Alle afleveringen
2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Klimagipfel: Auf der Suche nach Geld, Ideen und Stimmung
10 november 2025 · 12 min
Im brasilianischen Belém tagen für die nächsten zwei Wochen Vertreter
und Vertreterinnen aus mehr als 190 Staaten beim 30. Weltklimagipfel
(COP). Beim Pariser Klimagipfel vor zehn Jahren einigten sie sich auf
das Klimaziel, die Erderwärmung möglichst bei 1,5 Grad Celsius zu
halten. Das wichtigste Klimaversprechen wurde aber bereits letztes Jahr
gebrochen – die Durchschnittstemperatur stieg auf 1,6 Grad. Laut den
Vereinten Nationen steuert die Erde mit der aktuellen weltweiten
Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung zu.
Petra Pinzler behält die Konferenz für die ZEIT im Blick. Im Podcast
gibt sie Antworten auf die Fragen, wo die Welt beim Klimaschutz
gerade steht, welche Fort- und Rückschritte die Konferenz mit sich
bringen könnte und welche Rolle das Gastgeberland Brasilien spielt. Lees meerIn Magdeburg beginnt heute der Prozess gegen Taleb A. Letztes Jahr im
Dezember, wenige Tage vor Weihnachten, raste Taleb A. mit einem Auto in
den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Sechs Menschen starben, mehr als 300
wurden verletzt. Im Prozess wirft die Staatsanwaltschaft ihm Mord,
versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Das Strafverfahren
findet in einem eigens dafür errichteten provisorischen Bau, der 1,7
Millionen Euro kostete, statt. Andere Gebäude verfügten nicht über
ausreichende Sicherheitsmaßnahmen und boten zu wenig Platz. Zum Prozess
sind mehr als 140 Nebenkläger zugelassen. Damit ist der Prozess einer
der größten der Nachkriegsgeschichte. Warum der Prozess so groß
angesetzt ist und was bisher über den mutmaßlichen Täter und sein Motiv
bekannt ist, weiß Nina Monecke aus dem Politik- und Wirtschaftsressort
der ZEIT.Und sonst so: Zum 10. Todestag von Helmut Schmidt – Kanzlerzitate, die
in Erinnerung bleibenModeration und Produktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
UN-Klimakonferenz…
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Wie es mit dem BSW weitergehen könnte
9 november 2025 · 12 min
"Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft"– so könnte
das BSW künftig nennen. Doch nicht nur der Name steht vor dem Wandel.
Auf dem Bundesparteitag am 6. Dezember in Magdeburg soll über die
Parteiführung entschieden werden. Offen ist, ob Sahra Wagenknecht selbst
noch einmal antritt oder sich aus der Spitze ihres eigenen Projekts
zurückzieht. Klar ist: Die Partei steht vor mehreren Zerreißproben. Im
BSW treffen Regierungspragmatiker auf Fundamentaloppositionelle.
Umstritten ist auch der Umgang mit der AfD. Hinzu kommen Unstimmigkeiten
zwischen ehemaligen Linken-Abgeordneten und anderen Parteimitgliedern.
Lisa Caspari aus dem ZEIT-Politikressort erklärt im Podcast, wie
realistisch ein Rückzug Wagenknechts ist und wie das Projekt ohne sie
weitergehen könnte. Lees meerIm thüringischen Landkreis Greiz sind Asylsuchende seit einem Jahr zur
gemeinnützigen Arbeit verpflichtet. Und das für 80 Cent pro Stunde, bis
zu 25 Stunden pro Woche. Wer sich weigert, dem drohen Kürzungen der
Sozialleistungen. Möglich macht das das Asylbewerberleistungsgesetz.
Inzwischen haben mehrere Landkreise in ganz Deutschland ähnliche Modelle
eingeführt und dadurch eine bundesweite Debatte ausgelöst. Befürworter
sprechen von Chancen für Integration und einer größeren Akzeptanz in der
Bevölkerung, Kritiker von moderner Sklaverei und der Verstärkung von
rassistischen Narrativen von arbeitsunwilligen Migranten.
ZEIT-Wirtschaftsredakteur Simon Langemann war vor Ort in Greiz und hat
mit Beteiligten gesprochen. Im Podcast erzählt er, wie das System
funktioniert und wie die Menschen darüber denken, die für 80 Cent
arbeiten müssen.Und sonst so? Berlin im Football-Fieber
Außerdem: Zum Jahrestag des 9. November ein Interview mit dem ehemaligen
SED-Funktionär Roland Wötzel.Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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BSW: Die Partei streicht ihren Na…
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Spezial "Der Wahlkreis": AfD auf Platz 1 - und jetzt?
8 november 2025 · 1 uur 5 min
In der deutschen Politik wächst die Nervosität: Obwohl die AfD
erwiesenermaßen Rechtsextremisten in ihren eigenen Reihen hat, liegt sie
inzwischen in mehreren Umfragen auf Platz eins – vor der CDU. Auch die
Tagespolitik scheint, zum Beispiel beim Thema Migration, inzwischen
komplett fixiert auf die AfD zu sein. Lees meerSeltsamerweise aber schaut niemand auf die wirklich substanziellen
Richtungs- und Strategiedebatten der Rechten. Dabei wäre das wichtig, um
zu verstehen, wie rechte Vordenker Hegemonie im Land erlangen wollen.In einer neuen Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis sprechen Paul
Middelhoff, Robert Pausch und Lisa Caspari darüber, warum ideologische
Vordenker der Rechten ihre Probleme mit dem Populismus der AfD haben und
welche Gefahren diejenigen in der Union übersehen, die an der Brandmauer
sägen und von "rechten Mehrheiten" träumen.Der nächste Wahlkreis erscheint am 22. November.
Shownotes
Benedikt Kaiser – Der Hegemonie entgegen, Dresden 2025 (Buch)
Jürgen Kaube in der FAZ
Claudius Seidl in der Süddeutschen
Daniel Fiß über CDU und AfD
Ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit dem rechten Aktivisten Chris
Rufo über die Bedeutung von Mainstream-Medien für die radikale RechteMaximilian Krahs strategische Ratschläge an die AfD
Deutschlandfunk-Serie “Deutsches Denken – Rechte Intellektuelle in der
Bundesrepublik”Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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CO₂ unters Meer statt in die Luft?
8 november 2025 · 13 min
In Deutschland soll es nach dem Willen der Bundesregierung ab kommendem
Jahr erlaubt sein, CO₂ unter dem Meeresboden zu speichern. Die
sogenannte CO₂-Speicherung in großen Lagerstätten soll verhindern, dass
CO₂-Emissionen in die Atmosphäre gelangen, indem sie diese für tausende
Jahre einschließen. Carbon Capture and Storage nennt sich die
Technologie, kurz CCS. Viele Expertinnen und Experten sind sich einig,
dass sich die europäischen Klimaziele nur durch CCS werden erreichen
lassen. Doch auch die besten CCS-Anlagen können nur 90 bis 95 Prozent
des CO₂ einfangen, ein Teil entweicht nach wie vor in die Atmosphäre.
Wie viel bringt dieses Speichern von CO₂ wirklich im Kampf gegen die
Klimakrise? Dazu recherchiert hat die Wirtschaftsredakteurin der ZEIT,
Ricarda Richter. Lees meerMehr Menschen als je zuvor sind von Cybermobbing betroffen. Das hat der
gemeinnützige Verein “Bündnis gegen Cybermobbing” in einer Studie
erhoben. Jede vierte befragte Person im Alter zwischen 18 und 24 Jahren
gab an, schon einmal zur Zielscheibe von Mobbing im Internet geworden zu
sein. Bei den Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren waren es 14 Prozent,
also etwa jeder siebte. In einer vorherigen Studie aus dem Jahr 2021
waren es noch 11,5 Prozent gewesen. Wieso nimmt Cybermobbing zu und vor
allem: Was kann man dagegen tun? Damit hat sich der ZEIT-Volontär David
Will auseinandergesetzt.Und sonst so? Kinder-Weltrekorde für die Natur.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Kai Schnier, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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CO₂-Speicherung: Weg damit!
Industrie: Reiche will bei Klimaschutzverträgen auch CO₂-Speicherung
fördernCO₂-Speicherung: Die riskante Wette der Katherina Reiche
Studie: Junge Menschen leiden verstärkt unter Cybermobbing
Cybermobbing: "Der Algorithmus pusht Inhalte, die verletzend sind"
Studie: Jeder fünfte Jugendliche erlebt laut Umfrage Cybe…
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Update: Der Regenwald als Investment
7 november 2025 · 10 min
Mit dem Tropical Forest Forever Facility, übersetzt der
"Tropische-Regenwald-Fonds für die Ewigkeit", sollen Regenwälder
geschützt und erhalten werden. In den nächsten Jahren soll der Fonds auf
125 Milliarden Dollar ansteigen. Reiche Geberländer sollen 25 Milliarden
Dollar aufbringen, jedoch nicht als Spende, sondern als Kredit. Für
diesen Kredit sollen sie Zinsen erhalten. Die restlichen 100 Milliarden
Dollar sollen von privaten Investoren eingesammelt werden. Dieses
Konzept hat der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva kurz
vor der Weltklimakonferenz in Belém vorgestellt. Bisher wollen sich
folgende Länder beteiligen: Brasilien, Norwegen, Indonesien, China und
die Arabischen Emirate. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz will
investieren. Ob das eine gute Idee ist, ob die angesetzte Summe
überhaupt zustande kommen kann und ob das Modell auf weitere Krisen
übertragen werden kann, analysiert Thomas Fischermann. Er koordiniert
die internationale Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT. Lees meerAuch Bundeskanzler Friedrich Merz ist zum Klimagipfel nach Brasilien
gereist. In Belém hielt er eine Rede. Dabei betonte er, sich für den
Klimaschutz zu engagieren. Die Wirtschaft sieht er nicht als Problem für
das Klima, sondern als Schlüssel, um es zu schützen. Dennoch müsse
Energie bezahlbar bleiben. Auf Deutschland sei Verlass, hob der Kanzler
in Bezug auf internationale Zusammenarbeit und Unterstützung hervor.Außerdem im Update:
Der Bundestag hat die Finanzierung des Deutschlandtickets bis 2030
abgesichert. Dafür wurde das Regionalisierungsgesetz geändert. Das
bedeutet: Der Bund unterstützt die Bundesländer und ihre
Verkehrsbetriebe jährlich mit 1,5 Milliarden Euro. Allerdings wird das
Deutschlandticket ab Januar 2026 teurer – von 58 Euro soll es auf 63
Euro steigen. Für die kommenden Jahre soll dann ein Kostenindex
festgelegt werden.Was noch? Pistorius als neue Asterix-Figur?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger
Mi…
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Deutschlands politische Mitte ist demokratielüstern, aber auch ratlos
7 november 2025 · 12 min
Der Anteil an Menschen, die in Deutschland ein klar rechtsextremes
Weltbild haben, ist im Vergleich zu 2023 deutlich zurückgegangen. Nur
noch 3,3 Prozent der Befragten der am Donnerstag erschienenen
Mitte-Studie 2024/25 haben ein eindeutig rechtsextremes Weltbild. In der
vorigen Erhebung waren es noch acht Prozent gewesen. Doch rund zwanzig
Prozent der Befragten bewegen sich den Studienautoren zufolge in einem
Vorfeld, einem Graubereich. Die Universität Bielefeld führt die Studie
im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung alle zwei Jahre durch
und bietet spannende Einblicke in das sich wandelnde
Demokratieverständnis der Deutschen. Und sie zeigt Ratlosigkeit im
Umgang mit Rechtsextremismus. Über die Studie spricht im Podcast Lenz
Jacobsen. Lees meerSeit dem Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar 2022 sind
mehr als drei Jahre vergangen, nun steht der Ukraine der vierte
Kriegswinter bevor. Und wieder gibt es große Sorge vor Dunkelheit und
Kälte. In Kyjiw haben die russischen Angriffe mit Raketen und Drohnen
die Energieinfrastruktur so weit zerstört, dass nicht alle Haushalte
gleichzeitig mit Strom versorgt werden können. Pausenlose Stromzufuhr
erhalten nur Bestandteile der kritischen Infrastruktur, also etwa
Krankenhäuser und Ministerien. Ansonsten wird straßenweise abgewechselt,
wer Strom erhält. Die Stadt Kyjiw informiert jeweils am Vorabend
darüber, welche Straßen zu welcher Uhrzeit ohne Strom auskommen müssen.
Wie schlimm wird der ukrainische Winter in diesem Jahr werden? Das
ordnet der Russland-Experte der ZEIT, Maxim Kireev, ein.Und sonst so? Erstaunlich viele Düsseldorfer Museumsbesucher wollen sich
von einem Guide beleidigen lassen.Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems
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Politische Einordnung: Gehören Sie zur politischen Mitte?
Rechtsextremismus: Weniger Menschen haben eindeuti…
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Update: Wie Friedrich Merz die Stahlbranche retten will
6 november 2025 · 10 min
Bundeskanzler Friedrich Merz hat Vertreter großer Stahlkonzerne,
Länderchefs sowie Gewerkschafter zum Stahlgipfel im
Kanzleramt eingeladen. Ziel ist es, Wege zu finden, wie die deutsche
Stahlindustrie trotz Billigkonkurrenz aus Asien, hoher Energiepreise und
der teuren Umstellung auf grüne Produktion wettbewerbsfähig bleiben
kann. Die neue Thyssenkrupp-Chefin Marie Jaroni fordert unter anderem
höhere Zölle auf chinesischen Stahl, einen europäischen
Handelsschutz und eine Bevorzugung von EU-Stahl bei öffentlichen
Aufträgen. Wie groß die Krise in der Stahlindustrie tatsächlich ist,
analysiert Marc Widmann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Lees meerWegen des anhaltenden Shutdowns in den USA streicht die Federal Aviation
Administration (FAA) ab Freitag zehn Prozent der Flüge an den 40
verkehrsreichsten Flughäfen. Grund ist der Personalmangel bei
Fluglotsen, die während der Haushaltssperre unbezahlt arbeiten und
teilweise nicht zum Dienst erscheinen. Betroffen sind vor allem
Regional- und Inlandsflüge. Der Shutdown dauert inzwischen 36 Tage und
ist damit der längste in der US-Geschichte. Ursache ist der Streit
zwischen Republikanern und Demokraten über einen Übergangshaushalt,
insbesondere über zusätzliche Gelder für Bedürftige und gefährdete
Krankenversicherungen.Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat ein Kartellverfahren gegen
die Deutsche Börse und die US-Börse Nasdaq eingeleitet. Es wird
untersucht, ob beide Unternehmen Absprachen im Handel mit
Finanzderivaten getroffen haben, um den Wettbewerb im Europäischen
Wirtschaftsraum zu umgehen.Und sonst so? Wo ist die Eisbachwelle hin?
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Bundesregierung: Schafft Merz die Wende?
Stahlindustrie: Merz trifft Stahlkonzerne un…
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Der Außenkanzler und sein Außenminister
6 november 2025 · 12 min
Außenminister Johann Wadephul sorgte kürzlich in der CDU für Unmut: Bei
einem Besuch in Syrien sagte er: "Hier können wirklich kaum Menschen
richtig würdig leben." Dafür gab es Kritik aus der eigenen Partei, denn
zuvor hatte Bundeskanzler Friedrich Merz betont, es gebe keinerlei
Gründe mehr für Syrer, ihren Asylstatus in Deutschland zu behalten.
Eigentlich stehe Wadephul hinter der Außenpolitik des Kanzlers, aber
"regelmäßig kommt ihm die Wirklichkeit dazwischen", sagt Alice Bota,
Politikredakteurin der ZEIT. Sie begleitet den Außenminister seit dessen
Amtsantritt und ordnet die außenpolitischen Differenzen in der CDU im
Podcast ein. Lees meerBeate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt – unter dem Namen NSU
verübten die drei Neonazis Anfang der 2000er-Jahre eine Reihe
rassistischer Morde, Raubüberfälle und Bombenanschläge. Dabei handelten
sie aber nicht allein: Susann Eminger war eine ihrer wichtigsten
Unterstützerinnen. Heute steht die Freundin von Beate Zschäpe vor
Gericht. Dass die beiden in engem Austausch standen, steht fest. Aber ob
sie auch von den Morden wusste, damit beschäftigt sich die
Bundesstaatsanwaltschaft nun. Nina Monecke aus dem Gesellschaftsressort
der ZEIT verfolgt den Fall und erläutert, was sich Angehörige der Opfer
von dem Prozess erhoffen.Und sonst so? Rauchverbot auf den Malediven
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Alicia Kleer, Mathias Peer
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
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Update: Donald Trump vs. New York City
5 november 2025 · 11 min
New York City bekommt einen neuen Bürgermeister. Am Dienstag besiegte
der 34-jährige Zohran Mamdani mit 50,4 Prozent der Stimmen Andrew Cuomo,
dessen Kandidatur von US-Präsident Donald Trump unterstützt worden war.
Mamdani gilt als "Demokratischer Sozialist", der am linken Rand der
demokratischen Partei steht. Vor der Wahl hatte US-Präsident Donald
Trump gedroht, der Stadt Bundesmittel zu kürzen, sollten sich die
Wählerinnen und Wähler für Mamdani entscheiden. Auch in den
Bundesstaaten Virginia und New Jersey konnten die Demokraten am Dienstag
Wahlen gewinnen. Rieke Havertz, Moderatorin des Podcasts "OK, America?"
und internationale Korrespondentin der ZEIT, erklärt bei "Was jetzt?",
ob Mamdani Trump tatsächlich gefährlich werden könnte. Und, ob die
Wahlerfolge für die Demokraten ein Zeichen sind, dass sich die Stimmung
im Land dreht. Lees meerDie Umweltminister der EU-Länder haben sich auf neue Klimaziele für das
Jahr 2040 geeinigt, die schwächer sind als zunächst vorgesehen. Die
Treibhausgasemissionen der EU-Staaten müssen danach nun um 85 Prozent im
Vergleich zum Jahr 1990 sinken, ursprünglich waren 90 Prozent geplant
gewesen. Der Klimabeirat der EU hatte zuvor eine Senkung von 90 bis 95
Prozent empfohlen.Außerdem: Das Bundesinnenministerium hat den islamistischen Verein
Muslim Interaktiv verboten. Auch gegen zwei weitere Vereine, Generation
Islam und Realität Islam, wird ermittelt.Und sonst so? Warum der Supermond so groß wirkt.
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
ZEIT auf WhatsApp.Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Constanze Kainz
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Ist das Leben in Syrien sicher?
5 november 2025 · 12 min
Die Bundesregierung ringt um den Umgang mit syrischen Geflüchteten nach
dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024. Das Innenministerium
drängt auf Rückführungen, während der Außenminister Johann Wadephul nach
einer Reise nach Syrien die Lage als zu unsicher einschätzt.
Bundeskanzler Friedrich Merz sieht hingegen keine generellen Bedenken
gegen Abschiebungen von Geflüchteten nach Syrien. Er bezeichnete den
Bürgerkrieg als beendet und erklärte, es gebe "keinerlei Gründe mehr für
Asyl in Deutschland". Wie sicher ein Leben in Syrien gerade tatsächlich
ist und wer kurzfristig abgeschoben werden könnte, analysiert
ZEIT-Reporter Christian Vooren. Lees meerDie globale KI-Branche gilt zunehmend als instabil, da fast alle großen
Unternehmen miteinander vernetzt sind. Konzerne wie Nvidia, AMD, OpenAI,
Microsoft oder CoreWeave sind über Beteiligungen, Finanzströme und
Lieferketten eng verbunden. Diese komplexen Verflechtungen machen es
schwer, das Gesamtbild der Branche zu überblicken und erschweren
Investoren die Einschätzung von Risiken. Experten warnen, dass eine
Kettenreaktion beim Ausfall einzelner Unternehmen eine weltweite
Wirtschaftskrise auslösen könnte. Heike Buchter, US-Korrespondentin der
ZEIT, ordnet ein, welche Auswirkungen ein möglicher Zusammenbruch für
die KI-Branche bedeuten würde.Und sonst so? Swiftie-Ansturm im Wiesbadener Museum
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Lissy Kleer, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
ZEIT auf WhatsApp.Weitere Links zur Folge:
Sturz des Assad-Regimes: Noch überwiegt die Euphorie
Syrische Flüchtlinge: Bundesinnenministerium hält an Abschiebungen nach
Syrien festNaher Osten: Keiner wartet auf Deutschland
Syrien: Wadephul sieht rasche Rückkehr von Syrern in ihr Heimatland
skeptischAsylpolitik: Friedrich Merz plädiert für Abschiebungen na…
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Update: Die EU wird doch nicht mit leeren Händen zur Klimakonferenz reisen?
4 november 2025 · 11 min
EU-Umweltminister verhandeln derzeit in Brüssel über einen Klimaplan,
der für die bevorstehende COP30 in Brasilien erforderlich ist. Bisher
gibt es nur eine Absichtserklärung, nach der die EU ihre Emissionen bis
2035 um 66,25 bis 72,5 Prozent im Vergleich zu 1990 senken will.
Deutschland, Frankreich und Polen hatten Vorschläge blockiert, unter
anderem wegen wirtschaftlicher Belastungen und geopolitischer
Unsicherheiten. Zudem belastet ein Streit über Klimazertifikate die
Verhandlungen: Bis 2040 sollen drei Prozent der Ziele durch
international anerkannte Zertifikate ausgeglichen werden dürfen, einige
Länder fordern jedoch mehr. Was passiert, wenn die EU bis zur COP30
keine Einigung erzielt und warum gerade die EU nicht ohne
Verhandlungsgrundlage anreisen sollte, das erklärt ZEIT-Korrespondentin
Petra Pinzler bei Was Jetzt? Lees meerLaut einer Studie der Hilfsorganisation Save the Children lebten im
vergangenen Jahr rund 520 Millionen Kinder in Konfliktgebieten. Das sind
so viele wie noch nie seit Beginn der Erhebungen 2005 und entspricht
jedem fünften Kind weltweit. Dabei stieg die Zahl schwerer Verbrechen
gegen Kinder in Konflikten um 30 Prozent auf über 41.000 Fälle. Mehr als
die Hälfte dieser Fälle ereignete sich in Gaza und den palästinensischen
Gebieten, der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria und Somalia. Save
the Children forderte angesichts der Rekordzahlen mehr politischen
Einsatz zum Schutz von Kindern. "Es ist ein Skandal, dass Staaten mehr
Geld für Waffen als für den Schutz von Kindern ausgeben", sagte
Geschäftsführer Florian Westphal.Außerdem im Update: Das Bundesverfassungsgericht hat die 2022 im Zuge
der Coronapandemie beschlossene Triage-Regelung im
Infektionsschutzgesetz für verfassungswidrig erklärt. Diese regelt, wer
bei knappen medizinischen Ressourcen vorrangig behandelt wird. Zwei
Verfassungsbeschwerden von 14 Intensiv- und Notfallmedizinern hatten
Erfolg. Die Kläger kritisierten vor allem das Verbot der sogenannten
Ex-post-Triage. Wie der rechtl… -
Kann ein Linker erst New York und dann die Demokraten retten?
4 november 2025 · 13 min
In New York wird heute ein neuer Bürgermeister gewählt. Und Zohran
Mamdani hat gute Chancen, Geschichte zu schreiben. Der 34-Jährige könnte
als erster Muslim das Amt übernehmen. Mamdani gehört den Democratic
Socialists of America an und damit dem linken Flügel der Demokraten. In
New York ist die Begeisterung für ihn groß, doch im demokratischen
Establishment gibt es Kritik: Mamdani sei zu links, zu radikal und zu
unerfahren. Rieke Havertz ist internationale Korrespondentin und
Co-Gastgeberin des Podcasts "OK, America?". Im Podcast spricht sie
darüber, welche Bedeutung ein Sieg für die Demokraten in den USA hätte
und ob ein Linkskurs der gesamten Partei denkbar wäre. Lees meerRentner sollen ab dem 1. Januar 2026 bis zu 2.000 Euro im Monat
steuerfrei dazuverdienen dürfen – sofern sie fest angestellt sind. Das
sieht der Gesetzentwurf zur sogenannten Aktivrente vor, den die
Bundesregierung auf den Weg gebracht hat. Ziel ist es, mehr ältere
Menschen in den Arbeitsmarkt zu bringen und dem Fachkräftemangel
entgegenzuwirken. Ausgenommen von der Regel sind allerdings
Selbstständige, Beamte sowie Beschäftigte in der Land- und
Forstwirtschaft. Kritik für den Vorschlag kommt von allen Seiten.
Gewerkschaften lehnen die Aktivrente ebenso ab wie Arbeitgeber. Carla
Neuhaus aus dem Wirtschaftsressort erklärt, was die Argumente dafür und
dagegen sind und ob der Gesetzesentwurf den Fachkräftemangel lindern
kann.Und sonst so? Süßes Gemüse: Bitter für die Gesundheit
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Zohran Mamdani: Warum die Wahl in New York die USA verändern könnte
Bürgermeisterwahl in New York: Der rote Zohran
Porträt: Linker Favorit für New Yorks Rathaus: Das ist Zohran Mamdani
Arbeiten im Rentenalter: Kabinett beschließt Aktivrente mit 2.000 Euro
SteuerfreibetragRente: Das bedeuten die Regierungspläne…
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Update: Deutschland sucht weiter nach dem perfekten Ort für Atommüll
3 november 2025 · 10 min
In Deutschland stockt die Suche nach einem Atommüll-Endlager. Seit 2017
untersucht die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den Untergrund
des Landes, mehr als die Hälfte der Flächen wurde als ungeeignet
aussortiert, es gibt noch keine konkreten Standorte. Solange lagert
der hoch radioaktive Abfall in über 1.300 Castorbehältern, die auf 16
Zwischenlager verteilt sind. Die Suche gestaltet sich auch deshalb
schwierig, weil die Widerstände groß sind. Einige Bundesländer, etwa
Bayern, schließen ein Endlager auf ihrem Gebiet kategorisch aus. Die BGE
hat nun einen Zwischenbericht vorgestellt und dabei die Regionen weiter
eingegrenzt, die für ein mögliches Endlager infrage kommen. Eine
Entscheidung über den Standort wird aber erst 2050 bis 2074 erwartet.
Welche Eigenschaften das perfekte Endlager haben muss und warum, ordnet
ZEIT-Autor Dirk Asendorpf im Podcast ein. Lees meerNach den Aussagen von Außenminister Johann Wadephul (CDU), dass in
Syrien wegen der massiven Zerstörung derzeit kein würdiges Leben möglich
sei, ist innerhalb der Union eine Debatte über Abschiebungen und
Rückführungen entbrannt. Der Außenminister hatte nach einem Besuch in
Syrien erklärt, er glaube nicht an eine schnelle Rückkehr vieler
Flüchtlinge, da große Teile des Landes verwüstet seien. Einige
Parteikollegen widersprachen nun und forderten eine Strategie zur
Rückführung. Die Bundesregierung spricht unterdessen von einem
"Scheinkonflikt". Laut Regierungssprecher Stefan Kornelius arbeite man
an der Stabilisierung Syriens, um langfristig Voraussetzungen für
Rückführungen zu schaffen.Außerdem im Update: Im Norden Afghanistans hat ein Erdbeben der Stärke
6,3 mindestens 27 Menschen das Leben gekostet. Das Beben lag in etwa 28
Kilometern Tiefe und traf vor allem die Region um die Stadt
Masar-i-Scharif.Und sonst so? Welche Parteien im Bundestagswahlkampf 2025 von den
Algorithmen der sozialen Medien bevorzugt wurden. Spoiler: Sie haben
keine Regierungsverantwortung.Moderation und Produktion: Roland Jod…
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Wie der Inselstaat Tuvalu langsam im Meer versinkt
3 november 2025 · 12 min
Der Pazifikstaat Tuvalu mit rund 11.000 Einwohnern droht unbewohnbar zu
werden. Der Inselstaat liegt nur knapp über dem Meeresspiegel, und
Klimaprognosen gehen davon aus, dass Tuvalu in wenigen Jahrzehnten
vollständig überflutet sein könnte. Australien hat Tuvalus Bevölkerung
ein sogenanntes Klimavisum zugesagt, das ihnen eine Zuflucht bieten
soll. Wie die Einheimischen darauf reagieren, ordnet ZEIT-Reporterin
Katharina Meyer zu Eppendorf ein. Lees meerIn Rio de Janeiro haben rund 2.500 Einsatzkräfte zwei Favelas gestürmt.
Ziel der Großrazzia war der mutmaßliche Drogenboss Edgar Alves de
Andrade. Der Polizeieinsatz gilt als einer der blutigsten in Brasilien.
Mindestens 121 Menschen wurden dabei getötet. Das Verbrechersyndikat
reagierte mit Gegenwehr, setzte Barrikaden und Autos in Brand und griff
die Polizei mit Sprengsätzen und Schusswaffen an.
Menschenrechtsorganisationen fordern nun eine unabhängige
Untersuchung des Einsatzes. Und die Anwohner protestieren gegen die
übermäßige Polizeigewalt. ZEIT-Autor:in Azadê Peşmen ordnet ein, wie
sich der Einsatz auf das Land auswirkt.Und sonst so: Kuckucksuhr als Kulturerbe
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Klimavisum für Tuvalu: Nichts wie weg?
Erderwärmung: Meeresspiegel steigt schneller als in den vergangenen
4.000 JahrenAustralisches Klimavisum: Kann Australien diese Menschen retten? Und
will es das überhaupt?Australien: Mehr als 80 Prozent der Bürger von Tuvalu beantragen
KlimaasylKlimaschutz: EU-Umweltminister einigen sich auf Absichtserklärung für
KlimaplanCOP30 in Belém: Diplomaten im Sex-Motel
Brasilien: Mehr als 60 Tote bei Polizeieinsatz in Rio de Janeiro
Nach blutigem Polizeieinsatz: Polizei in Rio: Neun Drogenchefs unter den
rund 120 TotenDrogenkriminalität: Favela…
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Wo steht die deutsche Nahostpolitik?
2 november 2025 · 13 min
Bundesaußenminister Johann Wadephul reiste in der vergangenen Woche nach
Jordanien, Syrien, Bahrain und in den Libanon. Dabei stand Israel
eigentlich nicht auf seinem Plan, doch auf dem Rückflug seiner
mehrtägigen Nahostreise legte Wadephul einen Stopp in Tel Aviv ein.
Seine Gesprächspartner in Jordanien, Syrien und im Libanon hatten ihn
gebeten, Botschaften an die israelische Regierung zu übermitteln. Für
einen dauerhaften Frieden in der Region forderte Wadephul im Libanon die
Entwaffnung der Hisbollah. Paul Middelhoff aus dem Politikressort der
ZEIT hat den Außenminister auf seiner Reise begleitet. Im Podcast ordnet
er ein, was Wadephul auf seiner Reise erreichen konnte und wie sich sein
Verhältnis und Umgang mit den Ländern im Nahen Osten von seiner
Amtsvorgängerin Annalena Baerbock unterscheiden. Lees meerAm kommenden Dienstag wählt New York einen neuen Bürgermeister. Der
amtierende Bürgermeister Eric Adams hatte seine erneute Kandidatur nach
einem Korruptionsskandal zurückgezogen. Laut aktuellen Umfragen hat der
Demokrat Zohran Mamdani gute Chancen, der erste muslimische
Bürgermeister New Yorks zu werden. Der 34-Jährige hat US-Präsident
Donald Trump klar den Kampf angesagt, der Mamdani als einen
"hundertprozentig kommunistischen Irren" bezeichnete. Trump drohte auch,
ihm die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Wie die Chancen für Mamdani
stehen, welche Pläne er in seinem Amt gerne verfolgen würde und warum
sich Mamdani so deutlich gegen Trump positioniert, analysiert Lenz
Jacobsen aus dem Politischen Feuilleton der ZEIT.Und sonst so: 22 Stunden Bach-Orgelkonzert
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair
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Frieden in Nahost: Gaza ohne Hamas?
Deutsch-israelische Beziehungen: Deutschland braucht mehr Empathie für
Israel – und mehr DistanzLibanon: Wadephul fordert Waffenniederlegung von Hisbo…
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Plötzlich ohne Krankenversicherung
1 november 2025 · 13 min
In den USA dauert der Shutdown der Regierung nun seit vier Wochen an.
US-Präsident Präsident Donald Trump will mit drastischen Kürzungen den
Staatsapparat verkleinern. Die Demokraten verweigern ihre Zustimmung zum
Übergangsbudget, solange die Subventionen für Krankenversicherungen aus
der Pandemiezeit nicht verlängert werden. Diese Subventionen ermöglichen
es Millionen Menschen mit niedrigem Einkommen, sich über den Affordable
Care Act (Obamacare) zu versichern. Die Republikaner unter
Präsident Donald Trump lehnen das ab. Läuft die Unterstützung wie
geplant zum Jahresende aus, steigen ab 2026 die monatlichen Prämien für
viele Versicherte. ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble analysiert, ob es
doch noch zu einer Einigung kommen könnte. Lees meerDie AfD streitet mit dem Bundestag um 2,3 Millionen Euro. Der Betrag
stammt aus einer Spende eines Österreichers, die Anfang 2025 an die
Partei ging . Nach Einschätzung der Bundestagsverwaltung soll das Geld
jedoch vom deutsch-schweizer Milliardär Henning Conle stammen. Die
Parlamentsverwaltung wertete die Zuwendung deshalb als verbotene
Strohmannspende und behielt das Geld ein. Die AfD klagt nun vor dem
Berliner Verwaltungsgericht auf Rückzahlung und argumentiert, der
Bundestag habe den Verdacht einer Strohmannspende nicht eindeutig
belegt. Wie es nun weitergeht und wie die Entscheidung des Gerichts
ausfallen könnte, ordnet Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der
ZEIT, ein.Und sonst so? Franzose singt für Tiere
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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ZEIT auf Whatsapp.Weitere Links zur Folge:
US-Shutdown: US-Regierung beginnt mit Massenentlassungen wegen des
ShutdownsUS-Haushaltsstreit: Trump droht den Demokraten mit "irreversiblen"
SchrittenShutdown in den USA: US-Bundesrichterin verbietet Trump-Regierung…
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Update: Ein Prinz weniger im britischen Königshaus
31 oktober 2025 · 11 min
Der britische König Charles hat seinem Bruder Andrew alle Titel
entzogen. Künftig soll er nur noch als Mister Andrew Mountbatten-Windsor
auftreten. Grund für den Schritt: die anhaltenden Missbrauchsvorwürfe im
Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal. Andrew soll Virginia Giuffre,
eines der bekanntesten Opfer, als Minderjährige mehrfach sexuell
missbraucht haben. Die Vorwürfe wurden bereits 2015 öffentlich, jetzt
wurde die Kritik lauter. Im Oktober tauchten E-Mails auf, die zeigen,
dass Andrew deutlich länger Kontakt zu Epstein hatte, als er bisher
eingeräumt hatte. Jochen Bittner, ZEIT-Auslandskorrespondent in London,
ordnet ein, wie konsequent Charles' Entscheidung wirklich ist und welche
Konsequenzen durch Strafverfolgungsbehörden noch folgen könnten. Lees meerAußenminister Johann Wadephul ist auf Nahostreise. Seine Stationen
bislang: Jordanien, Syrien und Libanon. Dort forderte er heute die
zügige Entwaffnung der Hisbollah. Für einen dauerhaften Frieden müsse
die vom Iran unterstützte Miliz bis Jahresende ihre Waffen niederlegen.
Diesem Zeitplan hat die Hisbollah allerdings nie zugestimmt. Gestern
zeigte er sich in Syrien in einem Vorort von Damaskus tief erschüttert
vom Ausmaß der Zerstörung durch den syrischen Bürgerkrieg. Eine
kurzfristige Rückkehr von Geflüchteten sei deshalb nur sehr
eingeschränkt möglich, so Wadephul. Paul Middelhoff aus dem
Politikressort ist mit vor Ort und erklärt, welche Ziele Wadephul auf
der Reise verfolgt.
Außerdem im Update: In der Karibik sind durch Hurrikan Melissa
mindestens 50 Menschen gestorben, weitere werden vermisst. Vor allem
Jamaika, Kuba und Haiti wurden schwer getroffen.Chinas Staatschef Xi Jinping hat auf dem Gipfel der
Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) vor wachsenden
Risiken für globale Lieferketten gewarnt.Zwei Tage nach der Wahl in den Niederlanden steht der Wahlsieger fest:
die linksliberale D66. Nach vorläufigen Wahlergebnissen liegt sie vor
der rechtspopulistischen PVV von Geert Wilders.Und sonst so…
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Rechtspopulismus Ade in den Niederlanden?
31 oktober 2025 · 12 min
Bei der Parlamentswahl in den Niederlanden liegen die Demokraten 66
(D66) und die Partei für die Freiheit (PVV) von Geert Wilders laut
Hochrechnungen mit jeweils 26 Sitzen gleichauf. Trotz des knappen
Ergebnisses gilt eine Beteiligung von Geert Wilders an der nächsten
Regierung als unwahrscheinlich. Der frühere
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bewertete das Ergebnis als
Rückkehr der Niederlande „in die Mitte Europas“. Das Wahlergebnis wird
in Europa als Signal politischer Stabilität gesehen, nachdem zuvor ein
Rechtsruck befürchtet worden war. Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent
der ZEIT, analysiert, was das über den Umgang mit Rechtspopulisten
aussagt. Lees meerIn der Europäischen Union formiert sich zunehmender Widerstand gegen die
geplante Ausweitung des Emissionshandels. Mehrere Mitgliedstaaten,
darunter Polen, fordern eine Verschiebung auf 2030, um soziale und
wirtschaftliche Belastungen zu vermeiden. Bundeskanzler Friedrich
Merz sprach sich für einen „weichen Einstieg“ in die nächste Stufe des
Klimaschutzes aus. Der Emissionshandel hat seit seiner Einführung 2005
den CO₂-Ausstoß der Energiewirtschaft um rund 50 Prozent reduziert. Was
eine Abschwächung für die europäischen Klimaziele bedeuten würde, ordnet
Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der ZEIT ein.Und sonst so? Kein Tempolimit für Fußgänger
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Niederlande: Neuwahl ohne klare Favoriten
Parlamentswahl in den Niederlanden: Vorsprung von Wilders' Partei in
Umfrage deutlich verkleinertWahl in den Niederlanden: Wilders' Rechtspopulisten und Linksliberale
bei Neuwahlen gleichaufDick Schoof: Ministerpräsident kündigt Neuwahl in den Niederlanden an
Niederlande: Rechtspopulist …
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Update: Tausche Sojabohnen gegen Seltene Erden
30 oktober 2025 · 12 min
US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben sich
bei einem Treffen im südkoreanischen Busan auf eine Senkung der
US-amerikanischen Zölle auf chinesische Importwaren um zehn
Prozentpunkte geeinigt. Die USA hatten zuletzt 57 Prozent Zölle gegen
China erhoben, da das Land nicht genug gegen den grenzüberschreitenden
Drogenhandel mit Fentanyl in die USA unternehme. Donald Trump sagte, die
beiden Staaten hätten sich zudem über die Lieferung von Seltenen Erden
von China an die USA für zunächst ein Jahr geeinigt. Außerdem ergänzte
er, China habe zugestimmt, "riesige Mengen" an Sojabohnen und anderen
Agrarprodukten aus den USA zu kaufen. Ist das nun der von Trump
angekündigte “Deal für alles”? Das kann der China-Korrespondent der
ZEIT, Jens Mühling, einschätzen. Lees meerKurz vor seinem Treffen mit Xi Jinping hatte US-Präsident Donald Trump
auf seiner Plattform Truth Social die sofortige Wiederaufnahme von
Atomwaffentests angekündigt. Die Entscheidung begründete er mit den
Nuklear-Testprogrammen anderer Länder. Er habe das
US-Verteidigungsministerium –von ihm als "Kriegsministerium" bezeichnet
– angewiesen, den Testprozess "unverzüglich" zu starten, schrieb Trump.
Die USA haben seit mehr als 30 Jahren keine Atomwaffen mehr getestet.
Was wäre die Folge, würden die USA nun wieder mit Atomwaffentests
beginnen? Das ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble,
ein.Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zum ersten
Mal in seiner Amtszeit die Türkei besucht und Präsident Recep Tayyip
Erdoğan in Ankara getroffen. Die beiden sprachen über Friedensbemühungen
in Gaza, den Ukrainekrieg, die Rüstungskooperation und Rückführungen von
Migranten in die Türkei und nach Syrien.Nach dem Juwelendiebstahl im Louvre sind nach Angaben der französischen
Staatsanwaltschaft fünf weitere Verdächtige gefasst worden. Zuvor hatten
zwei Tatverdächtige teilweise gestanden. Die Beute bleibt verschwunden.Und sonst so? Sind Boyfriends jetzt cringe?
Moderati…
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Merz' Besuch in der Türkei
30 oktober 2025 · 12 min
Im Sudan haben RSF-Milizen die Provinzhauptstadt Al-Faschir eingenommen.
Es gibt Berichte von Massakern an der Zivilbevölkerung. Die Stadt war
über 500 Tage von den paramilitärischen Kämpfern belagert worden, nun
hat sich die sudanesische Armee zurückgezogen und Hunderttausende
fliehen vor den RSF. Wieso die internationale Gemeinschaft nicht in den
Konflikt eingreift und ob dem Sudan eine erneute Spaltung bevorsteht,
weiß Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT. Lees meerBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist zum ersten Mal seit seinem
Amtsantritt in die Türkei. Merz will große geopolitische Themen
besprechen und das deutsch-türkische Verhältnis wieder verbessern. Was
der Kanzler konkret in der Türkei erreichen will und wieso das Land für
Deutschland so wichtig ist, weiß Marion Sendker, Autorin für die ZEIT in
Istanbul.Und sonst so? Eine 92-Jährige trickst Trickbetrüger aus.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Ole Pflüger, Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Türkei: Türkisches Gericht erlässt weiteren Haftbefehl gegen Ekrem
İmamoğluSudan: Nun droht ein Völkermord mit Ansage
Krieg im Sudan: Die Vergessenen
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Update: War's das schon wieder mit dem Friedensplan?
29 oktober 2025 · 8 min
Nach den Angriffen Israels im Gazastreifen in der vergangenen Nacht ist
die Zahl der Toten auf mehr als 100 gestiegen, darunter 35 Kinder. Das
geht aus Angaben des Zivilschutzes der Hamas hervor. Israels Armee
begründete den Angriff damit, dass die Hamas den Waffenstillstand
gebrochen habe. Ab sofort will die Armee die Waffenruhe aber wieder
einhalten. US-Präsident Donald Trump hat den Angriff Israels verteidigt:
"Sie haben einen israelischen Soldaten getötet", sagte er über die
Hamas. "In so einem Fall sollte man zurückschlagen." Was die Angriffe
für den Friedensplan zwischen Israel und der Hamas bedeuten könnten,
erklärt Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin der ZEIT. Lees meerDie Federal Reserve – die Zentralbank der USA – entscheidet am heutigen
Mittwoch über den Leitzins der USA. Fachleute gehen davon aus, dass der
Zins zum zweiten Mal in etwas mehr als einem Monat vorsichtig gesenkt
wird. Der Effekt: Banken können günstigere Kredite vergeben. Uwe Jean
Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT, hält einen erneuten
Zinsschnitt für vertretbar. Und warnt schon jetzt vor dem, was im
kommenden Jahr passieren könnte. Schon länger drängt Trump den Chef der
Federal Reserve, Jerome Powell, zu einer drastischen Zinssenkung. Nach
Powells Amtszeit könnte Trump den Chefposten der Zentralbank mit
jemandem aus dem eigenen politischen Lager besetzen.Die Bundesregierung hat beschlossen, den Mindestlohn schrittweise zu
erhöhen. Bis zum 1. Januar 2026 soll er von aktuell 12,82 Euro auf 13,90
Euro ansteigen. Ein Jahr später folgt dann eine weitere Erhöhung auf
14,60 Euro. Weder der Bundestag noch der Bundesrat müssen der Erhöhung
zustimmen. Damit steigt der Mindestlohn so stark wie nie seit seiner
Einführung. Am Ende könnten 6,6 Millionen Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer profitieren.Und sonst so? Die Pille danach gibt es in England ab sofort kostenlos.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts fi…
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"Viele rechnen damit, dass sie schon bald wieder wählen müssen"
29 oktober 2025 · 13 min
In den Niederlanden wird am Dienstag ein neues Parlament gewählt. Es ist
bereits die zweite Wahl innerhalb von zwei Jahren, nachdem die rechte
Vierparteienregierung unter Führung der Partei für die Freiheit (PVV)
von Geert Wilders zerbrochen war. Wilders' Partei führt die Umfragen
zwar weiterhin an, aber keine der anderen großen Parteien will mit ihm
eine Regierung bilden. Hinter Wilders liegt das rot-grüne
Parteienbündnis um den ehemaligen Vizepräsidenten der EU-Kommission,
Frans Timmermans. Aber auch für Timmermans könnte die Regierungsbildung
schwer werden. Wer bringt eine Koalition zustande? Und welche Themen
haben den Wahlkampf bestimmt? Diese und weitere Fragen beantwortet Sarah
Tekath, Journalistin in den Niederlanden. Lees meerDie Bundesregierung will ab dem kommenden Jahr die Mehrwertsteuer für
die Gastronomie von 19 auf sieben Prozent senken. Damit will sie vor
allem den gestiegenen Kosten der Branche Rechnung tragen. Gerade bei
Energie und Lebensmitteln sind die Preise teilweise enorm gestiegen.
Aber: Vor allem Ländern und Kommunen werden die Steuerausfälle wehtun.
Allein für das kommende Jahr wird die Summe für Bund, Länder und
Kommunen auf rund 3,6 Milliarden Euro geschätzt. Ein Ausgleich vom Bund
ist dafür nicht vorgesehen. Außerdem wird kritisiert, dass von der
Maßnahme nur Menschen profitieren, die es sich leisten können, essen zu
gehen. Menschen mit geringem Einkommen hätten dagegen nichts davon. Ist
die Reform also ein guter Schritt oder rausgeschmissenes Geld? Und
inwieweit profitieren die Gäste im Restaurant oder Café überhaupt von
der niedrigeren Steuer? Jurik Caspar Iser, Wirtschaftsredakteur der
ZEIT, fasst die Argumente dafür und dagegen zusammen.Und sonst so? Warum die trockenste Wüste der Welt gerade aufblüht.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Lin…
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Update: Was geschah im Militärgefängnis Sde Teiman?
28 oktober 2025 · 11 min
Die Hamas wirft der israelischen Armee vor, palästinensische Gefangene
gefoltert zu haben. Von den rund 150 palästinensischen Leichen, die
Israel seit dem Waffenstillstand zurückgegeben habe, zeigten viele
Spuren von Folter, so die von der Hamas kontrollierte
Gesundheitsbehörde. Auch Menschenrechtsorganisationen erheben Vorwürfe.
Israels Armee weist diese aber zurück: Man handle strikt im Einklang mit
dem Völkerrecht. Podcast-Redakteurin Helena Schmidt ist in Israel den
Vorwürfen nachgegangen. Lees meerDer weltgrößte Onlinehändler Amazon streicht rund 14.000 Arbeitsplätze.
Grund hierfür seien Änderungen in der Unternehmensstruktur und der
Einsatz von künstlicher Intelligenz. Wieso streicht das Unternehmen
trotz gut laufender Geschäfte so viele Stellen? Und ist der Einsatz von
KI wirklich der Grund? Diese und weitere Fragen beantwortet Zacharias
Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.Der Hurrikan Melissa steuert auf Jamaika zu und könnte verheerende
Zerstörung anrichten. Melissa gehört als Hurrikan der Kategorie 5 mit
Windgeschwindigkeiten von 280 Kilometern pro Stunde zu den schwersten je
beobachteten Wirbelstürmen über dem Atlantik. Das Zentrum des Sturms
wird die Karibikinsel voraussichtlich am Nachmittag oder frühen Abend
deutscher Zeit aus Südwesten treffen. Elena Erdmann aus dem
Wissensressort der ZEIT erklärt, warum Melissa so gefährlich ist.Und sonst so? Das "Likör ohne Ei" darf weiterhin so heißen.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Sde Teiman: Gefängnis außer Kontrolle
Amazon: Amazon streicht rund 14.000 Stellen
Amazon-Cloud: Alle abhängig von Amazon (und Google und Microsoft)
Hurrikan Melissa: So sieht es im Zentrum des Hurrikans aus
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Wie lassen sich Terrororganisationen entwaffnen?
28 oktober 2025 · 13 min
Im Libanon wächst der Druck auf die Regierung, die schiitische Miliz
Hisbollah zu entwaffnen. Im November 2024 wurde eine Waffenruhe
vereinbart, doch sie wird immer wieder durchbrochen. Zuletzt hat
Israel erneut Ziele im Süden des Landes aus der Luft angegriffen.
Elf Menschen sind laut dem libanesischen Gesundheitsministerium seit dem
23. Oktober getötet worden. Israel und die USA fordern eine vollständige
Entwaffnung der Miliz. Das lehnt Hisbollah-Anführer Naim Kassim mit
Verweis auf die israelischen Angriffe ab und droht mit einem
Bürgerkrieg. Warum es immer wieder zu Angriffen kommt und was sich
daraus über die Waffenruhe in Gaza lernen lässt, erklärt Stella
Männer. Sie berichtet aus Beirut als Korrespondentin für die arabische
Welt. Lees meerVor sechs Jahren wurde Selimchan Changoschwili, ein
tschetschenischstämmiger Georgier, in Berlin von einem russischen
Auftragsmörder erschossen. Die Tat wurde als Tiergartenmord bekannt. Nun
wurde sein Bruder samt Familie nach Georgien abgeschoben, nachdem das
Verwaltungsgericht Potsdam im Herbst 2024 Eilanträge gegen die
Abschiebung abgelehnt hatte. Im prorussisch regierten Georgien fürchtet
die Familie nun um ihre Sicherheit – denn die Polizei geht brutal gegen
die tschetschenische Minderheit vor, zu der auch die Changoschwilis
gehören. Unsere Politikredakteurin Alice Bota hat die Familie dieses
Jahr getroffen und erklärt, warum sie trotz der Bedrohung abgeschoben
wurde und ob Deutschland noch einlenken könnte.Und sonst so? Wer verwechselt Eierlikör und "Likör ohne Ei"?
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Susanne Hehr, Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Krieg in Nahost: Libanon beginnt mit Entwaffnung von Milizen in
FlüchtlingslagerHisbollah: Libanons Regierung beschließt Entwaffnung von Milizen
Libanon: Hisbollah-Chef verweigert Entwaffnung seiner Miliz
Abschiebung nach Georgien: Ist Deutschl…
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Update: Zehn Sozialdemokraten wollen einen Stadtbild-Gipfel
27 oktober 2025 · 11 min
Als Reaktion auf die anhaltende Stadtbild-Debatte fordern zehn
SPD-Bundestagsabgeordnete nun einen Gipfel im Kanzleramt. Bundeskanzler
Friedrich Merz (CDU) solle mit Vertretern von Kommunen und Verbänden
Lösungsansätze diskutieren. Die zehn SPD-Bundestagsabgeordneten haben
einen Acht-Punkte-Plan zur Diskussion um die Aussage von Merz
verfasst und fordern eine Versachlichung der Diskussion.
Hauptstadt-Korrespondent Robert Pausch ordnet ein. Lees meerEin türkisches Gericht hat einen weiteren Haftbefehl gegen Ekrem
İmamoğlu, den bereits inhaftierten Istanbuler Bürgermeister, erlassen.
Laut der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anatol werden
ihm "politische Spionage" sowie Bestechung vorgeworfen. Wie ist dieser
neue Haftbefehl gegen İmamoğlu einzuordnen? Und wie steht es um die
Demokratie in der Türkei? Ihre Einschätzung dazu gibt Marion Sendker ab.Außerdem im Update: In der belagerten Provinzhauptstadt Al-Faschir im
Bürgerkriegsland Sudan sitzen nach Angaben der Vereinten Nationen
derzeit Hunderttausende Menschen fest. Die Sub-Sahara-Expertin der ZEIT,
Andrea Böhm, schätzt die Lage im Podcast ein.Und sonst so? George Clooney und der Louvre-Einbruch
Außerdem: Sehen Sie die Hosts der ZEIT-Podcasts live im ZEIT Podcast
ClubModeration und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Diskussion um Stadtbild: SPD schlägt Gipfeltreffen zum Stadtbild im
Kanzleramt vorFriedrich Merz: Union kritisiert SPD für Teilnahme an
Stadtbild-DemonstrationStadtbild-Debatte: SPD-Generalsekretär kritisiert Schuldzuweisungen an
MigrantenTürkei: Türkisches Gericht erlässt weiteren Haftbefehl gegen Ekrem
İmamoğluProzess gegen Ekrem İmamoğlu: Worum geht es im Prozess um İmamoğlus
Universitätsdiplom?Bürgerkrieg im Sudan: Hunderttausende sitzen laut UN wegen Kämpfen in
Provinzhauptstadt festKrieg im Sudan: Die Vergessenen
Sie wollen mehr exklus…
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Trump läuft sich warm für das Treffen mit Xi
27 oktober 2025 · 12 min
Auf seiner Asientour ist US-Präsident Donald Trump am heutigen Montag
von Malaysia weiter nach Japan gereist. In der Hauptstadt Tokio will er
den japanischen Kaiser Naruhito treffen. Am Dienstag ist außerdem ein
Treffen mit der neuen nationalkonservativen Ministerpräsidentin Sanae
Takaichi geplant. Als wichtigster Termin der Reise gilt allerdings das
Treffen mit Chinas Machthaber Xi Jinping am Donnerstag. Es soll am Rande
des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC)
stattfinden. Sprechen wollen Trump und Xi darüber, wie sie den
Handelskonflikt zwischen ihren beiden Ländern beilegen können. Nach
Vorgesprächen in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur haben sich beide
Seiten vorsichtig optimistisch gegeben. Die chinesische Delegation
sprach von einer "vorläufigen Einigung", ohne allerdings auf die Inhalte
einzugehen. Wie diese Einigung aussehen könnte, erklärt Heike Buchter,
Korrespondentin im New Yorker Büro der ZEIT. Außerdem erläutert sie,
warum ein Deal mit Xi für Trump auch innenpolitisch wichtig wäre und wie
er sich auf das Treffen am Donnerstag vorbereitet. Lees meerWenn das deutsche Gesundheitssystem ein Patient wäre, würde er unter
vielen Krankheiten gleichzeitig leiden: klamme Krankenkassen, steigende
Ausgaben für Medikamente, zu teure Krankenhäuser und zu lange
Wartezeiten beim Facharzt. Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen und ein
drohendes Zwei-Milliarden-Loch in der gesetzlichen Krankenversicherung
zu schließen, hat die schwarz-rote Bundesregierung in den vergangenen
Wochen ein Sparpaket beschlossen. Es sieht vor, dass die Krankenhäuser
im kommenden Jahr bei der Vergütung auf 1,8 Milliarden Euro verzichten.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will so erreichen, dass
die Krankenkassenbeiträge zum Jahreswechsel nicht steigen. Carla Neuhaus
ist skeptisch, ob das tatsächlich klappt. Im Nachrichtenpodcast erklärt
die Gesundheitsexpertin aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT, was sich
grundsätzlich ändern müsste, um den Patienten dauerhaft zu… -
Wahl in Argentinien: Kettensäge oder Kurswechsel?
26 oktober 2025 · 13 min
In Argentinien steht die radikale Sparpolitik des libertären Präsidenten
Javier Milei zur Abstimmung, denn das Land wählt am Sonntag Teile seines
Kongresses neu. Für die Partei des durch die Kettensäge bekannt
gewordenen Milei sieht es dabei nicht gut aus. Verliert Milei im
Parlament zu viele Mandate, wird es für ihn noch schwerer, Mehrheiten zu
organisieren und Dekrete am Kongress vorbei durchzusetzen. Wie geht es
den Menschen in Argentinien wirklich? Und wieso gibt es Druck aus dem
Ausland? Sophia Boddenberg, Autorin der ZEIT für Südamerika, ordnet ein. Lees meerAuch in München wird am Sonntag abgestimmt: Die Einwohner der
bayerischen Landeshauptstadt entscheiden, ob sich ihre Stadt auf die
Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele bewerben
soll. München ist nicht die einzige Stadt, die eine Bewerbung erwägt.
Auch Hamburg, Berlin und das Ruhrgebiet wollen die Spiele austragen. Wie
entschieden wird, welche Stadt sich für Deutschland bewirbt und wie
teuer so eine Bewerbung eigentlich ist, weiß Christof Siemes. Er ist
Textchef der ZEIT mit dem Schwerpunkt Sport.Und sonst so? Hat die Zeitumstellung auch was Gutes?
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Argentinien: "Geht Milei keine Kompromisse ein, wird
es für ihn schwierig"Javier Milei in Washington, D. C.: Ist das "America First"?
Bürgerentscheid in München: Ja mei, Olympia
Deutsche Olympiabewerbung: München – oder nix
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Spezial: Junge Menschen an die Front?
25 oktober 2025 · 35 min
Nach dem Willen von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) soll die
Bundeswehr bis zu 80.000 zusätzliche Soldatinnen und Soldaten in den
kommenden Jahren rekrutieren. Der Grund dafür ist, dass die
Bundesregierung Deutschland abwehrbereit machen möchte. Wie führende
Fachleute bei der Bundeswehr und den Geheimdiensten geht auch Pistorius
davon aus, dass Russland spätestens bis zum Jahr 2029 in der Lage sein
könnte, Deutschland oder ein anderes NATO-Land direkt anzugreifen.
Aktuell besteht die Truppe aus gut 180.000 Berufs- und Zeitsoldaten
sowie Wehrdienstleistenden. Zwar hat die Bundeswehr in den vergangenen
Jahren versucht, die Zahl ihrer aktiven Soldatinnen und Soldaten auf
200.000 zu erhöhen – sie hat dieses Ziel allerdings bisher nicht
erreicht. Deshalb wird in letzter Zeit wieder verstärkt über eine
Wiedereinführung der seit 2011 ausgesetzten Wehrpflicht diskutiert. Lees meerManche Menschen fürchten sich davor, gegen ihren Willen kämpfen zu
müssen. Andere appellieren an die Verantwortung, den eigenen Staat zu
verteidigen.Was spricht dafür und was dagegen, die Wehrpflicht wieder einzuführen?
Und wie könnte die Bundeswehr es sonst schaffen, mehr Soldatinnen und
Soldaten zu rekrutieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Hauke
Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, in diesem
Spezial von "Was jetzt?"Moderation: Moses Fendel
Redaktion: Rita Lauter, Pia Rauschenberger
Produktion: Markus Gläser
Mitarbeit: Mira Schrems
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Geht der Terror der Hamas im Gazastreifen weiter?
25 oktober 2025 · 12 min
Der Waffenstillstand zwischen Israel und Gaza steht immer noch auf
wackligen Beinen. Um Frieden in die Region zu bringen, haben sich
US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio bei ihrem
Besuch in Israel für eine internationale Friedenstruppe (ISF)
ausgesprochen. Diese müsse sich dabei aus Staaten zusammensetzen, mit
denen "Israel sich wohlfühlt", sagte Rubio. Währenddessen bestimmte der
Internationale Gerichtshof (IGH), dass Israel die Zivilbevölkerung im
Gazastreifen mit Hilfsgütern versorgen müsse. Doch wie steht es seit der
Waffenruhe um die Hamas? Menschen aus Gaza berichten, dass die
Terrororganisation verstärkt auf den Straßen patrouilliert und
Zivilisten tötet. Wie die Hamas personell und waffentechnisch momentan
ausgerüstet ist und ob es überhaupt möglich ist, sie zu besiegen,
analysiert Lea Frehse, Außenpolitikredakteurin der ZEIT. Lees meerIn Deutschland verbreitet sich aktuell das H5N1-Virus, besser bekannt
unter dem Namen Vogelgrippe, rasant. In den letzten zwei Wochen mussten
laut dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) Hunderttausende Tiere
notgeschlachtet werden. Die Tierseuche ist mittlerweile zwar das ganze
Jahr über gegenwärtig, jedoch verbreitet sich das Virus jedes Jahr zur
Zeit des Vogelzugs verstärkt. Dieses Jahr trifft es vermehrt Wildvögel,
besonders Kraniche. Warum gerade die Kraniche diesen Herbst so betroffen
sind, weiß ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Claudia Vallentin.Und sonst so: Das Dosenpfand feiert 25-jähriges Jubiläum.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Waffenruhe in Gaza: Jetzt zeigen sich die Lücken des Friedensplans
Hamas: Der Terror geht weiter
Blockade des Gazastreifens: IGH sieht Israel zu Grundversorgung von
Menschen in Gaza verpflichtetUS-Außenminister in Israel: Rubio: Israel muss sich mit
Gaza-Friede… -
Update: Was ist an den Spionagevorwürfen gegen die AfD dran?
24 oktober 2025 · 11 min
In Thüringen hat die AfD zuletzt rund 40 parlamentarische Anfragen
gestellt, etwa zu Themen wie Drohnenabwehr oder Wasserversorgung. Solche
Anfragen sind ein übliches parlamentarisches Instrument, mit dem
insbesondere die Opposition die Arbeit der Regierung hinterfragen und
kontrollieren kann. Thüringens Innenminister Georg Maier äußert jedoch
Bedenken angesichts der Häufigkeit und inhaltlichen Ausrichtung dieser
Anfragen. Er vermutet, dass die AfD das parlamentarische Fragerecht
missbrauche, um "gezielt unsere kritische Infrastruktur auszuforschen".
Er unterstellt der AfD gezielte Spionage für den Kreml. Was an den
Vorwürfen dran ist und wie die AfD darauf reagiert, weiß Tilman Steffen
aus dem Politikressort der ZEIT. Lees meer"Wir haben ein massives Drogenproblem in Deutschland", warnte
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt heute gemeinsam mit Holger Münch,
Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), auf der Konferenz zu den
Lagebildern der Drogen- und organisierten Kriminalität. Nach Angaben der
Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat jeder zehnte Mensch in
Deutschland ein Suchtproblem. Problematisch sei dabei die starke
Ausbreitung von Crack und synthetischen Opioiden wie Fentanyl.
Besorgniserregend sei auch, dass organisierte Kriminalität als
Dienstleistung angeboten werde und dafür vermehrt Kinder und Jugendliche
rekrutiert würden. Trotz Teillegalisierung mache Cannabis den größten
Anteil an allen Rauschgiftdelikten aus. Dobrindt bezeichnet das Gesetz
deshalb auch als "richtiges Scheißgesetz", denn es öffne kriminellem
Drogenhandel "Tür und Tor".Außerdem im Update:
Außenminister Johann Wadephul hat seine für zwei Tage
geplante China-Reise kurzfristig abgesagt. Als Grund nannte das
Auswärtige Amt, dass China keine weiteren Gesprächstermine bestätigt
habe. Dabei, sagte eine Sprecherin, gäbe es gerade jetzt wichtigen
Gesprächsbedarf – etwa zur Zusammenarbeit Chinas mit Russland und zu
den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.Was noch? Ey Friedr…
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Kleine Chips, große Probleme
24 oktober 2025 · 12 min
Die Autoindustrie steht möglicherweise vor der nächsten Krise. Der
weltgrößte Anbieter einfacher Halbleiter, Nexperia, kann derzeit nicht
genügend Chips liefern. Nachdem die niederländische Regierung den
Hersteller unter ihre Kontrolle gestellt hatte – zuvor war Nexperia Teil
eines chinesischen Konzerns –, stoppte China die Ausfuhr bestimmter
Chip-Komponenten. Das hat gravierende Folgen vor allem für europäische
Autobauer, denn: Viele der betroffenen Bauteile werden in Steuergeräten
und Batteriesystemen eingesetzt. Im Gespräch erklärt Marc Widmann aus
dem Wirtschaftsressort der ZEIT was die Chip-Knappheit mit dem
Handelskonflikt zwischen China und den USA zu tun hat und welche Auswege
deutsche Autobauer wie VW derzeit suchen. Lees meerWenn Frauen gezielt aufgrund ihres Geschlechts getötet werden, spricht
man von einem Femizid. Meistens sind die Täter Partner oder
Ex-Partner. Im Jahr 2024 alleine wurden laut ZEIT-Recherchen 104 Frauen
von ihren (Ex-)Partnern getötet. Doch es gibt Beispiele, die zeigen,
dass sich etwas ändern lässt: In Spanien ist die Zahl der getöteten
Frauen seit 2004 um rund ein Drittel gesunken – von 72 Fällen damals auf
48 im Jahr 2024. Wie hat das Land das geschafft? Welche politischen
Maßnahmen, Schutzkonzepte und gesellschaftlichen Veränderungen haben
dazu beigetragen? Darum geht es im Gespräch mit Salome Müller, die zu
dem Thema recherchiert hat.Und sonst so? Die Macht des Staunens
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Ole Pflüger, Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch, Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Nexperia-Halbleiter: VW will drohenden Lieferausfall mit neuem
Lieferanten abwendenKfz-Gewerbe: Verband warnt vor Krise in der Autoindustrie durch fehlende
HalbleiterNexperia: Einfache Chips, riesiges Chaos
Tötungsdelikte gegen Frauen 2024: Und dann malt er ein Herz mit ihrem
Blut ans FensterFemizide: Eine Fessel, die Frauen rettet
… -
Update: Können Trumps Sanktionen Putin stoppen?
23 oktober 2025 · 10 min
Um ihre Forderungen an Russland nach einem Waffenstillstand im Krieg
gegen die Ukraine zu unterstreichen, haben die USA Sanktionen gegen zwei
der größten russischen Ölkonzerne, Rosneft und Lukoil, verhängt. Scott
Bessent, der US-Finanzminister, begründete in einer Mitteilung die
Entscheidung mit Putins Weigerung, den "sinnlosen Krieg" zu beenden.
Noch vor dem am heutigen Donnerstag stattfindenden EU-Gipfel einigten
sich die EU-Staaten darauf, die Sanktionen gegen Russland zu
verschärfen. Lässt sich Putin durch wirtschaftlichen Druck stoppen?
Seine Einschätzung dazu teilt der Russland-Experte der ZEIT, Maxim
Kireev. Lees meerIn Budapest haben am heutigen Donnerstag anlässlich des ungarischen
Nationalfeiertags Tausende Menschen demonstriert. Für die Demonstration
hatte Péter Magyar mobilisiert. Der 44-Jährige ist der Spitzenkandidat
der liberal-konservativen Tisza-Partei für die ungarischen
Parlamentswahlen im kommenden Jahr. In Umfragen liegt er aktuell vor
Orbán. Wie realistisch ein Wahlsieg Magyars im Frühjahr ist, ordnet der
Auslandskorrespondent der ZEIT, Ulrich Ladurner, ein.Außerdem im Update: Die 169. Steuerschätzung hat nach Angaben des
Finanzministeriums ergeben, dass bis 2029 33,6 Milliarden Euro mehr in
die öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen fließen sollen
als bisher angenommen. Von dieser Steigerung profitieren allerdings vor
allem Länder und Kommunen, der Bund dahingegen wohl kaum.Und sonst so? Die ChatGPT-Prompts der Profis.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald, Ole Pflüger
Mitarbeit: Mira Schrems
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Ukrainekrieg: USA sanktionieren Russlands größte Ölkonzerne
EU und Russland: EU-Staaten einigen sich auf neues Sanktionspaket gegen
RusslandPéter Magyar: Orbáns ärgster Feind
Viktor Orbán: Ministerpräsident von Ungarn
Haushalt: So kommt die Steuerschätzung zustande
Steuern: Steuerschätzer erwarten bis 2029 kau…
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Wie hält die SPD es mit der AfD?
23 oktober 2025 · 13 min
Im Ringen der Union um ihr Verhältnis zur AfD besteht die SPD weiterhin
auf einer klaren Abgrenzung. SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil
sagte, dies sei „eine Eintrittsbedingung in die Bundesregierung“
gewesen. Am Montag sprach jedoch Brandenburgs SPD-Ministerpräsident
Dietmar Woidke davon, eine Zusammenarbeit mit der AfD sei denkbar, wenn
diese sämtliche Extremisten rauswerfe. Wie passen die Positionen
zusammen? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Schlieben,
politischer Korrespondent der ZEIT. Lees meerMit dem Waffenstillstand im Gazastreifen wird auch die Zerstörung dort
immer stärker sichtbar. Der Schwiegersohn des US-Präsidenten Trump,
Jared Kushner, sagte nach einem Besuch sogar: „Es sah aus, als hätte
eine Atombombe eingeschlagen.“ Eine Analyse der ARD hat nun ergeben,
dass in Gaza-Stadt etwa 85 Prozent aller Gebäude beschädigt sind. Wer
die Koordination des Wiederaufbaus übernimmt und woran es derweil am
meisten fehlt, weiß Quynh Trần. Sie berichtet für die ZEIT aus Israel.Und sonst so? Mücken können überwintern. Verdammt …
Außerdem: Sehen Sie die Hosts der ZEIT-Podcasts live im ZEIT Podcast
ClubModeration und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Benjamin Probst und Kai Schnier
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
SPD-Politikerin: Sie hat Angst – aber vertreiben lässt sie sich nicht
CDU und AfD: Auf der Mauer, auf der Lauer
Hamas: Der Terror geht weiter
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Update: Warum sich Trump und Putin erst mal nicht treffen
22 oktober 2025 · 8 min
Das geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem
russischen Amtskollegen Wladimir Putin, bei dem weitere Gespräche über
ein mögliches Ende des Ukrainekriegs geführt werden sollten, findet nun
doch nicht statt. Trump sagte, er wolle "keine Zeit verschwenden" und
werde "sehen, was passiert". Wieso ist das Treffen geplatzt? Und beharrt
Putin auf seinen Maximalforderungen? Diese und weitere Fragen
beantwortet Maxim Kireev, Politikredakteur der ZEIT und Experte für
Osteuropa. Lees meerDer Präsident des Reservistenverbands der Bundeswehr, Patrick Sensburg,
geht im Kriegsfall von etwa 1.000 getöteten oder verwundeten Soldaten
aus. Diese müssten dann durch Reservisten ersetzt werden, von denen es
aktuell aber viel zu wenig gebe. Sensburg spricht sich daher für eine
Wehrpflicht aus.Außerdem im Podcast: Das Europäische Parlament hat den Sacharow-Preis
für Menschenrechte dieses Jahr an zwei inhaftierte Journalisten aus
Osteuropa verliehen.Und sonst so? Update zum Kunstraub im Pariser Louvre
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Verhandlungen im Ukrainekrieg: Es wäre im Interesse beider Länder, zu
verhandelnMenschenrechtspreis: EU-Parlament verleiht Sacharow-Preis an inhaftierte
JournalistenWehrpflicht: Wer töten will, muss sterben können
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Ist der Stillstand in den USA Strategie?
22 oktober 2025 · 12 min
Bereits seit Anfang Oktober herrscht in den USA eine Haushaltssperre.
Weil sich Republikaner und Demokraten nicht auf einen Übergangshaushalt
einigen können, sind in einem sogenannten Shutdown etwa 750.000
Mitarbeiter der Bundesbehörden zeitweise entlassen worden. Erstmals ist
davon auch die Behörde für Atomwaffensicherheit betroffen. Wieso sich
die Parteien blockieren und was für Folgen der Shutdown hat, weiß Heike
Buchter. Sie ist Korrespondentin der ZEIT in den USA. Lees meerRussland hat das Eindringen seiner Drohnen auf polnisches Gebiet Anfang
September für Desinformationskampagnen genutzt. Über verschiedene
Webseiten und Social-Media-Kanäle wurde dem Westen Kriegstreiberei
vorgeworfen, die Herkunft der Drohnen infrage gestellt und Skepsis
gegenüber der polnischen Regierung gesät. Wie funktionieren die
Kampagnen? Und wie kann sich Deutschland davor schützen? Diese und
weitere Fragen beantwortet Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts
der ZEIT.Und sonst so? Mit der Ersthelfer-App schneller als der Notarzt sein und
Leben retten.Moderation und Produktion:
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst und Kai Schnier
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Haushaltsstreit in den USA: Sie sollen den Schmerz spüren
Bisherige US-Shutdowns: Wenn in Washington, D. C. nichts mehr geht
Russische Propaganda: Wie Russland Desinformation zu Drohnenflügen über
Polen streuteSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Eine rechte Frau für Japan
21 oktober 2025 · 10 min
Die 64-jährige Sanae Takaichi von der regierenden Liberaldemokratischen
Partei (LDP) ist die erste Frau, die eine Regierung Japans anführt. Sie
gilt als nationalistische Hardlinerin. Ihre Amtszeit dürfte fragil
werden, wirtschaftlich und politisch: Ihre Koalition verfügt über keine
eigene Mehrheit. Wann brechen die Risse in der Koalition auf? Und wohin
führt Takaichi Japan? Diese und weitere Fragen beantwortet Felix Lill,
der für die ZEIT aus Asien berichtet. Lees meerDie Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, mehr Gaskraftwerke
in Deutschland zu bauen, stehen auf der Kippe. Die Ministerin will mit
dem Bau mehrerer Gaskraftwerke einer sogenannten Dunkelflaute vorbeugen.
Aber bei der EU-Kommission liegt eine Beschwerde vor. Der Bau sei in der
Größenordnung gar nicht notwendig, die Bundesregierung würde den
Wettbewerb verzerren und alte Energien bevorzugen. Wie viel Strom
Deutschland im Ernstfall wirklich bräuchte und ob Reiches Pläne von der
EU gekippt werden könnten, weiß Marc Widmann, Wirtschaftsredakteur der
ZEIT.Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy hat seine
Haftstrafe angetreten. Ein Gericht hatte ihn wegen illegaler
Wahlkampffinanzierung durch den ehemaligen libyschen Machthaber Muammar
al-Gaddafi zu fünf Jahren Haft verurteilt.Und sonst so? Ein kleines schwedisches Dorf ist Fußballmeister geworden.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Hannah Grünewald und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Wirtschaftsministerin: Reiches Kampf um Gaskraftwerke
Katherina Reiche: Bremst sie die Energiewende?
Japan unter Sanae Takaichi: Eine Frau an der M…
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Verliert die Ukraine den Donbass?
21 oktober 2025 · 12 min
US-Präsident Donald Trump hat im Ukrainekrieg einen Waffenstillstand
entlang der aktuellen Front vorgeschlagen. Die Donbass-Region im Osten
der Ukraine solle dafür "zerschnitten“ werden, sagte er im Gespräch mit
Journalisten. Trump hat seinen Kurs im Ukrainekrieg damit erneut
geändert. Wieso ist Trump von seinem Kurs gegen Putin abgekommen? Und
was würde es für die Ukraine bedeuten, die Donbass-Region teilweise
aufzugeben? Diese und weitere Fragen beantwortet Maxim Kireev,
Politikredakteur der ZEIT. Lees meerEinbrecher haben aus dem Louvre-Museum in Paris mehrere Schmuckstücke
aus der Sammlung Napoleons entfernt. Darunter von Diamanten übersäte
Halsketten und Ohrringe sowie eine Brosche und eine Tiara. Die
mutmaßlich vier Täter gelangten mit einer Hebebühne auf einen Balkon im
ersten Stock des Louvre, brachen das Fenster auf und flohen auf
Motorrollern. Was die Polizei schon herausgefunden hat und warum der
Kunstraub so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, weiß Tobias Timm, Autor
im Feuilleton der ZEIT.Und sonst so? Der erste Podcastclub der ZEIT: am 1. November live in
BerlinModeration und Produktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst
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Geopolitik: Alarmstufe Grau
Raub im Louvre: Ein Schock für Paris
Kunstdiebstahl: Unser Krimi im Louvre
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Update: CDU und AfD – Freund oder Feind?
20 oktober 2025 · 9 min
Nach der Klausurtagung des CDU-Präsidiums hat Bundeskanzler Friedrich
Merz am heutigen Montagvormittag auf einer Pressekonferenz die
Abgrenzung seiner Partei von der AfD betont. Mit Blick auf die im
kommenden Jahr anstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg,
Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sagte Merz:
"Wahrscheinlich ist bei diesen Wahlen die AfD unser Hauptgegner." CDU
und AfD hätten grundsätzlich verschiedene politische Überzeugungen. Die
Rechtsaußen-Partei sei an Lösungen nicht interessiert, sondern wolle
spalten und ausgrenzen, ergänzte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann.
In der vergangenen Woche hatten mehrere aktive und ehemalige
Unionspolitiker den Unvereinbarkeitsentschluss von 2018 infrage gestellt
und für eine Öffnung zur AfD plädiert. Um der AfD den Nährboden zu
entziehen, will die Bundesregierung nun Probleme lösen – aber welche?
Das erklärt ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau. Lees meerWegen der Bedrohung durch Russland wollen Deutschland und Island
militärisch enger zusammenarbeiten. Verteidigungsminister Boris
Pistorius war dafür heute in Reykjavík und wurde vom Nato-Partner mit
offenen Armen empfangen. Beide Länder unterzeichneten eine
Absichtserklärung, die eine engere Kooperation vorsieht: So soll die
Bundeswehr künftig einen Stützpunkt für ihre Schiffe und U-Boote auf
Island bekommen. Auch deutsche Aufklärungsflugzeuge könnten dort
stationiert werden. Zudem wollen beide Staaten ihre Zusammenarbeit bei
der Cyberabwehr ausbauen. Island sei als Tor zur Arktis in einer
geografisch wichtigen Position, sagte Pistorius. Im Gespräch
erklärt Peter Dausend aus dem Hauptstadtbüro der ZEIT, was in Island
genau besprochen wurde und wohin es für Boris Pistorius als Nächstes
geht.Außerdem im Update: Durch Serverausfälle bei Amazon Web Services am
Montagmorgen und -vormittag hat es weltweit große Internetprobleme
gegeben. Diese sollen dem Unternehmen zufolge nun weitestgehend behoben
sein. An einer vollständigen Behebung des Problems w… -
Eine Waffenruhe von kurzer Dauer
20 oktober 2025 · 12 min
Nach etwas über einer Woche könnte die Waffenruhe zwischen Israel und
Gaza schon wieder am Ende sein. Laut Israels Armee hat die Hamas
mehrmals Soldaten angegriffen. Daraufhin habe Israel mehrere
Luftangriffe im Süden des Gazastreifens gestartet. Die Hamas bestreitet
die Vorwürfe bislang. Seit Tagen beschuldigen sich beide Seiten, die
Waffenruhe nicht einzuhalten. Das US-Außenministerium hatte bereits im
Vorfeld vor einem Bruch der Waffenruhe durch die Hamas gewarnt, was die
Terrororganisation jedoch bestreitet. Steffi Hentschke,
Nahostkorrespondentin für die ZEIT, ordnet im Podcast ein, was dieser
Bruch für das Fortbestehen einer Waffenruhe bedeutet und wie die
Vermittlerstaaten, vor allem die USA, auf die Vorfälle blicken. Lees meerImmer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich depressiv. Doch in der
Bevölkerung zeigen sich je nach Einkommen und Bildungsstand
Unterschiede: Menschen mit geringerem Einkommen und niedrigerem
Schulabschluss berichten häufiger von depressiven Symptomen. Bei
Menschen mit niedrigem Einkommen leiden 33 Prozent unter depressiven
Gefühlen, während es bei Menschen mit hohem Einkommen nur acht Prozent
sind. Das fand ein Forschungsteam des Robert Koch-Instituts (RKI) und
der Berliner Charité in einer Studie heraus. Armut erhöht das Risiko, an
einer Depression zu erkranken, um das Dreifache. Denn Menschen in Armut
leben häufiger unter prekären Umständen, und viele können sich etwa eine
vollwertige Mahlzeit alle zwei Tage nicht leisten. Wie genau Armut und
mentale Gesundheit zusammenhängen und warum das Thema auch für die
Politik wichtig ist, analysiert Anaïs Kaluza aus dem Gesundheitsressort
der ZEIT.Und sonst so: Die Ampel der Zukunft – mit vier Farben für autonome
FahrzeugeModeration und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
ZEI… -
Die USA protestieren gegen ihren "Möchtegern-König"
19 oktober 2025 · 15 min
In den USA haben am gestrigen Samstag landesweit mehr als 2.600
Protestaktionen stattgefunden. Unter dem Motto "No Kings" gingen
Millionen Menschen gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump auf
die Straße. Schon im Juni hatten viele Bürgerinnen und Bürger gegen
Autoritarismus und die Militarisierung der Demokratie demonstriert.
Auslöser für die Proteste gibt es etliche: Trump weitet den Einsatz der
Nationalgarde beständig auf weitere Städte aus, er schränkt die
Pressefreiheit ein, ist verantwortlich für die Entlassung von Tausenden
Angestellten des Bildungsministeriums und will Universitäten in ihrer
Wissenschaftsfreiheit einschränken. Auch in der Hauptstadt Washington,
D. C. haben gestern Menschen demonstriert. Wie war die Stimmung auf den
Straßen, und wer sind die Menschen, die sich gegen Trump auflehnen? Lees meerIn Bolivien wählen die Menschen am heutigen Sonntag einen neuen
Präsidenten. Im ersten Wahlgang im August erreichte kein Kandidat die
absolute Mehrheit. Fest steht aber schon jetzt: Der neue Präsident wird
ein rechtskonservativer sein. Die Entscheidung wird in einer Stichwahl
zwischen dem christlich-demokratischen Senator Rodrigo Paz und dem
konservativen Kandidaten Jorge Quiroga Ramírez fallen. Nach knapp zwei
Jahrzehnten linker Regierungen zeichnet sich also ein politischer
Kurswechsel ab. Bolivien ist nicht das einzige lateinamerikanische Land,
das im Moment nach rechts rückt. Die "rosa Welle", der Aufschwung der
Linken in Lateinamerika zu Beginn des Jahrtausends, scheint endgültig
vorbei zu sein – etwa in Argentinien, Paraguay und Ecuador. Welche
Gründe es für diesen Trend gibt, erklärt Alexandra Endres,
Lateinamerikaexpertin der ZEIT.Und sonst so: Die 77. Frankfurter Buchmesse geht zu Ende
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Wenn Sie immer auf dem Laufende…
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Spezial "Der Wahlkreis": Warum so viele Regierungen in Europa wackeln
18 oktober 2025 · 1 uur 5 min
Überall in Europa klammern sich Regierungen derzeit an fragile
Mehrheiten, sind Staatschefs gelähmt von Uneinigkeit in der eigenen
Partei oder dem Widerstand der Opposition. Bündnisse fallen lange vor
dem eigentlichen Wahltermin in sich zusammen. Jeder Staat hat seine
eigene Geschichte, sein eigenes politisches System – und doch gibt es
Probleme, mit denen alle gerade zu kämpfen haben. Lees meerAber wie kommt es dazu? Was steckt hinter der politischen Instabilität?
Und warum ist das Regieren in Europa derzeit so verdammt schwierig? In
der neuen Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" diskutieren Lisa
Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch über die politische
Dauerkrise auf dem Kontinent und die neue Kluft, die die Gesellschaften
trennt. Warum schauen linke Eliten mit Scham auf ihre Wähler und warum
profitieren gerade nur die rechten Parteien von der Globalisierung?Shownotes:
Christophe Guilluy über Metropolia und Périphéria
Die neue Strategie der Labour Party
Und hier noch mal ausbuchstabiert zum Parteitag
Didier Eribon – "Rückkehr nach Reims"
"Von Mitterand zu Macron"
Aufsatz von Piketty et al.
Sehr lesenswerter Kommentar zu Piketty
Oxford-Politologe Ben Ansell zu Labours Midlife-Crisis – insgesamt ein
sehr lesenswerter Substack!Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Warum die USA den Konflikt mit Venezuela suchen
18 oktober 2025 · 13 min
US-Präsident Donald Trump inszeniert sich zurzeit als Friedensstifter.
Dabei droht er Venezuela seit Wochen und beschwört eine militärische
Eskalation herauf. Er hat der CIA seine Erlaubnis erteilt, “verdeckte
Operationen” durchzuführen. Offiziell will die US-Regierung
Drogenschmuggel bekämpfen, doch immer mehr Hinweise deuten auf eine
militärische Konfrontation hin. Was hinter den Operationen der CIA
steckt, ob der amerikanische Geheimdienst Maduro wirklich stürzen soll
und ob Trumps Vorgehen in Venezuela die republikanische Partei spaltet,
beantwortet Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT. Lees meerDiese Woche haben einige Unions-Politiker einen normaleren Umgang mit
der AfD gefordert. Unter ihnen sind der frühere CDU-Generalsekretär
Peter Tauber und Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.
Zustimmung erhielten sie auch von Parteimitgliedern aus Sachsen,
Brandenburg und Thüringen. Noch im Februar verkündete Bundeskanzler
Friedrich Merz, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben werde.
Was hat sich jetzt geändert? Fabian Reinbold aus dem Politikressort der
ZEIT analysiert die aktuellen Entwicklungen.Und sonst so: 1,6 Millionen neue Bäume für den Thüringer Wald
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair
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Hamas-Geiseln: Der lange Weg nach Hause
Waffenstillstand in Gaza: Hoffnung – dank Trump?
Venezuela: Auf dem Weg in eine militärische Eskalation
Venezuela: Trump erlaubt CIA verdeckte Einsätze in Venezuela
Drogenschmuggel: Warum die tödlichen US-Angriffe in der Karibik
hochproblematisch sindDroge…
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Update: Ein Dämpfer für die Ukraine
17 oktober 2025 · 11 min
Nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen
Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Freitag ist schon das nächste Treffen
rund um den Ukrainekrieg geplant: dieses Mal zwischen Trump und
Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Budapest. Für die Ukraine
bedeutet die Verabredung nichts Gutes, sagt Juliane Schäuble,
US-Korrespondentin der ZEIT. So könnte sich die Hoffnung der Ukraine auf
den US-Marschflugkörper Tomahawk zerschlagen haben. Lees meerAußenminister Johann Wadephul ist für seinen Antrittsbesuch in die
Türkei gereist. Sein Ziel: die Beziehungen zwischen der Türkei und
Israel wieder verbessern. Außerdem will er die Türkei bewegen, ihren
Einfluss auf die Hamas zu nutzen, um den Friedensplan im Gazastreifen am
Laufen zu halten. Waren die Gespräche erfolgreich? Anna Sauerbrey,
außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, hat Wadephul auf seiner Reise
begleitet.Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hat im
Untersuchungsausschuss des Schweriner Landtags zur Gaspipeline Nord
Stream 2 ausgesagt. Er verteidigte den Bau der Pipeline. Der
Untersuchungsausschuss klärt vor allem die Vorgänge rund um die
Klimaschutzstiftung Mecklenburg-Vorpommern, mit der Sanktionen der USA
umgangen wurden. Wie Schröder sich im Untersuchungsausschuss verteidigt
hat und wie es um die Aufarbeitung allgemein steht, weiß Ferdinand Otto,
Politikredakteur der ZEIT.Und sonst so? Der Vorlese-Friseur: Beim Haarschnitt das Lesen lernen.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Treffen zwischen Putin und Trump: Das war es dann wohl mit den Tomahawks
Russische Ölwirtschaft: Jetzt kommt die Vergeltung
Gazafriedensverhandlungen: Erdoğan sitzt jetzt in der ersten Reihe
Gerhard Schröder: Video-Schelte nach Schwerin
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un… -
Drittes Treffen, neue Waffen? Selenskyj im Weißen Haus
17 oktober 2025 · 12 min
In Washington, D. C. will sich US-Präsident Donald Trump am heutigen
Freitag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen.
Sprechen dürften die beiden über eine mögliche Lieferung von
weitreichenden Tomahawk-Marschflugkörpern, wie ein hochrangiger
ukrainischer Beamter der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Außerdem soll
es um die Lieferung von Patriot-Luftverteidigungssystemen gehen. Am
vergangenen Sonntag hatte Trump über eine Lieferung der
Tomahawk-Marschflugkörper an die Ukraine spekuliert. Sollte der
russische Machthaber Wladimir Putin die Angriffe auf die Ukraine nicht
einstellen, könne er mit der Lieferung der Marschflugkörper drohen,
sagte Trump. Was Selenskyj von seinem Treffen mit Trump erwarten kann,
ordnet der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, ein. Lees meerDie von Donald Trump und mehreren arabischen Staaten vermittelte
Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas ist zwar
fragil, hält aber bisher zumindest weitgehend. Die erste Phase des
20-Punkte-Plans sieht vor, dass die Hamas alle Geiseln an Israel
übergibt. Am Montag wurden zwar alle 20 lebenden Geiseln freigelassen,
doch ein zentraler Punkt des Abkommens bleibt aus Israels Sicht
unerfüllt: die Übergabe der sterblichen Überreste von 28 toten Geiseln.
Bislang wurden nur neun Leichen übergeben, 19 weitere befinden sich noch
in Gaza. Laut Hamas ist ihre Bergung nur schwer möglich – angeblich,
weil die Bergung aus den Trümmern zerstörter Gebäude schwierig ist.
Israel will das nicht hinnehmen und droht mit einer Wiederaufnahme der
Kämpfe. Steffi Hentschke berichtet für DIE ZEIT aus Israel und erklärt,
wie die Suche nach den toten Geiseln verläuft und warum sie aus ihrer
Sicht ein stabilisierendes Moment für die Waffenruhe sein kann.Und sonst so? Mit Leergut zum Führerschein – und vielleicht sogar zum
ersten eigenen AutoModeration und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Maximilian Renzikowski, Mira Schrems
Frage…
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Update: Macht die Digitalisierung den Führerschein billiger?
16 oktober 2025 · 12 min
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) will den Führerschein in
Deutschland wieder günstiger machen und plant dazu eine Reform der
Fahrschulausbildung. Ziel ist es, die Fahrerlaubnis bezahlbarer zu
machen, aber weiterhin hohe Sicherheitsstandards zu gewährleisten.
Vorgeschlagen werden vor allem eine digitalere und kompaktere
Ausbildung. Warum der Führerschein so teuer geworden ist und was die
Reform bringen könnte, fasst Jonas Schulze-Pals aus dem
Wirtschaftsressort zusammen. Lees meerBundeskanzler Friedrich Merz hat heute in seiner Regierungserklärung die
Bedeutung einer starken europäischen Verteidigung betont. Er will die
Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas machen und die
Verteidigungsfähigkeit der EU rasch ausbauen. Militärische Stärke sei
eine zentrale Voraussetzung für Frieden in Europa, sagte Merz. Die
aktuellen Streitpunkte in der Koalition – der Widerstand junger
Unionsabgeordneter gegen die Rentenreform und das Chaos um die
Wehrdienstreform in der SPD – sprach Merz im Bundestag aber kaum an. Wie
ist das zu deuten? Fabian Reinbold, innenpolitischer Korrespondent der
ZEIT ordnet ein.Außerdem im Update: In den USA gibt es neuen Streit zwischen der
Trump-Regierung und den Medien: Fast alle Pentagon-Korrespondenten haben
nachts ihre Büros geräumt und symbolisch sogar Möbel aus dem Gebäude
getragen. Hintergrund sind neue Regeln, nach denen Journalistinnen und
Journalisten das Pentagon verlassen müssen, wenn sie ohne Freigabe des
Verteidigungsministers berichten. Selbst der konservative, Trump-nahe
Sender FOX NEWS hat sich dem Protest angeschlossen.Und sonst so? Einfach mal miteinander reden: Das Plaudernetz
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mira Schrems
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Waffenruhe in Gaza, aber die Not bleibt
16 oktober 2025 · 13 min
Nach zwei Jahren Krieg und weitverbreitetem Hunger gibt die neue
Waffenruhe im Gazastreifen Hoffnung auf eine Verbesserung der
humanitären Lage. Viele Menschen kehren erstmals zu ihren Häusern
zurück, doch viele Gebäude sind zerstört. Nach Schätzungen der UN müssen
mehr als 55 Millionen Tonnen Schutt entfernt werden. Trotz der
Freilassung aller überlebenden Geiseln kündigte die Hamas an, den Kampf
gegen Israel fortzusetzen. Gleichzeitig sollen Gespräche über eine
zweite Phase des Friedensplans die Waffenruhe stabilisieren. Wie dabei
die humanitäre Lage im Gazastreifen aussieht, ordnet Sandra Lorenz,
Pressesprecherin der Johanniter Auslandshilfe, ein. Lees meerExklusive Berechnungen der ZEIT zeigen, dass die Videoplattform TikTok
bei der Bundestagswahl 2025 spürbaren Einfluss auf das Wahlverhalten
hatte. Besonders die AfD und die Linke profitierten deutlich von ihrer
Präsenz auf der Plattform. Dagegen verloren Union, Grüne und auch die
SPD bei TikTok-Nutzern an Zuspruch. Grundlage der Untersuchung sind
Daten der German Longitudinal Election Study (GLES). Warum besonders AfD
und Linke über TikTok so erfolgreich mobilisieren konnten,
analysiert Christian Endt, stellvertretender Leiter des Ressorts Daten
und Visualisierung der ZEIT.Und sonst so? Rekordniederlage mit Haltung
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Krieg in Gaza: Die beste schlechte Chance
Nahost: Millionen Tonnen Schutt in Gaza – Hamas will weiterkämpfen
Gazastreifen: Freilassung der noch lebenden israelischen Geiseln hat
begonnenGazaabkommen: Trump deutet vorübergehendes Sicherheitsmandat für Hamas
in Gaza anGazastreifen: Das erste Mal seit Monaten: Durchatmen
Soziale Medien: Wie TikTok die Stimmen von Hunderttausenden Wählern
beeinflus… -
Wie der Wehrdienstkompromiss doch noch platzte
15 oktober 2025 · 11 min
Anders als zunächst berichtet, ist die Einigung der schwarz-roten
Koalition auf eine Reform des Wehrdienstes am Dienstagabend im letzten
Moment gescheitert. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) lehnte
den Entwurf auf Druck der SPD-Fraktion im Bundestag im letzten Moment
ab. Trotz des Streits will die Koalition den Gesetzentwurf nun im
Bundestag beraten. Wie der Deal scheiterte und wie es mit dem
Gesetzentwurf weitergeht, ordnet Lisa Caspari, Redakteurin im
Politikressort der ZEIT, ein. Lees meerBundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat Sparvorschläge
vorgelegt, um Beitragserhöhungen in der gesetzlichen Krankenversicherung
zum Jahreswechsel zu verhindern. Carla Neuhaus, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT, analysiert die Pläne der
Gesundheitsministerin.Außerdem im Update: Der österreichische Investor René Benko ist vom
Landesgericht Innsbruck wegen Schädigung seiner Gläubiger zu zwei Jahren
Haft verurteilt worden.Und sonst so? Berühmte Ratte in Beton ist wahrscheinlich ein
Eichhörnchen.Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Wehrpflicht: Union und SPD einigen sich laut Medien auf Losverfahren bei
WehrdienstWehrdienst: Auf Los geht's nicht los
Wehrdienstgesetz: Norbert Röttgen wirft Boris Pistorius "destruktives
Verhalten" vorModell der Wehrpflicht: Warum eine Wehrpflicht mit Zwang nicht die
Probleme löstWehrpflicht: Welcher Wehrdienst soll es denn sein?
Gesetzliche Krankenkassen: Gesundheitsministerin Warken will
Krankenkassenbeiträge stabilisierenSparvorschläge von Nina Warken: Sie hat sich bemüht
Gesetzliche Krankenversicherung: Ausgaben der Krankenkassen im ersten
Halbjahr deutlich gestiegenMedikamentenpreise: Warum kostet das Medikament so viel?
Österreich: René Benko in erst…
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Rentenstreit: Jung gegen Alt im Bundestag
15 oktober 2025 · 12 min
Bei der Unterzeichnung des Waffenstillstands zwischen Israel und der
Hamas haben sich vor allem die USA und arabische Länder gefeiert. Denn
europäische Politiker waren an den Verhandlungen eher am Rande
beteiligt. Nun könnte Europa aber an der Kontrolle von Grenzübergängen
und dem Wiederaufbau des Gazastreifens beteiligt werden. Findet Europa
seine Rolle? Und wieso waren Vertreter des Kontinents so abwesend von
den Verhandlungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich Ladurner,
Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Lees meerJunge Abgeordnete der Union blockieren das geplante Rentenpaket der
Koalition. Das geht aus einem Beschluss von insgesamt 18 Mitgliedern der
CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hervor, über den der Spiegel berichtet
hatte. Der Vorwurf an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD): Mit ihrem
Entwurf würde sie das Rentenniveau, anders als vereinbart, auch über das
Jahr 2031 festsetzen, was für künftige Generationen Milliarden an Kosten
bedeute. Carla Neuhaus ist Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Sie hat mit
den Abgeordneten gesprochen, kennt ihre Gründe für die Blockade und
schätzt die Konsequenzen für die Regierung ein.Und sonst so? Was bei einer Erkältung mit der Psyche passiert
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg
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Rente: Junge Abgeordnete von CDU und CSU wollen Rentenpaket blockieren
Generationengerechtigkeit: Sind die Boomer wirklich an allem schuld?
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Update: Was wird aus der Hamas?
14 oktober 2025 · 10 min
Auch wenn zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas seit dem
vergangenen Freitag Waffenruhe herrscht, sind noch nicht alle
Bedingungen des Abkommens erfüllt. So hat die Hamas noch nicht alle
sterblichen Überreste der Geiseln an Israel zurückgegeben; auch ihre
Waffen will sie nicht abgeben. Außerdem sind Kämpfer der Hamas wieder
offen auf den Straßen zu sehen. Laut US-Präsident Donald Trump sollen
sie zumindest vorübergehend die Kontrolle auf Gazas Straßen ausüben.
Kann sich die Hamas doch im Gazastreifen halten? Und was passiert, wenn
sie die Bedingungen für einen Waffenstillstand nicht einhält? Diese und
weitere Fragen beantwortet Yassin Musharbash aus dem Investigativressort
der Zeit. Lees meerIn Frankreich hat Sébastien Lecornu seine erste Regierungserklärung als
neuer Premierminister gehalten. Darin hat er unter anderem angekündigt,
dass seine Regierung im kommenden Jahr rund 30 Milliarden Euro einsparen
will. Die umstrittene Rentenreform, die der Auslöser für die aktuelle
politische Krise in Frankreich ist, soll für mindestens zwei Jahre
ausgesetzt werden. Mit diesem Schritt dürfte Lecornu vor allem versucht
haben, die Sozialisten vor dem morgigen Misstrauensvotum im Parlament
auf seine Seite zu ziehen. Es ist bereits Lecornus zweiter Anlauf, eine
Regierung zu bilden. Präsident Emmanuel Macron hatte ihn nach seinem
Rücktritt vor etwas mehr als einer Woche erneut damit beauftragt. Annika
Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, fasst die Lage in der
Assemblée Nationale zusammen.Zwischen den USA und China eskaliert der Handelsstreit: Beide erheben
seit dem heutigen Dienstag Hafengebühren für Schiffe aus dem jeweils
anderen Land. Nachdem China Exportbeschränkungen für Technologien im
Zusammenhang mit sogenannten seltenen Erden eingeführt hat, droht
US-Präsident Donald Trump China mit Zöllen von 100 Prozent. Beide Länder
erhöhen so den Druck auf die Gegenseite, sagt Jens Mühling. Er ist
China-Korrespondent der ZEIT und schätzt das Ausmaß des Streits ein.Und…
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Benko-Prozess: Klappe, die erste!
14 oktober 2025 · 13 min
Der österreichische Unternehmer René Benko, Gründer der
pleitegegangenen Signa-Gruppe, steht am Dienstag und Mittwoch erstmals
vor Gericht. In dem Verfahren wird ihm vorgeworfen, Geld vor Gläubigern
versteckt zu haben. Zahlreiche weitere Prozesse könnten folgen: Allein
in Österreich laufen 14 Ermittlungsverfahren. Ermittler sehen in seinem
Firmengeflecht ein Schneeballsystem, das über Jahre mit
Investorengeldern aufrechterhalten wurde. Vor dem ersten Prozesstag
analysiert Ingo Malcher, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, die
Ausgangslage. Lees meerNach den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas in der ägyptischen
Stadt Scharm al-Scheich ist der von Donald Trump vorgeschlagene
Friedensplan am Montag offiziell unterzeichnet worden. Ägypten fungierte
dabei nicht nur als Gastgeber, sondern spielte eine zentrale
Vermittlerrolle. Welche Eigeninteressen hinter Ägyptens Engagement
stehen und welche Rolle das Land langfristig beim Wiederaufbau
Gazas spielen könnte, ordnet ZEIT-Journalistin Anna-Theresa
Bachmann ein.Und sonst so? Der Deutsche Buchpreis 2025 ist verliehen worden.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
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Weitere Links zur Folge:
René Benko: Der große Verführer
Österreich: Signa Holding von René Benko beantragt Konkurs
René Benko: Alle müssen sich stellen
René Benko: "Capo Benko"
René Benko: Das Prinzip Wunderkind
Österreich: Signa-Gründer René Benko festgenommen
Friedensplan: Gazaverhandlungen in Ägypten laufen wieder
Trumps 20-Punkte-Plan: Das sind die nächsten Schritte im
NahostfriedensprozessÄgypten: Plötzlich ein entscheidender Staat
Gipfel zur Zukunft Gazas: Ägypten legt Plan für Wiederaufbau des
Gazastreifens vorGazaabkommen: Grenzüberg…