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  1. Update: Nach dem Wahlsieg stellt sich für die SPD die Koalitionsfrage

    23 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die SPD hat die Landtagswahl in Brandenburg gewonnen. Das bedeutet: Der
    bisherige Ministerpräsident Dietmar Woidke kann sein Amt behalten. Offen
    ist nur, mit wem die Brandenburger SPD regieren will. Der SPD bleiben
    drei Möglichkeiten: Entweder sie regiert zu zweit mit dem BSW, sie
    bildet eine Dreierkoalition mit BSW und CDU oder sie schließt sich mit
    der CDU zu einer Minderheitsregierung zusammen. Das lehnt die CDU aber
    bisher ab. Katharina Schuler ist Redakteurin im ZEIT ONLINE-Ressort
    Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast analysiert sie, welche
    Regierungskonstellation für die SPD am attraktivsten ist und wie ihre
    bisherigen Koalitionspartner CDU und Grüne auf den Wahlsieg der SPD
    blicken.
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    Noch nie forderten die Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah, die
    nun seit fast einem Jahr andauern, so viele Tote und Verletzte. Allein
    am Montag starben laut libanesischem Gesundheitsministerium mindestens
    180 Menschen bei israelischen Luftangriffen, über 700 wurden verletzt.
    Das israelische Militär hatte eigenen Angaben zufolge mehr als 300 Ziele
    der Hisbollah angegriffen. Das israelische Militär wirft der Hisbollah
    vor, gezielt Waffen in Wohnhäusern zu verstecken.

    Außerdem im Update:

    - Das Deutschlandticket wird künftig neun Euro teurer – ab dem
    kommenden Jahr soll es 58 Euro pro Monat kosten.
    - Die Führungsgremien der CDU haben Friedrich Merz als
    Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2025 bestätigt.

    Was noch? Was Tiere mit ihren Nasen alles können.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Henrike Hartmann; Karolin Arnold

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    Brandenburgwahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg

    Brandenburg: Der Club der Woidke-Opfer

    Brandenburg: Landtagswahl in Bra…

  2. Brandenburg und die Folgen für die Ampel

    23 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die SPD hat bei der Landtagswahl in Brandenburg rund 31 Prozent
    erreicht, dicht gefolgt von der AfD. Seit 34 Jahren stellt die SPD den
    Ministerpräsidenten in Brandenburg, seit elf Jahren heißt er Dietmar
    Woidke. Und der hatte die Wahl auch zum Test für seine eigene politische
    Zukunft gemacht. In Berlin richten sich nun alle Augen auf Bundeskanzler
    Olaf Scholz und darauf, welche Schlüsse er aus dem Abschneiden der SPD
    ziehen wird. Im Wahlkampf war Dietmar Woidke auf maximale Distanz zum
    Kanzler gegangen, hatte gemeinsame Auftritte mit Scholz abgelehnt, immer
    wieder die Arbeit der Ampelkoalition kritisiert und sogar eine
    Neuausrichtung der SPD gefordert. Michael Schlieben ist politischer
    Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, was das
    Ergebnis der Brandenburger SPD für die Bundes-SPD bedeutet.
    Lees meer

    Seit den Angriffen der Hamas am 7. Oktober haben sich auch die Hisbollah
    und Israel immer wieder angegriffen. In der vergangenen Woche haben sich
    die Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah noch einmal deutlich
    verschärft: Am Dienstag und Mittwoch explodierten überall im Libanon
    Tausende Funkgeräte. Die Hisbollah macht Israel verantwortlich für die
    Explosionen und kündigte Vergeltung an. Seitdem haben beide Seiten ihre
    Angriffe intensiviert. Jan Roß ist Redakteur im Politikressort der ZEIT.
    Im Podcast analysiert er, welches militärische Ziel Israel aktuell
    verfolgt und wie weit Israel dafür bereit ist, zu gehen.

    Und sonst so? Amazing Grace singen für die Herzgesundheit

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

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    Liveblog: Landtagswahl in Brandenburg

    Brandenburg-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg

    Brandenburg: Landtagswahl in Brandenburg…

  3. SPD knapp vor AfD in Brandenburg

    22 september 2024 · 11 min

    Afspelen
    Bis 18 Uhr haben die Menschen in Brandenburg diesen Sonntag über einen
    neuen Landtag abgestimmt. Die Auszählung der Stimmen läuft noch bis in
    die Nacht, es gibt aber schon erste Hochrechnungen. Demnach erreicht die
    SPD des amtierenden Ministerpräsidenten Dietmar Woidke rund 31 Prozent –
    und liegt damit knapp vor der AfD, die auf 30 Prozent kommt. Dahinter
    folgen BSW und CDU mit jeweils rund 12 Prozent. Ob den Grünen der Einzug
    in den Landtag gelingt, ist noch offen. Anders sieht es bei den Linken
    und der Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen/Freie Wähler aus. Sie
    könnten nur über Direktmandate in den Landtag einziehen. Die
    Wahlbeteiligung lag laut ZDF-Auswertung bei 73 Prozent und damit um mehr
    als 10 Prozentpunkte höher als 2019. Ferdinand Otto ist Redakteur im
    ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast ordnet
    er die ersten Hochrechnungen zur Wahl in Brandenburg ein und analysiert,
    wie die Wahlkampfstrategie nach der Wahl zu bewerten ist. Außerdem
    beantwortet er, welche politischen Themen diese Wahl entschieden haben.
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    Die Podcastfolge wurde am Sonntag, dem 22. September, um 19 Uhr
    aufgezeichnet.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Liveblog: Landtagswahl in Brandenburg

    Brandenburgwahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg

    Brandenburg: Landtagswahl in Brandenburg

    Brandenburg: Eine erfolgreiche Wette mit gefährlichen Nebenwirkungen

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  4. Taktik sticht Überzeugung bei der Brandenburg-Wahl

    22 september 2024 · 11 min

    Afspelen
    Diesen Sonntag wählen die Menschen in Brandenburg einen neuen Landtag.
    Folgt man den Umfragen, könnte es ein knappes Rennen zwischen AfD und
    SPD werden. Die Initiative Taktisch Wählen rät den Wählerinnen und
    Wählern in Brandenburg deshalb jetzt dazu, ihre Stimme strategisch
    abzugeben statt aus Überzeugung. Und zwar so, dass die AfD möglichst
    klein bleibt und die anderen großen Parteien im Parlament gestärkt
    werden. Die Initiative stellt dafür ein kostenloses Tool bereit. Henrik
    Rampe berichtet für ZEIT ONLINE über seine Erfahrungen damit. Im Podcast
    ordnet er die Kritik an der Initiative ein – und was es bedeutet, wenn
    es beim Wählen plötzlich nur noch um Taktik geht.
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    In New York beginnt am Sonntag der zweitägige UN-Zukunftsgipfel. Um die
    Vereinten Nationen fit für die Zukunft zu machen, kommen Delegierte aus
    175 der 193 Mitgliedsstaaten zusammen. Am Ende soll ein gemeinsamer
    Zukunftspakt stehen. Darin soll es unter anderem um Nachhaltigkeit,
    Finanzfragen, Technologie, Frieden und Sicherheit gehen. Mit dabei ist
    auch Bundeskanzler Olaf Scholz, Deutschland hat zusammen mit Namibia den
    Gipfel organisiert. Peter Dausend ist Redakteur in der
    Hauptstadtredaktion der ZEIT und begleitet Scholz auf der Reise. Im
    Podcast analysiert er, wie viel Strahlkraft der Zukunftsplan für die
    Welt tatsächlich haben könnte.

    Und sonst so? Gefälschte Pandas im Zoo

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Brandenburg: Landtagswahl in Brandenburg

    Brandenburg-Wahl: Hauptsache, keine AfD

    Thema: Vereinte Nationen

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  5. Spezial: Match me if you can. Die Krux mit dem Onlinedating (Wiederholung vom 3.12.2022)

    21 september 2024 · 28 min

    Afspelen
    Fast unbegrenzt scheint die Zahl der Singles, deren Fotos per
    Onlinedating-Apps über die Handybildschirme rauschen. Menschen im
    Abendlicht am Strand, Menschen mit Hund, Menschen beim Cocktail-Trinken,
    Bergsteigen, Vespa-Fahren oder nackt vor dem Spiegel. Doch sich in der
    fast unbegrenzten Auswahl an potenziellen Partnerinnen und Partnern
    zurechtzufinden und immer wieder enttäuscht zu werden, wenn es am Ende
    doch nicht klappt, kann wahnsinnig anstrengend sein. Oder hat es Brecht
    so schön ausgedrückt: "Alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt
    hinterher."
    Lees meer

    "Dating-Burn-out" oder "Tinder-Fatigue" nennen das Experten, nach der
    bekanntesten Dating-App, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum
    feiert. Wieso ist das eigentlich so schwierig mit der Liebe aus dem
    Internet? Und ist Onlinedating jetzt out? Elise Landschek spricht im
    Podcast mit Stephanie, die mehr als 15 Jahre auf verschiedenen
    Datingplattformen auf der Suche nach echten Gefühlen unterwegs gewesen
    ist. Und mit der Psychologin Johanna Degen, die sagt: Apps wie Tinder
    haben unser Liebesleben endgültig durchökonomisiert. Und Tipps gibt, wie
    Onlinedating besser klappt.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Simone Gaul, Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Henrik Oerding, Janis Dietz, Marc Fehrmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Onlinedating: "So funktioniert das Belohnungssystem"

    Zehn Jahre Tinder: Matchen wir noch?

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  6. Vom Vergewaltigungsopfer zur Ikone

    21 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Jahrelang soll Dominique P. seine Frau unter Schlafmittel gesetzt und
    Fremden zur Vergewaltigung angeboten haben. In Frankreich stehen er und
    50 mitangeklagte Männer nun vor Gericht. Seine Taten hat der
    beschuldigte Ex-Mann bereits vollumfänglich vor Gericht zugegeben. Dort
    tritt Gisèle Pelicot, die Vergewaltigte, nun bewusst aus dem Schatten in
    die Öffentlichkeit. Mit jedem Verhandlungstag mehr wird sie zu einer
    Ikone, die Debatten in Frankreich anregt. Der Zuspruch und die
    Unterstützung für sie wächst. Im Podcast analysiert Annika Joeres, was
    das über das Land aussagt.
    Lees meer

    Vor knapp 20 Jahren hat kaum jemand Strom aus Sonnenstrahlung gewonnen.
    Mittlerweile sind Fotovoltaikanlagen allgegenwärtig, und das
    Leistungsvermögen der weltweit installierten Solaranlagen hat sich
    zwischen 2008 und 2023 etwa verhundertfacht. Sind die Potenziale bei der
    Gewinnung von Sonnenenergie bereits ausgeschöpft? Oder stehen wir erst
    am Anfang? Diese Fragen beantwortet Christian Endt, stellvertretender
    Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung von ZEIT ONLINE, bei Was
    jetzt?.

    Und sonst so? O'zapft is! In München startet das 189. Oktoberfest.

    Das Finale der ZEIT Podcast-Tour 2024: Tickets und Programm

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Clara Hoheisel, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch

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  7. Update: Habeck will VW fordern – und fördern

    20 september 2024 · 10 min

    Afspelen
    Angesichts der kritischen Lage in der deutschen Autoindustrie besuchte
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) heute das VW-Werk im
    niedersächsischen Emden. Vor zwei Wochen hatte das Unternehmen
    umfassende Sparmaßnahmen angekündigt, wodurch viele Beschäftigte um ihre
    Arbeitsplätze bangen. Für den kommenden Montag hat Habeck die deutsche
    Autobranche zu einem Auto-Krisengipfel eingeladen. Max Hägler, aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT, analysiert, was von dem Gipfeltreffen zu
    erwarten ist und erklärt, wie eine staatliche Unterstützung der
    Autobranche aussehen könnte.
    Lees meer

    Am heutigen Morgen ist die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der
    Leyen, in der Ukraine eingetroffen. Auf der Plattform X kündigte sie
    EU-Finanzhilfen in Höhe von 35 Milliarden Euro an. Sie sind Teil eines
    Hilfspakets der G7-Staaten über 50 Milliarden US-Dollar, das durch
    Zinserträge aus eingefrorenem russischem Vermögen abgesichert werden
    soll. Darüber hinaus will sie die russischen Vermögenswerte nutzen, um
    die Energieversorgung der Ukraine im kommenden Winter mit 160 Millionen
    Euro zu unterstützen.

    Im ostafrikanischen Ruanda hat eine Impfkampagne gegen das Mpox-Virus
    begonnen. Mittlerweile ist die Infektionskrankheit in 15 afrikanischen
    Ländern verbreitet. Die Weltgesundheitsorganisation hatte deshalb Mitte
    August die höchste Alarmstufe ausgerufen. Am stärksten betroffen ist die
    Demokratische Republik Kongo. Sie hat 250.000 Impfdosen von der EU und
    den USA erhalten und will im Oktober mit dem Impfen beginnen.

    Die UN-Beobachtermission Unifil hat Israel und die libanesische
    Hisbollah zu sofortiger Deeskalation aufgerufen. Seit der Explosion von
    Pagern und Walkie-Talkies im Libanon am Dienstag und Mittwoch spitzt
    sich der Konflikt zwischen den beiden Parteien weiter zu. Nach eigenen
    Angaben hat die israelische Armee mehrere Stellungen der Hisbollah-Miliz
    angegriffen. Diese wiederum soll Ziele in Israel beschossen haben.

    Was noch? In Belgien sollen Ratten Diebesgut aufspüren.

    Moderati…

  8. Welche Ziele Israel mit den Explosionen im Libanon verfolgen könnte

    20 september 2024 · 13 min

    Afspelen
    Bei den Explosionen von Pagern und Walkie-Talkies im Libanon sind 32
    Menschen getötet worden, mehr als 3.000 wurden verletzt. Beide Male soll
    es viele Mitglieder der proiranischen Hisbollah-Miliz getroffen haben.
    Die Miliz macht Israel für die Explosionen verantwortlich, und auch
    Recherchen von ZEIT ONLINE legen diese Vermutung nahe. Die Operation
    zählt zu den aufwendigsten, die der israelische Auslandsgeheimdienst
    seit Langem ausgeführt hat. Gezielte Tötungen haben bei Israels
    Geheimdiensten Tradition, doch wie gezielt können solche Aktionen sein,
    die im unmittelbaren Umfeld Unbeteiligter stattfinden? Über die
    moralischen und politischen Implikationen spricht Jörg Lau,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast.
    Lees meer

    Fridays for Future haben für den kommenden Freitag zu einem globalen
    Klimastreik aufgerufen. Auch in Deutschland sollen an rund 110 Orten
    Proteste und Kundgebungen stattfinden. Zuvor war es um die Bewegung eher
    still geworden. Elena Erdmann aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE hat
    recherchiert: Wo stehen Fridays for Future heute? Außerdem werfen wir
    bei Was jetzt? einen Blick auf die bislang größte Klimaklage gegen die
    Bundesregierung.

    Und sonst so? Neue Emojis für alle.

    Livechat: Kann Woidke die AfD schlagen?

    Das Finale der ZEIT-Podcast-Tour 2024: Tickets und Programm

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Clara Hoheisel, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer, Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Libanon: Wie waren die Pager-Explosionen möglich?

    Klimawandel: Fridays for Future kündigt landesweite Demonstrationen an

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    …

  9. Update: Was über die Explosionen im Libanon bekannt ist

    19 september 2024 · 9 min

    Afspelen
    Am Dienstag sind im Libanon hunderte Funkempfänger, sogenannte Pager,
    gleichzeitig explodiert. Am Mittwoch dann Walkie-Talkies. 37 Menschen
    wurden dabei getötet, 3000 weitere verletzt. Die schiitische
    Hisbollah-Miliz, die mithilfe der Geräte kommuniziert, macht Israel für
    die Explosionen verantwortlich. Die israelische Regierung hat sich zu
    den Vorwürfen bislang nicht geäußert. Doch zumindest, was die Pager
    betrifft, gibt es nun erste Anhaltspunkte: Recherchen von ZEIT ONLINE
    weisen darauf hin, dass der Mossad, also der israelische
    Auslandsgeheimdienst, dahintersteckt. Mehr zu den Hintergründen erfahren
    Sie von Meike Laaff aus dem Digitalressort und Holger Stark aus dem
    Investigativressort im Podcast.
    Lees meer

    Die ersten Hochwassergebiete in Deutschland geben Entwarnung.
    Brandenburg bereitet sich derweil auf Alarmstufe 4 am Wochenende
    vor. Doch so ernst wie in Österreich, Tschechien, Polen und der Slowakei
    zu Beginn der Woche ist die Lage nicht. EU-Kommissionspräsidentin Ursula
    von der Leyen ist am Donnerstag in die polnische Stadt Breslau gereist,
    um darüber zu beraten, wie die EU den betroffenen Ländern helfen kann.

    Am Donnerstag stieg der deutsche Leitindex Dax zum ersten Mal auf über
    19.000 Punkte. Am Tag zuvor hatte die US-Notenbank Fed nach über vier
    Jahren den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte gesenkt. Zinssenkungen machen
    Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren für Anleger wieder
    attraktiver.

    Was noch? Wie oft sollte man seine Matratze wechseln?

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Clara Hoheisel, Constanze Kainz

    Mitarbeit: Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Libanon: Wie waren die Pager-Explosionen möglich?

    Hochwasserlage: Wrocław erwartet Flutwelle in der Nacht, Entwarnung für
    Bayern

    Frankfurter Börse: Dax steigt erstmals über 19.000 Punkte

    Sie wollen mehr exklusive A…

  10. Dietmar Woidke setzt alles auf Sieg

    19 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Am Sonntag wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Der aktuelle
    Ministerpräsident Dietmar Woidke will sein Amt nur dann fortführen, wenn
    seine Partei, die SPD, dabei auf dem ersten Platz landet. Bereits Anfang
    August hatte er angekündigt: “Wenn ich gegen die AfD verliere, bin ich
    weg.” Und schenkt man aktuellen Wahlumfragen Glauben, könnte dieser Fall
    tatsächlich eintreten. Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Insa
    liegt die AfD mit 28 Prozent der Stimmen vorn, dahinter die SPD mit 25
    Prozent. Dabei gilt Woidke auch über die Parteigrenzen hinweg als sehr
    beliebt. Warum lässt sich das nicht an den Umfragewerten ablesen? Und:
    Wie klug ist seine Wahlkampfstrategie, alles auf Sieg zu setzen? Darüber
    spricht Roland Jodin mit Michael Schlieben, politischer Korrespondent
    bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die Coronapandemie wirkt sich bis heute auf das Wohlbefinden von Kindern
    und Jugendlichen aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle
    Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB), das
    Studien europaweit ausgewertet hat. Demnach bewegen sich viele von ihnen
    bei Weitem nicht mehr so viel wie vor der Pandemie, vor allem Kinder aus
    sozial benachteiligten Familien. Außerdem haben Depressionen und
    Angstsymptome zugenommen. Was man dagegen tun kann, weiß Johanna
    Schoener aus dem Familienressort der ZEIT.

    Und sonst so? 48 Monate Trump in 48 Episoden.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Brandenburg: Gelingt Dietmar Woidke die Aufholjagd?

    Brandenburg: Skandalisierer trifft auf Beschwichtiger

    Folgen der Coronamaßnahmen: Weniger Bewegung – mehr Angst

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  11. Update: Was folgt auf die Pager-Explosionen?

    18 september 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am Dienstag explodierten überall im Libanon gleichzeitig Tausende
    Funkmeldeempfänger, sogenannte Pager. Laut dem Gesundheitsministerium
    wurden dabei rund 2.800 Menschen verletzt, mindestens zwölf starben. Die
    libanesische Hisbollah-Miliz beschuldigt Israel und hat Vergeltung
    angekündigt. Stella Männer berichtet für ZEIT ONLINE aus dem Libanon.
    Im Podcast analysiert sie, wie heftig eine mögliche Reaktion der
    Hisbollah ausfallen könnte.
    Lees meer

    Gleich zwei Klagen der AfD sind an diesem Mittwoch vor dem
    Bundesverfassungsgericht gescheitert: Nach dem einstimmigen Urteil der
    Richterinnen und Richter in Karlsruhe hat die AfD keinen Anspruch
    darauf, in den Ausschüssen des Bundestags Vorsitzende zu stellen. Wie
    der Vorsitz in den Ausschüssen geregelt wird, unterliege der
    Geschäftsordnungsautonomie des Bundestags. Eva Ricarda Lautsch ist
    Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie die Urteile
    ein.

    Außerdem im Update: Weil Ungarn eine 200-Millionen-Euro-Strafe nicht
    bezahlt hat, will die Europäische Kommission das Geld von künftigen
    EU-Zahlungen an das Mitgliedsland abziehen.

    Was noch? Die Tupperparty ist vorbei.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Libanon: 2.750 Verletzte und neun Tote durch Pager-Explosionen im
    Libanon

    Libanon: Die Pager-Provokation

    Nahostkonflikt: Hisbollah droht Israel nach Explosionen im Libanon mit
    Vergeltung

    Bundesverfassungsgericht: AfD hat keinen Anspruch auf Ausschussvorsitz
    im Bundestag

    AfD: Alternative für Deutschland

    Stephan Brandner: AfD-Politiker als Vorsitzender des Rechtsausschusses
    abgewählt

    Ungarn: EU will Zahlungen an Ungarn wegen nicht bezahlter Strafe
    einbehalten

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  12. Deutsche Medien fordern Zugang zum Gazastreifen

    18 september 2024 · 13 min

    Afspelen
    Selten wurde ein Zinsentscheid mit solcher Spannung erwartet: Diesen
    Dienstag will der Chef der US-Notenbank Federal Reserve, Jerome Powell,
    bekannt geben, wie es mit den Zinsen weitergeht und welche Geldpolitik
    die Fed in nächster Zeit verfolgen wird. Derzeit liegt der Leitzins noch
    in der Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent – und damit auf dem höchsten
    Stand seit 23 Jahren. Experten erwarten nun eine Zinswende. Es könnte
    also sein, dass die Fed am Dienstag zum ersten Mal seit über vier Jahren
    die Zinsen senkt. Heike Buchter berichtet für die ZEIT aus New York. Im
    Podcast analysiert sie, was Ökonomen von der Zinsentscheidung der Fed
    erwarten und welche Auswirkungen diese auf Europa und die EZB haben
    könnte.
    Lees meer

    Seit Beginn des Krieges verhindern die Regierungen Israels und Ägyptens
    weitgehend die Einreise internationaler Journalisten und Journalistinnen
    in den Gazastreifen. Aus diesem Grund haben führende deutsche Medien,
    darunter DIE ZEIT, ZEIT ONLINE, der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung,
    ARD und ZDF, einen offenen Brief an die Regierungen von Israel und
    Ägypten gerichtet. Darin fordern sie, endlich vom Ort des Geschehens
    berichten zu dürfen. Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur und
    Leiter des Ressorts Investigative Recherche und Daten bei DIE ZEIT und
    ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, wie schwierig es unter den aktuellen
    Bedingungen ist, aus Gaza zu berichten, und welche Risiken
    palästinensische Journalistinnen und Journalisten dort tragen.

    Und sonst so? Wie man die Grenzen von KI austesten will.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle, Henrike Hartmann

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    Thema: Federal Reserve Banks

    USA: US-Notenbank hält an hohem Leitzins fest

    T…

  13. Update: Merz macht's

    17 september 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Union hat die K-Frage beantwortet. CDU-Chef Friedrich Merz soll
    Kanzlerkandidat werden. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag gab
    CSU-Chef Markus Söder bekannt, er habe seine "ausdrückliche
    Unterstützung". Wie authentisch ist dieser Schulterschluss? Das
    analysiert Mariam Lau aus dem Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Es sollte das ganz große Ding werden, sowohl für Sachsen-Anhalt als auch
    für Deutschland insgesamt: die Halbleiterfabrik des Chipherstellers
    Intel in der Nähe von Magdeburg. 30 Milliarden Euro wollte das
    Unternehmen dort investieren und 3.000 Arbeitsplätze schaffen. Dazu
    hatte die Bundesregierung Subventionen über 10 Milliarden Euro zugesagt.
    Nun aber ist der Bau des Werks erst mal gestoppt: Das Projekt werde sich
    voraussichtlich um zwei Jahre verzögern, wie Firmenchef Pat Gelsinger am
    Montag mitteilte. Welche Auswirkungen hat das auf die Region und auf die
    deutsche Wirtschaft? Und: Was passiert jetzt mit den 10 Milliarden Euro
    der Bundesregierung? Antwort darauf gibt Zacharias Zacharakis,
    Wirtschaftsexperte bei ZEIT ONLINE.

    In den Hochwassergebieten in Österreich, Polen, Tschechien und Rumänien
    sind bislang mindestens 19 Menschen gestorben. Nun geht der Wasserstand
    vielerorts langsam zurück. Nur in Tschechien ist die Lage weiterhin
    angespannt.

    Was noch? Ein besonderer Mond in zweierlei Hinsicht.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Kanzlerkandidatur: "Die K-Frage ist entschieden. Friedrich Merz macht's"

    US-Chiphersteller: Intel verschiebt Bau von Chipfabrik in Magdeburg

    Liveblog: Hochwasser

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  14. Wer lenkt Europa durch die nächsten Jahre?

    17 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Im Juli ist Ursula von der Leyen erneut zur Präsidentin der Europäischen
    Kommission gewählt worden. Diesen Dienstag will sie ihre Vorschläge für
    die 27 Posten in der EU-Kommission vorlegen. Ulrich Ladurner berichtet
    für die ZEIT und ZEIT ONLINE aus Brüssel. Im Podcast ordnet er ein,
    warum sich die Zusammensetzung der Kommission dieses Mal besonders
    kompliziert gestaltet.
    Lees meer

    Österreich erlebt gerade ein Jahrhunderthochwasser – und das
    ausgerechnet zwei Wochen vor den Nationalratswahlen. Florian Gasser
    leitet das Wiener Büro der ZEIT. Im Podcast berichtet er, wie das
    Hochwasser den Wahlkampf in Österreich verändert und wem das politisch
    nützen oder schaden könnte.

    Und sonst so? Nach Sachsen und Thüringen bekommt auch Berlin den
    Reparaturbonus.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Constanze Kainz, Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Ursula von der Leyen: Wiederwahl zur EU-Kommissionspräsidentin

    Ursula von der Leyen: Wie viel Grün geht noch?

    Thierry Breton: Frankreichs EU-Kommissar Thierry Breton tritt zurück

    Hochwasser: Katastrophenalarm in Österreich, Jahrhunderthochwasser in
    Tschechien

    Liveblog: Hochwasser aktuell

    Überschwemmungen in Österreich: Wien galt als sicher, bis jetzt

    Hochwasser: Zahl der Hochwassertoten in Europa steigt

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  15. Update: FBI vermutet Attentatsversuch auf Donald Trump

    16 september 2024 · 9 min

    Afspelen
    Sicherheitskräfte haben offenbar einen weiteren Anschlag auf den frühren
    US-Präsidenten Donald Trump verhindert. Ein Mann wurde nahe Trumps
    Golfclub in West Palm Beach im US-Bundesstaat Florida mit einem
    Sturmgewehr entdeckt. Der Verdächtige flüchtete mit einem Auto und wurde
    kurze Zeit später festgenommen. Trump wurde bei dem Vorfall nicht
    verletzt. Was bisher über das versuchte Attentat bekannt ist und ob es
    Trump einen Vorteil im Wahlkampf verschafft, ordnet die internationale
    Korrespondentin Rieke Havertz ein.
    Lees meer

    Seit dem gestrigen Sonntag gilt ganz Niederösterreich als
    Katastrophengebiet. Drei Menschen sind nach Angaben der Polizei in
    Österreich durch das Hochwasser gestorben, darunter ein Feuerwehrmann.
    Florian Gasser, Leiter des Österreich-Büros der ZEIT, sitzt momentan in
    Tirol fest und berichtet über die Lage in der Hochwasserregion. Auch in
    Polen, Tschechien und Rumänien hat es schwere Überschwemmungen und Tote
    gegeben. In Dresden ist aufgrund der Wassermassen in den Nachbarländern
    bereits die Elbe angestiegen.

    In ganz Deutschland haben Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken die
    Arbeit niedergelegt. Sie fordern mehr Lohn und eine Reform der
    Schichtarbeit. Aufgerufen zum Warnstreik und einer zentralen Kundgebung
    in Frankfurt am Main hat die Gewerkschaft Marburger Bund.

    Was noch? In Berliner Backstuben schnuppern.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Vorfall in West Palm Beach: Was zum möglichen Anschlagsversuch auf
    Donald Trump bekannt ist

    Möglicher Anschlagsversuch auf Donald Trump: Was niemals Alltag werden
    darf

    Überschwemmungen in Österreich: Wien galt als sicher, bis jetzt

    Hochwasser: Hochwassergefahr in Ost- und Süddeutschland

    Hochwasser in Polen: Eine Flut, mit der keiner gerechne…

  16. Jetzt wird an allen deutschen Grenzen kontrolliert

    16 september 2024 · 13 min

    Afspelen
    Ab dem heutigen Montag gibt es an allen deutschen Grenzen
    Polizeikontrollen. Damit tritt eine Maßnahme in Kraft, die die
    Bundesregierung nach den jüngsten islamistischen Anschlägen beschlossen
    hat. Die neuen Grenzkontrollen gelten zunächst für ein halbes Jahr. Sie
    betreffen vor allem die Grenzen im Norden und Westen Deutschlands; an
    den Grenzen zu Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz gibt es
    bereits Kontrollen. Wie das in der Praxis abläuft, hat sich
    ZEIT-ONLINE-Redakteur Philipp Daum an der deutsch-polnischen Grenze
    angeschaut. Er erklärt im Podcast, wie die Polizei bei den Kontrollen
    vorgeht.
    Lees meer

    Während Frauen nach wie vor häufiger in Altersarmut rutschen, weniger
    verdienen und in Spitzenpositionen unterrepräsentiert sind, schneiden
    Jungen im Bildungssystem schlechter ab. Der Gender-Education-Gap zeigt,
    dass sie weniger lernen, schlechtere Leistungen erbringen und in Schule,
    Kita und Universität zunehmend vor Herausforderungen stehen.
    ZEIT-Wissensredakteur Martin Spiewak, erklärt, dass für die
    Leistungskrise der Jungen sowohl biologische als auch soziale Faktoren
    verantwortlich sind.

    Und sonst so? Wählen aus dem All

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Grenzkontrollen: Grenzregionen fürchten Nachteile durch Kontrollen

    Schengenraum: Grenzenlos mit Grenzen

    Grenzkontrollen: Bundesregierung rechnet nicht mit langen Staus durch
    Grenzkontrollen

    Leistung von Jungen: Jung, männlich, abgehängt

    Gender-Pay-Gap: "Hartnäckige Rollenbilder"

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  17. Die Niederlande planen das schärfste Asylpaket aller Zeiten

    15 september 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Niederlande sollen schon bald die "strengsten" Asyl- und
    Einwanderungsregeln in Europa bekommen. Das hat die rechtsextreme
    Asylministerin Marjolein Faber angekündigt. Die rechtsgerichtete
    niederländische Regierung, an der auch die Partei des Rechtspopulisten
    Geert Wilders (PVV) beteiligt ist, will demnach Teile des Asylgesetzes
    komplett außer Kraft setzen. Und zwar ohne Zustimmung des Parlaments –
    per Notstandsgesetzgebung. Sarah Tekath berichtet für ZEIT ONLINE aus
    Amsterdam. Im Podcast ordnet sie ein, was die Pläne der niederländischen
    Asylministerin genau vorsehen und ob sie überhaupt umsetzbar sind.
    Lees meer

    Ende Februar wurde die gesuchte Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette in
    Berlin-Kreuzberg festgenommen, ihre Komplizen Burkhard Garweg und
    Ernst-Volker Staub sind noch immer flüchtig. Schon ein paar Mal waren
    die Ermittler Burkhard Garweg dicht auf den Fersen – oder dachten es
    zumindest. Jetzt hat das zuständige niedersächsische Landeskriminalamt
    ein Video veröffentlicht, von dem man sich neue Hinweise erhofft. Es ist
    nur vier Sekunden lang, die Ermittler fanden es auf einer
    beschlagnahmten Festplatte von Daniela Klette. Darauf zu sehen: Garweg
    im blauen Shirt, er spricht in die Kamera: "Ganz viel Erfolg morgen bei
    der Prüfung, liebe Karin." Was erhoffen sich die Behörden von diesem
    kurzen Video? Anne Kunze ist Kriminalreporterin der ZEIT. Im Podcast
    berichtet sie über den aktuellen Stand der Suche und analysiert die
    Erfolgsaussichten.

    Und sonst so? Deutsche Behörden erkennen mehr ausländische
    Berufsabschlüsse an.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Niederlande: Neue Regierungskoalition

    Migrationspolitik: Niederlande planen Notstand gegen Einreise von
    Asylsuchende…

  18. Spezial: Istanbul und die Angst vor dem großen Erdbeben

    14 september 2024 · 35 min

    Afspelen
    Am 6. Februar 2023 bebt die Erde in der Türkei und Syrien mit einer
    Magnitude von 7,8. Es ist eines der schwersten Erdbeben in der jüngeren
    Geschichte der Region. Allein in der Türkei sterben dabei über 53.000
    Menschen. Besonders betroffen ist die Provinz Hatay, wo die Schäden noch
    immer sichtbar sind.
    Lees meer

    Genau dort in Antakya in der Provinz Hatay lebt Cihat Mazmanoğlu. Als
    Bauingenieur hat er sich sein ganzes Berufsleben um Erdbebensicheres
    Bauen bemüht. In Zusammenarbeit mit Universitäten hat er Häuser
    nachgerüstet, um sie vor schwereben Beben zu schützen. Auch wenn er
    damit einzelne Häuser vor dem Einsturz retten konnte, ausgereicht haben
    diese vereinzelten Bemühungen nicht. Denn die Probleme sind strukturell:
    Pfusch am Bau, Korruption und zu wenig Baukontrollen.

    Das könnte auch Istanbul zum Verhängnis werden. Istanbul ist eine der
    bevölkerungsreichsten Städte Europas. Schätzungen gehen von mehr als 17
    Millionen Einwohnern aus. Und auch die Stadt am Bospurus steht vor einer
    unsichtbaren, aber allgegenwärtigen Bedrohung: der Gefahr eines schweren
    Erdbebens. Die Metropole liegt in einer der aktivsten seismischen Zonen
    der Welt, und Expertinnen und Experten warnen seit Jahren vor einem
    möglichen Beben, das verheerende Folgen haben könnte.

    Doch was kann konkret gegen die latente Erdbebengefahr unternommen
    werden, und welche Rolle spielt dabei die politische Führung unter
    Präsident Recep Tayyip Erdoğan und seiner AKP? Hannah Grünewald und Til
    Kube haben recherchiert und mit Menschen in Istanbul und Hatay
    gesprochen.

    Moderation und Skript: Hannah Grünewald und Til Kube

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Storytelling und Sounddesign: Tony Andrews

    Mitarbeit und Übersetzung: Aylin Olmuş

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Artikel:

    Erdbeben: Zerstörung, die kaum zu fassen ist

    Erdbeben in der Türkei: Leben mit einem gewissen Risiko

    Erdbeben in der Türkei: "Wird Istanbul getroffen, erleben wir einen
    Stillstand"

    Sie wollen mehr …

  19. Ein Wetterextrem folgt auf das nächste

    14 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Auf ein Wetterextrem folgt das nächste: Noch am vergangenen Wochenende
    wurden in weiten Teilen Deutschlands Temperaturen um die 30 Grad
    gemessen. Jetzt warnt der Deutsche Wetterdienst vor Sturm, Dauerregen
    und Hochwasser, vor allem in Sachsen und Bayern. In den Alpen könnte
    sogar der erste Schnee fallen. Claudia Vallentin ist Redakteurin im
    Ressort Wissen von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie ein, was der
    Starkregen mit dem warmen Mittelmeer zu tun hat und ob wir uns wegen des
    Klimawandels jetzt häufiger auf Überflutungen einstellen müssen.
    Lees meer

    In einer Woche, am 23. September, wird in Brandenburg ein neuer Landtag
    gewählt. Es ist die letzte der drei ostdeutschen Landtagswahlen in
    diesem Jahr – und die wohl am meisten unterschätzte. Denn die
    bundesweite Aufmerksamkeit richtete sich in den vergangenen Monaten vor
    allem auf Sachsen und Thüringen, wo am 1. September gewählt wurde. In
    den Umfragen sieht es aktuell so aus, als könnte die AfD nach Thüringen
    auch in Brandenburg mit rund 27 Prozent stärkste Kraft werden. August
    Modersohn ist stellvertretender Leiter des Leipziger Büros der ZEIT. Im
    Podcast analysiert er, wie radikal der Brandenburger Landesverband der
    AfD ist und warum er bisher nicht als "gesichert rechtsextrem"
    eingestuft ist.

    Und sonst so? Wenn Reinigungskräfte Kunstwerke zerstören

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Hochwasser: Gerade noch Hitzewelle, jetzt kommen Schnee und Dauerregen

    Hochwasser: Hochwassergefahr in Ost- und Süddeutschland

    Überflutungen im Süden: So ist die Hochwasserlage in Deutschland

    Landtagswahl in Brandenburg: Im Schatten der anderen

    Brandenburg: Landtagswahl in Brandenburg

    Landtagswahl in Brandenbu…

  20. Update: Wladimir Putin droht dem Westen mit Vergeltung

    13 september 2024 · 8 min

    Afspelen
    In Washington beraten US-Präsident Joe Biden und der britische
    Premierminister Keir Starmer heute darüber, wie man die Ukraine weiter
    unterstützen kann. Unter anderem soll es um die Frage gehen, ob das Land
    mit Raketen aus dem Westen auch Ziele weit in Russland angreifen darf.
    Am Donnerstag drohte der russische Präsident Wladimir Putin den
    Verbündeten der Ukraine im Staatsfernsehen: Sollte der Westen dem
    Einsatz von weitreichenden Waffen gegen Ziele in Russland zustimmen,
    würde das bedeuten, "dass Nato-Staaten, die USA, europäische Staaten im
    Krieg mit Russland sind". Muss man diese Drohung ernst nehmen? Hauke
    Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE,
    ordnet ein. Und London-Korrespondent Jochen Bittner erklärt, warum
    Deutschland bei dem Treffen von Biden und Starmer nicht dabei ist.
    Lees meer

    Die Bundesregierung hat am frühen Nachmittag ein Migrationsabkommen mit
    Kenia unterzeichnet. Das Abkommen soll die Abschiebung von abgelehnten
    Asylbewerbern beschleunigen und gleichzeitig die Aufnahme von
    kenianischen Fachkräften in Deutschland erleichtern. Allerdings gehört
    Kenia nicht zu den Hauptherkunftsländern von Asylbewerbern. Dieser
    Vertrag ist Teil einer größeren Strategie der Bundesregierung, um
    Migration zu steuern. Dabei ist die irreguläre Migration in der
    Europäischen Union im vergangenen Jahr zurückgegangen, wie aktuelle
    Zahlen der IMO belegen.

    In Bayern wurde am Donnerstag ein mutmaßlicher Islamist festgenommen.
    Wie die Generalstaatsanwaltschaft in München mitteilte, habe der
    27-jährige Syrer in der Stadt Hof möglichst viele Bundeswehrsoldaten
    töten wollen. Dafür soll er sich vor wenigen Tagen zwei Macheten gekauft
    haben. Weitere Beschuldigte gibt es nicht.

    Was noch? Ein "unehrenhafter" Nobelpreis.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Nato: Darf die Ukraine…

  21. Armut und Femizide – was neben der Migrationsdebatte untergeht

    13 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die gesamte politische Diskussion in Deutschland scheint derzeit auf ein
    Thema fixiert zu sein: Migration. Dabei war bei der Landtagswahl in
    Sachsen laut infratest dimap nicht das Thema Zuwanderung das
    wahlentscheidende Thema, sondern das Thema soziale Sicherheit, also die
    Angst vor Armut. Und auch andere wichtige Themen des Alltags werden im
    politischen Diskurs durch das Thema Migration in den Hintergrund
    gedrängt. Caterina Lobenstein ist Redakteurin im Dossier der ZEIT. Im
    Podcast analysiert sie, welche Themen derzeit untergehen und wie sich
    dabei politische Versäumnisse zeigen.
    Lees meer

    Innerhalb von nur einer Woche wurden in Berlin Ende August zwei Frauen
    von ihren Ex-Partnern erstochen – trotzdem findet das Thema Femizid kaum
    Beachtung im politischen Diskurs. Dabei bringt in Deutschland fast jeden
    zweiten Tag ein Mann seine (Ex-)Partnerin um. Und die Zahl der Opfer
    häuslicher Gewalt steigt. Warum gibt es für dieses Thema dennoch so
    wenig Problembewusstsein? Antonia Baum ist Autorin von ZEIT ONLINE. Im
    Podcast ordnet sie ein, welche Maßnahmen notwendig sind, um solche Taten
    zu verhindern.

    Und sonst so? Nach Olympia wurde sie verspottet – jetzt ist Rachel Gunn
    die neue Nummer eins der Breaking-Weltrangliste.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Migration: Wer kommt nach Deutschland?

    Messerangriff in Solingen: Friedrich Merz fordert Aufnahmestopp für
    Syrer und Afghanen

    Wandel in der Politik: Die German Angst regiert

    Gewalt gegen Frauen: Übrigens wurde wieder eine Frau angezündet.
    Interessiert bloß keinen.

    Polizei: Frau auf Straße von Ex-Ehemann erstochen

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    Und falls Sie uns nicht nur hören, sond…

  22. Update: Warum viele sich eine strengere Migrationspolitik wünschen

    12 september 2024 · 9 min

    Afspelen
    Der Bundestag hat am heutigen Donnerstag erstmals über das Asyl- und
    Sicherheitspaket beraten, das die Regierung nach dem mutmaßlich
    islamistischen Anschlag in Solingen vorgelegt hat. Die Union hält die
    neuen Maßnahmen für unzureichend und will offenbar einen eigenen Antrag
    einbringen, indem sie umfassende Zurückweisungen an der deutschen Grenze
    fordert. Die AfD zeigt sich offen für Grenzzäune. Ob das Thema Migration
    für die Menschen in Deutschland tatsächlich eine so große Rolle spielt,
    wie die aktuellen Debatten den Anschein erwecken, ordnet die Leiterin
    des ZEIT-Politikressorts Tina Hildebrandt ein. Sie hat eine ZEIT-Umfrage
    zur Migration ausgewertet.
    Lees meer

    Bei einem russischen Raketenangriff wurden im Nordosten der Ukraine
    mehrere Menschen verletzt. Außerdem waren nach russischen Angriffen auf
    Energieanlagen mehr als 600 Ortschaften in der Ukraine ohne Strom.
    Unterdessen hat Russland angegeben, zehn Siedlungen in der Region Kursk
    zurückerobert zu haben.

    Bei einem israelischen Luftangriff auf das Gelände einer ehemaligen
    Schule in Nuseirat im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben
    18 Menschen getötet worden. Nach Angaben der UN waren darunter auch
    sechs Mitarbeiter der Vereinten Nationen. Wie das israelische Militär
    mitgeteilt hat, habe der Angriff einem Kommando- und Kontrollposten der
    islamistischen Hamas gegolten.

    Was noch? Ameisen entdecken Croissantlampe.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Migrationspolitik: Ampel bringt Sicherheitspaket allein in den Bundestag
    ein

    Migrationspolitik: Ampelkoalition einigt sich auf Details für
    Sicherheitspaket

    Asylpolitik: Die Ampel ist noch nicht gerettet

    Umfrage zur Migration: Schaffen wir das noch?

    Unterstützung in Russland: "Die Unterstützung für den Krieg hat seit
    Kursk zugenommen"

    Ukrainekrieg: Wolodymyr Selenskyj bestätigt russische Gegenoffensive in
    Kursk

    Gaza-Krieg: 18 T…

  23. Der Brückeneinsturz in Dresden: eine glimpfliche Katastrophe

    12 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Um 2.50 Uhr ist in der Nacht zum Mittwoch die letzte Straßenbahn über
    die Carolabrücke in Dresden gefahren. 18 Minuten später stürzte der Teil
    der Brücke, der die Straßenbahnschienen trägt, plötzlich in die Elbe.
    Verletzt oder getötet wurde dabei niemand. Der Vorfall wirft zahlreiche
    Fragen zur Ursache des Einsturzes auf. Experten vermuten, dass eine
    durch Chlorid verursachte Materialermüdung verantwortlich dafür sein
    könnte. Der eingestürzte Teil sollte im kommenden Jahr saniert werden.
    Die zwei weiteren Spuren der Brücke wurden bereits saniert. Was über den
    Einsturz bisher bekannt ist und wie es um die Stabilität der Brücken in
    Deutschland steht, erklärt Wissensredakteurin Maria Mast. Sie hat mit
    einem Wissenschaftler gesprochen, der an der Sanierung der Carolabrücke
    beteiligt war.
    Lees meer

    In der Ukraine nehmen die Sorgen zu, dass Deutschland den Krieg auf
    Kosten der Ukraine beenden will. Zuletzt hat Bundeskanzler Olaf Scholz
    (SPD) im ZDF-Sommerinterview erwähnt, dass zeitnah ein Kriegsende
    herbeizuführen sei. Laut Scholz ist "jetzt der Moment, in dem man auch
    darüber diskutieren muss, wie wir aus dieser Kriegssituation doch
    zügiger zu einem Frieden kommen, als das gegenwärtig den Eindruck
    macht". Außerdem hat Scholz eine Friedenskonferenz in Aussicht gestellt,
    an der auch Russland beteiligt sein müsse. Darin sei er sich mit dem
    ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj einig. Oppositionspolitiker
    der CDU haben Scholz für seine Aussagen kritisiert. Der
    Vizefraktionsvorsitzende der CDU, Johann Wadephul, etwa hat Scholz
    "Wunschdenken" vorgeworfen. Die Bundesregierung hat daraufhin
    klargestellt, dass in der Ukrainepolitik keine Wende erfolgt. Ob die
    deutsche Unterstützung der Ukraine dennoch zögerlicher wird, ordnet
    ZEIT-Korrespondent Michael Thumann ein.

    Und sonst so? Mehr Hunde im Buggy als Babys.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen…

  24. Update: Harris nutzt die große Bühne

    11 september 2024 · 11 min

    Afspelen
    Bei dem ersten und vorerst einzigen TV-Duell zwischen Kamala Harris und
    Donald Trump am gestrigen Dienstagabend hat die demokratische
    Präsidentschaftskandidatin mit ihrer offensiven Art überzeugt. Das zeigt
    eine Blitzumfrage des Senders CNN. Außerdem hat Harris prominente
    Unterstützung von der Sängerin Taylor Swift erhalten. Wie das TV-Duell
    die Dynamik des Wahlkampfs verändern könnte, und ob Harris es geschafft
    hat, sich vom unbeliebten Präsidenten Joe Biden abzugrenzen, ordnet die
    internationale Korrespondentin Rieke Havertz ein.
    Lees meer

    Bei der heutigen Generaldebatte im Bundestag haben Regierung und
    Opposition sich teils heftig attackiert. Ursprünglich sollte über den
    nächsten Bundeshaushalt beraten werden. Nachdem die Union am gestrigen
    Dienstag die Gespräche mit der Bundesregierung über ein gemeinsames
    Vorgehen in der Migrationspolitik abgebrochen hatte, wurde die Debatte
    jedoch vom Migrationsthema überschattet.

    In der Nacht ist die Carolabrücke in Dresden teilweise eingestürzt.
    Verletzt wurde bei dem Einsturz niemand. ZEIT-ONLINE-Autorin Doreen
    Reinhardt fasst zusammen, was bisher über den Vorfall bekannt ist.

    Der Bund und das Land Niedersachsen retten den angeschlagenen
    Schiffsbauer Mayer Werft mit 400 Millionen Euro. Das hat der Bundestag
    heute gebilligt.

    Was noch? Jair Bolsonaro und das verschwundene Bett.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Mounia Meiborg und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    US-Wahl: Harris gegen Trump

    Kamala Harris: Ihr Abend, aber noch nicht ihr Sieg

    TV-Duell im US-Wahlkampf: Harris in der Offensive, Trump defensiv und
    genervt

    Generaldebatte im Bundestag: "Herr Bundeskanzler, Sie haben den Wumms
    verloren!"

    Olaf Scholz bei Generaldebatte: "Nicht motzen, sondern anpacken und
    handeln"

    Migrationsdebatte: Union bricht Migrationsgespräche mit der Regierung ab…

  25. An der deutschen Grenze inhaftiert

    11 september 2024 · 13 min

    Afspelen
    Bundesinnenministerin Nancy Faeser versucht, der Union in der
    Asyldebatte entgegenzukommen. Sie will künftig an den deutschen Grenzen
    härter gegen irreguläre Migration vorgehen. Das geht aus einem Papier
    hervor, das die Ministerin am Dienstag auf dem Migrationsgipfel von Bund
    und Ländern vorstellte. Dem Papier zufolge sollen Asylbewerber künftig
    schneller in das zuständige Land zurückgeführt werden. Faeser hatte
    bereits am Montag Kontrollen an allen deutschen Grenzen für sechs Monate
    angekündigt. Katharina Schuler spricht im Podcast über die Vorschläge
    und ob sie rechtlich und praktisch umsetzbar wären.
    Lees meer

    In den meisten OECD-Ländern geht der Anteil junger Menschen ohne
    Bildungsabschluss zurück. In Deutschland aber ist er zwischen 2016 und
    2023 gestiegen – von 13 auf 16 Prozent. Der OECD-weite Durchschnitt
    liegt bei 14 Prozent. Dabei investiert der deutsche Staat mehr Geld als
    andere Mitgliedsländer in seine Bildungsteilnehmer– etwa 15.550 Euro pro
    Jahr. Außerdem stellt Deutschland heute deutlich mehr Geld für Kitas und
    frühkindliche Bildung zur Verfügung als noch 2015. Wie passt das
    zusammen? Über die Gründe und was sich dagegen tun lässt, spricht Pia
    Rauschenberger mit Eser Aktay aus dem Gesellschaftsressort von ZEIT
    ONLINE im Podcast.

    Und sonst so? Ein französisches Bistro im Elsass verbietet Handys – und
    zieht nach zwölf Monaten ein positives Fazit.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    OECD-Bericht: Es beginnt schon in der Kita

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  26. Update: Die Union sitzt mit am Tisch

    10 september 2024 · 7 min

    Afspelen
    Bund und Länder sind heute im Bundesinnenministerium zu einem
    Migrationsgipfel zusammengekommen. Nach einigem Zögern nahm auch die
    Union daran teil. Die CDU/CSU fordert die umfassende Zurückweisung von
    Asylbewerbern an den deutschen Grenzen. Vor allem die Grünen stehen dem
    kritisch gegenüber. Als erste Maßnahme einer verschärften Asylpolitik
    hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser am Montag Kontrollen an allen
    deutschen Landgrenzen angekündigt. Was das Ministerium im Detail plant,
    war bei Redaktionsschluss des Podcasts noch nicht bekannt.
    Lees meer

    Bundesfinanzminister Christian Lindner hat den Haushaltsentwurf der
    Bundesregierung im Bundestag verteidigt: "Mir ist wichtig zu sagen, der
    vorliegende Haushaltsentwurf ist rechtssicher. Wir haben aus einem
    Fehler gelernt. Um etwaige Zweifel frühzeitig auszuräumen, haben wir
    unabhängige Sachverständige beauftragt und sie gebeten, vorgeschlagene
    Lösungen verfassungsrechtlich und wirtschaftlich zu prüfen." Zweifel
    daran äußerten Vertreter der Unionsfraktion. Fraktionsvize Mathias
    Middelberg sagte im Bundestag, der Entwurf sei "maximal unrealistisch".
    Middelberg geht davon aus, dass der Bundesregierung im Laufe des Jahres
    das Geld ausgeht. Aktuell plant die Ampelkoalition mit einer globalen
    Minderausgabe von zwölf Milliarden Euro. Das bedeutet, dass das Geld
    eingespart werden muss – es ist aber nicht festgelegt, wie genau. Die
    Union kritisiert diese ungewöhnlich hohe Summe.

    Bei einem Luftangriff Israels in einer humanitären Zone im Gazastreifen
    sind nach palästinensischen Angaben mindestens 19 Menschen getötet
    worden. Die israelische Armee teilte mit, der Angriff habe wichtigen
    Hamas-Terroristen in einer in der Zone versteckten Kommandozentrale
    gegolten. Die Hamas hatte dagegen erklärt, Israels Behauptung, ihre
    Kämpfer hätten sich in der humanitären Zone aufgehalten, sei "eine
    eklatante Lüge".

    Was noch? Kamala Harris bereitet sich mit einem Trump-Double auf das
    TV-Duell vor.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ja…

  27. Spezial zum BSW: Gekommen, um zu bleiben?

    10 september 2024 · 37 min

    Afspelen
    Vor neun Monaten wurde das Bündnis Sahra Wagenknecht – BSW – gegründet.
    Nun hat es bei den Landtagswahlen in Thüringen aus dem Stand 15,8
    Prozent erreicht, in Sachsen 11,8 Prozent. Und auch bei den
    Landtagswahlen in Brandenburg in zwei Wochen sehen Umfragen für das BSW
    ein zweistelliges Ergebnis voraus.
    Lees meer

    Woran liegt der Erfolg dieser Partei? Wie geht es jetzt weiter, will das
    BSW mitregieren? In Thüringen und Sachsen wird das BSW ja gebraucht, um
    Koalitionen ohne die AfD zu bilden. Und wird diese Partei die deutsche
    Politik fundamental verändern?

    Diesen Fragen gehen wir in einem Was-jetzt?-Spezial nach. Lisa Caspari,
    die das BSW seit seiner Gründung beobachtet, hat die Spitzenkandidaten
    im Wahlkampf begleitet. Sie berichtet von der Aufbauarbeit einer Partei,
    die sich selbst scherzhaft "Chaostruppe" nennt – und deren
    Landesgeschäftsstelle in Thüringen kein Klingelschild hat.

    Im Wahlkampf hat das BSW auf Themen gesetzt, die gar nicht in den
    Ländern entschieden werden, wie zum Beispiel die Ukrainepolitik. Wir
    ordnen ein, wie viel Populismus hinter diesen Forderungen steckt und
    warum das BSW mit seiner Ausrichtung – linke Sozialpolitik, konservative
    Gesellschaftspolitik – offenbar einen Nerv trifft. Und wir blicken in
    die Zukunft und analysieren, welche Rolle das BSW spielen könnte, bei
    der Bundestagswahl nächstes Jahr und darüber hinaus.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Recherche und Mitarbeit Skript: Lisa Caspari

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald

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  28. Harris vs. Trump – worauf es im TV-Duell ankommt

    10 september 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die US-Präsidentschaftskandidaten Kamala Harris und Donald Trump werden
    in der Nacht zu Mittwoch in ihrem ersten TV-Duell aufeinandertreffen.
    Vorab hat die New York Times unter Berufung auf das Institut Siena eine
    neue Umfrage veröffentlicht. Demnach liefern sich Trump und Harris zwei
    Monate vor der Wahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Laut Umfrage kommt Trump
    aktuell auf 48 Prozent, Harris auf 47 Prozent. Für beide Kandidaten
    steht deshalb viel auf dem Spiel in diesem ersten TV-Duell, sagt Rieke
    Havertz, internationale Korrespondentin bei ZEIT ONLINE. Zumal die erste
    Debatte zwischen Joe Biden und Trump die große Wende im Wahlkampf
    gebracht habe. Welchen Fragen sich Harris und Trump möglicherweise
    stellen müssen und wie sie das Publikum von sich überzeugen können,
    darüber spricht Havertz im Podcast.
    Lees meer

    Der Bundestag ist in dieser Woche aus der Sommerpause zurückgekehrt. Und
    gleich zum Auftakt müssen die Abgeordneten über zwei komplexe Themen
    beraten: Was den Haushalt betrifft, wird darüber diskutiert, wie das
    Loch von 12 Milliarden Euro gestopft werden soll. Und auch beim Thema
    Migration sind Regierung und Opposition sich uneinig. FDP und Union
    pochen auf Zurückweisungen von Geflüchteten, die Grünen und Teile der
    SPD warnen vor rechtlichen Hürden. Bundesinnenministerin Nancy Faeser
    (SPD) hat nun vorübergehende Kontrollen an allen deutschen Grenzen
    angekündigt. Droht die Ampelregierung an diesen Themen zu zerbrechen?
    Tina Hildebrandt aus dem Politikressort der ZEIT ordnet ein.

    Und sonst so? Brat-Sommer ist vorbei. Jetzt kommt der
    Frazzled-Englisch-Woman-Herbst.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Wahl: Donald Trump in neuer Umfrage knapp vor Kamala Harris

    Migration: Nancy Faeser ordnet Kontrollen an allen deutschen Grenzen an

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  29. Update: Eine neue Obergrenzendebatte

    9 september 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder fordert, die
    Zahl der Asylanträge in Deutschland deutlich zu reduzieren. Aktuell
    werden jährlich rund 300.000 Asylanträge gestellt. Söder will diese Zahl
    langfristig auf unter 100.000 begrenzen, wie er im Bericht aus Berlin am
    Sonntag sagte. In derselben Sendung pflichtete Christian Lindner ihm
    bei: Die Zahl 100.000 könne er sich zu eigen machen. Wie Söder sprach
    sich der FDP-Chef für "eine Form der Zurückweisung" von Geflüchteten an
    der Grenze aus. Geht das rechtlich? Antwort auf diese Frage gibt Eva
    Lautsch aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE. Zur Verschärfung der
    Asyl- und Migrationspolitik hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD)
    heute angekündigt, vorübergehende Binnengrenzkontrollen an allen
    deutschen Landgrenzen anordnen zu wollen.
    Lees meer

    Geht es nach Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), soll der
    Mindestlohn in Deutschland ab 2026 auf 15 Euro pro Stunde steigen. In
    einem Schreiben fordert er die Mindestlohnkommission auf, bei der
    nächsten Erhöhung im Sommer 2025 die Vorgaben der europäischen
    Mindestlohnrichtlinie umzusetzen. Diese sieht vor, dass der Mindestlohn
    60 Prozent des mittleren Einkommens beträgt. Die gesetzliche
    Lohnuntergrenze liegt heute bei 12,41 Euro brutto pro Stunde.

    Mario Draghi hat in Brüssel einen Strategiebericht zur
    Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union vorgestellt. Darin ruft der
    Ex-Chef der Europäischen Zentralbank zu Milliardeninvestitionen in
    Wirtschaft, Verteidigung und Klimaschutz auf. Jährlich seien mindestens
    750 bis 800 Milliarden Euro notwendig. Andernfalls drohe die EU von
    Unternehmen aus Asien und Nordamerika abgehängt zu werden, sagte Draghi.

    Was noch? Neuer Dino entdeckt.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Migrationspolitik: Söder und Lindner dringen auf drastische Reduktion
    der Asylanträge

    Bu…

  30. Gut erholt zum neuen Haushaltsstreit

    9 september 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am Dienstag berät der Bundestag über den Haushaltsentwurf der
    Regierungskoalition für das Jahr 2025. CDU-Chef Friedrich Merz hat
    diesen nun scharf kritisiert. Im Mittelpunkt seiner Kritik steht die im
    Entwurf enthaltene globale Minderausgabe von zwölf Milliarden Euro. Die
    Regierung geht davon aus, dass alle Ministerien zusammen diese Summe
    einsparen, indem sie im kommenden Jahr nicht den gesamten für sie
    vorgesehenen Betrag ausgeben. "Das ist die größte Zahl, die jemals in
    einen Haushaltsentwurf geschrieben wurde. Das ist einfach nicht mehr
    seriös", sagte Merz der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Hat er einen
    Punkt? Antwort darauf gibt Katharina Schuler aus dem Politikressort von
    ZEIT ONLINE im Podcast.
    Lees meer

    Als der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman vor acht Jahren
    die Reformagenda Vision 2030 veröffentlichte, war Saudi-Arabien noch
    stockkonservativ und drohte wirtschaftlich stillzustehen. Damals
    kündigte er an, er wolle das Land unabhängiger machen vom Öl und die
    Gesellschaft vom islamischen Klerus. Und tatsächlich hat sich seither
    vieles verändert, wie Nahostkorrespondentin Lea Frehse bei ihrem letzten
    Besuch bemerkte. Doch im Verborgenen gehen die Repressionen weiter,
    schreibt sie. Mehr über die aktuelle Stimmung in Saudi-Arabien erzählt
    Frehse bei Was jetzt?.

    Und sonst so? Jagd auf Pablo Escobars Nilpferde

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Mathias Peer und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bundesetat: Merz wirft Ampel unseriöse Haushaltspolitik vor

    Saudi-Arabien: Ambitioniert bis zum Wahnsinn

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  31. Wie russische Fake-News Konflikte in Deutschland verstärken

    8 september 2024 · 11 min

    Afspelen
    US-Behörden haben Dokumente veröffentlicht, die eine
    Desinformationskampagne der russischen Regierung in Europa beweisen
    sollen. Der Ausgangspunkt dieser Kampagne: eine russische Firma namens
    Social Design Agency (SDA). Aus den Dokumenten geht hervor, dass diese
    Firma auf Anweisung des Vizechefs der Kreml-Administration, Sergej
    Kirijenko, seit Jahren Falschmeldungen in deutscher und englischer
    Sprache verbreitet. Mit dem Ziel, "reale Konflikte zu verstärken und
    künstliche Konfliktsituationen" zu schaffen, wie es heißt. Vor allem in
    Frankreich und Deutschland. Eine große Rolle spielen dabei Telegram und
    gefälschte, nachgebaute Websites von Medien wie dem Spiegel oder der
    Süddeutschen Zeitung. Welchen Einfluss haben die Aktivitäten der SDA auf
    Wahlen in Deutschland? Antwort auf diese Frage gibt Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Auf dem Brocken im Harz brennt der Wald. Die ersten Feuer sind am
    Freitag entdeckt worden, seitdem läuft ein großer Löscheinsatz vom Boden
    und aus der Luft. 500 Touristinnen, Wanderer und Sportler mussten in
    Sicherheit gebracht werden. Das gesamte Gebiet ist gesperrt. Der Brocken
    liegt in einem Nationalpark, das heißt, die Natur soll in diesem Gebiet
    weitgehend sich selbst überlassen werden. Der Mensch soll so wenig wie
    möglich eingreifen, also auch abgestorbenes Totholz nicht wegschaffen.
    Doch im Fall des Brandes behindert dieses Holz jetzt die Löscharbeiten.
    Geht das Konzept des Nationalparks überhaupt auf? Und wie gefährlich
    sind Waldbrände überhaupt für die Natur? Darüber spricht Viola Kiel aus
    dem Wissensressort von ZEIT ONLINE im Podcast.

    Und sonst so? Die Raumkapsel Starliner ist zurück auf der Erde, aber
    ohne Besatzung.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Mathias Peer und Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Fake-News: Wie Wladimir Putin Deutschland mit Propaganda vergiftet

    Waldbrand im Harz: Der Kampf gegen die Hanglag…

  32. Wie sich die Terrorgefahr in Deutschland verändert hat

    7 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Innerhalb kurzer Zeit hat es in Deutschland zuletzt drei Anschläge
    gegeben, die mutmaßlich ein islamistisches Motiv hatten. Zuletzt war am
    gestrigen Freitag nachts ein Mann in eine Polizeiwache in
    Rheinland-Pfalz eingedrungen, bewaffnet mit einer Machete. Auch der
    Anschlag in München und der Messerangriff auf dem Solinger Stadtfest vor
    rund zwei Wochen waren islamistisch motiviert. Was die Taten miteinander
    verbindet, analysiert Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur der
    ZEIT.
    Lees meer

    Einzelhändler in Deutschland kritisieren die zunehmende Bürokratie, die
    durch neue Gesetze und Vorschriften entsteht. Besonders kleinere
    Unternehmen leiden unter dem wachsenden Verwaltungsaufwand. Der
    erschwert nicht nur die Arbeitsabläufe, sondern gefährdet auch ihre
    Wettbewerbsfähigkeit. Trotz politischer Versprechen, Unternehmen in
    bürokratischen Angelegenheiten zu entlasten, gibt es bisher keine
    wesentlichen Verbesserungen. Wie schwerfällig die Bürokratie in
    Deutschland wirklich ist und welche Branche besonders leidet, erklärt
    ZEIT-Redakteur Miguel Helm.

    Und sonst so? Comeback mit neuer Frontfrau.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Lisa Caspari

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Linz in Rheinland-Pfalz: Angriff mit Machete auf Polizeiwache war
    islamistisch motiviert

    Schüsse in München: Was über den mutmaßlichen Täter von München bekannt
    ist

    Solingen: Anschlag auf dem Stadtfest

    Bürokratie: Eilt sehr!

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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  33. Update: Was der deutsche Grenzschutz darf – und was nicht

    6 september 2024 · 10 min

    Afspelen
    Im Migrationsstreit hat Friedrich Merz der Ampelkoalition ein Ultimatum
    gestellt: Die Bundesregierung soll bis Dienstag zusagen, dass
    Geflüchtete an den Grenzen abgewiesen werden. Ansonsten will er sich von
    den gemeinsamen Gesprächen zurückziehen. Die FDP zeigt sich offen für
    Merz' Forderung. SPD und Grüne hingegen wiesen sein Ultimatum zurück.
    Sie sehen rechtliche Hürden. Welche Hürden das sind, beantwortet Eva
    Lautsch aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE im Podcast.
    Lees meer

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zum Ramstein-Treffen
    nach Deutschland gereist. Es ist sein fünfter Besuch in der
    Bundesrepublik seit Beginn des russischen Angriffskriegs. Auf der
    US-Militärbasis Ramstein in Rheinland-Pfalz trafen sich heute
    Verteidigungsminister und Militärvertreter der Ukraine-Kontaktgruppe.
    Selenskyj forderte seine westlichen Verbündeten auf, auch
    Flugabwehrsysteme und Langstreckenraketen zu liefern. Warum ihm so daran
    gelegen ist, erklärt Ukrainekorrespondentin Olivia Kortas.

    Am Donnerstag sind in der Münchner Innenstadt neun Schüsse gefallen. Der
    vereitelte Anschlag galt dem israelischen Generalkonsulat und dem
    NS-Dokumentationszentrum. Der mutmaßliche Schütze, ein 18-jähriger
    Österreicher, wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei getroffen
    und starb kurz darauf. Er war den österreichischen Behörden zuvor wegen
    möglicher islamistischer Radikalisierung aufgefallen. Was noch über ihn
    bekannt ist, fasst Holger Stark aus dem Investigativressort von ZEIT und
    ZEIT ONLINE zusammen.

    Was noch? 155 Millionen Wörter aus dem Bundestag.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Lisa Caspari

    Mitarbeit: Clara Löffler

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    Weitere Links zur Folge:

    Asylreform: Friedrich Merz stellt Ultimatum zu strengerer
    Migrationspolitik

    Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe: Deutschland sagt Ukraine weitere
    Panzerhaubitzen zu

    Ukraine-Kontaktgruppe: Wolodymyr Selenskyj fordert in Ramstein erneut
    Langst…

  34. Für einen Frieden in Gaza kommt es auf das Westjordanland an

    6 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Seit dem Überfall der Hamas auf Israel ist Außenministerin Annalena
    Baerbock bereits zum elften Mal in den Nahen Osten gereist. Heute führt
    sie politische Gespräche in Israel und im Westjordanland, wo auch
    extremistische Siedler leben, die zum Teil von den USA sanktioniert
    wurden. Baerbock sprach sich kürzlich dafür aus, EU-Sanktionen gegen
    zwei rechtsextreme israelische Regierungsmitglieder zu prüfen, um den
    Druck auf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu erhöhen.
    ZEIT-Politikredakteurin Alice Bota, die Baerbock auf ihrer Reise
    begleitet, erläutert, wie von Israel unterstützte Gruppen den
    Friedensprozess mit den Palästinensern blockieren.
    Lees meer

    Laut einer Kurzstudie des Deutschen Zentrums für Integrations- und
    Migrationsforschung (DeZIM) denken viele Menschen in Deutschland
    aufgrund des politischen Aufstiegs der AfD darüber nach, aus ihrem
    Bundesland wegzuziehen oder sogar auszuwandern. Insbesondere Menschen
    mit Migrationshintergrund erwägen, Deutschland zu verlassen. Für die
    Studie hat DeZIM kurz nach der Veröffentlichung der Correctiv-Recherche
    zum Potsdamer Geheimtreffen 3.000 Menschen befragt. News-Redakteurin
    Isabelle Daniel hat die neue Studie vorab gelesen und ordnet im Podcast
    ein, welche Folgen es hätte, wenn Menschen wegen des Erstarkens der AfD
    ihren Wohnort wechseln.

    Und sonst so? Wenn der letzte Strohhalm ziemlich teuer ist.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Westjordanland: Nach den Worten

    Krieg in Nahost: Baerbock hält Sanktionen gegen israelische Politiker
    für möglich

    Proteste in Israel: Bedrohung aus dem Inneren

    Massenproteste in Israel: Dieser Krieg wird längst auch innenpolitisch
    geführt

    Erstarken der AfD: Viele Menschen in Deutschland erwägen Wegzug wegen
    AfD-Aufstiegs

    Rechtsextremismus: Treffen rechtsextremer Kreise in Potsdam alarmiert
    Parteien

    Rassismus in Deutschland: Antrag auf innere Sich…

  35. Update: Schüsse am Gedenktag des Olympia-Attentats

    5 september 2024 · 9 min

    Afspelen
    Bei einem Großeinsatz der Polizei in der Münchner Innenstadt haben
    Einsatzkräfte am Morgen eine verdächtige Person niedergeschossen. Der
    18-jährige Österreicher verstarb kurze Zeit später am Einsatzort. Zuvor
    hatte er in der Nähe des NS-Dokumentationszentrums und des israelischen
    Generalkonsulats mehrere Schüsse aus einem Gewehr abgegeben. Das
    österreichische Innenministerium bestätigte Medienberichte, wonach der
    Schütze den Behörden als mutmaßlicher Islamist bekannt war. Der
    18-Jährige sei im vergangenen Jahr wegen Mitgliedschaft in einer
    terroristischen Vereinigung angezeigt worden, sagt ein Sprecher des
    Wiener Ministeriums. Wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann
    (CSU) mitgeteilt hat, habe der Verdächtige gezielt auf Polizisten
    geschossen. Das israelische Konsulat war heute wegen einer Gedenkfeier
    für die Opfer des Attentats bei den Olympischen Spielen 1972
    geschlossen. Was über den heutigen Vorfall bislang bekannt ist, ordnet
    ZEIT-ONLINE-Redakteur Matthias Kirsch ein.
    Lees meer

    Knapp zwei Monate nach der vorgezogenen Neuwahl in Frankreich hat
    Präsident Emmanuel Macron den ehemaligen EU-Kommissar Michel Barnier zum
    Premierminister ernannt. Er beauftragte den Konservativen, eine
    Regierung zu bilden. Frühere Vorschläge von Macron waren in den letzten
    Wochen gescheitert, weil im Parlament keine stabile Mehrheit zustande
    gekommen ist. Gewinner der vorgezogenen Parlamentswahl im Juli war das
    Linksbündnis Nouveau Front populaire. Wieso jetzt trotzdem ein
    Konservativer die Regierung führen soll und wie stabil die Konstellation
    in unserem Nachbarland ist, erklärt Frankreichkorrespondent Matthias
    Krupa.

    In der Demokratischen Republik Kongo treffen am Donnerstag die ersten
    von der EU gespendeten Mpox-Impfdosen ein. Das Land ist in Afrika ein
    Hotspot der Viruserkrankung; in diesem Jahr wurden bereits 18.000
    Verdachtsfälle gemeldet, wobei die Dunkelziffer nach Einschätzung der
    Behörden deutlich höher liegen dürfte.

    Was noch? Die Māori haben eine neue Königin.

    Moderation…

  36. Welche Folgen hat die Wahlfälschung?

    5 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Das Landeskriminalamt ermittelt in Sachsen wegen Verdachts auf
    Wahlbetrug bei der Landtagswahl vom vergangenen Wochenende. Wie die
    Polizei mitgeteilt hat, seien bei der Auszählung von Briefwahlstimmen in
    mehreren Wahlkreisen manipulierte Stimmzettel entdeckt worden. Auf den
    Briefwahlzetteln hätten Unbekannte das bereits gesetzte Kreuz überklebt
    und stattdessen für die rechtsextreme Kleinstpartei Freie Sachsen
    gestimmt. Wissensreporterin Dagny Lüdemann erklärt, wie die Täter
    vorgegangen sind und ob die Manipulation das Wahlergebnis beeinflusst
    hat.
    Lees meer

    Die AfD, die bei der Landtagswahl in Thüringen stärkste Kraft geworden
    ist, gilt dort als gesichert rechtsextrem, genau wie in Sachsen, wo die
    AfD auf Platz zwei gelandet ist. Viele Schwarze Menschen und People of
    Color in Ostdeutschland sorgen sich, was die Wahlerfolge der AfD für ihr
    Leben bedeuten. Amr Shakhashiro ist 2015 aus Syrien nach Deutschland
    gekommen und lebt im thüringischen Nordhausen. Welche Veränderungen er
    in letzter Zeit in Thüringen wahrgenommen hat, schildert er im Podcast.

    Und sonst so? Clementine geht baden.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Verdacht auf Wahlfälschung: Ermittlungen wegen Wahlbetrug in Sachsen
    weiten sich aus

    Wahlfälschung bei Landtagswahl: Was wir über die Wahlfälschung in
    Sachsen wissen

    Menschen mit Migrationshintergrund: "Auf der Straße zähle ich
    AfD-Wähler: eins, zwei, drei, du"

    Landtagswahlen: Wahlen in Ostdeutschland

    Ostdeutschland: Geteiltes Land?

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    Und hier gibt…

  37. Update: Die CDU kann nicht mit, aber auch nicht ohne das BSW

    4 september 2024 · 9 min

    Afspelen
    Nach den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen zeigt sich, dass eine
    Regierung ohne das BSW nicht oder kaum möglich ist. Die CDU, die die
    Landtagswahl in Sachsen gewonnen hat und in Thüringen hinter der AfD
    zweitstärkste Kraft geworden ist, muss sich nun der Frage stellen, ob
    sie eine Koalition mit dem BSW eingehen würde. Einen
    Unvereinbarkeitsbeschluss, wie die CDU ihn für die AfD und die Linke
    hat, gibt es für das BSW noch nicht, wird aber von einigen
    Unionsmitgliedern gefordert. Ob eine Koalition mit dem BSW überhaupt
    funktionieren könnte, erklärt August Modersohn, stellvertretender
    Büroleiter der ZEIT im Osten.
    Lees meer

    Um die Regierung zu stärken, will der ukrainische Präsident Wolodymyr
    Selenskyj mehr als die Hälfte der Kabinettsmitglieder austauschen. Heute
    hat Außenminister Dmytro Kuleba als siebter Minister seinen Rücktritt
    eingereicht. Selenskyj hatte den Umbau des Kabinetts bereits im Juli
    angekündigt. Was dahintersteckt und wer die freigewordenen Ämter jetzt
    übernehmen wird, ordnet Ukrainekorrespondentin Olivia Kortas ein.

    Die monatlichen Zahlungen beim Bürgergeld werden im kommenden Jahr nicht
    erhöht. Das hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) angekündigt
    und mit der gesunkenen Inflationsrate begründet. 2025 erhalten
    alleinlebende Erwachsene somit weiterhin 563 Euro pro Monat für den
    Lebensunterhalt.

    Claus Weselsky, Chef der Lokführergewerkschaft GDL, geht nach 16 Jahren
    in den Ruhestand. Zum neuen Vorsitzenden ist der Gewerkschafter Mario
    Reiß gewählt worden.

    Was noch? In Venezuela weihnachtet es schon.

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    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Sachsen: CDU gewinnt die Landtagswahl

    Sachsen-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen

    Landtagswahlen: Widerstand in der CDU gegen ein Bündnis mit BSW wächst

    Thüringen-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Thüringen

    Ukraine: Umfangr…

  38. Volkswagen auf Sparkurs

    4 september 2024 · 10 min

    Afspelen
    Bereits Ende 2023 kündigte Europas größter Autohersteller, der
    Volkswagen-Konzern, ein Sparprogramm an. Durch einen Einstellungsstopp
    für die Hauptstandorte sollten bis 2026 mehrere Milliarden Euro
    eingespart werden. Die gewünschten Ergebnisse blieben aus. Nun
    verschärft VW seinen Sparkurs. VW zieht jetzt auch Werksschließungen und
    betriebsbedingte Kündigungen in Erwägung. Max Hägler ist Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er, was nun auf VW
    zukommt.
    Lees meer

    Die brasilianische Justiz kämpft seit Jahren gegen die Flut an
    Falschinformationen im Netz – und scheut dabei keine Mittel. Letzte
    Woche griff Alexandre de Moraes, Richter am Obersten Gerichtshof
    Brasiliens, erneut durch und ließ die Plattform X in Brasilien sperren.
    Am Montag hat die Richterkammer die Entscheidung des Bundesrichters in
    einer anonymen Abstimmung bestätigt. Dem Chef der Plattform X, dem
    Techmilliardär Elon Musk, dürfte das nicht gefallen. Seit Monaten liegt
    er mit der brasilianischen Justiz im Clinch. Thomas Fischermann aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT ordnet im Podcast ein, was sich Musk und
    Moraes gegenseitig vorwerfen.

    Und sonst so? Currywurst wurde vor 75 Jahren in Berlin erfunden
    (wahrscheinlich).

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Volkswagen: Sparprogramm des Autokonzerns

    Volkswagen-Krise: VW schließt Werksschließungen und Kündigungen nicht
    mehr aus

    Streit um X: Elon Musk vs. Brasilien

    X in Brasilien: Hat Elon Musk dieses Mal recht?

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  39. Update: Die Thüringer AfD ist auf Partnersuche

    3 september 2024 · 10 min

    Afspelen
    In Thüringen wurde die AfD zur stärksten Kraft gewählt, in Sachsen zur
    zweitstärksten. Jetzt will die AfD in beiden Ländern mitregieren. Der
    Thüringer Landesvorstand der AfD will die Spitzen der CDU und des BSW
    deshalb zu Sondierungsgesprächen einladen. Beide Koalitionen hätten zwar
    eine Mehrheit, CDU und BSW haben aber im Vorfeld eine Zusammenarbeit mit
    der AfD abgelehnt. Die neu gewählte Thüringer CDU-Abgeordnete Martina
    Schweinsburg wiederum findet, dass es an der Zeit sei, auch mit der AfD
    ins Gespräch zu gehen. Tilman Steffen und Ferdinand Otto aus dem
    Politikressort von ZEIT ONLINE analysieren im Podcast, was nun aus dem
    Gesprächsangebot der AfD an BSW und CDU werden könnte.
    Lees meer

    Gut einen Monat nach der Präsidentschaftswahl in Venezuela hat die
    Generalstaatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den untergetauchten
    Oppositionskandidaten Edmundo González Urrutia erlassen. Ihm wird unter
    anderem Amtsanmaßung, Urkundenfälschung und Verbindungen zu Geldgebern
    des "Terrorismus" vorgeworfen. Diana Luna ist Referentin für
    Lateinamerika bei der Friedrich-Naumann-Stiftung. Im Podcast ordnet sie
    ein, welche Konsequenzen dieser Haftbefehl haben könnte.

    Außerdem im Update: Nach der Landtagswahl in Sachsen sind bei der
    Auszählung in Dresden manipulierte Stimmzettel aufgetaucht. Unbekannte
    haben offenbar das von Briefwählern gesetzte Kreuz auf dem Stimmzettel
    überklebt und stattdessen ein Kreuz bei der rechtsextremen Partei Freie
    Sachsen gemacht. Nun ermittelt die Dresdner Polizei wegen des Verdachts
    der Wahlfälschung.

    Was noch? Schmalz und Co könnten bald aus dem Supermarkt verschwinden

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Thüringen: Thüringer AfD will CDU und BSW zu
    Sondierungsgesprächen einladen

    Landtagswahl in Thüringen: CDU-Abgeordnete spricht sich für Sondierungen
    mit AfD aus

    Venezuela: Maduros umstrittener Wahlsieg

    Venezuela: H…

  40. Mit wem kann und will die CDU koalieren?

    3 september 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Regierungsbildung in Sachsen und Thüringen dürfte schwierig werden.
    Die CDU, in Sachsen stärkste und in Thüringen zweitstärkste Kraft,
    beansprucht die Regierungsbildung in beiden Bundesländern für sich. Nur:
    Mit wem könnte die CDU regieren? Ferdinand Otto aus dem Politikressort
    bei ZEIT ONLINE analysiert im Podcast die Schwierigkeiten, vor denen die
    CDU-Landesverbände nun stehen.
    Lees meer

    Es ist eine Zäsur: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik wurde
    eine rechtsextreme Partei zur stärksten Kraft gewählt. Laut vorläufigem
    Endergebnis konnte die AfD bei der Landtagswahl in Thüringen 32,8
    Prozent der Stimmen gewinnen. Und auch in Sachsen konnte die AfD bei den
    Wählerinnen und Wählern punkten. Mit über 30 Prozent landete die AfD
    dort nur knapp hinter der CDU. In beiden Bundesländern lag die
    Wahlbeteiligung über 70 Prozent – umso schwerer wiegt das hohe
    Wahlergebnis der AfD. Christian Bangel ist Redakteur im
    ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Er findet, es sei
    an der Zeit, Kritik an den Wählerinnen und Wählern der AfD zu üben.

    Und sonst so? In Norwegen wird ein toter Wal gefunden – warum er nun
    ganz genau obduziert wird.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Thüringen: Liveblog

    AfD: Alternative für Deutschland

    AfD bei den Landtagswahlen: Sie werden regieren, auch wenn sie nicht
    regieren

    Wahlverhalten bei den Landtagswahlen: Nicht aus Protest, sondern aus
    Überzeugung gewählt

    Landtagswahlen in Ostdeutschland: Faschismus ist kein Schicksal

    AfD-Erfolg in Ostdeutschland: Ihr geht an die Hardware

    Sperrminorität: Der Machthebel der AfD

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  41. Update: Nach den Landtagswahlen – wer wen warum gewählt hat

    2 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    Sowohl in Thüringen als auch in Sachsen hat die AfD bei den
    Landtagswahlen mehr als 30 Prozent der Stimmen bekommen, in Thüringen
    wurde sie sogar stärkste Kraft. Eine Zäsur – nicht nur für die beiden
    Bundesländer, sondern für das ganze Land. Und das BSW, nicht einmal neun
    Monate offiziell eine Partei, landet in beiden Bundesländern auf dem
    dritten Platz. Der Ausgang dieser Wahlen dürfte auch die Bundespolitik
    noch eine Weile beschäftigen. Denn die Verlierer der Wahlen waren
    ausgerechnet die drei Parteien der Bundesregierung. Tilman Steffen und
    Lisa Caspari aus dem ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft,
    Gesellschaft analysieren, wie die AfD und das BSW auf ihre Wahlerfolge
    reagieren.
    Lees meer

    Die AfD und das BSW als Gewinner dieser Wahlen, eine relativ stabile
    CDU, daneben eine Linke, die weiter an Boden verliert und drei deutlich
    abgestrafte Ampelparteien. Schon vor den Landtagswahlen in Thüringen und
    Sachsen hatten Experten mit einem solchen Ausgang gerechnet. Welche
    Stimmung hat zu den Ergebnissen dieser Landtagswahlen geführt? Dana
    Hajek ist Redakteurin im Daten-Ressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast
    ordnet sie ein, welches die entscheidenden Themen dieser Wahl waren und
    welche Wählergruppen welche Partei am besten mobilisieren konnte.

    Was noch? Die wenigen amüsanten Momente der Wahlberichterstattung

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    AfD: Alternative für Deutschland

    Presseschau: "Deutschland erlebt gerade düstere Zeiten"

    BSW bei den Landtagswahlen: Dritter Platz is' doch auch ganz schön

    AfD bei den Landtagswahlen: Sie werden regieren, auch wenn sie nicht
    regieren

    Landtagswahlen: Söder zeigt sich zur Kanzlerkandidatur bereit

    Wahlverhalten bei den Landtagswahlen: Nicht aus Protest, sondern aus
    Überzeugung gewählt

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  42. Ein folgenreicher Denkzettel für die Bundesregierung

    2 september 2024 · 16 min

    Afspelen
    Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen konnte die AfD ihr
    Ergebnis von 2019 verbessern; in Thüringen um rund 10 Prozent. Dort
    liegt der Landesverband, der als gesichert rechtsextrem gilt, mit über
    33 Prozent der Stimmen vorne. Damit gewinnt die AfD zum ersten Mal in
    der Parteigeschichte eine Landtagswahl. In Sachsen ist die CDU stärkste
    Kraft geworden. Die Parteien der Ampelregierung haben schlecht
    abgeschnitten. Michael Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT
    ONLINE, erklärt im Podcast, ob die Landtagswahlen eine Protestwahl gegen
    die Bundesregierung waren und was die Ergebnisse für die Bundespolitik
    bedeuten.
    Lees meer

    Nachdem die israelische Armee am Wochenende sechs tote Geiseln im
    Gazastreifen gefunden hat, wächst in der israelischen Bevölkerung der
    Druck auf die Regierung von Benjamin Netanjahu. Viele Menschen
    kritisieren, dass die Regierung verhandlungsbereiter sein müsse, um die
    verbleibenden Geiseln zu retten. Der Dachverband der Gewerkschaften hat
    für den heutigen Montag zu einem Generalstreik in Israel aufgerufen.
    Auch Verteidigungsminister Joaw Galant hat sich für eine schnelle
    Einigung mit der Hamas ausgesprochen. Steffi Hentschke, die für ZEIT
    ONLINE aus Tel Aviv berichtet, ordnet ein, ob der Druck auf die
    Regierung etwas bewirken kann.

    Und sonst so? Auch Affen geben sich Namen.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Thüringen: CDU und AfD beanspruchen Regierungsbildung in
    Thüringen für sich

    Landtagswahl in Sachsen: "Wir gehen in ergebnisoffene Gespräche"

    AfD: Alternative für Deutschland

    Sachsen-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen – live

    Thüringen-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Thüringen –
    live

    Krieg im Nahen Osten: Armee birgt Leichen von sechs aus Israel
    verschleppten Geiseln

    Israelische Geiseln: Zu spät

    Israel: Dac…

  43. Wahlspezial: AfD-Sieg in Thüringen, knappe CDU-Führung in Sachsen

    1 september 2024 · 11 min

    Afspelen
    Bis 18 Uhr haben die Menschen in Sachsen und Thüringen heute über einen
    neuen Landtag abgestimmt. Die Auszählung der Stimmen läuft noch bis in
    die Nacht, es gibt aber schon erste Hochrechnungen. Demnach liegt in
    Sachsen die CDU mit rund 31 Prozent knapp vor der AfD (rund 30 Prozent).
    Auf Platz drei folgt das BSW mit 12 Prozent. Die Linke verliert deutlich
    an Stimmen und muss um ihren Verbleib im Landtag bangen. Die SPD konnte
    ihr Ergebnis von 2019 leicht verbessern und kommt auf rund acht Prozent.
    Die Grünen schaffen es mit etwas über fünf Prozent der Stimmen gerade
    so, sich im Landtag zu halten. Die FDP ist, Stand jetzt, nicht mehr im
    Parlament vertreten.
    Lees meer

    In Thüringen liegt die AfD mit gut 31 Prozent deutlich vorne. Die CDU
    kommt mit etwa 24 Prozent der Stimmen auf den zweiten Platz. Das BSW
    holt aus dem Stand rund 15 Prozent und liegt damit auch in Thüringen auf
    Platz drei. Die Linke verschlechtert ihr Ergebnis von 2019 deutlich und
    kommt nur noch auf knapp 12 Prozent. Die SPD folgt mit etwa sieben
    Prozent. Grüne und FDP sind nach jetzigem Stand nicht mehr im Landtag
    vertreten.

    Martin Machowecz, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT und
    ehemaliger Leiter der ZEIT im Osten, ordnet die ersten Hochrechnungen im
    Podcast ein. Er erklärt, welche Schwierigkeiten sich für die
    Regierungsbildung abzeichnen – und ob die Wahlen in Sachsen und
    Thüringen eine Zäsur für die Bundesrepublik sind.

    Die Podcastfolge wurde um am Sonntag, dem 1. September, um 18:30 Uhr
    aufgezeichnet.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Paulina KraftFragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
    unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Thüringen: AfD in Thüringen deutlich vor der CDU, BSW
    bei 16 Prozent

    Landtagswahl in Sachsen: CDU in Sachsen knapp vor der AfD, Grüne müssen
    bangen

    Wahlen in Sachsen und Thüringen: Die Analyse der Hochrechnungen im
    Livestream

    Plan D Liveblog: Wähler in Ostdeutschland

    Sie wollen mehr exklusi…

  44. Was heute Abend bei den Landtagswahlen wichtig wird

    1 september 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Thüringen und Sachsen wählen die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag
    jeweils einen neuen Landtag. Im Fokus der Öffentlichkeit dürften dabei
    vor allem die AfD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) stehen. Die
    AfD könnte Verfassungsänderungen künftig vielleicht blockieren. Für die
    CDU könnte eine mögliche Regierungsbildung schwer werden. August
    Modersohn, aus dem Leipziger Büro der ZEIT, blickt auf den bisherigen
    Wahlkampf zurück und erklärt, wie die Ergebnisse die Parteienlandschaft
    beeinflussen könnten.
    Lees meer

    Die Mieten in Deutschland steigen seit Jahren. Die Bundesregierung
    wollte dem eigentlich Einhalt gebieten und plante 400.000 neue Wohnungen
    pro Jahr zu bauen sowie das Mietrecht zugunsten der Mietenden zu ändern.
    Beide Vorhaben gelten inzwischen aber als gescheitert. Die ZEIT hat nun
    rekonstruiert, wie sich FDP und SPD beim Mieterschutz gegenseitig
    blockierten. Wieso hat der Kanzler nicht interveniert? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Caterina Lobenstein, Redakteurin aus dem Dossier der
    ZEIT.

    Und sonst so? Dreijähriger Künstler verkauft seine Bilder für
    Zehntausende Euros.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen: Wozu ein starkes Abschneiden
    der AfD rechtlich führen kann

    Landtagswahl in Thüringen: Wird Thüringen unregierbar?

    Mietpreise: Die säumige Mietpartei

    Wohnungsmarkt: Braucht es eine strengere Mietpreisbremse?

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  45. Spezial: "Hauptsache, ich wähle AfD und nicht das andere Gelumpe!"

    31 augustus 2024 · 37 min

    Afspelen
    Plauen liegt da, wo Deutschland einen Knick nach rechts macht.
    Geografisch gesehen, aber auch politisch. Im Südwesten Sachsens, in der
    fünftgrößten Stadt des Bundeslandes, leben rund 64.000 Menschen. Bei der
    Europawahl im Juni haben 32 Prozent die AfD gewählt. Keine andere Partei
    hat mehr Stimmen erhalten. Auch bei der Landtagswahl am 1. September
    könnte die AfD gewinnen.
    Lees meer

    Viele Menschen haben dieses Jahr zum ersten Mal die AfD gewählt. Isabel
    zum Beispiel. Das Vertrauen in die Politik hat sie schon lange
    verloren. Sie will einfach ihre Ruhe. Frieden, keinen Krieg. Vor einem
    Jahr hat sie noch ausgeschlossen, die AfD zu wählen. "Also mit denen
    geht es uns nicht besser. Definitiv nicht", hat sie damals gesagt. Aber
    seitdem hat sich etwas verändert. Bei der Europawahl und den
    Kommunalwahlen hat Isabel die AfD gewählt, erzählt sie. Dabei kann sie
    sich mit kaum einem Politiker der Partei identifizieren. Warum wählt sie
    eine Partei, die in Sachsen als gesichert rechtsextrem gilt?

    Kassem Taher Saleh schätzt Plauen und dessen Einwohner sehr. Sie hätten
    ihn zu dem gemacht, der er heute sei. Ein Grünenpolitiker mit einer
    Persönlichkeit, die stark sei, "resistent und mit einem gewissen Fell
    überzogen". Taher Saleh wurde im Irak geboren, aufgewachsen ist er in
    der sächsischen Stadt. Heute sitzt er für die Grünen im Bundestag. Die
    Partei gilt für viele Menschen in Sachsen als Feindbild. Wenn Taher
    Saleh mit Leuten aus Plauen über Politik ins Gespräch kommt, spürt auch
    er den Unmut über die Unterstützung der Ukraine. Da, sagt er, habe auch
    seine Partei einen Fehler gemacht, nicht genügend kommuniziert. Auch
    sein Fußballtrainer, der ihn sehr geprägt hat, wählt inzwischen AfD.
    "Der ist ein super Typ, der extrem große und viele soziale Kompetenz
    hat." Wie will er Menschen wie ihn überzeugen, nicht die AfD zu wählen?

    Wer sind die Menschen, die einer gesichert rechtsextremistischen Partei
    ihre Stimme geben wollen? Und was befürchten diejenigen, die zu der
    Mehrheit gehören, die nich…

  46. Weniger Geld, mehr Abschiebungen: Kann das die Probleme lösen?

    31 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Als Reaktion auf den Messerangriff von Solingen hat sich die
    Bundesregierung diese Woche auf ein Maßnahmenpaket für die Migrations-
    und Asylpolitik geeinigt. Darin wurden vor allem die
    aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen verschärft. Etwa sollen Menschen,
    die über ein anderes EU-Land eingereist sind und dort registriert
    wurden, nur noch minimale Leistungen erhalten. Außerdem soll mehr und
    konsequenter abgeschoben und ein Messerverbot erlassen werden.
    Politikredakteur Simon Langemann ordnet ein, ob die Pläne die Probleme
    in der Migrationspolitik lösen können.
    Lees meer

    Wenn es ums Klima geht, reihen sich gute und schlechte Nachrichten dicht
    aneinander. Auf der einen Seite gibt es Erfolge beim Klimaschutz, etwa
    dass es in Deutschland im ersten Halbjahr 2024 so viel sauberen Strom
    gab wie noch nie. Auf der anderen Seite ist die Erdtemperatur in den
    letzten zehn Jahren so schnell gestiegen, wie noch nie zuvor gemessen
    wurde. Stefan Schmitt, Wissensredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt im
    Podcast, wie die unterschiedlichen Meldungen zusammenpassen und welche
    Rolle China beim Klimaschutz spielt.

    Und sonst so? Nackt im Museum.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Asylpaket: Auch Symbolpolitik kann wirken

    Messeranschlag in Solingen: Bundesregierung einigt sich auf Migrations-
    und Asylpaket

    Anschlag von Solingen: Trauern reicht nicht

    Anschlag von Solingen: Hätte so der Anschlag von Solingen verhindert
    werden können?

    Klimawandel: Viel Licht, viel Schatten

    Sauberer Strom: Elektrisierend

    China: Aktuelles zur Volksrepublik

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  47. Update: Erster Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet

    30 augustus 2024 · 9 min

    Afspelen
    Am heutigen Freitag wurden nach Angaben von Innenministerin Nancy Faeser
    (SPD) 28 afghanische Straftäter in ihr Heimatland abgeschoben. Der
    Abschiebeflug ist der erste nach Afghanistan, seitdem dort vor drei
    Jahren die Taliban wieder an die Macht gekommen sind. Karsten
    Polke-Majewski aus dem Investigativressort von ZEIT ONLINE erklärt, wie
    der Flug zustande gekommen ist. Was die abgeschobenen Menschen in
    Afghanistan unter den Taliban erwartet, ordnet ZEIT-Reporter Wolfgang
    Bauer ein.
    Lees meer

    Kamala Harris hat ihr erstes TV-Interview als demokratische
    US-Präsidentschaftskandidatin gegeben. Gemeinsam mit ihrem running mate
    Tim Walz wurde sie vom Fernsehsender CNN in einem Diner im
    US-Bundesstaat Georgia befragt. In der Vergangenheit wurde Harris öfter
    dafür kritisiert, dass sie in Interviews keine eindeutigen Aussagen
    trifft. Ob es für sie diesmal besser gelaufen ist, analysiert
    US-Korrespondentin Amrai Cohen.

    Sachsen hat weiterhin das beste Bildungssystem in Deutschland. Das hat
    der jährliche Bildungsmonitor ergeben, der die Schulqualität aller
    Bundesländer vergleicht. Bremen schneidet wie schon vergangenes Jahr am
    schlechtesten ab. Die Vergleichsstudie der Initiative Neue Soziale
    Marktwirtschaft (INSM) untersucht die Bildungssysteme der Bundesländer
    anhand von 98 Indikatoren.

    Was noch? Ein überdurchschnittlich warmer Sommer geht zu Ende.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Migration: Deutschland schiebt afghanische Straftäter nach Kabul ab

    Afghanistan: Leben unter dem Talibanregime

    Afghanistan: Olaf Scholz nennt Abschiebeflug "klares Zeichen" an
    Straftäter

    Kamala Harris: Präsidentschaftskandidatin der Demokraten

    US-Wahlkampf: Klare Fragen, vage Antworten

    Bildungsmonitor 2024: Sachsen hat weiterhin das beste Bildungssystem in
    Deutschland

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Si…

  48. Welche Macht die AfD in den Landtagen bekommen kann

    30 augustus 2024 · 12 min

    Afspelen
    Nur noch zwei Tage bis zu den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen –
    und die Prognosen deuten bereits darauf hin, dass die AfD ihre bislang
    besten Ergebnisse erzielen könnte: nämlich Stimmanteile von rund 30
    Prozent. In Sachsen liegt die AfD nach jüngsten Umfragen knapp hinter
    der CDU, in Thüringen führt die AfD deutlich. Was würde es bedeuten,
    wenn die AfD bei den anstehenden Landtagswahlen tatsächlich stärkste
    Kraft würde? Julian Sadeghi ist Volontär bei ZEIT ONLINE. Im Podcast
    ordnet er ein, wie wahrscheinlich es ist, dass die AfD demnächst ihren
    ersten Ministerpräsidenten stellt, und was es mit der sogenannten
    Sperrminorität auf sich hat.
    Lees meer

    Einen Monat ist es her, dass die israelische Armee in einem Beiruter
    Vorort den Hisbollah-Kommandeur Fuad Schukr getötet hat. Seither
    rechneten Beobachter täglich mit einem Vergeltungsschlag der Hisbollah.
    Ein größerer Krieg in der Region schien immer näher zu rücken.
    Vergangenen Sonntag schließlich meldete die Hisbollah, die "erste Phase"
    ihres Großangriffs auf Israel gestartet zu haben. Im Libanon fürchten
    viele Menschen nun, dass das Land in eine Eskalation mit Israel
    hineingezogen wird. Wie erleben die Menschen im Libanon die aktuelle
    Situation? Andrea Böhm ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im
    Podcast berichtet sie, was eine Eskalation zwischen Israel und der
    Hisbollah für die Libanesinnen und Libanesen bedeuten würde.

    Und sonst so? Über den Aufstieg von Charli xcx

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen: Wozu ein starkes Abschneiden
    der AfD rechtlich führen kann

    AfD: Alternative für Deutschland

    Sachsen: Landtagswahl in Sachsen

    Thüringen: Landtagswahl am 1. September

    Libanon: Alle wollen hier weg

    Israel: Was die jüngste Eskalation in Nahost bedeutet

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Angriff au…

  49. Update: Ein Maßnahmenpaket nach Solingen

    29 augustus 2024 · 10 min

    Afspelen
    Als Reaktion auf den Messeranschlag in Solingen hat sich die
    Bundesregierung auf ein Maßnahmenpaket für die Migrations- und
    Asylpolitik geeinigt. Im nordrhein-westfälischen Landtag hat
    währenddessen die politische Aufarbeitung des mutmaßlichen
    Terrorangriffs begonnen. Dabei soll unter anderem geklärt werden, ob die
    für den mutmaßlichen Täter verantwortliche Ausländerbehörde Fehler
    gemacht hat. Politikredakteur Christian Parth hat die heutige
    Sondersitzung verfolgt und ordnet ein, welche neuen Details bekannt
    geworden sind.
    Lees meer

    Pawel Durow, Chef des Messengerdienstes Telegram, wurde in Frankreich
    unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Wegen angeblicher
    Beihilfe zu Straftaten im Zusammenhang mit Kinderpornografie und
    Drogenhandel haben die französischen Behörden jedoch ein
    Ermittlungsverfahren gegen Durow eröffnet. Warum der Fall Russland
    beunruhigt, erklärt Michael Thuman, außenpolitischer Korrespondent der
    ZEIT.

    Der Chipkonzern Nvidia hat mit seinen neuen Quartalszahlen einen
    Rekordumsatz von rund 30 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Doch trotz
    des Rekordumsatzes hat die Nvidia-Aktie drei Prozent an Wert verloren.
    Das Unternehmen, das Chips für KI-Anwendungen herstellt, hat in diesem
    Sommer erstmals einen Börsenwert von drei Milliarden Dollar erreicht.
    Woran es liegt, dass der Aktienkurs jetzt trotz Rekordumsätze gesunken
    ist, erklärt Sina Osterholt aus dem Geld-Ressort von ZEIT ONLINE.

    Was noch? Flumo ist wahrscheinlich eine Schiege.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Messeranschlag in Solingen: Bundesregierung einigt sich auf Migrations-
    und Asylpaket

    Tödliche Messerattacke: Wüst will NRW-Landtag über Solingen-Anschlag
    unterrichten

    Solingen: Anschlag auf dem Stadtfest

    Telegram-Gründer: Pawel Durow aus Untersuchungshaft entlassen

    Telegram: Kein echter Held

    Pawel Durow: Plötzlich ist Puti…

  50. Warum Menschen in Deutschland Schutz bekommen

    29 augustus 2024 · 11 min

    Afspelen
    Auch am fünften Tag nach dem islamistischen Anschlag von Solingen kreist
    die politische Diskussion hierzulande um das Thema Migration. Die
    Zuwanderung nach Deutschland gehört laut Umfragen zu den politischen
    Problemen, die die Deutschen am meisten beschäftigen. Seit dem Anschlag
    von Solingen fordern Politikerinnen und Politiker verschiedener
    Parteien, mehr Menschen abzuschieben. CDU-Chef Friedrich Merz hat sogar
    einen Aufnahmestopp für Menschen aus Syrien und Afghanistan ins Gespräch
    gebracht und forciert nun eine parteiübergreifende Initiative zur
    Verschärfung der Migrationspolitik. Steffen Richter ist Redakteur für
    internationale Politik bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, woher
    Asylsuchende nach Deutschland kommen – und warum.
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    Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist gerade einmal acht Monate
    offiziell eine Partei – und schon jetzt sieht es so aus, als könnte das
    BSW zweistellige Ergebnisse erzielen, nämlich bei den anstehenden
    Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Beobachter sagen:
    Sowohl in Sachsen als auch in Thüringen könnte dem BSW eine
    Schlüsselrolle bei der Regierungsbildung zukommen. Und womöglich könnte
    das BSW sogar eine Ministerpräsidentin stellen. Wer sind die Menschen,
    die das BSW wählen? Lisa Caspari ist Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort
    Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast ordnet sie ein, welche
    politischen Themen den Wählerinnen und Wählern des BSW besonders wichtig
    sind.

    Und sonst so? Ein merkwürdiger Lichtschweif am Abendhimmel von
    Baden-Württemberg

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Elise Landschek, Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Asyl in Deutschland: Woher Asylsuchende nach Deutschland kommen – und
    warum

    Friedrich Merz: Der CDU-Chef

    Stellvertretender FDP-Vorsitzender: Kubicki begrüßt Zusammenarbeit mit
    der Union bei Migrationspolitik

    Migration: Wer kommt nach Deutschland?

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