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  1. Was bringt die Spritpreisbremse?

    1 april 2026 · 12 min

    Afspelen
    An diesem Mittwoch tritt in Deutschland die sogenannte Spritpreisbremse
    in Kraft. Damit dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag – um 12 Uhr
    mittags – die Spritpreise erhöhen. Am vergangenen Donnerstag hatte der
    Bundestag vor dem Hintergrund des Irankriegs ein Maßnahmenpaket gegen
    hohe Spritpreise verabschiedet, welches neben der Spritpreisbremse auch
    mehr Befugnisse für das Bundeskartellamt beim Vorgehen gegen überhöhte
    Benzinpreise vorsieht. Viele Kritiker halten das für unzureichend und
    fordern eine höhere Pendlerpauschale, eine Übergewinnsteuer oder ein
    Tempolimit. Was bringt die Spritpreisbremse – und droht Deutschland bald
    auch eine Treibstoffknappheit wie in Asien? Das ordnet die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Marlies Uken ein.
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    Seit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem
    Beginn des Gazakriegs ist der Gazastreifen von der Außenwelt so gut wie
    abgeriegelt. Internationale Reporter können kaum vor Ort recherchieren,
    aber der Investigativreporter der ZEIT, Yassin Musharbash, und sein Team
    haben es dennoch geschafft. Die Recherche zur Hungersnot in Gaza hat ihn
    zu einem Koch geführt. Mahmud Almadhoun betreibt im Norden Gazas eine
    Suppenküche. Bis er im November 2024 getötet wird. Im neuen
    ZEIT-Dokupodcast "Der Koch von Gaza" erzählt Yassin Musharbash die
    Geschichte eines ungeklärten Todesfalls inmitten des schwer umkämpften
    Gazastreifens. Die ersten beiden Folgen sind kostenlos hörbar, alle
    weiteren sind in einem gratis testbaren Podcast- oder Digitalabo der
    ZEIT inkludiert.

    Und sonst so? Warum wir weniger (oder mehr?) Worte verlieren

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald und Fabian Scheler

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ölknappheit: Kurz duschen, bitte

    Gasimporte: Diese Karte zeigt, warum Deutschland ein Problem hat

    Katherina Reiche: Preisregel für Ta…

  2. Update: Könnten wirklich 80 Prozent der Syrer zurückgeschickt werden?

    31 maart 2026 · 10 min

    Afspelen
    Noch im Oktober hatte Außenminister Johann Wadephul bei einem Besuch in
    Syrien gesagt: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig
    leben." Es sähe schlimmer aus als Deutschland nach dem Zweiten
    Weltkrieg, kurzfristig könne hierhin niemand zurückkehren. Bundeskanzler
    Friedrich Merz (CDU) will aber nun, dass 80 Prozent der mehr als 900.000
    syrischen Geflüchteten in Deutschland in ihr Heimatland zurückkehren.
    Bei einem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed
    al-Scharaa am Montag begründete er das mit einer veränderten Lage nach
    dem Ende des Bürgerkriegs und kündigte eine gemeinsame Taskforce sowie
    eine Delegationsreise nach Syrien an. Merz' Vorstoß hat eine breite
    Debatte ausgelöst, auch innerhalb der CDU. Es stellen sich grundlegende
    Fragen: Ist eine Rückkehr in diesem Ausmaß überhaupt realistisch? Und
    wäre sie rechtlich durchsetzbar? Merz hat am Tag nach der
    Pressekonferenz darauf hingewiesen, dass die "Zahl von 80 Prozent
    Rückkehrern" durch al-Scharaa selbst genannt worden sei. Christoph
    Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, analysiert Merz'
    Vorschlag im Podcast.
    Lees meer

    Außenminister Wadephul (CDU) und weitere EU-Spitzenpolitiker sind zum
    vierten Jahrestag der Befreiung von Butscha in die Ukraine gereist. An
    einer Gedenkzeremonie für die Opfer nahm auch die EU-Außenbeauftragte
    Kaja Kallas teil. Vor Ort erinnerte Wadephul an die Gräueltaten in
    Butscha und forderte, russische Kriegsverbrechen konsequent
    aufzuarbeiten. Zugleich sicherte er der Ukraine weitere Unterstützung
    zu. Die Kleinstadt Butscha war in den ersten Kriegstagen im Februar 2022
    von russischen Truppen besetzt worden. Nach der Befreiung durch
    ukrainische Streitkräfte Ende März wurden in den Straßen getötete
    Zivilisten gefunden – teils mit Folterspuren und gefesselten Händen.
    Ukrainischen Angaben zufolge wurden in Butscha mehr als 400 tote
    Zivilisten registriert. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der
    ZEIT, hat Wadephul auf der Reise begleitet. Im Podcast erklärt sie, was
    …

  3. Trumps Irankurs: Wenden sich Republikaner von ihm ab?

    31 maart 2026 · 14 min

    Afspelen
    Mit Luftangriffen auf den Iran haben die USA und Israel Ende Februar
    eine neue Eskalationsstufe erreicht. Dabei hatte US-Präsident Donald
    Trump seine zweite Amtszeit mit dem Versprechen begonnen, ein
    "Friedenspräsident" sein zu wollen. Inzwischen wächst in den USA die
    Kritik am Einsatz. Meinungsumfragen zeigen, dass selbst Teile der
    Maga-Bewegung dem Irankrieg skeptisch gegenüberstehen. Auch in Teilen
    der republikanischen Partei herrscht Unverständnis. Viele Abgeordnete
    stehen unter Druck, im eigenen Wahlkreis die Entscheidungen des
    Präsidenten erklären zu müssen. Nun will die republikanische Senatorin
    Lisa Murkowski eine erneute Abstimmung über den Irankrieg im Kongress
    erzwingen. Wie aussichtsreich ist dieser Vorstoß? Juliane Schäuble,
    US-Korrespondentin der ZEIT, erklärt im Podcast, wie groß die Skepsis
    gegenüber dem Irankrieg bei den Republikanern ist und ob eine
    US-Bodenoffensive sie in offene Kritik umschlagen ließe.
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    Nach der Ermordung des ukrainischen Juristen und Ex-Politikers Andrij
    Portnow in Madrid vergangenes Jahr gibt es erstmals eine konkrete Spur:
    In Nordrhein-Westfalen ist ein mutmaßlicher Täter festgenommen worden.
    Spanische Ermittler reisten dafür in Zusammenarbeit mit einer
    Spezialeinheit der Polizei NRW in den Landkreis. Die Spur führt zu dem
    Ukrainer Alexander A., der in Heinsberg offenbar ein unauffälliges Leben
    führte und im Verdacht steht, Teil eines Killerkommandos gewesen zu
    sein. Portnow selbst galt als prorussisch und war eng mit dem
    ukrainischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch verbunden. Nach dem
    russischen Einmarsch 2022 verließ er das Land. Warum also wurde er zum
    Ziel? Christian Fuchs, Redakteur im Investigativressort der ZEIT, ordnet
    im Podcast ein, wer Alexander A. ist und was hinter dem Mord an Portnow
    steckt.

    Und sonst so? In Deutschland wird wieder abgepflastert

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt

    Fragen, Kritik, Anregungen?…

  4. Update: 66 Ideen für stabilere Krankenkassenbeiträge

    30 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die Expertenkommission zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat
    ein Paket mit 66 Empfehlungen vorgelegt, um die Finanzlage der
    Krankenkassen zu verbessern. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
    (CDU) kündigte am Montagnachmittag eine Prüfung der Empfehlungen an. Die
    GKV-Kommission empfiehlt unter anderem ein Ende der kostenlosen
    Mitversicherung von Ehepartnern und eine höhere Besteuerung von Tabak,
    süßen Getränken und Spirituosen. Durch die Maßnahmen könnten nach ihren
    Schätzungen 42,3 Milliarden Euro eingespart werden – damit sollen die
    Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung kurzfristig ab dem Jahr
    2027 stabilisiert werden. ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus hat
    die Vorschläge unter die Lupe genommen.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angekündigt, dass Deutschland den
    Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft mit 200 Millionen Euro
    unterstützen werde – und gleichzeitig großangelegte Rückführungen von
    Syrerinnen und Syrern gefordert. Merz hatte am Montag den syrischen
    Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin empfangen. Der ehemalige
    HTS-Milizführer al-Scharaa führte 2024 den Sturz der Assad-Diktatur an.
    Er gibt sich als syrischer Übergangspräsident moderat, steht allerdings
    unter anderem wegen seines Umgangs mit Minderheiten in der Kritik. Als
    Reaktion auf Al-Scharaas Besuch waren in Berlin mehrere Demonstrationen
    angekündigt worden.

    Außerdem im Update:

    Das israelische Parlament will am Montag abschließend über die
    Wiedereinführung der Todesstrafe entscheiden. Die Billigung ist
    wahrscheinlich, Deutschland und drei weitere europäische Staaten haben
    deutliche Kritik daran geäußert. ZEIT-Politikredakteurin Anastasia
    Tikhomirova hat dazu recherchiert.

    Und sonst so? Wie will die UN Wildtiere besser schützen,
    ZEIT-Wissen-Chefreporterin Dagny Lüdemann?

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Marco Fründt und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weite…

  5. Al-Scharaa in Berlin: Kein ganz normaler Staatsbesuch

    30 maart 2026 · 13 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt am Montag den syrischen
    Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa zum ersten Mal in Berlin. Der
    Besuch ist umstritten. Für Montag sind in Berlin mehrere Demonstrationen
    angekündigt, Teile des Berliner Regierungsviertels werden abgeriegelt.
    Al-Scharaa gibt sich moderat, steht aber unter anderem wegen seines
    Umgangs mit Minderheiten in Syrien in der Kritik. Was sich die deutsche
    Regierung von seinem Besuch verspricht, erklärt die ZEIT-Autorin
    Anna-Theresa Bachmann im Podcast.
    Lees meer

    Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) reist in wenigen Wochen zum
    zweiten Mal in die kanadische Provinz Alberta, um Lösungen für die
    deutsche Bildungskrise zu finden. Sie treibt die Frage um, wie die
    Kanadier es schaffen, aus riesigen Datenmengen über das Leben und Lernen
    ihrer Schülerinnen und Schüler Erkenntnisse zu generieren, die im
    Idealfall jedem einzelnen Kind zugutekommen. Könnte Deutschland mit
    "datengestützter Schulentwicklung" aus der Bildungsmisere kommen? Zum
    Schulsystem in Alberta hat die ZEIT-Wissensredakteurin Jeannette Otto
    recherchiert.

    Und sonst so? Markus Söder besucht die NASA.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ahmed al-Scharaa: Linke kritisiert Besuch von syrischem
    Übergangspräsidenten in Berlin.

    Geplante Gespräche in Deutschland: Merz will mit Al-Scharaa über
    mögliche Rückkehr von Syrern sprechen.

    Syrien: Syrien unter Al-Scharaa

    Schulsystem in Alberta: Den Schul-Code knacken

    Karin Prien: "Andere Länder schaffen das auch und haben nicht mehr
    Ressourcen."

    Soziale Herkunft und Bildung: "Schon bei Dreijährigen finden wir klare
    Unterschiede im Wortschatz."

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  6. Warum der Iran jetzt Kurden im Irak angreift

    29 maart 2026 · 13 min

    Afspelen
    Der Krieg im Nahen Osten eskaliert zunehmend. Nach vier Wochen des
    Bombardements durch die USA und Israel feuert der Iran weiterhin auf
    Ziele in Israel, US-Militärbasen und verbündete Golfstaaten. Während
    sich Israel und die Hisbollah im Libanon anhaltende Gefechte liefern,
    greifen nun auch die Huthi-Rebellen aus dem Jemen mit Raketenangriffen
    auf Israel erstmals aktiv in den Konflikt ein. Gleichzeitig eröffnet
    sich im Irak eine neue Front. Dort feuerte der Iran vergangene Woche
    ballistische Raketen auf einen Stützpunkt der kurdischen Peschmerga ab,
    wobei sechs Kämpfer getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden.
    Warum attackiert das iranische Regime jetzt kurdische Kräfte im
    Nachbarland? Welche Rolle spielen die USA bei dieser Entwicklung und wie
    verhält sich die irakische Regierung in Bagdad? ZEIT-Reporter Christian
    Vooren war im kurdischen Autonomiegebiet im Irak an der Grenze zu Iran
    und beantwortet diese Fragen im Podcast.
    Lees meer

    Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Demenz. Da wirksame
    Medikamente bislang fehlen, rückt die Vorbeugung in den Fokus. Laut
    Studien ließe sich fast jede zweite Erkrankung durch gezielte Prävention
    verhindern oder verzögern. Die Wissenschaftsakademien Leopoldina,
    Acatech und die Akademienunion fordern deshalb nun einen strategischen
    Kurswechsel hin zu einer datengetriebenen Demenzprävention.
    Gesundheitsredakteur Ingo Arzt erklärt im Podcast, was datengetriebene
    Prävention in der Praxis bedeutet und an wen sich das neue Konzept genau
    richtet.

    Und sonst so? Spring forward and fall back.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nato-Mission: Polen und Nato ziehen Truppen aus dem Irak ab

    Raketenangriff auf Israel: Huthis greifen erstmals in Irankrieg ein

    Völkerrecht: Gutachten des Bundestags hält Irankrieg für
    völkerrechtswidrig

    Koffein und Demenzrisiko: Und wie viele Tassen K…

  7. Spezial "Der Wahlkreis": Persönlichkeit oder Ideologie? Wie sich die Parteien neu sortieren

    28 maart 2026 · 1 uur 13 min

    Afspelen
    Nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
    sortiert sich die politische Landschaft: Die Grünen scheinen ihr Tief
    überwunden zu haben, die SPD kämpft um ihre Existenz, während die Union
    ein Stammland der Sozialdemokratie gewinnt – und das mit einem
    langweiligen Mitte-Kurs, der so gar nicht nach dem von Friedrich Merz
    propagiertem Klartext klingt. Der politische Liberalismus verpufft und
    niemanden scheint es zu interessieren. Und dann wären da noch die
    Linken, denen ihr rasantes Wachstum zunehmend Probleme bereitet.
    Lees meer

    In dieser Folge von Was jetzt? – Der Wahlkreis blicken unsere Hosts Lisa
    Caspari und Robert Pausch auf die Innenpolitik und fragen: Welche
    Konturen zeichnen sich im Frühling 2026 ab? Was verrät uns die
    Wählerwanderung über die Fallstricke, die das laufende Superwahljahr für
    die Parteien bereithält?

    Shownotes

    Robert Pausch: Kann es das geben, ein Deutschland ohne Sozialdemokratie?

    Aufsatz von Benjamin Mikfeld über die SPD: Ein neues politisches Modell

    Mark Schieritz über die Rede von Lars Klingbeil: Und dann macht er den
    Schröder

    Lisa Caspari zu den Nachwahlumfragen: Die Linke – Partei für junge
    Akademikerinnen

    Fritz Zimmermann zum Antisemitismus bei der Linken: Wer hat hier das
    Sagen?

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  8. Die Trump-Jubelfeier ohne Trump

    28 maart 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Texas findet derzeit die Conservative Political Action Conference
    (CPAC) statt, und erstmals seit einem Jahrzehnt ist Donald Trump nicht
    dabei. Als möglicher Grund gelten interne Spannungen innerhalb des
    rechten Lagers. Donald Trumps Vorgehen gegenüber dem Iran widerspricht
    dem früheren "America First"-Versprechen, keine neuen Kriege zu führen.
    CPAC-Chef Matt Schlapp warnt: Anhaltende Differenzen könnten den
    Republikanern bei den anstehenden Zwischenwahlen schaden. Was diese
    Entwicklungen über das Verhältnis des Präsidenten zu seiner Bewegung
    aussagen, analysiert Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil will das Ehegattensplitting
    in seiner jetzigen Form abschaffen. Vor allem Frauen, die häufig
    teilzeitbeschäftigt sind, sollen dadurch motiviert werden, ihre
    Arbeitszeit zu erhöhen. Bisher werden Ehe- oder Lebenspartner gemeinsam
    veranlagt: Das Einkommen wird addiert, halbiert und dann der Steuertarif
    angewendet, was besonders Haushalte mit unterschiedlich hohen Einkommen
    entlastet. Die SPD will das Ehegattensplitting nun reformieren, auch um
    mehr Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen. Warum eine Abschaffung für
    viele Haushalte jedoch finanziell nachteilig wäre, ordnet Mark
    Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT, ein.

    Und sonst so? Immer mehr Studenten ohne Abitur

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge:

    Was jetzt? / CPAC-Konferenz: Das große Treffen der Konservativen

    Maga-Bewegung: Mehr Blut, mehr Stahl, mehr Ideologie

    Midterm Elections in den USA: Die Ersten wenden sich ab

    OK, America? / Außenpolitik der USA: "America First"-Imperialismus

    Was jetzt? / Maga-Bewegung: Maga wollte keine Kriege mehr. Jetzt rufen
    sie…

  9. Update: Was bringt eine Zuckersteuer?

    27 maart 2026 · 10 min

    Afspelen
    Zu viel Zucker ist schädlich, kann langfristig zu starkem Übergewicht
    führen und das Risiko für zahlreiche Krankheiten erhöhen. Trotzdem sind
    zuckerhaltige Getränke wie Cola oder Limo weitverbreitet. In der Politik
    wird deshalb seit Jahren über eine Zusatzsteuer auf solche Produkte
    diskutiert. Auf dem Parteitag der CDU fand ein entsprechender Antrag
    zuletzt jedoch keine Mehrheit. Der schleswig-holsteinische
    Ministerpräsident Daniel Günther, auch von der CDU, bringt das Thema nun
    aber über den Bundesrat erneut auf die Agenda. Befürworter erhoffen sich
    davon gesundheitliche Effekte und sinkende Kosten für das
    Gesundheitssystem, Kritiker warnen vor Eingriffen in die persönliche
    Freiheit und wirtschaftlichen Nachteilen. Tom Kattwinkel, Redakteur im
    Gesundheitsressort der ZEIT, erklärt im Podcast, wie realistisch die
    Einführung einer Zuckersteuer ist und welche Argumente dafür sprechen.
    Lees meer

    US-Außenminister Marco Rubio trifft in Frankreich auf seine Amtskollegen
    aus den G7-Staaten. Im Zentrum des Außenministertreffens bei Paris steht
    die Frage um die Linie im Irankrieg und die Unterstützung der USA für
    die Ukraine. Vorausgegangen war die Entscheidung des US-Präsidenten
    Donald Trump, sein am Freitag auslaufendes Ultimatum an den Iran erneut
    zu verschieben. Zuvor hatten die USA die Freigabe der Straße von Hormus
    gefordert – andernfalls werde die US-Armee iranische Kraftwerke
    bombardieren. Danach teilte Trump mit, wegen guter und produktiver
    Gespräche mit dem Iran werde es vorerst keine Angriffe auf iranische
    Kraftwerke geben. Die USA werfen den Nato-Verbündeten vor, den USA im
    Irankrieg nicht zur Seite zu stehen, obwohl sie um Unterstützung gebeten
    hatten. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet
    im Podcast ein, welche Ziele Marco Rubio bei dem Treffen verfolgt und ob
    es eine Chance auf Annäherung zwischen den USA und ihren Partnern gibt.

    Und sonst so? Buckelwal in der Lübecker Bucht befreit sich in der Nacht
    selbst

    Moderation und Produktion: Moses Fe…

  10. Neu, aber besser? Was die Riester-Reform wirklich bringt

    27 maart 2026 · 13 min

    Afspelen
    Viele Menschen in Deutschland haben eine Riester-Rente abgeschlossen,
    doch nur ein Teil zahlt noch aktiv ein. Seit Jahren steht das Modell in
    der Kritik: zu kompliziert, zu teuer und zu unflexibel. Union und SPD
    haben sich auf Details für eine neue, staatlich geförderte private
    Altersvorsorge geeinigt. Am Freitag soll darüber im Bundestag abgestimmt
    werden. Künftig sollen Menschen, die nur wenig ansparen können, höhere
    Zuschüsse erhalten als bisher geplant. Die private Altersvorsorge, bei
    der 100 Prozent der eingezahlten Beiträge garantiert ausgezahlt werden,
    soll es weiterhin geben. Dazu kommt eine Variante mit 80-prozentiger
    Garantie, die höhere Renditen ermöglichen soll. Zudem soll ein
    Altersvorsorgedepot eingeführt werden, das hohe Renditen am Kapitalmarkt
    ermöglicht, allerdings ohne Garantien. Tina Groll, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, wer von dem neuen System
    profitiert.
    Lees meer

    Seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran ist die Straße von
    Hormus blockiert. Die Meerenge zählt zu den wichtigsten Transportwegen
    für Öl und Gas weltweit – doch die Folgen reichen weit darüber hinaus.
    Auch zentrale Lieferketten für humanitäre Hilfe sind unterbrochen. In
    vielen Ländern Afrikas, Asiens und des Mittleren Ostens fürchten die
    Menschen Hunger und Epidemien. In normalen Zeiten werden durch die
    Straße von Hormus Hunderttausende Tonnen an Getreide, Milchpulver,
    Tabletten und Hilfsgütern transportiert. Besonders betroffen ist die
    International Humanitarian City in Dubai, eines der wichtigsten
    Logistikzentren für die UN und NGOs. Millionen Menschen könnten dadurch
    zusätzlich in Hunger und Not geraten. Andrea Böhm, Politikredakteurin
    der ZEIT, hat zu dem Thema recherchiert. Im Podcast ordnet sie ein, wie
    sich der Irankrieg auf die humanitäre Hilfe auswirkt und was passieren
    müsste, um humanitäre Hilfe krisenfester zu machen.

    Und sonst so? Wie man Antimaterie in einem Lkw transportiert

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Mos…

  11. Update: Das Urteil, das Social Media für immer verändern könnte

    26 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    Zum ersten Mal hat ein Gericht in den USA die Techkonzerne Meta und
    YouTube mitverantwortlich für psychische Schäden bei Jugendlichen
    gemacht. Das Urteil aus Los Angeles gilt als möglicher Präzedenzfall für
    Tausende ähnliche Klagen in den USA und wird bereits als potenzieller
    Wendepunkt im Umgang mit großen Techkonzernen gewertet. Die Unternehmen
    selbst weisen den Vorwurf zurück und betonen, problematische Nutzung sei
    individuell und nicht eindeutig als Sucht definierbar. Was sich durch
    das Urteil künftig ändern könnte, analysiert Lisa Hegemann, Leiterin des
    Digitalressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Das EU-Parlament hat für ein Verbot von KI-Systemen gestimmt, die
    täuschend echte Porno-Deepfakes ohne Einwilligung der Betroffenen
    erstellen. Ziel ist es, vor allem Frauen und Kinder besser vor
    sexualisierter Gewalt im Netz zu schützen. Konkret sollen Anwendungen
    untersagt werden, die intime Darstellungen realer Personen künstlich
    erzeugen oder verändern. KI-Systeme, die Material über Kindesmissbrauch
    generieren, sollen vollständig verboten werden. Das Gesetz ist Teil
    einer Reform des KI-Regelwerks der Europäischen Union und muss mit den
    Mitgliedsstaaten noch endgültig abgestimmt werden.

    Außerdem im Update: Der Bundestag hat eine Spritpreisbremse beschlossen,
    um steigende Benzin- und Dieselpreise zu dämpfen. Tankstellen dürfen
    Preise künftig nur noch einmal täglich erhöhen, Senkungen bleiben
    jederzeit möglich. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 100.000
    Euro.

    Und sonst so? Wie ein Patient einen Terroranschlag verhinderte

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge:

    Neustart / Digitalwelt in Europa: Europa gegen die Techkonzerne – wer
    gewinnt?

    Klage gegen Meta und Google: Von diesem Urteil könnten wir alle
    profitieren

    Social Media u…

  12. 90 Vorhaben, um das Klima zu retten

    26 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Deutschland steuert derzeit darauf zu, seine Klimaziele deutlich zu
    verfehlen. Deshalb hat das Bundeskabinett auf Vorschlag von
    Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) ein neues
    Klimaschutzprogramm beschlossen. Es umfasst 67 Maßnahmen zur
    Emissionsreduktion und soll dafür sorgen, dass 2030 25 Millionen Tonnen
    CO₂ zusätzlich eingespart werden. Ergänzend sind 23 Maßnahmen zum Schutz
    von Wäldern, Mooren und Böden vorgesehen. Laut aktuellem
    Emissionsbericht der Bundesregierung und des Umweltbundesamts kommt die
    Verringerung des Treibhausgasausstoßes kaum noch voran, in den Sektoren
    Verkehr und Gebäude steigen die Emissionen sogar. Dabei schreibt das
    Klimaschutzgesetz vor, dass Deutschland seine Emissionen bis 2030 im
    Vergleich zu 1990 um 65 Prozent senken soll. Um dieses Ziel zu
    erreichen, wären jährliche Einsparungen von durchschnittlich 42
    Millionen Tonnen nötig. Die Grünen kritisieren das Klimaschutzprogramm
    als unzureichend. Was steckt konkret in dem Klimaschutzpaket, und wie
    bewerten Fachleute dessen Maßnahmen? Darüber spricht Elena Erdmann,
    Redakteurin für Forschungsdaten im Wissensressort der ZEIT, im Podcast.
    Lees meer

    Die israelische Armee rückt im Süden des Libanon weiter vor. Seit die
    proiranische Hisbollah Anfang März Raketen auf Israel abgefeuert hat,
    attackiert Israel täglich Ziele im Nachbarland – vor allem Viertel und
    Dörfer, in denen die Miliz besonders präsent ist. Nach den Worten von
    Verteidigungsminister Israel Katz will Israel bis auf Weiteres das
    Gebiet bis zum Litani-Fluss im Südlibanon kontrollieren und dort eine
    „Sicherheitszone“ einrichten. Die Angriffe haben weitreichende Folgen
    für die Zivilbevölkerung. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind rund
    eine Million Menschen innerhalb des Libanon auf der Flucht, viele
    weitere sind ins benachbarte Syrien geflohen. Seit Anfang März wurden
    bei den Angriffen nach Angaben des Ministeriums über tausend Menschen
    getötet, darunter auch Kinder. Andrea Backhaus, Nahostkorrespondentin
    der ZEIT, war im Süden des…

  13. Update: Eine neue Agenda 2010?

    25 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    Der Vizekanzler und SPD-Parteichef Lars Klingbeil hat am Mittwoch eine
    Grundsatzrede mit dem Titel "Reformen für ein starkes Land" bei der
    Bertelsmannstiftung in Berlin gehalten. Darin kündigte er weitreichende
    Reformen wie die Abschaffung des Ehegatten-Splittings bei künftig
    geschlossenen Ehen und, in bestimmten Fällen, die Lockerung des
    Kündigungsschutzes an. Es soll mehr gearbeitet werden. Durch die
    Reformen soll die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung kommen, so die
    Hoffnung von Klingbeil. Doch er hat zwei Rollen, die sich womöglich
    nicht so gut vertragen: die des SPD-Chefs und die des Finanzministers.
    Wie bringt er diese beiden zusammen? "Wir sind alle gefordert,
    Gewohnheiten aufzugeben", sagte Klingbeil in seiner Rede. Was das heißt
    und ob die geplanten Maßnahmen an die Agenda 2010 von Gerhard Schröder
    erinnern, das erklärt der stellvertretende Politikressortleiter der
    ZEIT, Mark Schieritz.
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    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bei einer
    Regierungsbefragung im Bundestag in Berlin am Mittwochnachmittag den
    Fragen der Abgeordneten gestellt. Darin ging es unter anderem um mehr
    Transparenz für die Preise an Tankstellen. Das "beste Mittel" gegen die
    hohen Preise sei eine Beendigung des Krieges im Iran. Merz zeigte sich
    außerdem offen für eine höhere Pendlerpauschale. Wie auch sein
    Vizekanzler Lars Klingbeil schwor er die Bundesbürger und -bürgerinnen
    auf anstehende Reformen ein. Außerdem sprach er von einer
    "explodierenden" Gewalt in der deutschen Gesellschaft, sowohl im
    analogen als auch im digitalen Raum – und stellte diese in einen
    Kausalzusammenhang mit Zuwanderern.

    Die US-Regierung hat Medienberichten zufolge einen 15-Punkte-Plan zur
    Beendigung des Irankriegs vorgelegt. Der Iran dementiert,
    Friedensverhandlungen mit den USA zu führen. Über die Inhalte des Plans
    und seine Auswirkungen auf den Kriegsverlauf spricht der Iran-Experte
    der ZEIT, Omid Rezaee.

    Und sonst so? Fußballstar Erling Haaland schenkt seiner Heimatstadt
    etwas sehr Kostbares.

    Modera…

  14. Soll Deutschland wieder eigenes Gas fördern?

    25 maart 2026 · 13 min

    Afspelen
    Derzeit wird etwa ein Viertel des deutschen Energiebedarfs durch Gas
    gedeckt. Rund 95 Prozent des Gases werden aus dem Ausland, größtenteils
    aus den USA, importiert. Wegen der steigenden Gaspreise fordern
    Ökonomen, in Deutschland wieder mehr eigenes Gas zu fördern. Berater
    empfehlen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu diesem
    Zweck wieder Fracking zu legalisieren. Beim Fracking wird unterirdisch
    kilometerweit Flüssigkeit in Gesteinsschichten gepresst, um
    gespeichertes Erdgas freizusetzen. Das Verfahren ist seit 2017 in
    Deutschland verboten und hochumstritten, das Umweltbundesamt befürchtet
    eine Vergiftung des Grundwassers durch Fracking. 2016 schätzte die
    Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, dass sich mit
    Fracking in der Theorie zwischen 380 Milliarden und 2,34 Billionen
    zusätzliche Kubikmeter Gas erschließen lassen könnten. Ist es
    realistisch, dass Fracking wieder erlaubt wird? Das erörtert die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang.
    Lees meer

    Parallel zu den Angriffen auf den Iran hat dort eine neue Welle der
    Repression eingesetzt. Seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf
    Teheran am 28. Februar werden Ziele im Iran kontinuierlich mit
    Luftanschlägen angegriffen. Der Alltag der Menschen dort ist aber von
    einer weiteren Bedrohung geprägt: den Sicherheitskräften. In den
    vergangenen zwei Wochen wurden in zahlreichen Regionen Hunderte Menschen
    festgenommen. Die Verhaftungen betreffen nicht nur Aktivisten in
    Teheran, es geraten unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen ins
    Visier der Sicherheitskräfte. Das Geheimdienstministerium und der
    Geheimdienst der Revolutionsgarde teilten mit, Personen festgenommen zu
    haben, die Bilder von Angriffen aufgenommen oder weitergeleitet hätten.
    Was bezweckt das iranische Regime mit den Repressionen? Dazu hat der
    Iran-Experte der ZEIT, Omid Rezaee, recherchiert.

    Und sonst so? 30 Jahre USB-Kabel.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira…

  15. Update: Die USA und Iran verhandeln – oder doch nicht?

    24 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der Iran widerspricht US-Präsident Donald Trump, der behauptet hatte,
    beide Länder führten Gespräche. "Es haben keine Verhandlungen mit den
    USA stattgefunden", schrieb Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher
    Ghalibaf auf X. Der US-Präsident hatte am Dienstag ein Ultimatum an den
    Iran verlängert, da es einen "guten und produktiven" Austausch zwischen
    den Ländern gebe. Finden die Gespräche tatsächlich statt – und welche
    Forderungen stellt Trump an den Iran? Das erklärt Omid Rezaee.
    Lees meer

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält den Krieg der USA und
    Israels gegen den Iran für völkerrechtswidrig. In seiner Rede zum 75.
    Jahrestag der Neugründung des Auswärtigen Amtes sagte er: Daran, dass
    der Krieg völkerrechtswidrig sei, gebe es "wenig Zweifel“. Bundeskanzler
    Friedrich Merz hatte nach Kriegsbeginn von einem völkerrechtlichen
    "Dilemma“ gesprochen. Wieso wird Steinmeier deutlicher als der Kanzler?
    Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Aussage
    Steinmeiers ein.

    Die Polizei hat im Zusammenhang mit einem Stromausfall in Berlin im
    September 2025 mehrere Häuser durchsucht. Mutmaßliche Linksextremisten
    hatten damals einen Brandanschlag auf einen Strommast in
    Berlin-Adlershof verübt und Starkstromkabel weitgehend zerstört. Bis zum
    Anschlag im Januar dieses Jahres galt der Ausfall in Adlershof als der
    längste in der Berliner Nachkriegsgeschichte. Was den Verdächtigen
    vorgeworfen wird und warum die Ermittlungen schwierig verlaufen, erklärt
    Christoph Heinemann, Politikredakteur der ZEIT.

    Und sonst so? Vogelgesang macht glücklich. Probieren Sie es aus …

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Krieg im Nahen Osten: Bundespräsident Steinmeier nennt Irankrieg
    "völker…

  16. Drohnenabwehr: Mit ukrainischem Knowhow gegen den Iran

    24 maart 2026 · 13 min

    Afspelen
    Mehrere ukrainische Hersteller von militärischen Drohnen wollen ihre
    Produkte exportieren. Seit dem Krieg der USA und Israel gegen den Iran
    ist das ukrainische Wissen über Drohnenabwehr gefragter denn je. Im
    Podcast berichtet Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin der ZEIT, von
    den Plänen der Ukraine, ihr Wissen auch in möglichen Verhandlungen
    einzusetzen und wie ukrainische Piloten mit den Drohnen trainieren.
    Lees meer

    Die AfD hat bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz 19,5 Prozent der
    Stimmen erhalten. Das gute Ergebnis ist deshalb bemerkenswert, weil die
    Partei während des Wahlkampfes keine große Rolle gespielt hat. Lenz
    Jacobsen, Autor im Feuilleton der ZEIT, hat auf der Suche nach der
    Ursache für den AfD-Erfolg verschiedene politische Strategien
    identifiziert. Im Podcast erklärt er, wieso die politische Mitte diese
    Strategien lange nicht erkannt hat und warum sie so effektiv sind.

    Und sonst so? Sparbuch vom Dachboden wird zum Geldsegen.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr

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    Abfangdrohnen: Das Öl der Ukraine

    Ukrainischer Drohnenbau: Ein Versuch, Partner zu werden

    Wahlergebnisse der AfD: Die AfD spielt längst ein ganz anderes Spiel

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  17. Update: Neuer Tag, neues Ultimatum für den Iran

    23 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum gegenüber Iran verlängert.
    Ursprünglich hatte Trump dem Iran mit Angriffen gegen dessen Kraftwerke
    gedroht, sollte das Land die Meerenge von Hormus bis Dienstag nicht
    wieder für die Schifffahrt öffnen. Am Montag verkündete er nun, die
    Angriffe gegen Kraftwerke und Energieinfrastruktur fünf Tage lang zu
    pausieren. Grund seien "sehr gute und produktive Gespräche über eine
    vollständige Beilegung unserer Feindseligkeiten im Nahen Osten", schrieb
    Trump auf seiner Onlineplattform. Der Iran dementierte Gespräche mit den
    USA. Was Trumps ständige Richtungsänderungen zu bedeuteten haben,
    erklärt Rieke Havertz im Podcast, sie ist internationale Korrespondentin
    der ZEIT.
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    Nach dem Sieg der CDU in der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz freut sich
    die Partei über ihr Ergebnis. Doch Friedrich Merz blickt auch mit Sorge
    auf seinen Koalitionspartner in Berlin. Zur SPD sagte Merz: "Ich
    verstehe, dass die SPD mit diesem Wahlergebnis von gestern hadert."
    Seine feste Überzeugung sei, man schaffe die Reformpläne der Koalition
    nur gemeinsam. Bärbel Bas und Lars Klingbeil, die Parteivorsitzenden der
    SPD, kündigten an, auch Personaldebatten nicht aus dem Weg zu gehen. Man
    wolle eine offene Diskussion. Aber "die strukturellen Probleme der SPD"
    würden viel tiefer liegen, so Bas. Wie die beiden Regierungsparteien das
    Wahlergebnis interpretieren und was das für die anstehenden Reformpläne
    von Merz bedeutet, das erklärt Fabian Reinbold, politischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Außerdem: Christian Dürr tritt als FDP-Vorsitzender zurück.

    Und sonst so? Walkampf in der Lübecker Bucht

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Straße von Hormus: Trumps Falle

    Hormusblockade: "…

  18. Das Ende einer Ära: SPD verliert in Rheinland-Pfalz

    23 maart 2026 · 14 min

    Afspelen
    Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat erstmals seit 35 Jahren die
    CDU gewonnen. Laut vorläufigem Ergebnis liegt die CDU mit Gordon
    Schnieder mit rund drei Prozentpunkte vor der SPD mit Ministerpräsident
    Alexander Schweitzer. Die AfD zieht als drittstärkste Kraft vor den
    Grünen in den Landtag ein. FDP, Freie Wähler und die Linke scheitern an
    der Fünf-Prozent-Hürde. Entscheidend für die Wahl waren laut Umfragen
    Themen wie Wirtschaft, soziale Sicherheit, Bildung und innere
    Sicherheit. Besonders in ländlichen Regionen zeigten sich deutliche
    Unterschiede bei der Bewertung von Nahverkehr und ärztlicher Versorgung.
    Die Wahl ist eine Zäsur: Nach 35 Jahren verliert die SPD ihre Macht in
    Rheinland-Pfalz. Wie es für die Partei weitergeht und warum der
    amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer trotz Beliebtheit
    nicht punkten konnte, das ordnet ZEIT-Redakteurin Kaja Klapsa ein.
    Lees meer

    Nach dem Grundsatz "Keine Strafe ohne Gesetz" sind Taten in Deutschland
    nur verfolgbar, wenn sie ausdrücklich strafbar sind. Bei digitaler
    Gewalt wird das zum Problem, da viele Handlungen im Netz bislang nicht
    eindeutig geregelt sind. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig plant
    deshalb eine Verschärfung des Strafrechts im Bereich digitaler Gewalt.
    Ein Gesetzentwurf, der sich unter anderem gegen pornografische Deepfakes
    richtet, soll daher in Kürze vorgelegt werden. Ziel ist es, sowohl das
    Herstellen als auch das Verbreiten solcher Inhalte unter Strafe zu
    stellen. An Aufmerksamkeit gewann das Thema zuletzt durch den Fall der
    Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes. Sie hatte Vorwürfe
    gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen öffentlich gemacht. Er soll über
    Jahre hinweg Fake Profile in ihrem Namen erstellt und intime Inhalte
    verbreitet haben. Das berichtete der SPIEGEL. Für Christian Ulmen gilt
    die Unschuldsvermutung, seine Anwälte sagen, dass es sich um falsche
    Tatsachen und eine einseitige Darstellung handle. Wie es um
    das Strafrecht bei Deepfakes steht und ob die vorgeschlagenen Maßna…

  19. Wahlanalyse Rheinland-Pfalz: Warum die CDU ihren Vorsprung diesmal halten konnte

    22 maart 2026 · 10 min

    Afspelen
    Rheinland-Pfalz hat einen neuen Landtag gewählt und das die erste
    Hochrechnung bestätigt: Die CDU liegt mit 30,6 Prozent rund drei
    Prozentpunkte vor der SPD mit 26,9 Prozent. Damit gewinnt die CDU die
    Wahl. Die AfD gewinnt deutlich hinzu und kommt auf etwa 20 Prozent,
    womit sie drittstärkste Kraft wird. Die Grünen liegen mit unter zehn
    Prozent dahinter. FDP, Freie Wähler und Linke scheitern an der
    Fünf-Prozent-Hürde und ziehen nicht in den Landtag ein. Kurz vor der
    Landtagswahl war das Rennen zwischen SPD und CDU knapp, beide Parteien
    lagen in den Umfragen nahezu gleichauf. In dieser Sonderfolge von "Was
    jetzt?" werfen wir einen ersten schnellen Blick auf die Wahlergebnisse,
    sprechen über Gewinner, Verlierer und mögliche
    Regierungskonstellationen. Zu Gast ist Mark Schieritz, stellvertretender
    Ressortleiter für Politik bei der ZEIT.
    Lees meer

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Celine Yasemin Rolle

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  20. Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Ist Schweitzer der Özdemir der SPD?

    22 maart 2026 · 14 min

    Afspelen
    In Rheinland-Pfalz wählen die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag einen
    neuen Landtag. SPD und CDU liegen in den Umfragen nahezu gleichauf: Für
    die SPD tritt der amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer an.
    Er ist deutlich beliebter als sein Konkurrent Gordon Schnieder von der
    CDU, dennoch lag die Union in den Umfragen lange klar vor der SPD. Die
    Wahl wird deshalb oft mit der im Nachbarland Baden-Württemberg
    verglichen, wo Cem Özdemir für die Grünen seine Partei gegen den
    Bundestrend zum Sieg führte. Was, wenn Schweitzer das für die SPD
    wiederholt – was, wenn nicht? Und was waren die Themen des Wahlkampfs?
    Das beantwortet Peter Dausend, Politikredakteur der ZEIT.
    Lees meer

    Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat Deutschland
    kürzlich als "Täterparadies" bezeichnet. In Deutschland brachten 2024
    mehr als 180.000 Frauen Partnerschaftsgewalt zur Anzeige, rund 53.000
    meldeten Sexualstraftaten. Eine aktuelle Dunkelfeldstudie zeigt: Die
    Anzeigebereitschaft liegt bei fast allen Gewaltformen unter zehn
    Prozent. Als Vorreiter im Gewaltschutz gilt Spanien. Dort gibt es
    spezialisierte Gerichte und Polizeieinheiten, elektronische Fußfesseln
    für Gewalttäter und umfassende Präventionsarbeit. Justizministerin
    Stephanie Hubig kündigte an, Strafbarkeitslücken bei digitaler Gewalt zu
    schließen und etwa das Verbreiten pornografischer Deepfakes unter Strafe
    zu stellen. Doch reichen schärfere Gesetze allein? Livia Sarai
    Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT, analysiert,
    welche gesellschaftlichen Veränderungen nötig sind – und warum Männer
    sich mit ihrer eigenen Haltung auseinandersetzen müssen.

    Und sonst so? Der von der Mutter verstoßene Affe Punch hat eine Freundin
    gefunden.

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst

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  21. Trisomie: Gentest bei Schwangeren in der Kritik

    21 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der Einsatz von nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) hat in Deutschland
    deutlich zugenommen. Etwa jede zweite Frau entschied sich 2024 für einen
    solchen Test. Mithilfe einer Blutprobe soll so das Risiko eingeschätzt
    werden, dass das noch ungeborene Kind mit dem Gendefekt Trisomie auf die
    Welt kommt. Aber es gibt Kritik: Der Test würde Eltern eine falsche
    Gewissheit vermitteln und andere Untersuchungen verdrängen. Wie ist aus
    dem ursprünglich für Einzelfälle gedachten Test ein Massenphänomen
    geworden? Diese und weitere Fragen beantwortet Clara Hellner,
    Gesundheitsredakteurin der ZEIT.
    Lees meer

    Wegen der israelischen Angriffe auf den Libanon haben fast eine Million
    Menschen ihr Zuhause verlassen. Täglich kreisen israelische Drohnen und
    Kampfjets über dem Himmel. Rund 1.001 Menschen, darunter viele Kinder,
    sind bei den Angriffen bereits gestorben. Andrea Backhaus berichtet für
    die ZEIT aus dem Libanon. Im Podcast berichtet sie vom Schicksal der
    Geflüchteten und über die Lage vor Ort.

    Und sonst so? Das Warten auf den Schuss zum Mond …

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald, Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Bluttest auf Trisomien: Ein Gentest in der Schwangerschaft? Plötzlich
    normal

    Trisomie 21: "Keiner hat ein Recht auf ein gesundes Kind"

    Libanon: "Es herrschte totale Panik"

    Ziele von Israel: Israel weiß genau, was es will

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    Und hier gib…

  22. Collien Fernandes: Wie die Politik gegen Deepfakes vorgehen will

    20 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren
    Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll über Jahre hinweg Fakeprofile von ihr
    erstellt haben. Collien Fernandes spricht von massivem
    Identitätsmissbrauch und hat Anzeige in Spanien erstattet. Die Vorwürfe
    umfassen laut einem Bericht des Spiegel unter anderem
    Identitätsmissbrauch, Beleidigung, Bedrohung sowie körperliche Gewalt in
    der Beziehung. Ein zuständiges Gericht hat Vorermittlungen eingeleitet.
    Ob Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird, ist offen. Für
    Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Seine Anwälte weisen die
    Berichterstattung zurück. Der Fall löst breite Reaktionen in den
    sozialen Medien, aber auch in der Politik aus. Bundesjustizministerin
    Stefanie Hubig fordert strengere Gesetze, insbesondere eine klare
    Strafbarkeit von Deepfake-Pornografie. Zudem plant sie Maßnahmen wie
    IP-Adressenspeicherung zur besseren Strafverfolgung. Hintergrund ist die
    stark zunehmende Verbreitung von Deepfakes im Internet, von der laut
    Experten bereits Hunderttausende betroffen sind. Warum Betroffene
    bislang unzureichend geschützt sind und ob die politischen Forderungen
    ausreichen, analysiert Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der
    ZEIT.
    Lees meer

    Das Pentagon hat beim US-Kongress die Freigabe von 200 Milliarden Dollar
    zusätzlich für den Krieg gegen den Iran beantragt. Laut Schätzungen
    kostet der Krieg pro Tag etwa eine Milliarde Dollar.
    Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die Mittel seien notwendig,
    um Munition aufzufüllen und für mögliche künftige Einsätze vorbereitet
    zu sein. Präsident Donald Trump bezeichnete die Summe als "kleinen
    Preis" angesichts globaler Sicherheitsherausforderungen. Die Forderung
    wird im Kongress unterschiedlich aufgenommen. Demokratische Abgeordnete
    kritisieren, dass der Kongress vor Beginn des Militäreinsatzes nicht
    konsultiert worden sei. Einige Republikaner signalisierten
    Zurückhaltung, während sich andere, darunter Vertreter des Maga-Lagers,
    klar dagegen ausspreche…

  23. Die Verwundbarkeit der Golfstaaten

    20 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Im Krieg im Iran greift Israel nun auch gezielt die iranische
    Energieinfrastruktur an. Diese Woche attackierte Israel das iranische
    Gasfeld South Pars, der Iran reagierte mit Attacken auf Öl- und
    Gasanlagen in den Nachbarstaaten am Golf. Ziel des Iran ist es, den
    Druck über die Energieversorgung zu erhöhen, Öl- und Gaslieferungen sind
    die Existenzgrundlage der Golfstaaten. Die Angriffe auf die Anlagen in
    Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen die
    Nachbarstaaten wirtschaftlich schwächen und stärker in den Konflikt
    hineinziehen. Die Golfstaaten, die zuletzt eher als Vermittler für den
    Westen auftraten, geraten dadurch selbst ins Visier. Was das für die
    Region bedeutet und warum die Golfstaaten so verwundbar sind, erklärt
    Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast.
    Lees meer

    Viele Pflegebedürftige in Deutschland lassen sich finanzielle Hilfen
    entgehen, obwohl sie darauf Anspruch hätten. Laut einer Studie des
    Paritätischen Gesamtverbands erhalten nur rund 76.000 von etwa 390.000
    anspruchsberechtigten Menschen in häuslicher Pflege die sogenannte Hilfe
    zur Pflege. Das bedeutet: Über 80 Prozent verzichten auf Leistungen und
    zahlen oft hohe Eigenanteile selbst. Die Pflegekosten übersteigen dabei
    häufig die Leistungen der Pflegekasse. Zudem gibt es starke regionale
    Unterschiede. Während einige Bundesländer höhere Bewilligungsquoten
    haben, liegt der Bundesdurchschnitt nur bei etwa 19 Prozent. Warum die
    verdeckte Pflegearmut so verbreitet ist und wie Betroffene an die
    Unterstützung kommen, erklärt ZEIT-Redakteurin Tina Groll.

    Und sonst so? Hittler gegen Zielinski in Frankreich

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Liveblog: Irankrieg: Nato-Chef erwartet Einigu…

  24. Update: Was, wenn das weltweit größte Gasfeld zerstört wird?

    19 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Gestern hat Israel erstmals das iranische Gasfeld South Pars
    angegriffen, eines der größten der Welt und zentral für die
    Energieversorgung des Landes. Kurz darauf folgten Gegenschläge: Der Iran
    attackierte Energieanlagen in Saudi-Arabien und Katar. Auch die USA
    reagierten: Präsident Donald Trump drohte dem Iran damit, das gesamte
    Feld zu zerstören, sollte dieser weiterhin Katars Flüssiggasanlagen
    angreifen. Nach den Angriffen in der Golfregion sind die Preise für Öl
    und Erdgas erneut gestiegen. Einer Studie zufolge wird der
    Energiepreisschock die Inflation in Deutschland steigen lassen. Welche
    weiteren wirtschaftlichen Folgen hat die Eskalation? Und was würde
    passieren, wenn die USA das größte Gasfeld der Welt zerstören? Omid
    Rezaee, Iran-Experte der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie groß die
    wirtschaftlichen Risiken sind und was das für die Menschen im Iran
    bedeutet.
    Lees meer

    Beim EU-Gipfel in Brüssel ringen die Staats- und Regierungschefs um neue
    Ukrainehilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro. Eine Entscheidung wird
    erst am Donnerstagabend erwartet. Blockiert werden die Pläne weiterhin
    von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Er will erst zustimmen, wenn
    wieder russisches Öl durch die beschädigte Druschba-Pipeline nach Ungarn
    fließt. Die Ukraine weist den Vorwurf einer Blockade zurück und spricht
    von notwendigen Reparaturen. Ein Kompromiss ist bislang nicht in Sicht.
    Mehrere europäische Regierungschefs werfen Orbán Wortbruch vor. Auch
    Bundeskanzler Friedrich Merz mahnt, gemeinsame Beschlüsse einzuhalten,
    und betont, wie wichtig Verlässlichkeit in der EU ist.

    Das Deutschlandticket könnte bald teurer werden. Hintergrund ist ein
    Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur sogenannten Trassenpreisbremse,
    die bislang dafür gesorgt hat, dass die Gebühren für Regionalbahnen bei
    der Schienennutzung gedeckelt bleiben. Der EuGH erklärte diese Regel für
    europarechtswidrig – damit droht eine Finanzierungslücke von mindestens
    800 Millionen Euro im Schienennahverkehr. Wenn Bund und Länd…

  25. EU-Gipfel: Was bedeutet Ungarns Blockade für die Ukraine?

    19 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    In Brüssel treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zum
    EU-Gipfel. Zentrale Themen sind die Kriege in der Ukraine und im Nahen
    Osten. Beide Konflikte treffen die Europäische Union politisch und
    wirtschaftlich hart – doch nur in einem handelt sie einheitlich. Während
    die EU sich nicht in den Konflikt mit dem Iran hineinziehen lassen will,
    zeigt sie sich bei der Unterstützung der Ukraine uneins: Ungarns
    Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert weiter milliardenschwere Hilfen
    für die Ukraine. Offiziell geht es um die Druschba-Pipeline, durch die
    russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei fließt.
    Sie war nach ukrainischen Angaben im Januar bei einem russischen Angriff
    beschädigt und vorübergehend stillgelegt worden. Gleichzeitig wird die
    Lage für die Ukraine immer schwieriger: höhere Ölpreise stärken
    Russland, die USA sind militärisch anderweitig gebunden. Johanna Roth,
    Auslandskorrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum Orbán an
    seiner Blockade festhält und welche Mittel die EU hat, um ihn
    umzustimmen.
    Lees meer

    In einer abgelegenen Region in Spanien stößt eine Spaziergängerin auf
    verstörende Szenen in einem Schweinemastbetrieb: verweste Kadaver,
    kranke Tiere und katastrophale hygienische Zustände. Videomaterial der
    spanischen Tierschutzorganisation Animal Respect and Defence of the
    Environment liegt der ZEIT vor. Recherchen legen nahe, dass Fleisch aus
    diesem Betrieb möglicherweise in der Lieferkette des Discounters Aldi
    Nord landet und am Ende als Serrano-Schinken im Supermarktregal liegt.
    Spanien ist inzwischen Europas größter Produzent von Schweinefleisch –
    Ende 2024 betrug der Bestand rund 34,6 Millionen Tiere, Tendenz
    steigend. Wie eindeutig ist die Verbindung zwischen Aldi Nord und den
    dokumentierten Missständen? Und warum kommt es immer wieder zu solchen
    Fällen? Antonia Schaefer hat für die ZEIT zu dem Thema recherchiert. Im
    Podcast erklärt sie, was sich ändern muss, damit solche Zustände künftig
    verhindert werden.

    Und sonst s…

  26. Update: Wolfram Weimer vs. Leipzig

    18 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse 2026 sind Proteste gegen
    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer angekündigt. Auslöser ist seine
    Entscheidung, drei linke Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis
    auszuschließen. Begründet hatte er das mit "verfassungsschutzrelevanten
    Erkenntnissen". Die Entscheidung stieß in der Branche auf Kritik,
    woraufhin Wolfram Weimer die Verleihung des Preises absagte. Das
    Aktionsbündnis Leipzig nimmt Platz ruft deshalb zu einer Demonstration
    auf. Raoul Löbbert, Redakteur im Kulturressort der ZEIT, analysiert
    Wolfram Weimers Umgang mit der Kritik und ordnet ein, was die Proteste
    für den Auftakt der Buchmesse bedeuten.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat in einer Regierungserklärung kurz vor
    dem EU-Gipfel die Europäische Union dazu aufgerufen, ihre Interessen
    geschlossen und selbstbewusst zu vertreten. Nur als vereinte
    Gemeinschaft verfüge die EU über das nötige Machtpotenzial in einer
    Welt, in der Großmächte offen Machtpolitik betreiben. Außerdem äußerte
    er sich zur Ukraine und zum Irankrieg und stellte klar, dass es derzeit
    kein überzeugendes Konzept für die Militäroperationen gebe und die USA
    Deutschland nicht in die Planungen einbezogen hätten. ZEIT-Korrespondent
    Fabian Reinbold ordnet die Rede des Bundeskanzlers ein.

    Außerdem im Update: Israel hat nach eigenen Angaben den iranischen
    Geheimdienstminister Esmail Chatib bei einem Luftangriff getötet. Das
    teilte Israels Verteidigungsminister Israel Katz mit. Aus Iran gab es
    bisher keine Bestätigung. Esmail Chatib galt als zentraler Akteur im
    iranischen Sicherheitsapparat und war seit fünf Jahren Minister für
    Nachrichtendienste.

    Und sonst so? Journalisten unter Druck durch Polymarket-Wetten

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    W…

  27. Israels Offensive und die Machtlosigkeit der libanesischen Regierung

    18 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Im Libanon herrscht Sorge vor der wohl größten Bodenoffensive Israels
    seit 20 Jahren. Das US-amerikanische Nachrichtenportal "Axios"
    berichtet, dass Israel wohl das gesamte Gebiet südlich des
    Litani-Flusses einnehmen will. "Axios" bezieht sich dabei auf
    israelische und US-Kreise. Nach Angaben des libanesischen
    Gesundheitsministeriums wurden bei den israelischen Angriffen auf den
    Libanon seit dem Beginn des Krieges im Iran am 2. März bereits 886
    Menschen getötet und mehr als 2.100 weitere verletzt. Außerdem seien
    mehr als eine Million Menschen seit dem Wiederaufflammen des Konflikts
    zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden.
    ZEIT-Autorin Stella Männer berichtet aus Beirut über die Lage im Land.
    Lees meer

    Die Kolonialgeschichte Deutschlands wirkt bis heute nach, in Namibia
    gehört ein Großteil des Landes den Nachfahren deutschstämmiger Siedler.
    In der ehemaligen Kolonie "Deutsch-Südwestafrika" beging Deutschland
    einen Völkermord, ab 1904 ermordeten deutsche Soldaten systematisch mehr
    als 65.000 Menschen aus dem Volk der Herero und 10.000 Nama. Sie wurden
    erschossen, in Konzentrationslager gesperrt oder in die Wüste getrieben.
    Bis heute ist vor allem sehr wasser- und ressourcenreiches Land in
    Namibia vorwiegend im Besitz weißer Farmer. Viele Herero leben
    dahingegen in Armut. Zu ihrer eigenen Familiengeschichte in Namibia und
    der Frage, wie ihre Verwandten dort an ihren Besitz gekommen sind, hat
    ZEIT-Autorin Luise Land recherchiert.

    Und sonst so? Berlinerisch stirbt aus – zumindest in Berlin.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

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    Israel und Libanon: Rückt Israel im Libanon ein?

    Krieg im Nahen Osten: Israel bestätigt Einsatz von Bodentruppen im
    Südlibanon

    Libanon: Westliche Staaten fordern Israel zum Verzicht auf
    Bodenoffensive auf

    Koloniali…

  28. Update: Was will Trump mit Kuba?

    17 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat Anspruch auf Kuba erhoben. Vor
    Journalisten im Weißen Haus sagte er, er gehe davon aus, die Insel zu
    "übernehmen". Seit dem Angriff der USA auf Venezuela fehlt Kuba sein
    wichtigster Öllieferant, die Versorgung ist zusammengebrochen, Menschen
    hungern. Warum ist Trump an dem Inselstaat interessiert? Und welches
    Risiko birgt ein möglicher Angriff? Das beantwortet Rieke Havertz,
    Internationale Korrespondentin der ZEIT.
    Lees meer

    Der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani ist bei einem israelischen
    Luftangriff getötet worden. Das gab Israels Verteidigungsminister Israel
    Katz bekannt. Der 67-Jährige galt als Krisenmanager des Regimes. Bei dem
    Angriff sollen außerdem der Chef der Basidsch-Miliz und dessen
    Stellvertreter getötet worden sein.

    Kirchliche Arbeitgeber dürfen ihren Arbeitnehmern nicht automatisch
    kündigen, wenn diese aus der Kirche austreten. Das hat der Europäische
    Gerichtshof entschieden. Geklagt hatte eine Caritas-Mitarbeiterin, der
    nach ihrem Kirchenaustritt gekündigt worden war. Das Urteil sollte für
    die Kirchen ein Weckruf sein, findet Johannes Schneider, Redakteur im
    Politischen Feuilleton.

    Und sonst so? In Deutschland werden immer weniger Zwillinge, Drillinge,
    Vierlinge … geboren.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Energiekrise in Kuba: "Eine Lösung sehe ich eigentlich nur, wenn die USA
    Kuba übernehmen"

    Kuba: In Kuba wächst die Angst vor einem Angriff der USA

    Iran: Irans Revolutionsgarden, ein Staat im Staat

    Irankrieg: Irans Sicherheitschef Laridschani bei israelischen Angriffen
    getötet

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    Und falls Sie uns nicht nur h…

  29. Ein Jahr Sondervermögen: Wo ist es hin, das ganze Geld?

    17 maart 2026 · 13 min

    Afspelen
    Es sind 500 Milliarden Euro, die Deutschland zusätzlich ausgeben kann.
    Seit einem Jahr steht dieses Geld in Form eines Sondervermögens der
    Bundesregierung zur Verfügung. Aber statt mit dem Geld zusätzliche
    Maßnahmen für Infrastruktur, Bildung und Klimaschutz zu finanzieren,
    wird es zu 95 Prozent zweckentfremdet, das hat das ifo Institut für
    Wirtschaftsforschung berechnet. Das Geld fließt demnach in bestehende
    Projekte und ersetzt dort Geld aus dem Kernhaushalt. Wie genau
    funktioniert das Verschieben der Gelder? Und wofür wird das Vermögen am
    Ende ausgegeben? Diese und weitere Fragen beantwortet Kolja Rudzio,
    stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Die Ukraine ist im Irankrieg ein gefragter Spezialist in der Abwehr von
    Drohnen geworden. Das Land ist durch seine Verteidigung gegen russische
    Drohnenschwärme auf dem Gebiet erfahren und hat bereits entsprechende
    Teams nach Saudi-Arabien und Katar geschickt. Auf der anderen Seite
    könnten der Ukraine bald Flugabwehrraketen fehlen. Auch in anderen
    Bereichen der Kriegsführung, etwa der Wirtschaft, könnte es für die
    Ukraine schwieriger werden. Welche Schwierigkeiten das sind und wie das
    Land darauf reagiert, weiß Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in
    Kyjiw.

    Und sonst so? Alles, was es über Fahrstuhlmusik zu wissen gilt

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    Verwendung des Sondervermögens: Fast das gesamte Sondervermögen wird
    zweckentfremdet

    Finanzpolitik der Bundesregierung: Es geht um die Zukunft? Na ja,
    teilweise

    Ukraine und der Irankrieg: Ein Versuch, Partner zu werden

    Hanna Notte: "Russlands Ölgeschäft könnte vom Irankrieg profitieren"

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEI…

  30. Update: Kein deutscher Militäreinsatz in der Straße von Hormus

    16 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die Außenminister der Europäischen Union haben am Montag in Brüssel über
    eine gemeinsame Linie mit Blick auf die Blockade der Straße von Hormus
    durch den Iran beraten. Deutsche Politiker lehnen einen Einsatz der
    deutschen Marine einhellig ab. In der ZEIT-Redaktion gibt es
    unterschiedliche Meinungen zur Haltung der Bundesregierung. Die
    außenpolitischen Korrespondenten der ZEIT, Michael Thumann und Jörg Lau,
    erörtern im Podcast ihren jeweiligen Standpunkt.
    Lees meer

    Um die stark gestiegenen Benzinpreise in Deutschland ging es am Montag
    beim Treffen einer Taskforce der Bundesregierung in Berlin. Politiker
    der schwarz-roten Koalition kritisierten die ebenfalls geladenen
    Mineralölkonzerne im Anschluss an das Treffen. Sie hätten nur
    unzureichende Antworten auf die Fragen der Politiker gehabt, hieß es.

    Außerdem im Update: Nach einer Recherche der Deutschen Presseagentur
    (dpa) steht Manfred Weber, Chef der konservativen EVP-Fraktion im
    EU-Parlament, unter Druck. Die dpa hatte recherchiert, dass Teile der
    EVP-Fraktion im Europaparlament, der auch die Unionsabgeordneten
    angehören, kürzlich gemeinsam mit dem rechten Flügel des
    Europaparlaments in einer Chatgruppe und bei einem Treffen über einen
    migrationspolitischen Gesetzvorschlag beraten haben sollen.

    Und sonst so? Banksy ist enttarnt – schade eigentlich!

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Straße von Hormus: Pistorius lehnt Beteiligung bei Sicherung der Straße
    von Hormus ab

    Irankrieg: Deutsche Außenpolitiker lehnen Einsatz der Marine am Golf ab

    Benzinpreise: Regierungspolitiker kritisieren Konzerne wegen hoher
    Benzinkosten

    Benzinpreise in Deutschland: So viel kostet Sprit in Ihrer Region im
    Vergleich

    EU-Parlament: CSU fordert Aufklärung zur Chatgruppe zwischen AfD und EVP

    Konservative Fraktion im Europaparlament: EVP-Chef weist Verantwortung
    für Zusammenarbeit mit der Af…

  31. Maga wollte keine Kriege mehr. Jetzt rufen sie Verrat

    16 maart 2026 · 13 min

    Afspelen
    Der Krieg gegen Iran sorgt innerhalb der Maga-Bewegung von US-Präsident
    Donald Trump für immer mehr Streit. Zwar gebe es einen Kern von
    Trump-Anhängern, die ihm blind folgen, sagt Paul Middelhoff,
    US-Korrespondent der ZEIT bei "Was Jetzt?". Doch prominente Stimmen wie
    Marjorie Taylor Greene, Tucker Carlson und Joe Rogan kritisieren Trump
    mittlerweile offen für den Beginn eines weiteren Krieges. Als Trump
    gewählt wurde, versprach er, er werde keine neuen Kriege anfangen,
    sondern sie beenden. Es geht dabei auch um seine Nachfolge:
    Außenminister Marco Rubio und Vizepräsident JD Vance vertreten
    unterschiedliche Positionen. Während Rubio als treibende Kraft hinter
    der militärischen Offensive gilt, warnt Vance vor einem langwierigen
    Konflikt im Nahen Osten und fühlt sich dem "America First"-Versprechen
    verpflichtet, die USA nicht in neue militärische Abenteuer zu
    verwickeln. Doch zu sehr abweichen von Trumps Linie darf Vance mit Blick
    auf seine Ambitionen nicht. Zwar hat Trump unter den Republikanern noch
    Zustimmung zu seinem Krieg, doch auch er kann nicht leugnen, dass dieser
    Krieg unbeliebt ist, sagt Paul Middelhoff im Podcast.
    Lees meer

    In Budapest haben Ministerpräsident Viktor Orbán und sein Herausforderer
    Péter Magyar am Nationalfeiertag Wahlkampfkundgebungen abgehalten. Beide
    Parteien rechneten vorab mit jeweils mehr als 100.000 Teilnehmern. Die
    Veranstaltungen läuteten den Endspurt für die Parlamentswahlen am 12.
    April ein. Oppositionsführer Magyar hat sich in den letzten Monaten als
    ernsthafter Herausforderer von Orbán etabliert. Einst ein Insider des
    Orbán-Systems, kritisiert er die seit 16 Jahren regierende Fidesz-Partei
    für Korruption, Vetternwirtschaft und Propaganda. Mit der von ihm
    übernommenen Kleinpartei Tisza liegt er in Umfragen derzeit vorne und
    könnte den seit Jahren autoritär regierenden Premier stürzen.
    ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner war bei beiden Kundgebungen
    dabei und schildert seine Eindrücke von den Straßen Budapests.

    Und sonst so? :leicht…

  32. Kommunalwahlen in Frankreich: Die Rechtsextremen wollen die Macht

    15 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Die Französinnen und Franzosen wählen am Sonntag neue Bürgermeister
    und kommunale Vertreter. Die Kommunalwahl gilt als Stimmungstest für die
    Präsidentschaftswahl in knapp einem Jahr. Der rechtsextreme
    Rassemblement National hofft jetzt bei der Kommunalwahl in vielen Orten
    auf einen Sieg. Die Partei hat im Wahlkampf Schwerpunkte in
    aussichtsreichen Kommunen gesetzt. So auch in Carcassonne im Süden
    Frankreichs. Matthias Krupa, Korrespondent der ZEIT in Frankreich, hat
    Carcassonne besucht und berichtet über den Wahlkampf in der Provinz und
    die Chancen des RN.
    Lees meer

    Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen ambulanten Psychotherapeuten
    künftig weniger Geld pro Behandlungssitzung. Demnach erhalten die
    behandelnden Therapeutinnen und Therapeuten ab April pro Sitzung 4,5
    Prozent weniger Gehalt. Der Spitzenverband der gesetzlichen
    Krankenkassen spricht von einem "angemessenen Kompromiss". Die Kritik
    vonseiten der Therapeuten ist groß. Wieso genau wird am Gehalt gedreht?
    Und was davon trifft am Ende die Patientinnen und Patienten? Diese
    Fragen beantwortet Jan Schwenkenbecher, Redakteur im Gesundheitsressort
    der ZEIT.

    Und sonst so? Elon-Musk-Tochter Vivian Jenna Wilson über ihre Verbindung
    zu ihrem Vater und ihr ganz persönliches Chaos.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer

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    Kommunalwahl in Frankreich: Schön kaputt

    Kommunalwahlen in Frankreich: Was Sie über die Kommunalwahlen in
    Frankreich wissen müssen

    Vergütung für Therapeuten: Weniger Geld für Therapeuten? Keine gute
    Idee!

    Psychotherapie: Woran merke ich, ob meine Therapie wirkt?

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    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen…

  33. Spezial: Wie die Wohnungskrise entstand – und was dagegen hilft

    14 maart 2026 · 44 min

    Afspelen
    Die Wohnungssuche in Deutschland ist für viele Menschen zur Odyssee
    geworden: Hunderte Mails an Makler, Anzeigen auf Immobilienportalen, die
    nach Minuten wieder verschwinden, und lange Schlangen bei
    Wohnungsbesichtigungen. Am Ende steht oft eine Absage oder gar keine
    Antwort. Familien leben beengt, getrennte Paare bleiben aus finanzieller
    Not zusammen wohnen, Jobanfänger zahlen überteuerte Zwischenmieten.
    Lees meer

    Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt zur Miete, doch in
    vielen Städten fehlen vor allem bezahlbare Mietwohnungen. Besonders in
    Großstädten treibt die hohe Nachfrage die Preise in die Höhe.
    Gleichzeitig bremsen hohe Baukosten und strengere Anforderungen an
    Energieeffizienz den Bau neuer Wohnungen. Politiker verschiedener
    Parteien bezeichnen den Wohnungsmangel seit Jahren als eine der
    zentralen sozialen Fragen des Landes: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
    im Jahr 2025, Olaf Scholz (SPD) im Jahr 2021 und Horst Seehofer (CSU)
    als Bauminister im Jahr 2018.

    Warum ändert sich dann so wenig? Darüber spricht Rita Lauter in dieser
    Spezialfolge von "Was jetzt?" mit Caterina Lobenstein. Die Redakteurin
    im Dossier-Ressort der ZEIT recherchiert seit Jahren zum Wohnungsmarkt
    und zum Wohnungsbau. Im Podcast rekonstruiert sie die Dimensionen der
    heutigen Wohnungsnot und zeigt den eklatanten Kontrast dazu auf, wie es
    in den Anfangsjahren der Bundesrepublik gelang, die damals noch viel
    verheerendere Wohnungskrise zu lösen.

    Transparenzhinweis: In der Folge kommt auch eine Vermieterin im O-Ton
    vor. Wir haben ihre Stimme auf ihren Wunsch hin leicht verfremdet.

    Moderation und Skript: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek

    Produktion: Markus Gläser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Immobilienmarkt: Mieten oder kaufen?

    Interaktiver Rechner: Mieten oder Kaufen? Der endgültige Rechner

    Mietpreise in Deutschland: So teuer sind die Mieten in Ihrer Stadt im
    Deutschland-V…

  34. Wie gut ist das Krisenmanagement von Katherina Reiche?

    14 maart 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die neue Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche steht wegen
    stark steigender Energiepreise unter Druck. Auslöser ist der Krieg mit
    dem Iran, der die Ölpreise nach oben treibt. Katherina Reiche hatte im
    Wahlkampf einen klaren Bruch mit der Energiepolitik ihres Vorgängers
    Robert Habeck angekündigt. Nun sieht sie sich jedoch mit ähnlichen
    Problemen konfrontiert wie er während der Energiekrise nach dem Angriff
    Russlands auf die Ukraine. Welche Herausforderungen Katherina Reiche
    jetzt bewältigen muss, analysiert Marlies Uken, stellvertretende
    Leiterin im Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Die stark gestiegenen Spritpreise wecken bei vielen Menschen das
    Interesse an Elektroautos. Laut dem Vergleichsportal Carwow stieg der
    Anteil der Anfragen seit Kriegsbeginn von 55 auf 63 Prozent. Die
    staatliche Kaufprämie kann den Einstieg erleichtern, ist aber an
    Bedingungen geknüpft. Wer zu Hause lädt, zahlt mit durchschnittlich
    37 Cent pro Kilowattstunde deutlich weniger als beim Benzin.
    Öffentliches Schnellladen kann dagegen bis zu 89 Cent kosten. Für wen
    sich der Kauf lohnt, ordnet ZEIT-Autor Christoph M. Schwarzer im Podcast
    ein.

    Und sonst so? Defekte Rolltreppen wieder repariert

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Preise an Tankstellen: Geht doch, Frau Reiche

    Was jetzt? / Ölpreis: Neue Regeln gegen Spritpreissprünge

    Tanken: Koalitionspolitiker fordern zügige Umsetzung der
    Spritpreisbremse

    Deutsche Wirtschaft: Habeck erklärt Energiekrise in Deutschland für
    beendet

    Katherina Reiche: Das ist jetzt ihre Krise

    Katherina Reiche: Sie gehen lieber dahin, wo es schön ist

    Spritpreise: "Wird halt weniger gegessen"

    Preis eines Elektroautos: Erst der Spritpreisschock, dann das E-Auto?

    Öffentliche und private Ladeinf…

  35. Update: Müssen Reiche bald mehr Steuern zahlen?

    13 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    Bis zur Mitte der Wahlperiode will die schwarz-rote Bundesregierung
    kleine und mittlere Einkommen steuerlich entlasten. So steht es im
    Koalitionsvertrag. Ein konkretes Konzept gibt es aber noch nicht, weil
    sich Union und SPD bisher nicht einigen konnten. Doch nun kommt Bewegung
    in die Diskussion. Im Gespräch ist unter anderem ein höherer
    Spitzensteuersatz, wie das Handelsblatt berichtet. Demnach schließt die
    Union eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht mehr kategorisch aus.
    Sie würde damit der SPD in einem zentralen Punkt entgegenkommen, um eine
    große Steuerreform zu ermöglichen. Der Steuerexperte Stefan Bach vom
    Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt vor, den
    starken Belastungsanstieg für mittlere Einkommen zu glätten und den
    Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Im Gegenzug soll der
    Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent steigen. Mark Schieritz,
    stellvertretender Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, erklärt im
    Podcast, worum es in dem Reformvorschlag geht und wer davon profitieren
    würde.
    Lees meer

    Deutsche Politikerinnen und Politiker kritisieren die Entscheidung der
    US-Regierung, angesichts stark gestiegener Energiepreise vorübergehend
    wieder den Verkauf von russischem Erdöl zu erlauben. "Wir halten es für
    falsch, die Sanktionen zu lockern", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz
    (CDU). Deutschland müsse den Druck auf das Regime in Moskau erhöhen,
    weil Russland keine Verhandlungsbereitschaft zeige. Auch
    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (ebenfalls CDU) warnte
    davor, Putins Kriegskasse weiter zu füllen. Die Entscheidung aus
    Washington kommt für die Bundesregierung überraschend und gibt Anlass
    zur Sorge um mögliche Folgen für die Unterstützung der Ukraine. Fabian
    Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, begleitet den
    Bundeskanzler auf seiner Reise nach Norwegen. Im Podcast ordnet er ein,
    welche Auswirkungen die Entscheidung auf den Krieg in der Ukraine haben
    könnte und warum der Bundeskanzler den US-Präsidenten ungewohnt deutlich
    krit…

  36. Das Regime ist noch da, die Weltwirtschaft bedroht

    13 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der Krieg der USA gegen den Iran könnte bereits entschieden sein. Zwar
    wurden iranische Militäreinrichtungen zerstört und Teile der Führung
    ausgeschaltet, doch ein politischer Umbruch im Iran ist bislang
    ausgeblieben. Zudem fehlen klare Kriegsziele der US-Regierung. Der
    Konflikt beschränkt sich bislang weitgehend auf Luftangriffe, die zwar
    große Schäden verursachen, aber kaum nachhaltige Veränderungen bewirken.
    Auch wirtschaftlich hat der Krieg Folgen: Angriffe auf die Straße von
    Hormus treiben die Energiepreise weltweit nach oben und belasten die
    Weltwirtschaft. Gleichzeitig könnten Länder wie Russland und China
    geopolitisch profitieren. Haben die USA den Krieg bereits verloren?
    Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT und sagt:
    Ja, haben sie. Und China und Russland werden das für sich nutzen.
    Lees meer

    Ein Jahr nach dem Beschluss für ein großes Schuldenpaket zeigt eine neue
    Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW):
    Die Bundesregierung investiert zwar mehr in die Zukunft, aber vor allem
    über neue Sondertöpfe für Infrastruktur und Klimaschutz. Im regulären
    Haushalt, dem Kernhaushalt, sinken die Ausgaben für Zukunftsthemen wie
    Bildung, Forschung oder Digitalisierung weiter. Nur etwa ein Drittel der
    125 Milliarden Euro Neuverschuldung fließt in langfristige
    Investitionen. Die Forscher warnen, dass die geplante Zukunftspolitik
    ohne dauerhaft höhere Ausgaben im Kernhaushalt nicht nachhaltig sein
    wird. Gleichzeitig bleiben große Haushaltslücken bestehen, weil die
    Regierung bisher weder Ausgaben gesenkt noch Steuern reformiert hat.
    Jurik Caspar Iser, Redakteur im Politikressort der ZEIT, erklärt, was in
    der Studie steht.

    Und sonst so? Minesweeper ist wieder da, aber in einer bizarren, realen
    Version

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Wen…

  37. Update: Victor Orbán und der beschlagnahmte Geldtransporter

    12 maart 2026 · 9 min

    Afspelen
    Ungarn und die Ukraine sind immer mehr im Konflikt. Hintergrund ist das
    enge Verhältnis des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zum
    russischen Machthaber Wladimir Putin. Zuletzt spitzte sich der Konflikt
    um einen ukrainischen Geldtransporter aus Österreich zu, den ungarische
    Behörden beschlagnahmten und bislang zurückhalten. Hinzu kommt die
    Druschba-Ölpipeline, durch die russisches Öl über die Ukraine nach
    Ungarn gelangt. Die Ukraine meldet Schäden durch russische Angriffe,
    Ungarn vermutet hingegen politische Verzögerungen. Ob die Parlamentswahl
    in Ungarn in einem Monat eine Rolle in diesem Konflikt spielt, ordnet
    Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Der neue oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, hat sich erstmals
    seit seiner Ernennung öffentlich geäußert. In einer im Staatsfernsehen
    verlesenen Stellungnahme forderte er Rache für die Opfer des Krieges,
    insbesondere für die Schülerinnen, die mutmaßlich durch einen
    US-Luftangriff getötet wurden. Zudem sprach er sich dafür aus, die
    strategisch wichtige Straße von Hormus geschlossen zu halten, um sie als
    Druckmittel gegen die USA und Israel einzusetzen.

    Außerdem im Update: Die Benzin- und Dieselpreise bleiben mit zwei Euro
    pro Liter hoch. Die Bundesregierung kündigte Maßnahmen gegen einen
    weiteren Anstieg an. Unter anderem dürfen Tankstellen künftig Preise nur
    noch einmal täglich erhöhen.

    Seit der Eskalation im Irankrieg sind nach Angaben des
    UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als drei Millionen Menschen auf der
    Flucht.

    Und sonst so? Skulptur zeigt Trump und Epstein in Titanic-Pose

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Ungarn und Ukraine: EU-Kommission nennt ukrainische Drohung gegen Ungarn
    "inakzeptabel"

    Missbrauchsskandal in Ungarn:…

  38. Benzinpreise: Bereichern sich die Ölkonzerne am Irankrieg?

    12 maart 2026 · 13 min

    Afspelen
    Ein Krieg im Nahen Osten – und plötzlich steigen in Deutschland wieder
    die Energiepreise. Seit dem Angriff auf den Iran sind Gas, Benzin und
    Diesel deutlich teurer geworden. Bundesfinanzminister und Vizekanzler
    Lars Klingbeil (SPD) hat den Anstieg der Spritpreise als
    ungerechtfertigt bezeichnet und ein schnelles Handeln der
    Bundesregierung gefordert. Den Ölkonzernen warf er "Preistreiberei" vor.
    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kündigte an, dass
    Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen.
    Preissenkungen dagegen blieben jederzeit zulässig. Hilft das? Und warum
    sind die Spritpreise in Deutschland doppelt so stark gestiegen wie im
    EU-Schnitt? Marc Widmann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT,
    erklärt im Podcast, warum der Benzinpreis nicht sinkt, der Ölpreis aber
    schon – und was die Maßnahmen der Bundesregierung bringen.
    Lees meer

    In vielen Städten ist Wohnraum knapp, während Parkplätze große Flächen
    belegen. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat
    untersucht, wie viel Wohnraum entstehen könnte, wenn Parkplätze überbaut
    würden. In drei Beispielstädten – Dortmund, Görlitz und Ulm – könnten
    laut der Studie auf großen Parkplätzen theoretisch fast 14.000 neue
    Wohnungen gebaut werden. Wie könnte das praktisch funktionieren, ohne
    Autofahrer komplett zu verdrängen? Der Journalist Paul Meerkamp hat für
    DIE ZEIT zu dem Thema recherchiert. Er erklärt, ob Parkplätze
    tatsächlich großes Potenzial für neuen Wohnraum bieten – und wo das
    bereits erfolgreich umgesetzt wurde.

    Und sonst so? Wenn der Nachthimmel glüht, kommen die Meteoritenjäger.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Steigende Ölpreise: SPD will Ölpreise durch mehr Regeln für Konzerne
    einschränken

    Energiekrise: Vorsicht, hochentzündlich!

    Wohnungsnot: Wie man ein Wohnwunder schafft – u…

  39. Update: Neue Regeln gegen Spritpreissprünge

    11 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    Der Ölpreis ist seit Beginn des Kriegs gegen den Iran stark gestiegen –
    und mit ihm auch die Spritpreise in Deutschland. Deshalb will die
    Bundesregierung nun einen Teil der strategischen Ölreserven freigeben.
    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kündigte an, dass
    Deutschland diesen Schritt gemeinsam mit den G7-Staaten und der
    Internationalen Energieagentur (IEA) tun werde. Die Vorräte sollen im
    Kriegs- oder Katastrophenfall die Versorgung mit Öl zum Tanken, Heizen
    und für die Industrie sicherstellen sowie Preisanstiege dämpfen. Laut
    der Nachrichtenagentur Reuters und Handelsblatt sollen insgesamt 400
    Millionen Barrel freigegeben werden, mehr als je zuvor. Zu Beginn des
    Ukrainekriegs waren es 182 Millionen Barrel gewesen. Deutschland soll
    rund 19,5 Millionen Barrel freigeben, etwa ein Fünftel seiner Reserven.
    Lees meer

    Außerdem will die Wirtschaftsministerin das sogenannte Österreichische
    Modell einführen: Tankstellen dürften dann die Preise nur noch einmal am
    Tag erhöhen, aber jederzeit senken. Dafür muss zunächst das Kartellrecht
    geändert werden; wann die neue Regelung eintritt, ist noch unklar.

    Außenminister Johann Wadephul (CDU) ist auf Nahostreise – von Israel und
    Saudi-Arabien über die Vereinigten Arabischen Emirate nach Katar. Am
    Dienstag traf er in Jerusalem als erster EU-Außenminister seit Beginn
    des Irankriegs seinen israelischen Amtskollegen Gideon Saar. Dabei
    kritisierte er die Gewalt radikaler israelischer Siedler im
    Westjordanland. Der israelische Rechtsstaat müsse dagegen "mit aller
    Entschlossenheit" vorgehen, sagte er und stellte sich damit hinter die
    jüngste Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz an der israelischen
    Siedlungspolitik in dem Gebiet. Zugleich forderte Wadephul eine
    regionale Friedensordnung, die die Sicherheit aller Staaten und Menschen
    in der Region gewährleisten soll. Was will der Außenminister mit seinem
    unangekündigten Krisenbesuch erreichen? Das berichtet Alice Bota aus dem
    Politikressort der ZEIT, die Wadephul auf seiner R…

  40. Europa und der Iran: Spaniens Regierung ist sauer auf Merz

    11 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Anfang März hat Spanien dem US-Militär untersagt, seine Stützpunkte für
    Missionen im Zusammenhang mit Angriffen auf den Iran zu nutzen. Der
    spanische Premierminister Pedro Sánchez verurteilte die Angriffe der USA
    und Israels als rücksichtslos und illegal. US-Präsident Donald Trump
    reagierte mit scharfer Kritik und drohte Spanien mit einem vollständigen
    US-Handelsembargo. In Anwesenheit des deutschen Bundeskanzlers Friedrich
    Merz bezeichnete er Spaniens Vorgehen als schrecklich. In der
    Europäischen Union gibt es unterschiedliche Reaktionen: Während Sánchez
    die Angriffe deutlich verurteilt, äußern sich EU-Kommissionspräsidentin
    Ursula von der Leyen und Außenbeauftragte Kaja Kallas zurückhaltender.
    Warum ist die Europäische Union im Umgang mit dem Irankrieg so uneinig?
    Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Rom, erklärt im
    Podcast, welche Positionen die einzelnen Mitgliedsstaaten vertreten und
    warum Spanien in seiner Kritik weiter geht als der Rest der EU.
    Lees meer

    In Chile wird der rechtsextreme Politiker José Antonio Kast als
    Präsident vereidigt. Der Gründer der Republikanischen Partei gewann die
    Stichwahl um das Präsidentenamt am 14. Dezember mit rund 59 Prozent der
    Stimmen. Kast ist der zehnte Sohn eines ehemaligen Wehrmachtsoffiziers
    aus Bayern, der früher NSDAP-Mitglied war. Wie Kast selbst waren mehrere
    seiner Geschwister Abgeordnete oder Senatoren. Einer seiner Brüder war
    unter der Diktatur von Augusto Pinochet Präsident der chilenischen
    Zentralbank. US-Außenminister Marco Rubio gratulierte Kast zu seinem
    Sieg und versprach eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit
    und Handel. Kritik äußerte dagegen Kolumbiens linker Präsident Gustavo
    Petro, der sagte, er werde „niemals einem Nazi die Hand reichen“. Was
    hat José Antonio Kast als Präsident vor? Sophia Boddenberg, Autorin der
    ZEIT, ordnet im Podcast ein, wofür Kast politisch steht und was seine
    beginnende Präsidentschaft für die Aufarbeitung der Verbrechen unter der
    Diktatur Pinochets bedeuten kön…

  41. Update: Der legendäre Tag am Ölmarkt

    10 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    Am Montag kletterte der Ölpreis noch auf ein neues Hoch, am Dienstag
    fiel er drastisch: Statt rund 120 Dollar kostet ein Fass Öl nur noch
    rund 90 Dollar. Offenbar genügte ein einziger Satz von US-Präsident
    Donald Trump, um die Märkte zu bewegen. Dem Sender CBS sagte Trump, der
    Krieg gegen den Iran verlaufe "weit vor dem Zeitplan". Aber sind an den
    sinkenden Preisen wirklich Trumps Worte schuld? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT.
    Lees meer

    Die Gewinne von VW, Europas größtem Autobauer, haben sich im vergangenen
    Jahr halbiert. Besonders Porsche schwächelt. Die Zollpolitik von
    US-Präsident Donald Trump verschärft die Lage zusätzlich. In diesem Jahr
    will der Konzern wieder wachsen. Warum die Gewinne so stark eingebrochen
    sind – und warum die Aktionäre das offenbar gelassen sehen, erklärt
    Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.

    Der Deutsche Buchhandlungspreis wird in diesem Jahr nicht öffentlich
    verliehen. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat die Verleihung auf
    der Leipziger Buchmesse abgesagt. Weimer steht in der Kritik, seit er
    drei Buchhandlungen mit Verweis auf "verfassungsschutzrelevante
    Erkenntnisse" von der Nominiertenliste gestrichen hat. Die Debatte drohe
    den eigentlichen Sinn zunehmend zu überlagern, begründete ein Sprecher
    des Ministers die Entscheidung.

    Und sonst so? Tokio – die vermutlich beste Stadt, um sein Geld zu
    verlieren.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Spritpreis: "Das ist mir auch ein Rätsel, warum da noch jemand tankt"

    Ölpreis: So verletzlich ist die deutsche Wirtschaft

    Volkswagen: VW ist ganz bei sich

    Deutscher Buchhandlungspreis: Waren diese Läden zu links?

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    Und falls…

  42. "Für viele ist die SPD die langweiligste Partei"

    10 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Die SPD hat den Einzug in den Landtag in Baden-Württemberg mit rund 5,5
    Prozent knapp geschafft. Dass sie inzwischen sogar darum bangen muss, in
    einen westdeutschen Landtag einzuziehen, zeigt, wie tief die Krise der
    Partei ist. Trotz Regierungsbeteiligung und bekannten Gesichtern auf
    Bundesebene kann die Partei bei Wahlen immer weniger Menschen
    überzeugen. Woran das liegt, wird unterschiedlich bewertet: Die SPD sei
    zu stark nach rechts gegangen, sagen die einen, die Partei setze zu
    stark auf Linkskurs, die anderen. Peter Dausend, Hauptstadtredakteur der
    ZEIT, sieht den Grund woanders. Die SPD sei vom ewigen Regieren
    erschöpft, sagt er, und sie sei für viele Menschen im Land im Moment die
    langweiligste Partei. Welche Lehren die Partei aus der Wahl in
    Baden-Württemberg ziehen kann, erklärt er bei Was jetzt?.
    Lees meer

    Eine Entführung in Venezuela, Krieg gegen den Iran – und vielleicht bald
    ein Angriff auf Kuba durch die USA? Das fürchten zumindest viele
    Kubanerinnen und Kubaner. Durch die Blockade der USA ist Kuba schon
    lange von weiten Teilen der Welt abgeschnitten. Seit dem Sturz des
    venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro ist auch noch die letzte
    ausländische Ölquelle des Landes in der Hand der USA. Kuba steckt in
    einer Energiekrise, Sprit ist teuer, Busse fahren nicht mehr, und
    Traktoren stehen still, sodass die Lebensmittelproduktion beeinträchtigt
    ist. Rund 70 Prozent der Kubanerinnen und Kubaner sollen inzwischen auf
    mindestens eine Mahlzeit am Tag verzichten. Alexander Kauschanski,
    Auslandsredakteur der ZEIT, steht seit Wochen in Kontakt mit Menschen
    auf der Insel. Im Podcast berichtet er, wie die Menschen mit der Krise
    umgehen, und schätzt ein, für wie realistisch er eine baldige
    US-Intervention gegen Kuba hält.

    Und sonst so? Ein Bürgermeister tritt nicht mehr an und gewinnt trotzdem
    die Wahl.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Benjamin Probst

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt…

  43. Update: Ölpreis – Droht der Weltwirtschaft der nächste Schock?

    9 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    Der Preis von Rohöl ist auf den höchsten Stand seit vier Jahren
    gestiegen. Ursache ist der Krieg Israels und der USA gegen den Iran.
    Seit zwei Wochen beschießen die Parteien sich mit Raketen. Der Iran
    versperrt außerdem die Straße von Hormus. Durch die Meerenge im Norden
    der arabischen Halbinsel werden etwa 20 Prozent des weltweiten Rohöls
    verschifft, das fehlt jetzt auf den Weltmärkten. Die Aktienmärkte
    reagierten besonders in Asien mit sinkenden Kursen. Bleiben die Preise
    für die gesamte Dauer des Krieges so hoch? Und was bedeutet das für die
    Wirtschaft? Diese und weitere Fragen beantwortet Roman Pletter,
    Wirtschaftsredakteur der ZEIT.
    Lees meer

    Der Iran hat ein neues Staatsoberhaupt. Der sogenannte Expertenrat
    wählte am Montag Modschtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer der
    Islamischen Republik. Er ist der Sohn von Ayatollah Ali Chamenei und
    gilt als Hardliner. Wie einig ist die iranische Führung nach dem Wechsel
    an der Spitze? Omid Rezaee, Iranexperte bei der ZEIT, gibt eine
    Einschätzung.

    Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg durften erstmals auch
    16-Jährige abstimmen. Die jungen Wählerinnen und Wähler bis 24 Jahre
    haben anders als die Gesamtbevölkerung gewählt. Während die CDU deutlich
    schlechter abschneidet, steht die Linke bei den Jüngeren fast zehn
    Prozent besser da. Wieso die Erstwählerinnen und Erstwähler so anders
    abgestimmt haben und was sie zu dem finalen Gesamtergebnis sagen? Eva
    Ricarda Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT, hat sich in
    Baden-Württemberg umgehört.

    Und sonst so? Wahl verloren – Kopfhaar verloren: Die
    FDP-Spitzenkandidatin im Ländle will sich den Kopf rasieren.

    Ihre absurdesten, krassesten oder erfreulichsten Erfahrungen bei der
    Wohnungssuche können Sie uns per Mail an wasjetzt@zeit.de oder einfach
    per Sprachnachricht, Whatsapp, Signal oder Telegram senden an +49 152
    581 816 15. Vielen Dank!

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fr…

  44. "Für Merz und seine Koalition ist das Ergebnis eine Belastung"

    9 maart 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Baden-Württemberg haben die Menschen einen neuen Landtag gewählt.
    Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis liegen die Grünen mit ihrem
    Spitzenkandidaten Cem Özdemir knapp vor der CDU mit ihrem Kandidaten
    Manuel Hagel – 30,2 Prozent für die Grünen, rund 29,7 Prozent für die
    CDU. Die AfD erreicht den dritten Platz mit 18,8 Prozent, während die
    SPD mit 5,5 Prozent das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte einfuhr.
    FDP und Linke scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde. Besonders
    auffällig: Gewonnen hat ein bekannter Politiker, der sich im Wahlkampf
    bewusst von seiner Partei distanziert und stark auf seine persönliche
    Popularität gesetzt hat. Baden-Württemberg wird seit 2011 von den Grünen
    regiert, zuletzt in einer Koalition mit der CDU unter Ministerpräsident
    Winfried Kretschmann, der zu dieser Wahl nicht mehr angetreten ist.
    Welche politischen Folgen das Wahlergebnis für die Arbeit der
    schwarz-roten Koalition auf Bundesebene haben könnte, ordnet Fabian
    Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein.
    Lees meer

    In der Türkei beginnt der Hauptprozess gegen den ehemaligen Istanbuler
    Bürgermeister Ekrem İmamoğlu, einen der wichtigsten politischen Gegner
    von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Die Staatsanwaltschaft fordert bis
    zu 2.430 Jahre Haft für den Oppositionspolitiker. Die Anklage wirft
    İmamoğlu unter anderem die Gründung und Leitung einer kriminellen
    Vereinigung sowie Bestechung und Geldwäsche vor. Kritiker sehen darin
    vor allem den Versuch, einen populären Rivalen politisch auszuschalten:
    İmamoğlu galt als einer der wenigen Oppositionspolitiker, die Erdoğan
    bei künftigen Präsidentschaftswahlen gefährlich werden könnten. Seit
    seiner Festnahme im März 2025 sitzt er im Gefängnis von Silivri bei
    Istanbul. Für die türkische Gesellschaft ist der Prozessbeginn kein
    großes Thema. Das liegt unter anderem daran, dass die Aufmerksamkeit der
    Menschen im Land gerade hauptsächlich auf den Krieg im Iran gerichtet
    ist. Erst vor wenigen Tagen hat die Nato-Luftabwehr eine vom …

  45. Sonderfolge zur BaWü-Wahl: Wahllokale zu, Ausgang knapp

    8 maart 2026 · 19 min

    Afspelen
    Die Wählerinnen und Wähler in Baden-Württemberg haben abgestimmt – und
    es ist knapp. Nach den ersten Ergebnissen liegen die Grünen mit ihrem
    bundesweit bekannten Spitzenkandidaten Cem Özdemir knapp vor der CDU mit
    ihrem Spitzenkandidaten Manuel Hagel. Die AfD kommt auf Platz drei, SPD,
    FDP und Linke müssen zittern, ob sie den Einzug in den Stuttgarter
    Landtag schaffen – für die Linke wäre es das erste Mal. Wie lief der
    Wahlkampf in einem Bundesland, das sich große Sorgen um seine
    Autoindustrie und seinen Wohlstand macht? Welche Rolle spielte die
    Bundespolitik für CDU und Grüne auf den letzten Metern? Macht es einen
    Unterschied, ob künftig Grün-Schwarz oder Schwarz-Grün regiert? Und was
    sagt das Ergebnis über Baden-Württemberg und die Bundespolitik aus? Wie
    stark wird die AfD und schafft es die Linke erstmals in den Stuttgarter
    Landtag? Darüber spricht Was-jetzt?-Host Rita Lauter in dieser
    Sonderfolge zur Wahl in Baden-Württemberg mit der
    ZEIT-Politikredakteurin und Podcasterin Lisa Caspari.
    Lees meer

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Baden-Württemberg: Nervös mit Ö

    Parteien in Baden-Württemberg: Rechts, links, Mitte: So positionieren
    sich die Parteien in BaWü

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  46. Schwarz-grünes Duell im Ländle

    8 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    In Baden-Württemberg wählen die Bürgerinnen und Bürger heute einen neuen
    Landtag. Es ist die erste Landtagswahl in dem Bundesland, bei der
    bereits 16-Jährige abstimmen können. Besonderer Fokus liegt auf CDU und
    Grünen. Noch vor wenigen Monaten lag die CDU in den Umfragen deutlich
    vorne. Inzwischen liegen beide Parteien in einigen Umfragen gleichauf.
    Wie stehen die Chancen, dass der Posten des Ministerpräsidenten die
    Seiten wechselt? Und welche Themen bestimmen den Wahlkampf? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Eva Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT und
    gebürtige Stuttgarterin.
    Lees meer

    Weltweit demonstrieren Menschen am 8. März für die Gleichberechtigung
    von Frauen. In diesem und dem vergangenen Jahr haben besonders die
    Epstein-Files und der Prozess von Gisèle Pelicot gegen ihre
    Vergewaltiger die alltäglichen Gefahren für Frauen ins Bewusstsein der
    Öffentlichkeit geholt. ZEIT-Autorin Viktoria Morasch hat in einem Essay
    ihre Wut über Männer zusammengefasst. Im Podcast bespricht sie, ob sich
    seit MeToo überhaupt etwas in der Gesellschaft geändert hat, und
    überlegt, wie es zwischen Frauen und Männern trotzdem weitergehen kann.

    Und sonst so? Drei Bücher von Autorinnen zum Frauentag:

    - Dorothee Elmiger – Die Holländerinnen
    - Irmgard Keun – Nach Mitternacht
    - Carson McCullers – Das Herz ist ein einsamer Jäger

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Gewalt gegen Frauen: Bist du so einer? Hasst du Frauen?

    Baden-Württemberg: Von Schwarz zu Grün

    Plan D – Hagel oder Özdemir: Wer soll Baden-Württemberg regieren?

    Gastarbeiterinnen aus der Türkei: Der "Gastarbeiter" war auch eine Frau

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  47. Nach Irans Drohnen auf Zypern: Deutschland will sich weiter raus halten

    7 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Seit einer Woche greifen Israel und die USA Ziele im Iran an. Teheran
    reagiert mit Gegenangriffen und beschießt auch andere Staaten am Golf,
    in denen die USA Militärstützpunkte unterhalten. Gleichzeitig hat sich
    eine weitere Front geöffnet: Zwischen Israel und der Hisbollah im
    Libanon kommt es zu Gefechten. Unklar ist weiterhin, welche Strategie
    US-Präsident Donald Trump verfolgt. Bleibt es bei Luftangriffen oder
    könnten die USA auch Bodentruppen einsetzen? Der Konflikt hat inzwischen
    auch Europa erreicht. So kam es zu einem Drohnenangriff auf einen
    britischen Militärstützpunkt auf Zypern. Über der Türkei wurde zudem
    eine iranische Rakete abgefangen. Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour
    (Grüne) hält eine deutsche Beteiligung im Rahmen eines Nato-Mandats für
    denkbar. Wie realistisch ist dieses Szenario? Holger Stark,
    stellvertretender Chefredakteur der ZEIT, erklärt im Podcast, ob die
    Nato in den Konflikt hineingezogen werden könnte und was das für
    Deutschland bedeuten würde.
    Lees meer

    Am Sonntag wird in Bayern gewählt: Bei den Kommunalwahlen werden Stadt-
    und Gemeinderäte, Bürgermeister und Oberbürgermeisterinnen, Kreistage
    und Landräte neu bestimmt. 2.065 Gemeinden und 71 Landkreise hat das
    Bundesland, entsprechend viele Mandate werden neu bestimmt. Bayern gilt
    traditionell als CSU-Land. Doch die Abstimmung ist auch ein wichtiger
    Stimmungstest für die bayerische Landesregierung unter Ministerpräsident
    Markus Söder sowie für die Bundesregierung. Eine Umfrage des Instituts
    Civey sieht die CSU derzeit bei rund 40 Prozent. Gleichzeitig erstarkt,
    wie in vielen anderen Teilen Deutschlands, die AfD. Sie käme demnach auf
    etwa 18 Prozent und läge damit auf Platz zwei. Auch in kleinen
    bayerischen Gemeinden wird der Wettbewerb größer. In Neuschönau im
    Bayerischen Wald tritt Bürgermeister Alfons Schinabeck nach zwölf Jahren
    erstmals gegen einen AfD-Herausforderer an: Norbert Wurm.
    Politikredakteurin Lisa Caspari war für die ZEIT vor Ort. Im Podcast
    erklärt sie, wie Schinabeck mit se…

  48. Update: Was will Israel mit der Offensive im Libanon?

    6 maart 2026 · 11 min

    Afspelen
    Nach Raketen- und Drohnenangriffen der Hisbollah auf Israel hat die
    israelische Armee mit Luftangriffen auf den Libanon reagiert und eine
    Bodenoffensive gestartet. Am Donnerstagnachmittag forderte Israel etwa
    500.000 Bewohner im Süden des Landes und in Dahieh, den südlichen
    Vororten Beiruts, auf, ihre Häuser sofort zu verlassen. In der Nacht
    folgten die ersten Luftangriffe auf diese zumeist schiitisch geprägten
    Orte. Viele Menschen flohen Richtung Norden oder nach Syrien. Wie die
    Lage in Beirut seit der Evakuierungsaufforderung des israelischen
    Militärs ist, ordnet ZEIT-Korrespondentin Stella Männer im Podcast ein.
    Lees meer

    Mit einer feierlichen Zeremonie in der Arena di Verona beginnen heute
    Abend um 20 Uhr die Paralympischen Winterspiele 2026. Sie finden vom 6.
    bis 15. März in Mailand, Cortina d'Ampezzo und weiteren Orten in
    Norditalien statt. Überschattet wird der Auftakt von einer Kontroverse:
    Mehrere Nationen – darunter Deutschland – boykottieren die
    Eröffnungsfeier, nachdem das Internationale Paralympische Komitee
    russischen und belarussischen Athleten die Teilnahme erlaubt hat. Diese
    dürfen, anders als bei den Olympischen Spielen, unter eigener Flagge
    antreten und bei einem Sieg ihre Nationalhymne hören. Warum das so ist,
    analysiert Christian Spiller, Leiter im Sportressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Der Bundestag hat die Neuerung der Krankenhausreform
    2026 beschlossen. Die Länder erhalten mehr Mitspracherecht, kleinere
    Kliniken profitieren von Ausnahmeregelungen, und der Bund stellt bis zu
    29 Milliarden Euro bereit. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
    betonte, die Reform schaffe "Planungssicherheit mit realistischen
    Fristen". Kritiker sehen sie als verwässert an und warnen vor höheren
    Kosten und möglichen Klinikschließungen.

    Und sonst so? Ist Empathie eine Frage des Äquators?

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Moses Fendel, Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjet…

  49. Steigt jetzt die Terrorgefahr in Deutschland?

    6 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Seitdem am Samstagmorgen der Krieg gegen den Iran begonnen hat, wachsen
    in Deutschland Sorgen vor möglichen Anschlägen. In der Bundesrepublik
    leben mehrere Hunderttausend Menschen mit iranischen Wurzeln. Viele
    reagierten erleichtert auf den Tod von Ajatollah Ali Chamenei, dem
    obersten Führer des Regimes, am Samstag. Innenbehörden in Deutschland
    aber rechnen damit, dass sich unter Salafisten und anderen Radikalen der
    Hass auf die USA und ihre strategischen Partner verstärkt.
    Sicherheitsexperten halten Anschläge für möglich, antisemitische
    Anfeindungen und Übergriffe, aber auch Cyberattacken. Wie sehr
    radikalisieren die gemeinsamen Angriffe der USA und Israels auf den Iran
    die islamistische Szene in Deutschland? Dazu hat Politikredakteur
    Christoph Heinemann mit einem Team der ZEIT recherchiert.
    Lees meer

    Im Bundestag soll am Freitag das sogenannte
    Krankenhausreformanpassungsgesetz beschlossen werden. Dabei handelt es
    sich um eine Änderung der umstrittenen Krankenhausreform, die der
    ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf den Weg
    gebracht hatte. Mit der Reform sollten die Kliniken in Deutschland einen
    Teil ihres Geldes unabhängig davon erhalten, wie viele Operationen sie
    machen. Die Reform dieser Reform verantwortet die jetzige
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Diese beinhaltet, wie
    auch die ihres Vorgängers, die Spezialisierung der Kliniken, die
    Vorhaltevergütung und die verpflichtenden Qualitätsstandards. Kritiker
    befürchten dennoch eine Rückabwicklung der Lauterbachschen
    Krankenhausreform. Was ist dran an dieser Befürchtung? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Carla Neuhaus, Expertin für Gesundheitspolitik im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Auf Bahnverspätungen wetten – als Teil eines sozialen
    Experiments

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Sicherheitslage…

  50. Update: Bye-bye, Bürgergeld

    5 maart 2026 · 10 min

    Afspelen
    Der Deutsche Bundestag hat die Reform des Bürgergelds verabschiedet.
    Somit wird das Bürgergeld durch die neue Grundsicherung ersetzt. Ziel
    der Reform ist es, den Druck auf Arbeitslose zu erhöhen und mehr
    Menschen schneller in Arbeit zu bringen. Die Höhe der Leistung bleibt
    unverändert. Künftig gelten jedoch strengere Mitwirkungspflichten:
    Empfänger müssen aktiv nach Arbeit suchen und Angebote annehmen. Wer
    Termine beim Jobcenter ohne wichtigen Grund versäumt oder die Annahme
    eines Jobs verweigert, muss mit Kürzungen rechnen bis hin zum
    vollständigen Wegfall der Zahlungen. Was sich mit der Reform konkret
    ändert, ordnet Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im
    Politikressort der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Im Nordwesten des Iran leben über neun Millionen Kurden, die überwiegend
    sunnitisch sind und sich von der schiitischen Mehrheit des Landes
    unterscheiden. Dabei ist die kurdische Gemeinschaft im Iran in mehrere
    Gruppen unterteilt, die unterschiedliche politische Ziele verfolgen,
    darunter Autonomie, Menschenrechte und kulturelle Selbstbestimmung.
    US-Medien berichten, dass die CIA einigen kurdischen Kräften leichte
    Waffen zur Verfügung gestellt haben soll, um das iranische Regime zu
    destabilisieren. Konkrete Informationen über Umfang und Einsatz der
    Waffen gibt es bislang nicht. Welche Rolle die kurdischen Gruppen im
    aktuellen Krieg spielen, analysiert ZEIT-Volontär Omid Rezaee im
    Podcast.

    Außerdem im Update: Viele Jugendliche fühlen sich beim neuen Wehrdienst
    laut der Bundesschülerkonferenz übergangen. Bundesweit sind daher
    Schülerproteste unter dem Motto "Schulstreik gegen Wehrpflicht"
    angekündigt. Das neue Wehrdienstgesetz, das seit Jahresbeginn gilt,
    sieht vor, dass alle 18-Jährigen einen Fragebogen zur möglichen Eignung
    für die Bundeswehr ausfüllen.

    Nach einem Messerangriff auf einen Touristen am Holocaust-Mahnmal in
    Berlin ist der Täter zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Der damals
    19-jährige syrische Staatsbürger hatte im Februar 2025 einen spanischen
    Besucher vo…