Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Wenn die Kälte lebensgefährlich wird
9 januari 2026 · 10 min
Das Sturmtief Elli fegt durch die Bundesrepublik, in einigen Regionen
wurden in der Nacht zu Freitag Minusgrade im zweistelligen Bereich
erwartet. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe warnte:
"Kälte stellt für obdachlose Menschen eine lebensbedrohliche Gefahr dar,
da sie ohne Zugang zu warmen Schutzräumen den extremen Temperaturen
schutzlos ausgeliefert sind." Das sagte die
Arbeitsgemeinschafts-Sprecherin Marie-Sol Gersch am Mittwoch der
Nachrichtenagentur dpa. Spendenfinanzierte Nothilfeprojekte wie der
Mitternachtsbus der Diakonie Hamburg versorgen Wohnungslose bei Kälte
mit Isomatten, warmer Kleidung und Heißgetränken. Die
Mitternachtsbus-Verantwortliche Corinna Schnaus spricht im Podcast
darüber, was die Betroffenen gerade am dringendsten brauchen. Lees meerNach 26 Jahren des Verhandelns steht eine Einigung über das
Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen der EU und Brasilien, Argentinien,
Uruguay und Paraguay in Aussicht. Die EU plant eine Unterzeichnung des
Abkommens am 12. Januar in Paraguay. Die Handelszone würde beinahe 20
Prozent der Weltwirtschaft und über 31 Prozent der globalen Warenexporte
umfassen. Damit sollen Exporte gestärkt und die Abhängigkeit von China
verringert werden. Wie kann das Mercosur-Freihandelsabkommen
geopolitisch bewertet werden? Das schätzt der EU-Korrespondent der ZEIT,
Ulrich Ladurner, ein.Und sonst so? Was, wenn die FDP aus dem Landtag Baden-Württembergs
fliegt? Haare abrasieren!Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Winter: Wohnungslosenhilfe warnt wegen Kälte vor Lebensgefahr für
ObdachloseWinter: Wetterdienst warnt vor erheblichen Frostschäden
Obdachlosenhilfe: Ein bisschen Wärme
Liveblog: Sturmtief Elli
Mercosur: Kommt das Freihandelsabkommen?
Mercosur: EU will Gelder für Landwirte früher freigeben
Was jetzt? / Mercosur-Abkommen: Wer profitiert – und w…
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Update: ICE-Einsatz in Minneapolis – erleben die USA einen neuen George-Floyd-Moment?
8 januari 2026 · 12 min
In Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota hat ein Beamter der
US-Einwanderungsbehörde ICE eine Autofahrerin erschossen. Nach
Polizeiangaben näherte sich der Beamte dem Wagen, der den Verkehr
blockierte, zu Fuß, als das Auto anfuhr. Daraufhin schoss der Beamte.
Die 37-jährige Fahrerin starb später im Krankenhaus. Nach dem Vorfall
protestierten Hunderte Menschen am Tatort gegen ICE-Einsätze.
US-Präsident Donald Trump verteidigte den Schützen und machte die
"radikale linke Gewalt- und Hassbewegung" für die Eskalation
verantwortlich. Der demokratische Gouverneur von Minnesota, Tim Walz,
widersprach scharf und warf Trump vor, eine Politik zu betreiben, die
"Angst, Schlagzeilen und Konflikte" erzeuge. Rieke Havertz,
internationale Korrespondentin und USA-Expertin der ZEIT, schätzt im
Podcast ein, ob sich der Konflikt zwischen der Regierung von Minnesota
und Trump zuspitzen könnte und ob mit weiteren Protesten zu rechnen ist. Lees meerIn mehreren deutschen Bundesländern haben Landwirte gegen das geplante
Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien,
Brasilien, Paraguay und Uruguay protestiert. Das Abkommen wird seit 1999
verhandelt und soll Zölle auf rund 91 Prozent des Warenhandels zwischen
den beteiligten Ländern abschaffen – es wäre die größte Freihandelszone
der Welt. Warum viele Bauern in Deutschland und auch in anderen Ländern
dagegen sind, erklärt Politikredakteurin Merlind Theile.Außerdem im Update:
- In der syrischen Stadt Aleppo sind bei erneuten Kämpfen zwischen der
Übergangsregierung und den kurdisch geführten Demokratischen Kräften
Syriens (SDF) mindestens vier Menschen getötet worden, weitere
wurden verletzt. Worum es bei dem Konflikt geht und ob sich die
Gewaltspirale noch eindämmen lässt, ordnet Anna-Theresa Bachmann,
die für die ZEIT in Syrien unterwegs ist, ein.
- Wegen des Sturmtiefs "Elli" hat der Deutsche Wetterdienst eine
Unwetterwarnung herausgegeben. Betroffen von Schnee, Eis und Glätte
sind vor allem der Norden und der Osten Deutsch… -
USA, China, Russland – Die Rückkehr des Großmachtdenkens
8 januari 2026 · 12 min
Drei Großmächte scheinen sich die Welt zunehmend aufzuteilen. Nach dem
Militärschlag auf Venezuela beanspruchen die USA Grönland für sich,
währenddessen will China die Insel Taiwan einnehmen und Russland führt
in der Ukraine Krieg. Vor allem eines habe sich aber geändert: Die
Großmächte suchen nicht einmal mehr nach Vorwänden für ihre Aktionen,
sagt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast
analysiert er, wieso in der Geopolitik oft wieder das Recht der
Stärkeren gilt. Lees meerKünstliche Intelligenz wird immer mehr für kriminelle Zwecke genutzt.
Dabei werden zum Beispiel massenhaft durch KI personalisierte
Phishing-Nachrichten versendet. Eigentlich haben die großen Chatbots wie
Chat-GPT Sicherheitsschranken eingebaut, die kriminellen Missbrauch
verhindern sollen. Aber inzwischen gibt es Programme, die die Schranken
der Anbieter überwinden können. Kai Biermann, Investigativredakteur der
ZEIT, erklärt im Podcast, warum KI in den Händen von Kriminellen zu
einem Wettrüsten führt.Und sonst so? Die Heilpflanze des Jahres ist der Ingwer … Gesundheit!
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Constanze Kainz und Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
US-Angriff auf Venezuela: Der globale Hooligan
DeepSeek: China-Kritik = gefährlicher Code
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Update: Wie die Bundeswehr den Frieden sichern könnte
7 januari 2026 · 10 min
Bundeskanzler Friedrich Merz hat einen Einsatz der Bundeswehr zur
Absicherung eines möglichen Waffenstillstandes in der Ukraine in
Aussicht gestellt. Die Grünen haben bereits Zustimmung für einen solchen
Bundeswehreinsatz signalisiert, aus anderen Parteien – auch vom
Koalitionspartner SPD – kommt hingegen Kritik. Wie genau so eine
Friedenssicherung aussehen könnte und ob die Bundeswehr einen
zusätzlichen Einsatz überhaupt stemmen kann, weiß Tilman Leicht. Er ist
Volontär der ZEIT und Experte für Verteidigungspolitik. Lees meerDie Regierung der USA will die Insel Grönland kaufen. Das soll
US-Außenminister Marco Rubio laut übereinstimmenden Medienberichten
gegenüber US-Abgeordneten gesagt haben. Die Sprecherin des Weißen
Hauses, Karoline Leavitt, hatte zuletzt eine Invasion der strategisch
wichtigen Insel im Nordatlantik nicht ausgeschlossen.Nach dem großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten ist die
Stromversorgung wieder hergestellt. Bei der Frage nach den Tätern sorgen
aber zwei neue Bekennerschreiben für Verwirrung. So betont die
sogenannte Vulkangruppe, die sich zur Sabotage der Berliner
Stromversorgung bekannt hatte, in einem Schreiben, nicht aus dem Ausland
gesteuert zu sein. Gleichzeitig distanziert sich in einem dritten
Schreiben die offenbar originale Vulkangruppe aus dem Jahr 2011 von den
jüngsten Sabotagen.Und sonst so? Schafe besuchen einen Supermarkt.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Constanze Kainz und Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Stromausfall: Helden der Reserve
US-Militäraktion in Venezuela: "Soll Trump doch versuchen, uns Befehle
zu geben!"Krieg in der Ukraine: Grüne offen für Bundeswehreinsatz zur Sicherung
eines UkrainefriedensSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Die Gefahr, die von der linksextremen “Vulkangruppe” ausgeht
7 januari 2026 · 12 min
Der Stromausfall im Südwesten Berlins geht offenbar auf die linksextreme
Vulkangruppe zurück. Unter dem Namen organisieren sich seit 2011
vermutlich mehrere lose organisierte Gruppen immer wieder zu Anschlägen
in der Region Berlin-Brandenburg. Zuletzt hatte die Gruppe 2024 die
Stromversorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide sabotiert. Wo die
Vulkangruppe ideologisch steht, weiß ZEIT-Redakteur Philip-Johann Moser. Lees meerUS-Präsident Donald Trump will, dass US-Ölfirmen massiv in Venezuela
investieren. "Wir werden unsere sehr großen US-Ölfirmen reingehen
lassen, sie werden Milliarden Dollar investieren, die Infrastruktur
reparieren und anfangen, Geld zu verdienen", sagte er bei einer
Pressekonferenz. Etwa 48 Milliarden Tonnen Erdöl lagern in den Böden des
Landes, es sind die größten Vorkommen der Welt. Trotz Trumps Plänen sind
die Ölfirmen zurzeit noch zurückhaltend. Lohnen sich Investitionen in
das Land überhaupt? Und wieso schlagen die Ölproduzenten noch nicht zu?
Diese und weitere Fragen beantwortet Christian Endt, stellvertretender
Leiter des Datenressorts der ZEIT.Und sonst so? Schamanen haben den Sturz Maduros vorausgesagt
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Berlin: Wer steckt hinter dem Brandanschlag in Berlin?
Kritische Infrastruktur: "Die müssen noch nicht einmal einen Zaun um
ihre Anlage bauen"Bodenschätze: Was das Öl aus Venezuela wirklich wert ist
Nicolás Maduro vor Gericht: Wahlbetrüger, Kriegsgefangener oder
Drogenboss?Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Das Ende der ersten BSW-Regierung
6 januari 2026 · 11 min
Es hat nicht einmal ein Jahr gehalten: Die erste Koalition aus SPD und
BSW in Brandenburg ist zerbrochen. Es war von Anfang an ein Experiment.
Nach dem Fraktionsaustritt von BSW-Finanzminister Robert Crumbach sowie
Jouleen Gruhn und André von Ossowski ist es gescheitert. Die Koalition
aus BSW und SPD regierte seit Dezember 2024 mit einer Mehrheit von nur
zwei Stimmen – diese Mehrheit ist nun verloren. SPD-Regierungschef
Dietmar Woidke erklärte die Zusammenarbeit für beendet und kündigte an,
vorerst mit einer Minderheitsregierung weiterregieren zu wollen.
Außerdem kündigte er Sondierungsgespräche mit der CDU an. Was das
Scheitern der Koalition über den Zustand des BSW aussagt und welche
Folgen es für andere Bundesländer haben könnte, erklärt Lisa Caspari bei
Was jetzt?. Lees meerIn Paris kommen heute die westlichen Unterstützer der Ukraine zusammen,
um über die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands zu beraten.
Erstmals seit März 2025 treffen sich alle 35 Mitglieder der sogenannten
Koalition der Willigen persönlich. Es nehmen unter anderem der
US-Sondergesandte Steve Witkoff teil, außerdem Donald Trumps
Schwiegersohn Jared Kushner, sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr
Selenskyj und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Laut einem Entwurf für
die gemeinsame Abschlusserklärung soll die Unterstützung für die Ukraine
künftig rechtlich bindend werden. Wie sie konkret aussehen könnte und
was das mit Grönland zu tun hat, erklärt ZEIT-Korrespondent Matthias
Krupa im Podcast.Außerdem im Update: In der Bar im Schweizer Ort Crans-Montana, wo in der
Silvesternacht 40 Menschen bei einem Brand gestorben sind, gab es seit
2019 keine Brandschutzkontrollen mehr. Das sagte der Präsident des
Gemeinderats, Nicolas Féraud. Bei der letzten Kontrolle sei das
Dämmmaterial, über das sich das Feuer verbreitet hatte, nicht
beanstandet worden.Und sonst so? Rausch zum Schnäppchenpreis
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski…
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Ist Grönland als nächstes dran?
6 januari 2026 · 12 min
Nach dem Militäreinsatz in Venezuela nimmt US-Präsident Donald Trump das
nächste Ziel ins Visier. „Wir brauchen Grönland“, sagte der US-Präsident
und bekräftigte damit erneut amerikanische Besitzansprüche auf die
Insel, die zu Dänemark gehört, aber weitgehend autonom verwaltet wird.
Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen erklärte, die USA hätten
„überhaupt kein Recht“, einen Teil des dänischen Königreichs zu
annektieren; auch Schweden, Norwegen und Finnland kritisierten Trumps
Aussagen scharf. Wie Europas Regierungen auf Trumps geopolitische
Vorstöße reagieren, ordnet die außenpolitische Koordinatorin der ZEIT
Anna Sauerbrey im Podcast ein. Lees meerVom 6. Bis 8. Januar kommt die CSU jedes Jahr zu ihrer traditionellen
Klausurtagung zusammen. Dieses Jahr will die Partei im Kloster Seeon
ihren Kurs für das kommende Jahr festzurren und schlägt dabei in ihrer
Beschlussvorlage einen deutlich schärferen Ton in der Migrationspolitik
an. Der Blick ist auf die Kommunalwahlen 2026 in Bayern gerichtet: Dabei
könnte die Partei Bürgermeisterämter an die AfD verlieren.
Politikredakteurin Lisa Caspari erklärt im Podcast, wie sich die CSU
nach rechts abgrenzen will und wie fest CSU-Chef Markus Söder noch im
Sattel sitzt.Und sonst so? Warum Enten keine kalten Füße bekommen.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Dänemark: Frau von Trump-Berater postet Grönlandkarte in US-Farben
Dänemark: Donald Trump bekräftigt Anspruch der USA auf Grönland
Unabhängigkeit Grönlands: Grönlands Kriegerinnen
CSU: Der Feind steht rechts
CSU-Klausurtagung: CSU will Jugendstrafrecht schon ab zwölf Jahren
anwendenSchattenflotte: CSU will die gesamte Ostsee überwachen
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Update: Maduro vor US-Gericht: Was genau wird ihm vorgeworfen?
5 januari 2026 · 11 min
Der frühere venezolanische Machthaber Nicolás Maduro wird in New York
erstmals einem US-Richter vorgeführt. Nach Angaben von
US-Justizministerin Pam Bondi wird Maduro unter anderem wegen
Verschwörung zum internationalen Drogenhandel, Terrorismusfinanzierung
sowie illegalen Waffenbesitzes angeklagt. In New York kommt parallel der
UN-Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Venezuela
hatte die Sitzung beantragt und wirft den USA vor, die UN-Charta zu
brechen und den Frieden in der Region zu gefährden. Was Maduro und
seiner Frau vor Gericht droht und welche Folgen die Sitzung des
UN-Sicherheitsrats haben könnte, weiß US-Korrespondentin Juliane
Schäuble. Lees meerDie Ausnahmesituation nach dem Stromausfall im Berliner Südwesten hält
weiter an. In den Stadtteilen Lichterfelde, Steglitz und Zehlendorf
waren seit Samstagmorgen 45.000 Haushalte und mehr als 2.000 Unternehmen
ohne Strom – betroffen waren auch zahlreiche Krankenhäuser, Schulen,
Pflegeheime, Kitas und Supermärkte. Inzwischen ist die Lage teilweise
stabilisiert: Alle Krankenhäuser sind wieder am Netz, Supermärkte öffnen
heute und morgen schrittweise wieder. Mehrere Schulen bleiben jedoch bis
einschließlich Mittwoch geschlossen. Auch 30.000 Haushalte müssen wohl
bis voraussichtlich Donnerstag auf Strom warten. Wie die Stadt ihre
kritische Infrastruktur künftig besser schützen will und was der
Stromausfall für Berlins Sicherheit bedeutet, erklärt ZEIT-Reporter
Henrik Rampe.Und sonst so? Der wohl teuerste Fisch der Welt.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
US-Militäreinsatz in Venezuela: Das also versteht Donald Trump unter
GroßmachtpolitikEntmachtung von Nicolás Maduro: EU mahnt zu Respekt vor Volkswillen in
VenezuelaLiveblog: US-Angriff auf Venezuela: Nicolás Maduro in New Yorker
Gerichtsgebäude angekommenStromausfall in Berlin: Der Schl…
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Venezuela nach dem Angriff: Südamerika zwischen Sorge und Zustimmung
5 januari 2026 · 12 min
Der militärische Einsatz der USA in Venezuela hat in Süd- und
Mittelamerika weitreichende Reaktionen ausgelöst. Viele Regierungen der
Region sehen darin ein Signal für eine veränderte US-Politik gegenüber
Lateinamerika. Kuba verurteilte den Einsatz und warnte vor Problemen bei
der eigenen Energieversorgung, da ein großer Teil des Öls aus Venezuela
kommt. Kolumbien äußerte Sorgen um die Sicherheitslage an der
gemeinsamen Grenze. Brasilien und Mexiko verwiesen auf die Bedeutung von
Völkerrecht und Diplomatie. Andere Länder begrüßten das Vorgehen,
darunter Argentinien und Ecuador. Welche Länder den Einsatz der USA
befürworten, ordnet ZEIT-Autor Philipp Lichterbeck ein. Lees meerIm Iran sind erneut landesweite Proteste gegen die hohen
Lebenshaltungskosten und die schlechte wirtschaftliche Lage
ausgebrochen. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw wurden
allein in der ersten Woche mindestens 17 Menschen getötet. Die Proteste
werden über Chatgruppen organisiert, und seit Sonntag hat die iranische
Führung den Internetzugang im Land eingeschränkt, offenbar um
Mobilisierung und Berichterstattung zu erschweren. Die wirtschaftliche
Krise besteht seit Jahren, die Inflation lag zuletzt bei rund 50
Prozent. Ob die Proteste das Potenzial haben, das politische System
diesmal grundlegend zu verändern, analysiert Islamwissenschaftlerin
Amina Aziz.Und sonst so: Der Konzentrationstest der ZEIT
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Liveblog: USA und Venezuela: Papst Leo XIV. mahnt Souveränität
Venezuelas anKai Ambos: "Es reicht nicht, das Völkerrecht nur zu beschwören"
Was jetzt? / Angriff auf Venezuela: USA erklären Machtanspruch auf
VenezuelaUS-Einsatz in Venezuela: Zeitenwende für Lateinamerika
OK, America? / Regimewechsel in Venezuela:…
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USA erklären Machtanspruch auf Venezuela
4 januari 2026 · 13 min
Die USA haben Venezuela angegriffen und den Staatschef und Machthaber
des Landes, Nicolás Maduro, und seine Ehefrau entführt. US-Präsident
Donald Trump hatte die Gefangennahme auf seiner Online-Plattform
verkündet. Gleichzeitig griffen US-Streitkräfte Militärbasen und Häfen
an. Gegen 12 Uhr deutscher Zeit sei die Militäraktion beendet worden, so
der republikanische Senator Mike Lee. Wie begründet die Trump-Regierung
den Angriff? Juliane Schäuble, hat die Pressekonferenz von Präsident
Trump verfolgt und berichtet darüber im Podcast. Lees meerDer Konflikt zwischen den USA und Venezuela hat eine Vorgeschichte: Laut
der Trump-Regierung soll Maduro in angebliche Drogengeschäfte verwickelt
sein, die die US-Sicherheit bedrohen würden. In den vergangenen Monaten
hatten US-Streitkräfte vor Venezuelas Küste daher immer wieder Boote
versenkt, die angeblich Drogen transportiert haben sollen. Alexander
Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, erklärt wie es in Venezuela
weitergehen könnte.Und sonst so? Tsundoku – wieso der Stapel ungelesenen Bücher mehr als
nur Unordnung ist.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst
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Angriffe in Caracas: Das eigentliche Ziel war der Präsident
USA und Venezuela: "Trump ist sicher kein Präsident des Friedens"
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Spezial: Machtwechsel oder Übergangsphase? Venezuelas ungewisse Zukunft
3 januari 2026 · 9 min
Raketen und Flugobjekte über der venezolanischen Hauptstadt Caracas,
Explosionen und ein vermisster Staatschef – so haben viele Venezolaner
den Samstagmorgen erlebt. In den frühen Morgenstunden hat das Militär
der USA mehrere Angriffe gegen das südamerikanische Land gestartet,
Militärkasernen und Häfen wurden attackiert. Kurz vor 11 Uhr deutscher
Zeit verkündete US-Präsident Donald Trump dann die "Gefangennahme" von
Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. Laut der Nachrichtenagentur
Reuters sollen Elitesoldaten der USA die Operation durchgeführt haben. Lees meerSpannungen zwischen den USA und Venezuela gibt es bereits länger. Seit
Monaten versenkt das US-Militär Boote vor der Küste Venezuelas, die
angeblich Drogen transportieren sollen. Diese Drogen würden laut Trump
die Sicherheit der USA gefährden. Der Vorwurf: Auch Machthaber Maduro
sei in die Geschäfte mit Rauschgiften verwickelt. Hierfür soll er sich
nun in den USA verantworten, eine Anklage vor einem New Yorker Gericht
ist vonseiten des US-Justizministeriums bereits geplant.Nach der Militäraktion hat die Vizepräsidentin Venezuelas, Delcy
Rodríguez, die Staatsgeschäfte übernommen. Das Land könnte aber in
Instabilität abrutschen, denn die Elite des Landes ist eng mit dem
Regime Maduro verknüpft. Ein erzwungener Regimewechsel könnte zu einem
Bürgerkrieg führen oder kriminelle Gruppen befördern.Im Gespräch mit Azadê Peşmen berichtet Alexander Kauschanski,
Auslandsredakteur der ZEIT, über die aktuellen Entwicklungen in
Venezuela. Außerdem erklärt er die Hintergründe des Angriffs und blickt
in die mögliche Zukunft Venezuelas.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Israel schließt 37 NGOs aus Gaza aus: "Die Not wird noch größer werden"
3 januari 2026 · 12 min
Israel hat 37 internationale Hilfsorganisationen, darunter Ärzte ohne
Grenzen, Oxfam und die Caritas, angewiesen, ihre Arbeit im Gazastreifen
einzustellen. Seit dem 1. Januar 2026 dürfen sie nicht mehr tätig sein
und bis März müssen sie Gaza verlassen. Die israelische Regierung
begründet den Schritt mit unvollständigen Registrierungen und fehlenden
Personallisten der NGOs. Diese seien nötig, um Verbindungen zu
Terrorgruppen zu verhindern. Die betroffenen Hilfswerke weisen die
Vorwürfe zurück und sprechen von einer gezielten Behinderung humanitärer
Hilfe. Auch international stößt das Vorgehen auf Kritik. Die EU, der
UN-Hochkommissar für Menschenrechte Volker Türk sowie mehrere westliche
Staaten warnen vor den Bedingungen in Gaza und werfen Israel vor,
lebensrettende Hilfe zu blockieren. Was das Verbot der
Hilfsorganisationen für die humanitäre Lage in Gaza bedeutet, berichtet
ZEIT-Autorin Steffi Hentschke. Lees meerIn der Silvesternacht ist in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana
ein Brand ausgebrochen. Nach offiziellen Angaben starben dabei
mindestens 40 Menschen und viele weitere wurden teils schwer verletzt.
Die Identifizierung der Toten ist wegen starker Verbrennungen schwierig
und kann mehrere Tage dauern. Als wahrscheinliche Ursache nannte die
Staatsanwaltschaft Sprühfontänen, die zu nah an der Decke abgebrannt
worden seien. In der Folge – davon geht die Kantonsregierung aus, sei es
zu einem sogenannten Flashover gekommen, bei dem sich ein Brand
explosionsartig ausbreitet. Was genau unter einem Flashover zu verstehen
ist und warum er so gefährlich ist, erklärt Jochen Zehfuß, Leiter des
Fachgebiets Brandschutz der TU Braunschweig.Und sonst so: Vondelkirche in Amsterdam steht in Flammen
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Lib…
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"Eine der schlimmsten Tragödien“ in der Schweizer Geschichte
2 januari 2026 · 12 min
Durch das Feuer während einer Silvester-Party in einer Bar im Schweizer
Skiort Crans-Montana sind nach Angaben der Polizei rund 40 Menschen ums
Leben gekommen und 115 weitere verletzt worden. Der Schweizer Präsident
Guy Parmelin nannte den Brand "eine der schlimmsten Tragödien, die unser
Land erlebt hat". Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Vom
Unglücksort berichtet im Podcast Marlon Rusch, Redakteur im Züricher
Büro der ZEIT. Lees meer2026 wird ein Superwahljahr auf Landesebene. In gleich fünf
Bundesländern werden neue Parlamente gewählt. Welche Politiker dabei
wichtig werden könnten und wen man jenseits dessen in der deutschen
Politik im neuen Jahr im Blick behalten sollte, orakelt Michael
Schlieben aus dem Politikressort bei Was jetzt?.Und sonst so? Schwarzweiß Filmklassiker für umme.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Schweizer Skiort: Ein Albtraum in der Neujahrsnacht
Politiker in 2026: Sie werden 2026 wichtig
Cem Özdemir: Was geht eigentlich mit Cem?
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Merz' Neujahrsansprache: "Wir sind kein Spielball von Großmächten"
31 december 2025 · 6 min
Auch zwischen den Jahren versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie mit den
Nachrichten des Tages. Täglich, außer an Neujahr, melden wir uns um 12
Uhr mit einem kurzen Update. Ab dem 2. Januar sind wir wieder mit
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Lassen die USA den Konflikt mit Venezuela weiter eskalieren?
30 december 2025 · 5 min
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Kein Durchbruch nach Treffen von Selenskyj und Trump
29 december 2025 · 4 min
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Selenskyj und Trump – Was vom Treffen in Florida zu erwarten ist
28 december 2025 · 6 min
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"Miserables Baustellenmanagement" bei der Deutschen Bahn
27 december 2025 · 3 min
Auch zwischen den Jahren versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie mit den
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Der Was jetzt?-Jahresrückblick
24 december 2025 · 1 uur 4 min
Die erste Was jetzt?-Folge im Jahr 2025 hatte den Titel: "Ein
Jahr, das uns keine Zeit zum Warmlaufen lässt." Und ja, die politischen
Ereignisse ließen nicht auf sich warten. Am 20. Januar legt Donald Trump
zum zweiten Mal seinen Amtseid ab und tritt seine zweite Präsidentschaft
an. Welche seiner zentralen Vorhaben hat diese US-Regierung bislang
umgesetzt? Und was waren für die US-Korrespondentinnen der ZEIT in den
vergangenen zwölf Monaten Lichtblicke? Lees meerAuch in Deutschland hat in diesem Jahr eine neue Regierung ihre Arbeit
aufgenommen. Am 6. Mai wird Friedrich Merz im zweiten Anlauf als
Bundeskanzler vereidigt. Doch die Koalition mit der SPD steht von Anfang
an auf wackeligen Beinen. Eine der ersten Amtshandlungen der neuen
Regierung: die Verschärfung der Migrationspolitik. Handelt sie dabei
auch aus Sorge vor der AfD?Das Jahr 2025 war auch wieder von Kriegen geprägt. Die Ukraine geht in
ihren vierten Kriegswinter. Im Herbst hat Russland seine Angriffe auf
das Land verstärkt, Drohnen bombardieren Städte, an der Front gerät die
ukrainische Armee zunehmend unter Druck. Im September dringen Drohnen in
den polnischen Luftraum ein, russische Kampfjets wurden im estnischen
Luftraum gesichtet. Doch zwischen all dem gab es in diesem Jahr auch
Momente der Hoffnung – und zuletzt intensiv geführte Gespräche, vor
allem zwischen Russland, der Ukraine und den USA.Einen Frieden – zumindest auf dem Papier – konnten die USA in diesem
Jahr bereits an anderer Stelle herbeiführen: Am 10. Oktober tritt im
Gazastreifen eine Waffenruhe in Kraft. Auch wenn sie brüchig bleibt,
gibt sie den Menschen etwas Luft zum Atmen. Im Podcast treffen wir Nour
Nofal wieder. Bereits im Sommer hat sie uns in einer Sonderfolge von
ihrem Traum erzählt, Gazas erste Neurochirurgin zu werden. Was wünscht
sie sich nun?Wenn Sie nach Trump, Regierungskrisen und Kriegen denken: Dieses Jahr
möchte ich eigentlich nicht noch einmal Revue passieren lassen – dann
haben wir in dieser Folge noch mehr für Sie. Bun… -
Ein offenes Ohr an Weihnachten
24 december 2025 · 13 min
Einsamkeit, Angst und quälende Gedanken zählen auch 2025 zu den
häufigsten Gründen, weshalb Menschen die Telefonseelsorge kontaktieren.
Nach Angaben des Vorsitzenden der Telefonseelsorge Deutschland, Ludger
Storch, gingen im laufenden Jahr mehr als 1,2 Millionen Anrufe ein.
Viele Hilfesuchende meldeten sich, weil sie niemanden mehr hätten, mit
dem sie sprechen könnten. Neben Einsamkeit spielten auch
Gewalterfahrungen, Suchtprobleme, psychische Erkrankungen, Trauer,
Hoffnungslosigkeit und Suizidgedanken eine zentrale Rolle. Wie die
Telefonseelsorge in solchen Situationen unterstützen und helfen kann,
erklärt Ludger Storch im Podcast. Lees meerDer größte Teil des weltweit verkauften Weihnachtsschmucks kommt aus
China, vor allem aus der Handelsstadt Yiwu. Trotz des Zollstreits mit
den USA konnte die Stadt 2025 erneut ein starkes Geschäft verzeichnen.
Zwischenhändler aus Yiwu beliefern nicht nur die USA, sondern auch
Märkte in Lateinamerika, Europa und der arabischen Welt. In riesigen
Messehallen werden Plastiktannen, Kugeln, Kränze und andere Dekorationen
präsentiert und verkauft. Insgesamt wuchs der Handel in Yiwu um mehr als
20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. ZEIT-Korrespondent Jens Mühling ordnet
ein, warum ausgerechnet Yiwu zum Herzstück der weltweiten
Weihnachtsdekoproduktion wurde.Und sonst so? Mädchen erobern den Windsbacher Chor
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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ZEIT auf WhatsApp.Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos unter den Nummern
0800 1110111 / 0800 1110222 und 116123 erreichbar.Weitere Links zur Folge:
"Die sogenannte Gegenwart": Die beste Serie über ChatGPT und Einsamkeit:
"Pluribus""English, please!": Ist Einsamkeit eine Epidemie?
Benno Fürmann: "Ich will nicht mehr alleine sein"
"Copsy-Studie": Junge Menschen weiter …
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Update: Weder USA noch Dänemark – Grönland möchte unabhängig sein
23 december 2025 · 9 min
US-Präsident Donald Trump will Grönland weiterhin zum Teil der USA
machen. Erst am Montag ernannte Trump einen Sondergesandten für die
Insel im Nordatlantik. Die dänische Regierung kündigte daraufhin an, den
US-Botschafter einzubestellen. Die Insel ist weitgehend autonom, aber
offiziell Teil Dänemarks. Wie blicken die Grönländerinnen und Grönländer
auf die Pläne von Trump? Und wieso will Trump Grönland unbedingt haben?
Diese und weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale
Korrespondentin der ZEIT. Lees meerInnerhalb der SPD haben sich ausreichend viele Parteimitglieder für ein
Mitgliederbegehren gegen die geplante Bürgergeldreform ausgesprochen.
Das Begehren richtet sich gegen die Verschärfungen beim Bürgergeld, die
die Bundesregierung verabschiedet hat. Damit stellen sich die
Parteimitglieder gegen ihre eigene Parteispitze, die die Reform
innerhalb der Koalition selbst ausgehandelt hat.In Aleppo, der zweitgrößten Stadt Syriens, ist es zu Kämpfen gekommen.
Milizen der Regierung in Damaskus und kurdisch geführte Einheiten der
Syrischen Demokratischen Kräfte beschossen sich gegenseitig. Beide
Parteien werfen einander vor, das Feuer zuerst eröffnet zu haben.
Inzwischen haben sich beide Seiten auf eine Deeskalation geeinigt.Außerdem hat Deutschland erstmals seit 2011 einen Straftäter nach Syrien
abgeschoben. Der Verurteilte sei am Vormittag den Behörden in Damaskus
übergeben worden, sagte das Bundesinnenministerium.Und sonst so? Ein Obdachloser spendet alleinerziehenden Müttern 200
Euro.Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Donald Trump: Rache als Regierungsstil
Jeff Landry: Donald Trump ernennt Sondergesandten für Grönland
Bürgergeldreform: Hätten sie es mal lieber ga…
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Warum die Gesundheitsministerin ihr Versprechen bricht
23 december 2025 · 13 min
Die gesetzlichen Krankenkassen Techniker Krankenkasse (TK) und
DAK-Gesundheit erhöhen zum 1. Januar 2026 ihre Zusatzbeiträge. Bei der
TK steigt der Zusatzbeitrag von 2,45 auf 2,69 Prozent, bei der DAK von
2,8 auf 3,2 Prozent. Die Krankenkassen erhöhen ihre Beiträge, obwohl das
neue Sparpaket der Regierung die Erhöhungen eigentlich stoppen
sollte. Das Maßnahmenpaket sieht Einsparungen von rund zwei Milliarden
Euro vor, vor allem bei Krankenhausausgaben. Nach Angaben der DAK werden
zum Jahreswechsel voraussichtlich mehr als 39 Millionen gesetzlich
Versicherte von höheren Zusatzbeiträgen betroffen sein. Experten
erwarten, dass die Belastung für Versicherte ab 2027 weiter steigen
könnte. Warum die Krankenkassen finanziell so unter Druck stehen,
erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Lees meerDer seit 2023 andauernde Krieg im Sudan wird laut einer aktuellen
Umfrage unter 22 internationalen Hilfsorganisationen als die am
stärksten vernachlässigte humanitäre Krise des Jahres 2025 eingestuft.
Kurzzeitig rückte der Konflikt im Oktober in den internationalen Fokus,
nachdem die paramilitärische RSF-Miliz die Stadt Al-Faschir in der
Region Darfur eingenommen hatte. Die Kämpfe dauern weiter an und die
humanitäre Lage bleibt angespannt. Die Europäische Union kündigte
zuletzt an, eine Luftbrücke zur Versorgung der betroffenen Bevölkerung
einzurichten. Andrea Böhm ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im
Podcast ordnet sie die aktuelle Lage im Sudan ein.Und sonst so? Ein Quiz zu den viralen Momenten aus 2025
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Gesundheit: Krankenkassen TK und DAK heben Zusatzbeiträge im neuen Jahr
anGesetzliche Krankenkassen: Gesundheitsministerin Warken will
Krankenka… -
Wie verwundbar ist Russland?
22 december 2025 · 9 min
In Moskau ist der russische General Fanil Sarwarow bei der Explosion
eines Sprengansatzes an seinem Auto getötet worden. Russische Ermittler
prüfen unter anderem, ob der ukrainische Geheimdienst für die Tat
verantwortlich sein könnte. Ein Bekenntnis aus Kyjiw gibt es bislang
nicht. Sarwarow hat die operative Ausbildungsabteilung des russischen
Generalstabs geleitet. Erst vor einem Jahr wurde der russische General
Igor Kirillow ebenfalls bei einem Bombenanschlag in Moskau getötet.
Damals bekannte sich der ukrainische Geheimdienst SBU dazu. Gleichzeitig
meldet Russland einen ukrainischen Drohnenangriff auf Hafenanlagen in
der Region Krasnodar, bei dem Schiffe beschädigt worden sein sollen und
ein Großbrand ausgebrochen sein soll. Wie wahrscheinlich eine
Beteiligung des ukrainischen Geheimdienstes an der Explosion in Moskau
ist, beantwortet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der
ZEIT. Außerdem ordnet er im Podcast ein, wie verwundbar Russland nach
fast vier Jahren Krieg in der Ukraine geworden ist. Lees meerDie Bundesregierung plant einen neuen Anlauf für die
Vorratsdatenspeicherung. Künftig sollen Internetanbieter zur Bekämpfung
von Kriminalität im Netz IP-Adressen ihrer Nutzer bis zu drei Monate
lang speichern. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat dazu
einen Gesetzesentwurf vorgelegt. Dieser wurde laut Medienberichten am
vergangenen Freitag zur Abstimmung an die übrigen Ministerien
verschickt. Kritiker warnen vor anlassloser Massenüberwachung und sehen
Grundrechte in Gefahr. Schon einmal ist die Vorratsdatenspeicherung in
Deutschland eingeführt, aber nach kurzer Zeit wieder ausgesetzt worden,
nachdem der Europäische Gerichtshof sie für europarechtswidrig erklärt
hatte. Lisa Hegemann leitet das Digitalressort der ZEIT. Im Podcast
berichtet sie, wie der neue Gesetzesentwurf rechtlich einzuordnen ist
und welche Chancen er hat.Außerdem im Update:
China verhängt hohe Zölle auf bestimmte Milchprodukte aus der EU. Der
Vorwurf lautet, dass die Milchprodu… -
"Die Risse in der Maga-Bewegung schließen sich nicht, sie werden weiter"
22 december 2025 · 12 min
In Phoenix im US-Bundesstaat Arizona hat am Wochenende das jährliche
Treffen der rechtspopulistischen Jugendorganisation Turning Point USA
stattgefunden. Es war die erste große Konferenz seit dem Tod ihres
Gründers Charlie Kirk. Der Social-Media-Star und Maga-Aktivist war im
September bei einem Debattenevent an einer Universität in Utah
erschossen worden. Kirk hatte Turning Point USA 2012 gegründet und über
die Jahre zu einer der einflussreichsten konservativen Jugendbewegungen
des Landes aufgebaut. Mit seiner Organisation mobilisierte er Tausende
junge Menschen für Donald Trumps Maga-Bewegung. Auf der Konferenz traten
viele prominente Maga-Akteure auf – unter anderem Vizepräsident JD
Vance. Dabei wurden tiefe Risse innerhalb der Bewegung sichtbar – unter
anderem bei der Frage, wer Donald Trump nachfolgen könnte. Auch die
US-Politik gegenüber Israel und die Frage nach Militäreinsätzen im
Ausland spalten das rechte Lager. Anna Sauerbrey, außenpolitische
Koordinatorin der ZEIT, hat die Veranstaltung dort beobachtet. Im
Podcast schildert sie ihre Eindrücke und analysiert, welche Schlüsse
sich daraus für die Zukunft der Maga-Bewegung ziehen lassen. Lees meerVor etwas mehr als einer Woche wurden am Bondi Beach in Sydney 15
Menschen bei einem Anschlag auf eine Menschenmenge getötet. 42 weitere
Menschen wurden bei der schwersten Terrorattacke der jüngeren
australischen Geschichte teils lebensgefährlich verletzt. Ziel des
Angriffs war das jüdische Lichterfest Chanukka. Die Polizei geht von
einem antisemitischen Motiv aus. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es
sich um einen 50-jährigen Mann und seinen 24-jährigen Sohn. Der Vater
soll 1998 mit einem Studentenvisum aus Indien nach Australien gekommen
sein. Die Polizei erschoss ihn am Tatort. Sein Sohn wurde in Australien
geboren und stand bereits seit 2019 wegen mutmaßlicher Kontakte zu einem
islamistischen Prediger unter Beobachtung des Inlandsgeheimdienstes
ASIO. Nach Ermittlerangaben sollen beide Verbindungen zur Terrormiliz
"Isl… -
Wie die veröffentlichten Epstein-Akten Trump unter Druck setzen
21 december 2025 · 13 min
Das US-Justizministerium hat mit der Veröffentlichung von
Ermittlungsakten zum Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey
Epstein begonnen. Auf der Webseite des Ministeriums sind Tausende
Dokumente und Fotos abrufbar, viele davon teilweise oder vollständig
geschwärzt. Demokratische Abgeordnete im US-Parlament kritisieren, dass
die Unterlagen nicht vollständig veröffentlicht wurden, und verweisen
auf fehlende Inhalte. Welche neuen Erkenntnisse sich aus dem bisher
zugänglichen Material ergeben und warum nicht alle Akten gleichzeitig
freigegeben wurden, ordnet ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble ein. Lees meerEine Woche nach dem Angriff auf US-Truppen in der syrischen Stadt
Palmyra, bei dem zwei Soldaten und ein Dolmetscher getötet wurden, hat
das US-Militär Vergeltungsangriffe gegen die Terrormiliz "Islamischer
Staat" (IS) durchgeführt. Ziel der Operation war es, Waffenlager,
Infrastruktur und Kämpfer des IS zu treffen. Gleichzeitig hat das neue
syrische Regime unter Ahmed al-Scharaa in den vergangenen Monaten
zunehmend Anerkennung im Westen erfahren. Der Übergangspräsident trat
unter anderem bei den Vereinten Nationen auf und wurde vom
US-Präsidenten im Weißen Haus gelobt. Wie stark der Einfluss des IS
aktuell noch in Syrien ist, analysiert ZEIT-Autorin Stella Männer.Und sonst so: Wie man auf Gruppenfotos gut aussieht
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Jeffrey Epstein: US-Justizministerium veröffentlicht neue Epstein-Akten
Michael Wolff: "Donald Trump war der beste Freund von Jeffrey Epstein"
Epstein-Akten: Wie eng war diese Freundschaft wirklich?
Freigabe der Epstein-Akten: Die US-Regierung verschleiert weiter
Jeffrey Epstein: US-Justizministerium veröffentlicht neue Epstein-Akten
Sexualstraftäter Jeffrey Epstein: Nicht alle …
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Mercosur-Abkommen: Wer profitiert – und wer verliert
20 december 2025 · 13 min
Das seit rund 26 Jahren verhandelte Freihandelsabkommen zwischen der
Europäischen Union und den südamerikanischen Mercosur-Staaten ist erneut
vertagt worden. Hintergrund sind weiterhin Vorbehalte mehrerer
EU-Mitgliedsstaaten, darunter Frankreich, Italien, Ungarn und Polen. Die
Länder befürchten negative Auswirkungen auf ihre Landwirtschaft und
verweisen auf mögliche Wettbewerbsnachteile für europäische Bauern. Das
Mercosur-Abkommen sieht vor, Zölle auf rund 91 Prozent des Warenhandels
zwischen der EU und den Mercosur-Staaten abzuschaffen. Was ein Abkommen
für die Mercosur-Staaten und Europa bedeuten würde, ordnet Thomas
Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein. Lees meerIn der Europäischen Union wird derzeit darüber diskutiert, ob Begriffe
wie „Wurst“, „Fleisch“, „Hack“ oder „Schnitzel“ künftig ausschließlich
für Produkte aus tierischem Fleisch verwendet werden dürfen. Anlass ist
ein Antrag von konservativen Abgeordneten, der mit dem Schutz von
Tierhaltern und möglicher Verwechslungsgefahr für Verbraucher begründet
wird. Hersteller verweisen darauf, dass pflanzliche Alternativen bereits
klar gekennzeichnet sind, etwa durch die Bezeichnung „vegan“ oder
„vegetarisch“. Das EU-Parlament stimmte dem Vorschlag mehrheitlich zu,
eine abschließende Entscheidung steht noch aus. Was ein Verbot der
Produktnamen für die Branche bedeuten würde, analysiert Merlind Theile,
Redakteurin im Politikressort der ZEIT.Und sonst so? Fluchen steigert die Leistung.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
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Mercosur-Abkommen: Platzt der Deal, würde das vor allem Europa schaden
Freihandel: Tausende Landwirte demonstrieren in Brüssel gegen
Mercosur-AbkommenHandelsabkommen: EU-Parlament fordert besseren Schutz für Bauern be…
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Update: Drei Perspektiven auf die Ergebnisse des EU-Gipfels
19 december 2025 · 11 min
Die EU hat sich nicht darauf einigen können, eingefrorene russische
Staatsvermögen direkt für die Finanzierung der Ukraine zu nutzen.
Stattdessen verständigten sich die Staats- und Regierungschefs auf einen
Kompromiss: Die Ukraine erhält 2026 und 2027 von der EU zinslose Kredite
in Höhe von 90 Milliarden Euro. Wie hoch das finanzielle Risiko für die
EU tatsächlich ist und ob der Kompromiss nun doch ein Erfolg ist,
erklärt ZEIT-Korrespondent Ulrich Ladurner. Lees meerRusslands Präsident Wladimir Putin hat den Plan, eingefrorenes
russisches Staatsvermögen zur Finanzierung von Ukrainehilfen zu nutzen,
scharf kritisiert. Was Putin darüber hinaus zu möglichen
Friedensverhandlungen gesagt hat, welche Rolle er den USA zuschreibt und
wie seine Aussagen einzuordnen sind, erklärt Politikredakteur Maxim
Kireev.Außerdem im Update: Die Entscheidung über das Freihandelsabkommen
zwischen der EU und den Mercosur-Staaten ist verschoben worden.Und sonst so? Es gibt sie doch: positive Nachrichten fürs Klima im Jahr
2025.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
EU-Gipfel: Reicht das, um Russland zu beeindrucken?
Krieg gegen die Ukraine: EU will vorerst kein russisches Vermögen zur
Ukrainehilfe nutzenRussisches Vermögen: Der hybride Krieg hat eine weitere Front
Krieg gegen die Ukraine: Wladimir Putin wirft EU versuchten "Raub" vor
EU-Gipfel: Belgien fordert bei russischem Vermögen Vergemeinschaftung
des RisikosFriedrich Merz: Er will führen. Jetzt zeigt sich, ob Europa ihm folgt
Handelsabkommen: Friedrich Merz versichert EU-Mehrheit für
Mercosur-AbkommenSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
unser unser Podcastabo kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
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Was AfD-Abgeordnete wirklich in den USA gemacht haben
19 december 2025 · 13 min
Die AfD nutzt die letzte Sitzung des Bundesrates in diesem Jahr, um
einen Antrag zur deutschen Außenpolitik einzubringen. Darin kritisiert
sie die US-Politik der Bundesregierung und spricht sich zugleich
ausdrücklich für den außenpolitischen Kurs der Trump-Administration aus.
Der Antrag folgt kurz nach einer Reise mehrerer AfD-Abgeordneter in die
USA, mit der die Partei ihre transatlantischen Kontakte demonstrieren
wollte. Recherchen der ZEIT zeigen jedoch, dass die Reise nicht so
verlaufen ist, wie von der AfD behauptet. Demnach wurde sie nicht von
der deutschen Botschaft flankiert, zudem fanden offenbar weniger
hochrangige Gespräche statt als öffentlich dargestellt. Die
Delegationsreise kostete rund 100.000 Euro Steuergeld. Unklar ist, ob
die Reise die angegebenen Ziele erreicht hat. Warum sucht die AfD die
Nähe zur US-Regierung? Christian Fuchs aus dem Investigativ-Ressort der
ZEIT erklärt im Podcast, was die Abgeordneten der AfD in den USA gemacht
haben und welche Folgen eine zweckfremde Verwendung von Steuergeld haben
könnte. Lees meerDie Bundesregierung will bis Ende des Jahres 535 Afghaninnen und
Afghanen mit Aufnahmezusage aus Pakistan nach Deutschland bringen. "Wir
wollen das so weit wie möglich im Dezember abschließen", sagte
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Die Bundesregierung stehe
dazu im Austausch mit den pakistanischen Behörden. Laut
Menschenrechtsorganisationen warten allerdings deutlich mehr Betroffene
auf ihre Ausreise, rund 1.800 sollen es sein. Deutschland hatte
besonders gefährdeten Personen nach der Machtübernahme der Taliban vor
vier Jahren Schutz zugesagt – darunter ehemaligen Ortskräften,
Menschenrechtlern, Richtern und Journalisten. Hunderte von ihnen harren
bis heute in Pakistan aus. Zugleich droht die pakistanische Regierung
mit Abschiebungen nach Afghanistan. Wolfgang Bauer, Reporter der
Chefredaktion der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum nur ein Teil der
Zusagen eingelöst wird und was den Zurückgelassenen droht.Und sonst so? Bu…
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Update: EU-Asylrecht – Abschiebung in ein unbekanntes Land
18 december 2025 · 11 min
Das Europaparlament hat beschlossen, dass EU-Länder Asylbewerber künftig
in Drittstaaten abschieben dürfen, in denen sie weder geboren wurden
noch je gelebt haben. Das Verfahren, das an das umstrittene
Ruanda-Modell Großbritanniens erinnert, soll Abschiebungen erleichtern,
ohne dass ein reguläres Asylverfahren innerhalb der EU erfolgt. Die
Abstimmung erfolgte überwiegend mit Stimmen rechts der Mitte, darunter
CDU/CSU- und AfD-Abgeordnete. Linke, Grüne und Sozialdemokraten stimmten
mehrheitlich dagegen. Wie wirksam dieses Verfahren tatsächlich ist und
ob dadurch die Migration zurückgeht, analysiert Simon Langemann,
Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Lees meerBeim EU-Gipfel in Brüssel soll über die Nutzung der eingefrorenen
russischen Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine entschieden
werden. Bundeskanzler Friedrich Merz setzt sich dafür ein, die Mittel in
Form eines sogenannten Reparationsdarlehens bereitzustellen. Mehrere
Mitgliedsstaaten äußern jedoch Bedenken. Besonders zurückhaltend zeigt
sich Belgien, da dort beim Finanzdienstleister Euroclear der Großteil
der russischen Gelder verwaltet wird. EU-Kommissionspräsidentin Ursula
von der Leyen und Ratspräsident António Costa machten deutlich, dass der
Gipfel notfalls verlängert werde. Ziel sei eine Einigung über die
Finanzierung der Ukraine für die kommenden zwei Jahre.Außerdem im Update: Bei der Schufa wurden verspätete Zahlungen bislang
meist bis zu drei Jahre gespeichert, selbst wenn die Rechnungen
inzwischen beglichen wurden. Der Bundesgerichtshof entschied nun, dass
die Speicherfrist vom Einzelfall abhängt und in bestimmten Situationen
auch kürzer ausfallen kann. Was das für Verbraucherinnen und Verbraucher
bedeutet, erklärt Marilena Piesker, Redakteurin im Geldressort der
ZEIT.Und sonst so? Melanias eigene Dokuserie
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Wenn Sie im…
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Wie die eingefrorenen russischen Milliarden der Ukraine helfen könnten
18 december 2025 · 13 min
In Brüssel beraten die Staats- und Regierungschefs der EU darüber, ob
eingefrorenes russisches Staatsvermögen in Höhe von rund 210 Milliarden
Euro zur Unterstützung der Ukraine eingesetzt werden soll. Die Gelder
liegen überwiegend in der EU und sind seit Beginn des russischen
Angriffskriegs blockiert. Die Ukraine ist dringend auf zusätzliche
Milliarden angewiesen, um den Krieg weiter zu finanzieren. Mehrere
EU-Staaten äußerten Bedenken, darunter Ungarn und Tschechien. Besonders
zurückhaltend zeigt sich Belgien, wo ein Großteil der Vermögen verwahrt
wird. Ob eine Einigung gelingt und wie lange die Mittel im Ernstfall
reichen würden, ordnet Maxim Kireev, Politikredakteur der ZEIT, ein. Lees meerEine Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass Immobilien
für Millennials weniger wegen hoher Kreditraten, sondern vor allem wegen
des stark gestiegenen Eigenkapitalbedarfs unerschwinglicher geworden
sind. Zwar ist die monatliche Belastung durch Hypotheken im Verhältnis
zum Einkommen ähnlich geblieben, doch die Preise für Eigentumswohnungen
haben sich seit den 1980er-Jahren vervielfacht. Eine Wohnung kostete
1980 im Schnitt rund 93.000 Euro, 2024 etwa 365.000 Euro. Welche
politischen Maßnahmen den Erwerb von Wohneigentum künftig erleichtern
könnten, analysiert Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der
ZEIT.Und sonst so? Staunen als geheime Superkraft
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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ZEIT auf Whatsapp.Weitere Links zur Folge:
Ukrainekrieg: Und wenn die EU doch noch ziemlich mächtig ist?
Krieg gegen die Ukraine: EU-Staaten beschließen dauerhaftes Einfrieren
russischer VermögenRussische Vermögen für die Ukraine: Der Milliardentrick des Friedrich
MerzRussisches Vermögen: Wie russische Oligarchen europäische
Staatshaushalte attackie… -
Update: Das Bürgergeld heißt bald Grundsicherung – Regierung erhöht den Druck auf Arbeitslose
17 december 2025 · 10 min
Die Bundesregierung hat sich auf eine Reform des Bürgergelds geeinigt
und schon der Name ist neu: Künftig soll die Sozialleistung
Grundsicherung heißen. Für rund fünfeinhalb Millionen Menschen in
Deutschland ändert sich damit einiges. Wer eine als zumutbar geltende
Arbeit ablehnt oder mehrfach nicht zu Terminen im Jobcenter erscheint,
muss mit Kürzungen rechnen. Gleichzeitig verspricht die Koalition, die
Vermittlung in Arbeit zu verbessern und Langzeitarbeitslose stärker zu
unterstützen. Doch der Weg zu dieser Einigung war konfliktreich.
Wochenlang stritten SPD und Union über Sanktionen, Pflichten und die
Frage, wie viel Druck der Staat ausüben darf. Anna Mayr, Redakteurin im
Hauptstadtbüro der ZEIT, hat die Debatte um die Reform intensiv
begleitet. Im Podcast erklärt sie, warum die Koalition sich so uneinig
war und was Arbeitssuchenden helfen würde, dauerhaft einen Job zu
finden. Lees meerIm Bundestag hat heute eine Regierungsbefragung stattgefunden. Eine
Stunde lang beantwortete Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Fragen der
Abgeordneten zu verschiedenen Themen. Er sprach dabei unter anderem über
die Ukraine und die wirtschaftliche Lage in Deutschland.Außerdem im Update:
- Die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, hat in Interviews
mit dem Magazin Vanity Fair überraschend kritisch über ihren Chef,
US-Präsident Donald Trump gesprochen. Dieser habe die
„Persönlichkeit eines Alkoholikers“, sagte Wiles. Nach der
Veröffentlichung des Artikels warf Wiles der Zeitschrift allerdings
vor, Zitate aus dem Zusammenhang gerissen zu haben. Kerstin
Kohlenberg erklärt, welche Absichten Wiles verfolgen könnte.
- Der Regisseur und Autor Rosa von Praunheim ist im Alter von 83
Jahren gestorben. Erst in der vergangenen Woche hatte er seinen
langjährigen Lebensgefährten Oliver Sechting geheiratet. Der 1942
als Holger Radtke geborene Filmemacher schrieb mit mehr als 150
Kurz- und Langfilmen Filmgeschichte. Mit Werken wie "Nicht der
Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in de… -
"Für Merz ist das ein wichtiger Tag in einer entscheidenden Woche"
17 december 2025 · 13 min
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält am Mittwoch im Bundestag seine
letzte Regierungserklärung für dieses Jahr. Der Termin liegt mitten in
einer entscheidenden Woche – zwischen den von ihm orchestrierten
Berliner Ukrainegesprächen und seiner Reise zum EU-Gipfel nach Brüssel.
Für Merz ebenso wie für Europa steht Großes auf dem Spiel: Die Frage der
Finanzierung der Ukraine mithilfe des in Belgien eingefrorenen
russischen Vermögens dürfte das entscheidende Thema beim Gipfel werden.
Vor seiner Abreise will Merz zu Hause in Berlin noch einige
zentrale Vorhaben der schwarz-roten Bundesregierung anschieben: In der
letzten Kabinettssitzung des Jahres soll nicht nur die Reform der
Grundsicherung beschlossen, sondern auch die Rentenkommission eingesetzt
und ein Gesetz zur schnelleren Erneuerung der Infrastruktur Deutschlands
auf den Weg gebracht werden. In seiner Bundestagsrede dürfte Merz eine
innenpolitische Bilanz des zu Ende gehenden Jahres ziehen. Wie wird sich
Merz vor dem Bundestag präsentieren? Und wie wichtig ist die aktuelle
Phase für seine Kanzlerschaft? Diese und weitere Fragen beantwortet
Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerDer Beginn des sogenannten Arabischen Frühlings, der die politische
Ordnung mehrerer arabischer Länder erschütterte, ist 15 Jahre her. Der
tunesische Gemüsehändler Mohamed Bouazizi, der sich aus Verzweiflung
über die Willkür staatlicher Behörden in seinem Heimatland selbst
verbrannte, trat eine Welle an Protesten los. Zunächst zwangen
Demonstrierende den tunesischen Machthaber Ben Ali zur Flucht,
schließlich griffen die Aufstände auf die Länder Ägypten, Libyen, Syrien
und Jemen über. Was ist 15 Jahre später von den Protesten übrig? In
Ägypten herrscht erneut ein Militärdiktator, in Syrien wurde das
Assad-Regime erst nach einem jahrelangen blutigen Bürgerkrieg gestürzt.
Und die heutige junge Generation führt kein besseres Leben als jene, die
die Proteste einst lostrat, sagt Yassin Musharbash, Nahostkenner im
Investigativre… -
Update: Doch kein Verbrenner-Aus?
16 december 2025 · 11 min
Die EU-Kommission plant, vom vollständigen Aus für Verbrennungsmotoren
bei Neuwagen ab 2035 abzurücken. Statt einer strikten Pflicht zur
CO₂-Neutralität könnten auch nach 2035 noch Fahrzeuge mit Verbrenner-
oder Hybridantrieb zugelassen werden – sofern ihre Emissionen auf
anderem Weg ausgeglichen werden und bestimmte Kriterien erfüllt sind.
Damit vollzieht die Kommissionen einen Kurswechsel gegenüber früheren
Planungen. Die Bundesregierung zeigt sich positiv, Umweltverbände und
Klimaexperten warnen vor einem möglichen Rückschlag für den Klimaschutz.
Was würde dieser Schritt der EU-Kommission für den Umweltschutz
bedeuten? Max Hägler, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, erklärt
im Podcast, welche Folgen die angekündigten Änderungen für Verbraucher,
Industrie und die europäische Klimapolitik haben könnten und ob die EU
ein Verbrenner-Verbot überhaupt durchsetzen könnte. Lees meerDonald Trump geht juristisch gegen Medien vor – diesmal gegen die BBC.
Der US-Präsident hat das britische öffentlich-rechtliche
Rundfunkunternehmen auf zehn Milliarden Dollar verklagt. Auslöser ist
eine BBC-Dokumentation zum Sturm auf das Kapitol im Januar 2021. Darin
seien Aussagen Trumps so zusammengeschnitten worden, dass der Eindruck
entstanden sei, er habe zu Gewalt aufgerufen. Trump spricht von
Verleumdung und Wahlbeeinflussung. In der Klage wirft er der BBC zudem
vor, gegen geltendes Recht im US-Bundesstaat Florida verstoßen zu haben.
Die BBC räumt Fehler ein und entschuldigt sich, hält die Klage jedoch
für unbegründet. Was bezweckt Trump mit der Klage gegen ein europäisches
Medienhaus? Und wie gefährlich ist sie für die Pressefreiheit? Jochen
Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, ordnet im Podcast
ein, wie die BBC reagiert und welche politischen Motive hinter Trumps
Vorgehen stehen.Außerdem im Update:
US-Präsident Donald Trump hat Fentanyl per Dekret als
"Massenvernichtungswaffe" eingestuft. Das extrem starke Schmerzmittel
gilt als Haupttreiber der Drogenkrise in den USA… -
Ukraineverhandlungen: Merz' Rückkehr an den Verhandlungstisch
16 december 2025 · 13 min
"Wir haben jetzt die Chance auf einen echten Friedensprozess für die
Ukraine", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin bei einer
Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr am Montag. In
Berlin haben die Ukraine und die USA über einen Friedensplan verhandelt.
Aus Sicht der Bundesregierung wurden insbesondere beim zentralen Thema
der Sicherheitsgarantien für die Ukraine Fortschritte erzielt. Am Abend
haben die EU-Staats- und Regierungschefs außerdem eine "multinationale
Truppe" für die Ukraine nach Kriegsende vorgeschlagen. Im Podcast ordnet
Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, die Gespräche ein. Lees meer"Ich denke an all jene, die noch nicht frei sind“, sagte die
belarussische Oppositionelle Maria Kolesnikowa nach ihrer Freilassung.
Am vergangenen Wochenende hat das Regime des belarussischen Präsidenten
Alexander Lukaschenko insgesamt 123 politische Gefangene freigelassen,
darunter den Friedensnobelpreisträger Ales Bjaljazki und den ehemaligen
Präsidentschaftskandidaten Wiktor Babariko. Vorausgegangen waren
zweitägige Gespräche des US-Gesandten John Coale mit Lukaschenko in
Minsk. Im Gegenzug für die Freilassung wollen die USA mehrere Sanktionen
gegen Belarus aufheben. Maria Kolesnikowa war eine der führenden Figuren
der Massenproteste nach der von massiven Manipulationsvorwürfen
begleiteten Präsidentenwahl 2020. Als eine der wenigen führenden
belarussischen Oppositionellen entschied sie sich gegen die Flucht ins
Exil. Noch im selben Jahr wurde sie inhaftiert, monatelang gab es kein
Lebenszeichen von ihr. Was erhoffen sich die USA und Belarus von diesem
Deal? Und deutet die Freilassung der Gefangenen auf eine Lockerung der
Repressionen hin? Simone Brunner, Redakteurin der ZEIT, erklärt im
Podcast, wie es zur Vereinbarung kam und ob Russland dabei eine Rolle
gespielt hat.Und sonst so? Warum das Bett manchmal mehr bringt als das Fitnessstudio.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Konstan…
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Update: Die jüdische Community in Australien fühlt sich alleingelassen
15 december 2025 · 11 min
Nach dem Angriff auf eine Menschenmenge am Bondi Beach in Sydney,
Australien, ist die Zahl der Toten auf 16 gestiegen. Die Polizei geht
von einem antisemitischen Anschlag aus. Bei den mutmaßlichen Tätern soll
es sich um einen Vater und seinen Sohn gehandelt haben. Die beiden
hatten am Sonntag das Feuer auf eine Gruppe jüdischer Menschen eröffnet,
die an dem Strand den ersten Tag des jüdischen Lichterfestes Chanukka
feiern wollten. "Es gibt in unserer Nation keinen Platz für diesen Hass,
Gewalt und Terrorismus", sagte der australische Premierminister Anthony
Albanese. Als Reaktion möchte er nun die Waffengesetze in Australien
verschärfen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warf der
australischen Regierung vor, in der Vergangenheit nicht entschlossen
genug gegen Antisemitismus vorgegangen zu sein. Was ist einen Tag danach
über den Anschlag bekannt? Und welche Bedeutung hat der Bondi Beach für
jüdische Menschen in Australien? Diese und weitere Fragen beantwortet
Vera Sprothen. Sie berichtet für die ZEIT aus Sydney. Lees meerDer ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagt erneut zum
Maskenkauf während der Coronapandemie aus. Das Besondere: Die Sitzung
der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Krisenpolitik während der
Coronapandemie findet öffentlich statt. Spahn wird vorgeworfen, zu
viele, teilweise fehlerhafte und zu teure Masken beschafft zu haben.
Außerdem soll er die Beschaffung organisiert haben, obwohl Fachleute aus
seinem Ministerium ihm davon abgeraten hatten. Und er soll die aus
seinem Wahlkreis stammende Logistikfirma Fiege beauftragt haben, die
nicht ausreichend Masken ausliefern konnte. Was der Tag für Jens Spahn
bedeutet und was ihm genau vorgeworfen wird, erklärt Katja Klapsa. Sie
beobachtet die Kommission für die ZEIT.Sechs Menschen sind für die Blockade einer Fähre mit dem damaligen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck an Bord verurteilt worden. Das
Amtsgericht Husum befand sie wegen Nötigung und in einem Fall zusätzlich
wegen La… -
Terrorangriff am Bondi Beach
15 december 2025 · 13 min
Mehrere Männer haben am Sonntag Sydney eine Veranstaltung zum jüdischen
Lichterfest Chanukka angegriffen. Zahlreiche Menschen wurden getötet.
Was bisher bekannt ist, hören Sie in dieser Ausgabe unseres
Nachrichtenpodcasts. Lees meerDie weiteren Themen:
In Berlin kommen heute Vertreter der Ukraine, der USA und europäischer
Staaten zu Gesprächen über ein mögliches Kriegsende zusammen. Bereits
gestern wurde in Berlin zwischen Vertretern der Ukraine und den USA
verhandelt. Hintergrund ist der von den USA vor drei Wochen
ausgearbeitete und mit Moskau abgestimmte Friedensplan. Der Plan sah
weitreichende Zugeständnisse der Ukraine an Russland vor: darunter
Gebietsabtretungen und eine Verkleinerung der Armee. Vergangene Woche
legte Kyjiw eigene Vorschläge vor. Anstatt eines Nato-Beitritts stehen
mögliche Sicherheitsgarantien von Europa und den USA im Raum. Im Podcast
ordnet Ukraine-Korrespondentin Olivia Kortsas ein, wo die größten
Streitpunkte in den Verhandlungen liegen und wie ein Frieden aussehen
könnte, der die Ukraine dauerhaft schützt.Der deutschen Filmindustrie geht es schlecht: Schrumpfende Budgets,
weniger Aufträge und steigende Produktionskosten setzen die Branche
unter Druck. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat ein Konzept
ausgearbeitet, das in den kommenden fünf Jahren Investitionen von mehr
als 15 Milliarden Euro mobilisieren soll. Knackpunkt ist die geplante
freiwillige Selbstverpflichtung der Streamingdienste, durch die rund
1,83 Milliarden Euro in deutsche Produktionen fließen sollen. Die SPD
hält das wegen fehlender rechtlicher Verbindlichkeit für nicht
ausreichend. Sie fordert eine gesetzlich verpflichtende
Investitionsquote für Streaminganbieter – ein Modell, das es in 16
europäischen Ländern bereits gibt. Über das Für und Wider des Vorschlags
von Weimer spricht Thomas Schmidt aus dem ZEIT-Feuilleton im Podcast.Und sonst so? Krisen sind hörbar.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, …
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Bald keine 80 Millionen in Deutschland mehr
14 december 2025 · 13 min
In Berlin treffen sich Vertreter Europas, der Ukraine und der USA, um
über einen gemeinsamen Friedensplan zu beraten. Bislang hatten die
Beteiligten unterschiedliche Vorstellungen davon, wie ein möglicher
Frieden zwischen Russland und der Ukraine aussehen könnte. Nun heißt es
aus dem französischen Präsidialamt, ein gemeinsames Verhandlungsangebot
an Russland sei in Arbeit. Auch die USA nehmen teil: Präsident Donald
Trump schickt seinen Sondergesandten Steve Witkoff und seinen
Schwiegersohn Jared Kushner nach Berlin. Treffen sollen sie unter
anderem europäische Vertreter und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
Selenskyj, der ebenfalls erwartet wird. Doch wie realistisch ist ein
solcher Plan? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT,
analysiert im Podcast, wie nah USA, Europa und die Ukraine einer
Einigung sind und ob Russland sich darauf einlassen dürfte. Lees meer80 Millionen – diese Zahl steht für Deutschland. Seit der
Wiedervereinigung leben mehr als 80 Millionen Menschen in dem Land. Doch
womöglich nicht mehr lange. Neue Prognosen des Statistischen Bundesamts
zeichnen ein anderes Bild: In den kommenden Jahrzehnten könnte die
Einwohnerzahl sinken. Wie stark das Land schrumpft, hängt von
Geburtenrate, Zuwanderung und Lebenserwartung ab – doch fast alle
Szenarien zeigen in dieselbe Richtung. Hinzu kommt eine zunehmende
Alterung der Bevölkerung: Die Zahl der Menschen über 65 Jahre dürfte
deutlich steigen. Was bedeutet das für das Land? Christian Endt aus dem
Datenressort der ZEIT erklärt im Podcast, auf welche Bevölkerungszahl
Deutschland zusteuert und welche Folgen das für Wirtschaft,
Sozialsysteme und Gesellschaft hat.Und sonst so? Was bedeutet „Six Seven“?
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Friedensverhandlungen in der Ukraine: Der Frieden bekommt noch eine
ChanceUkrainekrieg: Steve Witkoff reis…
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Spezial "Der Wahlkreis": Warum Amerikas Rechte Europa so hasst
13 december 2025 · 1 uur 8 min
Die USA erklären Europa zum Gegner. Und zwar hochoffiziell, in ihrer
neuen Nationalen Sicherheitsstrategie. Das Dokument zeigt auf
eindrückliche Weise, welche Denkschulengerade die Rechte in den USA
prägen. Gleichzeitig spricht aus der Strategie auch eine gewisse Sorge –
offenbar scheinen sich Donald Trump und seine Anhänger ihrem Siegeszug
noch nicht allzu sicher zu sein. Lees meerIn der neuen Folge von Was jetzt – der Wahlkreis sprechen unsere Hosts
Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch darüber, warum die
US-Rechte so besessen von Geburtenraten ist. Warum denkt sie, dass das
Unglück für die USA schon nach dem Zweiten Weltkrieg begann? Und was
genau verachtet sie so sehr am liberalen Denken?Der nächste Wahlkreis-Podcast erscheint am 31. Januar – mit einer
kleinen Veränderung zum neuen Jahr: Paul Middelhoff wird neuer
US-Korrespondent der ZEIT und sich fortan digital aus den Vereinigten
Staaten zuschalten. Sonst bleibt aber alles gleich: In jeder Folge
widmen sich unsere Wahlkreis-Hosts einem wichtigen Thema der Zeit, das
über das tagesaktuelle Klein Klein hinausweist.Moderation: Lisa Caspari
Produktion: Pool Artists
Shownotes:
Yoram Hazony: The Virtue of Nationalism (Buch)
Yoram Hazony beim Podcaster Winston Marshall
Patrick Deneen et al. über eine postliberale Außenpolitik
Der postliberale Philip Pilkington über die Fehler liberaler
Außenpolitik und Geburtenraten als sicherheitspolitisches AnliegenÜber Geburtenraten und Great Replacement-Theorie im Denken der
amerikanischen Rechten und des Christchurch-AttentätersSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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"Ich bin sowieso der freundlichste CSU-Vorsitzende seit Jahrzehnten"
13 december 2025 · 13 min
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist am Samstag auf dem CSU-Parteitag
in München zu Gast. Vorab hat CSU-Parteichef Markus Söder dem
Bundeskanzler ungewöhnlich warme Worte gewidmet. "Es gibt niemanden, der
die Union so zusammenhalten kann", sagte der bayerische
Ministerpräsident. Im Zentrum des Parteitags steht die Wahl des gesamten
CSU-Vorstands, bei der sich Söder erneut als Parteivorsitzender zur
Wiederwahl stellte. Mit 83,6 Prozent erzielte er am Freitagabend aber
eins der schlechtesten Ergebnisse in der Geschichte der CSU. Lisa
Caspari, Politikredakteurin der ZEIT, erklärt, warum Söder schwächelt,
warum er freundlich zu Merz sein will und wie die CSU sich vor den
Kommunalwahlen aufstellen will. Lees meerEine neue Studie der Bertelsmann Stiftung und der Uni Gießen zeigt
erhebliche Mängel beim Kinderschutz in deutschen Kitas. Ein Viertel des
Kitapersonals berichtet, dass es häufig bis ständig pädagogisches
Fehlverhalten gegenüber Kindern beobachtet habe. Nur rund 40 Prozent
geben an, solche problematischen Situationen nie zu erleben. Die
Universität Gießen hat dazu mehr als 20.000 Kitafachkräfte und
Kitaleitungen zum Kinderschutz in ihrer Einrichtung befragt. Die
Ergebnisse bestätigen frühere Hinweise, dass das Wohl der Kinder in
vielen Einrichtungen nicht immer gewährleistet ist. Doch was genau gilt
als "pädagogisches Fehlverhalten"? Und welches Ausmaß hat das Problem in
Deutschland erreicht? Johanna Schoener ist Redakteurin im
Familienressort der ZEIT. Im Podcast berichtet sie, was die Studie
bedeutet und welche Faktoren am häufigsten zu Übergriffen führen.Und sonst so? Wie Sie den Sozialstaat retten können.
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
CSU-Parteitag: Markus Söder beklagt "Bashing" gegen Friedrich Merz
CSU: Parteitag der CSU
Gewalt in Kitas: Wenn die Erzieherin schubst
Sie wollen…
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Update: Stimmen die Ukrainer bald über Gebietsabtretungen ab?
12 december 2025 · 12 min
Die Ukraine hat den von den USA und mit Russland abgestimmten
Friedensplan überarbeitet. Der ursprüngliche Entwurf sah weitreichende
Zugeständnisse an Moskau vor. Der ukrainische Präsident Wolodymyr
Selenskyj widerspricht nun vor allem bei zwei Punkten. Erstens solle die
Armee eine Stärke von 800.000 Soldaten behalten. Und zweitens könne es
aus seiner Sicht territoriale Zugeständnisse nur mit Zustimmung der
Bevölkerung geben. Im Podcast erklärt Maxim Kireev aus dem
Politikressort die Streitpunkte. Außerdem berichtet der
ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner aus Brüssel, mit welcher
Maßnahme Europa aktuell versucht auf ein Ende des Krieges hinzuwirken. Lees meerEin Tag nach der Beschlagnahmung eines Öltankers vor der Küste
Venezuelas hat US-Präsident Donald Trump offen über den Einsatz von
Bodentruppen gesprochen. Seit Monaten greift das US-Militär Boote in der
Karibik und im Pazifik an, nach eigenen Angaben wurden dabei mehr als 80
Menschen getötet. Washington begründet die Einsätze mit dem Kampf gegen
Drogenschmuggel und wirft Venezuelas Präsident Nicolás Maduro
Verstrickungen vor – Belege dafür hat die US-Regierung nicht vorgelegt.
Der autokratische Machthaber Venezuelas Nicolás Maduro spricht von einer
gezielten Eskalation und wirft Trump vor, es auf die riesigen Ölreserven
seines Landes abgesehen zu haben. ZEIT-Journalist David Will berichtet,
wie die Regierung und die Menschen in Venezuela auf diese Drohkulisse
blicken.Außerdem im Update: Die Bundesregierung wirft Russland einen großen
Cyberangriff und gezielte Desinformation im letzten Bundestagswahlkampf
vor. Als Reaktion wurde der russische Botschafter ins Auswärtige Amt
einbestellt.Und sonst so? Wie ein KI-Voicebot einem erkrankten Politiker aus
Österreich eine Stimme gegeben hat.Moderation und Produktion:Constanze Kainz
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski, Alicia Kleer
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ukraine: "S…
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Bahnumbau: Wird jetzt alles gut?
12 december 2025 · 13 min
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat die Umbaupläne der neuen
Bahnchefin Evelyn Palla offiziell abgesegnet. Palla, seit zehn Wochen im
Amt, plant einen tiefgreifenden Umbruch: Ab dem neuen Jahr soll die
Konzernstruktur deutlich verschlankt werden – mit weniger Ressorts,
weniger Führungspersonal und mehr Entscheidungsspielraum für die
Bahnbeschäftigten vor Ort. Zusätzlich sollen Sofortprogramme beginnen,
etwa für bessere Information, mehr Sauberkeit und höhere Sicherheit in
Bahnhöfen und Zügen. Allein dafür will die Bahn nächstes Jahr rund 140
Millionen Euro investieren. Was für den Kurs der neuen Bahnchefin
spricht: In ihrer früheren Tätigkeit als Chefin der Bahn-Tochter DB
Regio sorgte sie mit ihrem Ansatz eines "Unternehmertums vor Ort" für
bessere Geschäftszahlen und weniger Zugausfälle, sagt
ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jonas Schulze Pals. Ob sich das Rezept auch
auf den Gesamtkonzern übertragen lässt und ab wann Fahrgäste erste
Verbesserungen spüren könnten, ordnet er im Podcast ein. Lees meerDie Bund-Länder-Arbeitsgruppe Zukunftspakt Pflege hat ihren
Abschlussbericht vorgelegt, konnte sich jedoch nicht auf konkrete
Empfehlungen einigen. Eingesetzt wurde die Arbeitsgruppe im Juli von
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), um Wege zu einer
umfassenden Pflegereform zu entwickeln. Unter den Zielen waren ein Plan
für eine stabile Finanzierung der Pflegeversicherung, bessere ambulante
Versorgung und weniger Bürokratie für Betroffene. Im Oktober hatte die
Arbeitsgruppe einen Zwischenbericht vorgelegt. Dabei hatte sie vor einem
jährlichen Finanzierungsloch von bis zu 15 Milliarden Euro bis 2033
gewarnt. Wenn die geburtenstarken Jahrgänge in den 2030er- und
2040er-Jahren in die Phase besonders hoher Pflegebedürftigkeit
eintreten, dürften die schon bestehenden Probleme noch größer
werden. Bei "Was jetzt?" erklärt Tina Groll aus dem Wirtschaftsressort,
warum sich Bund und Länder nicht einigen konnten und wie es jetzt
weitergehen soll.Und sonst so? Picasso zum Schnäppc…
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Update: Schwarz-Rot auf Kuschelkurs
11 december 2025 · 11 min
Beim letzten Koalitionsausschuss des Jahres haben sich Union und SPD vor
allem mit dem Ausbau der Infrastruktur beschäftigt. Umweltprüfungen
sollen gelockert und das Heizungsgesetz abgeschafft werden. Die
Koalitionäre zeigten sich nach dem Treffen betont harmonisch.
Gleichzeitig bleibt die Reform des Bürgergelds, das künftig
Grundsicherung heißen soll, ein zentraler Konfliktpunkt. Michael
Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast den
Jahresabschluss der Regierung ein. Lees meerDas ifo Institut erwartet für Deutschland in den kommenden Jahren
deutlich weniger Wachstum als in früheren Prognosen. Für die Jahre 2026
und 2027 senkte das Institut seine Prognose auf ein Plus von 0,8 und 1,1
Prozent, jeweils 0,5 Prozentpunkte weniger als zuletzt vorhergesagt.Der Winter trifft die Menschen im Gazastreifen hart. Ein Sturmtief
brachte viel Regen, teils starken Wind und Gewitter. Quynh Trần
berichtet für die ZEIT über Gaza und erklärt im Podcast, wie das
Unwetter das Leben der Menschen vor Ort erschwert.Nach Massenprotesten unter anderem gegen Korruption ist die bulgarische
Regierung zurückgetreten. Seit Anfang Dezember hatten in Bulgarien
Zehntausende Menschen wiederholt gegen Korruption und den
Haushaltsentwurf für 2026 demonstriert.Und sonst so? Make Times New Roman Great Again.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Koalitionsausschuss: 2026 kommt es erst richtig dicke
Koalitionsausschuss: Schwarz-Rot einigt sich auf schnelleren Ausbau der
InfrastrukturKonjunktur: Ifo senkt Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft deutlich
Humanitäre Lage in Gaza: Winter in Trümmern
Bulgarien: Bulgariens Regierung tritt nach Protesten zurück
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Glitzer, Gel und Ausbeutung
11 december 2025 · 13 min
Zollbehörden stoßen in deutschen Nagelstudios zunehmend auf Hinweise,
die auf ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und mögliche Zwangsarbeit
schließen lassen. Dabei wird der anhaltende Boom günstiger Nagelstudios
unter anderem durch soziale Medien begünstigt. Ermittlern zufolge
gelangen zahlreiche vietnamesische Arbeitskräfte über kostspielige
Schleusungsnetzwerke nach Europa und geraten aufgrund hoher Schulden in
Abhängigkeiten. Pia Schreiber gibt Einblicke in das Ausbeutungssystem.
Sie ist Redakteurin im Ressort Investigative Recherche und Daten der
ZEIT. Lees meerImmer mehr Menschen fliehen aus Venezuela nach Europa. Ihre Flucht
dauert oft Monate und führt über Kolumbien, den gefährlichen
Darién-Dschungel und Mexiko. Auslöser sind politische Verfolgung,
Drohungen durch kriminelle Gruppen und die angespannte Lage unter
Präsident Nicolás Maduro. Venezolaner stellen mittlerweile die größte
Gruppe der Asylsuchenden in der EU. In Deutschland liegt ihre
Anerkennungsquote jedoch nur bei rund elf Prozent, viele Anträge werden
abgelehnt. Veronica Rossa, Hospitantin im Politikressort der ZEIT,
ordnet die Lage der Menschen in Venezuela ein.Und sonst so? Unesco würdigt italienische Küche als immaterielles
KulturerbeModeration und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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ZEIT auf WhatsApp.Weitere Links zur Folge:
Ausbeutung in Nagelstudios: Die Nagelprobe
Nagelstudios: Nailed it?Auszubildende aus Vietnam: 20.000 Euro für eine Lehrstelle
Schleusung von Migranten: Razzia gegen Schleusernetzwerk in NRW und
Baden-WürttembergGeflüchtete aus Venezuela: "Wo sollen wir hin, wenn Deutschland uns
ablehnt?"Darién-Dschungel: Mehr Menschen nutzen gefährliche Migrationsroute in
MittelamerikaVenezuela-Krise: Wirklich wichtig ist ihnen Maduro am Ende nicht
Asylverfahren: Anerkennun…
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Update: Selenskyj will Neuwahlen – unter einer Bedingung
10 december 2025 · 10 min
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist bereit, trotz des
laufenden Kriegs Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abhalten zu
lassen. Voraussetzung sei jedoch, dass die Verbündeten in den USA und in
Europa während des Wahlprozesses für Sicherheit garantieren, sagte er.
Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem
Nachrichtenportal Politico für Wahlen in der Ukraine ausgesprochen. Auch
Russland fordert seit Langem Neuwahlen und begrüßte Trumps Aussagen.
Regulär wäre die Amtszeit Selenskyjs im vergangenen Jahr abgelaufen,
doch während des Kriegs sind Wahlen ausgesetzt. Was müsste rechtlich
geschehen, damit es trotzdem zu Wahlen kommen kann? Denis Trubetskoy
berichtet für die ZEIT aus Kyjiw. Im Podcast erklärt er, warum Selenskyj
seine Bereitschaft zu Wahlen an Sicherheitsgarantien knüpft und warum
Trump Russlands Argument übernommen hat. Lees meerNach jahrelangem Streit hat der Bundesfinanzhof entschieden: Die
Grundsteuerreform ist verfassungsgemäß. Die Änderung, die seit Anfang
dieses Jahres gilt, erlaubt den Finanzämtern, Grundstücke nicht mehr
einzeln neu zu bewerten, sondern auf pauschale Durchschnittswerte
zurückzugreifen – ein System, das bei vielen Eigentümern zu höheren
Steuerbescheiden führen kann. Zugleich betrifft das Grundsteuergesetz
nicht nur Eigentümer: Vermieter legen üblicherweise die steigenden
Kosten auf ihre Mieter um. Mehrere Immobilieneigentümer hatten gegen die
Reform geklagt. Warum der Ärger so groß ist und welche Folgen das Urteil
nun hat, ordnet Marcus Rohwetter, Redakteur im Wirtschaftsressort der
ZEIT, im Podcast ein.Außerdem im Update:
- In der marokkanischen Millionenstadt Fes sind am Dienstagabend zwei
Mehrfamilienhäuser eingestürzt, dabei kamen mindestens 19 Menschen
ums Leben. 16 weitere Personen wurden verletzt. Der Grund für den
Einsturz ist bislang unklar.
- Die venezolanische Oppositionsführerin und diesjährige
Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado konnte wegen
Drohungen der autoritären Führ… -
TikTok? Erst ab 16 Jahren!
10 december 2025 · 12 min
In Australien gilt ab Mittwoch ein Social-Media-Verbot für Kinder und
Jugendliche unter 16 Jahren. Australien ist damit das erste Land der
Welt, das rigoros eine Altersgrenze für Social Media eingeführt hat. Die
Regierung erhofft sich davon, die mentale Gesundheit von Kindern und
Jugendlichen zu stärken. Wie die Regierung das Gesetz durchsetzen will
und ob Australiens Social-Media-Verbot ein Vorbild für Deutschland sein
könnte, weiß Rita Lauter, Podcastredakteurin der ZEIT. Sie hat über das
Thema bereits in einem "Was jetzt?"-Spezial berichtet. Lees meerDer Medienkonzern Paramount will die Filmproduktionsfirma Warner Bros.
Discovery für knapp 108,4 Milliarden US-Dollar übernehmen. Damit
überbietet der Konzern die Streamingplattform Netflix. Warner Bros. gilt
mit Filmklassikern wie "Harry Potter", "Casablanca" und "Batman" als
Hollywoodgigant. Aber die Übernahme könnte auch politische Konsequenzen
haben. Ist das Paramount-Angebot tatsächlich politisch motiviert? Und
wie ist Trumps eigene Familie in den Kauf verwickelt? Diese und weitere
Fragen beantwortet Heike Buchter, Korrespondentin der ZEIT in den USA.Und sonst so? Die Personen mit dem besten Style 2025
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Social-Media-Verbot in Australien: Ein Zaun um den Ozean
Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die unbeschwerte Kindheit
zurück?Netflix: Der Kampf um Hollywood beginnt erst
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Update: Was vom EU-Lieferkettengesetz übrig bleibt
9 december 2025 · 9 min
Unterhändler des EU-Parlaments und des Rats der 27 EU-Mitglieder haben
sich auf eine abgeschwächte Version des geplanten Lieferkettengesetzes
geeinigt. Die Regeln zur Kontrolle von Menschenrechts- und
Umweltstandards sollen künftig nur noch für Unternehmen mit mehr
als 5.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mindestens 1,5
Milliarden Euro gelten. Die ursprünglich vorgesehenen Grenzen von 1.000
Mitarbeitenden und 450 Millionen Euro Umsatz entfallen. Der Entwurf
sieht zudem vor, die zivilrechtliche Haftung für Unternehmen zu
streichen. Dadurch können Betroffene nicht mehr auf Schadenersatz
klagen. Außerdem müssen Unternehmen anders als bisher geplant keine
Klimahandlungspläne erstellen. Ob damit Menschenrechte und Klimaschutz
hinter wirtschaftliches Wachstum zurücktreten, ordnet Uwe Jean Heuser,
Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT, ein. Lees meerDie Europäische Kommission hat ein Ermittlungsverfahren gegen Google
eingeleitet. Der Konzern wird verdächtigt, seine KI rechtswidrig mit
Inhalten Dritter, unter anderem aus Wikipedia, Nachrichtenseiten und
YouTube-Videos, trainiert zu haben, ohne die Urheber angemessen zu
bezahlen. Von den Vorwürfen betroffen ist unter anderem der neue
KI-Modus von Google in der Suche. Die Kommission untersucht sowohl die
mögliche Benachteiligung der Urheber als auch Googles Einfluss im
Wettbewerb mit anderen KI-Anbietern. Bestätigen sich die Vorwürfe, droht
Google ein Bußgeld von bis zu zehn Prozent des weltweiten
Jahresumsatzes. Auch in anderen Fällen hat die EU bereits hohe Strafen
gegen große Tech-Konzerne verhängt, darunter Apple, Meta, Microsoft,
TikTok und X. Wie aussichtsreich die Klage gegen Google sein könnte,
ordnet Jakob von Lindern, Redakteur im Digitalressort der ZEIT ein.Außerdem im Update:
Bei einem vereitelten Putschversuch im westafrikanischen Benin sind am
Wochenende mehrere Menschen getötet worden, unter ihnen soll auch der
Generalstabschef sein. Eine Gruppe von Militärs hatte den staatlichen
Fernsehsender besetzt und… -
Rentenkonzept: Wer früher zahlt, ist schneller raus
9 december 2025 · 12 min
In der Rentendebatte hat der Ökonom Jens Südekum, Chefberater von
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, am Wochenende einen
Paradigmenwechsel vorgeschlagen: Der Renteneintritt solle sich künftig
nicht mehr am Alter, sondern an der Zahl der geleisteten Beitragsjahre
orientieren. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT,
ordnet ein, welche Vor- und Nachteile Südekums Idee haben könnte. Lees meerDie AfD baut momentan gezielt Kontakte zu US-Republikanern und dem
Umfeld der Regierung von Donald Trump auf. Auch in dieser Woche reist
eine Delegation der Partei nach Washington. Welche Ziele die AfD mit
ihren USA-Reisen verfolgt, analysiert Christian Parth, Redakteur im
Politikressort der ZEIT.Und sonst so? Plätzchen-Detektiv jagt Keks-Dealer
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
ZEIT auf WhatsApp.Weitere Links zur Folge:
Abstimmung im Bundestag: Bundestag beschließt umstrittenes Rentenpaket –
mit KanzlermehrheitJens Südekum: "Bei steigender Lebenserwartung muss die Lebensarbeitszeit
steigen"Rentensystem: Bärbel Bas für Koppelung von Renteneintrittsalter an
BeitragsjahreRentenpaket: Friedrich Merz sagt weitere Rentenreform für 2026 zu
Rentendebatte: Arbeitgeber lehnen Vorschlag zu Renteneintritt nach
Beitragsjahren abRentenrechner: Mit 65 in Rente? Oder schon mit 55? So kann es gelingen
Rechtsruck: Nicht schon wieder!
US-Präsident: Donald Trump ist nicht enttäuscht von Wahlergebnis der AfD
AfD: AfD-Spitzen reisen zu Amtseinführung von Donald Trump
Nationale Sicherheitsstrategie der USA: Ohne Europa kann auch Trump
nichtDer US-Überblick am Morgen: Vance und Rubio greifen Einstufung der AfD
an, Stellenabbau bei CIASie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Heute tanzen in Damaskus die Menschen auf den Straßen
8 december 2025 · 12 min
In Syrien feiern viele Menschen den ersten Jahrestag der Befreiung von
der Diktatur. Inzwischen hat das Land eine Übergangsregierung unter dem
ehemaligen Dschihadisten Ahmed al-Scharaa. Aber: Sie kontrolliert immer
noch nicht das gesamte Staatsgebiet Syriens. Millionen Syrerinnen und
Syrer leben außerdem weiterhin in Zelten. Anna-Theresa Bachmann
berichtet aktuell für die ZEIT aus Syrien. Im Podcast spricht sie über
die Feierlichkeiten im Land und die Hoffnung der Menschen auf einen
Aufschwung. Außerdem spricht sie über die Pläne von Präsident
Al-Scharaa. Lees meerDie Grenze zwischen Thailand und Kambodscha ist seit Jahrzehnten
umstritten. Nun ist es dort erneut zu Gewalt gekommen: Thailand hat
Luftangriffe im Grenzgebiet geflogen, bei denen vier kambodschanische
Zivilisten getötet worden sein sollen. Bei Kämpfen sei wiederum ein
thailändischer Soldat gestorben. Worum es bei dem Konflikt eigentlich
geht und wieso das Friedensabkommen aus dem Oktober nicht gehalten hat,
weiß Felix Heiduk. Er leitet bei der Stiftung Wissenschaft und Politik
die Forschergruppe Asien.Und sonst so? Der Pianist Lang Lang hat In der Weihnachtsbäckerei neu
vertont.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Benjamin Probst und Veronica Rossa
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Syrien: Nichts als Staub, Schrott und Ruinen
Logistikunternehmen: Fracht nach Damaskus
Thailand und Kambodscha: "Wir Thais lieben den Frieden, aber …"
Integration: Deutschland, ich bin dein unbequemer Miteigentümer
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US-Sicherheitsstrategie: Europa, ganz allein?
8 december 2025 · 12 min
Die USA haben eine neue Nationale Sicherheitsstrategie – und attackieren
darin die Europäische Union. So ist in dem am vergangenen Freitag
veröffentlichten Papier die Rede davon, dass innerhalb Europas Zensur
betrieben werde. Die Migration wird als Gefahr für die Sicherheit des
Kontinents und die nationalen Identitäten der europäischen Staaten
beschrieben. Wie bedeutend das Papier für die Außenpolitik der USA ist
und welche Lehren die europäischen Staaten daraus ziehen sollten,
analysiert Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerAußenminister Johann Wadephul (CDU) reist nach China. Er holt damit
einen Besuch nach, der eigentlich schon für Ende Oktober geplant war.
China hatte dem Minister damals nach kritischen Äußerungen
Wadephuls viele hochrangige Termine nicht zugesagt, Wadephul sagte
daraufhin seinerseits die Reise ab. Wie wirkt Wadephuls Absage aus dem
Oktober noch nach? Und was für ein Besuch ist dieses Mal zu erwarten?
Diese und weitere Fragen beantwortet Politikredakteurin Alice Bota, die
den Minister auf seiner Reise begleitet.Und sonst so? Jodeln soll Weltkulturerbe werden – ein Crashkurs.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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US-Sicherheitsdoktrin: Die Anti-Europa-Doktrin
Ukrainekonflikt: Und was springt für mich dabei raus?
Chinareise: Lieber nicht reisen, als falsch reisen
Abhängigkeit von China: An der Kette der Despoten
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BSW ohne Wagenknecht: Neuanfang oder Niedergang?
7 december 2025 · 12 min
In Magdeburg findet an diesem Wochenende der Bundesparteitag des BSW
statt. Im Zentrum des Parteitags steht die Zukunft von Parteigründerin
Sahra Wagenknecht. Sie zieht sich aus dem Parteivorstand zurück und will
künftig die neu geschaffene Grundwertekommission leiten. Die neue
Doppelspitze sollen Fabio De Masi und Wagenknechts Co-Vorsitzende Amira
Mohamed Ali bilden. Politikredakteurin Lisa Caspari begleitet den
Parteitag in Magdeburg und berichtet, wie es unter der neuen Führung mit
der Partei weitergeht. Lees meerMehrere europäische Länder boykottieren den nächsten Eurovision Song
Contest im Mai 2026 in Wien. Spanien, Irland, Slowenien und die
Niederlande haben ihren Rückzug bereits angekündigt, Island und Belgien
prüfen einen ähnlichen Schritt. Sie begründen den Boykott mit dem
militärischen Vorgehen Israels im Gazastreifen. Kulturjournalist Jens
Balzer sorgt sich im Podcast um die Zukunft des ESC und spricht über den
Wettbewerb als Bühne für politischen Protest.Und sonst so? Unsere Nasenlöcher arbeiten im Schichtdienst.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
BSW-Parteitag: BSW will Parteinamen doch erst später ändern
Bundesparteitag: BSW am Scheideweg
Wahlprüfungsausschuss: Gutachten sieht keinen Anspruch auf Neuauszählung
der BundestagswahlEurovision Song Contest: Der ESC ist zerstört
Eurovision Song Contest: Das Ende des ESC könnte nahe sein
Eurovision Song Contest: Der Boykott endet nicht mit dem
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