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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Wie ein Fehler die ganze Bahn lahmlegen konnte (Update)

    24 juni 2026 · 10 min

    Afspelen
    Am Dienstagabend stand der Zugverkehr in Deutschland fast still. Grund
    war eine Störung im digitalen Zugfunksystem GSM-R, über das
    Lokführerinnen, Lokführer und Stellwerke kommunizieren. Wie das
    passieren konnte, erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort
    der ZEIT.
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    Nach einem mutmaßlichen Messerangriff in Göttingen ermittelt der
    Staatsschutz gegen einen 17-Jährigen. Ein 23-jähriger Student wurde in
    der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt und liegt nach Angaben
    seines Anwalts weiterhin auf der Intensivstation. Im Netz kursiert die
    unbestätigte Behauptung, die Tat habe einen politischen Hintergrund
    gehabt. Was über den Angriff und die Ermittlungen bekannt ist, berichtet
    Dune Korth aus dem Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die Bundesanwaltschaft hat im Zusammenhang mit der
    früheren Gazprom Germania GmbH mehrere Gebäude in Berlin und Frankfurt
    durchsuchen lassen. Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass die
    deutsche Gasversorgung sabotiert werden sollte.

    Eine Expertenkommission von Familienministerin Karin Prien hat 56
    Vorschläge für mehr Kinder- und Jugendschutz im Netz vorgelegt. Es geht
    unter anderem um soziale Medien, Bildschirmzeit, Medienbildung und
    Regeln für künstliche Intelligenz.

    Die Organisation CLAIM meldet deutlich mehr antimuslimische Vorfälle in
    Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 4.000 Fälle erfasst,
    rund 1.000 mehr als im Jahr davor.

    Und sonst so: Studierende demonstrieren gegen Spaghetti-Diktatur

    Transparenzhinweis: In der Meldung zum Report über antimuslimische
    Vorfälle in Deutschland haben wir versehentlich einen O-Ton falsch
    zugeordnet. Wir bedauern das sehr und bitten den Fehler zu
    entschuldigen. Wir haben die fehlerhafte Passage entfernt.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bundesweiter Bahnausfall: Plötz…

  2. Kommt ein Social Media Verbot für Jugendliche auch in Deutschland?

    24 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    Schadet Social Media mehr als es nützt? Eine von Bundesjugendministerin
    Karin Prien eingesetzte Expertenkommission stellt ihre Empfehlungen zum
    Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien vor. Die
    Kommission hat neun Monate lang beraten, ob und welche Einschränkungen
    für die Nutzung von Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat
    sinnvoll sein könnten. Laut einer aktuellen Umfrage befürworten rund
    zwei Drittel der Menschen in Deutschland ein Social-Media-Verbot für
    unter 14-Jährige. Wie stark Social Media verändert hat, wie Jugendliche
    heute aufwachsen, erläutert Martin Spiewak,, Redakteur im
    Bildungsressort der ZEIT.
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    Frankreichs Regierung möchte den Kampf gegen Drogenkonsum und
    Drogenhandel verschärfen. Premierminister Sébastien Lecornu kündigte
    eine Kampagne an, die sowohl strengere Strafen für Konsumenten als auch
    Drogentests für Minister, deren engste Mitarbeiter sowie weitere hohe
    Staatsbedienstete vorsieht. Gegner werfen ihm vor, seine eigenen
    Mitarbeiter unter Generalverdacht zu stellen und ihre Privatsphäre zu
    verletzen. Frankreich-Korrespondent Matthias Krupa erklärt, ob das mehr
    als Symbolpolitik ist.

    Und sonst so? Keine Pommes mehr im Bordbistro!

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    ZEIT Bühne / Karin Prien: »Wir sind unserem eigenen Anspruch noch nicht
    gerecht geworden«

    Social-Media-Verbot: Ethikrat gegen Social-Media-Verbot für Kinder und
    Jugendliche

    Psychische Gesundheit: Und immer reden die Falschen

    Was jetzt? – Spezial / Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die
    unbeschwerte Kindheit zurück?

    Social-Media-Verbot für Kinder: Bündnis spricht sich gegen pauschales
    Social-Media-Verbot aus

    Frankreich: Französische Regierung übersteht weitere Misstrauensvoten

    Drogentests für französische Ministerien: Frankreichs Premierminister
    bittet seine Regieru…

  3. Kein Rosinenpicken bei der Rente, da sind sich Merz und Bas einig (Update)

    23 juni 2026 · 10 min

    Afspelen
    Friedrich Merz und Bärbel Bas wollen bei der Rente »kein Rosinenpicken«:
    Die 33 Vorschläge der Rentenkommission sollen als Gesamtpaket kommen.
    Dazu gehören unter anderem eine neue Zusatzrente am Kapitalmarkt, ein
    höheres Rentenalter und das Ende der abschlagsfreien Frührente nach 45
    Versicherungsjahren. Ob mit der Reform die Rente wirklich für alle
    besser wird, erklärt Kolja Rudzio, stellvertretender Leiter des
    Wirtschaftsressorts der ZEIT.
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    ARD und ZDF ziehen vor das Bundesverfassungsgericht – wegen 58 Cent mehr
    Rundfunkbeitrag im Monat. Die Sender sagen: Die Länder durften die
    empfohlene Erhöhung nicht einfach stoppen. Was hinter dem Streit um den
    Rundfunkbeitrag steckt, erläutert Heinrich Wefing, Leiter im
    Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so: Belgischer Fußballer fliegt während der WM zur Geburt
    seines Sohnes

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Rentenkommission: Was die Rentenkommission vorschlägt

    Finanzierung der Rente: Bundesregierung will alle Vorschläge der
    Rentenkommission umsetzen

    Livestream: Rentenreform: Jetzt live: Merz, Bas und Rentenkommission
    präsentieren Reformpläne

    Rentenkommission: Kommission empfiehlt steigendes Renteneintrittsalter

    Rente: Eine Rente, die auch den Jungen nutzt

    Sommerpause der ARD: So geht die ARD baden

    Klage gegen Rundfunkbeitrag: Fußtruppen im Kampf gegen ARD und ZDF

    Rundfunkbeitrag: ARD und ZDF wollen höheren Rundfunkbeitrag vor Gericht
    erstreiten

    Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Finanzkommission empfiehlt geringere
    Anhebung des Rundfunkbeitrags

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  4. Zehn Jahre Brexit: Befreiung oder Blamage?

    23 juni 2026 · 11 min

    Afspelen
    Vor zehn Jahren, am 23. Juni 2016, wurde in Großbritannien der Brexit
    beschlossen. 51,9 Prozent der Wählerinnen und Wähler sprachen sich
    damals dafür aus, die Europäische Union zu verlassen. Dreieinhalb Jahre
    später trat das Vereinigte Königreich aus der EU aus, nach einer
    Übergangsphase 2021 auch aus dem Binnenmarkt und der Zollunion. Mit dem
    Brexit begann eine bis heute andauernde Phase politischer Instabilität.
    Am Montag kündigte der britische Premierminister Keir Starmer von der
    Labourpartei seinen Rücktritt an. Sein Nachfolger wird der siebte
    Regierungschef in zehn Jahren. Warum findet das Land nicht aus der
    Dauerkrise? Diese und weitere Fragen beantwortet Jochen Bittner,
    London-Korrespondent der ZEIT.
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    Wegen der hohen Temperaturen wird wahrscheinlich auch in diesem Sommer
    die Zahl der sogenannten hitzebedingten Todesfälle in Deutschland
    überdurchschnittlich hoch sein. Nicht alle, aber viele dieser Todesfälle
    könnten vermieden werden, sagt Petra Pinzler. Dafür aber müssten
    Politik, Verwaltung und unsere Gesellschaft insgesamt aufhören, das
    Problem vor allem als ein individuelles zu betrachten oder zu
    ignorieren. Die Moderatorin des freundlichen Krisenpodcasts »Auch das
    noch?« plädiert stattdessen für eine Hitzepolitik. Und verweist auf
    Städte wie Bochum oder Straubing, die als Vorbild für andere Städte
    dienen könnten.

    Und sonst so? Ein 26 Meter hoher Lionel Messi.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Brexit: Es kippt

    Rücktritt von Keir Starmer: Starmer geht, Labours Probleme bleiben

    Europäische Regierungschefs: Eine Amtszeit kürzer als die andere

    Folgen des Brexits: Was vom Brexit übrig blieb

    Hitzeschutz in Deutschland: Viele Todesfälle wären vermeidbar

    Wetterextreme: Warum so gereizt?

    Hitze: Das passiert bei Hitze in unserem Körper

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  5. Nach Rücktritt: Wer folgt auf Keir Starmer? (Update)

    22 juni 2026 · 10 min

    Afspelen
    Der britische Premierminister Keir Starmer hat am Montagmorgen nach zwei
    Jahren im Amt seinen Rücktritt bekannt gegeben. Bereits in der
    vergangenen Woche hatten mehrere Mitglieder seiner Regierung ihre Posten
    aufgegeben. ZEIT-Korrespondent Jochen Bittner sortiert die Lage in der
    Downing Street im Podcast ein.
    Lees meer

    Gewalt und Mobbing gehören an Berliner Schulen zum Alltag, wie die
    Zahlen der heute vorgestellten Studie Berliner Konflikt- und
    Gewaltbarometer zeigen. Über die Hälfte der Lehrkräfte bewertet die
    Gewalt als massives Problem. Zudem haben über 90 Prozent der
    Neuntklässler im vergangenen Jahr selbst Gewalt erfahren – von
    Beleidigungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.

    Außerdem im Update: Der neu gewählte Linken-Chef Luigi Pantisano hat
    seine umstrittene Äußerung zurückgenommen, in der er der CDU eine
    »faschistische Politik« vorgeworfen und sie mit der AfD gleichgesetzt
    hatte.

    Und: Nationalspieler Nico Schlotterbeck fällt für die restliche
    Fußball-WM in Nordamerika verletzungsbedingt aus.

    Und sonst so? Das hilft gegen Traurigkeit nach Konzertbesuchen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Großbritannien: Britischer Premierminister Keir Starmer kündigt
    Rücktritt an

    Nachwahl in Großbritannien: Ein Herausforderer für Keir Starmer

    Wahlkampf in Großbritannien: Sie meinen es nicht böse. Sie verachten
    einfach die Eliten

    Gewalt an Schulen: In der 9. Klasse erlebt fast jeder Schüler Gewalt.
    Was bedeutet das?

    Luigi Pantisano: Jetzt sind alle sauer

    Luigi Pantisano: »Ich mag es, wenn es mal knallt«

    Fußball-WM 2026: Nico Schlotterbeck fällt wegen Bänderriss für restliche
    Fußball-WM aus

    Bad Bunny in Düsseldorf: Am Ende umarmt er sich selbst

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  6. So soll die Rente gesichert werden

    22 juni 2026 · 14 min

    Afspelen
    Die Vorschläge der Rentenkommission zur Zukunft der Altersvorsorge sind
    am Wochenende vorab an die Öffentlichkeit gelangt. Im Podcast analysiert
    Wirtschaftsredakteurin Tina Groll die Vorteile und Schwachstellen der
    Vorschläge.
    Lees meer

    Seit Beginn des Gazakriegs im Oktober 2023 hat die Gewalt im von Israel
    besetzten Westjordanland stark zugenommen. Ein besonders erschütternder
    Fall ist der Tod des Babys Sam Abu Haikal, zu dem die freie
    Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke recherchiert hat. Im Podcast
    erklärt sie, warum die Aufklärung solcher Fälle so schwierig ist.

    Und sonst so? Haben Sie Interesse an vier Millionen Schmetterlingen?

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Rente: Eine Rente, die auch den Jungen nutzt

    Rentenreform: DIW-Präsident Fratzscher kritisiert Rentenvorschläge als
    unzureichend

    Rentenkomission: Was die Rentenkommission beschlossen hat

    Westjordanland: UN werfen Israel staatliche Beteiligung an Siedlergewalt
    vor

    Israelische Siedlungen: Amnesty wirft Israel »ethnische Säuberung« im
    Westjordanland vor

    Wahlkampf in Israel: Ein Land, das immer radikaler und immer religiöser
    wird

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  7. Die Linke stimmt für neue Führung und Völkermord-Beschluss

    21 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die Linke hat auf ihrem Parteitag in Potsdam beschlossen, Israels
    Vorgehen im Gazastreifen künftig als »Völkermord« zu bezeichnen. Damit
    ist sie die erste im Bundestag vertretene Partei, die den Begriff in
    einem Parteitagsbeschluss verwendet. Zugleich bekräftigte sie ihr
    Bekenntnis zum Existenzrecht Israels und zur Zweistaatenlösung. Außerdem
    wählte die Partei eine neue Führung: Künftig stehen Ines Schwerdtner und
    Luigi Pantisano an der Spitze der Linken. Kurz vor seiner Wahl hatte
    Pantisano mit Äußerungen zur CDU für Diskussionen gesorgt. Später
    bezeichnete er seine Wortwahl als »verkürzt«. Welche Richtung die Linke
    unter ihrer neuen Führung einschlagen könnte, erläutert Lisa Caspari,
    Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Das Europäische Parlament baut sein Asyl- und Migrationssystem um.
    Vorgesehen sind unter anderem schnellere Asylverfahren an den
    Außengrenzen, eine Beschleunigung von Abschiebungen sowie längere
    Möglichkeiten zur Abschiebehaft für Menschen mit abgelehnten
    Asylanträgen. Kritiker befürchten dabei Einschränkungen beim
    Rechtsschutz von Asylsuchenden sowie längere Haftzeiten für Menschen mit
    abgelehnten Asylanträgen. Ein Beispiel dafür ist ein Abschiebezentrum im
    bulgarischen Ljubimez nahe der türkischen Grenze. Welche Folgen die
    Änderungen für Asylsuchende haben könnten, erklärt ZEIT-Autor Quentin
    Lichtblau.

    Und sonst so? Wie ich das gestohlene Handy meines Sohnes wiederfand.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bundesparteitag der Linken: Die Linke sagt jetzt Völkermord

    Gazakrieg: Was ist Völkermord?

    Die Linke: Über die Chancen einer neuen linken Politik

    Luigi Pantisano: »Ich mag es, wenn es mal knallt«

    Abschiebungen: In Zellen zusammengepfercht, von Kameras beobachtet –
    jahrelang

    Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität

    Abschiebehaft in Deutschland: Weil kaum jemand sich m…

  8. Burnham gegen Starmer: Kommt ein Machtwechsel in London?

    20 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Großbritannien hat der Labour-Politiker Andy Burnham die Nachwahl im
    nordenglischen Wahlkreis Makerfield gewonnen und sich damit einen Sitz
    im Unterhaus gesichert. Mit dem Einzug ins Parlament könnte Burnham den
    Premierminister Keir Starmer künftig als innerparteilicher Konkurrent
    herausfordern. Dafür bräuchte er die Unterstützung von mindestens 20
    Prozent der Labour-Abgeordneten. Ob daraus tatsächlich ein Machtwechsel
    in London entstehen kann, ordnet Jochen Bittner, Auslandskorrespondent
    der ZEIT, ein.
    Lees meer

    In der kommenden Woche will die Rentenkommission ihre Vorschläge für die
    Zukunft des deutschen Rentensystems vorstellen. Schon jetzt wird darüber
    diskutiert, wie die Rente langfristig finanziert werden kann. Dabei
    taucht immer wieder eine Forderung auf: Auch Beamte sollen künftig in
    die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Befürworter argumentieren,
    dass damit mehr Menschen zum System beitragen würden. Andere verweisen
    darauf, dass eine solche Reform die finanziellen Probleme der
    Rentenversicherung nicht automatisch lösen würde. Was sich dadurch
    wirklich ändern könnte, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Lesen ist sexy

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Andy Burnham: Starmer-Kritiker Burnham fordert Richtungswechsel der
    Labour-Partei

    Wahlkampf in Großbritannien: Sie meinen es nicht böse. Sie verachten
    einfach die Eliten

    Großbritannien: Parteirivale von Keir Starmer gewinnt Nachwahl in
    Makerfield

    Regierungskrise in London: Burnham zurück in Westminster – was macht
    Premier Starmer?

    Großbritannien: Starmer will sich möglichem Machtkampf gegen Andy
    Burnham stellen

    Rente: Rentenkommission einigt sich offenbar auf Empfehlungen

    Rentenreform: Bärbel Bas will Beamte in gesetzliche Rentenversicherung
    einbeziehen

    Rentenversicherung: Beitrag…

  9. EU-Russland-Kurs: Droht ein neuer Bruch? (Update)

    19 juni 2026 · 11 min

    Afspelen
    Beim EU-Gipfel ist Ratspräsident António Costa wegen nicht abgestimmter
    Kontakte zu Russland in die Kritik geraten. Nach Angaben seines Büros
    hatte Costas Kabinettschef Gespräche geführt, um diplomatische Kanäle
    nach Moskau offenzuhalten. Mehrere Staats- und Regierungschefs, darunter
    Bundeskanzler Friedrich Merz, kritisierten das Vorgehen. Ob sich
    innerhalb der EU ein neuer Konflikt über den Umgang mit Russland
    abzeichnet und welche Folgen das für die Ukraine haben könnte, ordnet
    Johanna Roth aus dem Politikressort der ZEIT ein.
    Lees meer

    Die in der Schweiz geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran
    über ein weitreichenderes Abkommen sind abgesagt worden. Das Schweizer
    Außenministerium teilte mit, dass es bislang keinen neuen Termin gebe.
    Als Grund wurden logistische Probleme genannt. Parallel dazu wächst in
    den USA die Kritik am geplanten Abkommen. Widerstand kommt vor allem aus
    den Reihen der Republikaner. Für US-Präsident Donald Trump gilt eine
    Einigung als politisch wichtig, da der Krieg von Beginn an
    innenpolitisch umstritten war. Ob die abgesagten Gespräche und die
    Kritik aus den eigenen Reihen die Verhandlungen gefährden könnten,
    ordnet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.

    Außerdem im Update: Israel und die Hisbollah haben sich nach Angaben aus
    US-Regierungskreisen auf eine Waffenruhe geeinigt. Die von den USA und
    Katar vermittelte Vereinbarung soll demnach bereits am Nachmittag in
    Kraft getreten sein.

    Und sonst so: Hitze-Crêpes in Paris braten

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    EU-Gipfel: Kontaktaufnahme zu Russland durch Costa stößt auf Kritik in
    der EU

    Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut?

    EU-Gipfel in Brüssel: EU-Gipfel beginnt, Merz lehnt neue europäische
    Schulden ab

    G7-Gipfel: Die letzte Phase der Trauer ist Akzeptanz

    Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russ…

  10. Ein Deal auf Kosten des iranischen Volkes?

    19 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die USA und der Iran haben ihr Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs
    offiziell unterzeichnet. Neben dem Ende aller Militäroperationen
    verspricht das Abkommen dem Iran auch wirtschaftliche Erleichterungen.
    Bedeutet das mehr Wohlstand für die iranische Zivilbevölkerung? Und
    welche Folgen könnte das Abkommen für diejenigen haben, die sich
    politische Veränderung wünschen? Diese Fragen und weitere beantwortet
    Iranexperte Omid Rezaee bei Was jetzt?.
    Lees meer

    Auf dem EU-Gipfel in Brüssel steht der Umgang mit Chinas
    Handelspraktiken im Fokus. Während Frankreich nun einen härteren Kurs
    fordert, scheut Deutschland einen Handelskonflikt aus Sorge vor den
    Folgen für die schwächelnde Wirtschaft im Land. Wirtschaftsredakteur Max
    Hägler erklärt im Podcast, warum die EU-Länder unterschiedliche
    Positionen vertreten und wie deutsche Unternehmen zum Vorgehen der
    Bundesregierung stehen.

    Und sonst so? Besser spät als nie: Geldbeutel taucht nach einem
    Vierteljahrhundert auf.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald und Imre Balzer

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran

    Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in
    Straße von Hormus

    Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste
    (anderer)

    EU-Gipfel in Brüssel: Die EU sucht ihren Kurs im Wettbewerb mit China

    China und die EU: Ein Drama von existenziellem Ausmaß

    China und Europa: China ist nur systematisch zu begegnen

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  11. Arbeitszeitgesetz: Das Ende des Achtstundentags? (Update)

    18 juni 2026 · 11 min

    Afspelen
    Für das neue Arbeitszeitgesetz liegt ein erster Entwurf des
    SPD-geführten Arbeitsministeriums vor. Union und SPD hatten sich im
    Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Gesetz zu ändern. Im Zentrum der
    jetzt vorgelegten Reform stehen zwei Punkte: Statt des täglichen
    Achtstundentags sollen sich Tarifvertragsparteien in Zukunft auch auf
    eine maximale Arbeitszeit pro Woche einigen können. Außerdem plant das
    Ministerium neue Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung . Im Podcast ordnet
    Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein, was die Kritik am Vorschlag ist
    und wo die genauen politischen Konfliktlinien verlaufen.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump und Irans Präsident Massud Peseschkian haben
    ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs zwischen beiden Ländern
    unterzeichnet. In den kommenden 60 Tagen soll nun weiter über einen
    Frieden und die Zukunft der Region verhandelt werden. Um welche
    Streitpunkte es dabei genau geht und wie sich die Einigung auf die
    deutsche Wirtschaft auswirkt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender
    Ressortleiter Politik bei der ZEIT, in der heutigen Folge.

    Außerdem im Update: Bei ihrem größten Drohnenangriff auf Moskau seit
    mindestens zwei Jahren hat die Ukraine eine Ölraffinerie in Brand
    gesetzt.

    Und sonst so? Du bist gut genuuuug

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Arbeitszeitgesetz: Union lehnt SPD-Entwurf zur Arbeitszeit ab

    Arbeitszeitgesetz: Bundesarbeitsministerin plant Pflicht zur
    Arbeitszeiterfassung

    Reform des Arbeitszeitgesetzes: Gewerkschaften warnen vor
    Gesundheitsschäden bei längeren Arbeitstagen

    USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran

    Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in
    Straße von Hormus

    Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste
    (anderer)

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  12. Was kostet der Frieden im Iran?

    18 juni 2026 · 12 min

    Afspelen
    Im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran geht es neben dem
    Atomprogramm und Sicherheitsfragen auch um wirtschaftliche
    Zugeständnisse. Der von der US-Regierung offengelegte Text zeigt:
    Geplant ist auch ein Fonds zum Wiederaufbau iranischer Infrastruktur mit
    einem Volumen von rund 300 Milliarden Dollar. Bisher hatten die USA
    Reparationszahlungen offiziell ausgeschlossen. In Zukunft könnten
    außerdem Sanktionen gelockert, eingefrorene iranische Vermögen
    freigegeben und Handelsbeziehungen erleichtert werden. Wie viel Geld
    womöglich in das Iranabkommen fließt, ordnet Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein.
    Lees meer

    Bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn wird über ein mögliches neues Ziel
    für die Weltklimapolitik beraten. Die künftige COP31-Präsidentschaft der
    Türkei setzt sich dafür ein, dass bis 2035 rund 35 Prozent des
    weltweiten Energieverbrauchs durch Strom gedeckt werden. Hintergrund
    ist, dass Strom aus Wind- und Solaranlagen als besonders effizient gilt.
    Eine stärkere Elektrifizierung könnte deshalb den weltweiten
    Energieverbrauch senken und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren.
    Wie realistisch die Umsetzung dieses Vorhabens ist, erklärt Stefan
    Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Adidas geht das V aus.

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ende des Irankriegs: Im Blindflug durch die Welt

    Irankrieg: Iranabkommen enthält Milliarden-Investitionen und Ende von
    Sanktionen

    Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure
    Motoren«

    Straße von Hormus: So legt der Krieg die Straße von Hormus lahm

    UN-Klimaverhandlungen in Bonn: UN-Klimachef fordert mehr Anstrengungen
    beim Klimaschutz

    Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
    aktualisiert

    Energie: Deutschland führt erstmals se…

  13. Schiebt Deutschland bald mehr straffällige Geflüchtete ab? (Update)

    17 juni 2026 · 10 min

    Afspelen
    In Hamburg beginnt am Mittwoch die Innenministerkonferenz. Dabei geht es
    auch um die deutsche Migrationspolitik: Der Vorsitzende Andy Grote
    fordert niedrigere Hürden für Abschiebungen straffälliger Flüchtlinge.
    Was rechtlich möglich ist und ob das mehr Sicherheit bringt, erklärt der
    Sozialwissenschaftler Marcus Engler, der am Deutschen Zentrum für
    Integrations- und Migrationsforschung unter anderem zu europäischer und
    globaler Migrationspolitik forscht.
    Lees meer

    Die Meldestellen des Bundesverbands der Recherche- und
    Informationsstellen Antisemitismus (Rias) haben für 2025 insgesamt 8.725
    antisemitische Vorfälle dokumentiert, 100 mehr als im Vorjahr. Besonders
    stark nahmen rechtsextrem motivierte Vorfälle zu, auch Antisemitismus im
    Netz stieg deutlich an. Rias-Geschäftsführer Benjamin Steinitz warnte,
    Antisemitismus drohe sich zu normalisieren.

    Außerdem im Update:

    Am Mittwoch ist der zweitägige G7-Gipfel im französischen
    Évian-les-Bains zu Ende gegangen. Bundeskanzler Friedrich Merz hob die
    Zusammenarbeit der G7-Staaten bei kritischen Rohstoffen und künstlicher
    Intelligenz hervor. Mit Partnerländern wollen die G7 Förderung,
    Verarbeitung und Wiederverwertung kritischer Rohstoffe verbessern.

    Und sonst so? »Pizza-Weltmeister« aus Ludwigshafen

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Abschiebungen: Grote will Hürden für Abschiebung straffälliger
    Flüchtlinge senken

    Abschiebungen: In Zellen zusammengepfercht, von Kameras beobachtet –
    jahrelang

    Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität

    Antisemitismus in Deutschland: Meldestellen dokumentieren 2025 mehr als
    8.700 antisemitische Vorfälle

    Antisemitismus: Haben Juden ein Recht auf Döner?

    Évian-les-Bains: Friedrich Merz hebt »starke« G7-Unterstützung für
    Ukraine hervor

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    unser unser Podcas…

  14. Essen wir bald Genfood, ohne es zu wissen?

    17 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die EU steht kurz vor einer grundlegenden Reform des Gentechnikrechts,
    die den Umgang mit sogenannten neuen genomischen Techniken erleichtern
    soll. Dabei geht es vor allem um Verfahren wie die Genschere CRISPR-Cas,
    mit denen das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden kann.
    EU-Kommission, Parlament und Rat stimmen nun darüber ab, ob genetisch
    veränderte Pflanzen künftig weniger streng reguliert werden sollen.
    Besonders Pflanzen mit wenigen Eingriffen ins Erbgut würden dabei
    weitgehend wie konventionelle Züchtungen behandelt, ohne umfassende
    Risikoprüfung oder Kennzeichnungspflichten. Befürworter der Reform
    erhoffen sich schnellere Züchtungsfortschritte und besser angepasste
    Pflanzen für den Klimawandel. Kritiker warnen vor möglichen
    Umweltfolgen, Risiken für die Biodiversität und fehlender Transparenz
    für Verbraucher. Was das für die Sicherheit von Lebensmitteln bedeutet,
    erklärt Andreas Sentker, geschäftsführender Redakteur der ZEIT.
    Lees meer

    Union und SPD diskutieren weiterhin über eine Reform der
    Einkommensteuer, mit der vor allem mittlere Einkommen entlastet werden
    sollen. Die SPD setzt dabei auf Entlastungen für mittlere Einkommen und
    höhere Beiträge von Spitzenverdienern, während die Union
    Steuererhöhungen ablehnt und zusätzlich Entlastungen für Unternehmen
    fordert. Der Ökonom Stefan Bach vom DIW hat einen Kompromissvorschlag
    vorgelegt, der Elemente beider Positionen aufgreift. Was der Vorschlag
    konkret vorsieht, was er für wen bedeuten würde – und ob er Chancen auf
    Umsetzung hat, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Wirtschaftsressort
    der ZEIT.

    Und sonst so? Cat content bei »Romeo und Julia«

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    EU-Gentechnik: Kommt jetzt die neue Gentechnik?

    Crispr/Cas9: Evolution aus dem Labor

    Grüne Gentechnik: Was sind schon 20 Eingriffe in die DNA?

    Klimakris…

  15. Folgt auf den Iran eine Lösung für den Ukrainekrieg? (Update)

    16 juni 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die Staats- und Regierungschefs der G7 sind im französischen Évian zu
    einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen
    die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Diskutiert wird auch die
    mögliche Rolle Europas und Deutschlands bei einem Friedensprozess. Dabei
    geht es unter anderem um die Frage, ob sich Deutschland künftig an einer
    Mission zur Absicherung der Straße von Hormus beteiligen könnte.
    Begleitet wird der Gipfel von Protesten. Im benachbarten Genf
    demonstrierten nach Polizeiangaben rund 20.000 Menschen gegen die G7.
    Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet die
    wichtigsten Themen des Gipfels ein.
    Lees meer

    Beim G7-Gipfel im französischen Évian beraten die Staats- und
    Regierungschefs auch über das angekündigte Abkommen zwischen den USA und
    dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung laut seinem
    Vizepräsidenten bereits elektronisch unterzeichnet. Die formelle
    Unterzeichnung soll am Freitag in der Schweiz erfolgen. Trotz dieser
    Einigung gibt es Akteure, die dem Abkommen kritisch gegenüberstehen:
    Teile des iranischen Machtapparats, Gegner des iranischen Regimes sowie
    die israelische Regierung. Welche Gründe sie dafür haben, erläutert
    ZEIT-Volontär Omid Rezaee.

    Außerdem im Update: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat in Berlin
    ein neues Zentrum zur Abwehr hybrider Gefahren eröffnet. Das Zentrum
    soll Polizei, Verfassungsschutz, Bundesbehörden, Länder sowie das
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik enger vernetzen.
    Ziel ist ein schnellerer Informationsaustausch und eine bessere
    Früherkennung solcher Angriffe.

    In Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordes an einem
    russischen Künstler und Putin-Kritiker. Der 44-jährige Semjon Skrepezki
    wurde nach Angaben der Ermittler auf offener Straße getötet. Inzwischen
    wurden zwei belarussische Staatsangehörige festgenommen. Skrepezki war
    für satirische und politische Karikaturen bekannt, unter anderem von
    Wladimir Putin.

    Und sonst so: Warum viele Su…

  16. Wenn die KI die Bundestagsrede schreibt

    16 juni 2026 · 12 min

    Afspelen
    Mehrere deutsche Spitzenpolitiker, unter anderem Digitalminister Karsten
    Wildberger (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU),
    sind zuletzt durch von künstlicher Intelligenz (KI) generierte Reden und
    Beiträge aufgefallen. Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere
    von Wildberger gehaltene Reden größtenteils von einer KI verfasst
    wurden. Auch zwei Gastbeiträge des CDU-Ministers in großen Zeitungen hat
    demnach weder er selbst geschrieben noch sein Team – sondern ChatGPT
    oder ein ähnliches KI-Modell. Dürfen Politiker sich Reden von KI
    schreiben lassen? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn sie das
    tun? Dazu spricht die ZEIT-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im
    Podcast.
    Lees meer

    Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran in der
    Nacht zum Montag auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs
    verständigt. Das bestätigte neben der US-Regierung und dem Iran auch der
    Vermittler Pakistan. Blockierte Handelsrouten und steigende Preise sind
    weltweit als wirtschaftliche Folgen des Kriegs zu spüren. Sollte es
    tatsächlich zu einem Friedensvertrag kommen: Wie sähen die Auswirkungen
    auf die Weltwirtschaft aus? Dazu recherchiert hat die Leiterin des
    Ressorts Wirtschaft der ZEIT, Ileana Grabitz.

    Und sonst so? Beschwerdechor

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    KI in der Politik: Demokratische Automaten

    Karsten Wildberger: »Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen
    Erzählung«

    Künstliche Intelligenz in der Politik: Vor einer Rede in Buchenwald geht
    man in sich – und nicht ins Netz

    Öffnung der Straße von Hormus: Iran

    Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und
    dem Iran bekannt ist

    Iran und USA: Iran veröffentlicht Details zu geplantem »Deal«

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    unser unser …

  17. Friedensdeal mit offenen Fragen (Update)

    15 juni 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung
    des Kriegs geeinigt. Offen bleibt aber vieles: Über das iranische
    Atomprogramm und den Abbau von US-Sanktionen soll weiter verhandelt
    werden. ZEIT-Korrespondent Jörg Lau erklärt, warum das Abkommen
    kritisiert wird – und wie es das Machtgefüge im Nahen Osten verändern
    könnte.
    Lees meer

    Auch die Partie der iranischen Nationalmannschaft in Los Angeles gegen
    Neuseeland wird von politischen Debatten begleitet. ZEIT-Journalist und
    Iran-Experte Omid Rezaee spricht im Podcast darüber, wofür das
    Nationalteam heute steht und wie die Menschen im Iran auf die Partie
    blicken.

    Laut dem neuen nationalen Bildungsbericht hängt Bildungserfolg in
    Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Martin Spiewak
    aus dem ZEIT-Bildungsressort ordnet die Ergebnisse ein – und erklärt, wo
    es trotz allem Fortschritte gibt.

    Außerdem im Update: Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden elf
    Menschen getötet. In Kyjiw wurde dabei auch das zum Unesco-Welterbe
    gehörende Höhlenkloster schwer beschädigt.

    Und sonst so? Historischer DDR-Schnellzug rollt wieder

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da

    Liveblog: Irankrieg: Israel schließt Rückzug aus dem Südlibanon aus

    Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und
    dem Iran bekannt ist

    Iranische Nationalmannschaft: Iran spielt gegen Iran

    Nationaler Bildungsbericht 2026: Bildungschancen in Deutschland immer
    noch stark abhängig von Herkunft

    Norwegisches Königshaus: Marius Borg Høiby wegen Vergewaltigung zu vier
    Jahren Haft verurteilt

    Russischer Luftangriff: Dach des Kyjiwer Höhlenklosters nach russischem
    Angriff beschädigt

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  18. USA und Iran verkünden überraschend Einigung

    15 juni 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der Iran und die USA haben sich auf ein Rahmenabkommen zum Kriegsende
    geeinigt. Das hat Pakistan als Vermittler bekanntgegeben. Demnach sollen
    alle Kämpfe sofort enden, auch im Libanon. US-Präsident Donald Trump
    kündete außerdem ein Ende der Seeblockade an der Straße von Hormus an.
    Lees meer

    Heute beginnt der G7-Gipfel im französischen Évian. Bis Mittwoch beraten
    sich dort die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer
    Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und der
    USA gemeinsam mit vielen Gästen. Zu besprechen gibt es einiges, allem
    voran die Enwicklungen im Irankrieg. Aber es gibt auch viel Protest. Im
    Podcast erklärt Anna Sauerbrey, die außenpolitische Koordinatorin der
    ZEIT, welche Themen dieses Jahr beim G7-Gipfel auf der Agenda stehen und
    welche Bedeutung das Treffen heutzutage noch hat.

    Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast in der vergangenen
    Woche ist die Stadt noch immer am Sortieren, was da genau passiert ist.
    Was macht so eine Eskalation mit einer Stadt, deren Bewohner und
    Bewohnerinnen in den vergangenen Jahrzehnten viel Gewalt erleben
    mussten? Fiona Weber-Steinhaus aus dem Auslandsressort der ZEIT war dort
    und hat mit den Menschen gesprochen.

    Und sonst so? Ganz, ganz viele Tore

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    G7-Gipfel: Bischöfe aus G7-Staaten richten Friedensappell an ihre
    Regierungen

    G7-Gipfel: Donald Trump bestätigt Teilnahme am G7-Treffen in Frankreich

    Verhandlungen im Irankrieg: Wieder nur eine Luftnummer – oder etwa
    nicht?

    Ausschreitungen in Belfast: Alte Muster, neue Feinde

    Nordirland: Tausende gehen in Nordirland gegen Rassismus auf die Straße

    Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast

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    Und falls Sie uns …

  19. MMA-Kampf statt Blumen: Donald Trump wird 80

    14 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump feiert am Sonntag seinen 80. Geburtstag – und,
    zumindest offiziell, den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Dafür
    hat er eine Kampfarena im Garten des Weißen Hauses in Washington, D. C.
    aufbauen lassen. Trump wird dort Mixed Martial Arts-Kämpfe (MMA)
    austragen lassen. Während Trumps Umfragewerte seit Monaten schlecht sind
    und sich die Republikanische Partei fragt, wie sie im November die
    Zwischenwahlen mit diesem Mann im Weißen Haus überstehen soll, baut
    Trump den Persönlichkeitskult um ihn konsequent aus. Warum der
    US-Präsident es selbst bei seinen Anhängern damit überreizen könnte,
    erklärt die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz.
    Lees meer

    Mit einer Volksabstimmung am Sonntag will die rechte Schweizerische
    Volkspartei (SVP) die Migration in die Schweiz stark eindämmen. Die
    Eidgenossen stimmen dann über die sogenannte Keine
    10-Millionen-Schweiz! ab. Wenn die Initiative Erfolg haben sollte,
    könnte die Schweiz als erstes Land der Welt einen Bevölkerungsdeckel
    einführen. Über die möglichen Folgen spricht der Leiter des Schweizer
    Büros der ZEIT in Zürich, Matthias Daum.

    Und sonst so? Kultur im Zug zwischen Berlin und Warschau

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: Ich, Ich, Ich

    »UFC Freedom 250«: Trumps Geburtstag

    USA: Sie waren mal ein Sehnsuchtsort

    Bevölkerungsentwicklung: Schließt die Schweiz ihre Tür?

    Dichtestress: Wie viel Nähe darf es sein?

    Bevölkerungsdeckel in der Schweiz: Wollen uns die Schweizer noch?

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    Und…

  20. Spezial: »America first wird es bei dieser WM nicht geben«

    13 juni 2026 · 36 min

    Afspelen
    Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 findet die Fußballweltmeisterschaft
    der Männer statt. Ausgetragen wird das Turnier in den USA, Kanada und
    Mexiko. Von dort aus begleiten Christian Spiller, Ressortleiter Sport
    bei der ZEIT, und Oliver Fritsch, Redakteur im Ressort Sport, das
    Turnier. Gemeinsam mit dem Sportredakteur und Podcasthost Fabian Scheler
    sprechen sie im Videopodcast »Kicken kann er« über ihre Eindrücke und
    analysieren alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft nach Abpfiff.
    Lees meer

    Die erste Folge, zur Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft, können Sie
    hier als "Was jetzt?"-Spezial hören. Alle weiteren Analysen am Morgen
    nach den Deutschland-Spielen finden Sie hier.

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  21. Angriff statt Rückschlag: Verfolgt der Iran eine neue Politik?

    13 juni 2026 · 12 min

    Afspelen
    In der Nacht zum 8. Juni hat das iranische Regime erstmals Israel
    angegriffen, ohne dass Israel zuvor den Iran angegriffen hatte. Die
    Islamische Republik hat die Raketenangriffe nicht mit der Verteidigung
    des eigenen Territoriums begründet, sondern mit israelischen Angriffen
    auf Beirut und zugleich Israel mit weiteren Schlägen gedroht, sollte es
    seine Angriffe im Libanon fortsetzen oder auf die iranischen Raketen
    reagieren. Damit macht das iranische Regime den Libanon zum eigenen
    Kriegsgrund – und verschiebt die Logik der Konfrontation. Wieso der
    Angriff als Symptom des »neuen Egos des Iran« verstanden werden kann,
    erklärt der Iranexperte der ZEIT, Omid Rezaee.
    Lees meer

    Vier Erntehelfer sind in Italien mutmaßlich ermordet worden, weil sie
    ihren Lohn eingefordert haben sollen. Das berichtet ein fünfter
    Erntehelfer, der 33-jährige Alamyar, der aus dem brennenden Minivan in
    Amendolara in der Region Kalabrien entkommen konnte, in dem drei
    Afghanen und ein Pakistaner starben. Nach Angaben der Ermittler starben
    sie, weil aus einem Streit um ein paar Euro eine Hinrichtung wurde. Die
    mutmaßlichen Täter gehören offenbar zu einem System, das in Italien
    lange bekannt ist: den sogenannten Caporali, Vermittler, die Erntehelfer
    anwerben, kontrollieren und illegal beschäftigen. Über das System
    spricht der ZEIT-Autor Michael Braun.

    Und sonst so? Handtasche aus Dinosaurier-Leder findet keinen Käufer.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Iran im Krieg: Das neue Ego des Iran

    Irankrieg: Die nächste Eskalation

    USA und Israel: »Er entscheidet nicht«

    Erntehelfer in Kalabrien: Lebendig verbrannt für billige Erdbeeren

    Erntehelfer in Südeuropa: Er pflückt unser Obst, für 40 Euro am Tag

    Ausbeutung in Nagelstudios: Wurden diese schönen Nägel durch
    Menschenhandel ermöglicht?

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hör…

  22. Was Ärztinnen und Ärzte an Warkens Gesundheitsreform stört (Update)

    12 juni 2026 · 10 min

    Afspelen
    Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat am Freitag die umstrittene
    Reform des Gesundheitssystems in den Bundestag eingebracht. Die
    Opposition hat die Pläne der Bundesregierung scharf kritisiert und die
    Reform bei der ersten Debatte zum Thema als unsozial und unwirksam
    kritisiert. Die Linken-Gesundheitsexpertin Stella Merendino warf Warken
    vor, zu sparen, »wo Menschen gepflegt, behandelt und gerettet werden«.
    Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte »dieser Sozialpolitik den
    Kampf an«. Wie Ärztinnen und Ärzte auf die Reform blicken, hat sich die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus angehört.
    Lees meer

    Nicht nur der Bundestag, auch der Bundesrat ist am Freitag in Berlin
    zusammengekommen und auch dort wurde Widerstand gegen die von Nina
    Warken vorgestellte Gesundheitsreform laut. Die Länderkammer hat sich
    auf eine Stellungnahme geeinigt, in der sie viele Änderungen fordert.
    Und hat außerdem Entscheidungen zu einer Rentenerhöhung, einer
    Apothekenreform zur besseren Versorgung mit Arzneimitteln, zur
    Einführung der elektronischen Fußfessel sowie einer Senkung der
    Luftverkehrsteuer getroffen.

    Außerdem im Update:

    Buckelwal Timmy lebte nach seiner Freisetzung wohl noch fünf Tage
    weiter, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD)
    am Freitag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hat. Die ausgewerteten
    Daten des Senders, den das an der Ostseeküste gestrandete und in einer
    umstrittenen Aktion in die Nordsee gebrachte Tier zuletzt getragen
    hatte, deuten darauf hin, dass es noch mehr als 200 Kilometer Richtung
    Ostsee schwamm, ehe es am 6. oder 7. Mai vor der Küste Dänemarks starb.

    Und sonst so? Was es mit dem Sonnenschirmverbot an einem Strand auf
    Sardinien auf sich hat

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
    Privatpatienten umstellen«

    GKV-Re…

  23. EU-Grenzen: Das sind die neuen Regeln

    12 juni 2026 · 12 min

    Afspelen
    Nach jahrelangen Verhandlungen tritt heute das Gemeinsame Europäische
    Asylsystem in Kraft. Kern der Reform sind schnellere Verfahren an den
    EU-Außengrenzen für Menschen mit geringen Bleibechancen. Johanna Roth
    aus dem Politikressort erklärt im Podcast, wie Deutschland die neuen
    Regeln bereits umsetzt und inwieweit sich das System mit den Grundwerten
    der EU vereinbaren lässt.
    Lees meer

    Durch den Börsengang von SpaceX am heutigen Freitag wird Elon Musk aller
    Voraussicht nach der erste Billionär der Welt. Trotz roter Zahlen wird
    sein Unternehmen vor dem Börsengang mit 1,8 Billionen Dollar bewertet.
    Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort erklärt, wie real das Vermögen von
    Musk ist, und ob Privatanleger lieber die Finger von SpaceX-Aktien
    lassen sollten.

    Und sonst so? Brötchen im Berliner Zoo.

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Migration: Was bedeutet die EU-Vereinbarung zu Abschiebezentren?

    Europäische Asylreform GEAS: SPD fordert schrittweise Aufhebung von
    Grenzkontrollen

    Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität

    Börsengang von SpaceX: Warum die Euphorie um die Mega-Börsengänge trügt

    SpaceX-Börsengang: Elon Musk will Ihr Geld. Sollten Sie es ihm auch
    geben?

    SpaceX-Börsengang: Start ins Geldall

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  24. Merz versucht’s mit Optimismus (Update)

    11 juni 2026 · 11 min

    Afspelen
    Vor dem EU-Gipfel nächste Woche hat Bundeskanzler Friedrich Merz im
    Bundestag eine Regierungserklärung abgegeben. Dabei verwies er auf die
    wirtschaftliche Lage und kündigte weitere Reformen in den Bereichen
    Arbeitsmarkt, Steuerpolitik und Sozialstaat an. Außerdem bekräftigte er
    die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine und sprach sich für
    höhere Verteidigungsausgaben sowie eine Reform des EU-Haushalts ab 2028
    aus. Künftige Investitionen sollten stärker auf Wettbewerbsfähigkeit,
    Souveränität und Verteidigung ausgerichtet werden. Eine Aufstockung des
    EU-Haushalts oder neue gemeinsame Schulden lehnte er ab. Fabian
    Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Rede ein.
    Lees meer

    Zwischen den USA und dem Iran gilt nach offiziellen Angaben eine
    Waffenruhe. Nach iranischen Angaben haben die USA in der Nacht zum
    zweiten Mal in Folge Ziele im Iran angegriffen. Betroffen gewesen sein
    sollen demnach militärische Anlagen, darunter Kommunikations- und
    Überwachungssysteme. Die US-Seite bestätigt Angriffe auf iranische Ziele
    und erklärt, die Operationen seien abgeschlossen worden. Beide Seiten
    machen unterschiedliche Angaben dazu, ob die Waffenruhe weiterhin gilt.
    Wie diese widersprüchlichen Aussagen einzuordnen sind, erläutert Maxim
    Kireev, Redakteur für internationale Politik der ZEIT.

    Außerdem im Update: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt steht wegen
    des möglichen Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei Reden und Texten
    in der Kritik. Die Plattform FragDenStaat wirft ihm vor, mehrere seiner
    Beiträge seien ganz oder teilweise KI-generiert. Voigt selbst verweist
    darauf, dass der Einsatz von KI Teil moderner Kommunikation sei. Wie
    dies zu bewerten ist, erklärt Robert Pausch, politischer Korrespondent
    im Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so: Fifa verbietet Trikotdesign von Haiti

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weit…

  25. Anpfiff in Amerika: Drei Gastgeber, viele Konflikte

    11 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. An dem Turnier
    nehmen 48 Mannschaften aus der ganzen Welt teil, gespielt wird in den
    drei Gastgeberländern Mexiko, Kanada und den USA. Die Beziehungen der
    ausrichtenden Länder gelten untereinander als politisch angespannt. Aber
    auch viele Teilnehmerländer pflegen ein schwieriges Verhältnis zu den
    USA. Schließlich war Präsident Donald Trump in den vergangenen Jahren in
    zahlreiche internationale Konflikte und politische Auseinandersetzungen
    mit verschiedenen Staaten verwickelt. Unklar ist, wie reibungslos die
    Einreise für Teams und Fans verläuft und wie die USA als Gastgeber
    wahrgenommen werden. Ob ein Sportereignis wie die Weltmeisterschaft
    Einfluss auf die geopolitische Lage haben kann – und warum Donald Trump
    bei dieser WM dennoch in den Hintergrund geraten könnte, ordnet Lenz
    Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, ein.
    Lees meer

    In Frankreich hat der Tod der elfjährigen Lyhanna eine landesweite
    Debatte über den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder ausgelöst. Der
    mutmaßliche Täter wurde erst danach festgenommen, obwohl er zuvor
    mindestens siebenmal wegen sexueller Gewalt angezeigt worden sein soll.
    Teilweise wurden Verfahren eingestellt, obwohl belastende Indizien
    vorlagen. Der Fall hat in Frankreich massive Proteste ausgelöst.
    Tausende Menschen forderten Konsequenzen sowie den Rücktritt von
    Justizminister Gérard Darmanin. Wie der Minister auf die Vorwürfe
    reagiert und wie Kinder in Frankreich künftig besser vor sexualisierter
    Gewalt geschützt werden sollen, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres.

    Und sonst so? Eine Raupe mit gefährlicher Haarpracht

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Spielplan der Fußball-WM: Wer spielt wann gegen wen?

    Fußball-WM 2026: Unser Spiel, unser Turnier, unser Pokal!

    New York: Basketballfan…

  26. Wer steckt hinter den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast?

    10 juni 2026 · 11 min

    Afspelen
    Nach einem Messerangriff in Belfast ist es in Nordirland zu teils
    schweren Ausschreitungen gekommen. Der mutmaßliche Täter ist laut
    Polizei ein 30-jähriger Geflüchteter aus dem Sudan, der sich legal im
    Vereinigten Königreich aufhielt. Rechtsextreme Aktivisten hatten daher
    zu Protesten gegen Einwanderung aufgerufen. Was das alles mit dem
    Nordirlandkonflikt zu tun hat, erklärt Jochen
    Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Die Nasa hat die Crew für die geplante Mission Artemis 3 vorgestellt.
    Erstmals wird ein Europäer teilnehmen: der Italiener Luca Parmitano.
    Warum es, anders als erwartet, nun doch kein Deutscher geworden ist,
    erläutert Stefan Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Amnesty International wirft Israel vor, im
    Westjordanland eine staatlich gesteuerte Vertreibung von Palästinensern
    zu betreiben und spricht von »ethnischer Säuberung«.

    Und sonst so: Neue KI-Version von Anthropic veröffentlicht

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nordirland: Vereint in Feindschaft

    Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast

    Krawalle in Großbritannien: Der Frust hinter der Gewalt

    Messerangriff in Southport: "Erst musste die Justiz ihre Arbeit machen"

    Raumfahrt: Wie ein Handtuch am Pool, aber für den Mond

    Artemis-Mission der Nasa: Die Rückkehr zum Mond

    Artemis 3: Erster Europäer bei einer Mondmission ist Italiener und kein
    Deutscher

    Matthias Maurer: "Kein Deutscher auf dem Mond – das wäre sehr, sehr
    schade"

    Anthropic: Die haben den Vibe auf ihrer Seite

    Mythos-KI von Anthropic: Anthropic veröffentlicht Variante von KI-Modell
    Mythos

    Künstliche Intelligenz: »Claude Mythos halte ich für einen
    Marketingtrick«

    Künstliche Intelligenz: Anthropic fordert Pause bei Entwicklung von
    künstlicher Intelligenz

    Israelische Siedlungen: Amnesty wirft Isra…

  27. Enttäuschte Arbeitgeber, buhrufende Gewerkschaften: Was bringt das Treffen im Kanzleramt?

    10 juni 2026 · 12 min

    Afspelen
    Beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt will die Bundesregierung die
    Weichen für Reformen bei Rente, Pflege, Krankenversicherung und Steuern
    stellen. Erstmals hat Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auch Vertreter
    von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften eingeladen. DGB-Chefin
    Yasmin Fahimi hat die Reformpläne der Regierung vorab als ökonomisch und
    sozial verfehlt kritisiert. Und beim DGB-Kongress wurde Merz sogar mit
    Buhrufen bedacht. Arbeitgeberverbände fordern hingegen niedrigere
    Sozialabgaben, weniger Bürokratie und mehr Flexibilität auf dem
    Arbeitsmarkt. Was bringt es, wenn in der Reformdebatte jetzt auch noch
    die buhrufenden Gewerkschaften und die enttäuschten Arbeitgeber
    mitreden? Darüber spricht Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
    ZEIT.
    Lees meer

    Im Pazifik deutet sich ein neues El-Niño-Ereignis an. Forschungsteams
    beobachten steigende Wassertemperaturen sowie eine große sogenannte
    Kelvin-Welle aus warmem Wasser unter der Meeresoberfläche. Beides deutet
    darauf hin, dass sich das Klimaphänomen in den kommenden Monaten weiter
    verstärken könnte. Für Landwirtschaft, Fischerei und Versicherungen in
    verschiedenen Weltregionen spielen die Prognosen deshalb bereits jetzt
    eine Rolle. Wie El Niño entsteht und welche Rolle der menschengemachte
    Klimawandel dabei spielt, erklärt Claudia Valentin, Redakteurin im
    Wissenschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Niedersachsen: Das ist (zehn Millionen Euro) groß

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Sozialreformen: Friedrich Merz fordert Sozialpartner zu
    Reformvorschlägen auf

    Das Politikteil / Schwarz-rote Koaltion: »Für alle wird es härter, nur
    für die Superreichen nicht«

    Frührente: Früher in Rente zu gehen, ist einfach nicht mehr drin

    Friedrich Merz: Und dann sagt Merz doch tatsächlich: »Wir schaffen das«

    El Niño: Da braut sich was zusammen

    Nord- …

  28. FCAS: Wieso doch kein deutsch-französischer Kampfjet gebaut wird (Update)

    9 juni 2026 · 11 min

    Afspelen
    Das milliardenschwere Rüstungsprojekt eines deutsch-französischen
    Kampfjets, FCAS, ist nach jahrelangen Vorbereitungen gescheitert. Die
    beiden involvierten Unternehmen Airbus aus Deutschland und Dassault aus
    Frankreich konnten sich nicht einigen, wer von ihnen die Führung des
    Projekts übernimmt. FCAS steht für Future Combat Air System, zu diesem
    Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen zufolge neben
    einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue Kommunikationssysteme
    gehören. Wie es jetzt weitergehen könnte, schätzt der
    sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, ein.
    Lees meer

    Nach dem Feuer in einem Umspannwerk in Reutlingen werden alle Haushalte
    wieder mit Strom versorgt. Nach Angaben von Baden-Württembergs
    Innenminister Manuel Hagel (CDU) waren rund 7.600 Gebäude und etwa
    40.000 Menschen von dem Stromausfall betroffen. Dem Betreiber zufolge
    waren infolge eines Brandes die Umspannwerke Reutlingen Mitte und West
    um 1.45 Uhr in der Nacht auf Montag ausgefallen. Derzeit besteht der
    Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung und der Störung öffentlicher
    Betriebe, nach Einschätzungen des Bundesinnenministeriums ist das Feuer
    durch einen Brandanschlag ausgelöst worden.

    Außerdem im Update:

    2025 wurden fast 86.000 politisch motivierte Straftaten verzeichnet –
    85.837 davon von rechts. Bei der Vorstellung der jährlichen Statistik
    des Innenministeriums und des Bundeskriminalamts (BKA) zu politisch
    motivierten Delikten sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU),
    dass Rechtsextremismus weiterhin die »größte Gefahr« bei politisch
    motivierter Kriminalität bilde.

    Das Bahnprojekt Stuttgart 21 könnte übereinstimmenden Medienberichten
    zufolge erst 2031 in Betrieb gehen. Ein Bahnsprecher teilte mit, dass
    man sich zu derartigen »Spekulationen« nicht äußere. Die zuletzt für
    Ende 2026 geplante Teileröffnung des Tiefbahnhofs war bereits im
    November abgesagt worden.

    Und sonst so? In Erfurt leben die glücklichsten Großstädter.

    Moderation und Produ…

  29. Was will China von Nordkorea? Und umgekehrt

    9 juni 2026 · 12 min

    Afspelen
    Chinas Staatschef Xi Jinping hat am Montag in Pjöngjang seinen
    zweitägigen Staatsbesuch in Nordkorea begonnen. Es ist sein erster
    Besuch in dem Nachbarland seit 2019. Kurz vor seinem Besuch
    veröffentlichte Xi einen Beitrag in der nordkoreanischen Parteizeitung
    »Rodong Sinmun«, in dem er die Freundschaft beider Länder betont, aber
    auch vor einer »Wiederbelebung des Militarismus« warnt. Kurz vor
    Bekanntwerden des Besuchs hatte der nordkoreanische Staatschef Kim
    Jong-un laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA einen deutlichen
    Ausbau der nordkoreanischen Nuklearstreitkräfte gefordert. Was bezweckt
    das Regime in Pjöngjang mit dieser Machtdemonstration? Das erklärt der
    China-Korrespondent der ZEIT, Jens Mühling.
    Lees meer

    Bis zum 7. Juni hätte Deutschland die EU-Richtlinie zur
    Entgelttransparenz in nationales Recht umsetzen müssen. Das
    Bundesfamilienministerium unter Karin Prien (CDU) begründet die
    verfehlte Frist mit der wirtschaftlichen Lage und mit Rücksicht auf die
    Unternehmen. Man wolle »unverhältnismäßige Belastungen für die
    Wirtschaft« vermeiden und zugleich Rechts- und Planungssicherheit
    schaffen. Die EU-Richtlinie soll Lohndiskriminierung wirksamer aufdecken
    und sanktionieren. Unter anderem soll sie dazu führen, dass die
    Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern schrumpft. Größere
    Unternehmen sollen regelmäßig über die Verdienstlücke berichten. Wann
    mit einer Umsetzung der EU-Vorgabe in Deutschland gerechnet werden kann,
    schätzt die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein.

    Und sonst so? Schweizer Männerstatuen mit Babytragetuch

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Simone Gaul, Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    China und Nordkorea: Xi Jinping zu Staatsbesuch in Nordkorea
    eingetroffen

    Xi Jinping: Chinas Staatschef reist erstmals seit 2019 nach Nordkorea

    Ideologie von Xi Jinping: Alles, was Xi sagt

    Entgelttransparenz: Deutschla…

  30. Verspielt Israel gerade die Unterstützung der USA? (Update)

    8 juni 2026 · 11 min

    Afspelen
    Eine neue Eskalation zwischen dem Iran und Israel scheint vorerst
    abgewendet. Beide Kriegsparteien haben am Montag erklärt, vorerst keine
    direkten Angriffe zu planen. Seit Sonntagabend hatte es zunächst noch
    anders ausgesehen: Zum ersten Mal seit der Waffenruhe vom 8. April
    feuerte der Iran in der Nacht auf Montag wieder Raketen auf israelisches
    Gebiet. Israel reagierte am Montagmorgen mit Angriffen auf iranische
    Luftabwehrsysteme und eine Chemieanlage. Und das, obwohl US-Präsident
    Donald Trump den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu
    aufgefordert hatte, keine Vergeltung zu üben. Wie steht es um das
    Bündnis zwischen Israel und den USA? Und was bedeuten die Eskalationen
    für die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran? Diese Fragen
    beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Ross.
    Lees meer

    In Armenien ist am Wochenende ein neues Parlament gewählt worden.
    Wahlsieger ist der prowestliche Regierungschef Nikol Paschinjan mit fast
    50 Prozent der Stimmen. Michael Thumann ist außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT und war zuletzt in Armenien unterwegs. Er
    beantwortet im Podcast, was das Wahlergebnis bedeutet und wie sich das
    Land im Vergleich zu seinen Nachbarn positioniert.

    Außerdem im Update: Nachdem ein Haus in Görlitz am 18. Mai wegen einer
    Gasexplosion eingestürzt war, wurden nun zwei Tatverdächtige
    festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Gasleitungen in dem Gebäude
    beschädigt oder manipuliert zu haben und so die tödliche Detonation
    ausgelöst zu haben.

    Und sonst so? Vom Vulkan verschluckt und von Aliens gejagt.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Simone Gaul und Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Irankrieg: Donald Trump fordert Ende der Angriffe zwischen
    Israel und Iran

    Irankrieg: Die nächste Eskalation

    Armenien: Prowestliche Regierung liegt bei Wahl in Armenien vorn

    Parlamentswahl in Armenien: Farbenfroh, krass, konfro…

  31. Europa nimmt neuen Anlauf, um den Krieg in der Ukraine zu beenden

    8 juni 2026 · 12 min

    Afspelen
    In London haben sich am Sonntagabend Bundeskanzler Friedrich Merz, der
    französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir
    Starmer mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen.
    Gemeinsam wollen sie einen neuen Anlauf nehmen, um den Krieg in der
    Ukraine zu beenden. Alex Eydlin ist Redakteur am Newsdesk der Zeit. Bei
    »Was jetzt?« spricht er darüber, ob sich die Gewichte im Ukrainekrieg
    gerade grundsätzlich verschieben, und erklärt, warum er
    Friedensverhandlungen mit Russland in diesem Jahr für unwahrscheinlich
    hält.
    Lees meer

    Am 11. Juni beginnt die Fußball-WM der Männer in Kanada, den USA und
    Mexiko. Seit dem Start der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald
    Trump wachsen jedoch die Spannungen zwischen den drei Gastgeberländern.
    Im Podcast erklärt Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT, was die
    drei Nachbarländer eint und was sie trennt. Und blickt zurück auf eine
    frühere Fußball-WM, die für die einstmals verfeindeten Gastgeberländer
    zu einem unerwarteten Erfolg wurde und dazu führte, dass sie sich
    annäherten.

    Und sonst so? Harry Styles sorgt für Zeitungsboom in den Niederlanden.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekrieg: Merz, Macron und Starmer treffen Selenskyj in London

    Lage in der Ukraine: Bis zum Winter haben sie noch Zeit

    Krieg gegen die Ukraine: Die Grenzen des Kriegs verschwimmen

    WM 2026: Feindschaftsspiel

    Mexiko: Mexikos Präsidentin wirft USA Einmischung vor

    USA und Kanada: USA stoppen Zusammenarbeit mit Kanada im
    Verteidigungsrat

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  32. Wird ein Rechtsextremist Oberbürgermeister von Aue-Bad Schlema?

    7 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    Bei der Oberbürgermeisterwahl im sächsischen Aue-Bad Schlema kommt es zu
    einem zweiten Wahlgang. Dabei treten Stefan Hartung von den Freien
    Sachsen und der CDU-Kandidat Marcus Hoffmann gegeneinander an. Im ersten
    Wahlgang lag Stefan Hartung mit 29 Prozent der Stimmen vorn, verfehlte
    aber die für einen Sieg notwendige absolute Mehrheit. Marcus Hoffmann
    erreichte 23,6 Prozent. Der AfD-Kandidat Lars Bochmann landete auf dem
    dritten Platz. Was dieses Ergebnis über die Stellung der AfD aussagt und
    welche Rolle Stefan Hartungs rechtsextreme Positionen für die Menschen
    vor Ort spielen, erklärt Martin Nejezchleba, Redakteur im Politikressort
    der ZEIT.
    Lees meer

    Der Buckelwal Timmy hat in den vergangenen Monaten viele Menschen
    beschäftigt. Nachdem das Tier mehrfach in der Ostsee gestrandet war,
    scheiterten zahlreiche Rettungsversuche. Nun ist Timmy tot. Sein Kadaver
    wurde auf der dänischen Insel Anholt angespült und von Tierärzten und
    Walexperten obduziert. Welche Erkenntnisse die Forschenden gewinnen
    konnten und ob der Umgang mit dem berühmten Wal am Ende richtig war,
    ordnet Dagny Lüdemann, Chefreporterin im Wissensressort der ZEIT, im
    Podcast ein.

    Und sonst so? Lebende Mikroben in Ötzis Magen.

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Fabian Ritter: Ist es Timmy?

    Wal Timmy: In der Ostsee gestrandeter Buckelwal schwimmt los

    Toter Wal in der Nordsee: Timmy, mach's gut!

    Obduktion von Buckelwal: »Das riecht, als hätte einer drei Wochen nicht
    geduscht«

    Gestrandeter Buckelwal: Todesursache von Buckelwal nach Obduktion
    weiterhin unklar

    Walkadaver vor Dänemark: Wird der verweste Kadaver noch offenbaren, wie
    der Buckelwal starb?

    Wal in der Ostsee: Der Walsturz

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    S…

  33. Libanon: Eine Waffenruhe ohne Waffenruhe

    6 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    Im Libanon ist es trotz einer erneuerten, von den USA unterstützten
    Waffenruhe erneut zu Kämpfen gekommen. Bereits kurz nach der
    Vereinbarung wurden Angriffe der Hisbollah auf den Norden Israels und
    israelische Luftangriffe im Libanon gemeldet. Die vom Iran unterstützte
    Hisbollah-Miliz lehnt die Waffenruhe in der aktuellen Form ab. In einer
    Erklärung forderte sie einen umfassenden Waffenstillstand, der auch ein
    Ende der israelischen Angriffe und den Rückzug Israels aus dem Süden des
    Libanon umfassen müsse. Welche Ziele Israel im Libanon verfolgt,
    erläutert ZEIT-Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke.
    Lees meer

    Im Zuge der Debatte über den neuen Wehrdienst in Deutschland bietet die
    Linkspartei Schulungen zur Kriegsdienstverweigerung an. In Gießen nahmen
    junge Menschen an einem Training teil, in dem sie lernten, wie Anträge
    auf Verweigerung des Wehrdienstes begründet und gestellt werden und wie
    sie künftig andere dabei beraten können. Hintergrund ist die politische
    Diskussion über die künftige Ausgestaltung des Wehrdienstes. Auch wenn
    dieser derzeit freiwillig ist, steigt die Zahl der
    Kriegsdienstverweigerungsanträge wieder an. Wer aus Sicht der
    Linkspartei das Land im Ernstfall verteidigen soll, erklärt Anastasia
    Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so? Ein ICE heißt jetzt Knuffingen

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Libanon: Netanjahu droht die Niederlage

    Krieg in Nahost: Israel und Libanon einigen sich auf Umsetzung der
    Waffenruhe

    Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen?

    Krieg im Nahen Osten: Hisbollah lehnt verlängerte Waffenruhe zwischen
    Israel und Libanon ab

    Waffenruhe im Nahen Osten: Israel zieht Truppen trotz Waffenruhe vorerst
    nicht aus dem Libanon ab

    Wehrdienstgesetz: Röwekamp fordert Klarheit zu Auslandsaufenthalten im
    neuen Wehrdienst

    Die Linke: Die …

  34. Montenegro, Albanien und Co. – Wer kommt noch in die EU? (Update)

    5 juni 2026 · 8 min

    Afspelen
    In Montenegro haben sich die Staats- und Regierungschefs der sechs
    Westbalkan-Staaten mit Vertretern der Europäischen Union getroffen. Zu
    den Teilnehmern des Gipfels in Tivat gehörten auch Bundeskanzler
    Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Es ging unter
    anderem um die Frage, wie die seit Jahren stockenden
    EU-Beitrittsprozesse der Länder wieder beschleunigt werden können. In
    der EU wächst das Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit der
    Region wieder, auch wegen geopolitischer Spannungen und dem Einfluss
    anderer Länder wie Russland oder China. Zu den Westbalkan-Staaten zählen
    Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und
    Serbien. Alle sechs Länder streben einen EU-Beitritt an, die
    Verhandlungen kommen jedoch seit Jahren nur langsam voran. Woran das
    liegt und wie viel Vertrauen die Bürgerinnen und Bürger der Länder dabei
    noch in die EU haben, erläutert Vedran Džihić, Politikwissenschaftler am
    Österreichischen Institut für Internationale Politik.
    Lees meer

    Außerdem im Update: Mehr als 50.000 Menschen, denen in der NS-Zeit die
    deutsche Staatsbürgerschaft entzogen oder vorenthalten wurde, sind seit
    2021 wieder eingebürgert worden. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum
    mehr als 100.000 Anträge gestellt. Die Möglichkeit zur Einbürgerung war
    2021 durch eine Gesetzesänderung erweitert worden.

    Und sonst so: Bär öffnet Fenster und flieht

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    EU-Westbalkan-Gipfel: Merz und Macron wollen Westbalkan-Staaten
    EU-Beitritt erleichtern

    Westbalkanstaaten: Außenminister Wadephul fordert weitere Reformen von
    Westbalkanländern

    Europäische Union: EU will Beitrittsgespräche mit der Ukraine und Moldau
    beginnen

    Was jetzt? / EU-Westbalkangipfel: Der Westbalkan zwischen Demokratie und
    Autokratie

    Westbalkan und die EU: Die Zukunft des westlichen Balkans steht auf…

  35. Pflegereform: Mehr zahlen, weniger bekommen?

    5 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat einen Entwurf für eine
    Reform der Pflegeversicherung vorgelegt. Ziel ist es, das
    milliardenschwere Defizit der Pflegekassen zu begrenzen und weitere
    Beitragserhöhungen zu vermeiden. Geplant sind höhere Einnahmen durch
    zusätzliche Beiträge, etwa von Gutverdienenden, Kinderlosen und
    Minijobbern. Gleichzeitig sollen die Ausgaben sinken. Dafür sieht der
    Entwurf unter anderem strengere Regeln bei der Einstufung von
    Pflegebedürftigkeit vor. Ob die Reform das Pflegesystem langfristig
    absichern kann, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Politikressort der
    ZEIT.
    Lees meer

    Erstmals seit mehreren Jahren nehmen deutsche Unternehmer wieder
    offiziell am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg teil.
    Vertreter der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer begründen dies
    damit, wirtschaftliche Kontakte nach Russland aufrechterhalten und
    deutsche Investitionen im Land schützen zu wollen. Auch eine Delegation
    der AfD reist zu dem Forum. Für den russischen Präsidenten Wladimir
    Putin ist das Forum eine wichtige Bühne, auf der er heute seine
    Grundsatzrede halten wird. Welche Botschaften er dort vermitteln will
    und welche Rolle die deutschen Teilnehmer spielen, ordnet Michael
    Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.

    Und sonst so? Premiere für einen KI-Film in New York

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nina Warken: Alle reden, eine macht was

    Pflegereform: Warken will Beitragsbemessungsgrenze bei
    Pflegeversicherung anheben

    Pflegeversicherung: Warken will Besserverdienende bei Pflegebeiträgen
    stärker belasten

    Pflegeversicherung: Beamte in die gesetzliche Pflegeversicherung!

    Gesundheitsreform: Kassenärzte kritisieren Pläne für
    Teilarbeitsunfähigkeit

    Pflegereform: Schwesig und DAK kritisieren geplante Pflegereform als
    unsozial

    Pflege: Das einzige, wa…

  36. Warum Deutschland im Sicherheitsrat gescheitert ist (Update)

    4 juni 2026 · 12 min

    Afspelen
    Deutschland hat die Wahl für einen nichtständigen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat verpasst. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten
    Nationen entschieden sich bei der Abstimmung in New York stattdessen für
    die Mitbewerber Österreich und Portugal. Als Gründe galten unter anderem
    der späte Einstieg Deutschlands in den Wahlkampf, die Konkurrenz durch
    die EU-Partner, sowie Kritik an der deutschen Haltung im Nahostkonflikt.
    Es ist das erste Mal, dass eine deutsche Bewerbung für das wichtigste
    UN-Gremium scheitert. Was diese Entscheidung nun für Deutschlands Rolle
    in der Welt bedeutet, ordnet Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen
    Feuilleton, ein.
    Lees meer

    Im zweiten Jahr seiner Amtszeit stößt US-Präsident Donald Trump auf
    wachsenden Widerstand. So hat das US-Repräsentantenhaus symbolisch für
    einen Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt. Auch
    in der Republikanischen Partei gab es Kritik an einem geplanten
    Entschädigungsfonds. Warum Donald Trump derzeit an Zustimmung verliert
    und was das für seine Zukunft bedeutet, ordnet Paul Middelhoff,
    US-Korrespondent der ZEIT ein.

    Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass
    deutsche Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber gegen EU-Recht
    verstoßen. Grundlegende Bedarfe wie Kleidung und Haushaltsprodukte
    dürfen demnach nicht gestrichen werden. Geklagt hatte ein Asylbewerber
    aus Afghanistan, dem zwar Unterkunft, Essen und medizinische Versorgung
    gewährt wurden, jedoch keine Mittel für weitere Grundbedürfnisse.

    Und sonst so? Künstliche Ostsee-Insel wird versteigert

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat will

    UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
    Österreich

    Presseschau zur UN-Wahlniederlage: »Schallende Ohrfeige für die deu…

  37. Drei Schritte vorwärts in der Krebstherapie

    4 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die EU-Kommission hat am Mittwoch ein neues Maßnahmenpaket zur digitalen
    Souveränität vorgestellt. Hintergrund ist die Sorge, durch
    die Abhängigkeit von US-Technologie und digitalen Diensten verwundbar
    und erpressbar zu sein. Wie effektiv diese Pläne sind und welche
    Herausforderungen dabei bestehen, erläutert Johanna Jürgens, Redakteurin
    im Wirtschaftsressort der ZEIT.
    Lees meer

    Rund um den wichtigsten Krebskongress in Chicago haben Forschende
    zuletzt mehrere neue Studien zur Behandlung von
    Bauchspeicheldrüsenkrebs, Schwarzem Hautkrebs und Brustkrebs
    präsentiert. Besonders bemerkenswert sind die Erkenntnisse bei der
    Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses, weil dieser bislang weitgehend
    als unheilbar galt. Was diese Ergebnisse für den Kampf gegen Krebs
    bedeuten, erklärt Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der
    ZEIT.

    Und sonst so? Berliner Volksbühne eröffnet neues Freibad.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Digitalstrategie: So will der Bundestag digital unabhängiger werden

    Internationaler Strafgerichtshof: Sie machen vor, wie man Trump trotzt

    Gipfel zur Digitalen Souveränität: Wenn plötzlich das Microsoft-Konto
    von unliebsamen Personen streikt

    Beti Hohler: Erst sperrten sie ihre Kreditkarte, dann Amazon, Airbnb und
    den Rest

    Digitale Infrastruktur: EU will bei Clouddiensten und KI unabhängiger
    von USA und China werden

    Krebsbehandlung: Wirksamer, verträglicher, individueller

    Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen

    Krebs: So können Sie Ihr Krebsrisiko senken

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  38. Recyclen gegen die Krise? (Update)

    3 juni 2026 · 9 min

    Afspelen
    Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm für eine stärkere
    Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Der Zwölf-Punkte-Plan soll bis Ende
    2027 umgesetzt werden und zielt darauf ab, Reparatur, Wiederverwendung
    und Recycling von Produkten auszubauen. Dafür sind zunächst 260
    Millionen Euro vorgesehen. Umweltminister Carsten Schneider (SPD)
    betonte, Deutschland sei stark auf importierte Rohstoffe angewiesen.
    Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft könne die Abhängigkeit von
    internationalen Lieferketten verringern und die Versorgungssicherheit
    erhöhen. Was genau geplant ist, erläutert ZEIT-Korrespondentin Petra
    Pinzler aus der Hauptstadtredaktion.
    Lees meer

    Außerdem im Update: Auf der von Russland besetzten Krim und im von
    Russland besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk kommt es zu Engpässen bei
    der Benzinversorgung. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten
    wiederholt Raffinerien und andere Einrichtungen der russischen
    Ölindustrie angegriffen. Welche Folgen die Kraftstoffknappheit für die
    Bevölkerung hat, erläutert ZEIT-Autor Denis Trubetskoy.

    Und sonst so? New Yorker Bürgermeister hebt Schlafenszeit auf

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat will

    UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul verspricht starken Einsatz für
    Völkerrecht in UN

    UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
    Österreich

    UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im
    UN-Sicherheitsrat optimistisch

    Kreislaufwirtschaft: Bundesregierung beschließt Aktionsprogramm für
    Kreislaufwirtschaft

    Klimaaktivismus: "Recycling wird überschätzt"

    Carsten Schneider: "Das sind richtig geile Autos!"

    Verteilung von Rohstoffen: Hier liegen die Schätze der modernen Welt

    Krim: Kein Frieden ohne die Krim

    Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtr…

  39. Warum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will

    3 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    Deutschland bewirbt sich erneut um einen nichtständigen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat. Heute stimmen die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten
    Nationen in der UN-Generalversammlung darüber ab. Deutschland hatte
    bereits sechsmal einen solchen Sitz inne. Bundesaußenminister Johann
    Wadephul macht seit Freitag in New York Werbung für die deutsche
    Kandidatur. Mit ihm dorthin gereist ist die internationale
    Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Sie erklärt, warum Deutschland
    noch mal in ein Gremium will, das sich in jüngster Zeit eher gegenseitig
    blockiert.
    Lees meer

    Das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic, das den Chatbot Claude
    entwickelt hat, hat erste formale Schritte eingeleitet, um an die Börse
    zu gehen. Wie Anthropic mitteilte, wurde ein vertraulicher Antrag für
    einen geplanten Börsengang bei der Börsenaufsichtsbehörde (SEC)
    eingereicht. Erst vor wenigen Tagen wurde Anthropic mit 965 Milliarden
    US-Dollar bewertet – und damit höher als das Konkurrenzunternehmen
    OpenAI, das hinter dem Chatbot ChatGPT steht. Was hat Anthropic, das
    andere KI-Firmen nicht haben? Das erklärt der Leiter des
    ZEIT-Digitalressorts, Jakob von Lindern. Im Podcast spricht Jakob von
    einer der größten Wetten der Menschheitsgeschichte.

    Und sonst so? Lernen Mücken schneller als Menschen?

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    UN-Sicherheitsrat: Diplomatischer Finalsprint

    Thema: Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

    Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition

    KI-Unternehmen: Anthropic reicht Unterlagen für US-Börsengang ein

    Künstliche Intelligenz: Anthropic wird höher bewertet als OpenAI

    KI-Einsatz im Militär: Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg

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    Und falls Sie uns …

  40. Abgelehnter Asylantrag? Abschiebung ins Rückkehrzentrum (Update)

    2 juni 2026 · 10 min

    Afspelen
    Die EU-Staaten wollen Asylverfahren und Abschiebungen in sogenannte
    Rückkehrzentren in Drittstaaten auslagern. Das ist Bestandteil einer
    Verschärfung weiterer Asylregeln, auf die sich Vertreter des
    EU-Parlaments und der Regierungen der Mitgliedsländer am Montag nach
    Angaben der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft geeinigt haben. Mit der
    Rückführungsverordnung sollen Schutzsuchende, deren Asylanträge
    abgelehnt wurden, in diese Zentren außerhalb der EU geschickt werden,
    zum Beispiel nach Ruanda oder Usbekistan. Menschenrechtsorganisationen
    kritisieren die geplanten Maßnahmen. Wie die Beschlüsse mit der seit
    Langem geplanten Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems
    GEAS zusammenhängen, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner.
    Lees meer

    Péter Magyar, der ungarische Ministerpräsident, hat am Dienstag
    anlässlich seines Amtsantritts Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin
    besucht. Der Ungar ist seit 24 Tagen im Amt, Merz nannte ihn einen
    Hoffnungsträger und seine Präsidentschaft einen »tiefen Einschnitt in
    der Geschichte Ungarns nach dem Ende des Kalten Krieges«. Er traue
    Magyar zu, dass er Ungarn zurück in die Mitte Europas führe. Am Freitag
    hatte die EU die Freigabe von mehr als 16 Milliarden Euro eingefrorener
    Finanzmittel für Ungarn angekündigt. Darüber, was Péter Magyar in seiner
    bisher kurzen Amtszeit bereits erreicht hat, spricht der
    Auslandsredakteur der ZEIT, Alexander Kauschanski.

    Außerdem im Update:

    Touristinnen und Touristen, die den Kölner Dom besuchen wollen, müssen
    von Juli an zwölf Euro Eintritt bezahlen. Das haben die
    Kirchenverantwortlichen mitgeteilt. Das Geld solle die Instandhaltung
    der Kirche sicherstellen. Menschen, die einen Gottesdienst besuchen oder
    für ein persönliches Gebet in den Dom kommen wollen, müssen weiterhin
    keinen Eintritt zahlen.

    Und sonst so? Der Vatikan muss sich neue lateinische Wörter ausdenken.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts find…

  41. Warum die Regierung sich mit der Bafög-Reform so schwertut

    2 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) hat am Sonntag gesagt, sie
    rechne nicht mehr mit einer schnellen Reform der Ausbildungsförderung
    Bafög. Diese werde von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt,
    die Situation für Studierende in Deutschland sei außerdem sehr
    privilegiert. Union und SPD wollten die staatliche Ausbildungsförderung
    laut Koalitionsvertrag »in einer großen Novelle« modernisieren. Warum
    das über Jahrzehnte bewährte Förderinstrument dringend reformiert werden
    sollte und was sie an der aktuellen Debatte stört, erklärt Anna-Lena
    Scholz, Co-Chefin des Bildungsressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Erst letzte Woche hat das US-Außenministerium erneut Sanktionen gegen
    mehrere Organisationen, Personen und Schiffe erlassen, die das »Rückgrat
    des illegalen Ölhandels im Iran bilden«. Laut dem US-Finanzministerium
    sollen die Sanktionen »Irans Ölnetzwerk« treffen, das das iranische
    Militär unterstützt. Doch die Sanktionen haben das iranische Regime
    bisher nicht zu Fall gebracht. Vor der Blockade der Straße von Hormus
    konnte es trotz der Sanktionen vor allem nach China große Mengen an
    Rohöl verkaufen. Dafür nutzt der Iran eine sogenannte Schattenflotte,
    die unter anderem in den Gewässern vor Malaysia operiert. Wie das genau
    funktioniert und wie tragfähig dieses Geschäftsmodell unter den
    aktuellen Bedingungen noch ist, erklärt Steffen Richter, Redakteur für
    internationale Politik bei der ZEIT.

    Und sonst so? Spontanes Piano-Solo vor 2.500 Zuschauern

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Studium: Dorothee Bär rechnet mit Aus für Bafög-Reform

    Studium: Forschungsministerium will Bafög-Reform zum Wintersemester
    umsetzen

    Studienfinanzierung: So können Studierende ihr Bafög aufstocken

    Öl aus dem Iran: So trickst der Iran bei seinem Ölgeschäft

    Straße von …

  42. Israel droht mit neuen Angriffen auf Beirut (Update)

    1 juni 2026 · 11 min

    Afspelen
    Der Besuch der deutschen Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan im
    Libanon ist am Mittwoch »aus militärischen Gründen« abgebrochen
    worden. Hintergrund ist offenbar die Ausweitung der Militäroffensive
    Israels – trotz der seit 17. April vereinbarten Waffenruhe. Ähnelt das
    Vorgehen im Libanon zunehmend dem Krieg in Gaza? Und was sind die
    strategischen Gründe dafür, dass Israel den Konflikt weiter eskaliert?
    Das beantwortet Reporterin Anna-Theresa Bachmann direkt aus Beirut im
    Podcast.
    Lees meer

    Neonazi Marla-Svenja Liebich soll aus Tschechien nach Deutschland
    ausgeliefert werden. Das hat ein Gericht in Pilsen heute entschieden.
    Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT beobachtet den Fall. Was
    würde die Auslieferung für Liebich bedeuten?

    Außerdem im Update: Mit einer halben Billion Sondervermögen möchte die
    Bundesregierung die Infrastruktur in Deutschland modernisieren. Der ZEIT
    liegt ein erster Bericht des Bundesfinanzministeriums über die Umsetzung
    vor. Er zeigt: Das Geld fließt, aber langsamer als geplant.

    Und: Es kommt zur Stichwahl in Kolumbien, weil nach dem ersten Wahlgang
    der Präsidentschaftswahl weder der rechte Abelardo de la Espriella noch
    der linke Iván Cepeda eine Mehrheit erringen konnte. Auch in Äthiopien
    wurde am vergangenen Sonntag gewählt. Ein Sieg des amtierenden
    Ministerpräsidenten Abiy Ahmed gilt als wahrscheinlich.

    Und sonst so? Wie funktioniert Kinderkriegen im Weltall?

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Libanon: Israel nimmt strategisch wichtige Festung im Südlibanon ein

    Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen?

    Rechtsextremismus: Marla-Svenja Liebich in Tschechien festgenommen

    Marla-Svenja Liebich: Offiziell eine Frau. Eine Behörde will das ändern

    Sondervermögen: Wohin fließt das Geld?

    Präsidentschaftswahl: Kolumbien wählt einen neuen Präsidenten

    Äthiopien…

  43. Gerüchte über Kanzlerwechsel: Wie angeschlagen ist Friedrich Merz?

    1 juni 2026 · 13 min

    Afspelen
    In der vergangenen Woche haben Spekulationen über einen möglichen
    Kanzlerwechsel für Unruhe in der Union gesorgt. Auslöser waren
    Medienberichte über angebliche Gedankenspiele, Bundeskanzler Friedrich
    Merz durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst zu
    ersetzen. Führende CDU-Politiker wie Unionsfraktionschef Jens Spahn und
    mehrere Ministerpräsidenten der CDU signalisierten daraufhin ihre
    Unterstützung für Friedrich Merz. Doch warum konnten die Spekulationen
    überhaupt entstehen? Das erklärt Mariam Lau, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    »Ob ich Kuba befreie oder ergreife«, sagte US-Präsident Donald Trump im
    März, »ich kann damit machen, was ich will.« Kuba steckt in einer tiefen
    wirtschaftlichen und humanitären Krise. Gleichzeitig wächst erneut der
    politische Druck aus den USA. Außenminister Marco Rubio spricht von
    einem »gescheiterten Staat« und bezeichnet Kuba als Bedrohung für die
    nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten. Laut Medienberichten
    wurden US-Kriegsschiffe nahe Kuba in Position gebracht, das Pentagon
    soll verschiedene Optionen gegen das Regime prüfen – offiziell bestätigt
    ist das bislang nicht. Alexander Kauschanski, Redakteur im
    Auslandsressort der ZEIT, führt im Podcast aus, warum die
    wirtschaftliche Krise bislang keine Gefahr für Kubas politische Elite
    darstellt.

    Und sonst so? Die «Tracht des Jahres» geht an die Ostersängerinnen aus
    der Lausitz.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Debatte über »Kanzlertausch«: Spahn und Länderchefs stellen sich
    demonstrativ hinter Merz

    Kanzlertauschdebatte: Friedrich Merz bewertet Streit um Kanzlertausch
    als »Nebendebatte«

    USA und Kuba: Rubio bezeichnet Kuba als Gefahr für die nationale
    Sicherheit der USA

    Energiekrise in Kuba: »Ohne eine Einigung mit den USA gibt es keinen
    Ausweg«

    Anklage gegen Raúl Castro: Trump will Kubas Widerstand …

  44. Präsidentschaftswahl in Kolumbien – Linke Kontinuität oder Rechtsruck?

    31 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Kolumbien wählen rund 41 Millionen Menschen einen neuen Präsidenten.
    Die Abstimmung gilt als Richtungsentscheidung über die Zukunft des
    Landes nach der Amtszeit von Gustavo Petro, dem ersten linken
    Präsidenten Kolumbiens, der laut Verfassung nicht erneut kandidieren
    darf. Der Wahlkampf ist stark polarisiert und von anhaltender Gewalt
    durch bewaffnete Gruppen geprägt, die in Teilen des Landes weiterhin
    Einfluss auf Wirtschaft und Sicherheit ausüben. Laut Umfragen läuft es
    auf eine Stichwahl zwischen dem linken Senator Iván Cepeda und dem
    rechtsgerichteten Anti-Establishment-Kandidaten Abelardo de la Espriella
    aus. Welche Themen bei der Wahl dominieren, ordnet ZEIT-Autorin
    Alexandra Endres ein.
    Lees meer

    Incels sind meist heterosexuelle Männer, die keine romantischen oder
    sexuellen Beziehungen haben und sich vom Dating ausgeschlossen fühlen.
    Viele machen dafür ihr Aussehen, soziale Unsicherheit oder mangelnde
    Attraktivität verantwortlich, andere gesellschaftliche Entwicklungen wie
    Feminismus oder Dating-Apps. Manche Incels berichten von Einsamkeit,
    Zurückweisung und sozialer Isolation. In Teilen der Szene finden sich
    zudem frauenfeindliche Einstellungen und die Vorstellung, Männer würden
    systematisch benachteiligt. Wie gefährlich die Incel-Szene ist und
    welche Risiken von ihr ausgehen, erklärt Philipp Daum, Redakteur im
    Ressort X der ZEIT.

    Und sonst so? Besucherin badet im Trevi-Brunnen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Kolumbien: Koalition von Präsident Petro verfehlt Mehrheit bei
    Parlamentswahl

    Kolumbien: Mindestens 48 Tote bei Kämpfen von Guerillagruppen in
    Kolumbien

    Kolumbien: »Das Parlament ist wie ein riesiger Basar«

    Kolumbien: Mehrere Tote und Verletzte bei Bombenanschlag in Kolumbien

    Golf-Clan: Kolumbien nimmt Gespräche mit Drogenkartell Clan del Golfo
    wieder auf

    Incels: Die Könige der Loser

    Incel-Bewegung: D…

  45. Spezial »Der Wahlkreis«: Gesucht: eine schöne Politik

    30 mei 2026 · 1 uur 22 min

    Afspelen
    Könige und Autokraten haben es leicht: Sie können sich selbst Denkmäler
    bauen und ihre Namen auf Regierungsgebäude pinseln lassen. Aber wie
    inszeniert sich eigentlich die Demokratie? Gelingt es ihr, Orte und
    Monumente zu schaffen, die ihren Bürgern wirklich etwas bedeuten? Oder
    müssen Parlamentsgebäude so trist und nichtssagend aussehen wie das
    EU-Parlament in Brüssel oder die zertrampelte Wiese zwischen Reichstag
    und Kanzleramt?
    Lees meer

    In dieser Folge von »Was Jetzt? – Der Wahlkreis« befassen sich die Hosts
    Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Ästhetik der Maga-Bewegung,
    mit den operierten Gesichtern der Frauen in der Trump-Welt, all dem Gold
    und Prunk im Oval Office und der smarten Strategie der Rechten, mit
    einer völlig enthemmten visuellen Sprache das Internet zu fluten. Und
    sie fragen sich, ob es da wirklich kein Gegenmittel gibt und liberale
    Politik nicht doch auch schön sein kann.

    Der nächste Wahlkreis erscheint am 27. Juni.

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  46. Kann Kubicki wirklich die FDP retten?

    30 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Henning Höne zieht sich im Rennen um den FDP-Bundesvorsitz zurück und
    überlässt Wolfgang Kubicki den Vortritt. Dieser soll der FDP bundesweit
    mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Beim FDP-Parteitag in Berlin gilt seine
    Wahl als Formsache. Inhaltlich setzt die FDP weiterhin stark auf
    wirtschaftsliberale Themen wie Bürokratieabbau, Steuersenkungen und
    Eigenverantwortung. Gleichzeitig versucht sie, sich als
    Bürgerrechtspartei zu positionieren. Die Ausgangslage bleibt schwierig:
    Bundesweit liegt die FDP in Umfragen derzeit bei rund vier Prozent und
    wäre damit nicht im Bundestag vertreten. Ob der FDP ein Neustart
    gelingen kann, ordnet August Modersohn, Redakteur im Hauptstadtbüro der
    ZEIT, ein.
    Lees meer

    Am Brennerpass dürfte es am Wochenende zu massiven Verkehrsbehinderungen
    kommen. Bewohner des Tiroler Wipptals protestieren dort gegen die hohe
    Belastung durch den Transitverkehr. Die Anwohner klagen seit Jahren über
    Lärm, Feinstaub und Dauerstaus. Seit der Eröffnung der Brennerautobahn
    in den 1960er Jahren habe sich das Verkehrsaufkommen versiebenfacht. Die
    Sperrung dürfte weit über Tirol hinaus Folgen haben. Wie groß die
    Auswirkungen des Protests auf Urlauber und Transitverkehr tatsächlich
    werden könnten, erläutert Florian Gasser, Leiter des Österreich-Büros
    der ZEIT.

    Und sonst so? Patagonia verklagt Dragqueen Pattie Gonia

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    FDP-Vorsitz: Einziger Kubicki-Gegenkandidat Höne zieht Kandidatur zurück

    FDP-Parteivorsitz: Wettbewerb? Fällt aus

    Wolfgang Kubicki: Kubicki und die Pfandflaschen

    Wolfgang Kubicki: Die Avantgarde des Liberalismus?

    Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen?

    Das Politikteil / Zukunft der FDP: Ist doch noch nicht alles verloren?

    Sperrung am Brennerpass: Warum Anwohner den Brenner lahmlegen und womit
    Reisende rechnen müssen

    Brennerautobahn: Abe…

  47. Der Maut-Skandal holt Scheuer ein (Update)

    29 mei 2026 · 10 min

    Afspelen
    Im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut soll gegen den ehemaligen
    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein Prozess eröffnet
    werden. Das Landgericht Berlin hat eine entsprechende Anklage wegen des
    Verdachts der Falschaussage im Untersuchungsausschuss des Bundestags
    zugelassen. Auch der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz soll
    angeklagt worden sein. Beide weisen die Vorwürfe zurück. Konkret geht es
    um eine Aussage Scheuers aus dem Oktober 2020: Er könne sich nicht
    erinnern, dass die Mautbetreiber angeboten hätten, die
    Vertragsunterzeichnung auf einen Zeitpunkt nach dem zu erwartenden
    Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu verschieben. Die Pkw-Maut war
    2019 vom EuGH gestoppt worden. Max Hägler, Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was hinter dem Fall
    steckt und erklärt, welche Konsequenzen dem früheren Minister jetzt
    drohen.
    Lees meer

    Zwischen den USA und dem Iran wird weiter über eine Verlängerung der
    Waffenruhe verhandelt. US-Vizepräsident J. D. Vance spricht davon, man
    sei »nah dran« aber noch nicht am Ziel: Streitpunkte seien vor allem die
    Bestände an angereichertem Uran sowie Fragen der iranischen Anreicherung
    und die genaue Formulierung einer möglichen Einigung. Aus
    US-Regierungskreisen heißt es zudem, die Delegationen hätten sich auf
    ein vorläufiges Abkommen für eine verlängerte Waffenruhe verständigt.
    Die iranische Seite hat das zunächst nicht bestätigt. Rieke Havertz,
    Internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie der
    Stand der Verhandlungen ist, und sagt, für wie wahrscheinlich sie es
    hält, dass es tatsächlich in den kommenden Tagen zu einer Einigung
    kommt.

    Außerdem im Update:

    Das Verteidigungsministerium will künftig auch in Friedenszeiten die
    Möglichkeit haben, Reservisten zum Dienst zu verpflichten. Ein
    Referentenentwurf sieht vor, dass Reservistinnen und Reservisten künftig
    gestaffelt nach Alter und Vordienstzeit herangezogen werden können –
    teilweise bis zum 45. oder sogar 65. Lebensjahr.

    Un…

  48. Ein Arzt berichtet: Darum gerät Ebola im Kongo gerade außer Kontrolle

    29 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    Seit Kurzem ist wieder vom Ebolavirus die Rede. Die Krankheit ist vor
    einigen Wochen erneut im Osten der Demokratischen Republik Kongo
    ausgebrochen. Mehr als 1.000 Infektionen und fast 250 mutmaßliche
    Todesfälle melden die Behörden aktuell. Die Ausbreitung verläuft derart
    rasant, dass sie sogar das Tempo der größten Ebolaepidemie aus dem Jahr
    2014 übertrifft. Damals starben insgesamt über 11.000 Menschen. Die WHO
    hat bereits den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, das
    Nachbarland Uganda schloss die gemeinsame Grenze. Das hochansteckende
    Virus überträgt sich über Körperflüssigkeiten und endet je nach
    Versorgungslage für 30 bis 90 Prozent der Erkrankten mit dem Tod. Anna
    Carthaus aus dem ZEIT-Gesundheitsressort erklärt im Podcast, warum die
    Eindämmung des Virus so schwer ist und was ihr ein Arzt vor Ort über die
    Lage berichtet hat.
    Lees meer

    Das Wärmeplanungsgesetz setzt deutsche Kommunen massiv unter Druck. Bis
    2030 soll fast ein Drittel und bis 2045 sogar 80 Prozent der Wärme aus
    erneuerbaren Energien oder Abwärme gewonnen werden. Eine bisher kaum
    genutzte Lösung für das Problem könnten Flusswärmepumpen sein. Die
    Anlagen entziehen dem Flusswasser mithilfe von Wärmetauschern Energie
    und leiten es danach leicht abgekühlt wieder zurück. Einer Studie der TU
    Braunschweig zufolge könnten so theoretisch bis zu 94 Prozent des
    gesamten deutschen Wärmebedarf von Haushalten, Handel und
    Dienstleistungsbetriebe gedeckt werden. Trotz des enormen Potenzials
    wird die Technologie bisher kaum genutzt. Welche Hürden dem Bau und
    Betrieb von Flusswärmepumpen im Weg stehen und wie sich die Abkühlung
    des Wassers auf die Fische und Pflanzen im Wasser auswirkt, erklärt
    Maike Rademaker. Sie arbeitet als freie Autorin für DIE ZEIT und
    beschäftigt sich mit Umwelt- und Arbeitsmarktthemen.

    Und sonst so? Wie es aussieht, wenn Musiklegenden Abschied nehmen, kann
    man hier und hier sehen.

    Und sonst so? Wie es aussieht, wenn Musiklegenden Abschied nehmen, kann
    man hier und hier sehen.

    Moderati…

  49. Warum die Angriffe im Nahen Osten weitergehen (Update)

    28 mei 2026 · 10 min

    Afspelen
    Obwohl die USA und der Iran derzeit über ein dauerhaftes Ende des
    Krieges verhandeln, greifen beide Seiten einander weiter an. Die USA
    haben in den vergangenen Tagen Ziele im Iran attackiert. Der Iran
    reagierte mit Gegenangriffen. Parallel dazu gerät auch die Waffenruhe
    zwischen Israel und dem Libanon weiter unter Druck. Welche Strategie die
    USA mit ihren Angriffen verfolgen, ordnet Anna Sauerbrey,
    Außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein. ZEIT-Volontär und
    Iran-Experte Omid Rezaee erklärt außerdem, welche Forderungen Donald
    Trump an das Regime in Teheran stellt. Und ZEIT-Korrespondentin Steffi
    Hentschke berichtet, welche Ziele Israel mit der erneuten Offensive im
    nördlichen Nachbarland verfolgt.
    Lees meer

    Die israelische Holocaustgedenkstätte Yad Vashem will in München ein
    neues Bildungszentrum eröffnen. Es soll die erste Außenstelle der
    Gedenkstätte außerhalb Israels werden. Yad-Vashem-Chef Dani Dayan
    begründete die Entscheidung mit der wachsenden Bedeutung historischer
    Holocaustbildung, gerade in einer Zeit des zunehmenden Antisemitismus
    und verzerrter Darstellungen der NS-Zeit. München habe als
    »Geburtsstätte der NSDAP« eine besondere symbolische Bedeutung. Geplant
    sind außerdem Bildungskooperationen in ganz Deutschland.

    Und sonst so? Die Attraktivität der Adidas-Hose

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Irankrieg: US-Armee greift Militäranlage im Iran an

    Straße von Hormus: Nächste Stunde: Erdkunde

    Irankrieg: Iran beschießt Tanker in Straße von Hormus

    Israelische Angriffe im Libanon: Bewohner von libanesischer Küstenstadt
    fliehen nach Norden

    Krieg zwischen Israel und Libanon: Israelische Armee startet neue
    Bodeneinsätze im Libanon

    OK, America? / Verhandlungen mit dem Iran: Wie Trump es schafft, den
    Ir…

  50. Eskalation im Ukrainekrieg: Zeichen von Putins Angst oder Stärke?

    28 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    In Russland gibt es derzeit Spekulationen über mögliche Spannungen im
    Machtapparat von Wladimir Putin. Hintergrund sind wirtschaftliche
    Probleme, sinkende Umfragewerte und Berichte über Konflikte innerhalb
    der politischen Elite und der Sicherheitsdienste. Russland hat außerdem
    seine Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw zuletzt deutlich
    verstärkt und forderte ausländische Botschaften auf, Personal aus Kyjiw
    abzuziehen. Ob die verschärfte Kriegsführung und die Drohungen auch mit
    innenpolitischem Druck zusammenhängen könnten, ordnet Maxim Kireev,
    Redakteur für internationale Politik der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Der deutsche Verfassungsschutz soll nach Plänen von Bundesinnenminister
    Alexander Dobrindt und Verfassungsschutz-Vizepräsident Sinan Selen mit
    neuen Befugnissen ausgestattet werden. Hintergrund sind wachsende
    Risiken durch Spionage, Sabotage und Cyberangriffe. Künftig könnten dem
    Verfassungsschutz deshalb weitergehende digitale Möglichkeiten
    eingeräumt werden, etwa bei Datenauswertung, Kommunikationserfassung
    oder Cyberabwehr. Welche Folgen neue Befugnisse für Datenschutz,
    Privatsphäre und Grundrechte hätten, erläutert Holger Stark,
    stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter für Investigative
    Recherche und Daten der ZEIT.

    Und sonst so? Auswandern wegen Trump.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Wladimir Putin: Kann ihn jemand stürzen?

    Ukrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um
    flächendeckend verteidigt zu werden«

    Wladimir Putin: Putin verärgert nun auch die Unpolitischen

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