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2.000 afleveringen, van nieuw naar oud
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Kann eine Kommission die Pandemiepolitik aufarbeiten?
26 juni 2025 · 12 min
Im Bundestag soll eine Enquete-Kommission die Corona-Politik der
vergangenen Jahre aufarbeiten, so sieht es ein Antrag von SPD und Union
vor, der im Bundestag eingebracht wurde. Ziel ist es, Lehren aus der
Pandemie zu ziehen, um Deutschland für künftige Krisen besser
aufzustellen. Demnach plant die Koalition eine zweijährige Untersuchung
durch Abgeordnete aller Fraktionen und externe Experten. Sie sollen
prüfen, wie Bund und Länder reagiert haben und welche Schäden entstanden
sind. Kritiker bezweifeln, dass eine Kommission konkrete Lösungen
liefern könnte. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT
ONLINE, ordnet ein, wie sinnvoll die Aufarbeitung durch eine Kommission
wäre und ob sie tatsächlich zu Verbesserungen führen könnte. Lees meerLaut einer angeblichen NATO-Studie, auf die sich einige Experten
berufen, könnte Russland ab dem Jahr 2029 wieder angriffsfähig sein.
Auch der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, und
NATO-Generalsekretär Mark Rutte haben die Jahreszahl schon genannt. Was
es mit dem NATO-Papier auf sich hat, haben die ZEIT-Autoren Maxim Kireev
und Annika Joeres recherchiert.Und sonst so? Rezept gegen Einsamkeit
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Rolle, Emma Graml
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Aufarbeitung der Coronapandemie: Sorry, dass wir Sie mit Corona
behelligt habenCorona-Politik und Wissenschaft: Hinterfragt die Forscher forscher!
Kinder in der Corona-Krise: Was Kinder jetzt brauchen
Coronavirus: Studie zu 29 Ländern: Deutschland recht krisenfest in der
PandemieParlament: So soll die Corona-Kommission des Bundestags aussehen
Nato und Russland: Das Papier, das keiner kennt. Oder doch?
Kriegsgefahr: Lassen Sie uns bitte reden
Carsten Breuer: Wie pädagogisch sind Sie, Carsten Breuer? "Pädagogik ist
immer und überall dabei"Liveblog: Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine: …
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Update: Wie steht es um Irans Atomprogramm?
25 juni 2025 · 11 min
Die US-Angriffe auf das iranische Atomprogramm am vergangenen Wochenende
sollen nur oberirdische Schäden verursacht haben, die unterirdischen
Atomanlagen seien verschont geblieben. Das geht aus einem Bericht des
militärischen Geheimdienstes (DIA) hervor, auf den sich mehrere
US-Medien übereinstimmend beziehen. Wie stark wurde die Atomanlage Fordo
im Iran tatsächlich getroffen? Und wurde das dort gelagerte, hoch
angereicherte Uran anderswohin verfrachtet? Der Nuklearforscher Georg
Steinhauser von der TU Wien teilt seine Einschätzung dazu im Podcast. Lees meerAuf dem Nato-Gipfel in Den Haag haben sich die Staats- und
Regierungschefs darauf geeinigt, spätestens ab 2035 jährlich
fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit zu
investieren. Die internationale Korrespondentin der ZEIT Rieke Havertz
ordnet die Ergebnisse des Gipfels ein.Außerdem im Update: Bundesweite Razzien gegen Hass und Hetze im Netz.
Was noch? Der perfekte Kartoffelkloß.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Sönke Matschurek, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Bericht über US-Angriff auf den Iran: US-Verteidigungsminister kündigt
Untersuchung zu möglichem Leak anNahostüberblick am Morgen: US-Angriff hat Atomanlagen wohl nicht
zerstört, Israel meldet DrohnenIranisches Atomprogramm: US-Angriff soll Irans Atomprogramm nur um
Monate zurückgeworfen habenNato: Nato-Gipfel in Den Haag
Nato-Generalsekretär: Rutte sieht kein Problem bei Veröffentlichung von
Nachricht an TrumpNato-Gipfel: Merz sieht "gesamte politische Ordnung" Europas durch
Russland bedrohtMaskenbeschaffung durch Jens Spahn: Bundesgesundheitsministerin will
Maskenbericht über Spahn vorlegenMaskenaffäre: Jens Spahn befürwortet eine Veröffentlichung des
MaskenberichtsSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Ein Bundeshaushalt der Rekorde – und der Schummelei?
25 juni 2025 · 12 min
Die schwarz-rote Bundesregierung hat den Haushalt für 2025 beschlossen
und eine Finanzplanung bis 2029 vorgelegt. Für das laufende Jahr sind
Ausgaben in Höhe von 503 Milliarden Euro vorgesehen und bis 2029 fast
850 Milliarden Euro neuer Kredite eingeplant. Die Grünen werfen der
Regierung Wortbruch vor: Sie hatten für ihre Zustimmung zu den neuen
Schuldenregeln ausgehandelt, dass das Sondervermögen ausschließlich für
Investitionen für die Modernisierung des Landes getätigt werden dürfte
und sehen dieses Versprechen verletzt. Im Podcast analysiert Mark
Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, den
Haushalt und die Kritik daran. Lees meerWährend der israelische Angriff auf den Iran und der Krieg im
Gazastreifen weltweit für internationale Aufmerksamkeit sorgen, bleibt
die angespannte Situation im Westjordanland im Schatten der
Aufmerksamkeit. Israelische Sicherheitskräfte haben dort während der
Eskalation zwischen Iran und Israel zahlreiche Orte nahezu vollständig
abgeriegelt, Checkpoints geschlossen und die Bewegungsfreiheit der
palästinensischen Bevölkerung eingeschränkt. Christian Vooren,
ZEIT-Reporter für Politik und Gesellschaft, ordnet die Lage im
Westjordanland ein.Und sonst so? Der BND verkauft jetzt eigenen Merchandise.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Schwarz-rote Regierung: Der letzte Versuch? Ernsthaft?
Livestream:Bundeshaushalt: Jetzt live: Bundesfinanzminister stellt
Haushaltsplan vorBundesfinanzminister: Klingbeil offen für deutliche Erhöhung der
VerteidigungsausgabenBundeshaushalt: Lars Klingbeil kündigt Investitionen in Rekordhöhe an
Beschluss zur Haushaltsplanung: Grüne werfen Finanzminister Lars
Klingbeil "Haushaltstricks" vorMinisterpräsidentenkonferenz: Not In My Haushalt
Eskalation im Nahostkonflikt: Ins Herz des Erzfeindes
Angriffe …
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Update: Waffenruhe mit Iran – ein Triumph für Trump?
24 juni 2025 · 12 min
Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat eine Waffenruhe zwischen
Israel und dem Iran ausgerufen. Wie er auf seiner Plattform Truth Social
verkündete, sollte ab zwölf Uhr mittags (MESZ) eine vollständige und
totale Waffenruhe für zwölf Stunden eintreten. Nach 24 Stunden soll dann
ein "Ende des zwölftägigen Kriegs" erreicht sein. Beide Parteien hatten
zunächst signalisiert, der Waffenruhe zuzustimmen. Israel meldete jedoch
wenige Stunden nach deren Eintritt erneute iranische Raketenangriffe,
das Regime in Teheran wies dies zurück. Laut Trump ist die Waffenruhe
trotz der kurzen Unsicherheit weiterhin in Kraft. Ob Trump als Held der
Geschichte herausgeht und wie seine Außenpolitik einzuordnen ist, weiß
Außenpolitik-Redakteurin Anna Sauerbrey. Lees meerBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Israel seine Unterstützung im
Vorgehen gegen die Atompläne des Iran ausgesprochen. In einer
Regierungserklärung betonte Merz das Recht Israels, seine Existenz und
die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen. Außerdem rechtfertigte er
das US-israelische Vorgehen gegen die iranischen Atompläne. Gleichzeitig
warnte der Kanzler vor einer Eskalation: Der Konflikt dürfe nicht "die
gesamte Region in einen Krieg stürzen". Was der Bundeskanzler außerdem
über die Innenpolitik zu sagen hatte und wie die Opposition auf die Rede
reagierte, erklärt Politikredakteur Ferdinand Otto.Außerdem im Update:
Das Bundeskabinett hat den Haushaltsentwurf 2025 vorgestellt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant demnach einen
Verteidigungsetat von 62,4 Milliarden Euro – zehn Milliarden Euro mehr
als im vergangenen Jahr. Außerdem kündigte Klingbeil an, dass sich die
Neuverschuldung auf insgesamt 81,8 Milliarden Euro belaufen wird.Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat das Verbot des rechtsextremen
Magazins "Compact" aufgehoben. Laut Gericht sind die Aussagen des
Magazins zwar stellenweise verfassungsfeindlich, aber nicht prägend
genug, um ein Verbot zu rechtfertigen. Die ehemalige
Bundesinnenmini… -
Der Gipfel, bei dem alles mit allem zusammenhängt
24 juni 2025 · 12 min
In Den Haag beginnt der Nato-Gipfel. 32 Mitgliedstaaten beraten dort
über die Zukunft des Militärbündnisses. Im Mittelpunkt steht die
geplante, historische Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Auf Druck der
USA sollen die Bündnispartner deutlich mehr Geld in Militär und
Infrastruktur investieren. Doch trotz dieser Einigkeit bleibt die
Unsicherheit groß, ob sich die europäischen Partner weiterhin auf die
USA als Partner verlassen können. Zusätzlich sorgt der US-Angriff auf
den Iran für diplomatische Spannungen und wirft sicherheitspolitisch
brisante Fragen auf: Könnte die Nato in den Konflikt hineingezogen
werden? Und was würde das für Deutschland und die Bundeswehr bedeuten?
Rieke Havertz, internationale Korrespondentin für ZEIT Online mit
Schwerpunkt USA, berichtet im Podcast über die größten Sorgen der Nato
und was ein realistischer Erfolg des Gipfels für Europa wäre. Lees meerFünf Prozent – so viel will Deutschland künftig für Verteidigung
ausgeben, gemessen an der eigenen Wirtschaftsleistung. Darauf haben sich
auch die Nato-Mitgliedsstaaten als neue Zielmarke geeinigt. Mit diesem
Versprechen reist Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zum
Nato-Gipfel in Den Haag an – ein klares Bekenntnis zum Militärbündnis
und zur sicherheitspolitischen Zeitenwende. Doch woher sollen diese rund
220 Milliarden Euro jährlich eigentlich kommen? Neben Geld fehlt es der
Bundeswehr weiterhin an Ausrüstung und vor allem an Personal. Kann das
geplante Wehrdienstgesetz mit einer möglichen Teilwehrpflicht dem
entgegenwirken? Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer
Korrespondent für ZEIT und ZEIT Online. Im Podcast erklärt er, wie
realistisch die Zusagen des Verteidigungsministers an die Nato sind und
welche Probleme Deutschland lösen muss, um sie einzuhalten.Und sonst so? Die Bogong-Motte orientiert sich beim Fliegen an der
Milchstraße.Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? …
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Update: Israel greift Ewin-Gefängnis im Iran an
23 juni 2025 · 10 min
Das israelische Militär hat am Montag erneut die iranische Hauptstadt
Teheran angegriffen – darunter auch das Ewin-Gefängnis, in dem
zahlreiche Oppositionelle inhaftiert sind. Omid Rezaee, Volontär bei
ZEIT ONLINE, ordnet den Angriff im Podcast ein. Lees meerDer iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat sich am Montag mit dem
russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen, um über das weitere
Vorgehen im Krieg mit Israel zu sprechen. Putin hatte den Angriff der
USA auf die Atomanlagen im Iran zuvor verurteilt und sicherte dem Iran
Russlands Unterstützung zu. Über das russisch-iranische Verhältnis
spricht im Podcast der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael
Thumann.Außerdem im Update: Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Kirche in der
syrischen Hauptstadt Damaskus sind mindestens 25 Menschen getötet
worden. Wie sicher Minderheiten unter der Übergangsregierung in Syrien
sind, schätzt Yassin Musharbash ein, der Syrien und die Region für DIE
ZEIT beobachtet.Was noch? Würden Sie das Abi heute noch schaffen?
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Emma Graml
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Abbas Araghtschi: Irans Außenminister droht den USA und sucht das
Gespräch mit PutinIran und China: Zweckgemeinschaft mit Grenzen
Regime im Iran: Welche Optionen hat jetzt der Iran?
Iran: Israel greift Gefängnis für politische Häftlinge in Teheran an
Syrien: Mehrere Tote nach Selbstmordanschlag in Kirche in Syrien
Nahost: Israel: "Regimeziele im Herzen Teherans" angegriffen
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Nach dem Angriff der USA auf den Iran
23 juni 2025 · 13 min
"Kein anderes Militär in der Welt hätte tun können, was wir heute Nacht
getan haben. Nicht mal ansatzweise", sagte US-Präsident Donald Trump
nach dem Angriff auf das iranische Atomprogramm in der Nacht zum
vergangenen Sonntag. Irans wichtigste nukleare Anreicherungsstätten
seien "komplett und total zerstört" worden. Das iranische Regime
bestätigt den Angriff, schweigt aber bislang zum genauen Ausmaß. Es ist
ein Angriff, der die angespannte Lage im Nahen Osten auf eine neue
Eskalationsstufe hebt – mit unklaren Folgen für die Region. Wie ist die
Lage – militärisch, politisch, gesellschaftlich – nach dem US-Angriff?
ZEIT-Redakteur Hauke Friederichs ordnet die militärische Dimension des
US-Schlags ein. Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT, analysiert
die innenpolitischen Folgen für das Regime in Teheran. Wie die iranische
Bevölkerung auf den US-Angriff reagiert, erzählt Omid Rezaee, Volontär
bei ZEIT ONLINE. Und Jan Roß, Politikredakteur der ZEIT, erklärt, wie
man in Israel auf die Entwicklungen blickt. Lees meerMark Rutte ist seit 2024 Nato-Generalsekretär und steht als solcher vor
einer heiklen Aufgabe: Er soll ein Verteidigungsbündnis zusammenhalten,
das zunehmend von innen infrage gestellt wird. Vor allem aus den USA,
dem wichtigsten Bündnispartner, kommt Kritik: Schon unter seiner ersten
Amtszeit bezeichnete US-Präsident Donald Trump die Nato als obsolet und
lässt auch heute keine Gelegenheit aus, das Bündnis zu kritisieren.
Rutte, lange Zeit Premierminister der Niederlande, setzt auf eine
Strategie der Umarmung, selbst gegenüber scharfen Kritikern und Feinden.
Doch wie weit kann er mit dieser Art von Diplomatie gehen? Was für ein
Typ Mensch ist Mark Rutte und was bedeutet sein Führungsstil für die
Zukunft der Nato? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der
ZEIT, erklärt im Podcast, wie Rutte es schafft, Kompromisse zu
verhandeln und was seine Art der Politik für die Zukunft der Nato
bedeutet.Und sonst so? Papst Leo XIV. ist mit Madonna verwandt – ein biss…
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Sonderfolge: Die USA haben den Iran angegriffen
22 juni 2025 · 8 min
Die USA haben in den Konflikt Israels mit dem Iran eingegriffen und in
der Nacht zum Sonntag drei wichtige Atomanlagen im Iran attackiert:
Fordo, Natans und Isfahan. US-Präsident Donald Trump sagte in einer
Ansprache, Irans „entscheidende Anlagen zur Urananreicherung“ seien nach
der Bombardierung durch das US-Militär komplett zerstört worden. Der
Iran müsse sich für den Weg des Friedens entscheiden, sonst drohe dem
Land noch größere Zerstörung. Lees meerIn Israel lobte Premierminister Netanjahu die Angriffe und sprach von
einer „mutigen Entscheidung“ von historischer Tragweite. Nach
Informationen der Nachrichtenagentur Reuters waren am Angriff
Tarnkappenbomber vom Typ B-2 beteiligt. Die Anlage in Fordo, in der Uran
beinahe 100 Meter unter der Erde angereichert wurde, galt als die am
besten gesicherte Atomanlage des Landes. Für israelische Waffen kaum
erreichbar, für amerikanische schon. Doch Trumps Entscheidung wirft
Fragen auf: Warum kam der Angriff so plötzlich, obwohl Trump im
Wahlkampf versprochen hatte, keine neuen Kriege zu führen? Wie reagiert
seine eigene Anhängerschaft aus der MAGA-Bewegung auf den Bruch mit
dieser Linie? Juliane Schäuble, US-Korrespondentin für ZEIT Online,
berichtet im Podcast über die politische Lage in Washington und erklärt,
ob das der Beginn eines längeren Krieges sein könnte.Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Liveblog: Israel-Iran-Krieg
Überblick zum US-Angriff auf Iran: Was über die US-Angriffe auf
iranische Atomanlagen bekannt istEskalation in Nahost: Trump geht "all in"
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Wie Benjamin Netanjahu die Welt sieht
22 juni 2025 · 13 min
Was treibt Israels Premierminister Benjamin Netanjahu zum riskanten
Schlag gegen das iranische Regime und dessen Atomprogramm? Neben
massivem innenpolitischem Druck, niedrigen Zustimmungswerten in Israel
und einem möglichen militärischen Momentum spielen dabei vor allem
Netanjahus Geschichtsinterpretation und sein politisches
Selbstverständnis eine Rolle, sagt Jan Roß, Israelkorrespondent der ZEIT
in Jerusalem. Im Podcast berichtet er, welche historischen
Persönlichkeiten Netanjahus Weltbild prägen und entwirft ein Psychogramm
des national wie international umstrittenen Regierungschefs Israels. Lees meerUS-Präsident Donald Trump hat in den vergangenen Wochen Abschiebungen in
Großstädten in den USA beschleunigt und eine weitere Verschärfung seiner
Politik angekündigt. Auch in New York, einer Stadt, die für ihre
vielfältige Migrationsgeschichte bekannt ist, lösten diese Pläne große
Besorgnis und Proteste aus. ZEIT-Autor Lukas Hermsmeier lebt in New York
und berichtet, wie die Abschiebepolitik der Trump-Regierung die Stadt
verändert und wie sich vor den anstehenden Bürgermeisterwahlen die
Stadtverwaltung positioniert.Und sonst so? Fünf Gramm Tabak und 60 Sekunden Zeit – so lief die
Deutsche Meisterschaft im TabakschnupfenModeration und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Victoria Kempter, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge
Benjamin Netanjahu: Er meint es tödlich ernst
Israels Angriff auf den Iran: Was über den Angriff von Israel bekannt
istIsraels Kriegsziele: "Vorherrschend ist ein Szenario, das man die Villa
im Dschungel nennt"Liveblog: Krieg in Gaza: EU wirft Israel Verstoß gegen
Assoziierungsabkommen in Gaza vorIsrael: Netanjahu weist Korruptionsvorwürfe vor Gericht zurück
Israel vor dem Internationalen Gerichtshof: Dieses Urteil wird
Rechtsgeschichte schreibenChronik der US-Präsidentschaft: Die wichtigsten Entscheidungen Donald
Trumps im ÜberblickUSA: Donald Trump will …
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Spezial: Wenn Frauenkörper zum Kriegsschauplatz werden
21 juni 2025 · 27 min
In Makariw, einem Dorf in der Nähe von Kyjiw, wohnen Oksana Olkhivet und
ihr Mann. Als am 6. März 2022 russische Panzer auf Makariw zurollen,
stehen bald auch Soldaten vor ihrem Haus. Sie vergewaltigen Oksana und
erschießen ihren Mann. Lees meerOksana ist eine von vielen Überlebenden sexualisierter Gewalt im
russischen Krieg gegen die Ukraine. Die ukrainische Staatsanwaltschaft
zählte zuletzt 344 registrierte Fälle. Experten gehen davon aus, dass
auf jede gemeldete Tat zehn nicht gemeldete kommen. Auch Oksana wollte
lange nicht sprechen. Bis eine andere Überlebende nach Makariw kommt:
Irina Dowgan. Irina gründete Sema Ukraine, eine Organisation für Opfer
und Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt. Auf Druck dieser
Organisation hin verabschiedete die Ukraine im Dezember 2024 ein
weltweit einzigartiges Gesetz, das die sexualisierte Gewalt im Krieg
anerkennt und Reparationen für Überlebende verspricht.In diesem Was jetzt?-Spezial erzählen Sarah Ulrich und Helena Schmidt
die Geschichte von Oksana und ihrem Kampf um Anerkennung.Recherche & Skript: Sarah Ulrich
Moderation & Skript: Helena Schmidt
Redaktion: Jannis Carmesin
Sounddesign: Markus Gläser
Alle Spezialfolgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Krieg in der Ukraine: Die unsichtbare Front
Diese Recherche wurde von der Initiative Women on the Ground: Reporting
from Ukraine’s Unseen Frontline der International Women’s Media
Foundation in Zusammenarbeit mit der Howard G. Buffet Foundation
unterstützt.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Sind die CSDs in Gefahr?
21 juni 2025 · 11 min
Der Christopher Street Day in Eberswalde wird dieses Jahr von einem
mutmaßlich rechtsextremen Angriff überschattet. Im knapp zwanzig
Kilometer entfernten Bad Freienwalde hat am vergangenen Sonntag eine
Gruppe von zehn bis fünfzehn Personen eine Veranstaltung des Bündnisses
"Bad Freienwalde ist bunt" auf dem Marktplatz angegriffen. Vier
Teilnehmende wurden leicht verletzt. Außerdem darf das
Regenbogen-Netzwerk der Bundestagsverwaltung nicht mehr am CSD
teilnehmen. Grund dafür: die Neutralitätspflicht der Staatsbeamten. Ob
CSDs in diesem Jahr vor dem Hintergrund rechter Angriffe noch stärker
von der Polizei geschützt werden müssen, beantwortet Valerie Schönian,
Autorin der ZEIT im Leipziger Büro, im Podcast. Lees meerIm Iran galt ein Sturz des Regimes lange als unvorstellbar. Seit dem
Angriff Israels auf den Iran scheint das Unmögliche nicht mehr so
abwegig. Dennoch bleibt die Frage, was nach einem Umsturz mit dem Land
passieren würde. Trotz strenger Unterdrückung existiert im Iran eine
Opposition. Allerdings ist diese zersplittert, unorganisiert und von
gegenseitigem Misstrauen geprägt. ZEIT-ONLINE-Redakteur Omid Rezaee,
erläutert, aus welchen unterschiedlichen Gruppierungen die Opposition
besteht, was sie von der aktuellen Regierung fordern und wie sie sich
zum Krieg mit Israel positionieren.Und sonst so: Ein Rentner und sein Auto auf der Spanischen Treppe
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Bad Freienwalde: "Wer will denn wen jetzt verurteilen und wofür?"
Christopher Street Day: CSD-Veranstalter warnen vor rechter Gewalt und
AngstChristopher Street Day: CSD in Eberswalde unter erhöhtem Polizeischutz
Neutralitätspflicht: Wer ist hier bitte nicht neutral?
Iranische Opposition: Wer auf das Ende des Regimes setzt
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Update: Formiert sich unter den Republikanern Widerstand gegen Trump?
20 juni 2025 · 10 min
Innerhalb der nächsten zwei Wochen möchte US-Präsident Donald Trump
entscheiden, ob die USA in den Krieg zwischen dem Iran und Israel
eingreifen sollen. Wie ernst man seine Ankündigung nehmen kann, ob sich
innerhalb der Republikaner ein Widerstand gegen den Präsidenten formiert
und was ein Eingreifen der USA sowohl für den Iran als auch für Trump
bedeuten würde, analysiert ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble. Lees meerAuf Trumps Entscheidung will Europa währenddessen nicht warten. In Genf
haben sich heute Außenminister Johann Wadephul, seine Kollegen aus
Frankreich und Großbritannien und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas
gemeinsam mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi getroffen.Was noch? Gegen steigende Freibadpreise: ein Schwimmbad für die
Nachbarschaft im Garten.Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Miriam Mair
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Israel-Iran-Krieg: Donald Trump will binnen zwei Wochen über
Kriegseintritt entscheiden"OK, America?" / Israel-Iran-Krieg: Die MAGA-Ideologen wollen keinen
KriegAtomprogramm: Wadephul und europäische Kollegen treffen iranischen
AußenministerMaskenbeschaffung durch Jens Spahn: Bundesgesundheitsministerin will
Maskenbericht über Spahn vorlegenJens Spahn: Die Selbstermächtigung des Jens Spahn
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Am Verhandlungstisch: EU-Minister treffen den iranischen Außenminister
20 juni 2025 · 11 min
In Genf will sich am heutigen Freitag Außenminister Johann Wadephul
(CDU) zusammen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich und Großbritannien
mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi treffen. Viel ist über
das geplante Treffen nicht bekannt, laut den Nachrichtenagenturen dpa
und Reuters werden sich die Außenminister der drei EU-Staaten zunächst
mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas abstimmen. Danach soll das
Gespräch mit Außenminister Araghtschi folgen. Die Gespräche sollen vor
allem ein Ziel haben: Der Iran muss garantieren, sein Atomprogramm nur
für zivile Zwecke zu nutzen. Doch wie viel Einfluss haben die Europäer
überhaupt noch im Nahen Osten? Matthias Naß ist internationaler
Korrespondent bei der ZEIT und spricht im Podcast über Chancen und
Herausforderungen dieses Vorstoßes. Lees meerErfolgreich werden kann auf TikTok theoretisch jede und jeder. Wer heute
ein Video hochlädt, kann schon morgen berühmt sein. Geld verdient hat
man mit einem viralen Video aber noch nicht automatisch. Haben
Influencer bisher vor allem von Werbepartnerschaften profitiert, so hat
TikTok engagierten Nutzerinnen und Nutzern inzwischen eine weitere
Möglichkeit eröffnet – zumindest theoretisch. Denn die Plattform hat ein
Belohnungsprogramm eingeführt. Mehrere Tausend Euro, gaukelt TikTok den
Usern vor, seien auf diese Weise in wenigen Wochen möglich. Doch wegen
angeblicher Sicherheitsprobleme wird das Geld häufig nicht
ausgeschüttet. Johanna Jürgens, Wirtschaftsredakteurin bei der ZEIT, hat
recherchiert, ob dahinter ein System steckt.Und sonst so? Seekuh-Alarm
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Constanze Kainz, Sophia Boddenberg
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Liveblog: Israel-Iran-Krieg
Johanna Jürgens: Monetarisierung auf TikTok
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Update: Wie die Urananreicherung im Iran funktioniert
19 juni 2025 · 10 min
In der Nacht zum Donnerstag hat die israelische Armee erneut Atomanlagen
im Iran angegriffen. Unter der Begründung, das iranische Regime an der
Entwicklung einer Nuklearwaffe hindern zu wollen, attackiert Israel den
Iran seit dem 13. Juni. Das iranische Regime gibt an, mit seinem
Atomprogramm zivile Zwecke zu verfolgen. Zentral für ein
Kernwaffenprojekt wäre die Anreicherung von spaltbarem Material,
beispielsweise Uran. Doch wie kann man das chemische, radioaktive
Element anreichern – und wie viel Prozent Anreicherung wäre für eine
Atombombe vonnöten? Wie die iranischen Anreicherungs-Anlagen gesichert
sind und was es bräuchte, um sie zu zerstören, erklärt der ZEIT
Wissen-Redakteur Stefan Schmitt im Podcast. Lees meerBei einem iranischen Raketenangriff am Donnerstagmorgen ist das
israelische Soroka-Krankenhaus getroffen worden. Nach Angaben des
Krankenhauses wurde das Gebäude teils stark beschädigt, mehr als 65
Menschen wurden dabei verletzt. Das iranische Regime rechtfertigte den
Angriff mit der Behauptung, Israel habe das Krankenhaus militärisch
genutzt. Israels Militär wies dies zurück. Israels Verteidigungsminister
Israel Katz machte das iranische Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei für
die Attacke verantwortlich: Chamenei dürfe nicht “weiter existieren”, so
Katz. Gleichzeitig griff Israel in der Nacht Geflüchtetenunterkünfte im
Gazastreifen an, 69 Menschen sollen dabei getötet worden sein.Außerdem im Update: Der ehemalige Ministerpräsident Thüringens, Bodo
Ramelow, hat damit gedroht, die Partei “Die Linke” zu verlassen. Grund
dafür sei der Linken-Landesparteitag am vergangenen Wochenende: Dort kam
mehrmals die Forderung nach einem Kurswechsel der Partei auf. Außerdem
wurde die bisherige Parteispitze ausgewechselt.Was noch? Drehbuch für 195.000 Euro versteigert.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Emma Graml, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Atomanl…
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Teheran steht still
19 juni 2025 · 13 min
Nach dem israelischen Angriff auf iranische Ziele hat sich die
Sicherheitslage im Nahen Osten verschärft. Laut israelischen Angaben
richtete sich der Luftschlag gegen militärische Einrichtungen des
iranischen Atomprogramms. Aber auch in der iranischen
Hauptstadt Teheran gab es Berichten zufolge schwere Explosionen. Das
israelische Militär rief iranische Zivilisten dazu auf, Teile Teherans
zu verlassen. Die Lage verunsichert viele Menschen im Iran, während
vereinzelte Bewohner aus Teheran erstmals offene Konsequenzen für die
Führung des Landes fordern. Ob die Proteste zu einem Regimewechsel
führen könnten, ordnet Lea Frehse, Nahost-Korrespondentin der
ZEIT, ein. Lees meerLaut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov
sprechen sich über 70 Prozent der Deutschen für ein Mindestalter beim
Zugang zu sozialen Medien aus. Die größte Zustimmung kommt dabei von 35-
bis 44-Jährigen. Während der Deutsche Lehrerverband eine gesetzliche
Regelung ablehnt, fordert Bundesbildungsministerin Karin Prien eine
verbindliche Altersüberprüfung, um Kinder besser zu schützen. Bislang
fehlen jedoch verlässliche Kontrollmechanismen, um das Mindestalter
durchzusetzen. Was die Vor- und Nachteile einer Altersgrenze sind,
analysiert Rita Lauter, Podcast-Host des Nachrichtenpodcasts "Was
jetzt?" von ZEIT ONLINE.Und sonst so? Ein Haus per Losverfahren
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Liveblog: Israel-Iran-Krieg: Israelische Armee meldet erneute
Luftangriffe auf TeheranLage im Iran: Der Krieg beginnt nicht mit der ersten Bombe
Nahostüberblick am Morgen: Iran meldet Einsatz von Hyperschallraketen,
Explosionen in TeheranLage im Iran: Im Iran toben gerade zwei Kriege
Iran: Die Risiken mit dem Ajatollah – und die ohne ihn
Social-Media-Verbot in Australien: Ein Zaun um den Ozean
Debatte über …
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Update: Bund und Länder feilschen um den Wirtschaftsbooster
18 juni 2025 · 10 min
Beim Bund-Länder-Gipfel beraten die Ministerpräsidenten seit dem Morgen
gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über ein
Wirtschaftspaket. Bereits am Anfang des Monats hatte das Bundeskabinett
einen "Wirtschaftsbooster" beschlossen. Um das Wachstum nach
dreijähriger Rezession wieder anzukurbeln, plant die Koalition aus SPD
und CDU unter anderem, die Mehrwertsteuer in der Gastronomie abzusenken
und die Pendlerpauschale zu erhöhen. Weil das milliardenschwere Paket
besonders die Haushalte der Länder und Kommunen belasten wird, weigern
sich diese bislang, dem Plan zuzustimmen. Sie fordern stattdessen, dass
die Kosten vom Bund getragen werden sollen. Ob sich Bund und Länder
dennoch einigen können und was von der Ministerpräsidentenkonferenz zu
erwarten ist, weiß Politikredakteur Ferdinand Otto. Lees meerDas Bundeskabinett hat ein Gesetz zur Ankurbelung des Wohnungsbaus
verabschiedet. Laut der Bauministerin Verena Hubertz soll der sogenannte
“Bauturbo” den Kommunen ermöglichen, die Genehmigungsverfahren auf zwei
Monate zu verkürzen. Dadurch soll schneller gebaut und nachverdichtet
werden. Um Baukosten zu sparen, soll das Gesetz auch serielles Bauen
fördern. Außerdem soll der Umwandlungsschutz verlängert werden, um den
Bestand an Mietwohnungen zu schützen. Ziel sei einfaches und
entbürokratisiertes Bauen, ohne auf Kosten der Menschen oder des Klimas
zu sparen, so Hubertz. In den letzten Jahren hatten hohe Zinsen und
teure Baumaterialien den Wohnungsbau gehemmt, seit April gibt es wieder
mehr Baugenehmigungen, allerdings nur für den Bau von
Einfamilienhäusern.Außerdem im Update:
Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat das iranische Regime zur
bedingungslosen Kapitulation aufgerufen. Auf der Plattform Truth Social
gab er an, zu wissen, wo sich der oberste iranische Führer Ajatollah Ali
Chamenei verstecke. Wie realistisch Trumps Drohungen sind, erklärt Rieke
Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT.Was noch? Zum ersten Mal ist ein Comic Sachbuch des Jah…
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Die Grenzen des Völkerrechts
18 juni 2025 · 11 min
Nach dem israelischen Angriff auf den Iran hat Teheran mit
Gegenangriffen auf israelische Städte reagiert. Die deutsche
Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz zeigt Verständnis für
Israels Handeln und verweist auf das Selbstverteidigungsrecht.
Völkerrechtlich ist die Lage umstritten. Zwar erlaubt die UN-Charta
Selbstverteidigung bei unmittelbarer Bedrohung, jedoch sehen viele
Völkerrechtler im israelischen Vorgehen keinen rechtmäßigen
Verteidigungsschlag, sondern einen völkerrechtswidrigen
Präventivangriff. Was das Völkerrecht dazu sagt und ob es reformiert
werden müsste, analysiert Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im
Politikressort der ZEIT. Lees meerIn Deutschland herrschte im Frühjahr 2025 eine starke Trockenheit. Eine
neue Studie im Auftrag des Naturschutzbundes BUND zeigt, dass in etwa
der Hälfte der deutschen Landkreise sogenannter Grundwasserstress
besteht. Besonders betroffen sind demnach Regionen in Brandenburg,
Niedersachsen, Ost- und Norddeutschland sowie entlang des Oberrheins.
Als Hauptursachen werden in dem Bericht neben klimatischen Veränderungen
vor allem Grundwasserentnahmen durch Industrie, Bergbau und
Landwirtschaft genannt. Claudia Vallentin, Redakteurin im Wissensressort
von ZEIT ONLINE, ordnet die Studienergebnisse ein und erklärt, was getan
werden kann, um eine Wasserversorgung langfristig zu sichern.Und sonst so? Wenn Arbeitsräume zu Schlafräumen für Wohnungslose werden.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Liveblog: Israel-Iran-Krieg: Israelische Luftwaffe greift Ziele im
Westen des Iran anIrans Gegenangriff: Schlafen, aber mit offenen Augen
Friedrich Merz: Was von der Kritik des Kanzlers an Israel bleibt
Krieg in Nahost: Klingbeil betont Selbstverteidigungsrecht Israels
Humanitäre Krise im Gazastreifen: "Das ist die Definition eines
militärischen Desaster… -
Update: G7 – Der Gipfel der Überraschungen
17 juni 2025 · 12 min
US-Präsident Donald Trump hat den G7-Gipfel in Kanada vorzeitig
verlassen. Seine Sprecherin sagte, das hänge mit den "Ereignissen im
Nahen Osten" zusammen. Vor Trumps Abreise haben sich die G7-Staats- und
Regierungschefs allerdings noch überraschend auf eine gemeinsame
Erklärung zum Krieg zwischen dem Iran und Israel geeinigt. In dem
Statement rufen sie zu einer Deeskalation im Nahen Osten auf. Zudem wird
Israels Recht auf Selbstverteidigung unterstrichen und erklärt, dass der
Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangen dürfe. Eigentlich
hätte Trump mit den Staats- und Regierungschefs der G7 bis zum
Dienstagabend an dem Gipfel im kanadischen Kananaskis teilnehmen
sollen. ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau ist mit in Kanada und ordnet
die Geschehnisse des ersten Tags des G7-Gipfels ein. Lees meerAuch in der vergangenen Nacht hat Russland die Ukraine angegriffen. In
der Hauptstadt Kyjiw sind nach Behördenangaben mindestens 14 Menschen
bei einem russischen Luftangriff getötet worden. Außerdem seien 114
schwer verletzt worden. Neun Stunden habe der Angriff gedauert, heißt in
weiter von ukrainischer Seite. Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb auf
X von "einem der schrecklichsten Angriffe auf Kyjiw". Vitali Klitschko,
der Bürgermeister von Kyjiw, rief für den 18. Juni einen Trauertag
aus. Wie unterscheidet sich der russische Angriff der vergangenen Nacht
von den vorherigen? Und wie geht es den Menschen in der Ukraine? Darüber
berichtet die Ukraine-Korrespondentin der ZEIT Olivia Kortas.Was noch? Das goldene Trump-Phone.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Mira Schrems, Sönke Matschurek
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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G7-Gipfel: Die G7 und ihr neuer Klassensprecher
Israel und Iran: US-Präsident verlässt G7-Gipfel vorzeitig
G7-Gipfel in Kanada
Krieg in der Ukraine: Mindestens 14 Tote bei russischen Luftangriffen
auf KyjiwLiveblog: Russischer Angriffskrieg g…
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Minnesota: Wie das politische Klima in den USA weiter eskaliert
17 juni 2025 · 12 min
Am vergangenen Samstag hat im US-Bundesstaat Minnesota ein Mann auf
mehrere Politiker der Demokratischen Partei geschossen: Die Abgeordnete
Melissa Hortman und ihr Ehemann wurden in ihrem Haus getötet. Bei State
Senator John Hoffman und seiner Frau gibt es Hoffnung, dass sie
überleben. Nach Angaben der Ermittler soll der Täter ein christlicher
Nationalist gewesen sein. Im Auto des Mannes wurde eine Liste mit
insgesamt rund 70 weiteren Zielen gefunden – darunter demokratische
Politikerinnen und Politiker sowie die Namen von Ärzten und
Aktivistinnen, die sich für Abtreibungsrechte einsetzen. Rieke Havertz,
internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE mit Schwerpunkt USA,
erklärt im Podcast, wieso das nicht die letzte Gewalttat gewesen sein
könnte. Lees meerNach den israelischen Luftangriffen auf iranische Nuklearanlagen und
mutmaßliche Kommandozentralen steht die Beziehung zwischen Jerusalem und
Washington, D. C. auf dem Prüfstand. Noch in der Nacht hieß es aus
Washington, Israel habe eigenmächtig gehandelt – nur Stunden später
lobte Donald Trump die Angriffe als "exzellent". Offiziell begründet
Israel den Einsatz mit geheimen iranischen Atomwaffenplänen. Wie viel
wussten die US-Geheimdienste im Vorfeld wirklich? Und wie eng war Trump
tatsächlich in die Pläne Netanjahus eingebunden? Holger Stark leitet das
Investigativ-Ressort der ZEIT und ZEIT ONLINE und hat in Berlin,
Washington und Tel Aviv recherchiert. Im Podcast erklärt er, wie viel
die USA vorab über den Angriff auf den Iran wussten und was der
israelische Alleingang für das Verhältnis der beiden Staaten bedeutet.Und sonst so? Barbie und KI – wenn die Puppe plötzlich antwortet
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Mounia Meiborg, Ole Pflüger, Elise Landschek
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Attentat in Minnesota: Eine neue Eskalationsstufe der rechten Gewalt
Proteste in Los Ang…
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Update: Wie umstritten ist Israels Angriff auf den Iran in der Bevölkerung?
16 juni 2025 · 11 min
Auch am vierten Tag der Auseinandersetzung zwischen Israel und dem Iran
scheint kein Ende der Eskalation in Sicht zu sein. Nach Angaben des
iranischen Regimes sollen seit Freitag mehr als 220 Menschen bei
israelischen Angriffen getötet worden sein, darunter hochrangiges
Personal aus Militär und Geheimdienst. Israel meldete mindestens 24 Tote
durch iranische Raketenangriffe. Laut der israelischen Regierung sollen
die Angriffe die Islamische Republik daran hindern, Atomwaffen zu
entwickeln. Der Angriff soll voraussichtlich mehrere Wochen dauern. Wie
der Angriff in der israelischen Bevölkerung wahrgenommen wird und was
die Situation für den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu
bedeutet, weiß Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke. Lees meerIn Kanada beginnt heute der G7-Gipfel. Beim Treffen der sieben führenden
Industrienationen soll es unter anderem um den Handelsstreit mit den USA
sowie um die Kriege in der Ukraine und Nahost gehen. Für Bundeskanzler
Friedrich Merz (CDU) ist es der erste Gipfel: "Das wichtigste Ziel wird
sein: Die sieben größten Industrienationen der Welt sind sich einig, und
sie sind handlungsfähig", sagte er vor seinem Abflug in Berlin. Seit dem
Amtsantritt des US-Präsidenten Donald Trump gibt es große Differenzen
zwischen den USA und den restlichen G7-Ländern. Sein Hang zu
Alleingängen und unerwarteten Vorstößen wird die Beratungen erschweren.
Politikredakteurin Mariam Lau ist beim Gipfeltreffen und erklärt, was
von dem G7-Gipfel zu erwarten ist.Außerdem im Update:
Nach einer zweitägigen Flucht ist der mutmaßliche Attentäter von
Minnesota in den USA festgenommen worden. Der Verdächtige soll am
Samstag die führende Demokratin im Repräsentantenhaus von Minnesota,
Melissa Hortman, und ihren Ehemann erschossen haben. Er soll außerdem
weitere Anschläge auf 70 Politiker geplant haben.Was noch? Mann setzt sich auf Van-Gogh-Stuhl.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Mounia Meiborg, Ole Pflüger, Elise Landschek
Mitarbeit: Emma Gr…
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So blicken die arabischen Staaten auf den Krieg
16 juni 2025 · 13 min
Nach dem israelischen Angriff auf iranische Nuklearanlagen und
Militärführung zeigen sich viele arabische Staaten alarmiert und üben
Kritik an Israel. Darunter auch enge westliche Partner wie
Saudi-Arabien, Jordanien und die Vereinigten Arabischen Emirate. In
Jordanien wurden iranische Drohnen, die in den Luftraum des Landes
eindrangen, von der Luftabwehr abgefangen. Saudi-Arabien nennt das
Vorgehen Israels eine "klare Verletzung des Völkerrechts". Auch Ägypten,
der Oman und der Libanon warnen vor einer regionalen Eskalation.
Im Jemen drohten die Huthi-Milizen mit Konsequenzen. Hans-Jakob
Schindler, Experte für Sicherheit und Terrorismus, analysiert die Sorgen
und Hoffnungen aus dem Nahen Osten. Lees meerAuf Westafrikas größter Mülldeponie in Mbeubeuss, am Rand der
senegalesischen Hauptstadt Dakar, leben und arbeiten Tausende Menschen
aus verschiedenen afrikanischen Ländern unter prekären Bedingungen. Sie
sammeln und verkaufen wiederverwertbare Materialien wie Kupfer,
Aluminium oder Plastik. Die Deponie ist zugleich ein zentraler
Ausgangspunkt für die gefährliche Fluchtroute über den Atlantik.
Aufgrund strengerer Kontrollen entlang der Mittelmeerroute nimmt die
Zahl der Migranten, die den Atlantikweg wählen, zu. Der Fotograf
Stefanos Paikos hat Mbeubeuss besucht und dokumentiert. Im Podcast
ordnet er ein, warum dieser Ort zum Startpunkt für die Flucht nach
Europa geworden ist.Und sonst so: Becherdiebstahl bei Karls
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Israels Angriff auf Iran: Eine Attacke mit weitreichenden Folgen
Naher Osten: So reagieren die arabischen Staaten auf Israels Angriffe
Lage in Israel: "Wir müssen da jetzt durch"
Israelischer Angriff auf Iran: Sie brauchen die Eskalation
Huthi-Miliz: Eine sehr eingeschränkte Kapitulation
Mülldeponie in Mbeubeuss: Die Schatzsucher
Asylwende: Wer kommt und wer bleibt
F…
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Wie Menschen in Israel und Iran die Eskalation erleben
15 juni 2025 · 14 min
In der Nacht auf Freitag bombardierten Kampfflugzeuge nach Angaben der
israelischen Armee zunächst Ziele in Teheran, mehrere Militärstützpunkte
und Atomanlagen. Als Vergeltung feuerte der Iran zahlreiche Drohnen und
Raketen auf Israel ab. Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran ist
weiter eskaliert. Wie haben die Menschen in Israel und im Iran die
letzten Tage erlebt? Kerstin Kohlenberg, Redakteurin im Ressort Dossier
der ZEIT, war in Tel Aviv und verbrachte die Nacht von Freitag auf
Samstag im Schutzraum. Im Podcast berichtet sie, wie die Menschen in
Israel mit der Bedrohung umgehen. Wie es den Menschen im Iran geht, weiß
die Nahostkorrespondentin der ZEIT, Lea Frehse. Lees meerDie Union hatte im Wahlkampf eine Migrationswende versprochen. Direkt
nach seinem Amtsantritt Anfang Mai ordnete Innenminister Alexander
Dobrindt (CSU) strengere Grenzkontrollen an und ließ Asylsuchende aus
sicheren Drittstaaten an der Grenze zurückweisen – gestützt auf das
Dublin-System, aber unter wachsendem juristischen Druck. Gleichzeitig
stockt die europäische Einigung: Verteilungsmechanismen,
Außengrenzschutz, gemeinsame Verfahren – Themen, die seit Jahren
diskutiert, aber kaum konsequent umgesetzt werden. Statt gemeinsamer
Lösungen dominieren nationale Alleingänge. Dabei bleibt die Lage
dramatisch: Mehr als 30.000 Menschen sind laut IOM seit 2014 im
Mittelmeer gestorben oder verschwunden. Und an den Außengrenzen setzen
Länder wie Italien und Griechenland weiter auf Frontex oder auf Deals
mit Drittstaaten. Wie also lässt sich Migration steuern? Heinrich Wefing
leitet das Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt er, wie sinnvoll
der Weg der aktuellen Bundesregierung ist und wie eine gemeinsame
europäische Migrationspolitik aussehen könnte.Und sonst so? Pizza-Alarm rund ums Pentagon vor Israels Großangriff
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Victoria Susann Kempter, Konstantin Hadži-Vuković
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Weiter…
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Spezial: Nour will die erste Neurochirurgin Gazas werden
14 juni 2025 · 37 min
Nour Nofal ist 23 Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in Gizan
an-Najar, einer ruhigen Wohngegend von Chan Junis im Gazastreifen. Sie
studiert Medizin und hat einen Traum: sie möchte die erste
Neurochirurgin Gazas werden. Als im Oktober 2023 der Krieg ausbricht,
muss sie mit ihrer Familie fliehen - und ihr Studium erstmal für lange
Zeit unterbrechen. Nour ist verzweifelt, aber inmitten des Kriegs findet
sie einen Weg, um ihrem Ziel ein Stück näher zu kommen. Lees meerIn dieser Spezialfolge von Was jetzt? erzählen Hanna Israel und Pia
Rauschenberger die Geschichte von Nour Nofal und ihrem Traum Ärztin zu
werden.Redaktion: Constanze Kainz, Jannis Carmesin, Mounia Meiborg
Produktion: Markus Gläser, Pia Rauschenberger
Alle Spezial-Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Netanjahu braucht die Eskalation
14 juni 2025 · 13 min
Israels Alleingang gegen den Iran sorgt weltweit für Besorgnis über eine
mögliche Eskalation im Nahen Osten. Trotz unterschiedlicher Ursachen
verbindet die vielen Weltkrisen gerade ein Muster: Autoritäre Führer
nutzen permanente Eskalation, um von eigenem Versagen abzulenken,
analysiert Nils Marquardt, Redakteur aus dem Politischen Feuilleton von
ZEIT ONLINE. Er erklärt außerdem, warum Donald Trump eigentlich kein
Interesse an einem neuen großen Krieg haben kann. Lees meerDie Bundesregierung will, dass gesetzlich Versicherte künftig für
Facharzttermine immer eine Überweisung vom Hausarzt benötigen. Ziel ist
es, Arztbesuche besser zu steuern und Kosten zu sparen. Experten sehen
das Vorhaben kritisch, da viele Hausärzte bereits jetzt überlastet sind.
Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, spricht im
Podcast über mögliche Alternativen.Und sonst so? Fleißiger Blitzer in England.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
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Liveblog: Israel-Iran-Konflikt: Israel startet zweiten Großangriff auf
den IranIsraels Angriff auf den Iran: Was über den Angriff von Israel bekannt
istKonflikte: Iran wertet Israels Angriff als Kriegserklärung
Israel und Iran: Spielt Netanjahu nur mit der Eskalation?
Israels Angriff: Donald Trump will diese Eskalation nicht
Primärarztsystem: Holy Hausarzt
Krankenkassen: Gesetzlich versichert? Da haben wir gerade nichts frei
Gesundheitsversorgung: Immer erst zum Hausarzt? Unrealistisch!
Ärztemangel: Viele Hausärzte wollen aufhören
Ärztemangel auf dem Land: Hier tut’s weh
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Update: Was Israels Angriff für den Nahen Osten verändert
13 juni 2025 · 11 min
In der vergangenen Nacht hat Israel in einem groß angelegten Luftangriff
den Iran bombardiert. Die Ziele der israelischen Regierung waren nach
eigenen Angaben iranische Militärstützpunkte und Atomanlagen. Laut
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu sei der Angriff ein
Präventivschlag gegen die Nuklearpläne des iranischen Regimes, um
Israels "Überleben zu sichern". Denn der Iran verfüge über ausreichend
Uran, um fünfzehn Atombomben zu bauen. Deshalb sei der Angriff auch nur
der "Eröffnungsschlag" der mehrtägigen Operation "Rising Lion". Der Iran
stuft den israelischen Großangriff als "Kriegserklärung" ein. Als
Reaktion auf den Angriff hat Israel weltweit alle Botschaften und
Konsulate geschlossen. Sowohl die EU als auch US-Präsident Donald Trump
rufen zu Diplomatie und Deeskalation auf. Jan Roß berichtet für die ZEIT
aus Israel und ordnet im Podcast ein, welche Folgen der Angriff für die
Stabilität der Region haben wird, wie sich die Machtordnung verschieben
könnte und warum Israel eine iranische Atombombe so sehr fürchtet. Lees meerIn Nizza endet heute Abend die UN-Ozeankonferenz. Eine Woche
diskutierten Politiker, Wissenschaftlerinnen und Aktivisten darüber, wie
die Meere besser vor den Bedrohungen des Klimawandels geschützt werden
können. Das große Ziel der Konferenz war auch die Ratifizierung des
zentralen Abkommens zum Schutz der internationalen Gewässer.
Frankreich-Reporterin Annika Joeres analysiert, auf welche Beschlüsse
sich endgültig geeinigt wurde, wie es um das Hochsee-Abkommen steht und
welches Signal die Konferenz für die Zukunft gibt.Außerdem im Update: Ein Berufungsgericht spricht US-Präsident Donald
Trump doch wieder die Kontrolle über die nach Los Angeles entsandten
Nationalgardisten zu. Zuvor hatte ein Gericht in San Francisco das
Gegenteil verkündet und Trumps Einsatz der Nationalgarde als illegal und
Verletzung der Gewaltenteilung eingestuft.Was noch? Erfolglos im Nahverkehr, dafür aber vielleicht bei der
Tram-WM?Moderation und Produktion: Eri…
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Neue Details zu Spahns Maskendeals
13 juni 2025 · 13 min
Wegen seiner Rolle bei den Maskendeals zu Beginn der Coronapandemie
gerät der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zunehmend in
die Kritik. Täglich dringen neue Details aus einem geheimen
Untersuchungsbericht des Gesundheitsministeriums an die Öffentlichkeit.
In Auftrag gegeben hatte den Untersuchungsbericht Spahns Nachfolger Karl
Lauterbach (SPD). Doch obwohl der Bericht seit Langem vorliegt, hält
die amtierende Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) das Schriftstück
bislang unter Verschluss. Im Podcast erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur
Ingo Malcher, welche Fehler Spahn vorgeworfen werden und wie gefährlich
der Bericht für ihn werden könnte. Lees meerDer frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat vor Gericht
bestritten, nach seiner Wahlniederlage einen Putsch geplant zu haben.
2022 hatte er die Präsidentschaftswahl gegen seinen Nachfolger Luiz
Inácio Lula da Silva verloren. Kurz nach dessen Amtsantritt stürmten
Anhänger von Jair Bolsonaros in der Hauptstadt Brasília den Kongress,
das oberste Gericht und den Präsidentenpalast. Dem Ex-Präsidenten wird
vorgeworfen, einen vom Militär unterstützten Staatsstreich geplant und
von einem Mordkomplott gegen Lula da Silva gewusst zu haben. Alexander
Kauschanski ist Politikredakteur der ZEIT und kennt die Details der
Anklage. Im Podcast spricht er über die ersten Prozesstage und die
Stimmung im Land.Und sonst so? Die glücklichsten Deutschen leben in Kassel.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sönke Matschurek, Celine Yasemin Rolle
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Spahn: Er wird die Maskendeals nicht los
Jens Spahn: Der Unvermeidliche
Karl Lauterbach: "Die Widerstände werden gigantisch sein"
Nina Warken: Warum Nina Warken?
Bolsonaro: Jair Bolsonaro bestreitet vor Gericht Umsturzpläne
Brasilien: Lula gewinnt Präsidentschaftswahl
Brasilien: Jair Bolsonaro bestreitet vor Gericht Umsturzpläne
Sie wol…
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Update: Warum Israel den Iran angreifen könnte
12 juni 2025 · 10 min
Wegen wachsender Spannungen zwischen Israel und dem Iran ziehen die USA
Personal und Angehörige von Diplomaten sowie Soldaten aus Irans
Nachbarland Irak, aus Bahrain und Kuwait ab. US-Präsident Donald Trump
sprach von einer "gefährlichen Lage" in der Region. Medienberichten
zufolge besteht die Sorge vor einem möglichen israelischen Angriff auf
den Iran. Der Iran warnte seinerseits ebenfalls vor einer Eskalation und
drohte mit Angriffen auf geheime israelische Atomanlagen. Zeitgleich
gehen die Verhandlungen zum Atomstreit zwischen den USA und dem Iran
weiter. Steffi Hentschke ist Nahostkorrespondentin der ZEIT. Im Podcast
ordnet sie ein, wie konkret die Bedrohungslage derzeit ist. Lees meerBei Handelsgesprächen in London haben sich die USA und China auf eine
vorläufige Einigung im Zollstreit verständigt. US-Präsident Donald Trump
sprach von einem Durchbruch: China habe zugesagt, weiterhin Seltene
Erden und Magnete zu exportieren. Im Gegenzug wollen die USA chinesische
Studierende nicht länger von amerikanischen Universitäten ausschließen.
Teil der Einigung ist auch eine Reduzierung der gegenseitigen Zölle: Die
USA wollen künftig 55 Prozent auf chinesische Importe erheben, China
plant einen Satz von 10 Prozent auf US-Waren. Thomas Fischermann aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert die Vereinbarung.Außerdem im Update: Unter dem Motto "Global March to Gaza" wollen rund
4.000 Menschen an die ägyptische Grenze des Gazastreifens marschieren.
Ziel der Aktion ist es, einen humanitären Korridor nach Gaza zu fordern.
Eine Genehmigung der ägyptischen Behörden steht noch aus. Israels
Verteidigungsminister Israel Katz fordert Ägypten auf, die Aktivisten
nicht in den Gazastreifen zu lassen.Was noch? Initiative holt 110 Schwarzfahrer aus dem Gefängnis
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Liveblog: Krieg in Gaza: USA…
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"Friedensmanifest": Sucht die SPD den Kuschelkurs mit Russland?
12 juni 2025 · 13 min
Führende Politiker und Politikerinnen der SPD haben in einem Manifest
zur deutschen Außenpolitik gefordert, dass sich die Beziehungen zu
Russland entspannen sollen. Dafür sollen direkte Gespräche mit der
russischen Regierung geführt werden. In dem ZEIT ONLINE vorliegenden
Papier wenden sich Politiker wie der frühere Vorsitzende der
SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich und der ehemalige Parteichef
Norbert Walter-Borjans auch gegen die Stationierung neuer
US-Mittelstreckenraketen in Deutschland. In dem Manifest heißt es: "Die
SPD muss Teil der Friedensbewegung bleiben." Wie viel Anklang findet die
geforderte Annäherung an Russland in der SPD? Und wie viel Sprengstoff
steckt in dem Manifest? Das ordnet die ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin
Eva Ricarda Lautsch im Podcast ein. Lees meerDie Einwanderungsbehörde ICE hat in den USA in den vergangenen Wochen
täglich etwa 2000 Migranten festgenommen. Allerdings besteht etwa ein
Fünftel der gesamten Arbeitskräfte in den USA aus Einwanderinnen und
Einwanderern. Bereits im Wahlkampf hatte US-Präsident Donald Trump
angekündigt, hart gegen irreguläre Migration vorgehen zu wollen. Trump
argumentiert, dass Migrantinnen und Migranten gebürtigen US-Amerikanern
Jobs wegnehmen würden. Trump will nicht nur die irreguläre Migration
bekämpfen, sondern auch für eine starke Einschränkung regulärer
Migration sorgen. Was bedeutet die Abschiebung von Menschen für die
wirtschaftliche Zukunft der USA? Das erläutert
ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Fabian Franke.Und sonst so? Festplatte mit Millionen Bitcoins auf der Müllhalde.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems
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"Manifest" zu Außenpolitik: SPD-Politiker fordern direkte Gespräche mit
Russland"Manifest" zu Außenpolitik: Führende SPD-Politiker distanzieren sich von
Außenpolitik-"Manifest"SPD-"Manifest": Sie irren
Bundesregierung: Was…
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Update: Österreich am Tag nach dem Amoklauf
11 juni 2025 · 12 min
Es ist einer der schwersten Amokläufe in der Geschichte Österreichs: Am
Mittwochvormittag hat ein 21-Jähriger in einer Schule in Graz zehn
Menschen und anschließend sich selbst getötet. Weitere elf Menschen
wurden schwer verletzt, laut dem Krankenhausbetreiber Kages befinden
sich alle mittlerweile in stabilem Zustand. Bei einer Schweigeminute um
10 Uhr gedachte das ganze Land den Opfern des Amoklaufs. Außerdem wurde
eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Währenddessen stellt sich die
Frage: Hätte die Tat verhindert werden können? Christian Bartlau war in
Graz vor Ort und erklärt im Podcast, wie es um Waffengesetze und
Sicherheitsmaßnahmen in Österreich steht. Lees meerFührende Grünenpolitiker haben die Innenminister dazu aufgefordert, bei
ihrer Konferenz in Bremerhaven auch über ein AfD-Verbotsverfahren zu
beraten. Laut einer Erklärung wollen die Grünen, dass die Minister
"nicht weiter tatenlos zusehen, sondern entschlossen die Grundlagen für
ein erfolgreiches Verbotsverfahren der AfD schaffen". Nach der
Einstufung der AfD durch den Verfassungsschutz ist die Debatte um ein
AfD-Verbotsverfahren wieder aufgekommen. Die Koalition aus SPD und Union
konnte sich bislang nicht einigen: Während die SPD tendenziell eher
dafür ist, bezeichnete Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ein
solches Verfahren als "Wasser auf die Mühlen der AfD".Außerdem im Update:
Die Deutsche Bahn erhöht ihre Preise für Sitzplatzreservierungen um 30
Cent auf 5,50 Euro. Außerdem werden die Familienreservierungen
abgeschafft: Ab Sonntag müssen alle Reisenden, auch Kinder, einzeln für
ihre Sitzplatzreservierung zahlen.Was noch? Surfender Priester rettet Vater und Sohn
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Emma Graml
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Österreich: Alle Verletzten nach Amoklauf in Graz in stabilem Zustand
Amoklauf in Graz: Auch für den Täter brennt eine Kerze
Amoklauf in Graz…
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Polen: Tusk stellt die Vertrauensfrage
11 juni 2025 · 11 min
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk stellt am heutigen Mittwoch
dem Parlament die Vertrauensfrage. Hintergrund ist die knappe Niederlage
des Kandidaten seiner Partei bei den Präsidentschaftswahlen. Der
erfolgreiche rechtsnationale Kandidat Karol Nawrocki hatte bereits
angekündigt, die Regierungsarbeit von Tusk zu blockieren. Sollte Tusk
die Vertrauensfrage überstehen, will er den Koalitionsvertrag
überarbeiten und sein Kabinett neuaufstellen. Wie Tusks Chancen stehen
und wie Nawrocki die Regierungsarbeit erschweren könnte, erklärt
Alexander Kauschanski, Redakteur im Auslandsressort von ZEIT ONLINE. Lees meerEr ist einer der mächtigsten Demokraten in den USA – und liegt als
solcher im Clinch mit Donald Trump: Gavin Newsom, Gouverneur von
Kalifornien, hat in den letzten Tagen für Aufmerksamkeit gesorgt. Am
Dienstag reichte der Demokrat eine Klage gegen die US-Regierung ein,
weil sie ohne seine Erlaubnis die Nationalgarde nach Los Angeles
geschickt hatte. Der US-Präsident sagte, er würde es begrüßen, wenn
Newsom festgenommen werden würde. Wer Gavin Newsom ist, was hinter dem
Konflikt steckt und ob der Demokrat für Trump gefährlich werden könnte,
erklärt die internationale Korrespondentin und US-Expertin von ZEIT
ONLINE, Rieke Havertz.Und sonst so? Lauterbach verliert sein Tischtennisplattenprivileg.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Emma Graml
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Polen: Donald Tusk will Vertrauensfrage im Parlament stellen
Karol Nawrocki: Polens neuer Präsident kündigt Blockade der
Tusk-Regierung anLos Angeles: Trumps Blaupause
Gavin Newsom: Dieser Mann ist Trumps neuer Gegenspieler
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Update: Die Jugend radikalisiert sich
10 juni 2025 · 10 min
Die Anzahl politisch motivierter Straftaten lag 2024 bei 84.172 Fällen -
und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr 2023 beinahe verdoppelt.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte bei der Vorstellung
des Verfassungsschutzberichts 2024: "Die verfassungsmäßige Ordnung
Deutschlands ist fast täglich Angriffen ausgesetzt". Beinahe die Hälfte
der politisch motivierten Straftaten im vergangenen Jahr, nämlich
37.835, hatten einen rechtsextremistischen Hintergrund. Mehr als 15.000
von ihnen sind laut Bericht gewaltbereit. Besonders besorgniserregend
sei Dobrindt zufolge die zunehmende Radikalisierung von Jugendlichen in
eine rechtsextreme Richtung. Woran das liegt, berichtet die ZEIT
ONLINE-Investigativredakteurin Christina Schmidt im Podcast. Lees meerDonald Trump plant weitere 2000 Soldaten der Nationalgarde zu den
andauernden Protesten gegen seine Abschiebepolitik nach Los Angeles zu
schicken. Inzwischen gehen nicht mehr nur Menschen in Los Angeles,
sondern auch in New York, Dallas, Atlanta und Louisville dagegen auf die
Straße. Donald Trump hat angekündigt, auch gegen diese Proteste
entschlossen vorzugehen. Könnte die bereits sehr angespannte Situation
dann eskalieren? Und was verspricht sich Donald Trump davon? Antworten
darauf liefert die zukünftige ZEIT ONLINE US-Korrespondentin Juliane
Schäuble.Außerdem im Update: Zwölf Aktivistinnen und Aktivisten wollten mit dem
Segelschiff “Madleen” Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen. Die
israelische Regierung stoppte das Schiff in internationalen Gewässern,
das israelische Außenministerium erklärte, die Zone vor der Küste des
Gazastreifens sei für nicht autorisierte Schiffe gesperrt. Mehrere der
Aktivisten sollen sich Medienberichten zufolge in Israel in Haft
befinden, das israelische Außenministerium hat inzwischen Bilder
veröffentlich, die Greta Thunberg an Bord eines Flugzeugs zeigen.In Graz sind bei einem mutmaßlichen Amoklauf an einer Schule zehn
Menschen getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das … -
Darf der Staat ein rechtsextremes Magazin einfach dichtmachen?
10 juni 2025 · 12 min
In Leipzig beginnen die Verhandlungen um das rechte Magazin "Compact"
und dessen Verbot im vergangenen Jahr. Die damalige Innenministerin
Nancy Faeser (SPD) hatte das Magazin und alle weiteren Medien des
rechtsextremen Verlegers Jürgen Elsässer im Juli verboten. Faeser
bezeichnete "Compact" als "zentrales Sprachrohr der
rechtsextremistischen Szene", das gegen Juden, Menschen mit
Migrationsgeschichte und gegen die parlamentarische Demokratie hetze.
Nur einen Monat später entschied das Bundesverwaltungsgericht im
Eilverfahren, dass das Verbot nicht verhältnismäßig sei. Unter Berufung
auf die Presse- und Meinungsfreiheit durfte "Compact" seine Arbeit
wieder aufnehmen. Ob das Verfahren rechtmäßig war, wird ab heute vor dem
Bundesverwaltungsgericht verhandelt. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur
Tilmann Steffen beobachtet den Prozess. Im Podcast berichtet er, wann er
mit einer Entscheidung rechnet und warum die AfD sich für den Fall
besonders interessieren dürfte. Lees meerDie Proteste in der kalifornischen Metropole Los Angeles spitzen sich
weiter zu. Nach Angaben der Polizeibehörde ist die "Sache außer
Kontrolle geraten", mittlerweile gilt für die Stadt ein
Versammlungsverbot. Die demokratische Bürgermeisterin von L. A., Karen
Bass, beschuldigt Präsident Trump, die Proteste durch den Einsatz der
Nationalgarde erst angefacht zu haben: Dieser hatte am Samstag
eigenhändig beschlossen, 2.000 Nationalgardisten in die Stadt zu
schicken – gegen den Willen des kalifornischen Gouverneurs. Seit Freitag
protestieren Aktivisten und Anwohner in Los Angeles gegen das Vorgehen
der US-Abschiebebehörde ICE, die bei mehreren Razzien in der vergangenen
Woche etliche Migranten festgenommen hatte. Bei den Protesten soll es zu
gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften gekommen
sein. Kerstin Zilm berichtet als freie US-Korrespondentin aus L. A. und
schildert die Lage in der Stadt am vierten Tag der Proteste.Und sonst so? 1.000 Euro Finderlohn für verschwundenen Teddy
Moderation und Pr…
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Bund gegen Bundesstaat: Razzien und Proteste in Kalifornien
9 juni 2025 · 12 min
Nach gewaltsamen Protesten gegen Einwanderungsrazzien in Los Angeles hat
US-Präsident Donald Trump den Einsatz von 2.000 Soldaten der
Nationalgarde angeordnet. Auslöser der Proteste waren Festnahmen durch
die Einwanderungsbehörde ICE, bei denen mehrere Menschen aufgegriffen
wurden. In der Folge kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen
Demonstrierenden und Sicherheitskräften. Kaliforniens demokratischer
Gouverneur Gavin Newsom und die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen
Bass, kritisieren den Einsatz der Nationalgarde scharf. Newsom wirft
Trump vor, die Lage gezielt zu eskalieren. Bass hatte bereits zuvor das
Vorgehen der Bundesbehörden verurteilt. Die Kontrolle über die
Nationalgarde liegt zwar normalerweise beim Bundesstaat – in
Ausnahmefällen kann der Präsident jedoch eingreifen. Darüber, wie
Kalifornien mit dem Einsatz der Nationalgarde umgeht und ob sich der
Bundesstaat dagegen wehren kann, besprechen wir im Podcast mit der
internationalen Korrespondentin von ZEIT ONLINE, Rieke Havertz. Lees meerIn libyschen Flüchtlingslagern sind Geflüchtete immer wieder schwersten
Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt: Folter, Zwangsarbeit,
sexualisierte Gewalt. Menschenrechtsorganisationen und UN-Ermittlerinnen
dokumentieren diese Zustände seit Jahren – doch politisch und juristisch
hat sich bislang kaum etwas bewegt. Nun will die
Menschenrechtsorganisation ECCHR das ändern: Sie hat ein Verfahren am
Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angestoßen – wegen
Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Migrantinnen in Libyen. Einer der
zentralen Zeugen ist David Yambio. Er war selbst inhaftiert und
gefoltert, führte später einen Protest vor dem UNHCR in Tripolis an und
lebt heute in Europa. Sein Ziel: Gerechtigkeit für die Opfer – und
internationaler Druck, um die Gewalt in Libyen zu stoppen. Doch was kann
seine Aussage wirklich bewirken – und warum scheitert Strafverfolgung
oft an politischen Interessen? Darüber spricht im Podcast ZEIT Autor
Paul Jonas Hildebrandt.Und son…
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Wie geht es Syrien sechs Monate nach dem Sturz des Assad-Regimes?
8 juni 2025 · 12 min
Vor sechs Monaten wurde das Assad-Regime in Syrien gestürzt und der
brutale Bürgerkrieg für beendet erklärt. Seitdem befindet sich das Land
in einem Wiederaufbau und einer Umstrukturierung. Ahmed al-Scharaa, der
Anführer der sunnitisch-islamistischen Organisation, die Assad gestürzt
hatte, wurde zum Übergangspräsidenten ernannt. Auch außenpolitisch gab
es einige Veränderungen: Sowohl die EU-Staaten als auch die USA hoben
sämtliche Wirtschaftssanktionen gegen Syrien auf. Andererseits
überschatteten mehrere Massaker Anfang März die Entwicklungen. Bei
Kämpfen zwischen der Übergangsregierung und Anhängern des Assad-Regimes
starben nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte
1.000 Menschen. Unter welchen Umständen die syrische Bevölkerung seit
dem Ende der Diktatur lebt und wie die Zukunft Syriens aussieht, weiß
Anna-Theresa Bachmann, die für ZEIT ONLINE aus Westasien berichtet. Lees meerAls der argentinische Präsident Javier Milei bei seiner Wahl 2023 mit
einer Kettensäge auf die Bühne getreten ist, hat er dem Land eine
"Schocktherapie" versprochen. Milei schaffte es tatsächlich, die
steigende Inflation unter Kontrolle zu bringen, im Oktober 2024 betrug
sie "nur" noch 190 Prozent. Die Bevölkerung bekommt davon allerdings
nicht viel zu spüren. Wegen Mileis drastischer Politik steigen die
Lebenshaltungskosten stetig: Er kürzte Subventionen für Strom und Gas,
schaffte das Mietgesetz ab und entließ Tausende Staatsbedienstete. Jana
Gioia Baurmann ist Redakteurin im Arbeitsressort und hat in Argentinien
einen Mann getroffen, der kein Fan vom Präsidenten ist: niemand
Geringeres als dessen Onkel Juan José Milei. Im Podcast erzählt sie, wie
sich sein Leben unter der Politik seines Neffen verändert hat und wie es
dem Rest der argentinischen Bevölkerung geht.Und sonst so? Weltrekord im Lkw-Rückwärtsfahren aufgestellt
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.…
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"Der Wahlkreis": Ist Israel als "deutsche Staatsräson" over?
7 juni 2025 · 1 uur 1 min
Das brutale Vorgehen der israelischen Regierung im Gazastreifen stellt
das sonst so enge deutsch-israelische Verhältnis auf eine schwere Probe.
Plötzlich übt selbst Friedrich Merz scharfe Kritik am Vorgehen der
Regierung in Jerusalem – dabei zählte der Kanzler immer zu einem der
treuesten Unterstützer Israels. Der Ton der deutschen Debatte beginnt
sich zu verändern. Lees meerIn dieser Folge blicken wir auf die abgründige Geschichte der
deutsch-israelischen Beziehungen, die lange eher von kalter
Interessenpolitik geprägt war als von Moral und historischem
Bewusstsein. Wir sprechen über den Anstieg des Antisemitismus in
Deutschland, aber auch darüber, wie der Antisemitismusvorwurf
mittlerweile als politische Waffe gebraucht wird. Und wir fragen uns:
Was bedeutet eigentlich Staatsräson, achtzig Jahre nach dem Holocaust?Moderation: Paul Middelhoff und Robert Pausch
Weiterführende Links zu dieser Folge: Die Erinnerung an den
Nationalsozialismus ist umkämpfter denn jeSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Aufstieg eines Geheimdienstes: der Wandel des ukrainischen SBU
7 juni 2025 · 12 min
Der ukrainische Geheimdienst SBU attackierte unter dem Decknamen “Aktion
Spinnennetz” mit mehreren Drohnen 40 russische Militärflugzeuge auf fünf
unterschiedlichen Luftwaffenstützpunkten im russischen Landesinneren.
Noch vor wenigen Jahren galt der SBU als korrupt, ineffizient und
durchsetzt von russischen Agenten. Welchen Einfluss der SBU auf den
militärischen Erfolg oder Misserfolg der Ukraine hat und wie sich die
Behörde so schnell umorganisieren und das Vertrauen der Bevölkerung
wieder für sich gewinnen konnte, analysiert Denis Trubetskoy aus Kyjiw. Lees meerIn Frankreich sperren sich Pornoseiten von selbst. Beim Aufruf der Seite
ist an Stelle der gewöhnlichen Inhalte nur ein Gemälde des berühmten
Malers Delacroix zu sehen. Es zeigt Marianne, die Symbolfigur der
Französischen Revolution. Anlass für den Protest ist ein Gesetz, das
strengere Kontrollmechanismen für besseren Jugendschutz vorsieht. Denn
laut Arcom, der französischen Aufsichtsbehörde für Digitales, machten
2023 Minderjährige zwölf Prozent der Seitennutzer aus.
Frankreich-Reporterin Annika Joeres erklärt, wie genau das Gesetz
Minderjährige vor Pornokonsum schützen soll und wie hoch die
Wahrscheinlichkeit ist, dass weitere EU-Staaten mit ähnlichen
Regelungen nachziehen.Und sonst so: Kinofilm statt lokaler Betäubung
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald, Mounia Meiborg
Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
Drohnenangriffe: Ukraine greift mehrere russische Luftwaffenstützpunkte
anAngriff auf Militärstützpunkte: Wie die Ukraine russische Flugzeuge tief
im Landesinneren zerstörteSie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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Update: Elon Musk legt im Machtstreit mit Donald Trump nach
6 juni 2025 · 11 min
Bis vor Kurzem war Elon Musk noch Donald Trumps enger Berater und
Vertrauter. Doch bald nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus begann
er, gegen ihn zu wettern, und befürwortet sogar ein
Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten. Auf seiner Plattform X
ließ er nun die Bombe platzen: Musk behauptet, Donald Trump stehe auf
den Listen des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Rieke
Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet ein, worum es
bei diesem Streit wirklich geht, was an Musks Vorwürfen zur Epstein-Akte
dran ist und welche Konsequenzen das sowohl für Trump als auch für Musk
haben könnte. Lees meerIn Europa sind im Vergleich zum letzten Jahr mehr stärkere Drogen im
Umlauf, vor allem synthetische Drogen wie Cathinone oder Ecstasy. Die am
häufigsten konsumierte Droge bleibt aber Cannabis. Doch auch der
Kokainkonsum steigt laut dem EU-Drogenbericht auf ein
besorgniserregendes Niveau. Warum Konsum und Produktion von Drogen in
der EU stark zunehmen, beantwortet Ingo Arzt aus dem Gesundheitsressort
von ZEIT ONLINE im Podcast.Außerdem im Update: Die Europäische Union lässt die
Handelserleichterungen für die Ukraine auslaufen. In den letzten drei
Jahren waren fast alle Zölle und Importquoten für ukrainische Waren
vorübergehend ausgesetzt. Ab sofort sollen wieder die alten Regeln von
2014 gelten. Was das für die Ukraine bedeutet, erklärt
ZEIT-ONLINE-Redakteur Maxim Kireev.Was noch? X-Account für Tagebuchzitate von Thomas Mann
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Hannah Grünewald, Mounia Meiborg
Mitarbeit: Miriam Mair
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Weitere Links zur Folge:
USA: Elon Musk befeuert Streit um Donald Trumps Steuergesetz
US-Regierung: Der Streit zwischen Elon Musk und Donald Trump eskaliert
Donald Trump und Elon Musk: That escalated quickly
Handel mit der Ukraine: Es ist vorbei mit der Solidarität
Sie wollen mehr exklusive Aud…
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Warme Worte im Oval Office
6 juni 2025 · 12 min
Es war seine bislang wichtigste Reise: Bundeskanzler Friedrich Merz
(CDU) hat den US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus in Washington
besucht. Bei einem Pressetermin gaben sich beide freundlich und
klammerten mögliche strittige Themen weitgehend aus. Lees meerGrundsätzlich positiv äußerte sich der US-Präsident zu den gestiegenen
Verteidigungsausgaben Deutschlands. "Ich weiß, dass Sie jetzt mehr Geld
für die Verteidigung ausgeben – und zwar ziemlich viel mehr. Das ist
eine positive Sache", sagte er. Bezogen auf den russischen Angriffskrieg
gegen die Ukraine sagte Trump, genau wie er würde Merz gerne sehen, dass
die Kämpfe aufhörten. Außerdem sprachen Merz und Trump über den
Zollstreit zwischen den USA und Europa. Merz hatte vor dem Treffen
angekündigt, die europäischen Interessen selbstbewusst vertreten zu
wollen, kam allerdings bei dem Pressetermin kaum zu Wort. Die beiden
Politiker hatten sich bereits vor vier Jahren flüchtig kennengelernt.
Wie das Treffen genau abgelaufen ist und was das für die
deutsch-US-amerikanischen Beziehungen bedeutet, berichtet die
Politikressortleiterin der ZEIT, Tina Hildebrandt.Als 2023 die nationalkonservative polnische PiS-Regierung abgewählt und
durch ein Bündnis um den EU-freundlichen Donald Tusk ersetzt wurde,
erwarteten viele eine Wiederbelebung für die zwischenzeitlich
angespannten deutsche-polnischen Beziehungen. Nach dem Sieg des von der
PiS unterstützten Kandidaten bei der Präsidentschaftswahl am vergangenen
Sonntag stellen sich nun neue Fragen. Wie gespalten Polen ist, wurde am
Wahlergebnis deutlich: Nur etwas mehr als einen Prozentpunkt trennte
Nawrocki in der Stichwahl von seinem liberalen Gegner Rafał Trzaskowski.
"Noch ist Polen nicht verloren", sagt Politikredakteurin Alice Bota. Im
Podcast erklärt sie, was Deutschland aus dem Wahlkampf Polens lernen
kann.Und sonst so? Ein Tagebuch aus Geräuschen.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Helena Schmidt, Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Gram…
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Update: Das Kalkül hinter Trumps Travel Bans
5 juni 2025 · 11 min
US-Präsident Donald Trump hat Einreisebeschränkungen für 19 Länder
verhängt. Nach Angaben der US-Regierung sollen Menschen aus zwölf
Ländern sowie Harvard-Studierende aus dem Ausland gar nicht mehr
einreisen dürfen, darunter Afghanistan und der Iran sowie mehrere
afrikanische Länder. Für weitere Länder, etwa Kuba und Venezuela, sollen
keine vollständigen, aber weitreichende Beschränkungen gelten. Was Trump
zu den strengen Regelungen bewegt hat und ob sie vor Gericht überhaupt
durchkommen, erklärt die US-Korrespondentin Amrai Coen im
Nachrichtenpodcast. Lees meerDie Nato hat laut Agenturberichten das größte Aufrüstungspaket seit Ende
des Kalten Krieges beschlossen. Wegen der Bedrohung durch Russland
sollen die militärischen Kapazitäten für Abschreckung und Verteidigung
der Nato-Mitgliedsstaaten in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut
werden. Die genauen Details des Plans sind streng geheim,
Generalsekretär Mark Rutte bezeichnete sie als "historisch".Außerdem im Update:
- Bei einem Besuch des israelischen Außenministers Gideon Sa'ar hat
Deutschlands Außenminister Johann Wadepuhl (CDU) Israels
Siedlungsbau im Westjordanland als völkerrechtswidrig bezeichnet.
Außerdem verlangte Wadephul mehr humanitäre Hilfe im Gazastreifen.
- Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins zum achten Mal
innerhalb eines Jahres gesenkt. Wie die Bank mitteilte, wird der
Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent verringert.
Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort von ZEIT ONLINE erklärt die
Hintergründe.Was noch? Kakadus in Sydney meistern die Bedienung eines Wasserspenders.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Helena Schmidt, Jannis Carmesin
Mitarbeit: Emma Graml
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Weitere Links zur Folge:
USA: Donald Trump schränkt Einreise von Menschen aus 19 Ländern ein
Bildung: Trump stoppt Einreise von ausländischen Harvard-Studierenden
Donald Trump: Wovon Donald Trump ablenken will
Reaktion auf Putins Politi…
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Ein Treffen, bei dem fast alles passieren könnte
5 juni 2025 · 11 min
Zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt ist Friedrich Merz in die USA
gereist, um Donald Trump heute in Washington, D. C. zu treffen. Nicht
nur ein Gespräch, sondern auch ein gemeinsames Mittagessen und eine
Pressebegegnung sind dem Regierungssprecher Stefan Kornelius zufolge
geplant. Muss der deutsche Bundeskanzler befürchten, ähnlich wie die
Regierungsoberhäupter der Ukraine und Südafrikas von Trump vorgeführt zu
werden? Die Politik-Ressortleiterin der ZEIT, Tina Hildebrandt,
begleitet Merz auf seiner USA-Reise und berichtet im Podcast davon. Lees meerTrotz Niederlage vor Gericht wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) daran festhalten,
Asylbewerber an der Grenze zurückzuweisen. In einer Eilentscheidung
hatte das Verwaltungsgericht Berlin am Montag festgestellt, dass die
Zurückweisung dreier Somalier bei einer Grenzkontrolle am Bahnhof
Frankfurt (Oder) rechtswidrig gewesen sei – und die angekündigte
"Migrationswende" der Bundesregierung damit gehörig torpediert. Wie das
Gericht seine Entscheidung begründet und welcher Spielraum der
Bundesregierung noch bleibt, das erklärt der Politik-Ressortleiter der
ZEIT, Heinrich Wefing.Und sonst so? Probewohnen in Eisenhüttenstadt.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems, Sönke Matschurek
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Donald Trump: The real "Demolition Man"
Antrittsbesuch in den USA: Merz trifft US-Präsident Trump am Donnerstag
im Weißen HausSüdafrika: Der Schauprozess
Gerichtsentscheid zu Migrationspolitik: Friedrich Merz hält an
Zurückweisung Asylsuchender festMigrationspolitik: Fundamental verknotet
Migrationspolitik: Die Reaktion frisst ihre Kinder
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Update: Musk und Trump – Ende einer Bromance?
4 juni 2025 · 10 min
Der Tech-Milliardär Elon Musk hat Donald Trumps Steuer- und
Ausgabengesetz als "widerliche Abscheulichkeit" bezeichnet. Der Tesla-
und SpaceX-Chef Musk schrieb auf seiner Social-Media-Plattform X dazu:
"Es tut mir leid, aber ich kann es einfach nicht mehr ertragen". Das von
Trump zuvor als "big beautiful bill" gepriesene Gesetz soll die 2017 zu
Trumps erster Amtszeit beschlossenen Steuersenkungen verlängern und
gleichzeitig die Militärausgaben erhöhen. In der vergangenen Woche war
Musk als Leiter der sogenannten Regierungsabteilung für staatliche
Effizienz DOGE verabschiedet worden. Zusätzlich hat Musk schon öfter die
Zollpolitik von Donald Trump kritisiert. Rieke Havertz, internationale
Korrespondentin von ZEIT ONLINE, erklärt, wie es nun um die "Bromance"
zwischen Donald Trump und Elon Musk bestellt ist. Lees meerUm die deutsche Wirtschaft zu entlasten, hat die Bundesregierung ein
milliardenschweres Steuerpaket beschlossen. Am Mittwoch billigte das
Kabinett einen Gesetzentwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD),
der Unternehmen in den kommenden vier Jahren Steuererleichterungen von
bis zu 46 Milliarden Euro bringen soll. Zur Folge hätte das Gesetz
allerdings auch, dass Bund, Länder und Kommunen auf Steuereinnahmen in
ähnlicher Milliardenhöhe verzichten müssten – was zu Widerstand im
Bundesrat führen könnte. Am Donnerstag wird der Bundestag erstmals über
das Paket beraten.Außerdem im Update: Bisher konnte man auf TikTok unter dem Hashtag
SkinnyTok Tausende Kurzvideos zum Thema Dünnsein und Abnehmtipps finden.
Die chinesische Plattform hat die Suchergebnisse für diesen Hashtag nun
allerdings blockiert und verweist stattdessen auf Hilfsangebote für
Essstörungen. Lisa Hegemann aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE
ordnet ein, wie sinnvoll diese Sperrung ist.Was noch? Geselligkeit trotz Bombenevakuierung.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Mira Schrems, Sönke Matschurek
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Neue Regierung, alte Krise? Die Zukunft der niederländischen Regierung
4 juni 2025 · 12 min
Nachdem der Rechtspopulist Geert Wilders gestern den Bruch der
niederländischen Regierungskoalition herbeigeführt hat, haben
Oppositionspolitiker Neuwahlen in den Niederlanden gefordert. Grund für
den durch die rechte Partei für die Freiheit (PVV) verursachten
Koalitionsbruch waren Uneinigkeiten in der Asylpolitik. Frans
Timmermans, der Vorsitzende der größten Oppositionsfraktion im
niederländischen Parlament, kritisierte, die gescheiterte Regierung sei
von Machtlosigkeit, Uneinigkeit und Streit geprägt gewesen. Wird es für
eine neue niederländische Regierung einfacher sein, Mehrheiten im
Parlament zu finden? Sarah Tekath berichtet aus Amsterdam und ordnet die
Lage im Podcast ein. Lees meerUm die Energiewende zu gestalten, ist Kupfer ein essenzieller Rohstoff.
Doch beim Kupferabbau werden Chemikalien eingesetzt, die in der
Produktion giftigen Abfall verursachen. Ein Drittel des weltweit
abgebauten Kupfers kommt aus Chile. In der Atacama-Wüste existiert der
größte Tagebau der Welt, um dort Kupfer abzubauen. Warum wird Kupfer
trotz des giftigen Abfalls dort in so großen Mengen abgebaut? Diese
Frage und wer vom Kupferabbau profitiert, beantwortet der
ZEIT-ONLINE-Reporter Ruben Rehage. Er hat nicht nur in Südamerika,
sondern auch in Sambia und Finnland zur Kupfergewinnung recherchiert.Und sonst so? Drittes Geschlecht in Puerto Rico erlaubt
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Niederlande: Oppositionspolitiker in den Niederlanden fordern Neuwahlen
Niederlande: Bruch der Regierungskoalition
Niederlande: Rechtspopulist Geert Wilders lässt niederländische
Regierung platzenKupferproduktion: Die hässliche Seite des Kupfers
Energiewende: Weg von Atomkraft, Kohle, Gas und Erdöl
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Update: Merz und Dobrindt halten trotz Urteil an Zurückweisungen fest
3 juni 2025 · 11 min
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält weiterhin an der Zurückweisung
von Asylsuchenden an der Grenze fest. Am Montag hatte das
Verwaltungsgericht Berlin entschieden, dass die Zurückweisung dreier
Somalier bei einer Grenzkontrolle am Bahnhof Frankfurt (Oder)
rechtswidrig gewesen sei. Das Urteil schränke den Spielraum zwar ein,
die Handlungsräume seien aber nach wie vor da, sagte Merz. Die
Zurückweisungen sollen im Rahmen des europäischen Rechts durchgesetzt
werden, "um die öffentliche Sicherheit und Ordnung in unserem Lande zu
schützen". Im Mai hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU)
intensivere Grenzkontrollen und Zurückweisungen von Asylsuchenden
angeordnet. Kritik an den Regelungen gab es vor allem von den Grünen und
der SPD. Lees meerDie Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders hat die
Regierungskoalition in den Niederlanden verlassen. Wie er auf X
mitteilte, würden die restlichen Regierungsparteien seine Asylpläne
nicht ausreichend unterstützen. Durch den Austritt der Partei zerbricht
die rechtsgerichtete Koalition nach nicht einmal einem Jahr. Wilders
selbst war nicht Teil der Regierung. Die Koalitionsparteien wiederum
kritisierten sein Vorgehen: Die Vorsitzende der liberalen VVD-Partei,
Dilan Yeşilgöz, warf ihm vor, keine Verantwortung übernehmen zu wollen
und seine Wähler im Stich zu lassen. "Er stellt nicht die Niederlande,
sondern Geert Wilders an die erste Stelle", sagte sie der
niederländischen Zeitung AD. Wilders hatte zuvor einen Zehn-Punkte-Plan
vorgelegt, in dem er unter anderem schärfere Grenzkontrollen und
Abschiebungen forderte.Außerdem im Update:
In Südkorea wird ein Nachfolger für den Ex-Präsidenten Yoon Suk Yeol
gewählt, der im Dezember des Amtes enthoben wurde. Als Favorit gilt der
linke Politiker Lee Jae Myung. Felix Lill berichtet für ZEIT ONLINE aus
Ostasien und erklärt im Podcast die Hintergründe zur Wahl.Was noch? Die 50 besten Bücher des 21. Jahrhunderts.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Pia Rauschenberger
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Was die Causa Nietzard für die Grünen bedeutet
3 juni 2025 · 11 min
Mit einer Instagram-Story hat die Chefin der Grünen Jugend, Jette
Nietzard, vergangene Woche eine Welle der Empörung ausgelöst: Auf dem
Bild trug sie einen Pullover mit der Aufschrift "ACAB" (All Cops Are
Bastards), dazu eine Cap mit dem kapitalismuskritischen Slogan "Eat the
Rich". Dafür entschuldigen will sie sich nicht, sagte Nietzard dem
stern. Es sollte nur eine "lustige Instagram Story" sein, jetzt wolle
sie die Aufmerksamkeit nutzen, um über ihre systemische Kritik an der
Polizei zu sprechen. Besonders der Realo-Flügel der Grünen kritisierte
Nietzard stark: "Ich verstehe überhaupt nicht, was die bei uns will",
sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmar
und forderte sie zum Rücktritt auf. Was der Vorfall über die aktuelle
Situation der Grünen aussagt und ob Nietzards Strategie klug war, weiß
Yasmine M'Barek, Redakteurin im Ressort X. Lees meerGenau 10 Jahre ist es her, dass sich über 250.000 Argentinier zur ersten
Demonstration von "Ni Una Menos" in Buenos Aires versammelt haben. Die
Demonstranten wollten auf die Femizide im Land aufmerksam machen – wenn
Frauen umgebracht werden, weil sie Frauen sind. Die Bewegung entwickelte
sich schnell über die Landesgrenzen hinaus. Auch wenn Argentinien lange
als Vorbild für Frauenrechte galt, hat sich seit dem Amtsantritt von
Javier Milei einiges im Land verändert. Der Präsident kürzte beinahe
alle staatlichen Hilfsleistungen für gewaltbetroffene Frauen oder
schaffte sie ganz ab, den Feminismus sieht er als ideologischen Feind
an. Sophia Boddenberg berichtet für Zeit ONLINE aus Argentinien und
erklärt, welche Auswirkungen die "Ni Una Menos"-Bewegung bis heute hat
und wie es um die Frauenrechte in Argentinien steht.Und sonst so? Lady Gaga im Guiness-Buch der Rekorde
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml
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Jette Nietzard: Hinter jedem Aufreger…
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Update: Was Nawrockis Wahlsieg für Europa bedeutet
2 juni 2025 · 10 min
Karol Nawrocki hat die polnische Präsidentschaftswahl knapp gewonnen.
Noch am Wahlabend lag der liberale Kandidat Rafał Trzaskowski vorn –
doch im Laufe der Nacht drehte sich das Rennen. Laut offiziellen Angaben
erhielt Nawrocki 50,89 Prozent der Stimmen, Trzaskowski 49,11 Prozent.
Mit Nawrocki bleibt nun ein rechter, PiS-naher Politiker im
Präsidentenpalast und damit auch das Vetorecht in den Händen der
rechtsnationalen Partei. Acht Jahre lang hatte die PiS-Regierung den
Staat umgebaut, Gerichte unterwandert und die Staatsmedien kontrolliert.
Auch nach ihrer Abwahl bei den Parlamentswahlen 2023 konnte sie über
Präsident Andrzej Duda gezielt die Vorhaben der neuen, proeuropäischen
Regierung blockieren. Beobachter rechnen damit, dass Nawrocki diesen
Kurs fortsetzen wird und der Regierung von Donald Tusk gezielt Steine in
den Weg legen wird. Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
hat in Warschau die Wahl beobachtet. Im Podcast erklärt sie, wie sich
mit Nawrocki die Beziehung zwischen Polen und der EU verändern kann und
was das für Polen selbst bedeutet. Lees meerIn Istanbul beginnt am Montag die zweite Verhandlungsrunde über eine
mögliche Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine. Neben einer
möglichen Waffenruhe soll bei dem Treffen auch ein vollständiger
Waffenstillstand und ein längerfristiger Friedenspfad erörtert werden.
Für zusätzlichen Druck sorgt US-Präsident Donald Trump: Er warnte, dass
die USA ihre Vermittlerrolle aufgeben könnte, sollte es keinen
Fortschritt geben. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund heftiger
Angriffe am Wochenende statt: Russland hat mit Raketen und Drohnen
Städte im Nordosten sowie der Zentralukraine attackiert. Zuvor hatte die
Ukraine überraschenderweise mehrere russische Militärflughäfen tief im
Landesinneren angegriffen und dabei offenbar bis zu 40 Kampfflugzeuge
zerstört. Denis Trubetskoy ist freier Journalist für ZEIT Online. Im
Podcast spricht er darüber, wie schwer das russische Militär durch die
ukrainischen Schläge… -
Würde ein Waffenstopp Israels Politik ändern?
2 juni 2025 · 12 min
Die Bundesregierung äußert sich immer kritischer zu Israels Vorgehen im
Gazastreifen. So auch Außenminister Johann Wadephul. Er möchte
Deutschlands Waffenexporte nach Israel überprüfen und untersuchen,
inwieweit die Ereignisse in Gaza mit dem humanitären Völkerrecht
vereinbar sind. Dabei schloss er einen Lieferstopp nicht aus. Als Grund
nennt Wadephul das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen. Die
ankommenden Hilfslieferungen, die Israels Regierung monatelang blockiert
hatte, seien "nur ein Tropfen auf den heißen Stein". Gleichzeitig betont
der Außenminister jedoch die besondere Verantwortung Deutschlands
gegenüber Israel und gibt zu, dass Israel dennoch Waffen brauche, um
sich zu verteidigen. Hauke Friedrichs, sicherheitspolitischer
Korrespondent bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, wie viele Waffen Deutschland
an Israel liefert, wie abhängig die beiden Staaten voneinander sind und
was ein Lieferungsstopp bewirken könnte. Lees meerProduktfälschungen sind keine neue Betrugsmasche, doch der chinesische
Onlinehändler Temu eröffnet Fälschern neue Möglichkeiten. Seit 2023
verkauft Temu in Deutschland Produkte zum Billigpreis. Dazu zählen
Haushaltsprodukte, aber auch Kleidung oder E-Bikes. Der Handel mit
Billigprodukten und Plagiaten hat auch Auswirkungen auf die europäische
Wirtschaft. 2023 wurden innerhalb der Europäischen Union mehr als 152
Millionen gefälschte Artikel mit einem Wert von etwa 3,4 Milliarden Euro
beschlagnahmt. Was die EU dagegen unternimmt, wer die Verantwortung
trägt und wie sich betroffene Unternehmen schützen und wehren können,
analysiert ZEIT-Autorin Vanessa Materla.Und sonst so: Selbstlose Ziegen
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair
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Deutsche Israel-Politik: Wegschauen geht nicht mehr
Gazakrieg: Wadephul will Waffenlieferungen an Israel überprüfen
Gazakrieg: Joh…
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Stichwahl in Polen: Knappes Rennen um das Präsidentenamt
1 juni 2025 · 12 min
In Polen wählen heute 29 Millionen Einwohner in einer Stichwahl
einen neuen Präsidenten. Im ersten Wahlgang am 18. Mai konnte keiner der
13 Kandidaten eine absolute Mehrheit erreichen. Nun treten der
proeuropäische Kandidat Rafał Trzaskowski und der rechtsnationalistische
Karol Nawrocki gegeneinander an. In einer aktuellen Umfrage des Portals
"Onet" liegt Trzaskowski mit 50,1 Prozent der Stimmen knapp vor Nawrocki
mit aktuell 49,9 Prozent, bei "Wirtualna Polska" ist es genau umgekehrt.
Nicht nur für Polen ist die Wahl von besonderer Bedeutung, sondern auch
für ganz Europa und die deutsch-polnischen Beziehungen. Alice Bota,
Politikredakteurin der ZEIT, ist vor Ort in Warschau und analysiert,
welche außenpolitischen Positionen beide Kandidaten vertreten und wie
gespalten die polnische Wählerschaft ist. Lees meerWas zeichnet den Westen aus? Häufige Antworten sind
Freiheit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit oder Kapitalismus. Doch
spätestens seit der erneuten Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten
stellt sich die Frage, ob diese traditionellen Werte nicht an
Aussagekraft verlieren. Journalist Thomas Assheuer hat für den zweiten
Teil der Serie "Die großen Fragen der ZEIT" zu diesem Thema
recherchiert. Im Podcast spricht er über eine neue Definition des
Westens und wie die Zukunft des Westens aussehen könnte.Und sonst so: 495 Marathons durch jede Stadt Deutschlands
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair
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Stichwahl des Präsidenten in Polen: Eine Wahl von europäischer Tragweite
Präsidentschaftswahl in Polen: Die Euphorie für den Wandel ist verflogen
Staatsoberhaupt: Umfragen: Polen vor Wahlkrimi ums Präsidentenamt
Geschichte des Westens: Was macht den Westen aus?
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Spezial (Teil 2): Zwei neue Leben – Wie es für Andi und Jerome weiterging
31 mei 2025 · 45 min
Vor einem Jahr haben wir in einem Spezial von Was jetzt? die Geschichte
von einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier Männer erzählt: von Andi,
20 Jahre auf der Straße, heroin- und alkoholabhängig, und von Jerome,
einem beruflich erfolgreichen, aber unglücklichen Immobilienmakler aus
Berlin. Lees meerWir haben erzählt, wie die beiden sich kennengelernt haben und wie
Jerome irgendwann angeboten hat: Zieh bei mir ein – und lass uns die
Sucht besiegen. Am Ende der Folge sind die beiden aus Berlin weggezogen,
um in der Kleinstadt gemeinsam ein neues Leben zu beginnen.Podcast-Redakteur Jannis Carmesin hat die beiden seitdem weiter
begleitet. In dieser Fortsetzung der Geschichte erzählt er, wie Andi
sich Stück für Stück in der neuen Welt vorantastet. Wie Menschen in sein
Leben treten, von denen er nicht gedacht hätte, sie jemals
wiederzusehen. Und wie Jerome im Umzug Erlösung findet – aber bald
selbst vor einer großen Herausforderung steht.Moderation: Jannis Carmesin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Produktion: Markus Gläser
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Spezial (Teil 1, Wdh.): Zwei neue Leben
31 mei 2025 · 38 min
(Diese Folge erschien zuerst im Mai 2024.) Lees meer
Vor etwa sechs Jahren begegnen sich an einer Straßenecke in
Berlin-Moabit, zwischen Späti und Bäckerei, zwei Männer.Der eine ist Jerome: einsam, Workaholic, Anzugträger.
Der andere ist Andi: obdachlos, drogensüchtig, eine klaffende Wunde am
Bein.Die Leben der beiden sind nicht dazu bestimmt, miteinander in Kontakt zu
kommen, und tun es doch. Denn Jerome macht Andi ein Angebot, das Andis
Leben verändern wird – und sein eigenes.In diesem Spezial von Was jetzt? erzählt Jannis Carmesin die Geschichte
von Andi und Jerome, die zeigt: Manchmal reicht eine einzige Person, um
ein Leben in völlig neue Bahnen zu lenken.Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Die Folge ist Teil des ZEIT-ONLINE-Projekts Plan D. Dafür sammeln wir
Probleme, Ärgernisse und Sorgen aus Ihrem Alltag in Deutschland – und
zeigen in einem interaktiven Verzeichnis, wie Menschen und Initiativen
etwas gegen diese Probleme tun. Über ausgewählte Einreichungen berichten
wir in aller Tiefe.Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
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50.000 russische Soldaten für Offensive bei Sumy
31 mei 2025 · 13 min
Russland bereitet nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
Selenskyj eine groß angelegte Offensive auf die nordöstliche Grenzregion
Sumy vor. Mehr als 50.000 russische Soldaten sollen sich dort versammelt
haben. Ziel sei möglicherweise die Einrichtung einer Pufferzone. Die
Ukraine versucht, den Angriff unter anderem mit Drohnenangriffen auf das
russische Grenzgebiet Kursk abzuwehren. Seit dem ukrainischen Rückzug
aus Kursk im März gerät die Region Sumy wieder verstärkt unter
russischen Beschuss. Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin der ZEIT,
ordnet ein, wie die Ukraine auf diese wachsende Bedrohung reagiert. Lees meerBerlin bewirbt sich gemeinsam mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Schleswig-Holstein und Sachsen um die Olympischen Sommerspiele. Auch
München, Rhein-Ruhr und Hamburg planen Bewerbungen. Der Deutsche
Olympische Sportbund (DOSB) will bis Herbst 2026 entscheiden, welcher
deutsche Bewerber letztlich ins Rennen geht. Ob Deutschland bereit für
die Olympischen Spiele ist, analysiert Christof Siemes, Mitglied im Team
Textchef und Redakteur der ZEIT.Und sonst so? Braunbär auf der Speisekarte.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin, Moses Fendel
Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Das Politikteil / Selenskyj in Berlin: Wolodymyr Selenskyj – eine
NahaufnahmeUkrainekrieg: Russland bereitet laut Selenskyj Offensive bei Sumy vor
Ukrainegipfel: Chaos und Machtspiele
Ukrainekrieg: Selbstsicher, geschlossen und voller Tatendrang
Verhandlungen im Ukrainekrieg: Säuseln und Drohen
Krieg in der Ukraine: Was, wenn der Ukraine die Kraft ausgeht?
Olympische Spiele: Berlin präsentiert Olympiabewerbung zusammen mit vier
BundesländernKai Wegner: "Die Menschen geben uns das Signal: Ändert endlich etwas!"
Olympia: München will sich um Austragung der Olympischen Sommerspiele
bewerbenOlympische Spiele 2040: Kann Hamburg O…