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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Elektronische Patientenakte startet trotz Sicherheitsbedenken

    15 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    In einigen Modellregionen wird an diesem Mittwoch die elektronische
    Patientenakte (ePA) eingeführt – trotz einer gravierenden, bislang
    ungelösten Sicherheitslücke. Die IT-Sicherheitsexperten Bianca Kastl und
    Martin Tschirsich hatten vor drei Wochen auf dem Chaos Communication
    Congress in Hamburg auf diese hingewiesen und gewarnt, dass die Daten
    von mehr als 70 Millionen Versicherten in Gefahr sein könnten. "Die
    Daten der Bürger sind sicher vor Hackern", bekräftigte dagegen
    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach immer wieder. Nun startet die
    Pilotphase in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hamburg. Eva Wolfangel ist
    Redakteurin mit den Schwerpunkten Cybersecurity und künstliche
    Intelligenz im Digitalressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert
    sie, wie mit den Sicherheitsbedenken rund um die elektronische
    Patientenakte umgegangen wird.
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    Ein Gesetz der US-Administration könnte TikTok bald aus dem
    US-amerikanischen App Stores verbannen: Sollte sich TikTok bis zum 19.
    Januar nicht von seinem chinesischen Eigentümer ByteDance trennen, droht
    der Plattform ein Verbot in den USA. Der US-Kongress hat TikTok im
    vergangenen Jahr per Gesetz das Ultimatum gestellt. Nun entscheidet der
    Supreme Court über die Zukunft der Plattform Tiktok in den USA. Denn
    TikTok hat gegen das Gesetz Klage eingereicht. Inzwischen ziehen
    chinesische Behörden einem Bericht zufolge den Verkauf des US-Geschäfts
    von TikTok an Techmilliardär und Trump-Berater Elon Musk in Betracht.
    Julian Sadeghi ist Jurist und hat sich für ZEIT ONLINE damit
    auseinandergesetzt, wie der Rechtsstreit ausgehen könnte. Im Podcast
    ordnet er ein, was passieren würde, wenn das Gesetz gekippt würde und
    wie der künftige US-Präsident Donald Trump zu dem Gesetz steht.

    Und sonst so? Immer mehr Menschen gehen ins Programmkino

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    E…

  2. Update: Israel und Hamas so nah an Waffenruhe wie nie zuvor

    14 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Schon seit Monaten wird um eine Einigung gestritten – nun steht im Krieg
    zwischen Israel und der Hamas offenbar eine Waffenruhe kurz bevor. In
    Katars Hauptstadt Doha vermitteln aktuell die USA, Katar und Ägypten
    zwischen den beiden Kriegsparteien. US-Präsident Joe Biden teilte mit,
    man stehe "am Rande" eines Kompromisses. Laut israelischen
    Medienberichten wurde bereits ein Dreistufenplan ausgearbeitet. Darin
    ist neben dem schrittweisen Truppenrückzug Israels auch eine gestaffelte
    Freilassung der verbliebenen israelischen Geiseln vorgesehen, die noch
    von der Hamas festgehalten werden. Christian Vooren ist Politikredakteur
    von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, was bisher über den möglichen
    Deal bekannt ist und wie wahrscheinlich es ist, dass er auch wirklich
    zustande kommt.
    Lees meer

    Zu Jahresbeginn haben viele Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge so stark
    erhöht wie lange nicht – nämlich um durchschnittlich 0,8 Prozentpunkte.
    Bei einem Bruttolohn von 3.000 Euro steigt der Beitrag für Arbeitnehmer
    und Arbeitgeber im Schnitt um zwölf Euro. Und wie es aussieht, könnten
    die Beiträge in diesem Jahr sogar noch einmal erhöht werden. Grund dafür
    ist die prekäre Finanzlage der Kassen. Robert Habeck, Kanzlerkandidat
    der Grünen, kündigte deshalb im ARD-Magazin "Bericht aus Berlin" an,
    dass die Grünen "gern die Beitragsgrundlage erhöhen" würden, indem auch
    Kapitaleinkünfte in die Finanzierung der Krankenkassen einbezogen
    werden. Die Union und die FDP kritisieren Habecks Vorschlag als Angriff
    auf die Altersvorsorge der Bürgerinnen und Bürger. Jan Guldner leitet
    das Geld-Ressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, warum der
    Vorschlag von Robert Habeck nicht bei allen gut ankommt und wie sich das
    Gesundheitswesen sonst reformieren ließe.

    Außerdem im Update: Die Vereine der Ersten und Zweiten Fußballbundesliga
    müssen sich künftig an den Kosten für Polizeieinsätze bei
    Hochrisikospielen beteiligen. Das hat das Bundesverfassungsgericht in
    Karlsruhe entschieden. Die Bundesländer dürfe…

  3. Wie die Nato die Ostsee schützen will

    14 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Beim Nato-Ostsee-Gipfel in Helsinki wird am heutigen Dienstag über
    Maßnahmen zum Schutz der Region beraten – etwa vor Bedrohungen durch die
    russische Schattenflotte. Russland exportiert auch nach dem Einmarsch in
    die Ukraine und den daraufhin verhängten Sanktionen weiter Öl durch die
    Ostsee. Die Tanker und Frachtschiffe, die dafür eingesetzt werden, sind
    ein Risiko für Infrastruktur und Umwelt. Vor welchen Herausforderungen
    die Nato steht, erklärt Thorsten Benner, Direktor des Global Public
    Policy Institute.
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    Die Brände rund um Los Angeles sind nicht nur für die Menschen und die
    Umwelt eine Katastrophe. Auch die wirtschaftlichen Folgen sind enorm.
    Experten rechnen damit, dass die Feuer die teuerste Naturkatastrophe in
    der Geschichte der USA werden könnten. Darunter leidet auch die
    Versicherungsbranche – und damit ein wichtiger Teil des Finanzsystems.
    Wie "Non-admitted"-Versicherer das System weiter belasten könnten,
    analysiert US-Korrespondentin Heike Buchter.

    Und sonst so? Ein neues Wappentier für Bayern

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ostsee: Havarierter Öltanker bis nach Rügen geschleppt

    Russland: Angriffskrieg gegen die Ukraine

    Brände in Kalifornien: Die neue Angst vor dem Flächenbrand

    Waldbrände: Schwere Brände rund um Los Angeles

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  4. Update: Keine Entwarnung in Südkalifornien

    13 januari 2025 · 9 min

    Afspelen
    In Los Angeles und Umgebung haben sich die Waldbrände trotz intensiver
    Löscharbeiten weiter ausgebreitet. Über 100.000 Menschen dürfen noch
    immer nicht in ihre Häuser zurück, mindestens 24 Menschen sind
    gestorben, viele weitere werden vermisst. Experten warnen vor heftigen
    Winden in den kommenden Tagen, die die Brände weiter anfachen könnten.
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    Die sächsische Polizei will aufarbeiten, ob es bei der Demonstration
    gegen den AfD-Parteitag in Riesa am Wochenende zu Polizeigewalt gekommen
    ist. Ein Abgeordneter der Linken, Nam Duy Nguyen, ist laut seiner Partei
    bei den Protesten von einem Polizisten bewusstlos geschlagen worden.
    Außerdem ermittelt die Polizei wegen des Einsatzes eines Polizeihundes.
    August Modersohn ordnet ein, wie die sächsische Polizei die Ereignisse
    aufarbeitet.

    "Biodeutsch" ist das Unwort des Jahres 2024. Die Jury der Sprachaktion
    in Marburg hat ihre Wahl damit begründet, dass der Begriff vor allem in
    den sozialen Medien auf rassistische und nationalistische Weise
    gebraucht werde.

    Was noch? Indien feiert größtes Fest der Welt.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Waldbrände in Kalifornien: Flammen um Los Angeles breiten sich weiter
    aus, mehr Tote gemeldet

    Waldbrände: Schwere Brände rund um Los Angeles

    AfD: AfD-Parteitag in Riesa

    Proteste gegen AfD: Ermittlungen nach Vorfall mit Polizeihund bei
    Anti-AfD-Demo

    Anti-AfD-Proteste: Riesa ist das Limit

    AfD-Parteitag: Linkenpolitiker laut Partei von Polizist bewusstlos
    geschlagen

    Sprache: "Biodeutsch" ist Unwort des Jahres 2024

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  5. BSW: Mit USA-Bashing über die Fünf-Prozent-Hürde

    13 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Am gestrigen Sonntag hat das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Bonn
    seinen Parteitag abgehalten und unter anderem ihr Wahlprogramm
    verabschiedet. Man wollte den Mindestlohn erhöhen, das Asylrecht
    einschränken und Gas aus Russland beziehen. Außerdem hat Wagenknecht
    scharf die USA kritisiert, die BSW-Politikerin Sevim Dağdelen schloss
    sich an und sagte in Bonn: "Diese Vasallentreue gegenüber den USA, die
    muss endlich ein Ende finden." Laut aktuellen Umfragen kommt die Partei
    bundesweit nur noch auf etwa fünf Prozent. Wie präsentiert sich
    Wagenknecht und womit will das BSW Stimmen gewinnen? Lisa Caspari,
    Redakteurin für Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, war beim Parteitag in Bonn
    dabei. Auch die SPD und die AfD sind am Wochenende zu Parteitagen
    zusammengekommen.
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    In sechs Wochen steht in Deutschland die Bundestagswahl an, doch aktuell
    fehlen noch Tausende Wahlhelfende: Insgesamt werden rund 650.000
    Menschen gebraucht, die sicherstellen, dass die Wahl frei, fair und
    geheim abläuft. ZEIT-ONLINE-Autorin Anastasia Tikhomirova hat zu dem
    Thema recherchiert. Im Podcast erklärt sie, warum die Suche nach
    Wahlhelfenden dieses Jahr besonders schwierig ist und welche
    Auswirkungen die angebotenen Anreize haben.

    Und sonst so? Sandwich-Kinder – die geborenen Vermittler

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mathias Peer, Hannah Grünewald und Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Bündnis Sahra Wagenknecht: BSW fordert in Wahlprogramm Mindestrente und
    Corona-Amnestie

    Bündnis Sahra Wagenknecht: Wagenknechts Achterbahnjahr

    Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen?

    Wahlhelfer bei der Bundestagswahl: Kann jetzt nur noch mehr Geld helfen?

    Bundestagswahl: Neuwahl im Februar

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  6. Proteste und eine Kanzlerkandidatin auf dem AfD-Parteitag

    12 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    In der sächsischen Kleinstadt Riesa findet an diesem Wochenende der
    Bundesparteitag der AfD statt – begleitet von massivem Protest. Neben
    den rund 600 Delegierten sind auch Tausende Demonstrierende aus ganz
    Deutschland angereist. Die Polizei schätzte die Zahl der
    Demonstrierenden am Samstag auf rund 10.000. Viele von ihnen beteiligten
    sich an Blockadeaktionen, die Polizei reagierte offenbar teils mit
    Pfefferspray und Schlagstöcken. Mit zwei Stunden Verspätung wurde der
    Parteitag eröffnet – nur etwa 130 AfD-Politiker haben es wegen der
    Proteste zum Veranstaltungsort geschafft. Gleich zu Beginn wählten die
    Delegierten Alice Weidel einstimmig zur ersten Kanzlerkandidatin in der
    Geschichte der Partei. Christian Parth ist Redakteur im
    ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und beobachtet den
    Parteitag der AfD. Im Podcast ordnet er ein, wie die Stimmung in Riesa
    am ersten Tag des Parteitags war, was die Delegierten besprochen haben
    und was für den zweiten Tag zu erwarten ist.
    Lees meer

    In gut einer Woche, am 20. Januar, wird Donald Trump erneut als
    US-Präsident vereidigt. Ein zentrales Vorhaben seiner zweiten Amtszeit
    will Trump gleich am ersten Tag im Amt anordnen: Massenabschiebungen von
    irregulär eingereisten Migrantinnen und Migranten. Geplant sei "die
    größte nationale Abschiebeaktion in der Geschichte der Vereinigten
    Staaten". So hatte es Trump im Wahlkampf immer wieder angekündigt.
    Johanna Roth berichtet für ZEIT ONLINE aus Washington, D. C., und hat
    zwei Menschen getroffen, die von Trumps Abschiebeplänen betroffen wären.
    Im Podcast berichtet sie, wie ernst die beiden die Ankündigungen von
    Trump nehmen und welche Folgen es hätte, wenn Trump seine Pläne
    tatsächlich durchsetzt.

    Und sonst so? Start der Blue-Origin-Rakete New Glenn

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Bundestagswahl: Alice Weidel einstimmig zur Kanzle…

  7. Spezial: Eine Stadt, gebaut auf Sand und Hoffnung

    11 januari 2025 · 36 min

    Afspelen
    Der Krieg im Sudan dauert weiter an. Seit dem 15. April 2023 kämpfen die
    sudanesischen Streitkräfte (SAF) gegen die paramilitärischen Rapid
    Support Forces (RSF). Angeführt werden die beiden Streitparteien von
    Machthaber und De-facto-Staatsoberhaupt Abdel Fattah Abdelrahman Burhan
    (SAF) und seinem ehemaligen Vize Mohammed Hamdan Daglo (RSF). Mehr als
    14 Millionen Menschen sind mittlerweile auf der Flucht, nach Angaben der
    UN forderte der Konflikt bereits mehr als hunderttausend Tote und
    Verletzte, es handle sich um eine der größten humanitären Krisen der
    Welt.
    Lees meer

    Besonders betroffen ist die Region West-Darfur. Dort wurde im Juni 2023
    in der Hauptstadt El Geneina ein Mord begangen, der eine riesige
    Fluchtbewegung in das nahe gelegene Nachbarland Tschad zur Folge hat.
    Das Mordopfer hieß Khamis Abakar, er war Gouverneur von West-Darfur.
    Abakar hatte öffentlich vor einem Genozid an der ethnischen Gruppe der
    afrikanischstämmigen Masalit, der auch er angehörte, gewarnt. Daraufhin
    wurde er von den arabischstämmigen Paramilitärs der Rapid Support Forces
    (RSF) getötet. Nach dem Tod von Gouverneur Khamis Abakar wurden die
    Masalit aus ihren Stadtvierteln in El Geneina brutal vertrieben oder
    ermordet.

    An diesem Punkt kommt die Stadt Adré im Tschad ins Spiel. Dort sind die
    vielen Vertriebenen aus El Geneina hingeflohen. Adré, ursprünglich eine
    Kleinstadt mit 40.000 Einwohnern, zählt mittlerweile mehr als 200.000
    Menschen, die meisten davon Geflohene aus dem Sudan. Adré gehört somit
    zu den vier größten Flüchtlingslagern der Welt.

    Andrea Böhm, Sudan-Expertin der ZEIT, war im Oktober 2024 in Adré. Dort
    erwartete sie, zwischen all dem Elend, ein außerordentlich organisiertes
    und strukturiertes Leben im Flüchtlingslager. Die Einwohner, die aus El
    Geneina nach Adré geflüchtet sind, haben eine Kopie ihrer eigenen Stadt
    aufgebaut, inklusive gesellschaftlicher Strukturen. Es gibt gewählte
    Vertreter, eine strukturierte Essensausgabe, Friseure und Schneider. In
    dieser Spezialfolge von "Was…

  8. Mit diesen Plänen will die SPD die Wahl gewinnen

    11 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die SPD trifft sich in Berlin zu ihrem letzten Parteitag vor der
    Bundestagswahl. Olaf Scholz wird nun auch offiziell als Kanzlerkandidat
    bestätigt. Gleichzeitig verabschiedet die Partei ihr Regierungsprogramm.
    Dieses soll Kernforderungen wie eine stabile Rente, einen höheren
    Mindestlohn und Steuerentlastungen enthalten. Das Ziel der SPD für die
    Bundestagswahl ist es, stärkste Kraft zu werden. Doch die Ausgangslage
    ist schwierig: Seit Monaten beträgt der Abstand zwischen Union und SPD
    etwa 15 Prozentpunkte. Wie will die SPD die Wählerinnen und Wähler
    überzeugen? Und wie positioniert sich die SPD im Vergleich zur
    wirtschaftsorientierten Agenda der Union? Michael Schlieben, politischer
    Korrespondent bei ZEIT ONLINE, berichtet vom Parteitag und erklärt im
    Podcast, wie die Sozialdemokraten die Wahl noch gewinnen wollen.
    Lees meer

    Der künftige US-Präsident Donald Trump hat diese Woche in einer
    Pressekonferenz davon gesprochen, die USA geografisch erweitern zu
    wollen. In seinem Fokus: Grönland, Kanada und der Panamakanal. Seine
    Aussagen sorgten vor allem in Dänemark und den Nachbarländern für
    Empörung. Dabei erinnert Trumps Vision stark an imperiale
    Herrscherfiguren und eine Politik der territorialen Expansion, wie sie
    etwa Wladimir Putin verfolgt. Bricht mit Trumps zweiter Präsidentschaft
    ein neues globales Zeitalter des Imperialismus an? Und wie realistisch
    sind seine geopolitischen Träume? Michael Thumann ist außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT. Im Podcast analysiert er die Hintergründe von
    Trumps Aussagen und zeigt auf, welche Szenarien unter seiner
    Präsidentschaft denkbar sind.

    Und sonst so? So viele Ufo-Meldungen wie nie zuvor.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer und Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen?

    Philipp Türmer: "Das erwarte ich jetzt von Olaf Scholz"

    Annexionsplän…

  9. Update: Donald Trump – schuldig, aber straffrei

    10 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Ein Gericht in New York hat das Strafmaß im Schweigegeldprozess gegen
    den künftigen US-Präsident Donald Trump verkündet: Der Schuldspruch
    wurde bestätigt, aber Trump erhält keine Strafe. Die Verurteilung
    erfolge als “unconditional discharge”, teilte das Gericht mit. Trump
    tritt am 20. Januar sein Amt an. Für den Beginn seiner zweiten Amtszeit
    bereitet er nach eigenen Angaben ein Treffen mit dem russischen
    Präsidenten Wladimir Putin vor. Johanna Roth berichtet für ZEIT ONLINE
    aus Washington, D.C. Im Podcast ordnet sie das Urteil des New Yorker
    Gerichts ein.
    Lees meer

    Elon Musk, Tesla-Chef, Eigentümer der Plattform X und designierter
    Leiter des US-Departments of Government Efficiency, hat sich erneut in
    den deutschen Wahlkampf eingeschaltet. Auf X hostete er am
    Donnerstagabend ein 75-minütiges Gespräch mit AfD-Kanzlerkandidatin
    Alice Weidel. Schon zuvor hatte Musk öffentlich für die AfD geworben.
    Musks Werbung für die AfD stößt in der deutschen Öffentlichkeit auf viel
    Kritik. Inzwischen prüft sogar die Bundestagsverwaltung, ob es sich bei
    dem Talk auf X um eine Einflussnahme auf den Wahlkampf und um eine
    illegale Parteispende gehandelt hat. Götz Hamann ist Reporter für
    Technologie und digitale Gesellschaft bei ZEIT ONLINE und hat sich den
    Talk von Elon Musk und Alice Weidel angehört. Im Podcast analysiert er,
    über welche Themen die beiden gesprochen haben und wie sich Weidel im
    Verlauf des Gesprächs präsentiert hat.

    Laut US-Präsident Joe Biden ist es “der größte und verheerendste Brand
    in der Geschichte Kaliforniens”: Die Feuer in Los Angeles haben
    inzwischen rund 10.000 Gebäude zerstört, Hunderttausende mussten fliehen
    und die Zahl der Toten ist mittlerweile auf 10 gestiegen. Noch immer
    sind die Brände nicht unter Kontrolle. Die Behörden warnen, dass der
    Wind in der Nacht wieder zunehmen könnte. Susanne Hehr,
    Nachrichtenredakteurin von Was Jetzt?, ist aktuell in Los Angeles. Im
    Podcast berichtet sie, wie es den Menschen in L.A. gerade geht und wie
    die Löscharbeiten vorangeh…

  10. Steuern runter, Wachstum rauf – die Wirtschaftspläne der CDU

    10 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die CDU will mit ihrer "Agenda 2030" Deutschlands Wirtschaft wieder auf
    den Kurs bringen. Ziel ist es, Deutschland bis 2030 international
    wettbewerbsfähig zu machen. Konkret soll bis zum Ende des Jahrzehnts die
    deutsche Wirtschaft jährlich um zwei Prozent wachsen. Dafür plant die
    Partei umfassende Entlastungen für Arbeitnehmer. Firmen und Bürger
    sollen durch Steuererleichterungen unterstützt werden und damit höhere
    Wachstumsquoten geschaffen werden. Doch wie genau wollen die
    Christdemokraten diesen Plan umsetzen? Und kann die CDU mit diesem
    Programm die Wähler überzeugen? ZEIT-ONLINE-Autor Zacharias Zacharakis
    erklärt im Podcast, welche Ideen hinter dem Plan stecken und wie
    realistisch die Ziele sind.
    Lees meer

    Vor einem Jahr sorgte die "Correctiv"-Recherche "Geheimplan gegen
    Deutschland" für Furore: In einer Potsdamer Villa sollen
    Rechtsextremisten, Politiker von CDU und AfD sowie Unternehmer Pläne zur
    massenhaften Ausweisung von Menschen aus Deutschland – genannt
    "Remigration" – diskutiert haben. Die Enthüllung löste landesweit
    Proteste aus: Mehr als drei Millionen Menschen gingen auf die Straße, um
    ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Doch es gab auch Kritik
    an der Recherche: Einige Behauptungen von "Correctiv" seien unbelegt.
    Anne Hähnig, Redaktionsleiterin von ZEIT ONLINE, hat gemeinsam mit
    ZEIT-Redakteur Marc Widmann das Treffen in Potsdam rekonstruiert. Im
    Podcast erzählt sie, welche Widersprüche sich im Vergleich zur
    "Correctiv"-Recherche zeigen. Außerdem erklärt sie, warum die
    Enthüllungen der AfD und rechtsextremen Akteuren in die Karten
    spielten.

    Und sonst so? Sind Birkenstock-Sandalen angewandte Kunst?

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mathias Peer und Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bundestagswahl: CDU plant Steuerentlastungen mit Wirtschaftsprogramm
    "Agenda 2030"

    Potsdamer Treffen: Was genau geschah in Potsdam…

  11. Update: Es brennt in Hollywood

    9 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    In der US-Metropole Los Angeles wüten mehrere verheerende Feuer. Nach
    Behördenangaben sind bereits fünf Menschen gestorben, außerdem meldet
    die Feuerwehr eine große Zahl an Verletzten. Die fünf Brände waren
    teilweise bereits am Mittwochabend (Ortszeit) ausgebrochen, am
    Donnerstag ist nun ein weiteres hinzugekommen. Auch betroffen sind die
    Hollywood Hills, in denen die Häuser vieler Prominenter stehen. Wie ist
    die Lage in der Stadt? Diese und weitere Fragen beantwortet Linda
    Fischer, stellvertretende Leiterin des Wissens-Ressorts bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die Unterstützer der Ukraine haben sich am Donnerstag zum letzten Mal
    unter der US-Präsidentschaft von Joe Biden auf der Militärbasis Ramstein
    getroffen. Besonders der Amtsantritt von Donald Trump am 20. Januar
    sorgt für Verunsicherung. Bei dem Treffen kündigte
    US-Verteidigungsminister Lloyd Austin Militärhilfen in Höhe von 500
    Millionen US-Dollar an. Wie die Europäer die USA ersetzen könnten und ob
    dazu genügend politischer Wille vorhanden ist, weiß Jörg Lau,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

    Was noch? Erinnerungen an Rio Reiser, den König von Deutschland.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Waldbrände in den USA: Flucht vor dem Feuersturm

    Waldbrände in Los Angeles: Die Feuer von Hollywood in Bildern

    Donald Trump: Stimmt das eigentlich, dass es für uns mit Trump
    schwieriger wird?

    Verteidigungspolitik: Diese Forderung ist gerade für die Grünen
    konsequent

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    Und hier gibt es unser A…

  12. Meta ohne Faktencheck – greift die EU ein?

    9 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Meta-Gründer Mark Zuckerberg hat angekündigt, die Faktenchecks auf den
    Plattformen Facebook, Instagram und Threads in den USA abzuschaffen.
    Stattdessen sollen Nutzerinnen und Nutzer selbst Anmerkungen zu Inhalten
    schreiben können, wie es Elon Musk bereits für seine Plattform X
    eingeführt hat. Die EU-Kommission hat den Meta-Konzern davor gewarnt,
    die Faktenchecks auch in Europa auszusetzen. Was Zuckerbergs
    Entscheidung für die Nutzerinnen und Nutzer bedeutet, erklärt Lisa
    Hegemann, Leiterin des Digitalressorts von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die CDU und die FDP wollen Bürgergeldempfänger zu gemeinnütziger Arbeit
    zwingen – etwa im öffentlichen Raum. Damit werben die beiden Parteien im
    Wahlkampf. David Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts
    bei ZEIT ONLINE, argumentiert, der Staat sollte nicht zum Erzieher der
    Bevölkerung werden. Arbeitssuchende sollten stattdessen eher in
    regulären Arbeitsverhältnissen untergebracht werden.

    Und sonst so? Kranksein verboten!

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophie Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Facebook: Das Ende der Faktenchecks?

    Meta: Mark Zuckerberg kündigt Ende von Faktenchecks an

    Mark Zuckerberg: Er will auch mitspielen

    Bürgergelddebatte: Der Staat ist kein Erzieher

    Bundestagswahlkampf: FDP will Bürgergeldempfänger zum Säubern von Parks
    verpflichten

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  13. Update: Donald Trumps Expansionspläne für die USA

    8 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Der künftige US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag bei einer
    Pressekonferenz gefordert, die Verteidigungsausgaben der Nato-Länder von
    zwei auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Außerdem hat
    er erneut davon gesprochen, Kanada zum 51. Bundesstaat der USA zu machen
    und Grönland sowie den Panama-Kanal unter die Kontrolle der USA zu
    bringen. Wie ernst sind Trumps Vorhaben? Anna Sauerbrey,
    außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ordnet ein.
    Lees meer

    Der designierte ÖVP-Chef Christian Stocker hat Sondierungsgesprächen mit
    der FPÖ zugestimmt. Es gebe jedoch Bedingungen für eine Zusammenarbeit
    mit der FPÖ, etwa Rechtsstaatlichkeit, Medienfreiheit, ein
    entschlossenes Auftreten gegen Antisemitismus sowie keine Abhängigkeit
    von Russland. Bis zum Regierungswechsel hat der amtierende
    ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg die Regierungsgeschäfte
    übernommen.

    CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz war heute bei der CSU-Winterklausur
    im Kloster Seeon zu Gast. Dort hat er sich erneut für einen
    grundlegenden "Politikwechsel" ausgesprochen, insbesondere in der
    Wirtschaftspolitik. Was das für den Wahlkampf von CDU und CSU bedeutet,
    erklärt Politikredakteur Ferdinand Otto.

    Die Waldbrände rund um Los Angeles in Kalifornien breiten sich weiter
    aus. Über 52.000 Menschen mussten bereits evakuiert werden.

    Was noch? Deutschland – das Land der Hörbuch-Fans

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    USA: Trump fordert Erhöhung der Nato-Verteidigungsausgaben auf fünf
    Prozent

    Donald Trump: Der nächste US-Präsident

    Österreich: Außenminister Alexander Schallenberg wird Übergangskanzler

    Österreich: FPÖ mit Regierungsbildung beauftragt

    Österreich: Was Europa droht, sollte Herbert Kickl Kanzler werden

    Bundestagswahl: Neuwahl im Februar

    Markus Söder: Alles muss sich ändern. Außer die Wurst, der Verbrenner
    und Söder

    Friedrich Merz: …

  14. FPÖ-Regierungsauftrag und die Lehren für Deutschland

    8 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Monatelang haben die demokratischen Parteien in Österreich um eine
    Regierungsbildung ohne die rechtsnationale FPÖ gerungen. Nun zeigt sich,
    wie schnell eine solche politische Brandmauer in sich zusammenfallen
    kann. Am Montag beauftragte Österreichs Bundespräsident Alexander Van
    der Bellen die FPÖ mit der Regierungsbildung. FPÖ-Chef Herbert Kickl
    soll nun mit der konservativen ÖVP eine Bundesregierung bilden. Ist ein
    solches Szenario auch hier in Deutschland denkbar? Ferdinand Otto ist
    Redakteur im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im
    Podcast analysiert er, ob man die FPÖ und die AfD überhaupt vergleichen
    kann und ob es in Deutschland passieren könnte, dass die viel
    beschworene Brandmauer gegen die AfD fällt und sie nach der Wahl im
    Februar an der neuen Regierung beteiligt sein könnte.
    Lees meer

    Deutschland sei mittlerweile "Weltmeister" bei den Krankmeldungen,
    offenbar zahlen die Arbeitgeber jährlich 77 Milliarden Euro
    Lohnfortzahlung für kranke Arbeitnehmer. So hat es kürzlich Oliver Bäte,
    Chef des Versicherungskonzerns Allianz, vorgerechnet. Seine Forderung:
    Der sogenannte Karenztag soll wieder eingeführt werden. Arbeitnehmer
    würden dann am ersten Krankheitstag künftig keinen Lohn mehr erhalten.
    Carla Neuhaus ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast
    ordnet sie ein, ob es legal ist, keinen Lohn zu bekommen, wenn man krank
    ist, und was es mit dem sogenannten Karenztag auf sich hat, der in den
    Siebzigern abgeschafft wurde.

    Und sonst so? Wie Freundschaften lebendig bleiben

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Österreich: FPÖ mit Regierungsbildung beauftragt

    Pressestimmen zur Regierungsbildung in Österreich: "Besser, man denkt
    gar nicht daran, was die Zukunft noch so bringt"

    Karenztag: Allianz-Chef fordert, Lohnzahlung am ersten Krankheitstag zu
    streichen

    Sie wollen…

  15. Update: Kickl gibt sich staatsmännisch

    7 januari 2025 · 9 min

    Afspelen
    In Österreich hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen erstmals die
    rechtspopulistische FPÖ mit der Regierungsbildung beauftragt. Herbert
    Kickl, Chef der FPÖ, soll nun mit der konservativen ÖVP eine neue
    Regierung bilden und könnte Kanzler werden. Er hat sich am Dienstag
    öffentlich dazu geäußert. In seiner Pressekonferenz zeigte sich Kickl
    zuversichtlich hinsichtlich der Koalitionsverhandlungen.
    Lees meer

    Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat am Montag seinen Rücktritt
    als Parteichef und Regierungschef verkündet. In den letzten Jahren
    verlor er Unterstützung in der Bevölkerung, unter anderem wegen
    Skandalen, unpopuläreren Entscheidungen und ungelösten Problemen. So
    sind viele Menschen in Kanada unzufrieden über die hohen
    Lebenshaltungskosten und die steigende Inflation. Finanzministerin
    Chrystia Freeland ist bereits im Dezember zurückgetreten und hat
    Trudeaus Wirtschaftspolitik kritisiert. Im Land könnte es zu Neuwahlen
    kommen, die konservative Partei unter Pierre Poilievre hätte gute
    Chancen auf eine Mehrheit. Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT,
    ordnet den Rücktritt ein.

    Außerdem im Update: Ein Erdbeben hat die tibetische Stadt Shigatse
    erschüttert, mindestens 95 Menschen sind gestorben. Mehr als 1.000
    Häuser wurden beschädigt, das Beben war auch in benachbarten Ländern wie
    Nepal und Indien spürbar.

    Die Treibhausgasemissionen in Deutschland waren im Jahr 2024 im
    Vergleich zu 1990 um fast 50 Prozent geringer. Das liegt vor allem an
    der Energiewirtschaft, deren Emissionen im Laufe der 34 Jahre um 80
    Prozent gesunken sind. Industrie und Verkehr bleiben weiterhin
    problematische Emittenten.

    Der französische Rechtsextremist Jean-Marie Le Pen ist tot. Er starb im
    Alter von 96 Jahren. Le Pen war Gründer und langjähriger Vorsitzender
    der rechtsextremen Partei Front National, die heute Rassemblement
    National heißt. 2015 wurde er auf Initiative seiner Tochter Marine Le
    Pen aus der Partei ausgeschlossen.

    Was noch? Tierbewusstsein gegen Mobbing.

    Moderation und Pro…

  16. Wahlkampfhilfe für Nicolas Sarkozy vom libyschen Diktator?

    7 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy steht in einem
    beispiellosen Prozess in Paris vor Gericht. Bis zu 50 Millionen Euro
    soll er vom libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi angenommen haben, um
    seinen Wahlkampf zu finanzieren. Seit dieser Woche muss sich Sarkozy
    wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder, Bestechlichkeit, Mitgliedschaft
    in einer kriminellen Vereinigung sowie illegaler Wahlkampffinanzierung
    verantworten. Sarkozy weist alle Vorwürfe zurück und wirft der
    französischen Justiz vor, eine gezielte Kampagne gegen ihn zu führen.
    Was genau vorgefallen sein soll und wie es zu den Ermittlungen kam,
    ordnet Frankreich-Autorin Annika Joeres ein.
    Lees meer

    Wegen eines schweren Sturms sind Mitte Dezember in der Meerenge von
    Kertsch, nahe der Halbinsel Krim, zwei russische Öltanker havariert.
    Insgesamt hatten die beiden Schiffe mehrere Tausend Tonnen giftiges
    Schweröl an Bord, ein großer Teil davon ist ins Schwarze und ins
    Asowsche Meer gelangt. Das hat verheerende Folgen für die Umwelt: Nach
    Angaben der russischen Umweltorganisation Delta wurden seit dem Unglück
    unter anderem 32 Kadaver verschiedener Walarten an Land gespült,
    besonders schwer getroffen hat es eine Unterart der Schweinswale. Dagny
    Lüdemann, Chefreporterin Wissen von ZEIT ONLINE, analysiert die Lage für
    uns im Podcast.

    Und sonst so? Zehn Jahre nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift
    "Charlie Hebdo" hat die Redaktion eine Sonderausgabe herausgebracht. Der
    Titel lautet: "Nicht tot zu kriegen".

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Magdalena Inou und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nicolas Sarkozy: Das Geschenk Gaddafis

    Straße von Kertsch: Russische Wissenschaftler üben Kritik nach
    Öltanker-Havarie vor Krim

    Russland: Tankerunglück im Schwarzen Meer verschmutzt Russlands Küste

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcas…

  17. Update: Rechtspopulisten bekommen Regierungsauftrag in Österreich

    6 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Donald Trump wird am heutigen Montag vom US-Kongress als Sieger der
    Präsidentschaftswahl bestätigt – auf den Tag genau vier Jahre nach dem
    Sturm auf das Kapitol. Der scheidende US-Präsident Joe Biden hat daran
    erinnert, die Ereignisse von vor vier Jahren nicht in Vergessenheit
    geraten zu lassen. Warum das unter der neuen Präsidentschaft von Trump
    jedoch schwieriger werden könnte, erklärt Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat sich dafür ausgesprochen, die
    vereinfachte Einbürgerungspolitik der Ampelkoalition rückgängig zu
    machen. Er fordert, dass die doppelte Staatsbürgerschaft nur in
    Ausnahmefällen möglich sein sollte und Menschen die deutsche
    Staatsbürgerschaft aberkannt werden kann, sollten sie straffällig
    werden. ZEIT-ONLINE-Redakteur Hannes Leitlein ordnet den Vorschlag ein.

    Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat
    erstmals die rechte FPÖ mit der Regierungsbildung beauftragt. FPÖ-Chef
    Herbert Kickl soll nun mit der konservativen ÖVP eine Bundesregierung
    bilden. Zuvor waren die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und SPÖ
    gescheitert.

    Die Zahl der rechtsextremen Straftaten hat 2024 einen neuen Höchststand
    erreicht. Das hat das Bundesinnenministerium bekannt gegeben. Bis zum
    30. November des vergangenen Jahres wurden 33.963 Straftaten im Bereich
    rechter politisch motivierter Kriminalität registriert – ein Anstieg von
    mindestens 17 Prozent.

    Was noch? Indonesien startet Programm gegen Unterernährung

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump und der 6. Januar: Der Sturm aufs Kapitol war erst der
    Anfang

    6. Januar: Biden warnt am Jahrestag des Sturms auf das US-Kapitol vor
    Vergessen

    Kapitolsturm: Trauma und Triumph

    Staatsbürgerschaft: Für immer Deutsche auf Bewährung

    Staatsangehörigkeitsrecht: Merz-Idee zu straffä…

  18. Kehrtwende zu Kickls Gunsten?

    6 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach dem Scheitern der Koalitionsverhandlungen in Österreich und dem
    Rücktritt von Karl Nehammer als Regierungschef und Parteichef der ÖVP
    könnte Herbert Kickl zum ersten Bundeskanzler der rechtspopulistischen
    und teils rechtsextremen FPÖ werden. Karl Nehammer hatte eine Koalition
    unter Kickl ausgeschlossen. Am Sonntag kündigte der interimsmäßige
    ÖVP-Chef Christian Stocker dann aber an, offen für Gespräche mit der FPÖ
    zu sein. Florian Gasser ist Leiter des Österreichressorts der ZEIT. Im
    Podcast rekonstruiert er das turbulente Wochenende und erklärt, wie es
    zum Sinneswandel in der ÖVP kam.
    Lees meer

    Kurz vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart
    werben führende FDP-Politiker für ein mögliches Schwarz-Gelb-Bündnis mit
    der CDU und CSU. Auch Parteichef Christian Lindner unterstützt die Idee.
    CDU-Politiker Jens Spahn betonte aber, dass die Union sich im Wahlkampf
    nicht vorab auf Koalitionen festlegen wolle. Ferdinand Otto,
    Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, was von dem Treffen in
    Stuttgart zu erwarten ist.

    Und sonst so? Ihre Tipps gegen den Januar-Blues

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Regierungskrise in Österreich: Und wieder ein österreichisches Drama!

    Österreich: ÖVP bricht Koalitionsverhandlungen mit SPÖ ab, Nehammer
    tritt zurück

    Österreich: Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und Neos
    gescheitert

    Regierungskrise in Österreich: ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker
    soll Interimsparteichef werden

    Bundestagswahl: FDP-Politiker werben für Koalition mit der Union

    Bundestagswahlen: FDP-Chef Christian Lindner wirbt für eine
    schwarz-gelbe Koalition

    Was jetzt? / Bruch der Ampelkoalition: Ampel-Aus: Was die CDU jetzt
    plant

    FDP: Das liberale Drehbuch für den Regierungssturz

    Gerhart Baum: "Das ist doch irre!"

    Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen?

    Sie wollen mehr exk…

  19. Winter ohne Schutz im Gazastreifen

    5 januari 2025 · 13 min

    Afspelen
    Ein neues Jahr hat begonnen – und die humanitäre Lage im Gazastreifen
    bleibt katastrophal. Die israelische Armee setzt ihre Luftangriffe auf
    das besetzte Gebiet fort, täglich steigt die Zahl der Toten und
    Verletzten, die von den palästinensischen Behörden gemeldet werden.
    Hinzu kommen die niedrigen Temperaturen in den Wintermonaten. Nach
    UN-Angaben müssen fast eine Million Menschen im Gazastreifen die
    Wintermonate ohne angemessene Unterkunft verbringen. Unterdessen hat am
    Freitag in der katarischen Hauptstadt Doha eine neue Verhandlungsrunde
    über eine Waffenruhe im Gazastreifen begonnen. Steffi Hentschke
    berichtet für ZEIT ONLINE über den Krieg im Gazastreifen. Im Podcast
    analysiert sie, wie es im Gazastreifen aktuell um die
    Gesundheitsversorgung steht und wie es mit den Verhandlungen um eine
    Waffenruhe weitergehen könnte.
    Lees meer

    Am 23. Februar 2025 wählen mehr als 60 Millionen Wahlberechtigte in
    Deutschland einen neuen Bundestag. Sollte die Union die Bundestagswahl
    gewinnen, wäre sie auf mindestens einen Koalitionspartner angewiesen.
    Rein rechnerisch wäre nach derzeitigem Stand sowohl eine Zweierkoalition
    aus Union und SPD als auch aus Union und Grünen möglich. Allerdings gibt
    es in der CDU und CSU nicht wenige, die sich gegen eine Koalition mit
    den Grünen aussprechen. Der wohl stärkste Gegner von Schwarz-Grün:
    CSU-Chef Markus Söder. Er kündigte im Dezember sogar ein Veto gegen eine
    mögliche schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene an. Robert Pausch ist
    Redakteur im Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, ob das
    Versprechen von Markus Söder, nicht mit den Grünen koalieren zu wollen,
    überhaupt realistisch ist und ob es Konstellationen gibt, die wir
    aktuell noch gar nicht so auf dem Schirm haben.

    Und sonst so? Inflation der "Nett hier"-Sticker

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Gazakrieg: Neuer Anlauf für Gaza-Waffenr…

  20. Spezial "Der Wahlkreis": Die Sehnsucht nach dem großen Knall

    4 januari 2025 · 43 min

    Afspelen
    Sieben Wochen vor der Bundestagswahl starten wir bei "Was jetzt?" das
    neue Format "Der Wahlkreis": Alle zwei Wochen sprechen Lisa Caspari,
    Paul Middelhoff und Robert Pausch aus der Politikredaktion von ZEIT und
    ZEIT ONLINE darüber, was all die News und Aufreger der Woche denn nun
    eigentlich wirklich bedeuten: welche Fragen, Themen und großen Linien
    hinter dem Wahlkampfgetöse liegen und was sie für uns als Gesellschaft
    und für die deutsche Politik bedeuten.
    Lees meer

    In der ersten "Wahlkreis"-Folge geht es um die Sehnsucht nach dem großen
    Knall: Die Bahn fährt nicht, Volkswagen will Standorte schließen, und
    Deutschland steckt in der Rezession. Viele Wählerinnen und Wähler
    blicken mit Frust und Unzufriedenheit auf die deutsche Politik. Im
    Wahlkampf versprechen die Parteien ihnen große Veränderungen: CSU-Chef
    Markus Söder will keinen "Regierungswechsel, sondern einen
    Richtungswechsel", FDP-Chef Christian Lindner twittert: "2025 muss die
    Wende bringen." Und selbst SPD und Grüne beteuern: In der nächsten
    Regierung wird es wirklich Wandel geben.

    Jetzt hat sich auch noch der Techmilliardär Elon Musk eingeschaltet und
    behauptet, Deutschland stünde am "Rande des wirtschaftlichen und
    kulturellen Zusammenbruchs". Musk hat sogar Wahlwerbung gemacht,
    ausgerechnet für die AfD, die er als "letzten Funken Hoffnung für dieses
    Land" bezeichnet. Kurz vorher hatte Lindner dafür geworben, sich in
    Deutschland etwas mehr an den Kahlschlag-Reformen des argentinischen
    Präsidenten Javier Milei zu orientieren.

    Was steckt hinter dieser Lust auf Disruption – also den radikalen
    Neubeginn? Wer profitiert politisch davon? Ist das politische System in
    Deutschland überhaupt für radikale Reformen gemacht?

    Die nächste Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" erscheint am 18.
    Januar.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

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    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, …

  21. Russlands Interessen in der Ostsee

    4 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine hat die Ostsee als
    Wirtschaftsraum an Bedeutung gewonnen, insbesondere für die
    Nato-Mitglieder. Dies macht die Region zunehmend zum Ziel russischer
    Spionage- und Sabotageakte. Mehreren Schiffen wird vorgeworfen, im
    russischen Auftrag Internet- und Stromkabel zwischen Nato-Staaten zu
    überwachen oder gar absichtlich zu beschädigen. Erst im November kappte
    der chinesische Frachter "Yi Peng 3" zwei Unterwasser-Internetkabel, und
    an Weihnachten zerstörte der Öltanker "Eagle S" eine Stromleitung
    zwischen Finnland und Estland. Um die westlichen Sanktionen auf sein
    Erdöl zu unterlaufen, betreibt Russland eine Schattenflotte, die nahezu
    ungehindert durch die Ostsee fährt. Ingo Malcher, Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT, erläutert, welche strategischen Ziele
    Russland in der Ostseeregion verfolgt.
    Lees meer

    Millionen Versicherte in Deutschland müssen zum Start ins neue Jahr mit
    teils deutlich höheren Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung
    rechnen. Ein Großteil der 95 gesetzlichen Krankenkassen hat bereits eine
    Beitragserhöhung angekündigt. Hintergrund ist ein Rekordverlust von 3,7
    Milliarden Euro, der durch steigende Ausgaben für Arzneimittel,
    Krankenhauspflege, neue Therapien und politisch bedingte
    Kostensteigerungen verursacht wird. 2025 könnten die Beiträge im Schnitt
    auf 17,1 Prozent des Bruttolohns steigen. Carla Neuhaus ist Redakteurin
    im Wirtschaftsressort der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, warum die
    Erhöhungen am Ende trotzdem nicht ausreichen könnten und was es
    bräuchte, um die Finanzierung der Krankenkassen wieder auf eine solide
    Grundlage zu stellen.

    Und sonst so? Achtjähriger überlebt fünf Tage allein in der Wildnis von
    Simbabwe.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Beschädigte Unterseekabel: Nato verstärkt militärische Präsenz in der
    Ostsee

    …

  22. Update: Zu Besuch bei Assads Nachfolgern

    3 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Außenministerin Annalena Baerbock ist fast vier Wochen nach dem Sturz
    von Baschar-al-Assad nach Syrien gereist, um im Namen der EU mit
    Vertretern der Übergangsregierung Gespräche zu führen. Bei dem Treffen
    stellte sie Bedingungen für eine Verbesserung der Beziehungen Syriens zu
    Deutschland, darunter Rechte für alle ethnischen und religiösen Gruppen.
    Die Macht in Syrien liegt inzwischen bei Ahmed al-Scharaa von der Miliz
    Hajat Tahrir al-Scham (HTS). Die Außenministerin äußerte Skepsis
    gegenüber dem HTS aufgrund seiner Verbindung zu Al-Kaida. Syrien ist
    nach dem Bürgerkrieg stark zerstört, über 16 Millionen Menschen sind auf
    humanitäre Hilfe angewiesen. Lea Frehse, Nahost-Korrespondentin der
    ZEIT, erläutert, was von den Gesprächen vor Ort zu erwarten ist.
    Lees meer

    In Österreich sind die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und
    Neos gescheitert. Die Gespräche waren seit Ende September nach der
    Nationalratswahl intensiv geführt worden, nachdem die
    rechtspopulistische FPÖ als stärkste Kraft ins Parlament eingezogen war,
    aber keinen Koalitionspartner fand. Die Verhandlungen scheiterten an
    mehreren Streitpunkten, insbesondere an der Rentenreform, die von
    Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger als größter Konflikt bezeichnet wurde.
    ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker wies die Verantwortung für das
    Scheitern der Gespräche der SPÖ zu.

    Außerdem im Update: Das FBI hat bestätigt, dass der Attentäter von New
    Orleans allein handelte. US-Präsident Joe Biden erklärte, dass der Täter
    vor dem Anschlag Sprengsätze in Kühlboxen im French Quarter platziert
    hatte.

    Was noch? Deutsche Visa können ab jetzt online beantragt werden

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Syrien: Außenministerin Annalena Baerbock in Damaskus eingetroffen

    Syrien: Kurdische und protürkische Milizen führen heftige Kämpfe in
    Nordsyrien

    Abu Mohammed al-Dschaulani:…

  23. Sparen als Luxus

    3 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Das Leben in Deutschland ist für viele Menschen zunehmend teurer
    geworden. Viele sorgen sich um ihren Arbeitsplatz, und der Traum vom
    Eigenheim ist für viele junge Familien unerreichbar geworden. Dennoch
    zeigt eine Hochrechnung der DZ Bank, dass das nominale Geldvermögen der
    privaten Haushalte im Jahr 2024 mit 9,3 Billionen Euro einen neuen
    Höchststand erreicht hat. Dabei ist der Anstieg des Vermögens nicht
    primär durch erhöhtes Sparen entstanden. Der Zuwachs ist vor allem auf
    die positive Entwicklung an den Aktienmärkten zurückzuführen. Allerdings
    besitzen nur 17,6 Prozent der Deutschen Aktien oder Fonds. Die
    Vermögensverteilung in Deutschland ist daher stark ungleich. Tina Groll
    ist Redakteurin im Ressort Politik und Wirtschaft. Im Podcast erklärt
    sie, wer tatsächlich von dieser Entwicklung profitiert und was die
    Politik gegen diese soziale Ungleichheit tun könnte.
    Lees meer

    Seit Mitte Dezember attackieren Kämpfer der Syrischen Nationalen Armee
    (SNA), die kurdischen Gebiete im Nordosten Syriens. Auch die syrische
    Stadt Kobane, einst ein Symbol des Widerstands gegen die Terrorgruppe
    Islamischer Staat (IS), steht erneut unter Bedrohung. Ismet Sheikh
    Hassan, Verteidigungsminister von Kobane, sieht die kurdische Autonomie
    in den Gebieten als stark gefährdet und beschreibt eine bevorstehende
    Großoffensive als "Massenmord". Nach dem Zusammenbruch der syrischen
    Regierung unter Baschar al-Assad sind Kurden und Kurdinnen im neuen
    Syrien noch immer bedroht. Issio Ehrich, freier Journalist für die ZEIT,
    ordnet die aktuelle Lage der Kurden in der Region ein.

    Und sonst so? So alt können Wale werden

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Inflation: Wo die Preise weiter steigen

    Thema: DZ Bank AG

    Geldvermögen: Private Haushalte sind so reich wie nie zuvor

    Aktienmarkt: Warum der Dax steigt, obwohl die Wirtsc…

  24. Update: Ein hoffnungsvoller Jahreswechsel in der EU

    2 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Polen hat zum Jahreswechsel den EU-Ratsvorsitz übernommen und wird bis
    Juni 2025 die Leitung zahlreicher Ministertreffen übernehmen. Im Fokus
    stehen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, insbesondere die
    Unterstützung der Ukraine im Konflikt mit Russland. Polen will zudem die
    europäische Verteidigungsindustrie stärken und Sanktionen gegen Russland
    verschärfen. Ein weiteres Ziel ist der Kampf gegen illegale Migration,
    unter anderem durch das sogenannte Schutzschild Ost an der Grenze zu
    Belarus. Themen wie Umwelt- und Klimaschutz könnten zugunsten
    politischer Interessen der Regierung in den Hintergrund rücken. Paul
    Flückiger, freier Korrespondent für Polen und Osteuropa, erläutert,
    welche Schwerpunkte während der polnischen Ratspräsidentschaft zu
    erwarten sind.
    Lees meer

    Nach dem Anschlag in New Orleans am Neujahrsmorgen gibt es Hinweise auf
    eine Sicherheitslücke. Laut ersten Ermittlungen fehlten Poller, die den
    Täter hätten stoppen können. Um 3.15 Uhr Ortszeit raste der Angreifer
    mit einem Pick-up-Truck durch die belebte Bourbon Street im French
    Quarter, tötete 15 Menschen und wurde schließlich von der Polizei
    erschossen. US-Präsident Joe Biden bestätigte, dass es Hinweise auf ein
    islamistisches Tatmotiv gibt. Der Täter hatte vor der Tat in sozialen
    Netzwerken Videos veröffentlicht, die auf eine Inspiration durch den
    "Islamischen Staat" hindeuteten. Der Gouverneur von Louisiana rief den
    Notstand aus, während Sicherheitsbehörden auch einen möglichen
    Zusammenhang mit der Explosion eines Tesla Cybertrucks in Las Vegas
    prüfen.

    Außerdem im Update: Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist 2024
    auf ein Rekordniveau von 46,1 Millionen gestiegen, und das trotz
    schrumpfender Wirtschaft. Hauptursachen waren Zuwanderung und eine
    höhere Erwerbsbeteiligung. Besonders die Dienstleistungsbranche
    verzeichnete einen Anstieg. Für das neue Jahr erwarten Fachleute aber,
    dass sich die Wirtschaftskrise auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar
    macht: In mehreren Schlüsselbranchen, vor allem in d…

  25. Ein Jahr, das uns keine Zeit zum Warmlaufen lässt

    2 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Gleich zwei politische Großereignisse prägen den Beginn des neuen
    Jahres: Noch vor der Bundestagswahl am 23. Februar tritt Donald Trump
    zum zweiten Mal sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten an. Auf
    beide Ereignisse blicken wir in der ersten Folge von Was jetzt? im neuen
    Jahr voraus.
    Lees meer

    Wie erwartet hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zwischen den
    Jahren den Bundestag aufgelöst und damit auch formell den Weg für die
    Neuwahl am 23. Februar geebnet. ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Lisa
    Caspari gibt einen Überblick über die nächsten Termine und Wegmarken im
    Wahlkampf. Sie erklärt, wie der Anschlag auf den Magdeburger
    Weihnachtsmarkt den Wahlkampf prägt und welche Themen wir hier in
    Deutschland neben der Wahl im Blick behalten sollten.

    Weltpolitisch deutlich relevanter als die Bundestagswahl dürfte die
    Machtübernahme von Donald Trump in den USA am 20. Januar sein. Rieke
    Havertz ist internationale Korrespondentin und USA-Expertin von ZEIT
    ONLINE. Im Nachrichtenpodcast zählt sie auf, was der zukünftige
    Präsident tun will, sobald er wieder an der Macht ist. Außerdem wagt sie
    eine Prognose, inwieweit es Trump gelingt, die US-amerikanische
    Demokratie unwiederbringlich zu zerstören. Und verrät, was 20 Jahre nach
    ihrem ersten längeren Aufenthalt im Land von "ihren" USA noch übrig
    ist.

    Und sonst so? Liebeserklärung an die Buchhandlung

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zu dieser Folge:

    Neuwahl: Steinmeier löst Bundestag auf und ruft zu fairem Wahlkampf auf

    Attentat auf Weihnachtsmarkt: Politische Aufarbeitung des Anschlags in
    Magdeburg beginnt

    Autokrat mit Ansage: So plant Trump seine zweite Amtszeit

    Designierter US-Präsident: Zerschlägt Trump Amerikas Demokratie?

    USA nach der Wahl: Good night Amerika

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  26. "Haltet zusammen und geht wählen”, sagt der Kanzler

    31 december 2024 · 4 min

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  27. Weltweite Trauer um ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter

    30 december 2024 · 4 min

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  28. Flugzeugunglück in Südkorea: Retter gehen von 179 Toten aus

    29 december 2024 · 3 min

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  29. Letztes Krankenhaus in Gaza außer Betrieb: WHO kritisiert Israel

    28 december 2024 · 3 min

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  30. Flugzeugabsturz in Kasachstan: USA sehen Hinweise auf russische Rakete

    27 december 2024 · 3 min

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    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

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  31. Magdeburg und die politischen Folgen

    23 december 2024 · 5 min

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    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Weitere Artikel zur Folge:

    AfD und Magdeburg: Auffälliges Ablenkungsmanöver

    Nach dem Anschlag schauen alle auf Magdeburg, meine Heimat: Was wir
    brauchen, ist Trost

    Anschlag in Magdeburg: Was trieb Taleb al-Abdulmohsen an?

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  32. Tatverdächtiger von Magdeburg in Untersuchungshaft

    22 december 2024 · 3 min

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    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

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  33. Live-Jahresrückblick: Trump, Ampel-Aus – aber auch ein besonderer Sommer

    21 december 2024 · 58 min

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    Ein Jahr voller Kriege und Krisen, aber auch mit überraschenden
    Wendungen und Lichtblicken geht zu Ende. Im Jahresrückblick des "Was
    jetzt?"-Podcasts sprechen Azadê Peşmen und Ole Pflüger mit Expertinnen
    und Experten aus der Redaktion über die wichtigsten Themen 2024.
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    Nach etwas mehr als drei Jahren im Amt ist die Regierungskoalition aus
    SPD, Grünen und FDP Anfang November gescheitert. Wie Recherchen der ZEIT
    offengelegt haben, hatte die FDP unter Parteichef Christian Lindner den
    Koalitionsbruch lange geplant. X-Redakteurin Yasmine M'Barek zieht eine
    Bilanz zur Ampel und verrät, warum sie nicht glaubt, dass CDU-Chef
    Friedrich Merz neuer Kanzler wird.

    Die AfD ist bei den diesjährigen Landtagswahlen in Brandenburg,
    Thüringen und Sachsen-Anhalt stärkste oder zweitstärkste Kraft geworden.
    Mit Politikredakteur Christian Bangel sprechen wir darüber, wie lange es
    den demokratischen Parteien noch gelingen wird, Bündnisse ohne die AfD
    zu bilden.

    Mit der Fußball-EM der Männer in Deutschland und den Olympischen Spielen
    in Paris war 2024 ein Jahr der sportlichen Großereignisse. "Was
    jetzt?"-Host und Sportredakteur Fabian Scheler blickt auf das Sportjahr
    zurück.

    Im November wurde der Republikaner Donald Trump zum zweiten Mal zum
    US-Präsidenten gewählt. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin
    von ZEIT ONLINE, erklärt, was sie von Trumps zweiter Amtszeit erwartet.

    Die Ukraine erlebt ihren dritten Winter im Krieg, ein Ende ist derzeit
    nicht in Sicht. Doch Donald Trump hat versprochen, den Krieg innerhalb
    von 24 Stunden zu beenden. Was an diesem Versprechen dran ist, ordnet
    ZEIT-Korrespondent Michael Thumann ein.

    Der "Was jetzt?"-Jahresrückblick 2024, moderiert von Azadê Peşmen und
    Ole Pflüger, wurde am 15. Dezember live vor Publikum im Konzertsaal der
    Universität der Künste in Berlin aufgezeichnet. Das geplante Gespräch
    mit Nahost-Korrespondentin Lea Frehse konnte leider nicht stattfinden,
    da sie kurzfristig nach Syrien reisen musste.

    Die Video-Aufzeichnung des Auftri…

  34. Mindestens fünf Tote in Magdeburg

    21 december 2024 · 6 min

    Afspelen
    Am frühen Freitagabend wurde mit einem Auto ein Angriff auf einen
    Weihnachtsmarkt in Magdeburg verübt. Mindestens fünf Menschen starben
    und mehr als 200 wurden verletzt. Mit ZEIT-ONLINE-Politikredakteur
    Christian Vooren sprechen wir darüber, was zu den Hintergründen und über
    den Täter bisher bekannt ist.
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    Redaktionsschluss: 12.30 Uhr

    Moderation: Rita Lauter

    Produktion und Redaktion: Ole Pflüger, Mounia Meiborg

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  35. Update: Israels rechte Siedlerbewegung und ihre Pläne für den Gazastreifen

    20 december 2024 · 10 min

    Afspelen
    Nach mehr als einem Jahr Krieg zwischen Israel und der
    Terrororganisation Hamas liegen weite Teile des Gazastreifens in
    Trümmern. Schon mehrfach gab es Hinweise darauf, dass Teile der
    israelischen Rechten eine Umsiedlung der Bevölkerung im Gazastreifen
    planen. Eine aktuelle Recherche des "Spiegels" legt nun nahe, dass im
    Norden des Gazastreifens eine systematische militärische Besatzung
    vorbereitet wird, um neue jüdische Siedlungen zu errichten. Was ist
    bekannt über die Pläne für den Gazastreifen? Und wie viel Zustimmung
    finden sie in der israelischen Regierung? Steffi Hentschke berichtet für
    ZEIT ONLINE aus Israel. Im Podcast ordnet sie ein, welchen Einfluss die
    radikale Siedlerbewegung innerhalb der israelischen Regierung hat und
    inwiefern deren Pläne auch für Israels Premierminister Benjamin
    Netanjahu und seine Vision eines entmilitarisierten Gazastreifens eine
    Rolle spielen.
    Lees meer

    Schon zum zweiten Mal seit Donald Trumps Wiederwahl hat Bundeskanzler
    Olaf Scholz mit dem zukünftigen US-Präsidenten telefoniert. Dafür
    verließ Scholz am Donnerstag während des EU-Gipfels sogar extra den
    Saal. Im Mittelpunkt des Telefonats stand ein Thema: Frieden in der
    Ukraine. Regierungssprecher Steffen Hebestreit teilte anschließend mit,
    Trump und Scholz seien sich einig, dass der russische Krieg gegen die
    Ukraine schon viel zu lange dauere und es wichtig sei, so schnell wie
    möglich zu einem fairen, gerechten und nachhaltigen Frieden zu kommen.
    Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast
    analysiert er, welches Ziel Scholz mit den Gesprächen verfolgen könnte.
    Außerdem schätzt er ein, wie realistisch es ist, dass die EU und die
    Trump-Regierung eine gemeinsame Linie finden.

    Außerdem im Update: Die Finanzierung des Deutschlandtickets ist für das
    kommende Jahr gesichert. Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat einer
    Gesetzesänderung zur Verlängerung des Deutschlandtickets zugestimmt. Ab
    dem 1. Januar wird es monatlich 58 Euro statt wie bisher 49 Euro
    kosten.

    …

  36. Der schlimmste Sturm seit 90 Jahren

    20 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    Der Zyklon Chido hat die französische Insel Mayotte im Indischen Ozean
    schwer getroffen. Es ist der schlimmste Sturm in der Region seit 90
    Jahren. Weite Teile der Insel sind zerstört, die Wasserversorgung ist
    zusammengebrochen und die Todeszahlen sind noch nicht klar einschätzbar.
    Die Regierung in Paris hat die Lage als "außergewöhnliche
    Naturkatastrophe" eingestuft, um ein schnelleres Krisenmanagement zu
    ermöglichen. Bereits zuvor hatte das französische Innenministerium eine
    nächtliche Ausgangssperre verhängt, um Plünderungen zu verhindern.
    Präsident Emmanuel Macron ist persönlich nach Mayotte gereist, was ein
    französisches Überseedépartement ist. Magdalena Inou ist Hospitantin bei
    ZEIT ONLINE und hat die Lage auf Mayotte intensiv verfolgt. Im Podcast
    berichtet sie von den Auswirkungen des Wirbelsturms und was nun
    unternommen wird, um den Menschen zu helfen.
    Lees meer

    In Deutschland schwänzen laut Experten rund 300.000 schulpflichtige
    Kinder und Jugendliche regelmäßig die Schule. Die Gründe sind
    vielfältig: Versagensängste, psychische Krankheiten, aber auch Drogen-
    oder Spielsucht. Doch was passiert, wenn das Schulschwänzen Konsequenzen
    hat? Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland mehrere Hundert
    Jugendliche ohne Anhörung direkt in den Jugendarrest geschickt. Wie
    läuft so ein Prozess ab, und was muss passieren, bis ein Jugendlicher
    ins Gefängnis muss? Welche Folgen hat das für die betroffenen
    Jugendlichen? Eser Aktay, Redakteur bei ZEIT ONLINE, hat mit einem
    betroffenen Jugendlichen gesprochen. Im Podcast erzählt er davon und
    ordnet ein, ob solche drastischen Maßnahmen hilfreich sind.

    Und sonst so? Der Mond ist älter als bisher angenommen.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Zyklon Chido: Frankreich erklärt "außergewöhnliche Naturkatastrophe" auf
    Mayotte

    Zyklon Chido: Ausgangssperre so…

  37. Update: Ein Urteil, das die Welt bewegt

    19 december 2024 · 10 min

    Afspelen
    Im Prozess um die vielfache Vergewaltigung von Gisèle Pelicot ist deren
    Ex-Mann Dominique Pelicot zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Das
    Strafgericht von Vaucluse im französischen Avignon sprach den
    72-Jährigen in allen Punkten schuldig. Fast zehn Jahre lang hatte
    Pelicot seine frühere Ehefrau immer wieder betäubt und im Internet zur
    Vergewaltigung angeboten. Auch die 50 Mitangeklagten wurden schuldig
    gesprochen. Seit Monaten beschäftigt der Prozess die französische
    Gesellschaft und wird weltweit aufmerksam verfolgt. Was bedeutet dieses
    Urteil für den Umgang mit Gewalt gegen Frauen? Hat das Verfahren ein
    gesellschaftliches Umdenken bewirkt? Annika Joeres ist Autorin für ZEIT
    ONLINE in Frankreich. Im Podcast spricht sie darüber, wie dieses Urteil
    von der Öffentlichkeit aufgenommen wurde, und ordnet ein, was dieses
    Urteil für den Kampf gegen Gewalt an Frauen bedeutet.
    Lees meer

    Der Bundestag hat heute eine Reform zum Schutz des
    Bundesverfassungsgerichtes beschlossen. Ziel ist es, Regeln für
    Richterinnen und Richter im Grundgesetz festzuschreiben, um das Gericht
    vor potenziellen Angriffen durch Demokratiefeinde zu schützen. Doch das
    ist nicht der einzige Gesetzesentwurf, über den heute abgestimmt wird:
    Kurz vor Ende der Legislaturperiode will die Bundesregierung noch
    mehrere Gesetze verabschieden. Geplant sind unter anderem eine Anhebung
    des Grundfreibetrags zur Bekämpfung der kalten Progression sowie eine
    Erhöhung des Kindergeldes um fünf Euro. Auch der Kinderfreibetrag soll
    steigen. SPD, Grüne und FDP haben sich trotz des Endes der
    Ampelkoalition darauf verständigt, diese Maßnahmen noch zu
    verabschieden. Doch ohne die Zustimmung des Bundesrats ist noch nichts
    sicher.

    Außerdem im Update: Russlands Präsident Wladimir Putin hat heute seine
    jährliche Pressekonferenz abgehalten und die wirtschaftliche Lage des
    Landes als positiv bezeichnet. Trotz westlicher Sanktionen
    prognostizierte er, dass das russische Bruttoinlandsprodukt 2024 um 3,9
    Prozent wachsen werde, "vielleicht sog…

  38. Die Zukunft der kurdischen Autonomie in Syrien

    19 december 2024 · 13 min

    Afspelen
    Nach Kämpfen mit der von der Türkei unterstützten Syrischen
    Nationalarmee (SNA) erklärten die kurdischen Syrischen Demokratischen
    Kräfte (SDF) die Waffenstillstandsverhandlungen für gescheitert.
    Experten vermuten, dass die Türkei die kurdischen Milizen östlich des
    Euphrats vertreiben und protürkische Gruppen bis zur Grenzstadt Kobane
    voranbringen will. Die Türkei betrachtet die SDF als PKK-Ableger und
    damit als Terrororganisation. Die Kurden und Kurdinnen, die während der
    Assad-Herrschaft jahrzehntelang diskriminiert wurden, befürchten nun den
    Verlust ihrer erreichten Autonomie. Dastan Jasim ist
    Politikwissenschaftlerin und Research Fellow am Giga-Institut für
    Nahoststudien in Hamburg. Im Podcast ordnet sie die derzeitige Lage in
    Nordostsyrien ein.
    Lees meer

    Heute wird im Bundestag über ein Gesetz zum Schutz des
    Bundesverfassungsgerichts debattiert und abgestimmt. Ziel ist es, das
    Bundesverfassungsgericht vor politischer Einflussnahme zu schützen. Die
    vorgeschlagene Reform soll verhindern, dass eine autoritäre Mehrheit das
    Gericht zu ihren Gunsten umbauen kann. Geplant ist, zentrale Grundsätze
    des Gerichts im Grundgesetz zu verankern, sodass Änderungen nur noch mit
    einer Zwei-Drittel-Mehrheit möglich wären. Bei der ersten
    Bundestagsberatung im Oktober lehnten lediglich die AfD und ihre
    Vertreter die von SPD, Grünen, FDP und Union vorgeschlagenen Maßnahmen
    ab. Heinrich Wefing, Leiter im Politikressort, analysiert die
    Wirksamkeit dieser Reform und ordnet ein, wie gut das
    Bundesverfassungsgericht dadurch geschützt wäre.

    Und sonst so? Unsere Podcasthits des Jahres

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Umsturz in Syrien: Neue Allianzen, neue Gefahren

    Bürgerkrieg in Syrien: Kurden erklären Gespräche zu Waffenruhe in
    Nordsyrien für gescheitert

    Türkei und Syrien: Am Ende könnte Erdoğan alles verl…

  39. Im zweiten Anlauf zum Ministerpräsidenten

    18 december 2024 · 10 min

    Afspelen
    Michael Kretschmer ist erneut zum Ministerpräsidenten des Freistaates
    Sachsen gewählt worden. Der CDU-Politiker will künftig eine
    Minderheitsregierung aus CDU und SPD führen, die im Landtag keine eigene
    Mehrheit besitzt. Zuvor waren die Sondierungsgespräche für eine
    Koalition aus CDU, BSW und SPD gescheitert. Im ersten Wahlgang erhielt
    Kretschmer nur 55 Stimmen, im zweiten dann überraschend 69 – deutlich
    mehr als die nötigen 61 von 120 Stimmen. Warum hat er es nicht direkt im
    ersten Anlauf geschafft? Und was steckt hinter der überdeutlichen
    Unterstützung im zweiten Wahlgang? Doreen Reinhard, Autorin bei ZEIT
    ONLINE, ordnet das Geschehen ein und erklärt, wie es mit der
    Minderheitsregierung in Sachsen weitergehen könnte.
    Lees meer

    Die Spitzen führender europäischer Nato-Länder treffen sich heute in
    Brüssel zu politischen Gesprächen über die weitere Unterstützung der
    Ukraine. Sowohl der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj als auch
    Nato-Generalsekretär Mark Rutte sind anwesend. In Anbetracht der Wahl
    Donald Trumps zum US-Präsidenten geht es auch um mögliche
    Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Trump hat nämlich eine politische
    Kehrtwende und ein rasches Ende des Krieges versprochen. In Europa
    befürchten viele, dass das zugunsten Russlands ausfallen könnte – mit
    erheblichen Gebietsverlusten für die Ukraine. Ulrich Ladurner ist
    Auslandskorrespondent in Brüssel für die ZEIT. Im Podcast berichtet er,
    über welche möglichen Sicherheitsvorkehrungen in Brüssel diskutiert
    wird.

    Außerdem im Update: Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Kleine
    Parteien müssen weiterhin Unterschriften sammeln, um zur Bundestagswahl
    zugelassen zu werden. Die ÖDP hatte gegen diese Regelung geklagt und
    argumentiert, dass kleine Parteien dadurch benachteiligt werden.

    Was noch? Pharrell Williams „got lucky“ und wird UN-Botschafter.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetz…

  40. So unterscheiden sich die Parteien in ihren Wahlprogrammen

    18 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    Nach der verlorenen Vertrauensfrage stellten am Dienstag die Grünen,
    CDU/CSU und SPD ihre Wahlprogramme vor. Die Grünen legen ihren
    Schwerpunkt auf eine klimaneutrale Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit.
    Sie setzen sich für das 49-Euro-Ticket, einen Mindestlohn von 15 Euro
    und die Stabilisierung des Rentenniveaus ein. Die Unionsparteien fordern
    in ihrem Entwurf einen "Politikwechsel" mit Fokus auf Sicherheit und
    Wohlstand. Sie streben Steuererleichterungen, die Einführung einer neuen
    Grundsicherung und strengere Asylverfahren an. Die SPD setzt in ihrem
    Programm auf Wohlstand und Sicherheit. Geplant sind eine unbefristete
    Mietpreisbremse, ein Deutschlandfonds von 100 Milliarden Euro und die
    Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung. Mark Schieritz,
    stellvertretender Leiter des Politikressorts, fasst die zentralen Themen
    der Wahlprogramme im Podcast zusammen.
    Lees meer

    Der größte Eisberg der Welt, A23a, ist in Bewegung geraten und treibt in
    Richtung Norden. Mit einem Gewicht von über einer Billion Tonnen und
    einem Durchmesser von etwa 60 Kilometern brach der Eisberg 1986 vom
    Filchner-Ronne-Schelfeis in der Antarktis ab und war über 30 Jahre lang
    am Meeresboden festgefroren. 2022 löste er sich wieder und folgte
    seitdem der natürlichen Strömung. Es wird erwartet, dass der Eisberg
    sich auf die Insel Südgeorgien im Südatlantik zubewegt, wo er vermutlich
    in mehrere kleinere Eisberge zerbrechen und schließlich schmelzen wird.
    Elena Erdmann ist Redakteurin im Wissensressort. Im Podcast ordnet sie
    ein, welche Auswirkungen das Schmelzen des Eisbergs auf das ökologische
    Gleichgewicht in der Region haben könnte.

    Und sonst so? Die perfekte Weihnachtslektüre.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Vertrauensfrage im Bundestag: Olaf Scholz verliert Vertrauensabstimmung
    im Bundestag

    Thema: Bündnis 90/Die…

  41. Update: Der Tod von Igor Kirillow und seine Bedeutung für Russland

    17 december 2024 · 7 min

    Afspelen
    Bei einer Explosion in Moskau ist am Dienstagmorgen ein ranghoher
    russischer General getötet worden: Igor Kirillow, Befehlshaber der
    Abteilung für radioaktive, biologische und chemische Abwehrkräfte. Der
    Sprengsatz wurde offenbar in einem Elektroroller versteckt und
    vermutlich mit dem Signal eines Mobiltelefons gezündet, als Kirillow am
    Morgen das Haus verließ. Russische Behörden sprechen von einem
    Terroranschlag, mutmaßlich ausgeführt vom Militärgeheimdienst oder dem
    Sicherheitsdienst der Ukraine. Auf Anfrage des Spiegel hat der
    ukrainische Militärgeheimdienst SBU die Tötung für sich reklamiert.
    “Kirillow war ein Kriegsverbrecher und ein absolut legitimes Ziel”,
    zitiert der Spiegel den SBU. Maxim Kireev berichtet für ZEIT ONLINE
    über Russland und Osteuropa. Im Podcast ordnet er ein, was die Tötung
    von Igor Kirillow für Russland bedeutet.
    Lees meer

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen war an diesem Dienstag zu
    Gast beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Ankara. Im
    Mittelpunkt der Gespräche stand die Lage in Syrien. Beobachter gehen
    davon aus, dass der Sturz von Baschar al-Assad die Rolle der Türkei in
    der Region stärken könnte. Sollte sich die Lage in Syrien stabilisieren,
    hofft die türkische Regierung, dass viele der rund drei Millionen
    syrischen Geflüchteten in der Türkei in ihre Heimat zurückkehren können.
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat nun zusätzliche
    finanzielle Unterstützung für syrische Geflüchtete in der Türkei
    angekündigt. Noch in diesem Jahr soll eine Milliarde Euro zusätzlich an
    die Türkei fließen, etwa für die Migrations- und Grenzverwaltung und die
    Rückkehr syrischer Flüchtlinge.

    Die Europäische Kommission hat ein Verfahren gegen die Onlineplattform
    TikTok eröffnet – wegen des Verdachts, dass die Plattform die
    Präsidentschaftswahlen in Rumänien beeinflusst haben könnte. Die
    EU-Kommission will nun prüfen, ob der chinesische Konzern ByteDance bei
    Wahlen ausreichend gegen die Einmischung durch ausländische Akteure
    vorgeh…

  42. Israels Pläne für die Golanhöhen

    17 december 2024 · 11 min

    Afspelen
    Nach dem Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad will Israel
    seine Siedlungen auf den Golanhöhen deutlich ausbauen. Die Golanhöhen
    sind ein etwa 60 Kilometer langer und 25 Kilometer breiter Landstrich im
    Südwesten Syriens, den Israel 1981 annektiert hat. Die Annexion wird
    international außer von den USA von keinem anderen Staat anerkannt; die
    Golanhöhen gelten völkerrechtlich als von Israel besetztes syrisches
    Territorium. Warum das Gebiet strategisch wichtig ist, erklärt
    Nahostkorrespondent Jan Roß.
    Lees meer

    Auf deutschen Baustellen hat es im vergangenen Jahr 96.153
    Arbeitsunfälle gegeben. Nach Angaben der gesetzlichen
    Unfallversicherungen liegt diese Zahl sehr viel höher als in anderen
    Branchen. Auch Todesfälle kommen regelmäßig vor: Im vergangenen Jahr
    sind 76 Bauarbeiter ums Leben gekommen. Von den Unfällen sind
    insbesondere migrantische Arbeitskräfte betroffen. ZEIT-ONLINE-Autor
    Jonas Seufert hat zu Arbeitsbedingungen in der Baubranche recherchiert
    und erklärt, wie es zu den vielen Unfällen kommt.

    Und sonst so? Schwiegereltern sind scheinbar die besten Schenker.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nahost: Israel will die Bevölkerung auf den besetzten Golanhöhen
    verdoppeln

    Israel: Krieg in Nahost

    Krieg in Nahost: Bundesregierung kritisiert Israels Pläne für besetzte
    Golanhöhen

    Arbeitsunfälle: Der tödlichste Arbeitsplatz Deutschlands

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  43. Update: Sie vertrauen ihm nicht mehr

    16 december 2024 · 9 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat heute im Bundestag die
    Vertrauensfrage gestellt und sie verloren. Damit wird die Bundestagswahl
    vorgezogen. In einer Aussprache zwischen den wichtigsten Vertreterinnen
    und Vertretern der Parteien haben sich die ehemaligen Koalitionspartner
    gegenseitig bezichtigt, für den Regierungsbruch verantwortlich zu sein.
    Von den Oppositionsparteien gab es harte Kritik an der Ampel. Lisa
    Caspari und Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurinnen bei ZEIT ONLINE,
    haben die Sitzung des Bundestags mitverfolgt. Sie ordnen im Podcast ein,
    wie die Debatte ablief.
    Lees meer

    Die Außenministerinnen und Außenminister der EU beraten heute über die
    Lage in Syrien. Wie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas angekündigt hat,
    will die EU direkten Kontakt zu den neuen Machthabern in Syrien, dem
    islamistischen HTS, herstellen. Der für Syrien zuständige EU-Botschafter
    reist deshalb im Laufe des Tages nach Damaskus. Die HTS-Miliz zeigt sich
    unterdessen offen für eine Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen.

    Was noch? Und Abfahrt: in acht Stunden von Berlin nach Paris

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Magdalena Inou und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Vertrauensfrage im Bundestag

    Bundestagswahl: Voraussichtliche Neuwahlen am 23. Februar

    Bundesregierung: Olaf Scholz greift vor Vertrauensfrage FDP und Union an

    Syrien: EU entsendet hochrangigen Diplomaten nach Syrien

    Syrien: HTS-Anführer Al-Dschaulani trifft UN-Gesandten Pedersen

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  44. Scholz stellt die V-Frage

    16 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) stellt am heutigen Montag im Bundestag
    die Vertrauensfrage, damit es bald Neuwahlen geben kann. Um die
    Vertrauensfrage zu gewinnen und im Amt zu bleiben, bräuchte er eine
    Mehrheit von mindestens 367 Ja-Stimmen. Die Stimmen der verbliebenen
    Regierungsfraktionen SPD und Grüne allein würden dafür nicht reichen,
    zumal die Grünen angekündigt haben, sich zu enthalten. Wie sich die AfD
    bei der Abstimmung verhalten könnte und es bis zur geplanten Neuwahl am
    23. Februar weitergeht, erklärt Politikredakteurin Katharina Schuler.
    Lees meer

    Im französischen Avignon beginnt heute der letzte Prozesstag im Fall
    Gisèle Pelicot. Das Urteil soll nach insgesamt rund 70 Verhandlungstagen
    am Donnerstag gesprochen werden. Der Prozess ist beispiellos: 51 Männer
    sind angeklagt, Gisèle Pelicot vergewaltigt zu haben, allen voran ihr
    Ehemann Dominique Pelicot, der sie über ein Jahrzehnt hinweg betäubt und
    anderen Männern zur Vergewaltigung angeboten hat. Was bis zum Urteil
    noch im Gerichtssaal passiert und wie der Prozess die französische
    Gesellschaft verändert, ordnet Annika Joeres ein, die für ZEIT ONLINE
    aus Frankreich berichtet.

    Und sonst so? Riechen Sie den Schnee?

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Vertrauensfrage: Kann da noch was schiefgehen?

    Bundestagswahl: Der umstrittene Weg zur Neuwahl

    Vergewaltigungsprozess in Avignon: Dieser Prozess zerstört einen Mythos

    Vergewaltigungsprozess in Avignon: Ganz normale Männer

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  45. Die Steuerversprechen der Union

    15 december 2024 · 10 min

    Afspelen
    In 70 Tagen steht die Bundestagswahl an, und die Union hat bereits erste
    Eckpunkte ihres Wahlprogramms veröffentlicht. Geplant sind unter anderem
    Steuersenkungen, die Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie ein
    faktischer Aufnahmestopp für illegal eingereiste Geflüchtete und
    Migranten. In der Steuerpolitik verspricht die Union die komplette
    Abschaffung des Solidaritätszuschlags sowie Steuererleichterungen in
    Einkommens- und Unternehmenssteuern, die insgesamt bis zu 60 Milliarden
    Euro jährlich kosten würden. Zudem sollen Freibeträge in der
    Grunderwerbssteuer für Immobilienkäufe erhöht werden und Berufspendler
    und Rentner entlastet werden. Wie realistisch diese milliardenschweren
    Entlastungsmaßnahmen sind, analysiert Mark Schieritz, stellvertretender
    Leiter des Politikressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Mehr als 39 Millionen Menschen in Deutschland zahlen monatlich in die
    Rentenversicherung ein. Da die gesetzliche Rente oft nicht ausreicht,
    investieren viele Menschen in die private Altersvorsorge. Zusätzlich zur
    klassischen Rentenversicherung gibt es auch Möglichkeiten, Rentenpunkte
    zu kaufen, um den Rentenanspruch zu erhöhen oder einen früheren
    Renteneintritt zu ermöglichen. Der Wert eines Rentenpunkts wird durch
    die Rentenanpassungsformel bestimmt und hängt von der Lohnentwicklung
    sowie dem Verhältnis von Rentenempfängern zu Beitragszahlern ab. 2024
    kostet ein Rentenpunkt etwa 8.436 Euro in West- und 8.320 Euro in
    Ostdeutschland. Sina Osterholt, Redakteurin im Geldressort, erklärt, wie
    Rentenpunkte funktionieren und ob es sich lohnt, in sie zu investieren.

    Und sonst so? Die beste Bundestagsrede in Gebärdensprache

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Thema: CDU: Die Union in der Opposition

    CDU-Wahlprogramm: Union verspricht Stopp irregulärer Migration – und
    Steuerentlastungen

    Thema: Migration: Verschärfung der Migrationspolitik

    Thema…

  46. Spezial: Was erwartet Syrien unter islamistischer Führung? (Was jetzt? – Die Woche)

    14 december 2024 · 28 min

    Afspelen
    Nach über 50 Jahren brutaler Herrschaft ist das Assad-Regime in Syrien
    innerhalb weniger Tage zusammengebrochen. Assads Niedergang bedeutet für
    viele der rund sieben Millionen Binnenvertriebenen in Syrien und
    weiteren fünf Millionen Geflüchteten in anderen Ländern, dass sie sich
    zum ersten Mal wieder frei bewegen können. Es ist ein historischer
    Wendepunkt für Syrien und den gesamten Nahen Osten.
    Lees meer

    Die siegreichen Gruppen, allen voran die islamistische Haiat Tahrir
    al-Scham (HTS), haben die Macht Syrien übernommen. Welche Zukunft
    erwartet Syrien unter der Führung dieser Milizen? Wird das Land Frieden
    finden oder droht eine neue Ära des Chaos? Die neuen
    Machtverhältnisse, geopolitische Dynamiken und die Hoffnungen der
    syrischen Bevölkerung auf einen Neubeginn bespricht Moderatorin Dilan
    Gropengiesser in der 69. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit dem
    syrisch-deutschen Verfassungsrechtsexperten Dr. Naseef Naeem und mit
    Stella Männer, Nahostkorrespondentin, die in Damaskus ist.

    Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de
    sowie auf YouTube.

    Redaktionsleitung, Moderation und Schnitt: Dilan Gropengiesser
    Redaktion, Producing und Regie: Lucie Liu, Matthias Giordano
    Teleprompter: Leonie Georg
    Audiomastering: Johannes Schultze, Yellow Moses
    Ressortleitung Video: Max Boenke
    Technisches Konzept: Sven Wolters
    Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás
    Grone
    Musik: Konrad Peschmann, soundskin

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  47. Wenn die Miete zum Armutsfaktor wird

    14 december 2024 · 12 min

    Afspelen
    In Deutschland leben mehr Menschen in Armut als bisher angenommen, wenn
    man die hohen Mieten berücksichtigt. Viele Haushalte geben demnach mehr
    als ein Drittel ihres Einkommens für das Wohnen aus. Die Bundesregierung
    plant, die Mietpreisbremse zu verlängern. Das Vorhaben dürfte aber
    scheitern. Was die Mietpreisbremse wirklich bewirken kann und was für
    Maßnahmen die Opposition für die Zeit nach der Wahl vorschlägt, weiß
    Caterina Lobenstein, Redakteurin im Dossier der ZEIT.
    Lees meer

    Vom Sorgenkind zum Vorzeigeschüler – so hat sich Griechenland seit der
    Eurokrise entwickelt. Während die Wirtschaft etwa in Deutschland
    schrumpft, rechnet man in Griechenland aktuell mit einem Wachstum von
    über zwei Prozent. Unbeliebt ist die konservative Regierung trotzdem,
    vielen Griechen machen die steigenden Preise zu schaffen. Wieso erlebt
    Griechenland einen wirtschaftlichen Aufschwung und wieso kommt er bei
    vielen Griechinnen und Griechen nicht an? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Felix Keßler, er berichtet direkt aus Griechenland.

    Und sonst so? Der Weltmeister im spanischen Scrabble kann gar kein
    Spanisch.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Armut: Wegen hoher Wohnkosten leben mehr Menschen in Armut als
    angenommen

    Mietpreise: Die säumige Mietpartei

    Interaktiver Rechner: Mieten oder Kaufen? Der endgültige Rechner

    Wirtschaftslage in Griechenland: Womit keiner rechnet

    Finanzkrise: Griechenland will Schulden aus Finanzkrise vorzeitig
    zurückzahlen

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    [ANZEIGE] Mehr über die Ang…

  48. Update: Macrons letzte Hoffnung heißt François Bayrou

    13 december 2024 · 10 min

    Afspelen
    Frankreich bekommt innerhalb von nur einem Jahr seinen dritten
    Regierungschef. Neun Tage nach dem Aus der Regierung von Michel Barnier
    hat Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron François Bayrou zum
    neuen Premierminister ernannt. Bayrou ist Vorsitzender der liberalen
    Partei Mouvement démocrate und gilt als Vertrauter Macrons. Ob Bayrou
    eine regierungsfähige Mehrheit zustande bekommt, ist ungewiss. Unter
    Konservativen wird er geschätzt, Teile des links-grünen Lagers hatten
    sich in Vergangenheit jedoch gegen Bayrou ausgesprochen. Annika Joeres
    berichtet für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast analysiert sie, was
    man über den neuen Regierungschef wissen muss und ob er besser als sein
    Vorgänger zwischen den verfeindeten Parteien in der Nationalversammlung
    vermitteln kann.
    Lees meer

    Nur noch fünf Wochen bis zur Amtseinführung des neu gewählten
    US-Präsidenten Donald Trump. Zwei große US-Unternehmen wollen nun
    offenbar vorsorglich ihren Draht zur neuen US-Regierung ausbauen. Amazon
    und Meta haben nun angekündigt, jeweils eine Million Dollar für Trumps
    Amtseinführung zu spenden. Amazon will Trumps Vereidigung außerdem über
    seinen Prime-Video-Dienst übertragen. Dass Unternehmen Geld für
    Amtseinführungen spenden, ist in den USA nicht ungewöhnlich. Bei der
    Amtseinführung von Joe Biden vor vier Jahren hatten Meta und Amazon
    jedoch auf eine Spende verzichtet. Rieke Havertz ist US-Korrespondentin
    von ZEIT ONLINE mit Sitz in Washington. Im Podcast ordnet sie ein, was
    hinter dem Geldregen steckt und ob es nun passieren könnte, dass Trumps
    Leute Einfluss auf Facebook und WhatsApp ausüben.

    Außerdem im Update: Wieder hat Russland massive Angriffe auf die
    Energieversorgung der Ukraine gestartet. Die ukrainische Luftwaffe
    meldete, dass Russland mehrere Hyperschallraketen und Sprengstoffdrohnen
    über verschiedenen Regionen der Ukraine abgefeuert hat. Der ukrainische
    Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem der "größten Angriffe auf
    unser Energiesystem".

    Was noch? Das Berghain wird …

  49. Was der Sturz Assads für den Nahen Osten bedeutet

    13 december 2024 · 11 min

    Afspelen
    Durch den Sturz des Assad-Regimes in Syrien könnten islamistische
    Rebellen das Land übernehmen. Die von der Türkei unterstützte syrische
    Nationalarmee (SNA) zählt zu den Gewinnern. Verlierer sind vor allem
    Russland, dem der Rückzug seiner Truppen bevorstehen könnte, und der
    Iran, dessen Einfluss in der Region schwindet. Israel profitiert zwar
    von der Schwächung des iranischen Einflusses, befürchtet jedoch, dass
    islamistische Kräfte an die Macht kommen könnten. Für die syrische
    Bevölkerung bedeutet der Umsturz zunächst Hoffnung, doch die Zukunft
    bleibt ungewiss, da interne Machtkämpfe und die Menschenrechtslage unter
    der HTS fraglich sind. Steffen Richter ist Redakteur für internationale
    Politik bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, welchen Einfluss der
    Sturz des Assad-Regimes auf die Lage im Nahen Osten hat.
    Lees meer

    Kurz vor der Neuwahl könnte der Bundestag eine Reform des Paragrafen 218
    des Strafgesetzbuches zu Schwangerschaftsabbrüchen anstreben. Politiker
    von SPD, Grünen und Linken setzen sich für eine Entkriminalisierung in
    den ersten zwölf Wochen ein, während Union und FDP diesen Vorstoß
    blockieren. CDU-Spitzenkandidat Friedrich Merz kritisierte die
    Unterstützung von Bundeskanzler Olaf Scholz und warf dem Vorstoß vor,
    die Gesellschaft zu spalten. Eine Umfrage des Bundesministeriums für
    Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zeigt, dass eine Mehrheit
    der Deutschen einer liberaleren Regelung zustimmt. Sarah Kohler,
    Nachrichtenredakteurin bei ZEIT ONLINE, analysiert, wie die Gesellschaft
    zu diesem Thema steht und ob sie wirklich gespalten ist.

    Und sonst so? 13.000 Kilometer für die große Liebe

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Thema: Syrien: Sturz des Assad-Regimes

    Thema: Türkei: Konflikt mit kurdischen Milizen in Syrien

    …

  50. Update: Wie Mario Voigt die erste Brombeerkoalition anführen will

    12 december 2024 · 11 min

    Afspelen
    Mario Voigt ist vom Thüringer Landtag zum neuen Ministerpräsidenten
    gewählt worden. Der CDU-Politiker regiert künftig mit SPD und BSW in
    einer Brombeerkoalition. Da diese Koalition mit 44 von 88 Sitzen keine
    eigene Mehrheit hat, war Voigt bei seiner Wahl auf zusätzliche Stimmen
    angewiesen. So wurde er im ersten Wahlgang mit Stimmen der Linken in das
    Amt gewählt, die sich zuvor auf eine Zusammenarbeit geeinigt hatten.
    Doch wer genau ist Mario Voigt und was bedeutet die Brombeerkoalition
    für Thüringen? August Modersohn, stellvertretender Leiter des Leipziger
    ZEIT-Büros, ordnet ein.
    Lees meer

    Zwei Jahre nach den tödlichen Polizeischüssen auf den 16-jährigen
    Mouhamed Dramé hat das Landgericht in Dortmund alle Angeklagten
    freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte einen Polizisten
    ursprünglich wegen Totschlags angeklagt, seine Kollegen wegen
    gefährlicher Körperverletzung und den Vorgesetzten wegen Anstiftung
    dazu. Der Geflüchtete hatte sich im Innenhof einer Wohngruppe –
    vermutlich in Suizidabsicht – ein Messer an den Bauch gehalten. Um ihn
    zu entwaffnen, hatte der Dienstgruppenleiter den Einsatz von
    Pfefferspray angeordnet. Als der Versuch scheiterte, Dramé zu stoppen,
    schoss ein als Sicherungsschütze eingeteilter Beamter sechsmal auf den
    Minderjährigen. Mohamed Amjahid ist Journalist und hat sich in seinem
    Buch "Alles nur Einzelfälle?" mit dem Thema Polizeigewalt beschäftigt.
    Im Podcast erklärt er, was dieser Freispruch für den Umgang mit
    Polizeigewalt in Deutschland bedeutet und wie oft angezeigte
    Polizistinnen und Polizisten in Deutschland verurteilt werden.

    Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius spricht
    im Irak über ein stärkeres Engagement Deutschlands im Nahen Osten.

    Was noch? Nach 15 Jahren endlich wieder sein Lieblingseis in Damaskus
    essen.

    Und: Die Liebeskummer-Playlist.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Ole Pflüger, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. …