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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Was die US-Zölle für die EU bedeuten

    11 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die USA wollen alle Stahl- und Aluminiumimporte aus dem Ausland mit
    Zöllen von 25 Prozent belegen. Davon sind Deutschland und weitere
    EU-Länder stark betroffen. Als mögliche Gegenmaßnahmen ziehen
    EU-Politiker neben direkten Zöllen auf US-Produkte auch höhere Steuern
    für US-Digitalkonzerne in Erwägung. Wie Bundeskanzler Olaf Scholz
    kürzlich mitgeteilt hat, könne die EU innerhalb einer Stunde
    Gegenmaßnahmen gegen die USA einleiten. Welche Auswirkungen die Zölle
    haben, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner.
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    In Stuttgart beginnt am heutigen Dienstag die didacta, Europas größte
    Bildungsmesse. Zum ersten Mal wird dort die AfD mit einem eigenen Stand
    vertreten sein. Schüler-, Eltern- und Lehrkräfteverbände haben
    kritisiert, dass dies im Widerspruch zum diesjährigen Leitthema der
    Messe – "Demokratiebildung" – steht. Die Veranstalter haben die
    Entscheidung für den AfD-Stand verteidigt und auf ihre politische
    Neutralität verwiesen. Jeannette Otto, stellvertretende Leiterin im
    Ressort Wissen der ZEIT, ordnet die Entscheidung ein.

    Und sonst so? In diesem Supermarkt piepst es manchmal leiser.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    USA: Donald Trump kündigt 25 Prozent Zölle auf Stahl und Aluminium an

    Donald Trump: "Trumps Zoll-Keule könnte bis zu 300.000 Jobs in
    Deutschland kosten"

    Donald Trump: Der 47. US-Präsident

    Schulpolitik der AfD: "Lehrer einschüchtern? Das hat die AfD schon
    geschafft"

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  2. Update: Europa will bei der KI mithalten

    10 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    In Paris hat am heutigen Montag ein zweitägiger KI-Gipfel begonnen, an
    dem Gäste aus rund 100 Ländern teilnehmen. Gastgeber ist der
    französische Präsident Emmanuel Macron, der Europa im globalen
    KI-Wettlauf voranbringen will. Warum der enorme Energiebedarf von
    KI-Rechenzentren zum Problem werden könnte und ob Europa gegen die
    Konkurrenz aus China und den USA bestehen kann, erklärt Rudi Novotny,
    stellvertretender Leiter des ZEIT-Wissensressorts.
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    Im TV-Duell gegen Herausforderer Friedrich Merz (CDU) hat sich
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Sonntagabend kämpferisch gezeigt. Bei
    seinen Wahlkampfauftritten, die ihn momentan quer durch die Republik
    führen, kritisiert er Merz wegen der gemeinsamen Abstimmung der CDU mit
    der AfD. Scholz’ zentrale Botschaft dabei: "Kann man Friedrich Merz noch
    trauen?" Ob Scholz den Abstand zu Merz und der Union noch aufholen kann,
    ordnet ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch ein.

    Trotz der Preiserhöhung von 49 auf 58 Euro nutzen weiterhin rund 13,5
    Millionen Menschen in Deutschland das Deutschlandticket. Allerdings ist
    die Finanzierung nur noch bis Ende des Jahres gesichert. Bund und Länder
    übernehmen dabei je 1,5 Milliarden Euro jährlich. Wie es im kommenden
    Jahr mit dem Ticket weitergeht, hängt von der neuen Bundesregierung ab.

    Was noch? Mehr Verletzlichkeit wagen

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Unterwegs mit Olaf Scholz: Scholz, der Cheftechniker

    Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen?

    Presseschau zum TV-Duell: Medien bewerten TV-Duell als langweilig bis
    erschütternd

    KI-Gipfel in Paris: Frankreich kündigt KI-Investitionen in Höhe von 109
    Milliarden Euro an

    Künstliche Intelligenz: Wie KI unsere Zukunft verändert

    Nahverkehr: Droht Deutschlandticket 2026 das Aus?

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  3. TV-Duell zwischen Scholz und Merz: Von Wortbrüchen und Realitätsverlusten

    10 februari 2025 · 13 min

    Afspelen
    Zwei Wochen vor der Bundestagswahl sind Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)
    und Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) gestern Abend in ihrem
    ersten TV-Duell aufeinandergetroffen. 90 Minuten lang haben sie über
    Wahlkampfthemen wie Migration, die Wirtschaftskrise, Steuerkonzepte und
    den Ukrainekrieg diskutiert. Bei welchen Punkten die Kandidaten von sich
    überzeugen konnten, ordnet ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Lisa Caspari
    ein.
    Lees meer

    Smartwatches erkennen Herzrhythmusstörungen, Sauerstoffmangel oder
    Sturzgefahr – und haben dadurch schon Leben gerettet. In Deutschland
    wächst die Akzeptanz für die digitale Gesundheitsüberwachung. Laut einer
    Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom halten drei Viertel der
    Befragten es für sinnvoll, mit smarten Geräten Körperdaten zu erfassen,
    um Krankheiten vorzubeugen oder rechtzeitig zu erkennen. Wie sehr
    Smartwatches die Medizin verändern könnten, erklärt
    ZEIT-Wissensredakteur Jan Schweitzer.

    Und sonst so? Eine wilde Reise durch die Geschichte

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Wahlkampf: Olaf Scholz und Friedrich Merz begegnen sich in erstem
    TV-Duell

    TV-Duelle: Vage bitte, aber nicht zu vage

    Olaf Scholz: Kanzlerkandidat der SPD

    Friedrich Merz: Kanzlerkandidat der Union

    Smartwatches: Ohne Smartwatch? Wären sie wohl tot

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  4. Liberale Zerreißprobe

    9 februari 2025 · 13 min

    Afspelen
    Begleitet von Sorgen um den Wiedereinzug in den Bundestag, hält die FDP
    am heutigen Sonntag einen außerordentlichen Parteitag ab. In aktuellen
    Umfragen liegt die Partei unter der Fünf-Prozent-Hürde und würde damit
    aus dem Parlament ausscheiden. Die jüngste Abstimmung zum
    Zustrombegrenzungsgesetz hat Spannungen in der Partei offengelegt:
    Während Lindner das Gesetz – auch mit Stimmen der AfD – unterstützen
    wollte, sind 23 von 90 Fraktionsmitgliedern von diesem Kurs abgewichen.
    Ob Lindners Führungsposition nun infrage steht, erklärt
    ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto, der beim Parteitag dabei
    ist.
    Lees meer

    Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, die angespannte Lage im Nahen
    Osten und der neue Kurs der US-Regierung unter Präsident Donald Trump –
    die deutsche Verteidigungspolitik steht vor großen Herausforderungen.
    Das spüren auch die Wählerinnen und Wähler: Laut dem
    ARD-Deutschlandtrend vom Januar 2025 zählen Frieden und Außenpolitik für
    sie zu den drängendsten Problemen. Welche Partei fordert was? Das ordnet
    Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE,
    ein.

    Und sonst so? Titanic live erleben

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Kai Schnier und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    FDP: Die Wahlkampagne der Freien Demokraten

    FDP-Parteitag: Auch schon egal

    FDP: In vier Phasen zum Regierungssturz

    Bundestag: Kein "Zustrombegrenzungsgesetz" – Wie geht es nun weiter?

    Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen?

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  5. Spezial: Friedrich Merz, sein langer Weg zur Macht

    8 februari 2025 · 46 min

    Afspelen
    Das ist die erste Folge von "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht".
    Die zweite Folge ist schon erschienen. Hier können Sie direkt
    weiterhören: Auf ZEIT ONLINE, auf Spotify oder Apple Podcasts.
    Lees meer

    Er will Deutschlands nächster Kanzler werden. Aber wer ist dieser
    Friedrich Merz? Und was treibt ihn zur Macht? In dem sechsteiligen
    Dokupodcast, "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht", zeichnen wir
    mit Wegbegleitern und Expertinnen das politische Leben von Friedrich
    Merz nach, sprechen über seine Jahre in der Wirtschaft – und sein
    spektakuläres Comeback in drei Anläufen. Das ist die erste Folge:
    "Friedrich, der Rebell und Gammler. Wer hätte das gedacht?" Bis zur
    Bundestagswahl erscheinen hier jeden Donnerstag zwei neue Folgen. Den
    Podcast finden Sie auch auf Spotify oder Apple Podcasts.

    Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an podcast@zeit.de

    Recherche und Skript, Folge 1: Jannis Carmesin

    Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger, Mounia Meiborg

    Moderation: Constanze Kainz

    Redaktionelle Unterstützung: Benjamin Probst

    Produktion und Sounddesign: Paula Georgi und Militsa Tekelieva, Pool
    Artists

    Zusätzliches Sounddesign: Joscha Grunewald

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  6. Was Putin in der Ukraine schwächen könnte

    8 februari 2025 · 14 min

    Afspelen
    Donald Trumps Versprechen, den Krieg in der Ukraine binnen 24 Stunden zu
    beenden, ist bisher gescheitert. Trotzdem erklärte der US-Präsident,
    "große Fortschritte" in den Gesprächen mit Russland und der Ukraine
    erzielt zu haben. Der russische Präsident betont zwar seine
    Verhandlungsbereitschaft, stellt diese jedoch unter die Bedingung, dass
    die Ukraine seine Forderungen akzeptiert. In der Ukraine sorgt dies für
    Besorgnis: Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor direkten Gesprächen
    zwischen Donald Trump und Wladimir Putin. Experten befürchten, dass
    Russland ähnliche Forderungen stellen könnte wie 2021, was zu einem Deal
    auf Kosten der Ukraine führen würde. Michael Thumann, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT, ordnet ein, welche Wirkung Donald Trump mit
    seinen Drohungen erzielt und wie realistisch kommende
    Friedensverhandlungen überhaupt sind.
    Lees meer

    Am 1. April 2024 verabschiedete die Ampelregierung ein Gesetz zur
    Entkriminalisierung des Cannabiskonsums. Seitdem dürfen Erwachsene unter
    bestimmten Bedingungen bis zu 25 Gramm in der Öffentlichkeit und bis zu
    50 Gramm zu Hause besitzen. Der Anbau und der Erwerb sind in sogenannten
    Cannabisclubs möglich. Gesundheitsminister Karl Lauterbach wollte mit
    der Reform den Schwarzmarkt eindämmen. Doch was hat sich seit dem Gesetz
    verändert? Kritiker sehen das Gesetz als "Konjunkturprogramm" für die
    organisierte Kriminalität, da Banden den Handel weiterhin kontrollieren.
    Ingo Malcher ist Redakteur im Wirtschaftsressort. Im Podcast analysiert
    er, warum die Kriminalität seit der Legalisierung gestiegen ist und
    erklärt, wie es mit dem Gesetz weitergehen könnte.

    Und sonst so? Die Wuppertaler Schwebebahn

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Zum neuen Dokupodcast "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" geht's
    hier entlang.

    Weitere Links zur Folge:

    Friedensgespräche im Ukrainekrieg: …

  7. Update: Kaum Bewegung in den Umfragen

    7 februari 2025 · 9 min

    Afspelen
    CDU-Chef und Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat mit seinem Kurs in der
    Migrationspolitik für Aufsehen gesorgt: Trotz heftiger Kritik vor allem
    aus den Reihen der politischen Linken und Protesten gegen die
    Zusammenarbeit mit der AfD bleiben die Umfragewerte der Union stabil –
    im aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" legt sie sogar leicht zu. CDU und
    CSU kommen gemeinsam auf 31 Prozent, die AfD liegt mit 21 Prozent
    weiterhin auf Platz zwei. Währenddessen bangen FDP, BSW und die Linke um
    den Einzug ins Parlament. Woran liegt es, dass die Umfragewerte der
    Union so stabil bleiben? Lisa Goldschmidtböing aus dem
    ZEIT-ONLINE-Datenressort erklärt im Nachrichtenpodcast, was die Umfragen
    für mögliche Koalitionen nach der Wahl bedeuten.
    Lees meer

    Außerdem im Update:

    Im Stasi-Unterlagenarchiv liegen noch mehr als 15.000 Säcke mit
    geschredderten Akten. Um sie zu erschließen, müssen sie mühsam von Hand
    zusammengesetzt werden. Doch die Zeit drängt: Das Bundesarchiv, zu dem
    das Stasi-Unterlagenarchiv gehört, warnt vor dem unwiederbringlichen
    Verlust dieser Unterlagen. Michael Hollmann, Präsident des
    Bundesarchivs, fordert dringend zusätzlichen Magazinraum, um das
    historische Erbe zu sichern.

    Rund um die griechische Insel Santorini bebt weiter die Erde. Ein Ende
    der Erdstöße ist auch nach Wochen nicht in Sicht. Allein zwischen dem
    26. Januar und dem 4. Februar wurden insgesamt 7.700 Erdbeben
    registriert, berichtet der griechische Rundfunk. Das stärkste Beben
    dieser Serie hatte eine Stärke von 5,1. Seismologen befürchten, dass die
    Erdbebenserie noch Wochen oder auch Monate andauern könnte.

    Was noch? Wie Griechen und Römer das Meer verseuchten

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    ARD-"Deutschlandtrend": Friedrich Merz legt nach Abstimmungen mit AfD in
    Umfrage zu

    Friedrich Merz: Das wären seine Koalitionen

    Stasi-Unterlagen-Archiv…

  8. Russische Spione getarnt als Klimaaktivisten?

    7 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Deutsche Sicherheitsbehörden ermitteln derzeit wegen einer Reihe von
    Sabotageakten an Fahrzeugen in mehreren Bundesländern. Es wird vermutet,
    dass die Täter für ihre Aktionen von einem russischen Auftraggeber
    bezahlt wurden. Betroffen sind mehr als 270 Fahrzeuge in Berlin,
    Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg. Ziel war offenbar, Hass gegen
    die Grünen zu schüren. Bei einer Polizeikontrolle in Brandenburg wurden
    im Dezember drei Verdächtige aus Süddeutschland festgenommen.
    Nachfolgende Durchsuchungen führten zur Sicherstellung von
    Beweismitteln. Grünenpolitiker warnten vor der Bedrohung durch
    autoritäre Staaten, insbesondere Russland. Kai Biermann ist Redakteur im
    Investigativressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er die Motive, die
    die mutmaßlichen Täter mit dieser Aktion verfolgen könnten.
    Lees meer

    Erfolgreiche Unternehmer gehören aufgrund ihres Einflusses und ihrer
    finanziellen Ressourcen zu einer wichtigen Wählergruppe in Deutschland.
    Politiker wie Friedrich Merz (CDU) und Christian Lindner (FDP) haben in
    der Vergangenheit versucht, diese Wählerschaft mit Versprechen von
    Steuererleichterungen und Bürokratieabbau zu gewinnen. Doch die rund
    vier Millionen mittelständischen Unternehmen zeigen sich zunehmend
    enttäuscht von der Politik. Besonders nach der Coronapandemie und den
    politischen Maßnahmen der Ampelregierung sind viele Unternehmer
    unzufrieden. Diese Frustration führt dazu, dass sich immer mehr in
    dieser Gruppe als "politisch heimatlos" bezeichnen und sich von den
    traditionellen Parteien entfremden. Götz Hamann, Redakteur für
    Technologie und Digitale Gesellschaft, analysiert, welche Parteien diese
    "heimatlosen" Wähler nun ansprechen könnten.

    Und sonst so? Biber setzen Baupläne um

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Russische Sabotage: Die Wegwerf-Agenten

    Hybride Kriegsführung…

  9. Update: 3.000 Euro für einen Platz im Pflegeheim, pro Monat

    6 februari 2025 · 9 min

    Afspelen
    Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland steigen immer weiter. Laut
    einer Auswertung des Verbands der Ersatzkassen hat sich die monatliche
    Eigenbeteiligung um 300 Euro erhöht – insgesamt zahlt man für einen
    Pflegeplatz nun fast 3.000 Euro. Der Ersatzkassenverband spricht von
    einem „ständigen Aufwärtstrend“. Die gestiegenen Preise sind bezeichnend
    für die Pflegekrise in Deutschland: Die Gesellschaft wird immer älter,
    die Pflege teurer und die verfügbaren Heimplätze immer weniger. Selbst
    innerhalb Deutschlands gibt es große regionale Unterschiede in den
    Pflegekosten – in Bremen zahlt man im Schnitt 1.000 Euro mehr als in
    Sachsen-Anhalt. Marilena Piesker, Redakteurin im Geld-Ressort, erklärt
    im Podcast, was passiert, wenn das Geld nicht reicht und wie man schon
    jetzt vorsorgen kann.
    Lees meer

    Außerdem im Update:

    Die Vorstandschefs der Deutschen Bank, Siemens und Mercedes-Benz rufen
    zu einem Politikwechsel in der verschärften Migrationsdebatte auf. Im
    Rahmen der Initiative „Wir stehen für Werte“ warnen sie vor einer
    Polarisierung der Politik. Die kommende Bundestagswahl dürfe keine
    Protestwahl werden. Außerdem fordern sie eine neue Wirtschaftspolitik in
    Deutschland mit deutlichem Bürokratieabbau.

    Das Bündnis Sahra Wagenknecht muss um den Einzug in den Bundestag
    fürchten. In den Umfragen liegt die Partei seit Wochen unter der
    Fünf-Prozent-Hürde. Nun knüpft Wagenknecht ihre politische Zukunft an
    das Wahlergebnis. "Wer nicht im Bundestag ist, ist in der deutschen
    Politik kein relevanter Faktor mehr", sagte Wagenknecht der
    Nachrichtenagentur dpa. Zudem sorgen innerparteiliche Konflikte für
    Unruhen.

    Es war der bisher wärmste gemessene Januar weltweit: Mit 1,5 Grad über
    dem vorindustriellen Niveau erschütterten die Temperaturen im
    vergangenen Monat die Klimaforscher. Ob sich die Klimaerwärmung
    beschleunigt, darüber sind sich die Wissenschaftler allerdings uneinig.

    Was noch? Wahl-O-Mat geht online

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbe…

  10. Trumps Weltmachtanspruch

    6 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Grönland, Kanada, der Panamakanal und jetzt der Gazastreifen – die
    jüngste Ankündigung von Donald Trump reiht sich ein in eine Vielzahl von
    Plänen, wie der US-Präsident den Einfluss der USA ausweiten will. Nach
    einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Dienstag
    teilte Trump mit, den Gazastreifen unter amerikanische Kontrolle bringen
    und ihn zur "Riviera des Nahen Ostens" machen zu wollen. Warum es Trump
    bei all den Plänen vor allem um die Konkurrenz mit China geht und wer
    ihm als Vorbild dient, analysiert Laura von Daniels, US-Expertin bei der
    Stiftung Wissenschaft und Politik.
    Lees meer

    Die Linke hat in den vergangenen Wochen an Zustimmung gewonnen. Das
    zeigen die aktuellen Umfragen der Institute Forsa, Insa und dem
    ZDF-Politbarometer, in denen die Partei erstmals seit August 2023 wieder
    bei fünf Prozent liegt. Das zeigt sich aber auch an überfüllten
    Wahlkampfveranstaltungen und einem plötzlichen Anstieg bei den
    Mitgliederzahlen. Allein in den letzten Tagen sind nach eigenen Angaben
    rund tausend Menschen in die Partei eingetreten. Ob sich der aktuelle
    Aufschwung bis zur Bundestagswahl am 23. Februar halten wird, erklärt
    Katharina Schuler, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Wer ist Friedrich Merz?

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Emma Graml und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg im Nahen Osten: Donald Trump will Gazastreifen unter US-Kontrolle
    stellen

    Donald Trump: Als wäre die Welt ein Selbstbedienungsladen

    Donald Trump: Der 47. US-Präsident

    Grönland: Was will Donald Trump mit Grönland?

    Bundestagswahl: Union fällt in neuer Umfrage auf 28 Prozent

    Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen?

    Die Linke: Plötzlich im Aufwind

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    Und falls Sie uns nicht nur hören, sonde…

  11. Update: Trumps Gaza-Plan und die Folgen für Nahost

    5 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Donald Trump hat in einer Pressekonferenz angekündigt, dass die USA die
    Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen wollen. Außerdem sagte er,
    dass sein Land das Gebiet wirtschaftlich entwickeln würde. Bei einem
    Treffen mit Israels Premier Benjamin Netanjahu sprach er von einer
    dauerhaften Umsiedlung der palästinensischen Bevölkerung. Dieser
    Vorschlag stieß auf breite Ablehnung, sowohl international als auch bei
    den Palästinensern selbst. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty
    International sprachen von Vorschlägen mit verheerenden Folgen, die
    deutsche Außenministerin Annalena Baerbock bezeichnete den Plan als
    "inakzeptabel und völkerrechtswidrig". Lea Frehse, Nahostkorrespondentin
    der ZEIT, ordnet ein, wie realistisch Trumps Ideen für den Gazastreifen
    sind und was sie für die Menschen vor Ort bedeuten würden.
    Lees meer

    Auf der griechischen Insel Santorini wurden innerhalb von 48 Stunden
    mehr als 200 Erdbeben registriert. Seit Beginn der Beben am 24. Januar
    haben viele Bewohner die Insel verlassen. Seismologen warnen, dass
    das Hauptbeben noch ausstehen könnte. Die griechische Regierung hat
    daraufhin Notfallmaßnahmen ergriffen, darunter den Einsatz von
    Katastrophenschutzteams und die Schließung von Schulen. Zudem wurden die
    Menschen aufgefordert, sich aus Tsunami-Schutzgründen von Küsten- und
    Hafenbereichen fernzuhalten. Claudia Vallentin, Redakteurin im
    Wissensressort, erklärt, warum die Insel derzeit so stark von
    Erschütterungen betroffen ist.

    Außerdem im Update: Der Expertenrat für Klimafragen hat in seinem
    aktuellen Gutachten darauf hingewiesen, dass Deutschland seine
    Klimaziele bis 2030 möglicherweise nicht erreichen wird. Es gehe zwar
    voran, aber nicht schnell genug, vor allem im Verkehrs- und
    Gebäudesektor. Zudem brauche es mehr Förderprogramme, um private
    Haushalte zu entlasten.

    Was noch? Die geheime Schutzkraft des Niesens

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie errei…

  12. USA wollen Entwicklungshilfebehörde abschaffen

    5 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Der Berater für Regierungsausgaben Elon Musk hat das Ende der
    US-Entwicklungsbehörde USAid angekündigt. Gemeinsam mit Donald Trump
    bezeichnete der Techmilliardär die Organisation als "kriminelle
    Vereinigung". Auf der Plattform X erklärte Elon Musk, dass bereits
    Beamte entlassen, Büros geschlossen und die Website deaktiviert wurden.
    USAid wurde 1961 von John F. Kennedy ins Leben gerufen, um weltweit
    humanitäre Hilfe zu leisten. Im Jahr 2023 belief sich das Budget der
    Organisation auf knapp 38 Milliarden Dollar. Die Hauptempfänger dieser
    Mittel waren zuletzt vor allem die Ukraine und Länder auf dem
    afrikanischen Kontinent. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin
    von ZEIT ONLINE und Host des "OK, America?"-Podcasts, ordnet ein, was
    die Schließung der USAid für die Länder für Folgen haben könnte.
    Lees meer

    Vor einigen Tagen präsentierte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck
    (Grüne) den jährlichen Wirtschaftsbericht, der ein nur geringes Wachstum
    der deutschen Wirtschaft von 0,3 Prozent für dieses Jahr prognostiziert.
    Damit steht Deutschland im europäischen Vergleich am Ende der
    Wachstumsskala. Auch im bevorstehenden Wahlkampf wird die Wirtschaft
    eine zentrale Rolle spielen. Während die Grünen und Teile der SPD eine
    Reform der Schuldenbremse fordern, setzen die Unionsparteien mit ihrer
    Agenda 2030 auf eine Ankurbelung der Wirtschaft, während die FDP an der
    bestehenden Schuldenbremse festhalten möchte. Zacharias Zacharakis,
    Redakteur im Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE, analysiert im Podcast
    die unterschiedlichen Positionen der Parteien.

    Und sonst so? Frösche aus Chile gerettet.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Elon Musk: Hintermänner

    USA: Senatoren befürchten Auflösung der Entwicklungsbehörde USAid

    USAid: Amerika zuerst – und danach lange niemand

    USA: Trump-Regierung entlässt unabhän…

  13. Update: Verschärft Trump den Zollstreit?

    4 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat neue Zölle angeordnet: 25 Prozent auf
    Importe aus Mexiko und Kanada sowie zusätzliche zehn Prozent auf
    chinesische Waren. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum drohte mit
    Gegenmaßnahmen, während Kanadas Premierminister Justin Trudeau zunächst
    Gegenzölle ankündigte. Nach Verhandlungen setzt Trump jedoch die Zölle
    gegen die Nachbarländer für 30 Tage aus. Im Gegenzug sagen Mexiko und
    Kanada zu, ihre Grenzkontrollen zu verstärken, um den Drogenfluss in
    Richtung USA zu bekämpfen. China hingegen reagiert mit eigenen
    Gegenzöllen auf US-Produkte und Exportkontrollen für kritische
    Mineralien. Wie groß ist die Gefahr einer Eskalation des Zollstreits?
    Max Hägler ist Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT. Im Podcast ordnet er
    die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf den Welthandel ein und
    erklärt, welchen Einfluss das auf die EU hat.
    Lees meer

    Die FDP unternimmt vor der Bundestagswahl einen Versuch, die
    Migrationspolitik neu zu ordnen: FDP-Fraktionschef Christian Dürr
    schlägt einen "Migrationspakt der Mitte" vor, der einige Inhalte des
    gescheiterten sogenannten Zustrombegrenzungsgesetzes in die Reform des
    Gemeinsamen Europäischen Asylsystems aufgreifen soll. Ziel ist eine
    Einigung zwischen den ehemaligen Ampelparteien und der Union – auch um
    der AfD nicht weiter Raum zu lassen. Doch was genau steht in dem
    "Migrationspakt der Mitte"? Ferdinand Otto ist Politikredakteur bei ZEIT
    ONLINE. Im Podcast erläutert er, ob eine Einigung realistisch ist und
    welche Hürden dabei bestehen.

    Außerdem im Update: Die Zahl der Straftaten gegen Amts- und
    Mandatsträger in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen.
    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat bis zum Stichtag am 31.12.2024 insgesamt
    4.923 solcher Taten verzeichnet, im Jahr 2023 waren es bis zum selben
    Stichtag 4.047. Das geht aus einer vorläufigen Auswertung des
    Bundesinnenministeriums hervor.

    Was noch? Paris testet Autobahnspur für Fahrgemeinschaften.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Hele…

  14. Trump und Netanjahu diskutieren den Gazadeal

    4 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beraten in Washington über
    die zweite Phase der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas. Schon vor
    Netanjahus Abreise in die USA haben Tausende Menschen in Tel Aviv und
    Jerusalem demonstriert und die Freilassung weiterer israelischer Geiseln
    gefordert. Worum es in den Gesprächen zwischen Netanjahu und Trump genau
    geht und inwiefern Netanjahu nach dem Rücktritt dreier Minister
    innenpolitisch unter Druck steht, ordnet ZEIT-Israel-Korrespondent Jan
    Roß ein.
    Lees meer

    Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist weiterhin von Insolvenzen,
    Stellenabbau und einer schwachen Konjunktur geprägt. Die Inflation liegt
    über zwei Prozent und verteuert den Alltag vieler Menschen, insbesondere
    beim Einkaufen und in der Gastronomie. Je nach Einkommen und
    Haushaltsgröße wirken sich die Preissteigerungen aber unterschiedlich
    stark aus. ZEIT-ONLINE-Datenjournalistin Dana Hajek erklärt, für wen die
    aktuelle Lage besonders schwierig ist.

    Und sonst so? Locker im Nacken

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Die Lage im Überblick: Netanjahu in USA – neue Verhandlungen über
    Waffenruhedeal

    Israel: Waffenruhe in Nahost

    Nahost: Verhandlungen über nächste Phase der Waffenruhe beginnen

    Inflation: Wen die Inflation am stärksten trifft

    Inflation: Die Teuerungsrate in Deutschland

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  15. Update: Parteitag und Protest

    3 februari 2025 · 9 min

    Afspelen
    Die CDU hat am heutigen Montag ihren Parteitag in Berlin abgehalten.
    Dabei haben die rund 1.000 Delegierten ein Sofortprogramm beschlossen,
    das nach einer möglichen Regierungsbildung unmittelbar umgesetzt werden
    soll. Das Programm umfasst unter anderem das umstrittene
    Zustrombegrenzungsgesetz. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto
    war beim CDU-Parteitag dabei und ordnet ein, wie sich die jüngsten
    Demonstrationen gegen die CDU dort bemerkbar gemacht haben.
    Lees meer

    Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich heute in Brüssel zu
    einem Sondergipfel getroffen, um über die europäische
    Verteidigungsfähigkeit zu beraten. Angesichts der Bedrohung durch den
    russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind mehrere der 27
    Mitgliedsstaaten dafür, für den Ausbau der Verteidigungsfähigkeit neue
    gemeinsame Schulden aufzunehmen. Worauf sie sich beim Gipfeltreffen
    einigen könnten, erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT
    in Brüssel.

    Acht Monate nach der Parlamentswahl hat Belgien eine neue Regierung, die
    erstmals von der rechten N-VA angeführt wird. Der sogenannten
    Arizona-Koalition gehören noch vier weitere Parteien an.

    Was noch? Doppel-Erfolg für Beyoncé.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
    Weitere Links zur Folge:

    CDU: Die Union im Wahlkampf

    Demonstrationen gegen rechts: Rund 160.000 Menschen in Berlin fordern
    klare Abgrenzung von der AfD

    15-Punkte-Programm: Das Ziel findet sich schon auf dem Weg

    EU-Sondergipfel: Boris Pistorius fordert deutlich höhere
    Verteidigungsausgaben

    EU-Gipfel zur Verteidigung: Scholz und Starmer betonen Zusammenarbeit
    bei Ukrainehilfe

    Fünf-Parteien-Bündnis: Belgien bekommt erstmals von rechter N-VA
    geführte Regierung

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    S…

  16. CDU-Parteitag: Merz stellt Sofortprogramm vor

    3 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    In Berlin beginnt der 37. Parteitag der CDU. Parteichef und
    Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat bereits vorab seine politischen
    Prioritäten nach der Bundestagswahl skizziert. Er verspricht eine
    deutliche Wende in der Wirtschafts- und Asylpolitik. Dazu zählt eine
    striktere Begrenzung des Zuzugs von Asylsuchenden. Ein zentrales Element
    seiner Pläne ist der sogenannte Fünf-Punkte-Plan, den die CDU vergangene
    Woche mit Unterstützung der FDP und AfD im Bundestag beschlossen hat.
    Nun will die Union darauf aufbauend ein Sofortprogramm mit 15 Punkten in
    das Wahlprogramm der Partei aufnehmen. Die Wahlversprechen sollen im
    Falle eines Wahlsieges möglichst schnell umgesetzt werden. Doch was
    genau steht in diesem Sofortprogramm? Hannes Leitlein ist Redakteur für
    Sinn bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erzählt er, welche Maßnahmen im
    Sofortprogramm festgeschrieben sind und wie sich das Asylrecht in
    Deutschland in den vergangenen Jahren verändert hat.
    Lees meer

    Im Osten der Demokratischen Republik Kongo eskaliert der Konflikt
    zwischen der Regierung und der Rebellengruppe M23. Bei Kämpfen rund um
    die kongolesische Stadt Goma sind laut den Vereinten Nationen mindestens
    700 Menschen getötet worden. Die Miliz M23 hatte die Stadt vor einer
    Woche eingenommen. Goma ist ein Handelszentrum für Rohstoffe. Die
    Rebellengruppe kontrolliert mittlerweile große Gebiete in der
    kongolesischen Provinz Nord-Kivu, in denen wertvolle Metalle wie Gold
    und Coltan abgebaut werden. Die Rebellen setzen ihren Vormarsch in der
    Provinz fort. Jonas Gerding ist Autor für ZEIT ONLINE und berichtet aus
    der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa. Im Podcast analysiert er, ob ein
    Sturz der Regierung wahrscheinlich ist.

    Und sonst so? Mann und Hund nach acht Jahren wieder vereint

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Sofortprogramm der CDU: Diese Dinge will die CDU sofort umsetzen

    Li…

  17. Was hinter dem globalen Rechtsruck steckt

    2 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der Rechtspopulismus, der in den 1980er-Jahren noch am politischen Rand
    angesiedelt war, hat heute weltweit an Einfluss gewonnen. In den USA
    wurde mit der Wahl Donald Trumps kürzlich ein Rechtspopulist ins höchste
    Amt gewählt. Auch in mehreren europäischen Ländern wie Ungarn, Italien
    und Frankreich erzielen rechtspopulistische Parteien hohe
    Zustimmungswerte. In Deutschland zeigt sich: Laut der "Sonntagsfrage"
    verschiedener Umfrageinstitute würden derzeit zwischen 20 und 23 Prozent
    der Deutschen die AfD wählen. Doch was hat zu dieser Entwicklung
    geführt? Johannes Böhme ist Redakteur im Ressort X der ZEIT. Im Podcast
    beleuchtet er die Ursachen des globalen Rechtsrucks und erklärt, was man
    dagegen tun könnte.
    Lees meer

    Mit Inkrafttreten der Krankenhausreform im Januar dieses Jahres sind die
    Beiträge der Krankenkassen gestiegen. Das deutsche Gesundheitssystem
    zählt inzwischen zu einem der teuersten weltweit. Auch im Vorfeld der
    Bundestagswahl gewinnt das Thema Gesundheitspolitik an Bedeutung. Ein
    zentrales Anliegen dabei ist der Personalmangel im Gesundheitswesen.
    Zudem wird die ungleiche Behandlung von gesetzlich Versicherten und
    Privatpatienten bei Arztterminen zunehmend hinterfragt. Carla Neuhaus,
    Redakteurin im Wirtschaftsressort, beleuchtet, wie sich die Parteien in
    der Gesundheitspolitik positionieren und welche Lösungsansätze sie zur
    Bewältigung der steigenden Kosten vorschlagen.

    Und sonst so? Warum Teilnehmerzahlen bei Demos oft schwanken.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Rechtspopulismus: Warum die Welt nach rechts rückt

    US-Präsidentschaftswahl: Donald Trump hat die Wahl gewonnen

    Rechtsextremismus in Europa: So sieht der europäische Rechtsruck aus

    Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen?

    Rechte Wähler: Das sind die Millionen, die AfD wählen wollen

    Krankenhausreform: Der Vorhang zu und alle Frag…

  18. Spezial "Der Wahlkreis": Clusterfuck im Bundestag

    1 februari 2025 · 54 min

    Afspelen
    Drei Wochen bis zur Bundestagswahl – und plötzlich steht das Land kopf.
    Aus dem Wirtschaftswahlkampf ist nun ein Migrationswahlkampf geworden
    und aus der strikten Abgrenzung der Union von der AfD eine gemeinsame
    Abstimmung im Parlament. Auf einmal herrscht Chaos im Deutschen
    Bundestag. Die Parteien der Mitte überziehen sich mit Vorwürfen. Es wird
    gebrüllt, gewütet. Nur die AfD feixt.
    Lees meer

    In unserer dritten Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" versuchen
    unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch aus der
    Politikredaktion von ZEIT und ZEIT ONLINE Ordnung in diese chaotische
    Woche zu bringen. Was treibt Friedrich Merz an – und wovon wird er
    getrieben? Was verschiebt sich da gerade im politischen System? Und wer
    soll eigentlich in Zukunft mit wem regieren?

    Bei "Was jetzt? – Der Wahlkreis" sprechen wir alle zwei Wochen darüber,
    was all die News und Aufreger der Woche denn nun eigentlich wirklich
    bedeuten: welche Fragen, Themen und großen Linien hinter dem
    Wahlkampfgetöse liegen und was sie für uns als Gesellschaft und für die
    deutsche Politik bedeuten.

    Die nächste Folge erscheint am 15. Februar.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

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  19. Die Neuordnung Gazas nach der Waffenruhe

    1 februari 2025 · 13 min

    Afspelen
    In den bevorstehenden Verhandlungen über die zweite Phase der Waffenruhe
    zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas wird zunehmend die
    Frage nach der Zukunft des Gazastreifens zur zentralen Thematik.
    Besonders das Westjordanland rückt dabei als möglicher Verwalter Gazas
    in den Fokus. Für die Palästinenser im Westjordanland besteht große
    Hoffnung, dass der Gazastreifen künftig unter palästinensische
    Selbstverwaltung gestellt werden kann. Während die Waffenruhe im
    Gazastreifen hält, setzt Israels Armee seinen militärischen Einsatz im
    Westjordanland fort. Am kommenden Dienstag beginnen die Verhandlungen
    über einen möglichen Abzug israelischer Truppen und die weitere
    Freilassung von Gefangenen. Lea Frehse ist Nahostkorrespondentin der
    ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie realistisch eine palästinensische
    Selbstverwaltung in Gaza tatsächlich ist.
    Lees meer

    Der US-Präsident Donald Trump plant, ab dem heutigen Tag Strafzölle auf
    Waren aus Mexiko und Kanada zu verhängen, um Druck auf die Nachbarländer
    auszuüben, härter gegen illegale Migration und den Fentanyl-Schmuggel
    vorzugehen. Mexiko ist der größte Handelspartner der USA, Kanada liegt
    auf Platz drei. Zölle könnten insbesondere die Preise für Autos, Öl, Gas
    und landwirtschaftliche Produkte erhöhen, was sich negativ auf die
    US-Verbraucher auswirken würde. Experten warnen, dass höhere Preise die
    Inflation anheizen könnten. Donald Trumps Handelsministerkandidat Howard
    Lutnick verteidigte die Zölle jedoch als effektives
    Verhandlungsinstrument, um "Fairness" und "Respekt" in
    Handelsbeziehungen zu erreichen. Julian Heißler berichtet für ZEIT
    ONLINE aus Washington, D. C. Im Podcast erklärt er, welche Auswirkungen
    die hohen Zölle für die Länder haben.

    Und sonst so? So gefährlich ist Asteroid 2024 YR4.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Waffenruhe-Abkomm…

  20. Update: Doppelt gescheitert

    31 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der Gesetzentwurf der Union "zur Begrenzung des illegalen Zustroms von
    Drittstaatsangehörigen nach Deutschland" hat im Bundestag keine Mehrheit
    gefunden. Es wurden 693 Stimmen abgegeben, davon 338 Ja-Stimmen, 350
    Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen. Der Gesetzentwurf hatte Verschärfungen
    für die Migration nach Deutschland vorgesehen. Nach einer längeren
    Unterbrechung zu Beginn der Sitzung war es zu heftigen Debatten im
    Plenum gekommen. SPD und Grüne hatten der Union und FDP vorgeworfen, die
    AfD im Parlament zu legitimieren. Außerdem sei Unionsfraktionschef
    Friedrich Merz zu keinem Dialog auf Augenhöhe bereit gewesen.
    Unionspolitiker hatten SPD und Grüne wiederum vorgeworfen, die Augen vor
    den Auswirkungen der Migration zu verschließen. Überraschend wurde der
    Entwurf am frühen Abend abgelehnt. Michael Schlieben, politischer
    Korrespondent von ZEIT ONLINE, fasst den Tag im Bundestag zusammen und
    analysiert, inwiefern die Abstimmung dem Kanzlerkandidaten Merz
    geschadet haben könnte.
    Lees meer

    Großbritannien ist seit genau fünf Jahren nicht mehr Mitglied der
    Europäischen Union. Die Wirtschaft des Landes hat durch den Austritt
    etwa vier Prozent an Wirtschaftswachstum eingebüßt. Auch politisch hat
    Schritt Spuren hinterlassen. Wie ist die Lage in Großbritannien? Und wo
    hat das Land vom Brexit profitiert? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Großbritannien.

    Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar auf fast drei Millionen
    gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit führt den Anstieg auch auf die
    schwächelnde Wirtschaft zurück. Zusätzlich sind die Kosten durch die
    Inflation gestiegen. Wie sehr der eigene Geldbeutel davon betroffen ist,
    können Sie hier herausfinden.

    Was noch? An der Küste von Sylt wird ein Schiffswrack entdeckt – dann
    verschwindet es auf einmal.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreiche…

  21. Kommt ein Migrationsgesetz mit Stimmen der AfD?

    31 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    *Korrektur: In der Folge sagen wir, dass es keine rechtlichen Bedenken
    gibt. Es gibt sie allerdings schon, unter anderem wird der dauerhafte
    Ausschluss des Familiennachzugs von manchen Juristen und Juristinnen als
    verfassungswidrig angesehen.
    Diesen Freitag könnte der Bundestag ein Gesetz beschließen, das die
    Migrationspolitik in Deutschland deutlich verschärft. Die Union plant,
    ihren Entwurf für das sogenannte Zustrombegrenzungsgesetz zur Abstimmung
    zu stellen – und notfalls mit den Stimmen von AfD, BSW und FDP
    durchzusetzen. Bereits am Mittwoch haben CDU und FDP erstmals gemeinsam
    mit der vom Verfassungsschutz in Teilen als rechtsextrem eingestuften
    AfD einen Antrag erfolgreich verabschiedet. Nun könnte das Gleiche
    geschehen, aber bei einem Gesetz, das rechtlich bindend ist. Sollte die
    Union bei der Abstimmung eine Mehrheit erreichen, würde es der größten
    Oppositionspartei gelingen, ein Gesetz gegen den Willen der Regierung
    durchzusetzen. Was genau sieht der Gesetzentwurf vor? Heinrich Wefing
    leitet das Politikressort von der ZEIT. Im Podcast ordnet er das
    Geschehen ein und erklärt, welche politische Folgen ein solcher
    Gesetzesbeschluss hätte.
    Lees meer

    Seit November demonstrieren in Serbien Zehntausende Studierende gegen
    Korruption und Machtmissbrauch. Fast alle Universitäten des Landes sowie
    zahlreiche Schulen und Gymnasien befinden sich im Streik. Diese Woche
    kündigte Serbiens Ministerpräsident Miloš Vučević seinen Rücktritt an.
    Einige Studierende waren in der Nacht zuvor angegriffen worden. Laut
    Zeugenberichten sollen die Angreifer aus Büroräumen von Vučevićs Partei
    – der Serbischen Fortschrittspartei – gekommen sein. Trotz Rücktritt
    gehen die Demonstrationen weiter, da die Studierenden ihre Forderungen
    noch nicht erfüllt sehen. Was fordern die Studierenden von der
    Regierung? Konstantin Hadži-Vuković ist Werkstudent bei ZEIT Online und
    hat sich mit Studierenden vor Ort unterhalten. Im Podcast erzählt er von
    der Stimmung, die im Land herrscht, und was die Proteste für …

  22. Update: Was bringt ein AfD-Verbot?

    30 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Am heutigen Donnerstag soll im Bundestag über ein mögliches Verbot der
    AfD diskutiert werden. Ein fraktionsübergreifendes Bündnis aus mehr als
    120 Abgeordneten will ein Verbotsverfahren gegen die AfD auf den Weg
    bringen – doch der Plan ist umstritten. Kritiker warnen, dass ein
    Verfahren sehr langwierig wäre. Zudem gibt es Bedenken, eine Partei mit
    hoher Wählerzustimmung zu verbieten. Das Deutsche Institut für
    Menschenrechte andererseits hält die Initiative für ein Verbot der AfD
    für aussichtsreich. Eine politische Partei kann in Deutschland nur vom
    Bundesverfassungsgericht verboten werden. Einen Antrag dafür können die
    Bundesregierung, der Bundestag oder der Bundesrat stellen. Was spricht
    für ein Verbot? Welche Risiken birgt es? Und könnte ein solcher Antrag
    der AfD am Ende sogar nutzen? Eva Lautsch, Rechtsexpertin und
    Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, spricht im Podcast über die
    juristischen und politischen Hintergründe und wie realistisch ein Verbot
    ist.
    Lees meer

    Frauen, die ab der 13. Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleiden,
    haben bisher keinen Anspruch auf Mutterschutz. Das soll sich nun ändern.
    Der Bundestag stimmt über einen Gesetzentwurf ab, der den betroffenen
    Frauen Zeit geben soll, um sich von den körperlichen und psychischen
    Folgen zu erholen. Vorgesehen sind zwei Wochen bei einer Fehlgeburt ab
    der 13. Schwangerschaftswoche, sechs Wochen ab der 17. Woche und acht
    Wochen ab der 20. Woche. Bislang waren Frauen darauf angewiesen, dass
    Ärztinnen und Ärzte sie krankschreiben. Vertreter aller Fraktionen haben
    angekündigt, für diesen sogenannten gestaffelten Mutterschutz zu
    stimmen. Hanna Grabbe aus dem Wissensressort der ZEIT erklärt im
    Podcast, was sich noch ändern soll und warum dieser Schritt für viele
    Betroffene so wichtig ist.

    Außerdem im Update: Die islamistische Terrororganisation Hamas hat acht
    weitere Geiseln freigelassen.

    Was noch? Berg in Neuseeland erhält die gleichen Rechte wie eine Person.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redakt…

  23. Jubel bei der AfD, Bedauern bei der Union

    30 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Im Bundestag haben CDU und FDP erstmals gemeinsam mit der AfD einen
    Antrag erfolgreich verabschiedet. Der Fünf-Punkte-Plan der CDU sieht die
    Verschärfung von Grenzkontrollen, Einreisebestimmungen und
    Abschiebemaßnahmen vor. Was hat die Zusammenarbeit von CDU und AfD im
    Parlament verändert? Und wird sich die CDU künftig öfter Mehrheiten mit
    der AfD sichern? Diese und weitere Fragen beantwortet Ferdinand Otto aus
    dem Politikressort von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die deutschen Parteien streiten sich im aktuellen Wahlkampf immer wieder
    darüber, wie viel Geld Menschen ohne Arbeit über Sozialleistungen
    erhalten sollen. Vor allem CDU/CSU, FDP und AfD wollen die Beträge beim
    Bürgergeld reduzieren. Die Verfassung garantiere den Menschen ein
    Existenzrecht, betont hingegen die Präsidentin des Sozialverbandes VdK,
    Verena Bentele, immer wieder. Tina Groll aus dem Politik- und
    Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE fasst die Debatte zusammen. Außerdem
    klärt sie die Frage, wie die Ausgaben für das Bürgergeld auch ohne
    Beitragskürzungen reduziert werden könnten.

    Und sonst so? Einbrecher stiehlt dummerweise die falschen Handys.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Wahlkampf: Die Merz-Zäsur

    Asylpolitik: Was passiert, wenn Merz eine Mehrheit bekommt?

    Bürgergeld: Schaffen Sie den Bürgergeldantrag auf Anhieb?

    Grundsicherung: Sollte das Bürgergeld ersetzt werden?

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  24. Update: Eine Mehrheit im Bundestag mit Stimmen der AfD

    29 januari 2025 · 14 min

    Afspelen
    Der Bundestag hat am Nachmittag über die angekündigten Anträge der Union
    für eine schärfere Migrations- und Sicherheitspolitik abgestimmt.
    Konkret ging es dabei um zwei Entschließungsanträge: Der erste enthält
    einen Fünf-Punkte-Plan "für sichere Grenzen und das Ende der illegalen
    Migration", der zweite insgesamt 27 Punkte mit Sofortmaßnahmen "für eine
    wirksame Stärkung der Inneren Sicherheit". Bundeskanzler Olaf Scholz
    (SPD) äußerte sich zuvor in einer Regierungserklärung zum Vorstoß der
    Union. Mit Blick auf die Verbrechen der NS-Zeit sagte Scholz: "Das Recht
    auf Asyl ist fester Bestandteil unserer Rechts- und Werteordnung."
    Scholz verurteilte die Gewalttaten von Solingen, Mannheim, Magdeburg und
    Aschaffenburg und betonte, dass diese Taten mit den geltenden Gesetzen
    hätten verhindert werden können. Friedrich Merz (CDU) warf er vor, mit
    Scheinlösungen geltendes EU-Recht zu brechen und zugleich den deutschen
    Rechtsstaat und seine Verfassung zu beschädigen. Eva Ricarda Lautsch ist
    Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie ein, was die
    zentrale Botschaft in der Regierungserklärung des Kanzlers war und wie
    seine Rede wohl bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen könnte.
    Lees meer

    Die deutsche Wirtschaft wächst wieder einmal schwächer als erwartet: Für
    dieses Jahr prognostiziert die Bundesregierung nur ein Wachstum von 0,3
    Prozent. Diese bittere Nachricht musste Bundeswirtschaftsminister Robert
    Habeck (Grüne) diesen Mittwoch mit seinem Jahreswirtschaftsbericht
    verkünden. Fabian Franke ist Redakteur und Reporter im Ressort Politik,
    Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er,
    ob Habeck als Wirtschaftsminister nicht genug getan hat.

    Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers
    Auschwitz hat der Bundestag am Mittag der Opfer des Nationalsozialismus
    gedacht.

    Was noch? Der Mann, der seit 25 Jahren auf Kreuzfahrtschiffen lebt

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Henrike Hartma…

  25. Stimmt die AfD mit Merz?

    29 januari 2025 · 13 min

    Afspelen
    Diesen Mittwoch will Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz ernst machen.
    Im Bundestag will er seine angekündigten Anträge für eine schärfere
    Migrations- und Sicherheitspolitik einbringen. Geplant sind zwei
    Entschließungsanträge: Der erste enthält einen Fünf-Punkte-Plan "für
    sichere Grenzen und das Ende der illegalen Migration", der zweite
    insgesamt 27 Punkte mit Sofortmaßnahmen "für eine wirksame Stärkung der
    Inneren Sicherheit und zur Beendigung der illegalen Einwanderung".
    Fabian Reinbold ist politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im
    Podcast ordnet er ein, was konkret in den Anträgen steht, die die Union
    in den Bundestag einbringen will – und ob die AfD wohl für die Anträge
    stimmen wird.
    Lees meer

    Das chinesische Start-up DeepSeek ist gerade dabei, KI-Marktführern wie
    OpenAI ernsthafte Konkurrenz zu machen. DeepSeek ist seit einigen Tagen
    auf Platz eins der Apple-App-Store-Charts. Das Sprachmodell R1, das
    hinter der KI steht, soll ähnlich leistungsstark sein wie das
    Premium-Modell von ChatGPT – ist aber kostenlos und offenbar auch
    deutlich effizienter. Im Gegensatz zu den KI-Modellen war R1 in der
    Entwicklung wohl wesentlich kostengünstiger. Jakob von Lindern ist der
    stellvertretende Leiter des Digitalressorts bei ZEIT ONLINE. Im Podcast
    analysiert er, wie die US-Unternehmen nun auf die neue chinesische
    Konkurrenz reagieren.

    Und sonst so? Der traditionelle Löwentanz zum chinesischen Neujahr

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Unionsanträge zur Migration: Scholz bezeichnet Verhalten der Union in
    Asylpolitik als "empörend"

    Migrationspolitik der Union: Merz stellt der AfD eine Falle

    DeepSeek: Warum ein KI-Tool aus China die Kurse von Techaktien
    einbrechen lässt

    Künstliche Intelligenz: KI-Start-up DeepSeek lässt Techaktien weltweit
    sinken

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hi…

  26. Update: Chinas Sputnik-Moment

    28 januari 2025 · 9 min

    Afspelen
    Das chinesische Tech-Unternehmen DeepSeek hat mit dem Erfolg seines
    neuen KI-Sprachmodells für einen historischen Kurseinbruch beim
    erfolgreichen Chiphersteller Nvidia gesorgt. Der Börsenwert des
    US-Unternehmens sank innerhalb eines Tages um rund 600 Milliarden Dollar
    – der größte Tagesverlust in der Geschichte der Wall Street. Auch die
    Aktien anderer US-Tech-Giganten wie Google, Meta und Microsoft sind
    eingebrochen. Warum Tech-Experten von einem "Sputnik-Moment" sprechen,
    erklärt ZEIT-ONLINE-Autor Eike Kühl.
    Lees meer

    Nach wochenlangen Protesten ist Serbiens Ministerpräsident Miloš Vučević
    zurückgetreten. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić lehnt einen
    Rücktritt ab. Die Journalistin Lucia Steinwender erklärt die
    Hintergründe.

    Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben heute
    Tarifverhandlungen für rund 190.000 Beschäftigte aufgenommen. Die EVG
    fordert unter anderem 7,6 Prozent mehr Lohn. Streiks wird es vorerst
    keine geben, bis Ende März gilt eine Friedenspflicht.

    Was noch? Shoppen mit Überraschungsfaktor

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    DeepSeek: Warum ein KI-Tool aus China die Kurse von Techaktien
    einbrechen lässt

    Nvidia: Rekordverlust an der Börse

    Künstliche Intelligenz: KI-Start-up DeepSeek lässt Tech-Aktien weltweit
    sinken

    Miloš Vučević: Serbiens Regierungschef tritt nach Massenprotesten zurück

    Serbien: Tausende Menschen protestieren in Belgrad gegen die Regierung

    Tarifverhandlungen: EVG fordert 7,6 Prozent mehr Gehalt von der Bahn

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  27. Wo Merz' Asylvorschläge gegen das Recht verstoßen

    28 januari 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die Unionsfraktion will diese Woche zwei Entschließungsanträge zur
    Migrationspolitik in den Bundestag einbringen. In einem Fünf-Punkte-Plan
    fordert sie unter anderem dauerhafte Grenzkontrollen, Zurückweisungen
    von Asylbewerbern und Haft für Ausreisepflichtige. SPD und Grüne haben
    kritisiert, dass einige Punkte der Forderungen verfassungswidrig seien.
    Ob das stimmt, erklärt ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Eva Ricarda
    Lautsch.
    Lees meer

    Die Rebellen der M23-Bewegung haben nach eigenen Angaben die Kontrolle
    über die Millionenstadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo
    übernommen. Seit Jahresbeginn wurden bereits rund 400.000 Menschen
    vertrieben. Die M23-Rebellen kämpfen gegen die kongolesischen
    Streitkräfte (FARDC), die von der UN-Mission Monusco unterstützt werden.
    ZEIT-ONLINE-Autor Issio Ehrich ist in den letzten Jahren öfter in die
    Demokratische Republik Kongo gereist. Er ordnet den Konflikt im Podcast
    ein.

    Und sonst so? Mikropausen halten fit.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Union zur Migration: Das steht in den Anträgen der Union zur
    Migrationspolitik

    CDU: Die Union im Wahlkampf

    Migration: Debatte um Migrationspolitik

    Demokratische Republik Kongo: "Wir sind im Krieg, und die haben nichts
    Besseres zu tun"

    Demokratische Republik Kongo: M23-Rebellen verkünden Einnahme umkämpfter
    Stadt Goma

    Demokratische Republik Kongo: Der Konflikt im Kongo eskaliert

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  28. Update: Die letzten Zeitzeugen von Auschwitz

    27 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des NS-Konzentrations- und
    Vernichtungslagers Auschwitz fand dort am heutigen Montag eine
    Gedenkfeier statt. Aus Deutschland waren unter anderem Bundespräsident
    Frank-Walter Steinmeier (SPD), Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und
    Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) nach Polen gereist. Außerdem nahmen
    mehr als 50 ehemalige Häftlinge aus Auschwitz-Birkenau und anderen
    Lagern an der Gedenkfeier teil.
    Lees meer

    Der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko wurde zum siebten Mal
    in Folge zum Präsidenten gewählt. Laut der staatlichen
    Nachrichtenagentur Belta erhielt der von Russland unterstützte
    Staatschef, der seit 30 Jahren an der Macht ist, rund 87 Prozent der
    Stimmen. Wie es angesichts der massiven Repression der Opposition heute
    um die belarusische Demokratiebewegung steht, erklärt
    ZEIT-Politikredakteurin Alice Bota.

    Vor fünf Jahren wurde die erste Corona-Infektion in Deutschland
    nachgewiesen. In China hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon 3.000
    Menschen mit dem Virus infiziert, knapp 100 waren daran gestorben. Ob
    das Robert-Koch-Institut damals schneller hätte reagieren müssen, ordnet
    Andreas Sentker ein. Er leitet das Wissensressort der ZEIT.

    Acht der 33 Geiseln, die im Rahmen der ersten Phase des Abkommens
    zwischen Israel und der Hamas in den kommenden Wochen freigelassen
    werden sollten, sind nach Angaben der israelischen Regierung bereits
    tot.

    Was noch? Deutschland von außen gesehen

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Auschwitz: Die Welt gedenkt der Opfer

    Auschwitz-Birkenau: Auschwitz-Gedenkfeier beginnt mit Kranzniederlegung

    Belarus: Lukaschenko zum Sieger der Präsidentenwahl in Belarus erklärt

    Präsidentschaftswahl in Belarus: Und am Ende gewinnt Lukaschenko

    Wahlen in Belarus: 15-mal repressiver als Russland

    Erster Coronafall in Deutschland: Als das Coronavirus nach…

  29. Politik am Rande der Brandmauer

    27 januari 2025 · 13 min

    Afspelen
    Friedrich Merz, Kanzlerkandidat der Union, will nach der tödlichen
    Messerattacke von Aschaffenburg diese Woche zwei Entschließungsanträge
    zum Thema Migration und Innere Sicherheit in den Bundestag einbringen.
    Dabei teilte Merz mit, dass die Union Mehrheiten mit der AfD in Kauf
    nehme, falls diese zustimmen sollte. Bisher hatte Merz jegliche
    Zusammenarbeit mit der AfD abgelehnt. Der CDU-Vorsitzende stellte jedoch
    klar, dass es in Zukunft weder eine Regierung mit der AfD geben werde
    noch über gemeinsame Anträge im Bundestag verhandelt werde. Von Seiten
    der SPD und den Grünen gab es scharfe Kritik an der Entscheidung. Gibt
    es nun einen Riss in der Brandmauer? Mark Schieritz, stellvertretender
    Ressortleiter im Ressort Politik der ZEIT, erklärt, was genau in den
    beiden Anträgen enthalten ist und wie es um die Brandmauer steht.
    Lees meer

    Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährt sich zum 80. Mal.
    Auschwitz-Birkenau, eines der drei Konzentrationslager in Auschwitz, war
    das größte Vernichtungslager der Nationalsozialisten. In dem
    Lagerkomplex ermordete die SS zwischen 1940 und 1945 mehr als eine
    Million Menschen, überwiegend Juden. Am 27. Januar 1945 befreiten
    sowjetische Soldaten den Lagerkomplex. Doch wie wurde Auschwitz zu dem
    Gedenkort, der er heute ist? Judith Scholter, Redakteurin bei ZEIT
    Geschichte, hat über die Geschichte der Gedenkstätte recherchiert und
    geschrieben. Im Podcast spricht sie über den Jahrestag und wie sich das
    Gedenken an Auschwitz und den Holocaust verändert hat.

    Und sonst so? Ein Öko-Asphalt aus Pilzen.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Migrationspolitik der Union: Merz stellt der AfD eine Falle

    Friedrich Merz: Union will AfD-Zustimmung zu Migrationsplänen in Kauf
    nehmen

    CDU-Chef: Friedrich Merz schließt Zusammenarbeit mit AfD erneut aus

    Auschwitz: Kein Gras soll über Auschwitz w…

  30. Lukaschenko lässt sich wieder "wählen"

    26 januari 2025 · 13 min

    Afspelen
    In Belarus finden am heutigen Sonntag vorgezogene Präsidentschaftswahlen
    statt. Der seit über 30 Jahren regierende Diktator Alexander Lukaschenko
    will sich dabei im Amt bestätigen lassen. Für die Wahl hat Lukaschenko
    ausgewählte internationale Wahlbeobachter eingeladen, während die
    Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) von
    Lukaschenko ausgeschlossen wurde. Ob es wieder zu Protesten kommen
    könnte und wie es um die Demokratiebewegung in Belarus steht, erklärt
    ZEIT-Redakteurin Simone Brunner.
    Lees meer

    Haushalte, Fahrzeuge und die Industrie benötigen riesige Mengen an
    Energie. Soll Deutschland deshalb weiter Öl und Gas aus autoritären
    Staaten importieren? Wie geht es mit dem Ausbau der erneuerbaren
    Energien weiter? Oder könnte die Atomkraft wieder eingeführt werden?
    ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marc Widmann hat sich die Wahlprogramme der
    Parteien genau angeschaut und ordnet ein, wer was fordert.

    Alles außer Putzen: Leuchtturm in Gefahr

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Wahl in Belarus: Wenn selbst die Opposition für den Diktator wirbt

    Präsidentschaftswahl in Belarus: Und am Ende gewinnt Lukaschenko

    Belarus: Russlands Nachbarland

    Energiewende: Weg von Atomkraft, Kohle, Gas und Erdöl

    Energiepolitik: Ausstieg aus der russischen Energie

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  31. Spezial: "America first" mit dem Holzhammer

    25 januari 2025 · 38 min

    Afspelen
    Donald Trump ist zurück im Weißen Haus – und er lässt keine Zeit
    verstreichen. In seiner Antrittsrede zeichnete sich ab, welchen Kurs
    Trump einnimmt: So werde die US-Regierung etwa "Millionen und
    Abermillionen" irregulärer Migranten abschieben. Außerdem werde man in
    den USA künftig nur noch zwei Geschlechter anerkennen, nämlich Frau und
    Mann. Weiter erklärte Trump, er wolle die Produktion fossiler
    Energieträger fördern und die USA werden erneut aus dem Pariser
    Klimaabkommen aussteigen.
    Lees meer

    Direkt an seinem ersten Amtstag unterzeichnete der neue Präsident eine
    Flut neuer Anordnungen – sogenannter Executive Orders. Mit seiner
    Unterschrift machte der neue US-Präsident 78 Bestimmungen seines
    Vorgängers Joe Biden rückgängig – von Klimaschutzmaßnahmen bis zu
    Vorgaben für Künstliche Intelligenz. Zudem begnadigte Trump die
    Kapitolstürmer vom 6. Januar 2021. Am vierten Tag seiner Präsidentschaft
    war er beim Weltwirtschaftsforum in Davos zugeschaltet. Dort forderte er
    globale Unternehmen dazu auf, ihre Produktion in die USA zu verlagern.

    Was bedeuten all diese Entscheidungen Trumps für die kommenden vier
    Jahre? Welche strategischen Ziele verfolgt Trump, und wie wird sich
    seine zweite Amtszeit von der ersten unterscheiden? Johanna Roth,
    USA-Korrespondentin der ZEIT, ordnet das Geschehen ein. In dieser
    Spezialfolge von Was jetzt? blicken Helena Schmidt und Johanna Roth
    gemeinsam auf die ersten 72 Stunden von Trumps neuer Amtszeit und
    analysieren, wie Trumps zweiter Anlauf das Land prägen könnte.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Recherche und Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

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  32. Warum unsere Demokratie nicht verloren ist

    25 januari 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die Demokratie hat es gerade nicht leicht. Der Präsident der USA, Donald
    Trump, stellt offen die Rechtmäßigkeit von Wahlen infrage, und auch
    populistische Parteien wie die AfD säen Zweifel am Rechtsstaat. Aber wer
    ist für die Krise der Herrschaft des Volkes tatsächlich verantwortlich?
    Oft wird geantwortet: die etablierten Parteien. Mark Schieritz,
    stellvertretender Ressortleiter des Politikressorts der ZEIT, sieht
    hingegen die Wähler in der Verantwortung. Er ist überzeugt, dass sie es
    sind, die gerade immer mehr Einfluss gewinnen, während Experten oder
    Interessengruppen eher verlieren. Im Podcast erklärt er, wieso die
    Menschen sich ihrer Macht wieder bewusst werden müssen und wie er den
    Zustand der Demokratie gerade wahrnimmt.
    Lees meer

    Sieben Wochen sind es inzwischen her, dass in Syrien die Herrschaft von
    Diktator Baschar al-Assad endete. Viele Syrer hoffen seitdem auf eine
    demokratische Zukunft ihres Landes. Aber die Lage vor Ort ist immer noch
    undurchsichtig. Während in der Hauptstadt Damaskus immer noch die
    Befreiung des Landes für Freude sorgt, ist die Stimmung in der Stadt
    Aleppo eher angespannt. Hier treffen unter anderem von der Türkei
    unterstützte Milizen und Einheiten der Kurden aufeinander. Außerdem gibt
    es in der einstigen Rebellenhochburg nur wenige Stunden am Tag Strom.
    Setzen die Einwohner Aleppos ihre Hoffnungen auf die neuen Machthaber?
    Und wie leben die Menschen in der Stadt? Andrea Backhaus berichtet für
    ZEIT ONLINE aus dem Nahen Osten, gerade ist sie in Aleppo. Im Podcast
    spricht sie über die Lage vor Ort.

    Und sonst so? Die Mikrowelle wärmt unser Essen seit 75 Jahren.

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Populismus: Verlernen wir die Demokratie?

    Handelspolitik von Donald Trump: Mitten ins Herz

    Christen in Syrien: "Wir gehören hi…

  33. Update: Wenn Krankheit zu Gewalt führt

    24 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Im Dezember der Anschlag in Magdeburg mit sechs Toten und knapp 300
    Verletzten – einen Monat später der Messerangriff in Aschaffenburg mit
    zwei Toten und drei Verletzten: In beiden Fällen waren die Täter
    mutmaßlich psychisch krank und bereits zuvor auffällig geworden. Beide
    Täter haben außerdem einen Fluchthintergrund. In der Politik wird nun
    über den Umgang mit psychisch erkrankten Straftätern diskutiert. Bayerns
    Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat angekündigt, die Maßstäbe für
    die Unterbringung von psychisch Kranken zu überprüfen. Anaïs Kaluza ist
    Redakteurin im Ressort Gesundheit bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie
    ein, ob von Menschen mit bestimmten psychischen Erkrankungen tatsächlich
    ein höheres Gewaltrisiko ausgeht.
    Lees meer

    Diesen Samstag sollen vier weitere israelische Geiseln aus der
    Gefangenschaft der Hamas freikommen. Nach Informationen der
    Nachrichtenagentur AFP will die Hamas ihre Namen noch am Freitag bekannt
    geben. Am vergangenen Samstag wurden die drei ersten israelischen
    Geiseln von der Hamas an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz
    übergeben: Romi Gonen, Doron Steinbrecher und Emily Damari. Insgesamt
    sollen in der ersten Phase der Waffenruhe-Vereinbarung zwischen Israel
    und der Hamas 33 israelische Geiseln freigelassen werden – 15 Monate
    nach ihrer gewaltsamen Entführung durch die Hamas. Jan Roß berichtet für
    DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus Jerusalem. Im Podcast analysiert er, wie
    die vereinbarte Waffenruhe in der israelischen Politik diskutiert wird
    und was die Ungewissheit über die Freilassung weiterer Geiseln mit der
    israelischen Gesellschaft macht.

    In Potsdam haben die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst
    begonnen. Verhandelt werden die Entgelte für die rund 2,5 Millionen
    Tarifbeschäftigten des Bundes und der Kommunen. Die Gewerkschaften
    fordern acht Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 350 Euro mehr im
    Monat, und drei zusätzliche freie Tage. Die Vereinigung kommunaler
    Arbeitgeberverbände (VKA) weist die Tarifforderung als übe…

  34. Drei Szenarien, wie der Krieg in der Ukraine enden könnte

    24 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Noch vor seiner Amtseinführung versprach Donald Trump, den Ukrainekrieg
    binnen 24 Stunden zu beenden. Nun ist er als neuer US-Präsident im Amt
    und erhöht den Druck auf Russland. Sollte der russische Präsident
    Wladimir Putin nicht zu Verhandlungen mit der Ukraine bereit sein, droht
    Trump mit weiteren Sanktionen. Es sei Zeit, „einen Deal zu machen“,
    schrieb Trump auf der von ihm mitbegründeten Onlineplattform Truth
    Social. „Wir können es auf die einfache oder auf die harte Tour machen.“
    Die russische Regierung reagierte angesichts der Drohungen von Trump
    betont gelassen und antwortete, dass US-Sanktionen nichts Neues seien.
    Wie Russland und die Ukraine sich nach dessen Amtsübernahme gegenüber
    Trump positionieren, analysiert Maxim Kireev, Redakteur für
    internationale Politik mit Fokus auf Russland bei ZEIT ONLINE. Außerdem
    skizziert er im Podcast drei Szenarien für ein Ende des Krieges.
    Lees meer

    In den USA startet eines der größten Projekte für künstliche
    Intelligenz. Präsident Trump hat am Tag nach seiner Amtseinführung
    angekündigt, dass mehrere Technologieunternehmen in den kommenden vier
    Jahren 500 Milliarden Dollar in den Ausbau von KI investieren wollen. Zu
    den Unternehmen, die das Stargate-Projekt finanzieren wollen, gehören
    der ChatGPT-Entwickler OpenAI und der japanische
    Telekommunikationskonzern SoftBank. Ziel des Projekts ist es vor allem,
    Rechenkapazitäten aufzubauen. Denn KI-Systeme wie ChatGPT brauchen vor
    allem leistungsfähige Server. Jakob von Lindern, stellvertretender
    Leiter des Digital-Ressorts bei ZEIT ONLINE, wägt Chancen und Risiken
    des Megaprojekts gegeneinander ab.

    Und sonst so? Mit der Bahn von Berlin nach Estland

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Angriffskrieg gegen die Ukraine: Trump droht Moskau mit Sanktionen -
    warnt vor "harter Tour"

    Kriegsende in der Ukraine…

  35. Update: Hält Europa in Davos zusammen?

    23 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos treffen sich den dritten Tag in
    Folge die weltweiten Eliten aus Wirtschaft und Politik. Am
    Donnerstagabend spricht Trump nun selbst per Videoschalte vor den
    Versammelten. Auf den möglichen Ton Trumps hat heute bereits
    Argentiniens Präsident Javier Milei eingestimmt. Marlies Uken,
    stellvertretende Ressortleiterin im Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE,
    ist in Davos. Sie beantwortet, ob Europa tatsächlich Chancen hat,
    vereint gegenüber Trump aufzutreten, und welche Stimmung den Gipfel in
    diesem Jahr prägt.
    Lees meer

    Zeitweise galt René Benko als einer der erfolgreichsten Unternehmer
    Österreichs, am Donnerstag hat die Polizei ihn nun verhaftet. Das
    berichten mehrere österreichische Medien. Die österreichische
    Korruptionsstaatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Signa-Chef vor,
    versucht zu haben, seinen Gläubigern Insolvenzvermögen zu entziehen. Die
    Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft beantragt. Die Immobiliengruppe
    Signa hatte 2023 Insolvenz angemeldet. Ingo Malcher,
    Wirtschaftsredakteur der ZEIT, erklärt, was Benko genau vorgeworfen
    wird.

    Der Bundeskanzlerkandidat der CDU/CSU, Friedrich Merz, hat sich als
    Reaktion auf den Messerangriff in Aschaffenburg für ein "faktisches
    Einreiseverbot" für Menschen ohne Einreisepapiere ausgesprochen. Am
    Mittwoch waren ein zweijähriges Kind und ein Erwachsener in
    Aschaffenburg erstochen worden. Der 28-jährige afghanische
    Tatverdächtige befand sich nach Polizeiangaben in psychiatrischer
    Behandlung und war ausreisepflichtig. Ferdinand Otto, Redakteur im
    Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE, ordnet die Forderung ein.

    Außerdem im Update: Die deutsche Filmproduktion "Die Saat des heiligen
    Feigenbaumes" ist in der Kategorie Bester Internationaler Film für einen
    Oscar nominiert.

    Was noch? Wieso sich Menschen küssen.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Anregungen? Sie erreichen uns…

  36. Die Frage nach der Zukunft im Gazastreifen

    23 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Seit Sonntag herrscht im Gazastreifen zwar eine Waffenruhe, die
    Zerstörung aber bleibt. Zudem haben unzählige Palästinenser Traumata
    erlebt. Etwa 90 Prozent der Einwohner wurden aus ihren ursprünglichen
    Wohnorten vertrieben. Marlon Saadi steht mit einigen Menschen im
    Gazastreifen in Kontakt. Er berichtet im Podcast von deren Schicksal.
    Außerdem beantwortet er, welche Rolle die Hamas dort künftig spielen
    könnte und wieso viele Einwohner den Gazastreifen nicht aufgeben wollen.
    Lees meer

    Im Bundestagswahlkampf wird auch über die Unterstützung der Ukraine
    gestritten. Es ist eines der wichtigsten außenpolitischen Themen und
    entscheidet voraussichtlich auch über das Ausmaß der
    Verteidigungsausgaben einer künftigen Regierung. Jörg Lau, der
    außenpolitische Korrespondent der ZEIT, analysiert die Positionen der
    Parteien im Podcast.

    Und sonst so? Thailand feiert den Start der Ehe für alle mit einer
    Massenhochzeit.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Gaza: "Ein viel größerer Schmerz kommt noch – nach dem Krieg"

    Waffenruheabkommen: "Wir müssen jeden Preis bezahlen"

    Nahostkonflikt: Auf den Trümmern ordnet sich der Nahe Osten neu

    Hilfe für die Ukraine: Suche nach drei Milliarden

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  37. Update: In Kolumbien eskaliert die Gewalt

    22 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    In Kolumbien gilt seit Dienstag der Notstand. Präsident Gustavo Petro
    reagiert damit auf die seit vergangenem Donnerstag andauernden Kämpfe
    zwischen Guerillagruppen in der nördlichen Provinz Catatumbo. Seit Tagen
    kämpfen dort die ELN-Guerillas gegen Splittergruppen der Farc-Rebellen.
    Fabian Grieger berichtet über Kolumbien. Er ordnet ein, was die
    Guerillagruppen fordern und wieso die Kämpfe gerade jetzt wieder
    aufflammen.
    Lees meer

    Zur Feier der deutsch-französischen Beziehungen haben sich Bundeskanzler
    Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris
    getroffen. Laut Experten haben sich die beiden Länder in den vergangenen
    Jahren jedoch voneinander entfernt. Wieso haben sich die Staaten
    auseinander bewegt? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich
    Ladurner, Auslandskorrespondent in Brüssel.

    Außerdem im Update: Bei einem Einsatz in der Stadt Dschenin im
    Westjordanland haben israelische Soldaten neun Menschen getötet. Weitere
    35 wurden laut dem palästinensischen Gesundheitsministerium verwundet.
    Israelische Politiker sprechen von "groß angelegten
    Anti-Terror-Operationen", aber auch vom "Schutz von Siedlern". Welches
    Ziel Israels Militär im Westjordanland verfolgt, weiß Lea Frehse,
    Nahostkorrespondentin der ZEIT.

    Was noch? Washingtons Bischöfin appelliert in Predigt an US-Präsident
    Donald Trumps Gewissen.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    62. Jahrestag des Elysée-Vertrags: "Das deutsch-französische Paar muss
    sich wiederfinden"

    Frühere Farc-Rebellen: Kolumbien ruft wegen Guerilla-Angriffen Notstand
    aus

    Krieg in Nahost: Israel startet großen Militäreinsatz im Westjordanland

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  38. Das Aufmerksamkeitsregime von Trump und Musk

    22 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Welt blickt gespannt auf Trumps erste Amtshandlungen, die er derzeit
    im Eiltempo per Dekret durchsetzt. Und nicht nur Trump zieht alle
    Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch eine Person aus seinem engsten
    Zirkel: Tech-Milliardär und künftiger Leiter des neu geschaffenen
    Department of Government Efficiency Elon Musk. Lenz Jacobsen ist
    Redakteur im ZEIT ONLINE-Ressort Politisches Feuilleton. Er hat sich
    gefragt: Wozu führt es, wenn Musk und Trump unsere Aufmerksamkeit
    steuern?
    Lees meer

    Eine Wendung in der Affäre um den Berliner Bundesabgeordneten der
    Grünen, Stefan Gelbhaar: Offenbar waren die Vorwürfe falsch, die zuletzt
    gegen ihn erhoben wurden. Holger Stark ist stellvertretender
    Chefredakteur und Ressortleiter Investigative Recherche und Daten von
    DIE ZEIT und ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, was über den Fall
    Gelbhaar bekannt ist und was der Fall für die Grünen insgesamt bedeutet.

    Und sonst so? Pinkeln steckt an.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Elon Musk: Ein Hitlergruß ist ein Hitlergruß ist ein Hitlergruß

    Liveblog: Amtseinführung von Donald Trump

    Donald Trump: Ein Moment dunkelsten Triumphs

    Executive Orders: Das sind Donald Trumps erste Entscheidungen

    USA: Elon Musk weist Kritik an Hitlergruß-ähnlicher Geste zurück

    Vorwürfe gegen Grünenpolitiker: RBB räumt nach Vorwürfen gegen Gelbhaar
    Recherchefehler ein

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  39. Update: Donald Trump macht ernst

    21 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    "Hier und jetzt beginnt das Goldene Zeitalter der Vereinigten Staaten."
    Dies erklärte Donald Trump in seiner Antrittsrede für seine zweite
    Amtszeit als US-Präsident. Am Montagmittag legte Trump seinen Eid ab –
    gleich darauf startete er mit seinen Amtsgeschäften. Wie angekündigt,
    unterzeichnete Trump zahlreiche sogenannter Executive Orders. Rieke
    Havertz berichtet als internationale Korrespondentin für ZEIT ONLINE aus
    Washington, D. C. Im Podcast ordnet sie ein, welche Folgen Trumps erste
    Amtshandlungen haben könnten.
    Lees meer

    Auch in Davos, wo seit Montag das 55. Weltwirtschaftsforum (WEF)
    stattfindet, sind alle Augen auf die USA gerichtet. An dem Gipfel nehmen
    über 2.700 Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus 130 Ländern teil,
    darunter 60 Staats- und Regierungschefs. Marlies Uken ist
    stellvertretende Leiterin im Ressort Politik, Wirtschaft und
    Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert sie, wie die
    Wirtschaftselite der Welt in Davos über Trump und seine ersten
    Amtshandlungen diskutiert hat.

    Außerdem im Update: Bei einem Brand in einem Ski-Resort im türkischen
    Kartalkaya sind mehr als 60 Menschen gestorben. Nach Angaben der
    türkischen Behörden wurden 51 weitere verletzt. Die Brandursache ist
    noch unbekannt.

    Was noch? Übernachtung auf der Theaterbühne

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Was erwarten Sie von Trumps zweiter Amtszeit?

    Welche Folgen hat der Wechsel im Weißen Haus für Deutschland? Und wie
    sollte die deutsche Politik darauf reagieren? Im Podcast "Anruf an alle"
    veröffentlichen wir Ihre Sprachnachrichten. Hier können Sie mitmachen.
    Alle Folgen finden Sie hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Amtseinführung von Donald Trump

    Donald Trump: Ein Moment dunkelsten Triumphs

    Executive Orders: Das sind Donald Trumps erste Entscheidungen

    OK, America? / US-Präsident: Donald Trumps zweite Krönung

    Weltwirtschaftsforum i…

  40. "Das goldene Zeitalter Amerikas beginnt jetzt"

    21 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Donald Trump ist zum zweiten Mal Präsident der Vereinigten Staaten. Nach
    seinem Wahlsieg im November ist der 78-Jährige am gestrigen Montag im
    Kapitol in Washington vereidigt worden. Gleich nach der Vereidigung hat
    Trump eine Reihe von Dekreten unterzeichnet. Wie zuvor angekündigt, will
    er Millionen Migranten aus den USA abschieben. Darüber hinaus hat der
    neue Präsident verfügt, dass die USA erneut aus dem Pariser
    Klimaabkommen aussteigen.
    Lees meer

    ZEIT-US-Korrespondentin Amrai Coen hat die Amtsübergabe in Washington,
    D. C., beobachtet. Im Nachrichtenpodcast fasst sie die Ereignisse
    zusammen.

    Nach mehr als 15 Monaten in der Gewalt der Hamas im Gazastreifen sind
    die ersten drei israelischen Geiseln zu ihren Familien zurückgekehrt.
    Israel hat im Austausch die ersten 90 palästinensischen Häftlinge
    entlassen, mehr als 1.500 sollen in Zukunft noch freikommen. Während der
    Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ordnen sich die
    Machtverhältnisse im Gazastreifen neu. Die Palästinensische
    Autonomiebehörde könnte dort die Führung übernehmen. Ob das für einen
    neuen Konflikt sorgen könnte, erklärt ZEIT-Nahostkorrespondentin Lea
    Frehse.

    Und sonst so? Ein neuer Wintersporttrend aus Japan

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Kai Schnier und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zu dieser Folge:

    Donald Trump: Der nächste US-Präsident

    Liveblog: Amtseinführung von Donald Trump

    Liveblog: Nahost

    Hamas: Warum Mahmud Abbas plötzlich die Hamas kritisiert

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  41. Update: Die Rückkehr des Unberechenbaren

    20 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Am heutigen Montag um 18 Uhr deutscher Zeit wird Donald Trump zum 47.
    US-Präsidenten ernannt. Trotz Trumps impulsiver und unkonventioneller
    Regierungsführung geben sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und
    Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) betont gelassen. Wie die
    Bundesregierung mit Trump umgehen will und welche Haltung
    CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz einnimmt, erklärt Anna Sauerbrey,
    außenpolitische Koordinatorin der ZEIT.
    Lees meer

    In Davos in der Schweiz hat heute das 55. Weltwirtschaftsforum begonnen.
    Um welche Themen es geht und welche Rolle der Machtwechsel in den USA
    bei dem Treffen spielt, ordnet Marlies Uken aus dem Wirtschaftsressort
    von ZEIT ONLINE ein.

    Noch vor Beginn der Feierlichkeiten zur Amtseinführung von Donald Trump
    hat der russische Präsident Wladimir Putin dem neuen US-Präsidenten zum
    Amtsantritt gratuliert und ihm einen Dialog über den Krieg in der
    Ukraine angeboten. Der scheidende US-Präsident Joe Biden hat indes
    mehrere Kritiker Trumps begnadigt, um sie vor möglichen juristischen
    Schritten zu schützen, die Trump gegen sie einleiten könnte.

    Was noch? Quadratmeter-Verdoppler

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Magdalena Inou, Henrik Oerding und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: Der nächste US-Präsident

    Liveblog: Amtseinführung von Donald Trump

    Weltwirtschaftsforum in Davos: Treffen in den Schweizer Alpen

    Liveblog: Wladimir Putin bietet Trump Dialog an

    Machtwechsel in den USA: Joe Biden begnadigt vorsorglich Trump-kritische
    Abgeordnete und Beamte

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  42. Trumps Tag

    20 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Donald Trump wird am heutigen Montag um 18 Uhr deutscher Zeit offiziell
    als US-Präsident vereidigt. Aufgrund der eisigen Temperaturen in
    Washington, D. C., findet die Amtseinführung nicht vor der Fassade des
    Kapitols, sondern in einer Kuppelhalle des Gebäudes statt. Welche Gäste
    an der Zeremonie teilnehmen werden und ob Trump in den ersten Stunden
    seiner Amtszeit direkt politische Maßnahmen ergreifen will, erklärt
    Rieke Havertz, internationale Korrespondentin bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Die deutsche Wirtschaft steckt in der längsten Rezession seit 20 Jahren.
    Die wirtschaftliche Unsicherheit führt dazu, dass weniger
    Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingestellt werden: Wie das
    Ifo-Institut berechnet hat, lag die Zahl der Neueinstellungen in den
    vergangenen Monaten so niedrig wie zuletzt während der Coronapandemie im
    Juli 2020. Arbeitgeber machen sich die Unsicherheit ihrer Beschäftigten
    zunutze und verhängen häufiger strenge Vorgaben, analysiert Hannah
    Scherkamp aus dem Arbeitsressort.

    Und sonst so? Pizza Hawaii – Angebot regelt Nachfrage?

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Kai Schnier und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: Der nächste US-Präsident

    Inauguration: Donald Trumps Vereidigung wird ins Kapitol verlegt

    Inauguration in den USA: Eine Amtseinführung mit vielen Überraschungen

    Familie von Donald Trump: Wer hat welche Macht in der Trump-Familie?

    Wirtschaftskrise: Wie geht es der deutschen Wirtschaft?

    Bruttoinlandsprodukt: Deutsche Wirtschaft 2024 erneut geschrumpft

    Ifo-Beschäftigungsbarometer: Neueinstellungen sinken auf niedrigsten
    Wert seit 2020

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  43. Ist das der Anfang vom Ende des Gazakriegs?

    19 januari 2025 · 13 min

    Afspelen
    Am heutigen Sonntag beginnt die erste Phase der vereinbarten Waffenruhe
    zwischen der israelischen Regierung und der Hamas. Während der
    Feuerpause soll sich das israelische Militär stellenweise aus Gaza
    zurückziehen, der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem
    Gazastreifen wird geöffnet, um dringend benötigte Hilfslieferungen in
    das Gebiet zu ermöglichen. Im Rahmen des Abkommens sollen in den
    nächsten Wochen insgesamt 33 israelische Geiseln freigelassen werden, im
    Austausch gegen Hunderte palästinensische Gefangene. Die ersten drei
    Geiseln sollen heute freikommen. Wie Angehörige von israelischen Geiseln
    den Deal bewerten und ob mit dem Abkommen die Chance auf einen
    dauerhaften Frieden besteht, erklärt Jan Roß, Korrespondent der ZEIT in
    Israel.
    Lees meer

    Bis zur Bundestagswahl durchforsten wir bei "Was jetzt?" für Sie in
    einer neuen Rubrik die Parteiprogramme der sieben aussichtsreichsten
    Parteien: Union, AfD, SPD, Grüne, BSW, FDP und Linke. Sonntags und
    mittwochs widmen wir uns in insgesamt zehn Folgen je einem konkreten
    Thema und schauen uns die Vorschläge der Parteien an. Zum Auftakt geht
    es erst mal ums Geld. Denn die Lebenshaltungskosten in Deutschland sind
    gestiegen. Das liegt einerseits an der Inflation, die höher ist als
    gedacht, aber andererseits auch an politischen Entscheidungen und
    Entwicklungen. Die Frage ist also, wie der Alltag in Deutschland wieder
    bezahlbarer werden könnte. Was steht dazu in den Wahlprogrammen? Und
    welche Menschen profitieren vom Programm welcher Parteien am ehesten?
    Das ordnet für uns ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jonas Schulze Pals ein.

    Und sonst so? Große Freiflächen in Städten sind nicht nur toll, sondern
    auch gesund.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Kai Schnier und Paulina Kraft

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Verhandlungen in Nahost: Plötzlich Hoffnung

    Nahost: Spannungen im Nahen Osten

    Nahostkrieg: Hamas…

  44. Spezial "Der Wahlkreis": Ist Friedrich Merz jetzt Antifaschist?

    18 januari 2025 · 53 min

    Afspelen
    Fünf Wochen noch bis zur Bundestagswahl – die Union liegt weiter auf
    Platz eins in den Umfragen, aber ihre Werte stagnieren. Die AfD, die
    mittlerweile unverhohlen Nazi-Diktion verwendet, legt zu.
    Lees meer

    In unserer zweiten Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis sprechen wir
    daher über die zentnerschwere Verantwortung, die nun auf der Union als
    konservativer Partei lastet: Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat
    klargemacht, dass er nicht mit den Rechten koalieren will. Doch am
    Beispiel Österreich kann man sehen, dass solche Versprechen sich auch
    schnell wieder brechen lassen.

    Was machen die Konservativen in dieser Situation? Und was ist das
    eigentlich, konservativ? In unserem neuen Gesprächsformat zur
    Bundestagswahl diskutieren Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert
    Pausch aus der Politikredaktion von ZEIT und ZEIT ONLINE auch über die
    Optionen für eine Mitte-Rechts-Politik: Ist es konservativ, mit den
    Grünen zu regieren – oder könnte das die CDU zerstören? Was hat
    die Union als konservative Parteienfamilie in Deutschland bis heute
    stark gemacht, welchen Weg sollte sie besser nicht gehen – und ist
    Friedrich Merz der richtige Mann zur richtigen Zeit?

    Bei Was Jetzt? – Der Wahlkreis sprechen wir alle zwei Wochen darüber,
    was all die News und Aufreger der Woche denn nun eigentlich wirklich
    bedeuten: welche Fragen, Themen und großen Linien hinter dem
    Wahlkampfgetöse liegen und was sie für uns als Gesellschaft und für die
    deutsche Politik bedeuten.

    Die nächste Folge erscheint am 1. Februar.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

    Shownotes

    - Folge 1 von "Was Jetzt? – Der Wahlkreis" : Die Sehnsucht nach dem
    großen Knall
    - Daniel Ziblatt über die Not der Konservativen
    Friedrich Merz im Interview mit den Tagesthemen
    - Thomas Biebrichers Buch über die internationale Krise des
    Konservatismus
    - Thomas Biebrichers Buch über die inhaltliche Auszehrung der Union
    - Warum es Konservativen nicht hilft, wenn sie Sprache und Themen der
    radikalen Rechten bedienen (PDF) (sowie dies…

  45. Wie steht Kickl wirklich zu Russland?

    18 januari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die rechtsnationale FPÖ in Österreich trifft sich am Samstag zu ihrem
    Neujahrstreffen in Vösendorf, wo Parteichef Herbert Kickl sich erstmals
    seit Beginn der Regierungsverhandlungen öffentlich äußern will. Seitdem
    Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Partei mit der
    Regierungsbildung beauftragt hat, laufen Gespräche mit der konservativen
    ÖVP. Gelingt eine Einigung, würde Herbert Kickl als erster Kanzler der
    Freiheitlichen Partei Österreichs in die Geschichte eingehen. Die FPÖ
    ist bekannt für ihre traditionell guten Beziehungen nach Moskau. Doch
    wie steht Herbert Kickl zu Russland? Und wie berechtigt ist die
    Zuschreibung als "Putins Mann in Wien"? Simone Brunner, Redakteurin im
    Österreich-Büro der ZEIT, analysiert im Nachrichtenpodcast, wo sich der
    mögliche nächste Kanzler in Bezug auf Russland verorten lässt, und
    blickt auf den aktuellen Stand der Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ
    und ÖVP.
    Lees meer

    Mit einer großen Party feiert Chemnitz heute den Start seiner Zeit als
    Europäische Kulturhauptstadt. Unter dem Motto "C the Unseen" will sich
    die sächsische Großstadt als lebendige Kulturmetropole im Osten
    Deutschlands präsentieren. Doch die Stadt hat einen ambivalenten Ruf:
    Spätestens seit den rechtsextremen Ausschreitungen im Jahr 2018 haftet
    Chemnitz im Rest der Republik ein negatives Image an. Chemnitz hat aber
    auch eine andere Seite – etwa eine langjährige Hip-Hop-Kultur. August
    Modersohn ist stellvertretender Büroleiter der ZEIT in Leipzig. Für ihn
    ist Chemnitz das "neue New York". Im Podcast erklärt er, was ihn zu
    dieser These veranlasst hat und warum Chemnitz in seinen Augen unbedingt
    einen Besuch wert ist. Aber auch die Probleme der Stadt blendet er nicht
    aus und erklärt, welche Rolle die rechtsextreme Szene bis heute in der
    Stadt spielt.

    Und sonst so? Mann klammert sich bei Tempo 282 an ICE fest.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Mounia Meiborg, Constanze Kainz

    Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? …

  46. Update: Warum Katar als Vermittler so gefragt ist

    17 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Halbinsel Katar ist nicht einmal so groß wie Schleswig-Holstein –
    und doch spielte das kleine Land jüngst eine entscheidende Rolle bei der
    Einigung auf eine Waffenruhe zwischen Israel und der palästinensischen
    Terrororganisation Hamas. Katar war neben den USA und Ägypten an den
    Vermittlungen zwischen den beiden Kriegsparteien beteiligt. In Katars
    Hauptstadt Doha fanden die entscheidenden Gespräche statt, die
    letztendlich zum Kompromiss führten: zu einem Dreistufenplan, der einen
    schrittweisen Rückzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen
    vorsieht und eine gestaffelte Freilassung der israelischen Geiseln.
    Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast
    ordnet er ein, warum Katar als Vermittler so gefragt ist und was der EU
    fehlt, um ein ernstzunehmender Vermittler zu sein
    Lees meer

    Es sind die letzten Weichen, die gestellt werden müssen, damit das
    Waffenruhe- und Geiselabkommen zwischen Israel und der Hamas am
    Sonntagmittag in Kraft treten kann: Nachdem das israelische
    Sicherheitskabinett das Abkommen gebilligt hat, muss nur noch Israels
    Regierung zustimmen. Anders als zunächst berichtet, ist die Regierung
    schon am Freitagnachmittag zusammengekommen, um über den Deal zu
    beraten. Läuft alles nach Plan, soll die Waffenruhe am Sonntag um 12:15
    Uhr Ortszeit in Kraft treten – und dann zunächst für 42 Tage gelten. Am
    Sonntag sollen auch die ersten drei Geiseln aus der Gefangenschaft der
    Hamas freikommen.

    Außerdem im Update: In Russland sind drei Anwälte des verstorbenen
    Oppositionellen Alexej Nawalny zu mehrjähriger Haft im Straflager
    verurteilt worden – wegen “Mitarbeit in einer extremistischen
    Organisation”. Das berichten unter anderem die Nachrichtenagentur AFP
    und das Portal Sotavision bei Telegram. Das russische Gericht habe
    Nawalnys bekannten Verteidiger Wadim Kobsew zu fünfeinhalb Jahren
    Straflager verurteilt, den Anwalt Alexej Lipzer zu fünf Jahren und Igor
    Sergunin zu dreieinhalb Jahren.

    Was noch? Wie sich Profisportler vor Infekten s…

  47. Hoffnung auf Frieden zwischen Israel und Hamas

    17 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Seit Monaten wird verhandelt, nun scheint ein historischer Moment kurz
    bevorzustehen: Am Sonntag soll eine Waffenruhe zwischen Israel und der
    islamistischen Terrororganisation Hamas in Kraft treten. Geplant ist
    eine sechs Wochen andauernde Pause, in der auch Geiseln freigelassen und
    humanitäre Hilfen in den Gazastreifen geliefert werden sollen. Der
    Waffenstillstand könnte das Ende von 15 Monaten Krieg markieren, der im
    Oktober 2023 mit einem Angriff der Hamas auf Israel begann. Doch welche
    politische Bilanz lässt sich nach dieser langen Auseinandersetzung
    ziehen? Jörg Lau ist außenpolitischer Korrespondent für die ZEIT. Im
    Podcast ordnet er ein, wo Israel und die Hamas nach über einem Jahr
    Krieg stehen und warum eine Zweistaatenlösung möglicherweise wieder
    näher rückt.
    Lees meer

    Im Deutschen Bundestag sollen die Abgeordneten die Vielfalt der
    Gesellschaft repräsentieren – das sieht das deutsche Grundgesetz vor.
    Doch historisch hatte der Bundestag mit einer Unterrepräsentation
    bestimmter Gruppen zu kämpfen – darunter vor allem Frauen und Arbeiter.
    Andererseits sitzen meistens sehr viele Anwälte als Volksvertreter im
    Bundestag. Das Daten-Team von ZEIT Online hat in die Geschichte des
    Bundestags geschaut und ausgewertet, wie sich die Zusammensetzung von
    1949 bis heute entwickelt hat. Ist der Bundestag in den letzten
    Jahrzehnten diverser geworden – und wie könnte die politische Landschaft
    nach der diesjährigen Wahl aussehen? Dana Hajek ist Redakteurin im
    Ressort Daten und Visualisierung. Im Podcast erklärt sie, wie die
    durchschnittliche Person im Bundestag ausschaut und welche
    gesellschaftlichen Gruppen besonders unterrepräsentiert sind.

    Und sonst so? Wildschwein Rillette darf vorerst bei Besitzerin in
    Frankreich bleiben.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Nahostkrieg: Hamas und Israel vereinbaren Wa…

  48. Update: Kommt die Waffenruhe im Gazastreifen?

    16 januari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Israel und die islamistische Terrororganisation Hamas stehen so kurz vor
    einer Waffenruhe wie noch nie in den vergangenen 15 Monaten. Doch ob der
    Deal tatsächlich in Kraft tritt, ist weiterhin unklar. Das israelische
    Sicherheitskabinett will erst später entscheiden, ob es der geplanten
    Waffenruhe mit der Hamas zustimmt. Premierminister Benjamin Netanjahu
    beschuldigt die Hamas, sich von Teilen der Vereinbarung zurückzuziehen
    und in letzter Minute Zugeständnisse zu erpressen. Die Hamas hingegen
    erklärt, sie halte sich an das von den Vermittlern vorgelegte Abkommen.
    Lees meer

    Monatelang hatten Katar, die USA und Ägypten zwischen den Parteien
    vermittelt. In der vergangenen Nacht bestätigte Katars Regierungschef
    Mohammed bin Abdulrahman Al Thani eine mögliche Waffenruhe. Geplant ist,
    dass diese am Sonntag in Kraft tritt und sechs Wochen dauern soll.
    Während dieser Zeit soll dringend benötigte humanitäre Hilfe in den
    Gazastreifen geliefert werden, die Hamas soll wöchentlich mindestens
    drei Geiseln freilassen. Martin Klingst ist Nahost-Kenner und
    langjähriger politischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast erklärt er,
    warum er skeptisch ist, und analysiert, was passieren muss, damit aus
    einer Waffenruhe ein dauerhafter Waffenstillstand wird.

    Die mögliche Einigung zwischen Israel und der Hamas über eine Waffenruhe
    und die Freilassung von Geiseln stößt weltweit überwiegend auf
    Erleichterung – so auch im Gazastreifen selbst. Während in Israel die
    Nachricht auf ein geteiltes Echo stößt, gibt es von der Hamas
    triumphierende Töne. Ihr Vizechef stellt die Vereinbarung als Triumph
    über Israel dar. Doch wie blicken die Menschen vor Ort auf den möglichen
    Deal und was bedeutet er für ihre Zukunft? Der Gazastreifen ist in
    großen Teilen verwüstet. Hanna Israel ist freie Autorin für ZEIT ONLINE.
    Sie steht im Kontakt mit Betroffenen im Gazastreifen. Im Podcast
    berichtet sie von ihrer Situation und erzählt, welche Herausforderungen
    die Menschen im Gazastreifen erwarten.

    Außerdem im Update: Im Bu…

  49. Ein Jahr nach den Bauernprotesten – was hat sich geändert?

    16 januari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Ein Jahr nach den Bauernprotesten gegen die Sparmaßnahmen in der
    Agrarwirtschaft sind viele Landwirte weiterhin unzufrieden mit der
    Bundespolitik – obwohl diese Zugeständnisse gemacht und die geplanten
    Kürzungen abgeschwächt hat. Warum das vielen Landwirten nicht ausreicht,
    erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Hanna Gersmann. Sie ordnet außerdem ein, was
    im Nachbarland Dänemark anders läuft: Dort zahlen Landwirte freiwillig
    eine CO₂-Steuer und stellen Land für Naturschutzgebiete zur Verfügung.
    Lees meer

    Russische und chinesische Schiffe stehen im Verdacht, in der Ostsee und
    vor Taiwan gezielt kritische Unterwasserinfrastruktur anzugreifen. In
    den letzten Monaten haben Schäden an Unterseekabeln, Pipelines und
    anderen kritischen Infrastrukturen weltweit zugenommen. Experten und
    Expertinnen vermuten, dass es sich dabei um Sabotage handelt, doch
    Chinas und Russlands Regierungen streiten die Vorwürfe ab. Ob es sich
    bei der mutmaßlichen Sabotage um hybride Kriegsführung handelt,
    analysiert Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent von
    ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Brad, äh, Betrüger Pitt

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Klimaschutz in der Landwirtschaft: Warum klappt die Agrarwende in
    Dänemark – aber nicht hier?

    Landwirtschaft: Bauernproteste in Europa

    Hybride Kriegsführung: Wenn der Anker zur Waffe wird

    Sabotage: Nato plant besseren Schutz für Infrastruktur in der Ostsee

    Nato: Eingeklemmt zwischen Putin und Trump

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  50. Update: Noch keine Entwarnung bei der Maul- und Klauenseuche

    15 januari 2025 · 8 min

    Afspelen
    Die Eindämmung der hochansteckenden Maul- und Klauenseuche (MKS) hat
    weiterhin höchste Priorität. Das hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem
    Özdemir am heutigen Mittwoch mitgeteilt. Bislang wurden außerhalb des
    betroffenen Betriebs keine weiteren Fälle gemeldet. Der Ausbruch hat
    jedoch wirtschaftliche Folgen: Mehrere Länder, darunter Großbritannien,
    haben Importstopps für Rinder, Schweine und Schafe verhängt. Wie die
    weitere Verbreitung der MKS verhindert werden soll, erklärt Leon
    Kaessmann aus dem Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Im vierten Quartal 2024 ist die deutsche Wirtschaft das zweite Jahr in
    Folge geschrumpft. Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat, sei
    das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent
    zurückgegangen. Besonders betroffen waren verarbeitende Gewerbe im
    Maschinenbau und der Automobilindustrie sowie das Baugewerbe.

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird für ihren Einsatz
    für europäische Interessen in diesem Jahr mit dem Karlspreis
    ausgezeichnet. Das hat das Karlspreis-Direktorium in Aachen mitgeteilt.

    Was noch? Millionenerbe vom Namensverwandten

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Maul- und Klauenseuche: Großbritannien verhängt Importverbot für
    Klauentiere aus Deutschland

    Maul- und Klauenseuche: Özdemir will schnelles Eindämmen der Seuche
    erreichen

    Bruttoinlandsprodukt: Deutsche Wirtschaft 2024 erneut geschrumpft

    Präsidentin der EU-Kommission: Karlspreis geht an Ursula von der Leyen

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