Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Warum Israel in Syrien eingreift
12 december 2024 · 12 min
Seit dem Sturz des Assad-Regimes am vergangenen Wochenende hat Israel
seine Luftangriffe auf Syrien ausgeweitet. Nach Angaben der Syrischen
Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden dabei bis zu 310
militärische Ziele getroffen, darunter Luftwaffeneinrichtungen sowie
Chemiewaffenlager. Israels Armee gab an, 80 Prozent der strategischen
Fähigkeiten der syrischen Armee zerstört zu haben. Außerdem sind
israelische Soldaten in die seit 1974 entmilitarisierte Zone auf der
syrischen Seite der Golanhöhen vorgedrungen, was ein bestehendes
Abkommen mit Syrien gefährdet. Steffi Hentschke, freie
Nahostkorrespondentin der ZEIT, erklärt, welche Ziele Israel mit seinem
militärischen Vorgehen in Syrien verfolgt. Lees meerDie Fußball-Weltmeisterschaft der Männer wird 2034 in Saudi-Arabien
stattfinden. Das hat der Fußball-Weltverband FIFA am gestrigen Mittwoch
entschieden. Verbunden ist diese Entscheidung mit der Vergabe eines
weiteren Turniers: 2030 werden insgesamt sechs Länder auf drei
Kontinenten die Fußball-WM ausrichten. Zugestimmt hat der Vergabe auch
der Deutsche Fußballbund. An der Art und Weise, wie die beiden Turniere
vergeben worden sind, hatte es schon im Vorfeld Kritik gegeben: Erstens
war das Verfahren ziemlich intransparent, zweitens ist Saudi-Arabien ein
wichtiger Sportsponsor. Menschenrechtsorganisationen werfen
Saudi-Arabien vor, Arbeitsmigranten auszubeuten und die Menschenrechte
zu verletzen. Die Fifa sieht dagegen in dem Turnier eine Chance auf
gesellschaftliche Öffnung und eine Verbesserung der Menschenrechtslage.
Wegen der extremen Sommerhitze wird das Turnier wahrscheinlich im Winter
stattfinden. Oliver Fritsch ist Redakteur im Sportressort von ZEIT
ONLINE. Im Podcast erläutert er, warum vieles gegen und nur wenig für
Saudi-Arabien als Gastgeber spricht.Und sonst so? Ein Mythos bröckelt: Ist Hannover doch nicht die
Hochdeutsch-Hauptstadt?Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit:Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen…
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Update: Wagenknechts Partei regiert jetzt mit
11 december 2024 · 11 min
Dietmar Woidke ist vom Landtag in Potsdam erneut zum Ministerpräsidenten
von Brandenburg gewählt worden. Er steht damit als erster
Ministerpräsident einer Koalition aus SPD und dem Bündnis Sahra
Wagenknecht (BSW) vor. Wieso Woidke trotz Koalition im ersten Wahlgang
keine Mehrheit hinter sich hatte und was für Inhalte die neuartige
Parteienkoalition vertritt, ordnet Lisa Caspari ein. Sie ist
Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Lees meerDas Saidnaja-Gefängnis nahe Damaskus ist das Symbol der
Schreckensherrschaft von Baschar al-Assad in Syrien. Zehntausende
Menschen verschwanden dort für immer, wurden gebrochen und zu Tode
gequält. Jetzt, nach dem Sturz des Regimes, werden die Menschen aus den
Zellen befreit. Nahost-Korrespondentin Lea Frehse hat das Saidnaja
Gefängnis besucht. Sie berichtet im Podcast, was sie dort gesehen hat
und was ihr die befreiten Gefangenen erzählt haben.Außerdem im Update: Bundeskanzler Olaf Scholz hat im Bundestag offiziell
die Vertrauensfrage beantragt. Er will damit den Weg frei machen für
Neuwahlen.Was noch? Mit Freunden im Kontakt bleiben mit dem Wednesday Waffle.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.
Die Liebeskummer-Playlist
Weitere Links zur Folge:
Dietmar Woidke als Brandenburger Ministerpräsident wiedergewählt
Ministerpräsident: Dietmar Woidke scheitert in Brandenburger Landtag im
ersten WahlgangBündnis Sahra Wagenknecht: Nach dem Höhenflug der Kater
Foltergefängnis in Syrien: Und plötzlich Licht
Vertrauensfrage: Kann da noch was schiefgehen?
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Assads Flucht ist Putins Pleite
11 december 2024 · 12 min
Mit dem Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hat Russland in
Syrien einen Rückschlag erlitten. Als Russland 2015 in den syrischen
Bürgerkrieg eingriff, verfolgte es das Ziel, seine Rolle als Großmacht
zurück auf die Weltbühne zu bringen. Doch aufgrund des Ukrainekriegs war
es Russland nicht mehr möglich, das Baschar-al-Assad-Regime weiterhin
allein zu unterstützen. Die russische Präsenz in Syrien hängt nun davon
ab, wie die neue syrische Führung, insbesondere ihre Unterstützer in der
Türkei, auf Russland reagieren. Sollte Russland seine Truppen abziehen
müssen, könnte dies die Logistik für die Unterstützung russischer
Aktivitäten in Afrika und anderen Regionen erheblich erschweren. Maxim
Kireev, Redakteur für internationale Politik, analysiert, wie die
jetzigen Machthaber Syriens zu Wladimir Putin stehen und wie realistisch
ein Abzug der russischen Truppen aus Syrien ist. Lees meerDer Mord an Brian Thompson, CEO des US-Konzerns UnitedHealthcare, hat in
den sozialen Netzwerken Reaktionen der Genugtuung und des Hohns
ausgelöst. Ein Statement von UnitedHealthcare zum Tod von Thompson wurde
auf Facebook mit Zehntausenden Lach-Emojis kommentiert. Der mutmaßliche
Täter, Luigi Mangione, hinterließ eine Nachricht, in der er die
Praktiken der Gesundheitsversicherung kritisierte, die oft Leistungen
verzögern oder verweigern. Diese Botschaft stieß in sozialen Medien
teils auf Zustimmung. Warum löst dieser Fall so starke Emotionen aus?
Georg Diez ist Autor für die ZEIT. Er ordnet die Debatte ein.Und sonst so? Die ehrliche Weihnachtskarte
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Weitere Links zur Folge:
Baschar al-Assad: Ein Vierteljahrhundert an der Macht
Russland und Syrien: In Syrien ist Putin gescheitert
Thema: Syrien: Sturz des Assad-Regimes
Bürgerkrieg in Syri…
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Update: Stunde Null in Syrien
10 december 2024 · 11 min
Drei Tage ist es her, dass in Syrien aufständische Milizen den
langjährigen Machthaber Baschar al-Assad gestürzt haben. Doch noch ist
Syrien gezeichnet von 14 Jahren Bürgerkrieg und 53 Jahren
Assad-Herrschaft. Stella Männer berichtet für ZEIT ONLINE aus der
Region und ist aktuell in Syrien unterwegs. Im Podcast schildert sie
ihre ersten Eindrücke vom Neuanfang in Damaskus. Lees meerLesen, Mathe, Strategien zur Problemlösung: In den vergangenen zehn
Jahren konnten die 16- bis 65-Jährigen in Deutschland ihr Niveau in
diesen Bereichen halten. Das zeigt die aktuelle PIAAC-Studie (Programme
for the International Assessment of Adult Competencies), das Pendant zur
bekannteren Pisa-Studie für Erwachsene. Doch es wird sichtbar: Die
Bildungsschere in Deutschland geht weiter auseinander. Das berichtet
Jeannette Otto aus dem Ressort Wissen der ZEIT.Was noch? Der Jahresrückblick der Suchanfragen
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Syrien
Sturz des Assad-Regimes: Der Mauerfall-Moment des Nahen Ostens
Islamismusforscher Orwa Ajjoub: "Syrien steht nicht vor dem Wechsel in
die freiheitliche Demokratie"Grundkompetenzen von Erwachsenen: So klug sind die Alten
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Syriens Zukunft liegt auch in türkischer Hand
10 december 2024 · 12 min
In Kamischli, einer Stadt in der Region Nordostsyrien, feiern die
kurdischen Einwohnerinnen und Einwohner den Sturz des Diktators Baschar
al-Assad als historischen Tag. Nordostsyrien wird seit 2012 de facto
autonom verwaltet. Doch die Autonomie wird von der türkischen
Militäroffensive bedroht, die gerade in Manbidsch stattfindet. Welche
Interessen die Türkei in der syrischen Region verfolgt und welche
Gruppen sie dabei unterstützt, ordnet die Wissenschaftlerin Dastan Jasim
ein. Lees meerAb 2025 werden in Norwegen keine neuen Autos mit Verbrennungsmotoren
mehr zugelassen. Das hat das norwegische Parlament vor acht Jahren
beschlossen. Die Regierung verbannt Benziner und Dieselfahrzeuge de
facto von den Straßen, indem sie die Kosten und steuerlichen Belastungen
dafür im Vergleich zu Elektrofahrzeugen deutlich erhöht hat. Auch die
Europäische Union plant ein Verbrennerverbot. Ab 2035 sollen alle neuen
Autos, die auf den Markt kommen, emissionsfrei sein. Was sich andere
Länder von Norwegen abgucken können, erklärt Wirtschaftsredakteur
Zacharias Zacharakis.Und sonst so? Nie mehr Enttäuschung beim Geschenkeauspacken
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Türkei: Konflikt mit der PKK
Umsturz in Syrien: Was muss passieren, damit Syrien nicht im Chaos
versinkt?Norwegen: Der Verbrenner ist død
Elektroauto: So kommen Sie als Mieter zur eigenen Ladestation
Elektromobilität: Der Verkehr wird elektrisch
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Update: Einen Tag nach Assads Sturz beginnt die Migrationsdebatte
9 december 2024 · 11 min
Während sich die Lage in Syrien nach dem Sturz von Diktator Baschar
al-Assad rasant weiterentwickelt, hat in Deutschland die Debatte über
das Schicksal syrischer Geflüchteter begonnen. Das Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat mitgeteilt, vorerst nicht mehr über
Asylanträge von Syrerinnen und Syrern zu entscheiden. Nach dem Sturz von
Baschar al-Assad sei die Lage in Syrien zu unübersichtlich. Mehrere
Politiker haben sich bereits dazu geäußert, wie es mit syrischen
Geflüchteten in Deutschland weitergehen soll. Politikredakteurin
Katharina Schuler ordnet die Debatte im Podcast ein. Lees meerDer CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz ist zum zweiten Mal seit
Kriegsbeginn in die Ukraine gereist. In Kyjiw hat er den ukrainischen
Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen und sein Versprechen
wiederholt, der Ukraine Taurus-Marschflugkörper zu liefern. Außerdem
fordert er eine Kontaktgruppe, die nach dem bevorstehenden Wechsel in
der US-amerikanischen Regierung die europäische Unterstützung der
Ukraine koordiniert.2024 wird wohl das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Das hat
der EU-Klimawandeldienst Copernicus berichtet. Wie die Daten zeigen,
dürfte 2024 auch das erste Jahr werden, in dem es durchschnittlich mehr
als 1,5 Grad Celsius wärmer war als im vorindustriellen Mittel.Was noch? O Tannenbaum, o Tannenbaum, wann erhältst du Einzug ins
Wohnzimmer?Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Syrien: Rebellengruppen wollen bald neue Regierung bilden
Migration: Bamf stoppt Entscheidungen über Asylanträge von Syrern
Migration: Jens Spahn fordert Startgeld und Charterflüge für
heimkehrende SyrerUkrainekrieg: Friedrich Merz ist nach Kyjiw gereist
Ukraine-Krieg: Friedrich Merz fordert bei Besuch in Kyjiw europäische
KontaktgruppeUkraine-Krieg: Merz für weitere konsequente Unterstützung der Ukraine
Erderw…
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Syrien ohne Assad
9 december 2024 · 14 min
In Syrien ist in der Nacht auf Sonntag die Herrschaft von Baschar
al-Assad beendet worden. Die islamistische HTS-Miliz drang mit
Verbündeten in einer mehrtägigen Großoffensive bis in die Hauptstadt
Damaskus vor. Die Rebellen verkündeten daraufhin den "Beginn einer neuen
Ära für Syrien“. Assad selbst verließ das Land mit dem Flugzeug. Wieso
brach Assads Regime am Ende so schnell zusammen? Und wie sieht eine
mögliche Zukunft des Landes aus? Diese und weitere Fragen beantwortet
Nahostexpertin Kristin Helberg für ZEIT ONLINE. Lees meerDie Bezahlkarte für Geflüchtete solle vor allem Bürokratie reduzieren,
hieß es immer wieder von Politikern. Recherchen von ZEIT ONLINE und
FragDenStaat zeigen nun aber, dass intern ganz andere Motive eine Rolle
spielten. Die interne Kommunikation von Bund und Ländern belegt: Die
Bundesländer wollten Geflüchtete stattdessen massiv einschränken. Wie
die Länder das genau planten und wo Ämter jetzt zusätzlich belastet
werden, weiß Christina Schmidt, Redakteurin bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? Albatross findet neue Liebe und legt mit 74 Jahren noch
ein Ei.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Syrien: Ein magischer Moment
Machtwechsel in Syrien: So feiern die Syrer das Ende Assads
Umsturz in Syrien: Was muss passieren, damit Syrien nicht im Chaos
versinkt?Bezahlkarte für Geflüchtete: Wie die Bezahlkarte Geflüchtete
einschränken sollSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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"Was jetzt?" live in Berlin: Der große Jahresrückblick 2024 am 15. Dezember
8 december 2024 · 2 min
Am 15. Dezember um 11 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste in
Berlin. Lees meerWir sprechen mit Expertinnen und Experten aus der Redaktion über die
Themen des Jahres. Anschließend haben Sie Gelegenheit, die Hosts von
"Was jetzt?" bei Glühwein oder Punsch zu treffen.Tickets unter www.zeit.de/finale
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Russlands Kriegswirtschaft boomt, doch der Rubel stürzt ab
8 december 2024 · 12 min
Russlands Währung, der Rubel, verliert weiter an Wert: Im November fiel
er auf den tiefsten Stand seit dem Einmarsch russischer Truppen in die
Ukraine im Februar 2022. Mittlerweile, im dritten Kriegsjahr, ist die
Inflation für die Russinnen und Russen im Alltag mehr als spürbar. Wird
diese Krise eine Gefahr für die Herrschaft des russischen Präsidenten
Wladimir Putin? Michael Thumann leitet als außenpolitischer
Korrespondent das Moskauer Büro der ZEIT. Im Podcast berichtet er, was
die Preissteigerungen für die Menschen in Russland bedeuten und warum
der Rubel immer weiter an Wert verliert. Lees meerSpaniens Wirtschaft wächst so stark wie keine andere in Europa. Im
Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die spanische Wirtschaftsleistung
um 3,4 Prozent. Auch im dritten Quartal legte sie mit einem Plus von 0,8
Prozent deutlich zu. Spanien ist mittlerweile so etwas wie der
europäische Wachstumsmotor. Es ist nicht nur der Tourismus, der Spaniens
Wirtschaft florieren lässt. Was macht Spanien anders als der Rest
Europas? Julia Macher berichtet für ZEIT ONLINE aus Spanien. Im Podcast
analysiert sie, was die Gründe für das Wirtschaftswachstum in Spanien
sind und ob das Land seine wirtschaftliche Stärke auch in Zukunft
sichern kann.Und sonst so? Fehlende Wolken begünstigen Erderwärmung
Moderation: Azadê Peşmen
Redaktion und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.Weitere Links zur Folge:
Russland: Angriffskrieg gegen die Ukraine
Russische Wirtschaft: Wie lange hält Russland das durch?
Ökonomie in Spanien: Das spanische Wirtschaftswunder
Spanien: Tote und Vermisste nach Unwettern
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Spezial Overturism in Venedig: Das Paradies hat seinen Preis (Wiederholung vom 27. April)
7 december 2024 · 29 min
Zehntausende Touristen strömen jeden Tag nach Venedig. Sie tummeln sich
auf den kleinen Brücken und zwängen sich durch die engen Gassen. Im
Durchschnitt bleiben die Besucher zwei Nächte in der Lagunenstadt, wobei
die meisten noch am selben Tag auf die Kreuzfahrtschiffe zurückkehren.
Die Venezianer protestieren schon seit Jahren gegen den sogenannten
Overtourism. Und endlich scheinen sie vom Rathaus erhört worden zu sein.
Seit dem 25. April müssen Tagestouristen fünf Euro zahlen, um das Centro
Storico, die Altstadt von Venedig, zu betreten. Zunächst nur an 29
ausgewählten Tagen, dann generell ab 2025. Man sollte meinen, dass ein
kollektiver Seufzer der Erleichterung von Dorsoduro bis Castello zu
hören ist. Das Gegenteil ist der Fall: Die überwiegende Mehrheit der
Einwohner ist entschieden gegen die Maßnahme. Denn es ist unklar, was
mit den Einnahmen geschehen soll. Und der geringe Betrag dürfte kaum
jemanden von einem Besuch abhalten. Lees meerSo wie in Venedig ist Massentourismus auch in anderen Städten ein
Problem. Doch wie kann ihm begegnet werden? Und wie lebt es sich
eigentlich in einer Stadt, in der es mehr Gästebetten als Einheimische
gibt? Um diese Fragen in einer neuen Podcast-Spezialfolge von "Was
jetzt?" zu beantworten, war Elise Landschek vor Ort unterwegs. Sie hat
mit Venezianern wie dem 78-jährigen Franco Migliori gesprochen, der fast
sein ganzes Leben hier verbracht hat und sich in seiner Heimat manchmal
wie ein "Lachs, der gegen den Strom schwimmt", fühlt. Mit Stadtrat
Michele Zuin, der an dem neuen Ticketsystem festhält, "weil Venedig den
Tourismus braucht". Und sie hat Jan van der Borg von der Universität Ca'
Foscari getroffen, der sich in seiner Forschung mit dem Overtourism
beschäftigt. Er sagt: Die Stadt weiß nicht, was sie will.Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Fabian Scheler, Helena Schmidt und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Almut Siefert, Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weit…
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Ghana: Wählen gegen den illegalen Goldabbau
7 december 2024 · 13 min
Am Wochenende wählen die Menschen in Ghana einen neuen Präsidenten und
ein neues Parlament. Klar ist: Es wird einen Machtwechsel geben, denn
der amtierende Präsident Nana Akufo-Addo darf nicht mehr antreten. Als
mögliche Nachfolger stehen insgesamt zwölf Kandidaten zur Wahl. Es ist
das achte Mal seit dem Ende der Militärdiktatur 1992, dass die Ghanaer
an die Urnen gerufen werden. Welche Probleme beschäftigen die Menschen
in Ghana? Julian Hilgers berichtet als freier Journalist über den
afrikanischen Kontinent. Im Podcast analysiert er, inwiefern die Wahl in
Ghana als Richtungswahl zu sehen ist und welche Bedeutung die Wahl für
die Region hat. Lees meerNur 2.063 Tage nach ihrem Brand wird die Pariser Kathedrale Notre-Dame
an diesem Wochenende wiedereröffnet. Am 15. April 2019 war in der
Kathedrale ein Feuer ausgebrochen, große Teile des Dachstuhls wurden
zerstört, und einer der Kirchtürme stürzte ein. Notre-Dame, erbaut
zwischen 1163 und 1345, Weltkulturerbe und so etwas wie das
Nationalheiligtum der Französinnen und Franzosen, war nur noch eine
Ruine. "Wir werden diese Kathedrale gemeinsam wieder aufbauen", hatte
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron damals verkündet. In nur fünf
Jahren – so sein Versprechen – werde Notre-Dame wiedereröffnet, "schöner
als zuvor". Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im
Podcast spricht sie über ihre Eindrücke von der neuen Notre-Dame.Und sonst so? Die untauglichen Frankfurter Weihnachtsmarkttassen wurden
ersetzt.Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Mounia Meiborg, Constanze Kainz
Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann
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Thema: Ghana
ZEIT-Recherche: Das weltweite Netzwerk des illegalen Goldabbaus
Wiedereröffnung von Notre-Dame: Aus Gedanken wird Stein
Wiederaufbau von Notre-Dame: "Die Herausforderungen waren höllisch"
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Update: Wer vom Mercosur-Abkommen profitiert
6 december 2024 · 10 min
Die EU-Kommission hat trotz anhaltender Bedenken von Ländern wie
Frankreich oder Italien die Verhandlungen über eine Freihandelszone mit
dem südamerikanischen Staatenbündnis Mercosur abgeschlossen. Das
Abkommen soll zwischen der EU und der Staatengruppe Mercosur, zu der
Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay gehören, eine der weltweit
größten Freihandelszonen schaffen. Frankreich und Italien kritisieren
das Abkommen. Sie sehen die eigene Landwirtschaft durch billige Waren
aus Südamerika gefährdet. Ist die Kritik berechtigt? Und bringt das
Abkommen am Ende vielleicht doch mehr Vor- als Nachteile? Diese und
weitere Fragen beantwortet Ulrich Ladurner, EU-Korrespondent der ZEIT. Lees meerZum dritten Mal trat der Kanzler vor den Cum-Ex-Untersuchungsausschuss.
Wie bei den vergangenen Aussagen hat er eine politische Einflussnahme
auf den Steuerfall der Hamburger Warburg Bank zurückgewiesen. Gleiches
gelte für die ehemals staatliche HSH Nordbank. Scholz hatte in der
Vergangenheit immer wieder betont, sich nicht erinnern zu können. Was
Scholz genau vorgeworfen wird, weiß Frank Drieschner aus dem
Hamburg-Ressort der ZEIT.Außerdem im Update: Die Präsidentschaftswahl in Rumänien muss komplett
wiederholt werden. Das oberste Gericht des Landes begründet die
Entscheidung mit der starken Einmischung Russlands in die Wahl.Was noch? Ampel-Aus wird zum Wort des Jahres.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Matthias Peer, Magdalena Inou und Benjamin Probst
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EU-Mercosur-Abkommen: Der falsche Kampf
Außenhandel: EU-Kommission vereinbart Freihandelsabkommen mit
Mercosur-StaatenCum-Ex-Ausschuss: Warum hat es keiner gemerkt?
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Georgien im Ausnahmezustand
6 december 2024 · 12 min
Seit Tagen protestieren jeden Abend Hunderte Menschen vor dem Parlament
in Tbilissi, der Hauptstadt Georgiens. Der Auslöser: Der
nationalkonservative Ministerpräsident Irakli Kobachidse hat angekündigt
die Beitrittsgespräche mit der Europäischen Union bis zum Jahr 2028
auszusetzen. Dabei ist Georgien erst seit einem Jahr
Beitrittskandidaten. Die Entscheidung hat die Wut der Bevölkerung und
der Opposition geweckt. Georgiens Regierungschef andererseits droht der
proeuropäischen Opposition nun mit “Auslöschung”. Die Regierung geht
seit Tagen immer härter gegen die Protestierenden vor und ließ bereits
zahlreiche Menschen, darunter auch Oppositionspolitiker, verhaften.
Warum die Proteste gerade jetzt so massiv sind und wie sie sich von
früheren unterscheiden, erklärt Anastasia Tikhomirova, Journalistin bei
ZEIT Online, die mit den Demonstrierenden in Georgien gesprochen hat. Lees meerDrei Jahre ist es her, dass die Bundeswehr überstürzt Afghanistan
verlassen hat. Der plötzliche Abzug wirft immer noch viele Fragen auf.
Warum waren Bundesregierung und Sicherheitsbehörden offenbar schlecht
vorbereitet? Warum wurden afghanische Ortskräfte und deren Angehörige in
Stich gelassen? Die Bundesregierung hatte nämlich versprochen, sie nach
Deutschland zu holen. Am Donnerstag standen im Afghanistan
Untersuchungsausschuss des Bundestags zwei zentrale Akteure der
damaligen Regierung Rede und Antwort: der damalige Kanzleramtsminister
Helge Braun und Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wie Braun und Merkel
die Verantwortung der Bundesregierung sehen, welche neuen Erkenntnisse
der Ausschuss brachte und wie die Diskussion um den chaotischen Abzug
weitergeht, erklärt Christian Schweppe, Investigativreporter, der die
Vernehmungen vor Ort verfolgt hat.Und sonst so? Amazon auf der Anklagebank
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković
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Update: Wie es nach dem Sturz der Regierung in Frankreich weitergeht
5 december 2024 · 10 min
Sie war nur knapp drei Monate im Amt und ist schon wieder gestürzt: Die
Mitte-rechts-Regierung von Frankreichs Premierminister Michel Barnier
ist an einem Misstrauensvotum gescheitert. Eine neue Regierungsmehrheit
zu finden, gilt als schwer. Was das für die Stabilität Frankreichs und
der EU bedeutet und wie Präsident Macron auf die Krise reagieren könnte,
weiß Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin von ZEIT ONLINE. Lees meerIn der Nacht von Donnerstag auf Freitag findet dieses Jahr erneut der
umstrittene Klaasohm-Brauch auf der Insel Borkum statt. Nach
Meidenberichten war der Veranstaltung Frauenfeindlichkeit vorgeworfen
worden. Die Inselgemeinschaft hat auf die Kritik reagiert, das Fest soll
künftig ohne Frauenjagd stattfinden. Wieso endet das Schlagen von Frauen
erst jetzt? Diese und weitere Fragen beantwortet Daniel Hinz, der die
Insel für ZEIT ONLINE besucht.Außerdem im Update: In Syrien stoßen islamistische Rebellen weiter vor.
Nach der Großstadt Aleppo haben sie nach tagelangen Gefechten nun
offenbar auch die Stadt Hama erobert.Was noch? Mit „Post mit Herz“ gegen die Einsamkeit anschreiben.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Lisa Pausch, Magdalena Inou und Benjamin Probst
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Regierungskrise in Frankreich: Was passiert, wenn die Regierung Barnier
im Parlament scheitert?"Klaasohm"-Brauch: Mit Hörnern auf Hintern schlagen
Syrien: Islamistische Rebellen nehmen syrische Stadt Hama ein
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Werden Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland legal?
5 december 2024 · 12 min
Bisher sind Schwangerschaftsabbrüche grundsätzlich verboten, werden aber
in bestimmten Fällen nicht bestraft. Am Donnerstag berät der Bundestag
darüber, das zu ändern. Abgeordnete aus mehreren Fraktionen haben den
Antrag eingebracht, den Paragrafen § 218 StGB, der Abtreibungen unter
Strafe stellt, abzuschaffen. CDU und CSU haben bereits Widerstand
angekündigt, auch in der FDP sind viele skeptisch. Ob sich für die
Änderung noch eine Mehrheit finden könnte, erklärt Nina Monecke,
Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Lees meerRussland hat im Herbst den Cyberkriminellen Sergei Sergejewitsch Iwanow,
auch bekannt als Taleon, festgenommen. Er steht vor Gericht, weil er
mehrere Geldwäscheplattformen betrieben haben soll, die häufig von
Ransomware-Erpressern genutzt wurden. Über Plattformen, wie sie auch
Ivanov betrieben hatte, tauschen die Banden das Kryptogeld wieder in
nationale Währungen um. Kai Biermann aus dem Investigativressort von
ZEIT und ZEIT ONLINE berichtet über die Hintergründe der Festnahme.Korrektur: In der Episode heißt es fälschlicherweise, auf Taleon seien
10 Millionen Euro Kopfgeld ausgesetzt. Korrekt ist: Es sind 10 Millonen
Dollar.Und sonst so? Eine KI-Oma soll Telefonbetrüger zur Weißglut bringen.
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst
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Schwangerschaftsabbruch: Kippt der Paragraf 218 doch noch?
Abtreibung: Eine Warnung aus der Stille der Archive: Vorsicht beim Thema
AbtreibungIllegale Bitcoinbörse: Der Geldwäscher der Ransomwarebanden
Ransomware: Wenn Erpresser kreativ werden
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Update: Südkoreas Demokratie auf dem Prüfstand
4 december 2024 · 8 min
Südkorea kommt nicht zur Ruhe: Die größte Oppositionspartei
wirft Präsident Yoon Suk Yeol Verfassungsbruch vor und hat ein
Amtsenthebungsverfahren beantragt. Er hatte am Dienstag überraschend das
Kriegsrecht verhängt – mit der Begründung, die Opposition unterstütze
den Feind Nordkorea. Verteidigungsminister Kim Yong Hyun hat bereits
seinen Rücktritt angeboten. You Jae Lee ist Professor für Koreanistik an
der Universität Tübingen. Im Podcast erklärt er, warum Präsident Yoon
Suk Yeol das Kriegsrecht verhängt hat und was die Geschehnisse für die
südkoreanische Demokratie bedeuten. Lees meerBundeskanzler Olaf Scholz hat sich heute im Bundestag einer
Regierungsbefragung gestellt und warb um Zustimmung für mehrere
Gesetzesvorhaben, die noch vor der vorgezogenen Wahl am 23. Februar
zustande kommen könnten. Die Union warf Scholz unterdessen vor, seine
jüngste Ukraine-Reise für Wahlkampfzwecke instrumentalisiert zu haben.In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben Ermittler am Mittwoch
eine internationale Razzia gegen ein irakisch-kurdisches
Schleusernetzwerk durchgeführt. Die gesuchten Tatverdächtigen sollen in
kleinen minderwertigen Schlauchbooten Geflüchtete aus dem Mittleren
Osten und Ostafrika von Frankreich nach Großbritannien geschleust
haben.Was noch? Ein Erbe für jeden.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Ausrufung des Kriegsrechts: Südkoreas Verteidigungsminister bietet
Rücktritt anSüdkorea: Was wir über die Geschehnisse in Südkorea wissen
Regierungsbefragung: "Man kann noch etwas tun"
Schleusung von Migranten: Razzia gegen Schleusernetzwerk in NRW und
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Frankreichs Minderheitsregierung steht kurz vor dem Aus
4 december 2024 · 11 min
Nur wenige Monate nach ihrem Amtsantritt droht der Minderheitsregierung
von Premier Michel Barnier in Frankreich das Aus. Ohne die Zustimmung
der Oppositionsparteien hat Premierminister Barnier am Montag einen
umstrittenen Entwurf zum Sozialhaushalt durch das Parlament gebracht.
Vor allem das Linksbündnis wehrt sich gegen die Einsparungen, die das
Kabinett Barnier darin vorsieht. Nun hat das Bündnis für Mittwoch ein
Misstrauensvotum angekündigt – und dem könnte auch der Rassemblement
National von Marine Le Pen zustimmen, der Barniers Regierung bisher oft
zur nötigen Mehrheit verholfen hat. Matthias Krupa berichtet für DIE
ZEIT und ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast ordnet er ein, worum es
im Streit um die Haushaltspläne im französischen Parlament geht und wie
wahrscheinlich es ist, dass Premierminister Michel Barnier beim
Misstrauensvotum durchfällt. Lees meerDeutschland müsse ambitionierter werden und “ein klein bisschen mehr
Milei oder Musk wagen“. Das hat FDP-Chef Christian Lindner am
Sonntagabend in der ARD-Talkshow Caren Miosga gesagt. Der
Tech-Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk und der argentinische Präsident
Javier Milei gelten als Vertreter eines radikalen Liberalismus – und
ganz in dieser Linie soll offenbar auch das wirtschaftspolitische
Reformprogramm stehen, mit dem Lindners FDP in die Bundestagswahl 2025
ziehen will. Die FDP steht in aktuellen Umfragen nur bei 3 bis 5 Prozent
und muss nach dem “D-Day”-Skandal umso mehr um ihre Stimmen bangen. Mark
Schieritz ist stellvertretender Leiter des Politik-Ressorts der ZEIT. Im
Podcast analysiert er, ob Elon Musk und Javier Milei tatsächlich ein
Vorbild für Deutschland sein können und wo die FDP mit ihrer
Wahlkampfstrategie hin will.Und sonst so? „Brain rot“: das Oxford-Wort des Jahres
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt… -
Update: Zu rechts für die AfD?
3 december 2024 · 11 min
Die AfD-Spitze plant, sich von der Jungen Alternative (JA), der
Partei-Nachwuchsorganisation, zu trennen und eine neue Organisation zu
gründen. Der Verfassungsschutz stuft die JA als gesichert rechtsextrem
ein. Christian Parth, Redakteur im Politikressort, ordnet ein, welche
Ziele die AfD mit der Trennung von der Jungen Alternative verfolgt und
wie realistisch eine Mehrheit zur Umsetzung dieses Plans ist. Lees meerMit Blick auf die Kämpfe im Norden Syriens beschäftigt sich am Dienstag
der UN-Sicherheitsrat mit den jüngsten Eskalationen im Land. Erst vor
wenigen Tagen hatten dschihadistische Kämpfer der Gruppe Hajat Tahrir
al-Scham (HTS) große Teile der Millionenstadt Aleppo in Syrien
eingenommen. Jetzt haben die Dschihadisten in der syrischen Region Hama
mehrere Städte und Dörfer besetzt und syrische Soldaten getötet.Israel und die proiranische Hisbollah-Miliz werfen sich eine Woche nach
der Einigung auf eine Waffenruhe gegenseitig Verstöße vor. Am Montag
griff die israelische Luftwaffe mehrere Ziele im Libanon an, wobei
mindestens elf Menschen getötet wurden. Die Hisbollah schoss Raketen auf
die von Israel besetzten Golanhöhen ab.Was noch? Ein Ohrwurm wird 40. Wir haben ein Gegenmittel.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.Weitere Links zur Folge:
Thema: AfD: Alternative für Deutschland
Thema: Junge Alternative: Der rechtsextreme Nachwuchs
AfD: AfD-Spitze strebt Trennung von Jugendorganisation Junge Alternative
anEilantrag abgewiesen: AfD Sachsen darf als gesichert rechtsextrem
eingestuft werdenThema: Jusos: Die Nachwuchsorganisation der S…
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Wer in Syrien gegen wen kämpft
3 december 2024 · 12 min
In Syrien herrscht seit 2011 ein Bürgerkrieg mit vielen Fronten. Nachdem
der Konflikt zeitweise eingefroren war, spitzt er sich jetzt erneut zu.
Dschihadistische Kämpfer der Gruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS), eines
Zusammenschlusses von Milizenbrigaden, haben innerhalb weniger Tage
große Teile der Millionenstadt Aleppo eingenommen. Die Rebellen werden
teilweise durch die Türkei unterstützt, insbesondere über die Miliz
Freie Syrische Armee (SNA). Machthaber Al-Assad erhält Unterstützung vom
Iran und von Russland. Wie es in Syrien jetzt weitergehen könnte, ordnet
die Journalistin und Syrienexpertin Kristin Helberg ein. Lees meerDie vorgezogenen Neuwahlen setzen die Kleinparteien in Deutschland unter
Druck. Denn bevor sie zur Wahl zugelassen werden können, müssen sie
einige formale Hürden überwinden: Kandidaten auswählen, Landeslisten
erstellen und ausreichend Unterschriften von Stimmberechtigten sammeln.
Aufgrund des früheren Wahltermins bleibt ihnen diesmal nur wenig Zeit.
Ob die Kleinparteien mit ihrem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf
Scholz (SPD) und Innenministerin Nancy Faeser (SPD) etwas bewirken
konnten, erklärt Charlotte Greipl aus dem Politikressort von ZEIT
ONLINE.Und sonst so? Huldigung eines Stromkasten
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Syrien: Protürkische Kämpfer erobern kurdisch verwaltete Stadt in
NordsyrienAleppo: Die überraschende Offensive der Dschihadisten in Syrien
Syrien: Kampf um Aleppo
Syrien: Der Dominoeffekt des Nahostkriegs
Bundestagswahl: Neuwahlen am 23. Februar
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Update: Ein Ex-Minister für die Mission Wiedereinzug
2 december 2024 · 11 min
Marco Buschmann, bis vor wenigen Wochen noch Bundesjustizminister, ist
am Montag zum neuen FDP-Generalsekretär ernannt worden. Er folgt auf
Bijan Djir-Sarai, der nach der "D-Day"-Affäre am vergangenen Freitag
sein Amt niedergelegt hat. Buschmann gilt als enger Vertrauter von
FDP-Chef Christian Lindner und soll nun gemeinsam mit ihm den Wahlkampf
organisieren. Laut Umfragen liegt die FDP momentan bei vier bis fünf
Prozent; ob sie bei der Neuwahl im Februar in den Bundestag einzieht,
ist damit unklar. Wie sich die FDP für den Wahlkampf aufstellen will und
ob es ihr gelingen kann, das Vertrauen der anderen Parteien
zurückzugewinnen, erklärt Politikredakteur Ferdinand Otto. Lees meerIn Syrien haben Aufständische aus Idlib in den vergangenen Tagen große
Teile von Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht. Angeführt werden sie von
der dschihadistischen Gruppe HTS, einem Ableger von al-Kaida. Bei den
Kämpfen sind nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für
Menschenrechte schon mindestens 450 Menschen gestorben. Der syrische
Präsident Assad hat eine Gegenoffensive angekündigt, die durch russische
Luftschläge unterstützt wird. Von der Türkei unterstützte Kämpfer haben
währenddessen im Norden Syriens die kurdisch verwaltete Stadt Tal Rifaat
sowie einige umliegende Dörfer erobert. Welche Rolle Russland für das
syrische Regime spielt, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT.Außerdem im Update:
- Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist überraschend in die Ukraine
gereist. Dort hat er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
Selenskyj getroffen und angekündigt, die Ukraine mit weiteren
Rüstungslieferungen im Wert von 650 Millionen Euro zu unterstützen.
Zuletzt hat Scholz die Ukraine vor zweieinhalb Jahren besucht.
- In Frankreich droht der Minderheitsregierung von Regierungschef
Michel Barnier das Aus. Um ein Misstrauensvotum zu verhindern, macht
der Premier Zugeständnisse an das rechtspopulistische Rassemblement
National von Marine Le Pen.Was noch? Mars-Oberflä…
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Die überraschende Offensive der Dschihadisten in Syrien
2 december 2024 · 12 min
Innerhalb von nur vier Tagen hat die Dschihadistengruppe Hajat Tahrir
al-Scham (HTS) Aleppo weitgehend erobert, die zweitgrößte Stadt Syriens.
Erstmals seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs vor 14 Jahren scheinen
die Truppen des syrischen Regimes von Machthaber Baschar al-Assad die
Kontrolle über die Stadt vollständig zu verlieren. Am Mittwoch startete
die Gruppe überraschend einen Großangriff auf die Stadt, Assad kündigte
daraufhin eine Gegenoffensive an, und die russische Armee flog
Luftangriffe auf Aleppo. Die Blitzoffensive kam für viele Beobachter
völlig überraschend. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE aus
Nahost. Im Podcast analysiert sie, wie es zur Blitzoffensive kam, und
wie die Lage in Syrien mit dem Nahostkrieg zusammenhängt. Lees meerVom russischen Angriffskrieg in der Ukraine und den anhaltenden Kriegen
und Konflikten im Nahen Osten profitiert nicht zuletzt die globale
Rüstungsindustrie: Die Nachfrage nach Waffen und militärischer
Ausrüstung steigt weltweit. Das zeigt das Stockholmer
Friedensforschungsinstitut Sipri in seiner jährlichen Analyse des
Rüstungsmarktes. Erstmals erzielten alle 100 gelisteten Unternehmen
einen Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Besonders stark
legte im Jahresvergleich der russische Rüstungs- und Technologiekonzern
Rostec zu. Aber auch asiatische und israelische Waffenhersteller konnten
ihren Umsatz erheblich steigern. Weniger stark fiel das Wachstum bei den
großen, etablierten Konzernen des Westens aus. Hauke Friederichs ist
sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet
er ein, ob die hohen Umsätze der Rüstungskonzerne nur auf die Kriege in
der Ukraine und im Nahen Osten zurückzuführen sind oder ob es auch
andere Faktoren für die gute Auftragslage gibt.Und sonst so? "Tagesschau" streicht "Damen und Herren" in der Begrüßung
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tick… -
Wie die FDP die "offene Feldschlacht" geplant hat
1 december 2024 · 14 min
Vor rund zwei Wochen haben DIE ZEIT und Süddeutsche Zeitung ausführliche
Recherchen über den Plan der FDP veröffentlicht, den Bruch der
Ampelkoalition herbeizuführen. In der vergangenen Woche ist ein internes
Strategiepapier aufgetaucht, das belegt, wie detailliert die FDP-Führung
diesen Koalitionsbruch geplant hat. Nachdem unter anderem der liberale
Vizepräsident des Bundestages, Wolfgang Kubicki, zunächst von einem von
ZEIT und Süddeutscher Zeitung verbreiteten Märchen sprach, hat die FDP
vergangene Woche Konsequenzen gezogen. Ihr Generalsekretär, Bijan
Djir-Sarai, und ihr Geschäftsführer, Carsten Reymann, sind
zurückgetreten. Robert Pausch, Politikredakteur der ZEIT, spricht im
Podcast über seine Recherche. Lees meerIm Jahr 2023 haben sich weltweit 1,3 Millionen Menschen mit HIV
infiziert. 630.000 Menschen sind an Krankheiten in Verbindung mit Aids
gestorben. Das geht aus dem neuen Unaids-Bericht 2024 hervor. In
Deutschland sind rund 100.000 Menschen HIV-positiv. Anlässlich des
heutigen Welt-Aids-Tags ordnet Holger Wicht, Pressesprecher der
deutschen Aidshilfe, im Podcast ein, welche Fortschritte es im Kampf
gegen die HIV-/Aids-Pandemie gibt und ob es bei der Behandlung
medizinische Fortschritte gibt.Alles außer Putzen: Noch 24 Kriminalfälle bis Weihnachten
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
FDP: In vier Phasen zum Regierungssturz
FDP: Das liberale Drehbuch für den Regierungssturz
Unaids-Bericht: Weniger Menschen sterben an HIV, doch Diskriminierung
hält anLenacapavir: Halbjährliche Spritze schützt laut Studien vor
HIV-InfektionSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Spezial: Tausende Fake-Shops und eine Spur nach China (Wiederholung vom 11. Mai)
30 november 2024 · 27 min
Markenturnschuhe für 20 Euro. Kosmetikartikel, die sonst überall
ausverkauft sind. Designerware, die auf ein Zehntel des Originalpreises
reduziert ist. Zahlreiche Seiten im Internet locken mit solchen
Angeboten. Mit nur einem Klick landen diese im Warenkorb. Nur noch
Adresse und Kreditkartendaten eintippen. Und das war's. Doch oft kommen
die bestellten Produkte nie an. Und das Geld ist weg. Lees meerNun zeigt eine Recherche, an der die ZEIT und ZEIT ONLINE beteiligt
waren: Dahinter steckt oft eine kriminelle Organisation aus China, die
das wohl größte bisher bekannt gewordene Netzwerk solcher Betrugsseiten
betreibt. Über 76.000 Domains haben irgendwann einmal dazugehört.
Gesteuert von einer einzelnen Gruppe am Rande der chinesischen Stadt
Fuzhou. Allein in den USA und Europa hat sie mehr als 850.000 Menschen
um viele Millionen Euro gebracht. Das konnte das Investigativressort von
ZEIT und ZEIT ONLINE gemeinsam mit dem britischen Guardian und der
französischen Le Monde aufdecken. Ausgangspunkt ihrer Recherche war ein
mehrere Gigabyte umfassendes Datenleck, auf das die Berliner
IT-Sicherheitsfirma SR Labs gestoßen ist.Darunter auch: die Kontaktdaten von Katharina. Sie ist eines der Opfer
dieser Fake-Shops und berichtet in dieser Was-jetzt?-Spezialfolge mit
Helena Schmidt von ihren Erfahrungen. Außerdem spricht Kai Biermann aus
dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE darüber, wie sich das
Netzwerk organisiert und was deutsche Ermittlungsbehörden dagegen
unternehmen. Und Matthias Marx von SR Labs berichtet von dem Datenfund.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Clara Löffler
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Chaostage in Bukarest
30 november 2024 · 12 min
Am vergangenen Sonntag fand in Rumänien die erste Runde der
Präsidentschaftswahlen statt. Entgegen allen Prognosen erhielt der
parteilose Călin Georgescu die meisten Stimmen: ein prorussischer
Rechtsradikaler und weithin unterschätzter Kandidat, der fast
ausschließlich über TikTok für sich geworben hatte. Die entscheidende
Stichwahl ist für den 8. Dezember angesetzt – doch zunächst werden nun
alle Stimmen erneut ausgezählt. Katja Christina Plate leitet das
rumänische Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung. Im Podcast analysiert sie,
wie Georgescus überraschender Sieg in der ersten Wahlrunde zu erklären
ist und wie es nun in Rumänien weitergehen könnte. Lees meerNach mehr als einem Jahr Krieg gilt seit Mittwoch eine Waffenruhe
zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. In Gaza gehen Israels
Angriffe unvermindert weiter. Vor allem im Norden des Gazastreifens
verschlechtert sich die humanitäre Lage zusehends. Internationale
Experten schlagen Alarm und warnen vor einer akuten Hungersnot. Yassin
Musharbash hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen zur aktuellen Lage
im Gazastreifen recherchiert. Im Podcast ordnet er ein, was die
Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah für den Gazastreifen
bedeutet und was über die humanitäre Lage dort bekannt ist.Und sonst so? Spanien führt bezahlten "Klima-Urlaub" ein
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
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Rumänien: Prorussischer Rechtsextremer zieht in Stichwahl um
Präsidentenamt einPräsidentschaftswahl: Oberstes Gericht in Rumänien ordnet Neuauszählung
nach Wahl anLiveblog: Krieg in Nahost
Ärzte in Nord-Gaza: "Statt Hilfe wurden uns Panzer geschickt!"
Humanitäre Lage in Gaza: Gezieltes Aushungern? Das wäre ein
KriegsverbrechenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Black D-Day
29 november 2024 · 11 min
Neue Erkenntnisse zum durchgeplanten Koalitionsbruch der FDP haben für
die Partei nun personelle Konsequenzen. Sowohl Generalsekretär Bijan
Djir-Sarai als auch Bundesgeschäftsführer Carsten Reymann sind am
Freitag zurückgetreten. Nachdem mehrere Medien, darunter auch die ZEIT,
die Partei nach eigenen Recherchen um Stellungnahme gebeten hatten,
veröffentlichte die FDP am Donnerstag ein internes Papier, in dem der
Plan zum Koalitionsbruch minutiös dargelegt ist. Zuvor hatte Djir-Sarai
immer wieder behauptet, ein solches Papier habe es nicht gegeben.
Inwiefern schaden die jüngsten Entwicklungen der Partei? Fabian
Reinbold, Leiter der Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, fasst die Ereignisse
des Tages zusammen und was sie für Parteichef Christian Lindner
bedeuten. Lees meerGeorgien pausiert seine Beitrittsgespräche mit der Europäischen Union.
Der Schritt löste in vielen Städten des Landes Demonstrationen aus. Die
proeuropäische Präsidentin Salome Surabischwili warnte, Georgien werde
seine Unabhängigkeit an Russland verlieren. Begleitet hat die Proteste
die Autorin Anastasia Trenkler. Im Podcast spricht sie über die
Annäherung Georgiens an Russland und die Stimmung in der Bevölkerung.Was noch? AC/DC- und Muppet-Songs als Pausengong in Neuseeland
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Benjamin Probst und Magdalena Inou
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Ampel-Aus: FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai tritt zurück
Die D-Day Präsentation der FDPFDP: In vier Phasen zum Regierungssturz
FDP: So wollte Lindner das Ampel-Aus verkünden
EU-Beitritt: Georgien will bis 2028 nicht mit EU verhandeln
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Black Friday: Was treibt uns in den Kaufrausch?
29 november 2024 · 11 min
Heute ist Black Friday – der Tag, an dem viele Menschen auf der Suche
nach einem Schnäppchen sind: Wintermäntel, Handtaschen, Kleidung oder
vielleicht ein Raclettegrill im Sonderangebot. Dem Kaufrausch,
verursacht durch die Black-Week-Deals und vorweihnachtliche
Rabattaktionen, scheint die Wirtschaftskrise keinen Abbruch zu tun. Der
Handelsverband Deutschland geht davon aus, dass rund um den Black Friday
mindestens genauso viel gekauft wird wie in den Vorjahren. Ein Umsatz
von knapp sechs Milliarden Euro wird allein im deutschen
Online-Einzelhandel erwartet. Doch es gibt auch eine andere Seite des
Konsumverhaltens: Statistiken zeigen, dass Menschen in Deutschland im
Schnitt jedes Jahr 60 neue Kleidungsstücke kaufen, sie aber nur noch
halb so lange tragen wie vor 15 Jahren. Könnte es da nicht eine Lösung
sein, Kleidung einfach auszuleihen statt zu kaufen? Henrik Rampe ist
Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Er hat sich mit dem Phänomen
Kaufrausch beschäftigt und berichtet im Podcast von einem Gegenentwurf
zum Black-Friday-Konsum: einem Laden in Hamburg, in dem Kundinnen und
Kunden Kleidung ausleihen können. Lees meerDie neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen steht endlich und kann
ihre Arbeit aufnehmen. 26 Frauen und Männer gehören ihr an, darunter
sechs Vizepräsidentinnen und -präsidenten. Doch die Kommission startet
mit einem historischen Tiefschlag: Nur etwas mehr als die Hälfte der
Abgeordneten im Europäischen Parlament stehen hinter ihr – das
schlechteste Ergebnis einer Kommission in der Geschichte der EU.
Besonders die Kandidatenliste und eine Verschiebung nach rechts außen
sorgten für Kontroversen: So wird mit dem Italiener Raffaele Fitto zum
ersten Mal ein Rechtsaußen-Politiker Vizepräsident der EU-Kommission.
Fitto gehört der ultrarechten Partei Fratelli d'Italia an. Die
sogenannte proeuropäische Mehrheit im EU-Parlament sowie im Europäischen
Rat ist brüchig geworden. Ulrich Ladurner berichtet als
Auslandskorrespondent der ZEIT aus Brüssel. Im Podcast … -
Update: Die Nato hilft sich im Bündnisfall. Oder?
28 november 2024 · 11 min
Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Bruno Kahl, warnte,
dass Russland in den kommenden Jahren einen Angriff auf Nato-Territorium
in Erwägung ziehen könnte. Laut BND gibt es Anzeichen, dass russische
Regierungsvertreter an der Wirksamkeit von Artikel 5 des Nato-Vertrags
zweifeln und versuchen könnten, die Allianz zu schwächen. Bruno Kahl
nannte mögliche Szenarien wie einen begrenzten Angriff auf die
norwegische Insel Spitzbergen oder eine Intervention in den baltischen
Staaten. Russlands Ziel sei es, das Scheitern der Nato als
Verteidigungsbündnis herbeizuführen und die Allianz zu spalten. Jörg
Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, wann Artikel 5 in
Kraft treten würde, und ordnet ein, wie realistisch eine Spaltung der
Nato durch Russland wäre. Lees meerDer zukünftige US-Präsident Donald Trump hat den ehemaligen General
Keith Kellogg als seinen Sondergesandten für die Ukraine nominiert. Der
hat laut Reuters nun einen Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs
vorgelegt, der vorsieht, beide Länder zu Friedensverhandlungen zu
zwingen. Die Ukraine soll nur noch Waffen aus den USA erhalten, wenn sie
in Gespräche eintritt, während Russland gewarnt wird, dass jede
Weigerung, zu verhandeln, eine verstärkte Unterstützung der Ukraine nach
sich ziehen würde. Donald Trump hatte bereits im Wahlkampf angekündigt,
den Krieg innerhalb eines Tages beenden zu wollen. Kritiker befürchten
jedoch, dass der Plan die Ukraine dazu zwingen könnte, auf von Russland
besetztes Territorium zu verzichten.Außerdem im Update: Wie Bundesaußenministerin Annalena Baerbock auf die
Ausweisung von zwei deutschen Journalisten aus Russland reagiert.Was noch? Social-Media-Verbot für Teenager
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Der Nato-Bündnisfall im Originalwortlaut
B…
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Afghanistan: Was die Bundesregierung über die Rückkehr der Taliban wusste
28 november 2024 · 12 min
Heute wird der frühere Außenminister Heiko Maas im
Untersuchungsausschuss des Bundestages befragt, der sich mit der
fehlenden Evakuierung der Ortskräfte in Afghanistan vor drei Jahren
beschäftigt. Nur wenige Wochen nach dem Abzug der Nato-Truppen aus
Afghanistan im Sommer 2021 übernahmen die radikalislamischen Taliban
erneut die Macht in dem Land, was zu chaotischen Szenen am Kabuler
Flughafen führte. Eine aktuelle Recherche von ZEIT ONLINE zeigt, dass
die dramatische Lage früh bekannt war. Am 23. Juni 2021 erhielt Heiko
Maas ein internes Dokument, das auf die steigenden Risiken einer
Taliban-Übernahme hinwies. Trotz dieser Warnungen wurde keine
Evakuierung der besonders gefährdeten Ortskräfte eingeleitet. Christian
Schweppe war an der Recherche beteiligt. Im Podcast ordnet der
Journalist ein, welche Faktoren zur versäumten Evakuierung führten und
welche Verantwortung die damaligen Entscheidungsträger heute tragen. Lees meerAngesichts der Neuwahlen im Februar arbeitet die AfD an einem neuen
Wahlprogramm, um ihre Wählerschaft zu erweitern. Mit aktuellen
Umfragewerten von rund 18 Prozent verliert die Partei an Unterstützung.
Ein möglicher Grund dafür ist die wachsende Konkurrenz, insbesondere
durch die von Sahra Wagenknecht gegründete Partei BSW, die ähnliche
Positionen zu Migration und sozialen Themen vertritt. Auch die CDU unter
Friedrich Merz verfolgt eine zunehmend konservative Linie, was der AfD
weitere Stimmen kosten könnte. Um sich besser zu positionieren, plant
die AfD, ihr Profil zu erweitern. Geplant ist, eine liberalere Haltung
einzunehmen. Zudem setzt die AfD darauf, enttäuschte SPD-Wähler
anzusprechen. Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort, analysiert
die Strategie der AfD im Wahlkampf und ordnet ein, wie erfolgreich die
Partei mit diesen Anpassungen möglicherweise sein könnte.Und sonst so? Rülps- und Pupssteuer in Dänemark
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemi…
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Update: BSW auf Regierungskurs in Brandenburg
27 november 2024 · 13 min
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) steuert auf seine erste
Regierungsbeteiligung zu. In Brandenburg hat sich die neu gegründete
Partei mit der SPD auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Zusammen haben
SPD und BSW eine Mehrheit von nur zwei Stimmen im Potsdamer Parlament.
Kann sich die SPD auf den politisch relativ unerfahrenen
BSW-Landesverband verlassen? Diese und weitere Fragen beantwortet Lisa
Caspari, Politikredakteurin von ZEIT ONLINE. Lees meerSeit Mittwochmorgen gilt zwischen Israel und der libanesischen
Hisbollah-Miliz eine Waffenruhe. Sie sieht vor, dass sich die
Terrormiliz hinter den Fluss Litani zurückzieht und damit etwa 30
Kilometer von der Grenze zu Israel abrückt. Viele Libanesinnen und
Libanesen feiern die Vereinbarung und kehren bereits in ihre Häuser im
Süden des Landes zurück. Die Korrespondentinnen Stella Männer und Steffi
Hentschke berichten für ZEIT ONLINE aus Beirut im Libanon sowie Tel Aviv
in Israel, wie die Menschen beider Länder auf die Waffenruhe reagieren.Außerdem im Update: Zwei ARD-Journalisten sind vom russischen
Außenministerium aufgefordert worden, ihre Akkreditierungen abzugeben.Was noch? Klaviermusik für gerettete Elefanten.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Magdalena Inou und Benjamin Probst
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Krieg im Libanon: Immerhin ein halber Frieden
Waffenruhe im Libanon: Die Trennung der Fronten
Bündnis Sahra Wagenknecht: Chronik eines Eiertanzes
Ursula Nonnemacher: "Woidke ist nicht der König von Brandenburg"
Perwy Kanal: Russland weist zwei ARD-Journalisten aus
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Merkel gönnt Merz Aussicht aufs Kanzleramt
27 november 2024 · 14 min
Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag im Deutschen
Theater in Berlin ihre Memoiren mit dem Titel "Freiheit. Erinnerungen
1954–2021" der Öffentlichkeit präsentiert. ZEIT ONLINE hat die
Buchpremiere dabei live gestreamt. In ihren Memoiren gibt Angela Merkel
persönliche Einblicke in ihre Kindheit und Jugend, ihr Studium in der
DDR sowie den Beginn ihrer politischen Karriere. Auch behandelt das Buch
bedeutende Begegnungen während ihrer Amtszeit, unter anderem mit Papst
Franziskus, Wladimir Putin, Donald Trump und dem ehemaligen
Bundeskanzler Gerhard Schröder. Ein zentrales Thema ist dabei Angela
Merkels Russlandpolitik, die insbesondere in der Ukraine weiterhin
kontrovers diskutiert wird. Tina Hildebrandt, Ressortleiterin im
Politikressort, hat das Buch gelesen und berichtet im Podcast von ihren
Eindrücken. Lees meerDer zukünftige US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Zölle in Höhe
von 25 Prozent auf Waren aus Mexiko und Kanada zu erheben. Auf der
Plattform Truth Social erklärte Donald Trump, dass dieser Zollsatz so
lange gelten solle, "bis Drogen, insbesondere Fentanyl, und alle
illegalen Einwanderer aufhören, in unser Land einzudringen". Darüber
hinaus plant Donald Trump, zusätzlich zu den bestehenden Zöllen, auch
neue Zölle von 10 Prozent auf Produkte aus China zu erheben. Die
chinesische Botschaft in Washington, D. C., warnte bereits vor den
möglichen Folgen eines Handelskriegs zwischen den USA und China. Die USA
zählen zu den größten Importeuren weltweit. Schaden die Zölle damit
nicht auch der amerikanischen Wirtschaft? Mark Schieritz,
stellvertretender Leiter im Politikressort, ordnet ein, was Donald Trump
mit den erhöhten Zöllen eigentlich erreichen will.Und sonst so? Die unfreundlichste Hauptstadt
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle, Helena Schmidt
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Update: Israel und Hisbollah kurz vor einer Waffenruhe
26 november 2024 · 10 min
Zwischen Israel und der islamistischen Hisbollah-Miliz steht eine
Waffenruhe offenbar unmittelbar bevor. Medienberichten zufolge muss am
Dienstag nur noch das israelische Sicherheitskabinett einer
entsprechenden Vereinbarung zustimmen. Die Verhandlungen sind offenbar
schon abgeschlossen – das Abkommen sieht während der 60-tägigen
Waffenruhe einen vollständigen Abzug der israelischen Truppen aus dem
Südlibanon vor. Ein Komitee aus fünf Staaten, darunter die USA, soll die
Einhaltung der Waffenruhe überwachen. Stella Männer berichtet für ZEIT
ONLINE aus dem Libanon. Im Podcast ordnet sie ein, wie genau die
Einigung aussehen soll und welche Auswirkungen das Abkommen auf den
anderen großen Kriegsschauplatz in der Region, den Gazastreifen, haben
könnte. Lees meerDer amtierenden Bundesregierung geht die Zeit aus. Deshalb drängt
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck auf schnelle Entscheidungen, um
die Industrie noch vor der Bundestagswahl bei den Stromkosten zu
entlasten – und zwar über Zuschüsse aus dem Haushalt. Auf einem
Industriegipfel räumte Habeck ein, dass die Ampelregierung zu wenig
gegen den Stellenabbau in der Industrie unternommen habe. Habeck schlug
vor: Der beste Weg, die Netzentgelte zu senken, sei die Einigung auf
einen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr. Das nötige Geld könne
demnach aus dem Klima- und Transformationsfonds kommen. Max Hägler ist
Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er, was
passieren muss, damit die Vorschläge tatsächlich umgesetzt werden.Außerdem im Update: Nach dem Haftbefehl gegen den israelischen
Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wollen sich die G7-Staaten an
"jeweilige Verpflichtungen" halten.Was noch? Deutsche Netflix-Serie "Liebes Kind" gewinnt International
Emmy.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Kann Merz Wirtschaftspolitik?
26 november 2024 · 11 min
Donald Trumps anstehende Rückkehr ins Weiße Haus erhöht den Druck auf
die EU, nach außen geschlossen aufzutreten und wirtschaftspolitische
Interessen gemeinsam zu vertreten. Sollte Friedrich Merz (CDU) im
Februar zum neuen Kanzler gewählt werden, stellt sich die Frage, wie er
in dieser Gemengelage agieren würde. Ob er das europapolitische Erbe
seiner CDU-Vorgänger weiterführen kann und den wirtschaftspolitischen
Herausforderungen gewachsen ist, erklärt Jonathan Barth vom ZOE
Institute for Future-fit Economies. Lees meerDer Krieg im Gazastreifen beeinträchtigt das ohnehin komplizierte
Verhältnis zwischen Israel und den Golfstaaten. Vor Beginn des Krieges
hatte es einige Annäherungsversuche gegeben. Im Gazakrieg sehen sich die
Golfstaaten jedoch verpflichtet, sich mit den Palästinenserinnen und
Palästinensern zu solidarisieren. Am vergangenen Wochenende wurde in den
Vereinigten Arabischen Emiraten ein israelischer Rabbiner getötet. Ob
der Fall die Beziehung zwischen Israel und den Golfstaaten weiter
verschlechtert und was der Iran damit zu tun hat, erklärt Jan Roß,
Israelkorrespondent der ZEIT.Und sonst so? Eine Riesenmenge MDMA im Zwerg
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Ampel-Aus: Merz: Europa kann Trump beeindrucken
Friedrich Merz: Auf Kanzler Merz käme einiges zu
Nahostkonflikt: Festnahmen nach Mord an Rabbiner in Vereinigten
Arabischen EmiratenVereinigte Arabische Emirate: Iran weist Verantwortung für Mord an
Rabbiner zurückSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Ein Flugzeugabsturz, der besonders gründlich untersucht wird
25 november 2024 · 11 min
Ein Frachtflugzeug des Postdienstleisters DHL ist am frühen Montagmorgen
nahe dem Flughafen der litauischen Hauptstadt Vilnius abgestürzt. Dabei
wurde mindestens ein Mensch getötet, zwei weitere wurden verletzt. Die
Boeing 737 war in Leipzig gestartet und offenbar bei einem
Notlandungsversuch verunglückt. Deutsche Sicherheitsbehörden wollen zu
dem Fall ermitteln. Ob es sich bei dem Absturz um einen Unfall oder
einen Anschlag handelt, ist derzeit noch unklar. Lees meerDer SPD-Bundesvorstand hat Amtsinhaber Olaf Scholz einstimmig als
Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl im Februar 2025 nominiert. Beim
Parteitag der SPD am 11. Januar muss Scholz noch offiziell bestätigt
werden. Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, ordnet
ein, wie Scholz nach der internen Debatte in den Wahlkampf starten wird.Die Außenminister der G7-Staaten beraten heute im italienischen Fiuggi
über die Lage im Nahen Osten. Dabei soll es auch um den internationalen
Haftbefehl gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gehen.
Einige Länder, darunter Deutschland und Italien, haben bereits
angedeutet, dass sie den Haftbefehl nicht vollstrecken würden. Anna
Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, erklärt, warum sich
die Bundesregierung in diesem Fall schwertut, die Entscheidung des
Strafgerichtshofs anzuerkennen.Deutschlands größte Stahlfirma Thyssenkrupp Steel Europe will in den
kommenden Jahren rund 11.000 Stellen abbauen, um die Personalkosten um
zehn Prozent zu senken.Was noch? In Singapur heißt es: Schach, schachmatt.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Flugzeugabsturz: Deutsche Behörden untersuchen Absturz von DHL-Flugzeug
in LitauenFlugzeugabsturz: Was zum Absturz des DHL-Frachtflugzeugs in Litauen
bekannt istNeuwahl: SPD-Vorstand nominiert Olaf Scholz offiziell als
KanzlerkandidatenOlaf Scholz: E…
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Mit neuem Männerbild gegen die Gewalt
25 november 2024 · 12 min
Weltweit werden Frauen ermordet, weil sie Frauen sind. Verübt werden die
Femizide häufig von Partnern oder Ex-Partnern. In Deutschland haben
Straftaten gegen Frauen laut einem BKA-Lagebild 2023 in allen Bereichen
zugenommen. In Kenia gab es 2022 laut UN 725 Femizide. Kenianische
Aktivistinnen und Aktivisten wie Eric Onyango Otieno kämpfen gegen die
Gewalt. Anlässlich des internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen
erzählt ZEIT-ONLINE-Autor Tobias Asmuth, was Otieno in Kenia mit seiner
Arbeit verändert und was wir in Deutschland von ihm lernen können. Lees meerNach elf Tagen und 35 Überstunden haben sich die teilnehmenden Staaten
bei der UN-Klimakonferenz in Baku am Wochenende doch noch auf eine
Abschlusserklärung geeinigt. Zuvor hatte es zwischen den
Industrieländern und den Ländern des Globalen Südens Streit über die
Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung an die Klimafolgen gegeben.
Warum Indien die Abschlusserklärung doch nicht im letzten Moment
verhindert hat und ob sich die Klimakonferenz trotz der Unzufriedenheit
als Erfolg werten lässt, ordnet Wissensredakteurin Viola Kiel ein, die
in Baku dabei war.Und sonst so? Plauderstunde mit KI-Jesus
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Gewalt an Frauen in Kenia: Ein Verbündeter der Frauen
Bundeslagebericht: Straftaten gegen Frauen nehmen in allen Bereichen zu
Femizid: Der Vater des Jungen spielte keine Rolle – bis zu diesem Tag
UN-Klimakonferenz: Lieber einen schlechten Deal als gar keinen
COP29: Die UN-Klimakonferenz in Baku
COP29: Weltgemeinschaft einigt sich auf neues Ziel zur Klimafinanzierung
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Jusos: Mit der Faust in der Tasche hinter Scholz
24 november 2024 · 12 min
Die Jusos haben sich am Wochenende in Halle an der Saale zu ihrem
Bundeskongress getroffen und gleichzeitig ihr 120-jähriges Bestehen
gefeiert. Weniger Jubel gab es für Olaf Scholz, den der SPD-Vorstand nun
offiziell zum Kanzlerkandidaten küren will. Beim dreitägigen
Bundeskongress der SPD-Jugendorganisation war Scholz nicht einmal unter
den Gästen. Was war da los auf dem Bundeskongress der Jusos? Charlotte
Greipl aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE hat den Bundeskongress der
Jusos besucht. Im Podcast analysiert sie, ob die Jusos motiviert genug
sind, sich im Wahlkampf voll und ganz hinter Scholz zu stellen. Lees meerDer Krieg in der Ukraine, der Krieg im Nahen Osten, die Wiederwahl
Trumps zum US-Präsidenten – und dann bricht auch noch die
Bundesregierung auseinander. Die Nachrichtenlage scheint derzeit keinen
Raum zum Durchatmen zu lassen. Dass das ganz schön überfordernd sein
kann, hat schon der diesjährige Digital News Report des Reuters
Institute der Universität Oxford gezeigt. 41 Prozent der Befragten in
Deutschland gaben an, von der Menge an Nachrichten erschöpft zu sein.
Und diese Erschöpfung kann bei manchen Menschen sogar zu tiefer
Traurigkeit führen. Der Politikwissenschaftler Christopher Ojeda
erforscht dieses Phänomen. Wieso macht uns Politik traurig? Jan
Schwenkenbecher ist Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE und
hat mit Christopher Ojeda gesprochen. Im Podcast ordnet er ein, was es
bedeutet, wenn Politik bei Menschen Gefühle der Traurigkeit auslöst.Und sonst so? 19.000 Euro Schadensersatz – wegen krankem Mops?
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.Weitere Links zur Folge:
Olaf Scholz: Ende der Ampelkoalition
Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz: Der geduldete Kandidat
Nachrichtenkonsum in Krisenzeiten: Gegen den Schlagzeilenstress
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Spezial: "Ich träume immer noch von Folter"
23 november 2024 · 39 min
Die Grenze zwischen Nord- und Südkorea gilt als eine der am besten
bewachtesten der Welt. Die vier Kilometer breite so genannte
„demilitarisierte Zone” zwischen den beiden Ländern ist das Ergebnis des
Waffenstillstandsabkommens nach dem Koreakrieg 1953, der die Teilung
Koreas in Nord und Süd endgültig besiegelte. Offiziell befinden sich
beide Ländern immer noch im Krieg. Lees meerNur wenige Menschen können aus der Diktatur Nordkorea fliehen. 196 waren
es laut dem südkoreanischen Ministerium für Wiedervereinigung im Jahr
2023. Die meisten von ihnen bezahlen Schleuser, die sie an den Wachen
vorbei über die Nordgrenze des Landes nach China bringen. Von dort aus
geht es auf geheimen Fluchtrouten über Myanmar oder Laos in die
südkoreanische Botschaft in Bangkok, dort bekommen die Geflüchteten dann
legal ihr Ticket nach Südkorea.Ahn Myeong-Chul hat die Grenze zu China Mitte der Neunziger Jahre allein
überwunden. Er hat als Wärter in mehreren Lagern für politische
Gefangene in Nordkorea gearbeitet, acht Jahre lang. Als seine Familie
und er selbst in so ein Lager kommen sollten, beschloss er, zu fliehen.Kim Ji-Eun hat Nordkorea 2002 ebenfalls über China verlassen, sie hat
die Hungersnot in ihrer nordkoreanischen Heimat miterlebt. Sie hat dort
als Ärztin in einem Kinderkrankenhaus gearbeitet, es gab dort keine
Lebensmittel und Medikamente mehr. Ihr kleiner Sohn, den sie nach
Südkorea nachholen wollte, blieb damals zurück.Beide haben Was Jetzt?-Host Elise Landschek für diese Spezialfolge von
Was Jetzt? ihre Geschichte erzählt. Von den Erlebnissen in ihrer Heimat,
der Flucht, ihren Schwierigkeiten, in der südkoreanischen Gesellschaft
und in einem leistungsorientierten, turbokapitalistischen System
anzukommen. Und von der Schuld, die sie beide bis heute empfinden, wenn
auch auf völlig unterschiedliche Weise.Moderation, Recherche und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Ole PflügerMitarbeit: Jiae Han und Benjamin Probst
Diese Podcastfolge ist Teil der Serie “Durchbruch”. H…
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Warum der Haftbefehl gegen Netanjahu polarisiert
23 november 2024 · 13 min
Die jüngste Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH)
in Den Haag spaltet die internationale Gemeinschaft: Wegen des Verdachts
auf Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im
Gazakrieg hat das Gericht am Donnerstag Haftbefehle gegen den
israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu und seinen früheren
Verteidigungsminister Joaw Galant erlassen. Während die Türkei, der Iran
und die Palästinensische Autonomiebehörde die Entscheidung begrüßen,
üben vor allem die USA, der engste Verbündete Israels, Kritik. Einzelne
Länder wie die Niederlande, Kanada, Slowenien und Spanien kündigten an,
die Haftbefehle anerkennen zu wollen. Die Bundesregierung zeigt sich
bislang noch unentschlossen, wie sie mit dem Haftbefehl gegen Netanjahu
umgehen will. Martin Klingst kennt sich aus mit dem IStGH und hat für
ZEIT ONLINE bereits zu den Genozidvorwürfen gegen Israel recherchiert.
Im Podcast ordnet er ein, warum sich die Bundesregierung bisher so
zurückhaltend positioniert. Lees meerGold boomt: In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Goldpreis mehr
als verdoppelt – auf über 80 Euro pro Gramm. In reichen Ländern wird
massiv in Gold investiert. Das Edelmetall gilt als beständige
Geldanlage, inflationssicher, krisen- und kriegsresistent. Doch wo genau
das Gold herkommt, lässt sich oft gar nicht so leicht nachvollziehen.
Ein Fünftel des weltweiten Goldes kommt aus "handwerklichem
Kleinbergbau" – und nicht überall erfolgt der Goldabbau legal. In
Französisch-Guayana etwa werden jährlich schätzungsweise acht Tonnen
Gold illegal produziert, und nur eine Tonne legal. Fabian Federl hat für
ZEIT ONLINE die Spur des Goldes von Französisch-Guayana über Dubai bis
nach Hannover verfolgt. Im Podcast berichtet er von seiner Begegnung mit
illegalen Goldwäschern im Amazonasgebiet und analysiert, was ihre Arbeit
so gefährlich macht.Und sonst so? Merkels Reaktion auf den Ampelbruch: "Männer!"
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lisa …
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Update: Jetzt kann Scholz mit dem Wahlkampf loslegen
22 november 2024 · 11 min
Die parteiinterne Debatte darüber, wer die SPD in den Wahlkampf und
möglicherweise ins Kanzleramt frühen soll, ist beendet. Am
Donnerstagabend machte Verteidigungsminister Boris Pistorius per
Videobotschaft klar: Er steht nicht für die Kanzlerkandidatur zur
Verfügung. Er sprach sich stattdessen für Bundeskanzler Olaf Scholz als
Spitzenkandidat aus. Auf dem Kommunalkongress der SPD hielt Scholz
Freitagfrüh seine erste Rede nach Pistorius Absage. Auf welche Themen er
gesetzt hat, weiß Michael Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT
ONLINE. Lees meerRussland hat erstmals mit neu entwickelten Mittelstreckenraketen auf die
ukrainische Stadt Dnipro geschossen. Das bestätigte der russische
Präsident Wladimir Putin am Donnerstagabend in einer Videobotschaft.
Putin sprach davon, dass Russland mit dem Angriff auf die Entscheidung
der USA reagiere. Zudem drohte er auch den Unterstützern der Ukraine mit
Angriffen. Handelt es sich dabei tatsächlich nur um eine Reaktion? Diese
und weitere Fragen beantwortet Michael Thumann, außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT.Bei Bosch sollen deutlich mehr Arbeitsplätze wegfallen als bisher
vorgesehen: Der Autozulieferer plant mit 5.550 Stellen weniger, ein
großer Teil davon in Deutschland.Außerdem im Update: Der Bundesrat hat überraschend der Krankenhausreform
zugestimmt. Kurz vor der Abstimmung entließ Brandenburgs
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wegen Uneinigkeit bezüglich der
Reform seine Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne).Was noch? Das Sandmännchen wird 65 Jahre alt.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.
Weitere Links zur Folge:
K-Frage der SPD: Nun also doch
Boris Pistorius: Der Falsche zieht zurück
Frank Sauer: "Russlands Drohen ist präzedenzlos im gesamten
Nuklearzeitalter"Ein…
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Die Entscheidung über eines der letzten großen Ampelprojekte
22 november 2024 · 13 min
Der Bundesrat wird heute entscheiden, ob die umstrittene
Krankenhausreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach umgesetzt wird
oder nicht. Die Idee: Künftig soll es in Deutschland weniger Kliniken
geben, aber dafür mehr qualitativ hochwertige Behandlungen. Lauterbach
spricht dabei von einer historischen Reform, die die Qualität der
Versorgung sichern soll. Sowohl er, als auch seine Kritiker, wie die
Deutsche Krankenhausgesellschaft, warnen vor einem flächendeckenden
Kliniksterben, sollte sich ihre jeweilige Position nicht durchsetzen.
Besonders umstritten ist, wie Krankenhäuser finanziert werden sollen.
Tilman Steffen ist Redakteur im Politikressort von ZEIT Online. Im
Podcast erklärt er, warum Gesundheitsminister Lauterbach so nervös ist
und wie es in Deutschland um die Kliniken steht. Lees meerIn den vergangenen Tagen hat Donald Trump Stück für Stück sein neues
Kabinett vorgestellt. Techmilliardär Elon Musk soll die Abteilung für
effizientes Regieren leiten. Fox-News-Moderator Pete Hegseth soll
US-Verteidigungsminister werden. Der bekannte Impfgegner Robert F.
Kennedy ist als Gesundheitsminister in Trumps Kabinett vorgesehen. Und
zuletzt sorgte die geplante Ernennung von Matt Gaetz zum Justizminister
für heftige Kritik. Gegen den früheren Kongressabgeordneten wurde wegen
Menschenhandels im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch jahrelang
ermittelt, von eben jenem Ministerium, das er leiten sollte. Doch nun
kündigte Gaetz an, sich zurückziehen und nicht für eine Nominierung zur
Verfügung zu stehen. Rieke Havertz ist internationale Korrespondentin
von ZEIT Online und Co-Gastgeberin des Podcasts "OK, America?". Im
Podcast erläutert sie die Gründe für Gaetz' Rückzug und was Trumps erste
Entscheidungen über sein Verhältnis mit seiner Partei verraten.Und sonst so? Eine Banane für 5,9 Millionen Euro.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković
Weitere Links zur Folge:
Krankenhausreform: Vor einem…
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Update: Haftbefehl gegen Netanyahu, Galant und Hamas-Chef
21 november 2024 · 9 min
Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat Haftbefehle gegen
den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und den
ehemaligen Verteidigungsminister Joaw Galant erlassen. Beide werden
beschuldigt, verantwortlich für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen
die Menschlichkeit im Gazastreifen zu sein. Außerdem wurde ein
Haftbefehl gegen den Hamas-Anführer Mohammed Deif wegen seiner Rolle für
das Massaker vom 7. Oktober erlassen. Die Haftbefehle basieren auf einem
Antrag des Chefanklägers Karim Khan vom Mai 2024. Israel hatte die
Gerichtsbarkeit angefochten, doch die Richter in Den Haag wiesen das
zurück: Der IStGH kann demnach seine Zuständigkeit auf der Grundlage der
territorialen Zuständigkeit Palästinas ausüben. Der Antrag stieß auf
Kritik, insbesondere wegen der Gleichsetzung von israelischen Politikern
mit Terroristen der Hamas. Außerdem vermuten Experten, dass die Anklage
einen Waffenstillstand in Gaza verzögern könnte. Lees meerNach bisher zehn Verhandlungstagen geht die Weltklimakonferenz der
Vereinten Nationen in Baku ihrem Ende entgegen. Der von Gastgeber
Aserbaidschan vorgelegte Entwurf zu einem Abschlussdokument lässt jedoch
wichtige Streitpunkte offen. Besonders die Frage nach der Entschädigung
für Klimaschäden in ärmeren Ländern bleibt ein zentraler Konfliktpunkt.
In dem Papier ist zwar die Rede von Zuschüssen, konkrete Summen werden
allerdings nicht genannt. Ein weiterer Streitpunkt betrifft die Frage,
ob auch aufstrebende Schwellenländer wie China und die reichen
Golfstaaten zur Finanzierung beitragen sollen. Die EU fordert, diese
wohlhabenden Staaten als neue Geldgeber in die Pflicht zu nehmen. Nach
der bisherigen UN-Einstufung gelten sie jedoch noch als
Entwicklungsländer. Kritik kommt von Klimaorganisationen, die den
Entwurf als enttäuschend bewerten. Elena Erdmann, Redakteurin für
Forschungsdaten im Wissensressort, ordnet ein, was die fehlende
Finanzzusage für den Abschluss der COP29 bedeutet.Außerdem im Update: Russland hat laut der ukra…
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Der dritte Kriegswinter
21 november 2024 · 12 min
Kurz vor dem Beginn des dritten Kriegswinters verstärkt Russland seine
Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Seit März kommt es
immer wieder zu ähnlichen Attacken. Russlands Ziel ist es, vor dem
Winter so viele Kraftwerke und Umspannwerke wie möglich zu zerstören, um
der ukrainischen Bevölkerung einen besonders harten Winter zu bescheren.
Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) steht die Ukraine vor dem
schlimmsten Kriegswinter seit Beginn des Krieges im Februar 2022.
US-Präsident Joe Biden genehmigte kürzlich den Einsatz weitreichender
Waffen gegen Russland. Olivia Kortas ist Korrespondentin in Kyjiw. Im
Podcast erklärt sie, wie sich die Ukraine auf den Winter vorbereitet hat
und welche Stimmung unter der Bevölkerung herrscht. Lees meerHeute startet die dritte Runde der Tarifverhandlungen zwischen der
Gewerkschaft IG Metall und dem Autokonzern Volkswagen (VW). Der Konzern
hatte zuvor umfangreiche Sparpläne angekündigt, die Werksschließungen
und den Abbau von Zehntausenden Stellen beinhalten. Gestern
präsentierten IG Metall und der Betriebsrat ein Zukunftskonzept, das
Werksschließungen und Entlassungen verhindern soll. Geplant ist, die
Arbeitskosten durch den Verzicht auf Tariferhöhungen um 1,5 Milliarden
Euro zu senken. Im Gegenzug fordern die Arbeitnehmervertreter Garantien
für Standorte und Beschäftigung sowie die Wiedereinführung der
Beschäftigungssicherung. Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT,
erklärt, was das Zukunftskonzept des Betriebsrates und der Gewerkschaft
IG Metall genau beinhaltet.Und sonst so? Spinnenalarm am Flughafen
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Thema: Russland: Angriffskrieg gegen die Ukraine
Ukrainekrieg: Tote und Verletzte nach russischem Luftangriff in Sumy
Thema: Krieg in der Ukraine
Dip…
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Update: Kann Boris Pistorius eigentlich mehr als Verteidigung?
20 november 2024 · 11 min
Während die Neuwahl des Bundestages immer näher rückt, hat die SPD die
Debatte um ihre Kanzlerkandidaten noch immer nicht beendet. Die Kritik
an Kanzler Olaf Scholz ist groß, einige wünschen sich stattdessen
Verteidigungsminister Boris Pistorius als Spitzenkandidat. Er ist laut
Umfragen beliebt und gilt als Freund direkter Worte. Allerdings setzt
sich Pistorius stark für Waffenlieferungen an die Ukraine ein. Wofür
steht Pistorius denn eigentlich noch so? Und was unterscheidet ihn dabei
von Scholz? Diese Fragen beantwortet Lisa Caspari aus dem Politikressort
von ZEIT ONLINE. Lees meerEin chinesischer Frachter steht im Verdacht, die Datenkabel in der
Ostsee beschädigt zu haben. Dänische Behörden haben das Schiff nahe
Seeland festgesetzt. Aus China heißt es, man wisse nichts über den
Vorfall. Auch Schwedens Polizei und Staatsanwaltschaft haben inzwischen
Ermittlungen wegen möglicher Sabotage aufgenommen. Was eine Verwicklung
Chinas in die Sabotage bedeuten könnte und warum auch Russland Vorwürfe
gemacht werden, das weiß Steffen Richter. Er berichtet für ZEIT ONLINE
über internationale Politik.Außerdem im Update:
- Die Linke schickt ihre langjährigen Politiker Gregor Gysi, Dietmar
Bartsch und Bodo Ramelow mit der „Mission Silberlocke“ in den
Wahlkampf. Sie sollen für die Partei in Berlin, Rostock und Erfurt
Direktmandate erringen und so den Einzug der Partei in den Bundestag
sichern.
- Der Autokonzern Ford will in seinem deutschen Standort Köln bis 2027
etwa 2.900 Beschäftigte entlassen. Auch in anderen Ländern Europas
hat der Konzern Stellenabbau angekündigt.Was noch? 97-jährige Cheerleaderin tanzt noch einmal mit ihrem
Highschool-TeamModeration und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Helena Schmidt und Ole Pflueger
Mitarbeit: Benjamin Probst und Kai Schnier
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Debatte um SPD-Kanzlerkandidatur: Wofür der Hoffnungsträger steht
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Israelische Siedler setzen auf Donald Trump
20 november 2024 · 12 min
Kurz vor dem Machtwechsel in den USA hat die scheidende Regierung unter
Präsident Joe Biden die israelische Siedlerorganisation Amana mit
Sanktionen belegt. Amana gilt als die einflussreichste radikale
Siedlergruppe im Westjordanland und wird beschuldigt, illegale
Außenposten mit öffentlichen Geldern finanziert zu haben. Die Sanktionen
blockieren ihre Vermögenswerte in den USA und verbieten
Finanztransaktionen mit amerikanischen Institutionen sowie
Privatpersonen. Der künftige US-Präsident Donald Trump hingegen
favorisiert eine Politik, die die Siedlerbewegung stärkt, und nominierte
bereits Mike Huckabee als neuen Botschafter für Israel. Der ehemalige
Gouverneur von Arkansas befürwortet die Siedlerbewegung und spricht sich
gegen eine Zweistaatenlösung aus. Steffi Hentschke ist freie
Nahostkorrespondentin für die ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie diese
Personalentscheidungen die Zukunft der Siedlungspolitik beeinflussen
könnten. Lees meerHeute wurde das "Deutsche Schulbarometer", eine Umfrage an allgemein-
und berufsbildenden Schulen in Deutschland, veröffentlicht. Die
Auswertung zeigt, dass rund ein Viertel aller Schüler und Schülerinnen
die eigene Lebensqualität als niedrig bewerten und unter psychischer
Belastung und Unwohlsein leiden. Besonders betroffen sind Kinder und
Jugendliche aus sozial schwächeren Familien, bei denen die Zahlen noch
höher sind. Zu den Ursachen für diese Entwicklungen zählen unter anderem
die globalen Krisen und Kriege sowie hoher Leistungsdruck und
Zukunftsängste. Dagmar Wolf, Studienleiterin der Robert Bosch Stiftung,
erklärt, woher die hohen Zahlen genau kommen und ordnet ein, was getan
werden muss, um das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler zu
verbessern.Und sonst so? Eine App fürs Pupsen
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
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Update: So verwundbar ist das Nervensystem der Welt
19 november 2024 · 10 min
Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine und der
Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines ist die Sicherheit der öffentlichen
Infrastruktur in der Ostsee verstärkt ins Blickfeld gerückt. Zuletzt
wurden Schäden an gleich zwei Unterseekabeln in der Ostsee gemeldet, am
BCS East-West-Interlink, das Litauen mit der schwedischen Insel Gotland
verbindet – und nun auch am C-Lion1-Kabel, das direkt zwischen Finnland
und Deutschland verläuft. Sowohl das finnische Außenministerium als auch
das Auswärtige Amt der Bundesregierung schließen eine absichtliche
Beschädigung nicht aus. Verteidigungsminister Pistorius sieht sogar
"klare Zeichen" für Sabotage. Lees meerDer G20-Gipfel in Rio de Janeiro ist vorbei und überraschenderweise gab
es eine gemeinsame Abschlusserklärung. Die Staatengruppe, zu der die
großen Industrie- und Schwellenländer gehören, konnte sich auf einige
Punkte einigen: So fordert die Gruppe unter anderem einen “umfassenden”
Waffenstillstand sowohl im Gazastreifen als auch im Libanon. Zudem ruft
sie zur Freilassung aller von der Hamas verschleppten Geiseln auf. Peter
Dausend, Redakteur in der Hauptstadtredaktion der ZEIT, war dort und
ordnet die Entwicklungen ein.Berlin steht vor umfangreichen Sparmaßnahmen – drei Milliarden Euro
sollen im Landeshaushalt 2025 gekürzt werden. Alle Bereiche sind davon
betroffen. Schmerzhafte Einschnitte sind laut Berliner Bürgermeister Kai
Wegner auch im Kulturbereich zu erwarten: Insgesamt sollen bei der
Berliner Kultur rund 130 Millionen Euro wegfallen, etwa zwölf Prozent
ihres Budgets. Betroffen davon sind unter anderem die Schaubühne, das
Deutsche Theater und der Friedrichstadt-Palast, aber auch die Berlinale
wird im kommenden Jahr mit weniger Geld auskommen müssen. Tobi Müller
ist freier Kulturjournalist und Autor in Berlin. Im Podcast erklärt er,
welche Risiken die Kürzungen für das kulturelle Erbe der Stadt mit sich
bringen und warum strukturelle Veränderungen notwendig sind.Was noch? Internationaler Männertag.
M…
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Scholz oder nicht Scholz
19 november 2024 · 12 min
Vor den Neuwahlen im Februar diskutiert die SPD über ihren
Kanzlerkandidaten. Für die SPD-Spitze steht fest, dass Bundeskanzler
Olaf Scholz erneut antritt. Doch es gibt auch Stimmen, die fordern, dass
Verteidigungsminister Boris Pistorius den Wahlkampf anführt. Der
Verteidigungsminister hat bisher jedoch betont, nicht zu kandidieren. Ob
es bei diesem Nein bleibt und wie gespalten die SPD in der Kanzlerfrage
ist, ordnet Innenpolitikredakteur Fabian Reinbold ein. Lees meerDer Erfolg des Elektroautobauers Tesla in China bröckelt. Tesla hat dort
im Oktober weniger als 70.000 Fahrzeuge verkauft; beim chinesischen
Marktführer BYD waren es währenddessen mehr als eine halbe Million.
Chinesische Hersteller wie BYD, Nio und Xpeng bieten günstigere und
technologisch oft besser ausgestattete Modelle an. Nach der
bevorstehenden Amtseinführung von Donald Trump könnte sich der
Handelskrieg zwischen den USA und China noch verschärfen. Was das für
Tesla-Chef Elon Musk bedeutet, den Trump in eine politische
Spitzenposition bringen will, erklärt Chinakorrespondent Jens Mühling.Und sonst so? Portugiesischer Soundteppich
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
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Neuwahl: SPD-Politiker dringen auf zügige Kür von Scholz als
KanzlerkandidatKanzlerkandidat für die SPD: Olaf Scholz oder Boris Pistorius – wer ist
der Richtige?SPD-Kanzlerkandidat: Lars Klingbeil sieht in Kandidatenwechsel keinen
Garanten für ErfolgTesla in China: Auf einmal wirkt Tesla altmodisch und behäbig
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Update: Was Bidens Kurswechsel der Ukraine bringt
18 november 2024 · 10 min
US-Präsident Joe Biden hat der Ukraine erlaubt, weitreichende US-Waffen
gegen Russland einzusetzen. Das haben mehrere US-Medien berichtet.
Bisher hatte Biden ukrainische Angriffe auf weit im Landesinneren
liegende russische Ziele mit US-Waffen abgelehnt. Grund dafür waren
Bedenken, dass die USA und andere Nato-Staaten in direkte Konflikte mit
Russland geraten könnten. Wie die Ukraine die Waffen einsetzen und
welche Auswirkungen Bidens Kurswechsel auf den Kriegsverlauf haben
könnte, erklärt Politikredakteur und Russlandexperte Maxim Kireev. Lees meerDie Krankenversicherung Barmer warnt in ihrem Pflegereport 2024 vor
steigenden Kosten und einer finanziellen Schieflage des Pflegesystems.
Laut dem Bericht liegt das an mehreren Gründen: Zum einen sind in
Deutschland aufgrund der alternden Gesellschaft und einer steigenden
Lebenserwartung immer mehr Menschen pflegebedürftig, die im Schnitt auch
immer länger gepflegt werden. Zum anderen wurden die Löhne in der Pflege
in den vergangenen Jahren erhöht und mehr Pflegekräfte eingestellt, um
den Personalschlüssel zu verbessern. Auch die Eigenanteile an den
Pflegekosten sind in den letzten Jahren gestiegen. Im bundesweiten
Schnitt liegen sie aktuell bei rund 2.870 Euro monatlich; das sind 211
Euro mehr als noch 2023. Jonas Koch vom ZEIT-ONLINE-Newsdesk erklärt,
welche Reformen aus Sicht der Krankenkasse jetzt nötig sind.Was noch? Die Affen rasen durch die Stadt.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Mounia Meiborg und Constanze Kainz
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Ukrainekrieg: Russland sieht USA durch Raketenfreigabe in Krieg
verwickeltUkrainekrieg: USA erlauben Ukraine Angriffe auf Russland mit
weitreichenden WaffenJoe Biden: Letzte Verzweiflungstaten
Pflege: Zuzahlungen für Pflege im Heim steigen weiter
Barmer: Pflegereport warnt vor extremen Kosten und höheren Eigenanteilen
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G20: Krisenbewältigung unter Mächtigen
18 november 2024 · 12 min
In Rio de Janeiro beginnt heute der G20-Gipfel, bei dem die Staats- und
Regierungschefs der 20 führenden Wirtschaftsmächte unter anderem darüber
beraten, wie die internationalen Institutionen reformiert werden können.
Auch über den Krieg im Nahen Osten wollen die Teilnehmer sprechen. Dabei
hat es schon vor Beginn des Gipfels Kritik an der geplanten
Abschlusserklärung der Mitgliedsstaaten gegeben. Bundeskanzler Olaf
Scholz (SPD) trifft außerdem den chinesischen Präsidenten Xi Jinping, um
über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu beraten. Was in Rio
de Janeiro auf der Agenda steht und welche Streitpunkte es gibt, erklärt
ZEIT-Korrespondent Peter Dausend. Lees meerDie Regierungspartner SPD und Grüne haben sich nach den Recherchen zum
kalkulierten Koalitionsbruch durch die FDP entsetzt und enttäuscht
gezeigt. Die FDP hingegen hat auf die Kritik mit Unverständnis reagiert
und das eigene Vorgehen verteidigt. Wie der FDP-Chef und ehemalige
Bundesfinanzminister Christian Lindner am Wochenende mitgeteilt hat, sei
es selbstverständlich, dass die FDP die Koalition ohne eine
Wirtschaftswende habe verlassen müssen. ZEIT-Politikredakteur Mark
Schieritz erklärt, warum die geheimen Pläne der FDP das Vertrauen in die
Politik geschwächt haben und was das für den Wahlkampf der Partei von
Christian Lindner bedeutet.Und sonst so? Abhilfe für miese Tage
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Sophie Boddenberg und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
G20-Gipfel in Rio de Janeiro: Israel macht Druck auf G20-Staaten
Scholz-Telefonat: Ein Gespräch zu Putins Gunsten
G20-Gipfel: Treffen der Wirtschaftsmächte
Ende der Ampelkoalition: FDP-Fraktionschef Christian Dürr verteidigt
Vorgehen seiner ParteiAmpel-Aus: Der Bruch
Ampelkoalition: Bruch der Regierungskoalition
FDP: Lindner verteidigt Koalitionsbruch – Gerhart Baum beklagt Egoismus
Ende der Ampelkoalition: SPD und Grüne reagieren auf Rec…
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Ende der Ampel: die FDP, die CDU und der Koalitionspoker
17 november 2024 · 9 min
Die Enthüllungen der ZEIT-Recherche von Robert Pausch, wonach die FDP
bei einem Treffen den Bruch der Ampelkoalition detailliert geplant haben
soll, sorgten für empörte Reaktionen aus der Politik. Katharina Dröge,
Fraktionsvorsitzende der Grünen, sagte auf einem Parteitag, die FDP habe
drei Jahre lang "unehrlich" und "unzuverlässig" in der Koalition agiert.
Ende September fand in der Villa Erlenkamp eine Strategiesitzung statt,
bei der sich die FDP-Spitzenführung über die Zukunft der Koalition und
der Partei beriet. Bei diesem Treffen soll auch die Entlassung des
FDP-Ministers aus dem Kabinett geplant worden sein. CDU-Chef Friedrich
Merz hat mehrfach betont, dass er im Falle eines Wahlsiegs nicht mit
der AfD koalieren wolle. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort
der ZEIT, ordnet ein, wie die CDU auf die ZEIT-Recherche reagiert und
mit wem sie im Falle eines Wahlsiegs koalieren möchte. Lees meerNach dem Wahlsieg von Donald Trump ist der Bitcoin-Kurs erheblich
gestiegen. Die Kryptowährung, die 2009 noch weitgehend unbekannt war,
hat sich seit ihrer Einführung stark im Wert entwickelt und erreicht
derzeit einen Höchstwert von über 90.000 US-Dollar pro Bitcoin. Trotz
seiner anfänglichen ablehnenden Haltung gegenüber Bitcoin während seiner
ersten Amtszeit suchte Donald Trump im aktuellen Wahlkampf die
Unterstützung der Kryptocommunity. Auf einer Bitcoin-Konferenz in
Nashville versprach er, den Kryptomarkt weitgehend unreguliert zu lassen
und günstige Strompreise für das Mining neuer Bitcoins zu fördern. Zudem
kündigte er an, die USA zur "Hauptstadt der Kryptowährungen" zu machen.
Sina Osterholt, Redakteurin bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, welche Ziele
Donald Trump mit der Kryptowährung verfolgt, und erklärt, welche Risiken
der derzeit hohe Bitcoin-Kurs mit sich bringt.Und sonst so? Riesenhype um Süßigkeit
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Spezial nach der US-Wahl: "Unser Leben wird einfacher werden!"
16 november 2024 · 40 min
Fast zwei Wochen sind vergangen, seit Donald Trump erneut zum
US-Präsidenten gewählt wurde. Der Wahlsieg war eindeutig: Trump gewann
nicht nur alle wichtigen Swing-States, sondern auch die Popular Vote.
Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler hat also für Trump gestimmt.
Trotzdem zeigen sich die USA in den Tagen nach der Wahl tief gespalten:
Während ein Teil des Landes seinen Triumph feiert, blickt der andere mit
Sorge auf die kommende Amtszeit, in der Trump die Nation grundlegend
verändern könnte. Lees meerFür dieses "Was jetzt?"-Spezial sind wir an unterschiedliche Orte in den
USA gereist, um herauszufinden, wie es den Menschen aus den
unterschiedlichen politischen Lagern nach Trumps Wahlsieg geht. Pia
Rauschenberger war in der demokratischen Hochburg Baltimore unterwegs
und hat mit Schwarzen Frauen gesprochen, die enttäuscht von der Wahl
sind. Jannis Carmesin ist nach Doddridge County in West Virginia
gereist, ein Ort, der fest hinter Trump steht.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger und Jannis Carmesin
Redaktion: Ole Pflüger
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Aus Gaza geflüchtet, in Ägypten alleingelassen
16 november 2024 · 12 min
Seit Beginn des Krieges im Gazastreifen sind laut der palästinensischen
Botschaft in Kairo rund 100.000 Menschen aus Gaza nach Ägypten
geflüchtet. In Kairo angekommen stranden sie ohne Papiere, zu wenig Geld
und ohne Anspruch auf eine Krankenversicherung. Aufgrund ihres fehlenden
Aufenthaltsstatus bewegen sich die Flüchtlinge in einer rechtlichen
Grauzone. Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) bietet zwar
die Möglichkeit, finanzielle Hilfen zu beantragen, es hat jedoch keine
allgemeine Zustimmung der ägyptischen Behörden, sich den
Gaza-Geflüchteten anzunehmen. Auch das Palästinenserhilfswerk UNRWA kann
den Geflüchteten vor Ort nicht helfen, da ihnen das notwendige Mandat
fehlt. Ägypten kämpft hingegen selbst mit einer angespannten
Wirtschaftslage und hat bereits Hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien
und dem Sudan aufgenommen. Anna-Theresa Bachmann ist freie Reporterin
für die ZEIT und hat mit Menschen in Ägypten gesprochen. Lees meerDie Europäische Arzneimittel-Agentur hat erstmals ein Medikament zur
Zulassung für die Behandlung von Alzheimer empfohlen. Der Wirkstoff
Lecanemab wurde von dem schwedischen Biomedizin-Unternehmen BioArctic
sowie dem japanischen Arzneimittelkonzern Eisai entwickelt. Obwohl es
die Krankheit nicht heilt, verzögert es das Fortschreiten um einige
Monate. Das Medikament wirkt nur im frühen Stadium der Krankheit und ist
nicht für alle Alzheimer-Patienten geeignet. Neben Lecanemab befinden
sich bereits weitere Medikamente in der Entwicklung, und auch Bluttests
zur frühen Alzheimer-Erkennung stehen kurz vor der Zulassung.
Wissenschaftler hoffen, dass die Krankheit in Zukunft so weit verzögert
werden kann, dass Betroffene bis ins hohe Alter ohne Symptome leben
können. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT
ONLINE, analysiert die Bedeutung dieses Fortschritts für die
Alzheimer-Forschung.Und sonst so? Höhenkochkunst in den Bergen.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Anne Schwedt, C…