Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Update: Wie Nicolás Maduro seine Macht sichern will
1 augustus 2024 · 9 min
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat den Obersten Gerichtshof des
Landes aufgefordert, das Ergebnis der umstrittenen Präsidentschaftswahl
vom vergangenen Sonntag zu überprüfen. Die Opposition, die USA, die EU
und mehrere lateinamerikanische Länder zweifeln das Wahlergebnis an; die
Opposition beansprucht den Wahlsieg für sich. Was Maduro sich von der
Überprüfung des Wahlergebnisses erhofft, das erklärt Thomas Fischermann,
Südamerika-Experte der ZEIT. Lees meerAm Donnerstagnachmittag hat in der türkischen Hauptstadt Ankara ein
Gefangenenaustausch zwischen Russland und mehreren westlichen Ländern
begonnen. Dabei sollen in Russland inhaftierte Personen gegen im Ausland
inhaftierte Russen ausgetauscht werden. Dazu gehören unter anderem der
in Russland zu langjähriger Haft verurteilte US-Journalist Evan
Gershkovich und der in Deutschland zu lebenslanger Haft verurteilte
Tiergartenmörder.Ab heute verbraucht die Menschheit mehr Ressourcen, als die Erde in
diesem Jahr erneuern kann. Das hat die Umweltdenkfabrik Global Footprint
Network errechnet. Jedes Jahr bestimmt sie den sogenannten Earth
Overshoot Day, den Erdüberlastungstag. Elena Erdmann aus dem
Wissensressort von ZEIT ONLINE ordnet ein, wo Deutschland in dieser
Bilanz steht.Was noch? Wenn Menschen mehr als den Vornamen gemein haben.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Venezuela: Maduros umstrittener Wahlsieg
Präsidentschaftswahl in Venezuela: Maduro will Wahlergebnis überprüfen
lassenWahl in Venezuela: "Viele Menschen verlieren ihre Angst"
Evan Gershkovich: Gefangenenaustausch mit Russland steht bevor
Erde: Erdüberlastungstag: Leben, als ob 1,7 Erden verfügbar wären
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Die einzige Kandidatin auf dem Zettel
1 augustus 2024 · 12 min
In den USA beginnt heute die virtuelle Abstimmung über die Nominierung
von Kamala Harris. Bis Montag können die Delegierten virtuell darüber
entscheiden, ob sie die Vizepräsidentin als Präsidentschaftskandidatin
der Demokraten offiziell aufstellen wollen. Harris ist die einzige
Kandidatin, die zur Abstimmung steht. Die Nominierung ist also nur noch
eine Formsache. Jetzt kommt es darauf an, strategisch einen
Vizepräsidentschaftskandidaten, den sogenannten Running Mate, zu
wählen. Laut CNN plant sie eine Wahlkampfveranstaltung mit dem Vize für
Dienstag. Zuletzt war unter anderem Josh Shapiro, Gouverneur in
Pennsylvania, für das Amt im Gespräch. Über die möglichen Anwärter
spricht Johanna Roth, Auslandskorrespondentin von ZEIT ONLINE in
Washington, D. C. Lees meerAm 1. August ist der AI Act in Kraft getreten. Anfang Februar hatten die
Mitgliedsländer der Europäischen Union sich auf dieses weltweit erste
Gesetzespaket für künstliche Intelligenz geeinigt. Die darin enthaltenen
Regularien müssen Unternehmen nun innerhalb der nächsten zwei Jahre
umsetzen. Das bedeutet unter anderem, dass sie mit künstlicher
Intelligenz erzeugte Texte, Töne und Bilder eindeutig kennzeichnen
müssen. Die Meinungen in Bezug auf den AI Act sind gespalten: Während
die einen den rechtlichen Rahmen befürworten, befürchten andere, dass er
notwendige Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz verhindert.
Ob diese Sorge berechtigt ist und was das Gesetzespaket außerdem regelt,
erklärt Johanna Jürgens aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT im Podcast.Und sonst so? Schwimmen ist wie Düngen für das Gehirn.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Rita Lauter, Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Mathias Peer, Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
US-Wahlkampf: Digitale Abstimmung zu Harris-Nominierung startet
DonnerstagEU-Gesetze: Regulierung? Ja, bitte
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Update: Wie geht es weiter in Nahost nach der Tötung von Ismail Hanija?
31 juli 2024 · 10 min
Erst am späten Dienstagabend meldete die israelische Armee die Tötung
des ranghohen Hisbollah-Kommandeurs Fuad Schukri in Haret Heik, einem
Vorort von Libanons Hauptstadt Beirut. Wenige Stunden nach der Tötung
Schukris, am Mittwochmorgen, meldete die Hamas den Tod eines ihrer
Anführer: Ismail Hanija. Hanija sei den Berichten zufolge bei einem
Besuch in der iranischen Hauptstadt Teheran bei einem Luftangriff
getötet worden. Die Hamas und der Iran machen Israel dafür
verantwortlich und drohen mit Vergeltung. Yassin Musharbash ist
Redakteur im Investigativ-Ressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein,
was die Ereignisse für Israels Konflikt mit dem Iran und der Hisbollah
bedeuten. Lees meer80 Jahre ist es her, dass die polnische Untergrundarmee einen Aufstand
gegen die deutsche NS-Besatzung startete – am 1. August 1944. In Polen
wird bis heute mit einem staatlichen Feiertag an den Warschauer Aufstand
erinnert. Schon am Mittwochabend findet in Warschau eine zentrale
Gedenkfeier am Denkmal der Aufständischen statt, an der auch
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teilnimmt. Nach Roman Herzog ist
er erst der zweite Bundespräsident, der eingeladen wurde, an diesem
Gedenktag zu sprechen. Felix Ackermann ist Historiker und lehrt an der
Fernuni Hagen. Im Podcast analysiert er, welche Bedeutung die Rede
Steinmeiers hat.Außerdem im Update: Im Süden Indiens, im Bundesstaat Kerala, sind nach
Starkregen mindestens 106 Menschen bei Erdrutschen gestorben.Was noch? In der japanischen Region Yamagata ist eine Vorschrift
erlassen worden, die die Menschen zum regelmäßigen Lachen auffordert.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Rita Lauter, Helena Schmidt
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Ismail Hanija: Sein Tod wird Konsequenzen haben
Israel und Hisbollah: Angriff auf hochrangigen Hisbollah-Kommandeur in
BeirutHamas-Anführer: Was zur Tötung von Ismail Hanija bekannt ist
Live…
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Wie die Ukraine zum Wahlkampfthema in Ostdeutschland wurde
31 juli 2024 · 12 min
In Brandenburg, Sachsen und Thüringen wird im Herbst ein neuer Landtag
gewählt. Zwischen 15 und 20 Prozent der Wahlberechtigten dort haben laut
aktueller Umfragen vor, ihr Kreuz beim Bündnis Sahra Wagenknecht zu
setzen. Die Partei, die zum ersten Mal auf dem Wahlzettel vertreten sein
wird, könnte damit unumgänglich werden, was die Regierungsbildung
betrifft. Doch Sahra Wagenknecht selbst hat diese Woche verkündet,
Koalitionen auch von der Haltung der Koalitionspartner zum Krieg in der
Ukraine abhängig zu machen. "Wir werden uns nur an einer Landesregierung
beteiligen, die auch bundespolitisch klar Position für Diplomatie und
gegen Kriegsvorbereitung bezieht", sagte die BSW-Chefin der Deutschen
Presse-Agentur. Seit Beginn des Krieges spricht sich Wagenknecht
entschieden gegen Waffenlieferungen aus. Nun macht sie mit ihrer Aussage
ein eigentlich bundespolitisches zum landespolitischen Thema. Welches
Ziel Wagenknecht damit verfolgt und wie Wähler und Parteien darauf
reagieren, beantwortet Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT
ONLINE im Podcast. Lees meerAm Montag sind in Israel neun Soldaten festgenommen worden. Ihnen wird
vorgeworfen, im Gefangenenlager Sde Teiman einen palästinensischen
Häftling schwer sexuell misshandelt zu haben. Daraufhin brachen rund 200
rechtsnationale Demonstranten in das Militärlager in der Negev-Wüste
ein, um die Festnahmen zu verhindern. Begleitet wurden sie dabei von
Parlamentsabgeordneten der rechtsextremen Koalitionsparteien von
Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir und Finanzminister Bezalel Smotrich.
Israels Verteidigungsminister Joaw Galant verurteilte die Proteste: Sie
stellten eine "schwere Gefährdung der Staatssicherheit" dar.
Oppositionsführer Jair Lapid sprach von einer "roten Linie", die
überschritten worden sei. Wie kam es zu den Verhaftungen, die die
Demonstranten versucht haben zu verhindern? Welche Auswirkungen könnten
die Proteste auf die Regierung haben? Und: Was sagen beide Vorfälle über
die gesellschaftliche Stimmung in Isr… -
Update: Die Ampel muss nochmal ran an die Wahlrechtsreform
30 juli 2024 · 10 min
Eigentlich wollte das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung über
die Wahlrechtsreform der Ampelkoalition erst am Dienstagmorgen
veröffentlichen – doch schon zwölf Stunden vorher kursierte das Urteil
im Internet: Im Kern bestätigen die Richterinnen und Richter in
Karlsruhe die Wahlrechtsreform zur Verkleinerung des Bundestags.
Überhang- und Ausgleichsmandate dürfen somit, wie von der Ampel
vorgesehen, abgeschafft werden. In einem Punkt aber muss die Ampel
nachbessern: Die geplante Aufhebung der Grundmandatsklausel stufen die
Richterinnen und Richter als verfassungswidrig ein. Heinrich Wefing
leitet das Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er die
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ein und beantwortet, warum
die Ampelkoalition die Reform überhaupt beschlossen hatte. Lees meerWenige Stunden vor dem Start stand fest: Der Triathlon der Männer bei
den Olympischen Spielen in Paris muss verschoben werden – das Wasser der
Seine ist zu schmutzig und voller Kolibakterien. Dabei hatten Politiker
und Organisatoren im Vorfeld der Spiele immer wieder betont, wie sauber
die Seine sei. Um die Wasserqualität der Seine zu verbessern, hat die
Stadt in den vergangenen Jahren viel Geld in die Hand genommen. Warum
ist das Wasser nun aber doch zu dreckig? Matthias Kirsch ist Redakteur
beim ZEITMagazin ONLINE. Im Podcast erklärt er, was die Regenfälle der
letzten Tage mit dem Wasser der Seine gemacht haben.Außerdem im Update: Das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal
leicht zurückgegangen, um 0,1 Prozent. Vor allem die Investitionen in
Ausrüstungen wie Maschinen sowie in Bauten hätten abgenommen.Was noch? Aus dem KaDeWe wird KaDeWegan (fast)
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Wahlrechtsreform: Was die Ampel am Wahlrecht ändern darf – und was nicht
Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Wahlrecht: Ein Systemwechsel i…
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Erdoğan droht Israel mit militärischer Intervention
30 juli 2024 · 12 min
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat damit gedroht, sich
militärisch in den Krieg zwischen Israel und der Hamas einzumischen. Das
hat er bei einer Veranstaltung seiner Regierungspartei AKP in Rize am
Schwarzen Meer am Sonntag angedeutet. Seit Beginn des Gazakriegs haben
sich die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel drastisch
verschlechtert. Was Erdoğans jüngste Drohung bedeutet, analysiert Marion
Sendker, die für ZEIT ONLINE aus Istanbul berichtet. Lees meerJ. D. Vance, Senator von Ohio und Donald Trumps Running Mate, gilt laut
Wahlumfragen als einer der unbeliebtesten Anwärter für das Amt des
Vizepräsidenten seit Jahrzehnten. In den vergangenen Tagen wurde Vance
zudem für seine Aussagen über kinderlose Frauen kritisiert.
US-Korrespondentin Johanna Roth ordnet die Aussagen im Podcast ein und
erklärt, ob Trump sich angesichts Vances schlechter Umfragewerte noch
für einen anderen Kandidaten entscheiden könnte.Und sonst so? Eine Idee aus dem Film Dune wird Realität: Urin recyceln.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Nahostkonflikt: Erdoğan droht Israel mit militärischer Unterstützung der
PalästinenserRecep Tayyip Erdoğan: Der türkische Präsident
J. D. Vance: Don Donald gibt und nimmt
J. D. Vance: Running Mate von Donald Trump
J. D. Vance: Mehr MAGA als Trump selbst
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Update: Funktioniert der Wegzug aus den Großstädten?
29 juli 2024 · 10 min
Bundesbauministerin Klara Geywitz will erreichen, dass mehr Menschen aus
den Großstädten wegziehen. Für Ende November kündigte Geywitz daher eine
Strategie an, um das Leben und Arbeiten im ländlichen Raum zu stärken
und gegen den Leerstand vorzugehen. Ist ein Umzug aufs Land tatsächlich
die Lösung? Und wie gut funktioniert das eigentlich? Diese und weitere
Fragen beantwortet Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT
ONLINE. Lees meerBei der Präsidentschaftswahl in Venezuela reklamieren sowohl Opposition
als auch Regierung den Wahlsieg für sich. Maduro gilt als unbeliebt,
Umfragen hatten seine Niederlage vorhergesagt. Beobachter gingen bereits
vor der Wahl jedoch nicht von einer freien und fairen Wahl aus. So
sitzen mehrere Hundert Oppositionelle im Gefängnis und eine freie und
unabhängige Wahlbeobachtung wurde verhindert. Ob in Venezuela ein
erneuter Machtkampf ausbrechen könnte, weiß Ingo Malcher, langjähriger
Südamerikakorrespondent der ZEIT.Parallel zu den Olympischen Spielen sind in Frankreich erneut
Sabotageakte verübt worden. Dieses Mal ist das Glasfasernetz in 6 von
101 französischen Départements betroffen. Bereits am Freitag hatte es
Anschläge gegeben, die auf das französische TGV-Netz zielten. Hierfür
werden inzwischen Linksradikale verantwortlich gemacht. Ob die Attacken
auf das Glasfasernetz dazu in Verbindung stehen, ist noch nicht klar.Was noch? Deutscher Turmspringer mit Höhenangst
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Wohnungsnot: 10.000 Euro für den Umzug aufs Land
Venezuela: Wahlrat erklärt Nicolás Maduro zum Sieger der
PräsidentschaftswahlFrankreich: Glasfaserkabel mehrerer französischer Internetanbieter
beschädigtSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Wo das Donnern der Raketen längst allgegenwärtig ist
29 juli 2024 · 12 min
Nach dem Raketenangriff der Hisbollah auf die von Israel besetzten
Golanhöhen wächst die Sorge vor einem offenen Krieg zwischen Israel und
der libanesischen Schiitenmiliz. Bei dem Angriff vom Wochenende wurden
mindestens zwölf Kinder und Jugendliche auf einem Fußballplatz getötet.
Israel hat daraufhin mehrere Ziele der Terrormiliz im Libanon
angegriffen; Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat mit Vergeltung
gedroht. Ob sich eine weitere Eskalation des Konflikts noch aufhalten
lässt, ordnet Stella Männer ein. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus dem
Libanon. Lees meerHeute endet bei den Torys in Großbritannien die Bewerbungsfrist für den
Parteivorsitz. Nach der Niederlage der Konservativen bei der
Parlamentswahl im Juli hat der frühere Premierminister Rishi Sunak
angekündigt, seinen Posten an der Parteispitze abzugeben. Bisher sind
fünf Kandidatinnen und Kandidaten im Rennen, die in der Fraktion
mindestens zehn Unterstützer finden müssen. Wer sich bislang beworben
hat und was die verschiedenen Kandidatinnen und Kandidaten für die
politische Ausrichtung der Partei bedeuten, erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin
Bettina Schulz.Und sonst so? Dieser Champagner war lange kalt gestellt.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Israel: Israel sieht letzte Chance für Diplomatie mit Hisbollah gekommen
Krieg in Nahost: Ein klassisches Feiglingsspiel
Krieg in Israel und Gaza: Israel greift Hisbollah-Ziele im Libanon an
Großbritannien: Frühere britische Innenministerin bewirbt sich um
Sunak-NachfolgeGroßbritannien: Konservative Torys wollen bis November neuen Parteichef
findenWahl in Großbritannien: Endlich sind die Torys weg!
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Die Spitzenkandidatin, die Björn Höcke schlagen will
28 juli 2024 · 12 min
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) könnte bei der Landtagswahl in
Thüringen am 1. September seinen nächsten Erfolg feiern. Bei der
Europawahl im Juni hat die Partei in dem Bundesland aus dem Stand 15
Prozent der Wählerstimmen geholt. Für BSW-Spitzenkandidatin Katja Wolf
besteht damit die Chance, Ministerpräsidentin zu werden und nur wenige
Monate nach der Gründung des Bündnisses in der Regierungsverantwortung
eines Bundeslandes zu stehen. August Modersohn, stellvertretender Leiter
des Leipziger ZEIT-Büros, ordnet ein, ob es dem BSW in Thüringen
gelingt, Björn Höckes AfD zu schwächen. Lees meerIn Venezuela wird heute ein neuer Präsident gewählt. Viele Menschen
hoffen auf einen Machtwechsel. Nicolás Maduro regiert seit mehr als zehn
Jahren autoritär, die Wirtschaftslage in dem ölreichen Land ist seit
Jahrzehnten desolat. Mehr als sieben Millionen Menschen haben Venezuela
in den vergangenen Jahren bereits verlassen. ZEIT-Wirtschaftsredakteur
Ingo Malcher analysiert, ob die Opposition bei der heutigen Wahl eine
Chance hat.Alles außer Putzen: Nach Fitness-Apps gibt es jetzt Fitness-Betrug.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Bündnis Sahra Wagenknecht: Die Wolf ist zurück
Bündnis Sahra Wagenknecht: Die neue Partei
Thüringen: Landtagswahl am 1. September
Venezuela: Ist die Wahl in Venezuela schon entschieden?
Venezuela: Wahl im Juli
Verhinderung der Wahlbeobachtung: Venezuela verweigert offenbar
Ex-Präsidenten die EinreiseSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Podcast-Empfehlung 1: Feuilletonistisch über Fitnessstudios reden (Die sogenannte Gegenwart)
27 juli 2024 · 1 uur 10 min
Wir machen Sommerpause mit den Was jetzt?-Spezialfolgen. Aber wir
möchten die Zeit nutzen, um Ihnen andere schöne Dinge zum Hören zu
empfehlen: Deshalb veröffentlichen wir hier unsere Lieblingsfolgen aus
anderen ZEIT-Podcasts. Lees meerDieses Mal empfiehlt Was jetzt?-Host Rita Lauter den Feuilletonpodcast
"Die sogenannte Gegenwart" mit einer Folge über Fitnessstudios: Ist der
Kraftaufbau wirklich so stumpf, neoliberal und egoistisch, wie es oft
heißt? Oder ist das Fitnessstudio der letzte Ort schichtübergreifender
sozialer Vermischung? Darüber diskutieren Nina Pauer und Ijoma Mangold.Ab dem 31.8. erscheinen samstags wieder reguläre Was
jetzt?-Spezialfolgen. Sie erreichen uns jederzeit unter wasjetzt@zeit.de
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Was die Politik aus den Corona-Protokollen lernen kann
27 juli 2024 · 12 min
Seit dieser Woche stehen alle Corona-Protokolle des Robert
Koch-Instituts (RKI) ungeschwärzt im Internet zur Verfügung. Sie
dokumentieren, was der Krisenstab des RKI zur Corona-Pandemie zwischen
2020 und 2023 diskutiert und überlegt hat. In den sozialen Netzwerken
sorgt die Veröffentlichung für Entrüstung. Erneut wird der Vorwurf laut,
die Politik habe die Wissenschaftler unter Druck gesetzt, strenge
Eingriffe in die Freiheit der Bürger zu empfehlen. Stimmt das? Jan
Schweitzer aus dem Wissensressort hat sich die Protokolle genauer
angesehen und sagt: Es gab “zumindest Versuche seitens der Politik, die
Arbeit am RKI zu beeinflussen”. Wie diese abgelaufen sind, erklärt er im
Podcast. Lees meerSie ist die große Medaillenhoffnung des deutschen Teams bei den
Olympischen Spielen: die Schwimmerin Angelina Köhler. Am Samstag wird
sie in Paris ihren ersten Wettkampf bestreiten. Als erste deutsche
Schwimmerin nach 15 Jahren hatte sie bei den Weltmeisterschaften in Doha
eine Goldmedaille gewonnen, über 100 Meter Schmetterling. Ganz offen
spricht die 23-Jährige seither in den Medien über ihre ADHS-Diagnose.
Warum die Diagnose gerade im Schwimmbecken von Vorteil sein kann, weiß
Lars Spannagel aus dem Wochenendressort von ZEIT ONLINE. Er hat Köhler
beim Training begleitet.Und sonst so? Wie wird man die erste Präsidentin der Vereinigten
Staaten, Gerald Ford?Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Mathias Peer, Clara Löffler
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RKI-Protokolle: "Heftiger Druck" von oben
Angelina Köhler: Sie kann im Wasser fliegen
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Update: Angriff auf französische Bahn vor Olympia-Start
26 juli 2024 · 8 min
Kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris haben
Brandanschläge zu Verspätungen und Ausfällen bei der französischen Bahn
geführt. Unbekannte sollen in der Nacht auf Freitag an für die
Zugverbindungen kritischen Orten Feuer gelegt haben. Nach Angaben der
französischen Staatsbahn SNCF müssen sich mehr als 800.000 Menschen auf
Störungen einstellen. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Untersuchungen
eingeleitet, die genauen Hintergründe der Tat sind jedoch noch unklar.
Frankreich-Korrespondent der ZEIT, Matthias Krupa, berichtet von der
besorgten Stimmung vor Ort. Lees meerDie Europäische Union will erstmals Zinserträge aus eingefrorenem
russischem Vermögen für die Ukraine einsetzen. 90 Prozent sollen Waffen
und Munition finanzieren – sie fließen also an Staate wie Deutschland
oder Tschechien, die dann Kriegsmaterial in die Ukraine liefern. Die
restlichen 10 Prozent soll die Ukraine direkt erhalten. Wieso die EU nur
die Zinserträge an die Ukraine weitergibt, weiß Maxim Kireev, Redakteur
für internationale Politik bei ZEIT ONLINE.Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle haben
sich für Kamala Harris als neue Präsidentschaftskandidatin der
Demokraten ausgesprochen. Das veröffentlichte das Paar am Freitagmittag
auf X und Harris' Wahlkampfteam in einem Video. Damit erhält Harris fünf
Tage nach Bidens Rückzug als Kandidat nun auch den Zuspruch von einem
der wichtigsten Politiker der demokratischen Partei.Was noch? Wettlauf der Schnecken
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Mounia Meiborg und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Benjamin Probst
Weitere Links zur Folge:
Brandanschläge: Angriff auf Bahnnetz schockt Frankreich vor Olympia
Sanktionen gegen Russland: Das Schattenschiff
Kamala Harris: Wie links ist sie wirklich?
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Medaillen und Straßensperren in Paris
26 juli 2024 · 12 min
In Paris werden am Freitagabend die Olympischen Sommerspiele eröffnet.
Die Athletinnen und Athleten werden dafür auf 160 Booten eine rund sechs
Kilometer lange Strecke auf der Seine zurücklegen. Insgesamt werden
11.400 Sportler aus 206 Nationen an den Spielen teilnehmen, das erste
Mal treten genauso viele Frauen wie Männer an. Deutschland schickt
insgesamt 472 Athleten nach Paris. Welche Stimmung sich unter den
Pariser Einwohnern breitmacht und ob die Deutschen Chancen auf Medaillen
haben, beantwortet Christof Siemes. Er begleitet die Spiele in Paris für
ZEIT ONLINE. Lees meerDie israelische Regierung wusste besser über den weltweiten Einsatz der
Spionagesoftware Pegasus gegen Regimekritiker und
Menschenrechtsaktivisten Bescheid als bisher bekannt. Das haben
Recherchen eines internationalen Journalistennetzwerkes ergeben, an dem
auch die ZEIT beteiligt ist. Die israelische Regierung soll demnach über
die Kunden und die Aktivitäten der israelischen Firma NSO gut informiert
gewesen sein. Was verraten die Dokumente über die Verwicklungen der
israelischen Regierung? Holger Stark, Ressortleiter des
Investigativressorts von ZEIT und ZEIT ONLINE, hat sich die geheimen
Dokumente durchgelesen.Und sonst so? Snoop Dogg trägt Olympiafackel
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst
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Olympische Spiele 2024: Der Trost der Spiele
Meinung: "Die Olympischen Spiele werden Auswirkungen auf Sie haben"
Pegasus-Skandal: Wie Israel Geheimdokumente verschwinden ließ
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Update: Milliarden-Defizit bei der Deutschen Bahn
25 juli 2024 · 10 min
Die Deutsche Bahn (DB) verzeichnet in der Halbjahresbilanz ein Defizit
von 1,2 Milliarden Euro. Dazu haben laut DB-Chef Richard Lutz mehrere
Faktoren beigetragen: Streiks, Extremwetterereignisse, Baustellen,
Investitionen und mangelnde Nachfrage. Auch bei der Pünktlichkeit hat es
Probleme gegeben. Im ersten Halbjahr waren 62,7 Prozent der Züge
pünktlich, im EM-Monat Juni waren es nur knapp 53 Prozent. Was die
schlechte Halbjahresbilanz der Bahn für das Unternehmen und die
Fahrgäste bedeutet, ordnet ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jonas Schulze Pals
ein. Lees meerAktivistinnen und Aktivisten der Letzten Generation haben am Donnerstag
den Flugverkehr am Flughafen Frankfurt am Main lahmgelegt. Mehrere
Personen haben sich am frühen Morgen auf den Start- und Landebahnen
festgeklebt. 140 Flüge mussten laut Website des Flughafens gestrichen
werden. Die Bundespolizei hat nach eigenen Angaben acht Menschen
festgesetzt und zur Strafverfolgung an die hessische Landespolizei
übergeben.Nach längerem Zögern hat die Bundesregierung eine Absichtserklärung für
eine deutsche Olympia- und Paralympics-Bewerbung unterzeichnet. Ziel der
Bewerbung sind die Spiele im Jahr 2040. Nico Horn aus dem Sportressort
von ZEIT ONLINE erklärt, warum er die Bewerbung für keine gute Idee
hält. Die diesjährigen Olympischen Sommerspiele beginnen am Freitag in
Paris.Die Wohnungsmieten steigen in deutschen Großstädten langsamer als zuvor.
Im ersten Halbjahr 2024 lagen die Angebotsmieten für Wohnungen in acht
Städten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 6,3
Prozent höher.Was noch? Hunde leiden mit Menschen mit.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Generalsanierung der Bahn: Kein Grund zum Feiern
Deutsche Bahn: Volker Wissing kritisiert Deutsche Bahn für mangelnde
PünktlichkeitDeutsche Bahn: Bahn begründet Milliardenverlust mit Sanier…
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Die Vermittler aus Peking
25 juli 2024 · 11 min
Zweimal hat die chinesische Regierung in dieser Woche bei
internationalen Konflikten vermittelt: Am Dienstag unterzeichneten die
jahrelang verfeindeten Fatah und Hamas sowie zwölf weitere
palästinensische Gruppen auf Initiative des chinesischen
Außenministeriums hin ein Abkommen zur Versöhnung und Bildung einer
Interimsregierung. Und diese Woche traf der ukrainische Außenminister
Dmytro Kuleba in Peking ein. Bei einem Treffen mit Kuleba betonte der
chinesische Außenminister Wang Yi die Bereitschaft Chinas, im Krieg mit
Russland zu vermitteln: "Auch wenn die Bedingungen und der Zeitpunkt
noch nicht reif sind, unterstützen wir alle Bemühungen, die dem Frieden
förderlich sind, und sind bereit, eine konstruktive Rolle bei der
Beendigung des Konflikts und der Wiederaufnahme der Friedensgespräche zu
spielen." Was erhofft sich die chinesische Regierung davon? Und: Könnte
sie sogar erfolgreich sein? Darüber spricht Mounia Meiborg mit Anna
Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Lees meerBundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat das Islamische Zentrum
Hamburg (IZH) verboten. Nach Einschätzung ihres Ministeriums propagiere
es radikal-islamische Positionen und betreibe antisemitische Hetze,
heißt es in der Begründung des Verbots. Am Mittwochmorgen stürmten
Hunderte Beamte die Blaue Moschee an der Alster sowie die Gebäude fünf
weiterer Vereine deutschlandweit, die dem IZH nahestehen. Der Hamburger
Verfassungsschutz beobachtet das Zentrum bereits seit rund 30 Jahren und
schreibt in seinen Berichten, es sei "ein wichtiges Instrument des
Teheraner Regimes". Was damit gemeint ist und warum das IZH gerade jetzt
verboten wird, erklärt Tom Kroll aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT. Und
es geht um die Frage: Was passiert mit den 30.000 schiitischen
Gläubigen, die regelmäßig in der Blauen Moschee beten? Können sie auf
andere Moscheen ausweichen?Und sonst so? Wer bei der Eröffnung der Bayreuther Festspiele dabei sein
will, muss viel Geduld mitbringen.Moderation und Produktion: Mo…
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Update: Der Kanzler will noch mal
24 juli 2024 · 9 min
Bundeskanzler Olaf Scholz will für eine zweite Amtszeit als
Bundeskanzler kandidieren. Das sagte Scholz auf der
Sommer-Pressekonferenz am Mittwoch. In Umfragen steht die SPD mit circa
14 Prozent aktuell nicht gut da, und auch Scholz als Kanzler ist bei
Wählerinnen und Wählern nicht besonders beliebt. Wie geht Scholz mit den
schlechten Umfragewerten um? Und wie kommt er in den ostdeutschen
Bundesländern an, wo die Landtagswahlen anstehen? Diese und weitere
Fragen beantwortet Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Lees meerDas Bundeskabinett hat Steuerentlastungen von fast 21 Milliarden Euro
beschlossen. Laut dem Gesetzesentwurf von Finanzminister Christian
Lindner (FDP) soll unter anderem das Kindergeld angehoben werden und der
Kinderfreibetrag steigen. Außerdem soll der Freibetrag der
Einkommensteuer steigen und die Lohnsteuerklassen 3 und 5, für Eheleute
und Lebenspartner, ab 2030 abgeschafft werden. Unternehmen sollen
gleichzeitig mit besseren Abschreibungsmöglichkeiten zu mehr
Investitionen angehalten werden.Außerdem im Update: Das Sozialgericht Hamburg hat Teile der Bezahlkarte
für Asylbewerber für rechtswidrig erklärt.Was noch? Polizei sucht nach Vermissten, die sitzen aber schon daheim.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Entlastung für Steuerzahler: Kabinett beschließt höhere Freibeträge und
Reform der SteuerklassenOlaf Scholz: Der Bundeskanzler
Bezahlkarte für Geflüchtete: "An der Kasse bin ich jedes Mal gestresst"
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Eine Feministin gegen Trump und den Sexismus
24 juli 2024 · 12 min
Es ist gerade einmal acht Jahre her, dass die damalige
Präsidentschaftskandidatin der Demokraten Hillary Clinton am Sexismus
ihrer Nation gescheitert ist. So die Analyse nach der verlorenen
Präsidentschaftswahl. Nun will es wieder eine Frau versuchen:
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat sich bereit erklärt, für die
Demokraten ins Präsidentschaftsrennen zu ziehen. Auf welche Art von
Angriffen muss sich Kamala Harris im Wahlkampf einstellen? Vanessa Vu
ist Redakteurin im Ressort X von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert sie,
ob sich Harris gegen misogyne Kampagnen der Republikaner durchsetzen
könnte. Lees meerMenschen aus Syrien haben in Deutschland nicht mehr zwingend einen
Anspruch auf subsidiären Schutz – so hat das Oberverwaltungsgericht
Münster entschieden. Nach Ansicht des Gerichts sei das Leben der
Zivilbevölkerung 13 Jahre nach dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien
nicht mehr ernsthaft bedroht. Andere Gerichte könnten sich nun an dieser
Einschätzung orientieren. Was würde das bedeuten? Christian Parth ist
Redakteur im ZEIT ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im
Podcast ordnet er ein, welche Folgen das Urteil haben könnte.Und sonst so? Kolumbien verbietet Stierkämpfe.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: US-Wahlkampf
Kamala Harris: Vizepräsidentin der USA
Rückzug von Joe Biden: Eine späte Einsicht
Kamala Harris: Sie ist bereit
Sexismus im Wahlkampf: Wer zuletzt lacht
Syrien: Im Bürgerkrieg
Oberverwaltungsgericht NRW: Gericht sieht Zivilisten in Syrien nicht
mehr als bedroht anMigration: Landkreistag fordert Abschaffung von subsidiärem Schutz für
MigrantenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Wie ein breites Bündnis das höchste Gericht schützen will
23 juli 2024 · 10 min
Angesichts der immer stärker werdenden AfD stellt sich die Frage: Wie
sicher sind die höchsten Gerichte in Deutschland vor dem Einfluss
radikaler Kräfte? Tatsache ist, dass das Bundesverfassungsgerichtsgesetz
mit einer einfachen Mehrheit im Bundestag geändert werden könnte. Die
Regierungskoalition und die CDU/CSU wollen das höchste Gericht in
Deutschland besser schützen und haben eine Änderung des Grundgesetzes
vorgeschlagen. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) stellte am
heutigen Dienstag die Details vor. Dabei bezog er sich auf Erfahrungen
aus Polen und Ungarn, wo Justiz und Rechtsstaat von
nationalpopulistischen Regierungen beschnitten worden sind. Wie
gefährlich die Situation in Deutschland ist und ob die Vorschläge von
Ampelregierung und Union das Bundesverfassungsgericht tatsächlich besser
schützen können, darüber spricht Rita Lauter mit Heinrich Wefing aus dem
Politikressort der ZEIT. Lees meerDie Bundesregierung muss das Nationale Luftreinhalteprogramm in Teilen
nachbessern. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg
entschieden. Die Regierung habe das Programm auf veraltete Daten
gestützt. Die bisher aufgeführten Maßnahmen reichten daher nicht aus, um
die EU-Ziele zur Reduzierung des Ausstoßes von Luftschadstoffen zu
erreichen. Noch ist das Urteil allerdings nichts rechtskräftig. Die
Richter ließen eine Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig
zu.Die palästinensischen Gruppierungen Hamas und Fatah haben sich offenbar
versöhnt und wollen eine gemeinsame Regierung bilden. Das teilte die
chinesische Regierung mit, die zwischen den seit Jahren verfeindeten
Parteien vermittelt haben soll. Seit den letzten Wahlen in den
Palästinensergebieten vor 18 Jahren beherrscht die terroristische Hamas
den Gazastreifen. Die gemäßigte Fatah kontrolliert die Palästinensische
Autonomiebehörde (PLO) im Westjordanland. Die USA wollen, dass die PLO
auch im Gazastreifen wieder die Kontrolle übernimmt.Was noch? Kamala Harris ist eine "Brat".
Moderation…
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Dafür steht Kamala Harris
23 juli 2024 · 12 min
Sie will die erste Präsidentin der USA werden: Nach dem Rückzug von
US-Präsident Joe Biden aus dem Präsidentschaftswahlkampf hat sich seine
Vizepräsidentin Kamala Harris bereit erklärt, für die Demokraten zu
kandidieren. Ob die Demokraten Harris aber tatsächlich ins Rennen
schicken, hängt von ihrem Nominierungsparteitag ab. Dieser findet vom
19. bis 22. August in Chicago statt. Wer ist diese Frau, die gerade die
besten Chancen hat, die Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten zu
werden? Amrai Coen berichtet für die ZEIT aus Washington, D. C. Im
Podcast gibt sie einen Überblick über den Werdegang von Kamala Harris
und ordnet ein, wofür sie politisch steht. Lees meerSeit Monaten versucht die islamistische Huthi-Miliz mit Angriffen auf
Handelsschiffe im Roten Meer ein Ende der israelischen Angriffe im
Gazastreifen zu erpressen. Nun verschärft sich der Konflikt zwischen
Israel und den Huthis: In der Nacht zum Freitag verübten die Huthis
einen Drohnenangriff auf das Zentrum von Tel Aviv. Israel reagierte am
Samstag mit einem Luftangriff auf den Hafen von Hudaida im Jemen. Am
Sonntag feuerte die Huthi-Miliz offenbar eine weitere Rakete auf Israel
ab – diese konnte jedoch von der Luftabwehr abgefangen werden, wie das
israelische Militär mitteilte. Andrea Böhm ist Redakteurin im
Politikressort der ZEIT und beschäftigt sich seit Jahren mit der
Huthi-Miliz. Im Podcast analysiert sie, wer die Huthis sind und welches
Ziel sie verfolgen.Und sonst so? Sauerstoff aus der Tiefsee
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann
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Update: Madam President?
22 juli 2024 · 9 min
Nach Joe Bidens Rückzug aus dem Präsidentschaftswahlkampf erhält die
amtierende US-Vizepräsidentin Kamala Harris viel Unterstützung für ihre
Kandidatur. Viele prominente Demokraten haben sich bereits für sie
ausgesprochen, aber noch nicht alle haben sich positioniert. Bei welchen
Wählergruppen kann Harris punkten, wo wird es schwer – insbesondere in
den Swing-States? Und kann sie gegen den republikanischen Kandidaten
Donald Trump gewinnen? Diese und weitere Fragen beantwortet aus den USA
Rieke Havertz, internationale Korrespondentin für ZEIT ONLINE. Lees meerDer israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist in die USA.
Präsident Joe Biden empfängt ihn am Dienstag im Weißen Haus, am Mittwoch
soll Netanjahu auf Einladung der Republikaner dann auch im Kongress
sprechen. Der USA-Besuch Netanjahus wird von Protesten in den USA und in
Israel begleitet, von dort berichtet Politikredakteur Jan Roß im
Podcast.Außerdem im Update: Der Frauenanteil in den Führungsetagen deutscher
Börsenunternehmen ist so hoch wie nie.Was noch? Wasser kocht schneller – je nach Wetter.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Constanze Kainz und Mounia Meiborg
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Kamala Harris: So stehen ihre ChancenPodcast OK, America?: Der nächste Plot-Twist
Joe Bidens Rückzug: Wie geht es nun weiter?
Benjamin Netanjahu: Der Amerikaner aus Jerusalem
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Bye, bye Biden
22 juli 2024 · 13 min
Mit einem Tweet hat US-Präsident Joe Biden am Sonntag bekannt gegeben,
nicht erneut für das Amt des Präsidenten antreten zu wollen. Als neue
Kandidatin der Demokraten schlägt er die Vizepräsidentin Kamala Harris
vor. Im Podcast erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin
von ZEIT ONLINE, wie viel Unterstützung Harris bei den Demokraten hat
und wie die Republikaner auf den Personalwechsel reagieren könnten. Lees meerDie Tochter des kamerunischen Präsidenten, Brenda Biya, hat mit einem
Kussfoto auf Instagram eine Diskussion über das Verbot von
Homosexualität in dem zentralafrikanischen Land losgetreten. Auf dem
Foto ist zu sehen, wie Biya eine andere Frau, das brasilianische Model
Layyons Valença, küsst. Homosexuelle Beziehungen sind in Kamerun
verboten und werden mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft. Wieso das
Coming-out den kamerunischen Präsidenten in eine unangenehme Lage
gebracht hat und warum die afrikanische LGBTQ-Community einen möglichen
Wahlsieg von Donald Trump fürchtet, erklärt ZEIT-Politikredakteurin
Andrea Böhm.Was noch? Massenweise Pilze – und das schon im Hochsommer. Hier finden
Sie unsere Spezialfolge „Das geheime Leben der Pilze.”Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Israelischer Premierminister: Treffen zwischen Netanjahu und Biden für
Dienstag geplantHomosexualität in Kamerun: Ein Kuss mit Shitstorm
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Ein verstörendes Urteil
21 juli 2024 · 11 min
In Belarus ist ein deutscher Staatsbürger Ende Juni zum Tod durch
Erschießung verurteilt worden. Das hat die belarussische
Menschenrechtsgruppe Wjasna jetzt berichtet. Das Auswärtige Amt hat den
Fall bestätigt und angegeben, mit dem 30-Jährigen in Kontakt zu stehen.
Warum das Urteil erst jetzt publik wurde und ob es einen Zusammenhang
mit dem in Russland zu 16 Jahren Lagerhaft verurteilten
US-amerikanischen Journalisten Evan Gershkovich gibt, analysiert Maxim
Kireev. Er ist Russlandexperte bei ZEIT ONLINE. Lees meerHoch Frederik hat in den vergangenen Tagen für heiße Temperaturen in
Mitteleuropa gesorgt. In Deutschland wurden vielerorts über 30 Grad
gemessen. Dabei setzt Hitze den Körper unter Stress. Eine Reihe von
Vorgängen sorgt dafür, dass der Körper ausreichend gekühlt wird.
Versagen diese Prozesse, wird es gefährlich. Was genau in unserem Körper
bei hohen Temperaturen abläuft und was Hitze mit Gewalt und Kriegen zu
tun hat, erklärt Tom Kattwinkel, Gesundheitsredakteur bei ZEIT ONLINE.Alles außer Putzen: Oma Sabine und Opa Thomas – klingt komisch? Ist aber
so!Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Mitarbeit: Susanne Hehr und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Belarus: Belarussisches Gericht verurteilt Deutschen zum Tode
Belarus: Russlands Nachbarland
Russland: US-Journalist Evan Gershkovich zu langer Haftstrafe verurteilt
Hitze: Das passiert bei Hitze in unserem Körper
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Spezial: Senegal und die Rückkehr der Demokratie
20 juli 2024 · 40 min
Auf dem afrikanischen Kontinent schwindet zurzeit die Demokratie,
besonders in der Sahelzone. In Mali, Burkina Faso, im Niger, Tschad und
Sudan gab es in den letzten Jahren Militärputsche. Dort ist der längste
Landstrich der Welt entstanden, der unter Militärherrschaft steht. Auch
am äußersten Rand der Sahelzone, im Senegal, sah es so aus, als sei die
Demokratie gefährdet. Lees meerDenn als der langjährige Präsident Senegals, Macky Sall, im vergangenen
Jahr plötzlich mit einer verfassungswidrigen dritten Amtszeit
liebäugelte, geriet die Lage im Senegal ins Wanken. Die nächsten Wahlen
standen vor der Tür und Sall begann, seine politischen Gegner
auszuschalten. Sein größter politischer Rivale, Ousmane Sonko, landete –
wie auch andere Oppositionelle – im Gefängnis. Es folgten
Massenproteste, die brutal niedergeschlagen wurden. Mindestens 50
Menschen wurden dabei getötet. Und schließlich, im Februar, setzte Sall
kurzerhand den Wahltermin aus. Beobachter sprachen von einem "verkappten
Putsch", wieder gab es Tote bei Protesten.Der Verfassungsrat griff ein und wies die Regierung an, unverzüglich
einen neuen Wahltermin anzusetzen. Und dann die Überraschung: Zehn Tage
vor den Wahlen wurde Oppositionsführer Ousmane Sonko aus dem Gefängnis
entlassen. Ebenso sein Stellvertreter Bassirou Diomaye Faye, der damit
am 24. März zur Präsidentschaftswahl antreten konnte.Faye setzte sich mit 54 Prozent der Stimmen bereits im ersten Wahlgang
durch und ist nun mit 44 Jahren der jüngste Präsident in der Geschichte
des Senegals. Mit seinem Sieg deutet sich ein grundlegender politischer
Richtungswechsel im Land an. Im Wahlkampf hatte Faye für einen "linken
Panafrikanismus" geworben: Er will Ungleichheiten beseitigen, die
Korruption bekämpfen und das gespaltene Land versöhnen.Issio Ehrich ist als Journalist seit Jahren immer wieder in der
Sahelzone unterwegs. Ende Mai war er im Senegal und hat mit
verschiedenen Menschen darüber gesprochen, wie sie die Ereignisse der
letzten Monate wahrgenommen… -
Warum Nordkoreas Machthaber unterschätzt wird
20 juli 2024 · 12 min
Nordkorea wirkt wie ein Schwarzes Loch auf der Weltkarte – der Staat hat
sich völlig abgeschottet. Wie es den Menschen in dem Land geht, das ist
unklar. Kaum etwas dringt nach außen, denn das Regime hat den einzigen
Fluchtweg nach China blockiert und eine 1.370 Kilometer lange,
hochgesicherte Mauer gebaut. Xifan Yang ist China-Korrespondentin der
ZEIT und hat mit nordkoreanischen Geflüchteten gesprochen. Im Podcast
berichtet sie, was dran ist an den Gerüchten einer Hungerkrise in der
nordkoreanischen Bevölkerung. Lees meerDie Auftragsbücher von Deutschlands größtem Schiffsbauunternehmen, der
Meyer Werft, sind voll. Trotzdem steht das fast 230 Jahre alte
Unternehmen aus Papenburg in Niedersachsen kurz vor der Pleite. Nur noch
bis Mitte September ist die Meyer Werft finanziert. Nach Berechnungen
eines externen Sanierers fehlen der Werft bis Ende 2027 2,77 Milliarden
Euro zum Überleben. Welche Finanzierungsmöglichkeiten wären denkbar?
Kristina Läsker berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über
Wirtschaftsthemen. Im Podcast ordnet sie ein, welche Bedeutung der Werft
zukommt und was die Gründe für die Krise sind.Und sonst so? 55 Jahre Mondlandung – fahren Sie mit!
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Nordkorea: Militärbündnis mit Russland
Koreanische Halbinsel: Nordkorea befestigt Grenze zu Südkorea mit
Landminen und GrenzzäunenNordkorea: Ein Staat zieht die Mauern hoch
Meyer Werft: Kaum noch Wasser unterm Kiel
55 Jahre Mondlandung: Mit diesem Apparat ging es zum Mond – fliegen Sie
mit!Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Das eigentliche Problem hinter der IT-Störung
19 juli 2024 · 10 min
Eine weltweite IT-Störung hat am heutigen Freitag zu technischen
Ausfällen bei Flughäfen, Unternehmen, Behörden und Krankenhäusern
geführt. Mehrere Länder haben massive Probleme bei Computersystemen
gemeldet, die mit Microsoft-Produkten laufen. Laut der
Cybersicherheitsfirma CyberStrike wurde der Fehler mittlerweile behoben.
Wie gut die kritische Infrastruktur auf solche Störungen vorbereitet
ist, ordnet Wissensredakteur Stefan Schmitt ein. Lees meerDas Landgericht München hat den früheren Fußballnationalspieler Jérôme
Boateng wegen vorsätzlicher Körperverletzung verwarnt. Boateng wurde
schuldig gesprochen, die Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 5000 Euro
wurde jedoch nur unter Vorbehalt ausgesprochen. Damit fällt das Urteil
deutlich milder aus als erwartet.Der in Russland inhaftierte US-Journalist Evan Gershkovich ist von einem
Gericht in Jekaterinburg zu 16 Jahren Haft im Lager verurteilt worden.
Der 32-jährige US-Journalist des Wall Street Journal war 2023 in
Russland festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, für den
US-Geheimdienst CIA spioniert zu haben. Maxim Kireev,
Russland-Korrespondent bei ZEIT ONLINE, ordnet das Urteil im Podcast
ein.Was noch? Robbe gesichtet.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
CrowdStrike: Die weltweite IT-Störung legt eine gefährliche Abhängigkeit
offenWeltweite IT-Störung: IT-Sicherheitsfirma CrowdStrike will Fehler
gefunden habenIT-Störung: Computerprobleme stören Systeme weltweit
Ex-Nationalspieler vor Gericht: Milderes Urteil für Jérôme Boateng
Prozess in München: Staatsanwaltschaft fordert Millionenstrafe für
Jérôme BoatengRussland: US-Journalist Evan Gershkovich zu langer Haftstrafe verurteilt
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Die Bundesregierung bereitet sich auf Trump vor
19 juli 2024 · 12 min
Nach dem Attentat auf den früheren US-Präsidenten und republikanischen
Präsidentschaftskandidaten Donald Trump rechnen Beobachterinnen und
Beobachter damit, dass Trump für die US-Wahl im November von dem Angriff
profitiert. Beim Parteitag der Republikaner in Milwaukee Anfang der
Woche waren auch deutsche Politiker dabei, darunter der Vizevorsitzende
der Unionsfraktion im Bundestag Jens Spahn. Wie sollte sich die deutsche
Politik auf eine mögliche Präsidentschaft Trumps vorbereiten? Und was
würde eine zweite Amtszeit für die Beziehungen zwischen Deutschland und
den USA bedeutet? Das analysiert Anna Sauerbrey, außenpolitische
Koordination der ZEIT. Lees meerNicht für alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland ist das Ende des
Schuljahres und der Beginn der Sommerferien ein erfreuliches Ereignis.
Denn einige von ihnen sind nicht in die nächste Klassenstufe versetzt
worden. Im vergangenen Schuljahr 2022/2023 konnten laut dem
Statistischen Bundesamt knapp 150.000 Schülerinnen und Schüler nicht in
die höhere Klasse aufrücken. Für das aktuelle Schuljahr 2023/2024 liegen
noch keine Zahlen vor. Dabei gehört Sitzenbleiben generell abgeschafft,
fordert ZEIT-Redakteur Eser Aktay.Und sonst so? Antiquität der anderen Art: 40 Millionen für ein
Dinoskelett.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Wahlkampf in den USA: Trump, der Versöhner?
Donald Trump: Attentat auf den Präsidentschaftskandidaten
Transatlantische Zeitenwende: Allein zu Haus
Donald Trump: Seine Partei, sein Fest
Parteitag der Republikaner: Spahn plädiert für Konzentration auf
gemeinsame Interessen mit TrumpSchule: Sitzenbleiben gehört abgeschafft!
Schulen: Weniger Schülerinnen und Schüler bleiben sitzen
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Update: Wie von der Leyen die EU verändern will
18 juli 2024 · 10 min
Ursula von der Leyen ist ein zweites Mal zur EU-Kommissionspräsidentin
gewählt worden. In ihrer Bewerbungsrede kündigte sie an, das Verbot von
Verbrenner-Autos bis 2035 durch Ausnahmen bei sogenannten E-Fuels
aufzuweichen. Außerdem plant sie Initiativen für günstiges Wohnen, will
die Zahl der Grenzschützer an den EU-Außengrenzen verdreifachen und ein
europäisches Luftverteidigungssystem aufbauen. Was plant von der Leyen
für ihre zweite Amtszeit? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich
Ladurner, Auslandskorrespondent in Brüssel. Lees meerÄrzte der Charité Berlin haben einen weiteren Menschen von HIV geheilt.
Der Mann ist damit weltweit erst der Sechste, bei dem das gelungen ist.
Bei den wenigen bisher vollständig geheilten HIV-Infizierten wurden
bisher Stammzellen von HIV-immunen Personen gespendet. Das Neue an dem
Fall aus Deutschland ist, dass die Spenderin der Stammzellen lediglich
die Hälfte des notwendigen HIV-resistenten Gens in sich trug. Deutet der
Fall auf eine mögliche Heilung für HIV-Patientinnen und Patienten hin?
Andrea Böhnke, Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE, schätzt
die möglichen Erkenntnisse für die Wissenschaft ein.Die neu gewählte Labourregierung in Großbritannien will enger mit der
Europäischen Union zusammenarbeiten. Das geht aus der
Regierungserklärung der neuen Regierung hervor, die König Charles III.
gestern zur Eröffnung des Parlamentes verlas. Auch zum Auftakt des
Treffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft am Donnerstag warb
Starmer für eine engere Zusammenarbeit in Europa.Was noch? Der erste alkoholfreie Biergarten eröffnet.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Benjamin Probst
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EU-Kommission: Ursula von der Leyen erneut zur EU-Kommissionspräsidentin
gewähltEU-Kommissionspräsidentin: Ursula von der Leyen will Zahl der
Frontex-Beamte… -
Frankreichs Regierung in der Schwebe
18 juli 2024 · 11 min
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das Rücktrittsgesuch von
Premierminister Gabriel Attal nun doch angenommen. Die Regierung soll
trotzdem geschäftsführend im Amt bleiben, bis eine neue Regierung
gefunden ist. Eine Frist hat Macron dafür nicht bestimmt. Als Sieger aus
der Wahl hervorgegangen war das Linksbündnis aus Sozialisten, Grünen,
Linken und Kommunisten. Die aber können sich auf keinen Kandidaten für
das Amt des Premierministers einigen. Frankreichkorrespondentin Annika
Joeres erklärt im Podcast, warum. Lees meerCDU-Chef Friedrich Merz schließt eine Zusammenarbeit mit dem Bündnis
Sahra Wagenknecht auf Landesebene nicht mehr aus. Im September finden in
Thüringen, Sachsen und Brandenburg Landtagswahlen statt. Eine
Mehrheitsbildung ohne die AfD und die Linkspartei, wie sie
CDU-Parteitagsbeschlüsse vorsehen, wäre dort nur unter Einbeziehung des
BSW möglich. Sahra Wagenknecht hingegen bleibt zurückhaltend: Eine
Koalition auf Landesebene hält sie sogar für schädlich. Warum das so
ist, analysiert Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE.Und sonst so? Tischtennisspielerin feiert Olympiadebüt mit 58 Jahren.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Anne Schwedt, Clara Löffler
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Frankreich: Macron nimmt Rücktritt der französischen Regierung an
Frankreich nach der Wahl: Ein letzter Versuch, seine Agenda zu retten
BSW in Ostdeutschland: "Nicht rechtsextrem und nicht linksextrem, wir
sind transextrem"Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Die Spitze der Demokraten will Fakten schaffen
17 juli 2024 · 10 min
Im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf will die Parteispitze der
Demokraten Präsident Joe Biden bereits früher als ursprünglich geplant
zum Präsidentschaftskandidaten ernennen. Demnach soll Biden statt auf
dem Parteitag Mitte August bereits am 21. Juli in einer virtuellen
Abstimmung zum Kandidaten gekürt werden. Ursprünglich sollte mit der
vorgezogenen Abstimmung garantiert werden, dass der amtierende
US-Präsident in allen Bundesstaaten auf dem Wahlzettel steht. Dieses
Problem ist jedoch inzwischen behoben. Die Parteiführung hält dennoch an
dem Plan fest und wird dafür von mehreren Kongressabgeordneten
kritisiert. Über Bidens Kandidatur hatte es zuletzt wegen seines Alters
von 81 Jahren und mehrerer mutmaßlich altersbedingter schwacher
Auftritte Diskussionen gegeben. Will die Parteispitze die Diskussionen
um Biden künstlich beenden? Johanna Roth, Auslandskorrespondentin von
ZEIT ONLINE in den USA, fasst die internen Diskussionen der Demokraten
zusammen. Lees meerDas Bundeskabinett hat sich auf einen Haushaltsentwurf für das kommende
Jahr geeinigt. Er umfasst insgesamt 480 Milliarden Euro und soll
Schwerpunkte bei der Verteidigung und der Sicherheitspolitik setzen,
während gleichzeitig die Schuldenbremse eingehalten wird.
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) nutzt dafür offenbar auch
ein paar haushaltspolitische Tricks. So sollen beispielsweise
Investitionen bei der Deutschen Bahn über Kredite der Bundesregierung an
das Unternehmen fließen – als Kredite fallen die Summen demnach nicht
unter die Schuldenbremse. Der CDU-Politiker Helge Braun, Vorsitzender
des Haushaltsausschusses im Bundestag, sagte im RBB-Interview, der
Minister sei wieder hart an der Kante der Verfassungswidrigkeit
unterwegs.Gesundheitsminister Karl Lauterbach will die deutschlandweite
Notfallversorgung reformieren. Das Bundeskabinett hat einen
entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet. Demnach sollen
beispielsweise Patientinnen und Patienten bei einem medizinischen
Problem zunächst die… -
Die Pläne der Ampel gegen das 17-Milliarden-Loch
17 juli 2024 · 10 min
Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2025 steht, am Mittwoch soll er im
Kabinett beschlossen werden. Der Entwurf sieht für das Jahr 2025
Gesamtausgaben in Höhe von 481 Milliarden Euro vor, 44 Milliarden davon
auf Kredit. Nach der Sommerpause wird der Bundestag noch über den
Entwurf beraten, Ende November soll er dann verabschiedet werden.
Allerdings klafft im Haushalt 2025 immer noch ein Loch von 17 Milliarden
Euro. Wie will die Ampel dieses Loch stopfen? Mark Schieritz ist
stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Im Podcast ordnet
er die Pläne ein, auf die die Ampelregierung sich geeinigt hat, und
beantwortet, welche Ministerien sparen müssen. Lees meerIn Rotterdam soll ein kleines neues Dorf entstehen – und zwar über den
Dächern der Stadt. Hoch oben, auf einem ehemaligen Firmengebäude am
Rotterdamer Schiehaven, wird eines der ersten Dachdörfer in den
Niederlanden gebaut. Weitere sollen folgen. "Topping up" heißt das
Konzept, mit dem die niederländische Regierung die Wohnungsnot in den
Städten bekämpfen will. Bis zum Jahr 2030 will das Ministerium für
Wohnungswesen und Raumordnung 900.000 Wohnungen bauen, 100.000 davon auf
Dächern. Kerstin Schweighöfer hat sich für ZEIT ONLINE auf den Dächern
Rotterdams umgeschaut. Im Podcast berichtet sie, wie "topping up" genau
funktioniert und was für Vorteile das Konzept hat.Und sonst so? Wohnraum schaffen in leer stehenden Büros
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
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Finanzpolitik: Das geht sich schon aus
Bundeshaushalt 2025: Was der Haushaltsentwurf der Ampel vorsieht
Ampelkoalition: SPD, Grüne und FDP
Rotterdam: Mit Dachhäusern gegen die Wohnungsnot
Thema: Rotterdam
Thema: Wohnen
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Update: Die EU hat genug von Orbáns Alleingängen
16 juli 2024 · 10 min
Gerade mal zwei Wochen ist es her, dass Ungarns Ministerpräsident Viktor
Orbán die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat. Seither hat er bereits
drei Reisen unternommen, die nicht mit der EU abgestimmt waren.
Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen reagiert jetzt: Sie
verzichtet auf den traditionellen Antrittsbesuch bei der
Ratspräsidentschaft. An den informellen Treffen unter ungarischer
Leitung werden außerdem keine Kommissare teilnehmen, sondern nur
ranghohe Beamte. Wie hart trifft das Orbán? Und: Was hat die
EU-Kommission konkret dagegen, dass er versucht, zwischen Russland und
der Ukraine zu vermitteln? Antworten auf diese Fragen gibt
Brüssel-Korrespondent Ulrich Ladurner. Lees meerBundesinnenministerin Nancy Faeser hat das rechtsextreme Magazin Compact
verboten. Bereits seit Ende 2021 stufen das Bundesamt und der
Landesverfassungsschutz Compact als gesichert rechtsextremistisch ein.
Zuletzt hatte das Magazin nach eigenen Angaben eine Auflage von 40.000
Exemplaren. Mit seinem YouTube-Channel erreichte es bis zu 100.000
Klicks pro Tag. Für wie wirkungsvoll er das Verbot hält, erklärt
Christian Fuchs aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE.Donald Trump hat entschieden, wer sein “Running Mate” wird: Sollte der
Republikaner erneut zum US-Präsidenten gewählt werden, wird sein
Vizepräsident J.D. Vance heißen. Wie glaubhaft ist sein Wandel vom
Gegner zum Anhänger des Präsidentschaftskandidaten? Das ordnet
USA-Korrespondentin Rieke Havertz ein.Was noch? "Enttäuschungen sind einseitig getroffene Absprachen" und
andere Lebensweisheiten aus der Therapie.Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Clara Löffler
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EU-Ratspräsidentschaft: Orbans Putin-Reise: Von der Leyen ordnet Boykott
anVerbot durch Bundesinnenministerium: Redaktionsschluss für Compact
"Hillbilly Elegy" von J. D. Vance: Ein Buch macht Karriere
Sie wollen m…
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"Die US-Demokraten sitzen in der Falle"
16 juli 2024 · 11 min
Das Attentat auf Donald Trump am Wochenende teilt den US-Wahlkampf in
ein Vorher und ein Nachher – so viel scheint schon jetzt sicher. Bei
einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Pennsylvania hat ein
20-Jähriger am Samstag auf Trump geschossen und ihn am rechten Ohr
verletzt. Trump, der sich vor seinen Anhängern ohnehin als eine Art
Märtyrer inszeniert, ist nun also tatsächlich zum Opfer geworden. Welche
Auswirkungen könnte das Attentat auf die Wahlkampfstrategie der
Demokratischen Partei haben? Rieke Havertz berichtet für ZEIT ONLINE aus
den USA. Im Podcast ordnet sie ein, wie die Stimmung aktuell unter
Demokraten und ihren Anhängern ist. Lees meerNormalerweise fährt hier jeder siebte Fernzug – doch ab Montag sperrt
die Deutsche Bahn für fünf Monate die Strecke Mannheim–Frankfurt, die
sogenannte Riedbahn. Das Ganze ist der Auftakt eines gigantischen
Projekts: Bis 2030 will die Bahn 4.000 Kilometer des Schienennetzes
komplett sanieren. Was hat die Bahn bei ihrer Generalsanierung vor?
Jonas Schulze Pals ist Redakteur im Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE
und war bei der Eröffnung der 70 Kilometer langen Großbaustelle dabei.
Im Podcast analysiert er, was die nächsten Jahre auf die Fahrgäste der
Bahn zukommen wird.Und sonst so? Welche Sätze ZEIT-Leserinnen und -Leser aus ihrer Therapie
mitgenommen haben.Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Versuchtes Attentat: Joe Biden ruft nach Anschlag auf Trump zur Mäßigung
aufFünf vor acht / Project 2025: Trumps Wunschliste der Milliardäre
Wahlkampf der Republikaner: Die Trump-Partei
Donald Trump nach Attentatsversuch: "Meine Rede wird ganz anders sein"
US-Demokraten: Nur noch hilflos
Deutsche Bahn: Großprojekt Generalsanierung
Generalsanierung der Bahn: Kein Grund zum Feiern
Generalsanierung der Bahn: Strecke machen!
Sie wollen mehr exklusive A…
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Update: Trumps Wahlkampferzählung ist jetzt gesetzt
15 juli 2024 · 11 min
Am heutigen Montag beginnen die Republikaner ihren viertägigen Parteitag
in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin, zwei Tage nach dem Attentat
auf Donald Trump. Am Samstag schoss ein 20-jähriger Mann während einer
Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Pennsylvania auf Trump und hat
ihn am rechten Ohr verletzt. Diese Woche wollen ihn die Republikaner auf
ihrem Parteitag offiziell zu ihrem Präsidentschaftskandidaten küren.
Welche Auswirkungen hat der Anschlag auf den Parteitag und die
Wahlkampfstrategie der Republikaner? Kerstin Kohlenberg ist Redakteurin
im Dossier der ZEIT und langjährige US-Korrespondentin. Im Podcast
ordnet sie diese Fragen ein. Lees meerBundesaußenministerin Annalena Baerbock ist zu einer zweitägigen Reise
in den Senegal und an die Elfenbeinküste aufgebrochen. Schon vor ihrer
Reise warb Baerbock für eine engere Zusammenarbeit mit den beiden
westafrikanischen Staaten. Issio Ehrich berichtet für ZEIT ONLINE aus
der Region der Sahelzone und analysiert im Podcast, welche Rolle der
Senegal für die deutsche Außenpolitik spielt.Außerdem im Update: In Ruanda haben die Bürgerinnen und Bürger am Montag
über das Amt des Präsidenten und ein neues Parlament abgestimmt.Was noch? Venedig nimmt mit Tagesgebühr mehr Geld ein als erwartet.
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Versuchtes Attentat: Joe Biden ruft nach Anschlag auf Trump zur Mäßigung
aufFünf vor acht / Project 2025: Trumps Wunschliste der Milliardäre
Wahlkampf der Republikaner: Die Trump-Partei
Donald Trump nach Attentatsversuch: "Meine Rede wird ganz anders sein"
Auswärtiges Amt: Außenministerin Baerbock vor Abreise nach Senegal und
Côte d'IvoireThema: Ruanda
Asylpolitik: Ein Experiment für eine bessere Migrationspolitik
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Attentat auf Donald Trump: Bilder, die den Wahlkampf verändern werden
15 juli 2024 · 18 min
Während einer Wahlkampfveranstaltung der Republikaner im US-Bundesstaat
Pennsylvania sind Schüsse gefallen. Präsidentschaftskandidat Donald
Trump wurde dabei am Ohr getroffen. Welche Konsequenzen könnte das
gescheiterte Attentat für den Wahlkampf und die Präsidentschaftswahlen
im November haben? Antwort auf diese Fragen gibt Johanna Roth,
Auslandskorrespondentin von ZEIT ONLINE in den USA. Lees meerAm Samstag hat das israelische Militär Chan Junis im Süden des
Gazastreifens angegriffen. Dabei seien 90 Palästinenser getötet und etwa
300 weitere Menschen verletzt worden, gab das von der Hamas
kontrollierte Gesundheitsministerium in Gaza bekannt. Nach Angaben der
israelischen Regierung zielte der Angriff bei Chan Junis auf Mohammed
Deif, den Anführer des militärischen Arms der Hamas, und Rafa Salama,
den Anführer der Hamas-Brigade vor Ort. Der israelische
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bezeichnete die beiden Männer als
"Drahtzieher des Massakers vom 7. Oktober". Welche Auswirkungen hat der
Angriff auf die Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas über eine
Rückkehr der Geiseln? Darüber spricht Constanze Kainz mit Jan Roß, dem
Israelkorrespondenten der ZEIT.Und sonst so? Nein, das ist kein E-Roller.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Anne Schwedt, Clara Löffler
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier.
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Krieg im Gazastreifen: Hamas berichtet von 90 Toten nach Angriff bei
Chan JunisUS-Wahl: Was über das Attentat auf Donald Trump bekannt ist und Johanna
Roths AnalyseSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Die EM-Bilanz
14 juli 2024 · 11 min
Am Sonntagabend entscheidet sich, wer neuer Fußballeuropameister der
Männer wird: Spanien oder England. Das Endspiel der Fußball-EM 2024
findet im Berliner Olympiastadion statt, Anpfiff ist um 21 Uhr. Was
waren die sportlichen Highlights des Turniers? Und wie hat Deutschland
als Gastgeberland abgeschnitten? Oliver Fritsch ist Redakteur im
Sportressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast spricht er über seine
persönlichen Eindrücke von dieser EM und ordnet ein, in welchen Momenten
Politik eine Rolle gespielt hat. Lees meerSchulnoten sollten neutral sein – doch dass die Realität anders
aussieht, ist wissenschaftlich vielfach belegt. Eine neue Studie aus der
Schweiz zeigt nun: Die Bewertung der Leistung wird vor allem dann
schlechter, wenn viele Merkmale zusammenkommen. Jungen mit
Migrationshintergrund aus sozial benachteiligten Familien und mit
Übergewicht erhalten demnach bei gleicher Kompetenz schlechtere Noten
als schlanke Mädchen aus wohlhabenden Familien ohne
Migrationshintergrund. Claudia Vallentin aus dem Wissenressort von ZEIT
ONLINE hat sich die Studie genauer angesehen. Im Podcast ordnet sie ein,
wie aussagekräftig die Ergebnisse der Studie sind und welche
Schlussfolgerungen sich daraus ziehen lassen.Und sonst so? 100 Döner zum bestandenen Abi
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Kicken kann er / EM-Finale: "England muss man erst mal vom Platz
schieben"Fußball-EM 2024: Europameisterschaft in Deutschland
Thema: Schulnote
Studie: Does chubby can get lower grades than skinny Sophie?
Schulnoten: "Eine Note ist nicht bloß eine Ziffer"
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Spezial: Deutsche Geister (Folge 1)
13 juli 2024 · 32 min
Die Münchner Künstlerin Ilana Lewitan und ihr Mann Louis sind auf dem
Weg in den Urlaub, als Ilana eine Mail erhält. Darin steht: Ihr Vater
Robert Schmusch soll als Jude im Warschauer Ghetto gewesen sein. Ilana
ist vollkommen überrascht. Nie hatte ihr Vater ein Wort davon erzählt.
Doch der Mann, der ihr schreibt, schickt bald Beweise: Aussagen ihres
Vaters aus den Sechzigerjahren. Lees meerAlle acht Folgen von Deutsche Geister könnt ihr auf
www.zeit.de/deutsche-geister hören.Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an deutsche-geister@zeit.de.
Moderation, Recherche und Skript: Stephan Lebert und Britta Stuff
Redaktion: Lisa Hertwig, Pool Artists, Constanze Kainz, Ole Pflüger,
Elise Landschek und Olga Ellinghaus, ZEIT ONLINEProjektleitung ZEIT ONLINE: Constanze Kainz
Projektleitung Pool Artists: Paula Georgi
Recherche: Stefan Klemp
Produktion und Sounddesign: Militsa Tekelieva, Pool Artists
Zusätzliches Sounddesign: Joscha Grunewald
Executive Producers Pool Artists: Maria Lorenz-Bokelberg und Frida
MorischeSprecher: Robert Dölle und Ulrich Matthes
Aufnahme Wien: Jona Rösch
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Alles ein bisschen chaotisch gerade in Frankreich
13 juli 2024 · 12 min
In Frankreich grübeln gerade je Menge Staats- und Verfassungsrechtler
darüber, wie es nun weitergehen könnte. Wie lange kann Gabriel Attal
Premierminister bleiben? Wer kann wen wann wie abwählen? Diese Situation
hat es noch nie gegeben, drei nahezu gleich große Blöcke in der
Nationalversammlung. Präsident Emmanuel Macron hat nach tagelangem
Schweigen in einem offenen Brief verkündet, dass diese Wahl seiner
Ansicht nach keinen Gewinner habe. Damit, berichtet unsere
Frankreichkorrespondentin Annika Joeres, versucht er seine Politik und
seine Errungenschaften zu retten, er will eine linke Regierung
verhindern, denn die würde einige seiner Maßnahmen, wie die
Rentenreform, wohl rückabwickeln. Die linke Neue Volksfront will aber
sehr wohl selbst regieren. Alles ziemlich chaotisch. Lees meerIn den USA breitet sich derweil die Vogelgrippe aus. Mehr als 100 Herden
in zwölf Bundesstaaten sind bereits betroffen. In einigen Fällen ist
H5N1 auch von den Kühen auf Menschen übergesprungen. Diese Personen sind
nicht sonderlich schwer erkrankt, dennoch sind einige Menschen
alarmiert: Droht eine neue Pandemie? Solange das Virus nicht von Mensch
zu Mensch übertragen werden kann, ist die Situation ungefährlich. Doch
Viren können mutieren. Jan Schweitzer aus dem Wissensressort der ZEIT
hat sich die Situation in den USA genauer angeschaut und erklärt, warum
ausgerechnet Schweine eine entscheidende Rolle spielen könnten. Ihn
beunruhigt allerdings gar nicht so sehr das Virus an sich – sondern
vielmehr der Umgang der amerikanischen Behörden mit der Seuche. Denn die
zeigten sich ziemlich verantwortungslos.Und sonst so? Kopenhagen belohnt Urlauber für umweltfreundliches
Verhalten.Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Frankreich nach der Wahl: Ein letzter Versuch, seine Agenda zu retten
Parlamentswahl in Frankreich: Olivier Faure…
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Update: Ernstzunehmende Anschlagspläne gegen Rheinmetall-Chef
12 juli 2024 · 9 min
Russland soll ein Attentat auf den Vorstandsvorsitzenden des
Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, geplant haben. Das hat
der Sender CNN unter der Berufung auf fünf US-amerikanische und deutsche
Regierungs- und Geheimdienstquellen berichtet. Rheinmetall ist einer der
größten europäischen Waffenlieferanten für die Ukraine. Was die
mutmaßlichen Anschlagspläne mit Russlands Kriegsführung zu tun haben,
ordnet Maxim Kireev ein. Er ist Politikredakteur und Russlandexperte bei
ZEIT ONLINE. Lees meerDie Unionsfraktion im Bundestag hat Bundesbildungsministerin Bettina
Stark-Watzinger (FDP) in einer kleinen Anfrage 100 Fragen zur
Fördergeldaffäre gestellt. Im Bildungsausschuss vor rund zwei Wochen
hatte Stark-Watzinger bei Nachfragen zu dem Thema immer wieder
ausweichend reagiert. Nun hat das Bildungsministerium bis zum 25. Juli
Zeit, auf die 100 Fragen zu antworten.Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat den ehemaligen US-Präsidenten
Donald Trump in Florida besucht. Auch mit Chinas Staatspräsidenten Xi
Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich Orbán im Zuge
seiner sogenannten Friedensmission schon getroffen.Was noch? Ein Billboard für die große Liebe
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Armin Papperger: Rheinmetall-Chef soll Ziel eines russischen Attentats
gewesen seinArmin Papperger: Was über die Anschlagspläne gegen den Rheinmetall-Chef
bekannt istFördergeldaffäre: Unionsfraktion stellt 100 Fragen an Bettina
Stark-WatzingerFördermittelaffäre: Union erhöht Druck auf Bettina Stark-Watzinger
Viktor Orbán: Ungarns Regierungschef besucht Trump bei sogenannter
FriedensmissionViktor Orbán in China: Sie nennen es Friedensmission
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Ein Versuch, Russland abzuschrecken
12 juli 2024 · 11 min
Ab 2026 wollen die USA zeitweise US-Waffensysteme in Deutschland
stationieren. Das haben Deutschland und die USA in einem gemeinsamen
Statement am Rande des Nato-Gipfels in Washington mitgeteilt. Angesichts
des russischen Angriffskriegs in der Ukraine wollen die USA die
militärische Abschreckung zum Schutz der Nato-Partner in Europa
verstärken. Wie Russland auf die Ankündigung reagiert hat und warum die
Entscheidung in der Bundesregierung für Überraschung gesorgt hat,
erklärt ZEIT-Korrespondent Jörg Lau. Lees meerDie israelische Armee hat die Bewohnerinnen und Bewohner von Gaza-Stadt
dazu aufgerufen, in den Süden des Gazastreifens zu fliehen. Sie sollen
die Stadt über "Sicherheitskorridore" verlassen und sich zu
Schutzunterkünften begeben. Auf Flugblättern, die das israelische
Militär über Gaza-Stadt abgeworfen hat, heißt es, dass die Stadt
weiterhin ein "gefährliches Kampfgebiet" bleibe. Ob die von Israel
vorgesehenen Fluchtkorridore tatsächlich sicher sind, ordnet Yassin
Musharbash ein. Er ist Redakteur im Ressort Investigative Recherche und
Daten von ZEIT und ZEIT ONLINE.Und sonst so? Wie Lamine Yamals Vater Eier geworfen hat.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft
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Nato-Gipfel in Washington: USA wollen Langstreckenwaffen in Deutschland
stationierenStationierung von Langstreckenraketen: Russland droht mit militärischer
Reaktion auf US-RaketenpläneKrieg in Israel und Gaza: Israelische Armee ruft Bevölkerung von
Gaza-Stadt zur Flucht aufIsrael: Krieg im Nahen Osten
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Update: Wer an Biden zweifelt
11 juli 2024 · 9 min
Die ehemalige Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat
Joe Biden indirekt dazu aufgefordert, noch einmal zu überdenken, ob er
weiter für die Präsidentschaftswahl kandidieren will. Damit ist sie die
bislang einflussreichste Stimme, die Zweifel an Bidens Kandidatur
geäußert hat. Was der bröckelnde Rückhalt für Biden und sein Team
bedeutet, analysiert US-Korrespondentin Rieke Havertz. Lees meerAußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) will bei der Bundestagswahl
2025 nicht erneut für das Kanzleramt kandidieren. Das hat sie am
gestrigen Mittwoch am Rande des Nato-Gipfels in Washington, D. C., dem
US-Sender CNN mitgeteilt. Für die Grünen bedeutet das, dass Vizekanzler
und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck der naheliegendste Kanzler-
oder Spitzenkandidat wäre. Er lässt bisher jedoch offen, ob er
tatsächlich antritt. Was die Frage der Kanzlerkandidatur angesichts der
niedrigen Umfragewerte für die Grünen bedeutet, erklärt ZEIT-Autorin
Jana Hensel.Was noch? Tesla eröffnet "mega rave cave".
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Nato-Gipfel in Washington: Unsicherheitsfaktor Joe Biden
US-Präsidentschaftswahl: Nancy Pelosi rät Joe Biden, seine Kandidatur zu
überdenkenUS-Wahlkampf: Pelosi, Clooney – auch Schumer? Rückhalt für Biden
bröckeltAnnalena Baerbocks Rückzug: Wenn du keine Chance hast, nutze sie
Bündnis 90/Die Grünen: Annalena Baerbock schließt erneute
Kanzlerkandidatur ausDie Grünen: Habeck lässt mögliche Kanzlerkandidatur offen
Gipfel in Washington: Kreml nennt Nato-Beschluss Bedrohung für Russland
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Der große Rechtsruck in Europa ist ausgeblieben – vorerst
11 juli 2024 · 17 min
Hoffnung macht sich breit in Europa: In Frankreich blieb der von vielen
erwartete Durchmarsch der Rechtsextremen aus. In Großbritannien wurde
die Partei abgewählt, die den Brexit zu verantworten hatte. Und schon im
vergangenen Jahr hat sich in Polen gezeigt, dass es offenbar doch geht:
die rechtsextremen Kräfte zu stoppen. Haben wir es da mit einem Trend zu
tun? Steckt der Westen doch nicht so tief in der Krise? Bernd Ulrich,
Politikredakteur der ZEIT, warnt in seinem Leitartikel davor, sich zu
früh über die Entwicklungen in Polen, Frankreich und Großbritannien zu
freuen. Im Podcast analysiert er, welche Gefahren nach wie vor von der
extremen Rechten ausgehen. Lees meer"Tourists go home. You are not welcome" – mit Slogans wie diesen und
geladenen Wasserpistolen haben am Samstag rund 3.000 Menschen in
Barcelona gegen den Massentourismus in ihrer Stadt demonstriert. Mehr
als zwölf Millionen Touristen sind im vergangenen Jahr nach Barcelona
gereist. Und die Mieten in der Stadt sind in den letzten zehn Jahren um
68 Prozent gestiegen. Viele Alteingesessene können sich die Mietpreise
längst nicht mehr leisten. Barcelona hat deshalb jetzt die Notbremse
gezogen: Im Juni kündigte Bürgermeister Jaume Collboni an, die
Vermietung von Ferienwohnungen bis Ende 2028 zu verbieten. Julia Macher
berichtet für ZEIT ONLINE aus Barcelona. Im Podcast ordnet sie ein,
welche Maßnahmen gegen dieses Problem tatsächlich sinnvoll sind.Und sonst so? Kuriose Feiertage im Juli
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Rechtspopulismus in Europa: Eine neue Hoffnung erfasst die Mitte
Rechtspopulismus: Wind of Change
Barcelona: Einwohner protestieren mit Wasserpistolen gegen
MassentourismusÄrger im Urlaubsparadies: Protest in Barcelona: "Tourists go home"
Thema: Rechtsextremismus
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Update: Was von der Kindergrundsicherung übrig bleibt
10 juli 2024 · 9 min
Die Kindergrundsicherung sollte die größte sozialpolitische Reform der
Ampelregierung werden. Doch mit der Einigung auf den Haushalt 2025
zeichnet sich ab, dass das Projekt so nicht kommen wird. Zumindest in
der von Familienministerin Lisa Paus (Grüne) geplanten Form. Sie wollte
die verschiedenen Sozialleistungen für Kinder bündeln und eine neue
Behörde schaffen, die das Geld auszahlt. Stattdessen sieht der Haushalt
eine Erhöhung des Kindergeldes und des Kindersofortzuschlags um 5 Euro
vor. Katharina Schuler aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE erklärt,
ob sich dadurch die Situation für Kinder verbessern wird, die von Armut
betroffen sind. Lees meerDie AfD will neine neue Fraktion im Europäischen Parlament ankündigen.
Ihr sollen 28 Abgeordnete aus neun Ländern angehören. Die Hälfte davon
stellt die AfD selbst. Kurz vor der Europawahl im Juni war die Partei
von der rechtsnationalistischen ID-Fraktion ausgeschlossen worden, weil
Spitzenkandidat Maximilian Krah die nationalsozialistische SS
verharmlost hatte. Ob er Teil der neuen Fraktion sein wird und um wen es
sich bei den anderen 14 Abgeordneten handelt, beantwortet Tilman
Steffen.Außerdem im Update: Rund 3.300 Menschen in Deutschland sind superreich:
Sie besitzen über 100 Millionen Dollar Finanzvermögen. Das geht aus dem
Global Wealth Report der Boston Consulting Group (BCG) hervor.Was noch? Nicht nur Gen Z zeigt Socke.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Clara Löffler
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Kindergrundsicherung: Armutsbekämpfung geht auch ohne Systemwechsel
Finanzvermögen in Deutschland: Mehr Superreiche besitzen mehr
Finanzvermögen in DeutschlandEuropaparlament: AfD schließt sich mit anderen Parteien im EU-Parlament
zusammenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Alle schauen auf Joe Biden
10 juli 2024 · 16 min
In Washington, D. C., feiert die Nato ihr 75-jähriges Bestehen mit einem
Gipfel. Doch im Vordergrund der Berichterstattung steht ein anderes
Thema: Wie geht es Joe Biden? Spätestens seit der verpatzten
Präsidentschaftsdebatte vor rund zwei Wochen dominiert der
Gesundheitszustand des 81-Jährigen den US-Wahlkampf. Zuletzt hatte die
New York Times berichtet, dass ein Neurologe im vergangenen Jahr acht
Mal das Weiße Haus aufgesucht habe. Mark Schieritz aus dem
Politikressort der ZEIT geht das zu weit. Er schreibt in der Kolumne
5vor8: "Stoppt die Hetzjagd!" Im Podcast spricht er darüber, was ihn an
der aktuellen Berichterstattung über Biden stört. Lees meerNach 11 Jahren im Amt zieht sich die rheinland-pfälzische
Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) aus der Politik zurück. Und das
fast zeitgleich mit dem dritten Jahrestag der schwersten Krise ihrer
Amtszeit: der Flutkatastrophe im Ahrtal. An diesem Mittwoch will die
Ampel-Koalition des Landes Parteikollege Alexander Schweitzer zu ihrem
Nachfolger wählen. Der 50-Jährige sitzt seit 18 Jahren als Abgeordneter
im Landtag von Rheinland-Pfalz. Zuletzt war er Minister für Arbeit,
Soziales, Transformation und Digitalisierung. Grüne und FDP haben
Schweitzer ohne Widerstand ihre Zustimmung signalisiert. Und auch sonst
ist wenig Streit aus Rheinland-Pfalz zu vernehmen. Funktioniert die
Ampel-Koalition dort besser als auf Bundesebene? Michael Schlieben,
politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE, ordnet ein.Und sonst so? Künstliche Intelligenz ist lustiger als Menschen.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Mounia Meiborg, Elise Landschek, Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Clara Löffler
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5vor8 Kolumne: Stoppt die Hetzjagd!
Malu Dreyer: Eine der letzten ihrer Art
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Update: Wie es im bombardierten Kinderkrankenhaus aussieht
9 juli 2024 · 10 min
Am Montag hat Russland mehrere Großstädte in der Ukraine aus der Luft
angegriffen, darunter die Hauptstadt Kiew und die Stadt Dnipro. Nach
ukrainischen Angaben sind mindestens 41 Zivilistinnen und Zivilisten bei
den Angriffen gestorben. Getroffen wurde auch eines der größten
Kinderkrankenhäuser in Kiew. Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin der
ZEIT, hat das zerstörte Kinderkrankenhaus besucht. Im Podcast erzählt
sie, wie die medizinische Versorgung der Kinder sichergestellt werden
kann. Lees meerSeit Monaten wird über die Finanzierung des 49-Euro-Tickets gestritten –
jetzt sind sich die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder
einig: Spätestens ab 2025 soll das Deutschlandticket teurer werden.
Könnte eine Preiserhöhung den Erfolg des Tickets gefährden? Das ordnet
Jonas Schulze Pals ein, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE.Außerdem im Update: Laut dem neuen Haushaltsentwurf will die Ampel
ausländischen Fachkräften in den ersten Jahren nach ihrer Einreise bei
der Einkommensteuer entgegenkommen. Daran wird nun Kritik laut.Was noch? Zeig mir deine Socken und ich sag dir, wie alt du bist.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Mounia Meiborg, Pia Rauschenberger, Elise Landschek
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Ukrainekrieg: Zahlreiche Tote und Verletzte bei russischen
RaketenangriffenLiveblog: Ukrainekrieg
Ukrainekrieg: Bundesregierung verurteilt Angriff auf Kinderkrankenhaus
in KiewUkrainekrieg: UN-Menschenrechtschef verurteilt russischen Angriff auf
KrankenhausBahnverkehr: Bundesländer kündigen höheren Preis für Deutschlandticket
anDeutschlandticket: Deutschlandticket soll 2024 nicht mehr teurer werden
49-Euro-Ticket: Die Angst vor der Finanzierungslücke beim
DeutschlandticketSteuern: Heil sieht Steuervorteile für ausländische Fachkräfte skeptisch
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Wie mächtig ist die Nato?
9 juli 2024 · 12 min
Vom 9. bis 11. Juli feiert die Nato ihr 75-jähriges Bestehen bei einem
Gipfeltreffen in Washington. Aus Deutschland werden Bundeskanzler Olaf
Scholz, Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius dabei sein. Neben den
Feierlichkeiten dürften auch ernste sicherheitspolitische Probleme auf
der Tagesordnung stehen, zum Beispiel Russlands Krieg in der Ukraine.
Peter Dausend ist Redakteur in der Hauptstadtredaktion der ZEIT. Im
Podcast analysiert er, welche Stimmung auf dem Nato-Gipfel zu erwarten
ist. Lees meerNach den Parlamentswahlen muss sich Frankreich wieder einmal neu
sortieren. Entgegen allen Erwartungen hat nicht das rechtsextreme
Bündnis Rassemblement National die Wahl gewonnen, sondern das
Linksbündnis Neue Volksfront. Jedoch erreicht kein Lager die absolute
Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen – Frankreich dürfte also
vor einer schwierigen Regierungsbildung stehen. Und auch wenn es dem
Linksbündnis gelingt, eine Mehrheit zu vereinen: Beobachter warnen schon
jetzt vor einer zerstrittenen Regierung und einer drohenden
Instabilität, die das ganze Land erfassen könnte. Lenz Jacobsen,
Redakteur im Politischen Feuilleton von ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast,
warum er glaubt, dass unsere Erwartung an die Demokratie unrealistisch
ist.Und sonst so? Einem Mann in Kanada wurden alle seine Gartenzwerge
gestohlen – und dann repariert und gereinigt zurückgebracht.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
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Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich
Parlamentswahl in Frankreich: Wer wird Frankreich regieren?
Wahlergebnisse Frankreich: Wie Frankreich gewählt hat
Neue Volksfront in Frankreich: Geeint gegen Le Pen. Aber zusammen wofür?
Wahl in Frankreich: Wer rettet Frankreich?
Nato: 75. Jubiläum im Juli
Vor dem Nato-Gipfel: Nato-Generalsekretär hofft auf Beitritt…
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Update: Gewinnen heißt nicht gleich regieren
8 juli 2024 · 9 min
Nach dem überraschenden Ausgang der französischen Parlamentswahlen ist
die Erleichterung groß – aber auch die Ungewissheit, wie eine Regierung
zustande kommen soll. Kein Lager hat in der zweiten Wahlrunde die
absolute Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen erreicht. Dafür
wären 289 Sitze in der Nationalversammlung erforderlich. Wie geht es
weiter mit der Regierungsbildung in Frankreich? Annika Joeres berichtet
für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast analysiert sie, ob sich das
Linksbündnis nun einen Koalitionspartner aussuchen kann. Lees meerKaum hatte Ungarn die EU-Ratspräsidentschaft übernommen, brach der
ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán zu einer umstrittenen Reise
auf: zu einer "Friedensmission", wie er auf der Plattform X verkündete.
Vergangene Woche war Orbán schon überraschend bei Russlands Präsidenten
Wladimir Putin zu Gast. Nun ist er nun nach Peking gereist, um den
chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu treffen. Das zentrale Thema, dem
sich Orbán auf seiner Reise verschrieben hat: der Krieg in der Ukraine.
Worum ging es in den Gesprächen zwischen Orbán und Xi? Jens Mühling,
China-Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was die beiden
Regierungschefs erreichen wollen.Außerdem im Update: Bei russischen Angriffen auf mehrere ukrainische
Großstädte sind mindestens 22 Menschen getötet worden. In Kiew wurde ein
Kinderkrankenhaus getroffen.Was noch? Wie lange man aktuell auf einen neuen Reisepass warten muss.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich
Parlamentswahl in Frankreich: Wer wird Frankreich regieren?
Wahlergebnisse Frankreich: Wie Frankreich gewählt hat
Neue Volksfront in Frankreich: Geeint gegen Le Pen. Aber zusammen wofür?
Wahl in Frankreich: Wer rettet Frankreich?
Viktor Orbán: Ungarischer Ministerpräsident in China
Viktor Orbán: Pu…
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Wahlüberraschung in Frankreich
8 juli 2024 · 15 min
Bei der Parlamentswahl in Frankreich hat am Sonntag überraschend das
linke Bündnis Neue Volksfront (NFP) gewonnen. Der rechtsextreme
Rassemblement National (RN), der im ersten Wahlgang am 30. Juni mit
großem Abstand gewonnen hat, ist auf den dritten Platz zurückgefallen
und wird nicht, wie viele befürchtet hatten, die Regierung übernehmen
können. Auf dem zweiten Platz liegt – auch das ist eine Überraschung –
das Regierungsbündnis von Präsident Emmanuel Macron. Ist das jetzt die
Rückkehr der französischen Linken? Nicht ganz, sagt unser
Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Und da keine der Parteien oder
Bündnisse die absolute Mehrheit erreicht hat, wird die Regierungsbildung
sehr schwierig. Auch für Präsident Emmanuel Macron ist die Lage sehr
schwierig. Lees meerMenschen in Deutschland, die Bürgergeld beziehen, sollen künftig einen
Arbeitsweg von bis zu drei Stunden pro Tag akzeptieren müssen. Darauf
hat sich die Koalition während ihrer Verhandlungen zum Haushaltsentwurf
für das kommende Jahr geeinigt. Bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs
Stunden pro Tag sollen die Menschen für ihre neue Arbeitsstelle eine
Pendelzeit von insgesamt drei Stunden hinnehmen müssen. Wer weniger
arbeitet, soll bis zu 2,5 Stunden für den täglichen Arbeitsweg in Kauf
nehmen müssen. Bisher beträgt die zu akzeptierende Pendelzeit jeweils 30
Minuten weniger. Anne Jeschke, Redakteurin im Arbeitsressort bei ZEIT
ONLINE, ordnet im Podcast ein, ob die neue Maßnahme zumutbar ist. Und ob
es nicht dringendere Baustellen beim Bürgergeld gegeben hätte.Und sonst so? Bestimmte Ameisen haben ein ausgeklügeltes
Gesundheitssystem. Sie amputieren sogar Gliedmaßen.Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich
Ergebnisse der Frankreich-Wahl: Die Brandmauer hält
Wahl in Frankreich: Linksbündni…
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Update zur Frankreichwahl: Die zerrissene Grande Nation
7 juli 2024 · 9 min
Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in Frankreich am Sonntag könnte
der rechtspopulistische Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen
als Sieger hervorgehen. In knapp 500 französischen Wahlkreisen finden
Stichwahlen statt, in den meisten liegen Kandidaten der RN und der
linksgrünen Neuen Volksfront vorn. Die Kandidaten des Rassemblement
National sind zum Teil offene Holocaustleugner und Rassisten – und doch
stoßen die extrem rechten Ansichten der Partei bei den französischen
Wählerinnen und Wählern auf Zuspruch. Im ersten Wahlgang konnten die
Rechtspopulisten 34 Prozent der Stimmen erzielen. Wie konnte die extreme
Rechte in Frankreich so erfolgreich werden? Und welche Rolle spielt
dabei das Selbstverständnis der Französinnen und Franzosen, einer Grande
Nation, also einer großen Nation, anzugehören? Lees meerDie Machtverhältnisse haben sich in Frankreich über die Jahrzehnte
verändert, sagt Annika Joeres, ZEIT-ONLINE-Autorin in Frankreich. Im
Podcast begründet sie den Aufstieg der Rechten mit der Entfremdung
zwischen den Bürgern auf dem Land und der politischen Blase in Paris und
mit der verletzten französische Seele.Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Neuwahlen in Frankreich: Die französische Seele ist verletzt
Parlamentswahl in Frankreich: Wie Linke und Liberale den RN im zweiten
Wahlgang stoppen wollenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Macron sucht Verbündete, doch die sind zerstritten
7 juli 2024 · 15 min
Nachdem die rechtsextreme Partei Rassemblement National (RN) von Marine
Le Pen den ersten Wahlgang am vergangenen Wochenende gewonnen hat, gehen
die vorgezogenen Parlamentswahlen in Frankreich am Sonntag in die zweite
Runde. Um einen Sieg der Rechten zu verhindern, haben sich Präsident
Macrons Partei Ensemble und das linke Bündnis Neue Volksfront zu einer
republikanischen Front zusammengeschlossen. Mehr als 200 Kandidatinnen
und Kandidaten aus dem linken, grünen und sozialdemokratischen Lager
haben sich zurückgezogen mit dem Ziel, dem RN eine absolute Mehrheit zu
erschweren. Wie wahrscheinlich ein Sieg der französischen Rechtsextremen
trotz des taktischen Rückzugs ist und was passiert, wenn es bei der
Stichwahl keine absolute Mehrheit gibt, berichtet Annika Joeres, Autorin
für ZEIT ONLINE in Frankreich. Lees meerAuch im Iran kam es an diesem Wochenende zu vorgezogenen Neuwahlen. Mit
knapp 53 Prozent der Stimmen hat der moderate Massud Peseschkian die
zweite Runde der iranischen Präsidentschaftswahlen gewonnen. Der
69-Jährige kommt aus dem Lager der Reformer und will sich unter anderem
für mehr Vertrauen zwischen Regierung und Bevölkerung und bessere
Beziehungen zwischen dem Iran und dem Westen einsetzen. Michael
Backfisch ist ZEIT-ONLINE-Autor für internationale Politik und ordnet im
Podcast ein, was die Präsidentschaft Peseschkians für die Menschen im
Iran bedeutet.Und sonst so? "Okay" ist eines der weltweit am häufigsten verwendeten
Wörter.Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Frankreich: Erst Feind, jetzt Freund
Parlamentswahl in Frankreich: Wie Linke und Liberale den RN im zweiten
Wahlgang stoppen wollenIran: Systemkritiker mit Samthandschuhen
Teheran: "Du hast ihn gehasst, aber für uns war er ein Diener des
Volkes"Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte …
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Spezial: "Mir bleibt ja nichts anderes übrig, als den Rassemblement zu wählen"
6 juli 2024 · 30 min
In Frankreich steht am Sonntag die Stichwahl der Parlamentswahlen an.
Und zum ersten Mal könnten auch in der Bretagne rechtspopulistische
Abgeordnete des Rassemblement National (RN) gewählt werden. Denn die
exception bretonne, die bretonische Ausnahme, gibt es nicht mehr. Lange
galt die Region als unempfänglich gegen die Ideen der Rechtspopulisten.
Aber in der traditionell links und konservativ wählenden Region im
Nordwesten des Landes ist der Frust groß. Lees meerIn dieser Podcastfolge gehen wir auf eine Reise in die Bretagne.
Genauer: in den vierten Wahlkreis des Départements Côtes-d'Armor. Bisher
stellte der Wahlkreis eine linke Abgeordnete. Jetzt hat der Kandidat des
Rassemblement im ersten Wahlgang die Mehrheit bekommen. Wie kommt das?In einer Bar in Callac treffen wir Catherine und Paulo, die sich
beklagen, dass alles zu teuer geworden ist. Das Geld vieler Menschen
reiche nicht mehr zum Leben. Supermärkte schließen, die Dörfer
verfallen. Liberté, égalité, fraternité? Das gibt es nicht mehr, sagt
Catherine. Die Franzosen und Französinnen sind gekränkt und wütend.Die junge Aktivistin Marie-Alice will sich dafür einsetzen, dass die
Leute mehr darüber sprechen, wie es ihnen geht, sie sagt, wenn man
verstehen will, warum die Leute RN wählen, ist das wichtig.Gefühle, sagt auch die Politikwissenschaftlerin Claire Demesmay,
spielten in diesem Wahlkampf eine große Rolle.Für Mathieu, den Kuhzüchter in seinem kleinen Dorf, spielt vor allem
eine Rolle, ob er von seiner Arbeit einigermaßen gut leben kann. Und ob
er seine Arbeit so machen kann, wie er es gerne tut. Er hält seine Kühe
draußen, auf der Weide, sie ernähren sich von Gras, wachsen deshalb
langsamer als ihre Artgenossinnen in den Mastställen. Aber, sagt
Mathieu, das sei nicht mehr rentabel. Wenn er sich zwischen links und
rechtsextrem entscheiden müsse, sagt Mathieu, dann wähle er eben
rechtsextrem. Zum ersten Mal in seinem Leben.Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Elise Landschek
Fragen, Kriti…