Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Update: Was will Trump mit seinen Strafzöllen erreichen?
4 april 2025 · 9 min
Der Handelskonflikt zwischen den USA und China spitzt sich weiter zu.
Peking reagiert auf die neuen US-Zölle und kündigt eigene Strafzölle von
34 Prozent auf US-Importe an. Diese sollen am 10. April in Kraft treten.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump ein umfassendes Zollpaket
vorgestellt, das unter anderem 34 Prozent Strafzölle auf chinesische
Waren, 24 Prozent auf Importe aus Japan und 20 Prozent auf EU-Produkte
vorsieht. Auch andere Länder sind betroffen. Die wirtschaftlichen Folgen
sind bereits spürbar: Der Dax verzeichnet deutliche Verluste, auch
asiatische Börsen rutschen ab. Wie weit kann die wirtschaftliche
Eskalation noch gehen? Mark Schieritz, stellvertretender
Politikressortleiter der ZEIT, analysiert im Podcast, welche Strategie
Trump verfolgt und welche Risiken er damit in Kauf nimmt. Lees meerHat Trump seine neuen Strafzölle von einer künstlichen Intelligenz (KI)
berechnen lassen? Genau dieser Verdacht sorgt seit Donnerstag für
Diskussionen. Der Journalist James Surowiecki berichtet, dass die Zölle
wohl mit einer simplen – und seiner Meinung nach "unsinnigen" – Formel
berechnet wurden. Möglicherweise könnten sogar KI-Tools wie ChatGPT
dabei im Spiel gewesen sein. Das Weiße Haus dementiert dies und
präsentiert eine komplex wirkende Berechnungsformel samt Erklärung.
Jakob von Lindern ist stellvertretender Leiter des Digitalressorts von
ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er, was an der Vermutung dran ist.Außerdem im Podcast:
- In Südkorea wurde Präsident Yoon Suk Yeol endgültig seines Amtes
enthoben. Das Verfassungsgericht hat seine Amtsenthebung bestätigt,
nachdem er im Dezember überraschend das Kriegsrecht verhängt hatte.
Yoon hatte dies mit der angeblichen Unterwanderung der Opposition
durch Kommunisten begründet – doch Beweise fehlen. Jetzt drohen ihm
Anklagen wegen Aufruhrs und Machtmissbrauchs.
- Beim Nato-Treffen in Brüssel macht US-Außenminister Marco Rubio
deutlich, dass Präsident Trump die Hinhaltetaktik von Wladimir Putin
nicht mehr lange akzeptiere… -
Was plant Israel mit den Sicherheitszonen?
4 april 2025 · 12 min
Israel plant, große Gebiete im Gazastreifen zu besetzen und seinen
Militäreinsatz auszuweiten. Verteidigungsminister Israel Katz erklärte,
Ziel sei es, das Gebiet in israelische Sicherheitszonen umzuwandeln.
Medienberichten zufolge hat das Militär bereits eine zusätzliche Einheit
im Süden des Gazastreifens entsandt. Zudem ruft Israel die Bewohner
Gazas dazu auf, sich gegen die Hamas zu stellen und die Geiseln
freizulassen. Nach einer Waffenruhe im Januar und gescheiterten
Verhandlungen zur Verlängerung wurde der Militäreinsatz Mitte März
wieder aufgenommen. Jan Roß, ZEIT-Korrespondent in Israel, analysiert
die militärischen Schritte Israels und erklärt, wie die israelische
Bevölkerung zu den Plänen in Gaza steht. Lees meerVier Personen, darunter drei EU-Bürger und ein Amerikaner, die an
pro-palästinensischen Protesten in Berlin teilgenommen haben, sollen aus
Deutschland ausgewiesen werden. Ihnen wird vorgeworfen, im Oktober 2024
an der gewaltsamen Besetzung des Präsidiums der Freien Universität
Berlin beteiligt gewesen zu sein. Die Betroffenen bestreiten die
Vorwürfe, darunter auch die Anschuldigungen von Antisemitismus und das
Verwenden verfassungsfeindlicher Parolen. Obwohl sie nicht
strafrechtlich verurteilt wurden, hat das Berliner Landesamt für
Einwanderung die Ausweisung angeordnet. Charlotte Köhler ist Redakteurin
bei ZEIT Campus. Im Podcast erklärt sie die Hintergründe zu dieser
Entscheidung.Und sonst so? Pitchen statt swipen
Moderation und Produktion:Azadê Peşmen
Redaktion: Henrik Oerding
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Krieg in Nahost: Israel plant Teilbesetzung Gazas und weitet
Militäreinsatz ausZerstörung im Gazakrieg: Wie es im Gazastreifen wirklich aussieht
Gazakrieg: "Der Hamas ist unser Leid egal"
Geiseln der Hamas: "Die Regierung will nicht wirklich, dass die Geiseln
zurückkehren"Benjamin Netanjahu: Er macht einfach immer weiter
Krieg …
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Update: Warum Ungarn den Internationalen Strafgerichtshof verlässt
3 april 2025 · 10 min
Ungarn will aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) austreten.
Das verkündete die ungarische Regierung während des Besuchs des
israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu in Budapest. Laut dem
ungarischen Präsidenten Viktor Orbán sei der Strafgerichtshof politisch
geworden und somit nicht mehr unparteiisch. Der IStGH hatte im November
einen Haftbefehl gegen Netanjahu erlassen. Kurz darauf lud Orbán den
Premierminister nach Budapest ein. Um den Haftbefehl zu umgehen, hätte
Ungarn nicht zwingend aus dem IStGH austreten müssen. Warum es doch dazu
gekommen ist und was das für die internationale Gemeinschaft bedeutet,
erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Petra Thorbrietz im Podcast. Lees meerEinen "Tag der Befreiung" nannte der US-amerikanische Präsident Donald
Trump den 2. April 2025 – die EU spricht von einem "Tag der Willkür".
Grund dafür sind die neuen Zölle, die Trump angekündigt hat. Dabei
handelt es sich um wechselseitige Zölle, die verhindern sollen, dass die
Länder die USA "weiterhin abzocken", sagte Trump. Außerdem gelten ab
Samstag universelle Importzölle in Höhe von zehn Prozent, nächste Woche
kommen individuelle Strafabgaben dazu. Die EU kündigte bereits harte
Reaktionen auf die neue Zollpolitik an.Außerdem im Update:
Die Schufa hat angekündigt, die Berechnung von Bonitätsnoten künftig
transparenter zu machen. Demnach sollen Verbraucher vollen Einblick
bekommen, wie ihre Kreditwürdigkeit berechnet wird, und dies auch selbst
nachprüfen können. Der neue Schufa-Score wird noch getestet und kann
voraussichtlich im vierten Quartal 2025 abgerufen werden.Was noch? Knigge 2.0: Die neue digitale Höflichkeit.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Henrik Oerding
Mitarbeit: Emma Graml
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Strafgerichtsbarkeit: Ungarn kündigt Austritt aus dem Internationalen
Strafgerichtshof anIsraelischer Regierungschef: Netanjahu trotz internationalen Haftbefehls
in Ungarn … -
Was die Ukraine von der neuen deutschen Regierung erwartet
3 april 2025 · 11 min
Bei dem Nato-Treffen in Brüssel kommen derzeit Nato-Außenminister und
Nato-Außenministerinnen der Mitgliedstaaten zusammen. Hauptthemen der
Konferenz sind die Erhöhung der Verteidigungsausgaben sowie die
Unterstützung der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
setzt in Zukunft vor allem auf die Unterstützung des künftigen
Bundeskanzlers Friedrich Merz. Von großem Interesse ist für ihn dabei
die Frage der Lieferung deutscher Marschflugkörper vom Typ Taurus.
Friedrich Merz hatte Ende Februar offengelassen, ob die Bundesregierung
unter seiner Führung diese Waffenlieferung tätigen würde. Alice Bota,
Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die neue
deutsche Regierung für den ukrainischen Präsidenten hat und welche
Erwartungen er an sie stellt. Lees meerDie Anzahl pflegebedürftiger Menschen hat sich in Deutschland in den
letzten zehn Jahren verdoppelt. Dabei ist die Mehrheit
der derzeit 800.000 Menschen, die in deutschen Pflegeheimen leben, älter
als 85 Jahre. Die Auswahl des passenden Pflegeheims ist dabei eine der
größten Entscheidungen für viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.
Um sich einen Eindruck zu verschaffen, empfiehlt der Pflegeforscher
Hermann Brandenburg den Angehörigen, zwei Tage als Hospitant in einem
Pflegeheim mitzulaufen. Hanna Grabbe, Redakteurin im Wissensressort der
ZEIT, hat mit Menschen gesprochen, die in Altersheimen arbeiten. Im
Podcast ordnet sie ein, wie diese Menschen gute Pflegeheime definieren
und worauf man bei der Wahl achten sollte.Und sonst so: Schöne Alltagsansprachen an sich selbst
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Verteidigungspolitik: Scholz sieht Aufrüstung als Projekt für die
nächsten zwei JahrzehnteUkrainekrieg: UN-Resolution zur Unterstützung der Ukraine angenommen
Seltene Erden: Trump warnt Selenskyj vor Rückz…
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Update: Niederlage für Elon Musk in Wisconsin
2 april 2025 · 11 min
Im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin ist die liberale Kandidatin
Susan Crawford zur neuen Richterin des Supreme Court gewählt worden.
Dadurch behalten die liberalen Richter für weitere drei Jahre die
Mehrheit im Gericht. Crawford konnte sich gegen ihren konservativen
Kontrahenten Brad Schimel durchsetzen, der von US-Präsident Donald Trump
und dessen Berater Elon Musk unterstützt wurde. Musk hatte bei einer
Wahlkampfveranstaltung Schecks in Millionenhöhe an zwei Wähler verteilt.
Warum Crawford trotzdem gewonnen hat und wie bedeutend das Signal für
die USA ist, erklärt USA-Expertin Rieke Havertz im Podcast. Lees meerIm vergangenen Jahr wurden weniger Straftaten angezeigt als im Vorjahr.
Das ergibt die neue polizeiliche Kriminalstatistik. Vor allem ist der
Rückgang auf die Cannabis-Teillegalisierung zurückzuführen. Gleichzeitig
sind die Gewalttaten im vergangenen Jahr gestiegen sowie die Zahl der
Fälle, in denen Kinder und Jugendliche tatverdächtig sind – und das,
obwohl die Kinder- und Jugendkriminalität seit Jahren rückläufig war.
Carla Baum aus dem Familienressort von ZEIT ONLINE analysiert, was
dagegen helfen könnte.Außerdem im Update: Ermittler aus mehr als 30 Ländern haben laut Europol
ein großes Pädokriminellen-Netzwerk im Internet zerschlagen.Was noch? US-Senator hält Marathon-Rede.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Emma Graml
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Weitere Links zur Folge:
US-Justizsystem: Liberale Kandidatin gewinnt Richterwahl in Wisconsin
USA: Musk verteilt Schecks in Millionenhöhe vor Richterwahl in Wisconsin
USA: Warum ein Richter Elon Musk Millionen wert ist
Jugendkriminalität: Was ist mit unseren Kindern los?
Polizeiliche Kriminalstatistik 2024: Mehr Gewalttaten, mehr junge
TatverdächtigeErmittlungen in zig Ländern: Großes Pädophilen-Netzwerk ausgehoben – 79
FestnahmenDarknet: Ermittler schalten Plattform für Kindesmissbrauchsdarstellungen
abSie …
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Was Trumps "Liberation Day" für Europa bedeutet
2 april 2025 · 13 min
Der US-amerikanische Präsident Donald Trump stellt am Mittwoch ein
umfassendes neues Zollpaket vor – er spricht vom "Liberation Day", einem
Befreiungstag für die USA. Sein Ziel: wechselseitige Zölle. Die USA
sollen künftig dort höhere Abgaben erheben, wo ihre Handelspartner
bereits mehr verlangen. Trump verspricht sich davon eine Stärkung der
heimischen Produktion und will zudem weitere Handelshemmnisse ins Visier
nehmen – etwa strenge Einfuhrvorgaben oder Subventionen. Er wirft
anderen Ländern vor, die USA unfair zu behandeln. EU-Kommissionschefin
von der Leyen warnte vor den Folgen eines möglichen Handelskrieges und
betonte die Verhandlungsbereitschaft der EU. Heike Buchter ist
US-Korrespondentin für die ZEIT. Im Podcast spricht sie über die
Maßnahmen Trumps. Außerdem analysiert sie, welche Folgen diese für
deutsche und europäische Unternehmen haben könnten. Lees meerDeutschland hat sich stärker erwärmt als bisher angenommen: Der Deutsche
Wetterdienst (DWD) meldet, dass es statt 1,9 Grad Celsius seit Beginn
der Wetteraufzeichnungen nun 2,5 Grad sind. Grund für diese Neubewertung
ist eine überarbeitete Berechnungsmethode des DWD, die den langfristigen
Erwärmungstrend deutlicher sichtbar macht. Dieser Wert hilft, die
Auswirkungen des Klimawandels besser einzuordnen – etwa mildere Winter,
häufigere sommerliche Hitzewellen und mehr sogenannte Tropennächte. Doch
wie kommt dieser neue Wert zustande? Und welche Konsequenzen könnte die
Korrektur der Temperaturdaten haben? Stefan Schmitt, Redakteur im
Wissensressort der ZEIT, erklärt im Podcast, was hinter der neuen
Berechnung steckt.Und sonst so? ChatGPT fälscht Kassenzettel
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Rita Lauter, Constanze Kainz
Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković
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Handelsstreit: Große Ungewissheit – Was Europa bei neuen US-Zöllen
fürchtetArthur Laffer: "Ahh, endlich. Das Ungleichheitsar…
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Update: EU-Parlament hebt Immunität von AfD-Politiker auf
1 april 2025 · 10 min
Das EU-Parlament hat die Immunität des AfD-Europaabgeordneten Petr
Bystron aufgehoben, damit Ermittlungen gegen ihn aufgenommen werden
können. Petr Bystron hatte 2022 auf der Plattform X eine Fotocollage mit
vermeintlichen Hitlergrüßen gepostet. Ein Strafbefehl gegen ihn war
bereits verhängt worden, jedoch wurde dieser ausgesetzt, als er ins
EU-Parlament gewählt wurde. Zudem läuft ein weiteres Immunitätsverfahren
wegen mutmaßlicher Korruption und Geldwäsche. Petr Bystron bestreitet
alle Vorwürfe und bezeichnet die Ermittlungen als politisch motiviert.
Christian Fuchs, Autor im Ressort Investigative Recherche und Daten der
ZEIT, ordnet ein, welche Folgen diese Entwicklungen für ihn und seine
Partei haben könnten. Lees meerNach mehr als zehn Jahren an der Spitze hat Niedersachsens
Ministerpräsident Stephan Weil seinen Rückzug angekündigt. Im Mai wird
er sowohl das Amt des SPD-Landesvorsitzenden als auch das des
Regierungschefs niederlegen. Wirtschaftsminister Olaf Lies, der als
Favorit für die Nachfolge gilt, soll die Führung übernehmen. In einer
Pressekonferenz der SPD-Parteizentrale in Hannover erklärte Stephan
Weil, dass persönliche und gesundheitliche Gründe zu seiner Entscheidung
führten. Ein SPD-Landesparteitag zur Neuwahl des Vorstands ist für Ende
Mai angesetzt. Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT,
analysiert, welche Rolle Stephan Weil für seine Partei spielte und was
von seinem Nachfolger zu erwarten ist.Außerdem im Update: Die Grünen und die Linke haben den Rücktritt von
Hans-Eckhard Sommer, Präsident des Bundesamts für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) gefordert. Hans-Eckhard Sommer hatte auf einer
Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung einen radikalen Kurswechsel
in der Asylpolitik vorgeschlagen und gefordert, das bestehende System
durch Kontingente anstelle individueller Asylanträge zu ersetzen.Was noch? Trump und Merz hängen im Louvre
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Frage…
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Die Migration ist und bleibt ein Streitthema
1 april 2025 · 12 min
Sie war Streitpunkt im Wahlkampf und ist es jetzt in den
Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD: die irreguläre
Migration. Die Union befürwortet Zurückweisungen an den deutschen
Grenzen, die SPD fordert eine Lösung, die die Nachbarländer
miteinbezieht. Die geschäftsführende Bundesinnenministerin Nancy Faeser
(SPD) zieht heute eine Bilanz zur Migrationspolitik der Ampelregierung,
die zahlreiche Verschärfungen im Umgang mit Flüchtlingen und Migranten
auf den Weg gebracht hat. Was die neue Regierung anders machen will und
wie erfolgreich sie damit sein könnte, erklärt Tilman Steffen,
Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Lees meerVor einer Woche sind Tausende Menschen im Gazastreifen auf die Straße
gegangen, um gegen die Hamas zu protestieren und ein Ende des Krieges zu
fordern. Am Wochenende ist bekannt geworden, dass die Hamas einen
22-jährigen Demonstranten zu Tode gefoltert und seine Leiche vor dem
Haus seiner Eltern abgelegt haben soll. Währenddessen setzt die
israelische Armee ihre Militäroperationen fort. Seit der Wiederaufnahme
der Kämpfe vor rund zwei Wochen wurden nach UN-Angaben über 140.000
Menschen vertrieben. Die der Hamas unterstellte Gesundheitsbehörde im
Gazastreifen spricht von etwa 1.000 Toten seit Mitte März. Die freie
Nahostkorrespondentin Andrea Backhaus erzählt im Podcast von ihren
Gesprächen mit Menschen aus dem Gazastreifen.Und sonst so? Industriekultur stärken
Moderation: Roland Jodin
Redaktion: Henrik Oerding
Mitarbeit: Susanne Hehr und Paulina Kraft
Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Regierungsbildung: SPD und Union setzen Koalitionsgespräche am Montag
fortAsylpolitik der Ampelkoalition: Was bisher geschah
Nahost: Tausende protestieren im Gazastreifen gegen die Hamas
Liveblog: Nahost
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Update: Ist Marine Le Pens Karriere jetzt passé?
31 maart 2025 · 11 min
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen wurde in einem
Veruntreuungsprozess schuldig gesprochen und darf für fünf Jahre keine
öffentlichen Ämter bekleiden. Damit kann sie bei der kommenden
Präsidentenwahl nicht antreten, bei der sie gute Chancen gehabt hätte,
Frankreichs erste Präsidentin zu werden. Le Pen selbst bestreitet den
Vorwurf, systematisch Gelder des EU-Parlaments abgeschöpft zu haben, und
wirft der Staatsanwaltschaft vor, aus politischen Gründen ihre
Kandidatur verhindern zu wollen. Ob Le Pens Karriere jetzt vorbei ist
und wie das Urteil in Frankreich aufgenommen wird, erklärt
ZEIT-ONLINE-Autorin Annika Joeres. Lees meerUS-Präsident Donald Trump hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin in
einem NBC-Interview ungewöhnlich scharf kritisiert. Außerdem hat er
damit gedroht, zusätzliche Zölle auf russisches Öl zu verhängen, sollte
Putin nicht bald einem Waffenstillstand mit der Ukraine zustimmen.
Trotzdem wolle er im Laufe der Woche erneut mit Putin sprechen. Auch mit
Blick auf den Iran hat sich Trump in dem Interview drastisch geäußert.
Sollte es im Atomstreit zu keiner Einigung mit dem Land kommen, werde es
Bombardements geben, kündigte der US-Präsident an. Michael Thumann,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet Trumps Äußerungen im
Podcast ein.Was noch? Mehr aufs Herz hören.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Henrik Oerding
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Rassemblement National: Gericht schließt Marine Le Pen von nächster
Präsidentschaftswahl ausFrankreich: Marine Le Pen in Veruntreuungsprozess schuldig gesprochen
US-Präsident: Donald Trump zeigt sich "sehr verärgert" über Putin und
droht dem IranAtomabkommen: US-Präsident droht dem Iran im Atomstreit mit
BombenangriffenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Das Urteil, das Le Pen die Präsidentschaftswahl kosten könnte
31 maart 2025 · 12 min
Im Prozess gegen Marine Le Pen wird heute in Paris das Urteil verkündet.
Der Vorsitzenden des rechtspopulistischen Rassemblement National wird
vorgeworfen, EU-Gelder veruntreut zu haben. Die Staatsanwaltschaft
fordert eine Geldstrafe von 300.000 Euro, eine fünfjährige Haftstrafe
sowie den sofortigen Entzug ihres passiven Wahlrechts für fünf Jahre.
Sollte das Gericht dieser Forderung folgen, dürfte Le Pen bei der
nächsten Präsidentschaftswahl nicht kandidieren. Was das Urteil für
Frankreich bedeutet, erklärt Matthias Krupa, Frankreich-Korrespondent
der ZEIT. Lees meerUS-Präsident Donald Trump schränkt mit Budgetkürzungen, Entlassungen und
ideologischen Eingriffen in die Forschung die Wissenschaftsfreiheit an
den US-amerikanischen Universitäten immer weiter ein. Deshalb haben sich
die Top-Forscherinnen und -Forscher Jason Stanley, Timothy Snyder und
Marci Shore entschieden, nach Kanada zu ziehen. In Deutschland wird
darüber diskutiert, ob der Brain-Drain eine Chance sein könnte und
deutsche Universitäten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den
USA gezielt anwerben sollten. Was dafür und dagegen spricht, ordnet
ZEIT-Politikredakteurin Carlotta Wald ein.Und sonst so? Endlich wissen, wie Soooo-süß-Finden auf den Philippinen
heißt.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Prozess gegen Marine Le Pen: Dann wackelt die Republik
Wissenschaftler aus den USA: Die Besten zu uns?
Jason Stanley: "Was wir jetzt sehen – das ist Faschismus"
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Goldene Pagoden unter Trümmern
30 maart 2025 · 11 min
Nach dem schweren Erdbeben in Südostasien ist die Zahl der Toten
in Myanmar weiter gestiegen. Am Samstagabend war von mindestens 1.600
Toten die Rede. Wie viele Menschen genau starben, wird wohl lange unklar
bleiben. Das Beben der Stärke 7,7 ereignete sich am Freitag und richtete
erhebliche Schäden an, darunter eingestürzte Gebäude und zerstörte
Straßen. Die Militärregierung von Myanmar reagierte umgehend mit
Rettungsmaßnahmen. Internationale Hilfe ist mittlerweile eingetroffen,
unter anderem ein Rettungsteam aus China. Auch die USA und Russland
haben ihre Unterstützung zugesichert. Myanmar befindet sich seit
Jahrzehnten weitgehend unter der Kontrolle des Militärs. Wie beeinflusst
die politische Situation die Katastrophenhilfe im Land? Tom Fischermann
koordiniert die internationale Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT. Im
Podcast ordnet er die Lage vor Ort ein. Lees meerDie US-Regierung unter Präsident Donald Trump setzt die Auflösung
der Entwicklungsbehörde USAID weiter fort. Doch auch in Europa geht der
Trend dahin, an der Entwicklungspolitik zu sparen. Die CDU fordert in
Deutschland, das Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) in das Auswärtige Amt zu integrieren. Die CDU
argumentiert, dass Haushaltsmittel für die Verteidigungspolitik
verwendet werden sollten und die Entwicklungszusammenarbeit stärker an
deutschen Interessen ausgerichtet werden müsse. Und auch Frankreich, die
Niederlande und Großbritannien haben in den vergangenen Jahren bereits
an der Entwicklungszusammenarbeit gespart. ZEIT-Autorin Christiane Grefe
analysiert die möglichen Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die
globale Armut und die internationale Zusammenarbeit.Und sonst so: Pelziger Widerstand in Istanbul
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Myanmar und Thailand: Eine Katastro…
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Spezial: "Der Bundestag ist ein Haifischbecken"
29 maart 2025 · 32 min
In dieser Woche hat sich der neue Bundestag konstituiert. Von den 630
Abgeordneten sind 230 zum ersten Mal ins Parlament gewählt. Schon vor
zweieinhalb Jahren wollten wir von Was Jetzt? wissen, wie sich das
anfühlt, neu in den Bundestag zu kommen und sich im komplizierten
Parlamentsalltag zurechtzufinden. Für unsere Spezialfolge haben wir die
drei jungen Politikerinnen und Politiker jetzt erneut besucht. Lees meerFür den bayerischen FDP-Abgeordneten Muhanad al-Halak und die
Klimaaktivistin Kathrin Henneberger von den Grünen ist ihre Zeit im
Bundestag schon wieder vorbei - beide sind bei der vorgezogenen Wahl im
Februar am Wiedereinzug ins Parlament gescheitert. Wie blicken sie
zurück auf ihre Zeit als Abgeordnete? Was waren ihre größten Erfolge,
wie konnten sie mit dem Konkurrenzdruck umgehen? Und wie geht es jetzt
beruflich für sie weiter?Maja Wallstein von der SPD hingegen hat es zurück ins Parlament
geschafft. Doch auch sie musste eine persönliche Niederlage verkraften:
Sie hat das Direktmandat in ihrem Cottbusser Wahlkreis an einen
AfD-Abgeordneten verloren. Sowieso berichtet sie davon, dass die
Angriffe von Rechts immer mehr werden. Mit welchen Wünschen und
Erwartungen startet Wallstein in ihre neue Legislaturperiode?Shownote: "In den ersten Monaten habe ich zehn Kilo abgenommen" - Link
zur Folge mit den Abgeordneten über ihr erstes Jahr im BundestagInterviews mit den Abgeordneten: Lisa Caspari
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Magdalena Inou
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İmamoğlus Anhänger kämpfen weiter
29 maart 2025 · 12 min
Vor zehn Tagen wurde Istanbuls Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu
festgenommen und von seinem Amt suspendiert. Er gilt als der größte
Rivale von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Für die anstehende
Präsidentschaftswahl 2028 will die größte Oppositionspartei CHP ihn zum
Kandidaten ernennen. Der Vorwurf der türkischen Regierung: Bestechung.
Seit seiner Festnahme gingen Hunderttausende auf die Straße – heute
könnten noch mal sehr viele dazukommen. Denn in Istanbul wurde für heute
eine Großdemonstration angekündigt. Die Proteste verliefen bislang
friedlich, auch wenn die Polizei immer härter gegen die Demonstrierenden
vorgeht. Marion Sendker, Korrespondentin in Istanbul, berichtet über die
aktuellen Entwicklungen seit der Festnahme, ordnet das international
kritisierte Vorgehen der türkischen Regierung ein und bewertet, was das
für die politische Entwicklung des Landes bedeutet. Lees meerDie zukünftige schwarz-rote Bundesregierung möchte strengere Maßnahmen
in der Migrationspolitik ergreifen. Dazu zählen härtere Zurückweisungen
an den Grenzen und eine Beschränkung des Familiennachzugs. Deutschlands
Nachbarn schlagen ebenfalls einen härteren Kurs beim Thema Migration
ein: In Österreich soll der Familiennachzug bis September ausgesetzt
werden. Währenddessen plant Polen eine strikte vorübergehende
Einschränkung des Asylrechts. Demnach dürfen in Notlagen an den Grenzen
nur noch Menschen einen Asylantrag stellen, die legal eingereist sind.
Wie die EU-Kommission die Gesetze in Polen und Österreich einstuft und
welchen Einfluss die deutsche Zurückweisung von Geflüchteten auf die
Nachbarländer hat, analysiert Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der
ZEIT in Brüssel.Und sonst so: Wie oft Sie Ihre Füße waschen sollten
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair
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CHP: Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu festgenommen
Protest…
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Update: Trump und das, was man Geschichtsrevisionismus nennt
28 maart 2025 · 11 min
US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret unterzeichnet, das darauf
abzielt, die Darstellung der US-Geschichte in Museen neu zu gestalten.
Er kritisiert eine "revisionistische Bewegung", die seiner Ansicht nach
ein verzerrtes Bild der amerikanischen Vergangenheit vermittelt.
Vizepräsident J. D. Vance wurde beauftragt, sicherzustellen, dass
Einrichtungen wie die Smithsonian Institution keine "unangemessene
Ideologie" mehr verbreiten. Zudem fordert Trump, alle seit dem 1. Januar
2020 entfernten Denkmäler wiederaufzubauen. In den USA kann der
Präsident per Dekret Anordnungen für Bundesbehörden erlassen – diese
können jedoch von Gerichten oder seinem Nachfolger wieder aufgehoben
werden, falls sie als verfassungswidrig eingestuft werden. Dirk Peitz
leitet das Kulturressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er, warum
ausgerechnet das Smithsonian betroffen ist und warum die Entscheidung
selbst für Trumps Verhältnisse eine "gravierende" ist. Lees meerUS-Vizepräsident J. D. Vance besucht am Freitag mit seiner Frau Usha die
US-Militärbasis Pituffik auf Grönland. "Im Namen von Präsident Trump
wollen wir die Sicherheit der Menschen in Grönland stärken, weil wir
glauben, dass sie für die Sicherheit der ganzen Welt wichtig ist", sagte
er vor seinem Besuch in einem Video auf der Plattform X. Der Besuch
erfolgte angesichts von Präsident Donald Trumps wiederholtem Bestreben,
die Kontrolle über die strategisch wichtige Insel zu erlangen. In
Grönland und Dänemark stößt dieses Vorhaben auf erhebliche Ablehnung.
Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen kritisierte, dass die
Besuche sowohl Grönland als auch Dänemark unter "inakzeptablen Druck"
setzen. Thilo Adam, Videoredakteur bei ZEIT ONLINE, berichtet derzeit
aus Sisimiut, Grönland. Im Podcast beschreibt er, wie die grönländische
Bevölkerung auf Trumps Pläne reagiert.Außerdem im Podcast:
Zwei schwere Erdbeben haben mehrere Länder in Südostasien erschüttert.
Das Epizentrum lag in Myanmar. Das stärkere Beben erreichte eine Stärke
von 7… -
Droht Doppelstaatlern die Ausbürgerung?
28 maart 2025 · 13 min
In den aktuellen Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD wird
geprüft, ob Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit in bestimmten
Fällen die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen werden kann. Betroffen
wären nach dem Sondierungspapier Personen, die als "Terrorunterstützer,
Antisemiten oder Extremisten" eingestuft werden. Verfassungsrechtler
warnen, dass der Entzug der Staatsbürgerschaft gegen das Grundgesetz
verstößt. Aktuell kann die Staatsbürgerschaft bereits bei bestimmten
Straftaten, wie dem Kampf für eine ausländische Terrororganisation,
entzogen werden. Lisa Caspari, Politikredakteurin der ZEIT, erklärt, wo
die eigentlichen Gefahren liegen und welche Probleme durch die Umsetzung
dieses Gesetzes entstehen könnten. Lees meerNach den geleakten Nachrichten aus einer geheimen Chatgruppe
hochrangiger US-Minister werden Zweifel an der Loyalität von J. D. Vance
gegenüber US-Präsident Donald Trump laut. In den Chats kritisierte der
Vizepräsident offen den Zeitpunkt der geplanten Angriffe und äußerte
Bedenken, dass diese im Widerspruch zu Donald Trumps aktueller Botschaft
an Europa stehen könnten. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin
der ZEIT, analysiert die möglichen Auswirkungen der öffentlichen Kritik
an Donald Trump und die Konsequenzen für den Vizepräsidenten.Und sonst so: Wie Elefanten ihre Reise planen.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Koalitionsbildung: Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD
Doppelte Staatsbürgerschaft: Von wegen Willkommenskultur
Sondierungsverhandlungen: Punkt für Merz
Deutsche Staatsbürgerschaft: Ministerium hält Ausbürgerungsvorschlag von
Merz für verfassungswidrigAnschläge und psychische Erkrankungen: Das neue Gesicht des Terrors
US-Regierung: Eines der weitreichendsten Leaks der jüngeren
US-GeschichteUS-Verteidigungsminister: Pete He…
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Update: Jetzt auch noch die Autos
27 maart 2025 · 10 min
US-Präsident Donald Trump will ab April neue Zölle auf importierte Autos
erheben. Die Rede ist von 25 Prozent auf alle Fahrzeuge, die nicht in
den USA gebaut werden. Die Europäische Union plant Gegenmaßnahmen und
arbeitet an einem Instrument, um wirtschaftliche Erpressung abzuwehren.
Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, analysiert im Podcast, was
hinter Trumps Zollstrategie steckt und welche Konsequenzen sie für den
internationalen Handel haben könnte. Lees meerTrotz gestiegener Fahrgastzahlen verzeichnete die Deutsche Bahn 2024
einen Verlust von 1,8 Milliarden Euro. Bahnchef Richard Lutz spricht von
der schwersten Krise seit drei Jahrzehnten. Jonas Schulze Pals ist
Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT und beschäftigt sich intensiv
mit der Deutschen Bahn. Im Podcast erklärt er, ob die geplanten
Milliardeninvestitionen der möglichen schwarz-roten Bundesregierung für
die Bahn die Rettung sein könnten.Außerdem im Podcast: In Paris haben sich am Donnerstag rund 30 Staats-
und Regierungschefs getroffen, um über die Sicherheit der Ukraine zu
beraten. Die sogenannte Koalition der Willigen, angeführt von Frankreich
und Großbritannien, diskutierte mögliche Sicherheitsgarantien – auch für
den Fall einer Waffenruhe. Die USA waren bei dem Gipfel nicht vertreten.Was noch? Eine brandneue homemade Version des “Was-jetzt?”-Jingles
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Mounia Meiborg, Jannis Carmesin
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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US-Autozölle: Europa muss jetzt Härte zeigen
USA: Trump kündigt Zölle von 25 Prozent auf ausländische Autos an
US-Autozölle: Habeck fordert "entschlossene Antwort" auf neue US-Zölle
Anti-Coercion-Instrument: Die Bazooka aus Brüssel
Deutsche Bahn: Was wirklich hinter vielen Zugverspätungen steckt
Bundeseigener Konzern: Deutsche Bahn meldet erneut Milliardenverlust
Liveblog: Ukrainekrieg
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte de…
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Die Koalition der Willigen trifft sich in Paris
27 maart 2025 · 13 min
Bei dem Ukraine-Gipfel in Paris versammeln sich am Donnerstag 31
Delegationen, um mögliche Wege für einen Waffenstillstand in der Ukraine
zu erarbeiten. Die sogenannte "Koalition der Willigen", die von
Frankreich und Großbritannien angeführt wird, hat sich seit dem letzten
Treffen im Februar weiter vergrößert. Ziel ist es, eine langfristige
Unterstützung für die Ukraine zu gewährleisten, damit Russland nicht
erneut angreifen kann. Zudem wird über Optionen für eine militärische
Präsenz diskutiert, die im Falle eines Waffenstillstands die Sicherheit
der Ukraine gewährleisten soll. Anna Sauerbrey ist außenpolitische
Koordinatorin der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie die Länder diese
Ziele erreichen wollen und wie realistisch eine Einigung ist. Lees meerDie viertägige Leipziger Buchmesse ist mit Norwegen als Gastland
gestartet und vergibt am ersten Tag den Preis der Leipziger Buchmesse.
Traditionell wird zur Eröffnung auch der Leipziger Buchpreis zur
Europäischen Verständigung verliehen, den in diesem Jahr der
belarussische Schriftsteller Alhierd Bacharevič für seinen Roman
"Europas Hunde" erhält – ein Werk, das in seinem Heimatland Belarus
verboten ist. David Hugendick ist Kulturkorrespondent der ZEIT und sitzt
in der Jury für den Preis der Leipziger Buchmesse. Im Podcast analysiert
er, wie politisch die diesjährige Messe in Leipzig ist und welche
Auswirkungen von Donald Trumps Angriffen auf die Kulturszene sich in der
Literatur zeigen.Und sonst so: Eule trägt mysteriöses Federkleid in Orange.
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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EU-Gipfel in Brüssel: Europäische Union berät über ihre Verteidigung –
und die der UkraineLiveblog: Ukrainekrieg: Russland greift ukrainischen Schwarzmeerhafen
Mykolajiw anEU-Gipfel: Koalition der Unwilligen
Ukrainetreffen in Paris: Es geht jetzt um den Frieden in …
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Update: Blühende Solidaritätszuschläge
26 maart 2025 · 11 min
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass der
Solidaritätszuschlag auch weiterhin erhoben werden darf. Damit wies das
Gericht eine Verfassungsbeschwerde aus dem Jahr 2020 zurück: Sechs
FDP-Parteimitglieder waren damals der Meinung, dass auch der Zuschlag
mit Ablauf des Solidarpaktes II im Jahr 2019 hätte enden sollen – sonst
sei er verfassungswidrig. Der Solidaritätszuschlag wurde eingeführt, um
Lebensverhältnisse in West- und Ostdeutschland anzugleichen. Laut
Gericht sei der Abschlag immer noch notwendig, der Bund müsse dies
allerdings regelmäßig überprüfen. Für die neue Bundesregierung scheint
das eine gute Neuigkeit: Ohne den Solidaritätszuschlag wäre ein
Milliardenloch im Haushalt entstanden. Gleichzeitig hat die Union
allerdings im Wahlkampf versprochen, die Abgabe abzuschaffen. Was das
für die Koalitionsgespräche bedeutet, erklärt Mark Schieritz aus dem
Politik-Ressort. Lees meerDie Hauptverhandlungsgruppen von Union und SPD wollen am Freitag die
Koalitionsgespräche vorantreiben. Laut den Generalsekretären der
Parteien haben die Arbeitsgruppen ihre Vorarbeit abgeschlossen. Dabei
konnten sich die Parteien wohl schon auf einige Dinge einigen:
Beispielsweise soll die Migration wieder stärker begrenzt werden.
Außerdem wollen Union und SPD das Deutschlandticket auch in Zukunft
beibehalten, allerdings soll es ab 2027 teurer werden. Über welche
Themen sich die Parteien noch uneinig sind und wie es in den
Verhandlungen weitergeht, wissen die Politikredakteure Ruth Fend, Anja
Stehle und Tilman Steffen. Sie geben bei Was Jetzt? einen Überblick über
den aktuellen Verhandlungsstand.Außerdem im Update: Im Gazastreifen haben erstmals Hunderte
Palästinenser gegen die Terrororganisation Hamas protestiert. In Beit
Lahia im Norden des Gazastreifens forderten einige Demonstranten das
Ende der Hamas-Herrschaft und auch das Ende des Krieges gegen Israel.
Obwohl die Hamas dafür bekannt ist, hart gegen Kritiker vorzugehen,
wurden bereits weitere Proteste angekündigt.Was noch? …
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25 Jahre Putin, 20 Jahre Krieg
26 maart 2025 · 13 min
Am 26. März 2000 wurde Wladimir Putin das erste Mal zum russischen
Präsidenten gewählt. Es war der Anfang eines Vierteljahrhunderts unter
seiner Macht, aber ein Neuling in der Politik war Putin nicht: Vorher
war er bereits stellvertretender Bürgermeister von St. Petersburg,
Inlandsgeheimdienstchef und Ministerpräsident. Bei seinem Machtantritt
beschrieb ihn Michael Thuman, damals wie heute im Moskauer Büro der
ZEIT, als schüchtern, bescheiden und gastfreundlich. Putin empfing
damals noch Journalisten für ein Interview. Thuman hat Putins Aufstieg
seitdem in Moskau beobachtet. Er weiß, wie der russische Präsident seine
Macht schon ganz zu Beginn absicherte, wann sich Putin radikalisierte
und warum und wie sich Gewalt nach innen und außen durch seine Amtszeit
zog. Davon erzählt der außenpolitische Korrespondent der ZEIT im
Podcast. Lees meerEs ist einer der weitreichendsten Sicherheitsverstöße in der
US-Geschichte: Vor zwei Wochen wurde der Chefredakteur von The Atlantic,
Jeffrey Goldberg, versehentlich in eine Gruppe auf Signal eingeladen.
Darin diskutierten unter anderem der Nationale Sicherheitsberater der
USA, Michael Waltz, der US-Vizepräsident J. D. Vance, US-Außenminister
Marco Rubio und weitere hohe Regierungsbeamte über bevorstehende
Angriffspläne der USA im Jemen und teilten, so berichtet es Goldberg,
auch Militärgeheimnisse. Verteidigungsminister Pete Hegseth streitet das
weiterhin ab. Warum es so verlockend war, selbst vertraulichste
Regierungskommunikation auf Signal zu besprechen und wie interne
Regierungskommunikation eigentlich ablaufen sollte, das weiß Eva
Wolfangel aus dem Digitalressort.Und sonst so? Ackern für Deutschland? Ein Feiertag weniger, eine
deutsche Stadt könnte mit gutem Beispiel vorangehen.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Susanne Hehr, Emma Graml
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Wladimir Putin: "Vielen Dank, meine Herren!"
Michael T…
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Update: Versehentlich im Geheimchat der US-Regierung
25 maart 2025 · 11 min
Die US-Regierung steht vor einem der gravierendsten Sicherheitslecks der
jüngeren Geschichte. Hochrangige Regierungsmitglieder diskutierten in
einer Signal-Chatgruppe detailliert über geplante Luftangriffe auf die
Huthi-Miliz im Jemen. Unbemerkt nahm auch Jeffrey Goldberg, der
Chefredakteur des Magazins The Atlantic, an diesem Chat teil. Er wurde
versehentlich hinzugefügt und erhielt so Einblick in streng geheime
Militärpläne. Die Diskussionen umfassten nicht nur operative Details,
sondern offenbarten auch eine kritische Haltung gegenüber europäischen
Verbündeten. Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Brian Hughes,
bestätigte, dass der Chatverlauf höchstwahrscheinlich authentisch sei
und kündigte eine interne Prüfung an. Johanna Roth ist
US-Korrespondentin von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert sie die
Hintergründe und möglichen Folgen dieses Vorfalls. Lees meerKnapp einen Monat nach der Bundestagswahl ist der 21. Bundestag in
seiner ersten, der sogenannten konstituierenden Sitzung
zusammengekommen. Eröffnet wurde der Bundestag vom neuen
Alterspräsidenten Gregor Gysi, der in seiner Rede die Bedeutung sozialer
Gerechtigkeit angesichts von Inflation und Energiekrise betonte. Ein
Antrag der AfD, die Sitzungsleitung dem ältesten Abgeordneten zu
übertragen, wurde zuvor abgelehnt. Zur Tagesordnung der Sitzung gehörte
auch die Wahl einer Bundestagspräsidentin. Auf Vorschlag des
CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz wurde die frühere
Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) von der Mehrheit der 630
Abgeordneten gewählt. Parallel dazu entließ Bundespräsident Frank-Walter
Steinmeier das bisherige Kabinett von Olaf Scholz, das bis zur Bildung
einer neuen Regierung geschäftsführend im Amt bleibt.Außerdem im Podcast:
Der palästinensische Filmemacher Hamdan Ballal ist im besetzten
Westjordanland offenbar von jüdischen Siedlern verletzt und anschließend
vom israelischen Militär festgenommen worden. Ballal ist Co-Regisseur
des Films No Other Land, der die Vertreibung und die Ge… -
Das Parlament der Opposition
25 maart 2025 · 13 min
Der neue Bundestag kommt am heutigen Dienstag zu seiner konstituierenden
Sitzung zusammen. Dabei wird die neue Bundestagspräsidentin oder der
neue Bundestagspräsident gewählt. Außerdem entlässt Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier am Nachmittag den bisherigen Bundeskanzler Olaf
Scholz (SPD) und sein Kabinett. Im neuen Bundestag hätte eine Koalition
aus Union und SPD eine deutlich knappere Mehrheit als zuvor die
Ampelregierung. Dadurch könnte die Opposition mitunter mehr Einfluss
haben. Was das für die Arbeit der neuen Regierung bedeutet, erklärt
Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Lees meerIm niedersächsischen Verden beginnt heute der Prozess gegen das
ehemalige RAF-Mitglied Daniela Klette. Sie wurde 2024 in
Berlin-Kreuzberg festgenommen, nachdem sie jahrzehntelang im Untergrund
gelebt hatte. In dem Prozess geht es um die 13 Raubüberfälle, die Klette
gemeinsam mit den ebenfalls untergetauchten früheren RAF-Mitgliedern
Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub zwischen 1999 und 2016 begangen
haben soll. Holger Stark aus dem ZEIT-Investigativressort ordnet im
Podcast ein, was Klette genau vorgeworfen wird und welche ungeklärten
Fragen der neue Prozess beantworten könnte.Und sonst so? Engagement für Schülerlotsen in Wales
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Deutscher Bundestag: Das Parlament der Bundesrepublik
AfD im Bundestag: Parlamentsfraktionen uneinig über Umgang mit der AfD
Prozess gegen Daniela Klette: Fünf Minuten auf Leben und Tod
Ex-RAF-Mitglied: Darum geht es im ersten Prozess gegen Daniela Klette
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Update: Das Hindernis Realität
24 maart 2025 · 9 min
Die Arbeitsgruppen von SPD und CDU reichen heute ihre Ergebnisse zu den
Koalitionsverhandlungen ein. Offene Streitpunkte sollen in den nächsten
Tagen von der sogenannten 19er-Runde besprochen werden. Der
CDU-Vorsitzende und voraussichtliche nächste Bundeskanzler Friedrich
Merz will die schwarz-rote Regierung eigentlich bis spätestens Ostern
bilden. Vertreter beider Parteien betonen jedoch, dass Gründlichkeit vor
Schnelligkeit geht. Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im
Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, warum die CDU viele ihrer
Wahlversprechen wahrscheinlich nicht einlösen kann. Lees meerIn der Türkei haben den fünften Tag in Folge Hunderttausende gegen die
Verfolgung von Istanbuls Bürgermeister Ekrem İmamoğlu (CHP) protestiert.
Er wurde unter Korruptions- und Terrorvorwürfen festgenommen und seines
Amtes enthoben. Die CHP will ihn trotz seiner Inhaftierung als
Präsidentschaftskandidaten für 2028 aufstellen und wirft dem türkischen
Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan eine politisch motivierte Verfolgung
vor.Die Generalstaatsanwaltschaft München hat fünf Klimaaktivisten und
Klimaaktivistinnen der Letzten Generation angeklagt. Ihnen wird
vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Im Fall
einer Verurteilung drohen bis zu fünf, in manchen Fällen sogar bis zu
zehn Jahre Haft. Ein Gericht entscheidet jetzt, ob es zu einem Prozess
kommt.Was noch? Roulette, Marienkäfer, Teufel – auf Namenssuche für die
schwarz-rote Koalition.Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Constanze Kainz und Jannis Carmesin
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Regierungsbildung: Erste Phase der schwarz-roten Koalitionsverhandlungen
endetLiveblog: Koalitionsverhandlungen
Koalitionsbildung: Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD
Türkei: Proteste nach Festnahme von İmamoğlu
Klimaaktivismus: Anklage gegen Mitglieder der früheren Letzten
GenerationSie woll…
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Zehn Jahre nach dem Germanwings-Absturz
24 maart 2025 · 13 min
Vor zehn Jahren stürzte eine Germanwings-Maschine mit 150 Insassen in
den französischen Alpen ab. Der Co-Pilot Andreas Lubitz hatte das
Flugzeug absichtlich in den Tod gesteuert, nachdem er sich während des
Fluges im Cockpit eingeschlossen hatte. Unter den Opfern an Bord
befanden sich auch 16 Schülerinnen und Schüler des
Joseph-König-Gymnasiums in Haltern am See, die auf dem Rückweg von einem
Schulaustausch in Spanien waren. Auch zehn Jahre nach diesem tragischen
Ereignis hinterlässt der Absturz immer noch tiefe Spuren bei den
Hinterbliebenen. Trisha Balster, freie Journalistin der ZEIT, hat zwei
ehemalige Schülerinnen des Joseph-König-Gymnasiums getroffen. Im Podcast
erzählt sie, wie die Frauen damals mit ihrem Verlust umgegangen sind und
wie es ihnen heute geht. Lees meerDie 16 Arbeitsgruppen von Union und SPD sollen heute erste Ergebnisse
der Koalitionsverhandlungen präsentieren. Ein Thema, das derzeit
diskutiert wird, ist die Forderung von Friedrich Merz, ein eigenes
Digitalministerium zu schaffen. Da die Gesamtzahl der Ministerien auf 15
begrenzt bleiben soll, müsste ein bestehendes Ministerium abgeschafft
werden. Laut Recherchen des Spiegel stehen drei Optionen zur Diskussion:
die Abschaffung des Umweltministeriums, des Bauministeriums oder des
Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Pauline Schinkels ist Redakteurin im Digitalressort der ZEIT. Im Podcast
analysiert sie die Vor- und Nachteile eines Digitalministeriums.Und sonst so? Hund datet Mensch am Stadtstrand.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge
Germanwings-Absturz: Wahrheit in Trümmern
Germanwings: 150 Menschen sterben bei Airbus-Absturz, darunter 67
DeutscheGermanwings-Absturz: Angehörige von Flugzeugopfern werfen Behörden
weiter Versäumnisse vorGermanwings-Absturz: "Ich mus…
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Israels Bruch der Waffenruhe
23 maart 2025 · 12 min
Israel hat in den vergangenen Tagen wieder massiv Ziele im Gazastreifen
bombardiert und damit die Waffenruhe mit der Hamas gebrochen. Bei den
Angriffen wurden Hunderte Palästinenserinnen und Palästinenser getötet
und Tausende verletzt. Auch die Hamas hat erneut israelisches Gebiet
beschossen. Der Bruch der Waffenruhe ist aber eindeutig von Israel
ausgegangen – und das bereits lange vor der Offensive dieser Woche,
analysiert ZEIT-Nahostkorrespondentin Lea Frehse im Podcast. Lees meerBundestag, Bundesrat, Unterschrift vom Bundespräsidenten – das
Schuldenpaket von Union, SPD und Grünen hat alle Hürden genommen. Damit
hat jetzt die Debatte über die Verteilung der Mittel begonnen. Denn die
nächste Regierung kann aufgrund der Gesetzesänderungen Hunderte
Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen, um Investitionen in
Infrastruktur, Verteidigung und ihre Wahlversprechen zu finanzieren. Wie
groß der finanzielle Spielraum ist und wo es zu Streit kommen könnte,
erklärt Jurik Iser, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? Das perfekte Partyoutfit.
Moderation: Roland Jodin
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Gaza: Netanjahus neuer, alter Krieg
Nahost: Israel greift nach Raketenangriffen Ziele im Libanon an
Israel: Neue Angriffe auf den Gazastreifen
Schuldenpaket: So groß ist jetzt der Spielraum von Friedrich Merz
Sondervermögen der Bundesregierung: Finanzpaket des Bundes weckt
BegehrlichkeitenLockerung der Schuldenbremse: Bundesrat stimmt Schuldenpaket von Union
und SPD zuSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Spezial: Wie die USA in Botswana Träume platzen lassen
22 maart 2025 · 34 min
Botswana im südlichen Afrika war um die Jahrtausendwende eines der
Länder, das weltweit am heftigsten von der Aids-Epidemie betroffen war.
"Wir sind vom Aussterben bedroht" warnte der damalige Präsident
Botswanas im Jahr 2001 bei den Vereinten Nationen. Lees meerDann aber kam viel Geld aus den USA ins Land, und mit dem Geld der
Erfolg: Plötzlich gab es überall Präventionsprogramme gegen HIV. Die
Zahl der Neuinfektionen sank deutlich. Bis zum Jahr 2030 sollte die
Epidemie in Botswana unter Kontrolle gebracht werden, das war das Ziel.
Botswana galt als Vorzeigestaat für internationale Zusammenarbeit, als
Beweis dafür, dass Entwicklungshilfe funktionieren kann. Bis Donald
Trump Ende Januar den Stopp von USAID verkündete.In diesem Was jetzt?-Spezial schauen wir uns die Folgen dieser
Entscheidung an, die in Botswana schon jetzt spürbar sind. In Mochudi,
einer Kleinstadt, treffen wir Amantle Lekote, die bis vor Kurzem als
Mentorin in einem HIV-Präventionsprogramm gearbeitet hat. Sie muss nun
all die jungen Frauen, die sie betreut hat, zurücklassen. Frauen
zwischen 15 und 24 Jahren sind die größte Risikogruppe für
Neuinfektionen im Land. Im Programm Dreams bekamen sie nicht nur Kondome
und wurden über HIV aufgeklärt. Lekote hat ihren Mentees vor allem Raum
gegeben, über ihre Sorgen zu sprechen – und ihnen geholfen, beruflich
auf eigenen Beinen zu stehen. Ein wichtiger Faktor in der
Präventionsarbeit, weil sich viele Frauen mangels Perspektiven auf
käuflichen und oft ungeschützten Sex einlassen. Wie geht es nun mit
diesen jungen Frauen weiter?"Ich fühle mich allein und hilflos", sagt Ontiretse Kwape. Sie ist 18
Jahre alt und war bis vor Kurzem eine Teilnehmerin in Lekotes Programm.
Nun fehlen ihr die regelmäßigen Treffen, der Girl Talk, wie sie es
nennt, die Ratschläge ihrer Mentorin. Sie möchte gern Lehrerin oder
Journalistin werden, aber der Weg dorthin ist noch unklar. Das Programm
Dreams war für sie vorbei, bevor es überhaupt richtig losging. Wem wird
sie sich jetzt zuwend… -
In der Türkei rumort es – und Europa schweigt
22 maart 2025 · 12 min
In der Türkei könnte es am Wochenende zu weiteren Demonstrationen
kommen. Grund dafür ist die Verhaftung des Oberbürgermeisters von
Istanbul, Ekrem İmamoğlu, vor drei Tagen. Ihm wird Korruption
vorgeworfen. İmamoğlu wird als aussichtsreicher Kandidat bei den
nächsten Präsidentschaftswahlen gehandelt – nach aktuellen Umfragen
würde er den amtierenden Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan besiegen.
Anhänger der CHP-Partei fordern deshalb, dass die Wahl, die eigentlich
erst in zwei Jahren stattfinden soll, vorgezogen wird. Währenddessen
halten sich die anderen europäischen Länder mit Stellungnahmen zurück.
ZEIT ONLINE Redakteurin Marion Sendker ist in Istanbul und analysiert im
Podcast, wie die Stimmung im Land ist und wieso die Reaktionen bisher so
diplomatisch ausfallen. Lees meerSaskia Esken ist eine der umstrittensten Frauen in der deutschen
Spitzenpolitik: 2019 wurde sie gemeinsam mit Norbert Walter-Borjans an
die Parteispitze der SPD gewählt. Später versammelte sie die
Parteimitglieder hinter ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, navigierte
die SPD durch die Pandemie und war dabei, als die SPD im Januar ihr
bisher schlechtestes Ergebnis einfuhr. Kritiker machen Esken für den
Absturz und den Imageverlust der Partei verantwortlich und fordern ihren
Rücktritt. Aber anstatt einzuknicken, bleibt Esken hartnäckig an der
Spitze und führt gemeinsam mit Lars Klingbeil die Koalitionsgespräche
mit der Union. Politikredakteurin Eva Lautsch hat Saskia Esken begleitet
und erklärt im Podcast, wie die Politikerin trotz vieler Kritiker
standhaft bleibt.Was noch? Warum unser Gehirn mit denen von Wellensittichen vergleichbar
ist.Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emma Graml
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Saskia Esken: Die Frau zieht durch
Ekrem İmamoğlu: Die Türkei ist nun ein anderes Land
Türkische Opposition: Zusammenstöße bei Protesten gegen Festnahme von
İ… -
Update: Trumps Angriff auf die Bildungsgerechtigkeit
21 maart 2025 · 10 min
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das US-Bildungsministerium
abzuschaffen. Obwohl dies nur mit Zustimmung des Kongresses möglich ist,
hat er bereits Maßnahmen ergriffen, darunter Kürzungen, die zur
Entlassung von mehr als der Hälfte des Ministeriumspersonals führten.
Donald Trump verfolgt damit eine konservative Agenda, die die
öffentliche Bildung und Unterstützung für benachteiligte Schüler
einschränken soll. Dieser Vorstoß stößt auf Widerstand, insbesondere von
Lehrergewerkschaften, die rechtliche Schritte ankündigen. Johanna Roth,
Auslandskorrespondentin in Washington, D. C. ordnet ein, was dieser
Schritt für das US-Bildungssystem bedeutet. Lees meerDas sudanesische Militär hat nach eigenen Angaben den Präsidentenpalast
in der Hauptstadt Khartum von der paramilitärischen RSF-Miliz
zurückerobert. Auch mehrere Ministeriumsgebäude wurden wieder unter die
Kontrolle der Armee gebracht. 2023 hatte die RSF den offiziellen
Amtssitz des Präsidenten eingenommen und Anfang dieses Jahres damit
begonnen, eine Parallelregierung aufzustellen. Obwohl die Rückeroberung
als großer Erfolg für das Militär gilt, kontrolliert die RSF weiterhin
Gebiete im Sudan. Gerrit Kurtz, Wissenschaftler der Stiftung
Wissenschaft und Politik, analysiert die aktuelle Lage im sudanesischen
Bürgerkrieg.Außerdem im Update: Der Bundesrat hat dem Schuldenpaket von Union und
SPD zugestimmt, das Milliardenaufnahmen für die Verteidigung ermöglicht.
Zudem wurde ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur
und Klimaschutz beschlossen. Das Gesetz muss noch vom Bundespräsidenten
geprüft werden.Was noch? Die längste Ehe der Welt
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Khartum: Sudanesisches Militär meldet Einnahme von Präsidentenpalast
Sudan: Sudanesische Regierung will Übergangsregierung einsetzen
Kämpfe im Sudan: Worum geht es be…
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Ein Schritt Richtung Waffenruhe?
21 maart 2025 · 13 min
Trotz des Telefonats zwischen US-Präsident Donald Trump und Wladimir
Putin, in dem sich der russische Präsident zu einem Stopp der Angriffe
auf Energieanlagen bereit erklärte, meldet die Ukraine erneut russische
Angriffe. In der Nacht wurden laut ukrainischen Angaben mehrere Raketen,
Flugabwehrraketen und Drohnen auf verschiedene Regionen des Landes
abgefeuert. Die Ukraine reagierte daraufhin mit dem bislang größten
Drohnenangriff auf die russische Region Saratow. Während Russland die
Entmilitarisierung der Ukraine fordert und das Stoppen internationaler
Hilfe verlangt, ist Präsident Wolodymyr Selenskyj bereit, einem
Waffenstillstand zuzustimmen, wenn Sicherheitsgarantien gegeben werden.
Denis Trubetskoy berichtet für ZEIT ONLINE aus der Ukraine. Im Podcast
ordnet er ein, wie die Ukraine auf das Ergebnis der Verhandlungen
schaut. Lees meerDeutschlands Wirtschaft wird häufig als unsicher wahrgenommen,
insbesondere durch die Abhängigkeit von günstiger Energie, dem Handel
mit China und dem militärischen Schutz der USA. Krisen wie die
Stahlkrise, Stellenstreichungen bei Autobauern und trübe
Konjunkturaussichten verstärken dieses Bild. Doch laut dem Global Soft
Power Index von Brand Finance bleibt die deutsche Marke weltweit positiv
bewertet, besonders in den USA und China. Auch der Aktienindex DAX hat
sich in den letzten Jahren besser entwickelt. Kann die deutsche
Wirtschaft also doch mehr, als viele Menschen ihr zutrauen? Jens
Tönnesmann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, analysiert das
Potenzial der deutschen Wirtschaft.Und sonst so: Eine Buchrückgabe kommt 64 Jahre zu spät.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Donald Trump und Wladimir Putin: Kein Schritt näher zum Frieden
Ukrainekrieg: Putin und Trump unterstützen begrenzte Waffenruhe in der
UkraineAngriffskrieg: Ukraine meldet erneut r…
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Update: Die EU und ihr Ungarnproblem
20 maart 2025 · 11 min
In Brüssel treffen sich die Staats- und Regierungschefs der
EU-Mitgliedsstaaten zu einem zweitägigen EU-Gipfel. Die EU will darüber
entscheiden, wie sie die Ukraine zukünftig im Krieg gegen Russland
unterstützen kann. Außerdem beraten die Mitgliedsstaaten darüber, wie in
Zukunft mit Ungarn umgegangen werden soll. Der ungarische
Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert immer wieder wichtige
Abstimmungen zur europäischen Verteidigung sowie zu Ukrainehilfen und
verhindert dadurch, dass die EU geschlossen handeln kann. Zudem hält er
an seinen engen Beziehungen zu Russland fest. Die stellvertretende
Direktorin des Jacques Delors Centre an der Hertie School, Thu Nguyen,
fordert deshalb unter anderem, Ungarn das Stimmrecht zu entziehen. Im
Podcast erklärt sie, wie die EU ihr Ungarnproblem lösen kann. Lees meerIn der Tesla-Gigafactory in Grünheide hat die Geschäftsleitung zu einer
Betriebsversammlung geladen, denn: Um den Elektroautohersteller steht es
nicht besonders gut. Allein in Deutschland ging der Absatz der
Tesla-Neuwagen deutlich zurück, obwohl insgesamt mehr Elektroautos
zugelassen wurden. Auch im Rest Europas verzeichnet das Unternehmen
starke Gewinneinbrüche. Experten sehen den Grund dafür auch ganz oben,
beim Tesla-Chef Elon Musk: Der ist seit Januar Chefberater des
US-amerikanischen Präsidenten. Dass er dort rigoros gegen
Regierungsbehörden vorgeht, Hilfsprogramme einstellt und Tausende
Mitarbeitende entlässt, stößt bei Investoren und potenziellen
Tesla-Käufern auf Unmut. ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Zacharias
Zacharakis analysiert im Podcast, welche Folgen die Unbeliebtheit ihres
Chefs für die Mitarbeitenden von Tesla haben kann.Außerdem im Update:
Einen Tag nach der Festnahme des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem
İmamoğlu sind in der Türkei mehrere Tausend Menschen auf die Straße
gegangen, darunter vor allem Studierende.Was noch? Ein schöner Tag: Heute ist Frühlingsanfang und der Start der
Freizeitparksaison.Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion…
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Mit DOGE in die Verfassungskrise
20 maart 2025 · 12 min
Damit Behörden keine Steuergelder "verschwenden", haben US-Präsident
Donald Trump und sein Berater Elon Musk das sogenannte Department of
Government Efficiency, kurz DOGE, gegründet. DOGE prüft US-Behörden aufs
Kleinste und schlägt die Entlassung von Tausenden Mitarbeitenden vor. Am
Dienstag hat ein Richter die Auflösung der Entwicklungshilfeagentur
USAID als rechtswidrig eingestuft und gestoppt. Im Podcast spricht
Martin Klingst über das Vorgehen von DOGE gegen die Behörde und über den
Widerstand, der sich im Land regt. Lees meerDrei Monate halten die Demonstrationen in Serbien bereits an. Am
Wochenende gab es den vorläufigen Höhepunkt der Protestwelle: Nach
Schätzungen von Nichtregierungsorganisationen gingen um die 300.000
Menschen auf die Straße. Europakorrespondent Ulrich Ladurner war in
Belgrad und berichtet im Podcast über die Stimmung in Serbien und warum
die EU bislang schweigt.Und sonst so? Das Glow-up des Blobfischs.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml
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US-Entwicklungsbehörde: Zerschlagung von USAID war laut Richter wohl
verfassungswidrigGeorge Moose: "DOGE wollte sich unbemerkt Zutritt zu unserer Zentrale
verschaffen"Demonstrationen in Serbien: Sie sind laut – und die EU hört weg
Korruptionsvorwürfe: Massendemonstration in Belgrad gegen serbische
RegierungSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Erdoğans Rache
19 maart 2025 · 11 min
Kurz vor seiner möglichen Ernennung zum Präsidentschaftskandidaten der
größten Oppositionspartei in der Türkei, der CHP, ist der Istanbuler
Bürgermeister Ekrem İmamoğlu festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft
ermittelt wegen angeblicher Korruption und Terrorismusvorwürfe. Etwa 100
weitere Menschen, unter ihnen İmamoğlus Vertrauter Murat Ongun, wurden
ebenfalls festgenommen. Der Bürgermeister selbst veröffentlichte ein
Video, in dem er von der Anwesenheit hunderter Polizisten vor seiner
Haustür sprach und die Festnahme als Zeichen einer "großen Tyrannei"
bezeichnete. Marion Sendker, freie Autorin der ZEIT, ordnet ein, wie
glaubwürdig die Vorwürfe gegen Istanbuls Bürgermeister tatsächlich sind
und welches Signal von seiner Festnahme ausgeht. Lees meerZwei Monate nach dem Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und der
Terrororganisation Hamas hat die israelische Armee wieder Luftangriffe
auf den Gazastreifen geflogen. Laut der Gesundheitsbehörde im
Gazastreifen wurden dabei mehr als 400 Menschen getötet, darunter
offenbar auch der Regierungschef der Terrororganisation. Zuvor waren die
Gespräche über die Freilassung weiterer Geiseln gescheitert, an denen
zuletzt auch die US-Regierung unter Präsident Donald Trump beteiligt
war. Während sich die israelische Bevölkerung zunehmend kriegsmüde zeigt
und heute zu Tausenden auf den Straßen demonstrierte, kündigte Israels
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einer Videobotschaft an, dass
künftige Verhandlungen nur noch parallel zu weiteren Angriffen
stattfinden würden. Zwei Zivilisten aus Gaza berichten im Podcast, wie
es ihnen mit der Rückkehr des Krieges geht.Außerdem im Update: Laut einem UN-Bericht beschleunigt sich der
menschengemachte Klimawandel, mit unumkehrbaren Folgen wie Eisverlust
und steigendem Meeresspiegel. Die Treibhausgaskonzentration hat den
höchsten Stand seit 800.000 Jahren erreicht. 2024 war voraussichtlich
das erste Jahr mit einer globalen Temperaturerhöhung von mehr als 1,5
Grad Celsius, was das Pariser K… -
Putin verspricht keine Angriffe mehr auf Infrastruktur
19 maart 2025 · 11 min
Am Dienstagabend führten US-Präsident Donald Trump und der russische
Machthaber Wladimir Putin ein Telefonat, um das Ende des Krieges in der
Ukraine zu besprechen. Der US-Präsident hatte zuvor Hoffnungen geäußert,
dass das Gespräch zu einer Beendigung des Konflikts führen könnte.
Zentrale Themen des Gesprächs waren unter anderem die Schifffahrt im
Schwarzen Meer sowie die Bemühungen um eine 30-tägige Feuerpause. Der
hat Putin zwar nicht zugestimmt. Doch er versprach, die ukrainische
Energieinfrastruktur nicht mehr vom russischen Militär angreifen zu
lassen. Donald Trump, der während des Wahlkampfs behauptete, er könne
den Krieg innerhalb von 24 Stunden beenden, hatte bereits im Februar ein
Telefonat mit dem russischen Präsidenten geführt. Maxim Kireev,
Politikredakteur der ZEIT, ordnet ein, wie das Gespräch verlaufen ist
und auf welche Vereinbarungen sich die beiden geeinigt haben. Lees meerDie EU-Kommission präsentiert ihr neues Strategiepapier für die
Sicherheit des Kontinents. In dem sogenannten Weißbuch zur Zukunft der
europäischen Verteidigungspolitik zeigt die EU, wie sie in Zeiten
geopolitischer Veränderungen ihre Sicherheit und Freiheit schützen
möchte und wie dieses Vorhaben finanziert werden soll. Ein zentrales
Ziel ist es, die militärische Unabhängigkeit von den USA zu stärken. Das
Strategiepapier betont, dass Europa verstärkt auf eigene
Rüstungsbeschaffung und europäische Rüstungskonzerne setzen muss. Hauke
Friederichs ist sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Im
Podcast analysiert er, wie stark Europa militärisch wirklich aufgestellt
ist und erklärt, wie die europäische Sicherheit ohne die USA aussehen
könnte.Und sonst so? Bausteine für einen guten Tag
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Donald Trump und Wladimir Putin: Von Herrscher zu Herrscher
Kriegsschäden in der Ukraine: K…
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Update: Bundestag stimmt für das Schuldenpaket
18 maart 2025 · 9 min
Der Bundestag hat das Finanzpaket von Union und SPD verabschiedet: ein
Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur, die Lockerung
der Schuldenbremse für Militärausgaben und mehr finanzielle Spielräume
für die Bundesländer. Die Debatte im Bundestag war geprägt von
intensiven Auseinandersetzungen. BSW-Chefin Sahra Wagenknecht
kritisierte das Paket als "Kriegskredite mit Klimasiegel" und warf SPD,
Union und Grünen vor, Verhandlungen über eine Waffenruhe mit
Waffenlieferungen zu torpedieren. Ihre Fraktion protestierte mit
Plakaten im Plenarsaal. Die FDP warf Union und SPD vor, in ihrem Entwurf
keine konkreten neuen Ausgaben für die Verteidigung vorzusehen. Lees meerZwei Monate nach Beginn der Waffenruhe hat die israelische Armee ihre
Angriffe auf die militant-islamistische Hamas im Gazastreifen wieder
aufgenommen. In der vergangenen Nacht kam es zu schweren Luftangriffen,
bei denen laut Angaben der von der Hamas kontrollierten
Gesundheitsbehörde mindestens 400 Menschen getötet und Hunderte verletzt
wurden. Unter den Opfern sollen sich auch führende Mitglieder der Hamas
befinden. Israel begründet die Offensive damit, dass die Hamas sich
weigere, die verbleibenden israelischen Geiseln freizulassen, es will
die Angriffe im Gazastreifen fortsetzen, bis alle Geiseln befreit sind.
Die israelische Armee hat zudem die Bewohner der Grenzgebiete im
Gazastreifen zur Flucht aufgerufen. Warum der Konflikt jetzt erneut
eskaliert und welche Rolle US-Präsident Donald Trump dabei spielt,
erklärt Steffi Hentschke, die für ZEIT ONLINE aus Israel berichtet.Was noch? ISS-Astronauten auf dem Rückweg
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Liveblog: Finanzpaket von Union und SPD: Bundestag stimmt über
Grundgesetzänderungen abFinanzpaket für Verteidigung und Infrastruktur: Was das Schuldenpaket
beinhaltet – und woran es sche… -
Schuldenpaket: Was kann da noch schiefgehen?
18 maart 2025 · 11 min
Der Bundestag entscheidet heute über das Schuldenpaket von Union, SPD
und Grünen. Das Vorhaben sieht eine Lockerung der Schuldenbremse für
Verteidigungsausgaben und die Länder sowie ein
500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur vor. Einige
Abgeordnete der drei Parteien haben bereits angekündigt, das Vorhaben
nicht mittragen zu wollen. Doch selbst wenn der Bundestag zustimmt, gibt
es noch weitere Hürden. Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE
und "Was jetzt?"-Host, ordnet im Podcast ein, wie wahrscheinlich es ist,
dass das Schuldenpaket beschlossen wird. Lees meerSeit vergangener Woche wird wieder über den Ursprung des Coronavirus
diskutiert. Lange galt die Annahme, dass das Virus natürlich entstanden
und von Fledermäusen über einen Wildtiermarkt auf den Menschen
übergesprungen sei. Doch nach Recherchen von ZEIT und "Süddeutscher
Zeitung" hält der Bundesnachrichtendienst (BND) es für wahrscheinlich,
dass das Virus aus einem Labor im chinesischen Wuhan stammen könnte.
Auch in der Wissenschaft gibt es unterschiedliche Ansichten. Wie es sein
kann, dass die Einschätzungen weit auseinandergehen, erklärt Jakob
Simmank, Leiter des Gesundheitsressorts bei ZEIT ONLINE.Und sonst so? Geschlechtsneutrale Weinmajestät
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Finanzpaket: Friedrich Merz muss mit Abweichlern bei Schuldenabstimmung
rechnenEilanträge: Abgeordnete wollen Abstimmung über Finanzpaket verhindern
Ursprung von Corona: Auch das Parlament wusste von nichts
Ursprung von Sars-CoV-2: Wir brauchen keine Nachrichtendienstberichte,
sondern FaktenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Und wieder trifft es eine Frau
17 maart 2025 · 11 min
Der Mann, der am Sonntag eine Frau in einer Straßenbahn angezündet haben
soll, hat sich am Montagmorgen der Polizei gestellt und wurde in
Gewahrsam genommen. Laut Polizei handelt es sich bei dem 46-Jährigen um
den Ehemann des Opfers. Er soll die Frau mit einer brennbaren
Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. Sie erlitt
lebensgefährliche Verbrennungen. Tödliche Gewalt gegen Frauen und
versuchte Morde an Frauen sind ein gesellschaftliches Problem: Im Jahr
2023 wurden 155 Frauen von ihrem Partner oder Ex-Partner umgebracht.
ZEIT-Politikredakteurin Elisabeth Raether recherchiert seit Langem zu
tödlicher Gewalt gegen Frauen. Sie ordnet im Podcast ein, warum nach
solchen Taten selten eine fällige Debatte geführt wird und was, mit
Blick auf einen weiteren Fall aus Berlin, getan werden muss, um solche
Taten zu verhindern. Lees meerAußerdem im Update:
- US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, mit Russlands Präsidenten
Wladimir Putin über ein Ende des Krieges in der Ukraine zu sprechen.
Laut Trump soll es unter anderem um die Aufteilung bestimmter
Vermögenswerte – etwa Land und Kraftwerke – zwischen Russland und
der Ukraine gehen. Auch über den US-Vorschlag einer 30-tägigen
Waffenruhe könnten die beiden Präsidenten sprechen.
- Der bisherige FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat angekündigt, für
den Parteivorsitz zu kandidieren. Zuvor hatte der langjährige
FDP-Chef Christian Lindner seinen Rückzug aus der Politik erklärt –
eine Reaktion auf das schlechte Abschneiden der Partei bei der
Bundestagswahl. Mit 4,3 Prozent der Stimmen verpasste die FDP den
Einzug ins Parlament. Ob und wie sich Dürr von Lindner
unterscheidet, erklärt Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT
ONLINE.Was noch? Der peruanische Fischer und das Meer
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Thüringen: Verdächtiger nach Brandangriff auf Frau in Gera fe…
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Wer früher spart, ist später nicht so arm
17 maart 2025 · 12 min
Im Rahmen der Sondierungen zwischen Union und SPD schlagen CDU und CSU
vor, Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren in die private
Altersvorsorge einzubeziehen. CDU-Chef Friedrich Merz setzt sich für
eine staatlich geförderte "Frühstart-Rente“ ein, bei der der Staat
monatlich zehn Euro in ein persönliches Kapitalmarktdepot für Kinder
einzahlt. Das Geld soll bis zum Rentenbeginn gesperrt bleiben, und die
Erträge aus den Anlagen sollen steuerfrei bleiben. Friedrich Merz
betont, dass das Ziel darin besteht, jungen Menschen das Sparen und die
langfristige Vermögensbildung näherzubringen. Marilena Piesker,
Redakteurin im Geldressort von ZEIT ONLINE, erklärt, welche Bedenken
noch auszuräumen sind. Und unter welchen Umständen sie die Idee für
sinnvoll hält. Lees meerSeit Januar kommt es in Kolumbien immer wieder zu schweren Gefechten
zwischen Splittergruppen der ehemaligen Farc und der Guerillagruppe ELN.
Besonders betroffen ist die nördliche Region Catatumbo an der Grenze zu
Venezuela. Angesichts der eskalierenden Gewalt hatte Präsident Gustavo
Petro am 21. Januar einen 90-tägigen Notstand ausgerufen, nachdem
mindestens 100 Menschen getötet wurden. Trotz des Friedensabkommens von
vor knapp neun Jahren leidet das Land weiterhin unter den anhaltenden
Konflikten zwischen Guerillagruppen und Paramilitärs. Alexandra Endres
ist freie Journalistin für Lateinamerika bei der ZEIT. Im Podcast
erklärt sie, warum die Kämpfe in Kolumbien nun wieder aufflammen.Und sonst so? Ein Mann zieht 280 Tonnen mit den Zähnen.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge
Sondervermögen und Schuldenbremse: Der Kanzlerschaft einen Schritt näher
Rente: Union will "Frühstart" für private Altersvorsorge
Bundestagswahl: Welche Partei will wen wann in Rente schicken?
Altersvorsorge: Sind die Renten sicher?
Kolumbien: Guter…
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Israel rückt im Westjordanland vor
16 maart 2025 · 12 min
Mit bewaffneten Planierraupen und Panzern zerstört die israelische Armee
im besetzten Westjordanland ganze Straßenzüge, während Zehntausende
Palästinenser obdachlos geworden oder vertrieben sein sollen. Israel
begründet die jüngste Offensive damit, militante Gruppen zu bekämpfen.
Gleichzeitig weitet die Armee ihre dauerhafte Präsenz in den
palästinensischen Gebieten aus, auch dort, wo eigentlich die
Palästinensische Autonomiebehörde die Kontrolle haben sollte. Die
Palästinensische Autonomiebehörde hatte lange gehofft, als politische
Alternative zur verfeindeten Hamas aufzutreten. Gerade verliert sie
jedoch zunehmend an Einfluss, erklärt Steffi Hentschke, die für ZEIT
ONLINE aus Israel berichtet. Lees meerUS-Präsident Donald Trump will die USA zur globalen "Krypto-Supermacht"
machen. Das hat er am vergangenen Freitag erneut angekündigt, als er
führende Vertreter der Kryptobranche zum ersten Kryptogipfel ins Weiße
Haus eingeladen hatte. Trotz dieser ambitionierten Versprechen vom
US-Präsidenten haben Anleger nur verhalten reagiert, und in der
Kryptoszene wächst die Kritik an Trump. Einige Investoren werfen ihm und
seinem Umfeld vor, den Markt gezielt zu manipulieren und von
Insidergeschäften zu profitieren. Ob an dem Vorwurf etwas dran ist,
analysiert Jens Tönnesmann, Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT.Und sonst so? Schlaue Schlingel
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Westjordanland: Bulldozer zu Ramadan
Israel: Hält die Waffenruhe in Nahost?
Donald Trump: Der 47. US-Präsident
Verhandlungen im Nahostkonflikt: Wie Trump die
Israel-Hamas-Verhandlungen weiter an sich ziehtKrypto-Kurse: Aufstand im Krypto-Kasino
Kryptowährung: So funktionieren Bitcoin, Ethereum und Co.
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Spezial "Der Wahlkreis": Cash in die Täsch - Das Ende der Schuldenbremse
15 maart 2025 · 53 min
Direkt nach der Bundestagswahl hat Friedrich Merz sein Wahlversprechen
gebrochen: Statt schmerzhaften Einsparungen gibt es nun plötzlich
gigantische neue Schulden. Für die Bundeswehr, aber auch für
Infrastruktur. Und damit die Grünen mitmachen: 100 Milliarden Euro fürs
Klima. Lees meerAber was war die politische Theorie hinter der Schuldenbremse? Welche
Annahmen von Politik und von Politikern steckten dahinter? Hilft viel
Geld in der Politik auch wirklich viel? Und warum geht jetzt auf einmal
alles so schnell?In der neuen Folge von Was jetzt? – der Wahlkreis blicken Robert Pausch,
Paul Middelhoff und Lisa Caspari aus den Politikredaktionen von ZEIT und
ZEIT ONLINE auf die Ideen hinter der vielleicht wichtigsten Regel der
deutschen Politik.Die nächste Folge erscheint am 5. April.
Moderation: Lisa Caspari
Produktion: Pool Artists
Shownotes
Oliver Weber: Der gefesselte Staat. Über das demokratietheoretische
Verhängnis der Schuldenbremse
Philippa Sigl-Glöckner: Schuldenbremse. Muss das wirklich sein?
Philippa Sigl-Glöckner: Gutes GeldSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Grönland zwischen Unabhängigkeit und Annexion
15 maart 2025 · 12 min
Bei der Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in
Washington drohte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag erneut mit der
Annexion Grönlands. Mitten im geopolitischen Trubel hat Grönland, das zu
Dänemark gehört, sich aber selbst verwaltet, in dieser Woche nun ein
neues Parlament gewählt und für einen Regierungswechsel gestimmt. Die
beiden Parteien mit den meisten Stimmen befürworten jeweils
Unabhängigkeit des Landes. Michael Paul, Experte für Grönland bei der
Stiftung Wissenschaft und Politik, analysiert, welche Auswirkungen das
Wahlergebnis auf Trumps Annexionspläne haben könnte. Lees meerViele deutsche Universitäten sind in einem desolaten Zustand und
benötigen dringend umfassende Sanierungen. Der Sanierungsbedarf wird je
nach Erhebung auf weit über 100 Milliarden Euro geschätzt. Theresa
Tröndle, Redakteurin bei ZEIT Campus, hat sich mit Studierenden aus
verschiedenen deutschen Universitäten unterhalten und beleuchtet, wie
sich diese Mängel auf den Studienalltag auswirken. Und sie analysiert,
inwieweit die Hochschulen von den Milliarden aus dem
Infrastruktur-Sondervermögen profitieren könnten.Und sonst so? Demokratie, barrierefrei.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Henrik Oerding
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Nato und USA: Der US-Präsident fordert Grönland, der Nato-Chef lacht
Dänische Insel: Donald Trump fordert "Besitz und Kontrolle" von Grönland
durch die USAWahl in Grönland: Grönlands Trump-Dilemma
Wahl in Grönland: Eine Insel träumt von Unabhängigkeit
Marode Hochschulen: Kaputt
Förderung von Hochschulen: "Das Geld kann nur der Start sein"
Hochschulen: Universitäten schätzen Sanierungsstau auf 60 Milliarden
EuroAlltag im Studium: Ist das dieses Studierendenleben, von dem man so viel
gehört hatSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Grünes Licht für das Finanzpaket
14 maart 2025 · 9 min
Union und SPD haben sich mit den Grünen auf die Details des
schwarz-roten Finanzpakets geeinigt. CDU, CSU und SPD hatten zuvor
vereinbart, die Schuldenbremse für höhere Verteidigungsausgaben zu
lockern und ein schuldenfinanziertes Sondervermögen von 500 Milliarden
Euro für die Infrastruktur zu schaffen. Doch für die nötige
Zweidrittelmehrheit im Bundestag brauchten sie die Grünen – und die
blockierten zunächst. Was hat die Grünen letztlich dazu bewogen, doch
noch einzulenken? Und wie wahrscheinlich ist es, dass Linke und AfD die
Einigung noch kippen? Das erklärt Robert Pausch, Politikredakteur bei
der ZEIT. Lees meerDer russische Präsident Wladimir Putin hat seine Zustimmung zu einer von
den USA vorgeschlagenen Waffenruhe im Ukrainekrieg an Bedingungen
geknüpft. Den in Riad von Amerikanern und Ukrainern verabschiedeten
Vorschlag eines 30-tägigen Waffenstillstandes bezeichnete er als "gute
Idee", die er unterstütze – betonte jedoch: "Es gibt Fragen und Nuancen,
die zu diskutieren sind." Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
warf ihm daraufhin Manipulation vor. Michael Thumann, außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT, erklärt, warum Putin derzeit noch kein ehrliches
Interesse an einem Frieden haben dürfte.Außerdem im Update:
Knapp drei Wochen nach der Bundestagswahl hat der Bundeswahlausschuss
das offizielle Endergebnis bekannt gegeben. Das Bündnis Sahra
Wagenknecht erhielt zwar 4.277 zusätzliche gültige Zweitstimmen, bleibt
mit 4,981 Prozent aber dennoch knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde.
Wagenknecht hatte ihre politische Zukunft an das Wahlergebnis geknüpft –
steht das BSW nun vor dem Aus? Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT
ONLINE, schildert, wie es mit der Partei weitergehen könnte.Was noch? In Sekunden erkennen, wo auf der Welt ein Foto aufgenommen
wurde.Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Henrik Oerding
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Ronja Wirts
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere L…
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Die 500-Milliarden-Euro-Frage
14 maart 2025 · 13 min
Am Donnerstag debattierte der Bundestag erstmals über die von Union und
SPD geplanten Sondervermögen. Eines davon sieht 500 Milliarden Euro
Investitionen in die Infrastruktur vor. Der Schwerpunkt soll auf
Straßen, Schulen und Schienen liegen. Allerdings haben nun verschiedene
Interessengruppen, darunter zum Beispiel auch der Bund der Baumschulen
und der Kulturrat, ihre Forderungen eingebracht. Kritiker warnen, dass
die Regierung Ausgaben wie Steuererleichterungen oder Sozialgeschenke
als Infrastruktur deklarieren könnte, um Wahlgeschenke zu verteilen. Wer
zählt also wirklich zur Infrastruktur? Carla Neuhaus, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT, erklärt, wer vom Sondervermögen profitieren
könnte und worin die Risiken bestehen. Und woran die Grünen Friedrich
Merz noch einmal erinnert haben. Lees meerVor fast zwei Wochen raste ein Mann mit einem Auto in die Fußgängerzone
von Mannheim und tötete dabei zwei Menschen. Doch im Gegensatz zu
anderen Amokfahrten dieser Art verlief die Debatte anschließend ganz
anders. Ein möglicher Grund dafür könnte die deutsche Staatsbürgerschaft
des Täters sein. Thomas Hestermann ist Professor für Journalismus und
forscht zu Medienberichterstattung über Gewalt. Er kritisiert in seiner
Arbeit die verzerrte Darstellung von Gewalttätern in den deutschen
Medien. Im Podcast erklärt er, warum die Herkunft eines Tatverdächtigen
oder eines Täters in der Berichterstattung mittlerweile eine
entscheidende Rolle spielt, warum das falsch ist und welche Folgen diese
Art der Berichterstattung hat.Und sonst so? Armin Laschet oder Boris Pistorius?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Livestream: Schuldenbremse im Bundestag: Bundestag debattiert
Schuldenpläne von Union und SPDSchuldenpaket: Kann sich Deutschland das wirklich leisten?
Sondervermögen: Ich bin auch Infrastruktur!
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Update: So lief die erste Sitzung zum Sondervermögen
13 maart 2025 · 9 min
Der alte Bundestag hat in einer ersten Sondersitzung über das
Sondervermögen debattiert. Dabei betonte CDU-Chef Friedrich Merz, dass
Union und SPD den Grünen deutlich entgegenkommen wollen – zum Beispiel
in Sachen Klimaschutz. Die Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge übte
allerdings heftige Kritik an Merz und warf ihm Unehrlichkeit vor. CDU
und SPD hatten extra zwei Sondersitzungen kurz vor Ende der
Legislaturperiode beantragt, da die nötige Zweidrittelmehrheit für die
Grundgesetzänderung mit der Zusammensetzung des alten Bundestags
leichter erreichbar ist. Dafür müssten die Grünen aber auch für das
Sondervermögen stimmen. Bereits vor der Sitzung gab es Kritik: So
reichten AfD und Linke Klagen beim Bundesverfassungsgericht ein. Sie
argumentieren, dass der alte Bundestag nicht mehr über solche
weitreichenden Entscheidungen abstimmen sollte. Wie die Debatte im
Bundestag abgelaufen ist und ob das Sondervermögen noch eine Chance hat,
analysiert ZEIT-ONLINE-Redakteur Ferdinand Otto. Lees meerDer außenpolitische Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin
hat sich gegen eine Waffenruhe mit der Ukraine ausgesprochen. In einem
TV-Interview sagte Juri Uschakow, die Waffenruhe diene nur als Atempause
für das ukrainische Militär. Sie trage nicht zu einer langfristigen
Friedenslösung bei, sondern sei lediglich eine Imitation friedlicher
Verhältnisse. Daran sei Russland nicht interessiert. Außerdem
entsprächen die Bedingungen für eine Feuerpause nicht den Forderungen
Russlands, wie beispielsweise die Anerkennung der russischen Annexion
der besetzten ukrainischen Gebiete. Laut dem ukrainischen Präsidenten
ist eine solche Anerkennung jedoch unverhandelbar. Der US-amerikanische
Präsident Donald Trump hatte Putin zuletzt mit Sanktionen gedroht, solle
er die Waffenruhe ablehnen.Außerdem im Update:
Im kanadischen Charlevoix sind die Außenministerinnen und -minister der
wirtschaftsstarken Demokratien zum G7-Treffen zusammengekommen. Neben
den Friedensbemühungen in der Ukraine soll … -
Eine Bewährungsprobe für Friedrich Merz
13 maart 2025 · 12 min
Im Bundestag wird in einer Sondersitzung über eine Reform der
Schuldenbremse und das Infrastrukturvermögen diskutiert. Gleichzeitig
beginnen die Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD.
Insgesamt sollen 256 Verhandler in 16 Arbeitsgruppen die Details eines
möglichen Koalitionsvertrags aushandeln. Laut CDU-Chef Friedrich Merz
sollen die Gespräche innerhalb von zehn Tagen erste Ergebnisse liefern,
wobei die Gruppen ihre Ergebnisse bis Ende nächster Woche präsentieren
sollen. Der Fokus liegt dabei auf schnellen Entscheidungen zu
Finanzpaketen, Strukturreformen und Haushaltskonsolidierung. Robert
Pausch, Politikredakteur der ZEIT, analysiert, ob eine Koalitionsbildung
bis Ostern realistisch ist. Lees meerDie Politik von US-Präsident Donald Trump wird oft als unberechenbar und
willkürlich wahrgenommen, zuletzt etwa bei seinen Zollerhöhungen und
-senkungen auf Importe aus Mexiko und Kanada. Doch hinter diesem
scheinbaren Chaos könnte ein strategischer Plan stecken: der sogenannte
Mar-a-Lago Accord, entwickelt von Ökonom Stephen Miran. Dieser Plan
zielt darauf ab, das globale Handels- und Finanzsystem neu zu ordnen und
könnte tiefgreifende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. Heike
Buchter ist US-Korrespondentin der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, ob
dieser Plan realisierbar ist und welche Folgen er tatsächlich für die
Welt haben könnte.Und sonst so? Die Polizei sucht ein Känguru
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Koalitionsverhandlungen: Union, SPD und Grüne wollen weiter
über Finanzpaket beratenKoalitionsverhandlungen: So sollen die Koalitionsverhandlungen zwischen
Union und SPD laufenLivestream: CDU-Chef: Friedrich Merz äußert sich zum Wahlergebnis
Sondierungsgespräche: Die Vorhaben von Union und SPD im Überblick
Sondervermögen: Die Grünen sagen basta
Ents…
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Update: Kommt Corona doch aus dem Labor?
12 maart 2025 · 11 min
Fünf Jahre ist es her, dass das Coronavirus zum ersten Mal in der
chinesischen Stadt Wuhan entdeckt wurde. Bis heute ist die Frage
ungeklärt, wo das Virus seinen Ursprung hatte. Auf dem Tiermarkt der
Stadt – oder etwa doch im Labor? Einer neuen Recherche der ZEIT und der
"Süddeutschen Zeitung" zufolge soll der Bundesnachrichtendienst (BND)
die Spur bereits zu Beginn der Pandemie in das Institut für Virologie in
Wuhan zurückverfolgt haben. Nach Auswertungen aller Indizien war sich
der BND demnach weitgehend sicher, dass das Virus aus dem Labor stammt.
Einen finalen Beweis hatte er allerdings nicht. In der politischen
Öffentlichkeit in Deutschland wurde diese "Labor-These" dagegen lange
als unplausibel bewertet. Warum zwei Bundesregierungen die Erkenntnisse
des BND unter Verschluss gehalten haben und wieso die Erkenntnisse genau
jetzt ans Licht kommen, erklärt ZEIT-Investigativchef Holger Stark,
einer der Köpfe hinter der Recherche, im Podcast. Lees meerRussland hat zurückhaltend auf die Annäherung zwischen der Ukraine und
den USA reagiert und bremst die Hoffnung auf eine schnelle Einigung auf
eine Waffenruhe. Bei Gesprächen in Saudi-Arabien hatte die Ukraine der
US-Forderung nach einer zeitlich begrenzten Waffenruhe zugestimmt. Im
Gegenzug setzen die USA die vereinbarten Militärhilfen für die Ukraine
fort und stellen dem Land wieder Geheimdienstinformationen zur
Verfügung. ZEIT-ONLINE-Redakteur Maxim Kireev analysiert im Podcast,
welche Reaktion von Putin zu erwarten ist und was der Deal für die
Ukraine bedeutet.Außerdem im Podcast:
- Seit heute Morgen erheben die USA 25 Prozent Zölle auf alle Importe
von Stahl und Aluminium aus Europa. Als Reaktion darauf hat die EU
bereits Abgaben auf US-Produkte wie Jeans, Whiskey und Motorräder
verhängt.
- Die Linke will mit einer weiteren Klage vor dem
Bundesverfassungsgericht einen Beschluss des alten Bundestages über
das von Union und SPD geplante Schuldenpaket verhindern.Was noch? Wikipedia soll schöner werden.
Moderation und …
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Wird das Finanzpaket zur Schuldenfalle?
12 maart 2025 · 14 min
Es ist ein finanzpolitischer Paradigmenwechsel: Vor einer Woche hat sich
die Union gemeinsam mit der SPD auf ein Sondervermögen geeinigt. 500
Milliarden Euro sollen in den nächsten zehn Jahren in die Infrastruktur
fließen, außerdem werden Verteidigungsausgaben teilweise aus der
Schuldenbremse ausgenommen. Am Donnerstag soll dazu die erste Debatte im
Bundestag stattfinden. Die Reaktionen fallen gemischt aus: Das
Finanzpaket werde sich zwar kurzfristig positiv auf die Wirtschaft
auswirken, allerdings seien das echte Problem die versteckten Schulden,
die in den kommenden Jahrzehnten auftreten werden, warnt der Präsident
des Deutschen Instituts für Wirtschaft, Marcel Fratzscher. Auch Veronika
Grimm, eine der Wirtschaftsweisen vom Sachverständigenrat zur
Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, spricht von einem
"gigantischen Unsicherheitspaket". Im Podcast erklärt sie, warum die
Pläne der Union und SPD sogar gefährlich für Europa sind und was
stattdessen getan werden müsste. Lees meerIn Syrien haben sich die syrische Übergangsregierung und der Kommandeur
der kurdischen SDF auf ein Abkommen verständigt. Demnach werden die
Kurden vollständig in die staatlichen Institutionen Syriens
eingegliedert. Um dies zu erreichen, mussten die Kurden ihre Kontrolle
über militärische und zivile Einrichtungen, Öl, Gas und Flughafen an die
syrische Regierung abgeben. Im Gegenzug erhalten sie zum Beispiel
Staatsbürgerrechte. Die Türkei hatte bisher gegen die kurdisch geführten
SDF gekämpft und sich gegen eine Autonomie der Kurden gewehrt. Ob Syrien
mit dem Abkommen einen großen Schritt in Richtung Einheit gemacht hat
und welche Auswirkungen das auf die Beziehung zur Türkei haben könnte,
erklärt die Nahostexpertin Kristin Helberg im Podcast.Und sonst so? Davids überleben keine Horrorfilme.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml
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Update: Warum der Frieden für die Ukraine in der Wüste verhandelt wird
11 maart 2025 · 10 min
Rund eineinhalb Wochen nach dem Eklat zwischen US-Präsident Donald Trump
und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj soll Saudi-Arabien
nun die Vermittlungsrolle zwischen den USA und der Ukraine einnehmen.
Erstmals treffen sich die Delegationen beider Länder nun im
saudi-arabischen Dschidda. Warum die Verhandlungen ausgerechnet in
Saudi-Arabien stattfinden, welche möglichen Lösungen es für den Konflikt
gibt und welche ersten Ergebnisse nach dem Treffen absehbar sind,
berichtet Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT. Lees meerKurz vor dem Start der Gespräche in Saudi-Arabien hat die Ukraine am
Morgen einen großen Drohnenangriff auf Moskau und die Umgebung
gestartet. Bei dem Angriff sind laut russischen Angaben zufolge mehrere
Menschen getötet worden. Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent
der ZEIT, ordnet ein, welchen Zusammenhang es zwischen dem Angriff und
dem Treffen in Saudi-Arabien gibt.Die Parteispitze der Grünen hat angekündigt, dem von Union und SPD
geplanten Finanzpaket nicht zustimmen zu wollen. Die
Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge kritisierte, dass die beiden
Parteien das geplante Sondervermögen entgegen der ursprünglichen Absicht
nicht für Investitionen in die Infrastruktur einsetzen wollen. In ihren
Sondierungen hatten Union und SPD vereinbart, Verteidigungsausgaben
weitgehend von der Schuldenbremse auszunehmen. Jana Hensel, Redakteurin
im Politikressort, hat sich im Umfeld der Parlamentarier umgehört.Außerdem im Update: Die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl (SPD),
hat ihren Wehrbericht vorgestellt. Der Bundeswehr fehlt es immer noch
vor allem an: Personal.Und: Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) klagt vor
dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, um eine erneute Auszählung
der Wählerstimmen zu erreichen. Für einen Einzug in den Bundestag
fehlten der Partei rund 13.400 Stimmen.Was noch? Die Amphibien sind wieder unterwegs.
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Celine Yasemin Rol…
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Das erste Treffen nach dem Eklat
11 maart 2025 · 13 min
Delegationen aus den USA und der Ukraine beginnen am heutigen Dienstag
neue Verhandlungen über den Ukraine-Krieg im saudi-arabischen Dschidda.
Die Gespräche finden rund eineinhalb Wochen nach dem Eklat im Weißen
Haus zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und
US-Präsident Donald Trump statt. Trump hatte dabei die US-amerikanische
Unterstützung der Ukraine infrage gestellt. Mit welchen Positionen die
USA und die Ukraine jetzt in die Verhandlungen gehen und wie Russland
auf eine mögliche Einigung reagieren könnte, analysiert Michael Thumann,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerHeute vor genau fünf Jahren, am 11. März 2020, hat sie laut der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) offiziell begonnen: die
Corona-Pandemie. Weshalb sich ein Blick in die Vergangenheit lohnt,
welche falschen Entscheidungen getroffen wurden und was wir daraus für
kommende Pandemien lernen können, erklärt Maria Mast aus dem
Wissens-Ressort von ZEIT ONLINE. Im neuen Podcast "War da was?" kommen
wichtige Personen der Pandemie-Geschichte zu Wort. Den Podcast finden
Sie hier bei ZEIT ONLINE und in Ihrer Podcast-App.Und sonst so? Grünkohl-Thronfolger gekürt
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Kai Schnier und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Ukrainekrieg
Ukrainekrieg: Selenskyj und Rubio reisen zu Ukrainegesprächen nach
Saudi-ArabienWladimir Putin: "Trump ist unser!"
Covid-19: Weltgesundheitsorganisation stuft Coronavirus als Pandemie ein
RKI-Protokolle: Eine Gesellschaft unter Entscheidungsdruck
Coronapandemie: Was hat der Staat da angerichtet?
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Das grüne Nein
10 maart 2025 · 10 min
Die Grünen lehnen das von Union und SPD geplante Finanzpaket ab, das
unter anderem eine Änderung der Schuldenbremse im Grundgesetz vorsieht.
Die Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Britta Haßelmann
erklärten, dass sie nicht zustimmen können, da das Sondervermögen von
500 Milliarden Euro für Infrastrukturinvestitionen nicht effektiv
genutzt werde. Mit dem geplanten Sondervermögen schaffen sich Union und
SPD eine "Schatzkiste mit Spielgeld", sagte Dröge. Union und SPD
benötigen für die Gesetzesanträge eine Zweidrittelmehrheit im alten
Bundestag, die nur mit den Grünen erreicht werden könnte. Wie kann es
jetzt weitergehen? Kommt es bei den Verhandlungen am Abend doch noch zu
einer Einigung? Peter Dausend, Redakteur in der Hauptstadtredaktion der
ZEIT, erklärt im Podcast, welche Auswirkungen das auf die
Regierungsbildung hat. Lees meerIn Kanada ist der ehemalige Zentralbankchef Mark Carney zum neuen
Parteivorsitzenden der Liberalen gewählt worden – und übernimmt damit
auch das Amt des Premierministers. Er folgt auf Justin Trudeau, der
aufgrund sinkender Popularität und innerparteilichen Drucks seinen
Rücktritt angekündigt hatte. Das kanadische Parlament muss dann
spätestens im Oktober neu gewählt werden. Carney übernimmt das Amt unter
dem Eindruck der angespannten Beziehungen zu den USA. Trump droht immer
wieder, Kanada zu annektieren. "Kanada wird niemals in irgendeiner Form
Teil Amerikas werden", sagte Carney in seiner Rede nach der
Parteiabstimmung.Außerdem im Update:
- Syriens neue Machthaber haben ihren Einsatz gegen Anhänger des
gestürzten Machthabers Baschar al-Assad im Westen des Landes für
beendet erklärt. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für
Menschenrechte starben mehr als 1.400 Menschen.
- In der britischen Nordsee sind ein Öltanker und ein Frachtschiff
kollidiert. Laut der britischen Küstenwache wurden 32 Verletzte
gerettet und mehrere Menschen von Bord geholt.Was noch? Italiens älteste Barista und die endgültige Antwort auf die
eine große Cappuccin… -
Sondierungspapier: Wer soll das bezahlen?
10 maart 2025 · 12 min
Nach den Sondierungsgesprächen von CDU, CSU und SPD haben die Fraktionen
am Samstag ein gemeinsames Sondierungspapier vorgestellt. Mehrere
Ökonomen kritisierten am Wochenende, im Papier fehle es an einer
erkennbaren Strategie, um teure Vorhaben wie die Senkung der
Mehrwertsteuer für die Gastronomie oder die Erhöhung der Mütterrente zu
finanzieren. Dabei klafft im Haushalt für die kommenden Jahre ohnehin
schon eine Lücke. Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im
Politikressort der ZEIT, erklärt im Nachrichtenpodcast, warum das
Sondervermögen für Infrastruktur und die Reform der Schuldenbremse keine
Lösung für das Haushaltsdefizit sein sollten. Lees meerUm eben jene Vorhaben – die Reform der Schuldenbremse für
Verteidigungsausgaben und das Infrastruktur-Sondervermögen – noch wie
geplant in dieser Woche durch den Bundestag zu bringen, brauchen Union
und SPD die Stimmen der Grünen für eine Zweidrittelmehrheit. Für die
Partei, die eigentlich zu den Wahlverlierern gehörte, ergibt sich daraus
eine Machtposition. Welche Forderungen sie als Gegenleistung für ein Ja
einfordern könnten, analysiert Bernd Ulrich, Redakteur der ZEIT, im
Gespräch mit Jannis Carmesin.Und sonst so? Mit MDMA gegen das Nova-Trauma
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge
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kritisieren SondierungsergebnisSondierungsergebnisse: Grüne verweigern vorerst Zustimmung zu Merz'
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Schuldenbremse und Sondervermögen: CDU-Wirtschaftsrat und
Steuerzahlerbund warnen vor VerschwendungNeue Bundesregierung: Jetzt auch noch Öko?
Sondierun…
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Schnell, schneller, Sondierungspapier
9 maart 2025 · 12 min
Nach rund einer Woche intensiver Sondierungsgespräche haben die Spitzen
von CDU, CSU und SPD ein Sondierungspapier vorgestellt und werden ihren
Parteien nun empfehlen, Koalitionsverhandlungen aufzunehmen. Einigungen
wurden in den wichtigen Streitfragen Migration, Finanzen und
Arbeitsmarkt festgehalten. Besonders betont wurde wie schon im Wahlkampf
das Thema Migration. So soll etwa – in Absprache mit europäischen
Partnern – die Zurückweisung von Asylsuchenden an den Grenzen kommen und
der Familiennachzug ausgesetzt werden. Tilman Steffen ist
Politikredakteur. Im Podcast erklärt er die wichtigsten Inhalte des
Sondierungspapiers, was die SPD im Gegenzug für ihre Zugeständnisse bei
der Migrationspolitik bekommen hat und warum die Grünen irgendwie doch
dabei waren. Die Koalitionsgespräche könnten bereits nächste Woche
beginnen, mit dem Ziel, bis Ostern eine Einigung zu erzielen. Lees meerDrei Monate nach dem Sturz von Baschar al-Assad wird Syrien erneut von
schweren Kämpfen erschüttert. Die meisten Auseinandersetzungen
konzentrieren sich auf die Küstenregion, die als Hochburg der Alawiten
gilt. Auch der gestürzte Präsident Baschar al-Assad gehörte der
Minderheit der Alawiten an. In Städten wie Dschabla und Latakia kam es
zu schweren Gefechten, auch Ausgangssperren wurden verhängt. Aktivisten
beschuldigen bewaffnete Anhänger der neuen Übergangsregierung der
Massaker, während die syrische Regierung behauptet, Unbekannte hätten
sich mit Uniformen als Regierungstruppen verkleidet, um einen
Bürgerkrieg zu provozieren. Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa
reagierte mit einer Lobeshymne auf die Sicherheitskräfte und rief zu
einem sofortigen Waffenstillstand auf. Yassin Musharbash, Redakteur für
investigative Recherche, ordnet ein, was gerade in Syrien passiert.Und sonst so? Was doppelte Sprachnachrichten-Geschwindigkeit mit dem
Gehirn macht.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, …