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  1. Update: Ein Impfgegner als US-Gesundheitsminister?

    15 november 2024 · 10 min

    Afspelen
    Etwas mehr als eine Woche ist vergangen, seit Donald Trump erneut zum
    US-Präsidenten gewählt wurde. In den vergangenen Tagen hat Trump damit
    begonnen, sein künftiges Regierungsteam zusammenzustellen. Darunter
    finden sich einige umstrittene Persönlichkeiten. Als Impfgegner und
    Verschwörungsideologe bekannt, soll ausgerechnet Robert F. Kennedy Jr.
    Gesundheitsminister der USA werden. Kerstin Kohlenberg ist Redakteurin
    im Dossier der ZEIT und berichtet regelmäßig über die US-Politik. Im
    Podcast ordnet sie ein, welche Signale Trump mit seinen
    Personalentscheidungen sendet und welchen Schaden dieses Kabinett
    anrichten könnte.
    Lees meer

    Es ist die letzte Chance – sonst muss es in Sachsen eine Neuwahl geben:
    Nachdem die Sondierungsgespräche mit dem BSW gescheitert sind, gehen CDU
    und SPD nun zu zweit in Koalitionsverhandlungen. Ohne das BSW reicht es
    jedoch nur für eine Minderheitsregierung. Der amtierende
    Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will das Bündnis möglichst
    noch vor Weihnachten beschließen. Martin Nejezchleba ist Redakteur bei
    der ZEIT im Osten. Im Podcast analysiert er, ob die Landesregierung in
    Sachsen künftig produktiv zusammenarbeiten kann und wer sie anführen
    wird.

    Außerdem im Update: Bundeskanzler Olaf Scholz hat erstmals seit zwei
    Jahren mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Das
    Gespräch soll eine Stunde gedauert haben. Scholz hatte bereits vor
    einigen Tagen angekündigt, mit Putin telefonieren zu wollen, um Lösungen
    für ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zu finden.

    Was noch? Warum Maori-Abgeordnete im neuseeländischen Parlament mit dem
    Haka-Tanz protestierten.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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    Weitere Links zur Folge:

    US-Regierung: Fox-Moderator, Ice Maiden und ein Ultraradikaler – das ist
    Trumps Team

    USA: Donald Trump nomin…

  2. Wie viel Rückhalt hat Robert Habeck?

    15 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Der Parteitag der Grünen startet, und es gibt einiges zu besprechen:
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will Kanzlerkandidat seiner
    Partei im kommenden Bundestagswahlkampf werden. Die Bestätigung von
    Habecks Kanzlerkandidatur soll an diesem Sonntag auf dem Grünenparteitag
    erfolgen. Auf dem Parteitag soll auch ein neuer Bundesvorstand gewählt
    werden, nachdem die Co-Vorsitzenden Ricarda Lang und Omid Nouripour im
    September ihren Rücktritt bekannt gegeben hatten. Felix Banaszak und
    Franziska Brantner sollen die Partei zukünftig führen. Wie ist die
    Stimmung in der Partei nach dem Regierungsbruch? Und wie viel Rückhalt
    hat Robert Habeck in der Partei? Politikredakteurin Katharina Schuler
    ordnet ein.
    Lees meer

    Präsidentschaft, Senat, Repräsentantenhaus: Donald Trump und die
    Republikaner haben bei den US-Wahlen tatsächlich alles gewonnen. Weil
    auch der Supreme Court schon mehrheitlich mit konservativen Richtern
    besetzt ist, hat Trump nun alle drei Gewalten auf seiner Seite. So viel
    Macht hatte ein US-Präsident selten. Noch gibt es demokratisch regierte
    Bundesstaaten, es gibt eine starke Zivilgesellschaft und auch die
    Presse. Doch eine Frage drängt sich auf: Wird Trump in den nächsten vier
    Jahren durchregieren, wie es ihm beliebt? Heinrich Wefing, Politikchef
    der ZEIT, gibt darauf die Antwort.

    Und sonst so? Einfach verschwinden? Der Film "Johatsu" zeigt, wie das in
    Japan Tausende Menschen machen.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Fabian Scheler, Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Magdalena Inou, Mathias Peer

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das
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  3. Update: Hochrisikospiel

    14 november 2024 · 10 min

    Afspelen
    Bei dem Hochrisikospiel zwischen Frankreich und Israel in der Nations
    League werden etwa 4.000 Polizistinnen und Polizisten für die Sicherheit
    während des Spiels im Einsatz sein. Das hohe Sicherheitsaufgebot ist
    eine Reaktion auf die antisemitischen Angriffe gegen israelische
    Fußballfans in der vergangenen Woche in Amsterdam. Bei einem
    Fußballspiel zwischen dem israelischen Verein Maccabi Tel Aviv und dem
    niederländischen Verein Ajax Amsterdam eskalierte dort die Situation
    zwischen den israelischen Fußballfans und propalästinensischen
    Demonstrierenden. Nach dem Spiel kam es zu antisemitisch motivierter
    Gewalt in den Straßen. In Frankreich möchte man solche Ausschreitungen
    beim heutigen Spiel vermeiden. Wie genau sich Paris vorbereitet und wie
    die Stimmung in der französischen Hauptstadt wahrgenommen wird, ordnet
    ZEIT-ONLINE-Frankreichkorrespondentin Annika Joeres ein.
    Lees meer

    13 Millionen Menschen nutzen das Deutschlandticket, das bundesweite Abo
    für den Nahverkehr. 2023 wurde es von der Ampelregierung eingeführt.
    Finanziert wird das Ticket derzeit von Bund und Ländern mit jeweils 1,5
    Milliarden Euro. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält das
    Deutschlandticket in seiner aktuellen Form für finanziell nicht tragbar
    – Söder kritisiert, dass zu viel Geld in die Subventionierung der
    Fahrkarten fließe, während zu wenig in die Infrastruktur investiert
    werde. Seine Forderung: Künftig solle der Bund alleine für die
    Finanzierung des Deutschlandtickets aufkommen, andernfalls müsse der
    Verkauf eingestellt werden. Wie stehen die Chancen, dass das
    Deutschlandticket einen Regierungswechsel überlebt? Sören Götz ist
    ZEIT-ONLINE-Mobilitätsexperte und ordnet das im Podcast ein.

    Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat dem Facebook-Mutterkonzern
    Meta eine hohe Geldstrafe auferlegt. Meta soll andere Anbieter von
    Online-Kleinanzeigendiensten benachteiligt haben; das Unternehmen möchte
    sich gerichtlich gegen die Strafe wehren.

    Was noch? Eine Reise durch die Stadt unter der Stadt

    Moder…

  4. Bleibt der Kanzler Kanzlerkandidat?

    14 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Mehrere SPD-Politiker aus den Bundesländern Niedersachsen, Hessen,
    Sachsen-Anhalt und Hamburg sprechen sich gegen Olaf Scholz als
    Kanzlerkandidaten aus. Einzelne SPD-Politiker sehen in Boris Pistorius
    die bessere Wahl. Laut Umfragen ist der Verteidigungsminister im
    Gegensatz zu Olaf Scholz in der Bevölkerung deutlich beliebter. Michael
    Schlieben ist politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast
    ordnet er ein, wie ernsthaft die Debatte in der SPD wirklich geführt
    wird.
    Lees meer

    Das türkische Innenministerium hat Anfang November gleich vier gewählte,
    progressive, kurdische Bürgermeister abgesetzt. Das Innenministerium
    begründet den Schritt mit Prozessen wegen angeblicher Mitgliedschaften
    in der verbotenen, prokurdischen Arbeiterpartei PKK. Dastan Jasim ist
    Politikwissenschaftlerin und Konfliktforscherin mit Fokus Naher Osten.
    Im Podcast erklärt sie die Gründe für dieses Manöver.

    Und sonst so? Opern-Sängerin mit 80 Jahren noch auf der Bühne.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Benjamin Probst, Konstantin Hadži-Vuković, Magdalena Inou,
    Sophia Boddenberg

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  5. Update: Ein Fox-News-Moderator als Verteidigungsminister

    13 november 2024 · 10 min

    Afspelen
    Nach dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA hat der künftige Präsident
    erste Personalentscheidungen getroffen. Besonders im Fokus steht die
    Ernennung von Elon Musk zum Berater Trumps. Der Tech-Milliardär wird das
    neu geschaffene „Department of Government Efficiency“ (DOGE)
    leiten. Dessen Hauptaufgabe ist es, die Ausgaben der Regierung zu
    schrumpfen und die Bürokratie zu reduzieren. Elon Musk, der rund 120
    Millionen Dollar in Donald Trumps Wahlkampf investiert hat, erhält damit
    Einfluss auf tiefgreifende Verwaltungsreformen. Kerstin Kohlenberg,
    Redakteurin im Ressort Dossier, erklärt die Hintergründe der Ernennung
    von Elon Musk und beleuchtet, welche politischen und wirtschaftlichen
    Ziele damit verfolgt werden.
    Lees meer

    Eine Woche nach der Entlassung von Bundesfinanzminister Christian
    Lindner und dem Bruch der Ampelkoalition hat Bundeskanzler Olaf Scholz
    im Bundestag eine Regierungserklärung abgegeben. In seiner Rede rief er
    die anderen Fraktionen zur Zusammenarbeit auf und betonte, dass trotz
    der bevorstehenden Neuwahlen wichtige Gesetzesvorhaben noch
    verabschiedet werden sollten. Olaf Scholz bestätigte, dass er die
    Vertrauensfrage Mitte Dezember stellen werde. CDU-Chef Friedrich Merz
    kritisierte die Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz und
    warf ihm die Spaltung des Landes vor.

    Außerdem im Update: Die aktuelle Leipziger Autoritarismus-Studie zeigt,
    dass autoritäre und rechtsextreme Einstellungen in Deutschland weiter
    verbreitet sind. Oliver Decker, Leiter des
    Else-Frenkel-Brunswik-Instituts warnt, dass autoritäre Tendenzen die
    Demokratie gefährden und fordert, dass demokratische Parteien diese
    nicht durch ihre Politik legitimieren sollten.

    Was noch? Künstlerin heiratet KI-Hologramm.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Thema: Christian Lindner: En…

  6. Biden empfängt Trump: der Auftakt zum Machtwechsel

    13 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Seit einer Woche steht fest: Donald Trump wird erneut Präsident der
    Vereinigten Staaten. Am 20. Januar wird Trump die Amtsgeschäfte von
    US-Präsident Joe Biden übernehmen – doch der Machtwechsel ist schon
    jetzt in vollem Gange. Bereits kurz nach der Wahl rief Amtsinhaber Joe
    Biden seinen gewählten Nachfolger an, gratulierte ihm zum Sieg und lud
    ihn ins Weiße Haus ein. Diesen Mittwoch findet das Treffen statt:
    US-Präsident Joe Biden empfängt Trump um 11 Uhr Ortszeit im Oval Office.
    Johanna Roth berichtet für ZEIT ONLINE aus Washington. Im Podcast
    analysiert sie, was von dem Treffen zu erwarten ist.
    Lees meer

    Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah hat sich auf weite Teile
    des Libanon ausgeweitet. Ein Viertel des Landes ist auf der Flucht. Im
    Libanon leben etwas mehr als fünf Millionen Menschen, darunter fast zwei
    Millionen Syrerinnen und Syrer, die einst als Geflüchtete im Land Schutz
    gefunden haben und nun wieder nach Syrien fliehen. Stella Männer
    berichtet für ZEIT ONLINE aus dem Libanon und hat syrische Geflüchtete
    begleitet, die zurück in ihre Heimat fliehen müssen. Im Podcast ordnet
    sie ein, wie viele der syrischen Geflüchteten nach Syrien zurückkehren
    und was sie dort erwartet.

    Und sonst so? Tiramisu-Diebstahl

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann, Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Machtwechsel in den USA: Biden und Trump verabreden Treffen im Weißen
    Haus

    Donald Trump: Der nächste US-Präsident

    Joe Biden: Ende nach einer Amtszeit

    US-Wahl 2024: Donald Trump gewinnt Präsidentschaftswahl

    Geflüchtete im Libanon: Auf der Flucht von einem Krieg in den nächsten

    Liveblog: Krieg in Nahost

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  7. Update: Noch 103 Tage bis zur Wahl

    12 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Nach dem Bruch der Ampelkoalition haben sich die Fraktionen von SPD,
    Union und Grünen auf ein Datum für Neuwahlen geeinigt. Die vorgezogene
    Bundestagswahl soll am 23. Februar 2025 stattfinden, muss jedoch noch
    von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bestätigt werden. Laut der
    Nachrichtenagentur Reuters plant Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), die
    Vertrauensfrage im Bundestag am 16. Dezember zu stellen. Sollte er diese
    Abstimmung verlieren, wäre der Weg für Neuwahlen frei.
    Bundeswahlleiterin Ruth Brand hatte betont, dass eine Wahl im Februar
    "rechtssicher durchführbar" sei, während sie einen Januar-Termin
    aufgrund logistischer Schwierigkeiten ablehnte. Ferdinand Otto,
    Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, bewertet, wie
    realistisch der Februar-Termin tatsächlich ist, und erklärt, welche
    organisatorischen Schritte notwendig sind, um die Wahl erfolgreich
    durchzuführen.
    Lees meer

    In Aserbaidschans Hauptstadt Baku hat am Montag die 29.
    Weltklimakonferenz begonnen. Bei seiner Eröffnungsrede verteidigte
    Präsident Ilham Alijew den Öl- und Gassektor als unverzichtbar für den
    globalen Markt. Aserbaidschan, das stark von Öl und Gas abhängig ist,
    will zwar in erneuerbare Energien investieren, fordert aber eine
    realistische Einschätzung der Situation. Fast zeitgleich hat ein Gericht
    in den Niederlanden dem Erdölkonzern Shell recht gegeben. Das Gericht
    hob ein früheres Urteil aus dem Jahr 2021 auf, das Shell verpflichtet
    hatte, seine CO₂-Emissionen bis 2030 um 45 Prozent zu senken. Das Urteil
    fällt in eine Zeit, in der die Öl- und Gasindustrie weltweit
    Rekordgewinne erzielt. Welches Signal sendet der Beschluss aus den
    Niederlanden an die COP29 nach Baku? Elena Erdmann, Redakteurin für
    Forschungsdaten im Ressort Wissen, berichtet im Podcast vom Klimagipfel
    in Baku.

    Außerdem im Update:

    Das Bundesverfassungsgericht prüft derzeit, ob der Solidaritätszuschlag
    noch verfassungsgemäß ist. FDP-Politiker kritisieren die ungleiche
    Behandlung von Steuerzahlern mit unterschied…

  8. Die SPD stellt Friedrich Merz die ersten Fallen

    12 november 2024 · 13 min

    Afspelen
    Seit seiner Rückkehr in die Politik im Jahr 2018 hat Friedrich Merz
    (CDU) einen bemerkenswerten Aufstieg hinter sich. Im dritten Anlauf
    wurde er 2022 Parteichef, als Kanzlerkandidat der CDU könnte nun bald
    der Schritt ins Kanzleramt folgen. Doch die möglichen Koalitionen nach
    den ausstehenden Neuwahlen sind begrenzt. Die Union schließt Bündnisse
    mit Grünen, Linken, BSW und AfD aus. Bleiben nur FDP und SPD – eine
    Dreierkonstellation, die es auf Bundesebene noch nie gab. Und bei der
    sich zwei von drei Partnern gerade recht öffentlich und nicht gerade
    friedlich getrennt haben. Vor allem die SPD treibt ihre ersten Spielchen
    mit dem Kanzlerkandidaten der Union. Und was hat die AfD vor, die im
    nächsten Bundestag wohl eine starke Rolle spielen wird?
    ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau hat am Wochenende mit Friedrich Merz
    gesprochen. Sie erklärt, welche Stolperfallen noch vor ihm liegen und
    wie er seine Position selbst sieht.
    Lees meer

    Russland erhält im Angriffskrieg gegen die Ukraine zunehmend
    Unterstützung von anderen autoritären Regimen. In der westrussischen
    Grenzregion Kursk kämpfen bis zu 12.000 nordkoreanische Soldaten; der
    Iran liefert Drohnen, China wichtige Mikrochips. Zwischen den vier
    autoritären Staaten formiert sich eine unheilvolle Allianz.
    Nato-Generalsekretär Mark Rutte warnt vor den Gefahren dieser
    Zusammenarbeit. Welche das sind und warum vor allem Nordkorea sich nun
    so stark in diesen Konflikt einmischt, das erklärt Steffen Richter,
    Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Wie viel Volt hält Elmo aus?

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz: Kanzlerkandidat der Union

    Neuwahlen: Auch ein Bundeskanzler Merz hätte große Geldsorgen

    Russland: Die Achse der Skrupellosen

    Nordkorea: Die Entgrenzung der Geopolitik

    Nordkorea: Militärbündnis mit Russland

    Russland: Ang…

  9. Update: Was vor den Neuwahlen noch organisiert werden muss

    11 november 2024 · 9 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich bei Caren Miosga offen dafür
    gezeigt, noch vor Weihnachten die Vertrauensfrage zu stellen. Zuvor
    hatte Scholz als Termin für die Vertrauensfrage den 15. Januar genannt
    und eine Neuwahl im März vorgesehen. CDU-Chef Friedrich Merz fordert,
    dass Scholz die Vertrauensfrage so früh wie möglich stellt; die
    Bundeswahlleiterin Ruth Brandt warnt hingegen davor, die Neuwahlen
    überstürzt einzuleiten. Was bei der Vorbereitung der vorgezogenen
    Bundestagswahl zu beachten ist, ordnet Charlotte Greipl aus dem
    Politikressort von ZEIT ONLINE ein.
    Lees meer

    Die Union lehnt das von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)
    geplante Wehrdienstmodell ab. Kurz vor dem Aus der Ampelkoalition hatte
    das Kabinett die Pläne des Verteidigungsministers gebilligt. Das
    Vorhaben könnte nur mit den Stimmen der Union noch vor den Neuwahlen
    umgesetzt werden.

    Kurz nach der Wahl in den USA hat der designierte Präsident Donald Trump
    angeblich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und
    ihn vor einer Eskalation des Krieges in der Ukraine gewarnt. Das hat
    unter anderem die Washington Post berichtet. Bisher haben jedoch weder
    Trumps Sprecher noch die Regierung in Moskau die Berichte bestätigt. Was
    das angebliche Gespräch für den Krieg in der Ukraine bedeuten könnte,
    erklärt Michael Thumann, Russland-Experte der ZEIT. Er analysiert auch,
    was Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit Putin besprechen könnte, sollte
    es bald zu einem Austausch kommen.

    Was noch? 4Bs als Zeichen gegen strukturelle Benachteiligung

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Ende der Ampelkoalition: Können nach der Vertrauensfrage noch Gesetze
    verabschiedet werden?

    Neuwahl: Berlins Landeswahlleiter rät von Neuwahltermin im Januar ab

    Bundestag: Olaf Scholz ist bereit zur Vertrauens…

  10. Klimagipfel im Petrostaat

    11 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die Finanzierungslücke? Riesig. Die Liste prominenter Absagen? Lang. Das
    Gastgeberland? Umstritten. Und dann war da noch der Wahlsieg von Donald
    Trump. Der 29. Weltklimagipfel in Aserbaidschans Hauptstadt Baku startet
    unter denkbaren schlechten Vorzeichen. Die
    ZEIT-ONLINE-Wissenschaftsredakteurin Elena Erdmann ist trotzdem nicht
    ohne Hoffnung auf Fortschritte im globalen Klimaschutz nach
    Aserbaidschan gereist.
    Lees meer

    Weil er Zölle auf den Import ausländischer Produkte erheben möchte,
    befürchten viele Ökonomen mittelfristig einen negativen Einfluss von
    Donald Trumps zweiter Präsidentschaft auf die Weltwirtschaft. Warum die
    Maßnahme gerade Deutschland schwer treffen würde, erklärt die
    New-York-Korrespondentin Heike Buchter im Podcast.

    Und sonst so? Der Soundtrack zum Ampelbruch ist da.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Anne Schwedt

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    Weiterführende Links zur Folge:

    Klimagipfel in Baku: Ist das Klima jetzt noch zu retten?

    Wirtschaftspolitik von Donald Trump: Die Angst vor Trumps K.-o.-Schlag

    Donald Trump: So würde Donald Trump der deutschen Wirtschaft schaden

    Drei Lieblingslieder für Liebeskummer aus dem Team von "Was jetzt?"

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  11. "Treten Sie zurück, wenn Trump das verlangt?" – "Nein"

    10 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Donald Trump im Weißen Haus. Mehrheit im Senat – und wohl auch im
    Repräsentantenhaus. Dazu eine klare Mehrheit konservativer Richterinnen
    und Richter im Supreme Court. Mindestens bis zu den Midterm-Wahlen in
    zwei Jahren dürften Trump und die Republikaner die USA ganz nach ihrem
    Willen gestalten können. Doch es gibt einen mächtigen Mann, der
    Widerstand leisten könnte. Jerome Powell, der Chef der US-Notenbank Fed.
    Trump würde ihn gerne ablösen lassen, aber einfach wird das nicht.
    ZEIT-Autorin Heike Buchter spricht im Podcast über sein schwieriges
    Verhältnis zu Trump – und warum am Ende vielleicht ausgerechnet die
    Finanzmärkte dem neuen Präsidenten Einhalt gebieten könnten.
    Lees meer

    Die Regierungsbildung in Sachsen ist gescheitert. Nach den
    Landtagswahlen am 1. September hatten CDU, SPD und das Bündnis Sahra
    Wagenknecht über eine mögliche Koalition gesprochen. Nun beendete das
    BSW die Gespräche am vergangenen Mittwoch. Wie es dazu kam und wie es
    nun weitergeht, erklärt Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT
    ONLINE.

    Und sonst so? Eine Riesenband zum Mauerfall.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

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  12. Spezial: "Ich fühle mich bis heute als Ossi"

    9 november 2024 · 41 min

    Afspelen
    35 Jahre sind vergangen, seit sich am 9. November 1989 im geteilten
    Berlin der erste Grenzübergang öffnete. Für Menschen aus der DDR begann
    damit eine Zeit des Umbruchs, mit vielen neuen Freiheiten, aber auch der
    Herausforderung, sich in kürzester Zeit in einem neuen System unter
    kapitalistischen Vorzeichen zurechtzufinden. Manchen gelang das. Manche
    scheiterten.
    Lees meer

    In der DDR lebten damals 2,4 Millionen Kinder und Jugendliche. Sie sind
    in einer Zeit des Wandels aufgewachsen. In der Schule galt plötzlich ein
    anderer Lehrplan, die Eltern verloren vielleicht ihren Arbeitsplatz. Es
    galt, neue Freiheiten zu entdecken, aber auch Unsicherheiten
    auszuhalten, wie es nun weitergeht.

    Wie hat diese Umbruchzeit diejenigen geprägt, die damals noch kleine
    Kinder, Teenager oder junge Erwachsene waren? Empfinden sie noch heute
    Unterschiede zwischen Ost und West, obwohl sie den größten Teil ihres
    Lebens in einem wiedervereinigten Deutschland verbracht haben? Gibt es
    sie noch, die "Mauer in den Köpfen"?

    Die Antworten darauf sind äußerst unterschiedlich. Elise Landschek ist
    Host bei Was jetzt? und gehört zur Generation der sogenannten
    "Wendekinder". In dieser Spezialfolge von Was jetzt? hat sie mit drei
    Menschen gesprochen, die in drei unterschiedlichen Jahrzehnten geboren
    sind und den Mauerfall und die Wiedervereinigung als kleines Kind,
    Teenager oder junge Erwachsene erlebt haben. Diese drei haben den
    Umbruch als einschneidend und prägend empfunden. Im Podcast erzählen sie
    ihre ganz persönliche Geschichte.

    Moderation, Recherche und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Ole Pflüger, Mounia Meiborg

    Musik und Mastering: Joscha Grunewald

    Diese Podcastfolge ist Teil der Serie "Durchbruch". Hier porträtieren
    wir Menschen, die es in einer Welt voll neuer Grenzen auf die andere
    Seite geschafft haben. Alle X-Schwerpunkte finden Sie hier.

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    30 Jah…

  13. Der schnellste Weg zu Neuwahlen

    9 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Nach dem Scheitern der Ampelkoalition steht Deutschland vor Neuwahlen.
    Wann diese stattfinden, ist jedoch unklar. Bundeskanzler Olaf Scholz
    wollte eigentlich noch bis zum 15. Januar warten, bevor er im Bundestag
    die Vertrauensfrage stellt. Die Neuwahlen würden dann erst im März
    folgen. Vertreter von Union, FDP, AfD und BSW fordern nun aber von
    Scholz, dass er den Weg für Neuwahlen deutlich schneller frei macht.
    Inzwischen hat Scholz eingelenkt und zeigt sich kompromissbereit, über
    einen Termin für Neuwahlen zu sprechen. Charlotte Greipl aus dem
    Politikressort von ZEIT ONLINE hat sich die verschiedenen Zeitpläne auf
    dem Weg zu Neuwahlen genauer angesehen. Im Podcast ordnet sie ein,
    welche Regeln die Verfassung für Neuwahlen vorsieht und welcher Termin
    frühestens denkbar ist.
    Lees meer

    Nur wenige Tage nach seinem Wahlsieg hat Donald Trump bereits die erste
    Personalentscheidung für seine zweite Amtszeit als US-Präsident
    getroffen: Seine Wahlkampfmanagerin Susie Wiles soll Stabschefin im
    Weißen Haus werden. Wiles gehört seit Jahren zu Trumps innerem Zirkel,
    sie gilt als Architektin von Trumps Comeback. Das Onlinemagazin Politico
    bezeichnete sie als die "am meisten gefürchtete und am wenigsten
    bekannte" politische Strategin in Washington, D. C. Trump selbst sprach
    in seiner Siegesrede von ihr als "Ice Baby". Wer ist Susie Wiles? Heike
    Buchter berichtet für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus New York. Im Podcast
    erklärt sie, was hinter Wiles' Spitznamen Ice Baby steckt und warum sie
    als Architektin des Trump-Comebacks gilt.

    Und sonst so? Nach dem Wahlsieg Trumps lädt ein New Yorker Club zum
    gemeinsamen Schreien.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

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    Liveblog: Ampel-Aus

    Ampelkoalition: Bruch der Regierungskoalition

    Neuwahlen: Die bluffen doch

    Reaktionen zum A…

  14. Update: Habecks Kanzlerpläne

    8 november 2024 · 8 min

    Afspelen
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will Kanzlerkandidat
    seiner Partei im kommenden Bundestagswahlkampf werden. Das hat er am
    Freitagnachmittag in einem Video auf YouTube bekannt gegeben. Er biete
    den Wählerinnen und Wählern seine Kraft und Erfahrung an, sagte Habeck,
    und fügte hinzu: "Wenn Sie wollen, auch als Kanzler." Zuvor war Habeck
    nach rund fünfjähriger Pause auf X zurückgekehrt und hatte – auch dort
    in einem kurzen Video – seine Kandidatur bereits angedeutet. Doch in
    welchem Zustand ist seine Partei, die in den jüngsten bundesweiten
    Umfragen nur noch bei rund elf Prozent liegt? Welchen Sinn hat es da
    überhaupt, einen Kanzlerkandidaten aufzustellen? Diese und weitere
    Fragen beantwortet ZEIT-Autorin Jana Hensel, die die Entwicklung bei den
    Grünen seit Jahren beobachtet. Außerdem erläutert sie, wie sich die
    Grünen zum Scheitern der Ampelkoalition positionieren und welche
    Erzählung die Partei darüber in Umlauf bringen will.
    Lees meer

    In Amsterdam kam es am Donnerstagabend nach einem Fußballspiel zwischen
    Ajax Amsterdam und Maccabi Tel Aviv zu Gewalt zwischen israelischen Fans
    und Palästina-Unterstützern. Die israelische Regierung hat daraufhin
    Flugzeuge geschickt, um die israelischen Fans aus Amsterdam
    auszufliegen.

    Was noch? Nicht jedes Wunder ist Glaubenssache.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Moses Fendel

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    Neuwahl: Robert Habeck will Kanzlerkandidat werden

    Robert Habeck: "Meine Bewerbung als Kandidat für die Menschen in
    Deutschland"

    Social Media: Robert Habeck kehrt auf X zurück, Elon Musk beschimpft
    Scholz

    Robert Habeck: Die Unglaubwürdigkeit des Anpackens

    Sonntagsfrage Bundestagswahl: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl
    wäre...

    Gewalt in Amsterdam: Was wir über die antisemitischen Attacken in
    Amsterdam wissen

    Wirtschaftspoliti…

  15. Europa zwischen Trump und Putin

    8 november 2024 · 10 min

    Afspelen
    Aus ganz Europa kamen am Donnerstag Staats- und Regierungschefs in der
    ungarischen Hauptstadt Budapest zusammen, um am Gipfel der Europäischen
    Politischen Gemeinschaft (EPG) teilzunehmen. Das Ergebnis der
    US-Präsidentschaftswahl und die Bedrohung durch Russland fordern Europa
    nun doppelt heraus. Der Wahlsieg von Donald Trump ist aber auch in
    Europa in bestimmten Kreisen auf breite Zustimmung gestoßen.
    Insbesondere nationalistische und autoritäre Führungspersönlichkeiten
    wie Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, oder AfD-Chefin Alice Weidel
    befürworten Donald Trump als Präsident der USA. Die Sehnsucht nach
    autoritärer Führung ist in den letzten Jahren gewachsen, und
    nationalistische Parteien und Bewegungen werden immer stärker, was eine
    existenzielle Bedrohung für die Europäische Union darstellt. Im
    Nachrichtenpodcast erklärt ZEIT-Europakorrespondent Ulrich Ladurner, was
    mit Blick auf die Rückkehr Trumps ins Weiße Haus die drängendsten
    Baustellen für Europa sind.
    Lees meer

    Nach dem Wahlsieg Donald Trumps zeigt sich die russische Führung
    erfreut und hofft auf seine Unterstützung für ihre geostrategischen
    Ziele. Präsident Wladimir Putin hofft, dass Donald Trump nicht nur den
    Krieg in der Ukraine zugunsten Russlands beeinflussen, sondern auch die
    vom Westen geprägte Weltordnung weiter destabilisieren wird. Der
    künftige US-Präsident könnte die Spaltung zwischen den USA und
    Europa vorantreiben, etwa durch Zölle gegen die EU und eine Schwächung
    der NATO. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Im Podcast fasst er zusammen, was sich Russland von Donald Trump erhofft
    und wie das Ende der Ampelkoalition in Moskau wahrgenommen wird.

    Und sonst so? Happy End für Hündin Daisy

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Thema: EU-Gipfel: Treffen de…

  16. Update: Schicksalstage einer Koalition

    7 november 2024 · 10 min

    Afspelen
    Nach weniger als drei Jahren ist die Ampelkoalition zerbrochen. Am
    Mittwochabend entließ Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) den
    Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP). Neuer Finanzminister wird
    Jörg Kukies (SPD), der bisherige Wirtschaftsberater von Olaf Scholz.
    Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) und Bildungsministerin
    Bettina-Stark-Watzinger (FDP) haben ihre Rücktritte eingereicht.
    Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) bleibt zwar im Amt, verlässt
    aber seine Partei. Die Bundestagswahl, die eigentlich für den 28.
    September 2025 angesetzt war, soll nun vorgezogen werden. Olaf Scholz
    kündigte an, dass er am 15. Januar im Bundestag die Vertrauensfrage
    stellen will, um noch Zeit zu haben, den Bundeshaushalt für 2025 zu
    beschließen. Wie das ohne Regierungsmehrheit gehen soll, ist unklar. Mit
    Marlies Uken, stellvertretender Leiterin des Ressorts Politik,
    Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT ONLINE, besprechen wir, wie es
    jetzt weitergeht.
    Lees meer

    Die Unionsfraktion im Bundestag fordert Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)
    auf, die Vertrauensfrage vorzuziehen und sie spätestens Anfang der
    kommenden Woche im Bundestag zu stellen. CDU-Chef Friedrich Merz
    erklärte, dass die Ampelkoalition keine Mehrheit mehr im Bundestag habe,
    und betonte, eine schnelle Entscheidung sei notwendig, um Neuwahlen noch
    in der zweiten Januarhälfte abzuhalten. Friedrich Merz verwies auf
    internationale Verpflichtungen, die eine handlungsfähige deutsche
    Regierung erforderten. Olaf Scholz lehnt die Forderung aus der Union ab.
    Der Bundeskanzler plant, Mitte Januar die Vertrauensfrage zu stellen,
    was nach dem Grundgesetz erst im April 2025 zu Neuwahlen führen würde.
    Mariam Lau ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast
    erklärt sie, warum Friedrich Merz auf zeitnahe Neuwahlen dringt und was
    er sich selbst von einem früheren Wahltermin verspricht.

    Außerdem im Update: Beim EU-Gipfel in Budapest wird die Zukunft der
    Beziehungen zwischen der EU und den USA während der zweiten Amtszeit von
    …

  17. Ampel-Bruch mit langem Anlauf

    7 november 2024 · 13 min

    Afspelen
    Nach einem lang anhaltenden Streit über die Wirtschafts- und
    Haushaltspolitik ist die Ampelkoalition am Mittwoch zerbrochen.
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gab bekannt, seinen Finanzminister
    Christian Lindner (FDP) zu entlassen. Daraufhin kündigten auch die
    anderen Minister der FDP ihren Rücktritt an. Im kommenden Jahr soll es
    vorgezogene Neuwahlen geben. Ein fataler Abgang, findet Mark Schieritz
    aus dem Politikressort der ZEIT. Er blickt im Podcast zurück auf die
    Konflikte der vergangenen drei Jahre und erklärt, wie es nun weitergehen
    könnte.
    Lees meer

    Am Ende war Kamala Harris chancenlos. Die erst spät ins
    Präsidentschaftsrennen eingestiegene Demokratin wollte die erste Frau im
    Weißen Haus werden und erlebte am Ende eine schwere Niederlage – genau
    wie ihre Partei, die vor einem Neuanfang steht. Wie könnte dieser
    aussehen? Dazu befragt Pia Rauschenberger die US-Korrespondentin Johanna
    Roth, die Harris und die Demokraten an den Tag rund um die Wahl eng
    beobachtet hat.

    Und sonst so? Rolf Zuckowski und die singende Briefmarke.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    Christian Lindner: Ein fataler Abgang

    Ende der Ampel: Sie weinen der Ampel keine Träne nach

    Wahlniederlage von Kamala Harris: "Das hatte doch nur ein böser Traum
    sein sollen"

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  18. Update: Trumps Skepsis gegenüber Deutschland

    6 november 2024 · 9 min

    Afspelen
    Schneller als von vielen erwartet, stand am Mittwochmorgen fest: Der
    45. Präsident der USA wird auch der 47. US-Präsident sein. Donald Trump
    spricht davon, die USA "heilen" zu wollen. Was wird eine zweite
    Präsidentschaft von Trump für die EU und Deutschland bedeuten? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Martin Klingst, er berichtet für ZEIT ONLINE
    aus den USA.
    Lees meer

    Das Ergebnis der US-Wahl, die Zukunft des Ampelbündnisses, die
    Ausrichtung der Wirtschaftspolitik – die Liste an Themen für die
    Koalition ist lang. Die Spitzen der Ampel treffen sich heute mehrfach,
    um über den Fortbestand der Koalition zu beraten. Bundeskanzler Olaf
    Scholz (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und
    Finanzminister Christian Lindner (FDP) saßen bereits am Mittwochmorgen
    zusammen. Am Nachmittag soll es ein weiteres Treffen der drei geben,
    bevor dann abends der Koalitionsausschuss tagt. Halten die Parteien
    wegen Trumps Sieg doch noch länger zusammen als befürchtet? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Tina Hildebrandt, Leiterin des
    Politikressorts der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die Sondierungsgespräche zwischen CDU, BSW und SPD
    für eine Landesregierung in Sachsen sind gescheitert.

    Was noch? Erste trans Frau zieht in US-Kongress ein.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ole Pflüger und Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Ergebnisse der US-Wahlen: Der Schock

    Niederlage für Kamala Harris: Der Trump-Kult war zu mächtig

    Ergebnisse der US-Wahl: Donald Trump gewinnt sogar bei Frauen dazu

    Olaf Scholz: Irgendwie nochmal einig werden

    FDP-Chef: Eine kleine Anleitung, um Christian Lindner zu verstehen

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  19. Warum stimmen so viele Menschen für Donald Trump?

    6 november 2024 · 13 min

    Afspelen
    Nachdem er North Carolina und Georgia schon in der Wahlnacht gewonnen
    hat, hat Donald Trump nun auch den bedeutenden Swing-State Pennsylvania
    gewonnen. Somit ist klar, dass er mehr als 270 Wahlstimmen erhält und
    Präsident werden kann. Wie reagieren die Amerikaner darauf? Und was
    könnte sich in den USA verändern?
    Lees meer

    Bis Mittwoch um 14 Uhr begleiten wir die US-Wahl auch im Videostream auf
    ZEIT ONLINE. Zu Gast sind prominente Gesprächspartner aus Politik,
    Kultur und Wissenschaft, wie Sigmar Gabriel, Luisa Neubauer, Michel
    Friedmann und Wim Wenders.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Helena Schmidt

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  20. Die Demokraten werden nervös

    6 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Wer wird künftig die USA regieren? Donald Trump oder Kamala Harris? Die
    Bürgerinnen und Bürger der USA konnte bis Dienstagabend ihre Stimmen
    abgeben. Nun werden sie ausgezählt. Mit ZEIT-ONLINE-Korrespondentin
    Rieke Havertz sprechen wir darüber, wer aktuell vorne liegt, bis wann
    mit einem Ergebnis zu rechnen ist.
    Lees meer

    Bis Mittwoch um 14 Uhr begleiten wir die US-Wahl auch im Videostream auf
    ZEIT ONLINE. Zu Gast sind prominente Gesprächspartner aus Politik,
    Kultur und Wissenschaft, wie zum Beispiel Sigmar Gabriel, Luisa
    Neubauer, Michel Friedmann und Wim Wenders.

    Und sonst so? Ein Ort, an dem alle ihre Meinung sagen dürfen: ein
    Tesla-Besitzer lädt Demokraten und Republikaner ein, sein Auto zu
    beschriften

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

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  21. Update: Die Sächsischen Separatisten und ihre Fantasien vom Umsturz

    5 november 2024 · 7 min

    Afspelen
    Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstagmorgen acht mutmaßliche Mitglieder
    einer rechtsextremistischen, terroristischen Vereinigung festnehmen
    lassen. Die Beschuldigten – allesamt männlich und zwischen 21 und 25
    Jahre alt – sollen eine Gruppe gegründet haben, die sich Sächsische
    Separatisten nennt. Laut Bundesanwaltschaft habe die Gruppe geplant, an
    einem "Tag X" mit Waffengewalt die Macht in Deutschland zu übernehmen
    und eine Art NS-Staat zu errichten. Eric Voigt ist Redakteur am Newsdesk
    von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, was die Gruppe Sächsische
    Separatisten für einen ideologischen Hintergrund hat und wer ihre
    Mitglieder sind.
    Lees meer

    Aus der deutschen Automobilindustrie häufen sich die düsteren
    Nachrichten. Erst kürzlich kündigte Volkswagen einen radikalen Sparkurs
    an – nun streicht auch der große Automobilzulieferer Schaeffler 2.800
    Arbeitsplätze in Deutschland. Betroffen seien zehn Standorte in
    Deutschland und fünf weitere in Europa, zwei davon sollen ganz
    geschlossen werden. Insgesamt fallen etwa 4.700 Stellen weg. Das
    Unternehmen verspricht sich davon bis 2029 jährliche Einsparungen von
    rund 290 Millionen Euro. Und die seien laut Vorstandschef Klaus
    Rosenfeld notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schaeffler-Gruppe
    langfristig zu sichern.

    Außerdem im Update: Bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen
    sind palästinensischen Angaben zufolge am frühen Morgen mindestens 29
    Menschen getötet worden – die meisten von ihnen Frauen und Kinder. Ziel
    der Angriffe waren mehrere Orte im Gazastreifen, darunter Bait Lahiya,
    Deir al-Balah und die Stadt Suwaida.

    Was noch? Der Glücksatlas sieht die Menschen in Deutschland wieder mehr
    auf Glückskurs

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Sächsische Separatisten: Mutmaßliche Mitglieder von rechtsextremer
    Terr…

  22. Alle Augen auf die USA

    5 november 2024 · 14 min

    Afspelen
    Ein republikanischer Kandidat, der mehrfach angeklagt und verurteilt
    wurde und nur knapp einem Attentat entging – und eine demokratische
    Kandidatin, die erst wenige Monate vor der Wahl ins Rennen eingestiegen
    ist. Der Wahlkampf um die 60. US-Präsidentschaftswahl der USA verlief
    durchaus ungewöhnlich. Nun entscheidet sich, ob Donald Trump oder Kamala
    Harris künftig die älteste Demokratie der Welt regieren werden. Alles
    Wichtige rund um den Wahlkampfendspurt und die letzten Prognosen
    beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin bei ZEIT
    ONLINE.
    Lees meer

    Auch kurz vor der Wahl wissen einige Menschen noch nicht, ob sie für den
    republikanischen Kandidaten Donald Trump oder die Demokratin Kamala
    Harris stimmen wollen. Einer von ihnen ist Aaron, ein 35-jähriger
    Veteran aus Pennsylvania, der in Afghanistan gedient hat. Aaron hat noch
    nie gewählt und in den vergangenen Wochen konnte er sich nicht
    entscheiden, ob er Trump oder Harris seine Stimme geben will. Laut einer
    Umfrage der New York Times und des Siena-Instituts gibt es Anzeichen
    dafür, dass die Spätentscheider mehrheitlich Harris wählen.
    Podcast-Redakteurin Pia Rauschenberger spricht über die
    Unentschlossenen, die für den Ausgang der Wahl von besonderer Bedeutung
    sind.

    Und sonst so? Ein Wald als Komponist

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    US-Wahl: Wo Harris und Trump um die letzten Stimmen kämpfen

    Kamala Harris: Präsidentschaftskandidatin der Demokraten

    Donald Trump: Präsidentschaftskandidat der Republikaner

    Pennsylvania: "Wir sind hier, um unsere Demokratie zu retten!"

    US-Wahl: "Trump oder Harris?" – "Weiter"

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  23. Update: Der lange Weg zu Neuwahlen

    4 november 2024 · 10 min

    Afspelen
    Der SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hat die Regierungspartner dazu
    aufgefordert, an der Koalition festzuhalten und gemeinsame Lösungen zu
    finden. Nachdem zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD),
    Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian
    Lindner (FDP) in den vergangenen Wochen ein Streit über die Wirtschafts-
    und Industriepolitik ausgebrochen war, wird zunehmend spekuliert, ob die
    Koalition an dem Streit zerbricht. Wie sich die FDP zum Verbleib in der
    Regierung positioniert und wie es mit der Koalition weitergehen könnte,
    erklärt Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    In ein rund 5,5 Quadratkilometer großes Gebiet zwischen der Place de la
    Concorde, der Seine, der Oper und der Place de la République in Paris
    dürfen ab heute nur noch bestimmte Menschen mit dem Auto fahren. Dazu
    zählen Anlieger und Personen, deren Fahrtziel nachweislich in dem
    Bereich liegt. Wer unberechtigterweise mit dem Auto durch die Zone
    fährt, muss 135 Euro Strafe zahlen. Die verkehrsberuhigte Zone ist ein
    weiterer Schritt der Verkehrswende, die die Pariser Bürgermeisterin Anne
    Hidalgo seit Jahren vorantreibt.

    Was noch? Musiklegende Quincy Jones ist tot.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Ampelstreit: Christian Lindner fordert Kehrtwende in Wirtschafts- und
    Finanzpolitik

    SPD: Bereitmachen für das Ende

    Ampelstreit: Matthias Miersch lehnt vorzeitiges Ende der Koalition ab

    Verkehrswende: Umweltfreundlich unterwegs

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  24. Drohnen über dem Wahllokal

    4 november 2024 · 13 min

    Afspelen
    Unter anderem wegen des Sturms auf das Kapitol am 6. Januar 2021 gibt es
    umfassende Sicherheitsmaßnahmen bei der Präsidentschaftswahl am
    kommenden Dienstag. Zu den Vorkehrungen gehören erhöhter Polizeischutz,
    Scharfschützen auf Dächern und Drohnenüberwachung. Einige Wahllokale
    werden zudem mit schusssicherem Glas und Panikknöpfen ausgestattet. Fast
    vier Jahre nach dem Vorfall, bei dem Hunderte Anhänger des damaligen
    Präsidenten Donald Trump den Kongress stürmten, glauben immer noch viele
    Republikaner an Donald Trumps Behauptung, die Wahl sei ihm gestohlen
    worden. Seitdem kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Angriffen
    und Anfeindungen gegen Wahlbeamte und freiwillige Helfer. "Was
    jetzt?"-Host Jannis Carmesin hat im US-Bundesstaat Georgia mit
    Wahlhelferinnen gesprochen.
    Lees meer

    Lange haben Archäologen und Wissenschaftler versucht, den Ursprung des
    Rads zu ergründen, doch das ist schwierig. Jetzt hat die Zeitschrift
    "Royal Society Open Science" eine aktuelle Studie dazu veröffentlicht.
    Ein Softwareentwickler, ein Historiker und ein Luft- und
    Raumfahrttechniker haben versucht, das Rätsel zu lösen. Dafür haben sie
    ein Computerprogramm genutzt, um verschiedene Faktoren zu analysieren,
    die bei der Rad-Erfindung eine Rolle gespielt haben könnten. Die neuen
    Berechnungen des Forschungsteams legen nahe, dass neolithische Bergleute
    in den Karpaten vor etwa 5.900 Jahren die Ersten waren, die das Rad
    erfanden, um Kupfererz durch enge Stollen zu transportieren. Urs
    Willmann, Redakteur im Wissensressort der ZEIT, erläutert die
    ungewöhnliche Methode, mit der das Forschungsteam zu diesem Ergebnis
    kam.

    Und sonst so? Singen für die Stimme: Pop-up-Chöre in den USA

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl an Alice Hasters, Sigmar…

  25. Neues Lindner-Papier, neuer Ampelstreit

    3 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Das Grundsatzpapier von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) zur
    Wirtschaftspolitik provoziert seine Koalitionspartner SPD und Grüne. Der
    Finanzminister fordert unter anderem die Abschaffung des verbliebenen
    Solidaritätszuschlages, einen Stopp neuer Regulierungen sowie einen
    Kurswechsel in der Klimapolitik. Wie relevant sind die Forderungen
    tatsächlich? Und ist dieser Streit jetzt endgültig zu viel für die
    Ampel? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Schlieben,
    politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Spanien sendet die spanische
    Regierung weitere 10.000 Soldaten und Polizisten in die betroffenen
    Regionen. Mehr als 200 Menschen sind in den Fluten gestorben. Inzwischen
    ist bekannt: Die Bevölkerung wurde zu spät gewarnt. Woran das liegt,
    erklärt Julia Macher. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Spanien.

    Und sonst so? Wollten Sie schon immer wissen, wie es in den
    TikTok-Bubbles von Trump-Fans aussieht? Hier entlang.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    Christian Lindner: Wenn er hart bleibt, war's das mit der Ampel

    Ampelkoalition: Das steht in Christian Lindners Wirtschaftswende-Papier

    Unwetter in Spanien: Nicht allein der Regen lässt die Menschen sterben

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  26. Spezial: "Wir sind nach Pennsylvania gefahren, um unsere Demokratie zu retten!"

    2 november 2024 · 40 min

    Afspelen
    Erie liegt da, wo der Mittlere Westen aufhört und die Ostküste
    beginnt. Am Ufer des Eriesees leben gut 93.000 Menschen, Demokraten und
    Republikaner, Haus an Haus, sie gehen in dieselben Cafés, Waschsalons
    und sind sogar miteinander befreundet. Pennsylvania gilt als der
    entscheidende Swing-State, hier hängt viel davon ab, wie Countys wie
    Erie wählen. 2012 hat Erie County für Obama gestimmt, 2016 für Trump,
    2020 für Biden – und 2024?
    Lees meer

    Steve und Antonio sind ein schwules Paar, das extra aus Rochester im
    Bundesstaat New York angereist ist, um in Erie beim Haustürwahlkampf zu
    helfen. "Es ist für uns als schwules Paar sehr wichtig, dass eine
    Demokratin zur Präsidentin gewählt wird", sagt Steve. "Die Demokratische
    Partei ist ein bisschen wie die Sozialdemokraten in Deutschland – viel
    toleranter und schwulenfreundlicher." Er hat schon viele Wahlkämpfe
    mitgemacht, aber die aktuelle Wahl fühlt sich anders an – wie ein Kampf
    um die Demokratie selbst.

    Dena ist eine kinderlose Frau Anfang 40, sie betreibt ein Katzencafé in
    Erie. "Ich bin also der Inbegriff der verrückten Katzenfrau", sagt sie
    und lacht. Sie will für Kamala Harris stimmen. Sie hofft, dass eine Frau
    Präsidentin wird. Und sie will unbedingt, dass Obamacare erhalten
    bleibt, die flächendeckende Krankenversicherung. Ihr Vater Chris wählt
    Trump. Ihn stört der Alarmismus der Demokraten – diese ständigen
    Warnungen vor einem "Trump-Faschismus" ärgern ihn. Dena fürchtet, dass
    Menschen wie ihr Vater unterschätzen, was auf dem Spiel steht.

    Wer sind die Menschen, die in Erie County über die Zukunft ihres Landes
    entscheiden? Und wie gehen sie miteinander um, auch wenn sie wissen,
    dass sie politisch gesehen weit entfernt voneinander sind? Diesen Fragen
    gehen wir in einem Was-jetzt?-Spezial nach.
    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
    Redaktion: Jannis Carmesin
    Musikeinsatz und Postproduktion: Joscha Grunewald

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  27. "Xi Jinping weiß, dass ich ein verrückter Hund bin"

    2 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Würde Donald Trump zur Ukraine stehen? Wie sieht er den Nahostkonflikt?
    Und wie will er Chinas Drohungen gegen Taiwan begegnen? Am Dienstag sind
    Präsidentschaftswahlen in den USA. Und während Kamala Harris wohl die
    Außenpolitik von Joe Biden weitgehend fortführen würde, ist bei Donald
    Trump vor allem die Ungewissheit gewiss. Denn abgesehen von
    gelegentlichen Äußerungen ist unklar, welcher außenpolitischen Linie
    Trump im Amt folgen würde. Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts
    der ZEIT, erklärt im Podcast, warum Trumps Außenpolitik schwer
    vorherzusehen ist, was über seine Haltung zu den großen Kriegen und
    Krisen bekannt ist und wie sich die Verbündeten der USA auf ihn
    vorbereiten.
    Lees meer

    In England mobilisiert der National Health Service derzeit 140.000
    Menschen für einen Großversuch mit dem neuen Galleri-Test. Dieser
    neuartige Bluttest soll mehr als 50 Krebsarten und deren Ausprägungen
    aufspüren und zudem angeben, in welchem Organ der Tumor wächst.
    Entwickelt vom US-Unternehmen Grail, zielt der Test auf eine effektive
    Früherkennung von Krebs ab, denn dieser ist in den Industriestaaten die
    zweithäufigste Todesursache. Allein in Deutschland sterben etwa 230.000
    Menschen jedes Jahr an bösartigen Tumoren. Tom Kattwinkel ist Redakteur
    im Gesundheitsressort. Im Podcast erläutert er, wie Bluttests
    funktionieren und warum der Galleri-Test eher nicht die versprochene
    Revolution bringt.

    Und sonst so? Durch die Nacht: Unser Livestream zur US-Wahl!

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl an Alice Hasters, Sigmar
    Gabriel oder Carolin Emcke bitte an +49 40 74305513.

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: Was für ein Chaos

    Thema: Donald Trump: Präsidentschaftskandidat der Republikaner

    Thema: …

  28. Update: Der Winter naht, die Ukraine macht mobil

    1 november 2024 · 9 min

    Afspelen
    Etwa 8.000 der von Nordkorea nach Russland entsandten Soldaten könnten
    in wenigen Tagen an Kampfhandlungen gegen die Ukraine teilnehmen.
    Unterdessen bereitet die Ukraine die Mobilmachung von weiteren 160.000
    Soldatinnen und Soldaten vor. "Es ist der nächste Versuch, Russlands
    Vormarsch zu stoppen", sagt Denis Trubetskoy. Er berichtet für ZEIT
    ONLINE aus Kyjiw und ist zu Gast bei Was Jetzt. Er erläutert, wie der
    vergangene Monat einer der schwersten seit März 2022 wurde, wie das
    Eingreifen Nordkoreas die Lage für die Ukraine verschlechtert und warum
    er trotzdem mit dem Begriff "kriegsmüde" hadert.
    Lees meer

    Die Zahl der Toten nach dem verheerenden Unwetter in Spanien ist laut
    Behörden auf 205 gestiegen. Die meisten davon starben in der Region
    Valencia. Zahlreiche Menschen werden weiterhin vermisst. Nachdem das
    Unwetter mit Sturmböen, Hagel und Regenschauer zunächst die südlichen
    Regionen des Landes verwüstete, gibt es nun auch Warnungen für die
    weiter nördlich gelegene Provinz Castellón.

    Israels Luftwaffe hat das Flüchtlingslager Nuseirat im Gazastreifen
    angegriffen, weil es dort Hamas-Stellungen vermutet. Die Zahl der Opfer
    ist hoch, doch sie geht, je nach Quelle, auseinander.

    Was noch? Google Translate übersetzt jetzt auch die Sprache Inuktitut –
    zumindest versucht es das.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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  29. Das hat der Weltnaturgipfel in Cali gebracht

    1 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Am heutigen Tag endet die UN-Biodiversitätskonferenz (COP16) in der
    kolumbianischen Stadt Cali. Seit Anfang letzter Woche tagten die
    Delegierten aus rund 200 Ländern zum Erhalt der biologischen Vielfalt.
    Bereits bei dem letzten Naturgipfel im Jahr 2022 einigten sich die
    Vertragsstaaten in Kanada auf einen Rahmenvertrag mit 23 Zielen, die bis
    2030 umgesetzt werden sollen. Neben der Vereinbarung eines Plans zur
    Umsetzung dieser Ziele war auch die Frage nach der Finanzierung ein
    zentrales Thema der diesjährigen Konferenz. Kritik äußerten vor allem
    Vertreter indigener Gruppen sowie Forscher und Forscherinnen, die seit
    dem letzten Gipfel wenig Auswirkungen auf lokale Projekte sahen. Dagny
    Lüdemann, Chefreporterin Wissen von ZEIT ONLINE, berichtet über die
    Ergebnisse des Gipfels und erläutert, wie realistisch die Umsetzung der
    Ziele bis 2030 ist.
    Lees meer

    Wenn in der österreichischen Hauptstadt Wien ein Mensch allein stirbt,
    wird dieser vom Abholdienst der Bestattung Wien am Zentralfriedhof
    überstellt. Die Diakonen Liem Duong und Otmar Gindl sind zwei
    befreundete Geistliche, die auf dem Friedhof Bestattungen ohne
    Trauergemeinde durchführen. Wenn keine Angehörigen ein Begräbnis
    organisieren, übernimmt die Gemeinde die Bestattung der Verstorbenen.
    Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig: keine finanziellen
    Mittel, das Fehlen von Angehörigen oder Unkenntnis über den Tod der
    betroffenen Person. Christina Pausackl, Stellvertretende Büroleiterin im
    Österreichressort der ZEIT, hat einen Text über die beiden Geistlichen
    und ihre Arbeit auf dem Wiener Zentralfriedhof geschrieben. Im Podcast
    berichtet sie vom Ablauf einer solchen Zeremonie und den Beweggründen
    der Diakonen, trotz des Fehlens von Gästen eine würdige Trauerfeier
    abzuhalten.

    Und sonst so? Fußgänger-Freedom in New York

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger, Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregun…

  30. Update: Im BSW wankt der Frieden

    31 oktober 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die Parteispitze des BSW um Sahra Wagenknecht hat den Thüringer
    Landesverband dazu aufgefordert, in den Koalitionsverhandlungen mit der
    CDU und SPD seine außenpolitischen Positionen zu korrigieren. Das
    Kompromisspapier der drei Parteien nennt neben Gemeinsamkeiten auch
    Unterschiede in den Positionen zum russischen Angriffskrieg auf die
    Ukraine. Parteichefin Wagenknecht hat das Papier deshalb als Fehler
    bezeichnet. Wie sich der parteiinterne Streit beim BSW auf die
    Koalitionsverhandlungen in Thüringen und Brandenburg auswirkt, erklärt
    Fabian Reinbold, Leiter des Innenpolitikressorts bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Bei der tödlichsten Flutkatastrophe Spaniens seit mehr als 50 Jahren
    sind bisher mindestens 155 Menschen gestorben, viele weitere werden noch
    vermisst. Die Unwetter, die vor allem Valencia hart trafen, wurden durch
    das Wetterphänomen "Kalter Tropfen" (gota fría) ausgelöst. Warum die
    Folgen so heftig waren und was der Klimawandel damit zu tun hat, ordnet
    Maria Mast aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE ein.

    Als Reaktion auf die Hinrichtung des deutsch-iranischen
    Doppelstaatsbürgers Djamshid Sharmahd hat die Bundesregierung
    angekündigt, alle iranischen Generalkonsulate in Deutschland zu
    schließen. Die Botschaft in Berlin bleibt weiter geöffnet.

    Was noch? Was die Halloween-Süßigkeiten mit uns machen.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt und Fabian Scheler

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl bitte an +49 40 74305513. Den
    Livestream zur US-Wahl finden Sie hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Koalitionsverhandlungen: BSW-Spitze stellt Bedingungen für
    Regierungsbildung in Thüringen

    Bündnis Sahra Wagenknecht: Chronik eines Eiertanzes

    Regierungsbildung: BSW-Gremien segnen Koalitionsverhandlungen in
    Thüringen ab

    Frage nach Schuld immer lauter: Nach der Flut: Suche nach Vermissten in
    Spanien

    Überschwemmungen in Spanien: Wetterbehörde spricht …

  31. Deutsche Firmen fürchten Donald Trump

    31 oktober 2024 · 12 min

    Afspelen
    Laut einer Umfrage des Münchner ifo Instituts blicken deutsche
    Unternehmen mit Besorgnis auf die bevorstehenden Wahlen in den
    Vereinigten Staaten. Sollte Donald Trump erneut US-Präsident werden,
    befürchten viele exportabhängige Firmen negative Auswirkungen auf ihr
    Geschäft. Dies ist vor allem auf seine Ankündigungen zurückzuführen,
    Strafzölle auf deutsche Produkte einzuführen. Besonders betroffen wären
    die deutschen Automobilhersteller, deren Produkte zu den wichtigsten
    Exportgütern Deutschlands in die USA zählen. Wissenschaftler des
    Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) schätzen, dass der Gesamtschaden
    für die deutsche Wirtschaft innerhalb einer möglichen vierjährigen
    Amtszeit von Trump bis zu 180 Milliarden Euro betragen könnte. Die USA
    sind seit Längerem einer der bedeutendsten Partner der deutschen
    Wirtschaft. Fabian Franke, Redakteur im Ressort Politik und Wirtschaft,
    analysiert die potenziellen wirtschaftlichen Folgen für Deutschland und
    erklärt, wie sich die deutsche Wirtschaft darauf vorbereiten könnte.
    Lees meer

    In Deutschland melden sich immer mehr Menschen krank. Laut aktuellen
    Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
    Entwicklung (OECD) fehlen die Deutschen im Schnitt jährlich knapp 25
    Tage bei der Arbeit. Im Vergleich dazu sind die Fehlzeiten in anderen
    Ländern, wie Schweden oder Großbritannien, deutlich niedriger. Der Chef
    der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, nennt als Hauptgrund für die
    hohen Fehlzeiten die Krankschreibungen wegen Erkältungskrankheiten,
    darunter grippale Infekte, Bronchitis und Grippe. Viele Arbeitgeber
    machen hingegen die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung
    verantwortlich. Für Deutschland bedeuten die vielen Fehltage hohe
    wirtschaftliche Verluste. Laut einer Untersuchung des Verbands der
    forschenden Pharma-Unternehmen (VFA) hätten krankheitsbedingte Ausfälle
    von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im vergangenen Jahr einen
    Schaden von 26 Milliarden Euro verursacht. Luisa Jacobs, Redakteurin im
    Ressort A…

  32. Update: Gewinne im Keller, Arbeiter auf den Barrikaden

    30 oktober 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die Gewinne des Autokonzerns Volkswagen (VW) sind im dritten Quartal
    dieses Jahres um fast 64 Prozent eingebrochen. Dem größten deutschen
    Autohersteller drohen umfangreiche Sparpläne. Im Rahmen des Starts der
    zweiten Runde der Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und VW haben
    die Arbeitnehmer Widerstand gegen die Sparpläne angekündigt. Wie
    dramatisch ist der Gewinneinbruch? Und spart VW zu Recht am Personal?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Max Hägler, Wirtschaftsredakteur
    der ZEIT.
    Lees meer

    Nach heftigen Überschwemmungen in Spanien sollen mehr als 60 Menschen
    gestorben sein. Das meldet der spanische Katastrophenschutz. Besonders
    betroffen sind die Regionen Andalusien, Murcia und Valencia, die an das
    Mittelmeer grenzen. Mit Sturmböen, starkem Hagel und Regenmassen wurden
    Straßen und Häuser überflutet. Erst am Donnerstag soll sich die Lage in
    ganz Spanien entspannen. Ob die Menschen rechtzeitig gewarnt wurden,
    weiß Julia Macher. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Spanien.

    Außerdem im Update: Die Staatsanwaltschaft Georgiens hat nach Kritik der
    Opposition am Ablauf der jüngsten Parlamentswahlen Ermittlungen wegen
    des Verdachts der Wahlfälschung aufgenommen. Die prowestliche Opposition
    sowie Wahlbeobachter hatten Zweifel am offiziellen Ergebnis geäußert.

    Was noch? Während der OP am eigenen Gehirn Schach spielen.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Athithya Balamuraley

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Volkswagen: So steht es wirklich um VW

    Autogipfel: So kommen die Autokonzerne aus der Krise

    Unwetter in Spanien: Städte unter Wasser

    Wahl in Georgien: Hat die Opposition noch eine Chance?

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  33. Nordkorea und Nato – was die Ukraine zurzeit beschäftigt

    30 oktober 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die russischen Truppen rücken in der Ostukraine immer weiter vor. Allein
    in den vergangenen sieben Tagen ist es Russland offenbar gelungen, 200
    Quadratkilometer an Territorium zu erobern. Der ukrainische Generalmajor
    Dmytro Martschenko spricht von einer schwierigen Lage in der Ostukraine
    und beklagt den Mangel an Munition, Waffen und Soldaten. Auch die
    russische Seite hat hohe Verluste an Soldaten. Offenbar plant Russland
    deshalb nun, seine Truppen mit nordkoreanischen Soldaten zu verstärken.
    Nach Informationen der USA hat Nordkorea bereits mindestens 10.000
    Soldaten nach Russland entsendet. Jörg Lau ist außenpolitischer
    Korrespondent im Hauptstadtbüro der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein,
    warum nordkoreanische Soldaten nun in der Region Kursk eingesetzt werden
    sollen und wie es um die Debatte über einen Nato-Beitritt der Ukraine
    steht.
    Lees meer

    Im Sudan dauern die Kämpfe zwischen dem herrschenden Militär und der
    paramilitärischen Gruppe Rapid Support Forces (RSF) seit eineinhalb
    Jahren unvermindert an. Zuletzt kam es in der Provinz Gezira zu einem
    Massaker, bei dem die paramilitärische RSF über 120 Menschen tötete, 200
    verletzte und sexuell missbrauchte. UN-Generalsekretär António Guterres
    forderte angesichts der Lage im UN-Sicherheitsrat ein Ende der
    Feindseligkeiten und einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung. Andrea
    Böhm ist Politikredakteurin der ZEIT und berichtet regelmäßig über die
    Lage im Sudan. Im Podcast analysiert sie, was das Vorgehen der
    RSF-Milizen in diesem Krieg auszeichnet und ob es in naher Zukunft eine
    Perspektive für einen Waffenstillstand im Sudan gibt.

    Und sonst so? Netflix führt eine Lesezeichenfunktion ein.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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    Weite…

  34. Update: Was aus der Hinrichtung von Jamshid Sharmahd folgt

    29 oktober 2024 · 10 min

    Afspelen
    Bis zuletzt hatten Menschenrechtsorganisationen und seine Tochter dafür
    gekämpft, den Deutschiraner Jamshid Sharmahd vor dem Tod zu bewahren.
    Doch nun hat die Islamische Republik Iran das Todesurteil vollstreckt –
    Jamshid Sharmahd wurde hingerichtet. 2020 wurde er vom iranischen
    Geheimdienst in Dubai festgenommen und im Iran inhaftiert. Ihm wurde
    vorgeworfen, 2008 einen Terroranschlag auf eine Moschee in der
    südiranischen Stadt Schiras verübt zu haben. Sharmahd lebte jahrelang in
    den USA und engagierte sich dort in der oppositionellen Exilgruppe
    Tondar, die der Iran für die Organisation des Anschlags verantwortlich
    macht. Schon seine Inhaftierung stieß international auf Kritik. Am Tag
    nach seiner Hinrichtung hat das Auswärtige Amt den Leiter der iranischen
    Botschaft in Berlin einbestellt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)
    verurteilte die Hinrichtung via X "auf das Schärfste". Gilda Sahebi
    schreibt als freie Autorin für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE über
    deutsch-iranische Themen. Im Podcast analysiert sie, welches Signal das
    Regime mit der Hinrichtung sendet und was das für die diplomatischen
    Beziehungen zwischen Deutschland und dem Iran bedeutet.
    Lees meer

    1949 gründeten die Vereinten Nationen das Palästinenserhilfswerk UNRWA,
    um den Menschen zu helfen, die seit dem ersten arabisch-israelischen
    Krieg von 1948 aus dem früheren Mandatsgebiet Palästina vertrieben
    wurden. Ab dem kommenden Jahr wird UNRWA seine Arbeit in Israel jedoch
    nicht mehr fortsetzen dürfen. Das israelische Parlament hat am
    Montagabend einem Gesetz zugestimmt, das die Aktivitäten der
    Organisation in Israel verbietet. 92 Abgeordnete der Knesset stimmten
    für den Gesetzentwurf, zehn dagegen. International hat das Verbot viel
    Kritik ausgelöst. Ohne die Arbeit des Hilfswerks drohe im Gazastreifen
    eine Hungersnot, warnten die USA und mehrere andere Länder. Die Türkei
    warf Israel vor, mit dem Einsatzverbot gegen das Völkerrecht zu
    verstoßen. UNRWA selbst spricht von einem "gefährlichen Präzedenzfall",
    der das Leiden der…

  35. Zwei Gipfel für die deutsche Wirtschaft

    29 oktober 2024 · 12 min

    Afspelen
    Im Kanzleramt findet heute der von Olaf Scholz (SPD) initiierte
    Industriegipfel statt. Unternehmensvertreter, Gewerkschaften und
    Wirtschaftsverbände beraten dabei gemeinsam über Wege aus der
    Wirtschaftsflaute. Scholz hat wegen der Rezession eine "neue
    industriepolitische Agenda" angekündigt. Parallel zum Industriegipfel
    hat die FDP zu einem eigenen Wirtschaftsgipfel für Arbeitgeber und
    Mittelstand eingeladen. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur bei
    ZEIT ONLINE, erklärt, was bei den beiden Gipfeln erreicht werden kann
    und was die Parallelveranstaltung von Finanzminister Christian Lindner
    (FDP) für die Ampelkoalition bedeutet.
    Lees meer

    In einer Woche findet in den USA die Präsidentschaftswahl statt. In
    vielen Ländern wird das Ergebnis mit Spannung erwartet, denn der
    Wahlausgang entscheidet auch über die künftige Außenpolitik der USA. Der
    Kandidat der Republikaner und frühere US-Präsident Donald Trump hat in
    seiner ersten Amtszeit etwa mehrfach damit gedroht, dass sich die USA
    aus der Nato zurückziehe. Für die Kriege in der Ukraine und im Nahen
    Osten ist die US-Wahl ebenfalls von großer Bedeutung. Wie Trump und
    Harris sich hier jeweils positionieren, erklärt ZEIT-ONLINE-Redakteurin
    Isabelle Daniel.

    Und sonst so? AOC und Tim Walz messen sich in Crazy Taxi.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Herbstprojektion: Bundesregierung sieht deutsche Wirtschaft 2024 erneut
    in der Rezession

    Regierungserklärung: Olaf Scholz kündigt industriepolitische Wende an

    Deutschlandfonds: Robert Habeck plant Investitionsprämie für Unternehmen

    Deutschlandfonds: Es wird Geld kosten – so oder so

    FDP: Christian Lindner lädt zu eigenem Wirtschaftsgipfel ein

    Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?": "Die Krise in der …

  36. Update: Kein VW-Werk ist mehr sicher, fürchtet der Betriebsrat

    28 oktober 2024 · 11 min

    Afspelen
    Volkswagen will laut Betriebsrat mindestens drei Werke in Deutschland
    schließen und Zehntausende Arbeitsplätze abbauen. Der Konzern befindet
    sich aufgrund schlechter Verkaufszahlen schon seit Längerem in der
    Krise. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Konzern dazu
    aufgefordert, die Arbeitsplätze zu erhalten. ZEIT-Wirtschaftsredakteur
    Max Hägler erklärt, wieso VW so radikal sparen will.
    Lees meer

    Vor genau einem Jahr hat die israelische Armee ihre Bodenoffensive im
    Gazastreifen begonnen und damit auf das Massaker der Hamas vom 7.
    Oktober reagiert. Ziel war es, die Terrororganisation zu zerstören.
    Obwohl das Militär bereits mehrere hochrangige Hamas-Kämpfer getötet
    hat, setzt Israel die Offensive im Gazastreifen fort. Mittlerweile ist
    das Gebiet weitreichend zerstört, die palästinensische
    Gesundheitsbehörde berichtet von 42.000 Toten. Anna-Theresa Bachmann
    berichtet für ZEIT ONLINE aus Kairo und ordnet im Podcast ein, wie das
    israelische Militär im letzten Jahr vorgegangen ist.

    Etwa fünf Wochen nach der Landtagswahl stehen SPD und BSW in Brandenburg
    kurz vor dem Beginn von Koalitionsverhandlungen. Die Verhandler haben
    ihren Parteien nach mehrwöchigen Sondierungsgesprächen empfohlen,
    Koalitionsverhandlungen für die Landesregierung aufzunehmen. In
    Thüringen haben sich die Landesvorsitzenden von CDU, BSW und SPD auf
    Koalitionsverhandlungen verständigt. Vom BSW-Landesvorstand fehlt
    allerdings noch die Zustimmung.

    Was noch? Musik kann Schmerzen lindern.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft und Athithya Balamuraley

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    Ihre Fragen rund um die US-Wahl beantworten wir gerne im Livestream.
    Schicken Sie uns einfach eine Sprachnachricht an +49 40 74305513.

    Weitere Links zur Folge:

    Volkswagen: So steht es wirklich um VW

    Volkswagen: Sparprogramm des Autokonzerns

    Volkswagen: VW schließt laut Betriebsrat mindestens drei Werke in
    Deutschland

    Nachfolge auf J…

  37. Nach der Wahl ist Georgien gespaltener als zuvor

    28 oktober 2024 · 12 min

    Afspelen
    Georgien hat am Wochenende ein neues Parlament gewählt. Nach Angaben der
    Wahlbehörde hat die prorussische Partei Georgischer Traum, die das Land
    seit zwölf Jahren regiert, mit über 50 Prozent der Stimmen gewonnen. Das
    Oppositionsbündnis lag demnach mit weniger als 40 Prozent der Stimmen
    weit abgeschlagen dahinter. Das proeuropäische Parteienbündnis zweifelt
    das Ergebnis jedoch an, spricht von Wahlbetrug und reklamiert den Sieg
    für sich. Michael Thumann ist Osteuropakorrespondent der ZEIT. Im
    Podcast ordnet er ein, ob der erneute Wahlsieg des Georgischen Traums
    Georgien nun endgültig vom Reformkurs abbringt und das Land sich weiter
    Russland annähern wird.
    Lees meer

    Raumfahrt war lange nur etwas für Regierungen und Staatskonzerne – doch
    inzwischen sind auch private Unternehmen in den Wettlauf ins All
    eingestiegen. Prominentestes Beispiel ist der US-amerikanische
    Tech-Milliardär Elon Musk mit seinem 2002 gegründeten Unternehmen
    SpaceX. Zwei deutsche Start-ups wollen ihm nun Konkurrenz machen, die
    Rocket Factory aus Augsburg und Isar Aerospace aus München. Nicolas
    Killian aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE hat sich mit dem
    deutschen Wettlauf in den Weltraum beschäftigt. Im Podcast analysiert
    er, warum private Unternehmen überhaupt ins All wollen und wo
    Deutschland im internationalen Vergleich in Sachen Raumfahrt steht.

    Und sonst so? Der große Käseraub in London – Starchef Jamie Oliver
    bittet um Hilfe

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Georgien: Parlamentswahl 2024

    Parlamentswahl in Georgien: Wahlkommission erklärt Regierungspartei zur
    Wahlsiegerin

    Parlamentswahl in Georgien: Opposition erkennt Wahlergebnis nicht an

    Deutsche Raketen-Start-ups: Das deutsche Space-Race

    Thema: SpaceX

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  38. Die Gender-Vote-Gap

    27 oktober 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am 5. November entscheiden die Menschen in den USA darüber, ob Donald
    Trump erneut Präsident wird – oder ob es zum ersten Mal in der
    Geschichte der Vereinigten Staaten eine Frau wird. Es ist eine Wahl im
    Zeichen des Geschlechterkampfes. Männer und Frauen in den USA wählen
    seit Jahrzehnten unterschiedlich. Männer tendieren zu den Republikanern,
    Frauen zu den Demokraten. Anna Sauerbrey ist außenpolitische
    Koordinatorin der ZEIT. Im Podcast analysiert sie, welche
    Geschlechterbilder Donald Trump und seine Partei transportieren und
    warum Harris es eher vermeidet, ihre Kandidatur als feministisches
    Projekt zu verkaufen.
    Lees meer

    Das Bauhaus ist als Schule für Architektur und Design weltweit bekannt
    und gilt als eine der prägenden künstlerischen Institutionen des 20.
    Jahrhunderts. Die AfD in Sachsen-Anhalt hingegen sieht im Bauhaus einen
    "Irrweg der Moderne" und hat nun in einem Antrag eine "kritische
    Auseinandersetzung" mit dem Bauhaus gefordert. Die anderen Fraktionen
    lehnten den Antrag mit großer Mehrheit ab. Daniel Hornuff ist
    Kunstwissenschaftler und ZEIT-ONLINE-Autor. Im Podcast ordnet er ein,
    warum das Bauhaus für die AfD als Feindbild taugt und was die AfD mit
    dem Antrag bezwecken wollte.

    Und sonst so? Drei Nackte begehen Tankbetrug.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lisa Caspari, Lisa Pausch, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    US-Wahl: Kamala Harris gegen Donald Trump

    US-Wahlkampf: Der große kleine Unterschied

    AfD: Alternative für Deutschland

    AfD und Bauhaus: Und Claudia Roth spielt mit

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  39. Spezial: "Trump oder Harris?" – "Weiter"

    26 oktober 2024 · 44 min

    Afspelen
    In weniger als zwei Wochen wählen die USA die Nachfolgerin oder den
    Nachfolger von Joe Biden. Kamala Harris und Donald Trump sind in diesen
    Tagen vor allem in den sieben Swing-States unterwegs, um dort mehrere
    Dinge zu tun: die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren. Noch nicht
    überzeugte Wählerinnen und Wähler anzusprechen. Und vor allem, um noch
    gänzlich Unentschlossene zu finden.
    Lees meer

    Das ist gar nicht so leicht. Die Wahlforschung weiß relativ wenig über
    diejenigen, die auch kurz vor der Wahl noch unsicher sind, für wen sie
    stimmen werden. Dabei könnten sie am Ende die Wahl entscheiden. Vor
    allem in Staaten wie Pennsylvania, North Carolina oder Georgia, wo
    Harris und Trump Umfragen zufolge fast gleichauf liegen, und die bei
    vergangenen Wahlen äußerst knapp endeten.

    Wer also sind sie, die Unentschlossenen? "Was jetzt?"-Host Pia
    Rauschenberger sucht seit Wochen in den USA nach ihnen und stellt in
    diesem "Was jetzt?"-Spezial einige von ihnen vor. Besonders im Fokus
    stand zuletzt die Gruppe der Schwarzen Männer. Bisher wählten sie
    mehrheitlich Demokraten, doch nicht wenige von ihnen sind sich dieses
    Mal nicht so sicher. Warum? Dieser Frage geht sie zusammen mit Host
    Fabian Scheler nach. Und kann es Harris gelingen, republikanische Frauen
    zu überzeugen?

    Außerdem erklärt US-Korrespondentin Johanna Roth, warum es Kamala Harris
    in der Außenwahrnehmung so schwerfällt, sich von Joe Biden zu
    unterscheiden. Für viele Unentschlossene wäre das aber wichtig.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Johanna Roth

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  40. Autoritäre Drohungen in Georgien

    26 oktober 2024 · 11 min

    Afspelen
    Am Samstag wählen die Menschen in Georgien ein neues Parlament. Die Wahl
    gilt als wichtige Richtungsentscheidung für das Land. Erstmals seit
    zwölf Jahren könnte die Regierungspartei Georgischer Traum ihre
    parlamentarische Mehrheit verlieren. Die Opposition sieht nun die Chance
    für einen Machtwechsel – hin zu einer Annäherung an Europa und die Nato.
    Doch wie die Wahl ausgehen wird, bleibt ungewiss, trotz des breiten
    Oppositionsbündnisses. Die Regierungspartei Georgischer Traum will die
    absolute Mehrheit erringen, um nach den Wahlen die prowestliche
    Opposition per Verfassung verbieten zu können. Simone Brunner aus dem
    Österreich-Büro der ZEIT ist gerade in der georgischen Hauptstadt
    Tbilissi und beobachtet die Wahl. Im Podcast ordnet sie ein, wie die
    Stimmung im Land ist und was für die Menschen in Georgien auf dem Spiel
    steht.
    Lees meer

    Überall in Deutschland verschwinden in kleinen Orten die Geschäfte, alte
    Einkaufsstraßen verwaisen. Seit 1990 hat sich allein die Zahl der
    Lebensmittelgeschäfte in Deutschland mehr als halbiert. An die Stelle
    alteingesessener Läden treten zunehmend Lebensmittelautomaten oder ganze
    Supermärkte ohne Kassierer – im Fachjargon auch autonome Märkte oder
    Smart Stores genannt. Mittlerweile gibt es deutschlandweit etwa 500
    Läden dieser Art – und im Wochentakt kommen weitere hinzu. Henrik Rampe
    schreibt für das Wirtschaftsressort der ZEIT und hat einen solchen
    Supermarkt besucht. Im Podcast berichtet er darüber, wie das Ganze
    funktioniert und wie die Supermärkte kontrollieren, dass ihre Kunden
    ehrlich sind und auch wirklich alles bezahlen, was sie gekauft haben.

    Und sonst so? Fakten zur Zeitumstellung

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Parlamentswahl in Georgien: Richtung Europa oder Richtung Russland?

    Wahlen in Georgien: Der…

  41. Update: Cem Özdemir will ins Ländle

    25 oktober 2024 · 10 min

    Afspelen
    Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) will Ministerpräsident
    von Baden-Württemberg werden. Er würde auf Ministerpräsident Winfried
    Kretschmann folgen, der altersbedingt nicht erneut kandidiert.
    Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, in dem die Grünen den
    Ministerpräsidenten stellen. Allerdings liegt die Partei in den Umfragen
    vor Ort bei lediglich 18 Prozent. Wieso rechnet sich Özdemir trotz der
    schlechten Umfragewerte Chancen aus? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT.
    Lees meer

    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will das geplante Freihandelsabkommen
    der EU mit Indien vorantreiben. Am Rande des deutsch-indischen
    Wirtschaftsgipfels in Neu-Delhi forderte er "rasche Fortschritte und
    einen schnellen Abschluss". Wie weit sich die beiden Länder
    entgegenkommen, weiß Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten haben
    sich auf die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geeinigt. Die
    Reform sieht unter anderem vor, die Zahl der Sender zu reduzieren.

    Was noch? Schwaben auf dem Teller.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Baden-Württemberg: Cem Özdemir will Ministerpräsident in
    Baden-Württemberg werden

    Cem Özdemir: Kann er Kretschmann?

    Rundfunkgebühren: Steigt der Rundfunkbeitrag?

    ARD: Jetzt mit 40 Prozent weniger Humor

    Deutsch-indischer Gipfel: Scholz will schnelles Handelsabkommen mit
    Indien

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  42. Weniger Sender, besseres Programm?

    25 oktober 2024 · 12 min

    Afspelen
    Noch bis zum heutigen Freitag findet in Leipzig die
    Ministerpräsidentenkonferenz der Länder statt, auf der unter anderem die
    Reformpläne für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk diskutiert werden.
    Neben strengeren Regeln für die Öffentlich-Rechtlichen im Netz und dem
    Wegfall mehrerer Radio- und TV-Programme geht es auch um die Höhe des
    Rundfunkbeitrags. Ziel der Reform ist es, ARD, ZDF und Deutschlandradio
    effizienter und günstiger zu machen. Die Finanzkommission KEF hatte im
    Februar empfohlen, den Rundfunkbeitrag um 58 Cent zu erhöhen, doch
    mehrere Länder haben gegen den Vorschlag Widerstand angekündigt. Laut
    bisherigen Plänen könnte die Reform im Sommer 2025 in Kraft treten. Götz
    Hamann schreibt für ZEIT und ZEIT ONLINE unter anderem über
    Medienthemen. Im Podcast erklärt er, wie genau die Reform aussehen
    könnte und welche Ergebnisse der MPK er für realistisch hält.
    Lees meer

    Vor gut einer Woche wurde Jahia Sinwar, der Anführer der Hamas im
    Gazastreifen und Drahtzieher des Massakers vom 7. Oktober, durch das
    israelische Militär getötet. Während im Westen kurzzeitig Hoffnung auf
    eine Waffenruhe und die Freilassung der verbliebenen Geiseln aufkeimte,
    setzt Israel die Bombardierung des Gazastreifens fort und der Krieg geht
    weiter. Die Regierung von Benjamin Netanjahu hat sich von den
    ursprünglichen Kriegszielen verabschiedet und scheint nicht weniger als
    eine Neuordnung des Nahen Ostens anzustreben. So kommentierte der
    Premierminister den Tod Jahia Sinwars mit den Worten, der Krieg in Gaza
    sei nicht zu Ende. Auch die Hamas erklärte, sie wolle "bis zum letzten
    Mann" kämpfen. Nahostkorrespondentin Lea Frehse zeichnet in ihrem Text
    für die aktuelle Ausgabe der ZEIT ein düsteres Bild von der Lage im
    Gazastreifen. Im Podcast berichtet sie von ihrer Recherche und erklärt,
    wie die Menschen in Gaza auf den Tod von Jahia Sinwar reagieren.

    Und sonst so? Wie Südkorea seinen Bürgern den Weg aus der Kimchi-Krise
    weist.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    …

  43. Update: Deutschlands Kassen leerer als gedacht

    24 oktober 2024 · 10 min

    Afspelen
    Bund, Länder und Gemeinden müssen in den kommenden Jahren mit deutlich
    geringeren Steuereinnahmen rechnen als zuletzt erwartet. Der Gesamtstaat
    müsse bis 2028 mit 58,1 Milliarden Euro weniger auskommen als noch im
    Mai erwartet, heißt es in der am Donnerstag vom Arbeitskreis
    Steuerschätzung veröffentlichten Prognose. "Neue Spielräume im Haushalt
    ergeben sich nicht", erklärte Finanzminister Christian Lindner (FDP) bei
    einer Pressekonferenz in Washington. "Im Gegenteil: Wir werden
    zusätzlich konsolidieren müssen. Nicht jede staatliche Leistung wird
    noch möglich sein." Zacharias Zacharakis, Redakteur für Wirtschaft bei
    ZEIT ONLINE, ordnet ein, was die veröffentlichten Zahlen nun für die
    Regierung und den kommenden Bundeshaushalt bedeuten.
    Lees meer

    Im russischen Kasan endet am Donnerstag das dreitägige Gipfeltreffen der
    Brics-Länder. Neben den Gründungsländern Brasilien, Russland, Indien und
    China nahmen unter anderem auch die neuen Mitglieder Iran und Ägypten
    sowie zahlreiche weitere Staaten teil. Michael Thumann ist
    außenpolitischer Korrespondent für DIE ZEIT. Im Podcast analysiert er
    den Verlauf des Gipfeltreffens.

    Außerdem im Update: Im Jahr 2040 wird laut Prognosen des
    Bundesverkehrsministeriums der Verkehr in Deutschland erheblich
    zunehmen. Es werden mehr Menschen in Zügen und eine höhere Anzahl von
    Lkw auf den Straßen erwartet.

    Was noch? Mit Schwung ins Alter: Ü60-Pole-Dancerin tanzt bei der WM.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Herbstprognose: Steuerschätzer erwarten 58 Milliarden Euro weniger
    Einnahmen bis 2028

    Brics-Gipfel: Der Westen muss leider draußen bleiben

    Verkehrsprognose: Auto soll bis 2040 "Rückgrat der Mobilität" in
    Deutschland bleiben

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  44. Indien – ein nicht ganz leichter Partner für Deutschland

    24 oktober 2024 · 11 min

    Afspelen
    Ab Donnerstag finden in Neu-Delhi die Deutsch-Indischen
    Regierungskonsultationen statt. Dabei beraten die Minister und
    Ministerinnen beider Länder über die Zusammenarbeit. Heikel dürfte beim
    Thema Außenpolitik werden. Indien bezeichnet sich im aktuellen Krieg
    gegen die Ukraine als neutral und bezieht große Teile seiner Rüstung aus
    Russland. Wie es um das Deutsch-Indische Verhältnis steht und welche
    Rolle die Wirtschaftspolitik dabei spielt, weiß Natalie Mayroth. Sie
    berichtet für ZEIT ONLINE aus Indien.
    Lees meer

    Die USA wählen am 5. November nicht nur eine neue Person für das
    Präsidentschaftsamt, auch das Repräsentantenhaus und ein Drittel des
    Senates werden neu gewählt. Ob Republikaner und Demokraten neben der
    Präsidentschaft auch die Mehrheiten in den Kammern gewinnen können, wird
    über den Handlungsspielraum des neuen Präsidenten oder der neuen
    Präsidentin entscheiden. Wie werden die Häuser genau gewählt? Und welche
    der Parteien hat bessere Chancen? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Rieke Havertz, internationale Korrespondentin für ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Ein Hobbymathematiker entdeckt die größte bekannte
    Primzahl.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Narendra Modi in Russland: Kuscheln mit dem Kriegstreiber

    Indien: Verhaltener Applaus für Sergej Lawrow

    Umfragen zur US-Wahl: "Normale Menschen nehmen nicht an Umfragen teil"

    US-Wahl-Szenarien: So kann Trump gewinnen. Und so Harris

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    Un…

  45. So will Habeck die Wirtschaft retten

    23 oktober 2024 · 9 min

    Afspelen
    Vor drei Monaten hat sich die Bundesregierung auf ein Konjunkturprogramm
    geeinigt, um die lahmende Wirtschaft anzukurbeln. Jetzt fordert
    Wirtschaftsminister Robert Habeck erneut einen Investitionsfonds, der
    alle Unternehmen fördern soll. In seiner „Modernisierungsagenda“
    schreibt er: „Wir sollten Investitionen mit einer unbürokratischen
    Investitionsprämie von zehn Prozent fördern – und zwar für alle
    Unternehmen, gerade auch Handwerksbetriebe sowie kleine und
    mittelständische Betriebe“. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter
    im Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt er, wie der
    "Deutschlandfonds" finanziert werden soll und für wie realistisch er es
    hält, dass Habecks Vorschlag überhaupt umgesetzt wird.
    Lees meer

    Außenministerin Annalena Baerbock ist zu Besuch in Beirut und hat vor
    weiteren Eskalationen des Nahost-Konflikts gewarnt. Nach ihrer Ankunft
    erklärte sie: „Eine völlige Destabilisierung des Landes wäre fatal für
    die religiös vielfältigste Gesellschaft aller Staaten im Nahen Osten und
    ebenso für die gesamte Region.“ Zeitgleich hat das israelische Militär
    nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA die Küstenstadt
    Tyros angegriffen. Für die jüngste Sonderfolge von Was jetzt? hat Lea
    Frehse mit Menschen aus Tyros gesprochen und sie gefragt, warum sie noch
    dort sind.

    Außerdem im Update:

    - In Berlin ist die aktuelle Cyberlife-Studie des Bündnisses gegen
    Cybermobbing vorgestellt worden. Laut der Erhebung sind mehr als
    zwei Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland von
    Cybermobbing betroffen. Der Film „Wenn Mobbing tötet: Dharuna nahm
    sich das Leben“ von ZEIT-Autorin Poliana Baumgarten begleitet Opfer
    von Mobbing und erzählt von der kollektiven Gewalt - und dem
    Überleben.
    - Bei einem mutmaßlichen Terrorangriff in der Nähe der türkischen
    Hauptstadt Ankara hat es nach Angaben der Regierung Tote und
    Verletzte gegeben.

    Was noch? Die Kraft des Erzählens: Empathie durch Filme schauen.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fend…

  46. Kehrt die Türkei dem Westen den Rücken zu?

    23 oktober 2024 · 12 min

    Afspelen
    Am Dienstag hat im russischen Kasan das dreitägige Treffen der
    Brics-Gruppe begonnen. Erst kürzlich hatte das Nato-Mitglied Türkei eine
    Mitgliedschaft in der Brics-Staatengemeinschaft beantragt. Präsident
    Recep Tayyip Erdoğan zeigte sich enttäuscht über die schleppenden
    EU-Beitrittsverhandlungen und betonte, dass die Türkei gleichzeitig
    Beziehungen zum Osten und Westen aufbauen müsse. Die Brics-Gruppe trifft
    sich jedes Jahr zu einem Gipfel. Thema des diesjährigen Treffens
    ist unter anderem die Einführung eines eigenen Zahlungssystems als
    Konkurrenz zu Swift. Zu Gast ist Dr. Yaşar Aydın, Wissenschaftler der
    Stiftung Wissenschaft und Politik mit Schwerpunkt auf internationale
    Beziehungen der Türkei. Im Podcast ordnet er ein, welche Ziele die
    Brics-Staaten verfolgen und welche Rolle die Türkei dabei zukünftig
    spielen könnte.
    Lees meer

    Nach den Olympischen Sommerspielen in Frankreich vor zwei Monaten plant
    die französische Regierung nun einen Sparplan, um die stark angespannte
    Haushaltslage zu verbessern. Das Land ist verschuldet, denn es fehlen
    rund 60 Milliarden Euro im französischen Staatshaushalt für das kommende
    Jahr. Der neue Premierminister Michel Barnier plant, die Haushaltslücke
    durch Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen zu schließen und macht sich
    dadurch unbeliebt. Auch die EU ist beunruhigt über das Haushaltsdefizit,
    das die europäischen Stabilitätsregeln übersteigt. Wie kann Frankreich
    seine Schulden nachhaltig stabilisieren? Matthias Krupa, Korrespondent
    in Frankreich, erklärt, woher die Schulden eigentlich kommen, und
    analysiert den Plan der Regierung, die Schulden zu reduzieren.

    Und sonst so? Eine Million für eine Stimme

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Thema: Olympische Spiele: Sommerspiele in Paris 2024

    Frankreich: Sein …

  47. Update: Brombeerparteien sondieren in Sachsen

    22 oktober 2024 · 10 min

    Afspelen
    Sieben Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen haben CDU, SPD und BSW am
    Dienstag in Leipzig ihre Sondierungsgespräche aufgenommen. Ob die
    Gespräche tatsächlich zu einer gemeinsamen Regierungsbildung führen, ist
    noch offen. Einen Namen hat das mögliche Bündnis aber schon jetzt:
    Brombeerkoalition. Das BSW hat bereits eine Bedingung für die
    Zusammenarbeit formuliert: "Ohne ein klares Bekenntnis zur
    Friedenspolitik werden wir in keine Regierung eintreten", sagte Sachsens
    BSW-Vorsitzende Sabine Zimmermann. Lisa Caspari ist Redakteurin im
    ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast ordnet
    sie ein, welche Signale die drei möglichen Koalitionspartner zum Start
    ihrer Sondierungen gesendet haben und inwiefern die Forderungen des BSW
    die Gespräche belasten könnten.
    Lees meer

    In der russischen Stadt Kasan, der Hauptstadt der Republik Tatarstan,
    beginnt am heutigen Dienstag das dreitägige Gipfeltreffen der
    Brics-Gruppe. Auf Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin
    treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus 32 Ländern, darunter 24
    Staatschefs. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Suche nach
    einer Alternative zum internationalen Zahlungsverkehrssystem Swift, von
    dem Russland seit seinem Einmarsch in die Ukraine ausgeschlossen ist.

    Außerdem im Update:

    - Olaf Scholz hat auf dem Deutschen Arbeitgebertag die
    EU-Wirtschaftspolitik kritisiert. In der EU brauche man "endlich
    Bürokratieabbau, und zwar in großem Umfang", sagte Scholz auf dem
    jährlichen Treffen des Spitzenverbandes der Arbeitgeber in Berlin.
    Er sagte zu, noch in diesem Jahr das umstrittene
    Lieferkettensorgfaltsgesetz anzugehen und forderte, das
    Arbeitskräftepotenzial besser auszunutzen.
    - In Österreich hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen den
    amtierenden Bundeskanzler Karl Nehammer von der konservativen ÖVP
    mit der Regierungsbildung beauftragt. Van der Bellen drängt dabei
    auf eine Koalition von ÖVP und SPÖ.

    Was noch? Stehen ist das neue Sitzen ist das neue Rauchen.

    Moderation…

  48. Russland und Nordkorea: Waffenbrüder in der Ukraine?

    22 oktober 2024 · 12 min

    Afspelen
    Der Nato-Generalsekretär Mark Rutte befürchtet eine "erhebliche
    Eskalation", sollte Russland nordkoreanische Truppen im Angriffskrieg
    gegen die Ukraine einsetzen. Zuvor hatte der südkoreanische Geheimdienst
    berichtet, dass bereits mehr als 1.500 Soldaten in Russland seien. Der
    ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte, dass der Einsatz
    nordkoreanischer Soldaten "der erste Schritt zum Weltkrieg" wäre.
    ZEIT-Korrespondent Jörg Lau analysiert im Podcast, warum es gefährlich
    wäre, wenn sich die aktuellen Berichte bewahrheiten würden.
    Lees meer

    Der Hurrikan Oscar ist zu Beginn der Woche auf die Nordküste Kubas
    getroffen. Wenige Tage zuvor war dort bereits mehrfach die landesweite
    Stromversorgung zusammengebrochen. Kuba befindet sich seit Jahren in
    einer schweren Wirtschaftskrise. Lebensmittel, Medikamente und
    Kraftstoff sind knapp. In der Bevölkerung wächst der Unmut über die
    Engpässe. Ob Proteste der Regierung gefährlich werden könnten und was
    diese gegen die aktuellen Krisen unternimmt, erklärt Kuba-Experte Bert
    Hoffmann vom German Institute for Global and Area Studies (GIGA).

    Und sonst so? Zimtsterne - im Oktober

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophie Boddenberg und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Russland und Nordkorea: Nato warnt vor Einsatz nordkoreanischer Soldaten
    im Ukrainekrieg

    Russischer Angriffskrieg: Südkorea: Nordkorea schickt Tausende Soldaten
    in die Ukraine

    Kuba: Landesweite Stromausfälle halten seit Tagen an

    Tropensturm: Hurrikan Oscar trifft auf von Stromausfall betroffenes Kuba

    Karibik: Stromversorgung in Kuba bricht landesweit zusammen

    Wirtschaftskrise in Kuba: Lange Schlangen, leere Regale – Kuba in der
    Krise

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  49. Update: Angriff auf das Geld der Hisbollah

    21 oktober 2024 · 10 min

    Afspelen
    Israels Militär hat in der Nacht zum Montag Finanzeinrichtungen der
    proiranischen Hisbollah im Libanon angegriffen. Dabei sind laut
    Militärangaben mehr als 15 Gebäude in Beirut und anderen Teilen des
    Landes getroffen worden. Israel habe die libanesische Hauptstadt "in
    Flammen" gesetzt, schrieb Israels Außenminister Katz auf X. Inwieweit
    die Angriffe die Hisbollah schwächen, erklärt Jannis Grimm vom Zentrum
    für interdisziplinäre Friedens- und Konfliktforschung an der Freien
    Universität Berlin.
    Lees meer

    Bei einem Referendum in Moldau haben die Menschen mit knapper Mehrheit
    für einen proeuropäischen Regierungskurs gestimmt. Rund 50,4 Prozent der
    1,4 Millionen Stimmberechtigten haben sich dafür ausgesprochen, den
    Wunsch nach einem EU-Beitritt als strategisches Ziel in der Verfassung
    festzuschreiben. Durch die Verfassungsänderung werden zukünftige
    Präsidenten stärker an einen proeuropäischen Kurs gebunden.

    Das Kabinett von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat heute
    in einer Sondersitzung über die neu errichteten Lager für Geflüchtete in
    Albanien beraten. Am vergangenen Freitag hatte ein Gericht in Rom
    geurteilt, dass die Unterbringung der Migranten außerhalb der EU
    unzulässig ist. Innenminister Matteo Piantedosi hat bereits angekündigt,
    Berufung gegen das Urteil einzulegen.

    Was noch? Ready for take-off bitte in maximal drei Minuten.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Nahost: Beirut steht laut Israels Außenminister "in Flammen"

    Angriffe auf Beirut: Israel greift Finanzeinrichtungen der Hisbollah an

    Israel: Krieg in Nahost

    Moldau: Proeuropäer gewinnen EU-Referendum in Moldau

    Italienische Asylpolitik: Gericht in Rom untersagt Inhaftierung von
    Flüchtlingen in Albanien

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    Und falls Sie uns nich…

  50. Natur schützen. Arten retten. Finanzierung unklar

    21 oktober 2024 · 12 min

    Afspelen
    Am heutigen Montag beginnt die UN-Biodiversitätskonferenz (COP16) im
    kolumbianischen Cali. Rund drei Wochen lang verhandeln die
    Unterzeichnerstaaten des UN-Abkommens zur Biodiversität über den Schutz
    des Lebens auf der Erde. Bei der letzten UN-Biodiversitätskonferenz im
    Jahr 2022 haben sich die teilnehmenden Länder auf ein weitreichendes
    Naturschutzabkommen geeinigt. Beim diesjährigen Weltnaturgipfel wollen
    die Teilnehmer ausarbeiten, wie das Abkommen tatsächlich umgesetzt und
    finanziert wird. Bei welchen Themen es zu Konflikten kommen könnte,
    ordnet Wissenschefreporterin Dagny Lüdemann ein.
    Lees meer

    Die Grüne Jugend hat bei ihrem Bundeskongress am Wochenende Jette
    Nietzard und Jakob Blasel zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Bei der
    Versammlung haben die 800 Vertreterinnen und Vertreter ihre Kritik an
    der Mutterpartei deutlich gemacht. Viele Mitglieder der Grünen Jugend
    sind unzufrieden mit der aktuellen Klima- und Migrationspolitik. Bislang
    hat die Nachwuchsorganisation auch noch nicht entschieden, gemeinsam mit
    den Grünen Bundestagswahlkampf zu machen. Wer die neuen Vorsitzenden
    sind und welchen Kurs die Grüne Jugend jetzt einschlagen will, erklärt
    ZEIT-ONLINE-Autorin Laura Höring.

    Und sonst so? Büropflicht bei Amazon

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Weltnaturgipfel: Wie stellt man ein Drittel der Erde unter Naturschutz?

    Artensterben: Nicht ohne die Menschen

    Artenschutz und Ökosysteme: Die letzten ihrer Art

    Nach Rücktritt des Vorstands: Grüne Jugend wählt Nietzard und Blasel zu
    neuen Vorsitzenden

    Bundeskongress der Grünen Jugend: "Lieber Robert: Wir tragen diese
    Politik nicht mit"

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