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  1. Haushalt 2027: Die 20-Milliarden-Lücke

    29 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die Bundesregierung will die Eckpunkte für den Haushalt 2027 sowie ein
    Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen im Kabinett beschließen.
    Geplant sind unter anderem Einsparungen bei der Mitversicherung von
    Ehepartnern sowie eine teilweise Finanzierung von Bürgergeldkosten aus
    dem Staatshaushalt. Mit dem Kabinettsbeschluss beginnt das
    parlamentarische Verfahren. Der Haushaltsentwurf wird anschließend im
    Bundestag beraten und kann dort noch verändert werden. Welche konkreten
    Regelungen beschlossen werden könnten und welche Auswirkungen sich
    daraus für die Bürger ergeben, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender
    Leiter im Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Außenminister Johann Wadephul hat bei einem Besuch bei den Vereinten
    Nationen in New York für eine stärkere Rolle Deutschlands geworben. Bei
    Gesprächen mit UN-Vertretern will der Außenminister Deutschlands
    Einfluss in der Weltorganisation stärken. Hintergrund ist die Kandidatur
    Deutschlands für einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat.
    Inhaltlich setzt die Bundesregierung unter anderem auf Themen wie
    Klimawandel als Sicherheitsrisiko, Terrorismusbekämpfung sowie neue
    Bedrohungen im Cyber- und Weltraum. Wie die Chancen für einen Sitz im
    Sicherheitsrat stehen, ordnet Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin der ZEIT, ein.

    Und sonst so? Paketboten dürfen vor Hunden auf Autos flüchten.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge:

    Was machen die Reformen mit Ihrem Geld? Erhöhen und senken Sie mit
    unserem Tool die Steuern

    Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen

    Wirtschaftskrise: Mehr Geduld wagen

    Reformen der Bundesregierung: Wann kommen die Reformen noch mal – und
    welche überhaupt?

    Friedrich Merz: Der Kanzler sucht seine Geschi…

  2. Diese Reformen sind erst der Anfang – schmerzhaft wird es später (Update)

    28 april 2026 · 10 min

    Afspelen
    Der Bundesregierung stehen heikle Tage bevor. Die Koalition aus SPD und
    Union will sowohl den groben Haushalt für das kommende Jahr als auch die
    Reform der gesetzlichen Krankenversicherung in dieser Woche beschließen.
    Auf einer Tagung der CDU-Spitze in Berlin gab sich Bundeskanzler
    Friedrich Merz noch gelassen: Die Gesundheitsreform sei »praktisch
    abgeschlossen«, beim Haushalt gäbe es nur noch ein paar offene Themen.
    Aber die Partei zeigt sich angespannter – in der CDU-Führung ist von der
    »entscheidenden Phase« für die Regierung die Rede. Zwar liegen der grobe
    Haushaltsentwurf und auch der Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform vor,
    aber die schlussendlichen Sparmaßnahmen müssen wohl noch im Bundestag
    diskutiert werden. Und dann sind da noch die anderen Reformpläne der
    Regierung: die Einkommensteuer, die Pflege, der Arbeitsmarkt und die
    Rente. Wo die Parteien aneinandergeraten könnten und ob der
    Koalitionsfrieden gewahrt werden kann, erklärt Fabian Reinbold,
    politischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Eine Expertenkommission der Bundesregierung zu künstlicher Intelligenz
    (KI) schlägt einen Investitionsfonds von rund 300 Milliarden Euro für
    den Ausbau der KI-Infrastruktur vor. Insgesamt haben die Experten im
    Auftrag des Wirtschaftsministeriums 20 Handlungsempfehlungen verfasst.
    Unter anderem raten sie dazu, einen Teil des Sondervermögens für die
    Bundeswehr in dem Bereich einzusetzen. Außerdem müssten EU-Gesetze
    wieder vereinfacht werden, diese blockieren laut der Kommission die
    Entwicklung eigener KI-Unternehmen in Deutschland. Die Kommission hat
    einige Vorschläge präsentiert, die bereits sechs Jahre alt sind,
    analysiert Eike Kühl. Er schreibt für die ZEIT über Digitalthemen. Im
    Podcast berichtet er, wieso die Kommission alte Forderungen nun
    wiederholt hat und wie die deutsche KI-Wirtschaft aktuell aufgestellt
    ist.

    Außerdem Thema: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) werden aus der
    Allianz der ölfördernden Länder, Opec, austreten.

    Und sonst so? Ein Münchner zeigt 700 Fa…

  3. Israel: Zusammen gegen Netanjahu

    28 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    Die israelischen Politiker Jair Lapid und Naftali Bennett haben ein
    gemeinsames Wahlbündnis gegen den amtierenden israelischen
    Premierminister Benjamin Netanjahu angekündigt. Die beiden früheren
    israelischen Ministerpräsidenten haben am Sonntag den Zusammenschluss
    ihrer Parteien angekündigt, um bei der nächsten Wahl zu gewinnen. Diese
    soll bis Ende Oktober 2026 stattfinden. Das Bündnis aus den Parteien
    Bennett 2026 ⁠und Jesch Atid werde den Namen »Zusammen« tragen und von
    dem rechtsgerichteten Bennett geführt werden, teilte dessen ‌Büro ⁠mit.
    Die ZEIT-Autorin Steffi Hentschke berichtet aus Israel, was das für die
    Zukunft des Landes bedeuten könnte.
    Lees meer

    Die Verbraucherzentrale hat Mondelez, den Konzern hinter der
    Schokoladenfirma Milka, wegen des Verdachts auf Verbrauchertäuschung
    verklagt. Das Phänomen, wenn weniger Produkt zu einem teureren Preis
    verkauft wird, nennt sich »Shrinkflation« und betrifft überwiegend
    Lebensmittel. Die Datenredakteurin der ZEIT, Dana Hajek, spricht im
    Podcast über das Phänomen.

    Und sonst so? Klingeln für Fische.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Israel: Naftali Bennett und Jair Lapid gründen Wahlbündnis gegen
    Netanjahu

    Israel: Oppositionspolitiker Gantz fordert Einheitsregierung in Israel

    Neuwahlen: Israelische Abgeordnete stimmen für Auflösung des Parlaments

    Shrinkflation: Was ist von Ihrer Lieblingsschokolade noch übrig?

    Lebensmittelpreise in Europa: Preise wie in Bulgarien

    Sparen im Supermarkt: So sparen Sie beim Einkauf mit Kindern

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  4. Warum die USA so anfällig sind für politische Gewalt (Update)

    27 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner mit Donald Trump in
    Washington wird der mutmaßliche Täter einem Bundesgericht vorgeführt.
    Die Behörden haben ein sogenanntes Manifest des mutmaßlichen Täters
    gefunden und gehen davon aus, dass Regierungsmitglieder, allen voran
    US-Präsident Donald Trump, Ziel des Angriffs waren. Es ist der dritte
    Attentatsversuch auf Donald Trump innnerhalb von zwei Jahren. Lässt sich
    diese Spirale der politischen Gewalt noch stoppen? Das erklärt
    US-Korrespondentin Juliane Schäuble bei Was jetzt?.
    Lees meer

    An diesem Mittwoch will das Kabinett von Kanzler Friedrich Merz die
    Eckpunkte für den neuen Haushalt und die Gesundheitsreform
    verabschieden. Das klare Ziel lautet Sparen. Warum von einigen geplanten
    Einschnitten vor allem Frauen betroffen wären, erklärt Marie Rövekamp
    aus dem Ressort Arbeit.

    Außerdem im Update: Während die Gesamtzahl der Verkehrstoten im
    vergangenen Jahr sank, stieg die Zahl der getöteten Radfahrer laut dem
    Statistischen Bundesamt auf 462.

    Und sonst so? Mehr Transparenz bei Google-Bewertungen.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Marco Fründt und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Korrespondentendinner: Was über den mutmaßlichen Angreifer in Washington
    bekannt ist

    Politische Gewalt in den USA: Wenn der Bürger zur Gefahr wird

    Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim
    Korrespondentendinner bekannt ist

    Gesundheitsreform: Was jetzt auf Patienten zukommt

    Sozialstaat: Kinder sind kein persönliches Pech
    Karin Prien: »Ich werde keine Kulturkämpferin sein«

    Verkehrssicherheit: Jeder sechste Verkehrstote war mit dem Rad unterwegs

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  5. Zielscheibe Donald Trump

    27 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    Beim White House Correspondents’ Dinner in Washington, an dem unter
    anderem US-Präsident Donald Trump teilnahm, fielen am Samstagabend
    Schüsse. Kurz nach Beginn des Events stürmte ein bewaffneter 31-jähriger
    US-Amerikaner einen Kontrollpunkt des Secret Service außerhalb des
    Festsaals. Ein Sicherheitsmann wurde dabei angeschossen. Schwer
    bewaffnete Sicherheitskräfte stürmten den Ballsaal, die Gäste suchten
    Schutz unter den Tischen, Trump und seine Gefolgschaft wurden in
    Sicherheit gebracht. Zur Gala waren 2.600 Gäste gekommen, aus Politik
    und den Medien. Keiner der Gäste wurde verletzt. Es ist bereits das
    dritte Mal in Trumps Amtszeit, dass ihm ein bewaffneter Angreifer
    bedrohlich nahekommt – wie konnte das passieren? Rieke Havertz,
    internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet die Ereignisse ein.
    Lees meer

    Im westafrikanischen Land Mali ist die Sicherheitslage seit Jahren
    instabil. An diesem Wochenende wurden verschiedene Kasernen und
    Militärstützpunkte von bewaffneten Gruppen gemeinsam und koordiniert
    angegriffen. Laut einem Regierungssprecher wurden 16 Menschen verletzt.
    Issio Ehrich, der für die ZEIT seit Jahren über die Region schreibt,
    ordnet ein, wie die Terroristen so stark werden konnten und wie die
    Gewaltspirale gestoppt werden könnte.

    Und sonst so? Ein historisches Wochenende für den Marathonsport

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Reaktionen auf Schüsse in Washington: »Gewalt hat in einer Demokratie
    keinen Platz«

    Schüsse bei Korrespondentengala: Trump fühlt sich durch Anschläge auf
    sein Leben »geehrt«

    Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim
    Korrespondentendinner bekannt ist

    Mali: Dschihadisten und Tuareg-Rebellen bekennen sich zu Angriffen in
    Mali

    Mali: Malis Armee meldet Angriffe »terroristischer Gruppen«

    Biennale in Timbuktu: Tanzen gegen den Terror

    Sie wollen mehr exklusi…

  6. Wer steckt hinter den Phishing-Angriffen auf deutsche Politiker?

    26 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    Signal gilt als einer der sichersten Messenger überhaupt – auch deshalb
    wird die App von vielen Politikerinnen und Politikern genutzt. Doch nun
    ist bekannt geworden, dass Angreifer offenbar über Monate hinweg
    Signal-Gruppen von Bundespolitikern ausspioniert haben. Nach Recherchen
    des Spiegel sollen unter anderem die Konten von Bundesbildungsministerin
    Karin Prien (CDU), Bauministerin Verena Hubertz (SPD) und
    Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) betroffen sein. Die
    Bundesanwaltschaft ermittelt inzwischen wegen Spionageverdachts. Wie
    konnten Angreifer die Sicherheitsmechanismen von Signal umgehen, und wie
    sicher ist politische Kommunikation über Messenger wirklich? Darüber
    spricht im Podcast Henrik Oerding, Redakteur im Digitalressort der ZEIT.
    Lees meer

    Am 26. April 1986 kommt es im Atomkraftwerk Tschernobyl zur Katastrophe:
    Bei einem fehlgeschlagenen Experiment explodiert Reaktorblock 4, es
    kommt zur Kernschmelze. Radioaktives Material wird in die Atmosphäre
    geschleudert und verteilt sich über weite Teile Europas. Besonders
    betroffen sind die heutige Ukraine, Belarus und Russland. Es ist der bis
    heute schwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der
    Kernenergie. Die sowjetische Führung versucht zunächst, das Ausmaß der
    Katastrophe zu verschleiern. Erst erhöhte Strahlungswerte in
    Skandinavien machten das Unglück international bekannt. 40 Jahre später
    sind die Folgen noch immer spürbar, wie Stefan Schmitt aus dem
    Wissensressort der ZEIT im Podcast erläutert.

    Und sonst so? Mit 91 Jahren zum ersten Mal in die Schule.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    Spionageverdacht: Auch Karin Prien und Verena Hubertz sollen von Hacks
    betroffen sein

    Phishing-Angriffe auf Signal: Warum Politiker derzeit so viel Angst vor
    Spionage haben wie noch nie

    Atomkatastrophe von Tschernobyl: Diplomatische Kernschmelze

    Swetlana …

  7. Spezial »Der Wahlkreis«: Sind die Rechten doch zu schlagen?

    25 april 2026 · 1 uur 14 min

    Afspelen
    Im Winter 2024 prägte der Historiker Niall Ferguson einen Begriff, der
    seitdem die politische Debatte dominiert: Vibe Shift. Die Trump-Wahl war
    für ihn das Zeichen eines globalen Stimmungsumschwungs. Die
    Vorherrschaft der Linksliberalen sei gebrochen, die alte Ordnung falle
    in sich zusammen. Es beginne eine neue Zeit der Stärke und Dominanz, in
    der die globale Rechte den Ton angebe.
    Lees meer

    Anderthalb Jahre später ist Viktor Orbán abgewählt. Und auch Donald
    Trump steht schwächer da denn je. Seit einigen Monaten taumelt er von
    Niederlage zu Niederlage und in seiner Maga-Bewegung toben brutale
    Richtungskämpfe. In dieser Lage treffen sich Sozialdemokraten aus der
    ganzen Welt zu einer großen Strategiekonferenz in Barcelona.

    In dieser Folge von Was Jetzt – der Wahlkreis fragen unsere Hosts Lisa
    Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch: Welchen Plan hat die Linke?
    Was sind die Gründe für den Streit bei den Rechten? Und kommt Trumps
    Überwältigungsstrategie an ein Ende?

    SHOWNOTES

    Götz Aly in der FAS

    Fergusons Vibe-Shift-Text

    Tucker Carlson und sein Bruder über Trump

    New York Times: How Trump took the U.S. to war with Iran

    DIE ZEIT (Robert Pausch) über die linke Strategiekonferenz in Barcelona

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  8. Einblicke in einen rechtsextremen Jugendbund: Wer ist der Jungadler?

    25 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Nach Recherchen der ZEIT soll sich seit mehr als einem Jahrzehnt eine
    rechtsextreme Gruppe namens Jungadler weitgehend im Verborgenen bewegen.
    Die Gruppe veranstaltet Lager und Fahrten, organisiert Schulungen an
    sogenannten »Führerschulen« und richtet sich an Kinder und Jugendliche
    aus Neonazi-Milieus, ohne dabei öffentlich in Erscheinung zu treten oder
    um neue Mitglieder zu werben. Die Sicherheitsbehörden halten sich
    bedeckt. Der Verfassungsschutz bestätigt lediglich, die Organisation sei
    bekannt. Die ZEIT hat über ein Jahr im Umfeld der Gruppe recherchiert
    und dabei unter anderem Reiseberichte, Fotobücher und interne Unterlagen
    ausgewertet, die erstmals tiefere Einblicke in das Netzwerk erlauben.
    Spuren führen bis in den Bundestag hinein, in die Fraktion der AfD.
    Luisa Hommerich, Redakteurin im Investigativressort der ZEIT, gibt im
    Podcast Einblicke in die Recherche.
    Lees meer

    Ein US-Soldat soll vertrauliche Informationen für eine lukrative
    Onlinewette genutzt haben. Der US-Soldat wurde angeklagt, weil er auf
    der Prognoseplattform Polymarket auf einen Einsatz der USA in Venezuela
    gewettet haben soll. Er selbst soll vorher Teil der militärischen
    Planungen gewesen sein. Nach Angaben der Bundesstaatsanwaltschaft in New
    York werden dem 38-Jährigen nun unter anderem die unrechtmäßige Nutzung
    vertraulicher Regierungsinformationen zum persönlichen Vorteil, der
    Diebstahl nicht öffentlicher Regierungsinformationen, Rohstoffbetrug,
    Überweisungsbetrug sowie unzulässige Geldtransaktionen vorgeworfen. Ihm
    drohen mehrere Jahre Haft. Ingo Malcher, Redakteur im Wirtschaftsressort
    der ZEIT, ordnet den Fall ein und schildert, warum es kein Zufall ist,
    dass unter Donald Trumps zweiter Präsidentschaft der Insiderhandel an
    vielen Stellen floriert.

    Und sonst so? Wie viel Warnhinweis braucht das Fischbrötchen?

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg

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  9. Millionen für Kulturprojekte und ein politischer Rücktritt

    24 april 2026 · 10 min

    Afspelen
    Berlins parteilose Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hat ihren Rücktritt
    angekündigt und den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) um ihre
    Entlassung gebeten. Anlass ist ein Bericht des Berliner
    Landesrechnungshofs, der bei der Vergabe von Fördermitteln für Projekte
    gegen Antisemitismus schwere Rechtsverstöße und Versäumnisse feststellt.
    Bereits zuvor hatte Wedl-Wilson ihren Staatssekretär Oliver Friederici
    entlassen. Ihren Rücktritt begründet sie mit politischer Verantwortung
    und dem Ziel, weiteren Schaden im Kampf gegen zunehmenden Antisemitismus
    in Berlin abzuwenden. Was wird ihr konkret vorgeworfen, und welche
    Folgen hat der Rücktritt – auch für die Berliner CDU? Darüber spricht
    Raoul Löbbert, Redakteur im Kulturressort der ZEIT, im Podcast.
    Lees meer

    Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future ruft bundesweit zu Protesten
    gegen die Energiepolitik der Bundesregierung auf. In rund 60 Städten
    demonstrieren Aktivistinnen und Aktivisten am »Gas-Aktionstag« vor
    Rathäusern sowie Parteibüros von CDU und SPD. Vorab kritisierte die
    Bewegung die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die Aktivistin
    Carla Reemtsma wirft ihr vor, mit ihrer Politik fossile Konzerne zu
    begünstigen und die Energiewende auszubremsen. Kritik kam vor allem
    wegen Plänen für Gaskraftwerke auf, die künftig die Stromversorgung
    absichern sollen, und die derzeit noch regierungsintern abgestimmt
    werden. Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der
    ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche Rolle Fridays for Future heute noch
    in der Klimadebatte spielt.

    Außerdem im Update:

    - Bundestag und Bundesrat haben die Senkung der Mineralölsteuer sowie
    eine steuerfreie Entlastungsprämie für Beschäftigte beschlossen:
    - Der Tankrabatt soll ab dem 1. Mai für zwei Monate gelten und die
    Spritpreise um rund 17 Cent pro Liter senken – wobei noch unklar
    ist, wie genau sich das auf die Preise an den Tankstellen auswirken
    wird.
    - Die Entlastungsprämie erlaubt Arbeitgebern bis Ende Juni 2027,
    freiwillige, steuerf…

  10. Eine Klimakonferenz der Willigen

    24 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Ab heutigem Freitag treffen sich im kolumbianischen Santa Marta
    schätzungsweise rund fünfzig Staaten erstmals zu einer Konferenz, bei
    der es nur um den Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas gehen soll. Die
    Regierungskonferenz wird von Kolumbien und den Niederlanden gemeinsam
    ausgerichtet – aus Frust über die Ergebnisse der COP29 in Aserbaidschan
    und auch bei der COP30 im brasilianischen Belém 2025. Dort verhinderten
    einige Staaten, dass der Fossilausstieg als zentrale Voraussetzung von
    Klimaschutz festgeschrieben wurde. Rund 90 Prozent aller
    Kohlendioxid-Emissionen der Menschheit entstehen durch die Verbrennung
    von Kohle, Öl und Gas. Der ZEIT Wissen-Redakteur Stefan Schmitt spricht
    im Podcast über die Konferenz.
    Lees meer

    Am vergangenen Wochenende hat der spanische Ministerpräsident Pedro
    Sánchez zu einer sozialdemokratischen Strategiekonferenz nach Barcelona
    eingeladen. Die »Global Progressive Mobilisation« sollte der Linken den
    Weg aus ihrer Krise weisen – mit der Konzentration auf
    Wirtschaftsfragen. Mehr als 4.000 Menschen haben daran teilgenommen,
    darunter waren etwa 100 Politiker aus 40 Ländern, Wissenschaftler und
    weitere Gäste. Wie wollen die Linken in Zukunft also wieder
    erfolgreicher werden? Der politische Korrespondent der ZEIT, Robert
    Pausch, war in Barcelona dabei.

    Und sonst so? Teure Cockpit-Selfies zum Abschied.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Transitioning-away-Conference: Organisierter Entzug

    Abschluss der Klimakonferenz: Das fossile Zeitalter endet, nur der Plan
    fehlt

    COP30: Diese Klimakonferenzen können wir uns sparen

    Linke Konferenz in Barcelona: Themen für den Küchentisch

    Politische Linke: So einfach ist es nicht

    Die Linke: Über die Chancen einer neuen linken Politik

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    Und…

  11. Schah-Sohn Pahlavi sucht Unterstützung in Berlin (Update)

    23 april 2026 · 10 min

    Afspelen
    Reza Pahlavi ist erstmals zu politischen Gesprächen in Berlin, um für
    die Unterstützung der iranischen Opposition zu werben. Treffen mit
    Mitgliedern der Bundesregierung sind nicht geplant. Pahlavi wirft dieser
    vor, im Umgang mit dem iranischen Regime zu nachgiebig zu sein und den
    Dialog mit ihm zu verweigern. Innerhalb der iranischen Opposition ist
    seine Rolle umstritten: Während einige Gruppen ihn unterstützen,
    kritisieren andere ihn unter anderem wegen einer möglichen Rückkehr zur
    Monarchie und seiner Haltung zum Krieg der USA und Israels. Begleitet
    wird sein Besuch von Demonstrationen in Berlin. Welche Stimmung dort
    herrscht, berichtet ZEIT-Volontär Omid Rezaee.
    Lees meer

    Auf Zypern treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem
    informellen Gipfel. Per Video zugeschaltet ist auch der ukrainische
    Präsident Wolodymyr Selenskyj, der über die aktuelle Lage im Krieg in
    der Ukraine berichtet. Weitere Themen sind die Auseinandersetzungen
    zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon sowie die Situation
    im Iran. Kurz vor dem Gipfel haben die USA und Iran ihre Waffenruhe
    verlängert. Die EU-Staaten sind nicht direkt an den Verhandlungen
    beteiligt. Wie und wo sich europäische Staaten aber beteiligen könnten,
    erklärt Johanna Roth, Auslandskorrespondentin der ZEIT.

    Außerdem im Update: Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben CDU, SPD, Grüne,
    FDP und Linke eine Reform verabschiedet, die demokratische Institutionen
    stärken soll. Ziel ist es, Blockaden zu verhindern und die
    Funktionsfähigkeit von Parlament und Verfassungsgericht zu sichern. Die
    AfD kritisiert die Änderungen als undemokratisch.

    Und sonst so? Das ist das Pressefoto des Jahres

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Unruhen in Iran: "Mehrheit wil…

  12. Landtagsreform in Sachsen-Anhalt: Stärkt das den Staat – oder die AfD?

    23 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Im Landtag von Sachsen-Anhalt wollen CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke an
    diesem Donnerstag eine Reform zum Schutz demokratischer Institutionen
    beschließen. Hintergrund ist die Landtagswahl im September und die
    Möglichkeit eines Wahlsiegs der AfD, die einen grundlegenden politischen
    Umbau angekündigt hat. Die AfD kritisiert die Reform und sieht sich
    dadurch benachteiligt. Die anderen Parteien sagen dagegen, dass die
    Änderungen der allgemeinen Stabilität demokratischer Strukturen dienen
    sollen. Wie sinnvoll die Reform sein kann, ordnet ZEIT-Redakteur
    Martin Nejezchleba ein.
    Lees meer

    Das britische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das den Verkauf
    von Zigaretten und E-Zigaretten an alle ab dem 1. Januar 2009 geborenen
    Menschen dauerhaft verbietet. Das Rauchen selbst bleibt erlaubt, ebenso
    der Kauf von Vapes. Gesundheitsminister Wes Streeting spricht trotzdem
    von einem »historischen Moment« und einer künftigen rauchfreien
    Generation. Großbritannien ist eines der ersten Länder weltweit, das ein
    solches generationsbezogenes Tabakverbot einführt. Wie das Gesetz in der
    Praxis funktionieren kann, erklärt Ingo Arzt, Redakteur im
    Gesundheitsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Wie man Fußballgeschichte schreibt: Marie-Louise Eta im
    Exklusivinterview

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Wahlumfragen zu Landtagswahlen: So schneiden die Parteien in den
    Bundesländern derzeit ab

    Bundesverfassungsgericht: Bundesrat stimmt Reform zum Schutz des
    Verfassungsgerichts zu

    AfD-Wahlprogramm Sachsen-Anhalt: Sanfter Ton, radikale Pläne

    Bundesverfassungsgericht: Resilienz light

    AfD Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts AfD beschließt Wahlprogramm

    Demokratie in Deutschland: Mutig sein – auch wenn es schmerzt

    Rauchst…

  13. Glaubt der Kanzler noch an die Rente? (Update)

    22 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte am Montag, die gesetzliche
    Rentenversicherung werde »allenfalls noch die Basisabsicherung« fürs
    Alter sein. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf kündigte daraufhin
    »erbitterten Widerstand der Sozialdemokratie« an. Warum die Regierung
    streitet und was das für Arbeitnehmer bedeutet, beantwortet Mark
    Schieritz, Leiter des Politikressorts der ZEIT.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump hat die Feuerpause mit dem Iran verlängert,
    bis laufende Gespräche in Pakistan abgeschlossen seien. In den
    vergangenen Wochen hatte er wiederholt mit extremen militärischen
    Angriffen auch gegen zivile Infrastruktur gedroht. Ob hinter dem
    ständigen Hin und Her irgendeine Strategie steckt, analysiert Juliane
    Schäuble, USA-Korrespondentin der ZEIT.

    Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die erste
    Militärstrategie der Bundeswehr vorgestellt: Russland wird als größte
    Bedrohung für die Nato benannt, die Bundeswehr soll auf 460.000
    Soldatinnen und Soldaten wachsen — mit mehr Präzisionswaffen und
    stärkeren Kapazitäten im Cyberraum. Die Details des Dokuments sind
    geheim.

    Ungarn hat seine monatelange Blockade des EU-Hilfspakets für die Ukraine
    beendet, zehn Tage nachdem Viktor Orbán die Parlamentswahl verloren
    hatte. Die EU kann jetzt ein Darlehen von insgesamt 90 Milliarden Euro
    auf den Weg bringen, dazu ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Was
    das für die Ukraine bedeutet, erklärt Uli Ladurner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel.

    Transparenzhinweis: In der ersten Veröffentlichung dieser Folge haben
    wir Matthias Miersch versehentlich als SPD-Vorsitzenden bezeichnet.
    Tatsächlich ist er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Wir haben
    den Fehler korrigiert.

    Und sonst so? Schweden gucken Elchen beim Wandern zu.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Benjamin Probst und Marco Fründt

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unte…

  14. Reservisten: Gesucht. Gebraucht. Vergrault?

    22 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Verteidigungsminister Boris Pistorius stellt am Mittwoch die neue
    Militärstrategie der Bundeswehr vor – das erste Dokument dieser Art in
    der Geschichte der Bundesrepublik. Unterdessen sind von den
    Hunderttausenden ehemaligen Soldatinnen und Soldaten unter 65 Jahren nur
    60.000 als Reservisten einsatzbereit. Ist eine große Reserve in Zeiten
    von Drohnen und Cyberkrieg noch zeitgemäß? Das beantwortet Hauke
    Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Die Dietrich Bonhoeffer Klinik in Niedersachsen ist die größte
    Rehaeinrichtung für suchtkranke Jugendliche in Deutschland – 60 von
    bundesweit etwa 100 Plätzen hängen an ihr. Nun schließt sie: Die
    Rentenversicherung hat ihre Vergütung angepasst, was laut Klinikleitung
    die tatsächlichen Kosten bei Weitem nicht deckt. Kaja Klapsa aus dem
    Politikressort der ZEIT hat zum Fall recherchiert.

    Und sonst so? Ein Keyboard-spielendes Pony gegen den Schmerz

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. «

    Weitere Links zur Folge:

    Wehrpflicht: Und ihr fragt euch noch, warum sich junge Leute abwenden

    Wehrpflichtgesetz: Ein bisschen Ernstfall

    Schließung von Suchtklinik: »Wahrscheinlich wäre ich jetzt tot«

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  15. Wie Trumps Politik die Energiewende vorantreibt (Update)

    21 april 2026 · 9 min

    Afspelen
    Der Petersberger Klimadialog hat in Berlin begonnen. Ziel ist der
    internationale Austausch zur Klimapolitik sowie die Vorbereitung der
    nächsten Weltklimakonferenz, die im November im türkischen Antalya
    stattfinden soll. Deutschland wird von Umweltminister Carsten Schneider
    und Staatssekretär Jochen Flasbarth vertreten. Inhaltlich geht es vor
    allem um die Rolle der Klimapolitik für eine sichere Energieversorgung.
    Carsten Schneider betonte bei seiner Eröffnungsrede die Notwendigkeit
    schnellerer Fortschritte bei der Energiewende. Was von dem Treffen zu
    erwarten ist und ob die Debatte um die Energiewende jetzt wieder
    aufflammt, ordnet Petra Pinzler ein, Korrespondentin in der
    Hauptstadtredaktion der ZEIT.
    Lees meer

    Bei einem Treffen in Luxemburg kommen die EU-Außenminister zusammen, um
    über den Ukrainekrieg und die Lage im Nahen Osten zu beraten. Die
    Gespräche werden von der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas geleitet, aus
    Deutschland nimmt Außenminister Johann Wadephul teil. Im Fokus stehen
    die Waffenruhe-Verhandlungen im Konflikt zwischen dem Iran und den USA
    sowie Gespräche zwischen Israel und dem Libanon. Ein weiterer
    Schwerpunkt ist der Krieg in der Ukraine. Nach der Abwahl des
    ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán hoffen viele Staaten auf
    schnellere Entscheidungen bei den EU-Hilfen für die Ukraine.

    Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass
    Ungarn mit einem LGBTQI+-feindlichen Gesetz von 2021 gegen EU-Recht
    verstößt. Das Gesetz, eingeführt unter Viktor Orbán, schränkt unter
    anderem die Darstellung queerer Themen in Medien ein. Viktor Orbáns
    Nachfolger Péter Magyar äußerte sich jedoch bisher kaum zu konkreten
    Verbesserungen für LGBTQI+-Rechte.

    Bei Apple kommt es zu einem Führungswechsel: CEO Tim Cook tritt nach
    rund 15 Jahren an der Spitze des Unternehmens zurück. Er hatte die
    Leitung 2011 nach dem Tod von Mitgründer Steve Jobs übernommen.
    Nachfolger wird John Ternus. Was von dem neuen Apple-Chef zu erwarten
    ist, ordnet Henrik Oerding ein,…

  16. Verhandler gegen Hardliner – wer hat das Sagen im Iran?

    21 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    Seit dem Wochenende ist die Straße von Hormus erneut für den
    Schiffsverkehr gesperrt. Die iranische Führung hatte die Meerenge am
    Freitag kurzzeitig geöffnet, die Sperrung jedoch bereits am Samstag
    wieder in Kraft gesetzt. Die iranische Armeeführung begründete dies mit
    der seit dem 13. April anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen. Die
    zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran läuft am Mittwoch
    aus. Vor der jüngsten Eskalation hatte der Iran eine zweite
    Gesprächsrunde mit den USA abgesagt. Haben die iranischen Verhandler
    genug Durchsetzungskraft, die Hardliner im Regime einzuhegen? Das ordnet
    der Iran-Experte der ZEIT, Omid Rezaee, im Podcast ein.
    Lees meer

    Am Dienstag entscheidet Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über das
    100-Milliarden-Euro-Projekt Future Combat Air System (FCAS). Zu diesem
    europäischen Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen
    zufolge neben einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue
    Kommunikationssysteme gehören. Es sollte ab den 2040er-Jahren
    einsatzfähig sein. Am Wochenende hatte das Handelsblatt berichtet, dass
    ein letzter Vermittlungsversuch für den deutsch-französischen Kampfjet
    offenbar gescheitert sei und das geplante Luftkampfsystem FCAS wohl
    nicht verwirklicht werde. Zu FCAS recherchiert hat der
    sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs.

    Und sonst so? Schläge wegen zu lauten Schnitzel-Klopfens

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Iran-Gespräche in Islamabad: Können die Verhandler die Hardliner
    einhegen?

    Liveblog: Irankrieg: Pakistan sieht Chancen für iranische Teilnahme an
    weiteren Gesprächen

    Krieg im Iran: US-Marine greift iranisches Frachtschiff an, Iran droht
    mit Vergeltung

    Future Combat Air System: Europas Rüstungsprojekte zerbröseln

    FCAS: Scheitert das europäische Kampfjetprojekt?

    FCAS: Vermittlung für deutsc…

  17. Das Dilemma des JD Vance (Update)

    20 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    US-Vizepräsident JD Vance übernimmt derzeit den schwierigsten Auftrag,
    den US-Präsident Donald Trump zu vergeben hat. Er soll einen Frieden mit
    dem Iran schließen, obwohl er von Anfang an dem Krieg gegen den Iran
    skeptisch gegenüberstand. In Islamabad wird Vance nun erneut die
    US-Delegation für weitere Friedensgespräche leiten. Die am Mittwoch
    auslaufende Waffenruhe mit dem Iran steht infrage – und mit ihr
    womöglich Vance' politische Zukunft. US-Korrespondentin Juliane Schäuble
    spricht in dieser Folge über Chancen und Risiken von Vance' Einsatz.
    Lees meer

    Wegen des Irankriegs gibt es eine weltweite Energiekrise, die auch die
    Luftfahrtbranche unter Druck setzt. Am Montag beriet deshalb
    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mit Vertretern von
    Flughäfen, Fluggesellschaften und Flugverbänden über die
    Kerosinversorgung. Auch am Montag war Reiche auf der Hannovermesse
    unterwegs. Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Ressorts Politik
    und Wirtschaft, hat sie dort beobachtet und berichtet, wie selbstbewusst
    die Ministerin auftritt.

    Die Zahl der in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Straftaten
    in Deutschland ist zum ersten Mal seit vier Jahren gesunken, allerdings
    stieg die Zahl der Vergewaltigungen im Vergleich zum Vorjahr.
    ZEIT-Politikredakteurin Nina Monecke erklärt, was für den Anstieg bei
    den erfassten Sexualverbrechen verantwortlich sein könnte.

    Und sonst so? Helsinki hat ein neues Wahrzeichen.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Vizepräsident: »Wenn es nicht klappt, gebe ich JD Vance die Schuld«

    Verhandlungen zum Irankrieg: Iran lehnt weitere Verhandlung mit den USA
    offenbar ab

    Katherina Reiche: Jetzt geht sie auch Merz zu weit

    Kerosinversorgung: Wirtschaftsministerin Reiche streitet drohenden
    Kerosinmangel ab

    Treibstoffversorgung: Merz plant Sitzung des nationalen Sicherheit…

  18. Irankrieg: Ohne Öl und Gas kein Essen?

    20 april 2026 · 14 min

    Afspelen
    Der Irankrieg zeigt, wie stark die globale Landwirtschaft von fossilen
    Energien abhängig ist. Denn für die Herstellung von konventionellem
    Dünger und Pestiziden werden große Mengen Erdöl und Erdgas benötigt.
    Wegen der steigenden Energiepreise stockt weltweit die Produktion.
    Außerdem stecken derzeit Schiffe mit über einer Million Tonnen
    Düngemittel in der Straße von Hormus fest. Wie die weltweiten
    Ernährungssysteme krisenfester und unabhängiger von fossilen Energien
    werden können, erklärt ZEIT-Autorin Christiane Grefe.
    Lees meer

    Am Sonntag ging das dreitägige Antalya Diplomatie-Forum in der Türkei zu
    Ende, wo sich Vertreter aus etwa 150 Ländern über internationale
    Sicherheitspolitik ausgetauscht haben. Zu den Gästen zählten Russlands
    Außenminister Sergej Lawrow und sein ukrainischer Amtskollege Andrij
    Sybiha. Am Rande der Konferenz berieten die Außenminister der Türkei,
    Ägyptens, Saudi-Arabiens und Pakistans über den Irankrieg. Hochrangige
    Vertreter der USA, der großen EU-Staaten und auch der Bundesregierung
    blieben dem Forum fern. Ist das ein Fehler – und welche strategischen
    Ziele verfolgt Türkeis Präsident Erdoğan? Fritz Zimmermann,
    Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus der Türkei.

    Und sonst so? Wie schwer es ist, US-Anwendungen loszuwerden.

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Düngemittel und Energiepreise: Erst wird Sprit unbezahlbar, dann
    Lebensmittel

    Düngemittel: Wenn der Irankrieg auf dem deutschen Acker ankommt

    Straße von Hormus: Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

    Antalya Diplomatie-Forum: Selbst der russische Außenminister kriegt hier
    die große Bühne

    Türkei und Iran: Die Sorge ist groß, in den Krieg hineingezogen zu
    werden

    Gazafriedensverhandlungen: Erdoğan sitzt jetzt in der ersten Reihe

    Straße von Hormus: Stirbt der Dollar an der Straße von Hormus?

    Sie wollen mehr exklusi…

  19. Kuba: Strom, Sprit und Hoffnung fehlen

    19 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Immer wieder hat US-Präsident Donald Trump mit einem schärferen Vorgehen
    gegenüber Kuba gedroht und von einer möglichen »Übernahme« gesprochen.
    Nun hat Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel die USA eindringlich vor einer
    Eskalation gewarnt: Sollte es dazu kommen, werde sich das Land
    verteidigen – notfalls bis zum Äußersten. Die Spannungen treffen auf
    eine ohnehin dramatische Lage im Inselstaat. Kuba steckt seit Jahren in
    einer schweren Wirtschaftskrise, verschärft durch ein US-Ölembargo und
    den Wegfall wichtiger Ölimporte aus Venezuela. Stromausfälle,
    Benzinmangel und Versorgungsengpässe prägen den Alltag vieler Menschen.
    Wie lebt es sich unter diesen Bedingungen – zwischen wirtschaftlicher
    Krise und der Angst vor einem möglichen militärischen Konflikt? Miguel
    Helm, Redakteur im Ressort X der ZEIT, war vor Kurzem in Kuba. Im
    Podcast erzählt er, wie groß das Vertrauen in die Führung noch ist und
    warum der große Protest bislang ausbleibt.
    Lees meer

    Seit Wochen sorgt ein Buckelwal vor der Ostseeinsel Poel für Aufsehen.
    Immer wieder gerät das Tier, das einige Timmy und andere Hope nennen, in
    flaches Wasser; mehrere Rettungsversuche liefen bislang ohne Erfolg. Vor
    Ort treffen Helferinnen und Helfer sowie Wissenschaftlerinnen und
    Wissenschaftler aufeinander, von denen einige den Wal für schwer krank
    und kaum noch zu retten halten. Zugleich reisen Schaulustige an,
    verfolgen das Geschehen, filmen und diskutieren. Das Schicksal des
    Tieres bewegt viele, weit über die Region hinaus. Doch wie erleben die
    Bewohnerinnen und Bewohner von Poel diese Ausnahmesituation direkt vor
    ihrer Haustür? Tom Kroll schreibt für die ZEIT und ist dort. Im Podcast
    berichtet er, wer die Menschen sind, die wegen des Wals anreisen, und
    wie sich der Alltag auf der Insel verändert hat.

    Und sonst so? Wie aus Marmelade in Europa Politik wurde.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen

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    Wei…

  20. Spezial: Das Rätsel um ME/CFS

    18 april 2026 · 44 min

    Afspelen
    Im Frühjahr 2024 gerät Célines Alltag aus den Fugen: Erst ist da nur
    dieser Moment am Bahnhof in Halle, in dem der Boden zu wanken scheint.
    Dann ist da diese Erschöpfung, die alles unfassbar anstrengend macht:
    Treppensteigen, Duschen, Lesen, später sogar Geräusche und Licht.
    Lees meer

    Deutschlandweit sind rund rund 600.000 Menschen am Myalgischen
    Enzephalomyelitis/Chronischen Fatigue-Syndrom erkrankt – kurz ME/CFS.–
    kurz ME/CFS. Sie haben Symptome wie schwere Erschöpfung, Konzentrations-
    und Schlafstörungen. Aber ME/CFS ist bis heute schwer zu fassen. Es gibt
    keinen eindeutigen Labortest; Diagnosen beruhen auf den Schilderungen
    der Betroffenen – und damit auf etwas, das Raum lässt für Zweifel. Diese
    Leerstelle befeuert eine ungewöhnlich harte Debatte über die Ursachen
    der Krankheit.

    In diesem Spezial von »Was jetzt?« begleitet Pia Rauschenberger
    Betroffene und Forschende, die das Rätsel um ME/CFS endlich lösen
    wollen. In Regensburg sucht ein Team um Alexander Dejaco und Michael
    Gruber nach Biomarkern im Blut, mit denen sie ME/CFS messbar machen
    könnten. Eine mühsame Arbeit, die für Betroffene ein Durchbruch sein
    könnte.
    Moderation und Skript: Pia Rauschenberger
    Redaktion: Tim Howard
    Produktion: Markus Gläser
    Sounddesign: Markus Gläser und Tim Howard

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  21. Digitale Gewalt: Was der Gesetzentwurf bringt

    18 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat einen Gesetzentwurf
    gegen digitale Gewalt vorgelegt, der Straf- und Zivilrecht verschärfen
    soll. Geplant sind drei neue Straftatbestände: das Verbot der
    Herstellung und Verbreitung intimer Bilder, die Strafbarkeit täuschender
    Deepfakes mit rufschädigender Wirkung sowie das Verbot digitaler
    Überwachung. Zugleich sollen Betroffene zivilrechtlich gestärkt werden.
    Sie sollen leichter die Identität anonymer Täter ermitteln, Beweise
    sichern und eine Sperrung von Accounts beantragen können. Auch
    Plattformbetreiber sollen stärker in die Pflicht genommen werden. Eva
    Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet ein, ob der
    Gesetzentwurf digitale Gewalt im Netz wirklich eindämmen kann.
    Lees meer

    Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor möglichen
    Flugausfällen in Europa infolge eines drohenden Kerosinmangels. IEA-Chef
    Fatih Birol erklärte, die Vorräte könnten nur noch für etwa sechs Wochen
    reichen. Auch andere Experten rechnen in den kommenden Wochen mit
    Versorgungsengpässen. Die EU-Kommission hält Engpässe für möglich, sieht
    bislang aber keine akute Knappheit. Wie realistisch Flugausfälle im
    Sommer tatsächlich sind und ob die Öffnung der Straße von Hormus daran
    etwas ändert, erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jonas Schulze Pals.

    Und sonst so? Ihr perfekter Drink für warme Frühlingstage

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Digitale Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen
    pornografische Deepfakes

    Digitale Gewalt: Justizministerin will sexualisierte Deepfakes unter
    Strafe stellen

    Gesetzeslücke: Bundesländer wollen Initiative zu Verbot von
    Nacktaufnahmen starten

    Was jetzt? / Collien Fernandes: Wie die Politik gegen Deepfakes vorgehen
    will…

  22. Über Libanons Zukunft wird nicht im Libanon entschieden (Update)

    17 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    Israel und der Libanon haben sich nach Angaben von US-Präsident Donald
    Trump auf eine zehntägige Waffenruhe verständigt. Trump beansprucht die
    Waffenruhe für sich und spricht von einem möglichen Durchbruch – sogar
    erste direkte Gespräche im Weißen Haus zwischen Israel und dem Libanon
    stellt er in Aussicht. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht
    die Feuerpause als Chance für eine dauerhafte Friedenslösung. Zudem
    erklärt er, dass die israelischen Soldaten während der Waffenruhe im
    Süden des Libanon bleiben werden. Zur gleichen Zeit gibt es Berichte
    über neue Angriffe trotz Waffenruhe. Wie stabil ist die Waffenruhe
    wirklich? Jan Roß, Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus Israel. Im
    Podcast erklärt er, warum diese Waffenruhe für Trump so wichtig ist und
    was sie für den ohnehin unter Druck stehenden Libanon bedeutet.
    Lees meer

    Nach der Hormus-Konferenz in Paris, zu der Frankreich und Großbritannien
    eingeladen hatten, teilte Macron mit, die Planung einer militärischen
    Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Region werde nun schnell
    vorangetrieben. Der britische Premierminister Keir Starmer sprach von
    einer produktiven Sitzung. Er betonte, eine militärische Mission werde
    rein defensiv sein und erst nach dem Beschluss einer Waffenruhe starten
    können. Der Bundeskanzler bekräftigte die Bereitschaft Deutschlands,
    sich an einem Einsatz in der Region zu beteiligen. Die Bundeswehr sei
    bereit, sich der Minenräumung anzuschließen, sagte er. Dafür brauche es
    jedoch eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, einen Beschluss der
    Bundesregierung und ein Mandat des Bundestags. Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, spricht im Podcast
    darüber, um welche Art der militärischen Beteiligung es gehen könnte.
    Noch während der Sitzung erreichte die Politikerinnen und Politiker die
    Meldung, dass die Straße von Hormus wieder offen sei. Die Blockade der
    für die Schifffahrt wichtigen Straße ​wird dem Iran ​zufolge für die
    restliche ‌Zeit ⁠der ​mit dem Libanon gelte…

  23. Krankenkassenreform: Große Pläne, kleiner Rückhalt

    17 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat ein umfassendes
    Reformpaket für die gesetzliche Krankenversicherung vorgelegt, um ein
    erwartetes Defizit von rund 15 Milliarden Euro zu schließen. Die Pläne
    stoßen jedoch in der Koalition auf Widerstand. Im Bundestag werden daher
    Änderungen erwartet. Erst mal soll der Gesetzentwurf aber Ende April ins
    Kabinett eingebracht werden. Kaja Klapsa ist Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt sie, welche von Warkens
    Reformvorschlägen überhaupt umgesetzt werden können.
    Lees meer

    Sieben Wochen dauert der Krieg zwischen den USA und Israel gegen den
    Iran. Die wirtschaftlichen Folgen spüren Menschen weltweit, etwa durch
    steigende Energiepreise. Wenig im Fokus steht bislang Saudi-Arabien: Das
    Land ist politisch und wirtschaftlich eng mit den USA verbunden und mit
    dem Iran verfeindet. Dennoch ist seine Rolle ambivalent: Einerseits ist
    das Land schwer getroffen von den iranischen Vergeltungsschlägen;
    andererseits profitiert es vom gestiegenen Ölpreis, zumal es als
    einziger der Golfstaaten auch einen Zugang zum Roten Meer besitzt.
    Welche Rolle das Land im Konflikt genau einnimmt, analysiert Lea Frehse,
    Nahostexpertin im Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so? Im Süden von Hessen droht eine Maikäferplage

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Livestream: Reform der gesetzlichen Krankenkassen:Live:
    Gesundheitsministerin Nina Warken stellt ihre Sparpläne vor

    Gesetzliche Krankenversicherung: Na, geht doch

    Nina Warken: Gesundheitsministerin kündigt Einsparungen in
    Milliardenhöhe an

    Krankenkassenreform: Warkens Sparpläne sorgen für Kritik

    Was jetzt? / Nachrichtenpodcast:Gesundheitsreform: Was jetzt auf
    gesetzlich Versicherte zukommt

    Liveblog: Irankrieg: Netanjahu…

  24. Kritik am Tankrabatt: Braucht es eine Übergewinnsteuer? (Update)

    16 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    Wegen des Irankriegs steigen die Spritpreise – deshalb sollen sie nach
    dem Willen der Bundesregierung ab Mai für zwei Monate um 17 Cent pro
    Liter sinken. Dafür hat die Bundesregierung ihren Entwurf für eine
    Senkung der Mineralölsteuer in den Bundestag eingebracht. Union und SPD
    verteidigten ihre Pläne, aus der Opposition – und von der mitregierenden
    SPD – kam die Forderung nach einer sogenannten Übergewinnsteuer für die
    Mineralölkonzerne. Wie sinnvoll ein zweimonatiger Spritpreisrabatt ist,
    erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher.
    Lees meer

    Der Co-Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, will sein Amt niederlegen.
    Er werde beim Parteitag im Juni nicht erneut für das Amt kandidieren,
    teilte er mit, und nannte gesundheitliche Gründe. Daraufhin hat
    Fraktionsvize Luigi Pantisano seine Kandidatur für den Parteivorsitz
    angekündigt. Politikredakteurin Lisa Caspari berichtet, wie Jan van Aken
    seine Partei geprägt hat.

    Außerdem im Update:

    Die Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks die
    Regionalfluggesellschaft Cityline ab sofort still – fast zwei Jahre
    früher als geplant.

    Und sonst so? Seltener Münzfund

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Rita Lauter, Fabian Scheler

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Entlastungspaket: Schon wieder ein Tankrabatt, really?

    Spritpreise und Tempolimit: Brauchen wir ein Tempolimit?

    Mineralölsteuer: Grüne und Linke sehen keine Wirksamkeit im
    Tankrabatt-Entwurf

    Die Linke: Linken-Chef van Aken tritt nicht erneut als Parteichef an

    Jan van Aken: "Manche Freunde sagen: Du bist ja arm wie 'ne Kirchenmaus"

    Linkspartei: Linken-Fraktionsvize Luigi Pantisano kandidiert für
    Parteivorsitz

    Lufthansa: Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks Cityline
    sofort still

    Lufthansa-Jubiläum: Drinnen feiern Chef und Kanzler, draußen streiken
    die Mitarbeiter

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podca…

  25. Irankrieg: Werden jetzt auch Lebensmittel teurer?

    16 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Gut sechs Wochen nach dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran
    wird immer wahrscheinlicher, dass dieser Konflikt die Inflation in
    Deutschland in die Höhe treibt – und das nicht nur vorübergehend. Glaubt
    man den Prognosen, wird schon bald auch der Einkauf im Supermarkt
    teurer. Bereits jetzt hat sich die Inflation sprunghaft erhöht, von 1,9
    Prozent im Februar auf 2,7 Prozent im März (jeweils im Vergleich zum
    Vorjahr). Es lässt sich nicht prognostizieren, wie lange die Spannungen
    im Nahen Osten anhalten werden. Bisher ließ der Krieg vor allem die
    Preise für Öl und Gas nach oben schnellen, weil große Mengen dieser
    Rohstoffe normalerweise durch die infolge des Krieges blockierte Straße
    von Hormus transportiert werden. Warum werden nun auch Lebensmittel
    teurer? Dazu hat der stellvertretende Wirtschaftsressortleiter der ZEIT,
    Kolja Rudzio, recherchiert.
    Lees meer

    Seit Montag blockieren die USA den iranischen Schiffsverkehr durch die
    Straße von Hormus. Es kann erwartet werden, dass diese Entscheidung des
    US-Präsidenten Donald Trump nicht nur das iranische Regime unter Druck
    setzt, sondern auch zulasten von Chinas Wirtschaft gehen wird. Die
    Volksrepublik China ist Hauptabnehmer des iranischen Rohöls – und
    agierte im Nahostkonflikt bisher recht zurückhaltend. Die chinesische
    Führung kritisierte die Aggressoren USA und Israel öffentlich, rügte
    aber auch den Iran für dessen Angriffe auf die Golfstaaten. Könnte
    sich China nun gezwungen sehen, auf die iranische Führung einzuwirken,
    sodass diese ihr umstrittenes Atomprogramm aufgibt?
    ZEIT-Chinakorrespondent Jens Mühling ordnet die Rolle Chinas im
    Irankrieg ein.

    Und sonst so? Orgel-Banger

    Transparenzhinweis: In dieser Folge sagen wir, dass Willi, der in
    München Orgel spielt, 25 Jahre alt ist. Tatsächlich ist er 27 Jahre alt.
    Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns …

  26. Lufthansa: Zum Geburtstag viel Streik (Update)

    15 april 2026 · 10 min

    Afspelen
    Nach dem Ende des zweitägigen Pilotenstreiks bei der Lufthansa wird der
    Luftverkehr in dieser Woche weiter stark beeinträchtigt: Das
    Kabinenpersonal der Lufthansa streikt seit Mitternacht unter Führung der
    Gewerkschaft UFO bis einschließlich Donnerstag. Betroffen sind rund
    20.000 Flugbegleiter, wodurch es vor allem an den Drehkreuzen Frankfurt
    und München zu zahlreichen Flugausfällen kommt. Gleichzeitig bereitet
    die Pilotengewerkschaft VC bereits einen weiteren Streik für Donnerstag
    und Freitag vor, der auch Eurowings betreffen könnte. Das alles
    passiert, während die Lufthansa in Frankfurt ihr 100-jähriges Jubiläum
    feiert, zu dem auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Verkehrsminister
    Patrick Schnieder angereist sind. Begleitet wird die Feier von
    Protestkundgebungen der Beschäftigten. Was diese genau fordern,
    erklärt Jonas Schulz Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump hat erneut erklärt, der Krieg im Iran stehe
    kurz vor dem Ende und zugleich weitere Verhandlungen in Pakistan in
    Aussicht gestellt. Vermittler prüfen zudem eine Verlängerung der in der
    kommenden Woche auslaufenden Waffenruhe um mindestens zwei Wochen.
    Gleichzeitig verschärfen beide Seiten den Druck: Der Iran droht mit
    einer Ausweitung der Blockade auf das Rote Meer, während die USA laut
    der »Washington Post« Tausende zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten
    verlegen wollen.

    Außerdem im Update: Die internationale Geberkonferenz für den Sudan, die
    Deutschland gemeinsam mit der EU, Großbritannien und den USA organisiert
    hat, hat mehr als eine Milliarde Euro an Hilfen eingesammelt. Seit drei
    Jahren bekämpfen sich dort Armee und RSF-Miliz. Millionen Menschen sind
    von Hunger bedroht, rund zwölf Millionen wurden bereits vertrieben.

    Und sonst so? Deutschlands ältester Baum wird Nationalerbe

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie…

  27. Drei Jahre Krieg und wenig Hoffnung für die Menschen im Sudan

    15 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    In Berlin startet am Mittwoch die dritte internationale Sudankonferenz.
    Politiker sowie internationale Organisationen und Vertreter der
    sudanesischen Zivilgesellschaft kommen zusammen, um über die humanitäre
    Lage des Landes zu beraten. Im Sudan bekämpfen sich seit genau drei
    Jahren die reguläre Armee und die RSF-Miliz. Laut der Welthungerhilfe
    handelt es sich um die größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart:
    Millionen Menschen sind vom Hunger bedroht, rund zwölf Millionen
    Menschen sind bereits innerhalb des Landes vertrieben worden. Als
    Gastgeberin dämpft die Bundesregierung die Erwartungen an die Konferenz:
    Ein Waffenstillstand oder gar ein Friedensabkommen sind nicht zu
    erwarten. Warum das Treffen trotzdem wichtig ist, erklärt Andrea Böhm,
    Politikredakteurin der ZEIT.
    Lees meer

    Wegen seiner Kritik am Irankrieg und seiner Aufrufe zum Frieden hat
    US-Präsident Donald Trump Papst Leo XIV. heftig attackiert: Der Papst
    sei »schwach im Umgang mit Kriminalität und eine Katastrophe in der
    Außenpolitik«, postete Trump auf seiner Onlineplattform. Doch inzwischen
    bekommt er für seine Angriffe auf den Papst sogar Kritik von seiner
    eigenen Basis. Auf eine Debatte mit Trump will sich Leo nicht
    einlassen. Er habe keine Angst vor der US-Regierung, sagte der Papst.
    Wie ungewöhnlich das unerschrockene Auftreten des katholischen
    Kirchenoberhauptes ist und warum der Zwist mit dem Papst für Trump ein
    ernsthaftes politisches Problem werden könnte, analysiert Jörg Lau,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Wieso Papa-Gespräche besonders Teenagern helfen.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Kriegsverbrechen in Al-Faschir: Die Auslöschung

    Sudan: Der Verrat an den Menschen von Al-Faschir

    Donald Trump: Auf absurde Weise eine Erlösung

    Irankrieg: Exkommuniziere…

  28. Gesundheitsreform: Was jetzt auf gesetzlich Versicherte zukommt (Update)

    14 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    Gesundheitsministerin Nina Warken hat erste Entscheidungen zur geplanten
    Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt. Grundlage sind
    66 Vorschläge einer Expertenkommission, mit denen bis zu 42 Milliarden
    Euro eingespart werden sollen. Nina Warken kündigte »tiefgreifende
    Reformen« an, betonte jedoch, dass ein Gesamtpaket angestrebt werde.
    Ziel ist es, die Finanzierung zu stabilisieren und die Ausgaben stärker
    zu begrenzen. Was mit der Reform in Zukunft auf gesetzlich Versicherte
    zukommen könnte, analysiert Carla Neuhaus, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.
    Lees meer

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem Staatsbesuch
    nach Berlin eingetroffen. Begleitet wird er von mehreren Ministerinnen
    und Ministern zu den ersten deutsch-ukrainischen
    Regierungskonsultationen seit über 20 Jahren. Friedrich Merz und
    Wolodymyr Selenskyj haben dabei eine »strategische Partnerschaft«
    zwischen beiden Ländern angekündigt. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit
    unter anderem in den Bereichen Verteidigung, Wirtschaft, Wiederaufbau
    und Kultur. Außerdem bekräftigt Deutschland seine Unterstützung für
    einen EU-Beitritt der Ukraine.

    Außerdem im Update: Nach wochenlangen Kämpfen zwischen Israel und der
    Hisbollah im Libanon wollen beide Seiten erstmals seit Jahrzehnten
    Gespräche führen. Geplant ist ein Treffen in Washington zwischen der
    libanesischen Botschafterin, dem israelischen Botschafter und
    US-Außenminister Marco Rubio. Wie aussichtsreich die Gespräche sind,
    ordnet ZEIT-Korrespondentin Stella Männer ein.

    Ein spanisches Gericht auf Mallorca hat sich im Fall der Anzeige von
    Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen für nicht
    zuständig erklärt. Die Ermittlungen sollen an die Staatsanwaltschaft im
    schleswig-holsteinischen Itzehoe abgegeben werden. Die Entscheidung ist
    noch nicht rechtskräftig.

    Und sonst so? Ein Fahrrad zur Verlobung.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, A…

  29. Russland verliert seinen besten Mann in Europa

    14 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    In Ungarn hat Péter Magyar die Parlamentswahl klar gegen den seit 16
    Jahren amtierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán gewonnen. Die
    Niederlage trifft auch die internationalen Verbündeten Orbáns, vor allem
    den russischen Machthaber Wladimir Putin. Bisher bremste Orbán in der EU
    als enger Verbündeter Moskaus regelmäßig Ukrainehilfen und
    Russlandsanktionen. Wie schwer die Abwahl Orbáns das Regime in Moskau
    trifft und welche Schlüsse der Kreml aus Orbáns Abwahl zieht,
    analysiert Michael Thumann, Russlandkorrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Jedes Unternehmen in Deutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern muss bald
    einmal im Jahr offenlegen, was Männer und Frauen für die gleiche Arbeit
    durchschnittlich verdienen. Grund dafür ist die von der EU beschlossene
    Entgelttransparenzrichtlinie (ETRL), die ab dem 8. Juni in Kraft treten
    soll. Was halten deutsche Unternehmen von der neuen Richtlinie? Und wie
    effizient ist es, um den Gender-Pay-Gap zu verkleinern? Das beantwortet
    Wirtschaftsredakteurin Ricarda Richter bei "Was jetzt?".

    Und sonst so? "Eine Insel, da ist eine Insel!"

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Christina Felschen, Maximilian Renzikowski und Marco Fründt

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    Weitere Links zur Folge:

    Putin und Orbán: Putins Standleitung ist gekappt

    Wahl in Ungarn: Orbáns zweifelhafte Freundschaften

    Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán

    Presseschau zur Wahl in Ungarn: Kommentatoren sehen Russland als
    "größten Verlierer der Wahl"

    EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Die Stunde der Wahrheit – für Sie und
    Ihren Arbeitgeber

    Entgelttransparenzrichtlinie der EU: "Die Verurteilungen werden kommen"

    Gender-Pay-Gap: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern bleibt unverändert
    deutlich

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  30. Update: Zwei Monate günstiger tanken – und dann?

    13 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    Hohe Sprit- und Energiepreise belasten viele Haushalte und Betriebe.
    Nach einem Wochenende intensiver Verhandlungen haben sich die Spitzen
    von Union und SPD deshalb auf weitere Entlastungsmaßnahmen geeinigt. Für
    zwei Monate wird die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um jeweils rund
    17 Cent brutto pro Liter gesenkt. Verbraucher und Wirtschaft sollen
    damit insgesamt um rund 1,6 Milliarden Euro entlastet werden. Zudem will
    die Koalition es Arbeitgebern im Jahr 2026 ermöglichen, eine steuer- und
    abgabenfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro an Arbeitnehmer zu zahlen.
    Doch bringt die Senkung der Energiesteuer für zwei Monate wirklich
    Entlastung? Schließlich hatten viele Experten davor gewarnt, das Geld
    mit der sogenannten Gießkanne zu verteilen. Darüber spricht im Podcast
    Mark Schieritz, stellvertretender Politikressortleiter der ZEIT. Er
    nennt die Absenkung der Energiesteuer eine "kurzfristige, eher
    symbolische Maßnahme."
    Lees meer

    Nach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische Ministerpräsident Viktor
    Orbán die Parlamentswahl verloren und seine Niederlage eingeräumt. Nach
    Auszählung fast aller Stimmen liegt die oppositionelle Tisza-Partei von
    Péter Magyar mit 53,06 Prozent deutlich vor Orbáns Fidesz, die auf 38,43
    Prozent kommt. Damit erreicht das Oppositionsbündnis eine
    Zweidrittelmehrheit im Parlament. Die viel beachtete Abstimmung galt als
    Richtungswahl nach Jahren wachsender Spannungen mit der EU. Orbán hatte
    trotz des Ukrainekriegs enge Kontakte zum russischen Präsidenten
    Wladimir Putin gepflegt. Sein Herausforderer Péter Magyar hatte im
    Wahlkampf einen prowestlichen Kurs angekündigt, versprochen, die
    Korruption zu bekämpfen, und eine stärkere Annäherung an EU und Nato in
    Aussicht gestellt. Alexander Kauschanski ist derzeit in Budapest und
    ordnet im Podcast ein, wofür der künftige Regierungschef Péter Magyar
    steht und was seine Pläne für Ungarns Zukunft sind.

    Außerdem im Update:

    Nach dem Abbruch der Verhandlungen mit dem Iran hat die von US-Präsident
    Donald Trump ange…

  31. Orbán abgewählt: "Für Ungarn beginnt eine neue Zeitrechnung"

    13 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Nach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische Ministerpräsident Viktor
    Orbán die Parlamentswahl gegen seinen Herausforderer Péter Magyar klar
    verloren. Unter Viktor Orbán hat sich das EU-Mitglied Ungarn durch seine
    Nähe zu Russland und demokratische Defizite zum politischen Außenseiter
    entwickelt. Magyar verspricht einen proeuropäischen Kurs und ein Ende
    der Korruption. Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner analysiert im
    Podcast, was die Wahl für die Zukunft Europas bedeutet.
    Lees meer

    Um die von Verteidigungsminister Boris Pistorius geforderte
    Kriegstüchtigkeit zu erreichen, reicht militärische Stärke allein nicht
    aus. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zeigen, wie wichtig
    ein funktionierender Zivilschutz ist. Dieser muss die Bevölkerung
    warnen, Notunterkünfte bieten und die Versorgung mit Lebensmitteln und
    Trinkwasser garantieren. Wie kriegstüchtig ist der Bevölkerungsschutz –
    und wo sind die größten Defizite? Das beantwortet Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Urin für den Umweltschutz

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

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    Liveblog: Wahl in Ungarn: Viktor Orbán räumt Wahlniederlage ein

    Wahl in Ungarn: Orbáns zweifelhafte Freundschaften

    Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen?

    Zivilschutz: Sie bereiten Deutschland auf den Krieg vor

    Zivilschutz: Dobrindt fordert bundesweiten Schulunterricht zur
    Krisenvorsorge

    Zivilschutz: Verbände fordern mehr Investitionen in Schutz von
    Infrastruktur

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  32. Gazaprotest in Buchenwald verboten. Wo beginnt Antisemitismus?

    12 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    An diesem Wochenende jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers
    Buchenwald zum 81. Mal – auch Überlebende kommen zur
    Gedenkveranstaltung. Parallel dazu hatte ein Bündnis aus
    linksextremistischen Gruppierungen unter dem Namen "Kufiyas in
    Buchenwald" eine eigene Kundgebung für die Opfer in Gaza geplant. Nach
    öffentlicher Kritik wurde die Aktion von der Stadt Weimar an der
    Gedenkstätte untersagt und ins Stadtzentrum verlegt. Eine Klage des
    Bündnisses dagegen blieb erfolglos, unter anderem mit der Begründung,
    die Würde der Opfer müsse gewahrt werden. Der Antisemitismusbeauftragte
    der Bundesregierung, Felix Klein, bezeichnete die Kampagne als
    "skandalösen Angriff auf die Erinnerungskultur". Ist diese Kritik
    berechtigt? Anastasia Tikhomirova, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet
    im Podcast ein, was hinter der Aktion steckt und ob Deutschland linke
    Kritik an Israel möglicherweise zu vorschnell als antisemitisch
    einstuft.
    Lees meer

    In Ungarn wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt, und diese Wahl
    könnte den langjährigen Regierungschef Viktor Orbán nach 16 Jahren an
    der Macht das Amt kosten. Sein Herausforderer Péter Magyar liegt laut
    Umfragen vorn. Seine Partei Tisza könnte sogar eine Zweidrittelmehrheit
    erreichen. Seit 2010 regiert Orbán und hat Ungarn zu einer "illiberalen
    Demokratie" umgebaut. Kritiker werfen ihm den Abbau rechtsstaatlicher
    Strukturen vor. Kurz vor der Wahl bekam er Unterstützung aus den USA:
    Vizepräsident JD Vance besuchte das Land und zeigte klare Unterstützung
    für Orbán. Kaum irgendwo lässt sich dieser politische Kampf so gut
    beobachten wie in Debrecen. Die zweitgrößte Stadt Ungarns gilt seit
    Jahrzehnten als Hochburg von Orbáns Partei – doch das könnte sich nun
    ändern. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, war dort. Im
    Podcast erklärt er, wie der Wahlkampf ablief und ob die Unterstützung
    für Orbán tatsächlich kippt.

    Und sonst so? Herbert Grönemeyer wird 70!

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković…

  33. Spezial: Ist Viktor Orbáns Zeit vorbei?

    11 april 2026 · 33 min

    Afspelen
    Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament und damit möglicherweise
    auch einen neuen politischen Kurs. Es entscheidet sich, ob Viktor Orbán
    nach 16 Jahren als Regierungschef noch einmal wiedergewählt wird, oder
    ob Péter Magyar neuer Ministerpräsident wird.
    Lees meer

    Die Umfragen sprechen für einen Machtwechsel. Doch wie verlässlich sie
    sind, ist unklar – auch wegen des ungarischen Wahlrechts, das Orbáns
    Partei Fidesz über Jahre hinweg zu ihren Gunsten verändert hat.

    Wie hat Orbán es geschafft, die ungarische Demokratie so umzubauen, dass
    sie zum Vorbild für rechte Autokraten aus aller Welt geworden ist? Wofür
    stehen sein Herausforderer Péter Magyar und seine Partei Tisza? Welche
    Rolle spielen Russland, die Europäische Union und der Krieg in der
    Ukraine? Wie fair sind diese Wahlen überhaupt noch? Und welche
    Befürchtungen oder Hoffnungen treiben die Menschen in Ungarn vor dieser
    Wahl um?

    Diese und weitere Fragen bespricht Moses Fendel mit der Journalistin und
    Ungarn-Kennerin Petra Thorbrietz in diesem Spezial von Was jetzt?. Zu
    Wort kommen außerdem zwei Menschen aus Ungarn, die jeweils eins der
    beiden politischen Lager unterstützen.

    Moderation und Skript: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek, Marco Fründt

    Produktion: Joscha Grunewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Zsaklin Diana Macumba

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    Parlamentswahl in Ungarn: Orbán galt als unbesiegbar. Wählen sie ihn
    jetzt ab?

    Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen?

    Parlamentswahl in Ungarn: Umfrage sieht Zweidrittelmehrheit für
    ungarische Opposition

    Wahl in Ungarn: Das System Orbán kommt an sein Ende

    Ungarn unter Viktor Orbán: Das Disneyland der Rechten

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  34. Droht eine Blockade Taiwans durch China?

    11 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Bei einem Treffen in Peking hat der chinesische Staats- und Parteichef
    Xi Jinping erstmals seit fast zehn Jahren die Vorsitzende der
    taiwanischen Oppositionspartei Kuomintang, Cheng Li-wun, empfangen.
    China betrachtet Taiwan seit Jahrzehnten als Teil seines Staatsgebiets,
    während Taiwan unabhängig und demokratisch regiert ist. Xi Jinping
    betonte dabei das sogenannte Ein-China-Prinzip, während Cheng Li-wun
    ihren Besuch als Friedensmission bezeichnete. Die Regierung Taiwans
    warnt dagegen vor zunehmenden chinesischen Militärdrohungen. Unterstützt
    wird Taiwan militärisch vor allem von den USA, die ihre militärischen
    Ressourcen derzeit aber auf den Nahen Osten konzentrieren. Was passieren
    würde, wenn China die Inselrepublik Taiwan blockiert, analysiert Steffen
    Richter, Redakteur für internationale Politik der ZEIT.
    Lees meer

    Zwei Jahre nach der Cannabislegalisierung in Deutschland wächst die
    Kritik an der offiziellen wissenschaftlichen Auswertung der Folgen.
    Mehrere Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für
    Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde,
    halten zentrale Aussagen des aktuellen EKOCAN-Zwischenberichts für
    "wenig belastbar“. Die Experten bemängeln vor allem eine unzureichende
    Datenbasis. Aussagen wie ein stabiler oder rückläufiger Konsum seien
    verfrüht, da belastbare Erkenntnisse erst nach fünf bis zehn Jahren
    möglich seien. Die Autoren des EKOCAN-Berichts weisen die Vorwürfe
    zurück. Sie betonen, dass ihre Aussagen ausdrücklich als vorläufig
    gekennzeichnet seien. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der
    ZEIT, ordnet ein, was an den Vorwürfen dran ist.

    Und sonst so? Waldgeräusche steigern das Wohlbefinden.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Cheng Li-wun in C…

  35. Update: Kann Pakistan den Irankrieg beenden?

    10 april 2026 · 9 min

    Afspelen
    Im pakistanischen Islamabad starten am Samstag Friedensverhandlungen der
    Delegationen der Konfliktparteien des Kriegs im Iran. Die USA stellen
    ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von
    Hormus öffnet. Trotz der vereinbarten Waffenruhe im Iran beschießen sich
    Israel und die Hisbollah-Miliz weiter. In der Nacht zum Mittwoch war
    eine Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA angekündigt worden. Kurz
    zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump noch angekündigt, im Zweifel
    “eine ganze Zivilisation auszulöschen”. Wie erfolgversprechend ist das
    Treffen in Islamabad? Dazu hat der ZEIT-Autor Hasnain Kazim
    recherchiert.
    Lees meer

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Freitag Vertreter der
    Wirtschaft und der Gewerkschaften zu einem Energiepreis-Krisengipfel
    nach Berlin eingeladen. Die Spitzen der Koalition von Union und SPD
    beraten nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am
    Sonntag über Entlastungen wegen der hohen Energiepreise. Die Vorschläge
    der SPD bezeichnete sie als teuer und wirkungsschwach. Klingbeil hatte
    eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne vorgeschlagen, dem erteilte
    Reiche eine “klare Absage”. Die SPD warf Reiche koalitionsschädigendes
    Verhalten vor.

    Außerdem im Update:

    In der Nacht auf Freitag haben unbekannte Täter einen Anschlag auf ein
    israelisches Restaurant in München verübt. Die Scheiben der Fassade des
    Restaurants im Stadtteil Maxvorstadt wurden wohl durch Pyrotechnik
    beschädigt. Der Staatsschutz wurde in die Ermittlungen eingeschaltet.

    Und sonst so? Polizeieinsatz wegen fauchender Katze.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Pakistan: Experten im doppelten Spiel

    Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran
    Wortbruch vor

    Krieg im Iran: USA und Iran einigen sich auf zweiwöchige Wa…

  36. Pendlerpauschale, Spritpreisbremse, 9-Euro-Ticket: Was hilft?

    10 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Dass der Ölpreis nach Ankündigung einer Waffenruhe zwischen dem Iran und
    den USA in der Nacht zum Mittwoch deutlich gefallen ist, hat sich noch
    nicht auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Bundeskanzler Friedrich Merz
    (CDU) erwägt nun angesichts der durch den Krieg im Iran sprunghaft
    ansteigenden Energiepreise offenbar Entlastungen. Einem Bericht zufolge
    zeigt er sich offen für eine höhere Pendlerpauschale und eine niedrigere
    Stromsteuer. An der am 1. April eingeführten Regelung zum Benzinpreis
    will Merz hingegen festhalten. Die Grünen fordern als
    Entlastungsmaßnahme ein 9-Euro-Ticket. Welche Maßnahmen ergeben Sinn –
    und welche nicht? Damit befasst hat sich der Wirtschafts-Ressortleiter
    der ZEIT, Roman Pletter.
    Lees meer

    Die ZEIT hat am Donnerstag, dem 2. April, eine Suchmaschine
    veröffentlicht, mit der in der NSDAP-Mitgliederkartei recherchiert
    werden kann. Noch nie gab es einen so großen Ansturm auf einen
    ZEIT-Beitrag, zeitweise war wegen Überlastung der Server das Archiv gar
    nicht zu erreichen. Mehr als eintausend Leserinnen und Leser haben sich
    mit ihren Reaktionen dazu bei der ZEIT gemeldet. Könnte sich in der
    deutschen Erinnerungskultur etwas ändern? Der Geschichts-Ressortleiter
    der ZEIT, Christian Staas, teilt seine Einschätzung.

    Und sonst so? Bar-Therapie in Schweden.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

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    Entlastungspolitik: Erspart uns das!

    Pendlerpauschale und Stromsteuer: Friedrich Merz erwägt offenbar
    Entlastungen in der Energiekrise

    Hohe Spritpreise: Kartellamt stellt Verstöße gegen Spritpreisregel fest

    NSDAP-Mitgliederkartei: Späte Wahrheiten

    NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
    Ihrer Familie

    NSDAP-Vergangenheit: "Dass Uropa in die NSDAP eingetreten ist, war nicht
    Teil der Legende"

    NS-Vergangenheit: Jetzt liegen…

  37. Update: Waffenruhe – aber nicht für den Libanon

    9 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    Im Libanon dauern die schweren israelischen Luftangriffe trotz der
    angekündigten Waffenruhe zwischen Iran, USA und Israel an. In Beirut
    sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 200 Menschen
    getötet und über 1.000 verletzt worden. Die Angriffe trafen nicht nur
    Vororte, die als Hochburgen der Hisbollah gelten, sondern auch dicht
    besiedelte Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum der Stadt – teils ohne
    Vorwarnung. Israels Militär spricht von gezielten Schlägen gegen
    Kommandeure und Infrastruktur der Miliz. Gleichzeitig bleibt unklar, ob
    der Libanon Teil der vereinbarten Waffenruhe ist. Während Iran und
    Pakistan das betonen und Irans Präsident unter diesen Vorzeichen weitere
    Verhandlungen als "sinnlos" bezeichnete, weisen Israel und die USA das
    zurück. Es liege ein Missverständnis vor, sagte US-Vizepräsident JD
    Vance. Bedroht die Eskalation im Libanon die ohnehin schon fragile
    Waffenruhe? Und welche Strategie verfolgt Israels Regierung? Stella
    Männer berichtet für die ZEIT aus Beirut. Im Podcast berichtet sie, wie
    die Menschen die Angriffe erlebt haben.
    Lees meer

    Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Menschenrechtsorganisation
    Memorial ist in Russland als "extremistisch" eingestuft worden. Das
    Oberste Gericht in Moskau untersagt damit jede Tätigkeit der
    Organisation, die seit Jahrzehnten die Verbrechen der Sowjetzeit
    dokumentiert und Menschenrechtsverletzungen anprangert. Die Organisation
    stellt ihre Arbeit in Russland vollständig ein, will aber aus dem Exil
    weitermachen. Was das Urteil für die Zivilgesellschaft bedeutet und wie
    Memorial darauf reagiert, das erklärt Alice Bota, Politikredakteurin der
    ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat die Beschäftigten der Kernmarke
    Lufthansa und ihrer Zubringergesellschaft Cityline für Freitag zu einem
    eintägigen Arbeitskampf aufgerufen.

    Und sonst so? Gegen die Einsamkeit tanzen

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fr…

  38. Was sechs Wochen Krieg mit dem Iran gemacht haben

    9 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Nach über einem Monat Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA gilt
    seit Kurzem eine zweiwöchige Waffenruhe. Irans Außenminister Abbas
    Araghtschi bestätigte die Vereinbarung. Gespräche sollen am Freitag in
    Islamabad folgen, Pakistan tritt dabei als Vermittler auf. Im Krieg
    wurden zahlreiche hochrangige Vertreter des iranischen
    Sicherheitsapparats getötet, auch der langjährige oberste Führer Ali
    Chamenei. Wie stabil ist das Regime im Iran nach diesen Verlusten? Omid
    Rezaee schreibt für die ZEIT und beobachtet die Entwicklungen im Iran.
    Im Podcast spricht er darüber, wie die Lage nach sechs Kriegswochen ist.
    Lees meer

    Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will die Nutzung von Bus und
    Bahn ohne gültigen Fahrschein entkriminalisieren. Entsprechende
    Strafverfahren würden viele Ressourcen in der Justiz binden, die
    anderswo sinnvoller eingesetzt werden könnten, sagte die Ministerin. Wer
    ohne gültigen Fahrschein unterwegs ist, begeht bislang eine Straftat.
    Wer gerichtlich verhängte Geldstrafen nicht zahlen kann, riskiert eine
    sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe. Laut Schätzungen einiger Kriminologen
    landen jährlich mehrere Tausend Menschen deshalb im Gefängnis. Die Union
    ist gegen die Reform. Warum ist das Fahren ohne Fahrschein überhaupt
    eine Straftat in Deutschland? Was spricht für eine Entkriminalisierung?
    Darüber spricht Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT.

    Und sonst so? Es werden Interrail-Tickets verlost!

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Liveblog: Irankrieg

    Krieg im Iran: Was über die Waffenruhe zwischen USA und Iran bisher
    bekannt ist

    Presseschau zur Waffenruhe im Iran: "Rückzieher" oder "taktischer Sieg
    in letzter Minute"?

    Strafrecht: Stefanie Hubig will Fahren ohne gültigen Fahrschein
    entkriminalisieren

    Öffentliche Verkehrsmittel: Union lehnt Entkriminalisierung…

  39. Update: Ein Waffenstillstand, viele Deutungen

    8 april 2026 · 10 min

    Afspelen
    Die angekündigte zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem
    Iran sorgt international für Erleichterung. Für wen diese Feuerpause ein
    Sieg ist und worüber ab Freitag zwischen den Kriegsparteien in Pakistan
    verhandelt wird, weiß Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Dass im Rahmen der Feuerpause die Straße von Hormus wieder geöffnet
    werden soll, sorgte auf den internationalen Märkten zunächst für
    Entspannung. Der Preis pro Barrel Rohöl fiel am Mittwoch teilweise auf
    unter 92 Euro, das tiefste Niveau seit fast zwei Wochen. Die genauen
    Bedingungen für die Öffnung der Meerenge sind dabei weiter unklar. Was
    bedeuten die Meldungen für die Weltwirtschaft? Und wann merken auch die
    Verbraucher etwas davon? Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des
    Politikressorts der ZEIT, spricht über die wirtschaftlichen Folgen des
    Waffenstillstandes.

    Junge Männer zwischen 17 und 45 Jahren müssen der Bundeswehr auch
    künftig vorerst keinen Auslandsaufenthalt melden. Das hat
    Verteidigungsminister Boris Pistorius klargestellt. Die umstrittene
    Passage des Wehrdienstgesetzes soll laut dem Verteidigungsministerium
    nur dann gelten, wenn der Wehrdienst nicht freiwillig, sondern
    verpflichtend ist. Noch diese Woche will Pistorius eine entsprechende
    Verwaltungsvorschrift erlassen.

    Und sonst so? Osterhasen verteilen Schlüssel zum Görlitzer Park.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

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    USA und Iran: Nah an der Niederlage

    Krieg in Nahost: Da sind keine gemeinsamen Werte mehr

    Düngemittel und Energiepreise: Erst wird Sprit unbezahlbar, dann
    Lebensmittel

    Wehrpflichtgesetz: Ein bisschen Ernstfall

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  40. USA und Iran einigen sich auf Waffenruhe

    8 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    Donald Trump hatte gedroht den Iran „zurück in die Steinzeit zu bomben“,
    sollte er die Straße von Hormuz nicht freigeben. Nun wurde in der Nacht
    stattdessen eine zweiwöchige Waffenruhe verkündet. Was darüber bisher
    bekannt ist, erfahren Sie in den Nachrichten.
    Neben den direkten wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges wächst das
    Risiko einer Finanzkrise durch den Markt für sogenannte
    Private-Credit-Fonds. Dabei handelt es sich um privat vergebene, kaum
    regulierte Kredite. Diese Fonds verleihen Kredite an risikoreichere
    Unternehmen und erzielen so höhere Renditen. Seit Beginn des
    Iran-Krieges kommt es zu ersten Spannungen: Investoren ziehen vermehrt
    Kapital aus diesen Fonds ab. Gleichzeitig geraten Unternehmen durch
    steigende Energiepreise und Zinsen unter Druck, was die Rückzahlung von
    Krediten erschwert. Welche Auswirkungen dies auf die Finanzmärkte haben
    könnte, ordnet Heike Buchter, Finanzkorrespondentin im New Yorker Büro
    der ZEIT, im Podcast ein.
    Lees meer

    Die Sperrung der Straße von Hormus infolge des Iran-Krieges hat zentrale
    Öl- und Gaslieferungen unterbrochen. Da ein Großteil dieser Ressourcen
    für asiatische Märkte bestimmt ist, zeigen sich die Auswirkungen dort
    besonders deutlich. In mehreren Ländern steigen die Energiepreise,
    zugleich kommt es zu Versorgungsengpässen. In Indien betrifft das vor
    allem Haushalte und Unternehmen, die auf Flüssiggas angewiesen sind.
    Zahlreiche Restaurants und Fabriken stellen ihren Betrieb ein. Die
    Situation wirkt sich zudem auf Industrie und Landwirtschaft aus. Welche
    Folgen diese Entwicklung für Europa hat, analysiert ZEIT-Autorin Natalie
    Mayroth.

    Und sonst so? "Platja de Betrunkene" auf Mallorca

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Börsencrash: Ist das die näch…

  41. Update: Droht Donald Trump dem Iran mit Kriegsverbrechen?

    7 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump zeigt sich unbeeindruckt von der Gefahr, dass
    er im Iran Kriegsverbrechen anordnen könnte. Auf die Frage eines
    Journalisten, ob Angriffe auf die iranische Infrastruktur nicht gegen
    das Völkerrecht verstießen, antwortete er am Montag: "Darüber mache ich
    mir keine Sorgen." Stattdessen wäre es ein Kriegsverbrechen, "wenn der
    Iran Atomwaffen erlangt". Trump drohte zuletzt erneut, den Iran "zurück
    in das Steinzeitalter" zu bomben. Die Angriffe sollen sich gegen
    Kraftwerke, Brücken und möglicherweise Entsalzungsanlagen richten. Trump
    will damit den Druck erhöhen, einem Ultimatum zuzustimmen, das
    Mittwochfrüh deutscher Zeit ausläuft. UN-Generalsekretär António
    Guterres appellierte an die USA, von Angriffen auf zivile Infrastruktur
    abzusehen. In den USA wird diskutiert, ob Soldatinnen und Soldaten
    mögliche Befehle verweigern müssten. Droht Trump tatsächlich mit
    Kriegsverbrechen? Und was heißt das für die Generäle und Soldaten? Das
    beantwortet Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán bekommt Wahlkampfhilfe von
    US-Vizepräsident JD Vance. Der landete am Dienstag in Budapest. Er will
    bei einem Wahlkampfauftritt Orbáns eine Rede halten und sich über
    Migration und Energiezusammenarbeit austauschen. Der Besuch findet kurz
    vor der Parlamentswahl am Sonntag statt. Orbán, der eine fünfte Amtszeit
    anstrebt, könnte die Wahl verlieren. In Umfragen liegt er hinter dem
    Oppositionsbündnis von Herausforderer Péter Magyar. Warum die
    Trump-Regierung in Ungarn einen Verbündeten sieht und wie der angebliche
    Anschlag auf eine serbische Pipeline den Wahlkampfendspurt beeinflusst,
    das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT.

    Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul hat es einen Schusswechsel
    gegeben. Bei Kämpfen zwischen Polizei und mehreren Angreifern sei
    offiziellen Angaben zufolge einer der Angreifer getötet worden. Israel
    hat derzeit kein diplomatisches Personal in der Türkei. Hintergrund sind
    Aus…

  42. Als Mann länger ins Ausland? Warum die Bundeswehr da mitreden könnte

    7 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Männer im Alter zwischen 17 und 45 Jahren müssen sich einen längeren
    Auslandsaufenthalt bei der Bundeswehr genehmigen lassen. Laut
    Verteidigungsministerium galt die Regelung bereits während des Kalten
    Krieges. Auf den Bericht der "Frankfurter Rundschau" folgte viel Kritik:
    Die AfD fordert eine pragmatische Lösung, die Grünen erwarten eine
    Klarstellung, und die Linke zeigt sich entsetzt. Wieso ist die
    Gesetzesänderung nicht früher aufgefallen? Und was droht denen, die sich
    keine Genehmigung holen? Diese und weitere Fragen beantwortet Nils
    Markwardt, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT.
    Lees meer

    Trump rühmte sich Ende letzten Jahres damit, den Krieg im Kongo beendet
    zu haben. Doch trotz des Friedensvertrags flammt der inzwischen
    30-jährige Konflikt wieder auf, es sollen bereits Millionen Menschen
    gestorben sein. Aktuell kämpft die kongolesische Armee im Osten des
    Landes gegen die Rebellenfraktion M23, es geht um Land und Ressourcen.
    Die Rebellen bekommen dabei Unterstützung aus dem Nachbarland Ruanda.
    Wieso Trumps Friedensvertrag nicht die gewünschte Ruhe gebracht hat, und
    ob beim Engagement der USA auch Eigennutz eine Rolle gespielt hat, weiß
    Andrea Böhm. Sie berichtet für die ZEIT aus und über Subsahara-Afrika.

    Und sonst so? Oll aber toll: die Redaktion klamüsert alte Worte
    zusammen.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Wehrpflichtgesetz: Bis auf Weiteres einverstanden

    Wehrdienst: "Ich möchte nicht für dieses Land sterben"

    Wehrdienst: Wehrdienst? Ja bitte!

    Ostkongo: Belagert, nicht befreit

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  43. Soll der Staat die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken?

    6 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der Irankrieg mit dem Ölpreisschock hat die Verbraucherpreise in
    Deutschland auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren getrieben.
    Waren und Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich 2,7 Prozent
    mehr als im Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt vergangene
    Woche in einer ersten Schätzung mitgeteilt. Schon seit Wochen berät die
    schwarz-rote Koalition mögliche Maßnahmen, um die Bürgerinnen und Bürger
    zu entlasten. Über das Osterwochenende hat nun die Debatte über eine
    Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel eine neue Dynamik
    entwickelt. Sowohl der konservative Seeheimer Kreis in der SPD, als auch
    der Arbeitnehmerflügel in der Union und sogar Unionsfraktionschef Jens
    Spahn haben sich dafür in den letzten Tagen offen gezeigt. Tilman
    Steffen, Politikredakteur der ZEIT, sagt: Solche Steuernachlässe
    begünstigen die Falschen. Warum?
    Lees meer

    Nirgendwo außerhalb der arabischen Welt gibt es eine so große
    palästinensische Diaspora wie in Chile. Schätzungsweise eine halbe
    Million Menschen mit palästinensischen Wurzeln leben dort, rund 13.000
    Kilometer entfernt von Gaza. Und vor Ort haben sie ihren eigenen
    Fußballverein: Der Club Deportivo Palestino aus Santiago de Chile ist
    fester Bestandteil der ersten Liga. Der Journalist Antonius Tix war
    kürzlich bei einem Spiel im Stadion und hat dort auch Fans getroffen,
    die vor Kurzem aus dem Gazastreifen geflohen sind. Im Podcast berichtet
    er von seinen Gesprächen und diesem besonderen Verein.

    Und sonst so? Ziege statt Hase

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Constanze Kainz

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    Weitere Links zur Folge:

    Inflation: Irankrieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024

    Kommentar von Tilmann Steffen: Weniger Steuern? Bitte nicht

    Pupillenform: Pupillenform verrät Lebensweise

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  44. Warum Christen im Südlibanon ihre Dörfer nicht verlassen

    5 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    Auch an den Osterfeiertagen hat Israel im Libanon Angriffe durchgerührt.
    Israels Armee greift dabei vor allem die Vororte der Hauptstadt Beirut
    an, in denen die Hisbollah mutmaßlich viele Unterstützerinnen und
    Unterstützer hat. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz
    kündigte an, etwa 30 Kilometer libanesisches Staatsgebiet bis zum Fluss
    Litani besetzen zu wollen. Für die ZEIT berichtet Stella Männer aus dem
    Libanon, wieso viele Christen ihre Häuser nicht verlassen wollen und wie
    sehr die Hisbollah tatsächlich geschwächt ist.
    Lees meer

    Russland hat seit Beginn des Krieges Zehntausende Kinder aus der Ukraine
    entführt. Es handele sich um Waisen, lautet die russische Propaganda.
    Das ist jedoch falsch, viele Kinder sind den Familien entrissen. Eine
    Mutter, die es geschafft hat, nach vier Jahren Krieg ihre Kinder aus
    russischer Entführung zu befreien, ist Tetjana Petriw. Ihre zwei Kinder
    sind die einzigen von einer größeren Gruppe an Kindern, die es
    zurückgeschafft haben. Wie Petriw es geschafft hat, ihre Kinder
    zurückzuholen und wieso Russland sie entführt hat, berichtet Olivia
    Kortas, Korrespondentin der ZEIT in der Ukraine.

    Und sonst so? Gottgleiche Leistung: Jurastudent schafft 18 Punkte in
    Examensklausur.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Beschuss im Libanon: "Wenn es sein muss, bis zum Ende"

    Libanon: "Es herrschte totale Panik"

    Verschleppte Kinder in Russland: Drei Jahre, drei Monate, 22 Tage

    Ukraine: "Die Gehirnwäsche stürzt die Kinder in eine schwere Krise"

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  45. Spezial: "Der Koch von Gaza" – Warum musste Chef Mahmud sterben?

    4 april 2026 · 32 min

    Afspelen
    Mahmud Almadhoun betreibt im Norden Gazas eine Suppenküche und versorgt
    hunderte Familien mit Essen. Im November 2024 wird er getötet.
    Wahrscheinlich gezielt. Die Suche nach dem Warum führt bis in die
    düstere Zukunft der Kriegsführung.
    "Der Koch von Gaza" ist der neue Doku-Podcast der ZEIT. Hören Sie hier
    die erste Folge. Wenn Sie danach weiter hören möchten, geht das unter
    den folgenden Links.
    Lees meer

    Auf Spotify:
    https://open.spotify.com/show/428btoczsaHReYY4AhD2YT?si=7c850a46ddcb433c

    Auf Apple Podcasts:
    https://podcasts.apple.com/de/podcast/der-koch-von-gaza/id1886096638

    Auf zeit.de unter www.zeit.de/koch

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  46. Sirenen statt Pilger – Krieg in Jerusalem

    4 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Zwei große religiöse Feierlichkeiten fallen in diesem Jahr zusammen, das
    jüdische Pessach und das christliche Ostern. Gerade um die Feiertage
    wird die Altstadt von Jerusalem normalerweise von vielen Pilgern und
    Touristen besucht. Sie beheimatet die heiligen Stätten von gleich drei
    Weltreligionen. Doch der amerikanisch-israelisch-iranische Krieg macht
    auch vor Jerusalems Altstadt nicht halt. Können die heiligen Stätten
    Schutz bieten? Der ZEIT-Politikredakteur Jan Roß berichtet aus Jerusalem
    und ist dieser Frage nachgegangen.
    Lees meer

    Ein Krematorien-Betrieb aus Baden-Württemberg möchte als alternative
    Bestattungsmethode die alkalische Hydrolyse anbieten. Dabei wird der
    tote Körper in Lauge verflüssigt. Bislang darf in Deutschland nur
    zwischen Erd- und Feuerbestattung gewählt werden. Bei der sogenannten
    Lavation wird der tote Körper in einem geschlossenen Stahlbehälter mit
    heißer Lauge besprüht und Schicht für Schicht bis auf die Knochen
    aufgelöst. Das Verfahren sei, im Vergleich zum Begräbnis oder zur
    Einäscherung, die etwa 80 Prozent der Verstorbenen in Deutschland
    erwartet, kostengünstiger und umweltfreundlicher. Seit 2024 wird die
    Lavation bei Tierkadavern angewandt. Ist es realistisch, dass diese
    Bestattungsform auch für Menschen zugelassen wird? Die
    Wissen-Chefreporterin der ZEIT, Dagny Lüdemann, hat dazu recherchiert.

    Und sonst so? Jonathan, die älteste Schildkröte der Welt, lebt noch.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Mathias Peer und Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Altstadt von Jerusalem: Viel Gott und keine Bunker

    Ostern und Pessach: Auf das Leben!

    Jerusalem: "Die Rakete, direkt über meinem Haus"

    Alternative Bestattungsmethode: "Auflösen tun wir uns doch alle
    irgendwann"

    Bestattungen: Fruchtbares Ende auf dem Friedhof

    Naturbestattungen: Letzte Ruhe im Wald

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  47. War Opa ein Nazi? Und was es bedeutet, wenn ja

    3 april 2026 · 14 min

    Afspelen
    Waren Ihr Vater, Ihre Großmutter oder Ihr Uropa in der NSDAP? Ein neu
    aufbereiteter Datensatz der ZEIT macht sichtbar, was lange nur über
    aufwendige Archivanfragen möglich war: Millionen von Karteikarten
    ehemaliger NSDAP-Mitglieder sind nun online durchsuchbar. Grundlage sind
    unter anderem Mikrofilmkopien des US-Nationalarchivs und Bestände aus
    deutschen Archiven, die von der ZEIT gebündelt und ausgewertet wurden.
    Insgesamt traten zwischen 1925 und 1945 rund 10,2 Millionen Menschen in
    die NSDAP ein, etwa 90 Prozent davon lassen sich in den erhaltenen
    Mitgliedskarteibeständen wiederfinden. Doch was sagt das über ihre Rolle
    im Nationalsozialismus, wenn eigene Vorfahren in diesen Listen
    auftauchen? Wie sich familiäre Verstrickungen in die NSDAP einordnen
    lassen und welche Grenzen die neuen Daten bei der historischen Bewertung
    haben, erklärt Christian Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Infolge des Irankriegs steigen die Energiepreise weltweit – blockierte
    Öltanker in der Straße von Hormus machen sich auch an deutschen
    Zapfsäulen bemerkbar. Diesel kostete am Donnerstag im bundesweiten
    Schnitt 2,33 Euro pro Liter, so viel wie noch nie. Die Regierung in
    Spanien reagierte auf den Preisschock mit einem milliardenschweren
    Hilfspaket, das Benzin-, Strom- und Gaspreise deckeln soll. In
    Deutschland streitet die Politik noch über Entlastungen. Kommt Spanien
    besser durch die Krise? Julia Macher berichtet für die ZEIT aus Spanien.
    Im Podcast erklärt sie, wie sich die Energiekrise dort im Alltag
    bemerkbar macht und was andere Länder von Spanien lernen können.

    Und sonst so? Warum Schoko-Osterhasen nun mehr kosten

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
    Ihrer Familie

    NSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer u…

  48. Update: Das neue Wettrennen zum Mond

    2 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    Zum ersten Mal seit 54 Jahren fliegen wieder Menschen zum Mond. Landen
    werden sie nicht, die vier Astronautinnen und Astronauten sollen ihn bei
    der Mission Artemis 2 neun Tage lang umrunden. Der Flug ist Vorbereitung
    für eine geplante Mondlandung noch in diesem Jahrzehnt. Langfristig will
    das Artemis-Programm eine dauerhafte Basis am Mondsüdpol errichten, dort
    vermuten Wissenschaftler Wassereis in Kratern. Warum investieren die USA
    Milliarden in einen Flug, der nur am Mond vorbeizieht? Und was hat das
    mit dem Wettlauf gegen China zu tun? Stefan Schmitt aus dem
    ZEIT-Wissensressort erklärt, was hinter Artemis steckt – und ob eines
    Tages Touristen mitfliegen könnten.
    Lees meer

    Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump stehen die Vereinigten
    Staaten im Konflikt mit dem Iran kurz vor dem Erreichen ihrer
    Kriegsziele – gleichzeitig kündigte er an, das Land in den kommenden
    Wochen "sehr hart" anzugreifen. Ein konkretes Enddatum nannte er nicht.
    Die widersprüchlichen Signale setzten sich fort: Vor wenigen Tagen
    stellte Trump die Nato erneut infrage und drohte mit dem Austritt der
    USA – in seiner jüngsten Rede erwähnte er die Nato nicht. Jörg Lau,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie
    ernst Trumps Drohungen zu nehmen sind und ob eine Nato ohne die USA
    tatsächlich denkbar wäre.

    Außerdem im Update:

    Ein Gericht in Moskau hat den deutschen Bildhauer Jacques Tilly in
    Abwesenheit zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt – weil er
    Karnevalswagen gebaut hat, die den russischen Präsidenten Wladimir Putin
    und den Ukrainekrieg kritisieren. Der offizielle Vorwurf: Beleidigung
    religiöser Gefühle und Falschinformationen über die russische Armee. Das
    Urteil gilt als politisch motiviert und hat in Deutschland keine
    Rechtswirkung.

    Und sonst so? Warum die Kirschblüte in Japan immer früher kommt und wie
    Sie in Deutschland den Beginn der Kirschblüte melden können.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin H…

  49. Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt, mehr Psychosen

    2 april 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland schwächt den
    Schwarzmarkt, birgt jedoch große gesundheitliche Risiken. Demnach
    verzeichnen Kliniken einen deutlichen Anstieg an psychischen Problemen
    und Störungen im Zusammenhang mit dem Konsum. Das zeigt die neue
    Evaluierungsstudie des Forscherteams Ekocan. Die Studie war 2024 von der
    Ampelregierung parallel zur Gesetzesänderung in Auftrag gegeben worden.
    Und seitdem beobachtet Politikredakteur Tilman Steffen, wie sich die
    Teillegalisierung auswirkt. Im Podcast klärt er auf, warum es trotz des
    geplanten Gesundheitsschutzes mehr diagnostizierte Psychosen bei
    Cannabiskonsumenten gibt.
    Lees meer

    Vor einem Jahr rief US-Präsident Donald Trump den "Liberation Day" aus
    und verhängte massive Zölle. Sein Ziel: Industriejobs in die USA
    zurückzuholen. Im Februar 2026 erklärte der Supreme Court schließlich
    die Zölle für verfassungswidrig. Wie fällt die gesamtwirtschaftliche
    Bilanz zu Trumps Zöllen bis jetzt aus? Hat er es geschafft, das
    Handelsdefizit auszugleichen und Jobs zurück ins Land zu holen? Diese
    Fragen beantwortet die Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, im
    Podcast.

    Und sonst so? Log-in per Schädelbrummen.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch
    Medizinalcannabis

    Teillegalisierung von Cannabis: BKA-Chef kritisiert Umsetzung des
    Cannabisgesetzes

    Cannabislegalisierung: Die Schweiz kifft vor
    US-Zölle: Das hat er sich anders vorgestellt

    Urteil zu US-Zöllen: Die unerwarteten Gewinner des Zollurteils

    Klage gegen US-Zölle: "Ich will mein Geld zurück. Jeden Cent"

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  50. Update: Wann schaltet die Regierung in den Krisenmodus?

    1 april 2026 · 11 min

    Afspelen
    Der Irankrieg und seine Folgen bremsen das Wirtschaftswachstum in
    Deutschland. Nur noch um 0,6 Prozent soll die deutsche Wirtschaft laut
    den Berechnungen führender Wirtschaftsinstitute im laufenden Jahr
    wachsen. Vor einem halben Jahr lag die Wachstumsprognose noch bei 1,3
    Prozent. Hauptgrund für den Einbruch ist der Energiepreisschock durch
    die blockierte Straße von Hormus. Bundeswirtschaftsministerin Katherina
    Reiche fordert angesichts der düsteren Zahlen rasche Strukturreformen.
    Was die größte Sorge der Wirtschaftsforscher ist und ob die Reformideen
    der Bundesregierung ausreichen, um der Konjunktur Schwung zu geben,
    analysiert Wirtschaftsressortleiterin Ileana Grabitz im Podcast.
    Lees meer

    Mit einem neuen Dekret will US-Präsident Donald Trump die Vorgaben für
    die Briefwahl verändern. Kernstück der Reform sind bundesweite
    sogenannte Bürgerlisten, die vom Heimatschutzministerium und der
    Sozialversicherungsbehörde erstellt werden sollen. Briefwahlunterlagen
    dürfen dann nur an Wähler versandt werden, die auf der genehmigten Liste
    stehen. Trump begründet den Schritt mit seinen bis heute unbelegten
    Betrugsvorwürfen zur Wahl 2020. US-Korrespondentin Juliane Schäuble
    erklärt, warum das Thema so umstritten ist und wie hoch die Chancen
    sind, dass Gerichte Trumps Vorstoß noch stoppen.

    Der Traum von der Weltmeisterschaft ist für Italien nach einem
    dramatischen Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina geplatzt. Trotz
    früher Führung und langem Kampf in Unterzahl muss der viermalige
    Weltmeister nun zum dritten Mal in Folge die WM verpassen.

    Und sonst so? Seid bloß nicht zu freundlich – warnt die KI.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Wirtschaftswachstum: "Dauert der Krieg länger, könnte ein Liter Diesel
    2,80 Euro kosten"

    Straße von Hormus: Die Torwächter von Hormus

    Ölknappheit: Kurz duschen, …