Was jetzt?

Alle afleveringen

2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Daniela Klette: Nach dem Schuldspruch ist vor dem Terrorprozess (Update)

    27 mei 2026 · 10 min

    Afspelen
    Am heutigen Mittwoch wurde Ex-RAF-Mitglied Daniela Klette zu 13 Jahren
    Haft verurteilt. Das Gericht sprach sie wegen acht schwerer
    Raubüberfälle schuldig, die sie gemeinsam mit den flüchtigen früheren
    RAF-Mitgliedern Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub verübt haben
    soll. Welchen Eindruck Klette während des Prozesses gemacht hat und wie
    sie sich gegenüber den Opfern der Raubüberfälle geäußert hat,
    berichtet Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT im Podcast.
    Lees meer

    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist derzeit für Gespräche
    über die wirtschaftliche Zusammenarbeit in China. Dem chinesischen
    Handelsminister Wang Wentao gegenüber forderte sie offenere
    Lieferketten, faireren Wettbewerb und einen verlässlichen Zugang für
    deutsche Unternehmen zu Seltenen Erden in China.

    Außerdem im Update: Die Wirtschaftsweisen haben ihre Wachstumsprognose
    für Deutschland wegen der Auswirkungen des Irankriegs spürbar nach unten
    korrigiert.

    Und: Laut der Boston Consulting Group besitzen Superreiche mehr als ein
    Viertel des deutschen Finanzvermögens.

    Und sonst so? Ravende Partylöwen fliegen durch eine Wildkamera in der
    Grünheide auf.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Daniela Klette: Die RAF habe für sie »eine wichtige Rolle« gespielt. Und
    umgekehrt?

    RAF-Prozess: 13 Jahre Haft für frühere RAF-Terroristin Klette wegen
    Raubüberfällen

    RAF-Terroristin: Daniela Klette verteidigt Raubüberfälle als notwendig

    Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert in China
    verlässlichen Zugang zu Rohstoffen

    Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen: Wenn der Sozialstaat zum
    Problem wird

    Vermögensungleichheit: Zahl der Superreichen in Deutschland ist stark
    gestiegen

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sonde…

  2. Elterngeld, Rente, BAföG: Die lange Streichliste der Bundesregierung

    27 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Für den Haushalt 2027 fordert Bundesfinanzminister Lars Klingbeil von
    allen Ministerien Einsparungen. Weil bis 2029 rund 172 Milliarden Euro
    fehlen, könnten weitere Kürzungen folgen. Woher das Loch im Haushalt
    kommt und ob die Sparvorschläge sinnvoll sind, erklärt Mark Schieritz
    aus dem Politikressort im Podcast.
    Lees meer

    Vier Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht die CDU vor
    einem Dilemma: Die AfD liegt in Umfragen deutlich vorn, zugleich
    schließt die CDU Bündnisse mit AfD und Linkspartei offiziell aus. Wie
    die Christdemokraten aus dieser Lage herauskommen könnten,
    erklärt Martin Nejezchleba, Redakteur der ZEIT im Osten.

    Und sonst so? Barockkomponist wird zur Playmobilfigur.

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Koalitionsausschuss: Acht Wochen haben sie noch

    Sozialstaat und Schuldenbremse: Reformieren wir an der falschen Stelle?

    Elterngeld: Was hat unser Land gegen Familien?

    Familienpolitik der AfD: Die AfD verspricht Familien viel. Welche
    Strategie dahintersteckt

    Regierungsübernahme der AfD: Die Zeit der Warnungen ist vorbei

    AfD in Sachsen-Anhalt: Warum man eine AfD-Regierung an den Unis sofort
    spüren würde

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  3. Warum sich der Iran jetzt schon als Gewinner der Verhandlungen sieht (Update)

    26 mei 2026 · 11 min

    Afspelen
    Montagnacht haben die USA erneut den Iran angegriffen – trotz einer
    Waffenruhe und laufender Verhandlungen über ein Ende des Krieges.
    Parallel dazu laufen die diplomatischen Bemühungen in Katar weiter.
    Warum sich das iranische Regime bei diesen Gesprächen schon jetzt als
    Gewinner sieht, beantwortet Iranexperte und ZEIT-Journalist Omid Rezaee
    in der heutigen Folge von »Was jetzt?«.
    Lees meer

    Nicht nur in Deutschland ist es in diesen Tagen rekordverdächtig heiß.
    In Großbritannien und Frankreich war der vergangene Montag der heißeste
    Maitag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Claudia Vallentin aus dem
    ZEIT-Wissenschaftsressort ordnet die Ursachen der Extremhitze im Podcast
    ein.

    Außerdem im Update: Jugendliche greifen wieder häufiger zu Vapes und
    Zigaretten, junge Erwachsene rauchen seltener. Das zeigt eine neue
    Studie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit.

    Nach der Absetzung von Oppositionsführer Özgür Özel geht Präsident
    Erdoğan weiter gegen die türkische Opposition vor. Nun wurden weitere
    CHP-Politiker verhaftet.

    Und sonst so? 300.000 Euro – so viel zahlt Samsung jedem Mitarbeiter als
    Bonus.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Irankrieg: Irans Revolutionsgarde droht den USA mit Rache

    Iran-Überblick: USA greifen Ziele im Iran an, Verhandlungen dauern an

    Hitzewelle: Großbritannien meldet höchste jemals im Mai gemessene
    Temperatur

    Klimawandel: Sieben Tote in Frankreich wegen Hitzewelle

    Drogenaffinitätsstudie: Mehr Jugendliche rauchen und vapen

    Türkische Opposition: Weiterer Bürgermeister der Opposition in der
    Türkei festgenommen

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE]…

  4. USA melden neue Angriffe auf Iran

    26 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die US-Armee hat trotz Waffenruhe erneut den Iran angegriffen. Dabei
    sollen Boote attackiert worden sein, die gerade Minen verlegen wollten.
    Außerdem seien Raketenabschussrampen getroffen worden. Das teilte das
    US-Zentralkommando Centcom mit. Die USA bezeichneten die Einsätze als
    Verteidigungsmaßnahme. Das US-Militär machte keine Angaben zu möglichen
    Toten oder Verletzten. Iranische Medien berichteten von mehreren
    Todesopfern nach einem US-amerikanischen Angriff auf die Insel Larak in
    der Straße von Hormus.
    Lees meer

    Entgegen der aktuellen politischen Stimmung sind die Deutschen mit ihrer
    lokalen Infrastruktur überraschend zufrieden. Das zeigt ein neues
    Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft, das erstmals
    flächendeckend die Daseinsvorsorge in allen knapp 11.000 Gemeinden
    untersucht hat. Die ZEIT konnte die Ergebnisse vorab auswerten.
    Zacharias Zacharakis aus dem Datenteam, verrät im Podcast, welche Orte
    am besten abschneiden und wie stark die gefühlte individuelle
    Zufriedenheit mit der politischen Einstellung zusammenhängt.

    Papst Leo XIV. hat in seiner ersten Enzyklika mit dem Titel "Magnifica
    Humanitas" eindringlich vor den Gefahren durch Künstliche Intelligenz
    gewarnt. Evelyn Finger ist die leitende Redakteurin im ZEIT-Ressort
    Glauben und Zweifeln. Im Podcast erklärt sie, wie politisch die
    päpstliche Kritik ist.

    Und sonst so? Obst und Gemüse – war früher wirklich alles besser?

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Daseinsvorsorge: Wo es sich in Deutschland am besten leben lässt

    Gehälter nach Gemeinden: So viel verdienen Menschen in Ihrem Wohnort

    Landkreise in Deutschland: So schlecht kennen Sie Deutschland

    Magnifica Humanitas: Papst Leo XIV. warnt in erster Enzyklika vor
    Risiken durch KI

    Künstliche Intelligenz im Vatikan: »Peter Thiel macht einen
    entscheidenden Fehler«

    KI im Krieg: Wer entscheidet…

  5. Brandmauer zur AfD: Ein Vorschlag, der die SPD empört

    25 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    In der SPD wird über den Umgang mit der AfD gestritten. Auslöser ist
    Torsten Albig: Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein hat
    vorgeschlagen, die sogenannte Brandmauer zur AfD zu überdenken. Mark
    Schieritz, stellvertretender Politikchef der ZEIT, erklärt, warum die
    AfD bei Arbeiterinnen und Arbeitern an Zustimmung gewinnt – und ob sie
    gar eine neue Arbeiterpartei ist.
    Lees meer

    Beim 130. Deutschen Ärztetag haben Medizinstudentinnen von sexuellen
    Übergriffen berichtet. Es ging um anzügliche Kommentare, unerwünschte
    Berührungen und Einladungen aufs Hotelzimmer. Hanna Grabbe aus dem
    Wissensressort der ZEIT erklärt, warum Machtmissbrauch in der Medizin
    weitverbreitet ist und ob sich nach den Berichten der Studentinnen etwas
    ändern kann.

    Und sonst so? Eine Studentin aus Halle gewinnt eine schwedische Insel

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Brandmauer zur AfD: Ex-Ministerpräsident Torsten Albig rät SPD zu
    Zusammenarbeit mit AfD

    Brandmauer zur AfD: SPD-Politiker weisen Albig-Aussagen zu
    Zusammenarbeit mit AfD zurück

    Steuerkonzept der AfD: Die AfD ist keine Arbeiterpartei!

    Machtmissbrauch in Kliniken: »Die Medizin wird absolut hierarchisch
    gesteuert, wie die Armee«

    Deutscher Ärztetag: Hand auf den Po – und weiter wie bisher

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  6. Sudetendeutsche: Zwischen Versöhnung und Protest in Tschechien

    24 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    Erstmals feiert die Sudetendeutsche Landsmannschaft ihr traditionelles
    Pfingsttreffen in Tschechien. Die viertägige Veranstaltung in Brno gilt
    als historisches Zeichen der Versöhnung zwischen Deutschen und
    Tschechen. Hintergrund ist die Vertreibung von rund drei Millionen
    Sudetendeutschen aus der damaligen Tschechoslowakei nach dem Zweiten
    Weltkrieg. Viele fanden später in Deutschland eine neue Heimat. Das
    tschechische Parlament hat das Treffen zuvor kritisiert und warnte vor
    einer »Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen«. Wie die
    Stimmung vor Ort ist und warum das Treffen in Tschechien so umstritten
    ist, erklärt ZEIT-Autor Jonas Lüth im Podcast.
    Lees meer

    Immer mehr Menschen wollen trotz der lebensgefährlichen Bedingungen den
    Mount Everest besteigen. Seit Beginn der Expeditionen sind mindestens
    340 Menschen am höchsten Berg der Welt ums Leben gekommen, etwa durch
    Lawinen, Stürze, Erschöpfung oder die Höhenkrankheit. Eine Recherche der
    ZEIT zeichnet deren Geschichte entlang des Everest-Aufstiegs über die
    beliebte Südroute vom Basislager bis zum Gipfel auf 8.849 Metern nach.
    Trotz der Risiken zieht der Everest weiterhin immer mehr Menschen an,
    darunter auch viele unerfahrene Bergsteiger. Warum das so ist, erläutert
    Stefanie Flamm, Redakteurin im Entdeckenressort der ZEIT.

    Und sonst so? Die ersten Enhanced Games ohne Dopingregeln

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Vertriebene: Sudetendeutsche verzichten auf »Wiedergewinnung der Heimat«

    Tschechien: Tausende demonstrieren in Tschechien erneut für unabhängige
    Medien

    Zweiter Weltkrieg: 80 Jahre Kriegsende

    Markus Söder: Sag deine Meinung, aber reite ein schnelles Pferd

    Tschechien: Zehntausende demonstrieren gegen Regierungschef Andrej Babiš

    Mount Everest: Nepal erhöht Preise für Mount-Everest-Besteigung

    Mount Everest: S…

  7. Hörempfehlung: Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte (1/5)

    23 mei 2026 · 59 min

    Afspelen
    In Folge eins von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat
    verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker darüber, wie
    ein Kaufmann und ein Färber den Grundstein zu einem Weltkonzern legen,
    welche Rolle Heroin, die Weltkriege und der Fußball dabei spielen und
    warum die Erfindung von Aspirin gleich in mehrfacher Hinsicht ein
    Durchbruch ist.
    Lees meer

    Den gesamten Podcast finden Sie hier: »Der Vernichter – wie Bayer sich
    an Glyphosat verschluckte«

    Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder
    Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos
    testen. Das Podcastabo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale
    Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren.

    Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker

    Produktion: Pool Artists

    Sounddesign: Joscha Grunewald

    Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  8. Der Vernichter (2/5): Ein verhängnisvoller Einkauf

    23 mei 2026 · 1 uur 7 min

    Afspelen
    Bayer-Chef Werner Baumann leitet vor zehn Jahren die bis dahin größte
    Übernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte ein. 55 Milliarden Euro
    zahlt er für den Kauf von Mosanto. Für ihn ist es ein Triumph, für
    andere eine riskante Heirat zwischen Gut und Böse.
    Lees meer

    In Folge zwei von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat
    verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker über den
    »bösesten Konzern der Welt«.

    Den gesamten Podcast finden Sie hier: »Der Vernichter – wie Bayer sich
    an Glyphosat verschluckte«

    Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder
    Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos
    testen. Das Podcastabo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale
    Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren.

    Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker

    Produktion: Pool Artists

    Sounddesign: Joscha Grunewald

    Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  9. 77 Jahre Grundgesetz – ein Grund zum Feiern?

    23 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    Zum 77. Jahrestag des Grundgesetzes wird neben den Feierlichkeiten auch
    über die Rolle der Verfassung in der heutigen Demokratie diskutiert. Im
    Mittelpunkt steht die Frage, wie wirksam das Grundgesetz demokratische
    Werte und Grundrechte schützt. Anlass dafür ist unter anderem die
    erneute Forderung der schleswig-holsteinischen SPD-Fraktionschefin
    Serpil Midyatli nach einem AfD-Verbot. Das Grundgesetz wurde am 23. Mai
    1949 verkündet und bildet seitdem die Grundlage für die Grundrechte der
    Bürger sowie für den Aufbau des deutschen Staates. Ob der 77. Jahrestag
    einen Grund zum Feiern bietet, erklärt Eva Lautsch, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Ein Gericht in Ankara hat die Wahl von CHP-Chef Özgür Özel aus dem Jahr
    2023 wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten für ungültig erklärt und ihn
    damit als Vorsitzenden der größten türkischen Oppositionspartei
    abgesetzt. Kritiker sehen darin einen weiteren Versuch von Präsident
    Recep Tayyip Erdoğan, politische Gegner zu schwächen. Die CHP legte
    Einspruch ein und auch aus Deutschland kam Kritik: Außenminister Johann
    Wadephul erklärte, die Entscheidung widerspreche dem erklärten Ziel der
    Türkei, Mitglied der EU zu werden. Warum das Urteil gerade jetzt kommt,
    erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so? Mit dem Fahrrad von London nach Kurdistan

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Podcastserie: Der Vernichter

    Regierungsübernahme der AfD: Die Zeit der Warnungen ist vorbei

    Gründung der BRD: Ein heiliger Notbau

    Türkei: Oppositionspartei CHP bestätigt Özgür Özel als Vorsitzenden

    CHP: Türkisches Gericht setzt Oppositionsführer Özgür Özel ab

    Antalya Diplomacy Forum: Selbst der russische Außenminister kriegt hier
    die große Bühne

    Opposition in der Türkei: Das Ende der alten Türkei

    Türkei: Hauptprozess gegen türkischen Opp…

  10. Warum Vergewaltigungen häufig nach fünf Jahren verjährt sind (Update)

    22 mei 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die Schriftstellerin und Literaturagentin Claudia Wuttke soll nach einem
    Bericht des »Spiegel« über Jahre hinweg von ihrem Ehemann ohne ihr
    Wissen betäubt und vergewaltigt worden sein, auch Videoaufnahmen sollen
    die Taten dokumentieren. Die Polizei in Lüneburg habe ihr 67 dieser
    Aufnahmen aus einem Zeitraum von 16 Jahren gezeigt, 65 davon gelten
    inzwischen als verjährt. Grund dafür ist eine Regel im deutschen
    Strafrecht. Vergewaltigung fällt unter Paragraf 177 und verjährt in der
    Regel nach fünf Jahren, weil die Höchststrafe dort bei fünf Jahren
    Freiheitsentzug liegt. Im aktuellen Fall prüft die Staatsanwaltschaft
    nun erneut die Ermittlungen, nachdem Wuttke Beschwerde gegen deren
    Einstellungen eingelegt hat. Warum das geltende Recht hier so greift und
    welche politischen Folgen der Fall haben könnte, erklärt im Podcast
    Livia Sarai Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT.
    Lees meer

    Beim Nato-Außenministertreffen im schwedischen Helsingborg hat
    US-Außenminister Marco Rubio Spekulationen zurückgewiesen, wonach die
    US-Regierung die Stationierung von US-Truppen als Druckmittel gegenüber
    Nato-Verbündeten in Europa einsetze. Die Verlagerung von Truppen sei
    »keine Bestrafung, sondern einfach ein fortlaufender Prozess«, sagte
    Rubio. Anfang Mai kündigte das US-Verteidigungsministerium den Abzug von
    5.000 Soldaten aus Deutschland an, zuvor hatte US-Präsident Donald Trump
    mehrere Nato-Verbündete kritisiert. Am Donnerstag kündigte er an, 5.000
    zusätzliche Soldaten nach Polen zu entsenden. Peter Dausend, Redakteur
    in der Hauptstadtredaktion der ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche
    Signale von dem Treffen in Helsingborg ausgehen und wie Rubios Aussagen
    bei den europäischen Partnern aufgenommen werden.

    Außerdem im Update:

    Ein Video des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben-Gvir sorgt
    international für Kritik. Darin sind gefesselte und kniende
    Aktivistinnen und Aktivisten einer Gaza-Hilfsflotte in der Hafenstadt
    Aschdod zu sehen, während Ben-Gvir sie verspottet und »Wil…

  11. Wird Fliegen jetzt günstiger?

    22 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der Bundestag hat am Donnerstagabend beschlossen, die Luftverkehrssteuer
    ab dem 1. Juli 2026 um 16 Prozent zu senken. Während die
    Luftverkehrsbranche für einen wettbewerbsfähigeren Standort weitere
    Entlastungen fordert, üben Umweltverbände Kritik. Ob das Fliegen für
    Verbraucher nun billiger wird und was das für den Klimaschutz bedeutet,
    beantwortet Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort in der
    heutigen Folge von Was jetzt?.
    Lees meer

    In der Ukraine sorgt ein weiterer Korruptionsskandal für innenpolitische
    Unruhe. Über den staatlichen Stromkonzern Enerhoatom sollen mehr als 112
    Millionen Dollar an Schmiergeldern für Bauaufträge im Bereich der
    Infrastruktur geflossen sein. Karsten Polke-Majewski aus dem
    Investigativressort erklärt in der heutigen Folge, wo der
    Korruptionsfall seinen Anfang nahm und wie schwer der Fall Selenskyjs
    Integrität beschädigt.

    Und sonst so? Was passiert, wenn ein Café von einer KI geführt wird.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Schwarz-rote Koalition: Kabinett billigt Senkung der Luftverkehrsteuer

    Lufthansa: Wie kommt man jetzt noch nach Bangkok?

    Luftverkehrssteuer: Na, dann eben doch Kurzstrecke

    Korruptionsaffäre in der Ukraine: Wie korrupt ist Kyjiw?

    Korruption in der Ukraine: Selenskyjs Ex-Stabschef muss in
    Untersuchungshaft

    Energieversorgung in der Ukraine: Dann heizen sie eben mit Backsteinen

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  12. Was vom Nato-Treffen in Schweden zu erwarten ist (Update)

    21 mei 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die Außenminister der NATO-Staaten kommen zu einem zweitägigen Treffen
    im schwedischen Helsingborg zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage,
    wie Europa seine militärischen Fähigkeiten ausbauen und künftig mehr
    Verantwortung für die eigene Verteidigung übernehmen kann. Vor dem
    Hintergrund neuer Spannungen zwischen den USA und europäischen
    Nato-Staaten dürften auch der Irankrieg und die Diskussion über einen
    möglichen US-Truppenabzug aus Europa Thema sein. Die Ausgangslage vor
    dem Treffen fasst Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der
    ZEIT, zusammen.
    Lees meer

    Die USA erhöhen den Druck auf Kuba mit einer Anklage gegen Ex-Staatschef
    Raúl Castro. Das US-Justizministerium wirft dem 94-Jährigen vor, am
    Abschuss zweier Kleinflugzeuge durch die kubanische Luftwaffe im Jahr
    1996 beteiligt gewesen zu sein. Dabei sind vier Menschen gestorben,
    unter ihnen drei US-Bürger. Die kubanische Regierung bezeichnete die
    Klage als politisch motiviert und sieht darin einen Vorwand für mögliche
    militärische Maßnahmen der USA. Alexander Kauschanski, Redakteur im
    Auslandsressort der ZEIT, erklärt, was die Klage für Kuba bedeutet.

    Außerdem im Update: Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk hat
    Unterlagen für einen Börsengang eingereicht. Mit einer möglichen
    Bewertung von 1,75 Billionen Dollar könnte es der größte Börsengang der
    Geschichte werden. Was hinter diesen Zahlen steckt, erläutert Victor
    Gojdka, Redakteur im Geldressort der ZEIT.

    Und sonst so? Letzte Late-Night-Show mit Stephen Colbert

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Russland und die Nato: Wenn Putin nur noch die Eskalation bleibt

    Europäische Verteidigungsunion: EU-Abgeordnete fordern Unabhängigkeit
    von Nato

    US-Truppenabzug aus Deutschland: Die Kavallerie macht den Unterschied

    US-Truppenverlegung: Wenden sich die USA von Europa ab?

    Liveblog: Iran…

  13. Gegen diese Art von Ebola gibt es noch keinen Impfstoff

    21 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Wegen des aktuellen Ebolaausbruchs in Zentralafrika hat die WHO den
    internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Verursacht wird der
    Ausbruch vom seltenen Bundibugyo-Stamm, der erstmals 2007 in Uganda
    nachgewiesen wurde. Anders als gegen das Zaire-Ebolavirus gibt es
    bislang keinen zugelassenen Impfstoff gegen diese Variante.
    Internationale Gesundheitsbehörden und Forschungseinrichtungen arbeiten
    seit Jahren an entsprechenden Vakzinen, bislang fehlt jedoch eine breite
    Datengrundlage, weil frühere Ausbrüche vergleichsweise selten waren.
    Warum es bis heute keinen zugelassenen Impfstoff gegen den
    Bundibugyo-Stamm gibt und weshalb vergleichsweise wenig in die Forschung
    investiert wurde, ordnet Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der
    ZEIT ein.
    Lees meer

    Seit Beginn des Konflikts in der Golfregion sitzen nach Schätzungen rund
    20.000 Seeleute in der Straße von Hormus und im Persischen Golf fest.
    Viele Schiffe können die Meerenge nicht passieren oder müssen vor Anker
    bleiben. Betroffen sind sowohl Containerschiffe als auch Tanker mit
    Besatzungen aus verschiedenen Ländern. Einzelne Seeleute berichten über
    schwierige Bedingungen an Bord. Dazu zählen unter anderem eine
    eingeschränkte Versorgung mit Lebensmitteln sowie Fälle, in denen
    Besatzungen ihre Schiffe seit Wochen nicht verlassen können. Wie den
    betroffenen Seeleuten geholfen werden könnte, erläutert Jonas Schulze
    Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Warum der T-Rex so kurze Arme hat.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ebola: Wie gefährlich ist der Ebolaausbruch?

    Ebolaausbruch in Afrika: Afrikanische Union ruft wegen Ebola Notstand
    für den Kontinent aus

    WHO: Ebolaepidemie im Kongo hat wohl schon vor Monaten begonnen

    Ebolaausbruch: Das Virus hat schon zu viel Vorsprung

    Was jetzt? / Ebola: Droht eine neue Ebolaepide…

  14. Spionageverdacht: Was will China von der deutschen Wissenschaft? (Update)

    20 mei 2026 · 11 min

    Afspelen
    Wegen des Verdachts auf Spionage im Auftrag Chinas hat die
    Bundesanwaltschaft in München am Mittwoch ein Ehepaar festnehmen lassen.
    Die beiden beschuldigten deutschen Staatsbürger sollen versucht haben,
    Wissenschaftler an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen
    auszuspionieren. Einige Wissenschaftler seien unter dem Vorwand nach
    China gelockt worden, gegen Honorar Vorträge vor einem zivilen Publikum
    zu halten. »Tatsächlich erfolgten solche Vorträge dann aber vor
    Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen«, so die Bundesanwaltschaft.
    Lees meer

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die
    Ebola-Epidemie in Zentralafrika deutlich früher ausgebrochen ist als
    zunächst angenommen wurde. Die WHO-Expertin in der Abteilung für
    Epidemie- und Pandemiebekämpfung, Anaïs Legand, sagte, dass der Ausbruch
    »wahrscheinlich einige Monate« zurückliege. Die WHO hatte am Wochenende
    wegen des Ausbruchs den »internationalen
    Gesundheitsnotstand« ausgerufen, die Afrikanische Union dann am Dienstag
    den Notstand für den ganzen Kontinent. Inzwischen gibt es über 600
    Ebola-Verdachtsfälle und 139 Tote. Ursache für die Epidemie ist
    Bundibugyo, eine seltene Variante des Ebola-Virus. Über das Virus
    spricht der stellvertretende Leiter des ZEIT-Gesundheitsressorts,
    Florian Schumann.

    Außerdem im Update:

    - Die EU will das Zollabkommen mit den USA umsetzen. Vertreter aus dem
    Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich in der
    Nacht auf Mittwoch darauf, europäische Zölle auf US-Industriewaren,
    wie mit Präsident Donald Trump vereinbart, abzuschaffen. Eine
    Notfallklausel besagt, dass die EU-Kommission die Zollabschaffung
    mit Zustimmung der Mitgliedstaaten wieder aussetzen kann, falls
    Trump die Zölle erhöht. Den ausgehandelten Kompromiss ordnet die
    Auslandskorrespondentin der ZEIT, Johanna Roth, ein.
    - Bei dem zweitägigen Besuch Wladimir Putins bei Chinas Staatschef Xi
    Jinping haben die beiden sich für eine dauerhafte Lösung in Moskaus
    Angriffskrieg gegen die Ukraine ausg…

  15. Welche Jobs die KI wirklich bedroht

    20 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt und unterscheidet
    sich dabei grundlegend von früheren technologischen Entwicklungen. Ein
    Team der ZEIT hat deshalb Daten zu mehr als 400 Berufen
    ausgewertet. Dana Hajek ist Datenjournalistin und Teil des
    Rechercheteams. Sie erklärt in dieser Folge von »Was jetzt?«, warum eine
    Automatisierung von Aufgaben durch KI nicht zwangsläufig bedeutet, dass
    Jobs wegfallen.
    Lees meer

    Vor vier Jahren eroberten russische Truppen die ukrainische Hafenstadt
    Mariupol nach wochenlanger Belagerung. Maxim Kireev aus dem
    Auslandsressort der ZEIT hat sich damit beschäftigt, was seitdem aus
    Mariupol geworden ist. Er hat Satellitenbilder ausgewertet, russische
    Dokumente analysiert und mit Menschen gesprochen, die bis heute in der
    Stadt leben. Im Podcast erzählt er, wie die Bewohner unter russischer
    Besatzung ihren Alltag bestreiten und wie sich Mariupol seit 2022
    verändert hat.

    Und sonst so? Ein Jahr im Hotel wohnen, ohne zu bezahlen

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Automatisierungsrisiko: Wie ersetzbar ist Ihr Job durch KI?

    Berufseinstieg mit KI: »Die KI ist auf dem Arbeitsmarkt noch gar nicht
    wirklich angekommen«

    KI im Beruf: »Es ist unglaublich, wie KI unsere Arbeit erleichtert«

    Krieg in der Ukraine: »Ich wusste nie, dass ich Mariupol so liebe«

    Ukrainekrieg: Deutsche Unternehmen an russischen Bauprojekten in
    Mariupol beteiligt

    Mariupol: Was geschieht in Mariupol?

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  16. Koalition im Krisenmodus – hilft der Besuch vom Kanzler? (Update)

    19 mei 2026 · 11 min

    Afspelen
    Zum ersten Mal seit seiner Wahl zum Bundeskanzler hat Friedrich Merz
    (CDU) die SPD-Fraktion besucht. Sein Besuch fällt in eine Phase
    wachsender Spannungen zwischen Union und SPD. Merz hat der SPD zuletzt
    mehrfach öffentlich mangelnde Kompromissbereitschaft und Blockaden bei
    zentralen Reformprojekten vorgeworfen. Diskussionen über den zukünftigen
    Kurs gibt es aber auch innerhalb der SPD, vor allem mit Blick auf die
    beiden Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas. Warum besucht
    Friedrich Merz die SPD-Fraktion gerade jetzt? Reicht ein solcher Besuch
    aus, um das angespannte Verhältnis zwischen den Koalitionspartnern zu
    beruhigen? Und wie ist die Stimmung in der SPD angesichts der
    Streitigkeiten mit dem Koalitionspartner? Das erklärt Michael Schlieben,
    politischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Die neue Förderung der Bundesregierung für E-Autos kann ab sofort
    beantragt werden. Das entsprechende Portal für das rein digitale
    Antragsverfahren ist freigeschaltet – möglich ist eine staatliche
    Zuwendung von bis zu 6.000 Euro. Insgesamt stehen drei Milliarden Euro
    zur Verfügung, die nach Angaben des Bundesumweltministeriums für rund
    800.000 neue Fahrzeuge bis zum Jahr 2029 reichen. Zacharias Zacharakis,
    Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob die neue Prämie
    den Umstieg auf Elektroautos tatsächlich beschleunigen kann oder ob der
    Markt das auch ohne staatliche Förderung geregelt hätte.

    Außerdem im Update:

    - Die Ermittlungen gegen die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler
    sind vorerst gestoppt worden, nachdem das Europäische Parlament die
    Aufhebung ihrer Immunität abgelehnt hat. Die Europäische
    Staatsanwaltschaft wirft Niebler den Missbrauch von EU-Geldern bei
    Reisen und dem Einsatz von Assistenten vor. Die CSU-Politikerin
    weist die Vorwürfe zurück.
    - Manuel Neuer soll bei der Fußball-WM der Männer im Sommer als Nummer
    eins im deutschen Tor stehen. Medienberichten zufolge hat sich
    Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits auf den inzwischen
    40-jährigen Weltme…

  17. Putin in China: Wie eng ist das Bündnis gegen den Westen?

    19 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Wladimir Putin reist auf Einladung des chinesischen Staatschefs Xi
    Jinping am Dienstag nach China. Der Besuch findet nur wenige Tage nach
    einem Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in Peking statt. Bei
    dem zweitägigen Besuch soll es um die Beziehungen Russlands und Chinas
    sowie internationale und regionale Probleme gehen, gab der Kreml an. Was
    die demonstrative Nähe zwischen China und Russland für Europa bedeutet
    und welche Rolle die USA spielen, erklärt der außenpolitische
    Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann.
    Lees meer

    Deutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis zum Jahr 2030
    verfehlen, warnt der Expertenrat für Klimafragen nach Prüfung des
    jährlichen Emissionsberichts. In seinem Prüfbericht widerspricht das
    unabhängige Gremium aus fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
    damit in einem zentralen Punkt dem Umweltbundesamt (UBA). Die Behörde
    hielt das sogenannte Klimabudget bis 2030 noch für knapp einhaltbar, der
    Expertenrat widerspricht. Welche Konsequenzen sollte die Bundesregierung
    ziehen? Ihre Einschätzung teilt die ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Viola
    Kiel.

    Und sonst so? Das eigene Krebsrisiko senken.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump in Peking: Trump in China – was vom Gipfel der Weltmächte
    bleibt

    Donald Trump und Xi Jinping: Unheimliche Harmonie am Himmelstempel

    Donald Trump in China: Strenger Xi, bedürftiger Trump

    Klimawandel: Prädikat Ungenügend

    Klimawandel: Expertenrat bewertet Klimaschutzprogramm der Regierung als
    ungenügend

    Klimapolitik vor Gericht: »Man kann nicht sagen, dass sich die Regierung
    an das Recht hält«

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum …

  18. Deutschland rüstet den Zivilschutz auf (Update)

    18 mei 2026 · 9 min

    Afspelen
    Deutschland ist auf Krisen, Krieg oder Katastrophen nur unzureichend
    vorbereitet. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will den Zivilschutz
    deshalb ausbauen; noch in dieser Woche soll ein »Pakt für den
    Bevölkerungsschutz« im Kabinett beschlossen werden. Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, was geplant ist
    – und ob das reicht.
    Lees meer

    Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Der
    CDU-Politiker erhielt im Landtag 63 Stimmen und führt künftig die erste
    schwarz-rote Landesregierung in der Geschichte des Bundeslandes. Seine
    Regierung will unter anderem Kommunen stärker unterstützen, Sprachtests
    im Kita-Alter einführen und mehr für die innere Sicherheit tun.

    Außerdem im Update:

    - Deutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis 2030 nach
    Einschätzung des Expertenrats für Klimafragen verfehlen. Das
    unabhängige Gremium widerspricht damit dem Umweltbundesamt, das das
    Klimabudget bis 2030 noch für knapp einhaltbar hält.
    - Weltweit wurden im vergangenen Jahr so viele Menschen hingerichtet
    wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr. Amnesty International zählt
    mindestens 2.700 Hinrichtungen in 17 Ländern. ZEIT-Volontär und
    Iranexperte Omid Rezaee ordnet ein, warum die Zahl im Iran besonders
    stark gestiegen ist.

    Und sonst so? Freier Eintritt fürs Müllsammeln am Strandbad.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter, Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Zivilschutz in Deutschland: Milliarden versprochen, aber noch herrscht
    Mangel

    Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von
    Rheinland-Pfalz

    Klimawandel: Expertenrat bewertet Klimaschutzprogramm der Regierung als
    ungenügend

    Menschenrechte: Weltweit so viele Hinrichtungen wie seit 44 Jahren nicht
    mehr

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und…

  19. Droht eine neue Ebola-Epidemie?

    18 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in
    Uganda hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Wochenende einen
    »internationalen Gesundheitsnotstand« ausgerufen. Ob der aktuelle
    Ausbruch im Kongo mit der Epidemie vergleichbar ist, die zwischen 2014
    und 2016 mindestens 11.000 Menschen getötet hat, erklärt die
    Wissenschaftsredakteurin der ZEIT, Elena Erdmann.
    Lees meer

    Mehrere Landesinnenminister warnen angesichts hoher Umfragewerte der AfD
    in Sachsen-Anhalt vor den Auswirkungen einer AfD-Regierung. Besonders
    radikale Änderungen könnte die AfD in Bildung und Wissenschaft
    vornehmen, wo eine Landesregierung weitgehend autonom entscheiden kann.
    Wie sich Schulen und Hochschulen in Sachsen-Anhalt dann verändern
    könnten, hat der stellvertretende Bildungsressortleiter der ZEIT, Anant
    Agarwala, recherchiert.

    Und sonst so? Die erste deutsche Meisterschaft im Baum-Umarmen

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ebola: Wie gefährlich ist der Ebola-Ausbruch im Kongo?

    Bundibugyo-Virusstamm: WHO ruft wegen Ebola »internationalen
    Gesundheitsnotstand« aus

    Ebola-Überlebende: Infiziert, erkrankt, genesen, gemieden

    AfD in Sachsen-Anhalt: Warum man eine AfD-Regierung an den Unis sofort
    spüren würde

    Landtagswahl 2026: Mehrere Innenminister warnen vor AfD-Regierung in
    Sachsen-Anhalt

    AfD Sachsen-Anhalt: Zerstörung von innen heraus

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  20. Wird Schwarz-Grün wieder attraktiv?

    17 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    Im vergangenen Bundestagswahlkampf waren die Grünen für CDU und CSU noch
    Ideologen, mit denen man lieber nicht regieren wollte. Nach etwas über
    einem Jahr Regierungsarbeit mit der SPD wächst innerhalb der Union
    jedoch der Frust über die Sozialdemokraten – und die Grünen kommen der
    Union auf einmal wieder als die bessere Alternative vor. Wo die beiden
    Parteien zusammenfinden könnten und wieso die mögliche Koalition
    trotzdem nicht ganz reibungsfrei wäre, berichtet ZEIT-Autorin Jana
    Hensel.
    Lees meer

    Israels Premierminister Benjamin Netanjahu möchte die New York Times
    wegen Verleumdung anklagen. Hintergrund ist ein Meinungsartikel des
    Mediums, in dem der Autor Nicholas Kristof schreibt: »Palästinenser
    haben mir von einem Muster verbreiteter israelischer sexueller Gewalt
    gegen Männer, Frauen und sogar Kinder berichtet.« Kritiker zweifeln
    jedoch an den Quellen des Autors. Die Redaktion der New York Times
    stellt sich aber hinter den Autor. Wie belastbar sind die Beweise des
    Artikels? Und könnte eine Klage Israels in den USA Erfolg haben? Diese
    und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Roß, der aus
    Israel berichtet.

    Und sonst so? So viel kostet ein Hund über sein ganzes Leben sein
    Herrchen.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Schwarz-grüne Koalition: Die Grünen suchen nach einer CDU, die es nicht
    mehr gibt

    Kritik an der CDU: Die Wut der SPD

    Sexualisierte Gewalt gegen Palästinenser: Warum Netanjahu die »New York
    Times« verklagen will

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hie…

  21. Lieferdienste in Berlin: Bestellt, geliefert, ausgebeutet (Spezial)

    16 mei 2026 · 45 min

    Afspelen
    Tausende junge Menschen aus Indien kommen mit großen Hoffnungen nach
    Deutschland. Sie wollen hier studieren und sich ein Leben aufbauen. So
    geht es auch Ravi, der eigentlich anders heißt. Ravi lebt seit zwei
    Jahren in Deutschland, offiziell ist er bei einer privaten Hochschule in
    Berlin eingeschrieben. Doch wie so viele junge indische Studierende
    gerät auch er in einen Teufelskreis.
    Lees meer

    Private Hochschulen verlangen oft hohe Studiengebühren, viele
    Studierende finanzieren sie mit Krediten. In Deutschland angekommen,
    müssen sie schnell Geld verdienen. Weil ihnen oft die Sprachkenntnisse
    fehlen, landen viele bei Lieferdiensten – häufig bei dubiosen
    Subunternehmen. Dort arbeiten manche schwarz, erhalten keinen
    Mindestlohn und werden nur pro Lieferung bezahlt. Wer sich beschwert,
    riskiert den Job.

    Auch beim Wohnen werden viele ausgebeutet. Oft teilen sich Menschen wie
    Ravi winzige, heruntergekommene Zimmer, zahlen Hunderte Euro für ein
    Bett und leben ohne Privatsphäre. Die Lebensumstände sind hart, und doch
    wollen viele nicht zurück nach Indien: Mit indischen Gehältern ließen
    sich die Schulden nie tilgen. Sie sitzen in der Falle, gefangen zwischen
    Scham, Verzweiflung und der Hoffnung, es doch noch zu schaffen.

    Wie dieses System funktioniert, wer daran verdient und was die Politik
    dazu sagt, darum geht es in diesem »Was-jetzt?«-Spezial mit Hannah
    Grünewald und Anant Agarwala.

    In diesem »Was-jetzt?«-Spezial sprechen Hannah Grünewald und Anant
    Agarwala über das Ausbeutungssystem hinter den Berliner Kurierfahrern.

    Recherche: Jana Gioa Baurmann und Anant Agarwala

    Produktion: Markus Gläser

    Redaktion: Elise Landschek

    Skript und Moderation: Hannah Grünewald

    Weitere Links zur Folge:

    Ausbeutung bei Lieferdiensten: »Ich sage allen: Macht nicht den Fehler,
    nach Deutschland zu kommen«

    IU Hochschule: Das soll mein Studium sein?

    Online-Lieferdienste: »Die Essenslieferbranche ist ein Labor für Arbeit
    ohne Rechte«

    Kurierfahrer von Lieferdiensten: Komm nach Deutschland zum Studi…

  22. Trump in China: Was vom Gipfel der Weltmächte bleibt

    16 mei 2026 · 14 min

    Afspelen
    Donald Trump und Xi Jinping haben sich bei ihrem Treffen in Peking
    demonstrativ freundlich gezeigt. Das Treffen fand vor dem Hintergrund
    angespannter Beziehungen zwischen den USA und China statt. Bei den
    Gesprächen ging es um wirtschaftliche Kooperation, darunter den Ausbau
    von Handelsbeziehungen, chinesische Investitionen in den USA sowie einen
    besseren Zugang amerikanischer Unternehmen zum chinesischen Markt. Beim
    Treffen warnte Xi Jinping außerdem vor einer weiteren Zuspitzung im
    Streit um Taiwan. Welchen Einfluss das auf die Beziehungen zwischen USA
    und China haben könnte, ordnet Matthias Naß, Internationaler
    Korrespondent der ZEIT ein.
    Lees meer

    Vor dem diesjährigen Eurovision Song Contest 2026 gibt es anhaltende
    Debatten über die Teilnahme Israels. Mehrere Künstlerinitiativen,
    Musiker und Rundfunkanstalten protestieren gegen den Auftritt des
    israelischen Kandidaten Noam Bettan. Hintergrund ist der Nahostkonflikt
    und das Vorgehen Israels im Gazakrieg. Fernsehsender aus Spanien,
    Irland, Slowenien, Island und den Niederlanden kündigten an, keine
    eigenen Teilnehmer zum ESC zu schicken. Wie stark politische Debatten
    den ESC prägen, analysiert ZEIT-Autor Jens Balzer.

    Und sonst so? Bakterien und Schimmelpilze auf der Matratze

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  23. Katholikentag: Schon wieder Buhrufe für Merz

    15 mei 2026 · 11 min

    Afspelen
    Nach den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien steht die
    Regierung von Premierminister Keir Starmer unter Druck. Die
    Labour-Partei hat bei den Wahlen massive Verluste erlitten. Inzwischen
    fordern mehr als 80 Abgeordnete Starmers Rücktritt. Als möglicher
    Herausforderer rückt der Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham, in
    den Fokus – er gilt als einer der populärsten Labour-Politiker des
    Landes. Wie gefährlich könnte Burnham dem Premierminister werden? Und
    welche Optionen bleiben Starmer in der eskalierenden Regierungskrise?
    Darüber spricht Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in
    London.
    Lees meer

    Beim Katholikentag in Würzburg haben Klimaaktivisten eine
    Podiumsdiskussion mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit
    Zwischenrufen und Pfiffen gestört. Bereits zu Wochenbeginn war Merz beim
    DGB-Kongress ausgebuht worden. Der Protest beim Katholikentag wirft
    zugleich eine grundsätzliche Frage auf: Wie politisch darf oder soll die
    Kirche heute sein? Darüber spricht Evelyn Finger, verantwortliche
    Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    - Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden.
    Das Tier soll nach Angaben der Behörden bereits seit einiger Zeit im
    Wasser treiben. Unklar ist bislang, ob es sich um denselben Wal
    handelt, der im Frühjahr in der Nähe von Timmendorfer Strand
    gestrandet war und von Medien den Namen »Timmy« erhielt.

    Und sonst so? Wer füttert und versorgt Tauben?

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Keir Starmer: Ein riskanter Machtkampf für Großbritannien

    Großbritannien: Britischer Gesundheitsminister soll Keir Starmer
    herausfordern wollen

    Würzburg: Buhrufe und Pfiffe bei Friedrich Merz' Auftritt auf dem
    Katholikentag

    Friedrich Merz: Merz kann es einfach nicht! Oder?

    Insel Anholt: Toter Wal vor Küste Dänemarks entdeckt

    Wal …

  24. Was, wenn die Straße von Hormus geschlossen bleibt?

    15 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Wegen des Irankriegs ist die Straße von Hormus seit Anfang März für den
    regelmäßigen Schiffsverkehr blockiert. Die Meerenge zwischen dem
    Persischen Golf und dem Golf von Oman hat als Transportweg eine enorme
    Bedeutung für die Weltwirtschaft. Sowohl der Iran als auch die USA haben
    eine Blockade des Seewegs verhängt, eine erneute Eskalation ist nicht
    unwahrscheinlich. Mit der weitgehenden Kontrolle über die Meerenge hat
    das iranische Regime ein überlebenswichtiges Druckmittel gegen
    militärische Attacken der USA und Israels. Gleichzeitig ist ein
    dauerhaftes Friedensabkommen derzeit nicht absehbar. Über die globalen
    Folgen, die eine weitere Blockade der Meerenge haben könnte, spricht der
    ZEIT-Redakteur für internationale Politik, Maxim Kireev.
    Lees meer

    Im August 2027 sollen die Vorbereitungen für die nächste reguläre
    Bundestagswahl im Jahr 2029 beginnen; etwa 700.000 Menschen werden dabei
    mithelfen. Seit es die Bundesrepublik gibt, haben hier an die 5.000
    Wahlen erfolgreich stattgefunden, darunter allein 234 große Abstimmungen
    auf Landes- und Bundesebene. Das Vertrauen in Wahlen ist in Deutschland
    unverändert hoch, deshalb geht es im zweiten Teil der ZEIT-Serie »Wo
    Deutschland noch funktioniert« um die Frage, warum demokratische Wahlen
    in diesem Land so gut funktionieren. Was das Rezept für erfolgreiche
    Wahlen ist, erklärt ZEIT-Politikredakteur Christoph Heinemann im
    Podcast.

    Und sonst so? Wo das Meer die Orgel spielt.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Straße von Hormus: Was ist, wenn es doch länger dauert?

    Knotenpunkte im Welthandel: Und Sie glauben, Hormus sei schlimm?

    Parag Khanna zur Straße von Hormus: »Das ist ein großer Wahnsinn«

    Wahlen in Deutschland: Der Sieger wird anerkannt

    Stärken Deutschlands: Deutschland, Du bist schon stabil

    Deutschland: Wir jammern uns an die Spitze!

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT…

  25. Wer überholt die AfD am rechten Rand?

    14 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    Im sächsischen Aue-Bad Schlema hat Stefan Hartung von den rechtsextremen
    Freien Sachsen den ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl gewonnen.
    Er erhielt 29 Prozent der Stimmen und lag damit vor den Kandidaten von
    CDU, Freien Wählern, AfD und Linken. Die AfD, die bei der vergangenen
    Bundestagswahl dort noch stärkste Kraft war, kam diesmal auf 18 Prozent.
    Stefan Hartung ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv und war
    zuvor in der NPD engagiert. Die Region gilt seit Jahren als Zentrum
    rechter Netzwerke und Protestbewegungen. Was die Wahl für die
    politischen Entwicklungen auf kommunaler Ebene bedeutet, erläutert
    Michael Krell, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Dresden und Autor
    bei der ZEIT.
    Lees meer

    Deutschland steckt in einer doppelten Bildungskrise: Grundlegende
    Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen verschlechtern sich bei
    vielen Schülern deutlich. Bedeutet das, klassische Bildung verliert an
    gesellschaftlicher Bedeutung? Es lohnt sich zu diskutieren, was
    „gebildet sein“ heute bedeutet. Während lange Zeit vor allem
    Faktenwissen und ein gemeinsamer Bildungskanon im Zentrum standen,
    rücken heute Kompetenzen wie Anpassungsfähigkeit und praktische
    Fähigkeiten in den Fokus. Was das künftig für den Bildungsbegriff in
    Deutschland bedeutet, ordnet Anna-Lena Scholz ein, sie ist die
    Co-Leiterin des neu gegründeten Bildungsressorts der ZEIT.

    Und sonst so? Ein mähfreier Mai

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Transparenzhinweis: In einer früheren Version dieser Folgenbeschreibung
    haben wir versehentlich auf ein Interview mit einem anderen Stefan
    Hartung verlinkt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen und haben den
    Link entfernt.

    Weitere Links zur Folge:

    Wahlumfragen zu Landtagswahlen 2026: So schneiden die Parteien in den
    Bundesländern derzeit ab

    Freie Sachsen: Ist die AfD jetzt nicht mehr rechts genug?

    Freie Sachse…

  26. Wie Schwarz-Rot die Mitte entlasten könnte (Update)

    13 mei 2026 · 10 min

    Afspelen
    Gestern haben Union und SPD im Koalitionsausschuss über mögliche
    Entlastungen und geplante Reformen beraten. Die Entlastungsprämie soll
    nach der Ablehnung im Bundesrat nicht weiterverfolgt werden. Auch der
    CO₂-Preis für Sprit, Heizöl und Gas soll vorerst nicht weiter steigen.
    Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts, erklärt,
    wo die größten Streitpunkte liegen – und welche Möglichkeiten die
    Koalition jetzt noch hat.
    Lees meer

    Das Bundeskabinett hat das neue Gebäudemodernisierungsgesetz auf den Weg
    gebracht. Neue Heizungen dürfen zunächst weiter mit Gas oder Öl
    betrieben werden; ab 2029 soll der Anteil klimafreundlicher Brennstoffe
    steigen. Außerdem hat das Kabinett den Bau neuer Gaskraftwerke
    beschlossen. Die stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts
    Marlies Uken ordnet ein, wie sinnvoll das für Versorgungssicherheit und
    Klimaschutz ist.

    Außerdem im Update: Cem Özdemir ist vom Landtag in Stuttgart zum neuen
    Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt worden.

    Und sonst so? Die Mogelei mit den Milka-Schokoladentafeln.

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Steuerreform: Wie ein Entlastungspaket der Regierung aussehen könnte

    Koalitionsausschuss: Koalition will Entlastungsprämie nicht weiter
    verfolgen

    Entlastungsprämie: Bundesregierung berät über Alternativen zur
    Entlastung der Bürger

    Gebäudeenergiegesetz: Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter
    in Heizungsgesetz

    Gebäudemodernisierungsgesetz: Heizungsgesetz soll Hauseigentümer um fünf
    Milliarden Euro entlasten

    Baden-Württemberg:

    Cem Özdemir im ersten Wahlgang zum Ministerpräsidenten gewählt

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hie…

  27. Wohnungskrise: Wenn der Staat beim Bauen hilft

    13 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, hat SPD-Chef und
    Finanzminister Lars Klingbeil im März in einer Rede bei der
    Bertelsmann-Stiftung die Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft
    vorgestellt. Geplant ist ein Modell, bei dem der Bund die Mehrheit hält,
    während private Investoren beteiligt werden. Durch staatliche Garantien
    soll die Gesellschaft günstigere Kredite erhalten als rein private
    Bauunternehmen. Ziel ist es, den Wohnungsbau zu beschleunigen und Kosten
    zu senken. In welchem Umfang diese möglichen Kostensenkungen tatsächlich
    bei den Mietpreisen ankommen, erläutert Marcus Rohwetter, Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.
    Lees meer

    Zum ersten Mal seit neun Jahren reist Donald Trump wieder zu einem
    Staatsbesuch nach Peking, wo er Chinas Staatschef Xi Jinping treffen
    wird. Trotz früherer Strafzölle und Handelskonflikte setzt Trump diesmal
    auf wirtschaftliche Kooperation und neue Handelsabkommen mit der
    chinesischen Führung. Der Besuch findet vor dem Hintergrund des
    Irankriegs statt, der die USA wirtschaftlich und militärisch belastet.
    Während die USA international unter Druck geraten sind, sieht sich China
    derzeit in einer starken Verhandlungsposition. In Peking wird die
    Entwicklung teils als Zeichen amerikanischer Schwäche interpretiert.
    Jens Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT, ordnet ein, was von dem
    Besuch zu erwarten ist.

    Und sonst so? Kunst als Longevity-Hack

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Hanna Heim, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Strategie: Eine Art Suizid

    Xi Jinping: Von wegen überragender Führer

    USA und China: Perplex wie der Rest der Welt

    China und der Iran: Macht? Gern. Verantwortung? Lieber nicht.

    Irankrieg: Chinas Freund ist: China

    Was jetzt? / China und Taiwan: Droht eine Blockade Taiwans durch China?

    Wohnungsnot: Zahl der Menschen mit zu kleinen Wohnungen ist seit 2020
    gestiegen

    W…

  28. Gewerkschafter gegen Merz (Update)

    12 mei 2026 · 11 min

    Afspelen
    Vertreter der Gewerkschaften haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
    auf dem Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ausgebuht. Merz
    hatte für Verständnis für die geplanten Reformen der Bundesregierung bei
    Krankenkasse, Rente und Sozialstaat geworben. Wie Merz die
    Gewerkschaftler gegen sich aufgebracht und ob er ihnen in seiner Rede
    auch das ein oder andere Angebot gemacht hat, weiß Fabian Reinbold,
    politischer Korrespondent der ZEIT. Er blickt außerdem auf den
    Koalitionsausschuss am Dienstagabend voraus.
    Lees meer

    Der Premierminister von Großbritannien, Keir Starmer, möchte trotz
    Rücktrittsforderungen im Amt bleiben. In der Kabinettssitzung am
    Dienstag kam es offenbar nicht zu einem Aufstand der Minister. Erst am
    Montag hatten rund 70 Abgeordnete der Partei Starmer ihre Zustimmung
    entzogen, nachdem Labour in den Wahlen über 1.400 Mandate verloren
    hatte. Kann sich Starmer an der Macht halten? London-Korrespondent
    Jochen Bittner schätzt die Chancen Starmers ein.

    Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette hat die Rechtmäßigkeit des
    Gerichtsverfahrens gegen sie angezweifelt. Der Prozess sei politisch
    motiviert, sagte sie in ihrem Schlussplädoyer. Die Staatsanwaltschaft
    wirft Klette acht Raubüberfälle auf Supermärkte und Geldtransporter vor
    und fordert für Klette 15 Jahre Haft. Das Urteil soll am 27. Mai
    fallen.

    Und sonst so? In der Schweiz wird noch mit Handzeichen abgestimmt.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Debatte um Arbeitszeit: Sind acht Stunden Arbeit am Tag zu viel?

    DGB-Kongress: Buhrufe für Merz

    Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel

    Keir Starmer: Schachmatt an der Macht

    Daniela Klette vor Gericht: "Dieser Prozess wird mit politischem Kalkül
    geführt"

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser un…

  29. Haben in Sarajevo auch Deutsche zum Spaß auf Menschen geschossen?

    12 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    Während des Bosnienkriegs in den 1990er-Jahren sollen reiche Ausländer
    nach Sarajevo gereist sein, um dort auf Menschenjagd zu gehen. Diesen
    Vorwurf erhebt der italienische Autor Ezio Gavazzeni in seinem kürzlich
    erschienenen Buch »Die Wochenendscharfschützen«. 11.541 Menschen wurden
    während der vier Jahre andauernden Belagerung von Sarajevo getötet,
    1.601 von ihnen waren Kinder. Schon 1995 gab es Zeitungsberichte
    darüber, dass Ausländer in Sarajevo auf Menschen schießen würden. Sie
    sollen umgerechnet 25.000 Euro gezahlt haben, um einen Mann zu
    erschießen, 40.000 Euro für eine Frau, 50.000 Euro für ein Kind.
    Gehörten auch Deutsche zu den mutmaßlichen Tätern? Zu den Vorwürfen
    recherchiert hat Pia Schreiber aus dem Investigativressort der ZEIT.
    Lees meer

    Kerosin hat sich auf dem Weltmarkt enorm verteuert, seitdem die USA und
    Israel Ende Februar den Iran angegriffen haben. Die Kerosinpreise
    reagierten deutlich stärker als die für Rohöl, in Nordwesteuropa kostet
    der Flugzeugtreibstoff jetzt knapp doppelt so viel wie vorher.
    Deutschland verbraucht im Jahr gut neun Millionen Tonnen Jet
    A-1. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) beteuerte kürzlich, in
    Deutschland sei Kerosin noch nicht knapp. Allerdings könnte sich das bei
    einem Anhalten des Krieges und der Blockade der Straße von Hormus bald
    ändern. Wie lange das Kerosin in Deutschland noch reicht, schätzt die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang im Podcast ein.

    Und sonst so? Am Internationalen ME/CFS-Tag empfehlen wir noch einmal
    unsere Sonderfolge zum Thema.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Hanna Heim und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Belagerung von Sarajevo: 50.000 Euro, um ein Kind zu erschießen

    Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica

    Bosnien: Der Krieg, der nicht vergeht

    Kerosinversorgung in Deutschland: Der weltweite Run auf Kerosin

    Lieferstopp für Öl …

  30. Zurück ins »Herz der EU« – kann Keir Starmer sich so retten? (Update)

    11 mei 2026 · 10 min

    Afspelen
    Labour verliert bei den britischen Kommunalwahlen mehr als 1.400
    Mandate, größtenteils an Reform UK. Seither steht Starmers Position als
    Regierungschef zur Debatte. Der antwortet: mit einer Annäherung an die
    EU. Kann ihm das wirklich helfen – ausgerechnet nach einer Niederlage
    gegen die Partei des Brexits? Darüber spricht Jochen Bittner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in London, im Podcast.
    Lees meer

    Gegen den inhaftierten Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu hat
    ein weiterer Prozess begonnen – ihm wird politische Spionage
    vorgeworfen, bei einer Verurteilung drohen bis zu 20 Jahre Haft. Die
    Opposition hält das Verfahren für politisch motiviert: Der Prozess solle
    İmamoğlu als Präsidentschaftskandidat ausschalten. Vor seiner Verhaftung
    galt er als aussichtsreicher Rivale Erdoğans.

    Außerdem im Update:

    Verteidigungsminister Pistorius hält Putins Aussagen über ein nahendes
    Kriegsende für ein mögliches Täuschungsmanöver – und reiste nach Kyjiw,
    um die Rüstungskooperation mit der Ukraine auszubauen.

    Die EU hat Sanktionen gegen 16 Personen und 7 Organisationen verhängt,
    die für die Deportation ukrainischer Kinder verantwortlich sind:
    Vermögen eingefroren, Einreiseverbot.

    Und sonst so? Grindwale schreien gegen den Lärm von 60.000 Schiffen im
    Jahr an.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Britischer Premierminister: Keir Starmer will britische Beziehung zur EU
    verbessern

    Großbritannien: Keir Starmer lehnt Rücktritt erneut ab

    Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel

    Türkei: Tausende protestieren am Jahrestag der Verhaftung von Ekrem
    İmamoğlu

    Türkische Opposition: Zahlreiche Mitglieder der Istanbuler
    Stadtverwaltung festgenommen

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine

    Verteidigungsminister: Pistorius reist zu Gesprächen über
    Rüstungskooperation in die Ukraine

    Sie wollen mehr exklusive Audio…

  31. Ukrainekrieg: Altkanzler Schröder als Friedensvermittler?

    11 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat erneut direkte Gespräche mit dem
    ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über ein mögliches Ende des
    Kriegs gegen die Ukraine in Aussicht gestellt. Zudem brachte Putin den
    früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler
    zwischen Russland und der EU ins Spiel. Die beiden gelten als enge
    Freunde. Wie ernst meint Putin sein Gesprächsangebot? Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wer
    mögliche Verhandlungen begleiten könnte und ob tatsächlich Schröder
    vermitteln könnte.
    Lees meer

    Der jüngste deutsche Milliardär ist gerade einmal 20 Jahre alt – reich
    geworden ist er durch ein Erbe. Aktuelle Daten und historische
    Forschungen zeigen: Viele der größten Familienvermögen in Deutschland
    stammen noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Vermögen und
    gesellschaftlicher Status werden oft nicht neu erarbeitet, sondern über
    Generationen weitergegeben. Wie stark wird Reichtum in Deutschland
    tatsächlich vererbt? Und welche Ideen gibt es, große Vermögen stärker zu
    besteuern? Das erklärt im Podcast Johannes Böhme, Redakteur im Ressort X
    der ZEIT.

    Und sonst so? Wein lohnt sich nicht mehr – Winzer pflanzen Oliven.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in der Ukraine: Putin sieht Krieg »zu einem Ende« kommen

    Ukrainekrieg: Bundesregierung hält Putins Äußerungen für unglaubwürdig

    Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie

    Studie zur Vermögensteuer: Was bringt eine Vermögensteuer?

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gib…

  32. Die »Hondius« legt an – wie gefährlich ist das Hantavirus?

    10 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff »Hondius« mit
    bislang drei Todesfällen und mehreren Infektionen legt das Schiff am
    heutigen Sonntagmorgen im Hafen von Granadilla auf Teneriffa an. Dort
    sollen die rund 150 verbliebenen Passagiere und Crewmitglieder
    medizinisch untersucht werden. Spanische, niederländische und
    internationale Behörden bereiten derzeit mögliche Quarantänemaßnahmen
    vor. Auch die Organisation der Heimreisen soll anschließend von den
    Behörden übernommen werden. Spanien erlaubte das Anlegen des Schiffs in
    Abstimmung mit der WHO und der EU aus humanitären Gründen. Anna
    Carthaus, Redakteurin im Gesundheitsressort der ZEIT, ordnet die neusten
    Erkenntnisse zum Hantavirus im Podcast ein. Martin Hogger berichtet aus
    Teneriffa.
    Lees meer

    Viele Menschen in Deutschland blicken derzeit pessimistisch auf die
    wirtschaftliche Entwicklung, die Infrastruktur und die internationale
    Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Die verbreitete Krisenstimmung erinnert
    laut Historikern jedoch an frühere Phasen deutscher Geschichte, in denen
    gerade das Gefühl des Rückstands zum Motor für wirtschaftlichen
    Fortschritt wurde. Deutschland habe sich immer wieder an anderen Ländern
    orientiert und daraus eigene Stärke entwickelt. Trotz der aktuellen
    Debatten über wirtschaftliche Probleme und Reformstau funktionierten
    viele Bereiche weiterhin stabil. Welche Chance also im Jammern über die
    deutsche Wirtschaft liegt, erklärt Ileana Grabitz, Leiterin des
    Wirtschaftsressorts der ZEIT.

    Und sonst so? Vögel haben mehr Angst vor Frauen.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Hantavirus-Ausbruch: Bis zu sieben mögliche Hantavirus-Fälle auf
    Kreuzfahrtschiff

    Hantavirus: Spanien will Gäste des Kreuzfahrtschiffs auf Kanaren
    versorgen

    Hantavirus-Ausbruch: Wie groß ist das Risiko, wenn die
    »Hondius«-Passagiere von Bord gehen?

    Kreuzfahrtschif…

  33. Warum prangen immer noch Stalin-Zitate auf Berliner Denkmälern?

    9 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Deutschland und
    insbesondere in Berlin über den richtigen Umgang mit sowjetischen
    Ehrenmälern diskutiert. Nicht erst seit der russischen Invasion in die
    Ukraine wird darüber diskutiert, welche Rolle diese Denkmäler heute
    spielen und inwiefern Russland die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg
    für seine Kriegspropaganda nutzt. Gleichzeitig stellt sich die Frage,
    wie die sowjetischen Ehrenmäler künftig eingeordnet und möglicherweise
    umgestaltet werden können. Im Berliner Abgeordnetenhaus haben SPD und
    Grüne dazu jeweils eigene Vorschläge für einen neuen Umgang mit den
    Denkmälern eingebracht. Welche Standpunkte es in der Debatte gibt,
    fasst Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
    zusammen.
    Lees meer

    Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar steht Ungarn vor einem politischen
    Kurswechsel. Der designierte Ministerpräsident hat angekündigt, das von
    Viktor Orbán geprägte System umfassend umzubauen und Ungarn wieder
    stärker an die Europäische Union anzunähern. Mit seiner
    Zweidrittelmehrheit im Parlament kann Péter Magyars Tisza-Partei
    weitreichende Reformen anstoßen. Geplant sind unter anderem Maßnahmen
    gegen Korruption sowie Reformen von Justiz und Medien. Dabei steht die
    neue Regierung allerdings von Anfang an unter Zeitdruck: Bis Ende August
    drohen eingefrorene EU-Fördermittel in Milliardenhöhe endgültig zu
    verfallen, falls Ungarn die von der EU geforderten Reformen nicht rasch
    umsetzt. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, erklärt, wie
    groß die Herausforderungen für den neuen Regierungschef sind.

    Und sonst so? Geld zurück, weil am Pool keine Liegen frei waren

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf Whatsapp.

    Weitere Links zur Folge:

    80 Jahre Kriegsende…

  34. Warum der Bundesrat die 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte stoppt (Update)

    8 mei 2026 · 11 min

    Afspelen
    1.000 Euro für Beschäftigte als Ausgleich für die hohen Energiekosten –
    freiwillig bezahlt vom Arbeitgeber. Das hatten sich die
    Koalitionsparteien bei ihrem Treffen in der Villa Borsig überlegt. Sehr
    zum Ärger der Unternehmen, von denen es vielen wirtschaftlich nicht gut
    geht. Selbst der Bund als öffentlicher Arbeitgeber wollte die Prämie
    nicht auszahlen, die steuerfrei gewesen wäre und die Unternehmen als
    Betriebsausgabe hätten absetzen können. Doch sie hat im Bundesrat
    überraschend keine Mehrheit bekommen. Warum hat der Bundesrat die
    Zustimmung verweigert, und wie könnte es mit der Prämie weitergehen? Das
    ordnet ZEIT-Autorin Jana Hensel ein.
    Lees meer

    Deutliche Zugewinne für die Rechtspopulisten von Reform UK von Nigel
    Farage: Darauf deuten erste Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen
    in Großbritannien hin. Die regierende Labourpartei von Premierminister
    Keir Starmer muss schwere Verluste hinnehmen. Nach der Auszählung von 43
    Bezirken in England verzeichnete die Reform-Partei von Farage mehr als
    350 gewonnene Mandate in kommunalen Gremien. Labour verlor dagegen mehr
    als 250 Sitze – auch in traditionellen Hochburgen in Mittel- und
    Nordengland sowie in Teilen Londons. Die Wahlen von über 136
    Kommunalvertretungen in England sowie der Regionalparlamente in
    Schottland und Wales gelten als wichtigster Stimmungstest vor der
    nächsten regulären Parlamentswahl 2029. Jochen Bittner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in London, erklärt im Podcast, warum
    Labour und Premier Starmer derzeit so unbeliebt sind und ob nun eine
    Regierungskrise droht.

    Außerdem im Update: Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf dem
    Kreuzfahrtschiff Hondius stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO das
    Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein und sieht keinen
    Hinweis auf den Beginn einer Pandemie.

    Und sonst so? Wie spirituell kann ein buddhistischer Roboter sein?

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Moses Fendel, J…

  35. Gewaltschutz mit GPS

    8 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der Bundestag beschließt am Freitagvormittag voraussichtlich das neue
    Gewaltschutzgesetz. Im Zentrum steht die elektronische Fußfessel für
    Gewalttäter nach spanischem Vorbild: ein GPS-Sender am Knöchel des
    Täters. Nähert sich der Täter dem Opfer, geht ein Alarm los, und die
    Polizei rückt aus. Das Gesetz sieht auch verpflichtende Täterarbeit vor.
    Was das heißt, erklärt Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Papst Leo XIV. ist seit einem Jahr im Amt. Am vergangenen Donnerstag hat
    der US-Amerikaner US-Außenminister Marco Rubio im Vatikan empfangen –
    nach einem öffentlich ausgetragenen Streit mit US-Präsident Donald
    Trump. Ist das ein Anzeichen für eine Aussöhnung? Die
    ZEIT-Glaubensredakteurin Evelyn Finger erklärt, was für ein Papst Robert
    Prevost ist.

    Und sonst so? Alles Gute zum 100. Geburtstag, David Attenborough!

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Moses Fendel, Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Femizide: Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen töten?

    Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote
    Schweine«

    Femizid: »Ein Mann, der kneift und würgt? Das konnte ich mir nicht
    eingestehen«

    Papst Leo XIV.: Der Amerikaner in Rom

    Leo XIV.: Ein Papst namens Bob

    Schneider des Papstes: »Die Kleider für den Chef zu machen, ist das
    Größte«

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  36. So wahrscheinlich ist ein AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt (Update)

    7 mei 2026 · 11 min

    Afspelen
    Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September könnte die AfD
    eine absolute Mehrheit bekommen und damit zum ersten Mal
    Regierungsverantwortung übernehmen. Denn im aktuellen
    Sachsen-Anhalt-Trend des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap
    kommt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch
    eingestufte Partei auf 41 Prozent. Deutlich dahinter folgt die CDU von
    Ministerpräsident Sven Schulze mit lediglich 26 Prozent. Auf Platz drei
    steht die Linke mit zwölf Prozent. Im Vergleich zur vorangegangenen
    Infratest-Umfrage im September legte die AfD mit Spitzenkandidat Ulrich
    Siegmund damit zwei Prozentpunkte zu, während die CDU einen Punkt
    verlor. Wie wahrscheinlich es nach heutigem Stand ist, dass die AfD es
    in die Regierung schafft, hat der stellvertretende Leiter des
    Datenressorts der ZEIT, Christian Endt, berechnet.
    Lees meer

    Eine Gruppe von Abgeordneten aus allen Bundestagsfraktionen außer der
    AfD will die sogenannte Widerspruchsregelung in Deutschland einführen,
    um mehr Organspender zu gewinnen. Der Vorschlag besagt, dass künftig
    alle Menschen potenzielle Organspender sind, solange sie dem nicht aktiv
    widersprechen. Nach der bisherigen Regelung muss man aktiv zustimmen. Am
    Ende wäre aber auch mit der neuen Lösung immer noch der eigene Wille
    entscheidend, erklärte die CDU-Abgeordnete Gitta Connemann auf einer
    Pressekonferenz am Donnerstag. Anders als bisher würde ein Schweigen
    dann aber als Zustimmung gewertet. Befragungen des Bundesinstituts für
    öffentliche Gesundheit zeigen, dass 85 Prozent der Bevölkerung einer
    Organspende positiv gegenüberstehen. Aber: Nicht einmal halb so viele
    haben einen Spenderausweis und rund 8.000 Menschen in Deutschland warten
    derzeit auf ein Spenderorgan. Wie sich die Widerspruchslösung in anderen
    Ländern auf die Anzahl an Spenderorganen ausgewirkt hat, erklärt der
    ZEIT-Gesundheitsredakteur Ingo Arzt.

    Außerdem im Update:

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Donnerstagnachmittag
    die Ergebnisse der Steuers…

  37. Labour unter Druck bei britischen Kommunalwahlen

    7 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Großbritannien ist Wahltag: Rund 30 Millionen Menschen sind in
    England, Schottland und Wales aufgerufen, bei Kommunal- und
    Regionalwahlen ihre Stimme abzugeben. Gewählt werden zahlreiche
    Gemeinde- und Distrikträte sowie die Regionalparlamente in Schottland
    und Wales. Die Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die
    Regierung. Doch für Premierminister Keir Starmer und die Labour-Partei
    zeichnen die Umfragen ein deutliches Stimmungsminus. Zwei Jahre nach dem
    Wahlsieg sind die Zustimmungswerte spürbar gesunken. In aktuellen
    Erhebungen kommt die Labour-Partei nur noch auf etwa 20 Prozent – ein
    Rückgang von rund 15 Prozent. Prognosen zufolge könnten tausende Mandate
    verloren gehen. Warum ist die Unzufriedenheit so groß? Wer profitiert
    von der Schwäche der Labour Partei und welche Folgen könnte das
    Wahlergebnis für Starmer haben? Das erklärt Jochen Bittner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in London.
    Lees meer

    Seit einem Jahr regiert in Deutschland die schwarz-rote Koalition.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht allerdings unter Druck. Laut
    Umfragen sind weniger als ein Drittel der Befragten von ihm überzeugt.
    Genauso verlieren auch die Union und die SPD seit Beginn der Regierung
    kontinuierlich an Zustimmung. Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
    Bärbel Bas (SPD), verteidigte zuletzt die Arbeit der Bundesregierung,
    räumt aber zugleich erhebliche Spannungen in der Regierungskoalition
    ein. Sie mahnt eine bessere Diskussionskultur innerhalb der Regierung
    an. In der SPD wächst dennoch die Kritik am Kurs der Regierung. Die
    Sozialdemokraten liegen in Umfragen nur noch bei rund 12 Prozent – ein
    historischer Tiefstand. Wie ist die Stimmung in der SPD nach einem Jahr
    schwarz-roter Koalition? Michael Schlieben, politischer Korrespondent
    der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum die SPD gerade so schlecht
    dasteht und ob es innerhalb der Parteispitze zu Änderungen kommen
    könnte.

    Und sonst so? Eine verlassene DDR-Militärinsel sucht neue Besitzer

    Moderation und Produktion: Hannah …

  38. Jung, rechtsextrem, gewaltbereit (Update)

    6 mei 2026 · 10 min

    Afspelen
    Mehr als 600 Polizisten, 50 Objekte, zwölf Bundesländer: Mit einer
    Großrazzia sind Ermittler gegen junge mutmaßliche Rechtsextremisten
    vorgegangen. Im Fokus: Die Gruppierungen »Jung und Stark« und »Deutsche
    Jugend Voran«. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft wird insgesamt 36
    Personen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.
    Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) nannte gewaltorientierten
    Rechtsextremismus die größte Gefahr, die Deutschland von innen drohe.
    ZEIT-Investigativreporter Christian Fuchs beobachtet diese Gruppen schon
    lange und spricht im Podcast über seine Erkenntnisse.
    Lees meer

    Seit Sonntag liegt das Kreuzfahrtschiff Hondius mit rund 150 Menschen an
    Bord vor Kap Verde im Atlantik. An Bord sind Menschen, die sich mit dem
    Hantavirus infiziert haben. Hantaviren lösen meist schwere
    Atemwegserkrankungen aus, drei Menschen sind bisher an den Folgen einer
    Infektion gestorben. Das spanische Gesundheitsministerium hatte
    mitgeteilt, das Kreuzfahrtschiff dürfe die Kanaren anlaufen, um die
    Passagiere von medizinischen Teams behandeln zu lassen. Doch der
    Präsident der Kanaren, Fernando Clavijo, will das Kreuzfahrtschiff nicht
    in Teneriffa anlegen lassen. Nach Angaben der
    Weltgesundheitsorganisation WHO handelt es sich auf dem Schiff um die
    Andes-Variante des Virus. Was das bedeutet, erklärt der
    ZEIT-Gesundheitsredakteur Tom Kattwinkel.

    Außerdem im Update:

    US-Außenminister Marco Rubio hat den Militäreinsatz gegen den Iran für
    beendet erklärt. Die Ziele der Mission Epic Fury (»Gewaltiger Zorn«)
    seien erreicht. Was es mit dieser einseitigen Erklärung über ein
    Kriegsende auf sich hat, erklärt die internationale Korrespondentin der
    ZEIT, Rieke Havertz.

    Und sonst so? Von wegen Völkerwanderung und Vertreibung – Integration!

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Simone Gaul, Fabian Scheler, Rita Lauter

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Rechtsext…

  39. Die Bilanz nach einem Jahr Kanzler Merz

    6 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    Die schwarz-rote Bundesregierung ist seit genau einem Jahr im Amt – die
    selbst ernannte Arbeitskoalition folgte auf die gescheiterte
    Ampelregierung. Bereits die Kanzlerwahl von Friedrich Merz im Bundestag
    brauchte zwei Anläufe. Mittlerweile ist weniger als jeder Fünfte mit der
    Arbeit der Regierung zufrieden. Liegt das an der Rhetorik des
    Bundeskanzlers, am Arbeitsmodus der Koalition oder an Problemen, für die
    die Regierung schlicht nichts kann? Tina Hildebrandt, Co-Ressortleitung
    des Politikressorts der ZEIT, zieht Zwischenbilanz.
    Lees meer

    Die Ukraine fliegt immer öfter erfolgreich Angriffe im russischen
    Hinterland. Die ukrainischen Streitkräfte nehmen dabei vor allem die
    russische Ölproduktion ins Visier – immer wieder treffen sie wichtige
    Reservoirs und Raffinerien, teilweise 1.500 Kilometer von der
    ukrainischen Grenze entfernt. Möglich wird das, weil die Ukraine bei der
    Drohnenproduktion mit Russland gleichgezogen hat. Der Krieg wird damit
    auch in Russland spürbarer. Ob das ein Wendepunkt in der Verteidigung
    gegen Russland ist, analysiert Maxim Kireev, Redakteur für
    internationale Politik.

    Und sonst so? Gestohlene Brieftauben

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Christina Felschen

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein

    Friedrich Merz bei »Caren Miosga«: Dieser Auftritt dürfte die Koalition
    nicht beruhigen

    Ukrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um
    flächendeckend verteidigt zu werden«

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie …

  40. Wer ist der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig? (Update)

    5 mei 2026 · 8 min

    Afspelen
    Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt vom Montag
    will die Stadt das Sicherheitskonzept überprüfen. Bei dem mutmaßlichen
    Täter handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen, der erst vor
    wenigen Tagen aus einer psychiatrischen Klinik entlassen wurde. Sein
    Motiv ist noch unklar. Christian Fuchs, Investigativredakteur der ZEIT,
    berichtet aus Leipzig.
    Lees meer

    Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat Jens Spahn erneut zu ihrem
    Vorsitzenden gewählt. Spahn erhielt 86,5 Prozent der abgegebenen
    Stimmen.

    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am
    Dienstag seine letzte Kabinettssitzung geleitet. Im Podcast blicken wir
    auf die bekanntesten Zitate des »schwarzen Grünen« zurück – und fragen
    Politikredakteur Peter Dausend, was von Kretschmann bleiben wird.

    Rumäniens proeuropäischer Ministerpräsident Ilie Bolojan hat ein
    Misstrauensvotum verloren. Der Sturz seiner Minderheitsregierung könnte
    in Rumänien für eine politische Blockade sorgen, die sich auch auf die
    Handlungsfähigkeit der EU und Nato auswirken könnte.

    Und sonst so? Ein armenisch-französisch-japanisch-südkoreanisches
    Politorchester.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Leipzig: Was über die mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig bekannt ist

    Mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig: »Wie verwundbar wir sind«

    Winfried Kretschmann: Den Umverteilungs-Grünen fehlt nun ihr liebster
    Widersacher

    Jens Spahn: Kann man wirklich schwul sein, ohne queer zu sein?

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und…

  41. Leipzig unter Schock

    5 mei 2026 · 14 min

    Afspelen
    Nach der Todesfahrt mit Toten und Verletzten ringt Leipzig um Fassung.
    Wie ist der Stand der Ermittlungen? ZEIT-Reporter Christian Fuchs
    berichtet vom Ort des Geschehens.
    Lees meer

    Die Unions-Bundestagsfraktion wählt am heutigen Dienstag in Berlin ihre
    Führung neu. Es steht außer Frage, dass der bisherige
    Fraktionsvorsitzende Jens Spahn (CDU) im Amt bestätigt wird. Interessant
    ist lediglich, welches Ergebnis er einfährt. Der frühere
    Bundesgesundheitsminister war vor einem Jahr als Nachfolger von
    Friedrich Merz (ebenfalls CDU) an die Spitze der Fraktion gewählt
    worden. Neben dem Vorsitzenden wählt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den
    gesamten Vorstand mit etwa 60 Mitgliedern neu. Innerhalb der Partei gilt
    Spahn als größter Rivale von Parteichef und Bundeskanzler Friedrich
    Merz. Wegen umstrittener Maskenkäufe in seiner Zeit als
    Bundesgesundheitsminister während der Coronapandemie lief noch bis März
    ein Verfahren gegen Jens Spahn. Mehr als 170 Strafanzeigen waren gegen
    den ehemaligen Gesundheitsminister eingegangen. Über die Rolle Spahns
    und die Stimmung in der Union spricht die ZEIT-Politikredakteurin Mariam
    Lau.

    Der geplante Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland ist ein weiteres
    deutliches Zeichen dafür, dass sich die USA militärisch und
    sicherheitspolitisch von Europa abwenden. US-Präsident Donald Trump
    kündigte in der Nacht zum Sonntag an, dass der Truppenabzug noch
    umfangreicher ausfallen werde als zunächst angekündigt. Am Freitag hatte
    das US-Verteidigungsministerium verkündet, innerhalb der kommenden sechs
    bis zwölf Monate rund 5.000 Soldaten aus der Bundesrepublik abzuziehen.
    Der Entscheidung sei eine gründliche Prüfung der amerikanischen
    Truppenpräsenz in Europa vorausgegangen, teilte ein Sprecher des
    US-Verteidigungsministeriums mit. Insgesamt waren laut
    US-Verteidigungsministerium im Dezember 2025 36.436 Soldatinnen und
    Soldaten in etwa 20 Einrichtungen in Deutschland stationiert gewesen,
    mehr als in jedem anderen europäischen Land. Wie die Europäer die
    drohenden …

  42. Kerosinpreis hebt ab, Flieger bleiben am Boden (Update)

    4 mei 2026 · 8 min

    Afspelen
    Die US-Billigfluglinie Spirit Airlines ist die erste Fluggesellschaft,
    die wegen des Irankriegs den Betrieb einstellt. Als Grund nennt sie
    gestiegene Treibstoffpreise. Auch andere Airlines geraten dadurch unter
    Druck. Wie etwa die Lufthansa und andere europäische Airlines damit
    umgehen, berichtet Jonas Schulze Pals, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.
    Lees meer

    Die USA wollen ab Montag Schiffe durch die Straße von Hormus begleiten.
    Laut US-Armee haben bereits zwei Kriegsschiffe, die die Aktion »Projekt
    Freiheit« unterstützen sollen, die Meerenge durchquert. Der Iran
    reagierte nach eigenen Angaben mit Warnschüssen.

    Fast 50 Staats- und Regierungschefs kommen zum Gipfel der Europäischen
    Politischen Gemeinschaft (EPG) in Jerewan zusammen – Bundeskanzler
    Friedrich Merz lässt sich durch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron
    vertreten. Auf dem Treffen geht es um Sicherheitspolitik,
    Demokratieförderung, wirtschaftliche Entwicklung und Energiesicherheit.
    Die EPG ist ein informelles Gremium europäischer Staaten, das EU-Werte
    teilt, aber unabhängig von der EU organisiert ist.

    Und sonst so? Südkorea döst um die Wette.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Erdölmarkt: Der Kampf um Ressourcen hat begonnen

    Kerosinmangel: Ist jetzt mein Urlaub in Gefahr?

    US-israelischer Krieg gegen den Iran: Die ganze Welt im Würgegriff

    Friedrich Merz: Und dann kam alles ganz anders

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  43. Trump bestraft Merz

    4 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende nachgelegt: In der Nacht zum
    Sonntag hat er gedroht, »weit mehr« als die zunächst angekündigten 5.000
    US-Soldaten aus Deutschland abziehen zu wollen. In den nächsten sechs
    bis zwölf Monaten will das US-Verteidigungsministerium einen Teil
    seiner Truppen aus der Bundesrepublik verlegen. Welche der überwiegend
    im Südwesten Deutschlands gelegenen rund 20 Standorte betroffen sein
    könnten, ist noch unklar. Neben den sicherheitspolitischen Auswirkungen,
    die dieser Schritt für Deutschland und Europa hätte, könnte er für die
    betroffenen Regionen auch wirtschaftliche Folgen haben. Auslöser für die
    Entscheidung der US-Regierung könnten die Äußerungen von Bundeskanzler
    Friedrich Merz an einer Schule im Sauerland gewesen sein. Dort hat Merz
    das amerikanische Vorgehen im Iran kritisiert und Zweifel an der
    Strategie der USA geäußert. Wie wichtig Deutschland als Drehkreuz für
    die USA für ihre Aktivitäten im Nahen und Mittleren Osten ist und wem
    ein solcher Teilabzug US-amerikanischer Truppen mehr schaden würde,
    erklärt Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Die Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer hat derzeit zwei Namen: Lecanemab
    und Donanemab. Seit Herbst 2025 sind die neuen Medikamente auch in
    Deutschland verfügbar, und erstmals greifen sie nicht nur Symptome an,
    sondern zielen auf eine der Ursachen für die Krankheit. Forschende
    sprechen von einem Wendepunkt, manche sogar von einer neuen Ära.
    Alzheimer ist mit zwei Dritteln aller Fälle die mit Abstand häufigste
    Demenzerkrankung. Doch zumindest in Deutschland werden die Fortschritte
    vorübergehend gebremst: Denn der Gemeinsame Bundesausschuss sieht
    bislang keinen klaren Zusatznutzen gegenüber bestehenden Therapien. Sein
    Urteil ist maßgeblich für die Preisverhandlungen zwischen Krankenkassen
    und Herstellern. Welche Folgen hat das für Patientinnen und Patienten?
    Und was bedeutet das Urteil des G-BA für den weiteren Kampf gegen die
    Krankheit? Darüber spricht Tom Kattwinkel, Redakteur im…

  44. Neue US-Zölle: Druck auf Europas Autobauer

    3 mei 2026 · 12 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Zölle auf Autos und
    Lastwagen aus der Europäischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen. Er
    begründete den Schritt damit, dass sich die EU aus seiner Sicht nicht an
    das bestehende Handelsabkommen halte. Ausgenommen bleiben Fahrzeuge, die
    in den USA produziert werden. Die EU-Kommission betont, das Abkommen
    regelkonform umzusetzen und schließt Gegenmaßnahmen nicht aus. Auch aus
    dem Europäischen Parlament kam Kritik am Vorgehen der US-Regierung.
    Warum Donald Trump diesen Schritt jetzt geht und welche Folgen das für
    die europäische Autoindustrie haben könnte, ordnet die
    Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, ein.
    Lees meer

    Reporter ohne Grenzen stuft die Pressefreiheit in rund drei Vierteln
    aller Länder als eingeschränkt oder schlecht ein. In der Kritik steht
    aktuell auch das israelische Militär, unter anderem wegen des
    eingeschränkten Zugangs zum Gazastreifen und wegen Angriffen im Libanon.
    Dort wurde während einer Waffenruhe die Journalistin Amal Khalil bei
    einem Luftangriff getötet. Sie recherchierte gemeinsam mit einer
    Kollegin zu Zerstörungen im Grenzgebiet, als mehrere Angriffe ihr Umfeld
    trafen. Die israelische Armee bestreitet, gezielt Medienschaffende
    anzugreifen. Welche Folgen der Tod von Amal Khalil haben könnte, erklärt
    Lea Frehse, Nahostexpertin der ZEIT.

    Und sonst so? Der Resilienzcheck

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Zollpolitik: US-Präsident Trump kündigt Zollerhöhung für Autos aus
    der EU an

    Zölle: Neuer Angriff Trumps auf die EU

    Zölle: EU-Parlament stimmt für Umsetzung von US-Handelsvereinbarung

    US-Zölle: Was über Trumps Zollandrohung bekannt ist

    EU und Ukraine: Gerade jetzt zeigt sich, wie erpressbar Europa ist

    US-Zölle: Wie es nach dem Urteil mit den US-Zöllen weitergeht

    Autoindustrie: Porsche meldet fast ein Viertel weniger Gewinn

    Reporter ohne Gr…

  45. Bundesregierung: Zum Erfolg verdammt?

    2 mei 2026 · 13 min

    Afspelen
    Es sollte die Woche der Wahrheit werden für die Bundesregierung, mit
    Haushalt und einem großen Wurf bei der Gesundheitsreform. Und auf eine
    Art ist sie das auch geworden. Friedrich Merz hat auf die Frage, ob er
    garantieren könne, dass seine Koalition mit der SPD noch drei Jahre
    durchhält, gesagt, niemand könne für nichts garantieren. Nicht erst
    seitdem geistern die – aus Sicht der Regierung –Schreckensszenarien
    Vertrauensfrage, Minderheitsregierung oder gar Kanzlerwechsel durch die
    Schlagzeilen. ZEIT-Politik-Vizechef Mark Schieritz argumentiert, dass
    die Regierung durchhält. Bei Was jetzt? erklärt er, warum Union und SPD
    aus seiner Sicht zum Erfolg verdammt sind.
    Lees meer

    Das Aus für das iranische Atom- und Raketenprogramm, ein Ende der
    Unterstützung von Terrororganisationen und ein Regime-Change – all das
    haben die USA und Israel mal als Kriegsziele benannt. Und auch wenn
    Donald Trump gesagt hat, der Iran sei besiegt und vollständig
    vernichtet, hält sich das Regime trotz erheblicher Schläge gegen seine
    Führung auch zwei Monate nach Kriegsbeginn hartnäckig. Aber wie stabil
    und geschlossen steht das Regime wirklich da – und wie geht es nach
    einem Kriegsende mit der Bevölkerung um? Das hat Omid Rezaee
    recherchiert.

    Und sonst so? Sie sind besser im Smalltalk als Sie denken!

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anmerkungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge

    Schwarz-rote Koalition: Aufhören? Schwierig

    Friedrich Merz: Er weiß, dass er etwas ändern muss

    Wie zerstritten ist Irans Führung?

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  46. Plötzlich Soldat – ein junger Kenianer in Putins Armee (1/4)

    1 mei 2026 · 17 min

    Afspelen
    Der junge Kenianer Daniel ist frisch von seiner Freundin getrennt und
    hat wie viele in seiner Generation kein geregeltes Einkommen. Ein Agent
    namens Gilbert unterbreitet ihm ein verlockendes Jobangebot in Russland.
    Doch schon auf dem Flug nach Sankt Petersburg zeichnet sich ab:
    Irgendetwas stimmt hier nicht.
    Lees meer

    Das Team erreichen Sie unter wasjetzt@zeit.de.
    Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder
    Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos
    testen. Das Podcast-Abo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale
    Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren.

    Moderation: Jannis Carmesin, Fritz Habekuß, Andrea Böhm

    Recherche: Fritz Habekuß, Andrea Böhm und Olivia Kortas

    Redaktion: Ole Pflüger

    Bildredaktion: Lara Huck, Andreas Prost

    Produktion: Ole Pflüger und Markus Gläser

    Sounddesign: Joscha Grunewald

    Mitarbeit: Marco Fründt

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  47. Bald nicht mehr frei am 1. Mai?

    1 mei 2026 · 15 min

    Afspelen
    Die Union hat in einem Koalitionsausschuss vorgeschlagen, einen
    gesetzlichen Feiertag zu streichen, um die Produktivität zu steigern. Im
    Zentrum der Debatte steht dabei der 1. Mai. Die SPD verteidigt den Tag
    der Arbeit und plädiert stattdessen für eine gerechtere Verteilung der
    Feiertage zwischen den Bundesländern. Gewerkschaften lehnen eine
    Abschaffung entschieden ab und verweisen darauf, dass Feiertage positive
    Effekte auf Produktivität, Gesundheit sowie auf Branchen wie Gastronomie
    und Tourismus haben. Ob der Wegfall eines Feiertags die Wirtschaft
    tatsächlich stärken würde, ordnet Michael Schlieben, politischer
    Korrespondent der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt ist zentral für die
    Energieversorgung von Berlin und Brandenburg und deckt laut eigenen
    Angaben rund 90 Prozent des Bedarfs an Kraftstoffen und Heizöl in der
    Region. Etwa ein Fünftel des dort verarbeiteten Erdöls stammt aus
    Kasachstan und wird über die Druschba-Pipeline geliefert. Russland hat
    nun angekündigt, diese Lieferungen vorerst zu stoppen, und begründet das
    mit technischen Problemen. Welche Absichten hinter dem Schritt stehen
    und welche Folgen ein Lieferstopp für Deutschland hat, erklärt
    Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Was Simone Biles so besonders macht.

    Unseren neuen Podcast »Plötzlich Soldat« können Sie ab heute Mittag im
    Feed von »Was jetzt?« hören oder schon jetzt hier.

    Wenn Sie das Podcast-Abo gratis testen wollen, geht das über diesen
    Link.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge:

    Gesetzliche Feiertage: Kann man den 1. Mai opfern?

    Christiane Benner: IG-Metall-Vorsitzende lehnt Abschaffung des 1. Mai
    als Feiertag ab

    Quiz zum Tag der Arbeit: W…

  48. Army, go home? Was ein US-Truppenabzug für Deutschland bedeuten würde (Update)

    30 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat heute gemeinsam mit Vizekanzler
    Lars Klingbeil (SPD) das Deutsche Heer in Munster besucht, um sich ein
    Bild von der Ausrüstung und den künftigen Fähigkeiten der Truppe zu
    machen. Gleichzeitig prüfen die USA eine mögliche Reduzierung ihrer
    Truppen in Deutschland, wie Präsident Donald Trump auf seiner
    Onlineplattform Truth Social mitteilte. Die Ankündigung erfolgt inmitten
    einer Auseinandersetzung zwischen Trump und Merz über den Irankrieg.
    Merz hatte der US-Regierung vorgehalten, »offensichtlich keine
    Strategie« zu haben. Trump äußerte sich daraufhin wütend über Merz.
    Derzeit sind rund 39.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert, ihre
    Zahl soll laut Vorgaben des US-Kongresses langfristig auf dem aktuellen
    Niveau bleiben. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent
    der ZEIT, hat Merz nach Munster begleitet und ordnet im Podcast ein, wie
    ernst die Drohung aus Washington ist und welche strategischen Interessen
    für die USA und Deutschland hinter der Stationierung stehen.
    Lees meer

    Die schwarz-rote Koalition hat sich bei der geplanten Reform des
    Heizungsgesetzes auf eine Kostenbremse für Mieter geeinigt.
    Kostenrisiken zwischen Mietern und Vermietern sollen aufgeteilt werden,
    wie die Spitze der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD mitteilte.
    Zugleich sollen sich Vermieter stärker an den laufenden Kosten
    beteiligen, wenn sie weiter auf fossile Heizungen setzen. »Wir schaffen
    Habecks Heizungsgesetz ab und geben im Keller wieder die notwendige
    Freiheit«, sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) zur Einigung.
    Umweltverbände warnen dagegen vor einer Kostenfalle beim Gas. Kritiker
    sehen außerdem Rückschritte beim Klimaschutz im Gebäudebereich und eine
    Verlängerung der Abhängigkeit von fossilen Energien. Was bedeutet die
    Einigung konkret für Mieter und Vermieter? Und welche Folgen hat sie für
    die Energiewende im Gebäudesektor? Darüber spricht im Podcast Marlies
    Uken, stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT.

    Außerd…

  49. Neuer Atom-Deal mit dem Iran, aber wie?

    30 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Im Ringen um ein Ende des Irankriegs sieht US-Präsident Donald Trump den
    jüngsten iranischen Vorschlag, Medienberichten zufolge, skeptisch. Denn
    er klammert offenbar das iranische Atomprogramm aus. Die iranische
    Führung verlangt demnach für einen Beginn von ernsthaften Verhandlungen
    das Ende der US-Blockade gegen ihre Tanker und Häfen. Trump dagegen
    möchte sie lieber während der Verhandlungen als Druckmittel einsetzen.
    Die Verhandlungen mit dem Iran über das Atomabkommen von 2015 hatten
    mehrere Jahre gedauert. Trump kündigte es im Jahr 2018 auf. Damit, wie
    nun erfolgreiche Atomverhandlungen aussehen könnten, hat sich der
    außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, beschäftigt.
    Lees meer

    Die Bundesregierung plant eine Zuckersteuer. Sie soll ab 2028 auf
    zuckerhaltige Getränke erhoben werden und ist Teil der
    Gesundheitsreform, die am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet
    wurde. Verbraucherschützerinnen und Ärzte werben schon länger für eine
    solche Abgabe, die Lebensmittelbranche ist dagegen. Auch die CDU hatte
    sich noch im Februar auf ihrem Parteitag gegen eine solche Abgabe
    ausgesprochen. Was die Steuer ökonomisch bringen könnte – und in welchem
    Dilemma der Staat bei der Besteuerung gesundheitsschädlicher Substanzen
    steckt, das erklärt der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman
    Pletter.

    Und sonst so? Das erste Mal Döner essen mit 92.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin und Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Iran-Atomabkommen: »Nukleargespräche laufen anders als Immobiliendeals«

    Iranverhandlungen: Vorteil Iran

    Irankrieg: Trump sagt Gesandtenreise ab und kritisiert »Verwirrung« der
    Iraner

    Zuckersteuer: Dick und selbst schuld? So ein Quatsch

    Haushalt: Bundesregierung will offenbar Zuckerabgabe einführen

    Gesundheitsreform: Lars Klingbeil offen für Einführung einer
    Zuckersteuer

    Sie wollen mehr exklusive A…

  50. Krankenkassenreform: Sparen auf Kosten der Versicherten? (Update)

    29 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    Die Bundesregierung hat eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung
    beschlossen. Der Entwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken soll ein
    Defizit von rund 15,3 Milliarden Euro ausgleichen und die Beiträge
    stabil halten. Die Regierung rechnet mit Einsparungen von 16,3
    Milliarden Euro im kommenden Jahr. Für Versicherte bedeutet das: höhere
    Zuzahlungen für Medikamente, Einschränkungen bei der
    Familienversicherung und höhere Beiträge für Besserverdienende. Das
    Krankengeld bleibt dabei unverändert. Auch Ärzte, Krankenhäuser und
    Pharmafirmen sollen sparen. Kritik kommt von Grünen, Gewerkschaften und
    Krankenkassen, die Nachteile für Versicherte und Versorgung befürchten.
    Die Reform soll bald im Bundestag beschlossen werden. Was das nun
    konkret für die Bürger bedeutet, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.
    Lees meer

    Lars Klingbeil hat die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 und die
    Finanzplanung bis 2030 vorgestellt. Geplant sind Ausgaben von rund 543
    Milliarden Euro, ein großer Teil davon für die Verteidigung. Der
    Wehretat soll auf etwa 105,8 Milliarden Euro steigen. Zur Finanzierung
    plant die Regierung neue Schulden von rund 197 Milliarden Euro zusammen
    mit dem Sondervermögen für Bundeswehr und Infrastruktur. Gleichzeitig
    setzt die Regierung auf Einsparungen in den Ministerien, Reformen im
    Sozialbereich und zusätzliche Einnahmen, etwa durch neue Abgaben und
    höhere Steuern. Ziel des Haushalts ist es laut dem Finanzminister, die
    Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern.

    Außerdem im Update: Die EU-Kommission ermittelt erneut gegen Meta. Im
    Fokus stehen mangelhafte Alterskontrollen bei Instagram und Facebook.
    Das Mindestalter von 13 Jahren werde laut Kommission nicht ausreichend
    überprüft. Neben den Altersregeln untersucht die EU auch, ob
    suchtfördernde Algorithmen Nutzer länger auf den Plattformen halten. Wie
    effektiv die EU große Techkonzerne regulieren kann, um Kinder und
    Jugendliche besser zu schützen, ordnet Lisa Hegemann, Leiterin…