Was jetzt?

Alle afleveringen

2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Klimagipfel: Auf der Suche nach Geld, Ideen und Stimmung

    10 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Im brasilianischen Belém tagen für die nächsten zwei Wochen Vertreter
    und Vertreterinnen aus mehr als 190 Staaten beim 30. Weltklimagipfel
    (COP). Beim Pariser Klimagipfel vor zehn Jahren einigten sie sich auf
    das Klimaziel, die Erderwärmung möglichst bei 1,5 Grad Celsius zu
    halten. Das wichtigste Klimaversprechen wurde aber bereits letztes Jahr
    gebrochen – die Durchschnittstemperatur stieg auf 1,6 Grad. Laut den
    Vereinten Nationen steuert die Erde mit der aktuellen weltweiten
    Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung zu.
    Petra Pinzler behält die Konferenz für die ZEIT im Blick. Im Podcast
    gibt sie Antworten auf die Fragen, wo die Welt beim Klimaschutz
    gerade steht, welche Fort- und Rückschritte die Konferenz mit sich
    bringen könnte und welche Rolle das Gastgeberland Brasilien spielt.
    Lees meer

    In Magdeburg beginnt heute der Prozess gegen Taleb A. Letztes Jahr im
    Dezember, wenige Tage vor Weihnachten, raste Taleb A. mit einem Auto in
    den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Sechs Menschen starben, mehr als 300
    wurden verletzt. Im Prozess wirft die Staatsanwaltschaft ihm Mord,
    versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Das Strafverfahren
    findet in einem eigens dafür errichteten provisorischen Bau, der 1,7
    Millionen Euro kostete, statt. Andere Gebäude verfügten nicht über
    ausreichende Sicherheitsmaßnahmen und boten zu wenig Platz. Zum Prozess
    sind mehr als 140 Nebenkläger zugelassen. Damit ist der Prozess einer
    der größten der Nachkriegsgeschichte. Warum der Prozess so groß
    angesetzt ist und was bisher über den mutmaßlichen Täter und sein Motiv
    bekannt ist, weiß Nina Monecke aus dem Politik- und Wirtschaftsressort
    der ZEIT.

    Und sonst so: Zum 10. Todestag von Helmut Schmidt – Kanzlerzitate, die
    in Erinnerung bleiben

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    UN-Klimakonferenz…

  2. Wie es mit dem BSW weitergehen könnte

    9 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    "Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft"– so könnte
    das BSW künftig nennen. Doch nicht nur der Name steht vor dem Wandel.
    Auf dem Bundesparteitag am 6. Dezember in Magdeburg soll über die
    Parteiführung entschieden werden. Offen ist, ob Sahra Wagenknecht selbst
    noch einmal antritt oder sich aus der Spitze ihres eigenen Projekts
    zurückzieht. Klar ist: Die Partei steht vor mehreren Zerreißproben. Im
    BSW treffen Regierungspragmatiker auf Fundamentaloppositionelle.
    Umstritten ist auch der Umgang mit der AfD. Hinzu kommen Unstimmigkeiten
    zwischen ehemaligen Linken-Abgeordneten und anderen Parteimitgliedern.
    Lisa Caspari aus dem ZEIT-Politikressort erklärt im Podcast, wie
    realistisch ein Rückzug Wagenknechts ist und wie das Projekt ohne sie
    weitergehen könnte.
    Lees meer

    Im thüringischen Landkreis Greiz sind Asylsuchende seit einem Jahr zur
    gemeinnützigen Arbeit verpflichtet. Und das für 80 Cent pro Stunde, bis
    zu 25 Stunden pro Woche. Wer sich weigert, dem drohen Kürzungen der
    Sozialleistungen. Möglich macht das das Asylbewerberleistungsgesetz.
    Inzwischen haben mehrere Landkreise in ganz Deutschland ähnliche Modelle
    eingeführt und dadurch eine bundesweite Debatte ausgelöst. Befürworter
    sprechen von Chancen für Integration und einer größeren Akzeptanz in der
    Bevölkerung, Kritiker von moderner Sklaverei und der Verstärkung von
    rassistischen Narrativen von arbeitsunwilligen Migranten.
    ZEIT-Wirtschaftsredakteur Simon Langemann war vor Ort in Greiz und hat
    mit Beteiligten gesprochen. Im Podcast erzählt er, wie das System
    funktioniert und wie die Menschen darüber denken, die für 80 Cent
    arbeiten müssen.

    Und sonst so? Berlin im Football-Fieber

    Außerdem: Zum Jahrestag des 9. November ein Interview mit dem ehemaligen
    SED-Funktionär Roland Wötzel.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    BSW: Die Partei streicht ihren Na…

  3. Spezial "Der Wahlkreis": AfD auf Platz 1 - und jetzt?

    8 november 2025 · 1 uur 5 min

    Afspelen
    In der deutschen Politik wächst die Nervosität: Obwohl die AfD
    erwiesenermaßen Rechtsextremisten in ihren eigenen Reihen hat, liegt sie
    inzwischen in mehreren Umfragen auf Platz eins – vor der CDU. Auch die
    Tagespolitik scheint, zum Beispiel beim Thema Migration, inzwischen
    komplett fixiert auf die AfD zu sein.
    Lees meer

    Seltsamerweise aber schaut niemand auf die wirklich substanziellen
    Richtungs- und Strategiedebatten der Rechten. Dabei wäre das wichtig, um
    zu verstehen, wie rechte Vordenker Hegemonie im Land erlangen wollen.

    In einer neuen Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis sprechen Paul
    Middelhoff, Robert Pausch und Lisa Caspari darüber, warum ideologische
    Vordenker der Rechten ihre Probleme mit dem Populismus der AfD haben und
    welche Gefahren diejenigen in der Union übersehen, die an der Brandmauer
    sägen und von "rechten Mehrheiten" träumen.

    Der nächste Wahlkreis erscheint am 22. November.

    Shownotes

    Benedikt Kaiser – Der Hegemonie entgegen, Dresden 2025 (Buch)

    Jürgen Kaube in der FAZ

    Claudius Seidl in der Süddeutschen

    Daniel Fiß über CDU und AfD

    Ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit dem rechten Aktivisten Chris
    Rufo über die Bedeutung von Mainstream-Medien für die radikale Rechte

    Maximilian Krahs strategische Ratschläge an die AfD

    Deutschlandfunk-Serie “Deutsches Denken – Rechte Intellektuelle in der
    Bundesrepublik”

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  4. CO₂ unters Meer statt in die Luft?

    8 november 2025 · 13 min

    Afspelen
    In Deutschland soll es nach dem Willen der Bundesregierung ab kommendem
    Jahr erlaubt sein, CO₂ unter dem Meeresboden zu speichern. Die
    sogenannte CO₂-Speicherung in großen Lagerstätten soll verhindern, dass
    CO₂-Emissionen in die Atmosphäre gelangen, indem sie diese für tausende
    Jahre einschließen. Carbon Capture and Storage nennt sich die
    Technologie, kurz CCS. Viele Expertinnen und Experten sind sich einig,
    dass sich die europäischen Klimaziele nur durch CCS werden erreichen
    lassen. Doch auch die besten CCS-Anlagen können nur 90 bis 95 Prozent
    des CO₂ einfangen, ein Teil entweicht nach wie vor in die Atmosphäre.
    Wie viel bringt dieses Speichern von CO₂ wirklich im Kampf gegen die
    Klimakrise? Dazu recherchiert hat die Wirtschaftsredakteurin der ZEIT,
    Ricarda Richter.
    Lees meer

    Mehr Menschen als je zuvor sind von Cybermobbing betroffen. Das hat der
    gemeinnützige Verein “Bündnis gegen Cybermobbing” in einer Studie
    erhoben. Jede vierte befragte Person im Alter zwischen 18 und 24 Jahren
    gab an, schon einmal zur Zielscheibe von Mobbing im Internet geworden zu
    sein. Bei den Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren waren es 14 Prozent,
    also etwa jeder siebte. In einer vorherigen Studie aus dem Jahr 2021
    waren es noch 11,5 Prozent gewesen. Wieso nimmt Cybermobbing zu und vor
    allem: Was kann man dagegen tun? Damit hat sich der ZEIT-Volontär David
    Will auseinandergesetzt.

    Und sonst so? Kinder-Weltrekorde für die Natur.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Kai Schnier, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    CO₂-Speicherung: Weg damit!

    Industrie: Reiche will bei Klimaschutzverträgen auch CO₂-Speicherung
    fördern

    CO₂-Speicherung: Die riskante Wette der Katherina Reiche

    Studie: Junge Menschen leiden verstärkt unter Cybermobbing

    Cybermobbing: "Der Algorithmus pusht Inhalte, die verletzend sind"

    Studie: Jeder fünfte Jugendliche erlebt laut Umfrage Cybe…

  5. Update: Der Regenwald als Investment

    7 november 2025 · 10 min

    Afspelen
    Mit dem Tropical Forest Forever Facility, übersetzt der
    "Tropische-Regenwald-Fonds für die Ewigkeit", sollen Regenwälder
    geschützt und erhalten werden. In den nächsten Jahren soll der Fonds auf
    125 Milliarden Dollar ansteigen. Reiche Geberländer sollen 25 Milliarden
    Dollar aufbringen, jedoch nicht als Spende, sondern als Kredit. Für
    diesen Kredit sollen sie Zinsen erhalten. Die restlichen 100 Milliarden
    Dollar sollen von privaten Investoren eingesammelt werden. Dieses
    Konzept hat der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva kurz
    vor der Weltklimakonferenz in Belém vorgestellt. Bisher wollen sich
    folgende Länder beteiligen: Brasilien, Norwegen, Indonesien, China und
    die Arabischen Emirate. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz will
    investieren. Ob das eine gute Idee ist, ob die angesetzte Summe
    überhaupt zustande kommen kann und ob das Modell auf weitere Krisen
    übertragen werden kann, analysiert Thomas Fischermann. Er koordiniert
    die internationale Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT.
    Lees meer

    Auch Bundeskanzler Friedrich Merz ist zum Klimagipfel nach Brasilien
    gereist. In Belém hielt er eine Rede. Dabei betonte er, sich für den
    Klimaschutz zu engagieren. Die Wirtschaft sieht er nicht als Problem für
    das Klima, sondern als Schlüssel, um es zu schützen. Dennoch müsse
    Energie bezahlbar bleiben. Auf Deutschland sei Verlass, hob der Kanzler
    in Bezug auf internationale Zusammenarbeit und Unterstützung hervor.

    Außerdem im Update:

    Der Bundestag hat die Finanzierung des Deutschlandtickets bis 2030
    abgesichert. Dafür wurde das Regionalisierungsgesetz geändert. Das
    bedeutet: Der Bund unterstützt die Bundesländer und ihre
    Verkehrsbetriebe jährlich mit 1,5 Milliarden Euro. Allerdings wird das
    Deutschlandticket ab Januar 2026 teurer – von 58 Euro soll es auf 63
    Euro steigen. Für die kommenden Jahre soll dann ein Kostenindex
    festgelegt werden.

    Was noch? Pistorius als neue Asterix-Figur?

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger

    Mi…

  6. Deutschlands politische Mitte ist demokratielüstern, aber auch ratlos

    7 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der Anteil an Menschen, die in Deutschland ein klar rechtsextremes
    Weltbild haben, ist im Vergleich zu 2023 deutlich zurückgegangen. Nur
    noch 3,3 Prozent der Befragten der am Donnerstag erschienenen
    Mitte-Studie 2024/25 haben ein eindeutig rechtsextremes Weltbild. In der
    vorigen Erhebung waren es noch acht Prozent gewesen. Doch rund zwanzig
    Prozent der Befragten bewegen sich den Studienautoren zufolge in einem
    Vorfeld, einem Graubereich. Die Universität Bielefeld führt die Studie
    im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung alle zwei Jahre durch
    und bietet spannende Einblicke in das sich wandelnde
    Demokratieverständnis der Deutschen. Und sie zeigt Ratlosigkeit im
    Umgang mit Rechtsextremismus. Über die Studie spricht im Podcast Lenz
    Jacobsen.
    Lees meer

    Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar 2022 sind
    mehr als drei Jahre vergangen, nun steht der Ukraine der vierte
    Kriegswinter bevor. Und wieder gibt es große Sorge vor Dunkelheit und
    Kälte. In Kyjiw haben die russischen Angriffe mit Raketen und Drohnen
    die Energieinfrastruktur so weit zerstört, dass nicht alle Haushalte
    gleichzeitig mit Strom versorgt werden können. Pausenlose Stromzufuhr
    erhalten nur Bestandteile der kritischen Infrastruktur, also etwa
    Krankenhäuser und Ministerien. Ansonsten wird straßenweise abgewechselt,
    wer Strom erhält. Die Stadt Kyjiw informiert jeweils am Vorabend
    darüber, welche Straßen zu welcher Uhrzeit ohne Strom auskommen müssen.
    Wie schlimm wird der ukrainische Winter in diesem Jahr werden? Das
    ordnet der Russland-Experte der ZEIT, Maxim Kireev, ein.

    Und sonst so? Erstaunlich viele Düsseldorfer Museumsbesucher wollen sich
    von einem Guide beleidigen lassen.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Politische Einordnung: Gehören Sie zur politischen Mitte?

    Rechtsextremismus: Weniger Menschen haben eindeuti…

  7. Update: Wie Friedrich Merz die Stahlbranche retten will

    6 november 2025 · 10 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz hat Vertreter großer Stahlkonzerne,
    Länderchefs sowie Gewerkschafter zum Stahlgipfel im
    Kanzleramt eingeladen. Ziel ist es, Wege zu finden, wie die deutsche
    Stahlindustrie trotz Billigkonkurrenz aus Asien, hoher Energiepreise und
    der teuren Umstellung auf grüne Produktion wettbewerbsfähig bleiben
    kann. Die neue Thyssenkrupp-Chefin Marie Jaroni fordert unter anderem
    höhere Zölle auf chinesischen Stahl, einen europäischen
    Handelsschutz und eine Bevorzugung von EU-Stahl bei öffentlichen
    Aufträgen. Wie groß die Krise in der Stahlindustrie tatsächlich ist,
    analysiert Marc Widmann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
    Lees meer

    Wegen des anhaltenden Shutdowns in den USA streicht die Federal Aviation
    Administration (FAA) ab Freitag zehn Prozent der Flüge an den 40
    verkehrsreichsten Flughäfen. Grund ist der Personalmangel bei
    Fluglotsen, die während der Haushaltssperre unbezahlt arbeiten und
    teilweise nicht zum Dienst erscheinen. Betroffen sind vor allem
    Regional- und Inlandsflüge. Der Shutdown dauert inzwischen 36 Tage und
    ist damit der längste in der US-Geschichte. Ursache ist der Streit
    zwischen Republikanern und Demokraten über einen Übergangshaushalt,
    insbesondere über zusätzliche Gelder für Bedürftige und gefährdete
    Krankenversicherungen.

    Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat ein Kartellverfahren gegen
    die Deutsche Börse und die US-Börse Nasdaq eingeleitet. Es wird
    untersucht, ob beide Unternehmen Absprachen im Handel mit
    Finanzderivaten getroffen haben, um den Wettbewerb im Europäischen
    Wirtschaftsraum zu umgehen.

    Und sonst so? Wo ist die Eisbachwelle hin?

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf Whatsapp.

    Weitere Links zur Folge:

    Bundesregierung: Schafft Merz die Wende?

    Stahlindustrie: Merz trifft Stahlkonzerne un…

  8. Der Außenkanzler und sein Außenminister

    6 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Außenminister Johann Wadephul sorgte kürzlich in der CDU für Unmut: Bei
    einem Besuch in Syrien sagte er: "Hier können wirklich kaum Menschen
    richtig würdig leben." Dafür gab es Kritik aus der eigenen Partei, denn
    zuvor hatte Bundeskanzler Friedrich Merz betont, es gebe keinerlei
    Gründe mehr für Syrer, ihren Asylstatus in Deutschland zu behalten.
    Eigentlich stehe Wadephul hinter der Außenpolitik des Kanzlers, aber
    "regelmäßig kommt ihm die Wirklichkeit dazwischen", sagt Alice Bota,
    Politikredakteurin der ZEIT. Sie begleitet den Außenminister seit dessen
    Amtsantritt und ordnet die außenpolitischen Differenzen in der CDU im
    Podcast ein.
    Lees meer

    Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt – unter dem Namen NSU
    verübten die drei Neonazis Anfang der 2000er-Jahre eine Reihe
    rassistischer Morde, Raubüberfälle und Bombenanschläge. Dabei handelten
    sie aber nicht allein: Susann Eminger war eine ihrer wichtigsten
    Unterstützerinnen. Heute steht die Freundin von Beate Zschäpe vor
    Gericht. Dass die beiden in engem Austausch standen, steht fest. Aber ob
    sie auch von den Morden wusste, damit beschäftigt sich die
    Bundesstaatsanwaltschaft nun. Nina Monecke aus dem Gesellschaftsressort
    der ZEIT verfolgt den Fall und erläutert, was sich Angehörige der Opfer
    von dem Prozess erhoffen.

    Und sonst so? Rauchverbot auf den Malediven

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Alicia Kleer, Mathias Peer

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es uns…

  9. Update: Donald Trump vs. New York City

    5 november 2025 · 11 min

    Afspelen
    New York City bekommt einen neuen Bürgermeister. Am Dienstag besiegte
    der 34-jährige Zohran Mamdani mit 50,4 Prozent der Stimmen Andrew Cuomo,
    dessen Kandidatur von US-Präsident Donald Trump unterstützt worden war.
    Mamdani gilt als "Demokratischer Sozialist", der am linken Rand der
    demokratischen Partei steht. Vor der Wahl hatte US-Präsident Donald
    Trump gedroht, der Stadt Bundesmittel zu kürzen, sollten sich die
    Wählerinnen und Wähler für Mamdani entscheiden. Auch in den
    Bundesstaaten Virginia und New Jersey konnten die Demokraten am Dienstag
    Wahlen gewinnen. Rieke Havertz, Moderatorin des Podcasts "OK, America?"
    und internationale Korrespondentin der ZEIT, erklärt bei "Was jetzt?",
    ob Mamdani Trump tatsächlich gefährlich werden könnte. Und, ob die
    Wahlerfolge für die Demokraten ein Zeichen sind, dass sich die Stimmung
    im Land dreht.
    Lees meer

    Die Umweltminister der EU-Länder haben sich auf neue Klimaziele für das
    Jahr 2040 geeinigt, die schwächer sind als zunächst vorgesehen. Die
    Treibhausgasemissionen der EU-Staaten müssen danach nun um 85 Prozent im
    Vergleich zum Jahr 1990 sinken, ursprünglich waren 90 Prozent geplant
    gewesen. Der Klimabeirat der EU hatte zuvor eine Senkung von 90 bis 95
    Prozent empfohlen.

    Außerdem: Das Bundesinnenministerium hat den islamistischen Verein
    Muslim Interaktiv verboten. Auch gegen zwei weitere Vereine, Generation
    Islam und Realität Islam, wird ermittelt.

    Und sonst so? Warum der Supermond so groß wirkt.

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Constanze Kainz

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum An…

  10. Ist das Leben in Syrien sicher?

    5 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Bundesregierung ringt um den Umgang mit syrischen Geflüchteten nach
    dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024. Das Innenministerium
    drängt auf Rückführungen, während der Außenminister Johann Wadephul nach
    einer Reise nach Syrien die Lage als zu unsicher einschätzt.
    Bundeskanzler Friedrich Merz sieht hingegen keine generellen Bedenken
    gegen Abschiebungen von Geflüchteten nach Syrien. Er bezeichnete den
    Bürgerkrieg als beendet und erklärte, es gebe "keinerlei Gründe mehr für
    Asyl in Deutschland". Wie sicher ein Leben in Syrien gerade tatsächlich
    ist und wer kurzfristig abgeschoben werden könnte, analysiert
    ZEIT-Reporter Christian Vooren.
    Lees meer

    Die globale KI-Branche gilt zunehmend als instabil, da fast alle großen
    Unternehmen miteinander vernetzt sind. Konzerne wie Nvidia, AMD, OpenAI,
    Microsoft oder CoreWeave sind über Beteiligungen, Finanzströme und
    Lieferketten eng verbunden. Diese komplexen Verflechtungen machen es
    schwer, das Gesamtbild der Branche zu überblicken und erschweren
    Investoren die Einschätzung von Risiken. Experten warnen, dass eine
    Kettenreaktion beim Ausfall einzelner Unternehmen eine weltweite
    Wirtschaftskrise auslösen könnte. Heike Buchter, US-Korrespondentin der
    ZEIT, ordnet ein, welche Auswirkungen ein möglicher Zusammenbruch für
    die KI-Branche bedeuten würde.

    Und sonst so? Swiftie-Ansturm im Wiesbadener Museum

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Lissy Kleer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge:

    Sturz des Assad-Regimes: Noch überwiegt die Euphorie

    Syrische Flüchtlinge: Bundesinnenministerium hält an Abschiebungen nach
    Syrien fest

    Naher Osten: Keiner wartet auf Deutschland

    Syrien: Wadephul sieht rasche Rückkehr von Syrern in ihr Heimatland
    skeptisch

    Asylpolitik: Friedrich Merz plädiert für Abschiebungen na…

  11. Update: Die EU wird doch nicht mit leeren Händen zur Klimakonferenz reisen?

    4 november 2025 · 11 min

    Afspelen
    EU-Umweltminister verhandeln derzeit in Brüssel über einen Klimaplan,
    der für die bevorstehende COP30 in Brasilien erforderlich ist. Bisher
    gibt es nur eine Absichtserklärung, nach der die EU ihre Emissionen bis
    2035 um 66,25 bis 72,5 Prozent im Vergleich zu 1990 senken will.
    Deutschland, Frankreich und Polen hatten Vorschläge blockiert, unter
    anderem wegen wirtschaftlicher Belastungen und geopolitischer
    Unsicherheiten. Zudem belastet ein Streit über Klimazertifikate die
    Verhandlungen: Bis 2040 sollen drei Prozent der Ziele durch
    international anerkannte Zertifikate ausgeglichen werden dürfen, einige
    Länder fordern jedoch mehr. Was passiert, wenn die EU bis zur COP30
    keine Einigung erzielt und warum gerade die EU nicht ohne
    Verhandlungsgrundlage anreisen sollte, das erklärt ZEIT-Korrespondentin
    Petra Pinzler bei Was Jetzt?
    Lees meer

    Laut einer Studie der Hilfsorganisation Save the Children lebten im
    vergangenen Jahr rund 520 Millionen Kinder in Konfliktgebieten. Das sind
    so viele wie noch nie seit Beginn der Erhebungen 2005 und entspricht
    jedem fünften Kind weltweit. Dabei stieg die Zahl schwerer Verbrechen
    gegen Kinder in Konflikten um 30 Prozent auf über 41.000 Fälle. Mehr als
    die Hälfte dieser Fälle ereignete sich in Gaza und den palästinensischen
    Gebieten, der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria und Somalia. Save
    the Children forderte angesichts der Rekordzahlen mehr politischen
    Einsatz zum Schutz von Kindern. "Es ist ein Skandal, dass Staaten mehr
    Geld für Waffen als für den Schutz von Kindern ausgeben", sagte
    Geschäftsführer Florian Westphal.

    Außerdem im Update: Das Bundesverfassungsgericht hat die 2022 im Zuge
    der Coronapandemie beschlossene Triage-Regelung im
    Infektionsschutzgesetz für verfassungswidrig erklärt. Diese regelt, wer
    bei knappen medizinischen Ressourcen vorrangig behandelt wird. Zwei
    Verfassungsbeschwerden von 14 Intensiv- und Notfallmedizinern hatten
    Erfolg. Die Kläger kritisierten vor allem das Verbot der sogenannten
    Ex-post-Triage. Wie der rechtl…

  12. Kann ein Linker erst New York und dann die Demokraten retten?

    4 november 2025 · 13 min

    Afspelen
    In New York wird heute ein neuer Bürgermeister gewählt. Und Zohran
    Mamdani hat gute Chancen, Geschichte zu schreiben. Der 34-Jährige könnte
    als erster Muslim das Amt übernehmen. Mamdani gehört den Democratic
    Socialists of America an und damit dem linken Flügel der Demokraten. In
    New York ist die Begeisterung für ihn groß, doch im demokratischen
    Establishment gibt es Kritik: Mamdani sei zu links, zu radikal und zu
    unerfahren. Rieke Havertz ist internationale Korrespondentin und
    Co-Gastgeberin des Podcasts "OK, America?". Im Podcast spricht sie
    darüber, welche Bedeutung ein Sieg für die Demokraten in den USA hätte
    und ob ein Linkskurs der gesamten Partei denkbar wäre.
    Lees meer

    Rentner sollen ab dem 1. Januar 2026 bis zu 2.000 Euro im Monat
    steuerfrei dazuverdienen dürfen – sofern sie fest angestellt sind. Das
    sieht der Gesetzentwurf zur sogenannten Aktivrente vor, den die
    Bundesregierung auf den Weg gebracht hat. Ziel ist es, mehr ältere
    Menschen in den Arbeitsmarkt zu bringen und dem Fachkräftemangel
    entgegenzuwirken. Ausgenommen von der Regel sind allerdings
    Selbstständige, Beamte sowie Beschäftigte in der Land- und
    Forstwirtschaft. Kritik für den Vorschlag kommt von allen Seiten.
    Gewerkschaften lehnen die Aktivrente ebenso ab wie Arbeitgeber. Carla
    Neuhaus aus dem Wirtschaftsressort erklärt, was die Argumente dafür und
    dagegen sind und ob der Gesetzesentwurf den Fachkräftemangel lindern
    kann.

    Und sonst so? Süßes Gemüse: Bitter für die Gesundheit

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Zohran Mamdani: Warum die Wahl in New York die USA verändern könnte

    Bürgermeisterwahl in New York: Der rote Zohran

    Porträt: Linker Favorit für New Yorks Rathaus: Das ist Zohran Mamdani

    Arbeiten im Rentenalter: Kabinett beschließt Aktivrente mit 2.000 Euro
    Steuerfreibetrag

    Rente: Das bedeuten die Regierungspläne…

  13. Update: Deutschland sucht weiter nach dem perfekten Ort für Atommüll

    3 november 2025 · 10 min

    Afspelen
    In Deutschland stockt die Suche nach einem Atommüll-Endlager. Seit 2017
    untersucht die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den Untergrund
    des Landes, mehr als die Hälfte der Flächen wurde als ungeeignet
    aussortiert, es gibt noch keine konkreten Standorte. Solange lagert
    der hoch radioaktive Abfall in über 1.300 Castorbehältern, die auf 16
    Zwischenlager verteilt sind. Die Suche gestaltet sich auch deshalb
    schwierig, weil die Widerstände groß sind. Einige Bundesländer, etwa
    Bayern, schließen ein Endlager auf ihrem Gebiet kategorisch aus. Die BGE
    hat nun einen Zwischenbericht vorgestellt und dabei die Regionen weiter
    eingegrenzt, die für ein mögliches Endlager infrage kommen. Eine
    Entscheidung über den Standort wird aber erst 2050 bis 2074 erwartet.
    Welche Eigenschaften das perfekte Endlager haben muss und warum, ordnet
    ZEIT-Autor Dirk Asendorpf im Podcast ein.
    Lees meer

    Nach den Aussagen von Außenminister Johann Wadephul (CDU), dass in
    Syrien wegen der massiven Zerstörung derzeit kein würdiges Leben möglich
    sei, ist innerhalb der Union eine Debatte über Abschiebungen und
    Rückführungen entbrannt. Der Außenminister hatte nach einem Besuch in
    Syrien erklärt, er glaube nicht an eine schnelle Rückkehr vieler
    Flüchtlinge, da große Teile des Landes verwüstet seien. Einige
    Parteikollegen widersprachen nun und forderten eine Strategie zur
    Rückführung. Die Bundesregierung spricht unterdessen von einem
    "Scheinkonflikt". Laut Regierungssprecher Stefan Kornelius arbeite man
    an der Stabilisierung Syriens, um langfristig Voraussetzungen für
    Rückführungen zu schaffen.

    Außerdem im Update: Im Norden Afghanistans hat ein Erdbeben der Stärke
    6,3 mindestens 27 Menschen das Leben gekostet. Das Beben lag in etwa 28
    Kilometern Tiefe und traf vor allem die Region um die Stadt
    Masar-i-Scharif.

    Und sonst so? Welche Parteien im Bundestagswahlkampf 2025 von den
    Algorithmen der sozialen Medien bevorzugt wurden. Spoiler: Sie haben
    keine Regierungsverantwortung.

    Moderation und Produktion: Roland Jod…

  14. Wie der Inselstaat Tuvalu langsam im Meer versinkt

    3 november 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der Pazifikstaat Tuvalu mit rund 11.000 Einwohnern droht unbewohnbar zu
    werden. Der Inselstaat liegt nur knapp über dem Meeresspiegel, und
    Klimaprognosen gehen davon aus, dass Tuvalu in wenigen Jahrzehnten
    vollständig überflutet sein könnte. Australien hat Tuvalus Bevölkerung
    ein sogenanntes Klimavisum zugesagt, das ihnen eine Zuflucht bieten
    soll. Wie die Einheimischen darauf reagieren, ordnet ZEIT-Reporterin
    Katharina Meyer zu Eppendorf ein.
    Lees meer

    In Rio de Janeiro haben rund 2.500 Einsatzkräfte zwei Favelas gestürmt.
    Ziel der Großrazzia war der mutmaßliche Drogenboss Edgar Alves de
    Andrade. Der Polizeieinsatz gilt als einer der blutigsten in Brasilien.
    Mindestens 121 Menschen wurden dabei getötet. Das Verbrechersyndikat
    reagierte mit Gegenwehr, setzte Barrikaden und Autos in Brand und griff
    die Polizei mit Sprengsätzen und Schusswaffen an.
    Menschenrechtsorganisationen fordern nun eine unabhängige
    Untersuchung des Einsatzes. Und die Anwohner protestieren gegen die
    übermäßige Polizeigewalt. ZEIT-Autor:in Azadê Peşmen ordnet ein, wie
    sich der Einsatz auf das Land auswirkt.

    Und sonst so: Kuckucksuhr als Kulturerbe

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge

    Klimavisum für Tuvalu: Nichts wie weg?

    Erderwärmung: Meeresspiegel steigt schneller als in den vergangenen
    4.000 Jahren

    Australisches Klimavisum: Kann Australien diese Menschen retten? Und
    will es das überhaupt?

    Australien: Mehr als 80 Prozent der Bürger von Tuvalu beantragen
    Klimaasyl

    Klimaschutz: EU-Umweltminister einigen sich auf Absichtserklärung für
    Klimaplan

    COP30 in Belém: Diplomaten im Sex-Motel

    Brasilien: Mehr als 60 Tote bei Polizeieinsatz in Rio de Janeiro

    Nach blutigem Polizeieinsatz: Polizei in Rio: Neun Drogenchefs unter den
    rund 120 Toten

    Drogenkriminalität: Favela…

  15. Wo steht die deutsche Nahostpolitik?

    2 november 2025 · 13 min

    Afspelen
    Bundesaußenminister Johann Wadephul reiste in der vergangenen Woche nach
    Jordanien, Syrien, Bahrain und in den Libanon. Dabei stand Israel
    eigentlich nicht auf seinem Plan, doch auf dem Rückflug seiner
    mehrtägigen Nahostreise legte Wadephul einen Stopp in Tel Aviv ein.
    Seine Gesprächspartner in Jordanien, Syrien und im Libanon hatten ihn
    gebeten, Botschaften an die israelische Regierung zu übermitteln. Für
    einen dauerhaften Frieden in der Region forderte Wadephul im Libanon die
    Entwaffnung der Hisbollah. Paul Middelhoff aus dem Politikressort der
    ZEIT hat den Außenminister auf seiner Reise begleitet. Im Podcast ordnet
    er ein, was Wadephul auf seiner Reise erreichen konnte und wie sich sein
    Verhältnis und Umgang mit den Ländern im Nahen Osten von seiner
    Amtsvorgängerin Annalena Baerbock unterscheiden.
    Lees meer

    Am kommenden Dienstag wählt New York einen neuen Bürgermeister. Der
    amtierende Bürgermeister Eric Adams hatte seine erneute Kandidatur nach
    einem Korruptionsskandal zurückgezogen. Laut aktuellen Umfragen hat der
    Demokrat Zohran Mamdani gute Chancen, der erste muslimische
    Bürgermeister New Yorks zu werden. Der 34-Jährige hat US-Präsident
    Donald Trump klar den Kampf angesagt, der Mamdani als einen
    "hundertprozentig kommunistischen Irren" bezeichnete. Trump drohte auch,
    ihm die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Wie die Chancen für Mamdani
    stehen, welche Pläne er in seinem Amt gerne verfolgen würde und warum
    sich Mamdani so deutlich gegen Trump positioniert, analysiert Lenz
    Jacobsen aus dem Politischen Feuilleton der ZEIT.

    Und sonst so: 22 Stunden Bach-Orgelkonzert

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Frieden in Nahost: Gaza ohne Hamas?

    Deutsch-israelische Beziehungen: Deutschland braucht mehr Empathie für
    Israel – und mehr Distanz

    Libanon: Wadephul fordert Waffenniederlegung von Hisbo…

  16. Plötzlich ohne Krankenversicherung

    1 november 2025 · 13 min

    Afspelen
    In den USA dauert der Shutdown der Regierung nun seit vier Wochen an.
    US-Präsident Präsident Donald Trump will mit drastischen Kürzungen den
    Staatsapparat verkleinern. Die Demokraten verweigern ihre Zustimmung zum
    Übergangsbudget, solange die Subventionen für Krankenversicherungen aus
    der Pandemiezeit nicht verlängert werden. Diese Subventionen ermöglichen
    es Millionen Menschen mit niedrigem Einkommen, sich über den Affordable
    Care Act (Obamacare) zu versichern. Die Republikaner unter
    Präsident Donald Trump lehnen das ab. Läuft die Unterstützung wie
    geplant zum Jahresende aus, steigen ab 2026 die monatlichen Prämien für
    viele Versicherte. ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble analysiert, ob es
    doch noch zu einer Einigung kommen könnte.
    Lees meer

    Die AfD streitet mit dem Bundestag um 2,3 Millionen Euro. Der Betrag
    stammt aus einer Spende eines Österreichers, die Anfang 2025 an die
    Partei ging . Nach Einschätzung der Bundestagsverwaltung soll das Geld
    jedoch vom deutsch-schweizer Milliardär Henning Conle stammen. Die
    Parlamentsverwaltung wertete die Zuwendung deshalb als verbotene
    Strohmannspende und behielt das Geld ein. Die AfD klagt nun vor dem
    Berliner Verwaltungsgericht auf Rückzahlung und argumentiert, der
    Bundestag habe den Verdacht einer Strohmannspende nicht eindeutig
    belegt. Wie es nun weitergeht und wie die Entscheidung des Gerichts
    ausfallen könnte, ordnet Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der
    ZEIT, ein.

    Und sonst so? Franzose singt für Tiere

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf Whatsapp.

    Weitere Links zur Folge:

    US-Shutdown: US-Regierung beginnt mit Massenentlassungen wegen des
    Shutdowns

    US-Haushaltsstreit: Trump droht den Demokraten mit "irreversiblen"
    Schritten

    Shutdown in den USA: US-Bundesrichterin verbietet Trump-Regierung…

  17. Update: Ein Prinz weniger im britischen Königshaus

    31 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Der britische König Charles hat seinem Bruder Andrew alle Titel
    entzogen. Künftig soll er nur noch als Mister Andrew Mountbatten-Windsor
    auftreten. Grund für den Schritt: die anhaltenden Missbrauchsvorwürfe im
    Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal. Andrew soll Virginia Giuffre,
    eines der bekanntesten Opfer, als Minderjährige mehrfach sexuell
    missbraucht haben. Die Vorwürfe wurden bereits 2015 öffentlich, jetzt
    wurde die Kritik lauter. Im Oktober tauchten E-Mails auf, die zeigen,
    dass Andrew deutlich länger Kontakt zu Epstein hatte, als er bisher
    eingeräumt hatte. Jochen Bittner, ZEIT-Auslandskorrespondent in London,
    ordnet ein, wie konsequent Charles' Entscheidung wirklich ist und welche
    Konsequenzen durch Strafverfolgungsbehörden noch folgen könnten.
    Lees meer

    Außenminister Johann Wadephul ist auf Nahostreise. Seine Stationen
    bislang: Jordanien, Syrien und Libanon. Dort forderte er heute die
    zügige Entwaffnung der Hisbollah. Für einen dauerhaften Frieden müsse
    die vom Iran unterstützte Miliz bis Jahresende ihre Waffen niederlegen.
    Diesem Zeitplan hat die Hisbollah allerdings nie zugestimmt. Gestern
    zeigte er sich in Syrien in einem Vorort von Damaskus tief erschüttert
    vom Ausmaß der Zerstörung durch den syrischen Bürgerkrieg. Eine
    kurzfristige Rückkehr von Geflüchteten sei deshalb nur sehr
    eingeschränkt möglich, so Wadephul. Paul Middelhoff aus dem
    Politikressort ist mit vor Ort und erklärt, welche Ziele Wadephul auf
    der Reise verfolgt.
    Außerdem im Update: In der Karibik sind durch Hurrikan Melissa
    mindestens 50 Menschen gestorben, weitere werden vermisst. Vor allem
    Jamaika, Kuba und Haiti wurden schwer getroffen.

    Chinas Staatschef Xi Jinping hat auf dem Gipfel der
    Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) vor wachsenden
    Risiken für globale Lieferketten gewarnt.

    Zwei Tage nach der Wahl in den Niederlanden steht der Wahlsieger fest:
    die linksliberale D66. Nach vorläufigen Wahlergebnissen liegt sie vor
    der rechtspopulistischen PVV von Geert Wilders.

    Und sonst so…

  18. Rechtspopulismus Ade in den Niederlanden?

    31 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    Bei der Parlamentswahl in den Niederlanden liegen die Demokraten 66
    (D66) und die Partei für die Freiheit (PVV) von Geert Wilders laut
    Hochrechnungen mit jeweils 26 Sitzen gleichauf. Trotz des knappen
    Ergebnisses gilt eine Beteiligung von Geert Wilders an der nächsten
    Regierung als unwahrscheinlich. Der frühere
    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bewertete das Ergebnis als
    Rückkehr der Niederlande „in die Mitte Europas“. Das Wahlergebnis wird
    in Europa als Signal politischer Stabilität gesehen, nachdem zuvor ein
    Rechtsruck befürchtet worden war. Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent
    der ZEIT, analysiert, was das über den Umgang mit Rechtspopulisten
    aussagt.
    Lees meer

    In der Europäischen Union formiert sich zunehmender Widerstand gegen die
    geplante Ausweitung des Emissionshandels. Mehrere Mitgliedstaaten,
    darunter Polen, fordern eine Verschiebung auf 2030, um soziale und
    wirtschaftliche Belastungen zu vermeiden. Bundeskanzler Friedrich
    Merz sprach sich für einen „weichen Einstieg“ in die nächste Stufe des
    Klimaschutzes aus. Der Emissionshandel hat seit seiner Einführung 2005
    den CO₂-Ausstoß der Energiewirtschaft um rund 50 Prozent reduziert. Was
    eine Abschwächung für die europäischen Klimaziele bedeuten würde, ordnet
    Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der ZEIT ein.

    Und sonst so? Kein Tempolimit für Fußgänger

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Weitere Links zur Folge:

    Niederlande: Neuwahl ohne klare Favoriten

    Parlamentswahl in den Niederlanden: Vorsprung von Wilders' Partei in
    Umfrage deutlich verkleinert

    Wahl in den Niederlanden: Wilders' Rechtspopulisten und Linksliberale
    bei Neuwahlen gleichauf

    Dick Schoof: Ministerpräsident kündigt Neuwahl in den Niederlanden an

    Niederlande: Rechtspopulist …

  19. Update: Tausche Sojabohnen gegen Seltene Erden

    30 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben sich
    bei einem Treffen im südkoreanischen Busan auf eine Senkung der
    US-amerikanischen Zölle auf chinesische Importwaren um zehn
    Prozentpunkte geeinigt. Die USA hatten zuletzt 57 Prozent Zölle gegen
    China erhoben, da das Land nicht genug gegen den grenzüberschreitenden
    Drogenhandel mit Fentanyl in die USA unternehme. Donald Trump sagte, die
    beiden Staaten hätten sich zudem über die Lieferung von Seltenen Erden
    von China an die USA für zunächst ein Jahr geeinigt. Außerdem ergänzte
    er, China habe zugestimmt, "riesige Mengen" an Sojabohnen und anderen
    Agrarprodukten aus den USA zu kaufen. Ist das nun der von Trump
    angekündigte “Deal für alles”? Das kann der China-Korrespondent der
    ZEIT, Jens Mühling, einschätzen.
    Lees meer

    Kurz vor seinem Treffen mit Xi Jinping hatte US-Präsident Donald Trump
    auf seiner Plattform Truth Social die sofortige Wiederaufnahme von
    Atomwaffentests angekündigt. Die Entscheidung begründete er mit den
    Nuklear-Testprogrammen anderer Länder. Er habe das
    US-Verteidigungsministerium –von ihm als "Kriegsministerium" bezeichnet
    – angewiesen, den Testprozess "unverzüglich" zu starten, schrieb Trump.
    Die USA haben seit mehr als 30 Jahren keine Atomwaffen mehr getestet.
    Was wäre die Folge, würden die USA nun wieder mit Atomwaffentests
    beginnen? Das ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble,
    ein.

    Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zum ersten
    Mal in seiner Amtszeit die Türkei besucht und Präsident Recep Tayyip
    Erdoğan in Ankara getroffen. Die beiden sprachen über Friedensbemühungen
    in Gaza, den Ukrainekrieg, die Rüstungskooperation und Rückführungen von
    Migranten in die Türkei und nach Syrien.

    Nach dem Juwelendiebstahl im Louvre sind nach Angaben der französischen
    Staatsanwaltschaft fünf weitere Verdächtige gefasst worden. Zuvor hatten
    zwei Tatverdächtige teilweise gestanden. Die Beute bleibt verschwunden.

    Und sonst so? Sind Boyfriends jetzt cringe?

    Moderati…

  20. Merz' Besuch in der Türkei

    30 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    Im Sudan haben RSF-Milizen die Provinzhauptstadt Al-Faschir eingenommen.
    Es gibt Berichte von Massakern an der Zivilbevölkerung. Die Stadt war
    über 500 Tage von den paramilitärischen Kämpfern belagert worden, nun
    hat sich die sudanesische Armee zurückgezogen und Hunderttausende
    fliehen vor den RSF. Wieso die internationale Gemeinschaft nicht in den
    Konflikt eingreift und ob dem Sudan eine erneute Spaltung bevorsteht,
    weiß Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist zum ersten Mal seit seinem
    Amtsantritt in die Türkei. Merz will große geopolitische Themen
    besprechen und das deutsch-türkische Verhältnis wieder verbessern. Was
    der Kanzler konkret in der Türkei erreichen will und wieso das Land für
    Deutschland so wichtig ist, weiß Marion Sendker, Autorin für die ZEIT in
    Istanbul.

    Und sonst so? Eine 92-Jährige trickst Trickbetrüger aus.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Ole Pflüger, Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Türkei: Türkisches Gericht erlässt weiteren Haftbefehl gegen Ekrem
    İmamoğlu

    Sudan: Nun droht ein Völkermord mit Ansage

    Krieg im Sudan: Die Vergessenen

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  21. Update: War's das schon wieder mit dem Friedensplan?

    29 oktober 2025 · 8 min

    Afspelen
    Nach den Angriffen Israels im Gazastreifen in der vergangenen Nacht ist
    die Zahl der Toten auf mehr als 100 gestiegen, darunter 35 Kinder. Das
    geht aus Angaben des Zivilschutzes der Hamas hervor. Israels Armee
    begründete den Angriff damit, dass die Hamas den Waffenstillstand
    gebrochen habe. Ab sofort will die Armee die Waffenruhe aber wieder
    einhalten. US-Präsident Donald Trump hat den Angriff Israels verteidigt:
    "Sie haben einen israelischen Soldaten getötet", sagte er über die
    Hamas. "In so einem Fall sollte man zurückschlagen." Was die Angriffe
    für den Friedensplan zwischen Israel und der Hamas bedeuten könnten,
    erklärt Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin der ZEIT.
    Lees meer

    Die Federal Reserve – die Zentralbank der USA – entscheidet am heutigen
    Mittwoch über den Leitzins der USA. Fachleute gehen davon aus, dass der
    Zins zum zweiten Mal in etwas mehr als einem Monat vorsichtig gesenkt
    wird. Der Effekt: Banken können günstigere Kredite vergeben. Uwe Jean
    Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT, hält einen erneuten
    Zinsschnitt für vertretbar. Und warnt schon jetzt vor dem, was im
    kommenden Jahr passieren könnte. Schon länger drängt Trump den Chef der
    Federal Reserve, Jerome Powell, zu einer drastischen Zinssenkung. Nach
    Powells Amtszeit könnte Trump den Chefposten der Zentralbank mit
    jemandem aus dem eigenen politischen Lager besetzen.

    Die Bundesregierung hat beschlossen, den Mindestlohn schrittweise zu
    erhöhen. Bis zum 1. Januar 2026 soll er von aktuell 12,82 Euro auf 13,90
    Euro ansteigen. Ein Jahr später folgt dann eine weitere Erhöhung auf
    14,60 Euro. Weder der Bundestag noch der Bundesrat müssen der Erhöhung
    zustimmen. Damit steigt der Mindestlohn so stark wie nie seit seiner
    Einführung. Am Ende könnten 6,6 Millionen Arbeitnehmerinnen und
    Arbeitnehmer profitieren.

    Und sonst so? Die Pille danach gibt es in England ab sofort kostenlos.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts fi…

  22. "Viele rechnen damit, dass sie schon bald wieder wählen müssen"

    29 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    In den Niederlanden wird am Dienstag ein neues Parlament gewählt. Es ist
    bereits die zweite Wahl innerhalb von zwei Jahren, nachdem die rechte
    Vierparteienregierung unter Führung der Partei für die Freiheit (PVV)
    von Geert Wilders zerbrochen war. Wilders' Partei führt die Umfragen
    zwar weiterhin an, aber keine der anderen großen Parteien will mit ihm
    eine Regierung bilden. Hinter Wilders liegt das rot-grüne
    Parteienbündnis um den ehemaligen Vizepräsidenten der EU-Kommission,
    Frans Timmermans. Aber auch für Timmermans könnte die Regierungsbildung
    schwer werden. Wer bringt eine Koalition zustande? Und welche Themen
    haben den Wahlkampf bestimmt? Diese und weitere Fragen beantwortet Sarah
    Tekath, Journalistin in den Niederlanden.
    Lees meer

    Die Bundesregierung will ab dem kommenden Jahr die Mehrwertsteuer für
    die Gastronomie von 19 auf sieben Prozent senken. Damit will sie vor
    allem den gestiegenen Kosten der Branche Rechnung tragen. Gerade bei
    Energie und Lebensmitteln sind die Preise teilweise enorm gestiegen.
    Aber: Vor allem Ländern und Kommunen werden die Steuerausfälle wehtun.
    Allein für das kommende Jahr wird die Summe für Bund, Länder und
    Kommunen auf rund 3,6 Milliarden Euro geschätzt. Ein Ausgleich vom Bund
    ist dafür nicht vorgesehen. Außerdem wird kritisiert, dass von der
    Maßnahme nur Menschen profitieren, die es sich leisten können, essen zu
    gehen. Menschen mit geringem Einkommen hätten dagegen nichts davon. Ist
    die Reform also ein guter Schritt oder rausgeschmissenes Geld? Und
    inwieweit profitieren die Gäste im Restaurant oder Café überhaupt von
    der niedrigeren Steuer? Jurik Caspar Iser, Wirtschaftsredakteur der
    ZEIT, fasst die Argumente dafür und dagegen zusammen.

    Und sonst so? Warum die trockenste Wüste der Welt gerade aufblüht.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Lin…

  23. Update: Was geschah im Militärgefängnis Sde Teiman?

    28 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die Hamas wirft der israelischen Armee vor, palästinensische Gefangene
    gefoltert zu haben. Von den rund 150 palästinensischen Leichen, die
    Israel seit dem Waffenstillstand zurückgegeben habe, zeigten viele
    Spuren von Folter, so die von der Hamas kontrollierte
    Gesundheitsbehörde. Auch Menschenrechtsorganisationen erheben Vorwürfe.
    Israels Armee weist diese aber zurück: Man handle strikt im Einklang mit
    dem Völkerrecht. Podcast-Redakteurin Helena Schmidt ist in Israel den
    Vorwürfen nachgegangen.
    Lees meer

    Der weltgrößte Onlinehändler Amazon streicht rund 14.000 Arbeitsplätze.
    Grund hierfür seien Änderungen in der Unternehmensstruktur und der
    Einsatz von künstlicher Intelligenz. Wieso streicht das Unternehmen
    trotz gut laufender Geschäfte so viele Stellen? Und ist der Einsatz von
    KI wirklich der Grund? Diese und weitere Fragen beantwortet Zacharias
    Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.

    Der Hurrikan Melissa steuert auf Jamaika zu und könnte verheerende
    Zerstörung anrichten. Melissa gehört als Hurrikan der Kategorie 5 mit
    Windgeschwindigkeiten von 280 Kilometern pro Stunde zu den schwersten je
    beobachteten Wirbelstürmen über dem Atlantik. Das Zentrum des Sturms
    wird die Karibikinsel voraussichtlich am Nachmittag oder frühen Abend
    deutscher Zeit aus Südwesten treffen. Elena Erdmann aus dem
    Wissensressort der ZEIT erklärt, warum Melissa so gefährlich ist.

    Und sonst so? Das "Likör ohne Ei" darf weiterhin so heißen.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Sde Teiman: Gefängnis außer Kontrolle

    Amazon: Amazon streicht rund 14.000 Stellen

    Amazon-Cloud: Alle abhängig von Amazon (und Google und Microsoft)

    Hurrikan Melissa: So sieht es im Zentrum des Hurrikans aus

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls …

  24. Wie lassen sich Terrororganisationen entwaffnen?

    28 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    Im Libanon wächst der Druck auf die Regierung, die schiitische Miliz
    Hisbollah zu entwaffnen. Im November 2024 wurde eine Waffenruhe
    vereinbart, doch sie wird immer wieder durchbrochen. Zuletzt hat
    Israel erneut Ziele im Süden des Landes aus der Luft angegriffen.
    Elf Menschen sind laut dem libanesischen Gesundheitsministerium seit dem
    23. Oktober getötet worden. Israel und die USA fordern eine vollständige
    Entwaffnung der Miliz. Das lehnt Hisbollah-Anführer Naim Kassim mit
    Verweis auf die israelischen Angriffe ab und droht mit einem
    Bürgerkrieg. Warum es immer wieder zu Angriffen kommt und was sich
    daraus über die Waffenruhe in Gaza lernen lässt, erklärt Stella
    Männer. Sie berichtet aus Beirut als Korrespondentin für die arabische
    Welt.
    Lees meer

    Vor sechs Jahren wurde Selimchan Changoschwili, ein
    tschetschenischstämmiger Georgier, in Berlin von einem russischen
    Auftragsmörder erschossen. Die Tat wurde als Tiergartenmord bekannt. Nun
    wurde sein Bruder samt Familie nach Georgien abgeschoben, nachdem das
    Verwaltungsgericht Potsdam im Herbst 2024 Eilanträge gegen die
    Abschiebung abgelehnt hatte. Im prorussisch regierten Georgien fürchtet
    die Familie nun um ihre Sicherheit – denn die Polizei geht brutal gegen
    die tschetschenische Minderheit vor, zu der auch die Changoschwilis
    gehören. Unsere Politikredakteurin Alice Bota hat die Familie dieses
    Jahr getroffen und erklärt, warum sie trotz der Bedrohung abgeschoben
    wurde und ob Deutschland noch einlenken könnte.

    Und sonst so? Wer verwechselt Eierlikör und "Likör ohne Ei"?

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Nahost: Libanon beginnt mit Entwaffnung von Milizen in
    Flüchtlingslager

    Hisbollah: Libanons Regierung beschließt Entwaffnung von Milizen

    Libanon: Hisbollah-Chef verweigert Entwaffnung seiner Miliz

    Abschiebung nach Georgien: Ist Deutschl…

  25. Update: Zehn Sozialdemokraten wollen einen Stadtbild-Gipfel

    27 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Als Reaktion auf die anhaltende Stadtbild-Debatte fordern zehn
    SPD-Bundestagsabgeordnete nun einen Gipfel im Kanzleramt. Bundeskanzler
    Friedrich Merz (CDU) solle mit Vertretern von Kommunen und Verbänden
    Lösungsansätze diskutieren. Die zehn SPD-Bundestagsabgeordneten haben
    einen Acht-Punkte-Plan zur Diskussion um die Aussage von Merz
    verfasst und fordern eine Versachlichung der Diskussion.
    Hauptstadt-Korrespondent Robert Pausch ordnet ein.
    Lees meer

    Ein türkisches Gericht hat einen weiteren Haftbefehl gegen Ekrem
    İmamoğlu, den bereits inhaftierten Istanbuler Bürgermeister, erlassen.
    Laut der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anatol werden
    ihm "politische Spionage" sowie Bestechung vorgeworfen. Wie ist dieser
    neue Haftbefehl gegen İmamoğlu einzuordnen? Und wie steht es um die
    Demokratie in der Türkei? Ihre Einschätzung dazu gibt Marion Sendker ab.

    Außerdem im Update: In der belagerten Provinzhauptstadt Al-Faschir im
    Bürgerkriegsland Sudan sitzen nach Angaben der Vereinten Nationen
    derzeit Hunderttausende Menschen fest. Die Sub-Sahara-Expertin der ZEIT,
    Andrea Böhm, schätzt die Lage im Podcast ein.

    Und sonst so? George Clooney und der Louvre-Einbruch

    Außerdem: Sehen Sie die Hosts der ZEIT-Podcasts live im ZEIT Podcast
    Club

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Diskussion um Stadtbild: SPD schlägt Gipfeltreffen zum Stadtbild im
    Kanzleramt vor

    Friedrich Merz: Union kritisiert SPD für Teilnahme an
    Stadtbild-Demonstration

    Stadtbild-Debatte: SPD-Generalsekretär kritisiert Schuldzuweisungen an
    Migranten

    Türkei: Türkisches Gericht erlässt weiteren Haftbefehl gegen Ekrem
    İmamoğlu

    Prozess gegen Ekrem İmamoğlu: Worum geht es im Prozess um İmamoğlus
    Universitätsdiplom?

    Bürgerkrieg im Sudan: Hunderttausende sitzen laut UN wegen Kämpfen in
    Provinzhauptstadt fest

    Krieg im Sudan: Die Vergessenen

    Sie wollen mehr exklus…

  26. Trump läuft sich warm für das Treffen mit Xi

    27 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    Auf seiner Asientour ist US-Präsident Donald Trump am heutigen Montag
    von Malaysia weiter nach Japan gereist. In der Hauptstadt Tokio will er
    den japanischen Kaiser Naruhito treffen. Am Dienstag ist außerdem ein
    Treffen mit der neuen nationalkonservativen Ministerpräsidentin Sanae
    Takaichi geplant. Als wichtigster Termin der Reise gilt allerdings das
    Treffen mit Chinas Machthaber Xi Jinping am Donnerstag. Es soll am Rande
    des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC)
    stattfinden. Sprechen wollen Trump und Xi darüber, wie sie den
    Handelskonflikt zwischen ihren beiden Ländern beilegen können. Nach
    Vorgesprächen in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur haben sich beide
    Seiten vorsichtig optimistisch gegeben. Die chinesische Delegation
    sprach von einer "vorläufigen Einigung", ohne allerdings auf die Inhalte
    einzugehen. Wie diese Einigung aussehen könnte, erklärt Heike Buchter,
    Korrespondentin im New Yorker Büro der ZEIT. Außerdem erläutert sie,
    warum ein Deal mit Xi für Trump auch innenpolitisch wichtig wäre und wie
    er sich auf das Treffen am Donnerstag vorbereitet.
    Lees meer

    Wenn das deutsche Gesundheitssystem ein Patient wäre, würde er unter
    vielen Krankheiten gleichzeitig leiden: klamme Krankenkassen, steigende
    Ausgaben für Medikamente, zu teure Krankenhäuser und zu lange
    Wartezeiten beim Facharzt. Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen und ein
    drohendes Zwei-Milliarden-Loch in der gesetzlichen Krankenversicherung
    zu schließen, hat die schwarz-rote Bundesregierung in den vergangenen
    Wochen ein Sparpaket beschlossen. Es sieht vor, dass die Krankenhäuser
    im kommenden Jahr bei der Vergütung auf 1,8 Milliarden Euro verzichten.
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will so erreichen, dass
    die Krankenkassenbeiträge zum Jahreswechsel nicht steigen. Carla Neuhaus
    ist skeptisch, ob das tatsächlich klappt. Im Nachrichtenpodcast erklärt
    die Gesundheitsexpertin aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT, was sich
    grundsätzlich ändern müsste, um den Patienten dauerhaft zu…

  27. Wahl in Argentinien: Kettensäge oder Kurswechsel?

    26 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    In Argentinien steht die radikale Sparpolitik des libertären Präsidenten
    Javier Milei zur Abstimmung, denn das Land wählt am Sonntag Teile seines
    Kongresses neu. Für die Partei des durch die Kettensäge bekannt
    gewordenen Milei sieht es dabei nicht gut aus. Verliert Milei im
    Parlament zu viele Mandate, wird es für ihn noch schwerer, Mehrheiten zu
    organisieren und Dekrete am Kongress vorbei durchzusetzen. Wie geht es
    den Menschen in Argentinien wirklich? Und wieso gibt es Druck aus dem
    Ausland? Sophia Boddenberg, Autorin der ZEIT für Südamerika, ordnet ein.
    Lees meer

    Auch in München wird am Sonntag abgestimmt: Die Einwohner der
    bayerischen Landeshauptstadt entscheiden, ob sich ihre Stadt auf die
    Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele bewerben
    soll. München ist nicht die einzige Stadt, die eine Bewerbung erwägt.
    Auch Hamburg, Berlin und das Ruhrgebiet wollen die Spiele austragen. Wie
    entschieden wird, welche Stadt sich für Deutschland bewirbt und wie
    teuer so eine Bewerbung eigentlich ist, weiß Christof Siemes. Er ist
    Textchef der ZEIT mit dem Schwerpunkt Sport.

    Und sonst so? Hat die Zeitumstellung auch was Gutes?

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Parlamentswahl in Argentinien: "Geht Milei keine Kompromisse ein, wird
    es für ihn schwierig"

    Javier Milei in Washington, D. C.: Ist das "America First"?

    Bürgerentscheid in München: Ja mei, Olympia

    Deutsche Olympiabewerbung: München – oder nix

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für all…

  28. Spezial: Junge Menschen an die Front?

    25 oktober 2025 · 35 min

    Afspelen
    Nach dem Willen von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) soll die
    Bundeswehr bis zu 80.000 zusätzliche Soldatinnen und Soldaten in den
    kommenden Jahren rekrutieren. Der Grund dafür ist, dass die
    Bundesregierung Deutschland abwehrbereit machen möchte. Wie führende
    Fachleute bei der Bundeswehr und den Geheimdiensten geht auch Pistorius
    davon aus, dass Russland spätestens bis zum Jahr 2029 in der Lage sein
    könnte, Deutschland oder ein anderes NATO-Land direkt anzugreifen.
    Aktuell besteht die Truppe aus gut 180.000 Berufs- und Zeitsoldaten
    sowie Wehrdienstleistenden. Zwar hat die Bundeswehr in den vergangenen
    Jahren versucht, die Zahl ihrer aktiven Soldatinnen und Soldaten auf
    200.000 zu erhöhen – sie hat dieses Ziel allerdings bisher nicht
    erreicht. Deshalb wird in letzter Zeit wieder verstärkt über eine
    Wiedereinführung der seit 2011 ausgesetzten Wehrpflicht diskutiert.
    Lees meer

    Manche Menschen fürchten sich davor, gegen ihren Willen kämpfen zu
    müssen. Andere appellieren an die Verantwortung, den eigenen Staat zu
    verteidigen.

    Was spricht dafür und was dagegen, die Wehrpflicht wieder einzuführen?
    Und wie könnte die Bundeswehr es sonst schaffen, mehr Soldatinnen und
    Soldaten zu rekrutieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Hauke
    Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, in diesem
    Spezial von "Was jetzt?"

    Moderation: Moses Fendel

    Redaktion: Rita Lauter, Pia Rauschenberger

    Produktion: Markus Gläser

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Per Mail erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de. Alle Folgen können
    Sie hier hören.

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  29. Geht der Terror der Hamas im Gazastreifen weiter?

    25 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der Waffenstillstand zwischen Israel und Gaza steht immer noch auf
    wackligen Beinen. Um Frieden in die Region zu bringen, haben sich
    US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio bei ihrem
    Besuch in Israel für eine internationale Friedenstruppe (ISF)
    ausgesprochen. Diese müsse sich dabei aus Staaten zusammensetzen, mit
    denen "Israel sich wohlfühlt", sagte Rubio. Währenddessen bestimmte der
    Internationale Gerichtshof (IGH), dass Israel die Zivilbevölkerung im
    Gazastreifen mit Hilfsgütern versorgen müsse. Doch wie steht es seit der
    Waffenruhe um die Hamas? Menschen aus Gaza berichten, dass die
    Terrororganisation verstärkt auf den Straßen patrouilliert und
    Zivilisten tötet. Wie die Hamas personell und waffentechnisch momentan
    ausgerüstet ist und ob es überhaupt möglich ist, sie zu besiegen,
    analysiert Lea Frehse, Außenpolitikredakteurin der ZEIT.
    Lees meer

    In Deutschland verbreitet sich aktuell das H5N1-Virus, besser bekannt
    unter dem Namen Vogelgrippe, rasant. In den letzten zwei Wochen mussten
    laut dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) Hunderttausende Tiere
    notgeschlachtet werden. Die Tierseuche ist mittlerweile zwar das ganze
    Jahr über gegenwärtig, jedoch verbreitet sich das Virus jedes Jahr zur
    Zeit des Vogelzugs verstärkt. Dieses Jahr trifft es vermehrt Wildvögel,
    besonders Kraniche. Warum gerade die Kraniche diesen Herbst so betroffen
    sind, weiß ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Claudia Vallentin.

    Und sonst so: Das Dosenpfand feiert 25-jähriges Jubiläum.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Waffenruhe in Gaza: Jetzt zeigen sich die Lücken des Friedensplans

    Hamas: Der Terror geht weiter

    Blockade des Gazastreifens: IGH sieht Israel zu Grundversorgung von
    Menschen in Gaza verpflichtet

    US-Außenminister in Israel: Rubio: Israel muss sich mit
    Gaza-Friede…

  30. Update: Was ist an den Spionagevorwürfen gegen die AfD dran?

    24 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    In Thüringen hat die AfD zuletzt rund 40 parlamentarische Anfragen
    gestellt, etwa zu Themen wie Drohnenabwehr oder Wasserversorgung. Solche
    Anfragen sind ein übliches parlamentarisches Instrument, mit dem
    insbesondere die Opposition die Arbeit der Regierung hinterfragen und
    kontrollieren kann. Thüringens Innenminister Georg Maier äußert jedoch
    Bedenken angesichts der Häufigkeit und inhaltlichen Ausrichtung dieser
    Anfragen. Er vermutet, dass die AfD das parlamentarische Fragerecht
    missbrauche, um "gezielt unsere kritische Infrastruktur auszuforschen".
    Er unterstellt der AfD gezielte Spionage für den Kreml. Was an den
    Vorwürfen dran ist und wie die AfD darauf reagiert, weiß Tilman Steffen
    aus dem Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    "Wir haben ein massives Drogenproblem in Deutschland", warnte
    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt heute gemeinsam mit Holger Münch,
    Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), auf der Konferenz zu den
    Lagebildern der Drogen- und organisierten Kriminalität. Nach Angaben der
    Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat jeder zehnte Mensch in
    Deutschland ein Suchtproblem. Problematisch sei dabei die starke
    Ausbreitung von Crack und synthetischen Opioiden wie Fentanyl.
    Besorgniserregend sei auch, dass organisierte Kriminalität als
    Dienstleistung angeboten werde und dafür vermehrt Kinder und Jugendliche
    rekrutiert würden. Trotz Teillegalisierung mache Cannabis den größten
    Anteil an allen Rauschgiftdelikten aus. Dobrindt bezeichnet das Gesetz
    deshalb auch als "richtiges Scheißgesetz", denn es öffne kriminellem
    Drogenhandel "Tür und Tor".

    Außerdem im Update:

    Außenminister Johann Wadephul hat seine für zwei Tage
    geplante China-Reise kurzfristig abgesagt. Als Grund nannte das
    Auswärtige Amt, dass China keine weiteren Gesprächstermine bestätigt
    habe. Dabei, sagte eine Sprecherin, gäbe es gerade jetzt wichtigen
    Gesprächsbedarf – etwa zur Zusammenarbeit Chinas mit Russland und zu
    den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

    Was noch? Ey Friedr…

  31. Kleine Chips, große Probleme

    24 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Autoindustrie steht möglicherweise vor der nächsten Krise. Der
    weltgrößte Anbieter einfacher Halbleiter, Nexperia, kann derzeit nicht
    genügend Chips liefern. Nachdem die niederländische Regierung den
    Hersteller unter ihre Kontrolle gestellt hatte – zuvor war Nexperia Teil
    eines chinesischen Konzerns –, stoppte China die Ausfuhr bestimmter
    Chip-Komponenten. Das hat gravierende Folgen vor allem für europäische
    Autobauer, denn: Viele der betroffenen Bauteile werden in Steuergeräten
    und Batteriesystemen eingesetzt. Im Gespräch erklärt Marc Widmann aus
    dem Wirtschaftsressort der ZEIT was die Chip-Knappheit mit dem
    Handelskonflikt zwischen China und den USA zu tun hat und welche Auswege
    deutsche Autobauer wie VW derzeit suchen.
    Lees meer

    Wenn Frauen gezielt aufgrund ihres Geschlechts getötet werden, spricht
    man von einem Femizid. Meistens sind die Täter Partner oder
    Ex-Partner. Im Jahr 2024 alleine wurden laut ZEIT-Recherchen 104 Frauen
    von ihren (Ex-)Partnern getötet. Doch es gibt Beispiele, die zeigen,
    dass sich etwas ändern lässt: In Spanien ist die Zahl der getöteten
    Frauen seit 2004 um rund ein Drittel gesunken – von 72 Fällen damals auf
    48 im Jahr 2024. Wie hat das Land das geschafft? Welche politischen
    Maßnahmen, Schutzkonzepte und gesellschaftlichen Veränderungen haben
    dazu beigetragen? Darum geht es im Gespräch mit Salome Müller, die zu
    dem Thema recherchiert hat.

    Und sonst so? Die Macht des Staunens

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Ole Pflüger, Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Nexperia-Halbleiter: VW will drohenden Lieferausfall mit neuem
    Lieferanten abwenden

    Kfz-Gewerbe: Verband warnt vor Krise in der Autoindustrie durch fehlende
    Halbleiter

    Nexperia: Einfache Chips, riesiges Chaos

    Tötungsdelikte gegen Frauen 2024: Und dann malt er ein Herz mit ihrem
    Blut ans Fenster

    Femizide: Eine Fessel, die Frauen rettet
    …

  32. Update: Können Trumps Sanktionen Putin stoppen?

    23 oktober 2025 · 10 min

    Afspelen
    Um ihre Forderungen an Russland nach einem Waffenstillstand im Krieg
    gegen die Ukraine zu unterstreichen, haben die USA Sanktionen gegen zwei
    der größten russischen Ölkonzerne, Rosneft und Lukoil, verhängt. Scott
    Bessent, der US-Finanzminister, begründete in einer Mitteilung die
    Entscheidung mit Putins Weigerung, den "sinnlosen Krieg" zu beenden.
    Noch vor dem am heutigen Donnerstag stattfindenden EU-Gipfel einigten
    sich die EU-Staaten darauf, die Sanktionen gegen Russland zu
    verschärfen. Lässt sich Putin durch wirtschaftlichen Druck stoppen?
    Seine Einschätzung dazu teilt der Russland-Experte der ZEIT, Maxim
    Kireev.
    Lees meer

    In Budapest haben am heutigen Donnerstag anlässlich des ungarischen
    Nationalfeiertags Tausende Menschen demonstriert. Für die Demonstration
    hatte Péter Magyar mobilisiert. Der 44-Jährige ist der Spitzenkandidat
    der liberal-konservativen Tisza-Partei für die ungarischen
    Parlamentswahlen im kommenden Jahr. In Umfragen liegt er aktuell vor
    Orbán. Wie realistisch ein Wahlsieg Magyars im Frühjahr ist, ordnet der
    Auslandskorrespondent der ZEIT, Ulrich Ladurner, ein.

    Außerdem im Update: Die 169. Steuerschätzung hat nach Angaben des
    Finanzministeriums ergeben, dass bis 2029 33,6 Milliarden Euro mehr in
    die öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen fließen sollen
    als bisher angenommen. Von dieser Steigerung profitieren allerdings vor
    allem Länder und Kommunen, der Bund dahingegen wohl kaum.

    Und sonst so? Die ChatGPT-Prompts der Profis.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekrieg: USA sanktionieren Russlands größte Ölkonzerne

    EU und Russland: EU-Staaten einigen sich auf neues Sanktionspaket gegen
    Russland

    Péter Magyar: Orbáns ärgster Feind

    Viktor Orbán: Ministerpräsident von Ungarn

    Haushalt: So kommt die Steuerschätzung zustande

    Steuern: Steuerschätzer erwarten bis 2029 kau…

  33. Wie hält die SPD es mit der AfD?

    23 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    Im Ringen der Union um ihr Verhältnis zur AfD besteht die SPD weiterhin
    auf einer klaren Abgrenzung. SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil
    sagte, dies sei „eine Eintrittsbedingung in die Bundesregierung“
    gewesen. Am Montag sprach jedoch Brandenburgs SPD-Ministerpräsident
    Dietmar Woidke davon, eine Zusammenarbeit mit der AfD sei denkbar, wenn
    diese sämtliche Extremisten rauswerfe. Wie passen die Positionen
    zusammen? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Schlieben,
    politischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Mit dem Waffenstillstand im Gazastreifen wird auch die Zerstörung dort
    immer stärker sichtbar. Der Schwiegersohn des US-Präsidenten Trump,
    Jared Kushner, sagte nach einem Besuch sogar: „Es sah aus, als hätte
    eine Atombombe eingeschlagen.“ Eine Analyse der ARD hat nun ergeben,
    dass in Gaza-Stadt etwa 85 Prozent aller Gebäude beschädigt sind. Wer
    die Koordination des Wiederaufbaus übernimmt und woran es derweil am
    meisten fehlt, weiß Quynh Trần. Sie berichtet für die ZEIT aus Israel.

    Und sonst so? Mücken können überwintern. Verdammt …

    Außerdem: Sehen Sie die Hosts der ZEIT-Podcasts live im ZEIT Podcast
    Club

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Kai Schnier

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    SPD-Politikerin: Sie hat Angst – aber vertreiben lässt sie sich nicht

    CDU und AfD: Auf der Mauer, auf der Lauer

    Hamas: Der Terror geht weiter

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  34. Update: Warum sich Trump und Putin erst mal nicht treffen

    22 oktober 2025 · 8 min

    Afspelen
    Das geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem
    russischen Amtskollegen Wladimir Putin, bei dem weitere Gespräche über
    ein mögliches Ende des Ukrainekriegs geführt werden sollten, findet nun
    doch nicht statt. Trump sagte, er wolle "keine Zeit verschwenden" und
    werde "sehen, was passiert". Wieso ist das Treffen geplatzt? Und beharrt
    Putin auf seinen Maximalforderungen? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Maxim Kireev, Politikredakteur der ZEIT und Experte für
    Osteuropa.
    Lees meer

    Der Präsident des Reservistenverbands der Bundeswehr, Patrick Sensburg,
    geht im Kriegsfall von etwa 1.000 getöteten oder verwundeten Soldaten
    aus. Diese müssten dann durch Reservisten ersetzt werden, von denen es
    aktuell aber viel zu wenig gebe. Sensburg spricht sich daher für eine
    Wehrpflicht aus.

    Außerdem im Podcast: Das Europäische Parlament hat den Sacharow-Preis
    für Menschenrechte dieses Jahr an zwei inhaftierte Journalisten aus
    Osteuropa verliehen.

    Und sonst so? Update zum Kunstraub im Pariser Louvre

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Verhandlungen im Ukrainekrieg: Es wäre im Interesse beider Länder, zu
    verhandeln

    Menschenrechtspreis: EU-Parlament verleiht Sacharow-Preis an inhaftierte
    Journalisten

    Wehrpflicht: Wer töten will, muss sterben können

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  35. Ist der Stillstand in den USA Strategie?

    22 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    Bereits seit Anfang Oktober herrscht in den USA eine Haushaltssperre.
    Weil sich Republikaner und Demokraten nicht auf einen Übergangshaushalt
    einigen können, sind in einem sogenannten Shutdown etwa 750.000
    Mitarbeiter der Bundesbehörden zeitweise entlassen worden. Erstmals ist
    davon auch die Behörde für Atomwaffensicherheit betroffen. Wieso sich
    die Parteien blockieren und was für Folgen der Shutdown hat, weiß Heike
    Buchter. Sie ist Korrespondentin der ZEIT in den USA.
    Lees meer

    Russland hat das Eindringen seiner Drohnen auf polnisches Gebiet Anfang
    September für Desinformationskampagnen genutzt. Über verschiedene
    Webseiten und Social-Media-Kanäle wurde dem Westen Kriegstreiberei
    vorgeworfen, die Herkunft der Drohnen infrage gestellt und Skepsis
    gegenüber der polnischen Regierung gesät. Wie funktionieren die
    Kampagnen? Und wie kann sich Deutschland davor schützen? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts
    der ZEIT.

    Und sonst so? Mit der Ersthelfer-App schneller als der Notarzt sein und
    Leben retten.

    Moderation und Produktion:

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Kai Schnier

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Haushaltsstreit in den USA: Sie sollen den Schmerz spüren

    Bisherige US-Shutdowns: Wenn in Washington, D. C. nichts mehr geht

    Russische Propaganda: Wie Russland Desinformation zu Drohnenflügen über
    Polen streute

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  36. Update: Eine rechte Frau für Japan

    21 oktober 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die 64-jährige Sanae Takaichi von der regierenden Liberaldemokratischen
    Partei (LDP) ist die erste Frau, die eine Regierung Japans anführt. Sie
    gilt als nationalistische Hardlinerin. Ihre Amtszeit dürfte fragil
    werden, wirtschaftlich und politisch: Ihre Koalition verfügt über keine
    eigene Mehrheit. Wann brechen die Risse in der Koalition auf? Und wohin
    führt Takaichi Japan? Diese und weitere Fragen beantwortet Felix Lill,
    der für die ZEIT aus Asien berichtet.
    Lees meer

    Die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, mehr Gaskraftwerke
    in Deutschland zu bauen, stehen auf der Kippe. Die Ministerin will mit
    dem Bau mehrerer Gaskraftwerke einer sogenannten Dunkelflaute vorbeugen.
    Aber bei der EU-Kommission liegt eine Beschwerde vor. Der Bau sei in der
    Größenordnung gar nicht notwendig, die Bundesregierung würde den
    Wettbewerb verzerren und alte Energien bevorzugen. Wie viel Strom
    Deutschland im Ernstfall wirklich bräuchte und ob Reiches Pläne von der
    EU gekippt werden könnten, weiß Marc Widmann, Wirtschaftsredakteur der
    ZEIT.

    Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy hat seine
    Haftstrafe angetreten. Ein Gericht hatte ihn wegen illegaler
    Wahlkampffinanzierung durch den ehemaligen libyschen Machthaber Muammar
    al-Gaddafi zu fünf Jahren Haft verurteilt.

    Und sonst so? Ein kleines schwedisches Dorf ist Fußballmeister geworden.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren
    nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets
    sichern

    Weitere Links zur Folge:

    Wirtschaftsministerin: Reiches Kampf um Gaskraftwerke

    Katherina Reiche: Bremst sie die Energiewende?

    Japan unter Sanae Takaichi: Eine Frau an der M…

  37. Verliert die Ukraine den Donbass?

    21 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat im Ukrainekrieg einen Waffenstillstand
    entlang der aktuellen Front vorgeschlagen. Die Donbass-Region im Osten
    der Ukraine solle dafür "zerschnitten“ werden, sagte er im Gespräch mit
    Journalisten. Trump hat seinen Kurs im Ukrainekrieg damit erneut
    geändert. Wieso ist Trump von seinem Kurs gegen Putin abgekommen? Und
    was würde es für die Ukraine bedeuten, die Donbass-Region teilweise
    aufzugeben? Diese und weitere Fragen beantwortet Maxim Kireev,
    Politikredakteur der ZEIT.
    Lees meer

    Einbrecher haben aus dem Louvre-Museum in Paris mehrere Schmuckstücke
    aus der Sammlung Napoleons entfernt. Darunter von Diamanten übersäte
    Halsketten und Ohrringe sowie eine Brosche und eine Tiara. Die
    mutmaßlich vier Täter gelangten mit einer Hebebühne auf einen Balkon im
    ersten Stock des Louvre, brachen das Fenster auf und flohen auf
    Motorrollern. Was die Polizei schon herausgefunden hat und warum der
    Kunstraub so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, weiß Tobias Timm, Autor
    im Feuilleton der ZEIT.

    Und sonst so? Der erste Podcastclub der ZEIT: am 1. November live in
    Berlin

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren
    nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets
    sichern

    Weitere Links zur Folge:

    Geopolitik: Alarmstufe Grau

    Raub im Louvre: Ein Schock für Paris

    Kunstdiebstahl: Unser Krimi im Louvre

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    …

  38. Update: CDU und AfD – Freund oder Feind?

    20 oktober 2025 · 9 min

    Afspelen
    Nach der Klausurtagung des CDU-Präsidiums hat Bundeskanzler Friedrich
    Merz am heutigen Montagvormittag auf einer Pressekonferenz die
    Abgrenzung seiner Partei von der AfD betont. Mit Blick auf die im
    kommenden Jahr anstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg,
    Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sagte Merz:
    "Wahrscheinlich ist bei diesen Wahlen die AfD unser Hauptgegner." CDU
    und AfD hätten grundsätzlich verschiedene politische Überzeugungen. Die
    Rechtsaußen-Partei sei an Lösungen nicht interessiert, sondern wolle
    spalten und ausgrenzen, ergänzte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann.
    In der vergangenen Woche hatten mehrere aktive und ehemalige
    Unionspolitiker den Unvereinbarkeitsentschluss von 2018 infrage gestellt
    und für eine Öffnung zur AfD plädiert. Um der AfD den Nährboden zu
    entziehen, will die Bundesregierung nun Probleme lösen – aber welche?
    Das erklärt ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau.
    Lees meer

    Wegen der Bedrohung durch Russland wollen Deutschland und Island
    militärisch enger zusammenarbeiten. Verteidigungsminister Boris
    Pistorius war dafür heute in Reykjavík und wurde vom Nato-Partner mit
    offenen Armen empfangen. Beide Länder unterzeichneten eine
    Absichtserklärung, die eine engere Kooperation vorsieht: So soll die
    Bundeswehr künftig einen Stützpunkt für ihre Schiffe und U-Boote auf
    Island bekommen. Auch deutsche Aufklärungsflugzeuge könnten dort
    stationiert werden. Zudem wollen beide Staaten ihre Zusammenarbeit bei
    der Cyberabwehr ausbauen. Island sei als Tor zur Arktis in einer
    geografisch wichtigen Position, sagte Pistorius. Im Gespräch
    erklärt Peter Dausend aus dem Hauptstadtbüro der ZEIT, was in Island
    genau besprochen wurde und wohin es für Boris Pistorius als Nächstes
    geht.

    Außerdem im Update: Durch Serverausfälle bei Amazon Web Services am
    Montagmorgen und -vormittag hat es weltweit große Internetprobleme
    gegeben. Diese sollen dem Unternehmen zufolge nun weitestgehend behoben
    sein. An einer vollständigen Behebung des Problems w…

  39. Eine Waffenruhe von kurzer Dauer

    20 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach etwas über einer Woche könnte die Waffenruhe zwischen Israel und
    Gaza schon wieder am Ende sein. Laut Israels Armee hat die Hamas
    mehrmals Soldaten angegriffen. Daraufhin habe Israel mehrere
    Luftangriffe im Süden des Gazastreifens gestartet. Die Hamas bestreitet
    die Vorwürfe bislang. Seit Tagen beschuldigen sich beide Seiten, die
    Waffenruhe nicht einzuhalten. Das US-Außenministerium hatte bereits im
    Vorfeld vor einem Bruch der Waffenruhe durch die Hamas gewarnt, was die
    Terrororganisation jedoch bestreitet. Steffi Hentschke,
    Nahostkorrespondentin für die ZEIT, ordnet im Podcast ein, was dieser
    Bruch für das Fortbestehen einer Waffenruhe bedeutet und wie die
    Vermittlerstaaten, vor allem die USA, auf die Vorfälle blicken.
    Lees meer

    Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich depressiv. Doch in der
    Bevölkerung zeigen sich je nach Einkommen und Bildungsstand
    Unterschiede: Menschen mit geringerem Einkommen und niedrigerem
    Schulabschluss berichten häufiger von depressiven Symptomen. Bei
    Menschen mit niedrigem Einkommen leiden 33 Prozent unter depressiven
    Gefühlen, während es bei Menschen mit hohem Einkommen nur acht Prozent
    sind. Das fand ein Forschungsteam des Robert Koch-Instituts (RKI) und
    der Berliner Charité in einer Studie heraus. Armut erhöht das Risiko, an
    einer Depression zu erkranken, um das Dreifache. Denn Menschen in Armut
    leben häufiger unter prekären Umständen, und viele können sich etwa eine
    vollwertige Mahlzeit alle zwei Tage nicht leisten. Wie genau Armut und
    mentale Gesundheit zusammenhängen und warum das Thema auch für die
    Politik wichtig ist, analysiert Anaïs Kaluza aus dem Gesundheitsressort
    der ZEIT.

    Und sonst so: Die Ampel der Zukunft – mit vier Farben für autonome
    Fahrzeuge

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEI…

  40. Die USA protestieren gegen ihren "Möchtegern-König"

    19 oktober 2025 · 15 min

    Afspelen
    In den USA haben am gestrigen Samstag landesweit mehr als 2.600
    Protestaktionen stattgefunden. Unter dem Motto "No Kings" gingen
    Millionen Menschen gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump auf
    die Straße. Schon im Juni hatten viele Bürgerinnen und Bürger gegen
    Autoritarismus und die Militarisierung der Demokratie demonstriert.
    Auslöser für die Proteste gibt es etliche: Trump weitet den Einsatz der
    Nationalgarde beständig auf weitere Städte aus, er schränkt die
    Pressefreiheit ein, ist verantwortlich für die Entlassung von Tausenden
    Angestellten des Bildungsministeriums und will Universitäten in ihrer
    Wissenschaftsfreiheit einschränken. Auch in der Hauptstadt Washington,
    D. C. haben gestern Menschen demonstriert. Wie war die Stimmung auf den
    Straßen, und wer sind die Menschen, die sich gegen Trump auflehnen?
    Lees meer

    In Bolivien wählen die Menschen am heutigen Sonntag einen neuen
    Präsidenten. Im ersten Wahlgang im August erreichte kein Kandidat die
    absolute Mehrheit. Fest steht aber schon jetzt: Der neue Präsident wird
    ein rechtskonservativer sein. Die Entscheidung wird in einer Stichwahl
    zwischen dem christlich-demokratischen Senator Rodrigo Paz und dem
    konservativen Kandidaten Jorge Quiroga Ramírez fallen. Nach knapp zwei
    Jahrzehnten linker Regierungen zeichnet sich also ein politischer
    Kurswechsel ab. Bolivien ist nicht das einzige lateinamerikanische Land,
    das im Moment nach rechts rückt. Die "rosa Welle", der Aufschwung der
    Linken in Lateinamerika zu Beginn des Jahrtausends, scheint endgültig
    vorbei zu sein – etwa in Argentinien, Paraguay und Ecuador. Welche
    Gründe es für diesen Trend gibt, erklärt Alexandra Endres,
    Lateinamerikaexpertin der ZEIT.

    Und sonst so: Die 77. Frankfurter Buchmesse geht zu Ende

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufende…

  41. Spezial "Der Wahlkreis": Warum so viele Regierungen in Europa wackeln

    18 oktober 2025 · 1 uur 5 min

    Afspelen
    Überall in Europa klammern sich Regierungen derzeit an fragile
    Mehrheiten, sind Staatschefs gelähmt von Uneinigkeit in der eigenen
    Partei oder dem Widerstand der Opposition. Bündnisse fallen lange vor
    dem eigentlichen Wahltermin in sich zusammen. Jeder Staat hat seine
    eigene Geschichte, sein eigenes politisches System – und doch gibt es
    Probleme, mit denen alle gerade zu kämpfen haben.
    Lees meer

    Aber wie kommt es dazu? Was steckt hinter der politischen Instabilität?
    Und warum ist das Regieren in Europa derzeit so verdammt schwierig? In
    der neuen Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" diskutieren Lisa
    Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch über die politische
    Dauerkrise auf dem Kontinent und die neue Kluft, die die Gesellschaften
    trennt. Warum schauen linke Eliten mit Scham auf ihre Wähler und warum
    profitieren gerade nur die rechten Parteien von der Globalisierung?

    Shownotes:

    Christophe Guilluy über Metropolia und Périphéria

    Die neue Strategie der Labour Party

    Und hier noch mal ausbuchstabiert zum Parteitag

    Didier Eribon – "Rückkehr nach Reims"

    "Von Mitterand zu Macron"

    Aufsatz von Piketty et al.

    Sehr lesenswerter Kommentar zu Piketty

    Oxford-Politologe Ben Ansell zu Labours Midlife-Crisis – insgesamt ein
    sehr lesenswerter Substack!

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
    finden Sie HIER.

    Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  42. Warum die USA den Konflikt mit Venezuela suchen

    18 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump inszeniert sich zurzeit als Friedensstifter.
    Dabei droht er Venezuela seit Wochen und beschwört eine militärische
    Eskalation herauf. Er hat der CIA seine Erlaubnis erteilt, “verdeckte
    Operationen” durchzuführen. Offiziell will die US-Regierung
    Drogenschmuggel bekämpfen, doch immer mehr Hinweise deuten auf eine
    militärische Konfrontation hin. Was hinter den Operationen der CIA
    steckt, ob der amerikanische Geheimdienst Maduro wirklich stürzen soll
    und ob Trumps Vorgehen in Venezuela die republikanische Partei spaltet,
    beantwortet Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT.
    Lees meer

    Diese Woche haben einige Unions-Politiker einen normaleren Umgang mit
    der AfD gefordert. Unter ihnen sind der frühere CDU-Generalsekretär
    Peter Tauber und Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.
    Zustimmung erhielten sie auch von Parteimitgliedern aus Sachsen,
    Brandenburg und Thüringen. Noch im Februar verkündete Bundeskanzler
    Friedrich Merz, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben werde.
    Was hat sich jetzt geändert? Fabian Reinbold aus dem Politikressort der
    ZEIT analysiert die aktuellen Entwicklungen.

    Und sonst so: 1,6 Millionen neue Bäume für den Thüringer Wald

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren
    nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets
    sichern.

    Weitere Links zur Folge:

    Hamas-Geiseln: Der lange Weg nach Hause

    Waffenstillstand in Gaza: Hoffnung – dank Trump?

    Venezuela: Auf dem Weg in eine militärische Eskalation

    Venezuela: Trump erlaubt CIA verdeckte Einsätze in Venezuela

    Drogenschmuggel: Warum die tödlichen US-Angriffe in der Karibik
    hochproblematisch sind

    Droge…

  43. Update: Ein Dämpfer für die Ukraine

    17 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen
    Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Freitag ist schon das nächste Treffen
    rund um den Ukrainekrieg geplant: dieses Mal zwischen Trump und
    Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Budapest. Für die Ukraine
    bedeutet die Verabredung nichts Gutes, sagt Juliane Schäuble,
    US-Korrespondentin der ZEIT. So könnte sich die Hoffnung der Ukraine auf
    den US-Marschflugkörper Tomahawk zerschlagen haben.
    Lees meer

    Außenminister Johann Wadephul ist für seinen Antrittsbesuch in die
    Türkei gereist. Sein Ziel: die Beziehungen zwischen der Türkei und
    Israel wieder verbessern. Außerdem will er die Türkei bewegen, ihren
    Einfluss auf die Hamas zu nutzen, um den Friedensplan im Gazastreifen am
    Laufen zu halten. Waren die Gespräche erfolgreich? Anna Sauerbrey,
    außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, hat Wadephul auf seiner Reise
    begleitet.

    Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hat im
    Untersuchungsausschuss des Schweriner Landtags zur Gaspipeline Nord
    Stream 2 ausgesagt. Er verteidigte den Bau der Pipeline. Der
    Untersuchungsausschuss klärt vor allem die Vorgänge rund um die
    Klimaschutzstiftung Mecklenburg-Vorpommern, mit der Sanktionen der USA
    umgangen wurden. Wie Schröder sich im Untersuchungsausschuss verteidigt
    hat und wie es um die Aufarbeitung allgemein steht, weiß Ferdinand Otto,
    Politikredakteur der ZEIT.

    Und sonst so? Der Vorlese-Friseur: Beim Haarschnitt das Lesen lernen.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Treffen zwischen Putin und Trump: Das war es dann wohl mit den Tomahawks

    Russische Ölwirtschaft: Jetzt kommt die Vergeltung

    Gazafriedensverhandlungen: Erdoğan sitzt jetzt in der ersten Reihe

    Gerhard Schröder: Video-Schelte nach Schwerin

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    un…

  44. Drittes Treffen, neue Waffen? Selenskyj im Weißen Haus

    17 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Washington, D. C. will sich US-Präsident Donald Trump am heutigen
    Freitag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen.
    Sprechen dürften die beiden über eine mögliche Lieferung von
    weitreichenden Tomahawk-Marschflugkörpern, wie ein hochrangiger
    ukrainischer Beamter der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Außerdem soll
    es um die Lieferung von Patriot-Luftverteidigungssystemen gehen. Am
    vergangenen Sonntag hatte Trump über eine Lieferung der
    Tomahawk-Marschflugkörper an die Ukraine spekuliert. Sollte der
    russische Machthaber Wladimir Putin die Angriffe auf die Ukraine nicht
    einstellen, könne er mit der Lieferung der Marschflugkörper drohen,
    sagte Trump. Was Selenskyj von seinem Treffen mit Trump erwarten kann,
    ordnet der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, ein.
    Lees meer

    Die von Donald Trump und mehreren arabischen Staaten vermittelte
    Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas ist zwar
    fragil, hält aber bisher zumindest weitgehend. Die erste Phase des
    20-Punkte-Plans sieht vor, dass die Hamas alle Geiseln an Israel
    übergibt. Am Montag wurden zwar alle 20 lebenden Geiseln freigelassen,
    doch ein zentraler Punkt des Abkommens bleibt aus Israels Sicht
    unerfüllt: die Übergabe der sterblichen Überreste von 28 toten Geiseln.
    Bislang wurden nur neun Leichen übergeben, 19 weitere befinden sich noch
    in Gaza. Laut Hamas ist ihre Bergung nur schwer möglich – angeblich,
    weil die Bergung aus den Trümmern zerstörter Gebäude schwierig ist.
    Israel will das nicht hinnehmen und droht mit einer Wiederaufnahme der
    Kämpfe. Steffi Hentschke berichtet für DIE ZEIT aus Israel und erklärt,
    wie die Suche nach den toten Geiseln verläuft und warum sie aus ihrer
    Sicht ein stabilisierendes Moment für die Waffenruhe sein kann.

    Und sonst so? Mit Leergut zum Führerschein – und vielleicht sogar zum
    ersten eigenen Auto

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Maximilian Renzikowski, Mira Schrems

    Frage…

  45. Update: Macht die Digitalisierung den Führerschein billiger?

    16 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) will den Führerschein in
    Deutschland wieder günstiger machen und plant dazu eine Reform der
    Fahrschulausbildung. Ziel ist es, die Fahrerlaubnis bezahlbarer zu
    machen, aber weiterhin hohe Sicherheitsstandards zu gewährleisten.
    Vorgeschlagen werden vor allem eine digitalere und kompaktere
    Ausbildung. Warum der Führerschein so teuer geworden ist und was die
    Reform bringen könnte, fasst Jonas Schulze-Pals aus dem
    Wirtschaftsressort zusammen.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute in seiner Regierungserklärung die
    Bedeutung einer starken europäischen Verteidigung betont. Er will die
    Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas machen und die
    Verteidigungsfähigkeit der EU rasch ausbauen. Militärische Stärke sei
    eine zentrale Voraussetzung für Frieden in Europa, sagte Merz. Die
    aktuellen Streitpunkte in der Koalition – der Widerstand junger
    Unionsabgeordneter gegen die Rentenreform und das Chaos um die
    Wehrdienstreform in der SPD – sprach Merz im Bundestag aber kaum an. Wie
    ist das zu deuten? Fabian Reinbold, innenpolitischer Korrespondent der
    ZEIT ordnet ein.

    Außerdem im Update: In den USA gibt es neuen Streit zwischen der
    Trump-Regierung und den Medien: Fast alle Pentagon-Korrespondenten haben
    nachts ihre Büros geräumt und symbolisch sogar Möbel aus dem Gebäude
    getragen. Hintergrund sind neue Regeln, nach denen Journalistinnen und
    Journalisten das Pentagon verlassen müssen, wenn sie ohne Freigabe des
    Verteidigungsministers berichten. Selbst der konservative, Trump-nahe
    Sender FOX NEWS hat sich dem Protest angeschlossen.

    Und sonst so? Einfach mal miteinander reden: Das Plaudernetz

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Lernen Sie unsere Podcasthos…

  46. Waffenruhe in Gaza, aber die Not bleibt

    16 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    Nach zwei Jahren Krieg und weitverbreitetem Hunger gibt die neue
    Waffenruhe im Gazastreifen Hoffnung auf eine Verbesserung der
    humanitären Lage. Viele Menschen kehren erstmals zu ihren Häusern
    zurück, doch viele Gebäude sind zerstört. Nach Schätzungen der UN müssen
    mehr als 55 Millionen Tonnen Schutt entfernt werden. Trotz der
    Freilassung aller überlebenden Geiseln kündigte die Hamas an, den Kampf
    gegen Israel fortzusetzen. Gleichzeitig sollen Gespräche über eine
    zweite Phase des Friedensplans die Waffenruhe stabilisieren. Wie dabei
    die humanitäre Lage im Gazastreifen aussieht, ordnet Sandra Lorenz,
    Pressesprecherin der Johanniter Auslandshilfe, ein.
    Lees meer

    Exklusive Berechnungen der ZEIT zeigen, dass die Videoplattform TikTok
    bei der Bundestagswahl 2025 spürbaren Einfluss auf das Wahlverhalten
    hatte. Besonders die AfD und die Linke profitierten deutlich von ihrer
    Präsenz auf der Plattform. Dagegen verloren Union, Grüne und auch die
    SPD bei TikTok-Nutzern an Zuspruch. Grundlage der Untersuchung sind
    Daten der German Longitudinal Election Study (GLES). Warum besonders AfD
    und Linke über TikTok so erfolgreich mobilisieren konnten,
    analysiert Christian Endt, stellvertretender Leiter des Ressorts Daten
    und Visualisierung der ZEIT.

    Und sonst so? Rekordniederlage mit Haltung

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf Whatsapp.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Gaza: Die beste schlechte Chance

    Nahost: Millionen Tonnen Schutt in Gaza – Hamas will weiterkämpfen

    Gazastreifen: Freilassung der noch lebenden israelischen Geiseln hat
    begonnen

    Gazaabkommen: Trump deutet vorübergehendes Sicherheitsmandat für Hamas
    in Gaza an

    Gazastreifen: Das erste Mal seit Monaten: Durchatmen

    Soziale Medien: Wie TikTok die Stimmen von Hunderttausenden Wählern
    beeinflus…

  47. Wie der Wehrdienstkompromiss doch noch platzte

    15 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Anders als zunächst berichtet, ist die Einigung der schwarz-roten
    Koalition auf eine Reform des Wehrdienstes am Dienstagabend im letzten
    Moment gescheitert. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) lehnte
    den Entwurf auf Druck der SPD-Fraktion im Bundestag im letzten Moment
    ab. Trotz des Streits will die Koalition den Gesetzentwurf nun im
    Bundestag beraten. Wie der Deal scheiterte und wie es mit dem
    Gesetzentwurf weitergeht, ordnet Lisa Caspari, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat Sparvorschläge
    vorgelegt, um Beitragserhöhungen in der gesetzlichen Krankenversicherung
    zum Jahreswechsel zu verhindern. Carla Neuhaus, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT, analysiert die Pläne der
    Gesundheitsministerin.

    Außerdem im Update: Der österreichische Investor René Benko ist vom
    Landesgericht Innsbruck wegen Schädigung seiner Gläubiger zu zwei Jahren
    Haft verurteilt worden.

    Und sonst so? Berühmte Ratte in Beton ist wahrscheinlich ein
    Eichhörnchen.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf Whatsapp.

    Weitere Links zur Folge:

    Wehrpflicht: Union und SPD einigen sich laut Medien auf Losverfahren bei
    Wehrdienst

    Wehrdienst: Auf Los geht's nicht los

    Wehrdienstgesetz: Norbert Röttgen wirft Boris Pistorius "destruktives
    Verhalten" vor

    Modell der Wehrpflicht: Warum eine Wehrpflicht mit Zwang nicht die
    Probleme löst

    Wehrpflicht: Welcher Wehrdienst soll es denn sein?

    Gesetzliche Krankenkassen: Gesundheitsministerin Warken will
    Krankenkassenbeiträge stabilisieren

    Sparvorschläge von Nina Warken: Sie hat sich bemüht

    Gesetzliche Krankenversicherung: Ausgaben der Krankenkassen im ersten
    Halbjahr deutlich gestiegen

    Medikamentenpreise: Warum kostet das Medikament so viel?

    Österreich: René Benko in erst…

  48. Rentenstreit: Jung gegen Alt im Bundestag

    15 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    Bei der Unterzeichnung des Waffenstillstands zwischen Israel und der
    Hamas haben sich vor allem die USA und arabische Länder gefeiert. Denn
    europäische Politiker waren an den Verhandlungen eher am Rande
    beteiligt. Nun könnte Europa aber an der Kontrolle von Grenzübergängen
    und dem Wiederaufbau des Gazastreifens beteiligt werden. Findet Europa
    seine Rolle? Und wieso waren Vertreter des Kontinents so abwesend von
    den Verhandlungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich Ladurner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel.
    Lees meer

    Junge Abgeordnete der Union blockieren das geplante Rentenpaket der
    Koalition. Das geht aus einem Beschluss von insgesamt 18 Mitgliedern der
    CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hervor, über den der Spiegel berichtet
    hatte. Der Vorwurf an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD): Mit ihrem
    Entwurf würde sie das Rentenniveau, anders als vereinbart, auch über das
    Jahr 2031 festsetzen, was für künftige Generationen Milliarden an Kosten
    bedeute. Carla Neuhaus ist Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Sie hat mit
    den Abgeordneten gesprochen, kennt ihre Gründe für die Blockade und
    schätzt die Konsequenzen für die Regierung ein.

    Und sonst so? Was bei einer Erkältung mit der Psyche passiert

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE
    ZEIT auf WhatsApp.

    Tickets zum ersten ZEIT Podcast Club finden Sie hier.

    Weitere Links zur Folge:

    Rente: Junge Abgeordnete von CDU und CSU wollen Rentenpaket blockieren

    Generationengerechtigkeit: Sind die Boomer wirklich an allem schuld?

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
    Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum An…

  49. Update: Was wird aus der Hamas?

    14 oktober 2025 · 10 min

    Afspelen
    Auch wenn zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas seit dem
    vergangenen Freitag Waffenruhe herrscht, sind noch nicht alle
    Bedingungen des Abkommens erfüllt. So hat die Hamas noch nicht alle
    sterblichen Überreste der Geiseln an Israel zurückgegeben; auch ihre
    Waffen will sie nicht abgeben. Außerdem sind Kämpfer der Hamas wieder
    offen auf den Straßen zu sehen. Laut US-Präsident Donald Trump sollen
    sie zumindest vorübergehend die Kontrolle auf Gazas Straßen ausüben.
    Kann sich die Hamas doch im Gazastreifen halten? Und was passiert, wenn
    sie die Bedingungen für einen Waffenstillstand nicht einhält? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Yassin Musharbash aus dem Investigativressort
    der Zeit.
    Lees meer

    In Frankreich hat Sébastien Lecornu seine erste Regierungserklärung als
    neuer Premierminister gehalten. Darin hat er unter anderem angekündigt,
    dass seine Regierung im kommenden Jahr rund 30 Milliarden Euro einsparen
    will. Die umstrittene Rentenreform, die der Auslöser für die aktuelle
    politische Krise in Frankreich ist, soll für mindestens zwei Jahre
    ausgesetzt werden. Mit diesem Schritt dürfte Lecornu vor allem versucht
    haben, die Sozialisten vor dem morgigen Misstrauensvotum im Parlament
    auf seine Seite zu ziehen. Es ist bereits Lecornus zweiter Anlauf, eine
    Regierung zu bilden. Präsident Emmanuel Macron hatte ihn nach seinem
    Rücktritt vor etwas mehr als einer Woche erneut damit beauftragt. Annika
    Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, fasst die Lage in der
    Assemblée Nationale zusammen.

    Zwischen den USA und China eskaliert der Handelsstreit: Beide erheben
    seit dem heutigen Dienstag Hafengebühren für Schiffe aus dem jeweils
    anderen Land. Nachdem China Exportbeschränkungen für Technologien im
    Zusammenhang mit sogenannten seltenen Erden eingeführt hat, droht
    US-Präsident Donald Trump China mit Zöllen von 100 Prozent. Beide Länder
    erhöhen so den Druck auf die Gegenseite, sagt Jens Mühling. Er ist
    China-Korrespondent der ZEIT und schätzt das Ausmaß des Streits ein.

    Und…

  50. Benko-Prozess: Klappe, die erste!

    14 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    Der österreichische Unternehmer René Benko, Gründer der
    pleitegegangenen Signa-Gruppe, steht am Dienstag und Mittwoch erstmals
    vor Gericht. In dem Verfahren wird ihm vorgeworfen, Geld vor Gläubigern
    versteckt zu haben. Zahlreiche weitere Prozesse könnten folgen: Allein
    in Österreich laufen 14 Ermittlungsverfahren. Ermittler sehen in seinem
    Firmengeflecht ein Schneeballsystem, das über Jahre mit
    Investorengeldern aufrechterhalten wurde. Vor dem ersten Prozesstag
    analysiert Ingo Malcher, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, die
    Ausgangslage.
    Lees meer

    Nach den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas in der ägyptischen
    Stadt Scharm al-Scheich ist der von Donald Trump vorgeschlagene
    Friedensplan am Montag offiziell unterzeichnet worden. Ägypten fungierte
    dabei nicht nur als Gastgeber, sondern spielte eine zentrale
    Vermittlerrolle. Welche Eigeninteressen hinter Ägyptens Engagement
    stehen und welche Rolle das Land langfristig beim Wiederaufbau
    Gazas spielen könnte, ordnet ZEIT-Journalistin Anna-Theresa
    Bachmann ein.

    Und sonst so? Der Deutsche Buchpreis 2025 ist verliehen worden.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

    Tickets zum ersten ZEIT Podcast Club finden Sie hier.

    Weitere Links zur Folge:

    René Benko: Der große Verführer

    Österreich: Signa Holding von René Benko beantragt Konkurs

    René Benko: Alle müssen sich stellen

    René Benko: "Capo Benko"

    René Benko: Das Prinzip Wunderkind

    Österreich: Signa-Gründer René Benko festgenommen

    Friedensplan: Gazaverhandlungen in Ägypten laufen wieder

    Trumps 20-Punkte-Plan: Das sind die nächsten Schritte im
    Nahostfriedensprozess

    Ägypten: Plötzlich ein entscheidender Staat

    Gipfel zur Zukunft Gazas: Ägypten legt Plan für Wiederaufbau des
    Gazastreifens vor

    Gazaabkommen: Grenzüberg…