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  1. Sondergipfel in Katar: eine neue sicherheitspolitische Ära?

    16 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Vergangene Woche hat die israelische Luftwaffe in Doha versucht, die
    Hamas-Führung zu anzugreifen. Nach katarischen Angaben kamen sechs
    Menschen ums Leben, Hamas-Funktionäre blieben offenbar unverletzt. Am
    gestrigen Montag haben fast 60 arabische und islamische Staaten bei
    einem Sondergipfel in Katar über Konsequenzen gesprochen. Der Emir von
    Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, fragte: "Wie sollen wir in unserem Land
    israelische Delegationen zu Verhandlungen empfangen?" In der gemeinsamen
    Abschlusserklärung fordern die Staaten ein Waffenembargo gegen Israel,
    konkrete Maßnahmen wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Lea Frehse ist
    außenpolitische Redakteurin der ZEIT, sie erklärt, worauf man sich
    außerdem einigen konnte und welche Bedeutung der Gipfel hat.
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    Am 16. September 2025 wählen die Bürgerinnen und Bürger Malawis einen
    neuen Präsidenten sowie Parlament und Kommunalvertreter. 7,2 Millionen
    Menschen haben sich registriert. Das Land gilt trotz extremer Armut als
    eine der wenigen stabilen Demokratien in Subsahara-Afrika. Doch die
    wirtschaftliche Not ist groß: Inflation, Energieknappheit und
    Nahrungsmittelunsicherheit prägen den Alltag. Politisch stehen sich vor
    allem Amtsinhaber Lazarus Chakwera (MCP) und Ex-Präsident Peter
    Mutharika (DPP) gegenüber. Viele Wähler wünschen einen Wechsel, doch
    erstmals ist eine absolute Mehrheit nötig – eine Stichwahl gilt als
    wahrscheinlich. ZEIT-Autor Julian Hilgers ordnet die Wahl ein und
    erklärt, wie Malawi trotz Armut politisch stabil bleibt.

    Und sonst so? Je älter wir werden, desto weniger neue Musik entdecken
    wir.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    - Lage im Überblick: Arabisch-islamischer Gipfel in Katar berät
    Israels Angriff
    - Angriff in Katar: Dieser Schlag galt der Diplomatie
    - Israelischer Angriff in Katar: Katar will weiter zwischen Israel und
    …

  2. Update: Noch trägt die politische Mitte

    15 september 2025 · 11 min

    Afspelen
    Bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen hat die AfD ihr Ergebnis im
    Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren verdreifacht, bleibt jedoch hinter
    ihren bundesweiten Umfragewerten zurück. Die Grünen erzielten trotz
    Verlusten das zweitbeste Kommunalwahlergebnis ihrer Geschichte in NRW.
    Auffällig war die hohe Wahlbeteiligung: Mit 56,8 Prozent war sie so hoch
    wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr. Er sagt "noch lebt die Mitte".
    Im Podcast erklärt er, warum die Wahl in NRW der Bundesregierung einen
    Motivationsschub geben sollte.
    Lees meer

    Der Prozess gegen Özgür Özel, Vorsitzender der größten Oppositionspartei
    CHP, wurde in der Türkei auf Oktober verschoben. Ihm und weiteren
    Parteimitgliedern wird Bestechung im Zusammenhang mit dem Parteitag 2023
    vorgeworfen. Die CHP weist die Vorwürfe zurück und kritisiert das
    Vorgehen der Justiz. Marion Sendker ist Autorin für die ZEIT in
    Istanbul. Sie ordnet die Lage ein.

    Außerdem im Update: Am Wochenende glänzten deutsche Sportler mit
    Erfolgen. Die deutschen Männer haben nach der
    Basketball-Weltmeisterschaft nun auch den Europameistertitel gewonnen.
    Parallel dazu sicherte sich Marathonläufer Amanal Petros bei der
    Weltmeisterschaft in Tokio die Silbermedaille, nur drei
    Hundertstelsekunden hinter dem Sieger aus Tansania. Petros, 30 Jahre alt
    und 2012 als Flüchtling nach Deutschland gekommen, ist damit
    Vizeweltmeister im Marathon.

    Und sonst so? Ist die Nordsee wirklich das gefährlichste Meer?

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    - NRW-Wahlen 2025: Noch lebt die Mitte
    - Kommunalwahl in NRW: Was ist der Plan?
    - Opposition in der Türkei: Türkisches Gericht vertagt Prozess gegen
    Oppositionsführer Özel
    - Opposition in der Türkei: "Das sind politische Prozesse"
    - Amanal Petros: Ein Wimpernschlag dauert zehnmal länger

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  3. Die AfD punktet in NRW

    15 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    Am vergangenen Sonntag fanden in Nordrhein-Westfalen Kommunalwahlen
    statt. Rund 13,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger durften in
    Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland darüber entscheiden, wer
    dort regiert. Die CDU unter Ministerpräsident Hendrik Wüst konnte ein
    stabiles Ergebnis von 33,3 Prozent erzielen. Die SPD, die über
    Jahrzehnte die dominierende Kraft in Nordrhein-Westfalen war, kam auf
    22,1 Prozent und muss damit deutliche Verluste hinnehmen. Besonders im
    Ruhrgebiet erzielten die Sozialdemokraten einst stabil ihre besten
    Ergebnisse. Die AfD hingegen konnte ihr Ergebnis deutlich steigern und
    landete bei 14,5 Prozent. Die Wahl gilt als erster Stimmungstest für die
    schwarz-rote Bundesregierung. Wie steht es jetzt um die SPD nach der
    Wahl? Und wird die AfD in einzelnen Städten oder Gemeinden künftig
    mitregieren? Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT,
    ordnet die Ergebnisse im Podcast ein und analysiert, welche Auswirkungen
    die NRW-Wahl auf die politische Stimmung im Bund haben könnte.
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    Mehr als 100.000 Menschen sind am Wochenende in London auf die Straße
    gegangen, angeführt von dem rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson.
    Transparente mit Parolen wie "Stoppt die Boote“ oder "Schickt sie nach
    Hause“ prägten das Bild. Laut Beobachtern war es die vermutlich größte
    rechtsextreme Demonstration in der Geschichte Großbritanniens. Auch
    internationale Prominenz war dabei: Der frühere Trump-Berater Steve
    Bannon reiste an, der rechtsextreme französische Politiker Éric Zemmour
    ebenso. Als Redner wurde Tech-Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk per
    Video zur Kundgebung zugeschaltet. Während der Großdemo kam es im
    Regierungsviertel auch zu gewalttätigen Zwischenfällen. Insgesamt seien
    dabei 26 Polizeibeamte verletzt worden, teilte die Met Police mit.
    Jochen Bittner, ZEIT-Korrespondent in London, hat mit den
    Demonstrierenden gesprochen. Im Podcast ordnet er ein, ob es eine rein
    rechtsextreme Großveranstaltung war oder mehr dahintersteckt. Außerdem
    erklärt …

  4. Er soll Charlie Kirk erschossen haben

    14 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    22 Jahre alt, fühlte sich keiner politischen Partei zugehörig und wurde
    schließlich von der eigenen Familie an die Behörden gemeldet. Diese
    begrenzten Informationen gibt es bisher über Tyler R., den mutmaßlichen
    Mörder von Charlie Kirk. Der rechtsextreme MAGA-Aktivist wurde am
    vergangenen Mittwoch auf einem Unicampus in Utah aus etwa 180 Metern
    Entfernung erschossen. Noch bevor die Polizei bei der Tatwaffe eine
    Patronenhülse mit der Aufschrift “Hey Faschist! Fang das!”
    sichergestellt hatte, kursierten in den USA Schuldzuweisungen. Welchen
    Einfluss die neuen Informationen zum mutmaßlichen Täter auf die
    Diskussion in den USA haben und ob in Folge des Mords auch über Waffen
    debattiert wird, berichtet Klaus Brinkbäumer, US-Experte der ZEIT.
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    Die deutsche Basketballnationalmannschaft steht im Finale der
    Europameisterschaft. Heute treten sie im Endspiel gegen die Türkei an.
    Den bislang einzigen EM-Titel für die deutschen Basketballer gab es vor
    32 Jahren. Lange war Deutschland bei internationalen Turnieren ohne
    Chance. Doch dann gewann die Mannschaft vor zwei Jahren die
    Weltmeisterschaft und jetzt stehen auch die Chancen auf den EM-Titel
    nicht schlecht. Denn heute spielt die deutsche Mannschaft im Finale
    gegen die Türkei. Was ist also passiert, dass die deutschen Basketballer
    so erfolgreich geworden sind? Die Antwort auf diese Frage und wie die
    Chancen auf einen EM-Sieg für das deutsche Team stehen, hat Nico Horn
    aus dem Sportressort der ZEIT.

    Und sonst so: die Bärtierchen und ihr Namensvetter Winfried Kretschmann

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Tötung von rechtem Influencer: Gouverneur bestätigt Festnahme von
    mutmaßlichem Kirk-Attentäter

    Attentat auf Charlie Kirk: Amerikas Rechte will Rache

    Charlie Kirk: "Hey Faschist! Fang das!"

    Charlie Kirk: Die rechte Verschwörung von der Campus-Radikalisierung

    Basketball-EM: Deutschland …

  5. Spezial "Der Wahlkreis": Polarisierung - Feuer mit Feuer bekämpfen?

    13 september 2025 · 1 uur 4 min

    Afspelen
    Zwei Lager, die einander nur noch unversöhnlich gegenüberstehen, statt
    Kompromisse zu suchen: Dass die Gesellschaft auch in Deutschland immer
    polarisierter wird, ist die große Sorge vieler Politikerinnen und
    Bürger. Schon seit einiger Zeit sucht die radikale Rechte schließlich
    genüsslich Triggerpunkte, mit denen sie die Menschen gegen die
    etablierte Politik aufbringen kann. Und die Regierungsparteien finden
    darauf keine Antwort. Jetzt sorgt auch noch der kaltblütige Mord an dem
    Trump-Unterstützer Charlie Kirk für großes Entsetzen. Zumal Donald Trump
    die “radikale Linke” mitverantwortlich für Kirks Tod gemacht hat, auch
    wenn die Hintergründe der Tat noch unklar sind.
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    Im neuen “Wahlkreis”-Podcast schauen Paul Middelhoff, Robert Pausch und
    Lisa Caspari ersteinmal grundsätzlich auf das Konzept der Polarisierung.
    Welche theoretischen Ideen und Menschenbilder verbergen sich dahinter?
    Warum scheint Polarisierung bisher nur den Rechten zu nützen? Und hat
    der Forschers Nils Kumkar recht mit seiner These, Polarisierung sei in
    unserem politischen System angelegt und könne auch viel Gutes haben? Ist
    es dann die einfache Lösung zurückzupolarisieren, wie es manche Linke
    bereits tun? Oder erhöht das nur die Gefahr, dass Spaltung in
    politischer Gewalt endet?

    Der nächste Wahlkreis erscheint am 4. Oktober.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

    Shownotes:

    Nils Kumkar stellt sein Buch “Polarisierung” vor

    Nils Kumkar über den “Angstgegner AfD”

    Steffen Mau in der ZEIT zu Triggerpunkten

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  6. Was Sahra Wagenknecht mit Didi Hallervorden und Roger Waters verbindet

    13 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die frühere Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht hat für den heutigen
    Samstag zu einer Solidaritätsdemonstration für den Gazastreifen
    aufgerufen. Die Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin richtet sich
    nicht nur gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen, sondern auch
    allgemeiner gegen Waffenlieferungen in Konfliktregionen, und wirbt für
    Frieden statt Wettrüsten. Unterstützt wird Sahra Wagenknecht unter
    anderem vom Rapper Massiv, dem Schauspieler Dieter Hallervorden und dem
    Musiker Peter Maffay. Auch Wagenknechts frühere Partei, die Linke, plant
    für Ende des Monats eine eigene Solidaritätsdemo für Gaza. Was die
    beiden Veranstaltungen unterscheidet, und inwiefern sie eine von der
    Bundesregierung bisher vernachlässigte Leerstelle füllen, ordnet Lisa
    Caspari, Politikredakteurin der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Frauen erleiden zwar insgesamt seltener Herzinfarkte als Männer, sterben
    in Kliniken aber überproportional häufiger daran. Laut dem 36. Deutschen
    Herzbericht starben 2023 von 187.000 männlichen Infarktpatienten 26.400,
    von knapp 60.000 Frauen 17.400. Die Gründe dafür sind vielfältig. Frauen
    zeigen oft atypische Symptome wie Schwäche oder Luftnot, wodurch die
    medizinische Versorgung verzögert wird. Zudem sind Dosierungen von
    Medikamenten oft auf Männerkörper abgestimmt, was bei kleineren
    Patientinnen Komplikationen, etwa durch Blutungen, wahrscheinlicher
    macht. Zwar berücksichtigen neue Forschung und Leitlinien zunehmend den
    Unterschied, doch noch immer besteht ein Nachholbedarf bei präventiver
    und akuter Behandlung. Was die höhere Sterblichkeit nach Herzinfarkten
    bei Frauen senken könnte, erklärt Ingo Arzt, Redakteur im
    Gesundheitsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Liebeserklärung an die Postkarte

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Postka…

  7. Der Anfang vom Bolsonarismus ohne Bolsonaro

    12 september 2025 · 11 min

    Afspelen
    27 Jahre Gefängnis. So lautet das Urteil des Obersten Gerichtshofs in
    Brasília gegen den ehemaligen Präsidenten Brasiliens, Jair Bolsonaro.
    Die Richter sehen den ultrarechten Politiker als Hauptverantwortlichen
    des gescheiterten Putschversuchs vom Januar 2023, bei dem Tausende
    seiner Anhänger den Kongress und den Präsidentenpalast stürmten.
    Bolsonaro soll nach seiner Wahlniederlage gegen Lula da Silva eine
    illegale Machtübernahme geplant haben. Historisch ist das Urteil, weil
    erstmals ein Politiker in Brasilien wegen eines Staatsstreichs
    schuldiggesprochen wurde. Doch die Verteidigung will in Berufung gehen,
    ein Verfahren, das sich bis zur Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr
    hinziehen könnte. Die Verurteilung schlägt in Brasilien, aber auch in
    den USA hohe Wellen. Philipp Lichterbeck berichtet für die ZEIT aus
    Brasilien. Im Podcast ordnet er ein, welche politischen Folgen das
    Urteil hat und wie die USA auf den Fall reagieren.
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    Ein Musikfestival im belgischen Gent hat die Münchner Philharmoniker
    kurzfristig ausgeladen. Das für den 18. September geplante Konzert wurde
    abgesagt, weil der künftige Chefdirigent, Lahav Shani, auch
    Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra, keine "nötige Klarheit
    über seine Haltung dem genozidalen Regime in Tel Aviv gegenüber" gezeigt
    habe, teilte das Festival auf seiner Homepage mit. Der israelische
    Dirigent hatte sich in der Vergangenheit mehrfach "für Frieden und
    Versöhnung" ausgesprochen. Starpianist Igor Levit nannte die Ausladung
    "einen unerträglichen Akt" und bewertete sie als Antisemitismus. Auch
    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sprach von einem "Kniefall vor
    Antisemitismus" und zog Parallelen zu den dunkelsten Zeiten des 20.
    Jahrhunderts. Die Münchner Philharmoniker seien "ein Aushängeschild
    deutscher Kultur und Weltklasse", und er stehe hinter dem Orchester.
    Welche Haltung man von Künstlerinnen und Künstlern erwarten darf und wie
    Deutschland auf diesen Fall reagieren sollte, erklärt
    ZEIT-Feuilleton-Redakteur Ijoma Ma…

  8. Eine Militärübung, die Europa beunruhigt

    12 september 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die Nato und die baltischen Staaten blicken angespannt nach Belarus:
    Dass Russland und Belarus militärisch eng zusammenarbeiten, ist zwar
    kein Geheimnis. Doch heute soll das Sapad-Manöver in Belarus
    starten. Dieses Großmanöver “Westen”, wie Sapad übersetzt wird, findet
    alle vier Jahre statt, zuletzt 2021 kurz vor dem russischen Angriff auf
    die Ukraine. Die Mission Sapad 2021 spielte bei der Kriegsvorbereitung
    eine große Rolle. Wie die Übung dieses Mal aussehen könnte und wie sich
    der Westen und die Nato vorbereiten, erklärt Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Am Freitag beginnt der erste von mehreren Prozesstagen gegen den
    türkischen CHP-Politiker Ekrem İmamoğlu. Die Staatsanwaltschaft wirft
    ihm angebliche Korruption und Terrorismus vor. Der damalige amtierende
    Oberbürgermeister Istanbuls wurde im Frühjahr wenige Tage vor seiner
    Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten festgenommen. Daraufhin
    gingen Hunderttausende auf die Straße und protestierten. Ob hinter dem
    Prozess politisches Kalkül steckt, welche Strafe İmamoğlu drohen könnte
    und wie sich das auf seine politische Zukunft auswirken würde, berichtet
    ZEIT-Nachrichtenredakteurin Maline Hofmann.

    Und sonst so: Immer wieder Ärger mit den nicht funktionierenden
    Steckdosen in der Bahn

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair, Berna Kurucay

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Militärübung Sapad: Warum die Nato nach Belarus blickt

    Manöver Sapad-2021: Russland und Belarus starten militärische Großübung

    Manöver Sapad-2025: Polen schließt vor russischer Militärübung Grenze zu
    Belarus

    Carsten Breuer: Generalinspekteur der Bundeswehr warnt vor russischer
    Bedrohung

    Prozess gegen Ekrem İmamoğlu: Worum geht es im Prozess um İmamoğlus
    Universitätsdiplom?

    Türkei: Der Höhepunkt einer groß angelegten Verhaftungswelle

    Proteste in der Türkei: Türkischer Frühling

    Deutsche …

  9. Update: Das Attentat auf Charlie Kirk

    11 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der rechtskonservative US-Aktivist Charlie Kirk ist nach einem Angriff
    an einer Universität im US-Bundesstaat Utah gestorben. Der 31-Jährige
    war dort als Redner aufgetreten. Nach Angaben der Behörden des
    Bundesstaats Utah wurde Kirk mit einem einzigen Schuss getötet. Kirk war
    Trump-Vertrauter und Gründer der ultrakonservativen
    Studentenorganisation Turning Point. US-Präsident Donald Trump machte
    noch am Mittwochabend in einer Videoansprache die "radikale Linke" für
    den Anschlag verantwortlich und kündigte Repressionen an. Führende
    Demokraten im US-Kongress erklärten ihr Entsetzen und riefen dazu auf,
    jegliche Gewalt zu verurteilen. Wer genau war Charlie Kirk und wofür
    stand er? Klaus Brinkbäumer, Autor für die ZEIT und Host des Podcasts
    OK, Amerika, erklärt, was über Täter und Motiv bekannt ist und was die
    politischen Konsequenzen des Attentats sein könnten.
    Lees meer

    Die SPD hat Sigrid Emmenegger als Kandidatin für das
    Bundesverfassungsgericht nominiert. Vorausgegangen war die gescheiterte
    Richterwahl im Bundestag vor der Sommerpause. Damals entzogen Teile der
    Unionsfraktion der SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf kurzfristig
    ihre Unterstützung, die Wahl musste verschoben werden. Nach einer
    mehrwöchigen öffentlichen Debatte verzichtete Brosius-Gersdorf
    schließlich auf ihre Kandidatur. Nun soll Emmenegger antreten. Am 26.
    September könnte sie im Bundestag zur Wahl gestellt werden – nötig ist
    eine Zweidrittelmehrheit. Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin der
    ZEIT, ordnet ein, was die Aufstellung von Sigrid Emmenegger im Hinblick
    auf den Koalitionsstreit bedeutet und ob sie eine Kandidatin ist, mit
    der auch die Union leben könnte.

    Außerdem im Update:

    In Nepals Hauptstadt Kathmandu ist es in dieser Woche zu den schwersten
    Unruhen seit Jahren gekommen. Auslöser war die Sperrung von 26
    Social-Media-Plattformen, doch die Wut der meist jungen Demonstrierenden
    richtete sich auch gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Bei den
    Protesten starben laut Gesundheitsministerium mi…

  10. Bleibt Katar Vermittler im Gazakrieg?

    11 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    Israel hat die Führungsspitze der palästinensischen Terrorgruppe Hamas
    im Golfstaat Katar angegriffen. Mehrere Länder der Region sowie die UN
    kritisieren den Angriff. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen,
    António Guterres, sprach von einer "Verletzung der Souveränität und
    territorialen Integrität Katars". Die Hamas hat seit Langem ihren
    politischen Sitz in Katar. Gleichzeitig gilt Katar zusammen mit Ägypten
    und den USA als zentraler Ort für Waffenstillstandsverhandlungen im
    Gazakrieg. Der Angriff Israels stellt den ersten militärischen Angriff
    auf das Golfemirat Katar seit dessen Unabhängigkeit vor mehr als 50
    Jahren dar. Katar ist zur gleichen Zeit ein wichtiger Verbündeter der
    USA und beheimatet mit dem Luftwaffenstützpunkt Al-Udeid die größte
    Militärbasis im Nahen Osten. Warum hat Israel sich entschieden, gerade
    jetzt zuzuschlagen? Lea Frehse, Außenpolitikredakteurin der ZEIT,
    erklärt im Podcast, ob nach dem Angriff Katar noch ein Ort für
    Verhandlungen bleiben kann oder das Land seine Rolle als Vermittler
    überdenken wird.
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    In Kalifornien hat Apple in dieser Woche seine neuen Produkte
    vorgestellt. Darunter präsentierte der Techkonzern das bislang dünnste
    und leichteste iPhone, eine Apple Watch mit integrierter
    Blutdruckmessung sowie neue AirPods mit verbesserter
    Geräuschunterdrückung. Der Konzern betont damit erneut sein klassisches
    Markenzeichen: Hardware, Design und Benutzerfreundlichkeit. Auffällig
    war allerdings, was fehlte – nämlich Künstliche Intelligenz. Während
    Konkurrenten wie Google ihre Smartphones mit KI-gestütztem Zoom bewerben
    oder der Facebook-Konzern Meta Milliarden in KI-Talente investiert,
    bleibt Apple vorsichtig. Beobachter vermuten, dass das Unternehmen
    Schwierigkeiten hatte, eine konkurrenzfähige Sprach- oder Bilderkennung
    zu entwickeln. Warum macht Apple nicht beim KI-Trend mit? Oder läutet
    der Fall das Zerplatzen der KI-Blase ein? Henrik Oerding, Redakteur im
    Digitalressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum Apple kaum über
    künstl…

  11. Update: Drohnen über Polen – Testet Russland die Grenzen der Nato?

    10 september 2025 · 11 min

    Afspelen
    Polen hat nach eigenen Angaben mehrere mutmaßlich russische Drohnen über
    seinem Staatsgebiet abgeschossen – zum ersten Mal seit Russlands
    Angriffskrieg gegen die Ukraine. Regierungschef Donald Tusk berief eine
    Krisensitzung ein, Nato und EU sicherten Unterstützung zu. Während die
    Flughäfen in Warschau, Modlin und Rzeszów den Betrieb wieder aufnahmen,
    bleibt der Flughafen in Lublin vorerst geschlossen. Dem ukrainischen
    Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge wurden mindestens acht Drohnen
    gezielt auf Polen abgefeuert. Welche Absicht die Regierung in Moskau
    damit verfolgen könnte und welche Folgen das für den Krieg haben könnte,
    besprechen wir mit Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
    Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat im Europaparlament
    ihre Rede zur Lage der Union gehalten. Besonders ausführlich sprach sie
    über den Krieg Israels gegen die Hamas. Sie verurteilte die
    Terrororganisation, kündigte ein Wiederaufbauprogramm für Gaza an und
    gab bekannt, Zahlungen der EU-Kommission an Israel auszusetzen. Außerdem
    schlug sie vor, Sanktionen gegen extreme Minister der
    Netanjahu-Regierung und gewalttätige Siedler zu verhängen. Ulrich
    Ladurner ist ZEIT-Korrespondent in Brüssel. Im Podcast erklärt er, wie
    realistisch ihre Vorhaben sind.

    Außerdem im Update: Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat den
    Attentäter von Solingen zu lebenslanger Haft und Sicherungsverwahrung
    verurteilt. Der 27-jährige Syrer hatte im August 2024 auf dem Stadtfest
    „Festival der Vielfalt“ drei Menschen getötet und acht schwer verletzt.

    Und sonst so? Neues Zuhause in neuer Stadt

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge:

    Nato: Polen meldet Abschuss mutmaßlich russischer Drohnen über
    Staatsgebiet

    Russlands Angriffskrieg…

  12. Afrikas Stimme im Klimakampf

    10 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba endet am heutigen Mittwoch der
    zweite Afrikanische Klimagipfel. Mehrere Tage lang haben 45 Staats- und
    Regierungschefs sowie Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft über den
    Ausbau erneuerbarer Energien, Aufforstung und nachhaltige
    Landwirtschaft beraten. Ein Schwerpunkt war dabei die Finanzierung. Zwar
    hatten Industriestaaten zugesagt, bis 2035 jährlich 1,3 Billionen
    US-Dollar für Klimaschutz in ärmeren Ländern bereitzustellen, doch
    bislang ist davon wenig angekommen. Afrika zählt mit nur zwei bis drei
    Prozent zu den kleinsten Verursachern globaler CO₂-Emissionen, leidet
    aber besonders unter Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfällen. Die
    Konferenz, organisiert gemeinsam mit der Afrikanischen Union, sollte
    konkrete Lösungsansätze liefern und die afrikanischen Positionen für die
    UNO-Klimakonferenz COP30 im November in Brasilien vorbereiten. Ob das
    gelungen ist, ordnet Fritz Habekuß, internationaler Klima- und
    Umweltkorrespondent der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Aus Protest gegen die Sparpläne der französischen Regierung haben
    Gewerkschaften und Aktivisten zu landesweiten Protesten in Frankreich
    aufgerufen, um das öffentliche Leben im Land weitgehend lahmzulegen. Vor
    allem im Verkehrssektor ist dabei mit erheblichen Einschränkungen zu
    rechnen: Straßen, Bahnlinien und Flughäfen könnten blockiert werden,
    aber auch Schulen, Krankenhäuser und Geschäfte sind betroffen.
    Umfrageinstitute können das Ausmaß der Proteste bislang schwer
    vorhersagen; zumindest in sozialen Medien schließen sich Zehntausende
    dem Protest an. Landesweit wurden daher bereits 80.000 Polizisten und
    Gendarmen mobilisiert. Matthias Krupa ist ZEIT-Korrespondent in
    Frankreich. Im Podcast analysiert er die Gründe für die Unzufriedenheit
    in der Bevölkerung und inwiefern der Rücktritt des Premierministers
    François Bayrou die Proteste beeinflusst.

    Und sonst so? Ende eines Meeres-Riesen

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, C…

  13. Update: Kann Merz Auto-Kanzler?

    9 september 2025 · 11 min

    Afspelen
    In München haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bayerns
    Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am heutigen Dienstag die
    Internationale Automobilausstellung für das breite Publikum eröffnet.
    Bei Europas größter Automesse dreht sich in diesem Jahr alles um die
    E-Mobilität. Die Autobranche, die als Schlüsselbranche der deutschen
    Wirtschaft gilt, steckt aktuell in einer schweren Krise. E-Autos made in
    Germany kommen nicht so gut an wie erwartet, unter anderem weil China
    sie besser und günstiger herstellt. Das führt zu starkem Stellenabbau.
    Volkswagen etwa will in Deutschland bis 2030 rund 35.000
    Stellen streichen. Ob die IAA trotzdem ein Festhalten an alten
    Verbrennermotoren oder ein Schritt in Richtung nachhaltigerer Zukunft
    ist, wie deutsche Hersteller auf die Krise reagieren und wie Friedrich
    Merz zu E-Mobilität steht, analysiert Zacharias Zacharakis aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT.
    Lees meer

    Nach vierzehn Jahren Bauzeit wird im Norden Äthiopiens der Grand
    Ethiopian Renaissance Dam in Betrieb genommen. Mit 1.800 Metern Länge
    und 145 Metern Höhe ist er der größte Staudamm Afrikas. Er soll
    Millionen Einwohner mit Strom versorgen und überschüssigen Strom in die
    Region exportieren, denn 45 Prozent der äthiopischen Bevölkerung haben
    keinen Zugang zu Elektrizität. Auf den ersten Blick klingt das alles
    ziemlich gut. Doch schon bei Baubeginn gab es massive Proteste: Die
    flussabwärts gelegenen Nachbarländer Ägypten und Sudan befürchten, dass
    ihnen das Wasser abgegraben wird. Der Damm verstoße gegen Wasserverträge
    aus der britischen Kolonialzeit und stelle eine existenzielle Bedrohung
    dar. Fritz Habekuß, internationaler Klima- und Umweltkorrespondent für
    die ZEIT, ordnet den Konflikt zwischen den Nil-Anrainern ein und
    erklärt, welche weiteren Herausforderungen der Damm birgt.

    Außerdem im Update:

    Bei Protesten gegen Social-Media-Verbote und Korruption in Nepal sind
    mindestens 19 Menschen gestorben, viele weitere wurden verletzt.
    Ministerpräsident Khadga Prasad Oli hat darau…

  14. "Für Macron ist es der dritte Versuch, und der muss jetzt sitzen"

    9 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    Frankreichs Premier François Bayrou ist abgewählt. Wie erwartet hat das
    Parlament ihm und seiner Minderheitsregierung am Montagabend das
    Vertrauen entzogen. Doch nicht nur die Opposition in der
    Nationalversammlung, sondern auch eine Mehrheit der Französinnen und
    Franzosen lehnt Bayrous Regierungspläne ab. Da es um die Staatsfinanzen
    schlecht steht, wollte der Premier unter anderem Spitzenverdienende
    stärker belasten sowie zwei Feiertage streichen. Frankreich ist mit 3,3
    Billionen Euro Schulden das in absoluten Zahlen höchstverschuldete Land
    Europas. Was Bayrou hätte anders machen können und wie es für Frankreich
    nun weitergeht, analysiert der Politologe Dominik Grillmayer. Er ist
    wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutsch-Französischen Institut in
    Ludwigsburg.
    Lees meer

    Kriege und Aufrüstung schaden dem Klima. Schätzungen eines britischen
    Forschers zufolge verursacht das Militär 5,5 Prozent der weltweiten
    CO₂-Emissionen. Das entspricht ungefähr den Emissionen des gesamten
    Luft- und Schiffsverkehrs. In ganz Europa suchen Firmen deshalb nach
    grünen Lösungen fürs Militär, zum Beispiel E-Fuels oder Panzer mit
    Elektromotoren. Warum es ihnen dabei aber nicht in erster Linie um den
    Klimaschutz geht und welche Rolle das Thema "sustainable defense" für
    die Bundeswehr spielt, erklärt Jens Többen.

    Und sonst so: Tipps für den Umgang mit Wespen

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Vertrauensfrage in Frankreich: Gefangen in einer gefährlichen
    Dauerschleife

    Regierungskrise in Frankreich: Frankreichs Premierminister François
    Bayrou verliert Vertrauensfrage

    Vertrauensfrage in Frankreich: Bonjour Blockade

    Vertrauensfrage in Frankreich: Seid ihr noch da?

    Klimapolitik: Ein Kampfjet stößt mehr CO₂ aus als ein Deutscher in drei
    Jahren

    Erneuerbare Energien in der Rüstung: Mit Ökostrom den Krieg gewinnen

    Wespen: Schwarz, …

  15. Update: Hilft eine Tagung der SPD aus ihrem Tief?

    8 september 2025 · 10 min

    Afspelen
    In Berlin hat sich die SPD-Parteispitze zwei Tage zur Klausurtagung
    getroffen. Für die Partei gab es einiges zu besprechen, denn ihr steht
    ein herausfordernder Herbst bevor. Die SPD kämpft nicht nur mit
    niedrigen Umfragewerten, sondern auch mit den angekündigten
    Sozialreformen des Bundeskanzlers. Die geplanten Einsparungen im
    Sozialsystem sind in der SPD umstritten. Bundesarbeitsministerin Bärbel
    Bas bezeichnete die aktuelle Debatte als "Bullshit". Wie die SPD in
    Zukunft überleben will, weiß Eva Lautsch aus dem Politikressort der
    ZEIT. Sie hat die Tagung begleitet und ordnet im Podcast die Stimmung
    innerhalb der SPD ein und gibt einen Überblick über die Ideen der SPD,
    ihre Krise zu überwinden.
    Lees meer

    Über fünf Jahre ist es nun her, dass die Weltgesundheitsorganisation
    (WHO) offiziell die Coronapandemie ausgerufen hat. Die Coronazeit war
    geprägt von Masken, Schnelltests und Lockdowns sowie richtigen und
    falschen Entscheidungen. Für die Aufarbeitung der Pandemie ist ab heute
    die Enquetekommission verantwortlich. Bis Mitte 2027 soll ein
    Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen vorliegen, um für künftige
    Pandemien besser vorbereitet zu sein.

    Außerdem im Update:

    Der japanische Premierminister Shigeru Ishiba, Chef der konservativen
    Liberaldemokratischen Partei (LDP), ist zurückgetreten. Was sein
    Rücktritt für die anstehende Wahl und die politische Lage im Land
    bedeutet, analysiert Felix Lill, der für die ZEIT aus Japan berichtet.

    Was noch? Radioaktive Pilze in deutschen Wäldern.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    ZDF-"Politbarometer": AfD erreicht ihren höchsten Umfragewert auf
    Bundesebene

    Sozialstaat: Sozialverband nennt Merz' Kürzungspläne "gesellschaftlich
    gefährlich"

    Sozialreformen: Das wird kein Herbst der Reformen – sondern der
    Kommissionen

    Covid-19: Weltgesundheitsorganisation stuft Coronavirus als Pandemie …

  16. Wie politisch stabil ist Frankreich noch?

    8 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    In Frankreich steht Premierminister François Bayrou vor einer
    entscheidenden Vertrauensfrage. Vieles deutet darauf hin, dass er sie
    verliert. Damit würde Paris der nächste Regierungswechsel innerhalb
    kürzester Zeit drohen. Seit Monaten steckt das Land in einer politischen
    Dauerkrise. Das Vertrauen in die politischen Institutionen schwindet,
    die Finanzlage ist düster. Mit rund 3,3 Billionen Euro in absoluten
    Zahlen hat Frankreich die höchsten Schulden in ganz Europa. Gleichzeitig
    werden die extremen Kräfte immer stärker. Für Deutschland und die EU ist
    das heikel: Gerade in Zeiten des Ukraine-Kriegs und unsicherer
    transatlantischer Beziehungen gilt die deutsch-französische
    Partnerschaft als zentral. Was bedeutet es also, wenn Frankreich
    politisch wankt? Matthias Krupa, Frankreich-Korrespondent für die ZEIT,
    erklärt im Podcast, welche Folgen die Krise in Frankreich für Europa
    haben könnte.
    Lees meer

    Am Dienstag beginnt in München die Internationale Automobilausstellung
    IAA Mobility und gilt als die führende Automesse Europas. Rund 700
    Aussteller präsentieren dort ihre neusten Modelle und Technologien.
    Allerdings findet die Messe vor dem Hintergrund einer tiefen Krise der
    deutschen Autoindustrie statt: Sinkende Verkaufszahlen, hohe
    Produktionskosten, der Durchbruch der Elektromobilität und die
    günstigere Konkurrenz aus Ländern wie China setzen die Hersteller massiv
    unter Druck. Auch politisch gerät die Branche unter Druck: Ab 2035
    dürfen in der EU nur noch emissionsfreie Neuwagen zugelassen werden.
    Doch die Bundesregierung diskutiert über Ausnahmen. Was genau plant die
    Bundesregierung? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT,
    ordnet im Podcast ein, wie ernst die Lage der deutschen Autobauer ist
    und welche Maßnahmen die Politik unternimmt.

    Und sonst so? Gen-Z hat Angst vorm Tanken

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Fol…

  17. Wie blicken die Menschen in Israel auf das Leid in Gaza?

    7 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    International wächst der Druck auf Israel: Immer mehr westliche Staaten
    wollen Palästina als eigenständigen Staat anerkennen, EU-Vizepräsidentin
    Teresa Ribera sprach erstmals explizit von einem "Genozid" im
    Gazastreifen. Gleichzeitig setzt die israelische Armee ihre Offensive im
    Gazastreifen fort und kontrolliert nach eigenen Angaben inzwischen 40
    Prozent von Gaza-Stadt. Zehntausende Palästinenser sind nach
    Hamas-Angaben gestorben, die UN sprechen offiziell von einer Hungersnot.
    Doch wie reagieren die Menschen in Israel auf die Bilder von Hunger und
    Zerstörung? Israel-Korrespondent Jan Roß berichtet, wie gespalten die
    Stimmung im Land ist und was der internationale Druck auf Israel
    bewirkt.
    Lees meer

    Australien gehört zu den Ländern, die den Klimawandel besonders stark
    spüren: Waldbrände, Überschwemmungen und Korallenbleiche setzen dem
    Kontinent zu. Trotzdem gehören Kohle und Viehwirtschaft zu den zentralen
    Wirtschaftszweigen. Nun hat die Labor-Regierung von Premierminister
    Anthony Albanese das weltweit erste Klimavisum eingeführt – für Menschen
    aus Tuvalu. Der pazifische Inselstaat ist vom steigenden Meeresspiegel
    bedroht. Schon in den ersten Tagen nach Start des Programms haben mehr
    als 80 Prozent der rund 10.600 Bewohner Tuvalus einen Antrag gestellt.
    Julica Jungehülsing, Autorin für die ZEIT, lebt in Australien. Im
    Podcast erklärt sie, wie das Visum die Debatte über Klimaschutz in
    Australien verändert und mit welchen Problemen die Menschen in Tuvalu
    kämpfen.

    Und sonst so? Breakdance-Protest gegen Steuererhöhungen

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Nahost: Das Kalkül hinter Israels neuer Offensive

    Israel und der Gazakrieg: "Es ist mir fast gleichgültig – und das ist
    grässlich"

    Australisches Klimavisum: Kann Australien diese Menschen retten? Und
    will es das überhaupt?

    Australien: Mehr als 80 Prozent der Bürge…

  18. Hörempfehlung: Wie Sie Feedback geben (und morgen trotzdem noch einen Job haben)

    6 september 2025 · 40 min

    Afspelen
    Diese Woche wollen wir Ihnen statt eines Was jetzt?-Spezials eine andere
    Folge aus dem ZEIT-Podcastuniversum ans Herz legen. Was jetzt?-Host
    Mounia Meiborg empfiehlt den Optimierungspodcast Geht da noch was?
    Lees meer

    Wie sage ich meiner Führungskraft, dass der Druck gerade zu groß ist?
    Wie feedbacke ich der Kollegin, dass sie sich bei einer Präsentation im
    Ton vergriffen hat? Oder auch: Wie lobe ich den Mitarbeiter so, dass er
    weiß, was ich beim nächsten Mal von ihm erwarte?

    Berufsleben bedeutet auch, ständig zu kommunizieren. In der neuen Folge
    des ZEIT-Optimierungspodcasts Geht da noch was? beschäftigen sich die
    Hosts Lisa Hegemann und Rose Tremlett mit dem Thema Feedback und
    erstellen einen kleinen Leitfaden. Wie bereitet man Feedback vor? Wann
    führt man ein Feedbackgespräch – und in welchen Situationen sollte man
    besser keins führen?

    Die Ratschläge im Podcast kommen von den Organisationsentwicklern Simone
    Brecht und Robert Stulle. Brecht ist Coachin und Leadership-Trainerin,
    Stulle ist ebenfalls Berater. Die beiden sind selbstständig und arbeiten
    zusammen bei The Knaps, einem Netzwerk für Transformationscoaches. Sie
    erklären, wieso Kommunikation eigentlich immer schiefgeht und warum man
    bei positivem Feedback trotzdem (fast) nichts falsch machen kann.

    Im ZEIT-Podcast "Geht da noch was?" suchen Rose Tremlett und Lisa
    Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben und sprechen
    dafür mit Vorbildern und Expertinnen. Jeden zweiten Montag erscheint
    eine neue Folge.

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  19. Das große Comeback des Nigel Farage

    6 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    Einige nennen ihn den gefährlichsten Mann Großbritanniens: Nigel Farage,
    Architekt des Brexits und Anführer der rechtspopulistischen Bewegung
    Reform UK. Nun möchte er der nächste britische Premierminister werden.
    Laut Umfragen würde ihn inzwischen ein Drittel der Bevölkerung wählen.
    Der sozialdemokratische Premier Keir Starmer hingegen verliert bereits
    nach kurzer Amtszeit an Zustimmung, nur 23 Prozent der Britinnen und
    Briten glauben, dass er einen guten Job macht. Farage inszeniert sich
    gerne als Retter des britischen Volkes und wettert gegen Migration,
    Klimaschutz und das politische Establishment. Aber warum verfängt seine
    Botschaft so sehr? Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in
    London, hat den Parteitag in Birmingham verfolgt. Im Podcast erklärt er,
    was Farage so erfolgreich macht und wie wahrscheinlich es ist, dass er
    der nächste Premierminister wird.
    Lees meer

    Viele Menschen gehen, wenn das Knie schmerzt oder der Rücken zwickt,
    nicht nur zum Hausarzt, sondern auch zum Osteopathen. Die
    Therapiemethode verspricht, den Körper ganzheitlich zu betrachten und
    die Ursachen der Beschwerden zu finden. Doch ihre Wirksamkeit ist nicht
    wissenschaftlich belegt. Viele Vertreter der evidenzbasierten Medizin
    sind der Meinung, dass Osteopathie wirkungslos und nicht
    wissenschaftlich belegbar sei. In Deutschland ist die Therapie bisher
    nicht anerkannt, doch die Berufsverbände der Osteopathen kämpfen seit
    Jahren um Anerkennung als eigenständige Form der Medizin. Das Thema
    steht nun auch im Koalitionsvertrag. Was würde eine gesetzliche Regelung
    bedeuten? Andrea Böhnke, Redakteurin im Gesundheitsressort der ZEIT, hat
    zu dem Thema recherchiert. Im Podcast erklärt sie, wie gut die
    wissenschaftliche Grundlage wirklich ist und ob Osteopathie in Zukunft
    offiziell als eigenständige Form der Medizin anerkannt wird.

    Und sonst so? So gelingt der sanfte Start nach dem Urlaub.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Ha…

  20. Update: Sind die Sicherheitsgarantien für die Ukraine mehr als ein Placebo?

    5 september 2025 · 10 min

    Afspelen
    In Paris hat sich in den letzten Tagen die "Koalition der Willigen"
    getroffen. Aus diesem Zusammenschluss sind 26 westliche Staaten bereit,
    die Ukraine militärisch zu unterstützen. Dazu wollen sie Truppen für
    Land, See und Luft in die Ukraine entsenden. Die Soldatinnen und
    Soldaten sollen im Falle eines Waffenstillstands den Frieden im Land
    militärisch absichern. Welche Länder sich beteiligen, ist jedoch unklar.
    Für alle Fälle hat Russlands Machthaber klargestellt, dass er westliche
    Truppen als legitime Angriffsziele betrachte. ZEIT-Sicherheitsexperte
    Hauke Friederichs ordnet ein, wie realistisch die versprochenen
    Sicherheitsgarantien vor diesem Hintergrund sind – und wieso Deutschland
    sich dazu bedeckt hält.
    Lees meer

    Nach monatelangen Debatten hat sich die Bundesregierung endlich auf
    einen Bundeshaushalt für das restliche Jahr 2025 geeinigt. Während die
    einen von einem "Haushalt der Superlative" sprechen, kommt aus der
    Opposition heftige Kritik. Was an den Vorwürfen der Opposition dran ist,
    berichtet Jurik Iser aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Das Forschungszentrum in Jülich hat heute Europas schnellsten
    Supercomputer Jupiter eingeweiht. Pauline Schinkels aus dem
    Digitalressort der ZEIT erklärt, was Jupiter so besonders macht und
    wofür er eingesetzt werden soll.

    Was noch? Auf Partnersuche für außergewöhnliche Schnecken

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Miriam Mair

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    Weitere Links zur Folge:

    Sicherheitsgarantien für die Ukraine: Eine Placebo-Truppe für die
    Ukraine würde nur schaden

    Ukrainekrieg: 26 Staaten wollen sich laut Macron an Sicherungstruppe
    beteiligen

    Ukrainekrieg: Russland kritisiert Idee einer europäischen Friedenstruppe

    Haushaltspolitik: Bundestagsausschuss einigt sich auf Haushalt für 2025

    Bundeshaushalt 2025: Grüne kritisieren "Buchungstricks", Linke sprechen
    von "Irrgarten"

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte …

  21. Gewaltsame Rituale bei der Bundeswehr

    5 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Friedrich Merz möchte die "stärkste konventionelle Armee Europas"
    aufbauen. Dafür soll die Zahl der Zeit- und Berufssoldaten bei der
    Bundeswehr bis 2035 auf mindestens 260.000 steigen. Werbespots und ein
    neuer Wehrdienst sollen das Nachwuchsproblem mindern. Henrik Rampe aus
    dem Arbeitsressort der ZEIT hat junge Soldatinnen und Soldaten zu
    entwürdigenden Aufnahmeritualen und gefährlichen Mutproben befragt. Im
    Podcast spricht er darüber, wie die Bundeswehr mit den Vorfällen umgeht
    und welche Auswirkungen sie auf das Nachwuchsproblem der Bundeswehr
    haben.
    Lees meer

    Das iranische Atomprogramm gilt als die “Lebensversicherung” von
    Ajatollah Ali Chamenei. Der oberste Führer des Iran verteidigt das
    Projekt seit Jahrzehnten. Doch nun fordert die Reformbewegung im Land
    erstmals eine Aussetzung des Programms – und das, obwohl das Äußern von
    Kritik am Atomgramm unter Landesverrat steht. Wer hinter der
    Reformbewegung steckt und warum sie dieses große Risiko eingehen, weiß
    ZEIT-Volontär Omid Rezaee.

    Und sonst so: Vogelschutz mal anders – für die Rettung werden zwei
    Frauen selbst zu Vögeln

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair

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    Weitere Links zur Folge:

    Bundeswehr: Angefasst, angepinkelt, ausgepeitscht – willkommen bei der
    Bundeswehr

    Erste Regierungserklärung im Bundestag: Merz will Bundeswehr zur
    konventionell stärksten Armee Europas machen

    Bundeswehr: Neuer Wehrdienst setzt auf Freiwilligkeit mit
    Pflichtelementen

    Probleme bei der Bundeswehr: 99 Probleme bis zur Wehrfähigkeit

    Iranisches Atomprogramm: Angriff auf die "Lebensversicherung" des
    iranischen Regimes

    Atomprogramm

    Iranische Opposition: Wer auf das Ende des Regimes setzt

    Vogelschutz: "Mit den Vögeln zu fliegen, ist magisch"

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  22. Update: Kann die CDU den Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt noch verhindern?

    4 september 2025 · 9 min

    Afspelen
    In einem Jahr wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Wenn die Wahl
    schon am Sonntag stattfinden würde, käme die AfD nach aktuellen Umfragen
    auf 39 Prozent. Somit wäre die vom Bundesamt für Verfassungsschutz als
    rechtsextrem eingestufte Partei stärkste Kraft. Die CDU kommt
    währenddessen nur auf 27 Prozent. Warum in Sachsen-Anhalt so viele
    Menschen die AfD wählen würden und wie die CDU ihren Rückstand noch
    aufholen will, ordnet Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT
    ein.
    Lees meer

    In Zukunft sollen Kinder, die in Florida leben, nicht mehr gegen Masern,
    Diphtherie oder Polio geimpft werden müssen. Als erster Bundesstaat in
    den USA möchte Florida alle staatlichen Impfpflichten abschaffen. Bisher
    waren die Impfungen Voraussetzung, um Schulen oder Kindertagesstätten
    besuchen zu dürfen. Joseph Ladapo, Leiter der Gesundheitsbehörde in
    Florida, sagte bei einer Pressekonferenz: "Wer bin ich, dir zu sagen,
    was dein Kind in seinen Körper tun sollte?" Unterstützung erhält er von
    Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., der selbst ein bekennender
    Impfgegner ist.

    Außerdem im Update:

    Der italienische Modeschöpfer Giorgio Armani ist im Alter von 91 Jahren
    gestorben. Armani zählte zu den einflussreichsten Modeschöpfern der
    Welt.

    Was noch? Warum Polizistinnen keine Polizeiuniform als Partykostüm
    tragen sollten.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl 2026: AfD in Sachsen-Anhalt in Umfrage stärkste Kraft

    Impfpflicht: Florida plant Abschaffung aller staatlichen Impfvorgaben

    Robert F. Kennedy Jr.: Verrückt und trotzdem anschlussfähig

    Italien: Modeschöpfer Giorgio Armani ist tot

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    Sie jetzt 4…

  23. Warum Venezuela Trump ein Dorn im Auge ist

    4 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach einem Angriff der US-Marine auf ein venezolanisches Boot vor der
    Karibikküste sind mindestens elf Menschen getötet worden. Präsident
    Donald Trump erklärt den Angriff damit, dass das Boot Drogen in die USA
    habe schmuggeln wollen. Der Schlag richtete sich demnach gegen die
    venezolanische Drogenbande Tren de Aragua, die die US-Regierung zu einer
    ausländischen Terrororganisation erklärt hat. Gleichzeitig verschärfen
    die USA den Druck auf Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro: Die
    Belohnung für Hinweise, die zu seiner Festnahme führen, wurde auf bis zu
    50 Millionen Dollar erhöht. Trump wirft Maduro Verstrickungen in den
    internationalen Drogenhandel vor. Alexander Kauschanski,
    Auslandsredakteur der ZEIT, berichtet im Podcast, weshalb Venezuela
    Trump so ein Dorn im Auge ist und welche Folgen der Angriff für die
    Beziehungen zwischen den USA und Venezuela haben könnte.
    Lees meer

    Die Koalition der Willigen, ein Bündnis aus rund 30 Staaten, berät in
    Paris über die Zukunft der Ukraine. Der französische Präsident Emmanuel
    Macron hat die Willigen in den Élysée-Palast eingeladen, um über
    langfristige Sicherheitsgarantien und eine mögliche militärische
    Unterstützung nach einem Waffenstillstand zu beraten.
    NATO-Generalsekretär Mark Rutte zeigt sich optimistisch, dass bald
    Klarheit über die gemeinsamen Schritte herrscht. "Niemand redet über
    Bodentruppen in der Ukraine zum jetzigen Zeitpunkt", hatte Bundeskanzler
    Merz (CDU) am Sonntag im ZDF-Sommerinterview betont. Über langfristige
    Sicherheitsgarantien könne erst entschieden werden, wenn es einen
    Waffenstillstand oder ein Friedensabkommen gibt. Wie will sich
    Deutschland beteiligen? Und wie wirkungsvoll kann die Koalition der
    Willigen sein? Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent in Brüssel für die
    ZEIT, analysiert im Podcast, was von dem Treffen zu erwarten ist und
    welche Sicherheitsgarantien die Staaten der Ukraine anbieten können.

    Und sonst so? Dickpicks in Österreich illegal

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah …

  24. Update: Was bringt der Herbst der Reformen wirklich?

    3 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt wollen Union und SPD ihre Agenda
    für die kommenden Monate festlegen. Auf der Tagesordnung: die
    Haushaltslücke von 30 Milliarden Euro, umstrittene Sozialreformen und
    die Neubesetzung von Richterposten am Bundesverfassungsgericht.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte von einem "Herbst der Reformen"
    gesprochen, doch es droht eher ein "Herbst der Kommissionen" zu werden:
    Strittige Themen wie Rente, Pflege und Bürgergeld sollen ausgelagert
    werden. Merz warnt, die Sozialsysteme seien ohne Reformen nicht mehr
    finanzierbar. "Wir leben seit Jahren über unsere Verhältnisse", sagte er
    am vergangenen Wochenende und kündigte Reformen an. Arbeitsministerin
    Bärbel Bas von der SPD reagierte auf diesen Vorstoß mit dem Wort
    "Bullshit". Wie kann die Bundesregierung die Kosten für
    Krankenversicherung und Rente reduzieren? Und kann die Koalition einen
    Kurs für echte Veränderungen finden oder wird sie nur neue Kommissionen
    einsetzen, die darüber beraten? Das erklärt Kaja Klapsa im Podcast. Sie
    ist ZEIT-Redakteurin im Politikressort.
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    Mit einer großen Militärparade hat China in Peking an das Ende des
    Zweiten Weltkriegs in Asien vor 80 Jahren erinnert. Vor den Augen von
    Staatschef Xi Jinping präsentierten die Streitkräfte Kampfflugzeuge,
    Hyperschallraketen und eine neue Interkontinentalrakete mit atomarer
    Reichweite. An Xis Seite standen Russlands Präsident Wladimir Putin und
    Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. Xi erklärte, die Welt stehe heute
    erneut vor der "Wahl zwischen Frieden und Krieg", China sei jedoch
    "unaufhaltsam". Die Parade fand auf dem Tiananmen-Platz statt, einem
    Ort, der auch für die Niederschlagung der Studierendenproteste 1989
    bekannt ist. Jens Mühling, China-Korrespondent der ZEIT, erklärt im
    Podcast, warum sich China als neue Friedensmacht inszeniert.

    Außerdem im Update:

    Ein ehemaliger Assistent des AfD-Politikers Maximilian Krah soll
    jahrelang für China spioniert haben. Er war in Krahs Abgeordnetenbüro im
    Europaparlament tät…

  25. Kann eine Vermögenssteuer das Sozialsystem stabilisieren?

    3 september 2025 · 13 min

    Afspelen
    Bei der Bundesregierung steht schon der Herbst vor der Tür – und zwar
    ein "Herbst der Sozialreformen". Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte
    dafür "schmerzhafte Entscheidungen" an. Gespart werden soll vor allem
    beim Bürgergeld. Auch die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung soll
    reformiert werden. Während Teile der Bundesregierung im sozialen Bereich
    sparen möchten, wird auch wieder die Erhebung
    einer Vermögensteuer diskutiert. Marilena Piesker aus dem Geldressort
    der ZEIT erklärt, wie eine solche Steuer aussehen könnte und ob sich
    damit wirklich alle finanziellen Probleme lösen ließen.
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    Der Kopf ragt in die Wellen, die Arme liegen schlaff im Sand neben dem
    kleinen Körper – das Bild des zweijährigen Alan Kurdi vor der türkischen
    Küste ging vor zehn Jahren um die Welt. Wie viele andere ist er beim
    Versuch, vor dem Assad-Regime aus Syrien zu flüchten, ertrunken. Wer
    nicht aus dem Land fliehen konnte, war häufig Gewalt und Terror
    ausgesetzt. Nach dem Sturz von Baschar al-Assad wurden viele Gräueltaten
    sichtbar. Auch, wie systematisch der Geheimdienst des Regimes Kinder
    verschleppt hat. Reporterin Hannah El-Hatimi hat zu den Verschleppungen
    recherchiert.

    Und sonst so: Arte soll größer werden.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Sozialstaat: Sozialverband nennt Merz' Kürzungspläne "gesellschaftlich
    gefährlich"

    CDU-Landesparteitag: Merz kündigt "schmerzhafte Entscheidungen" bei
    Sozialreformen an

    Sozialreformen: Klingbeil warnt vor Kaputtsparen des Sozialstaats

    Bundeshaushalt: So könnte die Bundesregierung sparen

    Chancengleichheit: Hört endlich auf, die Armen zu schröpfen!

    Alan Kurdi: Ohne ihn

    Syrien: Kinderseelen, die nur Inferno kennen

    Kinder in Syrien: "Mitten im Trauma"

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    Un…

  26. Update: Putin und Xi gemeinsam gegen den Westen

    2 september 2025 · 9 min

    Afspelen
    Auf dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) im
    chinesischen Tianjin haben der russische Präsident Wladimir Putin und
    der Chinas Staatschef Xi Jinping Einigkeit und Zusammenarbeit
    demonstriert. Um diese zu besiegeln, unterzeichneten sie heute mehr als
    20 Kooperationsabkommen zu den Themen Energie, Luftfahrt, Künstliche
    Intelligenz und Landwirtschaft. Ob die Abkommen Russlands geschwächte
    Wirtschaft verbessern werden und ob die Demonstration der Freundschaft
    zwischen Putin und Xi ein wirkungsvolles Zeichen gegen die USA ist,
    analysiert Thomas Fischermann. Er koordiniert die internationale
    Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT.
    Lees meer

    Außenminister Johann Wadephul befindet sich währenddessen in Indien.
    Ziel seines Besuchs: das Anwerben von Fachkräften. Dafür besucht
    Wadephul unter anderem das indische Silicon Valley, das Hightech-Zentrum
    in Bengaluru. Für den nächsten Tag stehen noch einige diplomatische
    Termine auf der Agenda, etwa ein Treffen mit Indiens Außenminister
    Jaishankar Subrahmanyam.

    Außerdem im Update:

    In Brasilien beginnt heute der Prozess gegen den Ex-Präsidenten Jair
    Bolsonaro. Die Anklage gegen ihn: Nach seiner Wahlniederlage 2022 soll
    er gemeinsam mit weiteren Politikern und Teilen des Militärs einen
    Putschversuch gegen seinen Nachfolger Luiz Inácio Lula da Silva geplant
    haben. Welche Bedeutung dieser Tag heute für Brasilien hat, ordnet
    Victor Lacombe, Reporter der brasilianischen Zeitung Folha de São Paulo,
    ein.

    Was noch? Warum religiöse Gesänge so eine beruhigende Wirkung haben.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    SCO-Gipfel in Tianjin: Die antiwestliche Symbolik zählt

    SCO-Gipfeltreffen in Tianjin: Wie China versucht, Trumps Dominanz zu
    brechen

    SCO-Gipfel in China: Donald Trumps Sanktionsdiplomatie ist gescheitert

    Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition

    I…

  27. Warum die Menschen in Indonesien protestieren

    2 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach Protesten gegen Luxus-Zulagen für Abgeordnete will die indonesische
    Regierung unter Präsident Prabowo Subianto nun Vergünstigungen für
    Politiker streichen. Die landesweiten Demonstrationen zu der geplanten
    Wohnzulage von umgerechnet rund 2.600 Euro hatten in den vergangenen
    Tagen zu gewaltsamen Ausschreitungen geführt.
    Menschenrechtsorganisationen, darunter Amnesty International,
    kritisierten die Ankündigung von Prabowo Subianto als unzureichend und
    forderten umfassende politische Reformen. Denis Suarsana ist Leiter des
    Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Indonesien. IIm Podcast
    analysiert er die Lage in Indonesien und erklärt, was die
    Demonstrierenden fordern.
    Lees meer

    Vor mehr als 20 Jahren begann der schwedische Wissenschaftler Lars
    Lannfelt mit der Entwicklung eines Medikaments gegen Alzheimer. Jetzt
    ist es erstmals in Deutschland erhältlich. Das
    Alzheimer-Medikament Leqembi enthält den Wirkstoff Lecanemab, einen
    Antikörper, der sich gezielt gegen Amyloid-Beta-Ablagerungen im Gehirn
    richtet, die für die Erkrankung verantwortlich sind. Der Wirkstoff kann
    den kognitiven Abbau im Frühstadium von Alzheimer um einige Monate
    verlangsamen und gilt damit als erste ursächlich wirkende Therapie in
    Deutschland, heilt die Krankheit jedoch nicht. Ingo Arzt, Redakteur im
    Gesundheitsressort der ZEIT, erklärt, für wen das Medikament geeignet
    ist.

    Und sonst so? Flirt-Kultur bei Schimpansen

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Victoria Kempter, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Präsidentschaftswahl: Ex-General Prabowo bei Wahl in Indonesien wohl
    klarer Sieger

    Proteste in Indonesien: Indonesische Regierung kürzt Vergünstigungen für
    Abgeordnete

    Proteste in Indonesien: Tote, Verletzte und Plünderungen

    Indonesien: Tote bei Massenprotesten in Indonesi…

  28. Update: GPS-Angriff auf Ursula von der Leyens Flugzeug

    1 september 2025 · 9 min

    Afspelen
    Ein Flugzeug mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an Bord
    ist über Bulgarien offenbar Ziel einer absichtlichen GPS-Störung
    geworden. Eine Sprecherin der Kommission bestätigte entsprechende
    Bericht und beschuldigte Russland, hinter dem Angriff auf das
    satellitenbasierte Navigationssystem zu stecken.
    Lees meer

    Die von der Bundesregierung eingesetzte Sozialstaatskommission hat ihre
    Arbeit aufgenommen. Bis zum Jahresende soll sie Vorschläge für Reformen
    bei Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag vorlegen, die ab 2026
    greifen könnten. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bekräftigte dazu
    seine Forderung nach grundlegenden Veränderungen. Arbeits- und
    Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) widersprach der Behauptung über
    angeblich unbezahlbare Sozialsysteme. Ob sich die Koalitionspartner
    einigen können und worin sich die Forderungen von Union und SPD
    unterscheiden, ordnet Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im
    Politikressort der ZEIT, ein.

    Außerdem im Update: Im Osten Afghanistans sind bei einem Erdbeben der
    Stärke 6,0 nach Angaben der Taliban-Regierung mehr als 800 Menschen
    gestorben. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Dschalalabad in der Provinz
    Nangarhar. Rettungsteams sind in das schwer zugängliche Gebiet entsandt
    worden. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Opfer weiter steigen
    könnte.

    Und sonst so? Viral mit Möwenkreischen

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    EU-Kommissionspräsidentin: Von der Leyens Flugzeug Ziel von mutmaßlich
    russischer GPS-Störaktion

    Russland unter Verdacht: Flugzeug mit von der Leyen wird Ziel von
    GPS-Störung

    GPS-Jamming: Krieg per Satellitenfunk

    GPS-Satellitennavigation: Estland und Litauen werfen Russland gezielte
    GPS-Störmanöver vor

    Störung von GPS: Müssen wir bald wieder Kar…

  29. Warum sich die Hamas im Aufwind wähnt

    1 september 2025 · 12 min

    Afspelen
    Seit knapp zwei Jahren herrscht Krieg im Gazastreifen. Zehntausende
    Menschen sind gestorben. Fast zwei Millionen Menschen leiden weiterhin
    unter der extremen Hungersnot und versuchen, in dem kleinen
    Küstenstreifen zu überleben. Doch noch immer finden die Kämpfe zwischen
    Israel und der Hamas kein Ende. Israel bereitet eine militärische
    Großoffensive vor, um den Gazastreifen komplett zu kontrollieren und die
    Hamas auszulöschen. In welchem Zustand die Terrororganisation ist,
    und ob sie sich überhaupt besiegen lässt, ordnet ZEIT-Auslandsredakteur
    Alexander Kauschanski ein.
    Lees meer

    Zwei Wochen vor den Kommunalwahlen hat die nordrhein-westfälische CDU
    auf dem Landesparteitag in Bonn Ministerpräsident Hendrik Wüst erneut zu
    ihrem Landesvorsitzenden gewählt. Bei der Wahl Mitte September werden
    Wüst und seine Partei sich erneut beweisen müssen. Unterstützung im
    Wahlkampf erhält Wüst von Bundeskanzler Friedrich Merz, der am heutigen
    Montag zu seinem offiziellen Antrittsbesuch nach NRW kommt. Die Wahl
    dürfte auch in Berlin genau verfolgt werden, gilt sie doch als erster
    Stimmungstest für die schwarz-rote Regierung in Berlin. Zwar gilt die
    schwarz-grüne NRW-Landesregierung unter Wüst als erfolgreich, weil sie
    weitgehend geräuschlos regiert. Doch ein Selbstläufer dürfte die Wahl
    für seine Partei trotzdem nicht werden. Was aus Sicht der CDU
    schiefgehen kann, wie die bundesweite Krise der Grünen sich auf deren
    Ergebnisse auf kommunaler Ebene auswirken könnte, und welche Rolle die
    AfD in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland spielt, analysiert
    Christian Parth aus dem Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so: ein Hoch auf die Feuerwehr!

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair

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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in Gaza: Lässt sich die Hamas besiegen?

    Einnahme von Gaza-Stadt: "Sollen wir gehen und sterben, oder bleiben und
    hungern"

    Hungersnot in Gaza: So sieht Hunger aus
    …

  30. Ein Gipfel ohne den Westen

    31 augustus 2025 · 13 min

    Afspelen
    In der chinesischen Stadt Tianjin beginnt das Gipfeltreffen der Shanghai
    Cooperation Organization (SCO). Dem Bündnis gehören zehn Staaten an,
    darunter China, der Iran, Russland, Indien und Belarus. Zusammen
    repräsentieren die SCO-Staaten rund 40 Prozent der
    Weltbevölkerung. China, Russland und Indien treten dabei als Partner
    auf, konkurrieren aber zugleich um die Führungsrolle im Globalen Süden.
    Oft mit der Nato verglichen, geht es der Organisation weniger um
    militärische Verteidigung als um politische und wirtschaftliche
    Kooperation. Inwiefern der Gipfel auch ein Zeichen der Verschiebungen in
    der globalen Ordnung ist, ordnet Steffen Richter, Redakteur für
    internationale Politik bei der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Mehr als 100 Tage nach Amtsantritt hat Raumfahrtministerin Dorothee Bär
    (CSU) ihre neue Abteilung noch immer nicht aufgebaut. Grund ist ein
    Zuständigkeitsstreit mit CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.
    Dabei geht es auch um die Frage, wer künftig über die millionenschweren
    Fördertöpfe für den Mittelstand entscheiden darf. Industrie und Verbände
    drängen auf schnelle Klarheit, da im Herbst zentrale Entscheidungen der
    Esa anstehen. Wo genau das Problem liegt und wie dieses gelöst werden
    könnte, analysiert Politikredakteurin Lisa Caspari.

    Und sonst so: Musik zum Schokolade-Essen

    Moderation und Produktion: Elise Landschek, Moses Fendel, Constanze
    Kainz

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Iran und China: Zweckgemeinschaft mit Grenzen

    Geschichte des Westens: Was macht den Westen aus?

    Unausgewogene Berichterstattung: Warum schauen wir nicht hin?

    Nato: Alle Nato-Mitgliedsstaaten erreichen 2025 das Zwei-Prozent-Ziel

    Dorothee Bär: Was ich gern früher gewusst hätte

    Dorothee Bär: Raumfahrtministerin – bisher nur auf dem Papier

    Katherina Rei…

  31. Spezial zu 10 Jahren "Wir schaffen das": Die Geschichte von Sami und Dave

    30 augustus 2025 · 43 min

    Afspelen
    Dieser Beitrag ist Teil des ZEIT-Schwerpunkts "Haben wir es
    geschafft?" über ein Deutschland zehn Jahre nach Angela Merkels
    historischer Entscheidung.
    Lees meer

    Dave Schmidtke steht mitten in der algerischen Sahara, als an einem
    Spätsommertag 2015 einige Bewohner des Flüchtlingslagers auf ihn
    zukommen, in dem er gerade als Freiwilliger arbeitet. Er könne stolz auf
    sein Land sein, sagen sie, auf Deutschland. Sie hätten im Radio von der
    Botschaft gehört, die die deutsche Bundeskanzlerin in die Welt gesendet
    hat: "Wir schaffen das!"

    In derselben Zeit sitzt der junge Iraker Sami Alwarar in seiner Heimat
    vor dem Fernseher und sieht Merkels Rede und die Bilder der Ankunft
    tausender Geflüchteter an deutschen Bahnhöfen. Ein paar Wochen später
    macht er sich selbst auf den Weg und flieht in einem überfüllten Boot
    über das Mittelmeer nach Europa.

    In Chemnitz treffen sich die beiden. Denn Sami ist in Not.

    In diesem Spezial von Was jetzt? blicken die beiden zurück auf diese
    aufwühlenden Wochen – und darauf, wie sich ihr Leben und das Land
    seitdem verändert haben.

    Moderation: Leonard Frick

    Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg

    Produktion: Markus Gläser

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    Weiterführende Links zur Folge:

    IAB-Bericht: 10 Jahre Fluchtmigration 2015: Was Integration fördert und
    was sie bremst

    DIW-Wochenbericht: Geflüchtete fühlen sich weniger willkommen in
    Deutschland

    Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Die distanzierte Mitte

    Umfrage zur Migration: Schaffen wir das noch?

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  32. Wie dramatisch ist die Lage am Arbeitsmarkt?

    30 augustus 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Deutschland sind erstmals seit zehn Jahren laut der Bundesagentur für
    Arbeit wieder mehr als drei Millionen Menschen arbeitslos, die Quote
    liegt bei 6,4 Prozent. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger spricht von
    einem "Armutszeugnis für die Reformverweigerung der vergangenen Jahre"
    und fordert einen Herbst der Reformen. Bundesarbeitsministerin Bärbel
    Bas (SPD) sieht die Ursachen dagegen in weltwirtschaftlicher
    Unsicherheit und im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Als
    Lösung fordert sie Investitionen und Impulse für mehr Beschäftigung
    durch die Bundesregierung. Doch welche Branchen sind besonders
    betroffen? Und ist die Lage vergleichbar mit den frühen Nullerjahren
    unter Gerhard Schröder? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der
    ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie dramatisch die Lage ist und was
    passieren muss, damit die Arbeitslosigkeit sinkt.
    Lees meer

    Seit Beginn des russischen Angriffskrieges verschwinden in der Ukraine
    immer wieder Zivilisten und tauchen später in russischer Gefangenschaft
    wieder auf. Insgesamt sollen seit Kriegsbeginn rund 16.000 ukrainische
    Zivilisten nach Russland verschleppt worden sein, mindestens neun von
    ihnen sind in Gefangenschaft gestorben. Unter ihnen sind Aktivisten,
    Lokalpolitiker und Journalisten wie Viktoriia Roshchyna. Die ukrainische
    Journalistin recherchierte in Russland, wurde dort festgenommen und
    starb in russischer Untersuchungshaft. Recherchen ergaben, dass sie dort
    höchstwahrscheinlich zu Tode gequält wurde. Warum nimmt Russland diese
    Menschen fest? Maxim Kireev, ZEIT-Redakteur für internationale Politik,
    erklärt im Podcast, welche Menschen Russland in der Ukraine gefangen
    nimmt und ob es Hoffnung auf einen Austausch dieser Zivilisten gibt.

    Und sonst so? Bei strömendem Regen im Freibad

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Bundesagentur für Ar…

  33. Update: Der "Geist von Würzburg" soll Deutschland voranbringen

    29 augustus 2025 · 10 min

    Afspelen
    Nach vielen Diskussionen und Pannen wollen sie ihre Streitigkeiten
    endlich beenden: Um sich besser kennenzulernen und künftig besser
    zusammenzuarbeiten, haben sich die Fraktionen von Union und SPD zu einer
    zweitägigen Klausur in Würzburg getroffen. Fabian Reinbold, politischer
    Korrespondent der ZEIT, hat das Treffen beobachtet. Im Podcast
    beantwortet er die Frage, was hinter dem demonstrativ beschworenen
    "Geist von Würzburg" steckt. Und erklärt, ob es ab sofort harmonischer
    zwischen den beiden Fraktionen zugeht, ob sie neues Vertrauen aufbauen
    konnten und wie genau die beiden Fraktionen "Deutschland voranbringen"
    wollen.
    Lees meer

    Ein weiteres wichtiges Treffen hat heute im französischen Toulon
    stattgefunden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs
    Präsident Emmanuel Macron wollten Einigkeit demonstrieren und die
    deutsch-französische "Achse" stärken. Inhaltlich beschäftigten sich die
    beiden unter anderem mit ökonomischen Fragen zur Stärkung des
    Binnenmarkts und dem Bürokratieabbau, aber auch mit der Planung eines
    Digitalgipfels. Außerdem haben sie angekündigt, ihre
    sicherheitspolitische Zusammenarbeit zu vertiefen, unter anderem, indem
    sie einen strategischen Dialog über die atomare Abschreckung starten
    wollen.

    Außerdem im Update:

    Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist erstmals seit zehn Jahren wieder
    auf mehr als drei Millionen gestiegen. Insgesamt sind nun 3,025
    Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Das geht aus dem aktuellen
    Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit hervor.

    Was noch? Im Scream-Club gemeinsam den Stress und Frust rausschreien

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Miriam Mair

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    Weitere Links zur Folge:

    Schwarz-rote Koalition: Der Schaden bleibt

    Klausurtagung in Würzburg: Koalitionsfraktionen wollen bessere
    gemeinsame Basis schaffen

    Emmanuel Macron und Friedrich Merz: Ein Plan für Europa

    Wirtschafts- und Sicherheitspolitik: Me…

  34. Die Deutschen denken wieder rechter

    29 augustus 2025 · 12 min

    Afspelen
    Deutschland ist nach rechts gerückt – um das zu erkennen, reicht ein
    kurzer Blick auf die Wahlergebnisse der AfD. Doch Datenauswertungen der
    ZEIT zeigen, dass Positionen aus dem politisch rechten Spektrum seit
    Jahren auf immer mehr Zustimmung in der Mitte der Bevölkerung stoßen.
    Besonders deutlich wird das bei den Themen Klimawandel, Migration und
    Geschlechteridentitäten. Auch wenn die Mehrheit bei zentralen
    politischen Fragen noch immer eine moderate Haltung vertritt, nehmen
    extreme Meinungen stetig zu. Woran liegt das? Michael Schlieben ist
    politischer Korrespondent der ZEIT und erklärt, ob die Parteien nach
    rechts gerückt sind, weil die Menschen es tun. Oder ob umgekehrt die
    Bevölkerung eine Bewegung der Parteien mitvollzogen hat.
    Lees meer

    Die Rebellengruppe der Huthis bietet neuerdings einen Onlineservice für
    die internationale Schifffahrtsbranche an. Auf der Website der
    Huthi-Behörde HOCC (Humanitarian Operations Coordination Center) können
    Reedereien und Schiffsbetreiber einsehen, welche Schiffe von den
    Rebellen im Roten Meer angegriffen werden sollen. Wenn man ganz
    sichergehen möchte, dass sein Schiff nicht attackiert wird, kann man es
    sogar vor der Durchfahrt bei den Huthis anmelden. Bislang rät der World
    Shipping Council allerdings nicht zur Nutzung des Services, manche
    Sicherheitsunternehmen haben sogar Warnungen ausgesprochen. Seit Ende
    2023 blockieren die Huthi-Rebellen die Durchfahrt im Roten Meer und
    greifen Schiffe brutal mit Drohnen und Bomben an. Damit will die Gruppe
    nach eigener Aussage Israel für dessen Krieg im Gazastreifen bestrafen.
    Warum die Huthis den Onlineservice anbieten und wie ernsthaft das
    Angebot wirklich ist, weiß ZEIT-Wirtschaftsredakteur Thomas Fischermann.

    Und sonst so? Roboterkaninchen locken Pythons aus den Everglades.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emma Graml

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    Weitere Links zur Folge:

    Rechtsruck: Di…

  35. Update: Willst du mit mir Panzer bauen?

    28 augustus 2025 · 10 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel
    Macron haben sich zu wichtigen Gesprächen in Südfrankreich getroffen.
    Dabei geht es unter anderem um die Kooperation beider Länder im
    Rüstungsbereich, etwa beim Bau neuer Kampfflugzeuge und Panzer. Das
    Treffen wird allerdings von innenpolitischen Krisen in Frankreich
    überschattet. Ist Frankreich derzeit noch ein verlässlicher Partner für
    Deutschland? Und wo gibt es Konflikte zwischen beiden Staaten? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Mark Schieritz, stellvertretender
    Ressortleiter des Politkressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Im Prozess um die mutmaßliche Entführung der Kinder von Unternehmerin
    Christina Block hat es ein Geständnis gegeben. Einer der Mitangeklagten
    hat zugegeben, an dem Vorfall in der Silvesternacht 2023/24 beteiligt
    gewesen zu sein. Laut Anklage sollen die beiden Kinder am Neujahrsabend
    von mehreren Männern ihrem Vater entrissen und von Dänemark nach
    Deutschland gebracht worden sein. Er hat angekündigt, über den Fall mehr
    erzählen zu wollen. Gleichzeitig hat sich ein Streit um das Fragerecht
    in dem Prozess entwickelt. Wo steht der Prozess? Und wie verhält sich
    die Hauptangeklagte Christina Block bisher? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Anne Kunze, Kriminalreporterin der ZEIT.

    Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat der
    israelischen Regierung mit Konsequenzen gedroht, sollte diese ihre
    Offensive im Gazastreifen weiter vorantreiben. Die Ministerin ist
    aktuell im Nahen Osten unterwegs, besucht verschiedene Länder und hat
    unter anderem Angehörige israelischer Geiseln sowie palästinensische
    Familien getroffen. Was die Ministerin mit der Reise bewegen kann, weiß
    Samiha Shafy, Politikredakteurin der ZEIT.

    Außerdem im Update: Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben den
    Mechanismus, um Sanktionen gegen den Iran einzuführen, aktiviert.

    Und sonst so? Gehirne von Freunden ticken oft ähnlich.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbe…

  36. Fraktions-Teambuilding im Würzburger Weinkeller

    28 augustus 2025 · 13 min

    Afspelen
    Die Spitzen der Regierungsfraktionen von Union und SPD kommen in
    Würzburg zu einem gemeinsamen Treffen zusammen. Ziel ist es, die
    Zusammenarbeit nach den ersten vier Monaten im Amt zu festigen und
    gemeinsame Projekte für den angekündigten "Herbst der Reformen"
    vorzubereiten. Zwischen Kanzler Friedrich Merz (CDU) und SPD-Chef Lars
    Klingbeil gilt das Verhältnis als stabil, auf Fraktionsebene gibt es
    jedoch Spannungen. Beide Parteien betonen, dass die Zusammenarbeit
    besser funktionieren solle als in der vorherigen Ampelkoalition. Ob das
    gelingen kann, ordnet Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der
    ZEIT, ein.
    Lees meer

    Knapp drei Jahre nach den Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines wurde
    in der vergangenen Woche der 49-jährige Ukrainer Serhij K. im August in
    Italien festgenommen. Er soll die Operation geleitet haben, die 2022 zur
    Sprengung der Gasleitungen in der Ostsee führte. Nach Recherchen von
    ZEIT, "SZ" und ARD sind insgesamt sieben mutmaßliche Beteiligte
    identifiziert. Mehrere von ihnen stammen aus dem ukrainischen
    Militärumfeld. Holger Stark ist stellvertretender Chefredakteur und
    Ressortleiter Investigative Recherche und Daten der ZEIT. Im Podcast
    analysiert er, welche Folgen der Fall für die deutsch-ukrainischen
    Beziehungen haben könnte.

    Und sonst so? Die besten Sommergetränke für einen mittellauen
    Sommerabend

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Dokupodcast: Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht

    Lars Klingbeil: All you need is Lars

    Frauke Brosius-Gersdorf: Eine Haltung, die Respekt abnötigt

    "Bandenmäßiger Leistungsmissbrauch": Gibt es eine Bürgergeld-Mafia?

    Bundeswehr: Neuer Wehrdienst setzt auf Freiwilligkeit mit
    Pflichtelementen

    Schwar…

  37. Update: Wird Deutschland jetzt sicherer?

    27 augustus 2025 · 10 min

    Afspelen
    Das Bundeskabinett hat die Gründung eines nationalen Sicherheitsrats
    beschlossen. Wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und
    Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verkündeten, soll das neue
    Gremium alle Informationen über die innere, äußere, digitale und
    wirtschaftliche Sicherheit zusammentragen und koordinieren. Dadurch
    sollen künftig Bedrohungen identifiziert und mögliche Maßnahmen
    entwickelt werden. Bislang wurde dafür in getrennten Ressorts
    gearbeitet, was eine vollständige "Informationsumgebung" verhindert
    habe. Die Gründung eines Nationalen Sicherheitsrats wurde bereits im
    Koalitionsvertrag angekündigt, nachdem sie in vorherigen Regierungen
    immer wieder scheiterte. Warum es jetzt doch geklappt hat und ob
    Deutschland damit sicherer wird, erklärt Jörg Lau, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Das Bundeskabinett hat das umstrittene Wehrdienstgesetz gebilligt. Laut
    Verteidigungsminister Boris Pistorius stehe die Wiedereinführung der
    Wehrerfassung im Kern des Gesetzes: Demnach sollen alle jungen Menschen
    in den kommenden Jahren einen Fragebogen ausfüllen, der das Interesse am
    Wehrdienst abfragt, anschließend werden geeignete Kandidaten zur
    Musterung eingeladen. Ziel sei es, die Bundeswehr um mindestens 80.000
    Soldaten zu erweitern. Der Wehrdienst basiere zunächst auf
    Freiwilligenbasis, ab 2028 soll der Fragebogen dann verpflichtend sein.
    Kritik kam dabei vor allem von der Union: Sie forderte einen
    automatischen Übergang zur Wehrpflicht. Das Gesetz muss noch vom
    Parlament bestätigt werden.

    Außerdem im Update:

    Am Abend treffen sich der französische Präsident Emmanuel Macron, der
    polnische Ministerpräsident Donald Tusk und Bundeskanzler Friedrich Merz
    im moldawischen Chișinău. Die drei EU-Politiker wollen der
    proeuropäischen Präsidentin Maia Sandu ihre Unterstützung für die
    kommenden Parlamentswahlen aussprechen: Sandus größte Gegner sind
    russlandnahe Parteien, die gegen einen EU-Beitritt sind.

    Und sonst so? Haare sind die Zahnpflege der Zukunft.

    Moder…

  38. Ein neues Zeitalter globaler Wirtschaftspolitik

    27 augustus 2025 · 13 min

    Afspelen
    Der Gewinn des einen ist der Verlust der anderen – so in etwa lässt sich
    nicht nur die Grundidee der Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump
    beschreiben. Auch die Handelspolitik des Merkantilismus folgt diesem
    Ansatz. Die Folge: Staaten schotten sich mit hohen Zöllen ab und fördern
    die heimische Wirtschaft. Sie wollen anderen Nationen Geld nehmen und
    das Kapital möglichst im eigenen Land halten. Auch wenn diese Idee aus
    dem 17. Jahrhundert stammt, erlebt sie dank Trump eine Renaissance. So
    zumindest beschreibt Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT, die
    aktuelle Wirtschaftspolitik der USA. Das zeige sich an den Zöllen, am
    jüngsten Deal, den Trump mit Intel schloss und am Umgang mit der
    Notenbank Fed. Wieso merkantilistisches Wirtschaften nicht nur in den
    USA wieder Anklang findet und wo die Gefahren liegen, erklärt Heike
    Buchter im Podcast.
    Lees meer

    Im Klimaschutz ist eine neue Technologie kommerziell an den Start
    gegangen. Vor der norwegischen Küste wird seit Montag erstmals CO₂ im
    Meeresboden gespeichert, um es vom Entweichen in die Atmosphäre
    abzuhalten. Die Technologie heißt Carbon-Capture-Storage, kurz CCS.
    Dabei wird das Treibhausgas eingefangen, verflüssigt und anschließend in
    den Meeresboden verpresst. Auch die Bundesregierung will die Technologie
    in Deutschland einsetzen – vor der Küste Schleswig-Holsteins sind
    bereits geeignete Gebiete identifiziert. Was von manchen als Revolution
    beim Klimaschutz gefeiert wird, sei technisch aber noch nicht
    ausgereift, eventuell gefährlich und aktuell sehr teuer, sagt Elena
    Erdmann, Wissensredakteurin der ZEIT. Wichtiger sei etwas anderes, sagt
    sie im Podcast, und wägt die Chancen und Risiken von CCS ab.

    Und sonst so? Wer einem auf dem Arschlochpfad in Mecklenburg-Vorpommern
    begegnet.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    We…

  39. Update: Eine Wehrdienstreform mit entscheidender Leerstelle

    26 augustus 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die Bundesregierung hat sich auf einen Entwurf für ein neues
    Wehrdienstgesetz geeinigt. Außenminister Johann Wadephul (CDU) zog
    seinen Vorbehalt gegen die Vorlage von Verteidigungsminister Boris
    Pistorius (SPD) zurück, sodass das Kabinett den Entwurf am morgigen
    Mittwoch beschließen kann. ZEIT-Hauptstadtredakteur Peter Dausend
    skizziert den Entwurf, die zentralen Meinungsverschiedenheiten – und
    erklärt, warum er die zentrale Herausforderung für die Bundeswehr nicht
    lösen wird.
    Lees meer

    Im Streit um den geplanten Sparhaushalt hat Frankreichs Premierminister
    François Bayrou ein Vertrauensvotum im Parlament angekündigt. Die
    Abstimmung soll am 8. September stattfinden; dann entscheidet sich, ob
    Bayrous Minderheitsregierung im Amt bleibt. Der Premier will damit
    Unterstützung für sein Konsolidierungsprogramm gewinnen, das Kürzungen
    der Staatsausgaben um mehr als 40 Milliarden Euro vorsieht. Matthias
    Krupa, ZEIT-Korrespondent in Frankreich, analysiert die Lage und
    entwirft Szenarien für die politische Zukunft des Landes.

    Außerdem im Update:

    US-Präsident Donald Trump hat die Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa
    Cook angeordnet. Diese weigert sich jedoch, die Entlassung zu
    akzeptieren, und verweist darauf, dass der Präsident keine Befugnis
    habe, sie aus dem Gouverneursrat der US-Notenbank zu entlassen. Die
    Juristin und Ökonomin ist seit 2022 im Amt. Es wäre der erste Versuch
    eines US-Präsidenten, eine Notenbank-Gouverneurin abzusetzen.

    Und sonst so? Singvögel gegen den Rechtsruck.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Bundeswehr: Bundesregierung einigt sich auf Entwurf für Wehrdienstgesetz

    Ukrainekrieg: Wadephul schließt Stationierung deutscher Soldaten in der
    Ukraine aus

    Aufrüstun…

  40. Wie realistisch ist ein Blackout durch unsichere Solaranlagen?

    26 augustus 2025 · 11 min

    Afspelen
    Deutschlandweit sind mehr als fünf Millionen Photovoltaikanlagen
    installiert, darunter viele private. Für Hacker könnten sie ein
    Einfallstor ins gesamte Stromnetz sein. Um den Strom ins öffentliche
    Netz einspeisen zu können, muss er in Wechselstrom umgewandelt werden.
    Und genau dort liegt das Angriffsziel für Hacker: Die Wechselrichter
    sind mit dem Internet verbunden und weisen einige Sicherheitslücken auf.
    Was als Worst-Case-Szenario eintreten könnte und wie sich private
    Haushalte vor einem Angriff schützen können, hat Eva Wolfangel aus dem
    Digitalressort der ZEIT recherchiert.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump plant laut Berichten, die Nationalgarde im
    September auch in Chicago einzusetzen. Damit wolle er dort wieder für
    "Ordnung" sorgen. Mit Verweis auf angeblich eskalierende Kriminalität
    ist die Nationalgarde bereits in Washington, D. C. im Einsatz. Dort rief
    Trump vor zwei Wochen den "Notstand" aus, denn die Stadt befinde sich in
    "kompletter Gesetzlosigkeit". Warum Trump die Nationalgardisten in
    mehrere amerikanische Städte schickt, wie kriminell es dort tatsächlich
    zugeht und ob die Städte eine Möglichkeit haben, sich gegen den Einsatz
    der Nationalgarde zu wehren, weiß Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin der ZEIT.

    Und sonst so: 15 Tipps, um weniger Zeit am Handy zu verbringen

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Sicherheit von Solaranlagen: Ein Superblackout? Eine reale Gefahr in
    Deutschland

    Rekord bei Sonnenstrom: Solarausbau bis 2030: Die Hälfte ist geschafft

    Donald Trump: Der 47. US-Präsident

    USA: US-Regierung plant laut Bericht Einsatz von Nationalgarde in
    Chicago

    Washington, D. C.: Nationalgarde in US-Hauptstadt soll aufgestockt
    werden

    Donald Trump: Mit Soldaten gegen Obdachlose

    US-Hauptstadt: Truppen der Nationalgarde in Washington, D. C. werden
    bewaffnet

    Sie wollen mehr exklus…

  41. Update: Was die Geflüchteten von 2015 in Deutschland geschafft haben

    25 augustus 2025 · 10 min

    Afspelen
    Am 31. August 2015 sagte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel in
    der Bundespressekonferenz den Satz, der als Leitspruch für ihre
    Flüchtlingspolitik in Erinnerung geblieben ist: "Wir schaffen das." Zehn
    Jahre später zeigt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und
    Berufsforschung, dass die Mehrheit der Geflüchteten heute Arbeit in
    Deutschland gefunden hat. Yuliya Kosyakova ist Professorin für
    Migrationsforschung an der Universität Bamberg und hat an der heute
    veröffentlichten Studie mitgeschrieben. Im Podcast zeichnet sie die
    Entwicklung seit 2015 nach und erklärt, warum geflüchtete Frauen
    seltener eine Beschäftigung finden.
    Lees meer

    Robert Habeck, ehemaliger Vizekanzler, Wirtschafts- und
    Klimaschutzminister sowie Bundesvorsitzender der Grünen, hat sein
    Bundestagsmandat niedergelegt. Im Interview mit der "taz" begründete
    Habeck seinen Schritt: Im Wahlkampf habe er bereits alles gesagt, was er
    zur laufenden Legislatur zu sagen habe. Zudem habe er den Eindruck,
    wichtige Teile seiner Positionen seien auch bei den Regierungsparteien
    und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angekommen. Nun wolle er "eine
    neue Geschichte" und kündigte verschiedene internationale Forschungs-
    und Lehraufträge an.

    Außerdem im Update: Bei einem israelischen Angriff auf ein Krankenhaus
    im Süden des Gazastreifens sind nach palästinensischen Angaben
    mindestens 20 Menschen getötet worden, darunter fünf Journalisten.

    Und sonst so? 16 Jahre krankgeschrieben bei vollem Lohn? Eine Lehrerin
    aus NRW dürfte einen neuen Rekord aufgestellt haben.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Herbert Brücker: "Wir haben mehr geschafft, als ich erwartet hatte"

    Arbeitsmarktintegration: So viele der Geflüchteten von 2015 haben heute
    einen Job

    Ukraine: Lars Klingbeil fordert in Kyjiw "verlässliche
    Sicherheitsgarantien"

    Lage in der Ukraine: You'l…

  42. Was im Herbst auf Deutschland zukommt

    25 augustus 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Regierungskoalition aus Union und SPD hat nach etwas mehr als 100
    Tagen im Amt schlechte Umfragewerte und bereits mehrere Streite hinter
    sich. Im Herbst soll sich dieser Trend jedoch umkehren, bei der
    Wirtschaft, den Sozialreformen und dem Bürokratieabbau. Bundeskanzler
    Friedrich Merz wirkt dafür bereits jetzt auf die SPD ein. Wie stellt
    sich die Union die Trendwende vor? Und geht die SPD diesen Weg einfach
    so mit? Diese und weitere Fragen beantwortet Lisa Caspari,
    Politikredakteurin und "Was jetzt?"-Host der ZEIT.
    Lees meer

    SPD und Union streiten sich außerdem einmal mehr über mögliche Steuern
    für Großverdiener und Vermögende. Denn für die kommenden Haushalte fehlt
    Geld. Die SPD kann sich vorstellen, unter anderem die Steuern für die
    Reichsten der Gesellschaft zu erhöhen, die Union lehnt das strikt ab.
    Erneut blockierten sich beide Parteien bei wichtigen Steuerreformen,
    sagt Juri Caspar Iser, Redakteur für Finanzpolitik der ZEIT. Er sieht
    fünf große Steuerungerechtigkeiten, die dringend angegangen werden
    müssten. Im Podcast erklärt er, wieso es hier eine Schieflage gibt und
    wie Lösungen aussehen könnten.

    Und sonst so? Der neue Persönlichkeitstyp – der Otrovert

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz: Merz' Warnung an die SPD

    Schwarz-rote Koalition: Friedrich Merz und die Dämonen der anderen

    Streit über Steuererhöhungen: So ungerecht ist das deutsche Steuersystem

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  43. Wieso es im Gazastreifen auch an Wasser fehlt

    24 augustus 2025 · 12 min

    Afspelen
    Schon vor dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 war die
    Versorgung des Gazastreifens mit Wasser stark von Israel abhängig.
    Seitdem Israel die Stromversorgung abgestellt hat und viele
    Wasserleitungen und -pumpen durch Bomben zerstört sind, hat sich die
    Versorgungslage verschärft. Wie die Lage vor Ort aussieht, weiß Steffi
    Hentschke, Korrespondentin der ZEIT in Tel Aviv. Sie erklärt außerdem,
    wie Wasser als politisches Mittel eingesetzt wird.
    Lees meer

    Der Kampf um Rohstoffe hat die Weltpolitik schon immer geprägt – sei es
    durch den Kolonialismus der Moderne oder die Ölkriege der Neuzeit. Wo
    immer sich diese Ressourcen finden, wollen Industriestaaten ihren
    Zugriff auf diese sichern. Auch wenn die Methoden heute subtiler
    geworden sind, sieht Andreas Molitor, freier Autor für die ZEIT, immer
    noch große Ähnlichkeiten zum historischen Kolonialismus. Wieso und wie
    genau China und die USA um die Ressourcen der Erde wetteifern, erklärt
    er im Podcast.

    Und sonst so? Die verzerrte Weltkarte und wie sie überwunden werden
    soll.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Wasserkrise in Gaza: Überleben auf dem Trockenen

    Tagebuch aus Gaza: "Sogar die Luft wendet sich gegen uns"

    Kampf um Rohstoffe: Machtpolitik bis auf den Meeresgrund

    Verteilung von Rohstoffen: Hier liegen die Schätze der modernen Welt

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  44. Spezial "Der Wahlkreis": "Herbst der Entscheidungen" – oder bloß Theater?

    23 augustus 2025 · 54 min

    Afspelen
    Nach der Sommerpause muss Bundeskanzler Friedrich Merz gleich mehrere
    Riesenprojekte angehen: überfällige Sozialreformen, das viel zu teure
    Gesundheitssystem, Anschub für die stagnierende Wirtschaft. Die
    Bundesregierung kündigt einen "Herbst der Entscheidungen" an – aber
    folgen darauf auch wirklich große Reformen?
    Lees meer

    In dieser Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" beschäftigen sich
    unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch mit
    Anspruch und Wirklichkeit der Bundesregierung und geben einen Ausblick
    auf die kommenden Wochen: Was ist los mit der Unionsfraktion, die von
    Friedrich Merz "Führung" bestellt hat, nun aber so ganz und gar nicht
    glücklich damit ist, wie er führt? Ist der Besuch der Europäer bei Trump
    nun eigentlich ein Erfolg oder bloß die Simulation von Politik? Außerdem
    geht es zum Abschluss der Ferien um die große politische
    Sommer-Lovestory.

    Shownotes:

    Frank Bösch: Macht und Machtverlust. Die Geschichte der CDU (PDF)

    Podcast mit Adam Tooze über den Handelsdeal zwischen den USA und
    Deutschland

    ZEIT-Porträt über Friedrich Merz: "Ganz oben, ziemlich allein"

    ZEIT: "So lässt sich im Gesundheitswesen sparen"

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  45. Wer noch für Russland kämpft

    23 augustus 2025 · 12 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump will Frieden für die Ukraine und kündigt an,
    die Präsidenten beider Länder an einen Tisch zu bringen. Doch der
    ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj glaubt nicht an russische
    Kompromissbereitschaft und wirft Moskau vor, nicht an einem Frieden
    interessiert zu sein. Die Angriffe auf die Ukraine gehen unvermindert
    weiter. Gleichzeitig wächst die Zahl der Toten und Verwundeten in
    Russland – bis zu einer Million. Trotzdem melden sich in Russland weiter
    Freiwillige für den Krieg. Warum melden sich trotz der hohen Verluste so
    viele Männer? Und was verrät das über die russische Gesellschaft im
    vierten Kriegsjahr? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der
    ZEIT, erklärt im Podcast, welche Rolle Propaganda, Armut und die
    russisch-orthodoxe Kirche spielen und warum ausgerechnet die Eliten in
    Moskau vom Krieg profitieren.
    Lees meer

    In Jamel, einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, versuchen Neonazis seit
    Jahren ihre „Strategie der nationalen Dörfer“ umzusetzen – eine rechte
    Gegenwelt im ländlichen Raum. Doch es gibt Widerstand: Das Festival
    „Jamel rockt den Förster“ sendet seit vielen Jahren ein deutliches
    Signal gegen Rechtsextremismus. Auch diesen Freitag und Samstag werden
    3.500 Gäste zu dem zweitägigen Festival erwartet. Trotzdem gilt: In
    vielen Regionen Ostdeutschlands ist Rechtsradikalismus längst Alltag.
    Warum ist das so und weshalb wirkt die rechte Szene auf manche
    Jugendliche sogar anziehend? Und was sind die Inseln der Hoffnung für
    Menschen, die sich für Demokratie einsetzen? Doreen Reinhard, Autorin
    für die ZEIT, erklärt im Podcast, warum Nazi-Symbole und rechte Parolen
    in Dresden kaum noch für Aufregung sorgen und warum gerade ein Blick
    nach Sachsen für die Lage in ganz Deutschland aufschlussreich ist.

    Und sonst so? Nacktschnecke macht Klingelstreiche

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Victoria Kempter, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@…

  46. Ist Angriff die beste ukrainische Verteidigung?

    22 augustus 2025 · 12 min

    Afspelen
    Mit einem erneuten Angriff auf die Druschba-Pipeline hat die Ukraine
    russische Öllieferungen nach Europa unterbrochen. Damit erfüllt das
    ukrainische Militär die Ankündigung von Präsident Wolodymyr Selenskyj:
    Dieser hatte in seiner abendlichen Videoansprache mehr Gegenangriffe auf
    Russland in Aussicht gestellt. Nur durch Druck auf Kremlchef Wladimir
    Putin würde der Krieg beendet werden können. Selenskyj ist damit auf der
    Linie des US-Präsidenten Donald Trump, der zuvor andeutete, ein Land
    könne sich nicht nur durch Verteidigung schützen. "Es ist sehr schwer,
    wenn nicht unmöglich, einen Krieg zu gewinnen, ohne das Land des
    Invasors anzugreifen", hatte Trump geschrieben. Ob die Angriffe nach
    Trumps Unterstützung wirklich zunehmen werden, beschreibt Olivia Kortas,
    Korrespondentin der ZEIT in Kyjiw. Außerdem erklärt sie, warum die
    Ukrainer den Donbass nicht hergeben werden.
    Lees meer

    Mit Deutschland soll es wieder aufwärtsgehen – so steht es in der
    Präambel des Koalitionsvertrags von Union und SPD. Das wichtigste
    Projekt der Regierung ist deshalb die Wirtschaftswende: Die schwarz-rote
    Koalition will viel reformieren und investieren, um wieder Schwung in
    die deutsche Wirtschaft zu bringen. Aber gelingt das auch? Um das
    herauszufinden, hat das Datenteam der ZEIT einen "Merzometer" erstellt.
    Dieser misst anhand von Indikatoren wie dem Bruttoinlandsprodukt, dem
    Staatsdefizit und der Arbeitslosenquote, ob die Regierung ihre
    wirtschaftspolitischen Ziele erreicht. Aktueller Stand: minus neun. Wie
    das Merzometer genau funktioniert, erläutert Dana Hajek aus dem
    Datenressort.

    Außerdem im Update:

    - Die IPC, ein internationales Expertenteam für Ernährungssicherheit,
    hat erklärt, dass Teile Nord-Gazas von Hungersnot betroffen sind und
    warnt vor steigenden Hungertoten. Die israelische Regierung
    widerspricht.
    - Die Bundesliga startet in eine neue Saison. Zum Eröffnungsspiel
    trifft der FC Bayern auf RB Leipzig. Welche Überraschungen hält die
    Saison parat? Die ZEIT-Redaktion hat ihre steilsten…

  47. Was gegen den Bürgergeldbetrug helfen könnte

    22 augustus 2025 · 12 min

    Afspelen
    Um das Bürgergeld gibt es seit seiner Einführung durch die Ampel vor
    zweieinhalb Jahren viele Diskussionen. Der Staat hat im vergangenen Jahr
    46,9 Milliarden Euro für Bürgergeldempfänger ausgegeben. Um die Ausgaben
    zu senken, will die schwarz-rote Regierung das Bürgergeld reformieren.
    Ihrer Meinung nach setzt es falsche Anreize und vermittelt den Eindruck,
    Arbeit würde sich nicht lohnen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD)
    spricht mit Blick auf ihre Heimat, das Ruhrgebiet, außerdem von
    "mafiösen Strukturen, die zerschlagen werden müssten". Wie das gelingen
    soll, ist allerdings noch unklar. Simon Langemann aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT hat gemeinsam mit zwei Kollegen intensiv zum
    Vorwurf der Arbeitsministerin recherchiert. Im Podcast erklärt er, ob
    man tatsächlich von einer Bürgergeld-Mafia sprechen kann, warum
    systematischer Betrug vor allem im Ruhrgebiet verstärkt auftritt und was
    helfen könnte, das Problem zu lösen.
    Lees meer

    Ebenfalls im Ruhrgebiet liegt Bochum. Ungeachtet der vielschichtigen
    sozialen und wirtschaftlichen Probleme dieser Region könnte die Stadt
    als Vorbild dienen – und zwar im Umgang mit steigender Hitze in
    Innenstädten. Auf den ersten Blick wirkt zwar auch Bochum zubetoniert
    und zu wenig begrünt. Wie es aber auf den zweiten Blick aussieht, und
    was andere Städte bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels von
    Bochum lernen können, berichtet Petra Pinzler. Für einen Text in der
    aktuellen Ausgabe der gedruckten ZEIT hat sie eine Tour durch Bochum
    unternommen und sich vom Klimabeauftragten der Stadt, Niels Kramwinkel,
    zeigen lassen, was Bochum anders macht.

    Und sonst so: Wir suchen Ihre Tipps fürs Teambuilding der schwarz-roten
    Koalition.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Fabian Scheler, Constanze Kainz

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair

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    Weitere Links zur Folge:

    "Bandenmäßiger Leistungsmissbrauch": Gibt es eine Bürgergeld-Mafia?

    Bürgergeld: …

  48. Update: Hilft eine Praxisgebühr 2.0 dem Gesundheitssystem?

    21 augustus 2025 · 11 min

    Afspelen
    Das deutsche Gesundheitswesen steht unter Druck – die Ausgaben der
    gesetzlichen Krankenkassen liegen dieses und nächstes Jahr vier
    Milliarden über den Einnahmen. Die Arbeitgeberverbände wollen nun
    deshalb unnötige Arztbesuche mithilfe einer "Kontaktgebühr" erschweren.
    BDA-Geschäftsführer Steffen Kampeter schlug eine Gebühr von zehn Euro
    pro Arztbesuch vor. Kaja Klapsa aus dem Politikressort der ZEIT hat sich
    mit der Frage beschäftigt, was eine solche Gebühr der Krise der
    gesetzlichen Krankenversicherung entgegensetzen kann.
    Lees meer

    Die israelische Armee hat laut ihrem Sprecher Effie Defrin mit
    "vorbereitenden Maßnahmen" zur Einnahme der Stadt Gaza begonnen.
    Schätzungen gehen davon aus, dass sich derzeit rund eine Million
    Menschen aufhalten. Eine von ihnen ist Ala'a. Im Podcast berichtet sie
    von ihren Sorgen mit Blick auf eine anstehende Flucht.

    Außerdem im Update:

    In Italien hat die Polizei den Ukrainer Serhij K. festgenommen. Er soll
    an den Sprengstoff-Anschlägen auf die Nord Stream 1 und 2 Pipelines vor
    drei Jahren beteiligt gewesen sein.

    Die Polizei hat im vergangenen Jahr rund 16.000 Fälle von sexualisierter
    Gewalt an Kindern gezählt. Das geht aus dem Lagebild "Sexualdelikte zum
    Nachteil von Kindern und Jugendlichen" des Bundeskriminalamts (BKA)
    hervor, das in Berlin vorgelegt wurde.

    Was noch? Gegen die Lesekrise – Dänemark schafft die Mehrwertsteuer für
    Bücher ab.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Fabian Scheler, Constanze Kainz

    Mitarbeit: Miriam Mair

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    Weitere Links zur Folge:

    Steigende Beiträge: So lässt sich im Gesundheitswesen sparen

    Gesundheit: Arbeitgeberverbände fordern neue Praxisgebühr beim
    Arztbesuch

    Besetzung von Gaza-Stadt: Gegen alle Widerstände

    Krieg in Nahost: Armeesprecher: Vorbereitungen zur Einnahme von Gaza
    begonnen

    Krieg in Gaza: Israels Militär bereitet Einnahme von Gaza-Stadt vor

    Nord-Stream-Pipelines: Italienische Polizei nimmt mutmaßlichen
    No…

  49. Diese Siedlung könnte die Zweistaatenlösung begraben

    21 augustus 2025 · 13 min

    Afspelen
    Der israelische Planungsausschuss hat am Mittwoch den Bau eines
    umstrittenen Siedlungsprojektes im Westjordanland offiziell genehmigt.
    Es geht um das sogenannte Gebiet E1, östlich von Jerusalem. Sollten die
    Pläne in die Tat umgesetzt werden, wäre Ostjerusalem vom Westjordanland
    abgeschnitten – ein möglicher Staat Palästina hätte keine Hauptstadt und
    kein zusammenhängendes Territorium mehr. Wird durch den Bau also der
    palästinensische Staat tatsächlich unmöglich? Darüber spricht Jörg Lau,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Lees meer

    Beim Bahnfahren sind neben den Verspätungen, Zugausfällen und
    geschlossenen Bordbistros oft auch die vermeintlich hohen Preise ein
    Aufreger. Aber ist die Deutsche Bahn tatsächlich immer teurer geworden?
    DIE ZEIT hat Zahlen des Statistischen Bundesamtes analysiert und kam zu
    einem überraschenden Ergebnis: In den vergangenen fünf Jahren waren die
    Bahntickets sogar günstiger als im gleichen Zeitraum zuvor. Weshalb die
    Preise trotzdem ein Aufreger sind und worauf es beim Buchen ankommt, das
    weiß Sören Götz, Redakteur für Mobilität bei der ZEIT.

    Und sonst so? Waka Waka, this time for Shakira.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Westjordanland: "So begräbt man einen palästinensischen Staat"

    Westjordanland: Israel beschließt umstrittenes Siedlungsprojekt im
    Westjordanland

    Deutsche Bahn: Ist ICE-Fahren wirklich so unverschämt teuer geworden?

    Richard Lutz: Die Bahn braucht viel – aber keinen neuen Chef

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  50. Update: Ein Ex-Minister soll vor Gericht

    20 augustus 2025 · 10 min

    Afspelen
    Der ehemalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ist wegen
    Falschaussage zur gescheiterten Pkw-Maut von der Staatsanwaltschaft
    Berlin angeklagt worden. Demnach soll Scheuer vor dem
    Maut-Untersuchungsausschuss behauptet haben, er könne sich an keinen
    Vorschlag erinnern, die Verträge für die geplante Pkw-Maut erst dann zu
    unterschreiben, wenn Rechtssicherheit bestehe. Laut den
    Mautbetreiberfirmen wurde ihm dieses Angebot jedoch unterbreitet, er
    soll dies abgelehnt haben. Scheuer selbst bezeichnete die Anklage als
    “politisch motiviert”. Die Mautpläne wurden 2019 vom Europäischen
    Gerichtshof als rechtswidrig gestoppt, der Staat musste 243 Millionen
    Euro Schadensersatz zahlen. Was hinter der Pkw-Maut steckt, welche
    Konsequenzen Scheuer drohen und warum die Anklage am eigentlichen
    Problem vorbeigeht, erklärt Petra Pinzler, Korrespondentin der
    Hauptstadtredaktion.
    Lees meer

    Israel hat den Bau eines umstrittenen Siedlungsprojekts im
    Westjordanland genehmigt. Wie die israelische Organisation Peace Now
    mitteilte, soll das Gebiet zwischen Ostjerusalem und der Siedlung Maale
    Adumim entstehen, dem sogenannten E1-Gebiet. Geplant seien demnach 3400
    Wohneinheiten, die das Westjordanland in einen nördlichen und südlichen
    Teil unterteilen würden. Ein zusammenhängendes Gebiet für einen
    potenziellen palästinensischen Staat zu finden wäre dadurch praktisch
    unmöglich. Das Projekt wurde bereits nach dessen Ankündigung
    international stark kritisiert. Ebenso umstritten ist Israels
    Entscheidung, auch Gaza Stadt zu besetzen. Noch vor der Einnahme
    sollen 50.000 Reservisten einberufen werden. Am Einsatz sollen aber
    hauptsächlich aktive Soldaten beteiligt sein, sagte ein militärischer
    Repräsentant.

    Außerdem im Update:

    In Köln startet die weltweit größte Computerspielmesse Gamescom. 1500
    Aussteller aus 72 Ländern stellen unter dem diesjährigen Motto “Games –
    Perfekte Unterhaltung” ihre neuen Spiele und Konsolen vor – ein neuer
    Messerekord. Auch die Zahlen aus der Gamingindustrie lassen sich s…