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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Update: AfD gilt bundesweit als rechtsextrem

    2 mei 2025 · 8 min

    Afspelen
    Der Bundesverfassungsschutz hat die AfD in ganz Deutschland als
    "gesichert rechtsextrem" eingestuft. Somit ist die Partei nicht länger
    nur ein rechtsextremistischer Verdachtsfall. In Teilen der
    Bundesrepublik, in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, galt diese
    Einstufung schon länger. Gründe für die Neubewertung sind Missachtungen
    der Menschenwürde sowie starke Bestrebungen gegen die freiheitliche
    demokratische Grundordnung, insbesondere vor dem Hintergrund der
    vergangenen Bundestagswahl und der drei Landtagswahlen in
    Ostdeutschland. Ferdinand Otto, Innenpolitik-Redakteur bei ZEIT ONLINE,
    ordnet ein, welche Konsequenzen die Einschätzung des Verfassungsschutzes
    für die zukünftige Arbeit der Partei haben und wie die AfD damit umgehen
    wird.
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    In Hannover findet der 39. Evangelische Kirchentag statt. Bis Sonntag
    wird es etwa 1.500 Veranstaltungen geben. Auf dem Programm stehen
    Gottesdienste, aber auch Podiumsdiskussionen rund um Klima, Frieden und
    Rechtsextremismus. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung: "Mutig,
    stark, beherzt". Dass der Kirchentag durchaus politisch ist, zeigt auch
    die Anwesenheit mehrerer Politiker und Politikerinnen sowie Aktivisten
    und Aktivistinnen. Sowohl Klimaaktivistin Luisa Neubauer als auch
    Altkanzlerin Angela Merkel waren zu Gast. Für den geschäftsführenden
    Kanzler Olaf Scholz war der Besuch voraussichtlich sein letzter
    öffentlicher Auftritt.

    Außerdem im Update:

    Alexander Dobrindt, designierter Innenminister der CSU, fordert eine
    stärkere Kontrolle an den EU-Außengrenzen. Die bisherige Reform des
    Gemeinsamen Europäischen Asylsystems gehe ihm nicht weit genug. Damit
    ist er nicht der Einzige in der Union. Auch der designierte
    Kanzleramtsminister Thorsten Frei spricht sich für zusätzliche
    Grenzkontrollen aus. Sowohl aus Polen als auch von der deutschen Polizei
    kommt Kritik: Bereits jetzt gibt es massiven Stau an den
    Grenzübergängen, zu wenig Personal und ungeklärte rechtliche Fragen.

    Was noch? Wie man 115 Jahre alt wird – Tipps von der ä…

  2. Ein Hoffnungszeichen für die Ukraine

    2 mei 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die USA und die Ukraine haben nach monatelangem Hin und Her ein
    Rohstoffabkommen unterzeichnet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr
    Selenskyj hatte den Deal vorgeschlagen, um den US-Präsidenten von
    Sicherheitsgarantien überzeugen zu können. Die sind jetzt allerdings
    nicht Bestandteil des Abkommens, die ukrainische Regierung spricht
    dennoch von einem "ebenbürtigen Abkommen". Die USA bekommen
    privilegierten Zugang zu begehrten Seltenen Erden. Was das Abkommen
    beiden Seiten bringt und wie der russische Präsident Wladimir Putin auf
    diesen Deal reagiert, analysiert Maxim Kireev, Ukraine-Experte der
    ZEIT.
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    Er war die Überraschung im künftigen Kabinett des designierten
    Bundeskanzlers Friedrich Merz: Karsten Wildberger. Der Manager soll
    Deutschland, am besten so schnell wie möglich, modernisieren und
    digitalisieren. Zuvor war Wildberger Manager der Media-Saturn-Holding.
    Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadt-Redaktion der ZEIT,
    ordnet seine Erfolgschancen und Herausforderungen ein.

    Und sonst so: Unbewacht im Museum: Das kann teuer werden

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekrieg: Ukraine und USA unterzeichnen Rohstoffabkommen

    Ukraine und USA: Dieser Deal setzt Putin unter Zugzwang

    Karsten Wildberger: Der Ungeduldige muss geduldig sein

    Karsten Wildberger: Heute Konzern, morgen Ministerium
    Podcast "Auch das noch": Folge mit Douglas Rushkoff

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  3. Arbeiten wir bald mehr?

    1 mei 2025 · 11 min

    Afspelen
    Der neue Koalitionsvertrag setzt auf eine deutliche Ausweitung der
    Arbeitszeit. Statt Debatten über Viertagewoche oder Work-Life-Balance,
    wie sie in den vergangenen Jahren geführt wurden, stehen nun längere
    Arbeitszeiten im Fokus. Die Koalition plant steuerfreie Zuschläge für
    Mehrarbeit, flexiblere Höchstarbeitszeiten und Anreize für
    Teilzeitkräfte, ihre Stunden aufzustocken. Ziel sei es, dem
    Arbeitskräftemangel und der anhaltenden Wirtschaftskrise zu begegnen.
    Gleichzeitig wird kritisiert, dass Themen wie Homeoffice,
    Teilzeitgerechtigkeit und das Ehegattensplitting nicht berücksichtigt
    wurden. David Gutensohn ist stellvertretender Ressortleiter im
    Arbeitsressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was unter der neuen
    Regierung zum Thema Arbeit zu erwarten ist.
    Lees meer

    Viele Studierende in Deutschland haben zunehmend Schwierigkeiten,
    längere Texte zu lesen und zu verstehen. Laut einer Vielzahl von
    Professorinnen und Professoren ist diese Entwicklung in den letzten
    Jahren immer deutlicher geworden. Besonders betroffen sind Studierende,
    die in der digitalen Welt aufgewachsen sind, in der Ablenkungen durch
    Smartphones und soziale Medien ständiger Begleiter sind. Diese gewohnte
    Reizüberflutung schädigt die Fähigkeit, sich auf komplexe Texte zu
    konzentrieren und tief in wissenschaftliche Themen einzutauchen. Martin
    Spiwak, Redakteur im Wissensressort der ZEIT, erklärt, welche Gründe es
    für diese Lesekrise gibt und welche Wege aus ihr führen könnten.

    Und sonst so? Vater mit Baby wird von der Polizei verfolgt.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Arbeitszeit: Weniger ackern? Nein, mehr

    Viertagewoche: Mehr Mut zu weniger Arbeit

    Work-Life-Balance: Am besten nur noch Teilzeit

    Flexible Arbeitszeiten: Das Ende des Achtstundentags

    Steuerfreie Zuschläge für Überstunden: Klingt wie ein
    Burn-out-Bonusprogramm

    Arbeitsmarkt: Fehlen …

  4. Update: SPD sagt Ja – aber wofür steht sie noch?

    30 april 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Mitglieder der SPD haben dem Koalitionsvertrag mit CDU und CSU
    zugestimmt: 84,6 Prozent der Abstimmenden votierten für die schwarz-rote
    Regierungsbildung. Die Wahlbeteiligung lag bei 56 Prozent der knapp
    360.000 Mitglieder, somit wurde das notwendige Quorum von 20 Prozent
    überschritten. Am Montag soll der 144-seitige Vertrag unterschrieben
    werden. SPD-Parteichef Lars Klingbeil soll das Amt des Vizekanzlers
    übernehmen und wohl Bundesfinanzminister werden. Neben ihm soll Boris
    Pistorius vermutlich Verteidigungsminister bleiben. Die übrigen
    SPD-Ministerien werden am Montag bekannt gegeben. Peter Dausend,
    Redakteur der Hauptstadtredaktion der ZEIT, analysiert, was das Votum
    für die Zukunft der SPD bedeutet.
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    Mit einer Militärparade in Ho-Chi-Minh-Stadt hat Vietnam den 50.
    Jahrestag des Endes des Vietnamkriegs begangen, der von 1955 bis 1975
    andauerte. Der Krieg endete mit dem Einmarsch nordvietnamesischer
    Truppen in die damals südvietnamesische Hauptstadt Saigon, die heute den
    Namen Ho-Chi-Minh-Stadt trägt. Die USA zogen sich 1973 aus dem Krieg
    zurück. Millionen Vietnamesen sind in dem Konflikt gestorben. Der Krieg
    wurde besonders für den massiven Einsatz verheerender US-Waffen wie
    Napalm und des Entlaubungsmittels Agent Orange berüchtigt – letzteres
    hat bis heute gesundheitliche Folgen.

    Außerdem im Update: In Hannover startet der 39. Deutsche Evangelische
    Kirchentag. Bis Sonntag soll ein vielfältiges Programm aus
    Gottesdiensten, Konzerten, Diskussionen und Begegnungen bis zu 100.000
    Menschen anlocken. Zu den prominenten Gästen zählen Bundespräsident
    Frank-Walter Steinmeier, Kanzler Olaf Scholz und Ex-Kanzlerin Angela
    Merkel.

    Was noch? Meisterschaft im Möwenkreischen

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Regierungsbildung: SPD gibt Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag
    bekannt

    Bundesregierung: SPD-Mi…

  5. 100 Tage Trump

    30 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    Vor 100 Tagen ist Donald Trump zum 47. Präsident der Vereinigten Staaten
    von Amerika vereidigt worden. Und diese Zeit hat er ausführlich genutzt,
    um seine Devise "America First!" in die Tat umzusetzen: Mit hohen Zöllen
    wollte er sich daran rächen, dass unter anderem Europa die USA jahrelang
    ausgenutzt habe – und stürzte die Welt in eine Handelskrise. Dabei haben
    sich die internationalen Beziehungen der USA verschlechtert: Den
    ukrainischen Präsidenten nannte er einen Diktator, Kanada will er zum
    51. Bundesstaat machen und Grönland von Dänemark abkaufen. Aber auch
    innerhalb der USA hat Trump einiges verändert. Welche seiner Vorhaben er
    bereits umgesetzt hat und warum seine Umfragewerte so schlecht sind,
    erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT und ZEIT
    ONLINE.
    Lees meer

    Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine
    verschwinden immer wieder ukrainische Bürger in besetzten Gebieten. Die
    Ukraine und die Vereinten Nationen schätzen die Anzahl auf Tausende
    Personen. Eine davon ist Viktoriia Roshchyna. Als Journalistin
    berichtete sie als eine der wenigen direkt aus den besetzten Gebieten
    und wurde wegen ihrer Arbeit schon mehrmals festgenommen. Als sie
    aufdecken will, wie Russland ukrainische Zivilisten an geheimen Orten
    festsetzt und misshandelt, bricht während ihrer Recherchen der Kontakt
    zu ihr ab. Später wird ihrer Familie nur ihr Tod gemeldet. Das
    Journalistenkonsortium Forbidden Stories hat mit einem
    Investigativ-Rechercheteam der ZEIT und von elf weiteren Medien ihre
    Recherche fortgeführt und untersucht, was mit der Journalistin passiert
    ist. Im Podcast spricht Christina Schmidt aus dem Investigativressort
    darüber, was das Team über Viktoriia Roshchyna herausgefunden hat und
    welches System dahintersteckt.

    Und sonst so? Mal wieder ein Gedicht auswendig lernen.

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Emma Graml

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    Weit…

  6. Update: Warum die SPD so hart mit Saskia Esken umgeht

    29 april 2025 · 11 min

    Afspelen
    Nachdem die Union am Montag ihre neuen Minister vorgestellt hat, muss
    man sich bei der SPD noch etwas gedulden. Die Partei will erst nach dem
    Mitgliedervotum über den Koalitionsvertrag ihre Minister verkünden.
    Während Lars Klingbeil höchstwahrscheinlich einen Ministerposten
    übernehmen wird, ist das bei seiner Co-Parteichefin Saskia Esken nicht
    ganz so sicher. Esken gilt innerparteilich als umstritten und wird
    teilweise für das schlechte Wahlergebnis der SPD verantwortlich gemacht.
    Erst heute hat ihr Landesverband, die SPD Baden-Württemberg bekannt
    gegeben, Esken nicht noch mal für den Bundesvorstand zu nominieren. Ob
    sie wirklich einen schlechten Job gemacht hat, warum sie in der Partei
    so unbeliebt ist und wie ihre Chancen auf einen Ministerposten stehen,
    berichtet Politikredakteurin Eva Lautsch im Podcast.
    Lees meer

    In Spanien und Portugal ist nach einem großflächigen Stromausfall die
    Stromversorgung wieder fast vollständig hergestellt, wie der spanische
    Netzbetreiber Red Eléctrica mitteilte. Die Bevölkerung der Iberischen
    Halbinsel musste mehr als 12 Stunden ohne Strom auskommen. Betroffen
    waren vor allem der Verkehr und die Infrastruktur sowie der Mobilfunk:
    Züge blieben stecken, Ampeln fielen aus und sorgten für Chaos auf den
    Straßen. Mit Kreditkarte bezahlen konnte man auch nicht mehr. Die
    konkrete Ursache für den Stromausfall ist weiterhin unklar, einen
    Cyberangriff schließt der Netzbetreiber aber vorerst aus. Stattdessen
    ist die Rede von einem "atmosphärischen Phänomen". Was dahintersteckt
    und wie es zu einem solchen Ausnahmezustand kommen konnte, erklärt
    Wissenschaftsredakteurin Viola Kiel.

    Außerdem im Update:

    Ein ehemaliger Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah ist wegen
    Spionage für einen chinesischen Geheimdienst angeklagt worden. Er soll
    unter anderem Informationen über Verhandlungen im Europäischen Parlament
    weitergegeben, aber auch Informationen über die AfD-Parteispitze
    gesammelt haben.

    In der Schweiz ist ein 19-Jähriger verhaftet worden, der ein…

  7. Wer ist Johann Wadephul, der künftige Außenminister?

    29 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die Union hat ihre künftigen Ministerinnen und Minister vorgestellt –
    darunter einen Namen, den viele bislang kaum kannten: Johann Wadephul
    soll Außenminister in der neuen schwarz-roten Regierung werden. Der
    CDU-Politiker aus Schleswig-Holstein übernimmt damit eins der
    wichtigsten Ämter im Kabinett. Fast 60 Jahre lang stellte die CDU keinen
    Außenminister mehr, zuletzt war es Gerhard Schröder – nicht der
    SPD-Kanzler, sondern ein CDU-Politiker aus dem Saarland. Wie kompetent
    ist er und welche außenpolitische Linie will er verfolgen? Alice Bota,
    Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob er
    einen Bruch mit Annalena Baerbocks "feministischer Außenpolitik"
    vollziehen wird.
    Lees meer

    In Deutschland startet an diesem Dienstag eines der größten
    Digitalisierungsprojekte im Gesundheitswesen: die elektronische
    Patientenakte (ePA). Sie soll dafür sorgen, dass Medikationspläne,
    Befunde und Impfnachweise zentral gespeichert und für Ärztinnen und
    Ärzte, Apotheken oder Rettungsdienste abrufbar sind. Doch die Einführung
    ist umstritten: Datenschützer warnen davor, sensible Gesundheitsdaten
    auf Cloud-Servern zu speichern, Kritiker fürchten, dass Dritte Zugriff
    auf vertrauliche Diagnosen erhalten könnten. Wer das nicht möchte, muss
    aktiv widersprechen – ein sogenanntes Opt-out-Verfahren, das in der
    Medizin sonst eher ungewöhnlich ist. Pauline Schinkels, Redakteurin im
    Digitalressort von ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, wie sicher die neue
    Akte ist und ob die ePA die Gesundheitsversorgung tatsächlich verbessern
    kann.

    Und sonst so? Weltrekord für längsten Sauna-Aufguss

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Kabinettsmitglieder der Union: Nicht die üblichen Verdächtigen

    Neue Bundesregierung: Das sind die künftigen Ministerinnen und Minister
    der Union

    Neue Bundesregierung: CDU und CSU präsenti…

  8. Update: Das sind die neuen Minister der Union

    28 april 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die Union hat ihre Minister für die zukünftige Bundesregierung
    verkündet. Einige davon wurden bereits von politischen Beobachtern
    erwartet: So soll beispielsweise der CDU-Politiker Johann Wadephul
    Außenminister werden, der Posten des Forschungsministeriums geht an die
    CSU-Politikerin Dorothee Bär. Einige Überraschungen gab es allerdings
    auch. Laut der Vereinbarung mit dem Koalitionspartner SPD gehen zehn der
    insgesamt 17 Ministerien an die Union. Welche Minister die SPD stellen
    wird, will die Partei erst nach dem Mitgliederentscheid zum
    Koalitionsvertrag verkünden. Mit welchen Ministern nicht gerechnet wurde
    und warum Merz’ Entscheidung kritisiert wird, weiß Fabian Reinbold,
    politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE.
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    Auf der dänischen Insel Bornholm haben sich die Minister der Nordländer
    und des Baltikums zu einer Konferenz der Nordic-Baltic Cooperation
    getroffen. Ebenfalls eingeladen sind dieses Mal auch Vertreter aus
    Deutschland, Frankreich und Polen, denn es geht um die Sicherheit im
    Ostseeraum. Seit dem Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine habe sich
    die Bedrohungslage dort stark verschärft, so Außenministerin Annalena
    Baerbock: Immer wieder werden Unterseekabel durchtrennt, Datenleitungen
    unterbrochen und Stromkabel beschädigt. Parallel zur Konferenz hat der
    russische Präsident Wladimir Putin eine einseitige Waffenruhe im Krieg
    gegen die Ukraine über drei Tage ausgerufen. Wie die Lage in der Ostsee
    aktuell aussieht, erklärt Verteidigungskorrespondent Hauke Friederichs.

    Außerdem im Update:

    In weiten Teilen Spaniens, Portugals und Frankreichs ist es zu einem
    großen Stromausfall gekommen. Davon betroffen waren vor allem der
    Verkehr, Mobilfunk und die Infrastruktur: Bahnen mussten evakuiert
    werden, Ampeln und Aufzüge fielen aus. Eine Ursache ist bis jetzt noch
    nicht bekannt. Bis die Versorgung wiederhergestellt ist, kann es noch
    Stunden dauern, so der Netzbetreiber REE.

    Vor einem Jahr hat ein Video bundesweite Empörung ausgelöst, in dem
    Partygäste auf Sylt…

  9. Kanada will nicht der "51. Bundesstaat" werden

    28 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    In Kanada stehen heute die vorgezogenen Parlamentswahlen an. Im Januar
    noch sah es aus, als würde Pierre Poilievre, der Chef der Konservativen
    Partei, nächster Premierminister werden. Doch seine stilistische Nähe zu
    Donald Trumps "Make America great again"-Kampagne wurde für ihn zum
    Problem, seitdem viele Kanadier versuchen, sich stärker von den USA
    abzugrenzen. Nun liegen in aktuellen Umfragen die Liberalen vorne, ihr
    Kandidat Mark Carney hat gute Chancen, die Wahl zu gewinnen. Seit dem
    Rücktritt von Justin Trudeau ist er bereits Premierminister Kanadas.
    Carney gab als Devise aus: "Elbows up!" gegen Trump. Der US-Präsident
    verkündete zu Beginn seiner zweiten Amtszeit, dass er Kanada zum 51.
    Bundesstaat der USA machen wolle. Wie die Kanadier dieses Vorhaben
    vereiteln wollen, ob das gelingen kann und welche Bedeutung die Wahlen
    für das angespannte Verhältnis haben, beurteilt Jochen Bittner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in London.
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    Die Plattform 4chan ist im Internet berühmt wie auch berüchtigt: Es
    handelt sich hierbei um ein sogenanntes Imageboard, auf dem alles anonym
    gepostet werden kann. Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung
    wurde die Plattform immer wieder durch die Verbreitung von
    Verschwörungsmythen, Rechtsextremismus und Frauenhass bekannt. Doch für
    knapp zwei Wochen war die Seite wegen eines Hackingangriffs offline.
    Seit Samstag ist 4chan wieder erreichbar. Wie konnte die Seite gehackt
    werden? Und welche Bedeutung hat sie für den digitalen Raum wie für die
    reale Welt? Eike Kühl aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE berichtet
    darüber in der aktuellen Podcastfolge.

    Und sonst so: Auch langsam zu laufen kann glücklich machen

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Parlamentswahlen in Kanada: An der Hüfte zusammengewachsen

    Kanada: Ein Schneeball in der Hölle

    Kanada:…

  10. Gipfeltreffen beim Papstbegräbnis

    27 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    Fünf Tage nach seinem Tod wurde Papst Franziskus am Samstag in Rom
    feierlich verabschiedet. Zur Trauerzeremonie auf dem Petersplatz waren
    Hunderttausende Menschen sowie zahlreiche Staats- und Regierungschefs,
    darunter US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident
    Wolodymyr Selenskyj, erschienen. Die beiden Präsidenten trafen sich
    erstmals seit dem Eklat im Februar 2025 zu einem persönlichen
    Gespräch. Das Treffen fand am Rande der Trauerfeierlichkeiten statt und
    wurde von beiden Seiten als sehr produktiv beschrieben. Details zum
    Inhalt des Gesprächs wurden bislang nicht veröffentlicht. Ulrich
    Ladurner ist Auslandskorrespondent der ZEIT. Im Podcast berichtet er von
    seinen Eindrücken der Beerdigung.
    Lees meer

    Nach dem Anschlag im indisch kontrollierten Teil Kaschmirs hat sich der
    langjährige Konflikt zwischen Indien und Pakistan erneut zugespitzt. Die
    indischen Behörden machen die pakistanische Terrorgruppe The Resistance
    Front, eine Splittergruppe der islamistischen Organisation
    Lashkar-e-Taiba, verantwortlich. In Reaktion darauf forderte Indien
    pakistanische Staatsbürger zur Ausreise auf, wies pakistanische
    Diplomaten aus, setzte den wichtigen Indus-Wasservertrag aus und stoppte
    den Handel und Grenzverkehr. Pakistan wies alle Anschuldigungen zurück
    und verhängte ebenfalls Sanktionen. Konstantin Zimmermann,
    Nachrichtenredakteur der ZEIT, ordnet die Hintergründe des Konflikts
    ein.

    Und sonst so: Eisgenuss ganz einfach selbst gemacht

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Todesursache: Papst Franziskus fiel nach Schlaganfall ins Koma

    Papst Franziskus: "Ich kenne auch die leeren Momente"

    Ukrainekrieg: Trump traf Selenskyj vor Papstbegräbnis

    Konklave: Franziskus – der neue Papst ist Argentinier

    Tod von Papst Franziskus: Er wollte Frieden

    Indien: Mehrere Tote nach mutmaßlichem Terrorangriff auf Touristen in
    Kaschmir

    Kas…

  11. Spezial "Der Wahlkreis": Merz und seine Quälgeister

    26 april 2025 · 51 min

    Afspelen
    Von Friedrich Merz hat man in den vergangenen Tagen wenig gehört. Der
    Kanzler in spe führt interne Verhandlungen über sein künftiges
    Personaltableau, aber er wollte auch ein wenig durchschnaufen nach den
    “außergewöhnlich herausfordernden Wochen”, wie er den Wahlkampf und die
    Koalitionsgespräche kürzlich in einem Interview nannte.
    Lees meer

    Ob er sich wirklich erholen konnte? Noch vor Ostern zettelte sein
    Parteifreund Jens Spahn eine Debatte darüber an, ob die Union nicht doch
    ihren Umgang mit der AfD lockern soll. Weil Spahn als neuer
    Unionsfraktionschef gehandelt wird - also der Mann, der künftig
    Mehrheiten für Merz im Bundestag verhandeln soll – ist der Vorstoß
    besonders brisant. Ist das schon die erste Illoyalität gegenüber dem
    nächsten Kanzler? Oder steckt etwas anderes dahinter?

    Darüber sprechen Robert Pausch und Lisa Caspari aus den
    Politikredaktionen von ZEIT und ZEIT ONLINE in einer neuen Folge von
    “Was Jetzt? - Der Wahlkreis”. Außerdem stellen sie sich die Frage, warum
    Alexander Dobrindt - früher oberster Sprücheklopfer der CSU – seit
    Neuestem so konziliant und versöhnlich auftritt. Steckt dahinter mehr
    als nur Strategie?

    Paul Middelhoff schaltet sich diesmal zum allgemeinen Bedauern nur kurz
    aus dem Urlaub zu. Die nächste Wahlkreis-Folge erscheint am 17. Mai,
    dann wieder in gewohnter Besetzung.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

    Shownotes:

    Alexander Dobrindt über die “konservative Revolution”
    Ein Raumfahrtministerium für die CSU – macht das Sinn?
    Markus Söder bei “Inas Nacht”

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  12. Bricht Deutschland sein Versprechen an afghanische Schutzsuchende?

    26 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    2.600 Afghanen mit Aufnahmezusage warten derzeit auf die Einreise nach
    Deutschland. Ob sie tatsächlich einreisen können, soll erst die nächste
    Bundesregierung entscheiden – in den nächsten zwei Wochen seien keine
    Flüge mehr geplant, so das Auswärtige Amt. Die Visaverfahren und
    Aufnahmeprüfungen sollen jedoch weiterlaufen. Die neue Bundesregierung
    aus Union und SPD hat allerdings angekündigt, das Programm einzustellen.
    Sie will einzelne Zusagen überprüfen und gegebenenfalls zurückrufen. Das
    Aufnahmeprogramm für Schutz suchende Afghanen wurde vor vier Jahren von
    der damaligen Groko eingeführt. Warum die Regierung das Verfahren
    einstellen will und was das für die wartenden Afghanen bedeutet, erklärt
    Politikredakteur Tilman Steffen im Podcast.
    Lees meer

    In Gera wählt das Bündnis Sahra Wagenknecht heute den Thüringer
    Landesparteivorstand. Am Tag vor der Wahl hat Parteichefin Sahra
    Wagenknecht selbst Stellung zu den Kandidaten bezogen und dabei den
    Showdown eines langen Machtkampfs eingeleitet: Seit der verlorenen
    Bundestagswahl ist das Verhältnis zwischen Wagenknecht und der
    amtierenden Thüringer BSW-Parteichefin Katja Wolf sehr angespannt. In
    einem Brief an die Thüringer BSW-Mitglieder spricht Wagenknecht von
    einem Vertrauensbruch zwischen der Bund- und Landesspitze. Stattdessen
    wirbt sie für eine Neuaufstellung des Vorstands und unterstützt dabei
    die Landtagsabgeordnete Anke Wirsing. Politikredakteurin Lisa Caspari
    analysiert, warum Wolf plötzlich in Ungnade gefallen ist und was die
    Wahl für die Partei bedeutet.

    Und sonst so? Haustiere sind die besseren Ehepartner.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml

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    Weitere Links zur Folge:

    Afghanistan: Nächste Regierung soll über Afghanen mit Aufnahmezusage
    entscheiden

    Afghanistan: Das Aufnahmeprogramm für Afghanen steht vor dem Aus

    Personalquerelen beim BSW: Wagenknecht macht Front gegen Thüringe…

  13. Update: Selenskyj unter Druck

    25 april 2025 · 10 min

    Afspelen
    In der vergangenen Nacht bombardierte Russland die ostukrainische Stadt
    Charkiw, bei einem Bombenanschlag im Moskauer Vorort Balaschicha ist
    laut russischen Behörden ein ranghoher General getötet worden. Fast
    zeitgleich landete der US-Sondergesandte Steve Witkoff heute Morgen in
    Moskau. Er soll die Friedensverhandlungen vorantreiben. Dieses Mal soll
    es vor allem um einen Vorschlag von US-Präsident Donald Trump gehen: Die
    Ukraine solle die von Russland völkerrechtswidrig besetzte Krim an
    Russland abtreten sowie weitere besetzte Gebiete im Osten. Während
    Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kyjiw, einlenkt und sagt, dass man
    “vorübergehend” Gebiete an Russland abtreten müsse, stellt sich
    Präsident Wolodymyr Selenskyj entschieden dagegen. Unter welchem Druck
    steht Selenskyj nun, und was sagen die Ukrainer und die Opposition zu
    seiner strikten Haltung? Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in
    Kyjiw, behält den Überblick und ordnet im Podcast die aktuelle Lage
    ein.
    Lees meer

    In der Nacht zu Ostersonntag schoss in Oldenburg ein Polizist auf den
    21-jährigen Lorenz A., der später im Krankenhaus seinen Verletzungen
    erlag. Laut Obduktionsbericht trafen ihn mindestens drei Schüsse von
    hinten. Vom Tathergang ist Folgendes bekannt: Lorenz A. wurde der Zugang
    zu einem Club verwehrt, woraufhin er Reizgas versprühte und dabei
    mehrere Menschen leicht verletzte. Lorenz A. versuchte zu fliehen, dann
    trafen ihn die Schüsse. Gegen den Polizeischützen ermittelt die
    Staatsanwaltschaft nun wegen Totschlags. Die Oldenburger Initiative
    Gerechtigkeit für Lorenz hat für heute Abend zu einer Kundgebung
    aufgerufen. Der Protestzug soll mit mehr als 1.000 Teilnehmenden durch
    die Innenstadt ziehen. Das Bündnis befürchtet einen rassistischen
    Hintergrund, denn Lorenz A. war Schwarz. ZEIT-ONLINE-Reporterin Paula
    Haase hat sich vor Ort umgehört und berichtet über die Stimmung in
    Oldenburg.

    Außerdem im Update: Die Mehlreserven im abgeriegelten Gazastreifen seien
    laut dem UN-Palästinenserhilfswerk vollständig …

  14. Das Konklave – die wohl geheimste Wahl der Welt

    25 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    Am Samstag wird Papst Franziskus beigesetzt – nicht wie üblich im
    Petersdom, sondern auf eigenen Wunsch in der Basilika Santa Maria
    Maggiore in Rom. Mit seiner Beerdigung endet ein Pontifikat, das viele
    als historisch bezeichnen. Und gleichzeitig beginnt die vermutlich
    geheimnisvollste Wahl der Welt: das Konklave. 135 Kardinäle aus aller
    Welt werden sich in der Sixtinischen Kapelle versammeln, um hinter
    verschlossenen Türen einen neuen Papst zu wählen. Wie genau läuft diese
    Wahl ab? Wer darf überhaupt abstimmen und gibt es Favoriten für das
    höchste Amt der katholischen Kirche? Dazu sprechen wir mit Christina
    Rietz vom ZEIT-Ressort Christ & Welt.
    Lees meer

    In Deutschland soll das Bezahlen einfacher und transparenter
    werden. Union und SPD planen ein Gesetz, das Betriebe verpflichtet,
    neben Bargeld auch digitale Zahlungsmethoden wie Kartenzahlung oder
    kontaktloses Bezahlen per Smartphone anzubieten. Der Hintergrund: Noch
    immer akzeptieren viele Restaurants, Bäckereien oder Friseursalons
    ausschließlich Bargeld. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das
    Einschränkungen – für den Staat möglicherweise Milliardenverluste durch
    Steuerhinterziehung. Während der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband
    vor hohen Kosten für kleine Betriebe warnt, verweisen Befürworter auf
    internationale Beispiele: In Italien und Griechenland ist bargeldloses
    Bezahlen längst Pflicht. Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort
    der ZEIT hat dazu recherchiert und ist im Podcast zu Gast.

    Und sonst so? Reality-TV in Österreich: "Das Abendessen"

    Moderation und Produktion: Roland Jodin
    Redaktion: Rita Lauter
    Mitarbeit: Susanne Hehr, Magdalena Inou

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Optiker von Papst Franziskus: Sie halfen ihm zu sehen

    Walter Kaspar: "Mit dem lieben Gott telefonieren"

    Trauer um Papst Franziskus: Wie soll man trauern, wenn neben einem
    jemand die Insta-Story dreht?

    Nachfolge von Papst Fr…

  15. Update: Warum Kevin Kühnert sich zurückzog und wie es für ihn weitergeht

    24 april 2025 · 10 min

    Afspelen
    Er war einer der prominentesten Politiker des Landes: Kevin Kühnert
    arbeitete sich vom Chef der Jusos zum SPD-Generalsekretär hoch, wurde
    Hoffnungsträger der SPD und galt als Retter der deutschen
    Sozialdemokratie. Umso überraschender kam sein Rücktritt im Oktober
    vergangenen Jahres, als er seinen Posten abgab und auch nicht mehr für
    den Bundestag kandidieren wollte. Ein halbes Jahr nach seinem Rücktritt
    hat er das erste Mal über seine Entscheidung gesprochen und dadurch eine
    Debatte über die Zustände losgelöst, unter denen Politiker arbeiten
    müssen. ZEIT-Redakteurin Caterina Lobenstein hat ihn getroffen und
    erzählt im Podcast, welche Gründe ihn zu seiner Entscheidung bewegt
    haben und wie es für den 35-Jährigen jetzt weitergeht.
    Lees meer

    Die deutsche Wirtschaft wird im laufenden Jahr voraussichtlich nicht
    wachsen. Laut dem geschäftsführenden Bundeswirtschaftsminister Robert
    Habeck hat die Bundesregierung die Konjunkturprognose auf null gesenkt.
    Außerdem wird eine Inflation von zwei Prozent erwartet. Das liege vor
    allem an der Handelspolitik des US-amerikanischen Präsidenten Donald
    Trump, der in den letzten Wochen hohe Sonderzölle eingeführt hatte. Es
    ist bereits das dritte Mal in Folge, dass die Wirtschaft in Deutschland
    nicht wächst – das hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie
    gegeben. Warum es trotz der schlechten Prognose doch noch Hoffnung für
    die deutsche Wirtschaft gibt, erklärt ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur
    Jurik Caspar Iser.

    Außerdem im Update:
    Indien hat die Ausreise aller pakistanischen Staatsbürger angeordnet.
    Die Ausweisung folgt auf einen mutmaßlichen Terrorangriff vom Dienstag,
    bei dem in der Region Kaschmir mindestens 27 Menschen ums Leben kamen.
    Die indische Regierung wirft Pakistan vor, in Kaschmir
    "grenzüberschreitenden Terrorismus" zu unterstützen.

    Was noch? 35 Jahre Hubble-Teleskop

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit…

  16. Musks Tage in der Politik sind gezählt

    24 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    Elon Musk will weniger Zeit in der Politik verbringen. Das verkündete
    der Regierungsberater von US-Präsident Donald Trump, nachdem die
    Quartalszahlen seines Unternehmens Tesla vorgelegt wurden. Mit einem
    Gewinneinbruch von 71 Prozent hat der Elektromobilhersteller seinen
    vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage von
    Tesla will sich Musk nun mehr der Leitung seines Unternehmens widmen und
    weniger für die Regierung arbeiten. Musk ist neben seiner Rolle als
    Berater des Präsidenten auch für die sogenannte Behörde für
    Regierungseffizienz zuständig. Allerdings wird spekuliert, ob die
    kriselnde Beziehung zu Trump nicht auch Grund für seinen Rückzug ist.
    Was an den Gerüchten dran ist und wie es für Elon Musk in der Regierung
    weitergeht, erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin bei
    ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Immer mehr rechtsextreme Jugendgruppen gründen sich in Deutschland.
    Insgesamt 120 Gruppen zählt eine Recherche der ZEIT, sie nennen sich
    “Deutsche Jugend Voran”, “Jung und Stark” oder “Der Störtrupp”.
    Auffällig dabei ist, dass ihre Mitglieder sehr jung sind: Das toughe
    Auftreten der Gruppen in den sozialen Netzwerken spreche die Jugend an,
    sagen Sozialarbeiter. Bereits seit drei Jahren würden sich immer mehr
    Jugendliche zu rechtsextremen Gruppen zusammenschließen. Zum ersten Mal
    auffällig wurden sie erst im vergangenen Sommer durch Attacken auf
    Politiker oder Gegendemonstrationen zu den CSD-Paraden in verschiedenen
    Städten. Der Verfassungsschutz beobachtet die Gruppen seitdem intensiv.
    Im Podcast erklärt Christian Fuchs aus dem Investigativressort, wie der
    Rechtsextremismus wieder zur Jugendkultur wurde.

    Und sonst so? Der Kardinal-O-Mat.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Tesla: So stark brechen Teslas Verkäufe ein

    Elektroauto-Vorreiter: Musk will mehr Tesla-Chef statt Trumps
    Ko…

  17. Update: Donald Trumps Friedensplan für die Ukraine

    23 april 2025 · 10 min

    Afspelen
    In London kommen Vertreter der Ukraine, der USA und europäischer Staaten
    zusammen, um über Schritte zur Beendigung des russischen Angriffskriegs
    zu beraten. US-Präsident Donald Trump plant dabei, ein finales
    Friedensangebot vorzulegen. Medienberichten zufolge sehen die
    US-Vorschläge unter anderem vor, dass Russland große Teile der besetzten
    ukrainischen Gebiete zugesprochen werden. Zudem soll die Ukraine auf
    eine Nato-Mitgliedschaft verzichten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr
    Selenskyj lehnt territoriale Zugeständnisse entschieden ab. Donald Trump
    droht im Falle eines Scheiterns mit dem Rückzug aus den
    Friedensverhandlungen. Maxim Kireev, Redakteur im Politikressort der
    ZEIT, analysiert im Podcast das Friedensangebot der USA und ordnet ein,
    wie realistisch eine Einigung zwischen den beteiligten Staaten derzeit
    ist.
    Lees meer

    Zwei Tage nach dem Tod von Papst Franziskus ist sein Leichnam in den
    Petersdom überführt worden, wo er seit Mittwoch öffentlich aufgebahrt
    ist. Bis Donnerstagabend können Gläubige im Dom Abschied nehmen. Am
    Samstag findet auf dem Petersplatz eine große Trauerfeier mit
    internationalen Staatsgästen statt, anschließend erfolgt die Beisetzung.
    Die Vorbereitungen für die Beerdigung laufen bereits und die Zeremonien
    folgen dabei den traditionellen Ritualen der katholischen Kirche und
    einer festgelegten Abfolge des Trauerprozesses. Maria Mast, Redakteurin
    im Wissensressort der ZEIT, hat mit Trauernden in Rom gesprochen und
    schildert, wie die Menschen den Tod von Papst Franziskus erleben.

    Außerdem im Update: Die EU-Kommission verhängt erstmals Strafen nach dem
    Digital Markets Act: Apple muss 500 Millionen Euro zahlen, Meta 200
    Millionen. Apple behindert App-Entwickler, alternative Angebote
    außerhalb des App-Stores zu bewerben, Meta verstößt bei Facebook und
    Instagram gegen Datenschutzregeln.

    Ein Erdbeben der Stärke 6,2 hat Istanbul und die Umgebung erschüttert.
    Es ereignete sich im Marmarameer, etwa 60 Kilometer westlich der Stadt.
    Trotz befürchteter Schä…

  18. Ein Papst fürs Team Trump?

    23 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    136 Kardinäle entscheiden in den kommenden Wochen, wer das neue
    Oberhaupt der katholischen Kirche wird. Sie werden auch über den Kurs
    der Kirche entscheiden. Nach dem liberalen Kurs von Franziskus hofft ein
    harter rechter Flügel des Katholizismus nun auf eine Chance. Ein Symbol
    dafür ist Brian Burch, US-Botschafter im Vatikan, nominiert von Donald
    Trump. Für viele galt seine Nominierung als Kampfansage. Burch gilt als
    lautstarker Gegner des bisherigen Papstes. Inwiefern Politiker wie
    US-Präsident Donald Trump einen Papst beeinflussen können, bespricht der
    ZEIT-Autor Patrik Schwarz im Podcast.
    Lees meer

    In den Atomgesprächen zwischen den USA und Iran stehen die nächsten
    Gespräche an. Beobachter gehen davon aus, dass es bei den technischen
    Verhandlungen am heutigen Mittwoch vor allem um die Urananreicherung
    gehen wird. Im Atomabkommen von 2015 wurde dem Iran eine Anreicherung
    von 3,67 Prozent erlaubt. Inzwischen liegt der Wert bei rund 60 Prozent.
    Die Reduzierung der Urananreicherung gilt als eine zentrale
    Voraussetzung für eine politische Einigung. Jörg Lau ist
    außenpolitischer Korrespondent im Hauptstadtbüro der ZEIT und spricht im
    Podcast über den Stand der Verhandlungen.

    Und sonst so: Höflichkeit, die Millionen kostet

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Magdalena Inou

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    Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Podcasts von ZEIT und
    ZEIT ONLINE nutzen. Hier geht es zur Podcaststudie. Vielen Dank für Ihre
    Teilnahme.
    Weitere Links zur Folge:

    Text von Patrik Schwarz: Im Team Trump fehlt noch ein Papst
    Papst Franziskus: Ein Meister der Gesten

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    …

  19. Update: Der Machtkampf zwischen Netanjahu und dem Ex-Geheimdienstchef

    22 april 2025 · 11 min

    Afspelen
    In Israel steht der Inlandsgeheimdienst Schin Bet im Zentrum eines
    politischen Konflikts: Der ehemalige Schin-Bet-Chef Ronen Bar
    beschuldigt Premierminister Netanjahu in einer eidesstattlichen
    Erklärung, ihn zur Überwachung politischer Gegner und zur gezielten
    Beobachtung von Unterstützern regierungskritischer Proteste gedrängt zu
    haben. Außerdem soll Netanjahu verlangt haben, dass Bar sich im Falle
    einer Verfassungskrise nicht an Anweisungen des obersten Gerichts,
    sondern direkt an ihn halten solle. Bar erklärte, er habe diese
    Forderungen abgelehnt – ebenso wie Maßnahmen, die den laufenden
    Korruptionsprozess gegen Netanjahu hätten verzögern können. Wie
    Netanjahu auf die Vorwürfe reagiert und welche juristischen und
    politischen Folgen sie haben könnten, besprechen wir mit
    ZEIT-Politikredakteur Jan Roß.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump hat erneut scharfe Kritik an US-Notenbankchef
    Jerome Powell geübt und von ihm eine sofortige Senkung der Leitzinsen
    gefordert. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete Trump Powell
    als "Loser" und "Mr. Too Late". Zudem sorgte die Aussage, die
    US-Regierung würde rechtliche Schritte prüfen, um Powell vorzeitig aus
    dem Amt zu entlassen, für Aufsehen. Die US-Notenbank Federal Reserve ist
    traditionell unabhängig und nicht an die Weisungen der Regierung
    gebunden, der Präsident kann den Notenbankchef nur aus einem triftigen
    Grund entlassen. Powell erklärte zuletzt, er werde im Amt bleiben.
    Welche Folgen eine mögliche Entlassung Powells für die US-Wirtschaft
    hätte, erläutert Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT.

    Außerdem im Update:
    Noch am vergangenen Sonntag fuhr Papst Franziskus in seinem Papamobil
    über den Petersplatz in Rom und sprach den Ostersegen. Gestern, am
    Ostermontag, verstarb der erste nicht europäische Papst dann im Alter
    von 88 Jahren an einem Schlaganfall. Wir blicken nach Rom, wo auch
    einige deutsche Besucherinnen und Besucher Papst Franziskus gedenken.

    Was noch? Die Oscar-Academy will neue Regeln für die Stimmabgabe.

    …

  20. Wie es nach dem Tod des Papstes weitergeht

    22 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    Papst Franziskus ist am Morgen des Ostermontags im Alter von 88 Jahren
    in Rom verstorben. Das teilte der Vatikan in einer Videoerklärung mit.
    Noch am Ostersonntag hatte er den traditionellen Segen urbi et
    orbi gespendet. Der Papst war gesundheitlich bereits seit längerer Zeit
    angeschlagen, zuletzt hatte er eine schwere Lungenentzündung nur knapp
    überstanden. Das Konklave zur Wahl seines Nachfolgers wird in den
    kommenden Wochen stattfinden. Als mögliche Kandidaten gelten Kardinäle
    aus Asien oder Afrika, auch als Zeichen der wachsenden Bedeutung dieser
    Kontinente innerhalb der Weltkirche. Die künftige Ausrichtung der Kirche
    hängt somit stark davon ab, wer Papst Franziskus nachfolgt. Evelyn
    Finger aus dem Ressort Glauben und Zweifeln der ZEIT ordnet ein, welche
    Herausforderungen nun auf seinen Nachfolger warten und was von Papst
    Franziskus' Erbe bleiben wird.
    Lees meer

    In Washington, D. C. hat die Frühjahrstagung des Internationalen
    Währungsfonds (IWF) und der Weltbank begonnen. Zu dem Treffen werden
    zahlreiche Politiker aus aller Welt erwartet. Für Deutschland nehmen
    unter anderem der geschäftsführende Bundesfinanzminister Jörg Kukies
    (SPD) und Bundesbankpräsident Joachim Nagel (SPD) teil. Im Rahmen der
    Tagung wird der IWF am Dienstag eine neue Prognose zur globalen
    Konjunktur präsentieren. Angesichts der Zollpolitik von US-Präsident
    Donald Trump warnte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa bereits vor
    zunehmenden Belastungen für die Weltwirtschaft, kündigte jedoch keine
    Rezession an. Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT, analysiert,
    welche Rolle die US-Wirtschaftspolitik bei der Tagung spielen wird.

    Und sonst so: 40 Empfehlungen für wenig Zeit

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Vatikan: Papst Franziskus ist tot

    Liveblog: Tod des Papstes: Trauernde in Rom, Papst wird aufgebahrt

    Franziskus: Papst erscheint zur Ostermesse und s…

  21. Papst Franziskus ist tot – was von seinem Pontifikat bleibt

    21 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    Noch am Ostersonntag spendete Papst Franziskus in Rom den traditionellen
    Segen. Nun ist er in den Morgenstunden des Ostermontags im Alter von 88
    Jahren gestorben.
    Lees meer

    Der gebürtige Argentinier Jorge Mario Bergoglio war nicht nur der erste
    Papst aus Südamerika, sondern auch der erste Nichteuropäer seit über
    einem Jahrtausend auf dem Stuhl Petri. Seit 2013 stand er an der Spitze
    der katholischen Kirche, als Nachfolger des zurückgetretenen Benedikt
    XVI. Schon zu Beginn seines Amts fiel er auf: mit seinem schlichten
    Auftreten und dem Verzicht auf Prunk.

    Papst Franziskus hat die katholische Kirche für gesellschaftliche
    Debatten geöffnet. Besonders hat er sich für die Stimmen des Globalen
    Südens eingesetzt und für Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit
    oder Migration. Und damit auch polarisiert: innerkirchlich, aber auch
    politisch.

    Was hat diesen Papst geprägt – den Sohn italienischer Einwanderer, der
    in den Straßen von Buenos Aires aufwuchs, später Jesuit wurde und
    schließlich in den Vatikan berufen wurde?

    In dieser Folge von "Was jetzt? – Spezial" geht es um die Jahre des
    Pontifikats von Papst Franziskus und um die Frage, welche Spuren er
    hinterlässt. Evelyn Finger, Redakteurin im Glaubensressort der ZEIT,
    ordnet ein, was den Menschen Jorge Mario Bergoglio geprägt hat, welche
    Entscheidungen ihn ausgezeichnet haben und welche Konflikte sein Wirken
    begleitet haben.

    Moderation & Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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  22. Proteste gegen Trump. Kommt jetzt die Zeit der linken Demokraten?

    21 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    In den USA haben erneut Tausende Menschen gegen die Politik von
    Präsident Donald Trump demonstriert. Vor dem Weißen Haus in Washington
    sowie in Städten wie New York und Chicago kritisierten die
    Protestierenden Donald Trumps autokratischen Regierungsstil.
    Gleichzeitig formiert sich auch innerhalb der Demokratischen Partei eine
    neue Allianz: Die linken Politiker Bernie Sanders und Alexandria
    Ocasio-Cortez treten verstärkt als oppositionelle Stimmen gegen Donald
    Trump auf. Wie sie versuchen, den Demokraten ein neues, linkeres Gesicht
    zu geben, erklärt ZEIT-ONLINE-Autor Klaus Brinkbäumer.
    Lees meer

    Deutschland bekommt erstmals ein eigenes Ministerium für Forschung,
    Technologie und Raumfahrt. Durchgesetzt hat das vor allem die CSU, die
    sich unter Markus Söder und Dorothee Bär schon seit Längerem für eine
    Priorisierung der Raumfahrtpolitik in Deutschland einsetzt. Europa droht
    technologisch den Anschluss zu verlieren: Mit Starlink haben die USA
    einen deutlichen Vorsprung. Während die US-Regierung jährlich rund 68
    Milliarden Euro in die Raumfahrt steckt, sind es in Europa nur etwa 14
    Milliarden. Die neue Bundesregierung will das ändern und hat sich in
    ihrem Koalitionsvertrag explizit vorgenommen, mehr Geld für die
    Raumfahrt auszugeben. Wo dieses Geld herkommen soll und wofür das gut
    sein könnte, erklärt uns Robert Gast aus dem Wissensressort von ZEIT
    ONLINE.

    Und sonst so: Roboter laufen einen Halbmarathon.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle, Helena Schmidt

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    Weitere Links zur Folge

    Proteste in den USA: Mehr als tausend Demonstrationen gegen Donald Trump

    Donald Trump: Erneut landesweite Proteste in den USA gegen Regierung

    Entscheidungen der US-Regierung: Die wichtigsten Entscheidungen Donald
    Trumps im Überblick

    Widerstand gegen Donald Trump: Ein fast rührender Protest

    Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez…

  23. Was Kritikern der Hamas im Gazastreifen droht

    20 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    Vor drei Tagen lehnte die Hamas den israelischen Vorschlag für eine
    Waffenruhe ab. Der Krieg geht also weiter. Bereits Ende März
    protestierten im Gazastreifen Tausende für ein Ende des Krieges und
    gegen die Herrschaft der Hamas. Auch diese Woche zog es zahlreiche
    Palästinenser wieder auf die Straße. Sie riefen "Hamas raus" und "Stoppt
    den Krieg". Gegen ihre Gegner geht die Hamas gewaltsam vor. Ein
    22-Jähriger wurde im Zuge der Demonstrationen von den Terroristen zu
    Tode gefoltert. Yassin Musharbash aus dem Investigativ-Ressort der ZEIT
    hatte Kontakt mit einem Organisator der Proteste. Im Podcast erklärt
    Musharbash, welches Potenzial die Protestbewegung besitzt und in welche
    Gefahr sich die Demonstranten begeben, indem sie sich offen gegen die
    Hamas stellen.
    Lees meer

    Ostern ist im Christentum ein besonderer Tag. Gefeiert wird die
    Auferstehung Jesu Christi, ein Neuanfang, der Sieg über den Tod und auch
    die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Das Christentum ist heute mit
    über zwei Milliarden Gläubigen die größte der fünf Weltreligionen. Doch
    wie konnte eine kleine Gruppe, die zu Beginn nur aus etwa 20 Anhängern
    bestand, zu einer so erfolgreichen Religion werden? Moritz Aisslinger
    aus dem Ressort Dossier der ZEIT hat sich eingehend mit der
    Erfolgsgeschichte beschäftigt. Er erklärt, wieso das Christentum so
    stark gewachsen ist, wer die Lehren nach dem Tod Jesu weiterverbreitete
    und wie es in der frühen Bewegung um die Rolle der Frau stand.

    Und sonst so: Neuer Trick gegen Reiseübelkeit

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair

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    Nahost: Hamas lehnt jüngsten Vorschlag für Waffenruhe ab

    Nahost: Tausende protestieren im Gazastreifen gegen die Hamas

    Hamas im Gazastreifen: "Ich will dem Monster nicht noch einmal begegnen"

    Christentum: 20 Leute, der Anführer tot. Was soll da schon rauskommen!

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  24. Spezial zur Freitodbegleitung: Eine Ärztin, die beim Sterben hilft

    19 april 2025 · 47 min

    Afspelen
    Die Ärztin Marion von Helmolt begleitet Menschen, die nicht mehr leben
    möchten, in den Tod. Möglich ist das seit Februar 2020. Damals hieß es
    im Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass das Recht auf
    selbstbestimmtes Sterben "in jeder Phase menschlicher Existenz" bestehe.
    "Das Recht, sich selbst zu töten, umfasst auch die Freiheit, hierfür bei
    Dritten Hilfe zu suchen und Hilfe, soweit sie angeboten wird, in
    Anspruch zu nehmen." Von Helmolt ist eine von denjenigen, die hilft.
    Lees meer

    Seit dem Urteil steigt in Deutschland die Zahl der Freitodbegleitungen.
    Und über den assistierten Tod wird kontrovers diskutiert: Kann eine
    Ärztin wie Marion von Helmolt wirklich beurteilen, ob eine Person gehen
    möchte? Bräuchte es nicht mehr Ärztinnen und Ärzte, die Sterbehilfe
    anbieten? Aber was, wenn die sterbewillige Person gar nicht
    selbstbestimmt entscheiden kann? Warum sollte ein Mensch eine unheilbare
    Diagnose bis zum Letzten ertragen müssen? Wer weiß, welche Fortschritte
    die Medizin in ein paar Jahren errungen hat? Ist irgendwann nicht
    einfach genug gelebt?

    Die Menschen, die von Helmolt in den Tod begleitet, werden ihr über die
    Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) vermittelt. Von Helmolt
    ist wichtig zu betonen, dass sie bei dem Verein nicht angestellt ist.
    Sie agiert selbstständig – und ist daher auch diejenige, die sich im
    Fall einer Klage vor einem Gericht verantworten müsste. "Ich bin die
    letzte Instanz, die das Ganze prüft", sagt sie. "Wenn die
    Sorgfaltskriterien nicht erfüllt sind, wenn ich es nicht für absolut
    rundum stimmig halte, dann ist Sterbehilfe nicht zu verantworten."

    In dieser Folge von Was jetzt? – Spezial ist nicht nur Marion von
    Helmolt zu hören, sondern auch ein 79 Jahre alter Mann, der sein Sterben
    geplant hat. Er hätte wohl noch ein paar Jahre, mag aber nicht mehr
    leben. Über seine Entscheidung erzählt er im Podcast.
    Recherche & Skript: Jana Gioia Baurmann

    Moderation & Skript: Jannis Carmesin

    Redaktion: Constanze Kainz

    Sounddesign: Joscha Grunew…

  25. Wie sich die EU gegenüber den USA neu aufstellt

    19 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    US-Vizepräsident JD Vance verbringt die Osterfeiertage dieses Jahr mit
    seiner Familie in Rom. Auf dem Programm stehen sowohl der Besuch der
    Ostermesse am Sonntag im Petersdom als auch ein Treffen mit Italiens
    Ministerpräsidentin Georgia Meloni. Sein Verhältnis zu Europa ist nicht
    das Beste, wie auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar deutlich
    wurde. Auch die vor einigen Wochen geleakten Chats zwischen ihm und
    hochrangigen US-Regierungsmitgliedern offenbarten seine "Verachtung für
    Europa". Was das für Europas zukünftiges transatlantisches Verhältnis
    bedeutet und welche Rolle das Treffen mit Meloni spielt, analysiert
    Ulrich Ladurner, EU-Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Einige Wochen bis mehrere Monate – so lange müssen gesetzlich
    Krankenversicherte auf einen Facharzttermin warten. Privatversicherte
    bekommen hingegen viel schneller einen Termin, manchmal auch für nicht
    zwingend notwendige Untersuchungen. Was gegen diese Ungleichbehandlungen
    und die Zweiklassengesellschaft in der Medizin unternommen werden kann
    und welche Maßnahmen von der neuen Regierung zu erwarten sind, erläutert
    Carla Neuhaus aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so: Wie Sie effizient in den Frühjahrsputz starten.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ursula von der Leyen: "Wir haben keine Bros und keine Oligarchen"

    Kirche und Politik: US-Vizepräsident Vance beginnt Besuch in Rom

    Meloni in Washington, D. C.: Trump akzeptiert Melonis Einladung nach
    Europa in "naher Zukunft"

    J. D. Vance: Wer greift hier die Demokratie an?

    Münchner Sicherheitskonferenz: J. D. Vance unterstellt
    "Demokratieverlust" in Europa

    US-Chatleak: Amerikas Weg ins Chaos

    J. D. Vance: Der gefährlichste Mann der USA?

    Krankenkassen: Gesetzlich versichert? Da haben wir gerade nichts frei

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  26. Union möchte Aufnahme von schutzbedürftigen Afghanen stoppen

    18 april 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die künftige Bundesregierung plant, sämtliche Aufnahmeprogramme für
    Afghanen zu beenden, darunter auch ein spezielles Programm für besonders
    Schutzbedürftige. Dieses wurde nach dem Abzug der internationalen
    Truppen 2021 ins Leben gerufen und richtete sich an Menschen, die unter
    den Taliban bedroht sind. Laut dem Auswärtigen Amt warten immer noch
    rund 2.600 Personen mit gültiger Aufnahmezusage auf ihre Ausreise. Die
    designierte Regierung begründet das geplante Aus mit
    Sicherheitsbedenken. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann warf der
    Vorgängerregierung vor, Menschen ohne ausreichende Überprüfung einreisen
    zu lassen – ein Vorwurf, den die aktuelle Bundesregierung entschieden
    zurückweist. ZEIT-Redakteur Omid Rezaee ordnet ein, wie stichhaltig
    diese Kritik ist und welche Konsequenzen ein Aufnahmestopp für die
    Betroffenen in Afghanistan hätte.
    Lees meer

    Ein stabiles soziales Umfeld macht glücklich, aber zu viel Kontakt kann
    auch schaden. Das zeigt eine neue internationale Studie, bei der Daten
    von Zehntausenden Menschen aus über 30 Ländern ausgewertet wurden.
    Entscheidend für das Wohlbefinden ist demnach nicht nur, ob,
    sondern wie man soziale Beziehungen führt. Psychologe Oliver Huxhold vom
    Deutschen Zentrum für Altersfragen betont, dass sich Beziehungen in
    flexiblen sozialen Strukturen oft als enger erweisen. Im Gegensatz dazu
    fand Psychologin Olga Stavrova heraus, dass häufigere monatliche Treffen
    mit der Familie der körperlichen Gesundheit schaden können,
    möglicherweise aufgrund emotionaler Belastungen und familiärer
    Verpflichtungen. Stefanie Kara, Redakteurin des Wissenschaftsressorts
    der ZEIT, analysiert die Faktoren, die für ein glückliches soziales
    Umfeld entscheidend sind.

    Und sonst so? Wofür die Deutschen ChatGPT am meisten verwenden.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Künft…

  27. Update: Wie ein Richter die US-Regierung herausfordert

    17 april 2025 · 10 min

    Afspelen
    Im März hat die US-Regierung 200 Menschen nach El Salvador abgeschoben –
    und damit vorsätzlich gegen eine Anordnung des Gerichts verstoßen,
    findet der Richter James Boasberg. Demnach gebe es ausreichend
    Anfangsbestand, um die Mitglieder der Regierung wegen Missachtung des
    Gerichts anzuklagen. Boasberg hatte im März angeordnet, die geplanten
    Abschiebeflüge zu stoppen, solange die rechtlichen Grundlagen noch
    geprüft werden. Die Abschiebungen wurden trotzdem durchgeführt. Die
    US-Regierung berief sich damals auf das umstrittene Kriegsgesetz aus dem
    Jahr 1798: Dieses erlaubt dem Präsidenten, Menschen ohne reguläres
    Verfahren abschieben zu lassen. Im Podcast erklärt ZEIT-Korrespondentin
    Rieke Havertz, wer Boasberg ist und was eine Anklage bedeuten würde.
    Lees meer

    Der Widerstand gegen den Krieg zwischen Israel und der Hamas wächst. Im
    Gazastreifen haben gestern Tausende Palästinenser gegen die
    Terrororganisation und gegen den Krieg protestiert. Augenzeugen sprechen
    von der größten Demonstration seit Jahren. "Wir sind es leid, dass die
    Hamas in unserem Namen spricht, während wir unsere Kinder begraben. Wir
    wollen Frieden. Wir wollen ein Leben", sagte ein Teilnehmer.
    Ungefährlich sind die Proteste nicht: Die Hamas habe mit Drohungen und
    Gewalt reagiert, sagte ein Aktivist. Währenddessen gehen auch in Israel
    Menschen auf die Straße, darunter Veteranen und Reservisten, die das
    Ende des Kriegs fordern. Das Leid im Gazastreifen wird auch im
    Weltpressefoto widergespiegelt: Es zeigt einen kleinen Jungen, der auf
    der Flucht vor einem israelischen Angriff beide Arme verloren hat.
    ZEIT-Korrespondentin Lea Frehse hat mit der Fotografin Samar Abu Elouf
    über das Bild und ihre Arbeit gesprochen.

    Außerdem im Update:
    Ein internationales Forscherteam hat in der Atmosphäre des weit
    entfernten Exoplaneten namens K2-18b "biologische Aktivitäten" entdeckt.
    Laut der Studie aus dem Fachmagazin "The Astrophysical Journal Letters"
    sind diese Schwefelverbindungen die bisher vielversprechendsten Hinweise
    a…

  28. Wie in der CDU überlegt wird, die Brandmauer aufzugeben

    17 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    Jens Spahn hat eine erneute Debatte über die Brandmauer angestoßen. Er
    schlug am Wochenende vor, die AfD bei parlamentarischen Abläufen künftig
    genau so zu behandeln wie jede andere Partei in der Opposition. Nach
    Informationen von ZEIT ONLINE wird innerhalb der Union schon länger
    darüber diskutiert, den Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der AfD
    perspektivisch aufzugeben und durch etwas anderes zu ersetzen. Die neue
    Strategie bestünde darin, der Partei konkrete Bedingungen zu stellen.
    Welche das sind, erklärt Redaktionsleiterin Anne Hähnig im Gespräch.
    Lees meer

    Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist heute zu Besuch in
    Washington, D. C. bei US-Präsident Donald Trump. Seit dessen Wahlsieg im
    Januar präsentiert sich Meloni als potenzielle Brückenbauerin zwischen
    der EU und dem US-Präsidenten. Donald Trump lud Meloni als einzige
    europäische Regierungschefin zu seiner Amtseinführung ein. Meloni gibt
    sich staatsmännisch, doch ihre Wortwahl, ihre Auftritte und ihre
    politischen Positionen zeigen: Sie steht Trump näher, als es vielen in
    Brüssel lieb ist. Bei einer der wichtigsten Vernetzungskonferenzen der
    Republikaner im Februar, der CPAC, wetterte sie gegen „woke“ Ideologie
    und lobte Trump als „great leader“. Kann Meloni zwischen den USA und der
    EU vermitteln? Darüber sprechen wir mit Ulrich Ladurner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel.

    Und sonst so? Cancel-Culture in der Eierlikörszene

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Magdalena Inou

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Giorgia Meloni: Spricht nicht unbedingt für Europa

    Giorgia Meloni und Donald Trump: Das Wort Europa kommt ihr nicht über
    die Lippen

    Italien: Die zwei Gesichter der Giorgia Meloni

    USA und Europa: Wen ruft Trump an?

    Donald Trump: Giorgia Meloni besucht Trump in Mar-a-Lago

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hör…

  29. Update: Wie trotzt China dem amerikanischen Handelskrieg?

    16 april 2025 · 9 min

    Afspelen
    Mitten im Zollstreit mit den USA hat China überraschend starke
    Wachstumszahlen vorgelegt. Konkret hat die zweitgrößte Volkswirtschaft
    der Welt, laut Statistikamt in Peking, mitgeteilt, dass das vorläufige
    Wachstum bei 5,4 Prozent im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum
    liege. Und das, obwohl sich das Land mitten im Zollstreit mit den USA
    befindet. Im Podcast ordnet Jens Mühling, China-Korrespondent der ZEIT,
    Chinas Wachstumszahlen ein.
    Lees meer

    Rund fünf Jahre ist der Ausbruch der Corona-Pandemie her. Die
    chaotischen Zustände – die Beschaffung von Schutzmasken oder die
    ungerechte Verteilung der Impfstoffe – nicht vergessen. Um dies
    perspektivisch zu verhindern, haben die Mitgliedsländer der
    Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den vergangenen drei Jahren an
    einem Vertrag gearbeitet. Nun haben sie sich geeinigt. "Die Nationen der
    Welt haben heute in Genf Geschichte geschrieben", sagte
    WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.

    Außerdem im Update:

    - Die EU-Kommission will die Asylverfahren in Europa beschleunigen und
    hat dafür eine gemeinsame europäische Liste sicherer Herkunftsländer
    vorgeschlagen.
    - Ein Forscherpaar aus New York will die Parkinson-Therapie
    revolutionieren – mit gezüchteten Nervenzellen aus dem Labor. Nun
    wachsen diese erstmals im Hirn von Menschen. Wie das funktioniert
    und inwiefern der Ansatz Heilung versprechen könnte, erklärt Tom
    Kattwinkel, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.

    Was noch? Ein Elch-Stream zum Runterkommen
    Moderation und Produktion: Rita Lauter
    Redaktion: Pia Rauschenberger
    Mitarbeit: Constanze Kainz

    Links zur Folge

    - Zollstreit: "Die Amerikaner werden definitiv leiden"
    - Asylpolitik: EU-Kommission schlägt Liste von sieben sicheren
    Herkunftsländern vor
    - Stammzellentherapie: Hirnzellen aus dem Labor könnten
    Parkinsonpatienten helfen
    - Pandemie: Lauterbach lobt "historisches Pandemieabkommen" der WHO
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    S…

  30. Wie sich Harvard gegen die US-Regierung wehrt

    16 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump verschärft den Druck auf Universitäten.
    Besonders betroffen ist die Eliteuniversität Harvard. Nach dem
    Widerstand gegen Regierungsforderungen verlor die Universität
    milliardenschwere Bundesmittel in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar. Der
    US-Präsident hatte unter anderem die Abschaffung von
    Diversity-Kriterien, härtere Maßnahmen gegen protestierende Studierende,
    die Überwachung ausländischer Studierender sowie Einfluss auf die
    Lehrinhalte gefordert. Harvard lehnte dies mit Verweis auf die
    akademische Freiheit ab. Zuvor setzte Donald Trump bereits die
    Columbia-Universität unter Druck und schickte anderen Hochschulen
    ähnliche Drohungen. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der
    ZEIT, analysiert das gezielte Vorgehen Donald Trumps, die Unabhängigkeit
    von Universitäten zu untergraben.
    Lees meer

    In der Türkei protestieren derzeit zahlreiche Gymnasiastinnen und
    Gymnasiasten gegen die geplante Versetzung von bis zu 20.000 Lehrkräften
    an sogenannten Projektschulen. Nach Medienberichten sind von den
    Umsetzungen vor allem Lehrkräfte betroffen, die als regierungskritisch
    gelten. In Städten wie Ankara, Istanbul und Izmir kommt es zu
    Sitzstreiks und spontanen Demonstrationen. Die Schülerinnen und Schüler
    fordern Transparenz und kritisieren die politische Einflussnahme auf das
    Bildungssystem. Die Regierung verweist auf eine Verordnung, nach der die
    Amtszeiten an Projektschulen reguliert werden können. Dr. Ismail Küpeli
    ist Politikwissenschaftler und Projektkoordinator an der
    Ruhr-Universität Bochum. Im Podcast ordnet er ein, was die
    Schülerproteste im Land bewirken könnten.

    Und sonst so? Çarşema sor: Ein Neujahrsfest

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: Vom Widerspruch befreit

    Forschungspolitik: "Alle schauen auf Harvard"

    US-Hochschule: US-Regierung entzieht Harvard Bun…

  31. Update: Zwei Jahre Krieg im Sudan

    15 april 2025 · 9 min

    Afspelen
    In London sind Vertreter mehrerer Staaten zusammengekommen, um über die
    Lage im Sudan zu beraten. Dort brach vor genau zwei Jahren ein
    Bürgerkrieg aus. Laut den Vereinten Nationen ist aus dem Machtkampf
    zwischen den Anführern der staatlichen Armee und der paramilitärischen
    Gruppe Rapid Support Forces die größte humanitäre Krise weltweit
    entstanden. Nach UN-Angaben wurden bereits mehr als 150.000 Menschen
    getötet, dreizehn Millionen mussten sowohl innerhalb des Sudans als auch
    ins Ausland fliehen. Um die 30 Millionen Menschen sind auf humanitäre
    Hilfe angewiesen, es fehlt an Nahrung, Medizin und sauberem Wasser.
    ZEIT-Korrespondentin Lea Frehse schildert im Podcast die aktuelle Lage
    im Sudan und erklärt, welche Maßnahmen die Staaten jetzt ergreifen
    müssen.
    Lees meer

    2024 war ein extrem heißes, aber auch sehr nasses Jahr. Auf dieses
    Ergebnis kommt der neue Klimareport des EU-Klimawandeldienstes
    Copernicus und der Weltorganisation für Meteorologie. Laut dem Bericht
    ist Europa der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Im
    vergangenen Jahr war er besonders durch ein Ost-West-Gefälle
    gekennzeichnet: Während der Westen eines der zehn niederschlagsreichsten
    Jahre seit 1960 erlebte, herrschten im Osten extrem trockene
    Bedingungen. Immerhin eine gute Nachricht gab es auch: In 20 von 27
    EU-Ländern wurde mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt als aus
    fossilen Brennstoffen – ein neuer Rekord. Warum ausgerechnet Europa sich
    so schnell erwärmt, weiß Elena Erdmann aus dem ZEIT-ONLINE
    Wissensressort.

    Außerdem im Update:

    Deutschland ist offiziell frei von der Maul- und Klauenseuche, wie das
    Landwirtschaftsministerium in Brandenburg mitteilte. Die hoch
    ansteckende Tierseuche hatte sich im Januar zum ersten Mal seit knapp 40
    Jahren im Land ausgebreitet. Bereits Mitte März hatte die
    Weltorganisation für Tiergesundheit Deutschland für MKS-frei erklärt,
    Brandenburg galt allerdings noch als Eindämmungszone.

    Was noch? Hunde müssen zu Hause bleiben.

    Moderation und Produktion: Roland Jo…

  32. Die US-Demokraten suchen nach ihrer Linie

    15 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    “Wir stehen in Amerika an einem Scheideweg”, sagte demokratische
    Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez bei einer Kundgebung in Los
    Angeles. Seit mehreren Wochen werben die 35-Jährige und der 83-jährige
    Bernie Sanders für eine gerechtere Wirtschaft und den Erhalt der
    US-Demokratie. Unter dem Motto “Fighting Oligarchy” touren sie durch
    mehrere US-Bundesstaaten und warnen vor der Politik Trumps und dem
    wachsenden Einfluss einer kleinen, wohlhabenden Elite. Was die beiden
    mit der Tour erreichen wollen und ob die Demokraten bei den nächsten
    Midterm-Wahlen eine Chance haben, erklärt ZEIT-Korrespondentin Johanna
    Roth.
    Lees meer

    Ein Prozess um den früheren Filmproduzenten Harvey Weinstein beginnt von
    Neuem. Ihm wird vorgeworfen, Frauen an Filmsets genötigt und
    vergewaltigt zu haben. Weinstein wurde bereits im Jahr 2020 zu einer
    Haftstrafe von 23 Jahren verurteilt, wegen Verfahrensfehlern wurde das
    Urteil allerdings aufgehoben. Der Prozess löste damals die weltweite
    MeToo-Kampagne im Kampf gegen männlichen Machtmissbrauch aus. Christina
    Denk vom ZEIT-ONLINE-Newsdesk weiß, was sich am Prozess geändert hat und
    welche Absichten die Anwälte von Weinstein verfolgen.

    Und sonst so: Sollte man Bach umschreiben?

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Demokraten: Alexandria Ocasio-Cortez sieht die USA "an einem
    Scheideweg"

    "Fighting Oligarchy": Sanders und Ocasio-Cortez warnen vor Trump und
    Superreichen

    Prozess um Harvey Weinstein: Um was es im neuen Prozess gegen Harvey
    Weinstein geht

    Ex-Filmmogul: Klappe, die Zweite: Weinstein-Verfahren wird neu
    aufgerollt

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  33. Update: Was der Taurus in der Ukraine ausrichten könnte

    14 april 2025 · 9 min

    Afspelen
    Nach dem schweren russischen Raketenangriff auf die nordukrainische
    Stadt Sumy beraten die EU-Außenminister über ihr weiteres Vorgehen im
    Ukrainekrieg. 34 Zivilisten wurden getötet, darunter mehrere Kinder,
    mindetens 117 Menschen verletzt. Die ukrainische Regierung spricht von
    einem Kriegsverbrechen – auch weil der Angriff an einem bedeutenden
    christlichen Feiertag stattfand. Präsident Wolodymyr Selenskyj und
    Außenminister Andrij Sybiha fordern verstärkte militärische
    Unterstützung. CDU-Chef Friedrich Merz verurteilte den russischen
    Angriff in der ARD-Sendung "Caren Miosga" und stellte der Ukraine die
    Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern in Aussicht. Wie realistisch eine
    solche Lieferung wäre und wie militärisch sinnvoll, ordnet
    ZEIT-Sicherheitsexperte Hauke Friederichs ein.
    Lees meer

    In den USA beginnt der Kartellprozess gegen den Facebook-Konzern Meta.
    Die Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) wirft dem Unternehmen
    vor, mit den Übernahmen von Instagram und WhatsApp seine Monopolstellung
    unrechtmäßig abgesichert zu haben. Die Behörde fordert deshalb, dass
    Meta zur Abspaltung der beiden Plattformen gezwungen wird. Meta weist
    die Vorwürfe zurück und betont den intensiven Wettbewerb mit anderen
    Tech-Konzernen. Die Klage wurde bereits im Dezember 2020 während der
    ersten Amtszeit von Donald Trump eingereicht und später von der
    Regierung unter Joe Biden weiterverfolgt. Pauline Schinkels, Redakteurin
    im Digitalressort der ZEIT, analysiert, mit welcher Strategie Mark
    Zuckerberg sein Tech-Imperium verteidigen könnte.

    Außerdem im Update: CDU-Chef Friedrich Merz könnte am 6. Mai zum neuen
    Bundeskanzler gewählt werden, sofern CDU und SPD dem Koalitionsvertrag
    zustimmen. Der Bundestag hat den Termin für die Wahl bestätigt, der von
    Parlamentspräsidentin Julia Klöckner vorbereitet wird.

    Was noch? Katy Perrys Ausflug ins All.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unte…

  34. Steht die SPD-Basis hinter dem Koalitionskurs?

    14 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    In der Nacht zum Dienstag beginnt der digitale Mitgliederentscheid der
    SPD zum Koalitionsvertrag mit der Union. Unter dem Namen "Verantwortung
    für Deutschland" haben Union und SPD nach 45 Verhandlungstagen einen
    gemeinsamen Vertrag vorgelegt. Doch erst, wenn alle drei Parteien
    zustimmen, kann CDU-Chef Friedrich Merz im Bundestag zum Kanzler gewählt
    werden – die CSU hat dem Vertrag bereits zugestimmt, die CDU entscheidet
    Ende April darüber. Bei der SPD wird jetzt die Basis dazu befragt: Bis
    zum 29. April haben die Mitglieder Zeit, über den Koalitionsvertrag
    abzustimmen. Doch es regt sich Kritik – vor allem an den
    Finanzierungsplänen der neuen Koalition. Und auch die Personalfragen
    sorgen für Spannungen, schließlich hatten nach der Wahl viele nach einem
    Generationenwechsel gerufen. Wie stabil ist die Doppelspitze um Saskia
    Esken und Lars Klingbeil also noch? Peter Dausend, Redakteur in der
    Hauptstadtredaktion der ZEIT, analysiert im Podcast, wie geschlossen die
    SPD wirklich ist.
    Lees meer

    Die US-Regierung unter Donald Trump setzt Zölle auf Technikprodukte wie
    Smartphones, Laptops und Mikrochips vorerst aus – auch auf Importe aus
    China. Damit wären diese Waren nicht vom neuen Strafzoll in Höhe von 145
    Prozent betroffen und auch der Basiszoll von zehn Prozent fällt weg. Die
    Ausnahmeregelung gilt rückwirkend ab dem 5. April. Zudem hat
    US-Handelsminister Lutnick in einem Interview angekündigt, dass die
    elektronischen Geräte in einem Monat doch noch neuen Zöllen unterliegen
    könnten. Zurzeit gilt aber noch die Zollbefreiung. Der Grund dafür:
    Nicht nur chinesische Firmen, sondern auch US-Konzerne wie Apple und
    Nvidia wären sonst massiv betroffen – ihre Lieferketten hängen stark von
    China ab. Beobachter sprechen von wirtschaftspolitischem Einlenken,
    manche sehen auch Kalkül. Fabian Franke, Redakteur und Reporter im
    Ressort Wirtschaft von ZEIT ONLINE, hat zu dem Thema recherchiert. Im
    Podcast erklärt er, was hinter der Kehrtwende steckt und was die
    Zollbefreiung für US-Unternehmen bed…

  35. Ecuadors Kampf gegen die Drogengewalt

    13 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die Präsidentschaftswahl in Ecuador geht in die Stichwahl zwischen dem
    konservativen Amtsinhaber Daniel Noboa und der linken Kandidatin Luisa
    González. Beide Kandidaten standen sich bereits 2023 in einer
    vorgezogenen Wahl gegenüber, die Daniel Noboa knapp für sich entschied.
    Das wichtigste Thema des Wahlkampfes ist die Sicherheitslage, die
    Drogengewalt im Land ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Der
    freie Journalist Bastian Kaiser ordnet die aktuelle Lage aus Guayaquil
    für uns ein.
    Lees meer

    Die Bundesregierung plant eine Reform des Arbeitszeitgesetzes: Künftig
    soll nicht mehr die tägliche Höchstarbeitszeit, sondern eine
    wöchentliche Arbeitszeitregelung gelten. Ziel ist mehr Flexibilität im
    Arbeitsalltag. Ist das eine gute Idee? Darüber sprechen wir mit Hannah
    Scherkamp, Redakteurin im Arbeitsressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so: Ein chinesisches Gericht versteigert Krokodile.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Ecuador: Präsident Noboa spricht nach Wahl in Ecuador von
    "Unregelmäßigkeiten"

    Drogenkriminalität: Ermittler stellen Dutzende Tonnen Kokain im
    Milliardenwert sicher

    Ecuador: Ein Land versinkt im Chaos

    Drogengewalt in Ecuador: "Schaut, was euer Kokainkonsum bei uns
    anrichtet"

    Flexible Arbeitszeiten: Das Ende des Achtstundentags

    Arbeitszeit: "Es gibt Beschäftigte, die sich Zwölf-Stunden-Schichten
    wünschen"

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  36. Spezial: Wurde den Menschen in der Corona-Pandemie zu viel abverlangt, Alena Buyx?

    12 april 2025 · 1 uur 29 min

    Afspelen
    Dies ist eine Folge aus dem Podcast "War da was? – Geschichte einer
    Pandemie?". Mit der Ethikerin Alena Buyx sprechen wir über
    Schulschließungen, Triage und Impfpflichten. Wie gerecht ging es damals
    zu und wie kann es gelingen, einander Fehler zu verzeihen?
    Lees meer

    Vor fünf Jahren begann die Corona-Pandemie in Deutschland. Aber wissen
    wir eigentlich noch, wie es war – das Leben im Lockdown, die
    Kontaktbeschränkungen, die Sommer voller Hoffnung? Im Podcast "War da
    was? – Geschichte einer Pandemie" sprechen wir mit den Menschen, die die
    Pandemie-Zeit geprägt haben. Und mit denen, die damals wenig gehört
    wurden – aber heute noch darunter leiden.

    Alle Folgen von "War da was? – Geschichte einer Pandemie" können Sie
    hier hören und überall, wo es Podcasts gibt.

    Moderation: Maria Mast

    Redaktion: Luisa Thomé, Ole Pflüger

    Produktion: Pool Artists

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  37. USA und Iran: Gelingen die neuen Atomgespräche?

    12 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    Nach Jahren diplomatischer Funkstille wollen die USA an diesem Samstag
    wieder Gespräche mit dem Iran aufnehmen – indirekte Gespräche sollen im
    Oman stattfinden. Im Zentrum steht Teherans Atomprogramm. Ein
    entsprechendes Abkommen hatte es bereits gegeben – bis US-Präsident
    Donald Trump es 2018 während seiner ersten Amtszeit aufkündigte. Nun ein
    neuer Versuch: Trump hat im Vorfeld neue Sanktionen gegen den Iran
    verhängt und mit militärischer Gewalt gedroht, sollte es keine Einigung
    geben. "Das rücksichtslose Streben des iranischen Regimes nach
    Atomwaffen bleibt eine ernste Bedrohung für die USA und eine Gefahr für
    die regionale Stabilität und die globale Sicherheit", sagte
    US-Finanzminister Scott Bessent. Farhad Payar, freier Journalist und
    Irankenner, analysiert im Podcast die Chancen auf neue Atomverhandlungen
    und erklärt, wie verhandlungsbereit die iranische Führung ist.
    Lees meer

    Nach monatelangen Verhandlungen haben Union und SPD in dieser Woche
    ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Neben Themen wie Migration,
    Verteidigung und Wohnen steht auch das Bürgergeld im Zentrum der
    Reformpläne – und hier zeichnet sich ein deutlicher Kurswechsel ab. Die
    neue Regierung plant eine grundlegende Neuausrichtung der
    Grundsicherung: Sanktionen sollen verschärft, Leistungen bei
    wiederholter Arbeitsverweigerung ganz gestrichen werden können. Die Rede
    ist von einer "neuen Grundsicherung für Arbeitssuchende". Was bleibt da
    noch vom ursprünglichen Anspruch des Bürgergelds, den Sozialstaat
    menschlicher und würdevoller zu gestalten? Anna Mayr, Redakteurin im
    Hauptstadtbüro der ZEIT, erklärt im Podcast, was die neue Regierung zum
    Bürgergeld plant und wie stark der Einfluss der CDU auf die geplanten
    Änderungen ist.

    Und sonst so? Make Duschen Great Again

    Die Bonusfolge des "Politikteil" zum Koalitionsvertrag können Sie hier
    hören.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreiche…

  38. Update: Die Milliardenpläne von Schwarz-Rot

    11 april 2025 · 8 min

    Afspelen
    Sparen wollen sie – und gleichzeitig Milliarden ausgeben. Im neuen
    Koalitionsvertrag von Union und SPD stehen kostspielige Vorhaben wie
    Steuersenkungen für Unternehmen, eine Entlastung bei Stromkosten und
    neue Förderprogramme für Landwirtschaft und Mobilität. Laut Berechnungen
    des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung könnten die geplanten
    Maßnahmen insgesamt rund 54 Milliarden Euro kosten. Jurik Caspar
    Iser ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er, welche
    Vorhaben genau die neue Regierung finanzieren will, wo das Geld fehlen
    könnte – und wo es mögliche Einsparungen geben soll.
    Lees meer

    Der Handelsstreit zwischen den größten Volkswirtschaften der Welt,
    zwischen den USA und China, verschärft sich. Als Reaktion auf die neuen
    US-Zölle hat China eine weitere Erhöhung der Abgaben auf US-Importe
    angekündigt. Ab dem morgigen Samstag gilt ein Zollsatz von 125 Prozent
    auf US-Waren, wie das Finanzministerium in Peking bekannt gab.

    Dass die Inflationsrate im März gesunken ist, hat man an der
    Supermarktkasse nicht gemerkt. Für den Lebensmitteleinkauf sind die
    Preise insgesamt um drei Prozent gestiegen. Insgesamt lagen die
    Verbraucherpreise im März um 2,2 Prozent über dem Niveau des
    Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

    Was noch? Fünf Prozent der EU-Bevölkerung sind "Offliner". Unsere Host
    gehört nicht dazu.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

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  39. Wie Merz die Sicherheitswende gestalten will

    11 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    Nach den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD haben die
    Parteien am Mittwoch ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Die Gespräche
    standen unter dem Eindruck wachsender Unsicherheiten in der
    internationalen Sicherheitslage – vor allem durch die unberechenbare
    Rolle der USA. Europa müsse sich künftig selbst verteidigen können, so
    der Tenor. CDU, CSU und SPD planen deshalb mehrere Maßnahmen in der
    Verteidigungspolitik: die Schaffung eines Nationalen Sicherheitsrats,
    eine schnellere Ausrüstung der Bundeswehr durch ein neues Planungs- und
    Beschaffungsbeschleunigungsgesetz und einen freiwilligen Wehrdienst.
    Doch sind diese Pläne die richtige Antwort auf die veränderte
    Sicherheitslage? Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer
    Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, ob der
    Koalitionsvertrag die richtigen Prioritäten in der Verteidigungspolitik
    setzt – und ob Boris Pistorius Verteidigungsminister bleibt.
    Lees meer

    In vielen Regionen Deutschlands ist der Frühling dieses Jahr zu trocken.
    Laut dem Deutschen Wetterdienst sind die Böden fast überall im Land
    unterdurchschnittlich feucht – teilweise herrscht bis in tiefere
    Bodenschichten Dürre. Nordrhein-Westfalens Umweltminister Oliver
    Krischer (Grüne) spricht von einem „ungewöhnlichen Dürre-Frühling“ und
    warnt vor einer steigenden Waldbrandgefahr in der Region, noch bevor die
    heiße Jahreszeit begonnen hat. Der März war einer der trockensten in
    Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, europaweit war er
    sogar so warm wie nie zuvor. Doch wie entsteht diese Trockenheit – und
    ist das noch normales Wetter oder schon eine Folge des Klimawandels?
    Claudia Vallentin ist Redakteurin im Wissensressort von ZEIT ONLINE. Im
    Podcast erklärt sie, wie schlimm die Trockenheit gerade in Deutschland
    ist und welche Auswirkungen sie auf die Landwirtschaft hat.

    Und sonst so? Galapagos-Schildkröte wird Mutter mit 100 Jahren

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg,

    Redaktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Kai Schnier, Konst…

  40. Update: Was im Koalitionsvertrag zur Migration steht

    10 april 2025 · 10 min

    Afspelen
    Union und SPD wollen laut Koalitionsvertrag Asylsuchende künftig
    verstärkt an den Grenzen zurückweisen und auch Abschiebungen stärker
    durchsetzen. Die CDU kündigte nach der Vorstellung des Vertrags an,
    regelmäßige Abschiebeflüge nach Syrien und Afghanistan zu organisieren.
    Gleichzeitig kritisierte etwa der Jesuiten-Flüchtlingsdienst die
    geplante Migrationspolitik als "Desaster" und warnte vor einem massiven
    Abbau rechtsstaatlicher Garantien für Schutzsuchende. Tilman Steffen,
    Redakteur im Politikressort der ZEIT, ordnet ein, ob die geplanten
    Abschiebungen und Zurückweisungen an der Grenze tatsächlich umsetzbar
    sind.
    Lees meer

    Donald Trump hat eine 90-tägige Aussetzung bestimmter Strafzölle
    angekündigt, was international für Erleichterung sorgte. Für fast alle
    Länder gelten vorerst reduzierte Zölle von zehn Prozent. Zölle auf
    bestimmte Produkte wie Autos, Stahl und Aluminium bleiben jedoch
    bestehen. Für die EU bedeutet dies eine vorübergehende Entlastung,
    weshalb auch sie ihre geplanten Gegenmaßnahmen für 90 Tage
    aussetzt. Kommissionschefin Ursula von der Leyen erklärte auf der
    Plattform X, dass die Maßnahmen wieder in Kraft treten, falls die
    Verhandlungen mit den USA nicht erfolgreich sind. Heike Buchter
    ist US-Korrespondentin der ZEIT. Im Podcast analysiert sie, was Donald
    Trump zu dieser Kehrtwende bewegt hat.

    Außerdem im Update: Führende Wirtschaftsinstitute haben ihre
    Wachstumsprognose für Deutschland 2025 gesenkt. Statt eines ursprünglich
    prognostizierten Anstiegs von 0,8 Prozent rechnen sie nun nur noch mit
    einem minimalen Wachstum von 0,1 Prozent. Gründe für die schwache
    Prognose sind geopolitische Spannungen, die protektionistische
    Handelspolitik der USA und der zunehmende internationale Wettbewerb.

    Was noch? Dunkelblau is the new black.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Link…

  41. Kommt jetzt die Wirtschaftswende?

    10 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD haben sich die
    Parteien auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Die Verhandlungen standen
    besonders unter dem Druck der wirtschaftlichen Lage und geopolitischer
    Spannungen, wie etwa den US-Zöllen. Friedrich Merz hatte bereits im
    Vorfeld betont, dass Deutschland nur durch Erfolg vorankommen könne und
    versprach, dass Deutschland den Wandel in der Welt mitgestalten wird. In
    diesem Zusammenhang forderte er Steuererleichterungen, Bürokratieabbau
    und eine Senkung der Energiepreise für Unternehmen. Welche weiteren
    wirtschaftlichen Maßnahmen wurden nun im Koalitionsvertrag verankert?
    Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT,
    erläutert, welche wirtschaftlichen Pläne in den Vertrag aufgenommen
    wurden und wie diese letztlich umgesetzt werden sollen.
    Lees meer

    Seit der Verhaftung des türkischen Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu in
    Istanbul gehen immer mehr Menschen gegen die türkische Regierung unter
    Präsident Recep Tayyip Erdoğan auf die Straße. Zahlreiche
    Demonstrierende wurden bei den nicht genehmigten Protesten bereits
    festgenommen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu drohen
    einigen der Festgenommenen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren. Ekrem
    İmamoğlu, der am 19. März aufgrund von angeblichen Korruptions- und
    Terrorvorwürfen festgenommen wurde, gilt als der bedeutendste
    innenpolitische Herausforderer des türkischen Präsidenten. Seine Partei,
    die CHP, hat angekündigt, künftig jedes Wochenende landesweit Proteste
    zu organisieren. Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT,
    analysiert, wie es mit den Demonstrationen im Land weitergeht.

    Und sonst so? Ein Bahnhof aus dem 3D Drucker

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Koalitionsverhandlungen: So verliefen die Koalitionsverhandlungen von
    Union und SPD

    L…

  42. Update: Das steht im Koalitionsvertrag

    9 april 2025 · 11 min

    Afspelen
    Union und SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. 45 Tage
    nach der Bundestagswahl am 23. Februar haben die Parteivorsitzenden
    Friedrich Merz (CDU), Markus Söder (CSU), Saskia Esken und Lars
    Klingbeil (beide SPD) am Nachmittag die Einigung vorgestellt. Darin sind
    Ziele für Themen wie Migration, Arbeit, innere Sicherheit und
    Außenpolitik festgelegt.
    Lees meer

    Die Parteien haben ebenfalls entschieden, wie die Ministerien verteilt
    werden. Bereits vor der Pressekonferenz am Nachmittag gab es
    Medienberichte, dass die CDU neben dem Kanzleramt für Friedrich Merz
    sechs Ministerien besetzen kann, darunter das Auswärtige Amt und das
    Wirtschaftsministerium. Innen-, Forschungs- und Landwirtschaftsminister
    sollen aus der CSU kommen. Die SPD soll sieben Ministerien, darunter das
    Finanz-, Verteidigungs- und Justizministerium, bekommen. CDU und CSU
    hatten die Bundestagswahl mit 22,6 Prozent gewonnen, die SPD kam auf
    16,4 Prozent. Worauf sich Union und SPD einigen konnten und was genau im
    Koalitionsvertrag steht, erzählen Lisa Caspari und Ferdinand Otto,
    Redakteure im Politikressort von ZEIT ONLINE.

    Wie erfolgreich der Koalitionsvertrag letztlich umgesetzt wird, hängt
    auch davon ab, wie zufrieden die Parteien mit dem Vertrag sind. Michael
    Schlieben, politischer Korrespondent für ZEIT ONLINE, hat sich im
    Bundestag umgehört und schildert im Podcast die Stimmungslage in den
    Fraktionen.

    Außerdem im Update:

    Die EU-Kommission hat Gegenzölle für die USA angekündigt: Ab dem 15.
    April sollen Sonderabgaben zwischen 10 und 25 Prozent auf Importe aus
    den USA in Kraft treten. Im Mai und Juni folgen dann weitere Gegenzölle.

    Was noch? Liebe geht durch den Magen – einer Kuh?

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog zum Nachlesen: So verliefen die Koalitionsverhandlungen von
    Union und SPD

    Koalitionsverhandlungen: Union und SPD einigen si…

  43. Bringen die US-Zölle neue Industriejobs?

    9 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach der Erklärung des „Liberation Day“ durch Donald Trump vergangene
    Woche traten die angekündigten Strafzölle gegen andere Länder wie China,
    Japan und die EU in Kraft. Der US-Präsident, der sich als Verteidiger
    der amerikanischen Industrie präsentiert, warf den betroffenen Ländern
    vor, die USA wirtschaftlich benachteiligt zu haben. Mit den Zöllen
    verspricht er, dass Unternehmen ihre Fabriken zurück in die USA
    verlagern und so Arbeitsplätze in der Industrie zurückkehren. Mark
    Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT,
    analysiert im Podcast, wie zutreffend Donald Trumps Anschuldigungen sind
    und ob er seine Versprechen von neuen Jobs durch seine Zollpolitik
    tatsächlich einlösen kann.
    Lees meer

    Studien zeigen, dass Mikroplastik an vielen Orten im menschlichen Körper
    nachgewiesen wird – von der Lunge und dem Gehirn bis hin zur Plazenta
    und dem Blut. Die winzigen Kunststoffpartikel gelangen über Luft,
    Nahrung und Haut in den Körper. Doch wie gefährlich sind sie wirklich?
    Linda Fischer, stellvertretende Leiterin des Wissensressorts von ZEIT
    ONLINE, erklärt, was an den Studien dran ist und ob man etwa auf
    Plastikflaschen verzichten sollte.

    Und sonst so? So machen Sie Ihr Handy fit für die USA-Einreise

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Was jetzt? / "Liberation Day": Was Trumps "Liberation Day" für Europa
    bedeutet

    Arthur Laffer: "Ahh, endlich. Das Ungleichheitsargument!"

    OK, America? / US-Zölle: Donald Trumps Zollwahnsinn

    Zollkrise: China droht USA "entschlossen" mit weiteren Vergeltungszöllen

    US-Zölle: Die eierlegende Zollmilchsau

    US-Zollpolitik: Wenn es doch nur ein Handelskonflikt wäre

    Dekret zu Stahl und Aluminium: "Unschön für unsere Volkswirtschaften,
    aber nicht verheerend"

    Kunststoffe: Die Mikroplastik-Panik

    Kunststoffteilchen: Forscher belegen Anstieg von Mikropl…

  44. Update: Chinesisch-amerikanischer Showdown

    8 april 2025 · 10 min

    Afspelen
    Der Handelskonflikt mit den USA geht weiter: Trotz der deutlichen
    Drohung von US-Präsident Donald Trump will China an seinen Gegenzöllen
    festhalten. Nachdem die USA Zölle in Höhe von 34 Prozent auf US-Importe
    für China angekündigt hatten, erhob die Regierung in Peking ebenfalls 34
    Prozent auf Importe aus den USA. Trump drohte daraufhin, zusätzliche
    Zölle in Höhe von 50 Prozent zu erheben, wenn China die Gegenzölle bis
    zum Mittag nordamerikanischer Ostküstenzeit nicht zurücknehme.
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen forderte China bereits
    auf, eine Verhandlungslösung mit den USA zu finden. Im Podcast erklärt
    ZEIT-Korrespondent Jens Mühling, ob es zu einer Einigung kommen könnte
    und welche Auswirkungen zusätzliche Zölle auf Chinas Wirtschaft hätten.
    Lees meer

    Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, dass Donald Trump
    venezolanische Einwanderer auf Grundlage des Alien Enemies Act
    abschieben darf. Allerdings müssen die betroffenen Venezolaner genug
    Zeit eingeräumt bekommen, um vor Gericht klagen zu können. Das
    Kriegsgesetz aus dem Jahr 1798 erlaubt dem Präsidenten, Abschiebungen
    ohne ein rechtsstaatliches Verfahren durchzuführen. Mitte März hatte
    US-Präsident Trump zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg davon
    Gebrauch gemacht und Hunderte von Menschen abgeschoben – die betroffenen
    Männer seien Mitglieder einer venezolanischen Verbrecherbande gewesen,
    die "irreguläre Kriegsführung" gegen das US-Territorium ausführe,
    behauptete Trump. Venezuela bestreitet den Vorwurf. Rieke Havertz ordnet
    im Podcast ein, was das Urteil für die USA bedeutet.

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat gegen den
    Oppositionschef Özgür Özel Anzeige erstattet. Er reagiert damit auf die
    Aussage des CHP-Politikers, dass die Regierung eine "Junta" sei, die
    "Angst hat vor Wahlen, Angst vor ihren Gegnern und Angst vor der
    Nation". Außerdem kritisierte Özel die Inhaftierung des Istanbuler
    Bürgermeisters und Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu im März.

    Außerdem im Update:

    …

  45. Wann hört das Börsenbeben auf?

    8 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    Auch eine Woche nachdem der US-amerikanische Präsident Donald Trump das
    neue Zollpaket eingeführt hat, hält das Börsenbeben weiter an: Anfang
    der Woche brach der deutsche Aktienindex Dax um etwa zehn Prozent ein
    und befand sich dadurch auf einem Tiefstand der vergangenen Monate. In
    Asien stürzten die Aktienkurse ebenfalls deutlich ab. Währenddessen
    bezeichnete Trump seine Zollentscheidungen als vollen Erfolg und verwies
    dabei auf die sinkenden Ölpreise. US-Banken warnen allerdings vor
    wirtschaftlichen Folgen wie einer höheren Inflation und einem
    langsameren Wirtschaftswachstum in den USA. Was Privatanleger jetzt
    beachten müssen und ob bald eine Kurswende in Sicht ist, weiß Jan
    Guldner, Leiter des Geld-Ressorts von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Das aktuelle Rettungsdienstsystem in Deutschland verstößt gegen das
    Grundgesetz – das findet die Björn-Steiger-Stiftung und hat deshalb eine
    Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Ziel
    der Beschwerde ist es, eine bundesweite Verbesserung der
    Notfallversorgung anzustoßen, denn im jetzigen Zustand weise sie große
    Mängel auf. Der Präsident der Björn-Steiger-Stiftung, Pierre-Enric
    Steiger, betonte dabei, dass sich die Beschwerde nicht gegen die
    Rettungskräfte richte, sondern gegen die Rahmenbedingungen: "Die Rettung
    eines Menschenlebens darf nicht vom Wohnort und der jeweiligen Tagesform
    des Mitarbeiters in der Rettungsleitstelle abhängen", so Steiger. Was
    hinter der Beschwerde steckt und wie es dem deutschen Rettungssystem
    wirklich geht, erklärt Politik-Redakteurin Tina Groll im Podcast.

    Und sonst so? Acht neue, extrem nützliche Emojis.

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emma Graml

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    Weitere Links zur Folge:

    Große Unsicherheit: Börsenbeben wird heftiger – wie weit geht es
    abwärts?

    Aktienkurse: Wie weit geht der Börsencrash noch?

    Börse: Dax stürzt zu Handelsbeginn um fast 10 Proze…

  46. Update: Die EU lockt Trump mit Zöllen von Null

    7 april 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die EU-Handelsminister haben am Montag in Luxemburg über mögliche
    Gegenmaßnahmen zu den neuen US-Strafzöllen beraten. Ziel ist es, die
    Regierung in Washington wirtschaftlich unter Druck zu setzen – ohne die
    eigene Wirtschaft zusätzlich zu belasten. EU-Handelskommissar Maroš
    Šefčovič geht davon aus, dass der Zollkonflikt mit den USA zu
    weitreichenden Veränderungen im globalen Handelssystem führen wird. Die
    Europäische Kommission will den Mitgliedsstaaten eine Liste von
    US-Produkten vorschlagen, auf die Gegenzölle erhoben werden könnten –
    darunter US-Fleisch, Getreide, Wein, Holz, Kleidung, aber auch Kaugummi,
    Zahnseide, Staubsauger und Toilettenpapier. Die USA haben zuletzt 20
    Prozent Zoll auf alle Produkte aus der EU erhoben – zusätzlich zu den 25
    Prozent, die bereits im März auf Stahl- und Aluminiumimporte eingeführt
    wurden. Max Hägler, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet im
    Podcast ein, ob die EU damit Donald Trump zum Einlenken bringen kann
    oder sich selbst schadet.
    Lees meer

    Am vergangenen Wochenende gingen in den USA Tausende Menschen gegen die
    Politik von Präsident Donald Trump auf die Straße. Bei mehr als 1.000
    Protesten in allen 50 Bundesstaaten kritisierten die Demonstranten das
    Vorgehen der Trump-Regierung gegen Migranten, Kürzungen bei
    Bundesbehörden und die Zollpolitik. Allein in der US-Hauptstadt
    Washington versammelten sich laut "New York Times" Zehntausende
    Demonstranten am Washington Monument nahe dem Weißen Haus. Johanna Roth,
    US-Korrespondentin für ZEIT ONLINE, war in Washington, D. C. bei den
    Demonstrationen. Im Podcast erklärt sie, welche Auswirkungen die
    landesweiten Proteste auf die politische Lage haben könnten. Im Podcast
    schildert sie ihre Beobachtungen der Proteste.

    Union und SPD gehen am Montag in die Schlussrunde ihrer
    Koalitionsverhandlungen. Gleichzeitig sorgt die Handelspolitik von
    US-Präsident Donald Trump für Turbulenzen an den weltweiten Börsen. "Die
    Lage an den internationalen Aktien- und Anleihemärkten ist dramatisch
    und dro…

  47. Wie gefährdet sind Rettungskräfte im Gazastreifen?

    7 april 2025 · 12 min

    Afspelen
    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu trifft am heutigen Montag
    in Washington auf US-Präsident Donald Trump, um über den Kampf gegen den
    Internationalen Strafgerichtshof und mögliche US-Zölle zu sprechen.
    Außerdem soll es laut dem Büro des israelischen Regierungschefs um die
    Bemühungen zur Freilassung der israelischen Geiseln im Gazastreifen und
    die Bedrohung durch den Iran gehen. Nicht auf der Agenda: Ende März kam
    es zu einem tödlichen Angriff israelischer Soldaten auf eine Gruppe
    palästinensischer Rettungskräfte. Neue Videoaufnahmen, veröffentlicht
    von der "New York Times", zeigen deutlich erkennbare Rettungsfahrzeuge
    mit eingeschaltetem Blaulicht. Israel sprach zunächst von einem
    verdächtigen Verhalten. Inzwischen hat das Militär eingeräumt, dass die
    ursprüngliche Darstellung nicht korrekt war – der Vorfall wird neu
    untersucht. Die Armee bleibt aber bei ihrer Darstellung, dass sich unter
    den Getöteten Hamas-Terroristen befunden hätten. Christian Katzer,
    Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen, erzählt im Podcast, wie
    gefährdet das medizinische Personal in Gaza ist und inwiefern sich die
    Lage dort von anderen Krisengebieten unterscheidet.
    Lees meer

    Der Buckelwal galt lange als nahezu ausgestorben – Mitte der
    1980er-Jahre lebten weltweit nur noch rund tausend Exemplare. Heute,
    vierzig Jahre später, schwimmen wieder etwa 80.000 dieser Meeressäuger
    durch die Ozeane. Ein Erfolg, der als Meilenstein des Artenschutzes
    gefeiert wird. Doch wie kam es zu dieser Erholung? Welche Rolle spielten
    Fangverbote, internationale Abkommen – und gute PR? Und ist der
    Buckelwal nun wirklich gerettet oder weiterhin gefährdet? Anne Backhaus,
    freie Autorin im Wissensressort der ZEIT, ordnet im Podcast die
    Entwicklung ein und erklärt, was man aus der Geschichte des Buckelwals
    für den globalen Artenschutz lernen kann.

    Und sonst so? Gibt es das Monster von Loch Ness vielleicht doch?

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, An…

  48. Die US-Zölle sorgen für Finanzchaos

    6 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    Seitdem der US-amerikanische Präsident Donald Trump ein neues Zollpaket
    eingeführt hat, sind die Börsenkurse weltweit eingebrochen. In den USA
    sind unter anderem die großen Technologiekonzerne davon betroffen, wie
    Apple, Amazon und Tesla, deren Aktien jeweils um die fünf bis sechs
    Prozent fielen. Auch in Europa machen sich die hohen Zölle bemerkbar:
    Während der Dax auf den tiefsten Stand seit Anfang Februar sank, stieg
    der Euro auf den höchsten Wert seit sechs Monaten. Analysten zufolge
    werde der Euro derzeit als eine sichere Anlage betrachtet. Warum die
    Zölle einen so großen Einfluss auf den Aktienmarkt haben und welche
    Anleger besonders betroffen sind, analysiert Victor Gojdka aus dem
    Geldressort.
    Lees meer

    Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine 2022 sind
    laut dem ukrainischen Präsidenten knapp 50.000 Soldaten gefallen, rund
    400.000 wurden verletzt. Nicht alle davon können in der Ukraine
    angemessen behandelt werden, besonders die Schwerverletzten kommen
    deshalb nach Westeuropa. Um Überlastungen zu verhindern, werden sie über
    das sogenannte Kleeblatt-Verfahren an Krankenhäuser verteilt. In
    Deutschland wurden seit Kriegsbeginn bereits hunderte ukrainische
    Soldaten behandelt. Aber was passiert mit den Soldaten, wenn die
    Behandlung abgeschlossen ist? Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
    Korrespondent der ZEIT, hat betroffene Soldaten in Hamburg getroffen. Im
    Podcast erklärt er, mit welchen Problemen die Soldaten nach den
    Behandlungen konfrontiert werden und warum die deutschen Behörden
    versagt haben.

    Und sonst so? Genetisch bedingter Musikgeschmack.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Neue US-Zölle: Börsen brechen ein, Goldpreis auf Höchststand

    Aktienkurse: Ist jetzt der beste Zeitpunkt, um in den MSCI World zu
    investieren?

    Ukraine-Krieg: Verletzte Soldaten aus der Ukraine in Brandenburg
    behandelt

    Ukraine-Kr…

  49. Spezial "Der Wahlkreis": Der Riss in der Rechten

    5 april 2025 · 1 uur 5 min

    Afspelen
    Von außen betrachtet wirkt die radikale Rechte wie ein massiver Block –
    und auf einem unaufhaltsamen Vormarsch. Die AfD liegt in Umfragen fast
    gleichauf mit der Union, und US-Präsident Donald Trump wirbelt mit
    seinen Dekreten die bisherige Weltordnung durcheinander. Doch da ist
    auch die Meldung, dass sein Berater, der Tech-Milliardär Elon Musk vor
    der Abberufung aus dem Weißen Haus steht. Zwar dementiert die
    Trump-Administration, aber tatsächlich gibt es bei näherer Betrachtung
    auch im rechten Lager Risse. Manche sind persönlicher Natur, andere
    haben einen ideologischen Hintergrund.
    Lees meer

    Die radikale Rechte in Deutschland und den USA lässt sich grob in zwei
    Lager teilen: Auf der einen Seite die Tech-Enthusiasten um Musk, denen
    auch die deutsche AfD-Chefin Alice Weidel nacheifert, die auch in ihrer
    deutschen Partei schon länger einen staatsskeptischen,
    wirtschaftsliberalen Ansatz verfolgt. Auf der anderen Seite stehen
    Vordenker wie der ehemalige Trump-Berater Steve Bannon oder in
    Deutschland Verleger Götz Kubitschek, die eine eher sozial patriotische
    Ideologie anhängen: Der starke Staat als sozialpolitisch engagierter
    Kümmerer für die “richtigen” Amerikaner oder die “richtigen Deutschen”.

    Worin unterscheiden sich die Lager genau, wie beeinflussen sie sich
    gegenseitig – und warum ist es bisher nicht zum Bruch gekommen? Darüber
    sprechen Robert Pausch, Paul Middelhoff und Lisa Caspari aus den
    Politikredaktionen von ZEIT und ZEIT ONLINE in einer neuen Ausgabe des
    Podcasts “Was Jetzt? - Der Wahlkreis.”

    Die nächste Ausgabe von Was Jetzt? - Der Wahlkreis erscheint am 25.4
    Moderation: Lisa Caspari
    Produktion: Pool Artists
    Shownotes:

    Steve Bannon im Podcast der New York Times

    Quinn Slobodian über Elon Musk:

    Carlotta Voß über Patrick Deneen und die Postliberalen

    Marc Andreessen im Podcast der New York Times

    JD Vance über den Split im MAGA-Lager

    Patrick Deneens Substack

    Peter Thiel im Gespräch mit Bari Weiss

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier kön…

  50. Merz hat Ärger in der eigenen Partei

    5 april 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD dauern weiter
    an. Für die Verhandlungen haben sich die Parteien zu gegenseitigem
    Stillschweigen verpflichtet. Was bislang nach außen vorgedrungen ist,
    sorgt jedoch für Empörung bei einigen CDU-Mitgliedern: Die Pläne trügen
    zu sehr eine SPD- und zu wenig eine Unionshandschrift. Ob Friedrich Merz
    mit diesen Entscheidungen schon vor Regierungsantritt die Unterstützung
    in seiner eigenen Partei verliert und wie er auf die Kritik seiner
    Wählerschaft reagieren wird, analysiert Ferdinand Otto, Politikredakteur
    bei ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Nur noch schnell eine Nachricht beantworten oder einen Instagram-Post
    der besten Freundin liken: Handys können sehr ablenkend sein. Deshalb
    wollen einige Bundesländer nun ein Handyverbot an Schulen beschließen.
    In Bayern gibt es bereits ein Verbot an Grundschulen. Hessen möchte eine
    solche Regelung ab dem kommenden Jahr einführen. Auch im Saarland
    kündigte die Regierung ein ähnliches Vorgehen an. In Rheinland-Pfalz
    scheiterte ein Antrag zum Handyverbot. Pauline Schinkels aus dem
    ZEIT-ONLINE-Digitalressort berichtet von bisherigen Erfahrungen an
    Schulen, den Reaktionen von Lehrerinnen und Lehrern und ob auch etwas
    gegen ein solches Verbot spricht.

    Und sonst so: Affen jodeln besser als Menschen.

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Angezählt: Die neue Koalition wird für gescheitert erklärt, bevor sie
    ihre Arbeit überhaupt aufgenommen hat. Woher kommt die Wut?

    Selfieverbot: Sie haben heute leider kein Foto für uns

    Johannes Winkel: JU-Chef kritisiert geplantes Finanzpaket von Union und
    SPD

    Schuldenpaket: So groß ist jetzt der Spielraum von Friedrich Merz

    Smartphone-Verbot: Hessen plant Handyverbot an Schulen

    Digitale Endgeräte in Schulen: Debatte um Handyverbot an Schulen nimmt
    Fahrt auf

    Handys in der Schule: "Als ob man …