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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Elena – ein Podcast von ZEIT Verbrechen

    8 maart 2025 · 1 uur 2 min

    Afspelen
    Heute können Sie hier die erste Folge eines fünfteiligen Doku-Podcasts
    hören. Er heißt “Elena” – nach einem achtjährigen Mädchen aus Bern, das
    vor zwei Jahren tot aufgefunden wurde. Unsere Kriminalreporterin Anne
    Kunze spürt diesem Fall nach. Sie sichtet kiloweise Akten, lernt das
    Umfeld des Kindes kennen – und spricht mit der Mutter, die als
    Hauptverdächtige gilt. Aber hat sie die Tat wirklich begangen? Oder
    haben Staatsanwaltschaft und Justiz Vorurteile gegen eine
    alleinerziehende Mutter, die keinen hohen sozialen Status hat?
    Lees meer

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  2. Russlands Hoffnung auf "das Jahr des Sieges"

    8 maart 2025 · 13 min

    Afspelen
    In den vergangenen Wochen hat Donald Trump eine amerikanische
    Zeitenwende vollzogen. Während er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
    Selenskyj öffentlich demütigte und der Ukraine weitere Militärhilfen
    verweigerte, näherte er sich dem russischen Präsidenten Wladimir Putin
    an. Die EU reagiert auf Trumps Vorgehen mit Aufrüstung: Auf dem
    Krisengipfel am Donnerstag beschlossen die Staaten bis zu 150 Milliarden
    Euro an Rüstungsausgaben. Währenddessen wird im Kreml gefeiert, im
    Staatsfernsehen ist die Rede von 2025 als “Jahr des Sieges”. Aber wie
    sieht das der Rest der russischen Bevölkerung? Im Podcast erklärt der
    außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, wie die
    Stimmung in Russland ist und ob das Land bereit ist für
    Friedensgespräche mit der Ukraine.
    Lees meer

    Seit über 100 Jahren wird am 8. März der Weltfrauentag gefeiert, vor 50
    Jahren wurde er erstmals von den Vereinten Nationen anerkannt. Trotz der
    Fortschritte in den letzten Jahren sind die Rechte der Frauen immer noch
    in vielen Ländern bedroht. So auch in Argentinien, einem Land, das lange
    Zeit als Vorreiter in Sachen Frauenrechten galt: die
    Frauenrechtsbewegung Ni una menos 2015, die gleichgeschlechtliche Ehe im
    Jahr 2010 und vor fünf Jahren das Recht auf Schwangerschaftsabbruch.
    Präsident Javier Milei will diese Fortschritte wieder rückgängig machen.
    Kurz nach seiner Wahl 2023 schaffte er das Ministerium für Frauen,
    Gender und Vielfalt ab, er ist gegen Schwangerschaftsabbrüche und
    leugnet den Gender-Pay-Gap. Welche Auswirkungen seine rechte Politik auf
    die Frauenrechte in Argentinien hat und wie sich das Land dagegen wehrt,
    analysiert Sophia Boddenberg, die für ZEIT ONLINE aus Argentinien
    berichtet.

    Und sonst so? Vogelgesang gegen Angst

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Fabian Scheler, Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Feminismus in Argentinien: "Was sie Liebe nennen,…

  3. Update: Trumps Zoll-Ping-Pong geht weiter

    7 maart 2025 · 10 min

    Afspelen
    Der US-Präsident Donald Trump hat die Zölle auf Produkte aus Mexiko und
    Kanada vorerst ausgesetzt. Zwei Tage nach ihrer Einführung teilte er
    mit, dass bis zum 2. April keine Abgaben auf Waren aus Mexiko fällig
    werden, die unter das USMCA-Abkommen fallen. Auch Zölle auf einen Teil
    der kanadischen Importe werden vorübergehend aufgehoben. Heike Buchter,
    US-Korrespondentin der ZEIT, ordnet ein, welche wirtschaftliche und
    politische Strategie Donald Trump mit den Zöllen verfolgt und was die
    Aussetzung bedeutet.
    Lees meer

    Russland hat in der Nacht erneut massive Raketen- und Drohnenangriffe
    auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine verübt. Insgesamt setzte
    Russland 58 Raketen und fast 200 Drohnen ein. Zum ersten Mal wurden auch
    von Frankreich gelieferte Mirage-2000-Jets sowie F-16-Kampfflugzeuge
    eingesetzt, um die Angriffe abzuwehren.

    Außerdem im Update: Die Gewerkschaft ver.di hat einen 24-stündigen
    Warnstreik an elf deutschen Flughäfen angekündigt. Der Streik soll
    Montag um 0 Uhr beginnen.

    Was noch? Die überraschende Playlist von König Charles

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Entscheidungen der US-Regierung: Die wichtigsten Entscheidungen Donald
    Trumps im Überblick

    Zollstreit: Mexiko will mit Gegenmaßnahmen auf Trumps Zölle reagieren

    USA: Donald Trump setzt Zölle gegen Mexiko und Kanada vorerst teilweise
    aus

    Handelsstreit: Donald Trump ordnet neue Zölle an

    USA: Mexikos Präsidentin widerspricht Trump-Aussage zu "Migrationsstopp"

    Opioidkrise in den USA: Ein Land betäubt sich

    Streit mit Kanada und Mexiko: Regierung nimmt Importe von US-Autos von
    neuen Zöllen aus

    Handelsstreit: Justin Trudeau kündigt Zölle auf US-Produkte an

    Infrastruktur in der Ukraine: Sie riskieren ihr Leben, damit andere
    überleben

    Was jetzt? / Ukraine: Kein Licht als Kriegsziel

    Waffenlieferungen: Der französische Waffenstolz

    Krieg i…

  4. Wird Frankreichs Atomschirm zu einem europäischen?

    7 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Als Reaktion auf die außenpolitische Wende der USA unter Donald Trump
    hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine Debatte darüber
    angestoßen, ob Frankreich als einzige Atommacht der EU künftig den
    atomaren Schutz für Europa übernehmen sollte. Mathias Krupa,
    Korrespondent in Paris, erklärt, wie Frankreichs Schutzschirm für Europa
    in der Praxis aussehen könnte und wie der Vorschlag in Frankreich
    ankommt.
    Lees meer

    Der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund im deutschen
    Schulsystem wächst, doch seit Jahrzehnten erreichen Kinder mit
    Zuwanderungsgeschichte schlechtere schulische Ergebnisse. Obwohl
    mittlerweile 40 Prozent der Schüler Migrationshintergrund haben, hat
    sich das Bildungssystem zu wenig daran angepasst, analysiert
    ZEIT-Bildungsexperte Martin Spiewak.

    Und sonst so? Kollektive Suche nach dem großen Glück.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Atomschirm für Europa: La Boom

    Verteidigung: Macron ruft zu "strategischem Dialog" über europäische
    Atomwaffen auf

    Frankreich: Macron spannt den Schutzschirm

    Atombombe für Deutschland: Nukleare Abschreckung light

    Atomwaffen: Braucht Europa die Bombe?

    Bundestagswahl: "Die größte Bedrohung ist Russlands Imperialismus"

    Bildung und Migration: Schaffen wir das? So nicht!

    Migration: Fast jeder dritte Schüler in Deutschland hat
    Migrationshintergrund

    Schulzeit: So sieht die perfekte Schule aus

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  5. Update: "Die Aufklärungshilfe war fast noch wichtiger als die Militärhilfe"

    6 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die USA hat die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an die Ukraine
    gestoppt. Wie der Chef der CIA, John Ratcliffe, verkündete, soll diese
    Maßnahme die Ukraine zu einem Waffenstillstand bewegen. Davon betroffen
    sind nicht nur der direkte Austausch zwischen den beiden Ländern,
    sondern auch der über US-Verbündete. Demnach soll dem britischen
    Geheimdienst untersagt worden sein, Informationen von den USA an die
    Ukraine weiterzugeben. Die Informationen halfen der Ukraine unter
    anderem dabei, Raketenangriffe zu erkennen und das Schwarze Meer zu
    überwachen. Die USA haben erst vor wenigen Tagen bereits die
    Militärhilfen auf unbestimmte Zeit pausiert. Der US-amerikanische
    Präsident Donald Trump kündigte an, diese fortzusetzen, sobald die
    Ukraine ihren "Willen zum Frieden" belege. Ob die Ukraine auch ohne die
    Informationen der USA auskommen kann und ob sich die ukrainische Führung
    davon unter Druck setzen lässt, das analysiert ZEIT-Autor Denis
    Trubetskoy bei Was jetzt?
    Lees meer

    Fast vier Jahre lang war sie Außenministerin, davor vier Jahre
    Bundesvorsitzende der Grünen, aber jetzt ist Schluss: Annalena Baerbock
    zieht sich aus der Spitzenpolitik zurück. Wie sie in einem Brief an die
    Partei verkündete, habe sie sich aus persönlichen Gründen entschieden,
    keine Führungsposition mehr bei den Grünen einzunehmen. Die intensiven
    Jahre auf "Highspeed" hätten einen privaten Preis für sie und ihre
    Familie gehabt. Erst im November hat Baerbock die Scheidung von ihrem
    Ehemann bekannt gegeben. Dennoch soll es kein kompletter Abschied aus
    der Politik sein: Ihr Amt im Bundestag hat sie bereits angenommen.
    Politik-Ressortleiterin Tina Hildebrandt spricht im Podcast über das
    Erbe der Politikerin und analysiert, was jetzt auf die Grünen zukommt.

    Außerdem im Update:
    Die Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten treffen sich seit dem Morgen
    zu einem Sondergipfel in Brüssel. Dabei soll es vor allem darum gehen,
    wie Europa die Ukraine nun ohne die Hilfen der USA unterstützen kann –
    und was Trumps Vorgehe…

  6. Die EU will aufrüsten

    6 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    In Brüssel treffen sich am Morgen die Regierungschefs der
    EU-Mitgliedsstaaten zu einem Sondergipfel. Dabei wird besprochen, wie
    die EU auf das Vorgehen von Donald Trump reagieren soll. Der
    US-amerikanische Präsident hat am Dienstag alle militärischen
    Ukrainehilfen gestoppt, um zu überprüfen, ob sie "zur Lösungsfindung"
    beitragen. Auf dem Sondergipfel sollen deshalb neue EU-Hilfen für die
    Ukraine beschlossen werden. Außerdem wird über einen Fünf-Punkte-Plan
    zur Wiederaufrüstung Europas abgestimmt. Kommissionspräsidentin Ursula
    von der Leyen hat einen Plan mit dem Namen Rearm Europe vorgeschlagen,
    der unter anderem ein Verteidigungspaket von 800 Milliarden Euro
    enthält. Woher das Geld kommt und ob Europa eine Chance gegen Russland
    hat, erklärt ZEIT-Korrespondent Ulrich Ladurner im Podcast.
    Lees meer

    Das Aussetzen der Ukrainehilfen der USA hat schwere Konsequenzen für die
    Bundeswehr – denn ohne die Amerikaner sei man aufgeschmissen, so einige
    deutsche Offiziere. Die Unabhängigkeit von den USA kommt zu einem hohen
    Preis: Laut Verteidigungsminister Boris Pistorius muss der
    Verteidigungshaushalt auf 100 Milliarden Euro verdoppelt werden. Um das
    zu ermöglichen, wollen SPD und Union die Schuldenbremse reformieren. Und
    zwar so, dass Verteidigungsausgaben über einem Prozent des
    Bruttoinlandsprodukts davon ausgenommen werden. Geld allein reiche aber
    nicht, um die Bundeswehr wieder auf Vordermann zu bringen, sagt Hauke
    Friedrichs, sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im
    Podcast analysiert er, was es wirklich braucht, um Deutschland
    verteidigungsfähig zu machen.

    Und sonst so? Mammut-Mäuse.

    Korrektur: In der ursprünglichen Version der Folge, wurde die Koaltiona
    aus SPD und Union irrtümlich als "Schwarz-Grün" bezeichnet. Wir haben
    das nachträglich korrigiert.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukrai…

  7. Update: Was die rot-schwarze Milliarden-Wende verändern könnte

    5 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Union und SPD haben sich auf eine Reform der Schuldenbremse geeinigt.
    Künftig sollen Rüstungsausgaben, die über ein Prozent des
    Bruttoinlandsprodukts hinausgehen, nicht mehr unter die Schuldenbremse
    fallen. Gleichzeitig planen die beiden Parteien ein
    500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Investitionen in Infrastruktur
    und Wirtschaft. Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter des
    Politikressorts der ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche Folgen die
    Einigung hat und ob die Grünen im Bundestag mitziehen werden.
    Lees meer

    Die Volksrepublik China strebt für 2025 ein Wirtschaftswachstum von rund
    fünf Prozent an. Gleichzeitig sollen die Verteidigungsausgaben erneut
    deutlich steigen. Offiziell verkündet werden sollen die Ziele von
    Ministerpräsident Li Qiang in seiner Rede zum Auftakt des Nationalen
    Volkskongresses an diesem Mittwoch. Jens Mühling ist China-Korrespondent
    für die ZEIT und beobachtet den Volkskongress.

    Außerdem im Update: Ägypten hat einen umfassenden Plan zum Wiederaufbau
    des Gazastreifens vorgestellt. Lea Frehse, die Nahostkorrespondentin der
    ZEIT, erklärt im Podcast, wie realistisch der ägyptische Plan ist.

    Was noch? 1.400 Insektenarten im Magen

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bundeshaushalt: Union und SPD kündigen Reform der Schuldenbremse an

    Schuldenbremse: Was die Einigung von Union und SPD bedeutet

    Schuldenbremse: Eine Bazooka für Friedrich Merz

    Nationaler Volkskongress: China strebt Wirtschaftswachstum von fünf
    Prozent an

    Nahostkonflikt: Ägypten legt Wiederaufbauplan für Gazastreifen vor

    Nahost: KI-Video zeigt Trumps Zukunftsvision für den Gazastreifen

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  8. Das Ende der liberalen Weltordnung? (Wie wir sie kennen)

    5 maart 2025 · 15 min

    Afspelen
    Die jüngste Entscheidung der USA, die Waffenlieferungen an die Ukraine
    zu stoppen, ist nur der letzte Schritt einer rasanten Entwicklung in den
    vergangenen Wochen: Die transatlantischen Beziehungen zwischen Europa
    und den USA, wie man sie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs kannte,
    gehen in die Brüche. Erst vergangene Woche hatten US-Präsident Donald
    Trump und sein Vizepräsident J. D. Vance den ukrainischen Präsidenten
    Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus vor laufenden Kameras auflaufen
    lassen. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz diagnostizierte Vance
    einen angeblichen Mangel an Meinungsfreiheit in Europa. Was bedeuten
    diese Vorfälle für die europäische Sicherheit? Frank Sauer ist
    Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte. Im Podcast ordnet er ein,
    ob die liberale Weltordnung noch Bestand hat und vor welchen
    Herausforderungen die europäische Außenpolitik nun stehen wird.
    Lees meer

    Dazu gehören auch die jüngsten wirtschaftspolitischen Ankündigungen aus
    den USA. Noch bei seiner Vereidigung im Januar kündigte Donald Trump die
    stärkste US-Wirtschaft der modernen Geschichte an. Doch längst gibt es
    Warnungen vor den langfristigen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft,
    insbesondere in den Bereichen Automobilproduktion, Pharmaindustrie und
    Landwirtschaft. Die nun verkündeten Zölle auf Waren aus Kanada und
    Mexiko traten trotz des bestehenden Freihandelsabkommens in Kraft. Zudem
    verdoppelt der US-Präsident Donald Trump die im Februar eingeführten
    Zölle auf chinesische Waren von zehn auf 20 Prozent. Die chinesische
    Regierung sowie Kanadas Premierminister Justin Trudeau haben bereits mit
    Gegenzöllen reagiert. Schadet Trump mit seinem erratischen Kurs sich
    selbst? Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort,
    erläutert, ob sich nach der Sicherheitspolitik nun auch die globale
    Wirtschaftspolitik radikal ändern wird.

    Und sonst so? Der Mann, der Millionen Babys rettete, ist gestorben.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Sophia Bod…

  9. Update: Wie reagieren die Ukrainer auf den Stopp der US-Militärhilfe?

    4 maart 2025 · 9 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat einen vorläufigen Stopp der Militärhilfe
    für die Ukraine angeordnet, weder Waffen noch Geld für Kyjiw. Die
    US-Regierung betont, Trump habe unmissverständlich klargemacht, dass
    sein Fokus auf Frieden liege. Europäische Politiker zeigen sich besorgt
    über den Stopp der US-Ukrainehilfe. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von
    der Leyen kündigte einen Fünf-Punkte-Plan "zur Wiederaufrüstung Europas"
    an. Bis zu 800 Milliarden Euro könnten dafür mobilisiert werden.
    Russland begrüßt die Entscheidung der USA, während der ukrainische
    Präsident Wolodymyr Selenskyj die Zusammenarbeit mit Europa betont.
    Olivia Kortas berichtet für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus Kyjiw. Im
    Podcast ordnet sie ein, welche Folgen Trumps Entscheidung für die
    Ukraine hat und wie die Bevölkerung darauf reagiert.
    Lees meer

    China belegt Hühnerfleisch, Weizen, Mais und Baumwolle aus den USA mit
    Zöllen in Höhe von 15 Prozent – als eine direkte Reaktion auf die
    Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die Zölle auf chinesische
    Importe von zehn auf 20 Prozent zu verdoppeln. Auch auf Produkte aus
    Kanada und Mexiko erhebt die US-Regierung Zölle, was die Spannungen im
    internationalen Handel weiter verschärft. Bundeswirtschaftsminister
    Robert Habeck betont, dass die EU geschlossen reagieren werde, sollte
    Trump auch europäische Waren ins Visier nehmen.

    Außerdem im Update:

    Die Unionsfraktion im Bundestag hat eine Anfrage gestellt, die sich mit
    der Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) durch
    Bundesministerien beschäftigt. Sie erkundigt sich unter anderem nach
    möglichen Verbindungen von NGOs zu extremistischen Strukturen. Die
    Anfrage stößt auf scharfe Kritik von zivilgesellschaftlichen
    Organisationen und Forschenden. In offenen Briefen werfen sie der Union
    vor, zivilgesellschaftliches Engagement zu diskreditieren und die Arbeit
    von NGOs zu behindern.

    Was noch? Power-Ranger-Polizisten nehmen auf dem Karneval Diebe fest.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ole Pflü…

  10. Die Linke und das Sondervermögen

    4 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Linkspartei hat bei der Bundestagswahl 8,77 Prozent der Stimmen
    erhalten und spielt damit eine zentrale Rolle im neuen Bundestag. Obwohl
    sie die kleinste Fraktion stellt, könnte sie aufgrund der erforderlichen
    Zweidrittelmehrheit für wichtige Beschlüsse wie eine Reform der
    Schuldenbremse oder ein Sondervermögen großen Einfluss ausüben. Die
    Linke hat zwar Gespräche zur Reform der Schuldenbremse angeboten,
    fordert jedoch, dass diese nicht nur Militärausgaben priorisiert. Was es
    für die Demokratie bedeutet, ein neues Sondervermögen noch mit dem alten
    Bundestag zu verabschieden, erklärt Paul Middelhoff, stellvertretender
    Leiter des Politikressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Nach fünf Monaten und mehreren gescheiterten Koalitionsverhandlungen hat
    Österreich nun eine neue Regierung. Erstmals arbeiten die konservative
    ÖVP, die sozialdemokratische SPÖ und die liberale Neos zusammen. Der
    erste Versuch der Parteien, nach der Wahl im September eine Regierung zu
    bilden, war gescheitert. Auf Druck des Bundespräsidenten Alexander Van
    der Bellen hin hatten sich die drei Parteien zu erneuten Gesprächen
    zusammengetan – auch um eine Kanzlerschaft des rechtspopulistischen
    FPÖ-Vorsitzenden Herbert Kickl zu verhindern. Welche Themen die drei
    Parteien jetzt am dringendsten angehen müssen, analysiert Florian
    Gasser, Leiter der Österreich-Seiten der ZEIT.

    Und sonst so? Schnuppertag in der S-Bahn-Führerkabine

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Fabian Scheler und Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Die Linke: Linkspartei zieht in den Bundestag

    Schuldenbremse: Vier Wochen bleiben noch

    Regierungsbildung: Friedrich Merz will Sondersitzung zu Sondervermögen

    Komplizierte Regierungsbildung: Österreichs Präsident vereidigt neue
    Regierung

    Österreich: ÖVP, SPÖ und Neos bilden Dreierkoalition

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können …

  11. Update: Tote und Verletzte in Mannheim

    3 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    In Mannheim ist am Montagmittag ein Auto in eine Menschenmenge gefahren.
    Dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet und mehrere verletzt. Ein
    Verdächtiger wurde laut Polizeiangaben festgenommen. Zu den
    Tathintergründen und einem möglichen Motiv hat die Polizei noch keine
    Angaben gemacht.
    Lees meer

    Nach dem Eklat zwischen im Weißen Haus ist unklar, ob die USA die
    Ukraine weiterhin militärisch unterstützen werden. Bisher sind die USA
    mit Waffen- und Finanzhilfen in Höhe von 64 Milliarden Euro der größte
    Unterstützer des Landes. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat
    unterdessen eine einmonatige Feuerpause in der Ukraine ins Gespräch
    gebracht. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent von
    ZEIT ONLINE, ordnet ein, inwiefern eine Waffenruhe sinnvoll wäre, und
    wie sich ein Ende der US-Unterstützung für die Ukraine militärisch
    auswirken könnte.

    CDU-Chef Friedrich Merz hat eine Sondersitzung des Bundestages
    vorgeschlagen, um über ein neues Sondervermögen noch vor der
    konstituierenden Sitzung des neuen Parlaments zu beraten. Künftig wären
    die Parteien auf die Stimmen von AfD oder Linker angewiesen.

    Israel und die Hamas streiten darüber, wie es nach Ende der ersten Phase
    der Waffenruhe weitergehen soll. Israel hat seitdem wieder Angriffe auf
    den Gaza-Streifen gestartet und alle Hilfslieferungen für die
    Zivilbevölkerung gestoppt. ZEIT-Korrespondent Jan Roß ordnet ein, wie es
    in dem Krieg jetzt weitergehen könnte.

    Was noch? Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Fabian Scheler und Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Mannheim: Auto fährt in Menschenmenge – Verdächtiger festgenommen

    Baden-Württemberg: Was über den Vorfall in Mannheim bekannt ist

    Verteidigungspolitik: Und wenn sie nicht mehr liefern?

    USA und Europa: Der Worst Case ist das neue Normal

    Donald Trump: Der 47. US-Präsident

    Regierungsbildung…

  12. Warum liebt Hamburg die SPD?

    3 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg steht fest: Der rot-grüne Senat
    hat weiter eine Mehrheit. Die SPD mit Bürgermeister Peter Tschentscher
    bleibt stärkste Kraft. Die CDU schafft es auf den zweiten Platz, die SPD
    will aber weiterhin mit den drittplatzierten Grünen koalieren. Seit 2015
    wird die Hansestadt von einem rot-grünen Senat regiert, Tschentscher
    hatte schon vor der Wahl seine Bereitschaft zur Fortsetzung einer
    Koalition mit den Grünen signalisiert. Die Bürgerschaft ist das
    Landesparlament von Hamburg, vergleichbar mit dem Landtag in anderen
    Bundesländern. Was bedeutet das Wahlergebnis für die Zukunft der Stadt
    und welche Auswirkungen hat es für die Bundespolitik? Florian Zinnecker
    leitet das Hamburg-Ressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was das
    Wahlergebnis für die Stadt und die Bundespolitik bedeutet.
    Lees meer

    Nach dem Eklat im Weißen Haus steht Europa vor einer neuen
    sicherheitspolitischen Realität. In London haben sich zahlreiche
    westliche Staats- und Regierungschefs getroffen, um über eine
    europäische Strategie für den Ukrainekrieg zu beraten. Mit dabei:
    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Olaf Scholz sowie
    die Spitzen von EU und Nato und der ukrainische Präsident Wolodymyr
    Selenskyj. Der britische Premierminister Keir Starmer hatte von einer
    „Koalition der Willigen“ gesprochen und Anstrengungen für einen
    Waffenruheplan angekündigt. Welche Rolle kann Europa jetzt übernehmen?
    Und wie könnte ein europäischer Waffenruheplan aussehen? Jochen Bittner
    ist Auslandskorrespondent der ZEIT in London. Im Podcast berichtet er
    über das Treffen und erklärt, wie es um die europäischen Anstrengungen
    für einen Waffenruheplan steht.

    Und sonst so? "Blue Ghost" landet auf dem Mond

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Bürgerschaftswahl in Hamburg: Egal wie die Sache ausgeht, es liegt auch
    an Olaf S…

  13. Trump wirft Selenskyj raus: Wo steht Europa?

    2 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Nach der öffentlichen Eskalation zwischen US-Präsident Donald Trump,
    Vizepräsident J. D. Vance und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
    Selenskyj werden der US-Präsident und sein Vizepräsident international
    stark kritisiert. Während des Gesprächs im Oval Office beschimpften
    Donald Trump und J. D. Vance den ukrainischen Präsidenten und warfen ihm
    vor, "mit dem dritten Weltkrieg zu spielen". Wolodymyr Selenskyj, der in
    Washington nach Unterstützung für die Ukraine suchte, wurde nach nur
    wenigen Stunden aus dem Weißen Haus verwiesen. Donald Trump postete
    daraufhin auf Truth Social, dass Wolodymyr Selenskyj zurückkehren könne,
    wenn er "bereit zum Frieden" sei. Heinrich Wefing, Leiter des
    Politikressorts der ZEIT, ordnet ein, welche möglichen Folgen dies für
    Europa und die NATO haben könnte.
    Lees meer

    Heute findet die Hamburger Bürgerschaftswahl statt, in der
    Hamburgerinnen und Hamburger über die Zusammensetzung des
    Landesparlaments entscheiden. Laut aktuellen Umfragen liegt die SPD mit
    mehr als 30 Prozent an der Spitze. Bürgermeister Peter Tschentscher
    hofft auf eine Fortsetzung der Rot-grünen Koalition, die seit 2015
    regiert. Allerdings könnten beide Parteien Verluste erleiden, wobei die
    Grünen möglicherweise hinter die CDU auf Platz drei zurückfallen. Linke
    und AfD könnten leichte Zuwächse erzielen, spielen jedoch in Hamburg
    eine geringere Rolle. Frank Drieschner ist Redakteur im Hamburgressort
    der ZEIT. Im Podcast analysiert er den Wahlkampf in Hamburg und erklärt,
    welche Themen dabei eine Rolle gespielt haben.

    Und sonst so? Ihre Oscarvorhersage im Test

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge

    "OK, America?" / USA und Europa: Der gewollte Eklat mit dem Westen

    Ukrainekrieg: Abkommen zwischen USA und Ukraine nach Eklat nicht
    unterzeichnet

    Eklat im Weißen Haus: Donald Trump ist jetzt da,…

  14. Spezial "Der Wahlkreis": Kann Verantwortung sexy sein?

    1 maart 2025 · 54 min

    Afspelen
    Die Union ermahnt in diesen Tagen die SPD: Jetzt habt euch nicht so,
    seid "verantwortungsvoll" und tretet in die Regierung ein, es sind
    schließlich düstere Zeiten. Die SPD warnt ihrerseits die Union: Die
    staatspolitische "Verantwortung" gebiete es, jetzt nicht mit der AfD zu
    flirten. Und die künftigen Koalitionäre fordern gemeinsam von der
    Linkspartei: Seid nicht so ideologisch, sondern übernehmt
    "Verantwortung" und verabschiedet uns das Sondervermögen zur
    Aufrüstung.
    Lees meer

    Aber was bedeutet das eigentlich, Verantwortung in der Politik? Ist
    Ideologie immer etwas Schlechtes? Und wo war in der Vergangenheit die
    Parteiräson wichtiger als die Staatsräson?

    In der neuen Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" diskutieren Lisa
    Caspari, Robert Pausch und Paul Middelhoff aus den Politikredaktionen
    von ZEIT und ZEIT ONLINE über die Folgen der Bundestagswahl – und wer
    jetzt wo Verantwortung trägt.

    Die nächste Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" erscheint am 15.
    März.

    Moderation: Lisa Caspari
    Produktion: Pool Artists

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  15. Kommt jetzt Frieden in der Türkei?

    1 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der inhaftierte PKK-Gründer Abdullah Öcalan hat gestern das Ende des
    bewaffneten Kampfes zwischen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der
    Türkei gefordert und die Auflösung der Partei angekündigt. Damit könnte
    ein mehr als 40 Jahre andauernder, blutiger Konflikt enden, in dem über
    40.000 Menschen auf beiden Seiten ihr Leben verloren. Die PKK, die in
    den späten 1970er-Jahren gegründet wurde, kämpfte ursprünglich für mehr
    Rechte der Kurden in der Türkei – oft mit Gewalt, weshalb sie von vielen
    Staaten als Terrororganisation eingestuft wurde, etwa von den USA und
    der EU. Dastan Jasim, Politikwissenschaftlerin und Research Fellow am
    Giga-Institut für Nahost-Studien in Hamburg, ordnet ein, welche
    Veränderungen dies für die Region und für Deutschland mit sich bringen
    wird.
    Lees meer

    In Deutschland finden erneute Warnstreiks im öffentlichen Dienst statt.
    Betroffen sind etwa Kitas, der öffentliche Nahverkehr, Behörden und die
    Müllabfuhr. Die Gewerkschaften ver.di und DBB werfen den Arbeitgebern
    eine Blockadehaltung vor, da in der zweiten Tarifrunde keine Annäherung
    erzielt wurde. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor, woraufhin
    weitere Streiks angekündigt wurden. Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von
    acht Prozent, mindestens 350 Euro mehr monatlich, sowie Verbesserungen
    bei den Arbeitsbedingungen und der Flexibilität. Die nächste
    Verhandlungsrunde findet Mitte März statt, während die Gewerkschaften in
    den kommenden Wochen Protestaktionen planen. Carla Neuhaus, Redakteurin
    im Wirtschaftsressort, hat mit Menschen aus dem öffentlichen Dienst
    gesprochen. Im Podcast erklärt sie, was die Beschäftigten fordern.

    Und sonst so? Hitzewelle trifft Karneval in Rio

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Türkisch-syrische Beziehungen: Gemeinsam gegen kurdische Autonomie

    Abdullah Öcalan: PKK-Anführer ruft zum Ende des…

  16. Update: Rohstoffe ja, Sicherheit nein

    28 februari 2025 · 9 min

    Afspelen
    Bei einem Treffen im Weißen Haus in Washington wollen der ukrainische
    Präsident Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump heute eine
    Rahmenvereinbarung für ein Rohstoffabkommen unterzeichnen. Zentraler
    Bestandteil davon ist ein "Wiederaufbaufonds", in den die Ukraine 50
    Prozent aller Einnahmen aus künftigen Rohstoffprojekten einzahlen soll.
    ZEIT-Politikredakteurin Alice Bota erklärt, dass sich die ukrainische
    Regierung schon länger auf mögliche Forderungen Trumps vorbereitet hat.
    Lees meer

    Union und SPD haben heute offiziell ihre Sondierungsgespräche
    aufgenommen. CDU-Chef Friedrich Merz hatte versprochen, dass bis Ostern
    eine neue Regierung stehen soll. Doch die Verhandlungen könnten
    schwierig werden: Bei den Themen Migration, der Schuldenbremse und der
    Ukrainepolitik gibt es deutliche Differenzen. Politikredakteur Ferdinand
    Otto berichtet, ob über den genauen Inhalt der Gespräche schon etwas
    bekannt ist.

    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar leicht gesunken.
    Laut der Bundesagentur für Arbeit waren rund 2,989 Millionen Menschen
    ohne Job – 3.000 weniger als im Vormonat, aber 175.000 mehr als im
    Januar 2024. Wegen schlechter Konjunkturaussichten stellen Unternehmen
    nur zögerlich neu ein. Langfristig bleibe der Fachkräftebedarf jedoch
    weiterhin hoch, hat Daniel Terzenbach, Vorstand der Bundesagentur für
    Arbeit, betont.

    Was noch? Gefahren beim Mittagsschlaf

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Unterstützung für die Ukraine: Kein Treffen von Freunden

    Rohstoffe der Ukraine: Hier gibt's nichts zu erpressen

    Regierungsbildung: Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD haben
    begonnen

    Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl sinkt im Februar leicht

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  17. Wird der Gaza-Deal verlängert?

    28 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Seit dem 7. Oktober 2023 hält die Hamas zahlreiche israelische Geiseln
    fest. Dank einer im Januar vereinbarten Waffenruhe wurden bisher 33
    Geiseln übergeben, darunter acht Tote. Israel entließ im Gegenzug rund
    1.900 palästinensische Gefangene. Die aktuelle Waffenruhe endet am
    Samstag, in Kairo haben Gespräche über eine zweite Phase begonnen. Der
    israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die Entsendung
    einer Delegation in die ägyptische Hauptstadt angeordnet. Für Aufsehen
    sorgte US-Präsident Donald Trump mit einem KI-generierten Video, in dem
    er Gaza als luxuriöses Strandparadies darstellt. Steffi Hentschke
    berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv. Im Podcast erläutert sie die
    möglichen Entwicklungen im Gazastreifen und erklärt, welche Rolle der
    US-Präsident bei den Verhandlungen hat.
    Lees meer

    Die Alternative für Deutschland (AfD) erhielt bei der Bundestagswahl
    etwa jede fünfte Zweitstimme und zieht mit 152 Abgeordneten in den
    Bundestag ein – als zweitgrößte Fraktion nach der Union. Etwa zwei
    Drittel der AfD-Abgeordneten sind erstmals im Bundestag vertreten.
    Darunter Matthias Helferich, der sich selbst als „freundliches Gesicht
    des Nationalsozialismus“ bezeichnete und Maximilian Krah, der durch
    umstrittene Äußerungen zur SS auffiel. Welche neuen Parlamentarier gibt
    es noch? Christian Parth ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Im
    Podcast gibt er Einblicke in die Zusammensetzung der Fraktion und
    beleuchtet die Hintergründe einiger der neuen Abgeordneten.

    Und sonst so? Beginn des Ramadans.

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Erste Phase der Waffenruhe: Alle Gaza-Geiseln der ersten Phase der
    Waffenruhe übergeben

    Liveblog: Nahost: Vier getötete israelische Geiseln aus Gaza nach Israel
    überführt

    "Trump Gaza": Ein Denkmal für die eigene Eitelkeit

    Wahlergebnis der AfD: Krass blau

    AfD…

  18. Update: Meinungsfreiheit auf Bezos' Art

    27 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Jeff Bezos, Amazon-Gründer und Eigentümer der "Washington Post", hat
    neue Richtlinien für das Meinungsressort seiner Zeitung bekannt gegeben.
    Zukünftig dürfen Meinungsbeiträge nur noch zwei Themen verteidigen:
    persönliche Freiheit und den freien Markt. Gegensätzliche Meinungen
    seien nicht mehr erwünscht. Bezos hat den Schritt damit begründet, dass
    Meinungsvielfalt heute im Internet stattfinde. Heike Buchter,
    US-Korrespondentin der ZEIT, erklärt, warum Bezos die Änderung gerade
    jetzt beschlossen hat.
    Lees meer

    In Österreich haben sich die konservative ÖVP, die sozialdemokratische
    SPÖ und die liberalen Neos auf eine Regierungsbildung geeinigt. Am
    morgigen Freitag tagen die Gremien von SPÖ und ÖVP und am Sonntag die
    Mitglieder der Neos, um über die Koalitionsvereinbarung abzustimmen.
    Sollten die Parteien das Bündnis beschließen, wird die Regierung am
    Montag vereidigt. In den rund 150 Tagen seit der Wahl haben verschiedene
    Parteien in Österreich Koalitionsverhandlungen aufgenommen und wieder
    abgebrochen, darunter auch ÖVP und die rechtspopulistische FPÖ.

    Drei Jahre nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die "Zeitenwende"
    verkündet und die Regierung ein 100-Milliarden-Sondervermögen für die
    Bundeswehr bereitgestellt hat, zeichnet sich ein neuer
    Finanzierungsbedarf ab. Bis 2027 ist die Finanzierung noch gesichert,
    doch angesichts der sicherheitspolitischen Lage unter US-Präsident
    Donald Trump und der veränderten Mehrheitsverhältnisse im neuen
    Bundestag gewinnt die Debatte gerade an Dringlichkeit. Wie CDU und SPD
    das Thema angehen wollen, ordnet der sicherheitspolitische Korrespondent
    der ZEIT, Hauke Friederichs, ein.

    Der inhaftierte PKK-Gründer Abdullah Öcalan hat die verbotene kurdische
    Arbeiterpartei aufgerufen, den bewaffneten Kampf in der Türkei zu
    beenden und die Vereinigung aufzulösen.

    Was noch? Rostocker Nacktpflicht.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasj…

  19. Eine "Noko" zwischen Union und SPD

    27 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die Union ist klare Gewinnerin der vorgezogenen Bundestagswahl, und
    Friedrich Merz (CDU) dürfte neuer Bundeskanzler werden. Doch der Sieg
    ist getrübt: Die Union blieb hinter den eigenen Erwartungen zurück, die
    SPD musste eine historische Niederlage einstecken. Trotzdem kämen beide
    gemeinsam auf 328 Sitze und könnten somit eine Regierungsmehrheit
    stellen. Laut SPD-Parteichef Lars Klingbeil will die SPD nur dann eine
    Koalition mit der Union eingehen, wenn ihre Parteimitglieder dem vorher
    mehrheitlich zustimmen. Doch kann dieses Bündnis überhaupt zustande
    kommen? Und was sind die größten Hindernisse bei den
    Koalitionsgesprächen? Peter Dausend ist Politikredakteur der ZEIT in
    Berlin. Im Podcast erklärt er, warum von einer Groko – Großen Koalition
    – keine Rede sein kann, sondern von einer Noko – einer Notkoalition.
    Außerdem analysiert er, welche Kompromisse es für eine Zusammenarbeit
    braucht.
    Lees meer

    Rund zwei Dutzend Mitarbeiter der neu geschaffenen US-Behörde für
    Regierungseffizienz haben aus Protest gekündigt. Die Behörde wird von
    Elon Musk geleitet, der damit Verschwendung in US-Bundesbehörden
    aufdecken will. Doch sein Vorgehen sorgt für massiven Unmut – auch das
    FBI und das Pentagon kritisieren Musk scharf. Besonders umstritten: eine
    E-Mail, in der Regierungsmitarbeiter ihre Arbeit der vergangenen Woche
    rechtfertigen sollten – wer nicht antwortet, gilt als entlassen.
    Formiert sich jetzt von Behördenseite ein Widerstand gegen Musk oder
    doch nur ein Machtkampf innerhalb der US-Regierung? Heike Buchter
    schreibt für ZEIT ONLINE aus New York. Im Podcast ordnet sie die Lage
    ein.

    Und sonst so? Schnelle Kostümideen für Karneval und Fasching

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Regierungsbildung: Union hat SPD laut Esken noch keine
    Sondierungsgespräche angeboten

    Koalitionsverhandlungen…

  20. Update: Die Union hat 551 Fragen zur Zivilgesellschaft

    26 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die Union will die staatliche Förderung einiger
    Nichtregierungsorganisationen (NGOs) überprüfen. In der Anfrage der
    Bundestagsfraktion geht es auch darum, ob die Organisationen in
    Verbindung mit bestimmten Parteien stehen. Das betrifft unter anderem
    NGOs wie Omas gegen Rechts, BUND und das Recherchenetzwerk Correctiv.
    Die Anfrage stößt bei anderen Parteien auf Empörung: So wirft die
    Linkenfraktion der Union vor, dass es sich dabei um eine Racheaktion
    handle. Viele der hinterfragten NGOs hatten wegen der gemeinsamen
    Abstimmung von AfD und CDU zu Protesten aufgerufen – unter anderem vor
    der CDU-Parteizentrale. Auch der Grünenpolitiker Sven Giegold
    bezeichnete das Vorgehen als "übergriffig" und sieht darin einen
    Einschüchterungsversuch der Union. Eva Lautsch aus dem Politikressort
    spricht im Podcast darüber, ob das Vorgehen der Union überhaupt eine
    rechtliche Grundlage hat.
    Lees meer

    Die Ukraine hat sich mit den USA weitgehend auf ein Wirtschaftsabkommen
    geeinigt. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen sollen die beiden Länder
    demnach einen gemeinsamen Fonds verwalten. Die Ukraine wird dabei 50
    Prozent der Erlöse aus staatlichen Ressourcen, einschließlich
    Mineralien, Öl und Gas, beisteuern. Der US-amerikanische Präsident
    Donald Trump hatte dies als Gegenleistung für die Militärhilfe
    gefordert, die die Ukraine von den USA in den letzten Jahren erhalten
    hat. Allerdings enthält das geplante Abkommen keine weitere
    Sicherheitsgarantie für die Ukraine. Warum sich die Ukraine dennoch auf
    den Deal geeinigt hat und welche Rolle Europa in den Verhandlungen
    spielt, erklärt Anna Sauerbrey, Außenpolitik-Expertin der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Die SPD hat ihren Parteichef Lars Klingbeil zum neuen
    Fraktionsvorsitzenden gewählt. Teile der SPD hatten Klingbeil für das
    schlechte Wahlergebnis verantwortlich gemacht, trotzdem erhielt er 85,6
    Prozent der Stimmen. Er folgt auf Rolf Mützenich, der nach der
    Bundestagswahl einen Generationenwechsel in der Partei angekündigt
    hatte. Als Fraktionschef wir…

  21. Die begehrten Rohstoffe der Ukraine

    26 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat im Rahmen eines Abkommens den Zugriff auf
    ukrainische Rohstoffvorkommen gefordert, um die US-Militärhilfen für die
    Ukraine zu kompensieren. Dafür kündigte er ein Treffen mit
    dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an, um einen
    überarbeiteten Vertrag zu besprechen. Gleichzeitig sprach der
    US-Präsident mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin über eine
    stärkere Zusammenarbeit. Donald Trump kündigte bei Truth Social an, dass
    die Gespräche auch den Ukrainekrieg sowie "große Geschäfte zur
    Wirtschaftsentwicklung" betreffen. Wladimir Putin bot in einem Interview
    ebenfalls an, gemeinsam mit den USA Vorkommen Seltener Erden in den
    russisch besetzten Gebieten der Ukraine zu erschließen. Ingo Malcher,
    Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung
    die Rohstoffe in der Ukraine für mögliche Friedensverhandlungen haben
    könnten.
    Lees meer

    Nach der Wahlniederlage der SPD bei der Bundestagswahl kommt heute die
    Fraktion der Sozialdemokraten zusammen, um ihren neuen Vorsitzenden zu
    wählen. Die beiden Parteichefs Saskia Esken und Lars Klingbeil bleiben
    im Amt, während Lars Klingbeil zudem als neuer Vorsitzender der
    Bundestagsfraktion nominiert wurde. Kritiker wie Juso-Chef Philipp
    Türmer fordern jedoch eine umfassende programmatische Neuaufstellung und
    eine personelle Erneuerung. Saskia Esken betonte, dass sie als
    Parteichefin bleiben wolle, während Olaf Scholz nach seiner
    Kanzlerschaft weiterhin Abgeordneter bleiben will. Tina Hildebrandt,
    Ressortleiterin im Politikressort der ZEIT, analysiert, warum die SPD
    sich in einem Dilemma zwischen Veränderung und unverändertem Personal
    befindet.

    Und sonst so? Neue Suche nach Flug MH370.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in der Ukraine: Scholz kritisiert Trumps Forderung nach
    ukrainischen Rohstoffen

    Uk…

  22. Update: Merz will Reform der Reform

    25 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Der Kanzlerkandidat der Union, Friedrich Merz, will das Wahlrecht in
    Deutschland wieder ändern. In einer Pressekonferenz bezeichnete er die
    neuen Regelungen als "Schaden an unserer Demokratie". Auch CSU-Chef
    Markus Söder beklagte das "unfaire und undemokratische" Wahlrecht und
    kündigte an, dass die Union gleich zu Beginn der Legislaturperiode die
    Regeln wieder ändern würde. Wegen des von der Ampelregierung
    reformierten Wahlrechts durften 23 Kandidaten nicht in den Bundestag
    einziehen, obwohl sie bei der Bundestagswahl in ihrem Wahlkreis gewonnen
    hatten. Ob Friedrich Merz das Wahlrecht wieder so schnell ändern kann
    und welche Folgen das haben würde, analysiert die
    Innenpolitik-Redakteurin Eva Lautsch.
    Lees meer

    Im Kanzleramt haben erste Gespräche zwischen dem Wahlsieger Friedrich
    Merz (CDU) und dem noch amtierenden Kanzler Olaf Scholz (SPD)
    stattgefunden. Dabei soll es vor allem um die Übergangszeit nach den
    Wahlen gegangen sein, aber auch um die Regierungsbildung an sich.
    Gemeinsam mit der SPD käme die Union auf 328 Sitze und somit auf eine
    Mehrheit im Bundestag. Eine große Koalition sei aber nicht
    selbstverständlich, sagte SPD-Chef Lars Klingbeil; es habe viele
    inhaltliche Differenzen im Wahlkampf gegeben. Wann die neue Regierung
    stehen soll, ist noch unklar.

    Außerdem im Update:

    Friedrich Merz hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin
    Netanjahu nach Deutschland eingeladen – trotz internationalem
    Haftbefehl. Merz sicherte ihm zu, "Mittel und Wege" zu finden, um einen
    Besuch dennoch zu ermöglichen. Welche völkerrechtlichen Konsequenzen ein
    Besuch Netanjahus haben könnte, erklärt ZEIT-Autor Martin Klingst im
    Podcast.

    Was noch? Besser konzentrieren mit Hintergrundmusik.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Emma Graml

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    Weitere Links zur Folge:

    Bundestagswahl: Friedrich Merz will Wahlrecht wieder ändern

    Wahlrechtsreform: 23 Wahlkreisgewinner ziehen nich…

  23. Schuldenbremse: Braucht es den scheidenden Bundestag ein letztes Mal?

    25 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Dass die Schuldenbremse in ihrer jetzigen Form fortbesteht, daran
    glauben nur noch wenige. Die Frage ist, welcher Bundestag sich dem Thema
    widmen wird: Die Grünen zeigten sich bereit dafür, mit einer
    Zweidrittelmehrheit in der alten Zusammensetzung des Bundestages die
    Schuldenbremse zu reformieren. Der noch amtierende Bundeskanzler Olaf
    Scholz (SPD) hat den Vorschlag nicht abgelehnt, auf ein ähnliches
    Vorgehen beim Jugoslawienkrieg 1998 verwiesen, aber betont, dass dafür
    die Zusammenarbeit mit der Union nötig sei. Für die stellt sich damit
    eine interessante Frage: Das sich schließende Zeitfenster nutzen oder
    die Reform im nächsten Bundestag wagen, dann allerdings nur mit
    Zugeständnissen an die Linke. Denn auf ihre Stimmen wäre die kommende
    Regierung für eine Zweidrittelmehrheit angewiesen. Mark Schieritz,
    stellvertretender Politikressortleiter der ZEIT, diskutiert im Podcast
    das Für und Wider und ob die Schuldenbremse tatsächlich noch im Eiltempo
    reformiert werden könnte.
    Lees meer

    In den ostdeutschen Bundesländern hat die AfD die Wahl gewonnen. Bei den
    Zweitstimmen holte die Partei in Thüringen 38,6 Prozent, in Sachsen 37,8
    Prozent, in Sachsen-Anhalt 37,1 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern 35
    Prozent und in Brandenburg 32,5 Prozent. Doch die in Teilen
    rechtsextreme Partei ist mittlerweile auch in anderen Teilen des Landes
    erfolgreich. Warum die Partei in den vergangenen Jahren aber gerade im
    Osten immer stärker geworden ist und welche weiteren Lehren sich aus
    diesem Wahlergebnis ziehen lassen, ordnet ZEIT-ONLINE-Autorin Doreen
    Reinhard ein.

    Und sonst so? Kölle queer

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nach der Wahl: Kommt es zu einer schnellen Reform der Schuldenbremse?

    Jan van Aken: Linkenvorsitzender gesprächsbereit bei Reform der
    Schuldenbremse

    AfD: Zweitstärkste Kraft bei der Bundestagswahl

    Wahle…

  24. Update: Wie die Parteien auf ihr Wahlergebnis reagieren

    24 februari 2025 · 15 min

    Afspelen
    Innerhalb der Parteien sortiert sich am Tag nach der Bundestagswahl
    einiges neu: Die Union hat die Wahl gewonnen und Friedrich Merz wird
    voraussichtlich der neue Kanzler. Die SPD unter Olaf Scholz hat ein
    historisch schlechtes Ergebnis erzielt und ist auf 16,4 Prozent
    abgerutscht. Auch die Grünen haben Stimmen verloren, wenn auch weniger
    drastisch als die anderen Ampelpartner. Die AfD konnte ihr Ergebnis von
    2021 auf über 20 Prozent verdoppeln. Ebenfalls freuen konnte sich die
    Linke, die mit 8,8 Prozent ein Comeback feierte. FDP und BSW sind an der
    Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Heute im Podcast: Kurzanalysen aus der
    Redaktion.
    Lees meer

    Am dritten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat die EU
    dem Land weitere Unterstützung zugesichert. EU-Kommissionspräsidentin
    Ursula von der Leyen ist gemeinsam mit einer Delegation aus Mitgliedern
    der EU-Kommission für ein Treffen mit der ukrainischen Regierung nach
    Kyjiw gereist. Auch die Regierungschefinnen und -chefs mehrerer
    europäischer Länder und Kanadas besuchen anlässlich des Jahrestages die
    ukrainische Hauptstadt. ZEIT-ONLINE-Autor Denis Trubetskoy analysiert
    die aktuelle Lage der Ukraine.

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist unterdessen in die USA
    gereist, um Donald Trump bei einem persönlichen Treffen davon zu
    überzeugen, die Unterstützung für die Ukraine aufrechtzuerhalten. Er
    fordert, dass Europa in die Gespräche über eine Waffenruhe einbezogen
    wird. Die UN-Vollversammlung stimmt am dritten Jahrestag des Kriegs über
    zwei Resolutionsentwürfe von der Ukraine und den USA ab.

    Was noch? Die Parteien mit den wenigsten Stimmen.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    CDU: Die Union gewinnt die Wahl

    SPD: Wahlniederlage für die Sozialdemokraten

    Bündnis 90/Die Grünen: Viertstärkste Kraft bei der Bundestagswahl

    AfD: Zweitstärkste Kraft bei der Bundestagswahl

    Die …

  25. Es wird kompliziert für Friedrich Merz

    24 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    CDU und CSU haben mit Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) die
    Bundestagswahl 2025 gewonnen. Über die angestrebte 30-Prozent-Hürde hat
    es die Union jedoch nicht geschafft. Die AfD ist mit rund 20 Prozent wie
    erwartet auf Platz zwei gelandet, die SPD hat ihr schlechtestes
    Wahlergebnis seit 1949 erzielt und liegt auf Platz drei. Ein besseres
    Ergebnis für die CDU hätte die anstehende Regierungsbildung vereinfacht.
    Ob Merz' Position innerhalb der Union nun geschwächt ist, ordnet Fabian
    Reinbold ein. Er ist politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Nach langem Zittern sind die FDP und das BSW an der Fünf-Prozent-Hürde
    gescheitert und ziehen nicht in den Bundestag ein. Die Wahlergebnisse
    der kleinen Parteien wurden mit Spannung erwartet, denn sie spielen für
    die Regierungsbildung eine entscheidende Rolle. Ohne die FDP und das BSW
    ist nun eine Zweierkoalition aus Union und SPD möglich; für Schwarz-Grün
    reicht es hingegen nicht. ZEIT-Politikredakteur Robert Pausch gibt einen
    Ausblick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen und erklärt, wo die
    Schwierigkeiten liegen.
    Und sonst so? Die ungewöhnlichsten Wahllokale

    Moderation: Roland Jodin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Bundestagswahl 2025: Alle Ergebnisse der Bundestagswahl live

    CDU: Die Union gewinnt die Wahl

    Friedrich Merz: Der Kampf seines Lebens

    Bundestagswahl: Das Vorbeben

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  26. Update: Die Union gewinnt, aber jubelt kaum

    23 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Union ist der Wahlsieger dieser Bundestagswahl. Laut aktuellen
    Hochrechnungen schafft sie es aber nicht über die psychologisch
    relevante 30-Prozent-Marke. Im Konrad-Adenauer-Haus gab es daher auch
    nur verhaltenen Jubel.
    Lees meer

    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Friedrich Merz zu seinem Wahlsieg
    gratuliert und Verantwortung für die Niederlage der SPD übernommen.
    Seine Partei hat im Vergleich zur letzten Bundestagswahl 2021 fast 10
    Prozentpunkte verloren und erreicht ihr schlechtestes
    Bundestagswahlergebnis seit 1949.

    ZEIT-Politikchefin Tina Hildebrandt analysiert im Podcast die ersten
    Hochrechnungen.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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  27. Spezial zu Erstwählern: "Ich habe mal einen Nichtwähler gedatet. Habe ich schnell beendet."

    23 februari 2025 · 40 min

    Afspelen
    Wenn heute die Wahllokale öffnen, sind auch 2,3 Millionen Erstwähler
    aufgerufen, sich an der Wahl des neuen Deutschen Bundestages zu
    beteiligen. Die Gruppe ist im Vergleich zu anderen Wählergruppen klein,
    aber heterogen. Für andere Altersgruppen gibt es Vergleichswerte von
    vergangenen Wahlen, bei Erstwählern nicht. Denn ihre Gruppe setzt sich
    jedes Mal neu zusammen. Zu den Erstwählern gehören auch jene, die seit
    2021 eingebürgert wurden und damit erstmals als deutsche
    Staatsbürgerinnen mitbestimmen dürfen.
    Lees meer

    In diesem Was jetzt?-Spezial stellen wir drei von ihnen vor: Alma aus
    Brandenburg und Franziska und Hussein aus Nordrhein-Westfalen. Franziska
    findet, die politische Mitte sei gerade das, was Deutschland brauche:
    "Was war zuerst da? Waren da zuerst die Bürger und Bürgerinnen, die sich
    zu extremen Seiten hingezogen gefühlt haben? Oder die Politiker und
    Politikerinnen, die sich dazu entschlossen haben, Populisten zu sein?"
    Welche Themen sind ihr wichtig? Warum hat sie sich umentschieden? Und
    wie findet sie es, wenn jemand nicht wählen geht? Darüber spricht sie
    im Podcast.

    Hussein ist im Jahr 2015 aus Syrien geflohen und nach Deutschland
    gekommen. Diese Wahl wird seine erste in Deutschland sein, weil er seit
    dem vergangenen April auch deutscher Staatsbürger ist. Die Abstimmung
    der CDU im Bundestag über eine neue Migrationspolitik Ende Januar, die
    dafür auch in Stimmen der AfD in Kauf nahm, nennt Hussein "einen Schlag
    ins Gesicht." Für ihn habe sich da entschieden, wen er definitiv nicht
    wählen wird. Der Rechtsruck treibt auch die 18-jährige Alma um. In
    Brandenburg war sie es gewohnt, mit jungen Rechten zur Schule zu gehen.
    Sie erzählt von rassistischen Pausenhof-Wetten und Hitlergrüßen in
    Regionalzügen. Was ihr trotzdem Hoffnung macht, erzählt sie im
    Podcast.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler
    Redaktion: Mounia Meiborg, Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Magdalena Inou, Nigjar Marduchaeva

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregunge…

  28. Deutschland wählt

    23 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    In einer Zeit großer geopolitischer und innenpolitischer
    Herausforderungen wählt Deutschland am heutigen Sonntag eine neue
    Bundesregierung. Während sich die internationale Ordnung unter dem
    Einfluss von Akteuren wie US-Präsident Donald Trump und seinem
    Regierungsberater Elon Musk rasant verändert, steht Deutschland vor
    einem politischen Neustart. Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT
    ONLINE, ordnet ein, welche Richtung das Land nach der Wahl einschlagen
    könnte und was ihm gerade Hoffnung macht.
    Lees meer

    Fünf Monate nach seinem Tod wird in Beirut heute der frühere
    Hisbollah-Anführer Hassan Nasrallah beerdigt. Hunderttausende Trauernde
    werden für die Beerdigung in der libanesischen Hauptstadt erwartet. Das
    ist auch eine Machtdemonstration der geschwächten Hisbollah, erklärt
    Stella Männer, die für ZEIT ONLINE aus Beirut berichtet. Sie ordnet
    außerdem ein, wo der Libanon nach der Wahl des neuen Präsidenten Joseph
    Aoun steht, der das Land in eine neue politische Phase führen will.

    Und sonst so? Briefkasten der Sorgen

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

    Den Livestream zur Bundestagswahl finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Neue Bundesregierung: Oder sie stürzen dich

    Bundestagswahl: Wahl zum Bundestag

    Nahost: Neuer Präsident im Libanon: Zeichen der Hoffnung?

    Libanon: Waffenruhe zwischen Hisbollah und Israel

    Tod von Hisbollah-Chef: Die Miliz ist bis ins Mark getroffen

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  29. Spezial "Der Wahlkreis": Was nach der Bundestagswahl auf uns zukommt

    22 februari 2025 · 45 min

    Afspelen
    Am Sonntag ist Bundestagswahl – und im politischen Berlin steigt die
    Anspannung. Die Union ist in den letzten Umfragen gesunken, SPD und
    Grüne stagnieren und die US-Regierung wirbt für eine
    Regierungsbeteiligung der AfD.
    Lees meer

    Welche Szenarien werden in den Parteien für die Zeit nach der Wahl
    entwickelt? Welche Koalition würde der wahrscheinliche Wahlsieger
    Friedrich Merz bevorzugen? Und was passiert, wenn es nicht für eine
    Zweierkoalition reicht? Ausgerechnet das Comeback der Linkspartei könnte
    das verhindern – doch sollte man aus staatspolitischer Verantwortung
    jetzt taktisch wählen?

    In der neuen Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" wagen Robert Pausch,
    Paul Middelhoff und Lisa Caspari aus der Politikredaktion von ZEIT und
    ZEIT ONLINE eine eine Prognose für die nächsten Wochen. Auch wenn,
    natürlich, alles auch ganz anders kommen kann.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Poolartists

    Shownotes:

    Datenrecherche: Warum eine Mehrheit für ein Zweierbündnis
    unwahrscheinlicher wird
    Merz plus X: Mit wem könnte die Union nach der Wahl regieren?

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  30. Das große Treffen der Konservativen

    22 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    Bei der jährlich stattfindenden Conservative Political Action Conference
    (CPAC) versammeln sich derzeit Rechtspopulisten aus verschiedenen
    Ländern, darunter auch Mitglieder der AfD und der Werteunion. Die
    Teilnehmer bekunden ihre Unterstützung für US-Präsident Donald Trump und
    kritisieren die Migration als größte Bedrohung für Europa und die USA.
    Die CPAC ist ein Treffen konservativer Aktivisten und hat mittlerweile
    Ableger in anderen Ländern, darunter Ungarn und Argentinien. Auch
    europäische Gruppen wie die European Patriots, eine rechtspopulistische
    Fraktion im Europäischen Parlament, sind vertreten. Der ehemalige
    Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen unterstreicht die Bedeutung
    internationaler Vernetzung für deutsche Konservative. Amrai Coen,
    US-Korrespondentin der ZEIT, erläutert den Zweck der Konferenz und
    erklärt, welcher Themen dort besprochen werden.
    Lees meer

    Eine Analyse der Wahlprogramme zeigt, dass die politische Landschaft in
    Deutschland zunehmend von rechten Positionen geprägt ist. Besonders die
    AfD hat sich seit ihrer Gründung immer weiter radikalisiert. Auch die
    CDU/CSU hat sich bereits 1994 im Kontext einer Asyldebatte stark nach
    rechts orientiert und zeigt aktuell etwa 15 Prozent rechte Inhalte.
    Auffallend ist, dass auch die SPD und die Grünen in ihren Programmen
    zunehmend rechte Positionen vertreten. Selina Rudolph ist
    Datenjournalistin im Ressort Daten und Visualisierung bei der ZEIT. Im
    Podcast ordnet sie ein, was der Rechtsruck in den Wahlprogrammen
    eigentlich bedeutet und wie aussagekräftig er im Hinblick auf den
    gesellschaftlichen Diskurs ist.

    Und sonst so? Ein Mäuse-Notruf zum Leben retten

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    CPAC in den USA: Donald Trumps Jobmesse

    J. D. Vance: Wer greift hier die Demokratie an?

    Früherer Verfassungsschutz-Chef: Hans-Georg Maaßen klag…

  31. Update: Wie die arabische Welt den Gazastreifen wiederaufbauen will

    21 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Staats- und Regierungschefs der Golfstaaten sowie weiterer arabischer
    Länder treffen sich in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad, um über den
    ägyptischen Wiederaufbauplan für den zerstörten Gazastreifen zu
    besprechen. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor eine Kontrolle über
    Gaza durch die USA und eine Zwangsumsiedlung der rund zwei Millionen
    Bewohner Gazas in arabische Staaten vorgeschlagen. Ägypten, Jordanien
    und weitere Länder der Region lehnen Trumps Vorschläge strikt ab. Welche
    politischen Spannungen das Treffen begleiten und was Ägyptens
    Wiederaufbauplan konkret vorsieht, berichtet Stella Männer. Sie ist
    Nahostkorrespondentin in Beirut.
    Lees meer

    Der US-Senat hat den Juristen Kash Patel als neuen Leiter der
    Bundespolizeibehörde FBI bestätigt. Der 44-Jährige gilt als treuer
    Gefolgsmann von US-Präsident Donald Trump und ist in der Vergangenheit
    mit der Verbreitung rechter Verschwörungstheorien aufgefallen. Bereits
    vor seinem Amtsantritt kündigte Patel an, dass er das FBI
    „entpolitisieren“ und umstrukturieren wolle. Zudem plant er, die Behörde
    zu dezentralisieren und das Hauptquartier in Washington, D.C., zu
    schließen. Beobachter befürchten, dass Trump und Patel das FBI nutzen
    könnten, um politische Gegner zu verfolgen.

    Außerdem im Update:

    TikTok könnte eine entscheidende Rolle bei der anstehenden Wahl spielen
    – vor allem für junge Wählerinnen und Wähler. Parteien versuchen dort
    gezielt, ihre Inhalte zu platzieren und junge Menschen für sich zu
    gewinnen. Doch wer ist auf der Plattform besonders erfolgreich? Und wie
    beeinflusst der Algorithmus, was Nutzerinnen und Nutzer sehen? Linda
    Friese aus dem ZEIT-Hochkantressort hat gemeinsam mit dem Daten- und
    Digitalressort die TikTok-Feeds junger Wähler analysiert. Im Podcast
    berichtet sie, was das Team herausgefunden hat und welche Partei auf
    TikTok dominiert.

    Was noch? Bambushecken in Deutschland

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregu…

  32. Schwarz-Grün, Schwarz-Rot – oder geht's doch nur zu dritt?

    21 februari 2025 · 13 min

    Afspelen
    Kurz vor der Bundestagswahl bereiten sich die Parteien auf die
    bevorstehenden Koalitionsgespräche vor. Laut Umfragen wird die Union
    stärkste Kraft, während die FDP auf den Einzug ins Parlament
    hofft. Sollte dies gelingen, könnte sie Teil einer Deutschlandkoalition
    (Union, SPD, FDP) werden. Auch eine schwarz-rote Koalition zwischen CDU
    und SPD ist trotz Streitpunkten in der Migrationspolitik und der
    Staatsfinanzierung weiterhin möglich. Die Grünen haben mit der CDU viele
    Auseinandersetzungen in puncto Gesellschaftspolitik, und die CSU lehnt
    ein Schwarz-Grün-Bündnis ab. Ein weiteres Szenario wäre die
    Keniakoalition (Union, SPD, Grüne), die zwar eine Mehrheit hätte, aber
    politische Differenzen mit sich bringen würde. Lisa Caspari, Redakteurin
    im Politikressort, analysiert, welche Parteien am wahrscheinlichsten
    eine Koalition bilden können.
    Lees meer

    Gestern Morgen gab der ukrainische Energieminister Herman
    Galuschtschenko bekannt, dass Russland erneut die ukrainische
    Energieinfrastruktur angegriffen hat. Besonders in der südukrainischen
    Region Odessa kam es in einem Bezirk zu Ausfällen der Strom- und
    Wärmeversorgung. Neben den schweren Gefechten in der Ostukraine bleibt
    auch die ukrainische Hauptstadt Kyjiw nicht von Drohnenangriffen
    verschont. Am Montag, dem 24. Februar, jährt sich zum dritten Mal der
    Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Christian Vooren
    ist Redakteur im Politikressort der ZEIT und war kürzlich in der Ukraine
    unterwegs. Im Podcast berichtet er von den Menschen, die trotz der
    schwierigen Umstände versuchen, die Versorgung des Landes
    aufrechtzuerhalten.

    Und sonst so? Von Rap bis Karneval: ein Wahlaufruf!

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Den Livestream zur Bundestagswahl finden sie hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Wahl in Deutschland: Die Bundestagswahl 2025 live bei ZEIT ONLINE

    Koalitionen …

  33. Update: Ein weiterer schmerzhafter Tag für Israel

    20 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Hamas hat zum ersten Mal vier tote Geiseln an das Internationale
    Rote Kreuz übergeben – unter ihnen die Brüder Kfir und Ariel Bibas, die
    jüngsten Geiseln des 7. Oktobers. Gleichzeitig bereiten sich Israels
    Regierung auf neue Verhandlungen über eine Waffenruhe vor. Welche
    Bedeutung dieser Tag für die Gespräche haben könnte, ordnet Steffi
    Hentschke ein. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv.
    Lees meer

    Mehr als 210.000 Auslandsdeutsche haben sich laut der Bundeswahlleiterin
    Ruth Brand in das Wählerverzeichnis eintragen lassen – 60 Prozent mehr
    als bei der letzten Bundestagswahl. Doch das Auswärtige Amt warnt vor
    Problemen bei der Stimmabgabe. Im Podcast sprechen mehrere enttäuschte
    Auslandsdeutsche.

    Außerdem im Update: Der spanische oberste Gerichtshof hat den ehemaligen
    Fußballverbandschef Luis Rubiales verurteilt. Er hatte die Spielerin
    Jenni Hermoso ohne ihr Einverständnis geküsst.

    Was noch? Ist das noch Kunst?

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Nahost: Hamas hat vier tote Geiseln an das Rote Kreuz übergeben

    Familie Bibas: Das furchtbare Spiel mit der Familie Bibas

    Bundestagswahl: Auswärtiges Amt erwartet Probleme für Wähler im Ausland

    Sexismusskandal: Spaniens Oberstes Gericht spricht Luis Rubiales
    schuldig

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  34. Woher hat die AfD 2,35 Millionen für ihren Wahlkampf?

    20 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die AfD steht unter Verdacht, eine illegale Parteispende
    entgegengenommen zu haben. Vor wenigen Wochen hat die Partei eine
    Großspende von 2,3 Millionen Euro erhalten, die laut ihrer Website von
    dem früheren FPÖ-Funktionär Gerhard Dingler aus Österreich stammt. Wie
    eine gemeinsame Recherche des Spiegels, ZDF und des österreichischen
    Standards ergeben hat, soll Dingler allerdings nur ein Strohmann gewesen
    sein – das heißt, die Identität des eigentlichen Geldgebers wurde durch
    ihn verschleiert. Laut dem Spiegel soll Dingler das Geld zuvor von einem
    Duisburger Milliardär in Form einer Schenkung erhalten haben. Da
    sogenannte Strohmannspenden in Deutschland verboten sind, droht der AfD
    nun rund sieben Millionen Euro Strafe. Die Partei bestreitet den
    Vorwurf. Aurel Eschmann von LobbyControl erklärt im Podcast, warum
    Strohmannspenden problematisch sind und wieso das Parteispendengesetz
    reformiert werden sollte.
    Lees meer

    600 Milliarden Euro sind nötig, um Deutschland in den nächsten zehn
    Jahren voranzubringen. Wie eine neue Studie des Instituts der deutschen
    Wirtschaft ergeben hat, soll das Geld unter anderem in
    Sanierungsarbeiten, den Klimaschutz, das Bildungssystem und den sozialen
    Wohnungsbau fließen. Finanziert werden könnte dies durch einen
    Investitionsfonds, der von der Schuldenbremse ausgenommen werden soll.
    Die Schuldenbremse war ein großer Streitpunkt der vergangenen Regierung,
    der schließlich auch zum Bruch der Ampel geführt hat. Auch die
    restlichen Parteien sind sich uneinig, wie sie mit ihr umgehen sollen.
    Während die Union, FDP und auch die AfD weiterhin an der Schuldenbremse
    festhalten wollen, schlagen SPD, Grüne, Linke und BSW vor, sie zu
    reformieren. Wie genau das aussehen soll und ob es nicht noch andere
    Möglichkeiten gibt, die Ausgaben zu finanzieren, analysiert Mark
    Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik der ZEIT.

    Und sonst so? Kopfüberevakuierung in 90 Sekunden

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
    Redaktion: Mounia Meiborg, Pia Rausch…

  35. Update: EU verschärft Sanktionen gegen Russland

    19 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die EU hat ein neues Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Es
    umfasst unter anderem ein Importverbot für russisches Aluminium und den
    Ausschluss 13 weiterer russischer Banken vom Zahlungssystem Swift.
    Außerdem will die EU gegen die sogenannte russische Schattenflotte
    vorgehen – Tanker unter fremder Flagge, mit denen Russland das vor zwei
    Jahren verhängte Ölembargo umgeht. Entschieden hat die EU das nur einen
    Tag nach den Gesprächen zwischen den USA und Russland in Riad über die
    Zukunft der Ukraine, an denen weder die Ukraine noch ihre europäischen
    Verbündeten beteiligt waren. In Kraft treten sollen die neuen Sanktionen
    zum dritten Jahrestag der russischen Invasion am 24. Februar. Ulrich
    Ladurner ist Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Im Podcast
    erklärt er, was die neuen Sanktionen bringen sollen. Außerdem spricht er
    über den Zustand der transatlantischen Beziehungen.
    Lees meer

    Die brasilianische Generalstaatsanwaltschaft hat den ehemaligen
    Präsidenten Jair Bolsonaro angeklagt. Dem Politiker wird vorgeworfen,
    nach seiner verlorenen Wahl einen Putsch geplant zu haben. Die Anklage
    basiert auf Empfehlungen der brasilianischen Bundespolizei, die
    jahrelang gegen ihn ermittelt hat. Bolsonaro bestreitet die Vorwürfe
    weiterhin. Am 8. Januar 2023 stürmten Anhänger Bolsonaros, die den
    Wahlsieg seines Nachfolgers Lula nicht anerkennen wollten, den Kongress,
    den Regierungssitz und den Obersten Gerichtshof in der Hauptstadt
    Brasília und richteten erhebliche Schäden an. Victor Lacombe ist
    Reporter der brasilianischen Zeitung "Folha de São Paulo". Im Podcast
    erläutert er, was die Anklage für den ehemaligen Präsidenten Bolsonaro
    und seine Anhängerschaft bedeutet.

    Außerdem im Update:

    Fünf Jahre nach dem Anschlag von Hanau hat Bundespräsident Frank-Walter
    Steinmeier bei einer offiziellen Gedenkstunde an die Opfer erinnert.
    Hanau sei ein Anschlag auf unsere offene Gesellschaft und unsere
    liberale Demokratie gewesen, sagte Steinmeier. Am 19. Februar 2020 hatte
    ein deutscher Täter…

  36. Hanau-Gedenken im Schatten des Rechtsrucks

    19 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Am 19. Februar 2020 ermordete ein Rechtsextremer in Hanau neun Menschen
    aus rassistischen Motiven. Fünf Jahre nach der Tat werden Politiker und
    Hinterbliebene am Mittwoch bei einer offiziellen Gedenkstunde an die
    Opfer erinnern. Christian Vooren, Reporter im Politikressort,
    analysiert, wie die aktuelle politische Stimmung gegenüber Migration das
    Gedenken an die Opfer am heutigen Jahrestag beeinflusst.
    Lees meer

    Im März 2023 verabschiedete der Bundestag mit den Stimmen der
    Ampelparteien eine Wahlrechtsreform, die den Bundestag erheblich
    verkleinern soll. Um das zu erreichen, fallen bei der vorgezogenen
    Bundestagswahl am 23. Februar die sogenannten Überhang- und
    Ausgleichsmandate weg. Eva Ricarda Lautsch ist Redakteurin im
    Politikressort. Im Podcast erklärt sie, was die Wahlrechtsreform für den
    einzelnen Wähler und seine Stimme bedeutet.

    Und sonst so? Ab jetzt immer im Winter wählen?

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Thema: Hanau: Gedenken an die Opfer des Rassismus

    Anschlag in Hanau: Der Höllenmann

    Anschlag in Hanau: Fünf Jahre Hanau

    Anschlag in Hanau: Dieser Staat hat nicht verstanden

    Anschlag in Hanau: Das Leben der anderen

    München: Zweijährige und ihre Mutter nach Anschlag in München gestorben

    Neonazi-Bewegung: "Es geht darum, kampfbereit zu sein"

    Wahlrecht: Bundestag beschließt umstrittene Wahlrechtsreform

    Thema: Wahlrecht: Die umstrittene Wahlrechtsreform

    Thema: Bundestagswahl: Neuwahl am 23. Februar

    Änderungen im Februar 2025: Ein neues Wahlrecht und Einschränkungen bei
    bestimmten KI-Anwendungen

    Wahlrechtsreform: Darum ist die Verkleinerung des Bundestags so
    umstritten

    Bundestagswahl: Warum das neue Wahlrecht der CDU weh tut

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  37. Über die Ukraine verhandeln, aber ohne die Ukraine

    18 februari 2025 · 9 min

    Afspelen
    Die beiden Außenminister der USA und Russlands, Marco Rubio und Sergej
    Lawrow, haben sich in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad zu einem
    Gespräch getroffen. Laut dem russischen Pressesprecher soll es dabei vor
    allem um die amerikanisch-russischen Beziehungen gegangen sein. Es ist
    das erste Treffen seit Langem der beiden Staaten und wird vermutlich
    nicht das letzte bleiben: Ein Treffen zwischen den Präsidenten Donald
    Trump und Wladimir Putin soll in Planung sein. Über Verhandlungen über
    ein mögliches Ende des Kriegs in der Ukraine haben die Delegierten auch
    gesprochen – allerdings ohne ukrainische oder europäische Vertreter. Der
    russische Außenminister hatte zuvor betont, dass Russland keine
    besetzten Gebiete in der Ukraine räumen oder zurückgeben würde. Welche
    Ziele Russland und die USA mit dem Gespräch verfolgen und wie die
    Ukraine darauf reagiert hat, analysieren unsere
    Auslandskorrespondentinnen und -korrespondenten Olivia Kortas, Michael
    Thumann und Johanna Roth im Podcast.
    Lees meer

    Migration hat keinen Einfluss auf die Kriminalität in Deutschland. Das
    hat eine neue Studie des Münchner ifo Instituts für Wirtschaftsforschung
    herausgefunden. Demnach gebe es keinen Zusammenhang zwischen einem
    steigenden Ausländeranteil und der lokalen Kriminalitätsrate. Auf diese
    Ergebnisse kommen auch internationale Forschungen. Trotzdem sind
    Migranten in Statistiken häufig überrepräsentiert. Das liege daran, dass
    sie häufig in Ballungsräume ziehen, wo die Kriminalität auch unter
    Deutschen höher ist, so der ifo-Forscher Jean-Victor Alipour. Die
    Kriminalitätsrate werde aber hauptsächlich von herkunftsunabhängigen
    Faktoren beeinflusst. Eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt ist
    laut den Forschenden eine gute Maßnahme, um zu verhindern, dass
    Migranten straffällig werden. Um diese zu erleichtern, sollen
    beispielsweise ausländische Abschlüsse einfacher anerkannt werden.

    Außerdem im Update:

    Israel will noch diese Woche mit der Hamas über die zweite Phase der
    Waffenruhe im Gazastreife…

  38. Kommt jetzt die Wehrpflicht zurück?

    18 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Spätestens seit der Münchner Sicherheitskonferenz am vergangenen
    Wochenende muss Europa sich darauf einstellen, dass die USA sich in den
    kommenden Jahren als Schutzmacht zurückziehen werden. Auf Europas
    Armeen, auch die Bundeswehr, kommen neue Aufgaben zu. Mehrere Generale
    haben bei dem Treffen in München deshalb vehement gefordert, zur
    allgemeinen Wehrpflicht zurückzukehren. Das berichtet der
    sicherheitspolitische Korrespondent Hauke Friederichs, der bei der
    Konferenz dabei war.
    Lees meer

    Nach ihrem guten Ergebnis bei den Europawahlen hat die Partei Volt an
    Sichtbarkeit gewonnen, ihre Plakate prangen auch im laufenden
    Bundestagswahlwahlkampf von vielen Laternenmasten. Wie Volt jetzt schon
    die Parteienlandschaft verändert hat und ob der Trend des taktischen
    Wählens für die Partei bei der Bundestagswahl zum Problem werden könnte,
    erklärt Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton im
    Nachrichtenpodcast.

    Und sonst so? Serienstart sorgt für Tourismusboom – bald auch in
    Recklinghausen?

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Kai Schnier und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Bundeswehr: Ohne Wehrpflicht keine Chance

    MSC: "Es sieht richtig düster aus"

    Münchner Sicherheitskonferenz: Internationale Sicherheitspolitik

    Bundeswehr: Neue Reform für die Verteidigung

    Bundestagswahl: Neuwahl am 23. Februar

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  39. Update: Europa trifft sich zum Krisengipfel

    17 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Außenminister von Russland und den USA, Sergej Lawrow und Marco
    Rubio, treffen sich am morgigen Dienstag im saudi-arabischen Riad, um
    über den Ukrainekrieg zu sprechen – beziehungsweise ein mögliches Ende
    dieses Krieges. Es ist das erste Treffen zwischen russischen und
    US-amerikanischen Vertretern seit Jahren. Die Teilnahme europäischer
    Vertreter hat Lawrow abgelehnt. Für die europäischen Staaten und auch
    für die Ukraine ein Affront. Am heutigen Montag treffen sich auf
    Einladung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron daher die
    europäischen Staats- und Regierungschefs zu einem Krisengipfel in Paris.
    Auch Nato-Chef Mark Rutte und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen
    sind dabei. Was sie dem Kurs der US-Regierung entgegensetzen wollen,
    ordnet Matthias Krupa ein, er ist Frankreich-Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Laut dem aktuellen Wochenbericht des Robert Koch-Instituts leiden gerade
    knapp acht Millionen Menschen in Deutschland an Atemwegsinfektionen.
    Besonders stark verbreitet ist derzeit die Grippe. Ob die Grippewelle
    dieses Jahr besonders schlimm ist und sich eine Impfung noch lohnt,
    erklärt Florian Schumann, Gesundheitsredakteur bei ZEIT ONLINE.

    Nachdem FPÖ-Chef Herbert Kickl sich aus den Koalitionsverhandlungen mit
    der konservativen ÖVP zurückgezogen hat, spricht die ÖVP nun erneut mit
    der sozialdemokratischen SPÖ über eine Regierungszusammenarbeit. Das
    haben beide Parteien bestätigt. Wie österreichische Medien berichtet
    haben, soll eine neue Regierung bis zu den Nationalratssitzungen Mitte
    nächster Woche stehen. Die FPÖ hatte die Nationalratswahl im September
    2024 gewonnen, konnte mit der ÖVP jedoch keine Einigung über die
    Ressortaufteilung erzielen.

    Was noch? Warum der Nachtisch immer noch reinpasst.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Paris: Frankreich kündigt Treffen zu europäischer Sicherheit an

    Uk…

  40. Neues Format mit alten Bekannten

    17 februari 2025 · 14 min

    Afspelen
    Erstmals in der deutschen Fernsehgeschichte haben sich vier
    Kanzlerkandidaten und -kandidatinnen in einer gemeinsamen Debatte vor
    laufenden Kameras gemessen. In der Livesendung aus Berlin-Adlershof
    haben am gestrigen Sonntagabend Olaf Scholz (SPD), Friedrich Merz (CDU),
    Robert Habeck (Grüne) und Alice Weidel (AfD) über ihre Wahlkampfthemen
    diskutiert. Welche Themen zur Sprache kamen, wie das ungewohnte Format
    funktioniert hat und wie sich die Kandidatin und ihre männlichen
    Kontrahenten präsentiert haben, ordnet ZEIT-ONLINE-Politikredakteur
    Ferdinand Otto ein.
    Lees meer

    Seit vier Wochen ist Donald Trump wieder als US-Präsident im Amt – und
    hat bereits zahlreiche umstrittene Maßnahmen ergriffen. Mehrfach haben
    Gerichte jedoch auch Dekrete gestoppt. So haben Richter etwa Trumps
    Anweisung blockiert, Zahlungen an Bundesbehörden einzustellen. Eine von
    Trumps weitreichendsten Entscheidungen war der Versuch, das in der
    US-Verfassung verankerte Geburtsrecht per Erlass außer Kraft zu setzen.
    Warum das einer Verfassungskrise nahekommt, erklärt ZEIT-Autor und
    ehemaliger US-Korrespondent Martin Klingst.

    Und sonst so? Verschluckt und ausgespuckt

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

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    TV-Quadrell: Zwei gegen einen gegen eine

    Bundestagswahl: Neuwahl am 23. Februar

    TV-Debatten: Wer braucht all diese Wahlkampfformate?

    Entscheidungen der US-Regierung: Trump erweitert per Dekret die Macht
    von Musks Taskforce

    USAid: Hält das?

    Donald Trump: Der 47. US-Präsident

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  41. Ohne die USA kein Frieden in der Ukraine

    16 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Auf der Münchner Sicherheitskonferenz geht es auch um die Frage, wie und
    wann der Krieg in der Ukraine endet. Die US-Regierung hat angekündigt,
    mit einer möglichen militärischen Friedenssicherung in der Ukraine
    nichts zu tun haben zu wollen, und verweist auf die Verantwortung der
    Europäer. Doch die europäischen Staaten sind militärisch nicht stark
    genug. US-Präsident Donald Trump fordert zwar Verhandlungen zwischen der
    Ukraine und Russland, aber ohne konkrete Details zu liefern. Wolodymyr
    Selenskyj erklärt, dass er nur dann mit Russland sprechen werde, wenn
    ein gemeinsamer Plan zwischen den USA, Europa und der Ukraine vorliege.
    Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet
    ein, was die neue Politik der USA für Europa und die Ukraine bedeutet.
    Lees meer

    Im Wahlkampf setzen die Parteien unterschiedliche Schwerpunkte in der
    Migrationspolitik, insbesondere im Umgang mit Menschen, die ohne
    Erlaubnis nach Deutschland kommen. Während die Union restriktive
    Maßnahmen wie einen "Aufnahmestopp" und Asylverfahren in Drittstaaten
    fordert, will die SPD schnellere Verfahren und den Familiennachzug für
    subsidiäre Schutzberechtigte. Die Grünen lehnen Asylverfahren außerhalb
    der EU ab und setzen sich für besonders gefährdete Gruppen ein. Die FDP
    strebt ein Einwanderungsgesetzbuch für Asylbewerber an, während die
    Linke eine dezentrale Unterbringung und eine Reform des
    Staatsangehörigkeitsrechts fordert. Die AfD möchte Asylrechte stark
    einschränken, Abschiebungen und eine härtere Linie gegenüber Migranten.
    Simon Langemann ist Redakteur im Politikressort der ZEIT. Im Podcast
    ordnet er ein, ob und wie sich die Parteien nach der Wahl bei
    Migrationsfragen einigen könnten.

    Und sonst so? Muscheln machen die Seine wieder sauber.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    US-Pläne für die Uk…

  42. Spezial "Der Wahlkreis": Warum ist die politische Linke gerade so blank?

    15 februari 2025 · 1 uur 10 min

    Afspelen
    Es ist noch gar nicht lange her, da wirkte es, als würde das Land immer
    grüner und progressiver: Fridays for Future bestimmte die politische
    Debatte, Olaf Scholz gewann mit seiner Forderung nach "Respekt" die
    Bundestagswahl. Und heute? Stehen die Mitte-links-Parteien vor den
    Scherben der Ampelregierung, reichen Grüne und SPD kurz vor der
    Bundestagswahl in den Umfragen nicht einmal gemeinsam an die Werte der
    Union heran.
    Lees meer

    In der vierten Folge von "Was Jetzt? – der Wahlkreis" forschen unsere
    Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch nach den Ursachen
    der Krise auf der politischen Linken: Was lässt sich aus der Misere der
    US-Demokraten lernen? Warum bestimmen im Moment nur die Union und die
    AfD die Themen – und Grüne und SPD schauen bloß zu? Und warum gelingt es
    ausgerechnet der totgesagten Linkspartei, sich diesem Trend zu
    widersetzen?

    Bei Was jetzt? – Der Wahlkreis sprechen wir darüber, was all die News
    und Aufreger der Woche denn nun eigentlich wirklich bedeuten: Welche
    Fragen, Themen und großen Linien hinter dem Wahlkampfgetöse liegen und
    was sie für uns als Gesellschaft und für die deutsche Politik
    bedeuten.

    Die nächste Folge erscheint am 22. Februar.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

    Shownotes:

    Frank Schirrmacher: Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat

    Quinn Slobodian über die Hewlett-Foundation und das postneoliberale
    Paradigma

    Rebecca Traister über die intellektuelle Neuorientierung der Demokraten
    zwischen 2016 und 2020

    Eine ausführliche Reportage zu den dänischen Sozialdemokraten

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  43. “Das Sicherheitsgefühl ist komplett am Boden”

    15 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Erst die Messerattacke in Aschaffenburg vor wenigen Wochen, dann der
    Angriff auf einen Demonstrationszug in München am Donnerstag: Vorfälle
    wie diese lösen bei vielen Menschen Angst aus. Laut einer Studie des
    Rheingold-Instituts ist das Sicherheitsgefühl der Deutschen stark
    gesunken. Gleichzeitig registriert die Polizei eine gestiegene
    Kriminalität in Deutschland. Bei solchen Statistiken sei allerdings
    Vorsicht geboten, warnt der Kriminologe Tobias Singelnstein. Sie werden
    oft überinterpretiert und sagen kaum etwas über die tatsächliche
    Kriminalitätsrate aus. Ganz wegargumentieren kann man Angst aber nicht:
    Viele Menschen fühlen sich trotzdem nicht mehr sicher und ziehen sich
    aus der vermeintlich bedrohlichen Außenwelt zurück. Aber was tun, wenn
    die Krisen schon in den Alltag vorgedrungen sind? Stefan Grünewald ist
    Psychologe und gibt im Podcast Tipps, wie man nach solchen Ereignissen
    mit der Angst am besten umgeht.
    Lees meer

    In knapp einer Woche steht die Bundestagswahl an, und ein Drittel der
    Bevölkerung weiß immer noch nicht, wo sie am 23. Februar ihr Kreuz
    machen soll. Bei der Entscheidung können der Wahl-O-Mat, Talkshowrunden
    oder TV-Duelle helfen – oder man entscheidet sich für das taktische
    Wählen. Anstatt nur nach dem Parteiprogramm zu wählen, macht man sich
    dabei eher darüber Gedanken, wie man mit seiner Stimme die möglichen
    Koalitionen beeinflussen oder sogar verhindern kann. Bei der kommenden
    Bundestagswahl ist jedoch einiges anders: Welche Parteien am Ende ins
    Parlament einziehen werden, ist teilweise noch unklar. Außerdem wird zum
    ersten Mal das neue Wahlrecht greifen, das die Größe des Bundestags
    reduzieren soll. Wie man trotzdem taktisch wählt und wann es sich
    wirklich lohnt, erklärt Isabelle Daniel, Redakteurin am Newsdesk.

    Und sonst so? Von Hygge zu Hollywood.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Emma Graml

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    …

  44. Vance provoziert auf der Sicherheitskonferenz

    14 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    US-Vizepräsident J.D. Vance kritisierte auf der 61. Münchener
    Sicherheitskonferenz den angeblichen Verlust von Demokratie und
    Meinungsfreiheit in Europa. Als Beispiele nannte er das Vorgehen der
    EU-Kommission gegen soziale Netzwerke sowie Vorfälle in Großbritannien
    und Schweden. Und er warf der Biden-Regierung vor, Menschen "zum
    Schweigen gebracht" zu haben. Auf außenpolitische Themen ging er kaum
    ein, äußerte jedoch Optimismus im Ukraine-Krieg. Anna Sauerbrey,
    außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, fasst die Rede von J.D. Vance
    noch einmal zusammen und analysiert, warum er keine konkrete Ansage zu
    den Verhandlungen mit Russland gemacht hat.
    Lees meer

    Nach dem mutmaßlichen Anschlag am Donnerstagvormittag, bei dem ein Auto
    in eine Demonstration von rund 1.500 ver.di-Mitgliedern raste, haben die
    Ermittler am Vormittag bei einer Pressekonferenz in München erste
    Angaben zur möglichen Tatmotivation gemacht. Der Verdächtige habe die
    Tat zugegeben und eingeräumt, das Auto bewusst in die Menschenmenge
    gesteuert zu haben. Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung haben
    die Ermittler bislang nicht, sie gehen nach jetzigem Stand von einer
    islamistisch motivierten Tat aus.

    Kurz vor der Bundestagswahl haben verschiedene Politiker,
    darunter CSU-Ministerpräsident Markus Söder und führende
    Bundestagskandidaten, den Vorfall zum Wahlkampfthema gemacht.

    Außerdem im Update: Im Jahr 2024 erreichte die Zahl rechtsextremer
    Straftaten in Deutschland einen Höchststand. Das geht aus einer Antwort
    der Bundesregierung auf eine Anfrage von Bundestagsvizepräsidentin Petra
    Pau (Die Linke) hervor. Die Zunahme wird durch Straftaten während der
    Wahlkämpfe 2024 und eine gewaltbereite Neonazi-Szene erklärt. Pau
    kritisiert die unzureichende Reaktion der Politik, insbesondere
    den Aktionsplan von Bundesinnenministerin Nancy Faeser. Sie fordert eine
    schnellere Strafverfolgung und mehr politische Bildung als Prävention.

    Was noch? Liebestanz am Valentinstag

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktio…

  45. München zwischen Schock und Sicherheitskonferenz

    14 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Im Münchener Stadtteil Maxvorstadt ist ein 24-jähriger Afghane mit einem
    Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren und hat zahlreiche Menschen
    verletzt. Der mutmaßliche Täter, der sich seit 2016 in Deutschland
    aufhielt und dessen Asylantrag abgelehnt wurde, wurde festgenommen.
    Erste Ermittlungen deuten auf ein islamistisches Motiv hin. Wäre die Tat
    zu verhindern gewesen? Hans-Jakob Schindler ist Experte für Sicherheit
    und Terrorismus. Im Podcast analysiert er die aktuelle Sicherheitslage
    in Deutschland und erklärt, wie sie sich verbessern ließe.
    Lees meer

    In München beginnt heute die 61. Münchner Sicherheitskonferenz. Erwartet
    werden Hunderte hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft
    weltweit, darunter auch US-Vizepräsident J. D. Vance und der ukrainische
    Präsident Wolodymyr Selenskyj. Ein zentrales Thema der Konferenz wird
    die Zukunft der Ukraine sein. Während US-Präsident Donald Trump erste
    Schritte unternimmt, um mit Russlands Präsident Wladimir Putin über ein
    Ende des Krieges zu verhandeln – jedoch ohne die Ukraine oder Europa
    einzubeziehen – steht die Zukunft der Ukraine im Mittelpunkt der
    Konferenz. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der
    ZEIT, erklärt im Podcast, was die Konferenz in Bezug auf den Frieden in
    der Ukraine bewirken kann und welche weiteren Themen auf der Agenda
    stehen.

    Und sonst so? Sag's durch die Blume

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    ver.di-Demonstration: Was wir über den mutmaßlichen Anschlag in München
    wissen

    Mutmaßlicher Täter: Polizeibekannt und nur geduldet

    Liveblog: Mutmaßlicher Anschlag in München:Scholz fordert Abschiebung
    des mutmaßlichen Täters

    Thema: Münchner Sicherheitskonferenz:Internationale Sicherheitspolitik

    Sicherheitskonferenz: US-Vizepräsident Vance kommt zur Münchner
    Sicherheitskonferenz

    Ukraine: Selenskyj berichtet …

  46. Update: München nach dem mutmaßlichen Anschlag

    13 februari 2025 · 11 min

    Afspelen
    In München ist am Vormittag ein Auto in einen Demonstrationszug
    gefahren. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach
    nach der Tat von einem mutmaßlichen Anschlag. Dabei wurden 28 Menschen
    verletzt, einige davon schwer. Bei dem Fahrer soll es sich um einen
    24-jährigen Afghanen handeln, die Polizei hat ihn noch am Tatort
    festgenommen. Laut dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann wurde
    der Asylantrag des Täters abgelehnt, aufgrund einer Duldung konnte er
    allerdings nicht abgeschoben werden. Bundeskanzler Olaf Scholz hat die
    Abschiebung des Täters gefordert. Die Motive des Täters sind bis jetzt
    unklar, laut der Generalstaatsanwaltschaft München gibt es
    "Anhaltspunkte für einen extremistischen Hintergrund". Der Täter soll
    der Polizei bereits unter anderem wegen Ladendiebstahls bekannt gewesen
    sein. Henrik Rampe, Redakteur im Ressort Arbeit, ist in München vor Ort
    und schildert im Podcast seine Eindrücke.
    Lees meer

    Donald Trump hat sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf
    Friedensverhandlungen geeinigt, um den Krieg in der Ukraine zu beenden.
    Bei einem eineinhalbstündigen Telefonat sollen sich die beiden
    Staatschefs zu einem Treffen in Saudi-Arabien verabredet haben. Auch mit
    dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Trump gesprochen.
    Damit es Frieden geben kann, muss die Ukraine laut der US-amerikanischen
    Regierung allerdings auf ihre Nato-Mitgliedschaft verzichten. Außerdem
    will die USA die Friedensmission nicht militärisch unterstützen. Im
    Podcast analysieren unsere Auslandskorrespondenten Olivia Kortas, Ulrich
    Ladurner und Michael Thumann, ob die EU noch Einfluss auf die
    Verhandlungen hat und wie aussichtsreich diese sind.

    Außerdem im Update: Die Commerzbank will bis Ende 2027 rund 3.900
    Vollzeitstellen streichen.

    Was noch? Robbe im Urlaub.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Emma Graml

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  47. Die Unentschlossenen

    13 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Es sind nur noch zehn Tage bis zur Bundestagswahl, und trotzdem weiß ein
    Drittel der Wahlberechtigten nicht, für wen sie am 23. Februar stimmen
    wollen. In den letzten Jahren ist der Anteil der unentschlossenen
    Wählerinnen und Wähler deutlich gestiegen. So war es bei der vergangenen
    Bundestagswahl 2021 noch jeder Vierte, der sich erst kurz vor der Wahl
    entschieden hat. Das macht sie zu einer hart umkämpften Zielgruppe der
    Parteien. Zudem ist das Wählerverhalten laut Wahlforschern seit vielen
    Jahren unberechenbarer geworden. Ob die "Unentschlossenen" die Wahl noch
    drehen können und warum es dieses Jahr so viele von ihnen gibt,
    analysiert die Politik-Ressortleiterin der ZEIT, Tina Hildebrandt, im
    Podcast.
    Lees meer

    Donald Trump hat das US-amerikanische Hilfsprogramm USAid für die
    Entwicklungshilfe in der Ukraine gestoppt. Laut der US-amerikanischen
    Regierung soll der 90-Tage-Stopp dazu dienen, Steuergelder besser zu
    verwalten und einzusetzen. Seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine im
    Jahr 2022 hat USAid insgesamt rund 27 Milliarden Dollar für humanitäre
    Hilfen, Wiederaufbaumaßnahmen und Infrastruktur ausgegeben. Der
    Finanzierungsstopp trifft vor allem Nichtregierungsorganisationen, aber
    auch die regionalen Medienunternehmen. Denis Trubetskoy ist freier
    Journalist und schreibt über die Politik in Russland und der Ukraine. Im
    Podcast erklärt er, wie verheerend die Folgen von Trumps Entscheidung
    sind und wie die gestrichene Finanzierung ersetzt werden kann.

    Und sonst so? Deutschlands wichtigstes Filmfestival geht in eine neue
    Runde.

    Wir wollen wissen, was Sie in diesem Wahlkampf beschäftigt. Was können
    Sie sich aktuell nicht mehr leisten? Und welche Antworten der Politik
    wünschen Sie sich? Schicken Sie uns eine Sprachnachricht.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml

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    Bundestagswahl: Stimmt so!

    Wahlentscheidung: Warum…

  48. Update: Kein Kanzler Kickl

    12 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    In Österreich sind die Koalitionsgespräche zur Regierungsbildung
    zwischen FPÖ und ÖVP gescheitert. Am heutigen Mittwoch hat FPÖ-Chef
    Herbert Kickl den Regierungsbildungsauftrag zurückgegeben.
    Hauptstreitpunkt war die Verteilung der Ministerien, insbesondere das
    Innenministerium, das beide Parteien beanspruchten. Einen Vorschlag der
    ÖVP, Migration und Asyl in ein FPÖ-geführtes Ministerium auszulagern,
    lehnte die FPÖ ab. Kickl warf der ÖVP vor, politische Inhalte zu
    blockieren; die ÖVP kritisierte ihrerseits, die FPÖ habe nicht auf ihren
    Antrag reagiert. Christina Pausackl ist stellvertretende Büroleiterin im
    Österreichressort der ZEIT. Im Podcast erklärt sie, warum die Gespräche
    gescheitert sind und wie es mit der österreichischen Regierung nun
    weitergehen könnte.
    Lees meer

    Das Auswärtige Amt hat heute in Zusammenarbeit mit dem
    Bundesnachrichtendienst einen Bericht mit dem Titel "Nationale
    interdisziplinäre Klimarisiko-Einschätzung“ (Nike) veröffentlicht. Darin
    wird die Klimakrise als eine erhebliche Bedrohung für die Sicherheit
    Deutschlands und der Welt eingestuft. Der Bericht unterstreicht, dass
    die Erderwärmung bestehende Konflikte verschärfen und möglicherweise zu
    einer Zunahme von Migration und Terrorismus führen könnte. Besonders
    betroffen sind Regionen wie die Arktis und der Globale Süden, in denen
    knappe Ressourcen und zunehmende Dürre zu Hunger und Flüchtlingsströmen
    führen könnten. Petra Pinzler, Korrespondentin im Hauptstadtbüro der
    ZEIT, erklärt, was die Autorinnen und Autoren des Berichts empfehlen und
    was künftige Bundesregierungen daraus ableiten können.

    Außerdem im Update: In Brüssel hat sich die sogenannte
    Ukraine-Kontaktgruppe getroffen, um über weitere militärische Hilfe zu
    beraten. Zum ersten Mal hat der neue US-Verteidigungsminister Pete
    Hegseth daran teilgenommen. Eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine hält er
    auch nach dem Krieg für unrealistisch. Außerdem wiederholte er Donald
    Trumps Forderung, die Nato-Ausgaben auf fünf Prozent
    des Bruttoinlandsproduk…

  49. Die Wirkung von TV-Debatten im Wahlkampf

    12 februari 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach dem ersten TV-Duell zwischen Olaf Scholz und Friedrich Merz am
    Sonntag werden in den kommenden Wochen bis zur Bundestagswahl zahlreiche
    weitere Medienrunden folgen. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem
    Diskussionen mit den vier Hauptkandidaten Olaf Scholz, Friedrich Merz,
    Robert Habeck und Alice Weidel, die sich verschiedenen Fragen stellen
    müssen. Doch wie viel Einfluss können diese Debatten tatsächlich auf
    eine fundierte Wahlentscheidung haben? In einem Wahlkampf, in dem rund
    ein Viertel der Wählerschaft noch unentschlossen ist, setzen einige
    Parteien auf die mediale Präsenz, um Wähler für sich zu gewinnen. Lisa
    Caspari, Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft,
    bewertet, was von den TV-Debatten zu erwarten ist und inwieweit sie den
    Wahlkampf noch beeinflussen können.
    Lees meer

    Während derzeit Themen wie Migration und Wirtschaft dominieren, bleibt
    auch die Frage der langfristigen Rentensicherung ein zentrales Thema im
    Wahlkampf. In Deutschland fließt rund ein Viertel der Staatsausgaben in
    die Renten. Doch die Einnahmen aus den Beiträgen von Arbeitgebern und
    Arbeitnehmern reichen nicht aus, um die Renten zu decken. Angesichts
    einer immer älter werdenden Gesellschaft, in der immer mehr Menschen in
    Rente gehen und gleichzeitig weniger junge Erwerbstätige einzahlen,
    steht das Rentensystem vor großen Herausforderungen. Jan Guldner ist
    Leiter des Geldressorts bei ZEIT ONLINE. Im Podcast gibt er einen
    Einblick in die Rentenpolitik und erklärt, welche Forderungen die
    Parteien aufstellen.

    Und sonst so? Trump will den Penny abschaffen.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    TV-Duell zur Bundestagswahl: Scholz erinnert an Wortbruch, Merz wirft
    Kanzler Realitätsverlust vor

    Thema: Bundestagswahl: Neuwahl am 23. Februar

    TV-Debatten: Wer braucht all diese Wahlkampfformate?

    Bundesta…

  50. Update: Waffenruhe auf der Kippe

    11 februari 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Hamas hat angekündigt, am Samstag nicht wie geplant drei weitere
    Geiseln freizulassen. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen und
    Medien unter Berufung auf eine Erklärung der Terrororganisation. Die
    Hamas wirft Israel vor, sich nicht an die Bedingungen der Waffenruhe zu
    halten, und setzt deshalb ihrerseits das Abkommen aus. Was an den
    Vorwürfen dran ist und ob die Waffenruhe kurz vor dem Kollaps steht,
    erklärt ZEIT-Politikredakteur Jan Roß.
    Lees meer

    In der letzten Bundestagsdebatte vor der Wahl haben führende
    Politikerinnen und Politiker eine Debatte über die aktuelle Lage in
    Deutschland geführt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und sein größter
    Herausforderer Friedrich Merz (CDU) haben sich – wie schon im Wahlkampf
    der vergangenen Wochen – gegenseitig ihre politischen Versäumnisse der
    letzten Jahre vorgeworfen. Was beiden gleichermaßen gefehlt hat, war
    eine positive Vision für die kommende Wahlperiode, analysiert Ferdinand
    Otto.

    Die iranischen Journalistinnen Nilufar Hamedi und Elaheh Mohammadi sind
    begnadigt worden. Wie ihre Arbeitgeber unter Berufung auf ihre Anwälte
    mitgeteilt haben, wurden alle juristischen Verfahren gegen sie
    eingestellt. Die beiden Journalistinnen hatten im Herbst 2022 mit als
    Erste über den Tod von Jina Mahsa Amini berichtet, der eine landesweite
    Protestwelle auslöste.

    Was noch? Halftime-Show mit Nachwirkeffekt.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Nahost: Hamas setzt Freilassung von Geiseln bis auf Weiteres aus

    Nahost: Donald Trump setzt Hamas Ultimatum für Geiselfreilassung

    Bundestagswahl 2025: Klingbeil wirft Merz "Sound der AfD" vor

    Bundestagswahl: Neuwahl am 23. Februar

    Pressefreiheit: Zwei Journalistinnen im Iran zu mehrjährigen Haftstrafen
    verurteilt

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    Und falls Sie…