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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Haushalt 2027: Die 20-Milliarden-Lücke
29 april 2026 · 11 min
Die Bundesregierung will die Eckpunkte für den Haushalt 2027 sowie ein
Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen im Kabinett beschließen.
Geplant sind unter anderem Einsparungen bei der Mitversicherung von
Ehepartnern sowie eine teilweise Finanzierung von Bürgergeldkosten aus
dem Staatshaushalt. Mit dem Kabinettsbeschluss beginnt das
parlamentarische Verfahren. Der Haushaltsentwurf wird anschließend im
Bundestag beraten und kann dort noch verändert werden. Welche konkreten
Regelungen beschlossen werden könnten und welche Auswirkungen sich
daraus für die Bürger ergeben, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender
Leiter im Politikressort der ZEIT. Lees meerAußenminister Johann Wadephul hat bei einem Besuch bei den Vereinten
Nationen in New York für eine stärkere Rolle Deutschlands geworben. Bei
Gesprächen mit UN-Vertretern will der Außenminister Deutschlands
Einfluss in der Weltorganisation stärken. Hintergrund ist die Kandidatur
Deutschlands für einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat.
Inhaltlich setzt die Bundesregierung unter anderem auf Themen wie
Klimawandel als Sicherheitsrisiko, Terrorismusbekämpfung sowie neue
Bedrohungen im Cyber- und Weltraum. Wie die Chancen für einen Sitz im
Sicherheitsrat stehen, ordnet Rieke Havertz, internationale
Korrespondentin der ZEIT, ein.Und sonst so? Paketboten dürfen vor Hunden auf Autos flüchten.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Was machen die Reformen mit Ihrem Geld? Erhöhen und senken Sie mit
unserem Tool die SteuernDruck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen
Wirtschaftskrise: Mehr Geduld wagen
Reformen der Bundesregierung: Wann kommen die Reformen noch mal – und
welche überhaupt?Friedrich Merz: Der Kanzler sucht seine Geschi…
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Diese Reformen sind erst der Anfang – schmerzhaft wird es später (Update)
28 april 2026 · 10 min
Der Bundesregierung stehen heikle Tage bevor. Die Koalition aus SPD und
Union will sowohl den groben Haushalt für das kommende Jahr als auch die
Reform der gesetzlichen Krankenversicherung in dieser Woche beschließen.
Auf einer Tagung der CDU-Spitze in Berlin gab sich Bundeskanzler
Friedrich Merz noch gelassen: Die Gesundheitsreform sei »praktisch
abgeschlossen«, beim Haushalt gäbe es nur noch ein paar offene Themen.
Aber die Partei zeigt sich angespannter – in der CDU-Führung ist von der
»entscheidenden Phase« für die Regierung die Rede. Zwar liegen der grobe
Haushaltsentwurf und auch der Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform vor,
aber die schlussendlichen Sparmaßnahmen müssen wohl noch im Bundestag
diskutiert werden. Und dann sind da noch die anderen Reformpläne der
Regierung: die Einkommensteuer, die Pflege, der Arbeitsmarkt und die
Rente. Wo die Parteien aneinandergeraten könnten und ob der
Koalitionsfrieden gewahrt werden kann, erklärt Fabian Reinbold,
politischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerEine Expertenkommission der Bundesregierung zu künstlicher Intelligenz
(KI) schlägt einen Investitionsfonds von rund 300 Milliarden Euro für
den Ausbau der KI-Infrastruktur vor. Insgesamt haben die Experten im
Auftrag des Wirtschaftsministeriums 20 Handlungsempfehlungen verfasst.
Unter anderem raten sie dazu, einen Teil des Sondervermögens für die
Bundeswehr in dem Bereich einzusetzen. Außerdem müssten EU-Gesetze
wieder vereinfacht werden, diese blockieren laut der Kommission die
Entwicklung eigener KI-Unternehmen in Deutschland. Die Kommission hat
einige Vorschläge präsentiert, die bereits sechs Jahre alt sind,
analysiert Eike Kühl. Er schreibt für die ZEIT über Digitalthemen. Im
Podcast berichtet er, wieso die Kommission alte Forderungen nun
wiederholt hat und wie die deutsche KI-Wirtschaft aktuell aufgestellt
ist.Außerdem Thema: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) werden aus der
Allianz der ölfördernden Länder, Opec, austreten.Und sonst so? Ein Münchner zeigt 700 Fa…
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Israel: Zusammen gegen Netanjahu
28 april 2026 · 12 min
Die israelischen Politiker Jair Lapid und Naftali Bennett haben ein
gemeinsames Wahlbündnis gegen den amtierenden israelischen
Premierminister Benjamin Netanjahu angekündigt. Die beiden früheren
israelischen Ministerpräsidenten haben am Sonntag den Zusammenschluss
ihrer Parteien angekündigt, um bei der nächsten Wahl zu gewinnen. Diese
soll bis Ende Oktober 2026 stattfinden. Das Bündnis aus den Parteien
Bennett 2026 und Jesch Atid werde den Namen »Zusammen« tragen und von
dem rechtsgerichteten Bennett geführt werden, teilte dessen Büro mit.
Die ZEIT-Autorin Steffi Hentschke berichtet aus Israel, was das für die
Zukunft des Landes bedeuten könnte. Lees meerDie Verbraucherzentrale hat Mondelez, den Konzern hinter der
Schokoladenfirma Milka, wegen des Verdachts auf Verbrauchertäuschung
verklagt. Das Phänomen, wenn weniger Produkt zu einem teureren Preis
verkauft wird, nennt sich »Shrinkflation« und betrifft überwiegend
Lebensmittel. Die Datenredakteurin der ZEIT, Dana Hajek, spricht im
Podcast über das Phänomen.Und sonst so? Klingeln für Fische.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Israel: Naftali Bennett und Jair Lapid gründen Wahlbündnis gegen
NetanjahuIsrael: Oppositionspolitiker Gantz fordert Einheitsregierung in Israel
Neuwahlen: Israelische Abgeordnete stimmen für Auflösung des Parlaments
Shrinkflation: Was ist von Ihrer Lieblingsschokolade noch übrig?
Lebensmittelpreise in Europa: Preise wie in Bulgarien
Sparen im Supermarkt: So sparen Sie beim Einkauf mit Kindern
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Warum die USA so anfällig sind für politische Gewalt (Update)
27 april 2026 · 11 min
Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner mit Donald Trump in
Washington wird der mutmaßliche Täter einem Bundesgericht vorgeführt.
Die Behörden haben ein sogenanntes Manifest des mutmaßlichen Täters
gefunden und gehen davon aus, dass Regierungsmitglieder, allen voran
US-Präsident Donald Trump, Ziel des Angriffs waren. Es ist der dritte
Attentatsversuch auf Donald Trump innnerhalb von zwei Jahren. Lässt sich
diese Spirale der politischen Gewalt noch stoppen? Das erklärt
US-Korrespondentin Juliane Schäuble bei Was jetzt?. Lees meerAn diesem Mittwoch will das Kabinett von Kanzler Friedrich Merz die
Eckpunkte für den neuen Haushalt und die Gesundheitsreform
verabschieden. Das klare Ziel lautet Sparen. Warum von einigen geplanten
Einschnitten vor allem Frauen betroffen wären, erklärt Marie Rövekamp
aus dem Ressort Arbeit.Außerdem im Update: Während die Gesamtzahl der Verkehrstoten im
vergangenen Jahr sank, stieg die Zahl der getöteten Radfahrer laut dem
Statistischen Bundesamt auf 462.Und sonst so? Mehr Transparenz bei Google-Bewertungen.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Marco Fründt und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Korrespondentendinner: Was über den mutmaßlichen Angreifer in Washington
bekannt istPolitische Gewalt in den USA: Wenn der Bürger zur Gefahr wird
Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim
Korrespondentendinner bekannt istGesundheitsreform: Was jetzt auf Patienten zukommt
Sozialstaat: Kinder sind kein persönliches Pech
Karin Prien: »Ich werde keine Kulturkämpferin sein«Verkehrssicherheit: Jeder sechste Verkehrstote war mit dem Rad unterwegs
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Zielscheibe Donald Trump
27 april 2026 · 11 min
Beim White House Correspondents’ Dinner in Washington, an dem unter
anderem US-Präsident Donald Trump teilnahm, fielen am Samstagabend
Schüsse. Kurz nach Beginn des Events stürmte ein bewaffneter 31-jähriger
US-Amerikaner einen Kontrollpunkt des Secret Service außerhalb des
Festsaals. Ein Sicherheitsmann wurde dabei angeschossen. Schwer
bewaffnete Sicherheitskräfte stürmten den Ballsaal, die Gäste suchten
Schutz unter den Tischen, Trump und seine Gefolgschaft wurden in
Sicherheit gebracht. Zur Gala waren 2.600 Gäste gekommen, aus Politik
und den Medien. Keiner der Gäste wurde verletzt. Es ist bereits das
dritte Mal in Trumps Amtszeit, dass ihm ein bewaffneter Angreifer
bedrohlich nahekommt – wie konnte das passieren? Rieke Havertz,
internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet die Ereignisse ein. Lees meerIm westafrikanischen Land Mali ist die Sicherheitslage seit Jahren
instabil. An diesem Wochenende wurden verschiedene Kasernen und
Militärstützpunkte von bewaffneten Gruppen gemeinsam und koordiniert
angegriffen. Laut einem Regierungssprecher wurden 16 Menschen verletzt.
Issio Ehrich, der für die ZEIT seit Jahren über die Region schreibt,
ordnet ein, wie die Terroristen so stark werden konnten und wie die
Gewaltspirale gestoppt werden könnte.Und sonst so? Ein historisches Wochenende für den Marathonsport
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Reaktionen auf Schüsse in Washington: »Gewalt hat in einer Demokratie
keinen Platz«Schüsse bei Korrespondentengala: Trump fühlt sich durch Anschläge auf
sein Leben »geehrt«Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim
Korrespondentendinner bekannt istMali: Dschihadisten und Tuareg-Rebellen bekennen sich zu Angriffen in
MaliMali: Malis Armee meldet Angriffe »terroristischer Gruppen«
Biennale in Timbuktu: Tanzen gegen den Terror
Sie wollen mehr exklusi…
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Wer steckt hinter den Phishing-Angriffen auf deutsche Politiker?
26 april 2026 · 12 min
Signal gilt als einer der sichersten Messenger überhaupt – auch deshalb
wird die App von vielen Politikerinnen und Politikern genutzt. Doch nun
ist bekannt geworden, dass Angreifer offenbar über Monate hinweg
Signal-Gruppen von Bundespolitikern ausspioniert haben. Nach Recherchen
des Spiegel sollen unter anderem die Konten von Bundesbildungsministerin
Karin Prien (CDU), Bauministerin Verena Hubertz (SPD) und
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) betroffen sein. Die
Bundesanwaltschaft ermittelt inzwischen wegen Spionageverdachts. Wie
konnten Angreifer die Sicherheitsmechanismen von Signal umgehen, und wie
sicher ist politische Kommunikation über Messenger wirklich? Darüber
spricht im Podcast Henrik Oerding, Redakteur im Digitalressort der ZEIT. Lees meerAm 26. April 1986 kommt es im Atomkraftwerk Tschernobyl zur Katastrophe:
Bei einem fehlgeschlagenen Experiment explodiert Reaktorblock 4, es
kommt zur Kernschmelze. Radioaktives Material wird in die Atmosphäre
geschleudert und verteilt sich über weite Teile Europas. Besonders
betroffen sind die heutige Ukraine, Belarus und Russland. Es ist der bis
heute schwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der
Kernenergie. Die sowjetische Führung versucht zunächst, das Ausmaß der
Katastrophe zu verschleiern. Erst erhöhte Strahlungswerte in
Skandinavien machten das Unglück international bekannt. 40 Jahre später
sind die Folgen noch immer spürbar, wie Stefan Schmitt aus dem
Wissensressort der ZEIT im Podcast erläutert.Und sonst so? Mit 91 Jahren zum ersten Mal in die Schule.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer
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Weitere Links zur Folge:
Spionageverdacht: Auch Karin Prien und Verena Hubertz sollen von Hacks
betroffen seinPhishing-Angriffe auf Signal: Warum Politiker derzeit so viel Angst vor
Spionage haben wie noch nieAtomkatastrophe von Tschernobyl: Diplomatische Kernschmelze
Swetlana …
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Spezial »Der Wahlkreis«: Sind die Rechten doch zu schlagen?
25 april 2026 · 1 uur 14 min
Im Winter 2024 prägte der Historiker Niall Ferguson einen Begriff, der
seitdem die politische Debatte dominiert: Vibe Shift. Die Trump-Wahl war
für ihn das Zeichen eines globalen Stimmungsumschwungs. Die
Vorherrschaft der Linksliberalen sei gebrochen, die alte Ordnung falle
in sich zusammen. Es beginne eine neue Zeit der Stärke und Dominanz, in
der die globale Rechte den Ton angebe. Lees meerAnderthalb Jahre später ist Viktor Orbán abgewählt. Und auch Donald
Trump steht schwächer da denn je. Seit einigen Monaten taumelt er von
Niederlage zu Niederlage und in seiner Maga-Bewegung toben brutale
Richtungskämpfe. In dieser Lage treffen sich Sozialdemokraten aus der
ganzen Welt zu einer großen Strategiekonferenz in Barcelona.In dieser Folge von Was Jetzt – der Wahlkreis fragen unsere Hosts Lisa
Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch: Welchen Plan hat die Linke?
Was sind die Gründe für den Streit bei den Rechten? Und kommt Trumps
Überwältigungsstrategie an ein Ende?SHOWNOTES
Götz Aly in der FAS
Fergusons Vibe-Shift-Text
Tucker Carlson und sein Bruder über Trump
New York Times: How Trump took the U.S. to war with Iran
DIE ZEIT (Robert Pausch) über die linke Strategiekonferenz in Barcelona
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Einblicke in einen rechtsextremen Jugendbund: Wer ist der Jungadler?
25 april 2026 · 13 min
Nach Recherchen der ZEIT soll sich seit mehr als einem Jahrzehnt eine
rechtsextreme Gruppe namens Jungadler weitgehend im Verborgenen bewegen.
Die Gruppe veranstaltet Lager und Fahrten, organisiert Schulungen an
sogenannten »Führerschulen« und richtet sich an Kinder und Jugendliche
aus Neonazi-Milieus, ohne dabei öffentlich in Erscheinung zu treten oder
um neue Mitglieder zu werben. Die Sicherheitsbehörden halten sich
bedeckt. Der Verfassungsschutz bestätigt lediglich, die Organisation sei
bekannt. Die ZEIT hat über ein Jahr im Umfeld der Gruppe recherchiert
und dabei unter anderem Reiseberichte, Fotobücher und interne Unterlagen
ausgewertet, die erstmals tiefere Einblicke in das Netzwerk erlauben.
Spuren führen bis in den Bundestag hinein, in die Fraktion der AfD.
Luisa Hommerich, Redakteurin im Investigativressort der ZEIT, gibt im
Podcast Einblicke in die Recherche. Lees meerEin US-Soldat soll vertrauliche Informationen für eine lukrative
Onlinewette genutzt haben. Der US-Soldat wurde angeklagt, weil er auf
der Prognoseplattform Polymarket auf einen Einsatz der USA in Venezuela
gewettet haben soll. Er selbst soll vorher Teil der militärischen
Planungen gewesen sein. Nach Angaben der Bundesstaatsanwaltschaft in New
York werden dem 38-Jährigen nun unter anderem die unrechtmäßige Nutzung
vertraulicher Regierungsinformationen zum persönlichen Vorteil, der
Diebstahl nicht öffentlicher Regierungsinformationen, Rohstoffbetrug,
Überweisungsbetrug sowie unzulässige Geldtransaktionen vorgeworfen. Ihm
drohen mehrere Jahre Haft. Ingo Malcher, Redakteur im Wirtschaftsressort
der ZEIT, ordnet den Fall ein und schildert, warum es kein Zufall ist,
dass unter Donald Trumps zweiter Präsidentschaft der Insiderhandel an
vielen Stellen floriert.Und sonst so? Wie viel Warnhinweis braucht das Fischbrötchen?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg
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Millionen für Kulturprojekte und ein politischer Rücktritt
24 april 2026 · 10 min
Berlins parteilose Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hat ihren Rücktritt
angekündigt und den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) um ihre
Entlassung gebeten. Anlass ist ein Bericht des Berliner
Landesrechnungshofs, der bei der Vergabe von Fördermitteln für Projekte
gegen Antisemitismus schwere Rechtsverstöße und Versäumnisse feststellt.
Bereits zuvor hatte Wedl-Wilson ihren Staatssekretär Oliver Friederici
entlassen. Ihren Rücktritt begründet sie mit politischer Verantwortung
und dem Ziel, weiteren Schaden im Kampf gegen zunehmenden Antisemitismus
in Berlin abzuwenden. Was wird ihr konkret vorgeworfen, und welche
Folgen hat der Rücktritt – auch für die Berliner CDU? Darüber spricht
Raoul Löbbert, Redakteur im Kulturressort der ZEIT, im Podcast. Lees meerDie Klimaschutzbewegung Fridays for Future ruft bundesweit zu Protesten
gegen die Energiepolitik der Bundesregierung auf. In rund 60 Städten
demonstrieren Aktivistinnen und Aktivisten am »Gas-Aktionstag« vor
Rathäusern sowie Parteibüros von CDU und SPD. Vorab kritisierte die
Bewegung die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die Aktivistin
Carla Reemtsma wirft ihr vor, mit ihrer Politik fossile Konzerne zu
begünstigen und die Energiewende auszubremsen. Kritik kam vor allem
wegen Plänen für Gaskraftwerke auf, die künftig die Stromversorgung
absichern sollen, und die derzeit noch regierungsintern abgestimmt
werden. Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der
ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche Rolle Fridays for Future heute noch
in der Klimadebatte spielt.Außerdem im Update:
- Bundestag und Bundesrat haben die Senkung der Mineralölsteuer sowie
eine steuerfreie Entlastungsprämie für Beschäftigte beschlossen:
- Der Tankrabatt soll ab dem 1. Mai für zwei Monate gelten und die
Spritpreise um rund 17 Cent pro Liter senken – wobei noch unklar
ist, wie genau sich das auf die Preise an den Tankstellen auswirken
wird.
- Die Entlastungsprämie erlaubt Arbeitgebern bis Ende Juni 2027,
freiwillige, steuerf… -
Eine Klimakonferenz der Willigen
24 april 2026 · 13 min
Ab heutigem Freitag treffen sich im kolumbianischen Santa Marta
schätzungsweise rund fünfzig Staaten erstmals zu einer Konferenz, bei
der es nur um den Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas gehen soll. Die
Regierungskonferenz wird von Kolumbien und den Niederlanden gemeinsam
ausgerichtet – aus Frust über die Ergebnisse der COP29 in Aserbaidschan
und auch bei der COP30 im brasilianischen Belém 2025. Dort verhinderten
einige Staaten, dass der Fossilausstieg als zentrale Voraussetzung von
Klimaschutz festgeschrieben wurde. Rund 90 Prozent aller
Kohlendioxid-Emissionen der Menschheit entstehen durch die Verbrennung
von Kohle, Öl und Gas. Der ZEIT Wissen-Redakteur Stefan Schmitt spricht
im Podcast über die Konferenz. Lees meerAm vergangenen Wochenende hat der spanische Ministerpräsident Pedro
Sánchez zu einer sozialdemokratischen Strategiekonferenz nach Barcelona
eingeladen. Die »Global Progressive Mobilisation« sollte der Linken den
Weg aus ihrer Krise weisen – mit der Konzentration auf
Wirtschaftsfragen. Mehr als 4.000 Menschen haben daran teilgenommen,
darunter waren etwa 100 Politiker aus 40 Ländern, Wissenschaftler und
weitere Gäste. Wie wollen die Linken in Zukunft also wieder
erfolgreicher werden? Der politische Korrespondent der ZEIT, Robert
Pausch, war in Barcelona dabei.Und sonst so? Teure Cockpit-Selfies zum Abschied.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Transitioning-away-Conference: Organisierter Entzug
Abschluss der Klimakonferenz: Das fossile Zeitalter endet, nur der Plan
fehltCOP30: Diese Klimakonferenzen können wir uns sparen
Linke Konferenz in Barcelona: Themen für den Küchentisch
Politische Linke: So einfach ist es nicht
Die Linke: Über die Chancen einer neuen linken Politik
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Schah-Sohn Pahlavi sucht Unterstützung in Berlin (Update)
23 april 2026 · 10 min
Reza Pahlavi ist erstmals zu politischen Gesprächen in Berlin, um für
die Unterstützung der iranischen Opposition zu werben. Treffen mit
Mitgliedern der Bundesregierung sind nicht geplant. Pahlavi wirft dieser
vor, im Umgang mit dem iranischen Regime zu nachgiebig zu sein und den
Dialog mit ihm zu verweigern. Innerhalb der iranischen Opposition ist
seine Rolle umstritten: Während einige Gruppen ihn unterstützen,
kritisieren andere ihn unter anderem wegen einer möglichen Rückkehr zur
Monarchie und seiner Haltung zum Krieg der USA und Israels. Begleitet
wird sein Besuch von Demonstrationen in Berlin. Welche Stimmung dort
herrscht, berichtet ZEIT-Volontär Omid Rezaee. Lees meerAuf Zypern treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem
informellen Gipfel. Per Video zugeschaltet ist auch der ukrainische
Präsident Wolodymyr Selenskyj, der über die aktuelle Lage im Krieg in
der Ukraine berichtet. Weitere Themen sind die Auseinandersetzungen
zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon sowie die Situation
im Iran. Kurz vor dem Gipfel haben die USA und Iran ihre Waffenruhe
verlängert. Die EU-Staaten sind nicht direkt an den Verhandlungen
beteiligt. Wie und wo sich europäische Staaten aber beteiligen könnten,
erklärt Johanna Roth, Auslandskorrespondentin der ZEIT.Außerdem im Update: Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben CDU, SPD, Grüne,
FDP und Linke eine Reform verabschiedet, die demokratische Institutionen
stärken soll. Ziel ist es, Blockaden zu verhindern und die
Funktionsfähigkeit von Parlament und Verfassungsgericht zu sichern. Die
AfD kritisiert die Änderungen als undemokratisch.Und sonst so? Das ist das Pressefoto des Jahres
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle
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Unruhen in Iran: "Mehrheit wil…
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Landtagsreform in Sachsen-Anhalt: Stärkt das den Staat – oder die AfD?
23 april 2026 · 13 min
Im Landtag von Sachsen-Anhalt wollen CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke an
diesem Donnerstag eine Reform zum Schutz demokratischer Institutionen
beschließen. Hintergrund ist die Landtagswahl im September und die
Möglichkeit eines Wahlsiegs der AfD, die einen grundlegenden politischen
Umbau angekündigt hat. Die AfD kritisiert die Reform und sieht sich
dadurch benachteiligt. Die anderen Parteien sagen dagegen, dass die
Änderungen der allgemeinen Stabilität demokratischer Strukturen dienen
sollen. Wie sinnvoll die Reform sein kann, ordnet ZEIT-Redakteur
Martin Nejezchleba ein. Lees meerDas britische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das den Verkauf
von Zigaretten und E-Zigaretten an alle ab dem 1. Januar 2009 geborenen
Menschen dauerhaft verbietet. Das Rauchen selbst bleibt erlaubt, ebenso
der Kauf von Vapes. Gesundheitsminister Wes Streeting spricht trotzdem
von einem »historischen Moment« und einer künftigen rauchfreien
Generation. Großbritannien ist eines der ersten Länder weltweit, das ein
solches generationsbezogenes Tabakverbot einführt. Wie das Gesetz in der
Praxis funktionieren kann, erklärt Ingo Arzt, Redakteur im
Gesundheitsressort der ZEIT.Und sonst so? Wie man Fußballgeschichte schreibt: Marie-Louise Eta im
ExklusivinterviewModeration und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle
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Wahlumfragen zu Landtagswahlen: So schneiden die Parteien in den
Bundesländern derzeit abBundesverfassungsgericht: Bundesrat stimmt Reform zum Schutz des
Verfassungsgerichts zuAfD-Wahlprogramm Sachsen-Anhalt: Sanfter Ton, radikale Pläne
Bundesverfassungsgericht: Resilienz light
AfD Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts AfD beschließt Wahlprogramm
Demokratie in Deutschland: Mutig sein – auch wenn es schmerzt
Rauchst…
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Glaubt der Kanzler noch an die Rente? (Update)
22 april 2026 · 12 min
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte am Montag, die gesetzliche
Rentenversicherung werde »allenfalls noch die Basisabsicherung« fürs
Alter sein. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf kündigte daraufhin
»erbitterten Widerstand der Sozialdemokratie« an. Warum die Regierung
streitet und was das für Arbeitnehmer bedeutet, beantwortet Mark
Schieritz, Leiter des Politikressorts der ZEIT. Lees meerUS-Präsident Donald Trump hat die Feuerpause mit dem Iran verlängert,
bis laufende Gespräche in Pakistan abgeschlossen seien. In den
vergangenen Wochen hatte er wiederholt mit extremen militärischen
Angriffen auch gegen zivile Infrastruktur gedroht. Ob hinter dem
ständigen Hin und Her irgendeine Strategie steckt, analysiert Juliane
Schäuble, USA-Korrespondentin der ZEIT.Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die erste
Militärstrategie der Bundeswehr vorgestellt: Russland wird als größte
Bedrohung für die Nato benannt, die Bundeswehr soll auf 460.000
Soldatinnen und Soldaten wachsen — mit mehr Präzisionswaffen und
stärkeren Kapazitäten im Cyberraum. Die Details des Dokuments sind
geheim.Ungarn hat seine monatelange Blockade des EU-Hilfspakets für die Ukraine
beendet, zehn Tage nachdem Viktor Orbán die Parlamentswahl verloren
hatte. Die EU kann jetzt ein Darlehen von insgesamt 90 Milliarden Euro
auf den Weg bringen, dazu ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Was
das für die Ukraine bedeutet, erklärt Uli Ladurner,
Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel.Transparenzhinweis: In der ersten Veröffentlichung dieser Folge haben
wir Matthias Miersch versehentlich als SPD-Vorsitzenden bezeichnet.
Tatsächlich ist er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Wir haben
den Fehler korrigiert.Und sonst so? Schweden gucken Elchen beim Wandern zu.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Benjamin Probst und Marco Fründt
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unte… -
Reservisten: Gesucht. Gebraucht. Vergrault?
22 april 2026 · 13 min
Verteidigungsminister Boris Pistorius stellt am Mittwoch die neue
Militärstrategie der Bundeswehr vor – das erste Dokument dieser Art in
der Geschichte der Bundesrepublik. Unterdessen sind von den
Hunderttausenden ehemaligen Soldatinnen und Soldaten unter 65 Jahren nur
60.000 als Reservisten einsatzbereit. Ist eine große Reserve in Zeiten
von Drohnen und Cyberkrieg noch zeitgemäß? Das beantwortet Hauke
Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerDie Dietrich Bonhoeffer Klinik in Niedersachsen ist die größte
Rehaeinrichtung für suchtkranke Jugendliche in Deutschland – 60 von
bundesweit etwa 100 Plätzen hängen an ihr. Nun schließt sie: Die
Rentenversicherung hat ihre Vergütung angepasst, was laut Klinikleitung
die tatsächlichen Kosten bei Weitem nicht deckt. Kaja Klapsa aus dem
Politikressort der ZEIT hat zum Fall recherchiert.Und sonst so? Ein Keyboard-spielendes Pony gegen den Schmerz
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. «Weitere Links zur Folge:
Wehrpflicht: Und ihr fragt euch noch, warum sich junge Leute abwenden
Wehrpflichtgesetz: Ein bisschen Ernstfall
Schließung von Suchtklinik: »Wahrscheinlich wäre ich jetzt tot«
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Wie Trumps Politik die Energiewende vorantreibt (Update)
21 april 2026 · 9 min
Der Petersberger Klimadialog hat in Berlin begonnen. Ziel ist der
internationale Austausch zur Klimapolitik sowie die Vorbereitung der
nächsten Weltklimakonferenz, die im November im türkischen Antalya
stattfinden soll. Deutschland wird von Umweltminister Carsten Schneider
und Staatssekretär Jochen Flasbarth vertreten. Inhaltlich geht es vor
allem um die Rolle der Klimapolitik für eine sichere Energieversorgung.
Carsten Schneider betonte bei seiner Eröffnungsrede die Notwendigkeit
schnellerer Fortschritte bei der Energiewende. Was von dem Treffen zu
erwarten ist und ob die Debatte um die Energiewende jetzt wieder
aufflammt, ordnet Petra Pinzler ein, Korrespondentin in der
Hauptstadtredaktion der ZEIT. Lees meerBei einem Treffen in Luxemburg kommen die EU-Außenminister zusammen, um
über den Ukrainekrieg und die Lage im Nahen Osten zu beraten. Die
Gespräche werden von der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas geleitet, aus
Deutschland nimmt Außenminister Johann Wadephul teil. Im Fokus stehen
die Waffenruhe-Verhandlungen im Konflikt zwischen dem Iran und den USA
sowie Gespräche zwischen Israel und dem Libanon. Ein weiterer
Schwerpunkt ist der Krieg in der Ukraine. Nach der Abwahl des
ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán hoffen viele Staaten auf
schnellere Entscheidungen bei den EU-Hilfen für die Ukraine.Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass
Ungarn mit einem LGBTQI+-feindlichen Gesetz von 2021 gegen EU-Recht
verstößt. Das Gesetz, eingeführt unter Viktor Orbán, schränkt unter
anderem die Darstellung queerer Themen in Medien ein. Viktor Orbáns
Nachfolger Péter Magyar äußerte sich jedoch bisher kaum zu konkreten
Verbesserungen für LGBTQI+-Rechte.Bei Apple kommt es zu einem Führungswechsel: CEO Tim Cook tritt nach
rund 15 Jahren an der Spitze des Unternehmens zurück. Er hatte die
Leitung 2011 nach dem Tod von Mitgründer Steve Jobs übernommen.
Nachfolger wird John Ternus. Was von dem neuen Apple-Chef zu erwarten
ist, ordnet Henrik Oerding ein,… -
Verhandler gegen Hardliner – wer hat das Sagen im Iran?
21 april 2026 · 12 min
Seit dem Wochenende ist die Straße von Hormus erneut für den
Schiffsverkehr gesperrt. Die iranische Führung hatte die Meerenge am
Freitag kurzzeitig geöffnet, die Sperrung jedoch bereits am Samstag
wieder in Kraft gesetzt. Die iranische Armeeführung begründete dies mit
der seit dem 13. April anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen. Die
zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran läuft am Mittwoch
aus. Vor der jüngsten Eskalation hatte der Iran eine zweite
Gesprächsrunde mit den USA abgesagt. Haben die iranischen Verhandler
genug Durchsetzungskraft, die Hardliner im Regime einzuhegen? Das ordnet
der Iran-Experte der ZEIT, Omid Rezaee, im Podcast ein. Lees meerAm Dienstag entscheidet Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über das
100-Milliarden-Euro-Projekt Future Combat Air System (FCAS). Zu diesem
europäischen Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen
zufolge neben einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue
Kommunikationssysteme gehören. Es sollte ab den 2040er-Jahren
einsatzfähig sein. Am Wochenende hatte das Handelsblatt berichtet, dass
ein letzter Vermittlungsversuch für den deutsch-französischen Kampfjet
offenbar gescheitert sei und das geplante Luftkampfsystem FCAS wohl
nicht verwirklicht werde. Zu FCAS recherchiert hat der
sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs.Und sonst so? Schläge wegen zu lauten Schnitzel-Klopfens
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Iran-Gespräche in Islamabad: Können die Verhandler die Hardliner
einhegen?Liveblog: Irankrieg: Pakistan sieht Chancen für iranische Teilnahme an
weiteren GesprächenKrieg im Iran: US-Marine greift iranisches Frachtschiff an, Iran droht
mit VergeltungFuture Combat Air System: Europas Rüstungsprojekte zerbröseln
FCAS: Scheitert das europäische Kampfjetprojekt?
FCAS: Vermittlung für deutsc…
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Das Dilemma des JD Vance (Update)
20 april 2026 · 11 min
US-Vizepräsident JD Vance übernimmt derzeit den schwierigsten Auftrag,
den US-Präsident Donald Trump zu vergeben hat. Er soll einen Frieden mit
dem Iran schließen, obwohl er von Anfang an dem Krieg gegen den Iran
skeptisch gegenüberstand. In Islamabad wird Vance nun erneut die
US-Delegation für weitere Friedensgespräche leiten. Die am Mittwoch
auslaufende Waffenruhe mit dem Iran steht infrage – und mit ihr
womöglich Vance' politische Zukunft. US-Korrespondentin Juliane Schäuble
spricht in dieser Folge über Chancen und Risiken von Vance' Einsatz. Lees meerWegen des Irankriegs gibt es eine weltweite Energiekrise, die auch die
Luftfahrtbranche unter Druck setzt. Am Montag beriet deshalb
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mit Vertretern von
Flughäfen, Fluggesellschaften und Flugverbänden über die
Kerosinversorgung. Auch am Montag war Reiche auf der Hannovermesse
unterwegs. Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Ressorts Politik
und Wirtschaft, hat sie dort beobachtet und berichtet, wie selbstbewusst
die Ministerin auftritt.Die Zahl der in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Straftaten
in Deutschland ist zum ersten Mal seit vier Jahren gesunken, allerdings
stieg die Zahl der Vergewaltigungen im Vergleich zum Vorjahr.
ZEIT-Politikredakteurin Nina Monecke erklärt, was für den Anstieg bei
den erfassten Sexualverbrechen verantwortlich sein könnte.Und sonst so? Helsinki hat ein neues Wahrzeichen.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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US-Vizepräsident: »Wenn es nicht klappt, gebe ich JD Vance die Schuld«
Verhandlungen zum Irankrieg: Iran lehnt weitere Verhandlung mit den USA
offenbar abKatherina Reiche: Jetzt geht sie auch Merz zu weit
Kerosinversorgung: Wirtschaftsministerin Reiche streitet drohenden
Kerosinmangel abTreibstoffversorgung: Merz plant Sitzung des nationalen Sicherheit…
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Irankrieg: Ohne Öl und Gas kein Essen?
20 april 2026 · 14 min
Der Irankrieg zeigt, wie stark die globale Landwirtschaft von fossilen
Energien abhängig ist. Denn für die Herstellung von konventionellem
Dünger und Pestiziden werden große Mengen Erdöl und Erdgas benötigt.
Wegen der steigenden Energiepreise stockt weltweit die Produktion.
Außerdem stecken derzeit Schiffe mit über einer Million Tonnen
Düngemittel in der Straße von Hormus fest. Wie die weltweiten
Ernährungssysteme krisenfester und unabhängiger von fossilen Energien
werden können, erklärt ZEIT-Autorin Christiane Grefe. Lees meerAm Sonntag ging das dreitägige Antalya Diplomatie-Forum in der Türkei zu
Ende, wo sich Vertreter aus etwa 150 Ländern über internationale
Sicherheitspolitik ausgetauscht haben. Zu den Gästen zählten Russlands
Außenminister Sergej Lawrow und sein ukrainischer Amtskollege Andrij
Sybiha. Am Rande der Konferenz berieten die Außenminister der Türkei,
Ägyptens, Saudi-Arabiens und Pakistans über den Irankrieg. Hochrangige
Vertreter der USA, der großen EU-Staaten und auch der Bundesregierung
blieben dem Forum fern. Ist das ein Fehler – und welche strategischen
Ziele verfolgt Türkeis Präsident Erdoğan? Fritz Zimmermann,
Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus der Türkei.Und sonst so? Wie schwer es ist, US-Anwendungen loszuwerden.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
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Düngemittel und Energiepreise: Erst wird Sprit unbezahlbar, dann
LebensmittelDüngemittel: Wenn der Irankrieg auf dem deutschen Acker ankommt
Straße von Hormus: Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig
Antalya Diplomatie-Forum: Selbst der russische Außenminister kriegt hier
die große BühneTürkei und Iran: Die Sorge ist groß, in den Krieg hineingezogen zu
werdenGazafriedensverhandlungen: Erdoğan sitzt jetzt in der ersten Reihe
Straße von Hormus: Stirbt der Dollar an der Straße von Hormus?
Sie wollen mehr exklusi…
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Kuba: Strom, Sprit und Hoffnung fehlen
19 april 2026 · 13 min
Immer wieder hat US-Präsident Donald Trump mit einem schärferen Vorgehen
gegenüber Kuba gedroht und von einer möglichen »Übernahme« gesprochen.
Nun hat Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel die USA eindringlich vor einer
Eskalation gewarnt: Sollte es dazu kommen, werde sich das Land
verteidigen – notfalls bis zum Äußersten. Die Spannungen treffen auf
eine ohnehin dramatische Lage im Inselstaat. Kuba steckt seit Jahren in
einer schweren Wirtschaftskrise, verschärft durch ein US-Ölembargo und
den Wegfall wichtiger Ölimporte aus Venezuela. Stromausfälle,
Benzinmangel und Versorgungsengpässe prägen den Alltag vieler Menschen.
Wie lebt es sich unter diesen Bedingungen – zwischen wirtschaftlicher
Krise und der Angst vor einem möglichen militärischen Konflikt? Miguel
Helm, Redakteur im Ressort X der ZEIT, war vor Kurzem in Kuba. Im
Podcast erzählt er, wie groß das Vertrauen in die Führung noch ist und
warum der große Protest bislang ausbleibt. Lees meerSeit Wochen sorgt ein Buckelwal vor der Ostseeinsel Poel für Aufsehen.
Immer wieder gerät das Tier, das einige Timmy und andere Hope nennen, in
flaches Wasser; mehrere Rettungsversuche liefen bislang ohne Erfolg. Vor
Ort treffen Helferinnen und Helfer sowie Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler aufeinander, von denen einige den Wal für schwer krank
und kaum noch zu retten halten. Zugleich reisen Schaulustige an,
verfolgen das Geschehen, filmen und diskutieren. Das Schicksal des
Tieres bewegt viele, weit über die Region hinaus. Doch wie erleben die
Bewohnerinnen und Bewohner von Poel diese Ausnahmesituation direkt vor
ihrer Haustür? Tom Kroll schreibt für die ZEIT und ist dort. Im Podcast
berichtet er, wer die Menschen sind, die wegen des Wals anreisen, und
wie sich der Alltag auf der Insel verändert hat.Und sonst so? Wie aus Marmelade in Europa Politik wurde.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Wei…
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Spezial: Das Rätsel um ME/CFS
18 april 2026 · 44 min
Im Frühjahr 2024 gerät Célines Alltag aus den Fugen: Erst ist da nur
dieser Moment am Bahnhof in Halle, in dem der Boden zu wanken scheint.
Dann ist da diese Erschöpfung, die alles unfassbar anstrengend macht:
Treppensteigen, Duschen, Lesen, später sogar Geräusche und Licht. Lees meerDeutschlandweit sind rund rund 600.000 Menschen am Myalgischen
Enzephalomyelitis/Chronischen Fatigue-Syndrom erkrankt – kurz ME/CFS.–
kurz ME/CFS. Sie haben Symptome wie schwere Erschöpfung, Konzentrations-
und Schlafstörungen. Aber ME/CFS ist bis heute schwer zu fassen. Es gibt
keinen eindeutigen Labortest; Diagnosen beruhen auf den Schilderungen
der Betroffenen – und damit auf etwas, das Raum lässt für Zweifel. Diese
Leerstelle befeuert eine ungewöhnlich harte Debatte über die Ursachen
der Krankheit.In diesem Spezial von »Was jetzt?« begleitet Pia Rauschenberger
Betroffene und Forschende, die das Rätsel um ME/CFS endlich lösen
wollen. In Regensburg sucht ein Team um Alexander Dejaco und Michael
Gruber nach Biomarkern im Blut, mit denen sie ME/CFS messbar machen
könnten. Eine mühsame Arbeit, die für Betroffene ein Durchbruch sein
könnte.
Moderation und Skript: Pia Rauschenberger
Redaktion: Tim Howard
Produktion: Markus Gläser
Sounddesign: Markus Gläser und Tim HowardAlle Folgen dieses Podcasts finden Sie hier.
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Digitale Gewalt: Was der Gesetzentwurf bringt
18 april 2026 · 13 min
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat einen Gesetzentwurf
gegen digitale Gewalt vorgelegt, der Straf- und Zivilrecht verschärfen
soll. Geplant sind drei neue Straftatbestände: das Verbot der
Herstellung und Verbreitung intimer Bilder, die Strafbarkeit täuschender
Deepfakes mit rufschädigender Wirkung sowie das Verbot digitaler
Überwachung. Zugleich sollen Betroffene zivilrechtlich gestärkt werden.
Sie sollen leichter die Identität anonymer Täter ermitteln, Beweise
sichern und eine Sperrung von Accounts beantragen können. Auch
Plattformbetreiber sollen stärker in die Pflicht genommen werden. Eva
Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet ein, ob der
Gesetzentwurf digitale Gewalt im Netz wirklich eindämmen kann. Lees meerDie Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor möglichen
Flugausfällen in Europa infolge eines drohenden Kerosinmangels. IEA-Chef
Fatih Birol erklärte, die Vorräte könnten nur noch für etwa sechs Wochen
reichen. Auch andere Experten rechnen in den kommenden Wochen mit
Versorgungsengpässen. Die EU-Kommission hält Engpässe für möglich, sieht
bislang aber keine akute Knappheit. Wie realistisch Flugausfälle im
Sommer tatsächlich sind und ob die Öffnung der Straße von Hormus daran
etwas ändert, erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jonas Schulze Pals.Und sonst so? Ihr perfekter Drink für warme Frühlingstage
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Digitale Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen
pornografische DeepfakesDigitale Gewalt: Justizministerin will sexualisierte Deepfakes unter
Strafe stellenGesetzeslücke: Bundesländer wollen Initiative zu Verbot von
Nacktaufnahmen startenWas jetzt? / Collien Fernandes: Wie die Politik gegen Deepfakes vorgehen
will… -
Über Libanons Zukunft wird nicht im Libanon entschieden (Update)
17 april 2026 · 12 min
Israel und der Libanon haben sich nach Angaben von US-Präsident Donald
Trump auf eine zehntägige Waffenruhe verständigt. Trump beansprucht die
Waffenruhe für sich und spricht von einem möglichen Durchbruch – sogar
erste direkte Gespräche im Weißen Haus zwischen Israel und dem Libanon
stellt er in Aussicht. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht
die Feuerpause als Chance für eine dauerhafte Friedenslösung. Zudem
erklärt er, dass die israelischen Soldaten während der Waffenruhe im
Süden des Libanon bleiben werden. Zur gleichen Zeit gibt es Berichte
über neue Angriffe trotz Waffenruhe. Wie stabil ist die Waffenruhe
wirklich? Jan Roß, Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus Israel. Im
Podcast erklärt er, warum diese Waffenruhe für Trump so wichtig ist und
was sie für den ohnehin unter Druck stehenden Libanon bedeutet. Lees meerNach der Hormus-Konferenz in Paris, zu der Frankreich und Großbritannien
eingeladen hatten, teilte Macron mit, die Planung einer militärischen
Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Region werde nun schnell
vorangetrieben. Der britische Premierminister Keir Starmer sprach von
einer produktiven Sitzung. Er betonte, eine militärische Mission werde
rein defensiv sein und erst nach dem Beschluss einer Waffenruhe starten
können. Der Bundeskanzler bekräftigte die Bereitschaft Deutschlands,
sich an einem Einsatz in der Region zu beteiligen. Die Bundeswehr sei
bereit, sich der Minenräumung anzuschließen, sagte er. Dafür brauche es
jedoch eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, einen Beschluss der
Bundesregierung und ein Mandat des Bundestags. Hauke Friederichs,
sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, spricht im Podcast
darüber, um welche Art der militärischen Beteiligung es gehen könnte.
Noch während der Sitzung erreichte die Politikerinnen und Politiker die
Meldung, dass die Straße von Hormus wieder offen sei. Die Blockade der
für die Schifffahrt wichtigen Straße wird dem Iran zufolge für die
restliche Zeit der mit dem Libanon gelte… -
Krankenkassenreform: Große Pläne, kleiner Rückhalt
17 april 2026 · 12 min
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat ein umfassendes
Reformpaket für die gesetzliche Krankenversicherung vorgelegt, um ein
erwartetes Defizit von rund 15 Milliarden Euro zu schließen. Die Pläne
stoßen jedoch in der Koalition auf Widerstand. Im Bundestag werden daher
Änderungen erwartet. Erst mal soll der Gesetzentwurf aber Ende April ins
Kabinett eingebracht werden. Kaja Klapsa ist Redakteurin im
Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt sie, welche von Warkens
Reformvorschlägen überhaupt umgesetzt werden können. Lees meerSieben Wochen dauert der Krieg zwischen den USA und Israel gegen den
Iran. Die wirtschaftlichen Folgen spüren Menschen weltweit, etwa durch
steigende Energiepreise. Wenig im Fokus steht bislang Saudi-Arabien: Das
Land ist politisch und wirtschaftlich eng mit den USA verbunden und mit
dem Iran verfeindet. Dennoch ist seine Rolle ambivalent: Einerseits ist
das Land schwer getroffen von den iranischen Vergeltungsschlägen;
andererseits profitiert es vom gestiegenen Ölpreis, zumal es als
einziger der Golfstaaten auch einen Zugang zum Roten Meer besitzt.
Welche Rolle das Land im Konflikt genau einnimmt, analysiert Lea Frehse,
Nahostexpertin im Politikressort der ZEIT.Und sonst so? Im Süden von Hessen droht eine Maikäferplage
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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ZEIT auf WhatsApp.Weitere Links zur Folge:
Livestream: Reform der gesetzlichen Krankenkassen:Live:
Gesundheitsministerin Nina Warken stellt ihre Sparpläne vorGesetzliche Krankenversicherung: Na, geht doch
Nina Warken: Gesundheitsministerin kündigt Einsparungen in
Milliardenhöhe anKrankenkassenreform: Warkens Sparpläne sorgen für Kritik
Was jetzt? / Nachrichtenpodcast:Gesundheitsreform: Was jetzt auf
gesetzlich Versicherte zukommtLiveblog: Irankrieg: Netanjahu…
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Kritik am Tankrabatt: Braucht es eine Übergewinnsteuer? (Update)
16 april 2026 · 11 min
Wegen des Irankriegs steigen die Spritpreise – deshalb sollen sie nach
dem Willen der Bundesregierung ab Mai für zwei Monate um 17 Cent pro
Liter sinken. Dafür hat die Bundesregierung ihren Entwurf für eine
Senkung der Mineralölsteuer in den Bundestag eingebracht. Union und SPD
verteidigten ihre Pläne, aus der Opposition – und von der mitregierenden
SPD – kam die Forderung nach einer sogenannten Übergewinnsteuer für die
Mineralölkonzerne. Wie sinnvoll ein zweimonatiger Spritpreisrabatt ist,
erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher. Lees meerDer Co-Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, will sein Amt niederlegen.
Er werde beim Parteitag im Juni nicht erneut für das Amt kandidieren,
teilte er mit, und nannte gesundheitliche Gründe. Daraufhin hat
Fraktionsvize Luigi Pantisano seine Kandidatur für den Parteivorsitz
angekündigt. Politikredakteurin Lisa Caspari berichtet, wie Jan van Aken
seine Partei geprägt hat.Außerdem im Update:
Die Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks die
Regionalfluggesellschaft Cityline ab sofort still – fast zwei Jahre
früher als geplant.Und sonst so? Seltener Münzfund
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Rita Lauter, Fabian Scheler
Mitarbeit: Mira Schrems
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Entlastungspaket: Schon wieder ein Tankrabatt, really?
Spritpreise und Tempolimit: Brauchen wir ein Tempolimit?
Mineralölsteuer: Grüne und Linke sehen keine Wirksamkeit im
Tankrabatt-EntwurfDie Linke: Linken-Chef van Aken tritt nicht erneut als Parteichef an
Jan van Aken: "Manche Freunde sagen: Du bist ja arm wie 'ne Kirchenmaus"
Linkspartei: Linken-Fraktionsvize Luigi Pantisano kandidiert für
ParteivorsitzLufthansa: Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks Cityline
sofort stillLufthansa-Jubiläum: Drinnen feiern Chef und Kanzler, draußen streiken
die MitarbeiterSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
unser unser Podca… -
Irankrieg: Werden jetzt auch Lebensmittel teurer?
16 april 2026 · 13 min
Gut sechs Wochen nach dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran
wird immer wahrscheinlicher, dass dieser Konflikt die Inflation in
Deutschland in die Höhe treibt – und das nicht nur vorübergehend. Glaubt
man den Prognosen, wird schon bald auch der Einkauf im Supermarkt
teurer. Bereits jetzt hat sich die Inflation sprunghaft erhöht, von 1,9
Prozent im Februar auf 2,7 Prozent im März (jeweils im Vergleich zum
Vorjahr). Es lässt sich nicht prognostizieren, wie lange die Spannungen
im Nahen Osten anhalten werden. Bisher ließ der Krieg vor allem die
Preise für Öl und Gas nach oben schnellen, weil große Mengen dieser
Rohstoffe normalerweise durch die infolge des Krieges blockierte Straße
von Hormus transportiert werden. Warum werden nun auch Lebensmittel
teurer? Dazu hat der stellvertretende Wirtschaftsressortleiter der ZEIT,
Kolja Rudzio, recherchiert. Lees meerSeit Montag blockieren die USA den iranischen Schiffsverkehr durch die
Straße von Hormus. Es kann erwartet werden, dass diese Entscheidung des
US-Präsidenten Donald Trump nicht nur das iranische Regime unter Druck
setzt, sondern auch zulasten von Chinas Wirtschaft gehen wird. Die
Volksrepublik China ist Hauptabnehmer des iranischen Rohöls – und
agierte im Nahostkonflikt bisher recht zurückhaltend. Die chinesische
Führung kritisierte die Aggressoren USA und Israel öffentlich, rügte
aber auch den Iran für dessen Angriffe auf die Golfstaaten. Könnte
sich China nun gezwungen sehen, auf die iranische Führung einzuwirken,
sodass diese ihr umstrittenes Atomprogramm aufgibt?
ZEIT-Chinakorrespondent Jens Mühling ordnet die Rolle Chinas im
Irankrieg ein.Und sonst so? Orgel-Banger
Transparenzhinweis: In dieser Folge sagen wir, dass Willi, der in
München Orgel spielt, 25 Jahre alt ist. Tatsächlich ist er 27 Jahre alt.
Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns …
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Lufthansa: Zum Geburtstag viel Streik (Update)
15 april 2026 · 10 min
Nach dem Ende des zweitägigen Pilotenstreiks bei der Lufthansa wird der
Luftverkehr in dieser Woche weiter stark beeinträchtigt: Das
Kabinenpersonal der Lufthansa streikt seit Mitternacht unter Führung der
Gewerkschaft UFO bis einschließlich Donnerstag. Betroffen sind rund
20.000 Flugbegleiter, wodurch es vor allem an den Drehkreuzen Frankfurt
und München zu zahlreichen Flugausfällen kommt. Gleichzeitig bereitet
die Pilotengewerkschaft VC bereits einen weiteren Streik für Donnerstag
und Freitag vor, der auch Eurowings betreffen könnte. Das alles
passiert, während die Lufthansa in Frankfurt ihr 100-jähriges Jubiläum
feiert, zu dem auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Verkehrsminister
Patrick Schnieder angereist sind. Begleitet wird die Feier von
Protestkundgebungen der Beschäftigten. Was diese genau fordern,
erklärt Jonas Schulz Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT Lees meerUS-Präsident Donald Trump hat erneut erklärt, der Krieg im Iran stehe
kurz vor dem Ende und zugleich weitere Verhandlungen in Pakistan in
Aussicht gestellt. Vermittler prüfen zudem eine Verlängerung der in der
kommenden Woche auslaufenden Waffenruhe um mindestens zwei Wochen.
Gleichzeitig verschärfen beide Seiten den Druck: Der Iran droht mit
einer Ausweitung der Blockade auf das Rote Meer, während die USA laut
der »Washington Post« Tausende zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten
verlegen wollen.Außerdem im Update: Die internationale Geberkonferenz für den Sudan, die
Deutschland gemeinsam mit der EU, Großbritannien und den USA organisiert
hat, hat mehr als eine Milliarde Euro an Hilfen eingesammelt. Seit drei
Jahren bekämpfen sich dort Armee und RSF-Miliz. Millionen Menschen sind
von Hunger bedroht, rund zwölf Millionen wurden bereits vertrieben.Und sonst so? Deutschlands ältester Baum wird Nationalerbe
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Wenn Sie…
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Drei Jahre Krieg und wenig Hoffnung für die Menschen im Sudan
15 april 2026 · 12 min
In Berlin startet am Mittwoch die dritte internationale Sudankonferenz.
Politiker sowie internationale Organisationen und Vertreter der
sudanesischen Zivilgesellschaft kommen zusammen, um über die humanitäre
Lage des Landes zu beraten. Im Sudan bekämpfen sich seit genau drei
Jahren die reguläre Armee und die RSF-Miliz. Laut der Welthungerhilfe
handelt es sich um die größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart:
Millionen Menschen sind vom Hunger bedroht, rund zwölf Millionen
Menschen sind bereits innerhalb des Landes vertrieben worden. Als
Gastgeberin dämpft die Bundesregierung die Erwartungen an die Konferenz:
Ein Waffenstillstand oder gar ein Friedensabkommen sind nicht zu
erwarten. Warum das Treffen trotzdem wichtig ist, erklärt Andrea Böhm,
Politikredakteurin der ZEIT. Lees meerWegen seiner Kritik am Irankrieg und seiner Aufrufe zum Frieden hat
US-Präsident Donald Trump Papst Leo XIV. heftig attackiert: Der Papst
sei »schwach im Umgang mit Kriminalität und eine Katastrophe in der
Außenpolitik«, postete Trump auf seiner Onlineplattform. Doch inzwischen
bekommt er für seine Angriffe auf den Papst sogar Kritik von seiner
eigenen Basis. Auf eine Debatte mit Trump will sich Leo nicht
einlassen. Er habe keine Angst vor der US-Regierung, sagte der Papst.
Wie ungewöhnlich das unerschrockene Auftreten des katholischen
Kirchenoberhauptes ist und warum der Zwist mit dem Papst für Trump ein
ernsthaftes politisches Problem werden könnte, analysiert Jörg Lau,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.Und sonst so? Wieso Papa-Gespräche besonders Teenagern helfen.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Kriegsverbrechen in Al-Faschir: Die Auslöschung
Sudan: Der Verrat an den Menschen von Al-Faschir
Donald Trump: Auf absurde Weise eine Erlösung
Irankrieg: Exkommuniziere…
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Gesundheitsreform: Was jetzt auf gesetzlich Versicherte zukommt (Update)
14 april 2026 · 12 min
Gesundheitsministerin Nina Warken hat erste Entscheidungen zur geplanten
Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt. Grundlage sind
66 Vorschläge einer Expertenkommission, mit denen bis zu 42 Milliarden
Euro eingespart werden sollen. Nina Warken kündigte »tiefgreifende
Reformen« an, betonte jedoch, dass ein Gesamtpaket angestrebt werde.
Ziel ist es, die Finanzierung zu stabilisieren und die Ausgaben stärker
zu begrenzen. Was mit der Reform in Zukunft auf gesetzlich Versicherte
zukommen könnte, analysiert Carla Neuhaus, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT. Lees meerDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem Staatsbesuch
nach Berlin eingetroffen. Begleitet wird er von mehreren Ministerinnen
und Ministern zu den ersten deutsch-ukrainischen
Regierungskonsultationen seit über 20 Jahren. Friedrich Merz und
Wolodymyr Selenskyj haben dabei eine »strategische Partnerschaft«
zwischen beiden Ländern angekündigt. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit
unter anderem in den Bereichen Verteidigung, Wirtschaft, Wiederaufbau
und Kultur. Außerdem bekräftigt Deutschland seine Unterstützung für
einen EU-Beitritt der Ukraine.Außerdem im Update: Nach wochenlangen Kämpfen zwischen Israel und der
Hisbollah im Libanon wollen beide Seiten erstmals seit Jahrzehnten
Gespräche führen. Geplant ist ein Treffen in Washington zwischen der
libanesischen Botschafterin, dem israelischen Botschafter und
US-Außenminister Marco Rubio. Wie aussichtsreich die Gespräche sind,
ordnet ZEIT-Korrespondentin Stella Männer ein.Ein spanisches Gericht auf Mallorca hat sich im Fall der Anzeige von
Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen für nicht
zuständig erklärt. Die Ermittlungen sollen an die Staatsanwaltschaft im
schleswig-holsteinischen Itzehoe abgegeben werden. Die Entscheidung ist
noch nicht rechtskräftig.Und sonst so? Ein Fahrrad zur Verlobung.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, A…
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Russland verliert seinen besten Mann in Europa
14 april 2026 · 12 min
In Ungarn hat Péter Magyar die Parlamentswahl klar gegen den seit 16
Jahren amtierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán gewonnen. Die
Niederlage trifft auch die internationalen Verbündeten Orbáns, vor allem
den russischen Machthaber Wladimir Putin. Bisher bremste Orbán in der EU
als enger Verbündeter Moskaus regelmäßig Ukrainehilfen und
Russlandsanktionen. Wie schwer die Abwahl Orbáns das Regime in Moskau
trifft und welche Schlüsse der Kreml aus Orbáns Abwahl zieht,
analysiert Michael Thumann, Russlandkorrespondent der ZEIT. Lees meerJedes Unternehmen in Deutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern muss bald
einmal im Jahr offenlegen, was Männer und Frauen für die gleiche Arbeit
durchschnittlich verdienen. Grund dafür ist die von der EU beschlossene
Entgelttransparenzrichtlinie (ETRL), die ab dem 8. Juni in Kraft treten
soll. Was halten deutsche Unternehmen von der neuen Richtlinie? Und wie
effizient ist es, um den Gender-Pay-Gap zu verkleinern? Das beantwortet
Wirtschaftsredakteurin Ricarda Richter bei "Was jetzt?".Und sonst so? "Eine Insel, da ist eine Insel!"
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Christina Felschen, Maximilian Renzikowski und Marco Fründt
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Putin und Orbán: Putins Standleitung ist gekappt
Wahl in Ungarn: Orbáns zweifelhafte Freundschaften
Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán
Presseschau zur Wahl in Ungarn: Kommentatoren sehen Russland als
"größten Verlierer der Wahl"EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Die Stunde der Wahrheit – für Sie und
Ihren ArbeitgeberEntgelttransparenzrichtlinie der EU: "Die Verurteilungen werden kommen"
Gender-Pay-Gap: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern bleibt unverändert
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Update: Zwei Monate günstiger tanken – und dann?
13 april 2026 · 11 min
Hohe Sprit- und Energiepreise belasten viele Haushalte und Betriebe.
Nach einem Wochenende intensiver Verhandlungen haben sich die Spitzen
von Union und SPD deshalb auf weitere Entlastungsmaßnahmen geeinigt. Für
zwei Monate wird die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um jeweils rund
17 Cent brutto pro Liter gesenkt. Verbraucher und Wirtschaft sollen
damit insgesamt um rund 1,6 Milliarden Euro entlastet werden. Zudem will
die Koalition es Arbeitgebern im Jahr 2026 ermöglichen, eine steuer- und
abgabenfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro an Arbeitnehmer zu zahlen.
Doch bringt die Senkung der Energiesteuer für zwei Monate wirklich
Entlastung? Schließlich hatten viele Experten davor gewarnt, das Geld
mit der sogenannten Gießkanne zu verteilen. Darüber spricht im Podcast
Mark Schieritz, stellvertretender Politikressortleiter der ZEIT. Er
nennt die Absenkung der Energiesteuer eine "kurzfristige, eher
symbolische Maßnahme." Lees meerNach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische Ministerpräsident Viktor
Orbán die Parlamentswahl verloren und seine Niederlage eingeräumt. Nach
Auszählung fast aller Stimmen liegt die oppositionelle Tisza-Partei von
Péter Magyar mit 53,06 Prozent deutlich vor Orbáns Fidesz, die auf 38,43
Prozent kommt. Damit erreicht das Oppositionsbündnis eine
Zweidrittelmehrheit im Parlament. Die viel beachtete Abstimmung galt als
Richtungswahl nach Jahren wachsender Spannungen mit der EU. Orbán hatte
trotz des Ukrainekriegs enge Kontakte zum russischen Präsidenten
Wladimir Putin gepflegt. Sein Herausforderer Péter Magyar hatte im
Wahlkampf einen prowestlichen Kurs angekündigt, versprochen, die
Korruption zu bekämpfen, und eine stärkere Annäherung an EU und Nato in
Aussicht gestellt. Alexander Kauschanski ist derzeit in Budapest und
ordnet im Podcast ein, wofür der künftige Regierungschef Péter Magyar
steht und was seine Pläne für Ungarns Zukunft sind.Außerdem im Update:
Nach dem Abbruch der Verhandlungen mit dem Iran hat die von US-Präsident
Donald Trump ange… -
Orbán abgewählt: "Für Ungarn beginnt eine neue Zeitrechnung"
13 april 2026 · 13 min
Nach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische Ministerpräsident Viktor
Orbán die Parlamentswahl gegen seinen Herausforderer Péter Magyar klar
verloren. Unter Viktor Orbán hat sich das EU-Mitglied Ungarn durch seine
Nähe zu Russland und demokratische Defizite zum politischen Außenseiter
entwickelt. Magyar verspricht einen proeuropäischen Kurs und ein Ende
der Korruption. Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner analysiert im
Podcast, was die Wahl für die Zukunft Europas bedeutet. Lees meerUm die von Verteidigungsminister Boris Pistorius geforderte
Kriegstüchtigkeit zu erreichen, reicht militärische Stärke allein nicht
aus. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zeigen, wie wichtig
ein funktionierender Zivilschutz ist. Dieser muss die Bevölkerung
warnen, Notunterkünfte bieten und die Versorgung mit Lebensmitteln und
Trinkwasser garantieren. Wie kriegstüchtig ist der Bevölkerungsschutz –
und wo sind die größten Defizite? Das beantwortet Hauke Friederichs,
sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT.Und sonst so? Urin für den Umweltschutz
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Liveblog: Wahl in Ungarn: Viktor Orbán räumt Wahlniederlage ein
Wahl in Ungarn: Orbáns zweifelhafte Freundschaften
Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen?
Zivilschutz: Sie bereiten Deutschland auf den Krieg vor
Zivilschutz: Dobrindt fordert bundesweiten Schulunterricht zur
KrisenvorsorgeZivilschutz: Verbände fordern mehr Investitionen in Schutz von
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Gazaprotest in Buchenwald verboten. Wo beginnt Antisemitismus?
12 april 2026 · 13 min
An diesem Wochenende jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers
Buchenwald zum 81. Mal – auch Überlebende kommen zur
Gedenkveranstaltung. Parallel dazu hatte ein Bündnis aus
linksextremistischen Gruppierungen unter dem Namen "Kufiyas in
Buchenwald" eine eigene Kundgebung für die Opfer in Gaza geplant. Nach
öffentlicher Kritik wurde die Aktion von der Stadt Weimar an der
Gedenkstätte untersagt und ins Stadtzentrum verlegt. Eine Klage des
Bündnisses dagegen blieb erfolglos, unter anderem mit der Begründung,
die Würde der Opfer müsse gewahrt werden. Der Antisemitismusbeauftragte
der Bundesregierung, Felix Klein, bezeichnete die Kampagne als
"skandalösen Angriff auf die Erinnerungskultur". Ist diese Kritik
berechtigt? Anastasia Tikhomirova, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet
im Podcast ein, was hinter der Aktion steckt und ob Deutschland linke
Kritik an Israel möglicherweise zu vorschnell als antisemitisch
einstuft. Lees meerIn Ungarn wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt, und diese Wahl
könnte den langjährigen Regierungschef Viktor Orbán nach 16 Jahren an
der Macht das Amt kosten. Sein Herausforderer Péter Magyar liegt laut
Umfragen vorn. Seine Partei Tisza könnte sogar eine Zweidrittelmehrheit
erreichen. Seit 2010 regiert Orbán und hat Ungarn zu einer "illiberalen
Demokratie" umgebaut. Kritiker werfen ihm den Abbau rechtsstaatlicher
Strukturen vor. Kurz vor der Wahl bekam er Unterstützung aus den USA:
Vizepräsident JD Vance besuchte das Land und zeigte klare Unterstützung
für Orbán. Kaum irgendwo lässt sich dieser politische Kampf so gut
beobachten wie in Debrecen. Die zweitgrößte Stadt Ungarns gilt seit
Jahrzehnten als Hochburg von Orbáns Partei – doch das könnte sich nun
ändern. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, war dort. Im
Podcast erklärt er, wie der Wahlkampf ablief und ob die Unterstützung
für Orbán tatsächlich kippt.Und sonst so? Herbert Grönemeyer wird 70!
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković…
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Spezial: Ist Viktor Orbáns Zeit vorbei?
11 april 2026 · 33 min
Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament und damit möglicherweise
auch einen neuen politischen Kurs. Es entscheidet sich, ob Viktor Orbán
nach 16 Jahren als Regierungschef noch einmal wiedergewählt wird, oder
ob Péter Magyar neuer Ministerpräsident wird. Lees meerDie Umfragen sprechen für einen Machtwechsel. Doch wie verlässlich sie
sind, ist unklar – auch wegen des ungarischen Wahlrechts, das Orbáns
Partei Fidesz über Jahre hinweg zu ihren Gunsten verändert hat.Wie hat Orbán es geschafft, die ungarische Demokratie so umzubauen, dass
sie zum Vorbild für rechte Autokraten aus aller Welt geworden ist? Wofür
stehen sein Herausforderer Péter Magyar und seine Partei Tisza? Welche
Rolle spielen Russland, die Europäische Union und der Krieg in der
Ukraine? Wie fair sind diese Wahlen überhaupt noch? Und welche
Befürchtungen oder Hoffnungen treiben die Menschen in Ungarn vor dieser
Wahl um?Diese und weitere Fragen bespricht Moses Fendel mit der Journalistin und
Ungarn-Kennerin Petra Thorbrietz in diesem Spezial von Was jetzt?. Zu
Wort kommen außerdem zwei Menschen aus Ungarn, die jeweils eins der
beiden politischen Lager unterstützen.Moderation und Skript: Moses Fendel
Redaktion: Elise Landschek, Marco Fründt
Produktion: Joscha Grunewald
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Zsaklin Diana Macumba
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Ungarn: Orbán galt als unbesiegbar. Wählen sie ihn
jetzt ab?Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen?
Parlamentswahl in Ungarn: Umfrage sieht Zweidrittelmehrheit für
ungarische OppositionWahl in Ungarn: Das System Orbán kommt an sein Ende
Ungarn unter Viktor Orbán: Das Disneyland der Rechten
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Droht eine Blockade Taiwans durch China?
11 april 2026 · 13 min
Bei einem Treffen in Peking hat der chinesische Staats- und Parteichef
Xi Jinping erstmals seit fast zehn Jahren die Vorsitzende der
taiwanischen Oppositionspartei Kuomintang, Cheng Li-wun, empfangen.
China betrachtet Taiwan seit Jahrzehnten als Teil seines Staatsgebiets,
während Taiwan unabhängig und demokratisch regiert ist. Xi Jinping
betonte dabei das sogenannte Ein-China-Prinzip, während Cheng Li-wun
ihren Besuch als Friedensmission bezeichnete. Die Regierung Taiwans
warnt dagegen vor zunehmenden chinesischen Militärdrohungen. Unterstützt
wird Taiwan militärisch vor allem von den USA, die ihre militärischen
Ressourcen derzeit aber auf den Nahen Osten konzentrieren. Was passieren
würde, wenn China die Inselrepublik Taiwan blockiert, analysiert Steffen
Richter, Redakteur für internationale Politik der ZEIT. Lees meerZwei Jahre nach der Cannabislegalisierung in Deutschland wächst die
Kritik an der offiziellen wissenschaftlichen Auswertung der Folgen.
Mehrere Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für
Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde,
halten zentrale Aussagen des aktuellen EKOCAN-Zwischenberichts für
"wenig belastbar“. Die Experten bemängeln vor allem eine unzureichende
Datenbasis. Aussagen wie ein stabiler oder rückläufiger Konsum seien
verfrüht, da belastbare Erkenntnisse erst nach fünf bis zehn Jahren
möglich seien. Die Autoren des EKOCAN-Berichts weisen die Vorwürfe
zurück. Sie betonen, dass ihre Aussagen ausdrücklich als vorläufig
gekennzeichnet seien. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der
ZEIT, ordnet ein, was an den Vorwürfen dran ist.Und sonst so? Waldgeräusche steigern das Wohlbefinden.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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ZEIT auf WhatsApp.Weitere Links zur Folge:
Cheng Li-wun in C…
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Update: Kann Pakistan den Irankrieg beenden?
10 april 2026 · 9 min
Im pakistanischen Islamabad starten am Samstag Friedensverhandlungen der
Delegationen der Konfliktparteien des Kriegs im Iran. Die USA stellen
ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von
Hormus öffnet. Trotz der vereinbarten Waffenruhe im Iran beschießen sich
Israel und die Hisbollah-Miliz weiter. In der Nacht zum Mittwoch war
eine Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA angekündigt worden. Kurz
zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump noch angekündigt, im Zweifel
“eine ganze Zivilisation auszulöschen”. Wie erfolgversprechend ist das
Treffen in Islamabad? Dazu hat der ZEIT-Autor Hasnain Kazim
recherchiert. Lees meerBundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Freitag Vertreter der
Wirtschaft und der Gewerkschaften zu einem Energiepreis-Krisengipfel
nach Berlin eingeladen. Die Spitzen der Koalition von Union und SPD
beraten nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am
Sonntag über Entlastungen wegen der hohen Energiepreise. Die Vorschläge
der SPD bezeichnete sie als teuer und wirkungsschwach. Klingbeil hatte
eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne vorgeschlagen, dem erteilte
Reiche eine “klare Absage”. Die SPD warf Reiche koalitionsschädigendes
Verhalten vor.Außerdem im Update:
In der Nacht auf Freitag haben unbekannte Täter einen Anschlag auf ein
israelisches Restaurant in München verübt. Die Scheiben der Fassade des
Restaurants im Stadtteil Maxvorstadt wurden wohl durch Pyrotechnik
beschädigt. Der Staatsschutz wurde in die Ermittlungen eingeschaltet.Und sonst so? Polizeieinsatz wegen fauchender Katze.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mira Schrems
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Pakistan: Experten im doppelten Spiel
Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran
Wortbruch vorKrieg im Iran: USA und Iran einigen sich auf zweiwöchige Wa…
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Pendlerpauschale, Spritpreisbremse, 9-Euro-Ticket: Was hilft?
10 april 2026 · 13 min
Dass der Ölpreis nach Ankündigung einer Waffenruhe zwischen dem Iran und
den USA in der Nacht zum Mittwoch deutlich gefallen ist, hat sich noch
nicht auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Bundeskanzler Friedrich Merz
(CDU) erwägt nun angesichts der durch den Krieg im Iran sprunghaft
ansteigenden Energiepreise offenbar Entlastungen. Einem Bericht zufolge
zeigt er sich offen für eine höhere Pendlerpauschale und eine niedrigere
Stromsteuer. An der am 1. April eingeführten Regelung zum Benzinpreis
will Merz hingegen festhalten. Die Grünen fordern als
Entlastungsmaßnahme ein 9-Euro-Ticket. Welche Maßnahmen ergeben Sinn –
und welche nicht? Damit befasst hat sich der Wirtschafts-Ressortleiter
der ZEIT, Roman Pletter. Lees meerDie ZEIT hat am Donnerstag, dem 2. April, eine Suchmaschine
veröffentlicht, mit der in der NSDAP-Mitgliederkartei recherchiert
werden kann. Noch nie gab es einen so großen Ansturm auf einen
ZEIT-Beitrag, zeitweise war wegen Überlastung der Server das Archiv gar
nicht zu erreichen. Mehr als eintausend Leserinnen und Leser haben sich
mit ihren Reaktionen dazu bei der ZEIT gemeldet. Könnte sich in der
deutschen Erinnerungskultur etwas ändern? Der Geschichts-Ressortleiter
der ZEIT, Christian Staas, teilt seine Einschätzung.Und sonst so? Bar-Therapie in Schweden.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
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Entlastungspolitik: Erspart uns das!
Pendlerpauschale und Stromsteuer: Friedrich Merz erwägt offenbar
Entlastungen in der EnergiekriseHohe Spritpreise: Kartellamt stellt Verstöße gegen Spritpreisregel fest
NSDAP-Mitgliederkartei: Späte Wahrheiten
NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
Ihrer FamilieNSDAP-Vergangenheit: "Dass Uropa in die NSDAP eingetreten ist, war nicht
Teil der Legende"NS-Vergangenheit: Jetzt liegen…
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Update: Waffenruhe – aber nicht für den Libanon
9 april 2026 · 11 min
Im Libanon dauern die schweren israelischen Luftangriffe trotz der
angekündigten Waffenruhe zwischen Iran, USA und Israel an. In Beirut
sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 200 Menschen
getötet und über 1.000 verletzt worden. Die Angriffe trafen nicht nur
Vororte, die als Hochburgen der Hisbollah gelten, sondern auch dicht
besiedelte Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum der Stadt – teils ohne
Vorwarnung. Israels Militär spricht von gezielten Schlägen gegen
Kommandeure und Infrastruktur der Miliz. Gleichzeitig bleibt unklar, ob
der Libanon Teil der vereinbarten Waffenruhe ist. Während Iran und
Pakistan das betonen und Irans Präsident unter diesen Vorzeichen weitere
Verhandlungen als "sinnlos" bezeichnete, weisen Israel und die USA das
zurück. Es liege ein Missverständnis vor, sagte US-Vizepräsident JD
Vance. Bedroht die Eskalation im Libanon die ohnehin schon fragile
Waffenruhe? Und welche Strategie verfolgt Israels Regierung? Stella
Männer berichtet für die ZEIT aus Beirut. Im Podcast berichtet sie, wie
die Menschen die Angriffe erlebt haben. Lees meerDie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Menschenrechtsorganisation
Memorial ist in Russland als "extremistisch" eingestuft worden. Das
Oberste Gericht in Moskau untersagt damit jede Tätigkeit der
Organisation, die seit Jahrzehnten die Verbrechen der Sowjetzeit
dokumentiert und Menschenrechtsverletzungen anprangert. Die Organisation
stellt ihre Arbeit in Russland vollständig ein, will aber aus dem Exil
weitermachen. Was das Urteil für die Zivilgesellschaft bedeutet und wie
Memorial darauf reagiert, das erklärt Alice Bota, Politikredakteurin der
ZEIT.Außerdem im Update:
Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat die Beschäftigten der Kernmarke
Lufthansa und ihrer Zubringergesellschaft Cityline für Freitag zu einem
eintägigen Arbeitskampf aufgerufen.Und sonst so? Gegen die Einsamkeit tanzen
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fr…
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Was sechs Wochen Krieg mit dem Iran gemacht haben
9 april 2026 · 13 min
Nach über einem Monat Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA gilt
seit Kurzem eine zweiwöchige Waffenruhe. Irans Außenminister Abbas
Araghtschi bestätigte die Vereinbarung. Gespräche sollen am Freitag in
Islamabad folgen, Pakistan tritt dabei als Vermittler auf. Im Krieg
wurden zahlreiche hochrangige Vertreter des iranischen
Sicherheitsapparats getötet, auch der langjährige oberste Führer Ali
Chamenei. Wie stabil ist das Regime im Iran nach diesen Verlusten? Omid
Rezaee schreibt für die ZEIT und beobachtet die Entwicklungen im Iran.
Im Podcast spricht er darüber, wie die Lage nach sechs Kriegswochen ist. Lees meerBundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will die Nutzung von Bus und
Bahn ohne gültigen Fahrschein entkriminalisieren. Entsprechende
Strafverfahren würden viele Ressourcen in der Justiz binden, die
anderswo sinnvoller eingesetzt werden könnten, sagte die Ministerin. Wer
ohne gültigen Fahrschein unterwegs ist, begeht bislang eine Straftat.
Wer gerichtlich verhängte Geldstrafen nicht zahlen kann, riskiert eine
sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe. Laut Schätzungen einiger Kriminologen
landen jährlich mehrere Tausend Menschen deshalb im Gefängnis. Die Union
ist gegen die Reform. Warum ist das Fahren ohne Fahrschein überhaupt
eine Straftat in Deutschland? Was spricht für eine Entkriminalisierung?
Darüber spricht Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT.Und sonst so? Es werden Interrail-Tickets verlost!
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Irankrieg
Krieg im Iran: Was über die Waffenruhe zwischen USA und Iran bisher
bekannt istPresseschau zur Waffenruhe im Iran: "Rückzieher" oder "taktischer Sieg
in letzter Minute"?Strafrecht: Stefanie Hubig will Fahren ohne gültigen Fahrschein
entkriminalisierenÖffentliche Verkehrsmittel: Union lehnt Entkriminalisierung…
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Update: Ein Waffenstillstand, viele Deutungen
8 april 2026 · 10 min
Die angekündigte zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem
Iran sorgt international für Erleichterung. Für wen diese Feuerpause ein
Sieg ist und worüber ab Freitag zwischen den Kriegsparteien in Pakistan
verhandelt wird, weiß Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerDass im Rahmen der Feuerpause die Straße von Hormus wieder geöffnet
werden soll, sorgte auf den internationalen Märkten zunächst für
Entspannung. Der Preis pro Barrel Rohöl fiel am Mittwoch teilweise auf
unter 92 Euro, das tiefste Niveau seit fast zwei Wochen. Die genauen
Bedingungen für die Öffnung der Meerenge sind dabei weiter unklar. Was
bedeuten die Meldungen für die Weltwirtschaft? Und wann merken auch die
Verbraucher etwas davon? Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des
Politikressorts der ZEIT, spricht über die wirtschaftlichen Folgen des
Waffenstillstandes.Junge Männer zwischen 17 und 45 Jahren müssen der Bundeswehr auch
künftig vorerst keinen Auslandsaufenthalt melden. Das hat
Verteidigungsminister Boris Pistorius klargestellt. Die umstrittene
Passage des Wehrdienstgesetzes soll laut dem Verteidigungsministerium
nur dann gelten, wenn der Wehrdienst nicht freiwillig, sondern
verpflichtend ist. Noch diese Woche will Pistorius eine entsprechende
Verwaltungsvorschrift erlassen.Und sonst so? Osterhasen verteilen Schlüssel zum Görlitzer Park.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
USA und Iran: Nah an der Niederlage
Krieg in Nahost: Da sind keine gemeinsamen Werte mehr
Düngemittel und Energiepreise: Erst wird Sprit unbezahlbar, dann
LebensmittelWehrpflichtgesetz: Ein bisschen Ernstfall
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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USA und Iran einigen sich auf Waffenruhe
8 april 2026 · 12 min
Donald Trump hatte gedroht den Iran „zurück in die Steinzeit zu bomben“,
sollte er die Straße von Hormuz nicht freigeben. Nun wurde in der Nacht
stattdessen eine zweiwöchige Waffenruhe verkündet. Was darüber bisher
bekannt ist, erfahren Sie in den Nachrichten.
Neben den direkten wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges wächst das
Risiko einer Finanzkrise durch den Markt für sogenannte
Private-Credit-Fonds. Dabei handelt es sich um privat vergebene, kaum
regulierte Kredite. Diese Fonds verleihen Kredite an risikoreichere
Unternehmen und erzielen so höhere Renditen. Seit Beginn des
Iran-Krieges kommt es zu ersten Spannungen: Investoren ziehen vermehrt
Kapital aus diesen Fonds ab. Gleichzeitig geraten Unternehmen durch
steigende Energiepreise und Zinsen unter Druck, was die Rückzahlung von
Krediten erschwert. Welche Auswirkungen dies auf die Finanzmärkte haben
könnte, ordnet Heike Buchter, Finanzkorrespondentin im New Yorker Büro
der ZEIT, im Podcast ein. Lees meerDie Sperrung der Straße von Hormus infolge des Iran-Krieges hat zentrale
Öl- und Gaslieferungen unterbrochen. Da ein Großteil dieser Ressourcen
für asiatische Märkte bestimmt ist, zeigen sich die Auswirkungen dort
besonders deutlich. In mehreren Ländern steigen die Energiepreise,
zugleich kommt es zu Versorgungsengpässen. In Indien betrifft das vor
allem Haushalte und Unternehmen, die auf Flüssiggas angewiesen sind.
Zahlreiche Restaurants und Fabriken stellen ihren Betrieb ein. Die
Situation wirkt sich zudem auf Industrie und Landwirtschaft aus. Welche
Folgen diese Entwicklung für Europa hat, analysiert ZEIT-Autorin Natalie
Mayroth.Und sonst so? "Platja de Betrunkene" auf Mallorca
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Börsencrash: Ist das die näch…
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Update: Droht Donald Trump dem Iran mit Kriegsverbrechen?
7 april 2026 · 11 min
US-Präsident Donald Trump zeigt sich unbeeindruckt von der Gefahr, dass
er im Iran Kriegsverbrechen anordnen könnte. Auf die Frage eines
Journalisten, ob Angriffe auf die iranische Infrastruktur nicht gegen
das Völkerrecht verstießen, antwortete er am Montag: "Darüber mache ich
mir keine Sorgen." Stattdessen wäre es ein Kriegsverbrechen, "wenn der
Iran Atomwaffen erlangt". Trump drohte zuletzt erneut, den Iran "zurück
in das Steinzeitalter" zu bomben. Die Angriffe sollen sich gegen
Kraftwerke, Brücken und möglicherweise Entsalzungsanlagen richten. Trump
will damit den Druck erhöhen, einem Ultimatum zuzustimmen, das
Mittwochfrüh deutscher Zeit ausläuft. UN-Generalsekretär António
Guterres appellierte an die USA, von Angriffen auf zivile Infrastruktur
abzusehen. In den USA wird diskutiert, ob Soldatinnen und Soldaten
mögliche Befehle verweigern müssten. Droht Trump tatsächlich mit
Kriegsverbrechen? Und was heißt das für die Generäle und Soldaten? Das
beantwortet Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT. Lees meerUngarns Ministerpräsident Viktor Orbán bekommt Wahlkampfhilfe von
US-Vizepräsident JD Vance. Der landete am Dienstag in Budapest. Er will
bei einem Wahlkampfauftritt Orbáns eine Rede halten und sich über
Migration und Energiezusammenarbeit austauschen. Der Besuch findet kurz
vor der Parlamentswahl am Sonntag statt. Orbán, der eine fünfte Amtszeit
anstrebt, könnte die Wahl verlieren. In Umfragen liegt er hinter dem
Oppositionsbündnis von Herausforderer Péter Magyar. Warum die
Trump-Regierung in Ungarn einen Verbündeten sieht und wie der angebliche
Anschlag auf eine serbische Pipeline den Wahlkampfendspurt beeinflusst,
das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT.Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul hat es einen Schusswechsel
gegeben. Bei Kämpfen zwischen Polizei und mehreren Angreifern sei
offiziellen Angaben zufolge einer der Angreifer getötet worden. Israel
hat derzeit kein diplomatisches Personal in der Türkei. Hintergrund sind
Aus… -
Als Mann länger ins Ausland? Warum die Bundeswehr da mitreden könnte
7 april 2026 · 13 min
Männer im Alter zwischen 17 und 45 Jahren müssen sich einen längeren
Auslandsaufenthalt bei der Bundeswehr genehmigen lassen. Laut
Verteidigungsministerium galt die Regelung bereits während des Kalten
Krieges. Auf den Bericht der "Frankfurter Rundschau" folgte viel Kritik:
Die AfD fordert eine pragmatische Lösung, die Grünen erwarten eine
Klarstellung, und die Linke zeigt sich entsetzt. Wieso ist die
Gesetzesänderung nicht früher aufgefallen? Und was droht denen, die sich
keine Genehmigung holen? Diese und weitere Fragen beantwortet Nils
Markwardt, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT. Lees meerTrump rühmte sich Ende letzten Jahres damit, den Krieg im Kongo beendet
zu haben. Doch trotz des Friedensvertrags flammt der inzwischen
30-jährige Konflikt wieder auf, es sollen bereits Millionen Menschen
gestorben sein. Aktuell kämpft die kongolesische Armee im Osten des
Landes gegen die Rebellenfraktion M23, es geht um Land und Ressourcen.
Die Rebellen bekommen dabei Unterstützung aus dem Nachbarland Ruanda.
Wieso Trumps Friedensvertrag nicht die gewünschte Ruhe gebracht hat, und
ob beim Engagement der USA auch Eigennutz eine Rolle gespielt hat, weiß
Andrea Böhm. Sie berichtet für die ZEIT aus und über Subsahara-Afrika.Und sonst so? Oll aber toll: die Redaktion klamüsert alte Worte
zusammen.Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Wehrpflichtgesetz: Bis auf Weiteres einverstanden
Wehrdienst: "Ich möchte nicht für dieses Land sterben"
Wehrdienst: Wehrdienst? Ja bitte!
Ostkongo: Belagert, nicht befreit
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Soll der Staat die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken?
6 april 2026 · 12 min
Der Irankrieg mit dem Ölpreisschock hat die Verbraucherpreise in
Deutschland auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren getrieben.
Waren und Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich 2,7 Prozent
mehr als im Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt vergangene
Woche in einer ersten Schätzung mitgeteilt. Schon seit Wochen berät die
schwarz-rote Koalition mögliche Maßnahmen, um die Bürgerinnen und Bürger
zu entlasten. Über das Osterwochenende hat nun die Debatte über eine
Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel eine neue Dynamik
entwickelt. Sowohl der konservative Seeheimer Kreis in der SPD, als auch
der Arbeitnehmerflügel in der Union und sogar Unionsfraktionschef Jens
Spahn haben sich dafür in den letzten Tagen offen gezeigt. Tilman
Steffen, Politikredakteur der ZEIT, sagt: Solche Steuernachlässe
begünstigen die Falschen. Warum? Lees meerNirgendwo außerhalb der arabischen Welt gibt es eine so große
palästinensische Diaspora wie in Chile. Schätzungsweise eine halbe
Million Menschen mit palästinensischen Wurzeln leben dort, rund 13.000
Kilometer entfernt von Gaza. Und vor Ort haben sie ihren eigenen
Fußballverein: Der Club Deportivo Palestino aus Santiago de Chile ist
fester Bestandteil der ersten Liga. Der Journalist Antonius Tix war
kürzlich bei einem Spiel im Stadion und hat dort auch Fans getroffen,
die vor Kurzem aus dem Gazastreifen geflohen sind. Im Podcast berichtet
er von seinen Gesprächen und diesem besonderen Verein.Und sonst so? Ziege statt Hase
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Constanze Kainz
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Inflation: Irankrieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024
Kommentar von Tilmann Steffen: Weniger Steuern? Bitte nicht
Pupillenform: Pupillenform verrät Lebensweise
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Warum Christen im Südlibanon ihre Dörfer nicht verlassen
5 april 2026 · 11 min
Auch an den Osterfeiertagen hat Israel im Libanon Angriffe durchgerührt.
Israels Armee greift dabei vor allem die Vororte der Hauptstadt Beirut
an, in denen die Hisbollah mutmaßlich viele Unterstützerinnen und
Unterstützer hat. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz
kündigte an, etwa 30 Kilometer libanesisches Staatsgebiet bis zum Fluss
Litani besetzen zu wollen. Für die ZEIT berichtet Stella Männer aus dem
Libanon, wieso viele Christen ihre Häuser nicht verlassen wollen und wie
sehr die Hisbollah tatsächlich geschwächt ist. Lees meerRussland hat seit Beginn des Krieges Zehntausende Kinder aus der Ukraine
entführt. Es handele sich um Waisen, lautet die russische Propaganda.
Das ist jedoch falsch, viele Kinder sind den Familien entrissen. Eine
Mutter, die es geschafft hat, nach vier Jahren Krieg ihre Kinder aus
russischer Entführung zu befreien, ist Tetjana Petriw. Ihre zwei Kinder
sind die einzigen von einer größeren Gruppe an Kindern, die es
zurückgeschafft haben. Wie Petriw es geschafft hat, ihre Kinder
zurückzuholen und wieso Russland sie entführt hat, berichtet Olivia
Kortas, Korrespondentin der ZEIT in der Ukraine.Und sonst so? Gottgleiche Leistung: Jurastudent schafft 18 Punkte in
Examensklausur.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst
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Beschuss im Libanon: "Wenn es sein muss, bis zum Ende"
Libanon: "Es herrschte totale Panik"
Verschleppte Kinder in Russland: Drei Jahre, drei Monate, 22 Tage
Ukraine: "Die Gehirnwäsche stürzt die Kinder in eine schwere Krise"
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Spezial: "Der Koch von Gaza" – Warum musste Chef Mahmud sterben?
4 april 2026 · 32 min
Mahmud Almadhoun betreibt im Norden Gazas eine Suppenküche und versorgt
hunderte Familien mit Essen. Im November 2024 wird er getötet.
Wahrscheinlich gezielt. Die Suche nach dem Warum führt bis in die
düstere Zukunft der Kriegsführung.
"Der Koch von Gaza" ist der neue Doku-Podcast der ZEIT. Hören Sie hier
die erste Folge. Wenn Sie danach weiter hören möchten, geht das unter
den folgenden Links. Lees meerAuf Spotify:
https://open.spotify.com/show/428btoczsaHReYY4AhD2YT?si=7c850a46ddcb433cAuf Apple Podcasts:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/der-koch-von-gaza/id1886096638Auf zeit.de unter www.zeit.de/koch
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Sirenen statt Pilger – Krieg in Jerusalem
4 april 2026 · 13 min
Zwei große religiöse Feierlichkeiten fallen in diesem Jahr zusammen, das
jüdische Pessach und das christliche Ostern. Gerade um die Feiertage
wird die Altstadt von Jerusalem normalerweise von vielen Pilgern und
Touristen besucht. Sie beheimatet die heiligen Stätten von gleich drei
Weltreligionen. Doch der amerikanisch-israelisch-iranische Krieg macht
auch vor Jerusalems Altstadt nicht halt. Können die heiligen Stätten
Schutz bieten? Der ZEIT-Politikredakteur Jan Roß berichtet aus Jerusalem
und ist dieser Frage nachgegangen. Lees meerEin Krematorien-Betrieb aus Baden-Württemberg möchte als alternative
Bestattungsmethode die alkalische Hydrolyse anbieten. Dabei wird der
tote Körper in Lauge verflüssigt. Bislang darf in Deutschland nur
zwischen Erd- und Feuerbestattung gewählt werden. Bei der sogenannten
Lavation wird der tote Körper in einem geschlossenen Stahlbehälter mit
heißer Lauge besprüht und Schicht für Schicht bis auf die Knochen
aufgelöst. Das Verfahren sei, im Vergleich zum Begräbnis oder zur
Einäscherung, die etwa 80 Prozent der Verstorbenen in Deutschland
erwartet, kostengünstiger und umweltfreundlicher. Seit 2024 wird die
Lavation bei Tierkadavern angewandt. Ist es realistisch, dass diese
Bestattungsform auch für Menschen zugelassen wird? Die
Wissen-Chefreporterin der ZEIT, Dagny Lüdemann, hat dazu recherchiert.Und sonst so? Jonathan, die älteste Schildkröte der Welt, lebt noch.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Mathias Peer und Mira Schrems
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Altstadt von Jerusalem: Viel Gott und keine Bunker
Ostern und Pessach: Auf das Leben!
Jerusalem: "Die Rakete, direkt über meinem Haus"
Alternative Bestattungsmethode: "Auflösen tun wir uns doch alle
irgendwann"Bestattungen: Fruchtbares Ende auf dem Friedhof
Naturbestattungen: Letzte Ruhe im Wald
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War Opa ein Nazi? Und was es bedeutet, wenn ja
3 april 2026 · 14 min
Waren Ihr Vater, Ihre Großmutter oder Ihr Uropa in der NSDAP? Ein neu
aufbereiteter Datensatz der ZEIT macht sichtbar, was lange nur über
aufwendige Archivanfragen möglich war: Millionen von Karteikarten
ehemaliger NSDAP-Mitglieder sind nun online durchsuchbar. Grundlage sind
unter anderem Mikrofilmkopien des US-Nationalarchivs und Bestände aus
deutschen Archiven, die von der ZEIT gebündelt und ausgewertet wurden.
Insgesamt traten zwischen 1925 und 1945 rund 10,2 Millionen Menschen in
die NSDAP ein, etwa 90 Prozent davon lassen sich in den erhaltenen
Mitgliedskarteibeständen wiederfinden. Doch was sagt das über ihre Rolle
im Nationalsozialismus, wenn eigene Vorfahren in diesen Listen
auftauchen? Wie sich familiäre Verstrickungen in die NSDAP einordnen
lassen und welche Grenzen die neuen Daten bei der historischen Bewertung
haben, erklärt Christian Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT. Lees meerInfolge des Irankriegs steigen die Energiepreise weltweit – blockierte
Öltanker in der Straße von Hormus machen sich auch an deutschen
Zapfsäulen bemerkbar. Diesel kostete am Donnerstag im bundesweiten
Schnitt 2,33 Euro pro Liter, so viel wie noch nie. Die Regierung in
Spanien reagierte auf den Preisschock mit einem milliardenschweren
Hilfspaket, das Benzin-, Strom- und Gaspreise deckeln soll. In
Deutschland streitet die Politik noch über Entlastungen. Kommt Spanien
besser durch die Krise? Julia Macher berichtet für die ZEIT aus Spanien.
Im Podcast erklärt sie, wie sich die Energiekrise dort im Alltag
bemerkbar macht und was andere Länder von Spanien lernen können.Und sonst so? Warum Schoko-Osterhasen nun mehr kosten
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
Ihrer FamilieNSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer u…
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Update: Das neue Wettrennen zum Mond
2 april 2026 · 11 min
Zum ersten Mal seit 54 Jahren fliegen wieder Menschen zum Mond. Landen
werden sie nicht, die vier Astronautinnen und Astronauten sollen ihn bei
der Mission Artemis 2 neun Tage lang umrunden. Der Flug ist Vorbereitung
für eine geplante Mondlandung noch in diesem Jahrzehnt. Langfristig will
das Artemis-Programm eine dauerhafte Basis am Mondsüdpol errichten, dort
vermuten Wissenschaftler Wassereis in Kratern. Warum investieren die USA
Milliarden in einen Flug, der nur am Mond vorbeizieht? Und was hat das
mit dem Wettlauf gegen China zu tun? Stefan Schmitt aus dem
ZEIT-Wissensressort erklärt, was hinter Artemis steckt – und ob eines
Tages Touristen mitfliegen könnten. Lees meerNach Ansicht von US-Präsident Donald Trump stehen die Vereinigten
Staaten im Konflikt mit dem Iran kurz vor dem Erreichen ihrer
Kriegsziele – gleichzeitig kündigte er an, das Land in den kommenden
Wochen "sehr hart" anzugreifen. Ein konkretes Enddatum nannte er nicht.
Die widersprüchlichen Signale setzten sich fort: Vor wenigen Tagen
stellte Trump die Nato erneut infrage und drohte mit dem Austritt der
USA – in seiner jüngsten Rede erwähnte er die Nato nicht. Jörg Lau,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie
ernst Trumps Drohungen zu nehmen sind und ob eine Nato ohne die USA
tatsächlich denkbar wäre.Außerdem im Update:
Ein Gericht in Moskau hat den deutschen Bildhauer Jacques Tilly in
Abwesenheit zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt – weil er
Karnevalswagen gebaut hat, die den russischen Präsidenten Wladimir Putin
und den Ukrainekrieg kritisieren. Der offizielle Vorwurf: Beleidigung
religiöser Gefühle und Falschinformationen über die russische Armee. Das
Urteil gilt als politisch motiviert und hat in Deutschland keine
Rechtswirkung.Und sonst so? Warum die Kirschblüte in Japan immer früher kommt und wie
Sie in Deutschland den Beginn der Kirschblüte melden können.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin H…
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Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt, mehr Psychosen
2 april 2026 · 13 min
Die Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland schwächt den
Schwarzmarkt, birgt jedoch große gesundheitliche Risiken. Demnach
verzeichnen Kliniken einen deutlichen Anstieg an psychischen Problemen
und Störungen im Zusammenhang mit dem Konsum. Das zeigt die neue
Evaluierungsstudie des Forscherteams Ekocan. Die Studie war 2024 von der
Ampelregierung parallel zur Gesetzesänderung in Auftrag gegeben worden.
Und seitdem beobachtet Politikredakteur Tilman Steffen, wie sich die
Teillegalisierung auswirkt. Im Podcast klärt er auf, warum es trotz des
geplanten Gesundheitsschutzes mehr diagnostizierte Psychosen bei
Cannabiskonsumenten gibt. Lees meerVor einem Jahr rief US-Präsident Donald Trump den "Liberation Day" aus
und verhängte massive Zölle. Sein Ziel: Industriejobs in die USA
zurückzuholen. Im Februar 2026 erklärte der Supreme Court schließlich
die Zölle für verfassungswidrig. Wie fällt die gesamtwirtschaftliche
Bilanz zu Trumps Zöllen bis jetzt aus? Hat er es geschafft, das
Handelsdefizit auszugleichen und Jobs zurück ins Land zu holen? Diese
Fragen beantwortet die Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, im
Podcast.Und sonst so? Log-in per Schädelbrummen.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch
MedizinalcannabisTeillegalisierung von Cannabis: BKA-Chef kritisiert Umsetzung des
CannabisgesetzesCannabislegalisierung: Die Schweiz kifft vor
US-Zölle: Das hat er sich anders vorgestelltUrteil zu US-Zöllen: Die unerwarteten Gewinner des Zollurteils
Klage gegen US-Zölle: "Ich will mein Geld zurück. Jeden Cent"
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Update: Wann schaltet die Regierung in den Krisenmodus?
1 april 2026 · 11 min
Der Irankrieg und seine Folgen bremsen das Wirtschaftswachstum in
Deutschland. Nur noch um 0,6 Prozent soll die deutsche Wirtschaft laut
den Berechnungen führender Wirtschaftsinstitute im laufenden Jahr
wachsen. Vor einem halben Jahr lag die Wachstumsprognose noch bei 1,3
Prozent. Hauptgrund für den Einbruch ist der Energiepreisschock durch
die blockierte Straße von Hormus. Bundeswirtschaftsministerin Katherina
Reiche fordert angesichts der düsteren Zahlen rasche Strukturreformen.
Was die größte Sorge der Wirtschaftsforscher ist und ob die Reformideen
der Bundesregierung ausreichen, um der Konjunktur Schwung zu geben,
analysiert Wirtschaftsressortleiterin Ileana Grabitz im Podcast. Lees meerMit einem neuen Dekret will US-Präsident Donald Trump die Vorgaben für
die Briefwahl verändern. Kernstück der Reform sind bundesweite
sogenannte Bürgerlisten, die vom Heimatschutzministerium und der
Sozialversicherungsbehörde erstellt werden sollen. Briefwahlunterlagen
dürfen dann nur an Wähler versandt werden, die auf der genehmigten Liste
stehen. Trump begründet den Schritt mit seinen bis heute unbelegten
Betrugsvorwürfen zur Wahl 2020. US-Korrespondentin Juliane Schäuble
erklärt, warum das Thema so umstritten ist und wie hoch die Chancen
sind, dass Gerichte Trumps Vorstoß noch stoppen.Der Traum von der Weltmeisterschaft ist für Italien nach einem
dramatischen Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina geplatzt. Trotz
früher Führung und langem Kampf in Unterzahl muss der viermalige
Weltmeister nun zum dritten Mal in Folge die WM verpassen.Und sonst so? Seid bloß nicht zu freundlich – warnt die KI.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Wirtschaftswachstum: "Dauert der Krieg länger, könnte ein Liter Diesel
2,80 Euro kosten"Straße von Hormus: Die Torwächter von Hormus
Ölknappheit: Kurz duschen, …