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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Update: Startschuss für die Paralympics

    28 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    Etwa zwei Wochen nach dem Ende der Olympischen Spiele beginnt diesen
    Mittwoch in Paris die größte Sportveranstaltung für Menschen mit
    körperlicher Behinderung, die Paralympics. In den nächsten 11 Tagen
    werden bei den Paralympics rund 4.400 Athletinnen und Athleten aus aller
    Welt in 549 verschiedenen Wettbewerben gegeneinander antreten. Emma
    Seifert aus dem Sportressort von ZEIT ONLINE ordnet ein, was man über
    die Paralympischen Spiele wissen sollte und welche Athletinnen und
    Athleten man auf dem Schirm haben sollte.
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    Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke hat an diesem Mittwoch überraschend
    alle seine Termine für den Tag abgesagt, darunter auch ein
    Fernsehauftritt. Höcke sei "gesundheitlich ein bisschen angeschlagen",
    teilte Thüringens AfD-Co-Sprecher Stefan Möller mit. Möller wird nun
    anstelle von Höcke an der geplanten TV-Runde von n-tv und Antenne
    Thüringen teilnehmen. Nun wird darüber spekuliert, warum Höcke nur
    wenige Tage vor der Landtagswahl in Thüringen seine Termine abgesagt
    hat. Tilman Steffen ist Redakteur im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik,
    Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast analysiert er, was hinter der
    Meldung steckt und warum die Aufregung darüber so groß war.

    Außerdem im Update:

    - Die israelische Armee hat am Mittwochmorgen eine Operation im
    besetzten Westjordanland begonnen. Nach Angaben des Roten Halbmondes
    wurden dabei bereits mindestens zehn Palästinenser getötet.
    - Der neue britische Premier Keir Starmer hat sich in Berlin mit
    Bundeskanzler Olaf Scholz getroffen. Beide Länder wollen künftig
    enger zusammenarbeiten – insbesondere in der Verteidigung, aber auch
    in der Migrationspolitik, bei der Strafverfolgung und in den
    Bereichen Jugend und Bildung, Energiesicherheit, Klima- und
    Umweltpolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Dazu ist ein
    gemeinsames Abkommen geplant.

    Was noch? Bäume in der Nachbarschaft senken das Risiko für
    Herzkrankheiten.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Elise Landschek, Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Henrike Ha…

  2. Die Macht der Angst

    28 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Wer andere in Angst versetzen kann, hat Macht über sie. Diesen
    Mechanismus nutzen unter anderem Terrorgruppen aus, um sich Macht zu
    verschaffen. Doch auch manche Vertreterinnen und Vertretern der Politik
    schüren bewusst Ängste, um sie als Instrument der Macht zu missbrauchen.
    Welche Rolle Angst in der Debatte um Terrorangriffe spielt, und warum
    Menschen häufig große Angst vor Ereignissen haben, die nur mit geringer
    Wahrscheinlichkeit eintreffen, erklärt Jan Schwenkenbecher. Er ist
    Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.
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    Vor der Landtagswahl in Sachsen am 1. September bangen die Grünen um
    ihren Einzug ins Landesparlament. Je nach Umfrage würden sie bei der
    Wahl am kommenden Samstag momentan zwischen fünf und sechs Prozent der
    Stimmen erhalten. Bei der letzten Landtagswahl in Sachsen im Jahr 2019
    haben sie noch 8,6 Prozent der Stimmen bekommen. Dass sie jetzt an der
    Fünfprozenthürde scheitern könnten, liegt auch daran, dass sie zur
    Zielscheibe von Hetze und Polemik geworden sind, erklärt Doreen
    Reinhard. Sie ist Autorin für ZEIT ONLINE und ordnet im Podcast ein, mit
    welchen Wahlkampfstrategien die Grünen sich den wiederholten Einzug ins
    Landesparlament sichern wollen.

    Und sonst so? Luchsnachwuchs gesichtet!

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Solingen: Anschlag auf dem Stadtfest

    Angst vor Terroranschlägen: "Die Vorstellung, dass Sie in Sicherheit
    leben, ist eine Illusion"

    Lamya Kaddor: "Viele Muslime haben jetzt Angst"

    Aktivisten gegen rechts in Ostdeutschland: "Es ist unsere Pflicht, nicht
    ängstlich zu sein"

    Landtagswahlen: Wahlen in Ostdeutschland

    Landtagswahl in Sachsen: Wird die AfD stärkste Kraft in Sachsen?

    Mario Voigt: Er oder Höcke

    Bündnis 90/Die Grünen: Die Grünen in der Ampelkoalition

    Friedrich Merz: CDU-Chef erschrocken über Hass gegen die Grünen

    Sie wollen …

  3. Update: Merz schlägt Migrations-Groko vor

    27 augustus 2024 · 9 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Olaf Scholz und CDU-Chef Friedrich Merz haben sich wenige
    Tage nach dem Anschlag in Solingen im Kanzleramt getroffen. Merz sagte
    anschließend, er habe dem Kanzler ein gemeinsames Vorgehen angeboten, um
    eine deutliche Eindämmung der irregulären Migration durchzusetzen.
    Konkret habe er Scholz angeboten, gemeinsam an Asylrechtsreformen zu
    arbeiten – und diese auch ohne Scholz' Koalitionspartner Grüne und FDP
    zu beschließen.
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    Allein auf dem Notting Hill Carnival in London wurden am vergangenen
    Wochenende acht Besucher durch Messer verletzt. Die Liste der verbotenen
    Messer ist in Großbritannien schon jetzt länger als in Deutschland. Am
    24. September sollen weitere Modelle hinzukommen: Messer und Macheten im
    sogenannten Zombiestil. Seit Montag können Besitzer diese bei der
    Polizei abgeben oder sie anonym in Containern entsorgen.
    London-Korrespondentin Bettina Schulz erklärt, ob das auch ein Modell
    für Deutschland sein könnte.

    Die dritte Förderrunde des Heizungsgesetzes hat begonnen: Ab sofort
    können alle Wohnungseigentümer und Hausbesitzer staatliche Förderung
    beantragen, um alte Gas- und Ölheizungen gegen klimafreundlichere
    Alternativen auszutauschen. Je nach Einkommen, Geschwindigkeit der
    Umrüstung und Art der neuen Heizung sind zwischen 30 und 70 Prozent
    Förderung möglich.

    Was noch? Gute Nachrichten für Fans von Oasis.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Attacke in Solingen: Was über den Anschlag auf dem Solinger Stadtfest
    bekannt ist

    Messergewalt in Großbritannien: Sie sollen die Zombiemesser rausrücken

    Heizungsgesetz: Alle Eigentümer können nun Förderung von
    Heizungsaustausch beantragen

    Noel Gallagher: "Ich mag abschalten nicht, ich bin ein Workaholic"

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  4. Die Ideologie hinter dem Messerangriff von Solingen

    27 augustus 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Solingen wurden am Freitag drei Menschen bei einem Messerangriff
    getötet. Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) hat sich zu dem
    Anschlag bekannt. Es ist das erste Mal seit acht Jahren, dass es den
    polizeilichen Behörden in Deutschland nicht gelungen ist, einen Anschlag
    des IS zu vereiteln. Nun hat der IS ein Video veröffentlicht, das
    angeblich den Täter von Solingen zeigt. In dem anderthalbminütigen Clip
    hält ein vermummter junger Mann ein Messer in die Kamera und leistet dem
    Anführer des IS einen Treueeid. Er sagt, der Anschlag sei ein Racheakt
    für die Tötung von Muslimen in Syrien, Irak und Bosnien sowie für die
    "Menschen in Palästina", die mit der Unterstützung von "Zionisten"
    Massaker erleiden müssten. Könnten solche Anschläge nun wieder häufiger
    passieren? Yassin Musharbash aus dem Investigativressort von ZEIT und
    ZEIT ONLINE sagt: "Die Gefahr war nie weg." Im Podcast spricht er
    darüber, wie man diese Art des Terrorismus verhindern kann.
    Lees meer

    Am Samstag wurde der Gründer von Telegram, Pawel Durow, in Paris
    festgenommen. Die französischen Behörden werfen ihm vor, nicht genug
    gegen kriminelle Aktivitäten auf der Plattform unternommen zu haben.
    Außerdem soll Durow sich geweigert haben, mit den
    Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten. Mehr über den russischen
    Milliardär erfahren Sie im Gespräch mit Eva Wolfangel aus dem
    Digitalressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Der erste privat finanzierte Weltraumspaziergang.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Attacke in Solingen: Was über den Anschlag auf dem Solinger Stadtfest
    bekannt ist

    Messengerdienst: Telegram-Chef Pawel Durow in Frankreich festgenommen

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  5. Update: Auf Schock und Trauer folgt die Migrationsdebatte

    26 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Nach dem islamistischen Anschlag in Solingen werden wieder Forderungen
    nach einer strengeren Migrations- und Asylpolitik laut. "Wir werden
    alles dafür tun müssen, dass diejenigen, die hier in Deutschland nicht
    bleiben können und dürfen, auch zurückgeführt und abgeschoben werden",
    sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Montag bei seinem Besuch in Solingen.
    Zuvor hatten unter anderem mehrere CDU-Politiker die Migrationspolitik
    der Regierung kritisiert. CDU-Chef Friedrich Merz forderte auf seiner
    Homepage sogar, Menschen aus Afghanistan und Syrien gar nicht mehr
    aufzunehmen. Eva Lautsch aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE verfolgt
    die Migrationsdebatte. Im Podcast analysiert sie, an welchen
    Stellschrauben die Regierung tatsächlich drehen kann.
    Lees meer

    Es war noch früh am Morgen, als das israelische Verteidigungsministerium
    am Sonntag den landesweiten Ausnahmezustand ausgerufen hat. Das
    israelische Militär bereitete sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf einen
    groß angelegten Angriff der Hisbollah vor und begann, Stellungen der
    Miliz im Südlibanon zu bombardieren. Kurze Zeit darauf meldete die
    Hisbollah, einen Großangriff auf Israel gestartet zu haben – als
    Vergeltung für die Tötung ihres Militärchefs Fuad Schukr Ende Juli. Nach
    eigenen Angaben feuerte die Hisbollah über 320 Raketen ab. Das alles sei
    jedoch nur die "erste Phase" ihrer Reaktion. Israels Regierungschef
    Benjamin Netanjahu erklärte wenig später, seine Armee habe den
    Vergeltungsangriff der Hisbollah vereitelt. In einer Kabinettssitzung
    kündigte er außerdem an, dies sei "nicht das letzte Wort" gewesen.
    Stella Männer berichtet für ZEIT ONLINE aus Beirut. Im Podcast ordnet
    sie ein, was am Wochenende passiert ist und warum es überhaupt so lange
    gedauert hat, bis die Hisbollah ihren seit Wochen angekündigten
    Vergeltungsschlag umgesetzt hat.

    Außerdem im Update: Wegen einer möglichen Bedrohung wurde die
    Sicherheitsstufe am Stützpunkt in Geilenkirchen verschärft. Aus
    Sicherheitskreisen gibt es nun Hinweise auf russische Sab…

  6. Die politischen Folgen des Anschlags in Solingen

    26 augustus 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Solingen wurden bei einem Messerangriff am Freitagabend drei Menschen
    getötet. Acht weitere wurden verletzt. Der Tatverdächtige, ein
    26-jähriger Mann aus Syrien, stellte sich am Samstag einer
    Polizeistreife und wurde daraufhin festgenommen. Zuvor hatte die
    Terrorgruppe "Islamische Staat" (IS) den Anschlag für sich reklamiert.
    Mehrere Mitglieder der Ampelregierung fordern eine Verschärfung der
    Waffengesetze für Messer. CDU-Chef Friedrich Merz hingegen plädiert für
    die konsequente Abschiebung und einen Aufnahmestopp von Menschen aus
    Syrien und Afghanistan. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollte
    der Tatverdächtige von Solingen 2023 nach Bulgarien abgeschoben werden.
    Inwiefern kann die Migrationspolitik für den Anschlag in Solingen
    verantwortlich gemacht werden? Und: Könnte die AfD bei den
    Landtagswahlen in der kommenden Woche davon profitieren? Diese Fragen
    beantwortet Christian Parth aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE bei
    Was jetzt?.
    Lees meer

    Anfang August ist Bangladeschs langjährige Premierministerin Scheich
    Hasina zurückgetreten. Zuvor hatten Studierende wochenlang demonstriert
    – zunächst gegen eine Quotenregelung für staatliche Stellen, später
    gegen den ganzen Staat. Die Regierung ging brutal gegen die
    Demonstrierenden vor. Angaben der UN zufolge starben 600 Menschen. Nach
    Hasinas Rücktritt übernahm Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus ihr
    Amt. Die Studierenden hatten ihn vorgeschlagen. Und auch sie selbst sind
    an der Übergangsregierung beteiligt. Einen dieser jungen Menschen, den
    neuen Minister für Sport, Jugend und Arbeit, hat die Journalistin Verena
    Hölzl begleitet. Im Podcast spricht sie darüber, wie viel
    Handlungsspielraum die Studierenden in der neuen Regierung haben und ob
    diese Regierung den Beginn eines demokratischen Systems in Bangladesch
    markiert.

    Und sonst so? Drei Tipps gegen den End-of-Summer-Blues.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Clara Löffler und Lisa Pausch

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter …

  7. Nach dem Anschlag in Solingen

    25 augustus 2024 · 13 min

    Afspelen
    Am Freitagabend hat ein Angreifer auf einem Stadtfest in der Innenstadt
    von Solingen drei Menschen mit einem Messer getötet und acht weitere
    verletzt. Am Samstagabend wurde der mutmaßliche Täter festgenommen. Er
    hatte sich einer Polizeistreife gestellt. Die Polizei in
    Nordrhein-Westfalen hat die Tat wegen des zielgerichteten Vorgehens des
    Täters als Anschlag eingestuft. Am Samstagabend gibt die
    Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) an, für den Messerangriff in
    Solingen verantwortlich zu sein. Während die Polizei mit einem
    Großaufgebot nach dem Täter sucht, besuchte Bundesinnenministerin Nancy
    Faeser am Samstagabend die Stadt Solingen. Dabei appellierte sie an die
    Menschen, zusammenzustehen. Carla Neuhaus berichtet aus Solingen und
    ordnet ein, welche politischen Maßnahmen gegen Messerangriffe aktuell
    diskutiert werden und ob Stadtfeste wie das in Solingen dadurch sicherer
    werden könnten.
    Lees meer

    Von der großen Ankündigung, im Gesundheitsministerium grundlegend
    aufzuarbeiten, was bei der Beschaffung von Masken zu Beginn der
    Coronapandemie falsch gelaufen ist, bleibt nach Informationen der ZEIT
    nicht viel übrig. Fritz Zimmermann aus dem Investigativressort von ZEIT
    und ZEIT ONLINE erklärt, an welcher Stelle die Untersuchung schon wieder
    eingeschränkt wurde und warum sie nur schleppend vorangeht.

    Alles außer Putzen: Fledermausmenschen oder die erste Fake-News der Welt

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Angriff in Solingen: Mutmaßlicher Attentäter von Solingen in
    Polizeigewahrsam

    Messerangriff in Solingen: Was über den Anschlag auf dem Solinger
    Stadtfest bekannt ist

    Karl Lauterbach: Das Ende der Aufklärung?

    Maskenaffäre: Was haben sie zu verbergen?

    Coronapandemie: Karl Lauterbach lässt Maskeneinkäufe durch
    Sonderbeauftragte aufklären

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    unser unser Pod…

  8. Podcast-Empfehlung 5: Bücher von Wolfgang Schäuble bis Susan Sonntag (Was liest du gerade?)

    24 augustus 2024 · 56 min

    Afspelen
    Wir machen Sommerpause mit den Was jetzt?-Spezialfolgen. Aber wir
    möchten die Zeit nutzen, um Ihnen andere schöne Dinge zum Hören zu
    empfehlen: Deshalb veröffentlichen wir hier unsere Lieblingsfolgen aus
    anderen ZEIT-Podcasts.
    Lees meer

    Dieses Mal empfiehlt Was jetzt?-Host Mounia Meiborg den Bücherpodcast
    "Was liest du gerade?" mit einer Folge über Sachbücher: Darin reden Maja
    Beckers und Alexander Cammann über die Autobiografie von Wolfgang
    Schäuble und das spezielle Genre der Politikermemoiren. Und sie
    besprechen eine Essay-Sammlung von Susan Sonntag aus den 70er Jahren und
    diskutieren darüber, was man aus 50 Jahre altem Feminismus für die
    Gegenwart lernen kann.

    Ab dem 31.8. erscheinen samstags wieder reguläre Was
    jetzt?-Spezialfolgen. Sie erreichen uns jederzeit unter wasjetzt@zeit.de
    .

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  9. Die politischen Interessen der Ahmadiyya-Gemeinde

    24 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die islamische Gemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) kommt an
    diesem Wochenende zu ihrem jährlichen Treffen auf dem Flugplatz Mendig
    in Rheinland-Pfalz. Rund 50.000 Teilnehmer werden zu der Konferenz
    erwartet – es ist eines der größten Treffen muslimischer Menschen in
    Europa. Die AMJ, in Deutschland eine anerkannte Körperschaft, wirbt mit
    dem Slogan "Liebe für alle – Hass für keinen" und setzt sich nach
    eigenen Angaben für den Frieden ein. Doch ganz so unpolitisch, wie die
    Gemeinschaft vorgibt zu sein, ist sie nicht, sagt Christian Parth aus
    dem Politikressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast spricht er über die
    politischen Interessen der AMJ.
    Lees meer

    Am 1. September wird in Thüringen ein neuer Landtag gewählt. Glaubt man
    aktuellen Umfragen, so wird die gesichert rechtsextreme AfD mit rund 30
    Prozent der Stimmen als klarer Sieger aus dieser Wahl hervorgehen.
    Allerdings nicht dort, wo der AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke zu Hause
    ist: Im Landkreis Eichsfeld, am nordwestlichen Zipfel Thüringens,
    regiert seit Jahrzehnten die CDU. Nur das 260-Einwohner-Dorf Bornhagen –
    dort lebt Höcke – ist in der Hand der AfD. Tilman Steffen vom
    Politikressort von ZEIT ONLINE war in Bornhagen unterwegs und hat mit
    den Bewohnern gesprochen. Im Podcast berichtet er, wie sie auf den Namen
    Höcke reagiert haben und was die CDU im Eichsfeld anders macht als in
    anderen thüringischen Wahlkreisen.

    Und sonst so? Afghanische Frauen dürfen ihr Medizinstudium in Schottland
    fortführen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Religion: Ahmadiyya-Vorsitzender: "Wir müssen gute Demokraten sein"

    Björn Höcke: Über Politik spricht man hier nicht

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  10. Update: Was Harris will – außer Präsidentin "aller Amerikaner" zu werden

    23 augustus 2024 · 9 min

    Afspelen
    Auf dem Parteitag der US-Demokraten in Chicago hat Kamala Harris die
    Nominierung als Präsidentschaftskandidatin offiziell angenommen. In
    ihrer Rede zum Abschluss der Delegiertenversammlung am Donnerstag hat
    sie außerdem ihr Wahlprogramm umrissen. US-Korrespondentin Johanna Roth
    ordnet im Podcast ein, ob Harris sich mit ihrer Rede profilieren und die
    Demokraten durch ihren Parteitag an Zustimmung gewinnen konnten.
    Außerdem erklärt sie, wie sich der Wahlkampf verändert, wenn der
    parteilose Kandidat Robert F. Kennedy aufgibt und stattdessen Donald
    Trump unterstützt.
    Lees meer

    Die Konfliktparteien im Sudan haben zugesagt, ungehinderten Zugang von
    Hilfslieferungen über zwei Schlüsselrouten zu ermöglichen. Und: Am
    Nato-Luftwaffenstützpunkt im nordrhein-westfälischen Geilenkirchen ist
    die Sicherheitsstufe wieder gesenkt worden. Wegen einer möglichen
    Bedrohung, auf die ein ausländischer Geheimdienst hingewiesen hat, hatte
    die Nato gestern am späten Abend die zweithöchste Warnstufe Charlie
    ausgerufen.

    Was noch? Noch unsicher, welchen Fußballverein Sie diese Saison anfeuern
    wollen?

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Constanze Kainz und Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    US-Wahl: Kamala Harris bekräftigt auf Parteitag der US-Demokraten
    Zusammenhalt

    Kamala Harris: Eine für alle will sie sein – aber was für eine
    eigentlich?

    Parteitag der Demokraten: Ihre Vibes

    Parteitag der Demokraten: Harris' Hoffnungsparty

    Robert F. Kennedy: Parteiloser Kandidat will womöglich Donald Trump
    unterstützen

    Sudan: Kämpfe zwischen Militär und RSF

    Krieg im Sudan: Konfliktparteien bleiben Friedensgesprächen für den
    Sudan fern

    Warnung von ausländischem Geheimdienst: Weiter erhöhte Sicherheitsstufe
    an Nato-Stützpunkt Geilenkirchen

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  11. Landtagswahlen: Vier auf der Kippe und ein Königsmacher

    23 augustus 2024 · 12 min

    Afspelen
    Vor den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen am 1. September zeichnet
    sich bereits ab, dass die Regierungsbildung kompliziert werden dürfte.
    ZEIT ONLINE hat auf Basis vergangener Wahldaten und Umfragen 1.000
    mögliche Wahlausgänge für Thüringen und Sachsen simuliert. Christian
    Endt, der an der Auswertung beteiligt war, erklärt im Podcast, welcher
    davon am wahrscheinlichsten ist und welche Faktoren am Ende entscheiden
    könnten.
    Lees meer

    Laut einer neuen Studie, die im Fachmagazin Science veröffentlicht
    wurde, ist ein Großteil der Klimaschutzmaßnahmen nur mäßig erfolgreich.
    Von 1.500 untersuchten klimapolitischen Maßnahmen stellten die
    Forschenden nur bei 63 eine signifikante Reduktion von
    Treibhausgasemissionen fest. Was lehrt uns die Studie über erfolgreichen
    Klimaschutz? Und welche Art von Maßnahmen ist besonders Erfolg
    versprechend? Maria Mast, Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE, hat sich
    die Studienergebnisse genauer angeschaut.

    Und sonst so? Fake-News können teuer werden.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahlen in Ostdeutschland: Wird der Osten unregierbar?

    Landtagswahl in Sachsen: Wird die AfD stärkste Kraft in Sachsen?

    Landtagswahlen: Wahlen in Ostdeutschland

    Klimaschutzpolitik: Womit Staaten wirklich ihren CO₂-Ausstoß gesenkt
    haben

    Klimaschutz: News und Infos

    Klimaschädliche Subventionen: Wie Staatsmilliarden den Klimaschutz
    bremsen

    Klimaschutz: "Es gibt erstaunliche Bemühungen, Klimaschutz zu
    verhindern"

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  12. Update: Vertrauensprobleme im Inneren der Ampel

    22 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    Eine Woche ist es her, dass sich die Spitzen der Ampelkoalition final
    auf den Bundeshaushalt für das kommende Jahr geeinigt haben. Grobe
    Streitpunkte wurden aus dem Weg geräumt, der Entwurf noch einmal
    überarbeitet, damit alles verfassungskonform ist. Was bleibt: eine Lücke
    von zwölf Milliarden Euro. Die Regierung war zuletzt erneut in einen
    wochenlangen Haushaltsstreit verstrickt – und bekam dafür viel Kritik
    ab. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im
    Bundestag, Thorsten Frei (CDU), kritisierte etwa die
    "Handlungsunfähigkeit" der Koalition. Habeck sagt nun: "Ein
    leichtfertiges Spielen mit Neuwahl verbietet sich." Nicht umsonst stehe
    im Grundgesetz, dass ein Bundestag für vier Jahre gewählt wird. Heinrich
    Wefing leitet das Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, wie
    verfahren die Lage im Inneren der Koalition wirklich ist.
    Lees meer

    Er sagt, es sei die Ehre seines Lebens: Auf dem Parteitag der
    US-Demokraten hat Tim Walz, bisher Gouverneur von Minnesota, offiziell
    die Nominierung als Vizepräsidentschaftskandidat akzeptiert. Am
    Donnerstag muss nur noch Kamala Harris ihre Nominierung als
    Präsidentschaftskandidatin formell annehmen. Rieke Havertz berichtet für
    ZEIT ONLINE aus den USA und hat die letzten Tage auf dem Parteitag der
    Demokraten verbracht. Im Podcast berichtet sie, welche Themen Walz bei
    seiner Rede angesprochen hat und wie er damit beim Publikum ankam.

    Außerdem im Update: Ab heute gilt im Straßenverkehr ein strikter
    Grenzwert für den berauschenden Wirkstoff THC. Bei Verstoß drohen 500
    Euro Bußgeld. Für unter 21-Jährige gilt ein Verbot.

    Was noch? Deutsche Marine läuft mit Darth-Vader-Theme in der Themse ein.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Hannah Grünewald, Mounia Meiborg, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Etat 2025: Koalitionsparteien einigen sich auf Haushalt mit
    Milliardenloch

    Ampelkoalition: Robert …

  13. Die SPD – eine Arbeiterpartei a. D.?

    22 augustus 2024 · 12 min

    Afspelen
    Glaubt man den aktuellen Umfragen, droht der SPD bei den Landtagswahlen
    in Thüringen und Sachsen am 1. September eine deutliche Niederlage.
    Unter Umständen könnte die Partei sogar erstmals aus einem ostdeutschen
    Landtag fliegen. Wie konnte es so weit kommen? Mit dieser Frage hat sich
    Ferdinand Otto aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE beschäftigt.
    Lees meer

    Die Stimmung im US-Wahlkampf – etwa momentan auf dem Parteitag der
    Demokraten – ähnelt gerne einem Fußballspiel. Es sind Bilder, die auch
    in Deutschland und anderswo außerhalb der USA gerade viele Menschen
    faszinieren. Woher kommt die Begeisterung für das Politspektakel in den
    Vereinigten Staaten? ZEIT-ONLINE-Autor Tobi Müller hat sich dazu
    Gedanken macht und sagt: Der US-Wahlkampf sei "unsere Ersatzdroge".

    Und sonst so? Artenrettung auf dem Mond

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Clara Löffler, Anne Schwedt

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    SPD: Sie waren so stolz

    US-Wahlkampf: Unsere Ersatzdroge

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  14. Update: Höcke stößt in Jena auf Widerstand

    21 augustus 2024 · 9 min

    Afspelen
    Eigentlich wollte der Thüringer Landeschef der AfD Björn Höcke am Montag
    bei einem Bürgergespräch in Jena-Lobeda auftreten – doch dazu kam es
    nicht. Etwa 2.000 Menschen versammelten sich rund um das
    Stadtteilzentrum, um gegen den Auftritt Höckes zu demonstrieren und
    diesen mit Sitzblockaden zu verhindern. Die Polizei setzte Pfefferspray
    und Schlagstöcke ein, um die Blockaden aufzulösen. Trotzdem kam Höcke
    nicht am Veranstaltungsort an, die Veranstaltung der AfD musste laut
    Polizei aus Sicherheitsgründen beendet werden. August Modersohn ist
    stellvertretender Leiter des Leipziger Büros der ZEIT. Im Podcast
    berichtet er, wie stark die Gegenbewegung zur AfD in Thüringen und
    anderen ostdeutschen Bundesländern ist.
    Lees meer

    Diesen Mittwoch startet in Köln die Gamescom, die weltweit größte Messe
    für Computer- und Videospiele. Auf 230.000 Quadratmetern
    Ausstellungsfläche präsentieren mehr als 1.400 Anbieter aus 64 Ländern
    ihre Neuheiten dem Fachpublikum und Gamerinnen und Gamern. Die Branche
    hat gute Jahre hinter sich, in den Coronajahren boomte das
    Gaming-Geschäft. Seit Monaten berichten Medien nun von Entlassungswellen
    in der Branche. Henrik Oerding ist Redakteur im Digital-Ressort von ZEIT
    ONLINE und schaut sich gerade auf der Gamescom um. Im Podcast ordnet er
    ein, wie es aktuell um die Games-Branche steht.

    Außerdem im Update: Nachdem es an mehreren Standorten Sabotageverdacht
    gegeben hat, verschärft die Bundeswehr ihre Sicherheitsmaßnahmen. Die
    Gefährdungsstufe bleibe jedoch auf niedrigstem Niveau, sagte eine
    Sprecherin.

    Was noch? Warum man die rosafarbene Seegurke kennen muss.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    AfD Thüringen: Demonstranten verhindern Auftritt von Björn Höcke in Jena

    Alternative für Deutschland: Rechtsextremer Verdachtsfall

    Björn Höcke: Rechtsextremist vor Gericht

    Computerspielemesse: Tausende B…

  15. Selenskyjs riskanter Plan

    21 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Zum ersten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat die
    ukrainische Armee am 6. August eine Offensive auf russischem Boden
    begonnen, in der Region Kursk. Jetzt, nach zwei Wochen, hat der
    ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erstmals ein konkretes Ziel
    für den Vorstoß seiner Truppen genannt. Ziel sei es, eine Pufferzone zu
    schaffen, sagte er am späten Sonntagabend in einer Videoansprache. Wo
    genau soll das hinführen? Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer
    Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, wie realistisch
    es ist, dass Selenskyjs Plan von einer Pufferzone aufgeht.
    Lees meer

    Die USA befinden sich seit Langem in einem Handelskonflikt mit China,
    auch die EU belegt China mit Strafzöllen, zum Beispiel auf Elektroautos.
    Nun stellen sich plötzlich auch viele Länder des Südens gegen Importe
    aus der Volksrepublik. China sieht sich derzeit mit
    Anti-Dumping-Ermittlungen aus Mexiko und Brasilien konfrontiert, während
    Chile, Südafrika und Mexiko bestimmte Importe aus China erschweren.
    Indonesien plant sogar Einfuhrzölle von 100 bis 200 Prozent – ebenfalls
    gegen chinesische Waren gerichtet. Thomas Fischermann ist Redakteur im
    Ressort Wirtschaft der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was die Gründe
    dafür sind, dass sich viele Länder des Globalen Südens gegen China
    auflehnen.

    Und sonst so? Souvenir aus Österreich

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekrieg: "Ein groß angelegter Gegenangriff wird kommen"

    Kursk-Offensive: Die Offensive tut der Ukraine gut

    Ukrainekrieg: Ukraine will in Kursk laut Selenskyj "Pufferzone" schaffen

    Strafzölle: Der Handelsstreit schadet vor allem den Verbrauchern

    China: Wem die EU-Zölle wirklich schaden

    China: Womit keiner rechnet

    Neue Seidenstraße: Chinas Geheimverträge

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  16. Update: Warum Bahnfahren bald noch teurer werden könnte

    20 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    Nach monatelangem Ringen hat sich die Bundesregierung vor wenigen Tagen
    auf einen Haushalt für 2025 geeinigt. Nun aber warnen mehrere
    Bundesländer vor den Konsequenzen für den Bahnbetrieb. Denn die
    ursprünglich geplanten Zuschüsse für die Sanierung des Schienennetzes
    sollen in zusätzliches Eigenkapital für die Deutsche Bahn umgewandelt
    werden. Das heißt, dass die Bahn Zinsen für das Eigenkapital zahlen
    muss. Diese Kosten gibt sie in Form der "Trassenpreise" an andere
    Bahnbetreiber weiter. Welche Auswirkungen das auf Reisende haben könnte,
    erklärt Sören Götz, Mobilitätsexperte bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Nach eigenen Angaben hat das israelische Militär die Leichen von sechs
    weiteren Geiseln aus dem Gazastreifen zurückgebracht. Die Leichen der
    sechs Männer seien in der Nacht zu Dienstag während eines Einsatzes in
    der südlichen Stadt Chan Junis geborgen worden. Um die Geiseln ging es
    auch während des Gesprächs zwischen US-Außenminister Anthony Blinken und
    dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sissi. Sie haben sich heute
    in Kairo über den Stand der Verhandlungen über eine Waffenruhe im
    Gazakrieg ausgetauscht. Für Blinken geht es nun weiter nach Katar, das
    wie Ägypten und die USA zu den Vermittlern zählt.

    Der Bundesgerichtshof in Leipzig hat die Verurteilung einer ehemaligen
    KZ-Sekretärin bestätigt. Die heute 99-jährige Irmgard F. war zwischen
    1943 und 1945 Stenotypistin für den Lagerkommandanten Paul Werner Hoppe
    im Konzentrationslager Stutthof. 2022 hatte das Landgericht Itzehoe F.
    zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Die
    Verteidigung legte dagegen Revision ein. Nun ist das Urteil
    rechtskräftig. Der Fall könnte der letzte Strafprozess in der
    Aufarbeitung der nationalsozialistischen Massenmorde gewesen sein.

    Was noch? Schnelles Wechseln von Videos steigert das Gefühl von
    Langeweile.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.…

  17. Wie viel Sahra Wagenknecht steckt im BSW?

    20 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am 1. September wird in Thüringen eine neue Landesregierung gewählt.
    Nach aktuellen Umfragen könnte das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) dort
    auf 19 Prozent der Stimmen kommen – und damit eine entscheidende Rolle
    bei der Regierungsbildung spielen. Am Montag stand die Gründerin
    Wagenknecht in Eisenach zum ersten Mal mit der Spitzenkandidatin Katja
    Wolf auf der Bühne. Wie nah stehen sich Wolf und Wagenknecht politisch?
    Und ganz allgemein: Wie ist die Beziehung zwischen den Landesverbänden
    und der Namensgeberin? Antwort darauf gibt Lisa Caspari aus dem
    Politikressort von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Innenministerin Yvette Cooper hat eine Überprüfung der britischen
    Antiextremismusstrategie angeordnet. Sie will stärker gegen Extremismus
    vorgehen und dabei nicht nur Islamismus oder Rechtsextremismus in den
    Blick nehmen. Auch extreme Frauenfeindlichkeit soll künftig als Form des
    Terrorismus gewertet werden. Im Juli hatte der National Police Chiefs’
    Council (NPCC) einen Bericht veröffentlicht, demnach entsprechende
    Gewalttaten in den vergangenen Jahren stark zugenommen haben. Wie Yvette
    Cooper dagegen vorgehen will und wo bei Frauenhass die Grenze verlaufen
    soll, erklärt London-Korrespondentin Bettina Schulz.

    Und sonst so? Der Duden wird um 3.000 neue Wörter erweitert.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Clara Löffler, Anne Schwedt

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    BSW: Sahra Wagenknecht fordert "anderen Umgang" mit AfD

    BSW im Osten: Wagenknechts vage Friedensformel

    Landtagswahl in Thüringen: Könnte Björn Höcke Ministerpräsident werden?

    Großbritannien: "Extremer Frauenhass" soll als Terrorismus eingestuft
    werden

    Großbritannien: Frauenhass – der neue Extremismus

    Gewalt gegen Frauen: Jede Zwölfte

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  18. Update: Milliarden, die dem Klima schaden

    19 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    Hat die Bundesregierung einen kritischen Bericht über klimaschädliche
    Subventionen neun Monate lang geheim gehalten? Das zumindest behauptet
    die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Das Fazit des Gutachtens: Die
    Bundesregierung will das Klima schützen und Treibhausgase reduzieren –
    gleichzeitig investiert sie viele Milliarden Euro Steuergeld in
    klimaschädliche Projekte oder Praktiken. Was ist dran an den Vorwürfen?
    Elena Erdmann ist Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE und
    ordnet ein.
    Lees meer

    Zum Auftakt des Parteitags der US-Demokraten in Chicago werden nicht nur
    mindestens 4.000 Delegierte erwartet – sondern auch Tausende, wenn nicht
    Zehntausende, die gegen die Nahostpolitik der Partei protestieren
    wollen. Wird Kamala Harris, die Präsidentschaftskandidatin der
    Demokraten, auf die Forderungen der Demonstrierenden eingehen? Rieke
    Havertz berichtet für ZEIT ONLINE aus Chicago und hat die
    Organisatorinnen und Organisatoren der Demos vorab getroffen.

    Was noch? Wann der Chef fürs Duschen zahlen muss.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe: Bundeswirtschaftsministerium
    hält heiklen Bericht zu klimaschädlichen Subventionen neun Monate geheim

    Parteitag der Demokraten: "Harris' Identität spielt keine Rolle, solange
    ein Genozid geschieht"

    Thema: Parteitag

    Was jetzt? / Parteitag der US-Demokraten: Politshow und Proteste

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  19. Politshow und Proteste auf dem Parteitag der Demokraten

    19 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am heutigen Montag beginnt in Chicago der Parteitag der US-Demokraten.
    Die Veranstaltung, bei der sich Kamala Harris und Tim Walz als
    Kandidaten einer geschlossenen Partei präsentieren wollen, könnte von
    Demonstrationen gegen den Gazakrieg und die US-Unterstützung für Israel
    überschattet werden. Wie gefährlich diese Proteste für die Kampagne von
    Harris und Walz werden könnten und wie die Partei sich darüber hinaus
    inhaltlich ausrichten will, ordnet US-Korrespondentin Johanna Roth ein,
    die den Parteitag vor Ort begleitet.
    Lees meer

    Am Wochenende ist bekannt geworden, dass der jüngst verabschiedete
    Haushaltsentwurf der Ampelregierung keine neuen Militärhilfen für die
    Ukraine vorsieht. Bereits genehmigtes Material soll wie geplant an die
    Ukraine geliefert, neue Anträge jedoch nicht mehr berücksichtigt werden.
    Stattdessen setzt die Bundesregierung laut der Frankfurter Allgemeinen
    Sonntagszeitung (FAS) darauf, dass die Ukraine weitere Ausrüstung aus
    den Zinserlösen auf in Europa eingefrorene russische Bankeinlagen
    finanziert. Wie das funktionieren soll und welche Fragen offen bleiben,
    analysiert ZEIT-ONLINE-Redakteur Sören Götz.

    Und sonst so? Sommerloch beim Blutspenden

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Parteitag in Chicago: Gelingt den US-Demokraten die Inszenierung als
    geschlossene Partei?

    US-Wahlkampf: Das Versprechen eines Neuanfangs

    Kamala Harris und Tim Walz: Die neuen Demokraten

    Bundeshaushalt: Regierung will Ukraine offenbar kein zusätzliches Geld
    bereitstellen

    Ukrainehilfe: Russisches Erspartes für die Ukraine – geht das?

    Einigung im Haushaltsstreit: So nicht, Herr Lindner!

    Etat 2025: Koalitionsparteien einigen sich auf Haushalt mit
    Milliardenloch

    Bundeshaushalt: Einigung im Haushaltsstreit

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    Und falls S…

  20. Der letzte Haushaltsstreit der Ampelregierung

    18 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Wieder einmal steckte die Regierung wochenlang im Haushaltsstreit – am
    Freitag haben sich die Spitzen der Ampelregierung dann final auf den
    Bundeshaushalt für 2025 geeinigt. Der ergänzte Entwurf kann nun an
    Bundestag und Bundesrat gehen. Läuft alles wie geplant, wird die
    Schuldenbremse eingehalten. Eine Lücke von zwölf Milliarden Euro bleibt
    im Entwurf jedoch bestehen. Was steht drin im überarbeiteten
    Haushaltsentwurf? Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter des
    Ressorts Politik der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, worauf sich die
    Ampelparteien geeinigt haben.
    Lees meer

    Spanien, Italien, die Türkei und Griechenland – diese Länder halten sich
    schon lange in den Top Ten der beliebtesten Reiseziele der Menschen in
    Deutschland. So geht es aus der "Deutschen Tourismusanalyse" der
    Stiftung für Zukunftsfragen hervor. Forschende im Auftrag der
    Europäischen Kommission sagen jetzt: In Zukunft wird es Touristinnen und
    Touristen vermutlich nicht mehr so sehr an Urlaubsziele wie diese
    ziehen. Wo werden wir in Zukunft Urlaub machen? Linda Fischer ist
    stellvertretende Ressortleiterin Wissen bei ZEIT ONLINE. Im Podcast
    beantwortet sie, warum Spanien- oder Italienurlaub für viele Menschen
    nicht mehr so attraktiv ist wie früher.

    Und sonst so? Handarbeit macht glücklich.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Einigung im Haushaltsstreit: So nicht, Herr Lindner!

    Bundeshaushalt: Einigung im Haushaltsstreit

    Etat 2025: Koalitionsparteien einigen sich auf Haushalt mit
    Milliardenloch

    Bundeshaushalt 2025: Bundesregierung erzielt Einigung im Haushaltsstreit

    Gutachten für Bundeshaushalt 2025: SPD kritisiert Lindners Vorgehen als
    "rücksichtslos"

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  21. In Berlin lahmt die Cannabis-Teillegalisierung

    17 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Der Cannabisanbau, der in Deutschland seit Juli in bestimmten
    Anbauvereinigungen erlaubt ist, läuft nicht in allen Bundesländern zügig
    an. Teilweise herrschte lange Unklarheit, welche Behörde dafür zuständig
    ist, die benötigte Lizenz auszustellen. Nun sind jedoch in allen
    Bundesländern bereits die ersten Lizenzen vergeben worden – nur in
    Berlin nicht. Warum es in dort so lange gedauert hat und wo es besser
    läuft, erklärt Politikredakteur Tilman Steffen.
    Lees meer

    Der Bundeswehrsoldat Florian G. steht ab nächster Woche wegen vierfachen
    Mordes vor Gericht. Er soll am 1. März den neuen Partner seiner Frau,
    dessen Mutter, die beste Freundin seiner Frau und deren Tochter ermordet
    haben. G. hat sich nach der Tat gestellt und gestanden. Laut der
    Staatsanwaltschaft Verden hat G. seine Fähigkeiten als Elitesoldat für
    das mutmaßliche Verbrechen genutzt. Das wirft die Frage auf, was sein
    Beruf mit der Tat zu tun haben könnte. ZEIT-ONLINE-Redakteurin Christina
    Schmidt hat den Fall recherchiert. Sie ordnet die Rolle der Behörden
    ein.

    Und sonst so? Eiskalter Einbruch

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

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  22. Podcast-Empfehlung 4: Der Campus-Podcast

    17 augustus 2024 · 1 uur 1 min

    Afspelen
    Auch unsere "Was jetzt?"-Spezialfolgen machen Sommerpause – wir wollen
    Ihnen aber in der Zwischenzeit andere schöne Dinge zum Hören zu
    empfehlen: Deshalb veröffentlichen wir hier unsere Lieblingsfolgen aus
    anderen ZEIT-Podcasts.
    Lees meer

    Dieses Mal empfiehlt "Was jetzt?"-Host Hannah Grünewald den
    ZEIT-Campus-Podcast "Und was macht die Uni?" mit einer Folge mit der
    Autorin Özge İnan. Die erzählt im Podcast, warum sie Jura studiert hat,
    kurz zur Feuerwehr wollte, und wie sie dann doch Schriftstellerin
    geworden ist.Ab dem 31.8. erscheinen samstags wieder reguläre "Was
    jetzt?"-Spezialfolgen.

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  23. Update: Jetzt steht der Haushalt – wirklich?

    16 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Nach langen Verhandlungen haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD),
    Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) und Bundesfinanzminister Christian
    Lindner (FDP) auf Änderungen am Entwurf für den Bundeshaushalt für 2025
    geeinigt.
    Lees meer

    Das Trinkwasser am Bundeswehrstandort Mechernich ist nach einer
    mutmaßlichen Sabotageaktion nicht biologisch oder chemisch kontaminiert;
    ob es bakteriell verunreinigt ist, wird noch geprüft. Am gestrigen
    Donnerstag wurde am Zaun des Trinkwasserhochbehälters der Stadt ein Loch
    entdeckt. Ähnliche Vorfälle hat es am Mittwoch auch an verschiedenen
    Bundeswehrstandorten in Nordrhein-Westfalen gegeben. Hauke Friederichs,
    Sicherheitskorrespondent bei ZEIT ONLINE, ordnet im Podcast ein, ob die
    Kasernen ausreichend geschützt sind.

    Schweden hat erstmals einen Mpox-Fall der neuen Variante Klade I
    außerhalb des afrikanischen Kontinents bestätigt. Die infizierte Person
    ist aus Afrika eingereist und wird nun in Schweden behandelt.

    Was noch? Sieben Millionen Dollar für ein Leben im Gefängnis

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Etat: Koalitionsparteien einigen sich auf Haushalt für 2025

    Mechernich: Teilentwarnung für Trinkwasser an weiterem
    Bundeswehrstandort

    Sabotageverdacht: Zaun an Trinkwasserhochbehälter in Mechernich
    durchgeschnitten

    Bundeswehr: Militärflugplatz Köln-Wahn wegen Sabotageverdachts
    abgeriegelt

    Afrika: WHO ruft wegen Mpox weltweite Notlage aus

    Nach Ausruf von Warnstufe: Behörde erwartet mehr eingeführte Mpox-Fälle
    in Europa

    Mpox: Schon wieder hat die Welt einen Gesundheitsnotfall

    Mpox: Schweden bestätigt ersten Fall neuer Mpox-Variante außerhalb
    Afrikas

    Rüstung: USA genehmigen Verkauf von Patriot-Raketen an Deutschland

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  24. Das nächste große Virus

    16 augustus 2024 · 12 min

    Afspelen
    Es ist das schärfste Schwert der Organisation, das sie nur in äußerst
    seltenen Fällen nutzt, um Regierungen zum Handeln zu bewegen: Die
    Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen einer neuen Variante der
    Viruserkrankung Mpox, früher als Affenpocken bekannt, am Mittwochabend
    ihre höchste Warnstufe ausgerufen. Die Virusvariante wurde Ende 2023 im
    Osten der Demokratischen Republik Kongo entdeckt, könnte ansteckender
    sein als bisherige Varianten und schwerere Krankheitsverläufe auslösen.
    Was macht die aktuelle Variante der Mpox so gefährlich? Sina Metz ist
    Redakteurin im Ressort Gesundheit bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert
    sie, wie sehr sich das Virus bereits verbreitet hat und wie hoch das
    Risiko in Europa ist.
    Lees meer

    Die Olympischen Spiele in Paris haben es fast vergessen lassen: In
    Frankreich gibt es auch einen Monat nach den Parlamentswahlen noch keine
    neue Regierung. Bei den Neuwahlen zur französischen Nationalversammlung
    Anfang Juli hatte überraschend das Linksbündnis Nouveau Front populaire
    gewonnen. Präsident Emmanuel Macron entließ nach der Wahl seine
    Regierung – nur noch bis zum Ende der Olympischen Spiele sollte sie
    kommissarisch im Amt bleiben. Wie geht es nun weiter mit der
    Regierungsbildung in Frankreich? Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE
    aus Frankreich. Im Podcast ordnet sie ein, wie es in der französischen
    Gesellschaft ankommt, dass sich die Regierungsbildung so lange hinzieht.

    Und sonst so? Warum Altern nicht linear verläuft

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Rita Lauter, Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Mpox: Schon wieder hat die Welt einen Gesundheitsnotfall

    Afrika: WHO ruft wegen Mpox weltweite Notlage aus

    Epidemie im Kongo: WHO befürchtet neue Ausbreitung der
    Infektionskrankheit Mpox

    Frankreich: Macrons Partei will breite bürgerliche Regierung aufstellen

    Parlamentswahl in Frankreich: Ein überra…

  25. Update: Deutschland rettet weniger afghanische Ortskräfte als versprochen

    15 augustus 2024 · 9 min

    Afspelen
    Vor drei Jahren haben die Taliban in Afghanistan die Macht wieder
    übernommen. Zuvor hatte die Nato damit begonnen, ihre dort eingesetzten
    Truppen abzuziehen. Die Bundesregierung hat versprochen, monatlich bis
    zu 1.000 Ortskräfte, die in Afghanistan für die Bundeswehr gearbeitet
    haben, aufgrund ihrer besonderen Gefährdung nach Deutschland zu holen.
    Laut Amnesty International sind bisher jedoch erst 581 Menschen über das
    Programm nach Deutschland gekommen. Warum die Bundesregierung ihr
    Versprechen nicht eingelöst hat, ordnet Wolfgang Bauer ein. Er ist
    Reporter der Chefredaktion der ZEIT und berichtet seit Jahren über
    Afghanistan.
    Lees meer

    Aktivistinnen und Aktivisten der Letzten Generation haben am heutigen
    Donnerstag den Flugbetrieb an vier deutschen Flughäfen behindert. Die
    Protestaktionen an den Flughäfen Köln/Bonn, Berlin, Nürnberg und
    Stuttgart richteten sich nach Angaben der Gruppe gegen die Nutzung
    fossiler Brennstoffe. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat die
    Protestaktionen heftig kritisiert. Außerdem hat sie auf die geplante
    Änderung des Luftsicherheitsgesetzes verwiesen, durch die Störaktionen
    an Flughäfen härter bestraft werden sollen.

    Die Zahl der Toten im Gazastreifen ist laut der Hamas-Gesundheitsbehörde
    auf über 40.000 gestiegen. Berechnungen der israelischen Zeitung
    Ha'aretz kommen zu einem ähnlichen Ergebnis. Ha'aretz berichtet, dass
    seit Beginn des Gazakrieges vor rund zehn Monaten zwei Prozent der
    Bevölkerung in dem Palästinensergebiet getötet worden sind. Damit sei
    der Konflikt einer der tödlichsten des 21. Jahrhunderts.

    Was noch? Memes verschicken als Love-Language.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Pia Rauschenberger und Rita Lauter

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Afghanistan: Die lange Schande von Kabul

    Afghanistan: Leben unter dem Talibanregime

    Afghanistan: Es ist Zeit für Gespräche mit den Taliban

    Letzte Generation: Faeser …

  26. Verhandlungen über eine Waffenruhe in Gaza – ohne die Hamas

    15 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Spannungen in Nahost sind so hoch wie nie zuvor. Dennoch hoffen
    Vermittler aus den USA, Ägypten und Katar ausgerechnet jetzt auf ein
    neues Waffenruheabkommen zwischen Israel und der Hamas. Diesen
    Donnerstag findet dazu in Katar eine Verhandlungsrunde statt. Die Hamas
    will jedoch nicht an den Verhandlungen teilnehmen, berichtet die New
    York Times unter Berufung auf den hochrangigen Hamas-Terroristen Ahmad
    Abdel Hadi. Haben Verhandlungen überhaupt eine Chance auf Erfolg, wenn
    eine Seite nicht dabei ist? Yassin Musharbash ist Investigativredakteur
    bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, wie die jüngsten Ereignisse
    die Verhandlungsrunde in Katar beeinflussen.
    Lees meer

    Im sächsischen Bautzen haben am Wochenende rund 1.000 Menschen den
    Christopher Street Day gefeiert und für die Rechte von queeren Personen
    demonstriert. Daneben: rund 700 Neonazis, gekommen, um den CSD in
    Bautzen zu stören. Wegen der angespannten Atmosphäre haben die
    Veranstalter freiwillig die CSD-After-Show-Party abgesagt. Gegen den CSD
    hatten zuvor unter anderem die Jungen Nationalisten, die
    Jugendorganisation der ehemaligen NPD, mobilisiert. Ähnliche
    Störaktionen gab es kürzlich auch in Dresden, und auch der CSD in
    Leipzig am kommenden Wochenende steht Berichten zufolge bereits im
    Visier rechtsextremer Gruppen. Gibt es in Sachsen rechtsfreie Räume?
    Doreen Reinhard hat für ZEIT ONLINE über den CSD in Bautzen berichtet.
    Im Podcast analysiert sie, ob die Polizei bei den Neonaziprotesten
    stärker hätte durchgreifen müssen.

    Und sonst so? Spinne als blinder Passagier auf der ISS

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Israel: Krieg im Nahen Osten

    Ismail Hanija: Sein Tod wird Konsequenzen haben

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Christopher Street Day: "Bleibt immer in Gruppen, damit euch nichts
    passiert!"

    Christopher Street Day: Liebe, To…

  27. Update: Ein Haftbefehl von hoher politischer Relevanz

    14 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Fast zwei Jahre ist es her, dass die Gaspipelines Nord Stream 1 und 2
    durch mehrere Explosionen beschädigt wurden. Nun hat Generalbundesanwalt
    Jens Rommel einen ersten Haftbefehl beim Bundesgerichtshof erwirkt. Das
    berichten die ZEIT, ARD und Süddeutsche Zeitung (SZ). Demnach handelt es
    sich bei dem Verdächtigen um den ukrainischen Tauchlehrer Wladimir S.,
    der sich bis vor Kurzem in Polen aufgehalten haben soll. Warum nahmen
    die polnischen Behörden S. nicht fest? Und was sagt der Verdächtige
    selbst zu den Vorwürfen? Darüber spricht Rita Lauter mit Holger Stark
    aus dem Investigativressort der ZEIT. Sein Team hat gemeinsam mit der
    ARD und SZ zu den Nord-Stream-Explosionen recherchiert und Wladimir S.
    ausfindig gemacht. Außerdem geht es im Podcast um die politische
    Dimension der Tat.
    Lees meer

    Bis zum heutigen Abend wollen sich Bundeskanzler Olaf Scholz,
    Bundesfinanzminister Christian Lindner und Bundeswirtschaftsminister
    Robert Habeck auf einen Haushalt für 2025 einigen. Eigentlich hatte die
    Bundesregierung bereits Anfang Juli nach monatelangem Ringen einen
    Haushaltsplan vorgelegt. Dann aber zweifelte Lindner an, ob der Haushalt
    nicht doch gegen die Verfassung verstoße. Im Kern geht es um zwei
    Kniffe, mit denen eine acht Milliarden Euro große Lücke im 481
    Milliarden Euro schweren Bundeshaushalt geschlossen werden sollte. Trotz
    dieser eher geringen Summe stehe bei der Ampelkoalition gerade alles auf
    dem Spiel, sagt Ferdinand Otto aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE.
    Warum, erklärt er im Podcast.

    In einer Eilentscheidung hat das Bundesverwaltungsgericht das Verbot von
    Compact vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das heißt, das rechtsextreme
    Magazin kann unter bestimmten Auflagen vorläufig wieder erscheinen.

    Außerdem im Update: Am Mittwoch war die Bundeswehrkaserne Köln-Wahr am
    Mittwoch zeitweilig abgeriegelt. Wie der Spiegel berichtete, stand der
    Verdacht im Raum, das Leitungswasser sei vorsätzlich kontaminiert
    worden.

    Was noch? Warum man auch zu KI-Bots höflich sein sollte.
    …

  28. Hoffnung auf eine Waffenruhe im Sudan

    14 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Seit über einem Jahr kämpft im Sudan die reguläre Armee gegen die
    paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF). Mindestens 15.500 Menschen
    sind ums Leben gekommen, laut den Vereinten Nationen hungern 26
    Millionen Menschen. Am Mittwoch beginnen in Genf Gespräche über einen
    Waffenstillstand. Welche Rolle Saudi-Arabien und die USA spielen, die
    die Verhandlungen heute leiten, analysiert Andrea Böhm im Podcast. Sie
    ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT und berichtet regelmäßig auch
    aus dem Sudan.
    Lees meer

    Im vergangenen Jahr meldete die Polizei (PDF) in Deutschland 12.186
    Vergewaltigungen, sexuelle Nötigungen und sexuelle Übergriffe in
    besonders schwerem Fall an die Staatsanwaltschaft. Fast alle
    Tatverdächtigen waren Männer, fast alle Opfer Frauen. Doch viele
    angezeigte Vergewaltigungen kommen nie vor Gericht, auch weil Betroffene
    oft nicht wissen, was zu beachten ist, um Beweise zu sichern. Maria
    Mast, Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE, hat einen Guide
    verfasst und spricht über ihre Recherche im Podcast.

    Und sonst so? Heute vor 75 Jahren fand die erste Bundestagswahl in
    Deutschland statt.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Constanze Kainz, Susanne Hehr

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Weitere Links zur Folge:
    Sudan: Die Vereinten Nationen drängen auf einen Waffenstillstand im
    Sudan

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  29. Update: Wenn der reichste Mann der Welt zum Talk einlädt

    13 augustus 2024 · 9 min

    Afspelen
    Es war eine eigentümliche Show, die heute Nacht auf der Plattform X
    stattfand. Der reichste Mann der Welt und ein anderer, der
    möglicherweise bald im Weißen Haus sitzt, haben sich zu einem
    Live-Gespräch verabredet und mehr als eine Million Menschen haben dabei
    zugesehen. Donald Trump und Techmilliardär Elon Musk mussten ihren
    Livestream wegen technischer Probleme allerdings mit rund 45 Minuten
    Verspätung beginnen. Während des Gesprächs ging es um Inflation,
    Einwanderungspolitik und Energiethemen. Elon Musk hat Donald Trump
    außerdem seine Mitarbeit in einer möglichen Regierung angeboten. Wie das
    Gespräch zwischen ihnen gelaufen ist und warum sich die beiden Männer
    gegenseitig brauchen, erklärt Rieke Havertz im Podcast. Sie ist
    internationale Korrespondentin für ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    In Athen, Griechenlands Hauptstadt, ist der Himmel eine einzige
    Rauchwolke. Die Menschen können die Asche riechen und teilweise die
    meterhohen Flammen sehen. Ein Feuer, das am Sonntagnachmittag nördlich
    von Athen ausgebrochen ist, hat sich schnell zum bisher größten
    Waldbrand des Jahres in Griechenland entwickelt, mehrere Ortschaften
    mussten evakuiert werden. Inzwischen entspannt sich die Lage zwar etwas,
    griechische Behörden geben allerdings noch keine Entwarnung. In diesem
    Sommer sind schon Hunderte Waldbrände in Griechenland ausgebrochen. Aber
    so nah wie dieses Feuer war noch keins an der Hauptstadt Athen. Gestern
    waren die Flammen nur 11 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Heute
    Morgen wurde bekannt, dass es auch eine erste Tote durch die Brände
    gibt. Carolina Drüten berichtet aus Griechenland und erzählt im Podcast
    von der Lage vor Ort und was die griechische Regierung unternimmt.

    Außerdem im Podcast: Die Stationierung von US-Raketen mit großer
    Reichweite ist umstritten – auch innerhalb der SPD. Die Parteispitze hat
    sich jetzt dafür ausgesprochen. Das stößt auf Kritik.

    Was noch? Baby Hippos baden, aber als Beruf

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    A…

  30. Wladimir Putins Erzählung von Normalität bekommt Risse

    13 augustus 2024 · 12 min

    Afspelen
    Es ist der größte Angriff auf Russland seit dem Zweiten Weltkrieg: Seit
    vergangenem Dienstag rücken die ukrainischen Truppen immer weiter auf
    russisches Gebiet vor. Zwölf Kilometer hinter der Grenze sollen sie sich
    befinden. Nach russischen Angaben sind bereits mehr als 121.000 Menschen
    aus der Grenzregion Kursk in Sicherheit gebracht worden. Und auch in der
    Grenzregion Belgorod hat der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow
    Evakuierungen angeordnet. Bekommt Wladimir Putins Erzählung, das Leben
    in Russland gehe trotz des Angriffskriegs in der Ukraine wie gewohnt
    weiter, jetzt Risse? Und: Wie reagieren russische Politiker darauf, dass
    an dem Vorstoß auch deutsche Waffen beteiligt waren? Darüber spricht Pia
    Rauschenberger im Podcast mit Maxim Kireev, der für ZEIT ONLINE über
    Russland und die Ukraine berichtet.
    Lees meer

    Bundesinnenministerin Nancy Faeser will das Waffenrecht beim Umgang mit
    Messern verschärfen. Demnach sollen in der Öffentlichkeit künftig nur
    noch Messer mit einer Klingenlänge von sechs Zentimetern mitgeführt
    werden. Bislang sind zwölf Zentimeter erlaubt. Den Umgang mit
    Springmessern will Faeser generell verbieten. Grund für die geplante
    Verschärfung des Waffenrechts ist die gestiegene Zahl von
    Messerdelikten. Können die Pläne der Innenministerin helfen, dieses
    Problem zu kämpfen? Oder gibt es bessere Ideen, um solche Angriffe zu
    verhindern? Antwort auf diese Fragen gibt Christian Vooren, Reporter für
    Politik und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Ein Limonadenrezept für heiße Tage.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Clara Löffler, Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Ukrainekrieg

    Waffenrecht: Nancy Faeser will Umgang mit Messern einschränken

    Messerverbot: Wer will, findet immer eine tödliche Waffe

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    Und fa…

  31. Update: Mit Abschreckung und Diplomatie gegen die Eskalation in Nahost

    12 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    Angesichts des erwarteten iranischen Vergeltungsangriffs auf Israel wird
    das US-Militär seine Präsenz im Nahen Osten verstärken. Wie das Pentagon
    am Montag mitteilte, hat US-Verteidigungsminister Lloyd Austin die
    Entsendung eines atombetriebenen U-Boots und eines großen
    Flugzeugträgers in die Region angeordnet. Gleichzeitig gehen im
    Hintergrund die Friedensbemühungen weiter: Am Donnerstag wollen sich die
    USA, Ägypten und Katar mit Israel und der Hamas treffen, um über einen
    Waffenstillstand im Gazastreifen und die Freilassung von Geiseln zu
    verhandeln. Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT, und
    Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke ordnen die aktuellen Ereignisse
    im Podcast ein.
    Lees meer

    Nach Angaben des Büros von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump ist
    ein Teil der internen Kommunikation seiner Wahlkampagne Hackern zum
    Opfer gefallen. Steven Cheung, Sprecher der Trump-Kampagne, macht den
    Iran für den Hackerangriff verantwortlich und bezieht sich dabei auf
    einen Bericht des US-Konzerns Microsoft von Freitag. Was dran ist an
    dieser Behauptung, analysiert Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin bei ZEIT ONLINE. Und es geht um die Frage: Wie groß ist
    die Sorge vor weiteren Attacken in den kommenden Monaten?

    Laut Bundesinnenministerin Nancy Faeser ist die Bedrohung durch
    islamistischen Terrorismus auch in Deutschland weiter hoch. Das BKA und
    die Bundespolizei sollen deshalb bald verstärkt Softwares zur
    Gesichtserkennung einsetzen dürfen. Vergangene Wochen wurden in Wien
    drei Konzerte der Popsängerin Taylor Swift abgesagt, nachdem bekannt
    geworden war, dass dort ein Anschlag geplant war.

    Was noch? Was hilft gegen die nächtliche Hitze?

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Nahost: Wo kein Wille, da kein Waffenstillstand

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Krieg im Nahen Osten: USA sc…

  32. Warum sich so viele Menschen krankmelden wie nie zuvor

    12 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Im Durchschnitt fehlte jeder Versicherte in Deutschland im ersten
    Halbjahr 2024 fast zehn Tage bei der Arbeit. So viel wie noch nie in den
    ersten sechs Monaten eines Jahres. Bereits 2023 hatten die Krankenkassen
    einen neuen Rekord gemeldet. Das liegt unter anderem an der aktuell
    hohen Verbreitung von Coronaviren und Rhinoviren. Allerdings ist die
    Zahl der Krankheitstage zu hoch, um sie allein mit der Viruslast zu
    erklären. Ökonom Claus Michelsen sagt: Wären nicht so viele Menschen
    ausgefallen, hätte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 keine Rezession
    erlebt. Carla Neuhaus vom ZEIT-Wirtschaftsressort hat unter anderem mit
    ihm gesprochen, um herauszufinden, warum sich so viele Menschen
    krankmelden und was Politik und Unternehmen dagegen tun können. Im
    Podcast berichtet sie über ihre Recherche.
    Lees meer

    Gerade regnet es wieder Sternschnuppen. 30 bis 50 pro Stunde könnten es
    in der Nacht vom 12. auf den 13. August sein, wenn das Wetter mitspielt.
    Die sogenannten Perseiden sind ein Meteorstrom, also eine Häufung von
    Sternschnuppen, die jedes Jahr um diese Zeit auf die Erde trifft. Das
    liegt daran, dass die Erde bei ihrer Reise um die Sonne die Laufbahn des
    Kometen 109P/Swift-Tuttle kreuzt. Und Swift-Tuttle hat im Laufe der
    Jahrhunderte Teilchen verloren, die entlang der Bahn verteilt sind. Sie
    bilden den Meteorstrom. Woher die Perseiden ihren Namen haben und wo sie
    am besten zu sehen sind, erklärt David Rech vom ZEIT-ONLINE-Newsdesk im
    Podcast.

    Und sonst so? Debattieren Sie mit jemandem, der ganz anders denkt als
    Sie!

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Clara Löffler, Mathias Peer

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krankschreibung: Chef, bin heute krank!

    Perseiden: Sternschnuppen-Regen im August

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  33. 329-mal Gold, Silber und Bronze

    11 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Olympischen Spiele in Paris gehen nach zweieinhalb Wochen voller
    sportlicher Höchstleistungen zu Ende. 10.500 Sportlerinnen und Sportler
    aus 206 Nationen waren dabei und traten in 32 Disziplinen an. Was bleibt
    von diesen Spielen, und wie hat sich die französische Hauptstadt in den
    vergangen 17 Tagen präsentiert? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Christian Spiller. Er hat die Spiele in Paris für ZEIT ONLINE begleitet.
    Lees meer

    Kein Land pflanzt so viel Eukalyptus an wie Portugal. Dabei leidet in
    einer Eukalyptusplantage die Artenvielfalt, weil die Bäume alles andere
    verdrängen. Das größte Problem aber ist, dass der Eukalyptus extrem gut
    brennt. Doch die Papierindustrie und viele private Ländereien verdienen
    zu gut am Eukalyptus, die Monokulturen wollen sie nicht aufgeben. Svenja
    Beller hat die Wälder in Portugal besucht und warnt vor dem nächsten
    großen Brand.

    Und sonst so? Die Schweizer Armee sucht Ideen zur Munitionsbergung – es
    winkt ein Preisgeld.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    Bezahlung von Olympiasportlern: 10.000 Dollar für jeden
    Olympiateilnehmer!

    Medaillenspiegel: Alle Medaillen der Olympischen Spiele

    Waldbrände in Portugal: Das brennt wie Zunder

    Waldbrände: Waldbrände, die sich der Mensch selbst gelegt hat

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  34. Podcast-Empfehlung 3: Warum Neuseeland Katzen töten lässt (Auch das noch?)

    10 augustus 2024 · 58 min

    Afspelen
    Wir machen Sommerpause mit den "Was jetzt?"-Spezialfolgen und empfehlen
    Ihnen im August jeden Samstag unsere Lieblingsfolgen aus anderen
    ZEIT-Podcasts.
    Lees meer

    Dieses Mal hat "Was jetzt?"-Host Jannis Carmesin eine Folge unseres
    freundlichen Krisenpodcasts "Auch das noch?" ausgesucht, in dem Petra
    Pinzler und Stefan Schmitt aus der ZEIT-Redaktion über die multiplen
    Krisen unserer Zeit sprechen, ohne die Lösungen aus dem Blick zu
    verlieren. In der ausgewählten berichtet Wissenschaftsredakteur Fritz
    Habekuß über seine Recherchereise nach Neuseeland. Weil sie die
    Artenvielfalt bedrohen, will das Land eingewanderte Säugetiere wie
    Katzen und Frettchen bis 2050 vollständig ausrotten. Ein Vorbild auch
    für andere Länder?

    Ab dem 31.8. erscheinen samstags wieder reguläre Spezialfolgen. Sie
    erreichen uns jederzeit unter wasjetzt@zeit.de.

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  35. Warum die Ukraine den Krieg ins Land des Aggressors trägt

    10 augustus 2024 · 13 min

    Afspelen
    Am Dienstag hat das ukrainische Militär überraschend eine Offensive auf
    die russische Grenzregion Kursk gestartet. In seiner abendlichen
    Videobotschaft am Donnerstag sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr
    Selenkyj: "Russland hat den Krieg in unser Land gebracht und soll
    spüren, was es getan hat." Die Kämpfe seiner Soldaten auf russischem
    Territorium erwähnte er nicht. Welches Ziel verfolgt die Ukraine mit dem
    Angriff? Und was bedeutet er für Waffenlieferungen aus dem Westen?
    Darüber spricht Constanze Kainz mit Olivia Kortas, Korrespondentin der
    ZEIT in Kiew.
    Lees meer

    Die Science Based Target Initiative (SBTi) legt wissenschaftliche Regeln
    und Methoden fest, an denen sich Unternehmen auf dem Weg zur
    Klimaneutralität orientieren. Dieses Regelwerk gilt als streng, ein
    Stempel der SBTi verleiht Seriosität. Auch, weil die Organisation die
    höchst umstrittene Methode der CO₂-Kompensation lange Zeit abgelehnt
    hat. Doch im Februar 2023 beschließt der damalige SBTi-Chef Luiz Amaral,
    die Wirksamkeit der Kompensation noch einmal zu prüfen. Unter Druck
    gesetzt wurde er dabei von der US-Regierung und Unternehmen, die an
    ihrem Klimaprogramm teilnehmen. Das konnte Hannah Knut aus dem
    Politikressort der ZEIT gemeinsam mit dem freien Autor Tin Fischer
    herausfinden. Im Podcast spricht sie über die Erkenntnisse ihrer
    Recherchen.

    Und sonst so? 49 Bücher für die Urlaubslektüre.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Mounia Meiborg, Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Clara Löffler, Sophia Boddenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekarte aktuell: Ukrainische Truppen rücken in Russland vor

    Ukrainekrieg: Russland meldet ukrainischen Großangriff mit Drohnen

    Greenwashing in den USA: Ganz viel Luft

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  36. Update: Dritte Festnahme nach geplantem Anschlag in Wien

    9 augustus 2024 · 7 min

    Afspelen
    Nachdem am Mittwoch wegen Terrorgefahr alle drei geplanten
    Taylor-Swift-Konzerte in Wien abgesagt worden sind, hat die Polizei eine
    dritte Person festgenommen. Der 18-jährige Mann soll im Umfeld des
    19-jährigen bereits festgenommenen Hauptverdächtigen unterwegs gewesen
    sein und wie dieser einen Treueschwur auf den "Islamischen Staat" (IS)
    geleistet haben. Nach Angaben des österreichischen Innenministers
    Gerhard Karner soll der 18-Jährige aber nicht direkt an den
    Anschlagsplänen beteiligt gewesen sein.
    Lees meer

    Nach dem Vorstoß ukrainischer Truppen in die südrussische Grenzregion
    Kursk entsendet das Verteidigungsministerium in Moskau Einheiten zur
    Verstärkung seiner Streitkräfte. Seit Dienstag ist das ukrainische
    Militär erstmals seit Kriegsbeginn mit regulären Truppen auf russisches
    Gebiet vorgedrungen. Einzelne Truppenverbände sollen sich inzwischen bis
    zu 35 Kilometer hinter der Grenze befinden.

    Der Modekonzern Esprit schließt bis zum Jahresende alle seiner 56
    Filialen in Deutschland. Die rund 1.300 Mitarbeiter verlieren ihren
    Job.

    Was noch? Warum Tischtennisspieler ihren Schläger anhauchen – und andere
    seltsamen Rituale der Olympiateilnehmer.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Mounia Meiborg, Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekarte aktuell: Ukrainische Truppen rücken in Russland vor

    Ukrainekrieg: Russland meldet ukrainischen Großangriff mit Drohnen

    Taylor Swift: Dritte Festnahme nach Anschlagsplänen auf
    Taylor-Swift-Konzerte

    Modekonzern: Esprit schließt alle Filialen in Deutschland

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    Und hier gibt es un…

  37. Die endlose Suche nach einem Endlager

    9 augustus 2024 · 12 min

    Afspelen
    Offiziell will die Bundesregierung bis 2031 eine Entscheidung über den
    Standort für ein Atommüllendlager getroffen haben. Zweifel an diesem
    Zeitplan gibt es schon länger. Jetzt untermauert ein eigentlich internes
    Gutachten, über das der Deutschlandfunk zuerst berichtete, diese
    Ungewissheit. Das Freiburger Öko-Institut hat im Auftrag des Bundesamts
    für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung ermittelt, dass die Suche
    erst 2074 abgeschlossen sein könnte. Bundesumweltministerin Steffi Lemke
    (Grüne) relativierte die Ergebnisse der Studie: Diese spiegele nicht die
    jüngsten Fortschritte wider. Was steckt hinter der Debatte um das
    Gutachten? Und: Ist wäre eine weitere Verzögerung ein Grund zur
    Beunruhigung? Darüber spricht Jannis Carmesin mit Fabian Franke aus dem
    Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    In Italien öffnen heute viele Strandbäder aus Protest heute zwei Stunden
    später als üblich. Grund ist der andauernde Streit um die Vergabe der
    staatlichen Konzessionen. Rechtlich gesehen gehören die Strände dem
    italienischen Staat. Der aber vergibt den größten Teil der der
    Konzessionen an Privatleute. Weil diese jedes Jahr automatisch
    verlängert werden, blieben die profitablen Strände über viele Jahrzehnte
    in denselben Händen. Wegen einer EU-Richtlinie müssen die Lizenzen aber
    eigentlich regelmäßig europaweit ausgeschrieben werden. Was es mit
    dieser Richtlinie auf sich hat und warum sie für so viel Aufregung
    sorgt, erklärt Celine Schäfer.

    Und sonst so? Auf der ISS gestrandet.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Clara Löffler, Susanne Hehr

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    Weitere Links zur Folge:

    Atommüllendlager: Die unendliche Suche

    Strandbäder in Italien: Womit keiner rechnet

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  38. Update: Warum die Taylor-Swift-Konzerte in Wien abgesagt wurden

    8 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    In Wien hat die Polizei zwei Terrorverdächtige festgenommen. Sie sollen
    Anschläge auf die Konzerte von Taylor Swift in Österreichs Hauptstadt
    geplant haben. Der Veranstalter sagte diese deshalb am Mittwochabend,
    einen Tag vor dem ersten Konzert, ab. Der mutmaßliche Haupttäter, ein
    19-jähriger Österreicher, habe sich im Internet radikalisiert und vor
    wenigen Wochen einen Treueschwur auf die Terrororganisation "Islamischer
    Staat" (IS) geleistet. Der Verdächtige habe mittlerweile ein
    "umfassendes Geständnis abgelegt", so Franz Ruf, Generaldirektor für die
    öffentliche Sicherheit. Wie konkret waren die Anschlagspläne? Und: Wie
    gut ist Wien auf eine solche Bedrohung vorbereitet? Antwort auf diese
    Fragen gibt Florian Gasser, Leiter des Österreich-Ressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Im Jahr 2024 sind in Deutschland bisher mindestens 253 Menschen
    ertrunken. Die größte Gefahr geht demnach von fließenden Gewässern aus:
    Die Zahl der Menschen, die in Flüssen zu Tode kamen, ist zum dritten Mal
    in Folge gestiegen, von 77 auf 92.

    Carles Puigdemont ist nach sieben Jahren aus seinem Exil nach Spanien
    zurückgekehrt. Nach einer kurzen Rede verschwand er jedoch direkt
    wieder. Wo steckt der katalanische Separatistenführer?

    Was noch? Das neue Must-have des Sommers: der Handventilator

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Absage von Taylor-Swift-Konzerten: Terrorverdächtiger gesteht Plan für
    Selbstmordanschlag in Wien

    Badeunfälle: Mehr als 250 Menschen in deutschen Gewässern ertrunken

    Katalonien: Großfahndung in Barcelona nach Ankunft von Carles Puigdemont

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    …

  39. Was bleibt vom jüngsten Börsenchaos?

    8 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die internationalen Finanzmärkte haben sich nach dem Crash am Montag
    Mitte der Woche zunächst stabilisiert. Der Deutsche Aktienindex Dax
    startete am Mittwoch etwa mit einem kleinen Plus in den Tag, wie auch
    die Aktienmärkte in London und Paris. Der japanische Leitindex Nikkei
    kletterte sogar zehn Prozent nach oben, nachdem er noch am Montag um
    fast zwölf Prozent eingebrochen war und damit auch andere Märkte
    geschockt hatte. Ist damit der große Crash der Finanzmärkte abgewendet
    oder ist er nur aufgeschoben? US-Korrespondentin und Börsenexpertin
    Heike Buchter sagt: Auch wenn die Kurse sich vorerst erholt haben,
    sollte man die potenziellen Langzeitfolgen der Ereignisse zu
    Wochenbeginn nicht unterschätzen. Im Podcast erklärt sie außerdem, wie
    die sogenannten Carry Trades funktionieren, deren Zusammenbruch als eine
    zentrale Ursache des Crashs vom Montag gelten.
    Lees meer

    Die rechtsextremen Proteste in Großbritannien sorgen in der
    migrantischen Bevölkerung für Verunsicherung und Angst. Der
    Bürgermeister von London, Sadiq Khan, hat seine Mitbürger dazu
    aufgerufen, aufeinander aufzupassen. Verschiedene Länder haben aufgrund
    der Ausschreitungen Warnungen für Reisen nach Großbritannien
    ausgesprochen, darunter Nigeria, China und Indien. Seit mehreren Tagen
    gibt es in vielen Orten des Landes antimuslimische und rassistische
    Proteste, die teilweise in Gewalt gegenüber Menschen und in
    Sachbeschädigung umschlagen. Unter anderem griffen Randalierer
    Asylunterkünfte an. Auslöser war ein tödlicher Messerangriff auf Kinder
    im englischen Southport. Online verbreiteten sich Falschinformationen,
    dass ein muslimischer Migrant der Täter sei; die Stimmung kochte hoch.
    Podcasthost Jannis Carmesin hat für diese Folge mit Betroffenen am Ort
    über die aktuelle Lage gesprochen.

    Und sonst so? 100 Gramm zu schwer für das olympische Finale

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen,…

  40. Update: Der Drahtzieher des 7. Oktobers führt jetzt die Hamas

    7 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die Hamas hat Jahia Sinwar zu ihrem neuen politischen Anführer ernannt.
    Der 61-Jährige übernimmt damit die Führung der Terrororganisation von
    Ismail Hanija, der Dienstag vergangene Woche in Teheran getötet worden
    war. Bisher war Sinwar Chef der Hamas im Gazastreifen und soll dabei
    unter anderem den Überfall auf Israel am 7. Oktober vergangenen Jahres
    organisiert haben. Sinwar saß lange in israelischen Gefängnissen,
    nachdem er im Flüchtlingslager Chan Junis vermeintliche palästinensische
    Kollaborateure so brutal verfolgt hatte, dass er den Spitznamen
    "Schlächter von Chan Junis" erhielt. 2011 wurde er bei einem
    Gefangenenaustausch freigelassen. Gegen ihn liegt wegen diverser
    Verbrechen ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vor.
    Seit Beginn des Krieges ist er untergetaucht. Wer ist der neue Mann an
    der Spitze der Hamas? Und wie reagiert die Region auf die Ernennung?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Yassin Musharbash,
    stellvertretender Leiter des Investigativressorts von ZEIT und ZEIT
    ONLINE.
    Lees meer

    Die Polizei in Großbritannien bereitet sich auf eine weitere landesweite
    rechtsextreme Protestwelle vor. Man erwarte am Mittwoch einen "Big Day"
    mit Demos und möglichen Ausschreitungen an 30 Orten im ganzen Land,
    berichtete der Nachrichtensender Sky News mit Berufung auf
    Sicherheitskreise. Rund 6.000 Polizistinnen und Polizisten sollen sich
    in Bereitschaft befinden, um im Ernstfall einzuschreiten. Seit mehreren
    Tagen gibt es in vielen Städten Großbritanniens rassistische Proteste
    und gewalttätige antimuslimische Ausschreitungen, die sich gegen die
    Einwanderungspolitik und gegen eingewanderte Menschen richten. Der neue
    Premierminister Keir Starmer hat Dienstagabend erneut eine Sitzung des
    nationalen Krisenstabes geleitet. Im Anschluss kündigte er eine
    konsequente Bestrafung von Randalierern an. Wieso sich Teile der
    britischen Gesellschaft radikalisiert haben und ob die Vorbereitungen
    der Polizei ausreichen werden, beantwortet Jochen Bittner,
    Auslandskorresponden…

  41. Wie sich die libanesische Bevölkerung auf einen potenziellen Krieg einstellt

    7 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    In der angespannten Lage im Nahen Osten bereitet sich die Bevölkerung im
    Libanon auf einen möglichen Krieg vor. Denn das Land steht als
    nördlicher Nachbar Israels und als Hochburg der Hisbollah im Zentrum
    einer möglichen Eskalation im Nahen Osten. Die einheimische
    Zivilbevölkerung versucht, sich in Sicherheit zu bringen. Auf was für
    ein Kriegsszenario bereitet sich die libanesische Regierung vor? Und was
    tun, wenn tatsächlich keine Flüge mehr aus dem Land gehen? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Stella Männer, sie berichtet für ZEIT ONLINE
    aus dem Libanon.
    Lees meer

    Obwohl Skaten in Japan vielerorts verboten ist, hat das japanische Team
    bei den Olympischen Spielen in Paris zweimal Gold und einmal Silber
    gewonnen. In Japan selbst ist das Skaten auf den meisten Straßen und
    Plätzen allerdings verboten, lange gab es kaum Skateplätze. Wieso der
    Sport jahrelang so unbeliebt war und wie die junge Generation Japans auf
    den Sport blickt, weiß Tobias Landwehr. Er hat die Skatewettbewerbe in
    Paris begleitet.

    Und sonst so? Ehemaliger US-Präsidentschaftskandidat gesteht, einen
    toten Bären im Central Park entsorgt zu haben.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer, Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Südlibanon: Für sie herrscht längst Krieg

    Nahostkonflikt: Wer hält zu wem?

    Skaten bei Olympia: Zuhause gibt’s dafür ein Bußgeld

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  42. Update: Heißt deutsche Staatsräson, Israel auch militärisch zu unterstützen?

    6 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter und weitere Politiker haben
    gefordert, Israel bei einem möglichen Angriff aus dem Iran auch mit der
    Bundeswehr direkt zu unterstützen. Verteidigungsminister Boris Pistorius
    (SPD) hatte jedoch am Samstag gesagt, ein Einsatz der Bundeswehr in
    Israel sei derzeit kein Thema. Hätte die Bundeswehr überhaupt die
    Kapazitäten, sich dort zu beteiligen? Und welche möglichen Gefahren
    wären damit verbunden? Diese und weitere Fragen beantwortet Carlo
    Masala, Professor für internationale Politik an der
    Bundeswehruniversität in München.
    Lees meer

    In den USA hat die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Kamala
    Harris, laut Medienberichten ihren Kandidaten für das Vizepräsidentenamt
    benannt: Tim Walz, Gouverneur des Bundesstaates Minnesota. Wer das ist
    und warum sich Harris für ihn entschieden haben könnte, erklärt
    ZEIT-ONLINE-Korrespondentin Rieke Havertz.

    In Bangladesch sortiert sich die politische Lage nach der Flucht der
    Regierungschefin Scheich Hasina neu. Ein Sprecher der Oppositionspartei
    BNP gab bekannt, dass die Oppositionsführerin Khaleda Zia aus dem
    Gefängnis entlassen worden sei. Zusätzlich löste der Präsident Muhammed
    Shahabuddin das Parlament auf und kommt damit einer der zentralen
    Forderungen der protestierenden Studenten nach. Ob die Protestierenden
    auch weitere Forderungen nach einer neuen Regierung erfüllt bekommen,
    sagt Natalie Mayroth. Sie hat die Lage in Bangladesch für ZEIT ONLINE
    analysiert.

    Was noch? Forscher vermuten auf dem Merkur eine kilometerdicke
    Diamantschicht.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Weitere Links zur Folge:

    Nahostkonflikt: Möglicher Beistand der Bundeswehr für Israel ist
    umstritten

    Nahostkonflikt: Wer hält zu wem?

    Bangladesch: Die eiserne Regentin flieht

    Börsencrash: Wie Carry Trades die Börsen beben lassen

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    Und falls Sie u…

  43. Geheimdienstchefs machen Netanjahu Vorwürfe

    6 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    Vergangene Woche hat Israel mutmaßlich zwei Anführer der Hisbollah und
    Hamas getötet. Der Iran, die Hisbollah im Libanon und die Hamas haben
    daraufhin mit Rache gedroht. Seitdem wächst in der israelischen
    Bevölkerung die Angst vor einem Regionalkrieg gegen den Iran und seine
    Verbündeten. Innenpolitisch zeigt sich Unmut über Ministerpräsident
    Benjamin Netanjahu. Unter anderem werfen die Geheimdienstchefs Netanjahu
    vor, die Verhandlungen um einen Geiseldeal und eine Waffenruhe mit der
    Hamas immer weiter hinauszuzögern. Doch ein solches Abkommen brauche es,
    um einen Vergeltungsschlag des Iran zu verhindern oder zumindest
    abzumildern, sagen die Sicherheitsexperten. Und auch US-Präsident Joe
    Biden ist der Ansicht, die Tötung der Hamas- und Hisbollah-Anführer habe
    ein mögliches Geisel-Abkommen eher behindert. Warum sind die USA so
    besorgt? Und: Kann Netanjahu, seit er im Juni das Kriegskabinett
    aufgelöst, agieren wie er will? Antwort auf diese Fragen gibt
    Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke im Podcast.
    Lees meer

    Das Bündnis Sahra Wagenknecht fordert eine Quote für Ostdeutsche im
    öffentlichen Dienst. In den Wahlprogrammen des BSW in Thüringen und
    Sachsen steht, dass, wenn in Verwaltungen Stellen neu vergeben werden,
    diese mindestens zu 50 Prozent mit ostdeutschen Bewerbern besetzt werden
    sollen. Aber was bedeutet es im Jahr 2024 überhaupt ostdeutsch zu sein?
    Welche Kriterien will das BSW dafür heranziehen? Und: Ist eine solche
    Quote überhaupt machbar? Doreen Reinhard hat sich die Forderung des BSW
    genauer angeschaut.

    Und sonst so? Die älteste Stinkbombe der Welt

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer, Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nahostkonflikt: Gezielt getötete Bemühungen

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  44. Update: Zwei Gutachten, drei Parteien, viel Streit

    5 augustus 2024 · 9 min

    Afspelen
    Der Streit der Ampelregierung um den Haushalt ist wieder aufgeflammt:
    Nach wochenlangen Verhandlungen hatte sich die Koalition Anfang Juli auf
    einen Etat für das kommende Jahr geeinigt. Daraufhin ließ Finanzminister
    Christian Lindner (FDP) mehrere der damit verbundenen Vorhaben
    verfassungsrechtlich prüfen. Das Ergebnis: Vor allem das Vorhaben, die
    von der Gaspreisbremse übrig gebliebenen 4,9 Milliarden Euro an anderer
    Stelle einzusetzen, bewerten die Wissenschaftler als problematisch. Und
    auch die Umwidmung von Zuschüssen an die Deutsche Bahn und die Autobahn
    GmbH in Darlehen kritisieren sie. Lindner hat deshalb Nachverhandlungen
    angekündigt. SPD und Grüne hingegen interpretieren das Gutachten so,
    dass zwei der drei geplanten Maßnahmen (bei der Bahn und Autobahn)
    verfassungsrechtlich möglich sind. Was ist dran an der Kritik? Darüber
    spricht Rita Lauter im Podcast mit Mark Schieritz aus dem Hauptstadtbüro
    der ZEIT.
    Lees meer

    Bangladeschs Ministerpräsidentin Scheich Hasina ist zurückgetreten. Das
    verkündete Armeechef Waker-uz-Zaman in einer TV-Ansprache am Montag.
    Darüber hinaus soll Hasina übereinstimmenden Medienberichten zufolge
    nach Indien geflohen sein. Tausende Menschen haben in der Zwischenzeit
    den Regierungssitz der Ministerpräsidentin in der Hauptstadt Dhaka
    gestürmt. Bereits zuvor hatte es wochenlang Proteste gegeben. Mindestens
    300 Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Auslöser war die
    Wiedereinführung einer Quotenregelung für Nachkommen der Kriegsveteranen
    des Unabhängigkeitskriegs von 1971. Was an dieser Regelung aus Sicht der
    Demonstrierenden so problematisch ist, erklärt Journalist Leo Wigger im
    Podcast. Außerdem geht es um die Frage, was die Ministerpräsidentin nun
    zur Flucht bewegt haben könnte.

    Auf Druck der Europäischen Union schafft TikTok ein umstrittenes
    Belohnungssystem in Europa wieder ab. Im April hatte das Unternehmen die
    App TikTok Lite eingeführt. Sie sollte Nutzer belohnen, die besonders
    lange Videos ansehen oder Freunde auf die Plattform einla…

  45. Israel bereitet sich auf den Vergeltungsschlag vor

    5 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Im Nahen Osten versuchen mehrere Staaten mit Diplomatie eine Eskalation
    des Konflikts zwischen Israel und dem Iran zu verhindern. Hintergrund
    ist der Tod zweier Anführer der Hamas und Hisbollah. Der Iran und die
    Hisbollah haben daraufhin Vergeltung angekündigt. Inzwischen hat die
    Hisbollah bereits vermehrt Raketen auf Israel geschossen, und laut einem
    US-Medienbericht könnte ein iranischer Angriff auf Israel am Montag
    erfolgen. Auf was für einen Vergeltungsschlag stellt sich Israel ein?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Jan Ross, Israelkorrespondent der
    ZEIT.
    Lees meer

    In Großbritannien gibt es seit mehreren Tagen gewalttätige Proteste von
    Ultranationalisten. Die Teilnehmer schreien antimuslimische Parolen und
    fordern, Eingewanderte abzuschieben. Dabei gehen sie gewalttätig gegen
    Gegendemonstranten und Polizisten vor. Auslöser für die Proteste war ein
    Messerangriff eines 17-Jährigen am Montag. Wie Gerüchte in den sozialen
    Medien die Proteste befeuert haben und wie die neu gewählte
    Labourregierung auf die Gewalttaten reagiert, weiß Bettina Schulz. Sie
    berichtet für ZEIT ONLINE aus Großbritannien.

    Und sonst? Wieso die letzte Telefonzelle Frankreichs aus der ganzen Welt
    Anrufe erhält.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Israelische Flugabwehr: Die eiserne Kuppel über dem Himmel Israels

    Ismail Hanija: Sein Tod wird Konsequenzen haben

    Southport: Eine grausame Tat und ihre Folgen

    Ausschreitungen: Rechte Randale in britischen Städten nach Bluttat

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    Und…

  46. Der Dax-Absturz und die Rolle der US-Märkte

    4 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der deutsche Leitindex Dax ist innerhalb von zwei Tagen um mehr als 800
    Punkte abgestürzt. Am Donnerstag verlor er mehr als zwei Prozent, am
    Freitag fiel er um weitere 2,3 Prozent auf 17.661 Punkte. Das ist der
    niedrigste Stand seit April – und mit einem Minus von insgesamt 4,1
    Prozent zugleich die schwächste Woche für den Dax seit zwei Jahren. Auch
    an der US-Börse fallen derzeit die Kurse, besonders hart traf es den
    US-Chiphersteller Intel. Die Intel-Aktie verlor zwischenzeitlich mehr
    als 28 Prozent. Was steckt hinter diesen heftigen Bewegungen? Und was
    hat der Dax mit den USA zu tun? Sina Osterholt ist Redakteurin im
    Geld-Ressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie ein, ob sich
    Anlegerinnen und Anleger jetzt sorgen müssen.
    Lees meer

    Mitte Juli hat der Spitzenkandidat der Brandenburger CDU, Jan Redmann,
    etwas getan, das ihn seither verfolgt und bis zur Landtagswahl am 22.
    September verfolgen dürfte: Nach einem "geselligen Abend mit Freunden"
    ist er in Potsdam auf einen E-Scooter gestiegen. Obwohl er Alkohol
    getrunken hatte. Die Polizei hielt ihn an und stellte 1,3 Promille fest.
    Für E-Scooter-Fahrer gelten die gleichen Alkoholgrenzwerte wie für
    Autofahrer: 0,5 Promille. Ab einem Wert von 1,1 Promille drohen sogar
    eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr sowie
    Führerscheinentzug. Und nicht nur juristisch könnte die Alkoholfahrt für
    Redmann Folgen haben. Wie könnte sich das alles auf den Brandenburger
    Landtagswahlkampf auswirken? August Modersohn ist stellvertretender
    Leiter des ZEIT-Büros in Leipzig. Im Podcast analysiert er, wie Jan
    Redmann mit seinem Fauxpas umgegangen ist.

    Und sonst so? Rapper Flavor Flav sponsert Frauen Wasserball-Team.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Aktien: Geldanlage mit Risiko

    Jan Redmann: Der mit dem E-Roller

    Brandenburg: Brandenburger CDU-Spitzenkandidat Jan Redmann fuhr
    betrunken E-Sc…

  47. Kommt nach dem Gefangenenaustausch eine Phase der Entspannung?

    3 augustus 2024 · 12 min

    Afspelen
    Der größte Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen seit dem
    Kalten Krieg ist vollendet: Am Donnerstagabend empfing Bundeskanzler
    Olaf Scholz die 12 in Russland Inhaftierten am Flughafen Köln/Bonn,
    darunter Journalistinnen, Aktivisten und Oppositionspolitiker. Außerdem
    kehrte der Deutsche Nico Krieger zurück, der zuvor in Belarus wegen
    angeblichem Terrorismus zum Tode verurteilt worden war. US-Präsident Joe
    Biden begrüßte in Washington, D. C., drei weitere politische Gefangene.
    Im Gegenzug ließen die USA, Deutschland und andere europäische Länder
    acht russische Personen frei, darunter den sogenannten Tiergartenmörder
    Wadim Krassikow und eine Reihe von Spionen. Trotz dieses
    Ungleichgewichts hoffen manche, dass durch den Gefangenenaustausch auch
    erste Gesprächskanäle für Verhandlungen über einen Frieden in der
    Ukraine geschaffen wurden. Zurecht? Anna Sauerbrey, außenpolitische
    Koordinatorin der ZEIT, sagt, man müsse den Deal getrennt von den
    Friedensverhandlungen betrachten. Im Podcast erklärt sie warum.
    Lees meer

    Am Wochenende findet in Erfurt der erste Bundeskongress der “Omas gegen
    Rechts” statt. Seit sechs Jahren gibt es die Initiative gegen
    Rechtsextremismus. Am Samstagnachmittag wird es außerdem eine
    Demonstration in der Innenstadt geben. Denn am 1. September finden in
    Thüringen Landtagswahlen statt. Die AfD könnte dort nach aktuellen
    Umfragen stärkste Kraft mit fast 30 Prozent der Stimmen werden. Autor
    Henrik Rampe hat sich die “Omas gegen Rechts” genauer angeschaut. Im
    Podcast berichtet er, wie sich der Verein organisiert und welche
    Anfeindungen die Mitglieder für ihr Engagement erleben.

    Und sonst so? Fünf Schwestern und ein Todesfall.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Mitarbeit: Clara Löffler, Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Russland: Der größte Gefangenenaustausch seit dem Ende des Kalten Kriegs

    "Omas gegen Rechts": Rechtsextremist Sellner provoziert bei Demo ge…

  48. Podcast-Empfehlung 2: Ehrlich über Politik reden (Ehrlich jetzt?)

    3 augustus 2024 · 42 min

    Afspelen
    Wir machen Sommerpause mit den Was jetzt?-Spezialfolgen. Aber wir
    möchten die Zeit nutzen, um Ihnen andere schöne Dinge zum Hören zu
    empfehlen: Deshalb veröffentlichen wir hier unsere Lieblingsfolgen aus
    anderen ZEIT-Podcasts.
    Lees meer

    Dieses Mal empfiehlt Was jetzt?-Host Helena Schmidt Ehrlich Jetzt?, den
    Podcast, in der ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek
    Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker interviewt. Im Podcast
    spricht die grüne Sozialministerin Aminata Touré über Vertrauen in die
    Politik – und kritisiert dabei auch die Ampelregierung. Hörenswert,
    findet Helena Schmidt.

    Ab dem 31.8. erscheinen samstags wieder reguläre Was
    jetzt?-Spezialfolgen. Sie erreichen uns jederzeit unter
    wasjetzt@zeit.de.

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  49. Update: Ein Signal an die Opposition in Russland

    2 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    Für ihren Kampf in der russischen Opposition wurden sie inhaftiert und
    saßen zum Teil jahrelang in Straflagern. Durch einen Deal zwischen den
    USA, Deutschland und Russland sind neun russische Oppositionelle nun
    zurück in Freiheit – nur: In Russland können sie ihre politische Arbeit
    nicht fortsetzen. Kann ihre politische Arbeit auch im Exil weitergehen
    oder ist sie mit dem Gefangenen-Deal vorerst beendet? Maxim Kireev ist
    ZEIT ONLINE-Redakteur für internationale Politik. Im Podcast analysiert
    er, welches Signal der Gefangenenaustausch an die Opposition in Russland
    sendet.
    Lees meer

    Auf dem Grund der Weltmeere findet sich eine Vielzahl von Metallen, ohne
    die die meisten Zukunftstechnologien undenkbar wären: Mangan, Nickel und
    Kobalt werden beispielsweise für die Herstellung von Autobatterien
    benötigt, große Mengen Kupfer für Stromkabel. Bisher sind die
    Bodenschätze der Tiefsee noch weitgehend unberührt – doch das könnte
    sich bald ändern. Weltweit schmieden Unternehmen Pläne für
    Deep-Sea-Mining, den Bergbau am Meeresgrund, und konkurrieren um
    Lizenzen zur Rohstoffsuche. Rund 40 solcher Lizenzen sind bereits
    vergeben – und es dürfte nur noch eine Frage von Monaten sein, bis
    Lizenzen für den Abbau folgen. Thomas Fischermann ist Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, welche Folgen der
    Tiefseebergbau für Klima und Umwelt hat.

    Außerdem im Update: Der Halbleiterkonzern Intel will rund 15.000 Stellen
    abbauen – das entspricht etwa 15 Prozent der gesamten Belegschaft.

    Was noch? Ist Essen vor dem Fernseher schlecht?

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Wadim Krassikow: Putins Prinzip: Freiheit für einen Auftragskiller

    Gefangenenaustausch mit Russland: Dieser Deal hat Leben gerettet

    Freigelassene aus Gefangenenaustausch: Spione und Mörder gegen
    politische Gefangene

    Gefangenenaustausch: So kam der Deal mit Putin zustande

    Deep…

  50. Ein historischer Deal

    2 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    In einem großangelegten Gefangenenaustausch haben Deutschland und die
    USA mit Russland mehrere gefangene Personen ausgetauscht. Deutschland
    und die USA erwirkten, dass insgesamt 16 Personen aus russischer Haft
    übergeben wurden, darunter deutsche und US-amerikanische Staatsbürger
    sowie russische Oppositionelle. Wie lange wurde der Austausch
    vorbereitet? Und ist der Tausch von Unschuldigen mit verurteilten
    Verbrechern ein fairer Deal? Holger Stark, Leiter des
    Investigativressorts von ZEIT und ZEIT ONLINE, kennt die Hintergründe.
    Lees meer

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will einen Friedensplan
    und Gespräche mit Russland am Verhandlungstisch anstoßen. Allerdings
    müsse die Ukraine dafür militärisch erst in eine bessere
    Verhandlungsposition gelangen, heißt es von vielen Seiten. Die aktuelle
    Lage an der Front sieht jedoch anders aus. So können Russlands Truppen
    können das Kampfgeschehen weiter bestimmen. Wie lange die ukrainische
    Armee die Front noch halten kann und ob Russland sich auf Verhandlungen
    einlassen würde, weiß Maxim Kireev, er berichtet für ZEIT ONLINE über
    internationale Politik.

    Und sonst so? Woran man eine reife Wassermelone erkennt.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    Gefangenenaustausch mit Russland: Ein Zeichen der Hoffnung – oder ein
    Sieg Putins?

    Evan Gershkovich: Gefangenenaustausch mit Russland steht bevor

    Ukraine: Die Chancen der Ukraine schwinden

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