Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Was die US-Zölle für die EU bedeuten
11 februari 2025 · 12 min
Die USA wollen alle Stahl- und Aluminiumimporte aus dem Ausland mit
Zöllen von 25 Prozent belegen. Davon sind Deutschland und weitere
EU-Länder stark betroffen. Als mögliche Gegenmaßnahmen ziehen
EU-Politiker neben direkten Zöllen auf US-Produkte auch höhere Steuern
für US-Digitalkonzerne in Erwägung. Wie Bundeskanzler Olaf Scholz
kürzlich mitgeteilt hat, könne die EU innerhalb einer Stunde
Gegenmaßnahmen gegen die USA einleiten. Welche Auswirkungen die Zölle
haben, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner. Lees meerIn Stuttgart beginnt am heutigen Dienstag die didacta, Europas größte
Bildungsmesse. Zum ersten Mal wird dort die AfD mit einem eigenen Stand
vertreten sein. Schüler-, Eltern- und Lehrkräfteverbände haben
kritisiert, dass dies im Widerspruch zum diesjährigen Leitthema der
Messe – "Demokratiebildung" – steht. Die Veranstalter haben die
Entscheidung für den AfD-Stand verteidigt und auf ihre politische
Neutralität verwiesen. Jeannette Otto, stellvertretende Leiterin im
Ressort Wissen der ZEIT, ordnet die Entscheidung ein.Und sonst so? In diesem Supermarkt piepst es manchmal leiser.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
USA: Donald Trump kündigt 25 Prozent Zölle auf Stahl und Aluminium an
Donald Trump: "Trumps Zoll-Keule könnte bis zu 300.000 Jobs in
Deutschland kosten"Donald Trump: Der 47. US-Präsident
Schulpolitik der AfD: "Lehrer einschüchtern? Das hat die AfD schon
geschafft"Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Europa will bei der KI mithalten
10 februari 2025 · 10 min
In Paris hat am heutigen Montag ein zweitägiger KI-Gipfel begonnen, an
dem Gäste aus rund 100 Ländern teilnehmen. Gastgeber ist der
französische Präsident Emmanuel Macron, der Europa im globalen
KI-Wettlauf voranbringen will. Warum der enorme Energiebedarf von
KI-Rechenzentren zum Problem werden könnte und ob Europa gegen die
Konkurrenz aus China und den USA bestehen kann, erklärt Rudi Novotny,
stellvertretender Leiter des ZEIT-Wissensressorts. Lees meerIm TV-Duell gegen Herausforderer Friedrich Merz (CDU) hat sich
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Sonntagabend kämpferisch gezeigt. Bei
seinen Wahlkampfauftritten, die ihn momentan quer durch die Republik
führen, kritisiert er Merz wegen der gemeinsamen Abstimmung der CDU mit
der AfD. Scholz’ zentrale Botschaft dabei: "Kann man Friedrich Merz noch
trauen?" Ob Scholz den Abstand zu Merz und der Union noch aufholen kann,
ordnet ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch ein.Trotz der Preiserhöhung von 49 auf 58 Euro nutzen weiterhin rund 13,5
Millionen Menschen in Deutschland das Deutschlandticket. Allerdings ist
die Finanzierung nur noch bis Ende des Jahres gesichert. Bund und Länder
übernehmen dabei je 1,5 Milliarden Euro jährlich. Wie es im kommenden
Jahr mit dem Ticket weitergeht, hängt von der neuen Bundesregierung ab.Was noch? Mehr Verletzlichkeit wagen
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Unterwegs mit Olaf Scholz: Scholz, der Cheftechniker
Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen?
Presseschau zum TV-Duell: Medien bewerten TV-Duell als langweilig bis
erschütterndKI-Gipfel in Paris: Frankreich kündigt KI-Investitionen in Höhe von 109
Milliarden Euro anKünstliche Intelligenz: Wie KI unsere Zukunft verändert
Nahverkehr: Droht Deutschlandticket 2026 das Aus?
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TV-Duell zwischen Scholz und Merz: Von Wortbrüchen und Realitätsverlusten
10 februari 2025 · 13 min
Zwei Wochen vor der Bundestagswahl sind Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)
und Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) gestern Abend in ihrem
ersten TV-Duell aufeinandergetroffen. 90 Minuten lang haben sie über
Wahlkampfthemen wie Migration, die Wirtschaftskrise, Steuerkonzepte und
den Ukrainekrieg diskutiert. Bei welchen Punkten die Kandidaten von sich
überzeugen konnten, ordnet ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Lisa Caspari
ein. Lees meerSmartwatches erkennen Herzrhythmusstörungen, Sauerstoffmangel oder
Sturzgefahr – und haben dadurch schon Leben gerettet. In Deutschland
wächst die Akzeptanz für die digitale Gesundheitsüberwachung. Laut einer
Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom halten drei Viertel der
Befragten es für sinnvoll, mit smarten Geräten Körperdaten zu erfassen,
um Krankheiten vorzubeugen oder rechtzeitig zu erkennen. Wie sehr
Smartwatches die Medizin verändern könnten, erklärt
ZEIT-Wissensredakteur Jan Schweitzer.Und sonst so? Eine wilde Reise durch die Geschichte
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wahlkampf: Olaf Scholz und Friedrich Merz begegnen sich in erstem
TV-DuellTV-Duelle: Vage bitte, aber nicht zu vage
Olaf Scholz: Kanzlerkandidat der SPD
Friedrich Merz: Kanzlerkandidat der Union
Smartwatches: Ohne Smartwatch? Wären sie wohl tot
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Liberale Zerreißprobe
9 februari 2025 · 13 min
Begleitet von Sorgen um den Wiedereinzug in den Bundestag, hält die FDP
am heutigen Sonntag einen außerordentlichen Parteitag ab. In aktuellen
Umfragen liegt die Partei unter der Fünf-Prozent-Hürde und würde damit
aus dem Parlament ausscheiden. Die jüngste Abstimmung zum
Zustrombegrenzungsgesetz hat Spannungen in der Partei offengelegt:
Während Lindner das Gesetz – auch mit Stimmen der AfD – unterstützen
wollte, sind 23 von 90 Fraktionsmitgliedern von diesem Kurs abgewichen.
Ob Lindners Führungsposition nun infrage steht, erklärt
ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto, der beim Parteitag dabei
ist. Lees meerRusslands Angriffskrieg gegen die Ukraine, die angespannte Lage im Nahen
Osten und der neue Kurs der US-Regierung unter Präsident Donald Trump –
die deutsche Verteidigungspolitik steht vor großen Herausforderungen.
Das spüren auch die Wählerinnen und Wähler: Laut dem
ARD-Deutschlandtrend vom Januar 2025 zählen Frieden und Außenpolitik für
sie zu den drängendsten Problemen. Welche Partei fordert was? Das ordnet
Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE,
ein.Und sonst so? Titanic live erleben
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Kai Schnier und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
FDP: Die Wahlkampagne der Freien Demokraten
FDP-Parteitag: Auch schon egal
FDP: In vier Phasen zum Regierungssturz
Bundestag: Kein "Zustrombegrenzungsgesetz" – Wie geht es nun weiter?
Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen?
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Spezial: Friedrich Merz, sein langer Weg zur Macht
8 februari 2025 · 46 min
Das ist die erste Folge von "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht".
Die zweite Folge ist schon erschienen. Hier können Sie direkt
weiterhören: Auf ZEIT ONLINE, auf Spotify oder Apple Podcasts. Lees meerEr will Deutschlands nächster Kanzler werden. Aber wer ist dieser
Friedrich Merz? Und was treibt ihn zur Macht? In dem sechsteiligen
Dokupodcast, "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht", zeichnen wir
mit Wegbegleitern und Expertinnen das politische Leben von Friedrich
Merz nach, sprechen über seine Jahre in der Wirtschaft – und sein
spektakuläres Comeback in drei Anläufen. Das ist die erste Folge:
"Friedrich, der Rebell und Gammler. Wer hätte das gedacht?" Bis zur
Bundestagswahl erscheinen hier jeden Donnerstag zwei neue Folgen. Den
Podcast finden Sie auch auf Spotify oder Apple Podcasts.Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an podcast@zeit.de
Recherche und Skript, Folge 1: Jannis Carmesin
Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger, Mounia Meiborg
Moderation: Constanze Kainz
Redaktionelle Unterstützung: Benjamin Probst
Produktion und Sounddesign: Paula Georgi und Militsa Tekelieva, Pool
ArtistsZusätzliches Sounddesign: Joscha Grunewald
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Was Putin in der Ukraine schwächen könnte
8 februari 2025 · 14 min
Donald Trumps Versprechen, den Krieg in der Ukraine binnen 24 Stunden zu
beenden, ist bisher gescheitert. Trotzdem erklärte der US-Präsident,
"große Fortschritte" in den Gesprächen mit Russland und der Ukraine
erzielt zu haben. Der russische Präsident betont zwar seine
Verhandlungsbereitschaft, stellt diese jedoch unter die Bedingung, dass
die Ukraine seine Forderungen akzeptiert. In der Ukraine sorgt dies für
Besorgnis: Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor direkten Gesprächen
zwischen Donald Trump und Wladimir Putin. Experten befürchten, dass
Russland ähnliche Forderungen stellen könnte wie 2021, was zu einem Deal
auf Kosten der Ukraine führen würde. Michael Thumann, außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT, ordnet ein, welche Wirkung Donald Trump mit
seinen Drohungen erzielt und wie realistisch kommende
Friedensverhandlungen überhaupt sind. Lees meerAm 1. April 2024 verabschiedete die Ampelregierung ein Gesetz zur
Entkriminalisierung des Cannabiskonsums. Seitdem dürfen Erwachsene unter
bestimmten Bedingungen bis zu 25 Gramm in der Öffentlichkeit und bis zu
50 Gramm zu Hause besitzen. Der Anbau und der Erwerb sind in sogenannten
Cannabisclubs möglich. Gesundheitsminister Karl Lauterbach wollte mit
der Reform den Schwarzmarkt eindämmen. Doch was hat sich seit dem Gesetz
verändert? Kritiker sehen das Gesetz als "Konjunkturprogramm" für die
organisierte Kriminalität, da Banden den Handel weiterhin kontrollieren.
Ingo Malcher ist Redakteur im Wirtschaftsressort. Im Podcast analysiert
er, warum die Kriminalität seit der Legalisierung gestiegen ist und
erklärt, wie es mit dem Gesetz weitergehen könnte.Und sonst so? Die Wuppertaler Schwebebahn
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Zum neuen Dokupodcast "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" geht's
hier entlang.Weitere Links zur Folge:
Friedensgespräche im Ukrainekrieg: …
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Update: Kaum Bewegung in den Umfragen
7 februari 2025 · 9 min
CDU-Chef und Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat mit seinem Kurs in der
Migrationspolitik für Aufsehen gesorgt: Trotz heftiger Kritik vor allem
aus den Reihen der politischen Linken und Protesten gegen die
Zusammenarbeit mit der AfD bleiben die Umfragewerte der Union stabil –
im aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" legt sie sogar leicht zu. CDU und
CSU kommen gemeinsam auf 31 Prozent, die AfD liegt mit 21 Prozent
weiterhin auf Platz zwei. Währenddessen bangen FDP, BSW und die Linke um
den Einzug ins Parlament. Woran liegt es, dass die Umfragewerte der
Union so stabil bleiben? Lisa Goldschmidtböing aus dem
ZEIT-ONLINE-Datenressort erklärt im Nachrichtenpodcast, was die Umfragen
für mögliche Koalitionen nach der Wahl bedeuten. Lees meerAußerdem im Update:
Im Stasi-Unterlagenarchiv liegen noch mehr als 15.000 Säcke mit
geschredderten Akten. Um sie zu erschließen, müssen sie mühsam von Hand
zusammengesetzt werden. Doch die Zeit drängt: Das Bundesarchiv, zu dem
das Stasi-Unterlagenarchiv gehört, warnt vor dem unwiederbringlichen
Verlust dieser Unterlagen. Michael Hollmann, Präsident des
Bundesarchivs, fordert dringend zusätzlichen Magazinraum, um das
historische Erbe zu sichern.Rund um die griechische Insel Santorini bebt weiter die Erde. Ein Ende
der Erdstöße ist auch nach Wochen nicht in Sicht. Allein zwischen dem
26. Januar und dem 4. Februar wurden insgesamt 7.700 Erdbeben
registriert, berichtet der griechische Rundfunk. Das stärkste Beben
dieser Serie hatte eine Stärke von 5,1. Seismologen befürchten, dass die
Erdbebenserie noch Wochen oder auch Monate andauern könnte.Was noch? Wie Griechen und Römer das Meer verseuchten
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
ARD-"Deutschlandtrend": Friedrich Merz legt nach Abstimmungen mit AfD in
Umfrage zuFriedrich Merz: Das wären seine Koalitionen
Stasi-Unterlagen-Archiv…
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Russische Spione getarnt als Klimaaktivisten?
7 februari 2025 · 11 min
Deutsche Sicherheitsbehörden ermitteln derzeit wegen einer Reihe von
Sabotageakten an Fahrzeugen in mehreren Bundesländern. Es wird vermutet,
dass die Täter für ihre Aktionen von einem russischen Auftraggeber
bezahlt wurden. Betroffen sind mehr als 270 Fahrzeuge in Berlin,
Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg. Ziel war offenbar, Hass gegen
die Grünen zu schüren. Bei einer Polizeikontrolle in Brandenburg wurden
im Dezember drei Verdächtige aus Süddeutschland festgenommen.
Nachfolgende Durchsuchungen führten zur Sicherstellung von
Beweismitteln. Grünenpolitiker warnten vor der Bedrohung durch
autoritäre Staaten, insbesondere Russland. Kai Biermann ist Redakteur im
Investigativressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er die Motive, die
die mutmaßlichen Täter mit dieser Aktion verfolgen könnten. Lees meerErfolgreiche Unternehmer gehören aufgrund ihres Einflusses und ihrer
finanziellen Ressourcen zu einer wichtigen Wählergruppe in Deutschland.
Politiker wie Friedrich Merz (CDU) und Christian Lindner (FDP) haben in
der Vergangenheit versucht, diese Wählerschaft mit Versprechen von
Steuererleichterungen und Bürokratieabbau zu gewinnen. Doch die rund
vier Millionen mittelständischen Unternehmen zeigen sich zunehmend
enttäuscht von der Politik. Besonders nach der Coronapandemie und den
politischen Maßnahmen der Ampelregierung sind viele Unternehmer
unzufrieden. Diese Frustration führt dazu, dass sich immer mehr in
dieser Gruppe als "politisch heimatlos" bezeichnen und sich von den
traditionellen Parteien entfremden. Götz Hamann, Redakteur für
Technologie und Digitale Gesellschaft, analysiert, welche Parteien diese
"heimatlosen" Wähler nun ansprechen könnten.Und sonst so? Biber setzen Baupläne um
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Russische Sabotage: Die Wegwerf-Agenten
Hybride Kriegsführung…
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Update: 3.000 Euro für einen Platz im Pflegeheim, pro Monat
6 februari 2025 · 9 min
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland steigen immer weiter. Laut
einer Auswertung des Verbands der Ersatzkassen hat sich die monatliche
Eigenbeteiligung um 300 Euro erhöht – insgesamt zahlt man für einen
Pflegeplatz nun fast 3.000 Euro. Der Ersatzkassenverband spricht von
einem „ständigen Aufwärtstrend“. Die gestiegenen Preise sind bezeichnend
für die Pflegekrise in Deutschland: Die Gesellschaft wird immer älter,
die Pflege teurer und die verfügbaren Heimplätze immer weniger. Selbst
innerhalb Deutschlands gibt es große regionale Unterschiede in den
Pflegekosten – in Bremen zahlt man im Schnitt 1.000 Euro mehr als in
Sachsen-Anhalt. Marilena Piesker, Redakteurin im Geld-Ressort, erklärt
im Podcast, was passiert, wenn das Geld nicht reicht und wie man schon
jetzt vorsorgen kann. Lees meerAußerdem im Update:
Die Vorstandschefs der Deutschen Bank, Siemens und Mercedes-Benz rufen
zu einem Politikwechsel in der verschärften Migrationsdebatte auf. Im
Rahmen der Initiative „Wir stehen für Werte“ warnen sie vor einer
Polarisierung der Politik. Die kommende Bundestagswahl dürfe keine
Protestwahl werden. Außerdem fordern sie eine neue Wirtschaftspolitik in
Deutschland mit deutlichem Bürokratieabbau.Das Bündnis Sahra Wagenknecht muss um den Einzug in den Bundestag
fürchten. In den Umfragen liegt die Partei seit Wochen unter der
Fünf-Prozent-Hürde. Nun knüpft Wagenknecht ihre politische Zukunft an
das Wahlergebnis. "Wer nicht im Bundestag ist, ist in der deutschen
Politik kein relevanter Faktor mehr", sagte Wagenknecht der
Nachrichtenagentur dpa. Zudem sorgen innerparteiliche Konflikte für
Unruhen.Es war der bisher wärmste gemessene Januar weltweit: Mit 1,5 Grad über
dem vorindustriellen Niveau erschütterten die Temperaturen im
vergangenen Monat die Klimaforscher. Ob sich die Klimaerwärmung
beschleunigt, darüber sind sich die Wissenschaftler allerdings uneinig.Was noch? Wahl-O-Mat geht online
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbe…
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Trumps Weltmachtanspruch
6 februari 2025 · 11 min
Grönland, Kanada, der Panamakanal und jetzt der Gazastreifen – die
jüngste Ankündigung von Donald Trump reiht sich ein in eine Vielzahl von
Plänen, wie der US-Präsident den Einfluss der USA ausweiten will. Nach
einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Dienstag
teilte Trump mit, den Gazastreifen unter amerikanische Kontrolle bringen
und ihn zur "Riviera des Nahen Ostens" machen zu wollen. Warum es Trump
bei all den Plänen vor allem um die Konkurrenz mit China geht und wer
ihm als Vorbild dient, analysiert Laura von Daniels, US-Expertin bei der
Stiftung Wissenschaft und Politik. Lees meerDie Linke hat in den vergangenen Wochen an Zustimmung gewonnen. Das
zeigen die aktuellen Umfragen der Institute Forsa, Insa und dem
ZDF-Politbarometer, in denen die Partei erstmals seit August 2023 wieder
bei fünf Prozent liegt. Das zeigt sich aber auch an überfüllten
Wahlkampfveranstaltungen und einem plötzlichen Anstieg bei den
Mitgliederzahlen. Allein in den letzten Tagen sind nach eigenen Angaben
rund tausend Menschen in die Partei eingetreten. Ob sich der aktuelle
Aufschwung bis zur Bundestagswahl am 23. Februar halten wird, erklärt
Katharina Schuler, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? Wer ist Friedrich Merz?
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Susanne Hehr, Emma Graml und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Krieg im Nahen Osten: Donald Trump will Gazastreifen unter US-Kontrolle
stellenDonald Trump: Als wäre die Welt ein Selbstbedienungsladen
Donald Trump: Der 47. US-Präsident
Grönland: Was will Donald Trump mit Grönland?
Bundestagswahl: Union fällt in neuer Umfrage auf 28 Prozent
Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen?
Die Linke: Plötzlich im Aufwind
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Update: Trumps Gaza-Plan und die Folgen für Nahost
5 februari 2025 · 10 min
Donald Trump hat in einer Pressekonferenz angekündigt, dass die USA die
Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen wollen. Außerdem sagte er,
dass sein Land das Gebiet wirtschaftlich entwickeln würde. Bei einem
Treffen mit Israels Premier Benjamin Netanjahu sprach er von einer
dauerhaften Umsiedlung der palästinensischen Bevölkerung. Dieser
Vorschlag stieß auf breite Ablehnung, sowohl international als auch bei
den Palästinensern selbst. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty
International sprachen von Vorschlägen mit verheerenden Folgen, die
deutsche Außenministerin Annalena Baerbock bezeichnete den Plan als
"inakzeptabel und völkerrechtswidrig". Lea Frehse, Nahostkorrespondentin
der ZEIT, ordnet ein, wie realistisch Trumps Ideen für den Gazastreifen
sind und was sie für die Menschen vor Ort bedeuten würden. Lees meerAuf der griechischen Insel Santorini wurden innerhalb von 48 Stunden
mehr als 200 Erdbeben registriert. Seit Beginn der Beben am 24. Januar
haben viele Bewohner die Insel verlassen. Seismologen warnen, dass
das Hauptbeben noch ausstehen könnte. Die griechische Regierung hat
daraufhin Notfallmaßnahmen ergriffen, darunter den Einsatz von
Katastrophenschutzteams und die Schließung von Schulen. Zudem wurden die
Menschen aufgefordert, sich aus Tsunami-Schutzgründen von Küsten- und
Hafenbereichen fernzuhalten. Claudia Vallentin, Redakteurin im
Wissensressort, erklärt, warum die Insel derzeit so stark von
Erschütterungen betroffen ist.Außerdem im Update: Der Expertenrat für Klimafragen hat in seinem
aktuellen Gutachten darauf hingewiesen, dass Deutschland seine
Klimaziele bis 2030 möglicherweise nicht erreichen wird. Es gehe zwar
voran, aber nicht schnell genug, vor allem im Verkehrs- und
Gebäudesektor. Zudem brauche es mehr Förderprogramme, um private
Haushalte zu entlasten.Was noch? Die geheime Schutzkraft des Niesens
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie errei…
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USA wollen Entwicklungshilfebehörde abschaffen
5 februari 2025 · 11 min
Der Berater für Regierungsausgaben Elon Musk hat das Ende der
US-Entwicklungsbehörde USAid angekündigt. Gemeinsam mit Donald Trump
bezeichnete der Techmilliardär die Organisation als "kriminelle
Vereinigung". Auf der Plattform X erklärte Elon Musk, dass bereits
Beamte entlassen, Büros geschlossen und die Website deaktiviert wurden.
USAid wurde 1961 von John F. Kennedy ins Leben gerufen, um weltweit
humanitäre Hilfe zu leisten. Im Jahr 2023 belief sich das Budget der
Organisation auf knapp 38 Milliarden Dollar. Die Hauptempfänger dieser
Mittel waren zuletzt vor allem die Ukraine und Länder auf dem
afrikanischen Kontinent. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin
von ZEIT ONLINE und Host des "OK, America?"-Podcasts, ordnet ein, was
die Schließung der USAid für die Länder für Folgen haben könnte. Lees meerVor einigen Tagen präsentierte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck
(Grüne) den jährlichen Wirtschaftsbericht, der ein nur geringes Wachstum
der deutschen Wirtschaft von 0,3 Prozent für dieses Jahr prognostiziert.
Damit steht Deutschland im europäischen Vergleich am Ende der
Wachstumsskala. Auch im bevorstehenden Wahlkampf wird die Wirtschaft
eine zentrale Rolle spielen. Während die Grünen und Teile der SPD eine
Reform der Schuldenbremse fordern, setzen die Unionsparteien mit ihrer
Agenda 2030 auf eine Ankurbelung der Wirtschaft, während die FDP an der
bestehenden Schuldenbremse festhalten möchte. Zacharias Zacharakis,
Redakteur im Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE, analysiert im Podcast
die unterschiedlichen Positionen der Parteien.Und sonst so? Frösche aus Chile gerettet.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Elon Musk: Hintermänner
USA: Senatoren befürchten Auflösung der Entwicklungsbehörde USAid
USAid: Amerika zuerst – und danach lange niemand
USA: Trump-Regierung entlässt unabhän…
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Update: Verschärft Trump den Zollstreit?
4 februari 2025 · 10 min
US-Präsident Donald Trump hat neue Zölle angeordnet: 25 Prozent auf
Importe aus Mexiko und Kanada sowie zusätzliche zehn Prozent auf
chinesische Waren. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum drohte mit
Gegenmaßnahmen, während Kanadas Premierminister Justin Trudeau zunächst
Gegenzölle ankündigte. Nach Verhandlungen setzt Trump jedoch die Zölle
gegen die Nachbarländer für 30 Tage aus. Im Gegenzug sagen Mexiko und
Kanada zu, ihre Grenzkontrollen zu verstärken, um den Drogenfluss in
Richtung USA zu bekämpfen. China hingegen reagiert mit eigenen
Gegenzöllen auf US-Produkte und Exportkontrollen für kritische
Mineralien. Wie groß ist die Gefahr einer Eskalation des Zollstreits?
Max Hägler ist Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT. Im Podcast ordnet er
die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf den Welthandel ein und
erklärt, welchen Einfluss das auf die EU hat. Lees meerDie FDP unternimmt vor der Bundestagswahl einen Versuch, die
Migrationspolitik neu zu ordnen: FDP-Fraktionschef Christian Dürr
schlägt einen "Migrationspakt der Mitte" vor, der einige Inhalte des
gescheiterten sogenannten Zustrombegrenzungsgesetzes in die Reform des
Gemeinsamen Europäischen Asylsystems aufgreifen soll. Ziel ist eine
Einigung zwischen den ehemaligen Ampelparteien und der Union – auch um
der AfD nicht weiter Raum zu lassen. Doch was genau steht in dem
"Migrationspakt der Mitte"? Ferdinand Otto ist Politikredakteur bei ZEIT
ONLINE. Im Podcast erläutert er, ob eine Einigung realistisch ist und
welche Hürden dabei bestehen.Außerdem im Update: Die Zahl der Straftaten gegen Amts- und
Mandatsträger in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen.
Das Bundeskriminalamt (BKA) hat bis zum Stichtag am 31.12.2024 insgesamt
4.923 solcher Taten verzeichnet, im Jahr 2023 waren es bis zum selben
Stichtag 4.047. Das geht aus einer vorläufigen Auswertung des
Bundesinnenministeriums hervor.Was noch? Paris testet Autobahnspur für Fahrgemeinschaften.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Hele…
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Trump und Netanjahu diskutieren den Gazadeal
4 februari 2025 · 12 min
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beraten in Washington über
die zweite Phase der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas. Schon vor
Netanjahus Abreise in die USA haben Tausende Menschen in Tel Aviv und
Jerusalem demonstriert und die Freilassung weiterer israelischer Geiseln
gefordert. Worum es in den Gesprächen zwischen Netanjahu und Trump genau
geht und inwiefern Netanjahu nach dem Rücktritt dreier Minister
innenpolitisch unter Druck steht, ordnet ZEIT-Israel-Korrespondent Jan
Roß ein. Lees meerDie wirtschaftliche Lage in Deutschland ist weiterhin von Insolvenzen,
Stellenabbau und einer schwachen Konjunktur geprägt. Die Inflation liegt
über zwei Prozent und verteuert den Alltag vieler Menschen, insbesondere
beim Einkaufen und in der Gastronomie. Je nach Einkommen und
Haushaltsgröße wirken sich die Preissteigerungen aber unterschiedlich
stark aus. ZEIT-ONLINE-Datenjournalistin Dana Hajek erklärt, für wen die
aktuelle Lage besonders schwierig ist.Und sonst so? Locker im Nacken
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Die Lage im Überblick: Netanjahu in USA – neue Verhandlungen über
WaffenruhedealIsrael: Waffenruhe in Nahost
Nahost: Verhandlungen über nächste Phase der Waffenruhe beginnen
Inflation: Wen die Inflation am stärksten trifft
Inflation: Die Teuerungsrate in Deutschland
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Update: Parteitag und Protest
3 februari 2025 · 9 min
Die CDU hat am heutigen Montag ihren Parteitag in Berlin abgehalten.
Dabei haben die rund 1.000 Delegierten ein Sofortprogramm beschlossen,
das nach einer möglichen Regierungsbildung unmittelbar umgesetzt werden
soll. Das Programm umfasst unter anderem das umstrittene
Zustrombegrenzungsgesetz. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto
war beim CDU-Parteitag dabei und ordnet ein, wie sich die jüngsten
Demonstrationen gegen die CDU dort bemerkbar gemacht haben. Lees meerDie Staats- und Regierungschefs der EU haben sich heute in Brüssel zu
einem Sondergipfel getroffen, um über die europäische
Verteidigungsfähigkeit zu beraten. Angesichts der Bedrohung durch den
russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind mehrere der 27
Mitgliedsstaaten dafür, für den Ausbau der Verteidigungsfähigkeit neue
gemeinsame Schulden aufzunehmen. Worauf sie sich beim Gipfeltreffen
einigen könnten, erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT
in Brüssel.Acht Monate nach der Parlamentswahl hat Belgien eine neue Regierung, die
erstmals von der rechten N-VA angeführt wird. Der sogenannten
Arizona-Koalition gehören noch vier weitere Parteien an.Was noch? Doppel-Erfolg für Beyoncé.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:CDU: Die Union im Wahlkampf
Demonstrationen gegen rechts: Rund 160.000 Menschen in Berlin fordern
klare Abgrenzung von der AfD15-Punkte-Programm: Das Ziel findet sich schon auf dem Weg
EU-Sondergipfel: Boris Pistorius fordert deutlich höhere
VerteidigungsausgabenEU-Gipfel zur Verteidigung: Scholz und Starmer betonen Zusammenarbeit
bei UkrainehilfeFünf-Parteien-Bündnis: Belgien bekommt erstmals von rechter N-VA
geführte RegierungSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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CDU-Parteitag: Merz stellt Sofortprogramm vor
3 februari 2025 · 11 min
In Berlin beginnt der 37. Parteitag der CDU. Parteichef und
Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat bereits vorab seine politischen
Prioritäten nach der Bundestagswahl skizziert. Er verspricht eine
deutliche Wende in der Wirtschafts- und Asylpolitik. Dazu zählt eine
striktere Begrenzung des Zuzugs von Asylsuchenden. Ein zentrales Element
seiner Pläne ist der sogenannte Fünf-Punkte-Plan, den die CDU vergangene
Woche mit Unterstützung der FDP und AfD im Bundestag beschlossen hat.
Nun will die Union darauf aufbauend ein Sofortprogramm mit 15 Punkten in
das Wahlprogramm der Partei aufnehmen. Die Wahlversprechen sollen im
Falle eines Wahlsieges möglichst schnell umgesetzt werden. Doch was
genau steht in diesem Sofortprogramm? Hannes Leitlein ist Redakteur für
Sinn bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erzählt er, welche Maßnahmen im
Sofortprogramm festgeschrieben sind und wie sich das Asylrecht in
Deutschland in den vergangenen Jahren verändert hat. Lees meerIm Osten der Demokratischen Republik Kongo eskaliert der Konflikt
zwischen der Regierung und der Rebellengruppe M23. Bei Kämpfen rund um
die kongolesische Stadt Goma sind laut den Vereinten Nationen mindestens
700 Menschen getötet worden. Die Miliz M23 hatte die Stadt vor einer
Woche eingenommen. Goma ist ein Handelszentrum für Rohstoffe. Die
Rebellengruppe kontrolliert mittlerweile große Gebiete in der
kongolesischen Provinz Nord-Kivu, in denen wertvolle Metalle wie Gold
und Coltan abgebaut werden. Die Rebellen setzen ihren Vormarsch in der
Provinz fort. Jonas Gerding ist Autor für ZEIT ONLINE und berichtet aus
der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa. Im Podcast analysiert er, ob ein
Sturz der Regierung wahrscheinlich ist.Und sonst so? Mann und Hund nach acht Jahren wieder vereint
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Sofortprogramm der CDU: Diese Dinge will die CDU sofort umsetzen
Li…
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Was hinter dem globalen Rechtsruck steckt
2 februari 2025 · 12 min
Der Rechtspopulismus, der in den 1980er-Jahren noch am politischen Rand
angesiedelt war, hat heute weltweit an Einfluss gewonnen. In den USA
wurde mit der Wahl Donald Trumps kürzlich ein Rechtspopulist ins höchste
Amt gewählt. Auch in mehreren europäischen Ländern wie Ungarn, Italien
und Frankreich erzielen rechtspopulistische Parteien hohe
Zustimmungswerte. In Deutschland zeigt sich: Laut der "Sonntagsfrage"
verschiedener Umfrageinstitute würden derzeit zwischen 20 und 23 Prozent
der Deutschen die AfD wählen. Doch was hat zu dieser Entwicklung
geführt? Johannes Böhme ist Redakteur im Ressort X der ZEIT. Im Podcast
beleuchtet er die Ursachen des globalen Rechtsrucks und erklärt, was man
dagegen tun könnte. Lees meerMit Inkrafttreten der Krankenhausreform im Januar dieses Jahres sind die
Beiträge der Krankenkassen gestiegen. Das deutsche Gesundheitssystem
zählt inzwischen zu einem der teuersten weltweit. Auch im Vorfeld der
Bundestagswahl gewinnt das Thema Gesundheitspolitik an Bedeutung. Ein
zentrales Anliegen dabei ist der Personalmangel im Gesundheitswesen.
Zudem wird die ungleiche Behandlung von gesetzlich Versicherten und
Privatpatienten bei Arztterminen zunehmend hinterfragt. Carla Neuhaus,
Redakteurin im Wirtschaftsressort, beleuchtet, wie sich die Parteien in
der Gesundheitspolitik positionieren und welche Lösungsansätze sie zur
Bewältigung der steigenden Kosten vorschlagen.Und sonst so? Warum Teilnehmerzahlen bei Demos oft schwanken.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Rechtspopulismus: Warum die Welt nach rechts rückt
US-Präsidentschaftswahl: Donald Trump hat die Wahl gewonnen
Rechtsextremismus in Europa: So sieht der europäische Rechtsruck aus
Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen?
Rechte Wähler: Das sind die Millionen, die AfD wählen wollen
Krankenhausreform: Der Vorhang zu und alle Frag…
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Spezial "Der Wahlkreis": Clusterfuck im Bundestag
1 februari 2025 · 54 min
Drei Wochen bis zur Bundestagswahl – und plötzlich steht das Land kopf.
Aus dem Wirtschaftswahlkampf ist nun ein Migrationswahlkampf geworden
und aus der strikten Abgrenzung der Union von der AfD eine gemeinsame
Abstimmung im Parlament. Auf einmal herrscht Chaos im Deutschen
Bundestag. Die Parteien der Mitte überziehen sich mit Vorwürfen. Es wird
gebrüllt, gewütet. Nur die AfD feixt. Lees meerIn unserer dritten Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" versuchen
unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch aus der
Politikredaktion von ZEIT und ZEIT ONLINE Ordnung in diese chaotische
Woche zu bringen. Was treibt Friedrich Merz an – und wovon wird er
getrieben? Was verschiebt sich da gerade im politischen System? Und wer
soll eigentlich in Zukunft mit wem regieren?Bei "Was jetzt? – Der Wahlkreis" sprechen wir alle zwei Wochen darüber,
was all die News und Aufreger der Woche denn nun eigentlich wirklich
bedeuten: welche Fragen, Themen und großen Linien hinter dem
Wahlkampfgetöse liegen und was sie für uns als Gesellschaft und für die
deutsche Politik bedeuten.Die nächste Folge erscheint am 15. Februar.
Moderation: Lisa Caspari
Produktion: Pool Artists
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Die Neuordnung Gazas nach der Waffenruhe
1 februari 2025 · 13 min
In den bevorstehenden Verhandlungen über die zweite Phase der Waffenruhe
zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas wird zunehmend die
Frage nach der Zukunft des Gazastreifens zur zentralen Thematik.
Besonders das Westjordanland rückt dabei als möglicher Verwalter Gazas
in den Fokus. Für die Palästinenser im Westjordanland besteht große
Hoffnung, dass der Gazastreifen künftig unter palästinensische
Selbstverwaltung gestellt werden kann. Während die Waffenruhe im
Gazastreifen hält, setzt Israels Armee seinen militärischen Einsatz im
Westjordanland fort. Am kommenden Dienstag beginnen die Verhandlungen
über einen möglichen Abzug israelischer Truppen und die weitere
Freilassung von Gefangenen. Lea Frehse ist Nahostkorrespondentin der
ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie realistisch eine palästinensische
Selbstverwaltung in Gaza tatsächlich ist. Lees meerDer US-Präsident Donald Trump plant, ab dem heutigen Tag Strafzölle auf
Waren aus Mexiko und Kanada zu verhängen, um Druck auf die Nachbarländer
auszuüben, härter gegen illegale Migration und den Fentanyl-Schmuggel
vorzugehen. Mexiko ist der größte Handelspartner der USA, Kanada liegt
auf Platz drei. Zölle könnten insbesondere die Preise für Autos, Öl, Gas
und landwirtschaftliche Produkte erhöhen, was sich negativ auf die
US-Verbraucher auswirken würde. Experten warnen, dass höhere Preise die
Inflation anheizen könnten. Donald Trumps Handelsministerkandidat Howard
Lutnick verteidigte die Zölle jedoch als effektives
Verhandlungsinstrument, um "Fairness" und "Respekt" in
Handelsbeziehungen zu erreichen. Julian Heißler berichtet für ZEIT
ONLINE aus Washington, D. C. Im Podcast erklärt er, welche Auswirkungen
die hohen Zölle für die Länder haben.Und sonst so? So gefährlich ist Asteroid 2024 YR4.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Waffenruhe-Abkomm…
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Update: Doppelt gescheitert
31 januari 2025 · 12 min
Der Gesetzentwurf der Union "zur Begrenzung des illegalen Zustroms von
Drittstaatsangehörigen nach Deutschland" hat im Bundestag keine Mehrheit
gefunden. Es wurden 693 Stimmen abgegeben, davon 338 Ja-Stimmen, 350
Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen. Der Gesetzentwurf hatte Verschärfungen
für die Migration nach Deutschland vorgesehen. Nach einer längeren
Unterbrechung zu Beginn der Sitzung war es zu heftigen Debatten im
Plenum gekommen. SPD und Grüne hatten der Union und FDP vorgeworfen, die
AfD im Parlament zu legitimieren. Außerdem sei Unionsfraktionschef
Friedrich Merz zu keinem Dialog auf Augenhöhe bereit gewesen.
Unionspolitiker hatten SPD und Grüne wiederum vorgeworfen, die Augen vor
den Auswirkungen der Migration zu verschließen. Überraschend wurde der
Entwurf am frühen Abend abgelehnt. Michael Schlieben, politischer
Korrespondent von ZEIT ONLINE, fasst den Tag im Bundestag zusammen und
analysiert, inwiefern die Abstimmung dem Kanzlerkandidaten Merz
geschadet haben könnte. Lees meerGroßbritannien ist seit genau fünf Jahren nicht mehr Mitglied der
Europäischen Union. Die Wirtschaft des Landes hat durch den Austritt
etwa vier Prozent an Wirtschaftswachstum eingebüßt. Auch politisch hat
Schritt Spuren hinterlassen. Wie ist die Lage in Großbritannien? Und wo
hat das Land vom Brexit profitiert? Diese und weitere Fragen beantwortet
Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Großbritannien.Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar auf fast drei Millionen
gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit führt den Anstieg auch auf die
schwächelnde Wirtschaft zurück. Zusätzlich sind die Kosten durch die
Inflation gestiegen. Wie sehr der eigene Geldbeutel davon betroffen ist,
können Sie hier herausfinden.Was noch? An der Küste von Sylt wird ein Schiffswrack entdeckt – dann
verschwindet es auf einmal.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreiche… -
Kommt ein Migrationsgesetz mit Stimmen der AfD?
31 januari 2025 · 12 min
*Korrektur: In der Folge sagen wir, dass es keine rechtlichen Bedenken
gibt. Es gibt sie allerdings schon, unter anderem wird der dauerhafte
Ausschluss des Familiennachzugs von manchen Juristen und Juristinnen als
verfassungswidrig angesehen.
Diesen Freitag könnte der Bundestag ein Gesetz beschließen, das die
Migrationspolitik in Deutschland deutlich verschärft. Die Union plant,
ihren Entwurf für das sogenannte Zustrombegrenzungsgesetz zur Abstimmung
zu stellen – und notfalls mit den Stimmen von AfD, BSW und FDP
durchzusetzen. Bereits am Mittwoch haben CDU und FDP erstmals gemeinsam
mit der vom Verfassungsschutz in Teilen als rechtsextrem eingestuften
AfD einen Antrag erfolgreich verabschiedet. Nun könnte das Gleiche
geschehen, aber bei einem Gesetz, das rechtlich bindend ist. Sollte die
Union bei der Abstimmung eine Mehrheit erreichen, würde es der größten
Oppositionspartei gelingen, ein Gesetz gegen den Willen der Regierung
durchzusetzen. Was genau sieht der Gesetzentwurf vor? Heinrich Wefing
leitet das Politikressort von der ZEIT. Im Podcast ordnet er das
Geschehen ein und erklärt, welche politische Folgen ein solcher
Gesetzesbeschluss hätte. Lees meerSeit November demonstrieren in Serbien Zehntausende Studierende gegen
Korruption und Machtmissbrauch. Fast alle Universitäten des Landes sowie
zahlreiche Schulen und Gymnasien befinden sich im Streik. Diese Woche
kündigte Serbiens Ministerpräsident Miloš Vučević seinen Rücktritt an.
Einige Studierende waren in der Nacht zuvor angegriffen worden. Laut
Zeugenberichten sollen die Angreifer aus Büroräumen von Vučevićs Partei
– der Serbischen Fortschrittspartei – gekommen sein. Trotz Rücktritt
gehen die Demonstrationen weiter, da die Studierenden ihre Forderungen
noch nicht erfüllt sehen. Was fordern die Studierenden von der
Regierung? Konstantin Hadži-Vuković ist Werkstudent bei ZEIT Online und
hat sich mit Studierenden vor Ort unterhalten. Im Podcast erzählt er von
der Stimmung, die im Land herrscht, und was die Proteste für … -
Update: Was bringt ein AfD-Verbot?
30 januari 2025 · 10 min
Am heutigen Donnerstag soll im Bundestag über ein mögliches Verbot der
AfD diskutiert werden. Ein fraktionsübergreifendes Bündnis aus mehr als
120 Abgeordneten will ein Verbotsverfahren gegen die AfD auf den Weg
bringen – doch der Plan ist umstritten. Kritiker warnen, dass ein
Verfahren sehr langwierig wäre. Zudem gibt es Bedenken, eine Partei mit
hoher Wählerzustimmung zu verbieten. Das Deutsche Institut für
Menschenrechte andererseits hält die Initiative für ein Verbot der AfD
für aussichtsreich. Eine politische Partei kann in Deutschland nur vom
Bundesverfassungsgericht verboten werden. Einen Antrag dafür können die
Bundesregierung, der Bundestag oder der Bundesrat stellen. Was spricht
für ein Verbot? Welche Risiken birgt es? Und könnte ein solcher Antrag
der AfD am Ende sogar nutzen? Eva Lautsch, Rechtsexpertin und
Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, spricht im Podcast über die
juristischen und politischen Hintergründe und wie realistisch ein Verbot
ist. Lees meerFrauen, die ab der 13. Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleiden,
haben bisher keinen Anspruch auf Mutterschutz. Das soll sich nun ändern.
Der Bundestag stimmt über einen Gesetzentwurf ab, der den betroffenen
Frauen Zeit geben soll, um sich von den körperlichen und psychischen
Folgen zu erholen. Vorgesehen sind zwei Wochen bei einer Fehlgeburt ab
der 13. Schwangerschaftswoche, sechs Wochen ab der 17. Woche und acht
Wochen ab der 20. Woche. Bislang waren Frauen darauf angewiesen, dass
Ärztinnen und Ärzte sie krankschreiben. Vertreter aller Fraktionen haben
angekündigt, für diesen sogenannten gestaffelten Mutterschutz zu
stimmen. Hanna Grabbe aus dem Wissensressort der ZEIT erklärt im
Podcast, was sich noch ändern soll und warum dieser Schritt für viele
Betroffene so wichtig ist.Außerdem im Update: Die islamistische Terrororganisation Hamas hat acht
weitere Geiseln freigelassen.Was noch? Berg in Neuseeland erhält die gleichen Rechte wie eine Person.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redakt…
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Jubel bei der AfD, Bedauern bei der Union
30 januari 2025 · 12 min
Im Bundestag haben CDU und FDP erstmals gemeinsam mit der AfD einen
Antrag erfolgreich verabschiedet. Der Fünf-Punkte-Plan der CDU sieht die
Verschärfung von Grenzkontrollen, Einreisebestimmungen und
Abschiebemaßnahmen vor. Was hat die Zusammenarbeit von CDU und AfD im
Parlament verändert? Und wird sich die CDU künftig öfter Mehrheiten mit
der AfD sichern? Diese und weitere Fragen beantwortet Ferdinand Otto aus
dem Politikressort von ZEIT ONLINE. Lees meerDie deutschen Parteien streiten sich im aktuellen Wahlkampf immer wieder
darüber, wie viel Geld Menschen ohne Arbeit über Sozialleistungen
erhalten sollen. Vor allem CDU/CSU, FDP und AfD wollen die Beträge beim
Bürgergeld reduzieren. Die Verfassung garantiere den Menschen ein
Existenzrecht, betont hingegen die Präsidentin des Sozialverbandes VdK,
Verena Bentele, immer wieder. Tina Groll aus dem Politik- und
Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE fasst die Debatte zusammen. Außerdem
klärt sie die Frage, wie die Ausgaben für das Bürgergeld auch ohne
Beitragskürzungen reduziert werden könnten.Und sonst so? Einbrecher stiehlt dummerweise die falschen Handys.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Wahlkampf: Die Merz-Zäsur
Asylpolitik: Was passiert, wenn Merz eine Mehrheit bekommt?
Bürgergeld: Schaffen Sie den Bürgergeldantrag auf Anhieb?
Grundsicherung: Sollte das Bürgergeld ersetzt werden?
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Update: Eine Mehrheit im Bundestag mit Stimmen der AfD
29 januari 2025 · 14 min
Der Bundestag hat am Nachmittag über die angekündigten Anträge der Union
für eine schärfere Migrations- und Sicherheitspolitik abgestimmt.
Konkret ging es dabei um zwei Entschließungsanträge: Der erste enthält
einen Fünf-Punkte-Plan "für sichere Grenzen und das Ende der illegalen
Migration", der zweite insgesamt 27 Punkte mit Sofortmaßnahmen "für eine
wirksame Stärkung der Inneren Sicherheit". Bundeskanzler Olaf Scholz
(SPD) äußerte sich zuvor in einer Regierungserklärung zum Vorstoß der
Union. Mit Blick auf die Verbrechen der NS-Zeit sagte Scholz: "Das Recht
auf Asyl ist fester Bestandteil unserer Rechts- und Werteordnung."
Scholz verurteilte die Gewalttaten von Solingen, Mannheim, Magdeburg und
Aschaffenburg und betonte, dass diese Taten mit den geltenden Gesetzen
hätten verhindert werden können. Friedrich Merz (CDU) warf er vor, mit
Scheinlösungen geltendes EU-Recht zu brechen und zugleich den deutschen
Rechtsstaat und seine Verfassung zu beschädigen. Eva Ricarda Lautsch ist
Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie ein, was die
zentrale Botschaft in der Regierungserklärung des Kanzlers war und wie
seine Rede wohl bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen könnte. Lees meerDie deutsche Wirtschaft wächst wieder einmal schwächer als erwartet: Für
dieses Jahr prognostiziert die Bundesregierung nur ein Wachstum von 0,3
Prozent. Diese bittere Nachricht musste Bundeswirtschaftsminister Robert
Habeck (Grüne) diesen Mittwoch mit seinem Jahreswirtschaftsbericht
verkünden. Fabian Franke ist Redakteur und Reporter im Ressort Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er,
ob Habeck als Wirtschaftsminister nicht genug getan hat.Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers
Auschwitz hat der Bundestag am Mittag der Opfer des Nationalsozialismus
gedacht.Was noch? Der Mann, der seit 25 Jahren auf Kreuzfahrtschiffen lebt
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Henrike Hartma…
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Stimmt die AfD mit Merz?
29 januari 2025 · 13 min
Diesen Mittwoch will Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz ernst machen.
Im Bundestag will er seine angekündigten Anträge für eine schärfere
Migrations- und Sicherheitspolitik einbringen. Geplant sind zwei
Entschließungsanträge: Der erste enthält einen Fünf-Punkte-Plan "für
sichere Grenzen und das Ende der illegalen Migration", der zweite
insgesamt 27 Punkte mit Sofortmaßnahmen "für eine wirksame Stärkung der
Inneren Sicherheit und zur Beendigung der illegalen Einwanderung".
Fabian Reinbold ist politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im
Podcast ordnet er ein, was konkret in den Anträgen steht, die die Union
in den Bundestag einbringen will – und ob die AfD wohl für die Anträge
stimmen wird. Lees meerDas chinesische Start-up DeepSeek ist gerade dabei, KI-Marktführern wie
OpenAI ernsthafte Konkurrenz zu machen. DeepSeek ist seit einigen Tagen
auf Platz eins der Apple-App-Store-Charts. Das Sprachmodell R1, das
hinter der KI steht, soll ähnlich leistungsstark sein wie das
Premium-Modell von ChatGPT – ist aber kostenlos und offenbar auch
deutlich effizienter. Im Gegensatz zu den KI-Modellen war R1 in der
Entwicklung wohl wesentlich kostengünstiger. Jakob von Lindern ist der
stellvertretende Leiter des Digitalressorts bei ZEIT ONLINE. Im Podcast
analysiert er, wie die US-Unternehmen nun auf die neue chinesische
Konkurrenz reagieren.Und sonst so? Der traditionelle Löwentanz zum chinesischen Neujahr
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Unionsanträge zur Migration: Scholz bezeichnet Verhalten der Union in
Asylpolitik als "empörend"Migrationspolitik der Union: Merz stellt der AfD eine Falle
DeepSeek: Warum ein KI-Tool aus China die Kurse von Techaktien
einbrechen lässtKünstliche Intelligenz: KI-Start-up DeepSeek lässt Techaktien weltweit
sinkenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hi…
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Update: Chinas Sputnik-Moment
28 januari 2025 · 9 min
Das chinesische Tech-Unternehmen DeepSeek hat mit dem Erfolg seines
neuen KI-Sprachmodells für einen historischen Kurseinbruch beim
erfolgreichen Chiphersteller Nvidia gesorgt. Der Börsenwert des
US-Unternehmens sank innerhalb eines Tages um rund 600 Milliarden Dollar
– der größte Tagesverlust in der Geschichte der Wall Street. Auch die
Aktien anderer US-Tech-Giganten wie Google, Meta und Microsoft sind
eingebrochen. Warum Tech-Experten von einem "Sputnik-Moment" sprechen,
erklärt ZEIT-ONLINE-Autor Eike Kühl. Lees meerNach wochenlangen Protesten ist Serbiens Ministerpräsident Miloš Vučević
zurückgetreten. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić lehnt einen
Rücktritt ab. Die Journalistin Lucia Steinwender erklärt die
Hintergründe.Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben heute
Tarifverhandlungen für rund 190.000 Beschäftigte aufgenommen. Die EVG
fordert unter anderem 7,6 Prozent mehr Lohn. Streiks wird es vorerst
keine geben, bis Ende März gilt eine Friedenspflicht.Was noch? Shoppen mit Überraschungsfaktor
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
DeepSeek: Warum ein KI-Tool aus China die Kurse von Techaktien
einbrechen lässtNvidia: Rekordverlust an der Börse
Künstliche Intelligenz: KI-Start-up DeepSeek lässt Tech-Aktien weltweit
sinkenMiloš Vučević: Serbiens Regierungschef tritt nach Massenprotesten zurück
Serbien: Tausende Menschen protestieren in Belgrad gegen die Regierung
Tarifverhandlungen: EVG fordert 7,6 Prozent mehr Gehalt von der Bahn
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Wo Merz' Asylvorschläge gegen das Recht verstoßen
28 januari 2025 · 13 min
Die Unionsfraktion will diese Woche zwei Entschließungsanträge zur
Migrationspolitik in den Bundestag einbringen. In einem Fünf-Punkte-Plan
fordert sie unter anderem dauerhafte Grenzkontrollen, Zurückweisungen
von Asylbewerbern und Haft für Ausreisepflichtige. SPD und Grüne haben
kritisiert, dass einige Punkte der Forderungen verfassungswidrig seien.
Ob das stimmt, erklärt ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Eva Ricarda
Lautsch. Lees meerDie Rebellen der M23-Bewegung haben nach eigenen Angaben die Kontrolle
über die Millionenstadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo
übernommen. Seit Jahresbeginn wurden bereits rund 400.000 Menschen
vertrieben. Die M23-Rebellen kämpfen gegen die kongolesischen
Streitkräfte (FARDC), die von der UN-Mission Monusco unterstützt werden.
ZEIT-ONLINE-Autor Issio Ehrich ist in den letzten Jahren öfter in die
Demokratische Republik Kongo gereist. Er ordnet den Konflikt im Podcast
ein.Und sonst so? Mikropausen halten fit.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Susanne Hehr und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Union zur Migration: Das steht in den Anträgen der Union zur
MigrationspolitikCDU: Die Union im Wahlkampf
Migration: Debatte um Migrationspolitik
Demokratische Republik Kongo: "Wir sind im Krieg, und die haben nichts
Besseres zu tun"Demokratische Republik Kongo: M23-Rebellen verkünden Einnahme umkämpfter
Stadt GomaDemokratische Republik Kongo: Der Konflikt im Kongo eskaliert
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Update: Die letzten Zeitzeugen von Auschwitz
27 januari 2025 · 10 min
Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des NS-Konzentrations- und
Vernichtungslagers Auschwitz fand dort am heutigen Montag eine
Gedenkfeier statt. Aus Deutschland waren unter anderem Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier (SPD), Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) nach Polen gereist. Außerdem nahmen
mehr als 50 ehemalige Häftlinge aus Auschwitz-Birkenau und anderen
Lagern an der Gedenkfeier teil. Lees meerDer belarussische Diktator Alexander Lukaschenko wurde zum siebten Mal
in Folge zum Präsidenten gewählt. Laut der staatlichen
Nachrichtenagentur Belta erhielt der von Russland unterstützte
Staatschef, der seit 30 Jahren an der Macht ist, rund 87 Prozent der
Stimmen. Wie es angesichts der massiven Repression der Opposition heute
um die belarusische Demokratiebewegung steht, erklärt
ZEIT-Politikredakteurin Alice Bota.Vor fünf Jahren wurde die erste Corona-Infektion in Deutschland
nachgewiesen. In China hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon 3.000
Menschen mit dem Virus infiziert, knapp 100 waren daran gestorben. Ob
das Robert-Koch-Institut damals schneller hätte reagieren müssen, ordnet
Andreas Sentker ein. Er leitet das Wissensressort der ZEIT.Acht der 33 Geiseln, die im Rahmen der ersten Phase des Abkommens
zwischen Israel und der Hamas in den kommenden Wochen freigelassen
werden sollten, sind nach Angaben der israelischen Regierung bereits
tot.Was noch? Deutschland von außen gesehen
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Auschwitz: Die Welt gedenkt der Opfer
Auschwitz-Birkenau: Auschwitz-Gedenkfeier beginnt mit Kranzniederlegung
Belarus: Lukaschenko zum Sieger der Präsidentenwahl in Belarus erklärt
Präsidentschaftswahl in Belarus: Und am Ende gewinnt Lukaschenko
Wahlen in Belarus: 15-mal repressiver als Russland
Erster Coronafall in Deutschland: Als das Coronavirus nach…
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Politik am Rande der Brandmauer
27 januari 2025 · 13 min
Friedrich Merz, Kanzlerkandidat der Union, will nach der tödlichen
Messerattacke von Aschaffenburg diese Woche zwei Entschließungsanträge
zum Thema Migration und Innere Sicherheit in den Bundestag einbringen.
Dabei teilte Merz mit, dass die Union Mehrheiten mit der AfD in Kauf
nehme, falls diese zustimmen sollte. Bisher hatte Merz jegliche
Zusammenarbeit mit der AfD abgelehnt. Der CDU-Vorsitzende stellte jedoch
klar, dass es in Zukunft weder eine Regierung mit der AfD geben werde
noch über gemeinsame Anträge im Bundestag verhandelt werde. Von Seiten
der SPD und den Grünen gab es scharfe Kritik an der Entscheidung. Gibt
es nun einen Riss in der Brandmauer? Mark Schieritz, stellvertretender
Ressortleiter im Ressort Politik der ZEIT, erklärt, was genau in den
beiden Anträgen enthalten ist und wie es um die Brandmauer steht. Lees meerDie Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährt sich zum 80. Mal.
Auschwitz-Birkenau, eines der drei Konzentrationslager in Auschwitz, war
das größte Vernichtungslager der Nationalsozialisten. In dem
Lagerkomplex ermordete die SS zwischen 1940 und 1945 mehr als eine
Million Menschen, überwiegend Juden. Am 27. Januar 1945 befreiten
sowjetische Soldaten den Lagerkomplex. Doch wie wurde Auschwitz zu dem
Gedenkort, der er heute ist? Judith Scholter, Redakteurin bei ZEIT
Geschichte, hat über die Geschichte der Gedenkstätte recherchiert und
geschrieben. Im Podcast spricht sie über den Jahrestag und wie sich das
Gedenken an Auschwitz und den Holocaust verändert hat.Und sonst so? Ein Öko-Asphalt aus Pilzen.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković
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Migrationspolitik der Union: Merz stellt der AfD eine Falle
Friedrich Merz: Union will AfD-Zustimmung zu Migrationsplänen in Kauf
nehmenCDU-Chef: Friedrich Merz schließt Zusammenarbeit mit AfD erneut aus
Auschwitz: Kein Gras soll über Auschwitz w…
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Lukaschenko lässt sich wieder "wählen"
26 januari 2025 · 13 min
In Belarus finden am heutigen Sonntag vorgezogene Präsidentschaftswahlen
statt. Der seit über 30 Jahren regierende Diktator Alexander Lukaschenko
will sich dabei im Amt bestätigen lassen. Für die Wahl hat Lukaschenko
ausgewählte internationale Wahlbeobachter eingeladen, während die
Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) von
Lukaschenko ausgeschlossen wurde. Ob es wieder zu Protesten kommen
könnte und wie es um die Demokratiebewegung in Belarus steht, erklärt
ZEIT-Redakteurin Simone Brunner. Lees meerHaushalte, Fahrzeuge und die Industrie benötigen riesige Mengen an
Energie. Soll Deutschland deshalb weiter Öl und Gas aus autoritären
Staaten importieren? Wie geht es mit dem Ausbau der erneuerbaren
Energien weiter? Oder könnte die Atomkraft wieder eingeführt werden?
ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marc Widmann hat sich die Wahlprogramme der
Parteien genau angeschaut und ordnet ein, wer was fordert.Alles außer Putzen: Leuchtturm in Gefahr
Moderation und Produktion: Moses Fendel
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Wahl in Belarus: Wenn selbst die Opposition für den Diktator wirbt
Präsidentschaftswahl in Belarus: Und am Ende gewinnt Lukaschenko
Belarus: Russlands Nachbarland
Energiewende: Weg von Atomkraft, Kohle, Gas und Erdöl
Energiepolitik: Ausstieg aus der russischen Energie
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Spezial: "America first" mit dem Holzhammer
25 januari 2025 · 38 min
Donald Trump ist zurück im Weißen Haus – und er lässt keine Zeit
verstreichen. In seiner Antrittsrede zeichnete sich ab, welchen Kurs
Trump einnimmt: So werde die US-Regierung etwa "Millionen und
Abermillionen" irregulärer Migranten abschieben. Außerdem werde man in
den USA künftig nur noch zwei Geschlechter anerkennen, nämlich Frau und
Mann. Weiter erklärte Trump, er wolle die Produktion fossiler
Energieträger fördern und die USA werden erneut aus dem Pariser
Klimaabkommen aussteigen. Lees meerDirekt an seinem ersten Amtstag unterzeichnete der neue Präsident eine
Flut neuer Anordnungen – sogenannter Executive Orders. Mit seiner
Unterschrift machte der neue US-Präsident 78 Bestimmungen seines
Vorgängers Joe Biden rückgängig – von Klimaschutzmaßnahmen bis zu
Vorgaben für Künstliche Intelligenz. Zudem begnadigte Trump die
Kapitolstürmer vom 6. Januar 2021. Am vierten Tag seiner Präsidentschaft
war er beim Weltwirtschaftsforum in Davos zugeschaltet. Dort forderte er
globale Unternehmen dazu auf, ihre Produktion in die USA zu verlagern.Was bedeuten all diese Entscheidungen Trumps für die kommenden vier
Jahre? Welche strategischen Ziele verfolgt Trump, und wie wird sich
seine zweite Amtszeit von der ersten unterscheiden? Johanna Roth,
USA-Korrespondentin der ZEIT, ordnet das Geschehen ein. In dieser
Spezialfolge von Was jetzt? blicken Helena Schmidt und Johanna Roth
gemeinsam auf die ersten 72 Stunden von Trumps neuer Amtszeit und
analysieren, wie Trumps zweiter Anlauf das Land prägen könnte.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Mounia Meiborg
Recherche und Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Warum unsere Demokratie nicht verloren ist
25 januari 2025 · 13 min
Die Demokratie hat es gerade nicht leicht. Der Präsident der USA, Donald
Trump, stellt offen die Rechtmäßigkeit von Wahlen infrage, und auch
populistische Parteien wie die AfD säen Zweifel am Rechtsstaat. Aber wer
ist für die Krise der Herrschaft des Volkes tatsächlich verantwortlich?
Oft wird geantwortet: die etablierten Parteien. Mark Schieritz,
stellvertretender Ressortleiter des Politikressorts der ZEIT, sieht
hingegen die Wähler in der Verantwortung. Er ist überzeugt, dass sie es
sind, die gerade immer mehr Einfluss gewinnen, während Experten oder
Interessengruppen eher verlieren. Im Podcast erklärt er, wieso die
Menschen sich ihrer Macht wieder bewusst werden müssen und wie er den
Zustand der Demokratie gerade wahrnimmt. Lees meerSieben Wochen sind es inzwischen her, dass in Syrien die Herrschaft von
Diktator Baschar al-Assad endete. Viele Syrer hoffen seitdem auf eine
demokratische Zukunft ihres Landes. Aber die Lage vor Ort ist immer noch
undurchsichtig. Während in der Hauptstadt Damaskus immer noch die
Befreiung des Landes für Freude sorgt, ist die Stimmung in der Stadt
Aleppo eher angespannt. Hier treffen unter anderem von der Türkei
unterstützte Milizen und Einheiten der Kurden aufeinander. Außerdem gibt
es in der einstigen Rebellenhochburg nur wenige Stunden am Tag Strom.
Setzen die Einwohner Aleppos ihre Hoffnungen auf die neuen Machthaber?
Und wie leben die Menschen in der Stadt? Andrea Backhaus berichtet für
ZEIT ONLINE aus dem Nahen Osten, gerade ist sie in Aleppo. Im Podcast
spricht sie über die Lage vor Ort.Und sonst so? Die Mikrowelle wärmt unser Essen seit 75 Jahren.
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Populismus: Verlernen wir die Demokratie?
Handelspolitik von Donald Trump: Mitten ins Herz
Christen in Syrien: "Wir gehören hi…
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Update: Wenn Krankheit zu Gewalt führt
24 januari 2025 · 11 min
Im Dezember der Anschlag in Magdeburg mit sechs Toten und knapp 300
Verletzten – einen Monat später der Messerangriff in Aschaffenburg mit
zwei Toten und drei Verletzten: In beiden Fällen waren die Täter
mutmaßlich psychisch krank und bereits zuvor auffällig geworden. Beide
Täter haben außerdem einen Fluchthintergrund. In der Politik wird nun
über den Umgang mit psychisch erkrankten Straftätern diskutiert. Bayerns
Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat angekündigt, die Maßstäbe für
die Unterbringung von psychisch Kranken zu überprüfen. Anaïs Kaluza ist
Redakteurin im Ressort Gesundheit bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie
ein, ob von Menschen mit bestimmten psychischen Erkrankungen tatsächlich
ein höheres Gewaltrisiko ausgeht. Lees meerDiesen Samstag sollen vier weitere israelische Geiseln aus der
Gefangenschaft der Hamas freikommen. Nach Informationen der
Nachrichtenagentur AFP will die Hamas ihre Namen noch am Freitag bekannt
geben. Am vergangenen Samstag wurden die drei ersten israelischen
Geiseln von der Hamas an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz
übergeben: Romi Gonen, Doron Steinbrecher und Emily Damari. Insgesamt
sollen in der ersten Phase der Waffenruhe-Vereinbarung zwischen Israel
und der Hamas 33 israelische Geiseln freigelassen werden – 15 Monate
nach ihrer gewaltsamen Entführung durch die Hamas. Jan Roß berichtet für
DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus Jerusalem. Im Podcast analysiert er, wie
die vereinbarte Waffenruhe in der israelischen Politik diskutiert wird
und was die Ungewissheit über die Freilassung weiterer Geiseln mit der
israelischen Gesellschaft macht.In Potsdam haben die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst
begonnen. Verhandelt werden die Entgelte für die rund 2,5 Millionen
Tarifbeschäftigten des Bundes und der Kommunen. Die Gewerkschaften
fordern acht Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 350 Euro mehr im
Monat, und drei zusätzliche freie Tage. Die Vereinigung kommunaler
Arbeitgeberverbände (VKA) weist die Tarifforderung als übe… -
Drei Szenarien, wie der Krieg in der Ukraine enden könnte
24 januari 2025 · 12 min
Noch vor seiner Amtseinführung versprach Donald Trump, den Ukrainekrieg
binnen 24 Stunden zu beenden. Nun ist er als neuer US-Präsident im Amt
und erhöht den Druck auf Russland. Sollte der russische Präsident
Wladimir Putin nicht zu Verhandlungen mit der Ukraine bereit sein, droht
Trump mit weiteren Sanktionen. Es sei Zeit, „einen Deal zu machen“,
schrieb Trump auf der von ihm mitbegründeten Onlineplattform Truth
Social. „Wir können es auf die einfache oder auf die harte Tour machen.“
Die russische Regierung reagierte angesichts der Drohungen von Trump
betont gelassen und antwortete, dass US-Sanktionen nichts Neues seien.
Wie Russland und die Ukraine sich nach dessen Amtsübernahme gegenüber
Trump positionieren, analysiert Maxim Kireev, Redakteur für
internationale Politik mit Fokus auf Russland bei ZEIT ONLINE. Außerdem
skizziert er im Podcast drei Szenarien für ein Ende des Krieges. Lees meerIn den USA startet eines der größten Projekte für künstliche
Intelligenz. Präsident Trump hat am Tag nach seiner Amtseinführung
angekündigt, dass mehrere Technologieunternehmen in den kommenden vier
Jahren 500 Milliarden Dollar in den Ausbau von KI investieren wollen. Zu
den Unternehmen, die das Stargate-Projekt finanzieren wollen, gehören
der ChatGPT-Entwickler OpenAI und der japanische
Telekommunikationskonzern SoftBank. Ziel des Projekts ist es vor allem,
Rechenkapazitäten aufzubauen. Denn KI-Systeme wie ChatGPT brauchen vor
allem leistungsfähige Server. Jakob von Lindern, stellvertretender
Leiter des Digital-Ressorts bei ZEIT ONLINE, wägt Chancen und Risiken
des Megaprojekts gegeneinander ab.Und sonst so? Mit der Bahn von Berlin nach Estland
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Angriffskrieg gegen die Ukraine: Trump droht Moskau mit Sanktionen -
warnt vor "harter Tour"Kriegsende in der Ukraine…
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Update: Hält Europa in Davos zusammen?
23 januari 2025 · 10 min
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos treffen sich den dritten Tag in
Folge die weltweiten Eliten aus Wirtschaft und Politik. Am
Donnerstagabend spricht Trump nun selbst per Videoschalte vor den
Versammelten. Auf den möglichen Ton Trumps hat heute bereits
Argentiniens Präsident Javier Milei eingestimmt. Marlies Uken,
stellvertretende Ressortleiterin im Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE,
ist in Davos. Sie beantwortet, ob Europa tatsächlich Chancen hat,
vereint gegenüber Trump aufzutreten, und welche Stimmung den Gipfel in
diesem Jahr prägt. Lees meerZeitweise galt René Benko als einer der erfolgreichsten Unternehmer
Österreichs, am Donnerstag hat die Polizei ihn nun verhaftet. Das
berichten mehrere österreichische Medien. Die österreichische
Korruptionsstaatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Signa-Chef vor,
versucht zu haben, seinen Gläubigern Insolvenzvermögen zu entziehen. Die
Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft beantragt. Die Immobiliengruppe
Signa hatte 2023 Insolvenz angemeldet. Ingo Malcher,
Wirtschaftsredakteur der ZEIT, erklärt, was Benko genau vorgeworfen
wird.Der Bundeskanzlerkandidat der CDU/CSU, Friedrich Merz, hat sich als
Reaktion auf den Messerangriff in Aschaffenburg für ein "faktisches
Einreiseverbot" für Menschen ohne Einreisepapiere ausgesprochen. Am
Mittwoch waren ein zweijähriges Kind und ein Erwachsener in
Aschaffenburg erstochen worden. Der 28-jährige afghanische
Tatverdächtige befand sich nach Polizeiangaben in psychiatrischer
Behandlung und war ausreisepflichtig. Ferdinand Otto, Redakteur im
Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE, ordnet die Forderung ein.Außerdem im Update: Die deutsche Filmproduktion "Die Saat des heiligen
Feigenbaumes" ist in der Kategorie Bester Internationaler Film für einen
Oscar nominiert.Was noch? Wieso sich Menschen küssen.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns… -
Die Frage nach der Zukunft im Gazastreifen
23 januari 2025 · 12 min
Seit Sonntag herrscht im Gazastreifen zwar eine Waffenruhe, die
Zerstörung aber bleibt. Zudem haben unzählige Palästinenser Traumata
erlebt. Etwa 90 Prozent der Einwohner wurden aus ihren ursprünglichen
Wohnorten vertrieben. Marlon Saadi steht mit einigen Menschen im
Gazastreifen in Kontakt. Er berichtet im Podcast von deren Schicksal.
Außerdem beantwortet er, welche Rolle die Hamas dort künftig spielen
könnte und wieso viele Einwohner den Gazastreifen nicht aufgeben wollen. Lees meerIm Bundestagswahlkampf wird auch über die Unterstützung der Ukraine
gestritten. Es ist eines der wichtigsten außenpolitischen Themen und
entscheidet voraussichtlich auch über das Ausmaß der
Verteidigungsausgaben einer künftigen Regierung. Jörg Lau, der
außenpolitische Korrespondent der ZEIT, analysiert die Positionen der
Parteien im Podcast.Und sonst so? Thailand feiert den Start der Ehe für alle mit einer
Massenhochzeit.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Benjamin Probst
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Gaza: "Ein viel größerer Schmerz kommt noch – nach dem Krieg"
Waffenruheabkommen: "Wir müssen jeden Preis bezahlen"
Nahostkonflikt: Auf den Trümmern ordnet sich der Nahe Osten neu
Hilfe für die Ukraine: Suche nach drei Milliarden
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Update: In Kolumbien eskaliert die Gewalt
22 januari 2025 · 11 min
In Kolumbien gilt seit Dienstag der Notstand. Präsident Gustavo Petro
reagiert damit auf die seit vergangenem Donnerstag andauernden Kämpfe
zwischen Guerillagruppen in der nördlichen Provinz Catatumbo. Seit Tagen
kämpfen dort die ELN-Guerillas gegen Splittergruppen der Farc-Rebellen.
Fabian Grieger berichtet über Kolumbien. Er ordnet ein, was die
Guerillagruppen fordern und wieso die Kämpfe gerade jetzt wieder
aufflammen. Lees meerZur Feier der deutsch-französischen Beziehungen haben sich Bundeskanzler
Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris
getroffen. Laut Experten haben sich die beiden Länder in den vergangenen
Jahren jedoch voneinander entfernt. Wieso haben sich die Staaten
auseinander bewegt? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich
Ladurner, Auslandskorrespondent in Brüssel.Außerdem im Update: Bei einem Einsatz in der Stadt Dschenin im
Westjordanland haben israelische Soldaten neun Menschen getötet. Weitere
35 wurden laut dem palästinensischen Gesundheitsministerium verwundet.
Israelische Politiker sprechen von "groß angelegten
Anti-Terror-Operationen", aber auch vom "Schutz von Siedlern". Welches
Ziel Israels Militär im Westjordanland verfolgt, weiß Lea Frehse,
Nahostkorrespondentin der ZEIT.Was noch? Washingtons Bischöfin appelliert in Predigt an US-Präsident
Donald Trumps Gewissen.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst
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62. Jahrestag des Elysée-Vertrags: "Das deutsch-französische Paar muss
sich wiederfinden"Frühere Farc-Rebellen: Kolumbien ruft wegen Guerilla-Angriffen Notstand
ausKrieg in Nahost: Israel startet großen Militäreinsatz im Westjordanland
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Das Aufmerksamkeitsregime von Trump und Musk
22 januari 2025 · 12 min
Die Welt blickt gespannt auf Trumps erste Amtshandlungen, die er derzeit
im Eiltempo per Dekret durchsetzt. Und nicht nur Trump zieht alle
Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch eine Person aus seinem engsten
Zirkel: Tech-Milliardär und künftiger Leiter des neu geschaffenen
Department of Government Efficiency Elon Musk. Lenz Jacobsen ist
Redakteur im ZEIT ONLINE-Ressort Politisches Feuilleton. Er hat sich
gefragt: Wozu führt es, wenn Musk und Trump unsere Aufmerksamkeit
steuern? Lees meerEine Wendung in der Affäre um den Berliner Bundesabgeordneten der
Grünen, Stefan Gelbhaar: Offenbar waren die Vorwürfe falsch, die zuletzt
gegen ihn erhoben wurden. Holger Stark ist stellvertretender
Chefredakteur und Ressortleiter Investigative Recherche und Daten von
DIE ZEIT und ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, was über den Fall
Gelbhaar bekannt ist und was der Fall für die Grünen insgesamt bedeutet.Und sonst so? Pinkeln steckt an.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Elon Musk: Ein Hitlergruß ist ein Hitlergruß ist ein Hitlergruß
Liveblog: Amtseinführung von Donald Trump
Donald Trump: Ein Moment dunkelsten Triumphs
Executive Orders: Das sind Donald Trumps erste Entscheidungen
USA: Elon Musk weist Kritik an Hitlergruß-ähnlicher Geste zurück
Vorwürfe gegen Grünenpolitiker: RBB räumt nach Vorwürfen gegen Gelbhaar
Recherchefehler einSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Donald Trump macht ernst
21 januari 2025 · 10 min
"Hier und jetzt beginnt das Goldene Zeitalter der Vereinigten Staaten."
Dies erklärte Donald Trump in seiner Antrittsrede für seine zweite
Amtszeit als US-Präsident. Am Montagmittag legte Trump seinen Eid ab –
gleich darauf startete er mit seinen Amtsgeschäften. Wie angekündigt,
unterzeichnete Trump zahlreiche sogenannter Executive Orders. Rieke
Havertz berichtet als internationale Korrespondentin für ZEIT ONLINE aus
Washington, D. C. Im Podcast ordnet sie ein, welche Folgen Trumps erste
Amtshandlungen haben könnten. Lees meerAuch in Davos, wo seit Montag das 55. Weltwirtschaftsforum (WEF)
stattfindet, sind alle Augen auf die USA gerichtet. An dem Gipfel nehmen
über 2.700 Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus 130 Ländern teil,
darunter 60 Staats- und Regierungschefs. Marlies Uken ist
stellvertretende Leiterin im Ressort Politik, Wirtschaft und
Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert sie, wie die
Wirtschaftselite der Welt in Davos über Trump und seine ersten
Amtshandlungen diskutiert hat.Außerdem im Update: Bei einem Brand in einem Ski-Resort im türkischen
Kartalkaya sind mehr als 60 Menschen gestorben. Nach Angaben der
türkischen Behörden wurden 51 weitere verletzt. Die Brandursache ist
noch unbekannt.Was noch? Übernachtung auf der Theaterbühne
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Was erwarten Sie von Trumps zweiter Amtszeit?
Welche Folgen hat der Wechsel im Weißen Haus für Deutschland? Und wie
sollte die deutsche Politik darauf reagieren? Im Podcast "Anruf an alle"
veröffentlichen wir Ihre Sprachnachrichten. Hier können Sie mitmachen.
Alle Folgen finden Sie hier.Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Amtseinführung von Donald Trump
Donald Trump: Ein Moment dunkelsten Triumphs
Executive Orders: Das sind Donald Trumps erste Entscheidungen
OK, America? / US-Präsident: Donald Trumps zweite Krönung
Weltwirtschaftsforum i…
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"Das goldene Zeitalter Amerikas beginnt jetzt"
21 januari 2025 · 12 min
Donald Trump ist zum zweiten Mal Präsident der Vereinigten Staaten. Nach
seinem Wahlsieg im November ist der 78-Jährige am gestrigen Montag im
Kapitol in Washington vereidigt worden. Gleich nach der Vereidigung hat
Trump eine Reihe von Dekreten unterzeichnet. Wie zuvor angekündigt, will
er Millionen Migranten aus den USA abschieben. Darüber hinaus hat der
neue Präsident verfügt, dass die USA erneut aus dem Pariser
Klimaabkommen aussteigen. Lees meerZEIT-US-Korrespondentin Amrai Coen hat die Amtsübergabe in Washington,
D. C., beobachtet. Im Nachrichtenpodcast fasst sie die Ereignisse
zusammen.Nach mehr als 15 Monaten in der Gewalt der Hamas im Gazastreifen sind
die ersten drei israelischen Geiseln zu ihren Familien zurückgekehrt.
Israel hat im Austausch die ersten 90 palästinensischen Häftlinge
entlassen, mehr als 1.500 sollen in Zukunft noch freikommen. Während der
Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ordnen sich die
Machtverhältnisse im Gazastreifen neu. Die Palästinensische
Autonomiebehörde könnte dort die Führung übernehmen. Ob das für einen
neuen Konflikt sorgen könnte, erklärt ZEIT-Nahostkorrespondentin Lea
Frehse.Und sonst so? Ein neuer Wintersporttrend aus Japan
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Kai Schnier und Paulina Kraft
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Weitere Links zu dieser Folge:
Donald Trump: Der nächste US-Präsident
Liveblog: Amtseinführung von Donald Trump
Liveblog: Nahost
Hamas: Warum Mahmud Abbas plötzlich die Hamas kritisiert
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Update: Die Rückkehr des Unberechenbaren
20 januari 2025 · 10 min
Am heutigen Montag um 18 Uhr deutscher Zeit wird Donald Trump zum 47.
US-Präsidenten ernannt. Trotz Trumps impulsiver und unkonventioneller
Regierungsführung geben sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) betont gelassen. Wie die
Bundesregierung mit Trump umgehen will und welche Haltung
CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz einnimmt, erklärt Anna Sauerbrey,
außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Lees meerIn Davos in der Schweiz hat heute das 55. Weltwirtschaftsforum begonnen.
Um welche Themen es geht und welche Rolle der Machtwechsel in den USA
bei dem Treffen spielt, ordnet Marlies Uken aus dem Wirtschaftsressort
von ZEIT ONLINE ein.Noch vor Beginn der Feierlichkeiten zur Amtseinführung von Donald Trump
hat der russische Präsident Wladimir Putin dem neuen US-Präsidenten zum
Amtsantritt gratuliert und ihm einen Dialog über den Krieg in der
Ukraine angeboten. Der scheidende US-Präsident Joe Biden hat indes
mehrere Kritiker Trumps begnadigt, um sie vor möglichen juristischen
Schritten zu schützen, die Trump gegen sie einleiten könnte.Was noch? Quadratmeter-Verdoppler
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Magdalena Inou, Henrik Oerding und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Donald Trump: Der nächste US-Präsident
Liveblog: Amtseinführung von Donald Trump
Weltwirtschaftsforum in Davos: Treffen in den Schweizer Alpen
Liveblog: Wladimir Putin bietet Trump Dialog an
Machtwechsel in den USA: Joe Biden begnadigt vorsorglich Trump-kritische
Abgeordnete und BeamteSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Trumps Tag
20 januari 2025 · 11 min
Donald Trump wird am heutigen Montag um 18 Uhr deutscher Zeit offiziell
als US-Präsident vereidigt. Aufgrund der eisigen Temperaturen in
Washington, D. C., findet die Amtseinführung nicht vor der Fassade des
Kapitols, sondern in einer Kuppelhalle des Gebäudes statt. Welche Gäste
an der Zeremonie teilnehmen werden und ob Trump in den ersten Stunden
seiner Amtszeit direkt politische Maßnahmen ergreifen will, erklärt
Rieke Havertz, internationale Korrespondentin bei ZEIT ONLINE. Lees meerDie deutsche Wirtschaft steckt in der längsten Rezession seit 20 Jahren.
Die wirtschaftliche Unsicherheit führt dazu, dass weniger
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingestellt werden: Wie das
Ifo-Institut berechnet hat, lag die Zahl der Neueinstellungen in den
vergangenen Monaten so niedrig wie zuletzt während der Coronapandemie im
Juli 2020. Arbeitgeber machen sich die Unsicherheit ihrer Beschäftigten
zunutze und verhängen häufiger strenge Vorgaben, analysiert Hannah
Scherkamp aus dem Arbeitsressort.Und sonst so? Pizza Hawaii – Angebot regelt Nachfrage?
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Kai Schnier und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Donald Trump: Der nächste US-Präsident
Inauguration: Donald Trumps Vereidigung wird ins Kapitol verlegt
Inauguration in den USA: Eine Amtseinführung mit vielen Überraschungen
Familie von Donald Trump: Wer hat welche Macht in der Trump-Familie?
Wirtschaftskrise: Wie geht es der deutschen Wirtschaft?
Bruttoinlandsprodukt: Deutsche Wirtschaft 2024 erneut geschrumpft
Ifo-Beschäftigungsbarometer: Neueinstellungen sinken auf niedrigsten
Wert seit 2020Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Ist das der Anfang vom Ende des Gazakriegs?
19 januari 2025 · 13 min
Am heutigen Sonntag beginnt die erste Phase der vereinbarten Waffenruhe
zwischen der israelischen Regierung und der Hamas. Während der
Feuerpause soll sich das israelische Militär stellenweise aus Gaza
zurückziehen, der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem
Gazastreifen wird geöffnet, um dringend benötigte Hilfslieferungen in
das Gebiet zu ermöglichen. Im Rahmen des Abkommens sollen in den
nächsten Wochen insgesamt 33 israelische Geiseln freigelassen werden, im
Austausch gegen Hunderte palästinensische Gefangene. Die ersten drei
Geiseln sollen heute freikommen. Wie Angehörige von israelischen Geiseln
den Deal bewerten und ob mit dem Abkommen die Chance auf einen
dauerhaften Frieden besteht, erklärt Jan Roß, Korrespondent der ZEIT in
Israel. Lees meerBis zur Bundestagswahl durchforsten wir bei "Was jetzt?" für Sie in
einer neuen Rubrik die Parteiprogramme der sieben aussichtsreichsten
Parteien: Union, AfD, SPD, Grüne, BSW, FDP und Linke. Sonntags und
mittwochs widmen wir uns in insgesamt zehn Folgen je einem konkreten
Thema und schauen uns die Vorschläge der Parteien an. Zum Auftakt geht
es erst mal ums Geld. Denn die Lebenshaltungskosten in Deutschland sind
gestiegen. Das liegt einerseits an der Inflation, die höher ist als
gedacht, aber andererseits auch an politischen Entscheidungen und
Entwicklungen. Die Frage ist also, wie der Alltag in Deutschland wieder
bezahlbarer werden könnte. Was steht dazu in den Wahlprogrammen? Und
welche Menschen profitieren vom Programm welcher Parteien am ehesten?
Das ordnet für uns ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jonas Schulze Pals ein.Und sonst so? Große Freiflächen in Städten sind nicht nur toll, sondern
auch gesund.Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Kai Schnier und Paulina Kraft
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Verhandlungen in Nahost: Plötzlich Hoffnung
Nahost: Spannungen im Nahen Osten
Nahostkrieg: Hamas…
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Spezial "Der Wahlkreis": Ist Friedrich Merz jetzt Antifaschist?
18 januari 2025 · 53 min
Fünf Wochen noch bis zur Bundestagswahl – die Union liegt weiter auf
Platz eins in den Umfragen, aber ihre Werte stagnieren. Die AfD, die
mittlerweile unverhohlen Nazi-Diktion verwendet, legt zu. Lees meerIn unserer zweiten Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis sprechen wir
daher über die zentnerschwere Verantwortung, die nun auf der Union als
konservativer Partei lastet: Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat
klargemacht, dass er nicht mit den Rechten koalieren will. Doch am
Beispiel Österreich kann man sehen, dass solche Versprechen sich auch
schnell wieder brechen lassen.Was machen die Konservativen in dieser Situation? Und was ist das
eigentlich, konservativ? In unserem neuen Gesprächsformat zur
Bundestagswahl diskutieren Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert
Pausch aus der Politikredaktion von ZEIT und ZEIT ONLINE auch über die
Optionen für eine Mitte-Rechts-Politik: Ist es konservativ, mit den
Grünen zu regieren – oder könnte das die CDU zerstören? Was hat
die Union als konservative Parteienfamilie in Deutschland bis heute
stark gemacht, welchen Weg sollte sie besser nicht gehen – und ist
Friedrich Merz der richtige Mann zur richtigen Zeit?Bei Was Jetzt? – Der Wahlkreis sprechen wir alle zwei Wochen darüber,
was all die News und Aufreger der Woche denn nun eigentlich wirklich
bedeuten: welche Fragen, Themen und großen Linien hinter dem
Wahlkampfgetöse liegen und was sie für uns als Gesellschaft und für die
deutsche Politik bedeuten.Die nächste Folge erscheint am 1. Februar.
Moderation: Lisa Caspari
Produktion: Pool Artists
Shownotes
- Folge 1 von "Was Jetzt? – Der Wahlkreis" : Die Sehnsucht nach dem
großen Knall
- Daniel Ziblatt über die Not der Konservativen
Friedrich Merz im Interview mit den Tagesthemen
- Thomas Biebrichers Buch über die internationale Krise des
Konservatismus
- Thomas Biebrichers Buch über die inhaltliche Auszehrung der Union
- Warum es Konservativen nicht hilft, wenn sie Sprache und Themen der
radikalen Rechten bedienen (PDF) (sowie dies… -
Wie steht Kickl wirklich zu Russland?
18 januari 2025 · 12 min
Die rechtsnationale FPÖ in Österreich trifft sich am Samstag zu ihrem
Neujahrstreffen in Vösendorf, wo Parteichef Herbert Kickl sich erstmals
seit Beginn der Regierungsverhandlungen öffentlich äußern will. Seitdem
Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Partei mit der
Regierungsbildung beauftragt hat, laufen Gespräche mit der konservativen
ÖVP. Gelingt eine Einigung, würde Herbert Kickl als erster Kanzler der
Freiheitlichen Partei Österreichs in die Geschichte eingehen. Die FPÖ
ist bekannt für ihre traditionell guten Beziehungen nach Moskau. Doch
wie steht Herbert Kickl zu Russland? Und wie berechtigt ist die
Zuschreibung als "Putins Mann in Wien"? Simone Brunner, Redakteurin im
Österreich-Büro der ZEIT, analysiert im Nachrichtenpodcast, wo sich der
mögliche nächste Kanzler in Bezug auf Russland verorten lässt, und
blickt auf den aktuellen Stand der Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ
und ÖVP. Lees meerMit einer großen Party feiert Chemnitz heute den Start seiner Zeit als
Europäische Kulturhauptstadt. Unter dem Motto "C the Unseen" will sich
die sächsische Großstadt als lebendige Kulturmetropole im Osten
Deutschlands präsentieren. Doch die Stadt hat einen ambivalenten Ruf:
Spätestens seit den rechtsextremen Ausschreitungen im Jahr 2018 haftet
Chemnitz im Rest der Republik ein negatives Image an. Chemnitz hat aber
auch eine andere Seite – etwa eine langjährige Hip-Hop-Kultur. August
Modersohn ist stellvertretender Büroleiter der ZEIT in Leipzig. Für ihn
ist Chemnitz das "neue New York". Im Podcast erklärt er, was ihn zu
dieser These veranlasst hat und warum Chemnitz in seinen Augen unbedingt
einen Besuch wert ist. Aber auch die Probleme der Stadt blendet er nicht
aus und erklärt, welche Rolle die rechtsextreme Szene bis heute in der
Stadt spielt.Und sonst so? Mann klammert sich bei Tempo 282 an ICE fest.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Mounia Meiborg, Constanze Kainz
Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? …
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Update: Warum Katar als Vermittler so gefragt ist
17 januari 2025 · 10 min
Die Halbinsel Katar ist nicht einmal so groß wie Schleswig-Holstein –
und doch spielte das kleine Land jüngst eine entscheidende Rolle bei der
Einigung auf eine Waffenruhe zwischen Israel und der palästinensischen
Terrororganisation Hamas. Katar war neben den USA und Ägypten an den
Vermittlungen zwischen den beiden Kriegsparteien beteiligt. In Katars
Hauptstadt Doha fanden die entscheidenden Gespräche statt, die
letztendlich zum Kompromiss führten: zu einem Dreistufenplan, der einen
schrittweisen Rückzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen
vorsieht und eine gestaffelte Freilassung der israelischen Geiseln.
Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast
ordnet er ein, warum Katar als Vermittler so gefragt ist und was der EU
fehlt, um ein ernstzunehmender Vermittler zu sein Lees meerEs sind die letzten Weichen, die gestellt werden müssen, damit das
Waffenruhe- und Geiselabkommen zwischen Israel und der Hamas am
Sonntagmittag in Kraft treten kann: Nachdem das israelische
Sicherheitskabinett das Abkommen gebilligt hat, muss nur noch Israels
Regierung zustimmen. Anders als zunächst berichtet, ist die Regierung
schon am Freitagnachmittag zusammengekommen, um über den Deal zu
beraten. Läuft alles nach Plan, soll die Waffenruhe am Sonntag um 12:15
Uhr Ortszeit in Kraft treten – und dann zunächst für 42 Tage gelten. Am
Sonntag sollen auch die ersten drei Geiseln aus der Gefangenschaft der
Hamas freikommen.Außerdem im Update: In Russland sind drei Anwälte des verstorbenen
Oppositionellen Alexej Nawalny zu mehrjähriger Haft im Straflager
verurteilt worden – wegen “Mitarbeit in einer extremistischen
Organisation”. Das berichten unter anderem die Nachrichtenagentur AFP
und das Portal Sotavision bei Telegram. Das russische Gericht habe
Nawalnys bekannten Verteidiger Wadim Kobsew zu fünfeinhalb Jahren
Straflager verurteilt, den Anwalt Alexej Lipzer zu fünf Jahren und Igor
Sergunin zu dreieinhalb Jahren.Was noch? Wie sich Profisportler vor Infekten s…
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Hoffnung auf Frieden zwischen Israel und Hamas
17 januari 2025 · 11 min
Seit Monaten wird verhandelt, nun scheint ein historischer Moment kurz
bevorzustehen: Am Sonntag soll eine Waffenruhe zwischen Israel und der
islamistischen Terrororganisation Hamas in Kraft treten. Geplant ist
eine sechs Wochen andauernde Pause, in der auch Geiseln freigelassen und
humanitäre Hilfen in den Gazastreifen geliefert werden sollen. Der
Waffenstillstand könnte das Ende von 15 Monaten Krieg markieren, der im
Oktober 2023 mit einem Angriff der Hamas auf Israel begann. Doch welche
politische Bilanz lässt sich nach dieser langen Auseinandersetzung
ziehen? Jörg Lau ist außenpolitischer Korrespondent für die ZEIT. Im
Podcast ordnet er ein, wo Israel und die Hamas nach über einem Jahr
Krieg stehen und warum eine Zweistaatenlösung möglicherweise wieder
näher rückt. Lees meerIm Deutschen Bundestag sollen die Abgeordneten die Vielfalt der
Gesellschaft repräsentieren – das sieht das deutsche Grundgesetz vor.
Doch historisch hatte der Bundestag mit einer Unterrepräsentation
bestimmter Gruppen zu kämpfen – darunter vor allem Frauen und Arbeiter.
Andererseits sitzen meistens sehr viele Anwälte als Volksvertreter im
Bundestag. Das Daten-Team von ZEIT Online hat in die Geschichte des
Bundestags geschaut und ausgewertet, wie sich die Zusammensetzung von
1949 bis heute entwickelt hat. Ist der Bundestag in den letzten
Jahrzehnten diverser geworden – und wie könnte die politische Landschaft
nach der diesjährigen Wahl aussehen? Dana Hajek ist Redakteurin im
Ressort Daten und Visualisierung. Im Podcast erklärt sie, wie die
durchschnittliche Person im Bundestag ausschaut und welche
gesellschaftlichen Gruppen besonders unterrepräsentiert sind.Und sonst so? Wildschwein Rillette darf vorerst bei Besitzerin in
Frankreich bleiben.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Nahostkrieg: Hamas und Israel vereinbaren Wa…
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Update: Kommt die Waffenruhe im Gazastreifen?
16 januari 2025 · 10 min
Israel und die islamistische Terrororganisation Hamas stehen so kurz vor
einer Waffenruhe wie noch nie in den vergangenen 15 Monaten. Doch ob der
Deal tatsächlich in Kraft tritt, ist weiterhin unklar. Das israelische
Sicherheitskabinett will erst später entscheiden, ob es der geplanten
Waffenruhe mit der Hamas zustimmt. Premierminister Benjamin Netanjahu
beschuldigt die Hamas, sich von Teilen der Vereinbarung zurückzuziehen
und in letzter Minute Zugeständnisse zu erpressen. Die Hamas hingegen
erklärt, sie halte sich an das von den Vermittlern vorgelegte Abkommen. Lees meerMonatelang hatten Katar, die USA und Ägypten zwischen den Parteien
vermittelt. In der vergangenen Nacht bestätigte Katars Regierungschef
Mohammed bin Abdulrahman Al Thani eine mögliche Waffenruhe. Geplant ist,
dass diese am Sonntag in Kraft tritt und sechs Wochen dauern soll.
Während dieser Zeit soll dringend benötigte humanitäre Hilfe in den
Gazastreifen geliefert werden, die Hamas soll wöchentlich mindestens
drei Geiseln freilassen. Martin Klingst ist Nahost-Kenner und
langjähriger politischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast erklärt er,
warum er skeptisch ist, und analysiert, was passieren muss, damit aus
einer Waffenruhe ein dauerhafter Waffenstillstand wird.Die mögliche Einigung zwischen Israel und der Hamas über eine Waffenruhe
und die Freilassung von Geiseln stößt weltweit überwiegend auf
Erleichterung – so auch im Gazastreifen selbst. Während in Israel die
Nachricht auf ein geteiltes Echo stößt, gibt es von der Hamas
triumphierende Töne. Ihr Vizechef stellt die Vereinbarung als Triumph
über Israel dar. Doch wie blicken die Menschen vor Ort auf den möglichen
Deal und was bedeutet er für ihre Zukunft? Der Gazastreifen ist in
großen Teilen verwüstet. Hanna Israel ist freie Autorin für ZEIT ONLINE.
Sie steht im Kontakt mit Betroffenen im Gazastreifen. Im Podcast
berichtet sie von ihrer Situation und erzählt, welche Herausforderungen
die Menschen im Gazastreifen erwarten.Außerdem im Update: Im Bu…
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Ein Jahr nach den Bauernprotesten – was hat sich geändert?
16 januari 2025 · 11 min
Ein Jahr nach den Bauernprotesten gegen die Sparmaßnahmen in der
Agrarwirtschaft sind viele Landwirte weiterhin unzufrieden mit der
Bundespolitik – obwohl diese Zugeständnisse gemacht und die geplanten
Kürzungen abgeschwächt hat. Warum das vielen Landwirten nicht ausreicht,
erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Hanna Gersmann. Sie ordnet außerdem ein, was
im Nachbarland Dänemark anders läuft: Dort zahlen Landwirte freiwillig
eine CO₂-Steuer und stellen Land für Naturschutzgebiete zur Verfügung. Lees meerRussische und chinesische Schiffe stehen im Verdacht, in der Ostsee und
vor Taiwan gezielt kritische Unterwasserinfrastruktur anzugreifen. In
den letzten Monaten haben Schäden an Unterseekabeln, Pipelines und
anderen kritischen Infrastrukturen weltweit zugenommen. Experten und
Expertinnen vermuten, dass es sich dabei um Sabotage handelt, doch
Chinas und Russlands Regierungen streiten die Vorwürfe ab. Ob es sich
bei der mutmaßlichen Sabotage um hybride Kriegsführung handelt,
analysiert Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent von
ZEIT ONLINE.Und sonst so? Brad, äh, Betrüger Pitt
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Klimaschutz in der Landwirtschaft: Warum klappt die Agrarwende in
Dänemark – aber nicht hier?Landwirtschaft: Bauernproteste in Europa
Hybride Kriegsführung: Wenn der Anker zur Waffe wird
Sabotage: Nato plant besseren Schutz für Infrastruktur in der Ostsee
Nato: Eingeklemmt zwischen Putin und Trump
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Update: Noch keine Entwarnung bei der Maul- und Klauenseuche
15 januari 2025 · 8 min
Die Eindämmung der hochansteckenden Maul- und Klauenseuche (MKS) hat
weiterhin höchste Priorität. Das hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem
Özdemir am heutigen Mittwoch mitgeteilt. Bislang wurden außerhalb des
betroffenen Betriebs keine weiteren Fälle gemeldet. Der Ausbruch hat
jedoch wirtschaftliche Folgen: Mehrere Länder, darunter Großbritannien,
haben Importstopps für Rinder, Schweine und Schafe verhängt. Wie die
weitere Verbreitung der MKS verhindert werden soll, erklärt Leon
Kaessmann aus dem Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE. Lees meerIm vierten Quartal 2024 ist die deutsche Wirtschaft das zweite Jahr in
Folge geschrumpft. Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat, sei
das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent
zurückgegangen. Besonders betroffen waren verarbeitende Gewerbe im
Maschinenbau und der Automobilindustrie sowie das Baugewerbe.EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird für ihren Einsatz
für europäische Interessen in diesem Jahr mit dem Karlspreis
ausgezeichnet. Das hat das Karlspreis-Direktorium in Aachen mitgeteilt.Was noch? Millionenerbe vom Namensverwandten
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Maul- und Klauenseuche: Großbritannien verhängt Importverbot für
Klauentiere aus DeutschlandMaul- und Klauenseuche: Özdemir will schnelles Eindämmen der Seuche
erreichenBruttoinlandsprodukt: Deutsche Wirtschaft 2024 erneut geschrumpft
Präsidentin der EU-Kommission: Karlspreis geht an Ursula von der Leyen
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