Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Daniela Klette: Nach dem Schuldspruch ist vor dem Terrorprozess (Update)
27 mei 2026 · 10 min
Am heutigen Mittwoch wurde Ex-RAF-Mitglied Daniela Klette zu 13 Jahren
Haft verurteilt. Das Gericht sprach sie wegen acht schwerer
Raubüberfälle schuldig, die sie gemeinsam mit den flüchtigen früheren
RAF-Mitgliedern Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub verübt haben
soll. Welchen Eindruck Klette während des Prozesses gemacht hat und wie
sie sich gegenüber den Opfern der Raubüberfälle geäußert hat,
berichtet Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT im Podcast. Lees meerBundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist derzeit für Gespräche
über die wirtschaftliche Zusammenarbeit in China. Dem chinesischen
Handelsminister Wang Wentao gegenüber forderte sie offenere
Lieferketten, faireren Wettbewerb und einen verlässlichen Zugang für
deutsche Unternehmen zu Seltenen Erden in China.Außerdem im Update: Die Wirtschaftsweisen haben ihre Wachstumsprognose
für Deutschland wegen der Auswirkungen des Irankriegs spürbar nach unten
korrigiert.Und: Laut der Boston Consulting Group besitzen Superreiche mehr als ein
Viertel des deutschen Finanzvermögens.Und sonst so? Ravende Partylöwen fliegen durch eine Wildkamera in der
Grünheide auf.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Daniela Klette: Die RAF habe für sie »eine wichtige Rolle« gespielt. Und
umgekehrt?RAF-Prozess: 13 Jahre Haft für frühere RAF-Terroristin Klette wegen
RaubüberfällenRAF-Terroristin: Daniela Klette verteidigt Raubüberfälle als notwendig
Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert in China
verlässlichen Zugang zu RohstoffenFrühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen: Wenn der Sozialstaat zum
Problem wirdVermögensungleichheit: Zahl der Superreichen in Deutschland ist stark
gestiegenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Elterngeld, Rente, BAföG: Die lange Streichliste der Bundesregierung
27 mei 2026 · 12 min
Für den Haushalt 2027 fordert Bundesfinanzminister Lars Klingbeil von
allen Ministerien Einsparungen. Weil bis 2029 rund 172 Milliarden Euro
fehlen, könnten weitere Kürzungen folgen. Woher das Loch im Haushalt
kommt und ob die Sparvorschläge sinnvoll sind, erklärt Mark Schieritz
aus dem Politikressort im Podcast. Lees meerVier Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht die CDU vor
einem Dilemma: Die AfD liegt in Umfragen deutlich vorn, zugleich
schließt die CDU Bündnisse mit AfD und Linkspartei offiziell aus. Wie
die Christdemokraten aus dieser Lage herauskommen könnten,
erklärt Martin Nejezchleba, Redakteur der ZEIT im Osten.Und sonst so? Barockkomponist wird zur Playmobilfigur.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Koalitionsausschuss: Acht Wochen haben sie noch
Sozialstaat und Schuldenbremse: Reformieren wir an der falschen Stelle?
Elterngeld: Was hat unser Land gegen Familien?
Familienpolitik der AfD: Die AfD verspricht Familien viel. Welche
Strategie dahinterstecktRegierungsübernahme der AfD: Die Zeit der Warnungen ist vorbei
AfD in Sachsen-Anhalt: Warum man eine AfD-Regierung an den Unis sofort
spüren würdeSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Warum sich der Iran jetzt schon als Gewinner der Verhandlungen sieht (Update)
26 mei 2026 · 11 min
Montagnacht haben die USA erneut den Iran angegriffen – trotz einer
Waffenruhe und laufender Verhandlungen über ein Ende des Krieges.
Parallel dazu laufen die diplomatischen Bemühungen in Katar weiter.
Warum sich das iranische Regime bei diesen Gesprächen schon jetzt als
Gewinner sieht, beantwortet Iranexperte und ZEIT-Journalist Omid Rezaee
in der heutigen Folge von »Was jetzt?«. Lees meerNicht nur in Deutschland ist es in diesen Tagen rekordverdächtig heiß.
In Großbritannien und Frankreich war der vergangene Montag der heißeste
Maitag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Claudia Vallentin aus dem
ZEIT-Wissenschaftsressort ordnet die Ursachen der Extremhitze im Podcast
ein.Außerdem im Update: Jugendliche greifen wieder häufiger zu Vapes und
Zigaretten, junge Erwachsene rauchen seltener. Das zeigt eine neue
Studie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit.Nach der Absetzung von Oppositionsführer Özgür Özel geht Präsident
Erdoğan weiter gegen die türkische Opposition vor. Nun wurden weitere
CHP-Politiker verhaftet.Und sonst so? 300.000 Euro – so viel zahlt Samsung jedem Mitarbeiter als
Bonus.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Irankrieg: Irans Revolutionsgarde droht den USA mit Rache
Iran-Überblick: USA greifen Ziele im Iran an, Verhandlungen dauern an
Hitzewelle: Großbritannien meldet höchste jemals im Mai gemessene
TemperaturKlimawandel: Sieben Tote in Frankreich wegen Hitzewelle
Drogenaffinitätsstudie: Mehr Jugendliche rauchen und vapen
Türkische Opposition: Weiterer Bürgermeister der Opposition in der
Türkei festgenommenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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USA melden neue Angriffe auf Iran
26 mei 2026 · 13 min
Die US-Armee hat trotz Waffenruhe erneut den Iran angegriffen. Dabei
sollen Boote attackiert worden sein, die gerade Minen verlegen wollten.
Außerdem seien Raketenabschussrampen getroffen worden. Das teilte das
US-Zentralkommando Centcom mit. Die USA bezeichneten die Einsätze als
Verteidigungsmaßnahme. Das US-Militär machte keine Angaben zu möglichen
Toten oder Verletzten. Iranische Medien berichteten von mehreren
Todesopfern nach einem US-amerikanischen Angriff auf die Insel Larak in
der Straße von Hormus. Lees meerEntgegen der aktuellen politischen Stimmung sind die Deutschen mit ihrer
lokalen Infrastruktur überraschend zufrieden. Das zeigt ein neues
Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft, das erstmals
flächendeckend die Daseinsvorsorge in allen knapp 11.000 Gemeinden
untersucht hat. Die ZEIT konnte die Ergebnisse vorab auswerten.
Zacharias Zacharakis aus dem Datenteam, verrät im Podcast, welche Orte
am besten abschneiden und wie stark die gefühlte individuelle
Zufriedenheit mit der politischen Einstellung zusammenhängt.Papst Leo XIV. hat in seiner ersten Enzyklika mit dem Titel "Magnifica
Humanitas" eindringlich vor den Gefahren durch Künstliche Intelligenz
gewarnt. Evelyn Finger ist die leitende Redakteurin im ZEIT-Ressort
Glauben und Zweifeln. Im Podcast erklärt sie, wie politisch die
päpstliche Kritik ist.Und sonst so? Obst und Gemüse – war früher wirklich alles besser?
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Daseinsvorsorge: Wo es sich in Deutschland am besten leben lässt
Gehälter nach Gemeinden: So viel verdienen Menschen in Ihrem Wohnort
Landkreise in Deutschland: So schlecht kennen Sie Deutschland
Magnifica Humanitas: Papst Leo XIV. warnt in erster Enzyklika vor
Risiken durch KIKünstliche Intelligenz im Vatikan: »Peter Thiel macht einen
entscheidenden Fehler«KI im Krieg: Wer entscheidet…
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Brandmauer zur AfD: Ein Vorschlag, der die SPD empört
25 mei 2026 · 13 min
In der SPD wird über den Umgang mit der AfD gestritten. Auslöser ist
Torsten Albig: Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein hat
vorgeschlagen, die sogenannte Brandmauer zur AfD zu überdenken. Mark
Schieritz, stellvertretender Politikchef der ZEIT, erklärt, warum die
AfD bei Arbeiterinnen und Arbeitern an Zustimmung gewinnt – und ob sie
gar eine neue Arbeiterpartei ist. Lees meerBeim 130. Deutschen Ärztetag haben Medizinstudentinnen von sexuellen
Übergriffen berichtet. Es ging um anzügliche Kommentare, unerwünschte
Berührungen und Einladungen aufs Hotelzimmer. Hanna Grabbe aus dem
Wissensressort der ZEIT erklärt, warum Machtmissbrauch in der Medizin
weitverbreitet ist und ob sich nach den Berichten der Studentinnen etwas
ändern kann.Und sonst so? Eine Studentin aus Halle gewinnt eine schwedische Insel
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch
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Weitere Links zur Folge:
Brandmauer zur AfD: Ex-Ministerpräsident Torsten Albig rät SPD zu
Zusammenarbeit mit AfDBrandmauer zur AfD: SPD-Politiker weisen Albig-Aussagen zu
Zusammenarbeit mit AfD zurückSteuerkonzept der AfD: Die AfD ist keine Arbeiterpartei!
Machtmissbrauch in Kliniken: »Die Medizin wird absolut hierarchisch
gesteuert, wie die Armee«Deutscher Ärztetag: Hand auf den Po – und weiter wie bisher
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Sudetendeutsche: Zwischen Versöhnung und Protest in Tschechien
24 mei 2026 · 13 min
Erstmals feiert die Sudetendeutsche Landsmannschaft ihr traditionelles
Pfingsttreffen in Tschechien. Die viertägige Veranstaltung in Brno gilt
als historisches Zeichen der Versöhnung zwischen Deutschen und
Tschechen. Hintergrund ist die Vertreibung von rund drei Millionen
Sudetendeutschen aus der damaligen Tschechoslowakei nach dem Zweiten
Weltkrieg. Viele fanden später in Deutschland eine neue Heimat. Das
tschechische Parlament hat das Treffen zuvor kritisiert und warnte vor
einer »Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen«. Wie die
Stimmung vor Ort ist und warum das Treffen in Tschechien so umstritten
ist, erklärt ZEIT-Autor Jonas Lüth im Podcast. Lees meerImmer mehr Menschen wollen trotz der lebensgefährlichen Bedingungen den
Mount Everest besteigen. Seit Beginn der Expeditionen sind mindestens
340 Menschen am höchsten Berg der Welt ums Leben gekommen, etwa durch
Lawinen, Stürze, Erschöpfung oder die Höhenkrankheit. Eine Recherche der
ZEIT zeichnet deren Geschichte entlang des Everest-Aufstiegs über die
beliebte Südroute vom Basislager bis zum Gipfel auf 8.849 Metern nach.
Trotz der Risiken zieht der Everest weiterhin immer mehr Menschen an,
darunter auch viele unerfahrene Bergsteiger. Warum das so ist, erläutert
Stefanie Flamm, Redakteurin im Entdeckenressort der ZEIT.Und sonst so? Die ersten Enhanced Games ohne Dopingregeln
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Vertriebene: Sudetendeutsche verzichten auf »Wiedergewinnung der Heimat«
Tschechien: Tausende demonstrieren in Tschechien erneut für unabhängige
MedienZweiter Weltkrieg: 80 Jahre Kriegsende
Markus Söder: Sag deine Meinung, aber reite ein schnelles Pferd
Tschechien: Zehntausende demonstrieren gegen Regierungschef Andrej Babiš
Mount Everest: Nepal erhöht Preise für Mount-Everest-Besteigung
Mount Everest: S…
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Hörempfehlung: Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte (1/5)
23 mei 2026 · 59 min
In Folge eins von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat
verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker darüber, wie
ein Kaufmann und ein Färber den Grundstein zu einem Weltkonzern legen,
welche Rolle Heroin, die Weltkriege und der Fußball dabei spielen und
warum die Erfindung von Aspirin gleich in mehrfacher Hinsicht ein
Durchbruch ist. Lees meerDen gesamten Podcast finden Sie hier: »Der Vernichter – wie Bayer sich
an Glyphosat verschluckte«Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder
Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos
testen. Das Podcastabo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale
Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren.Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker
Produktion: Pool Artists
Sounddesign: Joscha Grunewald
Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger
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Der Vernichter (2/5): Ein verhängnisvoller Einkauf
23 mei 2026 · 1 uur 7 min
Bayer-Chef Werner Baumann leitet vor zehn Jahren die bis dahin größte
Übernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte ein. 55 Milliarden Euro
zahlt er für den Kauf von Mosanto. Für ihn ist es ein Triumph, für
andere eine riskante Heirat zwischen Gut und Böse. Lees meerIn Folge zwei von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat
verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker über den
»bösesten Konzern der Welt«.Den gesamten Podcast finden Sie hier: »Der Vernichter – wie Bayer sich
an Glyphosat verschluckte«Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder
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Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren.Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker
Produktion: Pool Artists
Sounddesign: Joscha Grunewald
Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger
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77 Jahre Grundgesetz – ein Grund zum Feiern?
23 mei 2026 · 13 min
Zum 77. Jahrestag des Grundgesetzes wird neben den Feierlichkeiten auch
über die Rolle der Verfassung in der heutigen Demokratie diskutiert. Im
Mittelpunkt steht die Frage, wie wirksam das Grundgesetz demokratische
Werte und Grundrechte schützt. Anlass dafür ist unter anderem die
erneute Forderung der schleswig-holsteinischen SPD-Fraktionschefin
Serpil Midyatli nach einem AfD-Verbot. Das Grundgesetz wurde am 23. Mai
1949 verkündet und bildet seitdem die Grundlage für die Grundrechte der
Bürger sowie für den Aufbau des deutschen Staates. Ob der 77. Jahrestag
einen Grund zum Feiern bietet, erklärt Eva Lautsch, Redakteurin im
Politikressort der ZEIT. Lees meerEin Gericht in Ankara hat die Wahl von CHP-Chef Özgür Özel aus dem Jahr
2023 wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten für ungültig erklärt und ihn
damit als Vorsitzenden der größten türkischen Oppositionspartei
abgesetzt. Kritiker sehen darin einen weiteren Versuch von Präsident
Recep Tayyip Erdoğan, politische Gegner zu schwächen. Die CHP legte
Einspruch ein und auch aus Deutschland kam Kritik: Außenminister Johann
Wadephul erklärte, die Entscheidung widerspreche dem erklärten Ziel der
Türkei, Mitglied der EU zu werden. Warum das Urteil gerade jetzt kommt,
erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.Und sonst so? Mit dem Fahrrad von London nach Kurdistan
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Podcastserie: Der Vernichter
Regierungsübernahme der AfD: Die Zeit der Warnungen ist vorbei
Gründung der BRD: Ein heiliger Notbau
Türkei: Oppositionspartei CHP bestätigt Özgür Özel als Vorsitzenden
CHP: Türkisches Gericht setzt Oppositionsführer Özgür Özel ab
Antalya Diplomacy Forum: Selbst der russische Außenminister kriegt hier
die große BühneOpposition in der Türkei: Das Ende der alten Türkei
Türkei: Hauptprozess gegen türkischen Opp…
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Warum Vergewaltigungen häufig nach fünf Jahren verjährt sind (Update)
22 mei 2026 · 11 min
Die Schriftstellerin und Literaturagentin Claudia Wuttke soll nach einem
Bericht des »Spiegel« über Jahre hinweg von ihrem Ehemann ohne ihr
Wissen betäubt und vergewaltigt worden sein, auch Videoaufnahmen sollen
die Taten dokumentieren. Die Polizei in Lüneburg habe ihr 67 dieser
Aufnahmen aus einem Zeitraum von 16 Jahren gezeigt, 65 davon gelten
inzwischen als verjährt. Grund dafür ist eine Regel im deutschen
Strafrecht. Vergewaltigung fällt unter Paragraf 177 und verjährt in der
Regel nach fünf Jahren, weil die Höchststrafe dort bei fünf Jahren
Freiheitsentzug liegt. Im aktuellen Fall prüft die Staatsanwaltschaft
nun erneut die Ermittlungen, nachdem Wuttke Beschwerde gegen deren
Einstellungen eingelegt hat. Warum das geltende Recht hier so greift und
welche politischen Folgen der Fall haben könnte, erklärt im Podcast
Livia Sarai Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT. Lees meerBeim Nato-Außenministertreffen im schwedischen Helsingborg hat
US-Außenminister Marco Rubio Spekulationen zurückgewiesen, wonach die
US-Regierung die Stationierung von US-Truppen als Druckmittel gegenüber
Nato-Verbündeten in Europa einsetze. Die Verlagerung von Truppen sei
»keine Bestrafung, sondern einfach ein fortlaufender Prozess«, sagte
Rubio. Anfang Mai kündigte das US-Verteidigungsministerium den Abzug von
5.000 Soldaten aus Deutschland an, zuvor hatte US-Präsident Donald Trump
mehrere Nato-Verbündete kritisiert. Am Donnerstag kündigte er an, 5.000
zusätzliche Soldaten nach Polen zu entsenden. Peter Dausend, Redakteur
in der Hauptstadtredaktion der ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche
Signale von dem Treffen in Helsingborg ausgehen und wie Rubios Aussagen
bei den europäischen Partnern aufgenommen werden.Außerdem im Update:
Ein Video des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben-Gvir sorgt
international für Kritik. Darin sind gefesselte und kniende
Aktivistinnen und Aktivisten einer Gaza-Hilfsflotte in der Hafenstadt
Aschdod zu sehen, während Ben-Gvir sie verspottet und »Wil… -
Wird Fliegen jetzt günstiger?
22 mei 2026 · 12 min
Der Bundestag hat am Donnerstagabend beschlossen, die Luftverkehrssteuer
ab dem 1. Juli 2026 um 16 Prozent zu senken. Während die
Luftverkehrsbranche für einen wettbewerbsfähigeren Standort weitere
Entlastungen fordert, üben Umweltverbände Kritik. Ob das Fliegen für
Verbraucher nun billiger wird und was das für den Klimaschutz bedeutet,
beantwortet Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort in der
heutigen Folge von Was jetzt?. Lees meerIn der Ukraine sorgt ein weiterer Korruptionsskandal für innenpolitische
Unruhe. Über den staatlichen Stromkonzern Enerhoatom sollen mehr als 112
Millionen Dollar an Schmiergeldern für Bauaufträge im Bereich der
Infrastruktur geflossen sein. Karsten Polke-Majewski aus dem
Investigativressort erklärt in der heutigen Folge, wo der
Korruptionsfall seinen Anfang nahm und wie schwer der Fall Selenskyjs
Integrität beschädigt.Und sonst so? Was passiert, wenn ein Café von einer KI geführt wird.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Schwarz-rote Koalition: Kabinett billigt Senkung der Luftverkehrsteuer
Lufthansa: Wie kommt man jetzt noch nach Bangkok?
Luftverkehrssteuer: Na, dann eben doch Kurzstrecke
Korruptionsaffäre in der Ukraine: Wie korrupt ist Kyjiw?
Korruption in der Ukraine: Selenskyjs Ex-Stabschef muss in
UntersuchungshaftEnergieversorgung in der Ukraine: Dann heizen sie eben mit Backsteinen
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Was vom Nato-Treffen in Schweden zu erwarten ist (Update)
21 mei 2026 · 11 min
Die Außenminister der NATO-Staaten kommen zu einem zweitägigen Treffen
im schwedischen Helsingborg zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage,
wie Europa seine militärischen Fähigkeiten ausbauen und künftig mehr
Verantwortung für die eigene Verteidigung übernehmen kann. Vor dem
Hintergrund neuer Spannungen zwischen den USA und europäischen
Nato-Staaten dürften auch der Irankrieg und die Diskussion über einen
möglichen US-Truppenabzug aus Europa Thema sein. Die Ausgangslage vor
dem Treffen fasst Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der
ZEIT, zusammen. Lees meerDie USA erhöhen den Druck auf Kuba mit einer Anklage gegen Ex-Staatschef
Raúl Castro. Das US-Justizministerium wirft dem 94-Jährigen vor, am
Abschuss zweier Kleinflugzeuge durch die kubanische Luftwaffe im Jahr
1996 beteiligt gewesen zu sein. Dabei sind vier Menschen gestorben,
unter ihnen drei US-Bürger. Die kubanische Regierung bezeichnete die
Klage als politisch motiviert und sieht darin einen Vorwand für mögliche
militärische Maßnahmen der USA. Alexander Kauschanski, Redakteur im
Auslandsressort der ZEIT, erklärt, was die Klage für Kuba bedeutet.Außerdem im Update: Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk hat
Unterlagen für einen Börsengang eingereicht. Mit einer möglichen
Bewertung von 1,75 Billionen Dollar könnte es der größte Börsengang der
Geschichte werden. Was hinter diesen Zahlen steckt, erläutert Victor
Gojdka, Redakteur im Geldressort der ZEIT.Und sonst so? Letzte Late-Night-Show mit Stephen Colbert
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Russland und die Nato: Wenn Putin nur noch die Eskalation bleibt
Europäische Verteidigungsunion: EU-Abgeordnete fordern Unabhängigkeit
von NatoUS-Truppenabzug aus Deutschland: Die Kavallerie macht den Unterschied
US-Truppenverlegung: Wenden sich die USA von Europa ab?
Liveblog: Iran…
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Gegen diese Art von Ebola gibt es noch keinen Impfstoff
21 mei 2026 · 12 min
Wegen des aktuellen Ebolaausbruchs in Zentralafrika hat die WHO den
internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Verursacht wird der
Ausbruch vom seltenen Bundibugyo-Stamm, der erstmals 2007 in Uganda
nachgewiesen wurde. Anders als gegen das Zaire-Ebolavirus gibt es
bislang keinen zugelassenen Impfstoff gegen diese Variante.
Internationale Gesundheitsbehörden und Forschungseinrichtungen arbeiten
seit Jahren an entsprechenden Vakzinen, bislang fehlt jedoch eine breite
Datengrundlage, weil frühere Ausbrüche vergleichsweise selten waren.
Warum es bis heute keinen zugelassenen Impfstoff gegen den
Bundibugyo-Stamm gibt und weshalb vergleichsweise wenig in die Forschung
investiert wurde, ordnet Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der
ZEIT ein. Lees meerSeit Beginn des Konflikts in der Golfregion sitzen nach Schätzungen rund
20.000 Seeleute in der Straße von Hormus und im Persischen Golf fest.
Viele Schiffe können die Meerenge nicht passieren oder müssen vor Anker
bleiben. Betroffen sind sowohl Containerschiffe als auch Tanker mit
Besatzungen aus verschiedenen Ländern. Einzelne Seeleute berichten über
schwierige Bedingungen an Bord. Dazu zählen unter anderem eine
eingeschränkte Versorgung mit Lebensmitteln sowie Fälle, in denen
Besatzungen ihre Schiffe seit Wochen nicht verlassen können. Wie den
betroffenen Seeleuten geholfen werden könnte, erläutert Jonas Schulze
Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.Und sonst so? Warum der T-Rex so kurze Arme hat.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Ebola: Wie gefährlich ist der Ebolaausbruch?
Ebolaausbruch in Afrika: Afrikanische Union ruft wegen Ebola Notstand
für den Kontinent ausWHO: Ebolaepidemie im Kongo hat wohl schon vor Monaten begonnen
Ebolaausbruch: Das Virus hat schon zu viel Vorsprung
Was jetzt? / Ebola: Droht eine neue Ebolaepide…
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Spionageverdacht: Was will China von der deutschen Wissenschaft? (Update)
20 mei 2026 · 11 min
Wegen des Verdachts auf Spionage im Auftrag Chinas hat die
Bundesanwaltschaft in München am Mittwoch ein Ehepaar festnehmen lassen.
Die beiden beschuldigten deutschen Staatsbürger sollen versucht haben,
Wissenschaftler an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen
auszuspionieren. Einige Wissenschaftler seien unter dem Vorwand nach
China gelockt worden, gegen Honorar Vorträge vor einem zivilen Publikum
zu halten. »Tatsächlich erfolgten solche Vorträge dann aber vor
Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen«, so die Bundesanwaltschaft. Lees meerDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die
Ebola-Epidemie in Zentralafrika deutlich früher ausgebrochen ist als
zunächst angenommen wurde. Die WHO-Expertin in der Abteilung für
Epidemie- und Pandemiebekämpfung, Anaïs Legand, sagte, dass der Ausbruch
»wahrscheinlich einige Monate« zurückliege. Die WHO hatte am Wochenende
wegen des Ausbruchs den »internationalen
Gesundheitsnotstand« ausgerufen, die Afrikanische Union dann am Dienstag
den Notstand für den ganzen Kontinent. Inzwischen gibt es über 600
Ebola-Verdachtsfälle und 139 Tote. Ursache für die Epidemie ist
Bundibugyo, eine seltene Variante des Ebola-Virus. Über das Virus
spricht der stellvertretende Leiter des ZEIT-Gesundheitsressorts,
Florian Schumann.Außerdem im Update:
- Die EU will das Zollabkommen mit den USA umsetzen. Vertreter aus dem
Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich in der
Nacht auf Mittwoch darauf, europäische Zölle auf US-Industriewaren,
wie mit Präsident Donald Trump vereinbart, abzuschaffen. Eine
Notfallklausel besagt, dass die EU-Kommission die Zollabschaffung
mit Zustimmung der Mitgliedstaaten wieder aussetzen kann, falls
Trump die Zölle erhöht. Den ausgehandelten Kompromiss ordnet die
Auslandskorrespondentin der ZEIT, Johanna Roth, ein.
- Bei dem zweitägigen Besuch Wladimir Putins bei Chinas Staatschef Xi
Jinping haben die beiden sich für eine dauerhafte Lösung in Moskaus
Angriffskrieg gegen die Ukraine ausg… -
Welche Jobs die KI wirklich bedroht
20 mei 2026 · 12 min
Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt und unterscheidet
sich dabei grundlegend von früheren technologischen Entwicklungen. Ein
Team der ZEIT hat deshalb Daten zu mehr als 400 Berufen
ausgewertet. Dana Hajek ist Datenjournalistin und Teil des
Rechercheteams. Sie erklärt in dieser Folge von »Was jetzt?«, warum eine
Automatisierung von Aufgaben durch KI nicht zwangsläufig bedeutet, dass
Jobs wegfallen. Lees meerVor vier Jahren eroberten russische Truppen die ukrainische Hafenstadt
Mariupol nach wochenlanger Belagerung. Maxim Kireev aus dem
Auslandsressort der ZEIT hat sich damit beschäftigt, was seitdem aus
Mariupol geworden ist. Er hat Satellitenbilder ausgewertet, russische
Dokumente analysiert und mit Menschen gesprochen, die bis heute in der
Stadt leben. Im Podcast erzählt er, wie die Bewohner unter russischer
Besatzung ihren Alltag bestreiten und wie sich Mariupol seit 2022
verändert hat.Und sonst so? Ein Jahr im Hotel wohnen, ohne zu bezahlen
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Automatisierungsrisiko: Wie ersetzbar ist Ihr Job durch KI?
Berufseinstieg mit KI: »Die KI ist auf dem Arbeitsmarkt noch gar nicht
wirklich angekommen«KI im Beruf: »Es ist unglaublich, wie KI unsere Arbeit erleichtert«
Krieg in der Ukraine: »Ich wusste nie, dass ich Mariupol so liebe«
Ukrainekrieg: Deutsche Unternehmen an russischen Bauprojekten in
Mariupol beteiligtMariupol: Was geschieht in Mariupol?
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Koalition im Krisenmodus – hilft der Besuch vom Kanzler? (Update)
19 mei 2026 · 11 min
Zum ersten Mal seit seiner Wahl zum Bundeskanzler hat Friedrich Merz
(CDU) die SPD-Fraktion besucht. Sein Besuch fällt in eine Phase
wachsender Spannungen zwischen Union und SPD. Merz hat der SPD zuletzt
mehrfach öffentlich mangelnde Kompromissbereitschaft und Blockaden bei
zentralen Reformprojekten vorgeworfen. Diskussionen über den zukünftigen
Kurs gibt es aber auch innerhalb der SPD, vor allem mit Blick auf die
beiden Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas. Warum besucht
Friedrich Merz die SPD-Fraktion gerade jetzt? Reicht ein solcher Besuch
aus, um das angespannte Verhältnis zwischen den Koalitionspartnern zu
beruhigen? Und wie ist die Stimmung in der SPD angesichts der
Streitigkeiten mit dem Koalitionspartner? Das erklärt Michael Schlieben,
politischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerDie neue Förderung der Bundesregierung für E-Autos kann ab sofort
beantragt werden. Das entsprechende Portal für das rein digitale
Antragsverfahren ist freigeschaltet – möglich ist eine staatliche
Zuwendung von bis zu 6.000 Euro. Insgesamt stehen drei Milliarden Euro
zur Verfügung, die nach Angaben des Bundesumweltministeriums für rund
800.000 neue Fahrzeuge bis zum Jahr 2029 reichen. Zacharias Zacharakis,
Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob die neue Prämie
den Umstieg auf Elektroautos tatsächlich beschleunigen kann oder ob der
Markt das auch ohne staatliche Förderung geregelt hätte.Außerdem im Update:
- Die Ermittlungen gegen die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler
sind vorerst gestoppt worden, nachdem das Europäische Parlament die
Aufhebung ihrer Immunität abgelehnt hat. Die Europäische
Staatsanwaltschaft wirft Niebler den Missbrauch von EU-Geldern bei
Reisen und dem Einsatz von Assistenten vor. Die CSU-Politikerin
weist die Vorwürfe zurück.
- Manuel Neuer soll bei der Fußball-WM der Männer im Sommer als Nummer
eins im deutschen Tor stehen. Medienberichten zufolge hat sich
Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits auf den inzwischen
40-jährigen Weltme… -
Putin in China: Wie eng ist das Bündnis gegen den Westen?
19 mei 2026 · 12 min
Wladimir Putin reist auf Einladung des chinesischen Staatschefs Xi
Jinping am Dienstag nach China. Der Besuch findet nur wenige Tage nach
einem Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in Peking statt. Bei
dem zweitägigen Besuch soll es um die Beziehungen Russlands und Chinas
sowie internationale und regionale Probleme gehen, gab der Kreml an. Was
die demonstrative Nähe zwischen China und Russland für Europa bedeutet
und welche Rolle die USA spielen, erklärt der außenpolitische
Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann. Lees meerDeutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis zum Jahr 2030
verfehlen, warnt der Expertenrat für Klimafragen nach Prüfung des
jährlichen Emissionsberichts. In seinem Prüfbericht widerspricht das
unabhängige Gremium aus fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
damit in einem zentralen Punkt dem Umweltbundesamt (UBA). Die Behörde
hielt das sogenannte Klimabudget bis 2030 noch für knapp einhaltbar, der
Expertenrat widerspricht. Welche Konsequenzen sollte die Bundesregierung
ziehen? Ihre Einschätzung teilt die ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Viola
Kiel.Und sonst so? Das eigene Krebsrisiko senken.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Donald Trump in Peking: Trump in China – was vom Gipfel der Weltmächte
bleibtDonald Trump und Xi Jinping: Unheimliche Harmonie am Himmelstempel
Donald Trump in China: Strenger Xi, bedürftiger Trump
Klimawandel: Prädikat Ungenügend
Klimawandel: Expertenrat bewertet Klimaschutzprogramm der Regierung als
ungenügendKlimapolitik vor Gericht: »Man kann nicht sagen, dass sich die Regierung
an das Recht hält«Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Deutschland rüstet den Zivilschutz auf (Update)
18 mei 2026 · 9 min
Deutschland ist auf Krisen, Krieg oder Katastrophen nur unzureichend
vorbereitet. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will den Zivilschutz
deshalb ausbauen; noch in dieser Woche soll ein »Pakt für den
Bevölkerungsschutz« im Kabinett beschlossen werden. Hauke Friederichs,
sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, was geplant ist
– und ob das reicht. Lees meerGordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Der
CDU-Politiker erhielt im Landtag 63 Stimmen und führt künftig die erste
schwarz-rote Landesregierung in der Geschichte des Bundeslandes. Seine
Regierung will unter anderem Kommunen stärker unterstützen, Sprachtests
im Kita-Alter einführen und mehr für die innere Sicherheit tun.Außerdem im Update:
- Deutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis 2030 nach
Einschätzung des Expertenrats für Klimafragen verfehlen. Das
unabhängige Gremium widerspricht damit dem Umweltbundesamt, das das
Klimabudget bis 2030 noch für knapp einhaltbar hält.
- Weltweit wurden im vergangenen Jahr so viele Menschen hingerichtet
wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr. Amnesty International zählt
mindestens 2.700 Hinrichtungen in 17 Ländern. ZEIT-Volontär und
Iranexperte Omid Rezaee ordnet ein, warum die Zahl im Iran besonders
stark gestiegen ist.Und sonst so? Freier Eintritt fürs Müllsammeln am Strandbad.
Moderation und Produktion: Rita Lauter, Moses Fendel
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Zivilschutz in Deutschland: Milliarden versprochen, aber noch herrscht
MangelRheinland-Pfalz: Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von
Rheinland-PfalzKlimawandel: Expertenrat bewertet Klimaschutzprogramm der Regierung als
ungenügendMenschenrechte: Weltweit so viele Hinrichtungen wie seit 44 Jahren nicht
mehrSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Droht eine neue Ebola-Epidemie?
18 mei 2026 · 12 min
Wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in
Uganda hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Wochenende einen
»internationalen Gesundheitsnotstand« ausgerufen. Ob der aktuelle
Ausbruch im Kongo mit der Epidemie vergleichbar ist, die zwischen 2014
und 2016 mindestens 11.000 Menschen getötet hat, erklärt die
Wissenschaftsredakteurin der ZEIT, Elena Erdmann. Lees meerMehrere Landesinnenminister warnen angesichts hoher Umfragewerte der AfD
in Sachsen-Anhalt vor den Auswirkungen einer AfD-Regierung. Besonders
radikale Änderungen könnte die AfD in Bildung und Wissenschaft
vornehmen, wo eine Landesregierung weitgehend autonom entscheiden kann.
Wie sich Schulen und Hochschulen in Sachsen-Anhalt dann verändern
könnten, hat der stellvertretende Bildungsressortleiter der ZEIT, Anant
Agarwala, recherchiert.Und sonst so? Die erste deutsche Meisterschaft im Baum-Umarmen
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ebola: Wie gefährlich ist der Ebola-Ausbruch im Kongo?
Bundibugyo-Virusstamm: WHO ruft wegen Ebola »internationalen
Gesundheitsnotstand« ausEbola-Überlebende: Infiziert, erkrankt, genesen, gemieden
AfD in Sachsen-Anhalt: Warum man eine AfD-Regierung an den Unis sofort
spüren würdeLandtagswahl 2026: Mehrere Innenminister warnen vor AfD-Regierung in
Sachsen-AnhaltAfD Sachsen-Anhalt: Zerstörung von innen heraus
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Wird Schwarz-Grün wieder attraktiv?
17 mei 2026 · 13 min
Im vergangenen Bundestagswahlkampf waren die Grünen für CDU und CSU noch
Ideologen, mit denen man lieber nicht regieren wollte. Nach etwas über
einem Jahr Regierungsarbeit mit der SPD wächst innerhalb der Union
jedoch der Frust über die Sozialdemokraten – und die Grünen kommen der
Union auf einmal wieder als die bessere Alternative vor. Wo die beiden
Parteien zusammenfinden könnten und wieso die mögliche Koalition
trotzdem nicht ganz reibungsfrei wäre, berichtet ZEIT-Autorin Jana
Hensel. Lees meerIsraels Premierminister Benjamin Netanjahu möchte die New York Times
wegen Verleumdung anklagen. Hintergrund ist ein Meinungsartikel des
Mediums, in dem der Autor Nicholas Kristof schreibt: »Palästinenser
haben mir von einem Muster verbreiteter israelischer sexueller Gewalt
gegen Männer, Frauen und sogar Kinder berichtet.« Kritiker zweifeln
jedoch an den Quellen des Autors. Die Redaktion der New York Times
stellt sich aber hinter den Autor. Wie belastbar sind die Beweise des
Artikels? Und könnte eine Klage Israels in den USA Erfolg haben? Diese
und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Roß, der aus
Israel berichtet.Und sonst so? So viel kostet ein Hund über sein ganzes Leben sein
Herrchen.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Schwarz-grüne Koalition: Die Grünen suchen nach einer CDU, die es nicht
mehr gibtKritik an der CDU: Die Wut der SPD
Sexualisierte Gewalt gegen Palästinenser: Warum Netanjahu die »New York
Times« verklagen willSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Lieferdienste in Berlin: Bestellt, geliefert, ausgebeutet (Spezial)
16 mei 2026 · 45 min
Tausende junge Menschen aus Indien kommen mit großen Hoffnungen nach
Deutschland. Sie wollen hier studieren und sich ein Leben aufbauen. So
geht es auch Ravi, der eigentlich anders heißt. Ravi lebt seit zwei
Jahren in Deutschland, offiziell ist er bei einer privaten Hochschule in
Berlin eingeschrieben. Doch wie so viele junge indische Studierende
gerät auch er in einen Teufelskreis. Lees meerPrivate Hochschulen verlangen oft hohe Studiengebühren, viele
Studierende finanzieren sie mit Krediten. In Deutschland angekommen,
müssen sie schnell Geld verdienen. Weil ihnen oft die Sprachkenntnisse
fehlen, landen viele bei Lieferdiensten – häufig bei dubiosen
Subunternehmen. Dort arbeiten manche schwarz, erhalten keinen
Mindestlohn und werden nur pro Lieferung bezahlt. Wer sich beschwert,
riskiert den Job.Auch beim Wohnen werden viele ausgebeutet. Oft teilen sich Menschen wie
Ravi winzige, heruntergekommene Zimmer, zahlen Hunderte Euro für ein
Bett und leben ohne Privatsphäre. Die Lebensumstände sind hart, und doch
wollen viele nicht zurück nach Indien: Mit indischen Gehältern ließen
sich die Schulden nie tilgen. Sie sitzen in der Falle, gefangen zwischen
Scham, Verzweiflung und der Hoffnung, es doch noch zu schaffen.Wie dieses System funktioniert, wer daran verdient und was die Politik
dazu sagt, darum geht es in diesem »Was-jetzt?«-Spezial mit Hannah
Grünewald und Anant Agarwala.In diesem »Was-jetzt?«-Spezial sprechen Hannah Grünewald und Anant
Agarwala über das Ausbeutungssystem hinter den Berliner Kurierfahrern.Recherche: Jana Gioa Baurmann und Anant Agarwala
Produktion: Markus Gläser
Redaktion: Elise Landschek
Skript und Moderation: Hannah Grünewald
Weitere Links zur Folge:
Ausbeutung bei Lieferdiensten: »Ich sage allen: Macht nicht den Fehler,
nach Deutschland zu kommen«IU Hochschule: Das soll mein Studium sein?
Online-Lieferdienste: »Die Essenslieferbranche ist ein Labor für Arbeit
ohne Rechte«Kurierfahrer von Lieferdiensten: Komm nach Deutschland zum Studi…
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Trump in China: Was vom Gipfel der Weltmächte bleibt
16 mei 2026 · 14 min
Donald Trump und Xi Jinping haben sich bei ihrem Treffen in Peking
demonstrativ freundlich gezeigt. Das Treffen fand vor dem Hintergrund
angespannter Beziehungen zwischen den USA und China statt. Bei den
Gesprächen ging es um wirtschaftliche Kooperation, darunter den Ausbau
von Handelsbeziehungen, chinesische Investitionen in den USA sowie einen
besseren Zugang amerikanischer Unternehmen zum chinesischen Markt. Beim
Treffen warnte Xi Jinping außerdem vor einer weiteren Zuspitzung im
Streit um Taiwan. Welchen Einfluss das auf die Beziehungen zwischen USA
und China haben könnte, ordnet Matthias Naß, Internationaler
Korrespondent der ZEIT ein. Lees meerVor dem diesjährigen Eurovision Song Contest 2026 gibt es anhaltende
Debatten über die Teilnahme Israels. Mehrere Künstlerinitiativen,
Musiker und Rundfunkanstalten protestieren gegen den Auftritt des
israelischen Kandidaten Noam Bettan. Hintergrund ist der Nahostkonflikt
und das Vorgehen Israels im Gazakrieg. Fernsehsender aus Spanien,
Irland, Slowenien, Island und den Niederlanden kündigten an, keine
eigenen Teilnehmer zum ESC zu schicken. Wie stark politische Debatten
den ESC prägen, analysiert ZEIT-Autor Jens Balzer.Und sonst so? Bakterien und Schimmelpilze auf der Matratze
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Katholikentag: Schon wieder Buhrufe für Merz
15 mei 2026 · 11 min
Nach den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien steht die
Regierung von Premierminister Keir Starmer unter Druck. Die
Labour-Partei hat bei den Wahlen massive Verluste erlitten. Inzwischen
fordern mehr als 80 Abgeordnete Starmers Rücktritt. Als möglicher
Herausforderer rückt der Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham, in
den Fokus – er gilt als einer der populärsten Labour-Politiker des
Landes. Wie gefährlich könnte Burnham dem Premierminister werden? Und
welche Optionen bleiben Starmer in der eskalierenden Regierungskrise?
Darüber spricht Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in
London. Lees meerBeim Katholikentag in Würzburg haben Klimaaktivisten eine
Podiumsdiskussion mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit
Zwischenrufen und Pfiffen gestört. Bereits zu Wochenbeginn war Merz beim
DGB-Kongress ausgebuht worden. Der Protest beim Katholikentag wirft
zugleich eine grundsätzliche Frage auf: Wie politisch darf oder soll die
Kirche heute sein? Darüber spricht Evelyn Finger, verantwortliche
Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln der ZEIT.Außerdem im Update:
- Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden.
Das Tier soll nach Angaben der Behörden bereits seit einiger Zeit im
Wasser treiben. Unklar ist bislang, ob es sich um denselben Wal
handelt, der im Frühjahr in der Nähe von Timmendorfer Strand
gestrandet war und von Medien den Namen »Timmy« erhielt.Und sonst so? Wer füttert und versorgt Tauben?
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Keir Starmer: Ein riskanter Machtkampf für Großbritannien
Großbritannien: Britischer Gesundheitsminister soll Keir Starmer
herausfordern wollenWürzburg: Buhrufe und Pfiffe bei Friedrich Merz' Auftritt auf dem
KatholikentagFriedrich Merz: Merz kann es einfach nicht! Oder?
Insel Anholt: Toter Wal vor Küste Dänemarks entdeckt
Wal …
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Was, wenn die Straße von Hormus geschlossen bleibt?
15 mei 2026 · 12 min
Wegen des Irankriegs ist die Straße von Hormus seit Anfang März für den
regelmäßigen Schiffsverkehr blockiert. Die Meerenge zwischen dem
Persischen Golf und dem Golf von Oman hat als Transportweg eine enorme
Bedeutung für die Weltwirtschaft. Sowohl der Iran als auch die USA haben
eine Blockade des Seewegs verhängt, eine erneute Eskalation ist nicht
unwahrscheinlich. Mit der weitgehenden Kontrolle über die Meerenge hat
das iranische Regime ein überlebenswichtiges Druckmittel gegen
militärische Attacken der USA und Israels. Gleichzeitig ist ein
dauerhaftes Friedensabkommen derzeit nicht absehbar. Über die globalen
Folgen, die eine weitere Blockade der Meerenge haben könnte, spricht der
ZEIT-Redakteur für internationale Politik, Maxim Kireev. Lees meerIm August 2027 sollen die Vorbereitungen für die nächste reguläre
Bundestagswahl im Jahr 2029 beginnen; etwa 700.000 Menschen werden dabei
mithelfen. Seit es die Bundesrepublik gibt, haben hier an die 5.000
Wahlen erfolgreich stattgefunden, darunter allein 234 große Abstimmungen
auf Landes- und Bundesebene. Das Vertrauen in Wahlen ist in Deutschland
unverändert hoch, deshalb geht es im zweiten Teil der ZEIT-Serie »Wo
Deutschland noch funktioniert« um die Frage, warum demokratische Wahlen
in diesem Land so gut funktionieren. Was das Rezept für erfolgreiche
Wahlen ist, erklärt ZEIT-Politikredakteur Christoph Heinemann im
Podcast.Und sonst so? Wo das Meer die Orgel spielt.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Straße von Hormus: Was ist, wenn es doch länger dauert?
Knotenpunkte im Welthandel: Und Sie glauben, Hormus sei schlimm?
Parag Khanna zur Straße von Hormus: »Das ist ein großer Wahnsinn«
Wahlen in Deutschland: Der Sieger wird anerkannt
Stärken Deutschlands: Deutschland, Du bist schon stabil
Deutschland: Wir jammern uns an die Spitze!
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT…
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Wer überholt die AfD am rechten Rand?
14 mei 2026 · 13 min
Im sächsischen Aue-Bad Schlema hat Stefan Hartung von den rechtsextremen
Freien Sachsen den ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl gewonnen.
Er erhielt 29 Prozent der Stimmen und lag damit vor den Kandidaten von
CDU, Freien Wählern, AfD und Linken. Die AfD, die bei der vergangenen
Bundestagswahl dort noch stärkste Kraft war, kam diesmal auf 18 Prozent.
Stefan Hartung ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv und war
zuvor in der NPD engagiert. Die Region gilt seit Jahren als Zentrum
rechter Netzwerke und Protestbewegungen. Was die Wahl für die
politischen Entwicklungen auf kommunaler Ebene bedeutet, erläutert
Michael Krell, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Dresden und Autor
bei der ZEIT. Lees meerDeutschland steckt in einer doppelten Bildungskrise: Grundlegende
Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen verschlechtern sich bei
vielen Schülern deutlich. Bedeutet das, klassische Bildung verliert an
gesellschaftlicher Bedeutung? Es lohnt sich zu diskutieren, was
„gebildet sein“ heute bedeutet. Während lange Zeit vor allem
Faktenwissen und ein gemeinsamer Bildungskanon im Zentrum standen,
rücken heute Kompetenzen wie Anpassungsfähigkeit und praktische
Fähigkeiten in den Fokus. Was das künftig für den Bildungsbegriff in
Deutschland bedeutet, ordnet Anna-Lena Scholz ein, sie ist die
Co-Leiterin des neu gegründeten Bildungsressorts der ZEIT.Und sonst so? Ein mähfreier Mai
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Transparenzhinweis: In einer früheren Version dieser Folgenbeschreibung
haben wir versehentlich auf ein Interview mit einem anderen Stefan
Hartung verlinkt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen und haben den
Link entfernt.Weitere Links zur Folge:
Wahlumfragen zu Landtagswahlen 2026: So schneiden die Parteien in den
Bundesländern derzeit abFreie Sachsen: Ist die AfD jetzt nicht mehr rechts genug?
Freie Sachse…
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Wie Schwarz-Rot die Mitte entlasten könnte (Update)
13 mei 2026 · 10 min
Gestern haben Union und SPD im Koalitionsausschuss über mögliche
Entlastungen und geplante Reformen beraten. Die Entlastungsprämie soll
nach der Ablehnung im Bundesrat nicht weiterverfolgt werden. Auch der
CO₂-Preis für Sprit, Heizöl und Gas soll vorerst nicht weiter steigen.
Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts, erklärt,
wo die größten Streitpunkte liegen – und welche Möglichkeiten die
Koalition jetzt noch hat. Lees meerDas Bundeskabinett hat das neue Gebäudemodernisierungsgesetz auf den Weg
gebracht. Neue Heizungen dürfen zunächst weiter mit Gas oder Öl
betrieben werden; ab 2029 soll der Anteil klimafreundlicher Brennstoffe
steigen. Außerdem hat das Kabinett den Bau neuer Gaskraftwerke
beschlossen. Die stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts
Marlies Uken ordnet ein, wie sinnvoll das für Versorgungssicherheit und
Klimaschutz ist.Außerdem im Update: Cem Özdemir ist vom Landtag in Stuttgart zum neuen
Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt worden.Und sonst so? Die Mogelei mit den Milka-Schokoladentafeln.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Steuerreform: Wie ein Entlastungspaket der Regierung aussehen könnte
Koalitionsausschuss: Koalition will Entlastungsprämie nicht weiter
verfolgenEntlastungsprämie: Bundesregierung berät über Alternativen zur
Entlastung der BürgerGebäudeenergiegesetz: Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter
in HeizungsgesetzGebäudemodernisierungsgesetz: Heizungsgesetz soll Hauseigentümer um fünf
Milliarden Euro entlastenBaden-Württemberg:
Cem Özdemir im ersten Wahlgang zum Ministerpräsidenten gewählt
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Wohnungskrise: Wenn der Staat beim Bauen hilft
13 mei 2026 · 12 min
Um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, hat SPD-Chef und
Finanzminister Lars Klingbeil im März in einer Rede bei der
Bertelsmann-Stiftung die Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft
vorgestellt. Geplant ist ein Modell, bei dem der Bund die Mehrheit hält,
während private Investoren beteiligt werden. Durch staatliche Garantien
soll die Gesellschaft günstigere Kredite erhalten als rein private
Bauunternehmen. Ziel ist es, den Wohnungsbau zu beschleunigen und Kosten
zu senken. In welchem Umfang diese möglichen Kostensenkungen tatsächlich
bei den Mietpreisen ankommen, erläutert Marcus Rohwetter, Redakteur im
Wirtschaftsressort der ZEIT. Lees meerZum ersten Mal seit neun Jahren reist Donald Trump wieder zu einem
Staatsbesuch nach Peking, wo er Chinas Staatschef Xi Jinping treffen
wird. Trotz früherer Strafzölle und Handelskonflikte setzt Trump diesmal
auf wirtschaftliche Kooperation und neue Handelsabkommen mit der
chinesischen Führung. Der Besuch findet vor dem Hintergrund des
Irankriegs statt, der die USA wirtschaftlich und militärisch belastet.
Während die USA international unter Druck geraten sind, sieht sich China
derzeit in einer starken Verhandlungsposition. In Peking wird die
Entwicklung teils als Zeichen amerikanischer Schwäche interpretiert.
Jens Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT, ordnet ein, was von dem
Besuch zu erwarten ist.Und sonst so? Kunst als Longevity-Hack
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Hanna Heim, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
US-Strategie: Eine Art Suizid
Xi Jinping: Von wegen überragender Führer
USA und China: Perplex wie der Rest der Welt
China und der Iran: Macht? Gern. Verantwortung? Lieber nicht.
Irankrieg: Chinas Freund ist: China
Was jetzt? / China und Taiwan: Droht eine Blockade Taiwans durch China?
Wohnungsnot: Zahl der Menschen mit zu kleinen Wohnungen ist seit 2020
gestiegenW…
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Gewerkschafter gegen Merz (Update)
12 mei 2026 · 11 min
Vertreter der Gewerkschaften haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
auf dem Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ausgebuht. Merz
hatte für Verständnis für die geplanten Reformen der Bundesregierung bei
Krankenkasse, Rente und Sozialstaat geworben. Wie Merz die
Gewerkschaftler gegen sich aufgebracht und ob er ihnen in seiner Rede
auch das ein oder andere Angebot gemacht hat, weiß Fabian Reinbold,
politischer Korrespondent der ZEIT. Er blickt außerdem auf den
Koalitionsausschuss am Dienstagabend voraus. Lees meerDer Premierminister von Großbritannien, Keir Starmer, möchte trotz
Rücktrittsforderungen im Amt bleiben. In der Kabinettssitzung am
Dienstag kam es offenbar nicht zu einem Aufstand der Minister. Erst am
Montag hatten rund 70 Abgeordnete der Partei Starmer ihre Zustimmung
entzogen, nachdem Labour in den Wahlen über 1.400 Mandate verloren
hatte. Kann sich Starmer an der Macht halten? London-Korrespondent
Jochen Bittner schätzt die Chancen Starmers ein.Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette hat die Rechtmäßigkeit des
Gerichtsverfahrens gegen sie angezweifelt. Der Prozess sei politisch
motiviert, sagte sie in ihrem Schlussplädoyer. Die Staatsanwaltschaft
wirft Klette acht Raubüberfälle auf Supermärkte und Geldtransporter vor
und fordert für Klette 15 Jahre Haft. Das Urteil soll am 27. Mai
fallen.Und sonst so? In der Schweiz wird noch mit Handzeichen abgestimmt.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Debatte um Arbeitszeit: Sind acht Stunden Arbeit am Tag zu viel?
DGB-Kongress: Buhrufe für Merz
Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel
Keir Starmer: Schachmatt an der Macht
Daniela Klette vor Gericht: "Dieser Prozess wird mit politischem Kalkül
geführt"Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
unser un… -
Haben in Sarajevo auch Deutsche zum Spaß auf Menschen geschossen?
12 mei 2026 · 13 min
Während des Bosnienkriegs in den 1990er-Jahren sollen reiche Ausländer
nach Sarajevo gereist sein, um dort auf Menschenjagd zu gehen. Diesen
Vorwurf erhebt der italienische Autor Ezio Gavazzeni in seinem kürzlich
erschienenen Buch »Die Wochenendscharfschützen«. 11.541 Menschen wurden
während der vier Jahre andauernden Belagerung von Sarajevo getötet,
1.601 von ihnen waren Kinder. Schon 1995 gab es Zeitungsberichte
darüber, dass Ausländer in Sarajevo auf Menschen schießen würden. Sie
sollen umgerechnet 25.000 Euro gezahlt haben, um einen Mann zu
erschießen, 40.000 Euro für eine Frau, 50.000 Euro für ein Kind.
Gehörten auch Deutsche zu den mutmaßlichen Tätern? Zu den Vorwürfen
recherchiert hat Pia Schreiber aus dem Investigativressort der ZEIT. Lees meerKerosin hat sich auf dem Weltmarkt enorm verteuert, seitdem die USA und
Israel Ende Februar den Iran angegriffen haben. Die Kerosinpreise
reagierten deutlich stärker als die für Rohöl, in Nordwesteuropa kostet
der Flugzeugtreibstoff jetzt knapp doppelt so viel wie vorher.
Deutschland verbraucht im Jahr gut neun Millionen Tonnen Jet
A-1. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) beteuerte kürzlich, in
Deutschland sei Kerosin noch nicht knapp. Allerdings könnte sich das bei
einem Anhalten des Krieges und der Blockade der Straße von Hormus bald
ändern. Wie lange das Kerosin in Deutschland noch reicht, schätzt die
ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang im Podcast ein.Und sonst so? Am Internationalen ME/CFS-Tag empfehlen wir noch einmal
unsere Sonderfolge zum Thema.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Hanna Heim und Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Belagerung von Sarajevo: 50.000 Euro, um ein Kind zu erschießen
Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica
Bosnien: Der Krieg, der nicht vergeht
Kerosinversorgung in Deutschland: Der weltweite Run auf Kerosin
Lieferstopp für Öl …
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Zurück ins »Herz der EU« – kann Keir Starmer sich so retten? (Update)
11 mei 2026 · 10 min
Labour verliert bei den britischen Kommunalwahlen mehr als 1.400
Mandate, größtenteils an Reform UK. Seither steht Starmers Position als
Regierungschef zur Debatte. Der antwortet: mit einer Annäherung an die
EU. Kann ihm das wirklich helfen – ausgerechnet nach einer Niederlage
gegen die Partei des Brexits? Darüber spricht Jochen Bittner,
Auslandskorrespondent der ZEIT in London, im Podcast. Lees meerGegen den inhaftierten Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu hat
ein weiterer Prozess begonnen – ihm wird politische Spionage
vorgeworfen, bei einer Verurteilung drohen bis zu 20 Jahre Haft. Die
Opposition hält das Verfahren für politisch motiviert: Der Prozess solle
İmamoğlu als Präsidentschaftskandidat ausschalten. Vor seiner Verhaftung
galt er als aussichtsreicher Rivale Erdoğans.Außerdem im Update:
Verteidigungsminister Pistorius hält Putins Aussagen über ein nahendes
Kriegsende für ein mögliches Täuschungsmanöver – und reiste nach Kyjiw,
um die Rüstungskooperation mit der Ukraine auszubauen.Die EU hat Sanktionen gegen 16 Personen und 7 Organisationen verhängt,
die für die Deportation ukrainischer Kinder verantwortlich sind:
Vermögen eingefroren, Einreiseverbot.Und sonst so? Grindwale schreien gegen den Lärm von 60.000 Schiffen im
Jahr an.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Britischer Premierminister: Keir Starmer will britische Beziehung zur EU
verbessernGroßbritannien: Keir Starmer lehnt Rücktritt erneut ab
Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel
Türkei: Tausende protestieren am Jahrestag der Verhaftung von Ekrem
İmamoğluTürkische Opposition: Zahlreiche Mitglieder der Istanbuler
Stadtverwaltung festgenommenLiveblog: Krieg gegen die Ukraine
Verteidigungsminister: Pistorius reist zu Gesprächen über
Rüstungskooperation in die UkraineSie wollen mehr exklusive Audio…
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Ukrainekrieg: Altkanzler Schröder als Friedensvermittler?
11 mei 2026 · 13 min
Russlands Präsident Wladimir Putin hat erneut direkte Gespräche mit dem
ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über ein mögliches Ende des
Kriegs gegen die Ukraine in Aussicht gestellt. Zudem brachte Putin den
früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler
zwischen Russland und der EU ins Spiel. Die beiden gelten als enge
Freunde. Wie ernst meint Putin sein Gesprächsangebot? Michael Thumann,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wer
mögliche Verhandlungen begleiten könnte und ob tatsächlich Schröder
vermitteln könnte. Lees meerDer jüngste deutsche Milliardär ist gerade einmal 20 Jahre alt – reich
geworden ist er durch ein Erbe. Aktuelle Daten und historische
Forschungen zeigen: Viele der größten Familienvermögen in Deutschland
stammen noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Vermögen und
gesellschaftlicher Status werden oft nicht neu erarbeitet, sondern über
Generationen weitergegeben. Wie stark wird Reichtum in Deutschland
tatsächlich vererbt? Und welche Ideen gibt es, große Vermögen stärker zu
besteuern? Das erklärt im Podcast Johannes Böhme, Redakteur im Ressort X
der ZEIT.Und sonst so? Wein lohnt sich nicht mehr – Winzer pflanzen Oliven.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg
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Weitere Links zur Folge:
Krieg in der Ukraine: Putin sieht Krieg »zu einem Ende« kommen
Ukrainekrieg: Bundesregierung hält Putins Äußerungen für unglaubwürdig
Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie
Studie zur Vermögensteuer: Was bringt eine Vermögensteuer?
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Die »Hondius« legt an – wie gefährlich ist das Hantavirus?
10 mei 2026 · 12 min
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff »Hondius« mit
bislang drei Todesfällen und mehreren Infektionen legt das Schiff am
heutigen Sonntagmorgen im Hafen von Granadilla auf Teneriffa an. Dort
sollen die rund 150 verbliebenen Passagiere und Crewmitglieder
medizinisch untersucht werden. Spanische, niederländische und
internationale Behörden bereiten derzeit mögliche Quarantänemaßnahmen
vor. Auch die Organisation der Heimreisen soll anschließend von den
Behörden übernommen werden. Spanien erlaubte das Anlegen des Schiffs in
Abstimmung mit der WHO und der EU aus humanitären Gründen. Anna
Carthaus, Redakteurin im Gesundheitsressort der ZEIT, ordnet die neusten
Erkenntnisse zum Hantavirus im Podcast ein. Martin Hogger berichtet aus
Teneriffa. Lees meerViele Menschen in Deutschland blicken derzeit pessimistisch auf die
wirtschaftliche Entwicklung, die Infrastruktur und die internationale
Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Die verbreitete Krisenstimmung erinnert
laut Historikern jedoch an frühere Phasen deutscher Geschichte, in denen
gerade das Gefühl des Rückstands zum Motor für wirtschaftlichen
Fortschritt wurde. Deutschland habe sich immer wieder an anderen Ländern
orientiert und daraus eigene Stärke entwickelt. Trotz der aktuellen
Debatten über wirtschaftliche Probleme und Reformstau funktionierten
viele Bereiche weiterhin stabil. Welche Chance also im Jammern über die
deutsche Wirtschaft liegt, erklärt Ileana Grabitz, Leiterin des
Wirtschaftsressorts der ZEIT.Und sonst so? Vögel haben mehr Angst vor Frauen.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Hantavirus-Ausbruch: Bis zu sieben mögliche Hantavirus-Fälle auf
KreuzfahrtschiffHantavirus: Spanien will Gäste des Kreuzfahrtschiffs auf Kanaren
versorgenHantavirus-Ausbruch: Wie groß ist das Risiko, wenn die
»Hondius«-Passagiere von Bord gehen?Kreuzfahrtschif…
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Warum prangen immer noch Stalin-Zitate auf Berliner Denkmälern?
9 mei 2026 · 13 min
81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Deutschland und
insbesondere in Berlin über den richtigen Umgang mit sowjetischen
Ehrenmälern diskutiert. Nicht erst seit der russischen Invasion in die
Ukraine wird darüber diskutiert, welche Rolle diese Denkmäler heute
spielen und inwiefern Russland die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg
für seine Kriegspropaganda nutzt. Gleichzeitig stellt sich die Frage,
wie die sowjetischen Ehrenmäler künftig eingeordnet und möglicherweise
umgestaltet werden können. Im Berliner Abgeordnetenhaus haben SPD und
Grüne dazu jeweils eigene Vorschläge für einen neuen Umgang mit den
Denkmälern eingebracht. Welche Standpunkte es in der Debatte gibt,
fasst Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
zusammen. Lees meerNach dem Wahlsieg von Péter Magyar steht Ungarn vor einem politischen
Kurswechsel. Der designierte Ministerpräsident hat angekündigt, das von
Viktor Orbán geprägte System umfassend umzubauen und Ungarn wieder
stärker an die Europäische Union anzunähern. Mit seiner
Zweidrittelmehrheit im Parlament kann Péter Magyars Tisza-Partei
weitreichende Reformen anstoßen. Geplant sind unter anderem Maßnahmen
gegen Korruption sowie Reformen von Justiz und Medien. Dabei steht die
neue Regierung allerdings von Anfang an unter Zeitdruck: Bis Ende August
drohen eingefrorene EU-Fördermittel in Milliardenhöhe endgültig zu
verfallen, falls Ungarn die von der EU geforderten Reformen nicht rasch
umsetzt. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, erklärt, wie
groß die Herausforderungen für den neuen Regierungschef sind.Und sonst so? Geld zurück, weil am Pool keine Liegen frei waren
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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80 Jahre Kriegsende…
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Warum der Bundesrat die 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte stoppt (Update)
8 mei 2026 · 11 min
1.000 Euro für Beschäftigte als Ausgleich für die hohen Energiekosten –
freiwillig bezahlt vom Arbeitgeber. Das hatten sich die
Koalitionsparteien bei ihrem Treffen in der Villa Borsig überlegt. Sehr
zum Ärger der Unternehmen, von denen es vielen wirtschaftlich nicht gut
geht. Selbst der Bund als öffentlicher Arbeitgeber wollte die Prämie
nicht auszahlen, die steuerfrei gewesen wäre und die Unternehmen als
Betriebsausgabe hätten absetzen können. Doch sie hat im Bundesrat
überraschend keine Mehrheit bekommen. Warum hat der Bundesrat die
Zustimmung verweigert, und wie könnte es mit der Prämie weitergehen? Das
ordnet ZEIT-Autorin Jana Hensel ein. Lees meerDeutliche Zugewinne für die Rechtspopulisten von Reform UK von Nigel
Farage: Darauf deuten erste Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen
in Großbritannien hin. Die regierende Labourpartei von Premierminister
Keir Starmer muss schwere Verluste hinnehmen. Nach der Auszählung von 43
Bezirken in England verzeichnete die Reform-Partei von Farage mehr als
350 gewonnene Mandate in kommunalen Gremien. Labour verlor dagegen mehr
als 250 Sitze – auch in traditionellen Hochburgen in Mittel- und
Nordengland sowie in Teilen Londons. Die Wahlen von über 136
Kommunalvertretungen in England sowie der Regionalparlamente in
Schottland und Wales gelten als wichtigster Stimmungstest vor der
nächsten regulären Parlamentswahl 2029. Jochen Bittner,
Auslandskorrespondent der ZEIT in London, erklärt im Podcast, warum
Labour und Premier Starmer derzeit so unbeliebt sind und ob nun eine
Regierungskrise droht.Außerdem im Update: Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf dem
Kreuzfahrtschiff Hondius stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO das
Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein und sieht keinen
Hinweis auf den Beginn einer Pandemie.Und sonst so? Wie spirituell kann ein buddhistischer Roboter sein?
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Moses Fendel, J…
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Gewaltschutz mit GPS
8 mei 2026 · 12 min
Der Bundestag beschließt am Freitagvormittag voraussichtlich das neue
Gewaltschutzgesetz. Im Zentrum steht die elektronische Fußfessel für
Gewalttäter nach spanischem Vorbild: ein GPS-Sender am Knöchel des
Täters. Nähert sich der Täter dem Opfer, geht ein Alarm los, und die
Polizei rückt aus. Das Gesetz sieht auch verpflichtende Täterarbeit vor.
Was das heißt, erklärt Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT. Lees meerPapst Leo XIV. ist seit einem Jahr im Amt. Am vergangenen Donnerstag hat
der US-Amerikaner US-Außenminister Marco Rubio im Vatikan empfangen –
nach einem öffentlich ausgetragenen Streit mit US-Präsident Donald
Trump. Ist das ein Anzeichen für eine Aussöhnung? Die
ZEIT-Glaubensredakteurin Evelyn Finger erklärt, was für ein Papst Robert
Prevost ist.Und sonst so? Alles Gute zum 100. Geburtstag, David Attenborough!
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Moses Fendel, Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
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Femizide: Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen töten?
Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote
Schweine«Femizid: »Ein Mann, der kneift und würgt? Das konnte ich mir nicht
eingestehen«Papst Leo XIV.: Der Amerikaner in Rom
Leo XIV.: Ein Papst namens Bob
Schneider des Papstes: »Die Kleider für den Chef zu machen, ist das
Größte«Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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So wahrscheinlich ist ein AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt (Update)
7 mei 2026 · 11 min
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September könnte die AfD
eine absolute Mehrheit bekommen und damit zum ersten Mal
Regierungsverantwortung übernehmen. Denn im aktuellen
Sachsen-Anhalt-Trend des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap
kommt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch
eingestufte Partei auf 41 Prozent. Deutlich dahinter folgt die CDU von
Ministerpräsident Sven Schulze mit lediglich 26 Prozent. Auf Platz drei
steht die Linke mit zwölf Prozent. Im Vergleich zur vorangegangenen
Infratest-Umfrage im September legte die AfD mit Spitzenkandidat Ulrich
Siegmund damit zwei Prozentpunkte zu, während die CDU einen Punkt
verlor. Wie wahrscheinlich es nach heutigem Stand ist, dass die AfD es
in die Regierung schafft, hat der stellvertretende Leiter des
Datenressorts der ZEIT, Christian Endt, berechnet. Lees meerEine Gruppe von Abgeordneten aus allen Bundestagsfraktionen außer der
AfD will die sogenannte Widerspruchsregelung in Deutschland einführen,
um mehr Organspender zu gewinnen. Der Vorschlag besagt, dass künftig
alle Menschen potenzielle Organspender sind, solange sie dem nicht aktiv
widersprechen. Nach der bisherigen Regelung muss man aktiv zustimmen. Am
Ende wäre aber auch mit der neuen Lösung immer noch der eigene Wille
entscheidend, erklärte die CDU-Abgeordnete Gitta Connemann auf einer
Pressekonferenz am Donnerstag. Anders als bisher würde ein Schweigen
dann aber als Zustimmung gewertet. Befragungen des Bundesinstituts für
öffentliche Gesundheit zeigen, dass 85 Prozent der Bevölkerung einer
Organspende positiv gegenüberstehen. Aber: Nicht einmal halb so viele
haben einen Spenderausweis und rund 8.000 Menschen in Deutschland warten
derzeit auf ein Spenderorgan. Wie sich die Widerspruchslösung in anderen
Ländern auf die Anzahl an Spenderorganen ausgewirkt hat, erklärt der
ZEIT-Gesundheitsredakteur Ingo Arzt.Außerdem im Update:
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Donnerstagnachmittag
die Ergebnisse der Steuers… -
Labour unter Druck bei britischen Kommunalwahlen
7 mei 2026 · 13 min
In Großbritannien ist Wahltag: Rund 30 Millionen Menschen sind in
England, Schottland und Wales aufgerufen, bei Kommunal- und
Regionalwahlen ihre Stimme abzugeben. Gewählt werden zahlreiche
Gemeinde- und Distrikträte sowie die Regionalparlamente in Schottland
und Wales. Die Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die
Regierung. Doch für Premierminister Keir Starmer und die Labour-Partei
zeichnen die Umfragen ein deutliches Stimmungsminus. Zwei Jahre nach dem
Wahlsieg sind die Zustimmungswerte spürbar gesunken. In aktuellen
Erhebungen kommt die Labour-Partei nur noch auf etwa 20 Prozent – ein
Rückgang von rund 15 Prozent. Prognosen zufolge könnten tausende Mandate
verloren gehen. Warum ist die Unzufriedenheit so groß? Wer profitiert
von der Schwäche der Labour Partei und welche Folgen könnte das
Wahlergebnis für Starmer haben? Das erklärt Jochen Bittner,
Auslandskorrespondent der ZEIT in London. Lees meerSeit einem Jahr regiert in Deutschland die schwarz-rote Koalition.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht allerdings unter Druck. Laut
Umfragen sind weniger als ein Drittel der Befragten von ihm überzeugt.
Genauso verlieren auch die Union und die SPD seit Beginn der Regierung
kontinuierlich an Zustimmung. Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Bärbel Bas (SPD), verteidigte zuletzt die Arbeit der Bundesregierung,
räumt aber zugleich erhebliche Spannungen in der Regierungskoalition
ein. Sie mahnt eine bessere Diskussionskultur innerhalb der Regierung
an. In der SPD wächst dennoch die Kritik am Kurs der Regierung. Die
Sozialdemokraten liegen in Umfragen nur noch bei rund 12 Prozent – ein
historischer Tiefstand. Wie ist die Stimmung in der SPD nach einem Jahr
schwarz-roter Koalition? Michael Schlieben, politischer Korrespondent
der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum die SPD gerade so schlecht
dasteht und ob es innerhalb der Parteispitze zu Änderungen kommen
könnte.Und sonst so? Eine verlassene DDR-Militärinsel sucht neue Besitzer
Moderation und Produktion: Hannah …
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Jung, rechtsextrem, gewaltbereit (Update)
6 mei 2026 · 10 min
Mehr als 600 Polizisten, 50 Objekte, zwölf Bundesländer: Mit einer
Großrazzia sind Ermittler gegen junge mutmaßliche Rechtsextremisten
vorgegangen. Im Fokus: Die Gruppierungen »Jung und Stark« und »Deutsche
Jugend Voran«. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft wird insgesamt 36
Personen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) nannte gewaltorientierten
Rechtsextremismus die größte Gefahr, die Deutschland von innen drohe.
ZEIT-Investigativreporter Christian Fuchs beobachtet diese Gruppen schon
lange und spricht im Podcast über seine Erkenntnisse. Lees meerSeit Sonntag liegt das Kreuzfahrtschiff Hondius mit rund 150 Menschen an
Bord vor Kap Verde im Atlantik. An Bord sind Menschen, die sich mit dem
Hantavirus infiziert haben. Hantaviren lösen meist schwere
Atemwegserkrankungen aus, drei Menschen sind bisher an den Folgen einer
Infektion gestorben. Das spanische Gesundheitsministerium hatte
mitgeteilt, das Kreuzfahrtschiff dürfe die Kanaren anlaufen, um die
Passagiere von medizinischen Teams behandeln zu lassen. Doch der
Präsident der Kanaren, Fernando Clavijo, will das Kreuzfahrtschiff nicht
in Teneriffa anlegen lassen. Nach Angaben der
Weltgesundheitsorganisation WHO handelt es sich auf dem Schiff um die
Andes-Variante des Virus. Was das bedeutet, erklärt der
ZEIT-Gesundheitsredakteur Tom Kattwinkel.Außerdem im Update:
US-Außenminister Marco Rubio hat den Militäreinsatz gegen den Iran für
beendet erklärt. Die Ziele der Mission Epic Fury (»Gewaltiger Zorn«)
seien erreicht. Was es mit dieser einseitigen Erklärung über ein
Kriegsende auf sich hat, erklärt die internationale Korrespondentin der
ZEIT, Rieke Havertz.Und sonst so? Von wegen Völkerwanderung und Vertreibung – Integration!
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Simone Gaul, Fabian Scheler, Rita Lauter
Mitarbeit: Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Rechtsext…
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Die Bilanz nach einem Jahr Kanzler Merz
6 mei 2026 · 12 min
Die schwarz-rote Bundesregierung ist seit genau einem Jahr im Amt – die
selbst ernannte Arbeitskoalition folgte auf die gescheiterte
Ampelregierung. Bereits die Kanzlerwahl von Friedrich Merz im Bundestag
brauchte zwei Anläufe. Mittlerweile ist weniger als jeder Fünfte mit der
Arbeit der Regierung zufrieden. Liegt das an der Rhetorik des
Bundeskanzlers, am Arbeitsmodus der Koalition oder an Problemen, für die
die Regierung schlicht nichts kann? Tina Hildebrandt, Co-Ressortleitung
des Politikressorts der ZEIT, zieht Zwischenbilanz. Lees meerDie Ukraine fliegt immer öfter erfolgreich Angriffe im russischen
Hinterland. Die ukrainischen Streitkräfte nehmen dabei vor allem die
russische Ölproduktion ins Visier – immer wieder treffen sie wichtige
Reservoirs und Raffinerien, teilweise 1.500 Kilometer von der
ukrainischen Grenze entfernt. Möglich wird das, weil die Ukraine bei der
Drohnenproduktion mit Russland gleichgezogen hat. Der Krieg wird damit
auch in Russland spürbarer. Ob das ein Wendepunkt in der Verteidigung
gegen Russland ist, analysiert Maxim Kireev, Redakteur für
internationale Politik.Und sonst so? Gestohlene Brieftauben
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst und Christina Felschen
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein
Friedrich Merz bei »Caren Miosga«: Dieser Auftritt dürfte die Koalition
nicht beruhigenUkrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um
flächendeckend verteidigt zu werden«Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Wer ist der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig? (Update)
5 mei 2026 · 8 min
Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt vom Montag
will die Stadt das Sicherheitskonzept überprüfen. Bei dem mutmaßlichen
Täter handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen, der erst vor
wenigen Tagen aus einer psychiatrischen Klinik entlassen wurde. Sein
Motiv ist noch unklar. Christian Fuchs, Investigativredakteur der ZEIT,
berichtet aus Leipzig. Lees meerDie CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat Jens Spahn erneut zu ihrem
Vorsitzenden gewählt. Spahn erhielt 86,5 Prozent der abgegebenen
Stimmen.Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am
Dienstag seine letzte Kabinettssitzung geleitet. Im Podcast blicken wir
auf die bekanntesten Zitate des »schwarzen Grünen« zurück – und fragen
Politikredakteur Peter Dausend, was von Kretschmann bleiben wird.Rumäniens proeuropäischer Ministerpräsident Ilie Bolojan hat ein
Misstrauensvotum verloren. Der Sturz seiner Minderheitsregierung könnte
in Rumänien für eine politische Blockade sorgen, die sich auch auf die
Handlungsfähigkeit der EU und Nato auswirken könnte.Und sonst so? Ein armenisch-französisch-japanisch-südkoreanisches
Politorchester.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Leipzig: Was über die mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig bekannt ist
Mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig: »Wie verwundbar wir sind«
Winfried Kretschmann: Den Umverteilungs-Grünen fehlt nun ihr liebster
WidersacherJens Spahn: Kann man wirklich schwul sein, ohne queer zu sein?
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Leipzig unter Schock
5 mei 2026 · 14 min
Nach der Todesfahrt mit Toten und Verletzten ringt Leipzig um Fassung.
Wie ist der Stand der Ermittlungen? ZEIT-Reporter Christian Fuchs
berichtet vom Ort des Geschehens. Lees meerDie Unions-Bundestagsfraktion wählt am heutigen Dienstag in Berlin ihre
Führung neu. Es steht außer Frage, dass der bisherige
Fraktionsvorsitzende Jens Spahn (CDU) im Amt bestätigt wird. Interessant
ist lediglich, welches Ergebnis er einfährt. Der frühere
Bundesgesundheitsminister war vor einem Jahr als Nachfolger von
Friedrich Merz (ebenfalls CDU) an die Spitze der Fraktion gewählt
worden. Neben dem Vorsitzenden wählt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den
gesamten Vorstand mit etwa 60 Mitgliedern neu. Innerhalb der Partei gilt
Spahn als größter Rivale von Parteichef und Bundeskanzler Friedrich
Merz. Wegen umstrittener Maskenkäufe in seiner Zeit als
Bundesgesundheitsminister während der Coronapandemie lief noch bis März
ein Verfahren gegen Jens Spahn. Mehr als 170 Strafanzeigen waren gegen
den ehemaligen Gesundheitsminister eingegangen. Über die Rolle Spahns
und die Stimmung in der Union spricht die ZEIT-Politikredakteurin Mariam
Lau.Der geplante Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland ist ein weiteres
deutliches Zeichen dafür, dass sich die USA militärisch und
sicherheitspolitisch von Europa abwenden. US-Präsident Donald Trump
kündigte in der Nacht zum Sonntag an, dass der Truppenabzug noch
umfangreicher ausfallen werde als zunächst angekündigt. Am Freitag hatte
das US-Verteidigungsministerium verkündet, innerhalb der kommenden sechs
bis zwölf Monate rund 5.000 Soldaten aus der Bundesrepublik abzuziehen.
Der Entscheidung sei eine gründliche Prüfung der amerikanischen
Truppenpräsenz in Europa vorausgegangen, teilte ein Sprecher des
US-Verteidigungsministeriums mit. Insgesamt waren laut
US-Verteidigungsministerium im Dezember 2025 36.436 Soldatinnen und
Soldaten in etwa 20 Einrichtungen in Deutschland stationiert gewesen,
mehr als in jedem anderen europäischen Land. Wie die Europäer die
drohenden … -
Kerosinpreis hebt ab, Flieger bleiben am Boden (Update)
4 mei 2026 · 8 min
Die US-Billigfluglinie Spirit Airlines ist die erste Fluggesellschaft,
die wegen des Irankriegs den Betrieb einstellt. Als Grund nennt sie
gestiegene Treibstoffpreise. Auch andere Airlines geraten dadurch unter
Druck. Wie etwa die Lufthansa und andere europäische Airlines damit
umgehen, berichtet Jonas Schulze Pals, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Lees meerDie USA wollen ab Montag Schiffe durch die Straße von Hormus begleiten.
Laut US-Armee haben bereits zwei Kriegsschiffe, die die Aktion »Projekt
Freiheit« unterstützen sollen, die Meerenge durchquert. Der Iran
reagierte nach eigenen Angaben mit Warnschüssen.Fast 50 Staats- und Regierungschefs kommen zum Gipfel der Europäischen
Politischen Gemeinschaft (EPG) in Jerewan zusammen – Bundeskanzler
Friedrich Merz lässt sich durch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron
vertreten. Auf dem Treffen geht es um Sicherheitspolitik,
Demokratieförderung, wirtschaftliche Entwicklung und Energiesicherheit.
Die EPG ist ein informelles Gremium europäischer Staaten, das EU-Werte
teilt, aber unabhängig von der EU organisiert ist.Und sonst so? Südkorea döst um die Wette.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Erdölmarkt: Der Kampf um Ressourcen hat begonnen
Kerosinmangel: Ist jetzt mein Urlaub in Gefahr?
US-israelischer Krieg gegen den Iran: Die ganze Welt im Würgegriff
Friedrich Merz: Und dann kam alles ganz anders
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Trump bestraft Merz
4 mei 2026 · 13 min
US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende nachgelegt: In der Nacht zum
Sonntag hat er gedroht, »weit mehr« als die zunächst angekündigten 5.000
US-Soldaten aus Deutschland abziehen zu wollen. In den nächsten sechs
bis zwölf Monaten will das US-Verteidigungsministerium einen Teil
seiner Truppen aus der Bundesrepublik verlegen. Welche der überwiegend
im Südwesten Deutschlands gelegenen rund 20 Standorte betroffen sein
könnten, ist noch unklar. Neben den sicherheitspolitischen Auswirkungen,
die dieser Schritt für Deutschland und Europa hätte, könnte er für die
betroffenen Regionen auch wirtschaftliche Folgen haben. Auslöser für die
Entscheidung der US-Regierung könnten die Äußerungen von Bundeskanzler
Friedrich Merz an einer Schule im Sauerland gewesen sein. Dort hat Merz
das amerikanische Vorgehen im Iran kritisiert und Zweifel an der
Strategie der USA geäußert. Wie wichtig Deutschland als Drehkreuz für
die USA für ihre Aktivitäten im Nahen und Mittleren Osten ist und wem
ein solcher Teilabzug US-amerikanischer Truppen mehr schaden würde,
erklärt Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT. Lees meerDie Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer hat derzeit zwei Namen: Lecanemab
und Donanemab. Seit Herbst 2025 sind die neuen Medikamente auch in
Deutschland verfügbar, und erstmals greifen sie nicht nur Symptome an,
sondern zielen auf eine der Ursachen für die Krankheit. Forschende
sprechen von einem Wendepunkt, manche sogar von einer neuen Ära.
Alzheimer ist mit zwei Dritteln aller Fälle die mit Abstand häufigste
Demenzerkrankung. Doch zumindest in Deutschland werden die Fortschritte
vorübergehend gebremst: Denn der Gemeinsame Bundesausschuss sieht
bislang keinen klaren Zusatznutzen gegenüber bestehenden Therapien. Sein
Urteil ist maßgeblich für die Preisverhandlungen zwischen Krankenkassen
und Herstellern. Welche Folgen hat das für Patientinnen und Patienten?
Und was bedeutet das Urteil des G-BA für den weiteren Kampf gegen die
Krankheit? Darüber spricht Tom Kattwinkel, Redakteur im… -
Neue US-Zölle: Druck auf Europas Autobauer
3 mei 2026 · 12 min
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Zölle auf Autos und
Lastwagen aus der Europäischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen. Er
begründete den Schritt damit, dass sich die EU aus seiner Sicht nicht an
das bestehende Handelsabkommen halte. Ausgenommen bleiben Fahrzeuge, die
in den USA produziert werden. Die EU-Kommission betont, das Abkommen
regelkonform umzusetzen und schließt Gegenmaßnahmen nicht aus. Auch aus
dem Europäischen Parlament kam Kritik am Vorgehen der US-Regierung.
Warum Donald Trump diesen Schritt jetzt geht und welche Folgen das für
die europäische Autoindustrie haben könnte, ordnet die
Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, ein. Lees meerReporter ohne Grenzen stuft die Pressefreiheit in rund drei Vierteln
aller Länder als eingeschränkt oder schlecht ein. In der Kritik steht
aktuell auch das israelische Militär, unter anderem wegen des
eingeschränkten Zugangs zum Gazastreifen und wegen Angriffen im Libanon.
Dort wurde während einer Waffenruhe die Journalistin Amal Khalil bei
einem Luftangriff getötet. Sie recherchierte gemeinsam mit einer
Kollegin zu Zerstörungen im Grenzgebiet, als mehrere Angriffe ihr Umfeld
trafen. Die israelische Armee bestreitet, gezielt Medienschaffende
anzugreifen. Welche Folgen der Tod von Amal Khalil haben könnte, erklärt
Lea Frehse, Nahostexpertin der ZEIT.Und sonst so? Der Resilienzcheck
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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US-Zollpolitik: US-Präsident Trump kündigt Zollerhöhung für Autos aus
der EU anZölle: Neuer Angriff Trumps auf die EU
Zölle: EU-Parlament stimmt für Umsetzung von US-Handelsvereinbarung
US-Zölle: Was über Trumps Zollandrohung bekannt ist
EU und Ukraine: Gerade jetzt zeigt sich, wie erpressbar Europa ist
US-Zölle: Wie es nach dem Urteil mit den US-Zöllen weitergeht
Autoindustrie: Porsche meldet fast ein Viertel weniger Gewinn
Reporter ohne Gr…
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Bundesregierung: Zum Erfolg verdammt?
2 mei 2026 · 13 min
Es sollte die Woche der Wahrheit werden für die Bundesregierung, mit
Haushalt und einem großen Wurf bei der Gesundheitsreform. Und auf eine
Art ist sie das auch geworden. Friedrich Merz hat auf die Frage, ob er
garantieren könne, dass seine Koalition mit der SPD noch drei Jahre
durchhält, gesagt, niemand könne für nichts garantieren. Nicht erst
seitdem geistern die – aus Sicht der Regierung –Schreckensszenarien
Vertrauensfrage, Minderheitsregierung oder gar Kanzlerwechsel durch die
Schlagzeilen. ZEIT-Politik-Vizechef Mark Schieritz argumentiert, dass
die Regierung durchhält. Bei Was jetzt? erklärt er, warum Union und SPD
aus seiner Sicht zum Erfolg verdammt sind. Lees meerDas Aus für das iranische Atom- und Raketenprogramm, ein Ende der
Unterstützung von Terrororganisationen und ein Regime-Change – all das
haben die USA und Israel mal als Kriegsziele benannt. Und auch wenn
Donald Trump gesagt hat, der Iran sei besiegt und vollständig
vernichtet, hält sich das Regime trotz erheblicher Schläge gegen seine
Führung auch zwei Monate nach Kriegsbeginn hartnäckig. Aber wie stabil
und geschlossen steht das Regime wirklich da – und wie geht es nach
einem Kriegsende mit der Bevölkerung um? Das hat Omid Rezaee
recherchiert.Und sonst so? Sie sind besser im Smalltalk als Sie denken!
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg
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Schwarz-rote Koalition: Aufhören? Schwierig
Friedrich Merz: Er weiß, dass er etwas ändern muss
Wie zerstritten ist Irans Führung?
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Plötzlich Soldat – ein junger Kenianer in Putins Armee (1/4)
1 mei 2026 · 17 min
Der junge Kenianer Daniel ist frisch von seiner Freundin getrennt und
hat wie viele in seiner Generation kein geregeltes Einkommen. Ein Agent
namens Gilbert unterbreitet ihm ein verlockendes Jobangebot in Russland.
Doch schon auf dem Flug nach Sankt Petersburg zeichnet sich ab:
Irgendetwas stimmt hier nicht. Lees meerDas Team erreichen Sie unter wasjetzt@zeit.de.
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Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren.Moderation: Jannis Carmesin, Fritz Habekuß, Andrea Böhm
Recherche: Fritz Habekuß, Andrea Böhm und Olivia Kortas
Redaktion: Ole Pflüger
Bildredaktion: Lara Huck, Andreas Prost
Produktion: Ole Pflüger und Markus Gläser
Sounddesign: Joscha Grunewald
Mitarbeit: Marco Fründt
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Bald nicht mehr frei am 1. Mai?
1 mei 2026 · 15 min
Die Union hat in einem Koalitionsausschuss vorgeschlagen, einen
gesetzlichen Feiertag zu streichen, um die Produktivität zu steigern. Im
Zentrum der Debatte steht dabei der 1. Mai. Die SPD verteidigt den Tag
der Arbeit und plädiert stattdessen für eine gerechtere Verteilung der
Feiertage zwischen den Bundesländern. Gewerkschaften lehnen eine
Abschaffung entschieden ab und verweisen darauf, dass Feiertage positive
Effekte auf Produktivität, Gesundheit sowie auf Branchen wie Gastronomie
und Tourismus haben. Ob der Wegfall eines Feiertags die Wirtschaft
tatsächlich stärken würde, ordnet Michael Schlieben, politischer
Korrespondent der ZEIT, ein. Lees meerDie Raffinerie im brandenburgischen Schwedt ist zentral für die
Energieversorgung von Berlin und Brandenburg und deckt laut eigenen
Angaben rund 90 Prozent des Bedarfs an Kraftstoffen und Heizöl in der
Region. Etwa ein Fünftel des dort verarbeiteten Erdöls stammt aus
Kasachstan und wird über die Druschba-Pipeline geliefert. Russland hat
nun angekündigt, diese Lieferungen vorerst zu stoppen, und begründet das
mit technischen Problemen. Welche Absichten hinter dem Schritt stehen
und welche Folgen ein Lieferstopp für Deutschland hat, erklärt
Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.Und sonst so? Was Simone Biles so besonders macht.
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Feed von »Was jetzt?« hören oder schon jetzt hier.Wenn Sie das Podcast-Abo gratis testen wollen, geht das über diesen
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Redaktion: Hannah Grünewald
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Gesetzliche Feiertage: Kann man den 1. Mai opfern?
Christiane Benner: IG-Metall-Vorsitzende lehnt Abschaffung des 1. Mai
als Feiertag abQuiz zum Tag der Arbeit: W…
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Army, go home? Was ein US-Truppenabzug für Deutschland bedeuten würde (Update)
30 april 2026 · 11 min
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat heute gemeinsam mit Vizekanzler
Lars Klingbeil (SPD) das Deutsche Heer in Munster besucht, um sich ein
Bild von der Ausrüstung und den künftigen Fähigkeiten der Truppe zu
machen. Gleichzeitig prüfen die USA eine mögliche Reduzierung ihrer
Truppen in Deutschland, wie Präsident Donald Trump auf seiner
Onlineplattform Truth Social mitteilte. Die Ankündigung erfolgt inmitten
einer Auseinandersetzung zwischen Trump und Merz über den Irankrieg.
Merz hatte der US-Regierung vorgehalten, »offensichtlich keine
Strategie« zu haben. Trump äußerte sich daraufhin wütend über Merz.
Derzeit sind rund 39.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert, ihre
Zahl soll laut Vorgaben des US-Kongresses langfristig auf dem aktuellen
Niveau bleiben. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent
der ZEIT, hat Merz nach Munster begleitet und ordnet im Podcast ein, wie
ernst die Drohung aus Washington ist und welche strategischen Interessen
für die USA und Deutschland hinter der Stationierung stehen. Lees meerDie schwarz-rote Koalition hat sich bei der geplanten Reform des
Heizungsgesetzes auf eine Kostenbremse für Mieter geeinigt.
Kostenrisiken zwischen Mietern und Vermietern sollen aufgeteilt werden,
wie die Spitze der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD mitteilte.
Zugleich sollen sich Vermieter stärker an den laufenden Kosten
beteiligen, wenn sie weiter auf fossile Heizungen setzen. »Wir schaffen
Habecks Heizungsgesetz ab und geben im Keller wieder die notwendige
Freiheit«, sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) zur Einigung.
Umweltverbände warnen dagegen vor einer Kostenfalle beim Gas. Kritiker
sehen außerdem Rückschritte beim Klimaschutz im Gebäudebereich und eine
Verlängerung der Abhängigkeit von fossilen Energien. Was bedeutet die
Einigung konkret für Mieter und Vermieter? Und welche Folgen hat sie für
die Energiewende im Gebäudesektor? Darüber spricht im Podcast Marlies
Uken, stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT.Außerd…
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Neuer Atom-Deal mit dem Iran, aber wie?
30 april 2026 · 13 min
Im Ringen um ein Ende des Irankriegs sieht US-Präsident Donald Trump den
jüngsten iranischen Vorschlag, Medienberichten zufolge, skeptisch. Denn
er klammert offenbar das iranische Atomprogramm aus. Die iranische
Führung verlangt demnach für einen Beginn von ernsthaften Verhandlungen
das Ende der US-Blockade gegen ihre Tanker und Häfen. Trump dagegen
möchte sie lieber während der Verhandlungen als Druckmittel einsetzen.
Die Verhandlungen mit dem Iran über das Atomabkommen von 2015 hatten
mehrere Jahre gedauert. Trump kündigte es im Jahr 2018 auf. Damit, wie
nun erfolgreiche Atomverhandlungen aussehen könnten, hat sich der
außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, beschäftigt. Lees meerDie Bundesregierung plant eine Zuckersteuer. Sie soll ab 2028 auf
zuckerhaltige Getränke erhoben werden und ist Teil der
Gesundheitsreform, die am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet
wurde. Verbraucherschützerinnen und Ärzte werben schon länger für eine
solche Abgabe, die Lebensmittelbranche ist dagegen. Auch die CDU hatte
sich noch im Februar auf ihrem Parteitag gegen eine solche Abgabe
ausgesprochen. Was die Steuer ökonomisch bringen könnte – und in welchem
Dilemma der Staat bei der Besteuerung gesundheitsschädlicher Substanzen
steckt, das erklärt der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman
Pletter.Und sonst so? Das erste Mal Döner essen mit 92.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin und Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Iran-Atomabkommen: »Nukleargespräche laufen anders als Immobiliendeals«
Iranverhandlungen: Vorteil Iran
Irankrieg: Trump sagt Gesandtenreise ab und kritisiert »Verwirrung« der
IranerZuckersteuer: Dick und selbst schuld? So ein Quatsch
Haushalt: Bundesregierung will offenbar Zuckerabgabe einführen
Gesundheitsreform: Lars Klingbeil offen für Einführung einer
ZuckersteuerSie wollen mehr exklusive A…
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Krankenkassenreform: Sparen auf Kosten der Versicherten? (Update)
29 april 2026 · 12 min
Die Bundesregierung hat eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung
beschlossen. Der Entwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken soll ein
Defizit von rund 15,3 Milliarden Euro ausgleichen und die Beiträge
stabil halten. Die Regierung rechnet mit Einsparungen von 16,3
Milliarden Euro im kommenden Jahr. Für Versicherte bedeutet das: höhere
Zuzahlungen für Medikamente, Einschränkungen bei der
Familienversicherung und höhere Beiträge für Besserverdienende. Das
Krankengeld bleibt dabei unverändert. Auch Ärzte, Krankenhäuser und
Pharmafirmen sollen sparen. Kritik kommt von Grünen, Gewerkschaften und
Krankenkassen, die Nachteile für Versicherte und Versorgung befürchten.
Die Reform soll bald im Bundestag beschlossen werden. Was das nun
konkret für die Bürger bedeutet, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT. Lees meerLars Klingbeil hat die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 und die
Finanzplanung bis 2030 vorgestellt. Geplant sind Ausgaben von rund 543
Milliarden Euro, ein großer Teil davon für die Verteidigung. Der
Wehretat soll auf etwa 105,8 Milliarden Euro steigen. Zur Finanzierung
plant die Regierung neue Schulden von rund 197 Milliarden Euro zusammen
mit dem Sondervermögen für Bundeswehr und Infrastruktur. Gleichzeitig
setzt die Regierung auf Einsparungen in den Ministerien, Reformen im
Sozialbereich und zusätzliche Einnahmen, etwa durch neue Abgaben und
höhere Steuern. Ziel des Haushalts ist es laut dem Finanzminister, die
Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern.Außerdem im Update: Die EU-Kommission ermittelt erneut gegen Meta. Im
Fokus stehen mangelhafte Alterskontrollen bei Instagram und Facebook.
Das Mindestalter von 13 Jahren werde laut Kommission nicht ausreichend
überprüft. Neben den Altersregeln untersucht die EU auch, ob
suchtfördernde Algorithmen Nutzer länger auf den Plattformen halten. Wie
effektiv die EU große Techkonzerne regulieren kann, um Kinder und
Jugendliche besser zu schützen, ordnet Lisa Hegemann, Leiterin…