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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Update: 737 Tage in Gefangenschaft – die Rückkehr der israelischen Geiseln

    13 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Nach 738 Tagen in Gefangenschaft hat die Hamas heute alle der 20 noch
    lebenden Geiseln zurück an Israel übergeben. Nach Angaben des
    israelischen Militärs wurden am Morgen zunächst sieben der Geiseln über
    die Grenze nach Israel gebracht, am Vormittag folgten die restlichen 13.
    Israels Militär geht nicht davon aus, dass die Hamas auch alle 28 toten
    Geiseln heute übergeben kann. Israel hat unterdessen begonnen,
    palästinensische Gefangene und Häftlinge freizulassen. Insgesamt soll
    Israel nach der Vereinbarung über eine Waffenruhe mit der Hamas rund
    1.700 im Gazastreifen festgenommene Palästinenser und rund 250 zu teils
    lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilte Häftlinge freilassen. Aus Tel
    Aviv berichtet die freie Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke.
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    In einer Rede vor der Knesset, dem israelischen Parlament, hat Israels
    Präsident Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump gedankt und ihn
    als "besten Freund Israels im Weißen Haus" bezeichnet. In seiner Rede
    hat Donald Trump daraufhin prophezeit, dass mit dem Gazaabkommen eine
    neue Ära des Friedens im Nahen Osten anbrechen werde. Welche Rolle
    werden die USA bei der Zukunft Gazas übernehmen? Das ordnet die
    US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble, ein.

    Außerdem im Update: Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht für
    die Theorie der kreativen Zerstörung an die Ökonomen Joel Mokyr,
    Philippe Aghion und Peter Howitt. Was es mit dieser Theorie auf sich
    hat, erklärt der Wirtschaftsredakteur der ZEIT, Thomas Fischermann.

    Und sonst so? Charlie Chaplins letztes Drehbuch

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Übergabe der Geiseln: Ein kleiner Moment der Heilung

    Israel: Das sind die freigelassenen Geiseln

    Nahost: Israel beginnt mit Freilassung von Palästinensern

    Liveblog: Krieg in Gaza: “Israel ist stark und wird für immer bestehen
    und gedeihen”

    Gazaabkom…

  2. Ein großer Tag für Israel

    13 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Heute Morgen noch vor Sonnenaufgang sollen die verbliebenen 48
    israelischen Geiseln übergeben werden. Schätzungen zufolge sind rund 20
    von ihnen noch am Leben, wobei sich zwei in einem kritischen Zustand
    befinden sollen. Von allen anderen will die Hamas die Leichenteile
    aushändigen. Im Gegenzug muss Israel knapp 2.000 inhaftierte
    Palästinenser freilassen. Zudem kündigte US-Präsident Donald Trump für
    heute seinen Besuch an. Der Knesset-Vorsitzende Amir Ohana twitterte
    dazu: "Israel erwartet den Friedenspräsidenten". Wie die restliche
    israelische Gesellschaft auf Trump blickt, wer die verbliebenen Geiseln
    sind und welche Folgen die Freilassung der Geiseln für die Menschen in
    Israel haben könnte, weiß Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT,
    die in Israel vor Ort ist.
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    In ganz Deutschland gibt es nicht genügend Wohnungen. Nach Schätzungen
    des Pestel Instituts fehlen allein in Westdeutschland mittlerweile 1,2
    Millionen Wohnungen. Besonders problematisch ist die Lage in den
    Großstädten. Die Bundesregierung möchte den Wohnungsmangel nun in den
    Griff bekommen und hat dafür ein neues Gesetz verabschiedet – den
    Bauturbo. Damit soll neuer bezahlbarer Wohnraum geschaffen und
    bürokratische Hürden abgebaut werden. Die Änderung im Baugesetzbuch ist
    bis 2030 befristet. Ob der Bauturbo wirklich die Lösung des Problems
    ist, woran es liegt, dass so viele Wohnungen fehlen und warum die
    Oppositionsparteien gegen das Gesetz gestimmt haben, analysiert
    Anne-Sophie Lang aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Sie hat mit
    Experten über das Gesetz gesprochen.

    Und sonst so: Pilze spielen auf Synthesizern

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair

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  3. Wie es in Gaza weitergeht

    12 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    In den nächsten Tagen sind im Gazastreifen eine Reihe geplanter Schritte
    mit humanitärer und politischer Bedeutung vorgesehen. Nach Informationen
    aus Verhandlungskreisen soll bereits am Montag die Übergabe der rund 20
    lebenden Geiseln sowie der bisher geborgenen Leichname beginnen. Die
    Übergaben erfolgen diskret an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz
    und möglicherweise ägyptische Stellen. Im Anschluss ist die Freilassung
    von knapp 2000 palästinensischen Häftlingen geplant. Außerdem ist für
    Dienstag die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah nach Ägypten
    vorgesehen. Wie diese Abläufe organisiert sind, ordnet Bastian Berbner,
    Redakteur im Dossier der ZEIT, ein.
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    Trotz neuer Rekordwerte bei den weltweiten CO₂-Emissionen im Jahr 2024
    wenden sich viele Regierungen vom Klimaschutz ab. Auch die öffentliche
    Unterstützung nimmt ab: Laut einer Studie des Umweltbundesamtes halten
    nur noch 54 Prozent der Deutschen Klimaschutz für „sehr wichtig“, 2020
    waren es noch 65 Prozent. Die ZEIT hat mit Klimaaktivistin Luisa
    Neubauer, Grünen-Politikerin Ricarda Lang und Umweltökonomin Claudia
    Kemfert darüber gesprochen, warum die Klimabewegung an Einfluss verloren
    hat. Petra Pinzler, Korrespondentin der Hauptstadtredaktion der ZEIT,
    erklärt, was die drei Frauen fordern und welche Wege notwendig sind, um
    Menschen erneut zu mobilisieren.

    Und sonst so: Mit KI die Sprache der Wale verstehen

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Überleben in Gaza: Ein Tag in Gaza

    Gazastreifen: Das erste Mal seit Monaten: Durchatmen

    Krieg in Gaza: Die beste schlechte Chance

    Gaza-Friedensabkommen: Was wir über die verbleibenden israelischen
    Geiseln wissen

    Nahost: Israel setzt Freilassung palästinensischer Gefangener aus

    Gaza-Abkommen: Grenzübergang Rafah offen…

  4. Spezial: Es fährt kein Zug nach Lobito

    11 oktober 2025 · 34 min

    Afspelen
    In der Demokratischen Republik Kongo liegen einige der größten
    Kobaltvorkommen der Welt. Sie sind wichtig für den Bau von Elektroautos,
    Handys oder auch Waffen. Derzeit kontrolliert China einen Großteil der
    Vorkommen. Doch mit einem milliardenschweren Bahnprojekt wollen die USA
    und die EU China Konkurrenz machen: Der Lobito-Korridor soll die Minen
    mit dem Hafen Lobito in Angola verbinden und westlichen Ländern besseren
    Zugang zu den Rohstoffen ermöglichen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula
    von der Leyen spricht von einer "Zusammenarbeit auf Augenhöhe", frei von
    kolonialem Denken. Aber wie stehen die Menschen im Kongo zu den Plänen?
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    ZEIT-Reporter Issio Ehrich hat vor Ort recherchiert und spricht in
    dieser "Was jetzt?“-Spezial-Folge mit Menschen, die direkt betroffen
    sind: Minenarbeiter Christian Ngoy hofft auf neue Märkte und bessere
    Arbeitsbedingungen. Maniokbauer Ernest Kayembe Miji wurde für den Bau
    einer Mine aus seinem Dorf vertrieben und sorgt sich um die Zukunft
    seiner Familie, wenn noch mehr Bergbau betrieben wird.

    Moderation: Issio Ehrich

    Redaktion: Elise Landschek

    Produktion: Markus Gläser

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  5. Macrons achter Versuch

    11 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    Der Ex-Regierungschef soll jetzt doch weiter machen: Frankreichs
    Präsident Emmanuel Macron hat Sébastien Lecornu erneut zum
    Premierminister ernannt. Dabei war Lecornu erst vor vier Tagen nach
    internen Spannungen zurückgetreten. Da am kommenden Montag dringend der
    Plan für den Haushalt 2026 feststehen soll und sich das hoch
    verschuldete Frankreich aktuell in einer schweren Krise befindet,
    drängte Macron auf eine schnelle Entscheidung. Die erneute Nominierung
    Lecornus ist seit 2017 der insgesamt achte Versuch Macrons, eine
    funktionierende Regierung zu bilden. Am Nachmittag kamen deshalb alle
    Parteien, bis auf die Parteien am linken und rechten Rand, im
    Élysée-Palast zusammen. Annika Joeres berichtet für DIE ZEIT
    aus Frankreich und beantwortet im Podcast, warum der Job des
    Premierministers gerade so unbeliebt ist und ob nicht eine vorgezogene
    Präsidentschaftswahl der bessere Weg aus der politischen Krise wäre.
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    Eigentlich hatten sich Union und SPD im Koalitionsvertrag auf eine
    freiwillige Wehrpflicht geeinigt. Der Gesetzesentwurf sah vor, dass
    Männer und Frauen mit 18 Jahren einen Fragebogen der Bundeswehr
    zugeschickt bekommen. Männer müssen ihn ausfüllen und zur Musterung,
    Frauen hingegen nicht. Wer jedoch nicht zur Bundeswehr möchte, müsse
    auch keinen Wehrdienst leisten. Doch dieses freiwillige Konzept steht
    nun auf der Kippe, weil die Union plötzlich doch eine sofortige
    Wehrpflicht fordert, sollte die Anzahl der Freiwilligen nicht
    ausreichen. Woher der plötzliche Sinneswandel der CDU/CSU kommt, ob sich
    eine Wehrpflicht so einfach umsetzen lässt und ob es nicht doch noch
    einen Kompromiss geben könnte, weiß der sicherheitspolitische
    Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs.

    Und sonst so: Die Diddl-Maus kommt zurück nach Deutschland.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair

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    Wenn Sie immer…

  6. Update: Der Friedensnobelpreis geht nach Venezuela

    10 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Es ist doch nicht Donald Trump geworden, sondern María Corina Machado:
    Den Friedensnobelpreis erhält in diesem Jahr die venezolanische
    Oppositionsführerin und nicht der US-Präsident. Die Entscheidung für
    Machado begründet das Komitee in Oslo damit, dass sie sich in Venezuela
    gegen den autoritären Präsidenten Nicolás Maduro und für einen gerechten
    und friedlichen Übergang von einer Diktatur zu einer Demokratie
    einsetzt. Das Weiße Haus hat die Entscheidung kritisiert: Das
    Nobelkomitee stelle Politik über Frieden, heißt es aus
    Washington. Thomas Fischermann, ZEIT-Koordinator für internationale
    Wirtschaftsberichterstattung und früher Leiter des Südamerika-Büros der
    ZEIT, erklärt, warum Machado den Preis aus seiner Sicht verdient hat und
    welches Risiko sie mit ihrem Engagement eingeht.
    Lees meer

    Seit elf Uhr mitteleuropäischer Zeit ist die Waffenruhe zwischen Israel
    und der Hamas in Kraft. Im nächsten Schritt des 20-Punkte-Plans sollen
    im Tausch gegen palästinensische Gefangene alle in der Gewalt der Hamas
    verbliebenen israelischen Geiseln freigelassen werden. In der Nacht auf
    Freitag hatte die Mehrheit der israelischen Regierung unter Benjamin
    Netanjahu für diese Einigung gestimmt. Zwar sprachen die rechtsextremen
    Regierungsmitglieder sich dagegen aus, wurden jedoch am Ende überstimmt.
    Trotz der Waffenruhe hat Netanjahu angekündigt, dass die israelische
    Armee zunächst weiter im Gazastreifen bleibt, um Druck auf die Hamas
    auszuüben, sich zu entwaffnen. Ob der Krieg damit vorbei ist,
    beantwortet Jan Roß, Israel-Korrespondent der ZEIT. Außerdem blickt er
    voraus, welche innenpolitischen Konsequenzen die Entscheidung des
    Kabinetts für Israel hat.

    Außerdem im Update:

    Die hessische Polizei musste sich in den vergangenen Jahren mehrfach mit
    rechtsextremistischen Vorfällen in den eigenen Reihen auseinandersetzen.
    Nun gerät sie erneut in Verruf, auch wenn dieses Mal kein
    extremistisches Motiv im Raum steht: Die Staatsanwaltschaft Frankfurt
    und das Hessische Landeskriminalamt haben am M…

  7. Verdient Donald Trump den Friedensnobelpreis?

    10 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    Heute Mittag wird in Oslo bekannt gegeben, wer den diesjährigen
    Friedensnobelpreis erhält. Ginge es nach Donald Trump, wäre er der
    perfekte Preisträger – alles andere wäre “eine Beleidigung”. Nach
    eigener Aussage habe er innerhalb von sieben Monaten Amtszeit sieben
    Kriege beendet, vielleicht könnte sogar bald noch ein Achter dazukommen.
    Denn Israel und die Hamas haben einer Waffenruhe zugestimmt, die auf
    starkes Drängen der USA zu Stande gekommen ist. Ob der US-Präsident den
    Preis wirklich verdient hätte, zu welchem Anteil das Abkommen zwischen
    Israel und der Hamas auf sein Konto geht und ob Trump tatsächlich so
    viele Kriege beendet hat, analysiert Jörg Lau, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    “Das Bürgergeld ist jetzt Geschichte”, sagte CSU-Chef Markus Söder.
    Demnächst wird es Grundsicherung heißen. Doch nicht nur der Name ist
    neu, sondern auch inhaltlich soll sich einiges ändern: Wenn berechtigte
    Personen mehrmals ihren Termin beim Jobcenter nicht wahrnehmen, sollen
    alle Leistungen gestrichen werden. Mit der Reform möchte die
    Bundesregierung beim Haushalt sparen. Ob auf diese Weise tatsächlich
    mehr Geld gespart werden kann, ob die Kürzungen von staatlicher Hilfe
    zulässig sind und wie sich der Koalitionspartner SPD nach wochenlangen
    Diskussionen positioniert, weiß der stellvertretende Leiter des
    Politikressorts der ZEIT, Mark Schieritz.

    Und sonst so: Welches Bundesland hat die sympathischsten Bewohner?

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Hannah Grünewald, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair

    Korrekturhinweis: In einer früheren Version des Audios haben wir gesagt,
    Donald Trumps erste Amtszeit sei "vor gut zehn Jahren" gewesen. Sie
    begann aber erst vor gut neun Jahren. Wir haben die entsprechende Stelle
    geschnitten.

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  8. Update: Große Erleichterung in Nahost – und ein paar Fragezeichen

    9 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Zwei Jahre nach Beginn des Gazakriegs haben sich Israel und die Hamas
    auf den ersten Teil des US-Friedensplans geeinigt. Konkret soll ab
    sofort eine Waffenruhe für Gaza gelten, die 20 noch lebenden
    israelischen Geiseln sollen freigelassen werden. Zudem sollen täglich
    mindestens 400 Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen gelassen
    werden und Hunderte palästinensische Gefangene aus Israels Gefängnissen
    freikommen. Ist diese Einigung ein Schritt in Richtung Frieden? Yassin
    Musharbash aus dem Investigativressort der ZEIT ordnet die aktuellen
    Entwicklungen ein und analysiert, wie es jetzt für beide Seiten
    weitergehen könnte.
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    Nach rund achtstündigen Beratungen und Diskussionen endete der
    Koalitionsausschuss der SPD- und Unionsspitzen im Kanzleramt. Zu den
    Unstimmigkeiten und Debatten zur Sozialpolitik der letzten Wochen gibt
    es Einigungen: Das Bürgergeld heißt bald Grundsicherung, ab nächstem
    Jahr soll die Aktivrente in Kraft treten und drei Milliarden Euro sollen
    für die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur locker gemacht werden.
    Was sich die Bundesregierung von den Beschlüssen verspricht und welche
    Kritik es gibt, erklärt Ferdinand Otto aus dem Politikressort der ZEIT.

    Was noch? Der Gewinner des Literaturnobelpreises kommt aus Ungarn

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Hannah Grünewald, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Miriam Mair

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    Weitere Links zur Folge:

    Gazakrieg: Israel und Hamas einigen sich auf erste Phase des
    US-Friedensplans

    Krieg in Gaza: Die beste schlechte Chance

    Reaktionen zum Gazaabkommen: "Ein erster Schritt, um das Leid zu
    beenden"

    Israel nach Einigung: Netanjahu hat noch viel Sp…

  9. Friedrich Merz lädt zum Autogipfel ins Kanzleramt

    9 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    In der deutschen Automobilindustrie wurden im vergangenen Jahr
    über 50.000 Stellen abgebaut: 13.000 bei Bosch, 35.000 bei VW, 5.000 bei
    Daimler und weitere bei kleineren Zulieferern. Die Branche steckt in
    einer tiefen Krise, die auch die gesamte deutsche Wirtschaft belastet.
    Um Lösungen zu diskutieren, hat Bundeskanzler Friedrich Merz einen
    Gipfel in Berlin einberufen, zu dem die Chefs großer Autokonzerne,
    Gewerkschafts- und Verbandsvertreter sowie Kabinettsmitglieder geladen
    sind. Wie die Probleme der Branche gelöst werden können und was die
    Autokonzerne von der Politik fordern, analysiert Fabian Franke,
    Redakteur für Wirtschaft und Mobilität bei der ZEIT.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump droht angesichts des Widerstands gegen den
    Einsatz der Nationalgarde in Städten wie Portland und Chicago mit
    der Anwendung des Insurrection Act, eines Aufstandsgesetzes von 1807. Es
    erlaubt dem Präsidenten, das Militär im Inland gegen bewaffnete
    Rebellion oder „innere Gewalt“ einzusetzen. Donald Trump begründet den
    Schritt mit Protesten gegen die Einwanderungsbehörde ICE und angeblich
    steigender Kriminalität. Die Nationalgarde darf nur im Kriegsfall oder
    bei Notlagen unter die Kontrolle des Präsidenten gebracht werden. Wie
    die Bevölkerung zu diesen Maßnahmen steht, ordnet Rieke Havertz,
    Internationale Korrespondentin der ZEIT ein.

    Und sonst so? Zähneputzen vor oder nach dem Frühstück?

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    IAA in München: Wie schlimm steht es wirklich um die deutsche
    Autoindustrie?

    Stellenabbau bei Bosch: ABS und Zündkerze reichen nicht

    Friedrich Merz: Außenkanzler zieht auch nicht mehr

    Elektromobilität: Klingbeil will Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos
    verlängern

    Industrie: Reiche will bei Klimaschutzv…

  10. Update: Gen-Z-Proteste auf Marokkos Straßen

    8 oktober 2025 · 10 min

    Afspelen
    In Marokko protestieren seit über einer Woche junge Menschen unter dem
    Namen "GenZ 212" gegen Korruption und milliardenschwere Ausgaben für die
    Fußball-WM 2030. In mehreren Städten, darunter Rabat, Marrakesch und
    Casablanca, kam es zu teils gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei
    und zahlreichen Festnahmen. Seit September wurden laut Berichten drei
    Menschen getötet und viele verletzt. Die Demonstrierenden fordern
    Investitionen in Schulen und Krankenhäuser. Es sind die größten
    Demonstrationen seit Jahren. Wie es zu den Protesten kam und warum
    gerade junge Menschen auf die Straße gehen, analysiert ZEIT-Autor
    Mohamed Amjahid.
    Lees meer

    Der Bundestag berät über neue Verschärfungen in der Migrationspolitik.
    Geplant ist die Abschaffung der "Turbo-Einbürgerung", die seit 2024 eine
    Einbürgerung bereits nach drei Jahren bei besonderen
    Integrationsleistungen ermöglicht. Innenminister Alexander Dobrindt
    (CSU) hält das Modell für einen Fehler. In den meisten Bundesländern lag
    die Zahl solcher Einbürgerungen im ein- oder zweistelligen Bereich,
    bundesweit unter einem Prozent. Kritiker warnen, dass die Abschaffung
    ein negatives Signal an hoch qualifizierte Fachkräfte sendet. Ferdinand
    Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ordnet ein, wie
    wahrscheinlich die Rücknahme des Gesetzes ist und welche Folgen dies
    haben könnte.

    Außerdem im Update: Die designierte Bürgermeisterin von Herdecke, Iris
    Stalzer (SPD), ist nach einem Messerangriff außer Lebensgefahr. Laut
    Polizei und Staatsanwaltschaft wurde sie von ihrer 17-jährigen Tochter
    niedergestochen. Iris Stalzer habe die Jugendliche bei einer ersten
    Vernehmung selbst belastet.

    Der Chemienobelpreis 2025 geht an Susumu Kitagawa, Richard Robson und
    Omar Yaghi. Ausgezeichnet werden sie für die
    Entwicklung metallorganischer Gerüste (MOFs), die unter anderem CO₂ aus
    der Luft filtern und Schadstoffe abbauen können. Was ihre Forschung so
    besonders macht, erklärt Linda Fischer, Redakteurin im Wissensressort
    der ZEIT.

    Und sonst so? Dürfen Vegg…

  11. "Niemand in Paris glaubt, dass das noch zu einer Regierung führt"

    8 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Sébastien Lecornu sucht im Auftrag des französischen Präsidenten
    Emmanuel Macron weiter nach einem Kompromiss für ein Regierungsprogramm
    – obwohl er eigentlich am Montag seinen Rücktritt als Premierminister
    erklärt hatte. Nach Angaben des französischen Präsidialamts soll er bis
    Mittwochabend "letzte Verhandlungen [...] führen, um eine Grundlage für
    das Handeln und die Stabilität des Landes festzulegen". Konkret
    fokussiert Lecornu sich dabei auf den Staatshaushalt Frankreichs und die
    Lage im Überseegebiet Neukaledonien. Auf X hat Lecornu geschrieben: "Ich
    werde dem Staatschef am Mittwochabend sagen, ob es möglich ist oder
    nicht, damit er dann alle nötigen Konsequenzen ziehen kann." Was genau
    Lecornu schaffen muss und wie seine Chancen stehen, erklärt der
    Frankreichkorrespondent der ZEIT, Matthias Krupa.
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    Bis 2029 fehlen dem Bund zusammengerechnet 172 Milliarden Euro. Nach
    Rechnungen der Linkspartei könnte der Staat mit einer Vermögensteuer
    jährlich mehr als 100 Milliarden Euro einnehmen. 69 Prozent der
    Befragten sprachen sich im "Deutschlandtrend" im April für eine
    Vermögensteuer aus. Wäre sie eine ernsthafte Option, damit der Staat die
    Löcher im Haushalt stopfen könnte, ohne bei den Sozialausgaben zu
    sparen? Und welche Argumente führen die Kritiker einer solchen Steuer
    ins Feld? Würde sie am Ende der deutschen Wirtschaft schaden? Diese und
    weitere Fragen beantwortet der stellvertretende Leiter des Ressorts
    Wirtschaft der ZEIT, Kolja Rudzio.

    Und sonst so? Zwei Frauen, die nach der Geburt verwechselt wurden,
    finden sich nach fast 35 Jahren.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Regierungskrise in Frankreich: Zurückgetretener Lecornu nimmt
    Verhandlungen über Kompromiss auf

    Regierungskrise in Frankreich: Französischer Ex-Premier fordert
    vorgezogene Präsidentschaftswahl

    Regierungskrise in Frankreich…

  12. Update: Wie Israel der Opfer des Hamas-Terrors gedenkt

    7 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Zwei Jahre nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 haben in Israel
    Tausende Menschen der Opfer gedacht. Um 6.29 Uhr, dem Zeitpunkt, an dem
    der Angriff begann, legten sie an Tatorten wie dem Nova-Festivalgelände,
    Kreuzungen und Kibbuzen eine Schweigeminute ein. Beim Angriff wurden
    1.200 Menschen getötet und rund 250 verschleppt. Allein auf dem Festival
    kamen fast 400 junge Menschen ums Leben. 47 Geiseln sind noch in der
    Gewalt der Hamas, nach Militärangaben vermutlich 25 davon tot.
    ZEIT-Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke ordnet ein, wie Israel
    diesen nationalen Tag der Trauer verbringt.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor einer neuen Welle des
    Antisemitismus in Deutschland gewarnt. In einer Videobotschaft warnte er
    vor antisemitischer Hetze und Gewalt, die seit 2023 deutlich zugenommen
    hätte. Er betonte: "Jüdinnen und Juden müssen in Deutschland ohne Angst
    leben können." Auch Großbritanniens Premier Keir Starmer und
    UN-Generalsekretär António Guterres verurteilten Antisemitismus und
    riefen zu Frieden im Gazastreifen auf. Gleichzeitig erlaubte das
    Verwaltungsgericht in Frankfurt am Main propalästinensische Proteste an
    diesem Jahrestag, nachdem die Stadt aus Sorge vor "Verherrlichung von
    Gewalt" die Demo verbieten wollte.

    Außerdem im Update: Die neu gewählte Bürgermeisterin von Herdecke, Iris
    Stalzer (SPD), ist nach einem Messerangriff schwer verletzt worden. Laut
    Sicherheitskreisen wurde die 57-Jährige mit mehreren Stichverletzungen
    in ihrem Wohnhaus gefunden und befindet sich in Lebensgefahr. Die
    Hintergründe der Tat sind noch unklar.

    Der Physik-Nobelpreis 2025 geht an den Briten John Clarke, den
    Franzosen Michel Devoret und den US-Amerikaner John Martinis.
    Ausgezeichnet werden sie für die Entdeckung des makroskopischen
    quantenmechanischen Tunneleffekts und der Energiequantisierung in einem
    elektrischen Stromkreis. Was ihre Experimente so besonders macht,
    erklärt Robert Gast, Redakteur im Wissensressort der ZEIT.

    Und sonst so? Die Pause ist die kle…

  13. 7. Oktober, zwei Jahre danach – was könnte Israel heilen?

    7 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    Zum zweiten Mal jährt sich der Angriff der islamistischen Terrorgruppe
    Hamas auf Israel. Am 7. Oktober 2023 wurden 1.200 Menschen getötet und
    251 entführt. Das Massaker war der Auslöser für Israels Krieg im
    Gazastreifen, der bis heute andauert und in dem nach Angaben der
    Vereinten Nationen und der von der Hamas kontrollierten
    palästinensischen Gesundheitsbehörde mehr als 60.000 Bewohnerinnen und
    Bewohner getötet worden sind. Von den Geiseln, die bis heute in der
    Gewalt der Hamas sind, leben vermutlich noch 20. International und
    deutschlandweit wird heute mit verschiedenen Aktionen an das Schicksal
    der Geiseln erinnert, die sich noch immer in Gewalt der Hamas befinden,
    und der Opfer des Massakers gedacht. Wie hat sich die Lage in Israel in
    den letzten beiden Jahren entwickelt? Und wie geht es den Menschen dort
    inzwischen? Das ordnet die Journalistin Natalie Amiri ein, die für die
    ARD über den Nahen Osten berichtet und in den vergangenen zwei Jahren
    immer wieder Israel besucht hat.
    Lees meer

    Mit hybriden Mitteln, also meist verdeckten Attacken unterhalb der
    Schwelle eines direkten Angriffs, attackiert Russland europäische
    Länder, darunter Polen, die baltischen Staaten, Dänemark und auch
    Deutschland. Auch abseits des russischen Angriffskriegs in der Ukraine
    geht es auf dem europäischen Kontinent also nicht unbedingt friedlich
    zu. Die russischen Geheimdienste schicken Saboteure und lassen Drohnen
    über Infrastruktur wie Flughäfen, Atomkraftwerke und Kasernen fliegen.
    Doch was genau bedeutet eigentlich hybride Kriegsführung? Und welche
    Lehren sollten die europäischen Gesellschaften aus all diesen Vorfällen
    ziehen? Dazu hat der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke
    Friederichs, mit Kolleginnen und Kollegen recherchiert und stellt die
    Erkenntnisse im Podcast vor.

    Und sonst so? Tatü-tata trifft Schuhuu-schuhuu.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unt…

  14. Update: Der französische Premier geht, die Krise bleibt

    6 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Am Montagmorgen ist der französische Premierminister Sébastien Lecornu
    zurückgetreten. Das Präsidialamt in Paris teilte mit, dass Präsident
    Emmanuel Macron den Rücktritt angenommen habe. Vor nicht einmal einem
    Monat, am 9. September, hatte Macron Lecornu zum Premierminister
    ernannt. Hintergrund der Regierungskrise ist der Streit um den Haushalt
    für das kommende Jahr, in dem Frankreich angesichts seiner
    Staatsfinanzen wesentliche Einschnitte bei öffentlichen Ausgaben
    bevorstehen. Wie kann es in Frankreich nun weitergehen? Und profitieren
    die Rechtspopulisten von der Regierungskrise? Antworten darauf gibt die
    freie Journalistin Annika Joeres, die für die ZEIT aus Frankreich
    berichtet.
    Lees meer

    In Ägypten verhandeln seit heute ranghohe Vertreter Israels, der Hamas
    und der USA über den 20-Punkte-Plan von US-Präsident Donald Trump.
    Deutschlands Außenminister Johann Wadephul (CDU) will ebenfalls zu den
    Verhandlungen reisen. Über Trumps Friedensplan sagte er: "Es gibt keinen
    besseren Plan als den von Präsident Trump." Der 20-Punkte-Plan sieht
    unter anderem die Übergabe der Geiseln und die Entmachtung der Hamas vor
    – und wird von mehreren arabischen Staaten unterstützt. "Das sind gute
    Vorzeichen, aber es muss jetzt Handwerksarbeit geleistet werden. Dazu
    möchte ich meine Beiträge leisten", sagte Wadephul.

    Außerdem im Update: Israel hat nach eigenen Angaben weitere 171
    Aktivisten der abgefangenen Gaza-Hilfsflotte ausgewiesen. Unter ihnen
    befindet sich auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Sie
    seien heute von Israel aus nach Griechenland und in die Slowakei
    abgeschoben worden, teilte das israelische Außenministerium mit.

    Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin geht in diesem Jahr für die
    Entdeckungen zur sogenannten peripheren Immuntoleranz an die US-Forscher
    Mary E. Brunkow, Fred Ramsdell und den japanischen Wissenschaftler
    Shimon Sakaguchi. Was die Forschenden genau entdeckt haben, erklärt der
    ZEIT-Chefreporter Gesundheit, Jakob Simmank.

    Und sonst so? Wozu Kür…

  15. Shutdown und trotzdem Rekorde an der Börse

    6 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    Trotz Stillstand der Verwaltung, Jobverlusten und hohen Zölle erreichen
    die US-Börsen neue Rekorde. Während in Washington wegen des Streits
    zwischen Präsident Donald Trump und den Demokraten Behörden geschlossen
    bleiben, steigen die Aktienindizes weiter. Der S&P 500 erreichte den 31.
    Rekordstand des Jahres, der Dow Jones und der MSCI World verzeichnen
    ebenfalls Höchststände. Ein zentraler Grund ist die Erwartung sinkender
    Zinsen. Auch der KI-Boom, insbesondere durch den US-Chiphersteller
    Nvidia, spielt eine Rolle. Gleichzeitig warnen Branchenführer vor einer
    möglichen Überbewertung. Was ein Ende des KI-Hypes für die US-Wirtschaft
    bedeuten würde, analysiert Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT.
    Lees meer

    In Stockholm und Oslo beginnt die Nobelpreis-Saison 2025. Traditionell
    wird zuerst der Preis für Physiologie oder Medizin verkündet, gefolgt
    von Physik, Chemie, Literatur und dem Friedensnobelpreis in Oslo. Den
    Abschluss bildet der Wirtschaftswissenschaftspreis der schwedischen
    Zentralbank. Verliehen werden die Auszeichnungen an Personen oder
    Gruppen, die „der Menschheit im vergangenen Jahr den größten Nutzen
    gebracht haben“. Neben dem Preisgeld von rund einer Million Euro geht es
    vor allem um Prestige, das in der Wissenschaft nach wie vor hoch
    angesehen ist. Stefan Schmitt, Redakteur im Wissensressort der ZEIT,
    ordnet ein, wer dieses Jahr für einen Nobelpreis infrage kommen könnte.

    Und sonst so: Feuerwehreinsatz wegen einer Frucht

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    US-Märkte: Chaos in Washington, schwindende Jobs – und trotzdem
    Börsenrekorde?

    USA: Das Comeback der US-Wirtschaft hat zwei trügerische Treiber

    US-Notenbank Fed: Zinsen runter. Kurse rauf?

    OpenAI: Groß, größer, Nvidia bei OpenAI

    Techkonzerne: Nvidia investiert f…

  16. Der Weg zum Frieden in Gaza ist noch weit

    5 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Hamas hat offiziell zugestimmt, Teile des von US-Präsident Donald
    Trump vorgeschlagenen Gazafriedensplans zu akzeptieren. Intern herrscht
    jedoch Uneinigkeit. Während politische Führer der Terrororganisation im
    Exil den Vorschlag befürworten, lehnen Kommandanten in Gaza die eigene
    Entwaffnung und eine schnelle Freilassung israelischer Geiseln ab. Der
    israelische Premier Benjamin Netanjahu begrüßt hingegen den Plan.
    Beobachter vermuten hinter seinem Einlenken taktische Motive: Die
    Freilassung der Geiseln könnte von seiner politischen Verantwortung und
    wachsender internationaler Kritik ablenken. Auch in der Hamas-Erklärung
    sehen Beobachter einen Versuch, Zeit zu gewinnen.
    ZEIT-Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke analysiert die Lage und
    ordnet ein, wie es jetzt weitergeht.
    Lees meer

    In Syrien finden erstmals seit dem Sturz von Baschar al-Assad im
    Dezember 2024 Parlamentswahlen statt. Der neue Machthaber Ahmed
    al-Scharaa, Anführer der Rebellengruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS),
    regiert seitdem das Land, er möchte die internationale Isolation Syriens
    beenden. Die Wahl gilt als Symbol für einen politischen Neuanfang,
    verläuft jedoch unter eingeschränkten Bedingungen. Gewählt wird nur das
    Parlament, und der Präsident selbst steht nicht zur Wahl. Auch die
    Sicherheitslage im Land bleibt angespannt: Berichte über Gewalttaten
    gegen Minderheiten und Machtkämpfe innerhalb des HTS werfen Fragen über
    die Stabilität der neuen Regierung auf. Wie die Wahl ablaufen wird,
    ordnet ZEIT-Redakteurin Lea Frehse ein.

    Und sonst so: Eine Ode auf die langsamsten Tiere

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Krieg in Nahost: Hamas erklärt sich zur Geisel-Freilassung bereit

    Gazakrieg: Trumps Idee vom ewigen Frieden

    20-Punkte-Plan für Gaza: Von diesem Plan hängt …

  17. Spezial "Der Wahlkreis": Sind die Boomer wirklich an allem schuld?

    4 oktober 2025 · 1 uur

    Afspelen
    Kaum eine Generation ist so umstritten wie die Boomer – und kaum eine
    politisch so einflussreich. Seit 20 Jahren werden wir von Boomern
    regiert. Sie sind die verlässlichste Wählergruppe von SPD und CDU. Die
    Regierung macht Politik von Boomern für Boomer – und trotzdem gelten die
    Boomer als Problem: für das Renten- und Pflegesystem und für das Klima
    sowieso.
    Lees meer

    In der aktuellen Folge von "Der Wahlkreis" blicken unsere Hosts Lisa
    Caspari, Paul Middelhof und Robert Pausch aus Millennialsicht auf diese
    Generation. Was sind die Verdienste der Boomer und was die Probleme?
    Werden wir die Boomer vermissen? Und: Gibt es einen spezifischen
    Boomer-Blick auf die Welt? Einen "Boomer State of Mind?"

    Der nächste Wahlkreis erscheint am 18. Oktober.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

    Shownotes

    Heinz Bude zu den Boomern

    Reinhard Mohr: Zaungäste

    Studie der Uni Wuppertal zum Arbeitsethos der Boomer

    Volker Weiß zu rechter Geschichtspolitik

    Friedrich Merz zu seiner Boomer-Sozialisation

    Ein lesenswertes Buch von einem Boomer-Grünen über die frühen Jahre
    seiner Partei

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  18. Drohnen abschießen - geht das so einfach?

    4 oktober 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach Drohnensichtungen am Flughafen München und über einem
    Militärgelände in Schleswig-Holstein will Bayerns Ministerpräsident
    Markus Söder die Gesetze verändern, um solche Flugobjekte einfacher
    abzuschießen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) fordert
    mehr Geld für die Drohnenabwehr, Verteidigungsminister Boris Pistorius
    will Informationen über unautorisierte Drohnenflüge in einem Lagezentrum
    von Polizei und Bundeswehr sammeln. Bislang ist unklar, wer die
    Flugobjekte steuerte. Die Regierung in Dänemark hatte nach Vorfällen
    über ihren Flughäfen vermutet, dass es sich um einen hybriden Angriff
    aus Russland handelt. Hauke Friederichs ist Sicherheitsexperte bei der
    ZEIT. Er erklärt, warum es nicht so einfach ist, Drohnen auszuschalten
    und warum die gesetzlichen Hürden dafür sehr hoch sind.
    Lees meer

    In Tschechien wird am Freitag und Samstag ein neues Parlament gewählt.
    In den Umfragen liegt die Partei Ano des früheren Regierungschefs
    Andrej Babiš vorne, der das Land zwischen 2017 und 2021 schon einmal
    regiert hatte. Er gilt als Trump-Bewunderer und Freund der russlandnahen
    Regierungen in den Nachbarländern Slowakei und Ungarn. ZEIT-Autor
    Kilian Kirchgessner spricht darüber, warum die jetzige Regierung so
    unbeliebt ist und wie der populistische Wahlkampf von Babiš einzuordnen
    ist.

    Und sonst so? Nostalgische Technik-Sounds

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg

    Shownotes: Das Quiz zu den nostalgischen Technik-Sounds

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  19. 35 Jahre deutsche Einheit: Vereint und doch zerrissen?

    3 oktober 2025 · 17 min

    Afspelen
    Kurz nach Mitternacht, am 3. Oktober 1990, sagte der damalige
    Bundespräsident Richard von Weizsäcker: "Die Einheit Deutschlands ist
    vollendet. Heute ist ein Tag der Freude." Am selben Tag wurde der Staat
    DDR offiziell aufgelöst und in die Bundesrepublik aufgenommen. Aber sind
    die Deutschen heute, 35 Jahre später, tatsächlich zusammengewachsen?
    Eine Forsa-Umfrage hat ergeben: Über 65 Prozent der Deutschen finden, es
    gibt noch Unterschiede zwischen den Menschen aus dem Osten und denen aus
    dem Westen. Besonders viele Ostdeutsche haben bei der Umfrage so
    geantwortet.
    Lees meer

    Der Soziologe Steffen Mau argumentiert in seinem Buch "Ungleich
    vereint", dass die deutsche Wiedervereinigung zwar politisch und
    rechtlich vollzogen wurde, die tatsächliche Angleichung aber bis heute
    nicht abgeschlossen ist. Die Ursachen liegen in den unterschiedlichen
    historischen Erfahrungen und den "asymmetrischen Vorbedingungen", zum
    Beispiel in der Wirtschaft, die sich in der DDR und der BRD über
    Jahrzehnte entwickelt hätten. Im Schnitt verdienen Ostdeutsche 17
    Prozent weniger als ihre westdeutschen Kollegen. Die
    Lebenshaltungskosten sind dagegen in den neuen Bundesländern nur 7
    Prozent geringer. Im Osten sind 1,6 Prozent mehr Menschen arbeitslos als
    im Westen, der Unterschied hat allerdings im Laufe der Zeit abgenommen.
    Die Frauenerwerbsquote hingegen ist im Westen in den letzten 35 Jahren
    von 58 auf 72 Prozent gestiegen und ist damit inzwischen fast so hoch
    wie im Osten. Auf manchen Feldern haben sich Ost und West aber bereits
    angeglichen: bei dem Zugang zu Breitbandinternet zum Beispiel und der
    Gesundheitsversorgung auf dem Land. Und auch das Kulturangebot in den
    größeren Städten in Ost und West ist in Menge und Qualität
    vergleichbar.

    Doch was ist mit dem Lebensgefühl der Menschen aus Ost und West? Trotz
    formaler Gleichheit bleibe das Gefühl, nicht wirklich in
    Gesamtdeutschland "angekommen" zu sein, schreibt der Historiker
    Ilko-Sascha Kowalczuk und spricht von einer "unsichtbaren Mauer in den
    Köp…

  20. Update: Israel stoppt Gaza-Hilfsflotte

    2 oktober 2025 · 10 min

    Afspelen
    Israels Marine hat bei einer Militäraktion die Global Sumud Flotilla auf
    ihrem Weg in den Gazastreifen gestoppt. Die Organisatoren bezeichneten
    das Vorgehen Israels als illegal, die Schiffe hätten sich in
    internationalen Gewässern befunden. Kritik am Vorgehen Israels kam auch
    mehreren Regierungen. In mehreren europäischen Städten kam es zu
    spontanen Demonstrationen. Ulrich Ladurner, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT, ordnet die Vorkommnisse ein.
    Lees meer

    Nach der Festnahme von drei mutmaßlichen Hamas-Mitgliedern in Berlin
    sind alle Beschuldigten in Untersuchungshaft. Sie sollen Waffen
    beschafft haben, mit denen Anschläge auf jüdische und israelische
    Einrichtungen in Deutschland begangen werden sollten.

    Außerdem im Podcast: Am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur hat es in
    Manchester einen Anschlag auf eine Synagoge gegeben. Dabei sind
    mindestens zwei Menschen getötet und mehrere verletzt worden.

    Und sonst so? Jane Goodall ist tot – was von ihr bleibt

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Jannis Carmesin

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    Weitere Links zur Folge:

    Global Sumud Flotilla: Israels Marine hat fast alle Boote der
    Gaza-Hilfsflotte abgefangen

    Global Sumud Flotilla nach Gaza: Kompromisslos Richtung Gaza

    Bundesgerichtshof in Karlsruhe: Richter erlässt Haftbefehl gegen
    mutmaßliches Hamas-Mitglied

    Manchester: Tote und Verletzte nach Angriff an Synagoge in Manchester

    Jane Goodall: Sie sah den Menschen im Affen

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  21. CDU: Rechtsruck auf Wählerwunsch?

    2 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die CDU hält offiziell seit 2018 an einem Unvereinbarkeitsbeschluss
    gegenüber der AfD fest und betont, dass keine politische Zusammenarbeit
    erfolgen soll. Gleichzeitig stimmt die CDU auf kommunaler Ebene
    teilweise gemeinsam mit der AfD über Anträge ab, etwa in Dresden bei der
    Einführung einer Bezahlkarte für Asylbewerber oder in Cottbus bei
    Anträgen zur Aufnahme von Flüchtlingen. Einige Parteimitglieder,
    darunter Fraktionschef Jens Spahn, äußern, dass der hohe Zuspruch von
    Union und AfD bei Wählerinnen und Wählern berücksichtigt werden
    müsse. Was dahintersteckt und ob die Brandmauer bestehen bleibt,
    analysiert Robert Pausch, politischer Korrespondent im Politikressort
    der ZEIT.
    Lees meer

    Ab sofort müssen Arztpraxen und Apotheken in Deutschland die
    elektronische Patientenakte (ePA) anbieten. Gesetzlich Versicherte
    erhalten die digitale Akte automatisch, können aber aktiv widersprechen.
    In der privaten Krankenversicherung bleibt die Nutzung freiwillig. Die
    ePA soll medizinische Daten wie Befunde, Diagnosen und verschriebene
    Medikamente zentral bündeln, Behandlungen effizienter machen und
    unnötige Doppeluntersuchungen vermeiden. Befürworter loben den
    schnelleren Zugriff auf Informationen und mehr Transparenz im
    Gesundheitssystem. Kritiker warnen hingegen vor Sicherheitslücken.
    ZEIT-Redakteur Jakob von Lindern ordnet im Podcast ein, was die ePA für
    Versicherte bedeutet.

    Und sonst so? Ein Wettbewerb für das Nichts tun

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Union und AfD: Das Leben nach der Brandmauer

    Kommunalpolitik: Wo es bereits eine Zusammenarbeit mit der AfD gab

    Migration: Regierung einigt sich auf Bezahlkarte für Geflüchtete

    CDU/CSU: Bundestagsfraktion der Union wählt Jens Spahn zum neuen
    Vorsitzenden
    …

  22. Update: Wem nützt der Stillstand in den USA?

    1 oktober 2025 · 11 min

    Afspelen
    Erstmals seit mehr als sechs Jahren befinden sich die USA im "Shutdown":
    Am Mittwoch um Mitternacht Ostküstenzeit ist eine Haushaltssperre in
    Kraft getreten. Zuvor hatte sich der Senat am Dienstag nicht auf einen
    Übergangshaushalt einigen können. Betroffene Bundesbehörden wurden
    angewiesen, ihre Arbeit geordnet herunterzufahren, viele Mitarbeiter
    gehen in Zwangsurlaub. Was das für das Land bedeutet, analysiert
    ZEIT-Autor Klaus Brinkbäumer.
    Lees meer

    In Afghanistan war das Internet und große Teile des Mobilfunknetzes
    landesweit für rund 48 Stunden abgeschaltet. Die Störungen
    beeinträchtigten Banken, Handel, Luftverkehr und den Alltag von
    Millionen Menschen erheblich. Die Taliban-Regierung wies Berichte
    zurück, sie habe den Zugang der Bevölkerung zu Informationen
    einschränken wollen und verwies auf angebliche Wartungsarbeiten. Seit
    Mittwochnachmittag scheint das Internet in Kabul und anderen Städten
    wieder zu funktionieren. ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer ordnet ein, welche
    Folgen die Einschränkungen für das Land und die Menschen hatten und
    haben.

    Außerdem im Update: Oktoberfest öffnet nach Sprengstoffdrohung erst um
    17:30 Uhr.

    Und sonst so? Alternative Nobelpreise für Klima, KI und humanitäre Hilfe

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    US-Haushalt: Shutdown legt amerikanische Behörden lahm

    OK, America? / US-Regierung: Ein Showdown namens Shutdown

    US-Haushaltsstreit: Trump droht den Demokraten mit "irreversiblen"
    Schritten

    Der US-Überblick am Morgen: Trump droht mit Entlassungen, Kritik an Pete
    Hegseths Militärtreffen

    Shutdown in den USA: Washington im Stillstand

    Shutdown: Stillstand und Chaos

    Landesweite Internetsperre: Taliban schalten Internet in Afghanistan ab

    Afghanistan: Taliban bestreiten Sperrung des Internetempf…

  23. EU-Gipfel mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen

    1 oktober 2025 · 13 min

    Afspelen
    In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen treffen sich die Staats- und
    Regierungschefs der 27 EU-Länder am heutigen Mittwoch zu einem
    informellen Gipfel. Dabei dürfte es auch um die verschiedenen Vorfälle
    im europäischen Luftraum in den letzten zwei Wochen gehen. Nicht nur
    sind russische Kampfjets in den Luftraum von Estland und Polen
    eingedrungen. Auch über Dänemark, insbesondere im Bereich von Flughäfen,
    sind mehrfach Drohnen gesichtet worden. Woher sie kamen und wer sie
    gesteuert hat, ist unklar. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen
    spricht von einem "hybriden Krieg" gegen ihr Land. Deutschland schützt
    deshalb gemeinsam mit Frankreich und Schweden den EU-Gipfel. Fabian
    Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, blickt voraus, was von dem
    Treffen zu erwarten ist.
    Lees meer

    Tag zwei beim Teambuilding der Bundesregierung. Auf ihrer Klausurtagung
    in Berlin spricht die Regierung über Wettbewerbsfähigkeit und
    Staatsmodernisierung. Themen, die Friedrich Merz mit seinem Amtsantritt
    erstmals in einem eigenen Ministerium gebündelt hat. An die Spitze:
    Karsten Wildberger, Deutschlands erster Minister für Digitales und
    Staatsmodernisierung. Auf der Klausur stellt der Ex-CEO
    von MediaMarkt-Saturn heute seine Agenda vor. Im Podcast ordnet Fritz
    Zimmermann, Politikredakteur bei der ZEIT, seine Pläne ein und erklärt,
    was den Bürokratieabbau erschwert.

    Und sonst so: Plötzlich Multimillionär

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Simone Gaul und Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg

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  24. Update: Macht die Hamas mit bei Trumps Gaza-Plan?

    30 september 2025 · 11 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu
    haben im Weißen Haus einen 20-Punkte-Plan für den Gazastreifen
    vorgestellt, den Donald Trump als Möglichkeit für "ewigen Frieden im
    Nahen Osten" bezeichnete. Der Plan sieht eine sofortige und dauerhafte
    Waffenruhe und die Freilassung aller noch lebenden Geiseln vor. Im
    Gegenzug sollen fast 2.000 palästinensische Gefangene freikommen, und
    die israelische Armee soll sich schrittweise aus Gaza zurückziehen.
    Künftig soll eine Übergangsregierung aus palästinensischen Technokraten
    eingesetzt werden, die unter Aufsicht einer internationalen Behörde
    arbeitet. An der Spitze eines sogenannten "Friedensrats" will
    der US-Präsident selbst stehen, gemeinsam mit dem früheren britischen
    Premier Tony Blair. International erhält der Vorschlag viel
    Unterstützung. Ob er umgesetzt werden kann und ob die Hamas ihre Waffen
    ablegen würde, ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble,
    ein.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Kanzleramt Angehörige deutscher
    Geiseln, die im Gazastreifen festgehalten werden, empfangen und ihnen
    für ihre "unverzichtbare Arbeit" und "beeindruckende Stärke" gedankt.
    Friedrich Merz forderte die Hamas auf, alle Geiseln freizulassen, und
    begrüßte den von Trump vorgestellten 20-Punkte-Friedensplan für Gaza als
    "beste Chance auf ein Ende des Krieges seit dem 7. Oktober 2022". Evelyn
    Finger ist Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln der ZEIT. Im
    Podcast erzählt sie, wie es den Angehörigen der Geiseln geht.

    Außerdem im Update:

    Auf ihrer Kabinettsklausur befasst sich die Bundesregierung mit
    Wettbewerbsfähigkeit und Staatsmodernisierung. Bundesminister Karsten
    Wildberger soll Verwaltung und Bürgerkontakt digitaler und
    unbürokratischer machen.

    Der frühere Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah, Jian G., ist
    wegen Spionage für China zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt
    worden. Das Oberlandesgericht Dresden hält es für erwiesen, dass er von
    2019 bis 2024 vertraul…

  25. Ukraine: Ein Land wird mürbe

    30 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Seit mehr als dreieinhalb Jahren sind die Menschen in der Ukraine den
    ständigen Angriffen Russlands ausgesetzt. Nun naht der
    nächste Kriegswinter. Wie sich die Ukraine auf die kommenden Monate
    vorbereitet und wie sich die fortwährenden Angriffe auf die Stimmung im
    Land auswirken, analysiert Korrespondentin Olivia Kortas, die für ZEIT
    gerade im Westen des Landes unterwegs ist.
    Lees meer

    Seit etwa eineinhalb Jahren ist Cannabis in Deutschland teilweise legal.
    Mit der Teillegalisierung sollte der Schwarzmarkt eigentlich
    zurückgedrängt werden, doch die Erwartungen haben sich nicht erfüllt.
    Das geht aus einem ersten Zwischenbericht von Wissenschaftlern der
    Universitäten in Hamburg, Düsseldorf und Tübingen hervor. Tilman
    Steffen aus dem Politikressort der ZEIT hat den Bericht unter die Lupe
    genommen.

    Und sonst so: Kuschelpatenschaften für Frühchen

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair

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    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekarte aktuell: Russische Armee rückt weiter auf Lyman und
    Nowopawliwka vor

    Ukraine-Krieg: Brutal hoffnungslos

    Infrastruktur in der Ukraine: Sie riskieren ihr Leben, damit andere
    überleben

    Cannabisevaluation: Cannabislegalisierung enttäuscht die Erwartungen

    Bundesgesundheitsminister: Lauterbach will mit Cannabis-Legalisierung
    Schwarzmarkt "austrocknen"

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  26. Update: Schulterschluss in Warschau

    29 september 2025 · 11 min

    Afspelen
    Bundesußenminister Johann Wadephul (CDU) ist am heutigen Montag nach
    Warschau gereist, um sich mit seinen Amtskollegen Radosław Sikorski aus
    Polen und Jean-Noël Barrot aus Frankreich zu treffen. Die drei Länder
    bilden das sogenannte Weimarer Dreieck, ein loses außenpolitisches
    Forum. Ergänzt hat das Trio der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha.
    Das Treffen fand vor dem Hintergrund verstärkter russischer
    Provokationen statt. In den letzten Wochen sind mehrfach russische
    Drohnen und Kampfjets in den polnischen Luftraum, aber auch in den
    weiterer europäischer NATO-Länder eingedrungen.
    Auch Dänemark und Norwegen melden derzeit immer wieder mutmaßlich
    russische Drohnen über Flughäfen und Militärstandorten. Wie Deutschland,
    Polen und Frankreich in dieser Hinsicht besser zusammenarbeiten wollen,
    ob Drohnen zukünftig abgeschossen werden dürfen und was ein möglicher
    Drohnenwall der EU bewirken könnte, analysiert die
    ZEIT-Politikredakteurin Alice Bota, die in Warschau vor Ort war.
    Lees meer

    In Washington empfängt US-Präsident Donald Trump heute Israels
    Regierungschef Benjamin Netanjahu. Trump zeigte sich im Vorfeld sehr
    optimistisch: "Alle sind bereit für etwas Besonderes, das erste Mal
    überhaupt. Wir werden es schaffen", schrieb er auf Truth Social. Nun
    soll ein 21-seitiger Fahrplan, den unter anderem der frühere britische
    Premier Tony Blair erarbeitet hat, dem Gazastreifen Frieden bringen. Was
    steht konkret darin? Und wie will Trump Netanjahu überzeugen,
    mitzumachen? Darüber spricht Moses Fendel mit Yassin Musharbash aus dem
    Investigativ-Ressort der ZEIT.

    Was noch? Taschenlampen aus Bonbondosen für ukrainische Kinder, um die
    Dunkelheit zu vertreiben

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Konferenz in Polen: Wadephul verspricht Nato-Zusammenhalt gegen Russland

    Weimarer Dreieck: Im Alleingang ist die EU nicht zu retten

    Russisch…

  27. Was hat die Generalversammlung gebracht?

    29 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    In New York endet die 80. Vollversammlung der Vereinten Nationen. Im
    Podcast zieht Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, eine
    Bilanz dieser 80. Generalversammlung und spricht über die wichtigsten
    Momente: die Anerkennung Palästinas durch Frankreich, die harsche Rede
    von US-Präsident Donald Trump zum Zustand der UN und Chinas Ankündigung,
    seinen Ausstoß von Treibhausgasen senken zu wollen.
    Lees meer

    Rund zehn Jahre nachdem das Atomabkommen mit dem Iran geschlossen wurde,
    sind am gestrigen Sonntag wieder UN-Sanktionen gegen das Land in Kraft
    getreten. Grund dafür waren die anhaltenden Verstöße des Regimes in
    Teheran gegen das Abkommen. Die Sanktionen umfassen unter anderem ein
    allgemeines Waffenembargo und ein Verbot weiterer Urananreicherungen.
    Welche Folgen die Sanktionen für den Iran und die Menschen im Land
    haben, bespricht Omid Rezaee, Volontär bei der ZEIT, im Podcast.

    Und sonst so? Malmö hat ein Nutella-Problem.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Constanze Kainz

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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  28. Europa oder Russland? Moldau vor der Richtungswahl

    28 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Vor der Parlamentswahl in Moldau hat die proeuropäische Präsidentin Maia
    Sandu Russland gezielte Einflussnahme vorgeworfen. Moskau investiere
    Hunderte Millionen Euro, um Parteien zu finanzieren, Wähler zu bestechen
    und junge Menschen für Destabilisierungsaktionen anzuwerben. Die Wahl
    gilt als entscheidend für den künftigen Kurs des Landes. Wie stark
    der russische Einfluss im Land tatsächlich ist und wo er im Wahlkampf
    sichtbar wurde, berichtet Michael Thumann, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT, der Moldau vor der Wahl bereist hat.
    Lees meer

    Seit fast zweieinhalb Jahren kämpfen im Sudan die nationale Armee und
    die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) einen brutalen
    Bürgerkrieg. Nach UN-Angaben hat sich im Land die größte Hunger- und die
    größte Vertreibungskrise weltweit entwickelt. Eine gemeinsame
    Stellungnahme der USA, Saudi-Arabiens und der beiden wichtigsten
    internationalen Paten der Konfliktparteien – Ägypten und der Vereinigten
    Arabischen Emirate – nährte Mitte September kurzzeitig Hoffnung auf den
    Beginn eines Friedensprozesses. Doch seitdem stockt der Prozess,
    berichtet Andrea Böhm, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so: Entscheidung im Wurstkonflikt zwischen Thüringen und
    Bayern

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Friedrich Merz in Moldau: Große Gesten für ein bedrohtes Land

    Parlamentswahl in Moldau: Moldaus Präsidentin wirft Russland
    Einflussnahme auf Wahl vor

    Moldau: Geld oder Freiheit

    Natalia Gavrilița: "Moldau ist eine Art Testlabor für Russland"

    EU-Kurs: Prowestliche Präsidentin siegt in Moldau - EU erleichtert

    Moldau und Russland: Erst kommen die Memes, dann die gekauften
    Wählerstimmen

    Krieg im Sudan: Warum berührt uns dieser Krieg nicht?

    Bürgerkrieg im Sudan: Staaten und Organisation…

  29. Spezial: Wenn Maschinen uns anlügen

    27 september 2025 · 34 min

    Afspelen
    Künstliche Intelligenz kann täuschen. Nicht, weil sie ein Bewusstsein
    hat und nicht aus eigenem Willen. In Experimenten hat der KI-Forscher
    Thilo Hagendorff von der Uni Stuttgart gezeigt, dass Sprachmodelle
    verstehen, wie man andere in die Irre führt. Sie platzieren Hinweise
    bewusst falsch, erkennen, ob jemand ihre Täuschung durchschaut, und
    passen ihre Strategie entsprechend an. Diese Fähigkeit ist nicht
    programmiert worden, sondern entsteht als Nebenprodukt der enormen
    Sprach- und Mustermengen, auf denen KI trainiert ist. Täuschung ist also
    ein ungewolltes "Talent" von Maschinen.
    Lees meer

    Was bedeutet das für uns als User und für unseren künftigen Umgang mit
    KI? Eva Wolfangel ist Digital-Redakteurin der ZEIT, sie schreibt seit
    vielen Jahren über künstliche Intelligenz und Technikethik. Im Podcast
    spricht sie mit Pia Rauschenberger über die Frage, ob KI tatsächlich mit
    List die Welt übernehmen könnte.

    Redaktion: Hannah Grünewald, Constanze Kainz

    Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald

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  30. Schutz für die Gaza-Hilfsflotte – aber kein Freifahrtschein

    27 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Global Sumud Flotilla ist eine internationale Hilfsflotte, um
    Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Vor einigen Tagen war die Flotilla nach
    Angaben der Organisatoren mutmaßlichen Drohnenangriffen ausgesetzt. Als
    Reaktion entsandte die italienische Regierung zwei Marineschiffe, um die
    Sicherheit italienischer Staatsbürger an Bord zu gewährleisten, wie
    Verteidigungsminister Guido Crosetto erklärte. Der Einsatz löst in
    Italien politische Spannungen aus: Regierungschefin Giorgia Meloni
    bezeichnete die Mission als "gefährlich und unverantwortlich". Wie
    Italiens Regierung zu der Gaza-Flotilla steht, analysiert ZEIT-Autorin
    Almut Siefert.
    Lees meer

    Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy ist wegen Bildung
    einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die
    Strafe muss sofort vollstreckt werden. Drei Mitangeklagte, darunter
    frühere Minister, wurden ebenfalls verurteilt. Frankreich verzeichnet in
    den letzten Jahren eine Reihe prominenter Verurteilungen von Politikern.
    Laut EU-Studien kostet Korruption Frankreich jährlich bis zu 130
    Milliarden Dollar und untergräbt das Vertrauen der Bevölkerung in die
    Demokratie. ZEIT-Autorin Annika Joeres ordnet ein, warum es gerade in
    Frankreich so viele Korruptionsfälle in der Spitzenpolitik gibt.

    Und sonst so? Schlafende Jugendliche im Bundestag

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Lisa Caspari

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Nahost: Große Flotte kleiner Boote gegen Gaza-Blockade

    Hunger in Gaza: Das steckt hinter dem umstrittenen Hilfskonzept für den
    Gazastreifen

    Global Sumud Flotilla: Aktivisten berichten von erneutem Drohnenangriff
    auf Gaza-Hilfsflotte

    Verteidigungspolitik: Italiens Verteidigungsminister spricht Nato
    Existenzberechtigung ab

    Italienische Regierung: Sie hat verstanden, was d…

  31. Update: Warum Trump den früheren FBI-Chef verfolgen lässt

    26 september 2025 · 10 min

    Afspelen
    In den USA geht Präsident Donald Trump weiterhin scharf gegen seine
    Kritiker vor. Eine Geschworenenjury hat den ehemaligen FBI-Chef James
    Comey wegen "schwerer Straftaten" angeklagt. Angeblich habe er 2020 im
    Rahmen der Untersuchung möglicher Verbindungen zwischen Russland und
    Donald Trumps Präsidentschaftswahlkampf 2016 vor dem Kongress eine
    Falschaussage gemacht und somit die Untersuchung behindert. Comey selbst
    bestreitet die Vorwürfe und plädiert für seine Unschuld. In den sozialen
    Medien ruft er dazu auf, sich von Trump nicht in die Knie zwingen zu
    lassen. Was an den Vorwürfen dran ist, wie wahrscheinlich eine
    Verurteilung ist und inwiefern der Vorfall zum Umbau der USA in ein
    autoritäres System beiträgt, ordnet der US-Experte der ZEIT, Klaus
    Brinkbäumer, ein.
    Lees meer

    Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat heute eine Rede
    vor der UN-Generalversammlung in New York gehalten. Noch vor Beginn
    verließen einige aus Protest den Saal, während andere klatschten. Wie
    bereits vorher von der israelischen Zeitung Ha'aretz angekündigt, wandte
    sich Netanjahu in seiner Rede trotz Kritik über Lautsprecher direkt an
    die mutmaßlich noch lebenden israelischen Geiseln im Gazastreifen und
    verlas ihre Namen. Über Lautsprechersysteme auf Lastwagen nahe dem
    Grenzzaun zu Gaza sollte die Rede übertragen werden. Außerdem berief
    sich Netanjahu auf die vermeintlichen Erfolge der israelischen Armee im
    Kampf gegen die Feinde des Landes. Scharfe Kritik äußerte er an allen
    Ländern, die Palästina als unabhängigen Staat anerkannt haben und lehnte
    eine Zweistaatenlösung kategorisch ab.

    Außerdem im Update:

    Der Bundesrat hat die Juristin Ann-Katrin Kaufhold einstimmig zur
    Vizepräsidentin des Bundesverfassungsgerichts gewählt. Erst gestern
    hatte der Bundestag sie zur neuen Verfassungsrichterin ernannt. Mit
    dieser finalen Wahlentscheidung und der offiziellen Vereidigung Anfang
    Oktober geht der Streit um die Verfassungsrichterwahl zu Ende.

    Doch nicht nur dazu hat der Bundesrat seine Zustimm…

  32. 21 Schritte Richtung Frieden

    26 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Per Video hat sich der Präsident der palästinensischen
    Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, am gestrigen Donnerstag an die
    UN-Generalversammlung gewandt. Im Mittelpunkt seiner Botschaft standen
    der israelische Krieg im Gazastreifen und die jüngste Anerkennung
    Palästinas durch mehrere westliche Staaten, darunter Großbritannien,
    Frankreich und Kanada. Einen Tag später spricht Israels Premier Benjamin
    Netanjahu vor der Versammlung; anders als Abbas, dem die USA die
    Einreise verwehrt hatten, wird Netanjahu persönlich anwesend sein. Der
    Krieg im Nahen Osten bleibt damit ein bestimmendes Thema bei den
    Vereinten Nationen. Im Hintergrund werden weiterhin die Möglichkeiten
    einer Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas
    ausgelotet. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat am Mittwoch einen
    21-Punkte-Plan für den Gazastreifen vorgestellt und sich vorsichtig
    optimistisch geäußert, dass es bald einen Durchbruch geben könne. Welche
    Punkte dieser Plan umfasst, erläutert ZEIT-Auslandsredakteurin Xifan
    Yang. Sie berichtet für uns von der UN-Generalversammlung. Außerdem sagt
    sie, was von Netanjahus Rede zu erwarten ist.
    Lees meer

    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat seit ihrem Amtsantritt
    vor rund vier Monaten bislang nur wenige Vorhaben im Kabinett
    durchsetzen können. Die von ihr geplanten Reformen der Kranken- und
    Pflegeversicherung, bei der Notfallversorgung und dem sogenannten
    Primärarztsystem befinden sich noch in Vorbereitung. Eine zentrale
    Herausforderung bleibt die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen,
    die 2026 ein Milliardendefizit erwarten. Anders als angekündigt konnte
    sie dafür bisher noch keine zusätzlichen Mittel bei ihrem
    Kabinettskollegen, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD)
    lockermachen. Nicht nur die Opposition kritisiert sie heftig; auch
    innerhalb der Koalition gilt Warkens Verhältnis zur SPD als angespannt.
    Außerdem sind zentrale Positionen in ihrem Ministerium noch unbesetzt.
    Inwiefern die Kritik an Warken berechtigt ist, und was di…

  33. Update: Warum gerade in Dänemark Drohnen auftauchen

    25 september 2025 · 11 min

    Afspelen
    Zwei Tage nach den Drohnensichtungen in Kopenhagen und Oslo meldet
    Dänemark erneute Drohnensichtungen an mehreren Flughäfen im Land. Die
    dänische Regierung und der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt
    sprechen von einem "hybriden Angriff". Die Drohnen seien gleichzeitig an
    verschiedenen Orten aufgetaucht und hätten den Flugverkehr in Aalborg
    und zuvor in Kopenhagen beeinträchtigt. Dänemarks Ministerpräsidentin
    Mette Frederiksen hatte die Angriffe zuvor bereits als "bislang
    schwersten Anschlag auf dänische kritische Infrastruktur" bezeichnet.
    Hans-Jakob Schindler, Sicherheitsexperte beim Counter Extremism Project,
    ordnet ein, warum ausgerechnet Dänemark betroffen ist.
    Lees meer

    Führende Wirtschaftsinstitute sagen in ihrer Herbstprognose für 2025
    lediglich ein Wachstum von 0,2 Prozent voraus. Für 2026 rechnen sie mit
    einer Erholung auf 1,3 Prozent, 2027 soll das Bruttoinlandsprodukt um
    weitere 1,4 Prozent zulegen. Hauptgrund sind dabei die umfangreichen
    Investitionsprogramme in Infrastruktur, Digitalisierung und
    Verteidigung, die die Bundesregierung im Rahmen ihres "Herbstes der
    Reformen" angekündigt hat. Institute wie das DIW und das ifo warnen
    jedoch, dass diese expansive Finanzpolitik nur die strukturellen
    Schwächen der deutschen Wirtschaft überdecken könnte.

    Außerdem im Update: Der Bosch-Konzern plant in seiner Autozuliefersparte
    bis 2030 den Abbau von bis zu 13.000 Stellen in Deutschland. Grund seien
    das belastete wirtschaftliche Umfeld, hoher Wettbewerbsdruck und
    steigende Investitionen in Zukunftstechnologien.

    Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wurde im Prozess um angebliche
    Wahlkampfgelder aus Libyen teilweise für schuldig befunden. Verurteilt
    wurde er wegen "krimineller Vereinigung", während er von den Vorwürfen
    der Bestechlichkeit, illegalen Wahlkampffinanzierung und der
    Veruntreuung öffentlicher Gelder freigesprochen wurde.

    Trotz verweigerter Einreise in die USA ist Palästinenserpräsident Mahmud
    Abbas bei der UN-Generaldebatte aufgetreten. Das größte …

  34. Richterwahl reloaded

    25 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der Bundestag wird über drei neue Richterposten am
    Bundesverfassungsgericht abstimmen. Zuvor hatte der Wahlausschuss die
    SPD-Kandidatin Sigrid Emmenegger bestätigt. Sie folgt auf Frauke
    Brosius-Gersdorf, die nach Widerstand aus der Unionsfraktion ihre
    Bewerbung zurückgezogen hatte. Für die Wahl im Parlament ist eine
    Zweidrittelmehrheit nötig, sodass Schwarz-Rot auf Stimmen der
    Opposition, vor allem von Grünen und Linken, angewiesen bleibt. Wie die
    Richterwahl ausgehen könnte und welche Lehren sich daraus für die
    Zukunft ziehen lassen, ordnet Heinrich Wefing, Leiter im Politikressort
    der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Forscher warnen, dass sich das Klima schon 2050 um drei Grad erwärmen
    könnte, wenn nichts gegen den Klimawandel unternommen wird. Deutschland
    würde dann Temperaturen erleben wie heute in Italien, mit häufigeren
    Hitzewellen, längeren Dürren und Extremwetterereignissen. Die Folgen:
    Landwirtschaftlich genutzte Flächen würden weniger ertragreich,
    Lebensmittelpreise könnten steigen, und viele Ökosysteme, darunter
    Korallenriffe und Bestäuberpopulationen, wären bedroht. Auch der
    Meeresspiegel könnte drastisch steigen. Elena Erdmann, Redakteurin im
    Wissensressort der ZEIT, analysiert, welche Maßnahmen nötig sind, um
    diese Szenarien zu verhindern.

    Und sonst so? Kartoffel-Rekordernte: Unsere liebsten Kartoffelrezepte

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf: Ohne Beispiel

    Verfassungsrichterwahl: Wahlausschuss schlägt Sigrid Emmenegger als
    Verfassungsrichterin vor

    Richterwahl: Brosius-Gersdorf verzichtet auf Kandidatur als
    Verfassungsrichterin

    Bundesverfassungsgericht: Linke stellt Abgeordneten Richterwahl im
    Bundestag frei

    Richter am Bundesarbeitsgericht: Union will offenbar Gü…

  35. Update: Merz im Ankündigungsmodus

    24 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Im Bundestag in Berlin hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) heute in
    seiner Rede bei der Generaldebatte zum Haushalt erneut die Notwendigkeit
    von Reformen bei der Wirtschaft und im Sozialsystem betont. Diese seien
    notwendig, damit alle anderen Vorhaben der Bundesregierung möglich
    seien. Die Bundesrepublik Deutschland stehe “in einer der
    herausforderndsten Phasen unserer neueren Geschichte”.
    Oppositionspolitikerinnen der Linken und Grünen warfen Merz dagegen
    mangelnde Empathie für Bürgerinnen und Bürger vor. Merz verteidigte
    seine Politik, die geplanten Reformen würden den Sozialstaat erhalten.
    Um Investitionen in die soziale Infrastruktur wie Schulen und Kitas zu
    ermöglichen, seien 100 Milliarden Euro für die Länder eingeplant. Der
    politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, hat die Debatte im
    Bundestag verfolgt.
    Lees meer

    Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, hat heute eine Rede vor
    der UN-Vollversammlung in New York gehalten. Am Vorabend hatte er sich
    mit US-Präsident Donald Trump getroffen. Dieser hatte daraufhin in der
    Nacht auf Mittwoch auf seiner Online-Plattform True Social verkündet,
    dass die Ukraine alle von Russland besetzten Gebiete zurückerobern
    könnte. Mithilfe der Nato und finanzieller Hilfe Europas sei dies eine
    “Option”. Mit seinen aktuellen Äußerungen rückt Trump von früheren
    Überlegungen ab, Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland in Kauf
    nehmen zu wollen. Selenskyj zeigte sich überrascht von Trumps Aussagen
    und dankte ihm. Der ZEIT-Reporter Christian Vooren ordnet ein.

    Außerdem im Update: Nach dem Cyberangriff auf europäische Flughäfen hat
    die britische Polizei in West Sussex einen Verdächtigen festgenommen.
    Nach dem Angriff auf ein IT-System am Freitagabend kommt es unter
    anderem am Flughafen Berlin-Brandenburg nach wie vor zu Problemen.

    Und sonst so? Erste Bundestagsrede mit Baby.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter…

  36. Söders Bangen vor der AfD

    24 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Bei der Klausurtagung der CSU-Fraktion im oberfränkischen Kloster Banz
    am Dienstag nannte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder das
    Anwachsen der AfD die „größte Herausforderung unseres politischen
    Lebens“. Aktuell liegt die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem
    eingestufte Partei AfD in Umfragen teilweise vor der Union. Auch im von
    ihm regierten Bundesland Bayern gewinnt die AfD zunehmend an Zustimmung.
    Einst sagte Franz Josef Strauß, neben der CSU dürfe keine rechte Partei
    existieren. Warum schafft es die Partei unter Söder nicht mehr, das
    durchzusetzen? Das ordnet die Politik-Redakteurin der ZEIT, Lisa
    Caspari, ein.
    Lees meer

    Um Argentiniens Finanzlage zu stabilisieren, haben am Dienstag
    US-Präsident Donald Trump und sein Finanzminister Scott Bessent den
    argentinischen Präsidenten Javier Milei in New York getroffen. Der Wert
    des argentinischen Pesos sinkt seit Wochen und zwingt die Zentralbank
    des südamerikanischen Landes zu immer drastischeren Schritten. In den
    letzten Tagen hat die argentinische Zentralbank große Mengen ihrer
    US-Dollarreserven veräußert. Über Mileis Politik und wie die USA
    Argentinien helfen können, spricht im Podcast der
    ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher.

    Und sonst so? Cardi B-CDs per Drohnenlieferungen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Kai Schnier, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Markus Söder: Söders Angst vor der AfD

    ZEIT-Wahltrend: Warum die AfD an der Union vorbeizieht

    CDU in NRW: Wüst, nicht wüst

    Javier Milei: Der Erfolg der Kettensäge

    Argentinien: Javier Mileis Wirtschaftsreformen

    Javier Milei: Rückschlag für Argentiniens Präsidenten Milei bei
    Provinzwahl

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    [ANZ…

  37. Update: Die Nato droht mit Gegenwehr - aber vorsichtig

    23 september 2025 · 10 min

    Afspelen
    Nach der Verletzung des estnischen Luftraums durch russische Kampfjets
    haben sich die Verbündeten der Nato zu einem Gipfel getroffen, um über
    eine gemeinsame Reaktion zu beraten. In einer Erklärung verurteilten die
    32 Bündnisstaaten das Vorgehen Moskaus als "verantwortungslos" und
    kündigten an, künftig nicht nur Drohnen, sondern auch russische
    Flugzeuge abzuschießen, um das Bündnisgebiet zu schützen. Es ist das
    zweite Mal innerhalb von zwei Wochen, dass der Nato-Rat wegen russischer
    Luftraumverletzungen zusammenkommt. Zuvor hatte Polen das Eindringen
    russischer Drohnen gemeldet. Nato-Generalsekretär Mark Rutte äußerte
    sich nach der Sitzung bei einer Pressekonferenz und erklärte, die
    Verbündeten hielten fest zusammen, um einander zu verteidigen. Im
    Nachrichtenpodcast sagt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
    Korrespondent der ZEIT, für wie sinnvoll er die Antwort der Nato hält.
    Lees meer

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat seine Haushaltspläne für
    2026 vorgestellt. Der Kernhaushalt umfasst Ausgaben von 520,5 Milliarden
    Euro, davon sollen 174,3 Milliarden Euro durch neue Schulden finanziert
    werden. Besonders umstritten sind dabei die Ausgaben für
    Verkehrsinfrastruktur. Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) fordert
    zusätzliche Mittel für den Aus- und Neubau von Straßen und
    Eisenbahnstrecken, da seiner Einschätzung nach vor allem in diesem
    Bereich rund 15 Milliarden Euro fehlen. Klingbeil wies die Kritik zurück
    und betonte, dass das Verkehrsministerium bereits stark von den
    vorgesehenen Sondermitteln profitiere. Ob und wie sich die beiden
    Minister einigen könnten, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender
    Leiter im Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so? Kamala Harris: Ein Blick hinter die Kulissen der großen
    US-Politik

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier d…

  38. 80 Jahre UN: Viele Gäste, aber keine Party

    23 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die Vereinten Nationen feiern in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen.
    In New York beginnt am heutigen Dienstag die 80. Generalversammlung.
    Doch die Weltlage erscheint so düster wie schon lange nicht mehr: Die
    Kriege in der Ukraine, im Gazastreifen, im Sudan oder im Jemen zeigen,
    wie groß die Herausforderungen sind. Auf der Agenda der
    Generalversammlung stehen unter anderem Reden von US-Präsident Donald
    Trump, der keinen Hehl aus seiner Verachtung für internationale
    Organisationen und den Multilateralismus insgesamt macht. Für
    Deutschland spricht Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU), während
    Bundeskanzler Friedrich Merz nicht nach New York reist. Samiha Shafy,
    Redakteurin im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, was
    inhaltlich von der Generalversammlung zu erwarten ist und ob die
    Vereinten Nationen inmitten globaler Krisen wieder an Einfluss gewinnen
    können.
    Lees meer

    Für etwa zwölf Minuten sind am vergangenen Freitag drei russische
    Kampfflugzeuge in den estnischen Luftraum eingedrungen. Fast zeitgleich
    überflogen zwei weitere Jets im Tiefflug eine polnische Bohrinsel in der
    Ostsee. Es war die nächste Provokation, nachdem die Nato erst vor zwei
    Wochen mehrere russische Drohnen über Polen abgeschossen hatte. In
    Brüssel beraten nun die Nato‑Verbündeten gemäß Artikel 4 des
    Bündnisvertrags über eine Reaktion und das weitere Vorgehen. Dieser
    sieht Konsultationen vor, wenn sich ein Staat bedroht fühlt. Einige
    Europäer wie der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter fordern künftig
    eine robuste Reaktion, bis hin zum Abschuss russischer Maschinen. Wie
    realistisch ist das? Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
    Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie bedrohlich die
    Vorfälle der vergangenen Woche waren und welche Möglichkeiten der Nato
    jetzt offenstehen.

    Und sonst so? Gehen Sie doch mal wieder in die Oper oder ins Konzert.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik,…

  39. Update: Sie erreichen Ihr Ziel voraussichtlich... 2029

    22 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die Bahn hat mit Evelyn Palla erstmalig eine Frau an der Spitze. Zuvor
    sanierte sie den Regionalverkehr beim Tochterunternehmen DB-Regio. Palla
    übernimmt die Bahn in wirtschaftlich turbulenten Zeiten, in denen auch
    die Zufriedenheit der Fahrgäste eine Herausforderung
    darstellt. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat bei Pallas
    Vorstellung heute eingeräumt, dass die Bahn an ihrer Pünktlichkeit
    arbeiten müsse. Bis 2029 sollen 70 Prozent der Fernverkehrszüge
    keinerlei Verspätung mehr haben. Eigentlich sollte dieses Ziel schon
    2026 erreicht werden. Woher kommt das Zurückschrauben der Ziele?
    ZEIT-Wirtschaftsredakteur Zacharias Zacharakis ordnet ein.
    Lees meer

    Im Bundestag steht diese Woche noch einmal die Besetzung von drei
    Richterstellen am Bundesverfassungsgericht auf der Tagesordnung. Die SPD
    ernannte Sigrid Emmenegger zur neuen Kandidatin. Damit ersetzt sie
    Frauke Brosius-Gersdorf, die die Union im Juli wegen ihrer liberalen
    Haltung zu Schwangerschaftsabbrüchen abgelehnt hatte. Jens Spahn,
    Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zeigt sich dieses
    Mal positiver. Er ist der Meinung, dass "am Donnerstag alles klappen
    wird". Ob die neue Kandidatin der bessere Personalvorschlag ist,
    analysiert Eva Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Der New-Start-Vertrag ist das letzte noch bestehende
    Rüstungskontrollabkommen zwischen den USA und Russland. Anfang nächsten
    Jahres läuft es aus. Der russische Präsident Wladimir Putin hat
    angeboten, die Beschränkungen über Atomwaffen für ein weiteres Jahr
    einzuhalten.

    Und sonst so? Die wissenschaftlich korrekte Morgenroutine

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Miriam Mair

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    Weitere Links zur Folge:

    Evelyn Palla: Sie hat bewiesen, dass sie ein Unternehmen sanieren kann

    Evelyn Palla: "Sie ist in der Lage, etwas zu bewegen"

    Zugverkehr: Bundesverkehrsminister Schnieder lockert Pünktlichkeitsziele
    der Ba…

  40. Was bedeutet Palästinas Anerkennung als Staat?

    22 september 2025 · 11 min

    Afspelen
    Kanada, Australien und Großbritannien haben Palästina als Staat
    anerkannt. Auch Frankreich und Belgien planen, am heutigen Montag in New
    York einen Palästinenserstaat anzuerkennen. Damit wollen die Regierungen
    die Idee der Zweistaatenlösung stärken. Großbritanniens Premier Keir
    Starmer sagte, das sei keine Belohnung für die Hamas. Die Hamas werde in
    einem Staat Palästina keine Rolle mehr spielen.
    Lees meer

    Israel lehnt diesen Schritt ab und droht, Palästinensergebiete zu
    annektieren und weitere Siedlungen zu bauen. Auch die USA sind gegen
    eine Anerkennung Palästinas. Deutschland hält zwar am Prinzip der
    Zweistaatenlösung fest, will Palästina derzeit aber nicht anerkennen.
    Was dieser Schritt für die Palästinenser bedeutet, ordnet Heinrich
    Wefing, Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, ein.

    Die Deutsche Bahn soll eine neue Chefin bekommen, wer es wird,
    will Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder am heutigen Montag bekannt
    geben. Berichten zufolge soll Evelyn Palla die Nachfolgerin von Richard
    Lutz werden. Bisher war sie Vorständin für Regionalverkehr bei der
    Deutschen Bahn. Die 52-jährige Managerin stammt aus Südtirol und war
    zuvor auch bereits im Vorstand bei den Österreichischen Bundesbahnen
    (ÖBB). Mit ihrer Berufung wäre sie die erste Frau an der Spitze der
    Deutschen Bahn. Die endgültige Ernennung erfolgt durch den
    Aufsichtsrat.

    Hintergrund für den Führungswechsel ist die angespannte Lage der
    Deutschen Bahn. Im August waren nur rund 60 Prozent der Fernzüge
    pünktlich, zudem verzeichnet der Konzern hohe Verluste. Ob das mit der
    neuen Bahnchefin besser werden könnte, analysiert Jonas Schulze Pals,
    Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so: Ein Ende der „ewig Unvollendeten“ in Sicht

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    …

  41. Russische Jets an der Ostgrenze: Wie stark ist die Nato?

    21 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    Nach dem Eindringen russischer MiG-31-Kampfjets in den estnischen
    Luftraum haben Europa und die Nato-Staaten über mögliche Reaktionen
    beraten. Der Vorfall folgte auf das kurz zuvor
    beendete russisch-belarussische Manöver "Sapad". Nach Angaben aus
    Tallinn hielten sich die Jets rund zwölf Minuten im estnischen Luftraum
    auf, flogen ohne Transponder und übermittelten keine Flugdaten.
    Zeitgleich meldete Polen einen Tiefflug russischer Maschinen über einer
    Bohrplattform, bei dem die Sicherheitszone verletzt wurde. Welche
    Maßnahmen die Nato nun ergreifen könnte, ordnet ZEIT-Redakteur Alexander
    Kauschanski im Podcast ein.
    Lees meer

    In Arizona findet eine große Trauerfeier für den
    ermordeten US-Aktivisten Charlie Kirk statt. Die Veranstaltung ist in
    einem Footballstadion mit Platz für bis zu 63.000 Besucher geplant.
    Unter den Gästen werden auch der US-Präsident Donald Trump und sein Vize
    JD Vance erwartet. Charlie Kirk wurde bei einer
    Universitätsveranstaltung im Bundesstaat Utah angeschossen und starb an
    den Folgen. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet er wegen seiner
    politischen Äußerungen ins Visier des Täters. Donald Trump bezeichnet
    den US-Aktivisten als "Märtyrer der Wahrheit". Johanna Roth,
    ZEIT-Auslandskorrespondentin in Washington, D. C. ist vor Ort und
    berichtet von der Trauerfeier.

    Und sonst so: 7 Europäische Food-Festivals im Herbst

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Ukrainekrieg: Estland meldet Eindringen russischer Kampfflugzeuge in
    Luftraum

    Kampfjets in Estland: Putin dreht die Eskalationsspirale weiter

    Russische Drohnen: Norbert Röttgen setzt auf Nato-Drohnenwall gegen
    Russland

    Militärübung Sapad: Warum die Nato nach Belarus blickt

    Russlands Luftraumverletzungen: Russische Kampfjets verletzen
    Sicherheitszone um polnische Ö…

  42. Spezial: Ein Tag in Gaza

    20 september 2025 · 53 min

    Afspelen
    Am Dienstag, 9. September, haben israelische Militärflugzeuge Tausende
    Flugblätter über Gaza-Stadt abgeworfen. Darauf stand:
    Lees meer

    "An alle Bewohner von Gaza-Stadt. Die israelische Armee wird hier mit
    großer Härte operieren. Für Ihre eigene Sicherheit verlassen Sie sofort
    die Stadt und gehen nach Süden."

    In Gaza-Stadt lebten zu diesem Zeitpunkt noch rund eine Million
    Menschen. Werden sie gehen?

    Ein Team der ZEIT hält seit Monaten Kontakt mit Menschen im
    Gazastreifen, per Telefon, Sprachnachrichten und Videocalls.

    Am Mittwoch nach der Evakuierungsaufforderung, der größten bisher in
    diesem Krieg, haben wir sie angerufen. Wir wollten hören: Wie gehen sie
    mit der Situation um? Vier Geschichten, die sich an diesem 10. September
    im Gazastreifen abgespielt haben, erzählen wir in dieser Podcastfolge.

    Da ist Malak, 19, die mitten im Krieg ihre Uniprüfungen schreibt. Weil
    es schon lange keine Hörsäle mehr gibt, geht sie dafür an einen
    besonderen Ort: einen Co-Working-Space in Gaza-Stadt mit stabilem
    Internet. Die Frage ist, wie lange es diesen Ort noch geben wird, denn
    sein Besitzer, Rami Bolbol, 28, fragt sich seit Wochen: gehen oder
    bleiben?

    Mohammed Khattab lebt in der Mitte des Gazastreifens. Er ist 80 Jahre
    alt und bekommt an diesem Morgen einen Schreck: Sein Sohn Baschar, 18,
    ist verschwunden. Er fürchtet, er weiß, wohin der Sohn gegangen sein
    könnte: zu einem Essensverteilungszentrum.

    In Gaza-Stadt will die 33-jährige Alaa Albana ihrer zwölfjährigen
    Tochter Tala beibringen, ihre jüngeren Geschwister zu versorgen. Für den
    Fall, dass sie selbst, die Mutter, getötet wird.

    Und Jamil, 23, will eigentlich an diesem Mittwoch vor allem für sein
    Medizinstudium lernen. Aber dann muss er stattdessen zu einer
    Beerdigung.

    Team: Andrea Backhaus, Jannis Carmesin, Simone Gaul, Markus Gläser,
    Constanze Kainz, Alicia Kleer, Mounia Meiborg, Marlon Saadi, Helena
    Schmidt, Pia Rauschenberger, Annabel Wahba, Hanna Israel

    Redaktion: Tim Howard, Ole Pflüger und Bastian Berbner

    Sounddesig…

  43. Ist die Klimapolitik am Ende?

    20 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    In Brüssel haben die EU-Umweltminister stundenlang über ein gemeinsames
    Klimaziel für 2035 verhandelt. Am Ende hat die Europäische Union die
    geplante Verabschiedung eines neuen Klimaziels für 2040 vertagt. Das
    Thema solle zunächst bei einem informellen EU-Gipfel am 1. Oktober zur
    Sprache kommen, hieß es am Freitag nach Beratungen der EU-Botschafter in
    Brüssel. Der Grund: Manche Länder wollen die Vorgaben abschwächen, weil
    ihre Industrien ächzen, andere bestehen darauf, dass Europa beim
    Klimaschutz ehrgeizig bleibt. Gleichzeitig wächst der Druck von außen:
    Tausende, vor allem junge Menschen, gehen bei einer Klimademo von
    Fridays for Future auf die Straße. Finden die Klimaaktivisten mit ihren
    Forderungen überhaupt noch Gehör? Und was bedeutet der Stillstand in
    Brüssel für die internationale Rolle Europas? Elena Erdmann,
    ZEIT-Redakteurin, hat die Verhandlungen in Brüssel verfolgt. Im Podcast
    erklärt sie, warum die Umweltminister so zerstritten sind und welche
    Folgen das für die Klimabewegung hat.
    Lees meer

    Vor drei Jahren starb die Kurdin Jina Mahsa Amini in Teheran nach einer
    gewaltsamen Festnahme durch die iranischen Sittenwächter – der Vorwand:
    Sie habe ihr Kopftuch nicht richtig getragen. Ihr Tod löste landesweite
    Proteste aus, vor allem junge Menschen gingen auf die Straße, forderten
    Freiheit und Gerechtigkeit. Die Bewegung, die den Slogan "Frau, Leben,
    Freiheit" prägte, wurde schnell zu einem Symbol für Freiheit, nicht nur
    im Iran, sondern weltweit. Doch bis heute reagiert das Regime im Iran
    mit Repressionen: Seit Jahresbeginn wurden bereits mehr als 800
    Hinrichtungen vollstreckt. Wie geht es der Protestbewegung drei Jahre
    nach Aminis Tod? Und wie wirkt sich die Gewalt auf die Menschen vor Ort
    aus? Omid Rezaee, Volontär der ZEIT, erklärt im Podcast, was von der
    Bewegung im Land selbst geblieben ist und welche Bedeutung Jina Amini
    für die iranische Diaspora weltweit hat.

    Und sonst so? Optimismus schützt vor Stress – sogar bei Schildkröten.

    Moderation und Produktion: Eri…

  44. Update: Bekommt Trump den TikTok-Deal, den er wollte?

    19 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach monatelangem Tauziehen könnte der Streit um die Zukunft der
    Videoplattform TikTok in den USA entschieden sein. Die US-Regierung
    verkündete, dass US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi
    Jinping ihre Gespräche am Freitag besiegeln wollen. Demnach soll eine
    neue Tochterfirma entstehen, bei der US-Investoren die Mehrheit
    übernehmen, während der Algorithmus in China bleibt. Zuvor hatte
    US-Präsident Trump bereits vier Mal die Frist zum Verkauf von TikTok in
    den USA durch den chinesischen Konzern ByteDance verlängert. Doch um was
    für einen Deal handelt es sich genau? Und warum ist es der US-Regierung
    so wichtig, dass TikTok größtenteils in US-amerikanischen Händen ist?
    Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT, ordnet im Podcast
    ein, welche Folgen dieser Deal für TikTok-User in den USA haben könnte
    und ob Trump dadurch auch Einfluss auf die Inhalte der Plattform
    gewinnt.
    Lees meer

    Drei russische Kampfflugzeuge sind nach Angaben der estnischen Regierung
    ohne Erlaubnis in den Luftraum des Nachbarlandes eingedrungen. Bei den
    Maschinen handelte es sich um MiG-31-Flugzeuge, schwere Abfangjäger, die
    mit Russlands Hyperschallrakete Kinzhal ausgerüstet sind. Sie drangen
    etwa fünf Seemeilen in estnisches Hoheitsgebiet ein und flogen in
    Richtung der Hauptstadt Tallinn. Sie hätten sich dort für zwölf Minuten
    aufgehalten, teilte das estnische Außenministerium mit. Maxim Kireev,
    Redakteur der ZEIT, ordnet das Geschehen im Podcast ein.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist zu seinem Antrittsbesuch nach
    Spanien gereist. Am Donnerstagabend traf er sich in Madrid mit dem
    spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez. Spanien ist damit das
    letzte der größeren EU-Länder, das der Kanzler besucht. Zentrales Thema
    des Gesprächs waren die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Sanktionen
    gegen Israel. Sánchez kündigte seine Unterstützung für das Vorhaben an.
    Spanien gehört zu den Ländern in der EU, die Israel am schärfsten für
    das militärische Vorgehen im Gazastreifen kritisie…

  45. Wie der Dieselskandal sich auf die Autoindustrie ausgewirkt hat

    19 september 2025 · 14 min

    Afspelen
    Zehn Jahre sind seit dem Dieselskandal vergangen, der den
    Volkswagen-Konzern erschütterte. Damals beschuldigte die
    US-amerikanische Umweltbehörde den Konzern aus Wolfsburg der
    Manipulation von Abgaswerten und drohte mit einer
    18-Milliarden-Dollar-Strafe. Was folgte, war ein historischer
    Vertrauensverlust in eine ganze Antriebsform. 2015 war noch fast jedes
    zweite neu zugelassene Auto in Deutschland ein Diesel, heute liegt der
    Anteil nur noch bei gut einem Fünftel. In Europa ist er sogar auf zwölf
    Prozent gefallen. Der Dieselskandal wirkt bis heute nach. Tausende Jobs
    sind verloren gegangen, die Konkurrenz aus China und den USA wächst und
    die deutsche Autoindustrie kämpft mit hohen Energiekosten. Wie eng hängt
    die aktuelle Krise der Hersteller mit dem Abgasbetrug von damals
    zusammen? Christoph M. Schwarzer, Autor für die ZEIT, ordnet im Podcast
    ein, wie stark der Dieselskandal damals die Autoindustrie erschütterte.
    Lees meer

    In Deutschland hat die Bundesregierung unter Innenminister Alexander
    Dobrindt die Migrationspolitik verschärft. An Grenzen und im Bahnverkehr
    kontrolliert die Bundespolizei verstärkt; Asylsuchende werden
    abgewiesen. Der Familiennachzug für Geflüchtete ist ausgesetzt,
    Visaverfahren für Afghanen verzögern sich trotz Aufnahmezusage, das
    beschleunigte Einbürgerungsverfahren wurde abgeschafft. Die Union rühmt
    sich, damit eine "Migrationswende" vollzogen zu haben. Doch die AfD
    kleinzukriegen, gelingt der Union trotzdem nicht – in Umfragen liegen
    beide Parteien fast gleichauf. Woran liegt das? Und stehen die Menschen
    in Deutschland hinter dieser restriktiven Migrationspolitik? Paul
    Middelhoff, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT,
    erklärt im Podcast, ob die sinkende Zahl der Asylanträge wirklich auf
    Innenminister Dobrindt zurückzuführen ist und warum die Union trotzdem
    nicht von der Migrationswende profitiert.

    Und sonst so? Kann KI den Models die Jobs klauen?

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia …

  46. Update: Erst Colbert, nun Kimmel – US-Sender knicken vor Trump ein

    18 september 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Ausstrahlung der US-amerikanischen Late-Night-Show "Jimmy Kimmel
    Live" wird vom Sender ABC auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. ABC
    begründete die Entscheidung mit Äußerungen des Talkmasters über den Mord
    an Charlie Kirk. Kimmel hatte in seiner Sendung am Montag gesagt: "Wir
    haben am Wochenende neue Tiefpunkte erreicht, als die MAGA-Gang
    verzweifelt versuchte, diesen Jungen, der Charlie Kirk ermordet hat, als
    irgendetwas anderes als einen von ihnen darzustellen und alles tat, um
    daraus politische Punkte zu schlagen." Donald Trump kommentierte die
    Entscheidung von ABC auf seiner Plattform Truth Social: "Tolle
    Neuigkeiten für Amerika." Die internationale Korrespondentin der ZEIT,
    Rieke Havertz, ordnet die Entscheidung des Senders und die Auswirkungen
    ein.
    Lees meer

    Donald Trump hat heute den britischen Premierminister Keir Starmer auf
    dessen Landsitz Chequers getroffen. Die USA und Großbritannien haben
    ein Investitionsabkommen besiegelt und ein milliardenschweres
    Wirtschaftsabkommen zu Technologie und Atomkraft unterzeichnet. Trump
    war am Dienstagabend zu seinem zweiten Staatsbesuch in Großbritannien
    gelandet, den er als "große Ehre" bezeichnete. Anlässlich des Besuchs
    hat die US-Investmentgesellschaft Blackstone angekündigt, in den
    nächsten zehn Jahren 90 Milliarden Pfund in britische Projekte
    investieren zu wollen. Auch Microsoft und andere US-Technologiefirmen
    hatten Milliardeninvestitionen in die britische KI-Infrastruktur
    angekündigt.

    Außerdem im Update: In München wurde heute bei der
    Sonderverkehrsministerkonferenz über das Deutschlandticket beraten. Im
    kommenden Jahr wird der Preis dafür auf 63 Euro angehoben werden. Zu
    Beginn des Jahres war der Preis von 49 Euro auf derzeit 58 Euro
    monatlich gestiegen.

    Und sonst so? O'zapft is, OkSoberfest!

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Absetzung von "Jimmy Kimmel Live": Journ…

  47. Charlie Kirks Tod: Meme-Kultur als Motor der Radikalisierung

    18 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    Nach dem Mord am nationalistischen Aktivisten und US-Influencer Charlie
    Kirk verschärft sich die politische Stimmung in den USA. Präsident
    Donald Trump spricht von einem politischen Attentat und rechte Medien
    von einem linken Komplott. In sozialen Netzwerken verbreiten sich Bilder
    der Patronen des mutmaßlichen Täters, auf denen Meme-Anspielungen
    eingraviert sind. Die Ermittler sehen darin ein Muster: Online-Codes und
    Insiderwitze aus extremistischen Communitys fließen zunehmend in
    politische Auseinandersetzungen ein. Was das über die Stimmung in den
    USA aussagt, analysiert Titus Blome, Redakteur im Kulturressort der
    ZEIT.
    Lees meer

    Die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die
    Energiewende effizienter und bezahlbarer gestalten. Fast 60 Prozent des
    deutschen Stroms stammen bereits aus erneuerbaren Quellen, doch hohe
    Preise, ungenutzte Windräder und teure Netzengpässe belasten Verbraucher
    und Unternehmen. Katherina Reiche setzt daher auf gezieltere
    Förderungen. Als Backup für Zeiten mit wenig Sonne oder Wind plant sie
    neue Gaskraftwerke, ein Schritt, der Umweltschützer kritisieren und ihr
    vorwerfen, die Energiewende zu bremsen. Marc Widmann, Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet ein, ob der Vorwurf der
    Umweltschützer berechtigt ist.

    Und sonst so? Augentropfen statt Brille tragen

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Charlie Kirk: Und wir sind live dabei

    Der US-Überblick am Morgen: US-Regierung droht Charlie Kirks Kritikern,
    Nationalgarde in Memphis

    Attentat auf Charlie Kirk: Wenn Anstand ins Dilemma führt

    USA: Tatverdächtiger im Fall Charlie Kirk wegen Mordes angeklagt

    Attentat auf Charlie Kirk: Wenn Mord zum Meme wird

    Kirk-Attentat: Wer war Charlie Kirk?

    Monitoring-Bericht: …

  48. Update: Merz baut Brücken für den Bundeshaushalt

    17 september 2025 · 9 min

    Afspelen
    In Berlin wurde heute bei der Generaldebatte im Bundestag der Haushalt
    der kommenden drei Monate diskutiert. Der Haushaltsentwurf 2025 sieht
    502 Milliarden Euro Ausgaben vor – das bedeutet eine Neuverschuldung von
    beinahe 82 Milliarden Euro. Mehrere Oppositionspolitikerinnen haben der
    schwarz-roten Koalition einen falschen Einsatz des Sondervermögens zur
    Infrastruktur vorgeworfen. Katharina Dröge, Fraktionschefin der Grünen,
    kritisierte Bundeskanzler Friedrich Merz, er würde mit dem "gewaltigen"
    Sondervermögen "ein Moment der Enttäuschung" schaffen. Auch die
    Fraktionschefinnen der AfD, Alice Weidel, sowie der Linken, Heidi
    Reichinnek, kritisierten die Bundesregierung für ihren Entwurf. Der
    politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, hat die Debatte im
    Bundestag verfolgt.
    Lees meer

    Die EU-Kommission will als Reaktion auf Israels Vorgehen in Gaza durch
    Sanktionen den Druck auf die israelische Regierung erhöhen. Die Behörde
    stellte einen Maßnahmenkatalog vor, konkret sollen Freihandelsvorteile
    gestrichen werden. Die teilweise Aussetzung des Assoziierungsabkommens
    zwischen der Europäischen Union und Israel hätte zur Folge, dass die
    Zölle auf bestimmte Waren aus Israel steigen. Israels wichtigster
    Handelspartner ist die EU. Für den Plan mangelt es allerdings unter den
    EU-Mitgliedstaaten derzeit noch an Unterstützung. Die
    EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erwägt als weitere Maßnahme Sanktionen
    gegen zwei rechtsextreme Minister aus der Regierung von Benjamin
    Netanjahu.

    Außerdem im Update: In 16 Städten der Slowakei haben tausende Menschen
    erneut gegen die Politik von Ministerpräsident Robert Fico demonstriert.
    Sie kritisierten geplante Sparmaßnahmen der Regierung und die
    prorussische Haltung des 61-jährigen Fico. Auslöser der Proteste war
    zusätzlich, dass Fico vorvergangene Woche in China Putin traf.

    Und sonst so? ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner stellt “Nur eine Frage”.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen,…

  49. Israels Offensive in Gaza-Stadt hat begonnen

    17 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    Vor Wochen angekündigt, jetzt ist sie gestartet – die Offensive der
    israelischen Armee in Gaza-Stadt. "Gaza brennt", teilte der israelische
    Verteidigungsminister Katz mit. Israel vermutet in der größten Stadt des
    Küstenstreifens, eine der verbliebenen Hamas-Hochburgen. Israels Armee
    forderte Zivilisten auf, Gaza-Stadt zu verlassen. Schätzungen zufolge
    sind Hunderttausende der eine Million Einwohner geflohen. Der Rest ist
    erschöpft oder hoffnungslos, denn in Sicherheit sind sie an keinem Ort
    in Gaza. Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer Korrespondent der
    ZEIT und ordnet ein, was die Offensive für die Menschen in Gaza-Stadt
    und die verbliebenen Geiseln bedeutet, was sich durch die Offensive
    verändern wird, und ob der Vorwurf des Völkermords einiger Länder
    und des UN-Menschenrechtsrats Israels Vorgehen beeinflussen wird.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump hat verkündet, dass er zu härteren Sanktionen
    gegenüber Russland bereit ist. Seine Aussage ist jedoch an eine
    Bedingung geknüpft – zuerst soll die EU Zölle in Höhe von 100 Prozent
    gegen Indien und China erheben. Die beiden Länder sind die wichtigsten
    Abnehmer von russischem Öl. Doch auch die EU bezieht immer noch 19
    Prozent ihres Gases aus Russland. Wie das noch möglich sein kann, was
    die Sanktionen bisher gebracht haben und, ob Trump nur von sich selbst
    ablenken möchte, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent
    der ZEIT.

    Und sonst so: In den Weinbergen gehen Trauben-Diebe um

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Besetzung von Gaza-Stadt: Gegen alle Widerstände

    Krieg im Gazastreifen: Israelisches Militär dringt mit Panzern in
    Gaza-Stadt ein

    Krieg in Nahost: Das Kalkül hinter Israels neuer Offensive

    Gaza-Stadt: Alle raus, aber wohin?

    Bodenoffensive in Gaza-Stadt: Eine Stadt wird zur Hölle für Zilivisten

    Völkermord-Klage gegen Israel:…

  50. Update: Trump gegen die “New York Times”

    16 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump klagt wieder einmal gegen ein amerikanisches
    Medienunternehmen, dieses Mal gegen die "New York Times". Sein Vorwurf:
    “absichtliche und böswillige” Diffamierung im Vorfeld der
    Präsidentschaftswahl 2024. Als Entschädigung fordert er 15 Milliarden
    Dollar. Worum es bei der Klage im Detail geht und wie es um die
    Pressefreiheit in den USA grundsätzlich steht ordnet Leon Lindenberger
    aus dem Feuilleton der ZEIT ein.
    Lees meer

    Die israelische Armee hat am vergangenen Montagabend ihre Offensive auf
    Gaza-Stadt gestartet. Mit Bodentruppen dringt sie in die größte Stadt
    des Küstenstreifens ein. Israel vermutet dort eine der letzten
    Hamas-Hochburgen mit ungefähr 3.000 Kämpfern. Ein Sprecher der
    EU-Kommission warnte, dass "eine militärische Intervention zu mehr
    Zerstörung, mehr Tod und mehr Vertreibung" führe. Zudem werde dies auch
    "die bereits katastrophale humanitäre Lage verschärfen und die Leben der
    Geiseln gefährden." Unterdessen wirft eine vom UN-Menschenrechtsrat
    eingesetzte Kommission Israel Völkermord vor. Israel lehnt den
    UN-Menschenrechtsrat als Autorität jedoch strikt ab.

    Außerdem im Update:

    Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat heute Berlin im Rahmen seines
    Amtsantrittsbesuchs besucht. Ein zentrales Thema waren die wiederholten
    Verletzungen des polnischen Luftraums durch russischer Kampfdrohnen.
    Bundeskanzler Merz bekräftigte die deutsche Unterstützung. Nawrocki und
    die regierende PiS-Partei fordern zudem 1,3 Billionen
    Euro Reparationszahlungen für deutsche Verbrechen im Zweiten Weltkrieg.
    Bundespräsident Steinmeier wies dies zurück. ZEIT-Historiker Felix
    Ackermann erklärt, wie die Debatte in Polen wahrgenommen wird und welche
    Erwartungen an die deutsche Unterstützung gegen Russland bestehen. Der
    Historiker Felix Ackermann analysiert für die ZEIT, wie die Diskussion
    in Polen wahrgenommen wird und welche Erwartungen das Land an die
    deutsche Unterstützung im Konflikt mit Russland knüpft.

    Vor knapp einem Monat hat die italienische Polizei den U…