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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Warum kriegt Berlin den Winter nicht in den Griff?

    6 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Im Oman kommen heute Vertreter der USA und des Iran zu Gesprächen über
    das iranische Atomprogramm zusammen. Die Gespräche finden in einer Phase
    höchster Anspannung statt: US-Präsident Donald Trump drohte Teheran mit
    "schlimmen Dingen", sollte das Atomprogramm wieder anlaufen. Auch wegen
    der brutalen Niederschlagung der jüngsten Massenproteste durch
    Regimekräfte im Iran, drohte Trump mit einem militärischen Angriff. Wie
    weit die beiden Parteien in den Gesprächen bereit sind zu gehen und ob
    durch Verhandlungen eine weitere Eskalation abgewendet werden kann,
    schätzt Iran-Experte Omid Rezaee ein.
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    Seit dem Jahreswechsel hält der Winter Berlin fest im Griff. Viele
    Gehwege haben sich in gefährliche Eispisten verwandelt, weil
    Hauseigentümer ihrer Räumpflicht oft nur unzureichend nachkommen. Die
    Konsequenzen: Notaufnahmen melden Hochbetrieb, Kliniken müssen
    Feldbetten aufstellen, und viele, besonders ältere, Menschen bleiben zu
    Hause aus Angst, sich zu verletzen. Warum scheitert Berlin, was in
    anderen Städten funktioniert? Und wie viel Verantwortung trägt Kai
    Wegner am Winterchaos? Darüber spricht Politikredakteurin Anastasia
    Tikhomirova im Podcast.

    Und sonst so? Heated Rivalry – und jetzt läuft auch der Buchhandel heiß

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Iran und die USA: Iran bestätigt Atomverhandlungen mit den USA am
    Freitag im Oman

    Türkei und Iran: Kann die Türkei einen Krieg im Iran verhindern?

    Proteste im Iran: Mohsen kam nicht nach Hause

    Glätte: Gericht in Berlin stoppt privaten Einsatz von Streusalz

    Glätte in Berlin: Brrrrrrrlin

    Berlins Regierender Bürgermeister: Kai Wegner räumt mangelnde
    Kommunikation ein

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  2. Update: Merz sucht neue Allianzen in der Golfregion

    5 februari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist erstmals nach Saudi-Arabien
    gereist. In der Hauptstadt Riad hat er sich am Mittwochabend
    mit Kronprinz Mohammed bin Salman getroffen. Das mehrstündige Gespräch
    ist laut deutscher Seite "herzlich und offen" verlaufen. Anschließend
    ist der Bundeskanzler nach Katar und in die Vereinigten Arabischen
    Emirate weitergereist. Am Golf will der Kanzler neue strategische
    Partnerschaften aufbauen. Hintergrund ist die wachsende Unsicherheit in
    den transatlantischen Beziehungen, insbesondere unter US-Präsident
    Donald Trump. Wie genau könnte eine solche Partnerschaft aussehen? Und
    welche Rolle spielen dabei Demokratie und Menschenrechte? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold. Der politische Korrespondent
    der ZEIT begleitet den Bundeskanzler auf seiner Reise.
    Lees meer

    Russland und die Ukraine haben in Abu Dhabi eine weitere Runde
    von Verhandlungen über ein Ende des Krieges abgeschlossen. Beide Seiten
    sprachen von einem "produktiven Treffen". An den Gesprächen hat auch der
    US-Sondergesandte Steve Witkoff teilgenommen. Zu Beginn der Runde hat
    Russland erneut seine Gebietsansprüche auf den Donbass formuliert.
    Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, die Angriffe würden andauern, bis
    die Regierung in Kyjiw entsprechende Entscheidungen treffe. Von einem
    Frieden sind Russland und die Ukraine also immer noch weit entfernt,
    zumindest haben die beiden Länder sich auf einen Austausch von 314
    Gefangenen geeinigt.

    Außerdem im Update:

    - Russland hat einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Moskau
    zur persona non grata erklärt und ausgewiesen. Das russische
    Außenministerium bezeichnete dies als "symmetrische Antwort" auf die
    Ausweisung eines russischen Diplomaten aus Berlin am 22. Januar.
    Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nennt das Vorgehen
    Russlands "völlig inakzeptabel" und ohne sachliche Grundlage.
    - Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in der Nähe von
    Kaiserslautern fordert das Personal der Deutschen Bahn mehr
    Schutzmaßna…

  3. Drei Atommächte und kein Vertrag

    5 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der New-Start-Vertrag zwischen den USA und Russland läuft an diesem
    Donnerstag endgültig aus. Das Abkommen begrenzte die nuklearen Arsenale
    der beiden wichtigsten Atommächte und knüpfte an eine jahrzehntelange
    Tradition der Rüstungskontrolle an. New Start war der letzte noch aktive
    Vertrag zur Atomwaffenkontrolle zwischen den beiden Ländern. Weltweit
    gibt es heute rund 12.500 nukleare Sprengköpfe, die meisten davon
    besitzen die USA und Russland. Gleichzeitig ist China zur dritten großen
    Atommacht aufgestiegen, weigert sich bislang aber, an Verhandlungen
    teilzunehmen. Ist ein nukleares Gleichgewicht zwischen den drei
    Atommächten überhaupt möglich? Matthias Naß, internationaler
    Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum es so gefährlich
    ist, dass New Start jetzt ausläuft, und ob eine europäische oder sogar
    deutsche nukleare Abschreckung nötig ist.
    Lees meer

    Fast jeder zweite Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Das
    belegen neue Zahlen des Robert Koch-Instituts anlässlich des
    Weltkrebstags am 4. Februar. Etwa jede sechste Frau und jeder siebte
    Mann bekommt diese Diagnose noch vor dem 65. Lebensjahr. Gleichzeitig
    sind die Krebssterberaten in den vergangenen 25 Jahren deutlich gesunken
    und mindestens 37 Prozent aller Krebsfälle gelten als vermeidbar, sagt
    das Deutsche Krebsforschungszentrum. Dennoch ist Krebs weiterhin die
    zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Woran liegt es, dass die
    Krankheit so verbreitet ist – trotz medizinischer Fortschritte? Tom
    Kattwinkel, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, erklärt, was
    hinter den Zahlen steckt und was getan werden müsste, um die Zahl der
    Krebserkrankungen zu senken.

    Und sonst so? Warum wir in fremden Betten schlechter schlafen

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    New-Start-Vertrag: Was passiert, wenn der Abrüstungsvertrag…

  4. Höcke provoziert erneut - und scheitert

    4 februari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Das Misstrauensvotum gegen Thüringens Ministerpräsidenten Mario
    Voigt (CDU) ist gescheitert. Der Chef der thüringischen AfD, Björn
    Höcke, bekam keine Mehrheit. Den Antrag begründete Höcke mit dem
    Rechtsstreit über Voigts Doktortitel und damit, dass die Thüringer kein
    Vertrauen in ihren Ministerpräsidenten mehr hätten. Wie lief die Debatte
    ab? Und wem hat Voigt den Machterhalt zu verdanken? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Martin Nejezchleba, Redakteur der ZEIT im Osten.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist am heutigen Mittwoch nach
    Saudi-Arabien. Von dort wird es für ihn weiter nach Katar und in die
    Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Auf der Kanzler-Agenda stehen
    diverse Themen, vor allem Energie und Rüstung. Spricht Merz in den
    autoritär regierten Staaten auch die Menschenrechtslage an? Und was
    bringen enge Verbindungen in die Region wirklich? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.

    Ein ungarisches Gericht hat die Deutsche Maja T. zu acht Jahren Haft
    verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, im Februar 2023 gemeinsam mit
    weiteren Aktivisten Angehörige der rechtsextremen Szene
    in Budapest angegriffen zu haben. Alexander Kauschanski,
    Auslandsredakteur der ZEIT, hat den Prozess begleitet und weiß, ob Maja
    T. die Haftstrafe doch in Deutschland ableisten kann. Außerdem teilt er
    Details aus seinem Gespräch mit Majas Vater.

    Ein 36-jähriger Zugbegleiter ist nach einem Angriff in einem
    Regionalexpress verstorben. Gegen den mutmaßlichen Täter, einen
    26-jährigen Mann, wurde Haftbefehl erlassen. Laut der Eisenbahn- und
    Verkehrsgewerkschaft habe der Mann den Zugbegleiter bei einer
    Ticketkontrolle angegriffen und ins Koma geprügelt.

    Und sonst so? Hundewelpen gegen Flugangst

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz und Helena Schmidt

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur …

  5. Der Fall Epstein und die Deutsche Bank

    4 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    In den Epstein-Akten taucht neben allerlei internationaler Prominenz
    auch ein großes deutsches Unternehmen auf: die Deutsche Bank. Der
    prominente Jeffrey Epstein war von 2013 bis 2018 Kunde der Bank. Er
    betrieb über Jahre hinweg einen Missbrauchsring. Hat die Deutsche Bank
    von seinem Menschenhandel profitiert? Und was findet sich zu der Bank in
    den neuesten Veröffentlichungen? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Ingo Malcher, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.
    Lees meer

    In Ungarn fällt im Laufe der Woche das Urteil gegen die
    antifaschistische und mutmaßlich linksextreme Person Maja T. Laut einem
    Urteil des Bundesverfassungsgerichts hätte der Prozess allerdings nie
    stattfinden sollen. Denn Maja T. ist zu Unrecht an die ungarischen
    Behörden ausgeliefert worden. Nina Monecke, Politikredakteurin der ZEIT,
    rekonstruiert die Auslieferung von Maja T. und analysiert, was in dem
    Fall schiefgelaufen ist und wer verantwortlich ist.

    Und sonst so? Ein Engel mit den Gesichtszügen der italienischen
    Ministerpräsidentin Meloni.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Epstein-Files: Was die neuen Epstein-Akten zeigen – und was nicht

    Jeffrey Epstein: Insel der Unseligen

    Urteil gegen Maja T.: Sie wurde zu Unrecht ausgeliefert. Jetzt drohen
    ihr 24 Jahre Haft

    Maja T.: Eine willkommene Anklage

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  6. Update: CO₂ gesagt – ADAC-Posten weg

    3 februari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Der Verkehrspräsident des Automobilklubs ADAC, Gerhard Hillebrand, hatte
    in einem Interview die CO₂-Bepreisung als ein sinnvolles Instrument im
    Klimaschutz bezeichnet. Nach Kritik von Mitgliedern, Medien und
    AfD-Politikern trat er am Montag von seinem Amt zurück. Laut dem
    Automobilklub kündigten im Zuge der Debatte rund 60.000 Menschen ihre
    Mitgliedschaft. Hillebrands Aussage entspricht den Beschlüssen der
    Bundesregierung und der Europäischen Union. Auch nach Einschätzung von
    Experten sei es eine gute Idee, mit einem CO₂-Preis Benzin und Diesel
    teurer zu machen, um die Klimaziele zu erreichen. War der ADAC-Chef mit
    seiner Positionierung zu weit von der Stimmung im eigenen Verband
    entfernt? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im
    Podcast ein, welche Bedeutung der Rücktritt hat und ob er für einen
    größeren gesellschaftlichen Backlash steht.
    Lees meer

    Techmilliardär Elon Musk hat die Raumfahrtfirma SpaceX und seinen
    KI-Entwickler xAI zusammengelegt. Gemeinsam sollen die Unternehmen unter
    anderem Rechenzentren im All bauen, wie Musk ankündigte. Der Schritt
    ermöglicht es Musk, die kapitalintensive KI-Firma xAI mit Milliarden aus
    den Kassen von SpaceX zu finanzieren. Da beide Firmen nicht
    börsennotiert sind, gilt die Fusion als unkompliziert, dürfte aber
    Aufsichtsbehörden beschäftigen. Musk schätzt, dass Rechenzentren im All
    in zwei bis drei Jahren der günstigste Weg sein könnten, um
    Rechenleistung für künstliche Intelligenz zu generieren. Dabei soll die
    Starship-Rakete seines Raumfahrtunternehmens zum Einsatz kommen und
    künftig stündlich starten. Wie realistisch dieser Plan ist und ob die
    Fusion tatsächlich so umgesetzt wird, erklärt Stefan Schmitt, Redakteur
    aus dem Wissensressort der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby,
    ist kurz vor Beginn seines Prozesses festgenommen worden, wegen
    Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und dem Verstoß gegen ein
    Kontaktverbot. Ihm werden unter anderem…

  7. Deutschlands Energiedilemma

    3 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz mahnt angesichts einer "neuen Weltordnung"
    zu mehr europäischer Eigenständigkeit. Doch für seine
    Parteifreundin, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, ist die
    Ausgangslage komplex: Die heimischen Gasspeicherstände liegen bei
    niedrigen 35 Prozent, und die starke Abhängigkeit von Gasimporten –
    unter anderem aus den USA – wird zunehmend als strategisches Risiko
    bewertet. Um die Versorgung breiter aufzustellen, hat Reiche am
    gestrigen Montag einen Energiedeal mit Saudi-Arabien ausgehandelt. In
    dessen Zentrum steht grüner Wasserstoff. Kritiker halten dagegen:
    Kosteneffizienz erreiche man vor allem durch Ausbau bei Wind und Sonne.
    Wie passt die Suche nach neuen fossilen Lieferanten zum Ziel der
    Unabhängigkeit? Und warum macht die Wirtschaftsministerin derzeit vor
    allem mit Debatten über Rente und Teilzeit von sich reden? Petra Pinzler
    aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert die Pläne der Ministerin
    im Podcast.
    Lees meer

    Die USA unverwundbar machen – das ist das Ziel von US-Präsident Donald
    Trump. Mit dem Golden Dome, einem weltraumgestützten Abwehrschirm, soll
    das Land künftig vor Raketen und Drohnen geschützt werden. Angelehnt ist
    das Projekt – zumindest dem Namen nach – an den Iron Dome, den wohl
    bekanntesten Baustein der israelischen Luftverteidigung. Der Zeitplan
    ist ambitioniert: Bis zum Ende seiner Amtszeit im Januar 2029 soll das
    175 Milliarden Dollar schwere Projekt einsatzbereit sein. Doch Fachleute
    zweifeln an der Machbarkeit. Sie warnen vor enormen technologischen
    Hürden und der Verwundbarkeit von Satelliten im All. Wie das Projekt mit
    Trumps Grönlandplänen zusammenhängt und inwiefern der Golden Dome ein
    Vorbild für einen europäischen Schutzschirm gegen Bedrohungen aus der
    Luft sein könnte, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Das passiert, wenn KI-Bots ihre eigene
    Social-Media-Plattform bekommen.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Simone Gaul und Rita Lauter

    Mi…

  8. Update: Warum die Union gegen den Sozialstaat wettert

    2 februari 2026 · 9 min

    Afspelen
    Der unionsnahe Unternehmerverband CDU-Wirtschaftsrat hat eine "Agenda
    für Arbeitnehmer" vorgelegt – und fordert darin eine deutliche
    Begrenzung der Sozialabgaben. So wird unter anderem die Abschaffung
    diverser Leistungen wie Zahnarztbehandlungen oder Kürzungen etwa beim
    Arbeitslosengeld vorgeschlagen. Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hat am
    Sonntag die Erhöhung der Wochenarbeitszeit gefordert, das sei "wirklich
    nicht zu viel verlangt". Zuvor hatte es eine Debatte über die sogenannte
    Lifestyle-Teilzeit gegeben. Ist die Union sich einig darin, dass sie den
    Sozialstaat weiter beschneiden will? Und ist das im Wahljahr ihre
    einzige Strategie in Anbetracht der schwächelnden deutschen Wirtschaft?
    Das ordnet der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, im
    Podcast ein.
    Lees meer

    Regierungsvertreter des Iran und der USA wollen einem iranischen Bericht
    zufolge neue Verhandlungen aufnehmen. Die Nachrichtenagentur Tasnim
    meldet, in den kommenden Tagen sei ein Treffen zwischen dem iranischen
    Außenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff
    geplant. Ort und Zeitpunkt des potenziellen Treffens sind demnach noch
    nicht bekannt. Außerdem haben die USA die Angaben bislang nicht
    bestätigt. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf
    hatte am Wochenende mitgeteilt, dass der Iran nun auch die Armeen
    europäischer Staaten, so auch die Bundeswehr, als Terrororganisationen
    einstufen werde.

    Außerdem im Update:

    In Schleswig-Holstein sind fünf Männer festgenommen worden. Sie sollen
    rund 16.000 Lieferungen nach Russland geschickt haben – auch an
    Rüstungsunternehmen.

    Und sonst so? Posthumer Grammy für Fela Kuti

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul, Rita Lauter

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Teilzeitarbeit: Work-Streit-Balance

    "Agenda für Arbeitnehmer": Sozialverband nennt Forderungen des
    CDU-Wirtschaftsrates "verstörend"

    Forderung…

  9. In Gaza öffnet sich das Tor zur Welt

    2 februari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Nach einem Testlauf am Sonntag soll am heutigen Montag der Grenzübergang
    Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten erstmals seit Mai 2024
    wieder öffnen – wenngleich unter strikten Bedingungen. Am Samstag wurden
    unterdessen bei israelischen Luftangriffen nach Angaben der
    palästinensischen Behörden mindestens 32 Menschen getötet. Ist die
    Öffnung Rafahs unter diesen Umständen ein echter Schritt in Richtung
    Frieden? Seine Einschätzung dazu teilt ZEIT-Korrespondent Jan Roß im
    Podcast.
    Lees meer

    Die Gewerkschaft Ver.di hat für diesen Montag fast bundesweit zu Streiks
    im kommunalen Nahverkehr aufgerufen. Im Podcast erklärt Matthias
    Kirsch die Hintergründe – und analysiert, was der Streik für
    Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit bedeutet.

    Und sonst so? Einmal Trevi-Brunnen? Zwei Euro, bitte.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Gazastreifen: Das erste konkrete Stück Nachkriegsrealität

    Liveblog: Krieg in Gaza: Grenzübergang Rafah für begrenzten
    Personenverkehr wieder geöffnet

    Gazastreifen: Tote bei israelischen Luftangriffen – Kritik aus Ägypten
    und Katar

    Streik im ÖPNV: Alles, was Sie zum Streik im Nahverkehr wissen müssen

    Öffentlicher Nahverkehr: Ver.di ruft bundesweit zu Streik im Nahverkehr
    am Montag auf

    Ver.di: Streiks im öffentlichen Nahverkehr

    Arbeitszeitgesetz: Gewerkschaften drohen mit Protesten gegen Änderung
    des Arbeitsschutzes

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  10. Wenn der Winter zur Waffe wird

    1 februari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur kommt es
    in Kyjiw seit Wochen zu weitreichenden Strom-, Heizungs- und
    Wasserausfällen. Hunderttausende Menschen sind zeitweise ohne
    grundlegende Versorgung. Russlands Präsident Wladimir Putin ließ die
    Ukraine auch während direkter Gespräche mit der Ukraine und den USA am
    vergangenen Wochenende in Abu Dhabi angreifen. Nun soll es nach Angaben
    Russlands auf Bitten von US-Präsident Donald Trump keine Angriffe mehr
    geben, da die Gespräche weitergeführt werden sollen. Parallel dazu hält
    die ukrainische Führung an dem Ziel fest, die Voraussetzungen für einen
    EU-Beitritt bis Ende des Jahres zu erfüllen. Wie realistisch das ist und
    wie es den Menschen in Kyjiw derzeit geht, ordnet die
    ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas ein.
    Lees meer

    Bei der Handballeuropameisterschaft hat Deutschland das Finale erreicht.
    Das Team des Deutschen Handballbundes setzte sich im Halbfinale in
    Herning mit 31:28 gegen Kroatien durch und sicherte sich damit die erste
    EM-Medaille seit zehn Jahren. Sportlich geht Deutschland trotz
    Außenseiterrolle ohne großen Druck ins Endspiel. Der bisherige
    Turniererfolg ist vor allem auf die starke Defensive zurückzuführen.
    Gegner Dänemark gilt als amtierender Weltmeister und mit Heimvorteil als
    Favorit. Wie die Chancen der deutschen Mannschaft stehen, ordnet Fabian
    Scheler, Sportredakteur und Podcast-Host der ZEIT, ein.

    Und sonst so: "Streets of Minneapolis": Bruce Springsteen erweitert die
    Playlist des Protests.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Energieversorgung in der Ukraine: Dann heizen sie eben mit Backsteinen

    Stromausfälle in Kyjiw: Für Freiheit frieren

    Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier
    nicht bleiben"

    Vitali Klitschko: "Putin will di…

  11. Spezial "Der Wahlkreis": Das Disneyland der Rechten

    31 januari 2026 · 1 uur 11 min

    Afspelen
    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist schon lange der Bad Boy der
    EU, Ex-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker begrüßte ihn schon mal
    frotzelnd mit “hello, dictator”: Daheim höhlt Orbán den Rechtsstaat
    aus, in Brüssel legt er Veto gegen Ukraine-Hilfen ein. Und zu Hause
    scheint Orbán den Machterhalt perfektioniert zu haben: Seit 16 Jahren
    regiert er in Ungarn, wurde dreimal wiedergewählt und kann auf eine
    Zweidrittelmehrheit im Parlament zurückgreifen. Das System Orban
    fasziniert Rechte weltweit – nicht nur die AfD in Deutschland, sondern
    auch das Trump-Lager, das regelmäßig nach Budapest reist, um von Ungarn
    zu lernen. Auch die CSU war kurzzeitig mal Orban-Fan, worüber sie heute
    nicht mehr so gerne spricht.
    Lees meer

    In einer neuen Ausgabe von “Was Jetzt? Der Wahlkreis” sprechen Lisa
    Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch über Orbáns Begriff der
    “illiberalen Demokratie” und die Mechanismen, die dahinterstecken. Was
    unterscheidet seinen Autoritarismus von dem in Russland und warum ist er
    für Rechte gerade dadurch attraktiv? Wie hat Orbán es geschafft, über
    all die Jahre große Teile der Ungarn hinter seiner Politik zu vereinen –
    und warum scheint diese Zustimmung gerade jetzt vor den nächsten Wahlen
    zu bröckeln?

    Der nächste Wahlkreis erscheint am 28. Februar.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

    SHOWNOTES

    Wie sich die amerikanische Rechte in Ungarn verliebte (New York Times)

    Eine große New-Yorker-Reportage über die Amerika-Leidenschaft der
    amerikanischen Rechten

    Orbans Rede bei CPAC

    Bela Greskovits über Orbans System der Civic Circles

    Ein Ideologe des Orban-Regimes über Orbans Regierungstechnik

    Orbans Rede zur illiberalen Demokratie

    Eine interessante Analyse zu Orbans Grundsatzreden 2014 - 2023

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    […

  12. Wird es bald leichter, eine Spenderniere zu bekommen?

    31 januari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die Spende von Nieren soll vereinfacht werden, der Bundestag plant eine
    entsprechende Änderung des Transplantationsgesetzes. Bislang müssen
    Nierenspender und -empfänger entweder Verwandte ersten oder zweiten
    Grades sein, Ehe- oder eingetragene Lebenspartner, Verlobte, oder sie
    müssen "in besonderer persönlicher Verbundenheit offenkundig
    nahestehen". So soll verhindert werden, dass Menschen aus
    wirtschaftlichen Interessen Organe spenden. Künftig soll die
    sogenannte Überkreuzspende ermöglicht werden. Das bedeutet: Wenn eine
    Person einer anderen eine Niere spenden möchte, das aber nicht geht,
    weil sie nicht kompatibel sind, dann darf sich dieses Paar an eine
    Stelle wenden und mit einem anderen Spenderpaar zusammengebracht werden,
    deren Beteiligte ebenfalls nicht kompatibel sind. Man darf dann, sofern
    kompatibel, die Niere an den jeweils anderen Empfänger spenden. Mit den
    Details hat sich Gesundheitsredakteur Ingo Arzt auseinandergesetzt.
    Lees meer

    Seit Wochen brennen in Südamerika Wälder. In Chile sind mindestens 20
    Menschen durch die Feuer getötet worden, in Argentinien sind in
    Patagonien viele geschützte Naturwälder verbrannt. Touristen mussten in
    Sicherheit gebracht werden, hohe Temperaturen und starke Winde
    erschweren die Löscharbeiten. Der argentinische Präsident Javier Milei
    hat am Freitag den Notstand ausgerufen. Wieso breiten sich die Brände in
    den südamerikanischen Ländern so schnell aus? Das liegt an mehreren
    Faktoren und hat auch mit Milei selbst etwas zu tun. Die Journalistin
    Sophia Boddenberg berichtet für uns aus Argentinien und ordnet die
    Brände ein.

    Und sonst so? Weniger Gift in den Meeren – dafür mehr in den Menschen

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Organspende: Wird Deutschland jetzt Organspenderland?

    Xenotransplantation: "Die Nieren arbeiten, als kämen sie von einem
    gesunden Lebendspender…

  13. Update: Wer ist der designierte neue Fed-Chef?

    30 januari 2026 · 10 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat den Ökonomen Kevin Warsh als neuen
    Vorsitzenden der Federal Reserve nominiert. Kevin Warsh soll im
    Frühsommer den amtierenden Fed-Chef Jerome Powell ablösen, dessen
    reguläre Amtszeit im Mai endet. Die Nominierung muss noch vom US-Senat
    bestätigt werden. Kevin Warsh war bereits von 2006 bis 2011 Mitglied des
    Direktoriums der US-Notenbank. Zuvor arbeitete er bei der Investmentbank
    Morgan Stanley und war wirtschaftspolitischer Berater im Weißen Haus
    unter Präsident George W. Bush. Donald Trump lobte Kevin Warsh und
    bezeichnete ihn als möglichen "großen" Fed-Vorsitzenden. Zugleich hatte
    der Präsident den bisherigen Fed-Chef Jerome Powell immer wieder
    öffentlich unter Druck gesetzt, die Zinsen stärker zu senken. Was von
    Kevin Warsh als Fed-Chef zu erwarten ist, analysiert Heike Buchter,
    US-Korrespondentin der ZEIT.
    Lees meer

    Bundeswirtschaftsministerin Katherine Reiche hat ihren ersten
    Jahreswirtschaftsbericht vorgelegt und die Wachstumsprognose für 2026
    auf ein Prozent gesenkt. Im Herbst war die Bundesregierung noch von 1,3
    Prozent ausgegangen. Der Bericht nennt mehrere Gründe für die weiterhin
    schwierige Lage der Wirtschaft. Dazu zählen internationale Konkurrenz,
    geopolitische Unsicherheiten, der demografische Wandel und eine geringe
    Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen. Auch der Arbeitsmarkt
    bleibt angespannt. Als Reaktion setzt die Bundesregierung auf
    Bürokratieabbau, Investitionen in Infrastruktur sowie Reformen bei
    Steuern, Sozialsystemen und Arbeit.

    Außerdem im Update:

    - Im Januar sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland
    arbeitslos gewesen. Damit ist die Zahl der Arbeitslosen auf dem
    höchsten Stand seit zwölf Jahren. Der Anstieg ist saisonal typisch:
    Zum Jahresende laufen viele befristete Verträge aus, zudem bauen
    witterungsabhängige Branchen wie Bau, Landwirtschaft und Tourismus
    Personal ab. Tina Groll, Redakteurin im Politikressort, ordnet die
    Zahlen ein.
    - Der Bundesrat hat sich heute mit mehr als 60 Tagesordnungspunkt…

  14. Wie ernst ist Trumps Drohung gegen den Iran?

    30 januari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran spitzt sich weiter zu.
    US-Präsident Donald Trump droht dem iranischen Regime auf seiner
    Plattform Truth Social: Sollte Teheran nicht bereit sein, einen Deal zu
    unterzeichnen und auf Atomwaffen zu verzichten, könne es zu einem neuen
    Militärschlag kommen. Was die USA mit ihrer Drohkulisse erreichen wollen
    und wie Verbündete der USA in der Region, etwa Saudi-Arabien, auf die
    Situation blicken, ordnet ZEIT-Außenpolitikredakteurin Lea Frehse im
    Podcast ein.
    Lees meer

    Ob bei Verteidigung, Handel oder digitaler Infrastruktur: Deutschland
    ist in vielen Bereichen auf die USA angewiesen. Nun droht möglicherweise
    auch eine Abhängigkeit im Energiesektor. Im vergangenen Jahr hat der
    US-amerikanische Ölkonzern Sunoco die TanQuid-Gruppe übernommen. Das ist
    Deutschlands größter privater Betreiber von Tanklagern und Pipelines.
    Kritik an dem Verkauf kam aus der Opposition und von unabhängigen
    Thinktanks, die Deutschlands energiepolitische Unabhängigkeit in Gefahr
    sehen. Wie groß ist das Risiko tatsächlich? Und warum hat
    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche den Deal genehmigt? Diese
    Fragen beantwortet der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael
    Thumann bei Was jetzt?.

    Und sonst so? Ist das das Ende für Schiffe Versenken?

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Iran: Knapp 6.000 Demonstranten im Iran laut NGO getötet

    Iran: Marco Rubio droht Iran im Fall von Angriffsplänen mit
    Militärschlag

    Innenpolitik im Iran: Jetzt bleibt den Herrschenden nur noch Gewalt

    Sunoco und TanQuid: Womit keiner rechnet

    Gaskraftwerke in Deutschland: Bundesregierung und EU-Kommission einigen
    sich auf Kraftwerksstrategie

    Katherina Reiche: Wenn ein diskreter Business-Gipfel zum Verhängnis wird

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Po…

  15. Update: EU macht weiter Druck auf den Iran

    29 januari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Als Reaktion auf den brutalen Umgang mit regierungskritischen
    Demonstrierenden haben die Außenminister der EU-Mitgliedsstaaten neue
    Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Diese richten sich gegen Personen
    und Gruppen, ⁠die an der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste und
    der Unterstützung Russlands beteiligt sind. Das wurde bei einem Treffen
    in Brüssel entschieden; insgesamt sind nach Angaben der dpa etwa 30
    Akteure betroffen. Gegen diese sind unter anderem EU-Einreiseverbote
    vorgesehen. Außerdem haben die EU-Außenminister beschlossen, die
    iranischen Revolutionsgarden auf die Terrorliste der EU zu setzen. Damit
    stehen sie künftig auf einer Stufe mit der Terrormiliz IS und Al-Kaida.
    Warum dieser Schritt erst jetzt erfolgt ist und was die Sanktionen
    bringen könnten, erklärt ZEIT-Volontär Omid Rezaee.
    Lees meer

    Trotz des immer radikaleren Vorgehens der US-Regierung möchte
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weiter am Bündnis mit den USA
    festhalten. Das sei für den Erhalt der Nato unerlässlich, wie er am
    Donnerstagmorgen bei einer Regierungserklärung zur Außenpolitik im
    Bundestag in Berlin sagte. Angesichts einer sich wandelnden Weltordnung
    sprach Merz sich für ein stärkeres europäisches Selbstbewusstsein aus.
    Die europäischen Vorstellungen ließen sich auf der Welt nur umsetzen,
    "wenn wir auch selbst die Sprache der Machtpolitik sprechen lernen, wenn
    wir selbst eine europäische Macht werden". Aber wie will Merz diese
    europäische Macht stärken? Das ordnet der politische Korrespondent der
    ZEIT, Fabian Reinbold, ein.

    Außerdem im Update: Wenn Immobilienmakler Wohnungssuchende wegen ihrer
    vermuteten Herkunft benachteiligen, haften sie dafür. Das hat der
    Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden, nachdem eine Frau mit
    pakistanischem Nachnamen geklagt hatte. Welche Folgen das Urteil haben
    könnte, erklärt Marcus Rohwetter, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.

    Und sonst so? Was Pestizide mit dem Regenwurm machen.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Moses Fendel

    Mita…

  16. Bringt Trumps "Grenzzar" Ruhe nach Minnesota?

    29 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Nach der Eskalation des ICE-Einsatzes in Minneapolis soll ein Teil der
    Bundesbeamten aus der Stadt abgezogen werden, darunter auch Gregory
    Bovino, der umstrittene Einsatzleiter. Mit dem Grenzschutzbeauftragten
    Tom Homan übernimmt ein neuer Trump-Vertrauter. Ist das ein Signal der
    Deeskalation? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT,
    ordnet im Podcast ein.
    Lees meer

    Knapp acht Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt
    die AfD weiterhin deutlich vorn mit 35 Prozent. Doch die SPD von
    Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat in den Umfragen in nur vier
    Monaten gleich neun Prozentpunkte gut gemacht. Woher kommt der
    Aufschwung der SPD und welche Rolle spielt Ministerpräsidentin Schwesig
    dabei? Darüber spricht Martin Nejezchleba, Redakteur bei der ZEIT im
    Osten, mit Jannis Carmesin.

    Und sonst so? Wie unser Hirn prokrastiniert – und warum das manchmal
    ganz gut ist

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković, Luca Kleeberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Tötungen durch ICE: Was über die jüngsten Tötungen durch US-Beamte
    bekannt ist

    ICE: Grenzschutz-Chef soll laut Berichten Minneapolis verlassen

    Eskalation in den USA: Hat da jemand "Bürgerkrieg" gesagt?

    Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Letzte Ruhe?

    SPD in 2026: Kann sich diese Partei retten?

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  17. Update: Untervermietung ist kein Geschäftsmodell

    28 januari 2026 · 8 min

    Afspelen
    Ein Mieter darf mit der Untervermietung seiner Mietwohnung keinen Gewinn
    erzielen, der über seine eigenen Aufwendungen hinausgeht. So hat der
    Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Mittwoch entschieden.
    Untervermietung diene dazu, Ausgaben zu decken – nicht, um Geld zu
    verdienen. Grundlage des Urteils war ein Fall aus Berlin: Eine
    Vermieterin hatte einem Mieter den Vertrag gekündigt, weil er seine
    Zweizimmerwohnung während eines längeren Auslandsaufenthalts
    "gewinnbringend" untervermietet habe. Der 43-Jährige verlangte für die
    65 Quadratmeter 962 Euro im Monat. Er selbst habe anfangs eine
    Nettokaltmiete von 460 Euro gezahlt. Was bedeutet dieses Urteil für
    überteuerte Untermieten und den angespannten Mietmarkt? Marcus Rohwetter
    aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT erklärt im Podcast, wann
    Untervermietung erlaubt ist und wo die Grenzen liegen.
    Lees meer

    Sven Schulze (CDU) ist neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt
    geworden: Die Koalition aus CDU, SPD und FDP wählte Schulze zum
    Nachfolger von Reiner Haseloff, der das Amt nach knapp 15 Jahren
    abgegeben hatte. Der CDU-Politiker erhielt im ersten Wahlgang 58
    Ja-Stimmen, nötig waren mindestens 49. Mindestens zwei Abgeordnete aus
    der Opposition stimmten für ihn, denn die Koalition aus CDU, SPD und FDP
    verfügt nur über 56 der 97 Sitze im Landtag. Mit dem Wechsel erhofft
    sich die CDU einen Vorteil für ihren Spitzenkandidaten bei der
    Landtagswahl am 6. September. In Umfragen liegt die AfD derzeit mit etwa
    39 Prozent vor der CDU, die auf rund 26 Prozent kommt.

    Außerdem im Update:

    Ermittler der Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch Büros der Deutschen
    Bank in Frankfurt am Main und Berlin durchsucht. Es geht um einen
    Geldwäscheverdacht. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung steht
    der Verdacht im Zusammenhang mit dem unter EU-Sanktionen stehenden
    russischen Oligarchen Roman Abramowitsch.

    Und sonst so? Sie ist zurück: die Wildkatze in Schleswig-Holstein

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitar…

  18. Kann Sven Schulze die AfD in Sachsen-Anhalt bremsen?

    28 januari 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Sachsen-Anhalt wird ein neuer Ministerpräsident vereidigt. Nach rund
    15 Jahren räumt Reiner Haseloff seinen Posten und übergibt an seinen
    CDU-Parteikollegen Sven Schulze, mitten in der Legislaturperiode. Der
    Schritt gilt auch als Versuch, der CDU einen Amtsbonus zu verschaffen.
    Denn die Umfragen sehen die Partei deutlich unter Druck: Die AfD liegt
    in Sachsen-Anhalt bei rund 40 Prozent, die CDU bei etwa 26. Eine von der
    AfD geführte Landesregierung erscheint damit realistisch. Knapp sieben
    Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD ihren Entwurf
    für ein Wahlprogramm vorgelegt. Darin plant die vom Verfassungsschutz
    als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei in der
    Migrationspolitik sowie in der Demokratie- und Kulturförderung einen
    radikalen Kurswechsel. Kann der neue Ministerpräsident Sven Schulze die
    AfD bremsen? Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der ZEIT,
    erklärt im Podcast, was die AfD in Sachsen-Anhalt konkret plant.
    Lees meer

    In Gaza befinden sich nach Angaben der israelischen Armee offiziell
    keine Geiseln mehr. Mit der Bergung des Leichnams des 24-jährigen
    Polizisten Ran Gvili gelten die Bedingungen für die erste Phase der
    Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas als erfüllt.
    Damit kann die zweite Phase des von den USA ausgehandelten Friedensplans
    beginnen: So soll unter anderem der Grenzübergang Rafah wieder geöffnet
    und der Wiederaufbau des Gazastreifens vorangetrieben werden. Zugleich
    ist unklar, ob eine zentrale Voraussetzung erfüllt wird – die
    Entwaffnung der Hamas, der diese bislang nicht zugestimmt hat. In Israel
    stößt die Öffnung des Grenzübergangs teilweise auf politischen
    Widerstand. Wie steht die israelische Regierung dazu? Jan Roß berichtet
    für die ZEIT aus Israel. Im Podcast erklärt er, wie wichtig die Öffnung
    des Grenzübergangs für die Menschen in Gaza ist und wie realistisch die
    US-Pläne für den Wiederaufbau sind.

    Und sonst so? Fluchen hilft, aber in kleinen Dosen

    Moderation und Produktion: Hanna…

  19. Update: Den Sozialstaat vereinfachen – geht das überhaupt?

    27 januari 2026 · 8 min

    Afspelen
    Eine Fachkommission rät der Bundesregierung, das Sozialsystem umfassend
    umzubauen. Auf 50 Seiten finden sich in dem von der Bundesregierung
    beauftragten Bericht 26 konkrete Empfehlungen, um den Staat einfacher
    und digitaler zu gestalten. Die Ergebnisse des Berichts wurden bereits
    vor der Veröffentlichung kritisiert. So fordert die Junge Union für eine
    ordentliche Reform auch Einschränkungen bei sozialen Leistungen. Ob der
    Bericht eine grundlegende Reform anstoßen kann und wie schnell Gesetze
    folgen, weiß Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter des
    Politikressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers
    Auschwitz-Birkenau jährt sich zum 71. Mal. Der Tag dient international
    dem Gedenken der Opfer des Holocausts. Bei einer Gedenkstunde im Landtag
    Niedersachsen sprach der jüdische Publizist Michel Friedman davon, aus
    der Vergangenheit zu lernen: "Wir sind die Zeugen unserer Zeit." Wir
    müssten über uns reden und uns die Frage stellen: "Wie leidenschaftlich
    sind wir denn Demokraten?"

    Wir haben im vergangenen Jahr in einer Spezialfolge von "Was jetzt?" mit
    Zeitzeugen des Holocausts gesprochen. Sie finden die Folge hier.

    Und sonst so? Russland will deutschen Bildhauer verurteilen, wegen
    seiner Karnevalswagen.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Holocaustüberlebende: "Ich bete jeden Tag, dass man mich nicht wieder
    wegjagt"

    NS-Deportationen: Mitten in Hamburg, am helllichten Tag

    Grundsicherung: Eine Reform, mit der selbst ihre Macher nicht glücklich
    sind

    Bürokratieabbau in Düsseldorf: Hallo Behörde, ich habe ein Problem

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  20. Der Welt geht das Süßwasser aus

    27 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der Menschheit geht an vielen Orten das Wasser aus. Von
    einem "Wasserbankrott" sprechen die Vereinten Nationen in einer
    aktuellen Studie. Wörter wie "Wasserknappheit" oder "Wasserkrise"
    reichen demnach nicht mehr aus, um die reale Lage zu beschreiben, denn
    vielerorts sei der Verlust von Süßwasserreserven nicht mehr umkehrbar:
    "Viele Regionen leben über ihre hydrologischen Verhältnisse", sagt Kaveh
    Madani, Hauptautor der Studie. Rund vier Milliarden Menschen sind
    mindestens einen Monat im Jahr schwerer Wasserknappheit ausgesetzt.
    Obwohl starker Wassermangel in Deutschland noch als umkehrbar gilt, ist
    der globale Wasserkreislauf vernetzt – Dürre in anderen Ländern hat also
    auch Auswirkungen auf Europa. Welche Regionen besonders betroffen sind
    und wo die Folgen in Europa besonders spürbar werden, weiß Rike Becker.
    Sie forscht am Imperial College in London zur Ressource Wasser.
    Lees meer

    Die Europäische Union und Indien wollen ein Freihandelsabkommen
    vereinbaren. Die Unterschrift könnte schon am heutigen Dienstag während
    eines Gipfeltreffens erfolgen, zu dem EU-Kommissionspräsidentin Ursula
    von der Leyen und Ratspräsident António Costa in die indische Hauptstadt
    Neu-Delhi gereist sind. Vor allem europäische Autos und Wein sollen in
    Zukunft leichter nach Indien gelangen, während indische Elektronik,
    Textilien und Chemikalien leichter auf den europäischen Markt kommen
    sollen. Indien und die EU verhandeln schon länger über niedrigere
    Handelsbarrieren. Nach neun Jahren Pause sind die Verhandlungen 2022
    wieder aufgenommen worden. Zuletzt hat der internationale Druck durch
    China und die USA die EU und Indien näher zusammengebracht. Wenn das
    Abkommen unterzeichnet wird, muss als Nächstes das EU-Parlament
    zustimmen. Wird es dort auf ähnliche Hürden stoßen wie zuletzt das
    Mercosur-Abkommen? Und was erhoffen sich eigentlich beide Seiten von dem
    Abkommen? Diese und weitere Fragen beantwortet Natalie Mayroth. Sie
    berichtet für die ZEIT aus und über Südasien.

    Und sonst so? Flugbegleiter gi…

  21. Update: Keine Teilzeit mehr für alle?

    26 januari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Der Wirtschaftsflügel der CDU fordert ein Ende des Rechts auf
    "Lifestyle-Teilzeit". Arbeitnehmer sollen zur Vollzeit verpflichtet
    werden. Das Recht auf weniger Stunden soll in Zukunft nur unter
    bestimmten Umständen bestehen: beispielsweise wenn Menschen Kinder
    betreuen, Angehörige pflegen oder sich berufsbegleitend weiterbilden.
    Kolja Rudzio aus dem Wirtschaftsressort erklärt, inwieweit Teilzeit mit
    dem Fachkräftemangel zusammenhängt und welches Signal die Debatte um die
    "Lifestyle-Teilzeit" an potenzielle Wähler senden könnte.
    Lees meer

    Nach dem erneuten Tod eines Zivilisten durch die Einwanderungsbehörde
    ICE haben die demokratischen Ex-Präsidenten Bill Clinton und Barack
    Obama die Bevölkerung zu friedlichen Protesten gegen die Politik von
    Donald Trump aufgerufen. Nachdem mehrere Republikaner unabhängige
    Ermittlungen forderten, sagte US-Präsident Trump nun: Man prüfe den
    Vorfall und werde die Ergebnisse präsentieren.

    Außerdem im Update: Der Goldpreis hat heute zum ersten Mal die
    Rekordmarke von 5.000 Dollar pro Feinunze geknackt. Auch Silber ist
    nachgefragt wie nie. Was treibt den Boom für Edelmetalle an? Das
    beantwortete ZEIT-Wirtschaftsredakteur und Börsenexperte Victor Gojdka
    im Podcast.

    Die EU-Kommission startet Ermittlungen gegen Elon Musks Plattform X.

    Und: Die israelische Armee hat im Gazastreifen den Leichnam der letzten
    vermissten Hamas-Geisel gefunden.

    Und sonst so? Online-Ärzte helfen Menschen im Iran.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Arbeitszeit: Teilzeit-Vorstoß von Wirtschaftsflügel sorgt für Streit in
    der CDU

    Debatte um Teilzeit: Von wegen Lifestyle

    Nach dem Tod von Alex Pretti: Barack Obama und Bill Clinton rufen zu
    Protesten in Minneapolis auf

    Minneapolis: Donald Trump kündigt Prüfung der Schüsse auf Alex Pretti an

    Gold und Silber: Der brisante Boom der Edelmetal…

  22. ICE tötet in der Stadt. Wie Minneapolis sich wehrt

    26 januari 2026 · 13 min

    Afspelen
    In Minneapolis ist ein 37-jähriger US-Amerikaner bei einem Einsatz der
    US-Einwanderungsbehörde ICE von Einsatzkräften erschossen worden. Damit
    ist er schon die zweite Person, die von ICE innerhalb von wenigen Wochen
    getötet wurde. Das US-Heimatschutzministerium bezeichnete das Vorgehen
    der Einsatzkräfte als "Selbstverteidigung". Mehrere Videoaufnahmen des
    Vorfalls zeigen ein anderes Bild. Die Regierung von Minnesota und die
    Stadt Minneapolis forderten den Abzug der ICE-Beamten aus der
    Stadt. Außerdem haben führende Demokraten damit gedroht, Gelder für ICE
    im nächsten Haushaltsplan zu blockieren. US-Korrespondent Paul
    Middelhoff ist für die ZEIT am Ort des Geschehens und beschreibt im
    Podcast die Stimmung in der Stadt.
    Lees meer

    In gleich fünf Bundesländern werden 2026 neue Parlamente gewählt. Den
    Auftakt macht am 8. März Baden-Württemberg. Zwei Wochen später wird in
    Rheinland-Pfalz der nächste Landtag bestimmt. Am 6. September wird
    Sachsen-Anhalt gewählt, wo die AfD um ihren Spitzenkandidaten Ulrich
    Siegmund aktuell mit 40 Prozent der Stimmen in den Umfragen führt. Am
    20. September stimmen die Wählerinnen und Wähler in Berlin und
    Mecklenburg-Vorpommern ab. Auch dort könnte die AfD erstmals stärkste
    Kraft im Landtag werden. Was bedeutet das für die Union und die
    Bundesregierung von Bundeskanzler Friedrich Merz? Und was sind die
    wichtigsten Themen im Wahlkampf? Diese Fragen beantwortet
    Politikredakteurin Lisa Caspari bei "Was jetzt?".

    Und sonst so? Nachhaltigkeit auf der Litfaßsäule – Amsterdam schränkt
    Fleisch- und Flugwerbung ein.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Minnesota: Was wir über die tödlichen Schüsse in Minneapolis wissen

    Minneapolis: Kaltes Grauen

    Tödliche Schüsse in Minneapolis: Wer war Alex Pretti?

    Wahlumfragen: Grüne und SPD schöpfen wieder Hoffnung

    Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr!

    AfD-Vorwah…

  23. Neue Chance für den IS?

    25 januari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Zwischen der syrischen Regierung und der von Kurden dominierten Miliz
    SDF gilt im Norden Syriens vorerst weiter eine Waffenruhe. Am
    Samstagabend hat das syrische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass
    diese um 15 Tage verlängert werden soll. Doch politisch bleibt der
    Konflikt ungelöst: Damaskus fordert die vollständige Kontrolle über den
    Nordosten, die kurdische Selbstverwaltung will ihre Autonomie sichern.
    Die Kämpfe haben zuletzt die Sicherheitslage in der Region verschärft,
    mit direkten Folgen für die Zivilbevölkerung. Besonders im Fokus steht
    das Flüchtlingslager Al-Hol, in dem Zehntausende Menschen leben,
    darunter Angehörige von IS-Kämpfern. Terrorismusexperten warnen seit
    Jahren, dass das Lager durch die Isolation ein Nährboden für die
    Ideologie des "Islamischen Staats" sei. Der geschwächte Einfluss der SDF
    wirft die Frage auf, inwiefern die Terrormiliz IS von der Instabilität
    profitiert. Andrea Backhaus, Nahostkorrespondentin der ZEIT, berichtet
    im Podcast, was über die Lage der Zivilbevölkerung in den umkämpften
    Gebieten bekannt ist und warum der Nordosten Syriens auch in Europa
    schon bald zurück auf die politische Tagesordnung drängen könnte.
    Lees meer

    In den Alpen ist dieser Winter ungewöhnlich tödlich. Allein am
    vergangenen Wochenende sind in Österreich acht Menschen durch Lawinen
    ums Leben gekommen. In der Schweiz gab es in der kaum gestarteten
    Wintersaison sechs Lawinentote. Besonders gefürchtet sind sogenannte
    Schneebrettlawinen, die im Hochwinter am häufigsten auftreten und für
    die meisten Todesfälle verantwortlich sind. Sie können von einem
    beliebigen Punkt ausgelöst werden – oft schon durch einzelne Skifahrer
    oder Tourengeher. Viele Menschen in Deutschland planen in den kommenden
    Wochen ihren Skiurlaub. Wie groß ist die Gefahr? Und was kann man tun,
    um sich zu schützen? Linda Fischer aus dem Wissensressort der ZEIT
    erklärt im Podcast, wie Schneebrettlawinen entstehen und was im
    Ernstfall die Überlebenschancen erhöht.

    Und sonst so? Ein Dorf, das seinen S…

  24. Cem Özdemirs Grünen-Problem

    24 januari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Gut sechs Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die
    Grünen in einer aktuellen Umfrage aufgeholt. Laut einer Erhebung von
    Infratest dimap kommen die Grünen auf 23 Prozent der Stimmen. Die CDU
    bleibt mit 29 Prozent stärkste Kraft. Amtsinhaber Winfried Kretschmann
    tritt bei der Landtagswahl am 8. März nicht erneut an. Der grüne
    Spitzenkandidat Cem Özdemir wird als natürlicher Nachfolger gesehen.
    Belastet wird sein Wahlkampf jedoch durch parteiinterne Konflikte.
    Anlass ist die Entscheidung einer Mehrheit der Grünen im
    Europaparlament, das Freihandelsabkommen Mercosur gerichtlich überprüfen
    zu lassen. Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, welche
    Auswirkungen dies auf den Wahlkampf der Grünen in Baden-Württemberg
    haben könnte.
    Lees meer

    Die Plattform TikTok gehört zu den größten sozialen Netzwerken
    überhaupt. Besonders in den USA ist TikTok verbreitet. Gleichzeitig
    steht die Plattform seit Jahren in der Kritik. Der Mutterkonzern
    ByteDance ist ein chinesisches Unternehmen, und in den USA gibt es die
    Sorge, dass Nutzerdaten oder Inhalte unter Einfluss der chinesischen
    Regierung geraten könnten. Deshalb verabschiedete der US-Kongress 2024
    ein Gesetz, das ByteDance zum Verkauf des US-Geschäfts von TikTok
    verpflichtete. In den vergangenen Wochen wurde dieser Verkauf umgesetzt,
    nun ist er offiziell abgeschlossen. TikTok in den USA wird nun von einem
    Konsortium mehrerer Unternehmen betrieben. Was das für Nutzer aus den
    USA bedeutete, analysiert Pauline Schinkels, Redakteurin im
    Digitalressort der ZEIT.

    Und sonst so? Kinderverbot in der französischen Bahn

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge:

    Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr!

    Cem Özdemir: Wie sehr können sich die Grünen noch…

  25. Update: Rom sehen und weiterarbeiten

    23 januari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia
    Meloni möchten die Zusammenarbeit ihrer beiden Länder unter anderem in
    Fragen der Wirtschaft, Verteidigung und Migration vertiefen. Das haben
    die beiden am Freitag bei einer Pressekonferenz in Rom bekannt gegeben.
    Merz war im Anschluss an den EU-Gipfel in Brüssel mit zehn
    Bundesministern zu den deutsch-italienischen Regierungsberatungen nach
    Rom geflogen. Der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold,
    hat Kanzler Merz nach Rom begleitet und ordnet im Podcast dessen
    persönliches Verhältnis zu Meloni ein.
    Lees meer

    Am Freitag ist das Weltwirtschaftsforum in Davos zu Ende gegangen. Am
    Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump seinen umstrittenen
    sogenannten Friedensrat gegründet, von dem Kritiker annehmen, dass er
    mit diesem Institutionen der Vereinten Nationen zu ersetzen plant. Der
    Chefredakteur der ZEIT, Jochen Wegner, hat das Treiben in Davos
    beobachtet und nennt es “das seltsamste Weltwirtschaftsforum, das es je
    gab”. Zur Dominanz der USA und der Rolle von Techunternehmen sowie der
    Bedeutung des Forums für die Menschen in Europa spricht er im Podcast.

    Außerdem im Update: Der französische Premierminister Sébastien Lecornu
    hat am Freitag zwei Misstrauensvoten im Parlament überstanden. Was das
    für Frankreich bedeutet, erklärt ZEIT-Autorin Annika Joeres.

    In Dresden hat am Freitag der Prozess wegen Terrorverdachts gegen die
    sogenannten sächsischen Separatisten begonnen. Acht junge Männer aus der
    rechtsextremen Szene sind angeklagt. Sie sollen geplant haben, im
    Krisenfall mit Waffengewalt Gebiete in Sachsen zu erobern, um dort einen
    eigenständigen, an der NS-Ideologie ausgerichteten Staat zu errichten.
    Tilmann Steffen, Politikredakteur der ZEIT, hat den Prozessauftakt im
    Dresdner Oberlandesgericht begleitet.

    Und sonst so? 40-Jähriger in der dritten Runde der Australian Open

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Sie erreichen uns unter wasj…

  26. Ein Friedensrat voller Kriegstreiber?

    23 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat US-Präsident Donald Trump
    gestern die Gründung des sogenannten Friedensrats bekannt gegeben. Das
    Gremium war ursprünglich für den Gazakrieg vorgesehen, soll nach Trumps
    Vorstellungen nun aber weltweit Konflikte lösen. Rund 60 Nationen wurden
    dafür eingeladen. Zugesagt haben unter anderem autoritäre Machthaber wie
    Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko. Aus Europa beteiligen sich bis
    jetzt nur Bulgarien und Ungarn. Was von dem Friedensrat tatsächlich zu
    erwarten ist, ordnet ZEIT-Politikreporter Christian Vooren im Podcast
    ein.
    Lees meer

    Die Proteste im Iran sind in der vergangenen Woche nach dem brutalen
    Vorgehen der Regierungskräfte zum Erliegen gekommen. Eine Kontaktperson
    der ZEIT berichtete von Scharfschützen, Straßenschlachten und
    ausgebrannten Geschäften. Zudem wurde das Internet nahezu vollständig
    abgeschaltet, weshalb nur wenige Informationen nach außen dringen. Laut
    der Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists News Agency wurden
    bei den Protesten 4.560 Menschen getötet – die meisten davon
    Demonstranten. Andere Schätzungen gehen von 5.000 bis 20.000 Toten aus.
    Omid Rezaee schreibt für DIE ZEIT und versucht trotz der Abschottung des
    Landes, mit Menschen im Iran in Kontakt zu bleiben. Er berichtet bei
    "Was jetzt?" wie die Stimmung im Land aktuell ist und ob das Internet
    wieder angeschaltet wird.

    Und sonst so? Lüften geht viral auf TikTok.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Geplanter Friedensrat: Donald Trumps Schurken-UN

    Nahost: Das sind die Mitglieder des "Friedensrats" für Gaza

    US-Präsident: Donald Trump will Gaza-Friedensrat weltweite Zuständigkeit
    geben

    Proteste im Iran: Gegen die Unschärfe

    Proteste im Iran: Iranisches Staatsfernsehen meldet mehr als 3.000 Tote
    nach Protesten

    Sanktionen gegen Iran: "Wir nennen das den Wagen…

  27. Update: "Trump kriegt Grönland nicht"

    22 januari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Im Konflikt um Grönland hat US-Präsident Donald Trump beim
    Weltwirtschaftsforum in Davos seine zuvor angekündigten Militär- und
    Zolldrohungen vorerst zurückgenommen. Die Einigung wurde zwischen Donald
    Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte erzielt. Nach Angaben aus
    Nato-Kreisen soll ein Abkommen die Zusammenarbeit zur Sicherung der
    Arktis stärken. Zu den diskutierten Punkten gehört demnach der Verzicht
    der USA auf angekündigte Zölle gegen acht europäische Länder. Im
    Gegenzug soll das bestehende Stationierungsabkommen für US-Truppen in
    Grönland aus dem Jahr 1951 überprüft werden. Die dänische
    Ministerpräsidentin Mette Frederiksen war nicht direkt an den
    Verhandlungen beteiligt. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter im
    Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, welche konkreten
    Folgen das Abkommen für die Souveränität Dänemarks und den Status
    Grönlands hat.
    Lees meer

    Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Bundeskanzler Friedrich Merz die
    Grönland-Einigung begrüßt und dabei entsprechende Äußerungen von
    US-Präsident Donald Trump hervorgehoben. Den Schwerpunkt seiner Rede
    legte der Bundeskanzler jedoch auf einen Appell zur engeren
    Zusammenarbeit in Wirtschaft und Sicherheit. Die Welt sei in eine neue
    Phase der Großmachtpolitik eingetreten, die auf Stärke und im Zweifel
    auch auf Gewalt beruhe. Gerichtet war das vor allem an Russland und
    China. Kritik richtete Merz aber auch an die USA: Drohungen,
    europäisches Territorium mit Gewalt zu erwerben, seien inakzeptabel,
    neue Zölle würden die Grundlagen der transatlantischen Beziehungen
    untergraben. Europas Antwort darauf werde geschlossen, ruhig, angemessen
    und zugleich bestimmt ausfallen. Gleichzeitig warnte Merz davor, die
    transatlantische Partnerschaft vorschnell aufzugeben. Wie die Rede des
    Bundeskanzlers in Davos aufgenommen wurde, analysiert Marlies Uken,
    stellvertretende Leiterin des Politikressorts der ZEIT.

    Außerdem im Update: Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr
    Selenskyj hat in Davos eine Rede gehalten;…

  28. Doch keine Zölle

    22 januari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Lange gab sich US-Präsident Donald Trump wenig kompromissbereit. Er
    will, dass Grönland den USA gehört. Für Europa kam das nicht infrage,
    und so drohte der US-Präsident zuletzt mit Zöllen von bis zu 25 Prozent,
    um die Europäer unter Druck zu setzen. Am späten Mittwochabend gab es
    nun aber offenbar eine Einigung beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
    Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT, fasst zusammen, was
    darüber bisher bekannt ist.
    Lees meer

    Wegen der ausgefallenen Stromversorgung verlassen Tausende Menschen die
    ukrainische Hauptstadt Kyjiw. Mitten im Winter sind aktuell mehrere
    Regionen und weite Teile der Hauptstadt ohne Strom. Bei Temperaturen von
    bis zu minus 20 Grad Celsius fehlen vielen Menschen Strom, Wasser und
    Heizung. Der Bürgermeister Kyjiws, Vitali Klitschko, hat den Einwohnern
    geraten, die Stadt zu verlassen, zum Dienstag sind bereits 600.000
    Einwohnerinnen und Einwohner seinem Rat gefolgt. Russland bombardiert
    mit Raketen, Drohnen und Bomben bereits länger die ukrainische
    Energieinfrastruktur. In den vergangenen Wochen haben sich die Angriffe
    jedoch intensiviert. Olivia Kortas, Ukrainekorrespondentin der ZEIT,
    berichtet vom Leben in der verdunkelten Hauptstadt und von der Flucht,
    auf die sich viele Menschen nun begeben.

    Und sonst so? Alex Honnold klettert ohne Sicherung auf das Hochhaus
    Taipei 101.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Kyjiw: Bitterkalte Kriegstage in Kyjiw

    Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier
    nicht bleiben"

    TikTok-Deal: Ein TikTok-Deal – jetzt aber wirklich?

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  29. Update: Wieso Donald Trump nicht auf "ein Stück Eis" verzichten will

    21 januari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Donald Trumps Rede auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos steht für Europa
    ganz im Zeichen Grönlands. Trump hat einerseits oberflächlich Entwarnung
    gegeben: "Ich will keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt
    anwenden." Andererseits hat er ausdrücklich seinen Anspruch auf Grönland
    unterstrichen. Nur die USA könnten "dieses riesige, gewaltige Land,
    dieses riesige Stück Eis schützen". Wie ist Trumps Rede in Davos
    einzuschätzen? Und hat er seine Drohungen gegen die Unterstützer
    Grönlands wiederholt? Diese und weitere Fragen beantwortet Uwe Jean
    Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. Wie ist Trumps Rede in
    Davos einzuschätzen? Und hat er seine Drohungen gegen die Unterstützer
    Grönlands wiederholt? Diese und weitere Fragen beantwortet Uwe Jean
    Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Das Europäische Parlament hat den Start des Freihandelsabkommens
    Mercosur verzögert. Die Abgeordneten sprachen sich mit einer Mehrheit
    für eine Prüfung der Rechtmäßigkeit des Abkommens durch den Gerichtshof
    der Europäischen Union aus. Das Abkommen über niedrigere
    Handelsbarrieren zwischen der EU und verschiedenen südamerikanischen
    Ländern wird bereits seit 25 Jahren verhandelt. Wie fatal die
    Verzögerung ist und was das Abkommen der EU überhaupt bringt, weiß
    Ulrich Ladurner, Korrespondent der ZEIT in Brüssel.

    Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg zwei mutmaßliche Unterstützer
    der sogenannten Separatistengebiete Donezk und Luhansk festnehmen
    lassen. Sie sollen seit 2016 hohe Posten in einem Verein gehabt haben,
    der den Transport von Drohnen in die Region organisiert haben soll. Die
    „Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ wurden 2016 mit Waffengewalt aus
    der Ostukraine gelöst, inzwischen hat Russland sich die Provinzen
    einverleibt.

    In Berlin hat die Bundesanwaltschaft zudem eine mutmaßliche Spionin
    Russlands festnehmen lassen. Die Deutsch-Ukrainerin soll unter anderem
    Informationen mit Bezug zum Krieg in der Ukraine für einen russischen
    Geheimdienst beschafft haben.

    Und sons…

  30. Mikroplastik: Sind die Ängste übertrieben?

    21 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Immer wieder haben Studien in den letzten Jahren die Existenz
    von Mikroplastik im menschlichen Körper festgestellt und auf mögliche
    Gesundheitsrisiken hingewiesen. Doch zuletzt meldeten sich nun kritische
    Stimmen aus der Forschung in einem Brief zu Wort. Sie zweifeln an den
    Befunden und kritisieren methodische Fehler. Was lässt sich nun
    zuverlässig über die Wirkung von Mikroplastik im menschlichen Körper
    sagen? Das erklärt Linda Fischer, Redakteurin im Wissensressort der
    ZEIT.
    Lees meer

    Beim Weltwirtschaftsforum in Davos wird am heutigen
    Mittwoch US-Präsident Donald Trump erwartet. Doch auch abseits seines
    eigenen Besuchs prägen Trump und sein Umfeld die Konferenz – und das
    schon vor seinem Auftritt. Marlies Uken aus dem Wirtschaftsressort der
    ZEIT ist vor Ort und berichtet im Podcast von der US-Dominanz in den
    Alpen – und welche einst prägenden Themen gänzlich aus Davos
    verschwunden sind.

    Und sonst so? Was wir am Weltknuddeltag von Kuh Veronika lernen können.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Kunststoffe: Die Mikroplastik-Panik

    Børge Brende: Die Welt schaut nach Davos – aber eigentlich auf Donald
    Trump

    Liveblog: USA und Grönland

    Donald Trump in Davos: Maga ist schon da

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  31. Update: Bei Anruf krank – drücken die Deutschen sich vor der Arbeit?

    20 januari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Regeln bei der
    telefonischen Krankschreibung überprüfen. Die Koalition habe sich darauf
    verständigt, Missbrauch auszuschließen, sagte sie dem Tagesspiegel. Sie
    folgt damit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der in den vergangenen
    Tagen wiederholt angeblichen Missbrauch angeprangert hatte. Angesichts
    von durchschnittlich 14,5 Krankheitstagen pro Person fragte Merz auf
    einer Wahlkampfveranstaltung: "Ist das wirklich richtig? Ist das
    wirklich notwendig?" An dem hohen Krankenstand sei auch die telefonische
    Krankschreibung schuld. Sind die Deutschen einfach faul oder tatsächlich
    öfter krank? Diese und weitere Fragen beantwortet Hanna Grabbe aus dem
    Wissensressort der ZEIT.
    Lees meer

    In Syrien kämpft weiterhin die syrische Armee gegen die kurdisch
    angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Die Armee soll die
    SDF trotz Gesprächen über einen möglichen Waffenstillstand aus Gebieten
    vertrieben haben. Am Dienstag zogen sich die SDF-Milizen wegen der
    Kämpfe sogar aus einem der berüchtigtsten Gefangenenlager Syriens
    zurück: dem Lager Al-Hol. Dort sitzen Tausende Angehörige von
    IS-Kämpfern in Gefangenschaft, vor allem Frauen, Kinder und Jugendliche.
    Wieso die syrische Armee gegen die SDF vorgeht und was das über den
    Gesamtzustand Syriens aussagt, erklärt Anna-Theresa Bachmann. Sie
    berichtet für die ZEIT aus Damaskus.

    In der Ukraine herrscht der härteste Winter seit dem Angriff Russlands.
    Nach erneutem Beschuss in der vergangenen Nacht durch Russland sind in
    der Hauptstadt Kyjiw 335.000 Haushalte bei minus 14 Grad Celsius ohne
    Strom.

    Die Bundeswehr ist erstmals seit Jahren deutlich gewachsen. Zum
    Jahreswechsel 2025/26 waren 184.000 Männer und Frauen im Dienst. Um die
    Nato-Ziele zu erreichen, braucht die Bundeswehr bis Mitte der
    2030er-Jahre 260.000 Soldaten sowie 200.000 Reservistinnen und
    Reservisten.

    Und sonst so? Wenn das Koks per Postkarte kommen soll – und abgefangen
    wird.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Red…

  32. Warum sich Russland und China über den Streit um Grönland freuen

    20 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat in einem Brief an den norwegischen
    Regierungschef Jonas Gahr Støre den Anspruch Dänemarks auf Grönland
    infrage gestellt. Das Schreiben liegt der Nachrichtenagentur Reuters und
    weiteren Medien vor, Trump behauptet darin, es gebe keinerlei
    schriftliche Belege für Dänemarks Besitzanspruch. Er hatte am Samstag
    angekündigt, ab Februar neue Zölle zu erheben, unter anderem gegen
    Deutschland. Gelten sollen die Strafzölle so lange, bis die betroffenen
    Staaten einem Verkauf Grönlands an die USA zustimmen. Im Juni solle der
    Zollsatz auf 25 Prozent steigen. Deutschland und weitere ⁠europäische
    Staaten hatten mit Protest auf die Drohung reagiert und ‍Widerstand
    angekündigt. Doch wie blicken China und Russland auf den Streit um
    Grönland? Das ordnen der Redakteur für internationale Politik, Steffen
    Richter, und der Russlandexperte der ZEIT, Maxim Kireev, ein.
    Lees meer

    Im Sudan leiden mehr als 21 Millionen Menschen unter akutem Hunger. Die
    Welthungerhilfe der Vereinten Nationen warnt, dass ihre
    Lebensmittelvorräte bis Ende März aufgebraucht sind. Begonnen hat der
    Bürgerkrieg im Sudan vor knapp drei Jahren. In dem ostafrikanischen Land
    kämpft die reguläre Armee gegen die RSF-Miliz, das steht für Rapid
    Support Forces. Über die Lage in Darfur und im Nachbarland Tschad, wo
    viele sudanesische Geflüchtete in Lagern leben, berichtet Jan
    Friedrich-Rust. Er ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Aktion
    gegen den Hunger und war im November und Dezember des vergangenen Jahres
    in der Region Zentral-Darfur und im Tschad unterwegs.

    Und sonst so? Seit 97 Jahren auf der Piste: Österreichs ältester
    Skifahrer

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Simone Gaul, Rita Lauter

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Drohungen der USA: Donald Trump zweifelt Dänemarks Anspruch auf Grönland
    an

    Konflikt um Grönland: Es reicht!

    Thomas Röwekamp: "America first bedeutet nic…

  33. Update: Greift die EU jetzt zur "Handels-Bazooka"?

    19 januari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Die Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump verschärfen den
    Konflikt zwischen US-Regierung und Europäischer Union. Als Reaktion auf
    den europäischen Widerstand gegen Trumps Pläne zur Übernahme Grönlands
    kündigte der US-Präsident zusätzliche Strafzölle auf europäische Waren
    an. Ab dem 1. Februar sollen Einfuhren aus Deutschland und weiteren
    EU-Ländern mit zehn Prozent belegt werden, ab Juni stellte Trump sogar
    Zölle von 25 Prozent in Aussicht. Die Spitzen der EU beraten nun über
    mögliche Gegenmaßnahmen. Dabei rückt auch das sogenannte Instrument zur
    Bekämpfung von Zwangsmaßnahmen, die "Bazooka des Handels", erneut in den
    Fokus. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, erklärt im
    Podcast, wie sinnvoll dessen Einsatz ist und was zehn Prozent Zusatzzoll
    für Deutschland bedeuten würden.
    Lees meer

    Außerdem im Update:

    Die Bundesregierung will den Kauf von Elektroautos erneut ankurbeln und
    stellt dafür insgesamt drei Milliarden Euro bereit. Rund 800.000
    Fahrzeuge sollen damit gefördert werden.

    Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge im Süden Spaniens sind
    mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am
    Sonntagabend nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba, nachdem
    einer der Züge entgleist war. Die Ursache des Unfalls ist bisher unklar.
    Was bisher dazu bekannt ist, ordnet Antonia Schaefer ein. Sie berichtet
    für die ZEIT aus Spanien.

    Und sonst so? Hans Zimmer zaubert die Musik zur neuen "Harry
    Potter"-Serie

    Skript und Redaktion: Constanze Kainz

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Streit um Grönland: Trump kündigt Zusatzzölle gegen Deutschland und
    weitere EU-Länder an

    Zollstreit mit den USA: EU plant offenbar Gegenzölle in Höhe von 93
    Milliarden Euro

    Spanien: Zahl der Toten nach Zugunglück steigt auf mindestens 39

    Elektromobilität: Bund fördert E-Autos mit bi…

  34. Gipfel in Davos: Dialog das Motto, Zolldrohung die Realität

    19 januari 2026 · 13 min

    Afspelen
    In einer angespannten weltpolitischen Lage beginnt morgen im Schweizer
    Davos das fünftägige Weltwirtschaftsforum. Rund 3.000 Teilnehmer aus
    mehr als 130 Ländern werden erwartet, darunter etwa 65 Staats- und
    Regierungschefs sowie Hunderte Spitzenmanager. Erst gestern kündigte
    US-Präsident Donald Trump neue Strafzölle gegen die europäischen
    Nato-Mitglieder an, die einer US-Übernahme Grönlands entgegenstehen.
    Diese sollen so lange bestehen, bis ein Abkommen über den Kauf von
    Grönland abgeschlossen ist. Im Podcast ordnet Marlies Uken, die
    stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts, ein, ob das
    Weltwirtschaftsforum mehr ist als ein Debattentreffen und wie Europa mit
    Trumps Zollandrohungen umgehen könnte.
    Lees meer

    Seit gut einem Jahr führt Machthaber Ahmed al-Scharaa Syrien, nachdem
    Langzeitdiktator Baschar al-Assad von Al-Scharaas Miliz gestürzt wurde.
    Und auch der neue Machthaber ist hochumstritten. Zuletzt gab es erneut
    Kämpfe mit kurdischen Kräften in der nordsyrischen Stadt Aleppo. Kommt
    es hier zu einer erneuten Eskalation und wie glaubwürdig ist Al-Scharaas
    Wandel vom Gotteskrieger zum sich gemäßigt gebenden Präsidenten? Das
    ordnet Anna-Theresa Bachmann, die für die ZEIT in Syrien unterwegs ist,
    im Podcast ein.

    Und sonst so? Krapfen mit Weißwurst und Senf

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Global Risks Report: Sorge vor wirtschaftlichen Auseinandersetzungen ist
    gestiegen

    Reaktionen auf Trumps Zollankündigung: "Wir lassen uns nicht
    einschüchtern"

    Konflikt um Grönland: Es reicht!

    Aleppo: Tausende flüchten vor möglicher Offensive gegen Kurden in Syrien

    Geplante Gespräche in Deutschland: Merz will mit Al-Scharaa über
    mögliche Rückkehr von Syrern sprechen

    Syrien: Nicht jeder kleine Spitzel wird belangt werden

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos…

  35. Was hat Trumps neues Gazakomitee vor?

    18 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Die US-Regierung hat die zweite Phase des von Präsident Donald Trump
    vorgelegten Plans für den Gazastreifen ausgerufen. Vorgesehen ist, dass
    künftig eine palästinensische Regierung aus Fachleuten ohne Hamas-Bezug
    die Verwaltung des Gazastreifens übernimmt. Diese Übergangsregierung
    soll von einem internationalen Gremium beaufsichtigt werden, dessen
    Zusammensetzung Donald Trump nun offiziell bekannt gegeben hat. Es soll
    den politischen Prozess begleiten und den Wiederaufbau und die künftige
    Verwaltung des Gazastreifens koordinieren. Was von dem Gremium zu
    erwarten ist, ordnet Rieke Havertz ein. Sie ist internationale
    Korrespondentin der ZEIT.
    Lees meer

    Immer mehr deutsche Städte planen, Seilbahnen in den öffentlichen
    Nahverkehr zu integrieren. Verkehrsplaner betrachten urbane Seilbahnen
    als mögliche Ergänzung zu Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen. Auch in
    Bonn, Herne und anderen Städten laufen Planungen. Fachleute weisen
    darauf hin, dass Seilbahnen schnell gebaut, pro Kilometer kostengünstig
    und geeignet sind, bestehende Verkehrsnetze zu entlasten. International
    sind urbane Seilbahnen bereits etabliert, etwa in La Paz oder Paris. Max
    Rauner analysiert, wie realistisch Seilbahnen als Alternative zu Bus und
    Bahn tatsächlich sind.

    Und sonst so? High January statt dry January

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge

    OK, America? / US-Außenpolitik: Amerikas neue Welt(un)ordnung

    Gazastreifen: USA starten zweite Phase des Friedensplans für Gaza

    OK, America? / Donald Trump und Nahost: Trumps internationaler Triumph

    Trumps 20-Punkte-Plan: Das sind die nächsten Schritte im
    Nahost-Friedensprozess

    Wiederaufbau in Gaza: Wo anfangen?

    Waffenruhe in Gaza: Donald Trumps große Stunde

    Nahost: US-Regierung benennt Mitglieder des Friedensrats für Gaza

    Tony …

  36. Was das Mercosur-Abkommen für die Welt bedeutet

    17 januari 2026 · 14 min

    Afspelen
    Nach mehr als 26 Jahren Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten das
    Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur
    verabschiedet. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das
    Abkommen unterzeichnen und reist dafür nach Paraguay, um auch die
    Zustimmung der Mercosur-Staaten einzuholen. Für die Länder Südamerikas
    bedeutet das Abkommen einen wirtschaftspolitischen Wendepunkt:
    Jahrzehntelang hatten sie ihre Märkte abgeschottet, um die eigene
    Industrie zu schützen. In der EU stößt das Abkommen aber auch auf
    Kritik. Welche Auswirkungen das Abkommen sonst auf die Weltordnung haben
    wird, analysiert ZEIT-Autor Philipp Lichterbeck.
    Lees meer

    In Frankreich stehen im März landesweite Kommunalwahlen an, 2027 folgt
    die nächste Präsidentschaftswahl. Parteichef Jordan Bardella vom
    Rassemblement National (RN) könnte Marine Le Pen als Spitzenfigur der
    Partei ersetzen. Dieser wurde nach einer Verurteilung wegen Veruntreuung
    öffentlicher Gelder das Recht auf eine Kandidatur entzogen. Laut
    Umfragen wünschen sich bereits 44 Prozent der Franzosen, dass Jordan
    Bardella bei der nächsten Präsidentschaftswahl antritt.
    ZEIT-Korrespondent Matthias Krupa ordnet ein, wie wahrscheinlich es ist,
    dass Marine Le Pen tatsächlich nicht antreten werden kann.

    Und sonst so? „Großer Stutenkerl“ für Friedrich Merz

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Rat der Europäischen Union: EU stimmt für Mercosur-Freihandelsabkommen

    EU-Parlament: Ursula von der Leyen muss sich weiterem Misstrauensvotum
    stellen

    Mercosur-Freihandelsabkommen: Zu spät, zu halbherzig

    Mercosur-Abkommen: Platzt der Deal, würde das vor allem Europa schaden

    Bauernproteste: Die Angst der Bauern vor Mercosur

    Jordan Bardella: Radikal erfolgreich

    Marin…

  37. Update: Wohin zielt Trumps Iran‑Politik?

    16 januari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran
    verstärken die USA Medienberichten zufolge ihre militärische Präsenz im
    Nahen Osten. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und Begleitschiffe
    seien auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Region, berichtet die
    "New York Times". Trump hatte seit Beginn der Massenproteste im Iran
    mehrfach mit einem Eingreifen der USA gedroht und den Demonstrierenden
    Hilfe zugesagt. Neben dem im Raum stehenden militärischen Eingreifen
    haben die USA bereits mit neuen Sanktionen gegen iranische Politiker und
    Unternehmen reagiert. Zugleich sendete Trump widersprüchliche Signale.
    Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus sagte er, dass "die Tötungen im
    Iran aufhören" – ohne dafür Belege zu nennen. Jörg Lau, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob die USA einen
    Militärschlag planen und welche langfristigen Ziele sie in der Region
    verfolgen.
    Lees meer

    Südkoreas ehemaliger Präsident Yoon Suk Yeol ist zu fünf Jahren Haft
    verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der
    konservative Politiker sich der Vollstreckung eines Haftbefehls
    widersetzt hatte. Im Dezember 2024 hatte Yoon überraschend das
    Kriegsrecht verhängt und das Land in eine Staatskrise gestürzt.
    Hintergrund war ein Haushaltsstreit mit den Oppositionsparteien.

    Außerdem im Update:

    - Nach dem Bruch der Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg wollen
    Sozialdemokraten und CDU in dem Bundesland "zügig" mit Verhandlungen
    über eine Koalition beginnen.
    - Ende des Jahres soll der Führerschein digital auf dem Smartphone
    verfügbar sein.

    Und sonst so? Akkordeon ist Instrument des Jahres

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Iran: USA verlegen offenbar Flugzeugträger in den Nahen Osten

    Internationale Einflussnahme im Iran: Lässt sich die Gewalt im Iran noch
    stoppen?

    Kriegsrecht …

  38. Chatbot Grok: Nackt im Netz

    16 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Nach der EU und Großbritannien hat nun auch der US-Bundesstaat
    Kalifornien Ermittlungen gegen xAI, das KI-Unternehmen von Elon Musk,
    aufgenommen. Der von xAI entwickelte Chatbot Grok steht seit Tagen enorm
    in der Kritik: Innerhalb von kurzer Zeit hat die KI tausendfach
    gefälschte Nacktbilder von Frauen und auch von Kindern erzeugt. Nutzer
    haben Fotos realer Personen hochgeladen und forderten Grok auf, die
    Personen im Bikini oder in sexuell expliziten Posen darzustellen. Diese
    sogenannten Deepnudes wurden anschließend vor allem in Elon Musks
    sozialem Netzwerk X verbreitet. Elon Musk wies die Vorwürfe zunächst
    zurück. Später lenkten seine Unternehmen unter wachsendem Druck ein: X
    kündigte an, illegale Inhalte zu löschen und die Bildfunktion von Grok
    einzuschränken. Doch was bedeutet es für die Betroffenen, Opfer von
    Deepnudes zu werden? Und wie lässt sich verhindern, dass so etwas erneut
    passiert? Das erklärt David Will aus dem Digitalressort bei "Was
    jetzt?".
    Lees meer

    Seit drei Monaten gilt inzwischen die Waffenruhe zwischen der
    israelischen Armee und der Hamas im Gazastreifen. Auch wenn seitdem
    deutlich weniger gekämpft und geschossen wird, bleibt die humanitäre
    Lage für die Menschen vor Ort katastrophal. Am Mittwoch haben die USA
    angekündigt, dass die zweite Phase ihres sogenannten Friedensplans für
    den Gazastreifen beginnt. Und zwar, obwohl zentrale Ziele der ersten
    Phase bislang nicht erreicht wurden. Vorgesehen ist nun eine
    Übergangsregierung aus 15 Sachverständigen, die den Gazastreifen
    vorübergehend verwalten soll. Das kündigte der Sondergesandte von
    US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, an. Sowohl die Hamas als auch
    die Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas haben die
    Mitgliederliste nach Medienberichten gebilligt. Das Gremium soll von Ali
    Schaath, einem ehemaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten der
    palästinensischen Autonomiebehörde, geleitet werden und steht vor einem
    Berg an Aufgaben: Zunächst soll die Hamas entwaffnet werden, damit der
    schwer z…

  39. Update: Die Bundeswehr in Grönland – Strategie oder Symbolik?

    15 januari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Die Bundeswehr hat erstmals Soldaten nach Grönland entsandt. Offiziell
    spricht das Verteidigungsministerium von einer "Erkundung" auf Einladung
    Dänemarks, um mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks
    auszuloten. Insgesamt 13 Bundeswehrangehörige sollen gemeinsam mit
    Soldaten weiterer europäischer Staaten an dem Einsatz teilnehmen. Auch
    Schweden, Norwegen und Frankreich hatten angekündigt, auf Anfrage
    Dänemarks Soldaten nach Grönland zu schicken. Hintergrund ist der
    wiederholt bekräftigte Anspruch von US-Präsident Donald Trump, die
    Kontrolle über die arktische Insel zu übernehmen – notfalls auch ohne
    Zustimmung Dänemarks. Warum Deutschland Bundeswehrsoldaten nach Grönland
    schickt und welche Bedeutung dieser Einsatz hat, ordnet Hauke
    Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast
    ein.
    Lees meer

    Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) fordert ein härteres Vorgehen
    gegen das Erstellen und Verbreiten von sexualisierten KI‑Bildern. Anlass
    dafür sind unter anderem solche Fotos, die die KI Grok auf Elon Musks
    Plattform X erzeugt hat. Mit Grok lassen sich innerhalb von Sekunden
    sogenannte Deep-Nudes realer Frauen und Mädchen erstellen und über die
    Plattform X verbreiten. Die EU-Kommission forderte X bereits zum Handeln
    auf, mehrere Staaten sperrten den Zugang zu Grok, und im US-Bundesstaat
    Kalifornien laufen Ermittlungen gegen xAI, den Betreiber von Grok.

    Außerdem im Update:

    - Die deutsche Wirtschaft ist nach zwei Rezessionsjahren in Folge im
    vergangenen Jahr erstmals wieder gewachsen. Wie das Statistische
    Bundesamt mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025
    leicht um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
    - Im Bundestag kam es zu einer Debatte über die geplante
    Grundsicherung. Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) verteidigte
    den Gesetzesentwurf der Regierung. Sie betonte, dass Menschen, die
    mitwirken können, dies auch tun müssten, andernfalls drohten
    schnellere Sanktionen. Zugleich stellte sie klar, dass Unterstützung
    weiterhin a…

  40. Wer ist die iranische Opposition?

    15 januari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Bei den Protesten im Iran gehen seit Wochen Menschen auf die Straße, um
    gegen das Regime zu demonstrieren. Anders als 2022, als die Bewegung
    "Frau Leben Freiheit“ landesweit viele Demonstrierende mobilisierte,
    spielt diesmal der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, eine
    Rolle. Mehrfach hat er aus dem Exil in den USA die Iranerinnen und
    Iraner dazu aufgerufen, gegen das iranische Regime Widerstand zu
    leisten. In manchen Kreisen gilt er als aussichtsreiche Alternative.
    Gleichzeitig ist die Opposition im Iran breit und divers, und längst
    nicht alle wünschen sich Pahlavi als Führungsfigur. Doch welche Rolle
    spielt die Opposition bei den Protesten? Omid Rezaee schreibt für die
    ZEIT und erklärt im Podcast, woher plötzlich die Fokussierung auf den
    Schah kommt und warum die iranische Opposition untereinander so uneinig
    ist.
    Lees meer

    Die deutsche Autobranche verliert seit Jahren an Bedeutung. Die Zahl der
    Beschäftigten ist so niedrig wie zuletzt 2011. Gleichzeitig wächst ein
    anderer Industriezweig rasant: die Rüstungsindustrie. Seit Beginn des
    russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind dort Tausende neue
    Arbeitsplätze entstanden – allein bei Rheinmetall hat sich die
    Belegschaft nahezu verdoppelt. Die Bundesregierung ist dabei einer der
    wichtigsten Kunden der Branche. Seit 2022 hat das
    Bundesverteidigungsministerium Aufträge im Wert von über 100 Milliarden
    Euro unterzeichnet, weitere Großaufträge sollen folgen. Kann die
    Rüstungsindustrie den Arbeitsplatzverlust in der Autoindustrie
    ausgleichen? Und wie leicht können Fachkräfte wechseln? Tilman Leicht,
    Autor bei der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie abhängig der Boom von
    geopolitischen Krisen ist und wie nachhaltig der Aufstieg der
    Rüstungsindustrie als Konjunkturtreiber.

    Und sonst so? Tagsüber Priester, nachts DJ

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links z…

  41. Update: Nach dem Tod von Renee Good – Wie neutral wird jetzt ermittelt?

    14 januari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Nach dem Tod der 37-jährige Renee Good in Minneapolis wächst der Zweifel
    an der Darstellung der US-Regierung. Die Lyrikerin wurde vergangene
    Woche von einem Beamten der Einwanderungsbehörde ICE in ihrem Auto
    erschossen. Hochrangige Regierungsvertreter diffamieren Good politisch,
    das Heimatschutzministerium spricht von Notwehr. Eine Videoanalyse der
    "New York Times" legt jedoch nahe, dass für den Beamten keine akute
    Lebensgefahr bestand. Nun sind mehrere Bundesstaatsanwälte
    zurückgetreten, offenbar aus Sorge, die Ermittlungen könnten politisch
    beeinflusst werden. Wer war Renee Good, und was wissen wir über den
    Hintergrund des Täters? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin
    der ZEIT, ordnet im Podcast ein.
    Lees meer

    Vor einem Treffen zur Zukunft Grönlands im Weißen Haus hat US-Präsident
    Donald Trump eine einvernehmliche Lösung ausgeschlossen. "Die
    Vereinigten Staaten brauchen Grönland aus Gründen der nationalen
    Sicherheit", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. "Alles andere
    ist inakzeptabel." Am Mittwochnachmittag beraten Vertreter der USA,
    Dänemarks und Grönlands über die Zukunft der arktischen Insel. Der
    dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und seine grönländische
    Kollegin Vivian Motzfeldt nehmen teil, ebenso US-Vizepräsident JD Vance
    und US-Außenminister Marco Rubio. Dänemark hat bereits angekündigt,
    seine Militärpräsenz in Grönland zu verstärken und sich innerhalb der
    Nato für mehr Übungen in der Arktis einzusetzen.

    Außerdem im Update:

    Vor der Parlaments- und Präsidentschaftswahl an diesem Donnerstag sind
    in Uganda das Internet und der Zugang zu verschiedenen sozialen Medien
    abgeschaltet worden. Uganda hat seit vierzig Jahren den gleichen
    Präsidenten: den 81-jährigen Yoweri Museveni. Er tritt gegen sieben
    Kandidaten an, denen jedoch kaum Chancen auf einen Sieg eingeräumt
    werden. So wurden unter anderem die Wahlkampfveranstaltungen der
    Oppositionskandidaten von Sicherheitskräften stark eingeschränkt und
    teilweise gewaltsam aufgelöst.

    Und sonst so? …

  42. Teurer Erben – aber nur für manche

    14 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren. Das bisherige Konzept sei
    ungerecht und verstoße gegen das Leistungsprinzip, so SPD-Vorsitzender
    und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Aus der CDU kam Kritik. Die
    „Steuererhöhungspläne“ der SPD seien „ein Frontalangriff auf die
    deutschen Familienunternehmen“, so der CDU-Abgeordnete Christian von
    Stetten. Wie revolutionär sind die Reformpläne wirklich? Und wie
    ungerecht ist die Erbschaftsteuer aktuell? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Jens Tönnesmann, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.
    Lees meer

    Von den Protesten im Iran dringen nur vereinzelt Nachrichten an die
    Außenwelt. Für Iranerinnen und Iraner im Ausland bedeuten die
    Kommunikationssperren vor allem, nicht über das Schicksal ihrer
    Angehörigen Bescheid zu wissen. Inzwischen sollen über 2.000 Menschen
    bei den Protesten getötet und 10.000 verhaftet worden sein. Gleichzeitig
    gibt es in der iranischen Community im Ausland verschiedene Meinungen,
    was eine mögliche Zukunft des Landes betrifft. Die Deutsche Shilan
    Kurdpoor hat Verwandtschaft im Iran. Im Podcast erzählt sie von der
    Vielstimmigkeit der Iranerinnen und Iraner und davon, welche Hilfe sie
    sich von der deutschen Gesellschaft erhofft.

    Und sonst so? Die erste autistische Barbie ist da.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge:

    Erbschaftsteuer: Ist Erben gerecht?

    Erbschaftsrechner: Das passiert mit Ihrem Vermögen, wenn Sie kein
    Testament haben

    Walter Posch: "Der iranische Staat ist vollkommen handlungsfähig"

    Internetsperre im Iran: Ein Land im Blackout

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    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch le…

  43. Update: Kann die Nato Grönland schützen?

    13 januari 2026 · 9 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz geht davon aus, dass sich die USA an einem
    Nato-Einsatz zum Schutz Grönlands beteiligen würden. Am Rande seiner
    Indienreise sagte er, man wolle "die Sicherheitslage für Grönland
    gemeinsam verbessern". Mehrere Nato-Länder befürworten den Ausbau der
    Militärpräsenz in der Arktis. Mit dem Schritt soll auch US-Präsident
    Donald Trump von seinen Besitzansprüchen an der Insel abgebracht werden.
    Kann die Stationierung von Nato-Truppen Trump davon abbringen, die Insel
    widerrechtlich zu übernehmen? Und wie genau soll so ein Einsatz
    aussehen? Diese und weitere Fragen beantwortet Jörg Lau,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Im Iran gehen die Proteste gegen das Regime weiter. Bisher gab es rund
    2.000 Tote und etwa 10.000 Festnahmen. Bundeskanzler Merz hält einen
    Sturz des Regimes für möglich: "Ich gehe davon aus, dass wir jetzt hier
    auch gerade die letzten Tage und Wochen dieses Regimes sehen", sagte er.
    Währenddessen hat US-Präsident Donald Trump Zölle von 25 Prozent für
    Länder angekündigt, die Geschäfte mit dem Iran machen.

    Die Gewerkschaft ver.di hat in den Pflegeberufen für Dienstag und
    Mittwoch zu Streiks aufgerufen. Ver.di fordert sieben Prozent mehr Lohn,
    aber mindestens 300 Euro. Die Tarifgemeinschaft der Länder bezeichnete
    die Forderung als mehr als unbezahlbar. Weitere Warnstreiks sind an
    Hochschulen, Universitäten und bei Landesverwaltungen geplant.

    Und sonst so? Das Unwort des Jahres ist "Sondervermögen".

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Grönland und die USA: Kaufen, erpressen, besetzen

    Lars Klingbeil und Johann Wadephul in den USA: Finger weg!

    Shila Behjat: Wer stellt sich dem Regime im Iran entgegen?

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  44. Indien – ein neuer Freund in einer neuen Weltordnung?

    13 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Deutschland und Indien sollen bei der Rüstung künftig enger
    zusammenarbeiten. Darauf haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz und
    Indiens Premierminister Narendra Modi verständigt. Die beiden
    unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung bei Merz'
    zweitägigem Besuch in Indien. Das Land ist bisher einer der größten
    Importeure von Rüstungsgütern und seit dem Kalten Krieg besonders
    abhängig von Russland. Merz möchte Indien von Russland lösen.
    Gleichzeitig gilt Indien als Gegengewicht zu China – ein weiterer Grund,
    weshalb die Bundesregierung die Beziehungen intensivieren möchte. Was
    genau erhofft sich die Bundesregierung von guten Beziehungen zu Indien?
    Und kann sich Indien tatsächlich von Russland lösen? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT. Sie
    begleitet den Kanzler auf seiner Indienreise.
    Lees meer

    Die Wetterlage in Deutschland entspannt sich. Am Dienstag soll es wieder
    Plusgrade geben, sagt der Deutsche Wetterdienst. Nur im äußersten Osten
    und Nordosten gilt dann noch Glättegefahr. Damit endet ein heftiger
    Wintereinbruch, der gegen Ende letzter Woche mit
    eindringlichen Warnungen vor starkem Sturm begann, bis zuletzt aber vor
    allem Schnee, Glatteis und zugefrorene Gewässer mit sich brachte. Obwohl
    der befürchtete Wintersturm ausblieb, standen Züge still und Schulen
    wurden geschlossen. Mancherorts wurde das Streusalz knapp, und in
    Brandenburg müssen die Kinder auch am Dienstag noch nicht wieder zur
    Schule gehen. Wie ungewöhnlich war dieses Ereignis? War die Vorsicht
    übertrieben? Was sagen glatte Straßen und ausgefallene Züge über unser
    Land und den Zustand seiner Infrastruktur aus? Und was können wir von
    diesem für zukünftige Wintereinbrüche lernen? Fragen, die Clara Suchy,
    Wirtschaftsredakteurin der ZEIT, im Podcast beantwortet.

    Und sonst so? Ein Obdachloser bewirkt mit seiner Spende weit mehr, als
    er dachte.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    All…

  45. Update: Eine "existenzielle Bedrohung" für das iranische Regime

    12 januari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Im Iran wurden bei den anhaltenden Protesten gegen das Regime mindestens
    538 Menschen getötet. Das schätzt die in den USA ansässige
    Menschenrechtsorganisation Hrana. Unter den Toten seien neben 490
    Demonstrierenden auch 48 Sicherheitskräfte. Außerdem soll es mehr als
    10.600 Festnahmen im Zusammenhang mit den Protesten gegeben haben. Die
    iranische Regierung hat das Internet und die Telefonverbindung
    eingeschränkt. Ajatollah Chamenei, das Staatsoberhaupt des Iran,
    bezeichnet die Demonstranten als Terroristen. Präsident Massud
    Peseschkian sagt, man müsse die Sorgen der Leute ernst nehmen. Lässt
    sich das iranische Regime von den Protesten beeindrucken? Die Situation
    stelle eine "existenzielle Bedrohung" für das iranische Regime dar, sagt
    die Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT, Lea Frehse. Im Podcast ordnet
    sie die Ereignisse ein.
    Lees meer

    In den USA haben Bundesstaatsanwälte nach Angaben des US-Notenbankchefs
    Jerome Powell strafrechtliche Ermittlungen gegen die Zentralbank Federal
    Reserve (Fed) eingeleitet. Er teilte mit, das Justizministerium habe der
    Fed schriftliche Vorladungen zugestellt und mit einer Anklage gedroht.
    Seit Monaten übt US-Präsident Donald Trump Druck auf die Zentralbank
    aus, den Leitzins zu senken. Die Ermittlungen seien ein "Vorwand", um
    die Unabhängigkeit der Notenbank bei der Festlegung der Zinspolitik zu
    untergraben, sagt Powell. Bei den Ermittlungen soll es um die
    mehrjährige Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington, D. C.
    gehen. Über die Ermittlungen spricht der stellvertretende
    Politikressortleiter der ZEIT, Mark Schieritz.

    Außerdem im Update: Um zu sparen, will die Bundesregierung ihre
    Entwicklungszusammenarbeit künftig auf die ärmsten Länder der Welt
    konzentrieren und dort dazu beitragen, Hunger und Armut zu überwinden.
    Das sagte die Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan von der SPD in
    Berlin.

    Und sonst so? Gibt es bald einen niedrigeren NC in beliebten
    Studienfächern?

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Pia …

  46. Grönland: Schatzinsel der Supermächte

    12 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Grönland rückt wegen seiner großen Rohstoffvorkommen zunehmend in den
    Fokus internationaler Politik. US-Präsident Donald Trump hat mehrfach
    erklärt, Grönland unter US-Einfluss bringen zu wollen. Deutschland und
    weitere EU-Staaten hatten diese Forderungen zuletzt in einer gemeinsamen
    Erklärung zurückgewiesen. Nun reist Bundesfinanzminister Lars Klingbeil
    zu einem Treffen der G7-Finanzminister und Außenminister Johann Wadephul
    trifft seinen US-Amtskollegen Marco Rubio. Worum es bei den Gesprächen
    gehen wird, analysiert Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des
    Politikressorts der ZEIT.
    Lees meer

    In der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw ist nach einem russischen Angriff
    die Versorgung mit Strom, Wasser und Heizung weitgehend
    zusammengebrochen. Nach Angaben des Stadtrats waren bereits große Teile
    der Stadt ohne Strom, sodass der Netzbetreiber die komplette Abschaltung
    der Versorgungssysteme veranlassen musste. Die Stadtverwaltung rät den
    Bewohnern, die Möglichkeit zu nutzen, Kyjiw vorübergehend zu verlassen,
    wenn sie anderswo Energie und Wärme finden können. Die Temperaturen
    liegen aktuell unter minus 10 Grad Celsius.
    ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas ordnet ein, wie es den Menschen in
    Kyjiw geht.

    Und sonst so: Von Nairobi in die Eishockey-Welt: Kenias Ice Lions

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    USA und Grönland: Grönlands Parteien lehnen Gebietsanspruch der USA ab

    Rohstoffe in Grönland: Schatzinsel in Not

    Grönland: Diese Karten zeigen, warum Trump Grönland will

    Was jetzt? – Die Woche: Grönland im Visier – wie ernst ist Trumps
    "Operationen"-Drohung?

    USA und Grönland: Wadephul und Klingbeil weisen Trumps Grönlandansprüche
    zurück

    Stromversorgung in der Ukraine: Wir fürchten den Winter

    Russische Mittelstrecken-Rakete: Europäische R…

  47. Ungleiche Chancen für alle

    11 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der eigene Wohlstand hängt in Deutschland stärker vom Elternhaus ab als
    bisher angenommen. Nur noch etwa 10 Prozent der Kinder aus gering
    verdienenden Haushalten schaffen es in die Gruppe der Topverdiener.
    Gerade der Schulabschluss spielt hier eine wichtige Rolle. Wie es genau
    um die Aufstiegschancen bestellt ist und was sich für mehr
    Chancengleichheit tun lässt, weiß Christian Endt, stellvertretender
    Leiter des Datenressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Bei den Protesten im Iran skandieren die Demonstrierenden neben „Tod dem
    Diktator“ auch „Lang lebe der Schah“. Teile der Demonstrierenden
    scheinen also auf eine Rückkehr der Monarchie zu hoffen. Aber wieso
    wünschen sich manche der Oppositionellen einen Übergang vom Ajatollah
    zum Schah? Und was hat das bisherige Scheitern der Opposition damit zu
    tun? Diese und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Volontär Omid Rezaee.

    Und sonst so? Wie es Grönlandhaie schaffen, jahrhundertelang gut zu
    sehen.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Sozialer Aufstieg: Aufsteigen war in Deutschland nie leicht. Doch es
    wird noch schwerer.

    Iran: Warum im Iran wieder nach dem Schah gerufen wird

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  48. Spezial zur Opioid-Krise: Doc O. und seine Dämonen

    10 januari 2026 · 43 min

    Afspelen
    Im März 2006 verurteilt ein Gericht den Arzt Lou Ortenzio aus Clarksburg
    in West Virginia zu einer Bewährungsstrafe. Er verliert seine Zulassung
    und steht vor dem Nichts. Es ist das vorläufige Ende eines
    jahrzehntelangen Irrwegs, einer Verkettung zahlreicher leichtsinniger
    Entscheidungen und folgenschwerer Fehlscheinschätzungen.
    Lees meer

    Wie Kollegen überall im Land, hatte Ortenzio in den neunzigern Jahren –
    getrieben von einem Paradigmenwechsel in der Schmerzmedizin und einer
    aggressiven Desinformationskampagne der Pharmaindustrie – im großen Stil
    Opioide an seine Patienten verschrieben, starke Schmerzmittel, die lange
    nur Krebs- und Intensivpatienten vorbehalten gewesen waren. Es war der
    Beginn einer der tödlichsten Gesundheitskrisen der Gegenwart, wegen der
    bis heute jedes Jahr zehntausende US-Bürger sterben.

    In diesem Spezial von "Was jetzt?" erzählt Jannis Carmesin eine
    Geschichte von Leichtsinn und Naivität, Gier und Vergebung, Schuld und
    Sühne – in der Ortenzio nicht nur Täter ist, sondern auch selbst zum
    Opfer wird.

    Moderation und Skript: Jannis Carmesin

    Redaktion: Bastian Berbner

    Produktion: Markus Gläser

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  49. Die Neujahrsvorsätze der SPD

    10 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Die Bundestagsfraktion der SPD hat sich am Donnerstag und Freitag zu
    ihrer Jahresauftaktklausur in Berlin getroffen. Der Slogan, unter dem
    die Beschlussentwürfe der Tagung zusammengefasst wurden, war "Zusammen
    ist unsere Stärke". Dementsprechend wurde auf der Klausur auch für
    weniger Streit in der Koalition plädiert. 2026 solle für ernsthafte
    Reformen genutzt werden, die Regierungszeit dürfe nicht für
    Nebensächlichkeiten draufgehen. In Bezug auf die Migrationspolitik und
    Erbschaftsteuer weichen die auf der SPD-Klausur beschlossenen Positionen
    von denen des Koalitionspartners CDU/CSU teils deutlich ab. Was könnte
    das für die Arbeit der schwarz-roten Bundesregierung in den nächsten
    Wochen bedeuten? Das ordnet der politische Korrespondent der ZEIT,
    Michael Schlieben, im Podcast ein.
    Lees meer

    Wegen eines gesundheitlichen Problems eines Besatzungsmitglieds bricht
    die Nasa erstmals eine Mission an Bord der Internationalen Raumstation
    ISS vorzeitig ab. Die US-Raumfahrtbehörde teilte mit, dass die
    vierköpfige Crew aus den USA, Japan und Russland schon in den kommenden
    Tagen zur Erde zurückkehren werde. Die Astronauten waren im August auf
    der ISS angekommen und hätten eigentlich bis Mai bleiben sollen. Am
    Mittwochnachmittag war ein medizinisches Problem bei einem
    Besatzungsmitglied aufgetreten, sein Gesundheitszustand sei inzwischen
    aber stabil. Auf der ISS gibt es zwar grundlegende medizinische
    Ausrüstung und Medikamente für bestimmte Situationen. Für medizinische
    Notfälle oder größere Operationen sind die Astronauten aber dann doch
    nicht ausgebildet. Den Gesundheitszustand der Astronauten hält die Nasa
    grundsätzlich geheim, Informationen dazu werden nur selten
    herausgegeben. Die Wissensredakteurin der ZEIT, Anna Carthaus, erklärt,
    was die vorzeitige Abreise der Crew für den Betrieb der Raumstation
    bedeutet.

    Und sonst so? Dieses Instrument lässt niemanden kalt.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

    Fragen, Kri…

  50. Update: Steht das iranische Regime vor dem Sturz?

    9 januari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Knapp zwei Wochen nach Beginn der landesweiten Demonstrationen im Iran
    werden die Proteste gegen die Regierung im Land immer größer.
    Gleichzeitig kappte die Regierung unter Ajatollah Chamenei landesweit
    Internet- und Telefonverbindungen. ZEIT-Redakteurin Lea Frehse
    analysiert, wie die iranische Führung derzeit dasteht und wie viel
    Rückhalt sie im Land noch hat.
    Lees meer

    Das Sturmtief Elli sorgt in Deutschland für erhebliche Einschränkungen
    im Verkehr, ein Spiel der Fußball-Bundesliga muss verschoben werden.
    Insgesamt scheinen die schlimmsten Prognosen aber nicht einzutreten. Der
    Deutsche Wetterdienst bewertet Elli mittlerweile als normalen
    winterlichen Sturm. Waren die Warnungen vorab übertrieben? Claudia
    Vallentin, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT, ordnet die Lage ein.

    Außerdem im Update:

    - Die venezolanische Regierung will offenbar eine größere Zahl von
    Gefangenen freilassen.
    - Die Europäische Union hat für ein Freihandelsabkommen mit den
    Mercosur-Staaten gestimmt.

    Und sonst so? KI-Eheschwur macht Ehe ungültig.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Iran: Proteste im Iran erreichen neuen Höhepunkt

    Iran: Exil-Opposition ruft zu Generalstreik im Iran auf

    Protest im Iran: Irans Präsident mahnt Sicherheitskräfte zu
    Zurückhaltung bei Protesten

    Proteste im Iran: Die Angst des Ali Chamenei

    Wirtschaftskrise im Iran: Ein Protest, den die Führung ernst nimmt

    Proteste im Iran: Ajatollah Chamenei rückt Demonstranten in Nähe der USA

    Liveblog: Sturmtief Elli: Deutsche Bahn stellt Fernverkehr in
    Norddeutschland ein

    Sturmtief Elli: Was Sie wissen sollten, wenn Sie durch das Schneechaos
    reisen

    Winterwetter: Sturmtief Elli bringt noch mehr Schnee und Eis

    Venezuela: Regierung in Venezuela lässt politische Gefangene frei

    S…