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  1. Update: Was will Trump mit seinen Strafzöllen erreichen?

    4 april 2025 · 9 min

    Afspelen
    Der Handelskonflikt zwischen den USA und China spitzt sich weiter zu.
    Peking reagiert auf die neuen US-Zölle und kündigt eigene Strafzölle von
    34 Prozent auf US-Importe an. Diese sollen am 10. April in Kraft treten.
    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump ein umfassendes Zollpaket
    vorgestellt, das unter anderem 34 Prozent Strafzölle auf chinesische
    Waren, 24 Prozent auf Importe aus Japan und 20 Prozent auf EU-Produkte
    vorsieht. Auch andere Länder sind betroffen. Die wirtschaftlichen Folgen
    sind bereits spürbar: Der Dax verzeichnet deutliche Verluste, auch
    asiatische Börsen rutschen ab. Wie weit kann die wirtschaftliche
    Eskalation noch gehen? Mark Schieritz, stellvertretender
    Politikressortleiter der ZEIT, analysiert im Podcast, welche Strategie
    Trump verfolgt und welche Risiken er damit in Kauf nimmt.
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    Hat Trump seine neuen Strafzölle von einer künstlichen Intelligenz (KI)
    berechnen lassen? Genau dieser Verdacht sorgt seit Donnerstag für
    Diskussionen. Der Journalist James Surowiecki berichtet, dass die Zölle
    wohl mit einer simplen – und seiner Meinung nach "unsinnigen" – Formel
    berechnet wurden. Möglicherweise könnten sogar KI-Tools wie ChatGPT
    dabei im Spiel gewesen sein. Das Weiße Haus dementiert dies und
    präsentiert eine komplex wirkende Berechnungsformel samt Erklärung.
    Jakob von Lindern ist stellvertretender Leiter des Digitalressorts von
    ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er, was an der Vermutung dran ist.

    Außerdem im Podcast:

    - In Südkorea wurde Präsident Yoon Suk Yeol endgültig seines Amtes
    enthoben. Das Verfassungsgericht hat seine Amtsenthebung bestätigt,
    nachdem er im Dezember überraschend das Kriegsrecht verhängt hatte.
    Yoon hatte dies mit der angeblichen Unterwanderung der Opposition
    durch Kommunisten begründet – doch Beweise fehlen. Jetzt drohen ihm
    Anklagen wegen Aufruhrs und Machtmissbrauchs.
    - Beim Nato-Treffen in Brüssel macht US-Außenminister Marco Rubio
    deutlich, dass Präsident Trump die Hinhaltetaktik von Wladimir Putin
    nicht mehr lange akzeptiere…

  2. Was plant Israel mit den Sicherheitszonen?

    4 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    Israel plant, große Gebiete im Gazastreifen zu besetzen und seinen
    Militäreinsatz auszuweiten. Verteidigungsminister Israel Katz erklärte,
    Ziel sei es, das Gebiet in israelische Sicherheitszonen umzuwandeln.
    Medienberichten zufolge hat das Militär bereits eine zusätzliche Einheit
    im Süden des Gazastreifens entsandt. Zudem ruft Israel die Bewohner
    Gazas dazu auf, sich gegen die Hamas zu stellen und die Geiseln
    freizulassen. Nach einer Waffenruhe im Januar und gescheiterten
    Verhandlungen zur Verlängerung wurde der Militäreinsatz Mitte März
    wieder aufgenommen. Jan Roß, ZEIT-Korrespondent in Israel, analysiert
    die militärischen Schritte Israels und erklärt, wie die israelische
    Bevölkerung zu den Plänen in Gaza steht.
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    Vier Personen, darunter drei EU-Bürger und ein Amerikaner, die an
    pro-palästinensischen Protesten in Berlin teilgenommen haben, sollen aus
    Deutschland ausgewiesen werden. Ihnen wird vorgeworfen, im Oktober 2024
    an der gewaltsamen Besetzung des Präsidiums der Freien Universität
    Berlin beteiligt gewesen zu sein. Die Betroffenen bestreiten die
    Vorwürfe, darunter auch die Anschuldigungen von Antisemitismus und das
    Verwenden verfassungsfeindlicher Parolen. Obwohl sie nicht
    strafrechtlich verurteilt wurden, hat das Berliner Landesamt für
    Einwanderung die Ausweisung angeordnet. Charlotte Köhler ist Redakteurin
    bei ZEIT Campus. Im Podcast erklärt sie die Hintergründe zu dieser
    Entscheidung.

    Und sonst so? Pitchen statt swipen

    Moderation und Produktion:Azadê Peşmen

    Redaktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Nahost: Israel plant Teilbesetzung Gazas und weitet
    Militäreinsatz aus

    Zerstörung im Gazakrieg: Wie es im Gazastreifen wirklich aussieht

    Gazakrieg: "Der Hamas ist unser Leid egal"

    Geiseln der Hamas: "Die Regierung will nicht wirklich, dass die Geiseln
    zurückkehren"

    Benjamin Netanjahu: Er macht einfach immer weiter

    Krieg …

  3. Update: Warum Ungarn den Internationalen Strafgerichtshof verlässt

    3 april 2025 · 10 min

    Afspelen
    Ungarn will aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) austreten.
    Das verkündete die ungarische Regierung während des Besuchs des
    israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu in Budapest. Laut dem
    ungarischen Präsidenten Viktor Orbán sei der Strafgerichtshof politisch
    geworden und somit nicht mehr unparteiisch. Der IStGH hatte im November
    einen Haftbefehl gegen Netanjahu erlassen. Kurz darauf lud Orbán den
    Premierminister nach Budapest ein. Um den Haftbefehl zu umgehen, hätte
    Ungarn nicht zwingend aus dem IStGH austreten müssen. Warum es doch dazu
    gekommen ist und was das für die internationale Gemeinschaft bedeutet,
    erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Petra Thorbrietz im Podcast.
    Lees meer

    Einen "Tag der Befreiung" nannte der US-amerikanische Präsident Donald
    Trump den 2. April 2025 – die EU spricht von einem "Tag der Willkür".
    Grund dafür sind die neuen Zölle, die Trump angekündigt hat. Dabei
    handelt es sich um wechselseitige Zölle, die verhindern sollen, dass die
    Länder die USA "weiterhin abzocken", sagte Trump. Außerdem gelten ab
    Samstag universelle Importzölle in Höhe von zehn Prozent, nächste Woche
    kommen individuelle Strafabgaben dazu. Die EU kündigte bereits harte
    Reaktionen auf die neue Zollpolitik an.

    Außerdem im Update:

    Die Schufa hat angekündigt, die Berechnung von Bonitätsnoten künftig
    transparenter zu machen. Demnach sollen Verbraucher vollen Einblick
    bekommen, wie ihre Kreditwürdigkeit berechnet wird, und dies auch selbst
    nachprüfen können. Der neue Schufa-Score wird noch getestet und kann
    voraussichtlich im vierten Quartal 2025 abgerufen werden.

    Was noch? Knigge 2.0: Die neue digitale Höflichkeit.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Strafgerichtsbarkeit: Ungarn kündigt Austritt aus dem Internationalen
    Strafgerichtshof an

    Israelischer Regierungschef: Netanjahu trotz internationalen Haftbefehls
    in Ungarn …

  4. Was die Ukraine von der neuen deutschen Regierung erwartet

    3 april 2025 · 11 min

    Afspelen
    Bei dem Nato-Treffen in Brüssel kommen derzeit Nato-Außenminister und
    Nato-Außenministerinnen der Mitgliedstaaten zusammen. Hauptthemen der
    Konferenz sind die Erhöhung der Verteidigungsausgaben sowie die
    Unterstützung der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
    setzt in Zukunft vor allem auf die Unterstützung des künftigen
    Bundeskanzlers Friedrich Merz. Von großem Interesse ist für ihn dabei
    die Frage der Lieferung deutscher Marschflugkörper vom Typ Taurus.
    Friedrich Merz hatte Ende Februar offengelassen, ob die Bundesregierung
    unter seiner Führung diese Waffenlieferung tätigen würde. Alice Bota,
    Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die neue
    deutsche Regierung für den ukrainischen Präsidenten hat und welche
    Erwartungen er an sie stellt.
    Lees meer

    Die Anzahl pflegebedürftiger Menschen hat sich in Deutschland in den
    letzten zehn Jahren verdoppelt. Dabei ist die Mehrheit
    der derzeit 800.000 Menschen, die in deutschen Pflegeheimen leben, älter
    als 85 Jahre. Die Auswahl des passenden Pflegeheims ist dabei eine der
    größten Entscheidungen für viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.
    Um sich einen Eindruck zu verschaffen, empfiehlt der Pflegeforscher
    Hermann Brandenburg den Angehörigen, zwei Tage als Hospitant in einem
    Pflegeheim mitzulaufen. Hanna Grabbe, Redakteurin im Wissensressort der
    ZEIT, hat mit Menschen gesprochen, die in Altersheimen arbeiten. Im
    Podcast ordnet sie ein, wie diese Menschen gute Pflegeheime definieren
    und worauf man bei der Wahl achten sollte.

    Und sonst so: Schöne Alltagsansprachen an sich selbst

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Verteidigungspolitik: Scholz sieht Aufrüstung als Projekt für die
    nächsten zwei Jahrzehnte

    Ukrainekrieg: UN-Resolution zur Unterstützung der Ukraine angenommen

    Seltene Erden: Trump warnt Selenskyj vor Rückz…

  5. Update: Niederlage für Elon Musk in Wisconsin

    2 april 2025 · 11 min

    Afspelen
    Im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin ist die liberale Kandidatin
    Susan Crawford zur neuen Richterin des Supreme Court gewählt worden.
    Dadurch behalten die liberalen Richter für weitere drei Jahre die
    Mehrheit im Gericht. Crawford konnte sich gegen ihren konservativen
    Kontrahenten Brad Schimel durchsetzen, der von US-Präsident Donald Trump
    und dessen Berater Elon Musk unterstützt wurde. Musk hatte bei einer
    Wahlkampfveranstaltung Schecks in Millionenhöhe an zwei Wähler verteilt.
    Warum Crawford trotzdem gewonnen hat und wie bedeutend das Signal für
    die USA ist, erklärt USA-Expertin Rieke Havertz im Podcast.
    Lees meer

    Im vergangenen Jahr wurden weniger Straftaten angezeigt als im Vorjahr.
    Das ergibt die neue polizeiliche Kriminalstatistik. Vor allem ist der
    Rückgang auf die Cannabis-Teillegalisierung zurückzuführen. Gleichzeitig
    sind die Gewalttaten im vergangenen Jahr gestiegen sowie die Zahl der
    Fälle, in denen Kinder und Jugendliche tatverdächtig sind – und das,
    obwohl die Kinder- und Jugendkriminalität seit Jahren rückläufig war.
    Carla Baum aus dem Familienressort von ZEIT ONLINE analysiert, was
    dagegen helfen könnte.

    Außerdem im Update: Ermittler aus mehr als 30 Ländern haben laut Europol
    ein großes Pädokriminellen-Netzwerk im Internet zerschlagen.

    Was noch? US-Senator hält Marathon-Rede.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Justizsystem: Liberale Kandidatin gewinnt Richterwahl in Wisconsin

    USA: Musk verteilt Schecks in Millionenhöhe vor Richterwahl in Wisconsin

    USA: Warum ein Richter Elon Musk Millionen wert ist

    Jugendkriminalität: Was ist mit unseren Kindern los?

    Polizeiliche Kriminalstatistik 2024: Mehr Gewalttaten, mehr junge
    Tatverdächtige

    Ermittlungen in zig Ländern: Großes Pädophilen-Netzwerk ausgehoben – 79
    Festnahmen

    Darknet: Ermittler schalten Plattform für Kindesmissbrauchsdarstellungen
    ab

    Sie …

  6. Was Trumps "Liberation Day" für Europa bedeutet

    2 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    Der US-amerikanische Präsident Donald Trump stellt am Mittwoch ein
    umfassendes neues Zollpaket vor – er spricht vom "Liberation Day", einem
    Befreiungstag für die USA. Sein Ziel: wechselseitige Zölle. Die USA
    sollen künftig dort höhere Abgaben erheben, wo ihre Handelspartner
    bereits mehr verlangen. Trump verspricht sich davon eine Stärkung der
    heimischen Produktion und will zudem weitere Handelshemmnisse ins Visier
    nehmen – etwa strenge Einfuhrvorgaben oder Subventionen. Er wirft
    anderen Ländern vor, die USA unfair zu behandeln. EU-Kommissionschefin
    von der Leyen warnte vor den Folgen eines möglichen Handelskrieges und
    betonte die Verhandlungsbereitschaft der EU. Heike Buchter ist
    US-Korrespondentin für die ZEIT. Im Podcast spricht sie über die
    Maßnahmen Trumps. Außerdem analysiert sie, welche Folgen diese für
    deutsche und europäische Unternehmen haben könnten.
    Lees meer

    Deutschland hat sich stärker erwärmt als bisher angenommen: Der Deutsche
    Wetterdienst (DWD) meldet, dass es statt 1,9 Grad Celsius seit Beginn
    der Wetteraufzeichnungen nun 2,5 Grad sind. Grund für diese Neubewertung
    ist eine überarbeitete Berechnungsmethode des DWD, die den langfristigen
    Erwärmungstrend deutlicher sichtbar macht. Dieser Wert hilft, die
    Auswirkungen des Klimawandels besser einzuordnen – etwa mildere Winter,
    häufigere sommerliche Hitzewellen und mehr sogenannte Tropennächte. Doch
    wie kommt dieser neue Wert zustande? Und welche Konsequenzen könnte die
    Korrektur der Temperaturdaten haben? Stefan Schmitt, Redakteur im
    Wissensressort der ZEIT, erklärt im Podcast, was hinter der neuen
    Berechnung steckt.

    Und sonst so? ChatGPT fälscht Kassenzettel

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Rita Lauter, Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Handelsstreit: Große Ungewissheit – Was Europa bei neuen US-Zöllen
    fürchtet

    Arthur Laffer: "Ahh, endlich. Das Ungleichheitsar…

  7. Update: EU-Parlament hebt Immunität von AfD-Politiker auf

    1 april 2025 · 10 min

    Afspelen
    Das EU-Parlament hat die Immunität des AfD-Europaabgeordneten Petr
    Bystron aufgehoben, damit Ermittlungen gegen ihn aufgenommen werden
    können. Petr Bystron hatte 2022 auf der Plattform X eine Fotocollage mit
    vermeintlichen Hitlergrüßen gepostet. Ein Strafbefehl gegen ihn war
    bereits verhängt worden, jedoch wurde dieser ausgesetzt, als er ins
    EU-Parlament gewählt wurde. Zudem läuft ein weiteres Immunitätsverfahren
    wegen mutmaßlicher Korruption und Geldwäsche. Petr Bystron bestreitet
    alle Vorwürfe und bezeichnet die Ermittlungen als politisch motiviert.
    Christian Fuchs, Autor im Ressort Investigative Recherche und Daten der
    ZEIT, ordnet ein, welche Folgen diese Entwicklungen für ihn und seine
    Partei haben könnten.
    Lees meer

    Nach mehr als zehn Jahren an der Spitze hat Niedersachsens
    Ministerpräsident Stephan Weil seinen Rückzug angekündigt. Im Mai wird
    er sowohl das Amt des SPD-Landesvorsitzenden als auch das des
    Regierungschefs niederlegen. Wirtschaftsminister Olaf Lies, der als
    Favorit für die Nachfolge gilt, soll die Führung übernehmen. In einer
    Pressekonferenz der SPD-Parteizentrale in Hannover erklärte Stephan
    Weil, dass persönliche und gesundheitliche Gründe zu seiner Entscheidung
    führten. Ein SPD-Landesparteitag zur Neuwahl des Vorstands ist für Ende
    Mai angesetzt. Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT,
    analysiert, welche Rolle Stephan Weil für seine Partei spielte und was
    von seinem Nachfolger zu erwarten ist.

    Außerdem im Update: Die Grünen und die Linke haben den Rücktritt von
    Hans-Eckhard Sommer, Präsident des Bundesamts für Migration und
    Flüchtlinge (BAMF) gefordert. Hans-Eckhard Sommer hatte auf einer
    Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung einen radikalen Kurswechsel
    in der Asylpolitik vorgeschlagen und gefordert, das bestehende System
    durch Kontingente anstelle individueller Asylanträge zu ersetzen.

    Was noch? Trump und Merz hängen im Louvre

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Frage…

  8. Die Migration ist und bleibt ein Streitthema

    1 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    Sie war Streitpunkt im Wahlkampf und ist es jetzt in den
    Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD: die irreguläre
    Migration. Die Union befürwortet Zurückweisungen an den deutschen
    Grenzen, die SPD fordert eine Lösung, die die Nachbarländer
    miteinbezieht. Die geschäftsführende Bundesinnenministerin Nancy Faeser
    (SPD) zieht heute eine Bilanz zur Migrationspolitik der Ampelregierung,
    die zahlreiche Verschärfungen im Umgang mit Flüchtlingen und Migranten
    auf den Weg gebracht hat. Was die neue Regierung anders machen will und
    wie erfolgreich sie damit sein könnte, erklärt Tilman Steffen,
    Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Vor einer Woche sind Tausende Menschen im Gazastreifen auf die Straße
    gegangen, um gegen die Hamas zu protestieren und ein Ende des Krieges zu
    fordern. Am Wochenende ist bekannt geworden, dass die Hamas einen
    22-jährigen Demonstranten zu Tode gefoltert und seine Leiche vor dem
    Haus seiner Eltern abgelegt haben soll. Währenddessen setzt die
    israelische Armee ihre Militäroperationen fort. Seit der Wiederaufnahme
    der Kämpfe vor rund zwei Wochen wurden nach UN-Angaben über 140.000
    Menschen vertrieben. Die der Hamas unterstellte Gesundheitsbehörde im
    Gazastreifen spricht von etwa 1.000 Toten seit Mitte März. Die freie
    Nahostkorrespondentin Andrea Backhaus erzählt im Podcast von ihren
    Gesprächen mit Menschen aus dem Gazastreifen.

    Und sonst so? Industriekultur stärken

    Moderation: Roland Jodin

    Redaktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Regierungsbildung: SPD und Union setzen Koalitionsgespräche am Montag
    fort

    Asylpolitik der Ampelkoalition: Was bisher geschah

    Nahost: Tausende protestieren im Gazastreifen gegen die Hamas

    Liveblog: Nahost

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  9. Update: Ist Marine Le Pens Karriere jetzt passé?

    31 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen wurde in einem
    Veruntreuungsprozess schuldig gesprochen und darf für fünf Jahre keine
    öffentlichen Ämter bekleiden. Damit kann sie bei der kommenden
    Präsidentenwahl nicht antreten, bei der sie gute Chancen gehabt hätte,
    Frankreichs erste Präsidentin zu werden. Le Pen selbst bestreitet den
    Vorwurf, systematisch Gelder des EU-Parlaments abgeschöpft zu haben, und
    wirft der Staatsanwaltschaft vor, aus politischen Gründen ihre
    Kandidatur verhindern zu wollen. Ob Le Pens Karriere jetzt vorbei ist
    und wie das Urteil in Frankreich aufgenommen wird, erklärt
    ZEIT-ONLINE-Autorin Annika Joeres.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin in
    einem NBC-Interview ungewöhnlich scharf kritisiert. Außerdem hat er
    damit gedroht, zusätzliche Zölle auf russisches Öl zu verhängen, sollte
    Putin nicht bald einem Waffenstillstand mit der Ukraine zustimmen.
    Trotzdem wolle er im Laufe der Woche erneut mit Putin sprechen. Auch mit
    Blick auf den Iran hat sich Trump in dem Interview drastisch geäußert.
    Sollte es im Atomstreit zu keiner Einigung mit dem Land kommen, werde es
    Bombardements geben, kündigte der US-Präsident an. Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet Trumps Äußerungen im
    Podcast ein.

    Was noch? Mehr aufs Herz hören.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Rassemblement National: Gericht schließt Marine Le Pen von nächster
    Präsidentschaftswahl aus

    Frankreich: Marine Le Pen in Veruntreuungsprozess schuldig gesprochen

    US-Präsident: Donald Trump zeigt sich "sehr verärgert" über Putin und
    droht dem Iran

    Atomabkommen: US-Präsident droht dem Iran im Atomstreit mit
    Bombenangriffen

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  10. Das Urteil, das Le Pen die Präsidentschaftswahl kosten könnte

    31 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Im Prozess gegen Marine Le Pen wird heute in Paris das Urteil verkündet.
    Der Vorsitzenden des rechtspopulistischen Rassemblement National wird
    vorgeworfen, EU-Gelder veruntreut zu haben. Die Staatsanwaltschaft
    fordert eine Geldstrafe von 300.000 Euro, eine fünfjährige Haftstrafe
    sowie den sofortigen Entzug ihres passiven Wahlrechts für fünf Jahre.
    Sollte das Gericht dieser Forderung folgen, dürfte Le Pen bei der
    nächsten Präsidentschaftswahl nicht kandidieren. Was das Urteil für
    Frankreich bedeutet, erklärt Matthias Krupa, Frankreich-Korrespondent
    der ZEIT.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump schränkt mit Budgetkürzungen, Entlassungen und
    ideologischen Eingriffen in die Forschung die Wissenschaftsfreiheit an
    den US-amerikanischen Universitäten immer weiter ein. Deshalb haben sich
    die Top-Forscherinnen und -Forscher Jason Stanley, Timothy Snyder und
    Marci Shore entschieden, nach Kanada zu ziehen. In Deutschland wird
    darüber diskutiert, ob der Brain-Drain eine Chance sein könnte und
    deutsche Universitäten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den
    USA gezielt anwerben sollten. Was dafür und dagegen spricht, ordnet
    ZEIT-Politikredakteurin Carlotta Wald ein.

    Und sonst so? Endlich wissen, wie Soooo-süß-Finden auf den Philippinen
    heißt.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Prozess gegen Marine Le Pen: Dann wackelt die Republik

    Wissenschaftler aus den USA: Die Besten zu uns?

    Jason Stanley: "Was wir jetzt sehen – das ist Faschismus"

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  11. Goldene Pagoden unter Trümmern

    30 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Nach dem schweren Erdbeben in Südostasien ist die Zahl der Toten
    in Myanmar weiter gestiegen. Am Samstagabend war von mindestens 1.600
    Toten die Rede. Wie viele Menschen genau starben, wird wohl lange unklar
    bleiben. Das Beben der Stärke 7,7 ereignete sich am Freitag und richtete
    erhebliche Schäden an, darunter eingestürzte Gebäude und zerstörte
    Straßen. Die Militärregierung von Myanmar reagierte umgehend mit
    Rettungsmaßnahmen. Internationale Hilfe ist mittlerweile eingetroffen,
    unter anderem ein Rettungsteam aus China. Auch die USA und Russland
    haben ihre Unterstützung zugesichert. Myanmar befindet sich seit
    Jahrzehnten weitgehend unter der Kontrolle des Militärs. Wie beeinflusst
    die politische Situation die Katastrophenhilfe im Land? Tom Fischermann
    koordiniert die internationale Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT. Im
    Podcast ordnet er die Lage vor Ort ein.
    Lees meer

    Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump setzt die Auflösung
    der Entwicklungsbehörde USAID weiter fort. Doch auch in Europa geht der
    Trend dahin, an der Entwicklungspolitik zu sparen. Die CDU fordert in
    Deutschland, das Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und
    Entwicklung (BMZ) in das Auswärtige Amt zu integrieren. Die CDU
    argumentiert, dass Haushaltsmittel für die Verteidigungspolitik
    verwendet werden sollten und die Entwicklungszusammenarbeit stärker an
    deutschen Interessen ausgerichtet werden müsse. Und auch Frankreich, die
    Niederlande und Großbritannien haben in den vergangenen Jahren bereits
    an der Entwicklungszusammenarbeit gespart. ZEIT-Autorin Christiane Grefe
    analysiert die möglichen Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die
    globale Armut und die internationale Zusammenarbeit.

    Und sonst so: Pelziger Widerstand in Istanbul

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge

    Myanmar und Thailand: Eine Katastro…

  12. Spezial: "Der Bundestag ist ein Haifischbecken"

    29 maart 2025 · 32 min

    Afspelen
    In dieser Woche hat sich der neue Bundestag konstituiert. Von den 630
    Abgeordneten sind 230 zum ersten Mal ins Parlament gewählt. Schon vor
    zweieinhalb Jahren wollten wir von Was Jetzt? wissen, wie sich das
    anfühlt, neu in den Bundestag zu kommen und sich im komplizierten
    Parlamentsalltag zurechtzufinden. Für unsere Spezialfolge haben wir die
    drei jungen Politikerinnen und Politiker jetzt erneut besucht.
    Lees meer

    Für den bayerischen FDP-Abgeordneten Muhanad al-Halak und die
    Klimaaktivistin Kathrin Henneberger von den Grünen ist ihre Zeit im
    Bundestag schon wieder vorbei - beide sind bei der vorgezogenen Wahl im
    Februar am Wiedereinzug ins Parlament gescheitert. Wie blicken sie
    zurück auf ihre Zeit als Abgeordnete? Was waren ihre größten Erfolge,
    wie konnten sie mit dem Konkurrenzdruck umgehen? Und wie geht es jetzt
    beruflich für sie weiter?

    Maja Wallstein von der SPD hingegen hat es zurück ins Parlament
    geschafft. Doch auch sie musste eine persönliche Niederlage verkraften:
    Sie hat das Direktmandat in ihrem Cottbusser Wahlkreis an einen
    AfD-Abgeordneten verloren. Sowieso berichtet sie davon, dass die
    Angriffe von Rechts immer mehr werden. Mit welchen Wünschen und
    Erwartungen startet Wallstein in ihre neue Legislaturperiode?

    Shownote: "In den ersten Monaten habe ich zehn Kilo abgenommen" - Link
    zur Folge mit den Abgeordneten über ihr erstes Jahr im Bundestag

    Interviews mit den Abgeordneten: Lisa Caspari

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Magdalena Inou

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  13. İmamoğlus Anhänger kämpfen weiter

    29 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Vor zehn Tagen wurde Istanbuls Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu
    festgenommen und von seinem Amt suspendiert. Er gilt als der größte
    Rivale von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Für die anstehende
    Präsidentschaftswahl 2028 will die größte Oppositionspartei CHP ihn zum
    Kandidaten ernennen. Der Vorwurf der türkischen Regierung: Bestechung.
    Seit seiner Festnahme gingen Hunderttausende auf die Straße – heute
    könnten noch mal sehr viele dazukommen. Denn in Istanbul wurde für heute
    eine Großdemonstration angekündigt. Die Proteste verliefen bislang
    friedlich, auch wenn die Polizei immer härter gegen die Demonstrierenden
    vorgeht. Marion Sendker, Korrespondentin in Istanbul, berichtet über die
    aktuellen Entwicklungen seit der Festnahme, ordnet das international
    kritisierte Vorgehen der türkischen Regierung ein und bewertet, was das
    für die politische Entwicklung des Landes bedeutet.
    Lees meer

    Die zukünftige schwarz-rote Bundesregierung möchte strengere Maßnahmen
    in der Migrationspolitik ergreifen. Dazu zählen härtere Zurückweisungen
    an den Grenzen und eine Beschränkung des Familiennachzugs. Deutschlands
    Nachbarn schlagen ebenfalls einen härteren Kurs beim Thema Migration
    ein: In Österreich soll der Familiennachzug bis September ausgesetzt
    werden. Währenddessen plant Polen eine strikte vorübergehende
    Einschränkung des Asylrechts. Demnach dürfen in Notlagen an den Grenzen
    nur noch Menschen einen Asylantrag stellen, die legal eingereist sind.
    Wie die EU-Kommission die Gesetze in Polen und Österreich einstuft und
    welchen Einfluss die deutsche Zurückweisung von Geflüchteten auf die
    Nachbarländer hat, analysiert Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der
    ZEIT in Brüssel.

    Und sonst so: Wie oft Sie Ihre Füße waschen sollten

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    CHP: Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu festgenommen

    Protest…

  14. Update: Trump und das, was man Geschichtsrevisionismus nennt

    28 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret unterzeichnet, das darauf
    abzielt, die Darstellung der US-Geschichte in Museen neu zu gestalten.
    Er kritisiert eine "revisionistische Bewegung", die seiner Ansicht nach
    ein verzerrtes Bild der amerikanischen Vergangenheit vermittelt.
    Vizepräsident J. D. Vance wurde beauftragt, sicherzustellen, dass
    Einrichtungen wie die Smithsonian Institution keine "unangemessene
    Ideologie" mehr verbreiten. Zudem fordert Trump, alle seit dem 1. Januar
    2020 entfernten Denkmäler wiederaufzubauen. In den USA kann der
    Präsident per Dekret Anordnungen für Bundesbehörden erlassen – diese
    können jedoch von Gerichten oder seinem Nachfolger wieder aufgehoben
    werden, falls sie als verfassungswidrig eingestuft werden. Dirk Peitz
    leitet das Kulturressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er, warum
    ausgerechnet das Smithsonian betroffen ist und warum die Entscheidung
    selbst für Trumps Verhältnisse eine "gravierende" ist.
    Lees meer

    US-Vizepräsident J. D. Vance besucht am Freitag mit seiner Frau Usha die
    US-Militärbasis Pituffik auf Grönland. "Im Namen von Präsident Trump
    wollen wir die Sicherheit der Menschen in Grönland stärken, weil wir
    glauben, dass sie für die Sicherheit der ganzen Welt wichtig ist", sagte
    er vor seinem Besuch in einem Video auf der Plattform X. Der Besuch
    erfolgte angesichts von Präsident Donald Trumps wiederholtem Bestreben,
    die Kontrolle über die strategisch wichtige Insel zu erlangen. In
    Grönland und Dänemark stößt dieses Vorhaben auf erhebliche Ablehnung.
    Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen kritisierte, dass die
    Besuche sowohl Grönland als auch Dänemark unter "inakzeptablen Druck"
    setzen. Thilo Adam, Videoredakteur bei ZEIT ONLINE, berichtet derzeit
    aus Sisimiut, Grönland. Im Podcast beschreibt er, wie die grönländische
    Bevölkerung auf Trumps Pläne reagiert.

    Außerdem im Podcast:

    Zwei schwere Erdbeben haben mehrere Länder in Südostasien erschüttert.
    Das Epizentrum lag in Myanmar. Das stärkere Beben erreichte eine Stärke
    von 7…

  15. Droht Doppelstaatlern die Ausbürgerung?

    28 maart 2025 · 13 min

    Afspelen
    In den aktuellen Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD wird
    geprüft, ob Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit in bestimmten
    Fällen die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen werden kann. Betroffen
    wären nach dem Sondierungspapier Personen, die als "Terrorunterstützer,
    Antisemiten oder Extremisten" eingestuft werden. Verfassungsrechtler
    warnen, dass der Entzug der Staatsbürgerschaft gegen das Grundgesetz
    verstößt. Aktuell kann die Staatsbürgerschaft bereits bei bestimmten
    Straftaten, wie dem Kampf für eine ausländische Terrororganisation,
    entzogen werden. Lisa Caspari, Politikredakteurin der ZEIT, erklärt, wo
    die eigentlichen Gefahren liegen und welche Probleme durch die Umsetzung
    dieses Gesetzes entstehen könnten.
    Lees meer

    Nach den geleakten Nachrichten aus einer geheimen Chatgruppe
    hochrangiger US-Minister werden Zweifel an der Loyalität von J. D. Vance
    gegenüber US-Präsident Donald Trump laut. In den Chats kritisierte der
    Vizepräsident offen den Zeitpunkt der geplanten Angriffe und äußerte
    Bedenken, dass diese im Widerspruch zu Donald Trumps aktueller Botschaft
    an Europa stehen könnten. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin
    der ZEIT, analysiert die möglichen Auswirkungen der öffentlichen Kritik
    an Donald Trump und die Konsequenzen für den Vizepräsidenten.

    Und sonst so: Wie Elefanten ihre Reise planen.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Koalitionsbildung: Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD

    Doppelte Staatsbürgerschaft: Von wegen Willkommenskultur

    Sondierungsverhandlungen: Punkt für Merz

    Deutsche Staatsbürgerschaft: Ministerium hält Ausbürgerungsvorschlag von
    Merz für verfassungswidrig

    Anschläge und psychische Erkrankungen: Das neue Gesicht des Terrors

    US-Regierung: Eines der weitreichendsten Leaks der jüngeren
    US-Geschichte

    US-Verteidigungsminister: Pete He…

  16. Update: Jetzt auch noch die Autos

    27 maart 2025 · 10 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump will ab April neue Zölle auf importierte Autos
    erheben. Die Rede ist von 25 Prozent auf alle Fahrzeuge, die nicht in
    den USA gebaut werden. Die Europäische Union plant Gegenmaßnahmen und
    arbeitet an einem Instrument, um wirtschaftliche Erpressung abzuwehren.
    Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, analysiert im Podcast, was
    hinter Trumps Zollstrategie steckt und welche Konsequenzen sie für den
    internationalen Handel haben könnte.
    Lees meer

    Trotz gestiegener Fahrgastzahlen verzeichnete die Deutsche Bahn 2024
    einen Verlust von 1,8 Milliarden Euro. Bahnchef Richard Lutz spricht von
    der schwersten Krise seit drei Jahrzehnten. Jonas Schulze Pals ist
    Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT und beschäftigt sich intensiv
    mit der Deutschen Bahn. Im Podcast erklärt er, ob die geplanten
    Milliardeninvestitionen der möglichen schwarz-roten Bundesregierung für
    die Bahn die Rettung sein könnten.

    Außerdem im Podcast: In Paris haben sich am Donnerstag rund 30 Staats-
    und Regierungschefs getroffen, um über die Sicherheit der Ukraine zu
    beraten. Die sogenannte Koalition der Willigen, angeführt von Frankreich
    und Großbritannien, diskutierte mögliche Sicherheitsgarantien – auch für
    den Fall einer Waffenruhe. Die USA waren bei dem Gipfel nicht vertreten.

    Was noch? Eine brandneue homemade Version des “Was-jetzt?”-Jingles

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Mounia Meiborg, Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Autozölle: Europa muss jetzt Härte zeigen

    USA: Trump kündigt Zölle von 25 Prozent auf ausländische Autos an

    US-Autozölle: Habeck fordert "entschlossene Antwort" auf neue US-Zölle

    Anti-Coercion-Instrument: Die Bazooka aus Brüssel

    Deutsche Bahn: Was wirklich hinter vielen Zugverspätungen steckt

    Bundeseigener Konzern: Deutsche Bahn meldet erneut Milliardenverlust

    Liveblog: Ukrainekrieg

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte de…

  17. Die Koalition der Willigen trifft sich in Paris

    27 maart 2025 · 13 min

    Afspelen
    Bei dem Ukraine-Gipfel in Paris versammeln sich am Donnerstag 31
    Delegationen, um mögliche Wege für einen Waffenstillstand in der Ukraine
    zu erarbeiten. Die sogenannte "Koalition der Willigen", die von
    Frankreich und Großbritannien angeführt wird, hat sich seit dem letzten
    Treffen im Februar weiter vergrößert. Ziel ist es, eine langfristige
    Unterstützung für die Ukraine zu gewährleisten, damit Russland nicht
    erneut angreifen kann. Zudem wird über Optionen für eine militärische
    Präsenz diskutiert, die im Falle eines Waffenstillstands die Sicherheit
    der Ukraine gewährleisten soll. Anna Sauerbrey ist außenpolitische
    Koordinatorin der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie die Länder diese
    Ziele erreichen wollen und wie realistisch eine Einigung ist.
    Lees meer

    Die viertägige Leipziger Buchmesse ist mit Norwegen als Gastland
    gestartet und vergibt am ersten Tag den Preis der Leipziger Buchmesse.
    Traditionell wird zur Eröffnung auch der Leipziger Buchpreis zur
    Europäischen Verständigung verliehen, den in diesem Jahr der
    belarussische Schriftsteller Alhierd Bacharevič für seinen Roman
    "Europas Hunde" erhält – ein Werk, das in seinem Heimatland Belarus
    verboten ist. David Hugendick ist Kulturkorrespondent der ZEIT und sitzt
    in der Jury für den Preis der Leipziger Buchmesse. Im Podcast analysiert
    er, wie politisch die diesjährige Messe in Leipzig ist und welche
    Auswirkungen von Donald Trumps Angriffen auf die Kulturszene sich in der
    Literatur zeigen.

    Und sonst so: Eule trägt mysteriöses Federkleid in Orange.

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    EU-Gipfel in Brüssel: Europäische Union berät über ihre Verteidigung –
    und die der Ukraine

    Liveblog: Ukrainekrieg: Russland greift ukrainischen Schwarzmeerhafen
    Mykolajiw an

    EU-Gipfel: Koalition der Unwilligen

    Ukrainetreffen in Paris: Es geht jetzt um den Frieden in …

  18. Update: Blühende Solidaritätszuschläge

    26 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass der
    Solidaritätszuschlag auch weiterhin erhoben werden darf. Damit wies das
    Gericht eine Verfassungsbeschwerde aus dem Jahr 2020 zurück: Sechs
    FDP-Parteimitglieder waren damals der Meinung, dass auch der Zuschlag
    mit Ablauf des Solidarpaktes II im Jahr 2019 hätte enden sollen – sonst
    sei er verfassungswidrig. Der Solidaritätszuschlag wurde eingeführt, um
    Lebensverhältnisse in West- und Ostdeutschland anzugleichen. Laut
    Gericht sei der Abschlag immer noch notwendig, der Bund müsse dies
    allerdings regelmäßig überprüfen. Für die neue Bundesregierung scheint
    das eine gute Neuigkeit: Ohne den Solidaritätszuschlag wäre ein
    Milliardenloch im Haushalt entstanden. Gleichzeitig hat die Union
    allerdings im Wahlkampf versprochen, die Abgabe abzuschaffen. Was das
    für die Koalitionsgespräche bedeutet, erklärt Mark Schieritz aus dem
    Politik-Ressort.
    Lees meer

    Die Hauptverhandlungsgruppen von Union und SPD wollen am Freitag die
    Koalitionsgespräche vorantreiben. Laut den Generalsekretären der
    Parteien haben die Arbeitsgruppen ihre Vorarbeit abgeschlossen. Dabei
    konnten sich die Parteien wohl schon auf einige Dinge einigen:
    Beispielsweise soll die Migration wieder stärker begrenzt werden.
    Außerdem wollen Union und SPD das Deutschlandticket auch in Zukunft
    beibehalten, allerdings soll es ab 2027 teurer werden. Über welche
    Themen sich die Parteien noch uneinig sind und wie es in den
    Verhandlungen weitergeht, wissen die Politikredakteure Ruth Fend, Anja
    Stehle und Tilman Steffen. Sie geben bei Was Jetzt? einen Überblick über
    den aktuellen Verhandlungsstand.

    Außerdem im Update: Im Gazastreifen haben erstmals Hunderte
    Palästinenser gegen die Terrororganisation Hamas protestiert. In Beit
    Lahia im Norden des Gazastreifens forderten einige Demonstranten das
    Ende der Hamas-Herrschaft und auch das Ende des Krieges gegen Israel.
    Obwohl die Hamas dafür bekannt ist, hart gegen Kritiker vorzugehen,
    wurden bereits weitere Proteste angekündigt.

    Was noch? …

  19. 25 Jahre Putin, 20 Jahre Krieg

    26 maart 2025 · 13 min

    Afspelen
    Am 26. März 2000 wurde Wladimir Putin das erste Mal zum russischen
    Präsidenten gewählt. Es war der Anfang eines Vierteljahrhunderts unter
    seiner Macht, aber ein Neuling in der Politik war Putin nicht: Vorher
    war er bereits stellvertretender Bürgermeister von St. Petersburg,
    Inlandsgeheimdienstchef und Ministerpräsident. Bei seinem Machtantritt
    beschrieb ihn Michael Thuman, damals wie heute im Moskauer Büro der
    ZEIT, als schüchtern, bescheiden und gastfreundlich. Putin empfing
    damals noch Journalisten für ein Interview. Thuman hat Putins Aufstieg
    seitdem in Moskau beobachtet. Er weiß, wie der russische Präsident seine
    Macht schon ganz zu Beginn absicherte, wann sich Putin radikalisierte
    und warum und wie sich Gewalt nach innen und außen durch seine Amtszeit
    zog. Davon erzählt der außenpolitische Korrespondent der ZEIT im
    Podcast.
    Lees meer

    Es ist einer der weitreichendsten Sicherheitsverstöße in der
    US-Geschichte: Vor zwei Wochen wurde der Chefredakteur von The Atlantic,
    Jeffrey Goldberg, versehentlich in eine Gruppe auf Signal eingeladen.
    Darin diskutierten unter anderem der Nationale Sicherheitsberater der
    USA, Michael Waltz, der US-Vizepräsident J. D. Vance, US-Außenminister
    Marco Rubio und weitere hohe Regierungsbeamte über bevorstehende
    Angriffspläne der USA im Jemen und teilten, so berichtet es Goldberg,
    auch Militärgeheimnisse. Verteidigungsminister Pete Hegseth streitet das
    weiterhin ab. Warum es so verlockend war, selbst vertraulichste
    Regierungskommunikation auf Signal zu besprechen und wie interne
    Regierungskommunikation eigentlich ablaufen sollte, das weiß Eva
    Wolfangel aus dem Digitalressort.

    Und sonst so? Ackern für Deutschland? Ein Feiertag weniger, eine
    deutsche Stadt könnte mit gutem Beispiel vorangehen.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Wladimir Putin: "Vielen Dank, meine Herren!"

    Michael T…

  20. Update: Versehentlich im Geheimchat der US-Regierung

    25 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die US-Regierung steht vor einem der gravierendsten Sicherheitslecks der
    jüngeren Geschichte. Hochrangige Regierungsmitglieder diskutierten in
    einer Signal-Chatgruppe detailliert über geplante Luftangriffe auf die
    Huthi-Miliz im Jemen. Unbemerkt nahm auch Jeffrey Goldberg, der
    Chefredakteur des Magazins The Atlantic, an diesem Chat teil. Er wurde
    versehentlich hinzugefügt und erhielt so Einblick in streng geheime
    Militärpläne. Die Diskussionen umfassten nicht nur operative Details,
    sondern offenbarten auch eine kritische Haltung gegenüber europäischen
    Verbündeten. Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Brian Hughes,
    bestätigte, dass der Chatverlauf höchstwahrscheinlich authentisch sei
    und kündigte eine interne Prüfung an. Johanna Roth ist
    US-Korrespondentin von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert sie die
    Hintergründe und möglichen Folgen dieses Vorfalls.
    Lees meer

    Knapp einen Monat nach der Bundestagswahl ist der 21. Bundestag in
    seiner ersten, der sogenannten konstituierenden Sitzung
    zusammengekommen. Eröffnet wurde der Bundestag vom neuen
    Alterspräsidenten Gregor Gysi, der in seiner Rede die Bedeutung sozialer
    Gerechtigkeit angesichts von Inflation und Energiekrise betonte. Ein
    Antrag der AfD, die Sitzungsleitung dem ältesten Abgeordneten zu
    übertragen, wurde zuvor abgelehnt. Zur Tagesordnung der Sitzung gehörte
    auch die Wahl einer Bundestagspräsidentin. Auf Vorschlag des
    CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz wurde die frühere
    Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) von der Mehrheit der 630
    Abgeordneten gewählt. Parallel dazu entließ Bundespräsident Frank-Walter
    Steinmeier das bisherige Kabinett von Olaf Scholz, das bis zur Bildung
    einer neuen Regierung geschäftsführend im Amt bleibt.

    Außerdem im Podcast:

    Der palästinensische Filmemacher Hamdan Ballal ist im besetzten
    Westjordanland offenbar von jüdischen Siedlern verletzt und anschließend
    vom israelischen Militär festgenommen worden. Ballal ist Co-Regisseur
    des Films No Other Land, der die Vertreibung und die Ge…

  21. Das Parlament der Opposition

    25 maart 2025 · 13 min

    Afspelen
    Der neue Bundestag kommt am heutigen Dienstag zu seiner konstituierenden
    Sitzung zusammen. Dabei wird die neue Bundestagspräsidentin oder der
    neue Bundestagspräsident gewählt. Außerdem entlässt Bundespräsident
    Frank-Walter Steinmeier am Nachmittag den bisherigen Bundeskanzler Olaf
    Scholz (SPD) und sein Kabinett. Im neuen Bundestag hätte eine Koalition
    aus Union und SPD eine deutlich knappere Mehrheit als zuvor die
    Ampelregierung. Dadurch könnte die Opposition mitunter mehr Einfluss
    haben. Was das für die Arbeit der neuen Regierung bedeutet, erklärt
    Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Im niedersächsischen Verden beginnt heute der Prozess gegen das
    ehemalige RAF-Mitglied Daniela Klette. Sie wurde 2024 in
    Berlin-Kreuzberg festgenommen, nachdem sie jahrzehntelang im Untergrund
    gelebt hatte. In dem Prozess geht es um die 13 Raubüberfälle, die Klette
    gemeinsam mit den ebenfalls untergetauchten früheren RAF-Mitgliedern
    Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub zwischen 1999 und 2016 begangen
    haben soll. Holger Stark aus dem ZEIT-Investigativressort ordnet im
    Podcast ein, was Klette genau vorgeworfen wird und welche ungeklärten
    Fragen der neue Prozess beantworten könnte.

    Und sonst so? Engagement für Schülerlotsen in Wales

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Deutscher Bundestag: Das Parlament der Bundesrepublik

    AfD im Bundestag: Parlamentsfraktionen uneinig über Umgang mit der AfD

    Prozess gegen Daniela Klette: Fünf Minuten auf Leben und Tod

    Ex-RAF-Mitglied: Darum geht es im ersten Prozess gegen Daniela Klette

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  22. Update: Das Hindernis Realität

    24 maart 2025 · 9 min

    Afspelen
    Die Arbeitsgruppen von SPD und CDU reichen heute ihre Ergebnisse zu den
    Koalitionsverhandlungen ein. Offene Streitpunkte sollen in den nächsten
    Tagen von der sogenannten 19er-Runde besprochen werden. Der
    CDU-Vorsitzende und voraussichtliche nächste Bundeskanzler Friedrich
    Merz will die schwarz-rote Regierung eigentlich bis spätestens Ostern
    bilden. Vertreter beider Parteien betonen jedoch, dass Gründlichkeit vor
    Schnelligkeit geht. Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im
    Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, warum die CDU viele ihrer
    Wahlversprechen wahrscheinlich nicht einlösen kann.
    Lees meer

    In der Türkei haben den fünften Tag in Folge Hunderttausende gegen die
    Verfolgung von Istanbuls Bürgermeister Ekrem İmamoğlu (CHP) protestiert.
    Er wurde unter Korruptions- und Terrorvorwürfen festgenommen und seines
    Amtes enthoben. Die CHP will ihn trotz seiner Inhaftierung als
    Präsidentschaftskandidaten für 2028 aufstellen und wirft dem türkischen
    Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan eine politisch motivierte Verfolgung
    vor.

    Die Generalstaatsanwaltschaft München hat fünf Klimaaktivisten und
    Klimaaktivistinnen der Letzten Generation angeklagt. Ihnen wird
    vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Im Fall
    einer Verurteilung drohen bis zu fünf, in manchen Fällen sogar bis zu
    zehn Jahre Haft. Ein Gericht entscheidet jetzt, ob es zu einem Prozess
    kommt.

    Was noch? Roulette, Marienkäfer, Teufel – auf Namenssuche für die
    schwarz-rote Koalition.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz und Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Regierungsbildung: Erste Phase der schwarz-roten Koalitionsverhandlungen
    endet

    Liveblog: Koalitionsverhandlungen

    Koalitionsbildung: Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD

    Türkei: Proteste nach Festnahme von İmamoğlu

    Klimaaktivismus: Anklage gegen Mitglieder der früheren Letzten
    Generation

    Sie woll…

  23. Zehn Jahre nach dem Germanwings-Absturz

    24 maart 2025 · 13 min

    Afspelen
    Vor zehn Jahren stürzte eine Germanwings-Maschine mit 150 Insassen in
    den französischen Alpen ab. Der Co-Pilot Andreas Lubitz hatte das
    Flugzeug absichtlich in den Tod gesteuert, nachdem er sich während des
    Fluges im Cockpit eingeschlossen hatte. Unter den Opfern an Bord
    befanden sich auch 16 Schülerinnen und Schüler des
    Joseph-König-Gymnasiums in Haltern am See, die auf dem Rückweg von einem
    Schulaustausch in Spanien waren. Auch zehn Jahre nach diesem tragischen
    Ereignis hinterlässt der Absturz immer noch tiefe Spuren bei den
    Hinterbliebenen. Trisha Balster, freie Journalistin der ZEIT, hat zwei
    ehemalige Schülerinnen des Joseph-König-Gymnasiums getroffen. Im Podcast
    erzählt sie, wie die Frauen damals mit ihrem Verlust umgegangen sind und
    wie es ihnen heute geht.
    Lees meer

    Die 16 Arbeitsgruppen von Union und SPD sollen heute erste Ergebnisse
    der Koalitionsverhandlungen präsentieren. Ein Thema, das derzeit
    diskutiert wird, ist die Forderung von Friedrich Merz, ein eigenes
    Digitalministerium zu schaffen. Da die Gesamtzahl der Ministerien auf 15
    begrenzt bleiben soll, müsste ein bestehendes Ministerium abgeschafft
    werden. Laut Recherchen des Spiegel stehen drei Optionen zur Diskussion:
    die Abschaffung des Umweltministeriums, des Bauministeriums oder des
    Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
    Pauline Schinkels ist Redakteurin im Digitalressort der ZEIT. Im Podcast
    analysiert sie die Vor- und Nachteile eines Digitalministeriums.

    Und sonst so? Hund datet Mensch am Stadtstrand.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge

    Germanwings-Absturz: Wahrheit in Trümmern

    Germanwings: 150 Menschen sterben bei Airbus-Absturz, darunter 67
    Deutsche

    Germanwings-Absturz: Angehörige von Flugzeugopfern werfen Behörden
    weiter Versäumnisse vor

    Germanwings-Absturz: "Ich mus…

  24. Israels Bruch der Waffenruhe

    23 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Israel hat in den vergangenen Tagen wieder massiv Ziele im Gazastreifen
    bombardiert und damit die Waffenruhe mit der Hamas gebrochen. Bei den
    Angriffen wurden Hunderte Palästinenserinnen und Palästinenser getötet
    und Tausende verletzt. Auch die Hamas hat erneut israelisches Gebiet
    beschossen. Der Bruch der Waffenruhe ist aber eindeutig von Israel
    ausgegangen – und das bereits lange vor der Offensive dieser Woche,
    analysiert ZEIT-Nahostkorrespondentin Lea Frehse im Podcast.
    Lees meer

    Bundestag, Bundesrat, Unterschrift vom Bundespräsidenten – das
    Schuldenpaket von Union, SPD und Grünen hat alle Hürden genommen. Damit
    hat jetzt die Debatte über die Verteilung der Mittel begonnen. Denn die
    nächste Regierung kann aufgrund der Gesetzesänderungen Hunderte
    Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen, um Investitionen in
    Infrastruktur, Verteidigung und ihre Wahlversprechen zu finanzieren. Wie
    groß der finanzielle Spielraum ist und wo es zu Streit kommen könnte,
    erklärt Jurik Iser, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Das perfekte Partyoutfit.

    Moderation: Roland Jodin

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Gaza: Netanjahus neuer, alter Krieg

    Nahost: Israel greift nach Raketenangriffen Ziele im Libanon an

    Israel: Neue Angriffe auf den Gazastreifen

    Schuldenpaket: So groß ist jetzt der Spielraum von Friedrich Merz

    Sondervermögen der Bundesregierung: Finanzpaket des Bundes weckt
    Begehrlichkeiten

    Lockerung der Schuldenbremse: Bundesrat stimmt Schuldenpaket von Union
    und SPD zu

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  25. Spezial: Wie die USA in Botswana Träume platzen lassen

    22 maart 2025 · 34 min

    Afspelen
    Botswana im südlichen Afrika war um die Jahrtausendwende eines der
    Länder, das weltweit am heftigsten von der Aids-Epidemie betroffen war.
    "Wir sind vom Aussterben bedroht" warnte der damalige Präsident
    Botswanas im Jahr 2001 bei den Vereinten Nationen.
    Lees meer

    Dann aber kam viel Geld aus den USA ins Land, und mit dem Geld der
    Erfolg: Plötzlich gab es überall Präventionsprogramme gegen HIV. Die
    Zahl der Neuinfektionen sank deutlich. Bis zum Jahr 2030 sollte die
    Epidemie in Botswana unter Kontrolle gebracht werden, das war das Ziel.
    Botswana galt als Vorzeigestaat für internationale Zusammenarbeit, als
    Beweis dafür, dass Entwicklungshilfe funktionieren kann. Bis Donald
    Trump Ende Januar den Stopp von USAID verkündete.

    In diesem Was jetzt?-Spezial schauen wir uns die Folgen dieser
    Entscheidung an, die in Botswana schon jetzt spürbar sind. In Mochudi,
    einer Kleinstadt, treffen wir Amantle Lekote, die bis vor Kurzem als
    Mentorin in einem HIV-Präventionsprogramm gearbeitet hat. Sie muss nun
    all die jungen Frauen, die sie betreut hat, zurücklassen. Frauen
    zwischen 15 und 24 Jahren sind die größte Risikogruppe für
    Neuinfektionen im Land. Im Programm Dreams bekamen sie nicht nur Kondome
    und wurden über HIV aufgeklärt. Lekote hat ihren Mentees vor allem Raum
    gegeben, über ihre Sorgen zu sprechen – und ihnen geholfen, beruflich
    auf eigenen Beinen zu stehen. Ein wichtiger Faktor in der
    Präventionsarbeit, weil sich viele Frauen mangels Perspektiven auf
    käuflichen und oft ungeschützten Sex einlassen. Wie geht es nun mit
    diesen jungen Frauen weiter?

    "Ich fühle mich allein und hilflos", sagt Ontiretse Kwape. Sie ist 18
    Jahre alt und war bis vor Kurzem eine Teilnehmerin in Lekotes Programm.
    Nun fehlen ihr die regelmäßigen Treffen, der Girl Talk, wie sie es
    nennt, die Ratschläge ihrer Mentorin. Sie möchte gern Lehrerin oder
    Journalistin werden, aber der Weg dorthin ist noch unklar. Das Programm
    Dreams war für sie vorbei, bevor es überhaupt richtig losging. Wem wird
    sie sich jetzt zuwend…

  26. In der Türkei rumort es – und Europa schweigt

    22 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    In der Türkei könnte es am Wochenende zu weiteren Demonstrationen
    kommen. Grund dafür ist die Verhaftung des Oberbürgermeisters von
    Istanbul, Ekrem İmamoğlu, vor drei Tagen. Ihm wird Korruption
    vorgeworfen. İmamoğlu wird als aussichtsreicher Kandidat bei den
    nächsten Präsidentschaftswahlen gehandelt – nach aktuellen Umfragen
    würde er den amtierenden Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan besiegen.
    Anhänger der CHP-Partei fordern deshalb, dass die Wahl, die eigentlich
    erst in zwei Jahren stattfinden soll, vorgezogen wird. Währenddessen
    halten sich die anderen europäischen Länder mit Stellungnahmen zurück.
    ZEIT ONLINE Redakteurin Marion Sendker ist in Istanbul und analysiert im
    Podcast, wie die Stimmung im Land ist und wieso die Reaktionen bisher so
    diplomatisch ausfallen.
    Lees meer

    Saskia Esken ist eine der umstrittensten Frauen in der deutschen
    Spitzenpolitik: 2019 wurde sie gemeinsam mit Norbert Walter-Borjans an
    die Parteispitze der SPD gewählt. Später versammelte sie die
    Parteimitglieder hinter ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, navigierte
    die SPD durch die Pandemie und war dabei, als die SPD im Januar ihr
    bisher schlechtestes Ergebnis einfuhr. Kritiker machen Esken für den
    Absturz und den Imageverlust der Partei verantwortlich und fordern ihren
    Rücktritt. Aber anstatt einzuknicken, bleibt Esken hartnäckig an der
    Spitze und führt gemeinsam mit Lars Klingbeil die Koalitionsgespräche
    mit der Union. Politikredakteurin Eva Lautsch hat Saskia Esken begleitet
    und erklärt im Podcast, wie die Politikerin trotz vieler Kritiker
    standhaft bleibt.

    Was noch? Warum unser Gehirn mit denen von Wellensittichen vergleichbar
    ist.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Saskia Esken: Die Frau zieht durch

    Ekrem İmamoğlu: Die Türkei ist nun ein anderes Land

    Türkische Opposition: Zusammenstöße bei Protesten gegen Festnahme von
    İ…

  27. Update: Trumps Angriff auf die Bildungsgerechtigkeit

    21 maart 2025 · 10 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das US-Bildungsministerium
    abzuschaffen. Obwohl dies nur mit Zustimmung des Kongresses möglich ist,
    hat er bereits Maßnahmen ergriffen, darunter Kürzungen, die zur
    Entlassung von mehr als der Hälfte des Ministeriumspersonals führten.
    Donald Trump verfolgt damit eine konservative Agenda, die die
    öffentliche Bildung und Unterstützung für benachteiligte Schüler
    einschränken soll. Dieser Vorstoß stößt auf Widerstand, insbesondere von
    Lehrergewerkschaften, die rechtliche Schritte ankündigen. Johanna Roth,
    Auslandskorrespondentin in Washington, D. C. ordnet ein, was dieser
    Schritt für das US-Bildungssystem bedeutet.
    Lees meer

    Das sudanesische Militär hat nach eigenen Angaben den Präsidentenpalast
    in der Hauptstadt Khartum von der paramilitärischen RSF-Miliz
    zurückerobert. Auch mehrere Ministeriumsgebäude wurden wieder unter die
    Kontrolle der Armee gebracht. 2023 hatte die RSF den offiziellen
    Amtssitz des Präsidenten eingenommen und Anfang dieses Jahres damit
    begonnen, eine Parallelregierung aufzustellen. Obwohl die Rückeroberung
    als großer Erfolg für das Militär gilt, kontrolliert die RSF weiterhin
    Gebiete im Sudan. Gerrit Kurtz, Wissenschaftler der Stiftung
    Wissenschaft und Politik, analysiert die aktuelle Lage im sudanesischen
    Bürgerkrieg.

    Außerdem im Update: Der Bundesrat hat dem Schuldenpaket von Union und
    SPD zugestimmt, das Milliardenaufnahmen für die Verteidigung ermöglicht.
    Zudem wurde ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur
    und Klimaschutz beschlossen. Das Gesetz muss noch vom Bundespräsidenten
    geprüft werden.

    Was noch? Die längste Ehe der Welt

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Khartum: Sudanesisches Militär meldet Einnahme von Präsidentenpalast

    Sudan: Sudanesische Regierung will Übergangsregierung einsetzen

    Kämpfe im Sudan: Worum geht es be…

  28. Ein Schritt Richtung Waffenruhe?

    21 maart 2025 · 13 min

    Afspelen
    Trotz des Telefonats zwischen US-Präsident Donald Trump und Wladimir
    Putin, in dem sich der russische Präsident zu einem Stopp der Angriffe
    auf Energieanlagen bereit erklärte, meldet die Ukraine erneut russische
    Angriffe. In der Nacht wurden laut ukrainischen Angaben mehrere Raketen,
    Flugabwehrraketen und Drohnen auf verschiedene Regionen des Landes
    abgefeuert. Die Ukraine reagierte daraufhin mit dem bislang größten
    Drohnenangriff auf die russische Region Saratow. Während Russland die
    Entmilitarisierung der Ukraine fordert und das Stoppen internationaler
    Hilfe verlangt, ist Präsident Wolodymyr Selenskyj bereit, einem
    Waffenstillstand zuzustimmen, wenn Sicherheitsgarantien gegeben werden.
    Denis Trubetskoy berichtet für ZEIT ONLINE aus der Ukraine. Im Podcast
    ordnet er ein, wie die Ukraine auf das Ergebnis der Verhandlungen
    schaut.
    Lees meer

    Deutschlands Wirtschaft wird häufig als unsicher wahrgenommen,
    insbesondere durch die Abhängigkeit von günstiger Energie, dem Handel
    mit China und dem militärischen Schutz der USA. Krisen wie die
    Stahlkrise, Stellenstreichungen bei Autobauern und trübe
    Konjunkturaussichten verstärken dieses Bild. Doch laut dem Global Soft
    Power Index von Brand Finance bleibt die deutsche Marke weltweit positiv
    bewertet, besonders in den USA und China. Auch der Aktienindex DAX hat
    sich in den letzten Jahren besser entwickelt. Kann die deutsche
    Wirtschaft also doch mehr, als viele Menschen ihr zutrauen? Jens
    Tönnesmann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, analysiert das
    Potenzial der deutschen Wirtschaft.

    Und sonst so: Eine Buchrückgabe kommt 64 Jahre zu spät.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump und Wladimir Putin: Kein Schritt näher zum Frieden

    Ukrainekrieg: Putin und Trump unterstützen begrenzte Waffenruhe in der
    Ukraine

    Angriffskrieg: Ukraine meldet erneut r…

  29. Update: Die EU und ihr Ungarnproblem

    20 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    In Brüssel treffen sich die Staats- und Regierungschefs der
    EU-Mitgliedsstaaten zu einem zweitägigen EU-Gipfel. Die EU will darüber
    entscheiden, wie sie die Ukraine zukünftig im Krieg gegen Russland
    unterstützen kann. Außerdem beraten die Mitgliedsstaaten darüber, wie in
    Zukunft mit Ungarn umgegangen werden soll. Der ungarische
    Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert immer wieder wichtige
    Abstimmungen zur europäischen Verteidigung sowie zu Ukrainehilfen und
    verhindert dadurch, dass die EU geschlossen handeln kann. Zudem hält er
    an seinen engen Beziehungen zu Russland fest. Die stellvertretende
    Direktorin des Jacques Delors Centre an der Hertie School, Thu Nguyen,
    fordert deshalb unter anderem, Ungarn das Stimmrecht zu entziehen. Im
    Podcast erklärt sie, wie die EU ihr Ungarnproblem lösen kann.
    Lees meer

    In der Tesla-Gigafactory in Grünheide hat die Geschäftsleitung zu einer
    Betriebsversammlung geladen, denn: Um den Elektroautohersteller steht es
    nicht besonders gut. Allein in Deutschland ging der Absatz der
    Tesla-Neuwagen deutlich zurück, obwohl insgesamt mehr Elektroautos
    zugelassen wurden. Auch im Rest Europas verzeichnet das Unternehmen
    starke Gewinneinbrüche. Experten sehen den Grund dafür auch ganz oben,
    beim Tesla-Chef Elon Musk: Der ist seit Januar Chefberater des
    US-amerikanischen Präsidenten. Dass er dort rigoros gegen
    Regierungsbehörden vorgeht, Hilfsprogramme einstellt und Tausende
    Mitarbeitende entlässt, stößt bei Investoren und potenziellen
    Tesla-Käufern auf Unmut. ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Zacharias
    Zacharakis analysiert im Podcast, welche Folgen die Unbeliebtheit ihres
    Chefs für die Mitarbeitenden von Tesla haben kann.

    Außerdem im Update:
    Einen Tag nach der Festnahme des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem
    İmamoğlu sind in der Türkei mehrere Tausend Menschen auf die Straße
    gegangen, darunter vor allem Studierende.

    Was noch? Ein schöner Tag: Heute ist Frühlingsanfang und der Start der
    Freizeitparksaison.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion…

  30. Mit DOGE in die Verfassungskrise

    20 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Damit Behörden keine Steuergelder "verschwenden", haben US-Präsident
    Donald Trump und sein Berater Elon Musk das sogenannte Department of
    Government Efficiency, kurz DOGE, gegründet. DOGE prüft US-Behörden aufs
    Kleinste und schlägt die Entlassung von Tausenden Mitarbeitenden vor. Am
    Dienstag hat ein Richter die Auflösung der Entwicklungshilfeagentur
    USAID als rechtswidrig eingestuft und gestoppt. Im Podcast spricht
    Martin Klingst über das Vorgehen von DOGE gegen die Behörde und über den
    Widerstand, der sich im Land regt.
    Lees meer

    Drei Monate halten die Demonstrationen in Serbien bereits an. Am
    Wochenende gab es den vorläufigen Höhepunkt der Protestwelle: Nach
    Schätzungen von Nichtregierungsorganisationen gingen um die 300.000
    Menschen auf die Straße. Europakorrespondent Ulrich Ladurner war in
    Belgrad und berichtet im Podcast über die Stimmung in Serbien und warum
    die EU bislang schweigt.

    Und sonst so? Das Glow-up des Blobfischs.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Entwicklungsbehörde: Zerschlagung von USAID war laut Richter wohl
    verfassungswidrig

    George Moose: "DOGE wollte sich unbemerkt Zutritt zu unserer Zentrale
    verschaffen"

    Demonstrationen in Serbien: Sie sind laut – und die EU hört weg

    Korruptionsvorwürfe: Massendemonstration in Belgrad gegen serbische
    Regierung

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  31. Update: Erdoğans Rache

    19 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Kurz vor seiner möglichen Ernennung zum Präsidentschaftskandidaten der
    größten Oppositionspartei in der Türkei, der CHP, ist der Istanbuler
    Bürgermeister Ekrem İmamoğlu festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft
    ermittelt wegen angeblicher Korruption und Terrorismusvorwürfe. Etwa 100
    weitere Menschen, unter ihnen İmamoğlus Vertrauter Murat Ongun, wurden
    ebenfalls festgenommen. Der Bürgermeister selbst veröffentlichte ein
    Video, in dem er von der Anwesenheit hunderter Polizisten vor seiner
    Haustür sprach und die Festnahme als Zeichen einer "großen Tyrannei"
    bezeichnete. Marion Sendker, freie Autorin der ZEIT, ordnet ein, wie
    glaubwürdig die Vorwürfe gegen Istanbuls Bürgermeister tatsächlich sind
    und welches Signal von seiner Festnahme ausgeht.
    Lees meer

    Zwei Monate nach dem Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und der
    Terrororganisation Hamas hat die israelische Armee wieder Luftangriffe
    auf den Gazastreifen geflogen. Laut der Gesundheitsbehörde im
    Gazastreifen wurden dabei mehr als 400 Menschen getötet, darunter
    offenbar auch der Regierungschef der Terrororganisation. Zuvor waren die
    Gespräche über die Freilassung weiterer Geiseln gescheitert, an denen
    zuletzt auch die US-Regierung unter Präsident Donald Trump beteiligt
    war. Während sich die israelische Bevölkerung zunehmend kriegsmüde zeigt
    und heute zu Tausenden auf den Straßen demonstrierte, kündigte Israels
    Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einer Videobotschaft an, dass
    künftige Verhandlungen nur noch parallel zu weiteren Angriffen
    stattfinden würden. Zwei Zivilisten aus Gaza berichten im Podcast, wie
    es ihnen mit der Rückkehr des Krieges geht.

    Außerdem im Update: Laut einem UN-Bericht beschleunigt sich der
    menschengemachte Klimawandel, mit unumkehrbaren Folgen wie Eisverlust
    und steigendem Meeresspiegel. Die Treibhausgaskonzentration hat den
    höchsten Stand seit 800.000 Jahren erreicht. 2024 war voraussichtlich
    das erste Jahr mit einer globalen Temperaturerhöhung von mehr als 1,5
    Grad Celsius, was das Pariser K…

  32. Putin verspricht keine Angriffe mehr auf Infrastruktur

    19 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Am Dienstagabend führten US-Präsident Donald Trump und der russische
    Machthaber Wladimir Putin ein Telefonat, um das Ende des Krieges in der
    Ukraine zu besprechen. Der US-Präsident hatte zuvor Hoffnungen geäußert,
    dass das Gespräch zu einer Beendigung des Konflikts führen könnte.
    Zentrale Themen des Gesprächs waren unter anderem die Schifffahrt im
    Schwarzen Meer sowie die Bemühungen um eine 30-tägige Feuerpause. Der
    hat Putin zwar nicht zugestimmt. Doch er versprach, die ukrainische
    Energieinfrastruktur nicht mehr vom russischen Militär angreifen zu
    lassen. Donald Trump, der während des Wahlkampfs behauptete, er könne
    den Krieg innerhalb von 24 Stunden beenden, hatte bereits im Februar ein
    Telefonat mit dem russischen Präsidenten geführt. Maxim Kireev,
    Politikredakteur der ZEIT, ordnet ein, wie das Gespräch verlaufen ist
    und auf welche Vereinbarungen sich die beiden geeinigt haben.
    Lees meer

    Die EU-Kommission präsentiert ihr neues Strategiepapier für die
    Sicherheit des Kontinents. In dem sogenannten Weißbuch zur Zukunft der
    europäischen Verteidigungspolitik zeigt die EU, wie sie in Zeiten
    geopolitischer Veränderungen ihre Sicherheit und Freiheit schützen
    möchte und wie dieses Vorhaben finanziert werden soll. Ein zentrales
    Ziel ist es, die militärische Unabhängigkeit von den USA zu stärken. Das
    Strategiepapier betont, dass Europa verstärkt auf eigene
    Rüstungsbeschaffung und europäische Rüstungskonzerne setzen muss. Hauke
    Friederichs ist sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Im
    Podcast analysiert er, wie stark Europa militärisch wirklich aufgestellt
    ist und erklärt, wie die europäische Sicherheit ohne die USA aussehen
    könnte.

    Und sonst so? Bausteine für einen guten Tag

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump und Wladimir Putin: Von Herrscher zu Herrscher

    Kriegsschäden in der Ukraine: K…

  33. Update: Bundestag stimmt für das Schuldenpaket

    18 maart 2025 · 9 min

    Afspelen
    Der Bundestag hat das Finanzpaket von Union und SPD verabschiedet: ein
    Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur, die Lockerung
    der Schuldenbremse für Militärausgaben und mehr finanzielle Spielräume
    für die Bundesländer. Die Debatte im Bundestag war geprägt von
    intensiven Auseinandersetzungen. BSW-Chefin Sahra Wagenknecht
    kritisierte das Paket als "Kriegskredite mit Klimasiegel" und warf SPD,
    Union und Grünen vor, Verhandlungen über eine Waffenruhe mit
    Waffenlieferungen zu torpedieren. Ihre Fraktion protestierte mit
    Plakaten im Plenarsaal. Die FDP warf Union und SPD vor, in ihrem Entwurf
    keine konkreten neuen Ausgaben für die Verteidigung vorzusehen.
    Lees meer

    Zwei Monate nach Beginn der Waffenruhe hat die israelische Armee ihre
    Angriffe auf die militant-islamistische Hamas im Gazastreifen wieder
    aufgenommen. In der vergangenen Nacht kam es zu schweren Luftangriffen,
    bei denen laut Angaben der von der Hamas kontrollierten
    Gesundheitsbehörde mindestens 400 Menschen getötet und Hunderte verletzt
    wurden. Unter den Opfern sollen sich auch führende Mitglieder der Hamas
    befinden. Israel begründet die Offensive damit, dass die Hamas sich
    weigere, die verbleibenden israelischen Geiseln freizulassen, es will
    die Angriffe im Gazastreifen fortsetzen, bis alle Geiseln befreit sind.
    Die israelische Armee hat zudem die Bewohner der Grenzgebiete im
    Gazastreifen zur Flucht aufgerufen. Warum der Konflikt jetzt erneut
    eskaliert und welche Rolle US-Präsident Donald Trump dabei spielt,
    erklärt Steffi Hentschke, die für ZEIT ONLINE aus Israel berichtet.

    Was noch? ISS-Astronauten auf dem Rückweg

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Finanzpaket von Union und SPD: Bundestag stimmt über
    Grundgesetzänderungen ab

    Finanzpaket für Verteidigung und Infrastruktur: Was das Schuldenpaket
    beinhaltet – und woran es sche…

  34. Schuldenpaket: Was kann da noch schiefgehen?

    18 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Der Bundestag entscheidet heute über das Schuldenpaket von Union, SPD
    und Grünen. Das Vorhaben sieht eine Lockerung der Schuldenbremse für
    Verteidigungsausgaben und die Länder sowie ein
    500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur vor. Einige
    Abgeordnete der drei Parteien haben bereits angekündigt, das Vorhaben
    nicht mittragen zu wollen. Doch selbst wenn der Bundestag zustimmt, gibt
    es noch weitere Hürden. Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE
    und "Was jetzt?"-Host, ordnet im Podcast ein, wie wahrscheinlich es ist,
    dass das Schuldenpaket beschlossen wird.
    Lees meer

    Seit vergangener Woche wird wieder über den Ursprung des Coronavirus
    diskutiert. Lange galt die Annahme, dass das Virus natürlich entstanden
    und von Fledermäusen über einen Wildtiermarkt auf den Menschen
    übergesprungen sei. Doch nach Recherchen von ZEIT und "Süddeutscher
    Zeitung" hält der Bundesnachrichtendienst (BND) es für wahrscheinlich,
    dass das Virus aus einem Labor im chinesischen Wuhan stammen könnte.
    Auch in der Wissenschaft gibt es unterschiedliche Ansichten. Wie es sein
    kann, dass die Einschätzungen weit auseinandergehen, erklärt Jakob
    Simmank, Leiter des Gesundheitsressorts bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Geschlechtsneutrale Weinmajestät

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Finanzpaket: Friedrich Merz muss mit Abweichlern bei Schuldenabstimmung
    rechnen

    Eilanträge: Abgeordnete wollen Abstimmung über Finanzpaket verhindern

    Ursprung von Corona: Auch das Parlament wusste von nichts

    Ursprung von Sars-CoV-2: Wir brauchen keine Nachrichtendienstberichte,
    sondern Fakten

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    [A…

  35. Update: Und wieder trifft es eine Frau

    17 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Der Mann, der am Sonntag eine Frau in einer Straßenbahn angezündet haben
    soll, hat sich am Montagmorgen der Polizei gestellt und wurde in
    Gewahrsam genommen. Laut Polizei handelt es sich bei dem 46-Jährigen um
    den Ehemann des Opfers. Er soll die Frau mit einer brennbaren
    Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. Sie erlitt
    lebensgefährliche Verbrennungen. Tödliche Gewalt gegen Frauen und
    versuchte Morde an Frauen sind ein gesellschaftliches Problem: Im Jahr
    2023 wurden 155 Frauen von ihrem Partner oder Ex-Partner umgebracht.
    ZEIT-Politikredakteurin Elisabeth Raether recherchiert seit Langem zu
    tödlicher Gewalt gegen Frauen. Sie ordnet im Podcast ein, warum nach
    solchen Taten selten eine fällige Debatte geführt wird und was, mit
    Blick auf einen weiteren Fall aus Berlin, getan werden muss, um solche
    Taten zu verhindern.
    Lees meer

    Außerdem im Update:

    - US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, mit Russlands Präsidenten
    Wladimir Putin über ein Ende des Krieges in der Ukraine zu sprechen.
    Laut Trump soll es unter anderem um die Aufteilung bestimmter
    Vermögenswerte – etwa Land und Kraftwerke – zwischen Russland und
    der Ukraine gehen. Auch über den US-Vorschlag einer 30-tägigen
    Waffenruhe könnten die beiden Präsidenten sprechen.
    - Der bisherige FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat angekündigt, für
    den Parteivorsitz zu kandidieren. Zuvor hatte der langjährige
    FDP-Chef Christian Lindner seinen Rückzug aus der Politik erklärt –
    eine Reaktion auf das schlechte Abschneiden der Partei bei der
    Bundestagswahl. Mit 4,3 Prozent der Stimmen verpasste die FDP den
    Einzug ins Parlament. Ob und wie sich Dürr von Lindner
    unterscheidet, erklärt Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT
    ONLINE.

    Was noch? Der peruanische Fischer und das Meer

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Thüringen: Verdächtiger nach Brandangriff auf Frau in Gera fe…

  36. Wer früher spart, ist später nicht so arm

    17 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Im Rahmen der Sondierungen zwischen Union und SPD schlagen CDU und CSU
    vor, Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren in die private
    Altersvorsorge einzubeziehen. CDU-Chef Friedrich Merz setzt sich für
    eine staatlich geförderte "Frühstart-Rente“ ein, bei der der Staat
    monatlich zehn Euro in ein persönliches Kapitalmarktdepot für Kinder
    einzahlt. Das Geld soll bis zum Rentenbeginn gesperrt bleiben, und die
    Erträge aus den Anlagen sollen steuerfrei bleiben. Friedrich Merz
    betont, dass das Ziel darin besteht, jungen Menschen das Sparen und die
    langfristige Vermögensbildung näherzubringen. Marilena Piesker,
    Redakteurin im Geldressort von ZEIT ONLINE, erklärt, welche Bedenken
    noch auszuräumen sind. Und unter welchen Umständen sie die Idee für
    sinnvoll hält.
    Lees meer

    Seit Januar kommt es in Kolumbien immer wieder zu schweren Gefechten
    zwischen Splittergruppen der ehemaligen Farc und der Guerillagruppe ELN.
    Besonders betroffen ist die nördliche Region Catatumbo an der Grenze zu
    Venezuela. Angesichts der eskalierenden Gewalt hatte Präsident Gustavo
    Petro am 21. Januar einen 90-tägigen Notstand ausgerufen, nachdem
    mindestens 100 Menschen getötet wurden. Trotz des Friedensabkommens von
    vor knapp neun Jahren leidet das Land weiterhin unter den anhaltenden
    Konflikten zwischen Guerillagruppen und Paramilitärs. Alexandra Endres
    ist freie Journalistin für Lateinamerika bei der ZEIT. Im Podcast
    erklärt sie, warum die Kämpfe in Kolumbien nun wieder aufflammen.

    Und sonst so? Ein Mann zieht 280 Tonnen mit den Zähnen.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge

    Sondervermögen und Schuldenbremse: Der Kanzlerschaft einen Schritt näher

    Rente: Union will "Frühstart" für private Altersvorsorge

    Bundestagswahl: Welche Partei will wen wann in Rente schicken?

    Altersvorsorge: Sind die Renten sicher?

    Kolumbien: Guter…

  37. Israel rückt im Westjordanland vor

    16 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Mit bewaffneten Planierraupen und Panzern zerstört die israelische Armee
    im besetzten Westjordanland ganze Straßenzüge, während Zehntausende
    Palästinenser obdachlos geworden oder vertrieben sein sollen. Israel
    begründet die jüngste Offensive damit, militante Gruppen zu bekämpfen.
    Gleichzeitig weitet die Armee ihre dauerhafte Präsenz in den
    palästinensischen Gebieten aus, auch dort, wo eigentlich die
    Palästinensische Autonomiebehörde die Kontrolle haben sollte. Die
    Palästinensische Autonomiebehörde hatte lange gehofft, als politische
    Alternative zur verfeindeten Hamas aufzutreten. Gerade verliert sie
    jedoch zunehmend an Einfluss, erklärt Steffi Hentschke, die für ZEIT
    ONLINE aus Israel berichtet.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump will die USA zur globalen "Krypto-Supermacht"
    machen. Das hat er am vergangenen Freitag erneut angekündigt, als er
    führende Vertreter der Kryptobranche zum ersten Kryptogipfel ins Weiße
    Haus eingeladen hatte. Trotz dieser ambitionierten Versprechen vom
    US-Präsidenten haben Anleger nur verhalten reagiert, und in der
    Kryptoszene wächst die Kritik an Trump. Einige Investoren werfen ihm und
    seinem Umfeld vor, den Markt gezielt zu manipulieren und von
    Insidergeschäften zu profitieren. Ob an dem Vorwurf etwas dran ist,
    analysiert Jens Tönnesmann, Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT.

    Und sonst so? Schlaue Schlingel

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Westjordanland: Bulldozer zu Ramadan

    Israel: Hält die Waffenruhe in Nahost?

    Donald Trump: Der 47. US-Präsident

    Verhandlungen im Nahostkonflikt: Wie Trump die
    Israel-Hamas-Verhandlungen weiter an sich zieht

    Krypto-Kurse: Aufstand im Krypto-Kasino

    Kryptowährung: So funktionieren Bitcoin, Ethereum und Co.

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    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auc…

  38. Spezial "Der Wahlkreis": Cash in die Täsch - Das Ende der Schuldenbremse

    15 maart 2025 · 53 min

    Afspelen
    Direkt nach der Bundestagswahl hat Friedrich Merz sein Wahlversprechen
    gebrochen: Statt schmerzhaften Einsparungen gibt es nun plötzlich
    gigantische neue Schulden. Für die Bundeswehr, aber auch für
    Infrastruktur. Und damit die Grünen mitmachen: 100 Milliarden Euro fürs
    Klima.
    Lees meer

    Aber was war die politische Theorie hinter der Schuldenbremse? Welche
    Annahmen von Politik und von Politikern steckten dahinter? Hilft viel
    Geld in der Politik auch wirklich viel? Und warum geht jetzt auf einmal
    alles so schnell?

    In der neuen Folge von Was jetzt? – der Wahlkreis blicken Robert Pausch,
    Paul Middelhoff und Lisa Caspari aus den Politikredaktionen von ZEIT und
    ZEIT ONLINE auf die Ideen hinter der vielleicht wichtigsten Regel der
    deutschen Politik.

    Die nächste Folge erscheint am 5. April.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

    Shownotes

    Oliver Weber: Der gefesselte Staat. Über das demokratietheoretische
    Verhängnis der Schuldenbremse
    Philippa Sigl-Glöckner: Schuldenbremse. Muss das wirklich sein?
    Philippa Sigl-Glöckner: Gutes Geld

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  39. Grönland zwischen Unabhängigkeit und Annexion

    15 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Bei der Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in
    Washington drohte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag erneut mit der
    Annexion Grönlands. Mitten im geopolitischen Trubel hat Grönland, das zu
    Dänemark gehört, sich aber selbst verwaltet, in dieser Woche nun ein
    neues Parlament gewählt und für einen Regierungswechsel gestimmt. Die
    beiden Parteien mit den meisten Stimmen befürworten jeweils
    Unabhängigkeit des Landes. Michael Paul, Experte für Grönland bei der
    Stiftung Wissenschaft und Politik, analysiert, welche Auswirkungen das
    Wahlergebnis auf Trumps Annexionspläne haben könnte.
    Lees meer

    Viele deutsche Universitäten sind in einem desolaten Zustand und
    benötigen dringend umfassende Sanierungen. Der Sanierungsbedarf wird je
    nach Erhebung auf weit über 100 Milliarden Euro geschätzt. Theresa
    Tröndle, Redakteurin bei ZEIT Campus, hat sich mit Studierenden aus
    verschiedenen deutschen Universitäten unterhalten und beleuchtet, wie
    sich diese Mängel auf den Studienalltag auswirken. Und sie analysiert,
    inwieweit die Hochschulen von den Milliarden aus dem
    Infrastruktur-Sondervermögen profitieren könnten.

    Und sonst so? Demokratie, barrierefrei.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nato und USA: Der US-Präsident fordert Grönland, der Nato-Chef lacht

    Dänische Insel: Donald Trump fordert "Besitz und Kontrolle" von Grönland
    durch die USA

    Wahl in Grönland: Grönlands Trump-Dilemma

    Wahl in Grönland: Eine Insel träumt von Unabhängigkeit

    Marode Hochschulen: Kaputt

    Förderung von Hochschulen: "Das Geld kann nur der Start sein"

    Hochschulen: Universitäten schätzen Sanierungsstau auf 60 Milliarden
    Euro

    Alltag im Studium: Ist das dieses Studierendenleben, von dem man so viel
    gehört hat

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    Un…

  40. Update: Grünes Licht für das Finanzpaket

    14 maart 2025 · 9 min

    Afspelen
    Union und SPD haben sich mit den Grünen auf die Details des
    schwarz-roten Finanzpakets geeinigt. CDU, CSU und SPD hatten zuvor
    vereinbart, die Schuldenbremse für höhere Verteidigungsausgaben zu
    lockern und ein schuldenfinanziertes Sondervermögen von 500 Milliarden
    Euro für die Infrastruktur zu schaffen. Doch für die nötige
    Zweidrittelmehrheit im Bundestag brauchten sie die Grünen – und die
    blockierten zunächst. Was hat die Grünen letztlich dazu bewogen, doch
    noch einzulenken? Und wie wahrscheinlich ist es, dass Linke und AfD die
    Einigung noch kippen? Das erklärt Robert Pausch, Politikredakteur bei
    der ZEIT.
    Lees meer

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat seine Zustimmung zu einer von
    den USA vorgeschlagenen Waffenruhe im Ukrainekrieg an Bedingungen
    geknüpft. Den in Riad von Amerikanern und Ukrainern verabschiedeten
    Vorschlag eines 30-tägigen Waffenstillstandes bezeichnete er als "gute
    Idee", die er unterstütze – betonte jedoch: "Es gibt Fragen und Nuancen,
    die zu diskutieren sind." Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
    warf ihm daraufhin Manipulation vor. Michael Thumann, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT, erklärt, warum Putin derzeit noch kein ehrliches
    Interesse an einem Frieden haben dürfte.

    Außerdem im Update:

    Knapp drei Wochen nach der Bundestagswahl hat der Bundeswahlausschuss
    das offizielle Endergebnis bekannt gegeben. Das Bündnis Sahra
    Wagenknecht erhielt zwar 4.277 zusätzliche gültige Zweitstimmen, bleibt
    mit 4,981 Prozent aber dennoch knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde.
    Wagenknecht hatte ihre politische Zukunft an das Wahlergebnis geknüpft –
    steht das BSW nun vor dem Aus? Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT
    ONLINE, schildert, wie es mit der Partei weitergehen könnte.

    Was noch? In Sekunden erkennen, wo auf der Welt ein Foto aufgenommen
    wurde.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Ronja Wirts

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere L…

  41. Die 500-Milliarden-Euro-Frage

    14 maart 2025 · 13 min

    Afspelen
    Am Donnerstag debattierte der Bundestag erstmals über die von Union und
    SPD geplanten Sondervermögen. Eines davon sieht 500 Milliarden Euro
    Investitionen in die Infrastruktur vor. Der Schwerpunkt soll auf
    Straßen, Schulen und Schienen liegen. Allerdings haben nun verschiedene
    Interessengruppen, darunter zum Beispiel auch der Bund der Baumschulen
    und der Kulturrat, ihre Forderungen eingebracht. Kritiker warnen, dass
    die Regierung Ausgaben wie Steuererleichterungen oder Sozialgeschenke
    als Infrastruktur deklarieren könnte, um Wahlgeschenke zu verteilen. Wer
    zählt also wirklich zur Infrastruktur? Carla Neuhaus, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT, erklärt, wer vom Sondervermögen profitieren
    könnte und worin die Risiken bestehen. Und woran die Grünen Friedrich
    Merz noch einmal erinnert haben.
    Lees meer

    Vor fast zwei Wochen raste ein Mann mit einem Auto in die Fußgängerzone
    von Mannheim und tötete dabei zwei Menschen. Doch im Gegensatz zu
    anderen Amokfahrten dieser Art verlief die Debatte anschließend ganz
    anders. Ein möglicher Grund dafür könnte die deutsche Staatsbürgerschaft
    des Täters sein. Thomas Hestermann ist Professor für Journalismus und
    forscht zu Medienberichterstattung über Gewalt. Er kritisiert in seiner
    Arbeit die verzerrte Darstellung von Gewalttätern in den deutschen
    Medien. Im Podcast erklärt er, warum die Herkunft eines Tatverdächtigen
    oder eines Täters in der Berichterstattung mittlerweile eine
    entscheidende Rolle spielt, warum das falsch ist und welche Folgen diese
    Art der Berichterstattung hat.

    Und sonst so? Armin Laschet oder Boris Pistorius?

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Livestream: Schuldenbremse im Bundestag: Bundestag debattiert
    Schuldenpläne von Union und SPD

    Schuldenpaket: Kann sich Deutschland das wirklich leisten?

    Sondervermögen: Ich bin auch Infrastruktur!
    …

  42. Update: So lief die erste Sitzung zum Sondervermögen

    13 maart 2025 · 9 min

    Afspelen
    Der alte Bundestag hat in einer ersten Sondersitzung über das
    Sondervermögen debattiert. Dabei betonte CDU-Chef Friedrich Merz, dass
    Union und SPD den Grünen deutlich entgegenkommen wollen – zum Beispiel
    in Sachen Klimaschutz. Die Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge übte
    allerdings heftige Kritik an Merz und warf ihm Unehrlichkeit vor. CDU
    und SPD hatten extra zwei Sondersitzungen kurz vor Ende der
    Legislaturperiode beantragt, da die nötige Zweidrittelmehrheit für die
    Grundgesetzänderung mit der Zusammensetzung des alten Bundestags
    leichter erreichbar ist. Dafür müssten die Grünen aber auch für das
    Sondervermögen stimmen. Bereits vor der Sitzung gab es Kritik: So
    reichten AfD und Linke Klagen beim Bundesverfassungsgericht ein. Sie
    argumentieren, dass der alte Bundestag nicht mehr über solche
    weitreichenden Entscheidungen abstimmen sollte. Wie die Debatte im
    Bundestag abgelaufen ist und ob das Sondervermögen noch eine Chance hat,
    analysiert ZEIT-ONLINE-Redakteur Ferdinand Otto.
    Lees meer

    Der außenpolitische Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin
    hat sich gegen eine Waffenruhe mit der Ukraine ausgesprochen. In einem
    TV-Interview sagte Juri Uschakow, die Waffenruhe diene nur als Atempause
    für das ukrainische Militär. Sie trage nicht zu einer langfristigen
    Friedenslösung bei, sondern sei lediglich eine Imitation friedlicher
    Verhältnisse. Daran sei Russland nicht interessiert. Außerdem
    entsprächen die Bedingungen für eine Feuerpause nicht den Forderungen
    Russlands, wie beispielsweise die Anerkennung der russischen Annexion
    der besetzten ukrainischen Gebiete. Laut dem ukrainischen Präsidenten
    ist eine solche Anerkennung jedoch unverhandelbar. Der US-amerikanische
    Präsident Donald Trump hatte Putin zuletzt mit Sanktionen gedroht, solle
    er die Waffenruhe ablehnen.

    Außerdem im Update:

    Im kanadischen Charlevoix sind die Außenministerinnen und -minister der
    wirtschaftsstarken Demokratien zum G7-Treffen zusammengekommen. Neben
    den Friedensbemühungen in der Ukraine soll …

  43. Eine Bewährungsprobe für Friedrich Merz

    13 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Im Bundestag wird in einer Sondersitzung über eine Reform der
    Schuldenbremse und das Infrastrukturvermögen diskutiert. Gleichzeitig
    beginnen die Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD.
    Insgesamt sollen 256 Verhandler in 16 Arbeitsgruppen die Details eines
    möglichen Koalitionsvertrags aushandeln. Laut CDU-Chef Friedrich Merz
    sollen die Gespräche innerhalb von zehn Tagen erste Ergebnisse liefern,
    wobei die Gruppen ihre Ergebnisse bis Ende nächster Woche präsentieren
    sollen. Der Fokus liegt dabei auf schnellen Entscheidungen zu
    Finanzpaketen, Strukturreformen und Haushaltskonsolidierung. Robert
    Pausch, Politikredakteur der ZEIT, analysiert, ob eine Koalitionsbildung
    bis Ostern realistisch ist.
    Lees meer

    Die Politik von US-Präsident Donald Trump wird oft als unberechenbar und
    willkürlich wahrgenommen, zuletzt etwa bei seinen Zollerhöhungen und
    -senkungen auf Importe aus Mexiko und Kanada. Doch hinter diesem
    scheinbaren Chaos könnte ein strategischer Plan stecken: der sogenannte
    Mar-a-Lago Accord, entwickelt von Ökonom Stephen Miran. Dieser Plan
    zielt darauf ab, das globale Handels- und Finanzsystem neu zu ordnen und
    könnte tiefgreifende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. Heike
    Buchter ist US-Korrespondentin der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, ob
    dieser Plan realisierbar ist und welche Folgen er tatsächlich für die
    Welt haben könnte.

    Und sonst so? Die Polizei sucht ein Känguru

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Koalitionsverhandlungen: Union, SPD und Grüne wollen weiter
    über Finanzpaket beraten

    Koalitionsverhandlungen: So sollen die Koalitionsverhandlungen zwischen
    Union und SPD laufen

    Livestream: CDU-Chef: Friedrich Merz äußert sich zum Wahlergebnis

    Sondierungsgespräche: Die Vorhaben von Union und SPD im Überblick

    Sondervermögen: Die Grünen sagen basta

    Ents…

  44. Update: Kommt Corona doch aus dem Labor?

    12 maart 2025 · 11 min

    Afspelen
    Fünf Jahre ist es her, dass das Coronavirus zum ersten Mal in der
    chinesischen Stadt Wuhan entdeckt wurde. Bis heute ist die Frage
    ungeklärt, wo das Virus seinen Ursprung hatte. Auf dem Tiermarkt der
    Stadt – oder etwa doch im Labor? Einer neuen Recherche der ZEIT und der
    "Süddeutschen Zeitung" zufolge soll der Bundesnachrichtendienst (BND)
    die Spur bereits zu Beginn der Pandemie in das Institut für Virologie in
    Wuhan zurückverfolgt haben. Nach Auswertungen aller Indizien war sich
    der BND demnach weitgehend sicher, dass das Virus aus dem Labor stammt.
    Einen finalen Beweis hatte er allerdings nicht. In der politischen
    Öffentlichkeit in Deutschland wurde diese "Labor-These" dagegen lange
    als unplausibel bewertet. Warum zwei Bundesregierungen die Erkenntnisse
    des BND unter Verschluss gehalten haben und wieso die Erkenntnisse genau
    jetzt ans Licht kommen, erklärt ZEIT-Investigativchef Holger Stark,
    einer der Köpfe hinter der Recherche, im Podcast.
    Lees meer

    Russland hat zurückhaltend auf die Annäherung zwischen der Ukraine und
    den USA reagiert und bremst die Hoffnung auf eine schnelle Einigung auf
    eine Waffenruhe. Bei Gesprächen in Saudi-Arabien hatte die Ukraine der
    US-Forderung nach einer zeitlich begrenzten Waffenruhe zugestimmt. Im
    Gegenzug setzen die USA die vereinbarten Militärhilfen für die Ukraine
    fort und stellen dem Land wieder Geheimdienstinformationen zur
    Verfügung. ZEIT-ONLINE-Redakteur Maxim Kireev analysiert im Podcast,
    welche Reaktion von Putin zu erwarten ist und was der Deal für die
    Ukraine bedeutet.

    Außerdem im Podcast:

    - Seit heute Morgen erheben die USA 25 Prozent Zölle auf alle Importe
    von Stahl und Aluminium aus Europa. Als Reaktion darauf hat die EU
    bereits Abgaben auf US-Produkte wie Jeans, Whiskey und Motorräder
    verhängt.
    - Die Linke will mit einer weiteren Klage vor dem
    Bundesverfassungsgericht einen Beschluss des alten Bundestages über
    das von Union und SPD geplante Schuldenpaket verhindern.

    Was noch? Wikipedia soll schöner werden.

    Moderation und …

  45. Wird das Finanzpaket zur Schuldenfalle?

    12 maart 2025 · 14 min

    Afspelen
    Es ist ein finanzpolitischer Paradigmenwechsel: Vor einer Woche hat sich
    die Union gemeinsam mit der SPD auf ein Sondervermögen geeinigt. 500
    Milliarden Euro sollen in den nächsten zehn Jahren in die Infrastruktur
    fließen, außerdem werden Verteidigungsausgaben teilweise aus der
    Schuldenbremse ausgenommen. Am Donnerstag soll dazu die erste Debatte im
    Bundestag stattfinden. Die Reaktionen fallen gemischt aus: Das
    Finanzpaket werde sich zwar kurzfristig positiv auf die Wirtschaft
    auswirken, allerdings seien das echte Problem die versteckten Schulden,
    die in den kommenden Jahrzehnten auftreten werden, warnt der Präsident
    des Deutschen Instituts für Wirtschaft, Marcel Fratzscher. Auch Veronika
    Grimm, eine der Wirtschaftsweisen vom Sachverständigenrat zur
    Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, spricht von einem
    "gigantischen Unsicherheitspaket". Im Podcast erklärt sie, warum die
    Pläne der Union und SPD sogar gefährlich für Europa sind und was
    stattdessen getan werden müsste.
    Lees meer

    In Syrien haben sich die syrische Übergangsregierung und der Kommandeur
    der kurdischen SDF auf ein Abkommen verständigt. Demnach werden die
    Kurden vollständig in die staatlichen Institutionen Syriens
    eingegliedert. Um dies zu erreichen, mussten die Kurden ihre Kontrolle
    über militärische und zivile Einrichtungen, Öl, Gas und Flughafen an die
    syrische Regierung abgeben. Im Gegenzug erhalten sie zum Beispiel
    Staatsbürgerrechte. Die Türkei hatte bisher gegen die kurdisch geführten
    SDF gekämpft und sich gegen eine Autonomie der Kurden gewehrt. Ob Syrien
    mit dem Abkommen einen großen Schritt in Richtung Einheit gemacht hat
    und welche Auswirkungen das auf die Beziehung zur Türkei haben könnte,
    erklärt die Nahostexpertin Kristin Helberg im Podcast.

    Und sonst so? Davids überleben keine Horrorfilme.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur …

  46. Update: Warum der Frieden für die Ukraine in der Wüste verhandelt wird

    11 maart 2025 · 10 min

    Afspelen
    Rund eineinhalb Wochen nach dem Eklat zwischen US-Präsident Donald Trump
    und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj soll Saudi-Arabien
    nun die Vermittlungsrolle zwischen den USA und der Ukraine einnehmen.
    Erstmals treffen sich die Delegationen beider Länder nun im
    saudi-arabischen Dschidda. Warum die Verhandlungen ausgerechnet in
    Saudi-Arabien stattfinden, welche möglichen Lösungen es für den Konflikt
    gibt und welche ersten Ergebnisse nach dem Treffen absehbar sind,
    berichtet Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT.
    Lees meer

    Kurz vor dem Start der Gespräche in Saudi-Arabien hat die Ukraine am
    Morgen einen großen Drohnenangriff auf Moskau und die Umgebung
    gestartet. Bei dem Angriff sind laut russischen Angaben zufolge mehrere
    Menschen getötet worden. Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent
    der ZEIT, ordnet ein, welchen Zusammenhang es zwischen dem Angriff und
    dem Treffen in Saudi-Arabien gibt.

    Die Parteispitze der Grünen hat angekündigt, dem von Union und SPD
    geplanten Finanzpaket nicht zustimmen zu wollen. Die
    Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge kritisierte, dass die beiden
    Parteien das geplante Sondervermögen entgegen der ursprünglichen Absicht
    nicht für Investitionen in die Infrastruktur einsetzen wollen. In ihren
    Sondierungen hatten Union und SPD vereinbart, Verteidigungsausgaben
    weitgehend von der Schuldenbremse auszunehmen. Jana Hensel, Redakteurin
    im Politikressort, hat sich im Umfeld der Parlamentarier umgehört.

    Außerdem im Update: Die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl (SPD),
    hat ihren Wehrbericht vorgestellt. Der Bundeswehr fehlt es immer noch
    vor allem an: Personal.

    Und: Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) klagt vor
    dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, um eine erneute Auszählung
    der Wählerstimmen zu erreichen. Für einen Einzug in den Bundestag
    fehlten der Partei rund 13.400 Stimmen.

    Was noch? Die Amphibien sind wieder unterwegs.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rol…

  47. Das erste Treffen nach dem Eklat

    11 maart 2025 · 13 min

    Afspelen
    Delegationen aus den USA und der Ukraine beginnen am heutigen Dienstag
    neue Verhandlungen über den Ukraine-Krieg im saudi-arabischen Dschidda.
    Die Gespräche finden rund eineinhalb Wochen nach dem Eklat im Weißen
    Haus zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und
    US-Präsident Donald Trump statt. Trump hatte dabei die US-amerikanische
    Unterstützung der Ukraine infrage gestellt. Mit welchen Positionen die
    USA und die Ukraine jetzt in die Verhandlungen gehen und wie Russland
    auf eine mögliche Einigung reagieren könnte, analysiert Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Heute vor genau fünf Jahren, am 11. März 2020, hat sie laut der
    Weltgesundheitsorganisation (WHO) offiziell begonnen: die
    Corona-Pandemie. Weshalb sich ein Blick in die Vergangenheit lohnt,
    welche falschen Entscheidungen getroffen wurden und was wir daraus für
    kommende Pandemien lernen können, erklärt Maria Mast aus dem
    Wissens-Ressort von ZEIT ONLINE. Im neuen Podcast "War da was?" kommen
    wichtige Personen der Pandemie-Geschichte zu Wort. Den Podcast finden
    Sie hier bei ZEIT ONLINE und in Ihrer Podcast-App.

    Und sonst so? Grünkohl-Thronfolger gekürt

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Kai Schnier und Paulina Kraft

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Ukrainekrieg

    Ukrainekrieg: Selenskyj und Rubio reisen zu Ukrainegesprächen nach
    Saudi-Arabien

    Wladimir Putin: "Trump ist unser!"

    Covid-19: Weltgesundheitsorganisation stuft Coronavirus als Pandemie ein

    RKI-Protokolle: Eine Gesellschaft unter Entscheidungsdruck

    Coronapandemie: Was hat der Staat da angerichtet?

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  48. Update: Das grüne Nein

    10 maart 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Grünen lehnen das von Union und SPD geplante Finanzpaket ab, das
    unter anderem eine Änderung der Schuldenbremse im Grundgesetz vorsieht.
    Die Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Britta Haßelmann
    erklärten, dass sie nicht zustimmen können, da das Sondervermögen von
    500 Milliarden Euro für Infrastrukturinvestitionen nicht effektiv
    genutzt werde. Mit dem geplanten Sondervermögen schaffen sich Union und
    SPD eine "Schatzkiste mit Spielgeld", sagte Dröge. Union und SPD
    benötigen für die Gesetzesanträge eine Zweidrittelmehrheit im alten
    Bundestag, die nur mit den Grünen erreicht werden könnte. Wie kann es
    jetzt weitergehen? Kommt es bei den Verhandlungen am Abend doch noch zu
    einer Einigung? Peter Dausend, Redakteur in der Hauptstadtredaktion der
    ZEIT, erklärt im Podcast, welche Auswirkungen das auf die
    Regierungsbildung hat.
    Lees meer

    In Kanada ist der ehemalige Zentralbankchef Mark Carney zum neuen
    Parteivorsitzenden der Liberalen gewählt worden – und übernimmt damit
    auch das Amt des Premierministers. Er folgt auf Justin Trudeau, der
    aufgrund sinkender Popularität und innerparteilichen Drucks seinen
    Rücktritt angekündigt hatte. Das kanadische Parlament muss dann
    spätestens im Oktober neu gewählt werden. Carney übernimmt das Amt unter
    dem Eindruck der angespannten Beziehungen zu den USA. Trump droht immer
    wieder, Kanada zu annektieren. "Kanada wird niemals in irgendeiner Form
    Teil Amerikas werden", sagte Carney in seiner Rede nach der
    Parteiabstimmung.

    Außerdem im Update:

    - Syriens neue Machthaber haben ihren Einsatz gegen Anhänger des
    gestürzten Machthabers Baschar al-Assad im Westen des Landes für
    beendet erklärt. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für
    Menschenrechte starben mehr als 1.400 Menschen.
    - In der britischen Nordsee sind ein Öltanker und ein Frachtschiff
    kollidiert. Laut der britischen Küstenwache wurden 32 Verletzte
    gerettet und mehrere Menschen von Bord geholt.

    Was noch? Italiens älteste Barista und die endgültige Antwort auf die
    eine große Cappuccin…

  49. Sondierungspapier: Wer soll das bezahlen?

    10 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach den Sondierungsgesprächen von CDU, CSU und SPD haben die Fraktionen
    am Samstag ein gemeinsames Sondierungspapier vorgestellt. Mehrere
    Ökonomen kritisierten am Wochenende, im Papier fehle es an einer
    erkennbaren Strategie, um teure Vorhaben wie die Senkung der
    Mehrwertsteuer für die Gastronomie oder die Erhöhung der Mütterrente zu
    finanzieren. Dabei klafft im Haushalt für die kommenden Jahre ohnehin
    schon eine Lücke. Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im
    Politikressort der ZEIT, erklärt im Nachrichtenpodcast, warum das
    Sondervermögen für Infrastruktur und die Reform der Schuldenbremse keine
    Lösung für das Haushaltsdefizit sein sollten.
    Lees meer

    Um eben jene Vorhaben – die Reform der Schuldenbremse für
    Verteidigungsausgaben und das Infrastruktur-Sondervermögen – noch wie
    geplant in dieser Woche durch den Bundestag zu bringen, brauchen Union
    und SPD die Stimmen der Grünen für eine Zweidrittelmehrheit. Für die
    Partei, die eigentlich zu den Wahlverlierern gehörte, ergibt sich daraus
    eine Machtposition. Welche Forderungen sie als Gegenleistung für ein Ja
    einfordern könnten, analysiert Bernd Ulrich, Redakteur der ZEIT, im
    Gespräch mit Jannis Carmesin.

    Und sonst so? Mit MDMA gegen das Nova-Trauma

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge

    Sondierungsergebnis CDU/CSU und SPD: Das reicht noch nicht

    Sondierungspapier: Städte- und Gemeindebund begrüßt Migrationspläne von
    Union und SPD

    Sondervermögen: Die CDU hat die Deutschen veräppelt

    Sondierungsergebnis CDU/CSU und SPD: Grüne, FDP, Linke und AfD
    kritisieren Sondierungsergebnis

    Sondierungsergebnisse: Grüne verweigern vorerst Zustimmung zu Merz'
    Finanzierungsplänen

    Schuldenbremse: Was die Einigung von Union und SPD bedeutet

    Schuldenbremse und Sondervermögen: CDU-Wirtschaftsrat und
    Steuerzahlerbund warnen vor Verschwendung

    Neue Bundesregierung: Jetzt auch noch Öko?

    Sondierun…

  50. Schnell, schneller, Sondierungspapier

    9 maart 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach rund einer Woche intensiver Sondierungsgespräche haben die Spitzen
    von CDU, CSU und SPD ein Sondierungspapier vorgestellt und werden ihren
    Parteien nun empfehlen, Koalitionsverhandlungen aufzunehmen. Einigungen
    wurden in den wichtigen Streitfragen Migration, Finanzen und
    Arbeitsmarkt festgehalten. Besonders betont wurde wie schon im Wahlkampf
    das Thema Migration. So soll etwa – in Absprache mit europäischen
    Partnern – die Zurückweisung von Asylsuchenden an den Grenzen kommen und
    der Familiennachzug ausgesetzt werden. Tilman Steffen ist
    Politikredakteur. Im Podcast erklärt er die wichtigsten Inhalte des
    Sondierungspapiers, was die SPD im Gegenzug für ihre Zugeständnisse bei
    der Migrationspolitik bekommen hat und warum die Grünen irgendwie doch
    dabei waren. Die Koalitionsgespräche könnten bereits nächste Woche
    beginnen, mit dem Ziel, bis Ostern eine Einigung zu erzielen.
    Lees meer

    Drei Monate nach dem Sturz von Baschar al-Assad wird Syrien erneut von
    schweren Kämpfen erschüttert. Die meisten Auseinandersetzungen
    konzentrieren sich auf die Küstenregion, die als Hochburg der Alawiten
    gilt. Auch der gestürzte Präsident Baschar al-Assad gehörte der
    Minderheit der Alawiten an. In Städten wie Dschabla und Latakia kam es
    zu schweren Gefechten, auch Ausgangssperren wurden verhängt. Aktivisten
    beschuldigen bewaffnete Anhänger der neuen Übergangsregierung der
    Massaker, während die syrische Regierung behauptet, Unbekannte hätten
    sich mit Uniformen als Regierungstruppen verkleidet, um einen
    Bürgerkrieg zu provozieren. Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa
    reagierte mit einer Lobeshymne auf die Sicherheitskräfte und rief zu
    einem sofortigen Waffenstillstand auf. Yassin Musharbash, Redakteur für
    investigative Recherche, ordnet ein, was gerade in Syrien passiert.

    Und sonst so? Was doppelte Sprachnachrichten-Geschwindigkeit mit dem
    Gehirn macht.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, …