Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Update: Ein Impfgegner als US-Gesundheitsminister?
15 november 2024 · 10 min
Etwas mehr als eine Woche ist vergangen, seit Donald Trump erneut zum
US-Präsidenten gewählt wurde. In den vergangenen Tagen hat Trump damit
begonnen, sein künftiges Regierungsteam zusammenzustellen. Darunter
finden sich einige umstrittene Persönlichkeiten. Als Impfgegner und
Verschwörungsideologe bekannt, soll ausgerechnet Robert F. Kennedy Jr.
Gesundheitsminister der USA werden. Kerstin Kohlenberg ist Redakteurin
im Dossier der ZEIT und berichtet regelmäßig über die US-Politik. Im
Podcast ordnet sie ein, welche Signale Trump mit seinen
Personalentscheidungen sendet und welchen Schaden dieses Kabinett
anrichten könnte. Lees meerEs ist die letzte Chance – sonst muss es in Sachsen eine Neuwahl geben:
Nachdem die Sondierungsgespräche mit dem BSW gescheitert sind, gehen CDU
und SPD nun zu zweit in Koalitionsverhandlungen. Ohne das BSW reicht es
jedoch nur für eine Minderheitsregierung. Der amtierende
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will das Bündnis möglichst
noch vor Weihnachten beschließen. Martin Nejezchleba ist Redakteur bei
der ZEIT im Osten. Im Podcast analysiert er, ob die Landesregierung in
Sachsen künftig produktiv zusammenarbeiten kann und wer sie anführen
wird.Außerdem im Update: Bundeskanzler Olaf Scholz hat erstmals seit zwei
Jahren mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Das
Gespräch soll eine Stunde gedauert haben. Scholz hatte bereits vor
einigen Tagen angekündigt, mit Putin telefonieren zu wollen, um Lösungen
für ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zu finden.Was noch? Warum Maori-Abgeordnete im neuseeländischen Parlament mit dem
Haka-Tanz protestierten.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.Weitere Links zur Folge:
US-Regierung: Fox-Moderator, Ice Maiden und ein Ultraradikaler – das ist
Trumps TeamUSA: Donald Trump nomin…
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Wie viel Rückhalt hat Robert Habeck?
15 november 2024 · 12 min
Der Parteitag der Grünen startet, und es gibt einiges zu besprechen:
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will Kanzlerkandidat seiner
Partei im kommenden Bundestagswahlkampf werden. Die Bestätigung von
Habecks Kanzlerkandidatur soll an diesem Sonntag auf dem Grünenparteitag
erfolgen. Auf dem Parteitag soll auch ein neuer Bundesvorstand gewählt
werden, nachdem die Co-Vorsitzenden Ricarda Lang und Omid Nouripour im
September ihren Rücktritt bekannt gegeben hatten. Felix Banaszak und
Franziska Brantner sollen die Partei zukünftig führen. Wie ist die
Stimmung in der Partei nach dem Regierungsbruch? Und wie viel Rückhalt
hat Robert Habeck in der Partei? Politikredakteurin Katharina Schuler
ordnet ein. Lees meerPräsidentschaft, Senat, Repräsentantenhaus: Donald Trump und die
Republikaner haben bei den US-Wahlen tatsächlich alles gewonnen. Weil
auch der Supreme Court schon mehrheitlich mit konservativen Richtern
besetzt ist, hat Trump nun alle drei Gewalten auf seiner Seite. So viel
Macht hatte ein US-Präsident selten. Noch gibt es demokratisch regierte
Bundesstaaten, es gibt eine starke Zivilgesellschaft und auch die
Presse. Doch eine Frage drängt sich auf: Wird Trump in den nächsten vier
Jahren durchregieren, wie es ihm beliebt? Heinrich Wefing, Politikchef
der ZEIT, gibt darauf die Antwort.Und sonst so? Einfach verschwinden? Der Film "Johatsu" zeigt, wie das in
Japan Tausende Menschen machen.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Fabian Scheler, Hannah Grünewald
Mitarbeit: Magdalena Inou, Mathias Peer
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Finale der Podcast-Tour und die Liveaufzeichnung von "Was Jetzt?" am 15.
Dezember 2024 in Berlin gibt es hier.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Hochrisikospiel
14 november 2024 · 10 min
Bei dem Hochrisikospiel zwischen Frankreich und Israel in der Nations
League werden etwa 4.000 Polizistinnen und Polizisten für die Sicherheit
während des Spiels im Einsatz sein. Das hohe Sicherheitsaufgebot ist
eine Reaktion auf die antisemitischen Angriffe gegen israelische
Fußballfans in der vergangenen Woche in Amsterdam. Bei einem
Fußballspiel zwischen dem israelischen Verein Maccabi Tel Aviv und dem
niederländischen Verein Ajax Amsterdam eskalierte dort die Situation
zwischen den israelischen Fußballfans und propalästinensischen
Demonstrierenden. Nach dem Spiel kam es zu antisemitisch motivierter
Gewalt in den Straßen. In Frankreich möchte man solche Ausschreitungen
beim heutigen Spiel vermeiden. Wie genau sich Paris vorbereitet und wie
die Stimmung in der französischen Hauptstadt wahrgenommen wird, ordnet
ZEIT-ONLINE-Frankreichkorrespondentin Annika Joeres ein. Lees meer13 Millionen Menschen nutzen das Deutschlandticket, das bundesweite Abo
für den Nahverkehr. 2023 wurde es von der Ampelregierung eingeführt.
Finanziert wird das Ticket derzeit von Bund und Ländern mit jeweils 1,5
Milliarden Euro. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält das
Deutschlandticket in seiner aktuellen Form für finanziell nicht tragbar
– Söder kritisiert, dass zu viel Geld in die Subventionierung der
Fahrkarten fließe, während zu wenig in die Infrastruktur investiert
werde. Seine Forderung: Künftig solle der Bund alleine für die
Finanzierung des Deutschlandtickets aufkommen, andernfalls müsse der
Verkauf eingestellt werden. Wie stehen die Chancen, dass das
Deutschlandticket einen Regierungswechsel überlebt? Sören Götz ist
ZEIT-ONLINE-Mobilitätsexperte und ordnet das im Podcast ein.Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat dem Facebook-Mutterkonzern
Meta eine hohe Geldstrafe auferlegt. Meta soll andere Anbieter von
Online-Kleinanzeigendiensten benachteiligt haben; das Unternehmen möchte
sich gerichtlich gegen die Strafe wehren.Was noch? Eine Reise durch die Stadt unter der Stadt
Moder…
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Bleibt der Kanzler Kanzlerkandidat?
14 november 2024 · 12 min
Mehrere SPD-Politiker aus den Bundesländern Niedersachsen, Hessen,
Sachsen-Anhalt und Hamburg sprechen sich gegen Olaf Scholz als
Kanzlerkandidaten aus. Einzelne SPD-Politiker sehen in Boris Pistorius
die bessere Wahl. Laut Umfragen ist der Verteidigungsminister im
Gegensatz zu Olaf Scholz in der Bevölkerung deutlich beliebter. Michael
Schlieben ist politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast
ordnet er ein, wie ernsthaft die Debatte in der SPD wirklich geführt
wird. Lees meerDas türkische Innenministerium hat Anfang November gleich vier gewählte,
progressive, kurdische Bürgermeister abgesetzt. Das Innenministerium
begründet den Schritt mit Prozessen wegen angeblicher Mitgliedschaften
in der verbotenen, prokurdischen Arbeiterpartei PKK. Dastan Jasim ist
Politikwissenschaftlerin und Konfliktforscherin mit Fokus Naher Osten.
Im Podcast erklärt sie die Gründe für dieses Manöver.Und sonst so? Opern-Sängerin mit 80 Jahren noch auf der Bühne.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Benjamin Probst, Konstantin Hadži-Vuković, Magdalena Inou,
Sophia BoddenbergAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das
Finale der Podcast-Tour gibt es hier.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Ein Fox-News-Moderator als Verteidigungsminister
13 november 2024 · 10 min
Nach dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA hat der künftige Präsident
erste Personalentscheidungen getroffen. Besonders im Fokus steht die
Ernennung von Elon Musk zum Berater Trumps. Der Tech-Milliardär wird das
neu geschaffene „Department of Government Efficiency“ (DOGE)
leiten. Dessen Hauptaufgabe ist es, die Ausgaben der Regierung zu
schrumpfen und die Bürokratie zu reduzieren. Elon Musk, der rund 120
Millionen Dollar in Donald Trumps Wahlkampf investiert hat, erhält damit
Einfluss auf tiefgreifende Verwaltungsreformen. Kerstin Kohlenberg,
Redakteurin im Ressort Dossier, erklärt die Hintergründe der Ernennung
von Elon Musk und beleuchtet, welche politischen und wirtschaftlichen
Ziele damit verfolgt werden. Lees meerEine Woche nach der Entlassung von Bundesfinanzminister Christian
Lindner und dem Bruch der Ampelkoalition hat Bundeskanzler Olaf Scholz
im Bundestag eine Regierungserklärung abgegeben. In seiner Rede rief er
die anderen Fraktionen zur Zusammenarbeit auf und betonte, dass trotz
der bevorstehenden Neuwahlen wichtige Gesetzesvorhaben noch
verabschiedet werden sollten. Olaf Scholz bestätigte, dass er die
Vertrauensfrage Mitte Dezember stellen werde. CDU-Chef Friedrich Merz
kritisierte die Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz und
warf ihm die Spaltung des Landes vor.Außerdem im Update: Die aktuelle Leipziger Autoritarismus-Studie zeigt,
dass autoritäre und rechtsextreme Einstellungen in Deutschland weiter
verbreitet sind. Oliver Decker, Leiter des
Else-Frenkel-Brunswik-Instituts warnt, dass autoritäre Tendenzen die
Demokratie gefährden und fordert, dass demokratische Parteien diese
nicht durch ihre Politik legitimieren sollten.Was noch? Künstlerin heiratet KI-Hologramm.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Thema: Christian Lindner: En…
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Biden empfängt Trump: der Auftakt zum Machtwechsel
13 november 2024 · 11 min
Seit einer Woche steht fest: Donald Trump wird erneut Präsident der
Vereinigten Staaten. Am 20. Januar wird Trump die Amtsgeschäfte von
US-Präsident Joe Biden übernehmen – doch der Machtwechsel ist schon
jetzt in vollem Gange. Bereits kurz nach der Wahl rief Amtsinhaber Joe
Biden seinen gewählten Nachfolger an, gratulierte ihm zum Sieg und lud
ihn ins Weiße Haus ein. Diesen Mittwoch findet das Treffen statt:
US-Präsident Joe Biden empfängt Trump um 11 Uhr Ortszeit im Oval Office.
Johanna Roth berichtet für ZEIT ONLINE aus Washington. Im Podcast
analysiert sie, was von dem Treffen zu erwarten ist. Lees meerDer Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah hat sich auf weite Teile
des Libanon ausgeweitet. Ein Viertel des Landes ist auf der Flucht. Im
Libanon leben etwas mehr als fünf Millionen Menschen, darunter fast zwei
Millionen Syrerinnen und Syrer, die einst als Geflüchtete im Land Schutz
gefunden haben und nun wieder nach Syrien fliehen. Stella Männer
berichtet für ZEIT ONLINE aus dem Libanon und hat syrische Geflüchtete
begleitet, die zurück in ihre Heimat fliehen müssen. Im Podcast ordnet
sie ein, wie viele der syrischen Geflüchteten nach Syrien zurückkehren
und was sie dort erwartet.Und sonst so? Tiramisu-Diebstahl
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Weitere Links zur Folge:Machtwechsel in den USA: Biden und Trump verabreden Treffen im Weißen
HausDonald Trump: Der nächste US-Präsident
Joe Biden: Ende nach einer Amtszeit
US-Wahl 2024: Donald Trump gewinnt Präsidentschaftswahl
Geflüchtete im Libanon: Auf der Flucht von einem Krieg in den nächsten
Liveblog: Krieg in Nahost
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Noch 103 Tage bis zur Wahl
12 november 2024 · 11 min
Nach dem Bruch der Ampelkoalition haben sich die Fraktionen von SPD,
Union und Grünen auf ein Datum für Neuwahlen geeinigt. Die vorgezogene
Bundestagswahl soll am 23. Februar 2025 stattfinden, muss jedoch noch
von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bestätigt werden. Laut der
Nachrichtenagentur Reuters plant Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), die
Vertrauensfrage im Bundestag am 16. Dezember zu stellen. Sollte er diese
Abstimmung verlieren, wäre der Weg für Neuwahlen frei.
Bundeswahlleiterin Ruth Brand hatte betont, dass eine Wahl im Februar
"rechtssicher durchführbar" sei, während sie einen Januar-Termin
aufgrund logistischer Schwierigkeiten ablehnte. Ferdinand Otto,
Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, bewertet, wie
realistisch der Februar-Termin tatsächlich ist, und erklärt, welche
organisatorischen Schritte notwendig sind, um die Wahl erfolgreich
durchzuführen. Lees meerIn Aserbaidschans Hauptstadt Baku hat am Montag die 29.
Weltklimakonferenz begonnen. Bei seiner Eröffnungsrede verteidigte
Präsident Ilham Alijew den Öl- und Gassektor als unverzichtbar für den
globalen Markt. Aserbaidschan, das stark von Öl und Gas abhängig ist,
will zwar in erneuerbare Energien investieren, fordert aber eine
realistische Einschätzung der Situation. Fast zeitgleich hat ein Gericht
in den Niederlanden dem Erdölkonzern Shell recht gegeben. Das Gericht
hob ein früheres Urteil aus dem Jahr 2021 auf, das Shell verpflichtet
hatte, seine CO₂-Emissionen bis 2030 um 45 Prozent zu senken. Das Urteil
fällt in eine Zeit, in der die Öl- und Gasindustrie weltweit
Rekordgewinne erzielt. Welches Signal sendet der Beschluss aus den
Niederlanden an die COP29 nach Baku? Elena Erdmann, Redakteurin für
Forschungsdaten im Ressort Wissen, berichtet im Podcast vom Klimagipfel
in Baku.Außerdem im Update:
Das Bundesverfassungsgericht prüft derzeit, ob der Solidaritätszuschlag
noch verfassungsgemäß ist. FDP-Politiker kritisieren die ungleiche
Behandlung von Steuerzahlern mit unterschied… -
Die SPD stellt Friedrich Merz die ersten Fallen
12 november 2024 · 13 min
Seit seiner Rückkehr in die Politik im Jahr 2018 hat Friedrich Merz
(CDU) einen bemerkenswerten Aufstieg hinter sich. Im dritten Anlauf
wurde er 2022 Parteichef, als Kanzlerkandidat der CDU könnte nun bald
der Schritt ins Kanzleramt folgen. Doch die möglichen Koalitionen nach
den ausstehenden Neuwahlen sind begrenzt. Die Union schließt Bündnisse
mit Grünen, Linken, BSW und AfD aus. Bleiben nur FDP und SPD – eine
Dreierkonstellation, die es auf Bundesebene noch nie gab. Und bei der
sich zwei von drei Partnern gerade recht öffentlich und nicht gerade
friedlich getrennt haben. Vor allem die SPD treibt ihre ersten Spielchen
mit dem Kanzlerkandidaten der Union. Und was hat die AfD vor, die im
nächsten Bundestag wohl eine starke Rolle spielen wird?
ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau hat am Wochenende mit Friedrich Merz
gesprochen. Sie erklärt, welche Stolperfallen noch vor ihm liegen und
wie er seine Position selbst sieht. Lees meerRussland erhält im Angriffskrieg gegen die Ukraine zunehmend
Unterstützung von anderen autoritären Regimen. In der westrussischen
Grenzregion Kursk kämpfen bis zu 12.000 nordkoreanische Soldaten; der
Iran liefert Drohnen, China wichtige Mikrochips. Zwischen den vier
autoritären Staaten formiert sich eine unheilvolle Allianz.
Nato-Generalsekretär Mark Rutte warnt vor den Gefahren dieser
Zusammenarbeit. Welche das sind und warum vor allem Nordkorea sich nun
so stark in diesen Konflikt einmischt, das erklärt Steffen Richter,
Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? Wie viel Volt hält Elmo aus?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Friedrich Merz: Kanzlerkandidat der Union
Neuwahlen: Auch ein Bundeskanzler Merz hätte große Geldsorgen
Russland: Die Achse der Skrupellosen
Nordkorea: Die Entgrenzung der Geopolitik
Nordkorea: Militärbündnis mit Russland
Russland: Ang…
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Update: Was vor den Neuwahlen noch organisiert werden muss
11 november 2024 · 9 min
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich bei Caren Miosga offen dafür
gezeigt, noch vor Weihnachten die Vertrauensfrage zu stellen. Zuvor
hatte Scholz als Termin für die Vertrauensfrage den 15. Januar genannt
und eine Neuwahl im März vorgesehen. CDU-Chef Friedrich Merz fordert,
dass Scholz die Vertrauensfrage so früh wie möglich stellt; die
Bundeswahlleiterin Ruth Brandt warnt hingegen davor, die Neuwahlen
überstürzt einzuleiten. Was bei der Vorbereitung der vorgezogenen
Bundestagswahl zu beachten ist, ordnet Charlotte Greipl aus dem
Politikressort von ZEIT ONLINE ein. Lees meerDie Union lehnt das von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)
geplante Wehrdienstmodell ab. Kurz vor dem Aus der Ampelkoalition hatte
das Kabinett die Pläne des Verteidigungsministers gebilligt. Das
Vorhaben könnte nur mit den Stimmen der Union noch vor den Neuwahlen
umgesetzt werden.Kurz nach der Wahl in den USA hat der designierte Präsident Donald Trump
angeblich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und
ihn vor einer Eskalation des Krieges in der Ukraine gewarnt. Das hat
unter anderem die Washington Post berichtet. Bisher haben jedoch weder
Trumps Sprecher noch die Regierung in Moskau die Berichte bestätigt. Was
das angebliche Gespräch für den Krieg in der Ukraine bedeuten könnte,
erklärt Michael Thumann, Russland-Experte der ZEIT. Er analysiert auch,
was Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit Putin besprechen könnte, sollte
es bald zu einem Austausch kommen.Was noch? 4Bs als Zeichen gegen strukturelle Benachteiligung
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Ende der Ampelkoalition: Können nach der Vertrauensfrage noch Gesetze
verabschiedet werden?Neuwahl: Berlins Landeswahlleiter rät von Neuwahltermin im Januar ab
Bundestag: Olaf Scholz ist bereit zur Vertrauens…
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Klimagipfel im Petrostaat
11 november 2024 · 11 min
Die Finanzierungslücke? Riesig. Die Liste prominenter Absagen? Lang. Das
Gastgeberland? Umstritten. Und dann war da noch der Wahlsieg von Donald
Trump. Der 29. Weltklimagipfel in Aserbaidschans Hauptstadt Baku startet
unter denkbaren schlechten Vorzeichen. Die
ZEIT-ONLINE-Wissenschaftsredakteurin Elena Erdmann ist trotzdem nicht
ohne Hoffnung auf Fortschritte im globalen Klimaschutz nach
Aserbaidschan gereist. Lees meerWeil er Zölle auf den Import ausländischer Produkte erheben möchte,
befürchten viele Ökonomen mittelfristig einen negativen Einfluss von
Donald Trumps zweiter Präsidentschaft auf die Weltwirtschaft. Warum die
Maßnahme gerade Deutschland schwer treffen würde, erklärt die
New-York-Korrespondentin Heike Buchter im Podcast.Und sonst so? Der Soundtrack zum Ampelbruch ist da.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Anne Schwedt
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Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.Weiterführende Links zur Folge:
Klimagipfel in Baku: Ist das Klima jetzt noch zu retten?
Wirtschaftspolitik von Donald Trump: Die Angst vor Trumps K.-o.-Schlag
Donald Trump: So würde Donald Trump der deutschen Wirtschaft schaden
Drei Lieblingslieder für Liebeskummer aus dem Team von "Was jetzt?"
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"Treten Sie zurück, wenn Trump das verlangt?" – "Nein"
10 november 2024 · 11 min
Donald Trump im Weißen Haus. Mehrheit im Senat – und wohl auch im
Repräsentantenhaus. Dazu eine klare Mehrheit konservativer Richterinnen
und Richter im Supreme Court. Mindestens bis zu den Midterm-Wahlen in
zwei Jahren dürften Trump und die Republikaner die USA ganz nach ihrem
Willen gestalten können. Doch es gibt einen mächtigen Mann, der
Widerstand leisten könnte. Jerome Powell, der Chef der US-Notenbank Fed.
Trump würde ihn gerne ablösen lassen, aber einfach wird das nicht.
ZEIT-Autorin Heike Buchter spricht im Podcast über sein schwieriges
Verhältnis zu Trump – und warum am Ende vielleicht ausgerechnet die
Finanzmärkte dem neuen Präsidenten Einhalt gebieten könnten. Lees meerDie Regierungsbildung in Sachsen ist gescheitert. Nach den
Landtagswahlen am 1. September hatten CDU, SPD und das Bündnis Sahra
Wagenknecht über eine mögliche Koalition gesprochen. Nun beendete das
BSW die Gespräche am vergangenen Mittwoch. Wie es dazu kam und wie es
nun weitergeht, erklärt Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT
ONLINE.Und sonst so? Eine Riesenband zum Mauerfall.
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
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Spezial: "Ich fühle mich bis heute als Ossi"
9 november 2024 · 41 min
35 Jahre sind vergangen, seit sich am 9. November 1989 im geteilten
Berlin der erste Grenzübergang öffnete. Für Menschen aus der DDR begann
damit eine Zeit des Umbruchs, mit vielen neuen Freiheiten, aber auch der
Herausforderung, sich in kürzester Zeit in einem neuen System unter
kapitalistischen Vorzeichen zurechtzufinden. Manchen gelang das. Manche
scheiterten. Lees meerIn der DDR lebten damals 2,4 Millionen Kinder und Jugendliche. Sie sind
in einer Zeit des Wandels aufgewachsen. In der Schule galt plötzlich ein
anderer Lehrplan, die Eltern verloren vielleicht ihren Arbeitsplatz. Es
galt, neue Freiheiten zu entdecken, aber auch Unsicherheiten
auszuhalten, wie es nun weitergeht.Wie hat diese Umbruchzeit diejenigen geprägt, die damals noch kleine
Kinder, Teenager oder junge Erwachsene waren? Empfinden sie noch heute
Unterschiede zwischen Ost und West, obwohl sie den größten Teil ihres
Lebens in einem wiedervereinigten Deutschland verbracht haben? Gibt es
sie noch, die "Mauer in den Köpfen"?Die Antworten darauf sind äußerst unterschiedlich. Elise Landschek ist
Host bei Was jetzt? und gehört zur Generation der sogenannten
"Wendekinder". In dieser Spezialfolge von Was jetzt? hat sie mit drei
Menschen gesprochen, die in drei unterschiedlichen Jahrzehnten geboren
sind und den Mauerfall und die Wiedervereinigung als kleines Kind,
Teenager oder junge Erwachsene erlebt haben. Diese drei haben den
Umbruch als einschneidend und prägend empfunden. Im Podcast erzählen sie
ihre ganz persönliche Geschichte.Moderation, Recherche und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Ole Pflüger, Mounia Meiborg
Musik und Mastering: Joscha Grunewald
Diese Podcastfolge ist Teil der Serie "Durchbruch". Hier porträtieren
wir Menschen, die es in einer Welt voll neuer Grenzen auf die andere
Seite geschafft haben. Alle X-Schwerpunkte finden Sie hier.Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
30 Jah…
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Der schnellste Weg zu Neuwahlen
9 november 2024 · 12 min
Nach dem Scheitern der Ampelkoalition steht Deutschland vor Neuwahlen.
Wann diese stattfinden, ist jedoch unklar. Bundeskanzler Olaf Scholz
wollte eigentlich noch bis zum 15. Januar warten, bevor er im Bundestag
die Vertrauensfrage stellt. Die Neuwahlen würden dann erst im März
folgen. Vertreter von Union, FDP, AfD und BSW fordern nun aber von
Scholz, dass er den Weg für Neuwahlen deutlich schneller frei macht.
Inzwischen hat Scholz eingelenkt und zeigt sich kompromissbereit, über
einen Termin für Neuwahlen zu sprechen. Charlotte Greipl aus dem
Politikressort von ZEIT ONLINE hat sich die verschiedenen Zeitpläne auf
dem Weg zu Neuwahlen genauer angesehen. Im Podcast ordnet sie ein,
welche Regeln die Verfassung für Neuwahlen vorsieht und welcher Termin
frühestens denkbar ist. Lees meerNur wenige Tage nach seinem Wahlsieg hat Donald Trump bereits die erste
Personalentscheidung für seine zweite Amtszeit als US-Präsident
getroffen: Seine Wahlkampfmanagerin Susie Wiles soll Stabschefin im
Weißen Haus werden. Wiles gehört seit Jahren zu Trumps innerem Zirkel,
sie gilt als Architektin von Trumps Comeback. Das Onlinemagazin Politico
bezeichnete sie als die "am meisten gefürchtete und am wenigsten
bekannte" politische Strategin in Washington, D. C. Trump selbst sprach
in seiner Siegesrede von ihr als "Ice Baby". Wer ist Susie Wiles? Heike
Buchter berichtet für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus New York. Im Podcast
erklärt sie, was hinter Wiles' Spitznamen Ice Baby steckt und warum sie
als Architektin des Trump-Comebacks gilt.Und sonst so? Nach dem Wahlsieg Trumps lädt ein New Yorker Club zum
gemeinsamen Schreien.Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
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Liveblog: Ampel-Aus
Ampelkoalition: Bruch der Regierungskoalition
Neuwahlen: Die bluffen doch
Reaktionen zum A…
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Update: Habecks Kanzlerpläne
8 november 2024 · 8 min
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will Kanzlerkandidat
seiner Partei im kommenden Bundestagswahlkampf werden. Das hat er am
Freitagnachmittag in einem Video auf YouTube bekannt gegeben. Er biete
den Wählerinnen und Wählern seine Kraft und Erfahrung an, sagte Habeck,
und fügte hinzu: "Wenn Sie wollen, auch als Kanzler." Zuvor war Habeck
nach rund fünfjähriger Pause auf X zurückgekehrt und hatte – auch dort
in einem kurzen Video – seine Kandidatur bereits angedeutet. Doch in
welchem Zustand ist seine Partei, die in den jüngsten bundesweiten
Umfragen nur noch bei rund elf Prozent liegt? Welchen Sinn hat es da
überhaupt, einen Kanzlerkandidaten aufzustellen? Diese und weitere
Fragen beantwortet ZEIT-Autorin Jana Hensel, die die Entwicklung bei den
Grünen seit Jahren beobachtet. Außerdem erläutert sie, wie sich die
Grünen zum Scheitern der Ampelkoalition positionieren und welche
Erzählung die Partei darüber in Umlauf bringen will. Lees meerIn Amsterdam kam es am Donnerstagabend nach einem Fußballspiel zwischen
Ajax Amsterdam und Maccabi Tel Aviv zu Gewalt zwischen israelischen Fans
und Palästina-Unterstützern. Die israelische Regierung hat daraufhin
Flugzeuge geschickt, um die israelischen Fans aus Amsterdam
auszufliegen.Was noch? Nicht jedes Wunder ist Glaubenssache.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Moses Fendel
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Neuwahl: Robert Habeck will Kanzlerkandidat werden
Robert Habeck: "Meine Bewerbung als Kandidat für die Menschen in
Deutschland"Social Media: Robert Habeck kehrt auf X zurück, Elon Musk beschimpft
ScholzRobert Habeck: Die Unglaubwürdigkeit des Anpackens
Sonntagsfrage Bundestagswahl: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl
wäre...Gewalt in Amsterdam: Was wir über die antisemitischen Attacken in
Amsterdam wissenWirtschaftspoliti…
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Europa zwischen Trump und Putin
8 november 2024 · 10 min
Aus ganz Europa kamen am Donnerstag Staats- und Regierungschefs in der
ungarischen Hauptstadt Budapest zusammen, um am Gipfel der Europäischen
Politischen Gemeinschaft (EPG) teilzunehmen. Das Ergebnis der
US-Präsidentschaftswahl und die Bedrohung durch Russland fordern Europa
nun doppelt heraus. Der Wahlsieg von Donald Trump ist aber auch in
Europa in bestimmten Kreisen auf breite Zustimmung gestoßen.
Insbesondere nationalistische und autoritäre Führungspersönlichkeiten
wie Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, oder AfD-Chefin Alice Weidel
befürworten Donald Trump als Präsident der USA. Die Sehnsucht nach
autoritärer Führung ist in den letzten Jahren gewachsen, und
nationalistische Parteien und Bewegungen werden immer stärker, was eine
existenzielle Bedrohung für die Europäische Union darstellt. Im
Nachrichtenpodcast erklärt ZEIT-Europakorrespondent Ulrich Ladurner, was
mit Blick auf die Rückkehr Trumps ins Weiße Haus die drängendsten
Baustellen für Europa sind. Lees meerNach dem Wahlsieg Donald Trumps zeigt sich die russische Führung
erfreut und hofft auf seine Unterstützung für ihre geostrategischen
Ziele. Präsident Wladimir Putin hofft, dass Donald Trump nicht nur den
Krieg in der Ukraine zugunsten Russlands beeinflussen, sondern auch die
vom Westen geprägte Weltordnung weiter destabilisieren wird. Der
künftige US-Präsident könnte die Spaltung zwischen den USA und
Europa vorantreiben, etwa durch Zölle gegen die EU und eine Schwächung
der NATO. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Im Podcast fasst er zusammen, was sich Russland von Donald Trump erhofft
und wie das Ende der Ampelkoalition in Moskau wahrgenommen wird.Und sonst so? Happy End für Hündin Daisy
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Thema: EU-Gipfel: Treffen de…
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Update: Schicksalstage einer Koalition
7 november 2024 · 10 min
Nach weniger als drei Jahren ist die Ampelkoalition zerbrochen. Am
Mittwochabend entließ Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) den
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP). Neuer Finanzminister wird
Jörg Kukies (SPD), der bisherige Wirtschaftsberater von Olaf Scholz.
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) und Bildungsministerin
Bettina-Stark-Watzinger (FDP) haben ihre Rücktritte eingereicht.
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) bleibt zwar im Amt, verlässt
aber seine Partei. Die Bundestagswahl, die eigentlich für den 28.
September 2025 angesetzt war, soll nun vorgezogen werden. Olaf Scholz
kündigte an, dass er am 15. Januar im Bundestag die Vertrauensfrage
stellen will, um noch Zeit zu haben, den Bundeshaushalt für 2025 zu
beschließen. Wie das ohne Regierungsmehrheit gehen soll, ist unklar. Mit
Marlies Uken, stellvertretender Leiterin des Ressorts Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT ONLINE, besprechen wir, wie es
jetzt weitergeht. Lees meerDie Unionsfraktion im Bundestag fordert Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)
auf, die Vertrauensfrage vorzuziehen und sie spätestens Anfang der
kommenden Woche im Bundestag zu stellen. CDU-Chef Friedrich Merz
erklärte, dass die Ampelkoalition keine Mehrheit mehr im Bundestag habe,
und betonte, eine schnelle Entscheidung sei notwendig, um Neuwahlen noch
in der zweiten Januarhälfte abzuhalten. Friedrich Merz verwies auf
internationale Verpflichtungen, die eine handlungsfähige deutsche
Regierung erforderten. Olaf Scholz lehnt die Forderung aus der Union ab.
Der Bundeskanzler plant, Mitte Januar die Vertrauensfrage zu stellen,
was nach dem Grundgesetz erst im April 2025 zu Neuwahlen führen würde.
Mariam Lau ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast
erklärt sie, warum Friedrich Merz auf zeitnahe Neuwahlen dringt und was
er sich selbst von einem früheren Wahltermin verspricht.Außerdem im Update: Beim EU-Gipfel in Budapest wird die Zukunft der
Beziehungen zwischen der EU und den USA während der zweiten Amtszeit von
… -
Ampel-Bruch mit langem Anlauf
7 november 2024 · 13 min
Nach einem lang anhaltenden Streit über die Wirtschafts- und
Haushaltspolitik ist die Ampelkoalition am Mittwoch zerbrochen.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gab bekannt, seinen Finanzminister
Christian Lindner (FDP) zu entlassen. Daraufhin kündigten auch die
anderen Minister der FDP ihren Rücktritt an. Im kommenden Jahr soll es
vorgezogene Neuwahlen geben. Ein fataler Abgang, findet Mark Schieritz
aus dem Politikressort der ZEIT. Er blickt im Podcast zurück auf die
Konflikte der vergangenen drei Jahre und erklärt, wie es nun weitergehen
könnte. Lees meerAm Ende war Kamala Harris chancenlos. Die erst spät ins
Präsidentschaftsrennen eingestiegene Demokratin wollte die erste Frau im
Weißen Haus werden und erlebte am Ende eine schwere Niederlage – genau
wie ihre Partei, die vor einem Neuanfang steht. Wie könnte dieser
aussehen? Dazu befragt Pia Rauschenberger die US-Korrespondentin Johanna
Roth, die Harris und die Demokraten an den Tag rund um die Wahl eng
beobachtet hat.Und sonst so? Rolf Zuckowski und die singende Briefmarke.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.Weitere Links zur Folge:
Christian Lindner: Ein fataler Abgang
Ende der Ampel: Sie weinen der Ampel keine Träne nach
Wahlniederlage von Kamala Harris: "Das hatte doch nur ein böser Traum
sein sollen"Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Trumps Skepsis gegenüber Deutschland
6 november 2024 · 9 min
Schneller als von vielen erwartet, stand am Mittwochmorgen fest: Der
45. Präsident der USA wird auch der 47. US-Präsident sein. Donald Trump
spricht davon, die USA "heilen" zu wollen. Was wird eine zweite
Präsidentschaft von Trump für die EU und Deutschland bedeuten? Diese und
weitere Fragen beantwortet Martin Klingst, er berichtet für ZEIT ONLINE
aus den USA. Lees meerDas Ergebnis der US-Wahl, die Zukunft des Ampelbündnisses, die
Ausrichtung der Wirtschaftspolitik – die Liste an Themen für die
Koalition ist lang. Die Spitzen der Ampel treffen sich heute mehrfach,
um über den Fortbestand der Koalition zu beraten. Bundeskanzler Olaf
Scholz (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und
Finanzminister Christian Lindner (FDP) saßen bereits am Mittwochmorgen
zusammen. Am Nachmittag soll es ein weiteres Treffen der drei geben,
bevor dann abends der Koalitionsausschuss tagt. Halten die Parteien
wegen Trumps Sieg doch noch länger zusammen als befürchtet? Diese und
weitere Fragen beantwortet Tina Hildebrandt, Leiterin des
Politikressorts der ZEIT.Außerdem im Update: Die Sondierungsgespräche zwischen CDU, BSW und SPD
für eine Landesregierung in Sachsen sind gescheitert.Was noch? Erste trans Frau zieht in US-Kongress ein.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Ole Pflüger und Mounia Meiborg
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Ergebnisse der US-Wahlen: Der Schock
Niederlage für Kamala Harris: Der Trump-Kult war zu mächtig
Ergebnisse der US-Wahl: Donald Trump gewinnt sogar bei Frauen dazu
Olaf Scholz: Irgendwie nochmal einig werden
FDP-Chef: Eine kleine Anleitung, um Christian Lindner zu verstehen
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Warum stimmen so viele Menschen für Donald Trump?
6 november 2024 · 13 min
Nachdem er North Carolina und Georgia schon in der Wahlnacht gewonnen
hat, hat Donald Trump nun auch den bedeutenden Swing-State Pennsylvania
gewonnen. Somit ist klar, dass er mehr als 270 Wahlstimmen erhält und
Präsident werden kann. Wie reagieren die Amerikaner darauf? Und was
könnte sich in den USA verändern? Lees meerBis Mittwoch um 14 Uhr begleiten wir die US-Wahl auch im Videostream auf
ZEIT ONLINE. Zu Gast sind prominente Gesprächspartner aus Politik,
Kultur und Wissenschaft, wie Sigmar Gabriel, Luisa Neubauer, Michel
Friedmann und Wim Wenders.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Helena Schmidt
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Die Demokraten werden nervös
6 november 2024 · 11 min
Wer wird künftig die USA regieren? Donald Trump oder Kamala Harris? Die
Bürgerinnen und Bürger der USA konnte bis Dienstagabend ihre Stimmen
abgeben. Nun werden sie ausgezählt. Mit ZEIT-ONLINE-Korrespondentin
Rieke Havertz sprechen wir darüber, wer aktuell vorne liegt, bis wann
mit einem Ergebnis zu rechnen ist. Lees meerBis Mittwoch um 14 Uhr begleiten wir die US-Wahl auch im Videostream auf
ZEIT ONLINE. Zu Gast sind prominente Gesprächspartner aus Politik,
Kultur und Wissenschaft, wie zum Beispiel Sigmar Gabriel, Luisa
Neubauer, Michel Friedmann und Wim Wenders.Und sonst so? Ein Ort, an dem alle ihre Meinung sagen dürfen: ein
Tesla-Besitzer lädt Demokraten und Republikaner ein, sein Auto zu
beschriftenModeration und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann
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Update: Die Sächsischen Separatisten und ihre Fantasien vom Umsturz
5 november 2024 · 7 min
Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstagmorgen acht mutmaßliche Mitglieder
einer rechtsextremistischen, terroristischen Vereinigung festnehmen
lassen. Die Beschuldigten – allesamt männlich und zwischen 21 und 25
Jahre alt – sollen eine Gruppe gegründet haben, die sich Sächsische
Separatisten nennt. Laut Bundesanwaltschaft habe die Gruppe geplant, an
einem "Tag X" mit Waffengewalt die Macht in Deutschland zu übernehmen
und eine Art NS-Staat zu errichten. Eric Voigt ist Redakteur am Newsdesk
von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, was die Gruppe Sächsische
Separatisten für einen ideologischen Hintergrund hat und wer ihre
Mitglieder sind. Lees meerAus der deutschen Automobilindustrie häufen sich die düsteren
Nachrichten. Erst kürzlich kündigte Volkswagen einen radikalen Sparkurs
an – nun streicht auch der große Automobilzulieferer Schaeffler 2.800
Arbeitsplätze in Deutschland. Betroffen seien zehn Standorte in
Deutschland und fünf weitere in Europa, zwei davon sollen ganz
geschlossen werden. Insgesamt fallen etwa 4.700 Stellen weg. Das
Unternehmen verspricht sich davon bis 2029 jährliche Einsparungen von
rund 290 Millionen Euro. Und die seien laut Vorstandschef Klaus
Rosenfeld notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schaeffler-Gruppe
langfristig zu sichern.Außerdem im Update: Bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen
sind palästinensischen Angaben zufolge am frühen Morgen mindestens 29
Menschen getötet worden – die meisten von ihnen Frauen und Kinder. Ziel
der Angriffe waren mehrere Orte im Gazastreifen, darunter Bait Lahiya,
Deir al-Balah und die Stadt Suwaida.Was noch? Der Glücksatlas sieht die Menschen in Deutschland wieder mehr
auf GlückskursModeration und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Sächsische Separatisten: Mutmaßliche Mitglieder von rechtsextremer
Terr… -
Alle Augen auf die USA
5 november 2024 · 14 min
Ein republikanischer Kandidat, der mehrfach angeklagt und verurteilt
wurde und nur knapp einem Attentat entging – und eine demokratische
Kandidatin, die erst wenige Monate vor der Wahl ins Rennen eingestiegen
ist. Der Wahlkampf um die 60. US-Präsidentschaftswahl der USA verlief
durchaus ungewöhnlich. Nun entscheidet sich, ob Donald Trump oder Kamala
Harris künftig die älteste Demokratie der Welt regieren werden. Alles
Wichtige rund um den Wahlkampfendspurt und die letzten Prognosen
beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin bei ZEIT
ONLINE. Lees meerAuch kurz vor der Wahl wissen einige Menschen noch nicht, ob sie für den
republikanischen Kandidaten Donald Trump oder die Demokratin Kamala
Harris stimmen wollen. Einer von ihnen ist Aaron, ein 35-jähriger
Veteran aus Pennsylvania, der in Afghanistan gedient hat. Aaron hat noch
nie gewählt und in den vergangenen Wochen konnte er sich nicht
entscheiden, ob er Trump oder Harris seine Stimme geben will. Laut einer
Umfrage der New York Times und des Siena-Instituts gibt es Anzeichen
dafür, dass die Spätentscheider mehrheitlich Harris wählen.
Podcast-Redakteurin Pia Rauschenberger spricht über die
Unentschlossenen, die für den Ausgang der Wahl von besonderer Bedeutung
sind.Und sonst so? Ein Wald als Komponist
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
US-Wahl: Wo Harris und Trump um die letzten Stimmen kämpfen
Kamala Harris: Präsidentschaftskandidatin der Demokraten
Donald Trump: Präsidentschaftskandidat der Republikaner
Pennsylvania: "Wir sind hier, um unsere Demokratie zu retten!"
US-Wahl: "Trump oder Harris?" – "Weiter"
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Update: Der lange Weg zu Neuwahlen
4 november 2024 · 10 min
Der SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hat die Regierungspartner dazu
aufgefordert, an der Koalition festzuhalten und gemeinsame Lösungen zu
finden. Nachdem zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD),
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian
Lindner (FDP) in den vergangenen Wochen ein Streit über die Wirtschafts-
und Industriepolitik ausgebrochen war, wird zunehmend spekuliert, ob die
Koalition an dem Streit zerbricht. Wie sich die FDP zum Verbleib in der
Regierung positioniert und wie es mit der Koalition weitergehen könnte,
erklärt Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Lees meerIn ein rund 5,5 Quadratkilometer großes Gebiet zwischen der Place de la
Concorde, der Seine, der Oper und der Place de la République in Paris
dürfen ab heute nur noch bestimmte Menschen mit dem Auto fahren. Dazu
zählen Anlieger und Personen, deren Fahrtziel nachweislich in dem
Bereich liegt. Wer unberechtigterweise mit dem Auto durch die Zone
fährt, muss 135 Euro Strafe zahlen. Die verkehrsberuhigte Zone ist ein
weiterer Schritt der Verkehrswende, die die Pariser Bürgermeisterin Anne
Hidalgo seit Jahren vorantreibt.Was noch? Musiklegende Quincy Jones ist tot.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Ampelstreit: Christian Lindner fordert Kehrtwende in Wirtschafts- und
FinanzpolitikSPD: Bereitmachen für das Ende
Ampelstreit: Matthias Miersch lehnt vorzeitiges Ende der Koalition ab
Verkehrswende: Umweltfreundlich unterwegs
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Drohnen über dem Wahllokal
4 november 2024 · 13 min
Unter anderem wegen des Sturms auf das Kapitol am 6. Januar 2021 gibt es
umfassende Sicherheitsmaßnahmen bei der Präsidentschaftswahl am
kommenden Dienstag. Zu den Vorkehrungen gehören erhöhter Polizeischutz,
Scharfschützen auf Dächern und Drohnenüberwachung. Einige Wahllokale
werden zudem mit schusssicherem Glas und Panikknöpfen ausgestattet. Fast
vier Jahre nach dem Vorfall, bei dem Hunderte Anhänger des damaligen
Präsidenten Donald Trump den Kongress stürmten, glauben immer noch viele
Republikaner an Donald Trumps Behauptung, die Wahl sei ihm gestohlen
worden. Seitdem kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Angriffen
und Anfeindungen gegen Wahlbeamte und freiwillige Helfer. "Was
jetzt?"-Host Jannis Carmesin hat im US-Bundesstaat Georgia mit
Wahlhelferinnen gesprochen. Lees meerLange haben Archäologen und Wissenschaftler versucht, den Ursprung des
Rads zu ergründen, doch das ist schwierig. Jetzt hat die Zeitschrift
"Royal Society Open Science" eine aktuelle Studie dazu veröffentlicht.
Ein Softwareentwickler, ein Historiker und ein Luft- und
Raumfahrttechniker haben versucht, das Rätsel zu lösen. Dafür haben sie
ein Computerprogramm genutzt, um verschiedene Faktoren zu analysieren,
die bei der Rad-Erfindung eine Rolle gespielt haben könnten. Die neuen
Berechnungen des Forschungsteams legen nahe, dass neolithische Bergleute
in den Karpaten vor etwa 5.900 Jahren die Ersten waren, die das Rad
erfanden, um Kupfererz durch enge Stollen zu transportieren. Urs
Willmann, Redakteur im Wissensressort der ZEIT, erläutert die
ungewöhnliche Methode, mit der das Forschungsteam zu diesem Ergebnis
kam.Und sonst so? Singen für die Stimme: Pop-up-Chöre in den USA
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.
Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl an Alice Hasters, Sigmar…
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Neues Lindner-Papier, neuer Ampelstreit
3 november 2024 · 12 min
Das Grundsatzpapier von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) zur
Wirtschaftspolitik provoziert seine Koalitionspartner SPD und Grüne. Der
Finanzminister fordert unter anderem die Abschaffung des verbliebenen
Solidaritätszuschlages, einen Stopp neuer Regulierungen sowie einen
Kurswechsel in der Klimapolitik. Wie relevant sind die Forderungen
tatsächlich? Und ist dieser Streit jetzt endgültig zu viel für die
Ampel? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Schlieben,
politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Lees meerNach der verheerenden Flutkatastrophe in Spanien sendet die spanische
Regierung weitere 10.000 Soldaten und Polizisten in die betroffenen
Regionen. Mehr als 200 Menschen sind in den Fluten gestorben. Inzwischen
ist bekannt: Die Bevölkerung wurde zu spät gewarnt. Woran das liegt,
erklärt Julia Macher. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Spanien.Und sonst so? Wollten Sie schon immer wissen, wie es in den
TikTok-Bubbles von Trump-Fans aussieht? Hier entlang.Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Christian Lindner: Wenn er hart bleibt, war's das mit der Ampel
Ampelkoalition: Das steht in Christian Lindners Wirtschaftswende-Papier
Unwetter in Spanien: Nicht allein der Regen lässt die Menschen sterben
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Spezial: "Wir sind nach Pennsylvania gefahren, um unsere Demokratie zu retten!"
2 november 2024 · 40 min
Erie liegt da, wo der Mittlere Westen aufhört und die Ostküste
beginnt. Am Ufer des Eriesees leben gut 93.000 Menschen, Demokraten und
Republikaner, Haus an Haus, sie gehen in dieselben Cafés, Waschsalons
und sind sogar miteinander befreundet. Pennsylvania gilt als der
entscheidende Swing-State, hier hängt viel davon ab, wie Countys wie
Erie wählen. 2012 hat Erie County für Obama gestimmt, 2016 für Trump,
2020 für Biden – und 2024? Lees meerSteve und Antonio sind ein schwules Paar, das extra aus Rochester im
Bundesstaat New York angereist ist, um in Erie beim Haustürwahlkampf zu
helfen. "Es ist für uns als schwules Paar sehr wichtig, dass eine
Demokratin zur Präsidentin gewählt wird", sagt Steve. "Die Demokratische
Partei ist ein bisschen wie die Sozialdemokraten in Deutschland – viel
toleranter und schwulenfreundlicher." Er hat schon viele Wahlkämpfe
mitgemacht, aber die aktuelle Wahl fühlt sich anders an – wie ein Kampf
um die Demokratie selbst.Dena ist eine kinderlose Frau Anfang 40, sie betreibt ein Katzencafé in
Erie. "Ich bin also der Inbegriff der verrückten Katzenfrau", sagt sie
und lacht. Sie will für Kamala Harris stimmen. Sie hofft, dass eine Frau
Präsidentin wird. Und sie will unbedingt, dass Obamacare erhalten
bleibt, die flächendeckende Krankenversicherung. Ihr Vater Chris wählt
Trump. Ihn stört der Alarmismus der Demokraten – diese ständigen
Warnungen vor einem "Trump-Faschismus" ärgern ihn. Dena fürchtet, dass
Menschen wie ihr Vater unterschätzen, was auf dem Spiel steht.Wer sind die Menschen, die in Erie County über die Zukunft ihres Landes
entscheiden? Und wie gehen sie miteinander um, auch wenn sie wissen,
dass sie politisch gesehen weit entfernt voneinander sind? Diesen Fragen
gehen wir in einem Was-jetzt?-Spezial nach.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Musikeinsatz und Postproduktion: Joscha GrunewaldFragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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"Xi Jinping weiß, dass ich ein verrückter Hund bin"
2 november 2024 · 12 min
Würde Donald Trump zur Ukraine stehen? Wie sieht er den Nahostkonflikt?
Und wie will er Chinas Drohungen gegen Taiwan begegnen? Am Dienstag sind
Präsidentschaftswahlen in den USA. Und während Kamala Harris wohl die
Außenpolitik von Joe Biden weitgehend fortführen würde, ist bei Donald
Trump vor allem die Ungewissheit gewiss. Denn abgesehen von
gelegentlichen Äußerungen ist unklar, welcher außenpolitischen Linie
Trump im Amt folgen würde. Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts
der ZEIT, erklärt im Podcast, warum Trumps Außenpolitik schwer
vorherzusehen ist, was über seine Haltung zu den großen Kriegen und
Krisen bekannt ist und wie sich die Verbündeten der USA auf ihn
vorbereiten. Lees meerIn England mobilisiert der National Health Service derzeit 140.000
Menschen für einen Großversuch mit dem neuen Galleri-Test. Dieser
neuartige Bluttest soll mehr als 50 Krebsarten und deren Ausprägungen
aufspüren und zudem angeben, in welchem Organ der Tumor wächst.
Entwickelt vom US-Unternehmen Grail, zielt der Test auf eine effektive
Früherkennung von Krebs ab, denn dieser ist in den Industriestaaten die
zweithäufigste Todesursache. Allein in Deutschland sterben etwa 230.000
Menschen jedes Jahr an bösartigen Tumoren. Tom Kattwinkel ist Redakteur
im Gesundheitsressort. Im Podcast erläutert er, wie Bluttests
funktionieren und warum der Galleri-Test eher nicht die versprochene
Revolution bringt.Und sonst so? Durch die Nacht: Unser Livestream zur US-Wahl!
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl an Alice Hasters, Sigmar
Gabriel oder Carolin Emcke bitte an +49 40 74305513.Weitere Links zur Folge:
Donald Trump: Was für ein Chaos
Thema: Donald Trump: Präsidentschaftskandidat der Republikaner
Thema: …
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Update: Der Winter naht, die Ukraine macht mobil
1 november 2024 · 9 min
Etwa 8.000 der von Nordkorea nach Russland entsandten Soldaten könnten
in wenigen Tagen an Kampfhandlungen gegen die Ukraine teilnehmen.
Unterdessen bereitet die Ukraine die Mobilmachung von weiteren 160.000
Soldatinnen und Soldaten vor. "Es ist der nächste Versuch, Russlands
Vormarsch zu stoppen", sagt Denis Trubetskoy. Er berichtet für ZEIT
ONLINE aus Kyjiw und ist zu Gast bei Was Jetzt. Er erläutert, wie der
vergangene Monat einer der schwersten seit März 2022 wurde, wie das
Eingreifen Nordkoreas die Lage für die Ukraine verschlechtert und warum
er trotzdem mit dem Begriff "kriegsmüde" hadert. Lees meerDie Zahl der Toten nach dem verheerenden Unwetter in Spanien ist laut
Behörden auf 205 gestiegen. Die meisten davon starben in der Region
Valencia. Zahlreiche Menschen werden weiterhin vermisst. Nachdem das
Unwetter mit Sturmböen, Hagel und Regenschauer zunächst die südlichen
Regionen des Landes verwüstete, gibt es nun auch Warnungen für die
weiter nördlich gelegene Provinz Castellón.Israels Luftwaffe hat das Flüchtlingslager Nuseirat im Gazastreifen
angegriffen, weil es dort Hamas-Stellungen vermutet. Die Zahl der Opfer
ist hoch, doch sie geht, je nach Quelle, auseinander.Was noch? Google Translate übersetzt jetzt auch die Sprache Inuktitut –
zumindest versucht es das.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Podcast-Tour am 15. Dezember in Berlin gibt es hier.Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl an Alice Hasters, Sigmar
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Das hat der Weltnaturgipfel in Cali gebracht
1 november 2024 · 12 min
Am heutigen Tag endet die UN-Biodiversitätskonferenz (COP16) in der
kolumbianischen Stadt Cali. Seit Anfang letzter Woche tagten die
Delegierten aus rund 200 Ländern zum Erhalt der biologischen Vielfalt.
Bereits bei dem letzten Naturgipfel im Jahr 2022 einigten sich die
Vertragsstaaten in Kanada auf einen Rahmenvertrag mit 23 Zielen, die bis
2030 umgesetzt werden sollen. Neben der Vereinbarung eines Plans zur
Umsetzung dieser Ziele war auch die Frage nach der Finanzierung ein
zentrales Thema der diesjährigen Konferenz. Kritik äußerten vor allem
Vertreter indigener Gruppen sowie Forscher und Forscherinnen, die seit
dem letzten Gipfel wenig Auswirkungen auf lokale Projekte sahen. Dagny
Lüdemann, Chefreporterin Wissen von ZEIT ONLINE, berichtet über die
Ergebnisse des Gipfels und erläutert, wie realistisch die Umsetzung der
Ziele bis 2030 ist. Lees meerWenn in der österreichischen Hauptstadt Wien ein Mensch allein stirbt,
wird dieser vom Abholdienst der Bestattung Wien am Zentralfriedhof
überstellt. Die Diakonen Liem Duong und Otmar Gindl sind zwei
befreundete Geistliche, die auf dem Friedhof Bestattungen ohne
Trauergemeinde durchführen. Wenn keine Angehörigen ein Begräbnis
organisieren, übernimmt die Gemeinde die Bestattung der Verstorbenen.
Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig: keine finanziellen
Mittel, das Fehlen von Angehörigen oder Unkenntnis über den Tod der
betroffenen Person. Christina Pausackl, Stellvertretende Büroleiterin im
Österreichressort der ZEIT, hat einen Text über die beiden Geistlichen
und ihre Arbeit auf dem Wiener Zentralfriedhof geschrieben. Im Podcast
berichtet sie vom Ablauf einer solchen Zeremonie und den Beweggründen
der Diakonen, trotz des Fehlens von Gästen eine würdige Trauerfeier
abzuhalten.Und sonst so? Fußgänger-Freedom in New York
Moderation und Produktion: Ole Pflüger, Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregun… -
Update: Im BSW wankt der Frieden
31 oktober 2024 · 10 min
Die Parteispitze des BSW um Sahra Wagenknecht hat den Thüringer
Landesverband dazu aufgefordert, in den Koalitionsverhandlungen mit der
CDU und SPD seine außenpolitischen Positionen zu korrigieren. Das
Kompromisspapier der drei Parteien nennt neben Gemeinsamkeiten auch
Unterschiede in den Positionen zum russischen Angriffskrieg auf die
Ukraine. Parteichefin Wagenknecht hat das Papier deshalb als Fehler
bezeichnet. Wie sich der parteiinterne Streit beim BSW auf die
Koalitionsverhandlungen in Thüringen und Brandenburg auswirkt, erklärt
Fabian Reinbold, Leiter des Innenpolitikressorts bei ZEIT ONLINE. Lees meerBei der tödlichsten Flutkatastrophe Spaniens seit mehr als 50 Jahren
sind bisher mindestens 155 Menschen gestorben, viele weitere werden noch
vermisst. Die Unwetter, die vor allem Valencia hart trafen, wurden durch
das Wetterphänomen "Kalter Tropfen" (gota fría) ausgelöst. Warum die
Folgen so heftig waren und was der Klimawandel damit zu tun hat, ordnet
Maria Mast aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE ein.Als Reaktion auf die Hinrichtung des deutsch-iranischen
Doppelstaatsbürgers Djamshid Sharmahd hat die Bundesregierung
angekündigt, alle iranischen Generalkonsulate in Deutschland zu
schließen. Die Botschaft in Berlin bleibt weiter geöffnet.Was noch? Was die Halloween-Süßigkeiten mit uns machen.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt und Fabian Scheler
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl bitte an +49 40 74305513. Den
Livestream zur US-Wahl finden Sie hier.Weitere Links zur Folge:
Koalitionsverhandlungen: BSW-Spitze stellt Bedingungen für
Regierungsbildung in ThüringenBündnis Sahra Wagenknecht: Chronik eines Eiertanzes
Regierungsbildung: BSW-Gremien segnen Koalitionsverhandlungen in
Thüringen abFrage nach Schuld immer lauter: Nach der Flut: Suche nach Vermissten in
SpanienÜberschwemmungen in Spanien: Wetterbehörde spricht …
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Deutsche Firmen fürchten Donald Trump
31 oktober 2024 · 12 min
Laut einer Umfrage des Münchner ifo Instituts blicken deutsche
Unternehmen mit Besorgnis auf die bevorstehenden Wahlen in den
Vereinigten Staaten. Sollte Donald Trump erneut US-Präsident werden,
befürchten viele exportabhängige Firmen negative Auswirkungen auf ihr
Geschäft. Dies ist vor allem auf seine Ankündigungen zurückzuführen,
Strafzölle auf deutsche Produkte einzuführen. Besonders betroffen wären
die deutschen Automobilhersteller, deren Produkte zu den wichtigsten
Exportgütern Deutschlands in die USA zählen. Wissenschaftler des
Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) schätzen, dass der Gesamtschaden
für die deutsche Wirtschaft innerhalb einer möglichen vierjährigen
Amtszeit von Trump bis zu 180 Milliarden Euro betragen könnte. Die USA
sind seit Längerem einer der bedeutendsten Partner der deutschen
Wirtschaft. Fabian Franke, Redakteur im Ressort Politik und Wirtschaft,
analysiert die potenziellen wirtschaftlichen Folgen für Deutschland und
erklärt, wie sich die deutsche Wirtschaft darauf vorbereiten könnte. Lees meerIn Deutschland melden sich immer mehr Menschen krank. Laut aktuellen
Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (OECD) fehlen die Deutschen im Schnitt jährlich knapp 25
Tage bei der Arbeit. Im Vergleich dazu sind die Fehlzeiten in anderen
Ländern, wie Schweden oder Großbritannien, deutlich niedriger. Der Chef
der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, nennt als Hauptgrund für die
hohen Fehlzeiten die Krankschreibungen wegen Erkältungskrankheiten,
darunter grippale Infekte, Bronchitis und Grippe. Viele Arbeitgeber
machen hingegen die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung
verantwortlich. Für Deutschland bedeuten die vielen Fehltage hohe
wirtschaftliche Verluste. Laut einer Untersuchung des Verbands der
forschenden Pharma-Unternehmen (VFA) hätten krankheitsbedingte Ausfälle
von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im vergangenen Jahr einen
Schaden von 26 Milliarden Euro verursacht. Luisa Jacobs, Redakteurin im
Ressort A… -
Update: Gewinne im Keller, Arbeiter auf den Barrikaden
30 oktober 2024 · 10 min
Die Gewinne des Autokonzerns Volkswagen (VW) sind im dritten Quartal
dieses Jahres um fast 64 Prozent eingebrochen. Dem größten deutschen
Autohersteller drohen umfangreiche Sparpläne. Im Rahmen des Starts der
zweiten Runde der Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und VW haben
die Arbeitnehmer Widerstand gegen die Sparpläne angekündigt. Wie
dramatisch ist der Gewinneinbruch? Und spart VW zu Recht am Personal?
Diese und weitere Fragen beantwortet Max Hägler, Wirtschaftsredakteur
der ZEIT. Lees meerNach heftigen Überschwemmungen in Spanien sollen mehr als 60 Menschen
gestorben sein. Das meldet der spanische Katastrophenschutz. Besonders
betroffen sind die Regionen Andalusien, Murcia und Valencia, die an das
Mittelmeer grenzen. Mit Sturmböen, starkem Hagel und Regenmassen wurden
Straßen und Häuser überflutet. Erst am Donnerstag soll sich die Lage in
ganz Spanien entspannen. Ob die Menschen rechtzeitig gewarnt wurden,
weiß Julia Macher. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Spanien.Außerdem im Update: Die Staatsanwaltschaft Georgiens hat nach Kritik der
Opposition am Ablauf der jüngsten Parlamentswahlen Ermittlungen wegen
des Verdachts der Wahlfälschung aufgenommen. Die prowestliche Opposition
sowie Wahlbeobachter hatten Zweifel am offiziellen Ergebnis geäußert.Was noch? Während der OP am eigenen Gehirn Schach spielen.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst und Athithya Balamuraley
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Volkswagen: So steht es wirklich um VW
Autogipfel: So kommen die Autokonzerne aus der Krise
Unwetter in Spanien: Städte unter Wasser
Wahl in Georgien: Hat die Opposition noch eine Chance?
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Nordkorea und Nato – was die Ukraine zurzeit beschäftigt
30 oktober 2024 · 12 min
Die russischen Truppen rücken in der Ostukraine immer weiter vor. Allein
in den vergangenen sieben Tagen ist es Russland offenbar gelungen, 200
Quadratkilometer an Territorium zu erobern. Der ukrainische Generalmajor
Dmytro Martschenko spricht von einer schwierigen Lage in der Ostukraine
und beklagt den Mangel an Munition, Waffen und Soldaten. Auch die
russische Seite hat hohe Verluste an Soldaten. Offenbar plant Russland
deshalb nun, seine Truppen mit nordkoreanischen Soldaten zu verstärken.
Nach Informationen der USA hat Nordkorea bereits mindestens 10.000
Soldaten nach Russland entsendet. Jörg Lau ist außenpolitischer
Korrespondent im Hauptstadtbüro der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein,
warum nordkoreanische Soldaten nun in der Region Kursk eingesetzt werden
sollen und wie es um die Debatte über einen Nato-Beitritt der Ukraine
steht. Lees meerIm Sudan dauern die Kämpfe zwischen dem herrschenden Militär und der
paramilitärischen Gruppe Rapid Support Forces (RSF) seit eineinhalb
Jahren unvermindert an. Zuletzt kam es in der Provinz Gezira zu einem
Massaker, bei dem die paramilitärische RSF über 120 Menschen tötete, 200
verletzte und sexuell missbrauchte. UN-Generalsekretär António Guterres
forderte angesichts der Lage im UN-Sicherheitsrat ein Ende der
Feindseligkeiten und einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung. Andrea
Böhm ist Politikredakteurin der ZEIT und berichtet regelmäßig über die
Lage im Sudan. Im Podcast analysiert sie, was das Vorgehen der
RSF-Milizen in diesem Krieg auszeichnet und ob es in naher Zukunft eine
Perspektive für einen Waffenstillstand im Sudan gibt.Und sonst so? Netflix führt eine Lesezeichenfunktion ein.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Sprachnachrichten
mit Fragen an Alice Hasters, Sigmar Gabriel und Carolin Emcke gern an
+49 40 74305513.Weite…
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Update: Was aus der Hinrichtung von Jamshid Sharmahd folgt
29 oktober 2024 · 10 min
Bis zuletzt hatten Menschenrechtsorganisationen und seine Tochter dafür
gekämpft, den Deutschiraner Jamshid Sharmahd vor dem Tod zu bewahren.
Doch nun hat die Islamische Republik Iran das Todesurteil vollstreckt –
Jamshid Sharmahd wurde hingerichtet. 2020 wurde er vom iranischen
Geheimdienst in Dubai festgenommen und im Iran inhaftiert. Ihm wurde
vorgeworfen, 2008 einen Terroranschlag auf eine Moschee in der
südiranischen Stadt Schiras verübt zu haben. Sharmahd lebte jahrelang in
den USA und engagierte sich dort in der oppositionellen Exilgruppe
Tondar, die der Iran für die Organisation des Anschlags verantwortlich
macht. Schon seine Inhaftierung stieß international auf Kritik. Am Tag
nach seiner Hinrichtung hat das Auswärtige Amt den Leiter der iranischen
Botschaft in Berlin einbestellt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)
verurteilte die Hinrichtung via X "auf das Schärfste". Gilda Sahebi
schreibt als freie Autorin für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE über
deutsch-iranische Themen. Im Podcast analysiert sie, welches Signal das
Regime mit der Hinrichtung sendet und was das für die diplomatischen
Beziehungen zwischen Deutschland und dem Iran bedeutet. Lees meer1949 gründeten die Vereinten Nationen das Palästinenserhilfswerk UNRWA,
um den Menschen zu helfen, die seit dem ersten arabisch-israelischen
Krieg von 1948 aus dem früheren Mandatsgebiet Palästina vertrieben
wurden. Ab dem kommenden Jahr wird UNRWA seine Arbeit in Israel jedoch
nicht mehr fortsetzen dürfen. Das israelische Parlament hat am
Montagabend einem Gesetz zugestimmt, das die Aktivitäten der
Organisation in Israel verbietet. 92 Abgeordnete der Knesset stimmten
für den Gesetzentwurf, zehn dagegen. International hat das Verbot viel
Kritik ausgelöst. Ohne die Arbeit des Hilfswerks drohe im Gazastreifen
eine Hungersnot, warnten die USA und mehrere andere Länder. Die Türkei
warf Israel vor, mit dem Einsatzverbot gegen das Völkerrecht zu
verstoßen. UNRWA selbst spricht von einem "gefährlichen Präzedenzfall",
der das Leiden der… -
Zwei Gipfel für die deutsche Wirtschaft
29 oktober 2024 · 12 min
Im Kanzleramt findet heute der von Olaf Scholz (SPD) initiierte
Industriegipfel statt. Unternehmensvertreter, Gewerkschaften und
Wirtschaftsverbände beraten dabei gemeinsam über Wege aus der
Wirtschaftsflaute. Scholz hat wegen der Rezession eine "neue
industriepolitische Agenda" angekündigt. Parallel zum Industriegipfel
hat die FDP zu einem eigenen Wirtschaftsgipfel für Arbeitgeber und
Mittelstand eingeladen. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur bei
ZEIT ONLINE, erklärt, was bei den beiden Gipfeln erreicht werden kann
und was die Parallelveranstaltung von Finanzminister Christian Lindner
(FDP) für die Ampelkoalition bedeutet. Lees meerIn einer Woche findet in den USA die Präsidentschaftswahl statt. In
vielen Ländern wird das Ergebnis mit Spannung erwartet, denn der
Wahlausgang entscheidet auch über die künftige Außenpolitik der USA. Der
Kandidat der Republikaner und frühere US-Präsident Donald Trump hat in
seiner ersten Amtszeit etwa mehrfach damit gedroht, dass sich die USA
aus der Nato zurückziehe. Für die Kriege in der Ukraine und im Nahen
Osten ist die US-Wahl ebenfalls von großer Bedeutung. Wie Trump und
Harris sich hier jeweils positionieren, erklärt ZEIT-ONLINE-Redakteurin
Isabelle Daniel.Und sonst so? AOC und Tim Walz messen sich in Crazy Taxi.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Sprachnachrichten mit Fragen an Alice Hasters, Sigmar Gabriel und
Carolin Emcke gern an +49 40 74305513.Weitere Links zur Folge:
Herbstprojektion: Bundesregierung sieht deutsche Wirtschaft 2024 erneut
in der RezessionRegierungserklärung: Olaf Scholz kündigt industriepolitische Wende an
Deutschlandfonds: Robert Habeck plant Investitionsprämie für Unternehmen
Deutschlandfonds: Es wird Geld kosten – so oder so
FDP: Christian Lindner lädt zu eigenem Wirtschaftsgipfel ein
Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?": "Die Krise in der …
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Update: Kein VW-Werk ist mehr sicher, fürchtet der Betriebsrat
28 oktober 2024 · 11 min
Volkswagen will laut Betriebsrat mindestens drei Werke in Deutschland
schließen und Zehntausende Arbeitsplätze abbauen. Der Konzern befindet
sich aufgrund schlechter Verkaufszahlen schon seit Längerem in der
Krise. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Konzern dazu
aufgefordert, die Arbeitsplätze zu erhalten. ZEIT-Wirtschaftsredakteur
Max Hägler erklärt, wieso VW so radikal sparen will. Lees meerVor genau einem Jahr hat die israelische Armee ihre Bodenoffensive im
Gazastreifen begonnen und damit auf das Massaker der Hamas vom 7.
Oktober reagiert. Ziel war es, die Terrororganisation zu zerstören.
Obwohl das Militär bereits mehrere hochrangige Hamas-Kämpfer getötet
hat, setzt Israel die Offensive im Gazastreifen fort. Mittlerweile ist
das Gebiet weitreichend zerstört, die palästinensische
Gesundheitsbehörde berichtet von 42.000 Toten. Anna-Theresa Bachmann
berichtet für ZEIT ONLINE aus Kairo und ordnet im Podcast ein, wie das
israelische Militär im letzten Jahr vorgegangen ist.Etwa fünf Wochen nach der Landtagswahl stehen SPD und BSW in Brandenburg
kurz vor dem Beginn von Koalitionsverhandlungen. Die Verhandler haben
ihren Parteien nach mehrwöchigen Sondierungsgesprächen empfohlen,
Koalitionsverhandlungen für die Landesregierung aufzunehmen. In
Thüringen haben sich die Landesvorsitzenden von CDU, BSW und SPD auf
Koalitionsverhandlungen verständigt. Vom BSW-Landesvorstand fehlt
allerdings noch die Zustimmung.Was noch? Musik kann Schmerzen lindern.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft und Athithya Balamuraley
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Ihre Fragen rund um die US-Wahl beantworten wir gerne im Livestream.
Schicken Sie uns einfach eine Sprachnachricht an +49 40 74305513.Weitere Links zur Folge:
Volkswagen: So steht es wirklich um VW
Volkswagen: Sparprogramm des Autokonzerns
Volkswagen: VW schließt laut Betriebsrat mindestens drei Werke in
DeutschlandNachfolge auf J…
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Nach der Wahl ist Georgien gespaltener als zuvor
28 oktober 2024 · 12 min
Georgien hat am Wochenende ein neues Parlament gewählt. Nach Angaben der
Wahlbehörde hat die prorussische Partei Georgischer Traum, die das Land
seit zwölf Jahren regiert, mit über 50 Prozent der Stimmen gewonnen. Das
Oppositionsbündnis lag demnach mit weniger als 40 Prozent der Stimmen
weit abgeschlagen dahinter. Das proeuropäische Parteienbündnis zweifelt
das Ergebnis jedoch an, spricht von Wahlbetrug und reklamiert den Sieg
für sich. Michael Thumann ist Osteuropakorrespondent der ZEIT. Im
Podcast ordnet er ein, ob der erneute Wahlsieg des Georgischen Traums
Georgien nun endgültig vom Reformkurs abbringt und das Land sich weiter
Russland annähern wird. Lees meerRaumfahrt war lange nur etwas für Regierungen und Staatskonzerne – doch
inzwischen sind auch private Unternehmen in den Wettlauf ins All
eingestiegen. Prominentestes Beispiel ist der US-amerikanische
Tech-Milliardär Elon Musk mit seinem 2002 gegründeten Unternehmen
SpaceX. Zwei deutsche Start-ups wollen ihm nun Konkurrenz machen, die
Rocket Factory aus Augsburg und Isar Aerospace aus München. Nicolas
Killian aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE hat sich mit dem
deutschen Wettlauf in den Weltraum beschäftigt. Im Podcast analysiert
er, warum private Unternehmen überhaupt ins All wollen und wo
Deutschland im internationalen Vergleich in Sachen Raumfahrt steht.Und sonst so? Der große Käseraub in London – Starchef Jamie Oliver
bittet um HilfeModeration und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.Weitere Links zur Folge:
Georgien: Parlamentswahl 2024
Parlamentswahl in Georgien: Wahlkommission erklärt Regierungspartei zur
WahlsiegerinParlamentswahl in Georgien: Opposition erkennt Wahlergebnis nicht an
Deutsche Raketen-Start-ups: Das deutsche Space-Race
Thema: SpaceX
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Die Gender-Vote-Gap
27 oktober 2024 · 11 min
Am 5. November entscheiden die Menschen in den USA darüber, ob Donald
Trump erneut Präsident wird – oder ob es zum ersten Mal in der
Geschichte der Vereinigten Staaten eine Frau wird. Es ist eine Wahl im
Zeichen des Geschlechterkampfes. Männer und Frauen in den USA wählen
seit Jahrzehnten unterschiedlich. Männer tendieren zu den Republikanern,
Frauen zu den Demokraten. Anna Sauerbrey ist außenpolitische
Koordinatorin der ZEIT. Im Podcast analysiert sie, welche
Geschlechterbilder Donald Trump und seine Partei transportieren und
warum Harris es eher vermeidet, ihre Kandidatur als feministisches
Projekt zu verkaufen. Lees meerDas Bauhaus ist als Schule für Architektur und Design weltweit bekannt
und gilt als eine der prägenden künstlerischen Institutionen des 20.
Jahrhunderts. Die AfD in Sachsen-Anhalt hingegen sieht im Bauhaus einen
"Irrweg der Moderne" und hat nun in einem Antrag eine "kritische
Auseinandersetzung" mit dem Bauhaus gefordert. Die anderen Fraktionen
lehnten den Antrag mit großer Mehrheit ab. Daniel Hornuff ist
Kunstwissenschaftler und ZEIT-ONLINE-Autor. Im Podcast ordnet er ein,
warum das Bauhaus für die AfD als Feindbild taugt und was die AfD mit
dem Antrag bezwecken wollte.Und sonst so? Drei Nackte begehen Tankbetrug.
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lisa Caspari, Lisa Pausch, Henrike Hartmann
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Verlosung können Sie hier teilnehmen.Weitere Links zur Folge:
US-Wahl: Kamala Harris gegen Donald Trump
US-Wahlkampf: Der große kleine Unterschied
AfD: Alternative für Deutschland
AfD und Bauhaus: Und Claudia Roth spielt mit
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Spezial: "Trump oder Harris?" – "Weiter"
26 oktober 2024 · 44 min
In weniger als zwei Wochen wählen die USA die Nachfolgerin oder den
Nachfolger von Joe Biden. Kamala Harris und Donald Trump sind in diesen
Tagen vor allem in den sieben Swing-States unterwegs, um dort mehrere
Dinge zu tun: die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren. Noch nicht
überzeugte Wählerinnen und Wähler anzusprechen. Und vor allem, um noch
gänzlich Unentschlossene zu finden. Lees meerDas ist gar nicht so leicht. Die Wahlforschung weiß relativ wenig über
diejenigen, die auch kurz vor der Wahl noch unsicher sind, für wen sie
stimmen werden. Dabei könnten sie am Ende die Wahl entscheiden. Vor
allem in Staaten wie Pennsylvania, North Carolina oder Georgia, wo
Harris und Trump Umfragen zufolge fast gleichauf liegen, und die bei
vergangenen Wahlen äußerst knapp endeten.Wer also sind sie, die Unentschlossenen? "Was jetzt?"-Host Pia
Rauschenberger sucht seit Wochen in den USA nach ihnen und stellt in
diesem "Was jetzt?"-Spezial einige von ihnen vor. Besonders im Fokus
stand zuletzt die Gruppe der Schwarzen Männer. Bisher wählten sie
mehrheitlich Demokraten, doch nicht wenige von ihnen sind sich dieses
Mal nicht so sicher. Warum? Dieser Frage geht sie zusammen mit Host
Fabian Scheler nach. Und kann es Harris gelingen, republikanische Frauen
zu überzeugen?Außerdem erklärt US-Korrespondentin Johanna Roth, warum es Kamala Harris
in der Außenwahrnehmung so schwerfällt, sich von Joe Biden zu
unterscheiden. Für viele Unentschlossene wäre das aber wichtig.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Johanna Roth
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Autoritäre Drohungen in Georgien
26 oktober 2024 · 11 min
Am Samstag wählen die Menschen in Georgien ein neues Parlament. Die Wahl
gilt als wichtige Richtungsentscheidung für das Land. Erstmals seit
zwölf Jahren könnte die Regierungspartei Georgischer Traum ihre
parlamentarische Mehrheit verlieren. Die Opposition sieht nun die Chance
für einen Machtwechsel – hin zu einer Annäherung an Europa und die Nato.
Doch wie die Wahl ausgehen wird, bleibt ungewiss, trotz des breiten
Oppositionsbündnisses. Die Regierungspartei Georgischer Traum will die
absolute Mehrheit erringen, um nach den Wahlen die prowestliche
Opposition per Verfassung verbieten zu können. Simone Brunner aus dem
Österreich-Büro der ZEIT ist gerade in der georgischen Hauptstadt
Tbilissi und beobachtet die Wahl. Im Podcast ordnet sie ein, wie die
Stimmung im Land ist und was für die Menschen in Georgien auf dem Spiel
steht. Lees meerÜberall in Deutschland verschwinden in kleinen Orten die Geschäfte, alte
Einkaufsstraßen verwaisen. Seit 1990 hat sich allein die Zahl der
Lebensmittelgeschäfte in Deutschland mehr als halbiert. An die Stelle
alteingesessener Läden treten zunehmend Lebensmittelautomaten oder ganze
Supermärkte ohne Kassierer – im Fachjargon auch autonome Märkte oder
Smart Stores genannt. Mittlerweile gibt es deutschlandweit etwa 500
Läden dieser Art – und im Wochentakt kommen weitere hinzu. Henrik Rampe
schreibt für das Wirtschaftsressort der ZEIT und hat einen solchen
Supermarkt besucht. Im Podcast berichtet er darüber, wie das Ganze
funktioniert und wie die Supermärkte kontrollieren, dass ihre Kunden
ehrlich sind und auch wirklich alles bezahlen, was sie gekauft haben.Und sonst so? Fakten zur Zeitumstellung
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
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Parlamentswahl in Georgien: Richtung Europa oder Richtung Russland?
Wahlen in Georgien: Der…
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Update: Cem Özdemir will ins Ländle
25 oktober 2024 · 10 min
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) will Ministerpräsident
von Baden-Württemberg werden. Er würde auf Ministerpräsident Winfried
Kretschmann folgen, der altersbedingt nicht erneut kandidiert.
Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, in dem die Grünen den
Ministerpräsidenten stellen. Allerdings liegt die Partei in den Umfragen
vor Ort bei lediglich 18 Prozent. Wieso rechnet sich Özdemir trotz der
schlechten Umfragewerte Chancen aus? Diese und weitere Fragen
beantwortet Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT. Lees meerBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will das geplante Freihandelsabkommen
der EU mit Indien vorantreiben. Am Rande des deutsch-indischen
Wirtschaftsgipfels in Neu-Delhi forderte er "rasche Fortschritte und
einen schnellen Abschluss". Wie weit sich die beiden Länder
entgegenkommen, weiß Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.Außerdem im Update: Die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten haben
sich auf die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geeinigt. Die
Reform sieht unter anderem vor, die Zahl der Sender zu reduzieren.Was noch? Schwaben auf dem Teller.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der
Verlosung können Sie hier teilnehmen.Weitere Links zur Folge:
Landtagswahl in Baden-Württemberg: Cem Özdemir will Ministerpräsident in
Baden-Württemberg werdenCem Özdemir: Kann er Kretschmann?
Rundfunkgebühren: Steigt der Rundfunkbeitrag?
ARD: Jetzt mit 40 Prozent weniger Humor
Deutsch-indischer Gipfel: Scholz will schnelles Handelsabkommen mit
IndienSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Weniger Sender, besseres Programm?
25 oktober 2024 · 12 min
Noch bis zum heutigen Freitag findet in Leipzig die
Ministerpräsidentenkonferenz der Länder statt, auf der unter anderem die
Reformpläne für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk diskutiert werden.
Neben strengeren Regeln für die Öffentlich-Rechtlichen im Netz und dem
Wegfall mehrerer Radio- und TV-Programme geht es auch um die Höhe des
Rundfunkbeitrags. Ziel der Reform ist es, ARD, ZDF und Deutschlandradio
effizienter und günstiger zu machen. Die Finanzkommission KEF hatte im
Februar empfohlen, den Rundfunkbeitrag um 58 Cent zu erhöhen, doch
mehrere Länder haben gegen den Vorschlag Widerstand angekündigt. Laut
bisherigen Plänen könnte die Reform im Sommer 2025 in Kraft treten. Götz
Hamann schreibt für ZEIT und ZEIT ONLINE unter anderem über
Medienthemen. Im Podcast erklärt er, wie genau die Reform aussehen
könnte und welche Ergebnisse der MPK er für realistisch hält. Lees meerVor gut einer Woche wurde Jahia Sinwar, der Anführer der Hamas im
Gazastreifen und Drahtzieher des Massakers vom 7. Oktober, durch das
israelische Militär getötet. Während im Westen kurzzeitig Hoffnung auf
eine Waffenruhe und die Freilassung der verbliebenen Geiseln aufkeimte,
setzt Israel die Bombardierung des Gazastreifens fort und der Krieg geht
weiter. Die Regierung von Benjamin Netanjahu hat sich von den
ursprünglichen Kriegszielen verabschiedet und scheint nicht weniger als
eine Neuordnung des Nahen Ostens anzustreben. So kommentierte der
Premierminister den Tod Jahia Sinwars mit den Worten, der Krieg in Gaza
sei nicht zu Ende. Auch die Hamas erklärte, sie wolle "bis zum letzten
Mann" kämpfen. Nahostkorrespondentin Lea Frehse zeichnet in ihrem Text
für die aktuelle Ausgabe der ZEIT ein düsteres Bild von der Lage im
Gazastreifen. Im Podcast berichtet sie von ihrer Recherche und erklärt,
wie die Menschen in Gaza auf den Tod von Jahia Sinwar reagieren.Und sonst so? Wie Südkorea seinen Bürgern den Weg aus der Kimchi-Krise
weist.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin
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Update: Deutschlands Kassen leerer als gedacht
24 oktober 2024 · 10 min
Bund, Länder und Gemeinden müssen in den kommenden Jahren mit deutlich
geringeren Steuereinnahmen rechnen als zuletzt erwartet. Der Gesamtstaat
müsse bis 2028 mit 58,1 Milliarden Euro weniger auskommen als noch im
Mai erwartet, heißt es in der am Donnerstag vom Arbeitskreis
Steuerschätzung veröffentlichten Prognose. "Neue Spielräume im Haushalt
ergeben sich nicht", erklärte Finanzminister Christian Lindner (FDP) bei
einer Pressekonferenz in Washington. "Im Gegenteil: Wir werden
zusätzlich konsolidieren müssen. Nicht jede staatliche Leistung wird
noch möglich sein." Zacharias Zacharakis, Redakteur für Wirtschaft bei
ZEIT ONLINE, ordnet ein, was die veröffentlichten Zahlen nun für die
Regierung und den kommenden Bundeshaushalt bedeuten. Lees meerIm russischen Kasan endet am Donnerstag das dreitägige Gipfeltreffen der
Brics-Länder. Neben den Gründungsländern Brasilien, Russland, Indien und
China nahmen unter anderem auch die neuen Mitglieder Iran und Ägypten
sowie zahlreiche weitere Staaten teil. Michael Thumann ist
außenpolitischer Korrespondent für DIE ZEIT. Im Podcast analysiert er
den Verlauf des Gipfeltreffens.Außerdem im Update: Im Jahr 2040 wird laut Prognosen des
Bundesverkehrsministeriums der Verkehr in Deutschland erheblich
zunehmen. Es werden mehr Menschen in Zügen und eine höhere Anzahl von
Lkw auf den Straßen erwartet.Was noch? Mit Schwung ins Alter: Ü60-Pole-Dancerin tanzt bei der WM.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Herbstprognose: Steuerschätzer erwarten 58 Milliarden Euro weniger
Einnahmen bis 2028Brics-Gipfel: Der Westen muss leider draußen bleiben
Verkehrsprognose: Auto soll bis 2040 "Rückgrat der Mobilität" in
Deutschland bleibenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Indien – ein nicht ganz leichter Partner für Deutschland
24 oktober 2024 · 11 min
Ab Donnerstag finden in Neu-Delhi die Deutsch-Indischen
Regierungskonsultationen statt. Dabei beraten die Minister und
Ministerinnen beider Länder über die Zusammenarbeit. Heikel dürfte beim
Thema Außenpolitik werden. Indien bezeichnet sich im aktuellen Krieg
gegen die Ukraine als neutral und bezieht große Teile seiner Rüstung aus
Russland. Wie es um das Deutsch-Indische Verhältnis steht und welche
Rolle die Wirtschaftspolitik dabei spielt, weiß Natalie Mayroth. Sie
berichtet für ZEIT ONLINE aus Indien. Lees meerDie USA wählen am 5. November nicht nur eine neue Person für das
Präsidentschaftsamt, auch das Repräsentantenhaus und ein Drittel des
Senates werden neu gewählt. Ob Republikaner und Demokraten neben der
Präsidentschaft auch die Mehrheiten in den Kammern gewinnen können, wird
über den Handlungsspielraum des neuen Präsidenten oder der neuen
Präsidentin entscheiden. Wie werden die Häuser genau gewählt? Und welche
der Parteien hat bessere Chancen? Diese und weitere Fragen beantwortet
Rieke Havertz, internationale Korrespondentin für ZEIT ONLINE.Und sonst so? Ein Hobbymathematiker entdeckt die größte bekannte
Primzahl.Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
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Verlosung können Sie hier teilnehmen.Weitere Links zur Folge:
Narendra Modi in Russland: Kuscheln mit dem Kriegstreiber
Indien: Verhaltener Applaus für Sergej Lawrow
Umfragen zur US-Wahl: "Normale Menschen nehmen nicht an Umfragen teil"
US-Wahl-Szenarien: So kann Trump gewinnen. Und so Harris
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So will Habeck die Wirtschaft retten
23 oktober 2024 · 9 min
Vor drei Monaten hat sich die Bundesregierung auf ein Konjunkturprogramm
geeinigt, um die lahmende Wirtschaft anzukurbeln. Jetzt fordert
Wirtschaftsminister Robert Habeck erneut einen Investitionsfonds, der
alle Unternehmen fördern soll. In seiner „Modernisierungsagenda“
schreibt er: „Wir sollten Investitionen mit einer unbürokratischen
Investitionsprämie von zehn Prozent fördern – und zwar für alle
Unternehmen, gerade auch Handwerksbetriebe sowie kleine und
mittelständische Betriebe“. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter
im Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt er, wie der
"Deutschlandfonds" finanziert werden soll und für wie realistisch er es
hält, dass Habecks Vorschlag überhaupt umgesetzt wird. Lees meerAußenministerin Annalena Baerbock ist zu Besuch in Beirut und hat vor
weiteren Eskalationen des Nahost-Konflikts gewarnt. Nach ihrer Ankunft
erklärte sie: „Eine völlige Destabilisierung des Landes wäre fatal für
die religiös vielfältigste Gesellschaft aller Staaten im Nahen Osten und
ebenso für die gesamte Region.“ Zeitgleich hat das israelische Militär
nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA die Küstenstadt
Tyros angegriffen. Für die jüngste Sonderfolge von Was jetzt? hat Lea
Frehse mit Menschen aus Tyros gesprochen und sie gefragt, warum sie noch
dort sind.Außerdem im Update:
- In Berlin ist die aktuelle Cyberlife-Studie des Bündnisses gegen
Cybermobbing vorgestellt worden. Laut der Erhebung sind mehr als
zwei Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland von
Cybermobbing betroffen. Der Film „Wenn Mobbing tötet: Dharuna nahm
sich das Leben“ von ZEIT-Autorin Poliana Baumgarten begleitet Opfer
von Mobbing und erzählt von der kollektiven Gewalt - und dem
Überleben.
- Bei einem mutmaßlichen Terrorangriff in der Nähe der türkischen
Hauptstadt Ankara hat es nach Angaben der Regierung Tote und
Verletzte gegeben.Was noch? Die Kraft des Erzählens: Empathie durch Filme schauen.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fend…
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Kehrt die Türkei dem Westen den Rücken zu?
23 oktober 2024 · 12 min
Am Dienstag hat im russischen Kasan das dreitägige Treffen der
Brics-Gruppe begonnen. Erst kürzlich hatte das Nato-Mitglied Türkei eine
Mitgliedschaft in der Brics-Staatengemeinschaft beantragt. Präsident
Recep Tayyip Erdoğan zeigte sich enttäuscht über die schleppenden
EU-Beitrittsverhandlungen und betonte, dass die Türkei gleichzeitig
Beziehungen zum Osten und Westen aufbauen müsse. Die Brics-Gruppe trifft
sich jedes Jahr zu einem Gipfel. Thema des diesjährigen Treffens
ist unter anderem die Einführung eines eigenen Zahlungssystems als
Konkurrenz zu Swift. Zu Gast ist Dr. Yaşar Aydın, Wissenschaftler der
Stiftung Wissenschaft und Politik mit Schwerpunkt auf internationale
Beziehungen der Türkei. Im Podcast ordnet er ein, welche Ziele die
Brics-Staaten verfolgen und welche Rolle die Türkei dabei zukünftig
spielen könnte. Lees meerNach den Olympischen Sommerspielen in Frankreich vor zwei Monaten plant
die französische Regierung nun einen Sparplan, um die stark angespannte
Haushaltslage zu verbessern. Das Land ist verschuldet, denn es fehlen
rund 60 Milliarden Euro im französischen Staatshaushalt für das kommende
Jahr. Der neue Premierminister Michel Barnier plant, die Haushaltslücke
durch Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen zu schließen und macht sich
dadurch unbeliebt. Auch die EU ist beunruhigt über das Haushaltsdefizit,
das die europäischen Stabilitätsregeln übersteigt. Wie kann Frankreich
seine Schulden nachhaltig stabilisieren? Matthias Krupa, Korrespondent
in Frankreich, erklärt, woher die Schulden eigentlich kommen, und
analysiert den Plan der Regierung, die Schulden zu reduzieren.Und sonst so? Eine Million für eine Stimme
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Thema: Olympische Spiele: Sommerspiele in Paris 2024
Frankreich: Sein …
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Update: Brombeerparteien sondieren in Sachsen
22 oktober 2024 · 10 min
Sieben Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen haben CDU, SPD und BSW am
Dienstag in Leipzig ihre Sondierungsgespräche aufgenommen. Ob die
Gespräche tatsächlich zu einer gemeinsamen Regierungsbildung führen, ist
noch offen. Einen Namen hat das mögliche Bündnis aber schon jetzt:
Brombeerkoalition. Das BSW hat bereits eine Bedingung für die
Zusammenarbeit formuliert: "Ohne ein klares Bekenntnis zur
Friedenspolitik werden wir in keine Regierung eintreten", sagte Sachsens
BSW-Vorsitzende Sabine Zimmermann. Lisa Caspari ist Redakteurin im
ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast ordnet
sie ein, welche Signale die drei möglichen Koalitionspartner zum Start
ihrer Sondierungen gesendet haben und inwiefern die Forderungen des BSW
die Gespräche belasten könnten. Lees meerIn der russischen Stadt Kasan, der Hauptstadt der Republik Tatarstan,
beginnt am heutigen Dienstag das dreitägige Gipfeltreffen der
Brics-Gruppe. Auf Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin
treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus 32 Ländern, darunter 24
Staatschefs. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Suche nach
einer Alternative zum internationalen Zahlungsverkehrssystem Swift, von
dem Russland seit seinem Einmarsch in die Ukraine ausgeschlossen ist.Außerdem im Update:
- Olaf Scholz hat auf dem Deutschen Arbeitgebertag die
EU-Wirtschaftspolitik kritisiert. In der EU brauche man "endlich
Bürokratieabbau, und zwar in großem Umfang", sagte Scholz auf dem
jährlichen Treffen des Spitzenverbandes der Arbeitgeber in Berlin.
Er sagte zu, noch in diesem Jahr das umstrittene
Lieferkettensorgfaltsgesetz anzugehen und forderte, das
Arbeitskräftepotenzial besser auszunutzen.
- In Österreich hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen den
amtierenden Bundeskanzler Karl Nehammer von der konservativen ÖVP
mit der Regierungsbildung beauftragt. Van der Bellen drängt dabei
auf eine Koalition von ÖVP und SPÖ.Was noch? Stehen ist das neue Sitzen ist das neue Rauchen.
Moderation…
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Russland und Nordkorea: Waffenbrüder in der Ukraine?
22 oktober 2024 · 12 min
Der Nato-Generalsekretär Mark Rutte befürchtet eine "erhebliche
Eskalation", sollte Russland nordkoreanische Truppen im Angriffskrieg
gegen die Ukraine einsetzen. Zuvor hatte der südkoreanische Geheimdienst
berichtet, dass bereits mehr als 1.500 Soldaten in Russland seien. Der
ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte, dass der Einsatz
nordkoreanischer Soldaten "der erste Schritt zum Weltkrieg" wäre.
ZEIT-Korrespondent Jörg Lau analysiert im Podcast, warum es gefährlich
wäre, wenn sich die aktuellen Berichte bewahrheiten würden. Lees meerDer Hurrikan Oscar ist zu Beginn der Woche auf die Nordküste Kubas
getroffen. Wenige Tage zuvor war dort bereits mehrfach die landesweite
Stromversorgung zusammengebrochen. Kuba befindet sich seit Jahren in
einer schweren Wirtschaftskrise. Lebensmittel, Medikamente und
Kraftstoff sind knapp. In der Bevölkerung wächst der Unmut über die
Engpässe. Ob Proteste der Regierung gefährlich werden könnten und was
diese gegen die aktuellen Krisen unternimmt, erklärt Kuba-Experte Bert
Hoffmann vom German Institute for Global and Area Studies (GIGA).Und sonst so? Zimtsterne - im Oktober
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophie Boddenberg und Paulina Kraft
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Russland und Nordkorea: Nato warnt vor Einsatz nordkoreanischer Soldaten
im UkrainekriegRussischer Angriffskrieg: Südkorea: Nordkorea schickt Tausende Soldaten
in die UkraineKuba: Landesweite Stromausfälle halten seit Tagen an
Tropensturm: Hurrikan Oscar trifft auf von Stromausfall betroffenes Kuba
Karibik: Stromversorgung in Kuba bricht landesweit zusammen
Wirtschaftskrise in Kuba: Lange Schlangen, leere Regale – Kuba in der
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Update: Angriff auf das Geld der Hisbollah
21 oktober 2024 · 10 min
Israels Militär hat in der Nacht zum Montag Finanzeinrichtungen der
proiranischen Hisbollah im Libanon angegriffen. Dabei sind laut
Militärangaben mehr als 15 Gebäude in Beirut und anderen Teilen des
Landes getroffen worden. Israel habe die libanesische Hauptstadt "in
Flammen" gesetzt, schrieb Israels Außenminister Katz auf X. Inwieweit
die Angriffe die Hisbollah schwächen, erklärt Jannis Grimm vom Zentrum
für interdisziplinäre Friedens- und Konfliktforschung an der Freien
Universität Berlin. Lees meerBei einem Referendum in Moldau haben die Menschen mit knapper Mehrheit
für einen proeuropäischen Regierungskurs gestimmt. Rund 50,4 Prozent der
1,4 Millionen Stimmberechtigten haben sich dafür ausgesprochen, den
Wunsch nach einem EU-Beitritt als strategisches Ziel in der Verfassung
festzuschreiben. Durch die Verfassungsänderung werden zukünftige
Präsidenten stärker an einen proeuropäischen Kurs gebunden.Das Kabinett von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat heute
in einer Sondersitzung über die neu errichteten Lager für Geflüchtete in
Albanien beraten. Am vergangenen Freitag hatte ein Gericht in Rom
geurteilt, dass die Unterbringung der Migranten außerhalb der EU
unzulässig ist. Innenminister Matteo Piantedosi hat bereits angekündigt,
Berufung gegen das Urteil einzulegen.Was noch? Ready for take-off bitte in maximal drei Minuten.
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Krieg in Nahost: Beirut steht laut Israels Außenminister "in Flammen"
Angriffe auf Beirut: Israel greift Finanzeinrichtungen der Hisbollah an
Israel: Krieg in Nahost
Moldau: Proeuropäer gewinnen EU-Referendum in Moldau
Italienische Asylpolitik: Gericht in Rom untersagt Inhaftierung von
Flüchtlingen in AlbanienSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Natur schützen. Arten retten. Finanzierung unklar
21 oktober 2024 · 12 min
Am heutigen Montag beginnt die UN-Biodiversitätskonferenz (COP16) im
kolumbianischen Cali. Rund drei Wochen lang verhandeln die
Unterzeichnerstaaten des UN-Abkommens zur Biodiversität über den Schutz
des Lebens auf der Erde. Bei der letzten UN-Biodiversitätskonferenz im
Jahr 2022 haben sich die teilnehmenden Länder auf ein weitreichendes
Naturschutzabkommen geeinigt. Beim diesjährigen Weltnaturgipfel wollen
die Teilnehmer ausarbeiten, wie das Abkommen tatsächlich umgesetzt und
finanziert wird. Bei welchen Themen es zu Konflikten kommen könnte,
ordnet Wissenschefreporterin Dagny Lüdemann ein. Lees meerDie Grüne Jugend hat bei ihrem Bundeskongress am Wochenende Jette
Nietzard und Jakob Blasel zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Bei der
Versammlung haben die 800 Vertreterinnen und Vertreter ihre Kritik an
der Mutterpartei deutlich gemacht. Viele Mitglieder der Grünen Jugend
sind unzufrieden mit der aktuellen Klima- und Migrationspolitik. Bislang
hat die Nachwuchsorganisation auch noch nicht entschieden, gemeinsam mit
den Grünen Bundestagswahlkampf zu machen. Wer die neuen Vorsitzenden
sind und welchen Kurs die Grüne Jugend jetzt einschlagen will, erklärt
ZEIT-ONLINE-Autorin Laura Höring.Und sonst so? Büropflicht bei Amazon
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Weltnaturgipfel: Wie stellt man ein Drittel der Erde unter Naturschutz?
Artensterben: Nicht ohne die Menschen
Artenschutz und Ökosysteme: Die letzten ihrer Art
Nach Rücktritt des Vorstands: Grüne Jugend wählt Nietzard und Blasel zu
neuen VorsitzendenBundeskongress der Grünen Jugend: "Lieber Robert: Wir tragen diese
Politik nicht mit"Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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