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Wie Israels Agenten im Iran spionierten
5 maart 2026 · 13 min
Israelische Geheimdienste haben das iranische Machtzentrum über Jahre
intensiv überwacht. Nach Angaben eines israelischen
Geheimdienstmitarbeiters verfügte der Auslandsgeheimdienst Mossad über
detaillierte Informationen zu Aufenthaltsorten und Abläufen der
iranischen Führung. Sie ermöglichten es Israel, am Samstag innerhalb
weniger Stunden den Obersten Führer Ali Chamenei und weitere ranghohe
Vertreter des Regimes zu töten. Warum der Mossad nicht früher eingriff –
und welche völkerrechtlichen Fragen der Angriff aufwirft –, ordnet
Holger Stark ein, stellvertretender Leiter im Ressort Investigative
Recherche und Daten der ZEIT. Lees meerDie Berliner Hochschulmitarbeiterin Liv Heide verlor ihren Job, nachdem
sie vom Verfassungsschutz fälschlich mit einer rechtsextremen Aktivistin
verwechselt worden war. Hintergrund ist das Neonazi-Datingportal
WhiteDate.net, das nach Recherchen der ZEIT von einer Frau unter dem
Pseudonym „Liv Heide“ betrieben wurde. Der Verfassungsschutz ging
irrtümlich davon aus, dass beide Frauen identisch seien – und gab diese
Einschätzung an die Hochschule weiter, die Liv Heide daraufhin ohne
Anhörung kündigte. Erst Monate später räumte der Verfassungsschutz den
Fehler ein. Wie es zu dieser Verwechslung kommen konnte, schildert
Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT.Und sonst so? Schmetterling nach Borussia Dortmund benannt
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Gerhard Conrad: "Der Mossad arbeitet strikt ergebnisorientiert"
Mossad im Iran: Sie wissen sogar, wer wo schläft
Angriff auf den Iran: Mossad soll vor Großangriff Sprengsätze im Iran
deponiert habenIranisches Regime: Wer übernimmt jetzt die Macht im Iran?
Ali Chamenei: Nur nicht weichen
Ajatollah Ali Chame…
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Update: Wie der Chamenei, so der Sohn
4 maart 2026 · 12 min
Ajatollah Ali Chamenei war das geistliche Oberhaupt der Islamischen
Republik Iran. Nachdem er am Samstag bei einem Luftschlag im Zuge des
US-israelischen Angriffs in Teheran getötet wurde, gilt derzeit
Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei als aussichtsreichster Anwärter für
die Nachfolge. Darüber bestimmt formal ein Gremium aus 88 schiitischen
Geistlichen, der sogenannte Expertenrat. Nach Berichten der New York
Times hat sich der Rat auf Modschtaba Chamenei geeinigt. Wofür steht er
und warum gilt er als Favorit für das Amt? Das ordnet der Iranexperte
der ZEIT, Omid Rezaee, im Podcast ein. Lees meerDie EU-Kommission hat am Mittwoch in Brüssel das
Industriebeschleunigungsgesetz vorgestellt. Der Gesetzesentwurf sieht
vor, europäische Firmen und Lieferanten in bestimmten Bereichen bei
öffentlichen Aufträgen oder Förderprogrammen zu bevorzugen. Es geht
dabei vor allem um sogenannte grüne Technologien wie Batterien für
E-Autos oder Solarzellen sowie um bestimmte Rohstoffe. Laut
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen soll das die europäische
Industrie gegenüber der Konkurrenz aus den USA und China stärken. Vor
allem China subventioniert seine eigene Wirtschaft stark, aber auch in
den USA gibt es sogenannte Buy-American-Regeln. Den Gesetzesvorschlag
hat Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, genau unter die Lupe
genommen.Außerdem im Update:
Der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat drei
Buchgeschäfte vom diesjährigen Deutschen Buchhandlungspreis
ausgeschlossen. Dem sei eine Prüfung des Verfassungsschutzes
vorausgegangen, wie die Süddeutsche Zeitung zuerst berichtet hat. Die
drei Buchhandlungen gehören dem Bericht zufolge dem linken politischen
Spektrum an. Raoul Löbbert, Feuilletonredakteur der ZEIT, hat ebenfalls
dazu recherchiert.Und sonst so? Die Kunst der Saunadiplomatie
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Mira Schrems
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Weitere L…
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Nukleares Fürchten lehren
4 maart 2026 · 12 min
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Montag gemeinsame
Atom-Militärübungen mit Deutschland angekündigt. Deutschland werde ein
“Schlüsselpartner” bei Frankreichs Vorhaben sein, das eigene Atomarsenal
angesichts der geopolitischen Lage auszubauen. Das sagte Macron bei
einer Grundsatzrede auf einem U-Boot-Stützpunkt in der Bretagne.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Macron erklärten gemeinsam, es
sei eine hochrangige Nuklear-Steuerungsgruppe eingerichtet worden. Die
Zusammenarbeit solle in diesem Jahr beginnen. Die nukleare Abschreckung
der Nato solle durch die deutsch-französische Zusammenarbeit ergänzt,
aber nicht ersetzt werden. Frankreich ist die einzige Atommacht in der
Europäischen Union. Was diese Pläne über die Sicherheitslage in
Deutschland aussagen, ordnet ZEIT-Autor Tilman Leicht ein. Lees meerNach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran am
Samstagmorgen sind in deutschen Städten Tausende auf die Straße
gegangen, um gegen die iranische Führung zu protestieren. In Berlin,
Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln, Nürnberg und anderen Städten wurde
der Tod des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ajatollah Ali Chamenei,
nach einem Luftangriff in Teheran gefeiert. Nach Angaben des
Statistischen Bundesamts leben in Deutschland 319.000 Personen mit einem
iranischen Migrationshintergrund. Amina Aziz, Islamwissenschaftler:in
und Journalist:in, spricht im Podcast über die Stimmung in der
iranischen Exil-Gemeinschaft.Und sonst so? “Stille Stunde” im Restaurant.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Helena Schmidt, Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems
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Frankreich: Eine epochale Wende für Europa
Frankreich: Emmanuel Macron kündigt gemeinsame Atomübungen mit
Deutschland anNukleare Abschreckung: Frankreich will atomare Aufrüstung alleine
finanzierenAngriffe auf den Iran: Tausende demonstrieren in Deutschland für
Freihe… -
Update: Wie sich der Krieg gegen den Iran auf den Spritpreis auswirkt
3 maart 2026 · 9 min
Die Preise für Öl und Gas sind seit dem Krieg gegen den Iran deutlich
gestiegen. Ölpreise legten zeitweise um mehr als zehn Prozent zu und
erreichten den höchsten Stand seit 2024. Auch Gas verteuerte sich in
Europa deutlich, ausgelöst unter anderem durch einen Produktionsstopp
von Flüssiggas in Katar. Hauptursache ist die Blockade der Straße von
Hormus durch den Iran. In Deutschland sind die Folgen bereits spürbar:
Benzin, Diesel und Heizöl wurden deutlich teurer. Welche Auswirkungen
das konkret auf die Verbraucherpreise hat, analysiert Marlies Uken,
stellvertretende Leiterin im Politikressort der ZEIT. Lees meerErstmals seit Beginn der US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf
den Iran sind wieder Passagiere aus der Golfregion in Deutschland
angekommen. Am Morgen startete in Dubai eine Maschine der Airline
Emirates und landete am Nachmittag in Frankfurt. Es handelte sich um den
ersten regulären Passagierflug seit Tagen, nachdem zahlreiche
Verbindungen wegen des Krieges eingestellt worden waren.
Bundesaußenminister Johann Wadephul zeigte sich zuversichtlich, dass die
Rückkehr deutscher Staatsbürger schrittweise gelingen werde.Außerdem im Update: Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte,
fordert eine Personalwende bei der Bundeswehr. In seinem Wehrbericht
2025 warnt er, dass die aktuellen Personalprobleme angesichts der
verschärften Sicherheitslage gravierend blieben. Das neue
Wehrdienstmodell müsse erfolgreich umgesetzt werden.Und sonst so? Neues Werk von Rembrandt entdeckt
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Energiepreise: Preise für Öl und Gas steigen deutlich
Nachbarländer des Iran: So eskaliert gerade die Lage im Nahen Osten
Öl- und Benzinpreise: Irankrieg lässt Preise für Sprit und Heizöl
steigen… -
Merz trifft Trump im Weißen Haus
3 maart 2026 · 13 min
Zum zweiten Mal trifft Bundeskanzler Friedrich Merz US-Präsident Donald
Trump unter vier Augen in Washington. Hintergrund sind die aktuellen
Entwicklungen im Nahen Osten nach den US-amerikanischen und israelischen
Militärschlägen gegen den Iran sowie die laufenden Handels- und
Zollfragen. Der Bundeskanzler betont die Solidarität Deutschlands mit
Israel und wie wichtig eine enge Zusammenarbeit mit den USA ist. Aber
kann er Einfluss auf Donald Trump nehmen? Das analysiert Mariam Lau,
Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Lees meerDie letzten Winterwochen waren in Deutschland geprägt von anhaltender
Kälte, Schneefall und regionalen Problemen durch Glätte. Danach setzte
ein schneller Temperaturanstieg ein: Innerhalb weniger Tage stiegen die
Werte von teilweise zehn Grad Minus auf fast 20 Grad Celsius. Laut dem
Deutschen Wetterdienst war der Winter trotz des eisigen Januars
insgesamt mild, niederschlagsarm und sonnig. Wie passt das zusammen und
welche Rolle spielt dabei der Klimawandel? Das ordnet Claudia Vallentin
ein, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT.Und sonst so? Das beste Baguette von Paris
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Iran: Friedrich Merz sieht Angriffe auf den Iran "nicht ohne Risiko"
US-Angriff auf den Iran: Was wir über den Angriff auf den Iran wissen
Bundesregierung: Zwischen Prinzip und Pragmatismus
Regierungserklärung: Friedrich Merz will an enger Zusammenarbeit mit den
USA festhaltenKrieg in Nahost: Deutschland behält sich "militärische
Defensivmaßnahmen" vorKlimawandeldienst Copernicus: EU-Klimadienst meldet weltweit
fünftwärmsten Januar der GeschichteGlätte: Gericht in Berlin stoppt privaten Einsatz von Streusalz
Übersicht: Daten und Visualisierungen zum Klimawandel
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Update: Die neue alte Front zwischen Israel und Libanon
2 maart 2026 · 10 min
Israel hat nach eigenen Angaben Luftangriffe auf Stellungen der mit dem
Iran verbündeten Hisbollah im Libanon geflogen, nachdem die Miliz
Raketen auf Israel abgefeuert hatte. Israels Generalstabschef Ejal Samir
macht die Hisbollah für die Eskalation verantwortlich und wirft der
Miliz vor, einen Feldzug gegen Israel zu führen. Die Hisbollah erklärte,
ihre Angriffe seien eine Vergeltung für die Tötung des obersten
iranischen Geistlichen Ajatollah Ali Chamenei und behielt sich weitere
Reaktionen vor. Eine Einordnung zur aktuellen Lage im Libanon gibt
ZEIT-Korrespondentin Stella Männer im Podcast. Lees meerDie Bundesregierung bereitet eine Rückholaktion deutscher Touristen aus
dem Nahen Osten vor. Außenminister Johann Wadephul kündigte an, mehrere
Flugzeuge in die Region zu schicken, um gestrandete Deutsche nach
Deutschland zurückzubringen. Geplant sind zunächst Flüge nach Maskat im
Oman und in die saudi-arabische Hauptstadt Riad, da die Lufträume dort
weiterhin geöffnet sind. Der Außenminister hatte zuvor eine militärische
Evakuierung ausgeschlossen, änderte seine Einschätzung jedoch angesichts
der anhaltenden Krise.Außerdem im Update: Im Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin wird ein neuer
Betriebsrat gewählt. Knapp 11.000 Beschäftigte entscheiden zwischen
verschiedenen Listen, darunter die IG Metall und nicht gewerkschaftlich
gebundene Gruppen. In den vergangenen Wochen kam es zu Konflikten
zwischen den Lagern. Warum die Betriebsratswahl bei Tesla so wichtig
ist, ordnet Zacharias Zacharakis, Redakteur im Wirtschaftsressort der
ZEIT, ein.Und sonst so? Die Deutschen und ihre Liebe zum Bargeld
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Bundesregierung: Zwischen Prinzip und Pragmatismus
Israel und Libanon: Israel greift Ziele im Liba…
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Wie lange kann sich das Mullah-Regime noch halten?
2 maart 2026 · 14 min
Nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei befindet sich der Iran in einer
Übergangsphase. Nach den geltenden Regeln übernimmt vorübergehend ein
dreiköpfiges Gremium aus Präsident, Justizchef und einem Vertreter des
Wächterrats die Amtsgeschäfte. Für die weitere Entwicklung im Land
werden mehrere Szenarien diskutiert: Eine Möglichkeit ist eine stärkere
Rolle reformorientierter Kräfte um den ehemaligen Präsidenten Hassan
Ruhani. Alternativ könnte die Macht formell bei der Islamischen
Revolutionsgarde konzentriert werden. Ebenso denkbar ist die Wahl eines
Nachfolgers aus dem bisherigen Machtumfeld Ajatollah Chameneis. Welches
Szenario am wahrscheinlichsten ist und ob ein echter Umbruch im Land
stattfinden kann, analysiert Omid Rezaee, Experte für den Iran und Autor
für DIE ZEIT. Lees meerDer Iran hat als Reaktion auf amerikanische und israelische Angriffe auf
sein Nuklearprogramm gezielte Militäraktionen gegen Nachbarstaaten im
Golf gestartet. Über Dubai stiegen Rauchsäulen auf, der Flughafen von
Abu Dhabi musste vorübergehend schließen, Raketen und Drohnen trafen
mehrere Ziele, ganze Lufträume wurden gesperrt. Die Straße von Hormus,
eine wichtige Route für den weltweiten Öltransport, wurde vorübergehend
blockiert. Viele arabische Staaten äußern Besorgnis über eine mögliche
Eskalation in der Region. Welche Strategie der Iran mit diesen Angriffen
verfolgt, ordnet ZEIT-Redakteurin Lea Frehse im Podcast ein.Und sonst so? Daher kommt die Müdigkeit im Frühling.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Oberster Staatsführer: Irans Staatsmedien bestätigen Tod von Ajatollah
Ali ChameneiTod von Ali Chamenei: Irans Präsident spricht von "Kriegserklärung an
die Muslime"Iran: Drei Regimevertreter sollen vorerst Führung im Iran übernehmen
Iran: Moderates Lager gewinnt Mehrheit in Teheran
Proteste im Iran: EU-Parlame…
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Spezial "Der Wahlkreis": Was ist nur mit unseren Eliten los?
1 maart 2026 · 1 uur 6 min
Seit Beginn seiner Präsidentschaft wird US-Präsident Donald Trump von
den CEOs amerikanischer Großunternehmen umgarnt. Früher waren diese oft
verlässliche Unterstützer der Demokraten, doch heute imponiert vielen
der Gedanke an einen Chef, der “durchregiert" und selbst die Regeln
macht, statt sich nur an sie zu halten. Auch in Deutschland wackeln
Angehörige der bürgerlichen Elite. Sie liebäugeln offen mit der
autoritären Versuchung durch die AfD. So dachte der Verband der
Familienunternehmer zwischenzeitlich sogar laut darüber nach,
Gesprächskanäle zu den Rechten zu öffnen. Lees meerIn einer neuen Ausgabe von “Was Jetzt? - Der Wahlkreis” sprechen Robert
Pausch, Paul Middelhoff und Lisa Caspari über die Eliten in Deutschland
und den USA. Warum driften viele nach rechts? Studien zeigen, dass es
politisch libertäre und rechtskonservative Bewegungen immer gegeben hat.
So zeigt das “politische Unternehmertum” Silvio Berlusconis in Italien
durchaus Parallelen zum Aufstieg Donald Trumps in den USA.Wohin der moralische Verfall der Eliten im Extremfall führen kann,
demonstrieren gerade die Epstein-Akten. Was sie über das Netzwerk und
die Selbstsicherheit der Elite aussagen und wie sich ein Besuch im Ort
der Superreichen anfühlt, ist außerdem Thema in dieser Wahlkreis
Ausgabe.Moderation: Lisa Caspari
Produktion: Pool Artists
Shownotes
Elitenforscher Michael Hartmann über seine (enge) Definition der
deutschen EliteBiebricher et al. “Oben-rechts”
NYT-Essay über Epstein
Roberts Interview mit Bijan Djir-Sarai
Peter Thiel im Interview mit Ross Douthat
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Trumps "epischer Zorn", Netanjahus "Löwengebrüll" – und Chameneis Tod
1 maart 2026 · 15 min
"Operation epischer Zorn", nennen die USA den Angriff auf den Iran, die
israelische Armee spricht von der Operation "Löwengebrüll": Am
Samstagmorgen begannen israelische und US-amerikanische Streitkräfte
ihre Angriffe gegen den Iran mit einem koordinierten Schlag mit
Marschflugkörpern und Drohnen. Der Staatschef des Iran, Ajatollah
Chamenei, wurde dabei getötet; das hat inzwischen auch die iranische
Führung bestätigt. Über die jüngsten Entwicklungen spricht Mathias Peer
in den Nachrichten von Was jetzt?. Lees meerWährend US-Vizepräsident JD Vance noch am Vortag versicherte, die USA
würden sich keinesfalls in einen langen Krieg verwickeln lassen, setzt
Donald Trump nun auf direkte Konfrontation – er rief die iranische
Bevölkerung offen dazu auf, "die Regierung zu übernehmen". Welche Ziele
verfolgt Trump mit diesem Krieg? Das beantwortet Rieke Havertz,
internationale Korrespondentin der ZEIT, im Podcast.Israels Verteidigungsminister rechtfertigte die Angriffe als notwendigen
"Präventivschlag" zur Sicherung des israelischen Staates. Als die
Angriffe auf den Iran begannen, weckten Sirenen die rund zehn Millionen
Einwohner in Israel. Die Reaktion des Iran sowie seiner Verbündeten –
der Hisbollah im Libanon und der Huthis im Jemen – folgte prompt mit
anhaltendem Beschuss auf israelisches Territorium. Politikredakteur Jan
Roß erklärt im Podcast, was Israel mit diesem Krieg gegen den Iran
bezweckt und welche Ziele Israel im Libanon verfolgt.Und sonst so? Das Auge isst bei Hummeln mit.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
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Liveblog: Angriffe auf den Iran: Israel greift Regimeführung an
– Chamenei laut Außenminister am LebenUS-Angriff auf den Iran: Was wir über den Angriff auf den Iran wissen
US-Militärschläge gegen den Iran: Die "gewaltige Wut" wurde monatelang
geplantDonald Trump und Iran: Er…
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Update: USA und Israel greifen den Iran an
28 februari 2026 · 7 min
In den frühen Morgenstunden haben das israelische und das US-Militär
Ziele im Iran bombardiert. Nach Verhandlungen unter der Woche über das
iranische Atomprogramm hatte es noch Signale der Entspannung zwischen
beiden Ländern gegeben. Vermittler Oman berichtete sogar von
Fortschritten und erklärte, Teheran habe zugesichert, kein
atombombenfähiges Material anzuhäufen. US-Präsident Donald Trump
bestätigte in einer Videoansprache die amerikanische Beteiligung und
begründete den Angriff mit der "Verteidigung der amerikanischen
Bevölkerung". Er kündigte an, das iranische Raketenprogramm zerstören zu
wollen. Lees meerGemeinsam mit Israel hat die US-Luftwaffe mehrere iranische Ziele
angegriffen. Nach Informationen einer Reuters-Quelle sollen dabei neben
Militäranlagen auch Wohnhäuser hochrangiger Mitglieder der Regierung und
des Sicherheitsapparats getroffen worden sein. Übereinstimmende
Medienberichte legen zudem nahe, dass auch der Oberste Führer Ajatollah
Ali Chamenei und Präsident Massud Peseschkian im Fokus der Angriffe
standen. Aus mehreren iranischen Städten wurden Explosionen gemeldet, in
Teheran verließen viele Menschen die Stadt.Der Iran reagierte mit Gegenschlägen auf Israel und auf weitere
US-Stützpunkte in der Golfregion. Aus Katar, Kuwait, Bahrain und den
Vereinigten Arabischen Emiraten wurden Alarm, Explosionen und
Abfangversuche gemeldet. In Israel gilt der Ausnahmezustand. Außerdem
wurde der Luftraum über Israel, dem Iran und weiteren Teilen der Region
gesperrt.Was bisher über das Ausmaß bekannt ist – und was das für das Regime in
Teheran bedeutet –, besprechen wir mit Omid Rezaee, Experte für den Iran
und Autor für DIE ZEIT.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Cem Özdemir holt auf
28 februari 2026 · 13 min
Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg zeichnet sich ein enges
Rennen zwischen den Grünen und der CDU ab. Jüngste Umfragen zeigen
zuletzt Zugewinne für die Grünen. Der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir
distanzierte sich im Wahlkampf von seiner Partei. Stattdessen zeigte er
sich unter anderem mit dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, der
vor einigen Jahren aus der gemeinsamen Partei ausgetreten war. Für Cem
Özdemir stehen landespolitische Themen sowie seine persönliche Erfahrung
in Bundes- und Landespolitik im Mittelpunkt seines Wahlkampfs.
CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hingegen hatte lange einen deutlichen
Vorsprung in den Umfragen. Zuletzt wurde jedoch ein älterer
Fernsehauftritt diskutiert, in dem er sich zu einer minderjährigen
Schülerin äußerte. Welche Rolle diese Debatte in aktuellen
Umfrageergebnissen spielt, ordnet ZEIT-Autorin Jana Hensel im Podcast
ein. Lees meerDie Wohnungsnot in Deutschland bleibt angespannt. In vielen Städten
übersteigt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum weiterhin deutlich
das Angebot. Besonders betroffen sind Familien sowie Menschen mit
mittleren und niedrigen Einkommen. In den 1950er-Jahren setzte die
Bundesregierung unter Kanzler Konrad Adenauer auf umfangreiche
staatliche Bauprogramme und schuf damit innerhalb weniger Jahre großen
zusätzlichen Wohnraum – zeitweise wurde jede Minute eine Wohnung
fertiggestellt. Heute wird erneut über beschleunigten Neubau diskutiert.
Konkrete Schritte bleiben jedoch umstritten. Catarina Lobenstein,
Redakteurin im Ressort Dossier der DIE ZEIT, analysiert, warum die
Wohnungsfrage heute zur Bewährungsprobe für die Demokratie wird. Anders
als die Adenauer-CDU damals fehle es der aktuellen Politik an der
Bereitschaft, das Problem zur Chefsache zu machen.Und sonst so? KI enthüllt geheimen Namen
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Simone Gaul, Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Update: Warum der Konflikt zwischen Pakistan und den Taliban jetzt eskaliert
27 februari 2026 · 10 min
Der Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan verschärft sich weiter.
Nach gegenseitigen Angriffen hat Pakistan der Taliban-Regierung in Kabul
den "offenen Krieg" erklärt. Verteidigungsminister Khawaja Asif schrieb
auf der Onlineplattform X, die Geduld seines Landes sei am Ende. Der
Konflikt war in der Nacht weiter eskaliert, nachdem die Taliban Angriffe
auf mehrere pakistanische Provinzen begonnen hatten. Sie bezeichneten
dies als Vergeltung für pakistanische Luftangriffe auf afghanische
Grenzregionen. Pakistans Präsident Asif Ali Zardari kündigte ein
umfassendes Vorgehen zum Schutz der territorialen Integrität an. Die
Hintergründe und möglichen Folgen der Eskalation ordnet ZEIT-Autor
Hasnain Kazim im Podcast ein. Lees meerSeit Wochen droht US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem Angriff,
sollte das Land sein Atomprogramm nicht aufgeben. Berichten zufolge
verdichten sich die Hinweise, dass ein möglicher Militärschlag
unmittelbar bevorstehen könnte. Auch eine direkte oder indirekte
Beteiligung Israels gilt als möglich. Die USA haben unterdessen Teile
ihres Botschaftspersonals in Israel zur Ausreise aufgefordert. Als Grund
werden Sicherheitsrisiken genannt. Nach Informationen der New York Times
soll US-Botschafter Mike Huckabee in einer E-Mail eindringlich zur
sofortigen Ausreise geraten haben.Außerdem im Update: Die EU-Kommission will das Handelsabkommen mit den
Mercosur-Staaten trotz laufender Prüfung durch den Europäischen
Gerichtshof vorläufig anwenden. Kommissionspräsidentin Ursula von der
Leyen kündigte an, die vorläufige Anwendung solle Unternehmen in der EU
ermöglichen, bereits vor dem formellen Inkrafttreten von neuen
Zollregeln und Handelserleichterungen zu profitieren.Und sonst so? Verschollener Abi-Aufsatz von Max Frisch wieder
aufgetauchtModeration und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Ein langer Weg zum gleichen Lohn
27 februari 2026 · 12 min
Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist 2025 unverändert
geblieben. Wie das Statistische Bundesamt zum Equal-Pay-Day mitteilte,
verdienten Frauen im Schnitt 16 Prozent weniger pro Stunde als Männer.
Männer erhielten 2025 durchschnittlich 27,05 Euro pro Stunde und damit
4,24 Euro mehr als Frauen. Rund zwei Drittel der Lohnlücke lassen sich
laut Statistik durch strukturelle Unterschiede erklären, etwa durch die
höhere Teilzeitquote bei Frauen. Sie arbeiteten im Schnitt knapp 28
Stunden pro Woche, Männer dagegen 34 Stunden. Wie die Gender-Pay-Lücke
geschlossen werden kann und was die Politik dahingehend unternimmt,
analysiert Dana Hajek, Redakteurin im Ressort Daten und Visualisierung
der ZEIT. Lees meerVor 50 Jahren rief die Unabhängigkeitsbewegung Polisario die
Demokratische Arabische Republik Sahara (Dars) aus. Zuvor hatte Spanien
im sogenannten Madrid-Abkommen die Aufteilung des Gebiets zwischen
Marokko und Mauretanien besiegelt. Heute kontrolliert Marokko den
Großteil des dünn besiedelten Territoriums, die Polisario lediglich
einen kleineren Streifen im Osten und Süden. Der völkerrechtliche Status
der Westsahara ist bis heute ungeklärt. Die USA und mehrere europäische
Staaten unterstützen Marokkos Autonomieplan, auch der UN-Sicherheitsrat
sprach sich zuletzt dafür aus. Welche Lösungsansätze es geben könnte,
ordnet Marie-Antoinette N’gouan aus der Nachrichtenredaktion der ZEIT
ein.Und sonst so? Affenbaby Punch wird zum Internetstar
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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ZEIT auf WhatsApp.Weitere Links zur Folge:
Gender-Pay-Gap: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern bleibt unverändert
deutlichWeibliche Wut: Equal Pay, Gleichstellung, Vätermonate, bla, bla, bla
Gender-Pay-Gap: Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland
schrumpftG…
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Update: Hat das US-Justizministerium Akten zurückgehalten?
26 februari 2026 · 12 min
Im Fall Jeffrey Epstein soll die US-Regierung laut übereinstimmenden
Medienberichten Ermittlungsakten im Zusammenhang mit Präsident Donald
Trump bewusst zurückgehalten haben. Die Demokratische Partei wirft der
Regierung einen Vertuschungsskandal vor. Das Justizministerium
bestreitet, Dokumente gezielt zu verbergen. Sollte das wahr sein: Welche
Konsequenzen hätte das für Donald Trump? Eine Prognose wagt die
US-Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Lees meerDas Ehepaar Clinton muss am Donnerstag und Freitag in der Epstein-Affäre
vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses in Chappaqua im
US-Bundesstaat New York aussagen. Die Befragung startet am Donnerstag
mit der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton; der frühere
US-Präsident Bill Clinton wird am Freitag vor den US-Kongress geladen.
Es ist schon lange bekannt, dass die beiden mit dem 2019 gestorbenen
Sexualstraftäter Epstein in Kontakt standen. Der ZEIT-Auslandsredakteur
Jona Spreter berichtet im Podcast, was von den Aussagen der Clintons
erwartet werden kann.Außerdem im Update:
Der Epstein-Skandal hat auch Folgen für das Weltwirtschaftsforum: Børge
Brende, der Präsident, tritt zurück. Zuvor war herausgekommen, dass er
und Jeffrey Epstein engen Kontakt hatten. Brende begründete den Schritt
in einer Mitteilung damit, dass das Forum seine Arbeit "ohne
Ablenkungen" fortsetzen solle. Der ZEIT-Weltwirtschaftskorrespondent Uwe
Jean Heuser ordnet ein.Wegen internationaler Kritik an der politischen Ausrichtung der
Berlinale hat am Donnerstag im Kanzleramt ein Krisengespräch über die
Zukunft des Filmfestivals und die Frage, ob dieses weiter unter der
Intendanz von Tricia Tuttle stehen soll, stattgefunden. Welche Rolle
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer dabei gespielt hat, erklärt die
ZEIT-Filmexpertin Katja Nicodemus.Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als
gesichert rechtsextremistisch einstufen und behandeln. Das
Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass die Bundesbehörde den
Ausg… -
Deal oder Krieg? Der Iran und die USA verhandeln erneut
26 februari 2026 · 13 min
In Genf verhandeln am Donnerstag Regierungsvertreter der USA und des
Iran zum dritten Mal über das umstrittene iranische Atomprogramm.
US-Präsident Donald Trump drohte dem iranischen Regime mit einem
Angriff, sollten die Verhandlungen scheitern. Am Mittwoch zeigte sich
der Iran vor den neuen Verhandlungen kompromissbereit.
Vize-Außenminister Madschid Tacht-Rawanchi sagte staatlichen Medien
zufolge, um ein Abkommen zu erzielen, sei die Regierung in Teheran
willens, alle notwendigen Schritte zu unternehmen. Wie blickt die
iranische Bevölkerung auf Trump und einen möglichen Militärschlag der
USA? Dazu teilt der Auslandsreporter der ZEIT, Christian Vooren, seine
Einschätzung. Lees meerAm Mittwoch wurde im Haushaltsausschuss beschlossen, dass die Bundeswehr
sogenannte Kamikazedrohnen für zunächst 540 Millionen Euro kaufen darf.
Die Bundeswehr zieht in Erwägung, die Drohnen unter anderem von dem
Berliner Rüstung-Start-up “Stark Defence” zu kaufen. An diesem ist der
antidemokratische US-Unternehmer Peter Thiel als Investor beteiligt.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sowie Mitglieder des
Verteidigungsausschusses im Bundestag hatten vor der Ausschusssitzung am
Mittwoch Bedenken gegen Thiel geäußert. Der sicherheitspolitische
Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, spricht im Podcast über die
Kritik an den Drohnen und Peter Thiel.Und sonst so? Macht mein Handy mich blöd, ZEIT-Digitalredakteurin Eva
Wolfangel?Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems
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Offener Brief zur Lage im Iran: "Wir appelieren an Sie, weiteren
Massakern vorzubeugen"USA und Iran: Deal oder Krieg?
Eskalationsgefahr im Iran: Auswärtiges Amt warnt Bundesbürger in Nahost
Rüstungs-Start-ups: Hört Deutschland den Schuss?
Drohnen für die Bundeswehr: Boris Pistorius äußert Bedenken gegen
Investor Peter ThielMünchner Sicherheitsko…
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Update: Was vom "Heizungshammer" übrig bleibt
25 februari 2026 · 11 min
Die schwarz-rote Koalition hat bei den Beratungen über ein neues
Heizungsgesetz eine Einigung erzielt. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens
Spahn kündigte an: Die bisher zentrale Regel soll wegfallen. Neue
Heizungen sollen künftig nicht mehr zu mindestens 65 Prozent mit
erneuerbaren Energien laufen. Auch Gas- und Ölheizungen sollen weiterhin
genutzt werden können. Damit bricht die Union mit dem umstrittenen
Heizungsgesetz der Ampelkoalition. Spahn spricht von der "Beseitigung
der Gängelei", Wirtschaftsministerin Katherina Reiche wirft den Grünen,
die die Entscheidung kritisieren, eine "Verhetzungskampagne" vor. Was
bedeutet nun diese Kehrtwende? Marlies Uken, stellvertretende Leiterin
des Politik- und Wirtschaftsressorts der ZEIT, ordnet im Podcast ein,
was konkret beschlossen wurde und was das für den Klimaschutz im
Gebäudesektor bedeutet. Lees meerBundeskanzler Friedrich Merz ist mit einer 30-köpfigen
Wirtschaftsdelegation nach China gereist. Nach Treffen mit
Ministerpräsident Li Qiang und Präsident Xi Jinping betonte er das
wirtschaftliche Potenzial der bilateralen Beziehungen und kündigte
weitere Besuche deutscher Regierungsmitglieder an. Gleichzeitig
kritisierte Merz das Handelsdefizit zwischen den beiden Ländern und
sprach davon, Wege zu finden, dieses abzubauen. China hat 2025 die USA
als wichtigsten Handelspartner Deutschlands abgelöst. Für die EU wird
der chinesische Markt immer wichtiger. Gleichzeitig wachsen die Probleme
– etwa wegen Chinas Unterstützung für Russland. Merz bat die chinesische
Führung deshalb zusätzlich, ihren Einfluss zu nutzen und Russland zu
einem Ende des Krieges gegen die Ukraine zu drängen. Nach dem Treffen
mit Staatschef Xi Jinping sagte Merz: Signale aus China würden in Moskau
sehr ernst genommen. Jens Mühling, China-Korrespondent der ZEIT, ordnet
die deutsch-chinesischen Beziehungen im Podcast ein.Der Louvre, das meistbesuchte Museum der Welt, steckt seit Monaten in
der Krise. Nach dem spektakulären Einbruch und weiteren Missständen ist
d… -
Vetternwirtschaft im Bundestag: Wer arbeitet für die Abgeordneten?
25 februari 2026 · 14 min
Seit Wochen geraten Abgeordnete der Alternative für Deutschland in die
Schlagzeilen, weil sie Verwandte und Angehörige von Parteifreunden
beschäftigen. Die Anstellungen sind legal. Doch je mehr Fälle bekannt
werden, desto größer wird die Frage, ob dahinter mehr steckt als
einzelne Ausnahmen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht von einer
tief verankerten Filz- und Vetternwirtschaft innerhalb der AfD, mahnt
aber zugleich zur Selbstprüfung der eigenen Partei. Recherchen der ZEIT
zeigen: Auch in anderen Fraktionen gibt es Mitarbeitende, die mit
Parteifreunden verwandt sind. Die SPD fordert deshalb strengere Regeln.
Wie verbreitet sind familiäre Beschäftigungsverhältnisse tatsächlich im
Deutschen Bundestag? Christian Parth, Politikredakteur der ZEIT, war an
der Recherche beteiligt. Im Podcast berichtet er, wie groß das Problem
ist und ob eine Gesetzesänderung das Problem lösen könnte. Lees meerNach dem Tod des Drogenbosses "El Mencho" ist die Gewalt in Mexiko
eskaliert. Anhänger des mexikanischen Drogenkartells Jalisco Nueva
Generación liefern sich Gefechte mit Sicherheitskräften, stecken Autos,
Banken und Tankstellen in Brand und blockieren landesweit Straßen.
Mindestens 74 Menschen wurden getötet, Berichten zufolge waren 20 der 32
Bundesstaaten betroffen. Präsidentin Claudia Sheinbaum rief die
Bevölkerung zur Ruhe auf. Auch der Fußball-Weltverband Fifa blickt mit
Sorge auf die Lage und hofft auf eine Beruhigung. In weniger als vier
Monaten beginnt die Fußballweltmeisterschaft, Mexiko ist eines der
Gastgeberländer. Jonas von Hoffmann, Lateinamerikaexperte beim German
Institute for Global and Area Studies, erklärt im Podcast, warum eine
kriminelle Gruppe sich so lange gegen den Staat behaupten kann und was
die jüngsten Gewaltexzesse für die Sicherheit bei der Weltmeisterschaft
bedeuten.Und sonst so? Weltweit summen mehr Bienenarten als gedacht und müssen
dringend geschützt werden.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Sophia Bodd…
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Vier Jahre Ukrainekrieg: mit leeren Händen zum Kriegsgedenken
24 februari 2026 · 11 min
EU-Präsidentin Ursula von der Leyen ist zum vierten Jahrestag der
Invasion der Ukraine nach Kyjiw gereist. Anders als geplant konnte sie
der Ukraine keine neuen finanziellen Hilfen versprechen. Ein
90-Milliarden-Kredit und ein weiteres Sanktionspaket der EU gegen
Russland scheiterten am Montag an der Blockade Ungarns. Die Entscheidung
stieß auf große Kritik, einige Politiker fordern, Ungarn das Stimmrecht
zu entziehen. Wieso Ungarn das Paket blockiert hat und ob dem Land
tatsächlich das Stimmrecht entzogen werden kann, weiß Johanna Roth,
Auslandskorrespondentin der ZEIT. Lees meerDer Logistikkonzern FedEx will mit einer Klage gegen die US-Regierung
die Rückerstattung von bereits gezahlten Zöllen erreichen. Kommt jetzt
eine große Klagewelle auf die US-Regierung zu? Clara Suchy,
Wirtschaftsredakteurin der ZEIT, hat recherchiert.Die Gewerkschaft Ver.di hat für Freitag einen Warnstreik im öffentlichen
Personennahverkehr angekündigt. Der Streik soll am Freitagmorgen
beginnen und je nach Region bis in die Nacht auf Samstag oder Sonntag
dauern.Und sonst so? Die neue Entdeckung einer eventuell uralten Sprache
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Jahrestag vom Ukrainekrieg: Putins Kriegsziele sind unerreichbar. Darum
hört er nicht auf.Ostukraine: "Der Donbass ist für uns zur Blackbox geworden"
Zoll-Urteil in den USA: 133 Milliarden US-Dollar zu viel bezahlt
Urteil zu Trump-Zöllen: "Trump ist geschwächt"
Wohlstand durch Arbeit: Reich werden durch Arbeit? Vergiss es.
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Vier Jahre Krieg und kein Ende in Sicht
24 februari 2026 · 13 min
Der Angriff Russlands auf die Ukraine jährt sich am heutigen Dienstag
zum vierten Mal. Auf beiden Seiten der Front sollen bisher insgesamt
fast zwei Millionen Soldaten gestorben, vermisst oder verwundet worden
sein. In welcher Phase befindet sich der Krieg vier Jahre nach dem
Beginn der russischen Invasion? Und was gibt Anlass zur Hoffnung, dass
er irgendwann enden könnte? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael
Thumann, Osteuropa-Experte und Moskau-Korrespondent der ZEIT. Lees meerBundeskanzler Friedrich Merz bricht am heutigen Dienstag zu einer
zweitägigen Reise nach China auf. Im Rahmen seines Antrittsbesuchs in
Peking trifft er sich unter anderem mit Chinas Staats- und Parteichef Xi
Jinping. Im Mittelpunkt der Reise stehen die Wirtschaftsbeziehungen
zwischen beiden Ländern, denn China ist nach einer kurzen Unterbrechung
wieder der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Trotzdem ist das
deutsch-chinesische Verhältnis seit Jahren angespannt. Was vom Kanzler
im Umgang mit China zu erwarten ist und wie Deutschland die Beziehungen
wieder mehr zu seinen Gunsten gestalten kann, erklärt Jens Mühling,
China-Korrespondent der ZEIT.Und sonst so? Junge Menschen erzählen, was der Krieg mit ihnen macht.
Teil drei unserer Miniserie zur UkraineModeration und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
Weitere Links zur Folge:
Chinas Fünfjahresplan: Schneller, höher, weiter
Ralf Brandstätter: Der Mann, der VW chinesisch macht
Heizungsausfall in Kyjiw: 16 Stockwerke Kälte
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Update: Trump macht neue Zölle - die EU nicht mehr mit
23 februari 2026 · 9 min
Das Europäische Parlament will einer geplanten Handelsvereinbarung mit
den USA vorerst nicht zustimmen. Eigentlich sollte das Parlament die
Zollvereinbarung aus dem vergangenen Jahr am morgigen Dienstag
ratifizieren. Die EU reagiert damit auf die Verhängung eines pauschalen
Importzolls von 15 Prozent durch US-Präsident Donald Trump. "Wir möchten
von den Vereinigten Staaten die klare Zusicherung, dass sie das Abkommen
einhalten, denn das ist das entscheidende Element", sagte der
Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD). Was es bedeutet,
dass das EU-Parlament den Zolldeal mit den USA ausgesetzt hat,
erklärt Ricarda Richter, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Lees meerDer schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will
eine Zuckersteuer über den Bundesrat durchsetzen. Die Steuer soll auf
Getränke mit hohem Zuckeranteil erhoben werden, außerdem sollen
Energydrinks erst ab 16 Jahren erlaubt werden. Die CDU hatte einen
entsprechenden Antrag auf ihrem Parteitag am vergangenen Wochenende noch
abgelehnt. Günther aber sieht darin eine Chance, die Gesundheit der
Menschen zu verbessern und Kosten im Gesundheitssystem zu sparen. Auch
Mediziner und Verbraucherschützer sprechen sich für eine solche Steuer
aus.Bei Kämpfen zwischen der mexikanischen Armee und mutmaßlichen
Mitgliedern des Drogenkartells von Drogenboss "El Mencho" sind etwa 70
Menschen gestorben. Mexikos Armee hatte den Drogenboss am Sonntag bei
dem Versuch, ihn festzunehmen, getötet. Seitdem kommt es zu Gewalt und
Protest durch Mitglieder des Kartells.Und sonst so? Schweden verschenkt fünf Inseln für ein Jahr.
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
US-Zölle: Trumps größte Niederlage
Urteil zu Trump-Zöllen: "Trump ist geschwächt"
Gesundheitspolitik: Beknackt sterben ist auch keine Lösung
Sü…
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Dobrindts „Sofort-in-Arbeit-Plan“
23 februari 2026 · 12 min
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will Asylbewerberinnen und
Asylbewerber schneller in Arbeit bringen. Ein dazu vorgelegter
"Sofort-in-Arbeit-Plan" sieht vor, dass sie künftig schon nach drei
Monaten eine Beschäftigung aufnehmen dürfen – auch wenn ihr
Asylverfahren noch läuft oder wenn sie noch in einer
Erstaufnahmeeinrichtung leben. Gleichzeitig hat das
Bundesinnenministerium angekündigt, Integrationskurse für viele
Migrantinnen und Migranten zu kürzen. Tilman Steffen, Redakteur im
Politikressort der ZEIT, ordnet diese Entwicklungen im Podcast ein. Lees meerDie Olympischen Winterspiele sind vorbei. Während der zwei Wochen in
Mailand und Cortina d'Ampezzo wurden in 116 Wettkämpfen mehr als 700
Medaillen vergeben. Viele Athletinnen und Athleten sorgten mit
emotionalen Auftritten für Bilder, die über den Sport hinaus wirkten.
Eine Olympiabilanz von Nico Horn, Sportredakteur der ZEIT.Und sonst so? Wie ist es, im Krieg erwachsen zu werden? Teil zwei
unserer MiniserieModeration und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Alexander Dobrindt: Weniger Kurse, schneller in den Arbeitsmarkt
Integration: Alexander Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit
bringenIntegrationskurse für Asylbewerber: Wo Dobrindt recht hat
Integration: SPD kündigt Widerstand gegen Kürzungen bei
Integrationskursen anOlympische Winterspiele 2026: Nur die Liebe zählt
Liveblog: Olympische Winterspiele
Olympische Winterspiele: Das italienische Winterwunder
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Kann Deutschland nach dem US-Zollurteil aufatmen?
22 februari 2026 · 14 min
Der Oberste Gerichtshof der USA hat einen Großteil der von Präsident
Donald Trump verhängten Zölle für rechtswidrig erklärt. Die Richter
stellten klar, dass laut US-Verfassung allein der Kongress für die
Erhebung von Zöllen zuständig ist. US-Präsident Donald Trump reagierte
mit scharfer Kritik an den Richtern und kündigte einen "noch härteren"
handelspolitischen Kurs an. Per Dekret verhängte er neue globale Zölle
in Höhe von 15 Prozent. Die Maßnahme gilt ab dem 24. Februar für
zunächst 150 Tage. Was dieses Urteil für Europa und Deutschland
bedeutet, analysiert Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im
Politikressort der ZEIT. Lees meerDas St. Joseph Krankenhaus in Berlin-Weißensee gilt als die größte
psychiatrische Fachklinik der Stadt. Auf offenen und geschützten
Stationen werden Menschen mit Psychosen, schweren Depressionen und
Suchterkrankungen behandelt. Historisch waren Psychiatrien Orte der
Verwahrung und Gewalt. Heute sind Zwangsmaßnahmen rechtlich geregelt und
nur bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung zulässig. Zugleich zeigt
sich, dass die Patienten häufig mit Vorurteilen konfrontiert sind. Jakob
Simmank, Chefreporter im Gesundheitsressort der ZEIT, hat den Alltag auf
einer geschlossenen Station begleitet und berichtet im Podcast von
seinen Eindrücken.Und sonst so? Wie es ist, im Krieg erwachsen zu werden.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
US-Zölle: Trumps größte Niederlage
US-Regierung: Supreme Court stellt kritische Fragen zu Trumps Zöllen
Wirtschaftsgeschichte: Zölle rauf! Zölle runter!
USA: Donald Trump verhängt per Dekret neue globale Zölle von zehn
ProzentUS-Zölle: Wie es nach dem Urteil mit den US-Zöllen weitergeht
Psychiatrien: Sie schreien. Sie weinen. Sie sind oft nicht anders als du
und ichPsychische Krankheiten: Wie das Reden über die Psyche zum Problem wurde
Psychologie: Das hilft wirkli…
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Ein Mord erschüttert Frankreich
21 februari 2026 · 13 min
Nach dem Tod des 23-jährigen Rechtsextremen Quentin Deranque in Lyon hat
Präsident Emmanuel Macron vor einer "Spirale der Gewalt" gewarnt. Der
Student war nach Auseinandersetzungen zwischen rechts- und linksextremen
Gruppen am Rande eines Protests schwer verletzt worden und später im
Krankenhaus gestorben. Die Staatsanwaltschaft nahm neun Tatverdächtige
fest, darunter offenbar Mitarbeiter der linksradikalen Partei La France
Insoumise (LFI). Mitglieder der Regierung werfen der LFI nun eine
politische Mitverantwortung vor. Die Partei weist die Vorwürfe zurück.
In Lyon ist ein Trauermarsch der extremen Rechten geplant. Welche
Auswirkungen der Fall auf die politische Lage in Frankreich haben
könnte, analysiert der Frankreich-Korrespondent der ZEIT, Matthias
Krupa. Lees meerDie Wochenzeitung DIE ZEIT wird 80 Jahre alt. Am 21. Februar 1946
erschien in Hamburg die erste Ausgabe mit acht Seiten, zum Preis von 40
Pfennig und in einer Auflage von rund 25.000 Exemplaren. Zum Jubiläum
erscheint eine umfangreiche Geburtstagsausgabe unter dem Titel "Wie,
auch schon 80?". Im Mittelpunkt steht ein Rückblick auf die Anfänge der
Zeitung kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sowie zentrale politische,
gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen der vergangenen acht
Jahrzehnte. Konzipiert wurde die große Geburtstagsausgabe von Silke
Weber, Blattmacherin für Sonderausgaben der ZEIT. Im Podcast spricht sie
darüber, was die Leser in der Jubiläumsausgabe konkret erwartet.Und sonst so? Papst warnt vor KI in Predigten
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Mord an Rechtsextremisten in Lyon: Frankreich erlebt seinen Kirk-Moment
Frankreich: Macron warnt vor "Spirale der Gewalt" nach Tod eines
RechtsextremenFrankreich: Mordermittlungen nach Tod von rechtem Aktivisten in Lyon
eingeleitetFrankreich: Innenminister erlaubt Trauerma…
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Update: Wie fest sitzt Merz im Sattel?
20 februari 2026 · 11 min
Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) trifft sich in
Stuttgart zu ihrem Bundesparteitag und für Bundeskanzler Friedrich Merz
ist es ein innenpolitischer Härtetest. Nach mehreren außenpolitischen
Auftritten musste er nun parteiintern um Zustimmung werben. Vor allem
das umstrittene Rentenpaket hatte bei jüngeren Unionsabgeordneten für
Unmut gesorgt. Merz verteidigte es dennoch als „Paradigmenwechsel“ in
der Rentenpolitik. Zugleich räumte er schwierige Phasen in der
Zusammenarbeit mit der SPD ein und betonte, dass es derzeit keine
Alternative zu der Koalition mit der SPD gebe. Eine Zusammenarbeit mit
der AfD schloss er entschieden aus. Der Ukraine sagte Merz weitere
Unterstützung zu. „Wir stehen an der Seite des ukrainischen Volkes, ohne
Wenn und Aber“, sagte er. Lees meerChina ist wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner und hat damit
die USA überholt. Der Warenhandel mit der Volksrepublik nahm laut dem
Statistischen Bundesamt in Wiesbaden vor allem wegen wachsender Importe
zu. Zugleich sank der Warenhandel mit den USA, insbesondere wegen
sinkender Exporte in das Land. Im vergangenen Jahr summierte sich das
Handelsvolumen zwischen Deutschland und China auf fast 252 Milliarden
Euro. Gleichzeitig exportiert Deutschland aber immer weniger Waren nach
China. Der Asien-Pazifik-Ausschuss der deutschen Wirtschaft warnt vor
einer verzerrenden Wechselkurspolitik und vor Exportkontrollen, die als
geopolitisches Instrument eingesetzt würden. Das untergrabe den fairen
Wettbewerb. Ist diese Kritik berechtigt? Xifan Yang, Auslandsredakteurin
der ZEIT, erklärt im Podcast, wer von dieser Entwicklung profitiert und
wie Deutschland seine Position im Handel mit China stärken kann.Außerdem im Update:
Der langjährige Korrespondent der Deutschen Welle, Alican Uludağ, ist in
Ankara festgenommen worden. Dem Sender zufolge wurde der Reporter vor
den Augen seiner Familie von etwa 30 Polizisten abgeführt, seine Wohnung
durchsucht und elektronische Geräte konfisziert. Hintergrun… -
CDU-Parteitag: 1.001 Abgeordnete und die Ex-Kanzlerin
20 februari 2026 · 12 min
In Stuttgart startet am Freitag der zweitägige Parteitag der CDU. Dieser
dürfe kein Verwaltungsparteitag werden, sondern solle ein
Reformparteitag sein, forderte der Vorsitzende der Jungen
Union, Johannes Winkel, zuvor. Er und Pascal Reddig, der Vorsitzende der
Jungen Gruppe der Union-Bundestagsfraktion, hatten vor dem CDU-Parteitag
in einem Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu einem
offenen Streit mit der SPD beim Thema Rente aufgerufen. Beim
CDU-Parteitag wird auch die Altkanzlerin Angela Merkel als Ehrengast
anwesend sein. Warum ist sie jetzt, nach jahrelanger Abwesenheit, wieder
dabei? Das erklärt der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian
Reinbold. Lees meerIm indischen Neu-Delhi endet am Freitag der KI-Gipfel. Es ist das erste
Treffen dieser Art im Globalen Süden. Ähnliche Veranstaltungen gab es in
den vergangenen Jahren in Großbritannien, Südkorea und Frankreich. Der
deutsche Bundeskanzler hatte die Einladung zum KI-Gipfel nicht
angenommen, stattdessen ist sein Parteikollege, der
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger, nach Neu-Delhi gereist.
Wildenberg und sein indischer Amtskollege Ashwini Vaishnaw haben am
Rande des KI-Gipfels einen "KI-Pakt" vereinbart. In diesem geht es um
gemeinsame Initiativen in Bereichen wie der Industrie, Landwirtschaft
und Gesundheit, aber auch um Fachkräfte. Wie innovativ Indien in der
KI-Entwicklung ist, beurteilt der ZEIT-Politikredakteur Fritz Zimmermann
aus Neu-Delhi.Und sonst so? Wird der Pulli bis zum Ende der Olympischen Spiele fertig?
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Angela Merkel beim CDU-Parteitag: Mitte, hör die Signale
Pascal Reddig: "Wir fahren nicht zum Parteitag, um nur dem Kanzler zu
applaudieren"CDU-Parteitag: JU und Junge Gruppe fordern CDU vor Parteitag zu
Reformwillen aufKI-Gipfel in Indien: Talking about a revolution…
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Update: Wie realistisch ist ein Angriff der USA auf den Iran?
19 februari 2026 · 12 min
Nach neuen Verhandlungen mit dem Iran hält die US-Regierung an der
Drohung eines Militärschlags fest. Im Zentrum des Konflikts steht
weiterhin das iranische Atomprogramm: Die USA verlangen dessen
vollständige Aufgabe, der Iran fordert im Gegenzug die Aufhebung der
US-Sanktionen. Laut dem US-Sender CBS News ist das amerikanische Militär
bereit, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran zu beginnen. Der Sender
beruft sich auf informierte Quellen aus dem Umfeld hoher
Sicherheitsbeamter. Eine endgültige Entscheidung von Präsident Donald
Trump steht demnach noch aus. Wie wahrscheinlich ein US-Angriff auf den
Iran ist, ordnet Holger Stark ein. Er ist Ressortleiter für
Investigative Recherche der ZEIT. Lees meerDer rassistische Anschlag von Hanau jährt sich zum sechsten Mal. Am 19.
Februar 2020 erschoss ein rassistischer Attentäter neun Menschen: Said
Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih
Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und
Kaloyan Velkov. Im Januar ist ein weiteres Todesopfer hinzugekommen:
Ibrahim Akkuş ist an den Spätfolgen seiner schweren Schussverletzungen
gestorben. Angehörige der Ermordeten kritisieren weiterhin fehlende
juristische Aufarbeitung. Sie werfen den Behörden mangelnde Aufklärung
und ausbleibende Konsequenzen vor. ZEIT-Autorin
Miriam Davoudvandi ordnet ein, was die Familien der Ermordeten fordern.Außerdem im Update:
- Die DB Cargo will rund 6.200 in Deutschland abbauen. Grund sind
EU-Vorgaben, nach denen die Deutsche Bahn die Verluste nicht mehr
ausgleichen darf.
- Der frühere südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol ist wegen der
Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 2024 zu lebenslanger Haft
verurteilt worden. Ein Gericht in Seoul sprach ihn des Aufruhrs
schuldig, sah jedoch von der geforderten Todesstrafe ab.
- Die britische Polizei hat den früheren Prinzen Andrew festgenommen.
Ihm wird vorgeworfen, in seiner Zeit als Handelsbeauftragter
vertrauliche Dokumente an Jeffrey Epstein weitergeleitet… -
In Deutschland wird das Gas knapp
19 februari 2026 · 13 min
In Deutschland sinken die Gasspeicherstände. Der Füllstand liegt derzeit
im Schnitt nur noch bei 24 Prozent, in Bayern sind es sogar nur noch
knapp 18 Prozent. Dort gibt es vergleichsweise wenige Speicher, zugleich
ist der Energiebedarf der Industrie hoch. Die Bundesregierung betont,
dass die Versorgungssicherheit Bayerns, Deutschlands sowie der
Nachbarstaaten dennoch nicht gefährdet sei. Aus der Opposition kommt
trotzdem Kritik – vor allem an der Wirtschafts- und Energieministerin
Katherina Reiche. Ist sie berechtigt? Und wann wird es doch brenzlig?
Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Politikressorts der ZEIT,
erklärt im Podcast, wie es um die Gasspeicher in Deutschland steht und
wie eine Lösung aussehen könnte. Lees meerGlyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Mittel gegen
Unkraut. Für viele Pflanzen ist es tödlich, für den Menschen womöglich
gefährlich. Seit Jahren steht der Wirkstoff im Verdacht, Krebs zu
erregen. In den USA haben deshalb Zehntausende Betroffene den Hersteller
Monsanto verklagt. Das Unternehmen gehört seit 2018 zum deutschen
Konzern Bayer. Nun hat Bayer die Rechtsstreitigkeiten mit einem
Vergleich beigelegt. Bis zu 7,25 Milliarden Dollar soll der Konzern über
einen Zeitraum von maximal 21 Jahren zahlen. Der Konzern betont, das sei
kein Schuldeingeständnis. Aber wie glaubwürdig ist das? Und was ist über
die Gefahren durch Glyphosat bekannt? Christiane Grefe, Redakteurin der
ZEIT, schreibt seit Jahren über die Themen Landwirtschaft und
Gesundheit. Im Podcast gibt sie Antworten.Und sonst so? Auswandern! Aber wohin?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Simone Gaul, Ole Pflüger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg. Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Gasspeicher: Jetzt hilft nur noch warmes Wetter
Energiewende: Grüne kritisieren Katherina Reiche und legen Plan für
Energiewende vorGlyphosat: Und plötzlich bekommt der Bayer-Chef Glüc…
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Update: "Meckerfritze" und "Hundesohn" – so lief der politische Aschermittwoch
18 februari 2026 · 10 min
Die Parteien Bayerns haben sich zu ihren traditionellen Veranstaltungen
am politischen Aschermittwoch versammelt. Am Aschermittwoch, der den
Beginn der christlichen Fastenzeit markiert, kommt jährlich die
Politprominenz zusammen. Dabei geht es traditionell rau zu: Die
Politikerinnen und Politiker wählen in ihren Reden ungewohnt deutliche
Worte. In Bayern wird am 8. März in den Kommunen gewählt. Wie viel
Wahlkampf steckte also in den Reden? Dazu teilt die
ZEIT-Politikredakteurin Lisa Caspari ihre Eindrücke, sie hat den
politischen Aschermittwoch im niederbayerischen Passau verfolgt. Ihre
Kollegin Jana Hensel hat das Ganze in Rheinland-Pfalz beobachtet. Lees meerDer deutsche Hausärztinnen- und Hausärzteverband zieht ein knappes
halbes Jahr nach der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePa)
eine kritische Bilanz. Sie sei wenig praxistauglich, und der "absurd
komplizierte" Registrierungsprozess frustriere selbst digitalaffine
Menschen. Markus Beier, der Sprecher des Verbands, sagte den Zeitungen
der Funke Mediengruppe, viele wüssten auch gar nicht, dass sie eine ePA
besitzen. ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus gibt im Podcast
Antworten auf die wichtigsten Fragen zur ePa.Außerdem im Update: Das ZDF hat in einem Beitrag des "heute journals"
vom 15. Februar über die US-Behörde ICE ein KI-Video ohne redaktionelle
Kennzeichnung gezeigt. Anne Gellinek, die stellvertretende
ZDF-Chefredakteurin, entschuldigte den Vorfall: "Der Beitrag entspricht
nicht unseren Standards und hätte in dieser Form nicht gesendet werden
dürfen."Und sonst so? Wie werden die Namen der Winterolympioniken ausgesprochen?
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Simone Gaul, Ole Pflüger
Mitarbeit: Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Politischer Aschermittwoch: Söder in Passau
Landtagswahlen: Wahlen in den Bundesländern
Fasten: Wie Fasten den Körper verändert
Gesundheitsdaten: So nutzen Sie die elektr…
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Kann Trump einen Deal mit dem Iran erzwingen?
18 februari 2026 · 13 min
Vor neuen indirekten Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran in
Genf hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran erhöht. Er
warnte vor "Konsequenzen", sollte es zu keiner Einigung kommen. Bereits
die vorherige Gesprächsrunde war indirekt im Oman abgehalten worden. Im
Mittelpunkt der Gespräche steht das iranische Atomprogramm. Die USA
wollen verhindern, dass Teheran Atomwaffen entwickelt. Der Iran
signalisiert Bereitschaft zur Begrenzung seines Nuklearprogramms,
fordert im Gegenzug jedoch ein Ende der Wirtschaftssanktionen. Wie
realistisch ein militärisches Eingreifen der USA im Falle eines
Scheiterns der Gespräche wäre, ordnet Anna Sauerbrey, außenpolitische
Koordinatorin der ZEIT, ein. Lees meerNach Vorwürfen der Vetternwirtschaft gegen die AfD in Sachsen-Anhalt
geraten weitere Landesverbände unter Druck. Dort waren mehrere Fälle
bekannt geworden, in denen Angehörige von AfD-Landtagsabgeordneten bei
Parteifreunden im Bundestag beschäftigt wurden. Rechtlich sind diese
Beschäftigungsverhältnisse zulässig. Der AfD-Bundesvorstand reagierte
nun erstmals und begrüßte die Initiative des Landesverbands
Sachsen-Anhalt, eine sogenannte Verhaltenskommission einzusetzen. Diese
soll die Vorwürfe prüfen und parteiinterne Standards klären. Wie stark
die Affäre die Partei intern belastet und ob sie sich auf Umfragewerte
auswirkt, analysiert Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der
ZEIT.Und sonst so? Verletzter Kormoran sucht Hilfe bei Bremer Notaufnahme
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Ole Pflüger, Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
USA und Iran: Iran verschärft den Ton gegen USA nach Atomgesprächen
USA und Iran: Trump warnt Iran vor Atomgesprächen vor ausbleibender
EinigungAbbas Araghtschi: Irans Außenminister droht den USA und sucht das
Gespräch mit PutinTreffen im Oman: USA signalisieren vor Atomgesprächen mit …
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Update: Ukraine in der Offensive – hilft das beim Verhandeln?
17 februari 2026 · 10 min
In Genf haben Verhandlungen unter Vermittlung der USA über ein mögliches
Kriegsende zwischen Russland und der Ukraine begonnen. Es ist bereits
der dritte Anlauf für Verhandlungen. Dieses Mal stellt sich das
Kriegsgeschehen jedoch anders dar: Die Ukraine hat zuletzt offenbar rund
200 Quadratkilometer ihres Gebietes zurückerobern können. Wie
beeinflusst der ukrainische Erfolg die aktuellen Gespräche? Und wieso
ist Starlink so wichtig für den militärischen Erfolg? Diese und weitere
Fragen beantwortet Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik
bei der ZEIT. Lees meerIm Vergewaltigungsprozess im französischen Avignon ist der Haupttäter
Dominique Pelicot zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der 72-Jährige
wurde in allen Punkten für schuldig befunden. Er betäubte über Jahre
seine Frau Gisèle Pelicot und vergewaltigte sie zusammen mit anderen
Männern. Das Opfer, Gisèle Pelicot, hat die gerichtliche Verhandlung
bewusst öffentlich durchgeführt. Inzwischen gilt sie in Frankreich als
Heldin und hat ihre Geschichte in einem Buch niedergeschrieben. Für die
ZEIT hat Tanja Stelzer sie interviewt. Im Podcast berichtet Stelzer
davon, wie Pelicot den schweren Missbrauch verarbeitet. Die Sonderfolge
zum Prozess finden Sie hier.Der Verfassungsschutz in Niedersachsen hat die dortige AfD als
"Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung" eingestuft. Er erhält
damit zusätzliche Möglichkeiten, die Partei nachrichtendienstlich zu
beobachten. Niedersachsens Verfassungsschutz begründet die Hochstufung
unter anderem mit einem ethnisch-kulturellen Volksbegriff innerhalb der
Partei, pauschalen Abwertungen von Gruppen und der Verächtlichmachung
staatlicher Institutionen.Die Inflation ist im Januar auf 2,1 Prozent gestiegen. Besonders
Lebensmittel verteuerten sich, aber auch bei Sprit und Dienstleistungen
sind die Preise angezogen. Die großen Inflationstreiber der vergangenen
Jahre – Gas und Strom zum Heizen – sind hingegen etwas günstiger
geworden.Und sonst so? Wie ein guter Ritt ins chines…
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Spezial zu Gisèle Pelicot: "Man kann das Leben ja nicht wiederholen"
17 februari 2026 · 18 min
Rund ein Jahr nach dem Prozess gegen ihre Vergewaltiger spricht Gisèle
Pelicot ausführlich über das, was ihr angetan wurde – und darüber, warum
ihr Buch trotzdem Eine Hymne an das Leben heißt. Jahrelang hatte ihr
Ehemann Dominique Pelicot sie betäubt, missbraucht und anderen Männern
zur Vergewaltigung angeboten. Im Dezember 2024 wurde er in Avignon zu 20
Jahren Haft verurteilt, 50 Mitangeklagte erhielten ebenfalls
Gefängnisstrafen. Lees meerIn dieser Sonderfolge von Was jetzt? spricht ZEIT-Redakteurin Tanja
Stelzer über ihre Begegnung mit Gisèle Pelicot: über eine Frau, die
ihren Prozess bewusst öffentlich führte, um anderen Mut zu machen. Im
Gespräch geht es um offene Fragen rund um die Taten und um die Spuren,
die der Fall in Frankreich hinterlassen hat, etwa beim "Ja heißt
Ja"-Gesetz, und um Pelicots Rolle als feministische Bezugsperson.Und es geht um ihr Leben heute, um eine neue Liebe und einen Satz, der
nach allem besonders kraftvoll klingt: "Ich erlaube mir, glücklich zu
sein."Das gesamte Interview von Tanja Stelzer mit Gisèle Pelicot können Sie
hier lesen.Host: Hannah Grünewald
Redaktion: Constanze Kainz
Die Redaktion erreichen Sie per Mail an wasjetzt@zeit.de
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Wie realistisch ist ein europäischer Atomschirm?
17 februari 2026 · 13 min
Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz hat Bundeskanzler Friedrich
Merz (CDU) Gespräche mit Frankreich über eine europäische nukleare
Abschreckung bestätigt. Er habe sich mit Präsident Emmanuel Macron über
Möglichkeiten eines gemeinsamen atomaren Schutzschirms ausgetauscht.
Macron hatte den Europäern bereits im Jahr 2020 eine stärkere
Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung auf Basis der
französischen Atomwaffen angeboten. Frankreich und Großbritannien
verfügen als einzige EU-Staaten über eigene Atomwaffen, bislang sind sie
jedoch kontrolliert. Außenminister Johann Wadephul zeigt sich allerdings
zurückhaltend. Es gebe bereits genug Atomwaffen auf der Welt, sagte der
CDU-Politiker in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Zudem dürfe der
amerikanische Schutzschirm nicht leichtfertig infrage gestellt werden.
Wie realistisch ist ein europäischer Atomschirm? Hauke Friederichs,
sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wie
ein solches Modell aussehen könnte und unter welchen Bedingungen
Frankreich bereit wäre, seine nukleare Abschreckung auf andere
europäische Staaten auszuweiten. Lees meerWenig steht so sehr für Kuba wie Zigarren. Jedes Jahr bringt das
Festival del Habano in Havanna Millionen in die Staatskassen – Geld, das
auch in das Gesundheitssystem fließt. Doch in diesem Jahr fällt das
prestigeträchtige Festival aus. Der Grund: Kuba geht der Treibstoff aus.
Nach dem Stopp der Öllieferungen aus Venezuela infolge der Gefangennahme
von Präsident Nicolás Maduro durch US-Truppen steuert die Insel auf eine
massive Versorgungskrise zu. Krankenhäuser reduzieren ihre Leistungen,
Busse und Züge fahren seltener, in Behörden gilt die Viertagewoche. Der
UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk fordert ein Ende der
US-Sanktionen gegen Kuba. Gleichzeitig droht US-Präsident Donald Trump
Ländern mit Strafzöllen, die weiterhin Öl nach Kuba liefern. Was
bedeutet die Energiekrise für die Menschen vor Ort? Wie stabil ist die
Regierung in Kuba und wie lange kann… -
Update: SPD fordert Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14
16 februari 2026 · 10 min
Die SPD hat sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche
bis 14 Jahren ausgesprochen. Wer jünger als 16 ist, soll in Zukunft nur
eine Jugendversion der Plattformen nutzen können. Was als sozialer
Austausch begonnen habe, sei "heute vielfach ein durchoptimierter
Aufmerksamkeitsmarkt" geworden, heißt es in einem Papier. Kinder und
Jugendliche seien diesen Mechanismen häufig schutzlos ausgesetzt, hätten
aber ein Recht auf "sichere Entwicklungsräume". Dort sollen auch
Algorithmen und KI-Inhalte stärker reguliert werden. Wie genau die
Partei die Räume kontrollieren will und wie realistisch der Vorstoß ist,
erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Lees meerNärrinnen, Narren und Jecke haben in vielen Teilen Deutschlands den
Rosenmontag unter erschwerten Bedingungen gefeiert – bei Regen, Schnee
und teilweise auch Glatteis. Trotzdem sind die traditionellen
Rosenmontagszüge durch die Hochburgen wie Köln, Mainz und Düsseldorf
gerollt. Die Menschen trotzten aber nicht nur dem winterlichen Wetter,
sondern auch dem russischen Machthaber Putin. Das gilt besonders für den
Düsseldorfer Bildhauer Jacques Tilly, der in Russland wegen seiner
satirischen Mottowagen angeklagt ist. Immer wieder hat er Wladimir Putin
in den vergangenen Jahren aufs Korn genommen, weshalb ihm die russischen
Behörden Verunglimpfung von Staatsorganen vorwerfen. Doch der Künstler
zeigt sich davon unbeeindruckt und hat auch in diesem Jahr einen
Putin-Wagen gestaltet, der durch Düsseldorf gerollt ist.Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Kontrollen an den
deutschen Grenzen verlängert. Demnach wird die Polizei für weitere sechs
Monate, also mindestens bis September, Einreisen nach Deutschland
kontrollieren. "Die Grenzkontrollen sind aus den bisherigen migrations-
und sicherheitspolitischen Gründen weiterhin notwendig", so ein
Sprecher. Laut Dobrindt ist die Maßnahme Teil der "Neuordnung der
Migrationspolitik in Deutschland". Dauerhafte, systematische Kontrollen
an den … -
Münchner Sicherheitskonferenz: Europa orientiert sich neu
16 februari 2026 · 13 min
Am Sonntag ist die 62. Münchner Sicherheitskonferenz zu Ende gegangen.
Nachdem US-Vizepräsident JD Vance im Vorjahr mit seiner Rede mit
Vorwürfen über einen "Demokratieverlust" in Europa für einen Eklat
gesorgt hatte, richteten sich dieses Jahr alle Augen auf
US-Außenminister Marco Rubio: Rücken die USA und Europa wieder näher
zusammen? Oder zeichnen sich neue Allianzen ab? Rieke Havertz war vor
Ort in München und zieht im Podcast Bilanz. Lees meerEs ist einer der größten Einbrüche der deutschen Kriminalgeschichte:
Kurz nach den Weihnachtstagen 2025 drangen Unbekannte in den Tresorraum
einer Sparkasse in Gelsenkirchen-Buer ein und plünderten über 3.000
Schließfächer. Der Wert der Beute wird auf rund 100 Millionen Euro
geschätzt. Besonders brisant: Die Alarmanlage war offenbar deaktiviert,
und leere Fächer wurden gezielt ausgelassen. Vieles deutet auf
Insiderwissen hin. Stefan Willeke ist Chefreporter der ZEIT und war vor
Ort. Er erklärt, wie die Täter das Sicherheitssystem so überlisten
konnten und wie es für die Geschädigten jetzt weitergeht.Und sonst so? Dickhäuter mit erstaunlich viel Feingefühl
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Friedrich Merz: Eine europäische Unabhängigkeitserklärung
Marco Rubio: Folgt uns, dann sind wir freundlich
Friedrich Merz: Das Ende der Wutpolitik
Diebstahl in Gelsenkirchen: Kiki, Ötte und der Millionen-Coup
Tresore: "Was Menschen bauen, können Menschen auch wieder zerstören"
Gelsenkirchen: Einer der größten Coups der deutschen Kriminalgeschichte
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Trump streicht Klimaschutzregeln, China erreicht ein historisches Ziel
15 februari 2026 · 13 min
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat das sogenannte
Endangerment Finding von 2009 aufgehoben. Es bildete die rechtliche
Grundlage dafür, dass die Umweltbehörde EPA Emissionen nach dem Clean
Air Act regulieren darf, etwa durch Abgasstandards für Autos, Gas- und
Kohlekraftwerke. Mit der Aufhebung entfällt die Basis für einen Großteil
der bisherigen Klimaschutzvorgaben. Donald Trump sprach von der "größten
Deregulierungsmaßnahme" in der US-Geschichte. Dabei zählen die USA zu
den größten Verursachern von Treibhausgasen weltweit. Was dieser Schritt
jetzt für den Klimaschutz bedeutet, analysiert Stefan Schmitt, Redakteur
im Wissensressort der ZEIT. Lees meerDie Pünktlichkeit der Bahn in Deutschland bleibt ein zentrales Thema.
Laut Bahn entstehen rund 20 Prozent der Verspätungen durch Probleme an
der Infrastruktur. Etwa 60 Prozent der Verspätungen entstehen durch
sogenannte Folgeeffekte. Weil das Netz stark ausgelastet ist und viele
Züge dicht hintereinanderfahren, können sich Verzögerungen schnell auf
andere Verbindungen auswirken. Als möglicher Ansatz wird diskutiert, die
Zahl der Züge zu reduzieren. 2023 wurden bereits ICE-Verbindungen aus
dem Fahrplan genommen, ohne dass sich die Pünktlichkeit deutlich
verbesserte. Woran das liegt und welche Maßnahmen stattdessen helfen
könnten, ordnet Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der
ZEIT, ein.Und sonst so: Kondomknappheit bei Olympia
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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ZEIT auf WhatsApp.Weitere Links zur Folge
Treibhausgase: Donald Trump will zentrale Klimaschutzgrundlage kippen
Klimaschutz: Donald Trump hebt zentrale Klimaschutzvorgabe auf
US-Präsident: Bundesumweltminister kritisiert Klima-Entscheidung von
Donald TrumpKlimaschutz: "Alles nur, damit die Fossilindustrie noch mehr Geld
verdienen kann"Bah…
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Spezial: Ein Mädchen in Epsteins System - die Klage der Jane Doe
14 februari 2026 · 31 min
Ende Januar veröffentlichte das US-Justizministerium Millionen Dokumente
im Fall Jeffrey Epstein. In ihnen finden sich Hinweise auf ein
mutmaßliches Netzwerk aus Menschenhandel und sexualisierter Gewalt –
sowie die Geschichte einer Frau, die in den Akten als "Jane Doe" geführt
wird. Lees meerAus E-Mails, Tagebüchern und einer Zivilklage ergibt sich das Bild einer
Jugendlichen, die nach eigenen Angaben in Epsteins Umfeld geraten sein
soll. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen den inzwischen verstorbenen
Finanzier und gegen einen weiteren einflussreichen Investor.
Gerichtsurteile gibt es in ihrem Fall bislang nicht. Die Beschuldigten
bestreiten die Anschuldigungen, Verfahren laufen noch.Epstein selbst wurde 2008 wegen der Beschaffung von Minderjährigen für
Prostitution verurteilt und kam bald wieder frei. 2019 starb er in
Untersuchungshaft. Der Fall erregte weltweit Aufsehen und nährt bis
heute Verschwörungstheorien. Die Akten enthalten zahlreiche Fotos von
ihm mit Prominenten und hochrangigen Politikern wie Bill Clinton und
Donald Trump.In diesem Spezial von Was jetzt? spricht Helena Schmidt mit Paul
Middelhoff. Der US-Korrespondent der ZEIT hat gemeinsam mit Anna Meyer
und Kerstin Kohlenberg zu dem Fall von Jane Doe recherchiert und sich
durch die Akten gearbeitet. Im Podcast rekonstruiert er ihre Geschichte
und spricht über die journalistischen Grenzen der
Verdachtsberichterstattung, über Macht und Straflosigkeit und darüber,
was die neuen Akten politisch bedeuten.Moderation und Skript: Helena Schmidt
Redaktion: Constanze Kainz, Elise Landschek
Produktion: Markus Gläser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Timeline zu den Epstein-Files: Das sind die wichtigsten Entwicklungen im
Fall EpsteinKlage gegen Jeffrey Epstein: Die Klage der Jane Doe
Epstein-Files: Trump soll bereits 2006 Informationen über Epsteins Taten
gehabt habenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der…
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Iran-Demo in München: Eine Machtdemonstration des Schah-Sohns?
14 februari 2026 · 12 min
Während der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz ist in der
bayerischen Hauptstadt eine Großdemonstration gegen das Regime in
Teheran geplant. Iranische Regimegegner haben eine Kundgebung
mit 100.000 Teilnehmern angemeldet. Die Organisatoren sprechen von der
größten Kundgebung der iranischen Diaspora seit 47 Jahren. Ziel sei es,
politischen Druck aufzubauen und Solidarität mit der Bevölkerung im Iran
zu zeigen. Zur Sicherheitskonferenz wird auch Reza Pahlavi erwartet,
Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Der 65-Jährige positioniert sich
zunehmend als führende Figur der Exil-Opposition. In der iranischen
Community ist er jedoch umstritten. Ob die Proteste Auswirkungen auf die
Lage der Menschen im Iran haben können, ordnet ZEIT-Redakteur Omid Rezae
ein. Lees meerImmer mehr Menschen wenden sich bei gesundheitlichen Beschwerden an
KI-Chatbots, insbesondere dann, wenn sie monatelang auf einen
Facharzttermin warten oder keine klare Diagnose erhalten. Ein aktueller
Fall zeigt, welche Erwartungen inzwischen mit solchen Anwendungen
verbunden sind. Ein Mann, der unter starken Schmerzen und anhaltendem
Schwindel litt, fand bei mehreren Arztbesuchen zunächst keine Erklärung
für seine Symptome. Aus Frust und Verzweiflung begann er schließlich,
seine Beschwerden detailliert einem KI-Chatbot zu schildern. Nach
eigenen Angaben führte ihn dieser Ansatz zur richtigen
Spur. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, hat diesen
Fall begleitet und analysiert, wie Ärzte solche Erfahrungen bewerten.Und sonst so? Cem Özdemir heiratet am Valentinstag.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Was jetzt? / Münchner Sicherheitskonferenz: Was auf der Münchner
Sicherheitskonferenz wichtig wirdIran: Wie fragil ist das Regime in Teheran?
Iran: Tausende demonstrieren in Berlin gegen iranisches Regime
Proteste im Iran: Di…
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Update: „Wir sind dieser Welt nicht ausgeliefert"
13 februari 2026 · 11 min
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Freitag die 62. Münchner
Sicherheitskonferenz eröffnet. In seiner Rede warnte er, die bisherige
Weltordnung existiere "so nicht mehr“ – zugleich betonte er, dass Europa
seine Interessen und Werte selbstbewusst verteidigen könne. Dafür
skizzierte Merz ein "Programm der Freiheit". Wie das aussieht, berichten
wir in dieser Folge von Was jetzt?, und Fabian Reinbold, politischer
Korrespondent der ZEIT, erklärt, was Merz’ Rede für die internationale
Politik bedeutet. Lees meerNach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter nahe Kaiserslautern
kamen Vertreterinnen und Vertreter von Bahn, Politik und Gewerkschaften
in Berlin zu einem Sicherheitsgipfel zusammen. Die Ergebnisse sollen die
Sicherheit in Zügen erhöhen: Bodycams für alle Mitarbeitenden mit
Kundenkontakt, 200 zusätzliche Sicherheitskräfte auf Bahnhöfen sowie
bessere Schutzausrüstung. Außerdem sollen Verhaltens- und
Deeskalationstrainings ausgebaut werden. Doch reichen diese Maßnahmen
aus? Das besprechen wir mit Jonas Schulze Pals, Wirtschaftsredakteur bei
der ZEIT.Und sonst so? Rodel-Olympiasieger drückt Anruf von Friedrich Merz weg.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Münchner Sicherheitskonferenz: Bundeskanzler Merz will transatlantische
Beziehung neu ausrichtenMünchner Sicherheitskonferenz: Forum für internationale
SicherheitspolitikSicherheitspolitik: Merz will bei Münchner Sicherheitskonferenz für
starkes Europa werbenBahn-Sicherheit: Gipfeltreffen für mehr Sicherheit bei der Bahn hat
begonnenDeutsche Bahn: Mehr als 3.000 Angriffe auf Bahnmitarbeiter im
vergangenen JahrSicherheitsgipfel der Deutschen Bahn: Bahn kündigt weitere
Schutzmaßnahmen für Beschäftigte anSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
unser unser Podcastabo kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht…
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Was auf der Münchner Sicherheitskonferenz wichtig wird
13 februari 2026 · 13 min
Am Freitag startet die Münchner Sicherheitskonferenz, bei der es in
diesem Jahr vor allem um die transatlantischen Beziehungen gehen soll.
Die Delegation der USA wird diesmal von US-Außenminister Marco Rubio
angeführt. Wolfgang Ischinger, der Konferenzleiter, kündigte an, dass
insgesamt mehr als 50 US-Kongressmitglieder erwartet würden. Europas
Fähigkeit, "sich selbst künftig stärker mit eigenen Kräften
durchzusetzen", weltweite Konflikte wie der Krieg in der Ukraine und die
kriselnden transatlantischen Beziehungen seien thematische Schwerpunkte
der Konferenz. Was ist von Rubios Auftritt, aber auch von der Konferenz
insgesamt zu erwarten? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der
ZEIT, blickt im Gespräch mit Moses Fendel voraus. Lees meerBundesweit steigt die Zahl rechtsextremer Vorfälle an deutschen Schulen.
Der Soziologe Klaus Hurrelmann, der seit Jahrzehnten die deutsche Jugend
erforscht, geht davon aus, dass rund 30 Prozent der 12- bis 25-Jährigen
mittlerweile eine gefestigt rechtsextreme Weltsicht haben oder damit
sympathisieren. Was könnte helfen, den Rechtsextremismus an Schulen zu
bekämpfen und zurückzudrängen? Was kann der Westen Deutschlands hierbei
vom Osten lernen? Und wie gut werden die gewonnenen Erkenntnisse an den
Schulen umgesetzt? Diese und weitere Fragen beantwortet Vanessa Vu,
Redakteurin im Dossier der ZEIT.Und sonst so? Zwei bis drei Tässchen Kaffee am Tag senken möglicherweise
das Risiko, an Demenz zu erkranken.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
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US-Außenpolitik unter Donald Trump: Wachsam bleiben
Münchner Sicherheitskonferenz: Es war nie Nächstenliebe
Münchner Sicherheitskonferenz: Das Band zur Macht
Rechtsextreme Jugendkultur: "Es gibt Tage, da höre ich mehrmals pro
Stunde das N-Wort"Jugendgewalt: Angst in Sachsendorf
Rechtsextreme Jugendgruppen: Neonazi, 12,…
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Update: Was macht Julia Klöckner im Gazastreifen?
12 februari 2026 · 10 min
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat den Gazastreifen besucht. Sie
ist damit die erste deutsche Politikerin, die das Gebiet seit dem
Angriff der Hamas auf Israel und den darauffolgenden Kämpfen besucht
hat. Grünen-Chefin Franziska Brantner kritisierte, Klöckner habe auf
ihrer Reise nicht mit Palästinenserinnen und Palästinensern gesprochen.
Was hat Klöckner im Gazastreifen gesehen? Und wieso ist gerade ihr der
Besuch erlaubt worden? Diese und weitere Fragen beantwortet Yassin
Musharbash, stellvertretender Leiter des Investigativressorts der ZEIT. Lees meerDonald Trumps Macht innerhalb der republikanischen Partei scheint
unüberwindbar. Dennoch stellen sich immer wieder Abgeordnete der Partei
gegen seine Pläne. Mit 219 zu 211 Stimmen haben die Abgeordneten eine
Resolution verabschiedet, um die von Präsident Trump gegen Kanada
verhängten Zölle wieder aufzuheben – auch sechs Republikaner stimmten
dafür. Die Resolution gilt jedoch als weitgehend symbolisch: Auch der
republikanisch dominierte Senat und Trump selbst müssten noch zustimmen.
Ob die Abweichler nur Einzelfälle sind oder für einen größeren Trend
innerhalb der Partei stehen, weiß Rieke Havertz, internationale
Korrespondentin der ZEIT.Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch will gerichtlich
gegen seinen Ausschluss von den Olympischen Winterspielen vorgehen. Das
Internationale Olympische Komitee hatte ihm die Teilnahme verwehrt, da
er mit einem Helm an den Start gehen wollte, auf dem Bilder von rund 20
gefallenen Athletinnen und Athleten aus der Ukraine zu sehen waren. Laut
dem IOC verstoßen die Bilder auf dem Helm gegen das Regelwerk des
Wettbewerbs, das "politische, religiöse oder rassistische Propaganda"
nicht zulässt. Heraskewytsch will nun das Sportgericht CAS anrufen.
Welche Erfolgsaussichten er hat, schätzt Nico Horn ein, Sportredakteur
der ZEIT.Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde eines Palästinensers
abgewiesen. Er hatte sich wegen der Genehmigung deutscher
Rüstungsexporte nach… -
Weniger Bürokratie, mehr EU-Binnenmarkt?
12 februari 2026 · 12 min
Sind Bundeskanzler Friedrich Merz und die italienische
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni das neue europäische Powercouple? Die
beiden Länder arbeiten zumindest eng zusammen, und vor dem EU-Treffen am
Donnerstag zur Wettbewerbsfähigkeit legten diesmal nicht Deutschland und
Frankreich, sondern Deutschland und Italien ein gemeinsames Papier vor.
Darin fordern sie Bürokratieabbau, weniger EU-Regulierungen und die
Förderung der Öffnung des europäischen Binnenmarktes. Warum das nötig
ist und welches Potenzial Europa liegen lässt, solange der Binnenmarkt
nicht reformiert ist, analysiert Ricarda Richter, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT. Ihre Recherche, die gemeinsam mit Jonas
Schulze Pals entstanden ist, finden Sie hier. Lees meerIn Bangladesch finden erstmals seit mehr als 17 Jahren wieder freie
Parlamentswahlen statt. Vorausgegangen war 2024 eine von Studierenden
angeführte Protestbewegung, die die langjährige Premierministerin Sheikh
Hasina zum Rücktritt zwang. Seither führt eine Übergangsregierung den
Staat. An ihrer Spitze steht Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus,
der Reformen einleiten und freie Wahlen vorbereiten sollte. Von der
Aufbruchsstimmung der Proteste ist im Wahlkampf nur noch begrenzt etwas
zu spüren. Zwar tritt mit der National Citizen Party (NCP) eine Partei
an, die aus dem Protestumfeld hervorgegangen ist. Sie hat sich jedoch
einer Koalition unter Führung der islamistischen Jamaat-e-Islami
angeschlossen. Dieser Schritt war intern umstritten und führte zu
Austritten. Als aussichtsreichste Kraft gilt die Bangladesh Nationalist
Party (BNP). Beobachter gehen davon aus, dass sie gute Chancen auf eine
Mehrheit hat. Damit würde eine etablierte Oppositionspartei die
Regierung übernehmen. Welche Herausforderungen auf die neue Regierung
zukommen, ordnet ZEIT-Autorin Natalie Mayroth ein.Und sonst so? Mehr Kino für alle
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kri…
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Update: Helm ab! Wenn Olympia auf Politik trifft
11 februari 2026 · 10 min
Seit dem Wochenende laufen in Norditalien die Olympischen Winterspiele.
Aufmerksamkeit erregte der Fall des ukrainischen Skeletonfahrers
Wladyslaw Heraskewytsch. Der Athlet darf bei den Wettkämpfen in Cortina
d'Ampezzo keinen Helm tragen, auf dem Porträts von im russischen
Angriffskrieg getöteten Sportlerinnen und Sportlern aus der Ukraine zu
sehen sind. Das teilte Mark Adams, Sprecher des Internationalen
Olympischen Komitees (IOC) mit. Der Helm verstoße gegen die Richtlinien
des Internationalen Olympischen Komitees, erlaubt sei stattdessen ein
schwarzes Armband in Gedenken an die Kriegstoten. Politische Äußerungen
seien Heraskewytsch im Training, in sozialen Netzwerken und bei
Pressekonferenzen möglich. Parallel sorgt Fifa-Präsident Gianni
Infantino für Diskussionen, weil er sich offen dafür zeigt, russische
Mannschaften perspektivisch wieder zu internationalen Wettbewerben
zuzulassen. Nico Horn, Sportredakteur der ZEIT, erklärt, wie das
Internationale Olympische Komitee die Entscheidung mit dem Helm
begründet und was die aktuellen Debatten über das Verhältnis von Sport
und Politik aussagen. Lees meerIn einer Schule in der kanadischen Provinz British Columbia hat es am
Dienstag einen Schusswaffenangriff gegeben. Nach Polizeiangaben starben
in der Ortschaft Tumbler Ridge zehn Menschen, darunter die mutmaßliche
Schützin. Zwei der Leichen seien in einem Wohnhaus gefunden worden, der
Tatort soll mit dem Vorfall an der Schule zusammenhängen. Mindestens 25
weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben bei dem Angriff zum Teil
lebensbedrohlich verletzt. Die Polizei wurde kurz nach Mittag Ortszeit
alarmiert und entdeckte bei ihrem Eintreffen mehrere Tote. Hinweise auf
weitere Verdächtige gebe es nicht, eine Gefahr für die Öffentlichkeit
bestehe nicht mehr. Zum Motiv der Frau ist bislang nichts bekannt. Es
ist der schwerste Amoklauf in Kanada seit Jahren.Außerdem im Update:
Fast jeder zweite Fahrschüler in Deutschland ist 2025 durch seine
theoretische Prüfung gefallen, fast jeder… -
Verdacht auf Vetternwirtschaft bei der AfD
11 februari 2026 · 12 min
Die Zahl der bekannt gewordenen Fälle von Vetternwirtschaft bei
AfD-Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt nimmt weiter zu. Recherchen zeigen,
dass Parlamentarier auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene Verwandte von
Parteikollegen beschäftigen, was rechtlich zulässig, politisch aber
umstritten ist. Die AfD führt in Sachsen-Anhalt seit Monaten deutlich in
den Umfragen und könnte erstmals den Ministerpräsidenten stellen. Im
Fokus steht Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der die Praxis verteidigt
und auf Vertrauen bei der Personalauswahl verweist. Ob die Affäre der
AfD im Wahlkampf schadet und wie der Bundesvorstand reagiert, analysiert
Tilman Steffen, Redakteur Politikressort der ZEIT. Lees meerIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist nach Washington, D.
C., um mit US-Präsident Donald Trump über die laufenden Gespräche mit
dem Iran zu beraten. In Israel wächst die Sorge, Trump könne sich auf
einen diplomatischen Kurs einlassen, der aus israelischer Perspektive
das iranische Atom- und Raketenprogramm nicht ausreichend begrenzt.
Zuvor hatten die USA und der Iran erstmals seit Monaten indirekte
Gespräche im Oman geführt. Donald Trump bewertete diese Gespräche als
positiv. Welche möglichen Interessenkonflikte sich daraus zwischen
Israel und den USA ergeben, ordnet ZEIT-Redakteurin Lea Frehse ein.Und sonst so? Shea-Butter Hype um Ghana
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Tino Chrupalla bei Caren Miosga: Jetzt zeigen wir's ihm
Tino Chrupalla: AfD-Chef sieht "Geschmäckle" bei Parlamentsjobs für
FamilienangehörigeAfD Thüringen: Höcke, who?
AfD Sachsen-Anhalt: Ein Machtkampf wird zur Schlammschlacht
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD-Spitzenkandidat will in
Sachsen-Anhalt allein regierenBenjamin Netanjahu: "Netanjahu hat schon immer von einem Großisrael
geträumt"Donald Trump in Israel: Ungeniert, ab…
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Update: Sind die Krankenkassenbeiträge ungerecht verteilt?
10 februari 2026 · 10 min
Dass die Bundesregierung die Finanzierung des Gesundheitssystems
reformieren will, ist klar. Uneins sind sich die Koalitionsparteien aber
über den richtigen Weg. Nachdem die SPD bereits vorgeschlagen
hatte, Kassenbeiträge in Zukunft auch auf Kapitaleinkünfte und
Mieteinnahmen zu erheben, hat nun die CDU einen eigenen Vorschlag
vorgelegt: Gesundheitsministerin Nina Warken und CDU-Generalsekretär
Carsten Linnemann wollen, dass die Krankenversicherung von
Bürgergeldempfängern künftig nicht mehr aus Kassenbeiträgen gestemmt
wird. Doch warum fehlt den gesetzlichen Krankenkassen überhaupt so viel
Geld? Und wieso liegt das Problem nicht unbedingt bei den Einnahmen?
Diese und weitere Fragen beantwortet Carla Neuhaus,
Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Lees meerDie Zahl der Gewaltverbrechen in Beziehungen wird noch immer massiv
unterschätzt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die mehrere
Bundesministerien und das Bundeskriminalamt am heutigen Dienstag
vorgestellt haben. Der Deutsche Juristinnenbund fordert nun, dass sich
Beschäftigte bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz zu sexueller und
geschlechterspezifischer Gewalt fortbilden. So sollen Gewaltdynamiken
künftig schneller erkannt und unterbunden werden.Deutschland hat sich im internationalen Vergleich bei der
Korruptionsbekämpfung leicht verbessert. Laut der
Nichtregierungsorganisation Transparency International stieg Deutschland
in einem internationalen Ranking um fünf Plätze auf Platz zehn. Das Land
mit der weltweit geringsten Korruption ist zum achten Mal in Folge
Dänemark.Und sonst so? Die EU will die Vernichtung von nicht verkaufter Kleidung
verbieten.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel und Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Beiträge zur Krankenkasse: So teuer wird Ihre Krankenversicherung in
diesem JahrSexualisierte Gewalt: Deutsc…
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Die SPD will sich neu erfinden
10 februari 2026 · 13 min
Die Bundesregierung will den Sozialstaat reformieren – doch der Weg
dahin ist umstritten. Während die Union vor allem auf Kürzungen setzt,
bringt die SPD andere Vorschläge ins Spiel. Am Wochenende hat sich der
SPD-Parteivorstand in Berlin getroffen und den Startschuss für ein neues
Grundsatzprogramm gegeben. Das bisherige stammt aus dem Jahr 2007, aus
einer Zeit vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und bevor
künstliche Intelligenz die politische Debatte prägte. Inhaltlich setzt
die SPD auf Reformen zur Finanzierung des Sozialstaats:
Krankenkassenbeiträge sollen künftig nicht mehr nur auf Löhne und Renten
erhoben werden, sondern auch auf Mieteinnahmen und andere
Kapitaleinkünfte. Außerdem verspricht die SPD mehr Mieterschutz, etwa
bei Indexmieten und möblierten Wohnungen. Die Union reagiert darauf mit
scharfer Kritik. Was möchte die SPD mit dieser Neuausrichtung erreichen,
und wie durchsetzungsfähig ist sie damit in der Regierungskoalition? Das
ordnet im Podcast Kaja Klapsa, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Lees meerDie Europäische Union hat Pläne Israels zur Ausweitung seiner Kontrolle
im besetzten Westjordanland verurteilt. Die beschlossenen Maßnahmen
würden "neue Realitäten schaffen“, die in direktem Widerspruch zu den
Osloer Abkommen stünden, heißt es aus Brüssel. Am Sonntag hatte das
israelische Sicherheitskabinett ein Bündel von Regelungen gebilligt, die
israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland begünstigen. Unter
anderem sollen jüdische Israelis künftig Land in dem Palästinensergebiet
kaufen dürfen. Israels Regierung begründet ihre Ansprüche auf die Region
unter anderem mit biblischen und historischen Verweisen. Der
Internationale Gerichtshof hatte die Besatzung und den Siedlungsbau 2024
als illegal eingestuft – Israel erkennt das nicht an. Jan Roß,
Korrespondent in Jerusalem für die ZEIT, erklärt im Podcast, ob damit
die Aussicht auf einen palästinensischen Staat – und damit eine
Zweistaatenlösung – unerreichbar wird.Und sonst so? Ohne ei…
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Update: Bringen die Epstein-Akten den britischen Premier zu Fall?
9 februari 2026 · 11 min
In Großbritannien erhöht sich der Druck auf den Premierminister Keir
Starmer von der Labour-Partei. Er hatte Peter Mandelson 2024 zum
britischen US-Botschafter ernannt, obwohl damals schon bekannt war, dass
dieser mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befreundet
war. Durch die Freigabe der Epstein-Akten wurde in der vergangenen Woche
bekannt, dass der frühere britische Wirtschaftsminister offenbar
vertrauliche Regierungsinformationen aus Kabinettssitzungen an Jeffrey
Epstein weitergegeben haben soll. Deswegen ermittelt die Polizei nun
wegen Amtsmissbrauchs gegen den Ex-Botschafter. Der britische Stabschef
Morgan McSweeney reichte am Sonntag seinen Rücktritt ein und erklärte
sich dafür verantwortlich, Starmer dazu geraten zu haben, den
Botschafterposten mit Mandelson zu besetzen. Warum die Rufe nach einem
Rücktritt Starmers lauter werden, erklärt Jochen Bittner, Korrespondent
der ZEIT in London. Lees meerDer Demokratieaktivist und Medienunternehmer Jimmy Lai wurde von
einem Gericht in Hongkong zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt.
Im Dezember vergangenen Jahres war der 78-Jährige wegen des Vorwurfs der
Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften und der
Veröffentlichung aufrührerischer Publikationen schuldig gesprochen
worden. Lai war der Gründer der prodemokratischen Zeitung "Apple Daily".
Kritiker bezeichneten den Prozess gegen Lai als politisch motiviert und
als weiteres Zeichen für den Abbau von politischen Freiheitsrechten in
der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong. Der ZEIT-Redakteur
für internationale Politik, Steffen Richter, ordnet das Urteil im
Podcast ein.Außerdem im Update:
Der Oppositionspolitiker Juan Pablo Guanipa wurde in Venezuela nach
einer kurzzeitigen Freilassung wieder von den Behörden festgenommen, da
er gegen Auflagen verstoßen haben soll. Die Friedensnobelpreisträgerin
María Corina Machado hatte zuvor von einer Entführung Guanipas durch
zehn bewaffnete Männer gesprochen.Und sonst so? Wie war Bad Bu…
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War Jeffrey Epstein ein russischer Spion?
9 februari 2026 · 12 min
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk äußerte letzte Woche den
Verdacht: Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein soll ein
russischer Agent gewesen sein. Seine Regierung werde eine
Untersuchung zu Epsteins möglichen Verbindungen zum russischen
Geheimdienst einleiten. Was ist an dem Verdacht dran? Welche Indizien
sprechen dafür, wieso könnte man aber auch an der Theorie
zweifeln?Redakteur und Russlandexperte Maxim Kireev hat dazu
recherchiert. Lees meerIn Mailand gab es zum Auftakt der Olympischen Winterspiele Proteste: In
der Nähe des olympischen Dorfs gingen zahlreiche Menschen auf die
Straße, um gegen die Anwesenheit der US-Einwanderungsbehörde ICE bei den
Winterspielen zu demonstrieren. Dabei kam es zu Ausschreitungen: Einige
Demonstrierende warfen Molotowcocktails und Rauchbomben in Richtung der
Sicherheitskräfte, die Polizei setzte Schlagstöcke, Wasserwerfer und
Tränengas ein. Warum ist die Stimmung im Land so aufgeheizt und drohen
weitere Unruhen während der Spiele? Das beantwortet
Italien-Korrespondent Ulrich Ladurner im Podcast.Und sonst so? Wie gut kennen Sie Deutschland?
Moderation und Produktion:Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Jeffrey Epstein und Russland: Er bot sich Putin an
Jeffrey Epstein E-Mails: Das freundlich-bunte Postfach des Bösen
Epstein-Files: Kaum zu glauben
Liveblog: Olympische Winterspiele: Emma Aicher gewinnt die erste
deutsche MedailleOlympische Winterspiele: Meloni bezeichnet Demonstrierende in Mailand
als "Feinde Italiens"Olympische Winterspiele: Krawalle und Festnahmen bei Demonstration gegen
ICE in MailandSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Japan wählt – und verabschiedet sich vom Pazifismus?
8 februari 2026 · 12 min
In Japan wird ein neues Parlament gewählt, nachdem
Premierministerin Sanae Takaichi das alte Parlament aufgelöst und
Neuwahlen angesetzt hat. Seit Oktober regiert sie mit einer
Minderheitsregierung. Umfragen deuten darauf hin, dass die LDP erneut
eine Mehrheit erreichen könnte. Seit ihrem Amtsantritt hatte die
Premierministerin an Zustimmung gewonnen, vor allem durch einen harten
Kurs gegenüber China. Zudem fordert Sanae Takaichi, dass Japan sich
stärker selbst verteidigen kann. Damit stellt sie den bisherigen
Pazifismus infrage, der das Land seit dem Zweiten Weltkrieg geprägt hat.
Wie diese Vorhaben bei den Menschen im Land ankommen, analysiert Jens
Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT. Lees meerViele Erwachsene zweifeln daran, ob sie im späteren Leben noch Neues
lernen können, etwa ein Instrument wie Klavier. Dabei ist Lernen im
Erwachsenenalter möglich, auch wenn es anders verläuft als bei Kindern.
Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass das erwachsene Gehirn zwar
weniger formbar ist, sich aber weiterhin verändern kann. Wer als
Erwachsener etwas Neues lernt, kann neue neuronale Verbindungen aufbauen
und kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, Konzentration und Motorik
stärken. ZEIT-Autor Yves Bellinghausen geht der verbreiteten Annahme
nach, Lernen sei vor allem eine Sache der Jugend, und erklärt, wie neues
Lernen im Erwachsenenalter gelingen kann.Und sonst so? Bad Bunny beim Superbowl
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Parlamentswahl in Japan: Zeitenwende auf Japanisch
Japan: Japans Ministerpräsidentin kündigt vorgezogene Neuwahlen an
Sanae Takaichi: Sie mischt Japans behäbige Männerwelt von rechts auf
Sanae Takaichi: Von China verachtet – zu Hause beliebt
Lernen als Erwachsener: Kann ich noch ein richtiger Pianist wer…
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Epstein-Files: "Das Ausmaß des Grauens ist noch viel größer, als wir schon wussten”
7 februari 2026 · 12 min
Vor einer Woche hat das US-Justizministerium rund drei Millionen weitere
Seiten an Dokumenten im Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht. Die Akten,
darunter Tausende Videos und Bilder, werfen erneut ein Schlaglicht auf
das Netzwerk des 2019 verstorbenen Sexualstraftäters, das tief in die
Kreise von Stars, internationalen Politikern und Superreichen
hineinreichte. Was sind die zentralen neuen Erkenntnisse aus dem nun
veröffentlichten Material? Und wie blicken die Opfer des Systems Epstein
auf diese Veröffentlichung? Das erklärt Rieke Havertz, internationale
Korrespondentin der ZEIT und USA-Expertin. Lees meerMit einer feierlichen Zeremonie im Mailänder San-Siro-Stadion sind die
Olympischen Winterspiele am gestrigen Freitag offiziell eröffnet worden.
Bis zum 22. Februar kämpfen Athletinnen und Athleten in den
italienischen Alpen in 16 Sportarten um Medaillen. Wie viel Politik
steckt in diesen Spielen, und wie ist die Stimmung dort? Diese und
weitere Fragen beantwortet Christof Siemes. Er berichtet als einer von
mehreren Kollegen für die ZEIT über Olympia aus Italien.Und sonst so? Die Nase putzen für den guten Zweck
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Netzwerk um Jeffrey Epstein: Für wen die Epstein-Files gefährlich werden
Epstein-Files: Was die neuen Epstein-Akten zeigen – und was nicht
Epstein-Akten: Bundestagsabgeordnete fordern deutsche
Epstein-ErmittlungenLiveblog: Olympische Winterspiele: Olympische Flamme ist in Mailand
eingetroffen – Spiele vor dem StartOlympische Winterspiele: Meloni-Regierung beschwichtigt nach Unmut über
ICE-EinsatzplanOlympische Winterspiele 2026: Auf diese Olympiastars schauen alle
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Update: Der Krieg im Sudan verlagert sich
6 februari 2026 · 11 min
Seit April 2023 bekämpfen sich im Sudan die sudanesische Armee und die
RSF-Miliz. Die Hauptkampfhandlungen haben sich zuletzt von der
westlichen Region Darfur in die benachbarte Region Kordofan verlagert.
Der frühere sudanesische Premierminister Abdalla Hamdok wirbt
international für einen politischen Prozess zur Beendigung des
Konflikts. Vorgesehen sind eine zeitlich begrenzte Waffenruhe, ein
unbefristeter Waffenstillstand und Gespräche über eine zivile
Übergangsregierung. Mitte April ist in Berlin eine internationale
Konferenz zum Sudan geplant. Der Schwerpunkt liegt auf der humanitären
Lage und der Koordinierung von Hilfszusagen. Internationale
Hilfsorganisationen berichten derweil über eine Verschlechterung der
humanitären Lage, insbesondere in Südkordofan. Warum die Kämpfe zwischen
den militärischen Gruppen nicht aufhören und wer davon profitiert,
ordnet Andrea Böhm, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Lees meerDie Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen will eine
Verfassungsbeschwerde gegen den Bundeshaushalt 2025 auf den Weg bringen.
Die Partei wirft der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD vor, Mittel
zweckentfremdet und gegen Vorgaben des Grundgesetzes verstoßen zu haben.
Grundlage der Kritik sind zwei von den Grünen in Auftrag gegebene
Rechtsgutachten. Konkret geht es um die Verwendung des Sondervermögens
für Infrastruktur und Klimaschutz in Höhe von 500 Milliarden Euro. Nach
Darstellung der Grünen seien diese Mittel nicht für zusätzliche
Investitionen genutzt worden, sondern teilweise für andere Ausgaben.
ZEIT-Autorin Jana Hensel analysiert das Vorhaben.Außerdem im Update: Bahnreisende in Nordrhein-Westfalen müssen sich auf
Einschränkungen einstellen. Auf der Strecke zwischen Köln, Wuppertal und
Hagen fahren bis zum 10. Juli nahezu keine Züge. Die Verbindung zählt zu
den wichtigsten Ost-West-Achsen des Landes und wird in diesem Zeitraum
umfassend saniert.Die EU-Kommission fordert den Onlinedienst TikTok auf, seine aus Sicht
der Behörde "süchtig …