Verbündeten.
Was ist das für eine Allianz, die sich da formt? Maxim Kireev ist
ZEIT-ONLINE-Redakteur für internationale Politik. Im Podcast ordnet er
ein, was Nordkorea von Russland will und was es mit den sogenannten
alternativen Handelsmechanismen auf sich hat. Lees meerDie Klimaschutzgruppe Ende Gelände – erkennbar an weißen Maleranzügen
und bekannt für Großaktionen in deutschen Braunkohlerevieren – wird vom
Bundesverfassungsschutz nun als extremistischer Verdachtsfall
eingestuft. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2023
hervor, den Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Verfassungsschutzchef
Thomas Haldenwang an diesem Dienstag vorgestellt haben. Damit darf der
Verfassungsschutz die Gruppe künftig strenger überwachen, zum Beispiel
mithilfe von V-Leuten. Der Verfassungsschutz sieht bei Ende Gelände eine
"Verschärfung von Aktionsformen bis hin zur Sabotage". Christian Parth
aus dem ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft berichtet
im Podcast, was Mitglieder der Gruppe dazu sagen.Außerdem im Update: Vor dem Oberlandesgericht in München beginnt der
dritte große Prozess gegen das mutmaßliche Reichsbürgernetzwerk um
Heinrich XIII. Prinz Reuß.Was noch? Die Menschen in Deutschland schlafen überraschend lange.
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregu…
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Der Haushalt, und wie der Streit um ihn enden könnte
18 juni 2024 · 16 min
Bis zum 3. Juli soll sich die Bundesregierung auf den Haushalt 2025,
also die Etats der einzelnen Ministerien für das kommende Jahr einigen.
Doch die Verhandlungen gestalten sich als schwierig. Während das
Verteidigungsministerium schon jetzt mehr Geld als vorgesehen benötigt,
soll im Vergleich zum Vorjahr ein zweistelliger Milliardenbetrag
eingespart werden. Über eine mögliche Einigung auf den Bundeshaushalt
2025 berichtet Ferdinand Otto, Redakteur für Innenpolitik bei ZEIT
ONLINE. Lees meerAbgeholzte Wälder, entwässerte Moorgebiete, begradigte Flüsse – 80
Prozent der Lebensräume in der Europäischen Union sind nach offiziellen
Angaben in einem schlechten Zustand. Um gegen das Sterben der Natur
vorzugehen, haben die Umweltministerinnen und Umweltminister der
EU-Mitgliedsländer am Montagmorgen das Renaturierungsgesetz beschlossen.
Fritz Habekuß aus dem Wissensressort der ZEIT ordnet im Podcast das
umstrittene EU-Gesetz und seine Ziele ein.Und sonst so? Vandalismus, Dreck und mangelnde Hygiene. Beim ersten
Deutschen Schultoilettengipfel geht es um die bundesweite Verbesserung
der Situation auf den Schulklos.Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Ampelkoalition: Lindner bestreitet Abbau von Sozialleistungen
Bundeshaushalt 2025: Christian Lindner warnt SPD vor Koalitionsbruch im
HaushaltsstreitSPD: Linke SPD-Mitglieder fordern Konsequenzen aus Wahlniederlage
EU-Renaturierungsgesetz: Wird das wieder gut?
Naturschutz: EU-Umweltminister beschließen umstrittenes
RenaturierungsgesetzKarl Nehammer: Umweltschutzgesetz löst Koalitionskrise in Österreich aus
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Update: Verwirrung über Israels Militärstrategie
17 juni 2024 · 10 min
Über das weitere Vorgehen im Gazastreifen herrscht offenbar zunehmend
Uneinigkeit zwischen dem israelischen Militär und der israelischen
Regierung. Am Wochenende verkündete das Militär, mit täglich
mehrstündigen Feuerpausen im südlichen Teil des Gazastreifens mehr
Hilfslieferungen ermöglichen zu wollen. Nur kurze Zeit später stellten
Regierungsvertreter klar: Die Entscheidung sei nicht mit der Regierung
abgestimmt. Aus dem Umfeld von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hieß
es, dass dieser solche Pausen für "inakzeptabel" halte. Ebenfalls am
Wochenende: Zehntausende Menschen haben in Tel Aviv und anderen
israelischen Städten wieder einmal gegen Ministerpräsident Netanjahu und
seine Gaza-Politik protestiert. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT
ONLINE aus Tel Aviv. Im Podcast ordnet sie ein, wie viel Rückhalt
Netanjahu und die harte Linie seiner Regierung noch haben. Lees meerDeutlich mehr Kinder als noch vor zehn Jahren streben in Deutschland das
Abitur an, und auch nach einer Berufsausbildung entscheiden sich immer
mehr Menschen für ein Studium. Das sind die positiven Befunde des neuen
Nationalen Bildungsberichts. Trotzdem bleibt das deutsche Bildungssystem
in allen Altersgruppen ungerecht. Woran liegt das? Parvin Sadigh ist
Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und
hat sich den Bericht genauer angeschaut. Im Podcast analysiert sie die
Erkenntnisse aus dem neuen Nationalen Bildungsbericht.Außerdem im Update:
- Nach langen Diskussionen haben die EU-Staaten das
Renaturierungsgesetz verabschiedet. Es verpflichtet die EU-Länder,
bis 2030 mindestens je 20 Prozent ihrer geschädigten Flächen und
Meeresgebiete wiederherzustellen und bis 2050 alle bedrohten
Ökosysteme.
- In Grevesmühlen wurden am Freitag zwei Mädchen aus Ghana attackiert
und rassistisch beleidigt. Jetzt ermittelt der Staatsschutz wegen
gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung.Was noch? Gedenken an den 17. Juni 1953
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Hel…
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Das Verhandlungspoker um die EU-Spitzenämter beginnt
17 juni 2024 · 16 min
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union kommen heute zu
einem informellen Treffen in Brüssel zusammen. Sie wollen über die
Neubesetzung der EU-Spitzenpositionen nach der Europawahl beraten. Unter
anderem soll der Spanier Josep Borrell als EU-Außenbeauftragter und der
Belgier Charles Michel als EU-Ratspräsident abgelöst werden. Wer das
Rennen machen könnte, darüber spricht Roland Jodin mit Ulrich Ladurner,
EU-Korrespondent der ZEIT, im Podcast. Und es geht um die Frage: Muss
Ursula von der Leyen um ihre Wiederwahl als Kommissionspräsidentin
bangen? Lees meerAm 4. Juli wird in Großbritannien ein neues Parlament gewählt. Die
konservativen Tories sind dort seit 2010 an der Macht. In aktuellen
Umfragen liegt die Partei jedoch nur auf dem dritten Platz – hinter der
sozialdemokratischen Labourpartei auf dem ersten und der
rechtspopulistischen Reform UK. Letztere wurde erst vor fünf Jahren als
Abspaltung der Brexit-Partei UKIP gegründet. Ihr Spitzenkandidat ist der
führende Brexit-Befürworter Nigel Farage. Warum die Partei so beliebt
ist und wie die Tories auf die Konkurrenz von Rechtsaußen reagieren,
weiß Bettina Schulz, die für ZEIT und ZEIT ONLINE aus Großbritannien
berichtet.Und sonst so? Dänemarks Fußballmänner unterstützen das Frauenteam und
verzichten auf eine Gehaltserhöhung.Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Mathias Peer, Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wahlen: Nach der Europawahl: Poker um Spitzenposten beginnt
Nigel Farage: Der Zerstörer
TV-Duell in Großbritannien: Der eine maßlos, der andere hilflos, das
Publikum ratlosSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Die EU droht China mit Strafzöllen
16 juni 2024 · 16 min
Die EU-Kommission will ab Anfang Juli höhere Zölle auf chinesische
E-Autos erheben. Sie wirft der chinesischen Regierung vor, durch hohe
staatliche Subventionen für chinesische Autobauer die Preise für E-Autos
zu drücken. Weil China dadurch den Markt verzerre, plant die
EU-Kommission Strafzölle von bis zu 38,1 Prozent. Doch das Vorhaben ist
umstritten: Kritiker befürchten einen Handelskrieg mit China,
Befürworter die Vernichtung der heimischen Produktion. Ob die
Entscheidung der EU-Kommission richtig ist, ordnet Max Hägler ein. Er
ist Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT. Lees meerIn der Oder sterben auch diesen Sommer wieder Fische und andere
Flusstiere. An beiden Seiten des Flusses, am deutschen und am polnischen
Ufer, sind bereits große Mengen toter Fische gefunden worden. Was die
genaue Ursache für das Fischsterben ist, ist noch unklar. Im Sommer
2022, als in der Oder Hunderte Tonnen toter Fische angespült wurden, war
unter anderem die Blüte der Goldalge für die Umweltkatastrophe
verantwortlich. Ob die Fische auch dieses Jahr deshalb sterben oder ob
es einen anderen Grund gibt, erklärt Dagny Lüdemann, Wissensredakteurin
bei ZEIT ONLINE.Und sonst so: Waren Sie schon mal Boofen?
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
China: Wem die EU-Zölle wirklich schaden
EU-Zölle: Genau die richtige Art, China Widerstand zu leisten
Europäische Union: EU-Kommission setzt China Frist bei Strafzöllen auf
E-AutosStrafzölle auf E-Autos: Bundesminister und Konzerne warnen vor
Handelskrieg mit ChinaFischsterben in der Oder: Die Giftalge ist zurück – aber tötet sie auch?
Fischsterben: Wiederholt sich die Umweltkatastrophe?
Fischsterben: Polnische Behörden bergen kiloweise tote Fische aus der
OderFischsterben in der Oder: Warum stoppt niemand das Sterben?
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Der schwere Weg zum Frieden
15 juni 2024 · 16 min
An diesem Wochenende treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus rund
90 Staaten auf dem Schweizer Bürgenstock, um über Frieden in der Ukraine
zu beraten. Initiiert hat die Konferenz die Ukraine selbst. Der
russische Präsident Wladimir Putin ist nicht dabei, und auch China hat
seine Teilnahme abgesagt. Ob das Treffen auch ohne die beiden mächtigen
Akteure ein Erfolg werden kann, analysiert ZEIT-Korrespondent Michael
Thumann im Podcast. Lees meerAm 4. Juli wählt Großbritannien ein neues Parlament. Dabei könnte nach
14 Jahren konservativer Regierungen erstmals wieder die Labourpartei
gewinnen. Seit Monaten liegt die Arbeiterpartei von Chef Keir Starmer
rund 20 Prozentpunkte vor den konservativen Torys. Vor drei Wochen hat
Premierminister Rishi Sunak die Parlamentswahl überraschend angekündigt.
Was die Britinnen und Briten von Starmer als seinem möglichen Nachfolger
erwarten können, ordnet Jochen Bittner ein. Er ist ZEIT-Korrespondent in
London.Und sonst so? Welches EM-Team sind Sie?
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ukraine-Friedenskonferenz: Warum sich Putin nicht auf die Konferenz in
der Schweiz einlässtUkraine: Krieg in der Ukraine
Großbritannien: Rishi Sunak kündigt Neuwahl für den 4. Juli an
Keir Starmer: Radikaler der Mitte
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Update: Wie Meloni die Politik der G7 prägt
14 juni 2024 · 10 min
Die Staats- und Regierungschefs der G7 haben ihr Gipfeltreffen am
heutigen Freitag mit Beratungen zum Thema Migration fortgesetzt. Die
Gastgeberin des diesjährigen G7-Gipfels und italienische
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni vertritt eine restriktive
Migrationspolitik. Außerdem ist sie gegen das Recht auf Abtreibung und
hat verhindert, dass die G7 ein klares Bekenntnis zu diesem Recht
erneuern. ZEIT-Redakteur Peter Dausend analysiert im Podcast, wie Meloni
es geschafft hat, ihre Macht innerhalb der G7 auszubauen. Lees meerBisher kommen als Organspender nur Menschen infrage, die zu Lebzeiten
einer Spende ihrer Organe aktiv zugestimmt haben. Jetzt haben auf
Initiative Nordrhein-Westfalens acht Bundesländer einen neuen Anlauf
gestartet, die Regelungen zur Organspende zu reformieren. Sie fordern
eine sogenannte Widerspruchslösung. Über den entsprechenden Vorschlag
hat der Bundesrat am heutigen Freitag erstmals beraten.In München hat heute der vierte Prozess gegen den Fußballspieler Jérôme
Boateng begonnen. Boateng wies den Vorwurf der häuslichen Gewalt in
einem Karibikurlaub 2018 entschieden zurück. Eva Lautsch war beim
Prozessauftakt dabei.Was noch? Creditpoints fürs Grasanbauen
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
G7-Gipfel in Italien: Italien verhindert Recht auf
Schwangerschaftsabbruch in G7-ErklärungG7-Gipfel: News und Infos
Organspende: Bundesrat debattiert Initiative für Widerspruchslösung bei
OrganspendeProzess gegen Jérôme Boateng: Gleicher Prozess, dritte Auflage
Ex-Nationalspieler: Jérôme Boateng bestreitet vor Gericht Vorwürfe
häuslicher GewaltSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Drei entscheidende Wochen für die Ampel
14 juni 2024 · 12 min
Die Bundesregierung plant den Haushalt für das kommende Jahr. Nachdem
alle Parteien der regierenden Ampelkoalition bei der Europawahl schlecht
abgeschnitten haben, stehen sie unter Druck, sich bis zur Sommerpause am
3. Juli auf den Haushalt zu einigen. Bundesfinanzminister Christian
Lindner (FDP) bereitet für das laufende Jahr außerdem einen
Nachtragshaushalt von bis zu elf Milliarden Euro vor. Mark Schieritz ist
stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik der ZEIT und ordnet
im Podcast den Druck auf die Ampelregierung und die Pläne von
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) ein. Lees meerMit dem Auftakt der Fußballeuropameisterschaft 2024 am Freitag, wächst
in Deutschland die Hoffnung auf ein Fußballwunder. Beim Eröffnungsspiel
in der Münchner Allianz-Arena spielt die DFB-Elf gegen Schottland. Bis
zum Finale im Berliner Olympiastadion am 14. Juli werden die 24
teilnehmenden Mannschaften auf zehn Städte verteilt gegeneinander
antreten. Über die Stimmung vor der Fußball-EM und die Parallelen zum
Zustand der Ampelregierung berichtet Fabian Scheler aus dem Sportressort
von ZEIT ONLINE.Und sonst so? Tier-Orakel zur EM: In Leipzig sagt eine Seelöwin die
Ergebnisse voraus.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Anne Schwedt und Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Ampelregierung: So wenig Zeit. So viel Druck
Politbarometer: Unzufriedenheit mit Ampelregierung auf Rekordniveau
Fußball-EM 2024: Die Welt zu Gast bei Feinden
Was jetzt? – Spezial / Fußball-EM 2024: Sommermärchen 2.0 – wird es
wieder so, wie es nie war?Fußballeuropameisterschaft 2024: Spielorte, Modus, Favoriten – alles
Wissenswerte zur Heim-EMSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Sie jet… -
Update: Mit russischem Vermögen die ukrainische Verteidigung finanzieren
13 juni 2024 · 10 min
In einem Luxusresort im italienischen Apulien hat heute der G7-Gipfel
begonnen. Im Fokus steht dabei die finanzielle Unterstützung der
Ukraine. Die G7-Länder haben sich darauf geeinigt, mithilfe von Zinsen
aus eingefrorenem russischen Staatsvermögen ein Kreditpaket im Umfang
von rund 50 Milliarden US-Dollar zu finanzieren. Ein weiteres Thema des
Treffens ist das Verhältnis zu China. ZEIT-Redakteur Peter Dausend hat
den ersten Tag des G7-Gipfels beobachtet. Er ordnet im Podcast ein, wie
riskant es ist, die russischen Zinsen der Ukraine zur Verfügung zu
stellen. Lees meerIn der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires kam es am gestrigen
Mittwoch vor dem Kongressgebäude zu heftigen Auseinandersetzungen
zwischen Protestierenden und der Polizei. Der Protest richtete sich
gegen ein geplantes Reformpaket der ultraliberalen Regierung von
Präsident Javier Milei, über das zeitgleich im Senat beraten wurde. Am
Abend hat der Senat den Reformen mit knapper Mehrheit zugestimmt. Wer
gegen die Sparreform protestiert hat, erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Lisa
Pausch. Mehr zu der hohen Inflation in Argentinien – die aktuell bei 290
Prozent liegt – hören Sie in dieser Spezialfolge von Was jetzt?.Berechtigte Schüler und Studierende erhalten ab dem neuen Schuljahr und
dem kommenden Wintersemester mehr Bafög. Der Bundestag hat mit den
Stimmen von SPD, Grünen und FDP eine entsprechende Reform der
Ampelkoalition angenommen. Die Opposition und das Deutsche
Studierendenwerk kritisieren die Reform: Angesichts steigender Preise
und Mieten reiche die Erhöhung der Förderungen nicht aus.Was noch? Frauen kommen im All anscheinend besser klar.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Paulina Kraft
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G7-Gipfel: News und Infos
Krieg in der Ukraine: G7 plant Milliardenhilfe für Ukraine aus
russischem VermögenUkraine: Krieg in der Ukraine
Argentinien: News und Infos
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Die Brandmauer in Frankreich steht vor dem Einsturz
13 juni 2024 · 11 min
Éric Ciotti, Parteichef der konservativen Républicains, hat angekündigt,
mit der extrem rechten Partei Rassemblement National (RN) ein Bündnis
eingehen zu wollen. In Frankreich wird am 30. Juni und 6. Juli eine neue
Nationalversammlung gewählt. Präsident Emmanuel Macron hatte das
Parlament nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei den
Europawahlen am Sonntag aufgelöst. Der RN von Marine Le Pen ging mit
über 31 Prozent der Stimmen als klarer Sieger aus dem Wahlabend hervor.
Warum Ciotti mit Le Pen kooperieren möchte, wie seine Partei darauf
reagiert und welche Allianzen sich gerade auf der gegenüberliegenden
Seite des politischen Spektrums bilden, darüber spricht Roland Jodin mit
Frankreichkorrespondentin Annika Joeres bei “Was jetzt?”. Lees meerHunter Biden, Sohn von US-Präsident Joe Biden, ist wegen Verstößen gegen
das Waffenrecht schuldig gesprochen worden. Weil er bei einem Waffenkauf
2018 seine damalige Drogensucht verschwieg, drohen ihm nun eine
Geldstrafe über 750.000 US-Dollar oder bis zu 25 Jahre Gefängnis. Wie
wirkt sich das Urteil auf den Präsidentschaftswahlkampf von Joe Biden
aus? Und welche Rolle spielt Familie allgemein im US-Wahlkampf? Antwort
darauf gibt US-Korrespondentin Johanna Roth.Und sonst so? In LA haben es Diebe auf Hydranten abgesehen.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Anne Schwedt und Clara Löffler
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Éric Ciotti: Der Verräter
USA: US-Präsidentensohn Hunter Biden im Waffenprozess schuldig
gesprochenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Wenig Vertrauen bei der Jugend
12 juni 2024 · 9 min
Junge Menschen sind weniger stark politisiert als noch vor vier Jahren.
Das ist das Ergebnis der Sinus-Jugendstudie, bei der sich alle vier
Jahre Forscherinnen und Forscher intensiv mit der Lebenswelt von 14- bis
17-Jährigen auseinandersetzen. Hauptgründe für das fehlende Interesse an
Politik sind demnach fehlendes Wissen und das Gefühl keinen Einfluss zu
haben. Kann mehr politische Bildung das Interesse der Jugendlichen an
Politik wecken? Diese und weitere Fragen beantwortet Martin Spiewak,
Bildungsexperte bei der ZEIT. Lees meerBundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat seine Pläne für eine
neue Wehrpflicht im Verteidigungsausschuss des Bundestages und in einer
Pressekonferenz vorgestellt. Nach den neuen Plänen sollen künftig alle
18-jährigen Männer mit einem verpflichtenden Fragebogen ihre
Bereitschaft zur Bundeswehr zu gehen ausdrücken. Von denjenigen, die
Interesse für die Bundeswehr bekunden, sollen dann 40 bis 50.000 zu
einer verpflichtenden Musterung eingeladen werden, von denen wiederum
zunächst etwa 5.000 zum Dienst eingezogen werden sollen.Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat bei einer Pressekonferenz die
gemäßigten Parteien des Landes zur Zusammenarbeit aufgerufen. Alle, die
das „extreme Fieber“ ablehnten müssten sich zusammenschließen, sagte er
am Mittwoch. Es handelt sich um Macrons erste Rede, nachdem er am
Sonntagabend überraschend Neuwahlen ausgerufen hatte.Und sonst so? Rekordhalter im Hot-Dog-Wettessen darf nicht mehr antreten
– weil er Werbung für vegane Würstchen machtModeration und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Jungwähler: Der Politik trauen sie wenig zu
Junge Wähler: Sie wissen sehr wohl, warum sie rechts wählen
Wahlen in Frankreich: Macron ruft gemäßigte Parteien zur Zusammenarbeit
aufFranzösische Konservative: Der Verräter
Wehrpflicht:…
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Spezial: Sommermärchen 2.0 – wird es wieder so, wie es nie war?
12 juni 2024 · 44 min
Die WM 2006 in Deutschland ging als Sommermärchen in die Geschichte ein.
Die Deutschen überraschten die Welt: Sie spielten ganz anderen Fußball
als zuvor. Sie waren herzlich und gastfreundlich. Und: Sie waren
plötzlich ganz offen stolz auf sich und ihr Land. Schwarz-Rot-Gold
prägte die Fanmeilen, Balkone und Häuserfassaden. "Die Welt zu Gast bei
Freunden" lautete das offizielle Motto des Turniers – und die Deutschen
füllten es mit Leben. Der unverkrampfte Patriotismus, oft
"Partypatriotismus" genannt, gilt als großes Erbe der Weltmeisterschaft
2006. "Ich habe mich wirklich sehr gefreut, nicht nur für die Ergebnisse
der Mannschaft, sondern auch für das Land", sagt die französische
Journalistin Cécile Calla in dieser Folge von Was Jetzt. Sie berichtete
zu der Zeit aus Deutschland für französische Medien. Sogar der damalige
UN-Generalsekretär Kofi Annan sagte: "Die Welt hat keine Angst mehr vor
übertriebenem Patriotismus in Deutschland." Lees meerDoch spätestens mit der Niederlage im Halbfinale gegen Italien kippte
mancherorts die Stimmung. So erinnert sich der Politologe Richard
Gebhardt an das Turnier. "Das ist die klassische Kritik am Patriotismus,
die stimmt", sagt er, "dass die Liebe zum Eigenen ganz schnell im Falle
der Erfolglosigkeit auch umschlagen kann in den Hass auf andere." Und
der Sozialwissenschaftler und Ex-Fußballer Özgür Özvatan erinnert sich
trotz aller "entspannten Begegnungen" auf der Berliner Fanmeile auch an
die Schattenseite jener Zeit: "Wir haben ja trotzdem den strukturellen
Rassismus gesehen."Unmittelbar vor der WM hatten in Kassel nach dem Mord an Halit Yozgat
Migrantinnen wegen der Mordserie an migrantischen Menschen demonstriert.
Heute weiß man: Es war der Nationalsozialistische Untergrund (NSU).
Gehör fanden die Angehörigen der Opfer so kurz vor dem Sommermärchen
kaum. Die Deutschland-Party ging los. Ebenfalls vor der WM hatte es
Warnungen vor sogenannten No-go-Areas für Schwarze Menschen gegeben, die
sich auch in Übergriffen während der WM be… -
Freiwillige Wehrpflicht
12 juni 2024 · 11 min
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wird im Laufe des Mittwochs
seine Pläne für eine Dienstpflicht bei der Bundeswehr vorstellen. Auch
der Verteidigungsausschuss des Bundestags soll dann über Pistorius'
Pläne informiert werden. Der SPD-Politiker setzt sich bereits seit
Längerem für eine Wiedereinführung eines wehrpflichtähnlichen Dienstes
für die Bundeswehr ein. Künftig soll Freiwilligkeit eine größere Rolle
beim Einzug der jungen Männer und Frauen spielen. Ganz ohne Pflicht
werde es aber nicht gehen, sagte Pistorius. Was er im Laufe des Tages
genau vorstellen wird und wer künftig zum Dienst an der Waffe
verpflichtet werden könnte, weiß Peter Dausend. Er berichtet für die
ZEIT aus Berlin. Lees meerNeben den Erfolgen der AfD bei der Europawahl, hat die Partei auch bei
den parallel stattgefundenen Kommunalwahlen hohe Ergebnisse erzielt.
Besonders in den ostdeutschen Bundesländern ist sie fast flächendeckend
stärkste Kraft geworden. Gerade bei der Versorgung Geflüchteter dort und
der Demokratieförderung könnte der Einfluss der AfD künftig spürbar
werden, sagt Christian Bangel, Redakteur im Politik- und
Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE. Er beantwortet, was spezifisch
ostdeutsch an den Ergebnissen ist und ob die Brandmauer gegen Rechts in
den ostdeutschen Bundesländern noch gehalten werden kann.Und sonst so? Rechenzentrum wird so warm, es heizt Schwimmbad direkt mit
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Anne Schwedt und Benjamin Probst
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Boris Pistorius: Wehrdienst wird doch nicht komplett freiwillig
Bundeswehr: Ohne Reservisten geht es nicht
Kommunalwahlen: Wo die AfD überall Kommunalwahlen gewonnen hat
Kommunalwahlen im Osten: Die Brandmauer muss halten
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Update: Wiederaufbau mitten im Krieg
11 juni 2024 · 11 min
Ein Ende des russischen Angriffskrieges in der Ukraine scheint in weiter
Ferne. Gleichzeitig beraten am Dienstag und Mittwoch in Berlin rund
2.000 Vertreterinnen und Vertreter aus 60 Ländern den Wiederaufbau der
Ukraine. "Wir bauen die Ukraine wieder auf. Freier, stärker und
wohlhabender als zuvor", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz in seiner
Eröffnungsrede. Bei der Konferenz geht es um die Vernetzung von Akteuren
aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und internationalen
Organisationen – mit dem Ziel, Initiativen zur Unternehmensförderung
oder Fachkräfteausbildung auf den Weg zu bringen. Mit dabei ist auch der
ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Alice Bota ist Redakteurin im
Politikressort der ZEIT. Sie analysiert, warum es wichtig ist, mitten im
Krieg über den Wiederaufbau zu sprechen. Lees meer“Heute haben wir für den Frieden gestimmt", verkündete die
US-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield diesen Montag in New York. Zum
ersten Mal hat der UN-Sicherheitsrat am Montag eine Resolution
verabschiedet, die konkrete Pläne für eine Waffenruhe im Gazastreifen
vorsieht. Den Plan dafür hatte US-Präsident Joe Biden Anfang Juni
vorgestellt. In der Resolution betont der UN-Sicherheitsrat auch die
langfristige Vision einer Zweistaatenlösung. Wichtigste Voraussetzung
auf dem Weg dorthin: das Westjordanland und den Gazastreifen wieder
unter der Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde zu vereinen.
Aktuell lehnt Israels Regierung das jedoch ab. Könnte der
Drei-Punkte-Plan an dieser Hürde scheitern? Und wie stehen generell die
Chancen, dass sich Israel und die Hamas auf den gesamten Prozess
einlassen? Martin Klingst berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über den
Krieg im Gazastreifen. Im Podcast bespricht er mit Moderatorin Mounia
Meiborg, ob die UN-Resolution den weiteren Verlauf des Krieges überhaupt
beeinflussen kann.Was noch? Elefanten nennen sich beim Namen.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, K…
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Putins Hoffnung: ein Europa im Chaos
11 juni 2024 · 11 min
Freude, Jubel, Applaus – und das im Lager zweier Parteien, die dem
russischen Präsidenten Wladimir Putin wohlgesonnen sind: Bei der
Europawahl erreichte das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) aus dem Stand
über 6 Prozent, die AfD wurde mit fast 16 Prozent sogar zweitstärkste
Kraft in Deutschland. Beide Parteien verteidigen regelmäßig die
russische Invasion in der Ukraine und setzen sich für freundschaftliche
Beziehungen zu Russland ein. In der AfD gerieten zuletzt mehrere
Politiker in den Verdacht russischer Einflussnahme. Wie groß war die
Freude über die Wahlergebnisse im Kreml? Maxim Kireev, ZEIT
ONLINE-Redakteur für internationale Politik, ordnet im Podcast ein, was
der Wahlausgang für die Unterstützung der Ukraine bedeutet. Lees meerBereits Mitte Mai hatte er dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin
Netanjahu ein Ultimatum gestellt – jetzt zieht Ex-Verteidigungsminister
und -Armeechef Benny Gantz Konsequenzen: Weil Netanjahu immer noch
keinen Nachkriegsplan für den Gazastreifen vorgelegt hat, verlässt Gantz
Israels Kriegskabinett. Zugleich forderte er vorgezogene Neuwahlen. Es
müsse eine Regierung etabliert werden, "die das Vertrauen der Menschen
gewinnt und sich den Herausforderungen stellen kann", sagte Gantz. Was
wird aus dem Kriegskabinett? Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE
aus Tel Aviv. Im Podcast analysiert sie, wie es in Israel innenpolitisch
weitergehen könnte.Und sonst so? Südkorea will das Regime nebenan mit K-Pop beschallen.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wahl zum Europäischen Parlament: Alle Ergebnisse der Europawahl 2024 in
DeutschlandBSW: Das steht in Wagenknechts EU-Wahlprogramm
Russland: Freundschaft gegen Cash
Spiegel-Recherche: Alternative gegen Deutschland
Russland: Russische Regierung soll Strategiepapier für die AfD entworfen
habenIsraelische Regierung: Mi…
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Update: Was spricht jetzt für Neuwahlen?
10 juni 2024 · 11 min
Die Union hat bei der Europawahl 2024 klar gewonnen. In Deutschland
kommen CDU und CSU laut vorläufigem amtlichen Ergebnis auf 30 Prozent
der Stimmen. Die AfD ist mit 16,9 Prozent die zweitstärkste Kraft,
darauf folgen die SPD mit 13,9 Prozent und Grüne mit 11,9 Prozent. Die
Parteien der Ampelkoalition haben zusammen in keinem einzigen Wahlkreis
eine Mehrheit erreicht. In acht Bundesländern fanden am Sonntag neben
der Europawahl auch Kommunalwahlen statt. Bisher sind die Ergebnisse der
Ampelparteien dort ähnlich schlecht ausgefallen wie die Europawahl. In
den ostdeutschen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen und Sachsen-Anhalt wird die AfD nach aktuellen Auszählungen
stärkste Kraft. Unionspolitiker haben darum schon gefordert, die für den
Herbst 2025 geplanten Bundestagswahlen vorzuziehen. Bundeskanzler Olaf
Scholz (SPD) solle die Vertrauensfrage stellen. Martin Machowecz ist
stellvertretender Chefredakteur der ZEIT und ordnet das im Podcast für
uns ein. Lees meerWas noch? Namensvetter bleiben Bürgermeister in ihren Gemeinden.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
EU-Wahlergebnisse: Diese Zahlen erklären, warum die Ampelparteien
verloren habenWahl zum Europäischen Parlament: Alle Ergebnisse der Europawahl 2024 in
DeutschlandLiveblog: Kommunalwahlen
Was jetzt? / Kommunalpolitik: Vollzeitjob nach Feierabend
Was jetzt? / Deutschland bei der EU-Wahl: Die AfD hat ihren Erfolg
manifestiertAfD: Maximilian Krah nicht Teil der neuen AfD-Delegation im
EuropaparlamentSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Der rechte Rand ist kein Rand mehr
10 juni 2024 · 15 min
Die Bürger der Europäischen Union haben ein neues Parlament gewählt. Und
das wird mehr rechte Abgeordnete haben als bisher. Zwar bleibt das
Mitte-Rechts-Bündnis EVP mit 181 Sitzen stärkste Kraft, doch die rechten
Parteien konnten in vielen Mitgliedsstaaten deutliche Zugewinne
verbuchen. Über die Gründe dafür spricht Pia Rauschenberger bei “Was
jetzt?” mit Ulrich Ladurner, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT in
Brüssel. Außerdem geht es um die Frage: Wird sich nun der politische
Kurs der EU ändern und wenn ja, in welche Richtung? Lees meerRenaissance, die Partei der französischen Präsidenten Emmanuel Macron,
erhält bei der Europawahl rund 15 Prozent der Stimmen – und damit nicht
einmal halb so viele wie der rechtspopulistische RN unter
Spitzenkandidat Jordan Bardella. Er könne nicht so tun, als sei nichts
geschehen, meinte Macron nach dieser Niederlage und löste die
Nationalversammlung auf. Bereits am 30. Juni und 7. Juli sollen in
Frankreich Neuwahlen stattfinden. Aber wie weit rechts steht der RN
eigentlich? Und könnte er 2027 mit Marine Le Pen sogar die nächste
Präsidentin stellen? Antwort darauf weiß Annika Joeres, die das
Geschehen vor Ort verfolgt.Und sonst so? Es ist nie zu spät zum Heiraten.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Susanne Hehr und Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Europawahl
Europawahl: Sie wollen ein Europa der Vaterländer
Frankreich: Emmanuel Macron kündigt Neuwahl für das Parlament an
Rechtspopulismus in Frankreich: Sie finden ihn "très cool"
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