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  1. Kann eine Kommission die Pandemiepolitik aufarbeiten?

    26 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Im Bundestag soll eine Enquete-Kommission die Corona-Politik der
    vergangenen Jahre aufarbeiten, so sieht es ein Antrag von SPD und Union
    vor, der im Bundestag eingebracht wurde. Ziel ist es, Lehren aus der
    Pandemie zu ziehen, um Deutschland für künftige Krisen besser
    aufzustellen. Demnach plant die Koalition eine zweijährige Untersuchung
    durch Abgeordnete aller Fraktionen und externe Experten. Sie sollen
    prüfen, wie Bund und Länder reagiert haben und welche Schäden entstanden
    sind. Kritiker bezweifeln, dass eine Kommission konkrete Lösungen
    liefern könnte. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT
    ONLINE, ordnet ein, wie sinnvoll die Aufarbeitung durch eine Kommission
    wäre und ob sie tatsächlich zu Verbesserungen führen könnte.
    Lees meer

    Laut einer angeblichen NATO-Studie, auf die sich einige Experten
    berufen, könnte Russland ab dem Jahr 2029 wieder angriffsfähig sein.
    Auch der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, und
    NATO-Generalsekretär Mark Rutte haben die Jahreszahl schon genannt. Was
    es mit dem NATO-Papier auf sich hat, haben die ZEIT-Autoren Maxim Kireev
    und Annika Joeres recherchiert.

    Und sonst so? Rezept gegen Einsamkeit

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Rolle, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Aufarbeitung der Coronapandemie: Sorry, dass wir Sie mit Corona
    behelligt haben

    Corona-Politik und Wissenschaft: Hinterfragt die Forscher forscher!

    Kinder in der Corona-Krise: Was Kinder jetzt brauchen

    Coronavirus: Studie zu 29 Ländern: Deutschland recht krisenfest in der
    Pandemie

    Parlament: So soll die Corona-Kommission des Bundestags aussehen

    Nato und Russland: Das Papier, das keiner kennt. Oder doch?

    Kriegsgefahr: Lassen Sie uns bitte reden

    Carsten Breuer: Wie pädagogisch sind Sie, Carsten Breuer? "Pädagogik ist
    immer und überall dabei"

    Liveblog: Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine: …

  2. Update: Wie steht es um Irans Atomprogramm?

    25 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    Die US-Angriffe auf das iranische Atomprogramm am vergangenen Wochenende
    sollen nur oberirdische Schäden verursacht haben, die unterirdischen
    Atomanlagen seien verschont geblieben. Das geht aus einem Bericht des
    militärischen Geheimdienstes (DIA) hervor, auf den sich mehrere
    US-Medien übereinstimmend beziehen. Wie stark wurde die Atomanlage Fordo
    im Iran tatsächlich getroffen? Und wurde das dort gelagerte, hoch
    angereicherte Uran anderswohin verfrachtet? Der Nuklearforscher Georg
    Steinhauser von der TU Wien teilt seine Einschätzung dazu im Podcast.
    Lees meer

    Auf dem Nato-Gipfel in Den Haag haben sich die Staats- und
    Regierungschefs darauf geeinigt, spätestens ab 2035 jährlich
    fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit zu
    investieren. Die internationale Korrespondentin der ZEIT Rieke Havertz
    ordnet die Ergebnisse des Gipfels ein.

    Außerdem im Update: Bundesweite Razzien gegen Hass und Hetze im Netz.

    Was noch? Der perfekte Kartoffelkloß.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Sönke Matschurek, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bericht über US-Angriff auf den Iran: US-Verteidigungsminister kündigt
    Untersuchung zu möglichem Leak an

    Nahostüberblick am Morgen: US-Angriff hat Atomanlagen wohl nicht
    zerstört, Israel meldet Drohnen

    Iranisches Atomprogramm: US-Angriff soll Irans Atomprogramm nur um
    Monate zurückgeworfen haben

    Nato: Nato-Gipfel in Den Haag

    Nato-Generalsekretär: Rutte sieht kein Problem bei Veröffentlichung von
    Nachricht an Trump

    Nato-Gipfel: Merz sieht "gesamte politische Ordnung" Europas durch
    Russland bedroht

    Maskenbeschaffung durch Jens Spahn: Bundesgesundheitsministerin will
    Maskenbericht über Spahn vorlegen

    Maskenaffäre: Jens Spahn befürwortet eine Veröffentlichung des
    Maskenberichts

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    Und falls …

  3. Ein Bundeshaushalt der Rekorde – und der Schummelei?

    25 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die schwarz-rote Bundesregierung hat den Haushalt für 2025 beschlossen
    und eine Finanzplanung bis 2029 vorgelegt. Für das laufende Jahr sind
    Ausgaben in Höhe von 503 Milliarden Euro vorgesehen und bis 2029 fast
    850 Milliarden Euro neuer Kredite eingeplant. Die Grünen werfen der
    Regierung Wortbruch vor: Sie hatten für ihre Zustimmung zu den neuen
    Schuldenregeln ausgehandelt, dass das Sondervermögen ausschließlich für
    Investitionen für die Modernisierung des Landes getätigt werden dürfte
    und sehen dieses Versprechen verletzt. Im Podcast analysiert Mark
    Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, den
    Haushalt und die Kritik daran.
    Lees meer

    Während der israelische Angriff auf den Iran und der Krieg im
    Gazastreifen weltweit für internationale Aufmerksamkeit sorgen, bleibt
    die angespannte Situation im Westjordanland im Schatten der
    Aufmerksamkeit. Israelische Sicherheitskräfte haben dort während der
    Eskalation zwischen Iran und Israel zahlreiche Orte nahezu vollständig
    abgeriegelt, Checkpoints geschlossen und die Bewegungsfreiheit der
    palästinensischen Bevölkerung eingeschränkt. Christian Vooren,
    ZEIT-Reporter für Politik und Gesellschaft, ordnet die Lage im
    Westjordanland ein.

    Und sonst so? Der BND verkauft jetzt eigenen Merchandise.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Schwarz-rote Regierung: Der letzte Versuch? Ernsthaft?

    Livestream:Bundeshaushalt: Jetzt live: Bundesfinanzminister stellt
    Haushaltsplan vor

    Bundesfinanzminister: Klingbeil offen für deutliche Erhöhung der
    Verteidigungsausgaben

    Bundeshaushalt: Lars Klingbeil kündigt Investitionen in Rekordhöhe an

    Beschluss zur Haushaltsplanung: Grüne werfen Finanzminister Lars
    Klingbeil "Haushaltstricks" vor

    Ministerpräsidentenkonferenz: Not In My Haushalt

    Eskalation im Nahostkonflikt: Ins Herz des Erzfeindes

    Angriffe …

  4. Update: Waffenruhe mit Iran – ein Triumph für Trump?

    24 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat eine Waffenruhe zwischen
    Israel und dem Iran ausgerufen. Wie er auf seiner Plattform Truth Social
    verkündete, sollte ab zwölf Uhr mittags (MESZ) eine vollständige und
    totale Waffenruhe für zwölf Stunden eintreten. Nach 24 Stunden soll dann
    ein "Ende des zwölftägigen Kriegs" erreicht sein. Beide Parteien hatten
    zunächst signalisiert, der Waffenruhe zuzustimmen. Israel meldete jedoch
    wenige Stunden nach deren Eintritt erneute iranische Raketenangriffe,
    das Regime in Teheran wies dies zurück. Laut Trump ist die Waffenruhe
    trotz der kurzen Unsicherheit weiterhin in Kraft. Ob Trump als Held der
    Geschichte herausgeht und wie seine Außenpolitik einzuordnen ist, weiß
    Außenpolitik-Redakteurin Anna Sauerbrey.
    Lees meer

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Israel seine Unterstützung im
    Vorgehen gegen die Atompläne des Iran ausgesprochen. In einer
    Regierungserklärung betonte Merz das Recht Israels, seine Existenz und
    die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen. Außerdem rechtfertigte er
    das US-israelische Vorgehen gegen die iranischen Atompläne. Gleichzeitig
    warnte der Kanzler vor einer Eskalation: Der Konflikt dürfe nicht "die
    gesamte Region in einen Krieg stürzen". Was der Bundeskanzler außerdem
    über die Innenpolitik zu sagen hatte und wie die Opposition auf die Rede
    reagierte, erklärt Politikredakteur Ferdinand Otto.

    Außerdem im Update:

    Das Bundeskabinett hat den Haushaltsentwurf 2025 vorgestellt.
    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant demnach einen
    Verteidigungsetat von 62,4 Milliarden Euro – zehn Milliarden Euro mehr
    als im vergangenen Jahr. Außerdem kündigte Klingbeil an, dass sich die
    Neuverschuldung auf insgesamt 81,8 Milliarden Euro belaufen wird.

    Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat das Verbot des rechtsextremen
    Magazins "Compact" aufgehoben. Laut Gericht sind die Aussagen des
    Magazins zwar stellenweise verfassungsfeindlich, aber nicht prägend
    genug, um ein Verbot zu rechtfertigen. Die ehemalige
    Bundesinnenmini…

  5. Der Gipfel, bei dem alles mit allem zusammenhängt

    24 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Den Haag beginnt der Nato-Gipfel. 32 Mitgliedstaaten beraten dort
    über die Zukunft des Militärbündnisses. Im Mittelpunkt steht die
    geplante, historische Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Auf Druck der
    USA sollen die Bündnispartner deutlich mehr Geld in Militär und
    Infrastruktur investieren. Doch trotz dieser Einigkeit bleibt die
    Unsicherheit groß, ob sich die europäischen Partner weiterhin auf die
    USA als Partner verlassen können. Zusätzlich sorgt der US-Angriff auf
    den Iran für diplomatische Spannungen und wirft sicherheitspolitisch
    brisante Fragen auf: Könnte die Nato in den Konflikt hineingezogen
    werden? Und was würde das für Deutschland und die Bundeswehr bedeuten?
    Rieke Havertz, internationale Korrespondentin für ZEIT Online mit
    Schwerpunkt USA, berichtet im Podcast über die größten Sorgen der Nato
    und was ein realistischer Erfolg des Gipfels für Europa wäre.
    Lees meer

    Fünf Prozent – so viel will Deutschland künftig für Verteidigung
    ausgeben, gemessen an der eigenen Wirtschaftsleistung. Darauf haben sich
    auch die Nato-Mitgliedsstaaten als neue Zielmarke geeinigt. Mit diesem
    Versprechen reist Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zum
    Nato-Gipfel in Den Haag an – ein klares Bekenntnis zum Militärbündnis
    und zur sicherheitspolitischen Zeitenwende. Doch woher sollen diese rund
    220 Milliarden Euro jährlich eigentlich kommen? Neben Geld fehlt es der
    Bundeswehr weiterhin an Ausrüstung und vor allem an Personal. Kann das
    geplante Wehrdienstgesetz mit einer möglichen Teilwehrpflicht dem
    entgegenwirken? Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer
    Korrespondent für ZEIT und ZEIT Online. Im Podcast erklärt er, wie
    realistisch die Zusagen des Verteidigungsministers an die Nato sind und
    welche Probleme Deutschland lösen muss, um sie einzuhalten.

    Und sonst so? Die Bogong-Motte orientiert sich beim Fliegen an der
    Milchstraße.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? …

  6. Update: Israel greift Ewin-Gefängnis im Iran an

    23 juni 2025 · 10 min

    Afspelen
    Das israelische Militär hat am Montag erneut die iranische Hauptstadt
    Teheran angegriffen – darunter auch das Ewin-Gefängnis, in dem
    zahlreiche Oppositionelle inhaftiert sind. Omid Rezaee, Volontär bei
    ZEIT ONLINE, ordnet den Angriff im Podcast ein.
    Lees meer

    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat sich am Montag mit dem
    russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen, um über das weitere
    Vorgehen im Krieg mit Israel zu sprechen. Putin hatte den Angriff der
    USA auf die Atomanlagen im Iran zuvor verurteilt und sicherte dem Iran
    Russlands Unterstützung zu. Über das russisch-iranische Verhältnis
    spricht im Podcast der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael
    Thumann.

    Außerdem im Update: Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Kirche in der
    syrischen Hauptstadt Damaskus sind mindestens 25 Menschen getötet
    worden. Wie sicher Minderheiten unter der Übergangsregierung in Syrien
    sind, schätzt Yassin Musharbash ein, der Syrien und die Region für DIE
    ZEIT beobachtet.

    Was noch? Würden Sie das Abi heute noch schaffen?

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Abbas Araghtschi: Irans Außenminister droht den USA und sucht das
    Gespräch mit Putin

    Iran und China: Zweckgemeinschaft mit Grenzen

    Regime im Iran: Welche Optionen hat jetzt der Iran?

    Iran: Israel greift Gefängnis für politische Häftlinge in Teheran an

    Syrien: Mehrere Tote nach Selbstmordanschlag in Kirche in Syrien

    Nahost: Israel: "Regimeziele im Herzen Teherans" angegriffen

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  7. Nach dem Angriff der USA auf den Iran

    23 juni 2025 · 13 min

    Afspelen
    "Kein anderes Militär in der Welt hätte tun können, was wir heute Nacht
    getan haben. Nicht mal ansatzweise", sagte US-Präsident Donald Trump
    nach dem Angriff auf das iranische Atomprogramm in der Nacht zum
    vergangenen Sonntag. Irans wichtigste nukleare Anreicherungsstätten
    seien "komplett und total zerstört" worden. Das iranische Regime
    bestätigt den Angriff, schweigt aber bislang zum genauen Ausmaß. Es ist
    ein Angriff, der die angespannte Lage im Nahen Osten auf eine neue
    Eskalationsstufe hebt – mit unklaren Folgen für die Region. Wie ist die
    Lage – militärisch, politisch, gesellschaftlich – nach dem US-Angriff?
    ZEIT-Redakteur Hauke Friederichs ordnet die militärische Dimension des
    US-Schlags ein. Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT, analysiert
    die innenpolitischen Folgen für das Regime in Teheran. Wie die iranische
    Bevölkerung auf den US-Angriff reagiert, erzählt Omid Rezaee, Volontär
    bei ZEIT ONLINE. Und Jan Roß, Politikredakteur der ZEIT, erklärt, wie
    man in Israel auf die Entwicklungen blickt.
    Lees meer

    Mark Rutte ist seit 2024 Nato-Generalsekretär und steht als solcher vor
    einer heiklen Aufgabe: Er soll ein Verteidigungsbündnis zusammenhalten,
    das zunehmend von innen infrage gestellt wird. Vor allem aus den USA,
    dem wichtigsten Bündnispartner, kommt Kritik: Schon unter seiner ersten
    Amtszeit bezeichnete US-Präsident Donald Trump die Nato als obsolet und
    lässt auch heute keine Gelegenheit aus, das Bündnis zu kritisieren.
    Rutte, lange Zeit Premierminister der Niederlande, setzt auf eine
    Strategie der Umarmung, selbst gegenüber scharfen Kritikern und Feinden.
    Doch wie weit kann er mit dieser Art von Diplomatie gehen? Was für ein
    Typ Mensch ist Mark Rutte und was bedeutet sein Führungsstil für die
    Zukunft der Nato? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der
    ZEIT, erklärt im Podcast, wie Rutte es schafft, Kompromisse zu
    verhandeln und was seine Art der Politik für die Zukunft der Nato
    bedeutet.

    Und sonst so? Papst Leo XIV. ist mit Madonna verwandt – ein biss…

  8. Sonderfolge: Die USA haben den Iran angegriffen

    22 juni 2025 · 8 min

    Afspelen
    Die USA haben in den Konflikt Israels mit dem Iran eingegriffen und in
    der Nacht zum Sonntag drei wichtige Atomanlagen im Iran attackiert:
    Fordo, Natans und Isfahan. US-Präsident Donald Trump sagte in einer
    Ansprache, Irans „entscheidende Anlagen zur Urananreicherung“ seien nach
    der Bombardierung durch das US-Militär komplett zerstört worden. Der
    Iran müsse sich für den Weg des Friedens entscheiden, sonst drohe dem
    Land noch größere Zerstörung.
    Lees meer

    In Israel lobte Premierminister Netanjahu die Angriffe und sprach von
    einer „mutigen Entscheidung“ von historischer Tragweite. Nach
    Informationen der Nachrichtenagentur Reuters waren am Angriff
    Tarnkappenbomber vom Typ B-2 beteiligt. Die Anlage in Fordo, in der Uran
    beinahe 100 Meter unter der Erde angereichert wurde, galt als die am
    besten gesicherte Atomanlage des Landes. Für israelische Waffen kaum
    erreichbar, für amerikanische schon. Doch Trumps Entscheidung wirft
    Fragen auf: Warum kam der Angriff so plötzlich, obwohl Trump im
    Wahlkampf versprochen hatte, keine neuen Kriege zu führen? Wie reagiert
    seine eigene Anhängerschaft aus der MAGA-Bewegung auf den Bruch mit
    dieser Linie? Juliane Schäuble, US-Korrespondentin für ZEIT Online,
    berichtet im Podcast über die politische Lage in Washington und erklärt,
    ob das der Beginn eines längeren Krieges sein könnte.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Israel-Iran-Krieg

    Überblick zum US-Angriff auf Iran: Was über die US-Angriffe auf
    iranische Atomanlagen bekannt ist

    Eskalation in Nahost: Trump geht "all in"

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  9. Wie Benjamin Netanjahu die Welt sieht

    22 juni 2025 · 13 min

    Afspelen
    Was treibt Israels Premierminister Benjamin Netanjahu zum riskanten
    Schlag gegen das iranische Regime und dessen Atomprogramm? Neben
    massivem innenpolitischem Druck, niedrigen Zustimmungswerten in Israel
    und einem möglichen militärischen Momentum spielen dabei vor allem
    Netanjahus Geschichtsinterpretation und sein politisches
    Selbstverständnis eine Rolle, sagt Jan Roß, Israelkorrespondent der ZEIT
    in Jerusalem. Im Podcast berichtet er, welche historischen
    Persönlichkeiten Netanjahus Weltbild prägen und entwirft ein Psychogramm
    des national wie international umstrittenen Regierungschefs Israels.
    Lees meer

    US-Präsident Donald Trump hat in den vergangenen Wochen Abschiebungen in
    Großstädten in den USA beschleunigt und eine weitere Verschärfung seiner
    Politik angekündigt. Auch in New York, einer Stadt, die für ihre
    vielfältige Migrationsgeschichte bekannt ist, lösten diese Pläne große
    Besorgnis und Proteste aus. ZEIT-Autor Lukas Hermsmeier lebt in New York
    und berichtet, wie die Abschiebepolitik der Trump-Regierung die Stadt
    verändert und wie sich vor den anstehenden Bürgermeisterwahlen die
    Stadtverwaltung positioniert.

    Und sonst so? Fünf Gramm Tabak und 60 Sekunden Zeit – so lief die
    Deutsche Meisterschaft im Tabakschnupfen

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Victoria Kempter, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge

    Benjamin Netanjahu: Er meint es tödlich ernst

    Israels Angriff auf den Iran: Was über den Angriff von Israel bekannt
    ist

    Israels Kriegsziele: "Vorherrschend ist ein Szenario, das man die Villa
    im Dschungel nennt"

    Liveblog: Krieg in Gaza: EU wirft Israel Verstoß gegen
    Assoziierungsabkommen in Gaza vor

    Israel: Netanjahu weist Korruptionsvorwürfe vor Gericht zurück

    Israel vor dem Internationalen Gerichtshof: Dieses Urteil wird
    Rechtsgeschichte schreiben

    Chronik der US-Präsidentschaft: Die wichtigsten Entscheidungen Donald
    Trumps im Überblick

    USA: Donald Trump will …

  10. Spezial: Wenn Frauenkörper zum Kriegsschauplatz werden

    21 juni 2025 · 27 min

    Afspelen
    In Makariw, einem Dorf in der Nähe von Kyjiw, wohnen Oksana Olkhivet und
    ihr Mann. Als am 6. März 2022 russische Panzer auf Makariw zurollen,
    stehen bald auch Soldaten vor ihrem Haus. Sie vergewaltigen Oksana und
    erschießen ihren Mann.
    Lees meer

    Oksana ist eine von vielen Überlebenden sexualisierter Gewalt im
    russischen Krieg gegen die Ukraine. Die ukrainische Staatsanwaltschaft
    zählte zuletzt 344 registrierte Fälle. Experten gehen davon aus, dass
    auf jede gemeldete Tat zehn nicht gemeldete kommen. Auch Oksana wollte
    lange nicht sprechen. Bis eine andere Überlebende nach Makariw kommt:
    Irina Dowgan. Irina gründete Sema Ukraine, eine Organisation für Opfer
    und Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt. Auf Druck dieser
    Organisation hin verabschiedete die Ukraine im Dezember 2024 ein
    weltweit einzigartiges Gesetz, das die sexualisierte Gewalt im Krieg
    anerkennt und Reparationen für Überlebende verspricht.

    In diesem Was jetzt?-Spezial erzählen Sarah Ulrich und Helena Schmidt
    die Geschichte von Oksana und ihrem Kampf um Anerkennung.

    Recherche & Skript: Sarah Ulrich

    Moderation & Skript: Helena Schmidt

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Sounddesign: Markus Gläser

    Alle Spezialfolgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Krieg in der Ukraine: Die unsichtbare Front

    Diese Recherche wurde von der Initiative Women on the Ground: Reporting
    from Ukraine’s Unseen Frontline der International Women’s Media
    Foundation in Zusammenarbeit mit der Howard G. Buffet Foundation
    unterstützt.

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  11. Sind die CSDs in Gefahr?

    21 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    Der Christopher Street Day in Eberswalde wird dieses Jahr von einem
    mutmaßlich rechtsextremen Angriff überschattet. Im knapp zwanzig
    Kilometer entfernten Bad Freienwalde hat am vergangenen Sonntag eine
    Gruppe von zehn bis fünfzehn Personen eine Veranstaltung des Bündnisses
    "Bad Freienwalde ist bunt" auf dem Marktplatz angegriffen. Vier
    Teilnehmende wurden leicht verletzt. Außerdem darf das
    Regenbogen-Netzwerk der Bundestagsverwaltung nicht mehr am CSD
    teilnehmen. Grund dafür: die Neutralitätspflicht der Staatsbeamten. Ob
    CSDs in diesem Jahr vor dem Hintergrund rechter Angriffe noch stärker
    von der Polizei geschützt werden müssen, beantwortet Valerie Schönian,
    Autorin der ZEIT im Leipziger Büro, im Podcast.
    Lees meer

    Im Iran galt ein Sturz des Regimes lange als unvorstellbar. Seit dem
    Angriff Israels auf den Iran scheint das Unmögliche nicht mehr so
    abwegig. Dennoch bleibt die Frage, was nach einem Umsturz mit dem Land
    passieren würde. Trotz strenger Unterdrückung existiert im Iran eine
    Opposition. Allerdings ist diese zersplittert, unorganisiert und von
    gegenseitigem Misstrauen geprägt. ZEIT-ONLINE-Redakteur Omid Rezaee,
    erläutert, aus welchen unterschiedlichen Gruppierungen die Opposition
    besteht, was sie von der aktuellen Regierung fordern und wie sie sich
    zum Krieg mit Israel positionieren.

    Und sonst so: Ein Rentner und sein Auto auf der Spanischen Treppe

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Bad Freienwalde: "Wer will denn wen jetzt verurteilen und wofür?"

    Christopher Street Day: CSD-Veranstalter warnen vor rechter Gewalt und
    Angst

    Christopher Street Day: CSD in Eberswalde unter erhöhtem Polizeischutz

    Neutralitätspflicht: Wer ist hier bitte nicht neutral?

    Iranische Opposition: Wer auf das Ende des Regimes setzt

    Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie
    unser unser Podc…

  12. Update: Formiert sich unter den Republikanern Widerstand gegen Trump?

    20 juni 2025 · 10 min

    Afspelen
    Innerhalb der nächsten zwei Wochen möchte US-Präsident Donald Trump
    entscheiden, ob die USA in den Krieg zwischen dem Iran und Israel
    eingreifen sollen. Wie ernst man seine Ankündigung nehmen kann, ob sich
    innerhalb der Republikaner ein Widerstand gegen den Präsidenten formiert
    und was ein Eingreifen der USA sowohl für den Iran als auch für Trump
    bedeuten würde, analysiert ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble.
    Lees meer

    Auf Trumps Entscheidung will Europa währenddessen nicht warten. In Genf
    haben sich heute Außenminister Johann Wadephul, seine Kollegen aus
    Frankreich und Großbritannien und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas
    gemeinsam mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi getroffen.

    Was noch? Gegen steigende Freibadpreise: ein Schwimmbad für die
    Nachbarschaft im Garten.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Miriam Mair

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Israel-Iran-Krieg: Donald Trump will binnen zwei Wochen über
    Kriegseintritt entscheiden

    "OK, America?" / Israel-Iran-Krieg: Die MAGA-Ideologen wollen keinen
    Krieg

    Atomprogramm: Wadephul und europäische Kollegen treffen iranischen
    Außenminister

    Maskenbeschaffung durch Jens Spahn: Bundesgesundheitsministerin will
    Maskenbericht über Spahn vorlegen

    Jens Spahn: Die Selbstermächtigung des Jens Spahn

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  13. Am Verhandlungstisch: EU-Minister treffen den iranischen Außenminister

    20 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    In Genf will sich am heutigen Freitag Außenminister Johann Wadephul
    (CDU) zusammen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich und Großbritannien
    mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi treffen. Viel ist über
    das geplante Treffen nicht bekannt, laut den Nachrichtenagenturen dpa
    und Reuters werden sich die Außenminister der drei EU-Staaten zunächst
    mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas abstimmen. Danach soll das
    Gespräch mit Außenminister Araghtschi folgen. Die Gespräche sollen vor
    allem ein Ziel haben: Der Iran muss garantieren, sein Atomprogramm nur
    für zivile Zwecke zu nutzen. Doch wie viel Einfluss haben die Europäer
    überhaupt noch im Nahen Osten? Matthias Naß ist internationaler
    Korrespondent bei der ZEIT und spricht im Podcast über Chancen und
    Herausforderungen dieses Vorstoßes.
    Lees meer

    Erfolgreich werden kann auf TikTok theoretisch jede und jeder. Wer heute
    ein Video hochlädt, kann schon morgen berühmt sein. Geld verdient hat
    man mit einem viralen Video aber noch nicht automatisch. Haben
    Influencer bisher vor allem von Werbepartnerschaften profitiert, so hat
    TikTok engagierten Nutzerinnen und Nutzern inzwischen eine weitere
    Möglichkeit eröffnet – zumindest theoretisch. Denn die Plattform hat ein
    Belohnungsprogramm eingeführt. Mehrere Tausend Euro, gaukelt TikTok den
    Usern vor, seien auf diese Weise in wenigen Wochen möglich. Doch wegen
    angeblicher Sicherheitsprobleme wird das Geld häufig nicht
    ausgeschüttet. Johanna Jürgens, Wirtschaftsredakteurin bei der ZEIT, hat
    recherchiert, ob dahinter ein System steckt.

    Und sonst so? Seekuh-Alarm

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Constanze Kainz, Sophia Boddenberg

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Israel-Iran-Krieg

    Johanna Jürgens: Monetarisierung auf TikTok

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    unser unser Podcastabo ko…

  14. Update: Wie die Urananreicherung im Iran funktioniert

    19 juni 2025 · 10 min

    Afspelen
    In der Nacht zum Donnerstag hat die israelische Armee erneut Atomanlagen
    im Iran angegriffen. Unter der Begründung, das iranische Regime an der
    Entwicklung einer Nuklearwaffe hindern zu wollen, attackiert Israel den
    Iran seit dem 13. Juni. Das iranische Regime gibt an, mit seinem
    Atomprogramm zivile Zwecke zu verfolgen. Zentral für ein
    Kernwaffenprojekt wäre die Anreicherung von spaltbarem Material,
    beispielsweise Uran. Doch wie kann man das chemische, radioaktive
    Element anreichern – und wie viel Prozent Anreicherung wäre für eine
    Atombombe vonnöten? Wie die iranischen Anreicherungs-Anlagen gesichert
    sind und was es bräuchte, um sie zu zerstören, erklärt der ZEIT
    Wissen-Redakteur Stefan Schmitt im Podcast.
    Lees meer

    Bei einem iranischen Raketenangriff am Donnerstagmorgen ist das
    israelische Soroka-Krankenhaus getroffen worden. Nach Angaben des
    Krankenhauses wurde das Gebäude teils stark beschädigt, mehr als 65
    Menschen wurden dabei verletzt. Das iranische Regime rechtfertigte den
    Angriff mit der Behauptung, Israel habe das Krankenhaus militärisch
    genutzt. Israels Militär wies dies zurück. Israels Verteidigungsminister
    Israel Katz machte das iranische Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei für
    die Attacke verantwortlich: Chamenei dürfe nicht “weiter existieren”, so
    Katz. Gleichzeitig griff Israel in der Nacht Geflüchtetenunterkünfte im
    Gazastreifen an, 69 Menschen sollen dabei getötet worden sein.

    Außerdem im Update: Der ehemalige Ministerpräsident Thüringens, Bodo
    Ramelow, hat damit gedroht, die Partei “Die Linke” zu verlassen. Grund
    dafür sei der Linken-Landesparteitag am vergangenen Wochenende: Dort kam
    mehrmals die Forderung nach einem Kurswechsel der Partei auf. Außerdem
    wurde die bisherige Parteispitze ausgewechselt.

    Was noch? Drehbuch für 195.000 Euro versteigert.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Emma Graml, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Atomanl…

  15. Teheran steht still

    19 juni 2025 · 13 min

    Afspelen
    Nach dem israelischen Angriff auf iranische Ziele hat sich die
    Sicherheitslage im Nahen Osten verschärft. Laut israelischen Angaben
    richtete sich der Luftschlag gegen militärische Einrichtungen des
    iranischen Atomprogramms. Aber auch in der iranischen
    Hauptstadt Teheran gab es Berichten zufolge schwere Explosionen. Das
    israelische Militär rief iranische Zivilisten dazu auf, Teile Teherans
    zu verlassen. Die Lage verunsichert viele Menschen im Iran, während
    vereinzelte Bewohner aus Teheran erstmals offene Konsequenzen für die
    Führung des Landes fordern. Ob die Proteste zu einem Regimewechsel
    führen könnten, ordnet Lea Frehse, Nahost-Korrespondentin der
    ZEIT, ein.
    Lees meer

    Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov
    sprechen sich über 70 Prozent der Deutschen für ein Mindestalter beim
    Zugang zu sozialen Medien aus. Die größte Zustimmung kommt dabei von 35-
    bis 44-Jährigen. Während der Deutsche Lehrerverband eine gesetzliche
    Regelung ablehnt, fordert Bundesbildungsministerin Karin Prien eine
    verbindliche Altersüberprüfung, um Kinder besser zu schützen. Bislang
    fehlen jedoch verlässliche Kontrollmechanismen, um das Mindestalter
    durchzusetzen. Was die Vor- und Nachteile einer Altersgrenze sind,
    analysiert Rita Lauter, Podcast-Host des Nachrichtenpodcasts "Was
    jetzt?" von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Ein Haus per Losverfahren

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Israel-Iran-Krieg: Israelische Armee meldet erneute
    Luftangriffe auf Teheran

    Lage im Iran: Der Krieg beginnt nicht mit der ersten Bombe

    Nahostüberblick am Morgen: Iran meldet Einsatz von Hyperschallraketen,
    Explosionen in Teheran

    Lage im Iran: Im Iran toben gerade zwei Kriege

    Iran: Die Risiken mit dem Ajatollah – und die ohne ihn

    Social-Media-Verbot in Australien: Ein Zaun um den Ozean

    Debatte über …

  16. Update: Bund und Länder feilschen um den Wirtschaftsbooster

    18 juni 2025 · 10 min

    Afspelen
    Beim Bund-Länder-Gipfel beraten die Ministerpräsidenten seit dem Morgen
    gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über ein
    Wirtschaftspaket. Bereits am Anfang des Monats hatte das Bundeskabinett
    einen "Wirtschaftsbooster" beschlossen. Um das Wachstum nach
    dreijähriger Rezession wieder anzukurbeln, plant die Koalition aus SPD
    und CDU unter anderem, die Mehrwertsteuer in der Gastronomie abzusenken
    und die Pendlerpauschale zu erhöhen. Weil das milliardenschwere Paket
    besonders die Haushalte der Länder und Kommunen belasten wird, weigern
    sich diese bislang, dem Plan zuzustimmen. Sie fordern stattdessen, dass
    die Kosten vom Bund getragen werden sollen. Ob sich Bund und Länder
    dennoch einigen können und was von der Ministerpräsidentenkonferenz zu
    erwarten ist, weiß Politikredakteur Ferdinand Otto.
    Lees meer

    Das Bundeskabinett hat ein Gesetz zur Ankurbelung des Wohnungsbaus
    verabschiedet. Laut der Bauministerin Verena Hubertz soll der sogenannte
    “Bauturbo” den Kommunen ermöglichen, die Genehmigungsverfahren auf zwei
    Monate zu verkürzen. Dadurch soll schneller gebaut und nachverdichtet
    werden. Um Baukosten zu sparen, soll das Gesetz auch serielles Bauen
    fördern. Außerdem soll der Umwandlungsschutz verlängert werden, um den
    Bestand an Mietwohnungen zu schützen. Ziel sei einfaches und
    entbürokratisiertes Bauen, ohne auf Kosten der Menschen oder des Klimas
    zu sparen, so Hubertz. In den letzten Jahren hatten hohe Zinsen und
    teure Baumaterialien den Wohnungsbau gehemmt, seit April gibt es wieder
    mehr Baugenehmigungen, allerdings nur für den Bau von
    Einfamilienhäusern.

    Außerdem im Update:

    Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat das iranische Regime zur
    bedingungslosen Kapitulation aufgerufen. Auf der Plattform Truth Social
    gab er an, zu wissen, wo sich der oberste iranische Führer Ajatollah Ali
    Chamenei verstecke. Wie realistisch Trumps Drohungen sind, erklärt Rieke
    Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT.

    Was noch? Zum ersten Mal ist ein Comic Sachbuch des Jah…

  17. Die Grenzen des Völkerrechts

    18 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    Nach dem israelischen Angriff auf den Iran hat Teheran mit
    Gegenangriffen auf israelische Städte reagiert. Die deutsche
    Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz zeigt Verständnis für
    Israels Handeln und verweist auf das Selbstverteidigungsrecht.
    Völkerrechtlich ist die Lage umstritten. Zwar erlaubt die UN-Charta
    Selbstverteidigung bei unmittelbarer Bedrohung, jedoch sehen viele
    Völkerrechtler im israelischen Vorgehen keinen rechtmäßigen
    Verteidigungsschlag, sondern einen völkerrechtswidrigen
    Präventivangriff. Was das Völkerrecht dazu sagt und ob es reformiert
    werden müsste, analysiert Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im
    Politikressort der ZEIT.
    Lees meer

    In Deutschland herrschte im Frühjahr 2025 eine starke Trockenheit. Eine
    neue Studie im Auftrag des Naturschutzbundes BUND zeigt, dass in etwa
    der Hälfte der deutschen Landkreise sogenannter Grundwasserstress
    besteht. Besonders betroffen sind demnach Regionen in Brandenburg,
    Niedersachsen, Ost- und Norddeutschland sowie entlang des Oberrheins.
    Als Hauptursachen werden in dem Bericht neben klimatischen Veränderungen
    vor allem Grundwasserentnahmen durch Industrie, Bergbau und
    Landwirtschaft genannt. Claudia Vallentin, Redakteurin im Wissensressort
    von ZEIT ONLINE, ordnet die Studienergebnisse ein und erklärt, was getan
    werden kann, um eine Wasserversorgung langfristig zu sichern.

    Und sonst so? Wenn Arbeitsräume zu Schlafräumen für Wohnungslose werden.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Israel-Iran-Krieg: Israelische Luftwaffe greift Ziele im
    Westen des Iran an

    Irans Gegenangriff: Schlafen, aber mit offenen Augen

    Friedrich Merz: Was von der Kritik des Kanzlers an Israel bleibt

    Krieg in Nahost: Klingbeil betont Selbstverteidigungsrecht Israels

    Humanitäre Krise im Gazastreifen: "Das ist die Definition eines
    militärischen Desaster…

  18. Update: G7 – Der Gipfel der Überraschungen

    17 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat den G7-Gipfel in Kanada vorzeitig
    verlassen. Seine Sprecherin sagte, das hänge mit den "Ereignissen im
    Nahen Osten" zusammen. Vor Trumps Abreise haben sich die G7-Staats- und
    Regierungschefs allerdings noch überraschend auf eine gemeinsame
    Erklärung zum Krieg zwischen dem Iran und Israel geeinigt. In dem
    Statement rufen sie zu einer Deeskalation im Nahen Osten auf. Zudem wird
    Israels Recht auf Selbstverteidigung unterstrichen und erklärt, dass der
    Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangen dürfe. Eigentlich
    hätte Trump mit den Staats- und Regierungschefs der G7 bis zum
    Dienstagabend an dem Gipfel im kanadischen Kananaskis teilnehmen
    sollen. ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau ist mit in Kanada und ordnet
    die Geschehnisse des ersten Tags des G7-Gipfels ein.
    Lees meer

    Auch in der vergangenen Nacht hat Russland die Ukraine angegriffen. In
    der Hauptstadt Kyjiw sind nach Behördenangaben mindestens 14 Menschen
    bei einem russischen Luftangriff getötet worden. Außerdem seien 114
    schwer verletzt worden. Neun Stunden habe der Angriff gedauert, heißt in
    weiter von ukrainischer Seite. Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb auf
    X von "einem der schrecklichsten Angriffe auf Kyjiw". Vitali Klitschko,
    der Bürgermeister von Kyjiw, rief für den 18. Juni einen Trauertag
    aus. Wie unterscheidet sich der russische Angriff der vergangenen Nacht
    von den vorherigen? Und wie geht es den Menschen in der Ukraine? Darüber
    berichtet die Ukraine-Korrespondentin der ZEIT Olivia Kortas.

    Was noch? Das goldene Trump-Phone.

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mira Schrems, Sönke Matschurek

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    G7-Gipfel: Die G7 und ihr neuer Klassensprecher

    Israel und Iran: US-Präsident verlässt G7-Gipfel vorzeitig

    G7-Gipfel in Kanada

    Krieg in der Ukraine: Mindestens 14 Tote bei russischen Luftangriffen
    auf Kyjiw

    Liveblog: Russischer Angriffskrieg g…

  19. Minnesota: Wie das politische Klima in den USA weiter eskaliert

    17 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Am vergangenen Samstag hat im US-Bundesstaat Minnesota ein Mann auf
    mehrere Politiker der Demokratischen Partei geschossen: Die Abgeordnete
    Melissa Hortman und ihr Ehemann wurden in ihrem Haus getötet. Bei State
    Senator John Hoffman und seiner Frau gibt es Hoffnung, dass sie
    überleben. Nach Angaben der Ermittler soll der Täter ein christlicher
    Nationalist gewesen sein. Im Auto des Mannes wurde eine Liste mit
    insgesamt rund 70 weiteren Zielen gefunden – darunter demokratische
    Politikerinnen und Politiker sowie die Namen von Ärzten und
    Aktivistinnen, die sich für Abtreibungsrechte einsetzen. Rieke Havertz,
    internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE mit Schwerpunkt USA,
    erklärt im Podcast, wieso das nicht die letzte Gewalttat gewesen sein
    könnte.
    Lees meer

    Nach den israelischen Luftangriffen auf iranische Nuklearanlagen und
    mutmaßliche Kommandozentralen steht die Beziehung zwischen Jerusalem und
    Washington, D. C. auf dem Prüfstand. Noch in der Nacht hieß es aus
    Washington, Israel habe eigenmächtig gehandelt – nur Stunden später
    lobte Donald Trump die Angriffe als "exzellent". Offiziell begründet
    Israel den Einsatz mit geheimen iranischen Atomwaffenplänen. Wie viel
    wussten die US-Geheimdienste im Vorfeld wirklich? Und wie eng war Trump
    tatsächlich in die Pläne Netanjahus eingebunden? Holger Stark leitet das
    Investigativ-Ressort der ZEIT und ZEIT ONLINE und hat in Berlin,
    Washington und Tel Aviv recherchiert. Im Podcast erklärt er, wie viel
    die USA vorab über den Angriff auf den Iran wussten und was der
    israelische Alleingang für das Verhältnis der beiden Staaten bedeutet.

    Und sonst so? Barbie und KI – wenn die Puppe plötzlich antwortet

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Mounia Meiborg, Ole Pflüger, Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Attentat in Minnesota: Eine neue Eskalationsstufe der rechten Gewalt

    Proteste in Los Ang…

  20. Update: Wie umstritten ist Israels Angriff auf den Iran in der Bevölkerung?

    16 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    Auch am vierten Tag der Auseinandersetzung zwischen Israel und dem Iran
    scheint kein Ende der Eskalation in Sicht zu sein. Nach Angaben des
    iranischen Regimes sollen seit Freitag mehr als 220 Menschen bei
    israelischen Angriffen getötet worden sein, darunter hochrangiges
    Personal aus Militär und Geheimdienst. Israel meldete mindestens 24 Tote
    durch iranische Raketenangriffe. Laut der israelischen Regierung sollen
    die Angriffe die Islamische Republik daran hindern, Atomwaffen zu
    entwickeln. Der Angriff soll voraussichtlich mehrere Wochen dauern. Wie
    der Angriff in der israelischen Bevölkerung wahrgenommen wird und was
    die Situation für den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu
    bedeutet, weiß Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke.
    Lees meer

    In Kanada beginnt heute der G7-Gipfel. Beim Treffen der sieben führenden
    Industrienationen soll es unter anderem um den Handelsstreit mit den USA
    sowie um die Kriege in der Ukraine und Nahost gehen. Für Bundeskanzler
    Friedrich Merz (CDU) ist es der erste Gipfel: "Das wichtigste Ziel wird
    sein: Die sieben größten Industrienationen der Welt sind sich einig, und
    sie sind handlungsfähig", sagte er vor seinem Abflug in Berlin. Seit dem
    Amtsantritt des US-Präsidenten Donald Trump gibt es große Differenzen
    zwischen den USA und den restlichen G7-Ländern. Sein Hang zu
    Alleingängen und unerwarteten Vorstößen wird die Beratungen erschweren.
    Politikredakteurin Mariam Lau ist beim Gipfeltreffen und erklärt, was
    von dem G7-Gipfel zu erwarten ist.

    Außerdem im Update:

    Nach einer zweitägigen Flucht ist der mutmaßliche Attentäter von
    Minnesota in den USA festgenommen worden. Der Verdächtige soll am
    Samstag die führende Demokratin im Repräsentantenhaus von Minnesota,
    Melissa Hortman, und ihren Ehemann erschossen haben. Er soll außerdem
    weitere Anschläge auf 70 Politiker geplant haben.

    Was noch? Mann setzt sich auf Van-Gogh-Stuhl.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Mounia Meiborg, Ole Pflüger, Elise Landschek

    Mitarbeit: Emma Gr…

  21. So blicken die arabischen Staaten auf den Krieg

    16 juni 2025 · 13 min

    Afspelen
    Nach dem israelischen Angriff auf iranische Nuklearanlagen und
    Militärführung zeigen sich viele arabische Staaten alarmiert und üben
    Kritik an Israel. Darunter auch enge westliche Partner wie
    Saudi-Arabien, Jordanien und die Vereinigten Arabischen Emirate. In
    Jordanien wurden iranische Drohnen, die in den Luftraum des Landes
    eindrangen, von der Luftabwehr abgefangen. Saudi-Arabien nennt das
    Vorgehen Israels eine "klare Verletzung des Völkerrechts". Auch Ägypten,
    der Oman und der Libanon warnen vor einer regionalen Eskalation.
    Im Jemen drohten die Huthi-Milizen mit Konsequenzen. Hans-Jakob
    Schindler, Experte für Sicherheit und Terrorismus, analysiert die Sorgen
    und Hoffnungen aus dem Nahen Osten.
    Lees meer

    Auf Westafrikas größter Mülldeponie in Mbeubeuss, am Rand der
    senegalesischen Hauptstadt Dakar, leben und arbeiten Tausende Menschen
    aus verschiedenen afrikanischen Ländern unter prekären Bedingungen. Sie
    sammeln und verkaufen wiederverwertbare Materialien wie Kupfer,
    Aluminium oder Plastik. Die Deponie ist zugleich ein zentraler
    Ausgangspunkt für die gefährliche Fluchtroute über den Atlantik.
    Aufgrund strengerer Kontrollen entlang der Mittelmeerroute nimmt die
    Zahl der Migranten, die den Atlantikweg wählen, zu. Der Fotograf
    Stefanos Paikos hat Mbeubeuss besucht und dokumentiert. Im Podcast
    ordnet er ein, warum dieser Ort zum Startpunkt für die Flucht nach
    Europa geworden ist.

    Und sonst so: Becherdiebstahl bei Karls

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge

    Israels Angriff auf Iran: Eine Attacke mit weitreichenden Folgen

    Naher Osten: So reagieren die arabischen Staaten auf Israels Angriffe

    Lage in Israel: "Wir müssen da jetzt durch"

    Israelischer Angriff auf Iran: Sie brauchen die Eskalation

    Huthi-Miliz: Eine sehr eingeschränkte Kapitulation

    Mülldeponie in Mbeubeuss: Die Schatzsucher

    Asylwende: Wer kommt und wer bleibt

    F…

  22. Wie Menschen in Israel und Iran die Eskalation erleben

    15 juni 2025 · 14 min

    Afspelen
    In der Nacht auf Freitag bombardierten Kampfflugzeuge nach Angaben der
    israelischen Armee zunächst Ziele in Teheran, mehrere Militärstützpunkte
    und Atomanlagen. Als Vergeltung feuerte der Iran zahlreiche Drohnen und
    Raketen auf Israel ab. Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran ist
    weiter eskaliert. Wie haben die Menschen in Israel und im Iran die
    letzten Tage erlebt? Kerstin Kohlenberg, Redakteurin im Ressort Dossier
    der ZEIT, war in Tel Aviv und verbrachte die Nacht von Freitag auf
    Samstag im Schutzraum. Im Podcast berichtet sie, wie die Menschen in
    Israel mit der Bedrohung umgehen. Wie es den Menschen im Iran geht, weiß
    die Nahostkorrespondentin der ZEIT, Lea Frehse.
    Lees meer

    Die Union hatte im Wahlkampf eine Migrationswende versprochen. Direkt
    nach seinem Amtsantritt Anfang Mai ordnete Innenminister Alexander
    Dobrindt (CSU) strengere Grenzkontrollen an und ließ Asylsuchende aus
    sicheren Drittstaaten an der Grenze zurückweisen – gestützt auf das
    Dublin-System, aber unter wachsendem juristischen Druck. Gleichzeitig
    stockt die europäische Einigung: Verteilungsmechanismen,
    Außengrenzschutz, gemeinsame Verfahren – Themen, die seit Jahren
    diskutiert, aber kaum konsequent umgesetzt werden. Statt gemeinsamer
    Lösungen dominieren nationale Alleingänge. Dabei bleibt die Lage
    dramatisch: Mehr als 30.000 Menschen sind laut IOM seit 2014 im
    Mittelmeer gestorben oder verschwunden. Und an den Außengrenzen setzen
    Länder wie Italien und Griechenland weiter auf Frontex oder auf Deals
    mit Drittstaaten. Wie also lässt sich Migration steuern? Heinrich Wefing
    leitet das Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt er, wie sinnvoll
    der Weg der aktuellen Bundesregierung ist und wie eine gemeinsame
    europäische Migrationspolitik aussehen könnte.

    Und sonst so? Pizza-Alarm rund ums Pentagon vor Israels Großangriff

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Victoria Susann Kempter, Konstantin Hadži-Vuković

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    Weiter…

  23. Spezial: Nour will die erste Neurochirurgin Gazas werden

    14 juni 2025 · 37 min

    Afspelen
    Nour Nofal ist 23 Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in Gizan
    an-Najar, einer ruhigen Wohngegend von Chan Junis im Gazastreifen. Sie
    studiert Medizin und hat einen Traum: sie möchte die erste
    Neurochirurgin Gazas werden. Als im Oktober 2023 der Krieg ausbricht,
    muss sie mit ihrer Familie fliehen - und ihr Studium erstmal für lange
    Zeit unterbrechen. Nour ist verzweifelt, aber inmitten des Kriegs findet
    sie einen Weg, um ihrem Ziel ein Stück näher zu kommen.
    Lees meer

    In dieser Spezialfolge von Was jetzt? erzählen Hanna Israel und Pia
    Rauschenberger die Geschichte von Nour Nofal und ihrem Traum Ärztin zu
    werden.

    Redaktion: Constanze Kainz, Jannis Carmesin, Mounia Meiborg

    Produktion: Markus Gläser, Pia Rauschenberger

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  24. Netanjahu braucht die Eskalation

    14 juni 2025 · 13 min

    Afspelen
    Israels Alleingang gegen den Iran sorgt weltweit für Besorgnis über eine
    mögliche Eskalation im Nahen Osten. Trotz unterschiedlicher Ursachen
    verbindet die vielen Weltkrisen gerade ein Muster: Autoritäre Führer
    nutzen permanente Eskalation, um von eigenem Versagen abzulenken,
    analysiert Nils Marquardt, Redakteur aus dem Politischen Feuilleton von
    ZEIT ONLINE. Er erklärt außerdem, warum Donald Trump eigentlich kein
    Interesse an einem neuen großen Krieg haben kann.
    Lees meer

    Die Bundesregierung will, dass gesetzlich Versicherte künftig für
    Facharzttermine immer eine Überweisung vom Hausarzt benötigen. Ziel ist
    es, Arztbesuche besser zu steuern und Kosten zu sparen. Experten sehen
    das Vorhaben kritisch, da viele Hausärzte bereits jetzt überlastet sind.
    Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, spricht im
    Podcast über mögliche Alternativen.

    Und sonst so? Fleißiger Blitzer in England.

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Israel-Iran-Konflikt: Israel startet zweiten Großangriff auf
    den Iran

    Israels Angriff auf den Iran: Was über den Angriff von Israel bekannt
    ist

    Konflikte: Iran wertet Israels Angriff als Kriegserklärung

    Israel und Iran: Spielt Netanjahu nur mit der Eskalation?

    Israels Angriff: Donald Trump will diese Eskalation nicht

    Primärarztsystem: Holy Hausarzt

    Krankenkassen: Gesetzlich versichert? Da haben wir gerade nichts frei

    Gesundheitsversorgung: Immer erst zum Hausarzt? Unrealistisch!

    Ärztemangel: Viele Hausärzte wollen aufhören

    Ärztemangel auf dem Land: Hier tut’s weh

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  25. Update: Was Israels Angriff für den Nahen Osten verändert

    13 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    In der vergangenen Nacht hat Israel in einem groß angelegten Luftangriff
    den Iran bombardiert. Die Ziele der israelischen Regierung waren nach
    eigenen Angaben iranische Militärstützpunkte und Atomanlagen. Laut
    Israels Premierminister Benjamin Netanjahu sei der Angriff ein
    Präventivschlag gegen die Nuklearpläne des iranischen Regimes, um
    Israels "Überleben zu sichern". Denn der Iran verfüge über ausreichend
    Uran, um fünfzehn Atombomben zu bauen. Deshalb sei der Angriff auch nur
    der "Eröffnungsschlag" der mehrtägigen Operation "Rising Lion". Der Iran
    stuft den israelischen Großangriff als "Kriegserklärung" ein. Als
    Reaktion auf den Angriff hat Israel weltweit alle Botschaften und
    Konsulate geschlossen. Sowohl die EU als auch US-Präsident Donald Trump
    rufen zu Diplomatie und Deeskalation auf. Jan Roß berichtet für die ZEIT
    aus Israel und ordnet im Podcast ein, welche Folgen der Angriff für die
    Stabilität der Region haben wird, wie sich die Machtordnung verschieben
    könnte und warum Israel eine iranische Atombombe so sehr fürchtet.
    Lees meer

    In Nizza endet heute Abend die UN-Ozeankonferenz. Eine Woche
    diskutierten Politiker, Wissenschaftlerinnen und Aktivisten darüber, wie
    die Meere besser vor den Bedrohungen des Klimawandels geschützt werden
    können. Das große Ziel der Konferenz war auch die Ratifizierung des
    zentralen Abkommens zum Schutz der internationalen Gewässer.
    Frankreich-Reporterin Annika Joeres analysiert, auf welche Beschlüsse
    sich endgültig geeinigt wurde, wie es um das Hochsee-Abkommen steht und
    welches Signal die Konferenz für die Zukunft gibt.

    Außerdem im Update: Ein Berufungsgericht spricht US-Präsident Donald
    Trump doch wieder die Kontrolle über die nach Los Angeles entsandten
    Nationalgardisten zu. Zuvor hatte ein Gericht in San Francisco das
    Gegenteil verkündet und Trumps Einsatz der Nationalgarde als illegal und
    Verletzung der Gewaltenteilung eingestuft.

    Was noch? Erfolglos im Nahverkehr, dafür aber vielleicht bei der
    Tram-WM?

    Moderation und Produktion: Eri…

  26. Neue Details zu Spahns Maskendeals

    13 juni 2025 · 13 min

    Afspelen
    Wegen seiner Rolle bei den Maskendeals zu Beginn der Coronapandemie
    gerät der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zunehmend in
    die Kritik. Täglich dringen neue Details aus einem geheimen
    Untersuchungsbericht des Gesundheitsministeriums an die Öffentlichkeit.
    In Auftrag gegeben hatte den Untersuchungsbericht Spahns Nachfolger Karl
    Lauterbach (SPD). Doch obwohl der Bericht seit Langem vorliegt, hält
    die amtierende Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) das Schriftstück
    bislang unter Verschluss. Im Podcast erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur
    Ingo Malcher, welche Fehler Spahn vorgeworfen werden und wie gefährlich
    der Bericht für ihn werden könnte.
    Lees meer

    Der frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat vor Gericht
    bestritten, nach seiner Wahlniederlage einen Putsch geplant zu haben.
    2022 hatte er die Präsidentschaftswahl gegen seinen Nachfolger Luiz
    Inácio Lula da Silva verloren. Kurz nach dessen Amtsantritt stürmten
    Anhänger von Jair Bolsonaros in der Hauptstadt Brasília den Kongress,
    das oberste Gericht und den Präsidentenpalast. Dem Ex-Präsidenten wird
    vorgeworfen, einen vom Militär unterstützten Staatsstreich geplant und
    von einem Mordkomplott gegen Lula da Silva gewusst zu haben. Alexander
    Kauschanski ist Politikredakteur der ZEIT und kennt die Details der
    Anklage. Im Podcast spricht er über die ersten Prozesstage und die
    Stimmung im Land.

    Und sonst so? Die glücklichsten Deutschen leben in Kassel.

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sönke Matschurek, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Spahn: Er wird die Maskendeals nicht los

    Jens Spahn: Der Unvermeidliche

    Karl Lauterbach: "Die Widerstände werden gigantisch sein"

    Nina Warken: Warum Nina Warken?

    Bolsonaro: Jair Bolsonaro bestreitet vor Gericht Umsturzpläne

    Brasilien: Lula gewinnt Präsidentschaftswahl

    Brasilien: Jair Bolsonaro bestreitet vor Gericht Umsturzpläne

    Sie wol…

  27. Update: Warum Israel den Iran angreifen könnte

    12 juni 2025 · 10 min

    Afspelen
    Wegen wachsender Spannungen zwischen Israel und dem Iran ziehen die USA
    Personal und Angehörige von Diplomaten sowie Soldaten aus Irans
    Nachbarland Irak, aus Bahrain und Kuwait ab. US-Präsident Donald Trump
    sprach von einer "gefährlichen Lage" in der Region. Medienberichten
    zufolge besteht die Sorge vor einem möglichen israelischen Angriff auf
    den Iran. Der Iran warnte seinerseits ebenfalls vor einer Eskalation und
    drohte mit Angriffen auf geheime israelische Atomanlagen. Zeitgleich
    gehen die Verhandlungen zum Atomstreit zwischen den USA und dem Iran
    weiter. Steffi Hentschke ist Nahostkorrespondentin der ZEIT. Im Podcast
    ordnet sie ein, wie konkret die Bedrohungslage derzeit ist.
    Lees meer

    Bei Handelsgesprächen in London haben sich die USA und China auf eine
    vorläufige Einigung im Zollstreit verständigt. US-Präsident Donald Trump
    sprach von einem Durchbruch: China habe zugesagt, weiterhin Seltene
    Erden und Magnete zu exportieren. Im Gegenzug wollen die USA chinesische
    Studierende nicht länger von amerikanischen Universitäten ausschließen.
    Teil der Einigung ist auch eine Reduzierung der gegenseitigen Zölle: Die
    USA wollen künftig 55 Prozent auf chinesische Importe erheben, China
    plant einen Satz von 10 Prozent auf US-Waren. Thomas Fischermann aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert die Vereinbarung.

    Außerdem im Update: Unter dem Motto "Global March to Gaza" wollen rund
    4.000 Menschen an die ägyptische Grenze des Gazastreifens marschieren.
    Ziel der Aktion ist es, einen humanitären Korridor nach Gaza zu fordern.
    Eine Genehmigung der ägyptischen Behörden steht noch aus. Israels
    Verteidigungsminister Israel Katz fordert Ägypten auf, die Aktivisten
    nicht in den Gazastreifen zu lassen.

    Was noch? Initiative holt 110 Schwarzfahrer aus dem Gefängnis

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Krieg in Gaza: USA…

  28. "Friedensmanifest": Sucht die SPD den Kuschelkurs mit Russland?

    12 juni 2025 · 13 min

    Afspelen
    Führende Politiker und Politikerinnen der SPD haben in einem Manifest
    zur deutschen Außenpolitik gefordert, dass sich die Beziehungen zu
    Russland entspannen sollen. Dafür sollen direkte Gespräche mit der
    russischen Regierung geführt werden. In dem ZEIT ONLINE vorliegenden
    Papier wenden sich Politiker wie der frühere Vorsitzende der
    SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich und der ehemalige Parteichef
    Norbert Walter-Borjans auch gegen die Stationierung neuer
    US-Mittelstreckenraketen in Deutschland. In dem Manifest heißt es: "Die
    SPD muss Teil der Friedensbewegung bleiben." Wie viel Anklang findet die
    geforderte Annäherung an Russland in der SPD? Und wie viel Sprengstoff
    steckt in dem Manifest? Das ordnet die ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin
    Eva Ricarda Lautsch im Podcast ein.
    Lees meer

    Die Einwanderungsbehörde ICE hat in den USA in den vergangenen Wochen
    täglich etwa 2000 Migranten festgenommen. Allerdings besteht etwa ein
    Fünftel der gesamten Arbeitskräfte in den USA aus Einwanderinnen und
    Einwanderern. Bereits im Wahlkampf hatte US-Präsident Donald Trump
    angekündigt, hart gegen irreguläre Migration vorgehen zu wollen. Trump
    argumentiert, dass Migrantinnen und Migranten gebürtigen US-Amerikanern
    Jobs wegnehmen würden. Trump will nicht nur die irreguläre Migration
    bekämpfen, sondern auch für eine starke Einschränkung regulärer
    Migration sorgen. Was bedeutet die Abschiebung von Menschen für die
    wirtschaftliche Zukunft der USA? Das erläutert
    ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Fabian Franke.

    Und sonst so? Festplatte mit Millionen Bitcoins auf der Müllhalde.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    "Manifest" zu Außenpolitik: SPD-Politiker fordern direkte Gespräche mit
    Russland

    "Manifest" zu Außenpolitik: Führende SPD-Politiker distanzieren sich von
    Außenpolitik-"Manifest"

    SPD-"Manifest": Sie irren

    Bundesregierung: Was…

  29. Update: Österreich am Tag nach dem Amoklauf

    11 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Es ist einer der schwersten Amokläufe in der Geschichte Österreichs: Am
    Mittwochvormittag hat ein 21-Jähriger in einer Schule in Graz zehn
    Menschen und anschließend sich selbst getötet. Weitere elf Menschen
    wurden schwer verletzt, laut dem Krankenhausbetreiber Kages befinden
    sich alle mittlerweile in stabilem Zustand. Bei einer Schweigeminute um
    10 Uhr gedachte das ganze Land den Opfern des Amoklaufs. Außerdem wurde
    eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Währenddessen stellt sich die
    Frage: Hätte die Tat verhindert werden können? Christian Bartlau war in
    Graz vor Ort und erklärt im Podcast, wie es um Waffengesetze und
    Sicherheitsmaßnahmen in Österreich steht.
    Lees meer

    Führende Grünenpolitiker haben die Innenminister dazu aufgefordert, bei
    ihrer Konferenz in Bremerhaven auch über ein AfD-Verbotsverfahren zu
    beraten. Laut einer Erklärung wollen die Grünen, dass die Minister
    "nicht weiter tatenlos zusehen, sondern entschlossen die Grundlagen für
    ein erfolgreiches Verbotsverfahren der AfD schaffen". Nach der
    Einstufung der AfD durch den Verfassungsschutz ist die Debatte um ein
    AfD-Verbotsverfahren wieder aufgekommen. Die Koalition aus SPD und Union
    konnte sich bislang nicht einigen: Während die SPD tendenziell eher
    dafür ist, bezeichnete Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ein
    solches Verfahren als "Wasser auf die Mühlen der AfD".

    Außerdem im Update:

    Die Deutsche Bahn erhöht ihre Preise für Sitzplatzreservierungen um 30
    Cent auf 5,50 Euro. Außerdem werden die Familienreservierungen
    abgeschafft: Ab Sonntag müssen alle Reisenden, auch Kinder, einzeln für
    ihre Sitzplatzreservierung zahlen.

    Was noch? Surfender Priester rettet Vater und Sohn

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Österreich: Alle Verletzten nach Amoklauf in Graz in stabilem Zustand

    Amoklauf in Graz: Auch für den Täter brennt eine Kerze

    Amoklauf in Graz…

  30. Polen: Tusk stellt die Vertrauensfrage

    11 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk stellt am heutigen Mittwoch
    dem Parlament die Vertrauensfrage. Hintergrund ist die knappe Niederlage
    des Kandidaten seiner Partei bei den Präsidentschaftswahlen. Der
    erfolgreiche rechtsnationale Kandidat Karol Nawrocki hatte bereits
    angekündigt, die Regierungsarbeit von Tusk zu blockieren. Sollte Tusk
    die Vertrauensfrage überstehen, will er den Koalitionsvertrag
    überarbeiten und sein Kabinett neuaufstellen. Wie Tusks Chancen stehen
    und wie Nawrocki die Regierungsarbeit erschweren könnte, erklärt
    Alexander Kauschanski, Redakteur im Auslandsressort von ZEIT ONLINE.
    Lees meer

    Er ist einer der mächtigsten Demokraten in den USA – und liegt als
    solcher im Clinch mit Donald Trump: Gavin Newsom, Gouverneur von
    Kalifornien, hat in den letzten Tagen für Aufmerksamkeit gesorgt. Am
    Dienstag reichte der Demokrat eine Klage gegen die US-Regierung ein,
    weil sie ohne seine Erlaubnis die Nationalgarde nach Los Angeles
    geschickt hatte. Der US-Präsident sagte, er würde es begrüßen, wenn
    Newsom festgenommen werden würde. Wer Gavin Newsom ist, was hinter dem
    Konflikt steckt und ob der Demokrat für Trump gefährlich werden könnte,
    erklärt die internationale Korrespondentin und US-Expertin von ZEIT
    ONLINE, Rieke Havertz.

    Und sonst so? Lauterbach verliert sein Tischtennisplattenprivileg.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Emma Graml

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    Weitere Links zur Folge:

    Polen: Donald Tusk will Vertrauensfrage im Parlament stellen

    Karol Nawrocki: Polens neuer Präsident kündigt Blockade der
    Tusk-Regierung an

    Los Angeles: Trumps Blaupause

    Gavin Newsom: Dieser Mann ist Trumps neuer Gegenspieler

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  31. Update: Die Jugend radikalisiert sich

    10 juni 2025 · 10 min

    Afspelen
    Die Anzahl politisch motivierter Straftaten lag 2024 bei 84.172 Fällen -
    und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr 2023 beinahe verdoppelt.
    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte bei der Vorstellung
    des Verfassungsschutzberichts 2024: "Die verfassungsmäßige Ordnung
    Deutschlands ist fast täglich Angriffen ausgesetzt". Beinahe die Hälfte
    der politisch motivierten Straftaten im vergangenen Jahr, nämlich
    37.835, hatten einen rechtsextremistischen Hintergrund. Mehr als 15.000
    von ihnen sind laut Bericht gewaltbereit. Besonders besorgniserregend
    sei Dobrindt zufolge die zunehmende Radikalisierung von Jugendlichen in
    eine rechtsextreme Richtung. Woran das liegt, berichtet die ZEIT
    ONLINE-Investigativredakteurin Christina Schmidt im Podcast.
    Lees meer

    Donald Trump plant weitere 2000 Soldaten der Nationalgarde zu den
    andauernden Protesten gegen seine Abschiebepolitik nach Los Angeles zu
    schicken. Inzwischen gehen nicht mehr nur Menschen in Los Angeles,
    sondern auch in New York, Dallas, Atlanta und Louisville dagegen auf die
    Straße. Donald Trump hat angekündigt, auch gegen diese Proteste
    entschlossen vorzugehen. Könnte die bereits sehr angespannte Situation
    dann eskalieren? Und was verspricht sich Donald Trump davon? Antworten
    darauf liefert die zukünftige ZEIT ONLINE US-Korrespondentin Juliane
    Schäuble.

    Außerdem im Update: Zwölf Aktivistinnen und Aktivisten wollten mit dem
    Segelschiff “Madleen” Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen. Die
    israelische Regierung stoppte das Schiff in internationalen Gewässern,
    das israelische Außenministerium erklärte, die Zone vor der Küste des
    Gazastreifens sei für nicht autorisierte Schiffe gesperrt. Mehrere der
    Aktivisten sollen sich Medienberichten zufolge in Israel in Haft
    befinden, das israelische Außenministerium hat inzwischen Bilder
    veröffentlich, die Greta Thunberg an Bord eines Flugzeugs zeigen.

    In Graz sind bei einem mutmaßlichen Amoklauf an einer Schule zehn
    Menschen getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das …

  32. Darf der Staat ein rechtsextremes Magazin einfach dichtmachen?

    10 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Leipzig beginnen die Verhandlungen um das rechte Magazin "Compact"
    und dessen Verbot im vergangenen Jahr. Die damalige Innenministerin
    Nancy Faeser (SPD) hatte das Magazin und alle weiteren Medien des
    rechtsextremen Verlegers Jürgen Elsässer im Juli verboten. Faeser
    bezeichnete "Compact" als "zentrales Sprachrohr der
    rechtsextremistischen Szene", das gegen Juden, Menschen mit
    Migrationsgeschichte und gegen die parlamentarische Demokratie hetze.
    Nur einen Monat später entschied das Bundesverwaltungsgericht im
    Eilverfahren, dass das Verbot nicht verhältnismäßig sei. Unter Berufung
    auf die Presse- und Meinungsfreiheit durfte "Compact" seine Arbeit
    wieder aufnehmen. Ob das Verfahren rechtmäßig war, wird ab heute vor dem
    Bundesverwaltungsgericht verhandelt. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur
    Tilmann Steffen beobachtet den Prozess. Im Podcast berichtet er, wann er
    mit einer Entscheidung rechnet und warum die AfD sich für den Fall
    besonders interessieren dürfte.
    Lees meer

    Die Proteste in der kalifornischen Metropole Los Angeles spitzen sich
    weiter zu. Nach Angaben der Polizeibehörde ist die "Sache außer
    Kontrolle geraten", mittlerweile gilt für die Stadt ein
    Versammlungsverbot. Die demokratische Bürgermeisterin von L. A., Karen
    Bass, beschuldigt Präsident Trump, die Proteste durch den Einsatz der
    Nationalgarde erst angefacht zu haben: Dieser hatte am Samstag
    eigenhändig beschlossen, 2.000 Nationalgardisten in die Stadt zu
    schicken – gegen den Willen des kalifornischen Gouverneurs. Seit Freitag
    protestieren Aktivisten und Anwohner in Los Angeles gegen das Vorgehen
    der US-Abschiebebehörde ICE, die bei mehreren Razzien in der vergangenen
    Woche etliche Migranten festgenommen hatte. Bei den Protesten soll es zu
    gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften gekommen
    sein. Kerstin Zilm berichtet als freie US-Korrespondentin aus L. A. und
    schildert die Lage in der Stadt am vierten Tag der Proteste.

    Und sonst so? 1.000 Euro Finderlohn für verschwundenen Teddy

    Moderation und Pr…

  33. Bund gegen Bundesstaat: Razzien und Proteste in Kalifornien

    9 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nach gewaltsamen Protesten gegen Einwanderungsrazzien in Los Angeles hat
    US-Präsident Donald Trump den Einsatz von 2.000 Soldaten der
    Nationalgarde angeordnet. Auslöser der Proteste waren Festnahmen durch
    die Einwanderungsbehörde ICE, bei denen mehrere Menschen aufgegriffen
    wurden. In der Folge kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen
    Demonstrierenden und Sicherheitskräften. Kaliforniens demokratischer
    Gouverneur Gavin Newsom und die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen
    Bass, kritisieren den Einsatz der Nationalgarde scharf. Newsom wirft
    Trump vor, die Lage gezielt zu eskalieren. Bass hatte bereits zuvor das
    Vorgehen der Bundesbehörden verurteilt. Die Kontrolle über die
    Nationalgarde liegt zwar normalerweise beim Bundesstaat – in
    Ausnahmefällen kann der Präsident jedoch eingreifen. Darüber, wie
    Kalifornien mit dem Einsatz der Nationalgarde umgeht und ob sich der
    Bundesstaat dagegen wehren kann, besprechen wir im Podcast mit der
    internationalen Korrespondentin von ZEIT ONLINE, Rieke Havertz.
    Lees meer

    In libyschen Flüchtlingslagern sind Geflüchtete immer wieder schwersten
    Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt: Folter, Zwangsarbeit,
    sexualisierte Gewalt. Menschenrechtsorganisationen und UN-Ermittlerinnen
    dokumentieren diese Zustände seit Jahren – doch politisch und juristisch
    hat sich bislang kaum etwas bewegt. Nun will die
    Menschenrechtsorganisation ECCHR das ändern: Sie hat ein Verfahren am
    Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angestoßen – wegen
    Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Migrantinnen in Libyen. Einer der
    zentralen Zeugen ist David Yambio. Er war selbst inhaftiert und
    gefoltert, führte später einen Protest vor dem UNHCR in Tripolis an und
    lebt heute in Europa. Sein Ziel: Gerechtigkeit für die Opfer – und
    internationaler Druck, um die Gewalt in Libyen zu stoppen. Doch was kann
    seine Aussage wirklich bewirken – und warum scheitert Strafverfolgung
    oft an politischen Interessen? Darüber spricht im Podcast ZEIT Autor
    Paul Jonas Hildebrandt.

    Und son…

  34. Wie geht es Syrien sechs Monate nach dem Sturz des Assad-Regimes?

    8 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Vor sechs Monaten wurde das Assad-Regime in Syrien gestürzt und der
    brutale Bürgerkrieg für beendet erklärt. Seitdem befindet sich das Land
    in einem Wiederaufbau und einer Umstrukturierung. Ahmed al-Scharaa, der
    Anführer der sunnitisch-islamistischen Organisation, die Assad gestürzt
    hatte, wurde zum Übergangspräsidenten ernannt. Auch außenpolitisch gab
    es einige Veränderungen: Sowohl die EU-Staaten als auch die USA hoben
    sämtliche Wirtschaftssanktionen gegen Syrien auf. Andererseits
    überschatteten mehrere Massaker Anfang März die Entwicklungen. Bei
    Kämpfen zwischen der Übergangsregierung und Anhängern des Assad-Regimes
    starben nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte
    1.000 Menschen. Unter welchen Umständen die syrische Bevölkerung seit
    dem Ende der Diktatur lebt und wie die Zukunft Syriens aussieht, weiß
    Anna-Theresa Bachmann, die für ZEIT ONLINE aus Westasien berichtet.
    Lees meer

    Als der argentinische Präsident Javier Milei bei seiner Wahl 2023 mit
    einer Kettensäge auf die Bühne getreten ist, hat er dem Land eine
    "Schocktherapie" versprochen. Milei schaffte es tatsächlich, die
    steigende Inflation unter Kontrolle zu bringen, im Oktober 2024 betrug
    sie "nur" noch 190 Prozent. Die Bevölkerung bekommt davon allerdings
    nicht viel zu spüren. Wegen Mileis drastischer Politik steigen die
    Lebenshaltungskosten stetig: Er kürzte Subventionen für Strom und Gas,
    schaffte das Mietgesetz ab und entließ Tausende Staatsbedienstete. Jana
    Gioia Baurmann ist Redakteurin im Arbeitsressort und hat in Argentinien
    einen Mann getroffen, der kein Fan vom Präsidenten ist: niemand
    Geringeres als dessen Onkel Juan José Milei. Im Podcast erzählt sie, wie
    sich sein Leben unter der Politik seines Neffen verändert hat und wie es
    dem Rest der argentinischen Bevölkerung geht.

    Und sonst so? Weltrekord im Lkw-Rückwärtsfahren aufgestellt

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.…

  35. "Der Wahlkreis": Ist Israel als "deutsche Staatsräson" over?

    7 juni 2025 · 1 uur 1 min

    Afspelen
    Das brutale Vorgehen der israelischen Regierung im Gazastreifen stellt
    das sonst so enge deutsch-israelische Verhältnis auf eine schwere Probe.
    Plötzlich übt selbst Friedrich Merz scharfe Kritik am Vorgehen der
    Regierung in Jerusalem – dabei zählte der Kanzler immer zu einem der
    treuesten Unterstützer Israels. Der Ton der deutschen Debatte beginnt
    sich zu verändern.
    Lees meer

    In dieser Folge blicken wir auf die abgründige Geschichte der
    deutsch-israelischen Beziehungen, die lange eher von kalter
    Interessenpolitik geprägt war als von Moral und historischem
    Bewusstsein. Wir sprechen über den Anstieg des Antisemitismus in
    Deutschland, aber auch darüber, wie der Antisemitismusvorwurf
    mittlerweile als politische Waffe gebraucht wird. Und wir fragen uns:
    Was bedeutet eigentlich Staatsräson, achtzig Jahre nach dem Holocaust?

    Moderation: Paul Middelhoff und Robert Pausch

    Weiterführende Links zu dieser Folge: Die Erinnerung an den
    Nationalsozialismus ist umkämpfter denn je

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  36. Aufstieg eines Geheimdienstes: der Wandel des ukrainischen SBU

    7 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Der ukrainische Geheimdienst SBU attackierte unter dem Decknamen “Aktion
    Spinnennetz” mit mehreren Drohnen 40 russische Militärflugzeuge auf fünf
    unterschiedlichen Luftwaffenstützpunkten im russischen Landesinneren.
    Noch vor wenigen Jahren galt der SBU als korrupt, ineffizient und
    durchsetzt von russischen Agenten. Welchen Einfluss der SBU auf den
    militärischen Erfolg oder Misserfolg der Ukraine hat und wie sich die
    Behörde so schnell umorganisieren und das Vertrauen der Bevölkerung
    wieder für sich gewinnen konnte, analysiert Denis Trubetskoy aus Kyjiw.
    Lees meer

    In Frankreich sperren sich Pornoseiten von selbst. Beim Aufruf der Seite
    ist an Stelle der gewöhnlichen Inhalte nur ein Gemälde des berühmten
    Malers Delacroix zu sehen. Es zeigt Marianne, die Symbolfigur der
    Französischen Revolution. Anlass für den Protest ist ein Gesetz, das
    strengere Kontrollmechanismen für besseren Jugendschutz vorsieht. Denn
    laut Arcom, der französischen Aufsichtsbehörde für Digitales, machten
    2023 Minderjährige zwölf Prozent der Seitennutzer aus.
    Frankreich-Reporterin Annika Joeres erklärt, wie genau das Gesetz
    Minderjährige vor Pornokonsum schützen soll und wie hoch die
    Wahrscheinlichkeit ist, dass weitere EU-Staaten mit ähnlichen
    Regelungen nachziehen.

    Und sonst so: Kinofilm statt lokaler Betäubung

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald, Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Drohnenangriffe: Ukraine greift mehrere russische Luftwaffenstützpunkte
    an

    Angriff auf Militärstützpunkte: Wie die Ukraine russische Flugzeuge tief
    im Landesinneren zerstörte

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  37. Update: Elon Musk legt im Machtstreit mit Donald Trump nach

    6 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    Bis vor Kurzem war Elon Musk noch Donald Trumps enger Berater und
    Vertrauter. Doch bald nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus begann
    er, gegen ihn zu wettern, und befürwortet sogar ein
    Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten. Auf seiner Plattform X
    ließ er nun die Bombe platzen: Musk behauptet, Donald Trump stehe auf
    den Listen des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Rieke
    Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet ein, worum es
    bei diesem Streit wirklich geht, was an Musks Vorwürfen zur Epstein-Akte
    dran ist und welche Konsequenzen das sowohl für Trump als auch für Musk
    haben könnte.
    Lees meer

    In Europa sind im Vergleich zum letzten Jahr mehr stärkere Drogen im
    Umlauf, vor allem synthetische Drogen wie Cathinone oder Ecstasy. Die am
    häufigsten konsumierte Droge bleibt aber Cannabis. Doch auch der
    Kokainkonsum steigt laut dem EU-Drogenbericht auf ein
    besorgniserregendes Niveau. Warum Konsum und Produktion von Drogen in
    der EU stark zunehmen, beantwortet Ingo Arzt aus dem Gesundheitsressort
    von ZEIT ONLINE im Podcast.

    Außerdem im Update: Die Europäische Union lässt die
    Handelserleichterungen für die Ukraine auslaufen. In den letzten drei
    Jahren waren fast alle Zölle und Importquoten für ukrainische Waren
    vorübergehend ausgesetzt. Ab sofort sollen wieder die alten Regeln von
    2014 gelten. Was das für die Ukraine bedeutet, erklärt
    ZEIT-ONLINE-Redakteur Maxim Kireev.

    Was noch? X-Account für Tagebuchzitate von Thomas Mann

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Hannah Grünewald, Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Miriam Mair

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    USA: Elon Musk befeuert Streit um Donald Trumps Steuergesetz

    US-Regierung: Der Streit zwischen Elon Musk und Donald Trump eskaliert

    Donald Trump und Elon Musk: That escalated quickly

    Handel mit der Ukraine: Es ist vorbei mit der Solidarität

    Sie wollen mehr exklusive Aud…

  38. Warme Worte im Oval Office

    6 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Es war seine bislang wichtigste Reise: Bundeskanzler Friedrich Merz
    (CDU) hat den US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus in Washington
    besucht. Bei einem Pressetermin gaben sich beide freundlich und
    klammerten mögliche strittige Themen weitgehend aus.
    Lees meer

    Grundsätzlich positiv äußerte sich der US-Präsident zu den gestiegenen
    Verteidigungsausgaben Deutschlands. "Ich weiß, dass Sie jetzt mehr Geld
    für die Verteidigung ausgeben – und zwar ziemlich viel mehr. Das ist
    eine positive Sache", sagte er. Bezogen auf den russischen Angriffskrieg
    gegen die Ukraine sagte Trump, genau wie er würde Merz gerne sehen, dass
    die Kämpfe aufhörten. Außerdem sprachen Merz und Trump über den
    Zollstreit zwischen den USA und Europa. Merz hatte vor dem Treffen
    angekündigt, die europäischen Interessen selbstbewusst vertreten zu
    wollen, kam allerdings bei dem Pressetermin kaum zu Wort. Die beiden
    Politiker hatten sich bereits vor vier Jahren flüchtig kennengelernt.
    Wie das Treffen genau abgelaufen ist und was das für die
    deutsch-US-amerikanischen Beziehungen bedeutet, berichtet die
    Politikressortleiterin der ZEIT, Tina Hildebrandt.

    Als 2023 die nationalkonservative polnische PiS-Regierung abgewählt und
    durch ein Bündnis um den EU-freundlichen Donald Tusk ersetzt wurde,
    erwarteten viele eine Wiederbelebung für die zwischenzeitlich
    angespannten deutsche-polnischen Beziehungen. Nach dem Sieg des von der
    PiS unterstützten Kandidaten bei der Präsidentschaftswahl am vergangenen
    Sonntag stellen sich nun neue Fragen. Wie gespalten Polen ist, wurde am
    Wahlergebnis deutlich: Nur etwas mehr als einen Prozentpunkt trennte
    Nawrocki in der Stichwahl von seinem liberalen Gegner Rafał Trzaskowski.
    "Noch ist Polen nicht verloren", sagt Politikredakteurin Alice Bota. Im
    Podcast erklärt sie, was Deutschland aus dem Wahlkampf Polens lernen
    kann.

    Und sonst so? Ein Tagebuch aus Geräuschen.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Helena Schmidt, Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Gram…

  39. Update: Das Kalkül hinter Trumps Travel Bans

    5 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    US-Präsident Donald Trump hat Einreisebeschränkungen für 19 Länder
    verhängt. Nach Angaben der US-Regierung sollen Menschen aus zwölf
    Ländern sowie Harvard-Studierende aus dem Ausland gar nicht mehr
    einreisen dürfen, darunter Afghanistan und der Iran sowie mehrere
    afrikanische Länder. Für weitere Länder, etwa Kuba und Venezuela, sollen
    keine vollständigen, aber weitreichende Beschränkungen gelten. Was Trump
    zu den strengen Regelungen bewegt hat und ob sie vor Gericht überhaupt
    durchkommen, erklärt die US-Korrespondentin Amrai Coen im
    Nachrichtenpodcast.
    Lees meer

    Die Nato hat laut Agenturberichten das größte Aufrüstungspaket seit Ende
    des Kalten Krieges beschlossen. Wegen der Bedrohung durch Russland
    sollen die militärischen Kapazitäten für Abschreckung und Verteidigung
    der Nato-Mitgliedsstaaten in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut
    werden. Die genauen Details des Plans sind streng geheim,
    Generalsekretär Mark Rutte bezeichnete sie als "historisch".

    Außerdem im Update:

    - Bei einem Besuch des israelischen Außenministers Gideon Sa'ar hat
    Deutschlands Außenminister Johann Wadepuhl (CDU) Israels
    Siedlungsbau im Westjordanland als völkerrechtswidrig bezeichnet.
    Außerdem verlangte Wadephul mehr humanitäre Hilfe im Gazastreifen.
    - Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins zum achten Mal
    innerhalb eines Jahres gesenkt. Wie die Bank mitteilte, wird der
    Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent verringert.
    Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort von ZEIT ONLINE erklärt die
    Hintergründe.

    Was noch? Kakadus in Sydney meistern die Bedienung eines Wasserspenders.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Helena Schmidt, Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Emma Graml

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    USA: Donald Trump schränkt Einreise von Menschen aus 19 Ländern ein

    Bildung: Trump stoppt Einreise von ausländischen Harvard-Studierenden

    Donald Trump: Wovon Donald Trump ablenken will

    Reaktion auf Putins Politi…

  40. Ein Treffen, bei dem fast alles passieren könnte

    5 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    Zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt ist Friedrich Merz in die USA
    gereist, um Donald Trump heute in Washington, D. C. zu treffen. Nicht
    nur ein Gespräch, sondern auch ein gemeinsames Mittagessen und eine
    Pressebegegnung sind dem Regierungssprecher Stefan Kornelius zufolge
    geplant. Muss der deutsche Bundeskanzler befürchten, ähnlich wie die
    Regierungsoberhäupter der Ukraine und Südafrikas von Trump vorgeführt zu
    werden? Die Politik-Ressortleiterin der ZEIT, Tina Hildebrandt,
    begleitet Merz auf seiner USA-Reise und berichtet im Podcast davon.
    Lees meer

    Trotz Niederlage vor Gericht wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
    und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) daran festhalten,
    Asylbewerber an der Grenze zurückzuweisen. In einer Eilentscheidung
    hatte das Verwaltungsgericht Berlin am Montag festgestellt, dass die
    Zurückweisung dreier Somalier bei einer Grenzkontrolle am Bahnhof
    Frankfurt (Oder) rechtswidrig gewesen sei – und die angekündigte
    "Migrationswende" der Bundesregierung damit gehörig torpediert. Wie das
    Gericht seine Entscheidung begründet und welcher Spielraum der
    Bundesregierung noch bleibt, das erklärt der Politik-Ressortleiter der
    ZEIT, Heinrich Wefing.

    Und sonst so? Probewohnen in Eisenhüttenstadt.

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems, Sönke Matschurek

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: The real "Demolition Man"

    Antrittsbesuch in den USA: Merz trifft US-Präsident Trump am Donnerstag
    im Weißen Haus

    Südafrika: Der Schauprozess

    Gerichtsentscheid zu Migrationspolitik: Friedrich Merz hält an
    Zurückweisung Asylsuchender fest

    Migrationspolitik: Fundamental verknotet

    Migrationspolitik: Die Reaktion frisst ihre Kinder

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  41. Update: Musk und Trump – Ende einer Bromance?

    4 juni 2025 · 10 min

    Afspelen
    Der Tech-Milliardär Elon Musk hat Donald Trumps Steuer- und
    Ausgabengesetz als "widerliche Abscheulichkeit" bezeichnet. Der Tesla-
    und SpaceX-Chef Musk schrieb auf seiner Social-Media-Plattform X dazu:
    "Es tut mir leid, aber ich kann es einfach nicht mehr ertragen". Das von
    Trump zuvor als "big beautiful bill" gepriesene Gesetz soll die 2017 zu
    Trumps erster Amtszeit beschlossenen Steuersenkungen verlängern und
    gleichzeitig die Militärausgaben erhöhen. In der vergangenen Woche war
    Musk als Leiter der sogenannten Regierungsabteilung für staatliche
    Effizienz DOGE verabschiedet worden. Zusätzlich hat Musk schon öfter die
    Zollpolitik von Donald Trump kritisiert. Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin von ZEIT ONLINE, erklärt, wie es nun um die "Bromance"
    zwischen Donald Trump und Elon Musk bestellt ist.
    Lees meer

    Um die deutsche Wirtschaft zu entlasten, hat die Bundesregierung ein
    milliardenschweres Steuerpaket beschlossen. Am Mittwoch billigte das
    Kabinett einen Gesetzentwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD),
    der Unternehmen in den kommenden vier Jahren Steuererleichterungen von
    bis zu 46 Milliarden Euro bringen soll. Zur Folge hätte das Gesetz
    allerdings auch, dass Bund, Länder und Kommunen auf Steuereinnahmen in
    ähnlicher Milliardenhöhe verzichten müssten – was zu Widerstand im
    Bundesrat führen könnte. Am Donnerstag wird der Bundestag erstmals über
    das Paket beraten.

    Außerdem im Update: Bisher konnte man auf TikTok unter dem Hashtag
    SkinnyTok Tausende Kurzvideos zum Thema Dünnsein und Abnehmtipps finden.
    Die chinesische Plattform hat die Suchergebnisse für diesen Hashtag nun
    allerdings blockiert und verweist stattdessen auf Hilfsangebote für
    Essstörungen. Lisa Hegemann aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE
    ordnet ein, wie sinnvoll diese Sperrung ist.

    Was noch? Geselligkeit trotz Bombenevakuierung.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mira Schrems, Sönke Matschurek

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unte…

  42. Neue Regierung, alte Krise? Die Zukunft der niederländischen Regierung

    4 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Nachdem der Rechtspopulist Geert Wilders gestern den Bruch der
    niederländischen Regierungskoalition herbeigeführt hat, haben
    Oppositionspolitiker Neuwahlen in den Niederlanden gefordert. Grund für
    den durch die rechte Partei für die Freiheit (PVV) verursachten
    Koalitionsbruch waren Uneinigkeiten in der Asylpolitik. Frans
    Timmermans, der Vorsitzende der größten Oppositionsfraktion im
    niederländischen Parlament, kritisierte, die gescheiterte Regierung sei
    von Machtlosigkeit, Uneinigkeit und Streit geprägt gewesen. Wird es für
    eine neue niederländische Regierung einfacher sein, Mehrheiten im
    Parlament zu finden? Sarah Tekath berichtet aus Amsterdam und ordnet die
    Lage im Podcast ein.
    Lees meer

    Um die Energiewende zu gestalten, ist Kupfer ein essenzieller Rohstoff.
    Doch beim Kupferabbau werden Chemikalien eingesetzt, die in der
    Produktion giftigen Abfall verursachen. Ein Drittel des weltweit
    abgebauten Kupfers kommt aus Chile. In der Atacama-Wüste existiert der
    größte Tagebau der Welt, um dort Kupfer abzubauen. Warum wird Kupfer
    trotz des giftigen Abfalls dort in so großen Mengen abgebaut? Diese
    Frage und wer vom Kupferabbau profitiert, beantwortet der
    ZEIT-ONLINE-Reporter Ruben Rehage. Er hat nicht nur in Südamerika,
    sondern auch in Sambia und Finnland zur Kupfergewinnung recherchiert.

    Und sonst so? Drittes Geschlecht in Puerto Rico erlaubt

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Niederlande: Oppositionspolitiker in den Niederlanden fordern Neuwahlen

    Niederlande: Bruch der Regierungskoalition

    Niederlande: Rechtspopulist Geert Wilders lässt niederländische
    Regierung platzen

    Kupferproduktion: Die hässliche Seite des Kupfers

    Energiewende: Weg von Atomkraft, Kohle, Gas und Erdöl

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    Und falls Sie uns ni…

  43. Update: Merz und Dobrindt halten trotz Urteil an Zurückweisungen fest

    3 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält weiterhin an der Zurückweisung
    von Asylsuchenden an der Grenze fest. Am Montag hatte das
    Verwaltungsgericht Berlin entschieden, dass die Zurückweisung dreier
    Somalier bei einer Grenzkontrolle am Bahnhof Frankfurt (Oder)
    rechtswidrig gewesen sei. Das Urteil schränke den Spielraum zwar ein,
    die Handlungsräume seien aber nach wie vor da, sagte Merz. Die
    Zurückweisungen sollen im Rahmen des europäischen Rechts durchgesetzt
    werden, "um die öffentliche Sicherheit und Ordnung in unserem Lande zu
    schützen". Im Mai hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU)
    intensivere Grenzkontrollen und Zurückweisungen von Asylsuchenden
    angeordnet. Kritik an den Regelungen gab es vor allem von den Grünen und
    der SPD.
    Lees meer

    Die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders hat die
    Regierungskoalition in den Niederlanden verlassen. Wie er auf X
    mitteilte, würden die restlichen Regierungsparteien seine Asylpläne
    nicht ausreichend unterstützen. Durch den Austritt der Partei zerbricht
    die rechtsgerichtete Koalition nach nicht einmal einem Jahr. Wilders
    selbst war nicht Teil der Regierung. Die Koalitionsparteien wiederum
    kritisierten sein Vorgehen: Die Vorsitzende der liberalen VVD-Partei,
    Dilan Yeşilgöz, warf ihm vor, keine Verantwortung übernehmen zu wollen
    und seine Wähler im Stich zu lassen. "Er stellt nicht die Niederlande,
    sondern Geert Wilders an die erste Stelle", sagte sie der
    niederländischen Zeitung AD. Wilders hatte zuvor einen Zehn-Punkte-Plan
    vorgelegt, in dem er unter anderem schärfere Grenzkontrollen und
    Abschiebungen forderte.

    Außerdem im Update:

    In Südkorea wird ein Nachfolger für den Ex-Präsidenten Yoon Suk Yeol
    gewählt, der im Dezember des Amtes enthoben wurde. Als Favorit gilt der
    linke Politiker Lee Jae Myung. Felix Lill berichtet für ZEIT ONLINE aus
    Ostasien und erklärt im Podcast die Hintergründe zur Wahl.

    Was noch? Die 50 besten Bücher des 21. Jahrhunderts.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Pia Rauschenberger
    …

  44. Was die Causa Nietzard für die Grünen bedeutet

    3 juni 2025 · 11 min

    Afspelen
    Mit einer Instagram-Story hat die Chefin der Grünen Jugend, Jette
    Nietzard, vergangene Woche eine Welle der Empörung ausgelöst: Auf dem
    Bild trug sie einen Pullover mit der Aufschrift "ACAB" (All Cops Are
    Bastards), dazu eine Cap mit dem kapitalismuskritischen Slogan "Eat the
    Rich". Dafür entschuldigen will sie sich nicht, sagte Nietzard dem
    stern. Es sollte nur eine "lustige Instagram Story" sein, jetzt wolle
    sie die Aufmerksamkeit nutzen, um über ihre systemische Kritik an der
    Polizei zu sprechen. Besonders der Realo-Flügel der Grünen kritisierte
    Nietzard stark: "Ich verstehe überhaupt nicht, was die bei uns will",
    sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmar
    und forderte sie zum Rücktritt auf. Was der Vorfall über die aktuelle
    Situation der Grünen aussagt und ob Nietzards Strategie klug war, weiß
    Yasmine M'Barek, Redakteurin im Ressort X.
    Lees meer

    Genau 10 Jahre ist es her, dass sich über 250.000 Argentinier zur ersten
    Demonstration von "Ni Una Menos" in Buenos Aires versammelt haben. Die
    Demonstranten wollten auf die Femizide im Land aufmerksam machen – wenn
    Frauen umgebracht werden, weil sie Frauen sind. Die Bewegung entwickelte
    sich schnell über die Landesgrenzen hinaus. Auch wenn Argentinien lange
    als Vorbild für Frauenrechte galt, hat sich seit dem Amtsantritt von
    Javier Milei einiges im Land verändert. Der Präsident kürzte beinahe
    alle staatlichen Hilfsleistungen für gewaltbetroffene Frauen oder
    schaffte sie ganz ab, den Feminismus sieht er als ideologischen Feind
    an. Sophia Boddenberg berichtet für Zeit ONLINE aus Argentinien und
    erklärt, welche Auswirkungen die "Ni Una Menos"-Bewegung bis heute hat
    und wie es um die Frauenrechte in Argentinien steht.

    Und sonst so? Lady Gaga im Guiness-Buch der Rekorde

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml

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    Weitere Links zur Folge:

    Jette Nietzard: Hinter jedem Aufreger…

  45. Update: Was Nawrockis Wahlsieg für Europa bedeutet

    2 juni 2025 · 10 min

    Afspelen
    Karol Nawrocki hat die polnische Präsidentschaftswahl knapp gewonnen.
    Noch am Wahlabend lag der liberale Kandidat Rafał Trzaskowski vorn –
    doch im Laufe der Nacht drehte sich das Rennen. Laut offiziellen Angaben
    erhielt Nawrocki 50,89 Prozent der Stimmen, Trzaskowski 49,11 Prozent.
    Mit Nawrocki bleibt nun ein rechter, PiS-naher Politiker im
    Präsidentenpalast und damit auch das Vetorecht in den Händen der
    rechtsnationalen Partei. Acht Jahre lang hatte die PiS-Regierung den
    Staat umgebaut, Gerichte unterwandert und die Staatsmedien kontrolliert.
    Auch nach ihrer Abwahl bei den Parlamentswahlen 2023 konnte sie über
    Präsident Andrzej Duda gezielt die Vorhaben der neuen, proeuropäischen
    Regierung blockieren. Beobachter rechnen damit, dass Nawrocki diesen
    Kurs fortsetzen wird und der Regierung von Donald Tusk gezielt Steine in
    den Weg legen wird. Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
    hat in Warschau die Wahl beobachtet. Im Podcast erklärt sie, wie sich
    mit Nawrocki die Beziehung zwischen Polen und der EU verändern kann und
    was das für Polen selbst bedeutet.
    Lees meer

    In Istanbul beginnt am Montag die zweite Verhandlungsrunde über eine
    mögliche Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine. Neben einer
    möglichen Waffenruhe soll bei dem Treffen auch ein vollständiger
    Waffenstillstand und ein längerfristiger Friedenspfad erörtert werden.
    Für zusätzlichen Druck sorgt US-Präsident Donald Trump: Er warnte, dass
    die USA ihre Vermittlerrolle aufgeben könnte, sollte es keinen
    Fortschritt geben. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund heftiger
    Angriffe am Wochenende statt: Russland hat mit Raketen und Drohnen
    Städte im Nordosten sowie der Zentralukraine attackiert. Zuvor hatte die
    Ukraine überraschenderweise mehrere russische Militärflughäfen tief im
    Landesinneren angegriffen und dabei offenbar bis zu 40 Kampfflugzeuge
    zerstört. Denis Trubetskoy ist freier Journalist für ZEIT Online. Im
    Podcast spricht er darüber, wie schwer das russische Militär durch die
    ukrainischen Schläge…

  46. Würde ein Waffenstopp Israels Politik ändern?

    2 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    Die Bundesregierung äußert sich immer kritischer zu Israels Vorgehen im
    Gazastreifen. So auch Außenminister Johann Wadephul. Er möchte
    Deutschlands Waffenexporte nach Israel überprüfen und untersuchen,
    inwieweit die Ereignisse in Gaza mit dem humanitären Völkerrecht
    vereinbar sind. Dabei schloss er einen Lieferstopp nicht aus. Als Grund
    nennt Wadephul das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen. Die
    ankommenden Hilfslieferungen, die Israels Regierung monatelang blockiert
    hatte, seien "nur ein Tropfen auf den heißen Stein". Gleichzeitig betont
    der Außenminister jedoch die besondere Verantwortung Deutschlands
    gegenüber Israel und gibt zu, dass Israel dennoch Waffen brauche, um
    sich zu verteidigen. Hauke Friedrichs, sicherheitspolitischer
    Korrespondent bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, wie viele Waffen Deutschland
    an Israel liefert, wie abhängig die beiden Staaten voneinander sind und
    was ein Lieferungsstopp bewirken könnte.
    Lees meer

    Produktfälschungen sind keine neue Betrugsmasche, doch der chinesische
    Onlinehändler Temu eröffnet Fälschern neue Möglichkeiten. Seit 2023
    verkauft Temu in Deutschland Produkte zum Billigpreis. Dazu zählen
    Haushaltsprodukte, aber auch Kleidung oder E-Bikes. Der Handel mit
    Billigprodukten und Plagiaten hat auch Auswirkungen auf die europäische
    Wirtschaft. 2023 wurden innerhalb der Europäischen Union mehr als 152
    Millionen gefälschte Artikel mit einem Wert von etwa 3,4 Milliarden Euro
    beschlagnahmt. Was die EU dagegen unternimmt, wer die Verantwortung
    trägt und wie sich betroffene Unternehmen schützen und wehren können,
    analysiert ZEIT-Autorin Vanessa Materla.

    Und sonst so: Selbstlose Ziegen

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Deutsche Israel-Politik: Wegschauen geht nicht mehr

    Gazakrieg: Wadephul will Waffenlieferungen an Israel überprüfen

    Gazakrieg: Joh…

  47. Stichwahl in Polen: Knappes Rennen um das Präsidentenamt

    1 juni 2025 · 12 min

    Afspelen
    In Polen wählen heute 29 Millionen Einwohner in einer Stichwahl
    einen neuen Präsidenten. Im ersten Wahlgang am 18. Mai konnte keiner der
    13 Kandidaten eine absolute Mehrheit erreichen. Nun treten der
    proeuropäische Kandidat Rafał Trzaskowski und der rechtsnationalistische
    Karol Nawrocki gegeneinander an. In einer aktuellen Umfrage des Portals
    "Onet" liegt Trzaskowski mit 50,1 Prozent der Stimmen knapp vor Nawrocki
    mit aktuell 49,9 Prozent, bei "Wirtualna Polska" ist es genau umgekehrt.
    Nicht nur für Polen ist die Wahl von besonderer Bedeutung, sondern auch
    für ganz Europa und die deutsch-polnischen Beziehungen. Alice Bota,
    Politikredakteurin der ZEIT, ist vor Ort in Warschau und analysiert,
    welche außenpolitischen Positionen beide Kandidaten vertreten und wie
    gespalten die polnische Wählerschaft ist.
    Lees meer

    Was zeichnet den Westen aus? Häufige Antworten sind
    Freiheit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit oder Kapitalismus. Doch
    spätestens seit der erneuten Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten
    stellt sich die Frage, ob diese traditionellen Werte nicht an
    Aussagekraft verlieren. Journalist Thomas Assheuer hat für den zweiten
    Teil der Serie "Die großen Fragen der ZEIT" zu diesem Thema
    recherchiert. Im Podcast spricht er über eine neue Definition des
    Westens und wie die Zukunft des Westens aussehen könnte.

    Und sonst so: 495 Marathons durch jede Stadt Deutschlands

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair

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    Weitere Links zur Folge:

    Stichwahl des Präsidenten in Polen: Eine Wahl von europäischer Tragweite

    Präsidentschaftswahl in Polen: Die Euphorie für den Wandel ist verflogen

    Staatsoberhaupt: Umfragen: Polen vor Wahlkrimi ums Präsidentenamt

    Geschichte des Westens: Was macht den Westen aus?

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    Und falls Sie uns nic…

  48. Spezial (Teil 2): Zwei neue Leben – Wie es für Andi und Jerome weiterging

    31 mei 2025 · 45 min

    Afspelen
    Vor einem Jahr haben wir in einem Spezial von Was jetzt? die Geschichte
    von einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier Männer erzählt: von Andi,
    20 Jahre auf der Straße, heroin- und alkoholabhängig, und von Jerome,
    einem beruflich erfolgreichen, aber unglücklichen Immobilienmakler aus
    Berlin.
    Lees meer

    Wir haben erzählt, wie die beiden sich kennengelernt haben und wie
    Jerome irgendwann angeboten hat: Zieh bei mir ein – und lass uns die
    Sucht besiegen. Am Ende der Folge sind die beiden aus Berlin weggezogen,
    um in der Kleinstadt gemeinsam ein neues Leben zu beginnen.

    Podcast-Redakteur Jannis Carmesin hat die beiden seitdem weiter
    begleitet. In dieser Fortsetzung der Geschichte erzählt er, wie Andi
    sich Stück für Stück in der neuen Welt vorantastet. Wie Menschen in sein
    Leben treten, von denen er nicht gedacht hätte, sie jemals
    wiederzusehen. Und wie Jerome im Umzug Erlösung findet – aber bald
    selbst vor einer großen Herausforderung steht.

    Moderation: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Produktion: Markus Gläser

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  49. Spezial (Teil 1, Wdh.): Zwei neue Leben

    31 mei 2025 · 38 min

    Afspelen
    (Diese Folge erschien zuerst im Mai 2024.) Lees meer

    Vor etwa sechs Jahren begegnen sich an einer Straßenecke in
    Berlin-Moabit, zwischen Späti und Bäckerei, zwei Männer.

    Der eine ist Jerome: einsam, Workaholic, Anzugträger.

    Der andere ist Andi: obdachlos, drogensüchtig, eine klaffende Wunde am
    Bein.

    Die Leben der beiden sind nicht dazu bestimmt, miteinander in Kontakt zu
    kommen, und tun es doch. Denn Jerome macht Andi ein Angebot, das Andis
    Leben verändern wird – und sein eigenes.

    In diesem Spezial von Was jetzt? erzählt Jannis Carmesin die Geschichte
    von Andi und Jerome, die zeigt: Manchmal reicht eine einzige Person, um
    ein Leben in völlig neue Bahnen zu lenken.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Die Folge ist Teil des ZEIT-ONLINE-Projekts Plan D. Dafür sammeln wir
    Probleme, Ärgernisse und Sorgen aus Ihrem Alltag in Deutschland – und
    zeigen in einem interaktiven Verzeichnis, wie Menschen und Initiativen
    etwas gegen diese Probleme tun. Über ausgewählte Einreichungen berichten
    wir in aller Tiefe.

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  50. 50.000 russische Soldaten für Offensive bei Sumy

    31 mei 2025 · 13 min

    Afspelen
    Russland bereitet nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
    Selenskyj eine groß angelegte Offensive auf die nordöstliche Grenzregion
    Sumy vor. Mehr als 50.000 russische Soldaten sollen sich dort versammelt
    haben. Ziel sei möglicherweise die Einrichtung einer Pufferzone. Die
    Ukraine versucht, den Angriff unter anderem mit Drohnenangriffen auf das
    russische Grenzgebiet Kursk abzuwehren. Seit dem ukrainischen Rückzug
    aus Kursk im März gerät die Region Sumy wieder verstärkt unter
    russischen Beschuss. Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin der ZEIT,
    ordnet ein, wie die Ukraine auf diese wachsende Bedrohung reagiert.
    Lees meer

    Berlin bewirbt sich gemeinsam mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,
    Schleswig-Holstein und Sachsen um die Olympischen Sommerspiele. Auch
    München, Rhein-Ruhr und Hamburg planen Bewerbungen. Der Deutsche
    Olympische Sportbund (DOSB) will bis Herbst 2026 entscheiden, welcher
    deutsche Bewerber letztlich ins Rennen geht. Ob Deutschland bereit für
    die Olympischen Spiele ist, analysiert Christof Siemes, Mitglied im Team
    Textchef und Redakteur der ZEIT.

    Und sonst so? Braunbär auf der Speisekarte.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin, Moses Fendel

    Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Das Politikteil / Selenskyj in Berlin: Wolodymyr Selenskyj – eine
    Nahaufnahme

    Ukrainekrieg: Russland bereitet laut Selenskyj Offensive bei Sumy vor

    Ukrainegipfel: Chaos und Machtspiele

    Ukrainekrieg: Selbstsicher, geschlossen und voller Tatendrang

    Verhandlungen im Ukrainekrieg: Säuseln und Drohen

    Krieg in der Ukraine: Was, wenn der Ukraine die Kraft ausgeht?

    Olympische Spiele: Berlin präsentiert Olympiabewerbung zusammen mit vier
    Bundesländern

    Kai Wegner: "Die Menschen geben uns das Signal: Ändert endlich etwas!"

    Olympia: München will sich um Austragung der Olympischen Sommerspiele
    bewerben

    Olympische Spiele 2040: Kann Hamburg O…