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Alle afleveringen

2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Spezial: Unter Assad im Gefängnis, heute im Parlament

    6 december 2025 · 23 min

    Afspelen
    Über 50 Jahre hatten Baschar al-Assad und sein Vater über Syrien
    geherrscht, die Bevölkerung verfolgt, inhaftiert und gefoltert. Als 2011
    Menschen dagegen auf die Straße gehen, lässt Assad die Proteste brutal
    niederschlagen. Noor Arabou ist damals erst 18 Jahre alt. Sie versorgt
    verletzte Demonstranten, wird inhaftiert und gefoltert. Nachdem sie
    freikommt, baut sie ein Krankenhaus auf, dokumentiert die Verbrechen des
    Regimes und flieht schließlich ins Exil.
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    Und dann kommt der 8. Dezember 2024: Assad wird gestürzt. Oppositionelle
    Gruppen, angeführt von Hajat Tahrir al-Scham (HTS), übernehmen die
    Macht, der Anführer der HTS, Ahmed al-Scharaa, wird
    Übergangspräsident.

    Und Noor Arabou? Sie kehrt nach Syrien zurück, um ihr Land
    mitzugestalten. Arabou kandidiert für das neue Parlament und wird
    gewählt. Unsere Reporterin Andrea Backhaus hat sie in den Wochen nach
    der Wahl in Hama getroffen. Arabou erzählt, wie sich Syrien nach Assads
    Sturz entwickelt hat. Sie berichtet, vor welchen Herausforderungen die
    Gesellschaft steht. Und wie optimistisch sie ist, dass Syrien eine
    Demokratie werden kann.

    Moderation: Helena Schmidt

    Reporterin: Andrea Backhaus

    Sprecherin und Übersetzung: Alicia Kleer

    Redaktion: Bastian Berbner

    Produktion: Helena Schmidt, Markus Gläser

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    Archiv-Töne:

    https://www.youtube.com/watch?v=JcXP2xMk5oA
    https://www.youtube.com/watch?v=3h2LaiQQLnQ
    https://www.youtube.com/watch?v=vtGswyr3OwQ
    https://www.youtube.com/watch?v=RdomgTCp5xY
    https://www.nbcnews.com/video/the-protests-in-daraa-that-sparked-syria-s-10-year-civil-war-108742725698
    https://www.youtube.com/watch?v=0dBacx_wz8g
    https://www.youtube.com/watch?v=yx5Wi-ExHS0
    https://www.youtube.com/watch?v=_ywg3xpNIVA
    https://www.youtube.com/watch?v=3h2LaiQQLnQ
    https://www.youtube.com/watch?v=RdomgTCp5xY

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    Und fall…

  2. Wie viel Kritik kann er? Friedrich Merz' Antrittsbesuch in Israel

    6 december 2025 · 12 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz reist am Wochenende nach Israel und wird
    auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treffen. Es ist sein erster
    Staatsbesuch in dem Land und dürfte nicht der einfachste werden. Denn
    Israels Regierung wird für die Kriegsführung im Gazastreifen, die Gewalt
    der Siedler im Westjordanland und die Kritik an der ARD-Journalistin
    Sophie von der Tann stark kritisiert. Wird Merz Netanjahu auch
    persönlich kritisieren? Und was bezweckt er mit seiner Reise? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der
    ZEIT.
    Lees meer

    Gegen Jahresende teilen tausende Menschen in Deutschland ihr Spotify
    Wrapped. Das Unternehmen zeigt damit ganz offen, dass es die Daten
    der User sammelt, über die Hörgewohnheiten hinaus. Trotzdem scheint das
    niemanden zu stören, stattdessen teilen alle freudig die Spotify-Aktion
    auf Social Media. Wie sich Spotifys Datenhunger entwickelte und wieso
    das Unternehmen damit Datensammeln cool gemacht hat, weiß Eike Kühl,
    Autor für Digitalthemen der ZEIT.

    Und sonst so? Besoffener Waschbär randaliert in Spirituosen-Laden

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Israels Botschafter: "Versteht ihr nicht, was wir tun?"

    Siedlergewalt im Westjordanland: Früchte des Zorns

    Spotify Wrapped: Du hast in diesem Jahr 846 Stunden Daten geteilt

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  3. Update: Friedrich Merz hat viel gewagt – und vorerst viel gewonnen

    5 december 2025 · 11 min

    Afspelen
    Der Bundestag hat heute das Rentenpaket der Großen Koalition mit 318
    Ja-Stimmen beschlossen. Der Kern des Gesetzes: Das Rentenniveau bleibt
    bis 2031 bei 48 Prozent. Das heißt: Wer 45 Jahre lang gearbeitet hat,
    bekommt als Rente 48 Prozent des aktuellen Durchschnittslohns. Nach 2031
    soll dieser Wert zwar langsam sinken, aber weiterhin etwa einen
    Prozentpunkt höher liegen als nach bisherigem Recht. Genau das sorgte im
    Vorfeld für Streit: Die junge Gruppe der Unionsfraktion kritisierte den
    Entwurf wegen hoher Zusatzkosten ab 2031 – vor allem zulasten der
    jüngeren Generation. Zwar war nach der Ankündigung der Linkspartei, sich
    zu enthalten, klar, dass das Gesetz durchgehen würde. Doch es war
    unsicher, wie viele Abgeordnete aus Friedrich Merz' eigener Partei
    dagegen stimmen würden. Damit stand der Koalitionsfriede mit zur
    Abstimmung, und Merz selbst erhöhte die Spannung, indem er eine
    Kanzlermehrheit für das Vorhaben einforderte. Die bekam er. Warum das
    Abstimmungsergebnis eindeutiger als erwartet war, ob das auch für
    Unionsfraktionschef Jens Spahn ein Sieg war, und warum sich die Linken
    mit den Grünen gezofft haben, das erklärt ZEIT-Politikredakteur
    Ferdinand Otto.
    Lees meer

    In zahlreichen Städten in Deutschland haben heute Tausende Schülerinnen
    und Schüler gegen die geplante Wehrpflicht protestiert. Anlass war eine
    weitere Bundestagsabstimmung: Am Vormittag wurde das Gesetz zur
    Modernisierung des Wehrdienstes verabschiedet. Es sieht vor, dass ab
    2026 alle 18-jährigen Männer verpflichtend gemustert werden und zuvor
    einen Fragebogen zur Dienstbereitschaft ausfüllen müssen. Frauen können
    freiwillig teilnehmen. Finden sich nicht genug Freiwillige für die
    Bundeswehr, könnte der Bundestag künftig eine Bedarfswehrpflicht
    beschließen. Die Schulstreiks, die während der Unterrichtszeit
    stattgefunden haben, wurden unter anderem von Friedensinitiativen, der
    Bildungsgewerkschaft GEW sowie der Linken und dem BSW
    unterstützt. Alexander Holl aus dem ZEIT-Hochkant-Ressort war heute bei
    einer d…

  4. Ein düsterer Tag für junge Menschen?

    5 december 2025 · 12 min

    Afspelen
    Am Freitag stimmt der Bundestag in zwei Bereichen ab, die besonders
    junge Menschen betreffen: Rentenpaket und Reform des Wehrdienstes. Beide
    Themen sind sehr umstritten. Beim Rentenpaket ist weiterhin offen, ob
    sich eine Mehrheit findet. Beim Wehrdienst gilt die Zustimmung dagegen
    als sicher. Vorgesehen ist eine verpflichtende Musterung ganzer
    Jahrgänge junger Männer ab 2026, ein Fragebogen auch für Frauen und ein
    Modell, bei dem der Bundestag im Notfall eine Bedarfswehrpflicht
    auslösen kann. Wegen der morgigen Abstimmung haben Jugendorganisationen
    bundesweit zu Schulstreiks und Protesten aufgerufen. Im Podcast erklärt
    Michael Schlieben, Politikkorrespondent der ZEIT, welche Sorgen junge
    Menschen mit beiden Vorhaben verbinden und warum ihre Interessen
    politisch oft weniger Gewicht haben.
    Lees meer

    Nirgendwo in Europa kommt so viel Kokain an wie in Belgien. Besonders in
    Antwerpen ist die Lage dramatisch: Eine Antwerpener
    Untersuchungsrichterin warnte zuletzt in einem anonymen Schreiben, das
    Land werde zunehmend von mafiösen Strukturen unterwandert; Ermittler
    seien überlastet, Justizbeamte stünden unter Polizeischutz. Auch auf den
    Straßen zeigt sich die Gewalt: Gab es 2023 noch etwa 300 Vorfälle von
    Waffengewalt im Land, sind es 2025 schon jetzt mehr als 500, viele davon
    im Umfeld des Drogenhandels. Alexander Kauschanski aus dem Auslandsteam
    der ZEIT hat mit Dealern, ehemals Abhängigen und Polizisten gesprochen.
    Bei Was jetzt? erzählt er, wieso Belgien zum Drogen-Hotspot geworden ist
    und was die Behörden noch dagegen tun können.

    Und sonst so? Musikhören gegen das Vergessen.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Junge Generation: Das Ende der Generationengerechtigkeit

    Rentenstreit: Finale im Rentenstreit – Hoffen auf Mehrheit

    Einsatzbereitschaft der Bundeswehr: Zu friedlich?

    Belgischer Justizmi…

  5. Update: Was die neuen EU-Regeln für Gentechnik bedeuten

    4 december 2025 · 11 min

    Afspelen
    Lebensmittel aus bestimmten gentechnisch veränderten Pflanzen sollen in
    der EU künftig ohne Kennzeichnung verkauft werden dürfen. Darauf haben
    sich Unterhändler der 27 Mitgliedsstaaten und des Europaparlaments
    geeinigt. Die Reform muss noch offiziell vom Parlament und den
    Regierungen bestätigt werden. Die Pläne betreffen Verfahren, bei denen
    das Erbgut nur verändert, aber keine fremden Gene von außerhalb
    hinzugefügt werden. Ziel ist laut den Befürwortern, dass neue,
    widerstandsfähigere Pflanzensorten schneller auf den Markt kommen – etwa
    solche, die besser mit Trockenheit umgehen können und weniger Dünger
    benötigen. Kritiker bemängeln jedoch, dass Verbraucher künftig nicht
    mehr erkennen können, ob ein Produkt gentechnisch verändert wurde.
    Streit gibt es zudem über die Patentierbarkeit der neuen Verfahren: Sie
    könnte große Agrarkonzerne bevorzugen, warnte unter anderem Deutschland.
    Was die Reform für Vorteile und Risiken birgt, erklärt Andreas Sentker
    aus dem ZEIT-Wissensressort.
    Lees meer

    Die frühere EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini ist als Rektorin des
    College of Europe zurückgetreten. Die Elitehochschule im belgischen
    Brügge gilt als Kaderschmiede für angehende Diplomaten und EU-Beamte.
    Gegen sie und zwei weitere Personen laufen Verfahren wegen mutmaßlichen
    Betrugs, Korruption, Interessenkonflikten und der Verletzung von
    Berufsgeheimnissen. Die Uni soll EU-Fördergelder für ein
    Diplomaten-Ausbildungsprogramm erhalten haben, Mogherini soll sich dabei
    unzulässigerweise mit der zuständigen EU-Behörde abgestimmt haben.
    Mogherini weist die Vorwürfe zurück.

    Außerdem im Update: Der Bundestag hat ein Paket
    mit Steuererleichterungen für Gastronomen, Pendler und Menschen im
    Ehrenamt beschlossen. In Kraft treten kann es jedoch erst, wenn der
    Bundesrat am 19. Dezember zustimmt – bislang gibt es aus den Ländern
    Widerstand.

    Und sonst so? Barbarazweige für Blütenpracht am Weihnachtsfest.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Maximilian Renzi…

  6. BSW kämpft um 0,019 Prozent

    4 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist bei der Bundestagswahl im
    Februar 2025 mit 4,981 Prozent knapp an der Fünfprozenthürde
    gescheitert. Es fehlen 9.529 Stimmen, weshalb die Partei eine
    Neuauszählung beantragt hat. Nun befasst sich der Wahlprüfungsausschuss
    des Bundestages mit dem Einspruch des BSW. Für eine Neuauszählung wäre
    ein mandatsrelevanter Wahlfehler erforderlich. Experten halten die
    Erfolgschancen einer erneuten Überprüfung der Stimmen für sehr gering.
    Was eine Änderung des Ergebnisses für Auswirkungen auf die
    Mehrheitsverhältnisse im Bundestag hätte, erläutert Lisa Caspari,
    Politikredakteurin der ZEIT.
    Lees meer

    Zum ersten Mal seit mehr als 27 Jahren reist ein deutscher
    Bundespräsident zu einem Staatsbesuch nach Großbritannien. Frank-Walter
    Steinmeier trifft König Charles III. und Queen Camilla. Patrik Schwarz
    ist geschäftsführender Redakteur der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was
    den Besuch in Großbritannien eigentlich so besonders macht und warum die
    Faszination der Royals trotz des Skandals um die Epstein-Affäre
    weiterbesteht.

    Und sonst so? Post mit Herz gegen Einsamkeit

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Bündnis Sahra Wagenknecht: "Wir sind eine ganz normale Partei geworden.
    Und sogar noch schlimmer als die anderen"

    Bundestagswahl 2025: Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen

    Bündnis Sahra Wagenknecht: Die 0,019-Prozent-Frage

    Wahlprüfungsausschuss: Gutachten sieht keinen Anspruch auf Neuauszählung
    der Bundestagswahl

    Auszählpanne?: Verwechslung? Wahlleiter sollen bei BSW-Stimmen gut
    hinsehen

    Bündnis Sahra Wagenknecht: Wie sich das BSW in den Bundestag klagen will

    Britische Royals: Stets zu Diensten

    Britisches Königshaus: Das andere Märchen: Charles und Camilla 20 Jahre
    verheiratet…

  7. Update: Muss die Linkspartei Friedrich Merz wieder retten?

    3 december 2025 · 10 min

    Afspelen
    Noch immer ist unklar, wie viele Abgeordnete der Union am Freitag im
    Bundestag gegen das Rentenpaket stimmen werden. Nun ist es aber
    wahrscheinlicher geworden, dass eine einfache Mehrheit zustande kommt.
    Denn die Linkspartei hat angekündigt, sich bei der Abstimmung enthalten
    zu wollen. Damit reichen der Koalition weniger Stimmen, als wenn sie
    dagegen gestimmt hätte. Die Enthaltung der Linken könnte also der
    entscheidende Faktor werden – wie schon bei der Wahl von Friedrich Merz
    zum Bundeskanzler. Heute hatte die Regierungskoalition aus Union und SPD
    einen Entschließungsantrag zurückgezogen, der mit dem Paket zur
    Abstimmung gebracht werden sollte. Worum es darin genau ging und warum
    die Mehrheiten so wacklig sind erklärt ZEIT-Politikredakteurin Mariam
    Lau.
    Lees meer

    Die unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen
    Kindesmissbrauchs hat eine neue Studie veröffentlicht. Zwischen 1949 und
    2010 wertete sie 133 Berichte von Betroffenen aus, die sexualisierte
    Gewalt in der Schule erlebt hatten. Ziel der Untersuchung ist es,
    Strukturen zu identifizieren, die Missbrauch ermöglichen und vertuschen.
    Die Studie zeigt, dass den Betroffenen nur selten Hilfe zuteilwurde und
    es oft Mitwissende gab, die die Übergriffe ignorierten. Die Kommission
    empfiehlt daher, Kinderschutz fest in die Aus- und Weiterbildung von
    Lehrkräften zu integrieren und unabhängige Beschwerdestellen
    einzurichten, um Vorfälle besser aufzuarbeiten.

    Außerdem im Update: Deutschland rüstet seine Raketenabwehr mit
    dem israelisch-amerikanischen System Arrow auf. Das System kann
    ballistische Raketen aus bis zu 2.400 Kilometern Entfernung und bis zu
    100 Kilometern Höhe abfangen. Damit sollen nicht nur Deutschland,
    sondern auch benachbarte EU-Staaten geschützt werden. Die Kosten
    belaufen sich auf rund vier Milliarden Euro, finanziert aus dem
    Sondervermögen der Bundeswehr.

    Und sonst so? Mit Hühnchen gegen den Klimawandel

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rol…

  8. Wieso will Belgien die russischen Milliarden nicht freigeben?

    3 december 2025 · 14 min

    Afspelen
    Mehr als 200 Milliarden Euro der russischen Staatsbank liegen auf
    europäischen Konten, wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine ist
    dieses Geld bis auf Weiteres eingefroren. Russland kommt also nicht an
    die Milliarden ran. Jetzt steht die Ukraine kurz vor der
    Zahlungsunfähigkeit, und einige EU-Staatschefs, allen voran
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), fordern, 140 Milliarden Euro dieses
    russischen Geldes an die Ukraine zu geben. Aber geht das überhaupt?
    Belgien jedenfalls ist dagegen und will dem Vorhaben der EU-Kommission
    nicht zustimmen. Wieso das Land die Pläne der EU blockiert, weiß Ulrich
    Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel.
    Lees meer

    Dem Iran geht das Wasser aus. Vor allem in der Hauptstadt Teheran sind
    die Reserven nahezu aufgebraucht. Wenn es nicht bald regnet, könnten 15
    Millionen Menschen ohne gesicherte Wasserversorgung sein. Präsident
    Massud Peseschkian hat bereits gesagt, die Stadt müsse eventuell
    evakuiert werden – was bei einer Bevölkerung dieser Größe gar nicht
    machbar wäre. Ein Grund für die Wasserkrise ist der ausgebliebene
    Herbstregen, dazu kommt aber auch eine jahrelange Misswirtschaft und
    strukturelle Probleme. Ein Teil des Trinkwassers versickert in undichten
    Rohren, der Großteil fließt seit Jahrzehnten in die Landwirtschaft.
    Natürliche Flussläufe wurden für die Landwirtschaft verändert, und im
    ganzen Land wurden zahlreiche Staudämme gebaut. Wie sich die Situation
    in Teheran entwickelt hat und was die iranische Regierung jetzt tun
    kann, beantwortet Omid Rezaee. Er schreibt für die ZEIT über den Iran.

    Und sonst so? "Rage bait" ist das britische Wort des Jahres.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Hannah Grünewald und Ole Pflüger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

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    EU-Gip…

  9. Update: "Tötet sie alle" – Begehen die USA in der Karibik Kriegsverbrechen?

    2 december 2025 · 11 min

    Afspelen
    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth gerät unter Druck, nachdem ihm ein
    Bericht der Washington Post vorwirft, im September den Befehl zur Tötung
    aller Besatzungsmitglieder eines mutmaßlichen Drogenbootes in der
    Karibik gegeben zu haben. Bei dem Einsatz starben elf Menschen, wobei
    zwei Überlebende gezielt bei einem zweiten Angriff getötet worden sein
    sollen. Der Vorfall ist Teil einer Reihe von Angriffen des US-Militärs
    im angeblichen Kampf gegen Drogen und vor allem im sich zuspitzenden
    Konflikt mit Venezuela. Begehen die USA hier etwa Kriegsverbrechen? Anna
    Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ordnet den Vorfall
    ein und was er für die Zukunft von Hegseth bedeutet.
    Lees meer

    Die aktuelle EU-Richtlinie sieht vor, dass Neuwagen von 2035 an kein CO₂
    mehr ausstoßen dürfen, damit die EU ihre Klimaziele einhalten kann. Nun
    hat die EU-Kommission auf einen Brief von Friedrich Merz reagiert, in
    dem er darum bat, das Verbrenner-Aus noch mal zu prüfen, sprich: zu
    verschieben. Denn der Bundeskanzler fordert, besonders "hocheffiziente
    Verbrenner" und Hybride weiterhin zuzulassen. EU-Verkehrskommissar
    Apostolos Tzitzikostas fand den Brief gut und sagte, die Kommission
    werde alle technologischen Entwicklungen berücksichtigen, einschließlich
    emissionsarmer Kraftstoffe und fortgeschrittener Biokraftstoffe. Ob die
    EU-Kommission also auf Deutschlands Wunsch reagiert und das geplante
    Verbrenner-Aus damit teilweise aushebelt, und was eigentlich ein
    hocheffizienter Verbrenner ist oder nicht ist, weiß Fabian Franke,
    Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Außerdem im "Was jetzt?"-Update: Das Ozonloch über der Antarktis hat
    sich in diesem Jahr früher als sonst wieder geschlossen.

    Und sonst so? Einmal den Po schön locker lassen und dann damit tief Luft
    holen.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Wenn S…

  10. Friedenspläne mit Russland: Zum Scheitern verurteilt?

    2 december 2025 · 13 min

    Afspelen
    Russlands Präsident Wladimir Putin empfängt am Dienstag den
    US-Sondergesandten Steve Witkoff in Moskau. Bei dem Treffen geht es um
    einen möglichen Frieden zwischen Russland und der Ukraine. Schwierige
    Themen dürften unter anderem mögliche Sicherheitsgarantien für die
    Ukraine, die Abgabe von Land und die Frage nach einem möglichen
    Nato-Beitritt des Landes werden. Sind die Hoffnungen auf einen
    Waffenstillstand berechtigt? Und was wird die Ukraine für diesen Frieden
    zahlen müssen? Diese und weitere Fragen beantwortet Simone Brunner,
    Redakteurin für Osteuropa im Österreichbüro der ZEIT.
    Lees meer

    Nach schätzungsweise 600.000 gestohlenen Kunstwerken in der NS-Zeit ist
    bis heute ein bedeutender Teil nicht wieder an die eigentlichen Besitzer
    zurückgegeben worden. Bisher war in solchen Streitfällen vor allem die
    Beratende Kommission NS-Raubgut zuständig – allerdings wenig
    erfolgreich. Nun hat die Bundesregierung ein neues Schiedsgericht
    eingesetzt. Was an dem neuen Schiedsgericht anders ist und wieso es
    immer noch kein Gesetz für die Rückgabe von geraubten Kunstwerken gibt,
    weiß Tobias Timm. Er ist Redakteur im Feuilleton der ZEIT.

    Und sonst so? Wie man ganz einfach ein Weihnachtsgedicht lernt.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Hannah Grünewald und Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

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    Minsker Abkommen: Wenn Putins Frieden eine Falle ist

    NS-Raubkunst: Jäger der verlorenen Schätze

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  11. Update: War der Polizeieinsatz in Gießen verhältnismäßig?

    1 december 2025 · 12 min

    Afspelen
    Hat die Polizei bei den Protesten gegen die Gründung einer neuen
    AfD-Jugendorganisation in Gießen unverhältnismäßige Gewalt angewendet?
    Nein, sagt der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU): Die Polizei
    habe bürgerkriegsähnliche Zustände verhindert und das Recht der AfD auf
    Versammlungsfreiheit geschützt. Das Bündnis Widersetzen, das die
    Proteste am vergangenen Samstag organisiert hat, hatte sich zum Ziel
    gesetzt, die AfD-Versammlung zu verhindern. Mitglieder des Bündnisses
    berichteten von teils "massiver Polizeigewalt". Auch der Marburger
    Rechtsanwalt Jannik Rienhoff kritisierte die Arbeit der Polizei. Er war
    in Gießen und vertritt einige der in Gewahrsam genommenen
    Demonstrierenden.
    Lees meer

    Der Verband der Familienunternehmer hat die Aufhebung des Kontaktverbots
    zur AfD zurückgezogen. Das hat die Präsidentin des Verbandes,
    Marie-Christine Ostermann, am Sonntagabend verkündet. Vor mehr als einer
    Woche hatte sie das noch anders gesehen. Nach heftiger Kritik aus
    Parteien, Zivilgesellschaft und Teilen der Wirtschaft traten unter
    anderem die Unternehmen Rossmann, Vorwerk und Fritz-Kola aus dem Verband
    aus. Das hat gewirkt. Künftig will der Verband "andere Wege der
    Auseinandersetzung" mit der AfD finden. Warum dieser Sinneswandel und ob
    das alles nur ein Test war, das weiß Jens Tönnesmann,
    Wirtschaftsredakteur der ZEIT.

    Im Rentenstreit hält die junge Gruppe an Unions-Abgeordneten das
    Gesetzespaket weiterhin für "nicht zustimmungsfähig". "Dabei bleibt es",
    steht in einem Positionspapier, das der ZEIT vorliegt. Allerdings müsse
    jeder Abgeordnete der staatspolitischen Verantwortung nachkommen und
    zwischen dem Koalitionsfrieden und der finanziellen Stabilität abwägen.
    Damit bekräftigt die Gruppe trotz Druck aus der Fraktionsführung
    einerseits ihre Ablehnung des Gesetzespakets, öffnet ihren Mitgliedern
    aber andererseits den Weg für eine abweichende Abstimmung. Fabian
    Reinbold aus dem Politikressort ordnet ein.

    Und sonst so? Drei kompromisslose, hausbesetzende Nonnen

    Moderat…

  12. Deutschland und Polen beraten über russische Aggressionen

    1 december 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach dem Empfang des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk findet
    im Bundeskanzleramt die Plenarsitzung der 17. deutsch-polnischen
    Regierungskonsultationen statt. Neben Wirtschaft und Energie stehen auch
    der russische Krieg gegen die Ukraine und die damit verbundenen
    Sicherheitsfragen im Mittelpunkt. Polen gilt als wichtiger Unterstützer
    der Ukraine und ist ein entscheidendes Drehkreuz für Hilfs- und
    Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet. Gleichzeitig wurde der polnische
    Luftraum in den vergangenen Monaten immer wieder durch russische
    Militärflugzeuge verletzt. Was diese Entwicklungen für die
    deutsch-polnische Zusammenarbeit bedeuten, analysiert Alice Bota,
    Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Deutsche Kommunen stehen in diesem Jahr vor erheblichen
    Haushaltsdefiziten. Laut Städtetagspräsident Burkhard Jung könnte das
    Defizit insgesamt über 30 Milliarden Euro liegen. In Nordrhein-Westfalen
    verfügen nur noch zehn von 396 Kommunen über einen ausgeglichenen
    Haushalt. In Essen beträgt das erwartete Defizit bis Jahresende 123,3
    Millionen Euro. Die Situation kann Auswirkungen auf kommunale Projekte
    und Dienstleistungen haben. Die Bundesregierung hat bereits ein
    Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in Höhe von 100
    Milliarden Euro beschlossen, das auch den Kommunen zugutekommen soll. Ob
    diese Mittel ausreichen, ordnet ZEIT-Redakteurin Katja Gerland ein.

    Und sonst so: Deflation in der Weihnachtsbäckerei

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge

    Polen: Ministerpräsident Tusk baut polnische Regierung um

    Friedrich Merz in Polen: Die Polen wissen es besser

    Umfrage: Reparationen für Polen wichtiges Thema im Verhältnis zu
    Deutschland

    Polnisch-russische Beziehung: Polen schließt letztes russisches Konsulat
    im Land

    Ostse…

  13. Was will die neue AfD-Jugend?

    30 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Rund um das Gründungstreffen einer neuen AfD-Jugendorganisation ist es
    am Samstag zu Protesten gekommen. Laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund
    protestierten rund 20.000 Menschen gegen die Veranstaltung im hessischen
    Gießen. Die Demonstrierenden versuchten, die Zufahrtswege zum
    Veranstaltungsort zu blockieren, die Polizei setzte Wasserwerfer und
    Pfefferspray ein. Bundeskanzler Friedrich Merz und Innenminister
    Alexander Dobrindt kritisierten die Proteste, Dobrindt sprach von
    "Chaoten". Trotz der Aktionen konnte sich die neue AfD-Parteijugend mit
    etwa zwei Stunden Verspätung gründen, sie heißt künftig Generation
    Deutschland. Was ist an der neuen Parteijugend anders? Und was war die
    Motivation der Protestierenden? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Tilman Steffen, Politikredakteur der ZEIT.
    Lees meer

    Nach einem Jahr als europäische Kulturhauptstadt hat Chemnitz den Titel
    nun abgegeben. Rund 2.000 Events fanden im Rahmen des Programms statt,
    darunter Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen und
    Sportveranstaltungen. Es sei ein Jahr "voller Erlebnisse, Emotionen,
    Begegnungen, Ideen und Stolz" gewesen, konstatierte Oberbürgermeister
    Sven Schulze (SPD). Die Veranstalter zeigten sich zufrieden: Rund zwei
    Millionen Besucher seien in die sächsische Stadt gekommen. Im kommenden
    Jahr werden das finnische Oulu und das slowakische Trenčín den Titel der
    Kulturhauptstadt Europas tragen. Ob Chemnitz auch langfristig von dem
    Jahr profitieren wird und ob die Stadt es geschafft hat, ihr Image
    aufzubessern, weiß Franz Paul Helms. Er hat für die ZEIT die
    Abschlussveranstaltungen in Chemnitz begleitet.

    Und sonst so? Lebendige Frau im Sarg kurz vor Verbrennung gerettet.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    AfD-Jugendorganisation: Kein bisschen gemäßigter

    Chemnitz: Chemnitz ist das neue New York

    S…

  14. Spezial: Social-Media-Verbot – Rückkehr zur unbeschwerten Kindheit?

    29 november 2025 · 31 min

    Afspelen
    "Wir geben Kindern ihre Kindheit zurück; Eltern ihren Seelenfrieden", so
    hat es die australische Regierung vor einem Jahr versprochen. Als
    weltweit erstes Land setzt Australien ein Social-Media-Verbot für Kinder
    und Jugendliche unter 16 Jahren um – aufmerksam beobachtet vom Rest der
    Welt. Am 10. Dezember tritt das Gesetz in Kraft; Kinder und Jugendliche
    können dann nicht mehr auf ihre Accounts bei Instagram, Snapchat, TikTok
    oder YouTube zugreifen.
    Lees meer

    Australien schreibt damit einerseits Geschichte und legt sich
    andererseits mit den großen Plattformen an – die sich heftig gegen das
    Gesetz gewehrt haben. Snapchat und YouTube bestreiten zum Beispiel,
    überhaupt ein soziales Netzwerk zu sein; TikTok-Vertretern wird von
    Abgeordneten vorgeworfen, Mitarbeiter eingeschüchtert zu haben.

    Doch dass die Plattformen mit ihren Algorithmen süchtig machen können,
    verstörendste Darstellungen von Gewalt und Pornografie schon in sehr
    jungen Jahren zugänglich machen und zugleich nicht genug für den
    Jugendschutz tun, darin sind sich Gesundheitsfachleute und viele
    Politikerinnen einig. Uneins aber sind sie bei anderen mutmaßlichen
    Zusammenhängen zwischen Social-Media-Konsum und mentaler Gesundheit. In
    Australien hat etwa jeder dritte Jugendliche bereits psychische Probleme
    erlebt. Massiver Konsum könne zu Depressionen, Angststörungen,
    Einsamkeit, Selbstverletzungen und noch Schlimmerem führen. Hinzu komme
    die Gefahr von Grooming, Erpressung und Übergriffen.

    Wie gut gelingt es der australischen Regierung, das Verbot umzusetzen –
    und wie kommt es bei australischen Jugendlichen an? Für dieses "Was
    jetzt?"-Spezial haben wir mit australischen Jugendlichen gesprochen, mit
    Psychologinnen und mit der Hochkommissarin für digitale Sicherheit,
    Julie Inman Grant.

    Links zur Folge

    - Digitalpodcast "Neustart": Braucht es ein Social-Media-Verbot für
    Kinder?
    - Altersgrenze für Social Media: Sie sollen lieber spielen als
    tiktoken
    - Social-Media-Verbot in Australien: Ein Zaun um den Ozean
    - Studie: Jede…

  15. Die Grünen auf der Suche nach dem Wir

    29 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Hannover tagt seit gestern der Bundesparteitag der Grünen. Die Partei
    steckt in einer schwierigen Phase: In Umfragen stagniert sie bei zwölf
    Prozent und kann nicht von der Schwäche der Großen Koalition
    profitieren. Der Parteitag soll nun das Profil schärfen: Klimaschutz und
    soziale Fragen sollen wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. Warum die
    Partei sich wieder auf ihre Kernthemen zurückbesinnen möchte und
    wie viel Aufbruchsstimmung das neue Spitzenpersonal verbreiten
    kann, darüber spricht Ferdinand Otto aus dem Politikressort im Podcast.
    Lees meer

    Greenpeace steht in den Vereinigten Staaten vor einer ungewissen
    Zukunft. Hintergrund sind politische und juristische Maßnahmen gegen
    Umweltorganisationen, die sich seit der Rückkehr von US-Präsident Donald
    Trump ins Amt deutlich ausgeweitet haben. Im Februar wurde Greenpeace
    von einem Geschworenengericht in North Dakota zu mehr als 660 Millionen
    Dollar Schadensersatz an den Pipelinebetreiber Energy Transfer
    verurteilt. Heike Buchter ist US-Korrespondentin und erklärt im Podcast,
    welche Folgen das für die gesamte Umweltbewegung in den USA hat
    und warum die Recherche zum Thema vor Ort besonders kompliziert war.

    Und sonst so? Meerschweinchen oder Roboter? – ZKM Karlsruhe eröffnet
    ersten „Elektronischen Streichelzoo“

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Moralismus in der Gesellschaft: Die Grünen moralisieren gar nicht!

    Felix Banaszak: "Der Zustand der Bahn ist demokratiezersetzend"

    Parteitag der Grünen: Sie suchen noch und finden nicht

    Greenpeace USA: Jahr eins der Vergeltung

    Klimapolitik der USA: Das ist Trumps Antiklimapolitik

    USA: US-Umweltbehörde will mehr als 30 Klimavorschriften rückgängig
    machen

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    Und falls Sie uns nicht nur hö…

  16. Update: Rentenreform beschlossen – und alles wieder gut?

    28 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Spitzen von Union und SPD haben im Streit um das Rentenpaket eine
    Einigung gefunden. Der bisherige Gesetzentwurf zur gesetzlichen
    Rentenversicherung soll dem Bundestag trotz der Kritik vonseiten junger
    Unionsabgeordneter unverändert vorgelegt werden. In einem begleitenden
    Entschließungsantrag, in dem eine grundlegende Reform des Rentensystems
    anvisiert wird, sollen aber die Kritikpunkte der jungen Kritiker des
    Pakets berücksichtigt werden. Reicht ihnen das als Kompromiss? Seine
    Einschätzung dazu teilt der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian
    Reinbold, im Nachrichtenpodcast.
    Lees meer

    Außerdem im Update: Andrij Jermak, Stabschef und engster Vertrauter von
    Präsident Wolodymyr Selenskyj, tritt zurück. Die ukrainischen
    Antikorruptionsbehörden hatten am Freitag sein Büro durchsucht. Aus
    Kyjiw berichtet dazu die Ukraine-Korrespondentin der ZEIT, Olivia
    Kortas.

    Und sonst so? Eine Zeitreise ins Internet ohne KI.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Rentenreform: Dieser Kompromiss ist eine Chance

    Koalitionsausschuss: Koalitionsspitzen einigen sich bei Rentenreform und
    Verbrenner-Aus

    Reaktion auf Rentenkompromiss: Grüne wollen in Rentenkommission
    mitarbeiten

    Verbrenner-Aus: Rückständig und auch noch teuer

    Plug-in-Hybrid-Autos: Ist das der saubere Alleskönner?

    Wolodymyr Selenskyj: So schwer war es nie

    Ukraine: Antikorruptionsermittler durchsuchen Büro von Selenskyjs
    Stabschef

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  17. Wie glaubwürdig ist der Neuanfang der AfD-Jugend?

    28 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Gießen will die AfD am Samstag ihre neue Jugendorganisation gründen.
    Als möglicher neuer Name kursiert Generation Deutschland. Im Frühjahr
    2025 hat die Partei die Vorgängerorganisation Junge Alternative
    aufgelöst, nachdem sie vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem
    eingestuft worden war. Die neue Jugendorganisation soll enger an die
    Mutterpartei gebunden sein: Mitglied werden kann nur, wer auch in der
    Partei ist. Rund 1.000 AfD-Mitglieder unter 36 sollen in der Gießener
    Messehalle zusammenkommen. Zur gleichen Zeit rechnet die Stadt mit
    heftigen Gegenprotesten – bis zu 50.000 Menschen werden erwartet.
    Inwieweit es sich bei der Neugründung um einen tatsächlichen Neuanfang
    handelt, was die neue von der alten Organisation unterscheidet, und wie
    die Mutterpartei ihre Jugend künftig unter Kontrolle halten will,
    erklärt Tilman Steffen aus dem Ressort Politik und Wirtschaft in dieser
    Folge von "Was jetzt?".
    Lees meer

    Vor einem Jahr trat die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im
    Libanon in Kraft. Sie wird allerdings fast täglich gebrochen. Denn
    Israel fliegt regelmäßig Drohnenangriffe, zuletzt starben in Sidon
    mindestens 13 Menschen. Beide Seiten werfen sich Vertragsbruch vor:
    Israel sagt, die Hisbollah nutze den Waffenstillstand zur Aufrüstung,
    während die Miliz es zugleich ablehnt, wie vereinbart ihre Waffen
    abzugeben. Die UN-Mission Unifil, die den Waffenstillstand überwachen
    soll, hat seit vergangenem Jahr mehr als 10.000 Verstöße registriert und
    wurde selbst mehrfach beschossen. Ihr Mandat läuft in einem Jahr
    aus. Stella Männer berichtet als Korrespondentin für DIE ZEIT aus Beirut
    und begleitet die Blauhelme derzeit als Reporterin durch das
    Grenzgebiet. Im Podcast berichtet sie von ihren Erlebnissen und sagt,
    was sie für die Zeit nach dem Ende von Unifil befürchtet.

    Und sonst so? Die Deutschen sind überall – und bald auch unterwegs zum
    Mond.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikow…

  18. Update: Was auf die Schüsse in D. C. folgt

    27 november 2025 · 9 min

    Afspelen
    Am Mittwoch sind zwei Nationalgardisten in Washington, D. C. in der Nähe
    des Weißen Hauses angeschossen worden. US-Präsident Donald Trump nannte
    den Vorfall in einer Ansprache einen Akt des Terrors. Der mutmaßliche
    Schütze war direkt nach der Tat überwältigt und dabei selbst
    angeschossen worden, ehe er festgenommen wurde. Er ist nach den bisher
    vorliegenden Informationen ein 2021 in die USA eingereister 29-jähriger
    Afghane. Wie es in Washington, D. C. nach dem Vorfall nun weitergeht,
    ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT Juliane Schäuble vor Ort ein.
    Lees meer

    *In einer vorherigen Version wurde gesagt, die beiden Nationalgardisten
    wurden erschossen. Sie schweben allerdings in Lebensgefahr. Wir haben
    das in der aktuellen Version korrigiert.

    Papst Leo XIV. hat am heutigen Donnerstag seine erste Auslandsreise in
    die Türkei angetreten. Der Reiseauftakt in Ankara begann mit einer
    Kranzniederlegung im Mausoleum des laizistischen Republikgründers
    Mustafa Kemal Atatürk und einem kurzen Treffen mit dem Präsidenten der
    Türkei, Recep Tayyip Erdoğan. Christen sind in der Türkei eine
    Minderheit, etwa 180.000 gibt es in dem größtenteils muslimischen Land.
    Nach einigen Reisestationen in der Türkei geht es für Papst Leo am 30.
    November weiter in den Libanon. Die Leiterin des Ressorts Glauben und
    Zweifeln der ZEIT, Evelyn Finger, spricht über die Reisepläne des
    Papstes.

    Außerdem im Update: Bei einem Großbrand in einer Wohnanlage in Hongkong
    sind mindestens 75 Menschen gestorben. Nach Behördenangaben suchen die
    Einsatzkräfte noch nach etwa 280 Vermissten. Das Feuer hatte sich
    offenbar über ein für Renovierungsarbeiten genutztes Baugerüst aus
    Bambus ausgebreitet.

    Und sonst so? Mann verkleidet sich als seine verstorbene Mutter, um ihre
    Rente zu erschleichen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Washington, D. C.: Was über die Schüsse auf …

  19. Wie die Hamas Waffen nach Deutschland gebracht haben soll

    27 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Berlin haben Ermittler Anfang Oktober mehrere Männer festgenommen,
    einige von ihnen mit Verbindungen zur Hamas. Eine Kalaschnikow, Pistolen
    und Munition wurden beschlagnahmt, die offenbar über ein europaweites
    Netzwerk nach Deutschland geschmuggelt wurden. Die Waffenübergaben
    sollen in Berlin und Wien stattgefunden haben, unter anderem in einem
    Park in Neukölln. Die Ermittler prüfen, ob die Gruppe einen Anschlag auf
    Ziele in Deutschland plante, darunter möglicherweise israelische oder
    jüdische Einrichtungen. Holger Stark, Leiter im Ressort Investigative
    Recherche und Daten der ZEIT, erklärt, was bekannt ist und welche
    Interessen die Hamas in Europa verfolgt.
    Lees meer

    Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete diese Woche, dass es ein
    Telefonat zwischen dem US-Sondergesandter Steve Witkoff und
    dem außenpolitischen Berater Juri Uschakow gegeben habe. Darin soll
    Steve Witkoff sein russisches Gegenüber darüber informiert haben, wie
    Russland am besten mit Donald Trump verhandeln könne. Rieke Havertz,
    internationale Korrespondentin der ZEIT und Host des Podcasts "OK,
    America?" spricht über Witkoffs Hintergrund und die nächsten Schritte
    der Verhandlungen.

    Und sonst so? Ein Konzert mit Eisinstrumenten

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Moses Fendel, Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Kriminalität: Weiteres mutmaßliches Mitglied der Hamas festgenommen

    Hamas in Gaza: "Die Hamas hat überlebt. Sie bleibt die dominierende
    Kraft in Gaza"

    Anschlagspläne in Deutschland: Plante die Hamas einen Anschlag in
    Berlin?

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: US-Präsident Trump nimmt seine Frist
    für Ukraine-Gespräche zurück

    Ukraine-Verhandlungen: Fliegt dieser Frieden?

    Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtretung von Donezk und
    Luhansk an Russland vor
    …

  20. Update: Merz steht zu seinen Reformplänen

    26 november 2025 · 9 min

    Afspelen
    In der Generaldebatte im Bundestag stand die Bundesregierung unter
    Kanzler Friedrich Merz im Mittelpunkt. Diskutiert wurde, ob genügend
    Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage ergriffen werden.
    Die Grünen kritisierten die Haushaltspolitik und sprachen von möglichen
    „Wahlgeschenken“, während die Linke den Haushalt als „Haushalt der
    Hoffnungslosigkeit“ bezeichnete. Auch AfD-Fraktionschefin Alice Weidel
    bezeichnete den Bundeshaushalt 2026 als „nicht verfassungskonform“ und
    legte einen Zwölfpunkteplan als Lösung vor. Friedrich Merz verteidigte
    die Politik seiner Regierung. Wie zutreffend die Kritik an der
    Bundesregierung tatsächlich ist, ordnet Ferdinand Otto, Redakteur im
    Politikressort der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Taiwan will seine Verteidigungsausgaben deutlich erhöhen und plant
    zusätzlich 40 Milliarden US-Dollar für neue Waffensysteme, darunter das
    Luftabwehrsystem Taiwan Dome. Präsident Lai Ching-te begründet den
    Schritt mit der wachsenden militärischen Bedrohung durch China und dem
    Druck aus den USA, die Taiwan zu höheren Verteidigungsausgaben
    aufgefordert hatten. Die Mittel müssen noch vom Parlament genehmigt
    werden, das von der oppositionellen, chinafreundlichen Kuomintang
    dominiert wird. China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets
    und verurteilt die Aufrüstung als Provokation, während die USA den
    Schritt unterstützen.

    Außerdem im Update: In Südthailand haben starke Regenfälle schwere
    Überschwemmungen ausgelöst. Mehr als 690.000 Menschen sind betroffen.
    Häuser stehen unter Wasser, Bewohner warten auf Dächern auf Hilfe,
    während Hubschrauber und das Militär Vorräte liefern. Auch in Malaysia
    und auf der indonesischen Insel Sumatra haben die Fluten zu
    Überschwemmungen geführt.

    Und sonst so? Lockere Sprachregeln im Vatikan

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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  21. Merz sucht Rückhalt in der Haushaltswoche

    26 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der Bundestag berät mit einer Generaldebatte am Mittwoch über den
    Bundeshaushalt 2026. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird sich dabei
    den Fragen der Abgeordneten stellen und die Politik der Bundesregierung
    verteidigen müssen. Wie viel Rückenwind wird der Kanzler von seiner
    Koalition bekommen? Und welche Rolle wird das Rentenpaket der
    Bundesregierung spielen, bei dem es noch immer keine Einigung gibt?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold, politischer
    Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Nach dem Ende des Bürgerkriegs in Syrien ist die Frage nach einer
    Rückkehr in das Land für viele syrische Familien noch immer nicht
    geklärt. ZEIT-Reporter Christian Vooren hat in Syrien zwei Männer
    besucht. Der eine will mit seiner Familie so schnell wie möglich weg aus
    dem Land, der andere wiederum ist aus Deutschland nach Syrien
    zurückgekehrt und will dortbleiben. Im Podcast berichtet Vooren von den
    zwei Männern und den Begegnungen zwischen gestürzten Statuen und neuen
    Ängsten.

    Und sonst so? Huglfing in Bayern ist das „schönste Dorf Europas“.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz: Der Kanzler kämpft um seine Koalition

    Rückkehrer in Syrien: Sie kamen zurück nach Syrien. Für einen ein
    Albtraum

    Syrien: Nichts als Staub, Schrott und Ruinen

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  22. Update: Wie Teile der Wirtschaft der AfD die Hand reichen

    25 november 2025 · 11 min

    Afspelen
    Der Verband der Familienunternehmer hat seine strenge Abgrenzung zur AfD
    beendet. Das "Kontaktverbot sei aufgehoben", sagte Verbandspräsidentin
    Marie-Christine Ostermann dem Handelsblatt. Der Verband wolle die AfD
    stattdessen ab sofort inhaltlich stellen, die Partei aber weiterhin
    nicht als Koalitionspartner einer Regierung sehen. Vertreter von CDU,
    SPD und Grünen kritisierten den Schritt. Die Deutsche Bank kündigte als
    Reaktion einen Vertrag mit dem Verband. Wird die AfD damit auch in
    Wirtschaftskreisen zunehmend normalisiert? Und warum sollte den
    Unternehmerinnen das gelingen, was andere schon lange probieren? Diese
    Fragen beantwortet Jens Tönnesmann, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, der
    den Verband gut kennt.
    Lees meer

    Der Rentenstreit innerhalb der Regierungskoalition geht auch auf dem
    Deutschen Arbeitgebertag weiter. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil
    (SPD) sagte in einer Rede: "Ich bin sehr klar darin, dass wir dieses
    Gesetz jetzt beschließen sollten, wie wir es vorgelegt haben."
    Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger stellte sich wiederum hinter die
    Gruppe an jungen Unions-Abgeordneten, die das Gesetzespaket zur Rente
    ablehnt. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel
    Bas äußerten sich. Ferdinand Otto berichtet im Podcast, ob sich die
    Positionen nach dem heutigen Tag angenähert haben.

    Die Ukraine hat sich nach eigenen Angaben mit den USA auf einen Plan für
    Frieden mit Russland geeinigt. Der Sekretär des nationalen
    Sicherheitsrats der Ukraine, Rustem Umjerow, schrieb von einer
    "Übereinkunft über die wichtigsten Bestimmungen des in Genf
    ausgehandelten Abkommens." Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
    will noch in dieser Woche nach Washington, D. C. reisen, um mit
    Präsident Donald Trump persönlich zu verhandeln.

    Und sonst so? Der Weg zu einer guten Beziehung mit der Schwiegermutter.

    Außerdem zum Tag gegen Gewalt an Frauen:

    - Tötungsdelikte an Frauen 2024: Und dann malt er ein Herz mit ihrem
    Blut ans Fenster
    - Femizide: Eine Fessel, die Frauen…

  23. Und wenn das Rentenpaket doch nicht so ungerecht ist?

    25 november 2025 · 13 min

    Afspelen
    In Deutschland wird die Rentenpolitik erneut zum Streitpunkt innerhalb
    der Regierung. Im Mittelpunkt steht die sogenannte Haltelinie, die ein
    Absinken des Rentenniveaus verhindern soll. Kritik kommt nun vor allem
    von jungen Abgeordneten der Union. Sie befürchten, dass das Paket die
    junge Generation finanziell stärker belasten könnte. Auch mehrere
    Ökonomen teilen diese Einschätzung. Parallel dazu soll eine
    Rentenkommission in den kommenden Monaten eine umfassende Reform
    erarbeiten. Ob bis dahin ein Kompromiss gefunden werden kann und wie
    dieser aussehen könnte, ordnet Mark Schieritz, stellvertretender Leiter
    im Politikressort der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Die USA haben einen 28-Punkte-Plan für ein Ende des Ukraine-Kriegs
    vorgelegt, der der Ukraine Zugeständnisse abverlangt. Dazu gehören der
    Verzicht auf bestimmte Gebiete, die Begrenzung der Armee auf 600.000
    Soldaten und das Streichen des Nato-Beitritts aus ihrer Verfassung. Nach
    einem Gegenvorschlag europäischer Staaten wurde der Plan gemeinsam mit
    der Ukraine überarbeitet. Nun sollen die Regierungschefs Donald Trump
    und Wolodymyr Selenskyj die finale Entscheidung treffen, doch ohne
    Zustimmung von Wladimir Putin ist ein Frieden nicht möglich. Maxim
    Kireev ordnet ein, welche Bedingungen der russische Präsident als
    unverhandelbar betrachtet und wo er Zugeständnisse machen könnte.

    Und sonst so? Kuscheln alle Lebewesen?

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle, Alicia Kleer

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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in der Ukraine: Das steht bislang im Ukraine-Plan der USA

    US-Plan für die Ukraine: Der erste echte Vorschlag in diesem Krieg

    Krieg gegen die Ukraine: Trump erteilt vor Gipfeltreffen Absage an
    Nato-Beitritt der Ukraine

    Friedensplan der USA: Angriffskrieg lohnt sich wieder

    Lage in der Uk…

  24. Update: Der neue neue Friedensplan

    24 november 2025 · 10 min

    Afspelen
    In den Verhandlungen über einen US-amerikanischen Friedensplan für die
    Ukraine hat es Fortschritte gegeben. US-Außenminister Marco Rubio sprach
    auf einer Pressekonferenz von einem sehr guten Arbeitsergebnis, "das auf
    den Beiträgen aller Parteien" basiere. Auch der ukrainische Präsident
    Wolodymyr Selenskyj zeigte sich verhalten optimistisch: "Das sind
    wichtige Schritte, aber für einen echten Frieden braucht es mehr, viel
    mehr." Ursprünglich hatte der von den USA vorgeschlagene Plan Entsetzen
    bei den europäischen Verbündeten hervorgerufen – der Entwurf sei zu
    stark an Russlands Forderungen orientiert gewesen. Nach Verhandlungen in
    Genf soll der Plan nun etwa nicht mehr einen Verzicht der Ukraine auf
    die Nato-Mitgliedschaft beinhalten. Auch andere Punkte wurden geändert.
    Welche das genau sind, weiß Anna Sauerbrey, außenpolitische
    Koordinatorin der ZEIT. Sie zweifelt aber trotz der Gespräche daran,
    dass der Plan zügig zu Frieden führt.
    Lees meer

    Im Krieg im Gazastreifen könnten weit mehr Menschen gestorben sein als
    bisher bekannt: Mindestens 100.000 Tote befürchten Forschende des
    Max-Planck-Instituts in Rostock in einem neuen Forschungsbericht. Die
    Zahlen übertreffen damit die viel kritisierten Angaben der von der Hamas
    kontrollierten Gesundheitsbehörde um etwa 40 Prozent. Diese war bisher
    von rund 67.000 Toten ausgegangen. Wird die genaue Zahl der Toten jemals
    bekannt? Und wieso war die Öffentlichkeit gegenüber den bisherigen
    Todeszahlen so skeptisch? Diese und weitere Fragen beantwortet Christian
    Endt, stellvertretender Ressortleiter Daten.

    Außerdem im Update: 22 führende Ökonomen plädieren für einen Stopp des
    aktuellen Rentenpakets der Bundesregierung. Das hat das Handelsblatt
    berichtet.

    Und sonst so? Der Weihnachtsbaum am Brandenburger Tor kommt aus
    Thüringen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Fabian Scheler und Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter w…

  25. "Für die Bundesregierung ist Afrika eher Mittel zum Zweck"

    24 november 2025 · 13 min

    Afspelen
    Nach dem G20-Gipfel in Südafrika geht es für Bundeskanzler Friedrich
    Merz direkt weiter nach Angola. In der Hauptstadt Luanda treffen sich in
    den kommenden zwei Tagen die Staats- und Regierungschefs der
    Europäischen Union mit ihren Amtskollegen der Afrikanischen Union. Die
    Liste der Themen, über die die Länder sprechen wollen, ist ebenso lang
    wie unspezifisch: Sie reicht von Frieden und Sicherheit über Migration,
    wirtschaftliche Integration und Handel bis hin zu grüner Entwicklung und
    Digitalisierung. Mehr als um die einzelnen Sachthemen geht es für die EU
    allerdings um ein übergeordnetes geopolitisches Thema: Wie kann sich
    Europa im Wettstreit mit China als verlässlicher Partner für die
    afrikanischen Länder präsentieren? Issio Ehrich berichtet für die ZEIT
    unter anderem über die Sahelzone und Themen rund um den afrikanischen
    Kontinent. Im Podcast erklärt er, welche Ziele die Bundesregierung mit
    Blick auf Afrika verfolgt.
    Lees meer

    In Deutschland ist nicht einmal jede dritte Führungskraft eine Frau.
    Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass sich daran
    seit rund zehn Jahren nichts geändert hat. Das fällt umso deutlicher
    auf, weil fast genauso viele Frauen wie Männer erwerbstätig sind. Auch
    im europäischen Vergleich schneidet Deutschland schlecht ab und liegt
    nur auf Platz 22 von 27. Die meisten Chefinnen hat dagegen Schweden mit
    einem Frauenanteil von mehr als 44 Prozent. Warum schneidet Deutschland
    so schlecht ab? Und was können wir von Schweden lernen, damit auch hier
    mehr Frauen eine Führungsrolle übernehmen? Antworten hat Marie Rövekamp
    aus dem Arbeitsressort der ZEIT.

    Und sonst so: England pflanzt Ersatz für den gefällten Robin-Hood-Baum.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Zwei Gipfel in drei Tagen: Auf nach Afrika: Die bisher längste Reise des
    Kanzlers

    Trumps Plan für die Ukraine: "Wir sind der Anwalt der …

  26. Ende der Weltklimakonferenz: Der Minimalkompromiss von Belém

    23 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach der Verlängerung der COP30 in Belém haben sich die rund 200
    Teilnehmerstaaten am Samstagabend auf eine Abschlusserklärung
    verständigt. Besonders umstritten war der Plan zum Ausstieg aus Kohle,
    Öl und Gas. Die Europäische Union konnte sich mit ihrer Forderung nach
    einem Fahrplan zur Abkehr von diesen fossilen Energieträgern nicht
    durchsetzen. Die brasilianische Präsidentschaft strebt nun eine Roadmap
    auf freiwilliger Basis an, die auch Maßnahmen gegen die Zerstörung von
    Wäldern berücksichtigt. Im Podcast zieht Elena Erdmann, Redakteurin für
    Forschungsdaten im Wissensressort der ZEIT, ein erstes Fazit der COP30.
    Lees meer

    Russland hat zuletzt zwei neue nuklear betriebene Waffensysteme
    präsentiert: den Marschflugkörper Burewestnik und den Torpedo Poseidon.
    Beide sollen laut russischer Führung besonders schwer abzuwehren sein.
    Währenddessen ist in den USA von der Vorbereitung eigener Atomtests die
    Rede. Und auch Russland hat angekündigt, wieder Tests durchzuführen,
    falls die USA damit beginnen. Damit wächst die Sorge vor einer möglichen
    Rückkehr zu einem nuklearen Wettrüsten. Gleichzeitig läuft im Februar
    2026 der letzte große Rüstungskontrollvertrag New Start zwischen den USA
    und Russland aus. Ob der Vertrag verlängert wird und was passiert, wenn
    nicht, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so: Pippi Langstrumpf wird 80.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    COP30: Weltklimakonferenz geht in die Verlängerung

    Sonderfolge "Was jetzt?": Klimawandel

    Verhandlungen auf der Klimakonferenz: Jetzt geht es ums Ende von Kohle,
    Gas und Öl

    UN-Klimagipfel: Deutschland gibt eine Milliarde Euro zum Schutz der
    Regenwälder

    Weltklimakonferenz: Neuer COP-Entwurf sieht keinen Ausstieg aus fossiler
    Energie vor

    C…

  27. Spezial "Der Wahlkreis": Das ist mehr als nur eine Wirtschaftskrise

    22 november 2025 · 58 min

    Afspelen
    Lange waren die Deutschen stolz auf ihren Erfindergeist, die Stärke
    ihrer Industrie und darauf, dass “Made in Germany” auf der ganzen Welt
    als Synonym für Wertarbeit und Verlässlichkeit galt. Doch das ändert
    sich gerade: Die Zölle der US-Regierung und die rasante Entwicklung der
    chinesischen Wirtschaft bedrohen den Kern der hiesigen Wirtschaft. Diese
    Krise führt nicht nur in die roten Zahlen – sie stellt das deutsche
    Selbstverständnis infrage.
    Lees meer

    In der neuen Folge des Wahlkreis-Podcasts sprechen unsere Hosts Paul
    Middelhoff und Robert Pausch über die Gründe für den ökonomischen
    Abschwung, erklären, was es mit dem “China-Schock” auf sich hat und wie
    der Stolz auf den Titel des "Exportweltmeisters“ einst dabei half, die
    deutsche Demokratie zu stabilisieren.

    Weiterführende Links:

    Financial Times: Can anything halt the decline of German economy?

    Jan-Otmar Hesse: Exportweltmeister - Geschichte einer deutschen
    Obsession

    Sander Tordoir und Brad Setser über den "China Schock"

    Mark Schieritz über die "ökonomische Zeitenwende"

    Jürgen Habermas über die Bedeutung der Wirtschaft für die deutsche
    Demokratie

    Analyse der Rhodium Group zur Krise der deutschen Auto-Industrie

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  28. G20-Gipfel: Überwintern für bessere Zeiten

    22 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Jedes Jahr treffen sich die Staatschefs der 20 größten Industrie- und
    Schwellenländer, um über die aktuelle politische und wirtschaftliche
    Lage in der Welt zu beraten. Dieses Jahr ist vieles anders: Zum ersten
    Mal findet der G20-Gipfel in einem afrikanischen Land statt. Viele
    einflussreiche Staaten nehmen aber gar nicht erst teil. US-Präsident
    Donald Trump sagte seine Teilnahme wegen angeblicher
    "Menschenrechtsverletzungen" an weißen Farmern im Gastgeberland ab. Auch
    Russland schickt keinen Vertreter, und aus China reist nur
    Ministerpräsident Li Qiang statt Staatschef Xi Jinping an. Welchen Sinn
    solche Treffen überhaupt noch haben, wenn wichtige Länder nicht dabei
    sind, und was sich Bundeskanzler Friedrich Merz von seiner Teilnahme
    erhofft, analysiert Tina Hildebrandt aus dem Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    Steht uns in diesem Winter eine besonders schwere Grippewelle bevor? Das
    befürchten zumindest Forschende in Großbritannien. Dort hat die
    Grippesaison nämlich bereits Anfang November und damit mindestens fünf
    Wochen früher als normalerweise begonnen. Auch in Japan, Teilen der USA
    sowie Liechtenstein, Island und Norwegen breitet sich das Influenzavirus
    schneller aus. Als Grund vermuten Forschende eine Mutation des Virus.
    Wie gut die Impfstoffe gegen die neue Variante wirken, wie man sich vor
    der Grippe schützen kann und für wen die Krankheit besonders gefährlich
    ist, erklärt Ingo Arzt aus dem Gesundheitsressort der ZEIT.

    Und sonst so: Auch wenn es das Einzige ist, was Sie heute tun – kochen
    Sie Borschtsch!

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    G20-Gipfel: Südafrika weist Trumps Vorwürfe zurück und bedauert Absage
    der USA

    Gipfeltreffen in Südafrika: Chinas Präsident Xi Jinping sagt Teilnahme
    am G20-Treffen ab

    Influenza: Stehen wir vor einer besonders schweren …

  29. Update: Land gegen Sicherheit für die Ukraine

    21 november 2025 · 10 min

    Afspelen
    Mehr Details zum neuen US-Friedensplan für ein Ende des russischen
    Angriffskriegs gegen die Ukraine sind nun veröffentlicht.
    Gebietsabtretungen an Russland stehen ebenso darin wie
    Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Dieser Vorschlag könnte eine gute
    Grundlage für konkrete Verhandlungen sein, die zu einem Ende des Kriegs
    führen, sagt Maxim Kireev, ZEIT-Redakteur für internationale Politik mit
    Schwerpunkt auf Russland und Osteuropa.
    Lees meer

    Erstmals seit Sommer 2023 fließt wieder mehr ausländisches Kapital nach
    Deutschland, als inländisches abfließt. Wer investiert in Deutschland
    und warum? Die Antwort darauf hat Mark Schieritz, stellvertretender
    Leiter des Politikressorts der ZEIT.

    Außerdem im Update: Im neuesten Entwurf des Abschlussdokuments der
    Weltklimakonferenz in Brasilien fehlt ein konkreter Fahrplan zum
    Ausstieg aus fossilen Energieträgern. 30 Länder, darunter Deutschland,
    drohen mit einem Boykott.

    Was noch? Buchempfehlungen der ZEIT-Redaktion für Weihnachten.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekrieg: USA unterbreiten Ukraine offenbar neuen Friedensplan

    Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtretung von Donezk und
    Luhansk an Russland vor

    Ukraine: Im Moment der Schwäche

    IW-Umfrage: Jeder dritte Betrieb will Stellen streichen

    Kommunaler Finanzreport 2025: Kommunen verzeichnen Minus von 24,8
    Milliarden Euro

    Ausländische Investitionen in Deutschland: Ist das die Wende?

    COP30: Gemeinsame Abschlusserklärung zur Klimakonferenz ist fraglich

    Weltklimakonferenz: Neuer COP-Entwurf sieht keinen Ausstieg aus fossiler
    Energie vor

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  30. Ab wann die Weltklimakonferenz zum Erfolg wird

    21 november 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die Weltklimakonferenz COP30 in der brasilianischen Stadt Belém soll
    offiziell heute enden. Im Fokus der Konferenz standen der Schutz der
    tropischen Regenwälder, die Energiewende, Biodiversität, nachhaltige
    Landwirtschaft und soziale Gerechtigkeit, einschließlich der
    Einbeziehung indigener Gemeinschaften. Bundesumweltminister Carsten
    Schneider (SPD) lobte Brasiliens Führungsrolle und bekräftigte, dass
    Deutschland den vorgeschlagenen Fahrplan unterstütze. Es war nicht sein
    einziger Job. Die deutsche Delegation musste in Brasilien auch die Wogen
    glätten, nachdem Äußerungen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz
    das Gastgeberland erzürnt hatten. Wie sich Deutschland abseits der
    Krisendiplomatie an der Klimakonferenz beteiligt hat und wann mit einem
    Ergebnis zu rechnen ist, das ordnet Elena Erdmann, Redakteurin im
    Wissensressort der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Der CDU-Politiker und Virologe Hendrik Streeck hat mit einer Äußerung
    zur möglichen Überversorgung im Gesundheitssystem eine Debatte in
    Deutschland ausgelöst. Bei einem Auftritt bei WELT TV stellte er die
    Frage, ob eine fiktive 100-jährige Krebspatientin noch die teuersten
    Medikamente erhalten solle. Regierung und Gesundheitsministerium
    distanzierten sich von dieser Aussage. Kritiker werfen Streeck vor,
    ethische Grenzen zu überschreiten und eine Versorgung vom Alter oder von
    ökonomischen Kriterien abhängig zu machen. Doch das überdeckt eine
    notwendige Debatte, sagt Hanna Grabbe, Redakteurin im Wissensressort der
    ZEIT. Wie soll eine medizinische Versorgung am Lebensende aussehen?
    Darüber sollte gesprochen werden. Das tun wir bei "Was Jetzt?"

    Und sonst so? Alle Cookies akzeptieren oder nur die essenziellen? Die EU
    hat eine geschickte Antwort gefunden.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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  31. Update: Die Ukraine steht unter Druck - von innen und außen

    20 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die USA haben der Ukraine einen neuen Vorschlag für ein Ende des
    russischen Angriffskriegs vorgelegt. Das geht aus übereinstimmenden
    Medienberichten hervor. Der Plan verlange von der Ukraine große
    Zugeständnisse, berichtete die "Financial Times" und beruft sich dabei
    auf am Gesprächsprozess beteiligte Personen. Demnach soll die Ukraine
    unter anderem die Halbinsel Krim endgültig abtreten, die Zahl seiner
    Soldatinnen und Soldaten auf 400.000 beschränken und die Reichweiten
    seiner Waffen begrenzen. Wie aber reagiert man in der Ukraine auf den
    Plan? Und kann ein innenpolitisch angeschlagener ukrainischer Präsident
    den Vorschlag überhaupt ablehnen? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Denis Trubetskoy, Journalist für die ZEIT aus Kyjiw.
    Lees meer

    Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen töten, und wie ließe sich das
    verhindern? Dieser Frage ist ein Forscherteam der Universität Tübingen
    zusammen mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsens
    nachgegangen. Die Studie zeigt, was die Taten begünstigt. Außerdem haben
    die Forschenden einige Ideen, die Lage von bedrohten Frauen zu
    verbessern. Welche das sind, weiß Nina Monecke, Politikredakteurin der
    ZEIT. Sie hat die Studie analysiert.

    Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Polizei auch im
    Fall einer Abschiebung nicht ohne richterlichen Beschluss in Wohnungen
    eindringen darf. Geklagt hatte ein Mann aus Guinea, der 2019 nach
    Italien abgeschoben werden sollte und dessen Schlafzimmer die Polizei
    damals mit einem Rammbock aufgebrochen hatte.

    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) trennt sich von seinen
    Anteilen an seinem Verlag Weimer Media Group. Zuvor hatte es Vorwürfe
    gegen ihn gegeben, weil die Weimer Media Group auch Veranstaltungen
    organisiert, an denen hochrangige Politiker teilnehmen.

    Und sonst so? Protest mit den Füßen gegen Merz' Stadtbild-Aussage.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Moses Fendel, Mounia Meiborg und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folge…

  32. Hoch verarbeitet und hochgefährlich? Forscher warnen vor Lebensmitteln

    20 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    43 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern, hoch
    verarbeitete Lebensmittel stärker zu regulieren, um so ihren Konsum zu
    beschränken. Denn dieser sei mit einem erhöhten Risiko für verschiedene
    chronische Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und
    Depressionen verbunden. Am Mittwoch hat die britische Fachzeitschrift
    "The Lancet" drei Artikel der Forschenden zu dem Thema veröffentlicht.
    Allerdings sind die Definition von "hoch verarbeiteten" Lebensmitteln
    sowie die gesundheitlichen Folgen ihres Konsums in der Wissenschaft
    umstritten. Menschen, die hoch verarbeitete Lebensmittel essen, bekommen
    häufiger verschiedene chronische Krankheiten, das ist in vielen
    Untersuchungen belegt. Das beweist allerdings noch nicht, dass der
    Konsum dieser Lebensmittel auch wirklich verantwortlich ist für die
    Erkrankungen, erklärt ZEIT-Wissensredakteur Jan Schweitzer.
    Lees meer

    Kritik an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: Die von ihm und seiner
    Frau gegründete Weimer Media Group richtet den jährlich am Tegernsee
    stattfindenden Ludwig-Erhard-Gipfel aus, bei dem sich hochrangige
    Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft vernetzen. Die
    Weimer Media Group soll dabei in einem Fall mit "Einfluss auf die
    politischen Entscheidungsträger" geworben haben. Zudem steht der Vorwurf
    im Raum, Weimer verdiene Geld damit, Wirtschaftsleuten Kontakte zu
    seinen Kabinettskollegen zu vermitteln. ZEIT-Reporter Götz
    Hamann erklärt, was an den Vorwürfen dran ist, wie Weimer selbst sich
    dazu äußert – und was rechte Medien wie "Apollo News" damit zu tun
    haben.

    Und sonst so? Vor 80 Jahren haben die Nürnberger Prozesse begonnen.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Kai Schnier, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Hoch verarbeitete Lebensmittel: Wie schädlich sind hoch verarbeitete
    Lebensmittel?

    Hoch verarbeitete Lebensmittel: Lebensmittelpolitik? Bitt…

  33. Update: Nur noch Trumps Unterschrift fehlt

    19 november 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Veröffentlichung der FBI-Ermittlungsakten zum Fall Jeffrey Epstein
    rückt näher. Nach dem US-Repräsentantenhaus stimmte nun auch der Senat
    dem Gesetz zu. Nun muss nur noch US-Präsident Donald Trump
    unterschreiben. Der hatte sich lange gegen eine Veröffentlichung
    gesträubt, lenkte aber ein, als der Druck der eigenen Partei größer
    wurde. Wie geht es jetzt weiter und wie gefährlich könnten Trump die
    Inhalte der Akten werden? Das erklärt Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin für die ZEIT.
    Lees meer

    Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz die Drohnenabwehr
    stärken. Hintergrund ist die wachsende Zahl an Drohnensichtungen über
    deutschen Flughäfen. Die Drohnen seien laut Bundesinnenministerium
    zumindest teilweise im Auftrag fremder Staaten im Einsatz, im Fokus
    steht hier insbesondere Russland.

    Die Weltklimakonferenz COP30 in Belém geht in die entscheidende
    Phase. Noch bis Freitag verhandeln dort Vertreter der Staaten der Welt
    darüber, wie sich das Klima retten lässt. Gibt es dieses Jahr ein
    Momentum? Und welche konkreten Themen liegen auf dem Tisch?
    ZEIT-Redakteurin Elena Erdmann ist vor Ort in Brasilien und schätzt die
    Lage ein.

    Außerdem im Update: Die Ungewissheit rund um das Milliarden-Bauprojekt
    Stuttgart 21 geht weiter. Die für Ende 2026 geplante Teileröffnung des
    Tiefbahnhofs soll laut dpa auf unbestimmte Zeit verschoben werden –
    technische Probleme bei der Digitalisierung und beim Bau seien die
    Gründe.

    Und sonst so? Blaues Wunder – Curacao im WM-Fieber.

    Moderation und Produktion:Mounia Meiborg

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    OK, America? / Epstein-Akten: Trumps Epstein-Debakel

    Epstein-Akten: Die umständliche Art, das Richtige zu tun

    Epstein-Affäre: Die Zweifel an Trumps Unschuld wachsen

    Luftsicherheitsgesetz: Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur
    Drohnenabwehr

    Passagierpilot: "Wir Piloten sind zu Geiseln der geopolitis…

  34. Der Mythos vom billigen russischen Gas

    19 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Gasspeicher sind kurz vor dem Winter in Deutschland noch immer nicht
    vollständig gefüllt. Die Initiative Energien Speichern spricht von 75
    Prozent des Speichervolumens, die erreicht seien. Und rechnet im Falle
    eines sehr kalten Winters bereits im Januar mit
    Versorgungsengpässen. Droht Deutschland – wie im Winter 2022/23 – eine
    Gasmangellage? Nein, sagt Michael Thumann, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT. Der relativ niedrige Füllstand der Speicher
    müsse uns keine Sorgen machen, denn Deutschland sei in einer ganz
    anderen Lage als zu Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine.
    Thumann erklärt außerdem, warum die Annahme, russisches Gas sei für
    Deutschland besonders günstig, schon immer falsch gewesen ist und warum
    er die jüngste Forderung von Sachsens Ministerpräsident Michael
    Kretschmer (CDU) nach einer Rückkehr zu russischem Öl und Gas falsch
    findet.
    Lees meer

    Im Streit um das Rentenpaket ist noch immer keine Lösung in Sicht.
    Während sich die jungen Abgeordneten der SPD demonstrativ hinter das
    Paket gestellt haben, beharrt die Junge Gruppe des Koalitionspartners
    CDU/CSU weiter auf ihrem Widerstand gegen das Vorhaben. In der
    Auseinandersetzung geht es um die im Koalitionsvertrag vereinbarte und
    vom Bundeskabinett bereits beschlossene Stabilisierung der Renten im
    Verhältnis zu den Löhnen bis 2031. Ein Ausweg aus der festgefahrenen
    Lage könnte ein gänzlich neuer Entwurf sein, eine größere, grundlegende
    Reform, die über das Jahr 2031 hinausginge. Doch wie könnte eine solche
    Reform aussehen, damit sie einerseits politisch umsetzbar wäre und
    andererseits den zuletzt viel debattierten Aspekt der
    Generationengerechtigkeit berücksichtigen würde? Ideen dazu gibt es
    bereits. Carla Neuhaus, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT, stellt bei "Was
    jetzt?" ein paar davon vor.

    Und sonst so? Sechs Väter im Elsass teilen die Liebe zu einem
    ungewöhnlichen Sport.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    A…

  35. Update: Gazaplan – Überraschung im UN-Sicherheitsrat

    18 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Mit großer Mehrheit hat der UN-Sicherheitsrat in der Nacht eine
    Resolution zum Friedensplan für den Gazastreifen verabschiedet. 13 der
    15 Mitgliedsstaaten stimmten für den Plan der USA, Russland und China
    enthielten sich. Der Friedensplan sieht unter anderem eine
    internationale Friedenstruppe, die Entwaffnung der Hamas sowie eine
    Übergangsregierung aus unpolitischen palästinensischen Fachleuten vor.
    Wie realistisch das ist und wie es jetzt weitergehen könnte, erklärt
    Außenpolitik-Korrespondent Jörg Lau im Gespräch.
    Lees meer

    Deutschland hat bei der Klimakonferenz COP30 in Belém erneut 60
    Millionen Euro für den internationalen Anpassungsfonds zugesagt.
    Umweltminister Carsten Schneider erklärte, die Mittel sollen besonders
    stark vom Klimawandel betroffenen Ländern zugutekommen, etwa für den
    Schutz von Küstenregionen vor Extremwetterereignissen wie Wirbelstürmen.
    Die Zusage fällt in die zweite und entscheidende Verhandlungswoche der
    COP30. Elena Erdmann ist vor Ort und ordnet ein, ob 60 Millionen
    reichen, um die Klimaziele zu erreichen.

    Außerdem im Update: Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat sich
    souverän für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Die große Frage
    lautet nun: Was können sich die Fans nächstes Jahr bei der WM erhoffen?
    Das beantwortet Oliver Fritsch aus dem Sportressort im Podcast.

    Und sonst so? Ha-Ha-Hype – Lachyoga ist im Trend.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Vereinte Nationen: UN-Sicherheitsrat sichert Gazafriedensplan ab

    Vereinte Nationen: Reaktionen auf UN-Resolution zu Gazaplänen
    überwiegend positiv

    Weltklimakonferenz: Deutschland gibt 60 Millionen Euro für
    Klimawandelfonds

    Klimakrise: Wie steht’s denn nun wirklich ums Klima?

    Nationalmannschaft: Es steckt so viel in Deutschlands Fußballern

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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  36. Was das neue Rentenpaket für Jung und Alt bedeutet

    18 november 2025 · 13 min

    Afspelen
    CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag hatten sich darauf verständigt,
    das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent zu stabilisieren. In den
    letzten Tagen sorgte nun die Frage, was nach 2031 kommt, für Streit. Im
    Podcast erklärt Christian Endt aus dem Datenteam, wer von den Plänen
    profitiert und was die Bundesregierung darüber hinaus plant, um junge
    Menschen bei der Altersvorsorge zu entlasten.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel
    Macron treffen sich heute in Berlin zum "Gipfel zur Europäischen
    Digitalen Souveränität". Während die europäische Digitalwirtschaft in
    den vergangenen Jahren Marktanteile verloren hat, dominieren
    US-amerikanische und chinesische Unternehmen. Götz Hamann aus dem
    Digitalressort erklärt, wie ein Mannheimer Mittelständler als Vorbild
    für Europa dienen könnte und welche Leitplanken die Politik dafür setzen
    müsste.

    Und sonst so? "Neue" Musik von Johann Sebastian Bach.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Rentenpaket: Friedrich Merz will Rentenpaket bis Jahresende
    verabschieden

    Rentenstreit: Jugendministerin Prien will Abstimmung zum Rentenpaket
    verschieben

    Streit um Rentenpaket: Keine Kleinigkeit

    Digitale Souveränität: Gipfel in Berlin – Europa strebt digitale
    Souveränität an

    Digitalgipfel: Techbranche und BDI fordern vor Gipfel mehr Reformtempo

    Amazon-Cloud: Alle abhängig von Amazon (und Google und Microsoft)

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  37. Update: Warum will Trump auf einmal die Epstein-Akten freigeben?

    17 november 2025 · 11 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat sich überraschend für eine Freigabe der
    Ermittlungsakten über den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein
    ausgesprochen. "Die Republikaner im Repräsentantenhaus sollten dafür
    stimmen, die Epstein-Akten freizugeben, denn wir haben nichts zu
    verbergen", schrieb er auf seiner Onlineplattform Truth Social. Bislang
    hatte Trump eine Freigabe der Akten strikt abgelehnt und wiederholt
    versucht, von seinen Verbindungen zu Epstein abzulenken. Über die
    Kehrtwende von Trump und seine Verbindungen zu Epstein spricht die
    internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) drängt in der Debatte um die Zukunft
    der Rente auf eine zügige Entscheidung. "Ich wünsche mir, dass wir diese
    Diskussion zum Jahresende abgeschlossen haben", sagte Merz am Montag auf
    dem Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung in Berlin. Die Junge
    Union, die Jugendorganisation seiner Partei, hatte zuletzt Widerstand
    gegen das von der Bundesregierung vorgesehene Rentenpaket signalisiert.
    Gefährdet der Rentenstreit die Koalition? Seine Einschätzung dazu teilt
    der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold.

    Außerdem im Update: Vor dem Beginn der zweiten Woche der
    UN-Klimakonferenz in Belém in Brasilien haben Tausende internationale
    Klimaschützer für Klimagerechtigkeit und die Rechte indigener
    Gemeinschaften protestiert. Über die Proteste vor Ort berichtet die
    ZEIT-Wissensredakteurin Elena Erdmann.

    Die Bundesregierung hebt vom 24. November an die Beschränkungen für
    Rüstungsexporte nach Israel auf. Regierungssprecher Stefan Kornelius
    begründete die Entscheidung mit der offiziell seit dem 10. Oktober
    geltenden Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas.

    Und sonst so? Fahrschüler fällt 128-mal durch die Theorieprüfung - und
    probiert es weiter.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald, Constanze Kainz

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere…

  38. Warum die Ukraine gerade an der Front verliert

    17 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Ein Ende des Kriegs in der Ukraine ist derzeit kaum in Sicht. Die
    russischen Truppen setzen ihren Vormarsch fort. Und das nicht nur im
    Osten, sondern zunehmend auch im Süden des Landes. Gleichzeitig wird die
    ukrainische Energieinfrastruktur gezielt angegriffen. Außerdem steckt
    Präsident Wolodymyr Selenskyj erstmals seit Kriegsbeginn auch
    innenpolitisch tief in der Krise. Ermittler haben einen groß angelegten
    Korruptionsfall aufgedeckt. 100 Millionen Euro sollen beim Bau von
    Schutzvorrichtungen für Energieanlagen als Schmiergeld gezahlt worden
    sein. Olivia Kortas, unsere Korrespondentin in Kyjiw, berichtet, wie
    angespannt die Lage an der Front ist und welchen Einfluss der
    Korruptionsskandal auf den Krieg haben könnte.
    Lees meer

    Außenminister Johann Wadephul ist am Sonntag zu einer mehrtägigen Reise
    auf den Westbalkan aufgebrochen. Erste Station war Bosnien und
    Herzegowina. Heute will er Montenegro und Albanien besuchen, später
    folgen Serbien, der Kosovo und Nordmazedonien. Alle sechs Länder hoffen
    seit Jahren auf einen EU-Beitritt – bereits 2003 hatte die EU den
    Staaten eine Beitrittsperspektive in Aussicht gestellt. Doch der
    Erweiterungsprozess stockt. Mit dabei auf der Reise ist auch Alice Bota
    aus dem Politikressort der ZEIT. Im Podcast berichtet sie, was sich
    die Regierungen vor Ort von Wadephul erhoffen und warum der Besuch in
    Serbien besonders heikel wird.

    Und sonst so? Einmal bitte Oktopus mit allem.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Stromversorgung in der Ukraine: Wir fürchten den Winter

    Lage in der Ukraine: Eine neue Region in Gefahr

    Korruption in der Ukraine: Ein Skandal, der selbst Selenskyj in
    Bedrängnis bringt

    Westlicher Balkan: Johann Wadephul bereist sechs westliche Balkanländer

    EU-Westbalkan-Gipfel: Olaf Scholz fordert Tempo im EU-Beitrittsprozess
    der Westbalkanstaaten

    Westbalkan und die EU: Die Zu…

  39. Ist in Syrien ein würdevolles Leben möglich?

    16 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Bereits kurz nach dem Sturz von Baschar al-Assad in Syrien, gab es
    Diskussionen, ob und wann Geflüchtete wieder in ihr Heimatland
    zurückkehren können oder sollen. Zurzeit wird das Land von Präsident
    Ahmed al-Scharaa regiert. Die Union drängt auf schnelle Abschiebungen.
    Bundeskanzler Friedrich Merz hält den Bürgerkrieg für beendet und sieht
    somit "keinerlei Gründe mehr für Asyl in Deutschland".
    Bundesaußenminister Johann Wadephul äußerte sich nach seinem Besuch in
    Syrien jedoch kritisch: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig
    würdig leben." ZEIT-Reporter Christian Vooren ist nach Syrien gereist
    und hat sich umgeschaut, wie es dort tatsächlich aussieht.
    Lees meer

    Gerade erst setzte sich mit dem Christdemokraten Rodrigo Paz in Bolivien
    ein Konservativer durch. In Lateinamerika ist generell ein Rechtsruck
    und somit ein Ende der pink tide, dem Aufschwung der Linken in
    Südamerika, zu beobachten. Heute wählt auch Chile einen neuen
    Präsidenten oder eine neue Präsidentin. Als Favoriten für die Stichwahl
    gelten die linke Jeanette Jara und der rechte Kandidat José Antonio
    Kast. Jara kommt aus einfachen Verhältnissen und war Arbeitsministerin
    in der aktuellen linken Regierung, Kast ist Vorsitzender der
    rechtsextremen republikanischen Partei, er steht auch US-Präsident
    Donald Trump nahe und dem argentinischen Präsidenten Javier Milei.
    Bisher galt Chile als Vorzeigeland Lateinamerikas. Könnte sich das nun
    ändern? Sophia Boddenberg berichtet für die ZEIT aus Chile. Im Podcast
    spricht sie darüber, was die Menschen im Land vor der Wahl bewegt und
    wie hoch die Chancen stehen, dass das Land nach rechts kippt.

    Und sonst so: Möwen wollen Ihr Brötchen klauen? Schreien Sie!

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Sturz des Assad-Regimes: Der Mauerfall-Moment des Nahen Ostens

    Rückkehr von Geflüchteten: Wadephul …

  40. Spezial: 2,8 Grad – eine Reise in die Klimazukunft

    15 november 2025 · 33 min

    Afspelen
    Auf der Klimakonferenz in Belém wird derzeit verhandelt, wie sich die
    Klimakrise einhegen lässt. Wenn die Welt mit der derzeitigen
    Klimapolitik fortfährt, dürfte die Erde bis zum Jahr 2100 um 2,8 Grad
    aufheizen. So lautet die jüngste Schätzung der Vereinten Nationen. Das
    ist deutlich mehr, als sich die Weltgemeinschaft im Pariser Abkommen zum
    Ziel gesetzt hatte.
    Lees meer

    Aber was bedeutet das genau? Wie sähe eine Welt konkret aus, die sich in
    den nächsten 75 Jahren auf 2,8 Grad über dem vorindustriellen Niveau
    erwärmt? In diesem Was jetzt?–Spezial gehen wir mit Wissensredakteurin
    Elena Erdmann auf eine Reise in die derzeit wahrscheinlichste
    Klimazukunft.

    Natürlich lässt sich nicht genau vorhersagen, wann welcher Wald wo
    brennen wird, oder welche Landstriche überflutet werden. Aber was sicher
    ist: Wenn Dürren, Überschwemmungen oder Hitzewellen mehr werden, wird
    das langfristig zu Lebensmittelengpässen, Artensterben und riesigen
    Migrationsbewegungen führen.

    In dieser Folge besprechen wir außerdem: Warum werden Überschwemmungen
    häufiger? Wie viel Hitze kann ein Mensch überleben? Und welche
    Auswirkungen hat es, wenn Korallenriffe wie das Great Barrier Reef
    sterben?

    Den in der Folge erwähnten Text über den Untergang von Tuvalu finden Sie
    hier.

    Die komplette Recherche zu Klimaszenarien finden Sie hier.

    Moderation: Ole Pflüger

    Skript: Alicia Kleer

    Sprecherin: Poliana Baumgarten

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Produktion: Markus Gläser

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  41. Friedrich Merz gegen die Jungen in seiner eigenen Partei

    15 november 2025 · 13 min

    Afspelen
    In der Union herrschen Stress und Uneinigkeit. Eine Gruppe von 18 jungen
    Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU will gegen das geplante
    Rentenpaket der Bundesregierung stimmen. Die Kosten seien gegenüber der
    jungen Generation nicht zu rechtfertigen. Die Union hat in der
    Schwarz-Roten-Regierungskoalition eine Mehrheit von zwölf Abgeordneten.
    Mit 18 Gegenstimmen könnte der Gesetzesentwurf also blockiert werden.
    Mitten in diesem Konflikt trifft sich die Junge Union zum
    Parteikongress, dem Deutschlandtag, im Europapark in Rust. Dort wird
    auch Kanzler Friedrich Merz heute eine Rede halten. Fabian Reinbold,
    politischer Korrespondent der ZEIT, begleitet den Kongress. Er spricht
    im Podcast darüber, was für die Union heute alles auf dem Spiel steht
    und wieso die Partei so nervös ist.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump steht ebenfalls unter Druck. Die Demokraten
    aus dem Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses haben diese Woche
    neue E-Mails im Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht. Laut den Leaks soll
    Trump von den Fällen sexualisierter Gewalt an Minderjährigen gewusst
    haben. Trump bestreitet die Vorwürfe nach wie vor. Bisher konnten
    Skandale Trump nicht wirklich etwas anhaben, doch ändert sich das
    gerade? Aktuell wenden sich auch einige bisher treue MAGA-Anhängerinnen
    von ihm ab. Zusammen mit den Demokraten wollen sie eine vollständige
    Veröffentlichung der Epstein-Akten erreichen, die Trump bisher unter
    Verschluss gehalten hat. Was gerade innerhalb der MAGA-Bewegung
    passiert, analysiert Nils Markwardt aus dem Politischen Feuilleton der
    ZEIT.

    Und sonst so: Wie Mehrsprachigkeit vorm Altern schützt

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Rente: Junge Abgeordnete von CDU und CSU wollen Rentenpaket blockieren

    Rentenpaket: Hört auf die Jungen

    Rente: Kabinett beschließt Rentenpak…

  42. Update: Was die Senkung der Flugsteuer über die deutsche Klimapolitik aussagt

    14 november 2025 · 10 min

    Afspelen
    Im Koalitionsausschuss haben sich die Regierungsparteien CDU, CSU und
    SPD u. a. darauf geeinigt, die Luftverkehrsteuer wieder zu senken sowie
    einen Industriestrompreis für energieintensive Unternehmen einzuführen.
    Kritik an der Steuerrücknahme kam unter anderem von den Grünen,
    Greenpeace und Klimaaktivistin Luisa Neubauer. "Mal wieder beweist der
    Kanzler sein feines Gespür für explosive Rückwärtspolitik", sagte sie –
    und sprach von einem getarnten Steuergeschenk an die Flugindustrie nach
    der erneuten Verteuerung des Deutschlandtickets. Über den Stellenwert
    des Klimaschutzes für die Bundesregierung spricht im Podcast der
    ZEIT-Wissensredakteur Stefan Schmitt.
    Lees meer

    15 Stunden saßen sie zusammen – dann hat der Haushaltsausschuss die
    überarbeitete Fassung des Etatentwurfs für 2026 am Freitagmorgen
    abgenickt. Für das kommende Jahr sind Ausgaben in Höhe von rund 524,5
    Milliarden Euro geplant. Die Bundesregierung hatte ursprünglich vier
    Milliarden Euro weniger vorgesehen. Der Haushaltsausschuss beschloss nun
    eine Neuverschuldung von fast 98 Milliarden Euro. Insgesamt liegt die
    Schuldenhöhe damit bei etwas über 180 Milliarden Euro. Die Regierung
    gehe fahrlässig mit dem 500-Milliarden-Finanzpaket um, meint
    ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jurik Caspar Iser.

    Außerdem im Update: Der Bundestag hat in der Nacht zum Freitag für eine
    Gesetzesänderung gestimmt, die es Minderjährigen quasi unmöglich machen
    soll, Lachgas zu kaufen. Das bislang in Deutschland legal erhältliche
    Distickstoffmonoxid wird immer häufiger als Partydroge genutzt.

    Und sonst so? Mordermittlungen wegen toter Katze

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Constanze Kainz, Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Koalitionsausschuss: Koalition beschließt Industriestrompreis und
    niedrigere Ticketsteuer

    Koalitionsausschuss: Klimaschützer kritisieren Koalitionsbeschluss zur
    Luftverkehrssteuer

    Bundeshaushalt: So droh…

  43. Die AfD und die Russlandfrage

    14 november 2025 · 13 min

    Afspelen
    Beim Thema Russland geht ein Riss durch die AfD, und spätestens in
    dieser Woche hat sich gezeigt: Der zieht sich auch durch die
    Parteispitze. Der Streit war eskaliert, nachdem öffentlich wurde, dass
    eine AfD-Delegation zum Unterstützertreffen der sogenannten
    Brics-Staaten ins russische Sotschi reisen wollte. Während von
    Parteichefin Alice Weidel deutliche Kritik daran kam, hat Co-Chef Tino
    Chrupalla die Reisepläne verteidigt und gesagt, Putin habe ihm nichts
    getan. Im Podcast spricht Christian Parth, Politik-Redakteur der ZEIT,
    über die Haltung der AfD zu Russland und über die Frage, warum die
    Russlandnähe mancher Parteimitglieder gerade jetzt zum Problem wird.
    Lees meer

    Die Mieten steigen, Wohnraum wird immer knapper. Deshalb fordert
    Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) jetzt "gerechte Spielregeln".
    Die Verlängerung der Mietpreisbremse bis Ende 2029 reiche nicht aus,
    darüber hinaus plädierte sie zum Beispiel für eine strengere Regulierung
    bei der Vermietung möblierter Wohnungen. In den Verträgen müsse klarer
    definiert werden, welche Kosten die Kaltmiete und welche die Möblierung
    betreffen. Auch gegen Indexmieten, die an die Inflationsrate gekoppelt
    sind, will Hubertz vorgehen. Doch Markus Rohwetter aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT glaubt nicht, dass diese Maßnahmen
    ausreichen und diskutiert im Podcast die vorhandenen Ideen.

    Und sonst so: Erdkunde – ein unterschätztes Fach im Schulunterricht

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Constanze Kainz, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Mieten: Mietkosten steigen vor allem nach einem Umzug deutlich

    Wohnungsbau: Wer zur Miete wohnt, hat wohl einfach Pech gehabt

    Wohnungsmarkt: Bundestag verlängert Mietpreisbremse bis 2029

    Mieten: Bauministerin Verena Hubertz will den Mietmarkt stärker
    regulieren

    Indexmieten: Was tun bei Indexmieten?

    Wohnkosten: W…

  44. Update: So sieht der Wehrdienst-Kompromiss der Koalition aus

    13 november 2025 · 11 min

    Afspelen
    Nach langen Diskussionen haben sich Union und SPD auf einen Kompromiss
    beim Wehrdienst geeinigt. Das Modell sieht vor, dass ab dem kommenden
    Jahr wieder alle 18-jährigen Männer zur Musterung müssen. "Sollte es am
    Ende nicht reichen bei der Freiwilligkeit, braucht es auch eine
    Verpflichtung", sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn am heutigen
    Donnerstag. Um den Wehrdienst attraktiver zu machen und ausreichend
    Freiwillige zu erreichen, sollen Soldatinnen und Soldaten in Zukunft
    monatlich 2.600 Euro, einen Führerscheinzuschuss oder zusätzliche
    Ausbildungen wie IT-Lehrgänge bekommen. Die Verteidigungspolitiker
    hoffen nun also auf Freiwilligkeit – wird das aufgehen oder hat man das
    Personalmangel-Problem nur verschoben? Michael Schlieben, politischer
    Korrespondent der ZEIT, spricht im Podcast über den Kompromiss und
    inwiefern er nur eine Übergangslösung darstellt.
    Lees meer

    Außerdem im Update:

    Millionen Dollar sollen im ukrainischen Energiesektor verschwunden sein.
    Im Mittelpunkt der Affäre steht ein enger Vertrauter von Präsident
    Wolodymyr Selenskyj: Der Geschäftsmann Tymur Minditsch. Er und
    Justizminister Herman Haluschtschenko sollen an den Geschäften des
    staatlichen Energieunternehmens Energoatom mitverdient haben. Nachdem
    zwei Minister bereits am gestrigen Mittwoch ihren Rücktritt eingereicht
    haben, spricht der Journalist Denis Trubetskoy im Podcast darüber, wie
    sehr dieser Fall den ukrainischen Präsidenten selbst trifft.

    Die Europäische Volkspartei (EVP) hat zusammen mit den
    Rechtsaußenfraktionen EKR, PfE und ESN im Europaparlament für eine
    Lockerung des Lieferkettengesetzes gestimmt. Insgesamt stimmten 382
    Abgeordnete in Brüssel für die Änderungen, bei 249 Gegenstimmen und 13
    Enthaltungen.

    Im Skandal um US-Präsident Donald Trump und den verurteilten
    Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben die Demokraten aus dem
    Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses neue E-Mails veröffentlicht.
    Daraus geht hervor, dass Trump von Fällen sexualisierter Gewalt an
    Minderjährigen gewusst h…

  45. China als Hoffnungsträger beim Klimaschutz?

    13 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Auf der UN-Klimakonferenz zeigt sich ein gemischtes Bild: Strom aus Wind
    und Sonne wird weltweit zunehmend günstiger, und die Investitionen in
    Solar- und Windsysteme steigen. Für 2025 werden weltweit voraussichtlich
    2,2 Billionen Dollar in erneuerbare Energien fließen. Gleichzeitig
    bleibt die Nutzung fossiler Energien hoch: Neue Bohrlöcher,
    Gasleitungen, LNG-Terminals und Kohlekraftwerke werden gebaut. China
    spielt dabei eine zentrale Rolle. Das Land errichtet neue
    Kohlekraftwerke, ist aber zugleich führend beim Ausbau und Export von
    Solartechnologie. Wie und ob da die Transformation zu erneuerbaren
    Energien gelingen kann, erläutert Petra Pinzler, Korrespondentin in der
    Hauptstadtredaktion der ZEIT.
    Lees meer

    Kurz vor dem Koalitionsausschuss stehen bei der Bundesregierung mehrere
    zentrale Themen auf der Agenda. Eine Gruppe von Unionsabgeordneten
    fordert eine teilweise Abschaffung des bestehenden Minijob-Systems.
    Darüber hinaus sollen Fragen zur Rente und zum Rentenniveau besprochen
    werden. Die Koalition will außerdem Reformvorhaben vorantreiben, die
    bislang nicht umgesetzt wurden. Darunter fallen die Reform des
    Bürgergelds, geplante Änderungen beim Wehrdienst, die Migrationspolitik
    und mögliche Maßnahmen im Bereich Elektromobilität. Ob sich die Spitzen
    von CDU, CSU und SPD einigen können, ordnet Ferdinand Otto, Redakteur im
    Politikressort der ZEIT, ein.

    Und sonst so? Ein Schäfer, der homosexuellen Schafen hilft.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    COP30: Ein Treffen gegen den Weltuntergangsblues

    Erneuerbare Energien: Ausbau der Solarenergie gewinnt an Tempo

    Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
    aktualisiert

    Global Carbon Project: Menschheit verbrennt mehr Öl, Gas und Koh…

  46. Update: Planen die USA einen Angriff auf Venezuela?

    12 november 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat weitere Streitkräfte
    in die Karibik verlegt. Seit August sind zusätzliche Soldaten,
    Kriegsschiffe und Kampfjets vor der venezolanischen Küste stationiert,
    darunter der Flugzeugträger USS "Gerald R. Ford". Ziel der Operation ist
    nach offiziellen Angaben die Bekämpfung des Drogenschmuggels. Beobachter
    werten die zunehmende militärische Mobilisierung als mögliches Signal
    für eine bevorstehende Intervention in Venezuela. Wie sich die Lage vor
    Ort weiterentwickeln könnte, besprechen wir mit ZEIT-Redakteur Alexander
    Kauschanski.
    Lees meer

    In Brandenburg haben vier Landtagsabgeordnete des Bündnis Sahra
    Wagenknecht (BSW) die Partei verlassen. Sie begründeten ihren Austritt
    mit "autoritären Tendenzen" und "radikalisierten Positionen" innerhalb
    des BSW. Sie wollen jedoch parteilos in der Landtagsfraktion bleiben.
    Auslöser des Konflikts war ein Streit über zwei
    Medienstaatsverträge. Sahra Wagenknecht kritisierte den Austritt als
    "problematisch" und warf den Abgeordneten vor, sich von zentralen
    Parteipositionen zu distanzieren. Martin Nejezchleba, Redakteur bei der
    ZEIT im Osten, ordnet ein, worum es in dem Streit genau geht.

    Außerdem im Update: Bei einem Bootsunglück vor der Küste Libyens sind
    nach Angaben der UN mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Das
    Schlauchboot war am 3. November in Zuwara gestartet und kenterte
    vermutlich nach einem Motorschaden durch hohe Wellen. Insgesamt werden
    42 Insassen vermisst.

    Und sonst so? Christian Lindner hat einen neuen Job.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Militärschläge in Lateinamerika: Warum der Konflikt zwischen den USA
    und Venezuela eskaliert

    Venezuela: Was, wenn die USA wirklich angreifen?

    Spannungen mit Venezuela: USA verlegen Flugzeugträger nach Latei…

  47. Siedlerangriffe im Westjordanland erreichen neuen Höchststand

    12 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Gewalt durch israelische Siedler gegen Palästinenser im
    Westjordanland hat 2025 laut der israelischen Armee deutlich zugenommen.
    Bis Oktober wurden 704 Angriffe laut den IDF registriert – mehr als im
    gesamten Vorjahr. Auch Journalisten geraten dabei ins Visier: Der
    Auslandspresseverband in Israel (FPA) zeigte sich entsetzt über Angriffe
    radikaler Siedler auf Reporter, die die diesjährige Olivenernte
    begleiteten. In einer Stellungnahme forderte der Verband die
    israelischen Behörden auf, diese Gewalt sofort zu stoppen. Quynh Trần
    ist freie Journalistin und war kürzlich vor Ort im Westjordanland. Sie
    berichtet im Podcast, wie angespannt die Lage ist und ob Siedler
    wirklich tun können, was sie wollen.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump hat der nigerianischen Regierung
    Militärschläge angedroht. Als Grund nannte er, dass islamistische
    Terroristen dort Christen töteten – sollte Nigeria nicht reagieren,
    werde die US-Regierung sämtliche Hilfen einstellen und "mit feuernden
    Gewehren" eingreifen. Amnesty International zufolge wurden seit 2023
    rund 10.000 Menschen bei Überfällen getötet. Darunter auch viele
    Christinnen und Christen. Die weitaus größere Zahl der Opfer
    islamistischer Gewalt sind jedoch Muslime. Politikredakteurin Andrea
    Böhm erklärt im Podcast, warum Trumps Drohung gerade jetzt kommt und wie
    die Menschen in Nigeria darauf reagieren.

    Und sonst so? Trump macht italienische Pasta zur Luxusware.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Fabian Scheler, Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Westjordanland: Deutsche Welle meldet Angriff israelischer Siedler auf
    Mitarbeiter

    Westjordanland: Gewalt im Schatten der Gewalt

    Westjordanland: "So begräbt man einen palästinensischen Staat"

    Nigeria: "Eine schnelle, böse, süße Intervention"

    Nigeria: Warum die Gewalt in Nigeria nicht nur religiöse Ursachen hat

    USA: Donald Trump droht Nigeria m…

  48. Update: Wohin steuert der Irak nach der Wahl?

    11 november 2025 · 11 min

    Afspelen
    Im Irak wird ein neues Parlament gewählt. Trotz einer verbesserten
    Sicherheitslage, wachsender Wirtschaft und dem beliebten Premierminister
    Mohammed al-Sudani droht eine niedrige Wahlbeteiligung. Viele Menschen
    misstrauen dem politischen System und sehen darin ein korruptes
    Netzwerk, das Reformen blockiert. Gewählt werden 329 Sitze, ein Viertel
    davon für Frauen. Insgesamt treten 38 Parteien in 31 Bündnissen sowie
    über 70 unabhängige Listen an. Was von der Parlamentswahl zu erwarten
    ist und wo das Land zukünftig hinsteuern könnte, analysiert
    ZEIT-Korrespondentin Stella Männer.
    Lees meer

    Das Landgericht München hat der Gema im Rechtsstreit mit dem
    US-Unternehmen OpenAI recht gegeben. Demnach darf OpenAI zum Training
    seiner KI ChatGPT keine unlizenzierten Liedtexte verwenden. Das Gericht
    wertete die Nutzung von Songs als unerlaubte Vervielfältigung und
    Wiedergabe und verurteilte OpenAI zu Schadensersatz. Zudem muss das
    Unternehmen künftig auf die Speicherung und Ausgabe der Texte verzichten
    und Auskunft über Nutzung und Erträge geben. Der Fall gilt als erster
    seiner Art in Europa und könnte die rechtliche Grundlage für den Umgang
    mit urheberrechtlich geschützten Werken im KI-Training prägen. Das
    Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Welche Folgen der Fall für die
    KI-Branche haben könnte, ordnet Lisa Hegemann, Leiterin im
    Digitalressort der ZEIT, ein.

    Außerdem im Update: In Dortmund wurde ein mutmaßlicher Betreiber einer
    Darknet-Plattform festgenommen, auf der zur Ermordung von Politikern
    aufgerufen wurde. Dieser soll Spenden in Kryptowährungen gesammelt und
    eine "Todesliste" mit mehr als 20 Namen geführt haben, darunter
    Ex-Kanzler Olaf Scholz und Angela Merkel.

    Istanbuls Bürgermeister Ekrem İmamoğlu sitzt seit März in
    Untersuchungshaft. Die Anklage wirft ihm Bestechung, Geldwäsche und
    Leitung einer kriminellen Vereinigung vor und fordert bis zu 2.352 Jahre
    Haft. Ekrem İmamoğlu gilt als größter Erdoğan-Rivale, seine Festnahme
    löste massive Proteste aus.

    Und sonst so? Kölle Al…

  49. Der erste syrische Staatschef im Weißen Haus

    11 november 2025 · 13 min

    Afspelen
    Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ist am Montag als
    erstes Staatsoberhaupt Syriens offiziell im Weißen Haus empfangen
    worden. Er hatte bis vor wenigen Monaten noch als Anführer des
    Milizenbündnisses Hajat Tahrir al-Scham (HTS) auf der US-Terrorliste
    gestanden, die USA hatten auf ihn sogar ein Kopfgeld ausgesetzt. Seit
    dem Fall des Assad-Regimes durch eine von der HTS-Miliz geführte
    Offensive im Dezember 2024 bemüht sich US-Präsident Donald Trump nun um
    ein gutes Verhältnis zu den neuen syrischen Machthabern. Wie wichtig
    sind die USA und Trump für den Wiederaufbau Syriens? Dazu gibt
    Anna-Theresa Bachmann, die aus Beirut berichtet, ihre Einschätzung ab.
    Lees meer

    Der Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat am Sonntag in der
    ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" auch die zukünftige staatliche
    Förderung von Wärmepumpen zugesichert. Geplant sei weiterhin eine
    Förderung von klimafreundlichen Heizungen, der Heizungstausch solle auch
    in Zukunft mit bis zu 70 Prozent bezuschusst werden. Die Union hatte das
    Heizungsgesetz der Ampelkoalition wiederholt scharf kritisiert und
    versprochen, es abzuschaffen. Mit der Thematik hat sich die
    Wirtschaftsredakteurin der ZEIT, Anne-Sophie Lang, auseinandergesetzt.

    Und sonst so? Alaaf, St. Martin und 70 Jahre Friedrich Merz

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Kai Schnier, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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  50. Update: Der Kampf der BBC um Glaubwürdigkeit

    10 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    BBC-Generaldirektor Tim Davie und Nachrichtenchefin Deborah Turness sind
    nach einem irreführenden Beitrag über US-Präsident Donald Trump
    zurückgetreten. In einer Rede vor dem Kapitolsturm 6. Januar 2021 sagte
    Trump zunächst, man werde „unsere tapferen Soldaten und Abgeordneten im
    Kongress anfeuern“, später folgte der Satz: „Wir kämpfen wie der
    Teufel.“ In der BBC-Doku wurden beide Passagen direkt aneinander
    geschnitten. Kritiker warfen dem Sender vor, dadurch sei der Eindruck
    entstanden, Trump habe direkt zum Sturm auf das Kapitol aufgerufen. Doch
    es gibt noch weitere, schwerwiegende Vowürfe gegen die BCC, die wie nur
    wenige anderen globale Medien für unabhängigen Journalismus steht.
    Jochen Bittner ist ZEIT-Korrespondent in London und ordnet ein, wie groß
    der Schaden für die BBC ist und wie es für den Sender weitergeht.
    Lees meer

    Seit Wochen standen Behörden still, Gehälter blieben aus, es gab Chaos
    an Flughäfen und Hilfsprogramme wurden gestoppt. Doch nach 40 Tagen hat
    der US-Senat einen ersten Schritt Richtung Ende des längsten Shutdowns
    der US-Geschichte gemacht. Juliane Schäuble erklärt den Deal und warum
    es sich für viele Demokraten wie eine Niederlage anfühlt.

    Außerdem im Update: Sahra Wagenknecht zieht sich aus der Parteispitze
    des BSW zurück.

    Und sonst so? Drei Stunden kostenloser Strom für alle in Australien.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Kapitulation an

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