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  1. Wie Israels Agenten im Iran spionierten

    5 maart 2026 · 13 min

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    Israelische Geheimdienste haben das iranische Machtzentrum über Jahre
    intensiv überwacht. Nach Angaben eines israelischen
    Geheimdienstmitarbeiters verfügte der Auslandsgeheimdienst Mossad über
    detaillierte Informationen zu Aufenthaltsorten und Abläufen der
    iranischen Führung. Sie ermöglichten es Israel, am Samstag innerhalb
    weniger Stunden den Obersten Führer Ali Chamenei und weitere ranghohe
    Vertreter des Regimes zu töten. Warum der Mossad nicht früher eingriff –
    und welche völkerrechtlichen Fragen der Angriff aufwirft –, ordnet
    Holger Stark ein, stellvertretender Leiter im Ressort Investigative
    Recherche und Daten der ZEIT.
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    Die Berliner Hochschulmitarbeiterin Liv Heide verlor ihren Job, nachdem
    sie vom Verfassungsschutz fälschlich mit einer rechtsextremen Aktivistin
    verwechselt worden war. Hintergrund ist das Neonazi-Datingportal
    WhiteDate.net, das nach Recherchen der ZEIT von einer Frau unter dem
    Pseudonym „Liv Heide“ betrieben wurde. Der Verfassungsschutz ging
    irrtümlich davon aus, dass beide Frauen identisch seien – und gab diese
    Einschätzung an die Hochschule weiter, die Liv Heide daraufhin ohne
    Anhörung kündigte. Erst Monate später räumte der Verfassungsschutz den
    Fehler ein. Wie es zu dieser Verwechslung kommen konnte, schildert
    Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT.

    Und sonst so? Schmetterling nach Borussia Dortmund benannt

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Gerhard Conrad: "Der Mossad arbeitet strikt ergebnisorientiert"

    Mossad im Iran: Sie wissen sogar, wer wo schläft

    Angriff auf den Iran: Mossad soll vor Großangriff Sprengsätze im Iran
    deponiert haben

    Iranisches Regime: Wer übernimmt jetzt die Macht im Iran?

    Ali Chamenei: Nur nicht weichen

    Ajatollah Ali Chame…

  2. Update: Wie der Chamenei, so der Sohn

    4 maart 2026 · 12 min

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    Ajatollah Ali Chamenei war das geistliche Oberhaupt der Islamischen
    Republik Iran. Nachdem er am Samstag bei einem Luftschlag im Zuge des
    US-israelischen Angriffs in Teheran getötet wurde, gilt derzeit
    Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei als aussichtsreichster Anwärter für
    die Nachfolge. Darüber bestimmt formal ein Gremium aus 88 schiitischen
    Geistlichen, der sogenannte Expertenrat. Nach Berichten der New York
    Times hat sich der Rat auf Modschtaba Chamenei geeinigt. Wofür steht er
    und warum gilt er als Favorit für das Amt? Das ordnet der Iranexperte
    der ZEIT, Omid Rezaee, im Podcast ein.
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    Die EU-Kommission hat am Mittwoch in Brüssel das
    Industriebeschleunigungsgesetz vorgestellt. Der Gesetzesentwurf sieht
    vor, europäische Firmen und Lieferanten in bestimmten Bereichen bei
    öffentlichen Aufträgen oder Förderprogrammen zu bevorzugen. Es geht
    dabei vor allem um sogenannte grüne Technologien wie Batterien für
    E-Autos oder Solarzellen sowie um bestimmte Rohstoffe. Laut
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen soll das die europäische
    Industrie gegenüber der Konkurrenz aus den USA und China stärken. Vor
    allem China subventioniert seine eigene Wirtschaft stark, aber auch in
    den USA gibt es sogenannte Buy-American-Regeln. Den Gesetzesvorschlag
    hat Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, genau unter die Lupe
    genommen.

    Außerdem im Update:

    Der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat drei
    Buchgeschäfte vom diesjährigen Deutschen Buchhandlungspreis
    ausgeschlossen. Dem sei eine Prüfung des Verfassungsschutzes
    vorausgegangen, wie die Süddeutsche Zeitung zuerst berichtet hat. Die
    drei Buchhandlungen gehören dem Bericht zufolge dem linken politischen
    Spektrum an. Raoul Löbbert, Feuilletonredakteur der ZEIT, hat ebenfalls
    dazu recherchiert.

    Und sonst so? Die Kunst der Saunadiplomatie

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere L…

  3. Nukleares Fürchten lehren

    4 maart 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Montag gemeinsame
    Atom-Militärübungen mit Deutschland angekündigt. Deutschland werde ein
    “Schlüsselpartner” bei Frankreichs Vorhaben sein, das eigene Atomarsenal
    angesichts der geopolitischen Lage auszubauen. Das sagte Macron bei
    einer Grundsatzrede auf einem U-Boot-Stützpunkt in der Bretagne.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Macron erklärten gemeinsam, es
    sei eine hochrangige Nuklear-Steuerungsgruppe eingerichtet worden. Die
    Zusammenarbeit solle in diesem Jahr beginnen. Die nukleare Abschreckung
    der Nato solle durch die deutsch-französische Zusammenarbeit ergänzt,
    aber nicht ersetzt werden. Frankreich ist die einzige Atommacht in der
    Europäischen Union. Was diese Pläne über die Sicherheitslage in
    Deutschland aussagen, ordnet ZEIT-Autor Tilman Leicht ein.
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    Nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran am
    Samstagmorgen sind in deutschen Städten Tausende auf die Straße
    gegangen, um gegen die iranische Führung zu protestieren. In Berlin,
    Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln, Nürnberg und anderen Städten wurde
    der Tod des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ajatollah Ali Chamenei,
    nach einem Luftangriff in Teheran gefeiert. Nach Angaben des
    Statistischen Bundesamts leben in Deutschland 319.000 Personen mit einem
    iranischen Migrationshintergrund. Amina Aziz, Islamwissenschaftler:in
    und Journalist:in, spricht im Podcast über die Stimmung in der
    iranischen Exil-Gemeinschaft.

    Und sonst so? “Stille Stunde” im Restaurant.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt, Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Frankreich: Eine epochale Wende für Europa

    Frankreich: Emmanuel Macron kündigt gemeinsame Atomübungen mit
    Deutschland an

    Nukleare Abschreckung: Frankreich will atomare Aufrüstung alleine
    finanzieren

    Angriffe auf den Iran: Tausende demonstrieren in Deutschland für
    Freihe…

  4. Update: Wie sich der Krieg gegen den Iran auf den Spritpreis auswirkt

    3 maart 2026 · 9 min

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    Die Preise für Öl und Gas sind seit dem Krieg gegen den Iran deutlich
    gestiegen. Ölpreise legten zeitweise um mehr als zehn Prozent zu und
    erreichten den höchsten Stand seit 2024. Auch Gas verteuerte sich in
    Europa deutlich, ausgelöst unter anderem durch einen Produktionsstopp
    von Flüssiggas in Katar. Hauptursache ist die Blockade der Straße von
    Hormus durch den Iran. In Deutschland sind die Folgen bereits spürbar:
    Benzin, Diesel und Heizöl wurden deutlich teurer. Welche Auswirkungen
    das konkret auf die Verbraucherpreise hat, analysiert Marlies Uken,
    stellvertretende Leiterin im Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Erstmals seit Beginn der US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf
    den Iran sind wieder Passagiere aus der Golfregion in Deutschland
    angekommen. Am Morgen startete in Dubai eine Maschine der Airline
    Emirates und landete am Nachmittag in Frankfurt. Es handelte sich um den
    ersten regulären Passagierflug seit Tagen, nachdem zahlreiche
    Verbindungen wegen des Krieges eingestellt worden waren.
    Bundesaußenminister Johann Wadephul zeigte sich zuversichtlich, dass die
    Rückkehr deutscher Staatsbürger schrittweise gelingen werde.

    Außerdem im Update: Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte,
    fordert eine Personalwende bei der Bundeswehr. In seinem Wehrbericht
    2025 warnt er, dass die aktuellen Personalprobleme angesichts der
    verschärften Sicherheitslage gravierend blieben. Das neue
    Wehrdienstmodell müsse erfolgreich umgesetzt werden.

    Und sonst so? Neues Werk von Rembrandt entdeckt

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Energiepreise: Preise für Öl und Gas steigen deutlich

    Nachbarländer des Iran: So eskaliert gerade die Lage im Nahen Osten

    Öl- und Benzinpreise: Irankrieg lässt Preise für Sprit und Heizöl
    steigen…

  5. Merz trifft Trump im Weißen Haus

    3 maart 2026 · 13 min

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    Zum zweiten Mal trifft Bundeskanzler Friedrich Merz US-Präsident Donald
    Trump unter vier Augen in Washington. Hintergrund sind die aktuellen
    Entwicklungen im Nahen Osten nach den US-amerikanischen und israelischen
    Militärschlägen gegen den Iran sowie die laufenden Handels- und
    Zollfragen. Der Bundeskanzler betont die Solidarität Deutschlands mit
    Israel und wie wichtig eine enge Zusammenarbeit mit den USA ist. Aber
    kann er Einfluss auf Donald Trump nehmen? Das analysiert Mariam Lau,
    Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Die letzten Winterwochen waren in Deutschland geprägt von anhaltender
    Kälte, Schneefall und regionalen Problemen durch Glätte. Danach setzte
    ein schneller Temperaturanstieg ein: Innerhalb weniger Tage stiegen die
    Werte von teilweise zehn Grad Minus auf fast 20 Grad Celsius. Laut dem
    Deutschen Wetterdienst war der Winter trotz des eisigen Januars
    insgesamt mild, niederschlagsarm und sonnig. Wie passt das zusammen und
    welche Rolle spielt dabei der Klimawandel? Das ordnet Claudia Vallentin
    ein, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT.

    Und sonst so? Das beste Baguette von Paris

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Iran: Friedrich Merz sieht Angriffe auf den Iran "nicht ohne Risiko"

    US-Angriff auf den Iran: Was wir über den Angriff auf den Iran wissen

    Bundesregierung: Zwischen Prinzip und Pragmatismus

    Regierungserklärung: Friedrich Merz will an enger Zusammenarbeit mit den
    USA festhalten

    Krieg in Nahost: Deutschland behält sich "militärische
    Defensivmaßnahmen" vor

    Klimawandeldienst Copernicus: EU-Klimadienst meldet weltweit
    fünftwärmsten Januar der Geschichte

    Glätte: Gericht in Berlin stoppt privaten Einsatz von Streusalz

    Übersicht: Daten und Visualisierungen zum Klimawandel

    …

  6. Update: Die neue alte Front zwischen Israel und Libanon

    2 maart 2026 · 10 min

    Afspelen
    Israel hat nach eigenen Angaben Luftangriffe auf Stellungen der mit dem
    Iran verbündeten Hisbollah im Libanon geflogen, nachdem die Miliz
    Raketen auf Israel abgefeuert hatte. Israels Generalstabschef Ejal Samir
    macht die Hisbollah für die Eskalation verantwortlich und wirft der
    Miliz vor, einen Feldzug gegen Israel zu führen. Die Hisbollah erklärte,
    ihre Angriffe seien eine Vergeltung für die Tötung des obersten
    iranischen Geistlichen Ajatollah Ali Chamenei und behielt sich weitere
    Reaktionen vor. Eine Einordnung zur aktuellen Lage im Libanon gibt
    ZEIT-Korrespondentin Stella Männer im Podcast.
    Lees meer

    Die Bundesregierung bereitet eine Rückholaktion deutscher Touristen aus
    dem Nahen Osten vor. Außenminister Johann Wadephul kündigte an, mehrere
    Flugzeuge in die Region zu schicken, um gestrandete Deutsche nach
    Deutschland zurückzubringen. Geplant sind zunächst Flüge nach Maskat im
    Oman und in die saudi-arabische Hauptstadt Riad, da die Lufträume dort
    weiterhin geöffnet sind. Der Außenminister hatte zuvor eine militärische
    Evakuierung ausgeschlossen, änderte seine Einschätzung jedoch angesichts
    der anhaltenden Krise.

    Außerdem im Update: Im Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin wird ein neuer
    Betriebsrat gewählt. Knapp 11.000 Beschäftigte entscheiden zwischen
    verschiedenen Listen, darunter die IG Metall und nicht gewerkschaftlich
    gebundene Gruppen. In den vergangenen Wochen kam es zu Konflikten
    zwischen den Lagern. Warum die Betriebsratswahl bei Tesla so wichtig
    ist, ordnet Zacharias Zacharakis, Redakteur im Wirtschaftsressort der
    ZEIT, ein.

    Und sonst so? Die Deutschen und ihre Liebe zum Bargeld

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Bundesregierung: Zwischen Prinzip und Pragmatismus

    Israel und Libanon: Israel greift Ziele im Liba…

  7. Wie lange kann sich das Mullah-Regime noch halten?

    2 maart 2026 · 14 min

    Afspelen
    Nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei befindet sich der Iran in einer
    Übergangsphase. Nach den geltenden Regeln übernimmt vorübergehend ein
    dreiköpfiges Gremium aus Präsident, Justizchef und einem Vertreter des
    Wächterrats die Amtsgeschäfte. Für die weitere Entwicklung im Land
    werden mehrere Szenarien diskutiert: Eine Möglichkeit ist eine stärkere
    Rolle reformorientierter Kräfte um den ehemaligen Präsidenten Hassan
    Ruhani. Alternativ könnte die Macht formell bei der Islamischen
    Revolutionsgarde konzentriert werden. Ebenso denkbar ist die Wahl eines
    Nachfolgers aus dem bisherigen Machtumfeld Ajatollah Chameneis. Welches
    Szenario am wahrscheinlichsten ist und ob ein echter Umbruch im Land
    stattfinden kann, analysiert Omid Rezaee, Experte für den Iran und Autor
    für DIE ZEIT.
    Lees meer

    Der Iran hat als Reaktion auf amerikanische und israelische Angriffe auf
    sein Nuklearprogramm gezielte Militäraktionen gegen Nachbarstaaten im
    Golf gestartet. Über Dubai stiegen Rauchsäulen auf, der Flughafen von
    Abu Dhabi musste vorübergehend schließen, Raketen und Drohnen trafen
    mehrere Ziele, ganze Lufträume wurden gesperrt. Die Straße von Hormus,
    eine wichtige Route für den weltweiten Öltransport, wurde vorübergehend
    blockiert. Viele arabische Staaten äußern Besorgnis über eine mögliche
    Eskalation in der Region. Welche Strategie der Iran mit diesen Angriffen
    verfolgt, ordnet ZEIT-Redakteurin Lea Frehse im Podcast ein.

    Und sonst so? Daher kommt die Müdigkeit im Frühling.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Oberster Staatsführer: Irans Staatsmedien bestätigen Tod von Ajatollah
    Ali Chamenei

    Tod von Ali Chamenei: Irans Präsident spricht von "Kriegserklärung an
    die Muslime"

    Iran: Drei Regimevertreter sollen vorerst Führung im Iran übernehmen

    Iran: Moderates Lager gewinnt Mehrheit in Teheran

    Proteste im Iran: EU-Parlame…

  8. Spezial "Der Wahlkreis": Was ist nur mit unseren Eliten los?

    1 maart 2026 · 1 uur 6 min

    Afspelen
    Seit Beginn seiner Präsidentschaft wird US-Präsident Donald Trump von
    den CEOs amerikanischer Großunternehmen umgarnt. Früher waren diese oft
    verlässliche Unterstützer der Demokraten, doch heute imponiert vielen
    der Gedanke an einen Chef, der “durchregiert" und selbst die Regeln
    macht, statt sich nur an sie zu halten. Auch in Deutschland wackeln
    Angehörige der bürgerlichen Elite. Sie liebäugeln offen mit der
    autoritären Versuchung durch die AfD. So dachte der Verband der
    Familienunternehmer zwischenzeitlich sogar laut darüber nach,
    Gesprächskanäle zu den Rechten zu öffnen.
    Lees meer

    In einer neuen Ausgabe von “Was Jetzt? - Der Wahlkreis” sprechen Robert
    Pausch, Paul Middelhoff und Lisa Caspari über die Eliten in Deutschland
    und den USA. Warum driften viele nach rechts? Studien zeigen, dass es
    politisch libertäre und rechtskonservative Bewegungen immer gegeben hat.
    So zeigt das “politische Unternehmertum” Silvio Berlusconis in Italien
    durchaus Parallelen zum Aufstieg Donald Trumps in den USA.

    Wohin der moralische Verfall der Eliten im Extremfall führen kann,
    demonstrieren gerade die Epstein-Akten. Was sie über das Netzwerk und
    die Selbstsicherheit der Elite aussagen und wie sich ein Besuch im Ort
    der Superreichen anfühlt, ist außerdem Thema in dieser Wahlkreis
    Ausgabe.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

    Shownotes

    Elitenforscher Michael Hartmann über seine (enge) Definition der
    deutschen Elite

    Biebricher et al. “Oben-rechts”

    NYT-Essay über Epstein

    Roberts Interview mit Bijan Djir-Sarai

    Peter Thiel im Interview mit Ross Douthat

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  9. Trumps "epischer Zorn", Netanjahus "Löwengebrüll" – und Chameneis Tod

    1 maart 2026 · 15 min

    Afspelen
    "Operation epischer Zorn", nennen die USA den Angriff auf den Iran, die
    israelische Armee spricht von der Operation "Löwengebrüll": Am
    Samstagmorgen begannen israelische und US-amerikanische Streitkräfte
    ihre Angriffe gegen den Iran mit einem koordinierten Schlag mit
    Marschflugkörpern und Drohnen. Der Staatschef des Iran, Ajatollah
    Chamenei, wurde dabei getötet; das hat inzwischen auch die iranische
    Führung bestätigt. Über die jüngsten Entwicklungen spricht Mathias Peer
    in den Nachrichten von Was jetzt?.
    Lees meer

    Während US-Vizepräsident JD Vance noch am Vortag versicherte, die USA
    würden sich keinesfalls in einen langen Krieg verwickeln lassen, setzt
    Donald Trump nun auf direkte Konfrontation – er rief die iranische
    Bevölkerung offen dazu auf, "die Regierung zu übernehmen". Welche Ziele
    verfolgt Trump mit diesem Krieg? Das beantwortet Rieke Havertz,
    internationale Korrespondentin der ZEIT, im Podcast.

    Israels Verteidigungsminister rechtfertigte die Angriffe als notwendigen
    "Präventivschlag" zur Sicherung des israelischen Staates. Als die
    Angriffe auf den Iran begannen, weckten Sirenen die rund zehn Millionen
    Einwohner in Israel. Die Reaktion des Iran sowie seiner Verbündeten –
    der Hisbollah im Libanon und der Huthis im Jemen – folgte prompt mit
    anhaltendem Beschuss auf israelisches Territorium. Politikredakteur Jan
    Roß erklärt im Podcast, was Israel mit diesem Krieg gegen den Iran
    bezweckt und welche Ziele Israel im Libanon verfolgt.

    Und sonst so? Das Auge isst bei Hummeln mit.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Angriffe auf den Iran: Israel greift Regimeführung an
    – Chamenei laut Außenminister am Leben

    US-Angriff auf den Iran: Was wir über den Angriff auf den Iran wissen

    US-Militärschläge gegen den Iran: Die "gewaltige Wut" wurde monatelang
    geplant

    Donald Trump und Iran: Er…

  10. Update: USA und Israel greifen den Iran an

    28 februari 2026 · 7 min

    Afspelen
    In den frühen Morgenstunden haben das israelische und das US-Militär
    Ziele im Iran bombardiert. Nach Verhandlungen unter der Woche über das
    iranische Atomprogramm hatte es noch Signale der Entspannung zwischen
    beiden Ländern gegeben. Vermittler Oman berichtete sogar von
    Fortschritten und erklärte, Teheran habe zugesichert, kein
    atombombenfähiges Material anzuhäufen. US-Präsident Donald Trump
    bestätigte in einer Videoansprache die amerikanische Beteiligung und
    begründete den Angriff mit der "Verteidigung der amerikanischen
    Bevölkerung". Er kündigte an, das iranische Raketenprogramm zerstören zu
    wollen.
    Lees meer

    Gemeinsam mit Israel hat die US-Luftwaffe mehrere iranische Ziele
    angegriffen. Nach Informationen einer Reuters-Quelle sollen dabei neben
    Militäranlagen auch Wohnhäuser hochrangiger Mitglieder der Regierung und
    des Sicherheitsapparats getroffen worden sein. Übereinstimmende
    Medienberichte legen zudem nahe, dass auch der Oberste Führer Ajatollah
    Ali Chamenei und Präsident Massud Peseschkian im Fokus der Angriffe
    standen. Aus mehreren iranischen Städten wurden Explosionen gemeldet, in
    Teheran verließen viele Menschen die Stadt.

    Der Iran reagierte mit Gegenschlägen auf Israel und auf weitere
    US-Stützpunkte in der Golfregion. Aus Katar, Kuwait, Bahrain und den
    Vereinigten Arabischen Emiraten wurden Alarm, Explosionen und
    Abfangversuche gemeldet. In Israel gilt der Ausnahmezustand. Außerdem
    wurde der Luftraum über Israel, dem Iran und weiteren Teilen der Region
    gesperrt.

    Was bisher über das Ausmaß bekannt ist – und was das für das Regime in
    Teheran bedeutet –, besprechen wir mit Omid Rezaee, Experte für den Iran
    und Autor für DIE ZEIT.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

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  11. Cem Özdemir holt auf

    28 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg zeichnet sich ein enges
    Rennen zwischen den Grünen und der CDU ab. Jüngste Umfragen zeigen
    zuletzt Zugewinne für die Grünen. Der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir
    distanzierte sich im Wahlkampf von seiner Partei. Stattdessen zeigte er
    sich unter anderem mit dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, der
    vor einigen Jahren aus der gemeinsamen Partei ausgetreten war. Für Cem
    Özdemir stehen landespolitische Themen sowie seine persönliche Erfahrung
    in Bundes- und Landespolitik im Mittelpunkt seines Wahlkampfs.
    CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hingegen hatte lange einen deutlichen
    Vorsprung in den Umfragen. Zuletzt wurde jedoch ein älterer
    Fernsehauftritt diskutiert, in dem er sich zu einer minderjährigen
    Schülerin äußerte. Welche Rolle diese Debatte in aktuellen
    Umfrageergebnissen spielt, ordnet ZEIT-Autorin Jana Hensel im Podcast
    ein.
    Lees meer

    Die Wohnungsnot in Deutschland bleibt angespannt. In vielen Städten
    übersteigt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum weiterhin deutlich
    das Angebot. Besonders betroffen sind Familien sowie Menschen mit
    mittleren und niedrigen Einkommen. In den 1950er-Jahren setzte die
    Bundesregierung unter Kanzler Konrad Adenauer auf umfangreiche
    staatliche Bauprogramme und schuf damit innerhalb weniger Jahre großen
    zusätzlichen Wohnraum – zeitweise wurde jede Minute eine Wohnung
    fertiggestellt. Heute wird erneut über beschleunigten Neubau diskutiert.
    Konkrete Schritte bleiben jedoch umstritten. Catarina Lobenstein,
    Redakteurin im Ressort Dossier der DIE ZEIT, analysiert, warum die
    Wohnungsfrage heute zur Bewährungsprobe für die Demokratie wird. Anders
    als die Adenauer-CDU damals fehle es der aktuellen Politik an der
    Bereitschaft, das Problem zur Chefsache zu machen.

    Und sonst so? KI enthüllt geheimen Namen

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Simone Gaul, Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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  12. Update: Warum der Konflikt zwischen Pakistan und den Taliban jetzt eskaliert

    27 februari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Der Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan verschärft sich weiter.
    Nach gegenseitigen Angriffen hat Pakistan der Taliban-Regierung in Kabul
    den "offenen Krieg" erklärt. Verteidigungsminister Khawaja Asif schrieb
    auf der Onlineplattform X, die Geduld seines Landes sei am Ende. Der
    Konflikt war in der Nacht weiter eskaliert, nachdem die Taliban Angriffe
    auf mehrere pakistanische Provinzen begonnen hatten. Sie bezeichneten
    dies als Vergeltung für pakistanische Luftangriffe auf afghanische
    Grenzregionen. Pakistans Präsident Asif Ali Zardari kündigte ein
    umfassendes Vorgehen zum Schutz der territorialen Integrität an. Die
    Hintergründe und möglichen Folgen der Eskalation ordnet ZEIT-Autor
    Hasnain Kazim im Podcast ein.
    Lees meer

    Seit Wochen droht US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem Angriff,
    sollte das Land sein Atomprogramm nicht aufgeben. Berichten zufolge
    verdichten sich die Hinweise, dass ein möglicher Militärschlag
    unmittelbar bevorstehen könnte. Auch eine direkte oder indirekte
    Beteiligung Israels gilt als möglich. Die USA haben unterdessen Teile
    ihres Botschaftspersonals in Israel zur Ausreise aufgefordert. Als Grund
    werden Sicherheitsrisiken genannt. Nach Informationen der New York Times
    soll US-Botschafter Mike Huckabee in einer E-Mail eindringlich zur
    sofortigen Ausreise geraten haben.

    Außerdem im Update: Die EU-Kommission will das Handelsabkommen mit den
    Mercosur-Staaten trotz laufender Prüfung durch den Europäischen
    Gerichtshof vorläufig anwenden. Kommissionspräsidentin Ursula von der
    Leyen kündigte an, die vorläufige Anwendung solle Unternehmen in der EU
    ermöglichen, bereits vor dem formellen Inkrafttreten von neuen
    Zollregeln und Handelserleichterungen zu profitieren.

    Und sonst so? Verschollener Abi-Aufsatz von Max Frisch wieder
    aufgetaucht

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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  13. Ein langer Weg zum gleichen Lohn

    27 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist 2025 unverändert
    geblieben. Wie das Statistische Bundesamt zum Equal-Pay-Day mitteilte,
    verdienten Frauen im Schnitt 16 Prozent weniger pro Stunde als Männer.
    Männer erhielten 2025 durchschnittlich 27,05 Euro pro Stunde und damit
    4,24 Euro mehr als Frauen. Rund zwei Drittel der Lohnlücke lassen sich
    laut Statistik durch strukturelle Unterschiede erklären, etwa durch die
    höhere Teilzeitquote bei Frauen. Sie arbeiteten im Schnitt knapp 28
    Stunden pro Woche, Männer dagegen 34 Stunden. Wie die Gender-Pay-Lücke
    geschlossen werden kann und was die Politik dahingehend unternimmt,
    analysiert Dana Hajek, Redakteurin im Ressort Daten und Visualisierung
    der ZEIT.
    Lees meer

    Vor 50 Jahren rief die Unabhängigkeitsbewegung Polisario die
    Demokratische Arabische Republik Sahara (Dars) aus. Zuvor hatte Spanien
    im sogenannten Madrid-Abkommen die Aufteilung des Gebiets zwischen
    Marokko und Mauretanien besiegelt. Heute kontrolliert Marokko den
    Großteil des dünn besiedelten Territoriums, die Polisario lediglich
    einen kleineren Streifen im Osten und Süden. Der völkerrechtliche Status
    der Westsahara ist bis heute ungeklärt. Die USA und mehrere europäische
    Staaten unterstützen Marokkos Autonomieplan, auch der UN-Sicherheitsrat
    sprach sich zuletzt dafür aus. Welche Lösungsansätze es geben könnte,
    ordnet Marie-Antoinette N’gouan aus der Nachrichtenredaktion der ZEIT
    ein.

    Und sonst so? Affenbaby Punch wird zum Internetstar

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge:

    Gender-Pay-Gap: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern bleibt unverändert
    deutlich

    Weibliche Wut: Equal Pay, Gleichstellung, Vätermonate, bla, bla, bla

    Gender-Pay-Gap: Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland
    schrumpft

    G…

  14. Update: Hat das US-Justizministerium Akten zurückgehalten?

    26 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Im Fall Jeffrey Epstein soll die US-Regierung laut übereinstimmenden
    Medienberichten Ermittlungsakten im Zusammenhang mit Präsident Donald
    Trump bewusst zurückgehalten haben. Die Demokratische Partei wirft der
    Regierung einen Vertuschungsskandal vor. Das Justizministerium
    bestreitet, Dokumente gezielt zu verbergen. Sollte das wahr sein: Welche
    Konsequenzen hätte das für Donald Trump? Eine Prognose wagt die
    US-Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz.
    Lees meer

    Das Ehepaar Clinton muss am Donnerstag und Freitag in der Epstein-Affäre
    vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses in Chappaqua im
    US-Bundesstaat New York aussagen. Die Befragung startet am Donnerstag
    mit der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton; der frühere
    US-Präsident Bill Clinton wird am Freitag vor den US-Kongress geladen.
    Es ist schon lange bekannt, dass die beiden mit dem 2019 gestorbenen
    Sexualstraftäter Epstein in Kontakt standen. Der ZEIT-Auslandsredakteur
    Jona Spreter berichtet im Podcast, was von den Aussagen der Clintons
    erwartet werden kann.

    Außerdem im Update:

    Der Epstein-Skandal hat auch Folgen für das Weltwirtschaftsforum: Børge
    Brende, der Präsident, tritt zurück. Zuvor war herausgekommen, dass er
    und Jeffrey Epstein engen Kontakt hatten. Brende begründete den Schritt
    in einer Mitteilung damit, dass das Forum ⁠seine Arbeit "ohne
    Ablenkungen" fortsetzen solle. Der ZEIT-Weltwirtschaftskorrespondent Uwe
    Jean Heuser ordnet ein.

    Wegen internationaler Kritik an der politischen Ausrichtung der
    Berlinale hat am Donnerstag im Kanzleramt ein Krisengespräch über die
    Zukunft des Filmfestivals und die Frage, ob dieses weiter unter der
    Intendanz von Tricia Tuttle stehen soll, stattgefunden. Welche Rolle
    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer dabei gespielt hat, erklärt die
    ZEIT-Filmexpertin Katja Nicodemus.

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als
    gesichert rechtsextremistisch einstufen und behandeln. Das
    Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass die Bundesbehörde den
    Ausg…

  15. Deal oder Krieg? Der Iran und die USA verhandeln erneut

    26 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Genf verhandeln am Donnerstag Regierungsvertreter der USA und des
    Iran zum dritten Mal über das umstrittene iranische Atomprogramm.
    US-Präsident Donald Trump drohte dem iranischen Regime mit einem
    Angriff, sollten die Verhandlungen scheitern. Am Mittwoch zeigte sich
    der Iran vor den neuen Verhandlungen kompromissbereit.
    Vize-Außenminister Madschid Tacht-Rawanchi sagte staatlichen Medien
    zufolge, um ein Abkommen zu erzielen, sei die Regierung in Teheran
    willens, alle notwendigen Schritte zu unternehmen. Wie blickt die
    iranische Bevölkerung auf Trump und einen möglichen Militärschlag der
    USA? Dazu teilt der Auslandsreporter der ZEIT, Christian Vooren, seine
    Einschätzung.
    Lees meer

    Am Mittwoch wurde im Haushaltsausschuss beschlossen, dass die Bundeswehr
    sogenannte Kamikazedrohnen für zunächst 540 Millionen Euro kaufen darf.
    Die Bundeswehr zieht in Erwägung, die Drohnen unter anderem von dem
    Berliner Rüstung-Start-up “Stark Defence” zu kaufen. An diesem ist der
    antidemokratische US-Unternehmer Peter Thiel als Investor beteiligt.
    Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sowie Mitglieder des
    Verteidigungsausschusses im Bundestag hatten vor der Ausschusssitzung am
    Mittwoch Bedenken gegen Thiel geäußert. Der sicherheitspolitische
    Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, spricht im Podcast über die
    Kritik an den Drohnen und Peter Thiel.

    Und sonst so? Macht mein Handy mich blöd, ZEIT-Digitalredakteurin Eva
    Wolfangel?

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Offener Brief zur Lage im Iran: "Wir appelieren an Sie, weiteren
    Massakern vorzubeugen"

    USA und Iran: Deal oder Krieg?

    Eskalationsgefahr im Iran: Auswärtiges Amt warnt Bundesbürger in Nahost

    Rüstungs-Start-ups: Hört Deutschland den Schuss?

    Drohnen für die Bundeswehr: Boris Pistorius äußert Bedenken gegen
    Investor Peter Thiel

    Münchner Sicherheitsko…

  16. Update: Was vom "Heizungshammer" übrig bleibt

    25 februari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die schwarz-rote Koalition hat bei den Beratungen über ein neues
    Heizungsgesetz eine Einigung erzielt. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens
    Spahn kündigte an: Die bisher zentrale Regel soll wegfallen. Neue
    Heizungen sollen künftig nicht mehr zu mindestens 65 Prozent mit
    erneuerbaren Energien laufen. Auch Gas- und Ölheizungen sollen weiterhin
    genutzt werden können. Damit bricht die Union mit dem umstrittenen
    Heizungsgesetz der Ampelkoalition. Spahn spricht von der "Beseitigung
    der Gängelei", Wirtschaftsministerin Katherina Reiche wirft den Grünen,
    die die Entscheidung kritisieren, eine "Verhetzungskampagne" vor. Was
    bedeutet nun diese Kehrtwende? Marlies Uken, stellvertretende Leiterin
    des Politik- und Wirtschaftsressorts der ZEIT, ordnet im Podcast ein,
    was konkret beschlossen wurde und was das für den Klimaschutz im
    Gebäudesektor bedeutet.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz ist mit einer 30-köpfigen
    Wirtschaftsdelegation nach China gereist. Nach Treffen mit
    Ministerpräsident Li Qiang und Präsident Xi Jinping betonte er das
    wirtschaftliche Potenzial der bilateralen Beziehungen und kündigte
    weitere Besuche deutscher Regierungsmitglieder an. Gleichzeitig
    kritisierte Merz das Handelsdefizit zwischen den beiden Ländern und
    sprach davon, Wege zu finden, dieses abzubauen. China hat 2025 die USA
    als wichtigsten Handelspartner Deutschlands abgelöst. Für die EU wird
    der chinesische Markt immer wichtiger. Gleichzeitig wachsen die Probleme
    – etwa wegen Chinas Unterstützung für Russland. Merz bat die chinesische
    Führung deshalb zusätzlich, ihren Einfluss zu nutzen und Russland zu
    einem Ende des Krieges gegen die Ukraine zu drängen. Nach dem Treffen
    mit Staatschef Xi Jinping sagte Merz: Signale aus China würden in Moskau
    sehr ernst genommen. Jens Mühling, China-Korrespondent der ZEIT, ordnet
    die deutsch-chinesischen Beziehungen im Podcast ein.

    Der Louvre, das meistbesuchte Museum der Welt, steckt seit Monaten in
    der Krise. Nach dem spektakulären Einbruch und weiteren Missständen ist
    d…

  17. Vetternwirtschaft im Bundestag: Wer arbeitet für die Abgeordneten?

    25 februari 2026 · 14 min

    Afspelen
    Seit Wochen geraten Abgeordnete der Alternative für Deutschland in die
    Schlagzeilen, weil sie Verwandte und Angehörige von Parteifreunden
    beschäftigen. Die Anstellungen sind legal. Doch je mehr Fälle bekannt
    werden, desto größer wird die Frage, ob dahinter mehr steckt als
    einzelne Ausnahmen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht von einer
    tief verankerten Filz- und Vetternwirtschaft innerhalb der AfD, mahnt
    aber zugleich zur Selbstprüfung der eigenen Partei. Recherchen der ZEIT
    zeigen: Auch in anderen Fraktionen gibt es Mitarbeitende, die mit
    Parteifreunden verwandt sind. Die SPD fordert deshalb strengere Regeln.
    Wie verbreitet sind familiäre Beschäftigungsverhältnisse tatsächlich im
    Deutschen Bundestag? Christian Parth, Politikredakteur der ZEIT, war an
    der Recherche beteiligt. Im Podcast berichtet er, wie groß das Problem
    ist und ob eine Gesetzesänderung das Problem lösen könnte.
    Lees meer

    Nach dem Tod des Drogenbosses "El Mencho" ist die Gewalt in Mexiko
    eskaliert. Anhänger des mexikanischen Drogenkartells Jalisco Nueva
    Generación liefern sich Gefechte mit Sicherheitskräften, stecken Autos,
    Banken und Tankstellen in Brand und blockieren landesweit Straßen.
    Mindestens 74 Menschen wurden getötet, Berichten zufolge waren 20 der 32
    Bundesstaaten betroffen. Präsidentin Claudia Sheinbaum rief die
    Bevölkerung zur Ruhe auf. Auch der Fußball-Weltverband Fifa blickt mit
    Sorge auf die Lage und hofft auf eine Beruhigung. In weniger als vier
    Monaten beginnt die Fußballweltmeisterschaft, Mexiko ist eines der
    Gastgeberländer. Jonas von Hoffmann, Lateinamerikaexperte beim German
    Institute for Global and Area Studies, erklärt im Podcast, warum eine
    kriminelle Gruppe sich so lange gegen den Staat behaupten kann und was
    die jüngsten Gewaltexzesse für die Sicherheit bei der Weltmeisterschaft
    bedeuten.

    Und sonst so? Weltweit summen mehr Bienenarten als gedacht und müssen
    dringend geschützt werden.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Bodd…

  18. Vier Jahre Ukrainekrieg: mit leeren Händen zum Kriegsgedenken

    24 februari 2026 · 11 min

    Afspelen
    EU-Präsidentin Ursula von der Leyen ist zum vierten Jahrestag der
    Invasion der Ukraine nach Kyjiw gereist. Anders als geplant konnte sie
    der Ukraine keine neuen finanziellen Hilfen versprechen. Ein
    90-Milliarden-Kredit und ein weiteres Sanktionspaket der EU gegen
    Russland scheiterten am Montag an der Blockade Ungarns. Die Entscheidung
    stieß auf große Kritik, einige Politiker fordern, Ungarn das Stimmrecht
    zu entziehen. Wieso Ungarn das Paket blockiert hat und ob dem Land
    tatsächlich das Stimmrecht entzogen werden kann, weiß Johanna Roth,
    Auslandskorrespondentin der ZEIT.
    Lees meer

    Der Logistikkonzern FedEx will mit einer Klage gegen die US-Regierung
    die Rückerstattung von bereits gezahlten Zöllen erreichen. Kommt jetzt
    eine große Klagewelle auf die US-Regierung zu? Clara Suchy,
    Wirtschaftsredakteurin der ZEIT, hat recherchiert.

    Die Gewerkschaft Ver.di hat für Freitag einen Warnstreik im öffentlichen
    Personennahverkehr angekündigt. Der Streik soll am Freitagmorgen
    beginnen und je nach Region bis in die Nacht auf Samstag oder Sonntag
    dauern.

    Und sonst so? Die neue Entdeckung einer eventuell uralten Sprache

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Jahrestag vom Ukrainekrieg: Putins Kriegsziele sind unerreichbar. Darum
    hört er nicht auf.

    Ostukraine: "Der Donbass ist für uns zur Blackbox geworden"

    Zoll-Urteil in den USA: 133 Milliarden US-Dollar zu viel bezahlt

    Urteil zu Trump-Zöllen: "Trump ist geschwächt"

    Wohlstand durch Arbeit: Reich werden durch Arbeit? Vergiss es.

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  19. Vier Jahre Krieg und kein Ende in Sicht

    24 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Der Angriff Russlands auf die Ukraine jährt sich am heutigen Dienstag
    zum vierten Mal. Auf beiden Seiten der Front sollen bisher insgesamt
    fast zwei Millionen Soldaten gestorben, vermisst oder verwundet worden
    sein. In welcher Phase befindet sich der Krieg vier Jahre nach dem
    Beginn der russischen Invasion? Und was gibt Anlass zur Hoffnung, dass
    er irgendwann enden könnte? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael
    Thumann, Osteuropa-Experte und Moskau-Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz bricht am heutigen Dienstag zu einer
    zweitägigen Reise nach China auf. Im Rahmen seines Antrittsbesuchs in
    Peking trifft er sich unter anderem mit Chinas Staats- und Parteichef Xi
    Jinping. Im Mittelpunkt der Reise stehen die Wirtschaftsbeziehungen
    zwischen beiden Ländern, denn China ist nach einer kurzen Unterbrechung
    wieder der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Trotzdem ist das
    deutsch-chinesische Verhältnis seit Jahren angespannt. Was vom Kanzler
    im Umgang mit China zu erwarten ist und wie Deutschland die Beziehungen
    wieder mehr zu seinen Gunsten gestalten kann, erklärt Jens Mühling,
    China-Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Junge Menschen erzählen, was der Krieg mit ihnen macht.
    Teil drei unserer Miniserie zur Ukraine

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

    Weitere Links zur Folge:

    Chinas Fünfjahresplan: Schneller, höher, weiter

    Ralf Brandstätter: Der Mann, der VW chinesisch macht

    Heizungsausfall in Kyjiw: 16 Stockwerke Kälte

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  20. Update: Trump macht neue Zölle - die EU nicht mehr mit

    23 februari 2026 · 9 min

    Afspelen
    Das Europäische Parlament will einer geplanten Handelsvereinbarung mit
    den USA vorerst nicht zustimmen. Eigentlich sollte das Parlament die
    Zollvereinbarung aus dem vergangenen Jahr am morgigen Dienstag
    ratifizieren. Die EU reagiert damit auf die Verhängung eines pauschalen
    Importzolls von 15 Prozent durch US-Präsident Donald Trump. "Wir möchten
    von den Vereinigten Staaten die klare Zusicherung, dass sie das Abkommen
    einhalten, denn das ist das entscheidende Element", sagte der
    Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD). Was es bedeutet,
    dass das EU-Parlament den Zolldeal mit den USA ausgesetzt hat,
    erklärt Ricarda Richter, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT.
    Lees meer

    Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will
    eine Zuckersteuer über den Bundesrat durchsetzen. Die Steuer soll auf
    Getränke mit hohem Zuckeranteil erhoben werden, außerdem sollen
    Energydrinks erst ab 16 Jahren erlaubt werden. Die CDU hatte einen
    entsprechenden Antrag auf ihrem Parteitag am vergangenen Wochenende noch
    abgelehnt. Günther aber sieht darin eine Chance, die Gesundheit der
    Menschen zu verbessern und Kosten im Gesundheitssystem zu sparen. Auch
    Mediziner und Verbraucherschützer sprechen sich für eine solche Steuer
    aus.

    Bei Kämpfen zwischen der mexikanischen Armee und mutmaßlichen
    Mitgliedern des Drogenkartells von Drogenboss "El Mencho" sind etwa 70
    Menschen gestorben. Mexikos Armee hatte den Drogenboss am Sonntag bei
    dem Versuch, ihn festzunehmen, getötet. Seitdem kommt es zu Gewalt und
    Protest durch Mitglieder des Kartells.

    Und sonst so? Schweden verschenkt fünf Inseln für ein Jahr.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Zölle: Trumps größte Niederlage

    Urteil zu Trump-Zöllen: "Trump ist geschwächt"

    Gesundheitspolitik: Beknackt sterben ist auch keine Lösung

    Sü…

  21. Dobrindts „Sofort-in-Arbeit-Plan“

    23 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will Asylbewerberinnen und
    Asylbewerber schneller in Arbeit bringen. Ein dazu vorgelegter
    "Sofort-in-Arbeit-Plan" sieht vor, dass sie künftig schon nach drei
    Monaten eine Beschäftigung aufnehmen dürfen – auch wenn ihr
    Asylverfahren noch läuft oder wenn sie noch in einer
    Erstaufnahmeeinrichtung leben. Gleichzeitig hat das
    Bundesinnenministerium angekündigt, Integrationskurse für viele
    Migrantinnen und Migranten zu kürzen. Tilman Steffen, Redakteur im
    Politikressort der ZEIT, ordnet diese Entwicklungen im Podcast ein.
    Lees meer

    Die Olympischen Winterspiele sind vorbei. Während der zwei Wochen in
    Mailand und Cortina d'Ampezzo wurden in 116 Wettkämpfen mehr als 700
    Medaillen vergeben. Viele Athletinnen und Athleten sorgten mit
    emotionalen Auftritten für Bilder, die über den Sport hinaus wirkten.
    Eine Olympiabilanz von Nico Horn, Sportredakteur der ZEIT.

    Und sonst so? Wie ist es, im Krieg erwachsen zu werden? Teil zwei
    unserer Miniserie

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Alexander Dobrindt: Weniger Kurse, schneller in den Arbeitsmarkt
    Integration: Alexander Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit
    bringen

    Integrationskurse für Asylbewerber: Wo Dobrindt recht hat

    Integration: SPD kündigt Widerstand gegen Kürzungen bei
    Integrationskursen an

    Olympische Winterspiele 2026: Nur die Liebe zählt

    Liveblog: Olympische Winterspiele

    Olympische Winterspiele: Das italienische Winterwunder

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  22. Kann Deutschland nach dem US-Zollurteil aufatmen?

    22 februari 2026 · 14 min

    Afspelen
    Der Oberste Gerichtshof der USA hat einen Großteil der von Präsident
    Donald Trump verhängten Zölle für rechtswidrig erklärt. Die Richter
    stellten klar, dass laut US-Verfassung allein der Kongress für die
    Erhebung von Zöllen zuständig ist. US-Präsident Donald Trump reagierte
    mit scharfer Kritik an den Richtern und kündigte einen "noch härteren"
    handelspolitischen Kurs an. Per Dekret verhängte er neue globale Zölle
    in Höhe von 15 Prozent. Die Maßnahme gilt ab dem 24. Februar für
    zunächst 150 Tage. Was dieses Urteil für Europa und Deutschland
    bedeutet, analysiert Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im
    Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Das St. Joseph Krankenhaus in Berlin-Weißensee gilt als die größte
    psychiatrische Fachklinik der Stadt. Auf offenen und geschützten
    Stationen werden Menschen mit Psychosen, schweren Depressionen und
    Suchterkrankungen behandelt. Historisch waren Psychiatrien Orte der
    Verwahrung und Gewalt. Heute sind Zwangsmaßnahmen rechtlich geregelt und
    nur bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung zulässig. Zugleich zeigt
    sich, dass die Patienten häufig mit Vorurteilen konfrontiert sind. Jakob
    Simmank, Chefreporter im Gesundheitsressort der ZEIT, hat den Alltag auf
    einer geschlossenen Station begleitet und berichtet im Podcast von
    seinen Eindrücken.

    Und sonst so? Wie es ist, im Krieg erwachsen zu werden.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Zölle: Trumps größte Niederlage

    US-Regierung: Supreme Court stellt kritische Fragen zu Trumps Zöllen

    Wirtschaftsgeschichte: Zölle rauf! Zölle runter!

    USA: Donald Trump verhängt per Dekret neue globale Zölle von zehn
    Prozent

    US-Zölle: Wie es nach dem Urteil mit den US-Zöllen weitergeht

    Psychiatrien: Sie schreien. Sie weinen. Sie sind oft nicht anders als du
    und ich

    Psychische Krankheiten: Wie das Reden über die Psyche zum Problem wurde

    Psychologie: Das hilft wirkli…

  23. Ein Mord erschüttert Frankreich

    21 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Nach dem Tod des 23-jährigen Rechtsextremen Quentin Deranque in Lyon hat
    Präsident Emmanuel Macron vor einer "Spirale der Gewalt" gewarnt. Der
    Student war nach Auseinandersetzungen zwischen rechts- und linksextremen
    Gruppen am Rande eines Protests schwer verletzt worden und später im
    Krankenhaus gestorben. Die Staatsanwaltschaft nahm neun Tatverdächtige
    fest, darunter offenbar Mitarbeiter der linksradikalen Partei La France
    Insoumise (LFI). Mitglieder der Regierung werfen der LFI nun eine
    politische Mitverantwortung vor. Die Partei weist die Vorwürfe zurück.
    In Lyon ist ein Trauermarsch der extremen Rechten geplant. Welche
    Auswirkungen der Fall auf die politische Lage in Frankreich haben
    könnte, analysiert der Frankreich-Korrespondent der ZEIT, Matthias
    Krupa.
    Lees meer

    Die Wochenzeitung DIE ZEIT wird 80 Jahre alt. Am 21. Februar 1946
    erschien in Hamburg die erste Ausgabe mit acht Seiten, zum Preis von 40
    Pfennig und in einer Auflage von rund 25.000 Exemplaren. Zum Jubiläum
    erscheint eine umfangreiche Geburtstagsausgabe unter dem Titel "Wie,
    auch schon 80?". Im Mittelpunkt steht ein Rückblick auf die Anfänge der
    Zeitung kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sowie zentrale politische,
    gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen der vergangenen acht
    Jahrzehnte. Konzipiert wurde die große Geburtstagsausgabe von Silke
    Weber, Blattmacherin für Sonderausgaben der ZEIT. Im Podcast spricht sie
    darüber, was die Leser in der Jubiläumsausgabe konkret erwartet.

    Und sonst so? Papst warnt vor KI in Predigten

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Mord an Rechtsextremisten in Lyon: Frankreich erlebt seinen Kirk-Moment

    Frankreich: Macron warnt vor "Spirale der Gewalt" nach Tod eines
    Rechtsextremen

    Frankreich: Mordermittlungen nach Tod von rechtem Aktivisten in Lyon
    eingeleitet

    Frankreich: Innenminister erlaubt Trauerma…

  24. Update: Wie fest sitzt Merz im Sattel?

    20 februari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) trifft sich in
    Stuttgart zu ihrem Bundesparteitag und für Bundeskanzler Friedrich Merz
    ist es ein innenpolitischer Härtetest. Nach mehreren außenpolitischen
    Auftritten musste er nun parteiintern um Zustimmung werben. Vor allem
    das umstrittene Rentenpaket hatte bei jüngeren Unionsabgeordneten für
    Unmut gesorgt. Merz verteidigte es dennoch als „Paradigmenwechsel“ in
    der Rentenpolitik. Zugleich räumte er schwierige Phasen in der
    Zusammenarbeit mit der SPD ein und betonte, dass es derzeit keine
    Alternative zu der Koalition mit der SPD gebe. Eine Zusammenarbeit mit
    der AfD schloss er entschieden aus. Der Ukraine sagte Merz weitere
    Unterstützung zu. „Wir stehen an der Seite des ukrainischen Volkes, ohne
    Wenn und Aber“, sagte er.
    Lees meer

    China ist wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner und hat damit
    die USA überholt. Der Warenhandel mit der Volksrepublik nahm laut dem
    Statistischen Bundesamt in Wiesbaden vor allem wegen wachsender Importe
    zu. Zugleich sank der Warenhandel mit den USA, insbesondere wegen
    sinkender Exporte in das Land. Im vergangenen Jahr summierte sich das
    Handelsvolumen zwischen Deutschland und China auf fast 252 Milliarden
    Euro. Gleichzeitig exportiert Deutschland aber immer weniger Waren nach
    China. Der Asien-Pazifik-Ausschuss der deutschen Wirtschaft warnt vor
    einer verzerrenden Wechselkurspolitik und vor Exportkontrollen, die als
    geopolitisches Instrument eingesetzt würden. Das untergrabe den fairen
    Wettbewerb. Ist diese Kritik berechtigt? Xifan Yang, Auslandsredakteurin
    der ZEIT, erklärt im Podcast, wer von dieser Entwicklung profitiert und
    wie Deutschland seine Position im Handel mit China stärken kann.

    Außerdem im Update:

    Der langjährige Korrespondent der Deutschen Welle, Alican Uludağ, ist in
    Ankara festgenommen worden. Dem Sender zufolge wurde der Reporter vor
    den Augen seiner Familie von etwa 30 Polizisten abgeführt, seine Wohnung
    durchsucht und elektronische Geräte konfisziert. Hintergrun…

  25. CDU-Parteitag: 1.001 Abgeordnete und die Ex-Kanzlerin

    20 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    In Stuttgart startet am Freitag der zweitägige Parteitag der CDU. Dieser
    dürfe kein Verwaltungsparteitag werden, sondern solle ein
    Reformparteitag sein, forderte der Vorsitzende der Jungen
    Union, Johannes Winkel, zuvor. Er und Pascal Reddig, der Vorsitzende der
    Jungen Gruppe der Union-Bundestagsfraktion, hatten vor dem CDU-Parteitag
    in einem Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu einem
    offenen Streit mit der SPD beim Thema Rente aufgerufen. Beim
    CDU-Parteitag wird auch die Altkanzlerin Angela Merkel als Ehrengast
    anwesend sein. Warum ist sie jetzt, nach jahrelanger Abwesenheit, wieder
    dabei? Das erklärt der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian
    Reinbold.
    Lees meer

    Im indischen Neu-Delhi endet am Freitag der KI-Gipfel. Es ist das erste
    Treffen dieser Art im Globalen Süden. Ähnliche Veranstaltungen gab es in
    den vergangenen Jahren in Großbritannien, Südkorea und Frankreich. Der
    deutsche Bundeskanzler hatte die Einladung zum KI-Gipfel nicht
    angenommen, stattdessen ist sein Parteikollege, der
    Bundesdigitalminister Karsten Wildberger, nach Neu-Delhi gereist.
    Wildenberg und sein indischer Amtskollege Ashwini Vaishnaw haben am
    Rande des KI-Gipfels einen "KI-Pakt" vereinbart. In diesem geht es um
    gemeinsame Initiativen in Bereichen wie der Industrie, Landwirtschaft
    und Gesundheit, aber auch um Fachkräfte. Wie innovativ Indien in der
    KI-Entwicklung ist, beurteilt der ZEIT-Politikredakteur Fritz Zimmermann
    aus Neu-Delhi.

    Und sonst so? Wird der Pulli bis zum Ende der Olympischen Spiele fertig?

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Angela Merkel beim CDU-Parteitag: Mitte, hör die Signale

    Pascal Reddig: "Wir fahren nicht zum Parteitag, um nur dem Kanzler zu
    applaudieren"

    CDU-Parteitag: JU und Junge Gruppe fordern CDU vor Parteitag zu
    Reformwillen auf

    KI-Gipfel in Indien: Talking about a revolution…

  26. Update: Wie realistisch ist ein Angriff der USA auf den Iran?

    19 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Nach neuen Verhandlungen mit dem Iran hält die US-Regierung an der
    Drohung eines Militärschlags fest. Im Zentrum des Konflikts steht
    weiterhin das iranische Atomprogramm: Die USA verlangen dessen
    vollständige Aufgabe, der Iran fordert im Gegenzug die Aufhebung der
    US-Sanktionen. Laut dem US-Sender CBS News ist das amerikanische Militär
    bereit, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran zu beginnen. Der Sender
    beruft sich auf informierte Quellen aus dem Umfeld hoher
    Sicherheitsbeamter. Eine endgültige Entscheidung von Präsident Donald
    Trump steht demnach noch aus. Wie wahrscheinlich ein US-Angriff auf den
    Iran ist, ordnet Holger Stark ein. Er ist Ressortleiter für
    Investigative Recherche der ZEIT.
    Lees meer

    Der rassistische Anschlag von Hanau jährt sich zum sechsten Mal. Am 19.
    Februar 2020 erschoss ein rassistischer Attentäter neun Menschen: Said
    Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih
    Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und
    Kaloyan Velkov. Im Januar ist ein weiteres Todesopfer hinzugekommen:
    Ibrahim Akkuş ist an den Spätfolgen seiner schweren Schussverletzungen
    gestorben. Angehörige der Ermordeten kritisieren weiterhin fehlende
    juristische Aufarbeitung. Sie werfen den Behörden mangelnde Aufklärung
    und ausbleibende Konsequenzen vor. ZEIT-Autorin
    Miriam Davoudvandi ordnet ein, was die Familien der Ermordeten fordern.

    Außerdem im Update:

    - Die DB Cargo will rund 6.200 in Deutschland abbauen. Grund sind
    EU-Vorgaben, nach denen die Deutsche Bahn die Verluste nicht mehr
    ausgleichen darf.
    - Der frühere südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol ist wegen der
    Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 2024 zu lebenslanger Haft
    verurteilt worden. Ein Gericht in Seoul sprach ihn des Aufruhrs
    schuldig, sah jedoch von der geforderten Todesstrafe ab.
    - Die britische Polizei hat den früheren Prinzen Andrew festgenommen.
    Ihm wird vorgeworfen, in seiner Zeit als Handelsbeauftragter
    vertrauliche Dokumente an Jeffrey Epstein weitergeleitet…

  27. In Deutschland wird das Gas knapp

    19 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Deutschland sinken die Gasspeicherstände. Der Füllstand liegt derzeit
    im Schnitt nur noch bei 24 Prozent, in Bayern sind es sogar nur noch
    knapp 18 Prozent. Dort gibt es vergleichsweise wenige Speicher, zugleich
    ist der Energiebedarf der Industrie hoch. Die Bundesregierung betont,
    dass die Versorgungssicherheit Bayerns, Deutschlands sowie der
    Nachbarstaaten dennoch nicht gefährdet sei. Aus der Opposition kommt
    trotzdem Kritik – vor allem an der Wirtschafts- und Energieministerin
    Katherina Reiche. Ist sie berechtigt? Und wann wird es doch brenzlig?
    Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Politikressorts der ZEIT,
    erklärt im Podcast, wie es um die Gasspeicher in Deutschland steht und
    wie eine Lösung aussehen könnte.
    Lees meer

    Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Mittel gegen
    Unkraut. Für viele Pflanzen ist es tödlich, für den Menschen womöglich
    gefährlich. Seit Jahren steht der Wirkstoff im Verdacht, Krebs zu
    erregen. In den USA haben deshalb Zehntausende Betroffene den Hersteller
    Monsanto verklagt. Das Unternehmen gehört seit 2018 zum deutschen
    Konzern Bayer. Nun hat Bayer die Rechtsstreitigkeiten mit einem
    Vergleich beigelegt. Bis zu 7,25 Milliarden Dollar soll der Konzern über
    einen Zeitraum von maximal 21 Jahren zahlen. Der Konzern betont, das sei
    kein Schuldeingeständnis. Aber wie glaubwürdig ist das? Und was ist über
    die Gefahren durch Glyphosat bekannt? Christiane Grefe, Redakteurin der
    ZEIT, schreibt seit Jahren über die Themen Landwirtschaft und
    Gesundheit. Im Podcast gibt sie Antworten.

    Und sonst so? Auswandern! Aber wohin?

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Simone Gaul, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg. Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Gasspeicher: Jetzt hilft nur noch warmes Wetter

    Energiewende: Grüne kritisieren Katherina Reiche und legen Plan für
    Energiewende vor

    Glyphosat: Und plötzlich bekommt der Bayer-Chef Glüc…

  28. Update: "Meckerfritze" und "Hundesohn" – so lief der politische Aschermittwoch

    18 februari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Die Parteien Bayerns haben sich zu ihren traditionellen Veranstaltungen
    am politischen Aschermittwoch versammelt. Am Aschermittwoch, der den
    Beginn der christlichen Fastenzeit markiert, kommt jährlich die
    Politprominenz zusammen. Dabei geht es traditionell rau zu: Die
    Politikerinnen und Politiker wählen in ihren Reden ungewohnt deutliche
    Worte. In Bayern wird am 8. März in den Kommunen gewählt. Wie viel
    Wahlkampf steckte also in den Reden? Dazu teilt die
    ZEIT-Politikredakteurin Lisa Caspari ihre Eindrücke, sie hat den
    politischen Aschermittwoch im niederbayerischen Passau verfolgt. Ihre
    Kollegin Jana Hensel hat das Ganze in Rheinland-Pfalz beobachtet.
    Lees meer

    Der deutsche Hausärztinnen- und Hausärzteverband zieht ein knappes
    halbes Jahr nach der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePa)
    eine kritische Bilanz. Sie sei wenig praxistauglich, und der "absurd
    komplizierte" Registrierungsprozess frustriere selbst digitalaffine
    Menschen. Markus Beier, der Sprecher des Verbands, sagte den Zeitungen
    der Funke Mediengruppe, viele wüssten auch gar nicht, dass sie eine ePA
    besitzen. ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus gibt im Podcast
    Antworten auf die wichtigsten Fragen zur ePa.

    Außerdem im Update: Das ZDF hat in einem Beitrag des "heute journals"
    vom 15. Februar über die US-Behörde ICE ein KI-Video ohne redaktionelle
    Kennzeichnung gezeigt. Anne Gellinek, die stellvertretende
    ZDF-Chefredakteurin, entschuldigte den Vorfall: "Der Beitrag entspricht
    nicht unseren Standards und hätte in dieser Form nicht gesendet werden
    dürfen."

    Und sonst so? Wie werden die Namen der Winterolympioniken ausgesprochen?

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Politischer Aschermittwoch: Söder in Passau

    Landtagswahlen: Wahlen in den Bundesländern

    Fasten: Wie Fasten den Körper verändert

    Gesundheitsdaten: So nutzen Sie die elektr…

  29. Kann Trump einen Deal mit dem Iran erzwingen?

    18 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Vor neuen indirekten Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran in
    Genf hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran erhöht. Er
    warnte vor "Konsequenzen", sollte es zu keiner Einigung kommen. Bereits
    die vorherige Gesprächsrunde war indirekt im Oman abgehalten worden. Im
    Mittelpunkt der Gespräche steht das iranische Atomprogramm. Die USA
    wollen verhindern, dass Teheran Atomwaffen entwickelt. Der Iran
    signalisiert Bereitschaft zur Begrenzung seines Nuklearprogramms,
    fordert im Gegenzug jedoch ein Ende der Wirtschaftssanktionen. Wie
    realistisch ein militärisches Eingreifen der USA im Falle eines
    Scheiterns der Gespräche wäre, ordnet Anna Sauerbrey, außenpolitische
    Koordinatorin der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft gegen die AfD in Sachsen-Anhalt
    geraten weitere Landesverbände unter Druck. Dort waren mehrere Fälle
    bekannt geworden, in denen Angehörige von AfD-Landtagsabgeordneten bei
    Parteifreunden im Bundestag beschäftigt wurden. Rechtlich sind diese
    Beschäftigungsverhältnisse zulässig. Der AfD-Bundesvorstand reagierte
    nun erstmals und begrüßte die Initiative des Landesverbands
    Sachsen-Anhalt, eine sogenannte Verhaltenskommission einzusetzen. Diese
    soll die Vorwürfe prüfen und parteiinterne Standards klären. Wie stark
    die Affäre die Partei intern belastet und ob sie sich auf Umfragewerte
    auswirkt, analysiert Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der
    ZEIT.

    Und sonst so? Verletzter Kormoran sucht Hilfe bei Bremer Notaufnahme

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ole Pflüger, Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    USA und Iran: Iran verschärft den Ton gegen USA nach Atomgesprächen

    USA und Iran: Trump warnt Iran vor Atomgesprächen vor ausbleibender
    Einigung

    Abbas Araghtschi: Irans Außenminister droht den USA und sucht das
    Gespräch mit Putin

    Treffen im Oman: USA signalisieren vor Atomgesprächen mit …

  30. Update: Ukraine in der Offensive – hilft das beim Verhandeln?

    17 februari 2026 · 10 min

    Afspelen
    In Genf haben Verhandlungen unter Vermittlung der USA über ein mögliches
    Kriegsende zwischen Russland und der Ukraine begonnen. Es ist bereits
    der dritte Anlauf für Verhandlungen. Dieses Mal stellt sich das
    Kriegsgeschehen jedoch anders dar: Die Ukraine hat zuletzt offenbar rund
    200 Quadratkilometer ihres Gebietes zurückerobern können. Wie
    beeinflusst der ukrainische Erfolg die aktuellen Gespräche? Und wieso
    ist Starlink so wichtig für den militärischen Erfolg? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik
    bei der ZEIT.
    Lees meer

    Im Vergewaltigungsprozess im französischen Avignon ist der Haupttäter
    Dominique Pelicot zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der 72-Jährige
    wurde in allen Punkten für schuldig befunden. Er betäubte über Jahre
    seine Frau Gisèle Pelicot und vergewaltigte sie zusammen mit anderen
    Männern. Das Opfer, Gisèle Pelicot, hat die gerichtliche Verhandlung
    bewusst öffentlich durchgeführt. Inzwischen gilt sie in Frankreich als
    Heldin und hat ihre Geschichte in einem Buch niedergeschrieben. Für die
    ZEIT hat Tanja Stelzer sie interviewt. Im Podcast berichtet Stelzer
    davon, wie Pelicot den schweren Missbrauch verarbeitet. Die Sonderfolge
    zum Prozess finden Sie hier.

    Der Verfassungsschutz in Niedersachsen hat die dortige AfD als
    "Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung" eingestuft. Er erhält
    damit zusätzliche Möglichkeiten, die Partei nachrichtendienstlich zu
    beobachten. Niedersachsens Verfassungsschutz begründet die Hochstufung
    unter anderem mit einem ethnisch-kulturellen Volksbegriff innerhalb der
    Partei, pauschalen Abwertungen von Gruppen und der Verächtlichmachung
    staatlicher Institutionen.

    Die Inflation ist im Januar auf 2,1 Prozent gestiegen. Besonders
    Lebensmittel verteuerten sich, aber auch bei Sprit und Dienstleistungen
    sind die Preise angezogen. Die großen Inflationstreiber der vergangenen
    Jahre – Gas und Strom zum Heizen – sind hingegen etwas günstiger
    geworden.

    Und sonst so? Wie ein guter Ritt ins chines…

  31. Spezial zu Gisèle Pelicot: "Man kann das Leben ja nicht wiederholen"

    17 februari 2026 · 18 min

    Afspelen
    Rund ein Jahr nach dem Prozess gegen ihre Vergewaltiger spricht Gisèle
    Pelicot ausführlich über das, was ihr angetan wurde – und darüber, warum
    ihr Buch trotzdem Eine Hymne an das Leben heißt. Jahrelang hatte ihr
    Ehemann Dominique Pelicot sie betäubt, missbraucht und anderen Männern
    zur Vergewaltigung angeboten. Im Dezember 2024 wurde er in Avignon zu 20
    Jahren Haft verurteilt, 50 Mitangeklagte erhielten ebenfalls
    Gefängnisstrafen.
    Lees meer

    In dieser Sonderfolge von Was jetzt? spricht ZEIT-Redakteurin Tanja
    Stelzer über ihre Begegnung mit Gisèle Pelicot: über eine Frau, die
    ihren Prozess bewusst öffentlich führte, um anderen Mut zu machen. Im
    Gespräch geht es um offene Fragen rund um die Taten und um die Spuren,
    die der Fall in Frankreich hinterlassen hat, etwa beim "Ja heißt
    Ja"-Gesetz, und um Pelicots Rolle als feministische Bezugsperson.

    Und es geht um ihr Leben heute, um eine neue Liebe und einen Satz, der
    nach allem besonders kraftvoll klingt: "Ich erlaube mir, glücklich zu
    sein."

    Das gesamte Interview von Tanja Stelzer mit Gisèle Pelicot können Sie
    hier lesen.

    Host: Hannah Grünewald

    Redaktion: Constanze Kainz

    Die Redaktion erreichen Sie per Mail an wasjetzt@zeit.de

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  32. Wie realistisch ist ein europäischer Atomschirm?

    17 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz hat Bundeskanzler Friedrich
    Merz (CDU) Gespräche mit Frankreich über eine europäische nukleare
    Abschreckung bestätigt. Er habe sich mit Präsident Emmanuel Macron über
    Möglichkeiten eines gemeinsamen atomaren Schutzschirms ausgetauscht.
    Macron hatte den Europäern bereits im Jahr 2020 eine stärkere
    Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung auf Basis der
    französischen Atomwaffen angeboten. Frankreich und Großbritannien
    verfügen als einzige EU-Staaten über eigene Atomwaffen, bislang sind sie
    jedoch kontrolliert. Außenminister Johann Wadephul zeigt sich allerdings
    zurückhaltend. Es gebe bereits genug Atomwaffen auf der Welt, sagte der
    CDU-Politiker in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Zudem dürfe der
    amerikanische Schutzschirm nicht leichtfertig infrage gestellt werden.
    Wie realistisch ist ein europäischer Atomschirm? Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wie
    ein solches Modell aussehen könnte und unter welchen Bedingungen
    Frankreich bereit wäre, seine nukleare Abschreckung auf andere
    europäische Staaten auszuweiten.
    Lees meer

    Wenig steht so sehr für Kuba wie Zigarren. Jedes Jahr bringt das
    Festival del Habano in Havanna Millionen in die Staatskassen – Geld, das
    auch in das Gesundheitssystem fließt. Doch in diesem Jahr fällt das
    prestigeträchtige Festival aus. Der Grund: Kuba geht der Treibstoff aus.
    Nach dem Stopp der Öllieferungen aus Venezuela infolge der Gefangennahme
    von Präsident Nicolás Maduro durch US-Truppen steuert die Insel auf eine
    massive Versorgungskrise zu. Krankenhäuser reduzieren ihre Leistungen,
    Busse und Züge fahren seltener, in Behörden gilt die Viertagewoche. Der
    UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk fordert ein Ende der
    US-Sanktionen gegen Kuba. Gleichzeitig droht US-Präsident Donald Trump
    Ländern mit Strafzöllen, die weiterhin Öl nach Kuba liefern. Was
    bedeutet die Energiekrise für die Menschen vor Ort? Wie stabil ist die
    Regierung in Kuba und wie lange kann…

  33. Update: SPD fordert Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14

    16 februari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Die SPD hat sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche
    bis 14 Jahren ausgesprochen. Wer jünger als 16 ist, soll in Zukunft nur
    eine Jugendversion der Plattformen nutzen können. Was als sozialer
    Austausch begonnen habe, sei "heute vielfach ein durchoptimierter
    Aufmerksamkeitsmarkt" geworden, heißt es in einem Papier. Kinder und
    Jugendliche seien diesen Mechanismen häufig schutzlos ausgesetzt, hätten
    aber ein Recht auf "sichere Entwicklungsräume". Dort sollen auch
    Algorithmen und KI-Inhalte stärker reguliert werden. Wie genau die
    Partei die Räume kontrollieren will und wie realistisch der Vorstoß ist,
    erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Närrinnen, Narren und Jecke haben in vielen Teilen Deutschlands den
    Rosenmontag unter erschwerten Bedingungen gefeiert – bei Regen, Schnee
    und teilweise auch Glatteis. Trotzdem sind die traditionellen
    Rosenmontagszüge durch die Hochburgen wie Köln, Mainz und Düsseldorf
    gerollt. Die Menschen trotzten aber nicht nur dem winterlichen Wetter,
    sondern auch dem russischen Machthaber Putin. Das gilt besonders für den
    Düsseldorfer Bildhauer Jacques Tilly, der in Russland wegen seiner
    satirischen Mottowagen angeklagt ist. Immer wieder hat er Wladimir Putin
    in den vergangenen Jahren aufs Korn genommen, weshalb ihm die russischen
    Behörden Verunglimpfung von Staatsorganen vorwerfen. Doch der Künstler
    zeigt sich davon unbeeindruckt und hat auch in diesem Jahr einen
    Putin-Wagen gestaltet, der durch Düsseldorf gerollt ist.

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Kontrollen an den
    deutschen Grenzen verlängert. Demnach wird die Polizei für weitere sechs
    Monate, also mindestens bis September, Einreisen nach Deutschland
    kontrollieren. "Die Grenzkontrollen sind aus den bisherigen migrations-
    und sicherheitspolitischen Gründen weiterhin notwendig", so ein
    Sprecher. Laut Dobrindt ist die Maßnahme Teil der "Neuordnung der
    Migrationspolitik in Deutschland". Dauerhafte, systematische Kontrollen
    an den …

  34. Münchner Sicherheitskonferenz: Europa orientiert sich neu

    16 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Am Sonntag ist die 62. Münchner Sicherheitskonferenz zu Ende gegangen.
    Nachdem US-Vizepräsident JD Vance im Vorjahr mit seiner Rede mit
    Vorwürfen über einen "Demokratieverlust" in Europa für einen Eklat
    gesorgt hatte, richteten sich dieses Jahr alle Augen auf
    US-Außenminister Marco Rubio: Rücken die USA und Europa wieder näher
    zusammen? Oder zeichnen sich neue Allianzen ab? Rieke Havertz war vor
    Ort in München und zieht im Podcast Bilanz.
    Lees meer

    Es ist einer der größten Einbrüche der deutschen Kriminalgeschichte:
    Kurz nach den Weihnachtstagen 2025 drangen Unbekannte in den Tresorraum
    einer Sparkasse in Gelsenkirchen-Buer ein und plünderten über 3.000
    Schließfächer. Der Wert der Beute wird auf rund 100 Millionen Euro
    geschätzt. Besonders brisant: Die Alarmanlage war offenbar deaktiviert,
    und leere Fächer wurden gezielt ausgelassen. Vieles deutet auf
    Insiderwissen hin. Stefan Willeke ist Chefreporter der ZEIT und war vor
    Ort. Er erklärt, wie die Täter das Sicherheitssystem so überlisten
    konnten und wie es für die Geschädigten jetzt weitergeht.

    Und sonst so? Dickhäuter mit erstaunlich viel Feingefühl

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz: Eine europäische Unabhängigkeitserklärung

    Marco Rubio: Folgt uns, dann sind wir freundlich

    Friedrich Merz: Das Ende der Wutpolitik

    Diebstahl in Gelsenkirchen: Kiki, Ötte und der Millionen-Coup

    Tresore: "Was Menschen bauen, können Menschen auch wieder zerstören"

    Gelsenkirchen: Einer der größten Coups der deutschen Kriminalgeschichte

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    …

  35. Trump streicht Klimaschutzregeln, China erreicht ein historisches Ziel

    15 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat das sogenannte
    Endangerment Finding von 2009 aufgehoben. Es bildete die rechtliche
    Grundlage dafür, dass die Umweltbehörde EPA Emissionen nach dem Clean
    Air Act regulieren darf, etwa durch Abgasstandards für Autos, Gas- und
    Kohlekraftwerke. Mit der Aufhebung entfällt die Basis für einen Großteil
    der bisherigen Klimaschutzvorgaben. Donald Trump sprach von der "größten
    Deregulierungsmaßnahme" in der US-Geschichte. Dabei zählen die USA zu
    den größten Verursachern von Treibhausgasen weltweit. Was dieser Schritt
    jetzt für den Klimaschutz bedeutet, analysiert Stefan Schmitt, Redakteur
    im Wissensressort der ZEIT.
    Lees meer

    Die Pünktlichkeit der Bahn in Deutschland bleibt ein zentrales Thema.
    Laut Bahn entstehen rund 20 Prozent der Verspätungen durch Probleme an
    der Infrastruktur. Etwa 60 Prozent der Verspätungen entstehen durch
    sogenannte Folgeeffekte. Weil das Netz stark ausgelastet ist und viele
    Züge dicht hintereinanderfahren, können sich Verzögerungen schnell auf
    andere Verbindungen auswirken. Als möglicher Ansatz wird diskutiert, die
    Zahl der Züge zu reduzieren. 2023 wurden bereits ICE-Verbindungen aus
    dem Fahrplan genommen, ohne dass sich die Pünktlichkeit deutlich
    verbesserte. Woran das liegt und welche Maßnahmen stattdessen helfen
    könnten, ordnet Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der
    ZEIT, ein.

    Und sonst so: Kondomknappheit bei Olympia

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Treibhausgase: Donald Trump will zentrale Klimaschutzgrundlage kippen

    Klimaschutz: Donald Trump hebt zentrale Klimaschutzvorgabe auf

    US-Präsident: Bundesumweltminister kritisiert Klima-Entscheidung von
    Donald Trump

    Klimaschutz: "Alles nur, damit die Fossilindustrie noch mehr Geld
    verdienen kann"

    Bah…

  36. Spezial: Ein Mädchen in Epsteins System - die Klage der Jane Doe

    14 februari 2026 · 31 min

    Afspelen
    Ende Januar veröffentlichte das US-Justizministerium Millionen Dokumente
    im Fall Jeffrey Epstein. In ihnen finden sich Hinweise auf ein
    mutmaßliches Netzwerk aus Menschenhandel und sexualisierter Gewalt –
    sowie die Geschichte einer Frau, die in den Akten als "Jane Doe" geführt
    wird.
    Lees meer

    Aus E-Mails, Tagebüchern und einer Zivilklage ergibt sich das Bild einer
    Jugendlichen, die nach eigenen Angaben in Epsteins Umfeld geraten sein
    soll. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen den inzwischen verstorbenen
    Finanzier und gegen einen weiteren einflussreichen Investor.
    Gerichtsurteile gibt es in ihrem Fall bislang nicht. Die Beschuldigten
    bestreiten die Anschuldigungen, Verfahren laufen noch.

    Epstein selbst wurde 2008 wegen der Beschaffung von Minderjährigen für
    Prostitution verurteilt und kam bald wieder frei. 2019 starb er in
    Untersuchungshaft. Der Fall erregte weltweit Aufsehen und nährt bis
    heute Verschwörungstheorien. Die Akten enthalten zahlreiche Fotos von
    ihm mit Prominenten und hochrangigen Politikern wie Bill Clinton und
    Donald Trump.

    In diesem Spezial von Was jetzt? spricht Helena Schmidt mit Paul
    Middelhoff. Der US-Korrespondent der ZEIT hat gemeinsam mit Anna Meyer
    und Kerstin Kohlenberg zu dem Fall von Jane Doe recherchiert und sich
    durch die Akten gearbeitet. Im Podcast rekonstruiert er ihre Geschichte
    und spricht über die journalistischen Grenzen der
    Verdachtsberichterstattung, über Macht und Straflosigkeit und darüber,
    was die neuen Akten politisch bedeuten.

    Moderation und Skript: Helena Schmidt

    Redaktion: Constanze Kainz, Elise Landschek

    Produktion: Markus Gläser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Timeline zu den Epstein-Files: Das sind die wichtigsten Entwicklungen im
    Fall Epstein

    Klage gegen Jeffrey Epstein: Die Klage der Jane Doe

    Epstein-Files: Trump soll bereits 2006 Informationen über Epsteins Taten
    gehabt haben

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der…

  37. Iran-Demo in München: Eine Machtdemonstration des Schah-Sohns?

    14 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Während der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz ist in der
    bayerischen Hauptstadt eine Großdemonstration gegen das Regime in
    Teheran geplant. Iranische Regimegegner haben eine Kundgebung
    mit 100.000 Teilnehmern angemeldet. Die Organisatoren sprechen von der
    größten Kundgebung der iranischen Diaspora seit 47 Jahren. Ziel sei es,
    politischen Druck aufzubauen und Solidarität mit der Bevölkerung im Iran
    zu zeigen. Zur Sicherheitskonferenz wird auch Reza Pahlavi erwartet,
    Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Der 65-Jährige positioniert sich
    zunehmend als führende Figur der Exil-Opposition. In der iranischen
    Community ist er jedoch umstritten. Ob die Proteste Auswirkungen auf die
    Lage der Menschen im Iran haben können, ordnet ZEIT-Redakteur Omid Rezae
    ein.
    Lees meer

    Immer mehr Menschen wenden sich bei gesundheitlichen Beschwerden an
    KI-Chatbots, insbesondere dann, wenn sie monatelang auf einen
    Facharzttermin warten oder keine klare Diagnose erhalten. Ein aktueller
    Fall zeigt, welche Erwartungen inzwischen mit solchen Anwendungen
    verbunden sind. Ein Mann, der unter starken Schmerzen und anhaltendem
    Schwindel litt, fand bei mehreren Arztbesuchen zunächst keine Erklärung
    für seine Symptome. Aus Frust und Verzweiflung begann er schließlich,
    seine Beschwerden detailliert einem KI-Chatbot zu schildern. Nach
    eigenen Angaben führte ihn dieser Ansatz zur richtigen
    Spur. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, hat diesen
    Fall begleitet und analysiert, wie Ärzte solche Erfahrungen bewerten.

    Und sonst so? Cem Özdemir heiratet am Valentinstag.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Was jetzt? / Münchner Sicherheitskonferenz: Was auf der Münchner
    Sicherheitskonferenz wichtig wird

    Iran: Wie fragil ist das Regime in Teheran?

    Iran: Tausende demonstrieren in Berlin gegen iranisches Regime

    Proteste im Iran: Di…

  38. Update: „Wir sind dieser Welt nicht ausgeliefert"

    13 februari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Freitag die 62. Münchner
    Sicherheitskonferenz eröffnet. In seiner Rede warnte er, die bisherige
    Weltordnung existiere "so nicht mehr“ – zugleich betonte er, dass Europa
    seine Interessen und Werte selbstbewusst verteidigen könne. Dafür
    skizzierte Merz ein "Programm der Freiheit". Wie das aussieht, berichten
    wir in dieser Folge von Was jetzt?, und Fabian Reinbold, politischer
    Korrespondent der ZEIT, erklärt, was Merz’ Rede für die internationale
    Politik bedeutet.
    Lees meer

    Nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter nahe Kaiserslautern
    kamen Vertreterinnen und Vertreter von Bahn, Politik und Gewerkschaften
    in Berlin zu einem Sicherheitsgipfel zusammen. Die Ergebnisse sollen die
    Sicherheit in Zügen erhöhen: Bodycams für alle Mitarbeitenden mit
    Kundenkontakt, 200 zusätzliche Sicherheitskräfte auf Bahnhöfen sowie
    bessere Schutzausrüstung. Außerdem sollen Verhaltens- und
    Deeskalationstrainings ausgebaut werden. Doch reichen diese Maßnahmen
    aus? Das besprechen wir mit Jonas Schulze Pals, Wirtschaftsredakteur bei
    der ZEIT.

    Und sonst so? Rodel-Olympiasieger drückt Anruf von Friedrich Merz weg.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Münchner Sicherheitskonferenz: Bundeskanzler Merz will transatlantische
    Beziehung neu ausrichten

    Münchner Sicherheitskonferenz: Forum für internationale
    Sicherheitspolitik

    Sicherheitspolitik: Merz will bei Münchner Sicherheitskonferenz für
    starkes Europa werben

    Bahn-Sicherheit: Gipfeltreffen für mehr Sicherheit bei der Bahn hat
    begonnen

    Deutsche Bahn: Mehr als 3.000 Angriffe auf Bahnmitarbeiter im
    vergangenen Jahr

    Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn: Bahn kündigt weitere
    Schutzmaßnahmen für Beschäftigte an

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    Und falls Sie uns nicht…

  39. Was auf der Münchner Sicherheitskonferenz wichtig wird

    13 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Am Freitag startet die Münchner Sicherheitskonferenz, bei der es in
    diesem Jahr vor allem um die transatlantischen Beziehungen gehen soll.
    Die Delegation der USA wird diesmal von US-Außenminister Marco Rubio
    angeführt. Wolfgang Ischinger, der Konferenzleiter, kündigte an, dass
    insgesamt mehr als 50 US-Kongressmitglieder erwartet würden. Europas
    Fähigkeit, "sich selbst künftig stärker mit eigenen Kräften
    durchzusetzen", weltweite Konflikte wie der Krieg in der Ukraine und die
    kriselnden transatlantischen Beziehungen seien thematische Schwerpunkte
    der Konferenz. Was ist von Rubios Auftritt, aber auch von der Konferenz
    insgesamt zu erwarten? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der
    ZEIT, blickt im Gespräch mit Moses Fendel voraus.
    Lees meer

    Bundesweit steigt die Zahl rechtsextremer Vorfälle an deutschen Schulen.
    Der Soziologe Klaus Hurrelmann, der seit Jahrzehnten die deutsche Jugend
    erforscht, geht davon aus, dass rund 30 Prozent der 12- bis 25-Jährigen
    mittlerweile eine gefestigt rechtsextreme Weltsicht haben oder damit
    sympathisieren. Was könnte helfen, den Rechtsextremismus an Schulen zu
    bekämpfen und zurückzudrängen? Was kann der Westen Deutschlands hierbei
    vom Osten lernen? Und wie gut werden die gewonnenen Erkenntnisse an den
    Schulen umgesetzt? Diese und weitere Fragen beantwortet Vanessa Vu,
    Redakteurin im Dossier der ZEIT.

    Und sonst so? Zwei bis drei Tässchen Kaffee am Tag senken möglicherweise
    das Risiko, an Demenz zu erkranken.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Außenpolitik unter Donald Trump: Wachsam bleiben

    Münchner Sicherheitskonferenz: Es war nie Nächstenliebe

    Münchner Sicherheitskonferenz: Das Band zur Macht

    Rechtsextreme Jugendkultur: "Es gibt Tage, da höre ich mehrmals pro
    Stunde das N-Wort"

    Jugendgewalt: Angst in Sachsendorf

    Rechtsextreme Jugendgruppen: Neonazi, 12,…

  40. Update: Was macht Julia Klöckner im Gazastreifen?

    12 februari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat den Gazastreifen besucht. Sie
    ist damit die erste deutsche Politikerin, die das Gebiet seit dem
    Angriff der Hamas auf Israel und den darauffolgenden Kämpfen besucht
    hat. Grünen-Chefin Franziska Brantner kritisierte, Klöckner habe auf
    ihrer Reise nicht mit Palästinenserinnen und Palästinensern gesprochen.
    Was hat Klöckner im Gazastreifen gesehen? Und wieso ist gerade ihr der
    Besuch erlaubt worden? Diese und weitere Fragen beantwortet Yassin
    Musharbash, stellvertretender Leiter des Investigativressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Donald Trumps Macht innerhalb der republikanischen Partei scheint
    unüberwindbar. Dennoch stellen sich immer wieder Abgeordnete der Partei
    gegen seine Pläne. Mit 219 zu 211 Stimmen haben die Abgeordneten eine
    Resolution verabschiedet, um die von Präsident Trump gegen Kanada
    verhängten Zölle wieder aufzuheben – auch sechs Republikaner stimmten
    dafür. Die Resolution gilt jedoch als weitgehend symbolisch: Auch der
    republikanisch dominierte Senat und Trump selbst müssten noch zustimmen.
    Ob die Abweichler nur Einzelfälle sind oder für einen größeren Trend
    innerhalb der Partei stehen, weiß Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin der ZEIT.

    Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch will gerichtlich
    gegen seinen Ausschluss von den Olympischen Winterspielen vorgehen. Das
    Internationale Olympische Komitee hatte ihm die Teilnahme verwehrt, da
    er mit einem Helm an den Start gehen wollte, auf dem Bilder von rund 20
    gefallenen Athletinnen und Athleten aus der Ukraine zu sehen waren. Laut
    dem IOC verstoßen die Bilder auf dem Helm gegen das Regelwerk des
    Wettbewerbs, das "politische, religiöse oder rassistische Propaganda"
    nicht zulässt. Heraskewytsch will nun das Sportgericht CAS anrufen.
    Welche Erfolgsaussichten er hat, schätzt Nico Horn ein, Sportredakteur
    der ZEIT.

    Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde eines Palästinensers
    abgewiesen. Er hatte sich wegen der Genehmigung deutscher
    Rüstungsexporte nach…

  41. Weniger Bürokratie, mehr EU-Binnenmarkt?

    12 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Sind Bundeskanzler Friedrich Merz und die italienische
    Ministerpräsidentin Giorgia Meloni das neue europäische Powercouple? Die
    beiden Länder arbeiten zumindest eng zusammen, und vor dem EU-Treffen am
    Donnerstag zur Wettbewerbsfähigkeit legten diesmal nicht Deutschland und
    Frankreich, sondern Deutschland und Italien ein gemeinsames Papier vor.
    Darin fordern sie Bürokratieabbau, weniger EU-Regulierungen und die
    Förderung der Öffnung des europäischen Binnenmarktes. Warum das nötig
    ist und welches Potenzial Europa liegen lässt, solange der Binnenmarkt
    nicht reformiert ist, analysiert Ricarda Richter, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT. Ihre Recherche, die gemeinsam mit Jonas
    Schulze Pals entstanden ist, finden Sie hier.
    Lees meer

    In Bangladesch finden erstmals seit mehr als 17 Jahren wieder freie
    Parlamentswahlen statt. Vorausgegangen war 2024 eine von Studierenden
    angeführte Protestbewegung, die die langjährige Premierministerin Sheikh
    Hasina zum Rücktritt zwang. Seither führt eine Übergangsregierung den
    Staat. An ihrer Spitze steht Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus,
    der Reformen einleiten und freie Wahlen vorbereiten sollte. Von der
    Aufbruchsstimmung der Proteste ist im Wahlkampf nur noch begrenzt etwas
    zu spüren. Zwar tritt mit der National Citizen Party (NCP) eine Partei
    an, die aus dem Protestumfeld hervorgegangen ist. Sie hat sich jedoch
    einer Koalition unter Führung der islamistischen Jamaat-e-Islami
    angeschlossen. Dieser Schritt war intern umstritten und führte zu
    Austritten. Als aussichtsreichste Kraft gilt die Bangladesh Nationalist
    Party (BNP). Beobachter gehen davon aus, dass sie gute Chancen auf eine
    Mehrheit hat. Damit würde eine etablierte Oppositionspartei die
    Regierung übernehmen. Welche Herausforderungen auf die neue Regierung
    zukommen, ordnet ZEIT-Autorin Natalie Mayroth ein.

    Und sonst so? Mehr Kino für alle

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kri…

  42. Update: Helm ab! Wenn Olympia auf Politik trifft

    11 februari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Seit dem Wochenende laufen in Norditalien die Olympischen Winterspiele.
    Aufmerksamkeit erregte der Fall des ukrainischen Skeletonfahrers
    Wladyslaw Heraskewytsch. Der Athlet darf bei den Wettkämpfen in Cortina
    d'Ampezzo keinen Helm tragen, auf dem Porträts von im russischen
    Angriffskrieg getöteten Sportlerinnen und Sportlern aus der Ukraine zu
    sehen sind. Das teilte Mark Adams, Sprecher des Internationalen
    Olympischen Komitees (IOC) mit. Der Helm verstoße gegen die Richtlinien
    des Internationalen Olympischen Komitees, erlaubt sei stattdessen ein
    schwarzes Armband in Gedenken an die Kriegstoten. Politische Äußerungen
    seien Heraskewytsch im Training, in sozialen Netzwerken und bei
    Pressekonferenzen möglich. Parallel sorgt Fifa-Präsident Gianni
    Infantino für Diskussionen, weil er sich offen dafür zeigt, russische
    Mannschaften perspektivisch wieder zu internationalen Wettbewerben
    zuzulassen. Nico Horn, Sportredakteur der ZEIT, erklärt, wie das
    Internationale Olympische Komitee die Entscheidung mit dem Helm
    begründet und was die aktuellen Debatten über das Verhältnis von Sport
    und Politik aussagen.
    Lees meer

    In einer Schule in der kanadischen Provinz British Columbia hat es am
    Dienstag einen Schusswaffenangriff gegeben. Nach Polizeiangaben starben
    in der Ortschaft Tumbler Ridge zehn Menschen, darunter die mutmaßliche
    Schützin. Zwei der Leichen seien in einem Wohnhaus gefunden worden, der
    Tatort soll mit dem Vorfall an der Schule zusammenhängen. Mindestens 25
    weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben bei dem Angriff zum Teil
    lebensbedrohlich verletzt. Die Polizei wurde kurz nach Mittag Ortszeit
    alarmiert und entdeckte bei ihrem Eintreffen mehrere Tote. Hinweise auf
    weitere Verdächtige gebe es nicht, eine Gefahr für die Öffentlichkeit
    bestehe nicht mehr. Zum Motiv der Frau ist bislang nichts bekannt. Es
    ist der schwerste Amoklauf in Kanada seit Jahren.

    Außerdem im Update:

    Fast jeder zweite Fahrschüler in Deutschland ist 2025 durch seine
    theoretische Prüfung gefallen, fast jeder…

  43. Verdacht auf Vetternwirtschaft bei der AfD

    11 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Die Zahl der bekannt gewordenen Fälle von Vetternwirtschaft bei
    AfD-Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt nimmt weiter zu. Recherchen zeigen,
    dass Parlamentarier auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene Verwandte von
    Parteikollegen beschäftigen, was rechtlich zulässig, politisch aber
    umstritten ist. Die AfD führt in Sachsen-Anhalt seit Monaten deutlich in
    den Umfragen und könnte erstmals den Ministerpräsidenten stellen. Im
    Fokus steht Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der die Praxis verteidigt
    und auf Vertrauen bei der Personalauswahl verweist. Ob die Affäre der
    AfD im Wahlkampf schadet und wie der Bundesvorstand reagiert, analysiert
    Tilman Steffen, Redakteur Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist nach Washington, D.
    C., um mit US-Präsident Donald Trump über die laufenden Gespräche mit
    dem Iran zu beraten. In Israel wächst die Sorge, Trump könne sich auf
    einen diplomatischen Kurs einlassen, der aus israelischer Perspektive
    das iranische Atom- und Raketenprogramm nicht ausreichend begrenzt.
    Zuvor hatten die USA und der Iran erstmals seit Monaten indirekte
    Gespräche im Oman geführt. Donald Trump bewertete diese Gespräche als
    positiv. Welche möglichen Interessenkonflikte sich daraus zwischen
    Israel und den USA ergeben, ordnet ZEIT-Redakteurin Lea Frehse ein.

    Und sonst so? Shea-Butter Hype um Ghana

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Tino Chrupalla bei Caren Miosga: Jetzt zeigen wir's ihm

    Tino Chrupalla: AfD-Chef sieht "Geschmäckle" bei Parlamentsjobs für
    Familienangehörige

    AfD Thüringen: Höcke, who?

    AfD Sachsen-Anhalt: Ein Machtkampf wird zur Schlammschlacht

    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD-Spitzenkandidat will in
    Sachsen-Anhalt allein regieren

    Benjamin Netanjahu: "Netanjahu hat schon immer von einem Großisrael
    geträumt"

    Donald Trump in Israel: Ungeniert, ab…

  44. Update: Sind die Krankenkassenbeiträge ungerecht verteilt?

    10 februari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Dass die Bundesregierung die Finanzierung des Gesundheitssystems
    reformieren will, ist klar. Uneins sind sich die Koalitionsparteien aber
    über den richtigen Weg. Nachdem die SPD bereits vorgeschlagen
    hatte, Kassenbeiträge in Zukunft auch auf Kapitaleinkünfte und
    Mieteinnahmen zu erheben, hat nun die CDU einen eigenen Vorschlag
    vorgelegt: Gesundheitsministerin Nina Warken und CDU-Generalsekretär
    Carsten Linnemann wollen, dass die Krankenversicherung von
    Bürgergeldempfängern künftig nicht mehr aus Kassenbeiträgen gestemmt
    wird. Doch warum fehlt den gesetzlichen Krankenkassen überhaupt so viel
    Geld? Und wieso liegt das Problem nicht unbedingt bei den Einnahmen?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Carla Neuhaus,
    Wirtschaftsredakteurin der ZEIT.
    Lees meer

    Die Zahl der Gewaltverbrechen in Beziehungen wird noch immer massiv
    unterschätzt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die mehrere
    Bundesministerien und das Bundeskriminalamt am heutigen Dienstag
    vorgestellt haben. Der Deutsche Juristinnenbund fordert nun, dass sich
    Beschäftigte bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz zu sexueller und
    geschlechterspezifischer Gewalt fortbilden. So sollen Gewaltdynamiken
    künftig schneller erkannt und unterbunden werden.

    Deutschland hat sich im internationalen Vergleich bei der
    Korruptionsbekämpfung leicht verbessert. Laut der
    Nichtregierungsorganisation Transparency International stieg Deutschland
    in einem internationalen Ranking um fünf Plätze auf Platz zehn. Das Land
    mit der weltweit geringsten Korruption ist zum achten Mal in Folge
    Dänemark.

    Und sonst so? Die EU will die Vernichtung von nicht verkaufter Kleidung
    verbieten.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel und Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Beiträge zur Krankenkasse: So teuer wird Ihre Krankenversicherung in
    diesem Jahr

    Sexualisierte Gewalt: Deutsc…

  45. Die SPD will sich neu erfinden

    10 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die Bundesregierung will den Sozialstaat reformieren – doch der Weg
    dahin ist umstritten. Während die Union vor allem auf Kürzungen setzt,
    bringt die SPD andere Vorschläge ins Spiel. Am Wochenende hat sich der
    SPD-Parteivorstand in Berlin getroffen und den Startschuss für ein neues
    Grundsatzprogramm gegeben. Das bisherige stammt aus dem Jahr 2007, aus
    einer Zeit vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und bevor
    künstliche Intelligenz die politische Debatte prägte. Inhaltlich setzt
    die SPD auf Reformen zur Finanzierung des Sozialstaats:
    Krankenkassenbeiträge sollen künftig nicht mehr nur auf Löhne und Renten
    erhoben werden, sondern auch auf Mieteinnahmen und andere
    Kapitaleinkünfte. Außerdem verspricht die SPD mehr Mieterschutz, etwa
    bei Indexmieten und möblierten Wohnungen. Die Union reagiert darauf mit
    scharfer Kritik. Was möchte die SPD mit dieser Neuausrichtung erreichen,
    und wie durchsetzungsfähig ist sie damit in der Regierungskoalition? Das
    ordnet im Podcast Kaja Klapsa, Politikredakteurin der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Die Europäische Union hat Pläne Israels zur Ausweitung seiner Kontrolle
    im besetzten Westjordanland verurteilt. Die beschlossenen Maßnahmen
    würden "neue Realitäten schaffen“, die in direktem Widerspruch zu den
    Osloer Abkommen stünden, heißt es aus Brüssel. Am Sonntag hatte das
    israelische Sicherheitskabinett ein Bündel von Regelungen gebilligt, die
    israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland begünstigen. Unter
    anderem sollen jüdische Israelis künftig Land in dem Palästinensergebiet
    kaufen dürfen. Israels Regierung begründet ihre Ansprüche auf die Region
    unter anderem mit biblischen ‌und historischen Verweisen. Der
    Internationale Gerichtshof hatte die Besatzung und den Siedlungsbau 2024
    als illegal ⁠eingestuft – Israel erkennt das nicht an. Jan Roß,
    Korrespondent in Jerusalem für die ZEIT, erklärt im Podcast, ob damit
    die Aussicht auf einen palästinensischen Staat – und damit eine
    Zweistaatenlösung – unerreichbar wird.

    Und sonst so? Ohne ei…

  46. Update: Bringen die Epstein-Akten den britischen Premier zu Fall?

    9 februari 2026 · 11 min

    Afspelen
    In Großbritannien erhöht sich der Druck auf den Premierminister Keir
    Starmer von der Labour-Partei. Er hatte Peter Mandelson 2024 zum
    britischen US-Botschafter ernannt, obwohl damals schon bekannt war, dass
    dieser mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befreundet
    war. Durch die Freigabe der Epstein-Akten wurde in der vergangenen Woche
    bekannt, dass der frühere britische Wirtschaftsminister offenbar
    vertrauliche Regierungsinformationen aus Kabinettssitzungen an Jeffrey
    Epstein weitergegeben haben soll. Deswegen ermittelt die Polizei nun
    wegen Amtsmissbrauchs gegen den Ex-Botschafter. Der britische Stabschef
    Morgan McSweeney reichte am Sonntag seinen Rücktritt ein und erklärte
    sich dafür verantwortlich, Starmer dazu geraten zu haben, den
    Botschafterposten mit Mandelson zu besetzen. Warum die Rufe nach einem
    Rücktritt Starmers lauter werden, erklärt Jochen Bittner, Korrespondent
    der ZEIT in London.
    Lees meer

    Der Demokratieaktivist und Medienunternehmer Jimmy Lai wurde von
    einem Gericht in Hongkong zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt.
    Im Dezember vergangenen Jahres war der 78-Jährige wegen des Vorwurfs der
    Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften und der
    Veröffentlichung aufrührerischer Publikationen schuldig gesprochen
    worden. Lai war der Gründer der prodemokratischen Zeitung "Apple Daily".
    Kritiker bezeichneten den Prozess gegen Lai als politisch motiviert und
    als weiteres Zeichen für den Abbau von politischen Freiheitsrechten in
    der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong. Der ZEIT-Redakteur
    für internationale Politik, Steffen Richter, ordnet das Urteil im
    Podcast ein.

    Außerdem im Update:

    Der Oppositionspolitiker Juan Pablo Guanipa wurde in Venezuela nach
    einer kurzzeitigen Freilassung wieder von den Behörden festgenommen, da
    er gegen Auflagen verstoßen haben soll. Die Friedensnobelpreisträgerin
    María Corina Machado hatte zuvor von einer Entführung Guanipas durch
    zehn bewaffnete Männer gesprochen.

    Und sonst so? Wie war Bad Bu…

  47. War Jeffrey Epstein ein russischer Spion?

    9 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk äußerte letzte Woche den
    Verdacht: Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein soll ein
    russischer Agent gewesen sein. Seine Regierung werde eine
    Untersuchung zu Epsteins möglichen Verbindungen zum russischen
    Geheimdienst einleiten. Was ist an dem Verdacht dran? Welche Indizien
    sprechen dafür, wieso könnte man aber auch an der Theorie
    zweifeln?Redakteur und Russlandexperte Maxim Kireev hat dazu
    recherchiert.
    Lees meer

    In Mailand gab es zum Auftakt der Olympischen Winterspiele Proteste: In
    der Nähe des olympischen Dorfs gingen zahlreiche Menschen auf die
    Straße, um gegen die Anwesenheit der US-Einwanderungsbehörde ICE bei den
    Winterspielen zu demonstrieren. Dabei kam es zu Ausschreitungen: Einige
    Demonstrierende warfen Molotowcocktails und Rauchbomben in Richtung der
    Sicherheitskräfte, die Polizei setzte Schlagstöcke, Wasserwerfer und
    Tränengas ein. Warum ist die Stimmung im Land so aufgeheizt und drohen
    weitere Unruhen während der Spiele? Das beantwortet
    Italien-Korrespondent Ulrich Ladurner im Podcast.

    Und sonst so? Wie gut kennen Sie Deutschland?

    Moderation und Produktion:Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Jeffrey Epstein und Russland: Er bot sich Putin an

    Jeffrey Epstein E-Mails: Das freundlich-bunte Postfach des Bösen

    Epstein-Files: Kaum zu glauben

    Liveblog: Olympische Winterspiele: Emma Aicher gewinnt die erste
    deutsche Medaille

    Olympische Winterspiele: Meloni bezeichnet Demonstrierende in Mailand
    als "Feinde Italiens"

    Olympische Winterspiele: Krawalle und Festnahmen bei Demonstration gegen
    ICE in Mailand

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  48. Japan wählt – und verabschiedet sich vom Pazifismus?

    8 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    In Japan wird ein neues Parlament gewählt, nachdem
    Premierministerin Sanae Takaichi das alte Parlament aufgelöst und
    Neuwahlen angesetzt hat. Seit Oktober regiert sie mit einer
    Minderheitsregierung. Umfragen deuten darauf hin, dass die LDP erneut
    eine Mehrheit erreichen könnte. Seit ihrem Amtsantritt hatte die
    Premierministerin an Zustimmung gewonnen, vor allem durch einen harten
    Kurs gegenüber China. Zudem fordert Sanae Takaichi, dass Japan sich
    stärker selbst verteidigen kann. Damit stellt sie den bisherigen
    Pazifismus infrage, der das Land seit dem Zweiten Weltkrieg geprägt hat.
    Wie diese Vorhaben bei den Menschen im Land ankommen, analysiert Jens
    Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Viele Erwachsene zweifeln daran, ob sie im späteren Leben noch Neues
    lernen können, etwa ein Instrument wie Klavier. Dabei ist Lernen im
    Erwachsenenalter möglich, auch wenn es anders verläuft als bei Kindern.
    Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass das erwachsene Gehirn zwar
    weniger formbar ist, sich aber weiterhin verändern kann. Wer als
    Erwachsener etwas Neues lernt, kann neue neuronale Verbindungen aufbauen
    und kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, Konzentration und Motorik
    stärken. ZEIT-Autor Yves Bellinghausen geht der verbreiteten Annahme
    nach, Lernen sei vor allem eine Sache der Jugend, und erklärt, wie neues
    Lernen im Erwachsenenalter gelingen kann.

    Und sonst so? Bad Bunny beim Superbowl

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Parlamentswahl in Japan: Zeitenwende auf Japanisch

    Japan: Japans Ministerpräsidentin kündigt vorgezogene Neuwahlen an

    Sanae Takaichi: Sie mischt Japans behäbige Männerwelt von rechts auf

    Sanae Takaichi: Von China verachtet – zu Hause beliebt

    Lernen als Erwachsener: Kann ich noch ein richtiger Pianist wer…

  49. Epstein-Files: "Das Ausmaß des Grauens ist noch viel größer, als wir schon wussten”

    7 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Vor einer Woche hat das US-Justizministerium rund drei Millionen weitere
    Seiten an Dokumenten im Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht. Die Akten,
    darunter Tausende Videos und Bilder, werfen erneut ein Schlaglicht auf
    das Netzwerk des 2019 verstorbenen Sexualstraftäters, das tief in die
    Kreise von Stars, internationalen Politikern und Superreichen
    hineinreichte. Was sind die zentralen neuen Erkenntnisse aus dem nun
    veröffentlichten Material? Und wie blicken die Opfer des Systems Epstein
    auf diese Veröffentlichung? Das erklärt Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin der ZEIT und USA-Expertin.
    Lees meer

    Mit einer feierlichen Zeremonie im Mailänder San-Siro-Stadion sind die
    Olympischen Winterspiele am gestrigen Freitag offiziell eröffnet worden.
    Bis zum 22. Februar kämpfen Athletinnen und Athleten in den
    italienischen Alpen in 16 Sportarten um Medaillen. Wie viel Politik
    steckt in diesen Spielen, und wie ist die Stimmung dort? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Christof Siemes. Er berichtet als einer von
    mehreren Kollegen für die ZEIT über Olympia aus Italien.

    Und sonst so? Die Nase putzen für den guten Zweck

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Netzwerk um Jeffrey Epstein: Für wen die Epstein-Files gefährlich werden

    Epstein-Files: Was die neuen Epstein-Akten zeigen – und was nicht

    Epstein-Akten: Bundestagsabgeordnete fordern deutsche
    Epstein-Ermittlungen

    Liveblog: Olympische Winterspiele: Olympische Flamme ist in Mailand
    eingetroffen – Spiele vor dem Start

    Olympische Winterspiele: Meloni-Regierung beschwichtigt nach Unmut über
    ICE-Einsatzplan

    Olympische Winterspiele 2026: Auf diese Olympiastars schauen alle

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  50. Update: Der Krieg im Sudan verlagert sich

    6 februari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Seit April 2023 bekämpfen sich im Sudan die sudanesische Armee und die
    RSF-Miliz. Die Hauptkampfhandlungen haben sich zuletzt von der
    westlichen Region Darfur in die benachbarte Region Kordofan verlagert.
    Der frühere sudanesische Premierminister Abdalla Hamdok wirbt
    international für einen politischen Prozess zur Beendigung des
    Konflikts. Vorgesehen sind eine zeitlich begrenzte Waffenruhe, ein
    unbefristeter Waffenstillstand und Gespräche über eine zivile
    Übergangsregierung. Mitte April ist in Berlin eine internationale
    Konferenz zum Sudan geplant. Der Schwerpunkt liegt auf der humanitären
    Lage und der Koordinierung von Hilfszusagen. Internationale
    Hilfsorganisationen berichten derweil über eine Verschlechterung der
    humanitären Lage, insbesondere in Südkordofan. Warum die Kämpfe zwischen
    den militärischen Gruppen nicht aufhören und wer davon profitiert,
    ordnet Andrea Böhm, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen will eine
    Verfassungsbeschwerde gegen den Bundeshaushalt 2025 auf den Weg bringen.
    Die Partei wirft der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD vor, Mittel
    zweckentfremdet und gegen Vorgaben des Grundgesetzes verstoßen zu haben.
    Grundlage der Kritik sind zwei von den Grünen in Auftrag gegebene
    Rechtsgutachten. Konkret geht es um die Verwendung des Sondervermögens
    für Infrastruktur und Klimaschutz in Höhe von 500 Milliarden Euro. Nach
    Darstellung der Grünen seien diese Mittel nicht für zusätzliche
    Investitionen genutzt worden, sondern teilweise für andere Ausgaben.
    ZEIT-Autorin Jana Hensel analysiert das Vorhaben.

    Außerdem im Update: Bahnreisende in Nordrhein-Westfalen müssen sich auf
    Einschränkungen einstellen. Auf der Strecke zwischen Köln, Wuppertal und
    Hagen fahren bis zum 10. Juli nahezu keine Züge. Die Verbindung zählt zu
    den wichtigsten Ost-West-Achsen des Landes und wird in diesem Zeitraum
    umfassend saniert.

    Die EU-Kommission fordert den Onlinedienst TikTok auf, seine aus Sicht
    der Behörde "süchtig …