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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud

  1. Müssen Industriestaaten bald für Klimaschäden haften?

    23 juli 2025 · 13 min

    Afspelen
    Für Mittwoch wird ein rechtliches Gutachten des Internationalen
    Strafgerichtshofes erwartet, das Industriestaaten künftig stärker in die
    Pflicht nehmen könnte, ihre Treibhausgasemissionen zum Schutz der
    Inselstaaten zu senken. Kann ein rechtliches Gutachten tatsächlich die
    globale Klimapolitik beeinflussen? Und können Klimasünder künftig
    verklagt werden? Diese und weitere Fragen beantwortet Stefan Schmitt,
    Wissensredakteur der ZEIT.
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    Welche Aufmerksamkeit nützt der AfD? Angesichts des von Protesten
    gestörten Sommerinterviews vom Sonntagnachmittag mit AfD-Parteichefin
    Alice Weidel wird diese Frage erneut intensiv diskutiert. Kritiker sehen
    in der Aktion statt einer Störung der AfD eher einen weiteren Schub an
    Aufmerksamkeit für die rechtsextreme Partei. Johannes Schneider,
    Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, sieht das anders. Er
    findet, die Partei sei zu sehr normalisiert und wir stellen die falsche
    Frage. Wieso, erklärt er im Podcast.

    Und sonst so? Fußballerinnen bekommen endlich angepasste Fußballschuhe.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Den Link zum
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    Weitere Links zur Folge:

    Klimawandel: Vanuatus Sieg gegen die Großen

    Erderwärmung: Was wissen wir über den Klimawandel?

    Alice Weidel: Alice und der Ekel

    ARD-Sommerinterviews: Wo ist die vierte Wand, wenn man sie braucht?

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  2. Update: Deutschlands "gigantische Lücke" am Himmel

    22 juli 2025 · 10 min

    Afspelen
    Deutschland will der Ukraine offenbar zwei weitere
    Patriot-Luftabwehrsysteme aus Bundeswehrbeständen zur Verfügung stellen.
    Ursprünglich sollten zwei neue Systeme für jeweils rund eine Milliarde
    Euro in den USA gekauft und direkt geliefert werden – das hatte
    Verteidigungsminister Boris Pistorius am Montag beim Treffen der
    Ukraine-Kontaktgruppe zugesagt. Da die US-Patriots jedoch nicht sofort
    verfügbar sind, springt nun zunächst die Bundeswehr ein, die später
    Ersatz aus den USA bekommen soll. Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, analysiert das Vorhaben
    und seine Folgen.
    Lees meer

    Die Kosten für einen Pflegeheimplatz in Deutschland sind erneut
    gestiegen. Das ergab eine Auswertung des Verbands der Ersatzkassen.
    Pflegebedürftige beziehungsweise ihre Angehörigen zahlen im ersten Jahr
    durchschnittlich 3.000 Euro monatlich aus eigener Tasche.
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat bereits neue Reformen
    angekündigt. Wie diese aussehen könnten, erklärt Carla Neuhaus,
    Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die USA wollen sich erneut aus der
    UN-Kulturorganisation UNESCO zurückziehen. Laut Außenministerium liege
    die Mitgliedschaft nicht im "nationalen Interesse".

    Und sonst so? Das macht den Durchschnittsmenschen in Deutschland aus.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine: Donald Trump kündigt
    Lieferung von Patriot-Raketensystemen an

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj kündigt Termin für direkte
    Gespräche mit Russland an

    Boris Pistorius in den USA: Europa rüstet auf, und die USA kassieren

    Verteidigung: Boris Pistorius will Bundeswehr mit US-Raketensystem
    ausstatten

    Jonas Gahr Støre: Norwegen hat eine neue Regierung

    Uk…

  3. Vermögensteuer vs. Soli: Was rettet die Renten?

    22 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, hat eine
    Vermögensteuer zur Sicherung des Rentensystems vorgeschlagen. Demzufolge
    sollen Menschen mit großem Vermögen und Erbschaften stärker die
    Sozialsysteme mitfinanzieren. Bentele reagiert damit auf den viel
    kritisierten Vorschlag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung,
    einen sogenannten Boomer-Soli einzuführen. Dieser sieht vor, dass
    wohlhabende Rentner Zusatzabgaben zahlen, um ärmere Menschen zu
    unterstützen. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter des
    Politikressorts und erklärt, wie realistisch eine Vermögensteuer ist und
    wie man das Rentensystem am besten stabilisieren kann.
    Lees meer

    In Polen sind am Montag gleich zwei deutsche Politiker angereist.
    Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) traf für ihren
    Antrittsbesuch in Warschau auf ihren Amtskollegen Adam Bodnar, während
    sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) an der Grenze zu
    Belarus über die polnische Migrationspolitik informierte. Besonders in
    den vergangenen Wochen wurden die politischen Differenzen der beiden
    Politiker deutlich: Hubig kritisierte Dobrindt für seinen harten Kurs in
    der Asylpolitik wiederholt stark und mahnte zur Mäßigung und Respekt bei
    Abschiebungen. Spiegelt der Konflikt zwischen Dobrindt und Hubig die
    Uneinigkeit der Koalition im Hinblick auf Migration wider?
    Politikredakteurin Eva Lautsch hat die Bundesjustizministerin auf ihrer
    Reise begleitet und schildert im Podcast, wie sich die beiden Besuche
    beeinflusst haben.

    Und sonst so? Petermännchen ist nach dem Wels der neue Problemfisch.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Constanze Kainz, Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Rentenfinanzierung: VdK-Präsidentin fordert Vermögensteuer statt
    "Boomer-Soli"

    Rentenpolitik: Ein Babyboomer-Soli für weniger Altersarmut

    Rentensystem: Experten schlagen "Boomer-Soli" zur Sicherung der Renten…

  4. Update: Alltag in Gaza – "Die Entscheidung ist, sterbe ich in meinem Haus oder auf der Straße?"

    21 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    Israels Armee hat nach UN-Angaben nahe einem Hilfskonvoi in eine
    Menschenmenge geschossen. Am Sonntag sei beim Einfahren eines ihrer
    Hilfskonvois das Feuer auf "eine große Menge hungriger Zivilisten"
    eröffnet worden. Laut der von der islamistischen Hamas kontrollierten
    Gesundheitsbehörde wurden mindestens 67 Menschen getötet. Indes hat das
    UN-Nothilfebüro Ocha vor neuem Leid für Menschen im Gazastreifen gewarnt
    und dabei auf neue Angriffspläne Israels Bezug genommen. Israel hat die
    Bewohner im Zentrum um die Stadt Deir al-Balah angesichts neuer
    Angriffspläne zur Flucht aufgerufen, das Nothilfebüro der Vereinten
    Nationen spricht von einem "Massenvertreibungsbefehl". Bis zu 80.000
    Menschen sollen laut Israels Armee Zentral-Gaza verlassen. Inzwischen
    lägen 87,8 Prozent der gesamten Fläche des Gazastreifens in einem
    Gebiet, das zur Evakuierung ausgerufen oder vom Militär besetzt ist,
    teilte das UN-Nothilfebüro Ocha mit. Saher Alghorra ist Fotograf im
    Gazastreifen, unter anderem für die "New York Times". Im Podcast erklärt
    er, was die erneute Räumung durch die Armee für die Menschen bedeutet.
    Außerdem berichtet er von den tödlichen Schüssen am Sonntag. Alghorra
    hat das Leid der Opfer im Schifa-Krankenhaus kurz darauf fotografisch
    dokumentiert.
    Lees meer

    Währenddessen ist Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan nach
    Ägypten gereist, um mit der dortigen Regierung Pläne für den
    Wiederaufbau des Gazastreifens abzustimmen. Wie Deutschland helfen will,
    weiß Samiha Shafy, Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT. Sie hat
    Alabali Radovan auf ihrer Reise begleitet.

    In Japan hat die aktuelle Regierung bei den Wahlen zum Oberhaus ihre
    Mehrheit verloren. Ministerpräsident Shigeru Ishiba hatte das „harte
    Ergebnis“ bereits am Sonntag akzeptiert, will aber dennoch im Amt
    bleiben. Großer Wahlsieger sind die Rechtspopulisten, die ihr Ergebnis
    steigern konnten. Wie stabil ist die Regierung jetzt noch? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Felix Lill. Er berichtet für die ZEIT über
    Asien.

    Und so…

  5. Was bringt der Investitionsgipfel im Kanzleramt?

    21 juli 2025 · 12 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat für den heutigen Montag Vertreter
    von mehr als 30 großen deutschen Konzernen zu einem Investitionsgipfel
    ins Kanzleramt eingeladen. Auch Vizekanzler und Bundesfinanzminister
    Lars Klingbeil (SPD) ist dabei. Eingeladen sind unter anderem Siemens,
    die Deutsche Bank und SAP. Die Unternehmen sind Teil einer Initiative,
    die den Namen "Made for Germany" trägt. Auf dem Gipfel wollen sie über
    geplante Investitionen und die Stärkung Deutschlands als
    Wirtschaftsstandort sprechen. Wie genau das Geld investiert werden soll,
    warum Investoren ihr Geld ausgerechnet am Standort Deutschland anlegen
    sollten und was sie im Gegenzug von der Bundesregierung erwarten,
    erklärt Roman Pletter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
    Lees meer

    Die Fußballnationalmannschaft der Frauen steht im Halbfinale der
    Europameisterschaft in der Schweiz. Doch diesen Sieg mussten sich die
    DFB-Frauen hart erkämpfen. Seit der 13. Minute standen sie nach einer
    Roten Karte für Kathrin Hendrich nur noch zu zehnt auf dem Platz. Im
    Elfmeterschießen gewann das Team schließlich das Viertelfinale mit 6:5
    gegen Frankreich. Einen großen Anteil am Sieg hat Torhüterin Ann-Katrin
    Berger, die ihrer Mannschaft das Elfmeterschießen wie schon bei Olympia
    2024 gewonnen hat. Für ihren Einsatz wurde sie als Spielerin des Spiels
    ausgezeichnet. Oliver Fritsch aus der Sportredaktion der ZEIT war beim
    Spiel in Basel dabei. Im Podcast beantwortet er, warum Torhüterin Berger
    trotz ihrer starken Leistung im Viertelfinale im Vorfeld stark
    kritisiert wurde, was legendäre Siege wie der von Basel für Fußball der
    Frauen in Deutschland bedeuten und worauf es am kommenden Mittwoch im
    Halbfinale gegen Spanien ankommt.

    Und sonst so: Bügeln während des Gleitschirmflugs

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Investitionsgipfel: Und jetzt: Stimmung!

    Sondervermögen für Infrastruktur:…

  6. Was die Waffenruhe für Syrien bedeutet

    20 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    Nach israelischen Luftangriffen auf syrische Truppen haben sich Israel
    und Syrien erneut auf eine Waffenruhe geeinigt. Auslöser waren schwere
    Kämpfe zwischen Drusen, sunnitischen Beduinen und Regierungskräften in
    der südlichen Provinz Suweida. Laut der syrischen Beobachtungsstelle für
    Menschenrechte wurden dabei über 700 Menschen getötet. Israel erklärte,
    die Angriffe hätten dem Schutz der Drusen gegolten, und lehnt eine
    dauerhafte Präsenz syrischer Militärkräfte im Süden ab. Laut dem Roten
    Kreuz bleibt die humanitäre Lage in Suweida kritisch. ZEIT-Autor*in Zain
    Salam Assaad ordnet ein, wie es jetzt in der Region weitergeht.
    Lees meer

    Die Bürgermeisterin von Spremberg, Christine Herntier, hat in einem
    offenen Brief vor einer dramatisch wachsenden rechtsextremen Bedrohung
    in ihrer Stadt gewarnt. Sie berichtet von Nazi-Schmierereien,
    verfassungsfeindlichen Symbolen und Einschüchterungen an Schulen. Dabei
    hebt sie besonders die rechtsextreme Kleinstpartei "Der Dritte
    Weg" hervor, die in Spremberg versucht, ihr Gedankengut zu verbreiten.
    Auch der Verfassungsschutz beobachtet die rechtsextreme Szene in
    Südbrandenburg seit Jahren. Was genau in Christine Herntiers Brief steht
    und was sie sonst noch fordert, erklärt Eser Aktay, Redakteur im
    Familienressort der ZEIT.

    Und sonst so: Kiss-Cam deckt angebliche Affäre auf.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Syrien und Israel: Gesprengter Fortschritt

    Syrien: Syrien und Israel einigen sich auf Waffenruhe

    Kämpfe in Syrien: UN fordern nach Gewalt in Suweida Schutz von Bewohnern

    Konflikte: US-Gesandter: Israel und Syrien stimmen Waffenruhe zu

    Nahost: Israel greift militärische Ziele in mehreren syrischen Regionen
    an

    Christof Johnen: "Die Lage ist jenseits des Vorstellbaren"

    Rechtsextremismus: Bürge…

  7. Spezial: Wieso ist das iranische Regime nicht kleinzukriegen?

    19 juli 2025 · 34 min

    Afspelen
    Vor fast einem Monat endete der Zwölf-Tage-Krieg zwischen Israel und dem
    Iran. Seitdem hat das iranische Regime seine Repressionen gegen
    Andersdenkende und Minderheiten verschärft. Die Regierung war auf den
    Krieg unvorbereitet – weder Warnsysteme noch Schutzräume oder Bunker
    konnten die Zivilistinnen und Zivilisten im Iran schützen. Trotzdem
    demonstriert der Staat nach außen hin ein Bild, das Stärke
    repräsentieren soll, und verbreitet über staatliche Fernsehsender seine
    Propaganda.
    Lees meer

    Kurz nach dem von Donald Trump ausgerufenen Waffenstillstand beginnt im
    Iran eine neue Repressionswelle. Verhaftet werden vor allem ethnische
    und religiöse Minderheiten, darunter Kurden, Belutschen und Bahai. Die
    Islamische Republik schiebt afghanische Geflüchtete ab, nimmt Menschen
    fest und richtet sie hin. Als Vorwand werden altbekannte Gründe
    genannt: Landesverrat, Zusammenarbeit mit dem Ausland oder Spionage für
    "feindliche Staaten" – gemeint ist damit Israel.

    Trotzdem organisieren sich Aktivisten und Oppositionelle weiter im Iran,
    das Regime verliert international und im Land selbst an Ansehen. Als
    Hoffnungsträgerin gilt die junge Generation. In dieser Spezialfolge von
    Was jetzt? erklärt ZEIT-Redakteur Omid Rezaee, weshalb das iranische
    Regime trotz der Angriffe von außen immer noch fest im Sattel sitzt.
    Außerdem spricht er darüber, weshalb die Oppositionellen und
    Aktivistinnen und Aktivisten trotz allem nicht den Mut verlieren, sich
    gegen die Islamische Republik aufzulehnen.

    Moderation & Skript: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald, Elise Landschek

    Produktion: Markus Gläser, Azadê Peşmen

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  8. Wie kann es nach der gescheiterten Richterwahl weitergehen?

    19 juli 2025 · 13 min

    Afspelen
    Nach der gescheiterten Wahl von drei Richtern für das
    Bundesverfassungsgericht steht eine Kandidatin besonders im Fokus: die
    Juraprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf. Bundesinnenminister Alexander
    Dobrindt (CSU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (ebenfalls
    CSU) fordern mehr oder weniger offen, dass sie ihre Kandidatur
    zurückzieht. Die SPD hält hingegen an ihr fest. Hintergrund ist die
    Kritik aus der Unionsfraktion: Brosius-Gersdorf vertrete beim Thema
    Schwangerschaftsabbrüche eine zu liberale Haltung. Teile der Union
    unterstellten ihr linksextreme Positionen. Bundeskanzler Friedrich Merz
    (CDU) kritisierte in seiner Sommerpressekonferenz den Umgang mit der
    Juristin als "völlig inakzeptabel". Die Kritik, die teilweise geäußert
    wurde, sei unsachlich, polemisch und persönlich beleidigend gewesen.
    Ansonsten äußerte er sich nur wenig zu dem eigentlichen Fall.
    Brosius-Gersdorf selbst verteidigte sich am Mittwochabend bei "Markus
    Lanz" – sie vertrete Positionen "aus der Mitte der Gesellschaft". Wie
    geht es jetzt weiter? Tina Hildebrandt, Co-Leiterin des Politikressorts,
    erklärt im Podcast, warum Brosius-Gersdorfs Kandidatur für Teile der
    Union problematisch ist, welche Optionen auf dem Tisch liegen und warum
    Friedrich Merz den Fragen zum Prozedere konsequent ausweicht.
    Lees meer

    Die russische Kriegswirtschaft gerät unter Druck. Zwei Jahre lang hat
    der Staat mit hohen Prämien und Versorgungsversprechen Hunderttausende
    junge Männer für den Krieg gegen die Ukraine angeworben – doch dieses
    Modell kommt nun an seine Grenzen. Die finanziellen Spielräume werden
    enger: Lebensmittel und Gebrauchtwagen werden teurer. Erste
    Firmenpleiten und eine überhitzte Rüstungsindustrie setzen die russische
    Wirtschaft unter Stress. Wirtschaftsexperten sprechen von einem Sturm,
    der sich zusammenbraut. Zudem hat sich die EU auf ein weiteres
    Sanktionspaket geeinigt, das 18. seit Beginn der Vollinvasion im Februar
    2022. Wie sehr belasten diese Strafmaßnahmen die russische Wirtschaft
    zusätzlich? Und w…

  9. 90 wenig brenzlige Minuten für den Kanzler

    18 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    "Werben Sie innerhalb Ihrer Fraktion noch für die Juristin Frauke
    Brosius-Gersdorf als Verfassungsrichterin?" Frage an den Bundeskanzler
    Friedrich Merz (CDU) bei der traditionellen Sommerpressekonferenz in
    Berlin. Seine Antwort: "Diese Frage steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht
    auf der Tagesordnung." Neben der gestoppten Richterwahl ging es bei der
    Pressekonferenz auch um den Zollstreit mit den USA, um Migration und um
    die deutsch-israelischen Beziehungen. Für Friedrich Merz war es die
    erste Sommerpressekonferenz als Bundeskanzler. Konnte er mit seinem
    Auftritt überzeugen? Und wie hat er sich konkret zu Israel positioniert?
    Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, war bei der
    Pressekonferenz dabei.
    Lees meer

    Am Freitagmorgen ist vom Flughafen Leipzig aus ein Abschiebeflug nach
    Afghanistan gestartet. Es war der zweite Flug dieser Art seit der
    Machtübernahme der Taliban im Sommer 2021. Laut einer Sprecherin des
    Bundesinnenministeriums waren 81 afghanische Männer an Bord, die laut
    Bundesinnenministerium "vollziehbar ausreisepflichtig" und
    "strafrechtlich in Erscheinung getreten" seien. In einem Fall aber, dem
    von Haaron I., stellt sich die Frage, ob die Bundesregierung einen
    Fehler gemacht hat. Tilman Steffen, Redakteur im Ressort Politik,
    Wirtschaft und Gesellschaft der ZEIT, erklärt im Podcast, welche
    Kriterien für Abschiebungen nach Afghanistan aktuell gelten und was
    politisch dahintersteckt. Außerdem geht es um den Termin des
    Abschiebeflugs: Er startete genau an dem Termin, an
    dem Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) seine Kollegen aus fünf
    europäischen Nachbarländern zum Migrationsgipfel eingeladen hat.

    Außerdem im Update:

    Donald Trump gerät in der Epstein-Affäre weiter unter Druck. Der Wall
    Street Journal hat einen Brief veröffentlicht, der Trump direkt mit dem
    Fall in Verbindung bringt – es geht um eine Glückwunschkarte mit
    pikantem Inhalt. Johanna Roth, US-Korrespondentin der ZEIT, erklärt im
    Podcast, wie sich der Fall weiterentwickelt.

    Und sonst s…

  10. Dobrindt lädt die Nachbarstaaten zum Asylgipfel

    18 juli 2025 · 12 min

    Afspelen
    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) lädt am heutigen Freitag
    zum Asylgipfel auf der Zugspitze ein. Mit den Amtskollegen aus
    Frankreich, Polen, Österreich, Dänemark und Tschechien und Magnus
    Brunner, EU-Kommissar für Inneres und Migration, will Dobrindt
    diskutieren, welche Maßnahmen dafür ergriffen werden können, um die
    EU-Asylpolitik zu verschärfen. Wie das exklusive Treffen zustande kam
    und welche Punkte dort besprochen werden, weiß Politikredakteur
    Ferdinand Otto.
    Lees meer

    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat erste Schritte
    angekündigt, um die Cannabisreform der Ampel wieder rückgängig zu
    machen. Im Fokus steht dabei der sogenannte Medizinalcannabis, also
    Cannabis, der hauptsächlich für gesundheitliche Zwecke konsumiert wird.
    Politikredakteur Tilman Steffen erklärt im Podcast, warum ausgerechnet
    der medizinische Cannabiskonsum strenger kontrolliert werden soll und
    welche Auswirkungen dies auf den Schwarzmarkt haben könnte.

    Und sonst so? Übergriffige Käfer fressen sich durch Klosterbibliothek

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Emma Graml

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    Weitere Links zur Folge:

    Migration: Dobrindt fordert härtere Migrationspolitik in der EU

    Treffen von Innenministern: Dobrindt lädt zum "Migrationsgipfel" auf der
    Zugspitze

    Medizinalcannabis: So kippt die Gesundheitsministerin die
    Cannabislegalisierung

    Medizinalcannabis: Warken plant strengere Regeln für Abgabe von
    medizinischem Cannabis

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  11. Update: Zerbricht die israelische Regierung an der Wehrpflicht?

    17 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die ultraorthodoxe Schas-Partei hat sich in Israel aus der Regierung um
    Benjamin Netanjahu zurückgezogen. Am Dienstag hatte bereits das
    Parteienbündnis Vereinigtes Thora-Judentum (UTJ) seinen Austritt aus der
    Regierungskoalition erklärt. Nach Angaben israelischer Medien teilte die
    Schas-Partei mit, alle ihre Posten in der Regierung aufzugeben.
    Allerdings werde man Teil der Koalition bleiben, womit Netanjahu nicht
    zu Neuwahlen gezwungen ist. Grund für das Ausscheiden aus der Regierung
    seien Meinungsverschiedenheiten um einen Gesetzesvorschlag zur
    Wehrpflicht. Die streng religiösen Parteien fordern, dass ultraorthodoxe
    Juden auch in Zukunft von der verpflichtenden Einberufung zum
    Militärdienst ausgenommen sind. Die freie Nahostkorrespondentin in Tel
    Aviv Steffi Hentschke spricht über die israelische Regierungskrise.
    Lees meer

    In London haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der britische
    Premierminister Keir Starmer einen Freundschaftsvertrag unterzeichnet.
    Damit wollen Deutschland und Großbritannien eine neue Grundlage für ihre
    Zusammenarbeit schaffen – fünf Jahre nach dem Brexit, dem Austritt
    Großbritanniens aus der Europäischen Union. In dem Freundschaftsvertrag
    geht es vor allem um eine engere Abstimmung in der Außen- und
    Verteidigungspolitik und bei der Eindämmung irregulärer Migration. Der
    Auslandskorrespondent der ZEIT in London Jochen Bittner berichtet im
    Podcast über die genauen Inhalte des Freundschaftsvertrags.

    Außerdem im Update: Im südafrikanischen Durban hat das zweitägige
    G20-Treffen der Finanzminister gestartet. Bundesfinanzminister Lars
    Klingbeil (SPD) vertritt Deutschland dort. Der stellvertretende
    Politik-Ressortleiter der ZEIT Mark Schieritz ordnet ein, was von dem
    Treffen erwartet werden kann.

    Und sonst so? Ein Libretto für den gefällten Robin-Hood-Baum.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Leonard Frick, Mira Schrems

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    Weitere Links zu…

  12. Regierungsrochade in der Ukraine

    17 juli 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die stellvertretende
    Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko mit der Regierungsbildung
    beauftragt. Sie soll Premierministerin werden und Denys Schmyhal
    ablösen, der künftig Verteidigungsminister werden soll. Dieser hatte
    seinen Rücktritt bereits formell eingereicht. Ziel ist es, die
    Wirtschaft der Ukraine zu stärken, die Rüstungsproduktion auszubauen und
    internationale Abkommen umzusetzen. Das Parlament, die Werchowna Rada,
    muss die neue Regierung noch bestätigen. Welche Ministerwechsel noch
    bevorstehen könnten, ordnet ZEIT-Autor Denis Trubetskoy ein.
    Lees meer

    Angesichts der steigenden Zahl an Rentnern durch den Ruhestand der
    sogenannten Boomer-Generation schlägt das Deutsche Institut für
    Wirtschaftsforschung (DIW) einen "Boomer-Soli" vor. Dabei soll die
    Sonderabgabe nach Informationen des "Spiegels" auf alle Alterseinkünfte
    oberhalb eines Freibetrags von 1.048 Euro monatlich erhoben werden und
    bis zu zehn Prozent betragen. Die Einnahmen sollen in ein
    zweckgebundenes Sondervermögen fließen und ausschließlich für die
    Umverteilung innerhalb des Rentensystems verwendet werden. Mark
    Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT,
    erläutert den Vorschlag.

    Und sonst so? Musik wieder bewusst hören

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge:

    Regierungswechsel in der Ukraine: Selenskyj will Ministerpräsident
    Schmyhal ablösen

    Regierungsumbildung in Kiew: Ukraine: Vize-Ministerpräsidentin soll neue
    Regierung leiten

    Krieg in der Ukraine: Mehr Politik als Wirtschaft: US-Rohstoffdeal mit
    der Ukraine

    Die Lage im Überblick: Nato-Länder stützen ukrainische Rüstungsindustrie

    Ukrainekrieg: Ukraine und USA unterzeichnen Rohstoffabkommen

    Ukrainekrieg: Nach Trump…

  13. Update: Wie der Fall Epstein Trump schadet

    16 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die Verschwörungserzählungen rund um den verstorbenen Sexualstraftäter
    Jeffrey Epstein setzen US-Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck.
    Im Wahlkampf hatte Trump noch versprochen, vermeintlich unter Verschluss
    gehaltene Dokumente des US-Justizministeriums zum Tod Epsteins
    veröffentlichen zu wollen. Trumps Justizministerin Pam Bondi will nun
    aber doch keine Akten veröffentlichen. Viele von Trumps Anhängern geben
    sich damit nicht zufrieden und fordern weiterhin die Herausgabe von
    Dokumenten. Wie sehr leidet nun Trumps Glaubwürdigkeit? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin
    der ZEIT.
    Lees meer

    Die Europäische Kommission hat für die zukünftigen Haushalte der EU
    Ausgaben in Höhe von zwei Billionen Euro vorgeschlagen. Um die Einnahmen
    zu steigern, plant die Kommission zudem, neue Finanzquellen zu
    erschließen. Unter anderem über die Tabaksteuer und eine Abgabe für
    Elektroschrott. Wie genau der Haushalt reformiert werden soll und wieso
    es so viel Kritik an dem aktuellen Vorschlag gibt, weiß Ulrich Ladurner,
    Brüssel-Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Der Schnurrbart-Weltmeister und sein 1,80m-Bart.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Leonard Frick und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    FBI-Chef Kash Patel: Die Epstein-Liste! Welche Epstein-Liste?

    Michael Wolff: "Donald Trump war der beste Freund von Jeffrey Epstein"

    EU-Kommissionspräsidentin: Leyen oder leiden

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  14. Drusen gegen Beduinen – was ist los in Syrien?

    16 juli 2025 · 14 min

    Afspelen
    Im Süden Syriens sind bei Gefechten zwischen Drusen und Beduinen mehr
    als 200 Menschen gestorben. Die Kämpfe konzentrierten sich vor allem auf
    die Stadt Suweida, in der überwiegend ethnische Drusen leben. Das
    syrische Verteidigungsministerium setzte in dem Gebiet ebenfalls Truppen
    ein, Israel beschoss mit Raketen mehrere Panzer. Laut einem drusischen
    Vertreter gibt es inzwischen Verhandlungen zwischen den Drusengruppen
    und dem syrischen Verteidigungsministerium. Man sei nicht Gegner der
    Übergangsregierung, bekräftigten bereits am Montag religiöse Autoritäten
    der Drusen. Wie es genau zu den Kämpfen gekommen ist und wie sehr die
    Regierung das Land tatsächlich unter Kontrolle hat, erklärt Stella
    Männer. Sie berichtet als freie Korrespondentin aus und über die
    arabische Welt.
    Lees meer

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor zunehmender Impfskepsis.
    "Wir sind extrem besorgt über Fehl- und Desinformationen zu Impfungen",
    sagte Kate O'Brien, Direktorin der Impfabteilung der WHO, bei der
    jährlichen Pressekonferenz zu den weltweiten Impfraten. Ihr Team und sie
    riefen vor allem Politiker sowie religiöse und andere Leitfiguren dazu
    auf, das Vertrauen in Impfungen zu stärken, anstatt es zu schwächen.
    Insbesondere bei Masern hat es im vergangenen Jahr in 60 Ländern schwere
    Ausbrüche gegeben, und auch bei Kinderimpfungen sind die Impfzahlen
    bisher nicht auf das Vor-Corona-Niveau von 2019 zurückgekehrt. Wie weit
    liegt die Welt bei den Impfquoten zurück? Und inwiefern trägt inzwischen
    sogar der US-Gesundheitsminister zur Impfskepsis bei? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Jakob Simmank, Chefreporter der ZEIT für Gesundheit.

    Und sonst so? Was späte Sommerferien mit der DNA von Bayern zu tun
    haben.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Leonard Frick und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Sie suchen nach einer erstklassigen jou…

  15. Update: Spahn im Tal, Merz auf dem Gipfel

    15 juli 2025 · 10 min

    Afspelen
    Nach der gescheiterten Wahl der Verfassungsrichter im Bundestag treffen
    sich Bundeskanzler Friedrich Merz und Bayerns Ministerpräsident Markus
    Söder bei einer Sitzung des bayrischen Landeskabinetts auf der
    Zugspitze. Während auf Deutschlands höchstem Gipfel demonstrative
    Einigkeit gezeigt wird, steht die Unionsfraktion intern unter Druck.
    Jens Spahn räumte in einem Schreiben an die Abgeordneten ein, als
    Fraktionsvorsitzender Verantwortung für das gescheiterte Wahlverfahren
    zu tragen. Viele Unionsabgeordnete werfen der Fraktionsführung mangelnde
    Sensibilität und strategisches Versagen vor. Wieso Friedrich Merz
    trotzdem weiterhin an ihm festhält, erklärt Tina Hildebrandt, Leiterin
    des Politikressorts der ZEIT.
    Lees meer

    Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) wird die
    Fachkräftelücke in Deutschland bis 2028 stark wachsen. Besonders
    betroffen sind Berufe im Verkauf. Auch Kindererzieherinnen,
    Sozialarbeiter sowie Gesundheits- und Krankenpflegekräfte werden knapp.
    Gleichzeitig steigen die Beschäftigtenzahlen vor allem in IT-Berufen
    durch die Digitalisierung. Der größte Rückgang wird in Metallberufen
    erwartet, ebenso im Bankwesen aufgrund von Automatisierung und
    Filialschließungen. Grund dafür sind der demografische Wandel.
    IW-Experten fordern bessere Berufsorientierung an Schulen, längere
    Erwerbstätigkeit und mehr qualifizierte Zuwanderung.

    Außerdem im Update: Das Bundesverfassungsgericht hat eine
    Verfassungsbeschwerde zweier Jemeniten abgewiesen. Die Kläger warfen
    Deutschland vor, eine Mitverantwortung für den Tod ihrer Angehörigen bei
    einem US-Drohnenangriff 2012 im Jemen zu tragen. Der Angriff wurde über
    den US-Stützpunkt Ramstein in Deutschland mitgesteuert. Christian Fuchs,
    ZEIT-Autor des Investigativ-Ressorts, ordnet das Urteil ein.

    Und sonst so? Conny macht keine Memes mehr

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    "We…

  16. Was das Richterwahl-Debakel für die SPD bedeutet

    15 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    Nach der vertagten Richterwahl stellt sich die SPD-Bundestagsfraktion
    geschlossen hinter Frauke Brosius-Gersdorf. Die Juristin sei eine
    "herausragende Kandidatin" mit "einwandfreiem Werdegang", heißt es in
    einem Instagram-Post. Zuvor hatte die Union am vergangenen Freitag eine
    Aussetzung der Wahl gefordert und auf angebliche Plagiatsvorwürfe
    verwiesen. Die Wahl soll nun nach der Sommerpause im September
    stattfinden. Bundeskanzler Friedrich Merz kommentierte das im
    ARD-Sommerinterview mit den Worten: "Alles kein Beinbruch."
    SPD-Fraktionsgeschäftsführer Dirk Wiese hingegen sprach im
    "Politico"-Podcast von einem "Vertrauensverlust", weil
    Unionsfraktionschef Jens Spahn die versprochenen Mehrheiten nicht
    liefern konnte. Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin bei der ZEIT,
    hat sich in der SPD umgehört. Im Podcast erzählt sie über die
    Stimmungslage in der Partei und ordnet ein, ob es sich um eine
    ernsthafte Krise oder bloß um Koalitionsalltag handelt.
    Lees meer

    Vier Jahre sind vergangen, seit in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli
    2021 eine Flut das Ahrtal in Nordrhein-Westfalen verwüstet hat.
    Innerhalb von 24 Stunden fielen 100 bis 150 Liter Regen pro
    Quadratmeter, das Wasser stieg schnell an, ganze Orte wurden überflutet.
    42.000 Menschen waren betroffen, mehr als die Hälfte verlor ihr Hab und
    Gut. Bis heute kämpfen viele mit den Folgen. Einige sind zurückgekehrt,
    andere leben immer noch in provisorischen Containern. Der Wiederaufbau
    stockt, Schutzmaßnahmen lassen auf sich warten, und das sorgt bis heute
    für Frust bei vielen Menschen vor Ort. ZEIT-Autorin Lena Frings war im
    Ahrtal unterwegs. Im Podcast erzählt sie, wie es den Menschen heute geht
    und ob sie genug Unterstützung bekommen.

    Und sonst so? Karl-Marx-Straße fertig saniert – nach 15 Jahren

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković

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    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben w…

  17. Update: So will die EU auf Trumps Zölle reagieren

    14 juli 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Europäische Union hat nach den jüngsten Ankündigungen von
    US-Präsident Donald Trump eine Liste mit möglichen Gegenzöllen erstellt.
    Diese würde US-Importe im Gesamtwert von bis zu 72 Milliarden Euro
    betreffen. Diese sollen erst dann in Kraft treten, wenn es bis zum 1.
    August keine Einigung der Handelspartner gibt. Der US-amerikanische
    Präsident Donald Trump hatte am Samstag neue Zölle auf Waren aus der EU
    in Höhe von 30 Prozent angekündigt. Diese sollen am 1. August eingeführt
    werden. Trump hatte angedroht, die Zölle weiter zu erhöhen, sollte die
    EU mit Gegenmaßnahmen reagieren. Was Trump mit seinen Drohungen
    erreichen will und wie die Reaktion der EU einzuschätzen ist, weiß
    Weltwirtschaftskorrespondent Uwe Jean Heuser.
    Lees meer

    Donald Trump hat angekündigt, Patriot-Luftabwehrraketen an die Ukraine
    zu liefern – auf Kosten der EU. Nach eigenen Angaben will er die
    Waffensysteme an die EU verkaufen, die sie wiederum an die Ukraine
    liefern soll. "Wir zahlen nichts, aber wir werden liefern", sagte Trump
    am Sonntag. Der republikanische US-Senator Lindsey Graham hatte bereits
    im Vorfeld von einem Kurswechsel der USA in der Russlandpolitik
    gesprochen. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) trifft sich
    deshalb heute unter anderem mit seinem US-Amtskollegen Pete Hegseth, um
    über die Pläne der USA zu sprechen. Warum Trump seine Russlandpolitik
    plötzlich ändert und wie die Patriots den Krieg beeinflussen können,
    erklärt Politikredakteur Maxim Kireev.

    Außerdem im Update:

    Maja T. hat den Hungerstreik in ungarischer Haft nach 40 Tagen beendet.
    Nach Angaben der Familie habe Maja T. in der Zeit 40 Kilogramm
    abgenommen und sei stark geschwächt. Mit dem Hungerstreik protestierte
    Maja T. gegen die Haftbedingungen in Ungarn und die Auslieferung aus
    Deutschland. Die ungarischen Behörden werfen Maja T. vor, an gewaltsamen
    Angriffen auf Rechtsextreme beteiligt gewesen zu sein.

    Und sonst so? Orang-Utans haben ähnliche Schlafprobleme wie Menschen.

    Moderation und Produktion: Erica Zinghe…

  18. Wie der Alltag in Kyjiw weitergeht

    14 juli 2025 · 12 min

    Afspelen
    Trotz der zunehmenden russischen Angriffe versuchen viele Menschen in
    der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw, ihr Leben fortzusetzen. Gleichzeitig
    wächst die Erschöpfung. Vor diesem Hintergrund kündigt der ukrainische
    Präsident Wolodymyr Selenskyj die baldige Lieferung weiterer
    Patriot-Flugabwehrsysteme an, die den Schutz der Städte verbessern
    sollen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bereits angeboten, diese
    Systeme direkt aus den USA zu kaufen und der Ukraine zur Verfügung zu
    stellen. Wie wahrscheinlich ein wirksamer Schutz für die ukrainische
    Hauptstadt durch diese Waffen ist, ordnet Olivia Kortas,
    ZEIT-Korrespondentin in Kyjiw, ein.
    Lees meer

    In einem internen Strategiepapier skizziert die AfD ihre politischen
    Ziele für die kommenden Jahre. Verfasst von Beatrix von Storch, zielt
    das Papier darauf ab, die Stammwählerschaft vor allem im Osten zu
    festigen und neue Wählergruppen zu gewinnen. Die Partei plant, die
    politische Polarisierung zu verstärken. Außerdem will die AfD mit
    wirtschaftspolitischen Themen punkten und sich als Vertreterin der
    sozialen Marktwirtschaft positionieren. Ziel ist es, langfristig
    Regierungsverantwortung zu übernehmen. Christian Parth, Politikredakteur
    der ZEIT, analysiert das Papier und ordnet ein, wie realistisch die
    Pläne der Partei sind.

    Und sonst so? Fünf Flohmarkt-Fehler

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Lage in der Ukraine: Höher, schneller, gefährlicher – Russland eskaliert
    den Drohnenkrieg

    Leben in Kyjiw: Eine Hochzeit, gerade jetzt?

    Ukrainekrieg: Selenskyj stellt Deal zu Patriot-Lieferungen in Aussicht

    Flugabwehrsystem Patriot: Jeder will diese Waffe haben

    Friedrich Merz: Er will nicht nur Außenkanzler sein

    Strategiepapier der AfD: Wie die AfD an die Macht kommen will

    Beatrix von Storch: Af…

  19. Jens Spahn und der Kulturkampf von rechts

    13 juli 2025 · 13 min

    Afspelen
    Das Desaster um die geplatzte Wahl neuer Verfassungsrichter im Bundestag
    ist noch nicht vorbei. Viele sprechen von einer im Voraus geplanten
    rechten Kampagne. Rechte Medien betitelten die Kandidatin Frauke
    Brosius-Gersdorf schon Wochen zuvor als linke Aktivistin. So
    verbreiteten sich einige Falschmeldungen und Gerüchte. Viele sprechen
    deshalb von einem Kulturkampf von rechts. Beteiligt daran sei vor allem
    Unionsfraktionsvorsitzender Jens Spahn. Was wirklich hinter Spahns
    Verhalten steckt, wie er in diesen rechten Kulturkampf verwickelt ist
    und welche Konsequenzen absehbar sind, analysiert ZEIT-Redakteur Bernd
    Ulrich.
    Lees meer

    Am Nordhang oberhalb der Gemeinde Leuk im Schweizer Kanton Wallis sind
    sie seit 1974 fest verankert: die "großen Ohren". Schon lange sorgen die
    riesigen Satellitenschüsseln in der Gemeinde für Diskussionen. Angeblich
    soll der US-Geheimdienst mit ihnen die halbe Welt ausspioniert haben.
    Beweise gibt es allerdings keine. Doch nun erreicht die Debatte einen
    neuen Höhepunkt: Eine Satellitenschüssel soll durch 40 kleine Antennen
    ersetzt werden, und zwar ausgerechnet von Elon Musks Unternehmen SpaceX.
    Die neuen Antennen sollen in das Satellitennetzwerk Starlink eingebunden
    werden. Das Netzwerk ermöglicht Internetzugriff an den abgelegensten
    Orten. Die Starlink-Station wäre somit die erste in der Schweiz und eine
    der größten Europas. Die Bewohner Leuks wollen sich aber zur Wehr
    setzen: Sie gründeten die Interessengemeinschaft "40 neue
    Satellitenantennen: NEIN, so nicht!". Elena Lynch hat der Schweizer
    Gemeinde einen Besuch abgestattet und berichtet, wovor die Bewohner
    Leuks Angst haben und ob die Antenneninstallation auch Chancen für Leuk
    zu bieten hat.

    Und sonst so: Kontroverse um Erdbeernudeln in Wimbledon

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair

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    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz und Jens Spahn: Der Wolfstanz

    Wahl von Frauke Brosius-Gersd…

  20. Erste Risse in der neuen Koalition

    12 juli 2025 · 13 min

    Afspelen
    Zunächst schien es für die neue schwarz-rote Koalition nicht schlecht zu
    laufen – aber seit letzter Woche zeigen sich erste Spannungen. Lange
    Verhandlungen führten nicht zum erwünschten Ziel: Vorerst will die
    Koalition die Stromsteuer für private Haushalte nicht senken. Am
    gestrigen Freitag kam es zum Eklat: Im Bundestag stand die Wahl von
    drei neuen Verfassungsrichtern auf dem Plan, doch sie scheiterte an
    einem Streit um die Kandidatin der SPD, Frauke Brosius-Gersdorf. Tina
    Hildebrandt aus dem Politikressort der ZEIT ordnet die Tragweite der
    ersten Krise zwischen Union und SPD ein und bewertet, inwiefern Kanzler
    Friedrich Merz die anbahnende Krise unterschätzt hat.
    Lees meer

    Seit mehr als 18 Monaten sitzt Maja T. in Haft. Maja T. ist 24 Jahre alt
    und identifiziert sich als non-binär. Seit Anfang Juni befindet sich
    Maja T. im Hungerstreik, und soll seitdem 14 Kilo abgenommen haben. Mit
    dem Streik will Maja T. auf die nach eigener Aussage menschenunwürdigen
    Haftbedingungen in Ungarn aufmerksam machen. Die 24-jährige Person steht
    unter dem Verdacht, im Februar 2023 an Gewalttaten gegen mutmaßliche
    Rechtsextreme in Budapest beteiligt gewesen zu sein. Ihr wird schwere
    Körperverletzung vorgeworfen. Ende 2023 wurde sie dafür in Berlin
    verhaftet und später nach Ungarn ausgeliefert – eine rechtswidrige
    Entscheidung, urteilte das Bundesverfassungsgericht. Wieso es trotzdem
    zur Auslieferung kam, und wie die Haftbedingungen in Ungarn für Maja T.
    sind, analysiert Alexander Kauschanski. Der Auslandsredakteur der ZEIT
    erläutert außerdem, welche Maßnahmen die Bundesregierung ergreifen
    könnte und warum sie bisher nichts unternommen hat.

    Und sonst so: Versteigerung von Zügen auf dem Abstellgleis

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair, Leonard Frick

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    Weitere Links zur Folge:

    Koalitionsausschuss: Vorerst keine Senkung der Stromsteuer für
    Privathaush…

  21. Update: Wahldesaster im Bundestag

    11 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    Eigentlich wollte der Bundestag heute drei neue Verfassungsrichter und
    -richterinnen wählen, doch dazu kam es dann doch nicht. SPD und Union
    konnten sich bei einer SPD-Kandidatin nicht einigen: Frauke
    Brosius-Gersdorf. Kritisiert wird die Potsdamer Verfassungsrichterin vor
    allem von der CDU/CSU-Fraktion wegen ihrer liberalen Haltung zu
    Schwangerschaftsabbrüchen oder ihrer Position zu Kopftüchern im
    Staatsdienst. Hinzu kommen nun auch noch Plagiatsvorwürfe. Dennoch
    nominierte sie der Wahlausschuss am vergangenen Montag einstimmig. Die
    Wahl soll nun auf September nach der parlamentarischen Sommerpause
    verschoben werden. Was an den Vorwürfen gegen Brosius-Gersdorf dran ist
    und ob der Streit im Zusammenhang mit einer rechten Kampagne stehen
    könnte, ordnet Ferdinand Otto aus dem Politikressort der ZEIT ein, der
    den Tag im Bundestag anders als gedacht verbracht hat.
    Lees meer

    Silvesternacht 2023/24 im Süden Dänemarks: Mehrere Männer entführten
    zwei Kinder, damals zehn und 13 Jahre alt. Den Vater der Kinder, Stephan
    Hensel, schlugen sie zusammen. Die Kinder brachten sie in einem Auto
    nach Deutschland zu ihrer Mutter Christina Block. Sie soll hinter der
    Entführung stecken und dafür eine private israelische Sicherheitsfirma
    beauftragt haben. Schon länger hatte sie sich mit ihrem Ex-Mann um das
    Sorgerecht der gemeinsamen Kinder gestritten. In Hamburg beginnt heute
    der Prozess gegen die Erbin der Steakhouse-Kette Block House und sechs
    weitere Angeklagte. Anne Kunze, Kriminalreporterin der ZEIT, war vor Ort
    in Hamburg und berichtet im Podcast vom aktuellen Stand des Prozesses.

    Außerdem im Update: Im Nordirak haben 30 Kämpfer der aufgelösten
    kurdischen Arbeiterpartei PKK bei einer öffentlichen Zeremonie ihre
    Waffen verbrannt. Diese symbolische Verbrennung könnte das Ende des
    bewaffneten Konflikts zwischen der verbotenen PKK und der Türkei
    markieren. Bislang ist die PKK in der EU und Deutschland immer noch als
    Terrororganisation eingestuft – Linkenpolitiker Jan van Aken forderte
    gegenüb…

  22. Drei neue Richter fürs höchste Gericht

    11 juli 2025 · 13 min

    Afspelen
    Auf der Agenda des Bundestags steht die Wahl dreier neuer
    Verfassungsrichter an. Die schwarz-rote Koalition hat sich im
    Wahlausschuss auf drei Kandidaten geeinigt. Um ins Amt zu kommen,
    brauchen diese jedoch eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Deshalb
    brauchen Union und SPD einige Stimmen von den Grünen und auch einzelne
    von der Linkspartei, wenn sie sich nicht von der AfD abhängig machen
    wollen. Doch CDU und CSU schließen eine Zusammenarbeit sowohl mit der
    AfD als auch mit der Linkspartei aus. Wie bedeutend diese
    Personalentscheidung ist und welche Konsequenzen sie haben könnte,
    analysiert Heinrich Wefing, Politikchef der ZEIT.
    Lees meer

    Vor 30 Jahren, kurz vor dem Ende des Bosnienkrieges, nahmen serbische
    Truppen die UN-Schutzzone von Srebrenica ein. Innerhalb weniger Tage
    verübten Soldaten der Republika Srpska sowie paramilitärische Einheiten
    den Mord an mehr als 8.000 Bosniaken. Das Massaker von Srebrenica gilt
    als das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten
    Weltkriegs. Podcastredakteurin Simone Gaul hat gemeinsam mit Bastian
    Berbner, Redakteur im Dossier der ZEIT, eine fünfteilige Podcastserie
    über Srebrenica recherchiert. Im Podcast erklärt sie, warum das
    Verbrechen als Völkermord gilt, und ordnet ein, welche Rolle die UN
    spielten.

    Und sonst so? Versteigerung der ersten Birkin-Handtasche

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Verfassungsrichterwahl: Wer wird es?

    Bundesverfassungsgericht: Wahlausschuss einigt sich auf Kandidaten für
    das Verfassungsgericht

    Bundesverfassungsgericht: Linke will bei Richterwahl Kandidatinnen der
    SPD unterstützen

    Wahl der Bundesverfassungsrichter: Wie die Union die
    Verfassungsrichterwahl zum Wackeln bringt

    Bundesverfassungsgericht: Union setzt b…

  23. Update: Zündet die Regierung jetzt den Bau-Turbo?

    10 juli 2025 · 10 min

    Afspelen
    Der Bundestag hat das erste Mal über ein Gesetz zum sogenannten
    Bau-Turbo der Bundesregierung beraten. Laut den Koalitionsfraktionen
    soll das Gesetz den Wohnungsbau vorantreiben. Konkret soll die Zeit
    zwischen Bauantrag und dem tatsächlichen Start des Baus verkürzt werden.
    Laut Kritikern höhlt das Gesetz jedoch das Planungsrecht aus und
    reduziert die Einspruchsmöglichkeiten von Anwohnern. Könnte das Gesetz
    tatsächlich die Wohnungsnot lindern? Und wie stark wird das
    Mitspracherecht der Bürger eingeschränkt? Diese und weitere Fragen
    beantwortet Juri Caspar Iser, Politikredakteur der ZEIT.
    Lees meer

    In Rom haben mehrere Länder der Ukraine Milliardenhilfen für ihren
    Wiederaufbau zugesichert. Das Geld aus dem neuen europäischen Fonds soll
    vor allem für die Reparatur und den Neubau von Energieanlagen eingesetzt
    werden, sowie für Industriebetriebe und Rechenzentren. Während Europa
    den Wiederaufbau der Ukraine plant, hat Russland seine Drohnenangriffe
    in den letzten Wochen intensiviert. Wie die Delegationen auf der
    Konferenz mit diesem Spagat umgehen, weiß Tina Hildebrandt. Sie hat
    Kanzler Merz zur Konferenz begleitet.

    Außerdem im Update: Die Kommissionspräsidentin der EU, Ursula von der
    Leyen, bleibt weiterhin im Amt. Ein Misstrauensvotum gegen sie und ihre
    Kommission fand im Europäischen Parlament keine Mehrheit. Lediglich 175
    Abgeordnete stimmten für den Rücktritt der EU-Kommission.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Bau-Turbo: Das fehlende Puzzleteil für den Wohnungsbau

    EU-Parlament: Warum sich Ursula von der Leyen einem Misstrauensvotum
    stellen muss

    Ukraine-Wiederaufbaukonferenz: Europa bekräftigt Unterstützung für die
    Ukraine

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hö…

  24. Belastungsprobe für von der Leyen

    10 juli 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen muss sich am heutigen
    Donnerstag einem Misstrauensvotum stellen. Ins Europaparlament
    eingebracht hat den Misstrauensantrag ein rechter rumänischer
    Abgeordneter. Dieser wirft von der Leyen unter anderem vor, während der
    Coronapandemie falsch und intransparent gehandelt zu haben. Außerdem
    soll sich die EU unter von der Leyen in die Präsidentschaftswahlen in
    Rumänien eingemischt haben. Dass der Misstrauensantrag angenommen wird,
    gilt als unwahrscheinlich, dennoch ist er eine Belastungsprobe für die
    Kommissionspräsidentin. Von der Leyen hatte durch einige politische
    Initiativen zuletzt selbst bei ihren Unterstützern für Unmut gesorgt. Es
    ist der bislang zwölfte Misstrauensantrag in der Geschichte der EU, nur
    einmal, 1999, ist eine Kommission im Zusammenhang mit einem solchen
    Antrag zurückgetreten. Was von der Leyen genau vorgeworfen wird und
    inwiefern der Vorgang sie schwächt, erklärt EU-Korrespondent Ulrich
    Ladurner.
    Lees meer

    Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz will eine "humanitäre
    Stadt" im Gazastreifen errichten lassen. Mehrere Medien berichteten,
    dass auf den Ruinen der Stadt Rafah ein Auffanglager für zunächst
    600.000 Palästinenser gebaut werden soll. Laut Katz soll die Zone
    während einer 60-tägigen Feuerpause entstehen und anschließend von
    "internationalen Partnern" verwaltet werden. Ziel des Lagers sei es, die
    Macht der Terrororganisation Hamas in Gaza zu schwächen.
    ZEIT-Politikredakteurin Andrea Böhm erläutert, wie realistisch der Plan
    eines solchen Auffanglagers ist und welchen Einfluss Deutschland noch
    auf die israelische Regierung hat.

    Und sonst so? Kistenweise frischer Wolfsbarsch auf Zypern

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    EU-Parlament: EU-Kommission muss sich nächste Woche einem
    Misstrauensvotum stellen

    EU-Parlament: Von der Leye…

  25. Update: Merz verteidigt Regierungspolitik im Bundestag

    9 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat im Bundestag die eigene
    Regierungspolitik verteidigt. Besonders heftig diskutierten die
    Abgeordneten in der Generaldebatte über die geplanten Ausgaben für das
    kommende Jahr. AfD-Politikerin Alice Weidel bezeichnete Merz hingegen
    als "Lügenkanzler" der Wahlversprechen breche. Die Fraktionsvorsitzende
    der Grünen, Katharina Dröge, beklagte eine "klimapolitische
    Bankrotterklärung". Heidi Reichinnek von der Linken beklagte, die
    Entlastungen träfen hauptsächlich die oberen Einkommen. Michael
    Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, hat die Debatte im
    Bundestag verfolgt. Er berichtet im Podcast von der Stimmung unter den
    Abgeordneten und darüber, wie sich die Regierung geschlagen hat.
    Lees meer

    Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Mittwoch mit einer neuen
    Höchstzahl an Drohnen angegriffen. Laut der ukrainischen Luftwaffe
    setzte Russland 728 Drohnen und 13 Raketen gegen ukrainische Ziele ein.
    Russland hat den Einsatz von Drohnen immer wieder intensiviert. Wieso
    Russland so viele Drohnen einsetzen kann, weiß Maxim Kireev, Redakteur
    für internationale Politik der ZEIT, er hat zur Drohnenproduktion
    Russlands recherchiert.

    Außerdem im Update: In Nordrhein-Westfalen haben Ermittler mehrere
    Razzien wegen des Verdachts der Terrorfinanzierung durchgeführt. Die
    Polizei Essen und die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf teilten mit,
    man habe einen 27-jährigen Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen,
    gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betrug begangen zu haben, um einen
    islamistisch-terroristischen Anschlag zu finanzieren.

    Und sonst so? Die Generationenunterschiede bei Smiley, Daumen hoch und
    Totenkopf.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Generaldebatte: Merz verteidigt Wirtschaftspolitik der Bundesregierung

    Haushaltsentwurf: Achtung, Lück…

  26. Grenzkontrollen in Polen: Viel Aufwand, wenig Nutzen?

    9 juli 2025 · 12 min

    Afspelen
    Seit Montag kontrolliert Polen als Reaktion auf die deutschen
    Grenzkontrollen nun ebenfalls seine Grenzübergänge. An der Landesgrenze
    zu Deutschland wurden 52 stationäre Kontrollpunkte eingerichtet. Polens
    Regierung will nach eigenen Angaben darauf verzichten, wenn die
    Bundesrepublik ihrerseits die Kontrollen beendet. Die Gewerkschaft der
    Polizei warnt nun vor einem Verkehrschaos. Welchen Effekt haben die
    Grenzkontrollen auf Zuwanderung? Und was bedeuten sie für den
    Schengenraum? Das erklärt der Migrations- und Europapolitikexperte der
    Stiftung Wissenschaft und Politik Raphael Bossong.
    Lees meer

    Mindestens 86 Tote fehlen in der offiziellen Statistik zu den
    Todesopfern rechter Gewalt des Bundeskriminalamts. Eine
    Langzeitrecherche der ZEIT zeigt, dass seit der deutschen
    Wiedervereinigung 1990 mindestens 203 Menschen von rechtsmotivierten
    Tätern ermordet worden sind. In den offiziellen Statistiken werden
    hingegen nur 117 rechtsmotivierte Morde aufgeführt. In den
    1990er-Jahren, den sogenannten "Baseballschlägerjahren", geschahen
    besonders viele solcher Morde, 99. Doch auch seit 2010 kamen weitere 46
    Menschen durch Täter von rechts ums Leben. In jüngster Zeit gibt es
    genauso noch Lücken in den offiziellen Statistiken. Wie kann das sein?
    Darüber spricht der für die Recherche mitverantwortliche Autor im
    Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT Martín Steinhagen.

    Und sonst so? Dänemark geht gegen Deepfakes vor.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Grenzkontrollen: Bundesinnenminister Dobrindt lobt polnische Kontrollen
    an der Grenze

    Grenzkontrollen: Verkehr an Grenze zu Polen fließt trotz neuer
    Kontrollen reibungslos

    Grenzkontrollen: Gewerkschaft der Polizei hält Grenzkontrollen für
    unverhältnismäßig

    Todesopfer rechter Gewalt: Wieso fehlen 86 Tote in den Zahlen?

    Leben im Rechtsruck: "Ich kann n…

  27. Update: Was Trumps Kürzungen mit der Flut in Texas zu tun haben

    8 juli 2025 · 10 min

    Afspelen
    Nach schweren Sturzfluten im US-Bundesstaat Texas sind laut US-Medien
    mehr als 100 Menschen gestorben, darunter mindestens 28 Kinder. Die Lage
    bleibt angespannt, da auch in den kommenden Tagen mit weiteren heftigen
    Regenfällen gerechnet wird. Kritik an Kürzungen beim Wetterdienst und
    fehlenden Evakuierungsmaßnahmen wies das Weiße Haus zurück. Ob die
    US-Behörden zu spät oder unzureichend gewarnt haben, ordnet Linda
    Fischer, stellvertretende Leiterin des Wissensressorts der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Israel plant im Gazastreifen ein Auffanglager für rund 600.000
    Palästinenser. Das als "Humanitäre Stadt" bezeichnete Camp soll während
    einer möglichen 60-tägigen Waffenruhe entstehen und von internationalen
    Partnern verwaltet, jedoch von der israelischen Armee gesichert werden.
    Menschen, die einmal aufgenommen sind, dürfen das Gelände nicht wieder
    verlassen. Die Vereinten Nationen warnten vor einer "ethnischen
    Säuberung". Lea Frehse, Nahostredakteurin der ZEIT, analysiert das
    Vorhaben.

    Außerdem im Update:

    - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat im Bundestag den
    Haushaltsentwurf für 2025 verteidigt.
    - Daimler Truck will in Deutschland etwa 5.000 Arbeitsplätze abbauen.

    Und sonst so? Kindergeschrei qua Gene.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Flut in Texas: Die Fluten überraschten sie im Morgengrauen

    Hochwasser: US-Behörden melden mindestens 67 Tote nach Sturzflut in
    Texas

    Überflutung in Texas: 27 Tote im Mädchenferienlager Camp Mystic

    Fluten in Texas: Warum die Fluten in Texas so tödlich waren

    USA: Gouverneur warnt vor neuen tödlichen Unwettern nach Sturzflut in
    Texas

    Flutkatastrophe in Texas: US-Präsident weist Kritik an Kürzungen beim
    Wetterdienst zurück

    Israel: Tumulte bei Vereidigung von israelischem Verteidigungsminister
    Katz

    Zivilbevölkerung im Gazastreifen: Israel Katz will Hundertt…

  28. Irma. Das Kind aus Srebrenica

    8 juli 2025 · 46 min

    Afspelen
    Christine Schmitz arbeitet im Juli 1995 als Krankenschwester für Ärzte
    ohne Grenzen in Bosnien. Dort wird sie Zeugin des Völkermords von
    Srebrenica. Und sie erlebt einen Moment, der sie danach ihr Leben lang
    begleitet.
    Lees meer

    Ein junger Bosnier übergibt ihr seine einjährige Tochter, bevor er von
    einem serbischen Soldaten abgeführt wird. Christine bringt das Mädchen
    in Sicherheit und hilft bei der Evakuierung. In den Jahren danach fragt
    sie sich: Was ist aus dem Mädchen geworden? Und was aus dem Vater?

    Lange bekommt sie keine Antwort auf die Fragen. Dann bekommt sie
    plötzlich eine Email.

    Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an irma@zeit.de

    Moderation, Skript und Recherche: Bastian Berbner und Simone Gaul

    Projektleitung: Ole Pflüger, Constanze Kainz

    Produktion: Ole Pflüger, Bony Stoev

    Redaktionelle Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Magdalena Inou,
    Markus Gläser

    Sounddesign: Alexander Krause, Bony Stoev

    Übersetzungen: Samra Halilović, Tanja Kosić, Lejla Krilić, Branislav
    Šovljanski

    Voiceover Irma: Senita Huskić

    Voiceover Mevlida: Lisa Hrdina

    Bildredaktion: Michael Pfister

    Fotos: Vedad Divović

    Cover: Lea Dohle

    Vielen Dank an Nedzad Avdić, Hans Blom, Barbara Matejčić, Hidayeta
    Mujkić, Alma Mustafić, Abdurahman Omić, Miralem Smajlović, Nemanja
    Stjepanović, Liesbeth Zegveld

    Alle Folgen von "Irma" können Sie mit einem Digital-Abo oder Podcast-Abo
    der ZEIT hören. Alle Infos dazu gibt es unter www.zeit.de/podcast-irma

    Ein kostenloses Probeabo können Sie abschließen unter
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  29. Sonderermittlerin spricht zu Spahns Maskenaffäre

    8 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    Ein Bericht zur Maskenbeschaffung in der Coronapandemie wirft dem
    damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn schwerwiegende Versäumnisse
    vor. Die Sonderermittlerin Margaretha Sudhof kritisiert, Spahn habe
    Warnungen aus dem eigenen Ministerium ignoriert – zugunsten eines
    Milliarden-Deals, bei dem ein Schweizer Unternehmen massiv profitierte.
    Große Teile des Berichts wurden anfänglich geschwärzt, doch inzwischen
    wurde der ungeschwärzte Bericht veröffentlicht. Es geht auch um
    persönliche Kontakte von Jens Spahn und fragwürdige Entscheidungen
    mitten in der Krise. Die Masken kosteten damals den Bund fast sechs
    Milliarden Euro. Genutzt wurde am Ende weniger als ein Drittel, mehr als
    die Hälfte der Masken musste vernichtet werden. Welche politischen
    Konsequenzen drohen Spahn? Anne-Sophie Lang, Redakteurin im Ressort
    Politik und Wirtschaft der ZEIT, spricht im Podcast über die
    Hintergründe des Berichts und erklärt, warum bisher die Vorwürfe an
    Spahn abprallen.
    Lees meer

    AfD-Abgeordnete wollen sich in Zukunft besser verhalten. Die
    AfD-Fraktion im Bundestag hat sich auf einen Verhaltenskodex geeinigt.
    Dieser wurde bei einer Klausurtagung der Abgeordneten in Berlin
    beschlossen, wie ein Fraktionssprecher bestätigte. In dem Papier geht es
    außerdem auch um "Regeln zur Prävention von Bestechlichkeit" und zum
    "Ausschluss von Interessenkonflikten". Fast 21 Prozent hat die AfD bei
    der letzten Bundestagswahl erreicht. Mit Blick auf eine gewachsene
    Wählerschaft hatte Co-Partei- und Fraktionschef Tino Chrupalla schon
    zuvor von mehr Verantwortung gesprochen und einen anderen Ton im
    Parlament angekündigt. In der vergangenen Legislaturperiode hat keine
    Fraktion so viele Ordnungsrufe wie die AfD bekommen: 84 an der Zahl.
    Kann dieses Vorhaben gelingen, und was ist die Motivation der AfD
    dahinter? Florian Eichel, Redakteur im politischen Feuilleton der ZEIT,
    erklärt im Podcast, ob sich die Partei damit ins bürgerliche Milieu
    vorarbeiten kann und wie sich das mit den extremistischen Inhalten
    verträgt.

    …

  30. Update: Wird Musks neue Partei eine Gefahr für Trump?

    7 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    Tesla-Chef Elon Musk will seine eigene Partei gründen. Wie der ehemalige
    Berater von US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform X mitteilte,
    soll die "America Party" den Menschen ihre Freiheit zurückgeben. Trump
    bezeichnete die Idee als lächerlich. Auch Tesla-Aktionäre zeigen sich
    nicht begeistert von den politischen Ambitionen Musks. Nach dessen
    Ankündigung rutschten die Aktien in den USA um sieben Prozent ab.
    Bereits vor einigen Wochen hatte Musk mit der Idee einer neuen Partei
    gespielt. Grund dafür war der Bruch mit Trump: Die beiden zerstritten
    sich wegen des neuen Haushaltsgesetzes, das die Staatsschulden stark
    erhöhen wird. US-Korrespondentin Heike Buchter erklärt im Podcast, ob
    Musks neue Partei Trump gefährlich werden könnte und warum es in den USA
    so kompliziert ist, eine Drittpartei zu gründen.
    Lees meer

    Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hält eine Einigung auf eine
    Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel noch diese Woche für möglich.
    Er zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die Hamas einer Freilassung
    weiterer Geiseln zustimmen werde. Noch diesen Abend wird sich der
    Präsident mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu
    treffen, um über einen Deal zu verhandeln. Vor seiner Abreise nach
    Washington sagte Netanjahu allerdings, dass er keiner Vereinbarung
    zustimmen werde, bei der die radikal-islamistische Hamas im Gazastreifen
    an der Macht bleibt. Wie realistisch ein Deal ist und worüber Trump und
    Netanjahu noch sprechen werden, erklärt Politikredakteur Jan Roß.

    Außerdem im Update:

    Der Wahlausschuss des Bundestags soll am Abend für drei neue
    Bundesverfassungsrichter eine Empfehlung aussprechen. Anschließend wird
    am Freitag über den ersten Richter im Plenum abgestimmt. Zuvor hatte die
    Union Widerspruch gegen den Vorschlag der SPD geäußert.

    Und sonst so? Mit dem Buchfinder zur perfekten Reiselektüre.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter…

  31. Polen startet Grenzkontrollen

    7 juli 2025 · 13 min

    Afspelen
    Ab heute beginnt auch Polen mit Kontrollen an der Grenze zu Deutschland.
    Die polnische Regierung reagiert damit auf die deutschen
    Grenzkontrollen, die bereits seit Oktober 2023 stattfinden – allerdings
    verstärkt seit Mai dieses Jahres. Denn Innenminister Alexander Dobrindt
    forderte eine Verschärfung der Kontrollen, um irreguläre Migration
    einzudämmen. Autofahrer und Pendler müssen sich nun auf lange
    Wartezeiten und Staus an der Grenze einstellen. Warum führt Polens
    Ministerpräsident Donald Tusk die Grenzkontrollen genau jetzt ein? Und
    belasten die Kontrollen das deutsch-polnische Verhältnis? Diese und
    weitere Fragen beantwortet ZEIT-Autorin Karolina Wigura im Podcast.
    Lees meer

    Bundesweit beziehen etwa fünfeinhalb Millionen Menschen Bürgergeld.
    Unter ihnen Arbeitslose, Asylbewerber, Kranke und Rentner, die auf
    Grundsicherung angewiesen sind. Der Staat zahlt ihnen ihre Unterkunft,
    also Miete und Heizkosten. Die Gesamtausgaben für die Unterstützung
    bedürftiger Mieter lagen im vergangenen Jahr bei mehr als 20 Milliarden
    Euro. 2011 waren es rund 14 Milliarden, obwohl es damals mehr Bedürftige
    gab. Wieso die Ausgaben gestiegen sind, welche Rolle dabei großen
    Wohnungskonzernen wie Vonovia zukommt und warum der Staat auch viel
    bezahlen muss, wenn Menschen in Notunterkünften leben, analysiert
    Caterina Lobenstein aus dem Dossier-Ressort der ZEIT.

    Und sonst so: Frühwarnsystem gegen Abschiebungen in den USA

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Migration: Polen führt Grenzkontrollen zu Deutschland ein

    Grenzkontrollen: Polen will vor allem Fahrzeuge mit vielen Insassen
    überprüfen

    Christlich-Soziale Union: Dobrindt kündigt Zurückweisung von
    Asylsuchenden an der Grenze an

    Kosten der Unterkunft: Das Amt zahlt. Vonovia kassiert

    Unterkunftskosten im Bürgergeld: Wo der Staat die höchsten Mieten zahlt

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der…

  32. Ein Geburtstag im Zeichen der Reinkarnation

    6 juli 2025 · 13 min

    Afspelen
    Vor einigen Jahren kündigte der Dalai Lama an, rund um seinen 90.
    Geburtstag seine Nachfolge zu regeln. Nun ist es so weit: Am heutigen
    Tag wird das Oberhaupt der Tibeter 90 Jahre alt. In einem Video kündigte
    er diese Woche an, sich mit seiner Reinkarnation zu befassen. Relevant
    ist seine Nachfolge nicht nur für die geistliche Welt, sondern auch für
    die politische. Die Region Tibet befindet sich seit über 70 Jahren unter
    chinesischer Kontrolle. Zudem möchte die chinesische Regierung die
    Reinkarnation des Dalai Lama kontrollieren. Sie dürfe nur in China
    erfolgen. Über die kontroverse Nachfolge des Dalai Lama, die möglichen
    politischen Auswirkungen für Tibets Zukunft und die Feierlichkeiten vor
    Ort berichtet Natalie Mayroth direkt aus Dharamsala.
    Lees meer

    Nach einem Besuch in einem Berliner Club klagten mehrere Frauen über
    Schmerzen und einen vermuteten Stich in den Oberarm. Auch eine
    Volksfestbesucherin aus dem Landkreis Eichstätt berichtete von ähnlichen
    Erfahrungen und Symptomen. Die Vorfälle erinnern an die Spritzenattacken
    zwei Wochen zuvor auf dem Straßenfest Fête de la Musique in Frankreich.
    145 Betroffene erstatteten Anzeige. Beweise für injizierte Substanzen
    liegen aber noch nicht vor. Wer in Frankreich genau betroffen war,
    welche Zusammenhänge es zwischen den Vorfällen geben könnte und wie hoch
    die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Spritzenattacken tatsächlich
    stattgefunden haben, analysiert Henrik Rampe aus dem Arbeitsressort der
    ZEIT.

    Und sonst so: Endlich Baden in der Seine – nach über 100 Jahren

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Dalai Lama: Chinesische Regierung streitet mit Dalai Lama über Nachfolge

    Dalai Lama: Operation Buddha-Tausch

    Spritzenattacken in Frankreich: Geht unter die Haut

    Zwischenfall: Spritzenattacke? Frauen in Berliner Club leicht verletzt

    Attacke auf Bürgerfest?: Nadel-Attacke auf Volksfes…

  33. Spezial: Ist die Willkommenskultur am Ende?

    5 juli 2025 · 35 min

    Afspelen
    In diesem Spezial hören Sie eine Folge unseres Schwesterpodcasts Was
    Jetzt? – Die Woche. Das Video finden Sie hier.
    Lees meer

    Die Bundesregierung verfolgt in der Migrationspolitik zunehmend einen
    restriktiven Kurs, der sich durch verschärfte Grenzkontrollen, die
    Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte und die
    Streichung finanzieller Mittel für Seenotrettungsorganisationen zeigt.
    Diese Maßnahmen sorgen für Kritik von Hilfsorganisationen und auch von
    Altkanzlerin Angela Merkel, die den harten Asylkurs und die
    Zurückweisungen an den Grenzen als rechtsstaatlich bedenklich einstuft.

    Trotz dieser restriktiven Maßnahmen gibt es auch Bemühungen, gezielt
    Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, um den Arbeitsmarkt zu stärken.
    Dabei schaffen auch viele Geflüchtete mit der Zeit den Einstieg in
    dringend benötigte Berufe wie Pflege, Handwerk oder Logistik. In der
    öffentlichen Wahrnehmung jedoch dominieren oft negative Bilder:
    Geflüchtete werden als Sicherheitsrisiko dargestellt, obwohl die
    Gesamtkriminalität in Deutschland seit Jahren sinkt. Diese verzerrte
    Sicht wird politisch vor allem von der AfD genutzt.

    Ist Migration wirklich ein Problem für Deutschlands Sozialsysteme? Wohin
    steuert Deutschland mit der Migrationspolitik und wie gehen andere
    europäische Länder mit den Fragen der Migration um? Das bespricht
    Moderatorin Hannah Grünewald mit dem stellvertretenden Politikchef der
    ZEIT, Paul Middelhoff.

    Redaktionsleitung & Moderation: Hannah Grünewald

    Postproduktion: Simon Schmalhorst, Julian Claudi

    Podcastproduktion: Markus Gläser

    Redaktion & Produktion: Julian Claudi, Matthias Giordano, Lucie Liu,
    Fish&Clips

    Sprecherin: Elise Landschek

    Ressortleitung Video: Max Boenke

    Technisches Konzept: Sven Wolters

    Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás
    Grone

    Musik: Konrad Peschmann, soundskin

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podcastabo kostenlos testen.

    Und falls Sie uns nicht nur h…

  34. Wie die Ukraine unabhängiger werden will

    5 juli 2025 · 12 min

    Afspelen
    In der Nacht auf Freitag hat Russland die Ukraine mit mehr als 500
    Drohnen angegriffen. Nur etwa die Hälfte der Drohnen habe abgefangen
    werden können. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die USA zugesagte
    Waffenlieferungen an die Ukraine zurückhalten wollen. Nach eigenen
    Angaben kann die Ukraine nur etwa 40 Prozent ihres Bedarfs an Waffen
    selbst herstellen. Bundesaußenminister Johann Wadephul hatte am Montag
    bei seinem Besuch in Kyjiw eine engere Rüstungskooperation zwischen
    Deutschland und der Ukraine angekündigt. Über den Ausbau der
    ukrainischen Rüstungsindustrie spricht der sicherheitspolitische
    Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, im Podcast.
    Lees meer

    Wegen extremer Hitze in Frankreich hat der staatliche Stromkonzern EDF
    am vergangenen Sonntag das Kernkraftwerk Golfech im Süden des Landes
    heruntergefahren. Das Kraftwerk benutzt Wasser aus dem Fluss Garonne zum
    Kühlen. EDF wollte verhindern, dass sich der Fluss zu stark erwärmt.
    Verschiedene Betreiber von Atomkraftwerken fordern, ihr Kühlwasser auch
    in überhitzte Gewässer ableiten zu dürfen, um die Kraftwerke nicht
    herunterfahren zu müssen. Was bedeutet das für die Umwelt? Und wie
    wirken sich die Abschaltungen von Atomkraftwerken und Stromausfälle auf
    die Energieversorgung aus? Darüber spricht in Frankreich Annika Joeres.

    Und sonst so? Pinkeln auf der Tour de France.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Victoria Kempter, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekrieg: USA stoppen teilweise Waffenlieferungen an Ukraine

    Kyjiw: Ukraine meldet schwerste nächtliche Angriffe seit Kriegsbeginn

    Liveblog: Russischer Krieg gegen die Ukraine: Ukraine und Russland
    tauschen erneut Gefangene aus

    Hitzewelle: Frankreich fährt wegen extremer Hitze Kernkraftwerke
    herunter

    Atomenergie: Stimmt das eigentlich, dass eine Rückkehr zur Atomkraft
    sinnvoll wäre?

    Atomausstieg: Atomkraft? Ich weiß es doch auch n…

  35. Update: Warum die Wälder in Ostdeutschland häufiger brennen

    4 juli 2025 · 10 min

    Afspelen
    Bedingt durch die Sommerhitze der vergangenen Tage kam es in vielen
    Regionen Deutschlands zu Waldbränden. Obwohl die heiße Sommersaison
    gerade erst begonnen hat, ist 2025 nach Angaben des Europäischen
    Waldbrandüberwachungssystems (EFFIS) schon jetzt das heftigste
    Brandjahr. Bis Anfang Juli kam es bereits zu 28 Feuern, bei denen mehr
    als 5.200 Hektar in Flammen aufgingen. Am schlimmsten ist die Situation
    in Ostdeutschland. Obwohl es deutlich abgekühlt hat, brennen die Wälder
    weiter. Der größte Waldbrand im sächsischen Gohrischheide ist noch nicht
    gelöscht. Mindestens 600 Hektar Wald sind betroffen. Warum gerade
    Ostdeutschland so anfällig für Waldbrände ist, wie genau Waldbrände
    entstehen und ob man sie im Voraus verhindern kann, erklärt August
    Modersohn aus dem Büro der ZEIT in Leipzig.
    Lees meer

    Im Krieg zwischen Israel und der Hamas haben die Vermittler USA, Ägypten
    und Katar einen neuen Vorschlag für eine 60-tägige Waffenruhe vorgelegt.
    Während Israel den "notwendigen Bedingungen" laut US-Präsident Donald
    Trump bereits zugestimmt hat, steht eine finale Antwort der Hamas bisher
    aus. Nun berichten der Hamas nahestehende Medien, dass auch die
    Terrororganisation den Vorschlag prüfen wolle. Die genauen Bedingungen
    des Deals sind jedoch noch unklar.

    Außerdem im Update: Heute Abend findet in der Schweiz das EM-Spiel der
    deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft gegen Polen statt. Die
    Chancen auf einen Sieg gegen Polen stehen gut. Warum die deutschen
    Sportlerinnen die Fußballkrise beenden könnten, erklärt Oliver Fritsch
    aus der Sportredaktion der ZEIT im Podcast.

    Was noch? Ein Konzert zum Einschlafen

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Waldbrände: Es droht ein "Zeitalter des Feuers"

    Waldbrandgefahr in Deutschland: Warum es in Deutschland jetzt schon so
    viel brennt

    Sachsen und Brandenburg: Waldbrand in Gohrischheide …

  36. Wie Trumps Gesetzespaket die soziale Ungleichheit verschärft

    4 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump plant, sein Gesetzespaket "Big Beautiful Bill"
    (BBB) am Unabhängigkeitstag der USA zu unterzeichnen. Der Entwurf sieht
    Steuersenkungen vor. Profitieren könnten vor allem Unternehmen und
    Wohlhabende. Finanziert werden soll das unter anderem durch Kürzungen
    bei Sozialprogrammen wie Medicaid und Lebensmittelhilfen. Dadurch
    könnten bis zu zwölf Millionen Amerikaner ihre Krankenversicherung
    verlieren. Trotz parteiinterner Konflikte wurde das Gesetz bereits im
    Senat verabschiedet. Heike Buchter ist Finanz-Korrespondentin für DIE
    ZEIT in New York. Im Podcast ordnet sie ein, welche Auswirkungen der
    Entwurf hat und welche Absichten Donald Trump damit verfolgt.
    Lees meer

    Die neue Bundesregierung aus Union und SPD verändert den Kurs der
    Umwelt- und Klimapolitik deutlich. Maßnahmen wie die geplante
    Gasförderung vor Borkum, die Senkung des Gaspreises oder der Verzicht
    auf eine Erhöhung der Luftverkehrssteuer stoßen auf Kritik. Trotz
    Hitzeperioden und spürbaren Klimafolgen gebe der Koalitionsvertrag keine
    klare Antwort auf die Frage, wie eine schwarz-rote Umweltpolitik
    aussehen könnte, sagt Petra Pinzler, Korrespondentin der
    Hauptstadtredaktion der ZEIT. Sie analysiert im Podcast, was das für
    langfristige Probleme für Natur und Gesellschaft mit sich bringen
    könnte.

    Und sonst so? Rentner baut Schwimmbad

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Big Beautiful Bill: Donald Trumps Verrat an seiner Basis

    Donald Trumps Haushaltsgesetz: Ein "großes, schönes Gesetz". Für die
    Reichen

    Steuersenkungs- und Ausgabengesetz: Trumps Steuergesetz nimmt erste
    Hürde im US-Senat

    USA: Wo die Big Beautiful Bill Sozialkürzungen vorsieht

    Krankenversicherung in den USA: Kranke Reaktion, krankes System

    USA: Elon Musk droht Trump mit Gründung einer eigenen Partei

    USA: US-Senat billigt Donald Trumps Haushalts…

  37. Update: Die Stromsteuer – ein Wortbruch?

    3 juli 2025 · 11 min

    Afspelen
    Kleinbetriebe und Privathaushalte werden bei der Stromsteuer nun doch
    nicht entlastet. Das hat der Koalitionsausschuss, bestehend aus
    Vertretern von CDU/CSU und SPD, am Mittwochabend entschieden. Begründet
    wird die Entscheidung mit fehlendem Geld: Die etwa 5,4 Milliarden Euro
    seien aktuell nicht vorhanden. Für große Unternehmen soll die
    Stromsteuer aber wie geplant gesenkt werden. Hat die Union damit ihr
    Wahlversprechen gebrochen? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Ferdinand Otto, Politikredakteur der ZEIT.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz ist für seine "Zirkuszelt"-Aussage
    bezüglich der Regenbogenfahne am Bundestag vielfach kritisiert worden.
    Der LSVD+ – Verband Queere Vielfalt sprach von einer "Entgleisung",
    queere Sichtbarkeit sei kein "Zirkus". Auch von SPD, Grünen und Linken
    kam Kritik. In der TV-Sendung "Maischberger" am Dienstagabend hatte Merz
    das Hissen der Regenbogenfahne am Bundestag unter anderem mit den Worten
    abgelehnt: "Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt."
    ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau berichtet schon länger über Friedrich
    Merz und schätzt seine Äußerung ein.

    Der US-amerikanische Rapper Sean Combs ist in einem viel beachteten
    Prozess teilweise freigesprochen worden. Die New Yorker Jury befand ihn
    in den schwerwiegenden Vorwürfen der organisierten Kriminalität und
    sexuellen Ausbeutung für nicht schuldig. Lediglich in zwei
    Anklagepunkten bezüglich Prostitution wurde er für schuldig erklärt. Ist
    der Teilfreispruch ein Rückschlag für die Rechtsprechung bei
    MeToo-Fällen? Dirk Peitz, Leiter des Kulturressorts der ZEIT, hat den
    Prozess beobachtet. Er spricht im Podcast über die gesellschaftlichen
    Folgen des Urteils.

    Und sonst so? Die Stadt Köln streitet über die Umbenennung der eigenen
    Spielplätze.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Urteil im P…

  38. Die tödliche Suche nach Lebensmitteln in Gaza

    3 juli 2025 · 13 min

    Afspelen
    Im Gazastreifen werden bei der Ausgabe von Hilfslieferungen immer wieder
    Zivilisten getötet. Laut Berichten von Medien und Hilfsorganisationen
    kommen so täglich zahlreiche Menschen bei der Suche nach Nahrung um. Die
    Zahl der Toten bei den Ausgabestellen steigt vor allem, seitdem die
    Verteilung von der privaten Organisation Gaza Humanitarian Foundation
    organisiert wird. Die Menschen nähern sich trotz der Gefahr den
    Ausgaben, denn laut den Vereinten Nationen ist die komplette Bevölkerung
    vom Hungertod bedroht. Yassin Musharbash vom Investigativressort der
    ZEIT hat mit Kollegen zu den Todesfällen recherchiert. Im Podcast
    schildert er die Lage vor Ort.
    Lees meer

    EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič ist für Verhandlungen über die
    Handelsbeziehungen mit den USA nach Washington gereist. Die Europäische
    Union hat noch bis kommenden Mittwoch Zeit, um sich mit den USA auf
    Zollvereinbarungen zu einigen – sonst drohen pauschal Zölle von 50
    Prozent auf EU-Güter, die in die USA verkauft werden. US-Präsident
    Donald Trump setzt Zölle immer wieder als Druckmittel ein, um seiner
    Meinung nach ungleiche Handelsbeziehungen zugunsten der USA neu zu
    verhandeln. In den aktuellen Verhandlungen mit der EU sind Zölle von
    zehn Prozent auf alle EU-Güter im Gespräch. Im Gegenzug erhoffen sich
    die Europäer Ausnahmen bei strategisch wichtigen Produkten, etwa
    Pharmazeutika, Alkoholika, Halbleitern und Verkehrsflugzeugen. Ob die
    pauschalen Zölle von zehn Prozent der europäischen Wirtschaft schaden
    würden und ob die Ausnahmewünsche der EU bei Trump eine Chance haben,
    beantwortet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Der Beijing Bikini: hitze- und bauchfrei in China

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Die Ausschreibung für das Volontariat der ZEIT

    Weitere Links zur Folge:

    Gaza: "Ich muss …

  39. Update: Ein neues Klimaziel aus Brüssel

    2 juli 2025 · 8 min

    Afspelen
    Die EU-Kommission hat in Brüssel ein neues Zwischenziel auf dem Weg zur
    angestrebten Klimaneutralität bis 2050 vorgestellt. Demnach sollen die
    Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 1990 gesenkt
    werden. Ein Teil davon soll durch international anerkannte
    Klimazertifikate kompensiert werden dürfen. Innerhalb der EU ist der
    Vorschlag jedoch umstritten. Die Bundesregierung plant außerdem, Mittel
    aus dem Klima- und Transformationsfonds für die Subventionierung von
    Erdgas zu verwenden. Was das für die Klimapolitik bedeutet, ordnet
    Stefan Schmitt, Redakteur des Wissensressorts der ZEIT, ein.
    Lees meer

    Die USA setzen einen Teil der bereits zugesagten Waffenlieferungen an
    die Ukraine aus. Grund dafür sind laut dem US-Verteidigungsministerium
    niedrige Waffenbestände im eigenen Militär. Betroffen sind vor allem
    Luftabwehrraketen und andere Präzisionswaffen. Der ukrainische Präsident
    Wolodymyr Selenskyj hatte bereits im Juni vor den Folgen gewarnt,
    sollten die USA ihre Hilfen einstellen. Olivia Kortas ist
    ZEIT-Korrespondentin in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw. Im Podcast
    analysiert sie, welche Folgen das für die Verteidigungsfähigkeit der
    Ukraine hat.

    Außerdem im Update: In mehreren Städten protestieren Taxifahrer gegen
    die Konkurrenz wie Uber und Bolt. Die Taxi-Branche fordert, auch für
    diese Anbieter Mindestpreise festzulegen. Uber und Bolt lehnen das ab
    und warnen vor Nachteilen für Verbraucher.

    Und sonst so? Böllerverbot in den Niederlanden

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Europäische Energiewirtschaft: EU-Kommission erlaubt subventionierten
    Industriestrompreis

    Klimaneutralität: Glauben Sie, Deutschland wird bis 2045 klimaneutral?

    Studie: CO₂-Emissionen in Deutschland gegenüber 1990 fast halbiert

    Klimapolitik: EU-Kommission will 90 Prozent weniger Emissionen bis 2040

    CO₂-Zertifikate: Die Klim…

  40. Flexibler arbeiten bei Hitze

    2 juli 2025 · 12 min

    Afspelen
    Angesichts der aktuellen Hitzewelle warnen Meteorologen vor den
    zunehmenden gesundheitlichen Risiken durch hohe Temperaturen. Laut der
    Bundesagentur für Arbeit sind vor allem Beschäftigte im Baugewerbe, der
    Landwirtschaft und der Logistik betroffen, aber auch überhitzte Büros
    stellen eine Belastung dar. Vor diesem Hintergrund plädiert
    ZEIT-Redakteurin Isabel Fisch für eine bessere "Work-Wetter-Balance",
    die es ermöglicht, an heißen Tagen flexiblere Arbeitszeiten zu nutzen.
    In Ländern wie Neuseeland oder Spanien ist dieses Modell bereits
    etabliert. Im Podcast erklärt sie, wie eine solche Anpassung auch in
    Deutschland funktionieren könnte.
    Lees meer

    Im ersten Koalitionsausschuss der schwarz-roten Bundesregierung steht
    neben der Migrationspolitik auch die umstrittene Stromsteuer auf der
    Agenda. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant derzeit eine
    Entlastung ausschließlich für Unternehmen. Private Haushalte würden
    entgegen den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag vorerst leer ausgehen.
    Verbraucherschützer und Handelsverbände fordern Bundeskanzler Friedrich
    Merz (CDU) auf, die Entlastung auf alle Verbraucher auszuweiten. Ob sich
    die Koalition bei der Stromsteuer einigen kann, analysiert Ferdinand
    Otto, Politikredakteur der ZEIT.

    Und sonst so? Die Fußball-EM der Frauen beginnt.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Wetter: Hitzewelle bringt Temperaturen von fast 40 °C

    Gesundheit bei Hitze: Statistiker: Hitze fordert jährlich rund 22 Tote

    Arbeitsschutz: Arbeitsschutz bei Hitze – Ministerium gibt Tipps

    Hitze in Deutschland: So rettet man Menschenleben

    Hitze: Das passiert bei Hitze in unserem Körper

    Arbeiten bei Hitze: Mehr Sonnenstunden für alle!

    Frühe Hitzetage: Spanien: August-Hitze schon im Mai

    Koalitionsausschuss: Spitzen von Schwarz-Rot wollen Programm bis Sommer
    beschließen

    Bundesregierung: Frei …

  41. Update: Neue Hoffnung auf ein Kriegsende in Gaza?

    1 juli 2025 · 12 min

    Afspelen
    Israel hat ein baldiges Ende des Gazakriegs in Aussicht gestellt. Wie
    der israelische Außenminister Israel Katz am Montagabend verkündete,
    soll der Einsatz der israelischen Armee in Gaza bald abgeschlossen
    werden. Die jüngste Offensive hat laut dem israelischen Armeechef Eyal
    Zamir "bald die von der Regierung definierten Grenzen" erreicht – Israel
    kontrolliere mittlerweile drei Viertel des Gazastreifens. Auch
    US-Präsident Donald Trump rechnet in der kommenden Woche mit einer
    Feuerpause. Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke fasst im Podcast
    zusammen, wie die Chancen auf einen Waffenstillstand stehen und was ein
    Kriegsende für die Menschen in Gaza bedeuten würde.
    Lees meer

    Im türkischen Izmir sind 120 Stadtverwaltungsmitarbeiter der
    Oppositionspartei CHP festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft
    ihnen Korruption vor. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur
    Anadolu befanden sich unter den Festgenommenen auch ranghohe Politiker
    der CHP. Deren Vizechef Murat Bakan bezeichnete das Vorgehen als
    “politisches Manöver" gegen die Partei. Die CHP steht seit Monaten unter
    politischem und juristischem Druck: Bei den jüngsten landesweiten
    Kommunalwahlen lag die derzeit größte Oppositionspartei deutlich vor der
    Regierungspartei AKP. Wegen angeblicher illegaler Machenschaften ließ
    der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bereits den Bürgermeister
    von Istanbul und prominenten Oppositionspolitiker Ekrem İmamoğlu
    festnehmen und kündigte weitere Schritte gegen die Partei an. Warum die
    Verhaftungswelle gerade jetzt kommt und was sich Erdoğan davon erhofft,
    erklärt Marion Sendker, Korrespondentin aus Istanbul.

    Außerdem im Update:

    Polen will Grenzkontrollen zu Deutschland und Litauen einführen. Laut
    Regierungschef Donald Tusk sollen die Maßnahmen am kommenden Montag in
    Kraft treten, um den “unkontrollierten Strom von Migranten” zu
    begrenzen. Damit reagiert Polen auf die von Bundesinnenminister
    Alexander Dobrindt (CSU) Anfang Mai eingeführten verschärften
    Grenzkontrollen.

    …

  42. Kipppunkte: Risiko oder Rettung fürs Klima?

    1 juli 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der grönländische Eisschild schmilzt durch die Erderwärmung. Dabei sinkt
    seine Oberkante in wärmere Luftschichten und der Schwund beschleunigt
    sich von selbst, irgendwann ist die Veränderung unumkehrbar. Ein solches
    sich selbst verstärkendes Ereignis bezeichnet die Klimaforschung als
    "Kipppunkt". In Exeter, im Südwesten Englands, findet eine globale
    Kipppunkt-Konferenz statt. Forschende sprechen dort über Risiken, aber
    auch über sogenannte positive Kipppunkte. Toralf Staud, freier Autor für
    ZEIT ONLINE und DIE ZEIT, ist bei der Konferenz und hat zu dem Thema
    Kipppunkte ein Buch geschrieben. Im Podcast erklärt er, was alles hinter
    dem Begriff steckt und wie es gelingen kann, mehr positive Kipppunkte
    auszulösen.
    Lees meer

    Offiziell gilt der Krieg zwischen dem Iran und Israel als beendet. Im
    Land selbst richtet sich die Repression nun vor allem gegen kritische
    Stimmen und religiöse Minderheiten. Augenzeugen berichten von mehreren
    Hinrichtungen, Hunderten Festnahmen und dem Vorwurf der Spionage.
    Besonders stark im Visier: Jüdinnen und Juden sowie Mitglieder der
    Glaubensgemeinschaft der Bahai. Omid Rezaee, Volontär bei ZEIT ONLINE,
    schreibt über die aktuelle Lage im Iran. Im Podcast analysiert er, warum
    ausgerechnet religiöse Minderheiten zur Zielscheibe werden.

    Und sonst so? In Frankreich kommt das Rauchverbot im öffentlichen Raum.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Pia Rauschenberger, Constanze Kainz

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Klimaschutz: Wenn Kipppunkte uns vor Kipppunkten retten

    Klima-Kipppunkt: Wo ist der Point of no Return?

    Nach den US-Angriffen: Iranische Beamte sprechen von geringen Schäden an
    Atomanlagen

    Ali Chamenei: Überleben ist seine stärkste Waffe

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    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen mö…

  43. Update: Ringen um die Finanzierung von Entwicklungshilfe

    30 juni 2025 · 10 min

    Afspelen
    Im spanischen Sevilla hat heute die vierte UN-Konferenz für
    Entwicklungsfinanzierung der Vereinten Nationen begonnen. Dort soll
    darüber beraten werden, wie Hilfsprogramme künftig bezahlt werden
    sollen. Ziel der UN-Mitgliedsstaaten ist es, auf der Konferenz die
    sogenannte Verpflichtung von Sevilla ("Compromiso de Sevilla") zu
    beschließen, ein neues Abkommen zur Entwicklungsfinanzierung. Unter
    Präsident Donald Trump haben die USA sich weitgehend aus der
    internationalen Entwicklungszusammenarbeit zurückgezogen. Zuletzt waren
    auch in anderen Ländern wie Deutschland die Ausgaben für den
    Entwicklungsetat gekürzt worden. Justyna Szambelan, Senior Policy
    Advisor der Welthungerhilfe, nimmt in Sevilla an der UN-Konferenz teil.
    Lees meer

    Deutschlands Außenminister Johann Wadephul ist zu seinem
    Amtsantrittsbesuch in die ukrainische Hauptstadt Kyjiw gereist. "Unsere
    Rüstungszusammenarbeit ist ein echter Trumpf", sagte Wadephul über die
    Zusammenarbeit Deutschlands mit der Ukraine in der Waffenproduktion.
    Wadephul wird bei seiner Ukrainereise zum ersten Mal von Vertretern der
    Rüstungsindustrie begleitet. Inwiefern können die deutsche und die
    ukrainische Seite von einer vertieften Zusammenarbeit profitieren? Denis
    Trubetskoy berichtet für ZEIT ONLINE aus der Ukraine und spricht im
    Podcast darüber, welche Unterstützung das Land aktuell besonders
    benötigt.

    Was noch? Ein vergessener Teil der weiblichen Anatomie.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Vereinte Nationen: UN beraten über neues Finanzierungsmodell für
    Entwicklungshilfe

    Internationale Zusammenarbeit: 30 Organisationen warnen Regierung vor
    Kürzung von Entwicklungshilfe

    Entwicklungszusammenarbeit: Hilfswerke warnen Bundesregierung vor
    Kürzungen im Kampf gegen Hunger

    Ukraine: Wadephul kündigt in Kyjiw engere Zusammenarbeit mit der Ukraine
    an

    Liveblog: Russisc…

  44. Strategiepapier der Grünen: Der Versuch einer Kurskorrektur

    30 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    "Es gibt in Deutschland aktuell keine Mehrheit für progressive Politik"
    – so lautet die ernüchternde Bilanz der Grünenfraktionsspitze in einem
    neuen Strategiepapier. Auf sieben Seiten analysiert die Parteispitze,
    wie es dazu kommen konnte und wie die Partei den Kontakt zu der
    Wählerschaft wiederherstellen kann. Nach dem Wahlergebnis von 11,6
    Prozent bei der vergangenen Wahl geht es bei den Grünen um
    Kurskorrekturen – auch mit Blick auf die Bundestagswahl 2029. Laut
    neusten Umfragen liegt die Linke inzwischen vor den Grünen – mit elf zu
    zehn Prozent. In einer Klausurtagung wollen die Grünen die Richtung für
    die kommenden Jahre festlegen. Gelingt den Grünen ein Neustart aus der
    Opposition heraus? Johannes Schneider, Redakteur im Politischen
    Feuilleton der ZEIT und ZEIT ONLINE, hat das Strategiepapier der Grünen
    gelesen. Im Podcast analysiert er, was das Papier über den aktuellen
    Zustand der Partei verrät und wie die Partei ihr Image als abgehobene
    Akademikerpartei ablegen will.
    Lees meer

    Seit seinem Inkrafttreten Anfang 2023 sorgt es für Diskussionen: das
    deutsche Lieferkettengesetz. Das Gesetz verpflichtet größere Unternehmen
    dazu, entlang ihrer Produktionsketten auf die Einhaltung von
    Menschenrechten und Umweltstandards zu achten. Die Umsetzung ist komplex
    und voller bürokratischer Hürden. Nun scheint das Gesetz vor dem Aus zu
    stehen. Die neue Bundesregierung aus Union und SPD plant, es
    abzuschaffen und stattdessen durch eine abgeschwächte EU-Richtlinie zu
    ersetzen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Vorhaben im Mai
    bekräftigt. Wie stehen die Unternehmen zu dieser möglichen Änderung?
    Karin Finkenzeller, Autorin für ZEIT und ZEIT ONLINE, hat zum
    Lieferkettengesetz recherchiert. Im Podcast erklärt sie, worum es beim
    Lieferkettengesetz wirklich geht und was sein mögliches Ende bedeuten
    würde.

    Und sonst so? Steuervorteile für Serien, die in Kalifornien gedreht
    werden

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kri…

  45. Wer hat jetzt in der SPD das Sagen?

    29 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    30 Prozentpunkte Unterschied beim Wahlergebnis für den SPD-Vorsitz: Das
    muss Lars Klingbeil, der von weiten Teilen seiner Partei für die schwere
    Niederlage bei der Bundestagswahl mitverantwortlich gemacht wird, erst
    mal verkraften. Verschiebt sich mit der 95-Prozent-Wahl von Bärbel Bas
    an seiner Seite die Machtdynamik in der Partei? Außerdem steht diesem
    Sonntag auf dem Parteitag die nächste inhaltliche Debatte an: Die
    Delegierten diskutieren über ein mögliches Verbotsverfahren gegen die
    AfD. Die Delegierten wollen die Prüfung eines solchen Schritts wohl
    offiziell unterstützen. Klingbeil und Justizministerin Stefanie Hubig,
    ebenfalls von der SPD, hatten sich bereits im Vorfeld dafür
    ausgesprochen. Innerhalb der Partei gibt es jedoch auch vereinzelt
    skeptische Stimmen. Neben der Neuwahl der Parteiführung stand auch die
    inhaltliche Ausrichtung der SPD und das umstrittene "Friedensmanifest"
    im Mittelpunkt. Wie mit prominenten Unterzeichnern des "Manifests"
    umgegangen wird, beschreibt ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Eva Lautsch.
    Lees meer

    Die deutsche Wirtschaft stagniert. Die Ursachen sind sinkende
    Produktivität, alternde Gesellschaften und ein gestörter Welthandel.
    Zugleich wächst die Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Doch wie
    gravierend ist das Ausbleiben des Wachstums? Während Wachstumskritik
    meist in Zeiten des Wohlstands aufkommt, wird immer öfter diskutiert, ob
    auch ein alternatives und nachhaltiges Wachstum möglich ist. Der Ökonom
    Daniel Susskind plädiert für ein Modell, das grünes Wachstum mit
    technologischem Fortschritt verbindet. Entscheidend ist aus seiner
    Sicht, dass politische Entscheidungen zur Wachstumsbegrenzung auch von
    der Gesellschaft getragen werden. ZEIT-Wirtschaftskorrespondent Uwe-Jean
    Heuser ordnet ein, wie realistisch dieser Weg zu mehr Wachstum ist.

    Und sonst so: Die besten Mitbringsel aus der Heimat

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zei…

  46. Spezial "Der Wahlkreis": Liefer-Mania – Wie die politische Mitte aus dem Loch kommen will

    28 juni 2025 · 59 min

    Afspelen
    "Liefern", das ist gerade das prägende Wort in der Politik. Alle
    Politiker der großen Koalition erklären, dass sie nun liefern wollen.
    Aber auch die Grünen betonen, dass sie in der alten Regierung nicht
    genug geliefert haben – und nun in der Opposition liefern wollen. Eine
    Politik, die liefert – das soll nicht zuletzt den Aufstieg der radikalen
    Rechten einbremsen. Aber was steckt hinter diesem Begriff? Welches
    Menschenbild? Welche Theorie davon, wie Politik funktioniert?
    Lees meer

    In dieser Folge von "Was Jetzt? – Der Wahlkreis" blicken unsere Hosts
    Lisa Caspari, Robert Pausch und Paul Middelhoff auf das Konzept, über
    das auch in der US-Politik unter dem Schlagwort Deliverism seit einiger
    Zeit heftig diskutiert wird, und fragen sich: Honorieren es die Wähler
    wirklich, wenn Politiker "gute Politik" machen?

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

    Shownotes:

    Über das Scheitern des Deliverism

    ZEIT-Autor Bernd Ulrich über das verkorkste Menschenbild der Politiker
    der Mitte

    Ezra Klein kurz und knapp über sein neues Buch

    Ein lesenswerter Text über die inhaltliche Leere der
    Deliverism-Demokraten

    Ein Text, der Deliverism als politische Strategie begründet

    Was könnte an die Stelle des Deliverism treten?

    Ein interessantes Gespräch von Ezra Klein mit dem Demoskopen und
    Politik-Berater David Shor

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  47. Budapest will dem Pride-Verbot trotzen

    28 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Budapest wollen am heutigen Samstag Tausende für LGBTQI+-Rechte auf
    die Straße gehen – trotz eines Verbots der ungarischen Polizei. Diese
    hatte die Veranstaltung mit Verweis auf den Kinderschutz untersagt. Die
    ungarische Verfassung verbietet nach einer Änderung Versammlungen, bei
    denen nicht heterosexuelle Lebensweisen dargestellt werden. Doch die
    Stadtverwaltung will sich dem widersetzen. "Diese Verbotsentscheidung
    hat keinerlei Bestand", teilte der liberale Bürgermeister der
    Hauptstadt, Gergely Karácsony, mit. Er möchte die Veranstaltung als
    städtisches "Freiheitsfest" durchsetzen. Tausende Menschen werden
    erwartet. Die rechtsnationalistische Regierung unter Viktor Orbán
    schränkt seit Jahren die Rechte von queeren Menschen ein. Auch diesmal
    gibt es aus dem Ausland scharfe Kritik: EU-Kommissionspräsidentin Ursula
    von der Leyen forderte, das Verbot aufzuheben. Petra Thorbrietz ist
    freie Publizistin und berichtet aus Budapest. Im Podcast erklärt sie,
    wie das gesellschaftliche Klima für queere Menschen in Ungarn ist und
    womit Teilnehmende der Parade rechnen müssen.
    Lees meer

    Die Deutsche Bahn steckt seit Jahren in einer Krise. Für das Jahr 2024
    verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 1,8 Milliarden Euro.
    Zuletzt hat der Spiegel interne Unterlagen ausgewertet und berichtet,
    dass das Unternehmen mehrere Notmaßnahmen in Betracht zieht, um aus der
    schwierigen Lage herauszukommen. Unter anderem sollen im Fernverkehr in
    den kommenden zehn Jahren rund 21.000 Sitzplätze wegfallen. Außerdem
    erwägt der Konzern, ICE-3-Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis
    zu 330 km/h auszumustern oder zu verkaufen. Am Donnerstagabend
    widersprach die Bahn: Sie plane keine Streichung von Sitzplätzen – im
    Gegenteil, die Anzahl der verfügbaren Sitzplätze solle bis 2036 steigen.
    Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen nicht. Was stimmt also? Jonas
    Schulze Pals ist Mobilitätsredakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Im
    Podcast erläutert er, was tatsächlich hinter den Plänen der Bahn steckt.

    U…

  48. Update: Nachzug nur im Härtefall

    27 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der Bundestag hat beschlossen, den Familiennachzug für Menschen mit
    subsidiärem Schutzstatus auszusetzen. Der Beschluss betrifft geflüchtete
    Menschen, die in ihrem Heimatland zwar nicht persönlich verfolgt werden,
    aber dorthin wegen Krieg und Gewalt dennoch nicht zurückkehren können.
    Sie dürfen ihre Familien nun nur noch in Härtefällen nach Deutschland
    holen. Union, SPD und AfD stimmten dafür, Linke und Grüne kritisierten
    den Beschluss als unmenschlich. Eigentlich schützt das Grundgesetz Ehe
    und Familie ausdrücklich, ZEIT-Volontär David Will erklärt im Podcast,
    ob das den Beschluss des Bundestages einschränkt oder nicht.
    Lees meer

    Der Mindestlohn soll in den nächsten Jahren erhöht werden. Das hat die
    Mindestlohnkommission, die sich aus Vertretern der Arbeitgeber und
    Gewerkschaften zusammensetzt, der Bundesregierung empfohlen. Demnach
    soll er in zwei Schritten ansteigen: Ausgehend von den aktuellen 12,82
    Euro pro Stunde soll er im Jahr 2026 zunächst 13,90 Euro und 2027 dann
    14,60 Euro erreichen. Die Empfehlungen der Mindestlohnkommission werden
    von der Bundesregierung in der Regel umgesetzt. Können Arbeitnehmer
    damit auf eine reale Lohnerhöhung hoffen? Das beantwortet Tina Groll,
    Politik- und Wirtschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE.

    Außerdem im Update: Promihochzeit und Proteste in Venedig.

    Was noch? Wie viel Reality-TV in Ihnen steckt.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Familiennachzug: "Ich habe Angst, meine Kinder nie wiederzusehen"

    Erhöhung des Mindestlohns: Die fünf größten Irrtümer über den
    Mindestlohn

    Mindestlohn: 15 Euro Mindestlohn sind des Guten zu viel

    Amazon-Gründer: Venedig riegelt Stadtviertel für Hochzeit von Jeff Bezos
    ab

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    Und falls Sie uns n…

  49. Die SPD ist beim Parteitag auf Seelenerkundung

    27 juni 2025 · 13 min

    Afspelen
    In Berlin beginnt heute der Bundesparteitag der SPD. Bis einschließlich
    Sonntag diskutieren dort 600 Delegierte unter dem Motto "Veränderung
    beginnt mit uns". Vizekanzler Lars Klingbeil und Bärbel Bas sollen heute
    auf dem Bundesparteitag offiziell als neue Doppelspitze der SPD gewählt
    werden. Welches Profil wollen die beiden der SPD geben? Und droht der
    Partei Streit in Hinblick auf das vor mehr als zwei Wochen
    veröffentlichte Friedensmanifest führender SPD-Politiker, in dem diese
    eine Russland-Annäherung forderten? Das erläutert der politische
    Korrespondent der ZEIT Robert Pausch.
    Lees meer

    In jüngster Zeit häufen sich Verletzungen des Völkerrechts –wie schon
    die Kriege in der Ukraine und in Gaza scheint auch der Konflikt zwischen
    den USA, Israel und dem Iran Teil eines größeren geopolitischen Wandels
    zu sein. Staaten wie Deutschland oder Staatengemeinschaften wie die EU
    halten dahingegen an der Vorstellung einer internationalen Ordnung mit
    gemeinsamen Institutionen und Grundwerten fest. Wieso scheint
    international zunehmend wieder das Recht des Stärkeren zu gelten? Welche
    Rolle Gewalt als politisches Mittel spielt, analysiert der
    außenpolitische Korrespondent der ZEIT Jörg Lau.

    Und sonst so? Julia Klöckners grüner Daumen

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Bärbel Bas und Lars Klingbeil: Zwei Aufsteiger an der Spitze

    Parteitag: SPD-Politiker fordern ernsthafte Prüfung von
    AfD-Verbotsverfahren

    SPD-Manifest zur Außenpolitik: Eine Partei ringt mit dem Frieden

    Internationales Recht: Ist Gewalt eine Lösung?

    Thema: Eskalation zwischen Iran und Israel

    Kritik an Friedrich Merz: Mehrere Politiker kritisieren Kanzler Merz für
    "Drecksarbeit"-Äußerung

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    Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch le…

  50. Update: Die Mietpreisbremse bleibt

    26 juni 2025 · 10 min

    Afspelen
    Der Bundestag hat die Mietpreisbremse bis Ende 2029 verlängert. Union,
    SPD und Grüne stimmten dafür, die AfD dagegen, die Linke enthielt
    sich. Die Mietpreisbremse gilt in Gebieten mit angespanntem
    Wohnungsmarkt und begrenzt dort die Mieten bei Neuvermietungen auf
    maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Ausgenommen
    sind möblierte und umfassend modernisierte Wohnungen sowie Gebäude, die
    seit 2014 gebaut worden sind. Die Mietpreisbremse gilt seit 2015; ohne
    den Beschluss wäre sie zum Jahresende ausgelaufen. Kritik kam von der
    Linken, die die Maßnahme als wirkungslos bezeichnete. Caterina
    Lobenstein, Redakteurin im Dossier der ZEIT, ordnet ein, was die
    Entscheidung zukünftig für Mieter und Mieterinnen bedeutet.
    Lees meer

    Erstmals seit Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran hat
    sich Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei öffentlich geäußert.
    In einer Videobotschaft sprach er von einem "Sieg" des Iran über Israel
    und warf US-Präsident Donald Trump Selbstinszenierung vor. Chamenei
    hatte sich während der israelischen Luftangriffe versteckt gehalten. Wie
    stabil sein Einfluss im eigenen Land ist und welche Linie er in Bezug
    auf das iranische Atomprogramm verfolgt, analysiert ZEIT-Volontär Omid
    Rezaee.

    Außerdem im Update: Beim EU-Gipfel in Brüssel beraten Staats- und
    Regierungschefs über den Ukrainekrieg, die Lage im Nahen Osten und
    Europas Verteidigungsstrategie. Ein neues Verteidigungsprogramm von bis
    zu 150 Milliarden Euro soll die europäische Abschreckung stärken. Zudem
    diskutiert die EU ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland.

    Was noch? Roboter in der Nase

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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