Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Wie die Linke im Gespräch bleiben will
20 oktober 2024 · 12 min
Die Partei Die Linke hat auf ihrem Bundesparteitag in Halle Jan van Aken
und Ines Schwerdtner zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Beide stehen
vor der Herausforderung, die Linke wieder als relevante Partei zu
etablieren. Seit der Abspaltung des Bündnisses Sahra Wagenknecht ist sie
geschwächt und wäre laut aktuellen Umfragen in einem neuen Bundestag
nicht mehr vertreten. Wofür die zwei neuen Parteivorsitzenden stehen und
wie sie die Linke wieder auf Erfolgskurs bringen wollen, weiß Katharina
Schuler, Politikredakteurin von ZEIT ONLINE. Lees meerDie Frankfurter Buchmesse hat durch das Genre New Adult viele junge
Leser und vor allem Leserinnen angelockt. Durch die vielen neuen Kunden
ist der Abwärtstrend im Buchhandel gestoppt: Die Branche erreicht
beinahe wieder ihre Rekordumsätze aus dem Jahr 2010. Vor allem auf
Instagram oder TikTok wächst die Zahl der New-Adult-Leserinnen. Was
macht der Erfolg auf TikTok mit der Buchbranche? Und schwappt der Trend
der New-Adult-Bücher auch auf andere Genres über? Diese und weitere
Fragen beantwortet Titus Blome, Kulturredakteur bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? "Aura" ist das Jugendwort des Jahres 2024.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der
Verlosung können Sie hier teilnehmen.Weitere Links zur Folge:
Die Linke: Sie sollen Die Linke über die Fünf-Prozent-Hürde hieven
Politische Linke: Von wegen rot
BookTok: BookTok und ich
Frankfurter Buchmesse: So schön wird's nicht noch mal, härtere Tage
kommenJugendwort: "Aura" ist das Jugendwort des Jahres 2024
Hier gibt es Karten für das Podcast-Festival
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Spezial: Ausharren im Kriegsgebiet
19 oktober 2024 · 30 min
Der Südlibanon ist das am stärksten umkämpfte Gebiet im Krieg zwischen
Israel und der Hisbollah. Die meisten Dörfer sind nahezu menschenleer.
Doch in Tyros, der größten Stadt im Süden, harren einige hundert
Menschen aus. Was erleben die Zivilistinnen und Zivilisten, die
geblieben sind? Lees meerSeit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober vergangenen Jahres
haben sich auch die Hisbollah-Miliz und Israel immer wieder angegriffen.
Lange fand dieser Krieg im Schatten statt. Ende September haben sich die
Spannungen zwischen beiden Seiten verschärft. Inzwischen ist die
israelische Armee auch mit Bodentruppen in das Nachbarland vorgerückt
und hat ein Viertel des Landes zur Evakuierungszone erklärt. Nach
Angaben der libanesischen Regierung sind im Libanon eine Million
Menschen auf der Flucht, mehr als 10.000 Menschen wurden verletzt und
etwa 2.255 getötet. Nie zuvor haben die Gefechte zwischen Israel und der
Hisbollah so viele Tote und Verletzte gefordert.Lea Frehse berichtet für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE seit 2019 aus Beirut.
Vor wenigen Tagen ist sie mit anderen internationalen Reporterinnen nach
Tyros gereist und hat mit Menschen gesprochen, die dort geblieben sind,
wo jeden Tag Bomben einschlagen. In dieser Was Jetzt?-Spezialfolge
berichtet sie, was diese Menschen im Kriegsgebiet erleben, wo sie sich
in Sicherheit bringen und wie sie sich versorgen. Außerdem ordnet sie
ein, was gerade politisch im Libanon los ist und welchen Rückhalt die
Hisbollah noch in der libanesischen Bevölkerung hat.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der
Verlosung können Sie hier teilnehmen.Weitere Links zur Folge:
Hisbollah: Kampf gegen die Terrormiliz
Libanon: Kämpfe zwischen Hisbollah und Israel
Libanon: Die Pager-Provokation
Krankenhaus im Libanon: Dieses wahnsinnige Brennen
Sie wollen me…
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Wie Pegida uns verändert hat
19 oktober 2024 · 13 min
Zehn Jahre nach ihrer ersten Demonstration geht die Pegida-Bewegung am
Sonntag ein letztes Mal auf die Straße. Pegida, das steht für
"Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes". Im
Oktober 2014 hatte sich die migrationsfeindliche Bewegung in Dresden
gegründet. Nun hat Lutz Bachmann, der Pegida-Gründer, über die sozialen
Medien das Ende von Pegida angekündigt und zu einer letzten
Demonstration eingeladen. Warum hört Pegida ausgerechnet jetzt auf? Lenz
Jacobsen ist Redakteur im Politischen Feuilleton von ZEIT ONLINE und
beobachtet die Proteste seit vielen Jahren. Im Podcast analysiert er,
wie Pegida Deutschland in den vergangenen Jahren verändert hat und was
man daraus für die Zukunft lernen kann. Lees meerAn der australischen Ostküste sind aktuell zahlreiche Strände für
Besucherinnen und Besucher gesperrt, darunter auch der berühmte Bondi
Beach. Der Grund: In und um Sydney wurden in den letzten Tagen Tausende
kleiner schwarzer Kugeln an die Strände gespült. Experten gehen davon
aus, dass es sich hierbei um Teerklumpen handelt. Doch keiner weiß,
woher sie kommen. Rita Lauter aus dem Podcast-Team von ZEIT ONLINE ist
aktuell in Sydney und weiß mehr über die möglichen Ursachen der
angeschwemmten Kugeln. Im Podcast berichtet sie, wie groß die Aufregung
wegen dieser Kugeln ist und wie die Behörden darauf reagieren.Und sonst so? Die gesündesten Sportarten
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der
Verlosung können Sie hier teilnehmen.Weitere Links zur Folge:
Thema: Pegida
Pegida: Die besorgten Bürger haben gewonnen
Pegida: Pegida hört auf
Schwarze Kugeln in Sydney: Das Geheimnis der rätselhaften Teerkugeln am
Strand von SydneySie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Was der Tod des Hamas-Chefs für den Nahen Osten bedeutet
18 oktober 2024 · 11 min
Die Terrororganisation Hamas hat den Tod ihres Chefs Jahia Sinwar
bestätigt, nachdem am Donnerstag bereits Israel den Tod des 61-Jährigen
bekannt gegeben hatte. Er soll am Mittwoch zusammen mit weiteren
Hamas-Kämpfern durch Beschuss getötet worden sein. Der 61-Jährige galt
als einer der Hauptverantwortlichen für den Terroranschlag vom 7.
Oktober vergangenen Jahres auf Israel. Wer wird neuer Anführer der
Hamas? Und wird Netanjahu von der erfolgreichen Tötung profitieren?
Diese und weitere Fragen beantwortet Jan Roß, Politikredakteur der ZEIT. Lees meerDas Sicherheitspaket der Bundesregierung hat die Abstimmung im Bundestag
erfolgreich überstanden. Die Ampelfraktionen stimmten für die
Gesetzesänderungen, die unter anderem Verschärfungen im Aufenthalts- und
Waffenrecht vorsehen. Zuvor hatte es aus Reihen von SPD und Grünen
heftige Kritik an dem Paket gegeben. Ob die Ampelkoalition nach der
geglückten Abstimmung wieder stabiler geworden ist, weiß Ferdinand Otto,
Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.Außerdem im Update: Begleitet von Forscherinnen und Forschern haben 41
Unternehmen ein halbes Jahr lang die Viertagewoche getestet. David
Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts bei ZEIT ONLINE,
weiß, wie das Ergebnis der Studie aussieht und wieso so viele
Unternehmen das Modell weiterführen wollen.Was noch? Das Krümelmonster ist bei Dortmund geblitzt worden.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Tod Jahia Sinwars: Netanjahus Glückssträhne
Nachfolge auf Jahia Sinwar: Die Hamas wird sich nicht selbst auflösen
Sicherheitspaket: Scholz hat recht, seine Kritiker aber auch
Viertagewoche: Was die Viertagewoche wirklich bringt
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Besuch des letzten Gefühlstransatlantikers
18 oktober 2024 · 11 min
US-Präsident Joe Biden trifft sich heute mit Bundeskanzler Olaf Scholz
(SPD), dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen
Premierminister Keir Starmer in Berlin. Die vier Staats- und
Regierungschefs wollen bei ihrem Treffen in Berlin über die
Unterstützung der Ukraine sprechen. Für Biden ist es voraussichtlich der
letzte Besuch als US-Präsident in Europa. Welches Erbe hinterlässt er
dort am Ende seiner politischen Karriere? Das ordnet die außenpolitische
Korrespondentin der ZEIT, Anna Sauerbrey, ein. Lees meerVielerorts bleiben Kitaplätze in Deutschland zurzeit unbesetzt. Das
Phänomen ist jedoch regional begrenzt. Bundesweit fehlen nach
Berechnungen der Bertelsmann Stiftung etwa 430.000 Kitaplätze. Die Lage
in den Betreuungseinrichtungen entspannt sich vor allem dort, wo die
Geburtenrate in den vergangenen Jahren besonders zurückgegangen ist. Ob
sich der Trend in Zukunft weiter fortsetzt und wie die frei bleibenden
Kitaplätze den Betreuungsschlüssel beeinflussen, erklärt
ZEIT-ONLINE-Autor Henrik Rampe.Und sonst so? Der Bundestag diskutiert über eine Menopausen-Strategie.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
US-Präsident: Joe Biden holt Deutschlandbesuch mit Vierertreffen nach
Ukrainekrieg: News und Infos
Joe Biden: Letzte Amtszeit als Präsident
Kitaplätze: Womit keiner rechnet
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Update: Wie Selenskyj Russland zum Frieden zwingen will
17 oktober 2024 · 11 min
In Brüssel hat heute der zweitägige EU-Gipfel begonnen. Auch der
ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt teil und stellte seinen
"Siegesplan" für die Ukraine vor. Von den EU-Staaten fordert er, die
Hilfe für sein Land zu verstärken. Wie diese Hilfe aussehen soll und was
Selenskyj mit seiner Forderung in Brüssel erreichen konnte, erklärt
ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner. Außerdem ist die
Migrationspolitik mal wieder eines der Themen beim Gipfel. Auch darüber
sprechen wir. Lees meerDie israelische Armee hat nach eigenen Angaben weitere Hamas-Mitglieder
im Gazastreifen getötet. Darunter könnte auch der Hamas-Chef Jahia
Sinwar sein. Wie das israelische Militär mitteilte, wird derzeit mit
einem DNA-Test geprüft, ob es sich bei einem der Toten um ihn handeln
könnte.Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute entschieden, den Leitzins um
0,25 Prozentpunkte auf 3,25 Prozent abzusenken. Im Juni hatte die EZB
den Leitzins erstmals seit rund zwei Jahren gesenkt und damit auf die
niedrigere Inflation reagiert. Im September folgte eine weitere
Absenkung. Welche Vor- und Nachteile die Entscheidung der EZB bringt,
erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Kolja Rudzio.Der Bundestag hat heute über die Krankhausreform von
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) abgestimmt. In der
Regierungskoalition haben die Parteien rund zwei Jahre lang über das
Projekt gestritten. Die Union ist weiterhin unzufrieden mit der Reform
und hat angekündigt, den Vermittlungsausschuss anzurufen.Was noch? 25 Jahre Wer wird Millionär?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Was Jetzt Live am 15.12.2024
EU-Gipfel: Scholz fordert vorgezogene Umsetzung des reformierten
EU-AsylsystemsEU-Gipfel: Asylpolitik sorgt für Uneinigkeit unter EU-Regierungschefs
Ukrainekrieg: Selenskyj fordert vor EU-Gipfel neue Hilfen
Asylpolitik der EU: Grenzw…
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Harris in Trump-Land
17 oktober 2024 · 13 min
Heute Nacht, knapp drei Wochen vor der US-Wahl, ist die demokratische
Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris im Fernsehsender Fox News
aufgetreten. Dort gab sie erstmals einem konservativen Medium ein
Interview. Das Gespräch mit Chefmoderator Bret Baier fand in
Pennsylvania statt, einem umkämpften Bundesstaat, der am Ende
wahlentscheidend sein könnte. Fox News gilt als Haussender der
Republikaner. Für Was jetzt? hat Redakteurin Pia Rauschenberger das
Gespräch mit zwei Brüdern aus Pennsylvania geguckt - der eine
unterstützt Harris, der andere Trump. Wie blicken die beiden auf die
Kandidatin und ihren Auftritt im konservativen Fernsehen? Außerdem
kommentiert ZEIT ONLINE-US-Korrespondentin Johanna Roth, ob Harris von
ihrem Auftritt profitieren könnte. Lees meerNach den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen verhandelt das Bündnis
Sahra Wagenknecht jetzt mit der CDU über zwei mögliche
Regierungskoalitionen. Das BSW trat erstmals bei einer Landtagswahl an
und belegte mit 12 Prozent in Sachsen und 15 Prozent in Thüringen in
beiden Ländern den dritten Platz. Auch in Brandenburg war die wenige
Monate alte Partei erfolgreich und führt nun Sondierungsgespräche mit
der SPD. Die Beteiligung des BSW an einer Regierung in allen drei
Landtagen ist die einzig denkbare Konstellation ohne AfD-Beteiligung.
Könnte das BSW am Ende tatsächlich in drei Ländern mitregieren?
Insbesondere die verschiedenen außenpolitischen Positionen erschweren
die Debatte. Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE,
berichtet, wie die Gespräche zwischen den Parteien laufen.Und sonst so? Wenn aus Rivalen Trainer werden.
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.Weitere Links zur Folge:
Thema: US-Wahl: Kamala Harris gegen Donald Trump
Umfragen zur US-Wahl: Wer zieht ins Weiße Haus – Donald Trump oder
Kamala … -
Update: Die SPD ringt um das Sicherheitspaket
16 oktober 2024 · 11 min
Innerhalb der SPD gibt es Widerstand gegen ein geplantes
Sicherheitspaket der Bundesregierung. Etwa 20 Abgeordnete der
Bundestagsfraktion überlegen offenbar, gegen das Paket zu stimmen. Ob
Scholz doch noch eine Mehrheit zusammenbekommt und wieso die Kritik an
dem Paket aus der SPD so groß ist, weiß Michael Schlieben. Er ist
politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Lees meerPsychotherapeutinnen und -therapeuten haben am Mittwoch in Berlin für
eine bessere Finanzierung der Therapeutenausbildung demonstriert. Die
Bundesregierung hat bereits einen Reformvorschlag vorgelegt, laut
Verbänden und dem Bundesrat greift dieser jedoch zu kurz. Jan
Schwenkenbecher aus dem Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE weiß, was die
Psychotherapeuten fordern.Außerdem im Update: Der Bundestag berät am Mittwochabend über eine
Reform des Arbeitsrechts an Universitäten und Hochschulen. Der
Gesetzentwurf von Bundeswissenschaftsministerin Bettina Stark-Watzinger
sieht unter anderem eine Mindestlaufzeit für Arbeitsverträge vor und
soll die an Hochschulen oft prekären Arbeitsbedingungen verbessern.Und sonst so? Wo ist die Maus?
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen.Weitere Links zur Folge:
Migrationspolitik: SPD-Politiker stellen sich gegen geplantes
SicherheitspaketMigrationspolitik: Juso-Chef wirft Olaf Scholz Einschüchterung vor
Psychotherapie: Woran merke ich, ob meine Therapie wirkt?
Psychotherapie: "Meine Stärke hat mich an den Rand des Abgrunds
gebracht"Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft: Da kippt was
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Karl Lauterbachs Revolution
16 oktober 2024 · 12 min
Zu wenig Personal, zu wenig Medikamente, zu wenig Geld – so kann man die
Situation an deutschen Krankenhäusern ganz grob zusammenfassen. Die
geplante Krankenhausreform der Bundesregierung soll helfen und wird am
heutigen Mittwoch im Gesundheitsausschuss diskutiert. Ziel der Reform
ist die wirtschaftliche Entlastung der Kliniken in Deutschland sowie
eine bessere Patientenversorgung. Carla Neuhaus, Redakteurin im
Wirtschaftsressort, erklärt, was die neue Reform für Patientinnen und
Patienten bedeutet. Lees meerDrei Wochen vor der US-Wahl blicken wir im Podcast auf die aktuellen
Umfragen – Donald Trump und Kamala Harris liegen fast gleichauf – und
diskutieren, warum US-Medien dennoch einen leichten Trend in Richtung
Trump erkennen. Christian Endt, stellvertretender Leiter des Ressorts
Daten und Visualisierung, beantwortet außerdem die Frage, wie
verlässlich die Umfragen generell sind.Und sonst so? Über Nacht zum Bürgermeister
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Susanne Hehr, Athithya Balamuraley, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Dafür können Sie
an der Verlosung von 5 × 2 Tickets hier teilnehmen.Weitere Links zur Folge:
Krankenhausreform: Regierung bringt Krankenhausreform auf den Weg
Thema: Karl Lauterbach: Bundesgesundheitsminister
Thema: Krankenhausreform: Deutschlands Krankenhäuser in der Krise
Kosten der Krankenhausreform: Die Versicherten bezahlen die Fehler des
StaatesKrankenhausgipfel in Berlin: Kliniken warnen vor großen
Leistungseinschränkungen durch KlinikreformKrankenhausreform: "Die Reform ist wie ein Hemd, das man schief
zuknöpft"Thema: US-Wahl: Kamala Harris gegen Donald Trump
US-Wahlkampf: Harris wirft Trump Streben nach "unkontrollierter Macht"
vorUmfragen zur US-Wahl: Wer zieht ins Weiße Haus – Donald Trump oder
Kamala Harris?Thema: Kamala Harris: Präsidentschaftskandidatin der Demokra…
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Update: Die Generation Corona ist optimistisch
15 oktober 2024 · 10 min
Trotz Kriegen und anderen globalen Krisen blicken Jugendliche in
Deutschland überraschend optimistisch in die Zukunft. Das geht zumindest
aus der neuen Shell Jugendstudie hervor, die am Dienstag in Berlin
vorgestellt wurde. Laut der Studie hat die Generation sogar ein
positiveres Bild von der Zukunft als noch bei der letzten Befragung im
Jahr 2019. Für die Studie wurden rund 2.500 Jugendliche und junge
Erwachsene zwischen 12 und 25 Jahren zu Lebenssituation und
Einstellungen befragt. Rudi Novotny ist Redakteur im Ressort Wissen der
ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, wie die Forschenden sich das positive
Gesamtergebnis erklären. Lees meerNeben den Gefechten im Libanon setzt die israelische Armee ihre Angriffe
auch im Gazastreifen fort. Zuletzt trafen die Angriffe unter anderem das
größte palästinensische Flüchtlingslager Dschabalija, den Innenhof eines
Krankenhauses und ein ehemaliges Schulgebäude. Nach palästinensischen
Angaben starben zahlreiche Menschen, viele weitere wurden verletzt. Die
israelischen Truppen sind seit Anfang Oktober wieder verstärkt in den
Norden des Gazastreifens zurückgekehrt.Außerdem im Update: Im Juli entzündete sich ein Paket im
DHL-Luftfrachtzentrum in Leipzig. Offenbar sollte das Paket während des
Flugs einen Brand verursachen. Nun ermittelt die Bundesanwaltschaft in
dem Fall. Es wird ein russischer Sabotageakt vermutet.Was noch? Trumps jüngster Townhall-Auftritt wirft Fragen auf.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der
Verlosung können Sie hier teilnehmen.Weitere Links zur Folge:
Shell Jugendstudie: "Die heutige Jugend hat ein sehr positives
Zukunftsbild"Shell Jugendstudie: Jugendliche blicken trotz Angst vor Krisen
optimistisch in die ZukunftLiveblog: Krieg in Nahost
Gaza: Vertrieben, getötet, ohne ausreichende Hilfe
Sabotagefall: Bundesanwal…
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Warum Donald Tusk auf eine neue Migrationspolitik setzt
15 oktober 2024 · 12 min
Regierungschef Donald Tusk will das Recht auf Asyl vorübergehend
aussetzen. Dies ist Teil seiner neuen Migrationsstrategie, die er heute
dem Kabinett vorstellen wird. Tusk forderte die Anerkennung der
Maßnahmen auf europäischer Ebene. Sie würden sich insbesondere gegen
Belarus und Russland richten, sagte Tusk. In Deutschland hatte
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) Anfang September ebenfalls die
Asyl- und Migrationspolitik verschärft und vorübergehende
Grenzkontrollen an allen deutschen Landgrenzen angeordnet. Ulrich
Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT, analysiert die Hintergründe
von Polens Kurswechsel in der Migrationspolitik und ordnet ein, ob
dieser Schritt Teil einer breiteren europäischen Bewegung ist. Lees meerRobert Habeck und Annalena Baerbock sollen Medienberichten zufolge
Waffenlieferungen an Israel blockiert haben. Hintergrund ist, dass die
Bundesregierung zwischen März und Ende August keine Kriegswaffenexporte
nach Israel mehr genehmigt hatte. Mark Schieritz, stellvertretender
Leiter im Politikressort, analysiert die Vorwürfe und erläutert die
politischen Beweggründe, die zu einer differenzierteren Haltung
gegenüber Waffenlieferungen an Israel führen.Und sonst so? Von Prohibition zur Produktion: grüne Ernte!
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Donald Tusk: Erst aufräumen, dann um Europa kümmern
Migrationspolitik: Polen will Asylrecht vorübergehend aussetzen
Migration: Polen will Recht auf Asyl vorübergehend aussetzen
Migration über Polen: Bundespolizei registriert mehr illegale Einreisen
aus BelarusPolnisch-belarussische Grenze: "Die Migrationskrise kommt der polnischen
Regierung gelegen"Migrationskrise in Polen: "Ein Herz aus Stein"
Migration: Nancy Faeser ordnet Kontrollen an allen deutschen Gren…
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Update: UN-Soldaten in der Schusslinie
14 oktober 2024 · 11 min
Bei den Kämpfen zwischen der israelischen Armee und der proiranischen
Hisbollah-Miliz im Libanon geraten die UN-Friedenstruppen vor Ort immer
öfter zwischen die Fronten. Bereits fünf Blauhelmsoldaten der Mission
Unifil wurden verwundet. UN-Generalsekretär António Guterres sprach
sogar von einem möglichen Kriegsverbrechen seitens Israels. Israel wirft
der Hisbollah-Miliz hingegen vor, die Posten der UN-Soldaten als
Schutzschilde zu missbrauchen. Nutzt die Hisbollah die Blauhelme
tatsächlich aus? Diese und weitere Fragen beantwortet Lea Frehse,
Nahost-Korrespondentin der ZEIT. Lees meerDie SPD fordert zum Start in den Wahlkampf Steuersenkungen für die
Mittelschicht und neue Prämien für Elektroautos. Ein entsprechendes
Strategiepapier präsentierte der Parteivorstand nach seiner
Klausurtagung am Sonntag. Das Ziel laut: "Wirtschaft ankurbeln.
Arbeitsplätze sichern, Beschäftigte entlasten." Kritik kommt unter
anderem von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz. Die SPD belaste mit den
Steuerplänen den Mittelstand. Ob die SPD mit dem neuen Programm aus dem
Umfragetief kommen könnte, weiß Peter Dausend, Redakteur im
Hauptstadtbüro der ZEIT.Außerdem im Update: Der Wirtschaftsnobelpreis ist in diesem Jahr für die
Forschung zu Wohlstandsunterschieden verliehen worden.Was noch? Bei Fragen zu Medikamenten lieber nicht den Chatbot fragen.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst und Athithya Balamuraley
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Nahostkrieg: UN-Friedenstruppe wirft Israels Armee "gewaltsames"
Eindringen vorPositionspapier: Die SPD will wieder SPD sein
Wirtschaftsnobelpreis: US-Wohlstandsforscher erhalten
WirtschaftsnobelpreisSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Kleine Schritte auf dem Weg in die EU
14 oktober 2024 · 12 min
Im Rahmen des Berlin-Prozesses findet auf Einladung von Bundeskanzler
Olaf Scholz (SPD) heute ein Gipfeltreffen der Westbalkanstaaten statt.
An dem Treffen nimmt neben den Staats- und Regierungschefs von Albanien,
Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien auch
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teil. Ob der Gipfel die
regionale Zusammenarbeit stärken kann und wie wichtig die EU-Annäherung
für die Westbalkanstaaten gerade ist, erklärt ZEIT-EU-Korrespondent
Ulrich Ladurner. Lees meerDie Bundesnetzagentur hat zum 1. Oktober den ersten Trusted Flagger in
Deutschland zugelassen. Trusted Flagger sind vertrauenswürdige
Hinweisgeber, die gemäß dem Digital Services Act (DSA) der EU in den
sozialen Medien und auf Videoplattformen mutmaßlich strafrechtlich
relevante Inhalte an die Betreiber melden. Der erste in Deutschland
zugelassene Hinweisgeber ist die Meldestelle REspect! der Stiftung zur
Förderung der Jugend in Baden-Württemberg. Rechte Medien werfen den
Trusted Flaggers vor, wie eine Zensurbehörde zu arbeiten. Ist an diesem
Vorwurf dran? Das ordnet ZEIT-ONLINE-Digitalreporter Götz Hamann im
Podcast ein.Und sonst so? Billy, BEKVÄM, Silverlönn – IKEA feiert 50. Jubiläum in
Deutschland.Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Bosnien und Herzegowina: Vermisste nach tödlichen Sturzfluten in Bosnien
und HerzegowinaAlbanien: Ausschreitungen bei Protesten gegen Albaniens Regierung
EU-Beitritt: News und Infos
Desinformation auf X: Reguliert X
Fake-News: Wenn die Wahrheit stirbt
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Merz stimmt die CSU auf den Ernst der Lage ein
13 oktober 2024 · 13 min
Beim Parteitag der CSU in Augsburg hat CDU-Chef und Kanzlerkandidat
Friedrich Merz den guten Umgang der Schwesterparteien miteinander
betont. Unter seiner Führung der CDU und Markus Söders Führung der CSU
hätten die beiden Parteien zu einem "neuen Miteinander" gefunden. In
einer rund einstündigen Rede beim CSU-Parteitag hat Merz außerdem für
eine Agenda 2030 geworben, die das Bürgergeld abschaffen soll.
ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau ordnet die Rede von Merz im Podcast
ein. Lees meerIn dreieinhalb Wochen finden in den USA die Präsidentschaftswahlen
statt. In den Umfragen liegen der republikanische Kandidat Donald Trump
und die demokratische Kandidatin Kamala Harris fast gleichauf. Für die
Entscheidung der Wahl spielen die sogenannten Swing-States eine wichtige
Rolle. Einer davon ist Pennsylvania im Nordosten der USA. Was
jetzt?-Host Pia Rauschenberger ist dort gerade unterwegs und hat mit
Wählerinnen und Wählern gesprochen, die noch unentschlossen sind, für
wen sie am 5. November stimmen wollen. Bis zum Wahltag hören Sie bei Was
jetzt? immer mal wieder von ihnen.Alles außer Putzen: Ein filmreifer Wettbewerb um "Emily".
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
CSU-Parteitag: Die neue Kraft der konservativen Mitte
CSU: Bayerns Regierungspartei
CSU-Parteitag: Merz kündigt entschiedenes Vorgehen gegen "irreguläre
Migration" anFriedrich Merz: Kanzlerkandidat der Union
Umfragen zur US-Wahl: Wer zieht ins Weiße Haus – Donald Trump oder
Kamala Harris?US-Wahl: Kamala Harris gegen Donald Trump
Swing-States: Sie entscheiden, wer die US-Wahl gewinnt
Pennsylvania: News und Infos
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Hat die Zukunft noch Zukunft, Andreas Reckwitz? (Das Politikteil-Spezial 1/3)
12 oktober 2024 · 48 min
Das ist die erste Folge vom Das Politikteil-Spezial zum Thema: „Hat die
Zukunft noch Zukunft?“. Der Soziologe und Bestseller-Autor Andreas
Reckwitz hat darüber ein fundamentales neues Buch geschrieben, das die
verstörenden Phänomene zusammendenkt: Es heißt „Verlust. Ein
Grundproblem der Moderne”. Im Podcast Das Politikteil sprechen Tina
Hildebrandt und Heinrich Wefing mit ihm über seine Thesen. Lees meerAlle Folgen des Spezials von Das Politikteil können Sie hier anhören.
Uns erreichen Sie jederzeit unter wasjetzt@zeit.de.Hosts: Tina Hildebrandt, Heinrich Wefing
Gast: Andreas Reckwitz
Redaktion und Recherche: Carlotta Wald
Schnitt und Produktion: Pool Artists
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Wenn die Haut verbrennt
12 oktober 2024 · 11 min
Die Verbrennungsstation im Allgemeinen Krankenhaus Geitawi in Beirut ist
die einzige im ganzen Land, die Menschen mit schweren Verbrennungen
behandelt. Täglich wenden sich Kliniken an die Station, um
Verbrennungsopfer dorthin zu überweisen. Obwohl sich die Krankenhäuser
auf den Krieg vorbereitet haben, sind die Stationen überfüllt. Die
Intensivstation in Geitawi hat ihre Kapazitäten erweitert, indem sie die
Flure freigeräumt und die Bettenzahl erhöht hat. Seit dem Angriff der
Hamas auf Israel vor einem Jahr beschießt die Hisbollah-Miliz Israel aus
dem Libanon. Das israelische Militär reagierte darauf mit
Gegenangriffen. Vor etwas mehr als zwei Wochen begann die israelische
Armee dann mit schweren Luftangriffen auf den Libanon, auch auf die
Hauptstadt Beirut. Ziel ist es, die Hisbollah-Miliz zu zerstören. Lea
Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT, war im Geitawi-Krankenhaus und
berichtet, was sie dort erlebt hat. Lees meerIn Nordrhein-Westfalen kommt es vermehrt zu gewaltsamen
Auseinandersetzungen, die auf die Aktivitäten der sogenannten
Mocro-Mafia zurückgeführt werden. Auslöser der aktuellen Gewaltwelle ist
der Diebstahl von 350 Kilogramm Cannabis, der einen Rachefeldzug
ausgelöst hat. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert
Reul macht die Legalisierung von Cannabis in Deutschland dafür
verantwortlich. Allerdings gibt es bislang keine belastbaren Beweise für
einen Zusammenhang. Die Legalisierungsstrategie in Deutschland
beinhaltet Cannabis-Clubs, die legal anbauen dürfen. Experten gehen
davon aus, dass der illegale Handel abnehmen wird, wenn diese Clubs
etabliert sind. Christan Parth, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft
und Gesellschaft, analysiert die Strukturen und Hintergründe der
organisierten Kriminalität und erklärt, was man dagegen tun könnte.Und sonst so? Sommerliche Deutsche Vita
Moderation und Produktion: Erica Zinger
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Anne Schwedt, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter w…
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Update: Ein Friedensnobelpreis gegen Atomwaffen
11 oktober 2024 · 9 min
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die japanische
Anti-Atomwaffen-Organisation Nihon Hidankyo. Die Organisation wurde von
Überlebenden der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki gegründet
und setzt sich für nukleare Abrüstung ein. Zwischenzeitlich wurde
befürchtet, dass der Preis angesichts der gegenwärtigen Krisen und
Kriege gar nicht vergeben werden würde. ZEIT-ONLINE-Autor Felix Lill
erklärt, was die Organisation Nihon Hidankyo so besonders macht. Lees meerBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der Ukraine bei Gesprächen in Berlin
weitere Militärhilfe der westlichen Partner in Höhe von 1,4 Milliarden
Euro zugesagt. Dazu gehören Luftverteidigungssysteme, Artillerie und
Drohnen. Am Nachmittag ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
in Berlin eingetroffen. Zuvor war Selenskyj nach London, Paris und Rom
gereist, um für die weitere Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen
Russland zu werben.An der Ostseeküste bei Warnemünde brennt seit Freitagvormittag ein
Öltanker. Die sieben Seeleute, die sich an Bord befanden, wurden
gerettet. Auf dem Tanker befinden sich rund 640 Tonnen Schweröl. Bislang
ist jedoch kein Öl ausgetreten.Was noch? Polarlichter flackern über den Nachthimmel.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Nihon Hidankyo: Friedensnobelpreis geht an japanische
Anti-Atomwaffen-OrganisationUkrainischer Präsident: Wolodymyr Selenskyj wird in Berlin erwartet
Ukrainekrieg: Olaf Scholz empfängt Wolodymyr Selenskyj im Kanzleramt
Ukraine-Gipfel in Deutschlands: Ramstein-Konferenz wegen Joe Bidens
Abwesenheit abgesagtKühlungsborn: Öltanker bei Warnemünde in der Ostsee brennt
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Die Union ringt um ein Pronomen
11 oktober 2024 · 12 min
Mit dem zweitägigen CSU-Parteitag in Augsburg beginnt die Vorbereitung
auf die Bundestagswahl am 28. September 2025. Zuvor schloss CSU-Chef
Markus Söder erneut eine Zusammenarbeit mit den Grünen kategorisch aus.
Zudem forderte Söder Neuwahlen und den Rücktritt der Bundesminister
Robert Habeck und Annalena Baerbock. Neben Markus Söder wird auch
CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz auf dem Parteitag auftreten. Die CSU
hatte dem Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl volle Unterstützung
zugesichert, auch wenn der eine andere Haltung gegenüber den Grünen
vertritt. Oder sind es nur diese Grünen, die ihm Sorgen machen?
Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort, spricht im Podcast über den
Streit über genau dieses Pronomen. Lees meerWas haben einige der Gewinner des Chemienobelpreises und des
Physiknobelpreises in diesem Jahr gemein? Sie sind KI-Forscher. Jakob
von Lindern, Redakteur im Digitalressort, erklärt, was die beiden Preise
in diesem Jahr so besonders macht und welche Rolle große Techfirmen wie
Google in Zukunft bei der Vergabe von Nobelpreisen spielen könnten.Und sonst so? Viren zählen auf der Zahnbürste.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Elise Landscheck
Mitarbeit: Anne Schwedt, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.
Weitere Links zur Folge:
CSU-Parteitag: Söder findet sein Zen
Ampelkoalition: Markus Söder fordert Rücktritt von Robert Habeck und
Annalena BaerbockCSU-Parteitag: CSU bestätigt Markus Söder klar als Parteichef
Nobelpreise für KI: Es ist eine Revolution
Nobelpreis für Chemie: Wer Proteine versteht, wird das Leben verändern
Nobelpreis: So verlief die Bekanntgabe der Chemienobelpreisträger
Nobelpreise 2024: Chemienobelpreis geht unter anderem an Proteinforscher
von DeepMindSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Noch keine Ruhe nach dem Sturm
10 oktober 2024 · 10 min
Hurrikan Milton ist über Florida hinweggezogen, vielerorts gelten
weiterhin Warnungen vor Sturmfluten und Hochwasser. Das Ausmaß der
Zerstörung ist noch nicht absehbar. Lees meerDie Schriftstellerin Han Kang hat den Nobelpreis für Literatur gewonnen.
Sie ist die erste Südkoreanerin und die 18. Frau, die jemals mit dem
Preis ausgezeichnet worden ist. Iris Radisch, Redakteurin im Feuilleton
und ZEIT-Literaturkritikerin, erklärt, was ihr an Han Kang und ihren
Werken besonders gefällt.Der Spanier Rafael Nadal hat seinen Rücktritt als Tennisprofi
angekündigt. Bei der Endrunde im Davis Cup im November in Málaga wird er
sein letztes Turnier bestreiten, wie der 38 Jahre alte Spanier in einem
Video bekannt gab. Fabian Scheler ist Redakteur im Sportressort und
erklärt, was Rafael Nadel und seine Karriere so bemerkenswert macht.Und sonst so? Die Grenzen des Altwerdens.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Elise Landscheck
Mitarbeit: Athithya Balamuraley, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.
Weitere Links zur Folge:
Hurrikan Milton: Videos zeigen gewaltige Sturmschäden in Florida
Hurrikan Milton: Böen, Trümmer, Wassermassen
Liveblog: Hurrikan Milton: Nach Durchzug von Milton mehr als drei
Millionen Menschen ohne StromNobelpreis: Literaturnobelpreis geht an Han Kang aus Südkorea
Tennis: Spanischer Tennisstar Rafael Nadal beendet Profikarriere
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Der Sturm und der Wahlkampf
10 oktober 2024 · 15 min
In den frühen Morgenstunden an diesem Donnerstag ist Hurrikan Milton mit
einer Windgeschwindigkeit von knapp 200 Kilometern pro Stunde auf die
Westküste Floridas getroffen. Auf Liveübertragungen konnte man
sehen, wie der Wind in Tampa Regen über die Straßen peitscht und Palmen
sich im Wind biegen. An vielen Orten in Florida ist der Strom
ausgefallen. Millionen Menschen wurden zuvor aufgefordert, sich in
Sicherheit zu bringen. Valerie ist eine von ihnen. Im Podcast berichtet
sie, wie es sich anfühlt, die eigenen Habseligkeiten zurückzulassen.
Katastrophensituationen wie diese können Politiker herausfordern. Nach
Hurrikane Helene hatte Präsidentschaftskandidat Donald Trump
Falschinformationen über die Reaktion der US-Regierung verbreitet.
US-Präsident Joe Biden hat das als "unamerikanisch" bezeichnet. Johanna
Roth, die ZEIT ONLINE Auslandskorrespondentin in Washington, D. C., gibt
erste Eindrücke zur Lage in Florida und ordnet ein, wie politisch der
Sturm werden wird. Lees meerDas Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)
hat eine umfangreiche Studie zur akademischen Redefreiheit und der
sogenannten Cancel-Culture an deutschen Universitäten vorgelegt. Es
handelt sich um die weltweit größte repräsentative Untersuchung zur
Wissenschaftsfreiheit. Immer wieder heißt es, unliebsame Positionen
werden verdrängt, Veranstaltungen abgesagt und der Meinungskorridor
generell enger. Anna Lena Scholz, Redakteurin im Wissensressort der
ZEIT, hat die Studie begleitet und erklärt im Podcast, inwieweit
deutsche Hochschulen tatsächlich von der sogenannten "Cancel-Culture"
betroffen sind.Und sonst so? Notruf-Level: Mini-Gamer wählt 110.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Weitere Links zur Folge:
Thema: Hurrikan
Hurrikan Milton: Was macht Milton zu einem der gefährl…
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Update: Löhne steigen, Wirtschaft schrumpft
9 oktober 2024 · 10 min
Die Bundesregierung muss ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in
diesem Jahr nach unten korrigieren. Laut Bundeswirtschaftsminister
Robert Habeck (Grüne) wird die Wirtschaft dieses Jahr um 0,2 Prozent
schrumpfen. Im Frühjahr war er noch von einem Plus von 0,3 Prozent
ausgegangen. Was bedeutet das schwächelnde Wachstum für die
Ampelkoalition? Diese und weitere Fragen beantwortet Mark Schieritz. Lees meerDer ehemalige Fußballtrainer Jürgen Klopp kehrt nach einer Pause in den
Fußball zurück. Er wird ab dem kommenden Jahr bei Red Bull als Global
Head of Soccer für den Bereich Fußball zuständig sein. Statt selbst
wieder Fußballtrainer zu sein, soll er vielmehr in der Managerebene
Spieler und Trainer scouten sowie die Spielphilosophie weiterentwickeln.
Christian Spiller, Leiter des Sportressorts von ZEIT ONLINE, findet,
dass sich Klopp damit als Fußballromantiker entzaubert hat.Außerdem im Update:
- Das Attentat auf eine Synagoge in Halle jährt sich zum fünften Mal.
Der Rabbi der Gemeinde berichtet bei ZEIT ONLINE über den
traumatischen Tag vor fünf Jahren.
- Der diesjährige Nobelpreis in Chemie ist für die Forschung zu
Proteinstrukturen verliehen worden. Die Hälfte des Preises geht an
David Baker von der Universität Washington, die zweite Hälfte
erhalten Demis Hassabis und John M. Jumper vom Google-Ableger
DeepMind. Linda Fischer, stellvertretende Leiterin des
Wissensressorts bei ZEIT ONLINE, weiß, wieso die Entdeckungen so
relevant sind.Was noch? 16-Jähriger spielt Tetris in 80 Minuten durch und erreicht als
erster den Rebirth.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Deutsche Wirtschaft: Volksfurcht
Deutsche Wirtschaft: Was Deutschlands Wirtschaft jetzt braucht
Nobelpreise 2024: Chemienobelpreis für Vorhersage und Design von
ProteinstrukturenAnschlag …
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Gespräche gegen die Arbeitslosigkeit
9 oktober 2024 · 12 min
Die Bundesregierung hat in letzter Zeit einige Maßnahmen beim Bürgergeld
beschlossen. Erst Anfang des Monats verabschiedete das Kabinett härtere
Strafen für den Fall, dass Arbeitslose ein Jobangebot ablehnen.
Gleichzeitig sollen Menschen, die einen sozialversicherungspflichtigen
Job aufnehmen und diesen mindestens ein Jahr lang ausüben, künftig 1.000
Euro als Bonus erhalten. Und Arbeitslose sollen monatlich zu Gespräche
einbestellt werden können. Welche Strategie verfolgt die
Bundesregierung? Und wie groß ist das Problem der Arbeitslosigkeit
überhaupt noch? Diese und weitere Fragen beantwortet David Gutensohn,
stellvertretender Leiter des Arbeits-Ressorts von ZEIT ONLINE. Lees meerHurrikane Milton steuert nur zwei Wochen nach dem verheerenden Sturm
Helene auf die USA zu und trifft wohl auch Mexiko. Er dürfte den
Bundesstaat Florida am Mittwoch erreichen. Dabei wird er voraussichtlich
die Großstadt Tampa Bay treffen. Es werden Sturmschäden, eine Sturmflut
sowie Überschwemmungen erwartet. Deutschland wird in der Nacht auf
Donnerstag von Ausläufern des tropischen Wirbelsturms Kirk getroffen
werden. Wieso die Stürme durch den Klimawandel an Zerstörungskraft
gewinnen und ob sie künftig auch Europa erreichen könnten, weiß Elena
Erdmann. Sie ist Wissenschafts- und Datenjournalistin bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? Honig aus dem Ausland wird oft billig gestreckt – und soll
nun stärker reguliert werden.Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst, Athithya Balamuraley und Susanne Hehr
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Bürgergeld: Wie faul darf man in Deutschland sein?
Bürgergeld: 1.000 Euro sind nicht genug
Hurrikan Helene: Ein Hurrikan mit politischer Wucht
USA: Neuer Hurrikan Milton bewegt sich auf Florida zu
Hurrikan Kirk: Können Hurrikans wirklich Europa erreichen?
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Update: Der Mann nach Kühnert
8 oktober 2024 · 11 min
Nur wenige Stunden nach dem Rücktritt von Generalsekretär Kevin Kühnert
hat die SPD Matthias Miersch als Nachfolger für das Amt ernannt. Der
55-jährige Jurist aus Hannover ist seit 2005 Mitglied des Deutschen
Bundestages. Bislang war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender der
Bundesfraktion und seit 2015 Sprecher der parlamentarischen Linken (PL)
in der SPD-Bundestagsfraktion. Seine politischen Schwerpunkte liegen in
den Bereichen Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Klima. Zuletzt war der
Sozialdemokrat maßgeblich an der Überarbeitung des Heizungsgesetzes
beteiligt. Kevin Kühnert war am gestrigen Montag aufgrund von
gesundheitlichen Problemen zurückgetreten. Michael Schlieben ist
Redakteur im Politikressort und erklärt, was der neue Generalsekretär
der SPD mitbringen muss und welche Strategie hinter dem Kurswechsel für
den Bundestagswahlkampf stecken könnte. Lees meerNach dem gestrigen Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel
geht der Krieg im Nahen Osten weiter. Satellitenaufnahmen des
Gazastreifens zeigen, dass bis heute zwei Drittel aller Gebäude
beschädigt oder zerstört wurden. Auch im Libanon weitet Israel seine
Bodenoffensive weiter aus, um die Hisbollah von der Grenze
zurückzudrängen.Im Kampf gegen die Verbreitung von Darstellungen sexualisierten
Kindesmissbrauchs haben Ermittler nach einem Großeinsatz eine Datenbank
mit Bild- und Videomaterial im Darknet abgeschaltet. Die Plattform, die
seit 2019 als Forum für Pädophile diente, hatte Hunderttausende Nutzer.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach bei einer
Pressekonferenz in Duisburg von einem "schwindelerregend großen" Fall.
Sieben Verdächtige sind inzwischen festgenommen, ihnen wird die
Verbreitung kinderpornografischer Inhalte vorgeworfen. Die Polizei ruft
derzeit weitere Nutzer der Darknet-Plattform dazu auf, sich zu stellen
und Hilfe zu suchen, bevor die Ermittler sie aufspüren.Außerdem im Update: Laut einem noch unveröffentlichten Bericht der
EU-Kommission vom 3. Oktober … -
Pflegeversicherung unter finanziellem Druck
8 oktober 2024 · 13 min
Die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland hat große finanzielle
Schwierigkeiten. Im Juni hat der Spitzenverband der gesetzlichen
Krankenkassen, der auch die Pflegekassen vertritt, mitgeteilt, dass er
mit Defiziten von 1,5 Milliarden für 2024 und 3,4 Milliarden Euro für
2025 rechnet. Medienberichte, die sich auf Koalitionskreise berufen,
sprechen sogar von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit. Als
Gegenmaßnahme sollen die Beiträge erhöht werden. Was das für die
Versicherten bedeutet und ob die steigenden Kosten zumutbar sind, ordnet
Politikredakteurin Tina Groll ein. Lees meerIm brasilianischen Amazonasgebiet brennt es so stark wie noch nie. Nach
Schätzungen der brasilianischen Weltraumbehörde INPE haben die
Rauchwolken bereits 60 Prozent der Fläche Brasiliens erreicht. Die Feuer
werden von Brandstiftern gelegt, um illegal Land zu erschließen. Der
brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hatte bei seinem
Amtsantritt im Januar 2023 angekündigt, die illegale Abholzung bis 2030
zu beenden. Ob das angesichts der Brände ein leeres Versprechen war,
erklärt ZEIT-Redakteur Thomas Fischermann, der im brasilianischen
Regenwald unterwegs war.Und sonst so? Nachtfahrverbot für Kölner Mähroboter
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Sophie Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Gesetzliche Pflegeversicherung: Eine bessere Pflege zahlt sich aus
Finanzierung: Karl Lauterbach will Konzept für Pflegeversicherung
vorlegenSozialbeiträge: Pflegeversicherung laut Medienbericht womöglich bald
zahlungsunfähigGesundheitskosten: Karl Lauterbach rechnet mit höheren Kassenbeiträgen
ab 2025Brände im Amazonas: Selbstzerstörung
Waldbrände im Amazonas: Brände in Brasilien dringen weiter in
unberührten Regenwald vorBrasilien: Abholzung im Amazonasregenwald nimmt erstmals seit 15 Monaten
zuBrasilien: Dürre am Regenwald
Sie wollen mehr exklusive …
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Update: "Das Mitgefühl scheint ein Jahr später aufgebraucht"
7 oktober 2024 · 11 min
Heute jährt sich der Überfall der Hamas auf Israel zum ersten Mal. Am 7.
Oktober 2023 feuerte die Terrororganisation Tausende Raketen auf Israel
ab, tötete mehr als 1.200 Menschen und entführte knapp 250 Geiseln in
den Gazastreifen. Auch am heutigen Jahrestag haben die Hamas aus dem
Gazastreifen und die Hisbollah aus dem Libanon Raketen auf Israel
abgefeuert. Währenddessen wurde bei zahlreichen Gedenkveranstaltungen
den Opfern des 7. Oktobers gedacht. Lees meerEin neues Lagebild des Zentralrats der Juden zeigt, dass es unsicherer
geworden ist, in Deutschland als Jüdin oder Jude zu leben. Das haben
laut des Berichts 82 Prozent der befragten jüdischen Gemeinden
angegeben. Sascha Chaimowicz, Chefredakteur des ZEITmagazins, ordnet
ein, wie sich die Stimmung in Deutschland seit dem 7. Oktober und
Israels Gegenschlägen verändert hat.Die US-amerikanischen Forscher Victor Ambros und Gary Ruvkun erhalten
den diesjährigen Medizinnobelpreis für ihre Entdeckung der microRNA.
Jakob Simmank, Leiter des Gesundheitsressorts bei ZEIT ONLINE, erklärt,
was die Entdeckung so besonders macht.SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat seinen Rücktritt bekannt gegeben
und dafür gesundheitliche Gründe genannt. Bei der Bundestagswahl will er
auch nicht mehr als Kandidat antreten. Über die Nachfolge von Kühnert
will die SPD zeitnah entscheiden.Was noch? Der 7. Oktober war auch der Gründungstag der DDR – im Jahr
1949.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Juden in Deutschland: Wieder allein
Libanon: Im Sieben-Fronten-Krieg
Krieg in Nahost: Scholz fordert Waffenstillstand und politischen Prozess
in NahostZentralrat der Juden: 42 Prozent der jüdischen Gemeinden melden
AntisemitismusNobelpreise 2024: Medizinnobelpreis für Entdecker der microRNA
SPD: Kevin Kühnert tritt als SPD-Generalsekretär zurück
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Der Tag, der Israel veränderte
7 oktober 2024 · 12 min
Seit einem Jahr lebt der Nahe Osten im Ausnahmezustand. Am 7. Oktober
2023 überfielen Terroristen der Hamas Israel, töteten mehr als 1.200
Menschen und verschleppten rund 250 Menschen als Geiseln in den
Gazastreifen. Es war der tödlichste Tag für Jüdinnen und Juden seit dem
Ende der Shoah – und der Beginn der Kriege, für die Israel heute in der
Kritik steht. Jan Roß ist Redakteur im Politikressort der ZEIT,
berichtet aus Jerusalem und analysiert, wie der 7. Oktober Israel
verändert hat. Lees meerVor zwei Jahren kollidierte die amerikanische Raumsonde Dart mit dem
Asteroiden Dimorphos. Das Ganze war kein Unfall – sondern ein
Nasa-Experiment zur Asteroidenabwehr. Läuft alles nach Plan, soll sich
am Montag eine zweite Sonde auf den Weg zu Dimorphos machen. Stefan
Schmitt ist Redakteur Ressort Wissen der ZEIT, erklärt im Podcast, warum
die Mission wichtig ist.Und sonst so? Ein sehr großer Kürbis und wie man ihn nutzen könnte.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Israel: Die Seele in Zeiten des Terrors
Hamas-Angriff am 7. Oktober: Der Tag, der nicht enden will
Dart-Mission der Nasa: Erde – Weltraum: 1:1
Nasa-Raumsonde Dart: Wie man einen Asteroiden rammt
Esa-Raumsonde Hera: Vom Versuch, den Weltuntergang abzuwenden
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Die Welt ordnet sich neu
6 oktober 2024 · 12 min
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, der Überfall der Hamas auf
Israel sowie der israelische Einmarsch in den Gazastreifen und im
Libanon haben nicht nur unfassbares Leid, sondern auch eine Neuordnung
der Weltpolitik hervorgebracht. Das beschreibt Anna Sauerbrey,
außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Welche neuen Allianzen und
Brüche nun entstehen, erklärt sie im Podcast. Lees meerIn Tunesien wird heute ein neuer Präsident gewählt. Zur Wahl stehen
neben dem Amtsinhaber Kais Saied der linksnationalistische
Ex-Abgeordnete Zouhair Maghzaoui und der liberale Unternehmer Ayachi
Zammel. Saied wurde 2019 gewählt und hat das Land seitdem immer weiter
zur Autokratie umgebaut. Da die prominentesten Oppositionspolitiker vor
der heutigen Wahl zu Haftstrafen verurteilt wurden, gilt es als sicher,
dass Saied wiedergewählt wird. Was das für die EU bedeutet, die mit
Tunesien 2023 ein Migrationsabkommen geschlossen hat, erklärt
ZEIT-ONLINE-Redakteurin Isabelle Daniel.Alles außer Putzen: Beim Pilze-Trip ist Zurückhaltung gefragt.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Naher Osten: Wie der 7. Oktober die Welt verändert hat
Israel: Krieg im Nahen Osten
Ukrainekrieg: News und Infos
Präsidentschaftswahl in Tunesien: "Der Glaube an eine faire Wahl ist
komplett verschwunden"Tunesien: Hunderte protestieren in Tunesien gegen Präsidenten
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Yoni und Ibrahim – zwei Leben nach dem 7. Oktober
5 oktober 2024 · 49 min
Fast ein Jahr ist vergangen seit dem 7. Oktober 2023, dem Tag des
Terrorangriffs der Hamas auf Israel und dem Beginn des Kriegs zwischen
Israel und der Hamas. In diesem Spezial von Was jetzt? erzählen zwei
Männer ihre Geschichte, die durch diesen Krieg auf unterschiedliche
Weise geprägt wurden. Lees meerYoni ist 35 Jahre alt, arbeitet als Immobilienunternehmer und lebt in
der HaSharon-Region im Zentrum Israels. Als Familienvater hat er mit
seiner Frau Doron und ihren beiden Töchtern, Raz und Aviv, ein ruhiges
Leben geführt. Am 7. Oktober 2023 wurden Yoni’s Frau Doron und seine
zwei kleinen Töchter, Raz und Aviv, von Kämpfern der Hamas nach Gaza
entführt. Lange Zeit hatte Yoni keine Informationen über den Verbleib
seiner Familie. Die Rückkehr von Doron, Raz und Aviv erfolgte
schließlich nach mehreren Wochen. Mittlerweile ist die Familie wieder
vereint, doch die Entführung hat ihre Spuren hinterlassen und Yoni
bemüht sich, ein Gefühl von Normalität herzustellen. Ein Gefühl, nachdem
sich auch Ibrahim ein Jahr später sehnt. Der 29-Jährige hat einen
Abschluss in Computer- und Kommunikationstechnik und arbeitete bei einem
Internet Start Up. Zusammen mit seiner Frau Hadeel und der erst wenige
Monate alten Tochter Leen lebte er in Gaza-Stadt. An dem Tag, an dem der
Krieg zwischen Israel und der Hamas ausbrach, wurde sein Leben und das
seiner Familie durch die ständigen Bombardierungen bedroht. Ibrahim und
seine Familie mussten aus Gaza-Stadt fliehen. Sie machten sich auf den
Weg über den Süden des Landes nach Rafah und schließlich bis an die
Grenze zu Ägypten. Inzwischen leben sie in Kairo und fangen an, sich ein
neues Leben aufzubauen. Ibrahim sagt, er ist erleichtert, dass er und
seine Familie nicht mehr gefährdet sind. Aber glücklich sei er nicht,
denn er möchte raus aus Ägypten, aber zurück nach Gaza können sie
nicht.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Mounia Meiborg, Johannes Böhme, Andrea Backhaus
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregung…
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Eine ukrainische Festung ist gefallen
5 oktober 2024 · 12 min
Mehr als zwei Jahre lang hat die ukrainische Armee die Stadt Wuhledar im
Osten des Landes verteidigen können – in dieser Woche wurde sie zum
Rückzug gezwungen. Mehrmals schon hatten die russischen Truppen
vergeblich versucht, die Stadt einzunehmen. Dieses Mal hatten sie Erfolg
und sind bis ins Stadtzentrum vorgerückt. Im Verlauf des Krieges war die
einstige Bergarbeiterstadt zur Festung geworden, zum Symbol des
ukrainischen Widerstands. Von den 15.000 Einwohnern der Stadt waren
zuletzt jedoch nur noch 107 übrig. Alexander Eydlin ist Redakteur am
Newsdesk von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, welche Bedeutung die
Stadt Wuhledar in diesem Krieg hat und ob der russischen Armee nun ein
strategischer Durchbruch gelungen ist. Lees meerZehn Jahre ist es her, dass die Terrormiliz IS in der Region Sindschar
im Norden des Irak Tausende jesidische Frauen entführt hat. Eine von
ihnen, damals gerade einmal elf Jahre alt, wurde nun von der
israelischen Armee aus dem Gazastreifen befreit. Nach Angaben des
israelischen Außenministeriums ist sie dort über Jahre von einem
Hamas-Terroristen mit Verbindungen zum IS festgehalten worden.
Inzwischen ist sie in den Irak zurückgekehrt. Düzen Tekkal setzt sich
mit ihrer Menschenrechtsorganisation Háwar.help e. V. seit Jahren für
die Rechte der jesidischen Gemeinschaft ein. Im Podcast berichtet sie,
was über die befreite Jesidin bekannt ist und unter welchen Umständen
sie nun freigekommen ist.Und sonst so? Eine Hündin war ihren deutschen Besitzern zu wild – und
hat nun in Südafrika eine neue Aufgabe bekommen.Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Unter abo.zeit.de/wasjetzt gibt es gerade ein kostenloses Probeabo für
unsere Hörerinnen und Hörer. Damit bekommen Sie nicht nur Zugriff auf
alle Inhalte der ZEIT, sondern sie unterstützen auch direkt unsere
Arbeit hier bei Was jetzt?.Tickets für das Final…
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Update: 28 Millionen E-Autos zu verkaufen – auch mit Strafzöllen
4 oktober 2024 · 11 min
Bei einer Abstimmung in Brüssel hat sich die Mehrheit der EU-Länder
dafür ausgesprochen, dass die EU-Kommission Zusatzzölle auf Elektroautos
aus China erheben kann. "Strafzölle sind im Grunde genommen die Sprache,
die China versteht", sagt Autor Felix Lee dazu im Podcast. Er erklärt
auch, warum Olaf Scholz gegen die Pläne gestimmt hat, womit er sich auch
gegen Teile seiner Regierung wendete. Die EU-Kommission geht davon aus,
dass China mit enormen Subventionen den eigenen E-Auto-Herstellern einen
großen Vorteil gegenüber europäischen Herstellern verschaffen und die
Preise drücken will. Doch die Überproduktion sei längst auch für China
zum Problem geworden, sagt Lee. Die beschlossenen Zölle der EU sind
nicht so hoch wie die der USA, die bei 100 Prozent liegen. Sie könnten
lediglich zu 35,3 Prozent betragen und sollen ab November in Kraft
treten. Lees meerBei Angriffen im Libanon hat die israelische Armee nach eigenen Angaben
einen Tunnel unter der syrisch-libanesischen Grenze zerstört. Die
Hisbollah soll durch den Tunnel Waffen geschmuggelt haben. Der Straße am
Grenzübergang Masnaa nach Syrien wird auch von Geflüchteten genutzt. Im
Iran hat Ajatollah Ali Chamenei, das geistliche Oberhaupt des Landes,
während des Freitagsgebets die iranischen Raketenangriffe auf Israel als
gerechte Strafe bezeichnet. Das Freitagsgebet in Teheran war zugleich
die offizielle Gedenkfeier für den von Israel getöteten Hisbollah-Chef
Hassan Nasrallah.Was noch? Lächle doch mal!
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
EU: EU-Staaten billigen Strafzölle auf E-Autos aus China
Elektromobilität: Deutschland will gegen Zölle auf chinesische E-Autos
stimmenIranisches Oberhaupt: Chamenei nennt Raketenangriffe auf Israel
"Mindeststrafe"Israel und Libanon: UN melden Flucht Zehntausender Libanesen nach Syrien
Lage im Nahen Osten: Was passiert nach dem T…
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Zollstreit über chinesische Elektroautos
4 oktober 2024 · 12 min
Heimische Elektroautos haben es schwer auf dem europäischen Markt – das
liegt nicht nur an Vorbehalten gegenüber der E-Mobilität oder an
fehlenden Ladestationen. Nach Angaben der EU-Kommission sind chinesische
Elektroautos in der Regel rund 20 Prozent günstiger als in der EU
produzierte Modelle. Um den Wettbewerbsvorteilen Chinas
entgegenzuwirken, plant die EU nun, Ausgleichszölle zu erheben. Am
Freitag müssen die EU-Mitgliedsstaaten über die Zölle abstimmen, schon
im November könnten sie in Kraft treten. Max Hägler ist Redakteur im
Wirtschaftsressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er, was die deutschen
Automobilhersteller gegen die Zölle einzuwenden haben und was diese
Maßnahme langfristig für den internationalen Handel bedeuten könnte. Lees meerGerade einmal eine Woche ist vergangen, seit die ruandische
Gesundheitsbehörde bekannt gegeben hat, dass das Marburg-Virus in Ruanda
ausgebrochen ist. Ein Virus, das von Mensch zu Mensch übertragbar ist –
und ähnlich tödlich wie Ebola. Schon wenige Tage später gab es in
Deutschland zwei Verdachtsfälle. Inzwischen wurden beide Personen
negativ auf das Virus getestet, doch die Virologen bleiben alarmiert. In
Ruanda ist die Zahl der Infizierten zuletzt stark gestiegen. Ingo Arzt
ist Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet
er ein, wie die Lage in Ruanda ist und wie man einer weiteren
Verbreitung des Virus vorbeugen will.Und sonst so? Die EU verschenkt wieder 35.000 Reisetickets an 18-Jährige
(PDF).Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
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E-Autos aus China: Deutschland muss gegen EU-Strafzölle stimmen
Streit um Autozölle: VW fordert klares Nein aus Berlin
Zollstreit: Kampf um Autos, Fleisch und Cognac
Marburg-Virus: Reiserückkehrer aus Ruanda offenbar nicht mit
Marburg-Virus infiziertRuanda: Ruanda melde…
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Hat Biden noch Einfluss auf Netanjahu?
3 oktober 2024 · 12 min
Bereits im April bombardierte der Iran Israel aus der Luft, wobei die
meisten Raketen abgefangen wurden. Damals blieb die israelische Reaktion
verhalten, auch aufgrund des Einflusses der USA, die Israel zur
Zurückhaltung drängten. Erste Reaktionen aus Washington, D. C., deuten
darauf hin, dass es diesmal anders sein könnte. Jake
Sullivan, nationaler Sicherheitsberater von Präsident Joe Biden, teilte
kurz nach dem Angriff mit: "Dieser Angriff wird Konsequenzen haben,
schwerwiegende Konsequenzen. Und wir werden dafür mit Israel
zusammenarbeiten." Amrai Coen ist US-Korrespondentin der ZEIT in
Washington und analysiert, wie sich die USA mit Präsident Joe Biden in
diesem Konflikt positionieren und wie eine mögliche Reaktion Israels
aussehen könnte. Lees meerLaut Umweltbundesamt fühlen sich 72 Prozent der Ostdeutschen vom
ökologischen Wirtschaftsumbau verunsichert, jedem Dritten geht die
Klimapolitik zu weit und mehr als die Hälfte der Befragten sorgt sich
dabei um Wohlstand und soziale Gerechtigkeit. Ricarda Richter ist
Redakteurin im Ressort Green und erklärt, welche Gründe es für die
Sorgen im Osten gibt und welche Möglichkeiten, diese einzudämmen.Und sonst so? Wie man das Couch-Koma überwindet.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Anne Schwedt, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.
Weitere Links zur Folge:
Nahostkrieg: Der nächste schwere AngriffNahostüberblick: Warnungen vor neuer Vergeltung, UN-Sicherheitsrat
beruft Sitzung einIran-Angriff: Die Frage ist, wie weit die USA mitgehen
Nahostkrieg: Iran greift Israel mit Raketen an
Nahostkonflikt: Netanjahu: Iran wird bezahlen - Angriffe auf Beirut
Krieg in Nahost: Mutmaßlich israelischer Angriff im Iran
Grüne Transformation: Ostdeutschland zahlt drauf
Landtagswahl in Brandenburg: AfD erreicht Sperrminorität in Brandenburg
Energiewende: Grüne wollen Kohleaussti…
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Update: Bange Blicke nach Nahost
2 oktober 2024 · 11 min
Am gestrigen Dienstagabend hat der Iran Israel mit Hunderten
ballistischen Raketen angegriffen. Israels Ministerpräsident Benjamin
Netanjahu hat dem Iran bereits mit Vergeltung gedroht. Ist die
Eskalation in Nahost noch aufzuhalten? Das ordnet
ZEIT-Außenpolitikexperte Jörg Lau ein. Unterdessen hat Israel
UN-Generalsekretär António Guterres die Einreise verweigert, da Guterres
den iranischen Angriff auf Israel nicht "unmissverständlich verurteilt"
habe. Lees meerDie US-Vizepräsidentschaftskandidaten J. D. Vance und Tim Walz haben in
ihrem ersten und einzigen TV-Duell über Israel,
Schwangerschaftsabbrüche, Steuerpolitik und Migration debattiert. Das
Gespräch zwischen dem Republikaner und dem Demokraten ist überraschend
ruhig verlaufen, kommentiert Rieke Havertz, internationale
Korrespondentin von ZEIT ONLINE.Außerdem: Bürgergeld-Empfängerinnen und -Empfänger müssen bald mit
höheren Strafen rechnen, wenn sie eine Arbeit ablehnen.Was noch? Ein Weihnachten, das keiner will.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Eskalation in Nahost: Gefangen in der Logik der Abschreckung
Tod von Hassan Nasrallah: Demütigung und Rache
Nahostkrieg: Iran greift Israel mit Raketen an
Nahostkrieg: Der nächste schwere Angriff
Nahostkrieg: Benjamin Netanjahu nennt Irans Angriff "großen Fehler"
Krieg in Nahost: Israel verhängt Einreisesperre gegen UN-Generalsekretär
GuterresPresseschau zum TV-Duell von Walz und Vance: Eine "bemerkenswert
zivilisierte Debatte"US-Wahlkampf: Zwei, die keinen Schaden anrichten
US-Wahl: Mann gegen Mann
Sozialleistungen: Kabinett bringt härtere Sanktionen beim Bürgergeld auf
den WegSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Die AfD verbieten?
2 oktober 2024 · 12 min
Der Bundestag wird sich offenbar schon sehr bald mit einem
AfD-Verbotsantrag beschäftigen. Nach Informationen von ZEIT ONLINE will
eine fraktionsübergreifende Gruppe um den sächsischen CDU-Abgeordneten
Marco Wanderwitz in einer der nächsten beiden Sitzungswochen einen
entsprechenden Verbotsantrag in den Bundestag einbringen. Sollte man die
AfD wirklich verbieten, jetzt, wo sie einen so breiten Rückhalt in der
Bevölkerung hat? Eva Ricarda Lautsch ist Politikredakteurin bei ZEIT
ONLINE. Im Podcast analysiert sie, wie aussichtsreich ein solcher
Verbotsantrag ist und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um ein
Parteiverbot tatsächlich durchzusetzen. Lees meerDie Liste der Probleme bei der Deutschen Bahn ist lang. Der
Bundesverband der Deutschen Industrie schätzt, dass zur Sanierung des
Schienennetzes in den kommenden zehn Jahren zusätzliche Haushaltsmittel
in Höhe von 63 Milliarden Euro nötig sind. Bisher hat die
Bundesregierung der Deutschen Bahn für die kommenden Jahre jedoch nur
rund 27 Milliarden Euro zugesagt. Aber die Schulden des Konzerns sind
zuletzt immer weiter gewachsen, 2023 hat die Bahn rund zwei Milliarden
Euro Verlust gemacht. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter des
Politikressorts der ZEIT. Im Podcast ordnet er den Investitionsstau der
Deutschen Bahn ein.Und sonst so? Die Fat-Bear-Wahl in Alaska und der Bärenlivestream
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin, Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Weitere Links zur Folge:
AfD: Alternative für Deutschland
AfD-Verbotsverfahren: Kann man die AfD noch verbieten?
Deutsche Bahn: Was sich jetzt bei der Bahn ändern muss
Deutsche Bahn: Verkauf von Logistiktochter
Generalsanierung der Bahn: Strecke machen!
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Der Plan hinter Israels Bodenoffensive
1 oktober 2024 · 11 min
Die israelische Armee hat in der Nacht zum Dienstag den Start einer
Bodenoffensive im Südlibanon angekündigt. Die Bewohner von mehr als 20
libanesischen Ortschaften wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen.
Welchen Plan verfolgt Israel mit der Bodenoffensive im Libanon? Und wie
sollen zivile Opfer vermieden werden? Holger Stark ist stellvertretender
Chefredakteur der ZEIT und Leiter des Investigativ-Ressorts. Im Podcast
analysiert er, wie weit das Militär vordringen will – und ob die
Hisbollah darauf vorbereitet ist. Lees meerErst 2017 wurde das sogenannte Bundeskriminalamtsgesetz reformiert – nun
hat das Bundesverfassungsgericht auch das neue BKA-Gesetz in Teilen für
verfassungswidrig erklärt. Die Richterinnen und Richter urteilten:
Einzelne Befugnisse des BKA zur Erhebung und Speicherung von Daten sind
in ihrer jetzigen Form nicht mit dem Grundgesetz vereinbar –
insbesondere fehlen angemessene Speicherschwellen und Vorgaben zur
Speicherdauer. Das Gesetz muss bis 2025 nachgebessert werden. Ulf
Buermeyer ist im Vorstand der Gesellschaft für Freiheitsrechte, die
Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz eingelegt hatte. Im Podcast
ordnet er ein, welche Bedeutung von dem Urteil des
Bundesverfassungsgerichts ausgeht.Außerdem im Update:
- Ermittler des Bundeskriminalamtes haben am Montag eine mutmaßliche
chinesische Spionin in Leipzig festgenommen. Sie soll mit Jian G.
zusammen gearbeitet und vor allem Informationen über die
Rüstungsindustrie weitergegeben haben. Damit weitet sich der Fall um
den früheren Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten zur Europawahl,
Maximilian Krah, weiter aus.- WikiLeaks-Gründer Julian Assange ist am Dienstag erstmals seit
seiner Freilassung Ende Juni wieder öffentlich aufgetreten – vor dem
Europarat. Dabei kritisierte er den Deal, den er mit der US-Justiz
schließen musste, um aus seiner langjährigen Haft freigelassen zu
werden.Was noch? Gen X, Y, Z, Millennial oder Boomer? Welche Generation sind
Sie wirklich?Moderation und Produktion: Fabia…
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Die selbst ernannte Achse des Widerstands bröckelt
1 oktober 2024 · 12 min
Seit Wochen verschärft sich der Konflikt zwischen der Hisbollah im
Libanon und Israel. Am Sonntag dann griff die israelische Luftwaffe auch
Ziele im Jemen an. Nach eigenen Angaben richtete sich der Einsatz gegen
Einrichtungen der Huthi-Miliz. Diese Angriffe treffen indirekt auch den
Iran, der seit Jahren seinen Einfluss in der Region ausbaut. Zusammen
mit der Hamas, der Hisbollah und den Huthis bildet das Land die
sogenannte Achse des Widerstands. Was verbindet sie? Und wie stabil ist
diese Achse im Moment noch? Darüber spricht Elise Landschek mit Hauke
Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Lees meerAm Abend wurde in Bonn der bisher größte Bericht zur Artenvielfalt in
Deutschland vorgestellt: der Faktencheck Biodiversität. Und die
Ergebnisse sind, zumindest auf den ersten Blick, niederschmetternd.
Demnach befinden sich rund 60 Prozent der Lebensräume in einem
mangelhaften oder schlechten Zustand. Ein Drittel der 30.000 erfassten
Arten ist gefährdet, und drei Prozent sind bereits ausgestorben. Ein
genauerer Blick in den Bericht ergibt jedoch ein viel differenzierteres
Bild, sagt die Wissenschaftsjournalistin Friederike Walch-Nasseri.
Warum, erklärt sie im Podcast.Und sonst so? 3.500 Jahre alter Kefir gefunden.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Clara Löffler, Sophia Boddenberg
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Liveblog: Krieg in Nahost
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Update: Österreich sucht die Anti-Kickl-Koalition
30 september 2024 · 11 min
In Österreich hat die FPÖ zum ersten Mal die Parlamentswahlen gewonnen.
Doch keine Partei will mit den Rechtspopulisten unter Herbert Kickl
zusammenarbeiten. Alternativ könnten ÖVP und SPÖ eine Koalition bilden,
die allerdings nur eine hauchdünne Mehrheit im Parlament hätte. Am
wahrscheinlichsten sei deshalb eine Koalition aus ÖVP, SPÖ und den Neos,
sagt Christina Pausackl aus dem Wiener Büro der ZEIT. Doch wie gut
würden die Parteien inhaltlich zusammenpassen? Antwort darauf gibt die
Journalistin im Podcast. Lees meerIsrael greift weiter Ziele im Libanon an, unter anderem in der
Hauptstadt Beirut. Am Sonntag schoss die israelische Luftwaffe zudem
erstmals auf Einrichtungen der Huthi im Jemen in Reaktion auf
Raketenangriffe der Miliz. Und auch in Gaza geht der Krieg weiter.
Welche Strategie die Armee verfolgt, analysiert Nahostkorrespondentin
Steffi Hentschke.In Paris steht heute Marine Le Pen vor Gericht. Der Fraktionschefin des
rechtsnationalen Rassemblement National wird vorgeworfen, zwischen 2004
und 2016 gemeinsam mit 27 weiteren Beschuldigten aus der Partei
öffentliche Gelder veruntreut zu haben.Was noch? Im Mutterland der Industrialisierung ist das letzte
Kohlekraftwerk heruntergefahren worden.Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Weitere Links zur Folge:
ÖVP-Verluste bei Nationalratswahl: Alle gegen Kickl
Liveblog: Krieg in Nahost
Frankreich: Marine Le Pen weist Vorwurf der Scheinbeschäftigung zurück
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Libanon nach dem Tod des Hisbollah-Chefs
30 september 2024 · 10 min
Über drei Jahrzehnte lang führte er die Hisbollah an – nun ist Hassan
Nasrallah tot. Nasrallah war am Freitagabend bei einem israelischen
Luftangriff auf das Hauptquartier der Hisbollah in Dahieh, einem
südlichen Vorort von Beirut, getötet worden. Nasrallah war nicht nur
Generalsekretär der Hisbollah, sondern auch der Chefstratege der
sogenannten Achse des Widerstands, einem Netzwerk der mit dem Iran
verbündeten Gruppierungen und Milizen. Lea Frehse berichtet für DIE
ZEIT und ZEIT ONLINE aus dem Libanon. Im Podcast ordnet sie die
Reaktionen ein, die der Tod von Nasrallah im Libanon ausgelöst hat. Lees meerDie Menschen in Österreich haben diesen Sonntag ein neues Parlament
gewählt. Über sechs Millionen Menschen waren wahlberechtigt. Die
rechtspopulistische FPÖ kommt laut einer ersten Hochrechnung auf 29,1
Prozent. Dahinter liegt die konservative ÖVP mit 26,3 Prozent. Bereits
im Vorfeld der Wahlen hatte man mit einem starken Rechtsruck gerechnet.
Florian Gasser ist Leiter der Österreich-Seiten der ZEIT. Im Podcast
ordnet er die Wahlergebnisse ein.Und sonst so? Die Mortadella-Schmugglerin
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Scheich Hassan Nasrallah: Hisbollah bestätigt Tod ihres Anführers Hassan
NasrallahTod von Hisbollah-Chef: Die Miliz ist bis ins Mark getroffen
Iranische Außenpolitik: Das Terrornetzwerk des Ali Chamenei
Lage im Nahen Osten: Was passiert nach dem Tod des Hisbollah-Chefs?
Parlamentswahl in Österreich: Wahl in Österreich hat begonnen
Österreich: Eine Republik auf dem Weg nach Rechtsaußen
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Österreich-Wahl: Viel Kickl, wenig Inhalt
29 september 2024 · 11 min
In Österreich wird heute der Nationalrat neu gewählt. In den Prognosen
zur Wahl liegt die rechtspopulistische Freiheitliche Partei Österreichs
(FPÖ) von Spitzenkandidat Herbert Kickl vorn. Wie Kickls Chancen auf das
Kanzleramt stehen und ob die ÖVP, die in Umfragen hinter der FPÖ liegt,
noch aufholen könnte, ordnet Florian Gasser ein. Er leitet das Wiener
Büro der Zeit. Lees meerNach dem Chaos in der konstituierenden Sitzung des Thüringer Landtags am
vergangenen Donnerstag hat das Parlament zu Beginn des Wochenendes seine
Arbeit aufgenommen. Das Thüringer Verfassungsgericht hatte dem in die
Kritik geratenen AfD-Alterspräsidenten Jürgen Treutler zuvor in einer
Eilentscheidung klare Regeln gesetzt. Sind die Ereignisse von Erfurt am
Ende ein Erfolg oder eine Blamage für die demokratischen Institutionen?
Das ordnet ZEIT-Politikchef Heinrich Wefing im Podcast ein.Und sonst so? Walkie-Talkie mal anders.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Österreich: Eine Republik auf dem Weg nach Rechtsaußen
Nationalratswahl in Österreich: Wählt sich Österreich zur "Festung"?
Werner Kogler: "Da wird der Volkskanzler Kickl schnell zum Volksverräter
Kickl"Wahl in Österreich: Nationalratswahl am 29. September
Nichtwähler: Die stille Reserve
Thüringen: Chaos im Landtag
Konstituierende Sitzung: CDU-Politiker König ist neuer Thüringer
LandtagspräsidentThüringen: Thüringer Verfassungsgericht entscheidet gegen
AfD-AlterspräsidentSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Droht nach Nasrallahs Tod die Eskalation?
28 september 2024 · 4 min
Die libanesische Terrororganisation Hisbollah hat den Tod ihres
Anführers Hassan Nasrallah bestätigt. Er sei "als großer Märtyrer an die
Seite seines Herrn gegangen", hieß es in einer auf dem Hisbollah-Sender
Al-Manar verlesenen Erklärung. Die Hisbollah kündigte an, den Kampf
gegen Israel, die Unterstützung der Palästinenser sowie die
"Verteidigung des Libanons" fortzuführen. Die israelische Armee hatte am
Samstag erklärt, Nasrallah sei bei einem israelischen Luftschlag auf den
Hauptsitz der Hisbollah unter mehreren Wohnhäusern in Beirut getötet
worden. Lees meerIm Podcast berichtet Korrespondentin Lea Frehse aus Beirut, wie die
Meldung im Libanon aufgenommen wurde und was die Tötung des Anführers
für den Krieg der Hisbollah mit Israel bedeuten könnte.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Spezial: Wir beantworten Ihre Fragen zur US-Wahl
28 september 2024 · 39 min
Am 5. November 2024 findet in den USA die Präsidentschaftswahl statt. Es
ist eine Wahl, auf die die ganze Welt blickt. Es entscheidet sich, ob
mit Kamala Harris zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten
Staaten eine Frau ins Weiße Haus einzieht oder ob Donald Trump als
Präsident zurückkehrt. Lees meerIn den landesweiten Umfragen liegen Trump und Harris nahezu gleichauf.
Etwa 18 Prozent der Wahlberechtigten in den USA haben laut Umfragen noch
nicht endgültig entschieden, wem sie am 5. November ihre Stimme geben
wollen. Wer es schafft, die Mehrheit dieser unentschlossenen Wähler für
sich zu gewinnen, hat gute Chancen, das nächste Staatsoberhaupt der USA
zu werden.Aber wie funktioniert das Wahlsystem in den USA überhaupt? Warum wird in
den USA immer an einem Dienstag gewählt? Was hat es mit diesen
Wahlleuten auf sich und was wird am 5. November außer dem Präsidenten
noch gewählt? Warum ist diese Wahl nicht nur für die USA, sondern auch
für den Rest der Welt so entscheidend? Warum wählen so viele Menschen
mit Migrationsgeschichte Trump? Ist das noch demokratisch, wenn es bei
der US-Wahl immer nur darum geht, die Swing-States zu gewinnen? Was
müsste in der amerikanischen Gesellschaft und Politik passieren, damit
sich die beiden politischen Lager wieder annähern?Für diese Spezialfolge von Was jetzt? haben uns die Hörerinnen und Hörer
des Podcasts viele Fragen geschickt. Zusammen mit unserer
US-Korrespondentin Johanna Roth beantworten wir Ihre Fragen zu den
Kandidaten, dem Wahlsystem und dem Wahlkampf.Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Deutschlands wackelige Wirtschaftshilfen
28 september 2024 · 13 min
Die deutsche Wirtschaft schwächelt, trotz 127 Milliarden Euro, die die
Bundesregierung in diesem Jahr für staatliche Subventionen an
Unternehmen vorgesehen hat. Die Arbeitslosigkeit ist im September zwar
gesunken, allerdings deutlich weniger, als es für die Jahreszeit üblich
ist. Große Unternehmen wie die Meyer Werft und Intel sind auf
Subventionen der Bundesregierung angewiesen. Ob die Bundesregierung die
Industrie aus ihrer misslichen Lage führen kann oder die Probleme eher
noch verstärkt, ordnet ZEIT-Wirtschaftsredakteur Kolja Rudzio ein. Lees meerDer Facebook-Konzern Meta hat eine neue Augmented-Reality-Brille mit dem
Namen Orion vorgestellt. Augmented-Reality-Brillen ergänzen die reale
Umgebung durch virtuelle Einblendungen. Die Orion-Brille ist noch kein
fertiges Produkt, sondern eher ein Schritt hin zu dem, was Meta in
einigen Jahren auf den Markt bringen will. CEO Mark Zuckerberg glaubt,
dass Augmented-Reality-Brillen in Zukunft das Smartphone ablösen. Ob sie
tatsächlich so erfolgreich werden könnten, erklärt Eva Wolfangel aus dem
Digitalressort von ZEIT ONLINE.Und sonst so? Schampus-Streit beim Oktoberfest
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Subventionen: Plan: Wirtschaft
Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen sinkt nur leicht
Deutsche Wirtschaft: Bruttoinlandsprodukt sinkt laut Herbstprognose 2024
leichtAR-Brillen: Wie Mark Zuckerberg in die Zukunft blickt
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Update: Die Ampel streitet über die Rente
27 september 2024 · 10 min
Der Bundestag diskutiert am heutigen Freitag erstmals über die geplante
Rentenreform. Auf das sogenannte Rentenpaket II hatte sich die
Ampelkoalition bereits im Mai geeinigt. Trotzdem wurde heute kontrovers
debattiert. Die FDP etwa fordert Nachbesserungen an der Reform.
ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Tina Groll hat sich die Pläne der Ampel
genauer angeschaut und erklärt, wo es jetzt Streit gibt. Lees meerDer Thüringer Verfassungsgerichtshof entscheidet am heutigen Freitag
über das weitere Vorgehen im thüringischen Landtag. Nachdem es zum Eklat
gekommen war, wurde die konstituierende Sitzung gestern abgebrochen und
auf den morgigen Samstag verschoben. Das Vorgehen des
AfD-Alterspräsidenten Jürgen Treutler im Thüringer Landtag hat der
Debatte um ein AfD-Verbot neuen Aufwind verliehen. Thüringens
geschäftsführender Innenminister Georg Maier (SPD) etwa hat sich nach
der gestrigen Sitzung für ein Verbotsverfahren gegen die AfD
ausgesprochen.Franziska Brantner und Felix Banaszak wollen für den Parteivorsitz der
Grünen kandidieren. Das haben sie auf Instagram bekannt gegeben. Die
bisherige Parteispitze aus Ricarda Lang und Omid Nouripour hatte am
Mittwoch angekündigt, sich aus dem Amt zurückzuziehen.Was noch? Das Ende der Welt.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Bundestag: FDP und Grüne fordern Nachbesserungen beim Rentenpaket
Rentenpaket II: So kann der Streit ums Rentenpaket gelöst werden
Ampelkoalition: Ampelpolitiker erwarten Streit in Bundestagsdebatte über
RentenreformRentenreform: News und Infos
Landtagswahl in Thüringen: CDU ruft Thüringer Verfassungsgericht an
AfD-Alterspräsident Jürgen Treutler: Verfassungsrichter entscheiden über
Vorgehen im Thüringer LandtagChaos im Thüringer Landtag: Erinnerungen an die dunkelsten Zeiten
Thüringer Landtag: Thüringer Innenminister spricht sich für
AfD-Verbotsverfahren ausBündnis 90/Die Gr…
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Haben die Grünen ihre Jugend vergrault?
27 september 2024 · 11 min
Nach dem plötzlichen Rücktritt der Grünen-Parteispitze am
Dienstagvormittag folgte nur wenige Stunden später die nächste
Überraschung: Der gesamte Vorstand der Grünen Jugend trat geschlossen
zurück und plant, die Partei vollständig zu verlassen. Die
Bundessprecherinnen Svenja Appuhn und Katharina Stolla erklärten, dass
die Entscheidung, die Partei zu verlassen, bereits in den vergangenen
Wochen getroffen worden sei, und kündigten die Gründung eines neuen,
dezidiert linken Verbands an. Erst kürzlich hatten die
Parteivorsitzenden der Grünen, Ricarda Land und Omid Nouripour, ihren
Rücktritt erklärt. Svenja Appuhn und Katharina Stolle waren zu Besuch
bei ZEIT ONLINE und gaben Einblicke in die Beweggründe ihrer
Entscheidung, während Ferdinand Otto, Redakteur im Ressort Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft, einordnet, was der Rücktritt nun für die
Partei der Grünen bedeutet. Lees meerEs ist die 79. Sitzung der Generalversammlung der UN und erstmals in der
Geschichte darf der palästinensische Präsident Mahmud Abbas zusammen mit
seiner Delegation zwischen den anderen Staaten Platz nehmen. Als "Staat
Palästina" sitzt der Vorsitzende der Palästinensischen
Befreiungsorganisation (PLO) nun zwischen den Staaten Sri Lanka und dem
Sudan. So hat es die Generalversammlung zuvor mit einer eindeutigen
Mehrheit entschieden. Bereits im Mai dieses Jahres entschied sich die
UN-Versammlung, die Rechte der Palästinenser und Palästinenserinnen im
Gremium zu stärken, indem sie ihr mehr Teilnahmerechte zusprach. Zuvor
sahen die UN-Regeln nur einen Beobachterstaat Palästina vor. Martin
Klingst ist Journalist für die ZEIT und analysiert, welche Auswirkungen
dieser Schritt auf die künftige Entwicklung der palästinensischen
Situation in den UN haben könnte.Und sonst so? Rücktritte überall – Zeit, den eigenen Job zu
hinterfragen!Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Elise Landschek, Helena Schmidt
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie h…
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Update: Chaostag im Erfurter Parlament
26 september 2024 · 10 min
Eigentlich sollte bei der konstituierenden Sitzung des Thüringer
Landtags am heutigen Donnerstag ein neuer Parlamentspräsident gewählt
werden. Die AfD hatte als stärkste Kraft eigentlich das Vorschlagsrecht,
ihre Abgeordnete Wiebke Muhsal kandidierte. Die Fraktionen von CDU, SPD,
BSW und Linke aber wollten das verhindern. Nach mehreren Unterbrechungen
unterbrach Alterspräsident Treutler die Sitzung am Nachmittag und
kündigte an, sie am Samstagmorgen fortsetzen. Politikredakteurin Lisa
Caspari erklärt, wie es zu dem Streit zwischen der AfD und der anderen
Parteien gekommen ist. Lees meerDie Parteiführung der Grünen hat am gestrigen Mittwoch geschlossen ihren
Rücktritt bekannt gegeben und den Schritt mit den schlechten
Wahlergebnissen bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland begründet. Auch
SPD und FDP haben bei den letzten Landtagswahlen meist schlecht
abgeschnitten. Könnten die Ampelpartner ähnliche Konsequenzen ziehen wie
die Grünen? ZEIT-ONLINE-Korrespondent Michael Schlieben ordnet das ein.Auch der Vorstand der Grünen Jugend hat seinen Rücktritt angekündigt.
Außerdem möchte der Vorstand aus der Partei austreten und einen "neuen,
dezidiert linken Jugendverband" gründen.Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Berichte über einen
möglichen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon
zurückgewiesen. Er will die Kämpfe im Libanon nach eigenen Angaben "mit
voller Kraft" fortführen. Zuvor hatten die USA, Frankreich, Deutschland
und mehrere arabische Länder eine dreiwöchige Kampfpause gefordert.Was noch? Pipi fürs Baguette.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Konstituierende Sitzung des Thüringer Landtags: "Das ist
Machtergreifung" – Sitzung erneut unterbrochenThüringen: Was passiert bei der ersten Sitzung des Thüringer Landtags?
Ampelkoalition: Da ist sie ja, die neue Dynamik
Grünen-Spitze: Bitte …
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Wie Selenskyj die Ukraine zum Sieg führen will
26 september 2024 · 12 min
Fast zwei Wochen sind vergangen, seit Präsident Wolodymyr Selenskyj ein
Treffen mit US-Präsident Joe Biden ankündigte, um über seinen
sogenannten Siegesplan zu sprechen. Heute ist der ukrainische Präsident
zu Besuch im Weißen Haus und hofft auf die Unterstützung der USA. Das
Dokument, dessen Inhalt noch unbekannt ist, soll bereits 2025 einen
baldigen Frieden ermöglichen. Dies berichtete der ukrainische Präsident
unter anderem in einem Interview mit dem US-amerikanischen Sender ABC.
Neben Joe Biden trifft sich Wolodymyr Selenskyj ebenfalls mit der
möglichen Nachfolgerin Bidens, Kamala Harris, um auch ihr seinen
Siegesplan vorzustellen. Ob er sich auch mit dem republikanischen
Präsidentschaftskandidaten Donald Trump treffen wird, ist noch unklar.
Denis Trubetskoy ist freier Journalist für die ZEIT und schätzt ein, wie
realistisch ein baldiges Kriegsende im nächsten Jahr wirklich ist. Lees meerIn Erfurt kommen heute die Abgeordneten des frisch gewählten Thüringer
Parlaments zusammen, um einen neuen Landtagspräsidenten oder eine neue
Landtagspräsidentin zu wählen. Laut aktueller Geschäftsordnung darf die
größte Fraktion die oder den Kandidaten für die Wahl des
Landtagspräsidenten oder der Landtagspräsidentin vorschlagen. Die
Fraktionen von CDU, SPD, BSW und Linke haben bereits erklärt, dass sie
keinen AfD-Abgeordneten auf diesem Posten sehen wollen und einen Antrag
zur Änderung der Geschäftsordnung beantragt, um eigene Kandidaten und
Kandidatinnen vorschlagen zu können. Die AfD kündigte an, die Änderungen
nicht einfach hinnehmen zu wollen. Tilman Steffen ist Redakteur im
Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Er ordnet ein, ob ein
solcher Antrag so kurz vor der Wahl durchsetzbar ist und welche
Auswirkungen dies auf zukünftige Wahlen in deutschen Landtagen haben
könnte.Und sonst so? Kinder mögen Reichtum!
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Update: Neustart bei den Grünen
25 september 2024 · 10 min
Schon die Europawahl im Juni war eine Schlappe für die Grünen – und dann
kamen die Landtagswahlen im Osten: In Thüringen und Brandenburg flogen
die Grünen aus dem Landtag, in Sachsen schafften sie nur knapp den
Einzug. Als Konsequenz sind nun die beiden Vorsitzenden der Grünen,
Ricarda Lang und Omid Nouripour, sowie der gesamte Bundesvorstand der
Partei zurückgetreten. Jana Hensel beobachtet die Partei für DIE ZEIT
und ZEIT ONLINE. Im Podcast bewertet sie, ob der Rücktritt die richtige
Konsequenz nach den Landtagswahlen war und welche strategische
Neuausrichtung die Grünen nun brauchen. Lees meerDie Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah halten unvermindert an. Am
frühen Mittwochmorgen wurde in Tel Aviv und anderen Städten Israels
Raketenalarm ausgelöst. Später teilte das Militär mit, dass eine Rakete
aus dem Libanon in Richtung Tel Aviv geflogen sei, aber abgefangen
werden konnte. Ziel des Angriffs war offenbar das Mossad-Hauptquartier
in der Nähe von Tel Aviv. Auch die israelische Armee hat ihre Angriffe
fortgesetzt, vor allem im Südlibanon und in der Bekaa-Ebene. Wegen der
heftigen Angriffe aus Israel sind inzwischen eine halbe Million Menschen
im Libanon auf der Flucht. Stefanie Glinski berichtet für ZEIT ONLINE
aus Beirut. Im Podcast schildert sie, was ihr die Geflüchteten über ihre
Situation erzählt haben.Außerdem im Update: Mit einem “Siegesplan” will der ukrainische
Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland zu Verhandlungen drängen und ein
Ende des Krieges erreichen.Was noch? Die Mondsimulationsanlage LUNA wurde in Köln eröffnet.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Grünen-Bundesvorstand: Notbremse für Habeck
Grünen-Rücktritt: Mehr Charisma reicht…
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Hisbollah: hierarchisch, aber resilient
25 september 2024 · 10 min
Seit den jüngsten israelischen Angriffen mit über 550 Toten herrschen im
Libanon Angst und Chaos. Seit Wochenbeginn befinden sich Tausende
Menschen auf der Flucht aus dem Süden des Landes. Israels
Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte, dass sich Israels Krieg
nicht gegen Zivilisten, sondern gegen die Hisbollah-Miliz richte. Yassin
Musharbash ist stellvertretender Ressortleiter des Ressorts
Investigative Recherche und Daten von ZEIT und ZEIT ONLINE. Er gibt
einen Einblick in die Organisationsstrukturen der Hisbollah und erklärt,
inwieweit sie durch die Ereignisse der vergangenen Woche geschwächt ist. Lees meerNach den Wahlen in Thüringen und Sachsen vor zwei Wochen hat die AfD
auch bei den Landtagswahlen in Brandenburg stark abgeschnitten, auch
wenn die SPD mit Dietmar Woidke stärkste Kraft blieb. Der erwartete
Rechtsruck in den Landtagen des Ostens ist zur Realität geworden. Welche
Folgen haben die Wahlergebnisse für das Verhältnis zwischen Ost- und
Westdeutschland? August Modersohn leitet das Leipziger ZEIT-Büro und
analysiert, welche Muster sich bereits andeuten – und warum es falsch
wäre, den Osten jetzt abzuhaken.Und sonst so? Mysteriöses Geräusch aus der Tiefsee ist wohl ein
Wal-Dialekt.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Anne Schwedt, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an
wasjetzt@zeit.de oder per WhatsApp.Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza: Israels Generalstabschef kündigt
Ausweitung der Angriffe im Libanon anNahost: Libanon meldet fast 500 Tote nach israelischen Angriffen
Lage im Überblick: Israel plant schon "nächste Phasen" im Kampf gegen
HisbollahKrisenherd in Nahost:Explosionen im Libanon: Beispielloser Schlag gegen
HisbollahErgebnisse der Landtagswahlen: Diese Wahlen werden die Republik
verändern
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Update: Wie der Konflikt die Menschen im Libanon trifft
24 september 2024 · 11 min
Im Libanon steigt die Zahl der Opfer israelischer Luftangriffe weiter
an. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei
den Angriffen innerhalb eines Tages mehr als 500 Menschen getötet und
über 1.800 verletzt. Nie zuvor haben die Gefechte zwischen Israel und
der Hisbollah so viele Tote und Verletzte gefordert. Marcus Schneider
leitet das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Beirut. Im Podcast
schildert er seine Eindrücke aus der libanesischen Hauptstadt und
berichtet, wie die Bevölkerung die Situation wahrnimmt. Lees meerIn New York startet diesen Dienstag die 79. Generaldebatte der Vereinten
Nationen. Bei der Generaldebatte, die bis kommenden Montag dauern wird,
dürften vor allem die akuten Krisen in der Welt wie der Krieg im Nahen
Osten und der russische Angriffskrieg in der Ukraine im Mittelpunkt
stehen. Mit dabei sind Staats- und Regierungschefs und Vertreterinnen
und Vertreter aus mehr als 130 Ländern, darunter Bundesaußenministerin
Annalena Baerbock. Sie wird voraussichtlich am Donnerstag ihre Rede vor
den Vereinten Nationen halten. Einer der ersten Redner zum Start der
Generaldebatte war US-Präsident Joe Biden. Biden sagte: Die USA blieben
an der Seite der Ukraine und würden das Land nicht fallenlassen.
Außerdem forderte er ein sofortiges Ende des Krieges in Gaza.Was noch? Tamagotchi-Comeback?
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Mounia Meiborg,
Mitarbeit: Elise Landschek, Henrike Hartmann
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Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Nahost: Libanon meldet fast 500 Tote nach israelischen Angriffen
Libanon: Diese Ziele attackiert Israel im LibanonUN-Vollversammlung: Olaf Scholz fordert Reform von UN-Sicherheitsrat
Vereinte Nationen: Generaldebatte der UN-Vollversammlung beginnt
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Volksparteien in der Krise
24 september 2024 · 11 min
Die Landtagswahl in Brandenburg, Sachsen und Thüringen sowie die
Europawahl im Juni haben es gezeigt: Die einst so starken Volksparteien
müssen inzwischen meistens herbe Verluste hinnehmen. Demgegenüber stehen
die Newcomer im deutschen Parteiensystem, die AfD und das BSW. Beide
gewinnen an Zustimmung. Bernd Ulrich ist Meinungsredakteur im
Politikressort der ZEIT. Er sagt: Das Prinzip der Volksparteien ist an
einem toten Punkt angelangt. Im Podcast ordnet er ein, wie er zu diesem
Urteil kommt und wie sich die demokratischen Parteien vielleicht noch
retten könnten. Lees meerEs ist erst ein paar Wochen her, dass sich die Ampelkoalition auf ein
Maßnahmenpaket zur Verschärfung der Migrations- und Asylpolitik geeinigt
hat. Auch die EU hat im Mai ihr geltendes Asylrecht verschärft. Die
Folgen der europäischen Abschottung werden an den Außengrenzen sichtbar.
Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind in
diesem Jahr bereits mindestens 1.405 Menschen auf dem Weg nach Europa im
Mittelmeer gestorben. Dabei ist das Mittelmeer eigentlich in
verschiedene Such- und Rettungszonen, sogenannte SAR-Zonen, aufgeteilt.
Erst kürzlich wurde auf Druck der EU eine solche Zone in Tunesien
eingerichtet. Wie gut funktioniert die Seenotrettung dort und was
verspricht sich die EU von ihr? Laura Höring ist Hospitantin im
ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast
berichtet sie, wie die Seenotrettung völkerrechtlich geregelt ist.Und sonst so? Der Cuteness-Faktor ist entscheidend.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
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Parteiensystem in der Krise: Wie geht's weiter nach dem toten Punkt?
Wahlergebnisse in Brandenburg: Bitte nicht noch…