Was jetzt?

Alle afleveringen

2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Wenn die Kälte lebensgefährlich wird

    9 januari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Das Sturmtief Elli fegt durch die Bundesrepublik, in einigen Regionen
    wurden in der Nacht zu Freitag Minusgrade im zweistelligen Bereich
    erwartet. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe warnte:
    "Kälte stellt für obdachlose Menschen eine lebensbedrohliche Gefahr dar,
    da sie ohne Zugang zu warmen Schutzräumen den extremen Temperaturen
    schutzlos ausgeliefert sind." Das sagte die
    Arbeitsgemeinschafts-Sprecherin Marie-Sol Gersch am Mittwoch der
    Nachrichtenagentur dpa. Spendenfinanzierte Nothilfeprojekte wie der
    Mitternachtsbus der Diakonie Hamburg versorgen Wohnungslose bei Kälte
    mit Isomatten, warmer Kleidung und Heißgetränken. Die
    Mitternachtsbus-Verantwortliche Corinna Schnaus spricht im Podcast
    darüber, was die Betroffenen gerade am dringendsten brauchen.
    Lees meer

    Nach 26 Jahren des Verhandelns steht eine Einigung über das
    Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen der EU und Brasilien, Argentinien,
    Uruguay und Paraguay in Aussicht. Die EU plant eine Unterzeichnung des
    Abkommens am 12. Januar in Paraguay. Die Handelszone würde beinahe 20
    Prozent der Weltwirtschaft und über 31 Prozent der globalen Warenexporte
    umfassen. Damit sollen Exporte gestärkt und die Abhängigkeit von China
    verringert werden. Wie kann das Mercosur-Freihandelsabkommen
    geopolitisch bewertet werden? Das schätzt der EU-Korrespondent der ZEIT,
    Ulrich Ladurner, ein.

    Und sonst so? Was, wenn die FDP aus dem Landtag Baden-Württembergs
    fliegt? Haare abrasieren!

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Winter: Wohnungslosenhilfe warnt wegen Kälte vor Lebensgefahr für
    Obdachlose

    Winter: Wetterdienst warnt vor erheblichen Frostschäden

    Obdachlosenhilfe: Ein bisschen Wärme

    Liveblog: Sturmtief Elli

    Mercosur: Kommt das Freihandelsabkommen?

    Mercosur: EU will Gelder für Landwirte früher freigeben

    Was jetzt? / Mercosur-Abkommen: Wer profitiert – und w…

  2. Update: ICE-Einsatz in Minneapolis – erleben die USA einen neuen George-Floyd-Moment?

    8 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    In Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota hat ein Beamter der
    US-Einwanderungsbehörde ICE eine Autofahrerin erschossen. Nach
    Polizeiangaben näherte sich der Beamte dem Wagen, der den Verkehr
    blockierte, zu Fuß, als das Auto anfuhr. Daraufhin schoss der Beamte.
    Die 37-jährige Fahrerin starb später im Krankenhaus. Nach dem Vorfall
    protestierten Hunderte Menschen am Tatort gegen ICE-Einsätze.
    US-Präsident Donald Trump verteidigte den Schützen und machte die
    "radikale linke Gewalt- und Hassbewegung" für die Eskalation
    verantwortlich. Der demokratische Gouverneur von Minnesota, Tim Walz,
    widersprach scharf und warf Trump vor, eine Politik zu betreiben, die
    "Angst, Schlagzeilen und Konflikte" erzeuge. Rieke Havertz,
    internationale Korrespondentin und USA-Expertin der ZEIT, schätzt im
    Podcast ein, ob sich der Konflikt zwischen der Regierung von Minnesota
    und Trump zuspitzen könnte und ob mit weiteren Protesten zu rechnen ist.
    Lees meer

    In mehreren deutschen Bundesländern haben Landwirte gegen das geplante
    Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien,
    Brasilien, Paraguay und Uruguay protestiert. Das Abkommen wird seit 1999
    verhandelt und soll Zölle auf rund 91 Prozent des Warenhandels zwischen
    den beteiligten Ländern abschaffen – es wäre die größte Freihandelszone
    der Welt. Warum viele Bauern in Deutschland und auch in anderen Ländern
    dagegen sind, erklärt Politikredakteurin Merlind Theile.

    Außerdem im Update:

    - In der syrischen Stadt Aleppo sind bei erneuten Kämpfen zwischen der
    Übergangsregierung und den kurdisch geführten Demokratischen Kräften
    Syriens (SDF) mindestens vier Menschen getötet worden, weitere
    wurden verletzt. Worum es bei dem Konflikt geht und ob sich die
    Gewaltspirale noch eindämmen lässt, ordnet Anna-Theresa Bachmann,
    die für die ZEIT in Syrien unterwegs ist, ein.
    - Wegen des Sturmtiefs "Elli" hat der Deutsche Wetterdienst eine
    Unwetterwarnung herausgegeben. Betroffen von Schnee, Eis und Glätte
    sind vor allem der Norden und der Osten Deutsch…

  3. USA, China, Russland – Die Rückkehr des Großmachtdenkens

    8 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Drei Großmächte scheinen sich die Welt zunehmend aufzuteilen. Nach dem
    Militärschlag auf Venezuela beanspruchen die USA Grönland für sich,
    währenddessen will China die Insel Taiwan einnehmen und Russland führt
    in der Ukraine Krieg. Vor allem eines habe sich aber geändert: Die
    Großmächte suchen nicht einmal mehr nach Vorwänden für ihre Aktionen,
    sagt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast
    analysiert er, wieso in der Geopolitik oft wieder das Recht der
    Stärkeren gilt.
    Lees meer

    Künstliche Intelligenz wird immer mehr für kriminelle Zwecke genutzt.
    Dabei werden zum Beispiel massenhaft durch KI personalisierte
    Phishing-Nachrichten versendet. Eigentlich haben die großen Chatbots wie
    Chat-GPT Sicherheitsschranken eingebaut, die kriminellen Missbrauch
    verhindern sollen. Aber inzwischen gibt es Programme, die die Schranken
    der Anbieter überwinden können. Kai Biermann, Investigativredakteur der
    ZEIT, erklärt im Podcast, warum KI in den Händen von Kriminellen zu
    einem Wettrüsten führt.

    Und sonst so? Die Heilpflanze des Jahres ist der Ingwer … Gesundheit!

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Constanze Kainz und Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Angriff auf Venezuela: Der globale Hooligan

    DeepSeek: China-Kritik = gefährlicher Code

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  4. Update: Wie die Bundeswehr den Frieden sichern könnte

    7 januari 2026 · 10 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz hat einen Einsatz der Bundeswehr zur
    Absicherung eines möglichen Waffenstillstandes in der Ukraine in
    Aussicht gestellt. Die Grünen haben bereits Zustimmung für einen solchen
    Bundeswehreinsatz signalisiert, aus anderen Parteien – auch vom
    Koalitionspartner SPD – kommt hingegen Kritik. Wie genau so eine
    Friedenssicherung aussehen könnte und ob die Bundeswehr einen
    zusätzlichen Einsatz überhaupt stemmen kann, weiß Tilman Leicht. Er ist
    Volontär der ZEIT und Experte für Verteidigungspolitik.
    Lees meer

    Die Regierung der USA will die Insel Grönland kaufen. Das soll
    US-Außenminister Marco Rubio laut übereinstimmenden Medienberichten
    gegenüber US-Abgeordneten gesagt haben. Die Sprecherin des Weißen
    Hauses, Karoline Leavitt, hatte zuletzt eine Invasion der strategisch
    wichtigen Insel im Nordatlantik nicht ausgeschlossen.

    Nach dem großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten ist die
    Stromversorgung wieder hergestellt. Bei der Frage nach den Tätern sorgen
    aber zwei neue Bekennerschreiben für Verwirrung. So betont die
    sogenannte Vulkangruppe, die sich zur Sabotage der Berliner
    Stromversorgung bekannt hatte, in einem Schreiben, nicht aus dem Ausland
    gesteuert zu sein. Gleichzeitig distanziert sich in einem dritten
    Schreiben die offenbar originale Vulkangruppe aus dem Jahr 2011 von den
    jüngsten Sabotagen.

    Und sonst so? Schafe besuchen einen Supermarkt.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Constanze Kainz und Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Stromausfall: Helden der Reserve

    US-Militäraktion in Venezuela: "Soll Trump doch versuchen, uns Befehle
    zu geben!"

    Krieg in der Ukraine: Grüne offen für Bundeswehreinsatz zur Sicherung
    eines Ukrainefriedens

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nu…

  5. Die Gefahr, die von der linksextremen “Vulkangruppe” ausgeht

    7 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der Stromausfall im Südwesten Berlins geht offenbar auf die linksextreme
    Vulkangruppe zurück. Unter dem Namen organisieren sich seit 2011
    vermutlich mehrere lose organisierte Gruppen immer wieder zu Anschlägen
    in der Region Berlin-Brandenburg. Zuletzt hatte die Gruppe 2024 die
    Stromversorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide sabotiert. Wo die
    Vulkangruppe ideologisch steht, weiß ZEIT-Redakteur Philip-Johann Moser.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump will, dass US-Ölfirmen massiv in Venezuela
    investieren. "Wir werden unsere sehr großen US-Ölfirmen reingehen
    lassen, sie werden Milliarden Dollar investieren, die Infrastruktur
    reparieren und anfangen, Geld zu verdienen", sagte er bei einer
    Pressekonferenz. Etwa 48 Milliarden Tonnen Erdöl lagern in den Böden des
    Landes, es sind die größten Vorkommen der Welt. Trotz Trumps Plänen sind
    die Ölfirmen zurzeit noch zurückhaltend. Lohnen sich Investitionen in
    das Land überhaupt? Und wieso schlagen die Ölproduzenten noch nicht zu?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Christian Endt, stellvertretender
    Leiter des Datenressorts der ZEIT.

    Und sonst so? Schamanen haben den Sturz Maduros vorausgesagt

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Berlin: Wer steckt hinter dem Brandanschlag in Berlin?

    Kritische Infrastruktur: "Die müssen noch nicht einmal einen Zaun um
    ihre Anlage bauen"

    Bodenschätze: Was das Öl aus Venezuela wirklich wert ist

    Nicolás Maduro vor Gericht: Wahlbetrüger, Kriegsgefangener oder
    Drogenboss?

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden…

  6. Update: Das Ende der ersten BSW-Regierung

    6 januari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Es hat nicht einmal ein Jahr gehalten: Die erste Koalition aus SPD und
    BSW in Brandenburg ist zerbrochen. Es war von Anfang an ein Experiment.
    Nach dem Fraktionsaustritt von BSW-Finanzminister Robert Crumbach sowie
    Jouleen Gruhn und André von Ossowski ist es gescheitert. Die Koalition
    aus BSW und SPD regierte seit Dezember 2024 mit einer Mehrheit von nur
    zwei Stimmen – diese Mehrheit ist nun verloren. SPD-Regierungschef
    Dietmar Woidke erklärte die Zusammenarbeit für beendet und kündigte an,
    vorerst mit einer Minderheitsregierung weiterregieren zu wollen.
    Außerdem kündigte er Sondierungsgespräche mit der CDU an. Was das
    Scheitern der Koalition über den Zustand des BSW aussagt und welche
    Folgen es für andere Bundesländer haben könnte, erklärt Lisa Caspari bei
    Was jetzt?.
    Lees meer

    In Paris kommen heute die westlichen Unterstützer der Ukraine zusammen,
    um über die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands zu beraten.
    Erstmals seit März 2025 treffen sich alle 35 Mitglieder der sogenannten
    Koalition der Willigen persönlich. Es nehmen unter anderem der
    US-Sondergesandte Steve Witkoff teil, außerdem Donald Trumps
    Schwiegersohn Jared Kushner, sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr
    Selenskyj und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Laut einem Entwurf für
    die gemeinsame Abschlusserklärung soll die Unterstützung für die Ukraine
    künftig rechtlich bindend werden. Wie sie konkret aussehen könnte und
    was das mit Grönland zu tun hat, erklärt ZEIT-Korrespondent Matthias
    Krupa im Podcast.

    Außerdem im Update: In der Bar im Schweizer Ort Crans-Montana, wo in der
    Silvesternacht 40 Menschen bei einem Brand gestorben sind, gab es seit
    2019 keine Brandschutzkontrollen mehr. Das sagte der Präsident des
    Gemeinderats, Nicolas Féraud. Bei der letzten Kontrolle sei das
    Dämmmaterial, über das sich das Feuer verbreitet hatte, nicht
    beanstandet worden.

    Und sonst so? Rausch zum Schnäppchenpreis

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski…

  7. Ist Grönland als nächstes dran?

    6 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Nach dem Militäreinsatz in Venezuela nimmt US-Präsident Donald Trump das
    nächste Ziel ins Visier. „Wir brauchen Grönland“, sagte der US-Präsident
    und bekräftigte damit erneut amerikanische Besitzansprüche auf die
    Insel, die zu Dänemark gehört, aber weitgehend autonom verwaltet wird.
    Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen erklärte, die USA hätten
    „überhaupt kein Recht“, einen Teil des dänischen Königreichs zu
    annektieren; auch Schweden, Norwegen und Finnland kritisierten Trumps
    Aussagen scharf. Wie Europas Regierungen auf Trumps geopolitische
    Vorstöße reagieren, ordnet die außenpolitische Koordinatorin der ZEIT
    Anna Sauerbrey im Podcast ein.
    Lees meer

    Vom 6. Bis 8. Januar kommt die CSU jedes Jahr zu ihrer traditionellen
    Klausurtagung zusammen. Dieses Jahr will die Partei im Kloster Seeon
    ihren Kurs für das kommende Jahr festzurren und schlägt dabei in ihrer
    Beschlussvorlage einen deutlich schärferen Ton in der Migrationspolitik
    an. Der Blick ist auf die Kommunalwahlen 2026 in Bayern gerichtet: Dabei
    könnte die Partei Bürgermeisterämter an die AfD verlieren.
    Politikredakteurin Lisa Caspari erklärt im Podcast, wie sich die CSU
    nach rechts abgrenzen will und wie fest CSU-Chef Markus Söder noch im
    Sattel sitzt.

    Und sonst so? Warum Enten keine kalten Füße bekommen.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Dänemark: Frau von Trump-Berater postet Grönlandkarte in US-Farben

    Dänemark: Donald Trump bekräftigt Anspruch der USA auf Grönland

    Unabhängigkeit Grönlands: Grönlands Kriegerinnen

    CSU: Der Feind steht rechts

    CSU-Klausurtagung: CSU will Jugendstrafrecht schon ab zwölf Jahren
    anwenden

    Schattenflotte: CSU will die gesamte Ostsee überwachen

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern a…

  8. Update: Maduro vor US-Gericht: Was genau wird ihm vorgeworfen?

    5 januari 2026 · 11 min

    Afspelen
    Der frühere venezolanische Machthaber Nicolás Maduro wird in New York
    erstmals einem US-Richter vorgeführt. Nach Angaben von
    US-Justizministerin Pam Bondi wird Maduro unter anderem wegen
    Verschwörung zum internationalen Drogenhandel, Terrorismusfinanzierung
    sowie illegalen Waffenbesitzes angeklagt. In New York kommt parallel der
    UN-Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Venezuela
    hatte die Sitzung beantragt und wirft den USA vor, die UN-Charta zu
    brechen und den Frieden in der Region zu gefährden. Was Maduro und
    seiner Frau vor Gericht droht und welche Folgen die Sitzung des
    UN-Sicherheitsrats haben könnte, weiß US-Korrespondentin Juliane
    Schäuble.
    Lees meer

    Die Ausnahmesituation nach dem Stromausfall im Berliner Südwesten hält
    weiter an. In den Stadtteilen Lichterfelde, Steglitz und Zehlendorf
    waren seit Samstagmorgen 45.000 Haushalte und mehr als 2.000 Unternehmen
    ohne Strom – betroffen waren auch zahlreiche Krankenhäuser, Schulen,
    Pflegeheime, Kitas und Supermärkte. Inzwischen ist die Lage teilweise
    stabilisiert: Alle Krankenhäuser sind wieder am Netz, Supermärkte öffnen
    heute und morgen schrittweise wieder. Mehrere Schulen bleiben jedoch bis
    einschließlich Mittwoch geschlossen. Auch 30.000 Haushalte müssen wohl
    bis voraussichtlich Donnerstag auf Strom warten. Wie die Stadt ihre
    kritische Infrastruktur künftig besser schützen will und was der
    Stromausfall für Berlins Sicherheit bedeutet, erklärt ZEIT-Reporter
    Henrik Rampe.

    Und sonst so? Der wohl teuerste Fisch der Welt.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Militäreinsatz in Venezuela: Das also versteht Donald Trump unter
    Großmachtpolitik

    Entmachtung von Nicolás Maduro: EU mahnt zu Respekt vor Volkswillen in
    Venezuela

    Liveblog: US-Angriff auf Venezuela: Nicolás Maduro in New Yorker
    Gerichtsgebäude angekommen

    Stromausfall in Berlin: Der Schl…

  9. Venezuela nach dem Angriff: Südamerika zwischen Sorge und Zustimmung

    5 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Der militärische Einsatz der USA in Venezuela hat in Süd- und
    Mittelamerika weitreichende Reaktionen ausgelöst. Viele Regierungen der
    Region sehen darin ein Signal für eine veränderte US-Politik gegenüber
    Lateinamerika. Kuba verurteilte den Einsatz und warnte vor Problemen bei
    der eigenen Energieversorgung, da ein großer Teil des Öls aus Venezuela
    kommt. Kolumbien äußerte Sorgen um die Sicherheitslage an der
    gemeinsamen Grenze. Brasilien und Mexiko verwiesen auf die Bedeutung von
    Völkerrecht und Diplomatie. Andere Länder begrüßten das Vorgehen,
    darunter Argentinien und Ecuador. Welche Länder den Einsatz der USA
    befürworten, ordnet ZEIT-Autor Philipp Lichterbeck ein.
    Lees meer

    Im Iran sind erneut landesweite Proteste gegen die hohen
    Lebenshaltungskosten und die schlechte wirtschaftliche Lage
    ausgebrochen. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw wurden
    allein in der ersten Woche mindestens 17 Menschen getötet. Die Proteste
    werden über Chatgruppen organisiert, und seit Sonntag hat die iranische
    Führung den Internetzugang im Land eingeschränkt, offenbar um
    Mobilisierung und Berichterstattung zu erschweren. Die wirtschaftliche
    Krise besteht seit Jahren, die Inflation lag zuletzt bei rund 50
    Prozent. Ob die Proteste das Potenzial haben, das politische System
    diesmal grundlegend zu verändern, analysiert Islamwissenschaftlerin
    Amina Aziz.

    Und sonst so: Der Konzentrationstest der ZEIT

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf Whatsapp.

    Weitere Links zur Folge

    Liveblog: USA und Venezuela: Papst Leo XIV. mahnt Souveränität
    Venezuelas an

    Kai Ambos: "Es reicht nicht, das Völkerrecht nur zu beschwören"

    Was jetzt? / Angriff auf Venezuela: USA erklären Machtanspruch auf
    Venezuela

    US-Einsatz in Venezuela: Zeitenwende für Lateinamerika

    OK, America? / Regimewechsel in Venezuela:…

  10. USA erklären Machtanspruch auf Venezuela

    4 januari 2026 · 13 min

    Afspelen
    Die USA haben Venezuela angegriffen und den Staatschef und Machthaber
    des Landes, Nicolás Maduro, und seine Ehefrau entführt. US-Präsident
    Donald Trump hatte die Gefangennahme auf seiner Online-Plattform
    verkündet. Gleichzeitig griffen US-Streitkräfte Militärbasen und Häfen
    an. Gegen 12 Uhr deutscher Zeit sei die Militäraktion beendet worden, so
    der republikanische Senator Mike Lee. Wie begründet die Trump-Regierung
    den Angriff? Juliane Schäuble, hat die Pressekonferenz von Präsident
    Trump verfolgt und berichtet darüber im Podcast.
    Lees meer

    Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela hat eine Vorgeschichte: Laut
    der Trump-Regierung soll Maduro in angebliche Drogengeschäfte verwickelt
    sein, die die US-Sicherheit bedrohen würden. In den vergangenen Monaten
    hatten US-Streitkräfte vor Venezuelas Küste daher immer wieder Boote
    versenkt, die angeblich Drogen transportiert haben sollen. Alexander
    Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, erklärt wie es in Venezuela
    weitergehen könnte.

    Und sonst so? Tsundoku – wieso der Stapel ungelesenen Bücher mehr als
    nur Unordnung ist.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Angriffe in Caracas: Das eigentliche Ziel war der Präsident

    USA und Venezuela: "Trump ist sicher kein Präsident des Friedens"

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  11. Spezial: Machtwechsel oder Übergangsphase? Venezuelas ungewisse Zukunft

    3 januari 2026 · 9 min

    Afspelen
    Raketen und Flugobjekte über der venezolanischen Hauptstadt Caracas,
    Explosionen und ein vermisster Staatschef – so haben viele Venezolaner
    den Samstagmorgen erlebt. In den frühen Morgenstunden hat das Militär
    der USA mehrere Angriffe gegen das südamerikanische Land gestartet,
    Militärkasernen und Häfen wurden attackiert. Kurz vor 11 Uhr deutscher
    Zeit verkündete US-Präsident Donald Trump dann die "Gefangennahme" von
    Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. Laut der Nachrichtenagentur
    Reuters sollen Elitesoldaten der USA die Operation durchgeführt haben.
    Lees meer

    Spannungen zwischen den USA und Venezuela gibt es bereits länger. Seit
    Monaten versenkt das US-Militär Boote vor der Küste Venezuelas, die
    angeblich Drogen transportieren sollen. Diese Drogen würden laut Trump
    die Sicherheit der USA gefährden. Der Vorwurf: Auch Machthaber Maduro
    sei in die Geschäfte mit Rauschgiften verwickelt. Hierfür soll er sich
    nun in den USA verantworten, eine Anklage vor einem New Yorker Gericht
    ist vonseiten des US-Justizministeriums bereits geplant.

    Nach der Militäraktion hat die Vizepräsidentin Venezuelas, Delcy
    Rodríguez, die Staatsgeschäfte übernommen. Das Land könnte aber in
    Instabilität abrutschen, denn die Elite des Landes ist eng mit dem
    Regime Maduro verknüpft. Ein erzwungener Regimewechsel könnte zu einem
    Bürgerkrieg führen oder kriminelle Gruppen befördern.

    Im Gespräch mit Azadê Peşmen berichtet Alexander Kauschanski,
    Auslandsredakteur der ZEIT, über die aktuellen Entwicklungen in
    Venezuela. Außerdem erklärt er die Hintergründe des Angriffs und blickt
    in die mögliche Zukunft Venezuelas.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE…

  12. Israel schließt 37 NGOs aus Gaza aus: "Die Not wird noch größer werden"

    3 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Israel hat 37 internationale Hilfsorganisationen, darunter Ärzte ohne
    Grenzen, Oxfam und die Caritas, angewiesen, ihre Arbeit im Gazastreifen
    einzustellen. Seit dem 1. Januar 2026 dürfen sie nicht mehr tätig sein
    und bis März müssen sie Gaza verlassen. Die israelische Regierung
    begründet den Schritt mit unvollständigen Registrierungen und fehlenden
    Personallisten der NGOs. Diese seien nötig, um Verbindungen zu
    Terrorgruppen zu verhindern. Die betroffenen Hilfswerke weisen die
    Vorwürfe zurück und sprechen von einer gezielten Behinderung humanitärer
    Hilfe. Auch international stößt das Vorgehen auf Kritik. Die EU, der
    UN-Hochkommissar für Menschenrechte Volker Türk sowie mehrere westliche
    Staaten warnen vor den Bedingungen in Gaza und werfen Israel vor,
    lebensrettende Hilfe zu blockieren. Was das Verbot der
    Hilfsorganisationen für die humanitäre Lage in Gaza bedeutet, berichtet
    ZEIT-Autorin Steffi Hentschke.
    Lees meer

    In der Silvesternacht ist in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana
    ein Brand ausgebrochen. Nach offiziellen Angaben starben dabei
    mindestens 40 Menschen und viele weitere wurden teils schwer verletzt.
    Die Identifizierung der Toten ist wegen starker Verbrennungen schwierig
    und kann mehrere Tage dauern. Als wahrscheinliche Ursache nannte die
    Staatsanwaltschaft Sprühfontänen, die zu nah an der Decke abgebrannt
    worden seien. In der Folge – davon geht die Kantonsregierung aus, sei es
    zu einem sogenannten Flashover gekommen, bei dem sich ein Brand
    explosionsartig ausbreitet. Was genau unter einem Flashover zu verstehen
    ist und warum er so gefährlich ist, erklärt Jochen Zehfuß, Leiter des
    Fachgebiets Brandschutz der TU Braunschweig.

    Und sonst so: Vondelkirche in Amsterdam steht in Flammen

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf Whatsapp.

    Weitere Links zur Folge

    Lib…

  13. "Eine der schlimmsten Tragödien“ in der Schweizer Geschichte

    2 januari 2026 · 12 min

    Afspelen
    Durch das Feuer während einer Silvester-Party in einer Bar im Schweizer
    Skiort Crans-Montana sind nach Angaben der Polizei rund 40 Menschen ums
    Leben gekommen und 115 weitere verletzt worden. Der Schweizer Präsident
    Guy Parmelin nannte den Brand "eine der schlimmsten Tragödien, die unser
    Land erlebt hat". Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Vom
    Unglücksort berichtet im Podcast Marlon Rusch, Redakteur im Züricher
    Büro der ZEIT.
    Lees meer

    2026 wird ein Superwahljahr auf Landesebene. In gleich fünf
    Bundesländern werden neue Parlamente gewählt. Welche Politiker dabei
    wichtig werden könnten und wen man jenseits dessen in der deutschen
    Politik im neuen Jahr im Blick behalten sollte, orakelt Michael
    Schlieben aus dem Politikressort bei Was jetzt?.

    Und sonst so? Schwarzweiß Filmklassiker für umme.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Schweizer Skiort: Ein Albtraum in der Neujahrsnacht

    Politiker in 2026: Sie werden 2026 wichtig

    Cem Özdemir: Was geht eigentlich mit Cem?

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  14. Merz' Neujahrsansprache: "Wir sind kein Spielball von Großmächten"

    31 december 2025 · 6 min

    Afspelen
    Auch zwischen den Jahren versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie mit den
    Nachrichten des Tages. Täglich, außer an Neujahr, melden wir uns um 12
    Uhr mit einem kurzen Update. Ab dem 2. Januar sind wir wieder mit
    unseren Morgenfolgen für Sie da.
    Lees meer

    Hier finden Sie den Jahresrückblick von Was jetzt?

    Mit Feedback erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Moderation und Produktion dieser Folge: Constanze Kainz

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  15. Lassen die USA den Konflikt mit Venezuela weiter eskalieren?

    30 december 2025 · 5 min

    Afspelen
    Auch zwischen den Jahren versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie mit den
    Nachrichten des Tages. Täglich, außer an Neujahr, melden wir uns um 12
    Uhr mit einem kurzen Update. Ab dem 2. Januar sind wir wieder mit
    unseren Morgenfolgen für Sie da.
    Lees meer

    Mit Feedback erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Moderation und Produktion dieser Folge: Moses Fendel

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  16. Kein Durchbruch nach Treffen von Selenskyj und Trump

    29 december 2025 · 4 min

    Afspelen
    Auch zwischen den Jahren versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie mit den
    Nachrichten des Tages. Täglich, außer an Neujahr, melden wir uns um 12
    Uhr mit einem kurzen Update. Ab dem 2. Januar sind wir wieder mit
    unseren Morgenfolgen für Sie da.
    Lees meer

    Mit Feedback erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Moderation und Produktion dieser Folge: Azadê Peşmen

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro
    im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle
    Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  17. Selenskyj und Trump – Was vom Treffen in Florida zu erwarten ist

    28 december 2025 · 6 min

    Afspelen
    Auch zwischen den Jahren versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie mit den
    Nachrichten des Tages. Täglich, außer an Neujahr, melden wir uns um 12
    Uhr mit einem kurzen Update. Ab dem 2. Januar sind wir wieder mit
    unseren Morgenfolgen für Sie da.
    Lees meer

    Mit Feedback erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Moderation und Produktion dieser Folge: Rita Lauter

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro
    im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle
    Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  18. "Miserables Baustellenmanagement" bei der Deutschen Bahn

    27 december 2025 · 3 min

    Afspelen
    Auch zwischen den Jahren versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie mit den
    Nachrichten des Tages. Täglich, außer an Weihnachten und Neujahr, melden
    wir uns um 12 Uhr mit einem kurzen Update. Ab dem 2. Januar sind wir
    wieder wie üblich mit zwei Folgen am Tag für Sie da.
    Lees meer

    Mit Feedback erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Moderation und Produktion dieser Folge: Ole Pflüger

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  19. Der Was jetzt?-Jahresrückblick

    24 december 2025 · 1 uur 4 min

    Afspelen
    Die erste Was jetzt?-Folge im Jahr 2025 hatte den Titel: "Ein
    Jahr, das uns keine Zeit zum Warmlaufen lässt." Und ja, die politischen
    Ereignisse ließen nicht auf sich warten. Am 20. Januar legt Donald Trump
    zum zweiten Mal seinen Amtseid ab und tritt seine zweite Präsidentschaft
    an. Welche seiner zentralen Vorhaben hat diese US-Regierung bislang
    umgesetzt? Und was waren für die US-Korrespondentinnen der ZEIT in den
    vergangenen zwölf Monaten Lichtblicke?
    Lees meer

    Auch in Deutschland hat in diesem Jahr eine neue Regierung ihre Arbeit
    aufgenommen. Am 6. Mai wird Friedrich Merz im zweiten Anlauf als
    Bundeskanzler vereidigt. Doch die Koalition mit der SPD steht von Anfang
    an auf wackeligen Beinen. Eine der ersten Amtshandlungen der neuen
    Regierung: die Verschärfung der Migrationspolitik. Handelt sie dabei
    auch aus Sorge vor der AfD?

    Das Jahr 2025 war auch wieder von Kriegen geprägt. Die Ukraine geht in
    ihren vierten Kriegswinter. Im Herbst hat Russland seine Angriffe auf
    das Land verstärkt, Drohnen bombardieren Städte, an der Front gerät die
    ukrainische Armee zunehmend unter Druck. Im September dringen Drohnen in
    den polnischen Luftraum ein, russische Kampfjets wurden im estnischen
    Luftraum gesichtet. Doch zwischen all dem gab es in diesem Jahr auch
    Momente der Hoffnung – und zuletzt intensiv geführte Gespräche, vor
    allem zwischen Russland, der Ukraine und den USA.

    Einen Frieden – zumindest auf dem Papier – konnten die USA in diesem
    Jahr bereits an anderer Stelle herbeiführen: Am 10. Oktober tritt im
    Gazastreifen eine Waffenruhe in Kraft. Auch wenn sie brüchig bleibt,
    gibt sie den Menschen etwas Luft zum Atmen. Im Podcast treffen wir Nour
    Nofal wieder. Bereits im Sommer hat sie uns in einer Sonderfolge von
    ihrem Traum erzählt, Gazas erste Neurochirurgin zu werden. Was wünscht
    sie sich nun?

    Wenn Sie nach Trump, Regierungskrisen und Kriegen denken: Dieses Jahr
    möchte ich eigentlich nicht noch einmal Revue passieren lassen – dann
    haben wir in dieser Folge noch mehr für Sie. Bun…

  20. Ein offenes Ohr an Weihnachten

    24 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Einsamkeit, Angst und quälende Gedanken zählen auch 2025 zu den
    häufigsten Gründen, weshalb Menschen die Telefonseelsorge kontaktieren.
    Nach Angaben des Vorsitzenden der Telefonseelsorge Deutschland, Ludger
    Storch, gingen im laufenden Jahr mehr als 1,2 Millionen Anrufe ein.
    Viele Hilfesuchende meldeten sich, weil sie niemanden mehr hätten, mit
    dem sie sprechen könnten. Neben Einsamkeit spielten auch
    Gewalterfahrungen, Suchtprobleme, psychische Erkrankungen, Trauer,
    Hoffnungslosigkeit und Suizidgedanken eine zentrale Rolle. Wie die
    Telefonseelsorge in solchen Situationen unterstützen und helfen kann,
    erklärt Ludger Storch im Podcast.
    Lees meer

    Der größte Teil des weltweit verkauften Weihnachtsschmucks kommt aus
    China, vor allem aus der Handelsstadt Yiwu. Trotz des Zollstreits mit
    den USA konnte die Stadt 2025 erneut ein starkes Geschäft verzeichnen.
    Zwischenhändler aus Yiwu beliefern nicht nur die USA, sondern auch
    Märkte in Lateinamerika, Europa und der arabischen Welt. In riesigen
    Messehallen werden Plastiktannen, Kugeln, Kränze und andere Dekorationen
    präsentiert und verkauft. Insgesamt wuchs der Handel in Yiwu um mehr als
    20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. ZEIT-Korrespondent Jens Mühling ordnet
    ein, warum ausgerechnet Yiwu zum Herzstück der weltweiten
    Weihnachtsdekoproduktion wurde.

    Und sonst so? Mädchen erobern den Windsbacher Chor

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos unter den Nummern
    0800 1110111 / 0800 1110222 und 116123 erreichbar.

    Weitere Links zur Folge:

    "Die sogenannte Gegenwart": Die beste Serie über ChatGPT und Einsamkeit:
    "Pluribus"

    "English, please!": Ist Einsamkeit eine Epidemie?

    Benno Fürmann: "Ich will nicht mehr alleine sein"

    "Copsy-Studie": Junge Menschen weiter …

  21. Update: Weder USA noch Dänemark – Grönland möchte unabhängig sein

    23 december 2025 · 9 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump will Grönland weiterhin zum Teil der USA
    machen. Erst am Montag ernannte Trump einen Sondergesandten für die
    Insel im Nordatlantik. Die dänische Regierung kündigte daraufhin an, den
    US-Botschafter einzubestellen. Die Insel ist weitgehend autonom, aber
    offiziell Teil Dänemarks. Wie blicken die Grönländerinnen und Grönländer
    auf die Pläne von Trump? Und wieso will Trump Grönland unbedingt haben?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin der ZEIT.
    Lees meer

    Innerhalb der SPD haben sich ausreichend viele Parteimitglieder für ein
    Mitgliederbegehren gegen die geplante Bürgergeldreform ausgesprochen.
    Das Begehren richtet sich gegen die Verschärfungen beim Bürgergeld, die
    die Bundesregierung verabschiedet hat. Damit stellen sich die
    Parteimitglieder gegen ihre eigene Parteispitze, die die Reform
    innerhalb der Koalition selbst ausgehandelt hat.

    In Aleppo, der zweitgrößten Stadt Syriens, ist es zu Kämpfen gekommen.
    Milizen der Regierung in Damaskus und kurdisch geführte Einheiten der
    Syrischen Demokratischen Kräfte beschossen sich gegenseitig. Beide
    Parteien werfen einander vor, das Feuer zuerst eröffnet zu haben.
    Inzwischen haben sich beide Seiten auf eine Deeskalation geeinigt.

    Außerdem hat Deutschland erstmals seit 2011 einen Straftäter nach Syrien
    abgeschoben. Der Verurteilte sei am Vormittag den Behörden in Damaskus
    übergeben worden, sagte das Bundesinnenministerium.

    Und sonst so? Ein Obdachloser spendet alleinerziehenden Müttern 200
    Euro.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: Rache als Regierungsstil

    Jeff Landry: Donald Trump ernennt Sondergesandten für Grönland

    Bürgergeldreform: Hätten sie es mal lieber ga…

  22. Warum die Gesundheitsministerin ihr Versprechen bricht

    23 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die gesetzlichen Krankenkassen Techniker Krankenkasse (TK) und
    DAK-Gesundheit erhöhen zum 1. Januar 2026 ihre Zusatzbeiträge. Bei der
    TK steigt der Zusatzbeitrag von 2,45 auf 2,69 Prozent, bei der DAK von
    2,8 auf 3,2 Prozent. Die Krankenkassen erhöhen ihre Beiträge, obwohl das
    neue Sparpaket der Regierung die Erhöhungen eigentlich stoppen
    sollte. Das Maßnahmenpaket sieht Einsparungen von rund zwei Milliarden
    Euro vor, vor allem bei Krankenhausausgaben. Nach Angaben der DAK werden
    zum Jahreswechsel voraussichtlich mehr als 39 Millionen gesetzlich
    Versicherte von höheren Zusatzbeiträgen betroffen sein. Experten
    erwarten, dass die Belastung für Versicherte ab 2027 weiter steigen
    könnte. Warum die Krankenkassen finanziell so unter Druck stehen,
    erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT.
    Lees meer

    Der seit 2023 andauernde Krieg im Sudan wird laut einer aktuellen
    Umfrage unter 22 internationalen Hilfsorganisationen als die am
    stärksten vernachlässigte humanitäre Krise des Jahres 2025 eingestuft.
    Kurzzeitig rückte der Konflikt im Oktober in den internationalen Fokus,
    nachdem die paramilitärische RSF-Miliz die Stadt Al-Faschir in der
    Region Darfur eingenommen hatte. Die Kämpfe dauern weiter an und die
    humanitäre Lage bleibt angespannt. Die Europäische Union kündigte
    zuletzt an, eine Luftbrücke zur Versorgung der betroffenen Bevölkerung
    einzurichten. Andrea Böhm ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im
    Podcast ordnet sie die aktuelle Lage im Sudan ein.

    Und sonst so? Ein Quiz zu den viralen Momenten aus 2025

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge:

    Gesundheit: Krankenkassen TK und DAK heben Zusatzbeiträge im neuen Jahr
    an

    Gesetzliche Krankenkassen: Gesundheitsministerin Warken will
    Krankenka…

  23. Wie verwundbar ist Russland?

    22 december 2025 · 9 min

    Afspelen
    In Moskau ist der russische General Fanil Sarwarow bei der Explosion
    eines Sprengansatzes an seinem Auto getötet worden. Russische Ermittler
    prüfen unter anderem, ob der ukrainische Geheimdienst für die Tat
    verantwortlich sein könnte. Ein Bekenntnis aus Kyjiw gibt es bislang
    nicht. Sarwarow hat die operative Ausbildungsabteilung des russischen
    Generalstabs geleitet. Erst vor einem Jahr wurde der russische General
    Igor Kirillow ebenfalls bei einem Bombenanschlag in Moskau ‌getötet.
    Damals bekannte sich der ukrainische Geheimdienst SBU dazu. Gleichzeitig
    meldet Russland einen ukrainischen Drohnenangriff auf Hafenanlagen in
    der Region Krasnodar, bei dem Schiffe beschädigt worden sein sollen und
    ein Großbrand ausgebrochen sein soll. Wie wahrscheinlich eine
    Beteiligung des ukrainischen Geheimdienstes an der Explosion in Moskau
    ist, beantwortet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der
    ZEIT. Außerdem ordnet er im Podcast ein, wie verwundbar Russland nach
    fast vier Jahren Krieg in der Ukraine geworden ist.
    Lees meer

    Die Bundesregierung plant einen neuen Anlauf für die
    Vorratsdatenspeicherung. Künftig sollen Internetanbieter zur Bekämpfung
    von Kriminalität im Netz IP-Adressen ihrer Nutzer bis zu drei Monate
    lang speichern. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat dazu
    einen Gesetzesentwurf vorgelegt. Dieser wurde laut Medienberichten am
    vergangenen Freitag zur Abstimmung an die übrigen Ministerien
    verschickt. Kritiker warnen vor anlassloser Massenüberwachung und sehen
    Grundrechte in Gefahr. Schon einmal ist die Vorratsdatenspeicherung in
    Deutschland eingeführt, aber nach kurzer Zeit wieder ausgesetzt worden,
    nachdem der Europäische Gerichtshof sie für europarechtswidrig erklärt
    hatte. Lisa Hegemann leitet das Digitalressort der ZEIT. Im Podcast
    berichtet sie, wie der neue Gesetzesentwurf rechtlich einzuordnen ist
    und welche Chancen er hat.

    Außerdem im Update:

    China verhängt hohe Zölle auf bestimmte Milchprodukte aus der EU. Der
    Vorwurf lautet, dass die Milchprodu…

  24. "Die Risse in der Maga-Bewegung schließen sich nicht, sie werden weiter"

    22 december 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Phoenix im US-Bundesstaat Arizona hat am Wochenende das jährliche
    Treffen der rechtspopulistischen Jugendorganisation Turning Point USA
    stattgefunden. Es war die erste große Konferenz seit dem Tod ihres
    Gründers Charlie Kirk. Der Social-Media-Star und Maga-Aktivist war im
    September bei einem Debattenevent an einer Universität in Utah
    erschossen worden. Kirk hatte Turning Point USA 2012 gegründet und über
    die Jahre zu einer der einflussreichsten konservativen Jugendbewegungen
    des Landes aufgebaut. Mit seiner Organisation mobilisierte er Tausende
    junge Menschen für Donald Trumps Maga-Bewegung. Auf der Konferenz traten
    viele prominente Maga-Akteure auf – unter anderem Vizepräsident JD
    Vance. Dabei wurden tiefe Risse innerhalb der Bewegung sichtbar – unter
    anderem bei der Frage, wer Donald Trump nachfolgen könnte. Auch die
    US-Politik gegenüber Israel und die Frage nach Militäreinsätzen im
    Ausland spalten das rechte Lager. Anna Sauerbrey, außenpolitische
    Koordinatorin der ZEIT, hat die Veranstaltung dort beobachtet. Im
    Podcast schildert sie ihre Eindrücke und analysiert, welche Schlüsse
    sich daraus für die Zukunft der Maga-Bewegung ziehen lassen.
    Lees meer

    Vor etwas mehr als einer Woche wurden am Bondi Beach in Sydney 15
    Menschen bei einem Anschlag auf eine Menschenmenge getötet. 42 weitere
    Menschen wurden bei der schwersten Terrorattacke der jüngeren
    australischen Geschichte teils lebensgefährlich verletzt. Ziel des
    Angriffs war das jüdische Lichterfest Chanukka. Die Polizei geht von
    einem antisemitischen Motiv aus. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es
    sich um einen 50-jährigen Mann und seinen 24-jährigen Sohn. Der Vater
    soll 1998 mit einem Studentenvisum aus Indien nach Australien gekommen
    sein. Die Polizei erschoss ihn am Tatort. Sein Sohn wurde in Australien
    geboren und stand bereits seit 2019 wegen mutmaßlicher Kontakte zu einem
    islamistischen Prediger unter Beobachtung des Inlandsgeheimdienstes
    ASIO. Nach Ermittlerangaben sollen beide Verbindungen zur Terrormiliz
    "Isl…

  25. Wie die veröffentlichten Epstein-Akten Trump unter Druck setzen

    21 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Das US-Justizministerium hat mit der Veröffentlichung von
    Ermittlungsakten zum Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey
    Epstein begonnen. Auf der Webseite des Ministeriums sind Tausende
    Dokumente und Fotos abrufbar, viele davon teilweise oder vollständig
    geschwärzt. Demokratische Abgeordnete im US-Parlament kritisieren, dass
    die Unterlagen nicht vollständig veröffentlicht wurden, und verweisen
    auf fehlende Inhalte. Welche neuen Erkenntnisse sich aus dem bisher
    zugänglichen Material ergeben und warum nicht alle Akten gleichzeitig
    freigegeben wurden, ordnet ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble ein.
    Lees meer

    Eine Woche nach dem Angriff auf US-Truppen in der syrischen Stadt
    Palmyra, bei dem zwei Soldaten und ein Dolmetscher getötet wurden, hat
    das US-Militär Vergeltungsangriffe gegen die Terrormiliz "Islamischer
    Staat" (IS) durchgeführt. Ziel der Operation war es, Waffenlager,
    Infrastruktur und Kämpfer des IS zu treffen. Gleichzeitig hat das neue
    syrische Regime unter Ahmed al-Scharaa in den vergangenen Monaten
    zunehmend Anerkennung im Westen erfahren. Der Übergangspräsident trat
    unter anderem bei den Vereinten Nationen auf und wurde vom
    US-Präsidenten im Weißen Haus gelobt. Wie stark der Einfluss des IS
    aktuell noch in Syrien ist, analysiert ZEIT-Autorin Stella Männer.

    Und sonst so: Wie man auf Gruppenfotos gut aussieht

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf Whatsapp.

    Weitere Links zur Folge

    Jeffrey Epstein: US-Justizministerium veröffentlicht neue Epstein-Akten

    Michael Wolff: "Donald Trump war der beste Freund von Jeffrey Epstein"

    Epstein-Akten: Wie eng war diese Freundschaft wirklich?

    Freigabe der Epstein-Akten: Die US-Regierung verschleiert weiter

    Jeffrey Epstein: US-Justizministerium veröffentlicht neue Epstein-Akten

    Sexualstraftäter Jeffrey Epstein: Nicht alle …

  26. Mercosur-Abkommen: Wer profitiert – und wer verliert

    20 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Das seit rund 26 Jahren verhandelte Freihandelsabkommen zwischen der
    Europäischen Union und den südamerikanischen Mercosur-Staaten ist erneut
    vertagt worden. Hintergrund sind weiterhin Vorbehalte mehrerer
    EU-Mitgliedsstaaten, darunter Frankreich, Italien, Ungarn und Polen. Die
    Länder befürchten negative Auswirkungen auf ihre Landwirtschaft und
    verweisen auf mögliche Wettbewerbsnachteile für europäische Bauern. Das
    Mercosur-Abkommen sieht vor, Zölle auf rund 91 Prozent des Warenhandels
    zwischen der EU und den Mercosur-Staaten abzuschaffen. Was ein Abkommen
    für die Mercosur-Staaten und Europa bedeuten würde, ordnet Thomas
    Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein.
    Lees meer

    In der Europäischen Union wird derzeit darüber diskutiert, ob Begriffe
    wie „Wurst“, „Fleisch“, „Hack“ oder „Schnitzel“ künftig ausschließlich
    für Produkte aus tierischem Fleisch verwendet werden dürfen. Anlass ist
    ein Antrag von konservativen Abgeordneten, der mit dem Schutz von
    Tierhaltern und möglicher Verwechslungsgefahr für Verbraucher begründet
    wird. Hersteller verweisen darauf, dass pflanzliche Alternativen bereits
    klar gekennzeichnet sind, etwa durch die Bezeichnung „vegan“ oder
    „vegetarisch“. Das EU-Parlament stimmte dem Vorschlag mehrheitlich zu,
    eine abschließende Entscheidung steht noch aus. Was ein Verbot der
    Produktnamen für die Branche bedeuten würde, analysiert Merlind Theile,
    Redakteurin im Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so? Fluchen steigert die Leistung.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge:

    Mercosur-Abkommen: Platzt der Deal, würde das vor allem Europa schaden

    Freihandel: Tausende Landwirte demonstrieren in Brüssel gegen
    Mercosur-Abkommen

    Handelsabkommen: EU-Parlament fordert besseren Schutz für Bauern be…

  27. Update: Drei Perspektiven auf die Ergebnisse des EU-Gipfels

    19 december 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die EU hat sich nicht darauf einigen können, eingefrorene russische
    Staatsvermögen direkt für die Finanzierung der Ukraine zu nutzen.
    Stattdessen verständigten sich die Staats- und Regierungschefs auf einen
    Kompromiss: Die Ukraine erhält 2026 und 2027 von der EU zinslose Kredite
    in Höhe von 90 Milliarden Euro. Wie hoch das finanzielle Risiko für die
    EU tatsächlich ist und ob der Kompromiss nun doch ein Erfolg ist,
    erklärt ZEIT-Korrespondent Ulrich Ladurner.
    Lees meer

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Plan, eingefrorenes
    russisches Staatsvermögen zur Finanzierung von Ukrainehilfen zu nutzen,
    scharf kritisiert. Was Putin darüber hinaus zu möglichen
    Friedensverhandlungen gesagt hat, welche Rolle er den USA zuschreibt und
    wie seine Aussagen einzuordnen sind, erklärt Politikredakteur Maxim
    Kireev.

    Außerdem im Update: Die Entscheidung über das Freihandelsabkommen
    zwischen der EU und den Mercosur-Staaten ist verschoben worden.

    Und sonst so? Es gibt sie doch: positive Nachrichten fürs Klima im Jahr
    2025.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    EU-Gipfel: Reicht das, um Russland zu beeindrucken?

    Krieg gegen die Ukraine: EU will vorerst kein russisches Vermögen zur
    Ukrainehilfe nutzen

    Russisches Vermögen: Der hybride Krieg hat eine weitere Front

    Krieg gegen die Ukraine: Wladimir Putin wirft EU versuchten "Raub" vor

    EU-Gipfel: Belgien fordert bei russischem Vermögen Vergemeinschaftung
    des Risikos

    Friedrich Merz: Er will führen. Jetzt zeigt sich, ob Europa ihm folgt

    Handelsabkommen: Friedrich Merz versichert EU-Mehrheit für
    Mercosur-Abkommen

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über d…

  28. Was AfD-Abgeordnete wirklich in den USA gemacht haben

    19 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die AfD nutzt die letzte Sitzung des Bundesrates in diesem Jahr, um
    einen Antrag zur deutschen Außenpolitik einzubringen. Darin kritisiert
    sie die US-Politik der Bundesregierung und spricht sich zugleich
    ausdrücklich für den außenpolitischen Kurs der Trump-Administration aus.
    Der Antrag folgt kurz nach einer Reise mehrerer AfD-Abgeordneter in die
    USA, mit der die Partei ihre transatlantischen Kontakte demonstrieren
    wollte. Recherchen der ZEIT zeigen jedoch, dass die Reise nicht so
    verlaufen ist, wie von der AfD behauptet. Demnach wurde sie nicht von
    der deutschen Botschaft flankiert, zudem fanden offenbar weniger
    hochrangige Gespräche statt als öffentlich dargestellt. Die
    Delegationsreise kostete rund 100.000 Euro Steuergeld. Unklar ist, ob
    die Reise die angegebenen Ziele erreicht hat. Warum sucht die AfD die
    Nähe zur US-Regierung? Christian Fuchs aus dem Investigativ-Ressort der
    ZEIT erklärt im Podcast, was die Abgeordneten der AfD in den USA gemacht
    haben und welche Folgen eine zweckfremde Verwendung von Steuergeld haben
    könnte.
    Lees meer

    Die Bundesregierung will bis Ende des Jahres 535 Afghaninnen und
    Afghanen mit Aufnahmezusage aus Pakistan nach Deutschland bringen. "Wir
    wollen das so weit wie möglich im Dezember abschließen", sagte
    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Die Bundesregierung stehe
    dazu im Austausch mit den pakistanischen Behörden. Laut
    Menschenrechtsorganisationen warten allerdings deutlich mehr Betroffene
    auf ihre Ausreise, rund 1.800 sollen es sein. Deutschland hatte
    besonders gefährdeten Personen nach der Machtübernahme der Taliban vor
    vier Jahren Schutz zugesagt – darunter ehemaligen Ortskräften,
    Menschenrechtlern, Richtern und Journalisten. Hunderte von ihnen harren
    bis heute in Pakistan aus. Zugleich droht die pakistanische Regierung
    mit Abschiebungen nach Afghanistan. Wolfgang Bauer, Reporter der
    Chefredaktion der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum nur ein Teil der
    Zusagen eingelöst wird und was den Zurückgelassenen droht.

    Und sonst so? Bu…

  29. Update: EU-Asylrecht – Abschiebung in ein unbekanntes Land

    18 december 2025 · 11 min

    Afspelen
    Das Europaparlament hat beschlossen, dass EU-Länder Asylbewerber künftig
    in Drittstaaten abschieben dürfen, in denen sie weder geboren wurden
    noch je gelebt haben. Das Verfahren, das an das umstrittene
    Ruanda-Modell Großbritanniens erinnert, soll Abschiebungen erleichtern,
    ohne dass ein reguläres Asylverfahren innerhalb der EU erfolgt. Die
    Abstimmung erfolgte überwiegend mit Stimmen rechts der Mitte, darunter
    CDU/CSU- und AfD-Abgeordnete. Linke, Grüne und Sozialdemokraten stimmten
    mehrheitlich dagegen. Wie wirksam dieses Verfahren tatsächlich ist und
    ob dadurch die Migration zurückgeht, analysiert Simon Langemann,
    Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
    Lees meer

    Beim EU-Gipfel in Brüssel soll über die Nutzung der eingefrorenen
    russischen Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine entschieden
    werden. Bundeskanzler Friedrich Merz setzt sich dafür ein, die Mittel in
    Form eines sogenannten Reparationsdarlehens bereitzustellen. Mehrere
    Mitgliedsstaaten äußern jedoch Bedenken. Besonders zurückhaltend zeigt
    sich Belgien, da dort beim Finanzdienstleister Euroclear der Großteil
    der russischen Gelder verwaltet wird. EU-Kommissionspräsidentin Ursula
    von der Leyen und Ratspräsident António Costa machten deutlich, dass der
    Gipfel notfalls verlängert werde. Ziel sei eine Einigung über die
    Finanzierung der Ukraine für die kommenden zwei Jahre.

    Außerdem im Update: Bei der Schufa wurden verspätete Zahlungen bislang
    meist bis zu drei Jahre gespeichert, selbst wenn die Rechnungen
    inzwischen beglichen wurden. Der Bundesgerichtshof entschied nun, dass
    die Speicherfrist vom Einzelfall abhängt und in bestimmten Situationen
    auch kürzer ausfallen kann. Was das für Verbraucherinnen und Verbraucher
    bedeutet, erklärt Marilena Piesker, Redakteurin im Geldressort der
    ZEIT.

    Und sonst so? Melanias eigene Dokuserie

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie im…

  30. Wie die eingefrorenen russischen Milliarden der Ukraine helfen könnten

    18 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    In Brüssel beraten die Staats- und Regierungschefs der EU darüber, ob
    eingefrorenes russisches Staatsvermögen in Höhe von rund 210 Milliarden
    Euro zur Unterstützung der Ukraine eingesetzt werden soll. Die Gelder
    liegen überwiegend in der EU und sind seit Beginn des russischen
    Angriffskriegs blockiert. Die Ukraine ist dringend auf zusätzliche
    Milliarden angewiesen, um den Krieg weiter zu finanzieren. Mehrere
    EU-Staaten äußerten Bedenken, darunter Ungarn und Tschechien. Besonders
    zurückhaltend zeigt sich Belgien, wo ein Großteil der Vermögen verwahrt
    wird. Ob eine Einigung gelingt und wie lange die Mittel im Ernstfall
    reichen würden, ordnet Maxim Kireev, Politikredakteur der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Eine Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass Immobilien
    für Millennials weniger wegen hoher Kreditraten, sondern vor allem wegen
    des stark gestiegenen Eigenkapitalbedarfs unerschwinglicher geworden
    sind. Zwar ist die monatliche Belastung durch Hypotheken im Verhältnis
    zum Einkommen ähnlich geblieben, doch die Preise für Eigentumswohnungen
    haben sich seit den 1980er-Jahren vervielfacht. Eine Wohnung kostete
    1980 im Schnitt rund 93.000 Euro, 2024 etwa 365.000 Euro. Welche
    politischen Maßnahmen den Erwerb von Wohneigentum künftig erleichtern
    könnten, analysiert Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der
    ZEIT.

    Und sonst so? Staunen als geheime Superkraft

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf Whatsapp.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekrieg: Und wenn die EU doch noch ziemlich mächtig ist?

    Krieg gegen die Ukraine: EU-Staaten beschließen dauerhaftes Einfrieren
    russischer Vermögen

    Russische Vermögen für die Ukraine: Der Milliardentrick des Friedrich
    Merz

    Russisches Vermögen: Wie russische Oligarchen europäische
    Staatshaushalte attackie…

  31. Update: Das Bürgergeld heißt bald Grundsicherung – Regierung erhöht den Druck auf Arbeitslose

    17 december 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Bundesregierung hat sich auf eine Reform des Bürgergelds geeinigt
    und schon der Name ist neu: Künftig soll die Sozialleistung
    Grundsicherung heißen. Für rund fünfeinhalb Millionen Menschen in
    Deutschland ändert sich damit einiges. Wer eine als zumutbar geltende
    Arbeit ablehnt oder mehrfach nicht zu Terminen im Jobcenter erscheint,
    muss mit Kürzungen rechnen. Gleichzeitig verspricht die Koalition, die
    Vermittlung in Arbeit zu verbessern und Langzeitarbeitslose stärker zu
    unterstützen. Doch der Weg zu dieser Einigung war konfliktreich.
    Wochenlang stritten SPD und Union über Sanktionen, Pflichten und die
    Frage, wie viel Druck der Staat ausüben darf. Anna Mayr, Redakteurin im
    Hauptstadtbüro der ZEIT, hat die Debatte um die Reform intensiv
    begleitet. Im Podcast erklärt sie, warum die Koalition sich so uneinig
    war und was Arbeitssuchenden helfen würde, dauerhaft einen Job zu
    finden.
    Lees meer

    Im Bundestag hat heute eine Regierungsbefragung stattgefunden. Eine
    Stunde lang beantwortete Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Fragen der
    Abgeordneten zu verschiedenen Themen. Er sprach dabei unter anderem über
    die Ukraine und die wirtschaftliche Lage in Deutschland.

    Außerdem im Update:

    - Die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, hat in Interviews
    mit dem Magazin Vanity Fair überraschend kritisch über ihren Chef,
    US-Präsident Donald Trump gesprochen. Dieser habe die
    „Persönlichkeit eines Alkoholikers“, sagte Wiles. Nach der
    Veröffentlichung des Artikels warf Wiles der Zeitschrift allerdings
    vor, Zitate aus dem Zusammenhang gerissen zu haben. Kerstin
    Kohlenberg erklärt, welche Absichten Wiles verfolgen könnte.
    - Der Regisseur und Autor Rosa von Praunheim ist im Alter von 83
    Jahren gestorben. Erst in der vergangenen Woche hatte er seinen
    langjährigen Lebensgefährten Oliver Sechting geheiratet. Der 1942
    als Holger Radtke geborene Filmemacher schrieb mit mehr als 150
    Kurz- und Langfilmen Filmgeschichte. Mit Werken wie "Nicht der
    Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in de…

  32. "Für Merz ist das ein wichtiger Tag in einer entscheidenden Woche"

    17 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält am Mittwoch im Bundestag seine
    letzte Regierungserklärung für dieses Jahr. Der Termin liegt mitten in
    einer entscheidenden Woche – zwischen den von ihm orchestrierten
    Berliner Ukrainegesprächen und seiner Reise zum EU-Gipfel nach Brüssel.
    Für Merz ebenso wie für Europa steht Großes auf dem Spiel: Die Frage der
    Finanzierung der Ukraine mithilfe des in Belgien eingefrorenen
    russischen Vermögens dürfte das entscheidende Thema beim Gipfel werden.
    Vor seiner Abreise will Merz zu Hause in Berlin noch einige
    zentrale Vorhaben der schwarz-roten Bundesregierung anschieben: In der
    letzten Kabinettssitzung des Jahres soll nicht nur die Reform der
    Grundsicherung beschlossen, sondern auch die Rentenkommission eingesetzt
    und ein Gesetz zur schnelleren Erneuerung der Infrastruktur Deutschlands
    auf den Weg gebracht werden. In seiner Bundestagsrede dürfte Merz eine
    innenpolitische Bilanz des zu Ende gehenden Jahres ziehen. Wie wird sich
    Merz vor dem Bundestag präsentieren? Und wie wichtig ist die aktuelle
    Phase für seine Kanzlerschaft? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Der Beginn des sogenannten Arabischen Frühlings, der die politische
    Ordnung mehrerer arabischer Länder erschütterte, ist 15 Jahre her. Der
    tunesische Gemüsehändler Mohamed Bouazizi, der sich aus Verzweiflung
    über die Willkür staatlicher Behörden in seinem Heimatland selbst
    verbrannte, trat eine Welle an Protesten los. Zunächst zwangen
    Demonstrierende den tunesischen Machthaber Ben Ali zur Flucht,
    schließlich griffen die Aufstände auf die Länder Ägypten, Libyen, Syrien
    und Jemen über. Was ist 15 Jahre später von den Protesten übrig? In
    Ägypten herrscht erneut ein Militärdiktator, in Syrien wurde das
    Assad-Regime erst nach einem jahrelangen blutigen Bürgerkrieg gestürzt.
    Und die heutige junge Generation führt kein besseres Leben als jene, die
    die Proteste einst lostrat, sagt Yassin Musharbash, Nahostkenner im
    Investigativre…

  33. Update: Doch kein Verbrenner-Aus?

    16 december 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die EU-Kommission plant, vom vollständigen Aus für Verbrennungsmotoren
    bei Neuwagen ab 2035 abzurücken. Statt einer strikten Pflicht zur
    CO₂-Neutralität könnten auch nach 2035 noch Fahrzeuge mit Verbrenner-
    oder Hybridantrieb zugelassen werden – sofern ihre Emissionen auf
    anderem Weg ausgeglichen werden und bestimmte Kriterien erfüllt sind.
    Damit vollzieht die Kommissionen einen Kurswechsel gegenüber früheren
    Planungen. Die Bundesregierung zeigt sich positiv, Umweltverbände und
    Klimaexperten warnen vor einem möglichen Rückschlag für den Klimaschutz.
    Was würde dieser Schritt der EU-Kommission für den Umweltschutz
    bedeuten? Max Hägler, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, erklärt
    im Podcast, welche Folgen die angekündigten Änderungen für Verbraucher,
    Industrie und die europäische Klimapolitik haben könnten und ob die EU
    ein Verbrenner-Verbot überhaupt durchsetzen könnte.
    Lees meer

    Donald Trump geht juristisch gegen Medien vor – diesmal gegen die BBC.
    Der US-Präsident hat das britische öffentlich-rechtliche
    Rundfunkunternehmen auf zehn Milliarden Dollar verklagt. Auslöser ist
    eine BBC-Dokumentation zum Sturm auf das Kapitol im Januar 2021. Darin
    seien Aussagen Trumps so zusammengeschnitten worden, dass der Eindruck
    entstanden sei, er habe zu Gewalt aufgerufen. Trump spricht von
    Verleumdung und Wahlbeeinflussung. In der Klage wirft er der BBC zudem
    vor, gegen geltendes Recht im US-Bundesstaat Florida verstoßen zu haben.
    Die BBC räumt Fehler ein und entschuldigt sich, hält die Klage jedoch
    für unbegründet. Was bezweckt Trump mit der Klage gegen ein europäisches
    Medienhaus? Und wie gefährlich ist sie für die Pressefreiheit? Jochen
    Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, ordnet im Podcast
    ein, wie die BBC reagiert und welche politischen Motive hinter Trumps
    Vorgehen stehen.

    Außerdem im Update:

    US-Präsident Donald Trump hat Fentanyl per Dekret als
    "Massenvernichtungswaffe" eingestuft. Das extrem starke Schmerzmittel
    gilt als Haupttreiber der Drogenkrise in den USA…

  34. Ukraineverhandlungen: Merz' Rückkehr an den Verhandlungstisch

    16 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    "Wir haben jetzt die Chance auf einen echten Friedensprozess für die
    Ukraine", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin bei einer
    Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr am Montag. In
    Berlin haben die Ukraine und die USA über einen Friedensplan verhandelt.
    Aus Sicht der Bundesregierung wurden insbesondere beim zentralen Thema
    der Sicherheitsgarantien für die Ukraine Fortschritte erzielt. Am Abend
    haben die EU-Staats- und Regierungschefs außerdem eine "multinationale
    Truppe" für die Ukraine nach Kriegsende vorgeschlagen. Im Podcast ordnet
    Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, die Gespräche ein.
    Lees meer

    "Ich denke an all jene, die noch nicht frei sind“, sagte die
    belarussische Oppositionelle Maria Kolesnikowa nach ihrer Freilassung.
    Am vergangenen Wochenende hat das Regime des belarussischen Präsidenten
    Alexander Lukaschenko insgesamt 123 politische Gefangene freigelassen,
    darunter den Friedensnobelpreisträger Ales Bjaljazki und den ehemaligen
    Präsidentschaftskandidaten Wiktor Babariko. Vorausgegangen waren
    zweitägige Gespräche des US-Gesandten John Coale mit Lukaschenko in
    Minsk. Im Gegenzug für die Freilassung wollen die USA mehrere Sanktionen
    gegen Belarus aufheben. Maria Kolesnikowa war eine der führenden Figuren
    der Massenproteste nach der von massiven Manipulationsvorwürfen
    begleiteten Präsidentenwahl 2020. Als eine der wenigen führenden
    belarussischen Oppositionellen entschied sie sich gegen die Flucht ins
    Exil. Noch im selben Jahr wurde sie inhaftiert, monatelang gab es kein
    Lebenszeichen von ihr. Was erhoffen sich die USA und Belarus von diesem
    Deal? Und deutet die Freilassung der Gefangenen auf eine Lockerung der
    Repressionen hin? Simone Brunner, Redakteurin der ZEIT, erklärt im
    Podcast, wie es zur Vereinbarung kam und ob Russland dabei eine Rolle
    gespielt hat.

    Und sonst so? Warum das Bett manchmal mehr bringt als das Fitnessstudio.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Konstan…

  35. Update: Die jüdische Community in Australien fühlt sich alleingelassen

    15 december 2025 · 11 min

    Afspelen
    Nach dem Angriff auf eine Menschenmenge am Bondi Beach in Sydney,
    Australien, ist die Zahl der Toten auf 16 gestiegen. Die Polizei geht
    von einem antisemitischen Anschlag aus. Bei den mutmaßlichen Tätern soll
    es sich um einen Vater und seinen Sohn gehandelt haben. Die beiden
    hatten am Sonntag das Feuer auf eine Gruppe jüdischer Menschen eröffnet,
    die an dem Strand den ersten Tag des jüdischen Lichterfestes Chanukka
    feiern wollten. "Es gibt in unserer Nation keinen Platz für diesen Hass,
    Gewalt und Terrorismus", sagte der australische Premierminister Anthony
    Albanese. Als Reaktion möchte er nun die Waffengesetze in Australien
    verschärfen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warf der
    australischen Regierung vor, in der Vergangenheit nicht entschlossen
    genug gegen Antisemitismus vorgegangen zu sein. Was ist einen Tag danach
    über den Anschlag bekannt? Und welche Bedeutung hat der Bondi Beach für
    jüdische Menschen in Australien? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Vera Sprothen. Sie berichtet für die ZEIT aus Sydney.
    Lees meer

    Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagt erneut zum
    Maskenkauf während der Coronapandemie aus. Das Besondere: Die Sitzung
    der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Krisenpolitik während der
    Coronapandemie findet öffentlich statt. Spahn wird vorgeworfen, zu
    viele, teilweise fehlerhafte und zu teure Masken beschafft zu haben.
    Außerdem soll er die Beschaffung organisiert haben, obwohl Fachleute aus
    seinem Ministerium ihm davon abgeraten hatten. Und er soll die aus
    seinem Wahlkreis stammende Logistikfirma Fiege beauftragt haben, die
    nicht ausreichend Masken ausliefern konnte. Was der Tag für Jens Spahn
    bedeutet und was ihm genau vorgeworfen wird, erklärt Katja Klapsa. Sie
    beobachtet die Kommission für die ZEIT.

    Sechs Menschen sind für die Blockade einer Fähre mit dem damaligen
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck an Bord verurteilt worden. Das
    Amtsgericht Husum befand sie wegen Nötigung und in einem Fall zusätzlich
    wegen La…

  36. Terrorangriff am Bondi Beach

    15 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Mehrere Männer haben am Sonntag Sydney eine Veranstaltung zum jüdischen
    Lichterfest Chanukka angegriffen. Zahlreiche Menschen wurden getötet.
    Was bisher bekannt ist, hören Sie in dieser Ausgabe unseres
    Nachrichtenpodcasts.
    Lees meer

    Die weiteren Themen:

    In Berlin kommen heute Vertreter der Ukraine, der USA und europäischer
    Staaten zu Gesprächen über ein mögliches Kriegsende zusammen. Bereits
    gestern wurde in Berlin zwischen Vertretern der Ukraine und den USA
    verhandelt. Hintergrund ist der von den USA vor drei Wochen
    ausgearbeitete und mit Moskau abgestimmte Friedensplan. Der Plan sah
    weitreichende Zugeständnisse der Ukraine an Russland vor: darunter
    Gebietsabtretungen und eine Verkleinerung der Armee. Vergangene Woche
    legte Kyjiw eigene Vorschläge vor. Anstatt eines Nato-Beitritts stehen
    mögliche Sicherheitsgarantien von Europa und den USA im Raum. Im Podcast
    ordnet Ukraine-Korrespondentin Olivia Kortsas ein, wo die größten
    Streitpunkte in den Verhandlungen liegen und wie ein Frieden aussehen
    könnte, der die Ukraine dauerhaft schützt.

    Der deutschen Filmindustrie geht es schlecht: Schrumpfende Budgets,
    weniger Aufträge und steigende Produktionskosten setzen die Branche
    unter Druck. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat ein Konzept
    ausgearbeitet, das in den kommenden fünf Jahren Investitionen von mehr
    als 15 Milliarden Euro mobilisieren soll. Knackpunkt ist die geplante
    freiwillige Selbstverpflichtung der Streamingdienste, durch die rund
    1,83 Milliarden Euro in deutsche Produktionen fließen sollen. Die SPD
    hält das wegen fehlender rechtlicher Verbindlichkeit für nicht
    ausreichend. Sie fordert eine gesetzlich verpflichtende
    Investitionsquote für Streaminganbieter – ein Modell, das es in 16
    europäischen Ländern bereits gibt. Über das Für und Wider des Vorschlags
    von Weimer spricht Thomas Schmidt aus dem ZEIT-Feuilleton im Podcast.

    Und sonst so? Krisen sind hörbar.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, …

  37. Bald keine 80 Millionen in Deutschland mehr

    14 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    In Berlin treffen sich Vertreter Europas, der Ukraine und der USA, um
    über einen gemeinsamen Friedensplan zu beraten. Bislang hatten die
    Beteiligten unterschiedliche Vorstellungen davon, wie ein möglicher
    Frieden zwischen Russland und der Ukraine aussehen könnte. Nun heißt es
    aus dem französischen Präsidialamt, ein gemeinsames Verhandlungsangebot
    an Russland sei in Arbeit. Auch die USA nehmen teil: Präsident Donald
    Trump schickt seinen Sondergesandten Steve Witkoff und seinen
    Schwiegersohn Jared Kushner nach Berlin. Treffen sollen sie unter
    anderem europäische Vertreter und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
    Selenskyj, der ebenfalls erwartet wird. Doch wie realistisch ist ein
    solcher Plan? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT,
    analysiert im Podcast, wie nah USA, Europa und die Ukraine einer
    Einigung sind und ob Russland sich darauf einlassen dürfte.
    Lees meer

    80 Millionen – diese Zahl steht für Deutschland. Seit der
    Wiedervereinigung leben mehr als 80 Millionen Menschen in dem Land. Doch
    womöglich nicht mehr lange. Neue Prognosen des Statistischen Bundesamts
    zeichnen ein anderes Bild: In den kommenden Jahrzehnten könnte die
    Einwohnerzahl sinken. Wie stark das Land schrumpft, hängt von
    Geburtenrate, Zuwanderung und Lebenserwartung ab – doch fast alle
    Szenarien zeigen in dieselbe Richtung. Hinzu kommt eine zunehmende
    Alterung der Bevölkerung: Die Zahl der Menschen über 65 Jahre dürfte
    deutlich steigen. Was bedeutet das für das Land? Christian Endt aus dem
    Datenressort der ZEIT erklärt im Podcast, auf welche Bevölkerungszahl
    Deutschland zusteuert und welche Folgen das für Wirtschaft,
    Sozialsysteme und Gesellschaft hat.

    Und sonst so? Was bedeutet „Six Seven“?

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Friedensverhandlungen in der Ukraine: Der Frieden bekommt noch eine
    Chance

    Ukrainekrieg: Steve Witkoff reis…

  38. Spezial "Der Wahlkreis": Warum Amerikas Rechte Europa so hasst

    13 december 2025 · 1 uur 8 min

    Afspelen
    Die USA erklären Europa zum Gegner. Und zwar hochoffiziell, in ihrer
    neuen Nationalen Sicherheitsstrategie. Das Dokument zeigt auf
    eindrückliche Weise, welche Denkschulengerade die Rechte in den USA
    prägen. Gleichzeitig spricht aus der Strategie auch eine gewisse Sorge –
    offenbar scheinen sich Donald Trump und seine Anhänger ihrem Siegeszug
    noch nicht allzu sicher zu sein.
    Lees meer

    In der neuen Folge von Was jetzt – der Wahlkreis sprechen unsere Hosts
    Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch darüber, warum die
    US-Rechte so besessen von Geburtenraten ist. Warum denkt sie, dass das
    Unglück für die USA schon nach dem Zweiten Weltkrieg begann? Und was
    genau verachtet sie so sehr am liberalen Denken?

    Der nächste Wahlkreis-Podcast erscheint am 31. Januar – mit einer
    kleinen Veränderung zum neuen Jahr: Paul Middelhoff wird neuer
    US-Korrespondent der ZEIT und sich fortan digital aus den Vereinigten
    Staaten zuschalten. Sonst bleibt aber alles gleich: In jeder Folge
    widmen sich unsere Wahlkreis-Hosts einem wichtigen Thema der Zeit, das
    über das tagesaktuelle Klein Klein hinausweist.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

    Shownotes:

    Yoram Hazony: The Virtue of Nationalism (Buch)

    Yoram Hazony beim Podcaster Winston Marshall

    Patrick Deneen et al. über eine postliberale Außenpolitik

    Der postliberale Philip Pilkington über die Fehler liberaler
    Außenpolitik und Geburtenraten als sicherheitspolitisches Anliegen

    Über Geburtenraten und Great Replacement-Theorie im Denken der
    amerikanischen Rechten und des Christchurch-Attentäters

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  39. "Ich bin sowieso der freundlichste CSU-Vorsitzende seit Jahrzehnten"

    13 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist am Samstag auf dem CSU-Parteitag
    in München zu Gast. Vorab hat CSU-Parteichef Markus Söder dem
    Bundeskanzler ungewöhnlich warme Worte gewidmet. "Es gibt niemanden, der
    die Union so zusammenhalten kann", sagte der bayerische
    Ministerpräsident. Im Zentrum des Parteitags steht die Wahl des gesamten
    CSU-Vorstands, bei der sich Söder erneut als Parteivorsitzender zur
    Wiederwahl stellte. Mit 83,6 Prozent erzielte er am Freitagabend aber
    eins der schlechtesten Ergebnisse in der Geschichte der CSU. Lisa
    Caspari, Politikredakteurin der ZEIT, erklärt, warum Söder schwächelt,
    warum er freundlich zu Merz sein will und wie die CSU sich vor den
    Kommunalwahlen aufstellen will.
    Lees meer

    Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung und der Uni Gießen zeigt
    erhebliche Mängel beim Kinderschutz in deutschen Kitas. Ein Viertel des
    Kitapersonals berichtet, dass es häufig bis ständig pädagogisches
    Fehlverhalten gegenüber Kindern beobachtet habe. Nur rund 40 Prozent
    geben an, solche problematischen Situationen nie zu erleben. Die
    Universität Gießen hat dazu mehr als 20.000 Kitafachkräfte und
    Kitaleitungen zum Kinderschutz in ihrer Einrichtung befragt. Die
    Ergebnisse bestätigen frühere Hinweise, dass das Wohl der Kinder in
    vielen Einrichtungen nicht immer gewährleistet ist. Doch was genau gilt
    als "pädagogisches Fehlverhalten"? Und welches Ausmaß hat das Problem in
    Deutschland erreicht? Johanna Schoener ist Redakteurin im
    Familienressort der ZEIT. Im Podcast berichtet sie, was die Studie
    bedeutet und welche Faktoren am häufigsten zu Übergriffen führen.

    Und sonst so? Wie Sie den Sozialstaat retten können.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    CSU-Parteitag: Markus Söder beklagt "Bashing" gegen Friedrich Merz

    CSU: Parteitag der CSU

    Gewalt in Kitas: Wenn die Erzieherin schubst

    Sie wollen…

  40. Update: Stimmen die Ukrainer bald über Gebietsabtretungen ab?

    12 december 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Ukraine hat den von den USA und mit Russland abgestimmten
    Friedensplan überarbeitet. Der ursprüngliche Entwurf sah weitreichende
    Zugeständnisse an Moskau vor. Der ukrainische Präsident Wolodymyr
    Selenskyj widerspricht nun vor allem bei zwei Punkten. Erstens solle die
    Armee eine Stärke von 800.000 Soldaten behalten. Und zweitens könne es
    aus seiner Sicht territoriale Zugeständnisse nur mit Zustimmung der
    Bevölkerung geben. Im Podcast erklärt Maxim Kireev aus dem
    Politikressort die Streitpunkte. Außerdem berichtet der
    ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner aus Brüssel, mit welcher
    Maßnahme Europa aktuell versucht auf ein Ende des Krieges hinzuwirken.
    Lees meer

    Ein Tag nach der Beschlagnahmung eines Öltankers vor der Küste
    Venezuelas hat US-Präsident Donald Trump offen über den Einsatz von
    Bodentruppen gesprochen. Seit Monaten greift das US-Militär Boote in der
    Karibik und im Pazifik an, nach eigenen Angaben wurden dabei mehr als 80
    Menschen getötet. Washington begründet die Einsätze mit dem Kampf gegen
    Drogenschmuggel und wirft Venezuelas Präsident Nicolás Maduro
    Verstrickungen vor – Belege dafür hat die US-Regierung nicht vorgelegt.
    Der autokratische Machthaber Venezuelas Nicolás Maduro spricht von einer
    gezielten Eskalation und wirft Trump vor, es auf die riesigen Ölreserven
    seines Landes abgesehen zu haben. ZEIT-Journalist David Will berichtet,
    wie die Regierung und die Menschen in Venezuela auf diese Drohkulisse
    blicken.

    Außerdem im Update: Die Bundesregierung wirft Russland einen großen
    Cyberangriff und gezielte Desinformation im letzten Bundestagswahlkampf
    vor. Als Reaktion wurde der russische Botschafter ins Auswärtige Amt
    einbestellt.

    Und sonst so? Wie ein KI-Voicebot einem erkrankten Politiker aus
    Österreich eine Stimme gegeben hat.

    Moderation und Produktion:Constanze Kainz

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski, Alicia Kleer

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukraine: "S…

  41. Bahnumbau: Wird jetzt alles gut?

    12 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat die Umbaupläne der neuen
    Bahnchefin Evelyn Palla offiziell abgesegnet. Palla, seit zehn Wochen im
    Amt, plant einen tiefgreifenden Umbruch: Ab dem neuen Jahr soll die
    Konzernstruktur deutlich verschlankt werden – mit weniger Ressorts,
    weniger Führungspersonal und mehr Entscheidungsspielraum für die
    Bahnbeschäftigten vor Ort. Zusätzlich sollen Sofortprogramme beginnen,
    etwa für bessere Information, mehr Sauberkeit und höhere Sicherheit in
    Bahnhöfen und Zügen. Allein dafür will die Bahn nächstes Jahr rund 140
    Millionen Euro investieren. Was für den Kurs der neuen Bahnchefin
    spricht: In ihrer früheren Tätigkeit als Chefin der Bahn-Tochter DB
    Regio sorgte sie mit ihrem Ansatz eines "Unternehmertums vor Ort" für
    bessere Geschäftszahlen und weniger Zugausfälle, sagt
    ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jonas Schulze Pals. Ob sich das Rezept auch
    auf den Gesamtkonzern übertragen lässt und ab wann Fahrgäste erste
    Verbesserungen spüren könnten, ordnet er im Podcast ein.
    Lees meer

    Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe Zukunftspakt Pflege hat ihren
    Abschlussbericht vorgelegt, konnte sich jedoch nicht auf konkrete
    Empfehlungen einigen. Eingesetzt wurde die Arbeitsgruppe im Juli von
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), um Wege zu einer
    umfassenden Pflegereform zu entwickeln. Unter den Zielen waren ein Plan
    für eine stabile Finanzierung der Pflegeversicherung, bessere ambulante
    Versorgung und weniger Bürokratie für Betroffene. Im Oktober hatte die
    Arbeitsgruppe einen Zwischenbericht vorgelegt. Dabei hatte sie vor einem
    jährlichen Finanzierungsloch von bis zu 15 Milliarden Euro bis 2033
    gewarnt. Wenn die geburtenstarken Jahrgänge in den 2030er- und
    2040er-Jahren in die Phase besonders hoher Pflegebedürftigkeit
    eintreten, dürften die schon bestehenden Probleme noch größer
    werden. Bei "Was jetzt?" erklärt Tina Groll aus dem Wirtschaftsressort,
    warum sich Bund und Länder nicht einigen konnten und wie es jetzt
    weitergehen soll.

    Und sonst so? Picasso zum Schnäppc…

  42. Update: Schwarz-Rot auf Kuschelkurs

    11 december 2025 · 11 min

    Afspelen
    Beim letzten Koalitionsausschuss des Jahres haben sich Union und SPD vor
    allem mit dem Ausbau der Infrastruktur beschäftigt. Umweltprüfungen
    sollen gelockert und das Heizungsgesetz abgeschafft werden. Die
    Koalitionäre zeigten sich nach dem Treffen betont harmonisch.
    Gleichzeitig bleibt die Reform des Bürgergelds, das künftig
    Grundsicherung heißen soll, ein zentraler Konfliktpunkt. Michael
    Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast den
    Jahresabschluss der Regierung ein.
    Lees meer

    Das ifo Institut erwartet für Deutschland in den kommenden Jahren
    deutlich weniger Wachstum als in früheren Prognosen. Für die Jahre 2026
    und 2027 senkte das Institut seine Prognose auf ein Plus von 0,8 und 1,1
    Prozent, jeweils 0,5 Prozentpunkte weniger als zuletzt vorhergesagt.

    Der Winter trifft die Menschen im Gazastreifen hart. Ein Sturmtief
    brachte viel Regen, teils starken Wind und Gewitter. Quynh Trần
    berichtet für die ZEIT über Gaza und erklärt im Podcast, wie das
    Unwetter das Leben der Menschen vor Ort erschwert.

    Nach Massenprotesten unter anderem gegen Korruption ist die bulgarische
    Regierung zurückgetreten. Seit Anfang Dezember hatten in Bulgarien
    Zehntausende Menschen wiederholt gegen Korruption und den
    Haushaltsentwurf für 2026 demonstriert.

    Und sonst so? Make Times New Roman Great Again.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Koalitionsausschuss: 2026 kommt es erst richtig dicke

    Koalitionsausschuss: Schwarz-Rot einigt sich auf schnelleren Ausbau der
    Infrastruktur

    Konjunktur: Ifo senkt Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft deutlich

    Humanitäre Lage in Gaza: Winter in Trümmern

    Bulgarien: Bulgariens Regierung tritt nach Protesten zurück

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch l…

  43. Glitzer, Gel und Ausbeutung

    11 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Zollbehörden stoßen in deutschen Nagelstudios zunehmend auf Hinweise,
    die auf ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und mögliche Zwangsarbeit
    schließen lassen. Dabei wird der anhaltende Boom günstiger Nagelstudios
    unter anderem durch soziale Medien begünstigt. Ermittlern zufolge
    gelangen zahlreiche vietnamesische Arbeitskräfte über kostspielige
    Schleusungsnetzwerke nach Europa und geraten aufgrund hoher Schulden in
    Abhängigkeiten. Pia Schreiber gibt Einblicke in das Ausbeutungssystem.
    Sie ist Redakteurin im Ressort Investigative Recherche und Daten der
    ZEIT.
    Lees meer

    Immer mehr Menschen fliehen aus Venezuela nach Europa. Ihre Flucht
    dauert oft Monate und führt über Kolumbien, den gefährlichen
    Darién-Dschungel und Mexiko. Auslöser sind politische Verfolgung,
    Drohungen durch kriminelle Gruppen und die angespannte Lage unter
    Präsident Nicolás Maduro. Venezolaner stellen mittlerweile die größte
    Gruppe der Asylsuchenden in der EU. In Deutschland liegt ihre
    Anerkennungsquote jedoch nur bei rund elf Prozent, viele Anträge werden
    abgelehnt. Veronica Rossa, Hospitantin im Politikressort der ZEIT,
    ordnet die Lage der Menschen in Venezuela ein.

    Und sonst so? Unesco würdigt italienische Küche als immaterielles
    Kulturerbe

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge:

    Ausbeutung in Nagelstudios: Die Nagelprobe
    Nagelstudios: Nailed it?

    Auszubildende aus Vietnam: 20.000 Euro für eine Lehrstelle

    Schleusung von Migranten: Razzia gegen Schleusernetzwerk in NRW und
    Baden-Württemberg

    Geflüchtete aus Venezuela: "Wo sollen wir hin, wenn Deutschland uns
    ablehnt?"

    Darién-Dschungel: Mehr Menschen nutzen gefährliche Migrationsroute in
    Mittelamerika

    Venezuela-Krise: Wirklich wichtig ist ihnen Maduro am Ende nicht

    Asylverfahren: Anerkennun…

  44. Update: Selenskyj will Neuwahlen – unter einer Bedingung

    10 december 2025 · 10 min

    Afspelen
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist bereit, trotz des
    laufenden Kriegs Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abhalten zu
    lassen. Voraussetzung sei jedoch, dass die Verbündeten in den USA und in
    Europa während des Wahlprozesses für Sicherheit garantieren, sagte er.
    Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem
    Nachrichtenportal Politico für Wahlen in der Ukraine ausgesprochen. Auch
    Russland fordert seit Langem Neuwahlen und begrüßte Trumps Aussagen.
    Regulär wäre die Amtszeit Selenskyjs im vergangenen Jahr abgelaufen,
    doch während des Kriegs sind Wahlen ausgesetzt. Was müsste rechtlich
    geschehen, damit es trotzdem zu Wahlen kommen kann? Denis Trubetskoy
    berichtet für die ZEIT aus Kyjiw. Im Podcast erklärt er, warum Selenskyj
    seine Bereitschaft zu Wahlen an Sicherheitsgarantien knüpft und warum
    Trump Russlands Argument übernommen hat.
    Lees meer

    Nach jahrelangem Streit hat der Bundesfinanzhof entschieden: Die
    Grundsteuerreform ist verfassungsgemäß. Die Änderung, die seit Anfang
    dieses Jahres gilt, erlaubt den Finanzämtern, Grundstücke nicht mehr
    einzeln neu zu bewerten, sondern auf pauschale Durchschnittswerte
    zurückzugreifen – ein System, das bei vielen Eigentümern zu höheren
    Steuerbescheiden führen kann. Zugleich betrifft das Grundsteuergesetz
    nicht nur Eigentümer: Vermieter legen üblicherweise die steigenden
    Kosten auf ihre Mieter um. Mehrere Immobilieneigentümer hatten gegen die
    Reform geklagt. Warum der Ärger so groß ist und welche Folgen das Urteil
    nun hat, ordnet Marcus Rohwetter, Redakteur im Wirtschaftsressort der
    ZEIT, im Podcast ein.

    Außerdem im Update:

    - In der marokkanischen Millionenstadt Fes sind am Dienstagabend zwei
    Mehrfamilienhäuser eingestürzt, dabei kamen mindestens 19 Menschen
    ums Leben. 16 weitere Personen wurden verletzt. Der Grund für den
    Einsturz ist bislang unklar.
    - Die venezolanische Oppositionsführerin und diesjährige
    Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado konnte wegen
    Drohungen der autoritären Führ…

  45. TikTok? Erst ab 16 Jahren!

    10 december 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Australien gilt ab Mittwoch ein Social-Media-Verbot für Kinder und
    Jugendliche unter 16 Jahren. Australien ist damit das erste Land der
    Welt, das rigoros eine Altersgrenze für Social Media eingeführt hat. Die
    Regierung erhofft sich davon, die mentale Gesundheit von Kindern und
    Jugendlichen zu stärken. Wie die Regierung das Gesetz durchsetzen will
    und ob Australiens Social-Media-Verbot ein Vorbild für Deutschland sein
    könnte, weiß Rita Lauter, Podcastredakteurin der ZEIT. Sie hat über das
    Thema bereits in einem "Was jetzt?"-Spezial berichtet.
    Lees meer

    Der Medienkonzern Paramount will die Filmproduktionsfirma Warner Bros.
    Discovery für knapp 108,4 Milliarden US-Dollar übernehmen. Damit
    überbietet der Konzern die Streamingplattform Netflix. Warner Bros. gilt
    mit Filmklassikern wie "Harry Potter", "Casablanca" und "Batman" als
    Hollywoodgigant. Aber die Übernahme könnte auch politische Konsequenzen
    haben. Ist das Paramount-Angebot tatsächlich politisch motiviert? Und
    wie ist Trumps eigene Familie in den Kauf verwickelt? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Heike Buchter, Korrespondentin der ZEIT in den USA.

    Und sonst so? Die Personen mit dem besten Style 2025

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Social-Media-Verbot in Australien: Ein Zaun um den Ozean

    Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die unbeschwerte Kindheit
    zurück?

    Netflix: Der Kampf um Hollywood beginnt erst

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  46. Update: Was vom EU-Lieferkettengesetz übrig bleibt

    9 december 2025 · 9 min

    Afspelen
    Unterhändler des EU-Parlaments und des Rats der 27 EU-Mitglieder haben
    sich auf eine abgeschwächte Version des geplanten Lieferkettengesetzes
    geeinigt. Die Regeln zur Kontrolle von Menschenrechts- und
    Umweltstandards sollen künftig nur noch für Unternehmen mit mehr
    als 5.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mindestens 1,5
    Milliarden Euro gelten. Die ursprünglich vorgesehenen Grenzen von 1.000
    Mitarbeitenden und 450 Millionen Euro Umsatz entfallen. Der Entwurf
    sieht zudem vor, die zivilrechtliche Haftung für Unternehmen zu
    streichen. Dadurch können Betroffene nicht mehr auf Schadenersatz
    klagen. Außerdem müssen Unternehmen anders als bisher geplant keine
    Klimahandlungspläne erstellen. Ob damit Menschenrechte und Klimaschutz
    hinter wirtschaftliches Wachstum zurücktreten, ordnet Uwe Jean Heuser,
    Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Die Europäische Kommission hat ein Ermittlungsverfahren gegen Google
    eingeleitet. Der Konzern wird verdächtigt, seine KI rechtswidrig mit
    Inhalten Dritter, unter anderem aus Wikipedia, Nachrichtenseiten und
    YouTube-Videos, trainiert zu haben, ohne die Urheber angemessen zu
    bezahlen. Von den Vorwürfen betroffen ist unter anderem der neue
    KI-Modus von Google in der Suche. Die Kommission untersucht sowohl die
    mögliche Benachteiligung der Urheber als auch Googles Einfluss im
    Wettbewerb mit anderen KI-Anbietern. Bestätigen sich die Vorwürfe, droht
    Google ein Bußgeld von bis zu zehn Prozent des weltweiten
    Jahresumsatzes. Auch in anderen Fällen hat die EU bereits hohe Strafen
    gegen große Tech-Konzerne verhängt, darunter Apple, Meta, Microsoft,
    TikTok und X. Wie aussichtsreich die Klage gegen Google sein könnte,
    ordnet Jakob von Lindern, Redakteur im Digitalressort der ZEIT ein.

    Außerdem im Update:

    Bei einem vereitelten Putschversuch im westafrikanischen Benin sind am
    Wochenende mehrere Menschen getötet worden, unter ihnen soll auch der
    Generalstabschef sein. Eine Gruppe von Militärs hatte den staatlichen
    Fernsehsender besetzt und…

  47. Rentenkonzept: Wer früher zahlt, ist schneller raus

    9 december 2025 · 12 min

    Afspelen
    In der Rentendebatte hat der Ökonom Jens Südekum, Chefberater von
    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, am Wochenende einen
    Paradigmenwechsel vorgeschlagen: Der Renteneintritt solle sich künftig
    nicht mehr am Alter, sondern an der Zahl der geleisteten Beitragsjahre
    orientieren. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT,
    ordnet ein, welche Vor- und Nachteile Südekums Idee haben könnte.
    Lees meer

    Die AfD baut momentan gezielt Kontakte zu US-Republikanern und dem
    Umfeld der Regierung von Donald Trump auf. Auch in dieser Woche reist
    eine Delegation der Partei nach Washington. Welche Ziele die AfD mit
    ihren USA-Reisen verfolgt, analysiert Christian Parth, Redakteur im
    Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so? Plätzchen-Detektiv jagt Keks-Dealer

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge:

    Abstimmung im Bundestag: Bundestag beschließt umstrittenes Rentenpaket –
    mit Kanzlermehrheit

    Jens Südekum: "Bei steigender Lebenserwartung muss die Lebensarbeitszeit
    steigen"

    Rentensystem: Bärbel Bas für Koppelung von Renteneintrittsalter an
    Beitragsjahre

    Rentenpaket: Friedrich Merz sagt weitere Rentenreform für 2026 zu

    Rentendebatte: Arbeitgeber lehnen Vorschlag zu Renteneintritt nach
    Beitragsjahren ab

    Rentenrechner: Mit 65 in Rente? Oder schon mit 55? So kann es gelingen

    Rechtsruck: Nicht schon wieder!

    US-Präsident: Donald Trump ist nicht enttäuscht von Wahlergebnis der AfD

    AfD: AfD-Spitzen reisen zu Amtseinführung von Donald Trump

    Nationale Sicherheitsstrategie der USA: Ohne Europa kann auch Trump
    nicht

    Der US-Überblick am Morgen: Vance und Rubio greifen Einstufung der AfD
    an, Stellenabbau bei CIA

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und…

  48. Update: Heute tanzen in Damaskus die Menschen auf den Straßen

    8 december 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Syrien feiern viele Menschen den ersten Jahrestag der Befreiung von
    der Diktatur. Inzwischen hat das Land eine Übergangsregierung unter dem
    ehemaligen Dschihadisten Ahmed al-Scharaa. Aber: Sie kontrolliert immer
    noch nicht das gesamte Staatsgebiet Syriens. Millionen Syrerinnen und
    Syrer leben außerdem weiterhin in Zelten. Anna-Theresa Bachmann
    berichtet aktuell für die ZEIT aus Syrien. Im Podcast spricht sie über
    die Feierlichkeiten im Land und die Hoffnung der Menschen auf einen
    Aufschwung. Außerdem spricht sie über die Pläne von Präsident
    Al-Scharaa.
    Lees meer

    Die Grenze zwischen Thailand und Kambodscha ist seit Jahrzehnten
    umstritten. Nun ist es dort erneut zu Gewalt gekommen: Thailand hat
    Luftangriffe im Grenzgebiet geflogen, bei denen vier kambodschanische
    Zivilisten getötet worden sein sollen. Bei Kämpfen sei wiederum ein
    thailändischer Soldat gestorben. Worum es bei dem Konflikt eigentlich
    geht und wieso das Friedensabkommen aus dem Oktober nicht gehalten hat,
    weiß Felix Heiduk. Er leitet bei der Stiftung Wissenschaft und Politik
    die Forschergruppe Asien.

    Und sonst so? Der Pianist Lang Lang hat In der Weihnachtsbäckerei neu
    vertont.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Veronica Rossa

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Syrien: Nichts als Staub, Schrott und Ruinen

    Logistikunternehmen: Fracht nach Damaskus

    Thailand und Kambodscha: "Wir Thais lieben den Frieden, aber …"

    Integration: Deutschland, ich bin dein unbequemer Miteigentümer

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot…

  49. US-Sicherheitsstrategie: Europa, ganz allein?

    8 december 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die USA haben eine neue Nationale Sicherheitsstrategie – und attackieren
    darin die Europäische Union. So ist in dem am vergangenen Freitag
    veröffentlichten Papier die Rede davon, dass innerhalb Europas Zensur
    betrieben werde. Die Migration wird als Gefahr für die Sicherheit des
    Kontinents und die nationalen Identitäten der europäischen Staaten
    beschrieben. Wie bedeutend das Papier für die Außenpolitik der USA ist
    und welche Lehren die europäischen Staaten daraus ziehen sollten,
    analysiert Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Außenminister Johann Wadephul (CDU) reist nach China. Er holt damit
    einen Besuch nach, der eigentlich schon für Ende Oktober geplant war.
    China hatte dem Minister damals nach kritischen Äußerungen
    Wadephuls viele hochrangige Termine nicht zugesagt, Wadephul sagte
    daraufhin seinerseits die Reise ab. Wie wirkt Wadephuls Absage aus dem
    Oktober noch nach? Und was für ein Besuch ist dieses Mal zu erwarten?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Politikredakteurin Alice Bota, die
    den Minister auf seiner Reise begleitet.

    Und sonst so? Jodeln soll Weltkulturerbe werden – ein Crashkurs.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Sicherheitsdoktrin: Die Anti-Europa-Doktrin

    Ukrainekonflikt: Und was springt für mich dabei raus?

    Chinareise: Lieber nicht reisen, als falsch reisen

    Abhängigkeit von China: An der Kette der Despoten

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  50. BSW ohne Wagenknecht: Neuanfang oder Niedergang?

    7 december 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Magdeburg findet an diesem Wochenende der Bundesparteitag des BSW
    statt. Im Zentrum des Parteitags steht die Zukunft von Parteigründerin
    Sahra Wagenknecht. Sie zieht sich aus dem Parteivorstand zurück und will
    künftig die neu geschaffene Grundwertekommission leiten. Die neue
    Doppelspitze sollen Fabio De Masi und Wagenknechts Co-Vorsitzende Amira
    Mohamed Ali bilden. Politikredakteurin Lisa Caspari begleitet den
    Parteitag in Magdeburg und berichtet, wie es unter der neuen Führung mit
    der Partei weitergeht.
    Lees meer

    Mehrere europäische Länder boykottieren den nächsten Eurovision Song
    Contest im Mai 2026 in Wien. Spanien, Irland, Slowenien und die
    Niederlande haben ihren Rückzug bereits angekündigt, Island und Belgien
    prüfen einen ähnlichen Schritt. Sie begründen den Boykott mit dem
    militärischen Vorgehen Israels im Gazastreifen. Kulturjournalist Jens
    Balzer sorgt sich im Podcast um die Zukunft des ESC und spricht über den
    Wettbewerb als Bühne für politischen Protest.

    Und sonst so? Unsere Nasenlöcher arbeiten im Schichtdienst.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    BSW-Parteitag: BSW will Parteinamen doch erst später ändern

    Bundesparteitag: BSW am Scheideweg

    Wahlprüfungsausschuss: Gutachten sieht keinen Anspruch auf Neuauszählung
    der Bundestagswahl

    Eurovision Song Contest: Der ESC ist zerstört

    Eurovision Song Contest: Das Ende des ESC könnte nahe sein

    Eurovision Song Contest: Der Boykott endet nicht mit dem
    Waffenstillstand

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.