Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Wie ein Fehler die ganze Bahn lahmlegen konnte (Update)
24 juni 2026 · 10 min
Am Dienstagabend stand der Zugverkehr in Deutschland fast still. Grund
war eine Störung im digitalen Zugfunksystem GSM-R, über das
Lokführerinnen, Lokführer und Stellwerke kommunizieren. Wie das
passieren konnte, erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort
der ZEIT. Lees meerNach einem mutmaßlichen Messerangriff in Göttingen ermittelt der
Staatsschutz gegen einen 17-Jährigen. Ein 23-jähriger Student wurde in
der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt und liegt nach Angaben
seines Anwalts weiterhin auf der Intensivstation. Im Netz kursiert die
unbestätigte Behauptung, die Tat habe einen politischen Hintergrund
gehabt. Was über den Angriff und die Ermittlungen bekannt ist, berichtet
Dune Korth aus dem Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT.Außerdem im Update: Die Bundesanwaltschaft hat im Zusammenhang mit der
früheren Gazprom Germania GmbH mehrere Gebäude in Berlin und Frankfurt
durchsuchen lassen. Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass die
deutsche Gasversorgung sabotiert werden sollte.Eine Expertenkommission von Familienministerin Karin Prien hat 56
Vorschläge für mehr Kinder- und Jugendschutz im Netz vorgelegt. Es geht
unter anderem um soziale Medien, Bildschirmzeit, Medienbildung und
Regeln für künstliche Intelligenz.Die Organisation CLAIM meldet deutlich mehr antimuslimische Vorfälle in
Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 4.000 Fälle erfasst,
rund 1.000 mehr als im Jahr davor.Und sonst so: Studierende demonstrieren gegen Spaghetti-Diktatur
Transparenzhinweis: In der Meldung zum Report über antimuslimische
Vorfälle in Deutschland haben wir versehentlich einen O-Ton falsch
zugeordnet. Wir bedauern das sehr und bitten den Fehler zu
entschuldigen. Wir haben die fehlerhafte Passage entfernt.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Bundesweiter Bahnausfall: Plötz…
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Kommt ein Social Media Verbot für Jugendliche auch in Deutschland?
24 juni 2026 · 13 min
Schadet Social Media mehr als es nützt? Eine von Bundesjugendministerin
Karin Prien eingesetzte Expertenkommission stellt ihre Empfehlungen zum
Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien vor. Die
Kommission hat neun Monate lang beraten, ob und welche Einschränkungen
für die Nutzung von Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat
sinnvoll sein könnten. Laut einer aktuellen Umfrage befürworten rund
zwei Drittel der Menschen in Deutschland ein Social-Media-Verbot für
unter 14-Jährige. Wie stark Social Media verändert hat, wie Jugendliche
heute aufwachsen, erläutert Martin Spiewak,, Redakteur im
Bildungsressort der ZEIT. Lees meerFrankreichs Regierung möchte den Kampf gegen Drogenkonsum und
Drogenhandel verschärfen. Premierminister Sébastien Lecornu kündigte
eine Kampagne an, die sowohl strengere Strafen für Konsumenten als auch
Drogentests für Minister, deren engste Mitarbeiter sowie weitere hohe
Staatsbedienstete vorsieht. Gegner werfen ihm vor, seine eigenen
Mitarbeiter unter Generalverdacht zu stellen und ihre Privatsphäre zu
verletzen. Frankreich-Korrespondent Matthias Krupa erklärt, ob das mehr
als Symbolpolitik ist.Und sonst so? Keine Pommes mehr im Bordbistro!
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
ZEIT Bühne / Karin Prien: »Wir sind unserem eigenen Anspruch noch nicht
gerecht geworden«Social-Media-Verbot: Ethikrat gegen Social-Media-Verbot für Kinder und
JugendlichePsychische Gesundheit: Und immer reden die Falschen
Was jetzt? – Spezial / Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die
unbeschwerte Kindheit zurück?Social-Media-Verbot für Kinder: Bündnis spricht sich gegen pauschales
Social-Media-Verbot ausFrankreich: Französische Regierung übersteht weitere Misstrauensvoten
Drogentests für französische Ministerien: Frankreichs Premierminister
bittet seine Regieru… -
Kein Rosinenpicken bei der Rente, da sind sich Merz und Bas einig (Update)
23 juni 2026 · 10 min
Friedrich Merz und Bärbel Bas wollen bei der Rente »kein Rosinenpicken«:
Die 33 Vorschläge der Rentenkommission sollen als Gesamtpaket kommen.
Dazu gehören unter anderem eine neue Zusatzrente am Kapitalmarkt, ein
höheres Rentenalter und das Ende der abschlagsfreien Frührente nach 45
Versicherungsjahren. Ob mit der Reform die Rente wirklich für alle
besser wird, erklärt Kolja Rudzio, stellvertretender Leiter des
Wirtschaftsressorts der ZEIT. Lees meerARD und ZDF ziehen vor das Bundesverfassungsgericht – wegen 58 Cent mehr
Rundfunkbeitrag im Monat. Die Sender sagen: Die Länder durften die
empfohlene Erhöhung nicht einfach stoppen. Was hinter dem Streit um den
Rundfunkbeitrag steckt, erläutert Heinrich Wefing, Leiter im
Politikressort der ZEIT.Und sonst so: Belgischer Fußballer fliegt während der WM zur Geburt
seines SohnesModeration und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Rentenkommission: Was die Rentenkommission vorschlägt
Finanzierung der Rente: Bundesregierung will alle Vorschläge der
Rentenkommission umsetzenLivestream: Rentenreform: Jetzt live: Merz, Bas und Rentenkommission
präsentieren ReformpläneRentenkommission: Kommission empfiehlt steigendes Renteneintrittsalter
Rente: Eine Rente, die auch den Jungen nutzt
Sommerpause der ARD: So geht die ARD baden
Klage gegen Rundfunkbeitrag: Fußtruppen im Kampf gegen ARD und ZDF
Rundfunkbeitrag: ARD und ZDF wollen höheren Rundfunkbeitrag vor Gericht
erstreitenÖffentlich-rechtlicher Rundfunk: Finanzkommission empfiehlt geringere
Anhebung des RundfunkbeitragsSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Zehn Jahre Brexit: Befreiung oder Blamage?
23 juni 2026 · 11 min
Vor zehn Jahren, am 23. Juni 2016, wurde in Großbritannien der Brexit
beschlossen. 51,9 Prozent der Wählerinnen und Wähler sprachen sich
damals dafür aus, die Europäische Union zu verlassen. Dreieinhalb Jahre
später trat das Vereinigte Königreich aus der EU aus, nach einer
Übergangsphase 2021 auch aus dem Binnenmarkt und der Zollunion. Mit dem
Brexit begann eine bis heute andauernde Phase politischer Instabilität.
Am Montag kündigte der britische Premierminister Keir Starmer von der
Labourpartei seinen Rücktritt an. Sein Nachfolger wird der siebte
Regierungschef in zehn Jahren. Warum findet das Land nicht aus der
Dauerkrise? Diese und weitere Fragen beantwortet Jochen Bittner,
London-Korrespondent der ZEIT. Lees meerWegen der hohen Temperaturen wird wahrscheinlich auch in diesem Sommer
die Zahl der sogenannten hitzebedingten Todesfälle in Deutschland
überdurchschnittlich hoch sein. Nicht alle, aber viele dieser Todesfälle
könnten vermieden werden, sagt Petra Pinzler. Dafür aber müssten
Politik, Verwaltung und unsere Gesellschaft insgesamt aufhören, das
Problem vor allem als ein individuelles zu betrachten oder zu
ignorieren. Die Moderatorin des freundlichen Krisenpodcasts »Auch das
noch?« plädiert stattdessen für eine Hitzepolitik. Und verweist auf
Städte wie Bochum oder Straubing, die als Vorbild für andere Städte
dienen könnten.Und sonst so? Ein 26 Meter hoher Lionel Messi.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Brexit: Es kippt
Rücktritt von Keir Starmer: Starmer geht, Labours Probleme bleiben
Europäische Regierungschefs: Eine Amtszeit kürzer als die andere
Folgen des Brexits: Was vom Brexit übrig blieb
Hitzeschutz in Deutschland: Viele Todesfälle wären vermeidbar
Wetterextreme: Warum so gereizt?
Hitze: Das passiert bei Hitze in unserem Körper
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Nach Rücktritt: Wer folgt auf Keir Starmer? (Update)
22 juni 2026 · 10 min
Der britische Premierminister Keir Starmer hat am Montagmorgen nach zwei
Jahren im Amt seinen Rücktritt bekannt gegeben. Bereits in der
vergangenen Woche hatten mehrere Mitglieder seiner Regierung ihre Posten
aufgegeben. ZEIT-Korrespondent Jochen Bittner sortiert die Lage in der
Downing Street im Podcast ein. Lees meerGewalt und Mobbing gehören an Berliner Schulen zum Alltag, wie die
Zahlen der heute vorgestellten Studie Berliner Konflikt- und
Gewaltbarometer zeigen. Über die Hälfte der Lehrkräfte bewertet die
Gewalt als massives Problem. Zudem haben über 90 Prozent der
Neuntklässler im vergangenen Jahr selbst Gewalt erfahren – von
Beleidigungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.Außerdem im Update: Der neu gewählte Linken-Chef Luigi Pantisano hat
seine umstrittene Äußerung zurückgenommen, in der er der CDU eine
»faschistische Politik« vorgeworfen und sie mit der AfD gleichgesetzt
hatte.Und: Nationalspieler Nico Schlotterbeck fällt für die restliche
Fußball-WM in Nordamerika verletzungsbedingt aus.Und sonst so? Das hilft gegen Traurigkeit nach Konzertbesuchen.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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Großbritannien: Britischer Premierminister Keir Starmer kündigt
Rücktritt anNachwahl in Großbritannien: Ein Herausforderer für Keir Starmer
Wahlkampf in Großbritannien: Sie meinen es nicht böse. Sie verachten
einfach die ElitenGewalt an Schulen: In der 9. Klasse erlebt fast jeder Schüler Gewalt.
Was bedeutet das?Luigi Pantisano: Jetzt sind alle sauer
Luigi Pantisano: »Ich mag es, wenn es mal knallt«
Fußball-WM 2026: Nico Schlotterbeck fällt wegen Bänderriss für restliche
Fußball-WM ausBad Bunny in Düsseldorf: Am Ende umarmt er sich selbst
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So soll die Rente gesichert werden
22 juni 2026 · 14 min
Die Vorschläge der Rentenkommission zur Zukunft der Altersvorsorge sind
am Wochenende vorab an die Öffentlichkeit gelangt. Im Podcast analysiert
Wirtschaftsredakteurin Tina Groll die Vorteile und Schwachstellen der
Vorschläge. Lees meerSeit Beginn des Gazakriegs im Oktober 2023 hat die Gewalt im von Israel
besetzten Westjordanland stark zugenommen. Ein besonders erschütternder
Fall ist der Tod des Babys Sam Abu Haikal, zu dem die freie
Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke recherchiert hat. Im Podcast
erklärt sie, warum die Aufklärung solcher Fälle so schwierig ist.Und sonst so? Haben Sie Interesse an vier Millionen Schmetterlingen?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Rente: Eine Rente, die auch den Jungen nutzt
Rentenreform: DIW-Präsident Fratzscher kritisiert Rentenvorschläge als
unzureichendRentenkomission: Was die Rentenkommission beschlossen hat
Westjordanland: UN werfen Israel staatliche Beteiligung an Siedlergewalt
vorIsraelische Siedlungen: Amnesty wirft Israel »ethnische Säuberung« im
Westjordanland vorWahlkampf in Israel: Ein Land, das immer radikaler und immer religiöser
wirdSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Die Linke stimmt für neue Führung und Völkermord-Beschluss
21 juni 2026 · 13 min
Die Linke hat auf ihrem Parteitag in Potsdam beschlossen, Israels
Vorgehen im Gazastreifen künftig als »Völkermord« zu bezeichnen. Damit
ist sie die erste im Bundestag vertretene Partei, die den Begriff in
einem Parteitagsbeschluss verwendet. Zugleich bekräftigte sie ihr
Bekenntnis zum Existenzrecht Israels und zur Zweistaatenlösung. Außerdem
wählte die Partei eine neue Führung: Künftig stehen Ines Schwerdtner und
Luigi Pantisano an der Spitze der Linken. Kurz vor seiner Wahl hatte
Pantisano mit Äußerungen zur CDU für Diskussionen gesorgt. Später
bezeichnete er seine Wortwahl als »verkürzt«. Welche Richtung die Linke
unter ihrer neuen Führung einschlagen könnte, erläutert Lisa Caspari,
Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Lees meerDas Europäische Parlament baut sein Asyl- und Migrationssystem um.
Vorgesehen sind unter anderem schnellere Asylverfahren an den
Außengrenzen, eine Beschleunigung von Abschiebungen sowie längere
Möglichkeiten zur Abschiebehaft für Menschen mit abgelehnten
Asylanträgen. Kritiker befürchten dabei Einschränkungen beim
Rechtsschutz von Asylsuchenden sowie längere Haftzeiten für Menschen mit
abgelehnten Asylanträgen. Ein Beispiel dafür ist ein Abschiebezentrum im
bulgarischen Ljubimez nahe der türkischen Grenze. Welche Folgen die
Änderungen für Asylsuchende haben könnten, erklärt ZEIT-Autor Quentin
Lichtblau.Und sonst so? Wie ich das gestohlene Handy meines Sohnes wiederfand.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Bundesparteitag der Linken: Die Linke sagt jetzt Völkermord
Gazakrieg: Was ist Völkermord?
Die Linke: Über die Chancen einer neuen linken Politik
Luigi Pantisano: »Ich mag es, wenn es mal knallt«
Abschiebungen: In Zellen zusammengepfercht, von Kameras beobachtet –
jahrelangGemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität
Abschiebehaft in Deutschland: Weil kaum jemand sich m…
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Burnham gegen Starmer: Kommt ein Machtwechsel in London?
20 juni 2026 · 13 min
In Großbritannien hat der Labour-Politiker Andy Burnham die Nachwahl im
nordenglischen Wahlkreis Makerfield gewonnen und sich damit einen Sitz
im Unterhaus gesichert. Mit dem Einzug ins Parlament könnte Burnham den
Premierminister Keir Starmer künftig als innerparteilicher Konkurrent
herausfordern. Dafür bräuchte er die Unterstützung von mindestens 20
Prozent der Labour-Abgeordneten. Ob daraus tatsächlich ein Machtwechsel
in London entstehen kann, ordnet Jochen Bittner, Auslandskorrespondent
der ZEIT, ein. Lees meerIn der kommenden Woche will die Rentenkommission ihre Vorschläge für die
Zukunft des deutschen Rentensystems vorstellen. Schon jetzt wird darüber
diskutiert, wie die Rente langfristig finanziert werden kann. Dabei
taucht immer wieder eine Forderung auf: Auch Beamte sollen künftig in
die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Befürworter argumentieren,
dass damit mehr Menschen zum System beitragen würden. Andere verweisen
darauf, dass eine solche Reform die finanziellen Probleme der
Rentenversicherung nicht automatisch lösen würde. Was sich dadurch
wirklich ändern könnte, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT.Und sonst so? Lesen ist sexy
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Andy Burnham: Starmer-Kritiker Burnham fordert Richtungswechsel der
Labour-ParteiWahlkampf in Großbritannien: Sie meinen es nicht böse. Sie verachten
einfach die ElitenGroßbritannien: Parteirivale von Keir Starmer gewinnt Nachwahl in
MakerfieldRegierungskrise in London: Burnham zurück in Westminster – was macht
Premier Starmer?Großbritannien: Starmer will sich möglichem Machtkampf gegen Andy
Burnham stellenRente: Rentenkommission einigt sich offenbar auf Empfehlungen
Rentenreform: Bärbel Bas will Beamte in gesetzliche Rentenversicherung
einbeziehenRentenversicherung: Beitrag…
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EU-Russland-Kurs: Droht ein neuer Bruch? (Update)
19 juni 2026 · 11 min
Beim EU-Gipfel ist Ratspräsident António Costa wegen nicht abgestimmter
Kontakte zu Russland in die Kritik geraten. Nach Angaben seines Büros
hatte Costas Kabinettschef Gespräche geführt, um diplomatische Kanäle
nach Moskau offenzuhalten. Mehrere Staats- und Regierungschefs, darunter
Bundeskanzler Friedrich Merz, kritisierten das Vorgehen. Ob sich
innerhalb der EU ein neuer Konflikt über den Umgang mit Russland
abzeichnet und welche Folgen das für die Ukraine haben könnte, ordnet
Johanna Roth aus dem Politikressort der ZEIT ein. Lees meerDie in der Schweiz geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran
über ein weitreichenderes Abkommen sind abgesagt worden. Das Schweizer
Außenministerium teilte mit, dass es bislang keinen neuen Termin gebe.
Als Grund wurden logistische Probleme genannt. Parallel dazu wächst in
den USA die Kritik am geplanten Abkommen. Widerstand kommt vor allem aus
den Reihen der Republikaner. Für US-Präsident Donald Trump gilt eine
Einigung als politisch wichtig, da der Krieg von Beginn an
innenpolitisch umstritten war. Ob die abgesagten Gespräche und die
Kritik aus den eigenen Reihen die Verhandlungen gefährden könnten,
ordnet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.Außerdem im Update: Israel und die Hisbollah haben sich nach Angaben aus
US-Regierungskreisen auf eine Waffenruhe geeinigt. Die von den USA und
Katar vermittelte Vereinbarung soll demnach bereits am Nachmittag in
Kraft getreten sein.Und sonst so: Hitze-Crêpes in Paris braten
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
EU-Gipfel: Kontaktaufnahme zu Russland durch Costa stößt auf Kritik in
der EUWladimir Putin: Weiß er noch, was er tut?
EU-Gipfel in Brüssel: EU-Gipfel beginnt, Merz lehnt neue europäische
Schulden abG7-Gipfel: Die letzte Phase der Trauer ist Akzeptanz
Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russ…
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Ein Deal auf Kosten des iranischen Volkes?
19 juni 2026 · 13 min
Die USA und der Iran haben ihr Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs
offiziell unterzeichnet. Neben dem Ende aller Militäroperationen
verspricht das Abkommen dem Iran auch wirtschaftliche Erleichterungen.
Bedeutet das mehr Wohlstand für die iranische Zivilbevölkerung? Und
welche Folgen könnte das Abkommen für diejenigen haben, die sich
politische Veränderung wünschen? Diese Fragen und weitere beantwortet
Iranexperte Omid Rezaee bei Was jetzt?. Lees meerAuf dem EU-Gipfel in Brüssel steht der Umgang mit Chinas
Handelspraktiken im Fokus. Während Frankreich nun einen härteren Kurs
fordert, scheut Deutschland einen Handelskonflikt aus Sorge vor den
Folgen für die schwächelnde Wirtschaft im Land. Wirtschaftsredakteur Max
Hägler erklärt im Podcast, warum die EU-Länder unterschiedliche
Positionen vertreten und wie deutsche Unternehmen zum Vorgehen der
Bundesregierung stehen.Und sonst so? Besser spät als nie: Geldbeutel taucht nach einem
Vierteljahrhundert auf.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald und Imre Balzer
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran
Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in
Straße von HormusVereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste
(anderer)EU-Gipfel in Brüssel: Die EU sucht ihren Kurs im Wettbewerb mit China
China und die EU: Ein Drama von existenziellem Ausmaß
China und Europa: China ist nur systematisch zu begegnen
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Arbeitszeitgesetz: Das Ende des Achtstundentags? (Update)
18 juni 2026 · 11 min
Für das neue Arbeitszeitgesetz liegt ein erster Entwurf des
SPD-geführten Arbeitsministeriums vor. Union und SPD hatten sich im
Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Gesetz zu ändern. Im Zentrum der
jetzt vorgelegten Reform stehen zwei Punkte: Statt des täglichen
Achtstundentags sollen sich Tarifvertragsparteien in Zukunft auch auf
eine maximale Arbeitszeit pro Woche einigen können. Außerdem plant das
Ministerium neue Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung . Im Podcast ordnet
Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein, was die Kritik am Vorschlag ist
und wo die genauen politischen Konfliktlinien verlaufen. Lees meerUS-Präsident Donald Trump und Irans Präsident Massud Peseschkian haben
ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs zwischen beiden Ländern
unterzeichnet. In den kommenden 60 Tagen soll nun weiter über einen
Frieden und die Zukunft der Region verhandelt werden. Um welche
Streitpunkte es dabei genau geht und wie sich die Einigung auf die
deutsche Wirtschaft auswirkt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender
Ressortleiter Politik bei der ZEIT, in der heutigen Folge.Außerdem im Update: Bei ihrem größten Drohnenangriff auf Moskau seit
mindestens zwei Jahren hat die Ukraine eine Ölraffinerie in Brand
gesetzt.Und sonst so? Du bist gut genuuuug
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Arbeitszeitgesetz: Union lehnt SPD-Entwurf zur Arbeitszeit ab
Arbeitszeitgesetz: Bundesarbeitsministerin plant Pflicht zur
ArbeitszeiterfassungReform des Arbeitszeitgesetzes: Gewerkschaften warnen vor
Gesundheitsschäden bei längeren ArbeitstagenUSA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran
Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in
Straße von HormusVereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste
(anderer)Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT h…
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Was kostet der Frieden im Iran?
18 juni 2026 · 12 min
Im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran geht es neben dem
Atomprogramm und Sicherheitsfragen auch um wirtschaftliche
Zugeständnisse. Der von der US-Regierung offengelegte Text zeigt:
Geplant ist auch ein Fonds zum Wiederaufbau iranischer Infrastruktur mit
einem Volumen von rund 300 Milliarden Dollar. Bisher hatten die USA
Reparationszahlungen offiziell ausgeschlossen. In Zukunft könnten
außerdem Sanktionen gelockert, eingefrorene iranische Vermögen
freigegeben und Handelsbeziehungen erleichtert werden. Wie viel Geld
womöglich in das Iranabkommen fließt, ordnet Michael Thumann,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. Lees meerBei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn wird über ein mögliches neues Ziel
für die Weltklimapolitik beraten. Die künftige COP31-Präsidentschaft der
Türkei setzt sich dafür ein, dass bis 2035 rund 35 Prozent des
weltweiten Energieverbrauchs durch Strom gedeckt werden. Hintergrund
ist, dass Strom aus Wind- und Solaranlagen als besonders effizient gilt.
Eine stärkere Elektrifizierung könnte deshalb den weltweiten
Energieverbrauch senken und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren.
Wie realistisch die Umsetzung dieses Vorhabens ist, erklärt Stefan
Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT.Und sonst so? Adidas geht das V aus.
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Ende des Irankriegs: Im Blindflug durch die Welt
Irankrieg: Iranabkommen enthält Milliarden-Investitionen und Ende von
SanktionenÖffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure
Motoren«Straße von Hormus: So legt der Krieg die Straße von Hormus lahm
UN-Klimaverhandlungen in Bonn: UN-Klimachef fordert mehr Anstrengungen
beim KlimaschutzEnergiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
aktualisiertEnergie: Deutschland führt erstmals se…
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Schiebt Deutschland bald mehr straffällige Geflüchtete ab? (Update)
17 juni 2026 · 10 min
In Hamburg beginnt am Mittwoch die Innenministerkonferenz. Dabei geht es
auch um die deutsche Migrationspolitik: Der Vorsitzende Andy Grote
fordert niedrigere Hürden für Abschiebungen straffälliger Flüchtlinge.
Was rechtlich möglich ist und ob das mehr Sicherheit bringt, erklärt der
Sozialwissenschaftler Marcus Engler, der am Deutschen Zentrum für
Integrations- und Migrationsforschung unter anderem zu europäischer und
globaler Migrationspolitik forscht. Lees meerDie Meldestellen des Bundesverbands der Recherche- und
Informationsstellen Antisemitismus (Rias) haben für 2025 insgesamt 8.725
antisemitische Vorfälle dokumentiert, 100 mehr als im Vorjahr. Besonders
stark nahmen rechtsextrem motivierte Vorfälle zu, auch Antisemitismus im
Netz stieg deutlich an. Rias-Geschäftsführer Benjamin Steinitz warnte,
Antisemitismus drohe sich zu normalisieren.Außerdem im Update:
Am Mittwoch ist der zweitägige G7-Gipfel im französischen
Évian-les-Bains zu Ende gegangen. Bundeskanzler Friedrich Merz hob die
Zusammenarbeit der G7-Staaten bei kritischen Rohstoffen und künstlicher
Intelligenz hervor. Mit Partnerländern wollen die G7 Förderung,
Verarbeitung und Wiederverwertung kritischer Rohstoffe verbessern.Und sonst so? »Pizza-Weltmeister« aus Ludwigshafen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Abschiebungen: Grote will Hürden für Abschiebung straffälliger
Flüchtlinge senkenAbschiebungen: In Zellen zusammengepfercht, von Kameras beobachtet –
jahrelangGemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität
Antisemitismus in Deutschland: Meldestellen dokumentieren 2025 mehr als
8.700 antisemitische VorfälleAntisemitismus: Haben Juden ein Recht auf Döner?
Évian-les-Bains: Friedrich Merz hebt »starke« G7-Unterstützung für
Ukraine hervorSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
unser unser Podcas… -
Essen wir bald Genfood, ohne es zu wissen?
17 juni 2026 · 13 min
Die EU steht kurz vor einer grundlegenden Reform des Gentechnikrechts,
die den Umgang mit sogenannten neuen genomischen Techniken erleichtern
soll. Dabei geht es vor allem um Verfahren wie die Genschere CRISPR-Cas,
mit denen das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden kann.
EU-Kommission, Parlament und Rat stimmen nun darüber ab, ob genetisch
veränderte Pflanzen künftig weniger streng reguliert werden sollen.
Besonders Pflanzen mit wenigen Eingriffen ins Erbgut würden dabei
weitgehend wie konventionelle Züchtungen behandelt, ohne umfassende
Risikoprüfung oder Kennzeichnungspflichten. Befürworter der Reform
erhoffen sich schnellere Züchtungsfortschritte und besser angepasste
Pflanzen für den Klimawandel. Kritiker warnen vor möglichen
Umweltfolgen, Risiken für die Biodiversität und fehlender Transparenz
für Verbraucher. Was das für die Sicherheit von Lebensmitteln bedeutet,
erklärt Andreas Sentker, geschäftsführender Redakteur der ZEIT. Lees meerUnion und SPD diskutieren weiterhin über eine Reform der
Einkommensteuer, mit der vor allem mittlere Einkommen entlastet werden
sollen. Die SPD setzt dabei auf Entlastungen für mittlere Einkommen und
höhere Beiträge von Spitzenverdienern, während die Union
Steuererhöhungen ablehnt und zusätzlich Entlastungen für Unternehmen
fordert. Der Ökonom Stefan Bach vom DIW hat einen Kompromissvorschlag
vorgelegt, der Elemente beider Positionen aufgreift. Was der Vorschlag
konkret vorsieht, was er für wen bedeuten würde – und ob er Chancen auf
Umsetzung hat, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Wirtschaftsressort
der ZEIT.Und sonst so? Cat content bei »Romeo und Julia«
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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EU-Gentechnik: Kommt jetzt die neue Gentechnik?
Crispr/Cas9: Evolution aus dem Labor
Grüne Gentechnik: Was sind schon 20 Eingriffe in die DNA?
Klimakris…
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Folgt auf den Iran eine Lösung für den Ukrainekrieg? (Update)
16 juni 2026 · 11 min
Die Staats- und Regierungschefs der G7 sind im französischen Évian zu
einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen
die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Diskutiert wird auch die
mögliche Rolle Europas und Deutschlands bei einem Friedensprozess. Dabei
geht es unter anderem um die Frage, ob sich Deutschland künftig an einer
Mission zur Absicherung der Straße von Hormus beteiligen könnte.
Begleitet wird der Gipfel von Protesten. Im benachbarten Genf
demonstrierten nach Polizeiangaben rund 20.000 Menschen gegen die G7.
Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet die
wichtigsten Themen des Gipfels ein. Lees meerBeim G7-Gipfel im französischen Évian beraten die Staats- und
Regierungschefs auch über das angekündigte Abkommen zwischen den USA und
dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung laut seinem
Vizepräsidenten bereits elektronisch unterzeichnet. Die formelle
Unterzeichnung soll am Freitag in der Schweiz erfolgen. Trotz dieser
Einigung gibt es Akteure, die dem Abkommen kritisch gegenüberstehen:
Teile des iranischen Machtapparats, Gegner des iranischen Regimes sowie
die israelische Regierung. Welche Gründe sie dafür haben, erläutert
ZEIT-Volontär Omid Rezaee.Außerdem im Update: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat in Berlin
ein neues Zentrum zur Abwehr hybrider Gefahren eröffnet. Das Zentrum
soll Polizei, Verfassungsschutz, Bundesbehörden, Länder sowie das
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik enger vernetzen.
Ziel ist ein schnellerer Informationsaustausch und eine bessere
Früherkennung solcher Angriffe.In Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordes an einem
russischen Künstler und Putin-Kritiker. Der 44-jährige Semjon Skrepezki
wurde nach Angaben der Ermittler auf offener Straße getötet. Inzwischen
wurden zwei belarussische Staatsangehörige festgenommen. Skrepezki war
für satirische und politische Karikaturen bekannt, unter anderem von
Wladimir Putin.Und sonst so: Warum viele Su…
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Wenn die KI die Bundestagsrede schreibt
16 juni 2026 · 12 min
Mehrere deutsche Spitzenpolitiker, unter anderem Digitalminister Karsten
Wildberger (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU),
sind zuletzt durch von künstlicher Intelligenz (KI) generierte Reden und
Beiträge aufgefallen. Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere
von Wildberger gehaltene Reden größtenteils von einer KI verfasst
wurden. Auch zwei Gastbeiträge des CDU-Ministers in großen Zeitungen hat
demnach weder er selbst geschrieben noch sein Team – sondern ChatGPT
oder ein ähnliches KI-Modell. Dürfen Politiker sich Reden von KI
schreiben lassen? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn sie das
tun? Dazu spricht die ZEIT-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im
Podcast. Lees meerNach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran in der
Nacht zum Montag auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs
verständigt. Das bestätigte neben der US-Regierung und dem Iran auch der
Vermittler Pakistan. Blockierte Handelsrouten und steigende Preise sind
weltweit als wirtschaftliche Folgen des Kriegs zu spüren. Sollte es
tatsächlich zu einem Friedensvertrag kommen: Wie sähen die Auswirkungen
auf die Weltwirtschaft aus? Dazu recherchiert hat die Leiterin des
Ressorts Wirtschaft der ZEIT, Ileana Grabitz.Und sonst so? Beschwerdechor
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems
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KI in der Politik: Demokratische Automaten
Karsten Wildberger: »Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen
Erzählung«Künstliche Intelligenz in der Politik: Vor einer Rede in Buchenwald geht
man in sich – und nicht ins NetzÖffnung der Straße von Hormus: Iran
Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und
dem Iran bekannt istIran und USA: Iran veröffentlicht Details zu geplantem »Deal«
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Friedensdeal mit offenen Fragen (Update)
15 juni 2026 · 11 min
Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung
des Kriegs geeinigt. Offen bleibt aber vieles: Über das iranische
Atomprogramm und den Abbau von US-Sanktionen soll weiter verhandelt
werden. ZEIT-Korrespondent Jörg Lau erklärt, warum das Abkommen
kritisiert wird – und wie es das Machtgefüge im Nahen Osten verändern
könnte. Lees meerAuch die Partie der iranischen Nationalmannschaft in Los Angeles gegen
Neuseeland wird von politischen Debatten begleitet. ZEIT-Journalist und
Iran-Experte Omid Rezaee spricht im Podcast darüber, wofür das
Nationalteam heute steht und wie die Menschen im Iran auf die Partie
blicken.Laut dem neuen nationalen Bildungsbericht hängt Bildungserfolg in
Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Martin Spiewak
aus dem ZEIT-Bildungsressort ordnet die Ergebnisse ein – und erklärt, wo
es trotz allem Fortschritte gibt.Außerdem im Update: Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden elf
Menschen getötet. In Kyjiw wurde dabei auch das zum Unesco-Welterbe
gehörende Höhlenkloster schwer beschädigt.Und sonst so? Historischer DDR-Schnellzug rollt wieder
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
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USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da
Liveblog: Irankrieg: Israel schließt Rückzug aus dem Südlibanon aus
Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und
dem Iran bekannt istIranische Nationalmannschaft: Iran spielt gegen Iran
Nationaler Bildungsbericht 2026: Bildungschancen in Deutschland immer
noch stark abhängig von HerkunftNorwegisches Königshaus: Marius Borg Høiby wegen Vergewaltigung zu vier
Jahren Haft verurteiltRussischer Luftangriff: Dach des Kyjiwer Höhlenklosters nach russischem
Angriff beschädigtSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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USA und Iran verkünden überraschend Einigung
15 juni 2026 · 12 min
Der Iran und die USA haben sich auf ein Rahmenabkommen zum Kriegsende
geeinigt. Das hat Pakistan als Vermittler bekanntgegeben. Demnach sollen
alle Kämpfe sofort enden, auch im Libanon. US-Präsident Donald Trump
kündete außerdem ein Ende der Seeblockade an der Straße von Hormus an. Lees meerHeute beginnt der G7-Gipfel im französischen Évian. Bis Mittwoch beraten
sich dort die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und der
USA gemeinsam mit vielen Gästen. Zu besprechen gibt es einiges, allem
voran die Enwicklungen im Irankrieg. Aber es gibt auch viel Protest. Im
Podcast erklärt Anna Sauerbrey, die außenpolitische Koordinatorin der
ZEIT, welche Themen dieses Jahr beim G7-Gipfel auf der Agenda stehen und
welche Bedeutung das Treffen heutzutage noch hat.Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast in der vergangenen
Woche ist die Stadt noch immer am Sortieren, was da genau passiert ist.
Was macht so eine Eskalation mit einer Stadt, deren Bewohner und
Bewohnerinnen in den vergangenen Jahrzehnten viel Gewalt erleben
mussten? Fiona Weber-Steinhaus aus dem Auslandsressort der ZEIT war dort
und hat mit den Menschen gesprochen.Und sonst so? Ganz, ganz viele Tore
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
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G7-Gipfel: Bischöfe aus G7-Staaten richten Friedensappell an ihre
RegierungenG7-Gipfel: Donald Trump bestätigt Teilnahme am G7-Treffen in Frankreich
Verhandlungen im Irankrieg: Wieder nur eine Luftnummer – oder etwa
nicht?Ausschreitungen in Belfast: Alte Muster, neue Feinde
Nordirland: Tausende gehen in Nordirland gegen Rassismus auf die Straße
Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast
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MMA-Kampf statt Blumen: Donald Trump wird 80
14 juni 2026 · 13 min
US-Präsident Donald Trump feiert am Sonntag seinen 80. Geburtstag – und,
zumindest offiziell, den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Dafür
hat er eine Kampfarena im Garten des Weißen Hauses in Washington, D. C.
aufbauen lassen. Trump wird dort Mixed Martial Arts-Kämpfe (MMA)
austragen lassen. Während Trumps Umfragewerte seit Monaten schlecht sind
und sich die Republikanische Partei fragt, wie sie im November die
Zwischenwahlen mit diesem Mann im Weißen Haus überstehen soll, baut
Trump den Persönlichkeitskult um ihn konsequent aus. Warum der
US-Präsident es selbst bei seinen Anhängern damit überreizen könnte,
erklärt die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Lees meerMit einer Volksabstimmung am Sonntag will die rechte Schweizerische
Volkspartei (SVP) die Migration in die Schweiz stark eindämmen. Die
Eidgenossen stimmen dann über die sogenannte Keine
10-Millionen-Schweiz! ab. Wenn die Initiative Erfolg haben sollte,
könnte die Schweiz als erstes Land der Welt einen Bevölkerungsdeckel
einführen. Über die möglichen Folgen spricht der Leiter des Schweizer
Büros der ZEIT in Zürich, Matthias Daum.Und sonst so? Kultur im Zug zwischen Berlin und Warschau
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Donald Trump: Ich, Ich, Ich
»UFC Freedom 250«: Trumps Geburtstag
USA: Sie waren mal ein Sehnsuchtsort
Bevölkerungsentwicklung: Schließt die Schweiz ihre Tür?
Dichtestress: Wie viel Nähe darf es sein?
Bevölkerungsdeckel in der Schweiz: Wollen uns die Schweizer noch?
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Spezial: »America first wird es bei dieser WM nicht geben«
13 juni 2026 · 36 min
Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 findet die Fußballweltmeisterschaft
der Männer statt. Ausgetragen wird das Turnier in den USA, Kanada und
Mexiko. Von dort aus begleiten Christian Spiller, Ressortleiter Sport
bei der ZEIT, und Oliver Fritsch, Redakteur im Ressort Sport, das
Turnier. Gemeinsam mit dem Sportredakteur und Podcasthost Fabian Scheler
sprechen sie im Videopodcast »Kicken kann er« über ihre Eindrücke und
analysieren alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft nach Abpfiff. Lees meerDie erste Folge, zur Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft, können Sie
hier als "Was jetzt?"-Spezial hören. Alle weiteren Analysen am Morgen
nach den Deutschland-Spielen finden Sie hier.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Angriff statt Rückschlag: Verfolgt der Iran eine neue Politik?
13 juni 2026 · 12 min
In der Nacht zum 8. Juni hat das iranische Regime erstmals Israel
angegriffen, ohne dass Israel zuvor den Iran angegriffen hatte. Die
Islamische Republik hat die Raketenangriffe nicht mit der Verteidigung
des eigenen Territoriums begründet, sondern mit israelischen Angriffen
auf Beirut und zugleich Israel mit weiteren Schlägen gedroht, sollte es
seine Angriffe im Libanon fortsetzen oder auf die iranischen Raketen
reagieren. Damit macht das iranische Regime den Libanon zum eigenen
Kriegsgrund – und verschiebt die Logik der Konfrontation. Wieso der
Angriff als Symptom des »neuen Egos des Iran« verstanden werden kann,
erklärt der Iranexperte der ZEIT, Omid Rezaee. Lees meerVier Erntehelfer sind in Italien mutmaßlich ermordet worden, weil sie
ihren Lohn eingefordert haben sollen. Das berichtet ein fünfter
Erntehelfer, der 33-jährige Alamyar, der aus dem brennenden Minivan in
Amendolara in der Region Kalabrien entkommen konnte, in dem drei
Afghanen und ein Pakistaner starben. Nach Angaben der Ermittler starben
sie, weil aus einem Streit um ein paar Euro eine Hinrichtung wurde. Die
mutmaßlichen Täter gehören offenbar zu einem System, das in Italien
lange bekannt ist: den sogenannten Caporali, Vermittler, die Erntehelfer
anwerben, kontrollieren und illegal beschäftigen. Über das System
spricht der ZEIT-Autor Michael Braun.Und sonst so? Handtasche aus Dinosaurier-Leder findet keinen Käufer.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
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Iran im Krieg: Das neue Ego des Iran
Irankrieg: Die nächste Eskalation
USA und Israel: »Er entscheidet nicht«
Erntehelfer in Kalabrien: Lebendig verbrannt für billige Erdbeeren
Erntehelfer in Südeuropa: Er pflückt unser Obst, für 40 Euro am Tag
Ausbeutung in Nagelstudios: Wurden diese schönen Nägel durch
Menschenhandel ermöglicht?Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hör…
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Was Ärztinnen und Ärzte an Warkens Gesundheitsreform stört (Update)
12 juni 2026 · 10 min
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat am Freitag die umstrittene
Reform des Gesundheitssystems in den Bundestag eingebracht. Die
Opposition hat die Pläne der Bundesregierung scharf kritisiert und die
Reform bei der ersten Debatte zum Thema als unsozial und unwirksam
kritisiert. Die Linken-Gesundheitsexpertin Stella Merendino warf Warken
vor, zu sparen, »wo Menschen gepflegt, behandelt und gerettet werden«.
Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte »dieser Sozialpolitik den
Kampf an«. Wie Ärztinnen und Ärzte auf die Reform blicken, hat sich die
ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus angehört. Lees meerNicht nur der Bundestag, auch der Bundesrat ist am Freitag in Berlin
zusammengekommen und auch dort wurde Widerstand gegen die von Nina
Warken vorgestellte Gesundheitsreform laut. Die Länderkammer hat sich
auf eine Stellungnahme geeinigt, in der sie viele Änderungen fordert.
Und hat außerdem Entscheidungen zu einer Rentenerhöhung, einer
Apothekenreform zur besseren Versorgung mit Arzneimitteln, zur
Einführung der elektronischen Fußfessel sowie einer Senkung der
Luftverkehrsteuer getroffen.Außerdem im Update:
Buckelwal Timmy lebte nach seiner Freisetzung wohl noch fünf Tage
weiter, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD)
am Freitag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hat. Die ausgewerteten
Daten des Senders, den das an der Ostseeküste gestrandete und in einer
umstrittenen Aktion in die Nordsee gebrachte Tier zuletzt getragen
hatte, deuten darauf hin, dass es noch mehr als 200 Kilometer Richtung
Ostsee schwamm, ehe es am 6. oder 7. Mai vor der Küste Dänemarks starb.Und sonst so? Was es mit dem Sonnenschirmverbot an einem Strand auf
Sardinien auf sich hatModeration und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mira Schrems
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Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
Privatpatienten umstellen«GKV-Re…
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EU-Grenzen: Das sind die neuen Regeln
12 juni 2026 · 12 min
Nach jahrelangen Verhandlungen tritt heute das Gemeinsame Europäische
Asylsystem in Kraft. Kern der Reform sind schnellere Verfahren an den
EU-Außengrenzen für Menschen mit geringen Bleibechancen. Johanna Roth
aus dem Politikressort erklärt im Podcast, wie Deutschland die neuen
Regeln bereits umsetzt und inwieweit sich das System mit den Grundwerten
der EU vereinbaren lässt. Lees meerDurch den Börsengang von SpaceX am heutigen Freitag wird Elon Musk aller
Voraussicht nach der erste Billionär der Welt. Trotz roter Zahlen wird
sein Unternehmen vor dem Börsengang mit 1,8 Billionen Dollar bewertet.
Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort erklärt, wie real das Vermögen von
Musk ist, und ob Privatanleger lieber die Finger von SpaceX-Aktien
lassen sollten.Und sonst so? Brötchen im Berliner Zoo.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Migration: Was bedeutet die EU-Vereinbarung zu Abschiebezentren?
Europäische Asylreform GEAS: SPD fordert schrittweise Aufhebung von
GrenzkontrollenGemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität
Börsengang von SpaceX: Warum die Euphorie um die Mega-Börsengänge trügt
SpaceX-Börsengang: Elon Musk will Ihr Geld. Sollten Sie es ihm auch
geben?SpaceX-Börsengang: Start ins Geldall
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Merz versucht’s mit Optimismus (Update)
11 juni 2026 · 11 min
Vor dem EU-Gipfel nächste Woche hat Bundeskanzler Friedrich Merz im
Bundestag eine Regierungserklärung abgegeben. Dabei verwies er auf die
wirtschaftliche Lage und kündigte weitere Reformen in den Bereichen
Arbeitsmarkt, Steuerpolitik und Sozialstaat an. Außerdem bekräftigte er
die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine und sprach sich für
höhere Verteidigungsausgaben sowie eine Reform des EU-Haushalts ab 2028
aus. Künftige Investitionen sollten stärker auf Wettbewerbsfähigkeit,
Souveränität und Verteidigung ausgerichtet werden. Eine Aufstockung des
EU-Haushalts oder neue gemeinsame Schulden lehnte er ab. Fabian
Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Rede ein. Lees meerZwischen den USA und dem Iran gilt nach offiziellen Angaben eine
Waffenruhe. Nach iranischen Angaben haben die USA in der Nacht zum
zweiten Mal in Folge Ziele im Iran angegriffen. Betroffen gewesen sein
sollen demnach militärische Anlagen, darunter Kommunikations- und
Überwachungssysteme. Die US-Seite bestätigt Angriffe auf iranische Ziele
und erklärt, die Operationen seien abgeschlossen worden. Beide Seiten
machen unterschiedliche Angaben dazu, ob die Waffenruhe weiterhin gilt.
Wie diese widersprüchlichen Aussagen einzuordnen sind, erläutert Maxim
Kireev, Redakteur für internationale Politik der ZEIT.Außerdem im Update: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt steht wegen
des möglichen Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei Reden und Texten
in der Kritik. Die Plattform FragDenStaat wirft ihm vor, mehrere seiner
Beiträge seien ganz oder teilweise KI-generiert. Voigt selbst verweist
darauf, dass der Einsatz von KI Teil moderner Kommunikation sei. Wie
dies zu bewerten ist, erklärt Robert Pausch, politischer Korrespondent
im Politikressort der ZEIT.Und sonst so: Fifa verbietet Trikotdesign von Haiti
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weit…
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Anpfiff in Amerika: Drei Gastgeber, viele Konflikte
11 juni 2026 · 13 min
Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. An dem Turnier
nehmen 48 Mannschaften aus der ganzen Welt teil, gespielt wird in den
drei Gastgeberländern Mexiko, Kanada und den USA. Die Beziehungen der
ausrichtenden Länder gelten untereinander als politisch angespannt. Aber
auch viele Teilnehmerländer pflegen ein schwieriges Verhältnis zu den
USA. Schließlich war Präsident Donald Trump in den vergangenen Jahren in
zahlreiche internationale Konflikte und politische Auseinandersetzungen
mit verschiedenen Staaten verwickelt. Unklar ist, wie reibungslos die
Einreise für Teams und Fans verläuft und wie die USA als Gastgeber
wahrgenommen werden. Ob ein Sportereignis wie die Weltmeisterschaft
Einfluss auf die geopolitische Lage haben kann – und warum Donald Trump
bei dieser WM dennoch in den Hintergrund geraten könnte, ordnet Lenz
Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, ein. Lees meerIn Frankreich hat der Tod der elfjährigen Lyhanna eine landesweite
Debatte über den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder ausgelöst. Der
mutmaßliche Täter wurde erst danach festgenommen, obwohl er zuvor
mindestens siebenmal wegen sexueller Gewalt angezeigt worden sein soll.
Teilweise wurden Verfahren eingestellt, obwohl belastende Indizien
vorlagen. Der Fall hat in Frankreich massive Proteste ausgelöst.
Tausende Menschen forderten Konsequenzen sowie den Rücktritt von
Justizminister Gérard Darmanin. Wie der Minister auf die Vorwürfe
reagiert und wie Kinder in Frankreich künftig besser vor sexualisierter
Gewalt geschützt werden sollen, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres.Und sonst so? Eine Raupe mit gefährlicher Haarpracht
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Spielplan der Fußball-WM: Wer spielt wann gegen wen?
Fußball-WM 2026: Unser Spiel, unser Turnier, unser Pokal!
New York: Basketballfan…
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Wer steckt hinter den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast?
10 juni 2026 · 11 min
Nach einem Messerangriff in Belfast ist es in Nordirland zu teils
schweren Ausschreitungen gekommen. Der mutmaßliche Täter ist laut
Polizei ein 30-jähriger Geflüchteter aus dem Sudan, der sich legal im
Vereinigten Königreich aufhielt. Rechtsextreme Aktivisten hatten daher
zu Protesten gegen Einwanderung aufgerufen. Was das alles mit dem
Nordirlandkonflikt zu tun hat, erklärt Jochen
Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT. Lees meerDie Nasa hat die Crew für die geplante Mission Artemis 3 vorgestellt.
Erstmals wird ein Europäer teilnehmen: der Italiener Luca Parmitano.
Warum es, anders als erwartet, nun doch kein Deutscher geworden ist,
erläutert Stefan Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT.Außerdem im Update: Amnesty International wirft Israel vor, im
Westjordanland eine staatlich gesteuerte Vertreibung von Palästinensern
zu betreiben und spricht von »ethnischer Säuberung«.Und sonst so: Neue KI-Version von Anthropic veröffentlicht
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Nordirland: Vereint in Feindschaft
Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast
Krawalle in Großbritannien: Der Frust hinter der Gewalt
Messerangriff in Southport: "Erst musste die Justiz ihre Arbeit machen"
Raumfahrt: Wie ein Handtuch am Pool, aber für den Mond
Artemis-Mission der Nasa: Die Rückkehr zum Mond
Artemis 3: Erster Europäer bei einer Mondmission ist Italiener und kein
DeutscherMatthias Maurer: "Kein Deutscher auf dem Mond – das wäre sehr, sehr
schade"Anthropic: Die haben den Vibe auf ihrer Seite
Mythos-KI von Anthropic: Anthropic veröffentlicht Variante von KI-Modell
MythosKünstliche Intelligenz: »Claude Mythos halte ich für einen
Marketingtrick«Künstliche Intelligenz: Anthropic fordert Pause bei Entwicklung von
künstlicher IntelligenzIsraelische Siedlungen: Amnesty wirft Isra…
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Enttäuschte Arbeitgeber, buhrufende Gewerkschaften: Was bringt das Treffen im Kanzleramt?
10 juni 2026 · 12 min
Beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt will die Bundesregierung die
Weichen für Reformen bei Rente, Pflege, Krankenversicherung und Steuern
stellen. Erstmals hat Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auch Vertreter
von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften eingeladen. DGB-Chefin
Yasmin Fahimi hat die Reformpläne der Regierung vorab als ökonomisch und
sozial verfehlt kritisiert. Und beim DGB-Kongress wurde Merz sogar mit
Buhrufen bedacht. Arbeitgeberverbände fordern hingegen niedrigere
Sozialabgaben, weniger Bürokratie und mehr Flexibilität auf dem
Arbeitsmarkt. Was bringt es, wenn in der Reformdebatte jetzt auch noch
die buhrufenden Gewerkschaften und die enttäuschten Arbeitgeber
mitreden? Darüber spricht Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
ZEIT. Lees meerIm Pazifik deutet sich ein neues El-Niño-Ereignis an. Forschungsteams
beobachten steigende Wassertemperaturen sowie eine große sogenannte
Kelvin-Welle aus warmem Wasser unter der Meeresoberfläche. Beides deutet
darauf hin, dass sich das Klimaphänomen in den kommenden Monaten weiter
verstärken könnte. Für Landwirtschaft, Fischerei und Versicherungen in
verschiedenen Weltregionen spielen die Prognosen deshalb bereits jetzt
eine Rolle. Wie El Niño entsteht und welche Rolle der menschengemachte
Klimawandel dabei spielt, erklärt Claudia Valentin, Redakteurin im
Wissenschaftsressort der ZEIT.Und sonst so? Niedersachsen: Das ist (zehn Millionen Euro) groß
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Sozialreformen: Friedrich Merz fordert Sozialpartner zu
Reformvorschlägen aufDas Politikteil / Schwarz-rote Koaltion: »Für alle wird es härter, nur
für die Superreichen nicht«Frührente: Früher in Rente zu gehen, ist einfach nicht mehr drin
Friedrich Merz: Und dann sagt Merz doch tatsächlich: »Wir schaffen das«
El Niño: Da braut sich was zusammen
Nord- …
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FCAS: Wieso doch kein deutsch-französischer Kampfjet gebaut wird (Update)
9 juni 2026 · 11 min
Das milliardenschwere Rüstungsprojekt eines deutsch-französischen
Kampfjets, FCAS, ist nach jahrelangen Vorbereitungen gescheitert. Die
beiden involvierten Unternehmen Airbus aus Deutschland und Dassault aus
Frankreich konnten sich nicht einigen, wer von ihnen die Führung des
Projekts übernimmt. FCAS steht für Future Combat Air System, zu diesem
Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen zufolge neben
einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue Kommunikationssysteme
gehören. Wie es jetzt weitergehen könnte, schätzt der
sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, ein. Lees meerNach dem Feuer in einem Umspannwerk in Reutlingen werden alle Haushalte
wieder mit Strom versorgt. Nach Angaben von Baden-Württembergs
Innenminister Manuel Hagel (CDU) waren rund 7.600 Gebäude und etwa
40.000 Menschen von dem Stromausfall betroffen. Dem Betreiber zufolge
waren infolge eines Brandes die Umspannwerke Reutlingen Mitte und West
um 1.45 Uhr in der Nacht auf Montag ausgefallen. Derzeit besteht der
Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung und der Störung öffentlicher
Betriebe, nach Einschätzungen des Bundesinnenministeriums ist das Feuer
durch einen Brandanschlag ausgelöst worden.Außerdem im Update:
2025 wurden fast 86.000 politisch motivierte Straftaten verzeichnet –
85.837 davon von rechts. Bei der Vorstellung der jährlichen Statistik
des Innenministeriums und des Bundeskriminalamts (BKA) zu politisch
motivierten Delikten sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU),
dass Rechtsextremismus weiterhin die »größte Gefahr« bei politisch
motivierter Kriminalität bilde.Das Bahnprojekt Stuttgart 21 könnte übereinstimmenden Medienberichten
zufolge erst 2031 in Betrieb gehen. Ein Bahnsprecher teilte mit, dass
man sich zu derartigen »Spekulationen« nicht äußere. Die zuletzt für
Ende 2026 geplante Teileröffnung des Tiefbahnhofs war bereits im
November abgesagt worden.Und sonst so? In Erfurt leben die glücklichsten Großstädter.
Moderation und Produ…
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Was will China von Nordkorea? Und umgekehrt
9 juni 2026 · 12 min
Chinas Staatschef Xi Jinping hat am Montag in Pjöngjang seinen
zweitägigen Staatsbesuch in Nordkorea begonnen. Es ist sein erster
Besuch in dem Nachbarland seit 2019. Kurz vor seinem Besuch
veröffentlichte Xi einen Beitrag in der nordkoreanischen Parteizeitung
»Rodong Sinmun«, in dem er die Freundschaft beider Länder betont, aber
auch vor einer »Wiederbelebung des Militarismus« warnt. Kurz vor
Bekanntwerden des Besuchs hatte der nordkoreanische Staatschef Kim
Jong-un laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA einen deutlichen
Ausbau der nordkoreanischen Nuklearstreitkräfte gefordert. Was bezweckt
das Regime in Pjöngjang mit dieser Machtdemonstration? Das erklärt der
China-Korrespondent der ZEIT, Jens Mühling. Lees meerBis zum 7. Juni hätte Deutschland die EU-Richtlinie zur
Entgelttransparenz in nationales Recht umsetzen müssen. Das
Bundesfamilienministerium unter Karin Prien (CDU) begründet die
verfehlte Frist mit der wirtschaftlichen Lage und mit Rücksicht auf die
Unternehmen. Man wolle »unverhältnismäßige Belastungen für die
Wirtschaft« vermeiden und zugleich Rechts- und Planungssicherheit
schaffen. Die EU-Richtlinie soll Lohndiskriminierung wirksamer aufdecken
und sanktionieren. Unter anderem soll sie dazu führen, dass die
Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern schrumpft. Größere
Unternehmen sollen regelmäßig über die Verdienstlücke berichten. Wann
mit einer Umsetzung der EU-Vorgabe in Deutschland gerechnet werden kann,
schätzt die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein.Und sonst so? Schweizer Männerstatuen mit Babytragetuch
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Simone Gaul, Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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China und Nordkorea: Xi Jinping zu Staatsbesuch in Nordkorea
eingetroffenXi Jinping: Chinas Staatschef reist erstmals seit 2019 nach Nordkorea
Ideologie von Xi Jinping: Alles, was Xi sagt
Entgelttransparenz: Deutschla…
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Verspielt Israel gerade die Unterstützung der USA? (Update)
8 juni 2026 · 11 min
Eine neue Eskalation zwischen dem Iran und Israel scheint vorerst
abgewendet. Beide Kriegsparteien haben am Montag erklärt, vorerst keine
direkten Angriffe zu planen. Seit Sonntagabend hatte es zunächst noch
anders ausgesehen: Zum ersten Mal seit der Waffenruhe vom 8. April
feuerte der Iran in der Nacht auf Montag wieder Raketen auf israelisches
Gebiet. Israel reagierte am Montagmorgen mit Angriffen auf iranische
Luftabwehrsysteme und eine Chemieanlage. Und das, obwohl US-Präsident
Donald Trump den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu
aufgefordert hatte, keine Vergeltung zu üben. Wie steht es um das
Bündnis zwischen Israel und den USA? Und was bedeuten die Eskalationen
für die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran? Diese Fragen
beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Ross. Lees meerIn Armenien ist am Wochenende ein neues Parlament gewählt worden.
Wahlsieger ist der prowestliche Regierungschef Nikol Paschinjan mit fast
50 Prozent der Stimmen. Michael Thumann ist außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT und war zuletzt in Armenien unterwegs. Er
beantwortet im Podcast, was das Wahlergebnis bedeutet und wie sich das
Land im Vergleich zu seinen Nachbarn positioniert.Außerdem im Update: Nachdem ein Haus in Görlitz am 18. Mai wegen einer
Gasexplosion eingestürzt war, wurden nun zwei Tatverdächtige
festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Gasleitungen in dem Gebäude
beschädigt oder manipuliert zu haben und so die tödliche Detonation
ausgelöst zu haben.Und sonst so? Vom Vulkan verschluckt und von Aliens gejagt.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Simone Gaul und Hannah Grünewald
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Liveblog: Irankrieg: Donald Trump fordert Ende der Angriffe zwischen
Israel und IranIrankrieg: Die nächste Eskalation
Armenien: Prowestliche Regierung liegt bei Wahl in Armenien vorn
Parlamentswahl in Armenien: Farbenfroh, krass, konfro…
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Europa nimmt neuen Anlauf, um den Krieg in der Ukraine zu beenden
8 juni 2026 · 12 min
In London haben sich am Sonntagabend Bundeskanzler Friedrich Merz, der
französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir
Starmer mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen.
Gemeinsam wollen sie einen neuen Anlauf nehmen, um den Krieg in der
Ukraine zu beenden. Alex Eydlin ist Redakteur am Newsdesk der Zeit. Bei
»Was jetzt?« spricht er darüber, ob sich die Gewichte im Ukrainekrieg
gerade grundsätzlich verschieben, und erklärt, warum er
Friedensverhandlungen mit Russland in diesem Jahr für unwahrscheinlich
hält. Lees meerAm 11. Juni beginnt die Fußball-WM der Männer in Kanada, den USA und
Mexiko. Seit dem Start der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald
Trump wachsen jedoch die Spannungen zwischen den drei Gastgeberländern.
Im Podcast erklärt Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT, was die
drei Nachbarländer eint und was sie trennt. Und blickt zurück auf eine
frühere Fußball-WM, die für die einstmals verfeindeten Gastgeberländer
zu einem unerwarteten Erfolg wurde und dazu führte, dass sie sich
annäherten.Und sonst so? Harry Styles sorgt für Zeitungsboom in den Niederlanden.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
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Ukrainekrieg: Merz, Macron und Starmer treffen Selenskyj in London
Lage in der Ukraine: Bis zum Winter haben sie noch Zeit
Krieg gegen die Ukraine: Die Grenzen des Kriegs verschwimmen
WM 2026: Feindschaftsspiel
Mexiko: Mexikos Präsidentin wirft USA Einmischung vor
USA und Kanada: USA stoppen Zusammenarbeit mit Kanada im
VerteidigungsratSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Wird ein Rechtsextremist Oberbürgermeister von Aue-Bad Schlema?
7 juni 2026 · 13 min
Bei der Oberbürgermeisterwahl im sächsischen Aue-Bad Schlema kommt es zu
einem zweiten Wahlgang. Dabei treten Stefan Hartung von den Freien
Sachsen und der CDU-Kandidat Marcus Hoffmann gegeneinander an. Im ersten
Wahlgang lag Stefan Hartung mit 29 Prozent der Stimmen vorn, verfehlte
aber die für einen Sieg notwendige absolute Mehrheit. Marcus Hoffmann
erreichte 23,6 Prozent. Der AfD-Kandidat Lars Bochmann landete auf dem
dritten Platz. Was dieses Ergebnis über die Stellung der AfD aussagt und
welche Rolle Stefan Hartungs rechtsextreme Positionen für die Menschen
vor Ort spielen, erklärt Martin Nejezchleba, Redakteur im Politikressort
der ZEIT. Lees meerDer Buckelwal Timmy hat in den vergangenen Monaten viele Menschen
beschäftigt. Nachdem das Tier mehrfach in der Ostsee gestrandet war,
scheiterten zahlreiche Rettungsversuche. Nun ist Timmy tot. Sein Kadaver
wurde auf der dänischen Insel Anholt angespült und von Tierärzten und
Walexperten obduziert. Welche Erkenntnisse die Forschenden gewinnen
konnten und ob der Umgang mit dem berühmten Wal am Ende richtig war,
ordnet Dagny Lüdemann, Chefreporterin im Wissensressort der ZEIT, im
Podcast ein.Und sonst so? Lebende Mikroben in Ötzis Magen.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Fabian Ritter: Ist es Timmy?
Wal Timmy: In der Ostsee gestrandeter Buckelwal schwimmt los
Toter Wal in der Nordsee: Timmy, mach's gut!
Obduktion von Buckelwal: »Das riecht, als hätte einer drei Wochen nicht
geduscht«Gestrandeter Buckelwal: Todesursache von Buckelwal nach Obduktion
weiterhin unklarWalkadaver vor Dänemark: Wird der verweste Kadaver noch offenbaren, wie
der Buckelwal starb?Wal in der Ostsee: Der Walsturz
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S… -
Libanon: Eine Waffenruhe ohne Waffenruhe
6 juni 2026 · 13 min
Im Libanon ist es trotz einer erneuerten, von den USA unterstützten
Waffenruhe erneut zu Kämpfen gekommen. Bereits kurz nach der
Vereinbarung wurden Angriffe der Hisbollah auf den Norden Israels und
israelische Luftangriffe im Libanon gemeldet. Die vom Iran unterstützte
Hisbollah-Miliz lehnt die Waffenruhe in der aktuellen Form ab. In einer
Erklärung forderte sie einen umfassenden Waffenstillstand, der auch ein
Ende der israelischen Angriffe und den Rückzug Israels aus dem Süden des
Libanon umfassen müsse. Welche Ziele Israel im Libanon verfolgt,
erläutert ZEIT-Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke. Lees meerIm Zuge der Debatte über den neuen Wehrdienst in Deutschland bietet die
Linkspartei Schulungen zur Kriegsdienstverweigerung an. In Gießen nahmen
junge Menschen an einem Training teil, in dem sie lernten, wie Anträge
auf Verweigerung des Wehrdienstes begründet und gestellt werden und wie
sie künftig andere dabei beraten können. Hintergrund ist die politische
Diskussion über die künftige Ausgestaltung des Wehrdienstes. Auch wenn
dieser derzeit freiwillig ist, steigt die Zahl der
Kriegsdienstverweigerungsanträge wieder an. Wer aus Sicht der
Linkspartei das Land im Ernstfall verteidigen soll, erklärt Anastasia
Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.Und sonst so? Ein ICE heißt jetzt Knuffingen
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Libanon: Netanjahu droht die Niederlage
Krieg in Nahost: Israel und Libanon einigen sich auf Umsetzung der
WaffenruheSüdlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen?
Krieg im Nahen Osten: Hisbollah lehnt verlängerte Waffenruhe zwischen
Israel und Libanon abWaffenruhe im Nahen Osten: Israel zieht Truppen trotz Waffenruhe vorerst
nicht aus dem Libanon abWehrdienstgesetz: Röwekamp fordert Klarheit zu Auslandsaufenthalten im
neuen WehrdienstDie Linke: Die …
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Montenegro, Albanien und Co. – Wer kommt noch in die EU? (Update)
5 juni 2026 · 8 min
In Montenegro haben sich die Staats- und Regierungschefs der sechs
Westbalkan-Staaten mit Vertretern der Europäischen Union getroffen. Zu
den Teilnehmern des Gipfels in Tivat gehörten auch Bundeskanzler
Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Es ging unter
anderem um die Frage, wie die seit Jahren stockenden
EU-Beitrittsprozesse der Länder wieder beschleunigt werden können. In
der EU wächst das Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit der
Region wieder, auch wegen geopolitischer Spannungen und dem Einfluss
anderer Länder wie Russland oder China. Zu den Westbalkan-Staaten zählen
Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und
Serbien. Alle sechs Länder streben einen EU-Beitritt an, die
Verhandlungen kommen jedoch seit Jahren nur langsam voran. Woran das
liegt und wie viel Vertrauen die Bürgerinnen und Bürger der Länder dabei
noch in die EU haben, erläutert Vedran Džihić, Politikwissenschaftler am
Österreichischen Institut für Internationale Politik. Lees meerAußerdem im Update: Mehr als 50.000 Menschen, denen in der NS-Zeit die
deutsche Staatsbürgerschaft entzogen oder vorenthalten wurde, sind seit
2021 wieder eingebürgert worden. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum
mehr als 100.000 Anträge gestellt. Die Möglichkeit zur Einbürgerung war
2021 durch eine Gesetzesänderung erweitert worden.Und sonst so: Bär öffnet Fenster und flieht
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
EU-Westbalkan-Gipfel: Merz und Macron wollen Westbalkan-Staaten
EU-Beitritt erleichternWestbalkanstaaten: Außenminister Wadephul fordert weitere Reformen von
WestbalkanländernEuropäische Union: EU will Beitrittsgespräche mit der Ukraine und Moldau
beginnenWas jetzt? / EU-Westbalkangipfel: Der Westbalkan zwischen Demokratie und
AutokratieWestbalkan und die EU: Die Zukunft des westlichen Balkans steht auf…
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Pflegereform: Mehr zahlen, weniger bekommen?
5 juni 2026 · 13 min
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat einen Entwurf für eine
Reform der Pflegeversicherung vorgelegt. Ziel ist es, das
milliardenschwere Defizit der Pflegekassen zu begrenzen und weitere
Beitragserhöhungen zu vermeiden. Geplant sind höhere Einnahmen durch
zusätzliche Beiträge, etwa von Gutverdienenden, Kinderlosen und
Minijobbern. Gleichzeitig sollen die Ausgaben sinken. Dafür sieht der
Entwurf unter anderem strengere Regeln bei der Einstufung von
Pflegebedürftigkeit vor. Ob die Reform das Pflegesystem langfristig
absichern kann, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Politikressort der
ZEIT. Lees meerErstmals seit mehreren Jahren nehmen deutsche Unternehmer wieder
offiziell am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg teil.
Vertreter der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer begründen dies
damit, wirtschaftliche Kontakte nach Russland aufrechterhalten und
deutsche Investitionen im Land schützen zu wollen. Auch eine Delegation
der AfD reist zu dem Forum. Für den russischen Präsidenten Wladimir
Putin ist das Forum eine wichtige Bühne, auf der er heute seine
Grundsatzrede halten wird. Welche Botschaften er dort vermitteln will
und welche Rolle die deutschen Teilnehmer spielen, ordnet Michael
Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.Und sonst so? Premiere für einen KI-Film in New York
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Nina Warken: Alle reden, eine macht was
Pflegereform: Warken will Beitragsbemessungsgrenze bei
Pflegeversicherung anhebenPflegeversicherung: Warken will Besserverdienende bei Pflegebeiträgen
stärker belastenPflegeversicherung: Beamte in die gesetzliche Pflegeversicherung!
Gesundheitsreform: Kassenärzte kritisieren Pläne für
TeilarbeitsunfähigkeitPflegereform: Schwesig und DAK kritisieren geplante Pflegereform als
unsozialPflege: Das einzige, wa…
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Warum Deutschland im Sicherheitsrat gescheitert ist (Update)
4 juni 2026 · 12 min
Deutschland hat die Wahl für einen nichtständigen Sitz im
UN-Sicherheitsrat verpasst. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten
Nationen entschieden sich bei der Abstimmung in New York stattdessen für
die Mitbewerber Österreich und Portugal. Als Gründe galten unter anderem
der späte Einstieg Deutschlands in den Wahlkampf, die Konkurrenz durch
die EU-Partner, sowie Kritik an der deutschen Haltung im Nahostkonflikt.
Es ist das erste Mal, dass eine deutsche Bewerbung für das wichtigste
UN-Gremium scheitert. Was diese Entscheidung nun für Deutschlands Rolle
in der Welt bedeutet, ordnet Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen
Feuilleton, ein. Lees meerIm zweiten Jahr seiner Amtszeit stößt US-Präsident Donald Trump auf
wachsenden Widerstand. So hat das US-Repräsentantenhaus symbolisch für
einen Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt. Auch
in der Republikanischen Partei gab es Kritik an einem geplanten
Entschädigungsfonds. Warum Donald Trump derzeit an Zustimmung verliert
und was das für seine Zukunft bedeutet, ordnet Paul Middelhoff,
US-Korrespondent der ZEIT ein.Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass
deutsche Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber gegen EU-Recht
verstoßen. Grundlegende Bedarfe wie Kleidung und Haushaltsprodukte
dürfen demnach nicht gestrichen werden. Geklagt hatte ein Asylbewerber
aus Afghanistan, dem zwar Unterkunft, Essen und medizinische Versorgung
gewährt wurden, jedoch keine Mittel für weitere Grundbedürfnisse.Und sonst so? Künstliche Ostsee-Insel wird versteigert
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
UN-Sicherheitsrat willUN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
ÖsterreichPresseschau zur UN-Wahlniederlage: »Schallende Ohrfeige für die deu…
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Drei Schritte vorwärts in der Krebstherapie
4 juni 2026 · 13 min
Die EU-Kommission hat am Mittwoch ein neues Maßnahmenpaket zur digitalen
Souveränität vorgestellt. Hintergrund ist die Sorge, durch
die Abhängigkeit von US-Technologie und digitalen Diensten verwundbar
und erpressbar zu sein. Wie effektiv diese Pläne sind und welche
Herausforderungen dabei bestehen, erläutert Johanna Jürgens, Redakteurin
im Wirtschaftsressort der ZEIT. Lees meerRund um den wichtigsten Krebskongress in Chicago haben Forschende
zuletzt mehrere neue Studien zur Behandlung von
Bauchspeicheldrüsenkrebs, Schwarzem Hautkrebs und Brustkrebs
präsentiert. Besonders bemerkenswert sind die Erkenntnisse bei der
Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses, weil dieser bislang weitgehend
als unheilbar galt. Was diese Ergebnisse für den Kampf gegen Krebs
bedeuten, erklärt Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der
ZEIT.Und sonst so? Berliner Volksbühne eröffnet neues Freibad.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Digitalstrategie: So will der Bundestag digital unabhängiger werden
Internationaler Strafgerichtshof: Sie machen vor, wie man Trump trotzt
Gipfel zur Digitalen Souveränität: Wenn plötzlich das Microsoft-Konto
von unliebsamen Personen streiktBeti Hohler: Erst sperrten sie ihre Kreditkarte, dann Amazon, Airbnb und
den RestDigitale Infrastruktur: EU will bei Clouddiensten und KI unabhängiger
von USA und China werdenKrebsbehandlung: Wirksamer, verträglicher, individueller
Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen
Krebs: So können Sie Ihr Krebsrisiko senken
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Recyclen gegen die Krise? (Update)
3 juni 2026 · 9 min
Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm für eine stärkere
Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Der Zwölf-Punkte-Plan soll bis Ende
2027 umgesetzt werden und zielt darauf ab, Reparatur, Wiederverwendung
und Recycling von Produkten auszubauen. Dafür sind zunächst 260
Millionen Euro vorgesehen. Umweltminister Carsten Schneider (SPD)
betonte, Deutschland sei stark auf importierte Rohstoffe angewiesen.
Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft könne die Abhängigkeit von
internationalen Lieferketten verringern und die Versorgungssicherheit
erhöhen. Was genau geplant ist, erläutert ZEIT-Korrespondentin Petra
Pinzler aus der Hauptstadtredaktion. Lees meerAußerdem im Update: Auf der von Russland besetzten Krim und im von
Russland besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk kommt es zu Engpässen bei
der Benzinversorgung. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten
wiederholt Raffinerien und andere Einrichtungen der russischen
Ölindustrie angegriffen. Welche Folgen die Kraftstoffknappheit für die
Bevölkerung hat, erläutert ZEIT-Autor Denis Trubetskoy.Und sonst so? New Yorker Bürgermeister hebt Schlafenszeit auf
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
UN-Sicherheitsrat willUN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul verspricht starken Einsatz für
Völkerrecht in UNUN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
ÖsterreichUN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im
UN-Sicherheitsrat optimistischKreislaufwirtschaft: Bundesregierung beschließt Aktionsprogramm für
KreislaufwirtschaftKlimaaktivismus: "Recycling wird überschätzt"
Carsten Schneider: "Das sind richtig geile Autos!"
Verteilung von Rohstoffen: Hier liegen die Schätze der modernen Welt
Krim: Kein Frieden ohne die Krim
Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtr…
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Warum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will
3 juni 2026 · 13 min
Deutschland bewirbt sich erneut um einen nichtständigen Sitz im
UN-Sicherheitsrat. Heute stimmen die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten
Nationen in der UN-Generalversammlung darüber ab. Deutschland hatte
bereits sechsmal einen solchen Sitz inne. Bundesaußenminister Johann
Wadephul macht seit Freitag in New York Werbung für die deutsche
Kandidatur. Mit ihm dorthin gereist ist die internationale
Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Sie erklärt, warum Deutschland
noch mal in ein Gremium will, das sich in jüngster Zeit eher gegenseitig
blockiert. Lees meerDas US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic, das den Chatbot Claude
entwickelt hat, hat erste formale Schritte eingeleitet, um an die Börse
zu gehen. Wie Anthropic mitteilte, wurde ein vertraulicher Antrag für
einen geplanten Börsengang bei der Börsenaufsichtsbehörde (SEC)
eingereicht. Erst vor wenigen Tagen wurde Anthropic mit 965 Milliarden
US-Dollar bewertet – und damit höher als das Konkurrenzunternehmen
OpenAI, das hinter dem Chatbot ChatGPT steht. Was hat Anthropic, das
andere KI-Firmen nicht haben? Das erklärt der Leiter des
ZEIT-Digitalressorts, Jakob von Lindern. Im Podcast spricht Jakob von
einer der größten Wetten der Menschheitsgeschichte.Und sonst so? Lernen Mücken schneller als Menschen?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
UN-Sicherheitsrat: Diplomatischer Finalsprint
Thema: Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition
KI-Unternehmen: Anthropic reicht Unterlagen für US-Börsengang ein
Künstliche Intelligenz: Anthropic wird höher bewertet als OpenAI
KI-Einsatz im Militär: Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg
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Abgelehnter Asylantrag? Abschiebung ins Rückkehrzentrum (Update)
2 juni 2026 · 10 min
Die EU-Staaten wollen Asylverfahren und Abschiebungen in sogenannte
Rückkehrzentren in Drittstaaten auslagern. Das ist Bestandteil einer
Verschärfung weiterer Asylregeln, auf die sich Vertreter des
EU-Parlaments und der Regierungen der Mitgliedsländer am Montag nach
Angaben der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft geeinigt haben. Mit der
Rückführungsverordnung sollen Schutzsuchende, deren Asylanträge
abgelehnt wurden, in diese Zentren außerhalb der EU geschickt werden,
zum Beispiel nach Ruanda oder Usbekistan. Menschenrechtsorganisationen
kritisieren die geplanten Maßnahmen. Wie die Beschlüsse mit der seit
Langem geplanten Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems
GEAS zusammenhängen, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner. Lees meerPéter Magyar, der ungarische Ministerpräsident, hat am Dienstag
anlässlich seines Amtsantritts Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin
besucht. Der Ungar ist seit 24 Tagen im Amt, Merz nannte ihn einen
Hoffnungsträger und seine Präsidentschaft einen »tiefen Einschnitt in
der Geschichte Ungarns nach dem Ende des Kalten Krieges«. Er traue
Magyar zu, dass er Ungarn zurück in die Mitte Europas führe. Am Freitag
hatte die EU die Freigabe von mehr als 16 Milliarden Euro eingefrorener
Finanzmittel für Ungarn angekündigt. Darüber, was Péter Magyar in seiner
bisher kurzen Amtszeit bereits erreicht hat, spricht der
Auslandsredakteur der ZEIT, Alexander Kauschanski.Außerdem im Update:
Touristinnen und Touristen, die den Kölner Dom besuchen wollen, müssen
von Juli an zwölf Euro Eintritt bezahlen. Das haben die
Kirchenverantwortlichen mitgeteilt. Das Geld solle die Instandhaltung
der Kirche sicherstellen. Menschen, die einen Gottesdienst besuchen oder
für ein persönliches Gebet in den Dom kommen wollen, müssen weiterhin
keinen Eintritt zahlen.Und sonst so? Der Vatikan muss sich neue lateinische Wörter ausdenken.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mira Schrems
Alle Folgen unseres Podcasts find…
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Warum die Regierung sich mit der Bafög-Reform so schwertut
2 juni 2026 · 13 min
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) hat am Sonntag gesagt, sie
rechne nicht mehr mit einer schnellen Reform der Ausbildungsförderung
Bafög. Diese werde von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt,
die Situation für Studierende in Deutschland sei außerdem sehr
privilegiert. Union und SPD wollten die staatliche Ausbildungsförderung
laut Koalitionsvertrag »in einer großen Novelle« modernisieren. Warum
das über Jahrzehnte bewährte Förderinstrument dringend reformiert werden
sollte und was sie an der aktuellen Debatte stört, erklärt Anna-Lena
Scholz, Co-Chefin des Bildungsressorts der ZEIT. Lees meerErst letzte Woche hat das US-Außenministerium erneut Sanktionen gegen
mehrere Organisationen, Personen und Schiffe erlassen, die das »Rückgrat
des illegalen Ölhandels im Iran bilden«. Laut dem US-Finanzministerium
sollen die Sanktionen »Irans Ölnetzwerk« treffen, das das iranische
Militär unterstützt. Doch die Sanktionen haben das iranische Regime
bisher nicht zu Fall gebracht. Vor der Blockade der Straße von Hormus
konnte es trotz der Sanktionen vor allem nach China große Mengen an
Rohöl verkaufen. Dafür nutzt der Iran eine sogenannte Schattenflotte,
die unter anderem in den Gewässern vor Malaysia operiert. Wie das genau
funktioniert und wie tragfähig dieses Geschäftsmodell unter den
aktuellen Bedingungen noch ist, erklärt Steffen Richter, Redakteur für
internationale Politik bei der ZEIT.Und sonst so? Spontanes Piano-Solo vor 2.500 Zuschauern
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Studium: Dorothee Bär rechnet mit Aus für Bafög-Reform
Studium: Forschungsministerium will Bafög-Reform zum Wintersemester
umsetzenStudienfinanzierung: So können Studierende ihr Bafög aufstocken
Öl aus dem Iran: So trickst der Iran bei seinem Ölgeschäft
Straße von …
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Israel droht mit neuen Angriffen auf Beirut (Update)
1 juni 2026 · 11 min
Der Besuch der deutschen Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan im
Libanon ist am Mittwoch »aus militärischen Gründen« abgebrochen
worden. Hintergrund ist offenbar die Ausweitung der Militäroffensive
Israels – trotz der seit 17. April vereinbarten Waffenruhe. Ähnelt das
Vorgehen im Libanon zunehmend dem Krieg in Gaza? Und was sind die
strategischen Gründe dafür, dass Israel den Konflikt weiter eskaliert?
Das beantwortet Reporterin Anna-Theresa Bachmann direkt aus Beirut im
Podcast. Lees meerNeonazi Marla-Svenja Liebich soll aus Tschechien nach Deutschland
ausgeliefert werden. Das hat ein Gericht in Pilsen heute entschieden.
Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT beobachtet den Fall. Was
würde die Auslieferung für Liebich bedeuten?Außerdem im Update: Mit einer halben Billion Sondervermögen möchte die
Bundesregierung die Infrastruktur in Deutschland modernisieren. Der ZEIT
liegt ein erster Bericht des Bundesfinanzministeriums über die Umsetzung
vor. Er zeigt: Das Geld fließt, aber langsamer als geplant.Und: Es kommt zur Stichwahl in Kolumbien, weil nach dem ersten Wahlgang
der Präsidentschaftswahl weder der rechte Abelardo de la Espriella noch
der linke Iván Cepeda eine Mehrheit erringen konnte. Auch in Äthiopien
wurde am vergangenen Sonntag gewählt. Ein Sieg des amtierenden
Ministerpräsidenten Abiy Ahmed gilt als wahrscheinlich.Und sonst so? Wie funktioniert Kinderkriegen im Weltall?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Libanon: Israel nimmt strategisch wichtige Festung im Südlibanon ein
Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen?
Rechtsextremismus: Marla-Svenja Liebich in Tschechien festgenommen
Marla-Svenja Liebich: Offiziell eine Frau. Eine Behörde will das ändern
Sondervermögen: Wohin fließt das Geld?
Präsidentschaftswahl: Kolumbien wählt einen neuen Präsidenten
Äthiopien…
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Gerüchte über Kanzlerwechsel: Wie angeschlagen ist Friedrich Merz?
1 juni 2026 · 13 min
In der vergangenen Woche haben Spekulationen über einen möglichen
Kanzlerwechsel für Unruhe in der Union gesorgt. Auslöser waren
Medienberichte über angebliche Gedankenspiele, Bundeskanzler Friedrich
Merz durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst zu
ersetzen. Führende CDU-Politiker wie Unionsfraktionschef Jens Spahn und
mehrere Ministerpräsidenten der CDU signalisierten daraufhin ihre
Unterstützung für Friedrich Merz. Doch warum konnten die Spekulationen
überhaupt entstehen? Das erklärt Mariam Lau, Redakteurin im
Politikressort der ZEIT. Lees meer»Ob ich Kuba befreie oder ergreife«, sagte US-Präsident Donald Trump im
März, »ich kann damit machen, was ich will.« Kuba steckt in einer tiefen
wirtschaftlichen und humanitären Krise. Gleichzeitig wächst erneut der
politische Druck aus den USA. Außenminister Marco Rubio spricht von
einem »gescheiterten Staat« und bezeichnet Kuba als Bedrohung für die
nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten. Laut Medienberichten
wurden US-Kriegsschiffe nahe Kuba in Position gebracht, das Pentagon
soll verschiedene Optionen gegen das Regime prüfen – offiziell bestätigt
ist das bislang nicht. Alexander Kauschanski, Redakteur im
Auslandsressort der ZEIT, führt im Podcast aus, warum die
wirtschaftliche Krise bislang keine Gefahr für Kubas politische Elite
darstellt.Und sonst so? Die «Tracht des Jahres» geht an die Ostersängerinnen aus
der Lausitz.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer
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Weitere Links zur Folge:
Debatte über »Kanzlertausch«: Spahn und Länderchefs stellen sich
demonstrativ hinter MerzKanzlertauschdebatte: Friedrich Merz bewertet Streit um Kanzlertausch
als »Nebendebatte«USA und Kuba: Rubio bezeichnet Kuba als Gefahr für die nationale
Sicherheit der USAEnergiekrise in Kuba: »Ohne eine Einigung mit den USA gibt es keinen
Ausweg«Anklage gegen Raúl Castro: Trump will Kubas Widerstand …
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Präsidentschaftswahl in Kolumbien – Linke Kontinuität oder Rechtsruck?
31 mei 2026 · 13 min
In Kolumbien wählen rund 41 Millionen Menschen einen neuen Präsidenten.
Die Abstimmung gilt als Richtungsentscheidung über die Zukunft des
Landes nach der Amtszeit von Gustavo Petro, dem ersten linken
Präsidenten Kolumbiens, der laut Verfassung nicht erneut kandidieren
darf. Der Wahlkampf ist stark polarisiert und von anhaltender Gewalt
durch bewaffnete Gruppen geprägt, die in Teilen des Landes weiterhin
Einfluss auf Wirtschaft und Sicherheit ausüben. Laut Umfragen läuft es
auf eine Stichwahl zwischen dem linken Senator Iván Cepeda und dem
rechtsgerichteten Anti-Establishment-Kandidaten Abelardo de la Espriella
aus. Welche Themen bei der Wahl dominieren, ordnet ZEIT-Autorin
Alexandra Endres ein. Lees meerIncels sind meist heterosexuelle Männer, die keine romantischen oder
sexuellen Beziehungen haben und sich vom Dating ausgeschlossen fühlen.
Viele machen dafür ihr Aussehen, soziale Unsicherheit oder mangelnde
Attraktivität verantwortlich, andere gesellschaftliche Entwicklungen wie
Feminismus oder Dating-Apps. Manche Incels berichten von Einsamkeit,
Zurückweisung und sozialer Isolation. In Teilen der Szene finden sich
zudem frauenfeindliche Einstellungen und die Vorstellung, Männer würden
systematisch benachteiligt. Wie gefährlich die Incel-Szene ist und
welche Risiken von ihr ausgehen, erklärt Philipp Daum, Redakteur im
Ressort X der ZEIT.Und sonst so? Besucherin badet im Trevi-Brunnen.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Kolumbien: Koalition von Präsident Petro verfehlt Mehrheit bei
ParlamentswahlKolumbien: Mindestens 48 Tote bei Kämpfen von Guerillagruppen in
KolumbienKolumbien: »Das Parlament ist wie ein riesiger Basar«
Kolumbien: Mehrere Tote und Verletzte bei Bombenanschlag in Kolumbien
Golf-Clan: Kolumbien nimmt Gespräche mit Drogenkartell Clan del Golfo
wieder aufIncels: Die Könige der Loser
Incel-Bewegung: D…
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Spezial »Der Wahlkreis«: Gesucht: eine schöne Politik
30 mei 2026 · 1 uur 22 min
Könige und Autokraten haben es leicht: Sie können sich selbst Denkmäler
bauen und ihre Namen auf Regierungsgebäude pinseln lassen. Aber wie
inszeniert sich eigentlich die Demokratie? Gelingt es ihr, Orte und
Monumente zu schaffen, die ihren Bürgern wirklich etwas bedeuten? Oder
müssen Parlamentsgebäude so trist und nichtssagend aussehen wie das
EU-Parlament in Brüssel oder die zertrampelte Wiese zwischen Reichstag
und Kanzleramt? Lees meerIn dieser Folge von »Was Jetzt? – Der Wahlkreis« befassen sich die Hosts
Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Ästhetik der Maga-Bewegung,
mit den operierten Gesichtern der Frauen in der Trump-Welt, all dem Gold
und Prunk im Oval Office und der smarten Strategie der Rechten, mit
einer völlig enthemmten visuellen Sprache das Internet zu fluten. Und
sie fragen sich, ob es da wirklich kein Gegenmittel gibt und liberale
Politik nicht doch auch schön sein kann.Der nächste Wahlkreis erscheint am 27. Juni.
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Kann Kubicki wirklich die FDP retten?
30 mei 2026 · 12 min
Henning Höne zieht sich im Rennen um den FDP-Bundesvorsitz zurück und
überlässt Wolfgang Kubicki den Vortritt. Dieser soll der FDP bundesweit
mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Beim FDP-Parteitag in Berlin gilt seine
Wahl als Formsache. Inhaltlich setzt die FDP weiterhin stark auf
wirtschaftsliberale Themen wie Bürokratieabbau, Steuersenkungen und
Eigenverantwortung. Gleichzeitig versucht sie, sich als
Bürgerrechtspartei zu positionieren. Die Ausgangslage bleibt schwierig:
Bundesweit liegt die FDP in Umfragen derzeit bei rund vier Prozent und
wäre damit nicht im Bundestag vertreten. Ob der FDP ein Neustart
gelingen kann, ordnet August Modersohn, Redakteur im Hauptstadtbüro der
ZEIT, ein. Lees meerAm Brennerpass dürfte es am Wochenende zu massiven Verkehrsbehinderungen
kommen. Bewohner des Tiroler Wipptals protestieren dort gegen die hohe
Belastung durch den Transitverkehr. Die Anwohner klagen seit Jahren über
Lärm, Feinstaub und Dauerstaus. Seit der Eröffnung der Brennerautobahn
in den 1960er Jahren habe sich das Verkehrsaufkommen versiebenfacht. Die
Sperrung dürfte weit über Tirol hinaus Folgen haben. Wie groß die
Auswirkungen des Protests auf Urlauber und Transitverkehr tatsächlich
werden könnten, erläutert Florian Gasser, Leiter des Österreich-Büros
der ZEIT.Und sonst so? Patagonia verklagt Dragqueen Pattie Gonia
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
FDP-Vorsitz: Einziger Kubicki-Gegenkandidat Höne zieht Kandidatur zurück
FDP-Parteivorsitz: Wettbewerb? Fällt aus
Wolfgang Kubicki: Kubicki und die Pfandflaschen
Wolfgang Kubicki: Die Avantgarde des Liberalismus?
Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen?
Das Politikteil / Zukunft der FDP: Ist doch noch nicht alles verloren?
Sperrung am Brennerpass: Warum Anwohner den Brenner lahmlegen und womit
Reisende rechnen müssenBrennerautobahn: Abe…
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Der Maut-Skandal holt Scheuer ein (Update)
29 mei 2026 · 10 min
Im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut soll gegen den ehemaligen
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein Prozess eröffnet
werden. Das Landgericht Berlin hat eine entsprechende Anklage wegen des
Verdachts der Falschaussage im Untersuchungsausschuss des Bundestags
zugelassen. Auch der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz soll
angeklagt worden sein. Beide weisen die Vorwürfe zurück. Konkret geht es
um eine Aussage Scheuers aus dem Oktober 2020: Er könne sich nicht
erinnern, dass die Mautbetreiber angeboten hätten, die
Vertragsunterzeichnung auf einen Zeitpunkt nach dem zu erwartenden
Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu verschieben. Die Pkw-Maut war
2019 vom EuGH gestoppt worden. Max Hägler, Redakteur im
Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was hinter dem Fall
steckt und erklärt, welche Konsequenzen dem früheren Minister jetzt
drohen. Lees meerZwischen den USA und dem Iran wird weiter über eine Verlängerung der
Waffenruhe verhandelt. US-Vizepräsident J. D. Vance spricht davon, man
sei »nah dran« aber noch nicht am Ziel: Streitpunkte seien vor allem die
Bestände an angereichertem Uran sowie Fragen der iranischen Anreicherung
und die genaue Formulierung einer möglichen Einigung. Aus
US-Regierungskreisen heißt es zudem, die Delegationen hätten sich auf
ein vorläufiges Abkommen für eine verlängerte Waffenruhe verständigt.
Die iranische Seite hat das zunächst nicht bestätigt. Rieke Havertz,
Internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie der
Stand der Verhandlungen ist, und sagt, für wie wahrscheinlich sie es
hält, dass es tatsächlich in den kommenden Tagen zu einer Einigung
kommt.Außerdem im Update:
Das Verteidigungsministerium will künftig auch in Friedenszeiten die
Möglichkeit haben, Reservisten zum Dienst zu verpflichten. Ein
Referentenentwurf sieht vor, dass Reservistinnen und Reservisten künftig
gestaffelt nach Alter und Vordienstzeit herangezogen werden können –
teilweise bis zum 45. oder sogar 65. Lebensjahr.Un…
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Ein Arzt berichtet: Darum gerät Ebola im Kongo gerade außer Kontrolle
29 mei 2026 · 13 min
Seit Kurzem ist wieder vom Ebolavirus die Rede. Die Krankheit ist vor
einigen Wochen erneut im Osten der Demokratischen Republik Kongo
ausgebrochen. Mehr als 1.000 Infektionen und fast 250 mutmaßliche
Todesfälle melden die Behörden aktuell. Die Ausbreitung verläuft derart
rasant, dass sie sogar das Tempo der größten Ebolaepidemie aus dem Jahr
2014 übertrifft. Damals starben insgesamt über 11.000 Menschen. Die WHO
hat bereits den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, das
Nachbarland Uganda schloss die gemeinsame Grenze. Das hochansteckende
Virus überträgt sich über Körperflüssigkeiten und endet je nach
Versorgungslage für 30 bis 90 Prozent der Erkrankten mit dem Tod. Anna
Carthaus aus dem ZEIT-Gesundheitsressort erklärt im Podcast, warum die
Eindämmung des Virus so schwer ist und was ihr ein Arzt vor Ort über die
Lage berichtet hat. Lees meerDas Wärmeplanungsgesetz setzt deutsche Kommunen massiv unter Druck. Bis
2030 soll fast ein Drittel und bis 2045 sogar 80 Prozent der Wärme aus
erneuerbaren Energien oder Abwärme gewonnen werden. Eine bisher kaum
genutzte Lösung für das Problem könnten Flusswärmepumpen sein. Die
Anlagen entziehen dem Flusswasser mithilfe von Wärmetauschern Energie
und leiten es danach leicht abgekühlt wieder zurück. Einer Studie der TU
Braunschweig zufolge könnten so theoretisch bis zu 94 Prozent des
gesamten deutschen Wärmebedarf von Haushalten, Handel und
Dienstleistungsbetriebe gedeckt werden. Trotz des enormen Potenzials
wird die Technologie bisher kaum genutzt. Welche Hürden dem Bau und
Betrieb von Flusswärmepumpen im Weg stehen und wie sich die Abkühlung
des Wassers auf die Fische und Pflanzen im Wasser auswirkt, erklärt
Maike Rademaker. Sie arbeitet als freie Autorin für DIE ZEIT und
beschäftigt sich mit Umwelt- und Arbeitsmarktthemen.Und sonst so? Wie es aussieht, wenn Musiklegenden Abschied nehmen, kann
man hier und hier sehen.Und sonst so? Wie es aussieht, wenn Musiklegenden Abschied nehmen, kann
man hier und hier sehen.Moderati…
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Warum die Angriffe im Nahen Osten weitergehen (Update)
28 mei 2026 · 10 min
Obwohl die USA und der Iran derzeit über ein dauerhaftes Ende des
Krieges verhandeln, greifen beide Seiten einander weiter an. Die USA
haben in den vergangenen Tagen Ziele im Iran attackiert. Der Iran
reagierte mit Gegenangriffen. Parallel dazu gerät auch die Waffenruhe
zwischen Israel und dem Libanon weiter unter Druck. Welche Strategie die
USA mit ihren Angriffen verfolgen, ordnet Anna Sauerbrey,
Außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein. ZEIT-Volontär und
Iran-Experte Omid Rezaee erklärt außerdem, welche Forderungen Donald
Trump an das Regime in Teheran stellt. Und ZEIT-Korrespondentin Steffi
Hentschke berichtet, welche Ziele Israel mit der erneuten Offensive im
nördlichen Nachbarland verfolgt. Lees meerDie israelische Holocaustgedenkstätte Yad Vashem will in München ein
neues Bildungszentrum eröffnen. Es soll die erste Außenstelle der
Gedenkstätte außerhalb Israels werden. Yad-Vashem-Chef Dani Dayan
begründete die Entscheidung mit der wachsenden Bedeutung historischer
Holocaustbildung, gerade in einer Zeit des zunehmenden Antisemitismus
und verzerrter Darstellungen der NS-Zeit. München habe als
»Geburtsstätte der NSDAP« eine besondere symbolische Bedeutung. Geplant
sind außerdem Bildungskooperationen in ganz Deutschland.Und sonst so? Die Attraktivität der Adidas-Hose
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
ZEIT auf WhatsApp.Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Irankrieg: US-Armee greift Militäranlage im Iran an
Straße von Hormus: Nächste Stunde: Erdkunde
Irankrieg: Iran beschießt Tanker in Straße von Hormus
Israelische Angriffe im Libanon: Bewohner von libanesischer Küstenstadt
fliehen nach NordenKrieg zwischen Israel und Libanon: Israelische Armee startet neue
Bodeneinsätze im LibanonOK, America? / Verhandlungen mit dem Iran: Wie Trump es schafft, den
Ir… -
Eskalation im Ukrainekrieg: Zeichen von Putins Angst oder Stärke?
28 mei 2026 · 12 min
In Russland gibt es derzeit Spekulationen über mögliche Spannungen im
Machtapparat von Wladimir Putin. Hintergrund sind wirtschaftliche
Probleme, sinkende Umfragewerte und Berichte über Konflikte innerhalb
der politischen Elite und der Sicherheitsdienste. Russland hat außerdem
seine Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw zuletzt deutlich
verstärkt und forderte ausländische Botschaften auf, Personal aus Kyjiw
abzuziehen. Ob die verschärfte Kriegsführung und die Drohungen auch mit
innenpolitischem Druck zusammenhängen könnten, ordnet Maxim Kireev,
Redakteur für internationale Politik der ZEIT, ein. Lees meerDer deutsche Verfassungsschutz soll nach Plänen von Bundesinnenminister
Alexander Dobrindt und Verfassungsschutz-Vizepräsident Sinan Selen mit
neuen Befugnissen ausgestattet werden. Hintergrund sind wachsende
Risiken durch Spionage, Sabotage und Cyberangriffe. Künftig könnten dem
Verfassungsschutz deshalb weitergehende digitale Möglichkeiten
eingeräumt werden, etwa bei Datenauswertung, Kommunikationserfassung
oder Cyberabwehr. Welche Folgen neue Befugnisse für Datenschutz,
Privatsphäre und Grundrechte hätten, erläutert Holger Stark,
stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter für Investigative
Recherche und Daten der ZEIT.Und sonst so? Auswandern wegen Trump.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wladimir Putin: Kann ihn jemand stürzen?
Ukrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um
flächendeckend verteidigt zu werden«Wladimir Putin: Putin verärgert nun auch die Unpolitischen
Wladimir Putin: Warum Putins Umfragewerte sinken
Bundesinnenministerium: Bundesregierung will Zivilschutz mit
Milliardeninvestitionen ausbauenNachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse
für seine BehördeGeheimdienst: Sinan Selen wird neuer Verfassungssch…