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  1. Update: Wie Nicolás Maduro seine Macht sichern will

    1 augustus 2024 · 9 min

    Afspelen
    Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat den Obersten Gerichtshof des
    Landes aufgefordert, das Ergebnis der umstrittenen Präsidentschaftswahl
    vom vergangenen Sonntag zu überprüfen. Die Opposition, die USA, die EU
    und mehrere lateinamerikanische Länder zweifeln das Wahlergebnis an; die
    Opposition beansprucht den Wahlsieg für sich. Was Maduro sich von der
    Überprüfung des Wahlergebnisses erhofft, das erklärt Thomas Fischermann,
    Südamerika-Experte der ZEIT.
    Lees meer

    Am Donnerstagnachmittag hat in der türkischen Hauptstadt Ankara ein
    Gefangenenaustausch zwischen Russland und mehreren westlichen Ländern
    begonnen. Dabei sollen in Russland inhaftierte Personen gegen im Ausland
    inhaftierte Russen ausgetauscht werden. Dazu gehören unter anderem der
    in Russland zu langjähriger Haft verurteilte US-Journalist Evan
    Gershkovich und der in Deutschland zu lebenslanger Haft verurteilte
    Tiergartenmörder.

    Ab heute verbraucht die Menschheit mehr Ressourcen, als die Erde in
    diesem Jahr erneuern kann. Das hat die Umweltdenkfabrik Global Footprint
    Network errechnet. Jedes Jahr bestimmt sie den sogenannten Earth
    Overshoot Day, den Erdüberlastungstag. Elena Erdmann aus dem
    Wissensressort von ZEIT ONLINE ordnet ein, wo Deutschland in dieser
    Bilanz steht.

    Was noch? Wenn Menschen mehr als den Vornamen gemein haben.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Venezuela: Maduros umstrittener Wahlsieg

    Präsidentschaftswahl in Venezuela: Maduro will Wahlergebnis überprüfen
    lassen

    Wahl in Venezuela: "Viele Menschen verlieren ihre Angst"

    Evan Gershkovich: Gefangenenaustausch mit Russland steht bevor

    Erde: Erdüberlastungstag: Leben, als ob 1,7 Erden verfügbar wären

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  2. Die einzige Kandidatin auf dem Zettel

    1 augustus 2024 · 12 min

    Afspelen
    In den USA beginnt heute die virtuelle Abstimmung über die Nominierung
    von Kamala Harris. Bis Montag können die Delegierten virtuell darüber
    entscheiden, ob sie die Vizepräsidentin als Präsidentschaftskandidatin
    der Demokraten offiziell aufstellen wollen. Harris ist die einzige
    Kandidatin, die zur Abstimmung steht. Die Nominierung ist also nur noch
    eine Formsache. Jetzt kommt es darauf an, strategisch einen
    Vizepräsidentschaftskandidaten, den sogenannten Running Mate, zu
    wählen. Laut CNN plant sie eine Wahlkampfveranstaltung mit dem Vize für
    Dienstag. Zuletzt war unter anderem Josh Shapiro, Gouverneur in
    Pennsylvania, für das Amt im Gespräch. Über die möglichen Anwärter
    spricht Johanna Roth, Auslandskorrespondentin von ZEIT ONLINE in
    Washington, D. C.
    Lees meer

    Am 1. August ist der AI Act in Kraft getreten. Anfang Februar hatten die
    Mitgliedsländer der Europäischen Union sich auf dieses weltweit erste
    Gesetzespaket für künstliche Intelligenz geeinigt. Die darin enthaltenen
    Regularien müssen Unternehmen nun innerhalb der nächsten zwei Jahre
    umsetzen. Das bedeutet unter anderem, dass sie mit künstlicher
    Intelligenz erzeugte Texte, Töne und Bilder eindeutig kennzeichnen
    müssen. Die Meinungen in Bezug auf den AI Act sind gespalten: Während
    die einen den rechtlichen Rahmen befürworten, befürchten andere, dass er
    notwendige Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz verhindert.
    Ob diese Sorge berechtigt ist und was das Gesetzespaket außerdem regelt,
    erklärt Johanna Jürgens aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT im Podcast.

    Und sonst so? Schwimmen ist wie Düngen für das Gehirn.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Rita Lauter, Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Wahlkampf: Digitale Abstimmung zu Harris-Nominierung startet
    Donnerstag

    EU-Gesetze: Regulierung? Ja, bitte

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  3. Update: Wie geht es weiter in Nahost nach der Tötung von Ismail Hanija?

    31 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Erst am späten Dienstagabend meldete die israelische Armee die Tötung
    des ranghohen Hisbollah-Kommandeurs Fuad Schukri in Haret Heik, einem
    Vorort von Libanons Hauptstadt Beirut. Wenige Stunden nach der Tötung
    Schukris, am Mittwochmorgen, meldete die Hamas den Tod eines ihrer
    Anführer: Ismail Hanija. Hanija sei den Berichten zufolge bei einem
    Besuch in der iranischen Hauptstadt Teheran bei einem Luftangriff
    getötet worden. Die Hamas und der Iran machen Israel dafür
    verantwortlich und drohen mit Vergeltung. Yassin Musharbash ist
    Redakteur im Investigativ-Ressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein,
    was die Ereignisse für Israels Konflikt mit dem Iran und der Hisbollah
    bedeuten.
    Lees meer

    80 Jahre ist es her, dass die polnische Untergrundarmee einen Aufstand
    gegen die deutsche NS-Besatzung startete – am 1. August 1944. In Polen
    wird bis heute mit einem staatlichen Feiertag an den Warschauer Aufstand
    erinnert. Schon am Mittwochabend findet in Warschau eine zentrale
    Gedenkfeier am Denkmal der Aufständischen statt, an der auch
    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teilnimmt. Nach Roman Herzog ist
    er erst der zweite Bundespräsident, der eingeladen wurde, an diesem
    Gedenktag zu sprechen. Felix Ackermann ist Historiker und lehrt an der
    Fernuni Hagen. Im Podcast analysiert er, welche Bedeutung die Rede
    Steinmeiers hat.

    Außerdem im Update: Im Süden Indiens, im Bundesstaat Kerala, sind nach
    Starkregen mindestens 106 Menschen bei Erdrutschen gestorben.

    Was noch? In der japanischen Region Yamagata ist eine Vorschrift
    erlassen worden, die die Menschen zum regelmäßigen Lachen auffordert.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Rita Lauter, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Ismail Hanija: Sein Tod wird Konsequenzen haben

    Israel und Hisbollah: Angriff auf hochrangigen Hisbollah-Kommandeur in
    Beirut

    Hamas-Anführer: Was zur Tötung von Ismail Hanija bekannt ist

    Live…

  4. Wie die Ukraine zum Wahlkampfthema in Ostdeutschland wurde

    31 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Brandenburg, Sachsen und Thüringen wird im Herbst ein neuer Landtag
    gewählt. Zwischen 15 und 20 Prozent der Wahlberechtigten dort haben laut
    aktueller Umfragen vor, ihr Kreuz beim Bündnis Sahra Wagenknecht zu
    setzen. Die Partei, die zum ersten Mal auf dem Wahlzettel vertreten sein
    wird, könnte damit unumgänglich werden, was die Regierungsbildung
    betrifft. Doch Sahra Wagenknecht selbst hat diese Woche verkündet,
    Koalitionen auch von der Haltung der Koalitionspartner zum Krieg in der
    Ukraine abhängig zu machen. "Wir werden uns nur an einer Landesregierung
    beteiligen, die auch bundespolitisch klar Position für Diplomatie und
    gegen Kriegsvorbereitung bezieht", sagte die BSW-Chefin der Deutschen
    Presse-Agentur. Seit Beginn des Krieges spricht sich Wagenknecht
    entschieden gegen Waffenlieferungen aus. Nun macht sie mit ihrer Aussage
    ein eigentlich bundespolitisches zum landespolitischen Thema. Welches
    Ziel Wagenknecht damit verfolgt und wie Wähler und Parteien darauf
    reagieren, beantwortet Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT
    ONLINE im Podcast.
    Lees meer

    Am Montag sind in Israel neun Soldaten festgenommen worden. Ihnen wird
    vorgeworfen, im Gefangenenlager Sde Teiman einen palästinensischen
    Häftling schwer sexuell misshandelt zu haben. Daraufhin brachen rund 200
    rechtsnationale Demonstranten in das Militärlager in der Negev-Wüste
    ein, um die Festnahmen zu verhindern. Begleitet wurden sie dabei von
    Parlamentsabgeordneten der rechtsextremen Koalitionsparteien von
    Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir und Finanzminister Bezalel Smotrich.
    Israels Verteidigungsminister Joaw Galant verurteilte die Proteste: Sie
    stellten eine "schwere Gefährdung der Staatssicherheit" dar.
    Oppositionsführer Jair Lapid sprach von einer "roten Linie", die
    überschritten worden sei. Wie kam es zu den Verhaftungen, die die
    Demonstranten versucht haben zu verhindern? Welche Auswirkungen könnten
    die Proteste auf die Regierung haben? Und: Was sagen beide Vorfälle über
    die gesellschaftliche Stimmung in Isr…

  5. Update: Die Ampel muss nochmal ran an die Wahlrechtsreform

    30 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Eigentlich wollte das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung über
    die Wahlrechtsreform der Ampelkoalition erst am Dienstagmorgen
    veröffentlichen – doch schon zwölf Stunden vorher kursierte das Urteil
    im Internet: Im Kern bestätigen die Richterinnen und Richter in
    Karlsruhe die Wahlrechtsreform zur Verkleinerung des Bundestags.
    Überhang- und Ausgleichsmandate dürfen somit, wie von der Ampel
    vorgesehen, abgeschafft werden. In einem Punkt aber muss die Ampel
    nachbessern: Die geplante Aufhebung der Grundmandatsklausel stufen die
    Richterinnen und Richter als verfassungswidrig ein. Heinrich Wefing
    leitet das Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er die
    Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ein und beantwortet, warum
    die Ampelkoalition die Reform überhaupt beschlossen hatte.
    Lees meer

    Wenige Stunden vor dem Start stand fest: Der Triathlon der Männer bei
    den Olympischen Spielen in Paris muss verschoben werden – das Wasser der
    Seine ist zu schmutzig und voller Kolibakterien. Dabei hatten Politiker
    und Organisatoren im Vorfeld der Spiele immer wieder betont, wie sauber
    die Seine sei. Um die Wasserqualität der Seine zu verbessern, hat die
    Stadt in den vergangenen Jahren viel Geld in die Hand genommen. Warum
    ist das Wasser nun aber doch zu dreckig? Matthias Kirsch ist Redakteur
    beim ZEITMagazin ONLINE. Im Podcast erklärt er, was die Regenfälle der
    letzten Tage mit dem Wasser der Seine gemacht haben.

    Außerdem im Update: Das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal
    leicht zurückgegangen, um 0,1 Prozent. Vor allem die Investitionen in
    Ausrüstungen wie Maschinen sowie in Bauten hätten abgenommen.

    Was noch? Aus dem KaDeWe wird KaDeWegan (fast)

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Wahlrechtsreform: Was die Ampel am Wahlrecht ändern darf – und was nicht

    Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Wahlrecht: Ein Systemwechsel i…

  6. Erdoğan droht Israel mit militärischer Intervention

    30 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat damit gedroht, sich
    militärisch in den Krieg zwischen Israel und der Hamas einzumischen. Das
    hat er bei einer Veranstaltung seiner Regierungspartei AKP in Rize am
    Schwarzen Meer am Sonntag angedeutet. Seit Beginn des Gazakriegs haben
    sich die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel drastisch
    verschlechtert. Was Erdoğans jüngste Drohung bedeutet, analysiert Marion
    Sendker, die für ZEIT ONLINE aus Istanbul berichtet.
    Lees meer

    J. D. Vance, Senator von Ohio und Donald Trumps Running Mate, gilt laut
    Wahlumfragen als einer der unbeliebtesten Anwärter für das Amt des
    Vizepräsidenten seit Jahrzehnten. In den vergangenen Tagen wurde Vance
    zudem für seine Aussagen über kinderlose Frauen kritisiert.
    US-Korrespondentin Johanna Roth ordnet die Aussagen im Podcast ein und
    erklärt, ob Trump sich angesichts Vances schlechter Umfragewerte noch
    für einen anderen Kandidaten entscheiden könnte.

    Und sonst so? Eine Idee aus dem Film Dune wird Realität: Urin recyceln.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Nahostkonflikt: Erdoğan droht Israel mit militärischer Unterstützung der
    Palästinenser

    Recep Tayyip Erdoğan: Der türkische Präsident

    J. D. Vance: Don Donald gibt und nimmt

    J. D. Vance: Running Mate von Donald Trump

    J. D. Vance: Mehr MAGA als Trump selbst

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  7. Update: Funktioniert der Wegzug aus den Großstädten?

    29 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Bundesbauministerin Klara Geywitz will erreichen, dass mehr Menschen aus
    den Großstädten wegziehen. Für Ende November kündigte Geywitz daher eine
    Strategie an, um das Leben und Arbeiten im ländlichen Raum zu stärken
    und gegen den Leerstand vorzugehen. Ist ein Umzug aufs Land tatsächlich
    die Lösung? Und wie gut funktioniert das eigentlich? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT
    ONLINE.
    Lees meer

    Bei der Präsidentschaftswahl in Venezuela reklamieren sowohl Opposition
    als auch Regierung den Wahlsieg für sich. Maduro gilt als unbeliebt,
    Umfragen hatten seine Niederlage vorhergesagt. Beobachter gingen bereits
    vor der Wahl jedoch nicht von einer freien und fairen Wahl aus. So
    sitzen mehrere Hundert Oppositionelle im Gefängnis und eine freie und
    unabhängige Wahlbeobachtung wurde verhindert. Ob in Venezuela ein
    erneuter Machtkampf ausbrechen könnte, weiß Ingo Malcher, langjähriger
    Südamerikakorrespondent der ZEIT.

    Parallel zu den Olympischen Spielen sind in Frankreich erneut
    Sabotageakte verübt worden. Dieses Mal ist das Glasfasernetz in 6 von
    101 französischen Départements betroffen. Bereits am Freitag hatte es
    Anschläge gegeben, die auf das französische TGV-Netz zielten. Hierfür
    werden inzwischen Linksradikale verantwortlich gemacht. Ob die Attacken
    auf das Glasfasernetz dazu in Verbindung stehen, ist noch nicht klar.

    Was noch? Deutscher Turmspringer mit Höhenangst

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Wohnungsnot: 10.000 Euro für den Umzug aufs Land

    Venezuela: Wahlrat erklärt Nicolás Maduro zum Sieger der
    Präsidentschaftswahl

    Frankreich: Glasfaserkabel mehrerer französischer Internetanbieter
    beschädigt

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  8. Wo das Donnern der Raketen längst allgegenwärtig ist

    29 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    Nach dem Raketenangriff der Hisbollah auf die von Israel besetzten
    Golanhöhen wächst die Sorge vor einem offenen Krieg zwischen Israel und
    der libanesischen Schiitenmiliz. Bei dem Angriff vom Wochenende wurden
    mindestens zwölf Kinder und Jugendliche auf einem Fußballplatz getötet.
    Israel hat daraufhin mehrere Ziele der Terrormiliz im Libanon
    angegriffen; Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat mit Vergeltung
    gedroht. Ob sich eine weitere Eskalation des Konflikts noch aufhalten
    lässt, ordnet Stella Männer ein. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus dem
    Libanon.
    Lees meer

    Heute endet bei den Torys in Großbritannien die Bewerbungsfrist für den
    Parteivorsitz. Nach der Niederlage der Konservativen bei der
    Parlamentswahl im Juli hat der frühere Premierminister Rishi Sunak
    angekündigt, seinen Posten an der Parteispitze abzugeben. Bisher sind
    fünf Kandidatinnen und Kandidaten im Rennen, die in der Fraktion
    mindestens zehn Unterstützer finden müssen. Wer sich bislang beworben
    hat und was die verschiedenen Kandidatinnen und Kandidaten für die
    politische Ausrichtung der Partei bedeuten, erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin
    Bettina Schulz.

    Und sonst so? Dieser Champagner war lange kalt gestellt.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Israel: Israel sieht letzte Chance für Diplomatie mit Hisbollah gekommen

    Krieg in Nahost: Ein klassisches Feiglingsspiel

    Krieg in Israel und Gaza: Israel greift Hisbollah-Ziele im Libanon an

    Großbritannien: Frühere britische Innenministerin bewirbt sich um
    Sunak-Nachfolge

    Großbritannien: Konservative Torys wollen bis November neuen Parteichef
    finden

    Wahl in Großbritannien: Endlich sind die Torys weg!

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  9. Die Spitzenkandidatin, die Björn Höcke schlagen will

    28 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) könnte bei der Landtagswahl in
    Thüringen am 1. September seinen nächsten Erfolg feiern. Bei der
    Europawahl im Juni hat die Partei in dem Bundesland aus dem Stand 15
    Prozent der Wählerstimmen geholt. Für BSW-Spitzenkandidatin Katja Wolf
    besteht damit die Chance, Ministerpräsidentin zu werden und nur wenige
    Monate nach der Gründung des Bündnisses in der Regierungsverantwortung
    eines Bundeslandes zu stehen. August Modersohn, stellvertretender Leiter
    des Leipziger ZEIT-Büros, ordnet ein, ob es dem BSW in Thüringen
    gelingt, Björn Höckes AfD zu schwächen.
    Lees meer

    In Venezuela wird heute ein neuer Präsident gewählt. Viele Menschen
    hoffen auf einen Machtwechsel. Nicolás Maduro regiert seit mehr als zehn
    Jahren autoritär, die Wirtschaftslage in dem ölreichen Land ist seit
    Jahrzehnten desolat. Mehr als sieben Millionen Menschen haben Venezuela
    in den vergangenen Jahren bereits verlassen. ZEIT-Wirtschaftsredakteur
    Ingo Malcher analysiert, ob die Opposition bei der heutigen Wahl eine
    Chance hat.

    Alles außer Putzen: Nach Fitness-Apps gibt es jetzt Fitness-Betrug.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Bündnis Sahra Wagenknecht: Die Wolf ist zurück

    Bündnis Sahra Wagenknecht: Die neue Partei

    Thüringen: Landtagswahl am 1. September

    Venezuela: Ist die Wahl in Venezuela schon entschieden?

    Venezuela: Wahl im Juli

    Verhinderung der Wahlbeobachtung: Venezuela verweigert offenbar
    Ex-Präsidenten die Einreise

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  10. Podcast-Empfehlung 1: Feuilletonistisch über Fitnessstudios reden (Die sogenannte Gegenwart)

    27 juli 2024 · 1 uur 10 min

    Afspelen
    Wir machen Sommerpause mit den Was jetzt?-Spezialfolgen. Aber wir
    möchten die Zeit nutzen, um Ihnen andere schöne Dinge zum Hören zu
    empfehlen: Deshalb veröffentlichen wir hier unsere Lieblingsfolgen aus
    anderen ZEIT-Podcasts.
    Lees meer

    Dieses Mal empfiehlt Was jetzt?-Host Rita Lauter den Feuilletonpodcast
    "Die sogenannte Gegenwart" mit einer Folge über Fitnessstudios: Ist der
    Kraftaufbau wirklich so stumpf, neoliberal und egoistisch, wie es oft
    heißt? Oder ist das Fitnessstudio der letzte Ort schichtübergreifender
    sozialer Vermischung? Darüber diskutieren Nina Pauer und Ijoma Mangold.

    Ab dem 31.8. erscheinen samstags wieder reguläre Was
    jetzt?-Spezialfolgen. Sie erreichen uns jederzeit unter wasjetzt@zeit.de
    .

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  11. Was die Politik aus den Corona-Protokollen lernen kann

    27 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    Seit dieser Woche stehen alle Corona-Protokolle des Robert
    Koch-Instituts (RKI) ungeschwärzt im Internet zur Verfügung. Sie
    dokumentieren, was der Krisenstab des RKI zur Corona-Pandemie zwischen
    2020 und 2023 diskutiert und überlegt hat. In den sozialen Netzwerken
    sorgt die Veröffentlichung für Entrüstung. Erneut wird der Vorwurf laut,
    die Politik habe die Wissenschaftler unter Druck gesetzt, strenge
    Eingriffe in die Freiheit der Bürger zu empfehlen. Stimmt das? Jan
    Schweitzer aus dem Wissensressort hat sich die Protokolle genauer
    angesehen und sagt: Es gab “zumindest Versuche seitens der Politik, die
    Arbeit am RKI zu beeinflussen”. Wie diese abgelaufen sind, erklärt er im
    Podcast.
    Lees meer

    Sie ist die große Medaillenhoffnung des deutschen Teams bei den
    Olympischen Spielen: die Schwimmerin Angelina Köhler. Am Samstag wird
    sie in Paris ihren ersten Wettkampf bestreiten. Als erste deutsche
    Schwimmerin nach 15 Jahren hatte sie bei den Weltmeisterschaften in Doha
    eine Goldmedaille gewonnen, über 100 Meter Schmetterling. Ganz offen
    spricht die 23-Jährige seither in den Medien über ihre ADHS-Diagnose.
    Warum die Diagnose gerade im Schwimmbecken von Vorteil sein kann, weiß
    Lars Spannagel aus dem Wochenendressort von ZEIT ONLINE. Er hat Köhler
    beim Training begleitet.

    Und sonst so? Wie wird man die erste Präsidentin der Vereinigten
    Staaten, Gerald Ford?

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer, Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    RKI-Protokolle: "Heftiger Druck" von oben

    Angelina Köhler: Sie kann im Wasser fliegen

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    Und hie…

  12. Update: Angriff auf französische Bahn vor Olympia-Start

    26 juli 2024 · 8 min

    Afspelen
    Kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris haben
    Brandanschläge zu Verspätungen und Ausfällen bei der französischen Bahn
    geführt. Unbekannte sollen in der Nacht auf Freitag an für die
    Zugverbindungen kritischen Orten Feuer gelegt haben. Nach Angaben der
    französischen Staatsbahn SNCF müssen sich mehr als 800.000 Menschen auf
    Störungen einstellen. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Untersuchungen
    eingeleitet, die genauen Hintergründe der Tat sind jedoch noch unklar.
    Frankreich-Korrespondent der ZEIT, Matthias Krupa, berichtet von der
    besorgten Stimmung vor Ort.
    Lees meer

    Die Europäische Union will erstmals Zinserträge aus eingefrorenem
    russischem Vermögen für die Ukraine einsetzen. 90 Prozent sollen Waffen
    und Munition finanzieren – sie fließen also an Staate wie Deutschland
    oder Tschechien, die dann Kriegsmaterial in die Ukraine liefern. Die
    restlichen 10 Prozent soll die Ukraine direkt erhalten. Wieso die EU nur
    die Zinserträge an die Ukraine weitergibt, weiß Maxim Kireev, Redakteur
    für internationale Politik bei ZEIT ONLINE.

    Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle haben
    sich für Kamala Harris als neue Präsidentschaftskandidatin der
    Demokraten ausgesprochen. Das veröffentlichte das Paar am Freitagmittag
    auf X und Harris' Wahlkampfteam in einem Video. Damit erhält Harris fünf
    Tage nach Bidens Rückzug als Kandidat nun auch den Zuspruch von einem
    der wichtigsten Politiker der demokratischen Partei.

    Was noch? Wettlauf der Schnecken

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Mounia Meiborg und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Weitere Links zur Folge:

    Brandanschläge: Angriff auf Bahnnetz schockt Frankreich vor Olympia

    Sanktionen gegen Russland: Das Schattenschiff

    Kamala Harris: Wie links ist sie wirklich?

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  13. Medaillen und Straßensperren in Paris

    26 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Paris werden am Freitagabend die Olympischen Sommerspiele eröffnet.
    Die Athletinnen und Athleten werden dafür auf 160 Booten eine rund sechs
    Kilometer lange Strecke auf der Seine zurücklegen. Insgesamt werden
    11.400 Sportler aus 206 Nationen an den Spielen teilnehmen, das erste
    Mal treten genauso viele Frauen wie Männer an. Deutschland schickt
    insgesamt 472 Athleten nach Paris. Welche Stimmung sich unter den
    Pariser Einwohnern breitmacht und ob die Deutschen Chancen auf Medaillen
    haben, beantwortet Christof Siemes. Er begleitet die Spiele in Paris für
    ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die israelische Regierung wusste besser über den weltweiten Einsatz der
    Spionagesoftware Pegasus gegen Regimekritiker und
    Menschenrechtsaktivisten Bescheid als bisher bekannt. Das haben
    Recherchen eines internationalen Journalistennetzwerkes ergeben, an dem
    auch die ZEIT beteiligt ist. Die israelische Regierung soll demnach über
    die Kunden und die Aktivitäten der israelischen Firma NSO gut informiert
    gewesen sein. Was verraten die Dokumente über die Verwicklungen der
    israelischen Regierung? Holger Stark, Ressortleiter des
    Investigativressorts von ZEIT und ZEIT ONLINE, hat sich die geheimen
    Dokumente durchgelesen.

    Und sonst so? Snoop Dogg trägt Olympiafackel

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Olympische Spiele 2024: Der Trost der Spiele

    Meinung: "Die Olympischen Spiele werden Auswirkungen auf Sie haben"

    Pegasus-Skandal: Wie Israel Geheimdokumente verschwinden ließ

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  14. Update: Milliarden-Defizit bei der Deutschen Bahn

    25 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die Deutsche Bahn (DB) verzeichnet in der Halbjahresbilanz ein Defizit
    von 1,2 Milliarden Euro. Dazu haben laut DB-Chef Richard Lutz mehrere
    Faktoren beigetragen: Streiks, Extremwetterereignisse, Baustellen,
    Investitionen und mangelnde Nachfrage. Auch bei der Pünktlichkeit hat es
    Probleme gegeben. Im ersten Halbjahr waren 62,7 Prozent der Züge
    pünktlich, im EM-Monat Juni waren es nur knapp 53 Prozent. Was die
    schlechte Halbjahresbilanz der Bahn für das Unternehmen und die
    Fahrgäste bedeutet, ordnet ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jonas Schulze Pals
    ein.
    Lees meer

    Aktivistinnen und Aktivisten der Letzten Generation haben am Donnerstag
    den Flugverkehr am Flughafen Frankfurt am Main lahmgelegt. Mehrere
    Personen haben sich am frühen Morgen auf den Start- und Landebahnen
    festgeklebt. 140 Flüge mussten laut Website des Flughafens gestrichen
    werden. Die Bundespolizei hat nach eigenen Angaben acht Menschen
    festgesetzt und zur Strafverfolgung an die hessische Landespolizei
    übergeben.

    Nach längerem Zögern hat die Bundesregierung eine Absichtserklärung für
    eine deutsche Olympia- und Paralympics-Bewerbung unterzeichnet. Ziel der
    Bewerbung sind die Spiele im Jahr 2040. Nico Horn aus dem Sportressort
    von ZEIT ONLINE erklärt, warum er die Bewerbung für keine gute Idee
    hält. Die diesjährigen Olympischen Sommerspiele beginnen am Freitag in
    Paris.

    Die Wohnungsmieten steigen in deutschen Großstädten langsamer als zuvor.
    Im ersten Halbjahr 2024 lagen die Angebotsmieten für Wohnungen in acht
    Städten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 6,3
    Prozent höher.

    Was noch? Hunde leiden mit Menschen mit.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Generalsanierung der Bahn: Kein Grund zum Feiern

    Deutsche Bahn: Volker Wissing kritisiert Deutsche Bahn für mangelnde
    Pünktlichkeit

    Deutsche Bahn: Bahn begründet Milliardenverlust mit Sanier…

  15. Die Vermittler aus Peking

    25 juli 2024 · 11 min

    Afspelen
    Zweimal hat die chinesische Regierung in dieser Woche bei
    internationalen Konflikten vermittelt: Am Dienstag unterzeichneten die
    jahrelang verfeindeten Fatah und Hamas sowie zwölf weitere
    palästinensische Gruppen auf Initiative des chinesischen
    Außenministeriums hin ein Abkommen zur Versöhnung und Bildung einer
    Interimsregierung. Und diese Woche traf der ukrainische Außenminister
    Dmytro Kuleba in Peking ein. Bei einem Treffen mit Kuleba betonte der
    chinesische Außenminister Wang Yi die Bereitschaft Chinas, im Krieg mit
    Russland zu vermitteln: "Auch wenn die Bedingungen und der Zeitpunkt
    noch nicht reif sind, unterstützen wir alle Bemühungen, die dem Frieden
    förderlich sind, und sind bereit, eine konstruktive Rolle bei der
    Beendigung des Konflikts und der Wiederaufnahme der Friedensgespräche zu
    spielen." Was erhofft sich die chinesische Regierung davon? Und: Könnte
    sie sogar erfolgreich sein? Darüber spricht Mounia Meiborg mit Anna
    Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT.
    Lees meer

    Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat das Islamische Zentrum
    Hamburg (IZH) verboten. Nach Einschätzung ihres Ministeriums propagiere
    es radikal-islamische Positionen und betreibe antisemitische Hetze,
    heißt es in der Begründung des Verbots. Am Mittwochmorgen stürmten
    Hunderte Beamte die Blaue Moschee an der Alster sowie die Gebäude fünf
    weiterer Vereine deutschlandweit, die dem IZH nahestehen. Der Hamburger
    Verfassungsschutz beobachtet das Zentrum bereits seit rund 30 Jahren und
    schreibt in seinen Berichten, es sei "ein wichtiges Instrument des
    Teheraner Regimes". Was damit gemeint ist und warum das IZH gerade jetzt
    verboten wird, erklärt Tom Kroll aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT. Und
    es geht um die Frage: Was passiert mit den 30.000 schiitischen
    Gläubigen, die regelmäßig in der Blauen Moschee beten? Können sie auf
    andere Moscheen ausweichen?

    Und sonst so? Wer bei der Eröffnung der Bayreuther Festspiele dabei sein
    will, muss viel Geduld mitbringen.

    Moderation und Produktion: Mo…

  16. Update: Der Kanzler will noch mal

    24 juli 2024 · 9 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Olaf Scholz will für eine zweite Amtszeit als
    Bundeskanzler kandidieren. Das sagte Scholz auf der
    Sommer-Pressekonferenz am Mittwoch. In Umfragen steht die SPD mit circa
    14 Prozent aktuell nicht gut da, und auch Scholz als Kanzler ist bei
    Wählerinnen und Wählern nicht besonders beliebt. Wie geht Scholz mit den
    schlechten Umfragewerten um? Und wie kommt er in den ostdeutschen
    Bundesländern an, wo die Landtagswahlen anstehen? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Das Bundeskabinett hat Steuerentlastungen von fast 21 Milliarden Euro
    beschlossen. Laut dem Gesetzesentwurf von Finanzminister Christian
    Lindner (FDP) soll unter anderem das Kindergeld angehoben werden und der
    Kinderfreibetrag steigen. Außerdem soll der Freibetrag der
    Einkommensteuer steigen und die Lohnsteuerklassen 3 und 5, für Eheleute
    und Lebenspartner, ab 2030 abgeschafft werden. Unternehmen sollen
    gleichzeitig mit besseren Abschreibungsmöglichkeiten zu mehr
    Investitionen angehalten werden.

    Außerdem im Update: Das Sozialgericht Hamburg hat Teile der Bezahlkarte
    für Asylbewerber für rechtswidrig erklärt.

    Was noch? Polizei sucht nach Vermissten, die sitzen aber schon daheim.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Entlastung für Steuerzahler: Kabinett beschließt höhere Freibeträge und
    Reform der Steuerklassen

    Olaf Scholz: Der Bundeskanzler

    Bezahlkarte für Geflüchtete: "An der Kasse bin ich jedes Mal gestresst"

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  17. Eine Feministin gegen Trump und den Sexismus

    24 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    Es ist gerade einmal acht Jahre her, dass die damalige
    Präsidentschaftskandidatin der Demokraten Hillary Clinton am Sexismus
    ihrer Nation gescheitert ist. So die Analyse nach der verlorenen
    Präsidentschaftswahl. Nun will es wieder eine Frau versuchen:
    US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat sich bereit erklärt, für die
    Demokraten ins Präsidentschaftsrennen zu ziehen. Auf welche Art von
    Angriffen muss sich Kamala Harris im Wahlkampf einstellen? Vanessa Vu
    ist Redakteurin im Ressort X von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert sie,
    ob sich Harris gegen misogyne Kampagnen der Republikaner durchsetzen
    könnte.
    Lees meer

    Menschen aus Syrien haben in Deutschland nicht mehr zwingend einen
    Anspruch auf subsidiären Schutz – so hat das Oberverwaltungsgericht
    Münster entschieden. Nach Ansicht des Gerichts sei das Leben der
    Zivilbevölkerung 13 Jahre nach dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien
    nicht mehr ernsthaft bedroht. Andere Gerichte könnten sich nun an dieser
    Einschätzung orientieren. Was würde das bedeuten? Christian Parth ist
    Redakteur im ZEIT ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im
    Podcast ordnet er ein, welche Folgen das Urteil haben könnte.

    Und sonst so? Kolumbien verbietet Stierkämpfe.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: US-Wahlkampf

    Kamala Harris: Vizepräsidentin der USA

    Rückzug von Joe Biden: Eine späte Einsicht

    Kamala Harris: Sie ist bereit

    Sexismus im Wahlkampf: Wer zuletzt lacht

    Syrien: Im Bürgerkrieg

    Oberverwaltungsgericht NRW: Gericht sieht Zivilisten in Syrien nicht
    mehr als bedroht an

    Migration: Landkreistag fordert Abschaffung von subsidiärem Schutz für
    Migranten

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  18. Wie ein breites Bündnis das höchste Gericht schützen will

    23 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Angesichts der immer stärker werdenden AfD stellt sich die Frage: Wie
    sicher sind die höchsten Gerichte in Deutschland vor dem Einfluss
    radikaler Kräfte? Tatsache ist, dass das Bundesverfassungsgerichtsgesetz
    mit einer einfachen Mehrheit im Bundestag geändert werden könnte. Die
    Regierungskoalition und die CDU/CSU wollen das höchste Gericht in
    Deutschland besser schützen und haben eine Änderung des Grundgesetzes
    vorgeschlagen. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) stellte am
    heutigen Dienstag die Details vor. Dabei bezog er sich auf Erfahrungen
    aus Polen und Ungarn, wo Justiz und Rechtsstaat von
    nationalpopulistischen Regierungen beschnitten worden sind. Wie
    gefährlich die Situation in Deutschland ist und ob die Vorschläge von
    Ampelregierung und Union das Bundesverfassungsgericht tatsächlich besser
    schützen können, darüber spricht Rita Lauter mit Heinrich Wefing aus dem
    Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Die Bundesregierung muss das Nationale Luftreinhalteprogramm in Teilen
    nachbessern. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg
    entschieden. Die Regierung habe das Programm auf veraltete Daten
    gestützt. Die bisher aufgeführten Maßnahmen reichten daher nicht aus, um
    die EU-Ziele zur Reduzierung des Ausstoßes von Luftschadstoffen zu
    erreichen. Noch ist das Urteil allerdings nichts rechtskräftig. Die
    Richter ließen eine Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig
    zu.

    Die palästinensischen Gruppierungen Hamas und Fatah haben sich offenbar
    versöhnt und wollen eine gemeinsame Regierung bilden. Das teilte die
    chinesische Regierung mit, die zwischen den seit Jahren verfeindeten
    Parteien vermittelt haben soll. Seit den letzten Wahlen in den
    Palästinensergebieten vor 18 Jahren beherrscht die terroristische Hamas
    den Gazastreifen. Die gemäßigte Fatah kontrolliert die Palästinensische
    Autonomiebehörde (PLO) im Westjordanland. Die USA wollen, dass die PLO
    auch im Gazastreifen wieder die Kontrolle übernimmt.

    Was noch? Kamala Harris ist eine "Brat".

    Moderation…

  19. Dafür steht Kamala Harris

    23 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    Sie will die erste Präsidentin der USA werden: Nach dem Rückzug von
    US-Präsident Joe Biden aus dem Präsidentschaftswahlkampf hat sich seine
    Vizepräsidentin Kamala Harris bereit erklärt, für die Demokraten zu
    kandidieren. Ob die Demokraten Harris aber tatsächlich ins Rennen
    schicken, hängt von ihrem Nominierungsparteitag ab. Dieser findet vom
    19. bis 22. August in Chicago statt. Wer ist diese Frau, die gerade die
    besten Chancen hat, die Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten zu
    werden? Amrai Coen berichtet für die ZEIT aus Washington, D. C. Im
    Podcast gibt sie einen Überblick über den Werdegang von Kamala Harris
    und ordnet ein, wofür sie politisch steht.
    Lees meer

    Seit Monaten versucht die islamistische Huthi-Miliz mit Angriffen auf
    Handelsschiffe im Roten Meer ein Ende der israelischen Angriffe im
    Gazastreifen zu erpressen. Nun verschärft sich der Konflikt zwischen
    Israel und den Huthis: In der Nacht zum Freitag verübten die Huthis
    einen Drohnenangriff auf das Zentrum von Tel Aviv. Israel reagierte am
    Samstag mit einem Luftangriff auf den Hafen von Hudaida im Jemen. Am
    Sonntag feuerte die Huthi-Miliz offenbar eine weitere Rakete auf Israel
    ab – diese konnte jedoch von der Luftabwehr abgefangen werden, wie das
    israelische Militär mitteilte. Andrea Böhm ist Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT und beschäftigt sich seit Jahren mit der
    Huthi-Miliz. Im Podcast analysiert sie, wer die Huthis sind und welches
    Ziel sie verfolgen.

    Und sonst so? Sauerstoff aus der Tiefsee

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

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  20. Update: Madam President?

    22 juli 2024 · 9 min

    Afspelen
    Nach Joe Bidens Rückzug aus dem Präsidentschaftswahlkampf erhält die
    amtierende US-Vizepräsidentin Kamala Harris viel Unterstützung für ihre
    Kandidatur. Viele prominente Demokraten haben sich bereits für sie
    ausgesprochen, aber noch nicht alle haben sich positioniert. Bei welchen
    Wählergruppen kann Harris punkten, wo wird es schwer – insbesondere in
    den Swing-States? Und kann sie gegen den republikanischen Kandidaten
    Donald Trump gewinnen? Diese und weitere Fragen beantwortet aus den USA
    Rieke Havertz, internationale Korrespondentin für ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist in die USA.
    Präsident Joe Biden empfängt ihn am Dienstag im Weißen Haus, am Mittwoch
    soll Netanjahu auf Einladung der Republikaner dann auch im Kongress
    sprechen. Der USA-Besuch Netanjahus wird von Protesten in den USA und in
    Israel begleitet, von dort berichtet Politikredakteur Jan Roß im
    Podcast.

    Außerdem im Update: Der Frauenanteil in den Führungsetagen deutscher
    Börsenunternehmen ist so hoch wie nie.

    Was noch? Wasser kocht schneller – je nach Wetter.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz und Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:
    Kamala Harris: So stehen ihre Chancen

    Podcast OK, America?: Der nächste Plot-Twist

    Joe Bidens Rückzug: Wie geht es nun weiter?

    Benjamin Netanjahu: Der Amerikaner aus Jerusalem

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  21. Bye, bye Biden

    22 juli 2024 · 13 min

    Afspelen
    Mit einem Tweet hat US-Präsident Joe Biden am Sonntag bekannt gegeben,
    nicht erneut für das Amt des Präsidenten antreten zu wollen. Als neue
    Kandidatin der Demokraten schlägt er die Vizepräsidentin Kamala Harris
    vor. Im Podcast erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin
    von ZEIT ONLINE, wie viel Unterstützung Harris bei den Demokraten hat
    und wie die Republikaner auf den Personalwechsel reagieren könnten.
    Lees meer

    Die Tochter des kamerunischen Präsidenten, Brenda Biya, hat mit einem
    Kussfoto auf Instagram eine Diskussion über das Verbot von
    Homosexualität in dem zentralafrikanischen Land losgetreten. Auf dem
    Foto ist zu sehen, wie Biya eine andere Frau, das brasilianische Model
    Layyons Valença, küsst. Homosexuelle Beziehungen sind in Kamerun
    verboten und werden mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft. Wieso das
    Coming-out den kamerunischen Präsidenten in eine unangenehme Lage
    gebracht hat und warum die afrikanische LGBTQ-Community einen möglichen
    Wahlsieg von Donald Trump fürchtet, erklärt ZEIT-Politikredakteurin
    Andrea Böhm.

    Was noch? Massenweise Pilze – und das schon im Hochsommer. Hier finden
    Sie unsere Spezialfolge „Das geheime Leben der Pilze.”

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Israelischer Premierminister: Treffen zwischen Netanjahu und Biden für
    Dienstag geplant

    Homosexualität in Kamerun: Ein Kuss mit Shitstorm

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  22. Ein verstörendes Urteil

    21 juli 2024 · 11 min

    Afspelen
    In Belarus ist ein deutscher Staatsbürger Ende Juni zum Tod durch
    Erschießung verurteilt worden. Das hat die belarussische
    Menschenrechtsgruppe Wjasna jetzt berichtet. Das Auswärtige Amt hat den
    Fall bestätigt und angegeben, mit dem 30-Jährigen in Kontakt zu stehen.
    Warum das Urteil erst jetzt publik wurde und ob es einen Zusammenhang
    mit dem in Russland zu 16 Jahren Lagerhaft verurteilten
    US-amerikanischen Journalisten Evan Gershkovich gibt, analysiert Maxim
    Kireev. Er ist Russlandexperte bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Hoch Frederik hat in den vergangenen Tagen für heiße Temperaturen in
    Mitteleuropa gesorgt. In Deutschland wurden vielerorts über 30 Grad
    gemessen. Dabei setzt Hitze den Körper unter Stress. Eine Reihe von
    Vorgängen sorgt dafür, dass der Körper ausreichend gekühlt wird.
    Versagen diese Prozesse, wird es gefährlich. Was genau in unserem Körper
    bei hohen Temperaturen abläuft und was Hitze mit Gewalt und Kriegen zu
    tun hat, erklärt Tom Kattwinkel, Gesundheitsredakteur bei ZEIT ONLINE.

    Alles außer Putzen: Oma Sabine und Opa Thomas – klingt komisch? Ist aber
    so!

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Belarus: Belarussisches Gericht verurteilt Deutschen zum Tode

    Belarus: Russlands Nachbarland

    Russland: US-Journalist Evan Gershkovich zu langer Haftstrafe verurteilt

    Hitze: Das passiert bei Hitze in unserem Körper

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  23. Spezial: Senegal und die Rückkehr der Demokratie

    20 juli 2024 · 40 min

    Afspelen
    Auf dem afrikanischen Kontinent schwindet zurzeit die Demokratie,
    besonders in der Sahelzone. In Mali, Burkina Faso, im Niger, Tschad und
    Sudan gab es in den letzten Jahren Militärputsche. Dort ist der längste
    Landstrich der Welt entstanden, der unter Militärherrschaft steht. Auch
    am äußersten Rand der Sahelzone, im Senegal, sah es so aus, als sei die
    Demokratie gefährdet.
    Lees meer

    Denn als der langjährige Präsident Senegals, Macky Sall, im vergangenen
    Jahr plötzlich mit einer verfassungswidrigen dritten Amtszeit
    liebäugelte, geriet die Lage im Senegal ins Wanken. Die nächsten Wahlen
    standen vor der Tür und Sall begann, seine politischen Gegner
    auszuschalten. Sein größter politischer Rivale, Ousmane Sonko, landete –
    wie auch andere Oppositionelle – im Gefängnis. Es folgten
    Massenproteste, die brutal niedergeschlagen wurden. Mindestens 50
    Menschen wurden dabei getötet. Und schließlich, im Februar, setzte Sall
    kurzerhand den Wahltermin aus. Beobachter sprachen von einem "verkappten
    Putsch", wieder gab es Tote bei Protesten.

    Der Verfassungsrat griff ein und wies die Regierung an, unverzüglich
    einen neuen Wahltermin anzusetzen. Und dann die Überraschung: Zehn Tage
    vor den Wahlen wurde Oppositionsführer Ousmane Sonko aus dem Gefängnis
    entlassen. Ebenso sein Stellvertreter Bassirou Diomaye Faye, der damit
    am 24. März zur Präsidentschaftswahl antreten konnte.

    Faye setzte sich mit 54 Prozent der Stimmen bereits im ersten Wahlgang
    durch und ist nun mit 44 Jahren der jüngste Präsident in der Geschichte
    des Senegals. Mit seinem Sieg deutet sich ein grundlegender politischer
    Richtungswechsel im Land an. Im Wahlkampf hatte Faye für einen "linken
    Panafrikanismus" geworben: Er will Ungleichheiten beseitigen, die
    Korruption bekämpfen und das gespaltene Land versöhnen.

    Issio Ehrich ist als Journalist seit Jahren immer wieder in der
    Sahelzone unterwegs. Ende Mai war er im Senegal und hat mit
    verschiedenen Menschen darüber gesprochen, wie sie die Ereignisse der
    letzten Monate wahrgenommen…

  24. Warum Nordkoreas Machthaber unterschätzt wird

    20 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    Nordkorea wirkt wie ein Schwarzes Loch auf der Weltkarte – der Staat hat
    sich völlig abgeschottet. Wie es den Menschen in dem Land geht, das ist
    unklar. Kaum etwas dringt nach außen, denn das Regime hat den einzigen
    Fluchtweg nach China blockiert und eine 1.370 Kilometer lange,
    hochgesicherte Mauer gebaut. Xifan Yang ist China-Korrespondentin der
    ZEIT und hat mit nordkoreanischen Geflüchteten gesprochen. Im Podcast
    berichtet sie, was dran ist an den Gerüchten einer Hungerkrise in der
    nordkoreanischen Bevölkerung.
    Lees meer

    Die Auftragsbücher von Deutschlands größtem Schiffsbauunternehmen, der
    Meyer Werft, sind voll. Trotzdem steht das fast 230 Jahre alte
    Unternehmen aus Papenburg in Niedersachsen kurz vor der Pleite. Nur noch
    bis Mitte September ist die Meyer Werft finanziert. Nach Berechnungen
    eines externen Sanierers fehlen der Werft bis Ende 2027 2,77 Milliarden
    Euro zum Überleben. Welche Finanzierungsmöglichkeiten wären denkbar?
    Kristina Läsker berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über
    Wirtschaftsthemen. Im Podcast ordnet sie ein, welche Bedeutung der Werft
    zukommt und was die Gründe für die Krise sind.

    Und sonst so? 55 Jahre Mondlandung – fahren Sie mit!

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Nordkorea: Militärbündnis mit Russland

    Koreanische Halbinsel: Nordkorea befestigt Grenze zu Südkorea mit
    Landminen und Grenzzäunen

    Nordkorea: Ein Staat zieht die Mauern hoch

    Meyer Werft: Kaum noch Wasser unterm Kiel

    55 Jahre Mondlandung: Mit diesem Apparat ging es zum Mond – fliegen Sie
    mit!

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  25. Update: Das eigentliche Problem hinter der IT-Störung

    19 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Eine weltweite IT-Störung hat am heutigen Freitag zu technischen
    Ausfällen bei Flughäfen, Unternehmen, Behörden und Krankenhäusern
    geführt. Mehrere Länder haben massive Probleme bei Computersystemen
    gemeldet, die mit Microsoft-Produkten laufen. Laut der
    Cybersicherheitsfirma CyberStrike wurde der Fehler mittlerweile behoben.
    Wie gut die kritische Infrastruktur auf solche Störungen vorbereitet
    ist, ordnet Wissensredakteur Stefan Schmitt ein.
    Lees meer

    Das Landgericht München hat den früheren Fußballnationalspieler Jérôme
    Boateng wegen vorsätzlicher Körperverletzung verwarnt. Boateng wurde
    schuldig gesprochen, die Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 5000 Euro
    wurde jedoch nur unter Vorbehalt ausgesprochen. Damit fällt das Urteil
    deutlich milder aus als erwartet.

    Der in Russland inhaftierte US-Journalist Evan Gershkovich ist von einem
    Gericht in Jekaterinburg zu 16 Jahren Haft im Lager verurteilt worden.
    Der 32-jährige US-Journalist des Wall Street Journal war 2023 in
    Russland festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, für den
    US-Geheimdienst CIA spioniert zu haben. Maxim Kireev,
    Russland-Korrespondent bei ZEIT ONLINE, ordnet das Urteil im Podcast
    ein.

    Was noch? Robbe gesichtet.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    CrowdStrike: Die weltweite IT-Störung legt eine gefährliche Abhängigkeit
    offen

    Weltweite IT-Störung: IT-Sicherheitsfirma CrowdStrike will Fehler
    gefunden haben

    IT-Störung: Computerprobleme stören Systeme weltweit

    Ex-Nationalspieler vor Gericht: Milderes Urteil für Jérôme Boateng

    Prozess in München: Staatsanwaltschaft fordert Millionenstrafe für
    Jérôme Boateng

    Russland: US-Journalist Evan Gershkovich zu langer Haftstrafe verurteilt

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  26. Die Bundesregierung bereitet sich auf Trump vor

    19 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    Nach dem Attentat auf den früheren US-Präsidenten und republikanischen
    Präsidentschaftskandidaten Donald Trump rechnen Beobachterinnen und
    Beobachter damit, dass Trump für die US-Wahl im November von dem Angriff
    profitiert. Beim Parteitag der Republikaner in Milwaukee Anfang der
    Woche waren auch deutsche Politiker dabei, darunter der Vizevorsitzende
    der Unionsfraktion im Bundestag Jens Spahn. Wie sollte sich die deutsche
    Politik auf eine mögliche Präsidentschaft Trumps vorbereiten? Und was
    würde eine zweite Amtszeit für die Beziehungen zwischen Deutschland und
    den USA bedeutet? Das analysiert Anna Sauerbrey, außenpolitische
    Koordination der ZEIT.
    Lees meer

    Nicht für alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland ist das Ende des
    Schuljahres und der Beginn der Sommerferien ein erfreuliches Ereignis.
    Denn einige von ihnen sind nicht in die nächste Klassenstufe versetzt
    worden. Im vergangenen Schuljahr 2022/2023 konnten laut dem
    Statistischen Bundesamt knapp 150.000 Schülerinnen und Schüler nicht in
    die höhere Klasse aufrücken. Für das aktuelle Schuljahr 2023/2024 liegen
    noch keine Zahlen vor. Dabei gehört Sitzenbleiben generell abgeschafft,
    fordert ZEIT-Redakteur Eser Aktay.

    Und sonst so? Antiquität der anderen Art: 40 Millionen für ein
    Dinoskelett.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Wahlkampf in den USA: Trump, der Versöhner?

    Donald Trump: Attentat auf den Präsidentschaftskandidaten

    Transatlantische Zeitenwende: Allein zu Haus

    Donald Trump: Seine Partei, sein Fest

    Parteitag der Republikaner: Spahn plädiert für Konzentration auf
    gemeinsame Interessen mit Trump

    Schule: Sitzenbleiben gehört abgeschafft!

    Schulen: Weniger Schülerinnen und Schüler bleiben sitzen

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    Und falls Sie uns …

  27. Update: Wie von der Leyen die EU verändern will

    18 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Ursula von der Leyen ist ein zweites Mal zur EU-Kommissionspräsidentin
    gewählt worden. In ihrer Bewerbungsrede kündigte sie an, das Verbot von
    Verbrenner-Autos bis 2035 durch Ausnahmen bei sogenannten E-Fuels
    aufzuweichen. Außerdem plant sie Initiativen für günstiges Wohnen, will
    die Zahl der Grenzschützer an den EU-Außengrenzen verdreifachen und ein
    europäisches Luftverteidigungssystem aufbauen. Was plant von der Leyen
    für ihre zweite Amtszeit? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich
    Ladurner, Auslandskorrespondent in Brüssel.
    Lees meer

    Ärzte der Charité Berlin haben einen weiteren Menschen von HIV geheilt.
    Der Mann ist damit weltweit erst der Sechste, bei dem das gelungen ist.
    Bei den wenigen bisher vollständig geheilten HIV-Infizierten wurden
    bisher Stammzellen von HIV-immunen Personen gespendet. Das Neue an dem
    Fall aus Deutschland ist, dass die Spenderin der Stammzellen lediglich
    die Hälfte des notwendigen HIV-resistenten Gens in sich trug. Deutet der
    Fall auf eine mögliche Heilung für HIV-Patientinnen und Patienten hin?
    Andrea Böhnke, Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE, schätzt
    die möglichen Erkenntnisse für die Wissenschaft ein.

    Die neu gewählte Labourregierung in Großbritannien will enger mit der
    Europäischen Union zusammenarbeiten. Das geht aus der
    Regierungserklärung der neuen Regierung hervor, die König Charles III.
    gestern zur Eröffnung des Parlamentes verlas. Auch zum Auftakt des
    Treffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft am Donnerstag warb
    Starmer für eine engere Zusammenarbeit in Europa.

    Was noch? Der erste alkoholfreie Biergarten eröffnet.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    EU-Kommission: Ursula von der Leyen erneut zur EU-Kommissionspräsidentin
    gewählt

    EU-Kommissionspräsidentin: Ursula von der Leyen will Zahl der
    Frontex-Beamte…

  28. Frankreichs Regierung in der Schwebe

    18 juli 2024 · 11 min

    Afspelen
    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das Rücktrittsgesuch von
    Premierminister Gabriel Attal nun doch angenommen. Die Regierung soll
    trotzdem geschäftsführend im Amt bleiben, bis eine neue Regierung
    gefunden ist. Eine Frist hat Macron dafür nicht bestimmt. Als Sieger aus
    der Wahl hervorgegangen war das Linksbündnis aus Sozialisten, Grünen,
    Linken und Kommunisten. Die aber können sich auf keinen Kandidaten für
    das Amt des Premierministers einigen. Frankreichkorrespondentin Annika
    Joeres erklärt im Podcast, warum.
    Lees meer

    CDU-Chef Friedrich Merz schließt eine Zusammenarbeit mit dem Bündnis
    Sahra Wagenknecht auf Landesebene nicht mehr aus. Im September finden in
    Thüringen, Sachsen und Brandenburg Landtagswahlen statt. Eine
    Mehrheitsbildung ohne die AfD und die Linkspartei, wie sie
    CDU-Parteitagsbeschlüsse vorsehen, wäre dort nur unter Einbeziehung des
    BSW möglich. Sahra Wagenknecht hingegen bleibt zurückhaltend: Eine
    Koalition auf Landesebene hält sie sogar für schädlich. Warum das so
    ist, analysiert Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Tischtennisspielerin feiert Olympiadebüt mit 58 Jahren.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Clara Löffler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Frankreich: Macron nimmt Rücktritt der französischen Regierung an

    Frankreich nach der Wahl: Ein letzter Versuch, seine Agenda zu retten

    BSW in Ostdeutschland: "Nicht rechtsextrem und nicht linksextrem, wir
    sind transextrem"

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  29. Update: Die Spitze der Demokraten will Fakten schaffen

    17 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf will die Parteispitze der
    Demokraten Präsident Joe Biden bereits früher als ursprünglich geplant
    zum Präsidentschaftskandidaten ernennen. Demnach soll Biden statt auf
    dem Parteitag Mitte August bereits am 21. Juli in einer virtuellen
    Abstimmung zum Kandidaten gekürt werden. Ursprünglich sollte mit der
    vorgezogenen Abstimmung garantiert werden, dass der amtierende
    US-Präsident in allen Bundesstaaten auf dem Wahlzettel steht. Dieses
    Problem ist jedoch inzwischen behoben. Die Parteiführung hält dennoch an
    dem Plan fest und wird dafür von mehreren Kongressabgeordneten
    kritisiert. Über Bidens Kandidatur hatte es zuletzt wegen seines Alters
    von 81 Jahren und mehrerer mutmaßlich altersbedingter schwacher
    Auftritte Diskussionen gegeben. Will die Parteispitze die Diskussionen
    um Biden künstlich beenden? Johanna Roth, Auslandskorrespondentin von
    ZEIT ONLINE in den USA, fasst die internen Diskussionen der Demokraten
    zusammen.
    Lees meer

    Das Bundeskabinett hat sich auf einen Haushaltsentwurf für das kommende
    Jahr geeinigt. Er umfasst insgesamt 480 Milliarden Euro und soll
    Schwerpunkte bei der Verteidigung und der Sicherheitspolitik setzen,
    während gleichzeitig die Schuldenbremse eingehalten wird.
    Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) nutzt dafür offenbar auch
    ein paar haushaltspolitische Tricks. So sollen beispielsweise
    Investitionen bei der Deutschen Bahn über Kredite der Bundesregierung an
    das Unternehmen fließen – als Kredite fallen die Summen demnach nicht
    unter die Schuldenbremse. Der CDU-Politiker Helge Braun, Vorsitzender
    des Haushaltsausschusses im Bundestag, sagte im RBB-Interview, der
    Minister sei wieder hart an der Kante der Verfassungswidrigkeit
    unterwegs.

    Gesundheitsminister Karl Lauterbach will die deutschlandweite
    Notfallversorgung reformieren. Das Bundeskabinett hat einen
    entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet. Demnach sollen
    beispielsweise Patientinnen und Patienten bei einem medizinischen
    Problem zunächst die…

  30. Die Pläne der Ampel gegen das 17-Milliarden-Loch

    17 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2025 steht, am Mittwoch soll er im
    Kabinett beschlossen werden. Der Entwurf sieht für das Jahr 2025
    Gesamtausgaben in Höhe von 481 Milliarden Euro vor, 44 Milliarden davon
    auf Kredit. Nach der Sommerpause wird der Bundestag noch über den
    Entwurf beraten, Ende November soll er dann verabschiedet werden.
    Allerdings klafft im Haushalt 2025 immer noch ein Loch von 17 Milliarden
    Euro. Wie will die Ampel dieses Loch stopfen? Mark Schieritz ist
    stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Im Podcast ordnet
    er die Pläne ein, auf die die Ampelregierung sich geeinigt hat, und
    beantwortet, welche Ministerien sparen müssen.
    Lees meer

    In Rotterdam soll ein kleines neues Dorf entstehen – und zwar über den
    Dächern der Stadt. Hoch oben, auf einem ehemaligen Firmengebäude am
    Rotterdamer Schiehaven, wird eines der ersten Dachdörfer in den
    Niederlanden gebaut. Weitere sollen folgen. "Topping up" heißt das
    Konzept, mit dem die niederländische Regierung die Wohnungsnot in den
    Städten bekämpfen will. Bis zum Jahr 2030 will das Ministerium für
    Wohnungswesen und Raumordnung 900.000 Wohnungen bauen, 100.000 davon auf
    Dächern. Kerstin Schweighöfer hat sich für ZEIT ONLINE auf den Dächern
    Rotterdams umgeschaut. Im Podcast berichtet sie, wie "topping up" genau
    funktioniert und was für Vorteile das Konzept hat.

    Und sonst so? Wohnraum schaffen in leer stehenden Büros

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Finanzpolitik: Das geht sich schon aus

    Bundeshaushalt 2025: Was der Haushaltsentwurf der Ampel vorsieht

    Ampelkoalition: SPD, Grüne und FDP

    Rotterdam: Mit Dachhäusern gegen die Wohnungsnot

    Thema: Rotterdam

    Thema: Wohnen

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  31. Update: Die EU hat genug von Orbáns Alleingängen

    16 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Gerade mal zwei Wochen ist es her, dass Ungarns Ministerpräsident Viktor
    Orbán die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat. Seither hat er bereits
    drei Reisen unternommen, die nicht mit der EU abgestimmt waren.
    Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen reagiert jetzt: Sie
    verzichtet auf den traditionellen Antrittsbesuch bei der
    Ratspräsidentschaft. An den informellen Treffen unter ungarischer
    Leitung werden außerdem keine Kommissare teilnehmen, sondern nur
    ranghohe Beamte. Wie hart trifft das Orbán? Und: Was hat die
    EU-Kommission konkret dagegen, dass er versucht, zwischen Russland und
    der Ukraine zu vermitteln? Antworten auf diese Fragen gibt
    Brüssel-Korrespondent Ulrich Ladurner.
    Lees meer

    Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat das rechtsextreme Magazin Compact
    verboten. Bereits seit Ende 2021 stufen das Bundesamt und der
    Landesverfassungsschutz Compact als gesichert rechtsextremistisch ein.
    Zuletzt hatte das Magazin nach eigenen Angaben eine Auflage von 40.000
    Exemplaren. Mit seinem YouTube-Channel erreichte es bis zu 100.000
    Klicks pro Tag. Für wie wirkungsvoll er das Verbot hält, erklärt
    Christian Fuchs aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE.

    Donald Trump hat entschieden, wer sein “Running Mate” wird: Sollte der
    Republikaner erneut zum US-Präsidenten gewählt werden, wird sein
    Vizepräsident J.D. Vance heißen. Wie glaubhaft ist sein Wandel vom
    Gegner zum Anhänger des Präsidentschaftskandidaten? Das ordnet
    USA-Korrespondentin Rieke Havertz ein.

    Was noch? "Enttäuschungen sind einseitig getroffene Absprachen" und
    andere Lebensweisheiten aus der Therapie.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    EU-Ratspräsidentschaft: Orbans Putin-Reise: Von der Leyen ordnet Boykott
    an

    Verbot durch Bundesinnenministerium: Redaktionsschluss für Compact

    "Hillbilly Elegy" von J. D. Vance: Ein Buch macht Karriere

    Sie wollen m…

  32. "Die US-Demokraten sitzen in der Falle"

    16 juli 2024 · 11 min

    Afspelen
    Das Attentat auf Donald Trump am Wochenende teilt den US-Wahlkampf in
    ein Vorher und ein Nachher – so viel scheint schon jetzt sicher. Bei
    einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Pennsylvania hat ein
    20-Jähriger am Samstag auf Trump geschossen und ihn am rechten Ohr
    verletzt. Trump, der sich vor seinen Anhängern ohnehin als eine Art
    Märtyrer inszeniert, ist nun also tatsächlich zum Opfer geworden. Welche
    Auswirkungen könnte das Attentat auf die Wahlkampfstrategie der
    Demokratischen Partei haben? Rieke Havertz berichtet für ZEIT ONLINE aus
    den USA. Im Podcast ordnet sie ein, wie die Stimmung aktuell unter
    Demokraten und ihren Anhängern ist.
    Lees meer

    Normalerweise fährt hier jeder siebte Fernzug – doch ab Montag sperrt
    die Deutsche Bahn für fünf Monate die Strecke Mannheim–Frankfurt, die
    sogenannte Riedbahn. Das Ganze ist der Auftakt eines gigantischen
    Projekts: Bis 2030 will die Bahn 4.000 Kilometer des Schienennetzes
    komplett sanieren. Was hat die Bahn bei ihrer Generalsanierung vor?
    Jonas Schulze Pals ist Redakteur im Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE
    und war bei der Eröffnung der 70 Kilometer langen Großbaustelle dabei.
    Im Podcast analysiert er, was die nächsten Jahre auf die Fahrgäste der
    Bahn zukommen wird.

    Und sonst so? Welche Sätze ZEIT-Leserinnen und -Leser aus ihrer Therapie
    mitgenommen haben.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Versuchtes Attentat: Joe Biden ruft nach Anschlag auf Trump zur Mäßigung
    auf

    Fünf vor acht / Project 2025: Trumps Wunschliste der Milliardäre

    Wahlkampf der Republikaner: Die Trump-Partei

    Donald Trump nach Attentatsversuch: "Meine Rede wird ganz anders sein"

    US-Demokraten: Nur noch hilflos

    Deutsche Bahn: Großprojekt Generalsanierung

    Generalsanierung der Bahn: Kein Grund zum Feiern

    Generalsanierung der Bahn: Strecke machen!

    Sie wollen mehr exklusive A…

  33. Update: Trumps Wahlkampferzählung ist jetzt gesetzt

    15 juli 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am heutigen Montag beginnen die Republikaner ihren viertägigen Parteitag
    in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin, zwei Tage nach dem Attentat
    auf Donald Trump. Am Samstag schoss ein 20-jähriger Mann während einer
    Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Pennsylvania auf Trump und hat
    ihn am rechten Ohr verletzt. Diese Woche wollen ihn die Republikaner auf
    ihrem Parteitag offiziell zu ihrem Präsidentschaftskandidaten küren.
    Welche Auswirkungen hat der Anschlag auf den Parteitag und die
    Wahlkampfstrategie der Republikaner? Kerstin Kohlenberg ist Redakteurin
    im Dossier der ZEIT und langjährige US-Korrespondentin. Im Podcast
    ordnet sie diese Fragen ein.
    Lees meer

    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ist zu einer zweitägigen Reise
    in den Senegal und an die Elfenbeinküste aufgebrochen. Schon vor ihrer
    Reise warb Baerbock für eine engere Zusammenarbeit mit den beiden
    westafrikanischen Staaten. Issio Ehrich berichtet für ZEIT ONLINE aus
    der Region der Sahelzone und analysiert im Podcast, welche Rolle der
    Senegal für die deutsche Außenpolitik spielt.

    Außerdem im Update: In Ruanda haben die Bürgerinnen und Bürger am Montag
    über das Amt des Präsidenten und ein neues Parlament abgestimmt.

    Was noch? Venedig nimmt mit Tagesgebühr mehr Geld ein als erwartet.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Versuchtes Attentat: Joe Biden ruft nach Anschlag auf Trump zur Mäßigung
    auf

    Fünf vor acht / Project 2025: Trumps Wunschliste der Milliardäre

    Wahlkampf der Republikaner: Die Trump-Partei

    Donald Trump nach Attentatsversuch: "Meine Rede wird ganz anders sein"

    Auswärtiges Amt: Außenministerin Baerbock vor Abreise nach Senegal und
    Côte d'Ivoire

    Thema: Ruanda

    Asylpolitik: Ein Experiment für eine bessere Migrationspolitik

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  34. Attentat auf Donald Trump: Bilder, die den Wahlkampf verändern werden

    15 juli 2024 · 18 min

    Afspelen
    Während einer Wahlkampfveranstaltung der Republikaner im US-Bundesstaat
    Pennsylvania sind Schüsse gefallen. Präsidentschaftskandidat Donald
    Trump wurde dabei am Ohr getroffen. Welche Konsequenzen könnte das
    gescheiterte Attentat für den Wahlkampf und die Präsidentschaftswahlen
    im November haben? Antwort auf diese Fragen gibt Johanna Roth,
    Auslandskorrespondentin von ZEIT ONLINE in den USA.
    Lees meer

    Am Samstag hat das israelische Militär Chan Junis im Süden des
    Gazastreifens angegriffen. Dabei seien 90 Palästinenser getötet und etwa
    300 weitere Menschen verletzt worden, gab das von der Hamas
    kontrollierte Gesundheitsministerium in Gaza bekannt. Nach Angaben der
    israelischen Regierung zielte der Angriff bei Chan Junis auf Mohammed
    Deif, den Anführer des militärischen Arms der Hamas, und Rafa Salama,
    den Anführer der Hamas-Brigade vor Ort. Der israelische
    Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bezeichnete die beiden Männer als
    "Drahtzieher des Massakers vom 7. Oktober". Welche Auswirkungen hat der
    Angriff auf die Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas über eine
    Rückkehr der Geiseln? Darüber spricht Constanze Kainz mit Jan Roß, dem
    Israelkorrespondenten der ZEIT.

    Und sonst so? Nein, das ist kein E-Roller.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg im Gazastreifen: Hamas berichtet von 90 Toten nach Angriff bei
    Chan Junis

    US-Wahl: Was über das Attentat auf Donald Trump bekannt ist und Johanna
    Roths Analyse

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  35. Die EM-Bilanz

    14 juli 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am Sonntagabend entscheidet sich, wer neuer Fußballeuropameister der
    Männer wird: Spanien oder England. Das Endspiel der Fußball-EM 2024
    findet im Berliner Olympiastadion statt, Anpfiff ist um 21 Uhr. Was
    waren die sportlichen Highlights des Turniers? Und wie hat Deutschland
    als Gastgeberland abgeschnitten? Oliver Fritsch ist Redakteur im
    Sportressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast spricht er über seine
    persönlichen Eindrücke von dieser EM und ordnet ein, in welchen Momenten
    Politik eine Rolle gespielt hat.
    Lees meer

    Schulnoten sollten neutral sein – doch dass die Realität anders
    aussieht, ist wissenschaftlich vielfach belegt. Eine neue Studie aus der
    Schweiz zeigt nun: Die Bewertung der Leistung wird vor allem dann
    schlechter, wenn viele Merkmale zusammenkommen. Jungen mit
    Migrationshintergrund aus sozial benachteiligten Familien und mit
    Übergewicht erhalten demnach bei gleicher Kompetenz schlechtere Noten
    als schlanke Mädchen aus wohlhabenden Familien ohne
    Migrationshintergrund. Claudia Vallentin aus dem Wissenressort von ZEIT
    ONLINE hat sich die Studie genauer angesehen. Im Podcast ordnet sie ein,
    wie aussagekräftig die Ergebnisse der Studie sind und welche
    Schlussfolgerungen sich daraus ziehen lassen.

    Und sonst so? 100 Döner zum bestandenen Abi

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Kicken kann er / EM-Finale: "England muss man erst mal vom Platz
    schieben"

    Fußball-EM 2024: Europameisterschaft in Deutschland

    Thema: Schulnote

    Studie: Does chubby can get lower grades than skinny Sophie?

    Schulnoten: "Eine Note ist nicht bloß eine Ziffer"

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  36. Spezial: Deutsche Geister (Folge 1)

    13 juli 2024 · 32 min

    Afspelen
    Die Münchner Künstlerin Ilana Lewitan und ihr Mann Louis sind auf dem
    Weg in den Urlaub, als Ilana eine Mail erhält. Darin steht: Ihr Vater
    Robert Schmusch soll als Jude im Warschauer Ghetto gewesen sein. Ilana
    ist vollkommen überrascht. Nie hatte ihr Vater ein Wort davon erzählt.
    Doch der Mann, der ihr schreibt, schickt bald Beweise: Aussagen ihres
    Vaters aus den Sechzigerjahren.
    Lees meer

    Alle acht Folgen von Deutsche Geister könnt ihr auf
    www.zeit.de/deutsche-geister hören.

    Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an deutsche-geister@zeit.de.

    Moderation, Recherche und Skript: Stephan Lebert und Britta Stuff

    Redaktion: Lisa Hertwig, Pool Artists, Constanze Kainz, Ole Pflüger,
    Elise Landschek und Olga Ellinghaus, ZEIT ONLINE

    Projektleitung ZEIT ONLINE: Constanze Kainz

    Projektleitung Pool Artists: Paula Georgi

    Recherche: Stefan Klemp

    Produktion und Sounddesign: Militsa Tekelieva, Pool Artists

    Zusätzliches Sounddesign: Joscha Grunewald

    Executive Producers Pool Artists: Maria Lorenz-Bokelberg und Frida
    Morische

    Sprecher: Robert Dölle und Ulrich Matthes

    Aufnahme Wien: Jona Rösch

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  37. Alles ein bisschen chaotisch gerade in Frankreich

    13 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Frankreich grübeln gerade je Menge Staats- und Verfassungsrechtler
    darüber, wie es nun weitergehen könnte. Wie lange kann Gabriel Attal
    Premierminister bleiben? Wer kann wen wann wie abwählen? Diese Situation
    hat es noch nie gegeben, drei nahezu gleich große Blöcke in der
    Nationalversammlung. Präsident Emmanuel Macron hat nach tagelangem
    Schweigen in einem offenen Brief verkündet, dass diese Wahl seiner
    Ansicht nach keinen Gewinner habe. Damit, berichtet unsere
    Frankreichkorrespondentin Annika Joeres, versucht er seine Politik und
    seine Errungenschaften zu retten, er will eine linke Regierung
    verhindern, denn die würde einige seiner Maßnahmen, wie die
    Rentenreform, wohl rückabwickeln. Die linke Neue Volksfront will aber
    sehr wohl selbst regieren. Alles ziemlich chaotisch.
    Lees meer

    In den USA breitet sich derweil die Vogelgrippe aus. Mehr als 100 Herden
    in zwölf Bundesstaaten sind bereits betroffen. In einigen Fällen ist
    H5N1 auch von den Kühen auf Menschen übergesprungen. Diese Personen sind
    nicht sonderlich schwer erkrankt, dennoch sind einige Menschen
    alarmiert: Droht eine neue Pandemie? Solange das Virus nicht von Mensch
    zu Mensch übertragen werden kann, ist die Situation ungefährlich. Doch
    Viren können mutieren. Jan Schweitzer aus dem Wissensressort der ZEIT
    hat sich die Situation in den USA genauer angeschaut und erklärt, warum
    ausgerechnet Schweine eine entscheidende Rolle spielen könnten. Ihn
    beunruhigt allerdings gar nicht so sehr das Virus an sich – sondern
    vielmehr der Umgang der amerikanischen Behörden mit der Seuche. Denn die
    zeigten sich ziemlich verantwortungslos.

    Und sonst so? Kopenhagen belohnt Urlauber für umweltfreundliches
    Verhalten.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Frankreich nach der Wahl: Ein letzter Versuch, seine Agenda zu retten

    Parlamentswahl in Frankreich: Olivier Faure…

  38. Update: Ernstzunehmende Anschlagspläne gegen Rheinmetall-Chef

    12 juli 2024 · 9 min

    Afspelen
    Russland soll ein Attentat auf den Vorstandsvorsitzenden des
    Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, geplant haben. Das hat
    der Sender CNN unter der Berufung auf fünf US-amerikanische und deutsche
    Regierungs- und Geheimdienstquellen berichtet. Rheinmetall ist einer der
    größten europäischen Waffenlieferanten für die Ukraine. Was die
    mutmaßlichen Anschlagspläne mit Russlands Kriegsführung zu tun haben,
    ordnet Maxim Kireev ein. Er ist Politikredakteur und Russlandexperte bei
    ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die Unionsfraktion im Bundestag hat Bundesbildungsministerin Bettina
    Stark-Watzinger (FDP) in einer kleinen Anfrage 100 Fragen zur
    Fördergeldaffäre gestellt. Im Bildungsausschuss vor rund zwei Wochen
    hatte Stark-Watzinger bei Nachfragen zu dem Thema immer wieder
    ausweichend reagiert. Nun hat das Bildungsministerium bis zum 25. Juli
    Zeit, auf die 100 Fragen zu antworten.

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat den ehemaligen US-Präsidenten
    Donald Trump in Florida besucht. Auch mit Chinas Staatspräsidenten Xi
    Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich Orbán im Zuge
    seiner sogenannten Friedensmission schon getroffen.

    Was noch? Ein Billboard für die große Liebe

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Armin Papperger: Rheinmetall-Chef soll Ziel eines russischen Attentats
    gewesen sein

    Armin Papperger: Was über die Anschlagspläne gegen den Rheinmetall-Chef
    bekannt ist

    Fördergeldaffäre: Unionsfraktion stellt 100 Fragen an Bettina
    Stark-Watzinger

    Fördermittelaffäre: Union erhöht Druck auf Bettina Stark-Watzinger

    Viktor Orbán: Ungarns Regierungschef besucht Trump bei sogenannter
    Friedensmission

    Viktor Orbán in China: Sie nennen es Friedensmission

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  39. Ein Versuch, Russland abzuschrecken

    12 juli 2024 · 11 min

    Afspelen
    Ab 2026 wollen die USA zeitweise US-Waffensysteme in Deutschland
    stationieren. Das haben Deutschland und die USA in einem gemeinsamen
    Statement am Rande des Nato-Gipfels in Washington mitgeteilt. Angesichts
    des russischen Angriffskriegs in der Ukraine wollen die USA die
    militärische Abschreckung zum Schutz der Nato-Partner in Europa
    verstärken. Wie Russland auf die Ankündigung reagiert hat und warum die
    Entscheidung in der Bundesregierung für Überraschung gesorgt hat,
    erklärt ZEIT-Korrespondent Jörg Lau.
    Lees meer

    Die israelische Armee hat die Bewohnerinnen und Bewohner von Gaza-Stadt
    dazu aufgerufen, in den Süden des Gazastreifens zu fliehen. Sie sollen
    die Stadt über "Sicherheitskorridore" verlassen und sich zu
    Schutzunterkünften begeben. Auf Flugblättern, die das israelische
    Militär über Gaza-Stadt abgeworfen hat, heißt es, dass die Stadt
    weiterhin ein "gefährliches Kampfgebiet" bleibe. Ob die von Israel
    vorgesehenen Fluchtkorridore tatsächlich sicher sind, ordnet Yassin
    Musharbash ein. Er ist Redakteur im Ressort Investigative Recherche und
    Daten von ZEIT und ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Wie Lamine Yamals Vater Eier geworfen hat.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Nato-Gipfel in Washington: USA wollen Langstreckenwaffen in Deutschland
    stationieren

    Stationierung von Langstreckenraketen: Russland droht mit militärischer
    Reaktion auf US-Raketenpläne

    Krieg in Israel und Gaza: Israelische Armee ruft Bevölkerung von
    Gaza-Stadt zur Flucht auf

    Israel: Krieg im Nahen Osten

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  40. Update: Wer an Biden zweifelt

    11 juli 2024 · 9 min

    Afspelen
    Die ehemalige Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat
    Joe Biden indirekt dazu aufgefordert, noch einmal zu überdenken, ob er
    weiter für die Präsidentschaftswahl kandidieren will. Damit ist sie die
    bislang einflussreichste Stimme, die Zweifel an Bidens Kandidatur
    geäußert hat. Was der bröckelnde Rückhalt für Biden und sein Team
    bedeutet, analysiert US-Korrespondentin Rieke Havertz.
    Lees meer

    Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) will bei der Bundestagswahl
    2025 nicht erneut für das Kanzleramt kandidieren. Das hat sie am
    gestrigen Mittwoch am Rande des Nato-Gipfels in Washington, D. C., dem
    US-Sender CNN mitgeteilt. Für die Grünen bedeutet das, dass Vizekanzler
    und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck der naheliegendste Kanzler-
    oder Spitzenkandidat wäre. Er lässt bisher jedoch offen, ob er
    tatsächlich antritt. Was die Frage der Kanzlerkandidatur angesichts der
    niedrigen Umfragewerte für die Grünen bedeutet, erklärt ZEIT-Autorin
    Jana Hensel.

    Was noch? Tesla eröffnet "mega rave cave".

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nato-Gipfel in Washington: Unsicherheitsfaktor Joe Biden

    US-Präsidentschaftswahl: Nancy Pelosi rät Joe Biden, seine Kandidatur zu
    überdenken

    US-Wahlkampf: Pelosi, Clooney – auch Schumer? Rückhalt für Biden
    bröckelt

    Annalena Baerbocks Rückzug: Wenn du keine Chance hast, nutze sie

    Bündnis 90/Die Grünen: Annalena Baerbock schließt erneute
    Kanzlerkandidatur aus

    Die Grünen: Habeck lässt mögliche Kanzlerkandidatur offen

    Gipfel in Washington: Kreml nennt Nato-Beschluss Bedrohung für Russland

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  41. Der große Rechtsruck in Europa ist ausgeblieben – vorerst

    11 juli 2024 · 17 min

    Afspelen
    Hoffnung macht sich breit in Europa: In Frankreich blieb der von vielen
    erwartete Durchmarsch der Rechtsextremen aus. In Großbritannien wurde
    die Partei abgewählt, die den Brexit zu verantworten hatte. Und schon im
    vergangenen Jahr hat sich in Polen gezeigt, dass es offenbar doch geht:
    die rechtsextremen Kräfte zu stoppen. Haben wir es da mit einem Trend zu
    tun? Steckt der Westen doch nicht so tief in der Krise? Bernd Ulrich,
    Politikredakteur der ZEIT, warnt in seinem Leitartikel davor, sich zu
    früh über die Entwicklungen in Polen, Frankreich und Großbritannien zu
    freuen. Im Podcast analysiert er, welche Gefahren nach wie vor von der
    extremen Rechten ausgehen.
    Lees meer

    "Tourists go home. You are not welcome" – mit Slogans wie diesen und
    geladenen Wasserpistolen haben am Samstag rund 3.000 Menschen in
    Barcelona gegen den Massentourismus in ihrer Stadt demonstriert. Mehr
    als zwölf Millionen Touristen sind im vergangenen Jahr nach Barcelona
    gereist. Und die Mieten in der Stadt sind in den letzten zehn Jahren um
    68 Prozent gestiegen. Viele Alteingesessene können sich die Mietpreise
    längst nicht mehr leisten. Barcelona hat deshalb jetzt die Notbremse
    gezogen: Im Juni kündigte Bürgermeister Jaume Collboni an, die
    Vermietung von Ferienwohnungen bis Ende 2028 zu verbieten. Julia Macher
    berichtet für ZEIT ONLINE aus Barcelona. Im Podcast ordnet sie ein,
    welche Maßnahmen gegen dieses Problem tatsächlich sinnvoll sind.

    Und sonst so? Kuriose Feiertage im Juli

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Rechtspopulismus in Europa: Eine neue Hoffnung erfasst die Mitte

    Rechtspopulismus: Wind of Change

    Barcelona: Einwohner protestieren mit Wasserpistolen gegen
    Massentourismus

    Ärger im Urlaubsparadies: Protest in Barcelona: "Tourists go home"

    Thema: Rechtsextremismus

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  42. Update: Was von der Kindergrundsicherung übrig bleibt

    10 juli 2024 · 9 min

    Afspelen
    Die Kindergrundsicherung sollte die größte sozialpolitische Reform der
    Ampelregierung werden. Doch mit der Einigung auf den Haushalt 2025
    zeichnet sich ab, dass das Projekt so nicht kommen wird. Zumindest in
    der von Familienministerin Lisa Paus (Grüne) geplanten Form. Sie wollte
    die verschiedenen Sozialleistungen für Kinder bündeln und eine neue
    Behörde schaffen, die das Geld auszahlt. Stattdessen sieht der Haushalt
    eine Erhöhung des Kindergeldes und des Kindersofortzuschlags um 5 Euro
    vor. Katharina Schuler aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE erklärt,
    ob sich dadurch die Situation für Kinder verbessern wird, die von Armut
    betroffen sind.
    Lees meer

    Die AfD will neine neue Fraktion im Europäischen Parlament ankündigen.
    Ihr sollen 28 Abgeordnete aus neun Ländern angehören. Die Hälfte davon
    stellt die AfD selbst. Kurz vor der Europawahl im Juni war die Partei
    von der rechtsnationalistischen ID-Fraktion ausgeschlossen worden, weil
    Spitzenkandidat Maximilian Krah die nationalsozialistische SS
    verharmlost hatte. Ob er Teil der neuen Fraktion sein wird und um wen es
    sich bei den anderen 14 Abgeordneten handelt, beantwortet Tilman
    Steffen.

    Außerdem im Update: Rund 3.300 Menschen in Deutschland sind superreich:
    Sie besitzen über 100 Millionen Dollar Finanzvermögen. Das geht aus dem
    Global Wealth Report der Boston Consulting Group (BCG) hervor.

    Was noch? Nicht nur Gen Z zeigt Socke.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Kindergrundsicherung: Armutsbekämpfung geht auch ohne Systemwechsel

    Finanzvermögen in Deutschland: Mehr Superreiche besitzen mehr
    Finanzvermögen in Deutschland

    Europaparlament: AfD schließt sich mit anderen Parteien im EU-Parlament
    zusammen

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  43. Alle schauen auf Joe Biden

    10 juli 2024 · 16 min

    Afspelen
    In Washington, D. C., feiert die Nato ihr 75-jähriges Bestehen mit einem
    Gipfel. Doch im Vordergrund der Berichterstattung steht ein anderes
    Thema: Wie geht es Joe Biden? Spätestens seit der verpatzten
    Präsidentschaftsdebatte vor rund zwei Wochen dominiert der
    Gesundheitszustand des 81-Jährigen den US-Wahlkampf. Zuletzt hatte die
    New York Times berichtet, dass ein Neurologe im vergangenen Jahr acht
    Mal das Weiße Haus aufgesucht habe. Mark Schieritz aus dem
    Politikressort der ZEIT geht das zu weit. Er schreibt in der Kolumne
    5vor8: "Stoppt die Hetzjagd!" Im Podcast spricht er darüber, was ihn an
    der aktuellen Berichterstattung über Biden stört.
    Lees meer

    Nach 11 Jahren im Amt zieht sich die rheinland-pfälzische
    Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) aus der Politik zurück. Und das
    fast zeitgleich mit dem dritten Jahrestag der schwersten Krise ihrer
    Amtszeit: der Flutkatastrophe im Ahrtal. An diesem Mittwoch will die
    Ampel-Koalition des Landes Parteikollege Alexander Schweitzer zu ihrem
    Nachfolger wählen. Der 50-Jährige sitzt seit 18 Jahren als Abgeordneter
    im Landtag von Rheinland-Pfalz. Zuletzt war er Minister für Arbeit,
    Soziales, Transformation und Digitalisierung. Grüne und FDP haben
    Schweitzer ohne Widerstand ihre Zustimmung signalisiert. Und auch sonst
    ist wenig Streit aus Rheinland-Pfalz zu vernehmen. Funktioniert die
    Ampel-Koalition dort besser als auf Bundesebene? Michael Schlieben,
    politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE, ordnet ein.

    Und sonst so? Künstliche Intelligenz ist lustiger als Menschen.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Mounia Meiborg, Elise Landschek, Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Clara Löffler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    5vor8 Kolumne: Stoppt die Hetzjagd!

    Malu Dreyer: Eine der letzten ihrer Art

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  44. Update: Wie es im bombardierten Kinderkrankenhaus aussieht

    9 juli 2024 · 10 min

    Afspelen
    Am Montag hat Russland mehrere Großstädte in der Ukraine aus der Luft
    angegriffen, darunter die Hauptstadt Kiew und die Stadt Dnipro. Nach
    ukrainischen Angaben sind mindestens 41 Zivilistinnen und Zivilisten bei
    den Angriffen gestorben. Getroffen wurde auch eines der größten
    Kinderkrankenhäuser in Kiew. Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin der
    ZEIT, hat das zerstörte Kinderkrankenhaus besucht. Im Podcast erzählt
    sie, wie die medizinische Versorgung der Kinder sichergestellt werden
    kann.
    Lees meer

    Seit Monaten wird über die Finanzierung des 49-Euro-Tickets gestritten –
    jetzt sind sich die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder
    einig: Spätestens ab 2025 soll das Deutschlandticket teurer werden.
    Könnte eine Preiserhöhung den Erfolg des Tickets gefährden? Das ordnet
    Jonas Schulze Pals ein, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE.

    Außerdem im Update: Laut dem neuen Haushaltsentwurf will die Ampel
    ausländischen Fachkräften in den ersten Jahren nach ihrer Einreise bei
    der Einkommensteuer entgegenkommen. Daran wird nun Kritik laut.

    Was noch? Zeig mir deine Socken und ich sag dir, wie alt du bist.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Mounia Meiborg, Pia Rauschenberger, Elise Landschek

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekrieg: Zahlreiche Tote und Verletzte bei russischen
    Raketenangriffen

    Liveblog: Ukrainekrieg

    Ukrainekrieg: Bundesregierung verurteilt Angriff auf Kinderkrankenhaus
    in Kiew

    Ukrainekrieg: UN-Menschenrechtschef verurteilt russischen Angriff auf
    Krankenhaus

    Bahnverkehr: Bundesländer kündigen höheren Preis für Deutschlandticket
    an

    Deutschlandticket: Deutschlandticket soll 2024 nicht mehr teurer werden

    49-Euro-Ticket: Die Angst vor der Finanzierungslücke beim
    Deutschlandticket

    Steuern: Heil sieht Steuervorteile für ausländische Fachkräfte skeptisch

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  45. Wie mächtig ist die Nato?

    9 juli 2024 · 12 min

    Afspelen
    Vom 9. bis 11. Juli feiert die Nato ihr 75-jähriges Bestehen bei einem
    Gipfeltreffen in Washington. Aus Deutschland werden Bundeskanzler Olaf
    Scholz, Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und
    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius dabei sein. Neben den
    Feierlichkeiten dürften auch ernste sicherheitspolitische Probleme auf
    der Tagesordnung stehen, zum Beispiel Russlands Krieg in der Ukraine.
    Peter Dausend ist Redakteur in der Hauptstadtredaktion der ZEIT. Im
    Podcast analysiert er, welche Stimmung auf dem Nato-Gipfel zu erwarten
    ist.
    Lees meer

    Nach den Parlamentswahlen muss sich Frankreich wieder einmal neu
    sortieren. Entgegen allen Erwartungen hat nicht das rechtsextreme
    Bündnis Rassemblement National die Wahl gewonnen, sondern das
    Linksbündnis Neue Volksfront. Jedoch erreicht kein Lager die absolute
    Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen – Frankreich dürfte also
    vor einer schwierigen Regierungsbildung stehen. Und auch wenn es dem
    Linksbündnis gelingt, eine Mehrheit zu vereinen: Beobachter warnen schon
    jetzt vor einer zerstrittenen Regierung und einer drohenden
    Instabilität, die das ganze Land erfassen könnte. Lenz Jacobsen,
    Redakteur im Politischen Feuilleton von ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast,
    warum er glaubt, dass unsere Erwartung an die Demokratie unrealistisch
    ist.

    Und sonst so? Einem Mann in Kanada wurden alle seine Gartenzwerge
    gestohlen – und dann repariert und gereinigt zurückgebracht.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich

    Parlamentswahl in Frankreich: Wer wird Frankreich regieren?

    Wahlergebnisse Frankreich: Wie Frankreich gewählt hat

    Neue Volksfront in Frankreich: Geeint gegen Le Pen. Aber zusammen wofür?

    Wahl in Frankreich: Wer rettet Frankreich?

    Nato: 75. Jubiläum im Juli

    Vor dem Nato-Gipfel: Nato-Generalsekretär hofft auf Beitritt…

  46. Update: Gewinnen heißt nicht gleich regieren

    8 juli 2024 · 9 min

    Afspelen
    Nach dem überraschenden Ausgang der französischen Parlamentswahlen ist
    die Erleichterung groß – aber auch die Ungewissheit, wie eine Regierung
    zustande kommen soll. Kein Lager hat in der zweiten Wahlrunde die
    absolute Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen erreicht. Dafür
    wären 289 Sitze in der Nationalversammlung erforderlich. Wie geht es
    weiter mit der Regierungsbildung in Frankreich? Annika Joeres berichtet
    für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast analysiert sie, ob sich das
    Linksbündnis nun einen Koalitionspartner aussuchen kann.
    Lees meer

    Kaum hatte Ungarn die EU-Ratspräsidentschaft übernommen, brach der
    ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán zu einer umstrittenen Reise
    auf: zu einer "Friedensmission", wie er auf der Plattform X verkündete.
    Vergangene Woche war Orbán schon überraschend bei Russlands Präsidenten
    Wladimir Putin zu Gast. Nun ist er nun nach Peking gereist, um den
    chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu treffen. Das zentrale Thema, dem
    sich Orbán auf seiner Reise verschrieben hat: der Krieg in der Ukraine.
    Worum ging es in den Gesprächen zwischen Orbán und Xi? Jens Mühling,
    China-Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was die beiden
    Regierungschefs erreichen wollen.

    Außerdem im Update: Bei russischen Angriffen auf mehrere ukrainische
    Großstädte sind mindestens 22 Menschen getötet worden. In Kiew wurde ein
    Kinderkrankenhaus getroffen.

    Was noch? Wie lange man aktuell auf einen neuen Reisepass warten muss.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich

    Parlamentswahl in Frankreich: Wer wird Frankreich regieren?

    Wahlergebnisse Frankreich: Wie Frankreich gewählt hat

    Neue Volksfront in Frankreich: Geeint gegen Le Pen. Aber zusammen wofür?

    Wahl in Frankreich: Wer rettet Frankreich?

    Viktor Orbán: Ungarischer Ministerpräsident in China

    Viktor Orbán: Pu…

  47. Wahlüberraschung in Frankreich

    8 juli 2024 · 15 min

    Afspelen
    Bei der Parlamentswahl in Frankreich hat am Sonntag überraschend das
    linke Bündnis Neue Volksfront (NFP) gewonnen. Der rechtsextreme
    Rassemblement National (RN), der im ersten Wahlgang am 30. Juni mit
    großem Abstand gewonnen hat, ist auf den dritten Platz zurückgefallen
    und wird nicht, wie viele befürchtet hatten, die Regierung übernehmen
    können. Auf dem zweiten Platz liegt – auch das ist eine Überraschung –
    das Regierungsbündnis von Präsident Emmanuel Macron. Ist das jetzt die
    Rückkehr der französischen Linken? Nicht ganz, sagt unser
    Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Und da keine der Parteien oder
    Bündnisse die absolute Mehrheit erreicht hat, wird die Regierungsbildung
    sehr schwierig. Auch für Präsident Emmanuel Macron ist die Lage sehr
    schwierig.
    Lees meer

    Menschen in Deutschland, die Bürgergeld beziehen, sollen künftig einen
    Arbeitsweg von bis zu drei Stunden pro Tag akzeptieren müssen. Darauf
    hat sich die Koalition während ihrer Verhandlungen zum Haushaltsentwurf
    für das kommende Jahr geeinigt. Bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs
    Stunden pro Tag sollen die Menschen für ihre neue Arbeitsstelle eine
    Pendelzeit von insgesamt drei Stunden hinnehmen müssen. Wer weniger
    arbeitet, soll bis zu 2,5 Stunden für den täglichen Arbeitsweg in Kauf
    nehmen müssen. Bisher beträgt die zu akzeptierende Pendelzeit jeweils 30
    Minuten weniger. Anne Jeschke, Redakteurin im Arbeitsressort bei ZEIT
    ONLINE, ordnet im Podcast ein, ob die neue Maßnahme zumutbar ist. Und ob
    es nicht dringendere Baustellen beim Bürgergeld gegeben hätte.

    Und sonst so? Bestimmte Ameisen haben ein ausgeklügeltes
    Gesundheitssystem. Sie amputieren sogar Gliedmaßen.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

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    Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich

    Ergebnisse der Frankreich-Wahl: Die Brandmauer hält

    Wahl in Frankreich: Linksbündni…

  48. Update zur Frankreichwahl: Die zerrissene Grande Nation

    7 juli 2024 · 9 min

    Afspelen
    Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in Frankreich am Sonntag könnte
    der rechtspopulistische Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen
    als Sieger hervorgehen. In knapp 500 französischen Wahlkreisen finden
    Stichwahlen statt, in den meisten liegen Kandidaten der RN und der
    linksgrünen Neuen Volksfront vorn. Die Kandidaten des Rassemblement
    National sind zum Teil offene Holocaustleugner und Rassisten – und doch
    stoßen die extrem rechten Ansichten der Partei bei den französischen
    Wählerinnen und Wählern auf Zuspruch. Im ersten Wahlgang konnten die
    Rechtspopulisten 34 Prozent der Stimmen erzielen. Wie konnte die extreme
    Rechte in Frankreich so erfolgreich werden? Und welche Rolle spielt
    dabei das Selbstverständnis der Französinnen und Franzosen, einer Grande
    Nation, also einer großen Nation, anzugehören?
    Lees meer

    Die Machtverhältnisse haben sich in Frankreich über die Jahrzehnte
    verändert, sagt Annika Joeres, ZEIT-ONLINE-Autorin in Frankreich. Im
    Podcast begründet sie den Aufstieg der Rechten mit der Entfremdung
    zwischen den Bürgern auf dem Land und der politischen Blase in Paris und
    mit der verletzten französische Seele.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

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    Neuwahlen in Frankreich: Die französische Seele ist verletzt

    Parlamentswahl in Frankreich: Wie Linke und Liberale den RN im zweiten
    Wahlgang stoppen wollen

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  49. Macron sucht Verbündete, doch die sind zerstritten

    7 juli 2024 · 15 min

    Afspelen
    Nachdem die rechtsextreme Partei Rassemblement National (RN) von Marine
    Le Pen den ersten Wahlgang am vergangenen Wochenende gewonnen hat, gehen
    die vorgezogenen Parlamentswahlen in Frankreich am Sonntag in die zweite
    Runde. Um einen Sieg der Rechten zu verhindern, haben sich Präsident
    Macrons Partei Ensemble und das linke Bündnis Neue Volksfront zu einer
    republikanischen Front zusammengeschlossen. Mehr als 200 Kandidatinnen
    und Kandidaten aus dem linken, grünen und sozialdemokratischen Lager
    haben sich zurückgezogen mit dem Ziel, dem RN eine absolute Mehrheit zu
    erschweren. Wie wahrscheinlich ein Sieg der französischen Rechtsextremen
    trotz des taktischen Rückzugs ist und was passiert, wenn es bei der
    Stichwahl keine absolute Mehrheit gibt, berichtet Annika Joeres, Autorin
    für ZEIT ONLINE in Frankreich.
    Lees meer

    Auch im Iran kam es an diesem Wochenende zu vorgezogenen Neuwahlen. Mit
    knapp 53 Prozent der Stimmen hat der moderate Massud Peseschkian die
    zweite Runde der iranischen Präsidentschaftswahlen gewonnen. Der
    69-Jährige kommt aus dem Lager der Reformer und will sich unter anderem
    für mehr Vertrauen zwischen Regierung und Bevölkerung und bessere
    Beziehungen zwischen dem Iran und dem Westen einsetzen. Michael
    Backfisch ist ZEIT-ONLINE-Autor für internationale Politik und ordnet im
    Podcast ein, was die Präsidentschaft Peseschkians für die Menschen im
    Iran bedeutet.

    Und sonst so? "Okay" ist eines der weltweit am häufigsten verwendeten
    Wörter.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus

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    Parlamentswahl in Frankreich: Erst Feind, jetzt Freund

    Parlamentswahl in Frankreich: Wie Linke und Liberale den RN im zweiten
    Wahlgang stoppen wollen

    Iran: Systemkritiker mit Samthandschuhen

    Teheran: "Du hast ihn gehasst, aber für uns war er ein Diener des
    Volkes"

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  50. Spezial: "Mir bleibt ja nichts anderes übrig, als den Rassemblement zu wählen"

    6 juli 2024 · 30 min

    Afspelen
    In Frankreich steht am Sonntag die Stichwahl der Parlamentswahlen an.
    Und zum ersten Mal könnten auch in der Bretagne rechtspopulistische
    Abgeordnete des Rassemblement National (RN) gewählt werden. Denn die
    exception bretonne, die bretonische Ausnahme, gibt es nicht mehr. Lange
    galt die Region als unempfänglich gegen die Ideen der Rechtspopulisten.
    Aber in der traditionell links und konservativ wählenden Region im
    Nordwesten des Landes ist der Frust groß.
    Lees meer

    In dieser Podcastfolge gehen wir auf eine Reise in die Bretagne.
    Genauer: in den vierten Wahlkreis des Départements Côtes-d'Armor. Bisher
    stellte der Wahlkreis eine linke Abgeordnete. Jetzt hat der Kandidat des
    Rassemblement im ersten Wahlgang die Mehrheit bekommen. Wie kommt das?

    In einer Bar in Callac treffen wir Catherine und Paulo, die sich
    beklagen, dass alles zu teuer geworden ist. Das Geld vieler Menschen
    reiche nicht mehr zum Leben. Supermärkte schließen, die Dörfer
    verfallen. Liberté, égalité, fraternité? Das gibt es nicht mehr, sagt
    Catherine. Die Franzosen und Französinnen sind gekränkt und wütend.

    Die junge Aktivistin Marie-Alice will sich dafür einsetzen, dass die
    Leute mehr darüber sprechen, wie es ihnen geht, sie sagt, wenn man
    verstehen will, warum die Leute RN wählen, ist das wichtig.

    Gefühle, sagt auch die Politikwissenschaftlerin Claire Demesmay,
    spielten in diesem Wahlkampf eine große Rolle.

    Für Mathieu, den Kuhzüchter in seinem kleinen Dorf, spielt vor allem
    eine Rolle, ob er von seiner Arbeit einigermaßen gut leben kann. Und ob
    er seine Arbeit so machen kann, wie er es gerne tut. Er hält seine Kühe
    draußen, auf der Weide, sie ernähren sich von Gras, wachsen deshalb
    langsamer als ihre Artgenossinnen in den Mastställen. Aber, sagt
    Mathieu, das sei nicht mehr rentabel. Wenn er sich zwischen links und
    rechtsextrem entscheiden müsse, sagt Mathieu, dann wähle er eben
    rechtsextrem. Zum ersten Mal in seinem Leben.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Elise Landschek

    Fragen, Kriti…