Was jetzt?

Alle afleveringen

2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Warum Israel in Syrien eingreift

    12 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    Seit dem Sturz des Assad-Regimes am vergangenen Wochenende hat Israel
    seine Luftangriffe auf Syrien ausgeweitet. Nach Angaben der Syrischen
    Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden dabei bis zu 310
    militärische Ziele getroffen, darunter Luftwaffeneinrichtungen sowie
    Chemiewaffenlager. Israels Armee gab an, 80 Prozent der strategischen
    Fähigkeiten der syrischen Armee zerstört zu haben. Außerdem sind
    israelische Soldaten in die seit 1974 entmilitarisierte Zone auf der
    syrischen Seite der Golanhöhen vorgedrungen, was ein bestehendes
    Abkommen mit Syrien gefährdet. Steffi Hentschke, freie
    Nahostkorrespondentin der ZEIT, erklärt, welche Ziele Israel mit seinem
    militärischen Vorgehen in Syrien verfolgt.
    Lees meer

    Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer wird 2034 in Saudi-Arabien
    stattfinden. Das hat der Fußball-Weltverband FIFA am gestrigen Mittwoch
    entschieden. Verbunden ist diese Entscheidung mit der Vergabe eines
    weiteren Turniers: 2030 werden insgesamt sechs Länder auf drei
    Kontinenten die Fußball-WM ausrichten. Zugestimmt hat der Vergabe auch
    der Deutsche Fußballbund. An der Art und Weise, wie die beiden Turniere
    vergeben worden sind, hatte es schon im Vorfeld Kritik gegeben: Erstens
    war das Verfahren ziemlich intransparent, zweitens ist Saudi-Arabien ein
    wichtiger Sportsponsor. Menschenrechtsorganisationen werfen
    Saudi-Arabien vor, Arbeitsmigranten auszubeuten und die Menschenrechte
    zu verletzen. Die Fifa sieht dagegen in dem Turnier eine Chance auf
    gesellschaftliche Öffnung und eine Verbesserung der Menschenrechtslage.
    Wegen der extremen Sommerhitze wird das Turnier wahrscheinlich im Winter
    stattfinden. Oliver Fritsch ist Redakteur im Sportressort von ZEIT
    ONLINE. Im Podcast erläutert er, warum vieles gegen und nur wenig für
    Saudi-Arabien als Gastgeber spricht.

    Und sonst so? Ein Mythos bröckelt: Ist Hannover doch nicht die
    Hochdeutsch-Hauptstadt?

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit:Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen…

  2. Update: Wagenknechts Partei regiert jetzt mit

    11 december 2024 · 11 min

    Afspelen
    Dietmar Woidke ist vom Landtag in Potsdam erneut zum Ministerpräsidenten
    von Brandenburg gewählt worden. Er steht damit als erster
    Ministerpräsident einer Koalition aus SPD und dem Bündnis Sahra
    Wagenknecht (BSW) vor. Wieso Woidke trotz Koalition im ersten Wahlgang
    keine Mehrheit hinter sich hatte und was für Inhalte die neuartige
    Parteienkoalition vertritt, ordnet Lisa Caspari ein. Sie ist
    Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Das Saidnaja-Gefängnis nahe Damaskus ist das Symbol der
    Schreckensherrschaft von Baschar al-Assad in Syrien. Zehntausende
    Menschen verschwanden dort für immer, wurden gebrochen und zu Tode
    gequält. Jetzt, nach dem Sturz des Regimes, werden die Menschen aus den
    Zellen befreit. Nahost-Korrespondentin Lea Frehse hat das Saidnaja
    Gefängnis besucht. Sie berichtet im Podcast, was sie dort gesehen hat
    und was ihr die befreiten Gefangenen erzählt haben.

    Außerdem im Update: Bundeskanzler Olaf Scholz hat im Bundestag offiziell
    die Vertrauensfrage beantragt. Er will damit den Weg frei machen für
    Neuwahlen.

    Was noch? Mit Freunden im Kontakt bleiben mit dem Wednesday Waffle.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Die Liebeskummer-Playlist

    Weitere Links zur Folge:

    Dietmar Woidke als Brandenburger Ministerpräsident wiedergewählt

    Ministerpräsident: Dietmar Woidke scheitert in Brandenburger Landtag im
    ersten Wahlgang

    Bündnis Sahra Wagenknecht: Nach dem Höhenflug der Kater

    Foltergefängnis in Syrien: Und plötzlich Licht

    Vertrauensfrage: Kann da noch was schiefgehen?

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr…

  3. Assads Flucht ist Putins Pleite

    11 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    Mit dem Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hat Russland in
    Syrien einen Rückschlag erlitten. Als Russland 2015 in den syrischen
    Bürgerkrieg eingriff, verfolgte es das Ziel, seine Rolle als Großmacht
    zurück auf die Weltbühne zu bringen. Doch aufgrund des Ukrainekriegs war
    es Russland nicht mehr möglich, das Baschar-al-Assad-Regime weiterhin
    allein zu unterstützen. Die russische Präsenz in Syrien hängt nun davon
    ab, wie die neue syrische Führung, insbesondere ihre Unterstützer in der
    Türkei, auf Russland reagieren. Sollte Russland seine Truppen abziehen
    müssen, könnte dies die Logistik für die Unterstützung russischer
    Aktivitäten in Afrika und anderen Regionen erheblich erschweren. Maxim
    Kireev, Redakteur für internationale Politik, analysiert, wie die
    jetzigen Machthaber Syriens zu Wladimir Putin stehen und wie realistisch
    ein Abzug der russischen Truppen aus Syrien ist.
    Lees meer

    Der Mord an Brian Thompson, CEO des US-Konzerns UnitedHealthcare, hat in
    den sozialen Netzwerken Reaktionen der Genugtuung und des Hohns
    ausgelöst. Ein Statement von UnitedHealthcare zum Tod von Thompson wurde
    auf Facebook mit Zehntausenden Lach-Emojis kommentiert. Der mutmaßliche
    Täter, Luigi Mangione, hinterließ eine Nachricht, in der er die
    Praktiken der Gesundheitsversicherung kritisierte, die oft Leistungen
    verzögern oder verweigern. Diese Botschaft stieß in sozialen Medien
    teils auf Zustimmung. Warum löst dieser Fall so starke Emotionen aus?
    Georg Diez ist Autor für die ZEIT. Er ordnet die Debatte ein.

    Und sonst so? Die ehrliche Weihnachtskarte

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Baschar al-Assad: Ein Vierteljahrhundert an der Macht

    Russland und Syrien: In Syrien ist Putin gescheitert

    Thema: Syrien: Sturz des Assad-Regimes

    Bürgerkrieg in Syri…

  4. Update: Stunde Null in Syrien

    10 december 2024 · 11 min

    Afspelen
    Drei Tage ist es her, dass in Syrien aufständische Milizen den
    langjährigen Machthaber Baschar al-Assad gestürzt haben. Doch noch ist
    Syrien gezeichnet von 14 Jahren Bürgerkrieg und 53 Jahren
    Assad-Herrschaft. Stella Männer berichtet für ZEIT ONLINE aus der
    Region und ist aktuell in Syrien unterwegs. Im Podcast schildert sie
    ihre ersten Eindrücke vom Neuanfang in Damaskus.
    Lees meer

    Lesen, Mathe, Strategien zur Problemlösung: In den vergangenen zehn
    Jahren konnten die 16- bis 65-Jährigen in Deutschland ihr Niveau in
    diesen Bereichen halten. Das zeigt die aktuelle PIAAC-Studie (Programme
    for the International Assessment of Adult Competencies), das Pendant zur
    bekannteren Pisa-Studie für Erwachsene. Doch es wird sichtbar: Die
    Bildungsschere in Deutschland geht weiter auseinander. Das berichtet
    Jeannette Otto aus dem Ressort Wissen der ZEIT.

    Was noch? Der Jahresrückblick der Suchanfragen

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Syrien

    Sturz des Assad-Regimes: Der Mauerfall-Moment des Nahen Ostens

    Islamismusforscher Orwa Ajjoub: "Syrien steht nicht vor dem Wechsel in
    die freiheitliche Demokratie"

    Grundkompetenzen von Erwachsenen: So klug sind die Alten

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  5. Syriens Zukunft liegt auch in türkischer Hand

    10 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Kamischli, einer Stadt in der Region Nordostsyrien, feiern die
    kurdischen Einwohnerinnen und Einwohner den Sturz des Diktators Baschar
    al-Assad als historischen Tag. Nordostsyrien wird seit 2012 de facto
    autonom verwaltet. Doch die Autonomie wird von der türkischen
    Militäroffensive bedroht, die gerade in Manbidsch stattfindet. Welche
    Interessen die Türkei in der syrischen Region verfolgt und welche
    Gruppen sie dabei unterstützt, ordnet die Wissenschaftlerin Dastan Jasim
    ein.
    Lees meer

    Ab 2025 werden in Norwegen keine neuen Autos mit Verbrennungsmotoren
    mehr zugelassen. Das hat das norwegische Parlament vor acht Jahren
    beschlossen. Die Regierung verbannt Benziner und Dieselfahrzeuge de
    facto von den Straßen, indem sie die Kosten und steuerlichen Belastungen
    dafür im Vergleich zu Elektrofahrzeugen deutlich erhöht hat. Auch die
    Europäische Union plant ein Verbrennerverbot. Ab 2035 sollen alle neuen
    Autos, die auf den Markt kommen, emissionsfrei sein. Was sich andere
    Länder von Norwegen abgucken können, erklärt Wirtschaftsredakteur
    Zacharias Zacharakis.

    Und sonst so? Nie mehr Enttäuschung beim Geschenkeauspacken

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Türkei: Konflikt mit der PKK

    Umsturz in Syrien: Was muss passieren, damit Syrien nicht im Chaos
    versinkt?

    Norwegen: Der Verbrenner ist død

    Elektroauto: So kommen Sie als Mieter zur eigenen Ladestation

    Elektromobilität: Der Verkehr wird elektrisch

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  6. Update: Einen Tag nach Assads Sturz beginnt die Migrationsdebatte

    9 december 2024 · 11 min

    Afspelen
    Während sich die Lage in Syrien nach dem Sturz von Diktator Baschar
    al-Assad rasant weiterentwickelt, hat in Deutschland die Debatte über
    das Schicksal syrischer Geflüchteter begonnen. Das Bundesamt für
    Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat mitgeteilt, vorerst nicht mehr über
    Asylanträge von Syrerinnen und Syrern zu entscheiden. Nach dem Sturz von
    Baschar al-Assad sei die Lage in Syrien zu unübersichtlich. Mehrere
    Politiker haben sich bereits dazu geäußert, wie es mit syrischen
    Geflüchteten in Deutschland weitergehen soll. Politikredakteurin
    Katharina Schuler ordnet die Debatte im Podcast ein.
    Lees meer

    Der CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz ist zum zweiten Mal seit
    Kriegsbeginn in die Ukraine gereist. In Kyjiw hat er den ukrainischen
    Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen und sein Versprechen
    wiederholt, der Ukraine Taurus-Marschflugkörper zu liefern. Außerdem
    fordert er eine Kontaktgruppe, die nach dem bevorstehenden Wechsel in
    der US-amerikanischen Regierung die europäische Unterstützung der
    Ukraine koordiniert.

    2024 wird wohl das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Das hat
    der EU-Klimawandeldienst Copernicus berichtet. Wie die Daten zeigen,
    dürfte 2024 auch das erste Jahr werden, in dem es durchschnittlich mehr
    als 1,5 Grad Celsius wärmer war als im vorindustriellen Mittel.

    Was noch? O Tannenbaum, o Tannenbaum, wann erhältst du Einzug ins
    Wohnzimmer?

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Syrien: Rebellengruppen wollen bald neue Regierung bilden

    Migration: Bamf stoppt Entscheidungen über Asylanträge von Syrern

    Migration: Jens Spahn fordert Startgeld und Charterflüge für
    heimkehrende Syrer

    Ukrainekrieg: Friedrich Merz ist nach Kyjiw gereist

    Ukraine-Krieg: Friedrich Merz fordert bei Besuch in Kyjiw europäische
    Kontaktgruppe

    Ukraine-Krieg: Merz für weitere konsequente Unterstützung der Ukraine

    Erderw…

  7. Syrien ohne Assad

    9 december 2024 · 14 min

    Afspelen
    In Syrien ist in der Nacht auf Sonntag die Herrschaft von Baschar
    al-Assad beendet worden. Die islamistische HTS-Miliz drang mit
    Verbündeten in einer mehrtägigen Großoffensive bis in die Hauptstadt
    Damaskus vor. Die Rebellen verkündeten daraufhin den "Beginn einer neuen
    Ära für Syrien“. Assad selbst verließ das Land mit dem Flugzeug. Wieso
    brach Assads Regime am Ende so schnell zusammen? Und wie sieht eine
    mögliche Zukunft des Landes aus? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Nahostexpertin Kristin Helberg für ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die Bezahlkarte für Geflüchtete solle vor allem Bürokratie reduzieren,
    hieß es immer wieder von Politikern. Recherchen von ZEIT ONLINE und
    FragDenStaat zeigen nun aber, dass intern ganz andere Motive eine Rolle
    spielten. Die interne Kommunikation von Bund und Ländern belegt: Die
    Bundesländer wollten Geflüchtete stattdessen massiv einschränken. Wie
    die Länder das genau planten und wo Ämter jetzt zusätzlich belastet
    werden, weiß Christina Schmidt, Redakteurin bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Albatross findet neue Liebe und legt mit 74 Jahren noch
    ein Ei.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Syrien: Ein magischer Moment

    Machtwechsel in Syrien: So feiern die Syrer das Ende Assads

    Umsturz in Syrien: Was muss passieren, damit Syrien nicht im Chaos
    versinkt?

    Bezahlkarte für Geflüchtete: Wie die Bezahlkarte Geflüchtete
    einschränken soll

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  8. "Was jetzt?" live in Berlin: Der große Jahresrückblick 2024 am 15. Dezember

    8 december 2024 · 2 min

    Afspelen
    Am 15. Dezember um 11 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste in
    Berlin.
    Lees meer

    Wir sprechen mit Expertinnen und Experten aus der Redaktion über die
    Themen des Jahres. Anschließend haben Sie Gelegenheit, die Hosts von
    "Was jetzt?" bei Glühwein oder Punsch zu treffen.

    Tickets unter www.zeit.de/finale

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  9. Russlands Kriegswirtschaft boomt, doch der Rubel stürzt ab

    8 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    Russlands Währung, der Rubel, verliert weiter an Wert: Im November fiel
    er auf den tiefsten Stand seit dem Einmarsch russischer Truppen in die
    Ukraine im Februar 2022. Mittlerweile, im dritten Kriegsjahr, ist die
    Inflation für die Russinnen und Russen im Alltag mehr als spürbar. Wird
    diese Krise eine Gefahr für die Herrschaft des russischen Präsidenten
    Wladimir Putin? Michael Thumann leitet als außenpolitischer
    Korrespondent das Moskauer Büro der ZEIT. Im Podcast berichtet er, was
    die Preissteigerungen für die Menschen in Russland bedeuten und warum
    der Rubel immer weiter an Wert verliert.
    Lees meer

    Spaniens Wirtschaft wächst so stark wie keine andere in Europa. Im
    Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die spanische Wirtschaftsleistung
    um 3,4 Prozent. Auch im dritten Quartal legte sie mit einem Plus von 0,8
    Prozent deutlich zu. Spanien ist mittlerweile so etwas wie der
    europäische Wachstumsmotor. Es ist nicht nur der Tourismus, der Spaniens
    Wirtschaft florieren lässt. Was macht Spanien anders als der Rest
    Europas? Julia Macher berichtet für ZEIT ONLINE aus Spanien. Im Podcast
    analysiert sie, was die Gründe für das Wirtschaftswachstum in Spanien
    sind und ob das Land seine wirtschaftliche Stärke auch in Zukunft
    sichern kann.

    Und sonst so? Fehlende Wolken begünstigen Erderwärmung

    Moderation: Azadê Peşmen

    Redaktion und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Russland: Angriffskrieg gegen die Ukraine

    Russische Wirtschaft: Wie lange hält Russland das durch?

    Ökonomie in Spanien: Das spanische Wirtschaftswunder

    Spanien: Tote und Vermisste nach Unwettern

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [A…

  10. Spezial Overturism in Venedig: Das Paradies hat seinen Preis (Wiederholung vom 27. April)

    7 december 2024 · 29 min

    Afspelen
    Zehntausende Touristen strömen jeden Tag nach Venedig. Sie tummeln sich
    auf den kleinen Brücken und zwängen sich durch die engen Gassen. Im
    Durchschnitt bleiben die Besucher zwei Nächte in der Lagunenstadt, wobei
    die meisten noch am selben Tag auf die Kreuzfahrtschiffe zurückkehren.
    Die Venezianer protestieren schon seit Jahren gegen den sogenannten
    Overtourism. Und endlich scheinen sie vom Rathaus erhört worden zu sein.
    Seit dem 25. April müssen Tagestouristen fünf Euro zahlen, um das Centro
    Storico, die Altstadt von Venedig, zu betreten. Zunächst nur an 29
    ausgewählten Tagen, dann generell ab 2025. Man sollte meinen, dass ein
    kollektiver Seufzer der Erleichterung von Dorsoduro bis Castello zu
    hören ist. Das Gegenteil ist der Fall: Die überwiegende Mehrheit der
    Einwohner ist entschieden gegen die Maßnahme. Denn es ist unklar, was
    mit den Einnahmen geschehen soll. Und der geringe Betrag dürfte kaum
    jemanden von einem Besuch abhalten.
    Lees meer

    So wie in Venedig ist Massentourismus auch in anderen Städten ein
    Problem. Doch wie kann ihm begegnet werden? Und wie lebt es sich
    eigentlich in einer Stadt, in der es mehr Gästebetten als Einheimische
    gibt? Um diese Fragen in einer neuen Podcast-Spezialfolge von "Was
    jetzt?" zu beantworten, war Elise Landschek vor Ort unterwegs. Sie hat
    mit Venezianern wie dem 78-jährigen Franco Migliori gesprochen, der fast
    sein ganzes Leben hier verbracht hat und sich in seiner Heimat manchmal
    wie ein "Lachs, der gegen den Strom schwimmt", fühlt. Mit Stadtrat
    Michele Zuin, der an dem neuen Ticketsystem festhält, "weil Venedig den
    Tourismus braucht". Und sie hat Jan van der Borg von der Universität Ca'
    Foscari getroffen, der sich in seiner Forschung mit dem Overtourism
    beschäftigt. Er sagt: Die Stadt weiß nicht, was sie will.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Fabian Scheler, Helena Schmidt und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Almut Siefert, Clara Löffler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weit…

  11. Ghana: Wählen gegen den illegalen Goldabbau

    7 december 2024 · 13 min

    Afspelen
    Am Wochenende wählen die Menschen in Ghana einen neuen Präsidenten und
    ein neues Parlament. Klar ist: Es wird einen Machtwechsel geben, denn
    der amtierende Präsident Nana Akufo-Addo darf nicht mehr antreten. Als
    mögliche Nachfolger stehen insgesamt zwölf Kandidaten zur Wahl. Es ist
    das achte Mal seit dem Ende der Militärdiktatur 1992, dass die Ghanaer
    an die Urnen gerufen werden. Welche Probleme beschäftigen die Menschen
    in Ghana? Julian Hilgers berichtet als freier Journalist über den
    afrikanischen Kontinent. Im Podcast analysiert er, inwiefern die Wahl in
    Ghana als Richtungswahl zu sehen ist und welche Bedeutung die Wahl für
    die Region hat.
    Lees meer

    Nur 2.063 Tage nach ihrem Brand wird die Pariser Kathedrale Notre-Dame
    an diesem Wochenende wiedereröffnet. Am 15. April 2019 war in der
    Kathedrale ein Feuer ausgebrochen, große Teile des Dachstuhls wurden
    zerstört, und einer der Kirchtürme stürzte ein. Notre-Dame, erbaut
    zwischen 1163 und 1345, Weltkulturerbe und so etwas wie das
    Nationalheiligtum der Französinnen und Franzosen, war nur noch eine
    Ruine. "Wir werden diese Kathedrale gemeinsam wieder aufbauen", hatte
    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron damals verkündet. In nur fünf
    Jahren – so sein Versprechen – werde Notre-Dame wiedereröffnet, "schöner
    als zuvor". Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im
    Podcast spricht sie über ihre Eindrücke von der neuen Notre-Dame.

    Und sonst so? Die untauglichen Frankfurter Weihnachtsmarkttassen wurden
    ersetzt.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Mounia Meiborg, Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Thema: Ghana

    ZEIT-Recherche: Das weltweite Netzwerk des illegalen Goldabbaus

    Wiedereröffnung von Notre-Dame: Aus Gedanken wird Stein

    Wiederaufbau von Notre-Dame: "Die Herausforderungen waren höllisch"

    Sie wollen mehr exklusive Audio…

  12. Update: Wer vom Mercosur-Abkommen profitiert

    6 december 2024 · 10 min

    Afspelen
    Die EU-Kommission hat trotz anhaltender Bedenken von Ländern wie
    Frankreich oder Italien die Verhandlungen über eine Freihandelszone mit
    dem südamerikanischen Staatenbündnis Mercosur abgeschlossen. Das
    Abkommen soll zwischen der EU und der Staatengruppe Mercosur, zu der
    Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay gehören, eine der weltweit
    größten Freihandelszonen schaffen. Frankreich und Italien kritisieren
    das Abkommen. Sie sehen die eigene Landwirtschaft durch billige Waren
    aus Südamerika gefährdet. Ist die Kritik berechtigt? Und bringt das
    Abkommen am Ende vielleicht doch mehr Vor- als Nachteile? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Ulrich Ladurner, EU-Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Zum dritten Mal trat der Kanzler vor den Cum-Ex-Untersuchungsausschuss.
    Wie bei den vergangenen Aussagen hat er eine politische Einflussnahme
    auf den Steuerfall der Hamburger Warburg Bank zurückgewiesen. Gleiches
    gelte für die ehemals staatliche HSH Nordbank. Scholz hatte in der
    Vergangenheit immer wieder betont, sich nicht erinnern zu können. Was
    Scholz genau vorgeworfen wird, weiß Frank Drieschner aus dem
    Hamburg-Ressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die Präsidentschaftswahl in Rumänien muss komplett
    wiederholt werden. Das oberste Gericht des Landes begründet die
    Entscheidung mit der starken Einmischung Russlands in die Wahl.

    Was noch? Ampel-Aus wird zum Wort des Jahres.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Matthias Peer, Magdalena Inou und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    EU-Mercosur-Abkommen: Der falsche Kampf

    Außenhandel: EU-Kommission vereinbart Freihandelsabkommen mit
    Mercosur-Staaten

    Cum-Ex-Ausschuss: Warum hat es keiner gemerkt?

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, te…

  13. Georgien im Ausnahmezustand

    6 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    Seit Tagen protestieren jeden Abend Hunderte Menschen vor dem Parlament
    in Tbilissi, der Hauptstadt Georgiens. Der Auslöser: Der
    nationalkonservative Ministerpräsident Irakli Kobachidse hat angekündigt
    die Beitrittsgespräche mit der Europäischen Union bis zum Jahr 2028
    auszusetzen. Dabei ist Georgien erst seit einem Jahr
    Beitrittskandidaten. Die Entscheidung hat die Wut der Bevölkerung und
    der Opposition geweckt. Georgiens Regierungschef andererseits droht der
    proeuropäischen Opposition nun mit “Auslöschung”. Die Regierung geht
    seit Tagen immer härter gegen die Protestierenden vor und ließ bereits
    zahlreiche Menschen, darunter auch Oppositionspolitiker, verhaften.
    Warum die Proteste gerade jetzt so massiv sind und wie sie sich von
    früheren unterscheiden, erklärt Anastasia Tikhomirova, Journalistin bei
    ZEIT Online, die mit den Demonstrierenden in Georgien gesprochen hat.
    Lees meer

    Drei Jahre ist es her, dass die Bundeswehr überstürzt Afghanistan
    verlassen hat. Der plötzliche Abzug wirft immer noch viele Fragen auf.
    Warum waren Bundesregierung und Sicherheitsbehörden offenbar schlecht
    vorbereitet? Warum wurden afghanische Ortskräfte und deren Angehörige in
    Stich gelassen? Die Bundesregierung hatte nämlich versprochen, sie nach
    Deutschland zu holen. Am Donnerstag standen im Afghanistan
    Untersuchungsausschuss des Bundestags zwei zentrale Akteure der
    damaligen Regierung Rede und Antwort: der damalige Kanzleramtsminister
    Helge Braun und Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wie Braun und Merkel
    die Verantwortung der Bundesregierung sehen, welche neuen Erkenntnisse
    der Ausschuss brachte und wie die Diskussion um den chaotischen Abzug
    weitergeht, erklärt Christian Schweppe, Investigativreporter, der die
    Vernehmungen vor Ort verfolgt hat.

    Und sonst so? Amazon auf der Anklagebank

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Tickets für das F…

  14. Update: Wie es nach dem Sturz der Regierung in Frankreich weitergeht

    5 december 2024 · 10 min

    Afspelen
    Sie war nur knapp drei Monate im Amt und ist schon wieder gestürzt: Die
    Mitte-rechts-Regierung von Frankreichs Premierminister Michel Barnier
    ist an einem Misstrauensvotum gescheitert. Eine neue Regierungsmehrheit
    zu finden, gilt als schwer. Was das für die Stabilität Frankreichs und
    der EU bedeutet und wie Präsident Macron auf die Krise reagieren könnte,
    weiß Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag findet dieses Jahr erneut der
    umstrittene Klaasohm-Brauch auf der Insel Borkum statt. Nach
    Meidenberichten war der Veranstaltung Frauenfeindlichkeit vorgeworfen
    worden. Die Inselgemeinschaft hat auf die Kritik reagiert, das Fest soll
    künftig ohne Frauenjagd stattfinden. Wieso endet das Schlagen von Frauen
    erst jetzt? Diese und weitere Fragen beantwortet Daniel Hinz, der die
    Insel für ZEIT ONLINE besucht.

    Außerdem im Update: In Syrien stoßen islamistische Rebellen weiter vor.
    Nach der Großstadt Aleppo haben sie nach tagelangen Gefechten nun
    offenbar auch die Stadt Hama erobert.

    Was noch? Mit „Post mit Herz“ gegen die Einsamkeit anschreiben.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Magdalena Inou und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das
    Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Regierungskrise in Frankreich: Was passiert, wenn die Regierung Barnier
    im Parlament scheitert?

    "Klaasohm"-Brauch: Mit Hörnern auf Hintern schlagen

    Syrien: Islamistische Rebellen nehmen syrische Stadt Hama ein

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hie…

  15. Werden Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland legal?

    5 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    Bisher sind Schwangerschaftsabbrüche grundsätzlich verboten, werden aber
    in bestimmten Fällen nicht bestraft. Am Donnerstag berät der Bundestag
    darüber, das zu ändern. Abgeordnete aus mehreren Fraktionen haben den
    Antrag eingebracht, den Paragrafen § 218 StGB, der Abtreibungen unter
    Strafe stellt, abzuschaffen. CDU und CSU haben bereits Widerstand
    angekündigt, auch in der FDP sind viele skeptisch. Ob sich für die
    Änderung noch eine Mehrheit finden könnte, erklärt Nina Monecke,
    Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Russland hat im Herbst den Cyberkriminellen Sergei Sergejewitsch Iwanow,
    auch bekannt als Taleon, festgenommen. Er steht vor Gericht, weil er
    mehrere Geldwäscheplattformen betrieben haben soll, die häufig von
    Ransomware-Erpressern genutzt wurden. Über Plattformen, wie sie auch
    Ivanov betrieben hatte, tauschen die Banden das Kryptogeld wieder in
    nationale Währungen um. Kai Biermann aus dem Investigativressort von
    ZEIT und ZEIT ONLINE berichtet über die Hintergründe der Festnahme.

    Korrektur: In der Episode heißt es fälschlicherweise, auf Taleon seien
    10 Millionen Euro Kopfgeld ausgesetzt. Korrekt ist: Es sind 10 Millonen
    Dollar.

    Und sonst so? Eine KI-Oma soll Telefonbetrüger zur Weißglut bringen.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das
    Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Schwangerschaftsabbruch: Kippt der Paragraf 218 doch noch?

    Abtreibung: Eine Warnung aus der Stille der Archive: Vorsicht beim Thema
    Abtreibung

    Illegale Bitcoinbörse: Der Geldwäscher der Ransomwarebanden

    Ransomware: Wenn Erpresser kreativ werden

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DI…

  16. Update: Südkoreas Demokratie auf dem Prüfstand

    4 december 2024 · 8 min

    Afspelen
    Südkorea kommt nicht zur Ruhe: Die größte Oppositionspartei
    wirft Präsident Yoon Suk Yeol Verfassungsbruch vor und hat ein
    Amtsenthebungsverfahren beantragt. Er hatte am Dienstag überraschend das
    Kriegsrecht verhängt – mit der Begründung, die Opposition unterstütze
    den Feind Nordkorea. Verteidigungsminister Kim Yong Hyun hat bereits
    seinen Rücktritt angeboten. You Jae Lee ist Professor für Koreanistik an
    der Universität Tübingen. Im Podcast erklärt er, warum Präsident Yoon
    Suk Yeol das Kriegsrecht verhängt hat und was die Geschehnisse für die
    südkoreanische Demokratie bedeuten.
    Lees meer

    Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich heute im Bundestag einer
    Regierungsbefragung gestellt und warb um Zustimmung für mehrere
    Gesetzesvorhaben, die noch vor der vorgezogenen Wahl am 23. Februar
    zustande kommen könnten. Die Union warf Scholz unterdessen vor, seine
    jüngste Ukraine-Reise für Wahlkampfzwecke instrumentalisiert zu haben.

    In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben Ermittler am Mittwoch
    eine internationale Razzia gegen ein irakisch-kurdisches
    Schleusernetzwerk durchgeführt. Die gesuchten Tatverdächtigen sollen in
    kleinen minderwertigen Schlauchbooten Geflüchtete aus dem Mittleren
    Osten und Ostafrika von Frankreich nach Großbritannien geschleust
    haben.

    Was noch? Ein Erbe für jeden.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ausrufung des Kriegsrechts: Südkoreas Verteidigungsminister bietet
    Rücktritt an

    Südkorea: Was wir über die Geschehnisse in Südkorea wissen

    Regierungsbefragung: "Man kann noch etwas tun"

    Schleusung von Migranten: Razzia gegen Schleusernetzwerk in NRW und
    Baden-Württemberg

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hie…

  17. Frankreichs Minderheitsregierung steht kurz vor dem Aus

    4 december 2024 · 11 min

    Afspelen
    Nur wenige Monate nach ihrem Amtsantritt droht der Minderheitsregierung
    von Premier Michel Barnier in Frankreich das Aus. Ohne die Zustimmung
    der Oppositionsparteien hat Premierminister Barnier am Montag einen
    umstrittenen Entwurf zum Sozialhaushalt durch das Parlament gebracht.
    Vor allem das Linksbündnis wehrt sich gegen die Einsparungen, die das
    Kabinett Barnier darin vorsieht. Nun hat das Bündnis für Mittwoch ein
    Misstrauensvotum angekündigt – und dem könnte auch der Rassemblement
    National von Marine Le Pen zustimmen, der Barniers Regierung bisher oft
    zur nötigen Mehrheit verholfen hat. Matthias Krupa berichtet für DIE
    ZEIT und ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast ordnet er ein, worum es
    im Streit um die Haushaltspläne im französischen Parlament geht und wie
    wahrscheinlich es ist, dass Premierminister Michel Barnier beim
    Misstrauensvotum durchfällt.
    Lees meer

    Deutschland müsse ambitionierter werden und “ein klein bisschen mehr
    Milei oder Musk wagen“. Das hat FDP-Chef Christian Lindner am
    Sonntagabend in der ARD-Talkshow Caren Miosga gesagt. Der
    Tech-Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk und der argentinische Präsident
    Javier Milei gelten als Vertreter eines radikalen Liberalismus – und
    ganz in dieser Linie soll offenbar auch das wirtschaftspolitische
    Reformprogramm stehen, mit dem Lindners FDP in die Bundestagswahl 2025
    ziehen will. Die FDP steht in aktuellen Umfragen nur bei 3 bis 5 Prozent
    und muss nach dem “D-Day”-Skandal umso mehr um ihre Stimmen bangen. Mark
    Schieritz ist stellvertretender Leiter des Politik-Ressorts der ZEIT. Im
    Podcast analysiert er, ob Elon Musk und Javier Milei tatsächlich ein
    Vorbild für Deutschland sein können und wo die FDP mit ihrer
    Wahlkampfstrategie hin will.

    Und sonst so? „Brain rot“: das Oxford-Wort des Jahres

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt…

  18. Update: Zu rechts für die AfD?

    3 december 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die AfD-Spitze plant, sich von der Jungen Alternative (JA), der
    Partei-Nachwuchsorganisation, zu trennen und eine neue Organisation zu
    gründen. Der Verfassungsschutz stuft die JA als gesichert rechtsextrem
    ein. Christian Parth, Redakteur im Politikressort, ordnet ein, welche
    Ziele die AfD mit der Trennung von der Jungen Alternative verfolgt und
    wie realistisch eine Mehrheit zur Umsetzung dieses Plans ist.
    Lees meer

    Mit Blick auf die Kämpfe im Norden Syriens beschäftigt sich am Dienstag
    der UN-Sicherheitsrat mit den jüngsten Eskalationen im Land. Erst vor
    wenigen Tagen hatten dschihadistische Kämpfer der Gruppe Hajat Tahrir
    al-Scham (HTS) große Teile der Millionenstadt Aleppo in Syrien
    eingenommen. Jetzt haben die Dschihadisten in der syrischen Region Hama
    mehrere Städte und Dörfer besetzt und syrische Soldaten getötet.

    Israel und die proiranische Hisbollah-Miliz werfen sich eine Woche nach
    der Einigung auf eine Waffenruhe gegenseitig Verstöße vor. Am Montag
    griff die israelische Luftwaffe mehrere Ziele im Libanon an, wobei
    mindestens elf Menschen getötet wurden. Die Hisbollah schoss Raketen auf
    die von Israel besetzten Golanhöhen ab.

    Was noch? Ein Ohrwurm wird 40. Wir haben ein Gegenmittel.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Thema: AfD: Alternative für Deutschland

    Thema: Junge Alternative: Der rechtsextreme Nachwuchs

    AfD: AfD-Spitze strebt Trennung von Jugendorganisation Junge Alternative
    an

    Eilantrag abgewiesen: AfD Sachsen darf als gesichert rechtsextrem
    eingestuft werden

    Thema: Jusos: Die Nachwuchsorganisation der S…

  19. Wer in Syrien gegen wen kämpft

    3 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Syrien herrscht seit 2011 ein Bürgerkrieg mit vielen Fronten. Nachdem
    der Konflikt zeitweise eingefroren war, spitzt er sich jetzt erneut zu.
    Dschihadistische Kämpfer der Gruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS), eines
    Zusammenschlusses von Milizenbrigaden, haben innerhalb weniger Tage
    große Teile der Millionenstadt Aleppo eingenommen. Die Rebellen werden
    teilweise durch die Türkei unterstützt, insbesondere über die Miliz
    Freie Syrische Armee (SNA). Machthaber Al-Assad erhält Unterstützung vom
    Iran und von Russland. Wie es in Syrien jetzt weitergehen könnte, ordnet
    die Journalistin und Syrienexpertin Kristin Helberg ein.
    Lees meer

    Die vorgezogenen Neuwahlen setzen die Kleinparteien in Deutschland unter
    Druck. Denn bevor sie zur Wahl zugelassen werden können, müssen sie
    einige formale Hürden überwinden: Kandidaten auswählen, Landeslisten
    erstellen und ausreichend Unterschriften von Stimmberechtigten sammeln.
    Aufgrund des früheren Wahltermins bleibt ihnen diesmal nur wenig Zeit.
    Ob die Kleinparteien mit ihrem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf
    Scholz (SPD) und Innenministerin Nancy Faeser (SPD) etwas bewirken
    konnten, erklärt Charlotte Greipl aus dem Politikressort von ZEIT
    ONLINE.

    Und sonst so? Huldigung eines Stromkasten

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Syrien: Protürkische Kämpfer erobern kurdisch verwaltete Stadt in
    Nordsyrien

    Aleppo: Die überraschende Offensive der Dschihadisten in Syrien

    Syrien: Kampf um Aleppo

    Syrien: Der Dominoeffekt des Nahostkriegs

    Bundestagswahl: Neuwahlen am 23. Februar

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartneri…

  20. Update: Ein Ex-Minister für die Mission Wiedereinzug

    2 december 2024 · 11 min

    Afspelen
    Marco Buschmann, bis vor wenigen Wochen noch Bundesjustizminister, ist
    am Montag zum neuen FDP-Generalsekretär ernannt worden. Er folgt auf
    Bijan Djir-Sarai, der nach der "D-Day"-Affäre am vergangenen Freitag
    sein Amt niedergelegt hat. Buschmann gilt als enger Vertrauter von
    FDP-Chef Christian Lindner und soll nun gemeinsam mit ihm den Wahlkampf
    organisieren. Laut Umfragen liegt die FDP momentan bei vier bis fünf
    Prozent; ob sie bei der Neuwahl im Februar in den Bundestag einzieht,
    ist damit unklar. Wie sich die FDP für den Wahlkampf aufstellen will und
    ob es ihr gelingen kann, das Vertrauen der anderen Parteien
    zurückzugewinnen, erklärt Politikredakteur Ferdinand Otto.
    Lees meer

    In Syrien haben Aufständische aus Idlib in den vergangenen Tagen große
    Teile von Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht. Angeführt werden sie von
    der dschihadistischen Gruppe HTS, einem Ableger von al-Kaida. Bei den
    Kämpfen sind nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für
    Menschenrechte schon mindestens 450 Menschen gestorben. Der syrische
    Präsident Assad hat eine Gegenoffensive angekündigt, die durch russische
    Luftschläge unterstützt wird. Von der Türkei unterstützte Kämpfer haben
    währenddessen im Norden Syriens die kurdisch verwaltete Stadt Tal Rifaat
    sowie einige umliegende Dörfer erobert. Welche Rolle Russland für das
    syrische Regime spielt, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist überraschend in die Ukraine
    gereist. Dort hat er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
    Selenskyj getroffen und angekündigt, die Ukraine mit weiteren
    Rüstungslieferungen im Wert von 650 Millionen Euro zu unterstützen.
    Zuletzt hat Scholz die Ukraine vor zweieinhalb Jahren besucht.
    - In Frankreich droht der Minderheitsregierung von Regierungschef
    Michel Barnier das Aus. Um ein Misstrauensvotum zu verhindern, macht
    der Premier Zugeständnisse an das rechtspopulistische Rassemblement
    National von Marine Le Pen.

    Was noch? Mars-Oberflä…

  21. Die überraschende Offensive der Dschihadisten in Syrien

    2 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    Innerhalb von nur vier Tagen hat die Dschihadistengruppe Hajat Tahrir
    al-Scham (HTS) Aleppo weitgehend erobert, die zweitgrößte Stadt Syriens.
    Erstmals seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs vor 14 Jahren scheinen
    die Truppen des syrischen Regimes von Machthaber Baschar al-Assad die
    Kontrolle über die Stadt vollständig zu verlieren. Am Mittwoch startete
    die Gruppe überraschend einen Großangriff auf die Stadt, Assad kündigte
    daraufhin eine Gegenoffensive an, und die russische Armee flog
    Luftangriffe auf Aleppo. Die Blitzoffensive kam für viele Beobachter
    völlig überraschend. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE aus
    Nahost. Im Podcast analysiert sie, wie es zur Blitzoffensive kam, und
    wie die Lage in Syrien mit dem Nahostkrieg zusammenhängt.
    Lees meer

    Vom russischen Angriffskrieg in der Ukraine und den anhaltenden Kriegen
    und Konflikten im Nahen Osten profitiert nicht zuletzt die globale
    Rüstungsindustrie: Die Nachfrage nach Waffen und militärischer
    Ausrüstung steigt weltweit. Das zeigt das Stockholmer
    Friedensforschungsinstitut Sipri in seiner jährlichen Analyse des
    Rüstungsmarktes. Erstmals erzielten alle 100 gelisteten Unternehmen
    einen Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Besonders stark
    legte im Jahresvergleich der russische Rüstungs- und Technologiekonzern
    Rostec zu. Aber auch asiatische und israelische Waffenhersteller konnten
    ihren Umsatz erheblich steigern. Weniger stark fiel das Wachstum bei den
    großen, etablierten Konzernen des Westens aus. Hauke Friederichs ist
    sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet
    er ein, ob die hohen Umsätze der Rüstungskonzerne nur auf die Kriege in
    der Ukraine und im Nahen Osten zurückzuführen sind oder ob es auch
    andere Faktoren für die gute Auftragslage gibt.

    Und sonst so? "Tagesschau" streicht "Damen und Herren" in der Begrüßung

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Tick…

  22. Wie die FDP die "offene Feldschlacht" geplant hat

    1 december 2024 · 14 min

    Afspelen
    Vor rund zwei Wochen haben DIE ZEIT und Süddeutsche Zeitung ausführliche
    Recherchen über den Plan der FDP veröffentlicht, den Bruch der
    Ampelkoalition herbeizuführen. In der vergangenen Woche ist ein internes
    Strategiepapier aufgetaucht, das belegt, wie detailliert die FDP-Führung
    diesen Koalitionsbruch geplant hat. Nachdem unter anderem der liberale
    Vizepräsident des Bundestages, Wolfgang Kubicki, zunächst von einem von
    ZEIT und Süddeutscher Zeitung verbreiteten Märchen sprach, hat die FDP
    vergangene Woche Konsequenzen gezogen. Ihr Generalsekretär, Bijan
    Djir-Sarai, und ihr Geschäftsführer, Carsten Reymann, sind
    zurückgetreten. Robert Pausch, Politikredakteur der ZEIT, spricht im
    Podcast über seine Recherche.
    Lees meer

    Im Jahr 2023 haben sich weltweit 1,3 Millionen Menschen mit HIV
    infiziert. 630.000 Menschen sind an Krankheiten in Verbindung mit Aids
    gestorben. Das geht aus dem neuen Unaids-Bericht 2024 hervor. In
    Deutschland sind rund 100.000 Menschen HIV-positiv. Anlässlich des
    heutigen Welt-Aids-Tags ordnet Holger Wicht, Pressesprecher der
    deutschen Aidshilfe, im Podcast ein, welche Fortschritte es im Kampf
    gegen die HIV-/Aids-Pandemie gibt und ob es bei der Behandlung
    medizinische Fortschritte gibt.

    Alles außer Putzen: Noch 24 Kriminalfälle bis Weihnachten

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    FDP: In vier Phasen zum Regierungssturz

    FDP: Das liberale Drehbuch für den Regierungssturz

    Unaids-Bericht: Weniger Menschen sterben an HIV, doch Diskriminierung
    hält an

    Lenacapavir: Halbjährliche Spritze schützt laut Studien vor
    HIV-Infektion

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werb…

  23. Spezial: Tausende Fake-Shops und eine Spur nach China (Wiederholung vom 11. Mai)

    30 november 2024 · 27 min

    Afspelen
    Markenturnschuhe für 20 Euro. Kosmetikartikel, die sonst überall
    ausverkauft sind. Designerware, die auf ein Zehntel des Originalpreises
    reduziert ist. Zahlreiche Seiten im Internet locken mit solchen
    Angeboten. Mit nur einem Klick landen diese im Warenkorb. Nur noch
    Adresse und Kreditkartendaten eintippen. Und das war's. Doch oft kommen
    die bestellten Produkte nie an. Und das Geld ist weg.
    Lees meer

    Nun zeigt eine Recherche, an der die ZEIT und ZEIT ONLINE beteiligt
    waren: Dahinter steckt oft eine kriminelle Organisation aus China, die
    das wohl größte bisher bekannt gewordene Netzwerk solcher Betrugsseiten
    betreibt. Über 76.000 Domains haben irgendwann einmal dazugehört.
    Gesteuert von einer einzelnen Gruppe am Rande der chinesischen Stadt
    Fuzhou. Allein in den USA und Europa hat sie mehr als 850.000 Menschen
    um viele Millionen Euro gebracht. Das konnte das Investigativressort von
    ZEIT und ZEIT ONLINE gemeinsam mit dem britischen Guardian und der
    französischen Le Monde aufdecken. Ausgangspunkt ihrer Recherche war ein
    mehrere Gigabyte umfassendes Datenleck, auf das die Berliner
    IT-Sicherheitsfirma SR Labs gestoßen ist.

    Darunter auch: die Kontaktdaten von Katharina. Sie ist eines der Opfer
    dieser Fake-Shops und berichtet in dieser Was-jetzt?-Spezialfolge mit
    Helena Schmidt von ihren Erfahrungen. Außerdem spricht Kai Biermann aus
    dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE darüber, wie sich das
    Netzwerk organisiert und was deutsche Ermittlungsbehörden dagegen
    unternehmen. Und Matthias Marx von SR Labs berichtet von dem Datenfund.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Clara Löffler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's …

  24. Chaostage in Bukarest

    30 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Am vergangenen Sonntag fand in Rumänien die erste Runde der
    Präsidentschaftswahlen statt. Entgegen allen Prognosen erhielt der
    parteilose Călin Georgescu die meisten Stimmen: ein prorussischer
    Rechtsradikaler und weithin unterschätzter Kandidat, der fast
    ausschließlich über TikTok für sich geworben hatte. Die entscheidende
    Stichwahl ist für den 8. Dezember angesetzt – doch zunächst werden nun
    alle Stimmen erneut ausgezählt. Katja Christina Plate leitet das
    rumänische Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung. Im Podcast analysiert sie,
    wie Georgescus überraschender Sieg in der ersten Wahlrunde zu erklären
    ist und wie es nun in Rumänien weitergehen könnte.
    Lees meer

    Nach mehr als einem Jahr Krieg gilt seit Mittwoch eine Waffenruhe
    zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. In Gaza gehen Israels
    Angriffe unvermindert weiter. Vor allem im Norden des Gazastreifens
    verschlechtert sich die humanitäre Lage zusehends. Internationale
    Experten schlagen Alarm und warnen vor einer akuten Hungersnot. Yassin
    Musharbash hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen zur aktuellen Lage
    im Gazastreifen recherchiert. Im Podcast ordnet er ein, was die
    Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah für den Gazastreifen
    bedeutet und was über die humanitäre Lage dort bekannt ist.

    Und sonst so? Spanien führt bezahlten "Klima-Urlaub" ein

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Rumänien: Prorussischer Rechtsextremer zieht in Stichwahl um
    Präsidentenamt ein

    Präsidentschaftswahl: Oberstes Gericht in Rumänien ordnet Neuauszählung
    nach Wahl an

    Liveblog: Krieg in Nahost

    Ärzte in Nord-Gaza: "Statt Hilfe wurden uns Panzer geschickt!"

    Humanitäre Lage in Gaza: Gezieltes Aushungern? Das wäre ein
    Kriegsverbrechen

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser P…

  25. Update: Black D-Day

    29 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Neue Erkenntnisse zum durchgeplanten Koalitionsbruch der FDP haben für
    die Partei nun personelle Konsequenzen. Sowohl Generalsekretär Bijan
    Djir-Sarai als auch Bundesgeschäftsführer Carsten Reymann sind am
    Freitag zurückgetreten. Nachdem mehrere Medien, darunter auch die ZEIT,
    die Partei nach eigenen Recherchen um Stellungnahme gebeten hatten,
    veröffentlichte die FDP am Donnerstag ein internes Papier, in dem der
    Plan zum Koalitionsbruch minutiös dargelegt ist. Zuvor hatte Djir-Sarai
    immer wieder behauptet, ein solches Papier habe es nicht gegeben.
    Inwiefern schaden die jüngsten Entwicklungen der Partei? Fabian
    Reinbold, Leiter der Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, fasst die Ereignisse
    des Tages zusammen und was sie für Parteichef Christian Lindner
    bedeuten.
    Lees meer

    Georgien pausiert seine Beitrittsgespräche mit der Europäischen Union.
    Der Schritt löste in vielen Städten des Landes Demonstrationen aus. Die
    proeuropäische Präsidentin Salome Surabischwili warnte, Georgien werde
    seine Unabhängigkeit an Russland verlieren. Begleitet hat die Proteste
    die Autorin Anastasia Trenkler. Im Podcast spricht sie über die
    Annäherung Georgiens an Russland und die Stimmung in der Bevölkerung.

    Was noch? AC/DC- und Muppet-Songs als Pausengong in Neuseeland

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Magdalena Inou

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ampel-Aus: FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai tritt zurück
    Die D-Day Präsentation der FDP

    FDP: In vier Phasen zum Regierungssturz

    FDP: So wollte Lindner das Ampel-Aus verkünden

    EU-Beitritt: Georgien will bis 2028 nicht mit EU verhandeln

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    […

  26. Black Friday: Was treibt uns in den Kaufrausch?

    29 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Heute ist Black Friday – der Tag, an dem viele Menschen auf der Suche
    nach einem Schnäppchen sind: Wintermäntel, Handtaschen, Kleidung oder
    vielleicht ein Raclettegrill im Sonderangebot. Dem Kaufrausch,
    verursacht durch die Black-Week-Deals und vorweihnachtliche
    Rabattaktionen, scheint die Wirtschaftskrise keinen Abbruch zu tun. Der
    Handelsverband Deutschland geht davon aus, dass rund um den Black Friday
    mindestens genauso viel gekauft wird wie in den Vorjahren. Ein Umsatz
    von knapp sechs Milliarden Euro wird allein im deutschen
    Online-Einzelhandel erwartet. Doch es gibt auch eine andere Seite des
    Konsumverhaltens: Statistiken zeigen, dass Menschen in Deutschland im
    Schnitt jedes Jahr 60 neue Kleidungsstücke kaufen, sie aber nur noch
    halb so lange tragen wie vor 15 Jahren. Könnte es da nicht eine Lösung
    sein, Kleidung einfach auszuleihen statt zu kaufen? Henrik Rampe ist
    Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Er hat sich mit dem Phänomen
    Kaufrausch beschäftigt und berichtet im Podcast von einem Gegenentwurf
    zum Black-Friday-Konsum: einem Laden in Hamburg, in dem Kundinnen und
    Kunden Kleidung ausleihen können.
    Lees meer

    Die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen steht endlich und kann
    ihre Arbeit aufnehmen. 26 Frauen und Männer gehören ihr an, darunter
    sechs Vizepräsidentinnen und -präsidenten. Doch die Kommission startet
    mit einem historischen Tiefschlag: Nur etwas mehr als die Hälfte der
    Abgeordneten im Europäischen Parlament stehen hinter ihr – das
    schlechteste Ergebnis einer Kommission in der Geschichte der EU.
    Besonders die Kandidatenliste und eine Verschiebung nach rechts außen
    sorgten für Kontroversen: So wird mit dem Italiener Raffaele Fitto zum
    ersten Mal ein Rechtsaußen-Politiker Vizepräsident der EU-Kommission.
    Fitto gehört der ultrarechten Partei Fratelli d'Italia an. Die
    sogenannte proeuropäische Mehrheit im EU-Parlament sowie im Europäischen
    Rat ist brüchig geworden. Ulrich Ladurner berichtet als
    Auslandskorrespondent der ZEIT aus Brüssel. Im Podcast …

  27. Update: Die Nato hilft sich im Bündnisfall. Oder?

    28 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Bruno Kahl, warnte,
    dass Russland in den kommenden Jahren einen Angriff auf Nato-Territorium
    in Erwägung ziehen könnte. Laut BND gibt es Anzeichen, dass russische
    Regierungsvertreter an der Wirksamkeit von Artikel 5 des Nato-Vertrags
    zweifeln und versuchen könnten, die Allianz zu schwächen. Bruno Kahl
    nannte mögliche Szenarien wie einen begrenzten Angriff auf die
    norwegische Insel Spitzbergen oder eine Intervention in den baltischen
    Staaten. Russlands Ziel sei es, das Scheitern der Nato als
    Verteidigungsbündnis herbeizuführen und die Allianz zu spalten. Jörg
    Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, wann Artikel 5 in
    Kraft treten würde, und ordnet ein, wie realistisch eine Spaltung der
    Nato durch Russland wäre.
    Lees meer

    Der zukünftige US-Präsident Donald Trump hat den ehemaligen General
    Keith Kellogg als seinen Sondergesandten für die Ukraine nominiert. Der
    hat laut Reuters nun einen Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs
    vorgelegt, der vorsieht, beide Länder zu Friedensverhandlungen zu
    zwingen. Die Ukraine soll nur noch Waffen aus den USA erhalten, wenn sie
    in Gespräche eintritt, während Russland gewarnt wird, dass jede
    Weigerung, zu verhandeln, eine verstärkte Unterstützung der Ukraine nach
    sich ziehen würde. Donald Trump hatte bereits im Wahlkampf angekündigt,
    den Krieg innerhalb eines Tages beenden zu wollen. Kritiker befürchten
    jedoch, dass der Plan die Ukraine dazu zwingen könnte, auf von Russland
    besetztes Territorium zu verzichten.

    Außerdem im Update: Wie Bundesaußenministerin Annalena Baerbock auf die
    Ausweisung von zwei deutschen Journalisten aus Russland reagiert.

    Was noch? Social-Media-Verbot für Teenager

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Der Nato-Bündnisfall im Originalwortlaut

    B…

  28. Afghanistan: Was die Bundesregierung über die Rückkehr der Taliban wusste

    28 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Heute wird der frühere Außenminister Heiko Maas im
    Untersuchungsausschuss des Bundestages befragt, der sich mit der
    fehlenden Evakuierung der Ortskräfte in Afghanistan vor drei Jahren
    beschäftigt. Nur wenige Wochen nach dem Abzug der Nato-Truppen aus
    Afghanistan im Sommer 2021 übernahmen die radikalislamischen Taliban
    erneut die Macht in dem Land, was zu chaotischen Szenen am Kabuler
    Flughafen führte. Eine aktuelle Recherche von ZEIT ONLINE zeigt, dass
    die dramatische Lage früh bekannt war. Am 23. Juni 2021 erhielt Heiko
    Maas ein internes Dokument, das auf die steigenden Risiken einer
    Taliban-Übernahme hinwies. Trotz dieser Warnungen wurde keine
    Evakuierung der besonders gefährdeten Ortskräfte eingeleitet. Christian
    Schweppe war an der Recherche beteiligt. Im Podcast ordnet der
    Journalist ein, welche Faktoren zur versäumten Evakuierung führten und
    welche Verantwortung die damaligen Entscheidungsträger heute tragen.
    Lees meer

    Angesichts der Neuwahlen im Februar arbeitet die AfD an einem neuen
    Wahlprogramm, um ihre Wählerschaft zu erweitern. Mit aktuellen
    Umfragewerten von rund 18 Prozent verliert die Partei an Unterstützung.
    Ein möglicher Grund dafür ist die wachsende Konkurrenz, insbesondere
    durch die von Sahra Wagenknecht gegründete Partei BSW, die ähnliche
    Positionen zu Migration und sozialen Themen vertritt. Auch die CDU unter
    Friedrich Merz verfolgt eine zunehmend konservative Linie, was der AfD
    weitere Stimmen kosten könnte. Um sich besser zu positionieren, plant
    die AfD, ihr Profil zu erweitern. Geplant ist, eine liberalere Haltung
    einzunehmen. Zudem setzt die AfD darauf, enttäuschte SPD-Wähler
    anzusprechen. Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort, analysiert
    die Strategie der AfD im Wahlkampf und ordnet ein, wie erfolgreich die
    Partei mit diesen Anpassungen möglicherweise sein könnte.

    Und sonst so? Rülps- und Pupssteuer in Dänemark

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemi…

  29. Update: BSW auf Regierungskurs in Brandenburg

    27 november 2024 · 13 min

    Afspelen
    Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) steuert auf seine erste
    Regierungsbeteiligung zu. In Brandenburg hat sich die neu gegründete
    Partei mit der SPD auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Zusammen haben
    SPD und BSW eine Mehrheit von nur zwei Stimmen im Potsdamer Parlament.
    Kann sich die SPD auf den politisch relativ unerfahrenen
    BSW-Landesverband verlassen? Diese und weitere Fragen beantwortet Lisa
    Caspari, Politikredakteurin von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Seit Mittwochmorgen gilt zwischen Israel und der libanesischen
    Hisbollah-Miliz eine Waffenruhe. Sie sieht vor, dass sich die
    Terrormiliz hinter den Fluss Litani zurückzieht und damit etwa 30
    Kilometer von der Grenze zu Israel abrückt. Viele Libanesinnen und
    Libanesen feiern die Vereinbarung und kehren bereits in ihre Häuser im
    Süden des Landes zurück. Die Korrespondentinnen Stella Männer und Steffi
    Hentschke berichten für ZEIT ONLINE aus Beirut im Libanon sowie Tel Aviv
    in Israel, wie die Menschen beider Länder auf die Waffenruhe reagieren.

    Außerdem im Update: Zwei ARD-Journalisten sind vom russischen
    Außenministerium aufgefordert worden, ihre Akkreditierungen abzugeben.

    Was noch? Klaviermusik für gerettete Elefanten.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Magdalena Inou und Benjamin Probst

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
    unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es
    hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg im Libanon: Immerhin ein halber Frieden

    Waffenruhe im Libanon: Die Trennung der Fronten

    Bündnis Sahra Wagenknecht: Chronik eines Eiertanzes

    Ursula Nonnemacher: "Woidke ist nicht der König von Brandenburg"

    Perwy Kanal: Russland weist zwei ARD-Journalisten aus

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Me…

  30. Merkel gönnt Merz Aussicht aufs Kanzleramt

    27 november 2024 · 14 min

    Afspelen
    Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag im Deutschen
    Theater in Berlin ihre Memoiren mit dem Titel "Freiheit. Erinnerungen
    1954–2021" der Öffentlichkeit präsentiert. ZEIT ONLINE hat die
    Buchpremiere dabei live gestreamt. In ihren Memoiren gibt Angela Merkel
    persönliche Einblicke in ihre Kindheit und Jugend, ihr Studium in der
    DDR sowie den Beginn ihrer politischen Karriere. Auch behandelt das Buch
    bedeutende Begegnungen während ihrer Amtszeit, unter anderem mit Papst
    Franziskus, Wladimir Putin, Donald Trump und dem ehemaligen
    Bundeskanzler Gerhard Schröder. Ein zentrales Thema ist dabei Angela
    Merkels Russlandpolitik, die insbesondere in der Ukraine weiterhin
    kontrovers diskutiert wird. Tina Hildebrandt, Ressortleiterin im
    Politikressort, hat das Buch gelesen und berichtet im Podcast von ihren
    Eindrücken.
    Lees meer

    Der zukünftige US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Zölle in Höhe
    von 25 Prozent auf Waren aus Mexiko und Kanada zu erheben. Auf der
    Plattform Truth Social erklärte Donald Trump, dass dieser Zollsatz so
    lange gelten solle, "bis Drogen, insbesondere Fentanyl, und alle
    illegalen Einwanderer aufhören, in unser Land einzudringen". Darüber
    hinaus plant Donald Trump, zusätzlich zu den bestehenden Zöllen, auch
    neue Zölle von 10 Prozent auf Produkte aus China zu erheben. Die
    chinesische Botschaft in Washington, D. C., warnte bereits vor den
    möglichen Folgen eines Handelskriegs zwischen den USA und China. Die USA
    zählen zu den größten Importeuren weltweit. Schaden die Zölle damit
    nicht auch der amerikanischen Wirtschaft? Mark Schieritz,
    stellvertretender Leiter im Politikressort, ordnet ein, was Donald Trump
    mit den erhöhten Zöllen eigentlich erreichen will.

    Und sonst so? Die unfreundlichste Hauptstadt

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle, Helena Schmidt

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt…

  31. Update: Israel und Hisbollah kurz vor einer Waffenruhe

    26 november 2024 · 10 min

    Afspelen
    Zwischen Israel und der islamistischen Hisbollah-Miliz steht eine
    Waffenruhe offenbar unmittelbar bevor. Medienberichten zufolge muss am
    Dienstag nur noch das israelische Sicherheitskabinett einer
    entsprechenden Vereinbarung zustimmen. Die Verhandlungen sind offenbar
    schon abgeschlossen – das Abkommen sieht während der 60-tägigen
    Waffenruhe einen vollständigen Abzug der israelischen Truppen aus dem
    Südlibanon vor. Ein Komitee aus fünf Staaten, darunter die USA, soll die
    Einhaltung der Waffenruhe überwachen. Stella Männer berichtet für ZEIT
    ONLINE aus dem Libanon. Im Podcast ordnet sie ein, wie genau die
    Einigung aussehen soll und welche Auswirkungen das Abkommen auf den
    anderen großen Kriegsschauplatz in der Region, den Gazastreifen, haben
    könnte.
    Lees meer

    Der amtierenden Bundesregierung geht die Zeit aus. Deshalb drängt
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck auf schnelle Entscheidungen, um
    die Industrie noch vor der Bundestagswahl bei den Stromkosten zu
    entlasten – und zwar über Zuschüsse aus dem Haushalt. Auf einem
    Industriegipfel räumte Habeck ein, dass die Ampelregierung zu wenig
    gegen den Stellenabbau in der Industrie unternommen habe. Habeck schlug
    vor: Der beste Weg, die Netzentgelte zu senken, sei die Einigung auf
    einen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr. Das nötige Geld könne
    demnach aus dem Klima- und Transformationsfonds kommen. Max Hägler ist
    Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er, was
    passieren muss, damit die Vorschläge tatsächlich umgesetzt werden.

    Außerdem im Update: Nach dem Haftbefehl gegen den israelischen
    Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wollen sich die G7-Staaten an
    "jeweilige Verpflichtungen" halten.

    Was noch? Deutsche Netflix-Serie "Liebes Kind" gewinnt International
    Emmy.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Fo…

  32. Kann Merz Wirtschaftspolitik?

    26 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Donald Trumps anstehende Rückkehr ins Weiße Haus erhöht den Druck auf
    die EU, nach außen geschlossen aufzutreten und wirtschaftspolitische
    Interessen gemeinsam zu vertreten. Sollte Friedrich Merz (CDU) im
    Februar zum neuen Kanzler gewählt werden, stellt sich die Frage, wie er
    in dieser Gemengelage agieren würde. Ob er das europapolitische Erbe
    seiner CDU-Vorgänger weiterführen kann und den wirtschaftspolitischen
    Herausforderungen gewachsen ist, erklärt Jonathan Barth vom ZOE
    Institute for Future-fit Economies.
    Lees meer

    Der Krieg im Gazastreifen beeinträchtigt das ohnehin komplizierte
    Verhältnis zwischen Israel und den Golfstaaten. Vor Beginn des Krieges
    hatte es einige Annäherungsversuche gegeben. Im Gazakrieg sehen sich die
    Golfstaaten jedoch verpflichtet, sich mit den Palästinenserinnen und
    Palästinensern zu solidarisieren. Am vergangenen Wochenende wurde in den
    Vereinigten Arabischen Emiraten ein israelischer Rabbiner getötet. Ob
    der Fall die Beziehung zwischen Israel und den Golfstaaten weiter
    verschlechtert und was der Iran damit zu tun hat, erklärt Jan Roß,
    Israelkorrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Eine Riesenmenge MDMA im Zwerg

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ampel-Aus: Merz: Europa kann Trump beeindrucken

    Friedrich Merz: Auf Kanzler Merz käme einiges zu

    Nahostkonflikt: Festnahmen nach Mord an Rabbiner in Vereinigten
    Arabischen Emiraten

    Vereinigte Arabische Emirate: Iran weist Verantwortung für Mord an
    Rabbiner zurück

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für a…

  33. Update: Ein Flugzeugabsturz, der besonders gründlich untersucht wird

    25 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Ein Frachtflugzeug des Postdienstleisters DHL ist am frühen Montagmorgen
    nahe dem Flughafen der litauischen Hauptstadt Vilnius abgestürzt. Dabei
    wurde mindestens ein Mensch getötet, zwei weitere wurden verletzt. Die
    Boeing 737 war in Leipzig gestartet und offenbar bei einem
    Notlandungsversuch verunglückt. Deutsche Sicherheitsbehörden wollen zu
    dem Fall ermitteln. Ob es sich bei dem Absturz um einen Unfall oder
    einen Anschlag handelt, ist derzeit noch unklar.
    Lees meer

    Der SPD-Bundesvorstand hat Amtsinhaber Olaf Scholz einstimmig als
    Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl im Februar 2025 nominiert. Beim
    Parteitag der SPD am 11. Januar muss Scholz noch offiziell bestätigt
    werden. Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, ordnet
    ein, wie Scholz nach der internen Debatte in den Wahlkampf starten wird.

    Die Außenminister der G7-Staaten beraten heute im italienischen Fiuggi
    über die Lage im Nahen Osten. Dabei soll es auch um den internationalen
    Haftbefehl gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gehen.
    Einige Länder, darunter Deutschland und Italien, haben bereits
    angedeutet, dass sie den Haftbefehl nicht vollstrecken würden. Anna
    Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, erklärt, warum sich
    die Bundesregierung in diesem Fall schwertut, die Entscheidung des
    Strafgerichtshofs anzuerkennen.

    Deutschlands größte Stahlfirma Thyssenkrupp Steel Europe will in den
    kommenden Jahren rund 11.000 Stellen abbauen, um die Personalkosten um
    zehn Prozent zu senken.

    Was noch? In Singapur heißt es: Schach, schachmatt.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Flugzeugabsturz: Deutsche Behörden untersuchen Absturz von DHL-Flugzeug
    in Litauen

    Flugzeugabsturz: Was zum Absturz des DHL-Frachtflugzeugs in Litauen
    bekannt ist

    Neuwahl: SPD-Vorstand nominiert Olaf Scholz offiziell als
    Kanzlerkandidaten

    Olaf Scholz: E…

  34. Mit neuem Männerbild gegen die Gewalt

    25 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Weltweit werden Frauen ermordet, weil sie Frauen sind. Verübt werden die
    Femizide häufig von Partnern oder Ex-Partnern. In Deutschland haben
    Straftaten gegen Frauen laut einem BKA-Lagebild 2023 in allen Bereichen
    zugenommen. In Kenia gab es 2022 laut UN 725 Femizide. Kenianische
    Aktivistinnen und Aktivisten wie Eric Onyango Otieno kämpfen gegen die
    Gewalt. Anlässlich des internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen
    erzählt ZEIT-ONLINE-Autor Tobias Asmuth, was Otieno in Kenia mit seiner
    Arbeit verändert und was wir in Deutschland von ihm lernen können.
    Lees meer

    Nach elf Tagen und 35 Überstunden haben sich die teilnehmenden Staaten
    bei der UN-Klimakonferenz in Baku am Wochenende doch noch auf eine
    Abschlusserklärung geeinigt. Zuvor hatte es zwischen den
    Industrieländern und den Ländern des Globalen Südens Streit über die
    Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung an die Klimafolgen gegeben.
    Warum Indien die Abschlusserklärung doch nicht im letzten Moment
    verhindert hat und ob sich die Klimakonferenz trotz der Unzufriedenheit
    als Erfolg werten lässt, ordnet Wissensredakteurin Viola Kiel ein, die
    in Baku dabei war.

    Und sonst so? Plauderstunde mit KI-Jesus

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Gewalt an Frauen in Kenia: Ein Verbündeter der Frauen

    Bundeslagebericht: Straftaten gegen Frauen nehmen in allen Bereichen zu

    Femizid: Der Vater des Jungen spielte keine Rolle – bis zu diesem Tag

    UN-Klimakonferenz: Lieber einen schlechten Deal als gar keinen

    COP29: Die UN-Klimakonferenz in Baku

    COP29: Weltgemeinschaft einigt sich auf neues Ziel zur Klimafinanzierung

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote …

  35. Jusos: Mit der Faust in der Tasche hinter Scholz

    24 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Die Jusos haben sich am Wochenende in Halle an der Saale zu ihrem
    Bundeskongress getroffen und gleichzeitig ihr 120-jähriges Bestehen
    gefeiert. Weniger Jubel gab es für Olaf Scholz, den der SPD-Vorstand nun
    offiziell zum Kanzlerkandidaten küren will. Beim dreitägigen
    Bundeskongress der SPD-Jugendorganisation war Scholz nicht einmal unter
    den Gästen. Was war da los auf dem Bundeskongress der Jusos? Charlotte
    Greipl aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE hat den Bundeskongress der
    Jusos besucht. Im Podcast analysiert sie, ob die Jusos motiviert genug
    sind, sich im Wahlkampf voll und ganz hinter Scholz zu stellen.
    Lees meer

    Der Krieg in der Ukraine, der Krieg im Nahen Osten, die Wiederwahl
    Trumps zum US-Präsidenten – und dann bricht auch noch die
    Bundesregierung auseinander. Die Nachrichtenlage scheint derzeit keinen
    Raum zum Durchatmen zu lassen. Dass das ganz schön überfordernd sein
    kann, hat schon der diesjährige Digital News Report des Reuters
    Institute der Universität Oxford gezeigt. 41 Prozent der Befragten in
    Deutschland gaben an, von der Menge an Nachrichten erschöpft zu sein.
    Und diese Erschöpfung kann bei manchen Menschen sogar zu tiefer
    Traurigkeit führen. Der Politikwissenschaftler Christopher Ojeda
    erforscht dieses Phänomen. Wieso macht uns Politik traurig? Jan
    Schwenkenbecher ist Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE und
    hat mit Christopher Ojeda gesprochen. Im Podcast ordnet er ein, was es
    bedeutet, wenn Politik bei Menschen Gefühle der Traurigkeit auslöst.

    Und sonst so? 19.000 Euro Schadensersatz – wegen krankem Mops?

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Olaf Scholz: Ende der Ampelkoalition

    Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz: Der geduldete Kandidat

    Nachrichtenkonsum in Krisenzeiten: Gegen den Schlagzeilenstress

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte de…

  36. Spezial: "Ich träume immer noch von Folter"

    23 november 2024 · 39 min

    Afspelen
    Die Grenze zwischen Nord- und Südkorea gilt als eine der am besten
    bewachtesten der Welt. Die vier Kilometer breite so genannte
    „demilitarisierte Zone” zwischen den beiden Ländern ist das Ergebnis des
    Waffenstillstandsabkommens nach dem Koreakrieg 1953, der die Teilung
    Koreas in Nord und Süd endgültig besiegelte. Offiziell befinden sich
    beide Ländern immer noch im Krieg.
    Lees meer

    Nur wenige Menschen können aus der Diktatur Nordkorea fliehen. 196 waren
    es laut dem südkoreanischen Ministerium für Wiedervereinigung im Jahr
    2023. Die meisten von ihnen bezahlen Schleuser, die sie an den Wachen
    vorbei über die Nordgrenze des Landes nach China bringen. Von dort aus
    geht es auf geheimen Fluchtrouten über Myanmar oder Laos in die
    südkoreanische Botschaft in Bangkok, dort bekommen die Geflüchteten dann
    legal ihr Ticket nach Südkorea.

    Ahn Myeong-Chul hat die Grenze zu China Mitte der Neunziger Jahre allein
    überwunden. Er hat als Wärter in mehreren Lagern für politische
    Gefangene in Nordkorea gearbeitet, acht Jahre lang. Als seine Familie
    und er selbst in so ein Lager kommen sollten, beschloss er, zu fliehen.

    Kim Ji-Eun hat Nordkorea 2002 ebenfalls über China verlassen, sie hat
    die Hungersnot in ihrer nordkoreanischen Heimat miterlebt. Sie hat dort
    als Ärztin in einem Kinderkrankenhaus gearbeitet, es gab dort keine
    Lebensmittel und Medikamente mehr. Ihr kleiner Sohn, den sie nach
    Südkorea nachholen wollte, blieb damals zurück.

    Beide haben Was Jetzt?-Host Elise Landschek für diese Spezialfolge von
    Was Jetzt? ihre Geschichte erzählt. Von den Erlebnissen in ihrer Heimat,
    der Flucht, ihren Schwierigkeiten, in der südkoreanischen Gesellschaft
    und in einem leistungsorientierten, turbokapitalistischen System
    anzukommen. Und von der Schuld, die sie beide bis heute empfinden, wenn
    auch auf völlig unterschiedliche Weise.

    Moderation, Recherche und Produktion: Elise Landschek
    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Jiae Han und Benjamin Probst

    Diese Podcastfolge ist Teil der Serie “Durchbruch”. H…

  37. Warum der Haftbefehl gegen Netanjahu polarisiert

    23 november 2024 · 13 min

    Afspelen
    Die jüngste Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH)
    in Den Haag spaltet die internationale Gemeinschaft: Wegen des Verdachts
    auf Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im
    Gazakrieg hat das Gericht am Donnerstag Haftbefehle gegen den
    israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu und seinen früheren
    Verteidigungsminister Joaw Galant erlassen. Während die Türkei, der Iran
    und die Palästinensische Autonomiebehörde die Entscheidung begrüßen,
    üben vor allem die USA, der engste Verbündete Israels, Kritik. Einzelne
    Länder wie die Niederlande, Kanada, Slowenien und Spanien kündigten an,
    die Haftbefehle anerkennen zu wollen. Die Bundesregierung zeigt sich
    bislang noch unentschlossen, wie sie mit dem Haftbefehl gegen Netanjahu
    umgehen will. Martin Klingst kennt sich aus mit dem IStGH und hat für
    ZEIT ONLINE bereits zu den Genozidvorwürfen gegen Israel recherchiert.
    Im Podcast ordnet er ein, warum sich die Bundesregierung bisher so
    zurückhaltend positioniert.
    Lees meer

    Gold boomt: In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Goldpreis mehr
    als verdoppelt – auf über 80 Euro pro Gramm. In reichen Ländern wird
    massiv in Gold investiert. Das Edelmetall gilt als beständige
    Geldanlage, inflationssicher, krisen- und kriegsresistent. Doch wo genau
    das Gold herkommt, lässt sich oft gar nicht so leicht nachvollziehen.
    Ein Fünftel des weltweiten Goldes kommt aus "handwerklichem
    Kleinbergbau" – und nicht überall erfolgt der Goldabbau legal. In
    Französisch-Guayana etwa werden jährlich schätzungsweise acht Tonnen
    Gold illegal produziert, und nur eine Tonne legal. Fabian Federl hat für
    ZEIT ONLINE die Spur des Goldes von Französisch-Guayana über Dubai bis
    nach Hannover verfolgt. Im Podcast berichtet er von seiner Begegnung mit
    illegalen Goldwäschern im Amazonasgebiet und analysiert, was ihre Arbeit
    so gefährlich macht.

    Und sonst so? Merkels Reaktion auf den Ampelbruch: "Männer!"

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa …

  38. Update: Jetzt kann Scholz mit dem Wahlkampf loslegen

    22 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Die parteiinterne Debatte darüber, wer die SPD in den Wahlkampf und
    möglicherweise ins Kanzleramt frühen soll, ist beendet. Am
    Donnerstagabend machte Verteidigungsminister Boris Pistorius per
    Videobotschaft klar: Er steht nicht für die Kanzlerkandidatur zur
    Verfügung. Er sprach sich stattdessen für Bundeskanzler Olaf Scholz als
    Spitzenkandidat aus. Auf dem Kommunalkongress der SPD hielt Scholz
    Freitagfrüh seine erste Rede nach Pistorius Absage. Auf welche Themen er
    gesetzt hat, weiß Michael Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT
    ONLINE.
    Lees meer

    Russland hat erstmals mit neu entwickelten Mittelstreckenraketen auf die
    ukrainische Stadt Dnipro geschossen. Das bestätigte der russische
    Präsident Wladimir Putin am Donnerstagabend in einer Videobotschaft.
    Putin sprach davon, dass Russland mit dem Angriff auf die Entscheidung
    der USA reagiere. Zudem drohte er auch den Unterstützern der Ukraine mit
    Angriffen. Handelt es sich dabei tatsächlich nur um eine Reaktion? Diese
    und weitere Fragen beantwortet Michael Thumann, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Bei Bosch sollen deutlich mehr Arbeitsplätze wegfallen als bisher
    vorgesehen: Der Autozulieferer plant mit 5.550 Stellen weniger, ein
    großer Teil davon in Deutschland.

    Außerdem im Update: Der Bundesrat hat überraschend der Krankenhausreform
    zugestimmt. Kurz vor der Abstimmung entließ Brandenburgs
    Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wegen Uneinigkeit bezüglich der
    Reform seine Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne).

    Was noch? Das Sandmännchen wird 65 Jahre alt.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    K-Frage der SPD: Nun also doch

    Boris Pistorius: Der Falsche zieht zurück

    Frank Sauer: "Russlands Drohen ist präzedenzlos im gesamten
    Nuklearzeitalter"

    Ein…

  39. Die Entscheidung über eines der letzten großen Ampelprojekte

    22 november 2024 · 13 min

    Afspelen
    Der Bundesrat wird heute entscheiden, ob die umstrittene
    Krankenhausreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach umgesetzt wird
    oder nicht. Die Idee: Künftig soll es in Deutschland weniger Kliniken
    geben, aber dafür mehr qualitativ hochwertige Behandlungen. Lauterbach
    spricht dabei von einer historischen Reform, die die Qualität der
    Versorgung sichern soll. Sowohl er, als auch seine Kritiker, wie die
    Deutsche Krankenhausgesellschaft, warnen vor einem flächendeckenden
    Kliniksterben, sollte sich ihre jeweilige Position nicht durchsetzen.
    Besonders umstritten ist, wie Krankenhäuser finanziert werden sollen.
    Tilman Steffen ist Redakteur im Politikressort von ZEIT Online. Im
    Podcast erklärt er, warum Gesundheitsminister Lauterbach so nervös ist
    und wie es in Deutschland um die Kliniken steht.
    Lees meer

    In den vergangenen Tagen hat Donald Trump Stück für Stück sein neues
    Kabinett vorgestellt. Techmilliardär Elon Musk soll die Abteilung für
    effizientes Regieren leiten. Fox-News-Moderator Pete Hegseth soll
    US-Verteidigungsminister werden. Der bekannte Impfgegner Robert F.
    Kennedy ist als Gesundheitsminister in Trumps Kabinett vorgesehen. Und
    zuletzt sorgte die geplante Ernennung von Matt Gaetz zum Justizminister
    für heftige Kritik. Gegen den früheren Kongressabgeordneten wurde wegen
    Menschenhandels im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch jahrelang
    ermittelt, von eben jenem Ministerium, das er leiten sollte. Doch nun
    kündigte Gaetz an, sich zurückziehen und nicht für eine Nominierung zur
    Verfügung zu stehen. Rieke Havertz ist internationale Korrespondentin
    von ZEIT Online und Co-Gastgeberin des Podcasts "OK, America?". Im
    Podcast erläutert sie die Gründe für Gaetz' Rückzug und was Trumps erste
    Entscheidungen über sein Verhältnis mit seiner Partei verraten.

    Und sonst so? Eine Banane für 5,9 Millionen Euro.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković

    Weitere Links zur Folge:

    Krankenhausreform: Vor einem…

  40. Update: Haftbefehl gegen Netanyahu, Galant und Hamas-Chef

    21 november 2024 · 9 min

    Afspelen
    Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat Haftbefehle gegen
    den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und den
    ehemaligen Verteidigungsminister Joaw Galant erlassen. Beide werden
    beschuldigt, verantwortlich für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen
    die Menschlichkeit im Gazastreifen zu sein. Außerdem wurde ein
    Haftbefehl gegen den Hamas-Anführer Mohammed Deif wegen seiner Rolle für
    das Massaker vom 7. Oktober erlassen. Die Haftbefehle basieren auf einem
    Antrag des Chefanklägers Karim Khan vom Mai 2024. Israel hatte die
    Gerichtsbarkeit angefochten, doch die Richter in Den Haag wiesen das
    zurück: Der IStGH kann demnach seine Zuständigkeit auf der Grundlage der
    territorialen Zuständigkeit Palästinas ausüben. Der Antrag stieß auf
    Kritik, insbesondere wegen der Gleichsetzung von israelischen Politikern
    mit Terroristen der Hamas. Außerdem vermuten Experten, dass die Anklage
    einen Waffenstillstand in Gaza verzögern könnte.
    Lees meer

    Nach bisher zehn Verhandlungstagen geht die Weltklimakonferenz der
    Vereinten Nationen in Baku ihrem Ende entgegen. Der von Gastgeber
    Aserbaidschan vorgelegte Entwurf zu einem Abschlussdokument lässt jedoch
    wichtige Streitpunkte offen. Besonders die Frage nach der Entschädigung
    für Klimaschäden in ärmeren Ländern bleibt ein zentraler Konfliktpunkt.
    In dem Papier ist zwar die Rede von Zuschüssen, konkrete Summen werden
    allerdings nicht genannt. Ein weiterer Streitpunkt betrifft die Frage,
    ob auch aufstrebende Schwellenländer wie China und die reichen
    Golfstaaten zur Finanzierung beitragen sollen. Die EU fordert, diese
    wohlhabenden Staaten als neue Geldgeber in die Pflicht zu nehmen. Nach
    der bisherigen UN-Einstufung gelten sie jedoch noch als
    Entwicklungsländer. Kritik kommt von Klimaorganisationen, die den
    Entwurf als enttäuschend bewerten. Elena Erdmann, Redakteurin für
    Forschungsdaten im Wissensressort, ordnet ein, was die fehlende
    Finanzzusage für den Abschluss der COP29 bedeutet.

    Außerdem im Update: Russland hat laut der ukra…

  41. Der dritte Kriegswinter

    21 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Kurz vor dem Beginn des dritten Kriegswinters verstärkt Russland seine
    Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Seit März kommt es
    immer wieder zu ähnlichen Attacken. Russlands Ziel ist es, vor dem
    Winter so viele Kraftwerke und Umspannwerke wie möglich zu zerstören, um
    der ukrainischen Bevölkerung einen besonders harten Winter zu bescheren.
    Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) steht die Ukraine vor dem
    schlimmsten Kriegswinter seit Beginn des Krieges im Februar 2022.
    US-Präsident Joe Biden genehmigte kürzlich den Einsatz weitreichender
    Waffen gegen Russland. Olivia Kortas ist Korrespondentin in Kyjiw. Im
    Podcast erklärt sie, wie sich die Ukraine auf den Winter vorbereitet hat
    und welche Stimmung unter der Bevölkerung herrscht.
    Lees meer

    Heute startet die dritte Runde der Tarifverhandlungen zwischen der
    Gewerkschaft IG Metall und dem Autokonzern Volkswagen (VW). Der Konzern
    hatte zuvor umfangreiche Sparpläne angekündigt, die Werksschließungen
    und den Abbau von Zehntausenden Stellen beinhalten. Gestern
    präsentierten IG Metall und der Betriebsrat ein Zukunftskonzept, das
    Werksschließungen und Entlassungen verhindern soll. Geplant ist, die
    Arbeitskosten durch den Verzicht auf Tariferhöhungen um 1,5 Milliarden
    Euro zu senken. Im Gegenzug fordern die Arbeitnehmervertreter Garantien
    für Standorte und Beschäftigung sowie die Wiedereinführung der
    Beschäftigungssicherung. Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT,
    erklärt, was das Zukunftskonzept des Betriebsrates und der Gewerkschaft
    IG Metall genau beinhaltet.

    Und sonst so? Spinnenalarm am Flughafen

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Thema: Russland: Angriffskrieg gegen die Ukraine

    Ukrainekrieg: Tote und Verletzte nach russischem Luftangriff in Sumy

    Thema: Krieg in der Ukraine

    Dip…

  42. Update: Kann Boris Pistorius eigentlich mehr als Verteidigung?

    20 november 2024 · 11 min

    Afspelen
    Während die Neuwahl des Bundestages immer näher rückt, hat die SPD die
    Debatte um ihre Kanzlerkandidaten noch immer nicht beendet. Die Kritik
    an Kanzler Olaf Scholz ist groß, einige wünschen sich stattdessen
    Verteidigungsminister Boris Pistorius als Spitzenkandidat. Er ist laut
    Umfragen beliebt und gilt als Freund direkter Worte. Allerdings setzt
    sich Pistorius stark für Waffenlieferungen an die Ukraine ein. Wofür
    steht Pistorius denn eigentlich noch so? Und was unterscheidet ihn dabei
    von Scholz? Diese Fragen beantwortet Lisa Caspari aus dem Politikressort
    von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Ein chinesischer Frachter steht im Verdacht, die Datenkabel in der
    Ostsee beschädigt zu haben. Dänische Behörden haben das Schiff nahe
    Seeland festgesetzt. Aus China heißt es, man wisse nichts über den
    Vorfall. Auch Schwedens Polizei und Staatsanwaltschaft haben inzwischen
    Ermittlungen wegen möglicher Sabotage aufgenommen. Was eine Verwicklung
    Chinas in die Sabotage bedeuten könnte und warum auch Russland Vorwürfe
    gemacht werden, das weiß Steffen Richter. Er berichtet für ZEIT ONLINE
    über internationale Politik.

    Außerdem im Update:

    - Die Linke schickt ihre langjährigen Politiker Gregor Gysi, Dietmar
    Bartsch und Bodo Ramelow mit der „Mission Silberlocke“ in den
    Wahlkampf. Sie sollen für die Partei in Berlin, Rostock und Erfurt
    Direktmandate erringen und so den Einzug der Partei in den Bundestag
    sichern.
    - Der Autokonzern Ford will in seinem deutschen Standort Köln bis 2027
    etwa 2.900 Beschäftigte entlassen. Auch in anderen Ländern Europas
    hat der Konzern Stellenabbau angekündigt.

    Was noch? 97-jährige Cheerleaderin tanzt noch einmal mit ihrem
    Highschool-Team

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Helena Schmidt und Ole Pflueger

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Kai Schnier

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Debatte um SPD-Kanzlerkandidatur: Wofür der Hoffnungsträger steht
    …

  43. Israelische Siedler setzen auf Donald Trump

    20 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Kurz vor dem Machtwechsel in den USA hat die scheidende Regierung unter
    Präsident Joe Biden die israelische Siedlerorganisation Amana mit
    Sanktionen belegt. Amana gilt als die einflussreichste radikale
    Siedlergruppe im Westjordanland und wird beschuldigt, illegale
    Außenposten mit öffentlichen Geldern finanziert zu haben. Die Sanktionen
    blockieren ihre Vermögenswerte in den USA und verbieten
    Finanztransaktionen mit amerikanischen Institutionen sowie
    Privatpersonen. Der künftige US-Präsident Donald Trump hingegen
    favorisiert eine Politik, die die Siedlerbewegung stärkt, und nominierte
    bereits Mike Huckabee als neuen Botschafter für Israel. Der ehemalige
    Gouverneur von Arkansas befürwortet die Siedlerbewegung und spricht sich
    gegen eine Zweistaatenlösung aus. Steffi Hentschke ist freie
    Nahostkorrespondentin für die ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie diese
    Personalentscheidungen die Zukunft der Siedlungspolitik beeinflussen
    könnten.
    Lees meer

    Heute wurde das "Deutsche Schulbarometer", eine Umfrage an allgemein-
    und berufsbildenden Schulen in Deutschland, veröffentlicht. Die
    Auswertung zeigt, dass rund ein Viertel aller Schüler und Schülerinnen
    die eigene Lebensqualität als niedrig bewerten und unter psychischer
    Belastung und Unwohlsein leiden. Besonders betroffen sind Kinder und
    Jugendliche aus sozial schwächeren Familien, bei denen die Zahlen noch
    höher sind. Zu den Ursachen für diese Entwicklungen zählen unter anderem
    die globalen Krisen und Kriege sowie hoher Leistungsdruck und
    Zukunftsängste. Dagmar Wolf, Studienleiterin der Robert Bosch Stiftung,
    erklärt, woher die hohen Zahlen genau kommen und ordnet ein, was getan
    werden muss, um das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler zu
    verbessern.

    Und sonst so? Eine App fürs Pupsen

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Tickets für das …

  44. Update: So verwundbar ist das Nervensystem der Welt

    19 november 2024 · 10 min

    Afspelen
    Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine und der
    Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines ist die Sicherheit der öffentlichen
    Infrastruktur in der Ostsee verstärkt ins Blickfeld gerückt. Zuletzt
    wurden Schäden an gleich zwei Unterseekabeln in der Ostsee gemeldet, am
    BCS East-West-Interlink, das Litauen mit der schwedischen Insel Gotland
    verbindet – und nun auch am C-Lion1-Kabel, das direkt zwischen Finnland
    und Deutschland verläuft. Sowohl das finnische Außenministerium als auch
    das Auswärtige Amt der Bundesregierung schließen eine absichtliche
    Beschädigung nicht aus. Verteidigungsminister Pistorius sieht sogar
    "klare Zeichen" für Sabotage.
    Lees meer

    Der G20-Gipfel in Rio de Janeiro ist vorbei und überraschenderweise gab
    es eine gemeinsame Abschlusserklärung. Die Staatengruppe, zu der die
    großen Industrie- und Schwellenländer gehören, konnte sich auf einige
    Punkte einigen: So fordert die Gruppe unter anderem einen “umfassenden”
    Waffenstillstand sowohl im Gazastreifen als auch im Libanon. Zudem ruft
    sie zur Freilassung aller von der Hamas verschleppten Geiseln auf. Peter
    Dausend, Redakteur in der Hauptstadtredaktion der ZEIT, war dort und
    ordnet die Entwicklungen ein.

    Berlin steht vor umfangreichen Sparmaßnahmen – drei Milliarden Euro
    sollen im Landeshaushalt 2025 gekürzt werden. Alle Bereiche sind davon
    betroffen. Schmerzhafte Einschnitte sind laut Berliner Bürgermeister Kai
    Wegner auch im Kulturbereich zu erwarten: Insgesamt sollen bei der
    Berliner Kultur rund 130 Millionen Euro wegfallen, etwa zwölf Prozent
    ihres Budgets. Betroffen davon sind unter anderem die Schaubühne, das
    Deutsche Theater und der Friedrichstadt-Palast, aber auch die Berlinale
    wird im kommenden Jahr mit weniger Geld auskommen müssen. Tobi Müller
    ist freier Kulturjournalist und Autor in Berlin. Im Podcast erklärt er,
    welche Risiken die Kürzungen für das kulturelle Erbe der Stadt mit sich
    bringen und warum strukturelle Veränderungen notwendig sind.

    Was noch? Internationaler Männertag.

    M…

  45. Scholz oder nicht Scholz

    19 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Vor den Neuwahlen im Februar diskutiert die SPD über ihren
    Kanzlerkandidaten. Für die SPD-Spitze steht fest, dass Bundeskanzler
    Olaf Scholz erneut antritt. Doch es gibt auch Stimmen, die fordern, dass
    Verteidigungsminister Boris Pistorius den Wahlkampf anführt. Der
    Verteidigungsminister hat bisher jedoch betont, nicht zu kandidieren. Ob
    es bei diesem Nein bleibt und wie gespalten die SPD in der Kanzlerfrage
    ist, ordnet Innenpolitikredakteur Fabian Reinbold ein.
    Lees meer

    Der Erfolg des Elektroautobauers Tesla in China bröckelt. Tesla hat dort
    im Oktober weniger als 70.000 Fahrzeuge verkauft; beim chinesischen
    Marktführer BYD waren es währenddessen mehr als eine halbe Million.
    Chinesische Hersteller wie BYD, Nio und Xpeng bieten günstigere und
    technologisch oft besser ausgestattete Modelle an. Nach der
    bevorstehenden Amtseinführung von Donald Trump könnte sich der
    Handelskrieg zwischen den USA und China noch verschärfen. Was das für
    Tesla-Chef Elon Musk bedeutet, den Trump in eine politische
    Spitzenposition bringen will, erklärt Chinakorrespondent Jens Mühling.

    Und sonst so? Portugiesischer Soundteppich

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Neuwahl: SPD-Politiker dringen auf zügige Kür von Scholz als
    Kanzlerkandidat

    Kanzlerkandidat für die SPD: Olaf Scholz oder Boris Pistorius – wer ist
    der Richtige?

    SPD-Kanzlerkandidat: Lars Klingbeil sieht in Kandidatenwechsel keinen
    Garanten für Erfolg

    Tesla in China: Auf einmal wirkt Tesla altmodisch und behäbig

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt…

  46. Update: Was Bidens Kurswechsel der Ukraine bringt

    18 november 2024 · 10 min

    Afspelen
    US-Präsident Joe Biden hat der Ukraine erlaubt, weitreichende US-Waffen
    gegen Russland einzusetzen. Das haben mehrere US-Medien berichtet.
    Bisher hatte Biden ukrainische Angriffe auf weit im Landesinneren
    liegende russische Ziele mit US-Waffen abgelehnt. Grund dafür waren
    Bedenken, dass die USA und andere Nato-Staaten in direkte Konflikte mit
    Russland geraten könnten. Wie die Ukraine die Waffen einsetzen und
    welche Auswirkungen Bidens Kurswechsel auf den Kriegsverlauf haben
    könnte, erklärt Politikredakteur und Russlandexperte Maxim Kireev.
    Lees meer

    Die Krankenversicherung Barmer warnt in ihrem Pflegereport 2024 vor
    steigenden Kosten und einer finanziellen Schieflage des Pflegesystems.
    Laut dem Bericht liegt das an mehreren Gründen: Zum einen sind in
    Deutschland aufgrund der alternden Gesellschaft und einer steigenden
    Lebenserwartung immer mehr Menschen pflegebedürftig, die im Schnitt auch
    immer länger gepflegt werden. Zum anderen wurden die Löhne in der Pflege
    in den vergangenen Jahren erhöht und mehr Pflegekräfte eingestellt, um
    den Personalschlüssel zu verbessern. Auch die Eigenanteile an den
    Pflegekosten sind in den letzten Jahren gestiegen. Im bundesweiten
    Schnitt liegen sie aktuell bei rund 2.870 Euro monatlich; das sind 211
    Euro mehr als noch 2023. Jonas Koch vom ZEIT-ONLINE-Newsdesk erklärt,
    welche Reformen aus Sicht der Krankenkasse jetzt nötig sind.

    Was noch? Die Affen rasen durch die Stadt.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Mounia Meiborg und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekrieg: Russland sieht USA durch Raketenfreigabe in Krieg
    verwickelt

    Ukrainekrieg: USA erlauben Ukraine Angriffe auf Russland mit
    weitreichenden Waffen

    Joe Biden: Letzte Verzweiflungstaten

    Pflege: Zuzahlungen für Pflege im Heim steigen weiter

    Barmer: Pflegereport warnt vor extremen Kosten und höheren Eigenanteilen

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der …

  47. G20: Krisenbewältigung unter Mächtigen

    18 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Rio de Janeiro beginnt heute der G20-Gipfel, bei dem die Staats- und
    Regierungschefs der 20 führenden Wirtschaftsmächte unter anderem darüber
    beraten, wie die internationalen Institutionen reformiert werden können.
    Auch über den Krieg im Nahen Osten wollen die Teilnehmer sprechen. Dabei
    hat es schon vor Beginn des Gipfels Kritik an der geplanten
    Abschlusserklärung der Mitgliedsstaaten gegeben. Bundeskanzler Olaf
    Scholz (SPD) trifft außerdem den chinesischen Präsidenten Xi Jinping, um
    über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu beraten. Was in Rio
    de Janeiro auf der Agenda steht und welche Streitpunkte es gibt, erklärt
    ZEIT-Korrespondent Peter Dausend.
    Lees meer

    Die Regierungspartner SPD und Grüne haben sich nach den Recherchen zum
    kalkulierten Koalitionsbruch durch die FDP entsetzt und enttäuscht
    gezeigt. Die FDP hingegen hat auf die Kritik mit Unverständnis reagiert
    und das eigene Vorgehen verteidigt. Wie der FDP-Chef und ehemalige
    Bundesfinanzminister Christian Lindner am Wochenende mitgeteilt hat, sei
    es selbstverständlich, dass die FDP die Koalition ohne eine
    Wirtschaftswende habe verlassen müssen. ZEIT-Politikredakteur Mark
    Schieritz erklärt, warum die geheimen Pläne der FDP das Vertrauen in die
    Politik geschwächt haben und was das für den Wahlkampf der Partei von
    Christian Lindner bedeutet.

    Und sonst so? Abhilfe für miese Tage

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophie Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    G20-Gipfel in Rio de Janeiro: Israel macht Druck auf G20-Staaten

    Scholz-Telefonat: Ein Gespräch zu Putins Gunsten

    G20-Gipfel: Treffen der Wirtschaftsmächte

    Ende der Ampelkoalition: FDP-Fraktionschef Christian Dürr verteidigt
    Vorgehen seiner Partei

    Ampel-Aus: Der Bruch

    Ampelkoalition: Bruch der Regierungskoalition

    FDP: Lindner verteidigt Koalitionsbruch – Gerhart Baum beklagt Egoismus

    Ende der Ampelkoalition: SPD und Grüne reagieren auf Rec…

  48. Ende der Ampel: die FDP, die CDU und der Koalitionspoker

    17 november 2024 · 9 min

    Afspelen
    Die Enthüllungen der ZEIT-Recherche von Robert Pausch, wonach die FDP
    bei einem Treffen den Bruch der Ampelkoalition detailliert geplant haben
    soll, sorgten für empörte Reaktionen aus der Politik. Katharina Dröge,
    Fraktionsvorsitzende der Grünen, sagte auf einem Parteitag, die FDP habe
    drei Jahre lang "unehrlich" und "unzuverlässig" in der Koalition agiert.
    Ende September fand in der Villa Erlenkamp eine Strategiesitzung statt,
    bei der sich die FDP-Spitzenführung über die Zukunft der Koalition und
    der Partei beriet. Bei diesem Treffen soll auch die Entlassung des
    FDP-Ministers aus dem Kabinett geplant worden sein. CDU-Chef Friedrich
    Merz hat mehrfach betont, dass er im Falle eines Wahlsiegs nicht mit
    der AfD koalieren wolle. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort
    der ZEIT, ordnet ein, wie die CDU auf die ZEIT-Recherche reagiert und
    mit wem sie im Falle eines Wahlsiegs koalieren möchte.
    Lees meer

    Nach dem Wahlsieg von Donald Trump ist der Bitcoin-Kurs erheblich
    gestiegen. Die Kryptowährung, die 2009 noch weitgehend unbekannt war,
    hat sich seit ihrer Einführung stark im Wert entwickelt und erreicht
    derzeit einen Höchstwert von über 90.000 US-Dollar pro Bitcoin. Trotz
    seiner anfänglichen ablehnenden Haltung gegenüber Bitcoin während seiner
    ersten Amtszeit suchte Donald Trump im aktuellen Wahlkampf die
    Unterstützung der Kryptocommunity. Auf einer Bitcoin-Konferenz in
    Nashville versprach er, den Kryptomarkt weitgehend unreguliert zu lassen
    und günstige Strompreise für das Mining neuer Bitcoins zu fördern. Zudem
    kündigte er an, die USA zur "Hauptstadt der Kryptowährungen" zu machen.
    Sina Osterholt, Redakteurin bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, welche Ziele
    Donald Trump mit der Kryptowährung verfolgt, und erklärt, welche Risiken
    der derzeit hohe Bitcoin-Kurs mit sich bringt.

    Und sonst so? Riesenhype um Süßigkeit

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Tickets für …

  49. Spezial nach der US-Wahl: "Unser Leben wird einfacher werden!"

    16 november 2024 · 40 min

    Afspelen
    Fast zwei Wochen sind vergangen, seit Donald Trump erneut zum
    US-Präsidenten gewählt wurde. Der Wahlsieg war eindeutig: Trump gewann
    nicht nur alle wichtigen Swing-States, sondern auch die Popular Vote.
    Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler hat also für Trump gestimmt.
    Trotzdem zeigen sich die USA in den Tagen nach der Wahl tief gespalten:
    Während ein Teil des Landes seinen Triumph feiert, blickt der andere mit
    Sorge auf die kommende Amtszeit, in der Trump die Nation grundlegend
    verändern könnte.
    Lees meer

    Für dieses "Was jetzt?"-Spezial sind wir an unterschiedliche Orte in den
    USA gereist, um herauszufinden, wie es den Menschen aus den
    unterschiedlichen politischen Lagern nach Trumps Wahlsieg geht. Pia
    Rauschenberger war in der demokratischen Hochburg Baltimore unterwegs
    und hat mit Schwarzen Frauen gesprochen, die enttäuscht von der Wahl
    sind. Jannis Carmesin ist nach Doddridge County in West Virginia
    gereist, ein Ort, der fest hinter Trump steht.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger und Jannis Carmesin

    Redaktion: Ole Pflüger

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das
    Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  50. Aus Gaza geflüchtet, in Ägypten alleingelassen

    16 november 2024 · 12 min

    Afspelen
    Seit Beginn des Krieges im Gazastreifen sind laut der palästinensischen
    Botschaft in Kairo rund 100.000 Menschen aus Gaza nach Ägypten
    geflüchtet. In Kairo angekommen stranden sie ohne Papiere, zu wenig Geld
    und ohne Anspruch auf eine Krankenversicherung. Aufgrund ihres fehlenden
    Aufenthaltsstatus bewegen sich die Flüchtlinge in einer rechtlichen
    Grauzone. Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) bietet zwar
    die Möglichkeit, finanzielle Hilfen zu beantragen, es hat jedoch keine
    allgemeine Zustimmung der ägyptischen Behörden, sich den
    Gaza-Geflüchteten anzunehmen. Auch das Palästinenserhilfswerk UNRWA kann
    den Geflüchteten vor Ort nicht helfen, da ihnen das notwendige Mandat
    fehlt. Ägypten kämpft hingegen selbst mit einer angespannten
    Wirtschaftslage und hat bereits Hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien
    und dem Sudan aufgenommen. Anna-Theresa Bachmann ist freie Reporterin
    für die ZEIT und hat mit Menschen in Ägypten gesprochen.
    Lees meer

    Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat erstmals ein Medikament zur
    Zulassung für die Behandlung von Alzheimer empfohlen. Der Wirkstoff
    Lecanemab wurde von dem schwedischen Biomedizin-Unternehmen BioArctic
    sowie dem japanischen Arzneimittelkonzern Eisai entwickelt. Obwohl es
    die Krankheit nicht heilt, verzögert es das Fortschreiten um einige
    Monate. Das Medikament wirkt nur im frühen Stadium der Krankheit und ist
    nicht für alle Alzheimer-Patienten geeignet. Neben Lecanemab befinden
    sich bereits weitere Medikamente in der Entwicklung, und auch Bluttests
    zur frühen Alzheimer-Erkennung stehen kurz vor der Zulassung.
    Wissenschaftler hoffen, dass die Krankheit in Zukunft so weit verzögert
    werden kann, dass Betroffene bis ins hohe Alter ohne Symptome leben
    können. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT
    ONLINE, analysiert die Bedeutung dieses Fortschritts für die
    Alzheimer-Forschung.

    Und sonst so? Höhenkochkunst in den Bergen.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Anne Schwedt, C…